Carel humiSonic direct - Luftbefeuchter

humiSonic direct - Luftbefeuchter Carel - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Carel humiSonic direct - page 41
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Produkttyp Adiabatischer Ultraschall-Luftbefeuchter für Umgebungsluft
Marke Carel
Modell humiSonic direct
Dampfproduktion 2 bis 8 kg/h je nach Modell (UU02 bis UU08)
Anzahl der piezoelektrischen Wandler 4, 8, 12 oder 16 (je nach Kapazität)
Abmessungen (H × T × B) Höhe: 317 mm, Tiefe: 274 mm, Breite: 483 bis 858 mm je nach Modell
Gewicht (leer) 9,5 bis 18,5 kg je nach Modell
Stromversorgung 230 V~ oder 110 V~, 50-60 Hz
Nennleistung 180 bis 690 W je nach Modell
Wasserversorgungsdruck 1 bis 6 bar (100 bis 600 kPa)
Wasserversorgungstemperatur 5 bis 40 °C
Erforderliche Wasserqualität Demineralisiertes Wasser (Leitfähigkeit ≤ 80 µS/cm)
Schutzart IP20
Montage Horizontal (auf Unterlage) oder wandmontiert
Regelungsarten EIN/AUS, proportional (0-10 V, 2-10 V, 0-20 mA, 4-20 mA), Feuchtesensor, Taupunkttemperatursensor, RS485 (Carel/Modbus)
Hauptfunktionen Ultraschallvernebelung, integrierte Belüftung, Selbsttest, automatische Reinigung, Wandlerschutz, Alarme
Regelmäßige Wartung Reinigung des Tanks und der Luftfilter, regelmäßiger Austausch der piezoelektrischen Wandler
Sicherheit Automatische Abschaltung bei Wassermangel, Leckageschutz, visuelle und akustische Alarme, elektrische Sicherheitshinweise
Ersatzteile Wandler, Füll-/Entleerventile, Niveausensor, Lüfter, Elektronikplatinen, Netzteil
Garantie Deckt keine Verschleißteile ab (Wandler usw.)
Zertifizierungen ISO 9001, CE-Kennzeichnung, gemäß europäischen Richtlinien

Häufig gestellte Fragen - humiSonic direct Carel

Welches Wasser soll mit dem humiSonic direct verwendet werden?
Verwenden Sie ausschließlich demineralisiertes Wasser mit einer Leitfähigkeit unter 80 µS/cm. Leitungswasser verschmutzt die Wandler und verringert die Leistung.
Wie installiere ich den Luftbefeuchter?
Stellen Sie das Gerät auf eine stabile, waagerechte Fläche oder befestigen Sie es mit der mitgelieferten Halterung an der Wand. Halten Sie die Mindestabstände ein: 500 mm oben, 200 mm hinten und 450 mm an den Seiten. Stellen Sie sicher, dass das Gerät waagerecht steht.
Wie reinige ich den Tank?
Schrauben Sie den Deckel ab, heben Sie ihn an, um zum Tank zu gelangen. Verwenden Sie eine weiche Bürste zur Reinigung. Keine ätzenden Mittel oder Lösungsmittel verwenden.
Was tun bei Alarm 'EF' oder 'FP'?
Der Alarm 'EF' zeigt Wassermangel nach mehreren Füllversuchen an. Überprüfen Sie die Wasserversorgung und den Filter. 'FP' signalisiert eine reduzierte Produktion: Kontrollieren Sie die Wandler, Lüfter und Ventile. Konsultieren Sie Kapitel 11 des Handbuchs.
Wie stelle ich den Feuchtesollwert ein?
Über das optionale Terminal (UUKDI00000): Drücken Sie ENTER 2 Sekunden lang, geben Sie das Passwort 77 ein, navigieren Sie zum Parameter SP und stellen Sie den gewünschten Wert ein (20 bis 80 %rF).
Kann der humiSonic an ein Netzwerk angeschlossen werden?
Ja, über die serielle Schnittstelle RS485 (Protokoll Carel/Modbus). Bis zu 3 Slave-Geräte können über tLan an eine Master-Einheit angeschlossen werden. Siehe Kapitel 15 für die Verkabelung.
Wie oft müssen die piezoelektrischen Wandler ausgetauscht werden?
Empfohlen alle 10.000 Betriebsstunden mit demineralisiertem Wasser. Ein Austausch ist erforderlich, wenn die Nebelproduktion nachlässt.
Wie aktiviere ich die manuelle Reinigung?
Drücken Sie gleichzeitig die Tasten UP und DOWN am Terminal. Das Display zeigt während des Reinigungszyklus 'Cln' an. Die automatische Reinigung ist standardmäßig alle 12 Stunden programmiert.
Kann der Luftbefeuchter im Freien montiert werden?
Nein, IP20 schützt nur gegen feste Körper >12 mm. Installieren Sie ihn in einer trockenen Innenumgebung, fern von Spritzwasser und Frost.
Was bedeutet das schnelle Blinken der blauen LED?
Ein schnelles Blinken (0,2 s EIN/AUS) zeigt einen Übergangszustand an: Selbsttest, Reinigung oder vorübergehende Pause. Die Vernebelung wird nach dieser Phase automatisch fortgesetzt.

Benutzerfragen zu humiSonic direct Carel

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BEDIENUNGSANLEITUNG humiSonic direct Carel

Direct-Version für die Raumbefeuchtung

Carel humiSonic direct - 1

GER Technisches Handbuch

Carel humiSonic direct - 2

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Carel humiSonic direct - 3
READ CAREFULLY IN THE TEXT!

Table des matières

1. INTRODUCTION 5

1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 5

1.2 Entsorgung: informationen für die Benutzer 5

2. SICHERHEITHINWEISE 6

2.3 Bedeutungsumfang 6

2.4 Verwendete Symbole 6

2.5 Bedienung des Gerätes 6

2.6 Betrieb des Geräts....6

2.7 Montage, Demontage, Wartung und Instandsetzung des

Gerätes 6

2.8 Elektrik 6

2.9 Entsorgung bei Demontage 6

3. EINFÜHRUNG UND MONTAGE 7

3.10 humiSonic (UUO*R) 7

3.11 Modellbezeichnung/ Codes....7

3.12 Abmessungen und Gewicht 7

3.13 Öffnung der Verpackung 7

3.14 Mitgeliefertes Zubehör 7

3.15 Montagevorbereitung 7

3.18 Funktionsübersicht....8

3.19 Funktionsprinzip 8

3.20 Struktur....9

4. WASSERANSCHLÜSSE 9

4.1 Hinweise 9

4.2 Wasseranschlüsse (nicht enthaltene Bauteile) 9

4.3 Montage auf horizontaler Halterung 10

4.6 Abschlämmwasser 11

5. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE 11

5.1 Stromkabelverlegung....11

5.2 Verdrahtungsstellen 11

5.3 Anschlüsse der Hauptplatine 12

5.4 Anschlüsse der Zusatzplatine 12

6. START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND GRUNDFUNKTIONEN 13

6.1 Start....13

6.5 Deaktivierung....13

6.6 Stundenzähler-Reset des Wassertanks 13

6.7 Automatische Spülung....13

6.8 Spülung bei Nutzungspause 13

7. LCD-BEDIENTEIL (OPTIONAL) 14

7.1 Remote-Display (UUKDI00000)....14

7.2 Bedeutung der Symbole 14

7.3 Tasten....14

7.4 Hauptanzeige 14

7.5 Anzeige der Software-Release 15

7.6 Parameterzugriff und -änderung 15

7.7 Parameter: Wiederherstellung der Werkseinstellungen....15

7.8 Stundenzähler-Reset über Display 15

8. FUNKTIONSPRINZIPIEN 15

8.1 Ultraschallbefeuchtung....15

8.2 Regelalgorithmen 15

8.3 Regelung der Befeuchtungsleistung (Dip-Schalter 8 auf Aus) ..16

8.4 Leistungsregelung in Serie (Dip-Schalter 8 auf Ein) .....16

8.5 Automatische Speisewasserkontrolle 16

8.6 Automatische Kontrolle der Befeuchtungsleistung .....16

8.7 Automatische Kontrolle auf undichtes Abschlämmventil und auf

Durchsatz des Zulaufventils 17

8.8 Automatischer Schutz der Piezoelemente....17

9. KONFIGURATIONSPARAMETER 18

9.1 Basisparameter....18

9.2 Service-Parameter....18

9.3 Serielle Parameter 21

9.4 Leseparameter 21

10. NETZWERKVERBINDUNG 22

10.1 Liste der Überwachungsvariablen 22

10.2 Feuchteregelung über Modbus 23

10.3 Aktivierung der Spülung über Netzwerk 23

11. ALARME 24

11.1 Problemlösung....25

12. WARTUNG UND ERSATZTEILE 26

12.1 Elektrische Bauteile 26

12.2 Mechanische Bauteile 26

12.3 Wartung 27

12.4 Ordentliche Wartung 27

12.5 Außerordentliche Wartung 27

12.6 Austausch der Bauteile 27

12.7 Reinigung des Tanks....29

13. SCHALTPLÄNE 30

13.1 Schaltplan....30

14. ALLGEMEINE DATEN UND MODELLE 31

14.1 Ultraschallbefeuchter-Modelle für Gebläsekonvektoren und

elektrische Daten 31

14.2 Technische Daten 31

14.3 Tabelle der Sicherungen 31

15.NETZWERKVERBINDUNG 32

15.1 Voreinstellungen....32

15.2 Steuerungslogik 32

15.3 Ansteuerung der Secondary-Geräte über das Main-Bedienteil 32

15.4 Alarme 32

15.5 Ansteuerung über das Überwachungsgerät (Carel/Modbus®).32

15.6 Secondary-Gerät mit Backup-Funktion des Main-Gerätes.....34

1. EINFÜHRUNG

CAREL-Befeuchter entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Ihre Betriebsanleitungen sind in den beiliegenden technischen Produktspezifikationen enthalten oder können - auch vor dem Kauf - von der Homepage www.carel.com heruntergeladen werden. Jedes Produkt von CAREL benötigt in Abhängigkeit seiner technischen Ausführung eine Prüf- und Konfigurations- bzw. Programmier-Phase, damit es an die Anwendung entsprechend adaptiert werden kann. Das Unterlassen der im Technischen Handbuch angegeben Prüf- oder Konfigurationsphase kann zu Funktionsstörungen der Endprodukte führen, für welche CAREL nicht verantwortlich gemacht werden kann. Der Kunde (Hersteller, Planer oder Installateur der Anlagenendausstattung) übernimmt jegliche Haftung und Risiken in Bezug auf die Produktkonfiguration zur Erzielung der bei der Installation und/oder spezifischen Endausstattung vorgesehenen Resultate. CAREL kann bei Bestehen spezifischer Vereinbarungen als Berater für eine korrekte Installation/Inbetriebnahme/Verwendung des Gerätes eingreifen, in keinem Fall jedoch für die Betriebstüchtigkeit des Befeuchters und der Anlage verantwortlich gemacht werden, falls die Hinweise oder Empfehlungen dieses Handbuches oder jeglicher weiteren technischen Dokumentation nicht eingehalten wurden. Insbesondere sind bei Verpflichtung zur Einhaltung der genannten Hinweise oder Empfehlungen für eine korrekte Verwendung des Produktes die folgenden Anweisungen zu beachten.

1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung

  • Dieses Produkt ist konform mit den europäischen Richtlinien und den anderen in der FU-Konformitätserklärung angegebenen Vorschriften. Es obliegt dem Kunden, sorgfältig jegliche Verwendungen des Produktes abzuwägen, die unter die Vorschriften über Sonderumgebungen und/oder Sonderprozesse fallen (z. B. Schwerindustrie, medizinisches Umfeld, Schiffsumgebung, Bahnumgebung, etc.), die nicht den von CAREL angegebenen Verwendungsbedingungen entsprechen.
  • Umgebungsbedingungen und Versorgungsspannung müssen den Angaben des Typenschildes entsprechen. Die maximale Einsatzhöhe beträgt 2000 m.
  • Das Produkt kann nur für die Funktionen verwendet werden, für die es entwickelt wurde. CAREL übernimmt keine Verantwortung für die missbräuchliche Verwendung des Produkts.
  • Es gilt die am Installationsort des Befeuchters herrschende Gesetzgebung.
  • Der Befeuchter muss außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren installiert werden - in jedem Fall muss verhindert werden, dass Kinder mit dem Gerät spielen.
  • Das Gerät darf nicht in der Nähe von Gegenständen installiert und verwendet werden, die im Kontakt mit Wasser (oder Kondensat) Schaden nehmen könnten. Der Bereich um den Befeuchter darf nicht feucht oder nass werden. Sollte sich am Boden oder auf den darunter befindlichen Gegenständen Kondensat bilden, muss der Befeuchter höher installiert werden (unter Einhaltung des Mindestabstandes von der Decke). Ist dies nicht möglich, muss die Befeuchterleistung herabgesetzt werden. Der Parameter der Höchstproduktion wird hierfür so eingestellt, dass der Pulsbetrieb erzielt wird. Es muss vermieden werden, dass saugfähige Materialien wie Teppiche, Vorhänge, Gardinen oder Tischdecken feucht werden. Achtung: Eine hohe Luftfeuchte fördert das Wachstum von biologischen Organismen in der Umgebung. CAREL übernimmt keinerlei Haftung für direkte oder indirekte Schäden infolge von eventuellen Wasseraustritten.
  • Es dürfen keine ätzenden chemischen Produkte oder aggressiven Lösungs- oder Reinigungsmittel für die Reinigung der internen und externen Bauteile des Befeuchters verwendet werden, außer bei entsprechenden, im Handbuch enthaltenen Anweisungen.
  • Die Installation, Verwendung und Wartung müssen von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden, das sich der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bewusst ist und die Arbeiten sachgemäß erledigen kann. Der Befeuchter muss vor seiner Lagerung entleert und gereinigt werden. Er muss auch gereinigt werden, bevor er wieder verwendet wird.
  • Für die Befeuchtungsleitung darf ausschließlich Wasser mit der in diesem Handbuch angegebenen Beschaffenheit verwendet werden.
  • Alle Arbeiten müssen nach den in diesem Handbuch spezifizierten und auf den Geräteetiketten angegebenen Anleitungen ausgeführt werden. Vom Hersteller nicht erlaubte Verwendungen/Änderungen gelten als missbräuchlich. CAREL übernimmt keinerlei Haftung für missbräuchliche bzw. nicht erlaubte Verwendungen/ Änderungen.

- Der Befeuchter darf auf keine andere Weise als im Handbuch beschrieben geöffnet werden.

CAREL-Produkte unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung, weshalb sich CAREL das Recht vorbehält, an jedem im vorliegenden Handbuch beschriebenen Bauteil ohne Vorankündigung Änderungen und Optimierungen durchzuführen. Die im Handbuch enthaltenen technischen Daten können ohne Vorankündigung Änderungen unterzogen werden. Die Produkthaftung CARELS für die eigenen Produkte ist von den allgemeinen CAREL-Vertragsbedingungen (siehe Internetseite www.carel.com) und/oder von spezifischen Vereinbarungen mit den Kunden geregelt. In Anwendung der geltenden Gesetzgebung haften CAREL, seine Mitarbeiter oder Niederlassungen/Tochtergesellschaften keinesfalls für eventuelle Gewinn- oder Verkaufsausfälle, Daten- und Informationsverluste, Warenkosten oder Ersatzdienstleistungen, Sach- oder Personenschäden, Betriebsunterbrechungen oder eventuelle, auf jegliche Art verursachte direkte, indirekte, unbeabsichtigte Schäden, Vermögensschäden, Versicherungsschäden, Strafschäden, Sonder- oder Folgeschäden, sei es vertragliche, nicht vertragliche Schäden oder solche, die auf Fahrlässigkeit oder eine andere Haftung infolge der Installation und Verwendung des Produktes zurückzuführen sind, auch wenn CAREL oder seine Niederlassungen/ Tochtergesellschaften von der möglichen Beschädigung benachrichtigt wurden.

1.2 Entsorgung: informationen für die Benutzer

Bitte lesen und aufbewahren.

Der Befeuchter besteht aus Metall- und Kunststoffteilen. Unter Bezugnahme auf die Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rats vom 4. Juli 2012 und auf die einschlägigen nationalen Durchführungsvorschriften teilen wir Ihnen Folgendes mit:

  1. Die Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) dürfen nicht als Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen getrennt gesammelt werden, damit sie wie gesetzlich vorgeschrieben recycelt, behandelt oder entsorgt werden können.
  2. Der Benutzer ist verpflichtet, das Elektro- und Elektronikgerät (EEE) am Ende seiner Lebensdauer zusammen mit den wesentlichen Bauteilen an die von den örtlichen Behörden benannten WEEE-Sammelstellen abzugeben. Die Richtlinie sieht auch die Möglichkeit vor, das Gerät am Ende seiner Lebensdauer dem Vertreiber oder Einzelhändler zurückzugeben, wenn ein gleichwertiges Neugerät (1:1-Gleichwertigkeit oder 1:0-Gleichwertigkeit, sofern keine der äußeren Abmessungen 25 cm übersteigt) gekauft wird.
  3. Dieses Gerät kann gefährliche Stoffe enthalten: Eine unsachgemäße Verwendung oder Entsorgung kann negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt haben.
  4. Das Symbol (durchgestrichener Behälter auf Rädern – Ab. 1) auf dem Produkt oder der Verpackung zeigt an, dass das Gerät am Ende seiner Lebensdauer getrennt gesammelt werden muss.
  5. Wenn das Elektro- und Elektronikgerät eine Batterie (Ab. 2) enthält, muss diese vor der Entsorgung gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung entfernt werden. Gebrauchte Batterien müssen gemäß den örtlichen Vorschriften zu den entsprechenden separaten Sammelstellen gebracht werden.
  6. Im Falle einer illegalen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sehen die geltenden lokalen Abfallvorschriften Sanktionen vor.

Carel humiSonic direct - Bitte lesen und aufbewahren. - 1
Fig.1 Fig.2

Garantie: Der Garantieanspruch erstreckt sich nicht auf Verschleißteile.

Bauartzulassung: Die Qualität und Sicherheit der CAREL-Produkte werden durch das ISO 9001-Zertifikat sowie und das CE-Zeichen

garantiert ©. UND W

2. SICHERHEITHINWEISE

Die Sicherheitshinweise sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie dienen dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung.

2.1 Bedeutungsumfang

Die Unfallverhütungsvorschrift „DGUV Vorschrift 3“ ist zu beachten. Für den Betrieb dieses Gerätes gelten darüber hinausgehende nationale Vorschriften uneingeschränkt. So können Sie sich und andere vor Schaden bewahren.

2.2 Verwendete Symbole

Zur Gefahrenkennzeichnung werden Symbole verwendet, die den Signalwörtern nach EN 82079-1 (wie auch ANSI Z535.6) entsprechen:

Carel humiSonic direct - Verwendete Symbole - 1

GEFAHR Für eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren verletzungen oder zum Tod führt.

Carel humiSonic direct - Verwendete Symbole - 2

WARNUNG Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die weren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann.

Carel humiSonic direct - Verwendete Symbole - 3

VORSICHT Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu den Körperverletzungen führen könnte.

HINWEIS: Für eine möglicherweise schädliche Situation, bei der das Produkt oder eine Sache in seiner Umgebung beschädigt werden könnte.

2.3 Bedienung des Gerätes

Jede Arbeitsweise ist zu unterlassen, die die Sicherheit des Gerätes beeinträchtigt. Alle Sicherheits- und Warnhinweise, die sich am Gerät befinden, sind zu beachten.

Bei Funktionsstörungen und Störungen in der elektrischen Energieversorgung das Gerät sofort abschalten und gegen Einschalten sichern. Störungen umgehend beseitigen.

Carel humiSonic direct - Bedienung des Gerätes - 1

WARNUNG Eingeschränkter Benutzerkreis

Gemäß IEC 60335-1 gilt: Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.

2.4 Betrieb des Geräts

Carel humiSonic direct - Betrieb des Geräts - 1

WARNUNG Verbrühungsgefahr!

Der Befeuchter enthält heiße Bauteile. Mit isothermen Tauchelektroden-Befeuchtern, Befeuchtern mit Heizelementen oder Gasdampfbefeuchtern, im Fall undichter oder defekter Komponenten, tritt Dampf von 100 °C/212 °F aus. Gerät sofort ausschalten.

Der Dampfbetrieb darf nur bei geschlossener Gerätehaube erfolgen.

