chillBooster - Vernebler Carel - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG chillBooster Carel
TECHNISCHES HANDBUCH


READ CAREFULLY IN THE TEXT!
AVERTISSEMENTS

Die Befeuchter von CAREL INDUSTRIES sind nach dem neuesten Stand der Technik gebaut. Ihre Betriebsanleitung ist in der beiliegenden technischen Dokumentation enthalten oder kann - auch vor dem Kauf - von der Website www.carel.com heruntergeladen werden. Jedes Produkt von CAREL INDUSTRIES muss in Abhängigkeit seines Technologiestandes adaptiert, konfi guriert bzw. programmiert werden, damit es dem jeweiligen Anwendungszweck perfekt entspricht. Das Unterlassen dieser Phase kann, wie im technischen Handbuch angegeben, zu Funktionsstörungen der Endprodukte führen, für welche CAREL INDUSTRIES nicht verantwortlich gemacht werden kann. Der Kunde (Hersteller, Planer oder Installateur der Anlagenendausstattung) übernimmt jegliche Haftung und Risiken in Bezug auf die Produktkonfi guration zur Erzielung der bei der Installation und/oder spezifischen Endausstattung vorgesehenen Resultate. CAREL INDUSTRIES kann bei Bestehen spezifischer Vereinbarungen als Berater für eine korrekte Installation/Inbetriebnahme/Verwendung des Gerätes eingreifen, in keinem Fall jedoch für die Betriebstüchtigkeit des Befeuchters und der Anlage verantwortlich gemacht werden, falls die Hinweise oder Empfehlungen dieses Handbuches oder jeglicher weiteren technischen Dokumentation nicht eingehalten wurden. Neben der Pflicht zur Einhaltung der genannten Hinweise oder Empfehlungen sind für eine korrekte Verwendung des Produktes die folgenden Hinweise zu beachten:
• STROMSCHLAGGEFAHR
Der Befeuchter enthält spannungsführende Bauteile. Im Falle von Wartungs- oder Installationsarbeiten muss vor der Berührung der internen Bauteile die Netzspannung abgetrennt werden.
• GEFAHR DES WASSERAUSTRITTS
Im Befeuchter wird ständig und automatisch Wasser eingespeist und abgeschlämmt. Defekte Anschlüsse oder Funktionsstörungen des Befeuchters können zu Wasseraustritten führen.

- Das Produkt muss mit Erdverbindung installiert werden; hierfür ist die gelb-grüne Klemme des Befeuchters zu verwenden.
• Die Umgebungsbedingungen und die Versorgungsspannung müssen den auf den Geräteetiketten angegebenen Werten entsprechen. - Das Produkt dient ausschließlich der direkten Raumbefeuchtung oder Luftkanalbefeuchtung mit Verteilungssystemen (Luftkanäle, Zerstäubungsracks).
- Die Installation, Verwendung und Wartung müssen durch qualifi ziertes Fachpersonal erfolgen, das sich der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bewusst ist und die Arbeiten sachgemäß erledigen kann.
- Für die Wasserzerstäubung darf ausschließlich Wasser mit der im Handbuch des Befeuchters angegebenen Beschaff einheit verwendet werden. Vorsicht: Der Befeuchter darf ausschließlich mit demineralisiertem Trinkwasser gespeist werden, wie im Handbuch vorgegeben. Außerdem müssen die nicht von der Luft absorbierten Wasserpartikel durch die Tropfenauff angwanne (im Befeuchtungsteil) und den Tropfenabscheider (am Ende des Befeuchtungsteils) aufgefangen werden.
- Alle Arbeiten müssen nach den in diesem Handbuch spezifi zierten und auf den Geräteetiketten angegebenen Anleitungen erfolgen. Vom Hersteller nicht erlaubte Verwendungen/Änderungen gelten als missbräuchlich. CAREL INDUSTRIES übernimmt keinerlei Haftung für missbräuchliche bzw. nicht erlaubte Verwendungen/Änderungen.
- Der Befeuchter darf auf keine andere Weise als im Handbuch beschrieben geöff net werden.
- Es gilt die am Installationsort des Befeuchters herrschende Gesetzgebung.
- Der Befeuchter muss außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren installiert werden.
- Das Gerät darf nicht in der Nähe von Gegenständen Installiert und verwendet werden, die im Kontakt mit Wasser (oder Kondensat) Schaden nehmen könnten. CAREL INDUSTRIES übernimmt keinerlei Haftung für direkte oder indirekte Schäden infolge von eventuellen Wasseraustritten.
- Es dürfen keine äitzenden chemischen Produkte oder aggressiven Lösungs- oder Reinigungsmittel für die Reinigung der internen und externen Bauteile des Befeuchters verwendet werden, außer bei entsprechenden, im Handbuch enthaltenen Anweisungen.
- Das Herunterfallen oder eine Erschütterung des Befeuchters können die Internen Bauteile und die Verkleidung irreparabel beschädigen.
• Die Pumpe ist nur für den Einsatz mit Wasser ausgelegt.
Die Produkte von CAREL INDUSTRIES werden ständig weiterentwickelt. Aus diesem Grund behält sich CAREL INDUSTRIES das Recht vor, an jedem im vorliegenden Handbuch beschriebenen Gerät ohne Vorankündigung Änderungen und Besserungen vornehmen zu können. Die hier enthaltenen technischen Daten können ohne Vorankündigung geändert werden. Die Haftung von CAREL INDUSTRIES für die eigenen Produkte ist von den allgemeinen Vertragsbedingungen (siehe Internetseite www.carel.com) und/oder von spezifischen Vereinbarungen mit den Kunden geregelt. In Anwendung der geltenden Gesetzgebung haften CAREL INDUSTRIES, seine Mitarbeiter oder Niederlassungen/Tochtergesellschaften keinesfalls für eventuelle Gewinn- oder Verkaufsausfälle, Daten- und Informationsverluste, Warenkosten oder Ersatzdienstleistungen, Sach- oder Personenschäden, Betriebsunterbrechungen oder eventuelle, auf jegliche Art verursachte direkte, indirekte, unbeabsichtigte Schäden, Vermögensschäden, Versicherungsschäden, Strafschäden, Sonder- oder Folgeschäden, sei es vertragliche, nicht vertragliche Schäden oder solche, die auf Fahrlässigkeit oder eine andere Haftung infolge der Installation, Verwendung oder Unmöglichkeit des Gebrauchs des Produktes zurückzuführen sind, auch wenn CAREL INDUSTRIES oder seine Niederlassungen / Tochtergesellschaften von der möglichen Beschädigung benachrichtigt wurden.
ENTSORGUNG

Bitte lesen und aufb ewahren.
Unter Bezugnahme auf die Richtlinie 2017/19/EU des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rats vom 4. Juli 2012 und auf die einschlägigen nationalen Durchführungsvorschriften teilen wir Ihnen Folgendes mit:
- Die Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) dürfen nicht als Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen getrennt gesammelt werden, damit sie wie gesetzlich vorgeschrieben recycelt, behandelt oder entsorgt werden können.
- Der Benutzer ist verpflichtet, das Elektro- und Elektronikgerät (EEE) am Ende seiner Lebensdauer zusammen mit den wesentlichen Bauteilen an die von den örtlichen Behörden benannten WEEE-Sammelstellen abzugeben. Die Richtlinie sieht auch die Möglichkeit vor, das Gerät am Ende seiner Lebensdauer dem Vertreiber oder Einzelhändler zurückzugeben, wenn ein gleichwertiges Neugerät (1:1-Gleichwertigkeit oder 1:0-Gleichwertigkeit, sofern keine der äußeren Abmessungen 25 cm übersteigt) gekauft wird.
- Dieses Gerät kann gefährliche Stoff e enthalten: Eine unsachgemäße Verwendung oder Entsorgung kann negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt haben.
- Das auf dem Produkt oder auf der Verpackung angebrachte und in der Betriebsanleitung enthaltene Symbol (durchgestrichener Abfallcontainer auf Rädern) weist darauf hin, dass das Gerät nach Lebensende nach dem Verfahren der Mülltrennung zu entsorgen ist.
- Wenn das Elektro- und Elektronik-Allgerät eine Batterie enthält, muss diese vor der Entsorgung gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung entfernt werden. Gebrauchte Batterien müssen gemäß den örtlichen Vorschriften zu den entsprechenden separaten Sammelsteilen gebracht werden.
- Im Falle einer illegalen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sehen die geltenden lokalen Abfallvorschriften Sanktionen vor.
Garantie: Carel gibt 2 Jahre Materialgarantie (ab Produktions-/Lieferdatum). Der Garantieanspruch erstreckt sich nicht auf Verschleißteile.
Bauartzulassung: Die Qualität und Sicherheit der Produkte von CAREL INDUSTRIES werden durch das ISO-9001-Zertifikat für Bauart und Produktion sowie durch folgende Zeichen garantiert:


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VORSICHT: Die Kabel der Fühler und der Digitaleingänge müssen so weit wie möglich von den Kabeln der induktiven Lasten und von den Leistungskabeln getrennt werden, um elektromagnetische Störungen zu vermeiden. Stecken Sie die Leistungskabel und Signalkabel nie in dieselben Kabelkanäle (inklusive Schaltschrank-Kabelkanälc).
Inhalt
- Zweck des handbuches 7
- Struktur des handbuches 7
- Allgemeine sicherheitsinformationen und- ...... hinweise ...... 8
3.1 Vorgesehene Verwendung 8
3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise 8
3.3 Persönliche Schutzausrüstungen 9
- Übersicht 10
4.1 Beschreibung des Gerätes 10
4.2 Abmessungen und Gewicht 10
4.3 Inhalt der Verpackung 11
4.4 Gerätedaten 11
4.5 Beschreibung der Funktionen 12
4.6 Planimetrie....12
- Transport und handhabung ......12
5.7 Transport....12
5.8 Handhabung 13
5.9 Restrisiken und PSA für das handhabende Personal......13
- Installation 14
6.1 Positionierung....14
6.2 Wasseranschlüsse 14
6.3 Allgemeine Merkmale des Verteilungssystems .....16
6.4 Elektrische Anschlüsse 19
6.5 Restrisiken und PSA für Installateure 22
6.6 Restrisiken und PSA für Installateure 23
- Inbetriebnahme 24
7.1 Vorkontrollen 24
7.2 Inbetriebnahmeverfahren....25
- Betrieb des gerätes....26
8.1 Normalbetrieb 26
8.2 Betrieb im Testmodus/Endabnahmemodus 26
- UV-Desinfektor 26
9.1 Einschalten/Ausschalten des UV-Desinfektors......27
9.2 Bedienteil 27
9.3 Navigation und Displayfunktionen....27
- Wartung 29
10.1 Wartungstabelle 29
10.2 Reinigung und Austausch der Düsen....29
10.3 Kontrolle des Entlüftungsventils 29
10.4 Kontrolle der Wasserleitung....29
10.5 Überprüfung des UV-Desinfektors....30
10.6 Austausch des UV-Desinfektors 30
10.7 Austausch der Pumpe 31
10.8 Restrisiken und PSA für Wartungstechniker.... 31
-
Problembehebung ......32
-
Anhänge ....33
12.1 Anhang A: Schaltpläne und Anschlüsse ....33
12.2 Anhang B: Checkliste vor Inbetriebnahme....35
12.3 Anhang C: Zubehör und Ersatzteile....36
Das vorliegende Handbuch enthält die Anleitungen für die Installation, den Betrieb und die Wartung der unter Absatz 4.4. aufgeführten chillBooster-Modelle. Der Hersteller der aufgeführten Gerätemodelle ist:
CAREL INDUSTRIES
IIDas Handbuch ist in Kapitel und Absätze unterteilt. Jeder Absatz stellt eine Unterebene des entsprechenden Kapitels dar. Verweise auf Kapitel oder Absätze sind durch die Abkürzungen „Kap.“ oder „Abs.“ gefolgt von der entsprechenden Nummer, gekennzeichnet.
Beispiel: „Kap. 2“ oder „Abs. 2.1“.
Die Abbildungen in diesem Handbuch sind entsprechend dem jeweiligen Kapitel fortlaufend nummeriert; so ist Abbildung 1.c beispielsweise die dritte Abbildung im ersten Kapitel. Verweise auf Abbildungen sind durch die Abkürzung „Abb.“, gefolgt von den entsprechenden Nummern und Buchstaben, gekennzeichnet. Beispiel: „Abb. 1.c“.
Die in den Abbildungen angegebenen Bauteile sind mit Nummern gekennzeichnet. Ein Verweis auf Bauteil 1 in Abbildung 2 des Kapitels 3 wird wie folgt angezeigt: „Siehe 1 - Abb. 3.b“ oder einfach „(1 - Abb. 3.b)“.

