IFM DL2003 - Monitor

DL2003 - Monitor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG DL2003 IFM

Betriebsanleitung Operating instructions Notice d'utilisation

ecomot200®

Die Betriebsanleitung

... gilt für alle Geräte des Typs Monitor AL-3.

... richtet sich an fachkundige Personen im Sinne von EMV- und der Niederspannungs-Richtlinie.

... ist Bestandteil des Gerätes. Sie enthält Angaben zum korrekten Umgang mit dem Produkt. Lesen Sie sie vor dem Einsatz, damit Sie mit Einsatzbedingungen, Installation und Betrieb vertraut werden. Befolgen Sie die Sicherheitshinweise.

Inhalt

  1. Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 3

  2. Bestimmungsgemäße Verwendung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 4

  3. Bedien- und Anzeigeelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 6

  4. Montage.... Seite 7

  5. Elektrischer Anschluss
    Klemmenbelegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 7
    Spannungsversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 7
    Anschluss der Sensoren und Transmitter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 8
    Eingang Reset 1/2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 8
    Eingang Release 1/2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 8
    Lastkreis Relaisausgang (Out1/2). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 9
    Lastkreis Transistor (Out1/2) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 9
    Analogausgang (Out3). Seite 9

  6. Signalüberwachung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 9

  7. Navigation und Parameterbeschreibung ..... Seite 10

Systemparameter.... Seite 12

Applicationsparameter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 14

  1. Programmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 15

Programmierbeispiel DT2 (Delay Time, Ausgang 2) ..... Seite 15

Hinweise zur Programmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16

  1. Einstellbeispiel Grenzwert- und Differenzdrucküberwachung ..... Seite 18

  2. Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 19

Schaltbild Eingangsbeschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 20

  1. Maßzeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 20

  2. Wartung, Instandsetzung, Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 20

Anhang

Parameterliste (Geräteeinstellungen ☒). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 21

Parameterübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 61

1. Sicherheitshinweise

Befolgen Sie die Angaben der Betriebsanleitung. Nichtbeachten der Hinweise, Verwendung außerhalb der nachstehend genannten bestimmungsgemäßen Verwendung, falsche Installation oder Handhabung können Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben.

Der Einbau und Anschluss muss den gültigen nationalen und internationalen Normen entsprechen. Die Verantwortung trägt derjenige, der das Gerät installiert.

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft eingebaut, angeschlossen und in Betrieb gesetzt werden, da

  • bei der Installation berührungsgefährliche Spannungen auftreten, und
  • die sichere Funktion des Gerätes und der Anlage nur bei ordnungsgemäßer Installation gewährleistet ist.

Schalten Sie das Gerät extern spannungsfrei bevor Sie irgendwelche Arbeiten an ihm vornehmen. Schalten Sie ggf. auch unabhängig versorgte Relais-Lastkreise ab.

Vorsicht bei Bedienung im eingeschalteten Zustand. Sie ist aufgrund der Schutzart IP 20 nur durch Fachkräfte zulässig.

Die Gerätekonstruktion entspricht Schutzklasse II vorbehaltlich des Klemmenbereichs. In diesem ist erst bei vollständig eingeschraubter Klemmschraube ein Schutz gegen zufälliges Berühren (Fingersicherheit nach IP20) für die Bedienung durch Fachpersonal gegeben. Das Gerät muss für den bestimmungsgemäßen Betrieb in ein, nur mit Werkzeug zu öffnendes, Gehäuse (Schutzart IP 40 oder höher) oder einen geschlossenen Schaltschrank eingebaut werden.

Wird das Gerät mit einer externen 24 V-Gleichspannung versorgt, muss diese extern gemäß den Kriterien für sichere Kleinspannung (SELV) erzeugt und zugeführt werden, da diese Spannung ohne weitere Maßnahmen in der Nähe der Bedienelemente und an den Klemmen für die Speisung angeschlossener Geber zur Verfügung gestellt wird.

Die Verdrahtung aller in Zusammenhang mit dem SELV-Kreis des Geräts stehenden Signale muss ebenfalls den SELV-Kriterien entsprechen (sichere Schutzkleinspannung, galvanisch sicher getrennt von anderen Stromkreisen).

Wird die extern zugeführte oder intern generierte SELV-Spannung extern geerdet, so geschieht dies in der Verantwortung des Betreibers und im Rahmen der dort geltenden nationalen Installations-Vorschriften. Alle Aussagen in dieser Betriebsanleitung beziehen sich auf das bezüglich der SELV-Spannung nicht geerdete Gerät.

An den Klemmen für die Geber-Speisung und den Analogausgang darf keine externe Spannung zugeführt werden.

Weiter darf kein Strom entnommen werden, der über den in den technischen Daten genannten Wert hinausgeht.

Es muss für das Gerät ein externer Hauptschalter installiert werden, mit dem das Gerät und alle nachgeschalteten Schaltkreise abgeschaltet werden können. Dieser Hauptschalter ist dem Gerät eindeutig zuzuordnen.

Das Gerät ist gemäß nachstehender technischer Spezifikation in einem weiten Umgebungstemperaturbereich betreibbar. Aufgrund der zusätzlichen Eigenerwärmung kann es an den Bedienelementen und den Gehäusewandungen beim Berühren in heißer Umgebung zu hohen wahrnehmbaren Temperaturen kommen.

Bei Fehlfunktion des Geräts oder bei Unklarheiten setzen Sie sich bitte mit dem Hersteller in Verbindung. Eingriffe in das Gerät können schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben. Sie sind nicht zulässig und führen zu Haftungs- und Gewährleistungsausschluss.

