humiSonic direct - Luftbefeuchter Carel - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Adiabatischer Ultraschall-Luftbefeuchter für Umgebungsluft |
| Marke | Carel |
| Modell | humiSonic direct |
| Dampfproduktion | 2 bis 8 kg/h je nach Modell (UU02 bis UU08) |
| Anzahl der piezoelektrischen Wandler | 4, 8, 12 oder 16 (je nach Kapazität) |
| Abmessungen (H × T × B) | Höhe: 317 mm, Tiefe: 274 mm, Breite: 483 bis 858 mm je nach Modell |
| Gewicht (leer) | 9,5 bis 18,5 kg je nach Modell |
| Stromversorgung | 230 V~ oder 110 V~, 50-60 Hz |
| Nennleistung | 180 bis 690 W je nach Modell |
| Wasserversorgungsdruck | 1 bis 6 bar (100 bis 600 kPa) |
| Wasserversorgungstemperatur | 5 bis 40 °C |
| Erforderliche Wasserqualität | Demineralisiertes Wasser (Leitfähigkeit ≤ 80 µS/cm) |
| Schutzart | IP20 |
| Montage | Horizontal (auf Unterlage) oder wandmontiert |
| Regelungsarten | EIN/AUS, proportional (0-10 V, 2-10 V, 0-20 mA, 4-20 mA), Feuchtesensor, Taupunkttemperatursensor, RS485 (Carel/Modbus) |
| Hauptfunktionen | Ultraschallvernebelung, integrierte Belüftung, Selbsttest, automatische Reinigung, Wandlerschutz, Alarme |
| Regelmäßige Wartung | Reinigung des Tanks und der Luftfilter, regelmäßiger Austausch der piezoelektrischen Wandler |
| Sicherheit | Automatische Abschaltung bei Wassermangel, Leckageschutz, visuelle und akustische Alarme, elektrische Sicherheitshinweise |
| Ersatzteile | Wandler, Füll-/Entleerventile, Niveausensor, Lüfter, Elektronikplatinen, Netzteil |
| Garantie | Deckt keine Verschleißteile ab (Wandler usw.) |
| Zertifizierungen | ISO 9001, CE-Kennzeichnung, gemäß europäischen Richtlinien |
Häufig gestellte Fragen - humiSonic direct Carel
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BEDIENUNGSANLEITUNG humiSonic direct Carel
Direct-Version für die Raumbefeuchtung

GER Technisches Handbuch

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Table des matières
1. INTRODUCTION 5
1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 5
1.2 Entsorgung: informationen für die Benutzer 5
2. SICHERHEITHINWEISE 6
2.3 Bedeutungsumfang 6
2.4 Verwendete Symbole 6
2.5 Bedienung des Gerätes 6
2.6 Betrieb des Geräts....6
2.7 Montage, Demontage, Wartung und Instandsetzung des
Gerätes 6
2.8 Elektrik 6
2.9 Entsorgung bei Demontage 6
3. EINFÜHRUNG UND MONTAGE 7
3.10 humiSonic (UUO*R) 7
3.11 Modellbezeichnung/ Codes....7
3.12 Abmessungen und Gewicht 7
3.13 Öffnung der Verpackung 7
3.14 Mitgeliefertes Zubehör 7
3.15 Montagevorbereitung 7
3.18 Funktionsübersicht....8
3.19 Funktionsprinzip 8
3.20 Struktur....9
4. WASSERANSCHLÜSSE 9
4.1 Hinweise 9
4.2 Wasseranschlüsse (nicht enthaltene Bauteile) 9
4.3 Montage auf horizontaler Halterung 10
4.6 Abschlämmwasser 11
5. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE 11
5.1 Stromkabelverlegung....11
5.2 Verdrahtungsstellen 11
5.3 Anschlüsse der Hauptplatine 12
5.4 Anschlüsse der Zusatzplatine 12
6. START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND GRUNDFUNKTIONEN 13
6.1 Start....13
6.5 Deaktivierung....13
6.6 Stundenzähler-Reset des Wassertanks 13
6.7 Automatische Spülung....13
6.8 Spülung bei Nutzungspause 13
7. LCD-BEDIENTEIL (OPTIONAL) 14
7.1 Remote-Display (UUKDI00000)....14
7.2 Bedeutung der Symbole 14
7.3 Tasten....14
7.4 Hauptanzeige 14
7.5 Anzeige der Software-Release 15
7.6 Parameterzugriff und -änderung 15
7.7 Parameter: Wiederherstellung der Werkseinstellungen....15
7.8 Stundenzähler-Reset über Display 15
8. FUNKTIONSPRINZIPIEN 15
8.1 Ultraschallbefeuchtung....15
8.2 Regelalgorithmen 15
8.3 Regelung der Befeuchtungsleistung (Dip-Schalter 8 auf Aus) ..16
8.4 Leistungsregelung in Serie (Dip-Schalter 8 auf Ein) .....16
8.5 Automatische Speisewasserkontrolle 16
8.6 Automatische Kontrolle der Befeuchtungsleistung .....16
8.7 Automatische Kontrolle auf undichtes Abschlämmventil und auf
Durchsatz des Zulaufventils 17
8.8 Automatischer Schutz der Piezoelemente....17
9. KONFIGURATIONSPARAMETER 18
9.1 Basisparameter....18
9.2 Service-Parameter....18
9.3 Serielle Parameter 21
9.4 Leseparameter 21
10. NETZWERKVERBINDUNG 22
10.1 Liste der Überwachungsvariablen 22
10.2 Feuchteregelung über Modbus 23
10.3 Aktivierung der Spülung über Netzwerk 23
11. ALARME 24
11.1 Problemlösung....25
12. WARTUNG UND ERSATZTEILE 26
12.1 Elektrische Bauteile 26
12.2 Mechanische Bauteile 26
12.3 Wartung 27
12.4 Ordentliche Wartung 27
12.5 Außerordentliche Wartung 27
12.6 Austausch der Bauteile 27
12.7 Reinigung des Tanks....29
13. SCHALTPLÄNE 30
13.1 Schaltplan....30
14. ALLGEMEINE DATEN UND MODELLE 31
14.1 Ultraschallbefeuchter-Modelle für Gebläsekonvektoren und
elektrische Daten 31
14.2 Technische Daten 31
14.3 Tabelle der Sicherungen 31
15.NETZWERKVERBINDUNG 32
15.1 Voreinstellungen....32
15.2 Steuerungslogik 32
15.3 Ansteuerung der Secondary-Geräte über das Main-Bedienteil 32
15.4 Alarme 32
15.5 Ansteuerung über das Überwachungsgerät (Carel/Modbus®).32
15.6 Secondary-Gerät mit Backup-Funktion des Main-Gerätes.....34
1. EINFÜHRUNG
CAREL-Befeuchter entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Ihre Betriebsanleitungen sind in den beiliegenden technischen Produktspezifikationen enthalten oder können - auch vor dem Kauf - von der Homepage www.carel.com heruntergeladen werden. Jedes Produkt von CAREL benötigt in Abhängigkeit seiner technischen Ausführung eine Prüf- und Konfigurations- bzw. Programmier-Phase, damit es an die Anwendung entsprechend adaptiert werden kann. Das Unterlassen der im Technischen Handbuch angegeben Prüf- oder Konfigurationsphase kann zu Funktionsstörungen der Endprodukte führen, für welche CAREL nicht verantwortlich gemacht werden kann. Der Kunde (Hersteller, Planer oder Installateur der Anlagenendausstattung) übernimmt jegliche Haftung und Risiken in Bezug auf die Produktkonfiguration zur Erzielung der bei der Installation und/oder spezifischen Endausstattung vorgesehenen Resultate. CAREL kann bei Bestehen spezifischer Vereinbarungen als Berater für eine korrekte Installation/Inbetriebnahme/Verwendung des Gerätes eingreifen, in keinem Fall jedoch für die Betriebstüchtigkeit des Befeuchters und der Anlage verantwortlich gemacht werden, falls die Hinweise oder Empfehlungen dieses Handbuches oder jeglicher weiteren technischen Dokumentation nicht eingehalten wurden. Insbesondere sind bei Verpflichtung zur Einhaltung der genannten Hinweise oder Empfehlungen für eine korrekte Verwendung des Produktes die folgenden Anweisungen zu beachten.
1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
- Dieses Produkt ist konform mit den europäischen Richtlinien und den anderen in der FU-Konformitätserklärung angegebenen Vorschriften. Es obliegt dem Kunden, sorgfältig jegliche Verwendungen des Produktes abzuwägen, die unter die Vorschriften über Sonderumgebungen und/oder Sonderprozesse fallen (z. B. Schwerindustrie, medizinisches Umfeld, Schiffsumgebung, Bahnumgebung, etc.), die nicht den von CAREL angegebenen Verwendungsbedingungen entsprechen.
- Umgebungsbedingungen und Versorgungsspannung müssen den Angaben des Typenschildes entsprechen. Die maximale Einsatzhöhe beträgt 2000 m.
- Das Produkt kann nur für die Funktionen verwendet werden, für die es entwickelt wurde. CAREL übernimmt keine Verantwortung für die missbräuchliche Verwendung des Produkts.
- Es gilt die am Installationsort des Befeuchters herrschende Gesetzgebung.
- Der Befeuchter muss außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren installiert werden - in jedem Fall muss verhindert werden, dass Kinder mit dem Gerät spielen.
- Das Gerät darf nicht in der Nähe von Gegenständen installiert und verwendet werden, die im Kontakt mit Wasser (oder Kondensat) Schaden nehmen könnten. Der Bereich um den Befeuchter darf nicht feucht oder nass werden. Sollte sich am Boden oder auf den darunter befindlichen Gegenständen Kondensat bilden, muss der Befeuchter höher installiert werden (unter Einhaltung des Mindestabstandes von der Decke). Ist dies nicht möglich, muss die Befeuchterleistung herabgesetzt werden. Der Parameter der Höchstproduktion wird hierfür so eingestellt, dass der Pulsbetrieb erzielt wird. Es muss vermieden werden, dass saugfähige Materialien wie Teppiche, Vorhänge, Gardinen oder Tischdecken feucht werden. Achtung: Eine hohe Luftfeuchte fördert das Wachstum von biologischen Organismen in der Umgebung. CAREL übernimmt keinerlei Haftung für direkte oder indirekte Schäden infolge von eventuellen Wasseraustritten.
- Es dürfen keine ätzenden chemischen Produkte oder aggressiven Lösungs- oder Reinigungsmittel für die Reinigung der internen und externen Bauteile des Befeuchters verwendet werden, außer bei entsprechenden, im Handbuch enthaltenen Anweisungen.
- Die Installation, Verwendung und Wartung müssen von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden, das sich der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bewusst ist und die Arbeiten sachgemäß erledigen kann. Der Befeuchter muss vor seiner Lagerung entleert und gereinigt werden. Er muss auch gereinigt werden, bevor er wieder verwendet wird.
- Für die Befeuchtungsleitung darf ausschließlich Wasser mit der in diesem Handbuch angegebenen Beschaffenheit verwendet werden.
- Alle Arbeiten müssen nach den in diesem Handbuch spezifizierten und auf den Geräteetiketten angegebenen Anleitungen ausgeführt werden. Vom Hersteller nicht erlaubte Verwendungen/Änderungen gelten als missbräuchlich. CAREL übernimmt keinerlei Haftung für missbräuchliche bzw. nicht erlaubte Verwendungen/ Änderungen.
- Der Befeuchter darf auf keine andere Weise als im Handbuch beschrieben geöffnet werden.
CAREL-Produkte unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung, weshalb sich CAREL das Recht vorbehält, an jedem im vorliegenden Handbuch beschriebenen Bauteil ohne Vorankündigung Änderungen und Optimierungen durchzuführen. Die im Handbuch enthaltenen technischen Daten können ohne Vorankündigung Änderungen unterzogen werden. Die Produkthaftung CARELS für die eigenen Produkte ist von den allgemeinen CAREL-Vertragsbedingungen (siehe Internetseite www.carel.com) und/oder von spezifischen Vereinbarungen mit den Kunden geregelt. In Anwendung der geltenden Gesetzgebung haften CAREL, seine Mitarbeiter oder Niederlassungen/Tochtergesellschaften keinesfalls für eventuelle Gewinn- oder Verkaufsausfälle, Daten- und Informationsverluste, Warenkosten oder Ersatzdienstleistungen, Sach- oder Personenschäden, Betriebsunterbrechungen oder eventuelle, auf jegliche Art verursachte direkte, indirekte, unbeabsichtigte Schäden, Vermögensschäden, Versicherungsschäden, Strafschäden, Sonder- oder Folgeschäden, sei es vertragliche, nicht vertragliche Schäden oder solche, die auf Fahrlässigkeit oder eine andere Haftung infolge der Installation und Verwendung des Produktes zurückzuführen sind, auch wenn CAREL oder seine Niederlassungen/ Tochtergesellschaften von der möglichen Beschädigung benachrichtigt wurden.
1.2 Entsorgung: informationen für die Benutzer
Bitte lesen und aufbewahren.
Der Befeuchter besteht aus Metall- und Kunststoffteilen. Unter Bezugnahme auf die Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rats vom 4. Juli 2012 und auf die einschlägigen nationalen Durchführungsvorschriften teilen wir Ihnen Folgendes mit:
- Die Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) dürfen nicht als Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen getrennt gesammelt werden, damit sie wie gesetzlich vorgeschrieben recycelt, behandelt oder entsorgt werden können.
- Der Benutzer ist verpflichtet, das Elektro- und Elektronikgerät (EEE) am Ende seiner Lebensdauer zusammen mit den wesentlichen Bauteilen an die von den örtlichen Behörden benannten WEEE-Sammelstellen abzugeben. Die Richtlinie sieht auch die Möglichkeit vor, das Gerät am Ende seiner Lebensdauer dem Vertreiber oder Einzelhändler zurückzugeben, wenn ein gleichwertiges Neugerät (1:1-Gleichwertigkeit oder 1:0-Gleichwertigkeit, sofern keine der äußeren Abmessungen 25 cm übersteigt) gekauft wird.
- Dieses Gerät kann gefährliche Stoffe enthalten: Eine unsachgemäße Verwendung oder Entsorgung kann negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt haben.
- Das Symbol (durchgestrichener Behälter auf Rädern – Ab. 1) auf dem Produkt oder der Verpackung zeigt an, dass das Gerät am Ende seiner Lebensdauer getrennt gesammelt werden muss.
- Wenn das Elektro- und Elektronikgerät eine Batterie (Ab. 2) enthält, muss diese vor der Entsorgung gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung entfernt werden. Gebrauchte Batterien müssen gemäß den örtlichen Vorschriften zu den entsprechenden separaten Sammelstellen gebracht werden.
- Im Falle einer illegalen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sehen die geltenden lokalen Abfallvorschriften Sanktionen vor.

Fig.1 Fig.2
Garantie: Der Garantieanspruch erstreckt sich nicht auf Verschleißteile.
Bauartzulassung: Die Qualität und Sicherheit der CAREL-Produkte werden durch das ISO 9001-Zertifikat sowie und das CE-Zeichen
garantiert ©. UND W
2. SICHERHEITHINWEISE
Die Sicherheitshinweise sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie dienen dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung.
2.1 Bedeutungsumfang
Die Unfallverhütungsvorschrift „DGUV Vorschrift 3“ ist zu beachten. Für den Betrieb dieses Gerätes gelten darüber hinausgehende nationale Vorschriften uneingeschränkt. So können Sie sich und andere vor Schaden bewahren.
2.2 Verwendete Symbole
Zur Gefahrenkennzeichnung werden Symbole verwendet, die den Signalwörtern nach EN 82079-1 (wie auch ANSI Z535.6) entsprechen:

GEFAHR Für eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren verletzungen oder zum Tod führt.

WARNUNG Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die weren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann.

VORSICHT Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu den Körperverletzungen führen könnte.
HINWEIS: Für eine möglicherweise schädliche Situation, bei der das Produkt oder eine Sache in seiner Umgebung beschädigt werden könnte.
2.3 Bedienung des Gerätes
Jede Arbeitsweise ist zu unterlassen, die die Sicherheit des Gerätes beeinträchtigt. Alle Sicherheits- und Warnhinweise, die sich am Gerät befinden, sind zu beachten.
Bei Funktionsstörungen und Störungen in der elektrischen Energieversorgung das Gerät sofort abschalten und gegen Einschalten sichern. Störungen umgehend beseitigen.

WARNUNG Eingeschränkter Benutzerkreis
Gemäß IEC 60335-1 gilt: Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
2.4 Betrieb des Geräts

WARNUNG Verbrühungsgefahr!
Der Befeuchter enthält heiße Bauteile. Mit isothermen Tauchelektroden-Befeuchtern, Befeuchtern mit Heizelementen oder Gasdampfbefeuchtern, im Fall undichter oder defekter Komponenten, tritt Dampf von 100 °C/212 °F aus. Gerät sofort ausschalten.
Der Dampfbetrieb darf nur bei geschlossener Gerätehaube erfolgen.
HINWEIS Gefahr der Beschädigung des Geräts!
Mögliche Gerätebeschädigung bei wiederholtem Einschalten ohne Störungsbeseitigung. Störungen umgehend beseitigen.
Das Gerät darf nicht mit einer Gleichspannungsversorgung betrieben werden.
Alle Schutz- und Warneinrichtungen regelmäßig auf einwandfreie Funktion prüfen. Sicherheitseinrichtungen nicht demontieren oder außer Betrieb setzen.
HINWEIS Wasseraustritte durch defekte Anschlüsse oder Funktionsstörungen möglich.
Im Befeuchter wird ständig und automatisch Wasser eingespeist und abgeschlämmt. Anschlüsse und wasserführende Bauteile müssen regelmäßig auf einwandfreie Funktion überprüft werden.
2.5 Montage, Demontage, Wartung und Instandsetzung des Gerätes
HINWEIS
Der Befeuchter ist IP20-geschützt. Achten Sie darauf, dass die Geräte am Montageort keinem Tropfwasser ausgesetzt sind.
Bei Installation eines Befeuchters in einem Raum ohne Wasserablauf sind Sicherheitsmaßnahmen im Raum vorzusehen, die im Fall einer Leckage die Wasserzufuhr zum Befeuchter sicher schließen.
- Stets ausschließlich Originalersatzteile verwenden.
- Nach Instandsetzungsarbeiten die Betriebssicherheit des Gerätes durch sachkundiges Personal sicherstellen lassen.
- Der An- oder Einbau zusätzlicher Einrichtungen ist nur nach schriftlicher Genehmigung durch den Hersteller zulässig.

