Carel FCR3 - Industrieregler

FCR3 - Industrieregler Carel - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Carel FCR3 - page 33
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Produkttyp Dreiphasen-Phasenanschnitt-Spannungsregler für Kondensatormotoren
Verfügbare Modelle FCR3064020 (6A), FCR3094040 (9A), FCR3124020 (12A), FCR3204020 (20A), FCR3404020 (40A)
Versorgungsspannung 400 V~ dreiphasig, -15% / +10%, 50/60 Hz
Abmessungen (B x H x T) Variabel je nach Modell: FCR3064020: 153 x 133 x 225 mm; FCR3094040: 200 x 180 x 280 mm; FCR3124020: 200 x 180 x 280 mm; FCR3204020: 198 x 174 x 280 mm; FCR3404020: 245 x 219 x 340 mm
Schutzart IP55
Betriebstemperatur -20 bis +50 °C, relative Feuchte <90% ohne Kondensation
Analogeingang Konfigurierbar: 0-10 V, 0-5 V (PWM) oder 0-20 mA
Analogausgang Dreiphasen-Phasenanschnitt, 0-400 V~, max. Strom je nach Modell (6 bis 40 A)
Digitaleingänge 2 Eingänge für potenzialfreien Kontakt (SW1 und SW2), konfigurierbare Polarität
Digitalausgang 1 Relais SPDT, 5 A / 250 V~
Serielle Kommunikation RS485, Modbus-Protokoll, Baudraten 9600/19200/38400 Baud
Konfiguration Manuell (DIP-Schalter und Trimmer) oder über interne Parameter mittels Programmierstecker oder serielle Schnittstelle
Hauptfunktionen Lüfterdrehzahlregelung, Min/Max-Einstellungen, lineare/quadratische Kennlinie, Cut-Off-Modus, Temperatur- und Digitaleingangs-Alarme, Ausgangszwang, Modbus-Überwachung
Anzeige und Signalisierung Grüne LED (Betrieb), rote LED (Alarm), blaue LED (Serielle Verbindung)
Reinigung Mit neutralem Reinigungsmittel und Wasser; kein Alkohol, keine Kohlenwasserstoffe oder Ammoniak verwenden
Sicherheit Installation durch qualifiziertes Personal; vorgeschalteter thermomagnetischer Schutzschalter Typ C; spannungsführende Klemmen 400 V~; Kabeltrennungsabstände einhalten
Zubehör Programmierstecker PSOPZKEY00/A0 zum Kopieren der Parameter
Zertifizierungen CE, EN 60730-1, elektromagnetische Verträglichkeit gemäß EN 55014, EN 61000

Häufig gestellte Fragen - FCR3 Carel

Wie installiere ich den Regler FCR3?
Die Installation muss von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Montieren Sie den Regler vertikal mit den Kabeln nach unten. Installieren Sie einen thermomagnetischen Schutzschalter Typ C (1,1 × Nennstrom) in der Zuleitung. Beachten Sie die Kabelquerschnitte (min. 2,5 mm²) und die Trennungsabstände zu Signalkabeln. Stellen Sie sicher, dass die Montagefläche 70°C nicht überschreitet und die IP55-Schutzart durch korrekt angezogene Kabelverschraubungen erhalten bleibt.
Wie konfiguriere ich die Regelparameter?
Zwei Modi: manuel über die DIP-Schalter S2 und die Trimmer TR1/TR2/TR3 (MIN, MAX, DELAY) oder intern über gespeicherte Parameter, die über den Programmierstecker oder die Modbus-Schnittstelle zugänglich sind. Der DIP-Schalter S2.1 ermöglicht das Umschalten zwischen MAN (manuel) und MEM (intern). Die internen Parameter bieten weitere Funktionen (Alarme, Zwang, usw.).
Was tun im Alarmfall?
Die rote LED zeigt den Alarmstatus an: Dauerlicht = Digitaler Eingangsalarm; Blinklicht = Temperaturfühleralarm. Bei einem digitalen Eingangsalarm geht der Ausgang auf den durch den Parameter ALMO festgelegten Wert (0%, 50% oder 100%). Überprüfen Sie die Kontakte SW1/SW2 oder die Innentemperatur. Der Alarm ist auch über die serielle Schnittstelle auslesbar.
Wie schließe ich den Regler an ein Modbus-Netzwerk an?
Verwenden Sie den RS485-Anschluss (Klemmen GND, +, -). Geschirmtes Kabel, max. Länge 1 km. Konfigurieren Sie die Baudrate über die DIP-Schalter S2.7 und S2.8. Weisen Sie eine eindeutige Adresse über S1 oder den Parameter SADRMEM zu. Das Protokoll unterstützt die Funktionscodes 01 bis 06, 15, 16, 17. Die blaue LED leuchtet bei aktiver Kommunikation.
Wie reinige ich das Gerät?
Verwenden Sie ein neutrales Reinigungsmittel und Wasser. Nicht verwenden Sie Ethanol, Kohlenwasserstoffe (Benzin), Ammoniak oder aggressive Derivate. Vermeiden Sie das Benetzen der Elektronik.
Welche Versorgungsspannung ist erforderlich?
Die Versorgungsspannung beträgt 400 V~ dreiphasig, mit einer Toleranz von -15% bis +10%. Die Frequenz ist über DIP-Schalter S2.4 wählbar (50 oder 60 Hz). Der Ausgangsspannungsbereich beträgt 0 bis 400 V~ (abhängig von Last und Konfiguration).
Wie stelle ich die minimale und maximale Lüfterdrehzahl ein?
Verwenden Sie den Trimmer TR1 (MIN) zur Einstellung der Minimalspannung von 0 bis 40% der Versorgung (etwa 0 bis 160 V) und TR2 (MAX) für die Maximalspannung von 50 bis 100%. Im internen Modus ermöglichen die Parameter MINMEM und MAXMEM die gleiche Einstellung über den Speicher.
Was bedeutet das Blinken der roten LED?
Die rote LED blinkt bei einem Temperaturalarm: Die Innentemperatur überschreitet den oberen Grenzwert (TEMPALM+ standardmäßig 85°C) oder unterschreitet den unteren Grenzwert (TEMPALM- standardmäßig -20°C). Der Alarm ist rein informativ (beeinflusst den Ausgang nicht). Überprüfen Sie die Umgebungsbedingungen.
Wie verwende ich den Programmierstecker?
Der Programmierstecker PSOPZKEY00/A0 ermöglicht das Kopieren von Parametern zwischen identischen Reglern. Zum Hochladen (Upload) der Parameter von einem Regler auf den Stecker stellen Sie die DIP-Schalter des Steckers auf UPLOAD. Zum Herunterladen (Download) vom Stecker auf einen Regler stellen Sie sie auf DOWNLOAD. Stecken Sie den Stecker in den KEY-Anschluss und drücken Sie den Knopf: Rote, dann grüne LED zeigt Erfolg an.
Kann ich den Regler im Freien verwenden?
Ja, das IP55-Gehäuse ermöglicht den Einsatz im Freien, sofern Sie direkte Wasserstrahlen, aggressive Atmosphären (Gase, Salznebel), starke Vibrationen oder Temperaturen außerhalb des Bereichs (-20 bis +50°C) vermeiden. Die Kabelverschraubungen müssen korrekt angezogen sein, um die Dichtheit zu gewährleisten.

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BEDIENUNGSANLEITUNG FCR3 Carel

Régulateur triphasé connexion RS485Modbus Dreiphasiger Drehzahlregler RS485-Modbus-Verbindung

Carel FCR3 - 1

text_image CAREL FCR ATTENZIONE! TOCCURE TENNONE PREM.OLAPWIS & CONPORCED ATTENZIONI DISCONNECT POWER BEFORE OPENING THE COVER

FRE Mode d'emploi

GER Technisches Handbuch

Carel FCR3 - 2

Carel FCR3 - 3
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MISES EN GARDE IMPORTANTES

Carel FCR3 - MISES EN GARDE IMPORTANTES - 1

LRPRO
Alarme sonde ouverte

Die Entwicklung der CAREL-Produkte gründet auf jahrzehntelanger Erfahrung auf dem HLK-Sektor, auf der ständigen Investition in die technologische Produktinnovation, auf strengen Qualitätsverfahren/-prozessen mit In-Circuit- und Funktionstests an der gesamten Produktion sowie auf den innovativsten marktgängigen Produktionstechniken. CAREL und seine Niederlassungen/Tochtergesellschaften garantieren nicht dafür, dass alle Produkt- und Softwareeigenschaften den Anforderungen der Endanwendungen entsprechen, obwohl das Produkt nach dem gegenwärtigen Stand der Technik gebaut ist. Der Kunde (Hersteller, Planer oder Installateur der Anlagenendausstattung) übernimmt jegliche Haftung und Risiken in Bezug auf die Produktkonfi guration zur Erzielung der bei der Installation und/oder spezifi schen Endausstattung vorgesehenen Resultate. CAREL kann bei Bestehen spezifi scher Vereinbarungen als Berater für eine korrekte Inbetriebnahme der Endanlage/Anwendung eingreifen, in keinem Fall jedoch für die Betriebstüchtigkeit der Endausstattung/Anlage verantwortlich gemacht werden. Das CAREL-Produkt ist ein State-of-the-Art-Gerät, dessen Betriebsanleitung in den beiliegenden technischen Unterlagen enthalten ist oder - auch vor dem Kauf - von der Internetseite www.carel.com heruntergeladen werden kann.

Jedes CAREL-Produkt benötigt in Abhängigkeit seines Technologiestandes eine Prüf-/Konfi gurations-/Programmier-/Inbetriebnahme-Phase, damit es optimal an die spezifi sche Anwendung adaptiert werden kann. Die Unterlassung dieser Phase kann, wie im Technischen Handbuch angegeben, zu Funktionsstörungen der Endprodukte führen, für welche CAREL nicht verantwortlich gemacht werden kann. Nur qualifi ziertes Fachpersonal darf das Produkt installieren oder technische Eingriff e vornehmen. Der Endkunde darf das Produkt nur auf die in den Produktspezifi kationen beschriebenen Weisen verwenden.

Vorbehaltlich aller weiteren, im Technischen Handbuch enthaltenen Hinweise gilt für jedes CAREL-Produkt:

  • Die elektronischen Schaltkreise dürfen nicht benässt werden. Regen, Feuchte und jegliche Art von Flüssigkeit oder Kondensat enthalten korrosive Mineralien, welche die elektronischen Schaltkreise beschädigen können. Das Produkt ist in Umgebungen zu verwenden oder zu lagern, die den im Handbuch angeführten Temperatur- und Feuchtegrenzwerten entsprechen.
  • Das Gerät darf nicht in besonders warmen Umgebungen installiert werden. Zu hohe Temperaturen können die Lebensdauer der elektronischen Geräte reduzieren, sie beschädigen, verformen oder die Kunststoff teile schmelzen lassen. Das Produkt ist in Umgebungen zu verwenden oder zu lagern, die den im Handbuch angeführten Temperatur- und Feuchtegrenzwerten entsprechen.
  • Das Gerät darf auf keine andere Weise als im Handbuch beschrieben geöff net werden.
  • Das Herunterfallen oder eine Erschütterung des Gerätes können die internen Schaltkreise und Mechanismen irreparabel beschädigen.
  • Es dürfen keine korrosiven chemischen Produkte, aggressiven Lösungs- oder Reinigungsmittel zur Reinigung des Gerätes verwendet werden.
  • Das Produkt darf in keiner anderen als im Technischen Handbuch beschriebenen Anwendungsumgebung verwendet werden.

Alle vorgenannten Empfehlungen gelten auch für andere Steuerungen, serielle Karten, Programmierschlüssel und für jedes weitere Zubehör der CAREL-Produktbandreihe.

Die CAREL-Produkte unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung, weshalb sich CAREL das Recht vorbehält, an jedem hier beschriebenen Gerät ohne Vorankündigung Änderungen und Besserungen vornehmen zu können.

Die im Handbuch enthaltenen technischen Daten können ohne Vorankündigung geändert werden.

