ZAF 250 Vario - Fräsmaschine Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Zapfenfräsmaschine / Holzlfräsmaschine |
| Marke | Mafell |
| Modell | ZAF 250 Vario |
| Abmessungen (L x B x H) | 1400 x 1400 x 1450 mm (Maschine allein) Stütztisch: 350 x 3000 x 900 mm |
| Gewicht | Maschine: 380 kg Stütztisch: 83 kg |
| Stromversorgung | Drehstrom 400 V, 50 Hz, 16 A (CEE-Stecker) Leistungsaufnahme: 6000 W Abgegebene Leistung: 4500 W |
| Drehzahl | 6670 U/min Leerlauf 6260 U/min unter Last |
| Vorschubgeschwindigkeit | 0,9 - 2,2 m/min (um 50% einstellbar) |
| Max. Werkstückabmessungen | Gerade Zapfen: 500 x 250 mm Schräge Zapfen (max. 60°): 220 x 250 mm Ablängen: 340 x 250 mm |
| Max. Zapfenlänge | 110 mm |
| Max. Ablängtiefe | 80 mm |
| Werkzeug | Formfräskopf Ø 100 mm, Formfräsring Ø 165 mm Schnittbreite: 110 mm Wendeschneidplatten aus Hartmetall (3-mal wendbar) |
| Hauptfunktionen | Formen von geraden, schrägen (0-60°) und vertikalen Zapfen Ablängen Gleichzeitiges Anfasen Manueller und automatischer Betrieb |
| Sicherheitseinrichtungen | Automatischer Schutzvorhang, Sicherheitsendschalter, Motorbrems (Stopp < 3 s), Notaus, Einstellmodus, Laser Klasse 2M |
| Geräuschemissionen | Schallleistungspegel: 108 dB(A) Emission am Arbeitsplatz: 93-94 dB(A) Gehörschutz tragen |
| Absauganschluss | 2 Stutzen Ø 100 mm Unterdruck: 258 Pa |
| Wartung und Reinigung | Regelmäßige Reinigung mit Staubsauger Entfernen von Harz mit Petroleum oder Reinigungsmittel Schmierung der Spindeln mit Fett Ref. 049040 |
| Ersatzteile | Erhältlich auf www.mafell.com Original Mafell-Teile verwenden |
| Sonderzubehör | Absaugkit Ref. 202320 |
| Allgemeine Informationen | Hersteller: Mafell AG, Deutschland Bedienungsanleitung enthalten (70 Seiten) CE-Konformitätserklärung |
Häufig gestellte Fragen - ZAF 250 Vario Mafell
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BEDIENUNGSANLEITUNG ZAF 250 Vario Mafell
These Betriebsanleitung enthalt Hinweise, die für das sichere Arbeits mit dieser Maschine wichtig s. Lesen Sie deshalb unbedingt diese Betriebsanleitung sorgfältig durch!
CAUTION!
D - EG Konformitätserklung
Wir bescheinigen hiermit, dass die Zapfenfrase ZAF 250 Vario den angeführten EU-Richtlinien entspricht. Bei Konstruktion und Bau wurden die gelisteten Normen angewendet.
Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen: Mafell AG
D-78727 Oberndorf, den 17.05.2017


i.V.Dr.Lauckner
Inhaltsverzeichnis Seite
1 Erzeugnisangaben. 5
1.1 Angaben zum Hersteller 5
1.2 Kennzeichnung der Maschine 5
1.3 Technische Daten 5
1.4 Lieferumfang 6
1.4.1 Sonderzubehr . 6
1.5 Angaben zur Gerauschemission 6
1.6 Maschinenbeschreibung 8
1.7 Sicherheitseinrichtungen 8
1.8 Bestimmungsgemasse Verwendung 9
1.9 Restrisiken 10
1.10 Sicherheitshinweise 11
2 Inbetriebnahme 12
2.1 Anlieferung und Transport 12
2.2 Aufstellung 12
2.3 Elektroanschluss 13
2.4 Absauganschluss. 13
3 Betrieb 14
3.1 Erstinbetriebnahme 14
3.2 Schalteinrichtungen 14
3.3 Ein- und Ausschalten 15
3.4 Fransen von geraden Zapfen 15
3.5 Fransen von abgesetzten geraden Zapfen 16
3.6 Fransen von schragern Zapfen 17
3.7 Fransen von senkrechten Zapfen 17
3.8 Abplatten 18
3.9 Vorschubregelung 19
4Rusten und Warten 19
4.1 Werkzeugwechsel 19
4.2 Maschinenpflege 20
4.3 Werkzeugpflege 20
4.4 Motorbremse 21
5 Störungsbeseitigung 21
6Explosionszeichnung und Ersatzteilliste 22
7 Abbildungen 63-66
Zeichenerklarung

Dieses Symbol steht an allen Stellen, wo Sie Hinweise zu ihrer Sicherheit finden.
Bei Nichtbeachten konnen schwerste Verletzungen die Folge sein.

Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation.
Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.

Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen.
VORWORT ZUR BETRIEBSANLEITUNG
These Betriebsanleitung soll erleichtern, die Maschine kennenzulernen und ihre bestimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen.
Sie enthaltigt wichtige Hinweise, die Maschine sicher, sachgerecht und wirtschaftlich zu betreiben. Ihrbeachtung hilft, Gefahren zu vermeiden, Reparaturkosten und Ausfallzeiten zu vermindern und die Zuverlösigkeit und die Lebensdauer der Maschine zu erhöhen. Sie wurde unter Berücksichtigung der Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) und in der europäischen Norm EN 292 enthaltenen Anforderungen erstellt.
Die Betriebsanleitung muss ständig am Einsatzort der Maschine verfügbar sein. Sie ist allen Personen, die mit dieser Maschine zu tun haben, zur Kenntnis zu geben. Dies trifft insbesondere für diejenigen Personen zu, die mit
-
Bedienung einschließlich Rüsten, Störungsbeseitigung während des normalen Arbeitsablaufes, Werkstückaufgabe und Werkstückabnahme, Beseitigung von Produktionsabfallen
-
Instandhaltung (Pflege, Wartung, Inspektionen, Instandsetzung)
-
Transport (während der Inbetriebnahme zum Aufstellungsord, Aufstellen und Anschlüssen) beauftragt sind.
Außer dem,Müssen im Zusammenhang mit der Arbeitssicherheit neben den dazu in this ser Betriebsanleitung enthaltenen Hinweisen auch noch die im jeweiligen Verwenderland geltenden verbindlichen Arbeitssschutzvorschriften beachtet werden.
MAFELL behält sich außerdem das Recht vor, im Zuge einer technischen Weiterentwicklung der Maschine nicht unbedingt那么简单 diese Betriebsanleitung an den geänderten Zustand anzupassen. Dies gilt jederoch nicht im Zusammenhang mit Änderungen an der Sicherheitstechnischen Ausrüstung.
1 Erzeugnisangaben
zur Maschine mit Art.-Nr. 991201
1.1 Angaben zum Hersteller
MAFELL AG
Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf/Neckar
Telefon (07423) 812-0, Fax (07423) 812-218
1.2 Kennzeichnung der Maschine
Alle zur Identifizierung der Zapfenfräse erforderlichen Angaben sind auf dem am Maschinenständer angebrachten Typenschild vorhanden.


CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie.
Zur Verringerung eines Verletzungsrisikoslesen Sie die Betriebsanleitung.
1.3 Technische Daten
Maximale Holzdimension (Breite x Höhe) beim
-
Zapfenfräsen rechtwinkelig 500 × 250 ~mm
-
Zapfenfräsen mit maximaler Schräge von 60^220 × 250 ~mm
-
Abplatten rechtwinkelig und schräg bis 45^340 × 250 ~mm
Maximale Zapfenlänge 110 mm
Maximale Abplattung in einem Arbeitsgang 110 mm
Maximale Abplattiefe 80 mm
3-Phasen-Wechselstrommotor 400V 50 Hz
- Nennaufnahmeleistung (Normallast) 6000 W
- Nennabgabeleistung (Normallast) 4500 W
Nennstrom (Normallast) 10,4 A
Werkzeug (Fräskopf mit Fräsring)
Durchmesser Fräskopf 100 mm
Durchmesser Frärsring 165 mm
- Breite Frärsring 40 mm
- Breite Fräskopf (Schnittbreite) 110 mm
Durchmesser Werkzeugaufnahme 30 mm
- Nenn-Leerlaufdrehzahl 6670 1/min
- Normallastrehzahl 6260 1/min
Schnittgeschwindigkeit bei Normallastrehzahl 32,8 m/s
Vorschubgeschwindigkeit 0,9-2,2 m/min.
Vorschubkraft ca. 800 N
Schnittlange 320 mm
- Schwenkbereich Werkzeugaggregat 0-60°
Maschinenabmessungen und Gewicht
- Breite x Länge x Höhe 1400 x 1400 x 1450 mm
- Arbeitshöhe 780 mm
- Abmessungen Auflagetisch (B x L x H)
Gewicht ohne Auflagetisch
Gewicht Auflagetisch
Durchmesser Absauganschlussstutzen
350× 3000× 900mm
380 kg
83 kg
2 × 100 ~mm
1.4 Lieferumfang
Zapfenfrase ZAF 250 Vario komplett mit:
-3m Auflagetisch
- Einrichtung zum Gabelstapler-Transport
-Spezialfraswerkzeug
-Bedienwerkzeug
- Stosspresse
-Betriebsanleitung
1.4.1 Sonderzubehör
-Absaugset
Best.-Nr. 202 320
1.5 Angaben zur Gerauschemission
Die über den Arbeitszyklus gemittelten Gerauschwerte betragen:
| Zapfenfräsen | Abplatten | |
| Schalleistungspegel | 108 dB (A) | 108 dB (A) |
| arbeitsplatzbezogener Emissionswert | 93 dB (A) | 94 dB (A) |
Für die genannten Emissionswerte gilt ein Messunsicherheitszuschlag von K = 4 dB.
Die Messung des Schalleistungspegels erfolgte nach EN ISO 3746 mit folgenden Abweichungen:
- der Korrekturfaktor für das Fremdgeräusch ist maximal 4 dB,
- an jedem Messpunkt ist die Differenz zwischen dem Schaldruckpegel des Fremdgeräusches und dem Maschinenschalldruckpegel größter als 6 dB,
- der Abstand zwischen Hüllfläche der Maschine und der Messfläche beträgt 1 m,
- die Zahl der Messpunkte beträgt 9,
- die Messdauer entspricht einem Arbeitszyklus.
Die Messung des arbeitsplatzbezogenen Emissionswertes erfolgte nach EN ISO 11202 mit folgenden Abweichungen:
- der Korrekturfaktor für das Fremdgeräusch ist sowohl auf der Messfläche als auch am Arbeitsplatz maximal 4 dB,
- die Differenz zwischen dem Schalldruckpegel des Fremdgeräusches und dem Schalldruckpegel am Arbeitsplatz ist größer als 6 dB,
- die Berechnung des Korrekturfaktors am Arbeitsplatz erfolgte nach Anhang 2 von EN ISO 11204.
Zugrunde gelegte Betriebsbedingungen:
Zapfenfräsen:
Fräsen eines geraden Zapfens von 40 mm Dicke und 40 mm Länge an einem Werkstück aus Fichte mit den Abmessungen 180 x 160 mm mit dem serialmäßigen Werkzeug und der vorgegebenen Drehzahl von 6260 1/min (Lastrehzahl).
Abplatten:
Abplatten an einem Werkstück aus Fichte mit den Abmessungen 180 × 160 ~mm auf halber Werkstückhöhe (entspricht 80 ~mm ) und auf 70 ~mm Tiefe mit dem serialmaßigen Werkzeug (Frisring abgenommen) und der vorgegebenen Drehzahl von 6260 1/min (Lastrehzahl).
Die angegebenen Werte sind Emissionspegel und sind nicht notwendigerweise Pegel für sicheres Arbeiten. Obwohl es einen Zusammenhang zwischen Emissions- und Immissionspiegel gibt, kann thereaus nicht zuverlüssig abgeleitet werden, ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind. Die den aktuellen, am Arbeitsplatz vorhandenen Immisionspegel beeinflussenden Faktoren umfassen die Dauer der Exposition, die Raumcharakteristik, andere Lärquellen usw., wie z. B. die Anzahl der Maschinen und andere benachbarte Bearbeitungen. Außen dem kann der zulässige Immisionspegel von Land zu Land unterschiedlich sein. Trotzdem ist diese Information geeignet, dem Anwender der Maschine eine bessere Abschätzung der Gefährung und des Risikos zu ermölichen.
1.6 Maschinenbeschreibung
Mit der Zapfenfräse ZAF 250 setzen sich gerade und bis zu 60^ schräge Zapfen Schnell und exakt, rationell und passgenau einschließlich einer umlaufenden Fase und automatischer Abstirnung bei Schragzapfen herstellen. Außerdem ist die Produktion von Abplattungen nach einer Schnell und einfach durchzuführenden Werkzeugumstellung möglich. Dabei bleibt unabhängig von der durchzuführenden Arbeit also sowohl bei geraden als auch bei schrägen Zapfen das Werkstück immer in der gleichen Lage und muss nicht muhsam bewegt werden. Dies wird durch die integrierte Schragstellung des gesamten Bearbeitungsaggregates erhöglich.
Der 3 m Lange Auflagetisch ermittelicht die sichere Auflage des zu bearbeitenden Werkstückes, dessen Dimensionen bei geraden Zapfen 500 × 250 ~mm und 220 × 250 ~mm bei maximaler Schragstellung betragen können. Mit dem integrierten Doppelanschlag und der prazisen Skala kann eine exakte Längenmessung auch bei Bearbeitung an beiden Werkstückenden durchgeführt werden.
Das speziell für die ZAF entwickelte Kombinations-Fräswerkzeug{lassst sich schnell auf verschiedene Zapfenlängen und nach Entfernen des Fräsrings auf Abplattungen umstellen. Es ist mit auswechselbaren Hartmetall-Wendeplatten bestückt, die 3 Mal gedreht werden können. Damit ist ohne Auswechseln der Wendeplatten eine lange Standzeit des Werkzeuges garantiert.
Die Maschine verfügbar über leicht erreichbare Stellteile, die zusammen mit den gut ablesbaren Skalen und dem gut sightbaren Linienlaser ein prazises Einstellen der gewünschten Zapfengeometrie bzw. der Abplatzung möglichn.
Alle zur Steuerung der Maschine notwendigen elektrischen Schalter sind in dem am Arbeitsplatz angeordneten klar gegliederten Bedienpult angeordnet. Mit dem Wahl
schalter werden damit die verschiedene Betriebsarten Vorhang zu, Einrichten, manuelles Fräsen, Zapfen und Abplatten vorgewählt. Nach Auslösen des Startbefehls laufen in den Betriebsarten Zapfen und Abplatten alle Funktionen automatisch ab: Schutzvorhang schließen, Starten des Antriebsmotors für das Fraswerkzeug, Abfahren der Zapfenform inklusive abstirnen, absetzen und anfasen, Rückkehr des Werkzeugs in die Ausgangsstellung, abschalten des Antriebsmotors und öffnen des Schutzvorhangs.
Bei der ZAF 250 Vario ist eine Vorschubabsenkung auf 50% möglich.
Dabei erfüllt das leistungsstarke Antriebsaggregat zuverlässig die hohen Anforderungen der im Zimmereibetrieb üblichen Zerspanung.
Die bei der Bearbeitung anfallenden Späne werden entweder durch verstelltbare Klappen nach unten ausgeworfen oder sie konnen bei stationärem Betrieb in einer Abbundhalle über die serienmäßig vorhandenen Absaugstutzen durch Anschluss an eine betriebliche Absauganlage entsorgt werden.
1.7 Sicherheitseinrichtungen

