Carel humiSonic direct - Luftbefeuchter

humiSonic direct - Luftbefeuchter Carel - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Luftbefeuchter kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch humiSonic direct - Carel und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. humiSonic direct von der Marke Carel.

BEDIENUNGSANLEITUNG humiSonic direct Carel

1.2 Entsorgung: informationen für die Benutzer ...........................................5

2. SICHERHEITHINWEISE 6

2.7 Montage, Demontage, Wartung und Instandsetzung des

3. EINFÜHRUNG UND MONTAGE 7

4. WASSERANSCHLÜSSE 9

5. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE 11

6. START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND

7.7 Parameter: Wiederherstellung der Werkseinstellungen .................15

8.3 Regelung der Befeuchtungsleistung (Dip-Schalter 8 auf Aus) ..16

8.4 Leistungsregelung in Serie (Dip-Schalter 8 auf Ein) .........................16

8.5 Automatische Speisewasserkontrolle .......................................................16

8.6 Automatische Kontrolle der Befeuchtungsleistung .........................16

8.7 Automatische Kontrolle auf undichtes Abschlämmventil und auf

10. NETZWERKVERBINDUNG 22

10.3 Aktivierung der Spülung über Netzwerk ................................................23

12. WARTUNG UND ERSATZTEILE 26

14. ALLGEMEINE DATEN UND MODELLE 31

14.1 Ultraschallbefeuchter-Modelle für Gebläsekonvektoren und

15. NETZWERKVERBINDUNG 32

15.1 Voreinstellungen.....................................................................................................32 15.2 Steuerungslogik ......................................................................................................32

15.3 Ansteuerung der Secondary-Geräte über das Main-Bedienteil 32

15.4 Alarme ..........................................................................................................................32

15.5 Ansteuerung über das Überwachungsgerät (Carel/Modbus®) .32

15.6 Secondary-Gerät mit Backup-Funktion des Main-Gerätes ...........344

GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.20215 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021 CAREL-Befeuchter entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Ihre Betriebsanleitungen sind in den beiliegenden technischen Produktspezifikationen enthalten oder können - auch vor dem Kauf - von der Homepage www.carel.com heruntergeladen werden. Jedes Produkt von CAREL benötigt in Abhängigkeit seiner technischen Ausführung eine Prüf- und Konfigurations- bzw. Programmier-Phase, damit es an die Anwendung entsprechend adaptiert werden kann. Das Unterlassen der im Technischen Handbuch angegeben Prüf- oder Konfigurationsphase kann zu Funktionsstörungen der Endprodukte führen, für welche CAREL nicht verantwortlich gemacht werden kann. Der Kunde (Hersteller, Planer oder Installateur der Anlagenendausstattung) übernimmt jegliche Haftung und Risiken in Bezug auf die Produktkonfiguration zur Erzielung der bei der Installation und/oder spezifischen Endausstattung vorgesehenen Resultate. CAREL kann bei Bestehen spezifischer Vereinbarungen als Berater für eine korrekte Installation/Inbetriebnahme/Verwendung des Gerätes eingreifen, in keinem Fall jedoch für die Betriebstüchtigkeit des Befeuchters und der Anlage verantwortlich gemacht werden, falls die Hinweise oder Empfehlungen dieses Handbuches oder jeglicher weiteren technischen Dokumentation nicht eingehalten wurden. Insbesondere sind bei Verpflichtung zur Einhaltung der genannten Hinweise oder Empfehlungen für eine korrekte Verwendung des Produktes die folgenden Anweisungen zu beachten.

1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung

  • Dieses Produkt ist konform mit den europäischen Richtlinien und den anderen in der EU-Konformitätserklärung angegebenen Vorschriften. Es obliegt dem Kunden, sorgfältig jegliche Verwendungen des Produktes abzuwägen, die unter die Vorschriften über Sonderumgebungen und/oder Sonderprozesse fallen (z. B. Schwerindustrie, medizinisches Umfeld, Schiffsumgebung, Bahnumgebung, etc.), die nicht den von CAREL angegebenen Verwendungsbedingungen entsprechen.
  • Umgebungsbedingungen und Versorgungsspannung müssen den Angaben des Typenschildes entsprechen. Die maximale Einsatzhöhe beträgt 2000 m.
  • Das Produkt kann nur für die Funktionen verwendet werden, für die es entwickelt wurde. CAREL übernimmt keine Verantwortung für die missbräuchliche Verwendung des Produkts.
  • Es gilt die am Installationsort des Befeuchters herrschende Gesetzgebung.
  • Der Befeuchter muss außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren installiert werden - in jedem Fall muss verhindert werden, dass Kinder mit dem Gerät spielen.
  • Das Gerät darf nicht in der Nähe von Gegenständen installiert und verwendet werden, die im Kontakt mit Wasser (oder Kondensat) Schaden nehmen könnten. Der Bereich um den Befeuchter darf nicht feucht oder nass werden. Sollte sich am Boden oder auf den darunter befindlichen Gegenständen Kondensat bilden, muss der Befeuchter höher installiert werden (unter Einhaltung des Mindestabstandes von der Decke). Ist dies nicht möglich, muss die Befeuchterleistung herabgesetzt werden. Der Parameter der Höchstproduktion wird hierfür so eingestellt, dass der Pulsbetrieb erzielt wird. Es muss vermieden werden, dass saugfähige Materialien wie Teppiche, Vorhänge, Gardinen oder Tischdecken feucht werden. Achtung: Eine hohe Luftfeuchte fördert das Wachstum von biologischen Organismen in der Umgebung. CAREL übernimmt keinerlei Haftung für direkte oder indirekte Schäden infolge von eventuellen Wasseraustritten.
  • Es dürfen keine ätzenden chemischen Produkte oder aggressiven Lösungs- oder Reinigungsmittel für die Reinigung der internen und externen Bauteile des Befeuchters verwendet werden, außer bei entsprechenden, im Handbuch enthaltenen Anweisungen.
  • Die Installation, Verwendung und Wartung müssen von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden, das sich der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bewusst ist und die Arbeiten sachgemäß erledigen kann. Der Befeuchter muss vor seiner Lagerung entleert und gereinigt werden. Er muss auch gereinigt werden, bevor er wieder verwendet wird.
  • Für die Befeuchtungsleitung darf ausschließlich Wasser mit der in diesem Handbuch angegebenen Beschaffenheit verwendet werden.
  • Alle Arbeiten müssen nach den in diesem Handbuch spezifizierten und auf den Geräteetiketten angegebenen Anleitungen ausgeführt werden. Vom Hersteller nicht erlaubte Verwendungen/Änderungen gelten als missbräuchlich. CAREL übernimmt keinerlei Haftung für missbräuchliche bzw. nicht erlaubte Verwendungen/ Änderungen.
  • Der Befeuchter darf auf keine andere Weise als im Handbuch beschrieben geöffnet werden. CAREL-Produkte unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung, weshalb sich CAREL das Recht vorbehält, an jedem im vorliegenden Handbuch beschriebenen Bauteil ohne Vorankündigung Änderungen und Optimierungen durchzuführen. Die im Handbuch enthaltenen technischen Daten können ohne Vorankündigung Änderungen unterzogen werden. Die Produkthaftung CARELS für die eigenen Produkte ist von den allgemeinen CAREL-Vertragsbedingungen (siehe Internetseite www.carel.com) und/oder von spezifischen Vereinbarungen mit den Kunden geregelt. In Anwendung der geltenden Gesetzgebung haften CAREL, seine Mitarbeiter oder Niederlassungen/Tochtergesellschaften keinesfalls für eventuelle Gewinn- oder Verkaufsausfälle, Daten- und Informationsverluste, Warenkosten oder Ersatzdienstleistungen, Sach- oder Personenschäden, Betriebsunterbrechungen oder eventuelle, auf jegliche Art verursachte direkte, indirekte, unbeabsichtigte Schäden, Vermögensschäden, Versicherungsschäden, Strafschäden, Sonder- oder Folgeschäden, sei es vertragliche, nicht vertragliche Schäden oder solche, die auf Fahrlässigkeit oder eine andere Haftung infolge der Installation und Verwendung des Produktes zurückzuführen sind, auch wenn CAREL oder seine Niederlassungen/ Tochtergesellschaften von der möglichen Beschädigung benachrichtigt wurden.

1.2 Entsorgung: informationen für die

Benutzer Bitte lesen und aufbewahren. Der Befeuchter besteht aus Metall- und Kunststoffteilen. Unter Bezugnahme auf die Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rats vom 4. Juli 2012 und auf die einschlägigen nationalen Durchführungsvorschriften teilen wir Ihnen Folgendes mit:

1. Die Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) dürfen nicht als Hausmüll

entsorgt werden, sondern müssen getrennt gesammelt werden, damit sie wie gesetzlich vorgeschrieben recycelt, behandelt oder entsorgt werden können.

2. Der Benutzer ist verpflichtet, das Elektro- und Elektronikgerät (EEE)

am Ende seiner Lebensdauer zusammen mit den wesentlichen Bauteilen an die von den örtlichen Behörden benannten WEEE- Sammelstellen abzugeben. Die Richtlinie sieht auch die Möglichkeit vor, das Gerät am Ende seiner Lebensdauer dem Vertreiber oder Einzelhändler zurückzugeben, wenn ein gleichwertiges Neugerät (1:1-Gleichwertigkeit oder 1:0-Gleichwertigkeit, sofern keine der äußeren Abmessungen 25 cm übersteigt) gekauft wird.

3. Dieses Gerät kann gefährliche Stoffe enthalten: Eine unsachgemäße

Verwendung oder Entsorgung kann negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt haben.

4. Das Symbol (durchgestrichener Behälter auf Rädern – Ab. 1) auf dem

Produkt oder der Verpackung zeigt an, dass das Gerät am Ende seiner Lebensdauer getrennt gesammelt werden muss.

5. Wenn das Elektro- und Elektronikgerät eine Batterie (Ab. 2) enthält,

muss diese vor der Entsorgung gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung entfernt werden. Gebrauchte Batterien müssen gemäß den örtlichen Vorschriften zu den entsprechenden separaten Sammelstellen gebracht werden.

6. Im Falle einer illegalen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten

sehen die geltenden lokalen Abfallvorschriften Sanktionen vor. Fig.1 Fig.2 Garantie: Der Garantieanspruch erstreckt sich nicht auf Verschleißteile. Bauartzulassung: Die Qualität und Sicherheit der CAREL-Produkte werden durch das ISO 9001-Zertifikat sowie und das CE-Zeichen garantiert . UND .

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2. SICHERHEITHINWEISE

Die Sicherheitshinweise sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie dienen dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung.

2.1 Bedeutungsumfang

Die Unfallverhütungsvorschrift „DGUV Vorschrift 3“ ist zu beachten. Für den Betrieb dieses Gerätes gelten darüber hinausgehende nationale Vorschriften uneingeschränkt. So können Sie sich und andere vor Schaden bewahren.

2.2 Verwendete Symbole

Zur Gefahrenkennzeichnung werden Symbole verwendet, die den Signalwörtern nach EN 82079-1 (wie auch ANSI Z535.6) entsprechen: GEFAHR Für eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt. WARNUNG Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann. VORSICHT Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten Körperverletzungen führen könnte. HINWEIS: Für eine möglicherweise schädliche Situation, bei der das Produkt oder eine Sache in seiner Umgebung beschädigt werden könnte.

2.3 Bedienung des Gerätes

Jede Arbeitsweise ist zu unterlassen, die die Sicherheit des Gerätes beeinträchtigt. Alle Sicherheits- und Warnhinweise, die sich am Gerät befinden, sind zu beachten. Bei Funktionsstörungen und Störungen in der elektrischen Energieversorgung das Gerät sofort abschalten und gegen Einschalten sichern. Störungen umgehend beseitigen. WARNUNG Eingeschränkter Benutzerkreis Gemäß IEC 60335-1 gilt: Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.

2.4 Betrieb des Geräts

WARNUNG Verbrühungsgefahr! Der Befeuchter enthält heiße Bauteile. Mit isothermen Tauchelektroden- Befeuchtern, Befeuchtern mit Heizelementen oder Gasdampfbefeuchtern, im Fall undichter oder defekter Komponenten, tritt Dampf von 100 °C/ 212 °F aus. Gerät sofort ausschalten. Der Dampfbetrieb darf nur bei geschlossener Gerätehaube erfolgen. HINWEIS Gefahr der Beschädigung des Geräts! Mögliche Gerätebeschädigung bei wiederholtem Einschalten ohne Störungsbeseitigung. Störungen umgehend beseitigen. Das Gerät darf nicht mit einer Gleichspannungsversorgung betrieben werden. Alle Schutz- und Warneinrichtungen regelmäßig auf einwandfreie Funktion prüfen. Sicherheitseinrichtungen nicht demontieren oder außer Betrieb setzen. HINWEIS Wasseraustritte durch defekte Anschlüsse oder Funktionsstörungen möglich. Im Befeuchter wird ständig und automatisch Wasser eingespeist und abgeschlämmt. Anschlüsse und wasserführende Bauteile müssen regelmäßig auf einwandfreie Funktion überprüft werden.

2.5 Montage, Demontage, Wartung und

Instandsetzung des Gerätes HINWEIS Der Befeuchter ist IP20-geschützt. Achten Sie darauf, dass die Geräte am Montageort keinem Tropfwasser ausgesetzt sind. Bei Installation eines Befeuchters in einem Raum ohne Wasserablauf sind Sicherheitsmaßnahmen im Raum vorzusehen, die im Fall einer Leckage die Wasserzufuhr zum Befeuchter sicher schließen.

  • Stets ausschließlich Originalersatzteile verwenden.
  • Nach Instandsetzungsarbeiten die Betriebssicherheit des Gerätes durch sachkundiges Personal sicherstellen lassen.
  • Der An- oder Einbau zusätzlicher Einrichtungen ist nur nach schriftlicher Genehmigung durch den Hersteller zulässig. WARNUNG Befeuchter nicht oberhalb von elektrischen Anlagen, wie Sicherungskästen, elektrischen Geräten usw. montieren. Im Fall einer Leckage kann es durch auslaufendes Wasser zu Schäden an den darunterliegenden elektrischen Anlagen kommen.

WARNUNG Stromschlaggefahr! Gefährliche elektrische Spannung. Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von ausgewiesenem Fachpersonal (Elektriker oder Fachkraft mit gleichwertiger Ausbildung) durchführen lassen. Bei Wartungs- oder Installationsarbeiten muss das Gerät spannungsfrei geschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden. Der Befeuchter darf nur bei geschlossener Gerätehaube in Betrieb gesetzt. Undichtigkeiten können Leckströme hervorrufen. Sicherheitsvorschriften über das Arbeiten mit unter Spannung stehenden Teilen beachten. Nach entsprechender Elektro-Montage oder Instandsetzung alle eingesetzten Schutzmaßnahmen testen (z.B. Erdungswiderstand). HINWEIS Nur Originalsicherungen mit der vorgeschriebenen Stromstärke verwenden.Elektrische Ausrüstung des Gerätes regelmäßig prüfen. Mängel, wie z.B. lose Verbindungen, angeschmorte Kabel oderschadhafte elektrische Isolierung, sofort beseitigen. Die Verantwortung für eine eigensichere Installation des Befeuchters obliegt dem installierenden Fachbetrieb.

2.7 Entsorgung bei Demontage

HINWEIS Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass die Bauteile des Gerätes gesetzeskonform entsorgt werden. Siehe 1.2.7 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

3. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG

3.1 humiSonic (UU0*R)

humiSonic ist die CAREL-Geräteserie der adiabatischen Ultraschallbefeuchter zur direkten Raumluftbefeuchtung mit eingebauten Ventilatoren für eine gleichmäßige Verteilung des Wassernebels. Die Ultraschallbefeuchter eignen sich für zahlreiche Anwendungen wie die Befeuchtung von Produktionsstätten, EDV-Umgebungen, Lagerhäusern, Druckereien, Museen, Restaurationslabors, Theatern und überall dort, wo eine optimierte Raumfeuchte ausschlaggebend für die Komfortbedingungen von Gegenständen und Personen ist.

