ZAF 250 Vario - Fräsmaschine Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG ZAF 250 Vario Mafell

– 1– ZAPFENFRÄSE ZAF 250 Vario Originalbetriebsanleitung

1.8 Bestimmungsgemässe Verwendung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

  • 1.9 Restrisiken p. 10
  • 1.10 Sicherheitshinweise p. 11
  • 2 Inbetriebnahme p. 12
  • 2.1 Anlieferung und Transport p. 12
  • 2.2 Aufstellung p. 12
  • 2.3 Elektroanschluss p. 13
  • 2.4 Absauganschluss p. 13
  • 3 Betrieb p. 14
  • 3.1 Erstinbetriebnahme p. 14
  • 3.2 Schalteinrichtungen p. 14
  • 3.3 Ein- und Ausschalten p. 15
  • 3.4 Fräsen von geraden Zapfen p. 15

3.5 Fräsen von abgesetzten geraden Zapfen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

  • 3.6 Fräsen von schrägen Zapfen p. 17
  • 3.7 Fräsen von senkrechten Zapfen p. 17
  • 3.8 Abplatten p. 18
  • 3.9 Vorschubregelung p. 19
  • 4 Rüsten und Warten p. 19
  • 4.1 Werkzeugwechsel p. 19
  • 4.2 Maschinenpflege p. 20
  • 4.3 Werkzeugpflege p. 20
  • 4.4 Motorbremse p. 21
  • 5 Störungsbeseitigung p. 21
  • 6 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste p. 22
  • 7 Abbildungen -66 – 3– DEUTSCH Inhaltsverzeichnis Seite– 4– Zeichenerklärung p. 63

VORWORT ZUR BETRIEBSANLEITUNG

Diese Betriebsanleitung soll erleichtern, die Maschine kennenzulernen und ihre bestim- mungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen. Sie enthält wichtige Hinweise, die Maschine sicher, sachgerecht und wirtschaftlich zu be- treiben. Ihre Beachtung hilft, Gefahren zu vermeiden, Reparaturkosten und Ausfallzeiten zu vermindern und die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer der Maschine zu erhöhen. Sie wurde unter Berücksichtigung der Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) und in der europäischen Norm EN 292 enthaltenen Anforderungen erstellt. Die Betriebsanleitung muss ständig am Einsatzort der Maschine verfügbar sein. Sie ist allen Personen, die mit dieser Maschine zu tun haben, zur Kenntnis zu geben. Dies trifft insbesondere für diejenigen Personen zu, die mit – Bedienung einschließlich Rüsten, Störungsbeseitigung während des normalen Arbeits- ablaufes, Werkstückaufgabe und Werkstückabnahme, Beseitigung von Produktionsabfäl- len – Instandhaltung (Pflege, Wartung, Inspektionen, Instandsetzung) – Transport (während der Inbetriebnahme zum Aufstellungsort, Aufstellen und Anschlies- sen) beauftragt sind. Außerdem müssen im Zusammenhang mit der Arbeitssicherheit neben den dazu in die- ser Betriebsanleitung enthaltenen Hinweisen auch noch die im jeweiligen Verwenderland geltenden verbindlichen Arbeitsschutzvorschriften beachtet werden. MAFELL behält sich außerdem das Recht vor, im Zuge einer technischen Weiterentwick- lung der Maschine nicht unbedingt sofort diese Betriebsanleitung an den geänderten Zu- stand anzupassen. Dies gilt jedoch nicht im Zusammenhang mit Änderungen an der si- cherheitstechnischen Ausrüstung. Dieses Symbol steht an allen Stellen, wo Sie Hinweise zu Ihrer Si- cherheit finden. Bei Nichtbeachten können schwerste Verletzungen die Folge sein. Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situa- tion. Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden. Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Infor- mationen.– 5– 1 Erzeugnisangaben zur Maschine mit Art.-Nr. 991201

1.1 Angaben zum Hersteller

MAFELL AG Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf/Neckar Telefon (07423) 812-0, Fax (07423) 812-218

1.2 Kennzeichnung der Maschine

Alle zur Identifizierung der Zapfenfräse erforderlichen Angaben sind auf dem am Maschi- nenständer angebrachten Typenschild vorhanden.

1.3 Technische Daten

Maximale Holzdimension (Breite x Höhe) beim – Zapfenfräsen rechtwinkelig 500 x 250 mm – Zapfenfräsen mit maximaler Schräge von 60° 220 x 250 mm – Abplatten rechtwinkelig und schräg bis 45° 340 x 250 mm Maximale Zapfenlänge 110 mm Maximale Abplattung in einem Arbeitsgang 110 mm Maximale Abplattiefe 80 mm 3-Phasen-Wechselstrommotor 400 V ~, 50 Hz – Nennaufnahmeleistung (Normallast) 6000 W – Nennabgabeleistung (Normallast) 4500 W – Nennstrom (Normallast) 10,4 A CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegen- den Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Ma- schinenrichtlinie. Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos lesen Sie die Betriebsanleitung.– 6– Werkzeug (Fräskopf mit Fräsring) – Durchmesser Fräskopf 100 mm – Durchmesser Fräsring 165 mm – Breite Fräsring 40 mm – Breite Fräskopf (Schnittbreite) 110 mm – Durchmesser Werkzeugaufnahme 30 mm – Nenn-Leerlaufdrehzahl 6670 1/min – Normallastdrehzahl 6260 1/min – Schnittgeschwindigkeit bei Normallastdrehzahl 32,8 m/s – Vorschubgeschwindigkeit 0,9-2,2 m/min. – Vorschubkraft ca. 800 N – Schnittlänge 320 mm – Schwenkbereich Werkzeugaggregat 0–60° Maschinenabmessungen und Gewicht – Breite x Länge x Höhe 1400 x 1400 x 1450 mm – Arbeitshöhe 780 mm – Abmessungen Auflagetisch (B x L x H) 350 x 3000 x 900 mm – Gewicht ohne Auflagetisch 380 kg – Gewicht Auflagetisch 83 kg – Durchmesser Absauganschlussstutzen 2 x 100 mm

Zapfenfräse ZAF 250 Vario komplett mit: – 3 m Auflagetisch – Einrichtung zum Gabelstapler-Transport – Spezialfräswerkzeug – Bedienwerkzeug – Stosspresse – Betriebsanleitung

