humiSonic Compact - Luftbefeuchter Carel - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Ultraschall-Luftbefeuchter |
| Marke | Carel |
| Modell | humiSonic Compact |
| Modellcodes | UU01FD (0,5 l/h, 230 V), UU01F1 (0,5 l/h, 115 V), UU01GD (1 l/h, 230 V), UU01G1 (1 l/h, 115 V) |
| Versorgungsspannung | 230 V~ oder 115 V~ je nach Modell |
| Frequenz | 50/60 Hz |
| Leistungsaufnahme | 60 W (0,5 l/h) oder 110 W (1 l/h) |
| Nennfeuchteproduktion | 0,5 kg/h oder 1 kg/h je nach Modell |
| Erforderlicher Wassertyp | Entmineralisiertes Wasser (Leitfähigkeit 3...50 μS/cm, Gesamthärte < 25 mg/l CaCO3) |
| Wasserversorgungsdruck | 0,1...0,4 MPa (1...4 bar) |
| Wassertemperatur | 1...40 °C |
| Wasserzulaufanschluss | G 1/8" F |
| Abflussanschluss | Innendurchmesser ≥ 6 mm, Siphon empfohlen |
| Nebelwasserauslass | Außendurchmesser 40 mm, freie Querschnittsfläche mindestens 1100 mm² |
| Schutzart | IP00 |
| Umgebungstemperatur Betrieb | 1...45 °C |
| Umgebungsfeuchte Betrieb | 10...80 % RH |
| Regelungsmodi | ON/OFF, proportional (0-10V/2-10V/0-20mA/4-20mA), Feuchtesonde, Taupunkttemperatur |
| Benutzeroberfläche | Signal-LED (grün/rot), optionales LCD-Endgerät |
| Automatikfunktionen | Autotest, periodische Spülung, Transduktorschutz, Wassermangelmanagement |
| Wartung | Reinigung Behälter und Transduktoren alle 1500 h (Netzwasser) / 5000 h (entmineralisiertes Wasser) |
| Ersatzteile | Magnetventile, Behälter, Elektronikplatine, Transduktoren, Transformator, Kabel |
| Sicherheit | Automatische Abschaltung bei Fehler, Alarmrelais, erforderliche elektrische Isolierung |
| Garantie | Die Garantie deckt keine Verschleißteile ab |
Häufig gestellte Fragen - humiSonic Compact Carel
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BEDIENUNGSANLEITUNG humiSonic Compact Carel
Ultraschallbefeuchter

FRE Manuel d'utilisation
GER Technisches Handbuch


READ CAREFULLY IN THE TEXT!
Table des matières
1. INTRODUCTION 5
1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 5
1.2 Entsorgung: informationen für die Benutzer....5
2. SICHERHEITHINWEISE 6
2.1 Bedeutungsumfang 6
2.2 Verwendete Symbole 6
2.3 Bedienung des Geräts....6
2.4 Betrieb des Geräts....6
2.5 Montage, Demontage, Wartung und Instandsetzung des Gerätes 6
2.6 Elektrik....6
2.7 Entsorgung bei Demontage 6
3. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG 7
3.1 humiSonic (UU01*)....7
3.2 Modellbezeichnung/ Codes....7
3.3 Abmessungen und Gewicht....7
3.4 Öffnung der Verpackung 7
3.5 Mitgeliefertes Zubehör....7
3.6 Typenschild 7
3.7 Positionierung 7
3.8 Befestigung....8
3.9 Struktur 8
3.10 Funktionsprinzip....8
4. WASSERANSCHLÜSSE 9
4.1 Speisewasser 9
4.2 Abschlämmwasser 9
5. VERTEILUNG DES WASSERNEBELS 10
5.1 Befeuchtungsverteiler 10
5.2 Zubehöre....10
5.3 Installationsbeispiele....11
6. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE 12
6.1 Verdrahtungsstellen 12
6.2 Interne Verdrahtungen 12
6.3 Netzkabelanschluss 12
6.4 Dip-Schalter Konfiguration 13
6.5 Platinenanschlüsse 13
6.6 Zusatzplatinenanschlüsse (Optional) 14
7. START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND GRUNDFUNKTIONEN
7.1 Start....15
7.2 Aus/Stand-by 15
7.3 Autotest....15
7.4 LED-Anzeigen....15
7.5 Stundenzähler-Reset des Wassertanks 15
7.6 Automatische Spülung....15
7.7 Spülung bei Nutzungspause 15
8. LCD-BEDIENTEIL (OPTIONAL) 16
8.1 Remote-Display (UUKDI00000)....16
8.2 Bedeutung der Symbole 16
8.3 Tasten 16
8.4 Hauptanzeige 16
8.5 Anzeige der Software-Release....17
8.6 Parameterzugriff und -änderung 17
8.7 Parameter: Wiederherstellung der Werkseinstellungen......17
8.8 Stundenzähler-Reset über Display....17
9. FUNKTIONSPRINZIPIEN 18
9.1 Ultraschallbefeuchtung....18
9.2 Regelalgorithmen....18
9.3 Leistungsregelung in Parallelschaltung .....
(Dip-Schalter 8 auf OFF)....18
9.4 Leistungsregelung in Reihenschaltung .....
(nur 1l/h-Version – DIP-Schalter 8 auf On) .....19
9.5 Automatische Speisewasserkontrolle....19
9.6 Automatische Kontrolle der Befeuchtungsleistung....19
9.7 Automatische Kontrolle auf undichtes Abschlämmventil .....
und auf Durchsatz des Zulaufventils....19
9.8 Automatischer Schutz der Piezoelemente....19
10. KONFIGURATIONSPARAMETER 20
10.1 Basisparameter 20
10.2 Service Parameter 20
10.3 Serielle Parameter 23
10.4 Leseparameter 24
11. ANSTEUERUNG DES ULTRASCHALLBEFEUCHTERS PER NETZWERK 2
11.1 Liste der Überwachungsvariablen....24
11.2 Feuchteregelung über das Netzwerk....26
11.3 Aktivierung der Spülung über Netzwerk 26
12. ALARME 27
12.1 Problemlösung....28
13.WARTUNG UND ERSATZTEILE 29
13.1 Ersatzteile 29
13.2 Demontage 29
13.3 Reinigung und Wartung des Wassertanks....29
13.4 Reinigung und Wartung der Bauteile 30
14.SCHALTPLÄNE 31
14.1 Schaltplan 230 V-Version 31
14.2 Schaltplan 115 V-Version....31
15. ALLGEMEINE DATEN UND MODELLE 32
15.1 Ultraschallbefeuchter-Modelle für Gebläsekonvektoren und ..... elektrische Daten ....32
15.2 Technische Daten 32
16. NETZWERKVERBINDUNG 33
16.1 Voreinstellungen....33
16.2 Steuerungslogik 33
16.3 Ansteuerung der Secondary-Geräte über das Main-Bedienteil 33
16.4 Ansteuerung über das Überwachungsgerät (Carel/Modbus®).33
16.5 Secondary-Gerät mit Backup-Funktion des Main-Gerätes.....35
1. EINFÜHRUNG
CAREL-Befeuchter entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Ihre Betriebsanleitungen sind in den beiliegenden technischen Produktspezifikationen enthalten oder können - auch vor dem Kauf - von der Homepage www.carel.com heruntergeladen werden. Jedes Produkt von CAREL benötigt in Abhängigkeit seiner technischen Ausführung eine Prüf- und Konfigurations- bzw. Programmier-Phase, damit es an die Anwendung entsprechend adaptiert werden kann.
Das Unterlassen der im Technischen Handbuch angegeben Prüf- oder Konfigurationsphase kann zu Funktionsstörungen der Endprodukte führen, für welche CAREL nicht verantwortlich gemacht werden kann. Der Kunde (Hersteller, Planer oder Installateur der Anlagenendausstattung) übernimmt jegliche Haftung und Risiken in Bezug auf die Produktkonfiguration zur Erzielung der bei der Installation und/oder spezifischen Endausstattung vorgesehenen Resultate. CAREL kann bei Bestehen spezifischer Vereinbarungen als Berater für eine korrekte Installation/inbetriebnahme/Verwendung des Gerätes eingreifen, in keinem Fall jedoch für die Betriebstüchtigkeit des Befeuchters und der Anlage verantwortlich gemacht werden, falls die Hinweise oder Empfehlungen dieses Handbuches oder jeglicher weiteren technischen Dokumentation nicht eingehalten wurden. Insbesondere sind bei Verpflichtung zur Einhaltung der genannten Hinweise oder Empfehlungen für eine korrekte Verwendung des Produktes die folgenden Anweisungen zu beachten.
1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
- Dieses Produkt ist konform mit den europäischen Richtlinien und den anderen in der EU-Konformitätserklärung angegebenen Vorschriften. Es obliegt dem Kunden, sorgfältig jegliche Verwendungen des Produktes abzuwägen, die unter die Vorschriften über Sonderumgebungen und/oder Sonderprozesse fallen (z. B. Schwerindustrie, medizinisches Umfeld, Schiffsumgebung, Bahnumgebung, etc.), die nicht den von CAREL angegebenen Verwendungsbedingungen entsprechen.
- Umgebungsbedingungen und Versorgungsspannung müssen den Angaben des Typenschildes entsprechen.
- Das Produkt kann nur für die Funktionen verwendet werden, für die es entwickelt wurde. CAREL übernimmt keine Verantwortung für die missbräuchliche Verwendung des Produkts.
- Es gilt die am Installationsort des Befeuchters herrschende Gesetzgebung.
- Der Befeuchter muss außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren installiert werden.
- Das Gerät darf nicht in der Nähe von Gegenständen installiert und verwendet werden, die im Kontakt mit Wasser (oder Kondensat) Schaden nehmen könnten. CAREL übernimmt keinerlei Haftung für direkte oder indirekte Schäden infolge von eventuellen Wasseraustritten.
- Es dürfen keine ätzenden chemischen Produkte oder aggressiven Lösungs- oder Reinigungsmittel für die Reinigung der internen und externen Bauteile des Befeuchters verwendet werden, außer bei entsprechenden, im Handbuch enthaltenen Anweisungen.
- Die Installation, Verwendung und Wartung müssen von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden, das sich der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bewusst ist und die Arbeiten sachgemäß erledigen kann.
- Für die Befeuchtungsleitung darf ausschließlich Wasser mit der in diesem Handbuch angegebenen Beschaffenheit verwendet werden.
- Alle Arbeiten müssen nach den in diesem Handbuch spezifizierten und auf den Geräteetiketten angegebenen Anleitungen ausgeführt werden. Vom Hersteller nicht erlaubte Verwendungen/Änderungen gelten als missbräuchlich. CAREL übernimmt keinerlei Haftung für missbräuchliche bzw. nicht erlaubte Verwendungen/Änderungen.
- Der Befeuchter darf auf keine andere Weise als im Handbuch beschrieben geöffnet werden.
CAREL-Produkte unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung, weshalb sich CAREL das Recht vorbehält, an jedem im vorliegenden Handbuch beschriebenen Bauteil ohne Vorankündigung Änderungen und Optimierungen durchzuführen. Die im Handbuch enthaltenen technischen Daten können ohne Vorankündigung Änderungen unterzogen werden. Die Produkthaftung CARELS für die eigenen Produkte ist von den allgemeinen CAREL-Vertragsbedingungen (siehe Internetseite www.carel.com) und/oder von spezifischen Vereinbarungen mit den Kunden geregelt. In Anwendung der geltenden Gesetzgebung haften CAREL, seine Mitarbeiter oder Niederlassungen/Tochtergesellschaften keinesfalls für eventuelle Gewinn- oder Verkaufsausfälle, Daten- und Informationsverluste, Warenkosten oder Ersatzdienstleistungen, Sach- oder Personenschäden, Betriebsunterbrechungen oder eventuelle, auf jegliche Art verursachte direkte, indirekte, unbeabsichtigte Schäden, Vermögensschäden, Versicherungsschäden, Strafschäden, Sonder- oder Folgeschäden, sei es vertragliche, nicht vertragliche Schäden oder solche, die auf Fahrlässigkeit oder eine andere Haftung infolge der Installation und Verwendung des Produktes zurückzuführen sind, auch wenn CAREL oder seine Niederlassungen/ Tochtergesellschaften von der möglichen Beschädigung benachrichtigt wurden.
1.2 Entsorgung: informationen für die Benutzer
Bitte lesen und aufbewahren.
Der Befeuchter besteht aus Metall- und Kunststoffteilen. Unter Bezugnahme auf die Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rats vom 4. Juli 2012 und auf die einschlägigen nationalen Durchführungsvorschriften teilen wir Ihnen Folgendes mit:
- Die Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) dürfen nicht als Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen getrennt gesammelt werden, damit sie wie gesetzlich vorgeschrieben recycelt, behandelt oder entsorgt werden können.
- Der Benutzer ist verpflichtet, das Elektro- und Elektronikgerät (EEE) am Ende seiner Lebensdauer zusammen mit den wesentlichen Bauteilen an die von den örtlichen Behörden benannten WEEE-Sammelstellen abzugeben. Die Richtlinie sieht auch die Möglichkeit vor, das Gerät am Ende seiner Lebensdauer dem Vertreiber oder Einzelhändler zurückzugeben, wenn ein gleichwertiges Neugerät (1:1-Gleichwertigkeit oder 1:0-Gleichwertigkeit, sofern keine der äußeren Abmessungen 25 cm übersteigt) gekauft wird.
- Dieses Gerät kann gefährliche Stoffe enthalten: Eine unsachgemäße Verwendung oder Entsorgung kann negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt haben.
- Das Symbol (durchgestrichener Behälter auf Rädern – Ab. 1) auf dem Produkt oder der Verpackung zeigt an, dass das Gerät am Ende seiner Lebensdauer getrennt gesammelt werden muss.
- Wenn das Elektro- und Elektronikgerät eine Batterie (Ab. 2) enthält, muss diese vor der Entsorgung gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung entfernt werden. Gebrauchte Batterien müssen gemäß den örtlichen Vorschriften zu den entsprechenden separaten Sammelstellen gebracht werden.
- Im Falle einer illegalen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sehen die geltenden lokalen Abfallvorschriften Sanktionen vor.

Fig.1

Fig. 2
Garantie: Der Garantieanspruch erstreckt sich nicht auf Verschleißteile.
Bauartzulassung: Die Qualität und Sicherheit der CAREL-Produkte werden durch das ISO 9001-Zertifikat sowie und das CE-Zeichen garantiert € und W
2. SICHERHEITHINWEISE
Die Sicherheitshinweise sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie dienen dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung.
2.1 Bedeutungsumfang
Die Unfallverhütungsvorschrift „DGUV Vorschrift 3“ ist zu beachten. Für den Betrieb dieses Gerätes gelten darüber hinausgehende nationale Vorschriften uneingeschränkt. So können Sie sich und andere vor Schaden bewahren.
2.2 Verwendete Symbole
Zur Gefahrenkennzeichnung werden Symbole verwendet, die den Signalwörtern nach EN 82079-1 (wie auch ANSI Z535.6) entsprechen:

GEFAHR Für eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren verletzungen oder zum Tod führt.

WARNUNG Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die weren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann.

VORSICHT Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu n Körperverletzungen führen könnte.
HINWEIS Für eine möglicherweise schädliche Situation, bei der das Produkt oder eine Sache in seiner Umgebung beschädigt werden könnte.
2.3 Bedienung des Geräts
Jede Arbeitsweise ist zu unterlassen, die die Sicherheit des Gerätes beeinträchtigt. Alle Sicherheits- und Warnhinweise, die sich am Gerät befinden, sind zu beachten. Bei Funktionsstörungen und Störungen in der elektrischen Energieversorgung das Gerät sofort abschalten und gegen Einschalten sichern. Störungen umgehend beseitigen.

WARNUNG Eingeschränkter Benutzerkreis
Gemäß IEC 60335-1 gilt: Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
2.4 Betrieb des Geräts

WARNUNG Verbrühungsgefahr! (Dampfbefeuchter)
Der Befeuchter enthält heiße Bauteile. Mit isothermen Tauchelektroden-Befeuchtern, Befeuchtern mit Heizelementen oder Gasdampfbefeuchtern, im Fall undichter oder defekter Komponenten, tritt Dampf von 100 °C/212 °F aus. Gerät sofort ausschalten. Der Dampfbetrieb darf nur bei geschlossener Gerätehaube erfolgen.
HINWEIS Gefahr der Beschädigung des Geräts!
Mögliche Gerätebeschädigung bei wiederholtem Einschalten ohne Störungsbeseitigung. Störungen umgehend beseitigen.
Das Gerät darf nicht mit einer Gleichspannungsversorgung betrieben werden.
Alle Schutz- und Warneinrichtungen regelmäßig auf einwandfreie Funktion prüfen. Sicherheitseinrichtungen nicht demontieren oder außer Betrieb setzen.
HINWEIS Wasseraustritte durch defekte Anschlüsse oder Funktionsstörungen möglich.
Im Befeuchter wird ständig und automatisch Wasser eingespeist und abgeschlämmt. Anschlüsse und wasserführende Bauteile müssen regelmäßig auf einwandfreie Funktion überprüft werden.
2.5 Montage, Demontage, Wartung und Instandsetzung des Gerätes
HINWEIS
Der Befeuchter ist IP00-geschützt. Achten Sie darauf, dass die Geräte am Montageort keinem Tropfwasser ausgesetzt sind.
Bei Installation eines Befeuchters in einem Raum ohne Wasserablauf sind Sicherheitsmaßnahmen im Raum vorzusehen, die im Fall einer Leckage die Wasserzufuhr zum Befeuchter sicher schließen.
- Stets ausschließlich Originalersatzteile verwenden.
- Nach Instandsetzungsarbeiten die Betriebssicherheit des Gerätes durch sachkundiges Personal sicherstellen lassen.
- Der An- oder Einbau zusätzlicher Einrichtungen ist nur nach schriftlicher Genehmigung durch den Hersteller zulässig.

