Carel humiSonic Compact - Luftbefeuchter

humiSonic Compact - Luftbefeuchter Carel - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Carel humiSonic Compact - page 39
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Luftbefeuchter kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch humiSonic Compact - Carel und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. humiSonic Compact von der Marke Carel.

BEDIENUNGSANLEITUNG humiSonic Compact Carel

1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung .............................................................5

1.2 Entsorgung: informationen für die Benutzer ...........................................5

2. SICHERHEITHINWEISE 6

2.5 Montage, Demontage, Wartung und Instandsetzung des ..............

3. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG 7

4. WASSERANSCHLÜSSE 9

5. VERTEILUNG DES WASSERNEBELS 10

6. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE 12

7. START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND

8.7 Parameter: Wiederherstellung der Werkseinstellungen ................. 17

  • (nur 1l/h-Version – DIP-Schalter 8 auf On) p. 19
  • 9.5 Automatsche Speisewasserkontrolle p. 199
  • .6 Automatische Kontrolle der Befeuchtungsleistung .7 Automatische Kontrolle auf undichtes Abschlämmventil p. 199
  • und auf Durchsatz des Zulaufventils p. 19

11. ANSTEUERUNG DES ULTRASCHALLBEFEUCHTERS

11.1 Liste der Überwachungsvariablen...............................................................24

11.3 Aktivierung der Spülung über Netzwerk ................................................26

12.1 Problemlösung ........................................................................................................28

13. WARTUNG UND ERSATZTEILE 29

13.4 Reinigung und Wartung der Bauteile ......................................................30

15.1 Ultraschallbefeuchter-Modelle für Gebläsekonvektoren und ........

16. NETZWERKVERBINDUNG 33

16.1 Voreinstellungen.....................................................................................................33 16.2 Steuerungslogik ......................................................................................................33 16.3 Ansteuerung der Secondary-Geräte über das Main-Bedienteil 3316.4 Ansteuerung über das Überwachungsgerät (Carel/Modbus®) .3316.5 Secondary-Gerät mit Backup-Funktion des Main-Gerätes ...........354 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.20225 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022CAREL-Befeuchter entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Ihre Betriebsanleitungen sind in den beiliegenden technischen Produktspezikationen enthalten oder können - auch vor dem Kauf - von der Homepage www.carel.com heruntergeladen werden. Jedes Produkt von CAREL benötigt in Abhängigkeit seiner technischen Ausführung eine Prüf- und Kongurations- bzw. Programmier-Phase, damit es an die Anwendung entsprechend adaptiert werden kann. Das Unterlassen der im Technischen Handbuch angegeben Prüf- oder Kongurationsphase kann zu Funktionsstörungen der Endprodukte führen, für welche CAREL nicht verantwortlich gemacht werden kann. Der Kunde (Hersteller, Planer oder Installateur der Anlagenendausstattung) übernimmt jegliche Haftung und Risiken in Bezug auf die Produktkonguration zur Erzielung der bei der Installation und/oder spezischen Endausstattung vorgesehenen Resultate. CAREL kann bei Bestehen spezischer Vereinbarungen als Berater für eine korrekte Installation/Inbetriebnahme/Verwendung des Gerätes eingreifen, in keinem Fall jedoch für die Betriebstüchtigkeit des Befeuchters und der Anlage verantwortlich gemacht werden, falls die Hinweise oder Empfehlungen dieses Handbuches oder jeglicher weiteren technischen Dokumentation nicht eingehalten wurden. Insbesondere sind bei Verpichtung zur Einhaltung der genannten Hinweise oder Empfehlungen für eine korrekte Verwendung des Produktes die folgenden Anweisungen zu beachten.

1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung

  • Dieses Produkt ist konform mit den europäischen Richtlinien und den anderen in der EU-Konformitätserklärung angegebenen Vorschriften. Es obliegt dem Kunden, sorgfältig jegliche Verwendungen des Produktes abzuwägen, die unter die Vorschriften über Sonderumgebungen und/oder Sonderprozesse fallen (z. B. Schwerindustrie, medizinisches Umfeld, Schisumgebung, Bahnumgebung, etc.), die nicht den von CAREL angegebenen Verwendungsbedingungen entsprechen.
  • Umgebungsbedingungen und Versorgungsspannung müssen den Angaben des Typenschildes entsprechen.
  • Das Produkt kann nur für die Funktionen verwendet werden, für die es entwickelt wurde. CAREL übernimmt keine Verantwortung für die missbräuchliche Verwendung des Produkts.
  • Es gilt die am Installationsort des Befeuchters herrschende Gesetzgebung.
  • Der Befeuchter muss außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren installiert werden.
  • Das Gerät darf nicht in der Nähe von Gegenständen installiert und verwendet werden, die im Kontakt mit Wasser (oder Kondensat) Schaden nehmen könnten. CAREL übernimmt keinerlei Haftung für direkte oder indirekte Schäden infolge von eventuellen Wasseraustritten.
  • Es dürfen keine ätzenden chemischen Produkte oder aggressiven Lösungs- oder Reinigungsmittel für die Reinigung der internen und externen Bauteile des Befeuchters verwendet werden, außer bei entsprechenden, im Handbuch enthaltenen Anweisungen.
  • Die Installation, Verwendung und Wartung müssen von qualiziertem Fachpersonal durchgeführt werden, das sich der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bewusst ist und die Arbeiten sachgemäß erledigen kann.
  • Für die Befeuchtungsleitung darf ausschließlich Wasser mit der in diesem Handbuch angegebenen Beschaenheit verwendet werden.
  • Alle Arbeiten müssen nach den in diesem Handbuch spezizierten und auf den Geräteetiketten angegebenen Anleitungen ausgeführt werden. Vom Hersteller nicht erlaubte Verwendungen/Änderungen gelten als missbräuchlich. CAREL übernimmt keinerlei Haftung für missbräuchliche bzw. nicht erlaubte Verwendungen/ Änderungen.
  • Der Befeuchter darf auf keine andere Weise als im Handbuch beschrieben geönet werden.CAREL-Produkte unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung, weshalb sich CAREL das Recht vorbehält, an jedem im vorliegenden Handbuch beschriebenen Bauteil ohne Vorankündigung Änderungen und Optimierungen durchzuführen. Die im Handbuch enthaltenen technischen Daten können ohne Vorankündigung Änderungen unterzogen werden. Die Produkthaftung CARELS für die eigenen Produkte ist von den allgemeinen CAREL-Vertragsbedingungen (siehe Internetseite www.carel.com) und/oder von spezischen Vereinbarungen mit den Kunden geregelt. In Anwendung der geltenden Gesetzgebung haften CAREL, seine Mitarbeiter oder Niederlassungen/Tochtergesellschaften keinesfalls für eventuelle Gewinn- oder Verkaufsausfälle, Daten- und Informationsverluste, Warenkosten oder Ersatzdienstleistungen, Sach- oder Personenschäden, Betriebsunterbrechungen oder eventuelle, auf jegliche Art verursachte direkte, indirekte, unbeabsichtigte Schäden, Vermögensschäden, Versicherungsschäden, Strafschäden, Sonder- oder Folgeschäden, sei es vertragliche, nicht vertragliche Schäden oder solche, die auf Fahrlässigkeit oder eine andere Haftung infolge der Installation und Verwendung des Produktes zurückzuführen sind, auch wenn CAREL oder seine Niederlassungen/ Tochtergesellschaften von der möglichen Beschädigung benachrichtigt wurden.

1.2 Entsorgung: informationen für die

Benutzer Bitte lesen und aufbewahren.Der Befeuchter besteht aus Metall- und Kunststoteilen. Unter Bezugnahme auf die Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rats vom 4. Juli 2012 und auf die einschlägigen nationalen Durchführungsvorschriften teilen wir Ihnen Folgendes mit:1. Die Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) dürfen nicht als Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen getrennt gesammelt werden, damit sie wie gesetzlich vorgeschrieben recycelt, behandelt oder entsorgt werden können.2. Der Benutzer ist verpichtet, das Elektro- und Elektronikgerät (EEE) am Ende seiner Lebensdauer zusammen mit den wesentlichen Bauteilen an die von den örtlichen Behörden benannten WEEE-Sammelstellen abzugeben. Die Richtlinie sieht auch die Möglichkeit vor, das Gerät am Ende seiner Lebensdauer dem Vertreiber oder Einzelhändler zurückzugeben, wenn ein gleichwertiges Neugerät (1:1-Gleichwertigkeit oder 1:0-Gleichwertigkeit, sofern keine der äußeren Abmessungen 25 cm übersteigt) gekauft wird.3. Dieses Gerät kann gefährliche Stoe enthalten: Eine unsachgemäße Verwendung oder Entsorgung kann negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt haben.4. Das Symbol (durchgestrichener Behälter auf Rädern – Ab. 1) auf dem Produkt oder der Verpackung zeigt an, dass das Gerät am Ende seiner Lebensdauer getrennt gesammelt werden muss.5. Wenn das Elektro- und Elektronikgerät eine Batterie (Ab. 2) enthält, muss diese vor der Entsorgung gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung entfernt werden. Gebrauchte Batterien müssen gemäß den örtlichen Vorschriften zu den entsprechenden separaten Sammelstellen gebracht werden.6. Im Falle einer illegalen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sehen die geltenden lokalen Abfallvorschriften Sanktionen vor. Fig.1 Fig. 2 Garantie: Der Garantieanspruch erstreckt sich nicht auf Verschleißteile. Bauartzulassung: Die Qualität und Sicherheit der CAREL-Produkte werden durch das ISO 9001-Zertikat sowie und das CE-Zeichen garantiert und .

GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

2. SICHERHEITHINWEISE

Die Sicherheitshinweise sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie dienen dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung.

2.1 Bedeutungsumfang

Die Unfallverhütungsvorschrift „DGUV Vorschrift 3“ ist zu beachten. Für den Betrieb dieses Gerätes gelten darüber hinausgehende nationale Vorschriften uneingeschränkt. So können Sie sich und andere vor Schaden bewahren.

2.2 Verwendete Symbole

Zur Gefahrenkennzeichnung werden Symbole verwendet, die den Signalwörtern nach EN 82079-1 (wie auch ANSI Z535.6) entsprechen: GEFAHR Für eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt. WARNUNG Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann. VORSICHT Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten Körperverletzungen führen könnte.HINWEIS Für eine möglicherweise schädliche Situation, bei der das Produkt oder eine Sache in seiner Umgebung beschädigt werden könnte.

2.3 Bedienung des Geräts

Jede Arbeitsweise ist zu unterlassen, die die Sicherheit des Gerätes beeinträchtigt. Alle Sicherheits- und Warnhinweise, die sich am Gerät benden, sind zu beachten. Bei Funktionsstörungen und Störungen in der elektrischen Energieversorgung das Gerät sofort abschalten und gegen Einschalten sichern. Störungen umgehend beseitigen. WARNUNG Eingeschränkter Benutzerkreis Gemäß IEC 60335-1 gilt: Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.

2.4 Betrieb des Geräts

WARNUNG Verbrühungsgefahr! (Dampfbefeuchter) Der Befeuchter enthält heiße Bauteile. Mit isothermen Tauchelektroden-Befeuchtern, Befeuchtern mit Heizelementen oder Gasdampfbefeuchtern, im Fall undichter oder defekter Komponenten, tritt Dampf von 100 °C/ 212 °F aus. Gerät sofort ausschalten. Der Dampfbetrieb darf nur bei geschlossener Gerätehaube erfolgen.HINWEIS Gefahr der Beschädigung des Geräts!Mögliche Gerätebeschädigung bei wiederholtem Einschalten ohne Störungsbeseitigung. Störungen umgehend beseitige Das Gerät darf nicht mit einer Gleichspannungsversorgung betrieben werden.Alle Schutz- und Warneinrichtungen regelmäßig auf einwandfreie Funktion prüfen. Sicherheitseinrichtungen nicht demontieren oder außer Betrieb setzen.HINWEIS Wasseraustritte durch defekte Anschlüsse oder Funktionsstörungen möglich.Im Befeuchter wird ständig und automatisch Wasser eingespeist und abgeschlämmt. Anschlüsse und wasserführende Bauteile müssen regelmäßig auf einwandfreie Funktion überprüft werden.

2.5 Montage, Demontage, Wartung und

Instandsetzung des Gerätes HINWEIS Der Befeuchter ist IP00-geschützt. Achten Sie darauf, dass die Geräte am Montageort keinem Tropfwasser ausgesetzt sind. Bei Installation eines Befeuchters in einem Raum ohne Wasserablauf sind Sicherheitsmaßnahmen im Raum vorzusehen, die im Fall einer Leckage die Wasserzufuhr zum Befeuchter sicher schließen.

  • Stets ausschließlich Originalersatzteile verwenden.
  • Nach Instandsetzungsarbeiten die Betriebssicherheit des Gerätes durch sachkundiges Personal sicherstellen lassen.
  • Der An- oder Einbau zusätzlicher Einrichtungen ist nur nach schriftlicher Genehmigung durch den Hersteller zulässig. WARNUNG Befeuchter nicht oberhalb von elektrischen Anlagen, wie Sicherungskästen, elektrischen Geräten usw. montieren. Im Fall einer Leckage kann es durch auslaufendes Wasser zu Schäden an den darunterliegenden elektrischen Anlagen kommen.

WARNUNG Stromschlaggefahr! Gefährliche elektrische Spannung.Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von ausgewiesenem Fachpersonal (Elektriker oder Fachkraft mit gleichwertiger Ausbildung) durchführen lassen.Bei Wartungs- oder Installationsarbeiten muss das Gerät spannungsfrei geschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.Der Befeuchter darf nur bei geschlossener Gerätehaube in Betrieb gesetzt.Undichtigkeiten können Leckströme hervorrufen. Sicherheitsvorschriften über das Arbeiten mit unter Spannung stehenden Teilen beachten.Nach entsprechender Elektro-Montage oder Instandsetzung alle eingesetzten Schutzmaßnahmen testen (z.B. Erdungswiderstand).HINWEISNur Originalsicherungen mit der vorgeschriebenen Stromstärke verwenden. Elektrische Ausrüstung des Gerätes regelmäßig prüfen. Mängel, wie z.B. lose Verbindungen, angeschmorte Kabel oderschadhafte elektrische Isolierung, sofort beseitigen.Die Verantwortung für eine eigensichere Installation des Befeuchters obliegt dem installierenden Fachbetrieb.

2.7 Entsorgung bei Demontage

HINWEIS Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass die Bauteile des Gerätes gesetzeskonform entsorgt werden. Siehe 1.2.7 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

3. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG

3.1 humiSonic (UU01*)

Der Ultraschallbefeuchter eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen, in denen die relative Raumfeuchte geregelt werden muss. Dazu gehören beispielsweise Rechenzentren, Klimaräume, Klimaanlagen mit engtolerierter Regelung und die Lebensmittellagerung. Das Gerät wurde für den Einbau in Gebläsekonvektoren entwickelt, kann aber auch in anderen Anwendungen verwendet werden. Der Ultraschallbefeuchter produziert 0,5 Liter Wassernebel pro Stunde (UU01F) bzw. 1 Liter Wassernebel pro Stunde (UU01G), der direkt an die Luft abgegeben wird.