3.2 Modellbezeichnung/ Codes

Code BeschreibungUU0(X)R(*)0001 Ohne Zusatzplatine und ohne Feuchte-/TemperaturfühlerUU0(X)R(*)AS01 Mit Zusatzplatine und mit Feuchte-/TemperaturfühlerTab. 3.a (X) = 2 Æ 2 kg/h (4.4 lbs/h), 4 Æ 4 kg/h (8.8 lbs/h), 6 Æ 6 kg/h (13.2 lbs/h), 8 Æ 8 kg/h (17.6 lbs/h) (*) = D Æ Versorgung 230 Vac, 1 Æ Versorgung 110 Vac

3.3 Abmessungen und Gewichte

Fig. 3.aModelle UU02 UU04 UU06 UU08Befeuchtungsleistung kg/h (lbs/h)2 (4.4) 4 (8.8) 6 (13.2) 8 (17.6)Höhe mm (in) 317 (12.5)Tiefe mm (in) 274 (10.8) Breite A mm (in) 483 (19) 608 (24) 733 (28.9) 858 (33.8) Gewicht kg (lb) Verpackt 11 (24.2) 14 (30.9) 17 (37.5) 21 (46.3) Leer 9,5 (20.9) 12,5 (27.6) 15,5 (34.2) 18,5 (40.8) Installiert* 10,3 (22.7) 14,1 (31.1) 17,9 (39.5) 21,7 (47.8) Tab. 3.b * Bei Betrieb mit Wasser gefüllt.

3.4 Öffnung der Verpackung

HINWEIS Das Herunterfallen oder eine Erschütterung des Befeuchters können die internen Bauteile sowie die Verkleidung irreparabel beschädigen. Ƒ Den Ultraschallbefeuchter beim Empfang auf seine Unversehrtheit überprüfen und dem Transporteur eventuelle Schäden, die auf einen unvorsichtigen oder ungeeigneten Transport zurückzuführen sind, unmittelbar schriftlich mitteilen. Ƒ Den Befeuchter vor dem Auspacken an den Installationsort bringen und ihn dabei nur von unten anheben. Ƒ Den Karton öffnen, die stoßfesten Zwischenlagen und anschließend das Gerät entnehmen. Ƒ Das Gerät muss vor der Installation immer in einem trockenen Raum gelagert werden.

3.5 Mitgeliefertes Zubehör

Die Lieferung muss auf folgende Bauteile kontrolliert werden:1. Befestigungsvorrichtung für die Wandmontage;2. Schraubensatz mit Dübeln 3. 1 Kabelverschraubung4. 4 Füße5. technisches Handbuch.

3.6 Montagevorbereitung

  • Das Gerät ist für die Montage auf horizontaler Halterung oder für die Wandmontage ausgelegt. Die Wand muss das Gewicht des Befeuchters bei Betrieb aushalten (siehe Absatz “Wandmontage”);• Den Ultraschallbefeuchter an einem sicheren, nicht zugänglichen Ort und weit entfernt von Luftströmen installieren.• Den Befeuchter horizontal ansetzen (eine Wasserwaage verwenden!). Dabei den erforderlichen Mindestabstand für die Luftzufuhr und für die Ausführung von Wartungsarbeiten einhalten (siehe Fig. 1.b). <0,5° ≥ 500 (19.7”) ≥ 450 (17.7”) ≥ 500 (19.7”) ≥ 200...300 (19.7”) Fig. 3.b HINWEIS: Der hintere Mindestabstand sollte bei der Montage auf horizontaler Halterung eingehalten werden. HINWEIS: Bei der Montage auf horizontaler Halterung/ Wandmontage: 1. saugt der Ultraschallbefeuchter die Luft durch die Schlitze der hinteren/unteren Abdeckplatte;2. müssen die Füße/Abstandshalter von unten/hinten montiert werden;3. führen die Zulauf-Abschlämmleitungen hinten/unten hinaus;4. muss die Kabelverschraubung der Netzkabel hinten/unten montiert werden;5. bei Montage auf einer horizontalen Halterung muss die Befestigungsschiene auf der Rückseite abgenommen werden.

MONTAGE AUF HORIZONTALER HALTERUNG

HINWEIS: Das Gerät nur an Steinwänden montieren. Den Ultraschallbefeuchter mit dem Schraubensatz und der bereits am Befeuchter angeschraubten Wandhalterung an der Wand montieren (für die Abmessungen und Gewichte siehe den vorhergehenden Absatz).Befestigungsanleitung:• Die Wandhalterung an der Wand fixieren. Ihre horizontale Position mit einer Wasserwaage überprüfen. Die Wandhalterung dient auch als Schablone für die Bohrlöcher. Wird der Befeuchter an einer Steinwand montiert, können die mitgelieferten Plastikdübel (Ø 8 mm, Ø 0.31 in) und Schrauben (Ø 5 mm x L= 50 mm, Ø 0.19 in x L= 1.97 in) verwendet werden.• Eine Zange verwenden, um die Ausbrüche der Aufhängung zu entfernen, und diese entgraten. VORSICHT: Verletzungsgefahr. Hierbei die persönliche Schutzausrüstung tragen. Fig. 3.e

  • Den Befeuchter an die Befestigungsvorrichtung hängen.

Fig. 3.f Abmessungen mm (in) UU02 UU04 UU06 UU08 X 198 (7.8) 323 (12.7) 448 (17.6) 573 (22.5) Tab. 3.c • Mit den hinteren Distanzhaltern und anhand einer Wasserwaage die Neigung des Befeuchters parallel zum Boden regulieren. > 2 m (6.56 ft) > 3,5 m (11.48 ft) > 0,45 m (1.47 ft) Fig. 3.g

Die Befeuchter können anhand des Verpackungsetiketts und des Produktdatenschildes an der Außenseite identifiziert werden. Rev. 2.0 S.N. A0 002066 Date 06-A p r -2021 Code UU02RD0001

UU02RD0000 Fig. 3.h HINWEIS: Abgeänderte, entfernte, fehlende Datenschilder oder alles, was eine nicht sichere Identifizierung des Produktes erlaubt, erschweren jegliche Art von Installations- und Wartungsarbeiten.

3.9 Funktionsübersicht

Fig. 3.i9 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021 Legende 1 Luftfilter 9 Schwimmer-Füllstandsensor 2 Hintere Ventilatoren 10 Tank 3 Wassernebel 11 Treiber 4 Verteiler 12 Piezoelement 5 Vernebelungskammer 13 Netzteil 6 Zulaufventil 14 Vordere Ventilatoren 7 Überlaufleitung 15 Luftbürste 8 Abschlämmventil

3.10 Funktionsprinzip

Die humiSonic-Befeuchter basieren auf dem Prinzip der Verneblung von demineralisiertem Wasser mit Ultraschalltechnik. Das Funktionsprinzip kann wie folgt zusammengefasst werden:

  • Die Wassereinspeisung erfolgt über ein Zulaufventil bis zum Erreichen des vom Schwimmer angezeigten Wasserstandes.
  • Ist ein Selbsttest vorgesehen (Standardeinstellung), öffnet sich das Abschämmventil, und der Tank wird geleert (diese Funktion dient der Reinigung des Tanks von Schmutz und Rückständen).
  • Es erfolgt eine neue Wassereinspeisung bis zum angezeigten Stand.
  • Beginn der Ultraschallbefeuchtung (die im Befeuchter installierten Ventilatoren verteilen den Wassernebel in der Umgebung).
  • Wasser wird nachgefüllt, sobald der Schwimmer einen Wasserstand unterhalb des empfohlenen Richtwertes erfasst. Die Ultraschallbefeuchtung wird durch eine Eingangsspannung erzeugt, die in einem schwingenden Schaltkreis in ein Hochfrequenzsignal von 1,7 MHz umgewandelt wird. Das Signal wird an ein Piezoelement übertragen, dessen oberer Teil im Kontakt mit dem Wasser ist. Das Wasser vibriert auf Hochfrequenzschwingungen. Die Oberfläche des Piezoelements vibriert bei höchster Geschwindigkeit (1,7 Millionen Mal pro Sekunde). Das Wasser kann aufgrund seiner Trägheit nicht den Vibrationsbewegungen folgen, sondern steigt nur an und bildet eine Wassersäule oberhalb der Piezoelemente. In der negativen Phase der Schwingung erzeugt sich ein schlagartiger Depressionseffekt mit einem Hohlraum, der nicht vom Wasser gefüllt wird, weil dieses den zu schnellen Bewegungen des Piezoelements nicht folgen kann. Infolge des Hohlraums entwickeln sich Dampfblasen, die während der positiven Phase nach oben gedrückt werden und in der Nähe der Oberfläche in feinen Nebel zerplatzen. Aufgrund der Schallwellen bilden sich direkt unter der Wasseroberfläche kleine Wassertropfen, die in feinen Nebel zerstäubt werden. Dieser Wassernebel wird vom Luftstrom unmittelbar absorbiert. After switching onTransducer Negative amplitudeVacum TransducerPositive amplitudeTransducer Fig. 3.j

Die Abbildung zeigt den Aufbau des Ultraschallbefeuchters nach Abnahme der Seitenteile und der oberen Abdeckplatte (Kap. “Wartung und Ersatzteile”).

Fig. 3.k Legende F Vorderseite 10 Netzteil (48 V) R Rückseite 11 Vorderer Ventilator 1 Hinterer Verteiler 12 Hinterer Ventilator 2 Vorderer Verteiler 13 Klemmleiste 3 Zulaufventil A Erdungsklemme (PE) 4 Abschlämmventil B Spannungsversorgungsklemmen (L, N) mit Sicherungshaltern 5 Piezoelement C Alarmrelaisklemmen 6 Treiber D Netzteilklemme (48 V) mit Sicherungshalter 7 EIN/AUS-Schalter F Netzfilter 8 Elektronische Steuerplatine 14 Temperatur- und Feuchtefühler (wo vorgesehen) 9 Transformator (24 V)10 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

WARNUNG: Der Ultraschallbefeuchter muss vor der Ausführung der Wasseranschlüsse vom Stromnetz abgetrennt werden. Wichtiger Hinweis: Für den australischen Markt und zur Erfüllung der Watermark-Anforderungen muss ein von Watermark genehmigtes Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zum Befeuchter installiert werden, wenn dieser an das Trinkwassernetz angeschlossen ist. Soll der Befeuchter dagegen mit aufbereitetem Wasser aus einer an das Trinkwassernetz angeschlossenen Umkehrosmoseanlage von Carel versorgt werden, muss das Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zur Umkehrosmoseanlage installiert werden.

1. Nur demineralisiertes Wasser verwenden. Für jeden Befeuchter ein Absperrventil installieren. Zulässiger Wasserdruck: von 1 bis 6 bar (von 100 kPa bis 600 kPa) (von 14.5 zu 87 psi). 2. Die Leitungen und die Anschlüsse zwischen den Leitungen, die mit dem demineralisiertem Wasser und mit dem Befeuchter in Kontakt sind, müssen aus hitzebeständigen und für diesen Zweck geeigneten Baustoffen bestehen (z. B. aus PE oder aus rostfreiem Stahl): Nenndruck ≥ 6 bar (600 kPa) (87 psi), Betriebstemperatur zumindest 1…40°C (33.8…104°F).3. Die Wasserleitungen dürfen nicht mit Staubteilchen oder anderen Substanzen verschmutzt sein. Die Wasserleitungen müssen vor ihrem Anschluss an den Befeuchter sorgfältig gereinigt werden.4. Alle humiSonic-Ultraschallbefeuchter werden mit Schnellverbindung für den Anschluss an die Zulaufleitung geliefert φe/φi = 8/6 mm (OD 5/16”, ID 15/64”).

4.2 Wasseranschlüsse (nicht enthal. Bauteile)

  • Der Anlage ein Handabsperrventil (für die Unterbrechung der Speisewasserversorgung) vorschalten. Das Ventil muss für die Verwendung von demineralisiertem Wasser geeignet sein. • Dem Handabsperrventil einen mechanischen Filter (10 μm) nachschalten, um eventuelle Festrückstände zurückzuhalten. Der Filter muss mit Absperrvorrichtungen ausgestattet sein, um Reinigungsarbeiten zu ermöglichen.HINWEIS: • Nach der Installation muss die Speisewasserleitung für ca. 30 Minuten gereinigt werden: Das Wasser ist direkt in den Abfluss zu leiten, ohne es in den Befeuchter einzuspeisen. Nach der Installation des Ventils Wasser durchfließen lassen, um eventuelle Arbeitsrückstände und Öl zu beseitigen, und um zu vermeiden, dass diese in den Befeuchter gelangen können.• Die Abschlämmleitung muss einem Innendurchmesser von mindestens 6mm (15/64”) entsprechen. Sie darf keine Biegungen aufweisen, die den Wasserdurchfluss behindern. Die Abschlämmleitung muss den nationalen und örtlichen Gesetzesbestimmungen entsprechen und muss einen Trichter für die Unterbrechung der Abschlämmleitung sowie einen Siphon für die Vermeidung von Geruchsentwicklung umfassen. Die Abschlussleitung muss nach unten geneigt sein, um den Ablauf zu erleichtern.• Die Wassernebelauslässe oder die Saugluftklappen dürfen nicht verstopft sein.• Bei Frostgefahr müssen die Speisewasserleitungen isoliert oder mit Heizkabeln an den Rohren geschützt werden.water drainwater inletFig. 4.a HINWEIS: Das Abschlämmwasser muss frei abfließen können.

4.3 Montage auf horizontaler Halterung

Bei der Montage des Ultraschallbefeuchters auf horizontaler Halterung:1. die Zulauf-/Abschlämmleitungen aus der hinteren Abdeckplatte hinausführen;2. die Netzkabelverschraubung in der hinteren Abdeckplatte installieren.Montage der Zulauf-/Abschlämmleitungen:

Fig. 4.bA. Die Schraube lockern, um das rechte Seitenteil abzunehmen.B. Die vorgestanzten Teile ausschneiden, um die Öffnungen für die Einführung der Zulauf- und Abschlämmleitungen zu schaffen. WARNUNG: Schnittgefahr. Die Öffnungen sind scharfkantig. Hierbei die persönliche Schutzausrüstung tragen.

Fig. 4.c HINWEIS: Außendurchmesser: = 8 mm (5/16”), Innendurchmesser: = 6 mm (15/64”).11 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021 C. Die Leitungen in die Schnellverbindungsstücke für den Anschluss der Zulauf- und Abschlämmventile einsetzen.

1. Auf den Haltering des Schnellverbindungsstücks drücken.

2. Die Leitung herausziehen.

Wird der Ultraschallbefeuchter der Wand installiert, sind die Seitenteile wie im vorhergehenden Absatz abzunehmen. Anschließend:

1. die Zulauf-/Abschlämmleitungen durch die hintere Abdeckplatte

2. die Netzkabelverschraubung in der unteren Abdeckplatte installieren.

humiSonic muss für einen korrekten Betrieb mit demineralisiertem Wasser gespeist werden. Die chemische und physikalische Beschaffenheit des demineralisierten Wassers ist in der Tabelle angegeben. Zur Gewährleistung dieser Wasserqualitätswerte wird allgemein ein Umkehrosmose-System verwendet. SPEISEWASSER Wasseranschlußrohr Außendurchmesser: Ø 8 mm (OD 5/16”)Temperaturgrenzwerte °C (°F) 1…40 (33.8…104)Wasserdruckgrenzwerte bar (psi) 1…6 (100...600 kPa) (14.5…87)Spezifische Leitfähigkeit bei 20 °C 3…80 μS/cmGesamthärte 0…25 mg/l CaCO3Temporäre Härte 0…15 mg/l CaCO3Gelöste Feststoffe insgesamt (cR) Abhängig von der spezif. Leitfähigkeit (1) Fester Rückstand bei 180 °C Abhängig von der spezif. Leitfähigkeit (1) Eisen + Mangan 0 mg/l Fe+MnChloride 0...10 ppm ClSiliciumbioxid 0...1 mg/l SiO2Chlor-Ione 0 mg/l ClCalciumsulfat mg/l CaSO4Ist-Durchfluss Zulaufventils l/min (gpm) 0.6 (0.16)Tab. 4.d (1) = allgemein C =0,65 * σR,20 °C; R = 0,93 * σR,20 °C Die Umkehrosmoseanlage sollte auf Basis der Stundenleistung und nicht auf Basis der Maximalbedarfes ausgelegt werden, um sie nicht zu überdimensionieren. Empfehlenswert ist die Installation eines Ausdehnungsgefäßes zwischen dem Wasseraufbereitungssystem und humiSonic. Der Wasserverbrauch ist diskontinuierlich und besteht aus den folgenden Phasen:

  • Einspeisung (Zulaufventil offen);
  • Befeuchtungsleistung (Zulaufventil geschlossen);
  • Spülungen (Zulaufventil offen). In der nachstehenden Tabelle werden die Mindestgrößen für die Kombination mit einem allgemeinen Umkehrosmose-System empfohlen. Mod. Wassertankl (gal)Gesamtvolumen l (gal) des Ausdehnungsgefäßes (Vorfül. 1,5 bar/22 psi) Umkehrosmose-System l/h (gph)UU02 2,8 (0.62) 11,2 (2.46) 4,8 (1.27)UU04 3,6 (0.79) 14,4 (3.17) 7,6 (2.01)UU06 4,4 (0.97) 17,6 (3.87) 10,4 (2.75)UU08 5,2 (1.14) 20,8 (4.56) 13,2 (3.49)Tab. 4.e Sollte kein Wassertank vorhanden sein, muss das Umkehrosmose-System einen Durchfluss gleich dem Ist-Durchfluss des Zulaufventils (0.6 l/min -

0.16 gpm) gewährleisten.