ARNUNG
Befeuchter nicht oberhalb von elektrischen Anlagen, wie Sicherungskästen, elektrischen Geräten usw. montieren. Im Fall einer Leckage kann es durch auslaufendes Wasser zu Schäden an den darunterliegenden elektrischen Anlagen kommen.
2.6 Elektrik

WARNUNG Stromschlaggefahr!
Gefährliche elektrische Spannung.
Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von ausgewiesenem Fachpersonal (Elektriker oder Fachkraft mit gleichwertiger Ausbildung) durchführen lassen.
Bei Wartungs- oder Installationsarbeiten muss das Gerät spannungsfrei geschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.
Der Befeuchter darf nur bei geschlossener Gerätehaube in Betrieb gesetzt.
Undichtigkeiten können Leckströme hervorrufen. Sicherheitsvorschriften über das Arbeiten mit unter Spannung stehenden Teilen beachten.
Nach entsprechender Elektro-Montage oder Instandsetzung alle eingesetzten Schutzmaßnahmen testen (z.B. Erdungswiderstand).
HINWEIS
Nur Originalsicherungen mit der vorgeschriebenen Stromstärke verwenden. Elektrische Ausrüstung des Gerätes regelmäßig prüfen. Mängel, wie z.B. lose Verbindungen, angeschmorte Kabel oderschadhafte elektrische Isolierung, sofort beseitigen.
Die Verantwortung für eine eigensichere Installation des Befeuchters obliegt dem installierenden Fachbetrieb.
2.7 Entsorgung bei Demontage
HINWEIS Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass die Bauteile des Gerätes gesetzeskonform entsorgt werden. Siehe 1.2.
3. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG
3.1 humiSonic (UU01\*)
Der Ultraschallbefeuchter eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen, in denen die relative Raumfeuchte geregelt werden muss. Dazu gehören beispielsweise Rechenzentren, Klimaräume, Klimaanlagen mit engtolerierter Regelung und die Lebensmittellagerung. Das Gerät wurde für den Einbau in Gebläsekonvektoren entwickelt, kann aber auch in anderen Anwendungen verwendet werden. Der Ultraschallbefeuchter produziert 0,5 Liter Wassernebel pro Stunde (UU01F) bzw. 1 Liter Wassernebel pro Stunde (UU01G), der direkt an die Luft abgegeben wird.
3.2 Modellbezeichnung/ Codes
Code Beschreibung
| UU01FD Humisonic Compact 0.5 l/h, 230V - 1~ |
| UU01F1 Humisonic Compact 0.5 l/h, 115V - 1~ |
| UU01GD Humisonic Compact 1 l/h, 230V - 1~ |
| UU01G1 Humisonic Compact 1 l/h, 115V - 1~ |
3.3 Abmessungen und Gewicht
Version mit 1
Piezoelement (UU01F)
Version mit 2
Piezoelementen (UU01G)

3.4 Öffnung der Verpackung
HINWEIS Das Herunterfallen oder eine Erschütterung des Befeuchters können die internen Bauteile irreparabel beschädigen.
□ Den Ultraschallbefeuchter beim Empfang auf seine Unversehrtheit überprüfen und dem Transporteur eventuelle Schäden, die auf einen unvorsichtigen oder ungeeigneten Transport zurückzuführen sind, unmittelbar schriftlich mitteilen.
□ Den Befeuchter vor dem Auspacken an den Installationsort bringen und ihn dabei nur von unten anfassen.
☐ Den Karton öffnen, die stoßfesten Zwischenlagen und anschließend das Gerät entnehmen.
□ Das Gerät muss vor der Installation immer in einem trockenen Raum gelagert werden.
3.5 Mitgeliefertes Zubehör
Die Lieferung muss auf folgende Bauteile kontrolliert werden:
Modell
| 230 V | 115 V |
| 1 Transformator: Primärwicklung für 230 V und zweifache Sekundärwicklung für 50V und 24V | 1 Transformator: Primärwicklung für 115V und Sekundärwickl. für 50V |
| - | 1 Transformator: Primärwicklung für 115V und Sekundärwicklung für 24V |
| Verdrahtung | |
| 2 Schrauben | |
| Steckverbinder | |
| L-Verbindung (Speisewassereinlass) | |
| Technisches Handbuch | |
Verdrahtung
2 Schrauben
Steckverbinder
L-Verbindung (Speisewassereinlass)
Technisches Handbuch

HINWEIS: Beim 230-V-Modell bleibt ein mit L und N gekennzeichnetes Kabelpaar unverwendet.
3.6 Typenschild
Die Befeuchter sind anhand des Verpackungsetiketts und des Typenschildes identifizierbar.

text_image
Date: 15-Jan-2019 S.N. A00005*** Rev. 20 Code UU01....Fig. 3.d
HINWEIS: Abgeänderte, entfernte, fehlende Datenschilder oder alles, was eine nicht sichere Identifizierung des Produktes erlaubt, erschweren jegliche Art von Installations- und Wartungsarbeiten.
3.7 Positionierung
- Der Zugang zum Befeuchter ist nur Fachpersonal erlaubt.
- Den Befeuchter horizontal ansetzen und den seitlichen Mindestabstand von 200 mm einhalten, damit die nötigen Wartungsarbeiten durchgeführt werden können.
- Den Befeuchter so positionieren, dass der Wassernebel verteilt werden kann und das Wasser frei abschlämmbar ist.
- Den Transformator vor Wasseraustritten geschützt und jedenfalls nicht unterhalb des Befeuchters positionieren.
3.8 Befestigung
Befestigungsanleitung:
- Zwei Bohrlöcher bohren (siehe Abbildung).
- Die Halterung mit den zwei im Lieferumfang enthaltenen Mx12-Schrauben fixieren und ihre horizontale Lage mit einer Wasserwaage überprüfen.

text_image
>200 mm Ø 3.50 92 (110) Ø 3.50Fig. 3.e

Die Abbildung stellt den Aufbau des Befeuchters mit 1 Piezoelement dar (0.5 l/h).

text_image
HumSonke ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧ ⑨ ⑩ ⑪Fig. 3.g
Legende
| 1 | Wassernebelauslass | 7 | Zusatzplatine |
| 2 | Melde-LED | 8 | Hauptplatine |
| 3 | Lüfter | 9 | Treiberkarte Piezoelement |
| 4 | Tank | 10 | Piezoelement |
| 5 | Abschlämmventil | 11 | Fullstandsensor (intern) |
| 6 | Zulaufventil |
3.10 Funktionsprinzip
Die humiSonic-Befeuchter basieren auf dem Prinzip der Verneblung von demineralisiertem Wasser mit Ultraschalltechnik. Das Funktionsprinzip kann wie folgt zusammengefasst werden:
• Die Wassereinspeisung erfolgt über ein Zulaufventil bis zum Erreichen des vom Schwimmer angezeigten Wasserstandes.
- Ist ein Selbsttest vorgesehen (Standardeinstellung), öffnet sich das Abschämmventil, und der Tank wird geleert (diese Funktion dient der Reinigung des Tanks von Schmutz und Rückständen).
- Es erfolgt eine neue Wassereinspeisung bis zum angezeigten Stand.
- Beginn der Ultraschallbefeuchtung (die im Befeuchter installierten Ventilatoren verteilen den Wassernebel in der Umgebung).
- Wasser wird nachgefüllt, sobald der Schwimmer einen Wasserstand unterhalb des empfohlenen Richtwertes erfasst.
Die Ultraschallbefeuchtung wird durch eine Eingangsspannung erzeugt, die in einem schwingenden Schaltkreis in ein Hochfrequenzsignal von 1,7 MHz umgewandelt wird. Das Signal wird an ein Piezoelement übertragen, dessen oberer Teil im Kontakt mit dem Wasser ist. Das Wasser vibriert auf Hochfrequenzschwingungen. Die Oberfläche des Piezoelements vibriert bei höchster Geschwindigkeit (1,7 Millionen Mal pro Sekunde). Das Wasser kann aufgrund seiner Trägheit nicht den Vibrationsbewegungen folgen, sondern steigt nur an und bildet eine Wassersäule oberhalo der Piezoelemente. In der negativen Phase der Schwingung erzeugt sich ein schlagartiger Depressionseffekt mit einem Hohlraum, der nicht vom Wasser gefüllt wird, weil dieses den zu schnellen Bewegungen des Piezoelements nicht folgen kann. Infolge des Hohlraums entwickeln sich Dampflasen, die während der positiven Phase nach oben gedrückt werden und in der Nähe der Oberfläche in feinen Nebel zerplatzen. Aufgrund der Schallwellen bilden sich direkt unter der Wasseroberfläche kleine Wassertropfen, die in feinen Nebel zerstäubt werden. Dieser Wassernebel wird vom Luftstrom unmittelbar absorbiert.

WARNUNG: Der Ultraschallbefeuchter muss vor der Ausführung der Wasseranschlüsse vom Stromnetz abgetrennt werden.

text_image
Drain 90 Fill Ø10 61 G 1/8 F 44,5Fig. 4.a
(Unteransicht)

HINWEIS: Das abgeschlämmte Wasser muss frei abfließen können.
Wasseranschlüsse (nicht enthaltene Bauteile):
Wichtiger Hinweis: Für den australischen Markt und zur Erfüllung der Watermark-Anforderungen muss ein von Watermark genehmigtes Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zum Befeuchter installiert werden, wenn dieser an das Trinkwassernetz angeschlossen ist. Soll der Befeuchter dagegen mit aufbereitetem Wasser aus einer an das Trinkwassernetz angeschlossenen Umkehrsmoseanlage von Carel versorgt werden, muss das Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zur Umkehrsmoseanlage installiert werden.

☐ 1. Ein Handventil (für die Unterbrechung der Speisewasserversorgung) vor dem Ultraschallbefeuchter installieren.
☐ 2. Den Ultraschallbefeuchter mit einem Schlauch an das Speisewasser anschließen (der Lieferumfang enthält eine Kniestück-Steckverbindung).
☐ 3. Einen mechanischen Filter (< 60 μm) hinter dem Wasserhahn installieren, um eventuelle feste Verunreinigungen zurückzuhalten.
☐ 4 Ein Abschlämmrohrstück mit 6 mm Mindestinnendurchmesser anschließen.
☐ 5 Einen Trichter für die Unterbrechung der Abschlämmleitung einsetzen.
☐ 6 Einen Siphon zur Vermeidung von Geruchsentwicklung anschließen.
HINWEIS: Nach der Installation muss die Speisewasserleitung für ca. 30 Minuten gereinigt werden: Das Wasser ist direkt in den Abfluss zu leiten, ohne es in den Ultraschallbefeuchter einzuspeisen. Damit werden eventuelle Rückstände und Arbeitsmaterialabfälle beseitigt, die das Zulaufventil verstopfen könnten.
4.1 Speisewasser
Der Ultraschallbefeuchter arbeitet mit entmineralisiertem Wasser. Normales Leitungswasser vermindert die Lebensdauer der Piezoelemente und insbesondere das Wartungsintervall für die Reinigung oder den Austausch der Piezoelemente. Je höher der Mineraliengehalt des Wassers über den Speisewasser-Werten (siehe Tabelle "Technische Daten") liegt, desto kürzer ist das Intervall zwischen den Wartungen. Wenn der Verwendung von Leitungswasser, ist es möglich, eine Verringerung in der Befeuchtungsleistung durch Salze und Verunreinigungen vorliegenden erklärt.
Einsatzbedingungen:
- Entmineralisiertes Wasser mit Beschaffenheit gemäß Speisewasser-Werten (siehe Tabelle "Technische Daten")
- Druck zwischen 0.1 und 0.6 MPa (14.5 und 87 PSI), Temperatur zwischen 1 und 40 °C (33.8 und 104 °F), Anschluss G1/8 Innengewinde (siehe Tabelle "Technische Daten")
- keine organischen Verbindungen.

GEFAHR:
- Dem Wasser dürfen keine Desinfektionsmittel oder korrosionsverhütenden Verbindungen beigefügt werden (Reizstoffe).
- Von der Verwendung von Brunnenwasser, Wasser für Industriegebrauch, Wasser aus Kühlkreisläufen oder allgemein von chemisch oder bakteriologisch verschmutztem Wasser wird dringend abgeraten. Durch das kontaminierte Wasser können Bakterien und Viren in die Atemluft gelangen und zu schweren Krankheiten führen.
4.2 Abschlämmwasser
Das Abschlämmwasser ist ungiftig und kann deshalb in das normale Abwassernetz geleitet werden, wie von der EWG-Richtlinie 91/271/EWG über die Aufbereitung der städtischen Abwässer vorgesehen.
5. VERTEILUNG DES WASSERNEBELS
5.1 Befeuchtungsverteiler
HINWEIS: Die Leitung für den Wassernebelaustritt, der Verteiler, der Konvektor, die Kniestück-Verbindung und der Diffusor sind nicht im Lieferumfang des Ultraschallbefeuchters enthalten.
| Code Länge (mm) | |
| UUKDP02500 250 | |
| UUKDP05300 530 | |
| UUKDP06100 610 | |
| UUKDP08500 850 |
Empfehlungen:
- Der Feuchteauslass des Befeuchters hat einen Außendurchmesser von 40 mm.
- Es sollte eine Wassernebeldurchgangsfläche von 1.100 mm ^2 garantiert sein (bspw. 22 Bohrungen von je 8 mm Durchmesser).
- Sollten Verteiler anderer Längen erforderlich sein, muss immer berücksichtigt werden, dass die Höchstlänge 1 m beträgt. Für größere Längen muss der Carel-Service kontaktiert werden.
- Fine Neigung zum Verteiler (mindestens 2°) vorsehen, damit das Kondensat in den Befeuchter rückfließen kann, bzw. ein Kondensatablaufsystem einbauen.
- Sicherstellen, dass kein Kondensat aus dem Befeuchtersverteiler austritt.
- Den Verteiler so positionieren, dass die Auslassluft auf keine Gegenstände auftrifft (Mindestabstand 10 cm).
- Zusätzliche Biegungen und Drosselstellen können eine Kondensatbildung verursachen und die Befeuchtungsleistung reduzieren.
- Mechanische Beanspruchungen am Feuchteauslass sind zu vermeiden.

Der Konvektor UUKCY00000 kann im oberen Teil des Gebläses installiert werden (durch Abnahme des Schutzgitters), um die Luft an einer anderen Stelle als am Installationsort von humiSonic austreten zu lassen.
L-Stück Verbindung

Die L-Stück Verbindung UUKHS00000 kann auf dem Deckel und/oder Konvektor installiert werden, um die Gesamthöhe des Produktes zu reduzieren.
Verteiler

Der Verteiler UUKDF00000 kann auf dem Deckel installiert werden, um den Wassernebel direkt im Raum zu verteilen.
Filter 50 micron

Der Filter UUKFL00000 (optional) kann am Ventilator (mit oder ohne L-Stück) installiert werden. Der Filter wird in zerlegtem Zustand geliefert (Kappe nicht fixiert), so ist es möglich diesen direkt am Ventilator oder aber am L-Stück (mit leichter Überlagerung) zu montieren. Nach dessen Montage setzen Sie die Kappe ein. Es ist notwendig, den Filter regelmäßig mit Druckluft oder Wasser zu reinigen. Die Häufigkeit der Reinigung hängt von den Umbebungsparametern ab. Merkmale des Filters: 50 Mikron, H=13 cm, T=5 cm.
Schlauch (cod. UUKPE00100)
5.3 Installationsbeispiele
Installation in Gebläsekonvektor

Den Gebläse-Eingang von humiSonic mit dem Luftkanal in einer Position zwischen dem Hauptventilator und dem Anschluss des Wassernebelauslasses in den Luftkanal verbinden.
Carel liefert den Konvektor (Code UUKCY00000) für die Anschlüsse zwischen Lüfter, Luftkanal und Schlauch (cod. UUKPE00100). Die Längen und Biegungen des Schlauchs sollten auf ein Minimum reduziert werden (max 1.2m jeder Part), um Druckverluste zu vermeiden.
Wird bei der Installation das Verteilungssystem UUKDP0**00 eingesetzt, den Schlauch so drehen, dass die Bohrungen in Luftflussrichtung stehen (siehe Abbildung).

HINWEIS: Der Anschluss der Lufteinlassschläuche im humiSonic und der Wassernebelauslassschläuche in den Luftkanal muss so positioniert sein, dass Druckdifferenzen vermieden werden. Übermäßige Druckdifferenzen könnten Systemstörungen bewirken und die Befeuchtungsleistung beeinträchtigen. Es empfiehlt sich, das System (humiSonic + Verteilung) auf Saugseite zu installieren; dabei muss genügend Platzfür die Absorption eingeplant werden. Alternativ kann das System am Luftkanalende in der Nähe des Auslassgitters installiert werden (entfernt vom Ventilator, um zu hohe Drücke zu vermeiden).

text_image
No siphonFig. 5.j
6. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung der elektrischen Anschlüsse muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.
HINWEIS: Die korrekte Verdrahtung des Ultraschallbefeuchters obliegt dem Endhersteller gemäß geltender Gesetzgebung IEC EN 60335-1.
6.1 Verdrahtungsstellen
Hauptplatine

flowchart
graph TD
A["A"] --> B["B"]
C["C"] --> D["D"]
E["E"] --> F["F"]
G["G"] --> H["G"]
I["N"] --> J["M15 1 2 3 4"]
K["M11 1 2 3"] --> L["M14 1 2"]
M["Ground"] --> N["Ground"]
Fig. 6.a
Legende
| A Platine-Spannungsversorgungseingang vom 24 V-Transformer | |
| B Netzkabel und Treibersteuerungskabel | |
| Platine-Spannungsversorgungseingang vom 50 V-Transformer | |
| C Ventil-Stromkabel (links Abschlämmventil / rechts Zulaufventil) | |
| D Dip-Schalter für die Konfiguration | |
| E | Stromwandler-Eingang (code UUKTA00000, optional) für die Stromerfas-sung auf dem Neutralleiter des externen Ventilators |
| F (nicht für diese Anwendung verwendet) | |
| G TH | Temperatur-Feuchtefühler-Anschluss (serieller digitaler Typ IIC, Code: HYHU000000) optional |
| M14 | Remote-EIN/AUS (M14.1-M14.2) |
| M11 | Serielle RS4845-Schnittstelle (M11) |
| M15 | Alarmrelais NO (M15.1-M15.2)- 30-Vdc-Ausgang (24 Vac gleichgerichtet, max. 3 W) (M15.3-M15.4) |
| N Anschluss der Zusatzplatine | |
Elektrische Anschlüsse
6.2 Interne Verdrahtungen
- Die Drähte des Steckverbinders C an das Zulaufventil (Fill) und Abschlämmventil (Drain) anschließen.
- Die Netzkabel und Steuerkabel an die Treiberkarte/n unterhalb des Tanks anschließen (gemäß Schaltplan und Kabelcodierung (Bild).

text_image
C(1) [4] 48(1)-[6] 48(2)-[7] 48(1)+[2] C(2) [8] 48(2)+[3]Fig. 6.c
6.3 Netzkabelanschluss
- Überprüfen, dass die Versorgungsspannung des Gerätes mit dem Wert auf dem Typenschild übereinstimmt.
- Den 50-Vac-Transformatorausgang an die Klemmen 1 und 5 des Steckverbinders B anschließen.
- Den 24-Vac-Transformalorausgang an die Klemmen des Steckverbinders A anschließen.
- Das Transformatoreingangs-Netzkabel an das Stromnetz anschließen. Die Stromversorgung des Ultraschallbefeuchters muss mit einem Trennschalter ausgestattet sein.
HINWEIS: Zur Vermeidung von unerwünschten Interferenzen müssen die Netzkabel von den Fühlersignalkabeln getrennt gehalten werden.
Nach der elektrischen und mechanischen Montage ist der Ultraschallbefeuchter produktionsbereit.

