Carel humiSonic Compact - Luftbefeuchter

humiSonic Compact - Luftbefeuchter Carel - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Carel humiSonic Compact - page 39
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Produkttyp Ultraschall-Luftbefeuchter
Marke Carel
Modell humiSonic Compact
Modellcodes UU01FD (0,5 l/h, 230 V), UU01F1 (0,5 l/h, 115 V), UU01GD (1 l/h, 230 V), UU01G1 (1 l/h, 115 V)
Versorgungsspannung 230 V~ oder 115 V~ je nach Modell
Frequenz 50/60 Hz
Leistungsaufnahme 60 W (0,5 l/h) oder 110 W (1 l/h)
Nennfeuchteproduktion 0,5 kg/h oder 1 kg/h je nach Modell
Erforderlicher Wassertyp Entmineralisiertes Wasser (Leitfähigkeit 3...50 μS/cm, Gesamthärte < 25 mg/l CaCO3)
Wasserversorgungsdruck 0,1...0,4 MPa (1...4 bar)
Wassertemperatur 1...40 °C
Wasserzulaufanschluss G 1/8" F
Abflussanschluss Innendurchmesser ≥ 6 mm, Siphon empfohlen
Nebelwasserauslass Außendurchmesser 40 mm, freie Querschnittsfläche mindestens 1100 mm²
Schutzart IP00
Umgebungstemperatur Betrieb 1...45 °C
Umgebungsfeuchte Betrieb 10...80 % RH
Regelungsmodi ON/OFF, proportional (0-10V/2-10V/0-20mA/4-20mA), Feuchtesonde, Taupunkttemperatur
Benutzeroberfläche Signal-LED (grün/rot), optionales LCD-Endgerät
Automatikfunktionen Autotest, periodische Spülung, Transduktorschutz, Wassermangelmanagement
Wartung Reinigung Behälter und Transduktoren alle 1500 h (Netzwasser) / 5000 h (entmineralisiertes Wasser)
Ersatzteile Magnetventile, Behälter, Elektronikplatine, Transduktoren, Transformator, Kabel
Sicherheit Automatische Abschaltung bei Fehler, Alarmrelais, erforderliche elektrische Isolierung
Garantie Die Garantie deckt keine Verschleißteile ab

Häufig gestellte Fragen - humiSonic Compact Carel

Welche Wasserqualität wird für den Luftbefeuchter humiSonic Compact empfohlen?
Es ist zwingend erforderlich, entmineralisiertes Wasser (Leitfähigkeit 3...50 μS/cm, Gesamthärte < 25 mg/l CaCO3) zu verwenden. Die Verwendung von Leitungswasser verkürzt die Lebensdauer der Transduktoren und erfordert häufigere Reinigung.
Wie installiere ich den Nebelwasserverteiler?
Der Verteiler muss ein Gefälle von mindestens aufweisen, damit das Kondenswasser in den Befeuchter oder ein Drainagesystem zurückfließt. Die maximale Länge beträgt 1 m. Sicherstellen eines freien Querschnitts von mindestens 1100 mm² (z.B. 22 Löcher mit 8 mm Durchmesser).
Was bedeuten die verschiedenen LED-Farben?
Grüne LED dauerhaft: Nebelbetrieb aktiv. Langsames Blinken: Gerät deaktiviert. Schnelles Blinken: Übergangszustand (Autotest, Spülung). Rote LED: Alarm vorhanden.
Wie setze ich den Betriebsstundenzähler des Behälters zurück?
Ohne LCD-Endgerät: Ausschalten, Behälter entleeren, Wasserzufuhr schließen, Behälter entfernen, Ein/Aus-Kontakt öffnen, ohne Behälter wieder einschalten (orange LED blinkt), Kontakt schließen, ausschalten, Behälter wieder einbauen. Mit LCD-Endgerät: Parameter d3 aufrufen und 5 Sekunden HOCH+RUNTER drücken, bis 'res' angezeigt wird.
Welche regelmäßige Wartung ist erforderlich?
Reinigen Sie die piezoelektrischen Transduktoren und überprüfen Sie den Niveausensor alle 1500 Stunden (Netzwasser) oder 5000 Stunden (entmineralisiertes Wasser). Ersetzen Sie verschlissene Transduktoren. Reinigen Sie das Eingangsfilter des Magnetventils.
Wie schließe ich den Fern-Ein/Aus-Kontakt an?
Schließen Sie die Klemmenleiste M14 (Klemmen M14.1 und M14.2), um die Produktion zu ermöglichen. Verwenden Sie einen potenzialfreien Kontakt (Schalter, Hygrostat) mit einem maximalen Widerstand von 100 Ω, Vmax 5 V DC, Imax 5 mA.
Was tun bei Alarm EF (Wassermangel)?
Der Alarm EF zeigt an, dass der Befeuchter nach mehreren Versuchen kein Wasser erkannt hat. Überprüfen Sie die Wasserversorgung (Ventil geöffnet, ausreichender Druck). Der Alarm wird automatisch zurückgesetzt, sobald Wasser erkannt wird.
Kann der Befeuchter mit Leitungswasser betrieben werden?
Technisch ja, aber es verkürzt die Lebensdauer der Transduktoren erheblich und erhöht die Reinigungshäufigkeit des Behälters. Die Verwendung von entmineralisiertem Wasser wird für optimale Leistung dringend empfohlen.
Wie konfiguriere ich die proportionale Regelung mit einem externen Signal?
Schließen Sie das Signal an die Klemmen M10.1 (+ Signal) und M10.2 (GND) der Hilfsplatine an. Stellen Sie Parameter A0=1 und A2 je nach Signaltyp ein (0-10V, 2-10V, 0-20mA, 4-20mA). Die maximale Produktion wird durch Parameter P0 festgelegt.
Was bedeutet der Alarmcode Ed?
Der Alarm Ed weist auf eine mögliche Undichtigkeit des Ablassmagnetventils oder einen unzureichenden Durchfluss des Füllmagnetventils hin. Das Gerät führt dann einen Spülzyklus mit 'Chattering' (schnelles Öffnen/Schließen) durch, um das Ventil zu entblocken.