– Absaugset Best.-Nr. 202 320

1.5 Angaben zur Geräuschemission

Die über den Arbeitszyklus gemittelten Geräuschwerte betragen: Für die genannten Emissionswerte gilt ein Messunsicherheitszuschlag von K = 4 dB. Zapfenfräsen Abplatten Schallleistungspegel 108 dB (A) 108 dB (A) arbeitsplatzbezogener Emissionswert 93 dB (A) 94 dB (A)Die Messung des Schallleistungspegels erfolgte nach EN ISO 3746 mit folgenden Abwei- chungen: – der Korrekturfaktor für das Fremdgeräusch ist maximal 4 dB, – an jedem Messpunkt ist die Differenz zwischen dem Schalldruckpegel des Fremd- geräusches und dem Maschinenschalldruckpegel größer als 6 dB, – der Abstand zwischen Hüllfläche der Maschine und der Messfläche beträgt 1 m, – die Zahl der Messpunkte beträgt 9, – die Messdauer entspricht einem Arbeitszyklus. Die Messung des arbeitsplatzbezogenen Emissionswertes erfolgte nach EN ISO 11202 mit folgenden Abweichungen: – der Korrekturfaktor für das Fremdgeräusch ist sowohl auf der Messfläche als auch am Arbeitsplatz maximal 4 dB, – die Differenz zwischen dem Schalldruckpegel des Fremdgeräusches und dem Schall- druckpegel am Arbeitsplatz ist größer als 6 dB, – die Berechnung des Korrekturfaktors am Arbeitsplatz erfolgte nach Anhang 2 von EN ISO 11204. Zugrunde gelegte Betriebsbedingungen: Zapfenfräsen: Fräsen eines geraden Zapfens von 40 mm Dicke und 40 mm Länge an einem Werkstück aus Fichte mit den Abmessungen 180 x 160 mm mit dem serienmäßigen Werkzeug und der vorgegebenen Drehzahl von 6260 1/min (Lastdrehzahl). Abplatten: Abplatten an einem Werkstück aus Fichte mit den Abmessungen 180 x 160 mm auf hal- ber Werkstückhöhe (entspricht 80 mm) und auf 70 mm Tiefe mit dem serienmäßigen Werkzeug (Fräsring abgenommen) und der vorgegebenen Drehzahl von 6260 1/min (Lastdrehzahl). Die angegebenen Werte sind Emissionspegel und sind nicht notwendigerweise Pegel für sicheres Arbeiten. Obwohl es einen Zusammenhang zwischen Emissions- und Immissi- onspegel gibt, kann daraus nicht zuverlässig abgeleitet werden, ob zusätzliche Vorsichts- maßnahmen notwendig sind. Die den aktuellen, am Arbeitsplatz vorhandenen Immissionspegel beeinflussenden Faktoren umfassen die Dauer der Exposition, die Raumcharakteristik, andere Lärmquellen usw., wie z. B. die Anzahl der Maschinen und andere benachbarte Bearbeitungen. Außerdem kann der zulässige Immissionspegel von Land zu Land unterschiedlich sein. Trotzdem ist diese Information geeignet, dem Anwen- der der Maschine eine bessere Abschätzung der Gefährdung und des Risikos zu ermög- lichen. – 7–1.6 Maschinenbeschreibung Mit der Zapfenfräse ZAF 250 lassen sich gerade und bis zu 60° schräge Zapfen schnell und exakt, rationell und passgenau einschließlich einer umlaufenden Fase und automatischer Abstirnung bei Schrägzap- fen herstellen. Außerdem ist die Produk- tion von Abplattungen nach einer schnell und einfach durchzuführenden Werk- zeugumstellung möglich. Dabei bleibt un- abhängig von der durchzuführenden Arbeit also sowohl bei geraden als auch bei schrägen Zapfen das Werkstück immer in der gleichen Lage und muss nicht mühsam bewegt werden. Dies wird durch die inte- grierte Schrägstellung des gesamten Bear- beitungsaggregates ermöglicht. Der 3 m lange Auflagetisch ermöglicht die sichere Auflage des zu bearbeitenden Werkstückes, dessen Dimensionen bei ge- raden Zapfen 500 x 250 mm und 220 x 250 mm bei maximaler Schrägstellung be- tragen können. Mit dem integrierten Dop- pelanschlag und der präzisen Skala kann eine exakte Längenmessung auch bei Be- arbeitung an beiden Werkstückenden durchgeführt werden. Das speziell für die ZAF entwickelte Kom- binations-Fräswerkzeug lässt sich schnell auf verschiedene Zapfenlängen und nach Entfernen des Fräsrings auf Abplattungen umstellen. Es ist mit auswechselbaren Hartmetall-Wendeplatten bestückt, die 3 Mal gedreht werden können. Damit ist ohne Auswechseln der Wendeplatten eine lange Standzeit des Werkzeuges garan- tiert. Die Maschine verfügt über leicht erreichba- re Stellteile, die zusammen mit den gut ab- lesbaren Skalen und dem gut sichtbaren Linienlaser ein präzises Einstellen der ge- wünschten Zapfengeometrie bzw. der Ab- plattung ermöglichen. Alle zur Steuerung der Maschine notwendi- gen elektrischen Schalter sind in dem am Arbeitsplatz angeordneten klar geglieder- ten Bedienpult angeordnet. Mit dem Wahl- schalter werden dabei die verschiedenen Betriebsarten Vorhang zu, Einrichten, ma- nuelles Fräsen, Zapfen und Abplatten vor- gewählt. Nach Auslösen des Startbefehls laufen in den Betriebsarten Zapfen und Ab- platten alle Funktionen automatisch ab: Schutzvorhang schließen, Starten des An- triebsmotors für das Fräswerkzeug, Abfah- ren der Zapfenform inklusive abstirnen, ab- setzen und anfasen, Rückkehr des Werk- zeugs in die Ausgangsstellung, abschalten des Antriebsmotors und öffnen des Schutz- vorhangs. Bei der ZAF 250 Vario ist eine Vorschub- absenkung auf 50% möglich. Dabei erfüllt das leistungsstarke Antriebs- aggregat zuverlässig die hohen Anforder- ungen der im Zimmereibetrieb üblichen Zerspanung. Die bei der Bearbeitung anfallenden Späne werden entweder durch verstellbare Klap- pen nach unten ausgeworfen oder sie kön- nen bei stationärem Betrieb in einer Ab- bundhalle über die serienmäßig vorhande- nen Absaugstutzen durch Anschluss an eine betriebliche Absauganlage entsorgt werden.

1.7 Sicherheitseinrichtungen

Bereits bei der Entwicklung dieser neuen Maschine wurde größten Wert auf optimale Arbeitsbedingungen gelegt, angefangen von zahlreichen mechanischen und elektri- schen Sicherheitseinrichtungen bis hin zur Berücksichtigung ergonomischer Prinzi- pien sowie Maßnahmen zur Reduzierung der Geräusch- und Staubemission. Die Maschine ist mit allen im Zusammen- hang mit der bestimmungsgemäsßn Ver- wendung erforderlichen Schutzeinrichtung- – 8– Die beschriebenen Einrich- tungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erfor- derlich und dürfen nicht ent- fernt bzw. unwirksam ge- macht werden.– 9– en gegen diejenigen Gefährdungen aus- gerüstet, die nicht bereits bei der Konstruk- tion eliminiert werden konnten. Zu diesen Schutzeinrichtungen zählen insbesondere:

Gestaltung entsprechend EN 847-1 mit Spandickenbegrenzung und für mechani- schen Vorschub geeignet. Sicherung ge- gen Lösen beim Hochlaufen und Stillset- zen durch formschlüssige Verbindung des Werkzeugs mit dem hinteren Anlage- flansch über 2 Mitnehmerstifte.

2. Sicherung gegen Berühren des Werk-

zeuges: Bis auf die zur Werkstückzufuhr erforderli- che Öffnung geschlossenes Gehäuse. Die zum Erreichen der Stellteile für das Einstel- len der Zapfenstärke vorgesehene Tür in diesem Gehäuse ist über einen Sicher- heitsendschalter gesichert, der in Verbin- dung steht mit dem Antriebsmotor für das Fräswerkzeug und dem Vorschubantrieb. Beim Öffnen der Tür werden beide Antrie- be abgeschaltet und das Werkzeug durch die automatische Bremse in ca. 3 Sekun- den stillgesetzt. Der Sicherheitskreis der Steuerung ist so ausgelegt, dass der Per- formance-Level PL=c nach EN ISO 13849 (PL) erreicht wird.

3. Sicherung der Werkstück-Zuführöffnung:

Anpassung der Zuführöffnung an die jewei- ligen Werkstückabmessungen durch einen automatisch schließenden Schutzvorhang nach pr EN 1870-13.

4. Werkstückspannung:

Sicherung des aufgelegten Werkstücks ge- gen mögliches Herumreißen durch eine manuell zu betätigende Spanneinrichtung.

5. Sicherung gegen Werkzeugbeschädi-

gung: Beim Einstellen der Maschine zum Fräsen schräger Zapfen wird durch automatische Korrektur der Ausgangslage durch Zurück- fahren des Werkzeugs eine Kollision mit dem Werkstück verhindert.

Der über den Betriebsartenwahlschalter an- wählbare Einrichtbetrieb ist nur bei stehen- dem Fräswerkzeug möglich. Die Verstel- lung des Fräsaggregates ist dann in jeder Richtung nur über Tippschalter möglich.

Über einen eingebauten Späneleitkanal werden die anfallenden Späne entweder zu 2 Auswurfschächten oder zu 2 Absaug- stutzen geleitet.