WARNUNG
Befeuchter nicht oberhalb von elektrischen Anlagen, wie Sicherungskästen, elektrischen Geräten usw. montieren. Im Fall einer Leckage kann es durch auslaufendes Wasser zu Schäden an den darunterliegenden elektrischen Anlagen kommen.
2.6 Elektrik

WARNUNG Stromschlaggefahr!
Gefährliche elektrische Spannung.
Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von ausgewiesenem Fachpersonal (Elektriker oder Fachkraft mit gleichwertiger Ausbildung) durchführen lassen.
Bei Wartungs- oder Installationsarbeiten muss das Gerät spannungsfrei geschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.
Der Befeuchter darf nur bei geschlossener Gerätehaube in Betrieb gesetzt. Undichtigkeiten können Leckströme hervorrufen. Sicherheitsvorschriften über das Arbeiten mit unter Spannung stehenden Teilen beachten.
Nach entsprechender Elektro-Montage oder Instandsetzung alle eingesetzten Schutzmaßnahmen testen (z.B. Erdungswiderstand).
HINWEIS
Nur Originalsicherungen mit der vorgeschriebenen Stromstärke verwenden. Elektrische Ausrüstung des Gerätes regelmäßig prüfen. Mängel, wie z.B. lose Verbindungen, angeschmorte Kabel oderschadhafte elektrische Isolierung, sofort beseitigen.
Die Verantwortung für eine eigensichere Installation des Befeuchters obliegt dem installierenden Fachbetrieb.
2.7 Entsorgung bei Demontage
HINWEIS Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass die Bauteile des Gerätes gesetzeskonform entsorgt werden. Siehe 1.2.
3. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG
3.1 humiSonic (UU0\*R)
humiSonic ist die CAREL-Geräteserie der adiabatischen Ultraschallbefeuchterzurdirekten Raumluftbefeuchtung mit eingebauten Ventilatoren für eine gleichmäßige Verteilung des Wassernebels. Die Ultraschallbefeuchter eignen sich für zahlreiche Anwendungen wie die Befeuchtung von Produktionsstätten, EDV-Umgebungen, Lagerhäusern, Druckereien, Museen, Restaurationslabors, Theatern und überall dort, wo eine optimierte Raumfeuchte ausschlaggebend für die Komfortbedingungen von Gegenständen und Personen ist.
3.2 Modellbezeichnung/ Codes
Code Beschreibung
UUO(X)R(*)0001 Ohne Zusatzplatine und ohne Feuchte-/Temperaturfühler UUO(X)R(*)AS01 Mit Zusatzplatine und mit Feuchte-/Temperaturfühler
Tab. 3.a
(X) = 2 → 2 kg/h (4.4 lbs/h), 4 → 4 kg/h (8.8 lbs/h), 6 → 6 kg/h (13.2 lbs/h),
8→8 kg/h (17.6 lbs/h)
(*) = D → Versorgung 230 Vac, 1 → Versorgung 110 Vac
3.3 Abmessungen und Gewichte

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317 274 AFig. 3.a
Modelle UU02UU04 UU06 UU08
| Befeuchtungsleistung kg/h (lbs/h) | 2 (4.4) | 4 (8.8) | 6 (13.2) | 8 (17.6) |
| Höhe mm (in) | 317 (12.5) | |||
| Tiefe mm (in) | 274 (10.8) | |||
| Breite A mm (in) | 483 (19) | 608 (24) | 733 (28.9) | 858 (33.8) |
| Gewicht kg (lb) | ||||
| Verpackt | 11 (24.2) | 14 (30.9) | 17 (37.5) | 21 (46.3) |
| Leer | 9,5 (20.9) | 12,5 (27.6) | 15,5 (34.2) | 18,5 (40.8) |
| Installiert* | 10,3 (22.7) | 14,1 (31.1) | 17,9 (39.5) | 21,7 (47.8) |
* Bei Betrieb mit Wasser gefüllt.
3.4 Öffnung der Verpackung
HINWEIS Das Herunterfallen oder eine Erschütterung des Befeuchters können die internen Bauteile sowie die Verkleidung irreparabel beschädigen.
□ Den Ultraschallbefeuchter beim Empfang auf seine Unversehrtheit überprüfen und dem Transporteur eventuelle Schäden, die auf einen unvorsichtigen oder ungeeigneten Transport zurückzuführen sind, unmittelbar schriftlich mitteilen.
□ Den Befeuchter vor dem Auspacken an den Installationsort bringen und ihn dabei nur von unten anheben.
□ Den Karton öffnen, die stoßfesten Zwischenlagen und anschließend das Gerät entnehmen.
□ Das Gerät muss vor der Installation immer in einem trockenen Raum gelagert werden.
3.5 Mitgeliefertes Zubehör
Die Lieferung muss auf folgende Bauteile kontrolliert werden:
- Befestigungsvorrichtung für die Wandmontage;
- Schraubensatz mit Dübeln
- 1 Kabelverschraubung
- 4 Füße
- technisches Handbuch.
3.6 Montagevorbereitung
- Das Gerät ist für die Montage auf horizontaler Halterung oder für die Wandmontage ausgelegt. Die Wand muss das Gewicht des Befeuchters bei Betrieb aushalten (siehe Absatz "Wandmontage");
- Den Ultraschallbefeuchter an einem sicheren, nicht zugänglichen Ort und weit entfernt von Luftströmen installieren.
- Den Befeuchter horizontal ansetzen (eine Wasserwaage verwenden!). Dabei den erforderlichen Mindestabstand für die Luftzufuhr und für die Ausführung von Wartungsarbeiten einhalten (siehe Fig. 1.b).

text_image
≥ 450 (17.7") ≥ 200...300 (19.7") ≥ 500 (19.7") ≥ 500 (19.7") <0,5°Fig. 3.b
HINWEIS: Der hintere Mindestabstand sollte bei der Montage auf horizontaler Halterung eingehalten werden.
HINWEIS: Bei der Montage auf horizontaler Halterung/ Wandmontage:
- saugt der Ultraschallbefeuchter die Luft durch die Schlitze der hinteren/unteren Abdeckplatte;
- müssen die Füße/Abstandshalter von unten/hinten montiert werden;
- führen die Zulauf-Abschlämmleitungen hinten/unten hinaus;
- muss die Kabelverschraubung der Netzkabel hinten/unten montiert werden;
- bei Montage auf einer horizontalen Halterung muss die Befestigungsschiene auf der Rückseite abgenommen werden.
MONTAGE AUF HORIZONTALER HALTERUNG

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AIR 1 2 3 4Fig. 3.c
WANDMONTAGE

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2 1 AIR 3 2 1 AIR 4Fig. 3.d
3.7 Wandmontage
HINWEIS: Das Gerät nur an Steinwänden montieren.
Den Ultraschallbefeuchter mit dem Schraubensatz und der bereits am Befeuchter angeschraubten Wandhalterung an der Wand montieren (für die Abmessungen und Gewichte siehe den vorhergehenden Absatz).
Befestigungsanleitung:
- Die Wandhalterung an der Wand fixieren. Ihre horizontale Position mit einer Wasserwaage überprüfen. Die Wandhalterung dient auch als Schablone für die Bohrlöcher. Wird der Befeuchter an einer Steinwand montiert, können die mitgelieferten Plastikdübel (∅ 8 mm, ∅ 0.31 in) und Schrauben (∅ 5 mm x L= 50 mm, ∅ 0.19 in x L= 1.97 in) verwendet werden.
- Eine Zange verwenden, um die Ausbrüche der Aufhängung zu entfernen, und diese entgraten.

VORSICHT: Verletzungsgefahr. Hierbei die persönliche
Schutzausrüstung tragen.

- Den Befeuchter an die Befestigungsvorrichtung hängen.

- Mit den hinteren Distanzhaltern und anhand einer Wasserwaage die Neigung des Befeuchters parallel zum Boden regulieren.

text_image
> 0.45 m (1.47 ft) > 3.5 m (11.48 ft) > 2 m (6.56 ft)Fig. 3.g
3.8 Typenschild
Die Befeuchter können anhand des Verpackungsetiketts und des Produktdatenschildes an der Außenseite identifiziert werden.

text_image
Date 06-Apr-2021 S.N. A0002066 Rev. 2.0 Code UU02RD0001Fig. 3.h
HINWEIS: Abgeänderte, entfernte, fehlende Datenschilder oder alles, was eine nicht sichere Identifizierung des Produktes erlaubt, erschweren jegliche Art von Installations- und Wartungsarbeiten.
3.9 Funktionsübersicht

| 1 Luftfilter 9 Schwimmer-Füllstandsensor | ||
| 2 Hintere Ventilatoren 10 Tank | ||
| 3 Wassernebel 11 Treiber | ||
| 4 Verteiler 12 Piezoelement | ||
| 5 Vernebelungskammer 13 Netzteil | ||
| 6 Zulaufventil 14 Vordere Ventilatoren | ||
| 7 Überlaufleitung 15 Luftbürste | ||
| 8 Abschlämmventil | ||
3.10 Funktionsprinzip
Die humiSonic-Befeuchter basieren auf dem Prinzip der Verneblung von demineralisiertem Wasser mit Ultraschalltechnik. Das Funktionsprinzip kann wie folgt zusammengefasst werden:
• Die Wassereinspeisung erfolgt über ein Zulaufventil bis zum Erreichen des vom Schwimmer angezeigten Wasserstandes.
- Ist ein Selbsttest vorgesehen (Standardeinstellung), öffnet sich das Abschämmventil, und der Tank wird geleert (diese Funktion dient der Reinigung des Tanks von Schmutz und Rückständen).
- Es erfolgt eine neue Wassereinspeisung bis zum angezeigten Stand.
- Beginn der Ultraschallbefeuchtung (die im Befeuchter installierten Ventilatoren verteilen den Wassernebel in der Umgebung).
- Wasser wird nachgefüllt, sobald der Schwimmer einen Wasserstand unterhalb des empfohlenen Richtwertes erfasst.
Die Ultraschallbefeuchtung wird durch eine Eingangsspannung erzeugt, die in einem schwingenden Schaltkreis in ein Hochfrequenzsignal von 1,7 MHz umgewandelt wird. Das Signal wird an ein Piezoelement übertragen, dessen oberer Teil im Kontakt mit dem Wasser ist. Das Wasser vibriert auf Hochfrequenzschwingungen. Die Oberfläche des Piezoelements vibriert bei höchster Geschwindigkeit (1,7 Millionen Mal pro Sekunde).
Das Wasser kann aufgrund seiner Trägheit nicht den Vibrationsbewegungen folgen, sondern steigt nur an und bildet eine Wassersäule oberhalb der Piezoelemente. In der negativen Phase der Schwingung erzeugt sich ein schlagartiger Depressionseffekt mit einem Hohlraum, der nicht vom Wasser gefüllt wird, weil dieses den zu schnellen Bewegungen des Piezoelements nicht folgen kann.
Infolge des Hohlraums entwickeln sich Dampfblasen, die während der positiven Phase nach oben gedrückt werden und in der Nähe der Oberfläche in feinen Nebel zerplatzen. Aufgrund der Schallwellen bilden sich direkt unter der Wasseroberfläche kleine Wassertropfen, die in feinen Nebel zerstäubt werden. Dieser Wassernebel wird vom Luftstrom unmittelbar absorbiert.

Die Abbildung zeigt den Aufbau des Ultraschallbefeuchters nach Abnahme der Seitenteile und der oberen Abdeckplatte (Kap. "Wartung und Ersatzteile").

| F | Vorderseite | 10 | Netzteil (48 V) | |
| B | Rückseite | 11 | Vorderer Ventilator | |
| 1 | Hinterer Verteiler | 12 | Hinterer Ventilator | |
| 2 | Vorderer Verteiler | 13 | Klemmieiste | |
| 3 | Zulaufventil | A | Erdungsklemme (PE) | |
| 4 | Abschlämmventil | B | Spannungsversorgungsklemmen(L, N) mit Sicherungshaltern | |
| 5 | Piezoelement | C | Alarmrelaisklemmen | |
| 6 | Treiber | D | Netzeilklemme (48 V) mitSicherungshalter | |
| 7 | EIN/AUS-Schalter | F | Netzfilter | |
| 8 | Elektronische Steuerplatine | 14 | Temperatur- und Feuchtefühler (wo vorgesehen) | |
| 9 | Transformator (24 V) | |||
4. WASSERANSCHLÜSSE

WARNUNG: Der Ultraschallbefeuchter muss vor der Ausführung fasseranschlüsse vom Stromnetz abgetrennt werden.

Wichtiger Hinweis: Für den australischen Markt und zur Erfüllung der Watermark-Anforderungen muss ein von Watermark genehmigtes Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zum Befeuchter installiert werden, wenn dieser an das Trinkwassernetz angeschlossen ist. Soll der Befeuchter dagegen mit aufbereitetem Wasser aus einer an das Trinkwassernetz angeschlossenen Umkehrsmoseanlage von Carel versorgt werden, muss das Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zur Umkehrsmoseanlage installiert werden.
4.1 Hinweise
- Nur demineralisiertes Wasser verwenden. Für jeden Befeuchter ein Absperrventil installieren. Zulässiger Wasserdruck: von 1 bis 6 bar (von 100 kPa bis 600 kPa) (von 14,5 zu 87 psi).
- Die Leitungen und die Anschlüsse zwischen den Leitungen, die mit dem demineralisiertem Wasser und mit dem Befeuchter in Kontakt sind, müssen aus hitzebeständigen und für diesen Zweck geeigneten Baustoffen bestehen (z. B. aus PE oder aus rostfreiem Stahl): Nenndruck ≥ 6 bar (600 kPa) (87 psi), Betriebstemperatur zumindest 1...40°C (33.8...104°F).
- Die Wasserleitungen dürfen nicht mit Staubteilchen oder anderen Substanzen verschmutzt sein. Die Wasserleitungen müssen vor ihrem Anschluss an den Befeuchter sorgfältig gereinigt werden.
- Alle humiSonic-Ultraschallbefeuchter werden mit Schnellverbindung für den Anschluss an die Zulaufleitung geliefert φe/φi = 8/6 mm (OD 5/16", ID 15/64").
4.2 Wasseranschlüsse (nicht enthal. Bauteile)
- Der Anlage ein Handabsperrventil (für die Unterbrechung der Speisewasserversorgung) vorschalten. Das Ventil muss für die Verwendung von demineralisiertem Wasser geeignet sein.
- Dem Handabsperventil einen mechanischen Filter (10 µm) nachschalten, um eventuelle Festrückstände zurückzuhalten. Der Filter muss mit Abspervorrichtungen ausgestattet sein, um Reinigungsarbeiten zu ermöglichen.
HINWEIS:
- Nach der Installation muss die Speisewasserleitung für ca. 30 Minuten gereinigt werden: Das Wasser ist direkt in den Abfluss zu leiten, ohne es in den Befeuchter einzuspeisen. Nach der Installation des Ventils Wasser durchließen lassen, um eventuelle Arbeitsrückstände und Öl zu beseitigen, und um zu vermeiden, dass diese in den Befeuchter gelangen können.
- Die Abschlämmleitung muss einem Innendurchmesservon mindestens 6mm (15/64") entsprechen. Sie darf keine Biegungen aufweisen, die den Wasserdurchfluss behindern. Die Abschlämmleitung muss den nationalen und örtlichen Gesetzesbestimmungen entsprechen und muss einen Trichter für die Unterbrechung der Abschlämmleitung sowie einen Siphon für die Vermeidung von Geruchsentwicklung umfassen. Die Abschlussleitung muss nach unten geneigt sein, um den Ablauf zu erleichtern.
• Die Wassernebelauslässe oder die Saugluftklappen dürfen nicht verstopft sein. - Bei Frostgefahr müssen die Speisewasserleitungen isoliert oder mit Heizkabeln an den Rohren geschützt werden.

HINWEIS: Das Abschlämmwasser muss frei abfließen können.
4.3 Montage auf horizontaler Halterung
Bei der Montage des Ultraschallbefeuchters auf horizontaler Halterung:
- die Zulauf-/Abschlämmleitungen aus der hinteren Abdeckplatte hinausführen;
- die Netzkabelverschraubung in der hinteren Abdeckplatte installieren.
Montage der Zulauf-/Abschlämmleitungen:

text_image
A B Fill DrainFig. 4.b
A. Die Schraube lockern, um das rechte Seitenteil abzunehmen.
B. Die vorgestanzten Teile ausschneiden, um die Öffnungen für die Einführung der Zulauf- und Abschlämmleitungen zu schaffen.

WARNUNG: Schnittgefahr. Die Öffnungen sind scharfkantig. bei die persönliche Schutzausrüstung tragen.

HINWEIS: Außendurchmesser: = 8 mm (5/16"), Innendurchmesser: = 6 mm (15/64").
C. Die Leitungen in die Schnellverbindungsstücke für den Anschluss der Zulauf- und Abschlämmventile einsetzen.
-
Auf den Haltering des Schnellverbindungsstücks drücken.
-
Die Leitung herausziehen.
4.4 Wandmontage
Wird der Ultraschallbefeuchter der Wand installiert, sind die Seitenteile wie im vorhergehenden Absatz abzunehmen. Anschließend:
-
die Zulauf-/Abschlämmleitungen durch die hintere Abdeckplatte hinausführen;
-
die Netzkabelverschraubung in der unteren Abdeckplatte installieren.

humiSonic muss für einen korrekten Betrieb mit demineralisiertem Wasser gespeist werden. Die chemische und physikalische Beschaffenheit des demineralisierten Wassers ist in der Tabelle angegeben. Zur Gewährleistung dieser Wasserqualitätswerte wird allgemein ein Umkehrosmose-System verwendet.
SPEISEWASSER
| Wasseranschlußrohr Außendurchmesser | ∅ 8 mm (OD 5/16") |
| Temperaturgrenzwerte °C (°F) 1...40 (33.8...104) | |
| Wasserdruckgrenzwerte bar (psi) 1... | 6 (100..600 kPa) (14.5...87) |
| Spezifische Leitfähigkeit bei 20 °C 3...80 μS/cm | |
| Gesamthärte 0...25 mg/l CaCO3 | |
| Temporäre Härte 0...15 mg/l CaCO3 | |
| Gelöste Feststoffe insgesamt (cR) Abhängig von der spezif. Leitfähigkeit (1) | |
| Fester Rückstand bei 180 °C Abhängig von der spezif. Leitfähigkeit (1) | |
| Eisen + Mangan 0 mg/l Fe+Mn | |
| Chloride 0...10 ppm Cl | |
| Siliciumbioxid 0...1 mg/l SiO2 | |
| Chlor-lone | 0 mg/l Cl |
| Calciumsulfat | mg/l CaSO4 |
| Ist-Durchfluss Zulaufventils l/min (gpm) | 0.6 (0.16) |
Tab. 4.d
(1) = allgemein C_R=0,65_R,20 °C; R_180=0,93_R,20
Die Umkehrosmoseanlage sollte auf Basis der Stundenleistung und nicht auf Basis der Maximalbedarfes ausgelegt werden, um sie nicht zu überdimensionieren. Empfehlenswert ist die Installation eines Ausdehnungsgefäßes zwischen dem Wasseraufbereitungssystem und humiSonic. Der Wasserverbrauch ist diskontinuierlich und besteht aus den folgenden Phasen:
- Einspeisung (Zulaufventil offen);
• Befeuchtungsleistung (Zulaufventil geschlossen);
- Spülungen (Zulaufventil offen).
In der nachstehenden Tabelle werden die Mindestgrößen für die Kombination mit einem allgemeinen Umkehrosmose-System empfohlen.
| Mod. | Wassertank I (gal) | Gesamtvolumen I (gal) des Ausdehnungsgefäbes (Vorfüll. 1,5 bar/22 psi) | Umkehrosmose-System I/h (gph) |
| UU02 | 2,8 (0.62) | 11,2 (2.46) | 4,8 (1.27) |
| UU04 | 3,6 (0.79) | 14,4 (3.17) | 7,6 (2.01) |
| UU06 | 4,4 (0.97) | 17,6 (3.87) | 10,4 (2.75) |
| UU08 | 5,2 (1.14) | 20,8 (4.56) | 13,2 (3.49) |
Tab. 4.e
Sollte kein Wassertank vorhanden sein, muss das Umkehrosmose-System einen Durchfluss gleich dem Ist-Durchfluss des Zulaufventils (0.6 l/min - 0.16 gpm) gewährleisten.
Kombinierter Betrieb von humiSonic mit WTS Compact von Carel
Das Carel-Produktangebot umfasst auch Umkehrosmoseanlagen ("WTS Compact") für die Aufbereitung des Speisewassers gemäß der in der Speisewassertabelle angegebenen Beschaffenheit und zur Optimierung der Kombination und des Betriebs mit humiSonic (siehe Handbücher +0300017FD und +0300019DF).
Alle WTS Compact (Code ROC%) sind mit einem Ausdehnungsgemäß für die Druckhaltung im nachgeschalteten Kreislauf ausgestattet. Das System arbeitet mit Druckschaltern im Auslasskreislauf. Als Grundregel für die Kombination gilt, dass der Wassertank ausreichend Wasser für die anfängliche Einspeisephase und eventuell die Spülphase enthalten muss. Die Umkehrsmoseanlage WTS muss dagegen imstande sein, die stündliche Befeuchtungsleistung von humiSonic zu decken und den Wassertank in der schnellstmöglichen Zeit zu füllen. In der nachstehenden Tabelle werden der Wasserverbrauch und die Kombinationen für alle Ultraschallbefeuchter-Größen angeführt.
| Mod. | Befeuchtungs-leist. l/h (gph) | Tankkapazität l (gal) | Spülung (*) l/h (gph) | Code WTS (Nicht-USA-Märkte) |
| UU02 | 2 (0.53) | 0,8 (0.18) | 2,8 (0.74) | ROC025500N |
| UU04 | 4 (1.06) | 1,6 (0.35) | 3,6 (0.95) | ROC025500N |
| UU06 | 6 (1.59) | 2,4 (0.53) | 4,4 (1.16) | ROC025500N |
| UU08 | 8 (2.11) | 3,2 (0.70) | 5,2 (1.37) | ROC025500N |
Tab. 4.f
(*) Der bei der Spülung anfallende Wasserverbrauch ist an den Defaulteinstellungen bemessen (1 Spülung alle 12 h von 1 Minute Dauer; sie endet mit Einspeisung und vollständiger Abschlämmung des Tankwassers). Der Verbrauch hängt von der Leistung des Zulaufventils ab (entspricht 0.6 Liter/Minute - 0.16 gpm). Die Parameter der Dauer und Häufigkeit der Spülung können vom Benutzer eingestellt werden. Sie beeinflussen die Dimensionierung des WTS-Systems.
Die period. Spülungen werden auch empfohlen, um das WTS-System, das den Befeuchter mit Speisewasser versorgt, in einem guten Zustand zu erhalten. Das Wasser im Umkehrsmose-System muss periodisch bewegt werden, um eine übermäßige Mineralsalzablagerung auf den Membranen zu vermeiden.
GEFAHR:
- Dem Wasser dürfen keine Desinfektionsmittel oder korrosionsverhütenden Verbindungen beigefügt werden (Reizstoffe).
- Von der Verwendung von Brunnenwasser, Wasser für Industriegebrauch, Wasser aus Kühlkreisläufen oder allgemein von chemisch oder bakteriologisch verschmutztem Wasser wird dringend abgeraten. Durch das kontaminierte Wasser können Bakterien und Viren in die Atemluft gelangen und zu schweren Krankheiten führen.
4.6 Abschlämmwasser
Das Abschlämmwasser ist ungiftig und kann deshalb in das normale Abwassernetz geleitet werden, wie von der EWG-Richtlinie 91/271/EWG über die Aufbereitung der städtischen Abwässer vorgesehen.
ABSCHLÄMMWASSER
| Schnellverbindung | Außendurchmesser: ∅ 8 mm (0,32") |
| Typische Temperatur °C (°F) | 1...40 (33.8...104) |
5. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE
5.1 Stromkabelverlegung

- Die Schraube (A) lockern und das Seitenteil (B) abnehmen.
- Für die Montage des Befeuchters an der Wand/auf horizontaler Halterung den Blechverschluss in der unteren/hinteren Abdeckplatte (C) mit einer Zange entfernen.
- Die Kabelverschraubung (D) montieren.
5.2 Verdrahtungsstellen

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung der elektrischen
Anschlüsse muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.
HINWEIS:
• Die Versorgungsspannung muss den Produktetikettdaten des Ultraschallbefeuchters entsprechen.
- Das Gerät darf nicht mit Spannung versorgt werden, wenn es geneigt ist oder auf dem Kopf steht: Die Piezoelemente könnten dabei beschädigt werden.
Das Stromkabel durch die Kabelverschraubung führen und an die Klemmleiste anschließen.