2. Bestimmungsgemäße Verwendung

Der Monitor AL-3 ist ein programmierbarer, analoger Grenzwertschalter zur Auswertung von physikalischen Größen, die sich aus analogen Normsignalen ableiten lassen. Die Funktion des Gerätes ist durch die Einstellmöglichkeiten der verschiedener Parameter in weiten Grenzen variabel und kann so an die jeweilige Applikation angepasst werden.

Einsatzbereiche sind z.B.:

  • die Grenzwertüberwachung von Strömung, Druck, Temperatur oder Füllstand,
  • die Vor- und Rücklaufdifferenzüberwachung oder
    • die Druckdifferenz-Überwachung.

Füllstandsensor [cm]
IFM DL2003 - Bestimmungsgemäße Verwendung - 1

z.B. Kühlflüssigkeit

Grenzwert 2 Füllstand [cm]
IFM DL2003 - Bestimmungsgemäße Verwendung - 2

Grenzwert 1 Temperatur [°C]
IFM DL2003 - Bestimmungsgemäße Verwendung - 3

Prinzip

2CH-Modus

Grenzwertüberwachung von 2 unabhängigen, unterschiedlichen Prozessgrößen hier z.B. Temperatur [°C], Füllstand [cm]

IFM DL2003 - 2CH-Modus - 1
MONITOR AL-3
Out1 Out2 Out3

Anzeige, Auswertung oder Aufzeichnung

[^ C]
IFM DL2003 - 2CH-Modus - 2

Analogausgang (IN1) Schaltausgänge

Die analogen Stromsignale an den beiden Eingängen können unabhängig voneinander skaliert, angezeigt und überwacht werden. Den Anfangs- und Endwerten des Stromsignales kann ein beliebiger Zahlenwert – entsprechend dem Sensormessbereich – zugeordnet werden (z.B. 4...20 mA = 0...25 [bar]).

Der Monitor vergleicht die Signal-Istwerte mit den eingestellten Grenzwerten und schaltet die zugeordneten Ausgänge je nach den eingestellten Parameterwerten und Funktionen. Der Analogausgang liefert das Eingangssignal IN1 unverändert oder skaliert zur weiteren Verwendung.

Im Vergleicher-Modus bildet der Monitor AL-3 die Differenz oder Summe aus den beiden Eingangssignalen (IN1-IN2, IN1+IN2). Der Differenz- oder Summenwert kann angezeigt, ausgewertet, mit den eingestellten Grenzwerten verglichen und als Analogsignal ausgegeben werden. Die Ausgänge schalten entsprechend der eingestellten Parameterwerte und Funktionen.

Die Teach-Funktion ermöglicht die Zuordnung eines Signal-Istwertes zu einem Schaltpunkt und die Wertebereicherfassung des Analogausganges.

IFM DL2003 - 2CH-Modus - 3

flowchart
graph TD
    A["Drucksensor B Drucksensor A"] --> B["z.B Filtersystem"]
    B --> C["MONITOR AL-3"]
    C --> D["Analogausgang (A-B) Schaltausgänge"]
    E["Grenzwert 2 z.B. Δbar 1"] --> F["In1 In2"]
    G["Grenzwert 1 z.B. Δbar 2"] --> H["In1 In2"]
    I["Out1 Out2 Out3"] --> J["Out1 Out2 Out3"]
    K["In1 In2"] --> L["888888"]
    M["Anzeige, Auswertung oder Aufzeichnung [Δbar"]] --> N["888888"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#ffc,stroke:#333
    style F fill:#fcc,stroke:#333
    style G fill:#ffc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333
    style I fill:#ffc,stroke:#333
    style J fill:#fcc,stroke:#333
    style K fill:#ffc,stroke:#333
    style L fill:#fcc,stroke:#333

Der Monitor AL-3 ist nur einkanalig aufgebaut. Durch eine elektrische Verbindung des Ausgangs von zwei oder mehreren Geräten mit dem Ziel eines redundanten Schaltungsaufbaus kann dieser auch für die Erfüllung sicherheitsrelevanter Aufgaben eingesetzt werden. Die einschlägigen technischen Normen sind zu beachten.

3. Bedien- und Anzeigeelemente

IFM DL2003 - Bedien- und Anzeigeelemente - 1

text_image MONITOR AL-3 Analog Limit CH1 CH2 CH3 CH4 RUN PRG TST KEY 888888 1 2 3 4 5 6 7 In 1 In 2 Out 1 Out 2 COM 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

IFM DL2003 - Bedien- und Anzeigeelemente - 2

text_image CH1 CH2 CH3 CH4 RUN PRG TST KEY 88888 1a 1b 1c
1 Display (7/14-Segment)
1a Indikatoren für Eingangskanäle und BetriebsmodiCH1...CH4 Eingangskanäle (hier: CH1 und CH2)RUN Run-Modus (Arbeitsbetrieb)PRG Programmiermodus (Einstellen der Parameterwerte)TST Testmodus (nur optional)KEY Gerätestatus (Verriegelung)
1b AnzeigeIst- und Parameterwerte (5-stellig, numerisch)• Eingangssignal: 0,0...20,0 mA (max. 23,0 mA)• Skalierte Werte: -9999 (999.9)...+9999 (999.9)Außerhalb der gültigen Wertebereiche zeigt das Display „----“.
1c AnzeigeParameterkürzel und Einheiten (3-stellig, alphanumerisch)
2 ↑/↓ -TastenWahl der Istwertanzeige, Parameteranwahl, Einstellen der Parameterwerte
3 ➔-TasteAnwahl des Betriebsmodus, Übernahme des Parameterwertes, Frontreset
4 LED In1/2 (gelb)Ein: Langsam blinkend: Signal im WarnbereichSchnell blinkend: Signal im FehlerbereichEingangssignale (LEDs aktiv, wenn In1/2 > 0,1 mA)Signal im Arbeitsbereich
5 LED Out1/2 (grün)Aus:Ein:Langsam blinkend: Verzögerungszeit wirkt auf den Ausgang.Ausgang schaltet, wenn die Verzögerungszeit abgelaufen ist unddas auslösende Ereignis weiterhin besteht (Parameter DTx, Delay Time)Schnell blinkend: Ausgang wird in Speicherfunktion gehalten (Parameter SOx, Store Output)
6 Interface (ohne Funktion)
7 Beschriftungsfeld