Die beschriebenen Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und dürfen nicht entfernt bzw. unwirksam gemacht werden.
Bereits bei der Entwicklung dieser neuen Maschine wurde größten Wert auf optimale Arbeitsbedingungen gelegt, angefangen von zahlreichen mechanischen und elektrischen Sicherheitseinrichtungen bis hin zur Berücksichtigung ergonomischer Prinzipien sowie Maßnahmen zur Reduzierung der Gerausch- und Staubemission.
Die Maschine ist mit allen im Zusammenhang mit der bestimmungsgemäßn Verwendung erforderlichen Schutzeinrichtung-
en gegen diejenigen Gefährdungen ausgerüstet, die nicht bereits bei der Konstruktion eliminiert werden konnten. Zu diesen Schutzeinrichtungen zahlen insbesondere:
1. Fräswerkzeug:
Gestaltung entsprechend EN 847-1 mit Spandickenbegrenzung und für mechanischen Vorschub geeignet. Sicherung gegen Losen beim Hochlaufen und Stilsetzen durch formschlüssige Verbindung des Werkzeugs mit dem hinteren Anlageflansch über 2 Mitnehmerstifte.
2. Sicherung gegen Berühren des Werkzeuges:
Bis auf die zur Werkstückzufuhr erforderliche Öffnung geschlossenes Gehäuse. Die zum Erreichen der Stellele für das Einstellen der Zapfenstände vorgesehene Tur in this dem Gehäuse ist über einen Sicherheitsendschalter geschichert, der in Verbindung besteht mit dem Antriebsmotor für das Fraswerkzeug und dem Vorschubantrieb. Beim Öffnen der Tur werden beide Antriebe abgeschaltet und das Werkzeug durch die automatische Bremse in ca. 3 Sekunden stillgesetzt. Der Sicherheitskreis der Steuerung ist so ausgelegt, dass der Performance-Level PL=c nach EN ISO 13849 (PL) erreicht wird.
- Sicherung der Werkstück-Zuführung: Anpassung der Zuführung an die jeweiligen Werkstückabmessungen durch einen automatisch schliebenden Schutzvorhang nach pr EN 1870-13.
4. Werkstückspannung:
Sicherung des aufgelegten Werkstücks gegen mögliches Herumreifen durch eine manuell zu betätigende Spanneinrichtung.
5. Sicherung gegen Werkzeugsbeschädigung:
Beim Einstellen der Maschine zum Fräsen schräger Zapfen wird durch automatische Korrektur der Ausgangslage durch Zurück
fahren des Werkzeugs eine Kollision mit dem Werkstück verhindert.
6. Einrichtbetrieb:
Der über den Betriebsartenwahlschalter anwählbare Einrichtbetrieb ist nur bei stehendem Fraswerkzeug möglich. Die Verstellung des Frasaggregates ist dann in jeder Richtung nur über Tippschalter möglich.
7. Späneabfuhr:
Über einen eingebauten Späneleitkanal werden die anfallenden Späne entweder zu 2 Auswurfschachten oder zu 2 Absaugstutzen geleitet.
8. Gerauschminderung:
Die weltgehend kreisrunde Form des Fraswerkzeugs reduziert zusammen mit dem geschlossenen Gehäuse die Gerauschemission. Die Dauer der Emission ist durch das automatische Stillsetzen des Werkzeugs am Ende des Arbeitszyklusses begrenzt.
9. Elektrische Sicherheit:
Die elektrische Ausrüstung der Maschine entspricht der europäischen Norm EN 60204-1 und ist gegen elektromagnetische Felder störfest. Eine Abstrahlung elektron magnetischer Störimpulse findet nichtstatt.
1.8 Bestimmungsgemäß Verwendung
Die MAFELL Zapfenfräse ZAF 250 ist ausschließlich zum Fräsen von geraden und schrägen Zapfen sowie für Abplattungen in Massivholz mit einem maximalen Querschnitt von 500 × 250 mm bei geraden Zapfen bzw. 220 × 250 mm bei 60^ schrägen Zapfen vorgesehen. Dafürarf nur das mitgelieferte, zusammengesetzte Fraswerkzeug mit den Abmessungen 100 mm x 110 mm bzw. 165 mm x 40 mm verwendet werden.
Der Bedienplatz der Maschine befindet sich vor dem Steuerpult mit den darauf an-
geordneten Schaltern für alle Maschinenfunktionen.
Jeder weitere darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden jeder Art haftet der Hersteller nicht; das Risikoträgt allein der Benutzer.
Ebenso ist diese Maschine nicht geeignet für den Betrieb im Freien bei Regen oder in explosionsgeführdeten Räumen.
Zur bestimmungsgemäß Verwendung gehort auch die Einhaltung der von MAFELL vorgeschreibenben Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen und die Befolgung der in der Be triebs - anleitung enthaltenen Sicherheitshinweise.
Die Zapfenfräse ZAF 250 darf nur von Personen genutzt, gerüstet und gewartet werden, die mit der Maschine vertraut und über die Gefahren unterrichtet sind. Instandsetzungsarbeiten müssen durch die MAFELL-Vertragshandler bzw. MAFELL-Kundendienststellen durchgeführt werden.
Die einschlagigen Unfallverhütungsvorschriften, sowie die sonstigen allgemein anerkannten Sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Regeln sind einzuhalten.
Eigenmächtige Veränderungen an der Maschine schlieben eine Haftung des Herstellers für darauf resultierende Schäden aus.
1.9 Restrisiken
Auch bei bestimmungsgemäßer Verwendung könnenriotz Einhaltung aller einschlagigen Sicherheitsvorschriften aufgrund der durch den Einsatz zweck der Maschine bedingten Konstruktion noch Restrisiken auftreten, z. B.:
-
Berühren der Werkzeugschneiden beim Werkzeugwechsel.
-
Bruch des Werkzeugs und Herausschleudern von Teilen.
-
Herumreiten des Werkstücks, wenn diese nicht festgespannt ist.
- Berühren spannungsfährender Teile bei geöffnetem Schaltkasten und nicht ausgeschaltetem Hauptschalter bzw. ausgesteckter Anschlussleitung.
- Beeinträchtigung des Gehörs bei länger undauernden Arbeiten ohne Gehorschutz.
- Emission gesundheitsgeführder Holzstaube bei länger andauerndem Betrieb in geschlossenen Räumen ohne ausreichende Belüftung.
1.9.1 Informationen zum Laser

Nicht in den Laserstrahl blichen!
- Mit dem Hauptschalter der seitlich am Schaltschrank angebracht ist, wird der Laser ein- und ausgeschaltet.
Die Laseröffnung befindet sich oben in der Schutzhaube, links darüber dem Sicherheitsvorhang. Der Laser strahlt schräq nach unten (Schnittkante des Fraswerkzeuges) auf das Werkstück. - Keine zusätzlichen optischen Instrumente vor dem Laser anbringen.
- Defekte am Laser nicht selbst reparieren.
- Der eingebaute Laser entspricht der Klasse 2M und ist somit ungebährlich für das menschliche Auge bei kurzzeitiger Exposition durch Lidschlussreflex (Blick in den Strahl bis zu 0,25s).
1.10 Sicherheitshinweise