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BEDIENUNGSANLEITUNG humiSonic Compact Carel

Ultraschallbefeuchter

Carel humiSonic Compact - 1

FRE Manuel d'utilisation
GER Technisches Handbuch

Carel humiSonic Compact - 2

Carel humiSonic Compact - 3
READ CAREFULLY IN THE TEXT!

Table des matières

1. INTRODUCTION 5

1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 5

1.2 Entsorgung: informationen für die Benutzer....5

2. SICHERHEITHINWEISE 6

2.1 Bedeutungsumfang 6
2.2 Verwendete Symbole 6
2.3 Bedienung des Geräts....6
2.4 Betrieb des Geräts....6
2.5 Montage, Demontage, Wartung und Instandsetzung des Gerätes 6
2.6 Elektrik....6
2.7 Entsorgung bei Demontage 6

3. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG 7

3.1 humiSonic (UU01*)....7
3.2 Modellbezeichnung/ Codes....7
3.3 Abmessungen und Gewicht....7
3.4 Öffnung der Verpackung 7
3.5 Mitgeliefertes Zubehör....7
3.6 Typenschild 7
3.7 Positionierung 7
3.8 Befestigung....8
3.9 Struktur 8
3.10 Funktionsprinzip....8

4. WASSERANSCHLÜSSE 9

4.1 Speisewasser 9
4.2 Abschlämmwasser 9

5. VERTEILUNG DES WASSERNEBELS 10

5.1 Befeuchtungsverteiler 10
5.2 Zubehöre....10
5.3 Installationsbeispiele....11

6. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE 12

6.1 Verdrahtungsstellen 12
6.2 Interne Verdrahtungen 12
6.3 Netzkabelanschluss 12
6.4 Dip-Schalter Konfiguration 13
6.5 Platinenanschlüsse 13
6.6 Zusatzplatinenanschlüsse (Optional) 14

7. START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND GRUNDFUNKTIONEN

7.1 Start....15
7.2 Aus/Stand-by 15
7.3 Autotest....15
7.4 LED-Anzeigen....15
7.5 Stundenzähler-Reset des Wassertanks 15
7.6 Automatische Spülung....15
7.7 Spülung bei Nutzungspause 15

8. LCD-BEDIENTEIL (OPTIONAL) 16

8.1 Remote-Display (UUKDI00000)....16
8.2 Bedeutung der Symbole 16
8.3 Tasten 16
8.4 Hauptanzeige 16
8.5 Anzeige der Software-Release....17
8.6 Parameterzugriff und -änderung 17
8.7 Parameter: Wiederherstellung der Werkseinstellungen......17
8.8 Stundenzähler-Reset über Display....17

9. FUNKTIONSPRINZIPIEN 18

9.1 Ultraschallbefeuchtung....18
9.2 Regelalgorithmen....18
9.3 Leistungsregelung in Parallelschaltung ..... (Dip-Schalter 8 auf OFF)....18
9.4 Leistungsregelung in Reihenschaltung ..... (nur 1l/h-Version – DIP-Schalter 8 auf On) .....19
9.5 Automatische Speisewasserkontrolle....19
9.6 Automatische Kontrolle der Befeuchtungsleistung....19
9.7 Automatische Kontrolle auf undichtes Abschlämmventil ..... und auf Durchsatz des Zulaufventils....19
9.8 Automatischer Schutz der Piezoelemente....19