Die Haftung CARELS für die eigenen Produkte ist von den allgemeinen CAREL-Vertragsbedingungen (siehe Internetseite www.carel.com) und/oder von spezifi schen Vereinbarungen mit den Kunden geregelt; in Anwendung der geltenden Gesetzgebung haften CAREL, seine Mitarbeiter oder Niederlassungen/Tochtergesellschaften keinesfalls für eventuelle Gewinn- oder Verkaufsausfälle, Daten- und Informationsverluste, Warenkosten oder Ersatzdienstleistungen, Sach- oder Personenschäden, Betriebsunterbrechungen oder eventuelle, auf jegliche Art verursachte direkte, indirekte, unbeabsichtigte Schäden, Vermögensschäden, Versicherungsschäden, Strafschäden, Sonder oder Folgeschäden, sei es vertragliche, nicht vertragliche Schäden oder solche, die auf Fahrlässigkeit oder eine andere Haftung infolge der Installation, Verwendung oder Unmöglichkeit des Gebrauchs des Produktes zurückzuführen sind, auch wenn

CAREL oder seine Niederlassungen/Tochtergesellschaften von der möglichen Beschädigung benachrichtigt wurden.

ACHTUNG

Carel FCR3 - ACHTUNG - 1
READ CAREFULLY IN THE TEXT!

Die Kabel der Fühler und der digitalen Eingänge soweit wie möglich von den Kabeln der induktiven Lasten und von den Leistungskabeln zur Vermeidung von elektromagnetischen Störungen trennen.

Die Leistungskabel und Signalkabel nie in dieselben Kabelkanäle (einschließlich Stromkabelkanäle) stecken.

ENTSORGUNG

Carel FCR3 - ENTSORGUNG - 1

INFORMATION ÜBER DIE KORREKTE ENTSORGUNG DER ELEKTRISCHEN UND ELEKTRONISCHEN GERÄTEABFÄLLE

In Bezug auf die Richtlinie 2002/96/EG des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rats vom 27. Januar 2003 sowie auf die einschlägigen nationalen Durchführungsbestimmungen informieren wir:

  1. Die Bestandteile der elektrischen und elektronischen Geräte dürfen nicht als Siedlungsabfälle entsorgt werden. Es muss das Verfahren der Mülltrennung zur Anwendung kommen.
  2. Für die Entsorgung müssen die von der örtlichen Gesetzgebung vorgesehenen öff entlichen oder privaten Entsorgungssysteme benutzt werden. Außerdem kann das Gerät nach seiner Verwendung beim Einkauf eines neuen Produktes dem Händler rückerstattet werden.
  3. Dieses Gerät kann gefährliche Stoffe enthalten: Ein nicht sachgemäßer Gebrauch oder eine nicht korrekte Entsorgung können negative Folgen für die menschliche Gesundheit und die Umwelt mit sich bringen.
  4. Das auf dem Produkt oder auf der Verpackung angebrachte und in der Betriebsanleitung enthaltene Symbol (durchgestrichener Abfallcontainer auf Rädern) weist darauf hin, dass das Gerät nach dem 13. August 2005 auf den Markt gebracht wurde und somit nach dem Verfahren der Mülltrennung zu entsorgen ist.
  5. Im Falle einer nicht vorschriftsmäßigen Entsorgung der elektrischen und elektronischen Abfälle werden die von den örtlichen Entsorgungsnormen vorgesehenen Strafen auferlegt.

Index

1. EINFÜHRUNG 7

1.1 Hauptmerkmale 7

2. BEDIENOBERFLÄCHE 8

3. INSTALLATION 9

4. GERÄTEKONFIGURATION 10

4.1 Manuelle Konfi guration / Standard-Konfi guration mit speicherinternen Parametern 10

4.2 Fortschrittliche Konfiguration mit speicherinternen Parametern....12

4.3 Default-Einstellungen 12

5. ZUBEHÖR 13

5.1 Parameterprogrammierstick 13

6. FUNKTIONEN 14

6.1 Regelungsmodi....14

6.2 Regelung auf MAXIMUM und MINIMUM 15

6.3 Einstellung der Mindestspannung/Cut-off-Funktion....15

6.4 Lineare und quadratische Relation....16

6.5 Wertänderung im Ausgang....16

6.6 Alarmbedingungen und Alarmmanagement 16

7. BESCHREIBUNG DER BETRIEBSPARAMETER 18

7.1 Tabelle der Betriebsparameter....22

8. ALARME UND MELDUNGEN 23

8.1 Alarme 23

8.2 Meldungen....23

9. ÜBERWACHUNG 24

9.1 Modbus-Protokoll 24

9.1.1 Beschreibung der unterstützten Funktionscodes....24

10. TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN 25

10.1 Elektrische Daten Serie FCR3 25

10.2 Verdrahtung 26

10.3 Abmessungen und Montage 27

10.4 Schaltpläne....27

1. EINFÜHRUNG

Der Dreiphasenwechselspannungsregler FCR mit

Mikroprozessorsteuerung regelt die Geschwindigkeit von Verflüssigersatz-Ventilatoren nach dem Prinzip der Phasenanschnittsteuerung auf der Grundlage des angelegten Regelsignals. Die Ausgangsspannung wird als Prozentanteil der Speisespannung ausgedrückt.

Dabei können mehrere in einem seriellen RS485-Modbus-Netzwerk zusammengeschlossene Regler (mit entsprechender Verbindung und Adressierung) fernangesteuert werden.

Carel FCR3 - EINFÜHRUNG - 1

Die verfügbaren Modelle unterscheiden sich in ihrer Nennlast.

FCR3064020 6-A-Regler - 400 V 50/60 HZ - IP55
FCR30940409-A-Regler - 400 V 50/60 HZ - IP55 - Version mit Klemme für den Anschluss von zwei elektrischen Verbrauchern
FCR3124020 12-A-Regler - 400 V 50/60 HZ - IP55
FCR3204020 20-A-Regler - 400 V 50/60 HZ - IP55
FCR3404020 40-A-Regler - 400 V 50/60 HZ - IP55

Tab. 1.a

1.1 Hauptmerkmale

Spannungsversorgung

Die Speisespannung beträgt 400 Vac 50/60 Hz. Die Netzfrequenz wird während der Installation über den DIP-Schalter gewählt.

Analoger Eingang

Der Reglereingang ist für ein 0/10-V-Signal (es kann auch ein Potentiometer verwendet werden), ein PWM-0/5-V-Signal oder ein 0-20-mA-Stromsignal ausgelegt.

Manuelle Konfiguration oder Konfiguration mit speicherinternen Parametern

Der FCR-Reglerbetrieb kann:

- manuell über Trimmpotentiometer und DIP-Schalter (beschränkt auf die Hauptfunktionen);

- mit speicherinternen Parametern (vorgeladen über Programmierstick oder in serieller Verbindung)

konfi guriert werden.

Im ersten Fall stehen die Hauptfunktionen für eine einfache Verwendung des Regler und eine ebenso einfache Einstellung zur Verfügung. Im zweiten Fall werden zusätzliche Funktionen verfügbar: Alarmmanagement, Temperatureinstellungen und Wertänderung des Eingangssignals und der Ausgangsspannung. Letztere Funktion ist erfahrenem Personal vorbehalten.

Regelung auf Minimum und Maximum

Dabei wird der Ausgangswertebereich - und somit die Ventilatorengeschwindigkeit - so eingestellt, dass die Anforderungen der zulässigen Mindestgeschwindigkeit und akzeptablen maximalen Geräuschentwicklung in Abhängigkeit der verwendeten Ventilatoren und der jeweiligen Anwendung erfüllt werden können.

Verzögerung (Delay)

Lässt eine Ansprechzeit auf eine stufi ge Beanspruchung (0-10 Sekunden) einstellen, um die Anlaufströme für die elektrischen Verbraucher zu reduzieren.

Einstellung der Mindestspannung/Cut-off -Funktion

Diese Funktion lässt das Verhalten bei Null-Regelsignal einstellen. Im Falle der Einstellung auf die Mindestspannung arbeitet der Regler auf der eingestellten Mindestspannung weiter. Im Falle der Cut-off -Funktion werden die Ventilatoren gestoppt und der Ausgang resettiert, wenn das Regelsignal unter 10% des Skalenendwertes sinkt.

Einstellung der linearen-quadratischen Relation

Diese Funktion lässt die Relation zwischen Regelsignal und Ausgangsspannung einstellen.

- Linear: Die Relation ist linear. Sie bewirkt eine direkte Proportionalität zwischen dem Regelsignal und der am elektrischen Verbraucher anliegenden Spannung, mit mäßigen Geschwindigkeitsvariationen bei großen Abweichungen des Regelsignals in der Nähe des Skalenendwertes.

- Quadratisch: Die Relation zwischen der Regelsignalvariation und der am elektrischen Verbraucher anliegenden Spannung ist quadratisch. Sie bewirkt einen «sanfteren» Anlauf des elektrischen Verbrauchers und erhebliche Geschwindigkeitsvariationen in den höheren Eingangssignalwerten sowie immer schnellere Ansprechzeiten bei der Annäherung an die obere Grenze des Regelbandes.

Interner Temperatursensor

Ein interner Temperatursensor misst die reglerinterne Temperatur. Es können die Unter- und Obergrenzen für das Alarmmanagement (blinkende Alarm-LED) eingestellt werden. Diese Grenzen haben keine Wirkung auf den Reglerbetrieb selbst oder auf die Ausgangsspannung.

Digitaler Eingang

Die beiden digitalen Eingänge SW1 und SW2 sind in der Mikroprozessorleitung in Reihe geschaltet. Die Platine wird mit Steckbrücke geliefert. Der Eingang muss ein potenzialfreier und isolierter Kontakt sein, um die Regelungsplatine nicht zu beschädigen. Die Eingänge dienen dem Ablesen der thermischen Motorüberlastsicherung. Es kann eine Direct- oder Reverse-Logik (normalerweise geschlossen oder normalerweise offen) programmiert werden. Bei entgegengesetzter Bedingung wird der Alarm aktiviert.

Alarmmanagement

Diese Funktion lässt den Ausgang auf einen gegebenen Wert zwangsschalten, sobald eine externe Sicherung auslöst / ein externes Signal aktiviert wird.

In diesem Fall sind eine LED-Anzeige und ein digitaler Relaisausgang für die Ansteuerung von externen Geräten mit NC-COM-NO-Konfiguration verfügbar.

Serielle Verbindung

Ein serieller, abgeschirmter 2-Draht-RS485-Ausgang für die Anbindung an Überwachungs- und Teleservice-Netzwerksysteme mit Modbus®-Protokoll. Die serielle Verbindung ist mit doppelter Klemme für eine einfache Vernetzung dupliziert. Anhand der Adressierung mit DIP-Schalter oder mit einer Adresse im Speicher können mehrere FCR-Regler in ein Netzwerk eingebunden werden. Bei aktiver serieller Kommunikation wird die Link-LED (Blau) eingeschaltet.

Schutzart

Die interne Dichtung und die Gehäusebaustoff e garantieren dem Regler die Schutzart IP54.

Montage

Die Montage erfolgt mit 4 Schrauben.

Elektromagnetische Verträglichkeit/CE-Zeichen

Der FCR-Regler erfüllt die EU-Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit. Die Qualität und Sicherheit werden durch das ISO 9001-Zertifi kat für Bauart und Produktion sowie durch das CE-Zeichen garantiert.

2. BEDIENOBERFLÄCHE

Der Reglerstatus wird mit LED-Anzeigen nur bei off enem Deckel angezeigt. Die LEDs melden:

• die Spannung (Power ON) (grüne LED);
- den seriellen Verbindungsstatus (blaue LED);
• den Alarmstatus (rote LED).

Zur Einstellung der Reglerbetriebsfunktionen sind 3 Trimmpotentiometer und 2 DIP-Schalter für die Hauptfunktionen sowie speicherinterne Parameter für alle zusätzlichen Funktionen vorhanden. Die Parameter können mit einem Programmierstick eingestellt werden. Der Zugriff auf die Parameter zur Visualisierung und Änderung sowie der Zugriff auf die Statusvariablen ist in serieller Verbindung möglich.