3.2 Modellbezeichnung/ Codes

Code BeschreibungUU01FD Humisonic Compact 0.5 l/h, 230V - 1~UU01F1 Humisonic Compact 0.5 l/h, 115V - 1~UU01GD Humisonic Compact 1 l/h, 230V - 1~UU01G1 Humisonic Compact 1 l/h, 115V - 1~

3.3 Abmessungen und Gewicht

Version mit 1 Piezoelement (UU01F) Version mit 2 Piezoelementen (UU01G)

3.4 Önung der Verpackung

HINWEIS Das Herunterfallen oder eine Erschütterung des Befeuchters können die internen Bauteile irreparabel beschädigen. □ Den Ultraschallbefeuchter beim Empfang auf seine Unversehrtheit überprüfen und dem Transporteur eventuelle Schäden, die auf einen unvorsichtigen oder ungeeigneten Transport zurückzuführen sind, unmittelbar schriftlich mitteilen. □ Den Befeuchter vor dem Auspacken an den Installationsort bringen und ihn dabei nur von unten anfassen. □ Den Karton önen, die stoßfesten Zwischenlagen und anschließend das Gerät entnehmen. □ Das Gerät muss vor der Installation immer in einem trockenen Raum gelagert werden.

3.5 Mitgeliefertes Zubehör

Die Lieferung muss auf folgende Bauteile kontrolliert werden:Modell230 V 115 V1 Transformator: Primärwicklungfür 230 V und zweifacheSekundärwicklung für 50V und 24V1 Transformator: Primärwicklung für115V und Sekundärwickl. für 50V 1 Transformator: Primärwicklung für115V und Sekundärwicklung für 24VVerdrahtung2 SchraubenSteckverbinderL-Verbindung (Speisewassereinlass)Technisches HandbuchFig. 3.bFig. 3.cHINWEIS: Beim 230-V-Modell bleibt ein mit L und N gekennzeichnetes Kabelpaar unverwendet.

Die Befeuchter sind anhand des Verpackungsetiketts und des Typenschildes identizierbar. Rev. 2.0 S.N. A00005*** Date 15-Jan-2019 Code UU01

Fig. 3.dHINWEIS: Abgeänderte, entfernte, fehlende Datenschilder oder alles, was eine nicht sichere Identizierung des Produktes erlaubt, erschweren jegliche Art von Installations- und Wartungsarbeiten.

  • Der Zugang zum Befeuchter ist nur Fachpersonal erlaubt.
  • Den Befeuchter horizontal ansetzen und den seitlichen Mindestabstand von 200 mm einhalten, damit die nötigen Wartungsarbeiten durchgeführt werden können.
  • Den Befeuchter so positionieren, dass der Wassernebel verteilt werden kann und das Wasser frei abschlämmbar ist.
  • Den Transformator vor Wasseraustritten geschützt und jedenfalls nicht unterhalb des Befeuchters positionieren.8 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

Befestigungsanleitung:1. Zwei Bohrlöcher bohren (siehe Abbildung).2. Die Halterung mit den zwei im Lieferumfang enthaltenen M4x12-Schrauben xieren und ihre horizontale Lage mit einer Wasserwaage überprüfen.

Die Abbildung stellt den Aufbau des Befeuchters mit 1 Piezoelement dar (0.5 l/h).

3.10 Funktionsprinzip

Die humiSonic-Befeuchter basieren auf dem Prinzip der Verneblung vondemineralisiertem Wasser mit Ultraschalltechnik. Das Funktionsprinzipkann wie folgt zusammengefasst werden:

  • Die Wassereinspeisung erfolgt über ein Zulaufventil bis zum Erreichen des vom Schwimmer angezeigten Wasserstandes.
  • Ist ein Selbsttest vorgesehen (Standardeinstellung), önet sich das Abschämmventil, und der Tank wird geleert (diese Funktion dient der Reinigung des Tanks von Schmutz und Rückständen).
  • Es erfolgt eine neue Wassereinspeisung bis zum angezeigten Stand.
  • Beginn der Ultraschallbefeuchtung (die im Befeuchter installierten Ventilatoren verteilen den Wassernebel in der Umgebung).
  • Wasser wird nachgefüllt, sobald der Schwimmer einen Wasserstand unterhalb des empfohlenen Richtwertes erfasst.Die Ultraschallbefeuchtung wird durch eine Eingangsspannung erzeugt,die in einem schwingenden Schaltkreis in ein Hochfrequenzsignal von 1,7 MHz umgewandelt wird. Das Signal wird an ein Piezoelement übertragen, dessen oberer Teil im Kontakt mit dem Wasser ist. Das Wasser vibriert auf Hochfrequenzschwingungen. Die Oberäche des Piezoelements vibriertbei höchster Geschwindigkeit (1,7 Millionen Mal pro Sekunde). Das Wasser kann aufgrund seiner Trägheit nicht den Vibrationsbewegungenfolgen, sondern steigt nur an und bildet eine Wassersäule oberhalb der Piezoelemente. In der negativen Phase der Schwingung erzeugt sich ein schlagartiger Depressionseekt mit einem Hohlraum, der nicht vom Wasser gefüllt wird, weil dieses den zu schnellen Bewegungen des Piezoelements nicht folgen kann. Infolge des Hohlraums entwickeln sich Dampfblasen, die während der positiven Phase nach oben gedrückt werden und in der Nähe der Oberäche in feinen Nebel zerplatzen. Aufgrund der Schallwellen bilden sich direkt unter der Wasseroberäche kleine Wassertropfen, die in feinen Nebel zerstäubt werden. Dieser Wassernebel wird vom Luftstrom unmittelbar absorbiert. After switching on Transducer Negative amplitude Vacum Transducer Positive amplitude Transducer Fig. 3.h9 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

WARNUNG: Der Ultraschallbefeuchter muss vor der Ausführung der Wasseranschlüsse vom Stromnetz abgetrennt werden.

Fig. 4.a (Unteransicht) water drain water inlet Fig. 4.b HINWEIS: Das abgeschlämmte Wasser muss frei abießen können. Wasseranschlüsse (nicht enthaltene Bauteile): Wichtiger Hinweis: Für den australischen Markt und zur Erfüllung der Watermark-Anforderungen muss ein von Watermark genehmigtes Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zum Befeuchter installiert werden, wenn dieser an das Trinkwassernetz angeschlossen ist. Soll der Befeuchter dagegen mit aufbereitetem Wasser aus einer an das Trinkwassernetz angeschlossenen Umkehrosmoseanlage von Carel versorgt werden, muss das Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zur Umkehrosmoseanlage installiert werden.

Ein Handventil (für die Unterbrechung der Speisewasserversorgung) vor dem Ultraschallbefeuchter installieren.

Den Ultraschallbefeuchter mit einem Schlauch an das Speisewasser anschließen (der Lieferumfang enthält eine Kniestück-Steckverbindung).

Einen mechanischen Filter (< 60 μm) hinter dem Wasserhahn installieren, um eventuelle feste Verunreinigungen zurückzuhalten.

Ein Abschlämmrohrstück mit 6 mm Mindestinnendurchmesser anschließen.

Einen Trichter für die Unterbrechung der Abschlämmleitung einsetzen.

Einen Siphon zur Vermeidung von Geruchsentwicklung anschließen. HINWEIS: Nach der Installation muss die Speisewasserleitung für ca. 30 Minuten gereinigt werden: Das Wasser ist direkt in den Abuss zu leiten, ohne es in den Ultraschallbefeuchter einzuspeisen. Damit werden eventuelle Rückstände und Arbeitsmaterialabfälle beseitigt, die das Zulaufventil verstopfen könnten.

Der Ultraschallbefeuchter arbeitet mit entmineralisiertem Wasser. Normales Leitungswasser vermindert die Lebensdauer der Piezoelemente und insbesondere das Wartungsintervall für die Reinigung oder den Austausch der Piezoelemente. Je höher der Mineraliengehalt des Wassers über den Speisewasser-Werten (siehe Tabelle "Technische Daten") liegt, desto kürzer ist das Intervall zwischen den Wartungen. Wenn der Verwendung von Leitungswasser, ist es möglich, eine Verringerung in der Befeuchtungsleistung durch Salze und Verunreinigungen vorliegenden erklärt. Einsatzbedingungen:

  • Entmineralisiertes Wasser mit Beschaenheit gemäß Speisewasser- Werten (siehe Tabelle "Technische Daten")
  • Druck zwischen 0.1 und 0.6 MPa (14.5 und 87 PSI), Temperatur zwischen 1 und 40 °C (33.8 und 104 °F), Anschluss G1/8 Innengewinde (siehe Tabelle "Technische Daten")
  • keine organischen Verbindungen. GEFAHR:
  • Dem Wasser dürfen keine Desinfektionsmittel oder korrosionsverhütenden Verbindungen beigefügt werden (Reizstoe).
  • V on der Verwendung von Brunnenwasser, Wasser für Industriegebrauch, Wasser aus Kühlkreisläufen oder allgemein von chemisch oder bakteriologisch verschmutztem Wasser wird dringend abgeraten. Durch das kontaminierte Wasser können Bakterien und Viren in die Atemluft gelangen und zu schweren Krankheiten führen.

Das Abschlämmwasser ist ungiftig und kann deshalb in das normale Abwassernetz geleitet werden, wie von der EWG-Richtlinie 91/271/EWG über die Aufbereitung der städtischen Abwässer vorgesehen. Fill Drain10 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

5. VERTEILUNG DES WASSERNEBELS

5.1 Befeuchtungsverteiler

HINWEIS: Die Leitung für den Wassernebelaustritt, der Verteiler, der Konvektor, die Kniestück-Verbindung und der Diusor sind nicht im Lieferumfang des Ultraschallbefeuchters enthalten. Code Länge (mm)UUKDP02500 250UUKDP05300 530UUKDP06100 610UUKDP08500 850Empfehlungen:

  • Der Feuchteauslass des Befeuchters hat einen Außendurchmesser von 40 mm.
  • Es sollte eine Wassernebeldurchgangsäche von 1.100 mm

garantiert sein (bspw. 22 Bohrungen von je 8 mm Durchmesser).

  • Sollten Verteiler anderer Längen erforderlich sein, muss immer berücksichtigt werden, dass die Höchstlänge 1 m beträgt. Für größere Längen muss der Carel-Service kontaktiert werden.
  • Eine Neigung zum Verteiler (mindestens 2°) vorsehen, damit das Kondensat in den Befeuchter rückießen kann, bzw. ein Kondensatablaufsystem einbauen.
  • Sicherstellen, dass kein Kondensat aus dem Befeuchtersverteiler austritt.
  • Den Verteiler so positionieren, dass die Auslassluft auf keine Gegenstände auftrit (Mindestabstand 10 cm).
  • Zusätzliche Biegungen und Drosselstellen können eine Kondensatbildung verursachen und die Befeuchtungsleistung reduzieren.
  • Mechanische Beanspruchungen am Feuchteauslass sind zu vermeiden. Fig. 5.aFig. 5.b

KonvektorFig. 5.c Der Konvektor UUKCY00000 kann im oberen Teil des Gebläses installiert werden (durch Abnahme des Schutzgitters), um die Luft an einer anderen Stelle als am Installationsort von humiSonic austreten zu lassen.L-Stück VerbindungFig. 5.d Die L-Stück Verbindung UUKHS00000 kann auf dem Deckel und/oder Konvektor installiert werden, um die Gesamthöhe des Produktes zu reduzieren.VerteilerFig. 5.e Der Verteiler UUKDF00000 kann auf dem Deckel installiert werden, um den Wassernebel direkt im Raum zu verteilen.Filter 50 micronFig. 5.f Der Filter UUKFL00000 (optional) kann am Ventilator (mit oder ohne L-Stück) installiert werden. Der Filter wird in zerlegtem Zustand geliefert (Kappe nicht xiert), so ist es möglich diesen direkt am Ventilator oder aber am L-Stück (mit leichter Überlagerung) zu montieren. Nach dessen Montage setzen Sie die Kappe ein. Es ist notwendig, den Filter regelmäßig mit Druckluft oder Wasser zu reinigen. Die Häugkeit der Reinigung hängt von den Umbebungsparametern ab. Merkmale des Filters: 50 Mikron, H=13 cm, T= 5 cm.Schlauch (cod. UUKPE00100)11 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

5.3 Installationsbeispiele

Installation in Gebläsekonvektor Fig. 5.g Installation in Luftkanal AIR Fig. 5.hDen Gebläse-Eingang von humiSonic mit dem Luftkanal in einer Position zwischen dem Hauptventilator und dem Anschluss des Wassernebelauslasses in den Luftkanal verbinden.Carel liefert den Konvektor (Code UUKCY00000) für die Anschlüsse zwischen Lüfter, Luftkanal und Schlauch (cod. UUKPE00100). Die Längen und Biegungen des Schlauchs sollten auf ein Minimum reduziert werden (max 1.2m jeder Part), um Druckverluste zu vermeiden. Wird bei der Installation das Verteilungssystem UUKDP0**00 eingesetzt, den Schlauch so drehen, dass die Bohrungen in Luftussrichtung stehen (siehe Abbildung).Fig. 5.iHINWEIS: Der Anschluss der Lufteinlassschläuche im humiSonic und der Wassernebelauslassschläuche in den Luftkanal muss so positioniert sein, dass Druckdierenzen vermieden werden. Übermäßige Druckdierenzen könnten Systemstörungen bewirken und die Befeuchtungsleistung beeinträchtigen. Es empehlt sich, das System (humiSonic + Verteilung) auf Saugseite zu installieren; dabei muss genügend Platz für die Absorption eingeplant werden. Alternativ kann das System am Luftkanalende in der Nähe des Auslassgitters installiert werden (entfernt vom Ventilator, um zu hohe Drücke zu vermeiden). No siphon Fig. 5.j12 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

6. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung der elektrischen Anschlüsse muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.HINWEIS: Die korrekte Verdrahtung des Ultraschallbefeuchters obliegt dem Endhersteller gemäß geltender Gesetzgebung IEC EN 60335-1.