Kombinierter Betrieb von humiSonic mit WTS Compact von Carel Das Carel-Produktangebot umfasst auch Umkehrosmoseanlagen (“WTS Compact”) für die Aufbereitung des Speisewassers gemäß der in der Speisewassertabelle angegebenen Beschaffenheit und zur Optimierung der Kombination und des Betriebs mit humiSonic (siehe Handbücher +0300017FD und +0300019DE). Alle WTS Compact (Code ROC%) sind mit einem Ausdehnungsgemäß für die Druckhaltung im nachgeschalteten Kreislauf ausgestattet. Das System arbeitet mit Druckschaltern im Auslasskreislauf. Als Grundregel für die Kombination gilt, dass der Wassertank ausreichend Wasser für die anfängliche Einspeisephase und eventuell die Spülphase enthalten muss. Die Umkehrosmoseanlage WTS muss dagegen imstande sein, die stündliche Befeuchtungsleistung von humiSonic zu decken und den Wassertank in der schnellstmöglichen Zeit zu füllen. In der nachstehenden Tabelle werden der Wasserverbrauch und die Kombinationen für alle Ultraschallbefeuchter-Größen angeführt. Mod.Befeuchtungs-leist. l/h (gph)Tankkapazitätl (gal)Spülung (*)l/h (gph)Code WTS (Nicht-USA-Märkte)

UU02 2 (0.53) 0,8 (0.18) 2,8 (0.74) ROC025500N

Tab. 4.f (*) Der bei der Spülung anfallende Wasserverbrauch ist an den Defaulteinstellungen bemessen (1 Spülung alle 12 h von 1 Minute Dauer; sie endet mit Einspeisung und vollständiger Abschlämmung des Tankwassers). Der Verbrauch hängt von der Leistung des Zulaufventils ab (entspricht 0.6 Liter/Minute - 0.16 gpm). Die Parameter der Dauer und Häufigkeit der Spülung können vom Benutzer eingestellt werden. Sie beeinflussen die Dimensionierung des WTS-Systems. Die period. Spülungen werden auch empfohlen, um das WTS-System, das den Befeuchter mit Speisewasser versorgt, in einem guten Zustand zu erhalten. Das Wasser im Umkehrosmose-System muss periodisch bewegt werden, um eine übermäßige Mineralsalzablagerung auf den Membranen zu vermeiden. GEFAHR:

  • Dem Wasser dürfen keine Desinfektionsmittel oder korrosionsverhütenden Verbindungen beigefügt werden (Reizstoffe).
  • Von der Verwendung von Brunnenwasser, Wasser für Industriegebrauch, Wasser aus Kühlkreisläufen oder allgemein von chemisch oder bakteriologisch verschmutztem Wasser wird dringend abgeraten. Durch das kontaminierte Wasser können Bakterien und Viren in die Atemluft gelangen und zu schweren Krankheiten führen.

Das Abschlämmwasser ist ungiftig und kann deshalb in das normale Abwassernetz geleitet werden, wie von der EWG-Richtlinie 91/271/EWG über die Aufbereitung der städtischen Abwässer vorgesehen. ABSCHLÄMMWASSER Schnellverbindung Außendurchmesser: Ø 8 mm (0,32”)Typische Temperatur °C (°F) 1…40 (33.8…104)12 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

5. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE

5.1 Stromkabelverlegung

Fig. 5.a1. Die Schraube (A) lockern und das Seitenteil (B) abnehmen.2. Für die Montage des Befeuchters an der Wand/auf horizontaler Halterung den Blechverschluss in der unteren/hinteren Abdeckplatte (C) mit einer Zange entfernen.3. Die Kabelverschraubung (D) montieren.

5.2 Verdrahtungsstellen

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung der elektrischen Anschlüsse muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden. HINWEIS:

  • Die Versorgungsspannung muss den Produktetikettdaten des Ultraschallbefeuchters entsprechen.• Das Gerät darf nicht mit Spannung versorgt werden, wenn es geneigt ist oder auf dem Kopf steht: Die Piezoelemente könnten dabei beschädigt werden.Das Stromkabel durch die Kabelverschraubung führen und an die Klemmleiste anschließen.

Fig. 5.b HINWEIS: Zur Vermeidung von unerwünschten Interferenzen müssen die Netzkabel von den Fühlersignalkabeln getrennt gehalten werden. Die elektronische Steuerplatine von humiSonic besteht aus zwei Platinen: aus der Hauptplatine (1), die horizontal installiert ist, und einer Zusatzplatine (2), die vertikal positioniert ist.J8

Eingang für Stromversorgung der Platine über Transformator (24V)

Spannungsversorgung der Ventile (links Abschlämmventil/rechts Zulaufventil)

DIP-Schalter für die Konfiguration

Spannungsversorgung für Leds des EIN/AUS-Schalters

Anschluss des Temperatur- und Feuchtefühlers (seriell digital Typ IIC, Code: HYHU000000), integriert in Produktcodes UU**R*AS*1. M14 Fern-EIN/AUS (M14.1-M14.2) M11 Serielle RS4845-Schnittstelle (M11) M15 Spannungsversorgung der vorderen Ventilatoren

Anschluss der Zusatzplatine ZUSATZPLATINE

Tx/Rx GND tLan Fig. 5.e J8 tLan-Bedienteilverbindung (optional) M9 Serieller AUX-tLAN-Stecker M10 M10.1 - + proportionales Steuersignal/Fühler/Feuchteregler M10.2 - GND Bezugspotenzial für Signal M10.3 - +21 Vdc für die Spannungsversorgung der aktiven Fühler M10.4 - Alarmrelais - NC M10.5 - Alarmrelais - NO J17 Vorbehalten Tab. 5.a DIP-Schalter-Konfiguration: Die Konfiguration muss vor der Inbetriebsetzung des Befeuchters ausgeführt werden (Defaultposition, dargestellt in Fig. 3.f).

Befeuchtungsleistung Piezoelem. ON/ON Adresse 3 OFF parallel

Baudrate serielle 485- / tLan- Verbind. ON in Serie OFF 19200 ON 9600 Tab. 5.b13 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

5.3 Anschlüsse der Hauptplatine

In Abhängigkeit des verwendeten Signals kann die Befeuchtungsleistung auf verschiedene Weisen aktiviert und/oder geregelt werden. FEUCHTEREGLER und FERNKONTAKT (EIN/AUS-Regelung) Die Befeuchtung startet beim Schließen der Klemme M14. An M14 kann ein Schalter, ein Feuchteregler oder ein Steuergerät angeschlossen werden (potenzialfreier Kontakt, max. 5 Vdc offen, max. 7 mA geschlossen). M 14RemoteON/OFF + GND

Fig. 5.g TEMPERATUR- UND FEUCHTEFÜHLER TH (integriert in Produktcodes UU**R*AS01) Ist an die Klemme G ein TH-Temperatur- und Feuchtefühler angeschlossen, startet die Wassernebelproduktion, wenn:

  • der Kontakt M14 geschlossen ist;
  • bei Feuchteregelungsbetrieb (A0=3) und wenn der Feuchtefühlermesswert unter dem Sollwert liegt (voreingestellt auf 50 %rH und änderbar über die DIP-Schalter 5-6 oder über das Display);
  • bei Taupunkttemperaturregelungsbetrieb (A0=4) und wenn der aus dem Temperatur- und Feuchtefühlermesswert berechnete Taupunkttemperaturwert unter dem Sollwert liegt (voreingestellt auf 10°C/50°F und änderbar über das optionale Display). SERIELLE 485-VERBINDUNG - Carel/Modbus-Protokoll RS 485

GND M 11 Fig. 5.h HINWEIS: Für die RS485-Verbindungen im Haushalt (IEC EN 55014-

1) und in Wohnräumen (IEC EN 61000-6-3) muss ein abgeschirmtes

Kabel (Schirm verbunden mit PE sowohl an der Bedienteil- als auch Steuergeräteseite) mit max. Länge gemäß Spezifikationen des EIA RS- 485-Protokolls entsprechend dem Europäischen CCITT V11-Standard in Verwendung eines abgeschirmten, gekreuzten Zweileiterkabelpaars AWG26 verwendet werden. Die Eingangsimpedanz von 485 entspricht 1/8 Teilnehmer (Unit-Loads) (96 kOhm). In dieser Konfiguration können bis max. 256 Geräte mit Einbau im Kabelkanal getrennt von Kraftstromkabeln angeschlossen werden. ALARMRELAIS Einrichtung der Fernmeldung von Alarmen oder des erreichten Feuchtesollwertes oder Taupunkttemperatursollwertes (siehe Parametertabelle b0).

Fig. 5.i HINWEIS: In industriellen Umgebungen (IEC EN 61000-6-2) dürfen die vom Befeuchter ausgehenden Signalkabel nicht 10 m (33 ft) (1) Länge überschreiten: digitaler EIN/AUS-Fernausgang (Klemmen M14.1...M14.2) und des abgeschirmten Kabels für die RS485-Verbindung.

5.4 Anschlüsse der Zusatzplatine

Siehe Kapitel “Konfigurationsparam.” für die Beschreibung der Par. A0, A1, A2.

OUT GND 21 Vdc Fig. 5.j Die Zusatzplatine sieht die folgenden Anschlüsse vor: EIN/AUS-REGELUNG (Feuchteregler oder Fernkontakt)

  • Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Hauptplatine überbrücken.
  • Die Klemmen M10.1 und M10.2 an einen Feuchteregler oder Fernkontakt (potenzialfreier Kontakt) anschließen.
  • Den Param. A0 = 0 einstellen, um die EIN/AUS-Regelung zu aktivieren. EXTERNER PROPORTIONALREGLER (stufenlose Leistungsregelung)
  • Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Hauptplatine überbrücken.
  • Die Klemmen M10.1 und M10.2 (Befeuchtungsleistungsanforderung) an einen externen Regler anschließen.
  • Den Parameter A0=1 einstellen, um die stufenlose Regelung zu aktivieren; den Parameter A2 in Abhängigkeit des gewählten Signals konfigurieren (0...10V, 2...10V, 0...20, 4...20mA).

REGELUNG MIT CAREL-RAUMFÜHLER

  • Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Hauptplatine überbrücken.
  • Den Fühler an die Klemmen M10.1, M10.2 anschließen. Die Netzklemme M10.3 kann mit einem max. 2 m langen Kabel angeschlossen werden (6,6 ft). Für größere Längen ist eine externe Stromversorgung zu verwenden (die Masse der Stromversorgung muss an die Masse des Steuergerätes angeschlossen werden).
  • Den Parameter A0=2 einstellen, um die Fühlerregelung zu aktivieren; den Parameter A2 in Abhängigkeit des gewählten Signals konfigurieren (0...10V, 2...10V, 0...20, 4...20mA). Bei der Verwend. von Nicht-CAREL-Fühlern muss Folgendes überprüft werden:
  • 0…10 Vdc, 2…10 Vdc, Klemme M10.1 (GND: M10.2);
  • Stromsignal: 4…20, 0…20 mA, Klemme M10.1 (GND: M10.2). FREIGABE DES TH-FÜHLERS ALS FEUCHTEBEGRENZUNGSFÜHLER / TAUPUNKTTEMPERATURBEGRENZUNGSFÜHLER Die Regelalgorithmen A0=0, A0=1, A0=2 sehen die Möglichkeit vor, den integrierten TH-Temperatur- und Feuchtefühler als Feuchtebegrenzungsfühler oder Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler einzusetzen (Parametereinstellung bH=1 oder bH=2 ). Der Begrenzungssollwert und das entsprechende Proportionalband können in den Parametern SL und bL eingestellt werden. Schlusskontrollen Für eine korrekte Verdrahtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: Ƒ Die Nennspannung des Ultraschallbefeuchters entspricht der auf dem Etikett angegebenen Spannung. Ƒ Es wurde ein Trennschalter installiert, um die Spannung des Befeuchters zu unterbrechen. Ƒ Die Klemmen M14.1, M14.2 sind überbrückt oder mit einem Schließkontakt verbunden. Ƒ Wird der Befeuchter von einem externen Regler (Zusatzplatine) angesteuert, ist die Masse des Signals mit der Masse der Steuerung verdrahtet.14 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

Der Befeuchter kann auf mehrere Weisen deaktiviert werden:

  • durch Öffnen der Kontakte M14.1 und M14.2 (AUS über Kontakt);
  • über Bedienteil mit Drücken der ESC-Taste für 5 s (AUS über Tasten);
  • über Überwachungsgerät per serielle RS485-Schnittstelle;

6.6 Reset des Wassertank-Stundenzählers

HINWEIS: Das Verfahren darf nur von befugtem Personal ausgeführt werden. Der Ultraschallbefeuchter ist mit einem Betriebsstundenzähler ausgerüstet. Nach Verstreichen einer voreingestellten Betriebsstundenzahl (5000) werden die empfohlene Wassertank-Wartung und der empfohlene Funktions-Check der Piezoelemente signalisiert (siehe Kapitel „Wartung und Ersatzteile“ und Kapitel „Alarme“). Bei angeschlossenem Bedienteil kann der Stundenzähler über das Bedienteil zurückgesetzt werden, siehe Absatz „Stundenzähler-Reset über Display“. Ist kein Bedienteil vorhanden, kann der Stundenzähler über die elektronische Steuerplatine zurückgesetzt werden. WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung der Verdrahtung muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden. Der Zähler kann jederzeit wie folgt zurückgesetzt werden:

  • Den Befeuchter ausschalten.
  • Den Speisewasserhahn schließen. Warten, bis der Tank vollständig entleert ist.
  • Den Stecker (siehe Abbildung) von der Steuerplatine abziehen.
  • Den EIN/AUS-Kontakt öffnen.
  • Den Befeuchter einschalten (Stecker abgezogen). Die beiden LEDs (rot und blau) auf dem Befeuchtereinschaltknopf blinken.
  • Den EIN/AUS-Kontakt schließen. Die rote LED und die blaue LED leuchten.
  • Den Befeuchter ausschalten.
  • Den Stecker (siehe Abbildung) in die Platine stecken (Achtung auf die Steckrichtung).
  • Den Befeuchter einschalten. Fig. 6.a

6.7 Automatische Spülung

Der Ultraschallbefeuchter führt in regelmäßigen Intervallen (Parameter b8, Default 12 Stunden) einen automatischen Spülzyklus durch (über den Parameter b0 kann die Maßeinheit b1 von Stunden auf Minuten umgestellt werden, siehe Tabelle parameter b0). Der Spülzyklus besteht aus: kompletter Abschlämmung - gleichzeitiger Aktivierung von Zulauf und Ablauf (Default 1 Minute, Parameter b3), damit eventuelle Reststoffe im Tank abfließen können - kompletter Einspeisung - kompletter Abschlämmung. Während dieser Phase ist die Wassernebelproduktion unterbrochen. Auf dem Bedienteil werden die Zeichen Cln angezeigt. Zwischen 2 Spülungen dürfen nicht mehr als 72 Stunden verstreichen (Vorschrift gemäß IEC 60335-2-98). Dieser Vorgang wird durch das Symbol auf dem Befeuchter gekennzeichnet.

6. START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND GRUNDFUNKTIONEN

Vor der Inbetriebnahme des Ultraschallbefeuchters muss Folgendes überprüft werden: Ƒ Wasseranschlüsse: Bei Wasseraustritten darf der Befeuchter nicht gestartet werden, solange das Problem nicht behoben ist und alle Anschlüsse wiederhergestellt sind. Ƒ Elektrische Anschlüsse.

Siehe Kapitel “Elektrische Anschlüsse”. 1 Der Ultraschallbefeuchter ist nach dem Netzanschluss und der Aktivierung (Fern-EIN/AUS/Feuchteregler, Klemme M14; EIN/AUS über Bedienteil; EIN/AUS über serielle Schnittstelle) startbereit. 2 Ist kein anderer externer Anschluss vorhanden, startet der Befeuchter, und der Betrieb wird nur bei einer Deaktiv. von M14 unterbrochen. 3 Ist der TH-Temperatur- und Feuchtefühler (optional) an die Klemme G angeschlossen, startet der Befeuchter und arbeitet, bis der Feuchtesollwert (voreingestellt auf 50%rH) bzw. der Taupunkttemperatursollwert (voreingestellt 10°C/50°F), abhängig vom eingestellten Algorithmus, erreicht ist. Siehe Kap. „Funktionsprinzipien“.