flowchart
graph TD
A["LEVEL FLOW SWITCH"] --> B["FAN"]
B --> C["21V"]
B --> D["CND"]
B --> E["HCHLTV"]
B --> F["CND"]
B --> G["LOW LEV"]
A --> H["Drain valve"]
H --> I["Drain valve"]
I --> J["Control board"]
J --> K["Level flow switch"]
K --> L["Fan"]
L --> M["Pool"]
M --> N["Driver"]
N --> O["Piezoelectric transducer"]
O --> P["Driver"]
P --> Q["50 Vac"]
P --> R["230 Vac"]
P --> S["N 24 Vac"]
P --> T["L N 50 Vac"]
Fig. 6.b
6.4 Dip-Schalter Konfiguration

text_image
ON 1 2 3 4 5 6 7 8Fig. 6.d
| 1. | VerbindungOFF Serielle 485-Carel/Modbus-VerbindungON tLan-Verbindung |
| 2-3 | tLAN-Adresse (bei 1 = ON) |
| OFF/OFF -- | |
| OFF/ON Adresse 1 | |
| ON/OFF Adresse 2 | |
| ON/ON Adresse 3 | |
| 4 | Baudrate serielle 485-/tLan-Verbindung |
| OFF 19200 | |
| ON 9600 | |
| 5-6 | Feuchtesollwert |
| OFF/OFF 50 %rH | |
| OFF/ON 30 %rH | |
| ON/OFF 40 %rH | |
| ON/ON 60 %rH | |
| 7 | Stromwandler |
| OFF deaktiviert | |
| OFF deaktiviert | |
| 8 | Befeuchtungsleistung (nur für Version mit 2 Piezoelementen) |
| AUS -> Parallelbetrieb (alle 2 in modularer Bauweise) | |
| EIN -> Bei Produktionsanforderungen unter 50 % arbeitet abwe-chselnd jeweils nur ein Piezoelement |
Tab. 6.a
In Abhängigkeit des verwendeten Signals, kann die Befeuchtungsleistung auf verschiedene Weisen aktiviert und/oder geregelt werden.
FEUCHTEREGLER und REMOTE-KONTAKT (EIN/AUS-Regelung)
Die Befeuchtung startet beim Schließen der Klemme M14.
An M14 kann ein Schalter, ein Feuchteregler oder eine Steuerung angeschlossen werden (potenzialfreier Kontakt, max. 5 Vdc offen, max. 7 mA geschlossen).
SERIELLE 485-VERBINDUNG
Carel/Modbus-Protokoll

text_image
M 11 RS 485 GND RX-/TX- RX+/TX+Fig. 6.f
HINWEIS: Für die RS485-Verbindungen im Haushalt (IEC EN 55014-1) und Wohnräumen (IEC EN 61000-6-3) muss ein abgeschirmtes Kabel (mit Schirm sowohl an der Bedienteil- als auch Steuerungsseite an PE angeschlossen) mit max. Länge gemäß Spezifikationen des EIA RS-485-Protokolls entsprechend dem Europäischen CCITT V11-Standard in Verwendung eines abgeschirmten, gekreuzten Zweileiterkabelpaars AWG26 verwendet werden. Die Eingangsimpedanz der Schnittstelle 485 entspricht 96 kOhm (1/8 Unit Load).
Diese Konfiguration ermöglicht den Anschluss von maximal 256 Geräten, bei Verwendung von der Hauptspannung getrennten Kabelverbindungen.
ALARMRELAIS
Ausgelegt für die Remote-Alarmmeldung beim Auftreten eines oder mehrerer Alarme.

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'M'15' COMMON NO Alarm relay Fig. 6.gVERSORGUNG DES ALARMRELAIS
Bei Ausführung der Anschlüsse gemäß Abbildung kann direkt eine Lampe oder Spule eines Hilfsrelais angesteuert werden. 30 Vdc (24 Vac gleichgerichtet), 3 W max.

text_image
'M'15' +24 V GND Alarm signal (max 3W) Fig. 6.hHINWEIS: In industriellen Umgebungen (IEC EN61000-6-2) dürfen die vom Befeuchter ausgehenden Signalkabel nicht 10 m (33 ft) ^1) Länge überschreiten: digitaler EIN/AUS-Remote-Ausgang (Klemmen M14.1... M14.2) und abgeschirmtes Kabel für die RS485-Verbindung.
6.6 Zusatzplatinenanschlüsse (Optional)

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J8 M9 + GND 21Vdc 1 2 1 2 3 4 5 M10 J17Fig. 6.i
| J8 | LLan-Bedienteilverbindung (optional) mit 30-Vdc-Versorgung (24 Vac gleichgerichtet) |
| M9 | Serieller AUX-ILAN-Stecker |
| M10 | M10.1 - + proportionales Steuersignal/Fühler/FeuchtereglerM10.2 - GND ReferenzsignalM10.3 - +21 Vdc für Versorgung aktiver FühlerM10.4 - N.U.M10.5 - N.U. |
| J17 | Aux-Eingang - N.U. |
Die Zusatzplatine sieht die folgenden Anschlüsse vor:
EIN/AUS-REGELUNG (Feuchteregler oder Remote-Kontakt)
• Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Basisplatine überbrücken.
• Die Klemmen M10.1 und M10.2 an einen Feuchteregler oder Remote-Kontakt (potenzialfreier Kontakt) anschließen.
- Den Parameter A0 = 0 für die Aktivierung der Ein/Aus-Regelung einstellen (siehe Kap. "Konfigurationsparameter").
EXTERNER PROPORTIONALREGLER (stufenlose Regelung)
• Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Basisplatine überbrücken.
• Die Ausgänge M10.1 und M10.2 (Befeuchtungsleistungsanforderung) an einen externen Regler anschließen.
- Den Parameter A0=1 einstellen, um die stufenlose Regelung zu aktivieren (siehe Kap. "Konfigurationsparameter"); den Parameter A2 in Abhängigkeit des gewählten Signals konfigurieren (0...10V, 2...10V, 0...20, 4...20mA) (siehe Kap. "Konfigurationsparameter").
REGELUNG MIT CAREL-RAUMFÜHLER
• Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Basisplatine überbrücken.
- Den Fühler an die Klemmen M10.1, M10.2 anschließen. Die Versorgungsklemme M10.3 kann mit einem max. 2 m langen Kabel angeschlossen werden (6,6 ft). Für größere Längen ist eine externe Stromversorgung zu verwenden (die Masse der Stromversorgung muss an die Masse der Steuerung angeschlossen werden.
- Den Parameter A0=2 einstellen, um die Fühlerregelung zu aktivieren (siehe Kap. "Konfigurationsparameter"); den Parameter A2 in Abhängigkeit des gewählten Signals konfigurieren (0...10V, 2...10V, 0...20, 4...20mA) (siehe Kap. "Konfigurationsparameter").

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REF OUT +G M9 J17 1 2 1 2 3 4 5 M10Fig. 6.j
Wenn Sie andere Fühler verwenden, als von CAREL aufgelistet, überprüfen Sie bitte:
- Spannung: 0 ... 10 V DC, 2 ... 10 V DC, M10.1 (GND: M10.2);
• Stromstärke: 4 ... 20, 0 ... 20 mA, M10.1 (GND: M10.2).
FREIGABE DES TH-FÜHLERS ALS FEUCHTE/ Taupunkttemperatursollwertes-BEGRENZUNGSFÜHLER
Die Regelalgorithmen A0=0, A0=1, A0=2 sehen die Möglichkeit vor, den integrierten TH-Temperatur-Feuchtefühler als Begrenzungsfühler einzusetzen (Parametereinstellung bH=1 o bH=2 entsprechende). Der Begrenzungssollwert und das entsprechende Proportionalband können in den Parametern SL und bL eingestellt werden.
Schlusskontrollen
Für eine korrekte elektrische Installation müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

□ Die Nennspannung des Ultraschallbefeuchters entspricht der auf dem Etikett angegebenen Spannung.
□ Es wurde ein Trennschalter installiert, um die Spannung des Befeuchters zu unterbrechen.
☐ Die Klemmen M14.1, M14.2 sind überbrückt oder mit einem Schließkontakt verbunden.
☐ Wird der Befeuchter von einem externen Regler (Zusatzplatine) angesteuert, ist die Masse des Signals mit der Masse der Steuerung verbunden.
7. START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND GRUNDFUNKTIONEN
Vor der Inbetriebnahme des Ultraschallbefeuchters muss Folgendes überprüft werden:

☐ Wasseranschlüsse: Bei Wasseraustritten darf der Befeuchter nicht gestartet werden, solange das Problem nicht behoben ist und alle Anschlüsse nicht wiederhergestellt sind.
□ Befeuchtungsverteilung und Elektrische Installation
7.1 Start
Siehe Kap. "Elektrische Anschlüsse"
1 Der Ultraschallbefeuchter ist nach dem Netzanschluss und der Aktivierung (Remote-EIN/AUS/Feuchteregler, Klemme M14, EIN/AUS über Bedienteil; FIN/AUS über serielle Schnittstelle) startbereit.
2 Ist kein anderer externer Anschluss vorhanden, startet der Befeuchter, und der Betrieb wird nur bei einer Deaktivierung von M14 unterbrochen.
3 Ist der TH-Temperatur- und Feuchtefühler (optional) an die Klemme G angeschlossen, startet der Befeuchter und arbeitet, bis der Feuchtesollwert (voreingestellt auf 50%RH) bzw. der Taupunkttemperatursollwert (voreingestellt 10°C/50°F), abhängig vom eingestellten Algorithmus, erreicht ist. Siehe Kap. „Funktionsprinzipien“.
4 Ist an die Klemme E ein Stromwandler (optional) angeschlossen und aktiviert (Dip-Schalter 7), startet der Befeuchter nur, wenn Strom auf dem Neutralleiterkabel des Gebläsekonvektor-Ventilators erfasst wird. Das Kabel muss durch den Stromwandler geführt sein.
Auf diese Weise wird Wassernebel nur bei gleichzeitigem Ventilatorbetrieb produziert.
7.2 Aus/Stand-by
1 Der Ultraschallbefeuchter wird ausgeschaltet, indem die Spannungsversorgung unterbrochen wird.
2 Bei Anschluss an die Spannungsversorgung geht der Befeuchter in den Stand-by-Zustand über, wenn:
• der EIN/AUS-Fernkontakt geöffnet wird;
- bei vorhandenem TH-Fühler der Feuchte Taupunkttemperatursollwertes sollwert erreicht wird;
- der vorhandene und aktivierte Stromwandler keinen Strom erfasst;
- der EIN/AUS-Kontakt geöffnet ist/ oder Deaktivierung über serielle Schnittstelle auf0gesetzwurde(siehe Kap. "Netzwerkverbindung")/ oder Deaktivierung über Tasten
- bei Regelsignal (optionale Platine) und keine Befeuchtungsleistung angefordert wird.
Im Stand-by-Zustand wird der Tank des Befeuchters automatisch geleert. Im Stand-by-Zustand bleibt der Ventilator für 5 Minuten eingeschaltet.
7.3 Autotest
Der Befeuchter führt bei jeder Inbetriebnahme (im Aus-Zustand), falls aktiviert und falls eine Feuchteanforderung vorliegt, einen Testzyklus durch. Dabei wird ein kompletter Einspeisungs-/Abschlämmzyklus ausgeführt, bei dem der Standfühler überwacht wird; nach erfolgreichem Abschluss des Tests startet die Befeuchtungsleistung. Beim Auftreten von Fehlem wird die Befeuchtungsleistung gesperrt (siehe Alarmtabelle).
7.4 LED-Anzeigen
Die LED auf der Oberseite des Ultraschallbefeuchters zeigt den Geräte-Zustand an:
| GRÜN Beschreibung | |
| Leuchtend Befeuchtung läuft | |
| Langsames Blinken* Gerät deaktiviert | |
| Langsames Blinken, gedämpftes Leuchten | Sollwert erreicht |
| Schnelles Blinken** | Übergangsstatus mit Befeuchtung in vorübergehender Befeuchtungspause (bspw. Autotest, Spülung) |
*Langsames Blinken: 1 s EIN und 1 s AUS
**Schnelles Blinken: 0.2 s FIN und 0.2 s AUS
Die rote LED meldet einen aktiven Alarm. Für die Alarmtabelle siehe spezifisch Kapitel.
7.5 Stundenzähler-Reset des Wassertanks
HINWEIS: Das Verfahren darf nur von befugtem Personal ausgeführt werden.
Der Ultraschallbefeuchter ist mit einem Betriebsstundenzähler ausgestattet. Nach Verstreichen einer voreingestellten Anzahl von Stunden (5000) wird eine Meldung zwecks Wartung des Tanks und Überprüfung der Piezoelemente ausgelöst (siehe Kap. "Wartung und Ersatzteile" und Kap. "Alarme"). Bei angeschlossenem Bedienteil kann der Stundenzähler über das Bedienteil zurückgesetzt werden, siehe Absatz „Stundenzähler-Reset über Display“. Ist kein Bedienteil vorhanden, kann der Stundenzähler über die elektronische Steuerplatine zurückgesetzt werden.

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung der Verdrahtung das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit durch eine Messung sichergestellt werden.
Der Zähler wird wie folgt rückgesetzt:
• Den Befeuchter ausschalten.
• Warten, bis der Tank vollständig entleert ist.
• Den Speisewasserhahn schließen.
- Den Tank abnehmen und dabei den Steckverbinder der Treiberkarte der Piezoelemente abtrennen.
• Den EIN/AUS-Kontakt öffnen.
- Den Befeuchter OHNF TANK einschalten. Die orangefarbene LED blinkt.
- Den EIN/AUS-Kontakt schließen. Die orangefarbene LED leuchtet.
• Den Befeuchter ausschalten.
- Den Tank montieren. Den Steckerverbinder der Treiberkarte der Piezoelemente einstecken und den Speisewasserhahn öffnen.
• Den Befeuchter einschalten.
7.6 Automatische Spülung
Der Ultraschallbefeuchter führt in regelmäßigen Intervallen (Parameter b1, Default 60 Minuten) einen automatischen Spülzyklus durch (über den Parameter b0 kann der Parameter in Stunden umgewandelt werden, siehe Tabelle Parameter b0).
Der Spülzyklus besteht aus: kompletter Abschlämmung - gleichzeitiger Aktivierung von Zulauf und Ablauf (Default 1 Minute, Parameter b3), damit eventuelle Reststoffe im Tank abfließen können - kompletter Einspeisung - kompletter Abschlämmung. Während dieser Phase ist die Befeuchtungsleistung unterbrochen.
7.7 Spülung bei Nutzungspause
Bleibt der Befeuchter für lange Zeit (Parameter b2, Default 24 Stunden) untätig (eingeschaltet, aber in Stand-by), wird eine Spülung wie im vorherigen Absatz beschrieben ausgeführt. Dadurch wird der Tank von eventuellen Reststoffen (bspw. Staub) gereinigt, die sich während der Nutzungspause ansammeln können. Der Parameter b0 lässt den Ausführungszeitpunkt dieser Spülung einstellen. Standardmäßig wird die Spülung nach 24 aufeinanderfolgenden Stunden Nutzungspause ausgeführt, während sich der Befeuchter noch im Stand-by-Zustand befindet. Der Befeuchter ist mit einem Umkehrosmose-Einspeisesystem verbunden, das eine häufige Nutzung erfordert, um Funktionsstörungen zu vermeiden. Über b0 (siehe Tabelle Paramater b0, Osmose) kann eingestellt werden, dass die Spülung beim ersten Neustart nach Verstreichen der Untätigkeitsstunden (eingestellt in b2) erfolgt.
8. LCD-BEDIENTEIL (OPTIONAL)
8.1 Remote-Display (UUKDI00000)

Fig. 8.a
Das LCD-Bedienteil ist ein optionales Zubehör und nur bei vorhandener Zusatzplatine (UUKAX00000 optionales, integriert in den Modellen UU01**A**1) verwendbar. Das Bedienteil zeigt den Zustand des Ultraschallbefeuchters an und kann zur Personalisierung der Betriebsparameter verwendet werden.
ANSCHLUSS:

Remote-Anschluss des Bedienteils bis zu 200 m Entfernung

text_image
① ② ③ ④ ⑤ ⑥ humiSonic ⑦ ⑧ ⑨ ⑩ ⑪ ⑫ ⑬ ⑭ ⑮ ⑯ ⑰ ⑱ ⑲ ⑳ ⑴ ⑵Fig. 8.c
Legende:
1 Telefonkabel (bis zu 0,8 m Entfernung)
2 CAREL-Karte TCONN6J000
3 Stiftleiste J14 und J15 auf Position 1-2 (Stromversorgung auf Telefonstecker A, B und C und Schraubklemme SC)
4 Abgeschirmtes, verdrilltes Dreifachkabel AWG20-22 für die Remote-Installation des Display-Bedienteils bis zu 200 m Entfernung. Anschluss mit Karte TCONN6J00:
| Klemme SC | Funktion |
| 0 | ERDE (Schirm) |
| 1 | +VRL |
| 2 | GND |
| 3 | RX/TX- |
| Klemme SC | Funktion |
| 4 | RX/TX+ |
| 5 | GND |
| 6 | +VRL |
5 Remote-Display-Bedienteil
6 Zusatzplatine
8.2 Bedeutung der Symbole
| Spannungsversorgung (grüne LED) | |
| Befeuchter in Betrieb (gelbe LED)Leuchtend: Wassernebelproduktion läuftBlinkend: Übergangsstatus mit Befeuchtung in vorübergeh. Pause | |
| Alarm (rote LED)Bei der Aktivierung eines Alarms: LED blinkend und Summer aktiviert. Wird bei einem aktiven Alarm ESC gedrückt, wird der Summer abgestellt und die LED leuchtet durchgehend; durch einen weiteren Druck der ESC-Taste werden die Alarme resettiert (siehe Kap. "Alarme") | |
| sec | Zeit in Sekunden |
| h | Stundenzähler |
| % | Befeuchtungsleistung in % bezogen auf die Nennkapazität |
| set | Parameteränderung in Ausführung (Parameter-Setup) |
| Wartungsanforderung (Alarm vorhanden) | |
| Ein: Befeuchterlüfter aktiv | |
| 888 | 3 Anzeigestellen, nach 999 zeigt das Display 100 für 1.000 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten angezeigt) |

| Befeuchtungsleistung in Betrieb |
| Tankfüllung in Betrieb |
| Wasser im Tank vorhanden |
| Manuelle Abschlämmung des Tanks in Betrieb (wird auch im Stand-by-Zustand des Gerätes angezeigt, weil das Abschämmventil normalerweise offen ist) |
Tab. 8.a
8.3 Tasten
| Taste | Funktion | |
| Esc | Rückkehr zur vorhergehenden Anzeige | |
| ↑ | UP | Vom Hauptfenster aus: Anzeige der Befeuchtungswerte, siehe nächsten Absatz |
| Von der Parameterliste aus: Kreisnavigation durch die Parameter und Änderung der Parameterwerte | ||
| ↓ | DOWN | Vom Hauptfenster aus: Anzeige der Befeuchtungswerte |
| Von der Parameterliste aus: Kreisnavigation durch die Parameter und Änderung der Parameterwerte | ||
| ← | ENTER (PRG) | Für 2 Sekunden: Zugriff auf die Parameterliste |
| In der Parameterliste: Wahl und Bestätigung (wie mit einer Computer-Enter-Taste) | ||
| drain | Zwangsabschlämmung; gleichzeitig UP und DOWN drücken | |
Tab. 8.b
8.4 Hauptanzeige
Das Display des Befeuchters zeigt den Zustand des Steuerungssignals an. Bei EIN/AUS- oder proportionalem Eingangssignal (A0=0, A0=1, A0=3 und abgetrenntem TH-Fühler):
• Anzeige des Eingangssignals;
- Tank-Stundenzähler (h);
- Regelung der max. Befeuchtungsleistung (Parameter P0) (*);
- Regelungshysterese (Parameter P1 nur bei Proportionalregelung A0=1) (*);
- Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS.
Bei Feuchtefühler-Eingangssignal (A0=2, A0=3 und TH-Fühler angeschlossen) oder Taupunkttemperaturregelung (A0=4):
• Anzeige des Feuchtefühlermesswertes;
• Tank-Stundenzähler (h);
- Regelung der max. Befeuchtungsleistung (Parameter P0) (*);
• Proportionalband (Parameter bP)(*)
- Feuchtesollwert / Taupunkttemperatursollwertes /(Parameter SP)(*);
- Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS.
Die eventuelle Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler (bH=1) oder als Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler (bH=2) in den Regelalgorithmen A0=0, A0=1, A0=2 führt zum Hinzufügen folgender Parameter im Hauptfenster:
- Feuchtebegrenzungssollwert/Taupunkttemperatur begrenzungssollwert (Param. SL) (*);
- Begrenzungsproportionalband (Parameter bL) (*)
Über den Parameter C0 (siehe Kap. "Konfigurationsparameter") kann die Hauptanzeige geändert werden (Default: Anzeige des Eingangssignals). Deaktivierungsoptionen:
- im Remotebetrieb (EIN/AUS-Kontakt offen) zeigt das Display "C - -" abwechselnd zum Hauptfenster an;
- im aktivierten Status (Enb) visualisiert das Display beim Druck von ENTER die Meldung dIS (zur erneuten Aktivierung erneut ENTER drücken); im Falle eines Main/Secondary-Netzwerks wirkt die Deaktivierung nur auf den einzelnen Befeuchter;
- am Display (ESC-Taste für 5 s) wird, t -- abwechselnd zum Hauptfenster angezeigt; im Falle eines Main/Secondary-Netzwerks wirkt diese Deaktivierung auf alle Netzwerkbefeuchter; zur erneuten Aktivierung die ESC-Taste für 5 s drücken, bis t -- ausgeblendet wird;
- über das Überwachungsgerät (RS 485 Carel/Modbus) zeigt das Display "S - -" abwechselnd zum Hauptfenster an;
- vom TAM (Dip-Schalter 7 in Position ON und Strom wird vom TAM nicht erkannt), zeigt das Display alternativ zum Hauptbildschirm "F - -" an.
CAREL
Bestehen mehrere Deaktivierungen gleichzeitig, wechseln sie sich zyklisch mit der Hauptfensteranzeige ab.
Wenn das Display “----” anzeigt, besteht ein Kommunikationsfehler zwischen dem Display und Steuerkabel des Befeuchters. Besteht das Problem weiterhin, bitte den Kundendienst kontaktieren.
(*) Zur Änderung des Parameters folgende Tasten drücken:
- ENTER(Display: set)
• UP oder DOWN zur Änderung des Wertes. - ENTER, um den neuen Wert zu bestätigen.
ESC, um zum Hauptfenster zurückzukehren. Auf die Parameter kann auch von der Parameterliste aus zugegriffen werden (siehe Kap. "Konfigurationsparameter").
8.5 Anzeige der Software-Release
- Beim Einschalten des Gerätes erscheint auf dem Display "rel. x.y" (bspw. rel. 1.2).
- Während des Betriebs:
a) am Display im Hauptfenster gleichzeitig ESC und UP drücken; es erscheinen in Abfolge: die Software-Version;
b) über das Netzwerk anhand der Integer-Variable 81, bspw. Format "## = #.#" (bspw. 12 = Release 1.2).
8.6 Parameterzugriff und -änderung
Die Konfigurationsparameter lassen die Funktionen und den Zustand des Befeuchters einstellen und regeln. Hierfür im Hauptfenster die folgenden Tasten drücken:
• ENTER für 2 Sekunden.
- Das Passwort 77 mit der UP- oder DOWN-Taste eingeben.
- ENTER, um zu bestätigen und auf die Parameterliste zuzugreifen.
- UP oder DOWN, um die Kreisliste abzulaufen.
- ENTER, um einen Parameter zu wählen (Display: 'set').
- UP, um den Parameterwert zu erhöhen. Für ein schnelleres Ablaufen zusätzlich auch DOWN drücken.
- DOWN, um den Parameterwert zu vermindern. Für ein schnelleres Ablaufen zusätzlich auch UP drücken.
- ENTER, um den neuen Wert zu speichern und zur Parameterliste zurückzukehren oder ESC, um zur Liste ohne Speicherung des Wertes zurückzukehren.
ESC drücken, um zum Hauptfenster zurückzukehren.
8.7 Parameter: Wiederherstellung der Werkseinstellungen
Vom Hauptfenster aus können die werkseitigen Parameterwerte jederzeit wieder hergestellt werden. Hierfür im Hauptfenster die folgenden Tasten drücken:
- ENTER für 2 Sekunden.
- Das Passwort 50 mit der UP- oder DOWN-Taste eingeben und erneut ENTER drücken.
- Es erscheinen die Zeichen dFt: ENTER drücken. dFt beginnt zu blinken: zur Wiederherstellung der Werkseinstellungen ENTER drücken oder das Verfahren mit ESC verlassen.
Werden für 30 Sekunden lang keine Taslen gedrückt, wird automatisch wieder das Hauptfenster eingeblendet.
8.8 Stundenzähler-Reset über Display
Tank-Stundenzähler
- Auf den Parameter'd3'zugreifen (Siehe Kap. "Konfigurationsparameter").
• UP und DOWN für 5 Sekunden drücken.
Nach beendetem Reset erscheint auf dem Display 'res'.
Interner Stundenzähler der Piezoelemente:
- Auf den Parameter 'd6' zugreifen.
• UP und DOWN für 5 Sekunden drücken.
Nach beendetem Reset erscheint am Display 'res' (d6 wird auf den Defaultwert AF = 9999 zurückgesetzt).
9. FUNKTIONSPRINZIPIEN
9.1 Ultraschallbefeuchtung
Die Ultraschallbefeuchter vernebeln das Wasser mittels Übertragung einer von einem Piezoelement erzeugten Welle an die Wasseroberfläche. Auf der Wasseroberfläche bilden sich Wassertropfen; die kleinsten werden im Luftfluss transportiert. Die Menge des vernebelten Wassers hängt vom Wasserstand, von der Wassertemperatur und der Verteilung in der Luft ab. Der Wasserstand wird mit Zulauf- und Abschlämmventilen und einem Standfühler konstant gehalten. Es empfiehlt sich die Verwendung von demineralisiertem Wasser: Bei normalem Leitungswasser setzen sich Mineralien ab und führen mit der Zeit zur Verkalkung der Piezoelemente, wodurch die Befeuchtungskapazität beeinträchtigt wird. Um übermäßige Kalkablagerungen zu vermeiden, schlämmt der Befeuchter den Tank periodisch ab und füllt ihn automatisch mit Frischwasser auf.
9.2 Regelalgorithmen
Der Befeuchter kann über die folgenden Signale angesteuert werden:
- Fern-EIN/AUS;
• Stromwandler (über DIP-Schalter einzustellen);
- externes Proportionalsignal (nur mit Zusatzplatine);
- Feuchtefühler;
- Integrierter Temperatur- und Feuchtefühler für die Taupunkttemperaturregelung;
- seriell.
EIN/AUS-Regelung
Der Aussetzbetrieb wird von einem externen Kontakt angesteuert, der den Sollwert und die Regelungsschaltdifferenz festlegt. Der externe Kontakt kann ein Feuchteregler sein, der den Betriebsmodus des Befeuchters bestimmt:
- Kontakt geschlossen: Der Befeuchter produziert, wenn der EIN/AUS-Fernkontakt geschlossen ist;
- Kontakt offen: Die Befeuchtungsleistung stoppt.
Proportionalregelung (nur mit optionaler Platine)
• Die Befeuchtungsleistung ist proportional zum Wert eines Signals Y, das von einem externen Stellantrieb stammt. Der Signaltyp kann gewählt werden unter: 0...10 Vdc, 2...10 Vdc, 0...20 mA, 4...20 mA.
• Die maximale Befeuchtungsleistung des Befeuchters, die dem Höchstwert des externen Signals entspricht, kann zwischen Pn (Default 10 %) und 100% der Nennbefeuchtungsleistung des Befeuchters eingestellt werden (Parameter P0).
Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese P1 (Default 2 % des gesamten Proportionalbandes des externen Signals Y).
Autonome Regelung mit Feuchtefühler
Die Befeuchtungsleistung ist an den angeschlossenen Feuchtefühlermesswert gebunden (TH oder Anschluss an optionale Platine). Der Befeuchter produziert mit Vollleistung, wenn der Feuchtemesswert unter dem Sollwert minus Proportionalband liegt. Liegt der Feuchtemesswert innerhalb des Proportionalbandes, passt er die Befeuchtungsmenge an (einstellbarer Parameter bP, Default 10 %rH). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese von 10 % des Proportionalbandes bP.

Autonome Taupunkttemperaturregelung
Die Befeuchtungsleistung ist an den Temperatur- und Feuchtefühlermesswert gebunden (TH). Der Befeuchter produziert mit Vollleistung, wenn der Messwert der Taupunkttemperatur unter dem Sollwert minus Proportionalbereich liegt. Liegt der Messwert innerhalb des Proportionalbereichs, wird die Befeuchtungsmenge stetig geregelt (einstellbarer Parameter bP, Default 3°C/5°F). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese von 10 % des Proportionalbereichs bP.

line
| Temperature (°C/°F) | Production (%) | | ------------------- | -------------- | | 0 | 0 | | 10 | 0 | | 20 | 0 | | 30 | 0 |Fig. 9.c
Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler
Ist der TH-Fühler an den entsprechenden Platineneingang angeschlossen, kann das Gerät über den EIN/AUS-Kontakt (A0=0), über das externe Proportionalsignal oder die RS485-Schnittstelle (A0=1) oder über den aktiven externen Fühler (A0=2) angesteuert werden. Der TH-Fühler kann als Feuchtebegrenzungsfühler freigegeben werden (Parametereinstellung bH = 1). Die Annäherung an den Begrenzungssollwert (einstellbarer Parameter SL, Default 70 %rH) oder 10°C/50°F innerhalb des Proportionalbandes bL führt zu einer fortlaufenden Teillastregelung der Befeuchtung bis zur Unterbrechung der Befeuchtungsleistung bei Erreichen des Sollwertes. Die Hysterese für die Neuaktivierung der minimale Befeuchtungsleistung ist fix und entspricht 10 % des Proportionalbandes bL.

area
| Temperature (°C) | Production (%) | | ---------------- | -------------- | | 0 | P0 | | 10 | Pn | | 20 | ON | | 30 | OFF |Fig. 9.d
9.3 Leistungsregelung in Parallelschaltung (Dip-Schalter 8 auf OFF)
Die Befeuchtungsleistung kann von 5 % auf 100 % (Parameter Pm und P0) des Nennwertes geändert werden; die Aktivierung und Deaktivierung der Piezoelemente erfolgen abwechselnd in einem festgelegten Takt (Parameter b7, Default 1 Sekunde). Der Durchsatz wird auf der Grundlage des Parameters P0 (Default 100%) und der über das externe Signal eingestellten Anforderung (bei optionaler Platine und Proportionalregelung) bestimmt.