HINWEIS Gefahr der Beschädigung des Geräts!

Mögliche Gerätebeschädigung bei wiederholtem Einschalten ohne Störungsbeseitigung. Störungen umgehend beseitigen.

Das Gerät darf nicht mit einer Gleichspannungsversorgung betrieben werden.

Alle Schutz- und Warneinrichtungen regelmäßig auf einwandfreie Funktion prüfen. Sicherheitseinrichtungen nicht demontieren oder außer Betrieb setzen.

HINWEIS Wasseraustritte durch defekte Anschlüsse oder Funktionsstörungen möglich.

Im Befeuchter wird ständig und automatisch Wasser eingespeist und abgeschlämmt. Anschlüsse und wasserführende Bauteile müssen regelmäßig auf einwandfreie Funktion überprüft werden.

2.5 Montage, Demontage, Wartung und Instandsetzung des Gerätes

HINWEIS

Der Befeuchter ist IP20-geschützt. Achten Sie darauf, dass die Geräte am Montageort keinem Tropfwasser ausgesetzt sind.

Bei Installation eines Befeuchters in einem Raum ohne Wasserablauf sind Sicherheitsmaßnahmen im Raum vorzusehen, die im Fall einer Leckage die Wasserzufuhr zum Befeuchter sicher schließen.

  • Stets ausschließlich Originalersatzteile verwenden.
  • Nach Instandsetzungsarbeiten die Betriebssicherheit des Gerätes durch sachkundiges Personal sicherstellen lassen.
  • Der An- oder Einbau zusätzlicher Einrichtungen ist nur nach schriftlicher Genehmigung durch den Hersteller zulässig.

Carel humiSonic direct - HINWEIS - 1

WARNUNG

Befeuchter nicht oberhalb von elektrischen Anlagen, wie Sicherungskästen, elektrischen Geräten usw. montieren. Im Fall einer Leckage kann es durch auslaufendes Wasser zu Schäden an den darunterliegenden elektrischen Anlagen kommen.

2.6 Elektrik

Carel humiSonic direct - Elektrik - 1

WARNUNG Stromschlaggefahr!

Gefährliche elektrische Spannung.

Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von ausgewiesenem Fachpersonal (Elektriker oder Fachkraft mit gleichwertiger Ausbildung) durchführen lassen.

Bei Wartungs- oder Installationsarbeiten muss das Gerät spannungsfrei geschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.

Der Befeuchter darf nur bei geschlossener Gerätehaube in Betrieb gesetzt. Undichtigkeiten können Leckströme hervorrufen. Sicherheitsvorschriften über das Arbeiten mit unter Spannung stehenden Teilen beachten.

Nach entsprechender Elektro-Montage oder Instandsetzung alle eingesetzten Schutzmaßnahmen testen (z.B. Erdungswiderstand).

HINWEIS

Nur Originalsicherungen mit der vorgeschriebenen Stromstärke verwenden. Elektrische Ausrüstung des Gerätes regelmäßig prüfen. Mängel, wie z.B. lose Verbindungen, angeschmorte Kabel oderschadhafte elektrische Isolierung, sofort beseitigen.

Die Verantwortung für eine eigensichere Installation des Befeuchters obliegt dem installierenden Fachbetrieb.

2.7 Entsorgung bei Demontage

HINWEIS Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass die Bauteile des Gerätes gesetzeskonform entsorgt werden. Siehe 1.2.

3. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG

3.1 humiSonic (UU0\*R)

humiSonic ist die CAREL-Geräteserie der adiabatischen Ultraschallbefeuchterzurdirekten Raumluftbefeuchtung mit eingebauten Ventilatoren für eine gleichmäßige Verteilung des Wassernebels. Die Ultraschallbefeuchter eignen sich für zahlreiche Anwendungen wie die Befeuchtung von Produktionsstätten, EDV-Umgebungen, Lagerhäusern, Druckereien, Museen, Restaurationslabors, Theatern und überall dort, wo eine optimierte Raumfeuchte ausschlaggebend für die Komfortbedingungen von Gegenständen und Personen ist.

3.2 Modellbezeichnung/ Codes

Code Beschreibung

UUO(X)R(*)0001 Ohne Zusatzplatine und ohne Feuchte-/Temperaturfühler UUO(X)R(*)AS01 Mit Zusatzplatine und mit Feuchte-/Temperaturfühler

Tab. 3.a

(X) = 2 → 2 kg/h (4.4 lbs/h), 4 → 4 kg/h (8.8 lbs/h), 6 → 6 kg/h (13.2 lbs/h),

8→8 kg/h (17.6 lbs/h)

(*) = D → Versorgung 230 Vac, 1 → Versorgung 110 Vac

3.3 Abmessungen und Gewichte

Carel humiSonic direct - Abmessungen und Gewichte - 1

text_image 317 274 A

Fig. 3.a

Modelle UU02UU04 UU06 UU08

Befeuchtungsleistung kg/h (lbs/h)2 (4.4)4 (8.8)6 (13.2)8 (17.6)
Höhe mm (in)317 (12.5)
Tiefe mm (in)274 (10.8)
Breite A mm (in)483 (19)608 (24)733 (28.9)858 (33.8)
Gewicht kg (lb)
Verpackt11 (24.2)14 (30.9)17 (37.5)21 (46.3)
Leer9,5 (20.9)12,5 (27.6)15,5 (34.2)18,5 (40.8)
Installiert*10,3 (22.7)14,1 (31.1)17,9 (39.5)21,7 (47.8)

* Bei Betrieb mit Wasser gefüllt.

3.4 Öffnung der Verpackung

HINWEIS Das Herunterfallen oder eine Erschütterung des Befeuchters können die internen Bauteile sowie die Verkleidung irreparabel beschädigen.

□ Den Ultraschallbefeuchter beim Empfang auf seine Unversehrtheit überprüfen und dem Transporteur eventuelle Schäden, die auf einen unvorsichtigen oder ungeeigneten Transport zurückzuführen sind, unmittelbar schriftlich mitteilen.
□ Den Befeuchter vor dem Auspacken an den Installationsort bringen und ihn dabei nur von unten anheben.
□ Den Karton öffnen, die stoßfesten Zwischenlagen und anschließend das Gerät entnehmen.
□ Das Gerät muss vor der Installation immer in einem trockenen Raum gelagert werden.

3.5 Mitgeliefertes Zubehör

Die Lieferung muss auf folgende Bauteile kontrolliert werden:

  1. Befestigungsvorrichtung für die Wandmontage;
  2. Schraubensatz mit Dübeln
  3. 1 Kabelverschraubung
  4. 4 Füße
  5. technisches Handbuch.

3.6 Montagevorbereitung

  • Das Gerät ist für die Montage auf horizontaler Halterung oder für die Wandmontage ausgelegt. Die Wand muss das Gewicht des Befeuchters bei Betrieb aushalten (siehe Absatz "Wandmontage");
  • Den Ultraschallbefeuchter an einem sicheren, nicht zugänglichen Ort und weit entfernt von Luftströmen installieren.
  • Den Befeuchter horizontal ansetzen (eine Wasserwaage verwenden!). Dabei den erforderlichen Mindestabstand für die Luftzufuhr und für die Ausführung von Wartungsarbeiten einhalten (siehe Fig. 1.b).

Carel humiSonic direct - Montagevorbereitung - 1

text_image ≥ 450 (17.7") ≥ 200...300 (19.7") ≥ 500 (19.7") ≥ 500 (19.7") <0,5°

Fig. 3.b

HINWEIS: Der hintere Mindestabstand sollte bei der Montage auf horizontaler Halterung eingehalten werden.

HINWEIS: Bei der Montage auf horizontaler Halterung/ Wandmontage:

  1. saugt der Ultraschallbefeuchter die Luft durch die Schlitze der hinteren/unteren Abdeckplatte;
  2. müssen die Füße/Abstandshalter von unten/hinten montiert werden;
  3. führen die Zulauf-Abschlämmleitungen hinten/unten hinaus;
  4. muss die Kabelverschraubung der Netzkabel hinten/unten montiert werden;
  5. bei Montage auf einer horizontalen Halterung muss die Befestigungsschiene auf der Rückseite abgenommen werden.

MONTAGE AUF HORIZONTALER HALTERUNG

Carel humiSonic direct - MONTAGE AUF HORIZONTALER HALTERUNG - 1

text_image AIR 1 2 3 4

Fig. 3.c

WANDMONTAGE
Carel humiSonic direct - MONTAGE AUF HORIZONTALER HALTERUNG - 2

text_image 2 1 AIR 3 2 1 AIR 4

Fig. 3.d

3.7 Wandmontage

HINWEIS: Das Gerät nur an Steinwänden montieren.

Den Ultraschallbefeuchter mit dem Schraubensatz und der bereits am Befeuchter angeschraubten Wandhalterung an der Wand montieren (für die Abmessungen und Gewichte siehe den vorhergehenden Absatz).

Befestigungsanleitung:

  • Die Wandhalterung an der Wand fixieren. Ihre horizontale Position mit einer Wasserwaage überprüfen. Die Wandhalterung dient auch als Schablone für die Bohrlöcher. Wird der Befeuchter an einer Steinwand montiert, können die mitgelieferten Plastikdübel (∅ 8 mm, ∅ 0.31 in) und Schrauben (∅ 5 mm x L= 50 mm, ∅ 0.19 in x L= 1.97 in) verwendet werden.
  • Eine Zange verwenden, um die Ausbrüche der Aufhängung zu entfernen, und diese entgraten.

Carel humiSonic direct - Befestigungsanleitung: - 1

VORSICHT: Verletzungsgefahr. Hierbei die persönliche

Schutzausrüstung tragen.

Carel humiSonic direct - Befestigungsanleitung: - 2

- Den Befeuchter an die Befestigungsvorrichtung hängen.

Carel humiSonic direct - Befestigungsanleitung: - 3

- Mit den hinteren Distanzhaltern und anhand einer Wasserwaage die Neigung des Befeuchters parallel zum Boden regulieren.

Carel humiSonic direct - Befestigungsanleitung: - 4

text_image > 0.45 m (1.47 ft) > 3.5 m (11.48 ft) > 2 m (6.56 ft)

Fig. 3.g

3.8 Typenschild

Die Befeuchter können anhand des Verpackungsetiketts und des Produktdatenschildes an der Außenseite identifiziert werden.

Carel humiSonic direct - Typenschild - 1

text_image Date 06-Apr-2021 S.N. A0002066 Rev. 2.0 Code UU02RD0001

Fig. 3.h

HINWEIS: Abgeänderte, entfernte, fehlende Datenschilder oder alles, was eine nicht sichere Identifizierung des Produktes erlaubt, erschweren jegliche Art von Installations- und Wartungsarbeiten.

3.9 Funktionsübersicht

Carel humiSonic direct - Funktionsübersicht - 1

1 Luftfilter 9 Schwimmer-Füllstandsensor
2 Hintere Ventilatoren 10 Tank
3 Wassernebel 11 Treiber
4 Verteiler 12 Piezoelement
5 Vernebelungskammer 13 Netzteil
6 Zulaufventil 14 Vordere Ventilatoren
7 Überlaufleitung 15 Luftbürste
8 Abschlämmventil

3.10 Funktionsprinzip

Die humiSonic-Befeuchter basieren auf dem Prinzip der Verneblung von demineralisiertem Wasser mit Ultraschalltechnik. Das Funktionsprinzip kann wie folgt zusammengefasst werden:

• Die Wassereinspeisung erfolgt über ein Zulaufventil bis zum Erreichen des vom Schwimmer angezeigten Wasserstandes.
- Ist ein Selbsttest vorgesehen (Standardeinstellung), öffnet sich das Abschämmventil, und der Tank wird geleert (diese Funktion dient der Reinigung des Tanks von Schmutz und Rückständen).
- Es erfolgt eine neue Wassereinspeisung bis zum angezeigten Stand.
- Beginn der Ultraschallbefeuchtung (die im Befeuchter installierten Ventilatoren verteilen den Wassernebel in der Umgebung).
- Wasser wird nachgefüllt, sobald der Schwimmer einen Wasserstand unterhalb des empfohlenen Richtwertes erfasst.

Die Ultraschallbefeuchtung wird durch eine Eingangsspannung erzeugt, die in einem schwingenden Schaltkreis in ein Hochfrequenzsignal von 1,7 MHz umgewandelt wird. Das Signal wird an ein Piezoelement übertragen, dessen oberer Teil im Kontakt mit dem Wasser ist. Das Wasser vibriert auf Hochfrequenzschwingungen. Die Oberfläche des Piezoelements vibriert bei höchster Geschwindigkeit (1,7 Millionen Mal pro Sekunde).

Das Wasser kann aufgrund seiner Trägheit nicht den Vibrationsbewegungen folgen, sondern steigt nur an und bildet eine Wassersäule oberhalb der Piezoelemente. In der negativen Phase der Schwingung erzeugt sich ein schlagartiger Depressionseffekt mit einem Hohlraum, der nicht vom Wasser gefüllt wird, weil dieses den zu schnellen Bewegungen des Piezoelements nicht folgen kann.

Infolge des Hohlraums entwickeln sich Dampfblasen, die während der positiven Phase nach oben gedrückt werden und in der Nähe der Oberfläche in feinen Nebel zerplatzen. Aufgrund der Schallwellen bilden sich direkt unter der Wasseroberfläche kleine Wassertropfen, die in feinen Nebel zerstäubt werden. Dieser Wassernebel wird vom Luftstrom unmittelbar absorbiert.

Carel humiSonic direct - Funktionsprinzip - 1

Die Abbildung zeigt den Aufbau des Ultraschallbefeuchters nach Abnahme der Seitenteile und der oberen Abdeckplatte (Kap. "Wartung und Ersatzteile").

Carel humiSonic direct - Funktionsprinzip - 2

FVorderseite10Netzteil (48 V)
BRückseite11Vorderer Ventilator
1Hinterer Verteiler12Hinterer Ventilator
2Vorderer Verteiler13Klemmieiste
3ZulaufventilAErdungsklemme (PE)
4AbschlämmventilBSpannungsversorgungsklemmen(L, N) mit Sicherungshaltern
5PiezoelementCAlarmrelaisklemmen
6TreiberDNetzeilklemme (48 V) mitSicherungshalter
7EIN/AUS-SchalterFNetzfilter
8Elektronische Steuerplatine14Temperatur- und Feuchtefühler (wo vorgesehen)
9Transformator (24 V)

4. WASSERANSCHLÜSSE

Carel humiSonic direct - WASSERANSCHLÜSSE - 1

WARNUNG: Der Ultraschallbefeuchter muss vor der Ausführung fasseranschlüsse vom Stromnetz abgetrennt werden.

Carel humiSonic direct - WASSERANSCHLÜSSE - 2

Wichtiger Hinweis: Für den australischen Markt und zur Erfüllung der Watermark-Anforderungen muss ein von Watermark genehmigtes Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zum Befeuchter installiert werden, wenn dieser an das Trinkwassernetz angeschlossen ist. Soll der Befeuchter dagegen mit aufbereitetem Wasser aus einer an das Trinkwassernetz angeschlossenen Umkehrsmoseanlage von Carel versorgt werden, muss das Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zur Umkehrsmoseanlage installiert werden.

4.1 Hinweise

  1. Nur demineralisiertes Wasser verwenden. Für jeden Befeuchter ein Absperrventil installieren. Zulässiger Wasserdruck: von 1 bis 6 bar (von 100 kPa bis 600 kPa) (von 14,5 zu 87 psi).
  2. Die Leitungen und die Anschlüsse zwischen den Leitungen, die mit dem demineralisiertem Wasser und mit dem Befeuchter in Kontakt sind, müssen aus hitzebeständigen und für diesen Zweck geeigneten Baustoffen bestehen (z. B. aus PE oder aus rostfreiem Stahl): Nenndruck ≥ 6 bar (600 kPa) (87 psi), Betriebstemperatur zumindest 1...40°C (33.8...104°F).
  3. Die Wasserleitungen dürfen nicht mit Staubteilchen oder anderen Substanzen verschmutzt sein. Die Wasserleitungen müssen vor ihrem Anschluss an den Befeuchter sorgfältig gereinigt werden.
  4. Alle humiSonic-Ultraschallbefeuchter werden mit Schnellverbindung für den Anschluss an die Zulaufleitung geliefert φe/φi = 8/6 mm (OD 5/16", ID 15/64").

4.2 Wasseranschlüsse (nicht enthal. Bauteile)

  • Der Anlage ein Handabsperrventil (für die Unterbrechung der Speisewasserversorgung) vorschalten. Das Ventil muss für die Verwendung von demineralisiertem Wasser geeignet sein.
  • Dem Handabsperventil einen mechanischen Filter (10 µm) nachschalten, um eventuelle Festrückstände zurückzuhalten. Der Filter muss mit Abspervorrichtungen ausgestattet sein, um Reinigungsarbeiten zu ermöglichen.

HINWEIS:

  • Nach der Installation muss die Speisewasserleitung für ca. 30 Minuten gereinigt werden: Das Wasser ist direkt in den Abfluss zu leiten, ohne es in den Befeuchter einzuspeisen. Nach der Installation des Ventils Wasser durchließen lassen, um eventuelle Arbeitsrückstände und Öl zu beseitigen, und um zu vermeiden, dass diese in den Befeuchter gelangen können.
  • Die Abschlämmleitung muss einem Innendurchmesservon mindestens 6mm (15/64") entsprechen. Sie darf keine Biegungen aufweisen, die den Wasserdurchfluss behindern. Die Abschlämmleitung muss den nationalen und örtlichen Gesetzesbestimmungen entsprechen und muss einen Trichter für die Unterbrechung der Abschlämmleitung sowie einen Siphon für die Vermeidung von Geruchsentwicklung umfassen. Die Abschlussleitung muss nach unten geneigt sein, um den Ablauf zu erleichtern.
    • Die Wassernebelauslässe oder die Saugluftklappen dürfen nicht verstopft sein.
  • Bei Frostgefahr müssen die Speisewasserleitungen isoliert oder mit Heizkabeln an den Rohren geschützt werden.

Carel humiSonic direct - HINWEIS: - 1

HINWEIS: Das Abschlämmwasser muss frei abfließen können.

4.3 Montage auf horizontaler Halterung

Bei der Montage des Ultraschallbefeuchters auf horizontaler Halterung:

  1. die Zulauf-/Abschlämmleitungen aus der hinteren Abdeckplatte hinausführen;
  2. die Netzkabelverschraubung in der hinteren Abdeckplatte installieren.

Montage der Zulauf-/Abschlämmleitungen:

Carel humiSonic direct - Montage auf horizontaler Halterung - 1

text_image A B Fill Drain

Fig. 4.b

A. Die Schraube lockern, um das rechte Seitenteil abzunehmen.
B. Die vorgestanzten Teile ausschneiden, um die Öffnungen für die Einführung der Zulauf- und Abschlämmleitungen zu schaffen.

Carel humiSonic direct - Montage auf horizontaler Halterung - 2

WARNUNG: Schnittgefahr. Die Öffnungen sind scharfkantig. bei die persönliche Schutzausrüstung tragen.

Carel humiSonic direct - Montage auf horizontaler Halterung - 3

HINWEIS: Außendurchmesser: = 8 mm (5/16"), Innendurchmesser: = 6 mm (15/64").

C. Die Leitungen in die Schnellverbindungsstücke für den Anschluss der Zulauf- und Abschlämmventile einsetzen.

  1. Auf den Haltering des Schnellverbindungsstücks drücken.

  2. Die Leitung herausziehen.

4.4 Wandmontage

Wird der Ultraschallbefeuchter der Wand installiert, sind die Seitenteile wie im vorhergehenden Absatz abzunehmen. Anschließend:

  1. die Zulauf-/Abschlämmleitungen durch die hintere Abdeckplatte hinausführen;

  2. die Netzkabelverschraubung in der unteren Abdeckplatte installieren.

Carel humiSonic direct - Wandmontage - 1

humiSonic muss für einen korrekten Betrieb mit demineralisiertem Wasser gespeist werden. Die chemische und physikalische Beschaffenheit des demineralisierten Wassers ist in der Tabelle angegeben. Zur Gewährleistung dieser Wasserqualitätswerte wird allgemein ein Umkehrosmose-System verwendet.