6.1 Verdrahtungsstellen

HauptplatineFig. 6.aLegendeA Platine-Spannungsversorgungseingang vom 24 V-Transformator B Netzkabel und Treibersteuerungskabel Platine-Spannungsversorgungseingang vom 50 V-TransformatorC Ventil-Stromkabel (links Abschlämmventil / rechts Zulaufventil)D Dip-Schalter für die Konguration E Stromwandler-Eingang (code UUKTA00000, optional) für die Stromerfas- sung auf dem Neutralleiter des externen VentilatorsF (nicht für diese Anwendung verwendet)G TH-Temperatur-Feuchtefühler-Anschluss (serieller digitaler Typ IIC, Code: HYHU000000) optionalM14 Remote-EIN/AUS (M14.1-M14.2)M11 Serielle RS4845-Schnittstelle (M11)M15 - Alarmrelais NO (M15.1-M15.2) - 30-Vdc-Ausgang (24 Vac gleichgerichtet, max. 3 W) (M15.3-M15.4)N Anschluss der ZusatzplatineElektrische Anschlüsse GND GND +21V

1. Die Drähte des Steckverbinders C an das Zulaufventil (Fill) und

Abschlämmventil (Drain) anschließen.

2. Die Netzkabel und Steuerkabel an die Treiberkarte/n unterhalb des

Tanks anschließen (gemäß Schaltplan und Kabelcodierung (Bild). 48(1)-[6] 48(2)-[7] 48(1)+[2] 48(2)+[3] Fig. 6.c

6.3 Netzkabelanschluss

  • Überprüfen, dass die Versorgungsspannung des Gerätes mit dem Wert auf dem Typenschild übereinstimmt.
  • Den 50-Vac-Transformatorausgang an die Klemmen 1 und 5 des Steckverbinders B anschließen.
  • Den 24-Vac-Transformatorausgang an die Klemmen des Steckverbinders A anschließen.
  • Das Transformatoreingangs-Netzkabel an das Stromnetz anschließen. Die Stromversorgung des Ultraschallbefeuchters muss mit einem Trennschalter ausgestattet sein.HINWEIS: Zur Vermeidung von unerwünschten Interferenzen müssen dieNetzkabel von den Fühlersignalkabeln getrennt gehalten werden.Nach der elektrischen und mechanischen Montage ist der Ultraschallbefeuchter produktionsbereit.13 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

6.4 Dip-Schalter Konguration

Fig. 6.d Verbindung OFF Serielle 485-Carel/Modbus-Verbindung ON tLan-Verbindung 2-3 tLAN-Adresse (bei 1 = ON)OFF/OFF - -OFF/ON Adresse 1ON/OFF Adresse 2ON/ON Adresse 3 Baudrate serielle 485- / tLan-Verbindung OFF 19200ON 9600 5-6 FeuchtesollwertOFF/OFF 50 %rHOFF/ON 30 %rHON/OFF 40 %rHON/ON 60 %rH StromwandlerOFF deaktiviertOFF deaktiviert Befeuchtungsleistung (nur für Version mit 2 Piezoelementen)AUS --> Parallelbetrieb (alle 2 in modularer Bauweise)EIN --> Bei Produktionsanforderungen unter 50 % arbeitet abwe-chselnd jeweils nur ein Piezoelement Tab. 6.a

6.5 Platinenanschlüsse

In Abhängigkeit des verwendeten Signals, kann die Befeuchtungsleistung auf verschiedene Weisen aktiviert und/oder geregelt werden.FEUCHTEREGLER und REMOTE-KONTAKT (EIN/AUS-Regelung)Die Befeuchtung startet beim Schließen der Klemme M14.An M14 kann ein Schalter, ein Feuchteregler oder eine Steuerung angeschlossen werden (potenzialfreier Kontakt, max. 5 Vdc oen, max. 7 mA geschlossen).SONDA DI TEMPERATURA E UMIDITA’ TH (Opzionale) Se al morsetto G viene connessa la sonda di di temperatura e umidità TH la produzione di acqua nebulizzata viene avviata se:

  • in modalità regolazione di Taupunkttemperatursollwertes (A0=4), il valore di Taupunkttemperatursollwertes calcolato a partire da temperatura e umidità rilevate dalla sonda è inferiore al set point (preimpostato a 10°C/50°F e modicabile tramite display opzionale). Remote ON/OFF M 14 + GND Fig. 6.e SERIELLE 485-VERBINDUNG Carel/Modbus-Protokoll RS 485 RX+/TX+ GND M 11 RX-/TX- Fig. 6.fHINWEIS: Für die RS485-Verbindungen im Haushalt (IEC EN 55014-1) und Wohnräumen (IEC EN 61000-6-3) muss ein abgeschirmtes Kabel (mit Schirm sowohl an der Bedienteil- als auch Steuerungsseite an PE angeschlossen) mit max. Länge gemäß Spezikationen des EIA RS-485-Protokolls entsprechend dem Europäischen CCITT V11-Standard in Verwendung eines abgeschirmten, gekreuzten Zweileiterkabelpaars AWG26 verwendet werden. Die Eingangsimpedanz der Schnittstelle 485 entspricht 96 kOhm (1/8 Unit Load). Diese Konguration ermöglicht den Anschluss von maximal 256 Geräten, bei Verwendung von der Hauptspannung getrennten Kabelverbindungen.ALARMRELAISAusgelegt für die Remote-Alarmmeldung beim Auftreten eines oder mehrerer Alarme. Alarm relay

COMMON M 15 Fig. 6.gVERSORGUNG DES ALARMRELAISBei Ausführung der Anschlüsse gemäß Abbildung kann direkt eine Lampe oder Spule eines Hilfsrelais angesteuert werden. 30 Vdc ( 24 Vac gleichgerichtet), 3 W max. +24 V GND Alarm signal (max 3W) M 15 Fig. 6.hHINWEIS: In industriellen Umgebungen (IEC EN61000-6-2) dürfen die vom Befeuchter ausgehenden Signalkabel nicht 10 m (33 ft) (1) Länge überschreiten: digitaler EIN/AUS-Remote-Ausgang (Klemmen M14.1...M14.2) und abgeschirmtes Kabel für die RS485-Verbindung.14 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

M10 + GND 21Vdc Fig. 6.i tLan-Bedienteilverbindung (optional) mit 30-Vdc-Versorgung (24 Vac gleichgerichtet) Serieller AUX-tLAN-Stecker M10 M10.1 - + proportionales Steuersignal/Fühler/FeuchtereglerM10.2 - GND ReferenzsignalM10.3 - +21 Vdc für Versorgung aktiver FühlerM10.4 - N.U.M10.5 - N.U. J17 Aux-Eingang - N.U.Die Zusatzplatine sieht die folgenden Anschlüsse vor: EIN/AUS-REGELUNG (Feuchteregler oder Remote-Kontakt)

  • Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Basisplatine überbrücken.
  • Die Klemmen M10.1 und M10.2 an einen Feuchteregler oder Remote- Kontakt (potenzialfreier Kontakt) anschließen.
  • Den Parameter A0 = 0 für die Aktivierung der Ein/Aus-Regelung einstellen (siehe Kap. "Kongurationsparameter"). EXTERNER PROPORTIONALREGLER (stufenlose Regelung)
  • Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Basisplatine überbrücken.
  • Die Ausgänge M10.1 und M10.2 (Befeuchtungsleistungsanforderung) an einen externen Regler anschließen.
  • Den Parameter A0=1 einstellen, um die stufenlose Regelung zu aktivieren (siehe Kap. "Kongurationsparameter"); den Parameter A2 in Abhängigkeit des gewählten Signals kongurieren (0...10V, 2...10V, 0...20, 4...20mA) (siehe Kap. "Kongurationsparameter").

REGELUNG MIT CAREL-RAUMFÜHLER

  • Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Basisplatine überbrücken.
  • Den Fühler an die Klemmen M10.1, M10.2 anschließen. Die Versorgungsklemme M10.3 kann mit einem max. 2 m langen Kabel angeschlossen werden (6,6 ft). Für größere Längen ist eine externe Stromversorgung zu verwenden (die Masse der Stromversorgung muss an die Masse der Steuerung angeschlossen werden.
  • Den Parameter A0=2 einstellen, um die Fühlerregelung zu aktivieren (siehe Kap. "Kongurationsparameter"); den Parameter A2 in Abhängigkeit des gewählten Signals kongurieren (0...10V, 2...10V, 0...20, 4...20mA) (siehe Kap. "Kongurationsparameter"). Fig. 6.jWenn Sie andere Fühler verwenden, als von CAREL aufgelistet, überprüfen Sie bitte:
  • Spannung: 0 ... 10 V DC, 2 ... 10 V DC, M10.1 (GND: M10.2);

FREIGABE DES TH-FÜHLERS ALS FEUCHTE/

Taupunkttemperatursollwertes-BEGRENZUNGSFÜHLERDie Regelalgorithmen A0=0, A0=1, A0=2 sehen die Möglichkeit vor, den integrierten TH-Temperatur-Feuchtefühler als Begrenzungsfühler einzusetzen (Parametereinstellung bH=1 o bH=2 entsprechende). Der Begrenzungssollwert und das entsprechende Proportionalband können in den Parametern SL und bL eingestellt werden. Schlusskontrollen Für eine korrekte elektrische Installation müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: □ Die Nennspannung des Ultraschallbefeuchters entspricht der auf dem Etikett angegebenen Spannung. □ Es wurde ein Trennschalter installiert, um die Spannung des Befeuchters zu unterbrechen. □ Die Klemmen M14.1, M14.2 sind überbrückt oder mit einem Schließkontakt verbunden. □ Wird der Befeuchter von einem externen Regler (Zusatzplatine) angesteuert, ist die Masse des Signals mit der Masse der Steuerung verbunden.15 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

7.5 Stundenzähler-Reset des Wassertanks

HINWEIS: Das Verfahren darf nur von befugtem Personal ausgeführt werden.Der Ultraschallbefeuchter ist mit einem Betriebsstundenzähler ausgestattet.Nach Verstreichen einer voreingestellten Anzahl von Stunden (5000) wird eine Meldung zwecks Wartung des Tanks und Überprüfung der Piezoelemente ausgelöst (siehe Kap. “Wartung und Ersatzteile” und Kap. “Alarme”). Bei angeschlossenem Bedienteil kann der Stundenzähler über das Bedienteil zurückgesetzt werden, siehe Absatz „Stundenzähler-Reset über Display“. Ist kein Bedienteil vorhanden, kann der Stundenzähler über die elektronische Steuerplatine zurückgesetzt werden. WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung der Verdrahtung muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.Der Zähler wird wie folgt rückgesetzt:

  • Den Befeuchter ausschalten.
  • Warten, bis der Tank vollständig entleert ist.
  • Den Speisewasserhahn schließen.
  • Den Tank abnehmen und dabei den Steckverbinder der Treiberkarte der Piezoelemente abtrennen.
  • Den EIN/AUS-Kontakt önen.
  • Den Befeuchter OHNE TANK einschalten. Die orangefarbene LED blinkt.
  • Den EIN/AUS-Kontakt schließen. Die orangefarbene LED leuchtet.
  • Den Befeuchter ausschalten.
  • Den Tank montieren. Den Steckerverbinder der Treiberkarte der Piezoelemente einstecken und den Speisewasserhahn önen.
  • Den Befeuchter einschalten.

7.6 Automatische Spülung

Der Ultraschallbefeuchter führt in regelmäßigen Intervallen (Parameter b1, Default 60 Minuten) einen automatischen Spülzyklus durch (über den Parameter b0 kann der Parameter in Stunden umgewandelt werden, siehe Tabelle Parameter b0).Der Spülzyklus besteht aus: kompletter Abschlämmung - gleichzeitiger Aktivierung von Zulauf und Ablauf (Default 1 Minute, Parameter b3), damit eventuelle Reststoe im Tank abießen können - kompletter Einspeisung - kompletter Abschlämmung. Während dieser Phase ist die Befeuchtungsleistung unterbrochen.

7.7 Spülung bei Nutzungspause

Bleibt der Befeuchter für lange Zeit (Parameter b2, Default 24 Stunden) untätig (eingeschaltet, aber in Stand-by), wird eine Spülung wie im vorherigen Absatz beschrieben ausgeführt. Dadurch wird der Tank von eventuellen Reststoen (bspw. Staub) gereinigt, die sich während der Nutzungspause ansammeln können. Der Parameter b0 lässt den Ausführungszeitpunkt dieser Spülung einstellen. Standardmäßig wird die Spülung nach 24 aufeinanderfolgenden Stunden Nutzungspause ausgeführt, während sich der Befeuchter noch im Stand-by-Zustand bendet. Der Befeuchter ist mit einem Umkehrosmose-Einspeisesystem verbunden, das eine häuge Nutzung erfordert, um Funktionsstörungen zu vermeiden. Über b0 (siehe Tabelle Paramater b0, Osmose) kann eingestellt werden, dass die Spülung beim ersten Neustart nach Verstreichen der Untätigkeitsstunden (eingestellt in b2) erfolgt.

7. START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND GRUNDFUNKTIONEN

Vor der Inbetriebnahme des Ultraschallbefeuchters muss Folgendes überprüft werden: □ Wasseranschlüsse: Bei Wasseraustritten darf der Befeuchter nicht gestartet werden, solange das Problem nicht behoben ist und alle Anschlüsse nicht wiederhergestellt sind. □ Befeuchtungsverteilung und Elektrische Installation

Siehe Kap. "Elektrische Anschlüsse"1 Der Ultraschallbefeuchter ist nach dem Netzanschluss und der Akti-vierung (Remote-EIN/AUS/Feuchteregler, Klemme M14, EIN/AUS über Bedienteil; EIN/AUS über serielle Schnittstelle) startbereit.2 Ist kein anderer externer Anschluss vorhanden, startet der Befeuchter, und der Betrieb wird nur bei einer Deaktivierung von M14 unterbrochen. 3 Ist der TH-Temperatur- und Feuchtefühler (optional) an die Klemme G angeschlossen, startet der Befeuchter und arbeitet, bis der Feuchtesollwert (voreingestellt auf 50%rH) bzw. der Taupunkttemperatursollwert (voreingestellt 10°C/50°F), abhängig vom eingestellten Algorithmus, erreicht ist. Siehe Kap. „Funktionsprinzipien“.4 Ist an die Klemme E ein Stromwandler (optional) angeschlossen und aktiviert (Dip-Schalter 7), startet der Befeuchter nur, wenn Strom auf dem Neutralleiterkabel des Gebläsekonvektor-Ventilators erfasst wird. Das Kabel muss durch den Stromwandler geführt sein.Auf diese Weise wird Wassernebel nur bei gleichzeitigem Ventilator-betrieb produziert.

1 Der Ultraschallbefeuchter wird ausgeschaltet, indem die Spannungsver-sorgung unterbrochen wird. 2 Bei Anschluss an die Spannungsversorgung geht der Befeuchter in den Stand-by-Zustand über, wenn:

  • der EIN/AUS-Fernkontakt geönet wird;
  • bei vorhandenem TH-Fühler der Feuchte Taupunkttemperatursollwertes sollwert erreicht wird;
  • der vorhandene und aktivierte Stromwandler keinen Strom erfasst;
  • der EIN/AUS-Kontakt geönet ist/ oder Deaktivierung über serielle Schnittstelle auf 0 gesetz wurde (siehe Kap. "Netzwerkverbindung")/ oder Deaktivierung über Tasten
  • bei Regelsignal (optionale Platine) und keine Befeuchtungsleistung angefordert wird.Im Stand-by-Zustand wird der Tank des Befeuchters automatisch geleert.Im Stand-by-Zustand bleibt der Ventilator für 5 Minuten eingeschaltet.