8. Geräuschminderung:

Die weitgehend kreisrunde Form des Fräs- werkzeugs reduziert zusammen mit dem geschlossenen Gehäuse die Geräusch- emission. Die Dauer der Emission ist durch das automatische Stillsetzen des Werk- zeugs am Ende des Arbeitszyklusses be- grenzt.

9. Elektrische Sicherheit:

Die elektrische Ausrüstung der Maschine entspricht der europäischen Norm EN 60204-1 und ist gegen elektromagneti- sche Felder störfest. Eine Abstrahlung elektromagnetischer Störimpulse findet nicht statt.

1.8 Bestimmungsgemäße Verwendung

Die MAFELL Zapfenfräse ZAF 250 ist aus- schließlich zum Fräsen von geraden und schrägen Zapfen sowie für Abplattungen in Massivholz mit einem maximalen Quer- schnitt von 500 x 250 mm bei geraden Zapfen bzw. 220 x 250 mm bei 60° schrä- gen Zapfen vorgesehen. Dafür darf nur das mitgelieferte, zusammengesetzte Fräs- werkzeug mit den Abmessungen Ø 100 mm x 11 0 mm bzw. Ø 165 mm x 40 mm verwendet werden. Der Bedienplatz der Maschine befindet sich vor dem Steuerpult mit den darauf an-– 10 – geordneten Schaltern für alle Maschinen- funktionen. Jeder weitere darüber hinausgehende Ge- brauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden jeder Art haftet der Hersteller nicht; das Risiko trägt allein der Benutzer. Ebenso ist diese Maschine nicht geeignet für den Betrieb im Freien bei Regen oder in explosionsgefährdeten Räumen. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der von MAFELL vorgeschriebenen Betriebs-, War- tungs- und Instandsetzungsbedingungen und die Befolgung der in der Be triebs - anleitung enthaltenen Sicherheitshinweise. Die Zapfenfräse ZAF 250 darf nur von Per- sonen genutzt, gerüstet und gewartet wer- den, die mit der Maschine vertraut und über die Gefahren unterrichtet sind. In- standsetzungsarbeiten müssen durch die MAFELL-Vertragshändler bzw. MAFELL- Kundendienststellen durchgeführt werden. Die einschlägigen Unfallverhütungsvor- schriften, sowie die sonstigen allgemein anerkannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Regeln sind einzuhal- ten. Eigenmächtige Veränderungen an der Ma- schine schließen eine Haftung des Herstel- lers für daraus resultierende Schäden aus.

Auch bei bestimmungsgemäßer Verwen- dung können trotz Einhaltung aller ein- schlägigen Sicherheitsvorschriften auf- grund der durch den Einsatz zweck der Ma- schine bedingten Konstruktion noch Restri- siken auftreten, z. B.: – Berühren der Werkzeugschneiden beim Werkzeugwechsel. – Bruch des Werkzeugs und Heraus- schleudern von Teilen. – Herumreißen des Werkstücks, wenn dieses nicht festgespannt ist. – Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Schaltkasten und nicht aus- geschaltetem Hauptschalter bzw. ausge- steckter Anschlussleitung. – Beeinträchtigung des Gehörs bei länger andauernden Arbeiten ohne Gehör- schutz. – Emission gesundheitsgefährdender Holz- stäube bei länger andauerndem Betrieb in geschlossenen Räumen ohne ausrei- chende Belüftung.

1.9.1 Informationen zum Laser

– Mit dem Hauptschalter der seitlich am Schaltschrank angebracht ist, wird der Laser ein- und ausgeschaltet. – Die Laseröffnung befindet sich oben in der Schutzhaube, links neben dem Si- cherheitsvorhang. Der Laser strahlt schräg nach unten (Schnittkante des Fräswerkzeuges) auf das Werkstück. – Keine zusätzlichen optischen Instrumen- te vor dem Laser anbringen. – Defekte am Laser nicht selbst reparieren. – Der eingebaute Laser entspricht der Klasse 2M und ist somit ungefährlich für das menschliche Auge bei kurzzeitiger Exposition durch Lidschlussreflex (Blick in den Strahl bis zu 0,25s). Nicht in den Laserstrahl blicken!1.10 Sicherheitshinweise Allgemeine Hinweise: – Überprüfen Sie vor jeder Arbeit, dass die Schutzeinrichtungen einwandfrei funk- tionieren und ändern Sie an der Maschi- ne nichts, was die Sicherheit beeinträch- tigen könnte. – Kinder und Jugendliche dürfen diese Ma- schine nicht bedienen. Davon ausge- nommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung. – Verwenden Sie im Freien nur gummi- isolierte Verlängerungskabel (z. B. H07 RN-F) mit einem Querschnitt von minde- stens 5 x 2,5 mm² und achten Sie dar- auf, dass das Kabel nicht über scharfe Kanten gezogen wird. – Berücksichtigen Sie Umgebungseinflüs- se. Setzen Sie die Maschine nicht dem Regen aus und vermeiden Sie Arbeiten in feuchter oder nasser Umgebung, so- wie in der Nähe von brennbaren Flüssig- keiten oder Gasen. – Beim Einsatz der Maschine im Freien wird die Verwendung eines Fehlerstrom- schutzschalters empfohlen. – Vor dem Wechsel des Fräswerkzeugs, und vor dem Beseitigen von Störungen ist der Hauptschalter auszuschalten. – Verwenden Sie nur das mitgelieferte Fräswerkzeug und achten Sie darauf, dass nicht mit einem stumpfen Werkzeug gearbeitet wird. – Bei längerem Nichtgebrauch den ausge- schalteten Hauptschalter gegen unbeab- sichtigtes Wiedereinschalten durch Ab- schließen mit einem Vorhängeschloss si- chern. Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutz ausrüstungen – Tragen Sie stets eng anliegende Arbeits- kleidung und legen Sie Ringe, Armbän- der und Uhren ab. – Benutzen Sie während der Arbeit mit der Zapfenfräse und beim Werkzeugwechsel stets geeignete Handschuhe. – Um Verletzungen der Augen zu vermei- den, ist beim Arbeiten mit der Maschine ein Augenschutz (Schutzbrille) oder Ge- sichtsschutz zu tragen.

Der Schalldruckpegel am Ohr übersteigt 85 dB (A). Tragen Sie deshalb beim Ar- beiten Gehörschutz. Hinweise zum Betrieb – Das elektrische Anschlusskabel stets so von der Maschine wegführen und so ver- legen, dass am Bedienplatz keine Stol- pergefahr besteht. – Sorgen Sie für einen freien und rutschsi- cheren Standplatz mit ausreichender Be- leuchtung. – Achten Sie darauf, dass sich keine ande- ren Personen, insbesondere Kinder im Arbeitsbereich aufhalten. – Sichern Sie das Werkstück gegen Weg- rutschen oder Herunterfallen durch Fest- spannen mit dem dafür vorgesehenen Schraubspanner. – Schalten Sie die Maschine nur ein, wenn sich ein Werkstück in Arbeitsposition be- findet. – Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. Nicht in Metallteile z. B. Nägel fräsen, da dadurch die empfindli- chen Hartmetallschneiden beschädigt werden können. – 11 – Holzbearbeitungsmaschinen können bei unsachgemäßem Gebrauch gefährlich sein. Be- achten Sie deshalb stets die in diesem Abschnitt zusammenge- fassten Sicherheitshinweise, die Unfallverhütungsvorschriften Ih- rer Berufsgenossenschaft und die im jeweiligen Land geltenden Sicherheitsbestimmungen!– Bearbeiten Sie keine Werkstücke, die für die Leis tungsfähigkeit der Maschine zu klein oder zu groß sind. – Verstellen Sie während des Fräsvor- gangs keinesfalls die Schrägstellung des Fräsaggregates. Hinweise zur Wartung und Instandhal- tung – Vor Beginn aller Wartungs- und Instand- haltungs arbeiten ist entweder das Zulei- tungskabel aus der Steckdose an der Maschine zu ziehen oder der Haupt- schalter ist auszuschalten und gegen Wiedereinschalten zu sichern, z. B. durch Ab schließen mit einem Vorhängeschloss. – Es dürfen nur Original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers. – Die regelmäßige Kontrolle der Maschine, insbesondere der Führungen des Fräs- aggregates und die Leichtgängigkeit des Schutzvorhangs sind von großer Bedeu- tung. – Auch die sorgfältige Pflege des Fräs- werkzeuges ist wichtig. Halten Sie dieses scharf und sauber, um gut und sicher ar- beiten zu können. Befolgen Sie die War- tungsvorschriften und die Hinweise für den Werkzeugwechsel. 2 Inbetriebnahme