3. INSTALLATION

Für die Installation des Reglers sind die nachstehenden Anleitungen zu befolgen. Dabei sind die Schaltpläne am Ende des Handbuches zu berücksichtigen.

Carel FCR3 - INSTALLATION - 1

Achtung: Die Platine führt 400 Vac Netzspannung.

Der Regler kann in Außenumgebungen unter Berücksichtigung folgender Hinweise installiert werden:

  • Einen Leitungsschutzschalter vom Typ C in die Versorgungsleitung gleich 1,1 Mal den Nennstrom schalten.
  • Das Gerät konfi gurieren: Für eine detaillierte Beschreibung siehe das Kapitel «Gerätekonfi guration».
  • Den elektrischen Verbraucher anschließen: Der elektrische Verbrauchersollte erst nach der Konfi guration des Reglers angeschlossen werden. Die maximale Stromabgabe (siehe «Technische Spezifikationen») sollte sorgfältig überprüft werden. Der elektrische Verbraucher kann durch mehrere parallel geschaltete Ventilatoren ersetzt werden, sofern die maximale Stromabgabe nicht überschritten wird. Es muss ein abgeschirmtes Kabel verwendet werden.
  • Das serielle Netzwerk einrichten: Der Regler ist mit zwei identischen Steckern ausgestattet. Es muss ein abgeschirmtes Kabel mit an GND angeschlossenem Schirm verwendet werden.

Carel FCR3 - INSTALLATION - 2

Achtung: Der Regler muss so installiert werden, dass die normale Kühlung vom Luftfluss gewährleistet wird. Sind keine Ventilatoren

vorhanden, wird er vertikal mit Kabelausgang nach unten montiert. Die Temperatur der Montageoberfl äche des Reglers darf nicht 70 °C überschreiten.

Die Schutzart ist nur gewährleistet, wenn folgende Vorkehrungen getroff en werden:

  • Sicherstellen, dass die Kabelverschraubungen korrekt angezogen sind.
  • Nur ein Kabel angemessenen Durchmessers pro Kabelverschraubung verwenden.
    • Das Kabel durch die Kabelverschraubung führen (siehe Fig. 3.a).
  • Sollte die Installation ein Kabel mit einem Durchmesser unterhalb des Mindestdurchmessers oder mehrere Kabel für dieselbe Kabelverschraubung vorsehen, hat der Installateur für die Gewährleistung der angemessenen Schutzart zu sorgen. Beispielsweise kann ein angemessen langer Mantel verwendet werden, um die Manteldicke zu erhöhen oder um die Kabel zu bündeln, ohne Öff nungen zu hinterlassen.

Die maximale Länge der Verbindungskabel beträgt 10 m, außer bei anderweitigen Angaben.

Der Querschnitt der Leistungskabel muss auf der Grundlage des Stroms und der Kabellänge bemessen werden.

Sollte für den Anschluss des elektrischen Verbrauchers ein abgeschirmtes Kabel verwendet werden, müssen beide Enden des Schirms geerdet werden.

Zur Einhaltung der Sicherheitsvorschriften muss in die elektrische Anlage ein Leistungsschalter oder ein Lasttrennschalter (konform mit IEC 60947-1 und IEC 60947-3) in Gerätenähe eingebaut werden.

Sollte das Gerät zu anderen Zwecken als den vom Hersteller angegebenen verwendet werden, könnte der Geräteschutz beeinträchtigt sein und könnte das Gerät beschädigt werden.

Die Montage der Regler muss in Räumen mit folgenden Merkmalen vermieden werden:

• relative Feuchte über 90 %, keine Betauung;
• starke Schwingungen oder Stöße;
• ständiger Kontakt mit Wasserstrahlen;
- Kontakt mit aggressiven und umweltbelastenden Mitteln (z. B. Schwefelsäure- und Ammoniakgas, Salzsprühnebel, Rauchgas) mit sich daraus ergebender Korrosion und/oder Oxidation;
- hohe magnetische Interferenzen und/oder Funkfrequenzen (z. B. in der Nähe von Sendeantennen).

Beim Anschluss der Regler sind die folgenden Hinweise zu beachten:

Der nicht korrekte Anschluss der Speisespannung kann das System ernsthaft beschädigen. Für die Klemmen geeignete Kabelschuhe verwenden.

Jede Schraube lockern, die Kabelschuhe einfügen, die Schrauben festziehen und die Kabel leicht anziehen, um den Halt zu überprüfen.

Zum Festschrauben keine automatischen Schraubendreher verwenden; die Schrauben müssen mit einem Drehmoment unter 50 Ncm angezogen werden. Im Falle von Federklemmen den Drücker mit einem Schraubendreher andrücken, das abisolierte Kabel durchführen und den Drücker loslassen. Die Kabel leicht anziehen und auf ihre Befestigung überprüfen.

Die Kabel der Fühler und digitalen Eingänge soweit wie möglich von den Kabeln der induktiven Belastungen und Leistungskabeln zur Vermeidung von elektromagnetischen Störungen trennen (mindestens 3 cm).

Die Leistungskabel und Signalkabel nie in dieselben Kabelkanäle (einschließlich Stromkabelkanäle) stecken.

Reinigung des Gerätes.

Für die Reinigung des Gerätes nicht Äthylalkohol, Kohlenwasserstoffe (Benzin), Ammoniak oder Derivate verwenden. Es empfehlen sich Neutralreiniger und Wasser.

4. GERÄTEKONFIGURATION

Die Gerätekonfi guration erfolgt über die DIP-Schalter und die Trimmpotentiometer im manuellen Modus (MAN) bzw. anhand der speicherinternen Parameter im Memory-Modus (MEM) mit dem Programmierstick oder über die serielle Verbindung.

4.1 Manuelle Konfiguration / Standard-Konfiguration mit speicherinternen Parametern

Für die manuell einstellbaren Funktionen werden die hierfür zu verwendenden DIP-Schalter und Trimmpotentiometer (Fig. 4.aa) beschrieben und werden die Tabellen mit den Modbus-Lesevariablen für die Visualisierung der manuellen Einstellungen angeführt.

ADDRESS
Carel FCR3 - Manuelle Konfiguration / Standard-Konfiguration mit speicherinternen Parametern - 1

Carel FCR3 - Manuelle Konfiguration / Standard-Konfiguration mit speicherinternen Parametern - 2

TR3TR2TR1
Carel FCR3 - Manuelle Konfiguration / Standard-Konfiguration mit speicherinternen Parametern - 3
DELAY

Carel FCR3 - Manuelle Konfiguration / Standard-Konfiguration mit speicherinternen Parametern - 4
MAX MIN

Carel FCR3 - Manuelle Konfiguration / Standard-Konfiguration mit speicherinternen Parametern - 5

Fig. 4.a

DIP-Schalter Modus S2 Funktion Modbus Status Beschreibung
Dip S2.1Wahl der Reglerkonfi gurationSFLOFF:MAN: Einstellung der Hauptparameter auf FCR-Bedienteil
DI.1ON:MEM: Einstellung der speicherinternen Parameter
Dip S2.2Wahl des analogen EingangstypsOFF:10 V: 0/10 Vdc
ON:PWM: 0/5 Vdc oder PWM
Dip S2.3Wahl des Spannungs-/StromeingangesOFF:V: Spannungssignal (gewählt über DIP2)
ON:I: Stromsignal (DIP2 muss auf ON sein)

Tab. 4.a

Bei DIP-Schalter S2.1 auf ON werden die speicherinternen Standard-Parameter verwendet, die den manuell über das Bedienteil einstellbaren Parametern entsprechen. Sie haben denselben Namen, nur mit Suffix anstelle von FCR.

FunktionFCR manuellSpeicherinternStatusBeschreibung
Wahl der BetriebsfrequenzDip S2.4HZFCRDI.2HZMEMCO.2OFF: 50 Hz
ON:60 Hz
Wahl der BetriebskurveDip S2.5LINFCRDI.3LINMEMCO.3OFF: LIN: Linear
ON:QUAD: Quadratisch
Wahl des Null-RegelmodusDip S2.6MICUTFCRDI.4MICUTMEMCO.4OFF: MIN: Regler hält sich auf Mindestspannung
ON:COFF: Regler wird ausgeschaltet (Cut-off)
Wahl der seriellen BaudrateDip S2.7BAUD1FCRDI.5BAUD1FCROFF: ON:OFF:BAUD
Dip S2.8BAUD2FCRDI.6BAUD2FCROFF: OFF:ON:
96001920038400
Regelung auf MINIMUMTR1MINFCRIR.4MINMEMHO.40-40Regelung der Mindestgeschwindigkeit (minimalen Ausgangsspannung) zwischen 0 - 40 %
Regelung auf MAXIMUMTR2MAXFCRIR.3MAXMEMHO.350-100Regelung der Höchstgeschwindigkeit (maximalen Ausgangsspannung) zwischen 50 % - 100 %
Verzögerung (DELAY)TR3DELAYFCRIR.2DELAYMEMHO.20-100Einstellung der Ansprechzeit auf stuft ge Beanspruchung. Der Variationsbereich von 0 - 100 % (im Uhrzeigersinn) entspricht einer zeitlichen Variation von 0 - 10 Sekunden
Regelungseingang INB-GNDINFCRIR.6INMEMHO.70-100Regelsignal von analogen Eingängen

Tab. 4.b

Der Parameter «Adresse» wird automatisch auf der Grundlage der DIP-Schalter-Einstellung gewählt. Für Details siehe Tabelle 4.a.d.

FunktionManuellSpeicherinternStatusBeschreibung
Wahl der FCR-Adresse (ADDRESS)S1SADRFCRIR.1SADRMEMHO.20-255 FCR1-255 MEMGeräteadresseBei SADRFCR=0 wird die Adresse im Speicher verwendet.

Tab. 4.c

DI = Discrete inputs Digitalvariablen R
CO=Coils Digitalvariablen R/W
IR = Input Register Integervariablen R
HO= Holding Register Integervariablen R/W

Die Digitalvariablen verstehen sich als: 0 = OFF, 1 = ON.

Der DIP-Schalter S1 wird von der Modbus-Variable IR.1 gelesen (SADRFCR)

DIP-Schalter S1

4.2 Fortschrittliche Konfi guration mit speicherinternen Parametern

Die Wahl der Konfi gurationsparameter erfolgt seriell und ist erfahrenem und geschultem Personal vorbehalten. Dieser Parametrierungsmodus macht spezielle, manuell nicht einstellbar Funktionen verfügbar.