Der Befeuchter führt bei jeder Inbetriebnahme (im Aus-Zustand), falls aktiviert und falls eine Feuchteanforderung vorliegt, einen Testzyklus durch. Dabei wird ein kompletter Einspeisungs-/Abschlämmzyklus ausgeführt, bei dem der Standfühler überwacht wird; nach erfolgreichem Abschluss des Tests startet die Befeuchtungsleistung. Beim Auftreten von Fehlern wird die Befeuchtungsleistung gesperrt (siehe Alarmtabelle).

Die LED auf der Oberseite des Ultraschallbefeuchters zeigt den Geräte-Zustand an:GRÜN BeschreibungLeuchtend Befeuchtung läuftLangsames Blinken* Gerät deaktiviertLangsames Blinken, gedämpf-tes LeuchtenSollwert erreichtSchnelles Blinken** Übergangsstatus mit Befeuchtung in vorübergehender Befeuchtungspause (bspw. Autotest, Spülung)*Langsames Blinken: 1 s EIN und 1 s AUS**Schnelles Blinken: 0.2 s EIN und 0.2 s AUSDie rote LED meldet einen aktiven Alarm. Für die Alarmtabelle siehe spezisch Kapitel.16 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

esc Fig. 8.a Das LCD-Bedienteil ist ein optionales Zubehör und nur bei vorhandener Zusatzplatine (UUKAX00000 optionales, integriert in den Modellen UU01**A**1) verwendbar. Das Bedienteil zeigt den Zustand des Ultraschallbefeuchters an und kann zur Personalisierung der Betriebsparameter verwendet werden.ANSCHLUSS: esc

Fig. 8.b Legende: 1 6-poliges Telefonkabel Code S90CONN000 oder äquivalentes Kabel von max.2 m (6,6 ft) Länge 2 Remote-Display 3 Zusatzplatine Remote-Anschluss des Bedienteils bis zu 200 m Entfernung humiSonic

Fig. 8.cLegende: 1 Telefonkabel (bis zu 0,8 m Entfernung) 2 CAREL-Karte TCONN6J000 3 Stiftleiste J14 und J15 auf Position 1-2 (Stromversorgung auf Telefonste- cker A, B und C und Schraubklemme SC) 4 Abgeschirmtes, verdrilltes Dreifachkabel AWG20-22 für die Remote- Installation des Display-Bedienteils bis zu 200 m Entfernung. Anschluss mit Karte TCONN6J00: Klemme SC Funktion Klemme SC Funktion 0 ERDE (Schirm) 4 RX/TX+ 1 +VRL 5 GND 2 GND 6 +VRL 3 RX/TX- 5 Remote-Display-Bedienteil 6 Zusatzplatine

8.2 Bedeutung der Symbole

Spannungsversorgung (grüne LED) Befeuchter in Betrieb (gelbe LED) Leuchtend: Wassernebelproduktion läuft Blinkend: Übergangsstatus mit Befeuchtung in vorübergeh. Pause Alarm (rote LED) Bei der Aktivierung eines Alarms: LED blinkend und Summer aktiviert. Wird bei einem aktiven Alarm ESC gedrückt, wird der Summer abgestellt und die LED leuchtet durchgehend; durch einen weiteren Druck der ESC-Taste werden die Alarme resettiert (siehe Kap. "Alarme") Zeit in Sekunden Stundenzähler Befeuchtungsleistung in % bezogen auf die Nennkapazität Parameteränderung in Ausführung (Parameter-Setup) Wartungsanforderung (Alarm vorhanden) Ein: Befeuchterlüfter aktiv 3 Anzeigestellen, nach 999 zeigt das Display für 1.000 an (es werden drei Ziern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten angezeigt)

  • Befeuchtungsleistung in Betrieb
  • Tankfüllung in Betrieb
  • Wasser im Tank vorhanden
  • Manuelle Abschlämmung des Tanks in Betrieb (wird auch im Stand-by-Zustand des Gerätes angezeigt, weil das Abschämmventil normalerweise oen ist) Tab. 8.a

Taste Funktion Rückkehr zur vorhergehenden Anzeige UP Vom Hauptfenster aus: Anzeige der Befeuchtungswerte, siehe nächsten Absatz Von der Parameterliste aus: Kreisnavigation durch die Para- meter und Änderung der Parameterwerte DOWN Vom Hauptfenster aus: Anzeige der Befeuchtungswerte Von der Parameterliste aus: Kreisnavigation durch die Para- meter und Änderung der Parameterwerte ENTER (PRG) Für 2 Sekunden: Zugri auf die Parameterliste In der Parameterliste: Wahl und Bestätigung (wie mit einer Computer-Enter-Taste) drain Zwangsabschlämmung: gleichzeitig UP und DOWN drücken Tab. 8.b

Das Display des Befeuchters zeigt den Zustand des Steuerungssignals an. Bei EIN/AUS- oder proportionalem Eingangssignal (A0=0, A0=1, A0=3 und abgetrenntem TH-Fühler):

  • Anzeige des Eingangssignals;
  • Tank-Stundenzähler (h);
  • Regelung der max. Befeuchtungsleistung (Parameter P0) (*);
  • Regelungshysterese (Parameter P1 nur bei Proportionalregelung A0=1) (*);
  • Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS.Bei Feuchtefühler-Eingangssignal (A0=2, A0=3 und TH-Fühler angeschlossen) oder Taupunkttemperaturregelung (A0=4):
  • Anzeige des Feuchtefühlermesswertes;
  • Tank-Stundenzähler (h);
  • Regelung der max. Befeuchtungsleistung (Parameter P0) (*);
  • Proportionalband (Parameter bP)(*);
  • Feuchtesollwert / Taupunkttemperatursollwertes /(Parameter SP)(*);
  • Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS.Die eventuelle Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler (bH=1) oder als Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler (bH=2) in den Regelalgorithmen A0=0, A0=1, A0=2 führt zum Hinzufügen folgender Parameter im Hauptfenster:
  • Feuchtebegrenzungssollwert/Taupunkttemperatur begrenzungssollwert (Param. SL) (*);
  • Begrenzungsproportionalband (Parameter bL) (*) Über den Parameter C0 (siehe Kap. "Kongurationsparameter") kann die Hauptanzeige geändert werden (Default: Anzeige des Eingangssignals). Deaktivierungsoptionen:
  • im Remotebetrieb (EIN/AUS-Kontakt oen) zeigt das Display “C - -” abwechselnd zum Hauptfenster an;
  • im aktivierten Status (Enb) visualisiert das Display beim Druck von ENTER die Meldung dIS (zur erneuten Aktivierung erneut ENTER drücken); im Falle eines Main/Secondary-Netzwerks wirkt die Deaktivierung nur auf den einzelnen Befeuchter;
  • am Display (ESC-Taste für 5 s) wird „t - -“ abwechselnd zum Hauptfenster angezeigt; im Falle eines Main/Secondary-Netzwerks wirkt diese Deaktivierung auf alle Netzwerkbefeuchter; zur erneuten Aktivierung die ESC-Taste für 5 s drücken, bis t - - ausgeblendet wird;
  • über das Überwachungsgerät (RS 485 Carel/Modbus) zeigt das Display “S - -” abwechselnd zum Hauptfenster an;
  • vom TAM (Dip-Schalter 7 in Position ON und Strom wird vom TAM nicht erkannt), zeigt das Display alternativ zum Hauptbildschirm "F - -" an.17 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022 Bestehen mehrere Deaktivierungen gleichzeitig, wechseln sie sich zyklisch mit der Hauptfensteranzeige ab. Wenn das Display “ ---” anzeigt, besteht ein Kommunikationsfehler zwischen dem Display und Steuerkabel des Befeuchters. Besteht das Problem weiterhin, bitte den Kundendienst kontaktieren. (*) Zur Änderung des Parameters folgende Tasten drücken:
  • UP oder DOWN zur Änderung des Wertes.
  • ENTER, um den neuen Wert zu bestätigen. ESC, um zum Hauptfenster zurückzukehren. Auf die Parameter kann auch von der Parameterliste aus zugegrien werden (siehe Kap. "Kongurationsparameter").

8.5 Anzeige der Software-Release

1. Beim Einschalten des Gerätes erscheint auf dem Display “rel. x.y”

2. Während des Betriebs:

a) am Display im Hauptfenster gleichzeitig ESC und UP drücken; es erscheinen in Abfolge: die Software-Version; b) über das Netzwerk anhand der Integer-Variable 81, bspw. Format “## = #.#” (bspw. 12 = Release 1.2).

8.6 Parameterzugri und -änderung

Die Kongurationsparameter lassen die Funktionen und den Zustand des Befeuchters einstellen und regeln. Hierfür im Hauptfenster die folgenden Tasten drücken:

  • ENTER für 2 Sekunden.
  • Das Passwort 77 mit der UP- oder DOWN-Taste eingeben.
  • ENTER, um zu bestätigen und auf die Parameterliste zuzugreifen.
  • UP oder DOWN, um die Kreisliste abzulaufen.
  • ENTER, um einen Parameter zu wählen (Display: ‘set’).
  • UP, um den Parameterwert zu erhöhen. Für ein schnelleres Ablaufen zusätzlich auch DOWN drücken.
  • DOWN, um den Parameterwert zu vermindern. Für ein schnelleres Ablaufen zusätzlich auch UP drücken.
  • ENTER, um den neuen Wert zu speichern und zur Parameterliste zurückzukehren oder ESC, um zur Liste ohne Speicherung des Wertes zurückzukehren. ESC drücken, um zum Hauptfenster zurückzukehren.

8.7 Parameter: Wiederherstellung der

Werkseinstellungen Vom Hauptfenster aus können die werkseitigen Parameterwerte jederzeit wieder hergestellt werden. Hierfür im Hauptfenster die folgenden Tasten drücken:

  • ENTER für 2 Sekunden.
  • Das Passwort 50 mit der UP- oder DOWN-Taste eingeben und erneut ENTER drücken.
  • Es erscheinen die Zeichen dFt: ENTER drücken. dFt beginnt zu blinken: zur Wiederherstellung der Werkseinstellungen ENTER drücken oder das Verfahren mit ESC verlassen. Werden für 30 Sekunden lang keine Tasten gedrückt, wird automatisch wieder das Hauptfenster eingeblendet.

8.8 Stundenzähler-Reset über Display

  • Auf den Parameter ‘d3’ zugreifen (Siehe Kap. "Kongurationsparameter").
  • UP und DOWN für 5 Sekunden drücken. Nach beendetem Reset erscheint auf dem Display ‘res’. Interner Stundenzähler der Piezoelemente:
  • Auf den Parameter ‘d6’ zugreifen.
  • UP und DOWN für 5 Sekunden drücken. Nach beendetem Reset erscheint am Display ‘res’ (d6 wird auf den Defaultwert AF = 9999 zurückgesetzt).18 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

9. FUNKTIONSPRINZIPIEN

9.1 Ultraschallbefeuchtung

Die Ultraschallbefeuchter vernebeln das Wasser mittels Übertragung einer von einem Piezoelement erzeugten Welle an die Wasseroberäche. Auf der Wasseroberäche bilden sich Wassertropfen; die kleinsten werden im Luftuss transportiert. Die Menge des vernebelten Wassers hängt vom Wasserstand, von der Wassertemperatur und der Verteilung in der Luft ab.Der Wasserstand wird mit Zulauf- und Abschlämmventilen und einem Standfühler konstant gehalten. Es empehlt sich die Verwendung von demineralisiertem Wasser: Bei normalem Leitungswasser setzen sich Mineralien ab und führen mit der Zeit zur Verkalkung der Piezoelemente, wodurch die Befeuchtungskapazität beeinträchtigt wird. Um übermäßige Kalkablagerungen zu vermeiden, schlämmt der Befeuchter den Tank periodisch ab und füllt ihn automatisch mit Frischwasser auf.

9.2 Regelalgorithmen

Der Befeuchter kann über die folgenden Signale angesteuert werden:

  • Stromwandler (über DIP-Schalter einzustellen);
  • externes Proportionalsignal (nur mit Zusatzplatine);
  • Integrierter Temperatur- und Feuchtefühler für die Taupunkttemperaturregelung;
  • seriell. EIN/AUS-Regelung Der Aussetzbetrieb wird von einem externen Kontakt angesteuert, der den Sollwert und die Regelungsschaltdierenz festlegt. Der externe Kontakt kann ein Feuchteregler sein, der den Betriebsmodus des Befeuchters bestimmt:
  • Kontakt geschlossen: Der Befeuchter produziert, wenn der EIN/AUS- Fernkontakt geschlossen ist;
  • Kontakt oen: Die Befeuchtungsleistung stoppt. Proportionalregelung (nur mit optionaler Platine)• Die Befeuchtungsleistung ist proportional zum Wert eines Signals Y, das von einem externen Stellantrieb stammt. Der Signaltyp kann gewählt werden unter: 0...10 Vdc, 2...10 Vdc, 0...20 mA, 4...20 mA.• Die maximale Befeuchtungsleistung des Befeuchters, die dem Höchstwert des externen Signals entspricht, kann zwischen Pn (Default 10 %) und 100% der Nennbefeuchtungsleistung des Befeuchters eingestellt werden (Parameter P0).Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese P1 (Default 2 % des gesamten Proportionalbandes des externen Signals Y).ONOFF P1P1

Atomized water productionFig. 9.aAutonome Regelung mit FeuchtefühlerDie Befeuchtungsleistung ist an den angeschlossenen Feuchtefühler-messwert gebunden (TH oder Anschluss an optionale Platine). Der Befeuchter produziert mit Vollleistung, wenn der Feuchtemesswert unter dem Sollwert minus Proportionalband liegt. Liegt der Feuchtemesswert innerhalb des Proportionalbandes, passt er die Befeuchtungsmenge an (einstellbarer Parameter bP, Default 10 %rH). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese von 10 % des Proportionalbandes bP. %rH OFFON

Fig. 9.bAutonome TaupunkttemperaturregelungDie Befeuchtungsleistung ist an den Temperatur- und Feuchtefühlermesswert gebunden (TH). Der Befeuchter produziert mit Vollleistung, wenn der Messwert der Taupunkttemperatur unter dem Sollwert minus Proportionalbereich liegt. Liegt der Messwert innerhalb des Proportionalbereichs, wird die Befeuchtungsmenge stetig geregelt (einstellbarer Parameter bP, Default 3°C/5°F). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese von 10 % des Proportionalbereichs bP. °C/°F OFFON

Fig. 9.cFreigabe des TH-Fühlers als FeuchtebegrenzungsfühlerIst der TH-Fühler an den entsprechenden Platineneingang angeschlossen, kann das Gerät über den EIN/AUS-Kontakt (A0=0), über das externe Proportionalsignal oder die RS485-Schnittstelle (A0=1) oder über den aktiven externen Fühler (A0=2) angesteuert werden. Der TH-Fühler kann als Feuchtebegrenzungsfühler freigegeben werden (Parametereinstellung bH = 1). Die Annäherung an den Begrenzungssollwert (einstellbarer Parameter SL, Default 70 %rH) oder 10°C/50°F innerhalb des Proportionalbandes bL führt zu einer fortlaufenden Teillastregelung der Befeuchtung bis zur Unterbrechung der Befeuchtungsleistung bei Erreichen des Sollwertes. Die Hysterese für die Neuaktivierung der minimale Befeuchtungsleistung ist x und entspricht 10 % des Proportionalbandes bL. %rH or °C/°F OFFON

9.3 Leistungsregelung in Parallelschaltung

(Dip-Schalter 8 auf OFF) Die Befeuchtungsleistung kann von 5 % auf 100 % (Parameter Pm und P0) des Nennwertes geändert werden; die Aktivierung und Deaktivierung der Piezoelemente erfolgen abwechselnd in einem festgelegten Takt (Parameter b7, Default 1 Sekunde). Der Durchsatz wird auf der Grundlage des Parameters P0 (Default 100%) und der über das externe Signal eingestellten Anforderung (bei optionaler Platine und Proportionalregelung) bestimmt.19 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

OFF Period (b7)Transducer Flow rate 75% Fig. 9.g Beträgt der Durchsatz 100%, sind die Piezoelemente immer eingeschaltet.