4. Montage

Montieren Sie das Gerät auf eine DIN-Profilschiene oder mit Hilfe eines Montagesockels. Lassen Sie ausreichend Platz zu Boden oder Deckel des Schaltschrankes, um Luftzirkulation zu ermöglichen und übermäßige Erwärmung zu vermeiden.

Beachten Sie beim Aneinanderreihen mehrerer Geräte die Eigenerwärmung aller Geräte. Die Umgebungsbedingungen müssen für jedes einzelne Gerät eingehalten werden.

Montage der Sensoren:

Befolgen Sie die Montagehinweise des Herstellers.

5. Elektrischer Anschluss

Klemmenbelegung
IFM DL2003 - Elektrischer Anschluss - 1

text_image Power AC/DC or 24VDC 7 8 1 2 ~ ~ + 10+ transmitter 11- supply 4 GND In 1 5 In 1 In 2 6 In 2 Release 1/2 17 pnp Reset 1/2 18 pnp 3 + 16 Out 1 15 13 14 24 Out 2 21 19 20 Output fault for In1/In2 12 22 + 23 - DL2003: 110...240 V AC/DC Werden die Transmitter über ein externes 24 V DC Netzteil fremdgespeist, sind die An- schlussbelegungen auf der Folgeseite zu beachten. Eine galvanische Trennung zwischen Monitor- und Trans- mitterversorgung besteht nur bei AC-Monitorversorgung (Klemmen 7/8).

Spannungsversorgung (Power)

Das Gerät darf nur über einen der möglichen Spannungsanschlüsse betrieben werden, d.h. entweder Klemmen 7/8, AC/DC oder Klemmen 1/2; 24 V DC.

Die Klemmen 1/2 der 24 V DC-Versorgung sind direkt mit den Klemmen der Sensorversorgung verbunden. Daher müssen für DC-Versorgung die SELV-Kriterien eingehalten werden (Schutzkleinspannung, Stromkreis galvanisch getrennt von anderen Stromkreisen, nicht geerdet).

Die Versorgungsleitung muss extern, gemäß dem verwendeten Querschnitt, abgesichert sein (max. 16 A).

Um die "limited voltage" Anforderungen gemäß UL 508 zu erfüllen, muss das Gerät aus einer galvanisch getrennten Quelle versorgt und durch eine Überstromschutzeinrichtung abgesichert werden.

Soll der DC-Kreis geerdet werden (z.B. aufgrund nationaler Vorschriften), müssen die entsprechenden Richtlinien eingehalten werden (Schutzkleinspannung, Stromkreis galvanisch getrennt von anderen Stromkreisen).

Wird das Gerät AC versorgt, so genügt die für die Sensorversorgung bereitgestellte Kleinspannung den SELV-Kriterien gemäß EN 61010, Überspannungskategorie II, Verschmutzungsgrad 2.

Um eine sichere Funktion zu gewährleisten, sollten Signalkabel (Sensoren, Transisitorausgänge, Eingangssignale) und Lastkabel (Versorgung, Relaisausgänge) getrennt voneinander verlegt werden. Verwenden Sie ggf. abgeschirmte Kabel.

Anschluss der Sensoren und Transmitter

2-Leiter 3 oder 4-Leiter
IFM DL2003 - Anschluss der Sensoren und Transmitter - 1
Die Beispiele beziehen sich auf ifm Sensorik! Beachten Sie die Herstellerangaben.

IFM DL2003 - Anschluss der Sensoren und Transmitter - 2

text_image Versorgung über AL-3 1 2 4 3 10 5/6 11 In1/In2

IFM DL2003 - Anschluss der Sensoren und Transmitter - 3

text_image fremdgespeist 1 2 3 4 5/6 In1/In2

Die Klemme 10 kann für die Transmitterversorgung, die Ansteuerung des Reset/Relase-Eingangs und die Speisung der Transistorausgänge genutzt werden.

Eingang Reset 1/2 (Externer Reset)

Ein Impuls (+24 V DC) auf Klemme 18 setzt bei aktivierter Speicherfunktion (Parameter SOx) den im Fehlerfall gespeicherten Relaiszustand zurück.

Ein dauerhaftes Betätigen hat keinen Einfluss auf die Überwachungsfunktion.

Eingang Release 1/2 (Externe Freigabe der Anlaufüberbrückung)

Ein Signal (+24 V DC) auf Klemme 17 hält Ausgang 1 und 2 im dem Zustand wie bei aktiver Anlaufüberbrückung. Wird das Signal zurückgenommen, startet die eingestellte Anlaufüberbrückungszeit (STx). Bei gespeichertem Fehler wirkt das Signal auf Klemme 17 erst nach erfolgtem Reset.