1 Der Ultraschallbefeuchter wird ausgeschaltet, indem die Spannungsversorgung unterbrochen wird. 2 Bei Anschluss an die Spannungsversorgung geht der Befeuchter in den Stand-by-Zustand über, wenn

  • der EIN/AUS-Fernkontakt geöffnet wird;
  • è presente la sonda TH e viene raggiunto il set point umidità / temperatura di rugiada;
  • der vorhandene und aktivierte Stromwandler keinen Strom erfasst;
  • der EIN/AUS-Kontakt offen ist / oder Deaktivierung über serielle Schnittelle auf 0 gesetzt wurde (siehe Kapitel “Ansteuerung des Ultraschallbefeuchters per Netzwerk”) / oder die Deaktivierung über Tasten erfolgt.
  • bei Regelsignal (optionale Platine) keine Befeuchtungsleistung angefordert wird. Im Stand-by-Zustand wird der Tank des Befeuchters automatisch geleert. Im Stand-by-Zustand bleibt der Ventilator für 5 Minuten eingeschaltet.

Der Befeuchter führt bei jeder Inbetriebnahme (aus dem Aus-Zustand), falls er aktiviert ist und falls ein Befeuchtungsbedarf vorliegt, einen Testzyklus durch. Während des Tests werden auf dem Bedienteil die Zeichen At visualisiert. Dabei wird ein kompletter Einspeisungs-/ Abschlämmzyklus ausgeführt, bei dem der Standfühler überwacht wird; nach erfolgreichem Abschluss des Tests startet die Befeuchtungsleistung. Beim Auftreten von Fehlern wird die Befeuchtungsleistung gesperrt (siehe Alarmtabelle).

6.4 LEDS des EIN/AUS-Schalters

Der EIN/AUS-Schalterbetrieb arbeitet mit einer weißen und einer roten LED:

BLAUE LED BESCHREIBUNG

Leuchtend Befeuchtung läuft Langsames Blinken* Gerät deaktiviert Langsames Blinken, ge- dämpftes Leuchten Sollwert erreicht Schnelles Blinken** Übergangsstatus mit Befeuchtung in vorüber- gehender Pause (bspw. Autotest, Spülung) *Langsames Blinken: 1 s EIN und 1 s AUS Schnelles Blinken: 0.2 s EIN und 0.2 s AUS Die rote LED meldet einen aktiven Alarm. Für die Alarmtabelle siehe das entsprechende Kapitel.15 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

6.8 Spülung bei Nutzungspause

Bleibt der Befeuchter für lange Zeit (Parameter b2, Default 24 Stunden) untätig (im Stand-by), wird eine Spülung ausgeführt (wie im vorherigen Absatz beschrieben). Dabei werden auf dem Bedienteil die Zeichen Cln angezeigt. Dadurch wird der Tank von eventuellen Reststoffen (bspw. Staub) gereinigt, die sich während der Nutzungspause ansammeln können. Der Parameter b0 lässt den Ausführungszeitpunkt dieser Spülung einstellen. Standardmäßig wird die Spülung nach 24 aufeinanderfolgenden Stunden Nutzungspause ausgeführt, während sich der Befeuchter noch im Stand-by-Zustand befindet. Der Befeuchter ist mit einem Umkehrosmose-Einspeisesystem verbunden, das eine häufige Nutzung erfordert, um Funktionsstörungen zu vermeiden. Über b0 (siehe Tabelle parameter b0, Osmose) kann eingestellt werden, dass die Spülung beim ersten Neustart nach Verstreichen der Stillstandzeit (eingestellt in b2) erfolgt.

Das LCD-Bedienteil ist ein optionales Zubehör und nur bei vorhandener Zusatzplatine (integriert in den Modellen UU**R*AS01) verwendbar. esc Fig. 7.a Das Bedienteil zeigt den Zustand des Ultraschallbefeuchters an und kann zur Personalisierung der Betriebsparameter verwendet werden. TEMPORÄRER ANSCHLUSS (SERVICE) Für den Zugriff auf die Geräteparameter ohne Öffnen des Elektroteils, wenn das Display nicht an der Wand befestigt ist.

ENDGÜLTIGER ANSCHLUSS

Für die Befestigung des Displays an der Wand das Telefonkabel, welches die Zusatzplatine mit dem RJ11-Steckverbinder am Gehäuse verbindet, abnehmen und das Display direkt an die Zusatzplatine anschließen. esc

6-poliges Telefonkabel Code S90CONN000 oder äquivalentes Kabel von max.2

Zusatzplatine für die Ansteuerung Remote-Anschluss des Bedienteils bis zu 200 m Entfernung humiSonic

Fig. 7.d Legende: 1 Telefonkabel (bis zu 0,8 m Entfernung) 2 CAREL-Karte TCONN6J000 3 Stiftleiste J14 und J15 auf Position 1-2 (Stromversorgung auf Telefonstecker A, B und C und Schraubklemme SC) 4 Abgeschirmtes, verdrilltes Dreifachkabel AWG20-22 für die Remote- Installation des Display-Bedienteils bis zu 200 m Entfernung. Anschluss mit Karte TCONN6J00: Klemme SC Funktion Klemme SC Funktion 0 ERDE (Schirm) 4 RX/TX+ 1 +VRL 5 GND 2 GND 6 +VRL 3 RX/TX- 5 Remote-Display-Bedienteil 6 Zusatzplatine

7.2 Bedeutung der Symbole

Spannungsversorgung (grüne LED) Befeuchter in Betrieb (gelbe LED) Leuchtend: Befeuchtungsleistung läuft Blinkend: Übergangsstatus mit Befeuchtung in vorübergehender Pause Alarm (rote LED): Bei der Aktivierung eines Alarms: LED blinkend und Summer aktiviert. Wird bei einem aktiven Alarm ESC gedrückt, wird der Summer abgestellt und die LED leuchtet fix; durch einen weiteren Druck der ESC-Taste werden die Alarme resettiert (siehe Kap. „Alarm“) Zeit in Sekunden Stundenzähler Befeuchtungsleistung in % bezogen auf die Nennkapazität Wartungsanforderung (Alarm vorhanden) Leuchtend: Ventilator aktiv Blinkend: Ventilator während Ausschaltphase aktiviert 3 Anzeigestellen, nach 999 zeigt das Display für 1.000 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten angezeigt) Befeuchtungsleistung in Ausführung Tankfüllung in Ausführung Wasser im Tank vorhanden Manuelle Abschlämmung des Tanks in Ausführung (Wird auch angezeigt, wenn sich das Gerät im Standby-Modus befindet, weil das Auslassventil normalerweise offen ist) Tab. 7.a16 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

Taste FunktionRückkehr zur vorhergehenden AnzeigeUP Vom Hauptfenster aus: Anzeige der Befeuchtungswerte, siehe nächsten AbsatzVon der Parameterliste aus: Kreisnavigation durch die Parameter und Änderung der ParameterwerteDOWN Vom Hauptfenster aus: Anzeige der BefeuchtungswerteVon der Parameterliste aus: Kreisnavigation durch die Parameter und Änderung der ParameterwerteENTER(PRG)Für 2 Sekunden: Zugriff auf die ParameterlisteIn der Parameterliste: Wahl und Bestätigung (wie mit einer Computer-Enter-Taste)drainZwangsabschlämmung: gleichzeitig UP und DOWN drücken Tab. 7.b

Das Display des Befeuchters zeigt den Zustand des Steuerungssignals an. Bei EIN/AUS- oder proportionalem Eingangssignal (A0=0, A0=1, A0=3 und abgetrenntem TH-Fühler):

  • Anzeige des Eingangssignals;
  • Tank-Stundenzähler (h);
  • Regelung der max. Befeuchtungsleistung (Parameter P0) (*);
  • Regelungshysterese (Parameter P1), nur bei Proportionalregelung A0=1) (*);
  • Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS. Bei Feuchtefühler-Eingangssignal (A0=2, A0=3 und TH-Fühler angeschlossen) oder Taupunkttemperaturregelung (A0=4):
  • Anzeige des Feuchtefühlermesswertes oder der Taupunkttemperatur;
  • Tank-Stundenzähler (h);
  • Regelung der max. Befeuchtungsleistung (Parameter P0) (*);
  • Proportionalband (Parameter bP)(*);
  • Feuchtesollwert /Taupunkttemperatursollwert (Parameter SP)(*);
  • Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS. Die eventuelle Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler (bH=1) oder als Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler (bH=2) in den Regelalgorithmen A0=0, A0=1, A0=2 führt zum Hinzufügen folgender Parameter im Hauptfenster:
  • Feuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert (Param. SL) (*);
  • Begrenzungsproportionalband (Parameter bL) (*) ESC drücken, um zum Hauptfenster zurückzukehren. Über den Parameter C0 (siehe Kap. „Konfigurationsparameter“) kann die Hauptanzeige geändert werden (Default: Anzeige des Eingangssignals). Deaktivierungsoptionen:
  • im Remotebetrieb (EIN/AUS-Kontakt offen) visualisiert das Display “C - -” abwechselnd zum Hauptfenster;
  • im aktivierten Status (Enb) visualisiert das Display beim Druck von ENTER die Meldung dIS (zur erneuten Aktivierung erneut ENTER drücken); im Falle eines Main/Secondary-Netzwerks wirkt die Deaktivierung nur auf den einzelnen Befeuchter;
  • am Display (ESC-Taste für 5 s) wird „t - -“ abwechselnd zum Hauptfenster visualisiert; im Falle eines Main/Secondary-Netzwerks wirkt diese Deaktivierung auf alle Netzwerkbefeuchter; zur erneuten Aktivierung die ESC-Taste für 5 s drücken, bis t - - ausgeblendet wird;
  • über das Überwachungsgerät (RS 485 Carel/Modbus) visualisiert das Display “S - -” abwechselnd zum Hauptfenster. Bestehen mehrere Deaktivierungen gleichzeitig, wechseln sie sich zyklisch mit der Hauptfensteranzeige ab. Visualisiert das Display “---”, besteht ein Kommunikationsfehler zwischen dem Display und dem Kabel des Befeuchters. Besteht das Problem weiterhin, bitte den Kundenservice kontaktieren. (*) Zur Änderung des Parameters folgende Tasten drücken:
  • UP oder DOWN zur Änderung des Wertes.
  • ENTER, um den neuen Wert zu bestätigen. ESC, um zum Hauptfenster zurückzukehren. Auf die Parameter kann auch von der Parameterliste aus zugegriffen werden.

7.5 Anzeige der Software-Release

1. Beim Einschalten des Gerätes erscheint auf dem Display “rel. x.y”

2. Während des Betriebs:

a) am Display im Hauptfenster gleichzeitig ESC und UP drücken; es erscheinen in Abfolge: die Größe des Befeuchters und die Software- Version; b) über das Netzwerk anhand der Integer-Variable 81, bspw. Format “## = #.#” (bspw. 12 = Release 1.2).

7.6 Parameterzugriff und -änderung

Über die Konfigurationsparameter lassen sich alle Funktionen und Zustände des Befeuchters einstellen und regeln. Im Hauptfenster die folgenden Tasten drücken:

  • ENTER für 2 Sekunden.
  • Das Passwort 77 mit der UP- oder DOWN-Taste eingeben.
  • ENTER, um zu bestätigen und auf die Parameterliste zuzugreifen.
  • UP oder DOWN, um die Kreisliste abzulaufen.
  • ENTER, um einen Parameter zu wählen (Display: ‘set’).
  • UP, um den Parameterwert zu erhöhen. Für ein schnelleres Ablaufen zusätzlich auch DOWN drücken.
  • DOWN, um den Parameterwert zu vermindern. Für ein schnelleres Ablaufen zusätzlich auch UP drücken.
  • ENTER, um den neuen Wert zu speichern und zur Parameterliste zurückzukehren oder ESC, um zur Liste ohne Speicherung des Wertes zurückzukehren. ESC drücken, um zum Hauptfenster zurückzukehren.

7.7 Parameter: Wiederherstellung der

Werkseinstellungen Vom Hauptfenster aus können die werkseitigen Parameterwerte jederzeit wieder hergestellt werden. Im Hauptfenster die folgenden Tasten drücken:

  • ENTER für 2 Sekunden.
  • Das Passwort 50 mit der UP- oder DOWN-Taste eingeben und erneut ENTER drücken.
  • dFt erscheint, ENTER drücken und dFt blinkt: Drücken Sie erneut ENTER, um die Werkseinstellungen aufzurufen, oder ESC, um zu beenden. Werden für 30 Sekunden lang keine Tasten gedrückt, wird automatisch wieder das Hauptfenster eingeblendet.

7.8 Stundenzähler-Reset über Display

  • Auf den Parameter ‘d3’ zugreifen.
  • UP und DOWN für 5 Sekunden drücken. Nach beendetem Reset erscheint auf dem Display ‘res’. Interner Stundenzähler der Piezoelemente:
  • Auf den Parameter ‘d6’ zugreifen (siehe Kapitel “Konfigurationsparameter”).
  • UP und DOWN für 5 Sekunden drücken. Nach beendetem Reset erscheint am Display ‘res’ (d6 wird auf den Defaultwert AF = 9999 zurückgesetzt).17 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

8. FUNKTIONSPRINZIPIEN

8.1 Ultraschallbefeuchtung

Die Ultraschallbefeuchter vernebeln das Wasser mittels Übertragung einer von einem Piezoelement erzeugten Welle an die Wasseroberfläche. Auf der Wasseroberfläche bilden sich Wassertropfen; die kleinsten werden im Luftfluss transportiert. Die Menge des vernebelten Wassers hängt vom Wasserstand, von der Wassertemperatur und der Verteilung in der Luft ab. Der Wasserstand wird mit Zulauf- und Abschlämmventilen und einem Standfühler konstant gehalten. Es empfiehlt sich die Verwendung von demineralisiertem Wasser: Bei normalem Leitungswasser setzen sich Mineralien ab und führen mit der Zeit zur Verkalkung der Piezoelemente, wodurch die Befeuchtungskapazität beeinträchtigt wird. Um übermäßige Kalkablagerungen zu vermeiden, schlämmt der Befeuchter den Tank periodisch ab und füllt ihn automatisch mit Frischwasser auf.

8.2 Regelalgorithmen

Der Befeuchter kann über die folgenden Signale angesteuert werden:

  • externes Proportionalsignal (nur mit Zusatzplatine);
  • Integrierter Temperatur- und Feuchtefühler für die Taupunkttemperaturregelung
  • seriell. EIN/AUS-Regelung Der Aussetzbetrieb wird von einem externen Kontakt angesteuert, der den Sollwert und die Regelungsschaltdifferenz festlegt. Der externe Kontakt kann ein Feuchteregler sein, der den Betriebsmodus des Befeuchters bestimmt:
  • Kontakt geschlossen: Der Befeuchter produziert Wassernebel, wenn der EIN/AUS-Fernkontakt geschlossen ist;
  • Kontakt offen: Die Befeuchtungsleistung stoppt. Proportionalregelung (nur mit optionaler Platine) Die Befeuchtungsleistung ist proportional zum Wert eines Signals Y, das von einem externen Stellantrieb stammt. Der Signaltyp kann gewählt werden unter: 0...10 Vdc, 2...10 Vdc, 0...20 mA, 4...20 mA. Die maximale Befeuchtungsleistung des Befeuchters, die dem Höchstwert des externen Signals entspricht, kann zwischen Pn (Default 10 %) und 100% der Nennbefeuchtungsleistung des Befeuchters eingestellt werden (Parameter P0). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese P1 (Default 2 % des gesamten Proportionalbandes des externen Signals Y). ONOFF P1P1

Atomized water production Fig. 8.a Autonome Regelung mit Feuchtefühler Die Befeuchtungsleistung ist an den Feuchtefühlermesswert gebunden (TH oder Anschluss an optionale Platine). Der Befeuchter produziert mit Vollleistung, wenn der Feuchtemesswert unter dem Sollwert minus Proportionalbereich liegt. Liegt der Feuchtemesswert innerhalb des Proportionalbereichs, wird die Befeuchtungsmenge stetig geregelt (einstellbarer Parameter bP, Default 10 %rH). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese von 10 % des Proportionalbandes bP. %rH OFFON

Fig. 8.b Autonome Taupunkttemperaturregelung Die Befeuchtungsleistung ist an den Temperatur- und Feuchtefühlermesswert gebunden (TH). Der Befeuchter produziert mit Vollleistung, wenn der Messwert der Taupunkttemperatur unter dem Sollwert minus Proportionalbereich liegt. Liegt der Messwert innerhalb des Proportionalbereichs, wird die Befeuchtungsmenge stetig geregelt (einstellbarer Parameter bP, Default 3°C/5°F). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese von 10 % des Proportionalbereichs bP. °C/°F OFFON

Fig. 8.c Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler / Taupunkttemperaturbegrenzungsfühlers Ist der TH-Fühler an den entsprechenden Platineneingang angeschlossen (Produktcodes UU**R*AS*1), kann das Gerät über den EIN/AUS-Kontakt (A0=0), über das externe Proportionalsignal oder die RS485-Schnittstelle (A0=1) oder über den aktiven externen Fühler (A0=2) angesteuert werden. Der TH-Fühler kann als Feuchtebegrenzungsfühler (Parametereinstellung bH=1) oder als Taupunkttemperatur-begrenzungsfühler (Parametereinstellung bH=2) freigegeben werden. Die Annäherung an den Begrenzungssollwert (einstellbarer Parameter SL, Default 70 %rH o 10°C/50°F) innerhalb des Proportionalbandes bL führt zu einer fortlaufenden Teillastregelung der Befeuchtung bis zur Unterbrechung der Befeuchtungsleistung bei Erreichen des Sollwertes. Die Hysterese für die Neuaktivierung der minimale Befeuchtungsleistung ist fix und entspricht 10 % des Proportionalbandes bL. %rH or °C/°F OFFON

8.3 Regelung der Befeuchtungsleistung

(Dip-Schalter 8 auf Aus) Die Befeuchtungsleistung kann von 5 % auf 100 % (Parameter Pm und P0) des Nennwertes geändert werden; die Aktivierung und Deaktivierung der Piezoelemente erfolgen abwechselnd in einem festgelegten Takt (Parameter b7, Default 1 Sekunde). Der Durchsatz wird auf der Grundlage des Parameters P0 (Default 100%) und der über das externe Signal eingestellten Anforderung (bei optionaler Platine und Proportionalregelung) bestimmt.