SPEISEWASSER

Wasseranschlußrohr Außendurchmesser∅ 8 mm (OD 5/16")
Temperaturgrenzwerte °C (°F) 1...40 (33.8...104)
Wasserdruckgrenzwerte bar (psi) 1...6 (100..600 kPa) (14.5...87)
Spezifische Leitfähigkeit bei 20 °C 3...80 μS/cm
Gesamthärte 0...25 mg/l CaCO3
Temporäre Härte 0...15 mg/l CaCO3
Gelöste Feststoffe insgesamt (cR) Abhängig von der spezif. Leitfähigkeit (1)
Fester Rückstand bei 180 °C Abhängig von der spezif. Leitfähigkeit (1)
Eisen + Mangan 0 mg/l Fe+Mn
Chloride 0...10 ppm Cl
Siliciumbioxid 0...1 mg/l SiO2
Chlor-lone0 mg/l Cl
Calciumsulfatmg/l CaSO4
Ist-Durchfluss Zulaufventils l/min (gpm)0.6 (0.16)

Tab. 4.d
(1) = allgemein C_R=0,65_R,20 °C; R_180=0,93_R,20

Die Umkehrosmoseanlage sollte auf Basis der Stundenleistung und nicht auf Basis der Maximalbedarfes ausgelegt werden, um sie nicht zu überdimensionieren. Empfehlenswert ist die Installation eines Ausdehnungsgefäßes zwischen dem Wasseraufbereitungssystem und humiSonic. Der Wasserverbrauch ist diskontinuierlich und besteht aus den folgenden Phasen:

- Einspeisung (Zulaufventil offen);

• Befeuchtungsleistung (Zulaufventil geschlossen);

- Spülungen (Zulaufventil offen).

In der nachstehenden Tabelle werden die Mindestgrößen für die Kombination mit einem allgemeinen Umkehrosmose-System empfohlen.

Mod.Wassertank I (gal)Gesamtvolumen I (gal) des Ausdehnungsgefäbes (Vorfüll. 1,5 bar/22 psi)Umkehrosmose-System I/h (gph)
UU022,8 (0.62)11,2 (2.46)4,8 (1.27)
UU043,6 (0.79)14,4 (3.17)7,6 (2.01)
UU064,4 (0.97)17,6 (3.87)10,4 (2.75)
UU085,2 (1.14)20,8 (4.56)13,2 (3.49)

Tab. 4.e

Sollte kein Wassertank vorhanden sein, muss das Umkehrosmose-System einen Durchfluss gleich dem Ist-Durchfluss des Zulaufventils (0.6 l/min - 0.16 gpm) gewährleisten.

Kombinierter Betrieb von humiSonic mit WTS Compact von Carel

Das Carel-Produktangebot umfasst auch Umkehrosmoseanlagen ("WTS Compact") für die Aufbereitung des Speisewassers gemäß der in der Speisewassertabelle angegebenen Beschaffenheit und zur Optimierung der Kombination und des Betriebs mit humiSonic (siehe Handbücher +0300017FD und +0300019DF).

Alle WTS Compact (Code ROC%) sind mit einem Ausdehnungsgemäß für die Druckhaltung im nachgeschalteten Kreislauf ausgestattet. Das System arbeitet mit Druckschaltern im Auslasskreislauf. Als Grundregel für die Kombination gilt, dass der Wassertank ausreichend Wasser für die anfängliche Einspeisephase und eventuell die Spülphase enthalten muss. Die Umkehrsmoseanlage WTS muss dagegen imstande sein, die stündliche Befeuchtungsleistung von humiSonic zu decken und den Wassertank in der schnellstmöglichen Zeit zu füllen. In der nachstehenden Tabelle werden der Wasserverbrauch und die Kombinationen für alle Ultraschallbefeuchter-Größen angeführt.

Mod.Befeuchtungs-leist. l/h (gph)Tankkapazität l (gal)Spülung (*) l/h (gph)Code WTS (Nicht-USA-Märkte)
UU022 (0.53)0,8 (0.18)2,8 (0.74)ROC025500N
UU044 (1.06)1,6 (0.35)3,6 (0.95)ROC025500N
UU066 (1.59)2,4 (0.53)4,4 (1.16)ROC025500N
UU088 (2.11)3,2 (0.70)5,2 (1.37)ROC025500N

Tab. 4.f

(*) Der bei der Spülung anfallende Wasserverbrauch ist an den Defaulteinstellungen bemessen (1 Spülung alle 12 h von 1 Minute Dauer; sie endet mit Einspeisung und vollständiger Abschlämmung des Tankwassers). Der Verbrauch hängt von der Leistung des Zulaufventils ab (entspricht 0.6 Liter/Minute - 0.16 gpm). Die Parameter der Dauer und Häufigkeit der Spülung können vom Benutzer eingestellt werden. Sie beeinflussen die Dimensionierung des WTS-Systems.

Die period. Spülungen werden auch empfohlen, um das WTS-System, das den Befeuchter mit Speisewasser versorgt, in einem guten Zustand zu erhalten. Das Wasser im Umkehrsmose-System muss periodisch bewegt werden, um eine übermäßige Mineralsalzablagerung auf den Membranen zu vermeiden.

GEFAHR:

  • Dem Wasser dürfen keine Desinfektionsmittel oder korrosionsverhütenden Verbindungen beigefügt werden (Reizstoffe).
  • Von der Verwendung von Brunnenwasser, Wasser für Industriegebrauch, Wasser aus Kühlkreisläufen oder allgemein von chemisch oder bakteriologisch verschmutztem Wasser wird dringend abgeraten. Durch das kontaminierte Wasser können Bakterien und Viren in die Atemluft gelangen und zu schweren Krankheiten führen.

4.6 Abschlämmwasser

Das Abschlämmwasser ist ungiftig und kann deshalb in das normale Abwassernetz geleitet werden, wie von der EWG-Richtlinie 91/271/EWG über die Aufbereitung der städtischen Abwässer vorgesehen.

ABSCHLÄMMWASSER

SchnellverbindungAußendurchmesser: ∅ 8 mm (0,32")
Typische Temperatur °C (°F)1...40 (33.8...104)

5. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE

5.1 Stromkabelverlegung

Carel humiSonic direct - Stromkabelverlegung - 1

  1. Die Schraube (A) lockern und das Seitenteil (B) abnehmen.
  2. Für die Montage des Befeuchters an der Wand/auf horizontaler Halterung den Blechverschluss in der unteren/hinteren Abdeckplatte (C) mit einer Zange entfernen.
  3. Die Kabelverschraubung (D) montieren.

5.2 Verdrahtungsstellen

Carel humiSonic direct - Verdrahtungsstellen - 1

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung der elektrischen

Anschlüsse muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.

HINWEIS:

• Die Versorgungsspannung muss den Produktetikettdaten des Ultraschallbefeuchters entsprechen.
- Das Gerät darf nicht mit Spannung versorgt werden, wenn es geneigt ist oder auf dem Kopf steht: Die Piezoelemente könnten dabei beschädigt werden.

Das Stromkabel durch die Kabelverschraubung führen und an die Klemmleiste anschließen.

Carel humiSonic direct - HINWEIS: - 1

HINWEIS: Zur Vermeidung von unerwünschten Interferenzen müssen die Netzkabel von den Fühlersignalkabeln getrennt gehalten werden.

Die elektronische Steuerplatine von humiSonic besteht aus zwei Platinen: aus der Hauptplatine (1), die horizontal installiert ist, und einer Zusatzplatine (2), die vertikal positioniert ist.

Carel humiSonic direct - HINWEIS: - 2

text_image J8 M9 M10 J17 Board 2 M15 M11M14 Board 1 Bottom

Fig. 5.c

HAUPTPLATINE
Carel humiSonic direct - HINWEIS: - 3

AEingang für Stromversorgung der Platine über Transformer (24V)
BPiezoelementbefchl
CSpannungsversorgung der Ventile (links Abschlämmventil/rechts Zulaufventil)
DDIP-Schalter für die Konfiguration
EVORBEHALTEN
FSpannungsversorgung für Leds des EIN/AUS-Schalters
GAnschluss des Temperatur- und Feuchtefühlers (seriell digital Typ IIC, Code: HYHU000000), integriert in Produktcodes UU**R*AS*1.
M14Fern-EIN/AUS (M14.1-M14.2)
M11Serielle RS4845-Schnittstelle (M11)
M15Spannungsversorgung der vorderen Ventilatoren
NAnschluss der Zusatzplatine

ZUSATZPLATINE

Carel humiSonic direct - HINWEIS: - 4

text_image J8 M9 M10 J17 tLan Tx/Rx GND COMMON NO

Fig. 5.e

J8tLan-Bedienteilverbindung (optional)
M9Serieller AUX-tLAN-Stecker
M10M10.1 - + proportionales Steuersignal/Fühler/Feuchtcregler
M10.2 - GND Bezugspotenzial für Signal
M10.3 - +21 Voc für die Spannungsversorgung der aktiven Fühler
M10.4 - Alarmrelais - NC
M10.5 - Alarmrelais - NO
J17Vorbehalten

Tab. 5.a

DIP-Schalter-Konfiguration: Die Konfiguration muss vor der Inbetriebsetzung des Befeuchters ausgeführt werden (Defaultposition, dargestellt in Fig. 3.f).

Carel humiSonic direct - HINWEIS: - 5
Fig. 5.f

1.Kommunikation5-6Feuchtesollwert
OFF - Serielle 485-Carel/Modbus-VerbindungOFF/OFF 50 %rlI
ON - tLan-VerbindungOFF/ON 30 %rlI
2-3tLAN-Adresse (bei 1 = ON)ON/OFF 40 %rH
OFF/OFF --ON/ON 60 %rH
OFF/ON - Adresse 17VORBEHALTEN
ON/OFF Adresse 28Befechtungsleistung Piczoelem.
ON/ON - Adresse 3OFF parallel
4Baudrate serielle 485-/ tLan-Verbind.ON in Serie
OFF 19200
ON 9600

Tab. 5.b

5.3 Anschlüsse der Hauptplatine

In Abhängigkeit des verwendeten Signals kann die Befeuchtungsleistung auf verschiedene Weisen aktiviert und/oder geregelt werden.

FEUCHTEREGLER und FERNKONTAKT (EIN/AUS-Regelung)

Die Befeuchtung startet beim Schließen der Klemme M14. An M14 kann ein Schalter, ein Feuchteregler oder ein Steuergerät angeschlossen werden (potenzialfreier Kontakt, max. 5 Vdc offen, max. 7 mA geschlossen).

Carel humiSonic direct - FEUCHTEREGLER und FERNKONTAKT (EIN/AUS-Regelung) - 1

text_image G G0 M 14 Remote ON/OFF + GND

Fig. 5.g

TEMPERATUR- UND FEUCHTEFÜHLER TH (integriert in Produktcodes UU\*\*R\*AS01)

Ist an die Klemme G ein TH-Temperatur- und Feuchtefühler angeschlossen, startet die Wassernebelproduktion, wenn:

• der Kontakt M14 geschlossen ist;
- bei Feuchteregelungsbetrieb (A0=3) und wenn der Feuchtefühlermesswert unter dem Sollwert liegt (voreingestellt auf 50 %rH und änderbar über die DIP-Schalter 5-6 oder über das Display);
- bei Taupunkttemperaturregelungsbetrieb (A0=4) und wenn der aus dem Temperatur- und Feuchtefühlermesswert berechnete Taupunkttemperaturwert unter dem Sollwert liegt (voreingestellt auf 10°C/50°F und änderbar über das optionale Display).

SERIELLE 485-VERBINDUNG - Carel/Modbus-Protokoll
Carel humiSonic direct - TEMPERATUR- UND FEUCHTEFÜHLER TH (integriert in Produktcodes UU\*\*R\*AS01) - 1

text_image M 1'1 RS 485 GND

Fig. 5.h

HINWEIS: Für die RS485-Verbindungen im Haushalt (IEC EN 55014-1) und in Wohnräumen (IEC EN 61000-6-3) muss ein abgeschirmtes Kabel (Schirm verbunden mit PE sowohl an der Bedienteil- als auch Steuergeräteseite) mit max. Länge gemäß Spezifikationen des EIA RS-485-Protokolls entsprechend dem Europäischen CCITT V11-Standard in Verwendung eines abgeschirmten, gekreuzten Zweileiterkabelpaars AWG26 verwendet werden. Die Eingangsimpedanz von 485 entspricht 1/8 Teilnehmer (Unit-Loads) (96 kOhm). In dieser Konfiguration können bis max. 256 Geräte mit Einbau im Kabelkanal getrennt von Kraftstromkabeln angeschlossen werden.

ALARMRELAIS

Einrichtung der Fernmeldung von Alarmen oder des erreichten Feuchtesollwertes oder Taupunkttemperatursollwertes (siehe Parametertabelle b0).

Carel humiSonic direct - ALARMRELAIS - 1

text_image J8 M9 M10 J17 COMMON NO

Fig. 5.i

HINWEIS: In industriellen Umgebungen (IEC EN 61000-6-2) dürfen die vom Befeuchter ausgehenden Signalkabel nicht 10 m (33 ft) ^(*) Länge überschreiten: digitaler FIN/AUS-Fernausgang (Klemmen M14.1...M14.2) und des abgeschirmten Kabels für die RS485-Verbindung.

5.4 Anschlüsse der Zusatzplatine

Siehe Kapitel "Konfigurationsparam." für die Beschreibung der Par. A0, A1, A2.

Carel humiSonic direct - Anschlüsse der Zusatzplatine - 1

text_image M9 M10J8 J17 21 Vdc GND NO OUT COMMON

Fig. 5.j

Die Zusatzplatine sieht die folgenden Anschlüsse vor:

EIN/AUS-REGELUNG (Feuchteregler oder Fernkontakt)

• Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Hauptplatine überbrücken.
• Die Klemmen M10.1 und M10.2 an einen Feuchteregler oder Fernkontakt (potenzialfreier Kontakt) anschließen.
- Den Param. A0 = 0 einstellen, um die EIN/AUS-Regelung zu aktivieren.

EXTERNER PROPORTIONALREGLER (stufenlose Leistungsregelung)

  • Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Hauptplatine überbrücken.
    • Die Klemmen M10.1 und M10.2 (Befeuchtungsleistungsanforderung) an einen externen Regler anschließen.
  • Den Parameter A0=1 einstellen, um die stufenlose Regelung zu aktivieren; den Parameter A2 in Abhängigkeit des gewählten Signals konfigurieren (0...10V, 2...10V, 0...20, 4...20mA).

REGELUNG MIT CAREL-RAUMFÜHLER

• Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Hauptplatine überbrücken.
- Den Fühler an die Klemmen M10.1, M10.2 anschließen. Die Netzklemme M10.3 kann mit einem max. 2 m langen Kabel angeschlossen werden (6,6 ft). Für größere Längen ist eine externe Stromversorgung zu verwenden (die Masse der Stromversorgung muss an die Masse des Steuergerätes angeschlossen werden).
- Den Parameter A0=2 einstellen, um die Fühlerregelung zu aktivieren; den Parameter A2 in Abhängigkeit des gewählten Signals konfigurieren (0...10V, 2...10V, 0...20, 4...20mA).

Bei der Verwend. von Nicht-CAREL-Fühlern muss Folgendes überprüft werden:

• 0...10 Vdc, 2...10 Vdc, Klemme M10.1 (GND: M10.2);
• Stromsignal: 4...20, 0...20 mA, Klemme M10.1 (GND: M10.2).

FREIGABE DES TH-FÜHLERS ALS FEUCHTEBEGRENZUNGSFÜHLER / TAUPUNKTTEMPERATURBEGRENZUNGSFÜHLER

Die Regelalgorithmen A0=0, A0=1, A0=2 sehen die Möglichkeit vor, den integrierten TH-Temperatur- und Feuchtefühler als Feuchtebegrenzungsfühler oder Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler einzusetzen (Parametereinstellung bH=1 oder bH=2). Der Begrenzungssollwert und das entsprechende Proportionalband können in den Parametern SL und bL eingestellt werden.

Schlusskontrollen

Für eine korrekte Verdrahtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

Carel humiSonic direct - Schlusskontrollen - 1

□ Die Nennspannung des Ultraschallbefeuchters entspricht der auf dem Etikett angegebenen Spannung.
□ Es wurde ein Trennschalter installiert, um die Spannung des Befeuchters zu unterbrechen.
☐ Die Klemmen M14.1, M14.2 sind überbrückt oder mit einem Schließkontakt verbunden.
☐ Wird der Befeuchter von einem externen Regler (Zusatzplatine) angesteuert, ist die Masse des Signals mit der Masse der Steuerung verdrahtet.

6. START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND GRUNDFUNKTIONEN

Vor der Inbetriebnahme des Ultraschallbefeuchters muss Folgendes überprüft werden:

Carel humiSonic direct - START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND GRUNDFUNKTIONEN - 1

□ Wasseranschlüsse: Bei Wasseraustritten darf der Befeuchter nicht gestartet werden, solange das Problem nicht behoben ist und alle Anschlüsse wiederhergestellt sind.
□ Elektrische Anschlüsse.

6.1 Start

Siehe Kapitel "Elektrische Anschlüsse".

1 Der Ultraschallbefeuchter ist nach dem Netzanschluss und der Aktivierung (Fern-EIN/AUS/Feuchteregler, Klemme M14; EIN/AUS über Bedienteil; EIN/AUS über serielle Schnittstelle) startbereit.
2 Ist kein anderer externer Anschluss vorhanden, startet der Befeuchter, und der Betrieb wird nur bei einer Deaktiv. von M14 unterbrochen.
3 Ist der TH-Temperatur- und Feuchtefühler (optional) an die Klemme G angeschlossen, startet der Befeuchter und arbeitet, bis der Feuchtesollwert (voreingestellt auf 50%RH) bzw. der Taupunkttemperatursollwert (voreingestellt 10°C/50°F), abhängig vom eingestellten Algorithmus, erreicht ist. Siehe Kap. „Funktionsprinzipien“.

6.2 Aus/Stand-by

1 Der Ultraschallbefeuchter wird ausgeschaltet, indem die Spannungsversorgung unterbrochen wird.
2 Bei Anschluss an die Spannungsversorgung geht der Befeuchter in den Stand-by-Zustand über, wenn
- der EIN/AUS-Fernkontakt geöffnet wird;
- è presente la sonda TH e viene raggiunto il set point umidità / temperatura di rugiada;
- der vorhandene und aktivierte Stromwandler keinen Strom erfasst;
- der EIN/AUS-Kontakt offen ist / oder Deaktivierung über serielle Schnittelle auf 0 gesetzt wurde (siehe Kapitel "Ansteuerung des Ultraschallbefeuchters per Netzwerk") / oder die Deaktivierung über Tasten erfolgt.
- bei Regelsignal (optionale Platine) keine Befeuchtungsleistung angefordert wird.
Im Stand-by-Zustand wird der Tank des Befeuchters automatisch geleert. Im Stand-by-Zustand bleibt der Ventilator für 5 Minuten eingeschaltet.

6.3 Selbsttest

Der Befeuchter führt bei jeder Inbetriebnahme (aus dem Aus-Zustand), falls er aktiviert ist und falls ein Befeuchtungsbedarf vorliegt, einen Testzyklus durch. Während des Tests werden auf dem Bedienteil die Zeichen At visualisiert. Dabei wird ein kompletter Einspeisungs-/Abschlämmzyklus ausgeführt, bei dem der Standfühler überwacht wird; nach erfolgreichem Abschluss des Tests startet die Befeuchtungsleistung. Beim Auftreten von Fehlern wird die Befeuchtungsleistung gesperrt (siehe Alarmtabelle).

6.4 LEDS des EIN/AUS-Schalters

Der EIN/AUS-Schalterbetrieb arbeitet mit einer weißen und einer roten LED:

BLAUE LEDBESCHREIBUNG
LeuchtendBefeuchtung läuft
Langsames Blinken*Gerät deaktiviert
Langsames Blinken, gedämpftes LeuchtenSollwert erreicht
Schnelles Blinken**Übergangsstatus mit Befeuchtung in vorübergehender Pause (bspw. Autotest, Spülung)

*Langsames Blinken: 1 s EIN und 1 s AUS
Schnelles Blinken: 0.2 s EIN und 0.2 s AUS
Die rote LED meldet einen aktiven Alarm. Für die Alarmtabelle siehe das entsprechende Kapitel.

6.5 Deaktivierung

Der Befeuchter kann auf mehrere Weisen deaktiviert werden:

  • durch Öffnen der Kontakte M14.1 und M14.2 (AUS über Kontakt);
  • über Bedienteil mit Drücken der ESC-Taste für 5 s (AUS über Tasten);
  • über Überwachungsgerät per serielle RS485-Schnittstelle;
  • bei Alarmen.