9.4 Leistungsregelung in Reihenschaltung

(nur 1l/h-Version – DIP-Schalter 8 auf On) Die Befeuchtungsleistung kann zwischen 10 % und 100 % der Nennleistung geregelt werden. Jeder Befeuchter arbeitet mit zwei Piezoelementen. Jedes Piezoelement ist für 50 % der Gesamtleistung zuständig. Beträgt die Anforderung über das externe Signal oder über den Fühlermesswert 100 % und ist Parameter P0 auf 100 % eingestellt, werden beide Piezoelemente aktiviert. Unter 100 % wird die Befeuchtungsleistung wie folgt auf die beiden Piezoelemente aufgeteilt:

  • 51%-99%: Ein Piezoelement ist immer aktiviert, um 50% der angeforderten Leistung zu produzieren; das andere regelt die Leistung wie im vorhergehenden Absatz beschrieben, um den restlichen Leistungsprozentsatz bereit zu stellen. (Bsp. Anforderung von 75%: Ein Piezoelement ist immer aktiviert, das andere regelt auf 50%, siehe Abbildung).
  • 10 % - 50 %: Ein Piezoelement ist immer deaktiviert, das andere regelt die Leistung wie im vorhergehenden Absatz beschrieben, um den geforderten Leistungsprozentsatz bereit zu stellen. (Bsp. Anforderung von 25 %: Ein Piezoelement ist immer deaktiviert, das andere regelt auf 50 % gemäß Abbildung). Die Produktionsverteilung auf die beiden Piezoelemente wird jede Betriebsstunde rotiert, um eine ungleiche Abnutzung zu vermeiden.

9.5 Automatsche Speisewasserkontrolle

Zur Erfassung des eventuellen Speisewassermangels (oder zu niedrigen Wasserstandes) überprüft der Ultraschallbefeuchter nach der Önung des Zulaufventils den Zustand des Standfühlers. Bei nicht aktiviertem Standfühler (Abtastzeit eingestellt im Parameter bA, default in Minuten je nach Größe) wird die Befeuchtung unterbrochen, wird die Abschlämmung aktiviert und wird eine bestimmte Zeit abgewartet (Parameter AA, Default 10 Minuten). Am Display erscheint die Meldung “Rty” (Retry). Danach wird versucht, Wasser einzuspeisen. Bei erfolgreichem Ausgang startet die Produktion wieder, ansosten wird abgewartet (Parameter AA) und der Retry Vorgang erneut gestartet. Das Verfahren wird solange wiederholt, bis der Fühler erneut Wasser erfasst. Während der ersten beiden Versuche wird kein Alarm gemeldet. Wird auch beim dritten Versuch kein Wasser erfasst, wird der Alarm EF ausgelöst. Der Alarm wird automatisch rückgesetzt, sobald der Befeuchter erneut Wasser erfasst.

9.6 Automatische Kontrolle der

Befeuchtungsleistung Während der Befeuchtungsleistung kontrolliert der Befeuchter den Wasserstand im Tank. Sinkt der Wasserstand nicht, könnten folgende Fehler vorliegen:

  • Funktionsstörung der Piezoelemente
  • Undichtes Zulaufventil
  • Funktionsstörung des Ventilators Wenn nach der durch die Variable A8 eingestellten Zeit (in Minuten, Standard 30) das Wasser nicht unter das niedrige Niveau gefallen ist, wird die Produktion mit einem EP-Sperralarm gestoppt und die vollständige Entleerung des Tanks gestartet. Wenn stattdessen nach einem Prozentsatz der Zeit von A8, eingestellt durch Parameter Ab (Standard 70%), über dem Höchststand, wird die Befeuchtungsleistung gestoppt. Es wird eine Warnung EL, es wird für die durch Parameter eingestellte Zeit abgelassen bC und dann wird eine Zeit von AA Minuten gewartet (Default 10 Minuten); am Display wird dabei die Meldung “Rty” angezeigt. Alsdann wird die Befeuchtung neu aktiviert. Die Warnung EL wird rückgesetzt, sobald der Befeuchtungsleistungszyklus korrekt beendet wurde.

9.7 Automatische Kontrolle auf undichtes

Abschlämmventil und auf Durchsatz des Zulaufventils Der Parameter A9 gibt eine minimale Befeuchtungsleistungszeit vor (Default 0 minuten). Sollte der Befeuchtungsleistungszyklus kürzer ausfallen, könnte das Abschlämmventil undicht sein oder der Durchsatz des Zulaufventils niedrig sein. Die Kontrolle erfolgt in diesem Fall wie folgt:

1. Nach dem ersten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die

Wasserauüllzeit erhöht (+50 % zu Parameter bb).

2. Nach dem zweiten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die

Wasserauüllzeit zusätzlich gesteigert (+100 % zu Parameter bb); es wird das Chattering* des Abschlämmventils aktiviert, das mit der ersten automatischen Spülung startet.

3. Nach dem dritten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die

Wasserauüllzeit zusätzlich gesteigert (+150% zu Parameter bb); es wird ein Spülzyklus mit Chattering* durchgeführt, das nach dem zweiten Zyklus aktiviert wurde. In dieser Phase wird die Warnung Ed ausgelöst.

4. Nach dieser letzten Phase erfolgt ein neuer

Befeuchtungsleistungszyklus. Sollte die Fehlerursache weiterhin bestehen, startet die Steuerung wieder mit der ersten Kontrollphase und solange, bis ein Zyklus innerhalb der vorgesehenen Zeiten beendet wird. In diesem Fall wird auch die eventuelle Warnung rückgesetzt. *Chattering: Serie von Önungen/Schließungen des Abschlämmventils, um eventuelle Reststoe (Kalk, Staub, etc.) zu beseitigen, die ein korrektes Schließen des Ventils verhindern.

9.8 Automatischer Schutz der Piezoelemente

Die Piezoelemente werden bei Betrieb ohne Wasser schnell beschädigt. Um dem vorzubeugen, stellt die Steuerplatine anhand des Standsensors sicher, dass die Piezoelemente auch bei Anomalien nie ohne Wasser aktiviert werden. In der Startphase des leeren Tanks werden die Wandler nur aktiviert, wenn das Wasser über dem niedrigen Niveau ist. Wenn im Betrieb das Wasser aufgrund des Verbrauchs von Wasser für die Vernebelung unter das niedrige Niveau fällt, wird es bei Aktivierung des Füllventils nachgefüllt. Wenn das hohe Niveau nicht innerhalb der minimalen AC-Zeit wiederhergestellt wird, werden die Wandler ausgeschaltet und die Ladung wird fortgesetzt, bis das Niveau wiederhergestellt ist oder die im bA-Parameter eingestellten Minuten ab dem Start des Wasserladezyklus abgelaufen sind. Ist der Füllstand korrekt wiederhergestellt, werden die piezoelektrischen Wandler sofort wieder aktiviert.20 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

10. KONFIGURATIONSPARAMETER

Für den Zugri und die Änderung der folgenden Parameter siehe Kapitel 8 und 11.

  • Parameter M.E. Bereich Def. NB A0 Betriebsmodi0 = EIN/AUS-Regelung über Fühlereingang der Zusatzplatine - 1 = Proportionalregelung über Fühlereingang der Zusatzplatine - 2 = Feuchtefühler-Regelung über Fühlereingang der Zusatzplatine3 = AUTO-Regelung: Falls vorhanden, wird der Messwert des TH-Feuchtefühlers verwendet, ansonsten EIN/AUS-Regelung über den Kontakt auf der Basisplatine. Der Parameter A2 wird nicht verwendet4 = Taupunkttemperatur-Regelung mit Temperatur-/Feuchtefühlermesswert TH- 0 p. 4
  • 3A1 Messeinheit 0 = Internationales System; 1= Angelsächsisches System - 0 p. 1
  • 0A2 Externer Fühlertyp (optionale Zusatzplatine) (0 = Ein/Aus ; 1 = 0-10V; 2 = 2-10V; 3 = 0-20mA; 4 = 4-20mA) - 0 p. 4
  • 1P0 Maximale Befeuchtungsleistung % Pn p. 100
  • 100 P1 Proportionalregelungshysterese im Regelalgorithmus A0=1 % 2 2 Pn Minimale Befeuchtungsleistung % 5 p. 20
  • P0 10 SP Sollwert (1) / Taupunkttemperatur %rH 20 50 Nur bei angeschlossenem Bedienteil, ansonsten über die Dip-Schalter eingestellte Werte p. 95

(50) editierbar nur über Bedienteil SL Feuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert %rH 0…100 70

(59) bP Proportionalband für Regelung mit Fühler %rH 2…20 10

(5) bL Proportionalband für Feuchtebegrenzung / Taupunkttemperaturbegrenzung %rH 2…20 10

(5) C0 Default-Anzeige (Bedienteil): 0 = Lesen des Fühlerwertes/Steuersignals; 1 = Stundenzähler - 0...1 0 Tab. 10.a

10.2 Service Parameter

Parameter M.E. Bereich Def. NB A3 Min. Fühler %rH 0…100 0 A4 Max. Fühler %rH 0…100 100 A5 Fühler-Oset %rH -99…100 0 A6 Dauer des Lüfters aktiv mit Produktion im Standby für Tanktrocknung min 0…15 5 A7 Ventilatorgeschwindigkeit % 40…100 100 A8 Max. Verdunstungszeit bei Alarm für reduzierte Befeuchtungsleistung min 0…200 30 A9 Min. Verdunstungszeit bei Alarm für Management von Entladungsleckagen min 0…A8 0 AA Wartezeit für Retry min 1…60 10 Ab Prozentsatz von A8 für Ausführung eines Wasserstandtests % 50…90 70 AC Maximale Zeit für aktive Wandler während des Ladens, mit Wasser unter hohem Niveau s 1…60 10 Ad Wasserbeständigkeitszeit über dem hohen Niveau, was zu einem neuen Abuss für den Niveausensortest führt s 1…60 10 AE Neustartzeit Ventilator in Stand-by durch TH-Fühlermesswert min 0…120 0 AF Lebensdauer der Piezoelemente h 0...9999 9999 mit demineralisiertem Wasser b0 Betriebsoptionen (siehe Parametertabelle b0) - 0…255 7 b1 Zeit zwischen zwei Spülungen min/h 0…120 60 b2 Nutzungspausenzeit für Spülung h 1…240 24 b3 Spülzeit: Dauer der gleichzeitig aktiven Lade- und Entladephase min 0…10 1 b4 Startverzögerung s 0…120 10 b5 Betriebsstunden für Alarm CL h 0…9999(*) 5000 b6 Zeit für Neuanzeige des Alarm CL nach Reset über Tasten (ohne Reset des Stundenzählers) min 0…240 60 b7 Zeit für stufenlose Regelung der Piezoelemente s 0…10 1 b8 Verzögerung bei Fühler abgetrennt s 0…200 10 b9 Ausschaltverzögerung über Stromwandler s 0…60 2 bA Max. Einspeisezeit, ab der Ladealarm ausgelöst wird min 0…30 2 bb Zeit für Wasserauüllung von niedrigem Niveau s 0…120 5 bC Max. Abschlämmzeit um das Wasser unter das niedrige Niveau zu bringens 0…1500 60 bd Önungszeit des Abusses wegen kompletter Entleerung des Tanks (von niedrigem Niveau) s 0…1500 30 bE Verzögerungszeit bei niedrigem Stand für Auüllung s 1…20 10 bF Aktivierungsverz. der Abschlämmung während Stand-by (bei oenem Abschlämmenventil in Stand-by) min 0…60 0 bH Aktivierung des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler (bH=1) oder Taupunkttemperaturbegrenzungs-fühler (bH=2) - 0…2 0 Einstellbar auf 1 oder 2 nur bei A0 = 0, 1, 2 bL Proportionalbereich für Feuchtebegrenzung / Taupunkttemperaturbegrenzung %rH 2…20 10

(5) bn Deaktivierung des Alarmsummers 0 = aktiviert; 1 = deaktiviert - 0…1 0 bP Proportionalband für Regelung mit Fühler %rH 2…20 10

(5) P1 Proportionalregelungshysterese für Regelalgorithmus A0=1 % 2…20 2 P2 Alarmschwelle für niedrige Feuchte %rH 0…100 20 P3 Alarmschwelle für hohe Feuchte %rH 0…100 80 Tab. 10.b (1) Für die Änderung des Wertes über das Bedienteil müssen alle entsprechenden DIP-Schalter auf AUS sein. Zur erneuten Verwendung des Wertes der DIP-Schalter muss einer der Schalter auf EIN gestellt werden und muss die Spannungsversorgung unterbrochen werden. Nach dem Neustart verwendet das Steuergerät wieder die über die DIP-Schalter eingestellten Werte.