VORSICHT
Die Angaben in diesem Handbuch sind Näherungswerte. Die tatsächlichen Bauteile können von den dargestellten Komponenten abweichen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an eine autorisierte Kundendienststelle.
Dieses Handbuch enthält neben den Anleitungen zu Installation, Betrieb und Wartung auch sicherheitsrelevante Informationen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Diese Informationen sind mit den nachstehend beschriebenen Symbolen gekennzeichnet:

GEFAHR
Für eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt.

WARNUNG
Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann.

VORSICHT
Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten Körperverletzungen führen könnte.

VORSICHT
Für eine möglicherweise schädliche Situation, bei der das Produkt oder eine Sache in seiner Umgebung beschädigt werden könnte.

Hinweis: Enthält zusätzliche Informationen zu den vorhergehenden Sicherheitshinweisen.
3. ALLGEMEINE SICHERHEITSINFORMATIONEN UND-HINWEISE
3.1 Vorgesehene Verwendung
Das Gerät wurde ausschließlich für die direkte Wasserzerstäubung über ein spezielles Verteilungssystem konzipiert und hergestellt. Jede andere Verwendung kann eine Gefahrenquelle darstellen: Abweichende Verwendungen sind nicht vorgesehen und gelten daher als unsachgemäß und vom Hersteller verboten, welcher jede Verantwortung in dieser Hinsicht ablehnt.
3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Der Kunde (Hersteller, Planer oder Installateur) übernimmt jegliche Haftung und Risiken in Bezug auf die Produktkonfiguration zur Erzielung der bei der Installation und/oder spezifischen Endausstattung vorgesehenen Resultate. Der Hersteller kann bei Bestehen spezifischer Vereinbarungen als Berater für eine korrekte Installation/ Inbetriebnahme/ Verwendung des Gerätes eingreifen, in keinem Fall jedoch für die Betriebstüchtigkeit des Gerätes und/oder der Endanlage verantwortlich gemacht werden, falls die Hinweise oder Empfehlungen dieses Handbuches oder jeglicher weiteren technischen Dokumentation nicht eingehalten wurden. Neben der Pflicht zur Einhaltung der genannten Hinweise oder Empfehlungen sind für eine korrekte Verwendung des Produktes die folgenden Hinweise zu beachten:
- Im Gerät wird ständig und automatisch Wasser eingespeist und abgeschlämmt. Defekte Anschlüsse oder Funktionsstörungen des Gerätes können zu Wasseraustritten führen.
- Das Produkt muss mit Erdverbindung installiert werden; hierfür ist die gelb-grüne Klemme des Gerätes zu verwenden.
• Die Umgebungsbedingungen und die Versorgungsspannung müssen den auf den Geräteetiketten angegebenen Werten entsprechen. - Die Installation, Verwendung und Wartung müssen durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen, das sich der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bewusst ist und die Arbeiten sachgemäß erledigen kann.
- Für die Wasserzerstäubung darf ausschließlich Wasser mit der im vorliegenden Handbuch angegebenen Beschaffenheit verwendet werden (siehe Abs. 6.2.4).

Vorsicht: Es MUSS Trinkwasser verwendet werden.
- Alle Arbeiten müssen nach den in diesem Handbuch spezifi zierten und auf den Geräteetiketten angegebenen Anleitungen erfolgen. Verwendungen und Änderungen, die nicht vom Hersteller zugelassen sind, gelten als unsachgemäß und vom Hersteller verboten, der jede Verantwortung in dieser Hinsicht ablehnt.
- Das Gerät darf auf keine andere Weise als im Handbuch beschrieben geöff net werden.
- Für alles, das nicht im vorliegenden Handbuch angegeben ist, gelten die im Installationsort des Gerätes herrschenden Bestimmungen.
- Das Gerät darf nicht in der Nähe von Gegenständen installiert und verwendet werden, die im Kontakt mit Wasser (oder Kondensat) Schaden nehmen könnten. Der Hersteller übernimmt keinerlei Haftung für Schäden infolge von eventuellen Wasseraustritten.
- Es dürfen keine ätzenden chemischen Produkte oder aggressiven Lösungs- oder Reinigungsmittel für die Reinigung der internen und externen Bauteile des Gerätes verwendet werden, außer bei entsprechenden, im Handbuch enthaltenen Anweisungen.
• Die internen Bauteile und die Verkleidung des Gerätes können durch Herunterfallen, Aufprallen und Vibrationen irreparabel beschädigt werden.

Vorsicht: Die Produkte des Herstellers werden ständig weiterentwickelt. Der Hersteller behält sich somit das Recht vor, in im vorliegenden Handbuch beschriebenen Gerät Änderungen und Besserungen vornehmen zu können. Somit könnier enthaltenen technischen Daten ohne Vorankündigung geändert werden.

Hinweis: Die Haftung des Herstellers für die eigenen Produkte ist von den allgemeinen Vertragsbedingungen (siehe Internetseite www.carel.com) und/oder von spezifischen Vereinbarungen mit den Kunden geregelt. In Anwendung der geltenden Gesetzgebung haften der Hersteller, seine Mitarbeiter oder Niederlassungen/Tochtergesellschaften keinesfalls für eventuelle Gewinn- oder Verkaufsausfälle, Daten- und Informationsverluste, Warenkosten oder Ersatzdienstleistungen, Sach- oder Personenschäden, Betriebsunterbrechungen oder eventuelle, auf jegliche Art verursachte direkte, indirekte, unbeabsichtigte Schäden, Vermögensschäden, Versicherungsschäden, Strafschäden, Sonder- oder Folgeschäden, sei es vertragliche, nicht vertragliche Schäden oder solche, die auf Fahrlässigkeit oder eine andere Haftung infolge der Installation oder Verwendung des Produktes zurückzuführen sind.
3.3 Persönliche Schutzausrüstungen

GEFAHR: Befolgen Sie genauestens alle im vorliegenden Handbuch enthaltenen Anweisungen.
Unter persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) verstehen sich alle Ausrüstungen, die dazu bestimmt sind, vom Arbeitnehmer getragen zu werden, um ihn vor einem oder mehreren Risiken zu schützen, die seine Sicherheit oder Gesundheit bei der Arbeit bedrohen können, sowie alle zu diesem Zweck bestimmten Geräte oder Zubehörteile.
Alle in diesem Handbuch aufgeführten PSA dienen dem Schutz des Personals vor Gesundheits- und Sicherheitsrisiken.
Im Folgenden sind die zu verwendenden persönlichen Schutzausrüstungen und die Verfahren aufgeführt, die zum Schutz der Arbeitnehmer vor den Restrisiken in den verschiedenen Lebenszyklusphasen des Gerätes anzuwenden sind.

SCHUTZHANDSCHUHE GEGEN PHYSIKALISCHE ELEMENTE:
Zum Schutz der Hände vor Schnitten, Abrieb und Hitze.
RUTSCHFESTE SICHERHEITSSCHUHE:
Zur Verhinderung von Stürzen auf rutschigem Untergrund und zum Schutz der Füße vor Stößen, Quetschungen und Einstichen.
SCHUTZHELM: Zum Schutz des Kopfes der Person vor versehentlichem Aufprall oder herabfallendem Material.
AUGENSCHUTZ: Zum Schutz der Augen der Person vor allen Risiken im Zusammenhang mit dem Kontakt mit gefährlichen Stoff en oder Materialien.
SCHUTZMASKE: Zum Schutz der Atemwege vor allen Risiken, die mit dem Einatmen von Gefahrstoffen verbunden sind.
SCHUTZKLEIDUNG: Zum Schutz des Körpers gegen thermische und chemische Einwirkungen.
GEHÖRSCHUTZ: Zur Dämpfung von Geräuschen, die das Gehör schädigen würden.
BEDIENUNGSANLEITUNG/TECHNISCHES HANDBUCH: Muss zur Vermeidung der Anwendung von nicht-sicheren Verfahren konsultiert werden.
4. ÜBERSICHT
4.1 Beschreibung des Gerätes
Das Gerät besteht aus einer Pumpenstation und einem Verteilungssystem für die Versprühung von feinem Wassernebel. Die kleinen Wassertröpfchen verdunsten spontan auf Kosten der Energie der Luft (Wärme), die folglich abkühlt und auf den Lamellenwärmetauscher bei einer Temperatur unter der Raumtemperatur trifft.
Auf diese Weise führt der Wärmetauscher die erforderliche Wärmemenge auch bei wärmeren Klimata als vorgesehen ab.
4.1.1 Bauteile

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 CONTROL PANEL 15 16Fig. 4.a
Legende
1 Schaltschrank
2 Zulaufventil NC
3 Druckminderer
4 Druckschalter
5 Wassermanometer im Eingang
6 UV-Desinfektor (optional)
7 Abschlämmhahn UV-Desinfektor (optional)
8 Motor
9Pumne
10 Druckregelschraube
11 Thermoventil
12 Wassermanometer im Ausgang
13 Abschlämmventil NO
14 Gehäuse
15 Entlüftungsventil
16 Schalttafel UV-Desinfektor (optional)
4.2 Abmessungen und Gewicht

4.3 Inhalt der Verpackung
Überprüfen Sie beim Öffnen der Verpackung das Vorhandensein und die Unversehrtheit aller in Abb. 4.a. dargestellten Bauteile und des in Abb. 4.b. dargestellten Zubehörs:
- Schraubensatz mit Dübeln für die Wandmontage (innerhalb der Pumpenstation) (a - Abb. 4.c);
- Schlüssel zum Öff nen der Pumpenstation (b - Abb. 4.c);
• 4 hintere Halterungen (c - Abb. 4.c); - Technisches Handbuch.


Hinweis: Sollten Sie beim Öffnen der Verpackung feststellen, dass der Inhalt nicht vollständig ist, kontaktieren Sie bitte züglich den Hersteller, um alles Weitere zu besprechen.
4.4 Gerätedaten
Das Gerät ist in verschiedenen Modellen erhältlich:
Mod. Größe (max. Leistung) Mod. Versorgungsspannung
| AC012**** 100 l/h AC***D0*** einphasig 230 Vac 50 Hz |
| AC052**** 500 l/h AC***D1*** einphasig 230 Vac 60 Hz |
| AC102**** 1000 l/h Mod. Optional |
AC*****1® Version mit UV-Desinfektor
Tab. 4.b
4.4.1 Mechanische Daten
- Wandmontage
• Schaltschrank und elektrische Bauteile IP55 - Betriebsbedingungen der Pumpenstation:
- für Installation in technischen Räumen: 5-45 °C <80 % rH keine Betauung
- für Außeninstallation, geschützt vor Sonnenstrahlen: 5-45 °C <80 % rH keine Betauung
- für Außeninstallation, nicht geschützt vor Sonnenstrahlen: 5-35 °C <80 % rH keine Betauung
- Bedingungen für Betriebsstopp (im Winter): Sofern die komplette Entleerung des Wasserkreislaufes sichergestellt werden kann, werden Minustemperaturen toleriert (für weitere Informationen siehe Kapitel 8 „Wartung").
- Lagerungsbedingungen: 5-50 °C <80 % rH keine Betauung.
4.4.2 Elektrische Daten
| AC***D0*** (230 V 50 Hz) (1) |
| AC***D1*** (230 V 60 Hz) (1) |
| Spannung (Vac) | Phasen | Frequenz (Hz) | Leistung (kW) | Strom (A) | |
| AC012D0*** | 230 | 1 | 50 | 0,2 | 1,9 |
| AC052D0*** | 230 | 1 | 50 | 0,4 | 2,3 |
| AC102D0*** | 230 | 1 | 50 | 0,6 | 3,8 |
| AC012D1*** | 230 | 1 | 60 | 0,2 | 1,9 |
| AC052D1*** | 230 | 1 | 60 | 0,4 | 2,3 |
| AC102D1*** | 230 | 1 | 60 | 0,6 | 3,8 |
| AC012D0*1* | 230 | 1 | 50 | 0,23 | 2,1 |
| AC052D0*1* | 230 | 1 | 50 | 0,43 | 2,4 |
| AC102D0*1* | 230 | 1 | 50 | 0,6 | 3,9 |
| AC012D1*1* | 230 | 1 | 60 | 0,23 | 2,1 |
| AC052D1*1* | 230 | 1 | 60 | 0,43 | 2,4 |
| AC102D1*1* | 230 | 1 | 60 | 0,6 | 3,9 |
Tab. 4.c
(1) Produkt konform mit EN60204, EN61000, EN60335. Isoliergrad III
4.5 Beschreibung der Funktionen

text_image
1a 1bFig. 4.d
Legende
Bez. Bauteil Funktion
| 1a EIN/AUS-Trenn-schalter | Ermöglicht das Ein- und Ausschalten des Gerätes über die Positionen I (ON) und O (OFF). |
| 2b Schwarze Taste | Simuliert den Fern-EIN-Befehl (Kontaktschluss 1-2). Wird bei der Inbetriebnahme verwendet, wenn der EIN-Befehl über das externe Steuergerät nicht verfügbar ist. Die Taste ermöglicht den Betrieb der Pumpe für die Kalibrierung und den hydraulischen Prüfvorgang. |
4.6 Planimetrie
Um den für die Installation und Wartung des Gerätes erforderlichen Platz zu gewährleisten, wird empfohlen, den Aufstellungsort so vorzubereiten, dass die in Abb. 4.e angegebenen Abstände (Maße in mm) eingehalten werden.

text_image
300 300 1000Fig. 4.e
5. TRANSPORT UND HANDHABUNG

GEFAHR: Stellen Sie das Gerät immer auf eine Fläche, die sein Gewicht tragen kann.