2.1 Anlieferung und Transport

Zum Abladen und Transportieren an den endgültigen Aufstellungsort nur einen Ga- belstapler benutzen und bei der Maschine darauf achten, dass das Anheben nur von der Bedienerseite (Seite mit dem Schalt- pult) aus erfolgt und beide Gabeln unbe- dingt unter die am Gestell angeschraubte und blau markierte Transporteinrichtung (Nr.1 - Abb. 1) reichen. Beim Verfahren Maschine nur wenige Zen- timeter anheben. Sofort nach dem Abladen sollten Sie die Maschine auf evtl. Transportschäden un- tersuchen. Beschädigungen am Ver- packungsmaterial können bereits Hinweise auf einen unsachgemässen Transport sein. Transportschäden sind unter allen Umstän- den vom Spediteur im Frachtbrief zu be- stätigen, nur dann haftet die Versicherung des Spediteurs für den Schaden. Falls die Maschine nicht gleich nach der Anlieferung in Betrieb genommen wird, muss sie in tro ckenen Räumen bei Tempe- raturen zwischen +5° und +40° gelagert werden. Bei längerer Lagerzeit ist es sinn- voll, gelegentlich die Konservierung der blanken Teile zu überprüfen und gegebe- nenfalls zu erneuern.

Der Aufstellort der Maschine ist so auszu- wählen, dass unter Berücksichtigung des Platzbedarfes der Zapfenfräse und der Größe der zu bearbeitenden Werkstücke ein ausreichender Freiraum um die Ma- schine zur Verfügung steht. Der Platzbe- darf der Maschine ist in Abb. 3 dargestellt. Die Maschine kann befestigungsfrei aufge- stellt werden. Es genügt ein tragfähiger Fussboden. Mittels der am Maschinen- sockel vorhandenen Justierschrauben wird die Zapfenfräse mit einer auf der Werk- stückauflage aufgelegten Wasserwaage horizontal ausgerichtet. – 12 – Die Maschine darf nicht mit ei- nem Kran oder anderem Hebe- zeug sondern nur mit einem Ga- belstapler abgeladen oder trans- portiert werden. Die Maschine darf im Freien nur gegen Regen geschützt sowie in nicht explo sionsgefährdeter Um- gebung betrieben werden.– 13 – Anschliessend werden die 2 Füße an den Werkstückauflagetisch festgeschraubt und dieser wird mit den beiden mitgelieferten Sechskantschrauben SW 13 an der Ma- schine festgeschraubt und dabei so ausge- richtet, dass beide Auflageflächen in der Höhe sowie die beiden senkrechten Anla- gekanten fluchten.

2.3 Elektroanschluss

Die Maschine wird elektrisch betriebsfertig verdrahtet ausgeliefert. Die Schaltpläne sind im Schaltkasten untergebracht. Der Anschluss an die Stromversorgung er- folgt über die auf der rechten Seite des Schaltkastens angeordnete 16A-CEE- Steckdose. Die erforderliche Zuleitung muss mindestens H07 RN-F entsprechen und einen Querschnitt von 5 x 2,5 mm² aufweisen. Beim Anschluss ist darauf zu achten, dass die Betriebsspannung 400 V und die Fre- quenz zwischen 50 und 60 Hz beträgt. Hin- sichtlich der Spannung kann aber ohne weiteres mit etwas höheren oder niederen Spannungen gearbeitet werden, wenn ein Toleranzbereich von ± 10 % nicht über- schritten wird. Als betriebliche Vorsicherun- gen müssen träge 16 A-Sicherungen vor- gesehen werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Drehrichtung des Fräswerkzeuges stimmt. Sie ist korrekt wenn beim Blick durch die Werkstückzuführöffnung auf das Werkzeug sich dieses entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Bei falscher Bewegungsrichtung Zu- leitungskabel abziehen und in der Steckdo- se 2 Phasen vertauschen (z. B. L1 mit L2).

Die Zapfenfräse ist sowohl für den Betrieb ohne Absaugung als auch zum Anschluss an eine betriebliche Absauganlage vorge- sehen. Dazu besitzt sie 2 Anschlussstutzen mit jeweils 100 mm Durchmesser (Nr. 3 - Abb. 2). Beim Betrieb in geschlossenen Räumen muss die Maschine an eine Absauganlage angeschlossen werden, die an beiden An- schlussstutzen eine Luftgeschwindigkeit von mindestens 20 m/s ermöglicht. Der sich dabei einstellende Unterdruck beträgt 258 Pa. Der Anschluss muss über schwer entflammbare flexible Absaugschläuche er- folgen, deren Querschnitt bis zu ihrer Zu- sammenführung mindes tens demjenigen der Anschlussstutzen entsprechen muss. Nach einer Zusammenführung muss der Querschnitt der Weiterleitung mindestens 140 mm betragen. Beim Betrieb im Freien oder bei kurzzeiti- gen Arbeiten in geschlossenen Räumen kann die Maschine so umgerüstet werden, dass die anfallenden Späne nach unten aus der Maschine herausfallen. Dazu wer- den die auf beiden Seiten vorhandenen Schrauben (Nr. 5 - Abb. 4) gelöst und die Klappen (Nr. 4 - Abb. 4) geöffnet. Ansch- liessend Schrauben wieder festziehen. Arbeiten an der elektrischen Anla- ge dürfen nur von einem Elektro- fachmann durchgeführt werden. Niemals bei laufender Maschine durch die geöffneten Klappen in die Maschine greifen, z. B. um angehäufte Späne zu entfernen, da sonst die Gefahr besteht, das laufende Fräswerkzeug zu berühren! Achtung: Nach dem Aufstellen muss unbedingt die Trans- porteinrichtung (Nr. 1 - Abb. 1) durch Lösen der beiden Befes- tigungsschrauben (Nr. 2 - Abb.

1) entfernt werden, da sonst

das Fräs aggregat bei seinem Hub mit diesem Teil kollidiert!3 Betrieb

3.1 Erstinbetriebnahme

– Diese Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftrag- ten Personen zur Kenntnis gegeben wer- den, wobei insbesondere auf den Ab- schnitt „Sicherheitshinweise“ aufmerk- sam zu machen ist. – Es muss kontrolliert werden, ob alle Schutzvorrichtungen angebracht und funktionsfähig sind. – Die Maschine muss beim Betrieb in ge- schlossenen Räumen an eine betriebli- che Absaugung angeschlossen sein, wo- bei die Luftgeschwindigkeit am An- schlussstutzen mindestens 20 m/s betra- gen muss. Der sich dabei einstellende Unterdruck beträgt 258 Pa. Außerdem sollte sichergestellt sein, dass beim Ein- schalten der Maschine gleichzeitig die Absaugung mit eingeschaltet wird. – Die Luftgeschwindigkeit muss bei Erstin- betriebnahme und nach wesentlichen Änderungen kontrolliert werden. – Die Absaugeinrichtungen müssen vor der Erstinbetriebnahme, täglich auf offen- sichtliche Mängel und monatlich auf Wirksamkeit überprüft werden. – Stellen Sie sicher, dass die einzelnen Wendeplatten des Fräswerkzeuges kor- rekt angezogen sind und das Werkzeug sicher auf der Antriebswelle befestigt ist. (Anzugsmomente siehe Abschnitt “Werk- zeugwechsel”) – Im Leerlauf ist zu kontrollieren, dass die Drehrichtung des Fräswerkzeugs korrekt ist (siehe Abschnitt „Elektroanschluss“).