10. KONFIGURATIONSPARAMETER 20

10.1 Basisparameter 20
10.2 Service Parameter 20
10.3 Serielle Parameter 23
10.4 Leseparameter 24

11. ANSTEUERUNG DES ULTRASCHALLBEFEUCHTERS PER NETZWERK 2

11.1 Liste der Überwachungsvariablen....24
11.2 Feuchteregelung über das Netzwerk....26
11.3 Aktivierung der Spülung über Netzwerk 26

12. ALARME 27

12.1 Problemlösung....28

13.WARTUNG UND ERSATZTEILE 29

13.1 Ersatzteile 29
13.2 Demontage 29
13.3 Reinigung und Wartung des Wassertanks....29
13.4 Reinigung und Wartung der Bauteile 30

14.SCHALTPLÄNE 31

14.1 Schaltplan 230 V-Version 31
14.2 Schaltplan 115 V-Version....31

15. ALLGEMEINE DATEN UND MODELLE 32

15.1 Ultraschallbefeuchter-Modelle für Gebläsekonvektoren und ..... elektrische Daten ....32
15.2 Technische Daten 32

16. NETZWERKVERBINDUNG 33

16.1 Voreinstellungen....33
16.2 Steuerungslogik 33
16.3 Ansteuerung der Secondary-Geräte über das Main-Bedienteil 33
16.4 Ansteuerung über das Überwachungsgerät (Carel/Modbus®).33
16.5 Secondary-Gerät mit Backup-Funktion des Main-Gerätes.....35

1. EINFÜHRUNG

CAREL-Befeuchter entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Ihre Betriebsanleitungen sind in den beiliegenden technischen Produktspezifikationen enthalten oder können - auch vor dem Kauf - von der Homepage www.carel.com heruntergeladen werden. Jedes Produkt von CAREL benötigt in Abhängigkeit seiner technischen Ausführung eine Prüf- und Konfigurations- bzw. Programmier-Phase, damit es an die Anwendung entsprechend adaptiert werden kann.

Das Unterlassen der im Technischen Handbuch angegeben Prüf- oder Konfigurationsphase kann zu Funktionsstörungen der Endprodukte führen, für welche CAREL nicht verantwortlich gemacht werden kann. Der Kunde (Hersteller, Planer oder Installateur der Anlagenendausstattung) übernimmt jegliche Haftung und Risiken in Bezug auf die Produktkonfiguration zur Erzielung der bei der Installation und/oder spezifischen Endausstattung vorgesehenen Resultate. CAREL kann bei Bestehen spezifischer Vereinbarungen als Berater für eine korrekte Installation/inbetriebnahme/Verwendung des Gerätes eingreifen, in keinem Fall jedoch für die Betriebstüchtigkeit des Befeuchters und der Anlage verantwortlich gemacht werden, falls die Hinweise oder Empfehlungen dieses Handbuches oder jeglicher weiteren technischen Dokumentation nicht eingehalten wurden. Insbesondere sind bei Verpflichtung zur Einhaltung der genannten Hinweise oder Empfehlungen für eine korrekte Verwendung des Produktes die folgenden Anweisungen zu beachten.

1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung

  • Dieses Produkt ist konform mit den europäischen Richtlinien und den anderen in der EU-Konformitätserklärung angegebenen Vorschriften. Es obliegt dem Kunden, sorgfältig jegliche Verwendungen des Produktes abzuwägen, die unter die Vorschriften über Sonderumgebungen und/oder Sonderprozesse fallen (z. B. Schwerindustrie, medizinisches Umfeld, Schiffsumgebung, Bahnumgebung, etc.), die nicht den von CAREL angegebenen Verwendungsbedingungen entsprechen.
  • Umgebungsbedingungen und Versorgungsspannung müssen den Angaben des Typenschildes entsprechen.
  • Das Produkt kann nur für die Funktionen verwendet werden, für die es entwickelt wurde. CAREL übernimmt keine Verantwortung für die missbräuchliche Verwendung des Produkts.
  • Es gilt die am Installationsort des Befeuchters herrschende Gesetzgebung.
  • Der Befeuchter muss außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren installiert werden.
  • Das Gerät darf nicht in der Nähe von Gegenständen installiert und verwendet werden, die im Kontakt mit Wasser (oder Kondensat) Schaden nehmen könnten. CAREL übernimmt keinerlei Haftung für direkte oder indirekte Schäden infolge von eventuellen Wasseraustritten.
  • Es dürfen keine ätzenden chemischen Produkte oder aggressiven Lösungs- oder Reinigungsmittel für die Reinigung der internen und externen Bauteile des Befeuchters verwendet werden, außer bei entsprechenden, im Handbuch enthaltenen Anweisungen.
  • Die Installation, Verwendung und Wartung müssen von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden, das sich der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bewusst ist und die Arbeiten sachgemäß erledigen kann.
  • Für die Befeuchtungsleitung darf ausschließlich Wasser mit der in diesem Handbuch angegebenen Beschaffenheit verwendet werden.
  • Alle Arbeiten müssen nach den in diesem Handbuch spezifizierten und auf den Geräteetiketten angegebenen Anleitungen ausgeführt werden. Vom Hersteller nicht erlaubte Verwendungen/Änderungen gelten als missbräuchlich. CAREL übernimmt keinerlei Haftung für missbräuchliche bzw. nicht erlaubte Verwendungen/Änderungen.
  • Der Befeuchter darf auf keine andere Weise als im Handbuch beschrieben geöffnet werden.