HINWEIS: Zur Vermeidung von unerwünschten Interferenzen müssen die Netzkabel von den Fühlersignalkabeln getrennt gehalten werden.
Die elektronische Steuerplatine von humiSonic besteht aus zwei Platinen: aus der Hauptplatine (1), die horizontal installiert ist, und einer Zusatzplatine (2), die vertikal positioniert ist.

text_image
J8 M9 M10 J17 Board 2 M15 M11M14 Board 1 BottomFig. 5.c
HAUPTPLATINE

| A | Eingang für Stromversorgung der Platine über Transformer (24V) |
| B | Piezoelementbefchl |
| C | Spannungsversorgung der Ventile (links Abschlämmventil/rechts Zulaufventil) |
| D | DIP-Schalter für die Konfiguration |
| E | VORBEHALTEN |
| F | Spannungsversorgung für Leds des EIN/AUS-Schalters |
| G | Anschluss des Temperatur- und Feuchtefühlers (seriell digital Typ IIC, Code: HYHU000000), integriert in Produktcodes UU**R*AS*1. |
| M14 | Fern-EIN/AUS (M14.1-M14.2) |
| M11 | Serielle RS4845-Schnittstelle (M11) |
| M15 | Spannungsversorgung der vorderen Ventilatoren |
| N | Anschluss der Zusatzplatine |
ZUSATZPLATINE

text_image
J8 M9 M10 J17 tLan Tx/Rx GND COMMON NOFig. 5.e
| J8 | tLan-Bedienteilverbindung (optional) |
| M9 | Serieller AUX-tLAN-Stecker |
| M10 | M10.1 - + proportionales Steuersignal/Fühler/Feuchtcregler |
| M10.2 - GND Bezugspotenzial für Signal | |
| M10.3 - +21 Voc für die Spannungsversorgung der aktiven Fühler | |
| M10.4 - Alarmrelais - NC | |
| M10.5 - Alarmrelais - NO | |
| J17 | Vorbehalten |
Tab. 5.a
DIP-Schalter-Konfiguration: Die Konfiguration muss vor der Inbetriebsetzung des Befeuchters ausgeführt werden (Defaultposition, dargestellt in Fig. 3.f).

Fig. 5.f
| 1. | Kommunikation | 5-6 | Feuchtesollwert |
| OFF - Serielle 485-Carel/Modbus-Verbindung | OFF/OFF 50 %rlI | ||
| ON - tLan-Verbindung | OFF/ON 30 %rlI | ||
| 2-3 | tLAN-Adresse (bei 1 = ON) | ON/OFF 40 %rH | |
| OFF/OFF -- | ON/ON 60 %rH | ||
| OFF/ON - Adresse 1 | 7 | VORBEHALTEN | |
| ON/OFF Adresse 2 | 8 | Befechtungsleistung Piczoelem. | |
| ON/ON - Adresse 3 | OFF parallel | ||
| 4 | Baudrate serielle 485-/ tLan-Verbind. | ON in Serie | |
| OFF 19200 | |||
| ON 9600 | |||
Tab. 5.b
5.3 Anschlüsse der Hauptplatine
In Abhängigkeit des verwendeten Signals kann die Befeuchtungsleistung auf verschiedene Weisen aktiviert und/oder geregelt werden.
FEUCHTEREGLER und FERNKONTAKT (EIN/AUS-Regelung)
Die Befeuchtung startet beim Schließen der Klemme M14. An M14 kann ein Schalter, ein Feuchteregler oder ein Steuergerät angeschlossen werden (potenzialfreier Kontakt, max. 5 Vdc offen, max. 7 mA geschlossen).

text_image
G G0 M 14 Remote ON/OFF + GNDFig. 5.g
TEMPERATUR- UND FEUCHTEFÜHLER TH (integriert in Produktcodes UU\*\*R\*AS01)
Ist an die Klemme G ein TH-Temperatur- und Feuchtefühler angeschlossen, startet die Wassernebelproduktion, wenn:
• der Kontakt M14 geschlossen ist;
- bei Feuchteregelungsbetrieb (A0=3) und wenn der Feuchtefühlermesswert unter dem Sollwert liegt (voreingestellt auf 50 %rH und änderbar über die DIP-Schalter 5-6 oder über das Display);
- bei Taupunkttemperaturregelungsbetrieb (A0=4) und wenn der aus dem Temperatur- und Feuchtefühlermesswert berechnete Taupunkttemperaturwert unter dem Sollwert liegt (voreingestellt auf 10°C/50°F und änderbar über das optionale Display).
SERIELLE 485-VERBINDUNG - Carel/Modbus-Protokoll

text_image
M 1'1 RS 485 GNDFig. 5.h
HINWEIS: Für die RS485-Verbindungen im Haushalt (IEC EN 55014-1) und in Wohnräumen (IEC EN 61000-6-3) muss ein abgeschirmtes Kabel (Schirm verbunden mit PE sowohl an der Bedienteil- als auch Steuergeräteseite) mit max. Länge gemäß Spezifikationen des EIA RS-485-Protokolls entsprechend dem Europäischen CCITT V11-Standard in Verwendung eines abgeschirmten, gekreuzten Zweileiterkabelpaars AWG26 verwendet werden. Die Eingangsimpedanz von 485 entspricht 1/8 Teilnehmer (Unit-Loads) (96 kOhm). In dieser Konfiguration können bis max. 256 Geräte mit Einbau im Kabelkanal getrennt von Kraftstromkabeln angeschlossen werden.
ALARMRELAIS
Einrichtung der Fernmeldung von Alarmen oder des erreichten Feuchtesollwertes oder Taupunkttemperatursollwertes (siehe Parametertabelle b0).

text_image
J8 M9 M10 J17 COMMON NOFig. 5.i
HINWEIS: In industriellen Umgebungen (IEC EN 61000-6-2) dürfen die vom Befeuchter ausgehenden Signalkabel nicht 10 m (33 ft) ^(*) Länge überschreiten: digitaler FIN/AUS-Fernausgang (Klemmen M14.1...M14.2) und des abgeschirmten Kabels für die RS485-Verbindung.
5.4 Anschlüsse der Zusatzplatine
Siehe Kapitel "Konfigurationsparam." für die Beschreibung der Par. A0, A1, A2.

text_image
M9 M10J8 J17 21 Vdc GND NO OUT COMMONFig. 5.j
Die Zusatzplatine sieht die folgenden Anschlüsse vor:
EIN/AUS-REGELUNG (Feuchteregler oder Fernkontakt)
• Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Hauptplatine überbrücken.
• Die Klemmen M10.1 und M10.2 an einen Feuchteregler oder Fernkontakt (potenzialfreier Kontakt) anschließen.
- Den Param. A0 = 0 einstellen, um die EIN/AUS-Regelung zu aktivieren.
EXTERNER PROPORTIONALREGLER (stufenlose Leistungsregelung)
- Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Hauptplatine überbrücken.
• Die Klemmen M10.1 und M10.2 (Befeuchtungsleistungsanforderung) an einen externen Regler anschließen. - Den Parameter A0=1 einstellen, um die stufenlose Regelung zu aktivieren; den Parameter A2 in Abhängigkeit des gewählten Signals konfigurieren (0...10V, 2...10V, 0...20, 4...20mA).
REGELUNG MIT CAREL-RAUMFÜHLER
• Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Hauptplatine überbrücken.
- Den Fühler an die Klemmen M10.1, M10.2 anschließen. Die Netzklemme M10.3 kann mit einem max. 2 m langen Kabel angeschlossen werden (6,6 ft). Für größere Längen ist eine externe Stromversorgung zu verwenden (die Masse der Stromversorgung muss an die Masse des Steuergerätes angeschlossen werden).
- Den Parameter A0=2 einstellen, um die Fühlerregelung zu aktivieren; den Parameter A2 in Abhängigkeit des gewählten Signals konfigurieren (0...10V, 2...10V, 0...20, 4...20mA).
Bei der Verwend. von Nicht-CAREL-Fühlern muss Folgendes überprüft werden:
• 0...10 Vdc, 2...10 Vdc, Klemme M10.1 (GND: M10.2);
• Stromsignal: 4...20, 0...20 mA, Klemme M10.1 (GND: M10.2).
FREIGABE DES TH-FÜHLERS ALS FEUCHTEBEGRENZUNGSFÜHLER / TAUPUNKTTEMPERATURBEGRENZUNGSFÜHLER
Die Regelalgorithmen A0=0, A0=1, A0=2 sehen die Möglichkeit vor, den integrierten TH-Temperatur- und Feuchtefühler als Feuchtebegrenzungsfühler oder Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler einzusetzen (Parametereinstellung bH=1 oder bH=2). Der Begrenzungssollwert und das entsprechende Proportionalband können in den Parametern SL und bL eingestellt werden.
Schlusskontrollen
Für eine korrekte Verdrahtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

□ Die Nennspannung des Ultraschallbefeuchters entspricht der auf dem Etikett angegebenen Spannung.
□ Es wurde ein Trennschalter installiert, um die Spannung des Befeuchters zu unterbrechen.
☐ Die Klemmen M14.1, M14.2 sind überbrückt oder mit einem Schließkontakt verbunden.
☐ Wird der Befeuchter von einem externen Regler (Zusatzplatine) angesteuert, ist die Masse des Signals mit der Masse der Steuerung verdrahtet.
6. START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND GRUNDFUNKTIONEN
Vor der Inbetriebnahme des Ultraschallbefeuchters muss Folgendes überprüft werden:

□ Wasseranschlüsse: Bei Wasseraustritten darf der Befeuchter nicht gestartet werden, solange das Problem nicht behoben ist und alle Anschlüsse wiederhergestellt sind.
□ Elektrische Anschlüsse.
6.1 Start
Siehe Kapitel "Elektrische Anschlüsse".
1 Der Ultraschallbefeuchter ist nach dem Netzanschluss und der Aktivierung (Fern-EIN/AUS/Feuchteregler, Klemme M14; EIN/AUS über Bedienteil; EIN/AUS über serielle Schnittstelle) startbereit.
2 Ist kein anderer externer Anschluss vorhanden, startet der Befeuchter, und der Betrieb wird nur bei einer Deaktiv. von M14 unterbrochen.
3 Ist der TH-Temperatur- und Feuchtefühler (optional) an die Klemme G angeschlossen, startet der Befeuchter und arbeitet, bis der Feuchtesollwert (voreingestellt auf 50%RH) bzw. der Taupunkttemperatursollwert (voreingestellt 10°C/50°F), abhängig vom eingestellten Algorithmus, erreicht ist. Siehe Kap. „Funktionsprinzipien“.
6.2 Aus/Stand-by
1 Der Ultraschallbefeuchter wird ausgeschaltet, indem die Spannungsversorgung unterbrochen wird.
2 Bei Anschluss an die Spannungsversorgung geht der Befeuchter in den Stand-by-Zustand über, wenn
- der EIN/AUS-Fernkontakt geöffnet wird;
- è presente la sonda TH e viene raggiunto il set point umidità / temperatura di rugiada;
- der vorhandene und aktivierte Stromwandler keinen Strom erfasst;
- der EIN/AUS-Kontakt offen ist / oder Deaktivierung über serielle Schnittelle auf 0 gesetzt wurde (siehe Kapitel "Ansteuerung des Ultraschallbefeuchters per Netzwerk") / oder die Deaktivierung über Tasten erfolgt.
- bei Regelsignal (optionale Platine) keine Befeuchtungsleistung angefordert wird.
Im Stand-by-Zustand wird der Tank des Befeuchters automatisch geleert. Im Stand-by-Zustand bleibt der Ventilator für 5 Minuten eingeschaltet.
6.3 Selbsttest
Der Befeuchter führt bei jeder Inbetriebnahme (aus dem Aus-Zustand), falls er aktiviert ist und falls ein Befeuchtungsbedarf vorliegt, einen Testzyklus durch. Während des Tests werden auf dem Bedienteil die Zeichen At visualisiert. Dabei wird ein kompletter Einspeisungs-/Abschlämmzyklus ausgeführt, bei dem der Standfühler überwacht wird; nach erfolgreichem Abschluss des Tests startet die Befeuchtungsleistung. Beim Auftreten von Fehlern wird die Befeuchtungsleistung gesperrt (siehe Alarmtabelle).
6.4 LEDS des EIN/AUS-Schalters
Der EIN/AUS-Schalterbetrieb arbeitet mit einer weißen und einer roten LED:
| BLAUE LED | BESCHREIBUNG |
| Leuchtend | Befeuchtung läuft |
| Langsames Blinken* | Gerät deaktiviert |
| Langsames Blinken, gedämpftes Leuchten | Sollwert erreicht |
| Schnelles Blinken** | Übergangsstatus mit Befeuchtung in vorübergehender Pause (bspw. Autotest, Spülung) |
*Langsames Blinken: 1 s EIN und 1 s AUS
Schnelles Blinken: 0.2 s EIN und 0.2 s AUS
Die rote LED meldet einen aktiven Alarm. Für die Alarmtabelle siehe das entsprechende Kapitel.
6.5 Deaktivierung
Der Befeuchter kann auf mehrere Weisen deaktiviert werden:
- durch Öffnen der Kontakte M14.1 und M14.2 (AUS über Kontakt);
- über Bedienteil mit Drücken der ESC-Taste für 5 s (AUS über Tasten);
- über Überwachungsgerät per serielle RS485-Schnittstelle;
- bei Alarmen.
6.6 Reset des Wassertank-Stundenzählers
HINWEIS: Das Verfahren darf nur von befugtem Personal ausgeführt werden.
Der Ultraschallbefeuchter ist mit einem Betriebsstundenzähler ausgerüstet. Nach Verstreichene einervoreingestellten Betriebsstundenzahl (5000) werden die empfohlene Wassertank-Wartung und der empfohlene Funktions-Check der Piezoelemente signalisiert (siehe Kapitel „Wartung und Ersatzteile“ und Kapitel „Alarme“). Bei angeschlossenem Bedienteil kann der Stundenzähler über das Bedienteil zurückgesetzt werden, siehe Absatz „Stundenzähler-Reset über Display“. Ist kein Bedienteil vorhanden, kann der Stundenzähler über die elektronische Steuerplatine zurückgesetzt werden.

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung der Verdrahtung muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.
Der Zähler kann jederzeit wie folgt zurückgesetzt werden:
• Den Befeuchter ausschalten.
- Den Speisewasserhahn schließen. Warten, bis der Tank vollständig entleert ist.
- Den Stecker (siehe Abbildung) von der Steuerplatine abziehen.
• Den EIN/AUS-Kontakt öffnen.
- Den Befeuchter einschalten (Stecker abgezogen). Die beiden LEDs (rot und blau) auf dem Befeuchtereinschaltknopf blinken.
- Den EIN/AUS-Kontakt schließen. Die rote LED und die blaue LED leuchten.
• Den Befeuchter ausschalten.
- Den Stecker (siehe Abbildung) in die Platine stecken (Achtung auf die Steckrichtung).
• Den Befeuchter einschalten.

6.7 Automatische Spülung
Der Ultraschallbefeuchter führt in regelmäßigen Intervallen (Parameter b8, Default 12 Stunden) einen automatischen Spülzyklus durch (über den Parameter b0 kann die Maßeinheit b1 von Stunden auf Minuten umgestellt werden, siehe Tabelle parameter b0). Der Spülzyklus besteht aus: kompletter Abschlämmung - gleichzeitiger Aktivierung von Zulauf und Ablauf (Default 1 Minute, Parameter b3), damit eventuelle Reststoffe im Tank abfließen können - kompletter Einspeisung - kompletter Abschlämmung. Während dieser Phase ist die Wassernebelproduktion unterbrochen. Auf dem Bedienteil werden die Zeichen Cln angezeigt. Zwischen 2 Spülungen dürfen nicht mehr als 72 Stunden verstreichen (Vorschrift gemäß IEC 60335-2-98). Dieser Vorgang wird durch das Symbol auf dem Befeuchter gekennzeichnet.
6.8 Spülung bei Nutzungspause
Bleibt der Befeuchter für lange Zeit (Parameter b2, Default 24 Stunden) untätig (im Stand-by), wird eine Spülung ausgeführt (wie im vorherigen Absatz beschrieben). Dabei werden auf dem Bedienteil die Zeichen Clin angezeigt. Dadurch wird der Tank von eventuellen Reststoffen (bspw. Staub) gereinigt, die sich während der Nutzungspause ansammeln können. Der Parameter b0 lässt den Ausführungszeitpunkt dieser Spülung einstellen. Standardmäßig wird die Spülung nach 24 aufeinanderfolgenden Stunden Nutzungspause ausgeführt, während sich der Befeuchter noch im Stand-by-Zustand befindet. Der Befeuchter ist mit einem Umkehrosmose-Einspeisesystem verbunden, das eine häufige Nutzung erfordert, um Funktionsstörungen zu vermeiden. Über b0 (siehe Tabelle parameter b0, Osmose) kann eingestellt werden, dass die Spülung beim ersten Neustart nach Verstreichen der Stillstandzeit (eingestellt in b2) erfolgt.

Das LCD-Bedienteil ist ein optionales Zubehör und nur bei vorhandener Zusatzplatine (integriert in den Modellen UU**R*AS01) verwendbar.

Das Bedienteil zeigt den Zustand des Ultraschallbefeuchters an und kann zur Personalisierung der Betriebsparameter verwendet werden.
TEMPORÄRER ANSCHLUSS (SERVICE)
Für den Zugriff auf die Geräteparameter ohne Öffnen des Elektroteils, wenn das Display nicht an der Wand befestigt ist.