Warnung:
- Der Transport darf nur von geschultem Personal mit zertifi zierter Ausrüstung in gutem Zustand durchgeführt werden.
• Die Ausrüstung und Transportmittel müssen für das Gewicht und die Eigenschaften des Gerätes geeignet sein. - Vergewissern Sie sich, dass der für die Handhabung benötigte Platz frei von unbefugten Personen und von Gegenständen ist, die den Hebe- und Transportvorgang behindern könnten.
5.1 Transport
Das Gerät wird montiert, verpackt und auf Paletten, die für das Gewicht des Gerätes geeignet sind, mit einer geeigneten Umreifung gesichert versandt. In jedem Fall werden an den Stellen, die für das Einsetzen der Gabeln des Transportstaplers geeignet sind, spezielle Platten angebracht. Um die Korrektheit der Handhabung, des Verladens und der Verankerung der Packstücke zu gewährleisten, kontrolliert der Hersteller alle Vorbereitungsphasen der Packstücke und das gesamte für den Transport notwendige Material bis zum Zeitpunkt des Verladens auf das gewählte Transportmittel und stellt ein Transportdokument (DDT) aus, auf dem der Spediteur eventuelle Vorbehalte bezüglich der Stabilität und der Konformität der Ladung mit dem gewählten Transportmittel äußern kann.
Dessen ungeachtet ist der Empfänger verpflichtet, die Packstücke vor dem Entladen aus dem Lieferfahrzeug sorgfältig zu kontrollieren. Melden Sie Schäden, die auf einen unvorsichtigen oder unsachgemäßen Transport zurückzuführen sind, dem Transportunternehmen unverzüglich schriftlich. Transportieren Sie das Gerät zum Aufstellungsort, bevor Sie es aus der Verpackung nehmen. Fassen Sie das Packstück dabei mit einem geeigneten Hebezeug von unten an. Öff nen Sie den Karlton, entfernen Sie die stoßfesten Abstandshalter und nehmen Sie das Gerät heraus. Halten Sie es dabei stets aufrecht.

Hinweis: Das Verpackungsmaterial darf nicht in die Umwelt freigesetzt werden. Es muss gemäß den geltenden örtlichen henften nach dem Verfahren der Mülltrennung in den örtlichen Entsorgungsdiensten getrennt entsorgt werden.
5.2 Handhabung
Die Handhabung muss von qualifi ziertem Personal durchgeführt werden. Für Zeichengebungen muss eine Hilfsperson anwesend sein. Die Hebe- und Transportmittel müssen eine geeignete Tragfähigkeit aufweisen und auf der Grundlage der Größe, Masse und Form des Gerätes ausgewählt werden. Die Tragfähigkeit der Hebezeuge und des Zubehörs muss (mit einer Sicherheitsmarge) das Eigengewicht der zu transportierenden Lasten übersteigen. Das Heben muss kontinuierlich erfolgen, ohne ruckartige oder plötzliche Bewegungen. Während der Handhabung dürfen sich keine Personen im Manövrierbereich aufhalten; die gesamte Umgebung ist als Gefahrenbereich zu betrachten. Es liegt in der Verantwortung des Bedieners, die Stabilität des Gerätes zu überprüfen, bevor er es anhebt und handhabt.
5.3 Restrisiken und PSA für das handhabende Personal

Zu verwendende PSA:
• Schutzhandschuhe
• Rutschfeste Sicherheitsschuhe
- Schutzhelm
• Betriebsanleitung/Technisches Handbuch
| Restrisiko Anzuwendendes VerfahrenRisiko von Schnitt- oder Schürfwunden durch scharfe Kanten oder Oberfl ächen. | Tragen Sie Schutzhandschuhe und einen Schutzhelm, bevor Sie den Arbeitsbereich betreten. |
| Rutsch-, Stolper- und Sturzrisiko durch rutschige Oberfl ächen im Aufstellbereich des Gerätes. | Tragen Sie rutschfeste Schuhe. |
| Stolper- und Sturzrisiko durch unzureichende Beleuchtung. Die Maschine muss in einer Umgebung mit durchschnittlicher Beleuchtung installiert werden, die den gesetzlichen Bestimmungen des Installationsortes entspricht. | |
| Quetschrisiko durch schwebende Lasten. Bringen Sie ein Park- und Durchfahrtsvrobot in Bereichen an, in denen hängende Lasten vorhanden sind. | |
| Quetschrisiko durch Verlust der Stabilität bei der Handhabung. | Halten Sie sich genau an die Anweisungen in diesem Handbuch und auf den Geräteetiketten. |
Tab. 5.d

GEFAHR: Im Falle einer manuellen Handhabung des Geräts in Umgebungen, welche die Verwendung geeignagerungsgeräte nicht zulassen, empfiehlt der Hersteller die Durchführung der Arbeiten durch mindestens zwei n, unbeschadet der erforderlichen Anwesenheit einer zusätzlichen Person für Zeichengebungen, um die Stabili-Gerätes zu gewährleisten und das daraus resultierende Quetschrisiko aufgrund des Stabilitätsverlustes sowie alle mischen Gefahren (übermäßige Belastung, unbequeme Positionen der Bediener), die mit der Masse des Gerätesenhängen, zu vermeiden.

Warnung: Es liegt in der Verantwortung des Sicherheitsbeauftragten zu beurteilen, ob es notwendig ist, den Bedie mit dem Gerät arbeiten, zusätzliche persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung zu stellen, die den Umgebungsbeen entsprechen, unter denen diese Arbeiten ausgeführt werden.
6. INSTALLATION
6.1 Positionierung
Positionieren Sie das Gerät so, dass folgende Vorgänge gewährleistet sind:
- Öff nen des Frontteils;
- Zugriff auf die internen Teile zu Kontroll- und Wartungszwecken;
- Anschluss der Speisewasserleitungen;
- Anschluss an die Wasserverteilungsleitungen;
• elektrische Anschlüsse der Leistungs- und Steuerbauteile.
Platzbedarf für routinemäßige Wartungsarbeiten:
- frontal 1 m;
- rechts und links ca. 0,3 m.
Befestigen Sie das Gerät mit den mitgelieferten Schrauben und Halterungen auf einer ausreichend stabilen Fläche. Achten Sie darauf, dass genügend Platz für die Zulauf- und Abschlämmanschlüsse der Wasserleitungen vorhanden ist.
6.1.1 Bohrungen für die Wandmontage

text_image
Hinterseite der Pumpenstation 37,5 554 37,5 22 22 790 37 21 672 21 37 Hinterseitige HalterungenFig. 6.a Fig. 6.b
6.2 Wasseranschlüsse
6.2.1 Wasseranschlussstellen

text_image
Pumpenstation 1 347 55 80 2 55 80Fig. 6.c
Legende:
1 Wassereingang (G1/2" Innengewinde);
2 Druckwasserausgang (G1/2" Innengewinde);
3 Abschlämmwasserausgang (G1/2" Innengewinde).
6.2.2 Wasseranschlussplan
Für den Wasseranschluss des Gerätes beachten Sie bitte den nachstehenden Anschlussplan:

1 Handventil vor der Anlage, um die Wasserleitung abzusperren (nicht vom Hersteller geliefert);
2 10-μm-Wasserfilter (Code ACKF000000) zur Entfernung von Partikeln aus dem Speisewasser;
3 chillBooster-Pumpenstation;
4 Schläuche komplett mit Adaptern (siehe Abs. 6.3.5);
5 Düsen (siehe Abs. 6.3.1);
6 Verteilerrohre (siehe Abs. 6.3.3);
7 Verteileranschlussschläuche (siehe Abs. 6.3.5);
8 Abschlämmventil NO (siehe Abs. 6.3.6);
9 Ausdehnungsgefäß.

GEFAHR: Bevor Sie mit dem Wasseranschluss des Gerätes fortfahren, stellen Sie sicher, dass das Gerät nicht an das tz angeschlossen ist.

Vorsicht:
- Verwenden Sie für den direkten Anschluss an das Wassernetz Rohrleitungen und Fittings gemäß IEC 61770.
- Die Rohrleitungen und Verteilerrohre der Anlage müssen mit einer Neigung von mindestens 2° verlegt werden (siehe Abb. 6.d), damit das Restwasser abfließen kann und Wasseranstauungen während Nutzungspausen vermieden werden.

Hinweis: Zur Erfüllung der Watermark-Anforderungen muss ein von Watermark zugelassenes Doppelrückschlagventil in der Speisewasserleitung zum Gerät installiert werden, wenn dieses an das Trinkwassersystem angeschlossen ist. Soll das Gerät jedoch mit aufbereitetem Wasser aus einer Umkehrosmoseanlage gespeist werden, die an die Trinkwasserversorgung angeschlossen ist, muss das Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zur Umkehrosmoseanlage installiert werden.
6.2.3 Hydraulische Daten
| Modelle AC012***** AC052***** AC102***** | |||
| Durchsatz (l/h) 100 500 1000 | |||
| Eingangsdruck min.-max. (bar/MPa)* 2-8 / 0,2-0,8 | |||
| Temperatur (C°) 5 - 40 | |||
| Eingangsanschluss | G1/2" Innengewinde | ||
| Ausgangsanschluss | G1/2" Innengewinde | ||
| Abschlämmanschluss | G1/2" Innengewinde | ||
| Thermoventil**-Abschlämmanschluss (mm) | Schlauch Φ außen 10 Φ innen 5 | ||
* Sollte der Speisewasserdruck während der anfänglichen Produktionsphase für kurze Zeit unter 2 bar sinken, wird empfohlen, den Ausgang der Abschlämmventile an der Pumpenstation und am Verteilungsrack zu leistungsregeln, beispielsweise mit einem Reduzierstück G1/2" Außengewinde - G1/4" Innengewinde.
** Der Abschlämmschlauch des Elektroventils muss aus der linksseitigen Bohrung herausgeführt werden (Bez. 3, Abb. 6.c).
6.2.4 Speisewasserqualität
Das Gerät kann mit Trinkwasser, leicht enthärtetem Wasser oder demineralisiertem Wasser arbeiten. Der von den Düsen produzierte Wasserebel verdunstet nicht vollständig, bevor er den Lamellenwärmetauscher erreicht, weil die Umgebungsbedingungen variabel sind. Folglich können die Lamellen des Wärmetauschers nass werden, was den Gesamtwirkungsgrad des Systems zusätzlich erhöht. Infolge des Verdunstungsprozesses werden die im Speisewasser gelösten Mineralien zum Teil in Form von feinstem Staub vom Luftstrom mittransportiert, zum Teil lagern sie sich auf den Wärmetauscherlamellen ab. Die Art und Menge der im Wasser enthaltenen Mineralien beeinflussen - aufgrund der Kalkablagerungen und im Extremfall der Materialkorrosion - die Häufigkeit der Wartungseingriffe. Dieses Problem wird durch die Speisung mit demineralisiertem Umkehrosmose-Wasser auf ein Minimum reduziert. Das demineralisierte Wasser sollte folgende Beschaffenheit haben:
• elektrische Leitfähigkeit <100 μS/cm;
• Gesamthärte <5 °F H (50 ppm CaCO _3 );
- 6,5<pH<8,5;
- Chloridgehalt <20 mg/l;
• Siliciumgehalt <5 mg/l.
Anforderungen an die Speisewasserbeschaff enheit für einen optimalen Betrieb
Speisewasserbedarf:
Typ / Beschaff enheit Anforderung
| Demineralisiertes Wasser Ok |
| Normales Leitungswasser Ok |
| Enthärtetes Wasser Ok** |
| Temperatur °C (°F) 5-40 (41-104) |
| Druck (MPa/bars) 0.2-8 (2-8) |
| pH 6.5-8.5 |
| Gesamthärte mg/l CaCO3 (°F) < 160 (16 °F) |
| Leitfähigkeit (μS/cm) bei 20°C < 400 |
Tab. 6.f
* Die Verwendung von normalem Leitungswasser mit einer Gesamthärte und Leitfähigkeit oberhalb der angegebenen Grenzwerte ist zulässig und beeinträchtigt die Integrität der Pumpstation nicht; allerdings müssen die Zerstäuberdüsen häufiger gewartet werden, um Verstopfungen zu vermeiden; ebenso müssen die Wärmetauscherlamellen häufiger gewarten werden, um Mineralablagerungen zu vermeiden. ** Die Aufbereitung des Wassers mit Enthärtungsmitteln oder Polyphosphatdosierern ist zulässig, wenn eine Mindesthärte von 60% der ursprünglichen Wasserhärte und nicht unter 5 °f gewährleistet wird.