Funktion Variable Status Beschreibung
Aktivierung der Wertänderung im AusgangWE CO.10 : Deaktiviert die Wertänderungsvariable EOVR
1 : Aktiviert die Wertänderungsvariable EOVR
Wiederherstellung der Default-Werte FDEFCO.70 : Keine Aktion
1 :Stellt die Default-Werte wieder her (hierfür muss der spezifische Befehl erteilt werden, es ist keine automatische Funktion)
Parameterspeicherung SAVECO.80 : Keine Aktion
1 :Speichert die Werte im Speicher (hierfür muss der spezifische Befehl erteilt werden, es ist keine automatische Funktion)
Wertänderung im Eingang IOVRCO.90 : Keine Aktion
1 : Aktiviert die Wertänderung der Eingangsvariable und verwendet IN MEM
Logik des digitalen Eingangs SW1+SW2 MODIDCO.100 : Normalerweise geschlossen
1 : Normalerweise off en
Wertänderung im AusgangEOVR (1) CO.110 : Keine Aktion
1 : Aktiviert die Wertänderung der Ausgangsvariable und verwendet OUT MEM
Einstellung der Temperaturalarm-ObergrenzeTEMPALM+HO.5-30 ÷ 105Oberer Temperaturalarmwert (ganze Zahl mit Vorzeichen)
Einstellung der Temperaturalarm-UntergrenzeTEMPALM-HO.6-30 ÷ 105Unterer Temperaturalarmwert (ganze Zahl mit Vorzeichen)
Verzögerung speicherinternDELAYINMEM HO.80-100Einstellung der Ansprechzeit auf stufige Beanspruchung.Der Variationsbereich von 0 - 100 % (im Uhrzeigersinn) entspricht einer zeitlichen Variation von 0 - 10 Sekunden
Ausgangsspannung bei Alarm oder TimeoutALMO HO.90/1/2Wahl der Ausgangsspannung bei Alarm oder seriellem Timeout und Aktivierung der Wertänderung der Eingangsvariable (0 = 0 %, 1 = 50 %, 2 = 100 %)
Reglerausgang aus SpeicherOUTMEM HO.100÷100 Ausgangsspannungswert bei Wertänderung (EOVR=1)
Timeout der seriellen KommunikationTIMOEOUTH|L HR.11| HR.120÷5 |0÷255Timeout-Zeit der seriellen Kommunikation, nach welcher die Link-LED ausgeschaltet wird und - bei aktivierter Wertänderung der Eingangsvariable - der Ausgang ALMO aktiviert wird (Sekunden)
Speicherungs-TimeoutTIMESAVE HO.130÷255Timeout für Parameterspeicherung. Nach Verstreichen dieser Zeit werden eventuelle Parameteränderungen im Speicher gespeichert (Minuten)

Tab. 4.e
(1) Änderbar nur bei WE=ON

4.3 Default-Einstellungen

Manuelle / FCR-Parameter

FunktionMan. KonfigurationParameterModbusManuelle Konfiguration von default
Wahl der ReglerkonfigurationDip S2.1SELDI.1OFFManuelle
Wahl des analogen EingangstypsDip S2.2NoneNoneOFF0/10V
Wahl des Spannungs-/StromeingangesDip S2.3NoneNoneOFFSpannung
Wahl der BetriebsfrequenzDip S2.4HZFCRDI.2OFF50 Hz
Wahl der BetriebskurveDip S2.5LINFCRDI.3OFFLinear
Wahl des Null-RegelmodusDip S2.6MINCUTFCRDI.4ONCut-off
Baud rateDip S2.7BAUD1FCRDI.5ON19200 Baud
Dip S2.8BAUD2FCRDI.6OFF
Serielle AdresseDip S1SADDRFCRIR.11Geräteadresse = 1
Verzögerung speicherinternTR3DELAYFCRIR.2100%100% = 10 sec; TR3 = 0-100% is DELAY = 100% and real delay = 10 sec
Regelung auf MAXIMUMTR2MAXFCRIR.3100%100%=100%; TR2=0-100% is MAXFCR=100%
Regelung auf MINIMUMTR1MINFCRIR.440%Position TR1 ==> 100% = 40% Vnom. (IR4=40%); MINFC=40%
AnalogeingangB/GNDINFCRIR.60

Tab. 4.f

Carel FCR3 - Default-Einstellungen - 1

Bemerkung: Die Auswahl der Speicherparameter und manuelle Einstellung wird durch die Positionierung von dip2.1 definiert: wenn ON = Speicher; wenn OFF = Handbuch

Speicherinterne Parameter

FunktionParameterModbusDefault
Aktivierung der Wertänderung im AusgangWECO.10Deaktiviert
Wahl der BetriebsfrequenzHZMEMCO.2050 Hz
Wahl der BetriebskurveLINMEMCO.30Linear
Wahl des Null-RegelmodusMINCUTMEMCO.41Cut-off
Wiederherstellung der Default-WerteFDEFCO.70Deaktiviert
ParameterspeicherungSAVECO.80Keine Aktion
Wertänderung im EingangIOVRCO.90Deaktiviert
Logik des digitalen Eingangs SW1+SW2MODIDCO.100Normalerweise geschlossen
Wertänderung im AusgangEOVRCO.110Deaktiviert
Serielle AdresseSADDR MEMHR.10Kein Default-Gerät
Verzögerung speicherinternDELAY MEMHR.210010 sec
Regelung auf MAXIMUMMAX MEMHR.3100100 %
Regelung auf MINIMUMMIN MEMHR.44040 %
Einstellung der Tempera-luralarm-ObergrenzeTEMPALM+HR.58585 °C
Einstellung der Tempera-luralarm-UntergrenzeTEMPALM-HR.6-20-20 °C
WertänderungINMEMHR.700% Ausgeschaltet
Verzögerung speicherintern INMEMDELAYINMEMHR.810010 sec
Ausgangsspannung bei Alarm oder TimeoutALMOHR.900 % ausgeschaltet
ReglerausgangOUTMEMHR.1000 % ausgeschaltet
Timeout der seriellen KommunikationTIMOEOUTL|HHR.11 HR.1230 | 030 sec
Speicherungs-TimeoutTIMESAVEHR.1355 Minuten

Tab. 4.g

5. ZUBEHÖR

5.1 Parameterprogrammierstick

Programmierstick PSOPZKEY00/A0

Die Programmiersticks PSOPZKEY00 (Fig. 5.a) und PSOPZKEYA0 (Fig. 5.b) dienen dem Kopieren des kompletten Parameter-Sets der FCR-Regler von CAREL. Die Sticks werden in den Slot «PROG KEY» (AMP 4-polig) der Regler eingesteckt und können auch ohne Spannungsversorgung verwendet werden (siehe Übersicht Fig. 5.c).

Carel FCR3 - Programmierstick PSOPZKEY00/A0 - 1

Die beiden vorgesehenen Funktionen werden durch die Einstellung der 2 DIP-Schalter gewählt (hierzu ist der Batteriedeckel abzunehmen):

  • Upload der Reglerparameter auf den Stick (UPLOAD - Fig. 5.c);
  • Download des Stickinhaltes in einen Regler (DOWNLOAD - Fig. 5.d).

Wichtiger Hinweis: Das Download der Parameter kann nur zwischen Geräten mit demselben Produktcode und mit kompatiblen Softwareversionen erfolgen. Das Upload der Reglerparameter auf einen Stick ist dagegen immer möglich.

Für das UPLOAD- und/oder DOWNLOAD-Verfahren sind die folgenden Vorgänge auszuführen (dabei sind nur die DIP-Schalter-Positionen auf dem Stick zu ändern):

• Die rückseitige Klappe des Sticks öffnen und die 2 DIP-Schalter wie gewünscht einstellen.
• Die Klappe schließen und den Stick in den Slot des Reglers einstecken.
- Die Taste drücken und die LED-Meldung kontrollieren: Die LED ist rot für einige Sekunden, anschließend grün (das Verfahren wurde korrekt abgeschlossen). Andere Meldungen oder Blinkzeichen weisen auf Probleme hin: siehe entsprechende Tabelle.
- Nach Abschluss des Verfahrens die Taste loslassen; die LED schaltet nach einigen Sekunden aus.
• Den Stick vom Regler abziehen.

Carel FCR3 - Programmierstick PSOPZKEY00/A0 - 2

text_image OFF 1 2 OFF

Fig. 5.c Fig. 5.d

Carel FCR3 - Programmierstick PSOPZKEY00/A0 - 3

text_image OFF ON 2 OFF

LED-Anzeigen Ursache Bedeutung und Lösung

Rote LED blinkt Batterien leer bei KopiebeginnDie Batterien sind leer, die Kopie kann nicht ausgeführt werden. Die Batterien austauschen.
Grüne LED blinkt Batterien leer während Kopie oder bei KopieendeWährend oder nach der Kopie ist die Batterieladung schwach. Die Batterien austauschen und das Verfahren wiederholen.
Rote/Grüne LED blinkt (orangefarbenes Signal) Gerät nicht kompatibelDas Parameter-Set kann nicht kopiert werden, weil das Modell des angeschlossenen Reglers nicht kompatibel ist. Dieser Fehler tritt nur bei der DOWNLOAD-Funktion auf. Den Produktcode des Reglers überprüfen und die das Download nur zwischen kompatiblen Geräten durchführen.
Rote und grüne LED leuchten Fehler in den zu kopierenden DatenFehler in den zu kopierenden Daten. Der EEPROM des Gerätes ist korrupt; die Kopie des Stickinhaltes kann nicht ausgeführt werden.
Rote LED leuchtet DatenübertragungsfehlerDie Kopie konnte wegen schwerer Datenübertragungs- oder -kopiefehler nicht abgeschlossen werden. Das Verfahren wiederholen; besteht das Problem weiterhin, die Anschlüsse des Sticks überprüfen.
LEDs ausgeschaltet Batterien nicht eingelegt Die Batterien überprüfen.

Tab. 5.a

6. FUNKTIONEN

6.1 Regelungsmodi

Die Regelung erfolgt mit einem Analogsignal (B/GND an Klemme J1), das von der Variable INFCR gelesen wird (IR.6). Abhängig von der Einstellung der DIP-Schalter S2.2 und S2.3 kann der Eingangstyp gewählt werden, dem ein anderer Eingangswiderstand entsprechen kann. Die Hardware-Zeitkonstante ist für jede Einstellung dagegen dieselbe.

EingangstypDIP-Schalter S2.2DIP-Schalter S2.3EingangswiderstandEingangskonstante EingangsbereichVariablenbereich INFCR
0/10-V-Eingang OFF OFF20 K 0,25 sec0÷5V 0÷100%
0/5-V-Eingang ON OFF20 K 0÷10 V0÷100%
0-20-mA-EingangONON250 Ω0÷20 mA0÷100%

Tab. 6.a

Die Regelung kann auch in Verwendung der speicherinternen Variable INMEM (HR.7) durch die Aktivierung der Wertänderung im Eingang erfolgen.

Der Eingang wird mit einer spezifischen Konstante gefiltert und liefert das effektive Regelsignal. Dies verhindert brüske Änderungen auch beim Übergang zwischen der manuellen und speicherinternen Konfiguration.

Carel FCR3 - Regelungsmodi - 1

Fig. 6.a
Im Fig. 6.a ist die Verarbeitung des Regelsignals dargestellt.

Das Analogsignal (Spannung/Strom) wird mit DIP-Schalter S2.2 und S2.3 verarbeitet. Es ist somit in einem Wertebereich zwischen 0 ÷ 100 verfügbar. Durch die Aktivierung der Wertänderung (IOVR) kann ein speicherinterner Wert oder der verarbeitete Wert gewählt werden.

Abhängig von der Einstellung des DIP-Schalters S2.1 (MEM/MAM) und der Wertänderung gibt es drei wählbare Ansprechverzögerungsstufen für die Variablenintegration.

Par.Modb.BereichDef.MEBeschreibungAktivierung
INFCRIR.60..10001%Regelung des analogen Einganges über FCRAktiv bei IOVR=0
INMEMHR.70..10001%Regelung des Einganges über speicherinternen ParameterAktivi bei IOVR=1
IOVRCO.90/101Wertänderung im Eingang
DELAYFCRIR.20..100R1%Verzögerung über manuellen FCR-ParameterAktivi bei IOVR=0 und DIP S2.1=OFF
DELAYMEMHR.20..1001001%Verzögerung über speicherinternen ParameterAktiv bei IOVR=0 und DIP S2.1=ON
DELAYINMEMHR.80..1001001%Verzögerung über speicherinternen Parameter für INMEMAktiv bei IOVR=1
INIR.100.100R1%Verarbeiteter Eingangswert
SELIR.10/1R1Manuelle Konfiguration = 0, Konfiguration mit speicherinternen Parametern = 1Dip S2.1

Tab. 6.b

6.2 Regelung auf MAXIMUM und MINIMUM

Die Wert der minimalen Ausgangsspannung kann mit dem Trimpotentiometer MIN oder mit dem speicherinternen Parameter MIN FCR geregelt werden. In einem Wertebereich bis 100 % kann die Spannung von 0 bis 40 % (0-160 V @ 400V) geregelt werden.

Analoges gilt für die maximale Ausgangsspannung, die mit dem Trimmpotentiometer MAX oder mit dem speicherinternen Parameter

MAX FCR geregelt wird. In einem Wertebereich bis 100 % kann die Spannung von 50 % (200V @ 400V) bis 100 % geregelt werden. Die Wahl erfolgt immer über den DIP-Schalter S2.1 (MAN/MEM).