Lastkreis Relais-Ausgang (Out 1/2)

Um übermäßigem Verschleiß entgegenzuwirken und um die EMV-Bestimmungen einzuhalten, müssen beim Schalten induktiver Lasten die Kontakte entstört werden. Wird das Relais zum Schalten sehr kleiner Ströme benutzt (z.B. SPS-Eingänge), können erhebliche Übergangswiderstände auftreten. Nutzen Sie für diese Zwecke den Transistorausgang.

Lastkreis Transistor (Out 1/2)

Die Transistorausgänge benötigen eine externe Speisung von 24 V DC an Klemme 3. Diese Spannung kann über Klemme 10 dem Gerät entnommen werden. Der Bezugspunkt (GND) des externen Netzteils muss mit Klemme 1 des Monitors verbunden sein, andernfalls ist kein Schaltvorgang möglich.

Um die "limited voltage" Anforderungen gemäß UL 508 zu erfüllen, muss das Gerät aus einer galvanisch getrennten Quelle versorgt und durch eine Überstromschutzeinrichtung abgesichert werden.

Analogausgang, PWM (Out 3)

Der Analogausgang hat keine galvanische Trennung zur Sensor-/Transmitter-Versorgung und der 24 V DC Versorgungsspannung. An den Analogausgang dürfen keine berührgefährlichen Stromkreise angeschlossen werden.

6. Signalüberwachung

Der Messbereich der Eingangssignale ist unterteilt in den Arbeitsbereich, den Warn- und den Fehlerbereich. Um die Signalüberwachung zu nutzen, ist es sinnvoll einen Geber mit 4...20 mA Ausgangssignal anzuschließen.

Befindet sich ein Eingangssignal im Warn- oder Fehlerbereich, wird dies durch Blinken der gelben Eingangs-LED In1 bzw. In2 angezeigt. Der Transistorausgang „Output fault“ (Klemme 12) ist gesperrt, sobald ein Signal im Fehlerbereich ist.

IFM DL2003 - Signalüberwachung - 1

text_image Fehler- bereich Warn- bereich Arbeits- bereich Warn- bereich Fehler- bereich Draht- bruch 4 2 mA

Die Übergänge Fehlerbereich ↔ Warnbereich sind mit einer Hysterese versehen: < 3,6 mA und > 3,7 mA / > 22 mA und < 21,9 mA Die Übergänge Arbeitsbereich → Warnbereich (< 4 mA, > 20 mA) sind mit einer Verzögerungszeit t _V von 500 ms versehen.

7. Navigation und Parameterbeschreibung

Die Anwahl, Werteingabe und Bestätigung der spaltenförmig angelegten Parameter erfolgt mit den -Tasten und der -Taste.

Die Parameter oberhalb von 0, √P und 1, √P sind allgemeine 3, √P

Systemparameter. Entsprechend den zu überwachenden Maschinen oder Systemen werden sie normalerweise nur einmal bei der Inbetriebnahme eingestellt.

Die Parameter unterhalb dieser Einträge stellen Applikationsparameter dar. Sie werden ggf. häufiger ein- bzw. umgestellt.

1CH- und 2CH-Modus
IFM DL2003 - Navigation und Parameterbeschreibung - 1

flowchart
graph TD
    A["RUN-Modus"] -->|Anzeige zeigt wahlweise| B["Istwert Eingang 1 [°C, ..."]]
    A -->|Istwert_Eingang_2["°C, ..."]| B
    A -->|Istwert_Ausgang_3["°C, ..."]| B
    A -->|Einheit einstellbar| C["End"]

    D["Parameterbereich und PRG-Modus"] --> E["System-parameter"]
    E --> F["VER"]
    E --> G["MOD"]
    E --> H["0^VP"]
    E --> I["1^VP"]
    E --> J["SP1"]
    E --> K["HY1"]
    E --> L["ST1"]
    E --> M["DT1"]
    E --> N["FT1"]

    O["s.a. Seite 61"] --> P["DM1"]
    O --> Q["DM2*"]
    O --> R["FS1"]
    O --> S["FS2"]
    O --> T["SO1"]
    O --> U["SO2"]
    O --> V["FO1"]
    O --> W["FO2"]
    O --> X["DL1"]
    O --> Y["DL2*"]
    O --> Z["DH1"]
    O --> AA["DH2*"]
    O --> AB["IN1"]
    O --> AC["IN2*"]

    D --> AD["Applications-parameter"]
    AD --> AE["SP2"]
    AD --> AF["HY2"]
    AD --> AG["ST2"]
    AD --> AH["DT2"]
    AD --> AI["FT2"]

    D --> AJ["azurück in den RUN-Modus"]
    AJ --> AK["AO3"]
    AJ --> AL["3^VP"]
    AJ --> AM["AE3"]
    AJ --> AN["AS3"]

    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#ccf,stroke:#333

Abhängig vom gewählten Modus (MOD) stehen unterschiedliche Systemparameter zur Verfügung:

  • 1CH- und 2CH-Modus; zum Erfassen, Anzeigen und Überwachen von 1 oder 2 unabhängigen und ggf. unterschiedlichen Prozessgrößen (s. Seite 4, Prinzip).
  • Vergleicher-Modus; zur Differenzüberwachung oder Summenbildung von 2 physikalisch identischen Prozessgrößen (s. Seite 5, Prinzip).