3.2 Schalteinrichtungen

Alle Stellteile der elektrischen Schaltein- richtungen der Maschine sind im Schalt- pult am Bedienplatz angeordnet (siehe Abb. 5). Die einzelnen in Abb. 5 dargestell- ten Schalter haben folgende Funktionen: 6: Hauptschalter: Er dient zum Trennen der gesamten elektrischen Einrichtung vom Stromnetz. Er ist in der Nullstellung durch Einhängen eines Vorhänge- schlosses abschliessbar und hat 2 Schaltstellungen: : 0: Aus (Maschine vom Stromnetz getrennt). : 1: Ein (Maschine unter Spannung und betriebsbereit). 7: Betriebsartenwahlschalter: Mit ihm wer- den die einzelnen Betriebsarten vorge- wählt. Die einzelnen Schaltstellungen bedeuten: : 0: Vorhang zu: Der Schutzvorhang schließt sich. : 1: Einrichtbetrieb: Die einzelnen Vor- schubbewegungen des Fräsaggre- gates können über die 4 Taster (10) zur Kontrolle der eingestellten Wege überprüft werden, wobei die Bewe- gung nur erfolgt solange der ent- sprechende Taster gedrückt wird. Das Einschalten des Antriebs für das Fräswerkzeug ist gesperrt. Der Schutzvorhang bleibt offen. 2: Fräsen manuell: Durch Betätigen und Halten der Start-Taste schließt der Schutzvorhang automatisch und der Fräsmotor startet. Die einzelnen Vorschubbewegungen des Fräsaggregates können über die 4 Taster ausgeführt werden, wobei die Bewegung nur erfolgt, solange der entsprechende Taster und die Start-Taste gedrückt wird. Wird die Start-Taste losgelassen, so wird der Fräsmotor sofort ausge- schaltet, die Vorschubbewegung un- – 14 – Vor der erstmaligen Inbetriebnah- me der Zapfenfräse sollten fol- gende Hinweise unbedingt beach- tet werden:terbrochen und der Schutzvorhang öffnet sich automatisch. 3: Vorwahl für das Zapfenfräsen: Es sind alle 4 Vorschubbewegungen eingeschaltet. 4: Vorwahl für das Abplatten: Es ist nur der Horizontalvorschub eingeschaltet. 8: Starttaster zum Auslösen des Fräsvor- gangs: Dieser läuft je nach gewählter Be- triebsart (Zapfen oder Abplatten) auto- matisch ab und der Antrieb des Fräs- werkzeuges wird nach Rückkehr in die Ausgangsstellung abgeschaltet. Wenn am Betriebsartenwahlschalter die Stel- lungen „0“ oder „1“ gewählt sind, ist dieser Starttaster außer Funktion. 9: NOT-HALT-Taster: Er dient zum Unter- brechen des Fräsvorgangs im Gefahr- fall und unterbricht alle Bewegungen. 10: Taster zum Verfahren des Fräsaggre- gates beim Einrichtbetrieb und manu- ellem Fräsen: Über je einen Taster werden die 4 Vorschubbewegungen X+, X-, Z+, Z- ausgelöst, wobei die ge- wählte Bewegung nur erfolgt, solange der Taster gedrückt wird. 11: Stoptaster zum Unterbrechen des Fräsvorgangs.

3.3 Ein- und Ausschalten

Zum Einschalten muss zunächst der Hauptschalter auf Stellung „1“ und der Be- triebsartenwahlschalter auf die gewünschte Betriebsart geschaltet werden. Das Auslö- sen des kompletten Fräsvorgangs erfolgt dann durch das Betätigen des Starttasters. Nach Beenden kehrt das Fräs aggregat in die Ausgangsstellung zurück und wird dort automatisch abgeschaltet, wobei der Aus- lauf durch die automatische Bremse auf ca. 3 Sekunden reduziert wird. Ansch- ließend öffnet sich der Schutzvorhang. Das Ausschalten der Maschine erfolgt somit selbsttätig. Der NOT-HALT-Taster ist lediglich zum schnellen Stillsetzen im Notfall vorgese- hen.

3.4 Fräsen von geraden Zapfen

Vor der Bearbeitung muss ein Grobab- schnitt des Werkstückes erfolgen. Beim Fräsen von geraden Zapfen muss darauf geachtet werden, dass der Zeiger (Nr. 13 - Abb. 9) auf den Wert „0“ der An- zeigeskala (Nr. 14) am Schwenksegment zeigt. Ist dies nicht der Fall, kann nach Lö- sen des Griffhebels (Nr. 15) das gesamte Fräsaggregat einschließlich des Gehäuses auf diesen Wert geschwenkt werden. Nach dem Schwenken Griffhebel wieder anzie- hen. Zum Einstellen der Zapfenmaße und zum anschließenden Bearbeiten wird wie folgt vorgegangen:

1. Betriebsartenwahlschalter (Nr. 7 - Abb.

5) auf Stellung „1“ schalten und Deckel

des Maschinengehäuses aufklappen.

2. Zapfenlänge „t“ (siehe Abb. 6) am

Fräswerkzeug kontrollieren bzw. ein- stellen (siehe Abschnitt 4.1 Werkzeugwechsel).

3. Fräsaggregat durch Betätigen der Ta-

ster „Z-“ und „X-“ (Nr.10 - Abb. 5) in die Ausgangsstellung fahren.

4. Zapfenstärke „Z2“ (siehe Abb. 6) durch

Verschieben des Klemmrings (Nr. 19 - Abb. 11 ) einstellen. Dabei muss zuerst der Klemmhebel (Nr. 43 - Abb. 11) gelöst werden und der Zeiger auf das Maß für die gewünschte Zapfenstärke auf der Skala (Nr. 20) weisen. Danach Klemmhebel (Nr. 43) wieder fest anziehen.

5. Fräsaggregat durch Betätigen des

Tasters „Z+” so weit nach oben fahren, dass der Spiralspannstift (Nr. 16 - Abb. – 15 – Niemals bei geschlossenem Schutzvorhang Fräsaggregat schwenken!10) nicht mehr aufsitzt. Anschließend Klemmhebel (Nr. 15) lösen und Ein- stellscheibe (Nr. 17) so weit verschie- ben, bis auf der Skala (Nr. 18) der ge- wünschte Abstand „Z1“ (siehe Abb. 6) zwischen Unterkante des Zapfens und der Werkstückunterkante angezeigt wird. Dann Klemmhebel (Nr. 15) wie- der festziehen.

6. Damit der Zapfen an der Werkstück-

kante beginnt, prüfen ob auf der Skala (Nr. 12 - Abb. 8) an der Kante des Gehäuses der Wert „0“ angezeigt wird. Ist dies nicht der Fall, mit dem Hand- rad (Nr. 11) den Wert entsprechend korrigieren.

7. Horizontalweg des Fräsaggregates

durch Drehen des Handrades (Nr. 21 - Abb. 12) so einstellen, dass auf der Positionsanzeige mindestens die Werkstückbreite angezeigt wird. Es empfiehlt sich, hier einen Sicherheits- zuschlag von einigen mm zu addieren.

8. Fräsaggregat durch Betätigen des Ta -

sters „Z-“ wieder in die untere Endlage abfahren und an schließend Betriebsar- tenschalter (Nr. 7 - Abb. 5) auf Stellung „3“ schalten und Deckel des Maschi- nengehäuses schließen.

9. Bei einseitigen Zapfen den Doppelan-

schlag nach Lösen des Griffhebels (Nr.

27 - Abb. 15) so einstellen, dass mit

dem Zeiger (Nr. 28) auf der Skala (Nr.