Beträgt der Durchsatz 100%, sind die Piezoelemente immer eingeschaltet.
9.4 Leistungsregelung in Reihenschaltung (nur 1l/h-Version – DIP-Schalter 8 auf On)
Die Befeuchtungsleistung kann zwischen 10 % und 100 % der Nennleistung geregelt werden. Jeder Befeuchter arbeitet mit zwei Piezoelementen. Jedes Piezoelement ist für 50 % der Gesamtleistung zuständig. Beträgt die Anforderung über das externe Signal oder über den Fühlermesswert 100 % und ist Parameter P0 auf 100 % eingestellt, werden beide Piezoelemente aktiviert. Unter 100 % wird die Befeuchtungsleistung wie folgt auf die beiden Piezoelemente aufgeteilt:
- 51%-99%: Ein Piezoelement ist immer aktiviert, um 50% der angeforderten Leistung zu produzieren; das andere regelt die Leistung wie im vorhergehenden Absatz beschrieben, um den restlichen Leistungsprozentsatz bereit zu stellen. (Bsp. Anforderung von 75%: Ein Piezoelement ist immer aktiviert, das andere regelt auf 50%, siehe Abbildung).
- 10% - 50%: Ein Piezoelement ist immer deaktiviert, das andere regelt die Leistung wie im vorhergehenden Absatz beschrieben, um den geforderten Leistungsprozentsatz bereit zu stellen. (Bsp. Anforderung von 25%: Ein Piezoelement ist immer deaktiviert, das andere regelt auf 50% gemäß Abbildung).
Die Produktionsverteilung auf die beiden Piezoelemente wird jede Betriebsstunde rotiert, um eine ungleiche Abnutzung zu vermeiden.
9.5 Automatsche Speisewasserkontrolle
Zur Erfassung des eventuellen Speisewassermangels (oder zu niedrigen Wasserstandes) überprüft der Ultraschallbefeuchter nach der Öffnung des Zulaufventils den Zustand des Standfühlers. Bei nicht aktiviertem Standfühler (Abtastzeit eingestellt im Parameter bA, default in Minuten je nach Größe) wird die Befeuchtung unterbrochen, wird die Abschlämmung aktiviert und wird eine bestimmte Zeit abgewartet (Parameter AA, Default 10 Minuten). Am Display erscheint die Meldung "Rty" (Retry). Danach wird versucht, Wasser einzuspeisen. Bei erfolgreichem Ausgang startet die Produktion wieder, ansosten wird abgewartet (Parameter AA) und der Retry Vorgang erneut gestartet. Das Verfahren wird solange wiederholt, bis der Fühler erneut Wasser erfasst. Während der ersten beiden Versuche wird kein Alarm gemeldet. Wird auch beim dritten Versuch kein Wasser erfasst, wird der Alarm EF ausgelöst. Der Alarm wird automatisch rückgesetzt, sobald der Befeuchter erneut Wasser erfasst.
9.6 Automatische Kontrolle der Befeuchtungsleistung
Während der Befeuchtungsleistung kontrolliert der Befeuchter den Wasserstand im Tank. Sinkt der Wasserstand nicht, könnten folgende Fehler vorliegen:
- Funktionsstörung der Piezoelemente
• Undichtes Zulaufventil
- Funktionsstörung des Ventilators
Wenn nach der durch die Variable A8 eingestellten Zeit (in Minuten, Standard 30) das Wasser nicht unter das niedrige Niveau gefallen ist, wird die Produktion mit einem EP-Sperralarm gestoppt und die vollständige Entleerung des Tanks gestartet. Wenn stattdessen nach einem Prozentsatz der Zeit von A8, eingestellt durch Parameter Ab (Standard 70%), über dem Höchststand, wird die Befeuchtungsleistung gestoppt. Es wird eine Warnung EL, es wird für die durch Parameter eingestellte Zeit abgelassen bC und dann wird eine Zeit von AA Minuten gewartet (Default 10 Minuten); am Display wird dabei die Meldung "Rty" angezeigt. Alsdann wird die Befeuchtung neu aktiviert. Die Warnung EL wird rückgesetzt, sobald der Befeuchtungsleistungszyklus korrekt beendet wurde.
9.7 Automatische Kontrolle auf undichtes Abschlämmventil und auf Durchsatz des Zulaufventils
Der Parameter A9 gibt eine minimale Befeuchtungsleistungszeit vor (Default 0 minuten). Sollte der Befeuchtungsleistungszyklus kürzer ausfallen, könnte das Abschlämmventil undicht sein oder der Durchsatz des Zulaufventils niedrig sein. Die Kontrolle erfolgt in diesem Fall wie folgt:
-
Nach dem ersten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die Wasserauffüllzeit erhöht (+50 % zu Parameter bb).
-
Nach dem zweiten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die Wasserauffüllzeit zusätzlich gesteigert (+100 % zu Parameter bb); es wird das Chattering* des Abschlämmventils aktiviert, das mit der ersten automatischen Spülung startet.
-
Nach dem dritten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die Wasserauffüllzeit zusätzlich gesteigert (+150% zu Parameter bb); es wird ein Spülzyklus mit Chattering* durchgeführt, das nach dem zweiten Zyklus aktiviert wurde. In dieser Phase wird die Warnung Ed ausgelöst.
-
Nach dieser letzten Phase erfolgt ein neuer Befeuchtungsleistungszyklus. Sollte die Fehlerursache weiterhin bestehen, startet die Steuerung wieder mit der ersten Kontrollphase und solange, bis ein Zyklus innerhalb der vorgesehenen Zeiten beendet wird. In diesem Fall wird auch die eventuelle Warnung rückgesetzt.
*Chattering: Serie von Öffnungen/Schließungen des Abschlämmventils, um eventuelle Reststoffe (Kalk, Staub, etc.) zu beseitigen, die ein korrektes Schließen des Ventils verhindern.
9.8 Automatischer Schutz der Piezoelemente
Die Piezoelemente werden bei Betrieb ohne Wasser schnell beschädigt. Um dem vorzubeugen, stellt die Steuerplatine anhand des Standsensors sicher, dass die Piezoelemente auch bei Anomalien nie ohne Wasser aktiviert werden. In der Startphase des leeren Tanks werden die Wandler nur aktiviert, wenn das Wasser über dem niedrigen Niveau ist. Wenn im Betrieb das Wasser aufgrund des Verbrauchs von Wasser für die Vernebelung unter das niedrige Niveau fällt, wird es bei Aktivierung des Füllventils nachgefüllt. Wenn das hohe Niveau nicht innerhalb der minimalen AC-Zeit wiederhergestellt wird, werden die Wandler ausgeschaltet und die Ladung wird fortgesetzt, bis das Niveau wiederhergestellt ist oder die im bA-Parameter eingestellten Minuten ab dem Start des Wasserladezyklus abgelaufen sind. Ist der Füllstand korrekt wiederhergestellt, werden die piezoelektrischen Wandler sofort wieder aktiviert.
10. KONFIGURATIONSPARAMETER
Für den Zugriff und die Änderung der folgenden Parameter siehe Kapitel 8 und 11.
10.1 Basisparameter
| Parameter M.E. Bereich Def. NB | |||||
| A0 Betriebsmodi | -0...43 | ||||
| 0 = EIN/AUS-Regelung über Fühlereingang der Zusatzplatine -1 = Proportionalregelung über Fühlereingang der Zusatzplatine -2 = Feuchtefühler-Regelung über Fühlereingang der Zusatzplatine3 = AUTO-Regelung: Falls vorhanden, wird der Messwert des TH-Feuchtefühlers verwendet, ansonsten EIN/AUS-Regelung über den Kontakt auf der Basisplatine. Der Parameter A2 wird nicht verwendet4 = Taupunkttemperatur-Regelung mit Températur-/Feuchtefühlermesswert TH | |||||
| A1 Messeinheit 0 = Internationales System; 1 = Angelsächsisches System -0...10 | |||||
| A2 Externer Fühlertyp (optionale Zusatzplatine) (0 = Ein/Aus; 1 = 0-10V; 2 = 2-10V; 3 = 0-20mA; 4 = 4-20mA) -0...41 | |||||
| P0 Maximale Befeuchtungsleistung % Pn...100 100 | |||||
| P1 | Proportionalregelungshysterese im Regelalgorithmus A0=1 | % | 2...20 | 2 | |
| Pn | Minimale Befeuchtungsleistung | % | 5...P0 | 10 | |
| SP | Sollwert (1) / Taupunkttemperatur | %RH | 20...95 | 50 | Nur bei angeschlossenem Bedienteil, ansonsten über die Dip-Schalter eingestellte Werte |
| °C(°F) | -16...35(3...95) | 10(50) | editierbar nur über Bedienteil | ||
| SL | Feuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert | %RH | 0...100 | 70 | |
| °C(°F) | -16...35(3...95) | 15(59) | |||
| bP | Proportionalband für Regelung mit Fühler | %RH | 2...20 | 10 | |
| °C(°F) | 1...10(2...20) | 3(5) | |||
| bL | Proportionalband für Feuchtebegrenzung / Taupunkttemperaturbegrenzung | %RH | 2...20 | 10 | |
| °C(°F) | 1...10(2...20) | 3(5) | |||
| C0 | Default-Anzeige (Bedienteil): 0 = Lesen des Fühlerwertes/Steuersignals; 1 = Stundenzähler | - | 0...1 | 0 | |
Tab. 10.a
10.2 Service Parameter
| Parameter | M.E. | Bereich | Def. | NB | |
| A3 | Min. Fühler | %RH | 0...100 | 0 | |
| A4 | Max. Fühler | %RH | 0...100 | 100 | |
| A5 | Fühler-Offset | %RH | -99...100 | 0 | |
| A6 | Dauer des Lüfters aktiv mit Produktion im Standby für Tanktrocknung | min | 0...15 | 5 | |
| A7 | Ventilatorgeschwindigkeit | % | 40...100 | 100 | |
| A8 | Max. Verdunstungszeit bei Alarm für reduzierte Befeuchtungsleistung | min | 0...200 | 30 | |
| A9 | Min. Verdunstungszeit bei Alarm für Management von Entladungsdeckagen | min | 0...A8 | 0 | |
| AA Wartezeit für Retry | min | ...60 | 10 | ||
| Ab | Prozentsatz von A8 für Ausführung eines Wasserstandtests | % | 50...90 | 70 | |
| AC | Maximale Zeit für aktive Wandler während des Ladens, mit Wasser unter hohem Niveau | s | 1...60 | 10 | |
| Ad | Wasserbeständigkeitszeit über dem hohen Niveau, was zu einem neuen Abfluss für den Niveausensortest führt | s | 1...60 | 10 | |
| AE | Neustartzeit Ventilator in Stand-by durch TH-Fühlermesswert | min | 0...120 | 0 | |
| AF | Lebensdauer der Piezoelemente | h | 0...9999 | 9999 | mit demineralisiertem Wasser |
| b0 | Betriebsoptionen (siehe Parametertabelle b0) | - | 0...255 | 7 | |
| b1 | Zeit zwischen zwei Spülungen | min/h | 0...120 | 60 | |
| b2 | Nutzungspausenzeit für Spülung | h | 1...240 | 24 | |
| b3 | Spülzeit: Dauer der gleichzeitig aktiven Lade- und Entladephase | min | 0...10 | 1 | |
| b4 | Startverzögerung | s | 0...120 | 10 | |
| b5 | Betriebsstunden für Alarm CL | h | 0...9999(*) | 5000 | |
| b6 | Zeit für Neuanzeige des Alarm CL nach Reset über Tasten (ohne Reset des Stundenzählers) | min | 0...240 | 60 | |
| b7 | Zeit für stufenlose Regelung der Piezoelemente | s | 0...10 | 1 | |
| b8 | Verzögerung bei Fühler abgetrennt | s | 0...200 | 10 | |
| b9 | Ausschaltverzögerung über Stromwandler | s | 0...60 | 2 | |
| bA | Max. Einspeisezeit, ab der Ladealarm ausgelöst wird | min | 0...30 | 2 | |
| bb | Zeit für Wasserauffüllung von niedrigem Niveau | s | 0...120 | 5 | |
| bC | Max. Abschlämmzeit um das Wasser unter das niedrige Niveau zu bringen | s | 0...1500 | 60 | |
| bc | Offnungszeit des Abflusses wegen kompletter Entleerung des Tanks (von niedrigem Niveau) | s | 0...1500 | 30 | |
| bE | Verzögerungszeit bei niedrigem Stand für Auffüllung | s | 1...20 | 10 | |
| bF | Aktivierungsverz der Abschlämmung während Stand-by (bei offenem Abschlämmenventil in Stand-by) | min | 0...60 | 0 | |
| bH Aktivierung des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler (bH=1) oder Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler (bH=2) | - | 0...2 | 0 | Einstellbar auf 1 oder 2 nur bei A0 = 0, 1, 2 | |
| bL | Proportionalbereich für Feuchtebegrenzung / Taupunkttemperaturbegrenzung | %RH | 2...20 | 10 | |
| °C(°F) | 1...10(2...20) | 3(5) | |||
| bn | Deaktivierung des Alarmsummers.0 = aktiviert; 1 = deaktiviert | - | 0...1 | 0 | |
| bP | Proportionalband für Regelung mit Fühler | %RH | 2...20 | 10 | |
| °C(°F) | 1...10(2...20) | 3(5) | |||
| P1 | Proportionalregelungshysterese für Regelalgorithmus A0=1 | % | 2...20 | 2 | |
| P2 | Alarmschwelle für niedrige Feuchte | %RH | 0...100 | 20 | |
| P3 | Alarmschwelle für hohe Feuchte | %RH | 0...100 | 80 | |
Tab. 10.b
(1) Für die Änderung des Wertes über das Bedienteil müssen alle entsprechenden DIP-Schalter auf AUS sein. Zur erneuten Verwendung des Wertes der DIP-Schalter muss einer der Schalter auf EIN gestellt werden und muss die Spannungsversorgung unterbrochen werden. Nach dem Neustart verwendet das Steuergerät wieder die über die DIP-Schalter eingestellten Werte.
“ Nach 999 zeigt das Display für 1.000 100 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten Ziffer angezeigt).
Durch die Änderung des Wertes des Parameters b0 von 0 bis 255 (Default 7) können die Betriebsoptionen des Ultraschallbefeuchters in folgenden Präferenzen geändert werden: 1. Messeinheit des Parameters b1 (Zeit zwischen zwei periodischen Spülungen): M = Minuten; H = Stunden.
-
Backup: ON = Bei Vorhandensein von zwei humiSonic übernimmt das Secondary-Gerät die Backup-Rolle des Main-Gerätes, das heißt, es übernimmt die Befeuchtungsleistung, wenn das Main-Gerät im Alarmzustand gesperrt ist; OFF = Backup-Funktion nicht aktiviert.
-
Position des Abschlämmventils während der Standby-Phase: OPEN = Standby leer; das NO-Ventil wird nicht gespeist, und der Tank des Befeuchters wird entleert. CLOSED = Standby voll; das NO-Ventil bleibt versorgt, und der Tank des Befeuchters bleibt während der Standby-Zeit voll.
-
Aktivierung des Alarmrelais: AL = Meldet eventuell vorhandene Alarme, SP = Meldet das Erreichen des Sollwertes.
- Betriebslogik des Alarmrelais: NO = Normalerweise offen. NC = Normalerweise geschlossen.
- Aktivierung der Spülung wegen Nutzungspause: ON/OFF.
- Spülung wegen Nutzungspause: ON = Der Befeuchter führt die Spülung regular beim Verstreichen der Zeit zwischen zwei Spülungen wegen Nutzungspause durch (Parameter b2). OFF = Der Befeuchter führt die Spülung vor dem Beginn eines Befeuchtungsleistungszyklus durch (die Zeit b2 muss bereits verstrichen sein).
- Freigabe des Selbsttests beim Start mit ausgeschaltetem Gerät: ON/OFF.
Tab. 10.c
HINWEIS: Bei Kopplung mit einem Umkehrosmosesystem wird empfohlen, die Präferenzen 6 und 7 auf ON zu halten.
| b0 1 | Messeinheit Parameter b1 M = Minuten H = Stunden | 2. Freigabe der Backup-Funktion | 3. Abschlämm-ventil in Stand-by | 4. Aktivierung Alarmrelais AL= Alarme vorhanden SP=Sollwert erreicht | 5. Alarmrelais-Logik NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen | 6. Aktivierung der Spülung bei Nutzungspause | 7. Off = Spülung bei Nutzungspause erfolgt bei nächstem Start On= Spülung bei Nutzungspause erfolgt regulär | 8. Selbsttest |
| 0 M | OFF Open AL NO Off Off Off | |||||||
| 1 M | OFF Open AL NO Off Off On | |||||||
| 2 M | OFF Open AL NO On Off Off | |||||||
| 3 M | OFF Open AL NO On Off On | |||||||
| 4 M | OFF Open AL NO Off On Off | |||||||
| 5 M | OFF Open AL NO Off On On | |||||||
| 6 M | OFF Open AL NO On On Off | |||||||
| 7 M | OFF Open AL NO On On On | |||||||
| 8 M | OFF Open AL NC Off Off Off | |||||||
| 9 M | OFF Open AL NC Off Off On | |||||||
| 10 | M OFF Open AL NC On Off Off | |||||||
| 11 | M OFF Open AL NC | On Off On | ||||||
| 12 | M OFF Open AL NC Off On Off | |||||||
| 13 | M OFF Open AL NC Off On On | |||||||
| 14 | M OFF Open AL NC On On Off | |||||||
| 15 | M OFF Open AL NC On On On | |||||||
| 16 | M OFF Open SP NO Off Off Off | |||||||
| 17 | M OFF Open SP NO Off Off On | |||||||
| 18 | M OFF Open SP NO On Off Off | |||||||
| 19 | M OFF Open SP NO On Off On | |||||||
| 20 | M OFF Open SP NO Off On Off | |||||||
| 21 | M OT Open SP NO Off On On | |||||||
| 22 | M OFF Open SP NO On On Off | |||||||
| 23 | M OFF Open SP NO On On On | |||||||
| 24 | M OT Open SP | NC Off Off Off | ||||||
| 25 | M OFF Open SP | NC Off Off On | ||||||
| 26 | M OFF Open SP | NC On Off Off | ||||||
| 27 | M OT Open SP | NC On Off On | ||||||
| 28 | M | OFF | Open | SP | NC | Off | On | Off |
| 29 | M OFF Open SP | NC Off On On | ||||||
| 30 | M OT Open SP | NC On On Off | ||||||
| 31 | M OFF Open SP | NC On On On | ||||||
| 32 | M | OFF | Closed | AL | NO | Off | Off | Off |
| 33 | M | OFF | Closed | AL | NO | Off | Off | On |
| 34 | M | OFF | Closed | AL | NO | On | Off | Off |
| 35 | M | OFF | Closed | AL | NO | On | Off | On |
| 36 | M | OFF | Closed | AL | NO | Off | On | Off |
| 37 | M | OFF | Closed | AL | NO | Off | On | On |
| 38 | M | OFF | Closed | AL | NO | On | On | Off |
| 39 | M OFF | Closed | AL NO On On On | |||||
| 40 | M | OFF | Closed | AL | NC | Off | Off | Off |
| 41 | M OFF | Closed | AL NC Off Off On | |||||
| 42 | M | OFF | Closed | AL | NC | On | Off | Off |
| 43 | M | OFF | Closed | AL | NC | On | Off | On |
| 44 | M | OFF | Closed | AL | NC | Off | On | Off |
| 45 | M | OFF | Closed | AL | NC | Off | On | On |
| 46 | M | OFF | Closed | AL | NC | On | On | Off |
| 47 | M OFF | Closed | AL NC On On On | |||||
| 48 | M | OFF | Closed | SP | NO | Off | Off | Off |
| 49 | M | OFF | Closed | SP | NO | Off | Off | On |
| 50 | M | OFF | Closed | SP | NO | On | Off | Off |
| 51 | M | OFF | Closed | SP | NO | On | Off | On |
| 52 | M | OFF | Closed | SP | NO | Off | On | Off |
| 53 | M | OFF | Closed | SP | NO | Off | On | On |