6.6 Reset des Wassertank-Stundenzählers

HINWEIS: Das Verfahren darf nur von befugtem Personal ausgeführt werden.

Der Ultraschallbefeuchter ist mit einem Betriebsstundenzähler ausgerüstet. Nach Verstreichene einervoreingestellten Betriebsstundenzahl (5000) werden die empfohlene Wassertank-Wartung und der empfohlene Funktions-Check der Piezoelemente signalisiert (siehe Kapitel „Wartung und Ersatzteile“ und Kapitel „Alarme“). Bei angeschlossenem Bedienteil kann der Stundenzähler über das Bedienteil zurückgesetzt werden, siehe Absatz „Stundenzähler-Reset über Display“. Ist kein Bedienteil vorhanden, kann der Stundenzähler über die elektronische Steuerplatine zurückgesetzt werden.

Carel humiSonic direct - Reset des Wassertank-Stundenzählers - 1

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung der Verdrahtung muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.

Der Zähler kann jederzeit wie folgt zurückgesetzt werden:

• Den Befeuchter ausschalten.
- Den Speisewasserhahn schließen. Warten, bis der Tank vollständig entleert ist.
- Den Stecker (siehe Abbildung) von der Steuerplatine abziehen.
• Den EIN/AUS-Kontakt öffnen.
- Den Befeuchter einschalten (Stecker abgezogen). Die beiden LEDs (rot und blau) auf dem Befeuchtereinschaltknopf blinken.
- Den EIN/AUS-Kontakt schließen. Die rote LED und die blaue LED leuchten.
• Den Befeuchter ausschalten.
- Den Stecker (siehe Abbildung) in die Platine stecken (Achtung auf die Steckrichtung).
• Den Befeuchter einschalten.

Carel humiSonic direct - Reset des Wassertank-Stundenzählers - 2

6.7 Automatische Spülung

Der Ultraschallbefeuchter führt in regelmäßigen Intervallen (Parameter b8, Default 12 Stunden) einen automatischen Spülzyklus durch (über den Parameter b0 kann die Maßeinheit b1 von Stunden auf Minuten umgestellt werden, siehe Tabelle parameter b0). Der Spülzyklus besteht aus: kompletter Abschlämmung - gleichzeitiger Aktivierung von Zulauf und Ablauf (Default 1 Minute, Parameter b3), damit eventuelle Reststoffe im Tank abfließen können - kompletter Einspeisung - kompletter Abschlämmung. Während dieser Phase ist die Wassernebelproduktion unterbrochen. Auf dem Bedienteil werden die Zeichen Cln angezeigt. Zwischen 2 Spülungen dürfen nicht mehr als 72 Stunden verstreichen (Vorschrift gemäß IEC 60335-2-98). Dieser Vorgang wird durch das Symbol auf dem Befeuchter gekennzeichnet.

6.8 Spülung bei Nutzungspause

Bleibt der Befeuchter für lange Zeit (Parameter b2, Default 24 Stunden) untätig (im Stand-by), wird eine Spülung ausgeführt (wie im vorherigen Absatz beschrieben). Dabei werden auf dem Bedienteil die Zeichen Clin angezeigt. Dadurch wird der Tank von eventuellen Reststoffen (bspw. Staub) gereinigt, die sich während der Nutzungspause ansammeln können. Der Parameter b0 lässt den Ausführungszeitpunkt dieser Spülung einstellen. Standardmäßig wird die Spülung nach 24 aufeinanderfolgenden Stunden Nutzungspause ausgeführt, während sich der Befeuchter noch im Stand-by-Zustand befindet. Der Befeuchter ist mit einem Umkehrosmose-Einspeisesystem verbunden, das eine häufige Nutzung erfordert, um Funktionsstörungen zu vermeiden. Über b0 (siehe Tabelle parameter b0, Osmose) kann eingestellt werden, dass die Spülung beim ersten Neustart nach Verstreichen der Stillstandzeit (eingestellt in b2) erfolgt.

Carel humiSonic direct - Spülung bei Nutzungspause - 1

Das LCD-Bedienteil ist ein optionales Zubehör und nur bei vorhandener Zusatzplatine (integriert in den Modellen UU**R*AS01) verwendbar.

Carel humiSonic direct - Spülung bei Nutzungspause - 2

Das Bedienteil zeigt den Zustand des Ultraschallbefeuchters an und kann zur Personalisierung der Betriebsparameter verwendet werden.

TEMPORÄRER ANSCHLUSS (SERVICE)

Für den Zugriff auf die Geräteparameter ohne Öffnen des Elektroteils, wenn das Display nicht an der Wand befestigt ist.

Carel humiSonic direct - TEMPORÄRER ANSCHLUSS (SERVICE) - 1

ENDGÜLTIGER ANSCHLUSS

Für die Befestigung des Displays an der Wand das Telefonkabel, welches die Zusatzplatine mit dem RJ11-Steckverbinder am Gehäuse verbindet, abnehmen und das Display direkt an die Zusatzplatine anschließen.

Carel humiSonic direct - ENDGÜLTIGER ANSCHLUSS - 1

16-poliges Telefonkabel Code S90CONN000 oder äquivalentes Kabel von max.2 m (6,6 ft) Länge
2Remote Display
3Zusatzplatine für die Ansteuerung

Remote-Anschluss des Bedienteils bis zu 200 m Entfernung
Carel humiSonic direct - ENDGÜLTIGER ANSCHLUSS - 2

text_image ① ② ③ ④ ⑤ humiSonic

Fig. 7.d

Legende:

1 Telefonkabel (bis zu 0,8 m Entfernung)
2 CAREL-Karte TCONN6J000
3 Stiftleiste J14 und J15 auf Position 1-2 (Stromversorgung auf Telefonstecker A, B und C und Schraubklemme SC)
4 Abgeschirmtes, verdrilltes Dreifachkabel AWG20-22 für die Remote-Installation des Display-Bedienteils bis zu 200 m Entfernung. Anschluss mit Karte TCONN6J00:

Klemme SC Funktion

0 ERDE (Schirm) 4 RX/TX+
1 +VRL 5 GND
2 GND 6 +VRL
3 RX/TX-
Klemme SCFunktion

5 Remote-Display-Bedienteil
6 Zusatzplatine

7.2 Bedeutung der Symbole

Spannungsversorgung (grüne LED)
Befeuchter in Betrieb (gelbe LED)Leuchtend: Befeuchtungsleistung läuftBlinkend: Übergangsstatus mit Befeuchtung in vorübergehender Pause
Alarm (rote LED): Bei der Aktivierung eines Alarms: LED blinkend und Summer aktiviert. Wird bei einem aktiven Alarm ESC gedrückt, wird der Summer abgestellt und die LED leuchtet fix; durch einen weiteren Druck der ESC-Taste werden die Alarme resettiert (siehe Kap.„Alarm“)
secZeit in Sekunden
hStundenzähler
%Befeuchtungsleistung in % bezogen auf die Nennkapazität
Wartungsanforderung (Alarm vorhanden)
Leuchtend: Ventilator aktivBlinkend: Ventilator während Ausschaltphase aktiviert
8883 Anzeigestellen, nach 999 zeigt das Display 100r 1.000 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten angezeigt)
Befeuchtungsleistung in Ausführung
Tankfüllung in Ausführung
Wasser im Tank vorhanden
Manuelle Abschlämmung des Tanks in Ausführung (Wird auch angezeigt, wenn sich das Gerät im Standby-Modus befindet, weil das Auslassventil normalerweise offen ist)

Tab. 7.a

7.3 Tasten

Taste Funktion

EscRückkehr zur vorhergehenden Anzeige
UP VomHauptfenster aus: Anzeige der Befeuchtungswerte, siehe nächsten Absatz
Von der Parameterliste aus: Kreisnavigation durch die Parameter und Änderung der Parameterwerte
DOWNVom Hauptfenster aus: Anzeige der Befeuchtungswerte
Von der Parameterliste aus: Kreisnavigation durch die Parameter und Änderung der Parameterwerte
ENTER (PRG)Für 2 Sekunden: Zugriff auf die Parameterliste
In der Parameterliste: Wahl und Bestätigung (wie mit einer Computer-Enter-Taste)
drainZwangsabschlämmung: gleichzeitig UP und DOWN drücken

7.4 Hauptanzeige

Das Display des Befeuchters zeigt den Zustand des Steuerungssignals an. Bei EIN/AUS- oder proportionalem Eingangssignal (A0=0, A0=1, A0=3 und abgetrenntem TH-Fühler):

• Anzeige des Eingangssignals;
• Tank-Stundenzähler (h);
- Regelung der max. Befeuchtungsleistung (Parameter P0) (*);
- Regelungshysterese (Parameter P1), nur bei Proportionalregelung A0=1) (*);
- Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS.

Bei Feuchtefühler-Eingangssignal (A0=2, A0=3 und TH-Fühler angeschlossen) oder Taupunkttemperaturregelung (A0=4):

  • Anzeige des Feuchtefühlermesswertes oder der Taupunkttemperatur;
  • Tank-Stundenzähler (h);
  • Regelung der max. Befeuchtungsleistung (Parameter P0) (*);
    • Proportionalband (Parameter bP)(*);
  • Feuchtesollwert / Taupunkttemperatursollwert (Parameter SP)(*);
  • Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS.

Die eventuelle Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler (bH=1) oder als Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler (bH=2) in den Regelalgorithmen A0=0, A0=1, A0=2 führt zum Hinzufügen folgender Parameter im Hauptfenster:

  • Feuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert (Param. SL) (*);
  • Begrenzungsproportionalband (Parameter bL) (*)

ESC drücken, um zum Hauptfenster zurückzukehren. Über den Parameter C0 (siehe Kap. „Konfigurationsparameter“) kann die Hauptanzeige geändert werden (Default: Anzeige des Eingangssignals).

Deaktivierungsoptionen:

  • im Remotebetrieb (EIN/AUS-Kontakt offen) visualisiert das Display "C -" abwechselnd zum Hauptfenster;
  • im aktivierten Status (Enb) visualisiert das Display beim Druck von ENTER die Meldung dLS (zur erneuten Aktivierung erneut ENTER drücken); im Falle eines Main/Secondary-Netzwerks wirkt die Deaktivierung nur auf den einzelnen Befeuchter;
  • am Display (ESC-Taste für 5 s) wird „t --“ abwechselnd zum Hauptfenster visualisiert; im Falle eines Main/Secondary-Netzwerks wirkt diese Deaktivierung auf alle Netzwerkbefeuchter; zur erneuten Aktivierung die ESC-Taste für 5 s drücken, bis t -- ausgeblendet wird;
  • über das Überwachungsgerät (RS 485 Carel/Modbus) visualisiert das Display "S --" abwechselnd zum Hauptfenster.

Bestehen mehrere Deaktivierungen gleichzeitig, wechseln sie sich zyklisch mit der Hauptfensteranzeige ab.

Visualisiert das Display "----", besteht ein Kommunikationsfehler zwischen dem Display und dem Kabel des Befeuchters. Besteht das Problem weiterhin, bitte den Kundenservice kontaktieren.

(*) Zur Änderung des Parameters folgende Tasten drücken:

  • ENTER (Displayset).
  • UP oder DOWN zur Änderung des Wertes.
  • ENTER, um den neuen Wert zu bestätigen.

ESC, um zum Hauptfenster zurückzukehren. Auf die Parameter kann auch von der Parameterliste aus zugegriffen werden.

7.5 Anzeige der Software-Release

  1. Beim Einschalten des Gerätes erscheint auf dem Display "rel. x.y" (bspw. rel. 1.2).
  2. Während des Betriebs:

a) am Display im Hauptfenster gleichzeitig ESC und UP drücken; es erscheinen in Abfolge: die Größe des Befeuchters und die Software-Version;
b) über das Netzwerk anhand der Integer-Variable 81, bspw. Format "## = #.#" (bspw. 12 = Release 1.2).

7.6 Parameterzugriff und -änderung

Über die Konfigurationsparameter lassen sich alle Funktionen und Zustände des Befeuchters einstellen und regeln. Im Hauptfenster die folgenden Tasten drücken:

  • ENTER für 2 Sekunden.
  • Das Passwort 77 mit der UP- oder DOWN-Taste eingeben.
  • ENTER, um zu bestätigen und auf die Parameterliste zuzugreifen.
  • UP oder DOWN, um die Kreisliste abzulaufen.
  • ENTER, um einen Parameter zu wählen (Display: 'set').
  • UP, um den Parameterwert zu erhöhen. Für ein schnelleres Ablaufen zusätzlich auch DOWN drücken.
  • DOWN, um den Parameterwert zu vermindern. Für ein schnelleres Ablaufen zusätzlich auch UP drücken.
  • ENTER, um den neuen Wert zu speichern und zur Parameterliste zurückzukehren oder ESC, um zur Liste ohne Speicherung des Wertes zurückzukehren.

ESC drücken, um zum Hauptfenster zurückzukehren.

7.7 Parameter: Wiederherstellung der Werkseinstellungen

Vom Hauptfenster aus können die werkseitigen Parameterwerte jederzeit wieder hergestellt werden. Im Hauptfenster die folgenden Tasten drücken:

  • ENTER für 2 Sekunden.
  • Das Passwort 50 mit der UP- oder DOWN-Taste eingeben und erneut ENTER drücken.
  • dFt erscheint, ENTER drücken und dFt blinkt: Drücken Sie erneut ENTER, um die Werkseinstellungen aufzurufen, oder ESC, um zu beenden.

Werden für 30 Sekunden lang keine Tasten gedrückt, wird automatisch wieder das Hauptfenster eingeblendet.

7.8 Stundenzähler-Reset über Display

Tank-Stundenzähler

- Auf den Parameter 'd3' zugreifen.

- UP und DOWN für 5 Sekunden drücken.

Nach beendetem Reset erscheint auf dem Display 'res'.

Interner Stundenzähler der Piezoelemente:

  • Auf den Parameter 'd6' zugreifen (siehe Kapitel "Konfigurationsparameter").
  • UP und DOWN für 5 Sekunden drücken.

Nach beendetem Reset erscheint am Display 'res' (d6 wird auf den Defaultwert AF = 9999 zurückgesetzt).

8. FUNKTIONSPRINZIPIEN

8.1 Ultraschallbefeuchtung

Die Ultraschallbefeuchter vernebeln das Wasser mittels Übertragung einer von einem Piezoelement erzeugten Welle an die Wasseroberfläche. Auf der Wasseroberfläche bilden sich Wassertropfen; die kleinsten werden im Luftfluss transportiert. Die Menge des vernebelten Wassers hängt vom Wasserstand, von der Wassertemperatur und der Verteilung in der Luft ab. Der Wasserstand wird mit Zulauf- und Abschlämmventilen und einem Standfühler konstant gehalten. Es empfiehlt sich die Verwendung von demineralisiertem Wasser: Bei normalem Leitungswasser setzen sich Mineralien ab und führen mit der Zeit zur Verkalkung der Piezoelemente, wodurch die Befeuchtungskapazität beeinträchtigt wird. Um übermäßige Kalkablagerungen zu vermeiden, schlämmt der Befeuchter den Tank periodisch ab und füllt ihn automatisch mit Frischwasser auf.

8.2 Regelalgorithmen

Der Befeuchter kann über die folgenden Signale angesteuert werden:

  • Fern-EIN/AUS;
  • externes Proportionalsignal (nur mit Zusatzplatine);
  • Feuchtefühler;
  • Integrierter Temperatur- und Feuchtefühler für die Taupunkttemperaturregelung
  • seriell.

EIN/AUS-Regelung

Der Aussetzbetrieb wird von einem externen Kontakt angesteuert, der den Sollwert und die Regelungsschaltdifferenz festlegt. Der externe Kontakt kann ein Feuchteregler sein, der den Betriebsmodus des Befeuchters bestimmt:

  • Kontakt geschlossen: Der Befeuchter produziert Wassernebel, wenn der EIN/AUS-Fernkontakt geschlossen ist;
  • Kontakt offen: Die Befeuchtungsleistung stoppt.

Proportionalregelung (nur mit optionaler Platine)

Die Befeuchtungsleistung ist proportional zum Wert eines Signals Y, das von einem externen Stellantrieb stammt. Der Signaltyp kann gewählt werden unter: 0...10 Vdc, 2...10 Vdc, 0...20 mA, 4...20 mA. Die maximale Befeuchtungsleistung des Befeuchters, die dem Höchstwert des externen Signals entspricht, kann zwischen Pn (Default 10 %) und 100% der Nennbefeuchtungsleistung des Befeuchters eingestellt werden (Parameter P0). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese P1 (Default 2 % des gesamten Proportionalbandes des externen Signals Y).

Carel humiSonic direct - Proportionalregelung (nur mit optionaler Platine) - 1

area | Point | Value | |---|---| | P0 | 0 | | P1 | 0 | | Pn | 0 | | ONOFF | 0 |

Fig. 8.a

Autonome Regelung mit Feuchtefühler

Die Befeuchtungsleistung ist an den Feuchtefühlermesswert gebunden (TH oder Anschluss an optionale Platine). Der Befeuchter produziert mit Vollleistung, wenn der Feuchtemesswert unter dem Sollwert minus Proportionalbereich liegt. Liegt der Feuchtemesswert innerhalb des Proportionalbereichs, wird die Befeuchtungsmenge stetig geregelt (einstellbarer Parameter bP, Default 10 %rH). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese von 10 % des Proportionalbandes bP.

Carel humiSonic direct - Autonome Regelung mit Feuchtefühler - 1

Autonome Taupunkttemperaturregelung

Die Befeuchtungsleistung ist an den Temperatur- und Feuchtefühlermesswert gebunden (TH). Der Befeuchter produziert mit Vollleistung, wenn der Messwert der Taupunkttemperatur unter dem Sollwert minus Proportionalbereich liegt. Liegt der Messwert innerhalb des Proportionalbereichs, wird die Befeuchtungsmenge stetig geregelt (einstellbarer Parameter bP, Default 3°C/5°F). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese von 10 % des Proportionalbereichs bP.

Carel humiSonic direct - Autonome Taupunkttemperaturregelung - 1

area | Temperature (°C/°F) | Production (%) | | ------------------- | -------------- | | 0 | PO | | 10 | ON | | 20 | OFF | | 30 | SP |

Fig. 8.c

Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler / Taupunkttemperaturbegrenzungsfühlers

Ist der TH-Fühler an den entsprechenden Platineneingang angeschlossen (Produktcodes UU**R*AS*1), kann das Gerät über den EIN/AUS-Kontakt (A0=0), über das externe Proportionalsignal oder die RS485-Schnittstelle (A0=1) oder über den aktiven externen Fühler (A0=2) angesteuert werden. Der TH-Fühler kann als Feuchtebegrenzungsfühler (Parametereinstellung bH=1) oder als Taupunkttemperatur-begrenzungsfühler (Parametereinstellung bH=2) freigegeben werden. Die Annäherung an den Begrenzungssollwert (einstellbarer Parameter SL, Default 70 %rH o 10°C/50°F) innerhalb des Proportionalbandes bL führt zu einer fortlaufenden Teillastregelung der Befeuchtung bis zur Unterbrechung der Befeuchtungsleistung bei Erreichen des Sollwertes. Die Hysterese für die Neuaktivierung der minimale Befeuchtungsleistung ist fix und entspricht 10 % des Proportionalbandes bL.

Carel humiSonic direct - Autonome Taupunkttemperaturregelung - 2

area | Temperature Change | Percentage (%) | | :--- | :--- | | P0 | 100 | | Pn | 50 | | ON | 50 | | OFF | 50 | | bL | 0 | | 10% bL | 0 | | SL | 0 |

Fig. 8.d

8.3 Regelung der Befeuchtungsleistung (Dip-Schalter 8 auf Aus)

Die Befeuchtungsleistung kann von 5 % auf 100 % (Parameter Pm und P0) des Nennwertes geändert werden; die Aktivierung und Deaktivierung der Piezoelemente erfolgen abwechselnd in einem festgelegten Takt (Parameter b7, Default 1 Sekunde). Der Durchsatz wird auf der Grundlage des Parameters P0 (Default 100%) und der über das externe Signal eingestellten Anforderung (bei optionaler Platine und Proportionalregelung) bestimmt.

Carel humiSonic direct - Regelung der Befeuchtungsleistung (Dip-Schalter 8 auf Aus) - 1

Beträgt der Durchsatz 100%, sind die Piezoelemente immer eingeschaltet.