29) die fertige Holzlänge ohne die

Zapfenlänge „t“ (siehe Abb. 6) ange- zeigt wird. Griffhebel wieder anziehen. Werkstück gegen die Anlagekante der Werkstückauflage anlegen und in die Einschuböffnung einführen. Vordere Anschlagklappe (Nr. 30 - Abb. 15) her- unterklappen und das Werkstück da- gegen schieben. Danach Werkstück mit dem Schrau- benspanner (Nr. 26 - Abb. 14) festzie- hen. Den Starttaster (Nr. 8 - Abb. 5) betätigen. Der Schutzvorhang schließt sich. Der Fräskopf fährt auto matisch die eingestellte Zapfenform ab. Außer- dem wird der Zapfen gleichzeitig noch angefast. Nach Beendigung des Zyklus fährt der Fräsmotor in die Ausgangslage zurück und wird abgeschaltet. Der Schutzvor- hang öffnet sich automatisch.

10. Bei beidseitigen Zapfen, die Werk-

stücklänge wie in 9. beschrieben ein- stellen. Zusätzlich Rändelschraube (Rohholzanschlag) in hinterer Klappe auf Zapfenlänge nach Skala am Dop- pelanschlag einstellen und mit Klemm- schraube (Nr. 32) arretieren. Werk- stück gegen Anlagekante der Werk- stückauflage legen, in Einschub- öffnung einführen und am Rohholzan- schlag anstoßen. Werkstück festspan- nen und ersten Zapfen fräsen. Nach Stillstand des Fräswerkzeuges, Span- ner lösen, Werkstück drehen, mit der Grundfläche (nicht Zapfen) am vorde- ren Anschlag anstoßen und nach dem Festspannen den zweiten Zapfen frä- sen.

3.5 Fräsen von abgesetzten geraden

Zapfen Auch bei dieser Zapfenform muss darauf geachtet werden, dass der Zeiger (Nr. 13 - Abb. 9) auf den Wert „0“ der Anzeigeskala (Nr. 14) am Schwenksegment zeigt. Zum Einstellen der Zapfenmaße und zum anschließenden Bearbeiten wird wie folgt vorgegangen:

1. Durchführen der Schritte 1 bis 5 wie im

Abschnitt 3.4 beschrieben.

2. Durch Drehen am Handrad (Nr. 11 -

Abb. 8) nach Skala (Nr. 12) an der Kan- te des Gehäuses das Absetzmaß „X1“ (siehe Abb. 6) einstellen. – 16 – Niemals bei geschlossenem Schutzvorhang Fräsaggregat schwenken!– 17 –

3. Horizontalweg des Fräsaggregates

durch Drehen des Handrades (Nr. 21 - Abb. 12) so einstellen, dass auf der Po- sitionsanzeige die Zapfenbreite + Ab- setzmaß „X1“ angezeigt wird. Beispiel: Gewünschte Zapfenbreite 10 cm und Absetzmaß 3 cm ergibt ein ein- zustellendes Maß von 13 cm.

4. Durchführen der Schritte 8 bis 10 wie

im Abschnitt 3.4 beschrieben.

3.6 Fräsen von schrägen Zapfen

Zum Einstellen und zum anschließenden Bearbeiten wird wie folgt vorgegangen:

Fräsaggregat nach Lösen des Griffhe- bels (Nr. 15 - Abb. 9) so schwenken, bis der Zeiger (Nr. 13) auf der Skala (Nr.

14) den gewünschten Winkel anzeigt.

Anschließend Griffhebel wieder festziehen.

2. Betriebsartenwahlschalter (Nr.7 - Abb.

5) auf Stellung „1“ schalten und Deckel

des Maschinengehäuses aufklappen.

3. Zum Einstellen der Zapfenmaße „t“ und

„Z2“ sowie des Abstandes „Z1“ (siehe Abb. 6) zwischen Unterkante des Zap- fens und der Werkstückunterkante wird wie in den Punkten 2 bis 6 im Abschnitt

3.4 beschrieben, vorgegangen.

4. Horizontaler Verfahrweg des Fräsaggre-

gates mit den Handrädern (Nr. 11 - Abb.

8) und (Nr. 21 - Abb. 12) einstellen. Zu-

erst mit dem Handrad (Nr. 11 - Abb. 8) nach Skala das Abstirnmaß „0“ bzw. Ab- setzmaß „X1“ wie unter 3.5.2 beschrie- ben einstellen. Nun mit Handrad (Nr. 21 - Abb. 12) den Horizontalweg wie in

3.5.3 beschrieben einstellen.

5. Fräsaggregat durch Betätigen des Tas-

ters „Z-“ wieder in die untere Endlage abfahren und anschließend Betriebsar- tenwahlschalter (Nr. 7 - Abb. 5) auf Stel- lung „3“ schalten und Deckel des Ma- schinengehäuses schließen.

6. Das angerissene Werkstück gegen die

Anlagekante der Werkstückauflage le- gen und soweit in die Einschuböffnung einschieben, bis der Anriss mit der 0- Position (Abb. 14), das entspricht der Linienprojektion des Lasers, überein- stimmt. Danach Werkstück mit dem Schraubenspanner (Nr. 26 - Abb. 14) festziehen.

7. Den Starttaster (Nr. 8 - Abb. 5) betäti-

gen. Der Schutzvorhang schließt sich. Der Fräskopf fährt automatisch die ein- gestellte Zapfenform ab - abstirnen und absetzen. Außerdem wird der Zapfen gleichzeitig noch gefast. Nach Beendi- gung des Zyklus fährt der Fräsmotor in die Ausgangslage zurück und wird ab- geschaltet. Der Schutzvorhang öffnet sich automatisch.

3.7 Fräsen von senkrechten Zapfen

Die Maschine ist so konstruiert, dass auch senkrechte Zapfen (siehe Abb. 17) gefräst werden können. Dabei ist zu beachten, dass für diese Bearbei tung die Werkstück- höhe 160 mm nicht überschritten werden darf. Auch bei dieser Zapfenform muss darauf geachtet werden, dass der Zeiger (Nr. 13 - Abb. 9) auf den Wert „0“ der An- zeigeskala (Nr. 14) am Schwenksegment zeigt. Zum Einstellen der Zapfenmaße und zum anschließenden Bearbeiten wird wie folgt vorgegangen: Niemals bei geschlossenem Schutzvorhang Fräsaggregat schwenken! Niemals bei geschlossenem Schutzvorhang Fräsaggregat schwenken! Wichtig: Vor der Bearbeitung muss das Werkstück entspre- chend dem gewünschten Win- kel schräg zugeschnitten wer- den!1. Betriebsartenwahlschalter (Nr. 7 - Abb.

5) auf Stellung „1“ schalten und Deckel

des Maschinengehäuses aufklappen.

2. Zapfenlänge „t“ (siehe Abb. 17) am

Fräswerkzeug kontrollieren bzw. einstel- len (siehe Abschnitt 4.1 Werkzeugwechsel).

3. Fräsaggregat durch Betätigen der Ta-

ster „Z-” und „X-“ (Nr. 10 - Abb. 5) in die Ausgangsstellung fahren.

4. Damit der Zapfen über die gesamte

Werkstückhöhe geht, den Klemmring (Nr. 19 - Abb. 11) so verstellen, dass der am Klemmring befestigte Zeiger auf der Skala (Nr. 20) die Werkstückhöhe anzeigt.

5. Fräsaggregat durch Betätigen des Ta-

sters „Z+“ so weit nach oben fahren, dass der Spiralspannstift (Nr. 16 - Abb.

10) nicht mehr aufsitzt. Damit der Zap-

fen an der unteren Werkstückfläche be- ginnt anschließend Klemmhebel (Nr.

15) lösen und Einstellscheibe (Nr. 17)

so weit verschieben, bis auf der Skala (Nr. 18) der Wert „0“ angezeigt wird. Dann Klemmhebel (Nr. 15) wieder festziehen.