| 54 | M | OFF | Closed | SP | NO | On | On | Off |
| 55 | M OFF | Closed | SP NO On On On | |||||
| 56 | M OT | Closed | SP | NC Off Off Off | ||||
| 57 | M | OFF | Closed | SP | NC | Off | Off | On |
| 58 | M | OFF | Closed | SP | NC | On | Off | Off |
| 59 | M | Off | Closed | SP | NC | On | Off | On |
| 60 | M | OFF | Closed | SP | NC | Off | On | Off |
| 61 | M | OFF | Closed | SP | NC | Off | On | On |
| 62 | M | Off | Closed | SP | NC | On | On | Off |
| 63 | M | Off | Closed | SP | NC | On | On | On |
| 64 | M | ON | Open | AL | NO | Off | Off | Off |
| 65 | M | ON | Open | AL | NO | Off | Off | On |
| 66 | M | ON | Open | AL | NO | On | Off | Off |
| 67 | M | ON | Open | AL | NO | On | Off | On |
| 68 | M | ON | Open | AL | NO | Off | On | Off |
| 69 | M | ON | Open | AL | NO | Off | On | On |
| 70 | M | ON | Open | AL | NO | On | On | Off |
| 71 | M | ON | Open AL NO On On On | |||||
| 72 | M | ON | Open | AL | NC | Off | Off | Off |
| 73 | M | ON | Open | AL | NC | Off | Off | On |
| 74 | M | ON | Open | AL | NC | On | Off | Off |
| 75 | M | ON | Open | AL | NC | On | Off | On |
| 76 | M | ON | Open | AL | NC | Off | On | Off |
| 77 | M | ON | Open | AL | NC | Off | On | On |
| 78 | M | ON | Open | AL | NC | On | On | Off |
| 79 | M | ON | Open AL NC On On On | |||||
| 80 | M | ON | Open | SP | NO | Off | Off | Off |
| 81 | M | ON | Open | SP | NO | Off | Off | On |
| 82 | M | ON | Open | SP | NO | On | Off | Off |
| 83 | M | ON | Open | SP | NO | On | Off | On |
| 84 | M ON Open SP NO Off On Off | |||||||
| 85 | M ON Open SP NO Off On On | |||||||
| 86 | M ON Open SP NO On On Off | |||||||
| 87 | M ON Open SP NO On On On | |||||||
| 88 | M ON Open SP NC Off Off Off | |||||||
| 89 | M ON Open SP NC Off Off On | |||||||
| 90 | M ON Open SP NC On Off Off | |||||||
| 91 | M ON Open SP NC On Off On | |||||||
| 92 | M ON Open SP NC Off On Off | |||||||
| 93 | M ON Open SP NC Off On On | |||||||
| 94 | M ON Open SP NC On Off Off | |||||||
| 95 | M ON Open SP NC | On On On | ||||||
| 96 | M ON Closed | AL NO Off | Off Off | |||||
| 97 | M ON Closed | AL NO Off | Off On | |||||
| 98 | M ON Closed | AL NO On Off Off | ||||||
| 99 | M ON Closed | AL NO On Off On | ||||||
| 100 | M | ON | Closed | AL | NO | Off | On | Off |
| 101 | M | ON | Closed | AL | NO | Off | On | On |
| 102 | M ON Closed | AL NO On On Off | ||||||
| 103 | M ON Closed | AL NO On On On | ||||||
| 104 | M ON Closed | AL NC Off Off Off | ||||||
| 105 | M ON Closed | AL NC Off Off On | ||||||
| 106 | M ON Closed | AL NC On Off Off | ||||||
| 107 | M ON Closed | AL NC On Off On | ||||||
| 108 | M | ON | Closed | AL | NC | Off | On | Off |
| 109 | M ON Closed | AL NC Off On On | ||||||
| 110 | M ON Closed | AL | NC On On Off | |||||
| 111 | M ON Closed | AL NC On On On | ||||||
| 112 | M | ON | Closed | SP | NO | Off | Off | Off |
| 113 | M | ON | Closed | SP | NO | Off | Off | On |
| 114 | M ON Closed | SP NO On Off Off | ||||||
| 115 | M ON Closed | SP NO On Off On | ||||||
| 116 | M | ON | Closed | SP | NO | Off | On | Off |
| 117 | M | ON | Closed | SP | NO | Off | On | On |
| 118 | M ON Closed | SP NO On On Off | ||||||
| 119 | M ON Closed | SP NO On On On | ||||||
| 120 | M ON Closed | SP NC Off Off Off | ||||||
| 121 | M ON Closed | SP NC Off Off On | ||||||
| 122 | M ON Closed | SP NC On Off Off | ||||||
| 123 | M ON Closed | SP NC On Off On | ||||||
| 124 | M | ON | Closed | SP | NC | Off | On | Off |
| 125 | M ON Closed | SP NC Off On On | ||||||
| 126 | M ON Closed | SP NC On On Off | ||||||
| 127 | M ON Closed | SP NC On On On | ||||||
| 128 | H | OFF | Open | AL | NO | Off | Off | Off |
| 129 | H | OFF | Open | AL | NO | Off | Off | On |
| 130 | H | OFF | Open | AL | NO | On | Off | Off |
| 131 | H | OFF | Open | AL | NO | On | Off | On |
| 132 | H | OFF | Open | AL | NO | Off | On | Off |
| 133 | H | OFF | Open | AL | NO | Off | On | On |
| 134 | H | OFF | Open | AL | NO | On | On | Off |
| 135 | H | OFF | Open AL NO On On On | |||||
| 136 | H | OFF | Open | AL | NC | Off | Off | Off |
| 137 | H | OFF | Open | AL | NC | Off | Off | On |
| 138 | H | OFF | Open | AL | NC | On | Off | Off |
| 139 | H | OFF | Open | AL | NC | On | Off | On |
| 140 | H | OFF | Open | AL | NC | Off | On | Off |
| 141 | H | OFF | Open | AL | NC | Off | On | On |
| 142 | H | OFF | Open | AL | NC | On | On | Off |
| 143 | H | OFF | Open AL NC On On On | |||||
| 144 | H | OFF | Open | SP | NO | Off | Off | Off |
| 145 | H | OFF | Open | SP | NO | Off | Off | On |
| 146 | H | OFF | Open | SP | NO | On | Off | Off |
| 147 | H | OFF | Open | SP | NO | On | Off | On |
| 148 | H | OFF | Open | SP | NO | Off | On | Off |
| 149 | H | OFF | Open | SP | NO | Off | On | On |
| 150 | H | OFF | Open | SP | NO | On | On | Off |
| 151 | H | OFF | Open SP NO On On On | |||||
| 152 | H | OFF | Open | SP | NC | Off | Off | Off |
| 153 | H | OFF | Open | SP | NC | Off | Off | On |
| 154 | H | OFF | Open | SP | NC | On | Off | Off |
| 155 | H | OFF | Open SP NC On Off On | |||||
| 156 | H | OFF | Open | SP | NC | Off | On | Off |
| 157 | H | OFF | Open | SP | NC | Off | On | On |
| 158 | H | OFF | Open | SP | NC | On | On | Off |
| 159 | H | OFF | Open SP NC On On On | |||||
| 160 | H | OFF | Closed | AL | NO | Off | Off | Off |
| 161 | H | OFF | Closed | AL | NO | Off | Off | On |
| 162 | H | OFF | Closed | AL | NO | On | Off | Off |
| 163 | H | OFF | Closed | AL | NO | On | Off | On |
| 164 | H | OFF | Closed | AL | NO | Off | On | Off |
| 165 | H | OFF | Closed | AL | NO | Off | On | On |
| 166 | H | OFF | Closed | AL | NO | On | On | Off |
| 167 | H | OFF | Closed | AL | NO | On | On | On |
| 168 | H | OFF | Closed | AL | NC | Off | Off | Off |
| 169 | H | OFF | Closed | AL | NC | Off | Off | On |
| 170 | H | OFF | Closed | AL | NC | On | Off | Off |
| 171 | H | OFF | Closed | AL | NC | On | Off | On |
| 172 | H | OFF | Closed | AL | NC | Off | On | Off |
| 173 | H | OFF | Closed | AL | NC | Off | On | On |
| 174 | H | OFF | Closed | AL | NC | On | On | Off |
| 175 | H | OFF | Closed | AL | NC | On | On | On |
| 176 | H | OFF | Closed | SP | NO | Off | Off | Off |
| 177 | H | OFF | Closed | SP | NO | Off | Off | On |
| 178 | H | OFF | Closed | SP | NO | On | Off | Off |
| b0 1. | Messeinheit Parameter b1 M = Minuten H = Stunden | 2. Freigabe der Backup-Funktion | 3. Abschlämm-ventil in Stand-by | 4. Aktivierung Alarmrelais AL= Alarme vorhanden SP=Sollwert erreicht | 5. Alarmrelais-Logik NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen | 6. Aktivierung der Spülung bei Nutzungspause | 7. Off = Spülung bei Nutzungspause erfolgt bei nächstem Start On= Spülung bei Nut-zungspause erfolgt regulär | 8. Selbsttest |
| 179 | I OIT Closed SP | NO On Off On | ||||||
| 180 | I OFF Closed SP | NO Off On Off | ||||||
| 181 | I OFF Closed SP | NO Off On On | ||||||
| 182 | I OTI Closed SP | NO On On Off | ||||||
| 183 | I OTI Closed SP | NO On On On | ||||||
| 184 | I OFF Closed SP | NC Off Off Off | ||||||
| 185 | I OTI Closed SP | NC Off Off On | ||||||
| 186 | I OTI Closed SP | NC On Off Off | ||||||
| 187 | I OFF Closed SP | NC On Off On | ||||||
| 188 | I OTI Closed SP | NC Off On Off | ||||||
| 189 | I OTI Closed SP | NC Off On On | ||||||
| 190 | I OFF Closed SP | NC | On On Off | |||||
| 191 | I OFF Closed SP | NC On On On | ||||||
| 192 | II | ON | Open | AL | NO | Off | Off | Off |
| 193 | H | ON | Open | AL | NO | Off | Off | On |
| 194 | I ON Open | AL | NO On Off Off | |||||
| 195 | I ON Open | AL | NO On Off On | |||||
| 196 | H | ON | Open | AL | NO | Off | On | Off |
| 197 | H | ON | Open | AL | NO | Off | On | On |
| 198 | I ON Open | AL | NO On Off Off | |||||
| 199 | I ON Open | AL | NO On On On | |||||
| 200 | I ON Open | AL NC Off Off Off | ||||||
| 201 | I ON Open | AL NC Off Off On | ||||||
| 202 | I ON Open | AL NC On Off Off | ||||||
| 203 | I ON Open | AL NC On Off On | ||||||
| 204 | I ON Open | AL NC Off On Off | ||||||
| 205 | I ON Open | AL | NC Off | On On | ||||
| 206 | I ON Open | AL NC On On Off | ||||||
| 207 | I ON Open | AL NC On On On | ||||||
| 208 | I ON Open | SP NO Off | Off Off | |||||
| 209 | I ON Open | SP NO Off | Off On | |||||
| 210 | I ON Open | SP NO On Off Off | ||||||
| 211 | I ON Open | SP NO On Off On | ||||||
| 212 | H | ON | Open | SP | NO | Off | On | Off |
| 213 | I ON Open | SP NO Off | On On | |||||
| 214 | I ON Open | SP NO On On Off | ||||||
| 215 | I ON Open | SP NO On On On | ||||||
| 216 | I ON Open | SP NC Off | Off Off | |||||
| 217 | I ON Open | SP NC Off | Off On | |||||
| 218 | I ON Open | SP NC On Off Off | ||||||
| 219 | I ON Open | SP NC On Off On | ||||||
| 220 | I ON Open | SP NC Off On Off | ||||||
| 221 | I ON Open | SP NC Off | On On | |||||
| 222 | I ON Open | SP NC On On Off | ||||||
| 223 | I ON Open | SP NC On On On | ||||||
| 224 | II | ON | Closed | AL | NO | Off | Off | Off |
| 225 | H | ON | Closed | AL | NO | Off | Off | On |
| 226 | I ON | Closed AL | NO On Off Off | |||||
| 227 | I ON | Closed AL | NO On Off On | |||||
| 228 | H | ON | Closed | AL | NO | Off | On | Off |
| 229 | H | ON | Closed | AL | NO | Off | On | On |
| 230 | I ON | Closed AL | NO On On Off | |||||
| 231 | I ON | Closed AL | NO On On On | |||||
| 232 | I ON | Closed AL NC Off | Off Off | |||||
| 233 | I ON | Closed AL NC Off | Off On | |||||
| 234 | I ON | Closed AL NC On Off Off | ||||||
| 235 | I ON | Closed AL NC On Off On | ||||||
| 236 | I ON | Closed AL NC Off On Off | ||||||
| 237 | I ON | Closed AL NC Off On On | ||||||
| 238 | I ON | Closed AL NC On | On Off | |||||
| 239 | I ON | Closed AL NC On | On On | |||||
| 240 | I ON | Closed SP NO Off | Off Off | |||||
| 241 | I ON | Closed SP NO Off | Off On | |||||
| 242 | I ON | Closed SP NO On Off Off | ||||||
| 243 | I ON | Closed SP NO On Off On | ||||||
| 244 | H | ON | Closed | SP | NO | Off | On | Off |
| 245 | I ON | Closed SP NO Off | On On | |||||
| 246 | I ON | Closed SP NO On On Off | ||||||
| 247 | I ON | Closed SP NO On On On | ||||||
| 248 | I ON | Closed SP NC Off | Off Off | |||||
| 249 | I ON | Closed SP NC Off | Off On | |||||
| 250 | H | ON | Closed SP NC On Off Off | |||||
| 251 | I ON | Closed SP NC On Off On | ||||||
| 252 | II | ON | Closed | SP | NC | Off | On | Off |
| 253 | I ON | Closed SP NC Off | On On | |||||
| 254 | I ON | Closed SP NC On On Off | ||||||
| 255 | I ON | Closed SP NC On On On |
10.3 Serielle Parameter
| Parameter | ME | Bereich | Def. | Anmerkungen | |
| C1 | Baudrate: 0 = 4800 bps; 1 = 9600 bps; 2 = 19200 bps; 3 = 38400 bps | - | 0...3 | 2 | |
| C2 | tLAN-Adresse (bei 0 = Main) | ||||
| C3 | Serielle Adresse | - | 1...207 | 1 | |
| C4 | Timeout wegen Alarm für serieller Main offline | s | 0...240 | 30 | Der Alarm wird nur ausgelöst, wenn die Befeuchtungsleistung über das Netzwerk geregelt wird (siehe Kap. Netzwerkverbindung) |
Tab. 10.d
10.4 Leseparameter
| Parameter ME Bereich Def. Anmerkungen | |||||
| d0 | Temperaturmesswert des TH-Fühlers °C/°F 0-1000 0 | ||||
| d1 | Feuchtemesswert des TH-Fühlers %rH 0-1000 0 | ||||
| d2 | Messwert des konfigurierbaren Einganges (optionale Platine) % / %rH 0-100 0 | ||||
| d3 | Tank-Betriebsstundenzähler (resettierbar, siche Kap. "Stundenzähler-Reset über Display") | h | 0-9999(*) | 0 | |
| d4 | Geräte-Stundenzähler (Leseparameter) | h | 0-9999(*) | 0 | |
| d5 | Ist-Befeuchtungsleistung | % 0...100 | 0 | ||
| d6 | Verbleibende Lebenszeit der Piezoelemente | h | 0...9999(*) | 9999 | gleich AF - Stundenzähler für Piezoelemente |
| d7 | Produktionsverhalten der Secondary-Geräte | 0...1 | 0 | R/W Parameter:0 = Das Secondary-Gerät wiederholt exakt die Befeuchtungsleistung des Main-Gerätes, weil es von der Parameteinstellung P0 des Mains abhängt.1 = Das Secondary-Geräte produziert gemäß dem vom Main übertragenen Bedarf und gemäß der eigenen Parameteinstellung P0; es wird nicht vom Parameter P0 des Mains beeinflusst. | |
| d8 | Taupunkttemperatur | °C/°F | 0...1000 | 0 | berechnet anhand d0 und d1Tab. 10.e |
(*) Nach 999 zeigt das Display 100 für 1.000 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten Ziffer visualisiert).
11. ANSTEUERUNG DES ULTRASCHALLBEFEUCHTERS PER NETZWERK
Die in der Liste enthaltenen Variablen sind nur ein Teil aller internen Variablen. ES DÜRFEN KEINE VARIABLEN KONFIGURIERT WERDEN, DIE NICHT IN DER LISTE ENTHALTEN SIND, DA DIES DEN BETRIEB DES BEFEUCHTERS BEEINTRÄCHTIGEN WÜRDE.
Die serielle Schnittstelle (Stecker M11) ist werkseitig mit den folgenden Parametern konfiguriert:
- Adresse 1
- Baudrate 19200 bps
- Frame 8,N,2 (nicht änderbar)
HINWEIS: Es empfiehlt sich, im Überwachungsgerät (Main) die Wartezeit für die Antwort von humiSonic - nach erfolgter Abfrage - auf mindestens 500 ms einzustellen.
11.1 Liste der Überwachungsvariablen
| “A” | Analogvariablen* (Modbus®: HOLDING REGISTERS) | R/W | |
| CAREL | Modbus® | ||
| 1 | 1 | Param. d0: Temperaturmesswert des TH-Fühlers | R |
| 2 | 2 | Param. d1: Feuchtemesswert des TH-Fühlers | R |
| 3 | 3 Param. d2: Fühlermesswert | R | |
| 4 | 4 Param. d5: Ist-Befeuchtungsleistung | R | |
| 9 | 9 | Param. d8: Taupunkttemperatur | R |
| “1” | Integer-Variablen (Modbus*: HOLDING REGISTERS) | R/W | |||||
| CAREL | Modbus* | ||||||
| 1 | 129 | Passwort für Zugriff auf Ebenen | R/W | ||||
| 7 | 135 | Befeuchterstatus | R | ||||
| 0: deaktiviert/Standby | 3: Einspeisung | 6: Reset | |||||
| 1: Autotest | 4: Befeuchtungsleistung | 7: Spülung | |||||
| 2: Initialisierung | 5: Abschlämmung | 8: Reinigungsverfahren | |||||
| 2 | 130 | Software -Release | R | ||||
| 15 | 143 | Alarme, siehe Kap. ALARME: | R/W | ||||
| bit0: Alarm EO | bit5: Alarm PU | bit10: Alarm ES1 | |||||
| bit1: Alarm Et | bit6: Alarm H* | bit11: Alarm ES2 | |||||
| bit2: Alarm EF | bit7: Alarm H_ | bit12: Alarm ES3 | |||||
| bit3: Alarm Ed | bit8: Alarm EE | bit13: Alarm OFL | |||||
| bit4: Alarm EP | bit9: Alarm CL | bit14: Alarm EL | |||||
| bit15: Alarm ETL | |||||||
| 20 | 148 | Parameter A0: Betriebsmodus | R/W | ||||
| 21 | 149 | Parameter A2: Externer Fühlertyp | R/W | ||||
| 22 | 150 | Parameter A3: Min. Fühler | R/W | ||||
| 23 | 151 | Parameter A4: Max. Fühler | R/W | ||||
| 24 | 152 | Parameter A5: Fühler-Offset | R/W | ||||
| 25 | 153 | Parameter A6: Dauer des Lüfters aktiv mit Produktion im Standby für lanktrocknung | R/W | ||||
| 26 | 154 | Parameter A7: Ventilatorgeschwindigkeit | R/W | ||||
| 27 | 155 | Parameter A8: Max. Verdunstungszeit bei Alarm für Ausfall der Befeuchtungsleistung | R/W | ||||
| 28 | 156 | Parameter A9: Min. Verdunstungszeit bei Alarm für das Management von Austrittsleckagen | R/W | ||||
| 29 | 157 | Parameter b0: Betriebsoptionen | R/W | ||||
| 30 | 158 | Parameter b1: Zeit zwischen zwei Spülungen | R/W | ||||
| 31 | 159 | Parameter b2: Nutzungspausenzeit für Spülung bei nächstem Neustart | R/W | ||||
| 32 | 160 | Parameter b3: Spülzeit: Dauer der gleichzeitig aktiven Lade- und Entladephase | R/W | ||||
| 33 | 161 | Parameter b4: Startverzögerung | R/W | ||||
| 34 | 162 | Parameter b5: Betriebsstunden für Alarm CL | R/W | ||||
| 35 | 163 | Parameter b6: Zeit für Neuanzeige des Alarms CL in Minuten | R/W | ||||
| 36 | 164 | Parameter b7: Intervall für EIN/AUS Regelung der Piezoelemente | R/W | ||||
| 37 | 165 | Parameter b8: Verzögerung bei Fühler abgetrennt | R/W | ||||
| "I" | Integer-Variablen (Modbus*: HOLDING REGISTERS) R/W | ||
| CAREL Modbus® | |||
| 38 166 | Parameter b9: Ausschaltverzögerung Stromwandler R/W | ||
| 39 167 | Parameter bA: Max. Einspeisezeit, ab der Ladealarm ausgelöst wird R/W | ||
| 40 168 | Parameter bB: Zeit für Auffüllung niedriger Wasserstand R/W | ||
| 41 169 | Parameter bC: Max. Abschlämmzeit per portare l'acqua sotto il basso livello R/W | ||
| 42 | 170 | Parameter bd: Öffnungszeit des Abflusses für komplette Entleerung des Tanks (niedriges Niveau) | R/W |
| 43 171 | Parameter bE: Verzögerungszeit bei niedrigem Stand für Auffüllung R/W | ||
| 44 172 | Parameter c0: Default-Anzeige (Bedienteil) R/W | ||
| 45 173 | Parameter c1: Parameter A0: Baudrate R/W | ||