Vorsicht:
- Zur Einschränkung der Kalkablagerungen auf den Wärmetauscherlamellen empf i ehlt es sich bei der Verwendung von nicht aufbereitetem Wasser, das Gerät nur bei Bedarf und nicht über 200 h pro Jahr zu betreiben.
- Installieren Sie vor der Pumpenstation ein Ausdehnungsgefäß (nicht vom Hersteller geliefert) mit mindestens 5 Liter Fassungsvermögen, um anlagenschädliche Widderstöße zu vermeiden.
- Der Ausgangsdruck der Wasserleitung hinter der Pumpenstation ist auf 10 Bar geprüft und geregelt. Dieser Wert muss vor der Inbetriebnahme des Gerätes kontrolliert und ggf. geregelt werden.
6.3 Allgemeine Merkmale des Verteilungssystems

Hinweis:
- Für eine von den Sprühkegeln der Düsen optimal abgedeckte Fläche empfiehlt der Hersteller, das Verteilersystem in einem Abstand von 30 cm zum Lamellenwärmetauscher zu installieren, wobei die Sprühkegel in die Gegenrichtung zum Luftstrom, der in den Wärmetauscher eintritt, ausgerichtet sein sollten.
- Um die Stabilität des Verteilungssystems während des Gerätebetriebs zu gewährleisten, empfiehlt der Hersteller, das Verteilungssystem mit Hilfe von Gelenkrohrschellen (siehe Abb. 6.e) am Lamellenwärmetauscher zu befestigen. Die Gelenkrohrschellen werden nicht vom Hersteller geliefert.

Fig. 6.e

Vorsicht:
- Achten Sie bei der Montage der Gelenkrohrschellen darauf, dass der Lamellenwärmetauscher nicht beschädigt wird.
- Alle gewindegeführten Bauteile ohne Dichtungen müssen mit einer geeigneten Teflon-Schicht überzogen werden, um die Dichtheit zu gewährleisten.
6.3.1 Düsen
Die Zerstäuberdüsen bestehen aus Kunststoff und sind in drei verschiedenen Leistungsgrößen bei identischen Abmessungen und Gewichten verfügbar. Jede Düse unterscheidet sich durch eine Farbe, welche den Durchsatz und den Öffnungswinkel des Sprühkegels bestimmt. Jeder Bausatz enthält 10 Düsen.



| Code | Farbe | Winkel | Durchsatz bei 10 bar |
| ACKNR00000 | Rot | 115° | 5,0 |
| ACKNC00000 | Creme | 105° | 7,5 |
| ACKNB00000 | Schwarz | 120° | 15,0 |
Tab. 6.g
Fig. 6.f

Vorsicht: Anziehdrehmoment max. 0,8 Nm.
6.3.2 Verschlüsse
Zum Abdichten der Bohrungen 1/8" NPT der Verteilerrohre sind Verschlüsse aus rostfreiem Stahl erhältlich.
Code: ACKCAP0000

Fig. 6.g

Vorsicht:
• Anziehdrehmoment max. 10 Nm.
- Bedecken Sie das Gewinde mit einer geeigneten Tefl on-Schicht.
6.3.3 Verteilerrohre
Verteilerrohre aus rostfreiem Stahl mit 20 mm Außendurchmesser mit Bohrung NPT1/8" Innengewinde werden mitgeliefert. Die Verteilerrohre sind zur Anpassung an verschiedene Installationsanforderungen in drei Standardlängen erhältlich: ca. 1, 2, 3 m. Die Verteilerrohre können miteinander verbunden und/oder durch Abschneiden angepasst werden.

6.3.4 Fittings für Verteilerrohre
Für die Verbindung zwischen Verteilerrohren, Schläuchen und Elektroventilen sind Fittings erhältlich. Für Anlagen mit nicht stark demineralisiertem Wasser (Leitfähigkeit >30 S/cm) sind automatische Verbindungsstücke aus nickelplattiniertem Messing verfügbar. Für Anlagen mit stark demineralisiertem Wasser (Leitfähigkeit <30 S/cm) sind Druckringfittings aus rostfreiem Stahl erhältlich.
Fittings für Verteilungsanlage aus Messing

C
Fig. 6.i
Code Beschreibung Material Bez. Abb.
| ACKRFL0000 | Automatisches L-Fitting Außengew. G1/2" Innengew. Schlauch D. 20 | nickelplatt. Messing | a - 6.i |
| ACKRDF0000 | Automat. gerades Fitting G1/2" Innengew. Schlauch D. 20 | nickelplatt. Messing | b - 6.i |
| ACKRD0000 | Automat. gerades Zwischenfitting Schlauch D. 20 | nickelplatt. Messing | c - 6.i |
| ACKRDM0000 | Automat. gerades Fitting R1/2" Außengew. Schlauch D. 20 | nickelplatt. Messing | d - 6.i |
Tab. 6.i
Montage der automatischen Fittings aus nickelplattiniertem Messing ∅20
- Die Schläuche müssen abgegratet werden. Setzen Sie die Ringmutter, den Kunststoff ring und die Gummidichtung in den Schlauch ein.

- Ziehen Sie es mit einem Drehmoment von 15 Nm an.

- Führen Sie den Schlauch bis zum Anschlag in das Fitting ein.

Fittings für Verteilungsanlage aus rostfreiem Stahl

| Code Beschreibung Material Bez. | Abb. | ||
| ACKRDM0001 | Gerades Fitting R1/2"Außengew. Schlauch D. 20 | Stahl AISI 304 | 6.j |
| ACKRDI0001 | Gerades Zwischenf tlingSchlauch D. 20 | Stahl AISI 304 | 6.k |
Tab. 6.j
Montage von Druckringfi ttings aus rostfreiem Stahl ∅20
- Reinigen Sie sorgfältig die Anzugsmutter, die Dichtung und das Gehäuse des Fittings.

- Prüfen Sie, ob der Schlauch im 90°-Winkel geschnitten und innen und außen entgratet ist.

-
Reinigen Sie die Verteilerrohre und entfernen Sie ggf. Schmutz und Staub durch Ausblasen mit Druckluft.
-
Schmieren Sie alle Kontaktfl ächen sorgfältig.
-
Ziehen Sie die Mutter und die Dichtung richtig auf den Schlauch.
-
Führen Sie den Schlauch mit der Mutter und der Dichtung vollständig in das Gehäuse des Fittings ein.
-
Ziehen Sie die Mutter mit einem geeigneten Schraubenschlüssel an, bis die erforderliche Kraft spürbar zunimmt (nach ca. 1,5 Umdrehungen); ziehen Sie die Mutter zusätzlich um ¼ Umdrehung an.

6.3.5 Gewellter Stahlschlauch aus AISI 304
Für die Verbindung zwischen Pumpenstation und Verteilungssystem und zwischen den einzelnen Verteilerrohren sind Schläuche aus rostfreiem Stahl verschiedener Längen und Durchmesser erhältlich.
Die Stahlschläuche werden mit Innengewinde-Ringmuttern für G1/2" Innengewinde und G3/4" Innengewinde geliefert. Für die Verbindung zwischen den einzelnen Bauteilen sind spezielle Fittings in verschiedenen Größen für die Unterbringung der Dichtungen für die hydraulische Abdichtung erhältlich.
Schläuche

Code Schlauch M. Länge
| ACKT1F0500 | Schlauch 1/2" mit 2 Ringmuttern G1/2" innen | 0,5 |
| ACKT1F1000 | Schlauch 1/2" mit 2 Ringmuttern G1/2" innen | 1 |
| ACKT1F2000 | Schlauch 1/2" mit 2 Ringmuttern G1/2" innen | 2 |
| ACKT2F1000 | Schlauch 3/4" mit 2 Ringmuttern G3/4" innen | 1 |
| ACKT2F2000 | Schlauch 3/4" mit 2 Ringmuttern G3/4" innen | 2 |
| ACKT1FA100 | Schlauch 1/2" mit 2 Ringmuttern G1/2" innen | 10 |
Fittings und Dichtungen für Schläuche

a

b

C

d
Fig. 6.m Tab. 6.1
| Code Fitting Bez. Abb. | |
| ACKRR01200 Reduzierstück außen/außen G1/2"x G3/4" a - 6.m | |
| ACKRN01000 Gefader Nippel außen/außen G1/2" b - 6.m | |
| ACKRN02000 Gefader Nippel außen/außen G3/4" b - 6.m | |
| ACKRTF1110 TEE-Fitting G1/2" außen x G1/2" außen x G1/2" außen c - 6.m | |
| ACKRTF1120 TEE-Fitting G1/2" außen x G1/2" außen x G3/4" außen c - 6.m | |
| ACKG100000 Dichtungsbausatz G1/2" (10 St.) d - 6.m | |
| ACKG200000 Dichtungsbausatz G3/4" (10 St.) d - 6.m |
6.3.6 Abschlämmventil für Verteilungssystem

| Code Beschreibung Material | Bez. Abb. | ||
| ACKV1D0010 | Ventilbausatz NO 230 V,50/60 Hz, Anschluss G1/4"Innengewinde, NW IP65 | Messing | a - 6.h |
| ACKV1D0011 | Ventilbausatz NO 230 V,50/60 Hz, Anschluss G1/4"Innengewinde, AW IP65 | Rostfreier Stahl | a - 6.h |
| ACKVCVR000 | Abdeckung für externesElektroventil | Lackiertes verzinktesBlech und nickelplattiniertes Messing | b - 6.h |
Tab. 6.m
6.4 Elektrische Anschlüsse
6.4.1 Eingänge für elektrischen Anschlüsse
AC***D0***; AC***D1***

6.4.2 Kabelverlegung

6.4.3 Stromversorgung
Modellabhängig:
- AC***D0*** Spannung 230V 1\~50Hz;
- AC***D1*** Spannung 230V 1\~60Hz;

Vorsicht: Verwenden Sie 2-polige (+ Erde) ummantelte Stromkabel mit einem Mindestquerschnitt von 0,75 mm² und außendurchmesser von nicht unter 7 mm. Die Kabel müssen den örtlichen Vorschriften entsprechen. Sehen Sie einen Alter außerhalb der Pumpenstation vor, um die Stromversorgung allpolig zu unterbrechen.

text_image
PE N LFig. 6.p
Anschlüsse
| AC-Pumpenstation Stromkabel | |
| L | L/F (Außenleiter) |
| N | N/W (Neutralleiter) |
| PE | GR/PE (Erdc) |
6.4.4 Fern-EIN/AUS
Verwenden Sie ein 2-poliges ummanteltes Kabel AWG20/22 mit einem Außendurchmesser von nicht unter 7 mm. Die angegebenen Klemmen erteilen die Fern-Freigabe für den Gerätestart.