Holzbearbeitungsmaschinen konnen bei unsachgemäßem Gebrauch gefährlich sein. Beachten Sie deshalb stets die in this dem Abschnitt zusammenfassten Sicherheitshinweise, die Unfallverhütungsvorschriften Ihrer Berufsgenossenschaft und die im jeweiligen Land geltenden Sicherheitsbestimmungen!
Allgemeine Hinweise:
- Überprüfen Sie vor jeder Arbeit, dass die Schutzeinrichtungen einwandfrei Funktionieren undändern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beeinträchtigen konnte.
- Kinder und Jugendliche)dürfen these Maschine nicht bedieren.Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung.
- Verwenden Sie im Freien nur gummisolierte Verlängerungskabel (z. B. H07 RN-F) mit einem Querschnitt von mindestens 5 × 2,5 ~mm^2 und achten Sie daraufauf, dass das Kabel nicht über scharfe Kanten gezogen wird.
- Berücksichtigten Sie Umgebungseinflüsse. Setzen Sie die Maschine nicht dem Regen aus und vermeiden Sie Arbeiten in feuchter oder nasser Umgebung, sowie in der Höhe von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen.
- Beim Einsatz der Maschine im Freien wird die Verwendung eines Fehlerstromschutzschalters empfohlen.
Vor dem Wechsel des Fraswerkzeugs, und vor dem Beseitigen von Störungen ist der Hauptschalter auszuschalten. -
Verwenden Sie nur das mitgelieferte Fräswerkzeug und achten Sie daraufuf, dass nicht mit einem stumpfen Werkzeug garbeitet wird.
-
Bei längerem Nichtgebrauch den ausgeschalteten Hauptschalter gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten durch Abschreiben mit einem Vorhängeschloss sichern.
Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutz ausrüstungen
- Tragen Sie stets eng anliegende Arbeits-kleidung und legen Sie Ringe, Armbänder und Uhren ab.
- Benutzen Sie während der Arbeit mit der Zapfenfräse und beim Werkzeugwechsel stets geeignete Handschuhe.
- Um Verletzungen der Augen zu vermeiden, ist beim Arbeiten mit der Maschine ein Augenschutz (Schutzbrille) oder Gesichtsschutz zu tragen.
- Der Schalldruckpegel am Ohr übersteigt 85 dB (A). Tragen Sie deshalb beim Arbeitsen Gehorschutz.
Hinweise zum Betrieb
- Das elektrische Anschlusskabel stets so von der Maschine wegführren und so verlegen, dass am Bedienplatz keine Stolpergebnis besteht.
- Sorgen Sie für einen freien und rutschsicheren Standplatz mit ausreichender Beleuchtung.
- Achten Sie darauf, dass sich keine anderen Personen, insbesondere Kinder im Arbeitsbereich aufhalten.
- Sichern Sie das Werkstück gegen Wegrutschen oder Herunterfallen durch Festspannen mit dem darauf vorgesehen Schraubspanner.
- Schalten Sie die Maschine nur ein, wenn sich ein Werkstück in Arbeitsposition befindet.
-
Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. Nicht in Metallteile z. B. Nagel fräsen, da dadurch die empfindlichen Hartmetallschneiden beschädigt werden können.
-
Bearbeiten Sie keine Werkstücke, die für die Leistungsfähigkeit der Maschine zu Klein oder zu groß sind.
- Verstellen Sie während des Fräsvorgangs keinesfalls die Schragstellung des Frasaggregates.
Hinweise zur Wartung und Instandhaltung
Vor Beginn aller Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ist entweder das Zuleitungskabel aus der Steckdose an der Maschine zuziehen oder der Hauptschalter ist auszuschalten und gegen Wiedereinschalten zu sichern, z. B. durch Ab schreiben mit einem Vorhängeschloss.
- Es dürfen nur Original MAFELL-Ersatzund Zubehörteile verwendet werden. Esbesteht sonst kein Garantieanspruch undkeine Haftung des Herstellers.
Die regelmäßige Kontrolle der Maschine, insbesondere der Führungen des Fras-aggregates und die Leichtgangigkeit des Schutzvorhangs sind von großer Bedeutung.
- Auch die sorgfällige Pflege des Frässwerkzeuges ist wichtig. Halten Sie diese scharf und sauber, um gut und safer arbeiten zu konnen. Befolgen Sie die Wartungsverschriften und die Hinweise für den Werkzeugwechsel.
2 Inbetriebnahme
2.1 Anlieferung und Transport

Die Maschinearf nicht mit einem Kran oder anderen Hebezeug sondern nur mit einem Gabelstapler abgeladen oder transportiert werden.
Zum Abladen und Transportieren an den endgültigen Aufstellungsort nur einen Gabelstapler benutzen und bei der Maschine darauf auf achten, dass das Anheiten nur von
der Bedienerseite (Seite mit dem Schaltpult) aus erfolgt und beiden Gabeln unbedingt unter die am Gestell angeschraubte und blau markierte Transporteinrichtung (Nr.1 - Abb. 1) reichen.
Beim Verfahren Maschine nur weniger Zentimeter anheiten.
Sofort nach dem Abladen sollen Sie die Maschine auf evtl. Transportschäden unteruchen. Beschädigungen am Verpackungsmaterial können bereits Hinweise auf einen unsachgemassen Transport sein. Transportschäden sind unter allen Umständen vom Spediteur im Frachtbrief zu bestätigen, nur dann haftet die Versicherung des Spediteurs für den Schaden.
Falls die Maschine nicht gleich nach der Anlieferung in Betrieb genommen wird, muss sie in trockenen Räumen bei Temperatures zwischen +5^ und +40^ gelagert werden. Bei längerer Lagerzeit ist es sinnvoll, gelegentlich die Konservierung der blanken Teile zu überprüfen und gegeben falls zu erneuern.
2.2 Aufstellung

Die Maschinearf im Freien nur gegen Regen geschützt sowie in nichtexplo sionsgefahrdeter Umgebung betrieben werden.
Der Aufstellort der Maschine ist so auszuwahlen, dass unter Berücksichtigung des Platzbedarfas der Zapfenfrase und der Grübe der zu bearbeitenden Werkstücke ein ausreichender Freiraum um die Maschine zur Verfügung steht. Der Platzbedarf der Maschine ist in Abb. 3 dargestellt.
Die Maschine kann befestigungsfrei aufgestellt werden. Es genegt eintragfahiger Fussboden. Mittels der am Maschinensockel vorhandenen Justierschrauben wird die Zapfenfrase mit einer auf der Werkstückkauflage aufgelegten Wasserwaage horizontal ausgerichtet.
Anschliessend werden die 2 FüBe an den Werkstückauflagetisch festgeschraubt und dieser wird mit den beiden mitgelieferten Sechskantschrauben SW 13 an der Maschine festgeschraubt und damit so ausgerichtet, dass beiden Auflageflächen in der Höhe sowie die beiden senkrechten Anlagekanten fluchten.

Achtung: Nach dem Aufstellen muss unbedingt die Transporteinrichtung (Nr. 1 - Abb. 1) durch Losen der beiden Befestigungsschrauben (Nr. 2 - Abb. 1) entfernt werden, da sonst das Fräs aggregat bei seinem Hub mit diesen Teil kollidiert!
2.3 Elektroanschluss

Arbeiten an der elektrischen Anlage)durfen nur von einem Elektrofachmann durchgefuhrt werden.
Die Maschine wird elektrisch betriebsfertig verdraht ausgeliefert. Die Schaltpläne sind im Schaltkasten untergebracht.
Der Anschluss an die Stromversorgung erfolgt über die auf der rechten Seite des Schaltkastens angeordnete 16A-CEE-Steckdose. Die erforderliche Zuleitung muss mindestens H07 RN-F entsprechen und einen Querschnitt von 5 × 2,5 ~mm^2 aufweisen.
Beim Anschluss ist darauf zu achtenden, dass die Betriebsspannung 400 V und die Frenz zwischen 50 und 60Hz beträgt. Hinsichtlich der Spannung kann aber ohne weiteres mit etwas hohenen oder niederen Spannungen gearbeitet werden, wenn ein Toleranzbereich von ± 10% nicht über-sritten wird. Als betriebliche Vorsicherungen müssen träge 16 A-Sicherungen vorgesehen werden.
Außerdem ist daraufuf zu achten, dass die Drehrichtigung des Fraswerkzeuges stimmt. Sie ist korrekt wenn beim Blick durch die Werkstückzuführung auf das Werkzeug
sich theses entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Bei falscher Bewegungsrichtung Zuleitungskabel abziehen und in der Steckdose 2 Phasen vertauschen (z. B. L1 mit L2).
2.4 Absauganschluss
Die Zapfenfräse ist sowohl für den Betrieb ohne Absaugung als auch zum Anschluss an eine betriebliche Absauganlage vorgesehen. Dazu besitzt sie 2 Anschlussstutzen mit jeweils 100mm Durchmesser (Nr. 3 - Abb. 2).
Beim Betrieb in geschlossenen Räumen muss die Maschine an eine Absauganlage angeschlossen werden, die an beiden Anschlussstutzen eine Luftgeschwindigkeit von mindestens 20m / s erfolgt. Der sich darauf einstellende Unterdruck beträgt 258 Pa. Der Anschluss muss über schwer entflammbare flexible Absaugschläuche erfolgen, deren Querschnitt bis zu ihrer Zusammenführung mindes tens demjenigen der Anschlussstutzen entsprechen muss. Nach einer Zusammenführung muss der Querschnitt der Weiterleitung mindestens 140~mm betragen.
Beim Betrieb im Freien oder bei kurzzeitig- gen Arbeiten in geschlossenen Räumen kann die Maschine so umgerüstet werden, dass die anfallenden Späne nach unten aus der Maschine Herausfallen. Dazu werden die auf beiden Seiten vorhandenen Schrauben (Nr. 5 - Abb. 4) gelöst und die Klappen (Nr. 4 - Abb. 4) geöffnet. Anschliessend Schrauben wieder festziehen.