ENDGÜLTIGER ANSCHLUSS
Für die Befestigung des Displays an der Wand das Telefonkabel, welches die Zusatzplatine mit dem RJ11-Steckverbinder am Gehäuse verbindet, abnehmen und das Display direkt an die Zusatzplatine anschließen.

| 1 | 6-poliges Telefonkabel Code S90CONN000 oder äquivalentes Kabel von max.2 m (6,6 ft) Länge |
| 2 | Remote Display |
| 3 | Zusatzplatine für die Ansteuerung |
Remote-Anschluss des Bedienteils bis zu 200 m Entfernung

text_image
① ② ③ ④ ⑤ humiSonicFig. 7.d
Legende:
1 Telefonkabel (bis zu 0,8 m Entfernung)
2 CAREL-Karte TCONN6J000
3 Stiftleiste J14 und J15 auf Position 1-2 (Stromversorgung auf Telefonstecker A, B und C und Schraubklemme SC)
4 Abgeschirmtes, verdrilltes Dreifachkabel AWG20-22 für die Remote-Installation des Display-Bedienteils bis zu 200 m Entfernung. Anschluss mit Karte TCONN6J00:
Klemme SC Funktion
| 0 ERDE (Schirm) 4 RX/TX+ |
| 1 +VRL 5 GND |
| 2 GND 6 +VRL |
| 3 RX/TX- |
| Klemme SC | Funktion |
5 Remote-Display-Bedienteil
6 Zusatzplatine
7.2 Bedeutung der Symbole
| Spannungsversorgung (grüne LED) | |
| Befeuchter in Betrieb (gelbe LED)Leuchtend: Befeuchtungsleistung läuftBlinkend: Übergangsstatus mit Befeuchtung in vorübergehender Pause | |
| Alarm (rote LED): Bei der Aktivierung eines Alarms: LED blinkend und Summer aktiviert. Wird bei einem aktiven Alarm ESC gedrückt, wird der Summer abgestellt und die LED leuchtet fix; durch einen weiteren Druck der ESC-Taste werden die Alarme resettiert (siehe Kap.„Alarm“) | |
| sec | Zeit in Sekunden |
| h | Stundenzähler |
| % | Befeuchtungsleistung in % bezogen auf die Nennkapazität |
| Wartungsanforderung (Alarm vorhanden) | |
| Leuchtend: Ventilator aktivBlinkend: Ventilator während Ausschaltphase aktiviert | |
| 888 | 3 Anzeigestellen, nach 999 zeigt das Display 100r 1.000 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten angezeigt) |
| Befeuchtungsleistung in Ausführung | |
| Tankfüllung in Ausführung | |
| Wasser im Tank vorhanden | |
| Manuelle Abschlämmung des Tanks in Ausführung (Wird auch angezeigt, wenn sich das Gerät im Standby-Modus befindet, weil das Auslassventil normalerweise offen ist) |
Tab. 7.a
7.3 Tasten
Taste Funktion
| Esc | Rückkehr zur vorhergehenden Anzeige | |
| ↑ | UP Vom | Hauptfenster aus: Anzeige der Befeuchtungswerte, siehe nächsten Absatz |
| Von der Parameterliste aus: Kreisnavigation durch die Parameter und Änderung der Parameterwerte | ||
| ↓ | DOWN | Vom Hauptfenster aus: Anzeige der Befeuchtungswerte |
| Von der Parameterliste aus: Kreisnavigation durch die Parameter und Änderung der Parameterwerte | ||
| ← | ENTER (PRG) | Für 2 Sekunden: Zugriff auf die Parameterliste |
| In der Parameterliste: Wahl und Bestätigung (wie mit einer Computer-Enter-Taste) | ||
| drain | Zwangsabschlämmung: gleichzeitig UP und DOWN drücken | |
7.4 Hauptanzeige
Das Display des Befeuchters zeigt den Zustand des Steuerungssignals an. Bei EIN/AUS- oder proportionalem Eingangssignal (A0=0, A0=1, A0=3 und abgetrenntem TH-Fühler):
• Anzeige des Eingangssignals;
• Tank-Stundenzähler (h);
- Regelung der max. Befeuchtungsleistung (Parameter P0) (*);
- Regelungshysterese (Parameter P1), nur bei Proportionalregelung A0=1) (*);
- Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS.
Bei Feuchtefühler-Eingangssignal (A0=2, A0=3 und TH-Fühler angeschlossen) oder Taupunkttemperaturregelung (A0=4):
- Anzeige des Feuchtefühlermesswertes oder der Taupunkttemperatur;
- Tank-Stundenzähler (h);
- Regelung der max. Befeuchtungsleistung (Parameter P0) (*);
• Proportionalband (Parameter bP)(*); - Feuchtesollwert / Taupunkttemperatursollwert (Parameter SP)(*);
- Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS.
Die eventuelle Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler (bH=1) oder als Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler (bH=2) in den Regelalgorithmen A0=0, A0=1, A0=2 führt zum Hinzufügen folgender Parameter im Hauptfenster:
- Feuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert (Param. SL) (*);
- Begrenzungsproportionalband (Parameter bL) (*)
ESC drücken, um zum Hauptfenster zurückzukehren. Über den Parameter C0 (siehe Kap. „Konfigurationsparameter“) kann die Hauptanzeige geändert werden (Default: Anzeige des Eingangssignals).
Deaktivierungsoptionen:
- im Remotebetrieb (EIN/AUS-Kontakt offen) visualisiert das Display "C -" abwechselnd zum Hauptfenster;
- im aktivierten Status (Enb) visualisiert das Display beim Druck von ENTER die Meldung dLS (zur erneuten Aktivierung erneut ENTER drücken); im Falle eines Main/Secondary-Netzwerks wirkt die Deaktivierung nur auf den einzelnen Befeuchter;
- am Display (ESC-Taste für 5 s) wird „t --“ abwechselnd zum Hauptfenster visualisiert; im Falle eines Main/Secondary-Netzwerks wirkt diese Deaktivierung auf alle Netzwerkbefeuchter; zur erneuten Aktivierung die ESC-Taste für 5 s drücken, bis t -- ausgeblendet wird;
- über das Überwachungsgerät (RS 485 Carel/Modbus) visualisiert das Display "S --" abwechselnd zum Hauptfenster.
Bestehen mehrere Deaktivierungen gleichzeitig, wechseln sie sich zyklisch mit der Hauptfensteranzeige ab.
Visualisiert das Display "----", besteht ein Kommunikationsfehler zwischen dem Display und dem Kabel des Befeuchters. Besteht das Problem weiterhin, bitte den Kundenservice kontaktieren.
(*) Zur Änderung des Parameters folgende Tasten drücken:
- ENTER (Displayset).
- UP oder DOWN zur Änderung des Wertes.
- ENTER, um den neuen Wert zu bestätigen.
ESC, um zum Hauptfenster zurückzukehren. Auf die Parameter kann auch von der Parameterliste aus zugegriffen werden.
7.5 Anzeige der Software-Release
- Beim Einschalten des Gerätes erscheint auf dem Display "rel. x.y" (bspw. rel. 1.2).
- Während des Betriebs:
a) am Display im Hauptfenster gleichzeitig ESC und UP drücken; es erscheinen in Abfolge: die Größe des Befeuchters und die Software-Version;
b) über das Netzwerk anhand der Integer-Variable 81, bspw. Format "## = #.#" (bspw. 12 = Release 1.2).
7.6 Parameterzugriff und -änderung
Über die Konfigurationsparameter lassen sich alle Funktionen und Zustände des Befeuchters einstellen und regeln. Im Hauptfenster die folgenden Tasten drücken:
- ENTER für 2 Sekunden.
- Das Passwort 77 mit der UP- oder DOWN-Taste eingeben.
- ENTER, um zu bestätigen und auf die Parameterliste zuzugreifen.
- UP oder DOWN, um die Kreisliste abzulaufen.
- ENTER, um einen Parameter zu wählen (Display: 'set').
- UP, um den Parameterwert zu erhöhen. Für ein schnelleres Ablaufen zusätzlich auch DOWN drücken.
- DOWN, um den Parameterwert zu vermindern. Für ein schnelleres Ablaufen zusätzlich auch UP drücken.
- ENTER, um den neuen Wert zu speichern und zur Parameterliste zurückzukehren oder ESC, um zur Liste ohne Speicherung des Wertes zurückzukehren.
ESC drücken, um zum Hauptfenster zurückzukehren.
7.7 Parameter: Wiederherstellung der Werkseinstellungen
Vom Hauptfenster aus können die werkseitigen Parameterwerte jederzeit wieder hergestellt werden. Im Hauptfenster die folgenden Tasten drücken:
- ENTER für 2 Sekunden.
- Das Passwort 50 mit der UP- oder DOWN-Taste eingeben und erneut ENTER drücken.
- dFt erscheint, ENTER drücken und dFt blinkt: Drücken Sie erneut ENTER, um die Werkseinstellungen aufzurufen, oder ESC, um zu beenden.
Werden für 30 Sekunden lang keine Tasten gedrückt, wird automatisch wieder das Hauptfenster eingeblendet.
7.8 Stundenzähler-Reset über Display
Tank-Stundenzähler
- Auf den Parameter 'd3' zugreifen.
- UP und DOWN für 5 Sekunden drücken.
Nach beendetem Reset erscheint auf dem Display 'res'.
Interner Stundenzähler der Piezoelemente:
- Auf den Parameter 'd6' zugreifen (siehe Kapitel "Konfigurationsparameter").
- UP und DOWN für 5 Sekunden drücken.
Nach beendetem Reset erscheint am Display 'res' (d6 wird auf den Defaultwert AF = 9999 zurückgesetzt).
8. FUNKTIONSPRINZIPIEN
8.1 Ultraschallbefeuchtung
Die Ultraschallbefeuchter vernebeln das Wasser mittels Übertragung einer von einem Piezoelement erzeugten Welle an die Wasseroberfläche. Auf der Wasseroberfläche bilden sich Wassertropfen; die kleinsten werden im Luftfluss transportiert. Die Menge des vernebelten Wassers hängt vom Wasserstand, von der Wassertemperatur und der Verteilung in der Luft ab. Der Wasserstand wird mit Zulauf- und Abschlämmventilen und einem Standfühler konstant gehalten. Es empfiehlt sich die Verwendung von demineralisiertem Wasser: Bei normalem Leitungswasser setzen sich Mineralien ab und führen mit der Zeit zur Verkalkung der Piezoelemente, wodurch die Befeuchtungskapazität beeinträchtigt wird. Um übermäßige Kalkablagerungen zu vermeiden, schlämmt der Befeuchter den Tank periodisch ab und füllt ihn automatisch mit Frischwasser auf.
8.2 Regelalgorithmen
Der Befeuchter kann über die folgenden Signale angesteuert werden:
- Fern-EIN/AUS;
- externes Proportionalsignal (nur mit Zusatzplatine);
- Feuchtefühler;
- Integrierter Temperatur- und Feuchtefühler für die Taupunkttemperaturregelung
- seriell.
EIN/AUS-Regelung
Der Aussetzbetrieb wird von einem externen Kontakt angesteuert, der den Sollwert und die Regelungsschaltdifferenz festlegt. Der externe Kontakt kann ein Feuchteregler sein, der den Betriebsmodus des Befeuchters bestimmt:
- Kontakt geschlossen: Der Befeuchter produziert Wassernebel, wenn der EIN/AUS-Fernkontakt geschlossen ist;
- Kontakt offen: Die Befeuchtungsleistung stoppt.
Proportionalregelung (nur mit optionaler Platine)
Die Befeuchtungsleistung ist proportional zum Wert eines Signals Y, das von einem externen Stellantrieb stammt. Der Signaltyp kann gewählt werden unter: 0...10 Vdc, 2...10 Vdc, 0...20 mA, 4...20 mA. Die maximale Befeuchtungsleistung des Befeuchters, die dem Höchstwert des externen Signals entspricht, kann zwischen Pn (Default 10 %) und 100% der Nennbefeuchtungsleistung des Befeuchters eingestellt werden (Parameter P0). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese P1 (Default 2 % des gesamten Proportionalbandes des externen Signals Y).

area
| Point | Value | |---|---| | P0 | 0 | | P1 | 0 | | Pn | 0 | | ONOFF | 0 |Fig. 8.a
Autonome Regelung mit Feuchtefühler
Die Befeuchtungsleistung ist an den Feuchtefühlermesswert gebunden (TH oder Anschluss an optionale Platine). Der Befeuchter produziert mit Vollleistung, wenn der Feuchtemesswert unter dem Sollwert minus Proportionalbereich liegt. Liegt der Feuchtemesswert innerhalb des Proportionalbereichs, wird die Befeuchtungsmenge stetig geregelt (einstellbarer Parameter bP, Default 10 %rH). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese von 10 % des Proportionalbandes bP.

Autonome Taupunkttemperaturregelung
Die Befeuchtungsleistung ist an den Temperatur- und Feuchtefühlermesswert gebunden (TH). Der Befeuchter produziert mit Vollleistung, wenn der Messwert der Taupunkttemperatur unter dem Sollwert minus Proportionalbereich liegt. Liegt der Messwert innerhalb des Proportionalbereichs, wird die Befeuchtungsmenge stetig geregelt (einstellbarer Parameter bP, Default 3°C/5°F). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese von 10 % des Proportionalbereichs bP.

area
| Temperature (°C/°F) | Production (%) | | ------------------- | -------------- | | 0 | PO | | 10 | ON | | 20 | OFF | | 30 | SP |Fig. 8.c
Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler / Taupunkttemperaturbegrenzungsfühlers
Ist der TH-Fühler an den entsprechenden Platineneingang angeschlossen (Produktcodes UU**R*AS*1), kann das Gerät über den EIN/AUS-Kontakt (A0=0), über das externe Proportionalsignal oder die RS485-Schnittstelle (A0=1) oder über den aktiven externen Fühler (A0=2) angesteuert werden. Der TH-Fühler kann als Feuchtebegrenzungsfühler (Parametereinstellung bH=1) oder als Taupunkttemperatur-begrenzungsfühler (Parametereinstellung bH=2) freigegeben werden. Die Annäherung an den Begrenzungssollwert (einstellbarer Parameter SL, Default 70 %rH o 10°C/50°F) innerhalb des Proportionalbandes bL führt zu einer fortlaufenden Teillastregelung der Befeuchtung bis zur Unterbrechung der Befeuchtungsleistung bei Erreichen des Sollwertes. Die Hysterese für die Neuaktivierung der minimale Befeuchtungsleistung ist fix und entspricht 10 % des Proportionalbandes bL.

area
| Temperature Change | Percentage (%) | | :--- | :--- | | P0 | 100 | | Pn | 50 | | ON | 50 | | OFF | 50 | | bL | 0 | | 10% bL | 0 | | SL | 0 |Fig. 8.d
8.3 Regelung der Befeuchtungsleistung (Dip-Schalter 8 auf Aus)
Die Befeuchtungsleistung kann von 5 % auf 100 % (Parameter Pm und P0) des Nennwertes geändert werden; die Aktivierung und Deaktivierung der Piezoelemente erfolgen abwechselnd in einem festgelegten Takt (Parameter b7, Default 1 Sekunde). Der Durchsatz wird auf der Grundlage des Parameters P0 (Default 100%) und der über das externe Signal eingestellten Anforderung (bei optionaler Platine und Proportionalregelung) bestimmt.