6. Durch Drehen am Handrad (Nr. 11 -

Abb. 8) das Maß „X1“ (siehe Abb. 17) nach Skala (Nr. 12) an der Kante des Gehäuses einstellen.

7. Horizontalweg des Fräsaggregates

durch Drehen des Handrades (Nr. 21 - Abb. 12) so einstellen, dass auf dem Positionsanzeiger die Zapfenbreite „d“ + das Maß „X1“ angezeigt wird (siehe Abb. 17). Beispiel: gewünschte Zapfenbreite 4 cm und Kantenabstand 8 cm ergibt ein ein- zustellendes Maß von 12 cm.

8. Durchführen der Schritte 8 bis 10 wie

im Abschnitt 3.4 beschrieben.

Das Werkstück muss auf genauen Winkel und Länge zugeschnitten werden. Beim Abplatten (siehe Abb. 7) wird der Weg des Fräsaggregates auf die für diese Bearbei- tungsart notwendige Horizontal bewegung begrenzt, wodurch Zeit gespart wird. Zum Einstellen und zum anschliessenden Bearbeiten wird wie folgt vorgegangen:

1. Kontrollieren, ob der Zeiger (Nr. 13 -

Abb. 9) auf den Wert „0“ der Anzeige- skala (Nr. 14) am Schwenksegment zeigt. Ist dies nicht der Fall, Lage des Schwenksegmentes nach Lösen des Griffhebels (Nr. 15) entsprechend korrigieren.

2. Betriebsartenwahlschalter (Nr. 7 - Abb.

5) auf Stellung „1“ schalten und Deckel

des Maschinengehäuses aufklappen.

3. Fräsring (Nr. 38 - Abb. 18) abnehmen

(siehe Abschnitt 4.1).

4. Fräsaggregat durch Betätigen der Ta-

ster „Z-“ und „X-“ (Nr. 10 - Abb. 5) in die Ausgangsstellung fahren.

5. Fräsaggregat durch Betätigen des Ta-

sters „Z+“ so weit nach oben fahren, dass der Spiralspannstift (Nr. 16 - Abb.

10) nicht mehr aufsitzt. Anschließend

Klemmhebel (Nr. 15) lösen und Einstell- scheibe (Nr. 17) so weit verschieben, bis auf der Skala (Nr. 18) das ge- wünschte Abplattmaß „Z1“ (siehe Abb.

7) angezeigt wird. Dann Klemmhebel

(Nr. 15) wieder festziehen.

6. Damit die Abplattung an der Werkstück-

kante be ginnt, prüfen ob auf der Skala (Nr. 12 - Abb. 8) an der Kante des Gehäuses der Wert „0“ angezeigt wird. Ist dies nicht der Fall, mit dem Handrad (Nr. 11) den Wert entsprechend korrigieren.

7. Horizontalweg des Fräsaggregates

durch Drehen des Handrades (Nr. 21 - Abb. 12) so einstellen, dass auf dem Positionsanzeiger mindes tens die Werk- – 18 – Niemals bei geschlossenem Schutzvorhang Fräsaggregat schwenken!stückbreite angezeigt wird. Es empfiehlt sich, hier einen Sicherheitszuschlag von einigen mm zu addieren.

8. Fräsaggregat durch Betätigen des Ta-

sters „Z-“ wieder in die untere Endlage abfahren und anschließend Betriebsar- tenwahlschalter (Nr. 7 - Abb. 5) auf Stel- lung „4“ schalten und Deckel des Ma- schinengehäuses schließen.

9. Bei Abplattung den Doppelanschlag

nach Lösen des Griffhebels (Nr. 27 - Abb. 15) so einstellen, dass mit dem Zeiger (Nr. 28) auf der Skala (Nr. 29) die fertige Holzlänge ohne die Abplatt- länge „t“ (siehe Abb. 7) angezeigt wird. Griffhebel wieder anziehen. Werkstück gegen Anlagekante der Werkstückaufla- ge legen, in Einschuböffnung einführen und an der vorderen Klappe des Dop- pelanschlages anstoßen. Danach Werk- stück mit dem Schraubenspanner (Nr.

26 - Abb. 14) festziehen.

10. Den Starttaster (Nr. 8 - Abb. 5) betäti-

gen. Der Schutzvorhang schließt sich. Der Fräskopf fährt automatisch die eingestellte Abplattung ab. Nach Be- endigung des Zyklus fährt der Fräsmo- tor in die Ausgangslage zurück und wird abgeschaltet. Der Schutzvorhang öffnet sich automatisch.

11. Angerissene Werkstücke gegen die

Anlage kante der Werkstückauflage le- gen und soweit in die Einschuböffnung einschieben bis der Anriss „t“ mit der „0“-Position (entspricht der Linienprojektion des Lasers) überein- stimmt. Auch hier die max. Bearbei- tungslänge von 11 0 mm pro Arbeits- gang beachten. Nun Werkstück mit Schraubenspanner (Nr. 26 - Abb. 14) klemmen.

3.9 Vorschub regelung

Bei der ZAF 250 Vario besteht die Möglich- keit, die Vorschubgeschwindigkeit der Vor- schubmotoren bis auf 50% der regulären Geschwindigkeit zu reduzieren. Die Einstellung erfolgt durch Drehen des Potentiometers links oben auf dem Steuer- pult. 4 Rüsten und Warten

Das mit der Zapfenfräse mitgelieferte Fräs- werkzeug ist ein speziell für diese Maschi- ne entwickeltes Werkzeug. Es besteht aus dem Fräskopf (Nr. 37 - Abb. 18) und dem Fräsring (Nr. 38), die mit auswechselbaren Hartmetall-Wendeplatten bestückt sind. Ein umständliches und zeitaufwendiges Nach- schärfen ist nicht notwendig, da bei stump- fen Schneiden die Hartmetall-Wendeplat- ten entweder nur gedreht oder ausgewech- selt werden müssen. Dazu wird wie folgt vorgegangen:

1. Kontrollieren, ob der Zeiger (Nr. 13 -

Abb. 9) auf den Wert „0“ der Anzeige- skala (Nr. 14) am Schwenksegment zeigt. Ist dies nicht der Fall, Lage des Schwenksegmentes nach Lösen des Griffhebels (Nr. 15) entsprechend korrigieren.

2. Betriebsartenwahlschalter (Nr. 7 - Abb.

5) auf Stellung „1“ schalten.

– 19 – Die Blattlänge „t“ kann in einem Arbeitsgang max. 11 0 mm betra- gen. Bei längeren Blättern muss die Bearbeitung in entsprechende Schritte aufgeteilt werden. (Evtl. hintere Klappe des Doppelan- schlages verwenden.) Vor Beginn aller Wartungsarbei- ten entweder Hauptschalter aus- schalten und gegen unbeabsich- tigtes Wiedereinschalten sichern oder Netzstecker ziehen! Niemals bei geschlossenem Schutzvorhang Fräsaggregat schwenken!3. Fräsaggregat durch Betätigen der Tas- ter (Nr. 10 - Abb. 5) so verfahren, dass es sich in der Mitte der Einschuböffnung befindet.

4. Steckstift (Nr. 39 - Abb. 18) zum Gegen-

halten in die dafür vorgesehene Boh- rung des Fräskopfes einführen, mit dem Innensechskantschlüssel SW 10 (Nr. 40) die Spannschraube (Nr. 41) herausdre- hen und Spannscheibe (Nr. 42) abnehmen.

5. Die aufgeschraubten Hartmetall-Wende-

platten mit dem mitgelieferten Schlüssel lösen und um 90° gedreht wieder fest- schrauben (4 Nm) bzw. nach dreimali- gem Drehen durch neue Wendeplatten ersetzen.

6. Zum Zapfenfräsen den Fräsring (Nr. 38)

nach Lösen der Befestigung so auf dem Fräskopf (Nr. 37) verschieben, bis die vordere Kante des Fräsrings auf der auf dem Fräskopf vorhandenen Skala die gewünschte Zapfenlänge „t“ (siehe Abb.