In Fig. 6.2.a ist außerdem die mögliche Wirkung der Variation auf das Regelsignal IN dargestellt.

Carel FCR3 - Regelung auf MAXIMUM und MINIMUM - 1
Fig. 5.a

Par.Modb.BereichDef.MEBeschreibungAktivierung
MAXFCRIR.350..1001001%Manuelle Regelung auf MAXIMUMDIP S2.1=OFF
MINFCRIR.40..40401%Manuelle Regelung auf MINIMUMDIP S2.1=OFF
MAXMEMHR.30..401001%Regelung auf MAXIMUM mit speicherinternen ParameternDip S2.1=ON
MINMEMHR.40..40401%Regelung auf MINIMUM mit speicherinternen ParameternDip S2.1=ON
OUTMINIR.70..40R1%Minimaler Ausgangswert
OUTMAXIR.850..100R1%Maximaler Ausgangswert
SELDI.10/1R1Manuelle Konfiguration = 0, Konfiguration mit speicherinternen Parametern = 1 (DIP S2.1)

Tab. 6.c

6.3 Einstellung der Mindestspannung/Cutoff-Funktion

Auf ein Null-Regelsignal kann der Regler auf zwei Weisen reagieren:

  • MIN: Die Ausgangsspannung bleibt auf der minimalen Spannung. Das heißt, der Regler wird nie ausgeschaltet.
  • CUT-OFF: Der Regler wird ausgeschaltet. Er wird wieder bei einem Regelsignal von 10 % eingeschaltet. Dies entspricht einer Zweipunktregelung (ON/OFF).

DIP-Schalter Funktion

DIP S2.6Mindestspannung oder Cut-offOFF: MindestspannungON: Cut-off -Funktion
Tab. 6.d

Fig. 6.3.a zeigt die Einstellungen und die jeweilige Wirkung auf die Ausgangsspannung.

Im Falle der Cut-off -Funktion muss ein Regelsignal von mindestens 10 % für den Neustart des Reglers vorliegen.

Carel FCR3 - Einstellung der Mindestspannung/Cutoff-Funktion - 1
Fig. 6.b

Korrelierte Parameter

Par. Modb. Bereich Def. ME BeschreibungAktivierung
MINCUTFCRDI.40/101%Wahl der Mindestspannung/Cut-Off-Funktion über DIP S2.6Dip S2.1=OFF
MINCUTMEMCO.40/1 01%Wahl der Mindestspannung/Cut-Off-Funktion über speicherinternen ParameterDip S2.1=ON
SELIR.10/1RManuelle Konfiguration = 0, Konfiguration mit speicherinternen Parametern = 1 (S2.1)

Tab. 6.e

6.4 Lineare und quadratische Relation

Die Ausgangsspannung kann so geregelt werden, dass - abhängig vom elektrischen Verbraucher - sanfte Variationen in der ersten Phase der Kurve oder lineare Geschwindigkeitsvariationen im gesamten Bereich erzielt werden. Dabei kann zwischen linearer und quadratischer Relation gewählt werden:

• LINEAR: Die Regelung zwischen Eingang IN und Ausgang OUT erfolgt linear.
- QUADRATISCH: Das Regelsignal IN wird als IN= IN2/100 konvertiert. Auf diese Weise wird eine Ausgangsregelung mit quadratischer Kurve erzielt.

Carel FCR3 - Lineare und quadratische Relation - 1

flowchart
graph LR
    A["LINFCR"] --> B["OFF"]
    C["LINMEM"] --> D["ON"]
    D --> E["DIPS2.1/SEL"]
    B --> F["LIN"]
    D --> F
    F --> G["OUT % OUTMAX"]
    G --> H["OUTMIN LINEARE QUADRatica IN 99/100"]
    style A fill:#fff,stroke:#333
    style C fill:#fff,stroke:#333
    style D fill:#fff,stroke:#333
    style G fill:#fff,stroke:#333

Fig. 6.c

DIP-Schalter Funktion
Dip S2.5Linear oder quadratischOFF: Lineare Relation: IN=INON: Quadratische Relation: IN = IN2/100

Tab. 6.f

Korrelierte Parameter

Par. Modb. Bereich Def. ME Beschreibung Aktivierung
LINFCRDI.30/101%Wahl zwischen linearer und quadratischer Relation - DIP S2.5Dip S2.1=OFF
LINMEMCO.30/101%Wahl der Minimum-/Cut-off-FunktionDip S2.1=ON
SELIR.10/1R1Manuelle Konfiguration = 0, Konfiguration mit speicherinternen Parametern = 1 (S2.1)

Tab. 6.g

6.5 Wertänderung im Ausgang

In serieller Verbindung kann der Ausgang jederzeit auf den gewünschten Wert zwangsgeschaltet werden, unabhängig vom vom Regler berechneten Wert. Diese Funktion muss im Voraus durch die Aktivierung der Wertänderung freigegeben werden. Diese Aktion erfordert eine umfassende Kenntnis des System, wenn vermieden werden soll, dass plötzliche Variationen zu hohen Anlaufströmen führen. Außerdem sind eine Verzögerung, Schutzfunktionen und Alarme vorgesehen. Der Ausgang berücksichtigt auch die eingestellten Grenzwerte OUTMIN und OUTMAX.

Par.Modb. Bereich Def. ME BeschreibungAktivierung
OUTFCRIR.90..10001%Ausgangswert des ReglersEOVR=0
OUTMEMHR.100..10001%Speicherinterner Ausgangswert für WertänderungEOVR=1
EOVRCO.110/101Wertänderung im Ausgang 0= deaktiviert, 1 = aktiviertWE=1
WECO.10/1 0.1Aktivierung der Wertänderung von EOVR (WE = 0 keine Änderung möglich)

Tab. 6.h

6.6 Alarmbedingungen und Alarmmanagement

Der Alarm wird aktiviert im Falle von:

  • Eingreifen des an den digitalen Eingang SW1 und SW2 angeschlossenen Kontaktes (Öffnung, falls auf normalerweise geschlossen eingestellt; Schließung, falls auf normalerweise offen eingestellt);
  • Überschreiten der Unter- oder Obergrenze der reglerinternen Temperatur;
  • interner Temperatursensor kurzgeschlossen oder offen. Die Wirkungen sind abhängig vom jeweiligen Alarm unterschiedlich für die Reglerausgänge, den digitalen Ausgang und die Melde-LED.

Der Alarm über den digitalen Fingang wirkt sich auf die Leseparameter, auf die rote LED DL3, auf den digitalen Relaisausgang und auf den Reglerausgang aus.

Status digitaler EingangDig. EingangSTIDLogik dig. EingangMODIDAlarm-FlagALARMLEDDL3 - rotAusgang FCROutDigitaler Relaisausgang
NC-COMCO-COM
SW1+SW2 = geschlossen1 = geschlossen0 = normalerweise geschlossen0 = kein AlarmOffNormalOffenOffen
SW1 oder SW2 = offen0 = offen0 = normalerweise geschlossen1 = AlarmOnALMO (0-50-100%)GeschlossenOffen
SW1+SW2 = geschlossen1 = geschlossen1 = normalerweise offen1 = AlarmOnALMO (0-50-100%)GeschlossenOffen
SW1 oder SW2 = offen0 = offen1 = normalerweise offen0 = kein AlarmOffNormalOffenGeschlossen

Tab. 6.i

Korrelierte Parameter

Par.Modb.BereichDef.MEBeschreibungStatus
STIDFCRDI.100/1R1Lesen des digitalen Einganges0: mindestens 1 offen1: beide geschlossen
MODIDCO.110/101Logik des digitalen Einganges0: normalerweise geschlossen1: normalerweise offen
ALRMDI.110/1R1Alarmstatus digitaler Eingang0: inaktiv1: aktiv
ALMOHR.90/1/201Ausgangsstatus bei Alarm ALRM0.0%1.50%2.100%

Der Temperaturalarm wird nur visualisiert oder bewirkt eine Variablenanzeige.

Außerhalb der beiden Grenzen (Obergrenze/Untergrenze) wird der Temperaturealarm mit einer Variable und der blinkenden (0,5 sec) roten LED aktiviert. Für jede Grenze ist eine Hysterese von 3 °C vorgesehen. Die Grenzen können vom Benutzer eingestellt werden.

Die Alarmanzeige hat Vorrang vor der Aktivierung des Alarms des digitalen Einganges. Außerdem sind zwei Alarme (ohne Anzeige) für den kurzgeschlossenen und offenen Sensor verfügbar.

Parameter Fuhktion

Temper IR.6Temperaturwert des NTC-Sensors auf der Platine-20 ÷ 100 °Causgedrückt als ganze Zahl mit Vorzeichen

Tab. 6.k

Carel FCR3 - Alarmbedingungen und Alarmmanagement - 1

Korrelierte Parameter

Par. Modb. Bereich Def. ME Beschreibung
TEMPER IR.6 -20-100°C R 1 Mosswert des Temperatursensors
TEMPALM+HR.5-30-105°C851Obergrenze für Temperauralarm
TEMPALM-HR.6-30-105°C-201Untergrenze für Temperauralarm
ALRTMPDI.70/1R 1AlarmstatusBei TEMPER >= (TEMPALM+) => ALRTMP=1 - Led blinkt
Bei TEMPER <= (TEMPALM+)-3 => ALRTMP=0 - Led off
Bei TEMPER <= (TEMPALM-) => ALRTMP=1 - Led blinkt
Bei TEMPER >= (TEMPALM-)-3 => ALRTMP=0 - Led off
ALRPRCDI.80/1R 1Alarm für kurzgeschlossenen Temperatursensor
ALRPRC = 1 Sensor kurzgeschlossen
ALRPCR = 0 Sensor nicht kurzgeschlossen
ALRPRODI.90/1R 1Alarm für Temperatursensor offen
ALRPRC = 1 Sensor off en
ALRPCR = 0 Sensor nicht off en

Tab. 6.1

Carel FCR3 - Alarmbedingungen und Alarmmanagement - 2

7. BESCHREIBUNG DER BETRIEBSPARAMETER

MACGerätetyp
Lesen im REPORT SLAVE ID (Lesewert)
Modbus-Adresse Read Input Register 12
Bereich 311
Default 311

Nicht änderbarer Parameter. Identifi ziert den Reglertyp bei der Einbindung in Überwachungsnetzwerke oder beim Anschluss des Programmiersticks.

RELSoftware-Release
Lesen im REPORT SLAVE ID (Lesewert)
Modbus-Adresse Read Input Register 13
Auflösung und Maßeinheit 1
Bereich 0 ÷ 255
Default –

Nicht änderbarer Parameter. Identifi ziert die im Regler installierte Software-Version. Die am wenigsten signifi kante Stelle identifi ziert die funktionstechnischen Variationen, die die Parameterstruktur nicht ändern. Die Kopie mit Programmierstick zwischen FCR-Reglern ist nur möglich, wenn die entsprechenden Parameter identisch sind oder sich nur in der am wenigsten signifi kanten Stelle unterscheiden (zum Beispiel: Die Kopie zwischen Reglern mit 12 und 14 ist möglich; die Kopie zwischen Reglern mit 12 und 20 ist nicht möglich). HW Auch in INPUT REGISTER 14.

HWHardware-Version
Lesen der Hardware-Version (Lesewert)
Modbus-AdresseRead Input Register 14
Auflösung und Maßeinheit1
Borich0 ÷ 255
Default--

Nicht änderbarer Parameter. Identifiziert die Hardware-Version.

Hardware-Modell
Lesen der Hardware Version (Lesewert)
Modbus-AdresseRead Input Register 15 und 16
Auflösung und Maßeinheit1
BereichTV 23/40TI 06/09/12/20/40
Default--

Nicht änderbarer Parameter. Identifiziert die Betriebsspannung und den Strom.

WEAktivierung der Wertänderung
Modbus-AdresseRead/Write Coil1
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
Default0

Parameter für die Aktivierung der Wertänderung im Ausgang, also der Variable FOVR.