Beträgt der Durchsatz 100%, sind die Piezoelemente immer eingeschaltet.
8.4 Leistungsregelung in Serie (Dip-Schalter 8 auf Ein)
Der Wassernebeldurchsatz kann zwischen 10 % und 100 % der Nennleistung geregelt werden. Jedes Piezoelement-Paar ist für 50 % der gesamte Befeuchtungsleistung zuständig. Im Falle einer Anforderung über das externe Signal (mit Zusatzplatine und Proportionalregelung) und Parameter P0 auf 100 % werden alle vier Piezoelemente aktiviert. Unter 100 % wird die Befeuchtungsleistung wie folgt auf die beiden Piezoelementpaare aufgeteilt:
- 51 % - 99 %: Ein Piezoelementpaar ist immer aktiviert, um 50 % der angeforderten Leistung zu produzieren; das andere Paar regelt den Durchsatz (gemäß vorherigem Absatz), um den restlichen Leistungsprozentsatz bereit zu stellen. (Bsp. Anforderung von 75 %: Ein Piezoelementpaar ist immer aktiviert, das andere Paar regelt den Durchsatz auf 50 % gemäß Fig. 8.d)
- 10 % - 50 %: Ein Piezoelementpaar ist immer deaktiviert, das andere regelt den Durchsatz (gemäß vorherigem Absatz), um den geforderten Leistungsprozentsatz bereit zu stellen. (Bsp. Anforderung von 25 %: Ein Piezoelementpaar ist immer deaktiviert, das andere Paar regelt den Durchsatz auf 50 % gemäß Fig. 8.d).
Die Produktionsverteilung auf die beiden Piezoelementpaare wird jede Betriebsstunde rotiert, um eine ungleiche Abnutzung zu vermeiden.
8.5 Automatische Speisewasserkontrolle
Zur Erfassung des eventuellen Speisewassermangels (oder zu niedrigen Wasserstandes) überprüft der Ultraschallbefeuchter nach der Öffnung des Zulaufventils den Zustand des Standfühlers. Bei nicht aktiviertem Standfühler (Abtastzeit eingestellt im Parameter bA, default in Minuten je nach Größe) wird die Befeuchtung unterbrochen, wird die Abschlämmung aktiviert und wird eine bestimmte Zeit abgewartet (Parameter AA, Default 10 Minuten). Am Display erscheint die Meldung "Rty" (Retry). Danach wird versucht, Wasser einzuspeisen. Bei erfolgreichem Ausgang startet die Produktion wieder, ansosten wird abgewartet (Parameter AA) und der Retry Vorgang erneut gestartet. Das Verfahren wird solange wiederholt, bis der Fühler erneut Wasser erfasst. Während der ersten beiden Versuche wird kein Alarm gemeldet. Wird auch beim dritten Versuch kein Wasser erfasst, wird der Alarm EF ausgelöst. Der Alarm wird automatisch rückgesetzt, sobald der Befeuchter erneut Wasser erfasst.
8.6 Automatische Kontrolle der Befeuchtungsleistung
Während der Befeuchtungsleistung kontrolliert der Befeuchter den Wasserstand im Tank. Sinkt der Wasserstand nicht, könnten folgende Fehler vorliegen:
- Funktionsstörung der Piezoelemente
- Undichtes Zulaufventil
- Funktionsstörung des Ventilators
Falls das Wasser nach einer eingestellten Zeit (Variable A8 in Minuten, Default 30 Minuten) nicht unter den Mindeststand gesunken ist, wird die Befeuchtungsleistung gestoppt. Es wird eine vorher definierte Zeit abgewartet (Parameter AA/ Default 10 Minuten); am Display wird dabei die Meldung "Rty" angezeigt. Alsdann wird die Befeuchtung neu aktiviert. Tritt dieselbe Bedingung erneut auf, wird der Sperralarm FP ausgelöst. Steht das Wasser nach einem Prozentsatz der Zeit A8 (Parameter Ab, Default 70 %) über dem Höchststand, wird die Befeuchtungsleistung gestoppt. Es wird eine Warnung EL ausgelöst und eine Zeit von AA Minuten abgewartet (Default 10 Minuten); am Display wird dabei die Meldung "Rty" angezeigt. Alsdann wird die Befeuchtung neu aktiviert. Die Warnung EL wird rückgesetzt, sobald der Befeuchtungsleistungszyklus korrekt beendet wurde.
8.7 Automatische Kontrolle auf undichtes Abschlämmventil und auf Durchsatz des Zulaufventils
Der Parameter A9 gibt eine minimale Befeuchtungsleistungszeit vor (Default 1 Minute). Sollte der Befeuchtungsleistungszyklus kürzer ausfallen, könnte das Abschlämmventil undicht sein oder der Durchsatz des Zulaufventils niedrig sein. Die Kontrolle erfolgt in diesem Fall wie folgt:
- Nach dem ersten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die Wasserauffüllzeit erhöht (+50 % zu Parameter bb).
- Nach dem zweiten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die Wasserauffüllzeit zusätzlich gesteigert (+100 % zu Parameter bb); es wird das Chattering* des Abschlämmventils aktiviert, das mit der ersten automatischen Spülung startet.
- Nach dem dritten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die Wasserauffüllzeit zusätzlich gesteigert (+150% zu Parameter bb); es wird ein Spülzyklus mit Chattering* durchgeführt, das nach dem zweiten Zyklus aktiviert wurde. In dieser Phase wird die Warnung Ed ausgelöst.
- Nach dieser letzten Phase erfolgt ein neuer Befeuchtungsleistungszyklus. Sollte die Fehlerursache weiterhin bestehen, startet die Steuerung wieder mit der ersten Kontrollphase und solange, bis ein Zyklus innerhalb der vorgesehenen Zeiten beendet wird. In diesem Fall wird auch die eventuelle Warnung rückgesetzt.
*Chattering: Serie von Öffnungen/Schließungen des Abschlämmventils, um eventuelle Reststoffe (Kalk, Staub, etc.) zu beseitigen, die ein korrektes Schließen des Ventils verhindern.
8.8 Automatischer Schutz der Piezoelemente
Die Piezoelemente werden bei Betrieb ohne Wasser schnell beschädigt. Um dem vorzubeugen, stellt die Steuerplatine anhand des Standsensors sicher, dass die Piezoelemente auch bei Anomalien nie ohne Wasser aktiviert werden. Beim Start mit leerem Tank werden die Piezoelemente nur dann aktiviert, wenn der Status des niedrigen Wasserstandes erfasst wird. Während der phase der Wasserauffüllung (nach dem Sinken des Wasserstandes aufgrund des Wasserbrauchs durch die Befeuchtung und nach der anschließenden Aktivierung des Zulaufventils) werden die Piezoelemente ausgeschaltet, falls der Wasserstand nicht innerhalb der Mindestzeit AC wiederhergestellt wird. Der Füllvorgang wird dagegen fortgesetzt, bis der vorgesehene Füllstand erreicht ist oder eine vorher definierte Zeit (Parameter bA/Minuten) nach der Aktivierung der Wasserzulauf verstrichen ist. Sofort nach der Wiederherstellung des Wasserstandes werden die Piezoelemente erneut aktiviert.
9. KONFIGURATIONSPARAMETER
Für den Zugriff und die Änderung der folgenden Parameter siehe Kapitel 6 und 12.
9.1 Basisparameter
| Parameter | M.E. | Bereich | Def. | NB | |
| A0 Betriebsmodi | -0..43 | ||||
| 0 = EIN/AUS Regelung über Fühlereingang der Zusatzplatine - 1 = Proportionalregelung über Eingang des Hilfsfühlers - 2 = Feuchtefühler-Regelung über Fühlereingang der Zusatzplatine3 = AUTO-Regelung: Falls vorhanden, wird der Messwert des TH-Feuchtefühlers verwendet, ansonsten EIN/AUS-Regelung über den Kontakt auf der Basisplatine. Der Parameter A2 wird nicht verwendet4 = Taupunkttemperatur-Regelung mit Temperatur-/Feuchtefühlermesswert TH | |||||
| A1 Messeinheit 0 = Internationales System; 1= Angelsächsisches System - 0..10 | |||||
| A2 Externer Fühlertyp (optionale Zusatzplatine) (0 = Ein/Aus; 1 = 0-10V; 2 = 2-10V; 3 = 0-20mA; 4 = 4-20mA) | - | 0..4 | 1 | ||
| P0 Maximale Befeuchtungsleistung % Pn...100 100 | |||||
| P1 Proportionalregelungshysterese im Regelalgorithmus A0=1 | % | 2..20 | 2 | ||
| Pn Minimale Befeuchtungsleistung | % | 5..P0 | 10 | ||
| SP Sollwert (1) / Taupunkttemperatur | %H | 20..80 | 50 | nur bei angeschlossenem Bedienteil, ansonsten Wertecinstellung über Dipschalter | |
| °C(°F) | -16..35(3..95) | 10(50) | editierbar nur über Bedienteil | ||
| SL Feuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert | %H | 0..80 | 70 | ||
| °C(°F) | -16..35(3..95) | 15(59) | |||
| bP Proportionalband für Regelung mit Fühler | %H | 2..20 | 10 | ||
| °C(°F) | 1..10(2..20) | 3(5) | |||
| bL Proportionalband für Feuchtebegrenzung / Taupunkttemperaturbegrenzung | %H | 2..20 | 10 | ||
| °C(°F) | 1..10(2..20) | 3(5) | |||
| C0 Default-Anzeige (Bedienteil): 0 = Lesen des Fühlerwertes/Steuersignals; 1 = Stundenzähler | - | 0..1 | 0 | ||
Tab. 9.a
9.2 Service-Parameter
| Parameter | ME | Bereich | Def | Anmerkungen | |
| A3 | Min. Fühler | %RH | 0...100 | 0 | |
| A4 | Max. Fühler | %RH | 0...100 | 100 | |
| A5 | Fühler-Offset | %RH | -99...100 | 0 | |
| A6 | Ventilatorausschaltverzögerung | min | 0...15 | 5 | |
| A7 | Ventilatorgeschwindigkeit | % | 40...100 | 50 | |
| A8 | Max. Verdunstungszeit bei Alarm für reduzierte Befeuchtungsleistung | min | 0...200 | 30 | |
| A9 | Min. Verdunstungszeit bei Alarm für reduzierte Befeuchtungsleistung | min | 0...A8 | 1 | |
| AA | Wartezeit für Retry | min | 1...60 | 10 | |
| Ab | Prozentsatz von A8 für Ausführung von Standtest | % | 50...90 | 70 | |
| AC | Max. Zeit für Erfassung des Auffüllstandes | s | 1...240 | 40 (UU02) - 60 (UU04) - 80 (UU06) - 100 (UU08) | |
| Ad | Max. Zeit für Erfassung des Höchststandes | s | 1...60 | 10 | |
| AE | Neustartzeit Ventilator in Stand-by durch integrierten Fühlermesswert | min | 0...120 | 10(**) | |
| AF | Lebensdauer der Piezoelemente | h | 0...9999 | 9999 | mit demineralls. Wasser |
| b0 | Betriebsoptionen (siche Parametortabelle b0) | - | 0...255 | 135 | |
| b1 | Zeit zwischen zwei Spülungen | min/h | 0...72 | 12 | |
| b2 | Nutzungspausenzeit für Spülung | h | 1...72 | 24 | |
| b3 | Spülzeit (Einspeisung + Abschlämmung) | min | 0...10 | 1 | |
| b4 | Startverzögerung | s | 0...120 | 10 | |
| b5 | Betriebsstunden für Alarm CL | h | 0...9999(*) | 5000 | |
| b6 | Zeit für Neuanzeige des Alarm CL nach Reset über Tasten (ohne Reset des Stundenzählers) | min | 0...240 | 60 | |
| b7 | Zeit für stufenlose Regelung der Piezoelemente | s | 0...10 | 1 | |
| b8 | Verzögerung bei Fühler abgetrennt | s | 0...200 | 30 | |
| b9 | Ausschaltverzögerung über Stromwandler | s | 0...60 | 2 | |
| bA | Max. Einspeisezeit | min | 0...30 | 6 (UU02) - 9 (UU04) - 12 (UU06) - 15 (UU08) | |
| bb | Zeit für Wasserauffüllung während Befeuchtungsleistung | s | 0...120 | 20 (UU02) - 28 (UU04) - 40 (UU06) - 52 (UU08) | |
| bC | Max. Abschlämmzeit | s | 0...1500 | 75 (UU02) - 100 (UU04) - 150 (UU06) - 200 (UU08) | |
| bd | Öffnungszeit des Abflusses wegen kompletter Entleerung des Tanks | s | 0...1500 | 60 (UU02) - 80 (UU04) - 120 (UU06) - 160 (UU08) | |
| bF | Verzögerungszeit bei niedrigem Stand für Auffüllung | s | 1...20 | 10 | |
| bF | Aktivierungsverzögerung der Abschlämmung während Stand by (bei offenem Abschlämmventil in Stand-by) | h | 0...48 | 1 | |
| bH | Aktivierung des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler (bH=1) oder Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler (bH=2) | - | 0...2 | 0 | Einstellbar auf 1 oder 2 nur bei A0 = 0, 1, 2 |
| bL | Proportionalbereich für Feuchtebegrenzung / Taupunkttemperaturbegrenzung | %RH | 2...20 | 10 | |
| °C | 1...10 | 3 | |||
| (°F) | (2...20) | (5) | |||
| bn | Deaktivierung des Alarmsummers 0 = aktiviert; 1 = deaktiviert | - | 0...1 | 0 | |
| bP | Proportionalband für Regelung mit Fühler | %RH | 2...20 | 10 | |
| °C | 1...10 | 3 | |||
| (°F) | (2...20) | (5) | |||
| bt | Reserviert | h | 0...255 | 0 | |
| L0 | Reserviert | s | 0...255 | 0 | |
| P1 | Proportionalregelungshysterese für Regelalgorithmus A0=1 | % | 2...20 | 2 | |
| P2 | Alarmschwelle für niedrige Feuchte | %RH | 0...100 | 20 | |
| P3 | Alarmschwelle für hohe Feuchte | %RH | 0...100 | 80 | |
Tab. 9.b
^11 Für die Änderung des Wertes über das Bedienteil müssen alle entsprechenden DIP Schalter auf AUS sein. Zur erneuten Verwendung des Wertes der DIP Schalter muss einer der Schalter auf EIN gestellt werden und muss die Spannungsversorgung unterbrochen werden. Nach dem Neustart verwendet das Steuergerät wieder die über die DIP-Schalter eingestellten Werte. ^12 Nach 999 zeigt das Display für 1.000 100 an les werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten Ziffer angezeigt).
Der Defaultwert entspricht 0 (Null) bei Befeuchter ohne Zusatzplatine und ohne Feuchte-/Temperaturfühler.
Durch die Änderung des Wertes des Parameters b0 von 0 bis 255 (Default 7) können die Betriebsoptionen des Ultraschallbefeuchters in folgenden Präferenzen geändert werden:
-
Messeinheit des Parameters b1 (Zeit zwischen zwei periodischen Spülungen): M = Minuten; H = Stunden.
-
Backup: ON = Bei Vorhandensein von zwei humiSonic übernimmt das Secondary-Gerät die Backup-Rolle des Main-Gerätes, das heißt, es übernimmt die Befeuchtungsleistung nur, wenn das Main-Gerät im Alarmzustand gesperrt ist; OFF = Backup-Funktionalität nicht aktiviert.
-
Position des Abschlämmventils während der Standby-Phase: OPEN = Standby leer; das NO-Ventil wird nicht gespeist, und der Tank des Befeuchters wird entleert. CLOSED = Standby voll; das NO-Ventil bleibt versorgt, und der Tank des Befeuchters bleibt während der Standby-Zeit voll.
-
Aktivierung des Alarmrelais: AL = Meldet eventuell vorhandene Alarme. SP = Meldet das Erreichen des Sollwertes.
- Betriebslogik des Alarmrelais: NO = Normalerweise offen. NC = Normalerweise geschlossen.
- Aktivierung der Spülung wegen Nutzungspause: ON/OFF.
- Spülung wegen Nutzungspause: ON = Der Befeuchter führt die Spülung regular beim Verstreichen der Zeit zwischen zwei Spülungen wegen Nutzungspause durch (Parameter b2). OFF = Der Befeuchter führt die Spülung vor dem Beginn eines Befeuchtungsleistungszyklus durch (die Zeit b2 muss bereits verstrichen sein).
- Freigabe des Selbsttests beim Start mit ausgeschaltetem Gerät: ON/OFF.
Tab. 9.c
HINWEIS: Bei Kopplung mit einem Umkehrosmosesystem wird empfohlen, die Präferenzen 6 und 7 auf ON zu halten.
| b0 | 1. Messelnheit Par.b1M = MinutenH = Stunden | 2. Freigabe der Backup-Funktion | 3. Abschlämmventil in Stand-by | 4. Aktivierung Alarmrelals AL= Alarme vorhanden SP= Sollwert erreicht | 5. Alarmrelals-Logik NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen | 6. Aktivierung der Spülung bei Nutzungspause | 7. Off = Spülung bei Nutzungspause erfolgt bei nächstem Start; On= Spülung bei Nutzungspause erfolgt regulär | 8. Selbsttest |
| 0 | M | OFF | Open | AL | NO | Off | Off | Off |
| 1 | M | OFF | Open | AL | NO | Off | Off | On |
| 2 | M | OFF | Open | AL | NO | On | Off | Off |
| 3 | M | OFF | Open | AL | NO | On | Off | On |
| 4 | M | OFF | Open | AL | NO | Off | On | Off |
| 5 | M | OFF | Open | AL | NO | Off | On | On |
| 6 | M | OFF | Open | AL | NO | On | On | Off |
| 7 | M | OFF | Open | AL | NO | On | On | On |
| 8 | M | OFF | Open | AL | NC | Off | Off | Off |
| 9 | M | OFF | Open | AL | NC | Off | Off | On |
| 10 | M | OFF | Open | AL | NC | On | Off | Off |
| 11 | M | OFF | Open | AL | NC | On | Off | On |
| 12 | M | OFF | Open | AL | NC | Off | On | Off |
| 13 | M | OFF | Open | AL | NC | Off | On | On |
| 14 | M | OFF | Open | AL | NC | On | On | Off |
| 15 | M | OFF | Open | AL | NC | On | On | On |
| 16 | M | OFF | Open | SP | NO | Off | Off | Off |
| 17 | M | OFF | Open | SP | NO | Off | Off | On |
| 18 | M | OFF | Open | SP | NO | On | Off | Off |
| 19 | M | OFF | Open | SP | NO | On | Off | On |
| 20 | M | OFF | Open | SP | NO | Off | On | Off |
| 21 | M | OFF | Open | SP | NO | Off | On | On |
| 22 | M | OFF | Open | SP | NO | On | On | Off |
| 23 | M | OFF | Open | SP | NO | On | On | On |
| 24 | M | OFF | Open | SP | NC | Off | Off | Off |
| 25 | M | OFF | Open | SP | NC | Off | Off | On |
| 26 | M | OFF | Open | SP | NC | On | Off | Off |
| 27 | M | OFF | Open | SP | NC | On | Off | On |
| 28 | M | OFF | Open | SP | NC | Off | On | Off |
| 29 | M | OFF | Open | SP | NC | Off | On | On |
| 30 | M | OFF | Open | SP | NC | On | On | Off |
| 31 | M | OFF | Open | SP | NC | On | On | On |
| 32 | M | OFF | Closed | AL | NO | Off | Off | Off |
| 33 | M | OFF | Closed | AL | NO | Off | Off | On |
| 34 | M | OFF | Closed | AL | NO | On | Off | Off |
| 35 | M | OFF | Closed | AL | NO | On | Off | On |
| 36 | M | OFF | Closed | AL | NO | Off | On | Off |
| 37 | M | OFF | Closed | AL | NO | Off | On | On |
| 38 | M | OFF | Closed | AL | NO | On | On | Off |
| 39 | M | OFF | Closed | AL | NO | On | On | On |
| 40 | M | OFF | Closed | AL | NC | Off | Off | Off |
| 41 | M | OFF | Closed | AL | NC | Off | Off | On |
| 42 | M | OFF | Closed | AL | NC | On | Off | Off |
| 43 | M | OFF | Closed | AL | NC | On | Off | On |
| 44 | M | OFF | Closed | AL | NC | Off | On | Off |
| 45 | M | OFF | Closed | AL | NC | Off | On | On |
| 46 | M | OFF | Closed | AL | NC | On | On | Off |
| 47 | M | OFF | Closed | AL | NC | On | On | On |
| 48 | M | OFF | Closed | SP | NO | Off | Off | Off |
| 49 | M | OFF | Closed | SP | NO | Off | Off | On |
| 50 | M | OFF | Closed | SP | NO | On | Off | Off |
| 51 | M | OFF | Closed | SP | NO | On | Off | On |
| 52 | M | OFF | Closed | SP | NO | Off | On | Off |
| 53 | M | OFF | Closed | SP | NO | Off | On | On |
| 54 | M | OFF | Closed | SP | NO | On | On | Off |
| 55 | M | OFF | Closed | SP | NO | On | On | On |
| 56 | M | OFF | Closed | SP | NC | Off | Off | Off |
| 57 | M | OFF | Closed | SP | NC | Off | Off | On |
| 58 | M | OFF | Closed | SP | NC | On | Off | Off |
| 59 | M | OFF | Closed | SP | NC | On | Off | On |
| 60 | M | OFF | Closed | SP | NC | Off | On | Off |
| 61 | M | OFF | Closed | SP | NC | Off | On | On |
| 62 | M | OFF | Closed | SP | NC | On | On | Off |
| 63 | M | OFF | Closed | SP | NC | On | On | On |
| 64 | M | ON | Open | AL | NO | Off | Off | Off |
| 65 | M | ON | Open | AL | NO | Off | Off | On |
| 66 | M | ON | Open | AL | NO | On | Off | Off |
| 67 | M | ON | Open | AL | NO | On | Off | On |
| 68 | M | ON | Open | AL | NO | Off | On | Off |
| 69 | M | ON | Open | AL | NO | Off | On | On |
| 70 | M | ON | Open | AL | NO | On | On | Off |
| 71 | M | ON | Open | AL | NO | On | On | On |
| 72 | M | ON | Open | AL | NC | Off | Off | Off |
| 73 | M | ON | Open | AL | NC | Off | Off | On |
| 74 | M | ON | Open | AL | NC | On | Off | On |
| 75 | M | ON | Open | AL | NC | On | Off | On |
| 76 | M | ON | Open | AL | NC | Off | On | On |
| 77 | M | ON | Open | AL | NC | Off | On | On |
| 78 | M | ON | Open | AL | NC | On | On | Off |
| 79 | M | ON | Open | AL | NC | On | On | On |
| 80 | M | ON | Open | SP | NO | Off | Off | Off |
| 81 | M | ON | Open | SP | NO | Off | Off | On |
| b0 | 1. Messeinheit Par. b1M = MinutenH = Stunden | 2. Freigabe der Backup-Funktion | 3. Abschlämmventil in Stand-by | 4. Aktivierung Alarmrelais AL= Alarme vorhanden SP= Sollwert erreicht | 5. Alarmrelais-Logik NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen | 6. Aktivierung der Spüllung bei Nutzungspause | 7. Off = Spülung bei Nutzungspause erfolgt bei nächstem Start; On= Spülung bei Nutzungspause erfolgt regulär | 8. Selbsttest |
| 82 | ON Open SP NO On Off | |||||||
| 83 | ON Open SP NO On Off | |||||||
| 84 | ON Open SP NO Off On Off | |||||||
| 85 | ON Open SP NO Off On On | |||||||
| 86 | ON Open SP NO On Off | |||||||
| 87 | ON Open SP NO On On On | |||||||
| 88 | ON Open SP NO Off Off | |||||||
| 89 | ON Open SP NO Off Off | |||||||
| 90 | ON Open SP NO Off Off | |||||||
| 91 | ON Open SP NO Off On | |||||||
| 92 | ON Open SP NO Off On Off | |||||||
| 93 | ON Open SP NO Off On | |||||||
| 94 | ON Open SP NO On Off | |||||||
| 95 | ON Open SP NO On On | |||||||
| 96 | ON Closed A, NO Off Off | |||||||
| 97 | ON Closed A, NO Off Off On | |||||||
| 98 | ON Closed A, NO Off Off | |||||||
| 99 | ON Closed A, NO On Off On | |||||||
| 100 | MON Closed AL NO Off On Off | |||||||
| 101 | MON Closed AL NO Off On On | |||||||
| 102 | MON Closed AL NO On On Off | |||||||
| 103 | MON Closed AL NO On On On | |||||||
| 104 | MON Closed AL NO OT OT Off | |||||||
| 105 | MON Closed AL NO OT OT On | |||||||
| 106 | MON Closed AL NO On Off Off | |||||||
| 107 | MON Closed AL NO On Off On | |||||||
| 108 | MON Closed AL NO Off On Off | |||||||
| 109 | MON Closed AL NO Off On On | |||||||
| 110 | MON Closed AL NO On On Off | |||||||
| 111 | MON Closed AL NO On On On | |||||||
| 112 | MON Closed SP NO Off Off OT | |||||||
| 113 | MON Closed SP NO Off Off On | |||||||
| 114 | MON Closed SP NO On Off Off | |||||||
| 115 | MON Closed SP NO On Off On | |||||||
| 116 | MON Closed SP NO Off On OT | |||||||
| 117 | MON Closed SP NO Off On | On | ||||||
| 118 | MON Closed SP NO On | On Off | ||||||
| 119 | MON Closed SP NO On | On On | ||||||
| 120 | MON Closed SP NO Off Off Off | |||||||
| 121 | MON Closed SP NO Off Off On | |||||||
| 122 | MON Closed SP NO On OT OT | |||||||
| 123 | MON Closed SP NO On OT On | |||||||
| 124 | MON Closed SP NO Off On OT | |||||||
| 125 | MON Closed SP NO Off On | On | ||||||
| 126 | MON Closed SP NO On | On Off | ||||||
| 127 | MON Closed SP NO On | On On | ||||||
| 128 | II | OFF | Open | AL | NO | On | Off | Off |
| 129 | H | OFF | Open | AL | NO | On | Off | On |
| 130 | H | OFF | Open | AL | NO | On | Off | Off |
| 131 | H | OFF | Open | AL | NO | On | Off | On |
| 132 | H | OFF | Open | AL | NO | On | On | Off |
| 133 | H | OFF | Open | AL | NO | On | On | On |
| 134 | H | OFF | Open | AL | NO | On | On | On |
| 135 | H | OFF | Open | AL | NO | On | On | On |
| 136 | H | OFF | Open AL NC Off Off Off | |||||
| 137 | H | OFF | Open AL NC Off Off On | |||||
| 138 | H | OFF | Open AL NC On Off Off | |||||
| 139 | H | OFF | Open AL NC On Off On | |||||
| 140 | H | OFF | Open AL NC Off On Off | |||||
| 141 | H | OFF | Open | AL | NC | Off | On | On |
| 142 | H | OFF | Open | AL | NC | On | On | Off |
| 143 | H | OFF | Open | AL | NC | On | On | On |
| 144 | H | OFF | Open SP NO Off Off | |||||
| 145 | H | OFF | Open SP NO Off On | |||||
| 146 | H | OFF | Open SP NO On Off Off | |||||
| 147 | H | OFF | Open SP NO On Off On | |||||
| 148 | H | OFF | Open SP NO On Off Off | |||||
| 149 | H | OFF | Open SP NO On On Off | |||||
| 150 | H | OFF | Open SP NO On On Off | |||||
| 151 | H | OFF | Open SP NO On On On | |||||
| 152 | H | OFF | Open SP NC Off Off Off | |||||
| 153 | H | OFF | Open SP NC Off On Off | |||||
| 154 | H | OFF | Open SP NC On Off Off | |||||
| 155 | H | OFF | Open SP NC On Off On | |||||
| 156 | H | OFF | Open SP NC Off On Off | |||||
| 157 | H | OFF | Open SP NC Off On On | |||||
| 158 | H | OFF | Open SP NC On On Off | |||||
| 159 | H | OFF | Open SP NC On On On | |||||
| 160 | H | OFF | Closed | Al | NO | Off | Off | Off |
| 161 | H | OFF | Closed | Al | NO | Off | Off | On |
| 162 | H | OFF | Closed | Al | NO | On | Off | Off |
| 163 | H | OFF | Closed | Al | NO | On | Off | On |
| 164 | H | OFF | Closed | Al | NO | Off | On | Off |
| 165 | H | OFF | Closed | Al | NO | Off | On | On |
| 166 | H | OFF | Closed | Al | NO | On | On | On |
| 167 | H | OFF | Closed | Al | NO | On | On | On |
| 168 | H | OFF | Closed Al | NC OT Off | Off | |||
| 169 | H | OFF | Closed Al NC Off Off On | |||||
| 170 | H | OFF | Closed Al NC On Off Off | |||||
| 171 | H | OFF | Closed Al NC On Off On | |||||
| 172 | H | OFF | Closed Al NC Off On On | NO/NC | Off | On | Off | |
| 173 | H | OFF | Closed Al NC On On Off | |||||
| 174 | H | OFF | Closed Al NC On On Off | |||||
| 175 | H | OFF | Closed Al NC On Off Off | |||||
| 176 | H | OFF | Closed SP NO Off Off On | |||||
| 177 | H | OFF | Closed SP NO Off Off On | |||||
| 178 | H | OFF | Closed SP NO On Off Off | |||||
| 179 | H | OFF | Closed SP NO On Off On | |||||
| 180 | H | OFF | Closed SP NO Off On Off | |||||
| 181 | H | OFF | Closed | SP | NO | Off | On | On |
| 182 | H | OFF | Closed | SP | NO | On | On | Off |
| 183 | H | OFF | Closed | SP | NO | On | On | On |
| 184 | H | OFF | Closed SP NC Off Off Off | |||||
| 185 | H | OFF | Closed SP NC Off Off On | |||||
| 186 | H | OFF | Closed SP NC On Off Off | |||||
| 187 | H | OFF | Closed SP NC On Off On | |||||
| 188 | H | OFF | Closed SP NC Off On Off | |||||
| 189 | H | OFF | Closed | SP | NC | Off | On | On |
| 190 | H | OFF | Closed | SP | NC | On | On | Off |
| 191 | H | OFF | Closed | SP | NC | On | On | On |
| 192 | H | ON Open AI | NO Off Off Off | |||||
| 193 | H | ON Open AI | NO Off Off On | |||||
| 194 | H | ON Open AI | NO On Off Off | |||||
| b0 | 1. Messeinheit Par.b1M = MinutenH = Stunden | 2. Freigabe der Backup-Funktion | 3. Abschlämmventil in Stand-by | 4. Aktivierung Alarmrelais AL= Alarme vorhanden SP=Sollwert erreicht | 5. Alarmrelais-Logik NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen | 6. Aktivierung der Spülung bei Nutzungspause | 7. Off = Spülung bei Nutzungspause erfolgt bei nächstem Start; On= Spülung bei Nutzungspause erfolgt regulär | 8. Selbsttest |
| 195 | H ON Open AL NO On | Off On | ||||||
| 196 | H ON Open AL NO Off | On Off | ||||||
| 197 | H ON Open AL NO Off | On On | ||||||
| 198 | H ON Open AL NO On | On Off | ||||||
| 199 | H ON Open AL NO On | On On | ||||||
| 200 | H ON Open AL NC Off | Off Off | ||||||
| 201 | H ON Open AL NC Off | Off On | ||||||
| 202 | H ON Open AL NC On | Off Off | ||||||
| 203 | H ON Open AL NC On | Off On | ||||||
| 204 | H ON Open AL NC Off | On Off | ||||||
| 205 | H ON Open AL NC Off | On On | ||||||
| 206 | H ON Open AL NC On | On Off | ||||||
| 207 | H ON Open AL NC On | On On | ||||||
| 208 | H ON Open SP NO Off | Off Off | ||||||
| 209 | H ON Open SP NO Off | Off On | ||||||
| 210 | H ON Open SP NO On | Off Off | ||||||
| 211 | H ON Open SP NO On | Off On | ||||||
| 212 | H ON Open SP NO Off | On Off | ||||||
| 213 | H ON Open SP NO Off | On On | ||||||
| 214 | H ON Open SP NO On | On Off | ||||||
| 215 | H ON Open SP NO On | On On | ||||||
| 216 | H ON Open SP NC Off | Off Off | ||||||
| 217 | H ON Open SP NC Off | Off On | ||||||
| 218 | H ON Open SP NC On | Off Off | ||||||
| 219 | H ON Open SP NC On | Off On | ||||||
| 220 | H ON Open SP NC Off | On Off | ||||||
| 221 | H ON Open SP NC Off | On On | ||||||
| 222 | H ON Open SP NC On | On Off | ||||||
| 223 | H ON Open SP NC On | On On | ||||||
| 224 | H ON Closed AL NO Off | Off Off | ||||||
| 225 | H ON Closed AL NO Off | Off On | ||||||
| 226 | H ON Closed AL NO On | Off Off | ||||||
| 227 | H ON Closed AL NO On | Off On | ||||||
| 228 | H ON Closed AL NO Off | On Off | ||||||
| 229 | H ON Closed AL NO Off | On On | ||||||
| 230 | H ON Closed AL NO On | On Off | ||||||
| 231 | H ON Closed AL NO On | On On | ||||||
| 232 | H ON Closed AL NC Off | Off Off | ||||||
| 233 | H ON Closed AL NC Off | Off On | ||||||
| 234 | H ON Closed AL NC On | Off Off | ||||||
| 235 | H ON Closed AL NC On | Off On | ||||||
| 236 | H ON Closed AL NC Off | On Off | ||||||
| 237 | H ON Closed AL NC Off On On | |||||||
| 238 | H ON Closed AL NC On | On Off | ||||||
| 239 | H ON Closed AL NC On | On On | ||||||
| 240 | H ON Closed SP NO Off | Off Off | ||||||
| 241 | H ON Closed SP NO Off | Off On | ||||||
| 242 | H ON Closed SP NO On | Off Off | ||||||
| 243 | H ON Closed SP NO On | Off On | ||||||
| 244 | H ON Closed SP NO Off | On Off | ||||||
| 245 | H ON Closed SP NO Off | On On | ||||||
| 246 | H ON Closed SP NO On | On Off | ||||||
| 247 | H ON Closed SP NO On | On On | ||||||
| 248 | H ON Closed SP NC Off | Off Off | ||||||
| 249 | H ON Closed SP NC Off | Off On | ||||||
| 250 | H ON Closed SP NC On | Off Off | ||||||
| 251 | H ON Closed SP NC On | Off On | ||||||
| 252 | H ON Closed SP NC Off | On Off | ||||||
| 253 | H ON Closed SP NC Off | On On | ||||||
| 254 | H ON Closed SP NC On | On Off | ||||||
| 255 | H ON Closed SP NC On | On On | ||||||
9.3 Serielle Parameter
| Parameter | ME | Bereich | Def. | Anmerkungen | |
| C1 | Baudrale: 0 = 4800 bps; 1 = 9600 bps; 2 = 19200 bps; 3 = 38400 bps | - | 0...3 | 2 | |
| C2 | LLAN-Adresse (bei 0 = Main) | ||||
| C3 | Serielle Adresse | - | 1...207 | 1 | |
| C4 | Timeout wegen Alarm für serieller Main offline | 5 | 0...240 | 30 | Der Alarm wird nur ausgelöst, wenn die Befechtungsleistung über das Netzwerk geregelt wird (siehe Kap. 12.2) |
Tab. 9.d
9.4 Leseparameter
| Parameter | ME | Bereich | Def. | Anmerkungen | |
| d0 | Temperaturmesswert des TII-Fühlers | °C/°F | 0-1000 | 0 | |
| d1 | Feuchtemesswert des TII-Fühlers | %RH | 0-1000 | 0 | |
| d2 | Messwert des konfigurierbaren Einganges (optionale Platine) | % / %RH | 0-100 | 0 | |
| d3 | Tank-Betriebsstundenzähler (resettierbar, siehe 7.8) | h | 0-9999(*) | 0 | |
| d4 | Geräte-Stundenzähler (Leseparameter) | h | 0-9999(*) | 0 | |
| d5 | Ist-Befeuchtungsleistung | kg/h | 0..8 | 0 | |
| (lb/h) | 0..17.6 | ||||
| d6 | Verbleibende Lebenszeit der Piezoelemente | h | 0..9999(*) | 9999 | gleich AF - Stundenzähler für Piezoelemente |
| d7 | Befeuchtungsleistung Secondary-Gerät | - | 0..1 | 0 | R/W-Parameter: 0 = Das Secondary-Gerät repliziert exakt die Befeuchtungsleistung des Main-Gerätes, weil es von der Parametereinstellung P0 des Masters abhängt.1 = Das Secondary-Geräte produziert gemäß dem vom Main übertragenen Bedarf und gemäß der eigenen Parametereinstellung P0; es wird nicht vom Parameter P0 des Masters beeinflusst. |
| d8 | Taupunkttemperatur | °C/°F | 0..1000 | 0 | berechnet annand d0 und d1Tab. 9.e |
(*) Nach 999 zeigt das Display 100 für 1.000 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten Ziffer visualisiert).
10. NETZWERKVERBINDUNG
Die in der Liste enthaltenen Variablen sind nur ein Teil aller internen Variablen. ES DÜRFEN KEINE VARIABLEN KONFIGURIERT WERDEN, DIE NICHT IN DER LISTE ENTHALTEN SIND, DA DIES DEN BETRIEB DES BEFEUCHTERS BEEINTRÄCHTIGEN WÜRDE.
Die serielle Schnittstelle (Stecker M11) ist werkseitig mit den folgenden Parametern konfiguriert:
Adresse 1
- Baudrate 19200 bps
- Frame 8,N,2 (nicht änderbar)
HINWEIS: Es empfiehlt sich, im Überwachungsgerät (Main) die Wartezeit für die Antwort von humiSonic - nach erfolgter Abfrage - auf mindestens 500 ms einzustellen.
10.1 Liste der Überwachungsvariablen
| "A" | Analogvariablen* (Modbus*: REGISTERS)R/W | ||
| CAREL Modbus* | |||
| 1 | 0 | Param. d0: Temperaturmesswert des TH-Fühlers R | |
| 21 | Param. d1: Feuchtemesswert des TH-Fühlers R | ||
| 3 2 | Param. d2: Fühlermesswert R | ||
| 4 | 3 | Param. d5: Ist-Befeuchtungsleistung R | |
| 9 | 8 | Param. d8: Taupunkttemperatur R | |
| "I" | Integer-Variableen (Modbus*: REGISTERS) | R/W | |||||||
| CAREL Modbus* | |||||||||
| 1 128 | Passwort für Zugriff auf Ebenen R/W | R | |||||||
| 7 | 134 | Befeuchterstatus | |||||||
| 0: | deaktiviert/Standby | 3: | Einspeisung | 6: | Reset | ||||
| 1: | Autotest | 4: | Befeuchtungsleistung | 7: | Spülung | ||||
| 2: | Initialisierung | 5: | Abschlämmung | 8: | Reinigungsverfahren | ||||
| 2 129 | Software-Release | R | |||||||
| 15 | 142 | Alarme, siehe Kap. ALARME: | R/W | ||||||
| bit0: | Alarm E0 | bit4: | Alarm EP | bit8: | Alarm EF | bit12: | Alarm ES3 | ||
| bit1: | Alarm Et | bit5: | Alarm PU | bit9: | Alarm CL | bit13: | Alarm OFL | ||
| bit2: | Alarm EF | bit6: | Alarm H* | bit10: | Alarm ES1 | bit14: | Alarm EL | ||
| bit3: | Alarm Ed | bit7: | Alarm H_ | bit11: | Alarm ES2 | bit15: | Alarm EtL | ||
| 20 | 147 | Parameter A0: Betriebsmodus | R/W | ||||||
| 21 | 148 | Parameter A2: Externer Fühlertyp | R/W | ||||||
| 22 | 149 | Parameter A3: Min. Fühler R/W | |||||||
| 23 | 150 | Parameter A4: Max. Fühler | R/W | ||||||
| 24 | 151 | Parameter A5: Fühler-Offset | R/W | ||||||
| 25 | 152 | Parameter A6: Ventilatorausschaltverzögerung R/W | |||||||
| 26 | 153 | Parameter A7: Ventilatorgeschwindigkeit | R/W | ||||||
| 27 | 154 | Parameter A8: Max. Verdunstungszeit bei Alarm für Ausfall der Befeuchtungsleistung | R/W | ||||||
| 28 | 155 | Parameter A9: Min. Verdunstungszeit bei Alarm für Ausfall der Befeuchtungsleistung | R/W | ||||||
| 29 | 156 | Parameter b0: Betriebsoptionen | R/W | ||||||
| 30 | 157 | Parameter b1: Zeit zwischen zwei Spülungen | R/W | ||||||
| 31 | 158 | Parameter b2: Nutzungspausenzeit für Spülung bei nächstem Neustart | R/W | ||||||
| 32 | 159 | Parameter b3: Spülzeit (Einspeisung+Abschlämmung) | R/W | ||||||
| 33 | 160 | Parameter b4: Startverzögerung | R/W | ||||||
| 34 | 161 | Parameter b5: Betriebsstunden für Alarm CL | R/W | ||||||
| 35 | 162 | Parameter b6: Zeit für Neuanzeige des Alarms CL in Minuten | R/W | ||||||
| 36 | 163 | Parameter b7: Intervall für FIN/AUS-Regelung der Piezoelemente | R/W | ||||||
| 37 | 164 | Parameter b8: Verzögerung bei Fühler abgetrennt | R/W | ||||||
| 38 | 165 | Parameter b9: Ausschaltverzögerung Stromwandler | R/W | ||||||
| 39 | 166 | Parameter bA: Max. Einspeisezeit | R/W | ||||||
| 40 | 167 | Parameter bb: Zeit für Auffüllung bei Verdunstung | R/W | ||||||
| 41 | 168 | Parameter bC: Max. Abschlämmzeit | R/W | ||||||
| 42 | 169 | Parameter bd: Öffnungszeit des Abflusses für komplette Entleerung des Tanks | R/W | ||||||
| 43 | 170 | Parameter bE: Verzögerungszeit bei niedrigem Stand für Auffüllung | R/W | ||||||
| 44 | 171 | Parameter C0: Default-Anzeige (Bedienteil) | R/W | ||||||
| 45 | 172 | Parameter C1: Parameter A0: Baudrate | R/W | ||||||
| 46 | 173 | Parameter C2: tLAN-Adresse (bei 0 = Main-Steuergerät) | R/W | ||||||
| 47 | 174 | Parameter C3: Sericelle Adresse | R/W | ||||||
| 48 | 175 | Parameter P0: Max. Durchsatz | R/W | ||||||
| 49 | 176 | Parameter P1: l'lysterese für Proportionalregelung | R/W | ||||||
| 50 | 177 | Parameter P2: Alarmschwelle für niedrige Feuchte | R/W | ||||||
| 51 | 178 | Parameter P3: Alarmschwelle für hohe Feuchte | R/W | ||||||
| 52 | 179 | Parameter SP: Feuchtesollwert / Taupunkttemperatursollwert | R/W | ||||||
| 53 | 180 | Parameter d3: Betriebsstundenzähler | R | ||||||
| 54 | 181 | Parameter d4: Gerätestundenzähler (nicht resettierbar) | R/W | ||||||
| 60 | 187 | Anforderung über serielle Schnittstelle (falls Digitalvariable 37 eingestellt) | R/W | ||||||
| 62 | 189 | Identifizierung der Variable des Secondary-Gerätes, die über das Überwachungsgerät geschrieben/gelesen werden soll (siehe Absatz „Ansteuerung über das Überwachungsgerät“) | R/W | ||||||
| 63 | 190 | Wert der Variable des Secondary-Gerätes, die über die Integervariable 62 identifiziert wurde (siehe Absatz „Ansteuerung über das Überwachungsgerät“) | R/W | ||||||
| 65 | 192 | Parameter C4: Time-out ser. Main offline | R/W | ||||||
| 69 | 196 AA: Wartezeit für Retry | R/W | |||||||
| 70 | 197 Ab: Prozentsatz von A8 für den Standtest | R/W | |||||||
| 71 | 198 | Pn: Minimale Befeuchtungsleistung | R/W | ||||||
| 72 | 199 | bF: Aktivierungsverzögerung des Abschlämmventils in Stand-by | R/W | ||||||
| 73 | 200 AC: Max. Zeit für Erfassung des Auffüllstands | R/W | |||||||
| 74 | 201 Ad: Max. Zeit für die Erfassung des Füllstands | R/W | |||||||
| 82 | 209 | AF: Neustartzeit Ventilator in Stand-by durch integrierten Fühlermesswert | R | ||||||
| 87 | 214 | Firmware-Release Secondary 1 | R | ||||||
| "I" | Integer-Variablen (Modbus®: REGISTERS) | R/W | |
| CAREL Modbus° | |||
| 89 | 216 | Befeuchterstatus Secondary 1 | R |
| 92 | 219 | Parameter d3 Secondary 1: Betriebsstundenzähler | R/W |
| 93 | 220 | Firmware-Release Secondary 2 | R |
| 95 | 222 | Befeuchterstatus Secondary 2 | R |
| 98 | 225 | Parameter d3 Secondary 2: Betriebsstundenzähler | R/W |
| 99 | 226 | Firmware-Release Secondary 3 | R |
| 101 | 228 | Befeuchterstatus Secondary 3 | R |
| 104 231 | Parameter d3 Secondary 3: Betriebsstundenzähler R/W | ||
| 105 232 | Betriebsstundenzähler Piezoelemente R | ||
| 106 | 233 | Parameter d6: Restzeit bis Lebensende der Piezoelemente | R/W |
| 107 234 | Parameter AF: Lebensdauer der Piezoelemente R/W | ||
| 112 | 239 | Parameter bl I: Freigabe des TII-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler / Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler | R/W |
| 113 | 240 | Parameter SL: Feuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert | R/W |
| 114 | 241 | Parameter bP: Proportionalband für Regelung mit TII-Fühler oder externem Fühler | R/W |
| 115 | 242 | Parameter bl L: Proportionalband für Regelung mit Begrenzungsfühler | R/W |
| 117 | 244 | Parameter d7: Befeuchtungsleistung Secondary-Gerät | R/W |
Tab. 10.a
| “D” | Digitalvariablen (Modbus*: COILS) | R/W | |
| CAREL | Modbus* | ||
| 2 | 1 | Kontrollflag für soeben gestartet | R |
| 3 | 2 | Befeuchter produktionsbereit | R |
| 4 | 3 | Sollwert erreicht | R |
| 5 | 4 | Grüne LED | R |
| 6 | 5 | Rote LED | R |
| 7 | 6 | Gelbe LED | R |
| 8 | 7 | Remote-EIN/AUS | R |
| 9 | 8 | Niedriger Stand | R |
| 10 | 9 | Hoher Stand | R |
| 11 | 10 | Aux-Stand | R |
| 12 | 11 | Autotest abgeschlossen | R |
| 14 | 12 | Serielle BMS-Schnittstelle in tLAN-Modus | R |
| 15 | 14 | Stromwandler aktiviert | R |
| 16 | 15 | Stromwandlermesswert | R |
| 17 | 16 | Bedienteil angeschlossen | R |
| 18 | 17 | Befeuchtungsleistung wird erbracht | R |
| 19 | 18 | Einspeisung | R |
| 20 | 19 | Abschlämmung | R |
| 21 | 20 | Piezoelement1 | R |
| 22 | 21 | Piezoelement2 | R |
| 23 | 22 | Ventilator | R |
| 24 | 23 | Alarmrelais | R |
| 25 | 24 | Hilfsrelais | R |
| “D” | Digitalvariablen (Modbus°: COILS) | R/W | |
| CAREL | Modbus® | ||
| 26 | 25 | Manuelle Abschlämmung | R/W |
| 27 | 26 | Serielle Deaktivierung | R/W |
| 28 | 27 | Reset Stundenzähler | R/W |
| 29 | 28 | Alarmreset | R/W |
| 30 | 29 | Spülung bei Nutzungspause aktiviert | R |
| 30 31 | Status DIP-Schalter 8: Leistungsregelung in Parallel-/Reihenschaltung | R | |
| 31 | 30 | Funktionstest durchgeführt | R |
| 33 | 31 | Maßeinheit | R/W |
| 34 | 33 | Secondary 1 online | R |
| 35 | 34 | Secondary 2 online | R |
| 36 | 35 | Secondary 3 online | R |
| 37 36 | Aktivierung über serielle Schnittstelle (Schreiben des Fühlerwertes) | R/W | |
| 38 | 37 | Aktivierung der Spülung über serielle Schnittstelle | R/W |
| 3938 | Autotest oder Spülung während Ausführung überspringen | ||
| 43 | 42 | Reset der Stundenzähler der Piezoelemente | R/W |
| 44 | 43 | Backup-Gerät produktionsbereit | R |
| 46 45 | Begrenzung der laufenden Befeuchtungsleistung (Betrieb mit Begrenzungsfühler) | R | |
| 47 46 | EIN/AUS-Befehl über Tasten für Main/Secondary-Netzwerk | R/W | |
| 49 | 48 | EIN/AUS-Befehl über Tasten für Main-Gerät | R/W |
| 50 | 49 | EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 1 | R/W |
| 51 | 50 | EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 2 | R/W |
| 52 | 51 | EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 3 | R/W |
| 54 | 53 | Parameter bn: Deaktivierung des Alarmsummers | R/W |
Tab. 10.b
10.2 Feuchteregelung über Modbus
Zur Feuchteregelung über das Netzwerk muss der Befeuchter mit den folgenden Variablen konfiguriert werden:
Digitalvariable 27, Digitalvariable 37 und Integervariable 60 (Modbus 188)
Bei D37 = 1 überspringt der Befeuchter die externen Steuersignale (externe Regler oder Fühler); er verwendet als Steuersignal den Wert der Integervariable 60. Die Befeuchtungsleistung kann auf zwei Weisen geregelt werden.
Für eine prozentuelle Feuchteregelung sind die folgenden Variablen einzustellen:
D37=1;
• Parameter A0 = 1 (Carel 20, Modbus 148, Proportionalregelung);
- Carel-Integervariable 60 (188 Modbus) auf den gewünschten Prozentsatz (0-1000 = 0-100.0%).
Für die Feuchteregelung mit einem Feuchtefühler (Main-Messwert) sind die folgenden Variablen einzustellen:
• D37 = 1;
- Parameter A0 = 2 (Carel 20, Modbus 148, Regelung mit Feuchtefühler);
- Carel-Integervariable 60 (188 Modbus) auf den Feuchtefühlermesswert (0-1000 = 0-100.0 rH%);
- Carel-Integervariable 52 (180 Modbus) auf den gewünschten Feuchtesollwert.
Bei D37 = 1 wird im Falle einer Kommunikationsunterbrechung für die Zeit des Parameters b8 (in Sekunden) der Alarm "Main Offline" ausgelöst (siehe Alarmtabelle); die Erbringung der Befeuchtungsleistung stoppt.
Die Produktion kann über den Digitalparameter D27 aktiviert/deaktiviert werden (siehe Parametertabelle).
Bei D27 = 1 ist der Befeuchter deaktiviert und die Erbringung der Befeuchtungsleistung stoppt;
bei D27 = 0 ist der Befeuchter aktiviert und die Erbringung der Befeuchtungsleistung startet.
D27 ist unabhängig vom Zustand der Variable D37.
10.3 Aktivierung der Spülung über Netzwerk
Ein Spülzyklus kann jederzeit über die Digitalvariable 38 aktiviert werden. Wird diese Variable auf 1 eingestellt, wird unmittelbar ein Spülzyklus ausgeführt, auch bei Gerät in Stand-by und auch wenn die Spülungen (automatisch oder wegen Nutzungspause) über die entsprechenden Parameter deaktiviert wurden.
Die Variable bleibt für die gesamte Spüldauer auf 1 und wird am Ende des Spülzyklus automatisch auf 0 rückgesetzt.
11. ALARME
| Meldung Rote LED (*) | Code und Displaysym. (blinkend) | Bedeutung Ursache Lösung Aktivierung des | Alarmrelais | Aktion Reset | |||
| 2 schnelle Blinkzeichen | Et - Selbsttest | fehlgeschlagen - Zulauf nicht angeschlossen oder Einspeisung unzureichend- Abfluss offen- Schwimmer defekt | Kontrollen:Die Wassereinspeisung und das Zulaufventil überprüfen.Den Filter des Zulaufventils auf Verstopfung überprüfen.Das Abschlammventil und den Abschlämmanschluss überprüfen. | Ja Befeuchtung | unterbrochen | ESC / Digital 29 | |
| 5 schnelle Blinkzeichen | EP | Ausfall der Befeuchtungsleistung | Technisches Prinzip Funktionsstörung der Piezlemente | Den Tankwarten Ja Befeuchtung | FISC / Digital 29 | ||
| 3 schnelle Blinkzeichen | LF | Wassermangel Unterbrechtung der Wasserzufuhr oder Funktionsstörung des Zulaufventils | Kontrollen:Die Wassereinspeisung und das Zulaufventil überprüfen.Den Filter des Zulaufventils auf Verstopfung überprüfen. | Ja(in den 10 Warteminuten) | Befeuchtung nur für 10 Minuten unterbrochen | Automatisch (nach 10 Warteminuten, siehe Kap. 8.5) | |
| 4 schnelle Blinkzeichen | Ed | Abfluss defekt Funktionsstörung des Abschlämmventils/Abschlämmkreislaufs | Das Abschlämmventil und den Abschlämmanschluss überprüfen. | Ja Befeuchtung | unterbrochen | ESC / Digital 29 | |
| 5 langsame Blinkzeichen | CL | Signal für Tankwartungsanforderung | Überschreitung der bs Betriobsstunden für empfohlene Wartung | Wartung des Tanks und der Piezoelemente (Kap. 9). | Nein Nur Meldung | Stundenzähler-Reset(siche 6.5 oder 7.8) | |
| 6 schnelle Blinkzeichen | PU - Externes Steuersignal nicht korrekt angeschlossen | Kabel unterbrochen/ abgetrennt/nicht korrekt angeschlossen | Das Bezugssignal überprüfen (4...20 mA oder 2...10V). | Ja Befeuchtung | AUTO | ||
| 2 langsame Blinkzeichen | H - Höhe Feuchte | Das Signal des Fühlers zeigt einen Feuchtwert über 80 %rl I an | Das Signal/Kabel des Feuchtefühlers überprüfen. | Ja Befeuchtung | unterbrochen | AUTO | |
| 3 langsame Blinkzeichen | I L | Niedrige Feuchte | Das Signal des Fühlers zeigt einen Feuchtwert unter 20 %rl I an | Das Signal/Kabel des Feuchtefühlers überprüfen. | Ja Befeuchtung | AUTO | |
| 4 langsame Blinkzeichen | EE | EEPROM- Alarm | Parameterspeicher beschädigt | Besticht das Problem auch weiterhin, den technischen Service von CAREL kontaktieren. | Ja Befeuchtung | Besteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service kontaktieren. | |
| 1 schnelles Blinkzeichen | EO | Funktionstest nicht durchgeführt | Funktionstest nicht werkseitig durchgeführt / EEPROM-Fehler | Besteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service von CAREL kontaktieren. | Ja Befeuchtung | Besteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service kontaktieren. | |
| 7 langsame Blinkzeichen | OFL | Main offline Unterbrechtung der Kommunikation mit sriellem Main (bei D37 = 1) | Statuskontrolle Main / Verbindungskabel | Ja Befeuchtung | unterbrochen | AUTO | |
| 8 schnelle Blinkzeichen | EL | Wasserstand Alarm | Zu hoher Wasserstand während der Befeuchtungsleistung wegen: Undichtigkeit des Zulaufventils Piezoelemente funktionsgestört Ventilatoren funktionsgestört | Kontrollen:Zulaufventil Piezoelemente Ventilatoren | Ja Befeuchtung | AUTO | |
| 6 langsame Blinkzeichen | LS1ES2ES3 | Secondary-Gerät 1/2/3 in Alarm | Secondary-Gerät am Bedienteil anzeigen, um die Alarmdetails zu visualisieren | Siehe Alarmcode in Kap."Netzwerkverbindung". | Ja Nur Meldung AUTO | ||
| 1 langsame Blinken | bu Backup Gerät nicht verfügbar | Backup-Gerät ist nicht versorgt oder in Alarm: Kontakt J17 des Hauptgerätes ist offen | Die Verbindung zwischen Alarmrelais des Backup-Gerätes und Eingang J17 des Hauptgerätes überprüfen. | Nein Nur Meldung AUTO | |||
| 9 schnelle Blinkzeichen | EtL | Lebensende der Piezoelemente | Das Gerät hat AF Arbeitsstunden erreicht (Default: 9999 h) | Die Piezoelemente auswechseln, um die Nennbefeuchtungsleistung des Gerätes zu gewährleisten | Ja | Nur Meldung Reset des internen Stundenzählers der Piezoelemente durch Reset des Parameters d6 (siehe Kap. 7.8) | |
Tab. 11.a
Für das Alarm-Reset einmal die ESC-Taste drücken, um den Summer abzustellen und ein zweites Mal ESC drücken, um den Alarm rückzusetzen.
(*) Schnelles Blinken: 0,2 s EIN und 0,2 s AUS. Langsames Blinken: 1 s EIN und 1 s AUS
11.1 Problemlösung