Niemals bei laufender Maschine durch die geöffneten Klappen in die Maschine greifen, z. B. um angehäufe Späne zu entfernen, da sonst die Gefahr besteht, das laufende Fräswerkzeug zu berühren!
3 Betrieb
3.1 Erstinbetriebnahme

Vor der erstmaligen Inbetriebnahme der Zapfenfrase sollen folgende Hinweise unbedingt beachtet werden:
- These Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobei insbesondere auf den Abschnitt „Sicherheitshinweise" aufmerksam zu machen ist.
- Es muss kontrolliert werden, ob alle Schutzvorrichtungen angebracht und funktionsfähig sind.
Die Maschine muss beim Betrieb in geschlossenen Räumen an eine betriebliche Absaugung angeschlossen sein, wobei die Luftgeschwindigkeit am Anschlussstutzen mindestens 20m / s betragen muss. Der sich damit einstellende Unterdruck beträgt 258 Pa. Außer dem solte sichergestellt sein, dass beim Einschalten der Maschine gleichzeitig die Absaugung mit eingeschaltet wird.
Die Luftgeschwindigkeit muss bei Erstinbetriebnahme und nach wesentlichen Änderungen kontrolliert werden.
Die Absaugeinrichtungen müssen vor der Erstinbetriebnahme, tätig auf offensichtliche Mängel und monatlich auf Wirksamkeit überprüft werden. - Stellen Sie sicher, dass die einzelnen Wendeplatten des Fräswerkzeuges korrekt angezogen sind und das Werkzeug sicher auf der Antriebswelle befestigt ist. (Anzugsmomente siehe Abschnitt "Werkzeugwechsel")
- Im Leerlauf ist zu kontrollieren, dass die Drehrichtigung des Fräswerkzeugs korrekt ist (siehe Abschnitt „Elektroanschluss").
3.2 Schalteinrichtungen
Alle Stellteile der elektrischen Schalteinrichtungen der Maschine sind im Schaltpult am Bedienplatz angeordnet (siehe Abb. 5). Die einzelnen in Abb. 5 dargestellen Schalter haben folgende Funktionen:
6: Hauptschalter: Er dient zum Trennen der gesamten elektrischen Einrichtung vom Stromnetz. Er ist in der Nullstellung durch Einhängen eines Vorhängeschlosses abschiessbar und hat 2 Schaltstellungen:
0: Aus (Maschine vom Stromnetz getrennt).
1: Ein (Maschine unter Spannung und betriebsbereit).
7: Betriebsartenwahlschalter: Mit ihm werden die einzelnen Betriebsarten vorgewählt. Die einzelnen Schaltstellungen bedeuten:
0: Vorhang zu: Der Schutzvorhang schließt sich.
1: Einrichtbetrieb: Die einzelnen Vorschubbewegungen des Frasaggregates konnen über die 4 Taster (10) zur Kontrolle der eingestellten Wege überprüft werden, wobei die Bewegung nur erfolgt solange der entsprechende Taster gedrückt wird. Das Einschalten des Antriebs für das Fraswerkzeug ist gespeitr. Der Schutzvorhang bleibt offen.
2: Fräsen manuell: Durch Betätigungen und Halten der Start-Taste schlieft der Schutzvorhang automatisch und der Fräsmotor startet. Die einzelnen Vorschubbewegungen des Frasaggregates können über die 4 Taster ausgeführten werden, wobei die Bewegung nur erfolgt, solange der entsprechende Taster und die Start-Taste gedrückt wird. Wird die Start-Taste losgelassen, so wird der Fräsmotor sofort ausgeschaltet, die Vorschubbewegung un
terbrochen und der Schutzvorhang öffnet sich automatisch.
3: Vorwahl für das Zapfenfräsen: Essind alle 4 Vorschubbewegungen eingeschaltet.
4: Vorwahl für das Abplatten: Es ist nur der Horizontalvorschub eingeschaltet.
8: Starttaster zum Auslösen des Fräsvorgangs:
Dieser lauft je nach gewähller Betriebsart (Zapfen oder Abplatten) automatisch ab und der Antrieb des Fraswerkzeuges wird nach Rückkehr in die Ausgangsstellung abgeschaltet. Wenn am Betriebsartenwahlschalter die Stellungen „0" oder „1" gewählt sind, ist dieser Starttaster außer Funktion.
9: NOT-HALT-Taster: Erdient zum Unterbrechen des Fräsvorgangs im Gefahrfall und unterbricht alle Bewegungen.
10: Taster zum Verfahren des Frasaggregates beim Einrichtbetrieb und manuelle Fräsen: Über je einen Taster werden die 4 Vorschubbewegungen X + , X - , Z + , Z - ausgelost, wobei die gewählte Bewegung nur erfolgt, solange der Taster gedrückt wird.
11: Stoptaster zum Unterbrechen des Fräsvorgangs.
3.3 Ein- und Ausschalten
Zum Einsatzten muss zunachst der Hauptschalter auf Stellung „1" und der Betriebsartenwahlschalter auf die gewünschte Betriebsart geschaltet werden. Das Auslösen des kompletten Fräsvorgangs erfolgt dann durch das Betätigten des Starttasters. Nach Beenden keht das Fräs aggregat in die Ausgangsstellung zurück und wird Dort automatisch abgeschelt, wobei der Auslauf durch die automatische Bremse auf ca. 3 Sekunden reduziert wird. Anschließend öffnet sich der Schutzvorhang. Das Ausschalten der Maschine erfolgt damit selbstätig.
Der NOT-HALT-Taster ist lediglich zum Schnellen Stillsetzen im Notfall vorgesehen.
3.4 Fräsen von geraden Zapfen
Vor der Bearbeitung muss ein Grobabschnitt des Werkstücks erfolgen.
Beim Fräsen von geraden Zapfen muss darauf auf geachtet werden, dass der Zeiger (Nr. 13 - Abb. 9) auf den Wert „0" der Anzeigeskala (Nr. 14) am Schwenksegment zeigt. Ist dies nicht der Fall, kann nach Lösen des Griffhebels (Nr. 15) das gesamte Fräsaggregat einschließlich des Gehäuses auf diesen Wert geschwenkt werden. Nach dem Schwenken Griffhebel wieder anziehen.