8.4 Leistungsregelung in Serie (Dip-Schalter 8 auf Ein)

Der Wassernebeldurchsatz kann zwischen 10 % und 100 % der Nennleistung geregelt werden. Jedes Piezoelement-Paar ist für 50 % der gesamte Befeuchtungsleistung zuständig. Im Falle einer Anforderung über das externe Signal (mit Zusatzplatine und Proportionalregelung) und Parameter P0 auf 100 % werden alle vier Piezoelemente aktiviert. Unter 100 % wird die Befeuchtungsleistung wie folgt auf die beiden Piezoelementpaare aufgeteilt:

  • 51 % - 99 %: Ein Piezoelementpaar ist immer aktiviert, um 50 % der angeforderten Leistung zu produzieren; das andere Paar regelt den Durchsatz (gemäß vorherigem Absatz), um den restlichen Leistungsprozentsatz bereit zu stellen. (Bsp. Anforderung von 75 %: Ein Piezoelementpaar ist immer aktiviert, das andere Paar regelt den Durchsatz auf 50 % gemäß Fig. 8.d)
  • 10 % - 50 %: Ein Piezoelementpaar ist immer deaktiviert, das andere regelt den Durchsatz (gemäß vorherigem Absatz), um den geforderten Leistungsprozentsatz bereit zu stellen. (Bsp. Anforderung von 25 %: Ein Piezoelementpaar ist immer deaktiviert, das andere Paar regelt den Durchsatz auf 50 % gemäß Fig. 8.d).

Die Produktionsverteilung auf die beiden Piezoelementpaare wird jede Betriebsstunde rotiert, um eine ungleiche Abnutzung zu vermeiden.

8.5 Automatische Speisewasserkontrolle

Zur Erfassung des eventuellen Speisewassermangels (oder zu niedrigen Wasserstandes) überprüft der Ultraschallbefeuchter nach der Öffnung des Zulaufventils den Zustand des Standfühlers. Bei nicht aktiviertem Standfühler (Abtastzeit eingestellt im Parameter bA, default in Minuten je nach Größe) wird die Befeuchtung unterbrochen, wird die Abschlämmung aktiviert und wird eine bestimmte Zeit abgewartet (Parameter AA, Default 10 Minuten). Am Display erscheint die Meldung "Rty" (Retry). Danach wird versucht, Wasser einzuspeisen. Bei erfolgreichem Ausgang startet die Produktion wieder, ansosten wird abgewartet (Parameter AA) und der Retry Vorgang erneut gestartet. Das Verfahren wird solange wiederholt, bis der Fühler erneut Wasser erfasst. Während der ersten beiden Versuche wird kein Alarm gemeldet. Wird auch beim dritten Versuch kein Wasser erfasst, wird der Alarm EF ausgelöst. Der Alarm wird automatisch rückgesetzt, sobald der Befeuchter erneut Wasser erfasst.

8.6 Automatische Kontrolle der Befeuchtungsleistung

Während der Befeuchtungsleistung kontrolliert der Befeuchter den Wasserstand im Tank. Sinkt der Wasserstand nicht, könnten folgende Fehler vorliegen:

  • Funktionsstörung der Piezoelemente
  • Undichtes Zulaufventil
  • Funktionsstörung des Ventilators

Falls das Wasser nach einer eingestellten Zeit (Variable A8 in Minuten, Default 30 Minuten) nicht unter den Mindeststand gesunken ist, wird die Befeuchtungsleistung gestoppt. Es wird eine vorher definierte Zeit abgewartet (Parameter AA/ Default 10 Minuten); am Display wird dabei die Meldung "Rty" angezeigt. Alsdann wird die Befeuchtung neu aktiviert. Tritt dieselbe Bedingung erneut auf, wird der Sperralarm FP ausgelöst. Steht das Wasser nach einem Prozentsatz der Zeit A8 (Parameter Ab, Default 70 %) über dem Höchststand, wird die Befeuchtungsleistung gestoppt. Es wird eine Warnung EL ausgelöst und eine Zeit von AA Minuten abgewartet (Default 10 Minuten); am Display wird dabei die Meldung "Rty" angezeigt. Alsdann wird die Befeuchtung neu aktiviert. Die Warnung EL wird rückgesetzt, sobald der Befeuchtungsleistungszyklus korrekt beendet wurde.

8.7 Automatische Kontrolle auf undichtes Abschlämmventil und auf Durchsatz des Zulaufventils

Der Parameter A9 gibt eine minimale Befeuchtungsleistungszeit vor (Default 1 Minute). Sollte der Befeuchtungsleistungszyklus kürzer ausfallen, könnte das Abschlämmventil undicht sein oder der Durchsatz des Zulaufventils niedrig sein. Die Kontrolle erfolgt in diesem Fall wie folgt:

  1. Nach dem ersten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die Wasserauffüllzeit erhöht (+50 % zu Parameter bb).
  2. Nach dem zweiten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die Wasserauffüllzeit zusätzlich gesteigert (+100 % zu Parameter bb); es wird das Chattering* des Abschlämmventils aktiviert, das mit der ersten automatischen Spülung startet.
  3. Nach dem dritten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die Wasserauffüllzeit zusätzlich gesteigert (+150% zu Parameter bb); es wird ein Spülzyklus mit Chattering* durchgeführt, das nach dem zweiten Zyklus aktiviert wurde. In dieser Phase wird die Warnung Ed ausgelöst.
  4. Nach dieser letzten Phase erfolgt ein neuer Befeuchtungsleistungszyklus. Sollte die Fehlerursache weiterhin bestehen, startet die Steuerung wieder mit der ersten Kontrollphase und solange, bis ein Zyklus innerhalb der vorgesehenen Zeiten beendet wird. In diesem Fall wird auch die eventuelle Warnung rückgesetzt.

*Chattering: Serie von Öffnungen/Schließungen des Abschlämmventils, um eventuelle Reststoffe (Kalk, Staub, etc.) zu beseitigen, die ein korrektes Schließen des Ventils verhindern.

8.8 Automatischer Schutz der Piezoelemente

Die Piezoelemente werden bei Betrieb ohne Wasser schnell beschädigt. Um dem vorzubeugen, stellt die Steuerplatine anhand des Standsensors sicher, dass die Piezoelemente auch bei Anomalien nie ohne Wasser aktiviert werden. Beim Start mit leerem Tank werden die Piezoelemente nur dann aktiviert, wenn der Status des niedrigen Wasserstandes erfasst wird. Während der phase der Wasserauffüllung (nach dem Sinken des Wasserstandes aufgrund des Wasserbrauchs durch die Befeuchtung und nach der anschließenden Aktivierung des Zulaufventils) werden die Piezoelemente ausgeschaltet, falls der Wasserstand nicht innerhalb der Mindestzeit AC wiederhergestellt wird. Der Füllvorgang wird dagegen fortgesetzt, bis der vorgesehene Füllstand erreicht ist oder eine vorher definierte Zeit (Parameter bA/Minuten) nach der Aktivierung der Wasserzulauf verstrichen ist. Sofort nach der Wiederherstellung des Wasserstandes werden die Piezoelemente erneut aktiviert.

9. KONFIGURATIONSPARAMETER

Für den Zugriff und die Änderung der folgenden Parameter siehe Kapitel 6 und 12.

9.1 Basisparameter

ParameterM.E.BereichDef.NB
A0 Betriebsmodi-0..43
0 = EIN/AUS Regelung über Fühlereingang der Zusatzplatine - 1 = Proportionalregelung über Eingang des Hilfsfühlers - 2 = Feuchtefühler-Regelung über Fühlereingang der Zusatzplatine3 = AUTO-Regelung: Falls vorhanden, wird der Messwert des TH-Feuchtefühlers verwendet, ansonsten EIN/AUS-Regelung über den Kontakt auf der Basisplatine. Der Parameter A2 wird nicht verwendet4 = Taupunkttemperatur-Regelung mit Temperatur-/Feuchtefühlermesswert TH
A1 Messeinheit 0 = Internationales System; 1= Angelsächsisches System - 0..10
A2 Externer Fühlertyp (optionale Zusatzplatine) (0 = Ein/Aus; 1 = 0-10V; 2 = 2-10V; 3 = 0-20mA; 4 = 4-20mA)-0..41
P0 Maximale Befeuchtungsleistung % Pn...100 100
P1 Proportionalregelungshysterese im Regelalgorithmus A0=1%2..202
Pn Minimale Befeuchtungsleistung%5..P010
SP Sollwert (1) / Taupunkttemperatur%H20..8050nur bei angeschlossenem Bedienteil, ansonsten Wertecinstellung über Dipschalter
°C(°F)-16..35(3..95)10(50)editierbar nur über Bedienteil
SL Feuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert%H0..8070
°C(°F)-16..35(3..95)15(59)
bP Proportionalband für Regelung mit Fühler%H2..2010
°C(°F)1..10(2..20)3(5)
bL Proportionalband für Feuchtebegrenzung / Taupunkttemperaturbegrenzung%H2..2010
°C(°F)1..10(2..20)3(5)
C0 Default-Anzeige (Bedienteil): 0 = Lesen des Fühlerwertes/Steuersignals; 1 = Stundenzähler-0..10

Tab. 9.a

9.2 Service-Parameter

ParameterMEBereichDefAnmerkungen
A3Min. Fühler%RH0...1000
A4Max. Fühler%RH0...100100
A5Fühler-Offset%RH-99...1000
A6Ventilatorausschaltverzögerungmin0...155
A7Ventilatorgeschwindigkeit%40...10050
A8Max. Verdunstungszeit bei Alarm für reduzierte Befeuchtungsleistungmin0...20030
A9Min. Verdunstungszeit bei Alarm für reduzierte Befeuchtungsleistungmin0...A81
AAWartezeit für Retrymin1...6010
AbProzentsatz von A8 für Ausführung von Standtest%50...9070
ACMax. Zeit für Erfassung des Auffüllstandess1...24040 (UU02) - 60 (UU04) - 80 (UU06) - 100 (UU08)
AdMax. Zeit für Erfassung des Höchststandess1...6010
AENeustartzeit Ventilator in Stand-by durch integrierten Fühlermesswertmin0...12010(**)
AFLebensdauer der Piezoelementeh0...99999999mit demineralls. Wasser
b0Betriebsoptionen (siche Parametortabelle b0)-0...255135
b1Zeit zwischen zwei Spülungenmin/h0...7212
b2Nutzungspausenzeit für Spülungh1...7224
b3Spülzeit (Einspeisung + Abschlämmung)min0...101
b4Startverzögerungs0...12010
b5Betriebsstunden für Alarm CLh0...9999(*)5000
b6Zeit für Neuanzeige des Alarm CL nach Reset über Tasten (ohne Reset des Stundenzählers)min0...24060
b7Zeit für stufenlose Regelung der Piezoelementes0...101
b8Verzögerung bei Fühler abgetrennts0...20030
b9Ausschaltverzögerung über Stromwandlers0...602
bAMax. Einspeisezeitmin0...306 (UU02) - 9 (UU04) - 12 (UU06) - 15 (UU08)
bbZeit für Wasserauffüllung während Befeuchtungsleistungs0...12020 (UU02) - 28 (UU04) - 40 (UU06) - 52 (UU08)
bCMax. Abschlämmzeits0...150075 (UU02) - 100 (UU04) - 150 (UU06) - 200 (UU08)
bdÖffnungszeit des Abflusses wegen kompletter Entleerung des Tankss0...150060 (UU02) - 80 (UU04) - 120 (UU06) - 160 (UU08)
bFVerzögerungszeit bei niedrigem Stand für Auffüllungs1...2010
bFAktivierungsverzögerung der Abschlämmung während Stand by (bei offenem Abschlämmventil in Stand-by)h0...481
bHAktivierung des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler (bH=1) oder Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler (bH=2)-0...20Einstellbar auf 1 oder 2 nur bei A0 = 0, 1, 2
bLProportionalbereich für Feuchtebegrenzung / Taupunkttemperaturbegrenzung%RH2...2010
°C1...103
(°F)(2...20)(5)
bnDeaktivierung des Alarmsummers 0 = aktiviert; 1 = deaktiviert-0...10
bPProportionalband für Regelung mit Fühler%RH2...2010
°C1...103
(°F)(2...20)(5)
btReservierth0...2550
L0Reservierts0...2550
P1Proportionalregelungshysterese für Regelalgorithmus A0=1%2...202
P2Alarmschwelle für niedrige Feuchte%RH0...10020
P3Alarmschwelle für hohe Feuchte%RH0...10080

Tab. 9.b

^11 Für die Änderung des Wertes über das Bedienteil müssen alle entsprechenden DIP Schalter auf AUS sein. Zur erneuten Verwendung des Wertes der DIP Schalter muss einer der Schalter auf EIN gestellt werden und muss die Spannungsversorgung unterbrochen werden. Nach dem Neustart verwendet das Steuergerät wieder die über die DIP-Schalter eingestellten Werte. ^12 Nach 999 zeigt das Display für 1.000 100 an les werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten Ziffer angezeigt).

Der Defaultwert entspricht 0 (Null) bei Befeuchter ohne Zusatzplatine und ohne Feuchte-/Temperaturfühler.

Durch die Änderung des Wertes des Parameters b0 von 0 bis 255 (Default 7) können die Betriebsoptionen des Ultraschallbefeuchters in folgenden Präferenzen geändert werden:

  1. Messeinheit des Parameters b1 (Zeit zwischen zwei periodischen Spülungen): M = Minuten; H = Stunden.

  2. Backup: ON = Bei Vorhandensein von zwei humiSonic übernimmt das Secondary-Gerät die Backup-Rolle des Main-Gerätes, das heißt, es übernimmt die Befeuchtungsleistung nur, wenn das Main-Gerät im Alarmzustand gesperrt ist; OFF = Backup-Funktionalität nicht aktiviert.

  3. Position des Abschlämmventils während der Standby-Phase: OPEN = Standby leer; das NO-Ventil wird nicht gespeist, und der Tank des Befeuchters wird entleert. CLOSED = Standby voll; das NO-Ventil bleibt versorgt, und der Tank des Befeuchters bleibt während der Standby-Zeit voll.

  4. Aktivierung des Alarmrelais: AL = Meldet eventuell vorhandene Alarme. SP = Meldet das Erreichen des Sollwertes.

  5. Betriebslogik des Alarmrelais: NO = Normalerweise offen. NC = Normalerweise geschlossen.
  6. Aktivierung der Spülung wegen Nutzungspause: ON/OFF.
  7. Spülung wegen Nutzungspause: ON = Der Befeuchter führt die Spülung regular beim Verstreichen der Zeit zwischen zwei Spülungen wegen Nutzungspause durch (Parameter b2). OFF = Der Befeuchter führt die Spülung vor dem Beginn eines Befeuchtungsleistungszyklus durch (die Zeit b2 muss bereits verstrichen sein).
  8. Freigabe des Selbsttests beim Start mit ausgeschaltetem Gerät: ON/OFF.

Tab. 9.c
HINWEIS: Bei Kopplung mit einem Umkehrosmosesystem wird empfohlen, die Präferenzen 6 und 7 auf ON zu halten.