• WE=0 Wertänderung deaktiviert
• WE=1 Wertänderung aktiviert

HZMEMWahl der Betriebsfrequenz über speicherinternen Parameter
Modbus-AdresseRead/Write Coil2
Auflösungund Maßeinheit1
Bereich0/1
Default0

Dieser Parameter lässt die Betriebsfrequenz des FCR-Reglers wählen.

• HZMEM=0 50 Hz
- HZMEM=1 60HZ

LINMEMWahl der Betriebskurve
Modbus-AdresseRead/Write Coil3
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
Default0

Dieser Parameter lässt die lineare oder quadratische Relation einstellen.

• LINMEM=0 linear
• LINMEM=1 quadratisch

MINCUTMEMEinstellung der Mindestspannung/Cut-off -Funktion
Modbus-AdresseRead/Write Coil4
Auflösungund Maßeinheit1
Bereich0/1
Default1

Dieser Parameter lässt die Reaktion auf das Null-Regelsignal einstellen (das heißt bei INFCR = 0 oder INMEM = 0).

• MINCUTMEM=0 Mindestspannung
• MINCUTMEM=1 Cut-off

BAUD1MEM / BAUD2MEMWahl der Baudrate
Modbus-AdresseRead/Write Coil5 und 6
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
Default1 e 0

Dieser Parameter lässt die Übertragungsgeschwindigkeit der seriellen Verbindung wählen.

WertBAUD1MEMBAUD2MEM
960000
19.20010
3840001
FDEFWiederherstellung der Default-Werte
Modbus-AdresseRead/Write Coil7
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
Default0

Dieser Parameter lässt die Default-Werte wieder herstellen.

- FDEF=0 keine Aktion

- FDEF=1 Laden der Default-Werte (sie werden auch gespeichert) - hierfür muss der spezifische Befehl erteilt werden, es ist keine automatische Funktion

SAVEParameterspeicherung
Modbus-AdresseRead/Write Coil8
Auflösung und Maßinheit1
Bereich0/1
Default0

Dieser Parameter aktiviert die Parameterspeicherung im internen Speicher.

- SAVE=0 keine Aktion

- SAVE=1 speichert die Parameter im internen EEPROM-Speicher: hierfür muss der spezifische Befehl erteilt werden, es ist keine automatische Funktion

IOVRWertänderung im Eingang
Modbus-AdresseRead/Write Coil9
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
Default0

Dieser Parameter ermöglicht die Wertänderung der Eingangsvariable mit einem speicherinternen Wert (INMEM).

• IOVR=0 keine Wertänderung
• IOVR=1 aktiviert die Wertänderung

MODID Logik des digitalen Einganges

Modbus-Adresse Read/Write Coil 10
Auflösungund Maßeinheit1
Bereich 0/1
Default 0

Dieser Parameter legt die Logik des digitalen Einganges für die Alarmaktivierung bei umgekehrtem Status des digitalen Einganges fest (STID).

• MODID=0 Eingangslogik normalerweise geschlossen
• MODID=1 Eingangslogik normalerweise off en

EOVR Wertänderung im

Ausgang
Modbus-Adresse Read/Write (*) Coil 11
Auflösungund Maßeinheit1
Bereich 0/1
Default0

Parameter zur Wertänderung der Ausgangsvariable mit einem speicherinternen Wert (OUTMEM).

• EOVR=0 keine Wertänderung
• EOVR=1 aktiviert die Wertänderung

(*) Die Wertänderung kann nur bei Parameter WE=1 aktiviert werden.

SEL
|Wahl der Reglerkonfi guration

Modbus-AdresseRead Discrete Input1 – Lesen DIP S2.1
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
DefaultR

Wählt die Konfiguration der Reglerbetriebsparameter. Manuelle Konfiguration über das FCR-Bedienteil, Konfiguration über die speicherinternen Parameter.

  • SEL=0 Wählt die manuelle Konfiguration über das FCR-Bedienteil (MAN) - Es werden die Variablen mit FCR-Suffix verwendet
  • SEL=1 Wählt die Konfi guration mit den speicherinternen Parametern (MEM) - Es werden die Variablen mit MEM-Suffix verwendet

HZFCR
Wahl der Betriebsfrequenz

Modbus-AdresseRead Discrete Input2 – Lesen DIP S2.4
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
DefaultR

Dieser Parameter lässt die Betriebsfrequenz des FCR-Reglers wählen.

• HZFCR=0 50 Hz
- HZFCR=1 60HZ

LINFCR
Wahl der Betriebskurve

Modbus-AdresseRead Discrete Input3 – Lesen DIP S2.5
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
DefaultR

Dieser Parameter lässt die lineare oder quadratische Relation einstellen.

• LINFCR=0 linear
• LINFCR=1 quadratisch

MINCUTFCR
Wahl der Mindestspannung/Cut-off -Funktion

Modbus-AdresseRead Discrete Input4 – Lesen DIP S2.6
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
BereichR

Dieser Parameter lässt die Reaktion auf das Null-Regelsignal einstellen (das heißt bei INFCR = 0 oder INMEM = 0).

• MINCUTFCR=0 Mindestspannung
• MINCUTFCR=1 Cut-off

BAUD1FCR /
Wahl der Baudrate

Modbus-Adresse ReadDiscrete Input5/6 - Lesen DIP S2.7 /8
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
DefaultR

Dieser Parameter lässt die Übertragungsgeschwindigkeit der seriellen Verbindung wählen.

WertBAUD1FCR BAUD2FCR
9600 00
19.20010
3840001
Modbus-Adresse Read Discrete Input 7
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
DefaultR

Zeigt die Aktivierung des Temperaturalams in Abhängigkeit der vom Sensor im FCR-Regler erfassten Temperatur und der eingestellten Grenze an.

  • ALRTMP= 0 Alarm deaktiviert, rote LED ändert sich nicht
    • ALRTMP= 1 Alarm deaktiviert, rote LED blinkt

ALRPRC
|Alarm für Sensor kurzgeschlossen

Modbus-AdresseRead Discrete Input8
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
DefaultR

Zeigt den Alarm für den kurzgeschlossenen Temperatursensor an. Die Aktivierung dieses Alarms führt zur Aktivierung des Tempertaturalarms.

• ALRPRC= 0 Alarm deaktiviert
• ALRPRC= 1 Alarm aktiviert, Sensor kurzgeschlossen

ALRPRO
Alarm für Sensor off en

Modbus-AdresseRead Discrete Input9
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
DefaultR

Zeigt den Alarm für den unterbrochenen Temperatursensor an.

• ALRPRO= 0 Alarm deaktiviert
• ALRPRO= 1 Alarm aktiviert, Sensor unterbrochen

STID
Status der Eingänge SW1 und SW2

Modbus-AdresseRead Discrete Input10
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
DefaultR

Gibt den Status der digitalen Eingänge SW1+SW2 an.

• STID=0 Eingang off en
• STID=0 Eingänge geschlossen

ALRM
Alarmstatus des digitalen Einganges

Modbus-AdresseRead Discrete Input11
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1
DefaultR

Gibt die Alarmaktivierung für die digitalen Eingänge SW1 und SW2 an.

• ALRM=0 Alarm deaktiviert
• ALRM=1 Alarm aktiviert

FCRON
FCR-Status

Modbus-AdresseRead Discrete Input12
Auflösung und Maßeinheit
Bereich0/1
DefaultR

Gibt den Status des FCR-Reglers an.

• FCRON=0 Regler ausgeschaltet
• FCRON=1 Regler eingeschaltet

SADRMEM Speicherinterne serielle Adresse

Modbus-Adresse Read/Write Holding Register 1
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich 1 ÷ 255
Default 1

Speicherinterner Parameter für die Identifizierung des einzelnen Reglers in Überwachungsnetzwerken.

DELAYMEM Speicherinterne Ansprechverzögerung

Modbus-Adresse Read/WriteHolding Register 2
Auflösung und Maßeinheit 1%
Bereich 0 ÷ 100
Default 100

Parameter für die Verzögerung der Reaktion auf die Regelstufe. 0 ÷ 100 = 0-10 sec

MAXMEM Speicher|nterner maximaler Wert der Ausgangsspannung

Modbus-Adresse Read/WriteHolding Register 3
Auflösung und Maßeinheit1%
Bereich0 ÷ 100
Default100

Parameter für die Einstellung des maximalen Wertes der Ausgangsspannung. 0 ÷ 100 = 50-100% im Ausgang

MINMEMSpeicherinterner minimaler Wert der Ausgangsspannung
Modbus-Adresse Read/WriteHolding Register 4
Auflösung und Maßeinheit1%
Bereich0 ÷ 100
Default 100

Parameter für die Einstellung des minimalen Wertes der Ausgangsspannung. 0 ÷ 100 = 0-40% im Ausgang

TEMPALM+ Obere Temperaturgrenze

Modbus-AdresseRead/Write Holding Register 5
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich-30÷105°C
Default 85 °C (85)

Wert der oberen Temperaturgrenze Bei TEMPER >= TEMPALM+ wird der Tempera-luralarm (ALRTMP) mit Hysterese von 3 °C aktiviert.

TEMPALM- Untere Temperaturgrenze

Modbus-AdresseRead/Write Holding Register 6
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich-30÷105°C
Default-20°C (148)

Wert der unteren Temperaturgrenze Bei TEMPER <= TEMPALM- wird der Tempaturalarm (ALRTMP) mit Hysterese von 3 °C aktiviert.

INMEM |Eingangswert für Wertänderung

Modbus-AdresseRead/Write Holding Register 7
Auflösung und Maßeinheit1%
Bereich0 ÷ 100
Default0

Eingangswert, falls die Wertänderung im Eingang aktiviert ist (IOVR = 1).

DELAYINMEM Ansprechverzögerung

Modbus-AdresseRead/Write Holding Register 8
Auflösung und Maßeinheit1%
Bereich0 ÷ 100
Default100

Interner Speicherparameter für die Ansprechverzögerung des Einganges (INMEM) 0 ÷ 100 = 0-10 sec

ALMO
Ausgangswert im Alarmfall

Modbus-AdresseRead/Write Holding Register 9
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0/1/2
Default0

Ausgangswert im Alarmfall.

ALMO

00%Ausgeschaltet
150%
2100%

OUTMEM
Ausgangswert für Wertänderung

Modbus-AdresseRead/Write Holding Register 10
Auflösung und Maßeinheit1%
Bereich0, OUTMIN ÷ OUTMAX
Default0= ausgeschaltet

Ausgangswert, falls die Wertänderung im Ausgang aktiviert ist (EOVR = 1).

TIMEOUTL/
RS485-Timeout-Wert

Modbus-AdresseRead/Write Holding Register 11 und 12
Auflösung und Maßeinheit 1
Bereich 0+255 HR11 / 0+5 HR122
Default 30 HR11 / 0 HR12

Timeout-Wert für die serielle 485-Leitung. Nach dieser Zeit wird die Link-LED ausgeschaltet; der Ausgang wird nur auf ALMO gesetzt, wenn die Wertänderung im Eingang aktiviert ist (IOVR = 1).

TIMEOUT = TIMEOUTH*256+TIMEOUTL (Sekunden) (15 ÷ 12.000)

TIMESAVE
Speicherungs-Timeout

Modbus-AdresseRead/Write Holding Register 13
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich0÷255
Default 5

Timeout-Wert für die Speicherung, ausgedrückt in Minuten. Nach dieser Zeit werden geänderte Parameter im Speicher gespeichert.

SADRFCR
Manuelle serielle Adresse

Modbus-AdresseRead Input Register 1
Auflösung und Maßeinheit1
Bereich1 × 255
DefaultR

Manueller Parameter auf FCR-Bedienteil für die Identifizierung des einzelnen Reglers in Überwachungsnetzwerken - über DIP S1.