OFFFlow rate 75%Period (b7)Transducer Fig. 8.g Beträgt der Durchsatz 100%, sind die Piezoelemente immer eingeschaltet.

8.4 Leistungsregelung in Serie (Dip-Schalter

8 auf Ein) Der Wassernebeldurchsatz kann zwischen 10 % und 100 % der Nennleistung geregelt werden. Jedes Piezoelement-Paar ist für 50 % der gesamte Befeuchtungsleistung zuständig. Im Falle einer Anforderung über das externe Signal (mit Zusatzplatine und Proportionalregelung) und Parameter P0 auf 100 % werden alle vier Piezoelemente aktiviert. Unter 100 % wird die Befeuchtungsleistung wie folgt auf die beiden Piezoelementpaare aufgeteilt:

  • 51 % - 99 %: Ein Piezoelementpaar ist immer aktiviert, um 50 % der angeforderten Leistung zu produzieren; das andere Paar regelt den Durchsatz (gemäß vorherigem Absatz), um den restlichen Leistungsprozentsatz bereit zu stellen. (Bsp. Anforderung von 75 %: Ein Piezoelementpaar ist immer aktiviert, das andere Paar regelt den Durchsatz auf 50 % gemäß Fig. 8.d)
  • 10 % - 50 %: Ein Piezoelementpaar ist immer deaktiviert, das andere regelt den Durchsatz (gemäß vorherigem Absatz), um den geforderten Leistungsprozentsatz bereit zu stellen. (Bsp. Anforderung von 25 %: Ein Piezoelementpaar ist immer deaktiviert, das andere Paar regelt den Durchsatz auf 50 % gemäß Fig. 8.d). Die Produktionsverteilung auf die beiden Piezoelementpaare wird jede Betriebsstunde rotiert, um eine ungleiche Abnutzung zu vermeiden.

8.5 Automatische Speisewasserkontrolle

Zur Erfassung des eventuellen Speisewassermangels (oder zu niedrigen Wasserstandes) überprüft der Ultraschallbefeuchter nach der Öffnung des Zulaufventils den Zustand des Standfühlers. Bei nicht aktiviertem Standfühler (Abtastzeit eingestellt im Parameter bA, default in Minuten je nach Größe) wird die Befeuchtung unterbrochen, wird die Abschlämmung aktiviert und wird eine bestimmte Zeit abgewartet (Parameter AA, Default 10 Minuten). Am Display erscheint die Meldung “Rty” (Retry). Danach wird versucht, Wasser einzuspeisen. Bei erfolgreichem Ausgang startet die Produktion wieder, ansosten wird abgewartet (Parameter AA) und der Retry Vorgang erneut gestartet. Das Verfahren wird solange wiederholt, bis der Fühler erneut Wasser erfasst. Während der ersten beiden Versuche wird kein Alarm gemeldet. Wird auch beim dritten Versuch kein Wasser erfasst, wird der Alarm EF ausgelöst. Der Alarm wird automatisch rückgesetzt, sobald der Befeuchter erneut Wasser erfasst.

8.6 Automatische Kontrolle der

Befeuchtungsleistung Während der Befeuchtungsleistung kontrolliert der Befeuchter den Wasserstand im Tank. Sinkt der Wasserstand nicht, könnten folgende Fehler vorliegen:

  • Funktionsstörung der Piezoelemente
  • Undichtes Zulaufventil
  • Funktionsstörung des Ventilators Falls das Wasser nach einer eingestellten Zeit (Variable A8 in Minuten, Default 30 Minuten) nicht unter den Mindeststand gesunken ist, wird die Befeuchtungsleistung gestoppt. Es wird eine vorher definierte Zeit abgewartet (Parameter AA/ Default 10 Minuten); am Display wird dabei die Meldung “Rty” angezeigt. Alsdann wird die Befeuchtung neu aktiviert. Tritt dieselbe Bedingung erneut auf, wird der Sperralarm EP ausgelöst. Steht das Wasser nach einem Prozentsatz der Zeit A8 (Parameter Ab, Default 70 %) über dem Höchststand, wird die Befeuchtungsleistung gestoppt. Es wird eine Warnung EL ausgelöst und eine Zeit von AA Minuten abgewartet (Default 10 Minuten); am Display wird dabei die Meldung “Rty” angezeigt. Alsdann wird die Befeuchtung neu aktiviert. Die Warnung EL wird rückgesetzt, sobald der Befeuchtungsleistungszyklus korrekt beendet wurde.

8.7 Automatische Kontrolle auf undichtes

Abschlämmventil und auf Durchsatz des Zulaufventils Der Parameter A9 gibt eine minimale Befeuchtungsleistungszeit vor (Default 1 Minute). Sollte der Befeuchtungsleistungszyklus kürzer ausfallen, könnte das Abschlämmventil undicht sein oder der Durchsatz des Zulaufventils niedrig sein. Die Kontrolle erfolgt in diesem Fall wie folgt:

1. Nach dem ersten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die

Wasserauffüllzeit erhöht (+50 % zu Parameter bb).

2. Nach dem zweiten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die

Wasserauffüllzeit zusätzlich gesteigert (+100 % zu Parameter bb); es wird das Chattering* des Abschlämmventils aktiviert, das mit der ersten automatischen Spülung startet.

3. Nach dem dritten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die

Wasserauffüllzeit zusätzlich gesteigert (+150% zu Parameter bb); es wird ein Spülzyklus mit Chattering* durchgeführt, das nach dem zweiten Zyklus aktiviert wurde. In dieser Phase wird die Warnung Ed ausgelöst.

4. Nach dieser letzten Phase erfolgt ein neuer

Befeuchtungsleistungszyklus. Sollte die Fehlerursache weiterhin bestehen, startet die Steuerung wieder mit der ersten Kontrollphase und solange, bis ein Zyklus innerhalb der vorgesehenen Zeiten beendet wird. In diesem Fall wird auch die eventuelle Warnung rückgesetzt. *Chattering: Serie von Öffnungen/Schließungen des Abschlämmventils, um eventuelle Reststoffe (Kalk, Staub, etc.) zu beseitigen, die ein korrektes Schließen des Ventils verhindern.

8.8 Automatischer Schutz der

Piezoelemente Die Piezoelemente werden bei Betrieb ohne Wasser schnell beschädigt. Um dem vorzubeugen, stellt die Steuerplatine anhand des Standsensors sicher, dass die Piezoelemente auch bei Anomalien nie ohne Wasser aktiviert werden. Beim Start mit leerem Tank werden die Piezoelemente nur dann aktiviert, wenn der Status des niedrigen Wasserstandes erfasst wird. Während der phase der Wasserauffüllung (nach dem Sinken des Wasserstandes aufgrund des Wasserbrauchs durch die Befeuchtung und nach der anschließenden Aktivierung des Zulaufventils) werden die Piezoelemente ausgeschaltet, falls der Wasserstand nicht innerhalb der Mindestzeit AC wiederhergestellt wird. Der Füllvorgang wird dagegen fortgesetzt, bis der vorgesehene Füllstand erreicht ist oder eine vorher definierte Zeit (Parameter bA/Minuten) nach der Aktivierung der Wasserzulauf verstrichen ist. Sofort nach der Wiederherstellung des Wasserstandes werden die Piezoelemente erneut aktiviert.19 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

9. KONFIGURATIONSPARAMETER

Für den Zugriff und die Änderung der folgenden Parameter siehe Kapitel 6 und 12.

  • Parameter M.E.Bereich Def. NB A0 Betriebsmodi0 = EIN/AUS-Regelung über Fühlereingang der Zusatzplatine - 1 = Proportionalregelung über Eingang des Hilfsfühlers - 2 = Feuchtefühler-Regelung über Fühlereingang der Zusatzplatine3 = AUTO-Regelung: Falls vorhanden, wird der Messwert des TH-Feuchtefühlers verwendet, ansonsten EIN/AUS-Regelung über den Kontakt auf der Basisplatine. Der Parameter A2 wird nicht verwendet4 = Taupunkttemperatur-Regelung mit Temperatur-/Feuchtefühlermesswert TH- 0 p. 4
  • 3A1 Messeinheit 0 = Internationales System; 1= Angelsächsisches System - 0 p. 1
  • 0 A2 Externer Fühlertyp (optionale Zusatzplatine) (0 = Ein/Aus ; 1 = 0-10V; 2 = 2-10V; 3 = 0-20mA; 4 = 4-20mA) - 0 p. 4
  • 1 P0 Maximale Befeuchtungsleistung % Pn p. 100
  • 100 P1 Proportionalregelungshysterese im Regelalgorithmus A0=1 % 2 2 Pn Minimale Befeuchtungsleistung % 5 P0 10 SP Sollwert (1) / Taupunkttemperatur %rH 20…80 50 nur bei angeschlossenem Bedienteil, ansonsten Werteeinstellung über Dipschalter p. 20

(50) editierbar nur über Bedienteil SL Feuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert %rH 0…80 70

(59) bP Proportionalband für Regelung mit Fühler %rH 2…20 10

(5) bL Proportionalband für Feuchtebegrenzung / Taupunkttemperaturbegrenzung %rH 2…20

(5) C0 Default-Anzeige (Bedienteil): 0 = Lesen des Fühlerwertes/Steuersignals; 1 = Stundenzähler - 0...1 0 Tab. 9.a

9.2 Service-Parameter

Parameter ME Bereich Def Anmerkungen A3 Min. Fühler %rH 0…100 0 A4 Max. Fühler %rH 0…100 100 A5 Fühler-Offset %rH -99…100 0 A6 Ventilatorausschaltverzögerung min 0…15 5 A7 Ventilatorgeschwindigkeit % 40…100 50 A8 Max. Verdunstungszeit bei Alarm für reduzierte Befeuchtungsleistung min 0…200 30 A9 Min. Verdunstungszeit bei Alarm für reduzierte Befeuchtungsleistung min 0…A8 1 AA Wartezeit für Retry min 1…60 10 Ab Prozentsatz von A8 für Ausführung von Standtest % 50…90 70 AC Max. Zeit für Erfassung des Auffüllstandes s 1…240 40 (UU02) - 60 (UU04) - 80 (UU06) - 100 (UU08) Ad Max. Zeit für Erfassung des Höchststandes s 1…60 10 AE Neustartzeit Ventilator in Stand-by durch integrierten Fühlermesswert min 0…120 10(**) AF Lebensdauer der Piezoelemente h 0...9999 9999 mit demineralis. Wasser b0 Betriebsoptionen (siehe Parametertabelle b0) - 0…255 135 b1 Zeit zwischen zwei Spülungen min/h 0…72

b2 Nutzungspausenzeit für Spülung h 1…72

b3 Spülzeit (Einspeisung + Abschlämmung) min 0…10 1 b4 Startverzögerung s 0…120 10 b5 Betriebsstunden für Alarm CL h 0…9999(*) 5000 b6 Zeit für Neuanzeige des Alarm CL nach Reset über Tasten (ohne Reset des Stundenzählers) min 0…240 60 b7 Zeit für stufenlose Regelung der Piezoelemente s 0…10 1 b8 Verzögerung bei Fühler abgetrennt s 0…200 30 b9 Ausschaltverzögerung über Stromwandler s 0…60 2 bA Max. Einspeisezeit min 0…30 6 (UU02) - 9 (UU04) - 12 (UU06) - 15 (UU08) bb Zeit für Wasserauffüllung während Befeuchtungsleistung s 0…120 20 (UU02) - 28 (UU04) - 40 (UU06) - 52 (UU08) bC Max. Abschlämmzeit s 0…1500 75 (UU02) - 100 (UU04) - 150 (UU06) - 200 (UU08) bd Öffnungszeit des Abflusses wegen kompletter Entleerung des Tanks s 0…1500 60 (UU02) - 80 (UU04) - 120 (UU06) - 160 (UU08) bE Verzögerungszeit bei niedrigem Stand für Auffüllung s 1…20 10 bF Aktivierungsverzögerung der Abschlämmung während Stand-by (bei offenem Abschlämmventil in Stand-by)h 0…48 1bH Aktivierung des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler (bH=1) oder Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler (bH=2)- 0…2 0 Einstellbar auf 1 oder 2 nur bei A0 = 0, 1, 2 bL Proportionalbereich für Feuchtebegrenzung / Taupunkttemperaturbegrenzung %rH 2…20 10

(5) bn Deaktivierung des Alarmsummers 0 = aktiviert; 1 = deaktiviert - 0…1 0 bP Proportionalband für Regelung mit Fühler %rH 2…20 10

(5) bt Reserviert h 0…255 0 L0 Reserviert s 0…255 0 P1 Proportionalregelungshysterese für Regelalgorithmus A0=1 % 2…20 2 P2 Alarmschwelle für niedrige Feuchte %rH 0…100 20 P3 Alarmschwelle für hohe Feuchte %rH 0…100 80 Tab. 9.b20 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021 (1) Für die Änderung des Wertes über das Bedienteil müssen alle entsprechenden DIP-Schalter auf AUS sein. Zur erneuten Verwendung des Wertes der DIP-Schalter muss einer der Schalter auf EIN gestellt werden und muss die Spannungsversorgung unterbrochen werden. Nach dem Neustart verwendet das Steuergerät wieder die über die DIP-Schalter eingestellten Werte.

Nach 999 zeigt das Display für 1.000 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten Ziffer angezeigt).

Der Defaultwert entspricht 0 (Null) bei Befeuchter ohne Zusatzplatine und ohne Feuchte-/Temperaturfühler. Durch die Änderung des Wertes des Parameters b0 von 0 bis 255 (Default

7) können die Betriebsoptionen des Ultraschallbefeuchters in folgenden

Präferenzen geändert werden:

1. Messeinheit des Parameters b1 (Zeit zwischen zwei periodischen

Spülungen): M = Minuten; H = Stunden.

2. Backup: ON = Bei Vorhandensein von zwei humiSonic übernimmt

das Secondary-Gerät die Backup-Rolle des Main-Gerätes, das heißt, es übernimmt die Befeuchtungsleistung nur, wenn das Main-Gerät im Alarmzustand gesperrt ist; OFF = Backup-Funktionalität nicht aktiviert.

3. Position des Abschlämmventils während der Standby-Phase: OPEN

= Standby leer; das NO-Ventil wird nicht gespeist, und der Tank des Befeuchters wird entleert. CLOSED = Standby voll; das NO-Ventil bleibt versorgt, und der Tank des Befeuchters bleibt während der Standby-Zeit voll.

4. Aktivierung des Alarmrelais: AL = Meldet eventuell vorhandene

Alarme. SP = Meldet das Erreichen des Sollwertes.

5. Betriebslogik des Alarmrelais: NO = Normalerweise offen. NC =

Normalerweise geschlossen.

6. Aktivierung der Spülung wegen Nutzungspause: ON/OFF.

7. Spülung wegen Nutzungspause: ON = Der Befeuchter führt

die Spülung regulär beim Verstreichen der Zeit zwischen zwei Spülungen wegen Nutzungspause durch (Parameter b2). OFF = Der Befeuchter führt die Spülung vor dem Beginn eines Befeuchtungsleistungszyklus durch (die Zeit b2 muss bereits verstrichen sein).