b01. Messelnheit Par.b1M = MinutenH = Stunden2. Freigabe der Backup-Funktion3. Abschlämmventil in Stand-by4. Aktivierung Alarmrelals AL= Alarme vorhanden SP= Sollwert erreicht5. Alarmrelals-Logik NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen6. Aktivierung der Spülung bei Nutzungspause7. Off = Spülung bei Nutzungspause erfolgt bei nächstem Start; On= Spülung bei Nutzungspause erfolgt regulär8. Selbsttest
0MOFFOpenALNOOffOffOff
1MOFFOpenALNOOffOffOn
2MOFFOpenALNOOnOffOff
3MOFFOpenALNOOnOffOn
4MOFFOpenALNOOffOnOff
5MOFFOpenALNOOffOnOn
6MOFFOpenALNOOnOnOff
7MOFFOpenALNOOnOnOn
8MOFFOpenALNCOffOffOff
9MOFFOpenALNCOffOffOn
10MOFFOpenALNCOnOffOff
11MOFFOpenALNCOnOffOn
12MOFFOpenALNCOffOnOff
13MOFFOpenALNCOffOnOn
14MOFFOpenALNCOnOnOff
15MOFFOpenALNCOnOnOn
16MOFFOpenSPNOOffOffOff
17MOFFOpenSPNOOffOffOn
18MOFFOpenSPNOOnOffOff
19MOFFOpenSPNOOnOffOn
20MOFFOpenSPNOOffOnOff
21MOFFOpenSPNOOffOnOn
22MOFFOpenSPNOOnOnOff
23MOFFOpenSPNOOnOnOn
24MOFFOpenSPNCOffOffOff
25MOFFOpenSPNCOffOffOn
26MOFFOpenSPNCOnOffOff
27MOFFOpenSPNCOnOffOn
28MOFFOpenSPNCOffOnOff
29MOFFOpenSPNCOffOnOn
30MOFFOpenSPNCOnOnOff
31MOFFOpenSPNCOnOnOn
32MOFFClosedALNOOffOffOff
33MOFFClosedALNOOffOffOn
34MOFFClosedALNOOnOffOff
35MOFFClosedALNOOnOffOn
36MOFFClosedALNOOffOnOff
37MOFFClosedALNOOffOnOn
38MOFFClosedALNOOnOnOff
39MOFFClosedALNOOnOnOn
40MOFFClosedALNCOffOffOff
41MOFFClosedALNCOffOffOn
42MOFFClosedALNCOnOffOff
43MOFFClosedALNCOnOffOn
44MOFFClosedALNCOffOnOff
45MOFFClosedALNCOffOnOn
46MOFFClosedALNCOnOnOff
47MOFFClosedALNCOnOnOn
48MOFFClosedSPNOOffOffOff
49MOFFClosedSPNOOffOffOn
50MOFFClosedSPNOOnOffOff
51MOFFClosedSPNOOnOffOn
52MOFFClosedSPNOOffOnOff
53MOFFClosedSPNOOffOnOn
54MOFFClosedSPNOOnOnOff
55MOFFClosedSPNOOnOnOn
56MOFFClosedSPNCOffOffOff
57MOFFClosedSPNCOffOffOn
58MOFFClosedSPNCOnOffOff
59MOFFClosedSPNCOnOffOn
60MOFFClosedSPNCOffOnOff
61MOFFClosedSPNCOffOnOn
62MOFFClosedSPNCOnOnOff
63MOFFClosedSPNCOnOnOn
64MONOpenALNOOffOffOff
65MONOpenALNOOffOffOn
66MONOpenALNOOnOffOff
67MONOpenALNOOnOffOn
68MONOpenALNOOffOnOff
69MONOpenALNOOffOnOn
70MONOpenALNOOnOnOff
71MONOpenALNOOnOnOn
72MONOpenALNCOffOffOff
73MONOpenALNCOffOffOn
74MONOpenALNCOnOffOn
75MONOpenALNCOnOffOn
76MONOpenALNCOffOnOn
77MONOpenALNCOffOnOn
78MONOpenALNCOnOnOff
79MONOpenALNCOnOnOn
80MONOpenSPNOOffOffOff
81MONOpenSPNOOffOffOn
b01. Messeinheit Par. b1M = MinutenH = Stunden2. Freigabe der Backup-Funktion3. Abschlämmventil in Stand-by4. Aktivierung Alarmrelais AL= Alarme vorhanden SP= Sollwert erreicht5. Alarmrelais-Logik NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen6. Aktivierung der Spüllung bei Nutzungspause7. Off = Spülung bei Nutzungspause erfolgt bei nächstem Start; On= Spülung bei Nutzungspause erfolgt regulär8. Selbsttest
82ON Open SP NO On Off
83ON Open SP NO On Off
84ON Open SP NO Off On Off
85ON Open SP NO Off On On
86ON Open SP NO On Off
87ON Open SP NO On On On
88ON Open SP NO Off Off
89ON Open SP NO Off Off
90ON Open SP NO Off Off
91ON Open SP NO Off On
92ON Open SP NO Off On Off
93ON Open SP NO Off On
94ON Open SP NO On Off
95ON Open SP NO On On
96ON Closed A, NO Off Off
97ON Closed A, NO Off Off On
98ON Closed A, NO Off Off
99ON Closed A, NO On Off On
100MON Closed AL NO Off On Off
101MON Closed AL NO Off On On
102MON Closed AL NO On On Off
103MON Closed AL NO On On On
104MON Closed AL NO OT OT Off
105MON Closed AL NO OT OT On
106MON Closed AL NO On Off Off
107MON Closed AL NO On Off On
108MON Closed AL NO Off On Off
109MON Closed AL NO Off On On
110MON Closed AL NO On On Off
111MON Closed AL NO On On On
112MON Closed SP NO Off Off OT
113MON Closed SP NO Off Off On
114MON Closed SP NO On Off Off
115MON Closed SP NO On Off On
116MON Closed SP NO Off On OT
117MON Closed SP NO Off OnOn
118MON Closed SP NO OnOn Off
119MON Closed SP NO OnOn On
120MON Closed SP NO Off Off Off
121MON Closed SP NO Off Off On
122MON Closed SP NO On OT OT
123MON Closed SP NO On OT On
124MON Closed SP NO Off On OT
125MON Closed SP NO Off OnOn
126MON Closed SP NO OnOn Off
127MON Closed SP NO OnOn On
128IIOFFOpenALNOOnOffOff
129HOFFOpenALNOOnOffOn
130HOFFOpenALNOOnOffOff
131HOFFOpenALNOOnOffOn
132HOFFOpenALNOOnOnOff
133HOFFOpenALNOOnOnOn
134HOFFOpenALNOOnOnOn
135HOFFOpenALNOOnOnOn
136HOFFOpen AL NC Off Off Off
137HOFFOpen AL NC Off Off On
138HOFFOpen AL NC On Off Off
139HOFFOpen AL NC On Off On
140HOFFOpen AL NC Off On Off
141HOFFOpenALNCOffOnOn
142HOFFOpenALNCOnOnOff
143HOFFOpenALNCOnOnOn
144HOFFOpen SP NO Off Off
145HOFFOpen SP NO Off On
146HOFFOpen SP NO On Off Off
147HOFFOpen SP NO On Off On
148HOFFOpen SP NO On Off Off
149HOFFOpen SP NO On On Off
150HOFFOpen SP NO On On Off
151HOFFOpen SP NO On On On
152HOFFOpen SP NC Off Off Off
153HOFFOpen SP NC Off On Off
154HOFFOpen SP NC On Off Off
155HOFFOpen SP NC On Off On
156HOFFOpen SP NC Off On Off
157HOFFOpen SP NC Off On On
158HOFFOpen SP NC On On Off
159HOFFOpen SP NC On On On
160HOFFClosedAlNOOffOffOff
161HOFFClosedAlNOOffOffOn
162HOFFClosedAlNOOnOffOff
163HOFFClosedAlNOOnOffOn
164HOFFClosedAlNOOffOnOff
165HOFFClosedAlNOOffOnOn
166HOFFClosedAlNOOnOnOn
167HOFFClosedAlNOOnOnOn
168HOFFClosed AlNC OT OffOff
169HOFFClosed Al NC Off Off On
170HOFFClosed Al NC On Off Off
171HOFFClosed Al NC On Off On
172HOFFClosed Al NC Off On OnNO/NCOffOnOff
173HOFFClosed Al NC On On Off
174HOFFClosed Al NC On On Off
175HOFFClosed Al NC On Off Off
176HOFFClosed SP NO Off Off On
177HOFFClosed SP NO Off Off On
178HOFFClosed SP NO On Off Off
179HOFFClosed SP NO On Off On
180HOFFClosed SP NO Off On Off
181HOFFClosedSPNOOffOnOn
182HOFFClosedSPNOOnOnOff
183HOFFClosedSPNOOnOnOn
184HOFFClosed SP NC Off Off Off
185HOFFClosed SP NC Off Off On
186HOFFClosed SP NC On Off Off
187HOFFClosed SP NC On Off On
188HOFFClosed SP NC Off On Off
189HOFFClosedSPNCOffOnOn
190HOFFClosedSPNCOnOnOff
191HOFFClosedSPNCOnOnOn
192HON Open AINO Off Off Off
193HON Open AINO Off Off On
194HON Open AINO On Off Off
b01. Messeinheit Par.b1M = MinutenH = Stunden2. Freigabe der Backup-Funktion3. Abschlämmventil in Stand-by4. Aktivierung Alarmrelais AL= Alarme vorhanden SP=Sollwert erreicht5. Alarmrelais-Logik NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen6. Aktivierung der Spülung bei Nutzungspause7. Off = Spülung bei Nutzungspause erfolgt bei nächstem Start; On= Spülung bei Nutzungspause erfolgt regulär8. Selbsttest
195H ON Open AL NO OnOff On
196H ON Open AL NO OffOn Off
197H ON Open AL NO OffOn On
198H ON Open AL NO OnOn Off
199H ON Open AL NO OnOn On
200H ON Open AL NC OffOff Off
201H ON Open AL NC OffOff On
202H ON Open AL NC OnOff Off
203H ON Open AL NC OnOff On
204H ON Open AL NC OffOn Off
205H ON Open AL NC OffOn On
206H ON Open AL NC OnOn Off
207H ON Open AL NC OnOn On
208H ON Open SP NO OffOff Off
209H ON Open SP NO OffOff On
210H ON Open SP NO OnOff Off
211H ON Open SP NO OnOff On
212H ON Open SP NO OffOn Off
213H ON Open SP NO OffOn On
214H ON Open SP NO OnOn Off
215H ON Open SP NO OnOn On
216H ON Open SP NC OffOff Off
217H ON Open SP NC OffOff On
218H ON Open SP NC OnOff Off
219H ON Open SP NC OnOff On
220H ON Open SP NC OffOn Off
221H ON Open SP NC OffOn On
222H ON Open SP NC OnOn Off
223H ON Open SP NC OnOn On
224H ON Closed AL NO OffOff Off
225H ON Closed AL NO OffOff On
226H ON Closed AL NO OnOff Off
227H ON Closed AL NO OnOff On
228H ON Closed AL NO OffOn Off
229H ON Closed AL NO OffOn On
230H ON Closed AL NO OnOn Off
231H ON Closed AL NO OnOn On
232H ON Closed AL NC OffOff Off
233H ON Closed AL NC OffOff On
234H ON Closed AL NC OnOff Off
235H ON Closed AL NC OnOff On
236H ON Closed AL NC OffOn Off
237H ON Closed AL NC Off On On
238H ON Closed AL NC OnOn Off
239H ON Closed AL NC OnOn On
240H ON Closed SP NO OffOff Off
241H ON Closed SP NO OffOff On
242H ON Closed SP NO OnOff Off
243H ON Closed SP NO OnOff On
244H ON Closed SP NO OffOn Off
245H ON Closed SP NO OffOn On
246H ON Closed SP NO OnOn Off
247H ON Closed SP NO OnOn On
248H ON Closed SP NC OffOff Off
249H ON Closed SP NC OffOff On
250H ON Closed SP NC OnOff Off
251H ON Closed SP NC OnOff On
252H ON Closed SP NC OffOn Off
253H ON Closed SP NC OffOn On
254H ON Closed SP NC OnOn Off
255H ON Closed SP NC OnOn On

9.3 Serielle Parameter

ParameterMEBereichDef.Anmerkungen
C1Baudrale: 0 = 4800 bps; 1 = 9600 bps; 2 = 19200 bps; 3 = 38400 bps-0...32
C2LLAN-Adresse (bei 0 = Main)
C3Serielle Adresse-1...2071
C4Timeout wegen Alarm für serieller Main offline50...24030Der Alarm wird nur ausgelöst, wenn die Befechtungsleistung über das Netzwerk geregelt wird (siehe Kap. 12.2)

Tab. 9.d

9.4 Leseparameter

ParameterMEBereichDef.Anmerkungen
d0Temperaturmesswert des TII-Fühlers°C/°F0-10000
d1Feuchtemesswert des TII-Fühlers%RH0-10000
d2Messwert des konfigurierbaren Einganges (optionale Platine)% / %RH0-1000
d3Tank-Betriebsstundenzähler (resettierbar, siehe 7.8)h0-9999(*)0
d4Geräte-Stundenzähler (Leseparameter)h0-9999(*)0
d5Ist-Befeuchtungsleistungkg/h0..80
(lb/h)0..17.6
d6Verbleibende Lebenszeit der Piezoelementeh0..9999(*)9999gleich AF - Stundenzähler für Piezoelemente
d7Befeuchtungsleistung Secondary-Gerät-0..10R/W-Parameter: 0 = Das Secondary-Gerät repliziert exakt die Befeuchtungsleistung des Main-Gerätes, weil es von der Parametereinstellung P0 des Masters abhängt.1 = Das Secondary-Geräte produziert gemäß dem vom Main übertragenen Bedarf und gemäß der eigenen Parametereinstellung P0; es wird nicht vom Parameter P0 des Masters beeinflusst.
d8Taupunkttemperatur°C/°F0..10000berechnet annand d0 und d1Tab. 9.e

(*) Nach 999 zeigt das Display 100 für 1.000 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten Ziffer visualisiert).

10. NETZWERKVERBINDUNG

Die in der Liste enthaltenen Variablen sind nur ein Teil aller internen Variablen. ES DÜRFEN KEINE VARIABLEN KONFIGURIERT WERDEN, DIE NICHT IN DER LISTE ENTHALTEN SIND, DA DIES DEN BETRIEB DES BEFEUCHTERS BEEINTRÄCHTIGEN WÜRDE.

Die serielle Schnittstelle (Stecker M11) ist werkseitig mit den folgenden Parametern konfiguriert:

Adresse 1

- Baudrate 19200 bps

- Frame 8,N,2 (nicht änderbar)

HINWEIS: Es empfiehlt sich, im Überwachungsgerät (Main) die Wartezeit für die Antwort von humiSonic - nach erfolgter Abfrage - auf mindestens 500 ms einzustellen.

10.1 Liste der Überwachungsvariablen

"A"Analogvariablen* (Modbus*: REGISTERS)R/W
CAREL Modbus*
10Param. d0: Temperaturmesswert des TH-Fühlers R
21Param. d1: Feuchtemesswert des TH-Fühlers R
3 2Param. d2: Fühlermesswert R
43Param. d5: Ist-Befeuchtungsleistung R
98Param. d8: Taupunkttemperatur R
"I"Integer-Variableen (Modbus*: REGISTERS)R/W
CAREL Modbus*
1 128Passwort für Zugriff auf Ebenen R/WR
7134Befeuchterstatus
0:deaktiviert/Standby3:Einspeisung6:Reset
1:Autotest4:Befeuchtungsleistung7:Spülung
2:Initialisierung5:Abschlämmung8:Reinigungsverfahren
2 129Software-ReleaseR
15142Alarme, siehe Kap. ALARME:R/W
bit0:Alarm E0bit4:Alarm EPbit8:Alarm EFbit12:Alarm ES3
bit1:Alarm Etbit5:Alarm PUbit9:Alarm CLbit13:Alarm OFL
bit2:Alarm EFbit6:Alarm H*bit10:Alarm ES1bit14:Alarm EL
bit3:Alarm Edbit7:Alarm H_bit11:Alarm ES2bit15:Alarm EtL
20147Parameter A0: BetriebsmodusR/W
21148Parameter A2: Externer FühlertypR/W
22149Parameter A3: Min. Fühler R/W
23150Parameter A4: Max. FühlerR/W
24151Parameter A5: Fühler-OffsetR/W
25152Parameter A6: Ventilatorausschaltverzögerung R/W
26153Parameter A7: VentilatorgeschwindigkeitR/W
27154Parameter A8: Max. Verdunstungszeit bei Alarm für Ausfall der BefeuchtungsleistungR/W
28155Parameter A9: Min. Verdunstungszeit bei Alarm für Ausfall der BefeuchtungsleistungR/W
29156Parameter b0: BetriebsoptionenR/W
30157Parameter b1: Zeit zwischen zwei SpülungenR/W
31158Parameter b2: Nutzungspausenzeit für Spülung bei nächstem NeustartR/W
32159Parameter b3: Spülzeit (Einspeisung+Abschlämmung)R/W
33160Parameter b4: StartverzögerungR/W
34161Parameter b5: Betriebsstunden für Alarm CLR/W
35162Parameter b6: Zeit für Neuanzeige des Alarms CL in MinutenR/W
36163Parameter b7: Intervall für FIN/AUS-Regelung der PiezoelementeR/W
37164Parameter b8: Verzögerung bei Fühler abgetrenntR/W
38165Parameter b9: Ausschaltverzögerung StromwandlerR/W
39166Parameter bA: Max. EinspeisezeitR/W
40167Parameter bb: Zeit für Auffüllung bei VerdunstungR/W
41168Parameter bC: Max. AbschlämmzeitR/W
42169Parameter bd: Öffnungszeit des Abflusses für komplette Entleerung des TanksR/W
43170Parameter bE: Verzögerungszeit bei niedrigem Stand für AuffüllungR/W
44171Parameter C0: Default-Anzeige (Bedienteil)R/W
45172Parameter C1: Parameter A0: BaudrateR/W
46173Parameter C2: tLAN-Adresse (bei 0 = Main-Steuergerät)R/W
47174Parameter C3: Sericelle AdresseR/W
48175Parameter P0: Max. DurchsatzR/W
49176Parameter P1: l'lysterese für ProportionalregelungR/W
50177Parameter P2: Alarmschwelle für niedrige FeuchteR/W
51178Parameter P3: Alarmschwelle für hohe FeuchteR/W
52179Parameter SP: Feuchtesollwert / TaupunkttemperatursollwertR/W
53180Parameter d3: BetriebsstundenzählerR
54181Parameter d4: Gerätestundenzähler (nicht resettierbar)R/W
60187Anforderung über serielle Schnittstelle (falls Digitalvariable 37 eingestellt)R/W
62189Identifizierung der Variable des Secondary-Gerätes, die über das Überwachungsgerät geschrieben/gelesen werden soll (siehe Absatz „Ansteuerung über das Überwachungsgerät“)R/W
63190Wert der Variable des Secondary-Gerätes, die über die Integervariable 62 identifiziert wurde (siehe Absatz „Ansteuerung über das Überwachungsgerät“)R/W
65192Parameter C4: Time-out ser. Main offlineR/W
69196 AA: Wartezeit für RetryR/W
70197 Ab: Prozentsatz von A8 für den StandtestR/W
71198Pn: Minimale BefeuchtungsleistungR/W
72199bF: Aktivierungsverzögerung des Abschlämmventils in Stand-byR/W
73200 AC: Max. Zeit für Erfassung des AuffüllstandsR/W
74201 Ad: Max. Zeit für die Erfassung des FüllstandsR/W
82209AF: Neustartzeit Ventilator in Stand-by durch integrierten FühlermesswertR
87214Firmware-Release Secondary 1R
"I"Integer-Variablen (Modbus®: REGISTERS)R/W
CAREL Modbus°
89216Befeuchterstatus Secondary 1R
92219Parameter d3 Secondary 1: BetriebsstundenzählerR/W
93220Firmware-Release Secondary 2R
95222Befeuchterstatus Secondary 2R
98225Parameter d3 Secondary 2: BetriebsstundenzählerR/W
99226Firmware-Release Secondary 3R
101228Befeuchterstatus Secondary 3R
104 231Parameter d3 Secondary 3: Betriebsstundenzähler R/W
105 232Betriebsstundenzähler Piezoelemente R
106233Parameter d6: Restzeit bis Lebensende der PiezoelementeR/W
107 234Parameter AF: Lebensdauer der Piezoelemente R/W
112239Parameter bl I: Freigabe des TII-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler / TaupunkttemperaturbegrenzungsfühlerR/W
113240Parameter SL: Feuchtebegrenzungssollwert / TaupunkttemperaturbegrenzungssollwertR/W
114241Parameter bP: Proportionalband für Regelung mit TII-Fühler oder externem FühlerR/W
115242Parameter bl L: Proportionalband für Regelung mit BegrenzungsfühlerR/W
117244Parameter d7: Befeuchtungsleistung Secondary-GerätR/W

Tab. 10.a

“D”Digitalvariablen (Modbus*: COILS)R/W
CARELModbus*
21Kontrollflag für soeben gestartetR
32Befeuchter produktionsbereitR
43Sollwert erreichtR
54Grüne LEDR
65Rote LEDR
76Gelbe LEDR
87Remote-EIN/AUSR
98Niedriger StandR
109Hoher StandR
1110Aux-StandR
1211Autotest abgeschlossenR
1412Serielle BMS-Schnittstelle in tLAN-ModusR
1514Stromwandler aktiviertR
1615StromwandlermesswertR
1716Bedienteil angeschlossenR
1817Befeuchtungsleistung wird erbrachtR
1918EinspeisungR
2019AbschlämmungR
2120Piezoelement1R
2221Piezoelement2R
2322VentilatorR
2423AlarmrelaisR
2524HilfsrelaisR
“D”Digitalvariablen (Modbus°: COILS)R/W
CARELModbus®
2625Manuelle AbschlämmungR/W
2726Serielle DeaktivierungR/W
2827Reset StundenzählerR/W
2928AlarmresetR/W
3029Spülung bei Nutzungspause aktiviertR
30 31Status DIP-Schalter 8: Leistungsregelung in Parallel-/ReihenschaltungR
3130Funktionstest durchgeführtR
3331MaßeinheitR/W
3433Secondary 1 onlineR
3534Secondary 2 onlineR
3635Secondary 3 onlineR
37 36Aktivierung über serielle Schnittstelle (Schreiben des Fühlerwertes)R/W
3837Aktivierung der Spülung über serielle SchnittstelleR/W
3938Autotest oder Spülung während Ausführung überspringen
4342Reset der Stundenzähler der PiezoelementeR/W
4443Backup-Gerät produktionsbereitR
46 45Begrenzung der laufenden Befeuchtungsleistung (Betrieb mit Begrenzungsfühler)R
47 46EIN/AUS-Befehl über Tasten für Main/Secondary-NetzwerkR/W
4948EIN/AUS-Befehl über Tasten für Main-GerätR/W
5049EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 1R/W
5150EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 2R/W
5251EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 3R/W
5453Parameter bn: Deaktivierung des AlarmsummersR/W

Tab. 10.b

10.2 Feuchteregelung über Modbus

Zur Feuchteregelung über das Netzwerk muss der Befeuchter mit den folgenden Variablen konfiguriert werden:

Digitalvariable 27, Digitalvariable 37 und Integervariable 60 (Modbus 188)

Bei D37 = 1 überspringt der Befeuchter die externen Steuersignale (externe Regler oder Fühler); er verwendet als Steuersignal den Wert der Integervariable 60. Die Befeuchtungsleistung kann auf zwei Weisen geregelt werden.

Für eine prozentuelle Feuchteregelung sind die folgenden Variablen einzustellen:

D37=1;
• Parameter A0 = 1 (Carel 20, Modbus 148, Proportionalregelung);
- Carel-Integervariable 60 (188 Modbus) auf den gewünschten Prozentsatz (0-1000 = 0-100.0%).

Für die Feuchteregelung mit einem Feuchtefühler (Main-Messwert) sind die folgenden Variablen einzustellen:

• D37 = 1;
- Parameter A0 = 2 (Carel 20, Modbus 148, Regelung mit Feuchtefühler);
- Carel-Integervariable 60 (188 Modbus) auf den Feuchtefühlermesswert (0-1000 = 0-100.0 rH%);
- Carel-Integervariable 52 (180 Modbus) auf den gewünschten Feuchtesollwert.

Bei D37 = 1 wird im Falle einer Kommunikationsunterbrechung für die Zeit des Parameters b8 (in Sekunden) der Alarm "Main Offline" ausgelöst (siehe Alarmtabelle); die Erbringung der Befeuchtungsleistung stoppt.

Die Produktion kann über den Digitalparameter D27 aktiviert/deaktiviert werden (siehe Parametertabelle).

Bei D27 = 1 ist der Befeuchter deaktiviert und die Erbringung der Befeuchtungsleistung stoppt;

bei D27 = 0 ist der Befeuchter aktiviert und die Erbringung der Befeuchtungsleistung startet.

D27 ist unabhängig vom Zustand der Variable D37.

10.3 Aktivierung der Spülung über Netzwerk

Ein Spülzyklus kann jederzeit über die Digitalvariable 38 aktiviert werden. Wird diese Variable auf 1 eingestellt, wird unmittelbar ein Spülzyklus ausgeführt, auch bei Gerät in Stand-by und auch wenn die Spülungen (automatisch oder wegen Nutzungspause) über die entsprechenden Parameter deaktiviert wurden.

Die Variable bleibt für die gesamte Spüldauer auf 1 und wird am Ende des Spülzyklus automatisch auf 0 rückgesetzt.