HINWEIS: Wird das Problem nicht mit den nachstehenden
Lösungsvorschlägen gelöst, muss der technische CAREL-Service kontaktiert werden.
- Als Erstes den Befeuchter und die Umgebung überprüfen.
Problem Ursache Überprüfung Behebung
| Keine Befeuchtungsleistung Stromversorgungssystem Schalter des Befeuchters auf OFF-Position | Sichtkontrolle des Befeuchters Den Befeuchter auf ON-Position stellen. | ||
| Keine Stromversorgung Die Spannung an den Eingangsklemmen des Befeuchters messen | Spannungsversorgung anlegen | ||
| Spannungsversorgung fehlerhaft Die Spannung an den Ausgangsklemmen des Netzteils überprüfen | Das Netzteil auswechseln | ||
| Wasserversorgungssystem Vorgeschaltetes Ventil geschlossen | Überprüfen Ventil öffnen | ||
| Befeuchtungsleistung zu gering | Stromversorgungssystem Versorgungsspannung zu niedrig Die Spannung an den Ausgangsklemmen des Netzteils überprüfen | Das Netzteil austauschen, falls beschädigt | |
| Wasserversorgungssystem Der Wasserstand während der Befeuchtungsleistung ist hoch und läuft über | Sichtkontrolle Siehe folgende Tabelle | ||
| Sonstiges | Der Befeuchter ist nicht horizontal montiert | Sichtkontrolle Horizontal montieren | |
| Keine Befeuchtungsleistung Staub und Fremdkörper im Tank (*) | Das Tankinnere reinigen | ||
| Zustandsverschlechterung des Piezoelements | Die durchschnittliche Lebensdauer des Piezoelements beträgt zwischen 10.000...15.000 Betriebsstunden | Auswechseln | |
| Befeuchtungsleistung zu gering | Staub und Fremdkörper im Tank (*) | Tankinneres einer Sichtkontrolle unterziehen | Das Tankinnere reinigen und die Piezoelemente austauschen |
| Kalkablagerungen auf der Oberfläche der Piezoelemente (*) | |||
Tab. 11.b
(*) Die Ursachen dieser Funktionsstörungen können durch eine präventive Wartung vermieden werden.
- Wurdedie Ursachenichtanhanddervorhergehenden Prüfungenerfasst, können einige Komponenten beschädigt sein. Das Innere des Befeuchters überprüfen.
Problem Ursache Überprüfung
Behebung
| Keine Befeuchtungsleistung Wasserversorgungssystem Schwimm-er-Standsensor beschädigt | Den Tank entleeren, die elektronische Platine entfernen und den Anschluss des Standsensors überprüfen | Den technischen Service für den Austausch des Standsensors kontaktieren | ||
| Schwimmer-Standsensor gesperrt | ||||
| Zulaufventil ist beschädigt | Kein Wasserzulauf, auch nicht bei entleertem Tank | |||
| Sonstiges | Die Ventilatorkabelanschlüsse sind gelockert oder abgetrennt | |||
| Befeuchtungsleistung zu gering | Wasserstand läuft über | Schwimmer-Standsensor gesperrt | Falls der Wasserstand im Tank die Überlaufleitung erreicht hat, den Stecker von der elektronischen Platine entfernen und den Anschluss des Standsensors überprüfen | Ist der Anschluss in Ordnung, den technischen Service wegen Austausches des Standsensors kontaktieren |
| Zulaufventil ist beschädigt | Wassereispeisung erfolgt auch nach dem Ausschalten des Gerätes | Das Zulaufventil austauschen | ||
Tab. 11.c
12. WARTUNG UND ERSATZTEILE
12.1 Elektrische Bauteile