6.4.5 Anschluss der NO-Abschlämmventile am Wasserleitungsende
Verwenden Sie ein 2-poliges (+ Erde) ummanteltes Kabel mit einem Mindestquerschnitt von 0,75 mm ^2 und einem Außendurchmesser nicht unter 7 mm.

text_image
3 4 5 6Fig. 6.r
Anschlüsse
| AC-Pumpenstation Elektroventile |
| 3 Klemme 1 (Elektroventil 1) |
| 4 Klemme 1 (Elektroventil 2) |
| 5 Klemme 2 (Elektroventil 1) |
| 6 Klemme 2 (Elektroventil 2) |
6.4.6 Alarmrelais
Wird aktiviert, wenn bei einer Fern-Produktionsfreigabe (siehe Abs. 6.4.4) eine Störung des Druckschalters, des Motorschutzes oder des UV-Desinfektors (falls vorhanden) festgestellt wird.

text_image
OA11 NO14 NC12Fig. 6.5
Alarmursache
| Druckschalter Druckmahgel (bei < 0,5 bar). | |
| Motorschutz Der Motor ist stromüberlastet. | |
| UV-Desinfektor Überprüfen Sie die Schalttafel des UV-Desinfektors (siehe Abs. 9.3.4). | |
| Lampada UV | Verificare quadro lampada UV (vedere par. 9.3.4). |
Anschlüsse
| AC-Pumpenstation | Kontakt |
| COM11 | Gemeinsamer Anschlusspunkt C |
| NO14 | Kontakt NC |
| NC12 | Kontakt NO |
6.4.7 Gerätestatus/Pumpenbetrieb
Spannungsanschlüsse (0-230V). Die Klemmen werden versorgt, wenn die Pumpe anläuft; sie ändern ihren Status, wenn die Pumpe stoppt.

text_image
PE(k10)10Fig. 6.t
Pumpe EIN
| Klemme Spannung | |
| Klemme N1C | 230V |
| Klemme N1O | 0V |
| Klemme L1 | 0V |
Pumpe AUS
| Klemme Spannung | |
| Klemme N1C | 0V |
| Klemme N1O | 230V |
| Klemme L1 | 0V |
6.4.8 Betrieb oder Produktionsstopp mit UV-Desinf.-Alarm - nur Version mit UV-Desinfektor

Die Brücke zwischen den Klemmen A und B (Abb. 6.v) ermöglicht oder verhindert das Ausschalten des Gerätes bei UV-Desinfektor Alarm;
- Wenn die Brücke zwischen A und B vorhanden ist und sich das Gerät im Alarmzustand befindet, wird ein vorhandener Alarm mit roter LED und Aktivierung des Alarmrelais signalisiert. Dabei wird das Gerät nicht ausgeschaltet, und die Produktion wird fortgesetzt (Werksoption).
- Wenn die Brücke getrennt wird und somit die Klemmen A und B „offen“ sind, signalisiert das Gerät die Störung mit roter LED und Aktivierung des Alarmrelais. Die Produktion wird gestoppt.

Schutzsicherung der Schalttafel: Verwenden Sie zum Auswechseln den Bausatz ACKFUSE000SP, der 1 x 20 F Glas-Sicherung von 1A enthält.

6.4.10 Bedeutung der Schaltschrank-LEDS

text_image
1c 1d 1eFig. 6.x
| Bez. $start Meldung | |
| 1c | Weiße LED Bedeutet, dass der Schaltschrank Spannung führt. Die weiße LED leuchtet, sobald der EIN/AUS-Trennschalter (1a - Abb. 4.c) auf die Position I gesetzt wird. |
| 1d | Grüne LED Bedeutet, dass das Gerät korrekt produziert und die Pumpe läuft (Pumpe EIN). |
| 1e | Rote LED Bedeutet, dass das Gerät gestoppt ist (Pumpe AUS), weil ein Alarm ausgelöst wurde oder keine Anforderung vorliegt. |

Hinweis: Nur bei der Version mit UV-Desinfektor können die rote und grüne LED gleichzeitig leuchten: Das bedeutet, dass das Gerät zwar produziert, aber ein UV-Desinfektor-Alarm vorliegt. In diesem Fall bleibt die Brücke (Abb. 6.v) zwischen den Klemmen A und B erhalten und ist der Gerätealarm kein Sperralarm (siehe Abs. 6.4.8).

GEFAHR: Der Hersteller empf iehlt auf der Grundlage der geltenden örtlichen Vorschriften, vor der Starkstromleitung des Gerätes einen geeigneten automatischen Überspannungs- und Überstromschutz zu installieren. Für die Auswahl und Installation der Schutzvorrichtung (nicht vom Hersteller geliefert) ist der Installateur zuständig.
6.5 Restrisiken und PSA für Installateure
Im Schaltschrank des Geräts sind zwei Zeitrelais installiert.

text_image
A1 A2 A B C 1518 16Fig. 6.y
- Relais RT1:
Werkskalibrierung
Skalenendwert 16 s (Referenz A)
Eingreifzeit 8 (Referenz B)

text_image
A1 A2 B1 A B C D E 15 16 18 Z1 Z2Fig. 6.z
- Relais RT2 (Typ A oder Typ B):
Werkseinstellung Relais Typ A
Skalenendwert T1 1 h (Referenz A)
Eingreifzeit T1 2.5 s (Referenz B)
Skalenendwert T2 10 (Referenz E)
Eingreifzeit T2 5 (Referenz D)

Werkseinstellung Relais Typ B
T1 Skalenendwert 10 s (Referenz 1)
T1 Eingreifzeit 15 (Referenz 2-bottom)
T2 Skalenendwert 30 min (Referenz 1-top)
T2 Eingreifzeit 15 (Referenz 1-top)
Fig. 6.aa
Es wird vorausgesetzt, dass ein Ein/Aus-Signal den Systembetrieb ermöglicht. Das Relais RT2 wird aktiviert, wenn der Kontakt LP (siehe Schaltplan) auf Position 2 ist (d.h. der Druck liegt unter dem Aktivierungswert 0,5 bar). Niederdruckproblem. Bei aktiviertem Relais RT2, startet der Timer: Timer T2, wenn es sich um ein Relais vom Typ A handelt, oder Timer T1, wenn es sich um ein Relais vom Typ B handelt (Werkseinstellung 5 Sekunden).
Durch das Verschieben des Kontakts LP von Position 3 auf Position 2 wird der Timer des Relais RT1 gestartet (Werkseinstellung 8 Sekunden), weil es nicht mehr aktiviert ist.
- Wenn während des Timers RT2 (Werkseinstellung 5 Sekunden) der Druck den Kontakt LP auslöst (was bedeutet, dass ein ausreichender Betriebsdruck herrscht), werden Timer RT1 und RT2 zurückgesetzt und das System arbeitet weiter.
- Bleibt der Kontakt LP während der 5 Sekunden aufgrund von Niederdruck in Position 2, ändert das Relais RT2 seinen Zustand und startet einen zweiten Timer: Timer T1, wenn es sich um ein Relais vom Typ A handelt, oder Timer T2, wenn es sich um ein Relais vom Typ B handelt (Werkseinstellung 15 Minuten).
In der Zwischenzeit erreicht der Timer RT1 8 Sekunden und schließt dann das Zulaufventil und deaktiviert den Motor und die Pumpe.
Nach 15 Minuten endet der zweite Timer des Relais RT2. Das Verfahren beginnt von vorne, um zu überprüfen, ob Druck zum Versprühen vorhanden ist.

Hinweis: Im ChillBooster befinden sich Relais RT2 vom Typ A oder B. Prüfen Sie das Modell für die Einstellungen.
6.6 Restrisiken und PSA für Installateure

Zu verwendende PSA:
• Schutzhandschuhe
• Rutschfeste Sicherheitsschuhe
• Schutzhelm
• Betriebsanleitung/Technisches Handbuch
Restrisiko Anzuwendendes Verfahren
| Risiko von Schnitt- oder Schürfwunden durch scharfe Kanten oder Oberfl ächen. | Tragen Sie Schutzhandschuhe und einen Schutzhelm, bevor Sie den Arbeitsbereich betreten. |
| Rutsch-, Stolper- oder Sturzrisiko durch rutschige Oberfl ächen. | Tragen Sie rutschfeste Schuhe. |
| Stolper- und Sturzrisiko durch unzureichende Beleuchtung. | Die Maschine muss in einer Umgebung mit durchschnittlicher Beleuchtung installiert werden, die den gesetzlichen Bestimmungen des Installationsortes entspricht. |
| Quetschrisiko durch schwebende Lasten. | Bringen Sie ein Park- und Durchfahrtsverbot in Bereichen an, in denen hängende Lasten vorhanden sind. |
| Quetschrisiko durch Verlust der Stabilität. | Befolgen Sie genauestens die Anweisungen dieses Handbuches in Bezug auf die Stabilitätsbedingungen während der Installationsarbeiten. |
| Scherrisiko aufgrund der Masse der einzubauenden Bauteile. | Tragen Sie Schutzhandschuhe und einen Schutzhelm, bevor Sie den Arbeitsbereich betreten. Achten Sie bei den in diesem Handbuch beschriebenen Installationsverfahren besonders auf die Stabilitätsbedingungen. |
Tab. 6.n

Vorsicht: Es liegt in der Verantwortung des Sicherheitsbeauftragten zu beurteilen, ob es notwendig ist, den Installausätzliche persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung zu stellen, die den Umgebungsbedingungen entsprechen, nen diese Arbeiten ausgeführt werden.
7. INBETRIEBNAHME
7.1 Vorkontrollen
Überprüfen Sie vor der Inbetriebnahme des Gerätes Folgendes:
7.1.1 Pumpenstation
- Pumpenstation (3 - Abb. 7.a), eben montiert.
- Pumpenstation (3 - Abb. 7.b), geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung.
- Stellen Sie sicher, dass der Verschluss des automatischen Entlüftungsventils (15 - Abb. 7.b) NICHT verschlossen ist.
- Führen Sie den Ausgang des Abschlämmventils (13 - Abb. 7.b), das innerhalb der Pumpenstation installiert ist, zu einem externen Ablauf.
7.1.2 Elektrische Anschlüsse
- Versorgungsspannung 230V 1\~50(60) Hz und Vorhandensein einer geeigneten Schutzschaltung.
- EIN/AUS-Steuersignal korrekt an die Klemmen 1+2 angeschlossen.
- Abschlämmventile für Leitungsende korrekt angeschlossen (Elektroventil 1: Klemmen 3-5, Elektroventil 2: Klemmen 4-6).
- Maschinenstatusrelais korrekt angeschlossen (Klemmen COM11, NO14, NC12).
- Pumpenstatusrelais korrekt angeschlossen (Klemmen N1C, N1O, L1, PE).
- UV-Desinfektor-Alarmrelais korrekt angeschlossen (Klemmen A und B).
- Werkseitige Überlast-Einstellungen:
- AC01% - 100l/h Pumpenstation = 2.5 A
- AC05% - 500l/h Pumpenstation = 3.15 A
- AC10% - 1000l/h Pumpenstation = 3.9 A
7.1.3 Wasserleitung
- Speisewasserdruck im Eingang 2-8 bar.
- Speisewasser mit Beschaff enheit gemäß Absatz 6.2.4.
- Handventil (1 - Abb. 7.a) der Anlage vorgeschaltet, um die Wasserleitung abzutrennen.
- Ein von Watermark zugelassenes Doppelrückschlagventil, der Anlage vorgeschaltet (nur bei zutreffenden Watermark-Anforderungen).
- 10-μm-Filter (2 - Abb. 7.a), in der Wasserleitung vor der Pumpenstation installiert.
- Ausdehnungsgefäß (9 - Abb. 7.a), installiert an der Wasserleitung (interner Luftvordruck 1,3 bar oder niedriger als der Leitungsdruck).
- Wasserleitung korrekt an die Abläufe angeschlossen und Wasser frei von Verunreinigungen.
7.1.4 Verteilungssystem
- Korrekte Anzahl von Düsen (5 - Abb. 7.a) gemäß Projektvorgaben installiert, gleichmäßig verteilt auf Verteilerrohre.

Vorsicht: Anziehdrehmoment max. 0,8 Nm.
- Verschlüsse auf allen nichtverwendeten Bohrungen montiert.

Vorsicht: Anziehdrehmoment max. 10 Nm.
- Verteilerrohre (6 - fig. 7.a) in geeigneter Weise angeordnet, um die von den Düsenstrahlen abgedeckte Fläche zu maximieren.
- Verteilerrohre (6 - Abb. 7.a) in geeigneter Weise befestigt, dass sie insbesondere an den Verbindungsstellen nicht durchhängen.
- Rohrleitungen und Verteilerrohe mit einer Mindestneigung von 2°, um den Wasserfluss zu den Abschlämmventilen zu begünstigen.
- Bei vertikaler Montage muss der Abstand zwischen den Verteilerrohren (6 - Abb. 7.a) und dem Boden ≥ 500 mm betragen.
- Externe Abdeckungen an beiden Abschlämmventilen montiert (8 - Abb. 7.a).
- Teilreduzierung des Ausganges der Abschlämmventile (z. B. mit Reduzierstücken von 1/2" auf 1/4" oder alternativen Fittings) (8 - Abb. 7.a).