11. ALARME

Meldung Rote LED (*)Code und Displaysym. (blinkend)Bedeutung Ursache Lösung Aktivierung desAlarmrelaisAktion Reset
2 schnelle BlinkzeichenEt - Selbsttestfehlgeschlagen - Zulauf nicht angeschlossen oder Einspeisung unzureichend- Abfluss offen- Schwimmer defektKontrollen:Die Wassereinspeisung und das Zulaufventil überprüfen.Den Filter des Zulaufventils auf Verstopfung überprüfen.Das Abschlammventil und den Abschlämmanschluss überprüfen.Ja BefeuchtungunterbrochenESC / Digital 29
5 schnelle BlinkzeichenEPAusfall der BefeuchtungsleistungTechnisches Prinzip Funktionsstörung der PiezlementeDen Tankwarten Ja BefeuchtungFISC / Digital 29
3 schnelle BlinkzeichenLFWassermangel Unterbrechtung der Wasserzufuhr oder Funktionsstörung des ZulaufventilsKontrollen:Die Wassereinspeisung und das Zulaufventil überprüfen.Den Filter des Zulaufventils auf Verstopfung überprüfen.Ja(in den 10 Warteminuten)Befeuchtung nur für 10 Minuten unterbrochenAutomatisch (nach 10 Warteminuten, siehe Kap. 8.5)
4 schnelle BlinkzeichenEdAbfluss defekt Funktionsstörung des Abschlämmventils/AbschlämmkreislaufsDas Abschlämmventil und den Abschlämmanschluss überprüfen.Ja BefeuchtungunterbrochenESC / Digital 29
5 langsame BlinkzeichenCLSignal für TankwartungsanforderungÜberschreitung der bs Betriobsstunden für empfohlene WartungWartung des Tanks und der Piezoelemente (Kap. 9).Nein Nur MeldungStundenzähler-Reset(siche 6.5 oder 7.8)
6 schnelle BlinkzeichenPU - Externes Steuersignal nicht korrekt angeschlossenKabel unterbrochen/ abgetrennt/nicht korrekt angeschlossenDas Bezugssignal überprüfen (4...20 mA oder 2...10V).Ja BefeuchtungAUTO
2 langsame BlinkzeichenH - Höhe FeuchteDas Signal des Fühlers zeigt einen Feuchtwert über 80 %rl I anDas Signal/Kabel des Feuchtefühlers überprüfen.Ja BefeuchtungunterbrochenAUTO
3 langsame BlinkzeichenI LNiedrige FeuchteDas Signal des Fühlers zeigt einen Feuchtwert unter 20 %rl I anDas Signal/Kabel des Feuchtefühlers überprüfen.Ja BefeuchtungAUTO
4 langsame BlinkzeichenEEEEPROM- AlarmParameterspeicher beschädigtBesticht das Problem auch weiterhin, den technischen Service von CAREL kontaktieren.Ja BefeuchtungBesteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service kontaktieren.
1 schnelles BlinkzeichenEOFunktionstest nicht durchgeführtFunktionstest nicht werkseitig durchgeführt / EEPROM-FehlerBesteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service von CAREL kontaktieren.Ja BefeuchtungBesteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service kontaktieren.
7 langsame BlinkzeichenOFLMain offline Unterbrechtung der Kommunikation mit sriellem Main (bei D37 = 1)Statuskontrolle Main / VerbindungskabelJa BefeuchtungunterbrochenAUTO
8 schnelle BlinkzeichenELWasserstand AlarmZu hoher Wasserstand während der Befeuchtungsleistung wegen: Undichtigkeit des Zulaufventils Piezoelemente funktionsgestört Ventilatoren funktionsgestörtKontrollen:Zulaufventil Piezoelemente VentilatorenJa BefeuchtungAUTO
6 langsame BlinkzeichenLS1ES2ES3Secondary-Gerät 1/2/3 in AlarmSecondary-Gerät am Bedienteil anzeigen, um die Alarmdetails zu visualisierenSiehe Alarmcode in Kap."Netzwerkverbindung".Ja Nur Meldung AUTO
1 langsame Blinkenbu Backup Gerät nicht verfügbarBackup-Gerät ist nicht versorgt oder in Alarm: Kontakt J17 des Hauptgerätes ist offenDie Verbindung zwischen Alarmrelais des Backup-Gerätes und Eingang J17 des Hauptgerätes überprüfen.Nein Nur Meldung AUTO
9 schnelle BlinkzeichenEtLLebensende der PiezoelementeDas Gerät hat AF Arbeitsstunden erreicht (Default: 9999 h)Die Piezoelemente auswechseln, um die Nennbefeuchtungsleistung des Gerätes zu gewährleistenJaNur Meldung Reset des internen Stundenzählers der Piezoelemente durch Reset des Parameters d6 (siehe Kap. 7.8)

Tab. 11.a

Für das Alarm-Reset einmal die ESC-Taste drücken, um den Summer abzustellen und ein zweites Mal ESC drücken, um den Alarm rückzusetzen.

(*) Schnelles Blinken: 0,2 s EIN und 0,2 s AUS. Langsames Blinken: 1 s EIN und 1 s AUS

11.1 Problemlösung

Carel humiSonic direct - Problemlösung - 1

HINWEIS: Wird das Problem nicht mit den nachstehenden

Lösungsvorschlägen gelöst, muss der technische CAREL-Service kontaktiert werden.

  1. Als Erstes den Befeuchter und die Umgebung überprüfen.

Problem Ursache Überprüfung Behebung

Keine Befeuchtungsleistung Stromversorgungssystem Schalter des Befeuchters auf OFF-PositionSichtkontrolle des Befeuchters Den Befeuchter auf ON-Position stellen.
Keine Stromversorgung Die Spannung an den Eingangsklemmen des Befeuchters messenSpannungsversorgung anlegen
Spannungsversorgung fehlerhaft Die Spannung an den Ausgangsklemmen des Netzteils überprüfenDas Netzteil auswechseln
Wasserversorgungssystem Vorgeschaltetes Ventil geschlossenÜberprüfen Ventil öffnen
Befeuchtungsleistung zu geringStromversorgungssystem Versorgungsspannung zu niedrig Die Spannung an den Ausgangsklemmen des Netzteils überprüfenDas Netzteil austauschen, falls beschädigt
Wasserversorgungssystem Der Wasserstand während der Befeuchtungsleistung ist hoch und läuft überSichtkontrolle Siehe folgende Tabelle
SonstigesDer Befeuchter ist nicht horizontal montiertSichtkontrolle Horizontal montieren
Keine Befeuchtungsleistung Staub und Fremdkörper im Tank (*)Das Tankinnere reinigen
Zustandsverschlechterung des PiezoelementsDie durchschnittliche Lebensdauer des Piezoelements beträgt zwischen 10.000...15.000 BetriebsstundenAuswechseln
Befeuchtungsleistung zu geringStaub und Fremdkörper im Tank (*)Tankinneres einer Sichtkontrolle unterziehenDas Tankinnere reinigen und die Piezoelemente austauschen
Kalkablagerungen auf der Oberfläche der Piezoelemente (*)

Tab. 11.b
(*) Die Ursachen dieser Funktionsstörungen können durch eine präventive Wartung vermieden werden.

  1. Wurdedie Ursachenichtanhanddervorhergehenden Prüfungenerfasst, können einige Komponenten beschädigt sein. Das Innere des Befeuchters überprüfen.

Problem Ursache Überprüfung
Behebung

Keine Befeuchtungsleistung Wasserversorgungssystem Schwimm-er-Standsensor beschädigtDen Tank entleeren, die elektronische Platine entfernen und den Anschluss des Standsensors überprüfenDen technischen Service für den Austausch des Standsensors kontaktieren
Schwimmer-Standsensor gesperrt
Zulaufventil ist beschädigtKein Wasserzulauf, auch nicht bei entleertem Tank
SonstigesDie Ventilatorkabelanschlüsse sind gelockert oder abgetrennt
Befeuchtungsleistung zu geringWasserstand läuft überSchwimmer-Standsensor gesperrtFalls der Wasserstand im Tank die Überlaufleitung erreicht hat, den Stecker von der elektronischen Platine entfernen und den Anschluss des Standsensors überprüfenIst der Anschluss in Ordnung, den technischen Service wegen Austausches des Standsensors kontaktieren
Zulaufventil ist beschädigtWassereispeisung erfolgt auch nach dem Ausschalten des GerätesDas Zulaufventil austauschen

Tab. 11.c

12. WARTUNG UND ERSATZTEILE

12.1 Elektrische Bauteile

Carel humiSonic direct - Elektrische Bauteile - 1

NrBeschreibungErsatzteilcode
1Netzteil UUKA600010SPGrößen 2-8 kg/h(4.4-17.6 lbs/h)UUKDE00000
2Treiberkarte UUF0(X)R0000
3Grundplatine UUKAX00000
3aZusatzplatine UUKPS00000SP
4EN/AUS-Schalter -EIN/AUS
5Kemmleiste MCKTR00000
6Transformator MCKTR00000
Tab. 12.a

(X) = 2 → 2 kg/h (4.4 lbs/h),
4 → 4 kg/h (8.8 lbs/h),
6 → 6 kg/h (13.2 lbs/h),
8→8 kg/h (17.6 lbs/h)

12.2 Mechanische Bauteile

Carel humiSonic direct - Mechanische Bauteile - 1

NrBeschreibungErsatzteilcode
1Gehäuse-
2Befestigungsvorrichtung für die Wandmontage-
3Hintere Abdeckplatte-
4Vorderer VerteilerUUKRA00000
5Hinterer VerteilerUUKRR00000
6Hinterer LüfterUUKFN00000
7FrontlüfterUUKFF00000
8Rechter Seitenverschluss-
9Abschlämmventil-BausatzUUKDN00000
10Zulaufventil-BausatzUUKFR00000
11PiezoelementUUKTP00000
12Linker Seitenver-schluss -
13Interner TankfüllstandssensorUUKLV00000
14Temperatur- und Feuchtefühler (wo vorgesehen)UUKTI I00000

Carel humiSonic direct - Mechanische Bauteile - 2

Die Wartungsarbeiten am Ultraschallbefeuchter müssen vom Technischen CAREL-Service oder von qualifizierten Fachtechnikern ausgeführt werden.

Carel humiSonic direct - Mechanische Bauteile - 3

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung einer hen Arbeit muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die ungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.

Das Zulaufventil ist normalerweise geschlossen; das Abschlämmventil ist normalerweise offen. Wird die Spannungsversorgung unterbrochen, wird automatisch abgeschämmt. Warten, bis das im Tank des Befeuchters enthaltene Wasser vollständig entleert ist.

Die präventive Wartung des Ultraschallbefeuchters ist empfehlenswert zur Gewährleistung der optimalen Systemleistungen. Die präventive Wartung umfasst:

• die Überprüfung der Stromstecker;
• die Reinigung und Sichtkontrolle der Bauteile;
• die Überprüfung des Wasserstandes und der Dichtigkeit.

HINWEIS:

  • Das Piezoelement ist empfindlich: Während der Reinigung des Tankinneren muss darauf geachtet werden, dass das Piezoelement keine Kratzer abbekommt, zum Beispiel durch einen Schraubendreher.
  • Die Muttern mit dem maximal zulässigen Drehmoment anziehen (0,8 ± 0,05 N·m). Ein übermäßiges Drehmoment kann den Ultraschallbefeuchter beschädigen.
  • Vorsicht bei elektrostatischen Entladungen, damit keine elektronischen Bauteile zu Schaden kommen.

12.4 Ordentliche Wartung

Die ordentliche Wartung der Ultraschallbefeuchter sieht die Reinigung aller Bauteile im Kontakt mit Wasser vor:

  1. Zulaufleitungen / Abschlämmleitungen;
  2. Wassertank.

Die Wartungshäufigkeit hängt von der Wasserqualität und von den Betriebsstunden des Befeuchters ab. Die Verwendung von demineralisiertem Wasser reduziert die Wartungshäufigkeit auf ein Minimum.

HINWEIS: Die ordentliche Wartung empfiehlt sich mindestens 1 Mal im Jahr, unabhängig von der Wasserqualität und von den Betriebsstunden des Befeuchters.

Es wird empfohlen, die Funktionstüchtigkeit der Piezoelemente, der Treiberkarten und der Lüfter durch Sichtkontrollen periodisch zu überprüfen (hierzu das weiße Frontgehäuse abnehmen):

  1. Überprüfen, ob eine Wassersäule oberhalb jedes Piezoelements während des Befeuchterbetriebs vorhanden ist (hierzu einen oder mehrere der Wassernebelauslassdiffusoren entfernen);
  2. überprüfen, ob die LEDs der Treiberkarten während des Befeuchtersbetriebs Gelb leuchten;
  3. überprüfen, ob die Ventilatoren während des Befeuchterbetriebs rotierend arbeiten.

12.5 Außerordentliche Wartung

Die außerordentliche Wartung kann den Austausch folgender Bauteile vorsehen:

  1. Zulaufventil / Abschlämmventil;
  2. Treiberkarte;
  3. Piezoelement;
  4. Ventilator;
  5. elektronische Steuerplatine;
  6. Netzteil.
  7. Standfühler

12.6 Austausch der Bauteile

Für den Zugriff auf das Zulauf-/Abschlämmventil die rechte Seitenverriegelung und die L-förmige Halterung, welche die Elektroventile stützt, entfernen.

Carel humiSonic direct - Austausch der Bauteile - 1

  1. Die Schraube (A) lockern und abnehmen.
  2. Das Seitenteil (B) abnehmen.
  3. Die Schrauben der Halterung (C) abnehmen.

Abschlämmventil

  1. Die Stromstecker entfernen; die Leitungen aus den Federanschlüssen abziehen und die Baugruppe (D) abnehmen: Kniestück, Abschlämmventil, T-Anschluss.

Carel humiSonic direct - Abschlämmventil - 1

  1. Die Stromstecker entfernen; die Leitungen aus den Federanschlüssen abziehen und die Baugruppe (F) abnehmen: Kniestück, Zulaufventil, Verbindungsstück.

Carel humiSonic direct - Abschlämmventil - 2

Demontage der hinteren Abdeckplatte (für den Zugriff auf die hinteren Ventilatoren)

Carel humiSonic direct - Abschlämmventil - 3

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung einer jeglichen Arbeit muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.

Für die Entfernung der hinteren Abdeckplatte zuerst das linke Seitenteil abnehmen:

  1. Die Schraube (A) lockern und abnehmen.
  2. Das Seitenteil abnehmen (B).
  3. Die Schrauben (C) lockern, um das Netzkabel von der Klemmleiste abzutrennen; die Schrauben (D) lockern, um die hintere Abdeckplatte (E) zu entfernen.

Carel humiSonic direct - Abschlämmventil - 4

Verteiler - Die Verteiler sind nur in der oberen Abdeckplatte eingebaut. Nach dem Ausbau des Gehäuses die Verteiler hochheben und zwecks Auswechslung entfernen.

Hinterer Ventilator / Treiberkarte

Um bei noch an der Wand befestigtem Befeuchter an die Frontlüfter und -treiber zu gelangen, einfach das Gehäuse entfernen. Zur Durchführung außergewöhnlicher Wartungsarbeiten an einer Werkbank den nachstehenden Anweisungen folgen:

  1. Die Stromkabel, die aus dem Ventilator herausführen und an die Treiberkarte angeschlossen sind, abtrennen.
  2. Die Befestigungsschrauben mit einem Schraubendreher abnehmen.
  3. Den Ventilator abziehen.
  4. Für den Ausbau der hinteren Treiberkarte die beiden Befestigungsmuttern lockern und mit einem Steckschlüssel abnehmen.

Carel humiSonic direct - Hinterer Ventilator / Treiberkarte - 1

  1. Die Schrauben unter der unteren Abdeckplatte lockern.

Carel humiSonic direct - Hinterer Ventilator / Treiberkarte - 2

Das Gehäuse aus den vertikalen Längsträgern auskuppeln.

Carel humiSonic direct - Hinterer Ventilator / Treiberkarte - 3

  1. Den Körper des Ultraschallbefeuchters abziehen.

Carel humiSonic direct - Hinterer Ventilator / Treiberkarte - 4

  1. Für den Ausbau der vorderen Treiberkarte die beiden Befestigungsmuttern lockern und mit einem Steckschlüssel abnehmen.

Carel humiSonic direct - Hinterer Ventilator / Treiberkarte - 5

HINWEIS: Es empfiehlt sich, zusammen mit der Treiberkarte auch das entsprechende Piezoelement auszuwechseln.

Austausch des Standfühlers

Für den Zugriff auf den Standfühler die Wartung auf einer Werkbank durchführen und das nachstehend beschriebene Verfahren befolgen:

  1. Das Gehäuse durch Lösen der oberen und unteren Schrauben entfernen; das Rückenteil und die Seitenteile abnehmen und den Standfühler durch Abschrauben der Mutter abziehen.
  2. Den oberen Teil des Tanks durch Herausdrehen der Schrauben öffnen.

Carel humiSonic direct - Austausch des Standfühlers - 1

  1. Die Frontlüfter und hinteren Lüfter elektrisch abtrennen und die Tankabdeckung abmontieren.

Carel humiSonic direct - Austausch des Standfühlers - 2

  1. Das Standfühlerkabel von den anderen Kabeln auf der linken Seite des Tanks trennen; den 4-poligen Steckverbinder des Standfühlerkabels abtrennen.

Carel humiSonic direct - Austausch des Standfühlers - 3

  1. Die weißen, roten und 2 schwarzen Drähte vom Steckverbinder des auszuwechselnden Standfühlers abschneiden; dabei 1 cm Draht auf der Steckverbinderseite übrig lassen, um ihn als Probe bei der Verdrahtung des neuen Standfühlers auf seinem Steckverbinder zu verwenden.
  2. Die Mutter der Kabelverschraubung, durch welche das Standfühlerkabel durch den Tank geführt wird, abschrauben, um es im Tank herauszuziehen.
  3. Die Mutter des Standfühlers abschrauben und entfernen; die Trennwand, welche den Standfühler abdeckt, entfernen; den Standfühlers mit seinem Kabel von der Halterung im Tank abziehen.

Carel humiSonic direct - Austausch des Standfühlers - 4

  1. Den Silikon-O-Ring im Gewindeteil des Standfühlers einsetzen.

Carel humiSonic direct - Austausch des Standfühlers - 5

  1. Das Kabel des neuen Standfühlers durch die Bohrung der Halterung in den Tank einführen und dabei die vorher aufgeführten Aktionen rückwärts durchführen.
  2. Die Trennwand einfügen, die Mutter einsetzen; anschließend den neuen Standfühler endgültig an der Halterung befestigen. Der O-Ring bleibt zwischen der Trennwand und der Mutter.
  3. Das Kabel durch die Kabelverschraubung durchführen; den Abschnitt, der im Tankinneren bleibt, so fixieren, dass er vom schwarzen Mantel bedeckt bleibt und seine Position locker bleibt, nicht angezogen.
  4. Das Kabel durch die Mutter der Kabelverschraubung führen, schließen und am Tank befestigen.
  5. Unter Bezugnahme auf den alten Steckverbinder die Kabelenden unter Beachtung der Farben der Drähte und der Positionen in den neuen Stecker, welcher mit dem neuen Standsensor geliefert wird, einstecken. Sicherstellen, dass jeder Draht beim Einstecken „einklickt“ (Klick-Geräusch).
  6. Den 4-poligen Steckverbinder des neuen Standfühlers in den Stecker, der zur elektronischen Steuerplatine führt, einstecken.

Piezoelement

Alle Sensoren, sowohl vorne als auch hinten, können durch Entfernen des Kurbelgehäuses und des Wandbefeuchters nach dem Trennen der Hydraulik- und Stromversorgung erreicht werden.

HINWEIS: Die Befeuchtungsleistung des Piezoelements nimmt mit seiner Verwendung graduell ab. Der Austausch nach 10.000 Betriebsstunden wird empfohlen, wenn das verwendete Wasser demineralisiert ist. Das Gerät kann jedoch weiter betrieben werden, solange die tatsächliche Kapazität den Anforderungen entspricht. Bei Leitungswasser oder enthärtetem Wasser können die Betriebsstunden je nach Wasserqualität reduziert werden.

Für den Ausbau des Piezoelements:

  1. Den Körper des Ultraschallbefeuchters auf den Kopf stellen und das auszuwechselnde Piezoelement ausfindig machen.
  2. Die Stromkabelklemme von der angeschlossenen Treiberkarte abnehmen.
  3. Die Befestigungsmuttern mit einem Steckschlüssel (5,5) lockern, das Piezoelement entfernen und auswechseln.
  4. Für den erneuten Einbau des Piezoelements auf die weiße Schrift (Pfeil) achten: Für die obere Piezoelementreihe befindet sich die Schrift rechts, für die untere Piezoelementreihe befindet sich die Schrift links. Die Schrift des Piezoelements muss wie bei den benachbarten Piezoelementen positioniert sein.