Niemals bei geschlossen Schutzvorhang Frasaggregatschwenken!
Zum Einstellen der Zapfenmaße und zum anschließenden Bearbeiten wird wie folgt vorgegangen:
- Betriebsartenwahlschalter (Nr. 7 - Abb. 5) auf Stellung „1" schalten und Deckel des Maschinengehauses aufklappen.
- Zapfenlänge, t" (siehe Abb. 6) am Fraswerkzeug kontrollieren bzw. einstellen (siehe Abschnitt 4.1 Werkzeugwechsel).
- Frasaggregat durch Betätigen der Ta-ster „Z-" und „X-" (Nr.10 - Abb. 5) in die Ausgangsstellung fahren.
- Zapfenstärke „Z2" (siehe Abb. 6) durch Verschieben des Klemmrlings (Nr. 19-Abb. 11) einstellen. Dabei muss zuerst der Klemmhebel (Nr. 43 - Abb. 11) gelost werden und der Zeiger auf das Maß für die gewünschte Zapfenstärke auf der Skala (Nr. 20) weisen. Danach Klemmhebel (Nr. 43) wieder fest anziehen.
- Fräsaggregat durch Betätigen des Tasters „Z+” so welt nach oben fahren, dass der Spiralspannstift (Nr. 16 - Abb.
10) nicht mehr aufsitzt. Anschließlich Klemmhebel (Nr. 15) lösen und Einstellscheibe (Nr. 17) soweit verschiben, bis auf der Skala (Nr. 18) der gewünschte Abstand „Z1" (siehe Abb. 6) zwischen Unterkante des Zapfens und der Werkstückunterkante angezeigt wird. Dann Klemmhebel (Nr. 15) wieder festziehen.
- Damit der Zapfen an der Werkstückkante beginnt, prufen ob auf der Skala (Nr. 12 - Abb. 8) an der Kante des Gehäuses der Wert „0" angezeigt wird. Ist dies nicht der Fall, mit dem Handrad (Nr. 11) den Wert entsprechend korrigieren.
- Horizontalweg des Frasaggregates durch Drehen des Handrades (Nr. 21 - Abb. 12) so einstellen, dass auf der Positionsanzeige mindestens die Werkstückbreite angezeigt wird. Es empfehlts sich, hier einen Sicherheitszuschlag von einigen mm zu addieren.
- Fräsaggregat durch Betätigen des Tausters „Z-“ wieder in dieunte Endlage abfahren und anschließend Betriebsartenschalter (Nr.7-Abb.5) auf Stellung „3“ schalten und Deckel des Maschinengehauses schreiben.
- Bei einseitigen Zapfen den Doppelanschlag nach Losen des Griffhebels (Nr. 27 - Abb. 15) so einstellen, dass mit dem Zeiger (Nr. 28) auf der Skala (Nr. 29) die fertige Holzlänge ohne die Zapfenlänge „t" (siehe Abb. 6) angezeigt wird. Griffhebel wieder anziehen. Werkstück gegen die Anlagekante der Werkstücksauflage anlagen und in die Einschuböffnung einfahren. Vordere Anschlagklappe (Nr. 30 - Abb. 15) herunterklappen und das Werkstück dagegen schieben. Danach Werkstück mit dem Schraubenspanner (Nr. 26 - Abb. 14) festziehen. Den Starttaster (Nr. 8 - Abb. 5) betätigten. Der Schutzvorhang schließt sich. Der Fräskopf fahr't auto matisch
die eingestellte Zapfenform ab. Außer dem wird der Zapfen gleichzeitig noch angefasst.
Nach Beendigung des Zyklus fahrth der Fräsmotor in die Ausgangslage darüber und wird abgeschalte. Der Schutzvorbhang öffnet sich automatisch.
- Bei beidseitigen Zapfen, die Werkstücklänge wie in 9. beschreiben einstellen. Zusätzlich Rändelschraube (Rohholzanschlag) in hinterer Klappe auf Zapfenlänge nach Skala am Doppelanschlag einstellen und mit Klemmschraube (Nr. 32) arretieren. Werkstück gegen Anlagekante der Werkstückauflage legen, in Einschub-öffnung einfahren und am Rohholzanschlag anstoßen. Werkstück festspannen und ersten Zapfen fräsen. Nach Stillstand des Fraswerkzeuges, Spanner losen, Werkstück drehen, mit der Grundfläche (nicht Zapfen) am vorderen Anschlag anstoßen und nach dem Festspannen den zweiten Zapfen fräsen.
3.5 Fräsen von abgesetzten geraden Zapfen
Auch bei dieser Zapfenform muss darauf geachtet werden, dass der Zeiger (Nr. 13 - Abb. 9) auf den Wert „0" der Anzeigeskala (Nr. 14) am Schwenksegment zeigt.

Niemals bei geschlossen Schutzvorhang Frasaggregatschwenken!
Zum Einstellen der Zapfenmaße und zum anschließenden Bearbeiten wird wie folgt vorgegangen:
- Durchführung der Schritte 1 bis 5 wie im Abschnitt 3.4 beschrieben.
-
Durch Drehen am Handrad (Nr. 11 - Abb. 8) nach Skala (Nr. 12) an der Kante des Gehäuses das Absetzmaß „X1" (siehe Abb. 6) einstellen.
-
Horizontalweg des Frasaggregates durch Drehen des Handrades (Nr. 21 - Abb. 12) so einstellen, dass auf der Positionsanzeige die Zapfenbreite + Absetzmaß „X1" angezeigt wird. Beispel: Gewünschte Zapfenbreite 10 cm und Absetzmaß 3 cm ergibt ein einzustellendes Maß von 13 cm.
- Durchführung der Schritte 8 bis 10 wie im Abschnitt 3.4 beschrieben.
3.6 Fräsen von schrägen Zapfen

Wichtig: Vor der Bearbeitung muss das Werkstück entsprechend dem gewünschten Winkel schrag zugeschnitten werden!
Zum Einstellen und zum anschließenden Bearbeiten wird wie folgt vorgegangen:
- Fräsaggregat nach Lösen des Griffhebels (Nr. 15 - Abb. 9) so schwenken, bis der Zeiger (Nr. 13) auf der Skala (Nr. 14) den gewünschten Winkel anziegt. Anschließlich Griffhebel wieder festziehen.

Niemals bei geschlossen Schutzvorhang Frasaggregatschwenken!
- Betriebsartenwahlschalter (Nr.7 - Abb. 5) auf Stellung „1" schalten und Deckel des Maschinengehauses aufklappen.
- Zum Einstellen der Zapfenmaße „t" und „Z2" sowie des Abstandes „Z1" (siehe Abb. 6) zwischen Unterkante des Zapfens und der Werkstückunterkante wird wie in den Punkten 2 bis 6 im Abschnitt 3.4 beschreiben, vorgegangen.
- Horizontaler Verfahrenweg des Frasaggregates mit den Handrädern (Nr. 11 - Abb. 8) und (Nr. 21 - Abb. 12) einstellen. Zu-erst mit dem Handrad (Nr. 11 - Abb. 8) nach Skala das Abstirnmaß „0" bzw. Absetzmaß „X1" wie unter 3.5.2 beschrie
ben einstellen. Nun mit Handrad (Nr. 21 - Abb. 12) den Horizontalweg wie in 3.5.3 beschrieben einstellen.
- Fräsaggregat durch Betätigen des Tasters „Z-“ wieder in die untere Endlage abfahren und anschließend Betriebsartenwahlschalter (Nr. 7 - Abb. 5) auf Stellung „3“ schalten und Deckel des Maschinengehauses schreiben.
- Das angerissene Werkstück gegen die Anlagekante der Werkstücksauflage legen und soweit in die Einschuböffnung einschieben, bis der Anriss mit der 0-Position (Abb. 14), das entspricht der Linienprojektion des Lasers, übereinstimmt. Danach Werkstück mit dem Schraubenspanner (Nr. 26 - Abb. 14) festziehen.
- Den Starttaster (Nr. 8 - Abb. 5) betätigten. Der Schutzvorhang schließt sich. Der Fräskopf führt automatisch die ein-gestellte Zapfenform ab - abstirnen und absetzen. Außen dem wird der Zapfen gleichzeitig noch gefast. Nach Beendigung des Zyklus führt der Fräsmotor in die Ausgangslage zurück und wird abgeschalte. Der Schutzvorhang öffnet sich automatisch.
3.7 Fräsen von senkrechten Zapfen
Die Maschine ist so konstruiert, dass auch senkrechte Zapfen (siehe Abb. 17) gefrast werden können. Dabei ist zu beachten, dass für diese Bearbeitung die Werkstückhöhe 160mm nicht übersritten werden darf. Auch bei dieser Zapfenform muss darauf geachtet werden, dass der Zeiger (Nr. 13 - Abb. 9) auf den Wert „0" der Anzeigeskala (Nr. 14) am Schwenksegment zeigt.