DELAYFCR
Manuelle Ansprechverzögerung

Modbus-AdresseRead Input Register 2Lesen der Verzögerung auf Trimmpotentiometer TR3
Auflösung und Maßeinheit1%
Bereich0 ÷ 100
DefaultR

Parameter für die Ansprechverzögerung auf die Regelstufe. 0 ÷ 100 = 0-10 sec

MAXFCR
Manuelles Maximum

Modbus-AdresseRead Input Register 3Lesen des Maximums auf Trimmpotentiometer TR2
Auflösung und Maßeinheit1%
Bereich0 ÷ 100
DefaultR

Parameter für die Einstellung des maximalen Wertes der Ausgangsspannung. 0 ÷ 100 = 50-100% im Ausgang

MINFCR Manuelle Mindestspannung

Modbus-AdresseRead Input Register 4 – Lesendes Minimums auf Trimmpotentiometer TR1
Auflösung und Maßeinheit 10%
Bereich 0 ÷ 100
Default R

Parameter für die Einstellung des minimalen Wertes der Ausgangsspannung.

0 ÷ 100 = 0 - 40 % im Ausgang

TEMPER Temperatursensor

Modbus-AdresseRead Input Register 5Lesen des Temperatursensors
Auflösung und Maßeinheit 1
Bereich -20 ÷ 100
Default R

Messwert des Temperatursensors, ausgedrückt als ganze Zahl mit Vorzeichen.

IN FCR Wert des analogen Einganges

Modbus-AdresseRead Input Register 6Lesen des Analogsignals
Auflösung und Maßeinheit 1%
Bereich 0 ÷ 100
Default R

Wert der analogen Regelung von FCR-Platine. 0 ÷ 100%.

OUTMIN Minimum

Modbus-Adresse Read Input Register 7
Auflösung und Maßeinheit1%
Bereich 0 ÷ 40%
DefaultR

Minimale Ausgangsspannung. 0-40%.

OUTMAX

Modbus-AdresseRead Input Register 8
Auflösung und Maßeinheit1%
Bereich50 ÷ 100%
Default R

Maximale Ausgangsspannung, 50-100%.

OUTFCR

Modbus-AdresseRead Input Register 9
Auflösung und Maßeinheit1%
Bereich0, OUTMIN ÷ OUTMAX
Default R

Aktuelle Ausgangsspannung.

  1. OUTMIN ÷ OUTMAX.

IN

Modbus-AdresseRead Input Register 10
Auflösung und Maßeinheit1%
Bereich 0 ÷ 100
Default R

Wert der analogen Regelung nach der Verarbeitung und der Verzögerung 0 ÷ 100%.

OUTREAL
| Reelle Ausgangsvariable

Modbus-AdresseRead Input Register 11
Bereich0-100
DefaultR

Reeller Ausgangswert des Reglers (berücksichtigt alle eingestellten Parameter).

7.1 Tabelle der Betriebsparameter

Name Modbus-Var.Bereich Def.Benutzerdefi niertAufl. MEBeschreibung
MAC SID Fest R 1 Gcrätetyp = 311
REL SID 0 ... 255 R 1Software-Release
HW SID 0 ... 255 R 1Hardware-Version
TV SID23/40R 1 Spannung/1040=400, 23=230
TISID06/09/12/20/40R1Strom 06=6 A, 09=9 A, 12=12 A, 20=20 A, 40=40 A

COIL

WE10/10 1Aktivierung der Wertänderung (der Variable EOVR)0=deaktiviert1=aktiviert
HZMEM20/101Status DIP-Schalter 4 - S2 MEM1=On (60Hz)0=Off (50Hz)
LINMEM30/101Status DIP-Schalter 5- S2 MEM1=On (QUAD)0=Off (LIN)
MINCUTMEM40/111Status DIP-Schalter 6- S2 MEM1=On (CUTOFF)0=Off (MIN)
FDEF70/10 1Befehl für Wiederherstellung der Default-Werte0= keine Aktion1=aktiviert (hierfür muss der spezifische Befehl erteilt werden, es ist keine automatische Funktion)
SAVE80/10 1Speicherung (hierfür muss der spezifische Befehl erteilt werden, es ist keine automatische Funktion)0= keine Aktion1=aktiviert (hierfür muss der spezifische Befehl erteilt werden, es ist keine automatische Funktion)
IOVR90/101Wertänderung im Eingang0=deaktiviert1=aktiviert
MODID100/101Logik des digitalen Einganges0=norm. geschlossen1=norm. off en
EOVR110/10 1Wertänderung im Ausgang (nur bei WE=1)0=deaktiviert1=aktiviert
CO12-1612-160/101Für zukünftige Verwendungen

DISCRETE INPUTS

SEL10/1R1Status DIP-Schalter 1- S21=On (MEM)0=Off (MAN) über FCR-Bedienteil
HZFCR20/1R1Status DIP-Schalter 4- S21=On (60Hz)0=Off (50Hz)
LINFCR30/1R1Status DIP-Schalter 5- S21=On (QUAD)0=Off (LIN)
MINCUTFCR40/1R1Status DIP-Schalter 6- S21=On (CUTOFF)0=Off (MIN)
BAUD1FCR50/1R1Status DIP-Schalter 7- S29600 19200 34800
BAUD2FCR60/1R1Status DIP-Schalter 8- S2S2.7OFF(ON)OFF
S2.8OFF(OFF)ON
ALRTMP70/1R1Status des Temperaturalarms0=deaktiviert1=aktiviert
ALRPRC80/1R 1Alarmstatus Temperatursensor kurz-geschlossen0=deaktiviert1=aktiviert
ALRPRO90/1R1Alarmstatus Temperatursensor offen0=deaktiviert1=aktiviert
STID100/1R1Status digitaler Eingang SW1+SW20=offen1=geschlossen
ALRM110/1R1Alarmstatus digitale Eingänge0=deaktiviert1=aktiviert
ERRMEM120/1R1Alarm Speicherfehler0=deaktiviert1=aktiviert
FCRON130/1R1FCR-Status0= ausgeschaltet1= eingeschaltet
DI15-1614-160/1R1Für zukünftige Verwendungen

HOLDING REGISTERS

SADRMEM11...25511Geräteadresse in serieller Verbindung, zu verwenden bei allen DIP S1 auf OFF
DELAYMEM20...1001001%Speicherinterner Verzögerungswert (DELAY)
MAXMEM350...1001001%Speicherinterner Wert für max. Ausgangsspannung 50-100 => Outmax 50%-100%
MINMEM40...40401%Speicherinterner Wert für min. Ausgangsspannung 0-40 => Outmax -40%-100%
TEMPALM+5-30÷105851Obere Temperaturgrenze für Alarm (>= 101 Alarm wird nicht aktiviert)
TEMPALM-6-30÷105-201Untere Temperaturgrenze für Alarm (>= -21 Alarm wird nicht aktiviert)
INMEM70...10001%Eingangswert bei aktivierter Wertänderung im Eingang (IOVR=1)
DELAYINMEM80...1001001%Verzögerungswert (DELAY) für Eingang INMEM (hoher Default-Wert, um mit Verzögerung zu starten, falls die Wertänderung aktiviert ist)
ALMO90...201Alarm- und/oder Offline-Ausgang bei serieller Regelung0=0% - 1=50% - 2=100%
OUTMEM100-0%1%Speicherinterner Ausgangswert für Wertänderung im Ausgang
TIMEOUTL1115...256301Timeout auf 485 (nach dieser Zeit wird die blave LED ausgeschaltet und der Ausgang ALMO aktiviert, falls IOVR=1), ansonsten keine Aktion TIMFOUT=TIMEOUTH*256+TIMFOUTL
TIMEOUTH120-501
TIMESAVE130.25651Speicherungs-Timeout (Minuten). Nach einer Zeit gleich TMESAVE werden die Parameter überprüft; wurden sie geändert, werden sie über den Befehl CO.8 (SAVE) gespeichert
HR14-1614-16Für zukünftige Verwendungen01Für zukünftige Verwendungen

INPUT REGISTERS

SADRFCR10...255R1Geräteadresse in serieller Verbindung, eingestellt über DIP S1
DELAYFCR20...100R1Lesen der Verzögerung (DELAY) auf Trimmpotentiometer
MAXFCR350...100R1Lesen Maximum von Trimmpotentiometer 50-100 => Outmax 50%-100%
MINFCR40...40R1Lesen von Minimum auf Trimmpotentiometer 0-40 => Outmin 0-40%
TEMPER5-20-100R1Temperaturwert interne Platine (ganze Zahl mit Vorzeichen)
INFCR60...100R1Lesen Spannung analoger Eingang (0-100 ) Wert abhängig von Einstellungen S2(DIP3/DIP4)
OUTMIN70...40%R1%Eingestelltes Minimum im Ausgang
OUTMAX850%-100%R1%Eingestelltes Maximum im Ausgang
OUTFCR90%-100%R1%Aktueller Ausgang
IN100-100R1Aktueller Wert von IN nach Verzögerungen (DELAY)
OUTREAL110-100R0Reeller Ausgang
MAC12311R0 MAC
REL130...255R0Software-Release
HW140...255R0 Hardware-Version
TV1523/40R0 Spannung /10
TI166/9/12/20/40R0 Strom

8. ALARME UND MELDUNGEN

8.1 Alarme

Der Alarmstatus wird von der roten LED visualisiert.

Status der roten LED Beschreibung Mögliche Alarmursache

Ausgeschaltet Kein Alarm
Eingeschaltet Alarm digitaler EingangÖffnung des Kontaktes (normalerweise geschlossen)oder Schließung beider (normalerweise offen)
Blinkend 1 Impuls Alarm TemperatursensorTemperatursensor außerhalb Messbereich

Tab. 8.a

Bei gleichzeitigen Alarmen wird der Temperaturalarm gemeldet. Nur der aktive Alarm über den digitalen Eingang schaltet den Ausgang auf den vom Parameter ALMO definierten Wert und die digitalen Ausgänge. Der Alarmstatus ist seriell verfügbar.

8.2 Meldungen

Die Spannungsversorgung wird von der grünen LED angezeigt. Der Status des seriellen Verbindung wird von der gelben LED angezeigt. Die serielle Verbindung wird mit der blauen LED angezeigt.

Status der blauen LEDBeschreibung MöglicheUrsache
Ausgeschaltet Verbindung deaktiviertKabel abgetrenntÜberwachungsgerät offline Protokoll nicht unterstützt
Eingeschaltet Verbindung aktivDie Verbindung ist aktiv.Mindestens ein gültiger Datenframe innerhalb der festgelegten Zeit

Tab. 8.b

Die serielle Verbindung wird automatisch nach einer festgelegten Timeout-Zeit (Variable TIMEOUT, einstellbar zwischen 15 Sekunden und 20 Minuten) deaktiviert. Standardmäßig beträgt diese Zeit 30 Sekunden.

9. ÜBERWACHUNG

In serieller Verbindung V1.0 wird das Modbus-Protokoll im Slave-Modus unterstützt (Antwort auf eine Master-Abfrage).

Spezifi kationen
Wert DIP S2.7/ BAUD1 DIP S2.8/ BAUD2
Baudrate9600 OFF OFF
19200 ON OFF
38400 OFF ON
Start 1 bit
Datum 8 bit
Parität Keine
Stopp 2 bit

Tab. 9.a

9.1 Modbus-Protokoll

ErmöglichtdieVerbindungmitallenGerätenundÜberwachungssystemen, welche Modbus in der seriellen Verbindung V1.0 unterstützen (Spezif. V1.1a). Die nachstehende Tabelle erläutert die derzeit unterstützten Funktionscodes:

Code Kurzbeschreibung Beschreibung

01 (0x01)Read CoilsLiest von 1 bis 16 angrenzende Digitalvariablen
02 (0x02)Read Discrete InputsLiest von 1 bis 16 angrenzende Digitalvariablen
03 (0x03)Read Holding RegistersLiest von 1 bis 16 angrenzende Analog-/Integervariablen
04 (0x04)Read Input RegistersLiest von 1 bis 16 angrenzende Analog-/Integervariablen
05 (0x05)Write Single CoilSchreibt 1 Digitalvariable
06 (0x06)Write Single RegisterSchreibt 1 Analog- oder Integervariable
15 (0x0F)Write Multiple CoilsSchreibt von 1 bis 16 angrenzende Digitalvariablen
16 (0x10)Write Multiple RegistersSchreibt von 1 bis 16 angrenzende Analog-/Integervariablen
17 (0x11)Report Slave IDVisualisiert die MAC-ID und den Reglerstatus

Tab. 9.b

Die nachstehende Tabelle erläutert die derzeit unterstützten Modbus-Ausnahmebedingungen:

CodeKurzbeschreibungBeschreibung
1Illegal functionNicht unterstützter Funktionscode
2Illegal data addressNichtgültige Adresse für Slave
3Illegal data valueNichtgültige Daten für Slave

Tab. 9.c

9.1.1 Beschreibung der unterstützten Funktionscodes

  • 0x01 Read Coils
    • 0x02 Read Discrete Inputs
    Visualisieren von 1 bis 16 angrenzende Digitalvariablen.