6) anzeigt. Anschließend Fräsringbefes-

tigung wieder anziehen (15 Nm). Zum Abplatten Fräsring ganz abnehmen. Dies ist wegen der zwischen beiden Tei- len vorhandenen Verdreh sicherung nur in einer Richtung möglich.

7. Werkzeugspindel und Spannflächen von

anhaftenden Spänen und Staub reinigen und Werkzeug aufsetzen. Dabei darauf achten, dass die beiden Mitnehmerbol- zen an der Spindel in die beiden Boh- rungen des Werkzeugs eingreifen. Spannschraube (Nr. 41) mit Spannschei- be (Nr. 42) eindrehen und festziehen.

8. Fräsaggregat durch Betätigen der Tas-

ter „Z-“ und „X-“ (Nr. 10 - Abb. 5) in die Ausgangsstellung zurückfahren.

Eine regelmässige Reinigung der Maschine verlängert die Haltbarkeit, erspart unnötige Reparaturen und ist außerdem Vorausset- zung für eine einwandfreie Fräsqualität. Die MAFELL Zapfenfräse ist wartungsarm kon- struiert und bedarf nur geringer Pflege. Je nach Verschmutzungsgrad sollte sie minde- stens 1 mal pro Woche gereinigt werden. Davon betroffen sind besonders die Führungen des Fräs aggregates und die Spindeln für die Maßeinstellungen. Anhaftende Späne und Staub werden mit einem Staubsauger entfernt. Zum Beseiti- gen von Harz resten wird zweckmäßiger Weise ein harzlösendes Reinigungsmittel verwendet. So behandelte Teile müssen anschließend zur Vermeidung von Rostbil- dung unbedingt mit einem ölgetränkten Lappen nachbehandelt werden. Zur Vermeidung einer zu großen Erwär- mung der Motoren sollte gelegentlich ge- prüft werden, dass sich die Lüftungsschlitze nicht mit Staub zugesetzt haben. Zum Ent- fernen stets einen Staubsauger benutzen, da durch Abblasen der Staub in das Motor - innere geblasen wird. Die Vorschubspindelmuttern mit einer Fett- presse mit säurefreiem Fett an den dafür vorgesehenen 2 Nippeln bei Bedarf schmieren. Die verwendeten Kugellager sind auf Le- benszeit geschmiert und bedürfen im Nor- malfall keiner Wartung. Für alle Schmierstellen nur unser Spezial- fett, Bestell-Nr. 049 040 (1 kg - Dose), ver- wenden. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, den MAFELL-Kundendienst zu einer Über- prüfung zu bestellen.

Das Fräswerkzeug sollte regelmäßig enth- arzt werden, da saubere Werkzeuge die Schnittqualität verbessern. Zum Reinigen dürfen keine stark alka lischen sondern nur säurefreie Mittel verwendet werden. Das Entharzen erfolgt durch 24-stündiges Einle- gen des Fräswerkzeuges in Petroleum oder handelsübliche Entharzungsmittel. – 20 –4

  • – 21 – 5 Störungsbeseitigung Im folgenden sind einige der häufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an die Firma MAFELL. Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Be- seitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Hauptschalter ausschalten oder Netzstecker ziehen. Störung Ursache Beseitigung Maschine lässt sich nicht ein- schalten. Netzleitung nicht eingesteckt. Netzleitung in Steckdose am Schaltkasten einstecken. Hauptschalter nicht einge- schaltet. Hauptschalter einschalten und Maschine starten. Stromversorgung auf einer oder mehreren Phasen aus- gefallen. Betriebliche Stromversorgung überprüfen. NOT-HALT Taster gedrückt. NOT-HALT-Taster durch Hochziehen entriegeln und Maschine einschalten. Betriebsartenwahlschalter in Schaltstellung “0” oder “1”. Betriebsartenwahlschalter je nach gewünschter Bearbei- tung auf Stellung “2”, “3” oder “4” schalten. Überlastschutz hat angespro- chen. Ursache der Überlastung be- seitigen, Abkühlung abwarten und Motorschutzschalter im Schaltkasten wieder einschal- ten. Klemme mit Sicherung hat an- gesprochen. Gängigkeit des Schutzvorhan- ges prüfen. Wenn notwendig reinigen.– 22 – Störung Ursache Beseitigung Fräsmotor läuft nicht an. Maschinendeckel nicht ge- schlossen. Deckel schließen. Maschine schaltet sich während der Bearbeitung ab. Ansprechen des Überlast- schutzes z. B. wegen Ausfall einer oder mehrerer Netzpha- sen. Ursache der Überlastung er- mitteln und abstellen. Vor dem Wiedereinschalten Motor- schutzschalter wieder ein- schalten. Gewünschte Bearbeitung nicht korrekt ausgeführt. Einstellung der Maschine falsch. Einstellung je nach gewählter Bearbeitung kontrollieren (sieheAbschnitt 3.4 bis 3.8). Unregelmäßige Werk- stückoberfläche. Werkzeugschneiden der Wen- deplatten stumpf. Wendeplatten drehen bzw. austauschen (siehe Abschnitt 4.1). Späneauswurf verstopft. Holz zu feucht bzw. zu langer Betrieb ohne Entfernen der Späne. Späne unterhalb der Auswurf- schächte der Maschine entfer- nen. Maschine für den Betrieb mit Absaugung eingestellt. Klappen an den Auswurf- schächten öffnen (siehe Ab- schnitt 2.4). Absaugstutzen bei Betrieb an Absauganlage verstopft. Zu geringe Absauggeschwin- digkeit an den Anschlussstut- zen. Luftgeschwindigkeit an den Anschlussstutzen auf mind. 20 m/s erhöhen. Auslaufzeit des Fräswerk- zeugs größer als 4 Sekunden. Bremse defekt bzw. Brems- beläge abgenutzt. Bremse durch den MAFELL- Kundendienst austauschen lassen. Bei Belastung keine bzw. stockende Vorschubbewe- gung. Verschleiss an Rutschkupp- lung oder zu schwach einge- stellt. Rutschkupplung um einen Zahn nachstellen (siehe Seite 76 Abb. 19). 6 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste Die entsprechenden Informationen zu den Ersatzteilen finden Sie auf unserer Homepage: www.mafell.com1 Information on the product p. 25
  • 1.1 Information on the manufacturer p. 25
  • 1.2 Machine identification p. 25
  • 1.3 Technical data p. 25
  • 1.4 Scope of delivery p. 26
  • 1.4.1 Special accessories p. 26
  • 1.5 Noise emission data p. 26
  • 1.6 Machine description p. 28
  • 1.7 Safety devices p. 28
  • 1.8 Intended use p. 29
  • 1.9 Residual risks p. 30
  • 1.10 Safety information p. 30
  • 2 Startup p. 32
  • 2.1 Delivery and transport p. 32
  • 2.2 Installation p. 32
  • 2.3 Electrical connection p. 32
  • 2.4 Dust extractor connection p. 33
  • 3 Operation p. 33
  • 3.1 Initial startup p. 33
  • 3.2 Switchgear p. 33
  • 3.3 Switching on and off p. 34
  • 3.4 Cutting straight tenons p. 34
  • 3.5 Cutting straight shouldered tenons p. 36
  • 3.6 Cutting angled tenons p. 36
  • 3.7 Cutting vertical tenons p. 36
  • 3.8 Flattening p. 37
  • 3.9 Feed control p. 38
  • 4 Tooling and maintenance p. 38
  • 4.1 Tool change p. 38
  • 4.2 Machine servicing p. 39
  • 4.3 Tool servicing p. 39
  • 4.4 Motor brake p. 39
  • 5 Troubleshooting p. 40
  • 6 Exploded drawing and spare parts list p. 41
  • 7 Figures -66 – 23 – ENGLISH Contents Page– 24 – Legend p. 63
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Produktinformationen

Marke : Mafell

Modell : ZAF 250 Vario

Kategorie : Fräsmaschine