| Nr | Beschreibung | Ersatzteilcode |
| 1 | Netzteil UUKA600010SPGrößen 2-8 kg/h(4.4-17.6 lbs/h)UUKDE00000 | |
| 2 | Treiberkarte UUF0(X)R0000 | |
| 3 | Grundplatine UUKAX00000 | |
| 3a | Zusatzplatine UUKPS00000SP | |
| 4 | EN/AUS-Schalter -EIN/AUS | |
| 5 | Kemmleiste MCKTR00000 | |
| 6 | Transformator MCKTR00000 | |
| Tab. 12.a | ||
(X) = 2 → 2 kg/h (4.4 lbs/h),
4 → 4 kg/h (8.8 lbs/h),
6 → 6 kg/h (13.2 lbs/h),
8→8 kg/h (17.6 lbs/h)
12.2 Mechanische Bauteile

| Nr | Beschreibung | Ersatzteilcode |
| 1 | Gehäuse | - |
| 2 | Befestigungsvorrichtung für die Wandmontage | - |
| 3 | Hintere Abdeckplatte | - |
| 4 | Vorderer Verteiler | UUKRA00000 |
| 5 | Hinterer Verteiler | UUKRR00000 |
| 6 | Hinterer Lüfter | UUKFN00000 |
| 7 | Frontlüfter | UUKFF00000 |
| 8 | Rechter Seitenverschluss | - |
| 9 | Abschlämmventil-Bausatz | UUKDN00000 |
| 10 | Zulaufventil-Bausatz | UUKFR00000 |
| 11 | Piezoelement | UUKTP00000 |
| 12 | Linker Seitenver-schluss - | |
| 13 | Interner Tankfüllstandssensor | UUKLV00000 |
| 14 | Temperatur- und Feuchtefühler (wo vorgesehen) | UUKTI I00000 |

Die Wartungsarbeiten am Ultraschallbefeuchter müssen vom Technischen CAREL-Service oder von qualifizierten Fachtechnikern ausgeführt werden.

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung einer hen Arbeit muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die ungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.
Das Zulaufventil ist normalerweise geschlossen; das Abschlämmventil ist normalerweise offen. Wird die Spannungsversorgung unterbrochen, wird automatisch abgeschämmt. Warten, bis das im Tank des Befeuchters enthaltene Wasser vollständig entleert ist.
Die präventive Wartung des Ultraschallbefeuchters ist empfehlenswert zur Gewährleistung der optimalen Systemleistungen. Die präventive Wartung umfasst:
• die Überprüfung der Stromstecker;
• die Reinigung und Sichtkontrolle der Bauteile;
• die Überprüfung des Wasserstandes und der Dichtigkeit.
HINWEIS:
- Das Piezoelement ist empfindlich: Während der Reinigung des Tankinneren muss darauf geachtet werden, dass das Piezoelement keine Kratzer abbekommt, zum Beispiel durch einen Schraubendreher.
- Die Muttern mit dem maximal zulässigen Drehmoment anziehen (0,8 ± 0,05 N·m). Ein übermäßiges Drehmoment kann den Ultraschallbefeuchter beschädigen.
- Vorsicht bei elektrostatischen Entladungen, damit keine elektronischen Bauteile zu Schaden kommen.
12.4 Ordentliche Wartung
Die ordentliche Wartung der Ultraschallbefeuchter sieht die Reinigung aller Bauteile im Kontakt mit Wasser vor:
- Zulaufleitungen / Abschlämmleitungen;
- Wassertank.
Die Wartungshäufigkeit hängt von der Wasserqualität und von den Betriebsstunden des Befeuchters ab. Die Verwendung von demineralisiertem Wasser reduziert die Wartungshäufigkeit auf ein Minimum.
HINWEIS: Die ordentliche Wartung empfiehlt sich mindestens 1 Mal im Jahr, unabhängig von der Wasserqualität und von den Betriebsstunden des Befeuchters.
Es wird empfohlen, die Funktionstüchtigkeit der Piezoelemente, der Treiberkarten und der Lüfter durch Sichtkontrollen periodisch zu überprüfen (hierzu das weiße Frontgehäuse abnehmen):
- Überprüfen, ob eine Wassersäule oberhalb jedes Piezoelements während des Befeuchterbetriebs vorhanden ist (hierzu einen oder mehrere der Wassernebelauslassdiffusoren entfernen);
- überprüfen, ob die LEDs der Treiberkarten während des Befeuchtersbetriebs Gelb leuchten;
- überprüfen, ob die Ventilatoren während des Befeuchterbetriebs rotierend arbeiten.
12.5 Außerordentliche Wartung
Die außerordentliche Wartung kann den Austausch folgender Bauteile vorsehen:
- Zulaufventil / Abschlämmventil;
- Treiberkarte;
- Piezoelement;
- Ventilator;
- elektronische Steuerplatine;
- Netzteil.
- Standfühler
12.6 Austausch der Bauteile
Für den Zugriff auf das Zulauf-/Abschlämmventil die rechte Seitenverriegelung und die L-förmige Halterung, welche die Elektroventile stützt, entfernen.

- Die Schraube (A) lockern und abnehmen.
- Das Seitenteil (B) abnehmen.
- Die Schrauben der Halterung (C) abnehmen.
Abschlämmventil
- Die Stromstecker entfernen; die Leitungen aus den Federanschlüssen abziehen und die Baugruppe (D) abnehmen: Kniestück, Abschlämmventil, T-Anschluss.

- Die Stromstecker entfernen; die Leitungen aus den Federanschlüssen abziehen und die Baugruppe (F) abnehmen: Kniestück, Zulaufventil, Verbindungsstück.

Demontage der hinteren Abdeckplatte (für den Zugriff auf die hinteren Ventilatoren)

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung einer jeglichen Arbeit muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.
Für die Entfernung der hinteren Abdeckplatte zuerst das linke Seitenteil abnehmen:
- Die Schraube (A) lockern und abnehmen.
- Das Seitenteil abnehmen (B).
- Die Schrauben (C) lockern, um das Netzkabel von der Klemmleiste abzutrennen; die Schrauben (D) lockern, um die hintere Abdeckplatte (E) zu entfernen.

Verteiler - Die Verteiler sind nur in der oberen Abdeckplatte eingebaut. Nach dem Ausbau des Gehäuses die Verteiler hochheben und zwecks Auswechslung entfernen.
Hinterer Ventilator / Treiberkarte
Um bei noch an der Wand befestigtem Befeuchter an die Frontlüfter und -treiber zu gelangen, einfach das Gehäuse entfernen. Zur Durchführung außergewöhnlicher Wartungsarbeiten an einer Werkbank den nachstehenden Anweisungen folgen:
- Die Stromkabel, die aus dem Ventilator herausführen und an die Treiberkarte angeschlossen sind, abtrennen.
- Die Befestigungsschrauben mit einem Schraubendreher abnehmen.
- Den Ventilator abziehen.
- Für den Ausbau der hinteren Treiberkarte die beiden Befestigungsmuttern lockern und mit einem Steckschlüssel abnehmen.

- Die Schrauben unter der unteren Abdeckplatte lockern.

Das Gehäuse aus den vertikalen Längsträgern auskuppeln.

- Den Körper des Ultraschallbefeuchters abziehen.

- Für den Ausbau der vorderen Treiberkarte die beiden Befestigungsmuttern lockern und mit einem Steckschlüssel abnehmen.

HINWEIS: Es empfiehlt sich, zusammen mit der Treiberkarte auch das entsprechende Piezoelement auszuwechseln.
Austausch des Standfühlers
Für den Zugriff auf den Standfühler die Wartung auf einer Werkbank durchführen und das nachstehend beschriebene Verfahren befolgen:
- Das Gehäuse durch Lösen der oberen und unteren Schrauben entfernen; das Rückenteil und die Seitenteile abnehmen und den Standfühler durch Abschrauben der Mutter abziehen.
- Den oberen Teil des Tanks durch Herausdrehen der Schrauben öffnen.

- Die Frontlüfter und hinteren Lüfter elektrisch abtrennen und die Tankabdeckung abmontieren.

- Das Standfühlerkabel von den anderen Kabeln auf der linken Seite des Tanks trennen; den 4-poligen Steckverbinder des Standfühlerkabels abtrennen.

- Die weißen, roten und 2 schwarzen Drähte vom Steckverbinder des auszuwechselnden Standfühlers abschneiden; dabei 1 cm Draht auf der Steckverbinderseite übrig lassen, um ihn als Probe bei der Verdrahtung des neuen Standfühlers auf seinem Steckverbinder zu verwenden.
- Die Mutter der Kabelverschraubung, durch welche das Standfühlerkabel durch den Tank geführt wird, abschrauben, um es im Tank herauszuziehen.
- Die Mutter des Standfühlers abschrauben und entfernen; die Trennwand, welche den Standfühler abdeckt, entfernen; den Standfühlers mit seinem Kabel von der Halterung im Tank abziehen.

- Den Silikon-O-Ring im Gewindeteil des Standfühlers einsetzen.