Vergleicher-Modus (A-B, A+B)
IFM DL2003 - Navigation und Parameterbeschreibung - 2

flowchart
graph TD
    A["RUN-Modus"] -->|Anzeige zeigt wahlweise| B["Istwert Eingang 1 [bar, ..."]
    B -->|↑↓| C["Istwert Eingang 2 [bar, ..."]
    C -->|↑↓| D["A-B A+B [Δbar, ..."]
    D -->|↑↓| E["Istwert Ausgang 3 [Δbar, ..."]
    E -->|↑↓| F["Einheit einstellbar"]
    A --> G["Parameterbereich und PRG-Modus"]
    G --> H["System-parameter"]
    H --> I["VER"]
    H --> J["MOD"]
    H --> K["0^VP"]
    H --> L["DLO*"]
    H --> M["DHI*"]
    H --> N["INP*"]
    H --> O["1^VP"]
    H --> P["2^VP"]
    H --> Q["FS2"]
    H --> R["SO2"]
    H --> S["FO2"]
    H --> T["AO3"]
    H --> U["3^VP"]
    H --> V["SP1"]
    H --> W["HY1"]
    H --> X["ST1"]
    H --> Y["DT1"]
    H --> Z["FT1"]
    H --> AA["SP2"]
    H --> AB["HY2"]
    H --> AC["ST2"]
    H --> AD["DT2"]
    H --> AE["FT2"]
    H --> AF["AE3"]
    H --> AG["AS3"]
    H --> AH["zurück in den RUN-Modus"]
    I --> AI["* gültig für beide Eingänge"]
    J --> AI
    K --> AI
    L --> AI
    M --> AI
    N --> AI
    O --> AI
    P --> AI
    Q --> AI
    R --> AI
    S --> AI
    T --> AI
    U --> AI
    V --> AI
    W --> AI
    X --> AI
    Y --> AI
    Z --> AI
    AA --> AI

Systemparameter

Parameter Beschreibung, Werte, Voreinstellung

Parameterliste ☒ s. Seite 21

MOD Mode (Betriebsart)
1CH • 1-kanaligÜberwacht ein Analogsignal an Eingang 1 mit 2 Grenzwerten (Ausgang 1 und 2).2CH • 2-kanaligÜberwacht gleichzeitig zwei verschiedene Analogsignale an den Eingängen 1 und 2 mit jeweils einem Grenzwert (In1 → Ausgang 1; In2 → Ausgang 2).Der Analogausgang reagiert auf das Signal an Eingang 1.
A-B • Vergleicher (Subtraktions-Modus In1-In2)Bildet die Differenz aus 2 Analogsignalen und überwacht den Differenzwert mit 2 Grenzwerten (Ausgang 1 und 2). Der Analogausgang reagiert auf das Differenzsignal.AuB • Vergleicher (Additions-Modus In1+In2)Bildet die Summe aus zwei Analogsignalen und überwacht diese mit 2 Grenzwerten (Ausgang 1 und 2). Der Analogausgang reagiert auf das Summensignal.
• Werte: 1CH, 2CH, A-b, Aub• Voreinstellung: 1CH (1-kanalig)
VER Software Version
Abfragemöglichkeit der installierten Software-Version (5-stellige Zahl mit Kürzel VCO)
INx, INP Input (Eingangssignal)
4-20 Auswahl des Eingangssignales im 1CH-/2CH- bzw. A-B/A+B Modus0-20 • Werte: 4-20, 0-20 [mA]• Voreinstellung: 4...20 mA
DHx, DHI Display High (Endwert des Messbereiches)
Entspricht dem realen Messwert bei 20 mA• Werte:1CH-/2CH-Mode: -9999.0...9999.0; A-B/A+B-Mode: -4999.0...4999.0• Voreinstellung: 20.0
DLx, DLO Display Low (Anfangswert des Messbereiches)
Entspricht dem realen Messwert bei 0 oder 4 mA• Werte: 1CH-/2CH-Mode: -9999.0...9999.0; A-B/A+B-Mode: -4999.0...4999.0• Voreinstellung: 4.0
FOx Function Output (Schaltfunktion der Ausgänge)
-0-- (1)Relais zieht an (Transistorausgang leitend) bei Unterschreiten des Schaltpunktes. Schaltet zurück bei SP + HY.Prinzip der Display-darstellung
-0-- (2)Relais fällt ab (Transistorausgang gesperrt) bei Unterschreiten des Schaltpunktes. Schaltet zurück bei SP + HY.
-0-- (3)Relais zieht an (Transistorausgang leitend) bei Überschreiten des Schaltpunktes. Schaltet zurück bei SP – HY.
-0-- (4)Relais fällt ab (Transistorausgang gesperrt) bei Überschreiten des Schaltpunktes. Schaltet zurück bei SP – HY.
-0-- (5)Relais ist angezogen (Transistorausgang leitend)innerhalb eines Fensterbereiches. (Gutbereich).
-0-- (6)Relais ist abgefallen (Transistorausgang gesperrt)innerhalb eines Fensterbereiches.
Mit den Funktionen 5 und 6 wird in Verbindung mit dem Parameter HYx (Hysterese) ein Messbereich ober- und unterhalb des Schaltpunktes SPx definiert. HTX5 SP = _max + SP_min2 HY = - SP_minSP × 100 [%]
• Write: ..(1), ..(2), ..(3), ..(4), ..(5), (6)• Voreinstellung: FO1 = (2), FO2 = (3) ..(0)
SOx Store Output (Speicherfunktion Ausgang 1/2)
OFF Inaktiv Front Aktiv mit Frontreset (-Taste, >3 s)FuE Aktiv mit Front- und externem ResetBei aktiver Speicherfunktion schaltet der jeweilige Ausgang nicht selbsttätig zurück, sondern muss zurückgesetzt werden.• Werte: OFF, Front, FuE• Voreinstellung: OFF (Speicherfunktion inaktiv)
FSx Function Signal Evaluation (Signal- und Leitungsüberwachung)
OFF Inaktiv on Aktiv
Schaltverhalten der Relaisausgänge mit inaktivem und aktivem Parameter FSx Beispiel Schaltfunktion 1 und 2:[IMAGE]
• Werte: OFF, on• Voreinstellung: OFF (Signal- und Leitungsüberwachung inaktiv)
DMx,DIMDimension (Einheit)
• Werte: °C, bar, lit, mA, keine Einheit• Voreinstellung: mA
AO3Analog Out3 (Analogausgang)
4-200-20Strombereich des analogen Ausgangsignals• Werte: 4-20, 0-20 [mA]• Voreinstellung: 0...20 mA