| 46 174 | Parameter c2: tLAN-Adresse (bei 0 = Main-Steuergerät) R/W | ||
| 47 175 | Parameter c3: Serielle Adresse | R/W | |
| 48 176 | Parameter f0: Max. Durchsatz | R/W | |
| 49 177 | Parameter p1: Hysterese für Proportionalregelung | R/W | |
| 50 178 | Parameter p2: Alarmschwelle für niedrige Feuchte | R/W | |
| 51 179 | Parameter p3: Alarmschwelle für hohe Feuchte | R/W | |
| 52 | 180 | Parameter SP: Feuchtesollwert / Taupunkttemperatursollwert | R/W |
| 53 181 | Parameter d3: Betriebsstundenzähler | R | |
| 54 182 | Parameter d4: Gerätestundenzähler (nicht resettierbar) | R/W | |
| 60 | 188 | Anforderung über serielle Schnittstelle (falls Digitalvariable 37 eingestellt) | R/W |
| 62 | 190 | Identifizierung der Variable des Secondary-Gerätes, die über das Überwachungsgerät geschrieben/gelesen werden soll (siehe Kap. "Netzwerkverbindung") | R/W |
| 63 | 191 | Wert der Variable des Secondary-Gerätes, die über die Integervariable 62 identifiziert wurde (siehe "Netzwerkverbindung") | R/W |
| 65 192 | Parameter c4: Time-out ser. Main offline | R/W | |
| 69 197 | AA: Wartezeit für Retry | R/W | |
| 70 198 | Ab: Prozent satz von A8 für den Standtest | R/W | |
| 71 199 | Pn: Minima e Befeuchtungsleistung | R/W | |
| 72 | 200 | bF: Aktivierungsverzögerung des Abschlämmventils in Stand-by | R/W |
| 73 201 | AC: Max. Zeit für Erfassung des Auffüllstands | R/W | |
| 74 | 202 | Ad: Wasserbeständigkeitszeit über dem hohen Niveau, was zu einem neuen Abfluss für den Niveausensor-test führt | R/W |
| 82 | 210 | AE: Neustartzeit Ventilator in Stand-by durch integrierten Fühlermesswert | R |
| 87 215 | Firmware-Release Secondary 1 | R | |
| 89 217 | Befeuchterstatus Secondary 1 | R | |
| 92 220 | Parameter d3 Secondary 1: Betriebsstundenzähler | R/W | |
| 93 221 | Firmware-Release Secondary 2 | R | |
| 95 223 | Befeuchterstatus Secondary 2 | R | |
| 98 224 | Parameter d3 Secondary 2: Betriebsstundenzähler | R/W | |
| 99 227 | Firmware-Release Secondary 3 | R | |
| 101 | 229 Befeuchterstatus Secondary 3 | R | |
| 104 | 232 | Parameter d3 Secondary 3: Betriebsstundenzähler | R/W |
| 105 | 233 | Betriebsstundenzähler Piezoelemente | R |
| 106 | 234 | Parameter d6: Restzeit bis Lebensende der Piezoelemente | R/W |
| 107 | 235 | Parameter AF: Lebensdauer der Piezoelemente | R/W |
| 112 | 240 | Par. bl I: Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler / Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler | R/W |
| 113 | 241 | Parameter SL: Feuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert | R/W |
| 114 | 242 | Parameter bP: Proportionalband für Regelung mit TH-Fühler oder externem Fühler | R/W |
| 115 | 243 | Parameter bl: Proportionalband für Regelung mit Begrenzungsfühler | R/W |
| 117 | 245 | Parameter d7: Befeuchtungsleistung Secondary-Gerät | R/W |
Tab. 11.a
| “D” | Digitalvariablen (Modbus®: COILS) | R/W | |
| CAREL | Modbus® | ||
| 2 | 2 | Kontrollflag für soeben gestartet | R |
| 3 | 3 | Befeuchter produktionsbereit | R |
| 4 | 4 | Feuchtesollwert erreicht | R |
| 5 | 5 | Grüne LED | R |
| 6 | 6 | Rote LED | R |
| 7 | 7 | Gelbe LED | R |
| 8 | 8 | Remote-EIN/AUS | R |
| 9 | 9 | Niedriger Stand | R |
| 10 10 | Hoher Stand | R | |
| 11 11 | Aux-Stand | R | |
| 12 12 | Autotest abgeschlossen | R | |
| 14 14 | Serielle BMS-Schnittstelle in tLAN-Modus | R | |
| 15 15 | Stromwandler aktiviert | R | |
| 16 16 | Stromwandlermesswert | R | |
| 17 17 | Bedienteil angeschlossen | R | |
| 18 18 | Befeuchtungsleistung wird erbracht | R | |
| 19 19 | Einspeisung | R | |
| 20 20 | Abschlämmung | R | |
| 21 21 | Piezoelement1 | R | |
| 22 22 | Piezoelement2 | R | |
| 23 23 | Ventilator | R | |
| 24 24 | Alarmrelais | R | |
| 25 25 | Hilfsrelais | R | |
| 26 26 | Manuelle Abschlämmung | R/W | |
| 27 27 | Serielle Deaktivierung | R/W | |
| 28 28 | Reset Stundenzähler | R/W | |
| 29 29 | Alarmreset | R/W | |
| 30 30 | Inaktivität-Spülung aktiviert | R | |
| 30 | 31 | Status DIP-Schalter 8: Leistungsregelung in Parallel-/Reihenschaltung | R |
| 31 33 | Funktionstest durchgeführt | R | |
| 33 34 | Maßeinheit | R/W | |
| 34 35 | Secondary 1 online | R | |
| 35 | 36 | Secondary 2 online | R |
| “D” | Digitalvariablen (Modbus*: COILS) R/W | ||
| CAREL Modbus® | |||
| 36 37 | Secondary 3 online | R | |
| 37 38 | Aktivierung über serielle Schnittstelle(Schreiben des Fühlerwertes) | R/W | |
| 38 39 | Aktivierung der Spülung über serielle Schnittstelle | R/W | |
| 39 43 | Autotest oder Spülung während Ausführung überspringen | ||
| 43 44 | Reset der Stundenzähler der Piezoelemente R/W | ||
| 44 46 | Backup-Gerät produktionsbereit R | ||
| 46 47 | Begrenzung der laufenden Befeuchtungsleistung (Betrieb mit Begrenzungsfühler) R | ||
| 47 49 | EIN/AUS-Befehl über Tasten für Main/Secondary-Netzwerk R/W | ||
| 49 50 | EIN/AUS-Befehl über Tasten für Main-Gerät R/W | ||
| 50 51 | EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 1 R/W | ||
| 51 52 | EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 2 R/W | ||
| 52 54 | EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 3 R/W | ||
| 54 53 | Parameter on: Deaktivierung des Alarmsummers R/W | ||
Tab. 11.b
11.2 Feuchteregelung über das Netzwerk
Zur Feuchteregelung über das Netzwerk muss der Befeuchter mit den folgenden Variablen konfiguriert werden:
Digitalvariable 27, Digitalvariable 37 und Integervariable 60 (Modbus 188)
Bei D37 = 1 überspringt der Befeuchter die externen Steuersignale (externe Regler oder Fühler); er verwendet als Steuersignal den Wert der Integervariable 60. Die Befeuchtungsleistung kann auf zwei Weisen geregelt werden.
Für eine prozentuelle Feuchteregelung sind die folgenden Variablen einzustellen:
• D37 = 1;
- Parameter A0 = 1 (Carel 20, Modbus 148, Proportionalregelung);
- Carel-Integervariable 60 (188 Modbus) auf den gewünschten Prozentsatz (0-1000 = 0-100.0%).
Für die Feuchteregelung mit einem Feuchtefühler (Main-Messwert) sind die folgenden Variablen einzustellen:
• D37 = 1;
- Parameter A0 = 2 (Carel 20, Modbus 148, Regelung mit Feuchtefühler);
- Carel-Integervariable 60 (188 Modbus) auf den Feuchtefühlermesswert (0-1000 = 0-100.0 rH%);
- Carel-Integervariable 52 (180 Modbus) auf den gewünschten Feuchtesollwert.
Bei D37 = 1 wird im Falle einer Kommunikationsunterbrechung für die Zeit des Parameters b8 (in Sekunden) der Alarm "Main Offline" ausgelöst (siehe Alamtabelle); die Erbringung der Befeuchtungsleistung stoppt. Die Produktion kann über den Digitalparameter D27 aktiviert/deaktiviert werden (siehe Parametertabelle).
Bei D27 = 1 ist der Befeuchter deaktiviert und die Erbringung der Befeuchtungsleistung stoppt;
bei D27 = 0 ist der Befeuchter aktiviert und die Erbringung der Befeuchtungsleistung startet.
D27 ist unabhängig vom Zustand der Variable D37.
11.3 Aktivierung der Spülung über Netzwerk
Ein Spülzyklus kann jederzeit über die Digitalvariable 38 aktiviert werden. Wird diese Variable auf 1 eingestellt, wird unmittelbar ein Spülzyklus ausgeführt, auch bei Gerät in Stand-by und auch wenn die Spülungen (automatisch oder wegen Nutzungspause) über die entsprechenden Parameter deaktiviert wurden.
Die Variable bleibt für die gesamte Spüldauer auf 1 und wird am Ende des Spülzyklus automatisch auf 0 rückgesetzt.
12. ALARME
| Meldung Rote LED (*) | Code anzeigen | Bedeutung Ursache Lösung Aktivierung des | Alarmrelais | Aktion Reset | ||
| 2 schnelle Blinkzeichen | Et Selbsttest fehlgeschlagen | - Zulauf nicht angeschlossen oder Einspeisung unzureichend- Abfluss offen- Schwimmer defekt | Kontrollen:• Die Wassereinspeisung und das Zulaufventil überprüfen.• Den Filter des Zulaufventils auf Verstopfung überprüfen.• Das Abschlämmventil und den Abschlämmanschluss überprüfen. | Ja Befeuchtung unterbrochen | ESC / Digital 29 | |
| 5 schnelle Blinkzeichen | EP Ausfall der Befeuchtungsleistung | Funktionsstörung der Piezolemente | Den Tankwarten Ja Befeuchtung | unterbrochen | ESC / Digital 29 | |
| 3 schnelle Blinkzeichen | EF Wassermangel Unterbrechuung der Wasserzufuhr oder Funktionsstörung des Zulaufventils | Kontrollen:• Die Wassereinspeisung und das Zulaufventil überprüfen.• Den Filter des Zulaufventils auf Verstopfung überprüfen. | Ja (in den 10 Warteminuten) | Befeuchtung nur für 10 Minuten unterbrochen | Automatisch (nach 10 Wartminuten, siehe Kap. 9.5) | |
| 4 schnelle Blinkzeichen | Ed Abfluss defekt Funktionsstörung des Abschlämmventils/Abschlämmkreislaufs | Das Abschlämmventil und den Abschlämmanschluss überprüfen. | Ja Befeuchtung unterbrochen | Befeuchtung unterbrochen | ESC / Digital 29 | |
| 5 langsame Blinkzeichen | CL Signal für Tankwartungsanforderung | Überschreitung der b5 Betriebsstunden für empfohlene Wartung | Wartung des Tanks und der Piezoelemente (Kap. 13). | Nein Nur Meldung | Zähler-Reset (siehe 7.5 oder 8.8) | |
| 6 schnelle Blinkzeichen | PU Externes Steuersignal nicht korrekt angeschlossen | Kabel unterbrochen/ abgetrennt/nicht korrekt angeschlossen | Das Bezugssignal überprüfen (4...20 mA oder 7...10V). | Ja Befeuchtung unterbrochen | AUTO | |
| 2 langsame Blinkzeichen | H+Hohe Feuchte Das Signal des Fühlers zeigt einen Feuchtwert über 80 %rH an | Das Signal/Kabel des Feuchte-fühlers überprüfen. | Ja Befeuchtung unterbrochen | Jabeutechtung unterbrochen | AUTO | |
| 3 langsame Blinkzeichen | H_ Niedrige Feuchte | Das Signal des Fühlers zeigt einen Feuchtwert unter 20 %rH an | Das Signal/Kabel des Feuchte-fühlers überprüfen. | Ja Befeuchtung unterbrochen. | AUTO | |
| 4 langsame Blinkzeichen | EE EEPROM-Alarm EEPROM-Fehler | Besteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service von CAREL kontaktieren. | Ja Befeuchtung unterbrochen | Besteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service kontaktieren. | Besteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service kontaktieren. | |
| 1 schnelles Blinkzeichen | EO Funktionstest nicht durchgeführt | Funktionstest nicht werkseitig durchgeführt / EEPROM Fehler | Besteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service von CAREL kontaktieren. | Ja Befeuchtung unterbrochen | Besteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service kontaktieren. | |
| 7 langsame Blinkzeichen | OFL Main offline | Unterbrechung der Kommunikation mit sericliem Main (bei D37 = 1) | Statuskontrolle Main / Verbindungskabel | Ja Befeuchtung unterbrochen | AUTO | |
| 8 schnelle Blinkzeichen | EL Wasserstand-Alarm Zu hoher Wasserstand während der Befeuchtungsleistung wegen:• Undichtigkeit des Zulaufventils• Piezoelemente funktionsgestört• Ventilatoren funktionsgestört | Kontrollen:• Zulaufventil• Piezoelemente• Ventilatoren | Ja Befeuchtung unterbrochen | Auto | ||
| 6 langsame Blinkzeichen | ES1 Secondary-Gerät 1/2/3 in Alarm | Secondary-Gerät am Bedienteil anzeigen, um die Alarmdetails zu visualisieren | Siehe Alarmcode in Kap. "Netzwerkverbindung". | Ja Nur Meldung AUTO | ||
| 1 langsames Blinken | -bu Backup-Gerät nicht verfügbar | Backup-Gerät ist nicht versorgt oder in Alarm: Kontakt J17 des Hauptgerätes ist offen | Die Verbindung zwischen Alarmrelais des Backup-Gerätes und Eingang J17 des Hauptgerätes überprüfen. | Nein Nur Meldung AUTO | ||
| 9 schnelle Blinkzeichen | Etl Lebensende der Piezoelemente | Das Gerät hat AF Arbeitsstunden erreicht (Default 9999 h) | Die Piezoelemente auswechseln, um die Nennbefechtungsleistung des Gerätes zu gewährleisten | Ja Nur Meldung Reset des internen Stundenzählers der Piezoelemente durch Reset des Parameters d6 (siehe Kap. 8.8) |
Tab. 12.c
Für das Alarm-Reset einmal die ESC-Taste drücken, um den Summer abzustellen und ein zweites Mal ESC drücken, um den Alarm rückzusetzen.
(*) Schnelles Blinken: 0,2 s EIN und 0,2 s AUS.
Langsames Blinken: 1 s EIN und 1 s AUS
12.1 Problemlösung
HINWEIS: Wird das Problem nicht mit den nachstehenden Lösungsvorschlägen gelöst, muss der technische CAREL-Service kontaktiert werden.
- Den Befeuchter und die Umgebung überprüfen.
Problem Ursache Überprüfung Behebung
| Keine Befeuchtungs-leistung | Stromversorgungssystem Klemme | M14 offen Sichtkontrolle Klemme | M14 überbrücken | |
| Stromversorgung kommt nicht an | Die Spannung an den Eingangsklemmen des Befeuchters messen | Spannungsversorgung an- legen | ||
| Spannungsversorgung defekt Die | Spannung an den Ausgangsklem- men des Transformators messen | Das Netzteil auswechseln | ||
| Wasserversorgungssystem Vorgeschaltetes Ventil geschlos- sen | Überprüfen Ventil öffnen | |||
| Befeuchtungsleistung zu gering | Stromversorgungssystem | Versorgungsspannung zu niedrig | Die Spannung an den Ausgangsklem- men des Netzteils überprüfen | Das Netzteil austauschen, falls beschädigt |
| Wasserversorgungssystem Der | Wasserstand während der Befeuchtungsleistung ist hoch und läuft über | Sichtkontrolle Siehe folgende Tabelle | ||
| Sonstiges Der Befeuchter ist nicht horizontal montiert | Sichtkontrolle Horizontal montieren | |||
| Keine Befeuchtungs-leistung | Staub und Fremdkörper im Tank (*) | Das Tankinnere reinigen | ||
| Zustandsverschlechterung des Wandlers | Parameter d6 > 0 überprüfen | Auswechseln, falls d6 = 0 | ||
| Befeuchtungsleistung zu gering | Staub und Fremdkörper im Tank (*) | Tankinneres einer Sichtkontrolle unter- ziehen | ||
| Kalkablagerungen auf der Oberfläche der piezoelektrischen Wandler (*) | Das Tankinnere reinigen und die Wandler austauschen | |||
Tab. 12.a
(*) Die Ursachen dieser Funktionsstörungen können durch eine präventive Wartung vermieden werden.
- Wurde die Ursache nicht mit den vorhergehenden Prüfungen erfasst, können einige Komponenten beschädigt sein. Das Innere des Befeuchters überprüfen.
| Problem | Ursache | Überprüfung | Behebung | |
| Keine Befeuchtungs-leistung | Wasserversorgungs-system | Schwimmer-Standsensor beschädigt | Den Tank entleeren, die elektronische Platine entfernen und den Anschluss des Standsensors überprüfen | Den technischen Service für den Aus-tausch des Standsensors kontaktieren |
| Schwimmer-Standsensor gesperrt | Den Sensor reinigen. Falls seine Funktionstüchtigkeit nicht wieder hergestellt werden kann, muss er ausgetauscht werden | |||
| Zulaufventil ist beschädigt | Kein Wasserzulauf, auch nicht bei entleertem Tank | Das Ventil austauschen | ||
| Den Sensor reinigen. Falls seine Funktionstüchtigkeit nicht wieder hergestellt werden kann, muss er ausgetauscht werden | ||||
| Sonstiges | Die Ventilatorkabelanschlüsse sind gelockert oder abgetrennt | Den Anschluss durch Abnehmen des Deckels des Befeuchters überprüfen | Austauschen, falls die Funktions-tüchtigkeit nicht wieder hergestellt werden kann | |
| Befeuchtungsleistung zu gering | Wasserstand läuft über | Schwimmer-Standsensor gesperrt | Falls der Wasserstand im Tank die Überlauf-leitung erreicht hat, den Stecker von der elektronischen Platine entfernen und den Anschluss des Standsensors überprüfen | Ist der Anschluss in Ordnung, den technischen Service wegen Austausches des Standsensors kontaktieren |
| Zulaufventil ist beschädigt | Wasserzulauf erfolgt auch nach dem Aus-schalten des Gerätes | Das Zulaufventil austauschen | ||
Tab. 12.b
13. WARTUNG UND ERSATZTEILE
13.1 Ersatzteile
Ersatzteilliste der wasserführenden, elektrischen und elektronischen Bauteile
| Ersatzteilcode Pos. | ||
| Wasserführende Bauteile | ||
| Zulaufventil-Bausatz UUKFV00000 F | ||
| Abschlämmventil-Bausatz UUKDV00000 E | ||
| Wasserführende Bauteile (UU01F) | ||
| Kompletter Tank UUKC200010 B | ||
| Deckel mit Ventilator und Stand-sensor | UUKCO00010 L | |
| Wasserführende Bauteile (UU01G) | ||
| Kompletter Tank UUKC400010 B | ||
| Deckel mit Ventilator und Stand-sensor | UUKCD00010 L | |
| Elektrische und elektronische Bauteile | ||
| Elektronische Basisplatine UUF02S0010 D | ||
| Basisplatine + Zusatzplatine UUF02M0010 D + H | ||
| Treiber UUKDE00000 | ||
| Wandler TDK | UUKTP00000 | |
| Elektrische Bauteile (UU01%01 - UU01G%01) | ||
| Spannungstransformator: 230-24/50 V | UUKTFD0010 A | |
| Spannungstransformator: 115-24 V | UUKTF10010 | A |
| Spannungstransformator: 115-50 V | UUKTF30010 | A |
| Kabel-Bausatz UU01F | UUKWR00010 G | |
| Kabel-Bausatz UU01G | UUKWR10010 G | |
Tab. 13c