Nach 999 zeigt das Display für 1.000 an (es werden drei Ziern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten Zier angezeigt). Durch die Änderung des Wertes des Parameters b0 von 0 bis 255 (Default 7) können die Betriebsoptionen des Ultraschallbefeuchters in folgenden Präferenzen geändert werden:

1. Messeinheit des Parameters b1 (Zeit zwischen zwei periodischen Spülungen): M = Minuten; H = Stunden.

2. Backup: ON = Bei Vorhandensein von zwei humiSonic übernimmt das Secondary-Gerät die Backup-Rolle des Main-Gerätes, das heißt, es übernimmt die Befeuchtungsleistung, wenn das Main-Gerät im Alarmzustand gesperrt ist; OFF = Backup-Funktion nicht aktiviert. 3. Position des Abschlämmventils während der Standby-Phase: OPEN = Standby leer; das NO-Ventil wird nicht gespeist, und der Tank des Befeuchters wird entleert. CLOSED = Standby voll; das NO-Ventil bleibt versorgt, und der Tank des Befeuchters bleibt während der Standby-Zeit voll.21 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

4. Aktivierung des Alarmrelais: AL = Meldet eventuell vorhandene Alarme. SP = Meldet das Erreichen des Sollwertes.

5. Betriebslogik des Alarmrelais: NO = Normalerweise oen. NC = Normalerweise geschlossen.

6. Aktivierung der Spülung wegen Nutzungspause: ON/OFF.

7. Spülung wegen Nutzungspause: ON = Der Befeuchter führt die Spülung regulär beim Verstreichen der Zeit zwischen zwei Spülungen wegen Nutzungspause durch (Parameter b2). OFF = Der Befeuchter führt die Spülung vor dem Beginn eines Befeuchtungsleistungszyklus durch (die Zeit b2 muss bereits verstrichen sein).

8. Freigabe des Selbsttests beim Start mit ausgeschaltetem Gerät: ON/OFF.

HINWEIS: Bei Kopplung mit einem Umkehrosmosesystem wird empfohlen, die Präferenzen 6 und 7 auf ON zu halten. b0 1. Messeinheit Parameter b1 M = Minuten H = Stunden

4. Aktivierung Alarmrelais

AL= Alarme vorhanden SP= Sollwert erreicht

5. Alarmrelais-Logik

NO= Normalerweise oen NC= Normalerweise geschlossen

der Spülung bei Nutzungspause

Nutzungspause erfolgt bei nächstem Start On= Spülung bei Nut- zungspause erfolgt regulär

4. Aktivierung Alarmrelais

AL= Alarme vorhanden SP= Sollwert erreicht

5. Alarmrelais-Logik

NO= Normalerweise oen NC= Normalerweise geschlossen

der Spülung bei Nutzungspause

Nutzungspause erfolgt bei nächstem Start On= Spülung bei Nut- zungspause erfolgt regulär

Parameter ME Bereich Def. Anmerkungen C1 Baudrate: 0 = 4800 bps; 1 = 9600 bps; 2 = 19200 bps; 3 = 38400 bps - 0...3 2 C2 tLAN-Adresse (bei 0 = Main) C3 Serielle Adresse - 1...207 1 C4 Timeout wegen Alarm für serieller Main oine s 0...240 30 Der Alarm wird nur ausgelöst, wenn die Befeuchtungsleis- tung über das Netzwerk geregelt wird (siehe Kap. Netzwerk- verbindung) Tab. 10.d24 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

Parameter ME Bereich Def. Anmerkungend0 Temperaturmesswert des TH-Fühlers °C/°F 0-1000 0d1 Feuchtemesswert des TH-Fühlers %rH 0-1000 0d2 Messwert des kongurierbaren Einganges (optionale Platine) % / %rH 0-100 0d3 Tank-Betriebsstundenzähler (resettierbar, siehe Kap. "Stundenzähler-Reset über Display")h 0-9999(*) 0 d4 Geräte-Stundenzähler (Leseparameter) h 0-9999(*) 0 d5 Ist-Befeuchtungsleistung % 0...100 0 d6 Verbleibende Lebenszeit der Piezoelemente h 0...9999(*) 9999 gleich AF - Stundenzähler für Piezoelemente d7 Produktionsverhalten der Secondary-Geräte - 0...1 0 R/W-Parameter: 0 = Das Secondary-Gerät wiederholt exakt die Befeuch-tungsleistung des Main-Gerätes, weil es von der Parame-tereinstellung P0 des Mains abhängt. 1 = Das Secondary-Geräte produziert gemäß dem vom Main übertragenen Bedarf und gemäß der eigenen Para-metereinstellung P0; es wird nicht vom Parameter P0 des Mains beeinusst. d8 Taupunkttemperatur °C/°F 0…1000 0 berechnet anhand d0 und d1 Tab. 10.e (*) Nach 999 zeigt das Display für 1.000 an (es werden drei Ziern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten Zier visualisiert).

11. ANSTEUERUNG DES ULTRASCHALLBEFEUCHTERS PER NETZWERK

Die in der Liste enthaltenen Variablen sind nur ein Teil aller internen Variablen. ES DÜRFEN KEINE VARIABLEN KONFIGURIERT WERDEN, DIE NICHT IN DER LISTE ENTHALTEN SIND, DA DIES DEN BETRIEB DES BEFEUCHTERS BEEINTRÄCHTIGEN WÜRDE. Die serielle Schnittstelle (Stecker M11) ist werkseitig mit den folgenden Parametern konguriert:- Adresse 1- Baudrate 19200 bps- Frame 8,N,2 (nicht änderbar) HINWEIS: Es empehlt sich, im Überwachungsgerät (Main) die Wartezeit für die Antwort von humiSonic - nach erfolgter Abfrage - auf mindestens 500 ms einzustellen.

11.1 Liste der Überwachungsvariablen

“A” Analogvariablen* (Modbus®: HOLDING REGISTERS) R/WCAREL Modbus® 1 1 Param. d0: Temperaturmesswert des TH-Fühlers R 2 2 Param. d1: Feuchtemesswert des TH-Fühlers R 3 3 Param. d2: Fühlermesswert R4 4 Param. d5: Ist-Befeuchtungsleistung R 9 9 Param. d8: Taupunkttemperatur R “I” Integer-Variablen (Modbus®: HOLDING REGISTERS) R/WCAREL Modbus® 1 129 Passwort für Zugri auf Ebenen R/W 7 135 Befeuchterstatus 0: deaktiviert/Standby 3: Einspeisung 6: Reset 1: Autotest 4: Befeuchtungsleistung 7: Spülung 2: Initialisierung 5: Abschlämmung 8: Reinigungsverfahren

2 130 Software-Release R 15 143 Alarme, siehe Kap. ALARME:• bit0: Alarm E0• bit1: Alarm Et• bit2: Alarm EF• bit3: Alarm Ed• bit4: Alarm EP• bit5: Alarm PU • bit6: Alarm H ¯• bit7: Alarm H_• bit8: Alarm EE• bit9: Alarm CL• bit10: Alarm ES1• bit11: Alarm ES2• bit12: Alarm ES3• bit13: Alarm OFL• bit14: Alarm EL• bit15: Alarm EtL R/W 20 148 Parameter A0: Betriebsmodus R/W 21 149 Parameter A2: Externer Fühlertyp R/W 22 150 Parameter A3: Min. Fühler R/W 23 151 Parameter A4: Max. Fühler R/W 24 152 Parameter A5: Fühler-Oset R/W 25 153 Parameter A6: Dauer des Lüfters aktiv mit Produktion im Standby für Tanktrocknung R/W 26 154 Parameter A7: Ventilatorgeschwindigkeit R/W 27 155 Parameter A8: Max. Verdunstungszeit bei Alarm für Ausfall der Befeuchtungsleistung R/W 28 156 Parameter A9: Min. Verdunstungszeit bei Alarm für das Management von Austrittsleckagen R/W 29 157 Parameter b0: Betriebsoptionen R/W 30 158 Parameter b1: Zeit zwischen zwei Spülungen R/W 31 159 Parameter b2: Nutzungspausenzeit für Spülung bei nächstem Neustart R/W 32 160 Parameter b3: Spülzeit: Dauer der gleichzeitig aktiven Lade- und Entladephase R/W 33 161 Parameter b4: Startverzögerung R/W 34 162 Parameter b5: Betriebsstunden für Alarm CL R/W 35 163 Parameter b6: Zeit für Neuanzeige des Alarms CL in Minuten R/W 36 164 Parameter b7: Intervall für EIN/AUS-Regelung der Piezoelemente R/W 37 165 Parameter b8: Verzögerung bei Fühler abgetrennt R/W25 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022 “I” Integer-Variablen (Modbus®: HOLDING REGISTERS) R/W CAREL Modbus® 38 166 Parameter b9: Ausschaltverzögerung Stromwandler R/W 39 167 Parameter bA: Max. Einspeisezeit, ab der Ladealarm ausgelöst wird R/W 40 168 Parameter bb: Zeit für Auüllung niedriger Wasserstand R/W 41 169 Parameter bC: Max. Abschlämmzeit per portare l'acqua sotto il basso livello R/W 42 170 Parameter bd: Önungszeit des Abusses für komplette Entleerung des Tanks (niedriges Niveau) R/W 43 171 Parameter bE: Verzögerungszeit bei niedrigem Stand für Auüllung R/W 44 172 Parameter C0: Default-Anzeige (Bedienteil) R/W 45 173 Parameter C1: Parameter A0: Baudrate R/W 46 174 Parameter C2: tLAN-Adresse (bei 0 = Main-Steuergerät) R/W 47 175 Parameter C3: Serielle Adresse R/W 48 176 Parameter P0: Max. Durchsatz R/W 49 177 Parameter P1: Hysterese für Proportionalregelung R/W 50 178 Parameter P2: Alarmschwelle für niedrige Feuchte R/W 51 179 Parameter P3: Alarmschwelle für hohe Feuchte R/W 52 180 Parameter SP: Feuchtesollwert / Taupunkttemperatursollwert R/W 53 181 Parameter d3: Betriebsstundenzähler R 54 182 Parameter d4: Gerätestundenzähler (nicht resettierbar) R/W 60 188 Anforderung über serielle Schnittstelle (falls Digitalvariable 37 eingestellt) R/W 62 190 Identizierung der Variable des Secondary-Gerätes, die über das Überwachungsgerät geschrieben/gelesen werden soll (siehe Kap. "Netzwerkverbindung") R/W 63 191 Wert der Variable des Secondary-Gerätes, die über die Integervariable 62 identiziert wurde (siehe "Netzwerkverbindung") R/W 65 192 Parameter C4: Time-out ser. Main oine R/W 69 197 AA: Wartezeit für Retry R/W 70 198 Ab: Prozentsatz von A8 für den Standtest R/W 71 199 Pn: Minimale Befeuchtungsleistung R/W 72 200 bF: Aktivierungsverzögerung des Abschlämmventils in Stand-by R/W 73 201 AC: Max. Zeit für Erfassung des Auüllstands R/W 74 202 Ad: Wasserbeständigkeitszeit über dem hohen Niveau, was zu einem neuen Abuss für den Niveausensor- test führt R/W 82 210 AE: Neustartzeit Ventilator in Stand-by durch integrierten Fühlermesswert R 87 215 Firmware-Release Secondary 1 R 89 217 Befeuchterstatus Secondary 1 R 92 220 Parameter d3 Secondary 1: Betriebsstundenzähler R/W 93 221 Firmware-Release Secondary 2 R 95 223 Befeuchterstatus Secondary 2 R 98 224 Parameter d3 Secondary 2: Betriebsstundenzähler R/W 99 227 Firmware-Release Secondary 3 R 101 229 Befeuchterstatus Secondary 3 R 104 232 Parameter d3 Secondary 3: Betriebsstundenzähler R/W 105 233 Betriebsstundenzähler Piezoelemente R 106 234 Parameter d6: Restzeit bis Lebensende der Piezoelemente R/W 107 235 Parameter AF: Lebensdauer der Piezoelemente R/W 112 240 Par. bH: Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler / Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler R/W 113 241 Parameter SL: Feuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert R/W 114 242 Parameter bP: Proportionalband für Regelung mit TH-Fühler oder externem Fühler R/W 115 243 Parameter bL: Proportionalband für Regelung mit Begrenzungsfühler R/W 117 245 Parameter d7: Befeuchtungsleistung Secondary-Gerät R/W Tab. 11.a “D” Digitalvariablen (Modbus®: COILS) R/W CAREL Modbus®

Kontrollag für soeben gestartet

Befeuchter produktionsbereit

Feuchtesollwert erreicht

Autotest abgeschlossen

Serielle BMS-Schnittstelle in tLAN-Modus

Stromwandler aktiviert

Bedienteil angeschlossen

Befeuchtungsleistung wird erbracht

Manuelle Abschlämmung R/W

Serielle Deaktivierung R/W

Reset Stundenzähler R/W

Inaktivität-Spülung aktiviert

30 31 Status DIP-Schalter 8: Leistungsregelung in Parallel-/Reihenschaltung R

Funktionstest durchgeführt

Secondary 2 online R26 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022 “D” Digitalvariablen (Modbus®: COILS) R/WCAREL Modbus®36 37Secondary 3 online 37 38Aktivierung über serielle Schnittstelle (Schreiben des Fühlerwertes) R/W 38 39Aktivierung der Spülung über serielle Schnittstelle R/W 39 43 Autotest oder Spülung während Ausführung überspringen43 44 Reset der Stundenzähler der Piezoelemente R/W44 46 Backup-Gerät produktionsbereit R46 47 Begrenzung der laufenden Befeuchtungsleistung (Betrieb mit Begrenzungsfühler) R47 49 EIN/AUS-Befehl über Tasten für Main/Secondary-Netzwerk R/W49 50EIN/AUS-Befehl über Tasten für Main-Gerät R/W50 51EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 1 R/W51 52EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 2 R/W52 54EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 3 R/W54 53 Parameter bn: Deaktivierung des Alarmsummers R/WTab. 11.b

11.2 Feuchteregelung über das Netzwerk

Zur Feuchteregelung über das Netzwerk muss der Befeuchter mit den folgenden Variablen konguriert werden: Digitalvariable 27, Digitalvariable 37 und Integervariable 60 (Modbus 188) Bei D37 = 1 überspringt der Befeuchter die externen Steuersignale (externe Regler oder Fühler); er verwendet als Steuersignal den Wert der Integervariable 60. Die Befeuchtungsleistung kann auf zwei Weisen geregelt werden. Für eine prozentuelle Feuchteregelung sind die folgenden Variablen einzustellen:

  • Carel-Integervariable 60 (188 Modbus) auf den gewünschten Prozentsatz (0-1000 = 0-100.0%). Für die Feuchteregelung mit einem Feuchtefühler (Main-Messwert) sind die folgenden Variablen einzustellen:
  • Parameter A0 = 2 (Carel 20, Modbus 148, Regelung mit Feuchtefühler);
  • Carel-Integervariable 60 (188 Modbus) auf den Feuchtefühlermesswert (0-1000 = 0-100.0 rH%);
  • Carel-Integervariable 52 (180 Modbus) auf den gewünschten Feuchtesollwert. Bei D37 = 1 wird im Falle einer Kommunikationsunterbrechung für die Zeit des Parameters b8 (in Sekunden) der Alarm “Main Oine” ausgelöst (siehe Alarmtabelle); die Erbringung der Befeuchtungsleistung stoppt. Die Produktion kann über den Digitalparameter D27 aktiviert/deaktiviert werden (siehe Parametertabelle). Bei D27 = 1 ist der Befeuchter deaktiviert und die Erbringung der Befeuchtungsleistung stoppt; bei D27 = 0 ist der Befeuchter aktiviert und die Erbringung der Befeuchtungsleistung startet. D27 ist unabhängig vom Zustand der Variable D37.