Applikationsparameter

Parameter Beschreibung, Werte, Voreinstellung

SPxSwitch Point (Schaltpunkt Ausgang 1/2) Teach-Funktion (s. Seite 16)
Wert, bei dem Ausgang 1 oder 2 gemäß Schaltfunktion FOx den Schaltzustand ändert.Werte: -9999 (-999.9)...+9999 (+999.9)Voreinstellung: SP1 = 6.0, SP2 = 18.0
HYxHysteresis (Hysterese für Ausgang 1/2)
Abstand zwischen Schalt- und Rückschaltpunkt. Verhindert ein eventuelles Flattern des Schaltausgangs. Die Hysterese wird in % von Schaltpunkt SPx angegeben.IFM DL2003 - Applikationsparameter - 1Werte: 0.1...100.0 [%]Voreinstellung: 10 %
STx Start-Up-Delay (Anlaufüberbrückung Ausgang 1/2)
Zur Unterdrückung von Fehlermeldungen beim Hochfahren einer Anlage.Beim Einschalten des Gerätes bzw. beim Entfernen des 24 V-Signals vom Reseteingang wird unabhängig vom Messwert der jeweilige Ausgang im Gutzustand gehalten.Werte: 0,0...1000,0 [s]Voreinstellung: 0,0 s (Anlaufüberbrückung inaktiv)
DTx Delay Time (Verzögerungszeit Ausgang 1/2)
Ermöglicht ein verzögertes Schalten des jeweiligen Ausgangs.Bei einem Wert > 0.0 s schaltet der Ausgang erst, wenn der Zustand der Schaltpunktüber- oder Schaltpunktunterschreitung länger als die hier eingestellte Zeit andauert.Werte: 0,0...1000,0 [s]Voreinstellung: 0,0 s (keine Verzögerungszeit)
FTx Fleeting Time (Wischfunktion Ausgang 1/2)
Bei einem Ereignis wechselt der jeweilige Ausgang für die eingestellte Zeit den Schaltzustand, um dann in die Ausgangslage zurückzuschalten.Werte: 0,0...1000,0 [s]Voreinstellung: 0,0 s (Wischzeit nicht aktiv)
AE3Analog End (Analogausgang Endwert) Teach-Funktion (s. Seite 16)
Zahlenwert, bei dem das Ausgangssignal 20 mA betragen soll.Werte: -9999 (-999.9)...+9999 (+999.9)Voreinstellung: 20.0
AS3Analog Start (Analogausgang Startwert) Teach-Funktion (s. Seite 16)
Zahlenwert, bei dem das Ausgangssignal 0 oder 4 mA betragen soll.Werte: -9999 (-999.9)...+9999 (+999.9)Voreinstellung: 0.0

8. Programmierung

Wird während des Betriebs eine Programmierung durchgeführt, können Sie mit berührungsgefährlichen Spannungen in Kontakt kommen. Stellen Sie daher sicher, dass eine Elektrofachkraft die Programmierung übernimmt.

Parameteränderungen während des Betriebs, insbesondere Änderung der Schaltfunktion oder das Teachen der Parameter SP1, SP2, AE3 oder AS3 können zu Fehlfunktionen in der Anlage führen. Setzen Sie die Anlage daher im Zweifelsfall still und ändern Sie die Parameter manuell.

Ein Programmiervorgang besteht aus 6 Schritten:

  1. Wechsel vom RUN-Modus in den Parameterbereich 0,1,2 oder 3 -Taste
  2. Anwahl des gewünschten Parameters (MOD, IN1, DH1, etc) / -Tasten ↓
  3. Wechsel in den PRG-Modus -Taste
  4. Einstellen oder Verändern des Parameterwertes / -Tasten
  5. Übernahme des eingestellten Parameterwertes -Taste
  6. Rückkehr in den RUN-Modus -Taste

IFM DL2003 - Programmierung - 1

IFM DL2003 - Programmierung - 2

IFM DL2003 - Programmierung - 3

IFM DL2003 - Programmierung - 4

Programmierbeispiel DT2 (Delay Time, Ausgang 2)

Vorgang Display
Wechsel vom RUN-Modus in den Parameterbereich (hier 2)
◆-Taste 3 x kurz betätigen. Display zeigt den 2. Parameterbereich ...IFM DL2003 - Programmierung - 5
Anwahl des gewünschten Parameters (hier DT2)
◆-Taste so oft betätigen, bis im Display der Parameter DT2 mit dem aktuell eingestellten Wert erscheint (hier Voreinstellung 0.0) ...IFM DL2003 - Programmierung - 6
Wechsel in den PRG-Modus
◆-Taste 1 x kurz betätigen. Gerät ist im Programmiermodus. PRG-Indikator sichtbar, Parameterkürzel blinkt ...IFM DL2003 - Programmierung - 7
Einstellen oder Verändern des Parameterwertes
◆- oder ◆-Taste betätigen, bis der gewünschte Parameterwert angezeigt wird ... (s. auch „Numerische Eingaben“; Folgeseite)IFM DL2003 - Programmierung - 8
Übernahme des eingestellten Parameterwertes
◆-Taste drücken, bis das Parameterkürzel nicht mehr blinkt und der Indikator PRG verschwunden ist. Der neue Parameterwert wird angezeigt und ist wirksam ...IFM DL2003 - Programmierung - 9
Rückkehr in den RUN-Modus
◆-Taste ca. 3 s drücken oder Time-Out-Funktion abwarten (ca.15 s) Gerät ist wieder im RUN-Modus, der aktuelle Istwert wird angezeigt ...IFM DL2003 - Programmierung - 10