8. Freigabe des Selbsttests beim Start mit ausgeschaltetem Gerät: ON/

OFF. HINWEIS: Bei Kopplung mit einem Umkehrosmosesystem wird empfohlen, die Präferenzen 6 und 7 auf ON zu halten. b0 1. Messeinheit Par. b1 M = Minuten H = Stunden

4. Aktivierung Alarmrelais

AL= Alarme vorhanden SP= Sollwert erreicht

5. Alarmrelais-Logik

NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen

der Spülung bei Nutzungspause

7. Off = Spülung bei Nutzungspause

erfolgt bei nächstem Start; On= Spülung bei Nutzungspause erfolgt regulär

4. Aktivierung Alarmrelais

AL= Alarme vorhanden SP= Sollwert erreicht

5. Alarmrelais-Logik

NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen

der Spülung bei Nutzungspause

7. Off = Spülung bei Nutzungspause

erfolgt bei nächstem Start; On= Spülung bei Nutzungspause erfolgt regulär

4. Aktivierung Alarmrelais

AL= Alarme vorhanden SP= Sollwert erreicht

5. Alarmrelais-Logik

NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen

der Spülung bei Nutzungspause

7. Off = Spülung bei Nutzungspause

erfolgt bei nächstem Start; On= Spülung bei Nutzungspause erfolgt regulär

Parameter ME Bereich Def.Anmerkungen C1 Baudrate: 0 = 4800 bps; 1 = 9600 bps; 2 = 19200 bps; 3 = 38400 bps - 0...3 2 C2 tLAN-Adresse (bei 0 = Main) C3 Serielle Adresse - 1...207 1 C4 Timeout wegen Alarm für serieller Main offline s 0...240 30 Der Alarm wird nur ausgelöst, wenn die Befeuchtungsleistung über das Netzwerk geregelt wird (siehe Kap. 12.2) Tab. 9.d

Parameter ME Bereich Def.Anmerkungen d0 Temperaturmesswert des TH-Fühlers °C/°F 0-1000 0 d1 Feuchtemesswert des TH-Fühlers %rH 0-1000 0 d2 Messwert des konfigurierbaren Einganges (optionale Platine) % / %rH 0-100 0 d3 Tank-Betriebsstundenzähler (resettierbar, siehe 7.8) h 0-9999(*) 0 d4 Geräte-Stundenzähler (Leseparameter) h 0-9999(*) 0 d5 Ist-Befeuchtungsleistung kg/h (lb/h)

d6 Verbleibende Lebenszeit der Piezoelemente h 0...9999(*) 9999 gleich AF - Stundenzähler für Piezoelemente d7 Befeuchtungsleistung Secondary-Gerät - 0...1 0 R/W-Parameter: 0 = Das Secondary-Gerät repliziert exakt die Befeuchtungsleistung des Main-Gerätes, weil es von der Parametereinstellung P0 des Masters abhängt. 1 = Das Secondary-Geräte produziert gemäß dem vom Main übertragenen Bedarf und gemäß der eigenen Parametereinstellung P0; es wird nicht vom Parameter P0 des Masters beeinflusst. d8 Taupunkttemperatur °C/°F 0…1000 0 berechnet anhand d0 und d1 Tab. 9.e (*) Nach 999 zeigt das Display für 1.000 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten Ziffer visualisiert).23 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

10. NETZWERKVERBINDUNG

Die in der Liste enthaltenen Variablen sind nur ein Teil aller internen Variablen. ES DÜRFEN KEINE VARIABLEN KONFIGURIERT WERDEN, DIE NICHT IN DER LISTE ENTHALTEN SIND, DA DIES DEN BETRIEB DES BEFEUCHTERS BEEINTRÄCHTIGEN WÜRDE. Die serielle Schnittstelle (Stecker M11) ist werkseitig mit den folgenden Parametern konfiguriert:- Adresse 1- Baudrate 19200 bps- Frame 8,N,2 (nicht änderbar) HINWEIS: Es empfiehlt sich, im Überwachungsgerät (Main) die Wartezeit für die Antwort von humiSonic - nach erfolgter Abfrage - auf mindestens 500 ms einzustellen.

10.1 Liste der Überwachungsvariablen

“A”Analogvariablen* (Modbus®: REGISTERS) R/WCAREL Modbus® Param. d0: Temperaturmesswert des TH-Fühlers R2 1Param. d1: Feuchtemesswert des TH-Fühlers R3 2Param. d2: Fühlermesswert R Param. d5: Ist-Befeuchtungsleistung R Param. d8: Taupunkttemperatur R“I” Integer-Variablen (Modbus®: REGISTERS) R/W CAREL Modbus®1 128 Passwort für Zugriff auf Ebenen R/W7 134 Befeuchterstatus 0: deaktiviert/Standby 3: Einspeisung 6: Reset 1: Autotest 4: Befeuchtungsleistung 7: Spülung 2: Initialisierung 5: Abschlämmung 8: Reinigungsverfahren

2 129 Software-Release R15 142 Alarme, siehe Kap. ALARME: bit0: Alarm E0 bit4: Alarm EP bit8: Alarm EE bit12: Alarm ES3 bit1: Alarm Et bit5: Alarm PU bit9: Alarm CL bit13: Alarm OFL bit2: Alarm EF bit6: Alarm H ¯ bit10: Alarm ES1 bit14: Alarm EL bit3: Alarm Ed bit7: Alarm H_ bit11: Alarm ES2 bit15: Alarm EtL R/W 20 147 Parameter A0: Betriebsmodus R/W21 148 Parameter A2: Externer Fühlertyp R/W22 149 Parameter A3: Min. Fühler R/W23 150 Parameter A4: Max. Fühler R/W24 151 Parameter A5: Fühler-Offset R/W25 152 Parameter A6: Ventilatorausschaltverzögerung R/W26 153 Parameter A7: Ventilatorgeschwindigkeit R/W 27 154 Parameter A8: Max. Verdunstungszeit bei Alarm für Ausfall der Befeuchtungsleistung R/W 28 155 Parameter A9: Min. Verdunstungszeit bei Alarm für Ausfall der Befeuchtungsleistung R/W 29 156 Parameter b0: Betriebsoptionen R/W30 157 Parameter b1: Zeit zwischen zwei Spülungen R/W 31 158 Parameter b2: Nutzungspausenzeit für Spülung bei nächstem Neustart R/W 32 159 Parameter b3: Spülzeit (Einspeisung+Abschlämmung) R/W33 160 Parameter b4: Startverzögerung R/W34 161 Parameter b5: Betriebsstunden für Alarm CL R/W 35 162 Parameter b6: Zeit für Neuanzeige des Alarms CL in Minuten R/W 36 163 Parameter b7: Intervall für EIN/AUS-Regelung der Piezoelemente R/W 37 164 Parameter b8: Verzögerung bei Fühler abgetrennt R/W38 165 Parameter b9 Ausschaltverzögerung Stromwandler R/W39 166 Parameter bA: Max. Einspeisezeit R/W40 167 Parameter bb: Zeit für Auffüllung bei Verdunstung R/W41 168 Parameter bC: Max. Abschlämmzeit R/W 42 169 Parameter bd: Öffnungszeit des Abflusses für komplette Entleerung des Tanks R/W 43 170 Parameter bE: Verzögerungszeit bei niedrigem Stand für Auffüllung R/W 44 171 Parameter C0: Default-Anzeige (Bedienteil) R/W45 172 Parameter C1: Parameter A0: Baudrate R/W46 173 Parameter C2: tLAN-Adresse (bei 0 = Main-Steuergerät) R/W 47 174 Parameter C3: Serielle Adresse R/W 48 175 Parameter P0: Max. Durchsatz R/W49 176 Parameter P1: Hysterese für Proportionalregelung R/W50 177 Parameter P2: Alarmschwelle für niedrige Feuchte R/W51 178 Parameter P3: Alarmschwelle für hohe Feuchte R/W 52 179 Parameter SP: Feuchtesollwert / Taupunkttemperatursollwert R/W 53 180 Parameter d3: Betriebsstundenzähler R54 181 Parameter d4: Gerätestundenzähler (nicht resettierbar) R/W 60 187 Anforderung über serielle Schnittstelle (falls Digitalvariable 37 eingestellt) R/W 62 189 Identifizierung der Variable des Secondary-Gerätes, die über das Überwachungsgerät geschrieben/gelesen werden soll (siehe Absatz „Ansteuerung über das Überwachungsgerät“) R/W 63 190 Wert der Variable des Secondary-Gerätes, die über die Integervariable 62 identifiziert wurde (siehe Absatz „Ansteuerung über das Überwachungsgerät“) R/W 65 192 Parameter C4: Time-out ser. Main offline R/W 69 196 AA: Wartezeit für Retry R/W70 197 Ab: Prozentsatz von A8 für den Standtest R/W 71 198 Pn: Minimale Befeuchtungsleistung R/W 72 199 bF: Aktivierungsverzögerung des Abschlämmventils in Stand-by R/W 73 200 AC: Max. Zeit für Erfassung des Auffüllstands R/W74 201 Ad: Max. Zeit für die Erfassung des Füllstands R/W 82 209 AE: Neustartzeit Ventilator in Stand-by durch integrierten Fühlermesswert R 87 214 Firmware-Release Secondary 1 R24 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021“I” Integer-Variablen (Modbus®: REGISTERS) R/W CAREL Modbus® 89 216 Befeuchterstatus Secondary 1 R 92219 Parameter d3 Secondary 1: Betriebsstundenzähler R/W 93 220 Firmware-Release Secondary 2 R 95 222 Befeuchterstatus Secondary 2 R 98 225 Parameter d3 Secondary 2: Betriebsstundenzähler R/W 99 226 Firmware-Release Secondary 3 R 101 228 Befeuchterstatus Secondary 3 R 104 231 Parameter d3 Secondary 3: Betriebsstundenzähler R/W105 232 Betriebsstundenzähler Piezoelemente R 106 233 Parameter d6: Restzeit bis Lebensende der Piezoelemente R/W 107 234 Parameter AF: Lebensdauer der Piezoelemente R/W 112239 Parameter bH: Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler / Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler R/W 113 240 Parameter SL: Feuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert R/W 114 241 Parameter bP: Proportionalband für Regelung mit TH-Fühler oder externem Fühler R/W 115 242 Parameter bL: Proportionalband für Regelung mit Begrenzungsfühler R/W 117 244 Parameter d7: Befeuchtungsleistung Secondary-Gerät R/W Tab. 10.a “D”Digitalvariablen (Modbus®: COILS) R/W“D”Digitalvariablen (Modbus®: COILS) R/W CAREL Modbus® CAREL Modbus® 2 1 Kontrollflag für soeben gestartet R 26 25 Manuelle Abschlämmung R/W 3 2 Befeuchter produktionsbereit R 27 26 Serielle Deaktivierung R/W 43Sollwert erreicht R 28 27 Reset Stundenzähler R/W 54Grüne LED R 29 28 Alarmreset R/W 65Rote LED R 30 29 Spülung bei Nutzungspause aktiviert R

Gelbe LEDR 30 31Status DIP-Schalter 8: Leistungsregelung in Parallel-/Reihenschaltung

87Remote-EIN/AUS R 31 30 Funktionstest durchgeführt R 9 8 Niedriger Stand R 33 31 Maßeinheit R/W 10 9 Hoher Stand R 34 33 Secondary 1 online R 11 10 Aux-Stand R 35 34 Secondary 2 online R 12 11 Autotest abgeschlossen R 36 35 Secondary 3 online R 14 12Serielle BMS-Schnittstelle in tLAN-ModusR 37 36Aktivierung über serielle Schnittstelle (Schreiben des Fühlerwertes) R/W 15 14 Stromwandler aktiviert R 38 37 Aktivierung der Spülung über serielle Schnittstelle R/W 16 15Stromwandlermesswert 39 38Autotest oder Spülung während Ausführung überspringen 17 16 Bedienteil angeschlossen R 43 42 Reset der Stundenzähler der Piezoelemente R/W 18 17 Befeuchtungsleistung wird erbracht R 44 43 Backup-Gerät produktionsbereit R 19 18EinspeisungR 46 45Begrenzung der laufenden Befeuchtungsleistung (Betrieb mit Begrenzungsfühler) 2019AbschlämmungR 47 46EIN/AUS-Befehl über Tasten für Main/Secondary-Netzwerk R/W 21 20 Piezoelement1 R 49 48 EIN/AUS-Befehl über Tasten für Main-Gerät R/W 22 21 Piezoelement2 R 50 49 EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 1 R/W 23 22 Ventilator R 51 50 EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 2 R/W 24 23 Alarmrelais R 52 51 EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 3 R/W 25 24 Hilfsrelais R 54 53 Parameter bn: Deaktivierung des Alarmsummers R/W Tab. 10.b

10.2 Feuchteregelung über Modbus

Zur Feuchteregelung über das Netzwerk muss der Befeuchter mit den folgenden Variablen konfiguriert werden: Digitalvariable 27, Digitalvariable 37 und Integervariable 60 (Modbus 188) Bei D37 = 1 überspringt der Befeuchter die externen Steuersignale (externe Regler oder Fühler); er verwendet als Steuersignal den Wert der Integervariable 60. Die Befeuchtungsleistung kann auf zwei Weisen geregelt werden. Für eine prozentuelle Feuchteregelung sind die folgenden Variablen einzustellen:

  • Carel-Integervariable 60 (188 Modbus) auf den gewünschten Prozentsatz (0-1000 = 0-100.0%). Für die Feuchteregelung mit einem Feuchtefühler (Main-Messwert) sind die folgenden Variablen einzustellen:
  • Parameter A0 = 2 (Carel 20, Modbus 148, Regelung mit Feuchtefühler);
  • Carel-Integervariable 60 (188 Modbus) auf den Feuchtefühlermesswert (0-1000 = 0-100.0 rH%);
  • Carel-Integervariable 52 (180 Modbus) auf den gewünschten Feuchtesollwert. Bei D37 = 1 wird im Falle einer Kommunikationsunterbrechung für die Zeit des Parameters b8 (in Sekunden) der Alarm “Main Offline” ausgelöst (siehe Alarmtabelle); die Erbringung der Befeuchtungsleistung stoppt. Die Produktion kann über den Digitalparameter D27 aktiviert/deaktiviert werden (siehe Parametertabelle). Bei D27 = 1 ist der Befeuchter deaktiviert und die Erbringung der Befeuchtungsleistung stoppt; bei D27 = 0 ist der Befeuchter aktiviert und die Erbringung der Befeuchtungsleistung startet. D27 ist unabhängig vom Zustand der Variable D37.

10.3 Aktivierung der Spülung über Netzwerk

Ein Spülzyklus kann jederzeit über die Digitalvariable 38 aktiviert werden. Wird diese Variable auf 1 eingestellt, wird unmittelbar ein Spülzyklus ausgeführt, auch bei Gerät in Stand-by und auch wenn die Spülungen (automatisch oder wegen Nutzungspause) über die entsprechenden Parameter deaktiviert wurden. Die Variable bleibt für die gesamte Spüldauer auf 1 und wird am Ende des Spülzyklus automatisch auf 0 rückgesetzt.25 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