7.2 Inbetriebnahmeverfahren
- Öffnen Sie das Handventil (1 - Abb. 7.a) der Speisewasserleitung und versorgen Sie das Gerät mit Strom.
- Schalten Sie das Gerät ein (Trennschalter (1a - Abb. 7.b) auf Position I).
- Aktivieren Sie die Anlage über den Steuerkontakt durch Kontaktschluss 1-2 (automatisch über das externe Steuergerät, manuell über die schwarze Taste 1b - Abb. 7.b).
- Das Zulaufventil (2 - Abb. 7.b) öffnet sich, das Abschlämmventil (13 - Abb. 7.b) schließt sich. Die externen Abschlämmventile (8 - Abb. 7.a) bleiben off en.
- Der interne Gerätedruck steigt an und aktiviert den LP-Schalter (0,5 bar) (4 - Abb. 7.b). Überprüfen Sie den Druck auf dem Manometer (5 - Abb. 7.b).
- Überschreitet der Druck den Wert von 0,5 bar und ist der LP-Schalter geschlossen, wird der Motor aktiviert, und die dem Gerät nachgeschalteten Abschlämmventile (8 - Abb. 7.a) schließen sich. Überprüfen Sie, ob der am Manometer (5 - Abb. 7.b) gemessene Druckwert über 0,5 bar liegt.
- Prüfen Sie, ob es in der Pumpenstation oder im Verteilungssystem zu Wasseraustritten kommt, die auf lose Fittings oder zu fest angezogene Düsen zurückzuführen sind.

Vorsicht: Bereits geringe Wasseraustritte können verhindern, dass das Gerät den Auslegungsdruck erreicht.
- Stellen Sie den Bypass der Pumpe über die Schraube (10 - Abb. 7.b) ein und nehmen Sie dabei Bezug auf das Zulaufmanometer (12 - Abb. 7.b), bis ein Druck von 10 bar erreicht ist.
- Prüfen Sie, ob die dem Verteilungssystem nachgeschalteten Elektroventile korrekt funktionieren.

text_image
1a 1b 4 2 13 CONTROL PANEL 15 5 10 12Fig. 7.b
8. BETRIEB DES GERÄTES
8.1 Normalbetrieb
Im Normalbetrieb arbeitet das Gerät im Automatikbetrieb auf der Grundlage der spezifischen Anforderungen der zugehörigen Anlage. Sobald der Trennschalter (1a - Abb. 4.3) auf Position I (ON) steht und der Leistungsschalter aktiviert wurde, werden das Gerät und der Schaltschrank über das Kraftstromnetz versorgt. In den Modellen mit UV-Desinfektor (AC*****1*) wird auch die Schalttafel des UV-Desinfektors mit Strom versorgt. Nach der Betriebsfreigabe des Gerätes über ein externes Steuergerät (Kontaktschluss zwischen den Klemmen 1-2) wird es in Betrieb genommen. Ist der Minimaleingangsdruck gewährleistet, startet die Produktion von Zerstäubungswasser, bis kein Bedarf mehr vorliegt oder ein Alarm auftritt (Abs. 6.4.6).

Hinweis: Ist der erforderliche Minimaldruck am Wasserleitungseingang nicht gewährleistet, unternimmt das Gerät perio-Startversuche, indem es die Elektroventils schließt und öff net.
8.2 Betrieb im Testmodus/Endabnahmemodus
Bei der Inbetriebnahme und bei Wartungsarbeiten kann das Gerät manuell betrieben werden. Durch Drücken der schwarzen Taste (1b - Abb. 4.c) kann die Freigabe des externen Steuergerätes durch Zwangsschließung des Kontaktes zwischen den Klemmen 1-2 simuliert werden. Das Gerät erhält vorübergehend die Freigabe für die Produktion von Zerstäubungswasser.

Hinweis: Die Zwangsschließung des Kontaktes zwischen den Klemmen 1-2 garantiert nicht automatisch den Start der ubungswasserproduktion. Hierfür ist wie beim Normalbetrieb erforderlich, dass am Wasserleitungseingang der Minimalvorhanden ist.
9. UV-DESINFEKTOR
In den hierfür ausgelegten Modellen ist im Gerät für die Desinfektion des Wassers ein UV-Desinfektor installiert. Er wird über seine eigene Schalttafel (Abb. 9.a) versorgt.

9.1 Einschalten/Ausschalten des UV-Desinfektors
Die Schalttafiel des UV-Desinfektors (Abb. 9.a) kann nicht getrennt vom Gerät ein- und ausgeschaltet werden, weil sie mit keinem Stromversorgungsschalter ausgestattet ist. Der Desinfektor kann jedoch auf eine der folgenden Weisen ausgeschaltet werden:
- durch Gedrückthalten der OK-Taste (2 - Abb. 9.b) auf dem Bedienteil (Abb. 9.b) für 5 Sekunden lang;
- durch Schließen des Fern-EIN/AUS-Kontaktes (siehe Anhang A: Schaltpläne und Anschlüsse);
- durch Setzen des Einschalt-/Ausschalttimers (siehe Abs. 9.3.2).
9.2 Bedienteil
Das Bedienteil (Abb. 9.b) befindet sich auf der Schalttafel des UV-Desinfektors (Abb. 9.a). Dort:
- können Informationen über den Betrieb des Desinfektors angezeigt werden;
- können die Betriebseinstellungen des Desinfektors geändert werden (siehe Abs. 9.3.2);
- kann der Desinfektor beim Auswechseln resettiert werden (siehe Abs. 9.3.3);
- können die Desinfektor-Alarme visualisiert werden (siehe Abs. 9.3.4).
9.2.1 Elemente und Befehle des Bedienteils

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["CONTROL PANEL"]
C["2"] --> B
D["3"] --> E["Output"]
F["4"] --> E
B --> G["Input"]
style B fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#ccf,stroke:#333
Fig. 9.b
Legende
1 Display
2 OK-Taste
3 UP-Taste
4 DOWN-Taste
5 Alarm-LED
9.3 Navigation und Displayfunktionen
Sobald die Schalttafel versorgt wird, wird das Display (1 - Abb. 9.b) des Bedienteils eingeschaltet. Nach dem Einschalten wird das Hauptfenster mit den verbleibenden Betriebsstunden des Desinfektors angezeigt (Abb. 9.c).

Fig. 9.c

Vorsicht: Bleibt das Display trotz Stromversorgung der Schalttafel ausgeschaltet, müssen die Stromzufuhr und die Erheit der Sicherung überprüft werden.
9.3.1 Hauptmenü
Vom Hauptfenster (Abb. 9.c) aus kann durch Drücken einer der verfügbaren Tasten (←, ↗ oder ✕) das Hauptmenü aufgerufen werden. Im Hauptmenü sind die allgemeinen Funktionen des Bedienteils beschrieben. Die Navigation durch die Hauptmenüpunkte erfolgt mit den Pfeiltasten ✕ und ✕. Ein einzelner Menüpunkt wird mit der OK-Taste ← gewählt.
Die Hauptmenüpunkte sind:

Info menu
Visualisiert die Informationen über den Anlagenbetrieb.

Reset Hr Lamp
Resettiert den Stundenzähler des Desinfektors.

Settings menu
Visualisiert die verfügbaren Einstellungen.

Password Menu
Passwortgeschütztes Menü (erforderlich für die Werkseinstellungen).

Sensor Calibration
Führt die Sensorkalibrierungen durch.

Exit
Ermöglicht die Rückkehr zum Hauptfenster.

Hinweis: nach 3 Sekunden Untätigkeit erfolgt die Rückkehr zum Hauptmenü.
9.3.2 Settings menu
Die Navigation zwischen den Punkten des „Setting Menu“ kann über die Pfeiltasten ⚠ und ⚡ erfolgen.
Die Einstellungen folgender Menüpunkte können geändert werden:

ON delay
Drücken Sie die OK-Taste ← um die Einschaltverzögerung einzustellen. Dieser Wert ist in Sekunden ausgedrückt. Er ermöglicht das Einschalten des Desinfektors und das Erreichen des Regelbetriebs des Desinfektors, ohne dass Alarme ausgelöst werden. Die Werte können mit den Pfeiltasten ⚠ und ⚡ eändert werden. Werkseinstellung: 5 sec.

OFF delay
Drücken Sie die OK-Taste ◆Um die Fern-Ausschaltverzögerung einzustellen. Dieser Wert ist in Sekunden ausgedrückt. Ist das Fern-EIN/AUS an einen Durchfl ussmesser angeschlossen, wird auf diese Weise verhindert, dass der Desinfektor aufgrund eines momentanen Durchfl usstoppos ausgeschaltet wird. Werkseinstellung: 60 sec.

Remote
Drücken Sie die OK-Taste ◀ um den Fern-EIN/AUS-Kontakt zwischen NO und NC einzustellen (NA = normalerweise off en, NC = normalerweise geschlossen). Die Werte können über die OK-Taste ◀ geändert werden: Werkseinstellung: NC.

Hinweis: Eine zu schnelle EIN/AUS-Frequenz des Desinfektors kürzt die Lebensdauer. Pro Tag sind maximal 3 EIN/AUS-Zyklen zulässig. Die Werte können über die Pfeiltasten ▲ und ▼geändert werden.

Buzzer
Drücken Sie die OK-Taste ← um den 230-V Ausgang (115 V) und den potentialfreien Kontakt auf „Summer-Modus“ zu setzen. Wird der Summer über einen dieser Kontakte angesteuert, summt er intermittierend (EIN für 5 Sekunden, AUS für 5 Minuten). Werkseinstellung: MODE OFF.

Stop For
Drücken Sie die OK-Taste zum das Zeitintervall einzustellen, für welches die Anlage ausgeschaltet bleiben soll. Die Werte können mit den Pfeiltasten und grändert werden. Ist dieser Wert auf 0 gesetzt, ist der Timer deaktiviert. Werkseinstellung: 0 h.

Stop In
Drücken Sie die OK-Taste ← um die Verzögerung für das erste Ausschalten über den Timer einzustellen. Nach dem ersten Ausschalten wird die Anlage alle Tage um dieselbe Uhrzeit ausgeschaltet. Die Werte können mit den Pfeiltasten und ändert werden. Ist dieser Wert auf 0 gesetzt, ist der Timer deaktiviert. Werkseinstellung: 0 h.

Exit
Drücken Sie die OK-Taste ← am zum Hauptfenster zurückzukehren.

Hinweis: nach 3 Sekunden Untätigkeit erfolgt die Rückkehr zum Hauptmenü.
9.3.3 Reset Hr Lamp
Das Reset-Verfahren muss beim ersten Einschalten und bei jedem Austausch des Desinfektors ausgeführt werden. Dabei werden die Betriebsstunden des Desinfektors resettiert (Countdown).

New Lamps OK
Drücken Sie die OK-Taste am den Stundenzähler des Desinfektors zu resettieren.
9.3.4 Alarme

Vorsicht: Im Alarmfall blinkt die LED (5 - Abb. 9.b) des Bedienteils.
Bei blinkender LED zeigt das Display (1 - Abb. 9.2) eine der folgenden Meldungen an:

Lamp Off
Gibt an, dass der Desinfektor funktionsgestört ist. Arbeitet die Anlage mit mehr als einem Desinfektor, zeigt das Display den funktionsgestörten Desinfektor an. Überprüfen Sie, dass:
- der Desinfektor korrekt angeschlossen ist;
• die Desinfektionslampe nicht durchgebrannt ist; - der EIN/AUS-Trennschalter (1a - Abb. 4.c) des Gerätes nicht funktionsgestört ist.

Change Lamps
Gibt an, dass der Zähler der verbleibenden Betriebsstunden des Desinfektors bei 0 Stunden angelangt ist. In diesem Fall muss der Desinfektor ausgewechselt und muss der Stundenzähler resettiert werden (siehe Abs. 9.3.3). Arbeitet die Anlage mit mehr als einem Desinfektor, müssen die Desinfektoren ausgetauscht und der Stundenzähler resettiert werden.