HINWEIS: Wird das Piezoelement um 180° gedreht montiert, führt die falsche Montage zu einer reduzierten Befeuchtungsleistung und zu einer potenziellen Funktionsstörung des Befeuchters.

Carel humiSonic direct - Piezoelement - 1

HINWEIS: Das Drehmoment der Muttern, die das Piezoelement in Position halten, muss 0,8±0,05 N·m betragen.

Steuerplatine und Netzteil

Um auf die elektronische Steuerplatine und das Netzteil zuzugreifen, einfach die linke Seitenverriegelung entfernen (Fig. 12.g). Für den Ausbau der Steuerplatine (Fig. 12.p):

  1. Die Muttern lockern und abnehmen. Die Steuerplatine herausziehen.
  2. Für den Ausbau des Netzteils (Fig. 12.q) die Schrauben lockern und es von oben herausnehmen.

Carel humiSonic direct - Steuerplatine und Netzteil - 1

12.7 Reinigung des Tanks

Für den Zugang zum Tank und zur Ausführung der Reinigungsarbeiten:

A. Die Schrauben lockern, die das Seitenteil fixieren. Die Halterungen entfernen.
B. Die Befestigungsschrauben der Ventilatoren lösen.
C. Die Schrauben abschrauben, um die Ventilatoren zu trennen und die Luftfilter zu reinigen.
D. Das Seitenteil aus seinem Sitz nehmen, um auf den Tank zuzugreifen.

Für die Reinigung des Tanks eine weiche Bürste verwenden.

Carel humiSonic direct - Reinigung des Tanks - 1

13.1 Schaltplan 230-Vac-Version
Carel humiSonic direct - Reinigung des Tanks - 2

flowchart
graph TD
    A["LEVEL FLOW SWITCH"] --> B["FAN +21V GND HIGH LEV GND LOW LEV"]
    B --> C["Fill valve F"]
    C --> D["Drain valve D"]
    D --> E["Control board"]
    E --> F["Level flow switch"]
    F --> G["Rear fan"]
    G --> H["Pool"]
    H --> I["Driver"]
    I --> J["4 Piezoelectric transducer"]
    I --> K["Driver"]
    K --> L["Driver"]
    L --> M["48 Vdc Power Supply"]
    M --> N["Front fan"]
    N --> O["24 Vac"]
    O --> P["F"]
    P --> Q["230 Vac L N"]

Fig. 13.a

13.2 Schaltplan 110-Vac-Version

Carel humiSonic direct - Schaltplan 110-Vac-Version - 1

flowchart
graph TD
    A["LEVEL FLOW SWITCH"] --> B["FAN +21V GND HIGH LEV GND LOW LEV"]
    B --> C["Fill valve F"]
    C --> D["Drain valve D"]
    D --> E["Control board"]
    E --> F["Level flow switch"]
    F --> G["Rear fan"]
    G --> H["Pool"]
    H --> I["48 Vdc Power Supply"]
    I --> J["1..."]
    I --> K["4"]
    J --> L["Driver"]
    K --> M["Driver"]
    L --> N["Piezoelectric transducer"]
    M --> O["Driver"]
    N --> P["4"]
    O --> Q["4"]
    P --> R["4"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333
    style E fill:#ffc,stroke:#333
    style F fill:#fcc,stroke:#333
    style G fill:#fff,stroke:#333
    style H fill:#fff,stroke:#333
    style I fill:#fff,stroke:#333
    style J fill:#fff,stroke:#333
    style K fill:#fff,stroke:#333
    style L fill:#fff,stroke:#333
    style M fill:#fff,stroke:#333
    style N fill:#fff,stroke:#333
    style O fill:#fff,stroke:#333
    style P fill:#fff,stroke:#333
    style Q fill:#fff,stroke:#333

Fig. 13.c

14. ALLGEMEINE DATEN UND MODELLE

14.1 Ultraschallbefeuchter-Modelle für Gebläsekonvektoren und elektrische Daten

In der Tabelle sind die elektrischen Daten zur Versorgungsspannung und zu den Nennwerten der verschiedenen Modelle zusammengefasst. Einen externen einpoligen Trennschalter für die Überspannungskategorie III (IEC 60335-2-98) vorsehen.

Zu beachten ist, dass einige Modelle mit anderen Spannungen versorgt werden können, was natürlich eine unterschiedliche Leistungsaufnahme und Befeuchtungsleistung zur Folge hat.

Spannungsversorgung

Modell Befeuchtungsleistung ^(2,4) kg/h (Ibs/h)Leistung ^(3) (W)Spannung ^(1) (V - Typ)StromKabel ^(3) (mm ^2 - AWG)
Spannungsversorgung
UU02RD% 2 (4.4) 180 230 0,80,823 - 18
UU02R1% 2 (4.4) 180 110 1,65
UU04RD% 4 (8.8) 330 230 1,5
UU04R1% 4 (8.8) 330 110 3
UU06RD% 6 (13.2) 480 230 2,1
UU06R1% 6 (13.2) 480 110 4,4
UU08RD% 8 (7.6) 690 230 3
UU08R1% 8 (7.6) 690 110 6,3

Tab. 14.a

(1) Zulässige Netzspannungstoleranz: -15 %, +10 %.

(2) Nennwert-Toleranz: +5%, -10% (EN 60335-1) nur für die 230-Vac-Spannung. Für die 110-Vac-Spannung siehe die Vorschrift UL998.

(3) Empfohlene Richtwerte für die Verlegung von PVC- oder Gummi-Kabeln im geschlossenen Kabelkanal für eine Länge 10 m (32.8 ft). Die geltenden Bestimmungen sind in jedem Fall einzuhalten. Als Stromversorgungskabel eines der in IEC 60245, IEC 60227 oder IEC 62821 für 230 Vac Spannung vorgesehenen Kabel verwenden (z.B.: IEC 60245 -> Kabeltyp H**RNF oder IEC60227 -> Kabeltyp H**V-U oder IEC 62821 -> Kabeltyp H**W-F).

(4) Maximale Ist-Nenn-Befeuchtungsleistung: Die durchschnittliche Befeuchtungsleistung kann von externen Faktoren wie: Raumtemperatur, Wasserqualität oder Verteilungssystem beeinflusst werden.

HINWEIS: Zur Vermeidung unerwünschter Interferenzen müssen die Netzkabel getrennt von den Fühlerkabeln gehalten werden.

14.2 Technische Daten

ModellUU02R*UU04R*UU06R*UU08R*
Leistung kg/h (lbs/h)2 (4.4)4 (8.8)6 (13.2)8 (17.6)
Anz. Piczoclemente481216
Nennleistung (W) (2)180330480600
AnwendungRaum
Speisewasserdruck (bar) (kPa) (psi)1 ... 6 (100...600) (14.5...87)
Speisewassertemperatur °C (°F)5 ... 40 (41...104)
SchutzartIP20

Elektronisches Steuergerät

Spannung / Frequenz der Hilfsschaltkreise (V / Hz)24V/50 – 60 Hz
Max. Leistung der Hilfsschaltkreise (VA)3
Fühlereingänge (allgemeine Spezifikationen)Wählbar nach Signalen: 0...10 Vdc, 2...10 Vdc, 0...20 mA, 4...20 mAEingangsimpedanz: 20 kΩ mit Signalen: 0...10 Vdc, 2...20 Vdc100 Ω mit Signalen: 0...20 mA, 4...20 mA
Versorgung der aktiven Fühler (allgemeine Daten)21 Vdc, max. 150 mA
Alarmrelaisausgänge (allgemeine Daten)24 V (max. 3 W)
Fernaktivierungseingang (allgemeine Daten)Potenzialfreier Kontakt: Widerstand max. 100 Ω; max. 5 Vdc offen, 7 mA geschlossen
Serielle VerbindungRS485 (Carel/Modbus-Protokolle) 1/8 Unit-Loads (96 kΩ)

Umgebungsbedingungen

Betriebsraumtemperatur °C (°F)1...40 (33,8...104)
Betriebsraumfeuchte (% rF)10...80

Tab. 14.b

14.3 Tabelle der Sicherungen

GerätecodeSicherung 48-Vdc-Netzteil(1 Sicherung Typ 10.3 x 38)Sicherungen Spannungsversorgung(2 Sicherung Typ 5 x 20)Sicherung 250-Vac-Transformer(1 Sicherung Typ 6.3 x 32 T)
UU02RD%4 A2.5 A3.15 A
UU02R1%4 A2.5 A3.15 A
UU04RD%6 A2.5 A3.15 A
UU04R1%6 A3.15 A3.15 A
UU06RD%10 A2.5 A3.15 A
UU06R1%10 A5 A3.15 A
UU08RD%12 A3.15 A3.15 A
UU08R1%12 A6.3 A3.15 A

Tab. 14.c

15. NETZWERKVERBINDUNG

15.1 Voreinstellungen

Das Main-Gerät steuert bis zu 3 Secondary-Geräte im tLAN-Netzwerk an. Für die elektrischen Anschlüsse siehe das Anschlussschema auf der nächsten Seite. Die Mikroschalter 1-3 des Masters müssen alle auf OFF gestellt sein. Jedes Secondary-Gerät muss anhand der folgenden Mikroschalter konfiguriert werden:

1: für die Konvertierung des seriellen Ports (M11) von RS485 zu tLAN auf ON stellen;

2/3: Secondary-Adresse, wie in der nachstehenden Abbildung.

15.2 Steuerungslogik

Das Main-Gerät steuert jedes Secondary-Gerät im Netzwerk über die folgenden Parameter an:

• Betriebsaktivierung / Betriebsdeaktivierung
- Stand der Befeuchtungsleistung.

Die Steuersignale (Fühler/Feuchteregler/externer Regler) werden vom Main-Gerät verwaltet, das den Betrieb der Secondary-Geräte entsprechend ansteuert. Der Stand der Befeuchtungsleistung des Masters wird an alle Slaves übertragen:

Bsp.1: Main konfiguriert für Proportionalregelung (siehe Kapitel "Elektrische Anschlüsse) und 90%-Anforderung: Der Main und jeder Secondary regeln 90 % der eigenen Kapazität (siehe Kapitel "Funktionsprinzipien").

Bsp.2: Main konfiguriert für Regelung mit Raumfühler, Sollwert 50 %rH: Beim Erreichen des Sollwertes unterbrechen der Main und alle Slaves die Befeuchtungsleistung.

Jedes Gerät (Main oder Secondary) ist eigenständig in Bezug auf die Steuerungslogik der Befeuchtungsleistung und aller anderen Funktionen.

15.3 AnsteuerungderSecondary-Geräteüberdas Main-Bedienteil

In der Hauptmaske die PRG-Taste für 3 Sekunden drücken. Das Passwort eingeben: 90. Das Bedienteil visualisiert den Zustand der angeschlossenen Secondary-Geräte nach der folgenden Logik - ausgehend von der linken Anzeigestelle: Status Gerät 1, Status Gerät 2, Status Gerät 3.

Carel humiSonic direct - AnsteuerungderSecondary-Geräteüberdas Main-Bedienteil - 1
Abb. 1

Carel humiSonic direct - AnsteuerungderSecondary-Geräteüberdas Main-Bedienteil - 2
Fig. 2

Carel humiSonic direct - AnsteuerungderSecondary-Geräteüberdas Main-Bedienteil - 3
Fig. 3

Das Symbol 1 bedeutet: „Gerät online“. Das Symbol ^™ bedeutet: „Gerät offline“. Die Abbildung Fig.1 enthält ein Beispiel mit Gerät 1 online (linke Anzeigestelle auf 1), während die Geräte 2 und 3 offline sind (mittlere und rechte Anzeigestellen auf ^* ).

Beim Drücken der ENTER-Taste visualisiert das Bedienteil das Wahlmenü für das anzustuernde Gerät. Mit den UP- und DOWN-Tasten kann das gewünschte Gerät angewählt werden. In der Abbildung Fig.2 ist die Wahlmaske für das Gerät 1 dargestellt.

Durch Drücken der ENTER-Taste wird das Steuermenü des gewünschten Gerätes betreten. Mit den UP- und DOWN-Tasten werden die folgenden Anzeigen abgelaufen:

• Vom Main-Gerät übertragener Anforderungsprozentsatz (Fig.3).
- Betriebsstundenzähler (Fig.4), resettierbar durch Drücken von UP+DOWN für 5 Sekunden (siehe Parameter „d3“).
- Gerätealarme Fig.5; bei keinen Alarmen wird – angezeigt), resettierbar durch Drücken von UP+DOWN für 5 Sekunden.
- Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Über ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint „dIS“. Für die erneute Aktivierung des Befeuchters ENTER drücken.
- Sollwert und Proportionalbereich des Begrenzungsfühlers (SL, bl.), falls aktiviert über Einstellung bH=1, Parameter bH verfügbar in der Parameterliste.
- Zugriff auf das Parameterkonfigurationsmenü (Fig.6).

Die Icons geben hier den Zustand des gewählten Secondary-Gerätes an (Fig.9).

Durch ENTER im Fenster des Parameterkonfigurationsmenüs wird auf die änderbaren Parameter zugegriffen (Fig.7).

Für die Bedeutung der Parameter siehe Kapitel „Konfigurationsparameter“.

Der Parameter b8 wird als Timeout für die Erkennung eines Gerätes im Offline-Status verwendet. Abhängig von der Anzahl der angeschlossenen Secondary-Geräte könnte dieser Parameter geändert werden müssen. Er ist standardmäßig auf 10 s eingestellt.

15.4 Alarme

In der Hauptmaske zeigt der Main mit dem Code ESX die auf einem bestimmten Secondary-Gerät vorhandenen Alarme an. X steht für die Adresse des Secondary-Gerätes mit dem aktiven Alarm (Fig. 8, Alarm Secondary 1).

Für die Details des laufenden Alarms muss auf das Menü des betroffenen Secondary-Gerätes zugegriffen werden. Jedes Gerät ist in der Verwaltung der eigenen Alarme unabhängig; davon ausgenommen sind die Alarme der Steuersignale, die mit dem Main verbunden sind, welche das gesamte Netzwerk der Ultraschallbefechter sperren.

Alarm Beschreibung

PU Externes Steuersignal nicht verbunden
OFL Überwachungsgerät abgetrennt und Main im Modus der Anforderung über die serielle Schnittstelle

Tab. 15.a

15.5 AnsteuerungüberdasÜberwachungsgerät (Carel/Modbus®)

Über die Überwachungsvariablen I62 und I63 (Modbus® 189 und 190) können die Parameter der Secondary-Geräte visualisiert und eingestellt werden. Die Variable I62 (Modbus 189) muss, wie in Tabelle angegeben, geschrieben werden. Für den Lesezugriff auf die Variable: Der Wert ist in der Variable I63 (Modbus 190) nach dem Schreibzugriff von I62 vorhanden. Für den Schreibzugriff auf die Variable: Der geschriebene Wert ist in der Variable I63 vorhanden, der also vorher geschrieben worden sein muss.

Bit 15 ModusBit 13-14Secondary-AdresseBit 8-12VariablentypBit 0-7 CAREL-Überwachungsadresse
0=Lesen1=Schreiben01 = Secondary 110 = Secondary 211 = Secondary 300100=Int.01000=Analog10000=DigBsp.: 0000 1000=8

Tab. 15.b

Bsp. Schreiben des Parameters P0 des Slaves 2 auf 70

• Schreiben von 163 auf 70
• Schreiben von 162 auf 50224.

SchreibenSecondary 2Integer-VariableP0=Adresse 48
1100010000110000=1100010000110000=50224

Carel humiSonic direct - AnsteuerungüberdasÜberwachungsgerät (Carel/Modbus®) - 1

flowchart
graph TD
    subgraph_MAIN_UNIT["MAIN UNIT: Connections"]
        A["Auxiliary card Connections"] --> B["Terminal / Terminal"]
        B --> C["Active probe/ Ext. Regulator"]
        D["Main Board Connections"] --> E["RS485 Supervisor"]
        E --> F["GND + -"]
        F --> G["ON/OFF"]
    end

    subgraph_SECONDARY_UNIT["SECONDARY UNIT: Connections"]
        H["Main Board Connections"] --> I["RS485 Supervisor"]
        I --> J["GND + -"]
        J --> K["Tlan TX/RX"]
        K --> L["ON/OFF"]
    end

    subgraph_MAIN_UNIT_Auxiliary_Card["Main Unit: Connections"]
        M["M9"] --> N["M10J8"]
        N --> O["Tx/RX"]
        O --> P["GND"]
        P --> Q["+21V"]
        Q --> R["GND"]
        R --> S["Active probe/ Ext. Regulator"]
        T["(1) Supervisor"] --> U["888-36"]
        V["(2) Terminal"] --> W["3) Ext. Regulator"]
        X["(3) Active Probe"] --> Y["TH probe (HYHU000000)"]
        Z["(4) Main Board"] --> AA["2000-3C"]
        AB["(5) Terminal"] --> AC["3) Active Probe"]
    end

    subgraph SECONDARY_UNIT_SECONDARY_UNIT
        AD["ON"] --> AE["1 2 3 4 5 6 7 8"]
        AF["ON"] --> AG["1 2 3 4 5 6 7 8"]
        AH["ON"] --> AI["1 2 3 4 5 6 7 8"]
        AJ["(6) Terminal"] --> AK["1 2 3 4 5 6 7 8"]
        AL["(6) Active Probe"] --> AM["1 2 3 4 5 6 7 8"]
        AN["(6) Main Board"] --> AO["M11"]
        AP["(6) Main Board"] --> AQ["M11"]
    end

HINWEIS: Den Schirm des seriellen Kabels an die Erdungsklemme (PE) des Ultraschallbefeuchters anschließen. Abgeschirmtes Kabel AWG 20/22 max. 10 m.

15.6 Secondary-GerätmitBackup-Funktiondes Main-Gerätes

Für missionskritische Anwendungen, in denen ein unterbrechungsfreier Betrieb gesichert sein muss, kann ein humiSonic-Secondary-Gerät für das Backup des humiSonic-Main-Gerätes (Hauptgerät) vorgesehen werden. Das Backup-Gerät wird nur bei einer eventuellen Betriebsunterbrechung des Hauptgerätes (Alarm) gestartet. Es liefert die Befeuchtungsleistung auf der Grundlage des Bedarfssignals, das vom Main-Gerät übertragen wird. Für die korrekte Aktivierung der Backup-Funktion muss Folgendes beachtet werden:

  • Vorhandensein der Zusatzplatine auf beiden Geräten (Main und Secondary);
  • elektrische Verdrahtung vom Alarmrelaisausgang des Main-Gerätes zum Hilfseingang J17 des Secondary-Gerätes und umgekehrt vom Alarmrelaisausgang des Secondary-Gerätes zum Hilfseingang J17 des Main-Gerätes;

Carel humiSonic direct - Secondary-GerätmitBackup-Funktiondes Main-Gerätes - 1

• DIP-Schalter 1 auf Main-Gerät und Backup-Gerät in Position OFF;
• DIP-Schalter 2 oder 3 auf Backup-Gerät in Position ON;
- Bedarfssignal übertragen auf Backup-Gerät;
- entsprechende Konfiguration des Parameters b0 (siehe Kap. "Konfigurationsparameter" Tab. 7.c) sowohl auf Main-Gerät als auch auf Backup-Gerät:
1. zur Aktivierung der Backup-Funktion in beiden;
2. zur Aktivierung des Alarmrelais in beiden.

HINWEIS: Der für den Eingang J17 benötigte Steckverbinder ist ein Molex Minifit 2-polig mit internen Buchsenklemmen vom Typ Molex 5556-T.

Ist das Main-Gerät weder spannungsfrei noch im Alarmzustand (Alarmrelaiskontakt geschlossen), visualisiert das Hauptfenster des Backup-Gerätes die Deaktivierungsmeldung „b ---“ abwechselnd zum Feuchtebedarfs-/Messsignal oder Taupunkttemperatursignal; ist der Alarmrelaiskontakt des Main-Gerätes dagegen geöffnet, erhält das Backup-Gerät die Freigabe der Befeuchtungsleistung.

Ist das Backup-Gerät spannungsfrei oder im Alarmzustand, visualisiert das Display des Main-Gerätes die Meldung „bu“ (siehe Alarmtabelle), was bedeutet, dass das Backup-Gerät nicht verfügbar ist.

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Produktinformationen

Marke : Carel

Modell : humiSonic direct

Kategorie : Luftbefeuchter