- Das Kabel des neuen Standfühlers durch die Bohrung der Halterung in den Tank einführen und dabei die vorher aufgeführten Aktionen rückwärts durchführen.
- Die Trennwand einfügen, die Mutter einsetzen; anschließend den neuen Standfühler endgültig an der Halterung befestigen. Der O-Ring bleibt zwischen der Trennwand und der Mutter.
- Das Kabel durch die Kabelverschraubung durchführen; den Abschnitt, der im Tankinneren bleibt, so fixieren, dass er vom schwarzen Mantel bedeckt bleibt und seine Position locker bleibt, nicht angezogen.
- Das Kabel durch die Mutter der Kabelverschraubung führen, schließen und am Tank befestigen.
- Unter Bezugnahme auf den alten Steckverbinder die Kabelenden unter Beachtung der Farben der Drähte und der Positionen in den neuen Stecker, welcher mit dem neuen Standsensor geliefert wird, einstecken. Sicherstellen, dass jeder Draht beim Einstecken „einklickt“ (Klick-Geräusch).
- Den 4-poligen Steckverbinder des neuen Standfühlers in den Stecker, der zur elektronischen Steuerplatine führt, einstecken.
Piezoelement
Alle Sensoren, sowohl vorne als auch hinten, können durch Entfernen des Kurbelgehäuses und des Wandbefeuchters nach dem Trennen der Hydraulik- und Stromversorgung erreicht werden.
HINWEIS: Die Befeuchtungsleistung des Piezoelements nimmt mit seiner Verwendung graduell ab. Der Austausch nach 10.000 Betriebsstunden wird empfohlen, wenn das verwendete Wasser demineralisiert ist. Das Gerät kann jedoch weiter betrieben werden, solange die tatsächliche Kapazität den Anforderungen entspricht. Bei Leitungswasser oder enthärtetem Wasser können die Betriebsstunden je nach Wasserqualität reduziert werden.
Für den Ausbau des Piezoelements:
- Den Körper des Ultraschallbefeuchters auf den Kopf stellen und das auszuwechselnde Piezoelement ausfindig machen.
- Die Stromkabelklemme von der angeschlossenen Treiberkarte abnehmen.
- Die Befestigungsmuttern mit einem Steckschlüssel (5,5) lockern, das Piezoelement entfernen und auswechseln.
- Für den erneuten Einbau des Piezoelements auf die weiße Schrift (Pfeil) achten: Für die obere Piezoelementreihe befindet sich die Schrift rechts, für die untere Piezoelementreihe befindet sich die Schrift links. Die Schrift des Piezoelements muss wie bei den benachbarten Piezoelementen positioniert sein.
HINWEIS: Wird das Piezoelement um 180° gedreht montiert, führt die falsche Montage zu einer reduzierten Befeuchtungsleistung und zu einer potenziellen Funktionsstörung des Befeuchters.

HINWEIS: Das Drehmoment der Muttern, die das Piezoelement in Position halten, muss 0,8±0,05 N·m betragen.
Steuerplatine und Netzteil
Um auf die elektronische Steuerplatine und das Netzteil zuzugreifen, einfach die linke Seitenverriegelung entfernen (Fig. 12.g). Für den Ausbau der Steuerplatine (Fig. 12.p):
- Die Muttern lockern und abnehmen. Die Steuerplatine herausziehen.
- Für den Ausbau des Netzteils (Fig. 12.q) die Schrauben lockern und es von oben herausnehmen.

12.7 Reinigung des Tanks
Für den Zugang zum Tank und zur Ausführung der Reinigungsarbeiten:
A. Die Schrauben lockern, die das Seitenteil fixieren. Die Halterungen entfernen.
B. Die Befestigungsschrauben der Ventilatoren lösen.
C. Die Schrauben abschrauben, um die Ventilatoren zu trennen und die Luftfilter zu reinigen.
D. Das Seitenteil aus seinem Sitz nehmen, um auf den Tank zuzugreifen.
Für die Reinigung des Tanks eine weiche Bürste verwenden.

13.1 Schaltplan 230-Vac-Version

flowchart
graph TD
A["LEVEL FLOW SWITCH"] --> B["FAN +21V GND HIGH LEV GND LOW LEV"]
B --> C["Fill valve F"]
C --> D["Drain valve D"]
D --> E["Control board"]
E --> F["Level flow switch"]
F --> G["Rear fan"]
G --> H["Pool"]
H --> I["Driver"]
I --> J["4 Piezoelectric transducer"]
I --> K["Driver"]
K --> L["Driver"]
L --> M["48 Vdc Power Supply"]
M --> N["Front fan"]
N --> O["24 Vac"]
O --> P["F"]
P --> Q["230 Vac L N"]
Fig. 13.a
13.2 Schaltplan 110-Vac-Version

flowchart
graph TD
A["LEVEL FLOW SWITCH"] --> B["FAN +21V GND HIGH LEV GND LOW LEV"]
B --> C["Fill valve F"]
C --> D["Drain valve D"]
D --> E["Control board"]
E --> F["Level flow switch"]
F --> G["Rear fan"]
G --> H["Pool"]
H --> I["48 Vdc Power Supply"]
I --> J["1..."]
I --> K["4"]
J --> L["Driver"]
K --> M["Driver"]
L --> N["Piezoelectric transducer"]
M --> O["Driver"]
N --> P["4"]
O --> Q["4"]
P --> R["4"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333
style F fill:#fcc,stroke:#333
style G fill:#fff,stroke:#333
style H fill:#fff,stroke:#333
style I fill:#fff,stroke:#333
style J fill:#fff,stroke:#333
style K fill:#fff,stroke:#333
style L fill:#fff,stroke:#333
style M fill:#fff,stroke:#333
style N fill:#fff,stroke:#333
style O fill:#fff,stroke:#333
style P fill:#fff,stroke:#333
style Q fill:#fff,stroke:#333
Fig. 13.c
14. ALLGEMEINE DATEN UND MODELLE
14.1 Ultraschallbefeuchter-Modelle für Gebläsekonvektoren und elektrische Daten
In der Tabelle sind die elektrischen Daten zur Versorgungsspannung und zu den Nennwerten der verschiedenen Modelle zusammengefasst. Einen externen einpoligen Trennschalter für die Überspannungskategorie III (IEC 60335-2-98) vorsehen.
Zu beachten ist, dass einige Modelle mit anderen Spannungen versorgt werden können, was natürlich eine unterschiedliche Leistungsaufnahme und Befeuchtungsleistung zur Folge hat.
Spannungsversorgung
| Modell Befeuchtungsleistung | ^(2,4) kg/h (Ibs/h) | Leistung ^(3) (W)Spannung ^(1) (V - Typ)Strom | Kabel ^(3) (mm ^2 - AWG) | ||
| Spannungsversorgung | |||||
| UU02RD% 2 (4.4) 180 230 0,8 | 0,823 - 18 | ||||
| UU02R1% 2 (4.4) 180 110 1,65 | |||||
| UU04RD% 4 (8.8) 330 230 1,5 | |||||
| UU04R1% 4 (8.8) 330 110 3 | |||||
| UU06RD% 6 (13.2) 480 230 2,1 | |||||
| UU06R1% 6 (13.2) 480 110 4,4 | |||||
| UU08RD% 8 (7.6) 690 230 3 | |||||
| UU08R1% 8 (7.6) 690 110 6,3 | |||||
Tab. 14.a
(1) Zulässige Netzspannungstoleranz: -15 %, +10 %.
(2) Nennwert-Toleranz: +5%, -10% (EN 60335-1) nur für die 230-Vac-Spannung. Für die 110-Vac-Spannung siehe die Vorschrift UL998.
(3) Empfohlene Richtwerte für die Verlegung von PVC- oder Gummi-Kabeln im geschlossenen Kabelkanal für eine Länge 10 m (32.8 ft). Die geltenden Bestimmungen sind in jedem Fall einzuhalten. Als Stromversorgungskabel eines der in IEC 60245, IEC 60227 oder IEC 62821 für 230 Vac Spannung vorgesehenen Kabel verwenden (z.B.: IEC 60245 -> Kabeltyp H**RNF oder IEC60227 -> Kabeltyp H**V-U oder IEC 62821 -> Kabeltyp H**W-F).
(4) Maximale Ist-Nenn-Befeuchtungsleistung: Die durchschnittliche Befeuchtungsleistung kann von externen Faktoren wie: Raumtemperatur, Wasserqualität oder Verteilungssystem beeinflusst werden.
HINWEIS: Zur Vermeidung unerwünschter Interferenzen müssen die Netzkabel getrennt von den Fühlerkabeln gehalten werden.
14.2 Technische Daten
| Modell | UU02R* | UU04R* | UU06R* | UU08R* |
| Leistung kg/h (lbs/h) | 2 (4.4) | 4 (8.8) | 6 (13.2) | 8 (17.6) |
| Anz. Piczoclemente | 4 | 8 | 12 | 16 |
| Nennleistung (W) (2) | 180 | 330 | 480 | 600 |
| Anwendung | Raum | |||
| Speisewasserdruck (bar) (kPa) (psi) | 1 ... 6 (100...600) (14.5...87) | |||
| Speisewassertemperatur °C (°F) | 5 ... 40 (41...104) | |||
| Schutzart | IP20 | |||
Elektronisches Steuergerät
| Spannung / Frequenz der Hilfsschaltkreise (V / Hz) | 24V/50 – 60 Hz |
| Max. Leistung der Hilfsschaltkreise (VA) | 3 |
| Fühlereingänge (allgemeine Spezifikationen) | Wählbar nach Signalen: 0...10 Vdc, 2...10 Vdc, 0...20 mA, 4...20 mAEingangsimpedanz: 20 kΩ mit Signalen: 0...10 Vdc, 2...20 Vdc100 Ω mit Signalen: 0...20 mA, 4...20 mA |
| Versorgung der aktiven Fühler (allgemeine Daten) | 21 Vdc, max. 150 mA |
| Alarmrelaisausgänge (allgemeine Daten) | 24 V (max. 3 W) |
| Fernaktivierungseingang (allgemeine Daten) | Potenzialfreier Kontakt: Widerstand max. 100 Ω; max. 5 Vdc offen, 7 mA geschlossen |
| Serielle Verbindung | RS485 (Carel/Modbus-Protokolle) 1/8 Unit-Loads (96 kΩ) |
Umgebungsbedingungen
| Betriebsraumtemperatur °C (°F) | 1...40 (33,8...104) |
| Betriebsraumfeuchte (% rF) | 10...80 |
Tab. 14.b
14.3 Tabelle der Sicherungen
| Gerätecode | Sicherung 48-Vdc-Netzteil(1 Sicherung Typ 10.3 x 38) | Sicherungen Spannungsversorgung(2 Sicherung Typ 5 x 20) | Sicherung 250-Vac-Transformer(1 Sicherung Typ 6.3 x 32 T) |
| UU02RD% | 4 A | 2.5 A | 3.15 A |
| UU02R1% | 4 A | 2.5 A | 3.15 A |
| UU04RD% | 6 A | 2.5 A | 3.15 A |
| UU04R1% | 6 A | 3.15 A | 3.15 A |
| UU06RD% | 10 A | 2.5 A | 3.15 A |
| UU06R1% | 10 A | 5 A | 3.15 A |
| UU08RD% | 12 A | 3.15 A | 3.15 A |
| UU08R1% | 12 A | 6.3 A | 3.15 A |
Tab. 14.c
15. NETZWERKVERBINDUNG
15.1 Voreinstellungen
Das Main-Gerät steuert bis zu 3 Secondary-Geräte im tLAN-Netzwerk an. Für die elektrischen Anschlüsse siehe das Anschlussschema auf der nächsten Seite. Die Mikroschalter 1-3 des Masters müssen alle auf OFF gestellt sein. Jedes Secondary-Gerät muss anhand der folgenden Mikroschalter konfiguriert werden:
1: für die Konvertierung des seriellen Ports (M11) von RS485 zu tLAN auf ON stellen;
2/3: Secondary-Adresse, wie in der nachstehenden Abbildung.
15.2 Steuerungslogik
Das Main-Gerät steuert jedes Secondary-Gerät im Netzwerk über die folgenden Parameter an:
• Betriebsaktivierung / Betriebsdeaktivierung
- Stand der Befeuchtungsleistung.
Die Steuersignale (Fühler/Feuchteregler/externer Regler) werden vom Main-Gerät verwaltet, das den Betrieb der Secondary-Geräte entsprechend ansteuert. Der Stand der Befeuchtungsleistung des Masters wird an alle Slaves übertragen:
Bsp.1: Main konfiguriert für Proportionalregelung (siehe Kapitel "Elektrische Anschlüsse) und 90%-Anforderung: Der Main und jeder Secondary regeln 90 % der eigenen Kapazität (siehe Kapitel "Funktionsprinzipien").
Bsp.2: Main konfiguriert für Regelung mit Raumfühler, Sollwert 50 %rH: Beim Erreichen des Sollwertes unterbrechen der Main und alle Slaves die Befeuchtungsleistung.
Jedes Gerät (Main oder Secondary) ist eigenständig in Bezug auf die Steuerungslogik der Befeuchtungsleistung und aller anderen Funktionen.
15.3 AnsteuerungderSecondary-Geräteüberdas Main-Bedienteil
In der Hauptmaske die PRG-Taste für 3 Sekunden drücken. Das Passwort eingeben: 90. Das Bedienteil visualisiert den Zustand der angeschlossenen Secondary-Geräte nach der folgenden Logik - ausgehend von der linken Anzeigestelle: Status Gerät 1, Status Gerät 2, Status Gerät 3.

Abb. 1

Fig. 2

Fig. 3
Das Symbol 1 bedeutet: „Gerät online“. Das Symbol ^™ bedeutet: „Gerät offline“. Die Abbildung Fig.1 enthält ein Beispiel mit Gerät 1 online (linke Anzeigestelle auf 1), während die Geräte 2 und 3 offline sind (mittlere und rechte Anzeigestellen auf ^* ).
Beim Drücken der ENTER-Taste visualisiert das Bedienteil das Wahlmenü für das anzustuernde Gerät. Mit den UP- und DOWN-Tasten kann das gewünschte Gerät angewählt werden. In der Abbildung Fig.2 ist die Wahlmaske für das Gerät 1 dargestellt.
Durch Drücken der ENTER-Taste wird das Steuermenü des gewünschten Gerätes betreten. Mit den UP- und DOWN-Tasten werden die folgenden Anzeigen abgelaufen:
• Vom Main-Gerät übertragener Anforderungsprozentsatz (Fig.3).
- Betriebsstundenzähler (Fig.4), resettierbar durch Drücken von UP+DOWN für 5 Sekunden (siehe Parameter „d3“).
- Gerätealarme Fig.5; bei keinen Alarmen wird – angezeigt), resettierbar durch Drücken von UP+DOWN für 5 Sekunden.
- Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Über ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint „dIS“. Für die erneute Aktivierung des Befeuchters ENTER drücken.
- Sollwert und Proportionalbereich des Begrenzungsfühlers (SL, bl.), falls aktiviert über Einstellung bH=1, Parameter bH verfügbar in der Parameterliste.
- Zugriff auf das Parameterkonfigurationsmenü (Fig.6).
Die Icons geben hier den Zustand des gewählten Secondary-Gerätes an (Fig.9).
Durch ENTER im Fenster des Parameterkonfigurationsmenüs wird auf die änderbaren Parameter zugegriffen (Fig.7).
Für die Bedeutung der Parameter siehe Kapitel „Konfigurationsparameter“.
Der Parameter b8 wird als Timeout für die Erkennung eines Gerätes im Offline-Status verwendet. Abhängig von der Anzahl der angeschlossenen Secondary-Geräte könnte dieser Parameter geändert werden müssen. Er ist standardmäßig auf 10 s eingestellt.
15.4 Alarme
In der Hauptmaske zeigt der Main mit dem Code ESX die auf einem bestimmten Secondary-Gerät vorhandenen Alarme an. X steht für die Adresse des Secondary-Gerätes mit dem aktiven Alarm (Fig. 8, Alarm Secondary 1).
Für die Details des laufenden Alarms muss auf das Menü des betroffenen Secondary-Gerätes zugegriffen werden. Jedes Gerät ist in der Verwaltung der eigenen Alarme unabhängig; davon ausgenommen sind die Alarme der Steuersignale, die mit dem Main verbunden sind, welche das gesamte Netzwerk der Ultraschallbefechter sperren.
Alarm Beschreibung
| PU Externes Steuersignal nicht verbunden | |
| OFL Überwachungsgerät abgetrennt und Main im Modus der Anforderung über die serielle Schnittstelle |
Tab. 15.a
15.5 AnsteuerungüberdasÜberwachungsgerät (Carel/Modbus®)
Über die Überwachungsvariablen I62 und I63 (Modbus® 189 und 190) können die Parameter der Secondary-Geräte visualisiert und eingestellt werden. Die Variable I62 (Modbus 189) muss, wie in Tabelle angegeben, geschrieben werden. Für den Lesezugriff auf die Variable: Der Wert ist in der Variable I63 (Modbus 190) nach dem Schreibzugriff von I62 vorhanden. Für den Schreibzugriff auf die Variable: Der geschriebene Wert ist in der Variable I63 vorhanden, der also vorher geschrieben worden sein muss.
| Bit 15 Modus | Bit 13-14Secondary-Adresse | Bit 8-12Variablentyp | Bit 0-7 CAREL-Überwachungsadresse |
| 0=Lesen1=Schreiben | 01 = Secondary 110 = Secondary 211 = Secondary 3 | 00100=Int.01000=Analog10000=Dig | Bsp.: 0000 1000=8 |
Tab. 15.b
Bsp. Schreiben des Parameters P0 des Slaves 2 auf 70
• Schreiben von 163 auf 70
• Schreiben von 162 auf 50224.
| Schreiben | Secondary 2 | Integer-Variable | P0=Adresse 48 | |
| 1 | 10 | 00100 | 00110000 | =1100010000110000=50224 |

flowchart
graph TD
subgraph_MAIN_UNIT["MAIN UNIT: Connections"]
A["Auxiliary card Connections"] --> B["Terminal / Terminal"]
B --> C["Active probe/ Ext. Regulator"]
D["Main Board Connections"] --> E["RS485 Supervisor"]
E --> F["GND + -"]
F --> G["ON/OFF"]
end
subgraph_SECONDARY_UNIT["SECONDARY UNIT: Connections"]
H["Main Board Connections"] --> I["RS485 Supervisor"]
I --> J["GND + -"]
J --> K["Tlan TX/RX"]
K --> L["ON/OFF"]
end
subgraph_MAIN_UNIT_Auxiliary_Card["Main Unit: Connections"]
M["M9"] --> N["M10J8"]
N --> O["Tx/RX"]
O --> P["GND"]
P --> Q["+21V"]
Q --> R["GND"]
R --> S["Active probe/ Ext. Regulator"]
T["(1) Supervisor"] --> U["888-36"]
V["(2) Terminal"] --> W["3) Ext. Regulator"]
X["(3) Active Probe"] --> Y["TH probe (HYHU000000)"]
Z["(4) Main Board"] --> AA["2000-3C"]
AB["(5) Terminal"] --> AC["3) Active Probe"]
end
subgraph SECONDARY_UNIT_SECONDARY_UNIT
AD["ON"] --> AE["1 2 3 4 5 6 7 8"]
AF["ON"] --> AG["1 2 3 4 5 6 7 8"]
AH["ON"] --> AI["1 2 3 4 5 6 7 8"]
AJ["(6) Terminal"] --> AK["1 2 3 4 5 6 7 8"]
AL["(6) Active Probe"] --> AM["1 2 3 4 5 6 7 8"]
AN["(6) Main Board"] --> AO["M11"]
AP["(6) Main Board"] --> AQ["M11"]
end
HINWEIS: Den Schirm des seriellen Kabels an die Erdungsklemme (PE) des Ultraschallbefeuchters anschließen. Abgeschirmtes Kabel AWG 20/22 max. 10 m.
15.6 Secondary-GerätmitBackup-Funktiondes Main-Gerätes
Für missionskritische Anwendungen, in denen ein unterbrechungsfreier Betrieb gesichert sein muss, kann ein humiSonic-Secondary-Gerät für das Backup des humiSonic-Main-Gerätes (Hauptgerät) vorgesehen werden. Das Backup-Gerät wird nur bei einer eventuellen Betriebsunterbrechung des Hauptgerätes (Alarm) gestartet. Es liefert die Befeuchtungsleistung auf der Grundlage des Bedarfssignals, das vom Main-Gerät übertragen wird. Für die korrekte Aktivierung der Backup-Funktion muss Folgendes beachtet werden:
- Vorhandensein der Zusatzplatine auf beiden Geräten (Main und Secondary);
- elektrische Verdrahtung vom Alarmrelaisausgang des Main-Gerätes zum Hilfseingang J17 des Secondary-Gerätes und umgekehrt vom Alarmrelaisausgang des Secondary-Gerätes zum Hilfseingang J17 des Main-Gerätes;

• DIP-Schalter 1 auf Main-Gerät und Backup-Gerät in Position OFF;
• DIP-Schalter 2 oder 3 auf Backup-Gerät in Position ON;
- Bedarfssignal übertragen auf Backup-Gerät;
- entsprechende Konfiguration des Parameters b0 (siehe Kap. "Konfigurationsparameter" Tab. 7.c) sowohl auf Main-Gerät als auch auf Backup-Gerät:
1. zur Aktivierung der Backup-Funktion in beiden;
2. zur Aktivierung des Alarmrelais in beiden.
HINWEIS: Der für den Eingang J17 benötigte Steckverbinder ist ein Molex Minifit 2-polig mit internen Buchsenklemmen vom Typ Molex 5556-T.
Ist das Main-Gerät weder spannungsfrei noch im Alarmzustand (Alarmrelaiskontakt geschlossen), visualisiert das Hauptfenster des Backup-Gerätes die Deaktivierungsmeldung „b ---“ abwechselnd zum Feuchtebedarfs-/Messsignal oder Taupunkttemperatursignal; ist der Alarmrelaiskontakt des Main-Gerätes dagegen geöffnet, erhält das Backup-Gerät die Freigabe der Befeuchtungsleistung.
Ist das Backup-Gerät spannungsfrei oder im Alarmzustand, visualisiert das Display des Main-Gerätes die Meldung „bu“ (siehe Alarmtabelle), was bedeutet, dass das Backup-Gerät nicht verfügbar ist.
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