Hinweis: Für den Austausch des UV-Desinfektors siehe Abs. 10.6.
10. WARTUNG

GEFAHR:
- Während der Wartungsarbeiten müssen immer Schutzhandschuhe getragen werden.
- Schlechte Wartung, das Entfernen oder Verändern von Sicherheitsvorrichtungen und/oder die Verwendung von Nicht-Original-Ersatzteilen können zu schweren oder tödlichen Verletzungen des Bedieners oder Dritter führen und den korrekten Betrieb des Gerätes beeinträchtigen.
Eine regelmäßige vorbeugende Wartung sollte jährlich oder vor jeder saisonalen Inbetriebnahme durchgeführt werden. Je salzhaltiger oder verunreinigter das Wasser ist, mit dem das Gerät gespeist wird, desto häufiger sollten die Kontrollen durchgeführt werden.
10.1 Wartungstabelle
| Bauteil Häufigkeit Aktionen Ersatzteil-Bausatz | |||
| Düsen | Vorsaisonal | Sichtkontrolle ACKNR00000 | ACKNC00000ACKNB00000 |
| 3 Monate Sichtkontrolle/ggf. Austausch | |||
| Filtereinsatz Vorsaisonal Sichtkontrolle/Austausch | ACKF100000SP | ||
| UV-Desinfektor (wenn vorhanden) 9000 h Austausch des Desinfektors und Stundenzähler-Reset ACKUV10000SP | |||
| Dichtungen | Vorsaisonal | Sichtkontrolle/Austausch | ACKG100000 |
| Überprüfung des Drucks/Kalibrierung 10bar | Vorsaisonal | Sichtkontrolle | |
| 3 Monate Sichtkontrolle mit Bypassregulierung/Pumpenaustausch | siehe Bez. 9 - Anhang C: Zubehör und Ersatzteile | ||
| Ausdehnungsgefäß (falls vorhanden) | Vorsaisonal | Überprüfung des Luftvordrucks (<1,3 bar) | |
Tab. 10.a
10.2 Reinigung und Austausch der Düsen

Vorsicht: Vergewissern Sie sich, dass das Gerät nicht in Betrieb ist und sich der Trennschalter (1a - Abb. 4.c) in Position det.
Überprüfen Sie die Düsen einmal im Jahr. Wenn die Düse nicht richtig zerstäubt, stellen Sie den korrekten Betrieb wieder her:
- Entfernen Sie die Düsen aus dem Verteilerrohr und tauschen Sie sie bei Bedarf aus.
- Reinigen Sie die Düsen sorgfältig.
- Decken Sie die Gewinde der Düsen mit einer geeigneten Teflon-Schicht ab und bauen Sie sie wieder zusammen.

10.3 Kontrolle des Entlüftungsventils
- Überprüfen Sie, dass der Verschluss (1) des automatischen Entlüftungsventils (15 - Abb. 4.a) nicht verschlossen ist.
- Überprüfen Sie auch, ob die Schelle (2), die das Ventil offen hält, vorhanden und richtig angebracht ist.

10.4 Kontrolle der Wasserleitung
Überprüfen Sie bei jeder saisonalen Inbetriebnahme des Gerätes die Dichtheit des Wasserkreislaufes:
- Kontrollieren und reinigen Sie den Wasserfi Iter vor der Pumpenstation;
- Prüfen Sie die Dichtheit der Dichtungen an den Anschlüssen der rostfreien welligen Stahlrohre im Inneren der Pumpenstation und an den Verteilungsleitungen; bei Wasseraustritt sind die Dichtungen zu ersetzen (Cod. ACKG100000, ACKG200000).
10.5 Überprüfung des UV-Desinfektors
Überprüfen Sie den Status des UV-Desinfektors monatlich am Bedienteil (Abb. 9.b) auf der elektrischen Schalttafel des UV-Desinfektors. Überprüfen Sie insbesondere:
- die verbleibenden Betriebsstunden des UV-Desinfektors (siehe Abs. 9.3) am Display;
- dass die Alarm-LED nicht leuchtet (siehe Abs. 9.3.4).
10.6 Austausch des UV-Desinfektors

GEFAHR: Vergewissern Sie sich, dass das Gerät vom Stromnetz abgetrennt ist und dass sich der Trennschalter (1a c) in Position O befin det.
Der UV-Desinfektor muss alle 9000 Stunden oder beim Auftreten von Desinfektor-Alarmen (Abs. 9.3.4) ausgetauscht werden. Befolgen Sie für den Austausch die nachstehenden Schritte:
- Unterbrechen Sie die Wasserversorgung (Ventil 1 - Abb. 6.d).
- Schlämmen Sie das Wasser im Desinfektor-Gehäuse über den entsprechenden Hahn ab.
-
Trennen Sie die Wasseranschlüsse und Fittings ab.
-
Nehmen Sie das Desinfektor-Gehäuse aus seiner Befestigung.
-
Nehmen Sie das Desinfektor-Gehäuse aus seiner Befestigung.
-
Lösen Sie die Befestigungsmutter und entfernen Sie den am Sterilisator befestigten Erdungsstecker.
-
Heben Sie den Deckel durch leichtes Drehen an.
-
Lösen Sie die Befestigungsmutter und entfernen Sie den am Sterilisator befestigten Erdungsstecker.
- Heben Sie den Deckel durch leichtes Drehen an.

- Trennen Sie den 4-poligen elektrischen Anschluss vom UV-Desinfektor.
- Ziehen Sie den UV-Desinfektor aus der Hülse.
- Nehmen Sie den neuen Desinfektor vorsichtig aus der Verpackung. Stecken Sie ihn in die Sterilisatorhülse.
- Stecken Sie den Desinfektor an den 4-poligen Stecker und bringen Sie die Kontaktkappe wieder an.
- Schließen Sie den Erdungsstecker wieder an die Erdungsbuchse am Verteilerrohr an und bringen Sie die Befestigungsmutter an. Montieren Sie das Desinfektor-Gehäuse in umgekehrter Reihenfolge und schalten Sie das Gerät ein (Trennschalter auf Position I (1a - Abb. 4.c)). Resettieren Sie nach dem Start des Gerätes den Stundenzähler des Desinfektors (siehe Abs. 9.3.3).





10.7 Austausch der Pumpe

GEFAHR: Vergewissern Sie sich, dass das Gerät vom Stromnetz abgetrennt ist und dass sich der Trennschalter (1a - Abb. position O befin det.
Alle 3 Monate sollten Sie den Zustand der Gerätepumpe (9 - Abb. 4.a) eine Sichtkontrolle unterziehen und sie gegebenenfalls wie unten dargestellt austauschen:
-
Unterbrechen Sie die Wasserversorgung (Ventil 1 - Abb. 6.d).
-
Entfernen Sie die gewellten Rohrleitungen am Pumpen-eingang; schrauben Sie hierfür die Mutter ab und achten Sie sorgfältig auf die Dichtung.
-
Entfernen Sie das Manometer, das Elektroventil und das Thermoventil.
-
Entfernen Sie die Hochdruckverbindungsstücke am Ausgang.

- Drehen Sie das Fitting am Pumpeneingang um 90° und nehmen Sie es dann ab.

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90°
- Entfernen Sie mit einem Kreuzschlitzschraubendreher die Schraube der Gelenkrohrschelle und nehmen Sie die Pumpe von der Motorkupplung ab.

-
Nach dem Ausbau der auszuwechselnden Pumpe bauen Sie die neue Pumpe wieder ein, indem Sie die Schritte in umgekehrter Reihenfolge ausführen.
-
Prüfen Sie dann, ob die Pumpe richtig kalibriert ist, und regulieren Sie sie gegebenenfalls mit Hilfe des Bypasses. Der Betriebsdruck muss 10 bar betragen.
10.8 Restrisiken und PSA für Wartungstechniker

Zu verwendende PSA:
• Schutzhandschuhe
• Rutschfeste Sicherheitsschuhe
• Schutzhelm
- Augenschutz
- Schutzkleidung
• Gehörschutz
• Betriebsanleitung/Technisches Handbuch
| Restrisiko Anzuwendendes VerfahrenRisiko von Schnitt- oder Schürfwunden durch scharfe Kanten oder Oberfl ächen. | Tragen Sie Schutzhandschuhe und einen Schutzhelm, bevor Sie den Arbeitsbereich betreten. |
| Rutsch-, Stolper- oder Sturzrisiko durch rutschige Oberfl ächen. Tragen Sie rutschfeste Schuhe. | |
| Akustisches Risiko bei Normalbetrieb. Tragen Sie einen Gehörschutz, wenn die Anlage in Betrieb ist. | |
| Stolper- und Sturzrisiko durch unzureichende Beleuchtung. | Die Maschine muss in einer Umgebung mit durchschnittlicher Beleuchtung installiert werden, die den gesetzlichen Bestimmungen des Installationsortes entspricht. |
| Stromschlagrisiko durch direkten oder indirekten Kontakt. | Tragen Sie isolierende Handschuhe, bevor Sie den Arbeitsbereich betreten. |
Tab. 10.b

Warnung: Es obliegt dem Sicherheitsbeauftragten zu beurteilen, ob es notwendig ist, dem Wartungspersonal zupersönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung zu stellen, je nach den Umgebungsbedingungen, unter denen diese durchgeführt werden.
11. PROBLEMBEHEBUNG
| Problem Ursache Kontrolle Lösung | ||||
| Der Motor läuft nicht an, wenn das Gerät eingeschaltet wird (LP-Schalter hat nicht innerhalb des erforderlichen Zeitintervalls geschlossen, wie vom Relais RT2 vorgesehen). | Stromversorgung. | Zulaufventil defekt. Überprüfen Sie das Manometer im Inneren der Pumpenstation, sobald aktiviert. | Das Manometer im Inneren der Pumpenstation, sobald aktiviert. | Tauschen Sie das defekte Elektroventil aus. |
| Falsche Kalibrierung des LP-Schalters. | Prüfen Sie, ob der Schaltpunkt beim Befüllen auf 0,5 bar eingestellt ist. | Wechseln Sie den LG-Schalter. | ||
| Wassereinspeisung. | Kein Leitungsdruck. Prüfen Sie mit einem Manometer. Öff nen Sie alle geschlossenen Ventile vor dem Gerät. | Leitungsdruck ≤ 2 bar. Prüfen Sie einem Manometer. Installieren Sie eine zusätzliche Pumpe oder erhöhen Sie den Leitungsdruck. | ||
| Verstopfter Filter. Prüfen Sie anhand einer Sichtkontrolle, ob der Filter verstopft ist. | Reinigen Sie den Filter oder ersetzen Sie ihn gegebenenfalls durch einen neuen. | |||
| Eingang des Zulaufventils. Prüfen Sie ob Verunreinigungen das Ventil blockieren könnten / prüfen Sie, ob die angelegte Spannung korrekt ist. | Reinigen Sie das Ventil oder tauschen Sie es ggf. aus. | |||
| Verteilungssystem. | Ausgang des Abschlämmventils nicht genügend reduziert. | Kontrollieren Sie die Größe des Ausganges des Abschlämmventils. | Reduzieren Sie den Ausgang des Ventils auf mindestens 1/4". | |
| Wasseraustritte in Systembauteilen (z.B. Düsen oder Gewindeanschlüsse). | Unterziehen Sie die einzelnen Bauteile einer Sichtkontrolle. | Ziehen Sie die Teile nach oder tauschen Sie sie ggf. aus und tragen Sie eine geeignete Tefl on-Schicht auf, um die Dichtung aufrechtzuerhalten. | ||
| Der Motor des Gerätes startet, schaltet dann aber während des Betriebs auf Niederdruck um. | Wassereinspeisung. | Leitungsdruck ≤ 2 bar. Prüfen Sie einem Manometer. Installieren Sie eine zusätzliche Pumpe oder erhöhen Sie den Leitungsdruck. | ||
| Leitungsdruckabfall ≤ 2 bar. Prüfen Sie mit einem Manometer. Installieren Sie ein Ausdehnungsgefäß. | ||||
| Verstopfter Filter. Prüfen Sie anhand einer Sichtkontrolle, ob der Filter verstopft ist. | Reinigen Sie den Filter oder ersetzen Sie ihn gegebenenfalls durch einen neuen. | |||
| Eingang des Zulaufventils. Prüfen Sie ob Verunreinigungen das Ventil blockieren könnten / prüfen Sie, ob die angelegte Spanning korrekt ist. | Reinigen Sie das Ventil oder tauschen Sie es ggf. aus. | |||
| Verteilungssystem. | Ausgang des Abschlämmventils nicht genügend reduziert. | Kontrollieren Sie die Größe des Ausganges des Abschlämmventils. | Reduzieren Sie den Ausgang des Ventils auf mindestens 1/4". | |
| Wasseraustritte in Systembauteilen (z.B. Düsen oder Gewindeanschlüsse). | Unterziehen Sie die einzelnen Bauteile einer Sichtkontrolle. | Ziehen Sie die Teile nach oder tauschen Sie sie gegebenenfalls aus und tragen Sie eine geeignete Tefl on-Schicht auf, um die Dichtung aufrechtzuerhalten. | ||
| Das Gerät erreicht während des Betriebs nicht 10 bar Druck. | Verteilungssystem. | Wasseraustritte in Systembauteilen (z.B. Düsen oder Gewindeanschlüsse). | Unterziehen Sie die einzelnen Bauteile einer Sichtkontrolle. | Ziehen Sie die Teile nach oder tauschen Sie sie gegebenenfalls aus und tragen Sie eine geeignete Tefl on-Schicht auf, um die Dichtung aufrechtzuerhalten. |
| Abschlämmventil schließt nicht. | Kontrollieren Sie das Elektroventil visuell auf seine Schließung. | Überprüfen Sie die elektrischen Anschlüsse oder tauschen Sie ggf. das Elektroventil aus. | ||
| Pumpenstation zu klein für das Verteilungssystem. | Prüfen Sie das Typenschild und vergewissem Sie sich beim Anlagenplaner, dass die Daten kompatibel sind. | Reduzieren Sie die Anzahl der installierten Düsen oder installieren Sie eine geeigneten Pumpenstation. | ||
| Zu viele Düsen installiert. | Überprüfen Sie mit dem Anlagenplaner. | Installieren Sie die richtige Anzahl der Düsen. | ||
| Überlastung des Gerätes während des Betriebs. | Sonstiges. | Zu hohe Raumtemperatur. | Stellen Sie sicher, dass die Pumpenstation vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. | |
| Stromversorgung. | Falsche Überlastungseinstellungen. | Überprüfen Sie die Einstellungen visuell. | Stellen Sie die richtigen Werte für den Schutzschalter ein. | |
| Defekter Motor/Kondensator. | Überprüfen Sie die Wicklungen und den Kondensator. | Ersetzen Sie die Bauteile, falls erforderlich. | ||
| Weiße LED ausgeschaltet, wenn der Schutzschalter auf Position I steht. | Sonstiges. | Durchgebrannte Sicherung. | Überprüfen Sie die Sicherung / die elektrischen Anschlüsse. | Ersetzen Sie die Bauteile, falls erforderlich. |
| UV-Desinfektor-A-larm (rote LED leuchtet). | Sonstiges. | Siche Abs. 9.3.4 | Siche Abs. 9.3.4. | Setzen Sie eine Brücke zwischen die Klemmen A und B ein (siehe Abs. 6.4.8) / tauschen Sie den UV-Desinfektor aus (siehe Abs. 10.6). |
Tab. 11.a
ANHÄNGE
Anhang A: Schaltpläne und Anschlüsse
Version mit UV-Desinfektor
AC*****1*
Legende:
- Verteilerrohre mit Düsen
- Abschlämmventile