Der Slave antwortet mit Ausnahmebedingungen in den folgenden Fällen:

AUSNAHMEBEDINGUNG 2: Adresse der ersten aufgerufenen Variable > 16 Adresse der ersten aufgerufenen Variable + Anzahl der aufgerufenen Variablen > 16

AUSNAHMEBEDINGUNG 3: Anzahl der aufgerufenen Variablen > 16

• 0x03 Read Holding Registers
- 0x04 Read Input Registers
Visualisieren von 1 bis 16 angrenzende oder ganze Analogvariablen

Der Slave antwortet mit einer Ausnahmebedingung in den folgenden Fällen:

AUSNAHMEBEDINGUNG 2: Adresse der ersten aufgerufenen Variable > 16

Adresse der ersten aufgerufenen Variable + Anzahl der aufgerufenen Variablen >16

AUSNAHMEBEDINGUNG 3: Anzahl der aufgerufenen Variablen > 16

Carel FCR3 - Beschreibung der unterstützten Funktionscodes - 1

NB: Die maximale Anzahl von 32 übertragbaren Integervariablen wird von der maximalen Größe des Sendepuffers bestimmt.

Schreibt eine Digitalvariable auf ON oder OFF auf Slave.

Der Slave antwortet mit einer Ausnahmebedingung in den folgenden Fällen:

AUSNAHMEBEDINGUNG 2: Adresse der Variable beim Schreibvorgang >16

AUSNAHMEBEDINGUNG 3: Zu schreibender Wert, enthalten im Modbus-Paket, ungleich 0x0000 (OFF) und 0xFF00 (ON)

Carel FCR3 - Beschreibung der unterstützten Funktionscodes - 2

NB: Ein Write Single Coil-Paket, gesendet von einem Master in Konformität mit dem Modbus-Protokoll, dürfte diesen hmezustand NIE generieren.

Schreibt eine Analog- oder Integervariable auf dem Slave.

Der Slave antwortet mit einer Ausnahmebedingung in den folgenden Fällen:

AUSNAHMEBEDINGUNG 2: Adresse der Variable im Schreibverfahren, nicht enthalten zwischen 1-16

AUSNAHMEBEDINGUNG 3: Daten nicht vom SLAVE akzeptiert

Schreibt von 1 bis 16 angrenzende Digitalvariablen auf dem Slave.

Der Slave antwortet mit einer Ausnahmebedingung in den folgenden Fällen:

AUSNAHMEBEDINGUNG 2: Adresse der ersten Variable beim Schreibvorgang >16

Adresse der ersten Variable beim Schreibvorgang + Anzahl der aufgerufenen Variablen >16

AUSNAHMEBEDINGUNG 3: Anzahl der zu schreibenden Variablen > 16

• 0x10 Write Multiple Regsitters

Schreibt von 1 bis 16 angrenzende Analog- oder Integervariablen auf dem Slave.

Der Slave antwortet mit einer Ausnahmebedingung in den folgenden Fällen:

AUSNAHMEBEDINGUNG 2: Adresse der ersten Variable beim Schreibvorgang >16.

Adresse der ersten Variable beim Schreibvorgang + Anzahl der aufgerufenen Variablen >16

AUSNAHMEBEDINGUNG 3: Anzahl der zu schreibenden Variablen > 16

- 0x11 Report Slave ID

Visualisiert den Gerätecode (MAC-Parameter), den ON-OFF-Status des Reglers) und die FW-Release (Parameter REL).

Die visualisierten Parameter sind in Tabelle 9.d enthalten.

Der Slave antwortet nie mit einer Ausnahmebedingung

1Adresse
2Function = 17 = 0x1117 = 0x11
3N° Byte18
4Slave ID0
5Device state 0=OFF / 255= ON
6MACH0x01
7MACL0x37
8RELH00
9RELL00
10HWH 00
11HWL00
12Prot0
13Prot0
14MAX VARIABLE0x10
15MAX COIL INPUT0x10
16OPTION CODE0
17OPTION CODE0
18TV23/40
19TI06/09/12/20/40
20Customer0
21Customer0
22CRCHxx
23CRCL Xx

Tab. 9.d

10. TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN

10.1 Elektrische Daten Serie FCR3

Spannungsversorgung 400 Vac dreiphasig -15% +10% 50/60 Hz
Analoge Ausgänge1 mit Phasenanschnitt 0-400 Vac dreiphasig: max. Strom:6A FCR30640209A FCR3094040 zwei parallel geschaltete Ausgänge12A FCR312402020A FCR320402040A FCR3404020
Digitale Ausgänge 1 SPDT-Ausgang - 5 A 250 Vac - geschützt mit Varistor
Analoge Eingänge1 analoger Eingang konfi gurlierbar für0/10-V-Eingang (Eingangsimpedanz 20 KΩ)0/5-V-Eingang (PWM) - Eingangsimpedanz 20 KΩ0-20-mA-Eingang (Eingangsimpedanz 250 KΩ)
Digitale Eingänge2 in Reihe geschaltete potenzialfreie Eingängetypische 5-V-Spannung mit off einem Kontakt, typischer 5-mA-Strom mit geschlossenem Kontakt
Serielle VerbindungRS-485 - Modbus-Uberwachungsprotokoll; Baudrate 9600/19200/48400; max. Länge 1 km mit abgeschirmtem Kabel
Interne LED-AnzeigenGrüne LED - SpannungsversorgungRote LED - AlarmBlaue LED - aktive serielle Verbindung
Regler-Konfiguration3 Trimmpotentiometer für die manuelle Konfi guration von:- Ansprechverzögerung (Delay)- Mindestgeschwindigkeit (min)- Höchstgeschwindigkeit (max)
1 8-poliger DIP-Schalter:- Wahl der Geräteadresse
1 8-poliger DIP Schalter:- Wahl der Reglerkonfiguration-Wahl 0/10V-0/5V-Wahl V/I-Wahl der Betriebsfrequenz (50/60)- Wahl der Relation (LIN/QUAD)- Wahl bei Null-Reglersignal (MIN/CUTOFF)
Klemmen und SteckerSpannungsversorgung und analoge Ausgänge:Schraubklemmen für Kabelquerschnitte min. 2,5 mm2 max. 4 mm2 (6-9-12-20 A)- Schraubklemmen für Kabelquerschnitte min. 2,5 mm2 max 10 mm2 (40 A)Digitale Signale/Eingänge/Ausgänge:- Schraubklemmen für Kabelquerschnitte max. 2,5mm24-poliger Stecker JST für Verbindung ProgrammierstickKlemmenstecker für serielle Verbindung
Arbeitsbedingungen -20/+50 °C, <90 %rF ohne Betauung
Lagerungsbedingungen -20/+70 °C, <90 %rF ohne Betauung
Schutzart IPSS
Umweltbelastung 2
Schutzklasse gegen Stromschläge Klasse I
PTI der Isoliermaterialien 250V
Isolation gegen elektrische Beanspruchung Lang
Art der Schaltung 1Y
BrandschutzkategorieKategorie D (UL94 - V0)
Schutz gegen ÜberspannungKategorie II
Alterung60.000 Betriebsstunden
Anzahl der automatischen Schaltzyklen100.000
Softwareklasse und -strukturKlasse A
GehäuseMetallkühlkörper (Al) mit Kunststoffbehälter (110 °C Ball Pressure Test)
AbmessungenSiche Absatz 10.3
MontageBefestigung mit Front- oder Wandhalterungen mit 4 Schrauben ∅ 6 mm
SicherheitszertifikateEN 60730-1SicherheitFCR306****, FCR309,****, FCR312****,FCR320****,FCR340****
EMV-ZertifizierungenEN 55014-1Störaussendung für HaushalteFCR306****, FCR309,****, FCR312****
EN 55014-2Störfestigkeit für HaushalteFCR306****, FCR309,****, FCR312****
EN 61000-6-2Störfestigkeit für IndustriebereichFCR306****, FCR309,****, FCR312****,FCR320****,FCR340****
EN 61000-6-3Störaussendung für WohnbereichFCR306****, FCR309,****, FCR312****
EN 61000-6-4Störfestigung für WohnbereichFCR320****, FCR340****

Tab. 10.a

10.2 Verdrahtung

Carel FCR3 - Verdrahtung - 1

text_image ADDRESS ON DIP ALARM DL3 LINK DL2 ON DL1 KEY JP3 S1 1 23 4 5 67B MEM PWM 60 Hz QUAD COFF BAUD ON DIP S2 MAN 10 V 50 Hz LIN MIN TR3 DELAY TR2 MAXMIN TR1 Analog Input Digital Input Digital Output RS485 → RS485 (-) GND (-) GND J4 J5 J6 J1 J2 J3 J4 J5 RS485 → RS485 (-) GND (-) GND IGND IGND B G NDSW1 SW2+VdcNCCOMNO 0-10 V 0-5 V

Fig. 10.a

Carel FCR3 - Verdrahtung - 2

text_image 6,9,12,20 A L1 L2 L3 PE U V W U V W INPUT OUTPUT M 3 OUTPUT Alimentazione trifase Three-phase supply M 3

Fig. 10.b

Carel FCR3 - Verdrahtung - 3

text_image 40 A PE L1 L2 L3 U V W INPUT OUTPUT Alimentazione trifase Three-phase supply M 3

Fig. 10.c

L1,L2 L3Spannungsversorgungseingang 400 Vac -10...15% 50/60 Hz
U,Y,W Ausgang 400 Vac
SW1,SW2Konfigurierbarer digitaler EingangMotorschutz oder anderes - Eingänge in Reihe geschaltet
B, GND, +VDCAnaloger Eingang
NC,COM,NODigitaler Eingang mit potentialfreiem Kontakt SPDT
GND, (+), (-)Serielle RS485-Verbindung mit Modbus-Slave-Überwachungsgerät
KEYProgrammierstick

10.3 Abmessungen und Montage
Carel FCR3 - Verdrahtung - 4

text_image A B C D E F CAREL FCRB

Fig. 10.d

Modelle A B C D E F IP
FCR3064020 153 133 225 200 115 6 55
FCR3094040200180280255
FCR3124020 200 180 280 255 130 6 55
FCR3204020 198 174 280 255 158 6 55
FCR3404020 245 219 340 315 200 6 55

Tab. 10.b

Carel FCR3 - Verdrahtung - 5

text_image 150 mm 150 mm

Fig. 10.e

Modelle EINGANG AUSGANG SIGNAL
FCR3064020 PG 13,5PG 13,5PG 9 x 2
FCR3094040PG 16PG 16 x 2PG 9 x 3
FCR3124020PG 16PG 16PG 9 x 2
FCR3204020PG 16PG 16PG 9 x 2
FCR3404020PG 21PG 21PG 9 x 2

Tab. 10.c

10.4 Schaltpläne
FCR3 6A
Carel FCR3 - Verdrahtung - 6

text_image 154 41 22.5 29.5 22.5 38.5 14 62

Fig. 10.f

FCR3 9A
130
Carel FCR3 - Verdrahtung - 7

text_image 200 41 52 52 55 59,5 52 52 36,5 6 55 20 60

Fig. 10.g

FCR3 12A
Carel FCR3 - Verdrahtung - 8

text_image 200 49,5 48 48 15,5 39 22 64

Fig. 10.h

FCR3 20A
Carel FCR3 - Verdrahtung - 9

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Produktinformationen

Marke : Carel

Modell : FCR3

Kategorie : Industrieregler