Die Wartungsarbeiten am Ultraschallbefeuchter müssen vom Technischen CAREL-Service oder von quali zierten Fachtechnikern ausgeführt werden.

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung einer jeglichen Arbeit muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.
Für die Demontage des Befeuchters:
- Auf die mit den Pfeilen markierten Stellen drücken und den Tank abnehmen.

- Auf die Federn (C) drücken, um das Zulaufventil und das Abschlämmventil (D) auszuklinken und abzunehmen.

13.3 Reinigung und Wartung des Wassertanks
Austausch
Unter normalen Betriebsbedingungen muss der Tank nach einem Jahr (oder 1500/5000 Betriebsstunden mit Leitungswasser/demineralisiertem Wasser) oder jedenfalls nach einer langen Nutzungspause gewartet werden. Der Austausch muss unmittelbar erfolgen, wenn Anomalien auftreten - bei Bedarf auch vor dem geplanten Termin (z. B. wenn die Kalkablagerungen im Tank den korrekten Betrieb der Piezoelemente beeinträchtigen).
HINWEIS:
- Das Anziehdrehmoment der Schrauben des Piezoelements muss 0.4 ± 0.05 Nm betragen.
- Vorsicht bei elektrostatischen Entladungen, damit keine elektronischen Bauteile zu Schaden kommen.
Austauschverfahren:
- Den Befeuchter ausschalten (Schalter "0") und den Trennschalter der Stromversorgung öffnen (Sicherheitsverfahren).
- Das Netzkabel der piezoelektrischen Wandler abtrennen.
- Den Tank aus den beiden hinteren Federn ausrasten lassen, vertikal hochheben und abziehen.
- Die Piezoelemente reinigen oder durch Abschrauben der Befestigungsschrauben austauschen (Abbildung). Im Falle eines Austausches die hydraulische Dichtheit durch die manuelle Füllung des Tanks überprüfen.
- Das Netzkabel der piezoelektrischen Wandler anschließen.
- Den Tank montieren.
- Den Befeuchter einschalten.

- Jedes Jahr oder nach 1500/5000 Betriebsstunden mit Leitungswasser/demineralisiertem Wasser:
- die piezoelektrischen Wandler reinigen;
- die Bewegung des Standfühlers überprüfen.
HINWEIS: Im Falle von Wasseraustritten die Stromversorgung des Befeuchters unterbrechen und das Problem beheben.
13.4 Reinigung und Wartung der Bauteile
- Der Lebensdauer der Piezoelemente beträgt unter normalen Verwendungsbedingungen mit demineralisiertem Wasser rund 10.000 h. Wird jedoch eine andere Wasserqualität verwendet oder ist das Wasser unrein oder verschmutzt, reduziert sich die Lebensdauer der Piezoelemente proportional dazu.
- Für die Reinigung der Kunststoffteile dürfen keine Reinigungs- oder Lösungsmittel verwendet werden.
• Die Kalkablagerungen können mit einer 20%igen Essigsäurelösung mit anschließender Wasserspülung entfernt werden. - Für den Austausch der Treiber und Piezoelemente die auf der Abbildung eingekreisten Schrauben lösen. Vor dem Einbau des neuen Treibers am hinteren Teil des Wärmeableiters im Kontakt mit dem Tank eine Schicht Wärmeleitpaste auftragen. Der Mangel an Wärmeleitpaste kann zu Funktionsstörungen führen. Beim Einbau von neuen Piezoelementen die Einbaurichtung einhalten (die Richtung der Beschriftungen vor dem Entfernen des alten Wandlers vermerken).
HINWEIS: Das Anziehdrehmoment der Schrauben des Piezoelements muss 0.4±0.05Nm betragen.
Wartungskontrollen der anderen Bauteile:
□ Zulaufventil. Nach dem Abtrennen der Kabel und Leitungen das Zulaufventil abnehmen und den Sauberkeitszustand des Einlassfilters überprüfen; bei Bedarf mit Wasser und einer weichen Bürste reinigen.
HINWEIS: Nach dem Austausch und der Kontrolle der wasserführenden Bauteile überprüfen, dass die Anschlüsse wieder korrekt hergestellt wurden.
14. SCHALTPLÄNE
14.1 Schaltplan 230 V-Version

flowchart
graph TD
A["LEVEL FLOW SWITCH"] --> B["FAN"]
A --> C["GND"]
A --> D["HIGHELV"]
A --> E["GND"]
A --> F["LOW FLOW"]
B --> G["Drain valve"]
C --> G
D --> G
E --> G
F --> G
G --> H["Control board"]
H --> I["Level flow switch"]
I --> J["Fan"]
J --> K["Pool"]
K --> L["Driver"]
L --> M["Piezoelectric transducer"]
M --> N["Driver"]
N --> O["Piezoelectric transducer"]
P["Fill valve"] --> Q["F"]
P --> R["D"]
S["50 Vac"] --> T["L"]
S --> U["N"]
S --> V["L"]
S --> W["24 Vac"]
X["230 Vac"] --> Y["L"]
X --> Z["N"]
Fig. 14.a
14.2 Schaltplan 115 V-Version

flowchart
graph TD
A["LEVEL FLOW SWITCH"] --> B["FAN +21V"]
A --> C["GND"]
A --> D["HIGH LEV"]
A --> E["GND"]
A --> F["LOW LEV"]
B --> G["Drain valve"]
C --> G
D --> G
E --> G
F --> G
G --> H["Control board"]
H --> I["Level flow switch"]
I --> J["Fan"]
J --> K["Pool"]
K --> L["Driver"]
L --> M["Piezoelectric transducer"]
L --> N["Driver"]
N --> O["Pin 50 Vac"]
N --> P["Pin 115 Vac"]
N --> Q["Pin 24 Vac"]
N --> R["Pin 115 Vac"]
Fig. 14.b
15. ALLGEMEINE DATEN UND MODELLE
15.1 Ultraschallbefeuchter-Modelle für Gebläsekonvektoren und elektrische Daten
In der Tabelle sind die elektrischen Daten zur Versorgungsspannung und zu den Nennwerten der verschiedenen Modelle zusammengefasst.
Zu beachten ist, dass einige Modelle mit anderen Spannungen versorgt werden können, was natürlich eine unterschiedliche Leistungsaufnahme und Befeuchtungsleistung zur Folge hat.
| Spannungsversorgung | ||||||
| Modell Befeuchtungsleistung | (2-4) (kg/h) Leistung | (2) (W) Code Spannung | (1) (V - Typ) Strom | (2) (A) Kabel | (3) (mm2) | |
| UU01FD 0,5 | 60 D 230 - 1~ 0,75 | 1,5 | ||||
| UU01F1 | 0,5 | 60 | 1 | 115 - 1~ | 0,6 | 1,5 |
| UU01GD | 1 | 110 | D | 230 - 1~ | 1,5 | 1,5 |
| UU01G1 | 1 | 110 | 1 | 115 - 1~ | 1,2 | 1,5 |
Tab. 15.a
(1) Zulässige Toleranz der Netzspannung: -15%, +10%.
(2) Zulässige Toleranz der Nennwerte: +5%, -10% (EN 60335-1).
(3) Richtwerte für die Verlegung von PVC- oder Gummi-Kabeln im geschlossenen Kabelkanal für eine Länge von 20 m (65.6 ft). Die geltenden Bestimmungen sind auf jeden Fall einzuhalten.
(4) Maximale Ist-Nenn-Befeuchtungsleistung: Die durchschnittliche Befeuchtungsleistung kann von externen Faktoren wie: Raumtemperatur, Wasserqualität oder Verteilungssystem beeinfluss werden.
HINWEIS: Zur Vermeidung unerwünschter Interferenzen den Kontakt zwischen Netzkabel und Fühlerkabeln vermeiden.
15.2 Technische Daten
| Technische Daten | UU-Modelle |
| UU01* | |
| Feuchteauslass | |
| Anschluss ø mm | 40 (eine Auslassfläche von 1.100 mm2 vorsehen, bspw. 22 Bohrungen von je 8 mm Durchmesser) |
| Speisewasser | |
| Anschluss | G 1/8" Innengewinde |
| Temperaturgrenzwerte °C (°F) | 1...40 (33.8...104) |
| Druckgrenzwerte (MPa) | 0,1...0,4 (1...4 bar) |
| Spezifische Leitfähigkeit bei 20°C | 3...50 μS/cm |
| Gesamthärte | 0...25 mg/l CaCO3 |
| Temporäre Härte | 0...15 mg/l CaCO3 |
| Gelöste Feststoffe insgesamt (cR) | Abhängig von der spezifischen Leitfähigkeit1) |
| Fester Rückstand bei 180°C | Abhängig von der spezifischen Leitfähigkeit1) |
| Eisen + Mangan | 0 mg/l Fe+Mn |
| Chloride | 0...10 ppm Cl |
| Siliciumbioxid | 0...1 mg/l SiO2 |
| Chlor-lone | 0 mg/l Cl- |
| Calciumsulfat | mg/l CaSO4 |
| Ist-Durchsatz (l/min) | 0,6 |
| Abschlämmwasser | |
| Anschluss ø mm (") | 10 mm |
| Ist-Durchsatz (l/min) | 7 |
| Umgebungsbedingungen | |
| Betriebsraumtemperatur °C (°F) | 1...45 (33.8...113) |
| Betriebsraumfeuchte (% rH) | 10...80 |
| Lagerungstemperatur °C (°F) | -10...60 (14...140) |
| Lagerungsfeuchte (% rH) | 5...95 |
| Schutzart | IP00 |
| Elektronische Steuerung | |
| Spannung / Frequenz der Hilfsschaltkreise (V - Hz) | 24V / 50-60Hz |
| Max. Leistung der Hilfsschaltkreise (VA) | 3 |
| Steuersignaleingänge (allgemeine Daten) | Wählbar nach Signalen: 0...10 Vdc, 2...10 Vdc, 0...20 mA, 4...20 mA,Eingangsimpedanz: 20 kΩ mit Signalen: 0...10 Vdc, 2...10 Vdc100 Ω mit Signalen: 0...20 mA, 4...20 mA |
| Alarmrelaisausgänge (allgemeine Daten) | 24 V (max. 3 W) |
| Remote-Aktivierungseingang (allgemeine Daten) | Potenzialfreier Kontakt; max. Widerstand 100 Ω; Vmax= 5 Vdc; Imax= 5 mA |
| Leistung | |
| Ist-Befeuchtungsleistung20 kg/h (lb/h) | Siehe Tabelle oben |
| Leistungsaufnahme bei Nennspannung (W) | Siehe Tabelle oben |
^11 = Allgemein C_R 0.65^ o R20^ ; R180 0.93^ o _R20^
^21 = Die durchschnittliche Wassernebelproduktion kann von Faktoren wie: Raumtemperatur, Wasserqualität oder Verteilungssystem beeinflusst werden.
16. NETZWERKVERBINDUNG
16.1 Voreinstellungen
Das Main-Gerät steuert bis zu 3 Secondary-Geräte im tLAN-Netzwerk an. Für die elektrischen Anschlüsse siehe das Anschlussschema auf der nächsten Seite. Die Mikroschalter 1-3 des Mains müssen alle auf OFF gestellt sein. Jedes Secondary-Gerät muss anhand der folgenden Mikroschalter konfiguriert werden:
1: Für die Konvertierung des seriellen Ports (M11) von RS485 zu tLAN auf ON stellen;
2/3: Secondary-Adresse, wie in der nachstehenden Abbildung.
16.2 Steuerungslogik
Das Main-Gerät steuert jedes Secondary-Gerät im Netzwerk über die folgenden Parameter an:
• Betriebsaktivierung / Betriebsdeaktivierung
- Stand der Befeuchtungsleistung
Die Steuersignale (Fühler/Feuchteregler/externer Regler) werden vom Main-Gerät verwaltet, das den Betrieb der Secondary-Geräte entsprechend ansteuert. Der Stand der Befeuchtungsleistung des Mains wird an alle Secondarys übertragen:
Bsp.1: Main konfiguriert für Proportionalregelung (siehe Kapitel "Elektrische Anschlüsse) und 90-%-Anforderung: Der Main und jeder Secondary regeln 90 % der eigenen Kapazität (siehe Kapitel "Funktionsprinzipien").
Bsp.2: Main konfiguriert für Regelung mit Raumfühler, Sollwert 50 %rH: Beim Erreichen des Sollwertes unterbrechen der Main und alle Secondarys die Wassernebelproduktion.
Jedes Gerät (Main oder Secondary) ist eigenständig in Bezug auf die Steuerungslogik der Befeuchtungsleistung und aller anderen Funktionen.
16.3 Ansteuerung der Secondary-Geräte über das Main-Bedienteil
In der Hauptmaske die PRG-Taste für 3 Sekunden drücken. Das Passwort eingeben: 90. Das Bedienteil visualisiert den Zustand der angeschlossenen Secondary-Geräle nach der folgenden Logik - ausgehend von der linken Anzeigestelle: Status Gerät 1, Status Gerät 2, Status Gerät 3.
Das Symbol 1 bedeutet: "Gerät online". Das Symbol - bedeutet: "Gerät offline". Die Abbildung Fig. 1 enthält ein Beispiel mit Gerät 1 online (linke Anzeigestelle auf 1), während die Geräte 2 und 3 offline sind (mittlere und rechte Anzeigestellen auf -).
Beim Drücken der ENTER-Taste visualisiert das Bedienteil das Wahlmenü für das anzusteuernde Gerät. Mit den UP- und DOWN-Tasten kann das gewünschte Gerät angewählt werden. In Fig. 2 ist die Wahlmaske für das Gerät 1 dargestellt.
Durch Drücken der ENTER-Taste wird das Steuermenü des gewünschten
Gerätes betreten. Mit den UP- und DOWN-Tasten werden die folgenden Anzeigen abgelaufen:
• Vom Main übertragener Bedarfsprozentsatz (Fig. 3).
- Betriebsstundenzähler (Fig. 4), resettierbar durch Drücken von UP+DOWN für 5 Sekunden (siehe Parameter "d3").
- Gerätealarme (Fig. 5; bei keinen Alarmen wird -- angezeigt), resettierbar durch Drücken von UP+DOWN für 5 Sekunden.
- Befeuchterstatus (Fnb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dI.S. Für die erneute Aktivierung wieder ENTER drücken.
- Sollwert und Proportionalband für Begrenzungsfühler SL, bL), falls über Einstellung bH=1 aktiviert, Parameter bH verfügbar in Parameterliste.
- Zugriff auf das Parameterkonfigurationsmenü (Fig. 6).
Die Icons geben hier den Zustand des gewählten Secondary-Gerätes an (Fig. 9).
Durch ENTER im Fenster des Parameterkonfigurationsmenüs wird auf die änderbaren Parameter zugegriffen (Fig. 7). Für die Bedeutung der Parameter siehe Kapitel "Konfigurationsparameter". Der Parameter b8 wird als Timeout für die Erkennung eines Offline-Gerätes verwendet. Abhängig von der Anzahl der angeschlossenen Secondarys könnte dieser Parameter geändert werden. Er ist standardmäßig auf 10 s eingestellt.
Alarme
In der Hauptmaske zeigt der Main die mit dem Code ESX auf einem gestellten Secondary-Gerät vorhandenen Alarme an. X steht dabei für die Adresse des Secondary-Gerätes mit dem aktiven Alarm (Fig. 8, Alarm Secondary 1).
Für die Details des laufenden Alarms muss auf das Menü des betroffenen Secondary-Gerätes zugegriffen werden. Jedes Gerät ist in der Verwaltung der eigenen Alarme unabhängig; davon ausgenommen sind die Alarme der Steuersignale, die mit dem Main verbunden sind, welche das gesamte Netzwerk der Ultraschallbefeuchter sperren.
Alarm Beschreibung
| PU Externes Steuersional nicht verbunden |
| OFL Überwachungsgerät abgetrennt und Main im Modus der Bedarfsanforderung über die serielle Schnittstelle |
Tab. 16.a
16.4 Ansteuerung über das Überwachungsgerät (Carel/Modbus®)
Über die Überwachungsvariablen I62 und I63 (Modbus® 189 und 190) können die Parameter der Secondary-Geräte visualisiert und eingestellt werden. Die Variable I62 (Modbus 189) muss wie in Tabelle geschrieben werden.
Für den Lesezugriff auf die Variable: Der Wert ist in der Variable 163 (Modbus 190) nach dem Schreibzugriff von 162 vorhanden. Für den Schreibzugriff auf die Variable: Der geschriebene Wert ist in der Variable 163 vorhanden, der also vorher geschrieben worden sein muss.
| Bit 15Modus | Bit 13-14 Secondary-Adresse | Bit 8-12Variablentyp | Bit 0-7CAREL-Überwachungsadresse |
| 0=Lesen1=Schreiben | 01 = Secondary 110 = Secondary 211 = Secondary 3 | 00100=Int.01000=Analog10000=Dig | Bsp.: 0000 1000=8 |
Tab. 16.b
Beispiel: Festlegen des Parameters P0 des Secondarys 2 auf 70
• Zuordnung von 163 auf 70
• Zuordnung von 162 auf 50224
| Schreiben | Secondary 2 | Integer-Variable | P0=Adresse 48 | |
| 1 | 10 | 00100 | 00110000 | =1100010000110000=50224 |

16.5 Secondary-Gerät mit Backup-Funktion des Main-Gerätes
Für missionskritische Anwendungen, in denen ein unterbrechungsfreier Betrieb gesichert sein muss, kann ein humiSonic-Secondary-Gerät für das Backup des humiSonic-Main-Gerätes (Hauptgerät) vorgesehen werden. Das Backup-Gerät wird nur bei einer eventuellen Betriebsunterbrechung des Hauptgerätes (Alarm) gestartet. Es liefert auf der Grundlage des Bedarfssignals, das vom Main-Gerät übertragen wird. Für die korrekte Aktivierung der Backup-Funktion muss Folgendes beachtet werden:
- Vorhandensein der Zusatzplatine auf beiden Geräten (Main und Secondary);
- elektrische Verdrahtung vom Alarmrelaisausgang des Main-Gerätes zum Hilfseingang J17 des Secondary-Gerätes und umgekehrt vom Alarmrelaisausgang des Secondary-Gerätes zum Hilfseingang J17 des Main-Gerätes;

• DIP-Schalter 1 auf Main-Gerät und Backup-Gerät in Position OFF;
• DIP-Schalter 2 oder 3 auf Backup-Gerät in Position ON;
- Bedarfssignal übertragen auf Backup-Gerät;
- entsprechende Konfiguration des Parameters b0 (siehe Kap. "Konfigurationsparameter" Tabelle Parameter b0) sowohl auf Main-Gerät als auch auf Backup-Gerät:
1. zur Aktivierung der Backup-Funktion in beiden;
2. zur Aktivierung des Alarmrelais in beiden;
HINWEIS: Der für den Eingang J17 benötigte Steckverbinder ist ein Molex Minifit 2-polig mit internen Buchsenklemmen vom Typ Molex 5556-T.
Ist das Main-Gerät weder spannungsfrei noch im Alarmzustand (Alarmrelaiskontakt geschlossen), visualisiert das Hauptfenster des Backup-Gerätes die Deaktivierungsmeldung „b ---“ abwechselnd zum Feuchtebedarfs-/Messsignal o Taupunkttemperatursollwertes; ist der Alarmrelaiskontakt des Main-Gerätes dagegen geöffnet, erhält das Backup-Gerät die Freigabe der Befeuchtungsleistung.
Ist das Backup-Gerät spannungsfrei oder im Alarmzustand, visualisiert das Display des Main-Gerätes die Meldung „bu“ (siehe Alarmtabelle), was bedeutet, dass das Backup-Gerät nicht verfügbar ist.
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