Meldung Rote LED (*)Code und Displaysym.(blinkend)Bedeutung Ursache Lösung Aktivierung des AlarmrelaisAktion Reset2 schnelle BlinkzeichenEt - Selbsttest fehlgeschlagen - Zulauf nicht angeschlossen oder Einspeisung unzureichend- Abfluss offen- Schwimmer defektKontrollen:Die Wassereinspeisung und das Zulaufventil überprüfen.Den Filter des Zulaufventils auf Verstopfung überprüfen.Das Abschlämmventil und den Abschlämmanschluss überprüfen.Ja Befeuchtung unterbrochenESC / Digital 295 schnelle Blinkzeichen Ausfall der BefeuchtungsleistungTechnisches Prinzip Funktionsstörung der PiezolementeDen Tank warten Ja Befeuchtung unterbrochenESC / Digital 293 schnelle Blinkzeichen Wassermangel Unterbrechung der Wasserzufuhr oder Funktionsstörung des ZulaufventilsKontrollen:Die Wassereinspeisung und das Zulaufventil überprüfen.Den Filter des Zulaufventils auf Verstopfung überprüfen. (in den 10 Warteminuten)Befeuchtung nur für 10 Minuten unterbrochenAutomatisch (nach 10 Warteminuten, siehe Kap. 8.5)4 schnelle Blinkzeichen Abfluss defekt Funktionsstörung des Abschlämmventils/AbschlämmkreislaufsDas Abschlämmventil und den Abschlämmanschluss überprüfen.Ja Befeuchtung unterbrochenESC / Digital 295 langsame Blinkzeichen Signal für Tankwartungsan-forderungÜberschreitung der b5 Betriebsstunden für empfohlene WartungWartung des Tanks und der Piezoelemente (Kap. 9).Nein Nur Meldung Stundenzähler-Reset (siehe 6.5 oder 7.8)6 schnelle BlinkzeichenPU - Externes Steuersignal nicht korrekt angeschlossenKabel unterbrochen/abgetrennt/nicht korrekt angeschlossenDas Bezugssignal überprüfen (4...20 mA oder 2...10V).Ja Befeuchtung unterbrochen AUTO 2 langsame BlinkzeichenH ¯ Hohe Feuchte Das Signal des Fühlers zeigt einen Feuchtewert über 80 %rH anDas Signal/Kabel des Feuchtefühlers überprüfen.Ja Befeuchtung unterbrochen AUTO 3 langsame BlinkzeichenH_ Niedrige Feuchte Das Signal des Fühlers zeigt einen Feuchtewert unter 20 %rH anDas Signal/Kabel des Feuchtefühlers überprüfen.Ja Befeuchtung unterbrochen. AUTO 4 langsame BlinkzeichenEE EEPROM-Alarm Parameterspeicher beschädigtBesteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service von CAREL kontaktieren.Ja Befeuchtung unterbrochenBesteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service kontaktieren.1 schnelles BlinkzeichenE0 Funktionstest nicht durchgeführtFunktionstest nicht werkseitig durchgeführt / EEPROM-FehlerBesteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service von CAREL kontaktieren.Ja Befeuchtung unterbrochenBesteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service kontaktieren.7 langsame BlinkzeichenOFL Main offline Unterbrechung der Kommunikation mit seriellem Main (bei D37 = 1)Statuskontrolle Main / VerbindungskabelJa Befeuchtung unterbrochen AUTO 8 schnelle Blinkzeichen Wasserstand-Alarm Zu hoher Wasserstand während der Befeuchtungsleistung wegen:Undichtigkeit des ZulaufventilsPiezoelemente funktionsgestörtVentilatoren funktionsgestörtKontrollen:ZulaufventilPiezoelementeVentilatorenJa Befeuchtung unterbrochen AUTO 6 langsame Blinkzeichen ES1 ES2 ES3 Secondary-Gerät 1/2/3 in AlarmSecondary-Gerät am Bedienteil anzeigen, um die Alarmdetails zu visualisierenSiehe Alarmcode in Kap. "Netzwerkverbindung".Ja Nur Meldung AUTO1 langsames Blinken-bu Backup-Gerät nicht verfügbarBackup-Gerät ist nicht versorgt oder in Alarm: Kontakt J17 des Hauptgerätes ist offenDie Verbindung zwischen Alarmrelais des Backup-Gerätes und Eingang J17 des Hauptgerätes überprüfen. Nein Nur Meldung AUTO9 schnelle BlinkzeichenEtL Lebensende der PiezoelementeDas Gerät hat AF Arbeitsstunden erreicht (Default 9999 h)Die Piezoelemente auswechseln, um die Nennbefeuchtungsleistung des Gerätes zu gewährleistenJa Nur Meldung Reset des internen Stundenzählers der Piezoelemente durch Reset des Parameters d6 (siehe Kap. 7.8) Tab. 11.a Für das Alarm-Reset einmal die ESC-Taste drücken, um den Summer abzustellen und ein zweites Mal ESC drücken, um den Alarm rückzusetzen. (*) Schnelles Blinken: 0,2 s EIN und 0,2 s AUS. Langsames Blinken: 1 s EIN und 1 s AUS26 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

HINWEIS: Wird das Problem nicht mit den nachstehenden Lösungsvorschlägen gelöst, muss der technische CAREL-Service kontaktiert werden.

1. Als Erstes den Befeuchter und die Umgebung überprüfen.

Problem Ursache Überprüfung BehebungKeine Befeuchtungsleistung Stromversorgungssystem Schalter des Befeuchters auf OFF-PositionSichtkontrolle des Befeuchters Den Befeuchter auf ON-Position stellen.Keine Stromversorgung Die Spannung an den Eingangsklemmen des Befeuchters messenSpannungsversorgung anlegenSpannungsversorgung fehlerhaft Die Spannung an den Ausgangsklemmen des Netzteils überprüfenDas Netzteil auswechselnWasserversorgungssystem Vorgeschaltetes Ventil geschlossenÜberprüfen Ventil öffnenBefeuchtungsleistung zu geringStromversorgungssystem Versorgungsspannung zu niedrig Die Spannung an den Ausgangsklemmen des Netzteils überprüfenDas Netzteil austauschen, falls beschädigtWasserversorgungssystem Der Wasserstand während der Befeuchtungsleistung ist hoch und läuft überSichtkontrolle Siehe folgende TabelleSonstiges Der Befeuchter ist nicht horizontal montiertSichtkontrolle Horizontal montierenKeine Befeuchtungsleistung Staub und Fremdkörper im Tank (*) Das Tankinnere reinigenZustandsverschlechterung des Piezoelements Die durchschnittliche Lebensdauer des Piezoelements beträgt zwischen 10.000…15.000 BetriebsstundenAuswechselnBefeuchtungsleistung zu geringStaub und Fremdkörper im Tank (*) Tankinneres einer Sichtkontrolle unterziehenDas Tankinnere reinigen und die Piezoelemente austauschenKalkablagerungen auf der Oberfläche der Piezoelemente (*)Tab. 11.b (*) Die Ursachen dieser Funktionsstörungen können durch eine präventive Wartung vermieden werden.

2. Wurde die Ursache nicht anhand der vorhergehenden Prüfungen erfasst,

können einige Komponenten beschädigt sein. Das Innere des Befeuchters überprüfen. Problem Ursache Überprüfung BehebungKeine Befeuchtungsleistung Wasserversorgungssystem Schwimmer-Standsensor beschädigtDen Tank entleeren, die elektronische Platine entfernen und den Anschluss des Standsensors überprüfenDen technischen Service für den Austausch des Standsensors kontaktierenSchwimmer-Standsensor gesperrtDen Sensor reinigen. Falls seine Funktionstüchtigkeit nicht wiederhergestellt werden kann, muss er ausgewechselt werdenZulaufventil ist beschädigt Kein Wasserzulauf, auch nicht bei entleertem Tank Das Ventil austauschenDen Sensor reinigen. Falls seine Funktionstüchtigkeit nicht wiederhergestellt werden kann, muss er ausgewechselt werdenSonstiges Die Ventilatorkabelanschlüsse sind gelockert oder abgetrenntDen Anschluss durch Abnehmen der Seitenteils des Befeuchters überprüfenKorrekter Anschluss an den KlemmenBefeuchtungsleistung zu geringWasserstand läuft über Schwimmer-Standsensor gesperrtFalls der Wasserstand im Tank die Überlaufleitung erreicht hat, den Stecker von der elektronischen Platine entfernen und den Anschluss des Standsensors überprüfenIst der Anschluss in Ordnung, den technischen Service wegen Austausches des Standsensors kontaktierenZulaufventil ist beschädigt Wassereispeisung erfolgt auch nach dem Ausschalten des GerätesDas Zulaufventil austauschenTab. 11.c27 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

12. WARTUNG UND ERSATZTEILE

12.1 Elektrische Bauteile

12.2 Mechanische Bauteile

Nr Beschreibung Ersatzteilcode 1 Gehäuse -2 Befestigungsvorrich-tung für die Wand-montage 3 Hintere Abdeckplatte -4 Vorderer Verteiler UUKRA000005 Hinterer Verteiler UUKRR000006 Hinterer Lüfter UUKFN000007 Frontlüfter UUKFF000008 Rechter Seitenverschluss 9 Abschlämmventil-BausatzUUKDN0000010 Zulaufventil-Bausatz UUKFR0000011 Piezoelement UUKTP0000012 Linker Seitenver-schluss -13 Interner Tankfüll-standssensorUUKLV0000014 Temperatur- und Feuchtefühler (wo vorgesehen)UUKTH00000Tab. 12.b Fig. 12.b28 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

Die Wartungsarbeiten am Ultraschallbefeuchter müssen vom Technischen CAREL-Service oder von qualifizierten Fachtechnikern ausgeführt werden. WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung einer jeglichen Arbeit muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden. Das Zulaufventil ist normalerweise geschlossen; das Abschlämmventil ist normalerweise offen. Wird die Spannungsversorgung unterbrochen, wird automatisch abgeschlämmt. Warten, bis das im Tank des Befeuchters enthaltene Wasser vollständig entleert ist. Die präventive Wartung des Ultraschallbefeuchters ist empfehlenswert zur Gewährleistung der optimalen Systemleistungen. Die präventive Wartung umfasst:

  • die Überprüfung der Stromstecker;
  • die Reinigung und Sichtkontrolle der Bauteile;
  • die Überprüfung des Wasserstandes und der Dichtigkeit. HINWEIS:
  • Das Piezoelement ist empfindlich: Während der Reinigung des Tankinneren muss darauf geachtet werden, dass das Piezoelement keine Kratzer abbekommt, zum Beispiel durch einen Schraubendreher.
  • Die Muttern mit dem maximal zulässigen Drehmoment anziehen (0,8 ± 0,05 N•m). Ein übermäßiges Drehmoment kann den Ultraschallbefeuchter beschädigen.
  • Vorsicht bei elektrostatischen Entladungen, damit keine elektronischen Bauteile zu Schaden kommen.

12.4 Ordentliche Wartung

Die ordentliche Wartung der Ultraschallbefeuchter sieht die Reinigung aller Bauteile im Kontakt mit Wasser vor:

1. Zulaufleitungen / Abschlämmleitungen;

Die Wartungshäufigkeit hängt von der Wasserqualität und von den Betriebsstunden des Befeuchters ab. Die Verwendung von demineralisiertem Wasser reduziert die Wartungshäufigkeit auf ein Minimum. HINWEIS: Die ordentliche Wartung empfiehlt sich mindestens 1 Mal im Jahr, unabhängig von der Wasserqualität und von den Betriebsstunden des Befeuchters. Es wird empfohlen, die Funktionstüchtigkeit der Piezoelemente, der Treiberkarten und der Lüfter durch Sichtkontrollen periodisch zu überprüfen (hierzu das weiße Frontgehäuse abnehmen):

1. Überprüfen, ob eine Wassersäule oberhalb jedes Piezoelements

während des Befeuchterbetriebs vorhanden ist (hierzu einen oder mehrere der Wassernebelauslassdiffusoren entfernen);

2. überprüfen, ob die LEDs der Treiberkarten während des

Befeuchtersbetriebs Gelb leuchten;

3. überprüfen, ob die Ventilatoren während des Befeuchterbetriebs

12.5 Außerordentliche Wartung

Die außerordentliche Wartung kann den Austausch folgender Bauteile vorsehen:

1. Zulaufventil / Abschlämmventil;

5. elektronische Steuerplatine;

12.6 Austausch der Bauteile

Für den Zugriff auf das Zulauf-/Abschlämmventil die rechte Seitenverriegelung und die L-förmige Halterung, welche die Elektroventile stützt, entfernen.

1. Die Schraube (A) lockern und abnehmen.

2. Das Seitenteil (B) abnehmen.

3. Die Schrauben der Halterung (C) abnehmen.

4. Die Stromstecker entfernen; die Leitungen aus den Federanschlüssen

abziehen und die Baugruppe (D) abnehmen: Kniestück, Abschlämmventil, T-Anschluss. Fig. 12.d Zulaufventil

1. Die Stromstecker entfernen; die Leitungen aus den Federanschlüssen

abziehen und die Baugruppe (F) abnehmen: Kniestück, Zulaufventil, Verbindungsstück. Fig. 12.e Demontage der hinteren Abdeckplatte (für den Zugriff auf die hinteren Ventilatoren) WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung einer jeglichen Arbeit muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.29 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021 Für die Entfernung der hinteren Abdeckplatte zuerst das linke Seitenteil abnehmen:

1. Die Schraube (A) lockern und abnehmen.

2. Das Seitenteil abnehmen (B).

3. Die Schrauben (C) lockern, um das Netzkabel von der Klemmleiste

abzutrennen; die Schrauben (D) lockern, um die hintere Abdeckplatte (E) zu entfernen.

Fig. 12.f Verteiler - Die Verteiler sind nur in der oberen Abdeckplatte eingebaut. Nach dem Ausbau des Gehäuses die Verteiler hochheben und zwecks Auswechslung entfernen. Hinterer Ventilator / Treiberkarte Um bei noch an der Wand befestigtem Befeuchter an die Frontlüfter und -treiber zu gelangen, einfach das Gehäuse entfernen. Zur Durchführung außergewöhnlicher Wartungsarbeiten an einer Werkbank den nachstehenden Anweisungen folgen:

1. Die Stromkabel, die aus dem Ventilator herausführen und an die

Treiberkarte angeschlossen sind, abtrennen.

2. Die Befestigungsschrauben mit einem Schraubendreher abnehmen.

3. Den Ventilator abziehen.

4. Für den Ausbau der hinteren Treiberkarte die beiden Befestigungs-

muttern lockern und mit einem Steckschlüssel abnehmen.

1. Die Schrauben unter der unteren Abdeckplatte lockern.

Fig. 12.h Das Gehäuse aus den vertikalen Längsträgern auskuppeln. Fig. 12.i

2. Den Körper des Ultraschallbefeuchters abziehen.

3. Für den Ausbau der vorderen Treiberkarte die beiden

Befestigungsmuttern lockern und mit einem Steckschlüssel abnehmen.

Fig. 12.k HINWEIS: Es empfiehlt sich, zusammen mit der Treiberkarte auch das entsprechende Piezoelement auszuwechseln. Austausch des Standfühlers Für den Zugriff auf den Standfühler die Wartung auf einer Werkbank durchführen und das nachstehend beschriebene Verfahren befolgen:

1. Das Gehäuse durch Lösen der oberen und unteren Schrauben

entfernen; das Rückenteil und die Seitenteile abnehmen und den Standfühler durch Abschrauben der Mutter abziehen.

2. Den oberen Teil des Tanks durch Herausdrehen der Schrauben

3. Die Frontlüfter und hinteren Lüfter elektrisch abtrennen und die

Tankabdeckung abmontieren. Fig. 12.m30 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

4. Das Standfühlerkabel von den anderen Kabeln auf der linken Seite des

Tanks trennen; den 4-poligen Steckverbinder des Standfühlerkabels abtrennen. Fig. 12.a

5. Die weißen, roten und 2 schwarzen Drähte vom Steckverbinder des

auszuwechselnden Standfühlers abschneiden; dabei 1 cm Draht auf der Steckverbinderseite übrig lassen, um ihn als Probe bei der Verdrahtung des neuen Standfühlers auf seinem Steckverbinder zu verwenden.

6. Die Mutter der Kabelverschraubung, durch welche das

Standfühlerkabel durch den Tank geführt wird, abschrauben, um es im Tank herauszuziehen.

7. Die Mutter des Standfühlers abschrauben und entfernen; die

Trennwand, welche den Standfühler abdeckt, entfernen; den Standfühlers mit seinem Kabel von der Halterung im Tank abziehen. Fig. 12.b

8. Den Silikon-O-Ring im Gewindeteil des Standfühlers einsetzen.

9. Das Kabel des neuen Standfühlers durch die Bohrung der Halterung

in den Tank einführen und dabei die vorher aufgeführten Aktionen rückwärts durchführen.

10. Die Trennwand einfügen, die Mutter einsetzen; anschließend den

neuen Standfühler endgültig an der Halterung befestigen. Der O-Ring bleibt zwischen der Trennwand und der Mutter.

11. Das Kabel durch die Kabelverschraubung durchführen; den Abschnitt,

der im Tankinneren bleibt, so fixieren, dass er vom schwarzen Mantel bedeckt bleibt und seine Position locker bleibt, nicht angezogen.

12. Das Kabel durch die Mutter der Kabelverschraubung führen,

schließen und am Tank befestigen.

13. Unter Bezugnahme auf den alten Steckverbinder die Kabelenden

unter Beachtung der Farben der Drähte und der Positionen in den neuen Stecker, welcher mit dem neuen Standsensor geliefert wird, einstecken. Sicherstellen, dass jeder Draht beim Einstecken „einklickt“ (Klick-Geräusch).

14. Den 4-poligen Steckverbinder des neuen Standfühlers in den Stecker,

der zur elektronischen Steuerplatine führt, einstecken. Piezoelement Alle Sensoren, sowohl vorne als auch hinten, können durch Entfernen des Kurbelgehäuses und des Wandbefeuchters nach dem Trennen der Hydraulik- und Stromversorgung erreicht werden. HINWEIS: Die Befeuchtungsleistung des Piezoelements nimmt mit seiner Verwendung graduell ab. Der Austausch nach 10.000 Betriebsstunden wird empfohlen, wenn das verwendete Wasser demineralisiert ist. Das Gerät kann jedoch weiter betrieben werden, solange die tatsächliche Kapazität den Anforderungen entspricht. Bei Leitungswasser oder enthärtetem Wasser können die Betriebsstunden je nach Wasserqualität reduziert werden. Für den Ausbau des Piezoelements:

1. Den Körper des Ultraschallbefeuchters auf den Kopf stellen und das

auszuwechselnde Piezoelement ausfindig machen.

2. Die Stromkabelklemme von der angeschlossenen Treiberkarte

3. Die Befestigungsmuttern mit einem Steckschlüssel (5,5) lockern, das

Piezoelement entfernen und auswechseln.