Hinweise zur Programmierung

RUN-Modus

Auch während einer Programmierung verbleibt das Gerät intern im RUN-Modus! (Erkennbar am RUN-Indikator).

D.h. bis zur Übernahme eines neuen Wertes mit der ➕- Taste führt das Gerät seine Überwachungsfunktion auf Basis der vorher eingestellten Parameter aus und schaltet Relais- und Transistorausgänge entsprechend.

Hinweis:

Durch eine Dauerbetätigung der -Taste im RUN-Modus wird die Überwachungsfunktion des Monitors deaktiviert. Die Deaktivierung gilt für die Dauer des Tastendruckes.

Teach-Funktion

SP1 Switch point Output 1 (Schaltpunkt Ausgang 1)

SP2 Switch point Output 2 (Schaltpunkt Ausgang 2)

AE3 Analog End Output 3 (Analogausgang Endwert)

AS3 Analog Start Output 3 (Analogausgang Startwert)

Zusätzlich zur numerischen Eingabe sind die o.g. Parameter auch mit einer Teach-Funktion einstellbar. Mit dieser Funktion kann im Programmiermodus das aktuelle Eingangssignal gemessen, angezeigt und dem ausgewählten Parameter zugeordnet werden.

Zum Teachen eines aktuellen Messwertes werden zunächst die gleichen Programm-schritte wie bei einer „normalen“ Programmierung durchgeführt:

  1. Wechsel vom RUN-Modus in den Parameterbereich 1, 2 oder 3 -Taste

  2. Anwahl des gewünschten Parameters (SP1, SP2, AE3 oder AS3) / -Tasten

  3. Wechsel in den PRG-Modus -Taste

(PRG-Indikator sichtbar, Parameterkürzel blinkt)

Der Teach-Vorgang wird ausgelöst, indem die ↑/↓-Tasten im PRG-Modus gleichzeitig gedrückt werden. Der aktuelle Messwert wird angezeigt und kann bei Bedarf mit der ↑ oder ↓-Taste verändert werden.

Wie bei der numerischen Programmierung erfolgt die Übernahme des Wertes mit einem langen Druck auf die ➕- Taste bis das Parameterkürzel nicht mehr blinkt und der Indikator PRG verschwunden ist.

Time Out Funktion

Wird während einer Programmierung ca. 15 s lang keine Taste betätigt, wird dies als Abbruch gewertet.

Parameteränderungen, die nicht mit der ➕- Taste übernommen wurden, werden verworfen. Der zuvor eingestellte Parameterwert wird zurückgeholt und bleibt für die Überwachungsfunktionen wirksam.

Numerische Eingaben

Die ↑ oder ↓Taste betätigen und festhalten.

Die kleinste Dekade wird aktiv und je nach Tastenwahl auf- oder abgezählt (z.B. 1, 2, 3,...0). Danach folgt die nächste Dekade, usw.

Sobald die Taste losgelassen wird, blinkt die aktive Dekade. Sie wird durch Einzeldruck auf die oder -Taste eingestellt. Danach blinkt die vorhergehende Dekade und kann eingestellt werden.

Factory Reset

Die werkseitigen Grundeinstellungen können durch gleichzeitiges Betätigen der ↑- und ↓-Taste während des Netz-Einschaltens zurückgeholt werden. Dabei gehen alle eingegebenen Parameterwerte verloren.

KEY-Funktion

Um Fehleingaben zu verhindern, lässt sich das Gerät verriegeln.

- Verriegeln:

Tasten ↑/↓ gleichzeitig betätigen und festhalten. Der KEY-Indikator blinkt.

Tasten loslassen, wenn der KEY-Indikator dauerhaft sichtbar ist.

- Entriegeln:

Tasten ↑/↓ gleichzeitig betätigen und festhalten. Der KEY-Indikator blinkt.

Tasten loslassen, wenn der KEY-Indikator nicht mehr sichtbar ist.

9. Einstellbeispiel

Grenzwert- und Differenzdrucküberwachung

(s.a. Prinzip Vergleicher-Modus, Seite 5)