Niemals bei geschlossen Schutzvorhang Frasaggregatschwenken!
Zum Einstellen der Zapfenmaße und zum anschließenden Bearbeiten wird wie folgt vorgegangen:
- Betriebsartenwahlschalter (Nr. 7 - Abb. 5) auf Stellung „1“ schalten und Deckel des Maschinengehauses aufklappen.
- Zapfenlänge „t" (siehe Abb. 17) am Fraswerkzeug kontrollieren bzw. einstellen (siehe Abschnitt 4.1 Werkzeugwechsel).
- Frasaggregat durch Betätigten der Ta-ster „Z-" und „X-" (Nr. 10 - Abb. 5) in die Ausgangsstellung fahren.
- Damit der Zapfen über die gesamte Werkstückhohe Goes, den Klemmring (Nr. 19 - Abb. 11) so verstellen, dass der am Klemmring befestigte Zeiger auf der Skala (Nr. 20) die Werkstückhohe anziegt.
- Fräsaggregat durch Betätigen des Tausters „Z+“ so welt nach oben fahren, dass der Spiralspannstift (Nr. 16 - Abb. 10) nicht mehr aufsitzt. Damit der Zappen an der unteren Werkstückfläche beginnnt anschließend Klemmhebel (Nr. 15) lösen und Einstellscheibe (Nr. 17) soweit verschieben, bis auf der Skala (Nr. 18) der Wert „0“ angezeigt wird. Dann Klemmhebel (Nr. 15) wieder festziehen.
- Durch Drehen am Handrad (Nr. 11 - Abb. 8) das Maß „X1" (siehe Abb. 17) nach Skala (Nr. 12) an der Kante des Gehäuses einstellen.
- Horizontalweg des Frasaggregates
durch Drehen des Handrades (Nr. 21 -
Abb.12) so einstellen, dass auf dem
Positionsanzeiger die Zapfenbreite ^ ^+ das MaB 1 angezeigt wird (siehe
Abb.17). Beispiel: gewunschte Zapfenbreite 4 cm
und Kantenabstand 8 cm ergibt ein einzustellendes MaB von 12 cm. - Durchführung der Schritte 8 bis 10 wie im Abschnitt 3.4 beschrieben.
3.8 Abplatten
Das Werkstück muss auf genauen Winkel und Länge zugeschritten werden. Beim
Abplatten (siehe Abb. 7) wird der Weg des Frasaggregates auf die für diese Bearbeitungsart notwendige Horizontal bewegung begrenzt, wodurch Zeit gespart wird.
Zum Einstellen und zum anschliessenden Bearbeiten wird wie folgt vorgegangen:
- Kontrollieren, ob der Zeiger (Nr. 13 - Abb. 9) auf den Wert „0" der Anzeigeskala (Nr. 14) am Schwenksegment zeigt. Ist dies nicht der Fall, Lage des Schwenksegmentes nach Lösen des Griffhebels (Nr. 15) entsprechend korrigieren.

Niemals bei geschlossen Schutzvorhang Frasaggregatschwenken!
- Betriebsartenwahlschalter (Nr. 7 - Abb. 5) auf Stellung „1" schalten und Deckel des Maschinengehauses aufklappen.
- Fräsring (Nr. 38 - Abb. 18) abnehmer (siehe Abschnitt 4.1).
- Fräsaggregat durch Betätigen der Ta-ster „Z-" und „X-" (Nr. 10 - Abb. 5) in die Ausgangsstellung fahren.
- Frasaggregat durch Betätigen des Tausters ,Z^+ so welt nach oben fahren, dass der Spiralspannstift (Nr. 16 - Abb. 10) nicht mehr aufsitzt. Anschließlich Klemmhebel (Nr. 15) losen und Einstell-scheibe (Nr. 17) soweit verschieben, bis auf der Skala (Nr. 18) das gewünschte Abplatzmaß „Z1" (siehe Abb. 7) angezeigt wird. Dann Klemmhebel (Nr. 15) wieder festziehen.
- Damit die Abplattung an der Werkstückkante be ginnt, prufen ob auf der Skala (Nr. 12 - Abb. 8) an der Kante des Gehäuses der Wert „0" angezeigt wird. Ist dies nicht der Fall, mit dem Handrad (Nr. 11) den Wert entsprechend korrigieren.
- Horizontalweg des Frasaggregates durch Drehen des Handrades (Nr. 21 - Abb. 12) so einstellen, dass auf dem Positionsanzeiger mindes tens die Werk-
stückbreite angezeigt wird. Es empfeihlt sich, hier einen Sicherheitszuschlag von einigen mm zu addieren.
- Frasaggregat durch Betätigen des Tausters „Z-“ wieder in dieunte Endlage abfahren und anschließend Betriebsartenwahlschalter (Nr. 7 - Abb. 5) auf Stellung „4“ schalten und Deckel des Maschinengehauses schließen.
- Bei Abplattung den Doppelanschlag nach Losen des Griffhebels (Nr. 27 - Abb. 15) so einstellen, dass mit dem Zeiger (Nr. 28) auf der Skala (Nr. 29) die fertige Holzänge ohne die Abplattlänge „t" (siehe Abb. 7) angezeigt wird. Griffhebel wieder anziehen. Werkstück gegen Anlagekante der Werkstückauflage legen, in Einschuböffnung einfahren und an der vorderen Klappe des Doppelanschages anstoßen. Danach Werkstück mit dem Schraubenspanner (Nr. 26 - Abb. 14) festziehen.

Die Blatlänge „t“ kann in einem Arbeitsgang max. 110 mm betragen. Bei längeren Blättern muss die Bearbeitung in entsprechende Schritte aufgeitl werden. (Evtl. wichtere Klappe des Doppelanschlags verwenden.)
- Den Starttaster (Nr. 8 - Abb. 5) betätigten. Der Schutzvorhang schließt sich. Der Fräskopf führt automatisch die eingestellte Abplattung ab. Nach Beendigung des Zyklus führt der Frasmotor in die Ausgangslage darüber und wird abgeschaltet. Der Schutzvorhang öffnet sich automatisch.
- Angerissene Werkstücke gegen die Anlage kante der Werkstücksauflage legen und soweit in die Einschuböffnung einschieben bis der Anriss „t" mit der "0"-Position (entspricht der Linienprojektion des Lasers) übereinstimmt. Auch hier die max. Bearbeitungslänge von 110 mm pro Arbeits
gang beachten. Nun Werkstück mit Schraubenspanner (Nr. 26 - Abb. 14) klemmen.
3.9 Vorschub regulung
Bei der ZAF 250 Vario besteht die Mochigkeit, die Vorschubgeschwindigkeit der Vorschubmotoren bis auf 50% der regulären Geschwindigkeit zu reduzieren. Die Einstellung erfolgt durch Drehen des Potentiometers links oben auf dem Steuerpult.
4 Rüsten und Warten

Vor Beginn aller Wartungsarbeit-ten entweder Hauptschalter ausschalten und gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten sichern oder Netzsteckerziehen!
4.1 Werkzeugwechsel
Das mit der Zapfenfräse mitgelieferte Fräswerkzeug ist ein speziell für diese Maschine entwickeltes Werkzeug. Es besteht aus dem Fräskopf (Nr. 37 - Abb. 18) und dem Frärsring (Nr. 38), die mit auswechselbaren Hartmetall-Wendeplatten bestückt sind. Ein umständliches und zeaufwendiges Nachscharfen ist nicht notwendig, da bei stumpfen Schneiden die Hartmetall-Wendeplatten entweder nur gedreht oder ausgewechselt werden müssen. Dazu wird wie folgt vorgegangen:
- Kontrollieren, ob der Zeiger (Nr. 13 - Abb. 9) auf den Wert „0" der Anzeigeskala (Nr. 14) am Schwenksegment zeigt. Ist dies nicht der Fall, Lage des Schwenksegmentes nach Lösen des Griffhebels (Nr. 15) entsprechend korrigieren.