11.3 Aktivierung der Spülung über Netzwerk

Ein Spülzyklus kann jederzeit über die Digitalvariable 38 aktiviert werden. Wird diese Variable auf 1 eingestellt, wird unmittelbar ein Spülzyklus ausgeführt, auch bei Gerät in Stand-by und auch wenn die Spülungen (automatisch oder wegen Nutzungspause) über die entsprechenden Parameter deaktiviert wurden. Die Variable bleibt für die gesamte Spüldauer auf 1 und wird am Ende des Spülzyklus automatisch auf 0 rückgesetzt.27 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

Meldung Rote LED (*)Code anzeigenBedeutung Ursache Lösung Aktivierung des AlarmrelaisAktion Reset2 schnelle Blink-zeichenEt Selbsttest fehlgeschla- gen - Zulauf nicht angeschlossen oder Einspeisung unzurei-chend- Abuss oen- Schwimmer defektKontrollen:

  • Die Wassereinspeisung und das Zulaufventil überprüfen.
  • Den Filter des Zulaufventils auf Verstopfung überprüfen.
  • Das Abschlämmventil und den Abschlämmanschluss überprüfen.Ja Befeuchtung unterbrochenESC / Digital 5 schnelle Blink-zeichenEP Ausfall der Befeuch-tungsleistungFunktionsstörung der Piezo-lementeDen Tank warten Ja Befeuchtung unterbrochenESC / Digital 3 schnelle Blink-zeichenEF Wassermangel Unterbrechung der Wasser-zufuhr oder Funktionsstö-rung des ZulaufventilsKontrollen:
  • Die Wassereinspeisung und das Zulaufventil überprüfen.
  • Den Filter des Zulaufventils auf Verstopfung überprüfen. (in den 10 Wartemi-nuten)Befeuchtung nur für 10 Minu-ten unterbro- chen Automatisch (nach 10 Warteminu-ten, siehe Kap. 9.5) 4 schnelle Blink-zeichenEd Abuss defekt Funktionsstörung des Abschlämmventils/Ab-schlämmkreislaufsDas Abschlämmventil und den Abschlämmanschluss überprüfen.Ja Befeuchtung unterbrochenESC / Digital 5 langsame BlinkzeichenCL Signal für Tankwar-tungsanforderungÜberschreitung der b5 Betriebsstunden für emp-fohlene WartungWartung des Tanks und der Piezoelemente (Kap. 13).Nein Nur Meldung Stunden-zähler-Reset (siehe 7.5 oder 8.8)6 schnelle Blink-zeichenPU Externes Steuersignal nicht korrekt ange-schlossenKabel unterbrochen/abgetrennt/nicht korrekt angeschlossenDas Bezugssignal überprüfen (4...20 mA oder 2...10V).Ja Befeuchtung unterbrochen AUTO 2 langsame BlinkzeichenH ¯ Hohe Feuchte Das Signal des Fühlers zeigt einen Feuchtewert über 80 %rH anDas Signal/Kabel des Feuchte-fühlers überprüfen.Ja Befeuchtung unterbrochen AUTO 3 langsame BlinkzeichenH_ Niedrige Feuchte Das Signal des Fühlers zeigt einen Feuchtewert unter 20 %rH anDas Signal/Kabel des Feuchte-fühlers überprüfen.Ja Befeuchtung unterbrochen. AUTO 4 langsame BlinkzeichenEE EEPROM-Alarm EEPROM-Fehler Besteht das Problem auch wei-terhin, den technischen Service von CAREL kontaktieren.Ja Befeuchtung unterbrochenBesteht das Problem auch weiterhin, den techni-schen Service kontaktieren.1 schnelles Blink-zeichenE0 Funktionstest nicht durchgeführtFunktionstest nicht werkseitig durchgeführt / EEPROM-FehlerBesteht das Problem auch wei-terhin, den technischen Service von CAREL kontaktieren.Ja Befeuchtung unterbrochenBesteht das Problem auch weiterhin, den techni-schen Service kontaktieren.7 langsame BlinkzeichenOFL Main oine Unterbrechung der Kommu-nikation mit seriellem Main (bei D37 = 1)Statuskontrolle Main / Verbin-dungskabelJa Befeuchtung unterbrochen AUTO 8 schnelle Blink-zeichenEL Wasserstand-Alarm Zu hoher Wasserstand während der Befeuchtungs-leistung wegen:
  • Undichtigkeit des Zulaufventils
  • Piezoelemente funktionsgestört
  • Ventilatoren funktionsgestörtKontrollen:
  • Ventilatoren Ja Befeuchtung unterbrochen AUTO 6 langsame Blinkzeichen ES1 ES2 ES3 Secondary-Gerät 1/2/3 in AlarmSecondary-Gerät am Bedienteil anzeigen, um die Alarmdetails zu visualisierenSiehe Alarmcode in Kap. "Netzwerkverbindung".Ja Nur Meldung AUTO1 langsames Blinken-bu Backup-Gerät nicht verfügbarBackup-Gerät ist nicht versorgt oder in Alarm: Kontakt J17 des Hauptgerätes ist oenDie Verbindung zwischen Alarmrelais des Backup-Gerätes und Eingang J17 des Hauptgerätes überprüfen. Nein Nur Meldung AUTO9 schnelle Blinkzei- chen EtL Lebensende der Piezoe-lementeDas Gerät hat AF Arbeitsstunden erreicht (Default 9999 h)Die Piezoelemente auswechseln, um die Nennbefeuchtungsleistung des Gerätes zu gewährleistenJa Nur Meldung Reset des internen Stun-denzählers der Piezoelemente durch Reset des Parameters d6 (siehe Kap. 8.8) Tab. 12.c Für das Alarm-Reset einmal die ESC-Taste drücken, um den Summer abzustellen und ein zweites Mal ESC drücken, um den Alarm rückzusetzen. (*) Schnelles Blinken: 0,2 s EIN und 0,2 s AUS. Langsames Blinken: 1 s EIN und 1 s AUS28 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

HINWEIS: Wird das Problem nicht mit den nachstehenden Lösungsvorschlägen gelöst, muss der technische CAREL-Service kontaktiert werden.

1. Den Befeuchter und die Umgebung überprüfen.

Problem Ursache Überprüfung BehebungKeine Befeuchtungs-leistungStromversorgungssystem Klemme M14 oen Sichtkontrolle Klemme M14 überbrückenStromversorgung kommt nicht Die Spannung an den Eingangsklemmen des Befeuchters messen Spannungsversorgung an-legenSpannungsversorgung defekt Die Spannung an den Ausgangsklem-men des Transformators messenDas Netzteil auswechselnWasserversorgungssystem Vorgeschaltetes Ventil geschlos- sen Überprüfen Ventil önenBefeuchtungsleistung zu gering Stromversorgungssystem Versorgungsspannung zu niedrig Die Spannung an den Ausgangsklem- men des Netzteils überprüfenDas Netzteil austauschen, falls beschädigtWasserversorgungssystem Der Wasserstand während der Befeuchtungsleistung ist hoch und läuft überSichtkontrolle Siehe folgende TabelleSonstiges Der Befeuchter ist nicht horizon-tal montiertSichtkontrolle Horizontal montierenKeine Befeuchtungs-leistungStaub und Fremdkörper im Tank (*) Das Tankinnere reinigen Zustandsverschlechterung des Wandlers Parameter d6 > 0 überprüfen Auswechseln, falls d6 = 0 Befeuchtungsleistung zu geringStaub und Fremdkörper im Tank (*) Tankinneres einer Sichtkontrolle unter-ziehenKalkablagerungen auf der Oberäche der piezoelektrischen Wandler (*)Das Tankinnere reinigen und die Wandler austauschen Tab. 12.a (*) Die Ursachen dieser Funktionsstörungen können durch eine präventive Wartung vermieden werden. 2. Wurde die Ursache nicht mit den vorhergehenden Prüfungen erfasst, können einige Komponenten beschädigt sein. Das Innere des Befeuchters überprüfen. Problem Ursache Überprüfung BehebungKeine Befeuchtungs-leistungWasserversorgungs-systemSchwimmer-Standsensor beschädigtDen Tank entleeren, die elektronische Platine entfernen und den Anschluss des Standsen-sors überprüfenDen technischen Service für den Aus-tausch des Standsensors kontaktierenSchwimmer-Standsensor gesperrtDen Sensor reinigen. Falls seine Funktionstüchtigkeit nicht wieder hergestellt werden kann, muss er ausgetauscht werdenZulaufventil ist beschädigt Kein Wasserzulauf, auch nicht bei entleertem Tank Das Ventil austauschenDen Sensor reinigen. Falls seine Funktionstüchtigkeit nicht wieder hergestellt werden kann, muss er ausgetauscht werdenSonstiges Die Ventilatorkabelanschlüs-se sind gelockert oder abgetrenntDen Anschluss durch Abnehmen des Deckels des Befeuchters überprüfen Austauschen, falls die Funktions-tüchtigkeit nicht wieder hergestellt werden kannBefeuchtungsleistung zu geringWasserstand läuft über Schwimmer-Standsensor gesperrtFalls der Wasserstand im Tank die Überlauf-leitung erreicht hat, den Stecker von der elektronischen Platine entfernen und den Anschluss des Standsensors überprüfenIst der Anschluss in Ordnung, den technischen Service wegen Austau-sches des Standsensors kontaktierenZulaufventil ist beschädigt Wasserzulauf erfolgt auch nach dem Aus-schalten des GerätesDas Zulaufventil austauschen Tab. 12.b29 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

13. WARTUNG UND ERSATZTEILE

Ersatzteilliste der wasserführenden, elektrischen und elektronischen Bauteile Ersatzteilcode Pos.Wasserführende BauteileZulaufventil-Bausatz UUKFV00000 FAbschlämmventil-Bausatz UUKDV00000 EWasserführende Bauteile (UU01F)Kompletter Tank UUKC200010 BDeckel mit Ventilator und Stand-sensorUUKCO00010 LWasserführende Bauteile (UU01G)Kompletter Tank UUKC400010 BDeckel mit Ventilator und Stand-sensorUUKCD00010 LElektrische und elektronische BauteileElektronische Basisplatine UUF02S0010 DBasisplatine + Zusatzplatine UUF02M0010 D + HTreiber UUKDE00000Wandler TDK UUKTP00000Elektrische Bauteile (UU01%01 - UU01G%01)Spannungstransformator: 230-24/50 VUUKTFD0010 ASpannungstransformator: 115-24 VUUKTF10010 ASpannungstransformator: 115-50 VUUKTF30010 AKabel-Bausatz UU01F UUKWR00010 GKabel-Bausatz UU01G UUKWR10010 GTab. 13.c

Die Wartungsarbeiten am Ultraschallbefeuchter müssen vom Technischen CAREL-Service oder von qualizierten Fachtechnikern ausgeführt werden. WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung einer jeglichen Arbeit muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden. Für die Demontage des Befeuchters:

1. Auf die mit den Pfeilen markierten Stellen drücken und den Tank

2. Auf die Federn (C) drücken, um das Zulaufventil und das

Abschlämmventil (D) auszuklinken und abzunehmen.

13.3 Reinigung und Wartung des Wassertanks

Austausch Unter normalen Betriebsbedingungen muss der Tank nach einem Jahr (oder 1500/5000 Betriebsstunden mit Leitungswasser/demineralisiertem Wasser) oder jedenfalls nach einer langen Nutzungspause gewartet werden. Der Austausch muss unmittelbar erfolgen, wenn Anomalien auftreten - bei Bedarf auch vor dem geplanten Termin (z. B. wenn die Kalkablagerungen im Tank den korrekten Betrieb der Piezoelemente beeinträchtigen).30 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022HINWEIS:

  • Das Anziehdrehmoment der Schrauben des Piezoelements muss 0.4±0.05Nm betragen.
  • Vorsicht bei elektrostatischen Entladungen, damit keine elektronischen Bauteile zu Schaden kommen. Austauschverfahren:

1. Den Befeuchter ausschalten (Schalter “0”) und den Trennschalter der

Stromversorgung önen (Sicherheitsverfahren).

2. Das Netzkabel der piezoelektrischen Wandler abtrennen.

3. Den Tank aus den beiden hinteren Federn ausrasten lassen, vertikal

hochheben und abziehen.

4. Die Piezoelemente reinigen oder durch Abschrauben der

Befestigungsschrauben austauschen (Abbildung). Im Falle eines Austausches die hydraulische Dichtheit durch die manuelle Füllung des Tanks überprüfen.

5. Das Netzkabel der piezoelektrischen Wandler anschließen.

6. Den Tank montieren.

7. Den Befeuchter einschalten.

Fig. 13.d Periodische Kontrollen

  • Jedes Jahr oder nach 1500/5000 Betriebsstunden mit Leitungswasser/ demineralisiertem Wasser: - die piezoelektrischen Wandler reinigen; - die Bewegung des Standfühlers überprüfen. HINWEIS: Im Falle von Wasseraustritten die Stromversorgung des Befeuchters unterbrechen und das Problem beheben.