Applikation
Überwachung eines Filtersystems durch Aufnahme der Vor- und Nachlauf-Druckmesswerte.
Systemvorgaben Beispielwerte
Max. möglicher Systemdruck 21 barArbeitsdruck (Nenndruck) 20 barMin. zulässiger Arbeitsdruck 5 barMessbereich der Geber 0...25 barAnalogausgang der Geber 4...20 mADie Messbereiche und Ausgangssignale der Geber müssen identisch sein!IFM DL2003 - Grenzwert- und Differenzdrucküberwachung - 1
Monitorparameter Einstellung (Wert) Beschreibung
MOD Mode A-B Differenzüberwachung [Δ bar]
INx Input (type) 4-20 Analogausgänge der Geber
DHI Display High 25 Max. Messwert des Gebers
DLO Display Low 0 Min. Messwert des Gebers
FO1 Function Output 1 --0.. (4) Relais 1 fällt ab bei Überschreiten von SP1 (schaltet zurück bei SP1 - HY1)
FO2 Function Output 2 --0.. (4) Relais 2 fällt ab bei Überschreiten von SP2 (schaltet zurück bei SP2 - HY2)
SP1 Switch point Output 1 5 Druckdifferenz Δ bar 1 (Grenzwert 1)
SP2 Switch point Output 2 15 Druckdifferenz Δ bar 2 (Grenzwert 2)
HY1/2 Hysteresis for SP1/2 10 Rückschaltpunkt [% von SPx]
AO3 Analog Output 3 (type) 0-20 0...20 mA Signal für Δbar-Auswertung
AE3 Analog End Output 3 21 Max. mögliche Druckdifferenz (Δ bar max)
AS3 Analog Start Output 3 0 Min. mögliche Druckdifferenz (Δ bar min)
Ausgangsverhalten (OUT1...3)
IFM DL2003 - Grenzwert- und Differenzdrucküberwachung - 2 IFM DL2003 - Grenzwert- und Differenzdrucküberwachung - 3

10. Technische Daten

DL2003
Versorgungsspannung AC/DC 110...240 V(50...60 Hz)
Versorgungsspannung DC 27 V (typ. 24 V)
Spannungstoleranz -20...+10 %
Leistungsaufnahme 8 VA / 5 W
AnalogeingängeHilfsspannung 24 V DC, 150 mA, kurzsschlussfest2 x 0/4...20 mA für Sensoren oder Transmitter
Messbereich 0...22,5 mAGenauigkeit ± 0,25 %Auflösung 12 BitInnenwiderstand 200 OhmAbtastrate 2 msEingangsfrequenz max. 200 Hz
RelaisausgängeSchaltvermögenSchaltzeitenSchaltspieleje 1 Wechsler; potentialfrei6 A (250 V AC); B300, R30010...20 ms (anziehend), 30...40 ms (abfallend)> 10^7 (ohne Last) 3 × 10^5 (250 V AC, 4 A, ohmsche Last)
TransistorausgängeSchaltspannung/SchaltstromPNP-geschaltet; extern versorgt; kurzschlussfest12...30 V DC ( ± 20% ) / max. 15 mA
AnalogausgangGenauigkeitStromBürdepuls-weiten-moduliert (PWM)< ± 1 %0/4...20 mA (max. 20,5 mA)max. 500 Ohm
Reset-/Release-EingängeExterne HilfsspannungStromaufnahmeSchaltpunkt für PNP-Schaltung24 V DCtyp. 2,5 mA11 V / 6 mA
GerätedatenAbmessungen (H x B x T)GewichtSchutzart Gehäuse / KlemmenAnschlussKlemmschienengehäuse; Kunststoff78 x 45 x 120 mm500 gIP 50 / IP 2023 Doppelkammerkastenklemmen; 2 x 2,5 mm^2 (AWG 14)
AnzeigenDisplayLEDsLC-Display; 7/14-Segment2 x gelb (Eingangssignale)2 x grün (Schaltausgang)
UmgebungsbedingungenUmgebungs- / LagertemperaturTemperaturdriftLuftdruckZulässige relative LuftfeuchtigkeitMaximale Betriebshöhe-25...60°C / -25...80°C< ± 100 ppm/K75...106 kPamax. 75 % (35°C)2000 m über NN
CE-Kenzeichnunggemäß EN 61010 (1993); +A2 (1995; EMV 89/336/EWG)EN50081-1; EN 61000-6-2

Typische Eingangsbeschaltung

IFM DL2003 - Typische Eingangsbeschaltung - 1

text_image ± sensor supply 10 13E 9↑ 100n UBB (24 V DC) In1 5 100E V=1,9 24k2 100n In2 6 100E V=1,9 24k2 100n GND 4 * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * ) Analog GND

11. Maßzeichnung

IFM DL2003 - Maßzeichnung - 1

text_image 45 78 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

IFM DL2003 - Maßzeichnung - 2

text_image 120 35,5

12. Wartung, Instandsetzung, Entsorgung

Bei sachgemäßem Betrieb sind keine Maßnahmen für Wartung und Instandhaltung notwendig. Das Gerät darf nur vom Hersteller repariert werden.

Falls erforderlich, kann das Gerät von einer Fachkraft nach dem Abschalten aller angeschlossenen Stromkreise mit einem trockenen Tuch gereinigt werden.

Entsorgen Sie das Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen.

Parameterliste / Parameter list / Table des paramètres ✗

■MOD Mode 1CH A-B

IFM DL2003 - ■MOD Mode 1CH A-B - 1

IFM DL2003 - ■MOD Mode 1CH A-B - 2

■ Systemparameter / System parameters / Paramètres de système

Analogausgang (IN1) Schaltausgänge analogde output (IN1) switching outputs

Analogausgang (IN1) Schaltausgänge sortie analogique (IN1) sorties de commutation

24:iter 3 oder 4-Leiter
alimentation via AL-3
IFM DL2003 - ■ Systemparameter / System parameters / Paramètres de système - 1

flowchart
graph TD
    A[" "] -->|1| B["10"]
    A -->|2| C["5/6"]
    B --> D["⊕"]
    C --> D
    style A fill:#ccc,stroke:#333
    style B fill:#fff,stroke:#333
    style C fill:#ccc,stroke:#333
    style D fill:#fff,stroke:#333

alimentation externe alimentation externe
IFM DL2003 - ■ Systemparameter / System parameters / Paramètres de système - 2

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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : DL2003

Kategorie : Monitor