4. Für den erneuten Einbau des Piezoelements auf die weiße Schrift

(Pfeil) achten: Für die obere Piezoelementreihe befindet sich die Schrift rechts, für die untere Piezoelementreihe befindet sich die Schrift links. Die Schrift des Piezoelements muss wie bei den benachbarten Piezoelementen positioniert sein. HINWEIS: Wird das Piezoelement um 180 ° gedreht montiert, führt die falsche Montage zu einer reduzierten Befeuchtungsleistung und zu einer potenziellen Funktionsstörung des Befeuchters. Fig. 12.n Fig. 12.o Fig. 12.p HINWEIS: Das Drehmoment der Muttern, die das Piezoelement in Position halten, muss 0,8±0,05 N·m betragen.31 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021 Steuerplatine und Netzteil Um auf die elektronische Steuerplatine und das Netzteil zuzugreifen, einfach die linke Seitenverriegelung entfernen (Fig. 12.g). Für den Ausbau der Steuerplatine (Fig. 12.p):

1. Die Muttern lockern und abnehmen. Die Steuerplatine herausziehen.

2. Für den Ausbau des Netzteils (Fig. 12.q) die Schrauben lockern und es

von oben herausnehmen.

12.7 Reinigung des Tanks

Für den Zugang zum Tank und zur Ausführung der Reinigungsarbeiten: A. Die Schrauben lockern, die das Seitenteil fixieren. Die Halterungen entfernen. B. Die Befestigungsschrauben der Ventilatoren lösen. C. Die Schrauben abschrauben, um die Ventilatoren zu trennen und die Luftfilter zu reinigen. D. Das Seitenteil aus seinem Sitz nehmen, um auf den Tank zuzugreifen. Für die Reinigung des Tanks eine weiche Bürste verwenden.

13.1 Schaltplan 230-Vac-Version

14. ALLGEMEINE DATEN UND MODELLE

14.1 Ultraschallbefeuchter-Modelle für

Gebläsekonvektoren und elektrische Daten In der Tabelle sind die elektrischen Daten zur Versorgungsspannung und zu den Nennwerten der verschiedenen Modelle zusammengefasst. Einen externen einpoligen Trennschalter für die Überspannungskategorie III (IEC 60335-2-98) vorsehen. Zu beachten ist, dass einige Modelle mit anderen Spannungen versorgt werden können, was natürlich eine unterschiedliche Leistungsaufnahme und Befeuchtungsleistung zur Folge hat. SpannungsversorgungModell Befeuchtungsleistung (2,4) kg/h (lbs/h)Leistung (2) (W) Spannung (1) (V - Typ) Strom (2) (A) SpannungsversorgungKabel (3) (mm - AWG)UU02RD% 2 (4.4) 180 230 0,80,823 - 18UU02R1% 2 (4.4) 180 110 1,65UU04RD% 4 (8.8) 330 230 1,5UU04R1% 4 (8.8) 330 110 3UU06RD% 6 (13.2) 480 230 2,1UU06R1% 6 (13.2) 480 110 4,4UU08RD% 8 (17.6) 690 230 3UU08R1% 8 (17.6) 690 110 6,3Tab. 14.a (1) Zulässige Netzspannungstoleranz: -15 %, +10 %. (2) Nennwert-Toleranz: +5%, -10% (EN 60335-1) nur für die 230-Vac-Spannung. Für die 110-Vac-Spannung siehe die Vorschrift UL998. (3) Empfohlene Richtwerte für die Verlegung von PVC- oder Gummi-Kabeln im geschlossenen Kabelkanal für eine Länge 10 m (32.8 ft). Die geltenden Bestimmungen sind in jedem Fall einzuhalten. Als Stromversorgungskabel eines der in IEC 60245, IEC 60227 oder IEC 62821 für 230 Vac Spannung vorgesehenen Kabel verwenden (z.B.: IEC 60245 --> Kabeltyp H**RNF oder IEC60227 --> Kabeltyp H**V-U oder IEC 62821 --> Kabeltyp H**VV-F). (4) Maximale Ist-Nenn- Befeuchtungsleistung: Die durchschnittliche Befeuchtungsleistung kann von externen Faktoren wie: Raumtemperatur, Wasserqualität oder Verteilungssystem beeinflusst werden. HINWEIS: Zur Vermeidung unerwünschter Interferenzen müssen die Netzkabel getrennt von den Fühlerkabeln gehalten werden.

14.2 Technische Daten

Modell UU02R* UU04R* UU06R* UU08R* Leistung kg/h (lbs/h) 2 (4.4) 4 (8.8) 6 (13.2) 8 (17.6) Anz. Piezoelemente 4 8 12 16 Nennleistung (W) (2) 180 330 480 600 Anwendung RaumSpeisewasserdruck (bar) (kPa) (psi) 1 … 6 (100...600) (14.5...87)Speisewassertemperatur °C (°F) 5 … 40 (41...104)Schutzart IP20Elektronisches SteuergerätSpannung / Frequenz der Hilfsschaltkreise (V / Hz) 24V/50 – 60 HzMax. Leistung der Hilfsschaltkreise (VA) 3 Fühlereingänge (allgemeine Spezifikationen) Wählbar nach Signalen: 0…10 Vdc, 2…10 Vdc, 0…20 mA, 4…20 mA Eingangsimpedanz: 20 kΩ mit Signalen: 0…10 Vdc, 2…20 Vdc100 Ω mit Signalen: 0…20 mA, 4…20 mAVersorgung der aktiven Fühler (allgemeine Daten) 21 Vdc, max. 150 mAAlarmrelaisausgänge (allgemeine Daten) 24 V (max. 3 W) Fernaktivierungseingang (allgemeine Daten) Potenzialfreier Kontakt: Widerstand max. 100 Ω; max. 5 Vdc offen, 7 mA geschlossen Serielle Verbindung RS485 (Carel/Modbus-Protokolle) 1/8 Unit-Loads (96 kΩ)UmgebungsbedingungenBetriebsraumtemperatur °C (°F) 1…40 (33,8…104)Betriebsraumfeuchte (% rF) 10…80Tab. 14.b

14.3 Tabelle der Sicherungen

Gerätecode Sicherung 48-Vdc-Netzteil (1 Sicherung Typ 10.3 x 38)Sicherungen Spannungsversorgung (2 Sicherung Typ 5 x 20)Sicherung 250-Vac-Transformator (1 Sicherung Typ 6.3 x 32 T) UU02RD% 4 A 2.5 A 3.15 AUU02R1% 4 A 2.5 A 3.15 AUU04RD% 6 A 2.5 A 3.15 AUU04R1% 6 A 3.15 A 3.15 AUU06RD% 10 A 2.5 A 3.15 AUU06R1% 10 A 5 A 3.15 AUU08RD% 12 A 3.15 A 3.15 AUU08R1% 12 A 6.3 A 3.15 ATab. 14.c35 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

15. NETZWERKVERBINDUNG

15.1 Voreinstellungen

Das Main-Gerät steuert bis zu 3 Secondary-Geräte im tLAN-Netzwerk an. Für die elektrischen Anschlüsse siehe das Anschlussschema auf der nächsten Seite. Die Mikroschalter 1-3 des Masters müssen alle auf OFF gestellt sein. Jedes Secondary-Gerät muss anhand der folgenden Mikroschalter konfiguriert werden:1: für die Konvertierung des seriellen Ports (M11) von RS485 zu tLAN auf ON stellen;2/3: Secondary-Adresse, wie in der nachstehenden Abbildung.

15.2 Steuerungslogik

Das Main-Gerät steuert jedes Secondary-Gerät im Netzwerk über die folgenden Parameter an:• Betriebsaktivierung / Betriebsdeaktivierung• Stand der Befeuchtungsleistung.Die Steuersignale (Fühler/Feuchteregler/externer Regler) werden vom Main-Gerät verwaltet, das den Betrieb der Secondary-Geräte entsprechend ansteuert. Der Stand der Befeuchtungsleistung des Masters wird an alle Slaves übertragen: Bsp.1: Main konfiguriert für Proportionalregelung (siehe Kapitel “Elektrische Anschlüsse) und 90-%-Anforderung: Der Main und jeder Secondary regeln 90 % der eigenen Kapazität (siehe Kapitel “Funktionsprinzipien”). Bsp.2: Main konfiguriert für Regelung mit Raumfühler, Sollwert 50 %rH: Beim Erreichen des Sollwertes unterbrechen der Main und alle Slaves die Befeuchtungsleistung.Jedes Gerät (Main oder Secondary) ist eigenständig in Bezug auf die Steuerungslogik der Befeuchtungsleistung und aller anderen Funktionen.

15.3 Ansteuerung der Secondar y-Geräte über das

Main-Bedienteil In der Hauptmaske die PRG-Taste für 3 Sekunden drücken. Das Passwort eingeben: 90. Das Bedienteil visualisiert den Zustand der angeschlossenen Secondary-Geräte nach der folgenden Logik - ausgehend von der linken Anzeigestelle: Status Gerät 1, Status Gerät 2, Status Gerät 3. Abb. 1 Fig. 2 Fig. 3 Fig. 4 Fig. 5 Fig. 6Production Fill Water presenceDrain Fig. 7 Fig. 8 Fig. 9Das Symbol 1 bedeutet: „Gerät online“. Das Symbol bedeutet: „Gerät offline“. Die Abbildung Fig.1 enthält ein Beispiel mit Gerät 1 online (linke Anzeigestelle auf 1), während die Geräte 2 und 3 offline sind (mittlere und rechte Anzeigestellen auf

Beim Drücken der ENTER-Taste visualisiert das Bedienteil das Wahlmenü für das anzusteuernde Gerät. Mit den UP- und DOWN-Tasten kann das gewünschte Gerät angewählt werden. In der Abbildung Fig.2 ist die Wahlmaske für das Gerät 1 dargestellt.Durch Drücken der ENTER-Taste wird das Steuermenü des gewünschten Gerätes betreten. Mit den UP- und DOWN-Tasten werden die folgenden Anzeigen abgelaufen:• Vom Main-Gerät übertragener Anforderungsprozentsatz (Fig.3)

  • Betriebsstundenzähler (Fig.4) , resettierbar durch Drücken von UP+DOWN für 5 Sekunden (siehe Parameter „d3“).• Gerätealarme ( Fig.5 ; bei keinen Alarmen wird -- angezeigt), resettierbar durch Drücken von UP+DOWN für 5 Sekunden.• Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Über ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint „dIS“. Für die erneute Aktivierung des Befeuchters ENTER drücken.• Sollwert und Proportionalbereich des Begrenzungsfühlers (SL, bL), falls aktiviert über Einstellung bH=1, Parameter bH verfügbar in der Parameterliste.• Zugriff auf das Parameterkonfigurationsmenü (Fig.6)

Die Icons geben hier den Zustand des gewählten Secondary-Gerätes an (Fig.9)

Durch ENTER im Fenster des Parameterkonfigurationsmenüs wird auf die änderbaren Parameter zugegriffen (Fig.7)

Für die Bedeutung der Parameter siehe Kapitel „Konfigurationsparameter“.Der Parameter b8 wird als Timeout für die Erkennung eines Gerätes im Offline-Status verwendet. Abhängig von der Anzahl der angeschlossenen Secondary-Geräte könnte dieser Parameter geändert werden müssen. Er ist standardmäßig auf 10 s eingestellt.

In der Hauptmaske zeigt der Main mit dem Code ESX die auf einem bestimmten Secondary-Gerät vorhandenen Alarme an. X steht für die Adresse des Secondary-Gerätes mit dem aktiven Alarm (Fig. 8, Alarm Secondary 1). Für die Details des laufenden Alarms muss auf das Menü des betroffenen Secondary-Gerätes zugegriffen werden. Jedes Gerät ist in der Verwaltung der eigenen Alarme unabhängig; davon ausgenommen sind die Alarme der Steuersignale, die mit dem Main verbunden sind, welche das gesamte Netzwerk der Ultraschallbefeuchter sperren.Alarm BeschreibungPU Externes Steuersignal nicht verbundenOFL Überwachungsgerät abgetrennt und Main im Modus der Anforderung über die serielle SchnittstelleTab. 15.a

15.5 Ansteuerung über das Über wachungsgerät

(Carel/Modbus®) Über die Überwachungsvariablen I62 und I63 (Modbus® 189 und 190) können die Parameter der Secondary-Geräte visualisiert und eingestellt werden. Die Variable I62 (Modbus 189) muss, wie in Tabelle angegeben, geschrieben werden. Für den Lesezugriff auf die Variable: Der Wert ist in der Variable I63 (Modbus 190) nach dem Schreibzugriff von I62 vorhanden. Für den Schreibzugriff auf die Variable: Der geschriebene Wert ist in der Variable I63 vorhanden, der also vorher geschrieben worden sein muss.Bit 15 Modus Bit 13-14 Secondary-Adresse Bit 8-12 VariablentypBit 0-7 CAREL-Überwachungsadresse 0=Lesen 1=Schreiben01 = Secondary 1 10 = Secondary 2 11 = Secondary 300100=Int. 01000=Analog 10000=DigBsp.: 0000 1000=8Tab. 15.b Bsp. Schreiben des Parameters P0 des Slaves 2 auf 70• Schreiben von I63 auf 70• Schreiben von I62 auf 50224. Schreiben Secondary 2 Integer- Variable P0= Adresse 48 1 10 00100 00110000 =1100010000110000=5022436 esc

Terminale / Terminal M 14 M 14 tLan GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021 HINWEIS: Den Schirm des seriellen Kabels an die Erdungsklemme (PE) des Ultraschallbefeuchters anschließen. Abgeschirmtes Kabel AWG 20/22 max. 10 m.37 GER Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

15.6 Secondary-Gerät mit Backup-Funktion des

Main-Gerätes Für missionskritische Anwendungen, in denen ein unterbrechungsfreier Betrieb gesichert sein muss, kann ein humiSonic-Secondary-Gerät für das Backup des humiSonic-Main-Gerätes (Hauptgerät) vorgesehen werden. Das Backup-Gerät wird nur bei einer eventuellen Betriebsunterbrechung des Hauptgerätes (Alarm) gestartet. Es liefert die Befeuchtungsleistung auf der Grundlage des Bedarfssignals, das vom Main-Gerät übertragen wird. Für die korrekte Aktivierung der Backup-Funktion muss Folgendes beachtet werden:

  • Vorhandensein der Zusatzplatine auf beiden Geräten (Main und Secondary);
  • elektrische Verdrahtung vom Alarmrelaisausgang des Main-Gerätes zum Hilfseingang J17 des Secondary-Gerätes und umgekehrt vom Alarmrelaisausgang des Secondary-Gerätes zum Hilfseingang J17 des Main-Gerätes; Auxiliary board Backup unit Auxiliary board Main unit J17J17 Auxiliary board Main unit Auxiliary board Backup unit Alarm relay J17J17 Alarm relay Fig. 15.a
  • DIP-Schalter 1 auf Main-Gerät und Backup-Gerät in Position OFF;
  • DIP-Schalter 2 oder 3 auf Backup-Gerät in Position ON;
  • Bedarfssignal übertragen auf Backup-Gerät;
  • entsprechende Konfiguration des Parameters b0 (siehe Kap. “Konfigurationsparameter” Tab. 7.c) sowohl auf Main-Gerät als auch auf Backup-Gerät:

1. zur Aktivierung der Backup-Funktion in beiden;

2. zur Aktivierung des Alarmrelais in beiden.

HINWEIS: Der für den Eingang J17 benötigte Steckverbinder ist ein Molex Minifit 2-polig mit internen Buchsenklemmen vom Typ Molex 5556-T. Ist das Main-Gerät weder spannungsfrei noch im Alarmzustand (Alarmrelaiskontakt geschlossen), visualisiert das Hauptfenster des Backup-Gerätes die Deaktivierungsmeldung „b - - -“ abwechselnd zum Feuchtebedarfs-/Messsignal oder Taupunkttemperatursignal; ist der Alarmrelaiskontakt des Main-Gerätes dagegen geöffnet, erhält das Backup-Gerät die Freigabe der Befeuchtungsleistung. Ist das Backup-Gerät spannungsfrei oder im Alarmzustand, visualisiert das Display des Main-Gerätes die Meldung „-bu“ (siehe Alarmtabelle), was bedeutet, dass das Backup-Gerät nicht verfügbar ist.CAREL INDUSTRIES HQs Via dell’Industria, 11 - 35020 Brugine - Padova (Italy) Tel. (+39) 049.9716611 - Fax (+39) 049.9716600 e-mail: carel@carel.com - www.carel.com Agenzia / Agency: Direct version for room applic. +0300062FD - rel. 1.5 - 25.05.2021

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Produktinformationen

Marke : Carel

Modell : humiSonic direct

Kategorie : Luftbefeuchter