text_image
legende: Verteilerrohre mit Düsen Abschlämmventile UV SYSTEM NC NO Uscita Alarme 14 24 22 12 NC SW K KW W CONTROL NOZZLES NOZZLES 1 2 DRAIN VALVE 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 6T3 5L3 6T3 7L3 8T3 9L3 10T3 11T3 12T3 13T3 14T3 15T3 16T3 17T3 18T3 19T3 20T3 21T3 22T3 23T3 24T3 25T3 26T3 27T3 28T3 29T3 30T3 31T3 32T3 33T3 34T3 35T3 36T3 37T3 38T3 39T3 40T3 41T3 42T3 43T3 44T3 45T3 46T3 47T3 48T3 49T3 50T3 51T3 52T3 53T3 54T3 55T3 56T3 57T3 58T3 59T3 60T3 61T3 62T3 63T3 64T3 65T3 66T3 67T3 68T3 69T3 70T3 71T3 72T3 73T3 74T3 75T3 76T3 77T3 78T3 79T3 80T3 81T3 82T3 83T3 84T3 85T3 86T3 87T3 88T3 89T3 90T3 91T3 92T3 93T3 94T3 95T3 96T3 97T3 98T3 99T3 100T3Version ohne UV-Desinfektor
AC****0*
Legende:
- Verteilerrohre mit Düsen
- Abschlämmventile

text_image
legende: Verteilerrohre mit Düsen Abschlämmventile M 1L1 2T1 3L2 4T2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200Anhang B: Checkliste vor Inbetriebnahme
Checkliste vor Inbetriebnahme
| 1. Pumpenstation Ja Nein | ||
| 1.a Eben montiert. | ||
| 1.b Geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung. | ||
| 1.c Verschluss des automatischen Entlüftungsventils nicht verschlossen (15 - Ab. 4.a). | ||
| 1.d Ausgang des Abschlämmventil zu externem Ablauf geführt (8 - Abb. 7.a). | ||
| 2. Elektrische Anschlüsse Ja Nein | ||
| 2.a Versorgungsspannung 230V 1~50(60) Hz (Abs. 6.4.3). | ||
| 2.b Vorhandensein einer angemessenen Schutzschaltung. | ||
| 2.c EIN/AUS-Steuersignal korrekt an die Klemmen 1 +2 angeschlossen (Abs. 6.4.4). | ||
| 2.d Abschlämmventile für Leitungsende korrekt angeschlossen (Elektroventil 1: Klemmen 3-5, Elektroventil 2: Klemmen 4-6) (Abs. 6.4.5). | ||
| 2.e Gerätestatusrelais korrekt angeschlossen (Klemmen COM11, NO14, NC12) (Abs. 6.4.6). | ||
| 2.f Pumpenstatusrelais korrekt angeschlossen (Klemmen N1C, N1O, L1, PE) (Abs. 6.4.7). | ||
| 2.g UV-Desinfektor-Alarmrelais korrekt angeschlossen (Klemmen A und B) (Abs. 6.4.8). | ||
| 2.h Werkseitige Überlast-Einstellungen:- AC01% - 100l/h Pumpenstation = 2.5 A- AC05% - 500l/h Pumpenstation = 3.15 A- AC10% - 1000l/h Pumpenstation = 3.9 A | ||
| 3. Wasserleitung Ja Nein | ||
| 3.a Leitungswasserdruck im Eingang 2-8 bar. | ||
| 3.b Speisewasser mit Beschaff enheit gemäß Absatz 6.2.4. | ||
| 3.c Handventil (1 - Abb. 7.a) der Anlage vorgeschaltet, um die Wasserleitung abzutrennen (wo Watermark-Anforderungen anwendbar: ein von Watermark zugelassenes Doppelrückschlagventil, der Anlage vorgeschaltet). | ||
| 3.d 10-μm-Filter (2 - Abb. 7.a), in der Wasserleitung vor der Pumpenstation installiert. | ||
| 3.e Ausdehrungsgefäß (9 - Abb. 7.a), installiert an der Wasserleitung (interner Luftvordruck 1,3 bar oder niedriger als der Leitungsdruck). | ||
| 3.f Wasserleitung korrekt an die Abläufe angeschlossen und Wasser frei von Verunreinigungen. | ||
| 4. Verteilungssystem Ja Nein | ||
| 4.a Korrekte Anzahl von Düsen (5 - Abb. 7.a) gemäß Projektvorgaben installiert, gleichmäßig verteilt auf Verteilerrohre. | ||
| 4.b Verschlüsse auf allen nichtverwendeten Bohrungen montiert. | ||
| 4.c Verteilerrohre (6 - fig. 7.a) in geeigneterWeise angeordnet, um die von den Düsenstrahlen abgedeckte Fläche zu maximieren. | ||
| 4.d Verteilerrohre (6 - Abb. 7.a) in geeigneter Weise befestigt, dass sie insbesondere an den Verbindungsstellen nicht durchhängen. | ||
| 4.e Rohrleitungen und Verteilerrohe mit einer Mindestneigung von 2°, um den Wasserfluss zu den Abschlämmventilen zu begünstigen. | ||
| 4.f Bei vertikaler Montage muss der Abstand zwischen den Verteilerrohren (6 - Abb. 7.a) und dem Boden ≥ 500 mm betragen. | ||
| 4.g Externe Abdeckungen an beiden Abschlämmventilen montiert (8 - Abb. 7.a). | ||
| 4.h Teilreduzierung des Ausganges der Abschlämmventile (z. B. mit Reduzierstücken von 1/2" auf 1/4" oder alternativen Fittings) (8 - Abb. 7.a). | ||
Anhang C: Zubehör und Ersatzteile

text_image
CONTROL PANEL 15 16 6 4 2 17 5 3 8 9 10 18 11 13 7 12 14| Code Beschreibung | Bez. Abbildung | Bez. Geräteetikett | |
| ACKV1D0010 Abschlammventil-Bausatz NO IP67 13 DV | |||
| ACKV1F0000 Zulayfventil Bausatz NC IP65 2 FV | |||
| ACKVENT000 Automat. Entlüftungsventil-Bausatz 15 | |||
| 1309851AXX Glyzerin-Manometer 0...10 Bar 5 | |||
| 1309852AXX Glyzerin-Manometer 0...25 Bar 12 | |||
| MCKMNFD000 Verteilerrohr 17 | |||
| ACKPS00000 Druckschalter-Bausatz | # LP | ||
| ACKR100000 Wasserruckminderer-Bausatz - Messing 1000 Lt/h - AC102 | B RP | ||
| UAKRID0000 | Wasserdruckminderer-Bausatz - AC012 - AC052 | 3 RP | |
| ACKP001000 Pumpen-Bausatz 100 l/h | 9 | ||
| ACKP005000 Pumpen-Bausatz 500 l/h | 9 | ||
| ACKP010000 Pumpen-Bausatz 1000 l/h | 9 | ||
| ACKM25F500 | Motor-Bausatz 0,25 kW 230 V 50 Hz für AC012D0... | 8 | MT |
| ACKM37F500 | Motor-Bausatz 0,37 kW 230 V 50 Hz für AC052D0... | 8 | MT |
| ACKM55F500 | Motor-Bausatz 0,55 kW 230 V 50 Hz für AC102D0... | 8 | MT |
| ACKM25F600 | Motor-Bausatz 0,25 kW 230 V 60 Hz für AC012D1... | 8 | MT |
| ACKM37F600 | Motor-Bausatz 0,37 kW 230 V 60 Hz für AC052D1... | 8 | MT |
| ACKM55F600 | Motor-Bausatz 0,55 kW 230 V 60 Hz für AC102D1... | 8 | MT |
| ACKMC25F50 | Kondensator-Bausatz für Motor 0,25 kW 230 V 50 Hz für AC012D0... | 18 | MT |
| ACKMC37F50 | Kondensator-Bausatz für Motor 0,37 kW 230 V 50 Hz für AC052D0... | 18 | MT |
| ACKMC55F50 | Kondensator-Bausatz für Motor 0,55 kW 230 V 50 Hz für AC102D0... | 18 | MT |
| ACKMC25F60 | Kondensator-Bausatz für Motor 0,25 kW 230 V 60 Hz für AC052D1... | 18 | MT |
| ACKMC37F60 | Kondensator-Bausatz für Motor 0,37 kW 230 V 60 Hz für AC052D1... | 18 | MT |
| ACKMC55F60 | Kondensator-Bausatz für Motor 0,55 kW 230 V 60 Hz für AC102D1... | 18 | MT |
| ACKASPM000 | Motorpumpe-Montagebausatz 1000 l/h | 9 | |
| ACKASPM500 | Motorpumpe-Montagebausatz 500 l/h | 9 | |
| ACKASPM100 | Motorpumpe-Montagebausatz 100 l/h | 9 | |
| ACKTEMP000 | Timer-Bausatz | 1 | RT |
| ACKTEMP020 | 2-Takt-Timer-Bausatz RT2 | 1 | RT2 |
| ACKMAG0010 | Motorschutzschalter-Bausatz 1,6-2,5A 400V für AC052 | 1 | |
| ACKMAG0050 | Motorschutzschalter-Bausatz 2,5-4,0A 400V für AC012 | 1 | |
| ACKMAG0100 | Motorschutzschalter-Bausatz 4,0-6,3A 400V für AC102 | 1 | |
| ACKUV00000 | UV-Desinfektor-Bausatz | 6 | |
| ACKUV10000SP | UV-Desinfektor mit chillBooster-Relais 230 V 50-60 Hz CE | 6 | |
| ACKSUV1200 | UV-Desinfektorsystem-Bausatz 230V 50-60Hz CE | - | |
| ACKSUV1201SP | UV-Desinfektorsystem mit chillBooster-Relais 230V 50-60 Hz CE | - | |
| ACKF000000 | Wasserfilter-Bausatz G3/4" Innengewinde 5μ | - | |
| ACKF100000SP | Filtereinsatz 10 μm | - | |
| ACKKEY0000 | Schlüsselsatz für Gehäuse | - | |
| ACKFUSE000SP | Glas-Sicherung 5x20 1 A F | - | |