13.4 Reinigung und Wartung der Bauteile

  • Der Lebensdauer der Piezoelemente beträgt unter normalen Verwendungsbedingungen mit demineralisiertem Wasser rund 10.000 h. Wird jedoch eine andere Wasserqualität verwendet oder ist das Wasser unrein oder verschmutzt, reduziert sich die Lebensdauer der Piezoelemente proportional dazu.
  • Für die Reinigung der Kunststoteile dürfen keine Reinigungs- oder Lösungsmittel verwendet werden.
  • Die Kalkablagerungen können mit einer 20%igen Essigsäurelösung mit anschließender Wasserspülung entfernt werden.
  • Für den Austausch der Treiber und Piezoelemente die auf der Abbildung eingekreisten Schrauben lösen. Vor dem Einbau des neuen Treibers am hinteren Teil des Wärmeableiters im Kontakt mit dem Tank eine Schicht Wärmeleitpaste auftragen. Der Mangel an Wärmeleitpaste kann zu Funktionsstörungen führen. Beim Einbau von neuen Piezoelementen die Einbaurichtung einhalten (die Richtung der Beschriftungen vor dem Entfernen des alten Wandlers vermerken).HINWEIS: Das Anziehdrehmoment der Schrauben des Piezoelements muss 0.4±0.05Nm betragen. Wartungskontrollen der anderen Bauteile: □ Zulaufventil. Nach dem Abtrennen der Kabel und Leitungen das Zulaufventil abnehmen und den Sauberkeitszustand des Einlasslters überprüfen; bei Bedarf mit Wasser und einer weichen Bürste reinigen. HINWEIS: Nach dem Austausch und der Kontrolle der wasserführenden Bauteile überprüfen, dass die Anschlüsse wieder korrekt hergestellt wurden.31 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

15.1 Ultraschallbefeuchter-Modelle für Gebläsekonvektoren und elektrische Daten

In der Tabelle sind die elektrischen Daten zur Versorgungsspannung und zu den Nennwerten der verschiedenen Modelle zusammengefasst. Zu beachten ist, dass einige Modelle mit anderen Spannungen versorgt werden können, was natürlich eine unterschiedliche Leistungsaufnahme und Befeuchtungsleistung zur Folge hat. SpannungsversorgungModell Befeuchtungslestung (2; 4) (kg/h) Leistung (2) (W) Code Spannung (1) (V - Typ) Strom (2) (A) Kabel (3) (mm

UU01FD 0,5 60 D 230 - 1~ 0,75 1,5 UU01F1 0,5 60 1 115 - 1~ 0,6 1,5 UU01GD 1 110 D 230 - 1~ 1,5 1,5 UU01G1 1 110 1 115 - 1~ 1,2 1,5 Tab. 15.a (1) Zulässige Toleranz der Netzspannung: -15%, +10%.(2) Zulässige Toleranz der Nennwerte: +5%, -10% (EN 60335-1). (3) Richtwerte für die Verlegung von PVC- oder Gummi-Kabeln im geschlossenen Kabelkanal für eine Länge von 20 m (65.6 ft). Die geltenden Bestimmungen sind auf jeden Fall einzuhalten. (4) Maximale Ist-Nenn-Befeuchtungsleistung: Die durchschnittliche Befeuchtungsleistung kann von externen Faktoren wie: Raumtemperatur, Wasserqualität oder Verteilungssystem beeinusst werden. HINWEIS: Zur Vermeidung unerwünschter Interferenzen den Kontakt zwischen Netzkabel und Fühlerkabeln vermeiden.

15.2 Technische Daten

  • Technische Daten UU-ModelleUU01*FeuchteauslassAnschluss ø mm 40 (eine Auslassäche von 1.100 mm vorsehen, bspw. 22 Bohrungen von je 8 mm Durchmesser)SpeisewasserAnschluss G 1/8” InnengewindeTemperaturgrenzwerte °C (°F) 1 p. 40
  • (33.8 p. 104
  • )Druckgrenzwerte (MPa) 0,1 p. 0
  • ,4 (1 p. 4
  • bar)Spezische Leitfähigkeit bei 20°C 3 p. 50
  • μS/cmGesamthärte 0 p. 25
  • mg/l CaCO3Temporäre Härte 0 p. 15
  • mg/l CaCO3Gelöste Feststoe insgesamt (cR) Abhängig von der spezischen Leitfähigkeit (1) Fester Rückstand bei 180°C Abhängig von der spezischen Leitfähigkeit (1) Eisen + Mangan 0 mg/l Fe+MnChloride 0 p. 10
  • ppm ClSiliciumbioxid 0 p. 1
  • mg/l SiO2Chlor-Ione 0 mg/l Cl-Calciumsulfat mg/l CaSO4Ist-Durchsatz (l/min) 0,6AbschlämmwasserAnschluss ø mm (“) 10 mmIst-Durchsatz (l/min) 7UmgebungsbedingungenBetriebsraumtemperatur °C (°F) 1 p. 45
  • (33.8 p. 113
  • )Betriebsraumfeuchte (% rH) 10 p. 80
  • Lagerungstemperatur °C (°F) -10 p. 60
  • (14 p. 140
  • )Lagerungsfeuchte (% rH) 5 p. 95
  • Schutzart IP00Elektronische SteuerungSpannung / Frequenz der Hilfsschaltkreise (V - Hz) 24V / 50-60HzMax. Leistung der Hilfsschaltkreise (VA) 3 Steuersignaleingänge (allgemeine Daten) Wählbar nach Signalen: 0 p. 10
  • Vdc, 2 p. 10
  • Vdc, 0 p. 20
  • mA, 4 p. 20
  • mA, Eingangsimpedanz: 20 kΩ mit Signalen: 0 p. 10
  • Vdc, 2 p. 10
  • Vdc100 Ω mit Signalen: 0 p. 20
  • mA, 4 mAAlarmrelaisausgänge (allgemeine Daten) 24 V (max. 3 W) Remote-Aktivierungseingang (allgemeine Daten) Potenzialfreier Kontakt; max. Widerstand 100 Ω; Vmax= 5 Vdc; Imax= 5 mA LeistungIst-Befeuchtungsleistung (2) kg/h (lb/h) Siehe Tabelle obenLeistungsaufnahme bei Nennspannung (W) Siehe Tabelle obenTab. 15.b (1) = Allgemein C ≅ 0,65 * σR,20 °C ; R p. 20

≅0,93 * σR, 20 °C (2 ) = Die durchschnittliche Wassernebelproduktion kann von Faktoren wie: Raumtemperatur, Wasserqualität oder Verteilungssystem beeinusst werden.33 GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

16. NETZWERKVERBINDUNG

16.1 Voreinstellungen

Das Main-Gerät steuert bis zu 3 Secondary-Geräte im tLAN-Netzwerk an. Für die elektrischen Anschlüsse siehe das Anschlussschema auf der nächsten Seite. Die Mikroschalter 1-3 des Mains müssen alle auf OFF gestellt sein. Jedes Secondary-Gerät muss anhand der folgenden Mikroschalter konguriert werden:1: Für die Konvertierung des seriellen Ports (M11) von RS485 zu tLAN auf ON stellen;2/3: Secondary-Adresse, wie in der nachstehenden Abbildung.

16.2 Steuerungslogik

Das Main-Gerät steuert jedes Secondary-Gerät im Netzwerk über die folgenden Parameter an:

  • Betriebsaktivierung / Betriebsdeaktivierung
  • Stand der Befeuchtungsleistung Die Steuersignale (Fühler/Feuchteregler/externer Regler) werden vom Main-Gerät verwaltet, das den Betrieb der Secondary-Geräte entsprechend ansteuert. Der Stand der Befeuchtungsleistung des Mains wird an alle Secondarys übertragen:Bsp.1: Main konguriert für Proportionalregelung (siehe Kapitel "Elektrische Anschlüsse) und 90-%-Anforderung: Der Main und jeder Secondary regeln 90 % der eigenen Kapazität (siehe Kapitel "Funktionsprinzipien").Bsp.2: Main konguriert für Regelung mit Raumfühler, Sollwert 50 %rH: Beim Erreichen des Sollwertes unterbrechen der Main und alle Secondarys die Wassernebelproduktion.Jedes Gerät (Main oder Secondary) ist eigenständig in Bezug auf die Steuerungslogik der Befeuchtungsleistung und aller anderen Funktionen.

16.3 Ansteuerung der Secondary-Geräte über

das Main-Bedienteil In der Hauptmaske die PRG-Taste für 3 Sekunden drücken. Das Passwort eingeben: 90. Das Bedienteil visualisiert den Zustand der angeschlossenen Secondary-Geräte nach der folgenden Logik - ausgehend von der linken Anzeigestelle: Status Gerät 1, Status Gerät 2, Status Gerät 3. Fig. 1 Fig. 2 Fig. 3 Fig. 4 Fig. 5 Fig. 6Production Fill Water presenceDrain Fig. 7 Fig. 8 Fig. 9Das Symbol 1 bedeutet: "Gerät online". Das Symbol - bedeutet: "Gerät oine”. Die Abbildung Fig. 1 enthält ein Beispiel mit Gerät 1 online (linke Anzeigestelle auf 1), während die Geräte 2 und 3 oine sind (mittlere und rechte Anzeigestellen auf -).Beim Drücken der ENTER-Taste visualisiert das Bedienteil das Wahlmenü für das anzusteuernde Gerät. Mit den UP- und DOWN-Tasten kann das gewünschte Gerät angewählt werden. In Fig. 2 ist die Wahlmaske für das Gerät 1 dargestellt.Durch Drücken der ENTER-Taste wird das Steuermenü des gewünschten Gerätes betreten. Mit den UP- und DOWN-Tasten werden die folgenden Anzeigen abgelaufen:

  • Vom Main übertragener Bedarfsprozentsatz (Fig. 3).
  • Betriebsstundenzähler (Fig. 4), resettierbar durch Drücken von UP+DOWN für 5 Sekunden (siehe Parameter "d3”).
  • Gerätealarme (Fig. 5; bei keinen Alarmen wird -- angezeigt), resettierbar durch Drücken von UP+DOWN für 5 Sekunden.
  • Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS. Für die erneute Aktivierung wieder ENTER drücken.
  • Sollwert und Proportionalband für Begrenzungsfühler SL, bL), falls über Einstellung bH=1 aktiviert, Parameter bH verfügbar in Parameterliste.
  • Zugri auf das Parameterkongurationsmenü (Fig. 6). Die Icons geben hier den Zustand des gewählten Secondary-Gerätes an (Fig. 9).Durch ENTER im Fenster des Parameterkongurationsmenüs wird auf die änderbaren Parameter zugegrien (Fig. 7). Für die Bedeutung der Parameter siehe Kapitel "Kongurationsparameter". Der Parameter b8 wird als Timeout für die Erkennung eines Oine-Gerätes verwendet. Abhängig von der Anzahl der angeschlossenen Secondarys könnte dieser Parameter geändert werden. Er ist standardmäßig auf 10 s eingestellt.AlarmeIn der Hauptmaske zeigt der Main die mit dem Code ESX auf einem gestellten Secondary-Gerät vorhandenen Alarme an. X steht dabei für die Adresse des Secondary-Gerätes mit dem aktiven Alarm (Fig. 8, Alarm Secondary 1). Für die Details des laufenden Alarms muss auf das Menü des betroenen Secondary-Gerätes zugegrien werden. Jedes Gerät ist in der Verwaltung der eigenen Alarme unabhängig; davon ausgenommen sind die Alarme der Steuersignale, die mit dem Main verbunden sind, welche das gesamte Netzwerk der Ultraschallbefeuchter sperren.Alarm BeschreibungPU Externes Steuersignal nicht verbundenOFL Überwachungsgerät abgetrennt und Main im Modus der Be-darfsanforderung über die serielle Schnittstelle Tab. 16.a

16.4 Ansteuerung über das

Überwachungsgerät (Carel/Modbus®) Über die Überwachungsvariablen I62 und I63 (Modbus® 189 und 190) können die Parameter der Secondary-Geräte visualisiert und eingestellt werden. Die Variable I62 (Modbus 189) muss wie in Tabelle geschrieben werden. Für den Lesezugri auf die Variable: Der Wert ist in der Variable I63 (Modbus 190) nach dem Schreibzugri von I62 vorhanden. Für den Schreibzugri auf die Variable: Der geschriebene Wert ist in der Variable I63 vorhanden, der also vorher geschrieben worden sein muss.Bit 15 ModusBit 13-14 Secon-dary-Adresse Bit 8-12 VariablentypBit 0-7 CAREL-Überwachungsad-resse 0=Lesen 1=Schrei- ben 01 = Seconda-ry 1 10 = Seconda-ry 2 11 = Seconda- ry 3 00100=Int. 01000=Analog 10000=DigBsp.: 0000 1000=8 Tab. 16.b Beispiel: Festlegen des Parameters P0 des Secondarys 2 auf 70

  • Zuordnung von I63 auf 70
  • Zuordnung von I62 auf 50224 Schreiben Secon-dary 2Integer-Variable P0= Adresse 48 1 10 00100 00110000 =1100010000110000=5022434 esc

Terminal M 14 M 14 tLan GER “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.202216.5 Secondary-Gerät mit Backup-Funktion des Main-Gerätes Für missionskritische Anwendungen, in denen ein unterbrechungsfreier Betrieb gesichert sein muss, kann ein humiSonic-Secondary-Gerät für das Backup des humiSonic-Main-Gerätes (Hauptgerät) vorgesehen werden. Das Backup-Gerät wird nur bei einer eventuellen Betriebsunterbrechung des Hauptgerätes (Alarm) gestartet. Es liefert auf der Grundlage des Bedarfssignals, das vom Main-Gerät übertragen wird. Für die korrekte Aktivierung der Backup-Funktion muss Folgendes beachtet werden:

  • Vorhandensein der Zusatzplatine auf beiden Geräten (Main und Secondary);
  • elektrische Verdrahtung vom Alarmrelaisausgang des Main-Gerätes zum Hilfseingang J17 des Secondary-Gerätes und umgekehrt vom Alarmrelaisausgang des Secondary-Gerätes zum Hilfseingang J17 des Main-Gerätes; Main board Backup unit Auxiliary board Main unit M 15 J17 Main board Main unit Auxiliary board Backup unit M 15 J17 Alarm relay Alarm relay
  • DIP-Schalter 1 auf Main-Gerät und Backup-Gerät in Position OFF;
  • DIP-Schalter 2 oder 3 auf Backup-Gerät in Position ON;
  • Bedarfssignal übertragen auf Backup-Gerät;
  • entsprechende Konguration des Parameters b0 (siehe Kap. "Kongurationsparameter" Tabelle Parameter b0) sowohl auf Main- Gerät als auch auf Backup-Gerät:

1. zur Aktivierung der Backup-Funktion in beiden;

2. zur Aktivierung des Alarmrelais in beiden;

HINWEIS: Der für den Eingang J17 benötigte Steckverbinder ist ein Molex Minit 2-polig mit internen Buchsenklemmen vom Typ Molex 5556-T. Ist das Main-Gerät weder spannungsfrei noch im Alarmzustand (Alarmrelaiskontakt geschlossen), visualisiert das Hauptfenster des Backup-Gerätes die Deaktivierungsmeldung „b - - -“ abwechselnd zum Feuchtebedarfs-/Messsignal o Taupunkttemperatursollwertes; ist der Alarmrelaiskontakt des Main-Gerätes dagegen geönet, erhält das Backup-Gerät die Freigabe der Befeuchtungsleistung. Ist das Backup-Gerät spannungsfrei oder im Alarmzustand, visualisiert das Display des Main-Gerätes die Meldung „-bu“ (siehe Alarmtabelle), was bedeutet, dass das Backup-Gerät nicht verfügbar ist.CAREL INDUSTRIES HQs Via dell’Industria, 11 - 35020 Brugine - Padova (Italy) Tel. (+39) 049.9716611 - Fax (+39) 049.9716600 e-mail: carel@carel.com - www.carel.com Agenzia / Agency: “Ultrasound for fancoil” +0300059FD - rel. 1.7 - 24.10.2022

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Produktinformationen

Marke : Carel

Modell : humiSonic Compact

Kategorie : Luftbefeuchter