Niemals bei geschlossen Schutzvorhang Frasaggregatschwenken!
-
Betriebsartenwahlschalter (Nr. 7 - Abb. 5) auf Stellung „1" schalten.
-
Fräsaggregat durch Betätigen der Taster (Nr. 10 - Abb. 5) so verfahren, dass es sich in der Mitte der Einschuböffnung befindet.
- Steckstift (Nr. 39 - Abb. 18) zum Gegenhalten in die damit vorgesehene Bohrung des Fräskopfes einfahren, mit dem Innensechskantschlüssel SW 10 (Nr. 40) die Spannschraube (Nr. 41) herausdrehen und Spannscheibe (Nr. 42) abnehmer.
- Die aufgeschraubten Hartmetall-Wendeplatten mit dem mitgelieferten Schlüssel losen und um 90^ gedreht wieder festschrauben (4 Nm) bzw. nach dreimaligem Drehen durch neue Wendeplatten ersetzen.
- Zum Zapfenfräsen den Fräsring (Nr. 38) nach Lösen der Befestigung so auf dem Fräskopf (Nr. 37) verschiben, bis die vordere Kante des Fräsrings auf der auf dem Fräskopf vorhandenen Skala die gewünschte Zapfenlänge „t" (siehe Abb. 6) anziegt. Anschließlich Fräsringbefestigung wieder anziehen (15 Nm). Zum Abplatten Fräsring ganz abnehmer. Dies ist wegen der zwischen beiden Teilen vorhandenen Verdreh被害ung nur in einer Richtung möglich.
- Werkzeugspindel und Spannflächen von anhaftenden Spanen und Staub reinigen und Werkzeug aufsetzen. Dabei darauf aufachten, dass die beiden Mitnehmerbolzen an der Spindel in die beiden Bohrungen des Werkzeugs eingreifen. Spannschraube (Nr. 41) mit Spannscheibe (Nr. 42) eindrehen und festziehen.
- Frasaggregat durch Betätigungen der Taster „Z-“ und „X-“ (Nr. 10 - Abb. 5) in die Ausgangsstellung zurückfahren.
4.2 Maschinenpflege
Eine regelmässige Reinigung der Maschine verlangert die Haltbarkeit, erspart unnötige Reparaturen und ist außer dem Voraussetzung für eine einwandfrei Fräsqualität. Die
MAFELL Zapfenfräse ist wartungsarm konstruiert und bedarf nur geringer Pflege. Je nach Verschmutzungsgrad sollte sie mindestens 1 mal pro Woche gereinigt werden. Davon betroffen sind weitere die Führungen des Fräs aggregates und die Spindeln für die Maßeinstellungen.
Anhaftende Späne und Staub werden mit einem Staubsauger entfernt. Zum Beseitigen von Harz resten wird zweckmäßiger Weise ein harzlösendes Reinigungsmittel verwendet. So behandelte Teile müssen anschließend zur Vermeidung von Rostbildung unbedingt mit einem ölgeträkten Lappen nachbehandelt werden.
Zur Vermeidung einer zu große Erwär-mung der Motoren sollte gelegentlich ge- pruft werden, dass sich die Luftungsschlitze nicht mit Staub zugesetzt haben. Zum Entfernen stets einen Staubsauger benutzen, da durch Abblasen der Staub in das Motor - innere geblasen wird.
Die Vorschubspindelmuttern mit einer Fettprese mit säurefreiem Fett an den dafür vorgesehenen 2 Nippeln bei Bedarf schmieren.
Die verwendeten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert und bedürfen im Normalfall keiner Wartung.
Für alle Schmierstellen nur unser Spezialfett, Bestell-Nr. 049 040 (1 kg - Dose), verwenden.
Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, den MAFELL-Kundendienst zu einer Überprüfung zu bestehen.
4.3 Werkzeugpflege
Das Fräswerkzeug sollte regelmäßig enthärzt werden, da saubere Werkzeuge die Schnittqualität verbessern. Zum Reinigen dürfen keine stark alka lischen sondern nur säurefreie Mittel verwendet werden. Das Entharzen erfolgt durch 24-stündiges Einlagen des Fräswerkzeuges in Petroleum oder handelsübliche Entharzungsmittel.
4.4 Motorbremse
Der Antriebsmotor für das Fraswerkzeug ist mit einer automatisch mit dem Ausschalten wirksam werden den mechanischen Federdruckbremse ausgenüstet. Damit wird die Auslaufzeit der Messerwelle auf ca. 3 Sekunden reduziert.
Bei zu halten Kann die Bremse zu heiss werden und Schaden
nehmen. Es soll deshalb nicht mehr als ca. 40 mal pro Stunde ein- und ausgeschaltet und damit gebremst werden.
Die Bremse ist für ca. 30 000 Bremsungen ausgelegt. Mit zuneh menden Verschleiß an der Bremsscheibe verlangert sich die Auslaufzeit. Überschreitet diese 4 Sekunden muss die Bremse ausgetauscht werden.
5 Störungsbeseitigung

Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Hauptschalter ausschalten oder Netzsteckerziehen.
Im folgenden sind eine der früigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführrt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sichitte an ihren Handler oder direkt an die Firma MAFELL.
| Störung Ursache Beseitigung | ||
| Maschine{lösst sich nicht ein-schalten. | Netzleitung nicht eingesteckt. | Netzleitung in Steckdose am Schaltkasten einstecken. |
| Hauptschalter nicht einge-schaltet. | Hauptschalter einschalten und Maschine starten. | |
| Stromversorgung auf einer oder mehreren Phasen aus-gefallen. | Betriebliche Stromversorgung überprüfen. | |
| NOT-HALT Taster gedrückt. N | OT-HALT-Taster durch Hochziehen entriegeln und Maschine einschalten. | |
| Betriebsartenwahlschalter in Schaltstellung “0” oder “1”. | Betriebsartenwahlschalter je nach gewünschter Bearbeitung auf Stellung “2”, “3” oder “4” schalten. | |
| Überlastschutz hat angespro-chen. | Ursache der Überlastung be-seitigen, Abkühlung abwarten und Motorschutzschalter im Schaltkasten wieder einsch-alten. | |
| Klemme mit Sicherung hat an- gesprochen. | Gängigkeit des Schutzvorhan-ges prüfen. Wenn notwendig reinigen. | |
| Störung Ursache Beseitigung | ||
| Fräsmotor lauft nicht an. Mascinendeckel nicht geschlossen. | Deckel schreiben. | |
| Maschine schaltet sich während der Bearbeitung ab. | Ansprechen des Überlast-schutzes z. B. wegen Ausfall einer oder mehrerer Netzpha-sen. | Ursache der Überlastung er-mitteln und abstellen. Vor dem Wiedereinschalten Motor-schutzschalter wieder ein-schalten. |
| Gewünschte Bearbeitung nicht korrekt ausgeführrt. | Einstellung der Maschine falsch. | Einstellung je nach gewähler Bearbeitung kontrollieren (sieheAbschnitt 3.4 bis 3.8). |
| Unregelmäßige Werk-stückoberfläche. | Werkzeugschneiden der Wen-deplatten stumpf. | Wendeplatten drehen bzw. austauschen (siehe Abschnitt 4.1). |
| Späneauswurf verstopft. Holz zu feucht bzw. zu länger Betrieb ohne Entfernen der Späne. | Späne unterhalb der Auswurf-schächte der Maschine entfer-nen. | |
| Maschine für den Betrieb mit Absaugung eingestellt. | Klappen an den Auswurf-schächten öffnen (siehe Ab-schnitt 2.4). | |
| Absaugstutzen bei Betrieb an Absauganlage verstopft. | Zu geringe Absauggeschwin-digkeit an den Anschlussstut-zen. | Luftgeschwindigkeit an den Anschlussstutzen auf mind. 20 m/s erhöhen. |
| Auslaufzeit des Fräswerk-zeugs größter als 4 Sekunden. | Bremse defekt bzw. Brems-beläge abgenutzt. | Bremse durch den MAFELL-Kundendienst austauschen halten. |
| Bei Belastung keine bzw. stockende Vorschubbewe-gung. | Verschleiss an Rutschkupp-lung oder zu schwach einge-stellt. | Rutschkupplung um einen Zahn nachstellen (siehe Seite 76 Abb. 19). |
16 Explosionszeichnung und Ersatzteillste
Die entsprechenden Informationen zu den Ersatzteilen finden Sie auf unserer Homepage: www.mafell.com
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Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf/Neckar
Phone +49 (0)7423) 812-0, fax +49 (0)7423) 812-218
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