CAREL-Produkte unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung, weshalb sich CAREL das Recht vorbehält, an jedem im vorliegenden Handbuch beschriebenen Bauteil ohne Vorankündigung Änderungen und Optimierungen durchzuführen. Die im Handbuch enthaltenen technischen Daten können ohne Vorankündigung Änderungen unterzogen werden. Die Produkthaftung CARELS für die eigenen Produkte ist von den allgemeinen CAREL-Vertragsbedingungen (siehe Internetseite www.carel.com) und/oder von spezifischen Vereinbarungen mit den Kunden geregelt. In Anwendung der geltenden Gesetzgebung haften CAREL, seine Mitarbeiter oder Niederlassungen/Tochtergesellschaften keinesfalls für eventuelle Gewinn- oder Verkaufsausfälle, Daten- und Informationsverluste, Warenkosten oder Ersatzdienstleistungen, Sach- oder Personenschäden, Betriebsunterbrechungen oder eventuelle, auf jegliche Art verursachte direkte, indirekte, unbeabsichtigte Schäden, Vermögensschäden, Versicherungsschäden, Strafschäden, Sonder- oder Folgeschäden, sei es vertragliche, nicht vertragliche Schäden oder solche, die auf Fahrlässigkeit oder eine andere Haftung infolge der Installation und Verwendung des Produktes zurückzuführen sind, auch wenn CAREL oder seine Niederlassungen/ Tochtergesellschaften von der möglichen Beschädigung benachrichtigt wurden.

1.2 Entsorgung: informationen für die Benutzer

Bitte lesen und aufbewahren.

Der Befeuchter besteht aus Metall- und Kunststoffteilen. Unter Bezugnahme auf die Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rats vom 4. Juli 2012 und auf die einschlägigen nationalen Durchführungsvorschriften teilen wir Ihnen Folgendes mit:

  1. Die Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) dürfen nicht als Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen getrennt gesammelt werden, damit sie wie gesetzlich vorgeschrieben recycelt, behandelt oder entsorgt werden können.
  2. Der Benutzer ist verpflichtet, das Elektro- und Elektronikgerät (EEE) am Ende seiner Lebensdauer zusammen mit den wesentlichen Bauteilen an die von den örtlichen Behörden benannten WEEE-Sammelstellen abzugeben. Die Richtlinie sieht auch die Möglichkeit vor, das Gerät am Ende seiner Lebensdauer dem Vertreiber oder Einzelhändler zurückzugeben, wenn ein gleichwertiges Neugerät (1:1-Gleichwertigkeit oder 1:0-Gleichwertigkeit, sofern keine der äußeren Abmessungen 25 cm übersteigt) gekauft wird.
  3. Dieses Gerät kann gefährliche Stoffe enthalten: Eine unsachgemäße Verwendung oder Entsorgung kann negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt haben.
  4. Das Symbol (durchgestrichener Behälter auf Rädern – Ab. 1) auf dem Produkt oder der Verpackung zeigt an, dass das Gerät am Ende seiner Lebensdauer getrennt gesammelt werden muss.
  5. Wenn das Elektro- und Elektronikgerät eine Batterie (Ab. 2) enthält, muss diese vor der Entsorgung gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung entfernt werden. Gebrauchte Batterien müssen gemäß den örtlichen Vorschriften zu den entsprechenden separaten Sammelstellen gebracht werden.
  6. Im Falle einer illegalen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sehen die geltenden lokalen Abfallvorschriften Sanktionen vor.

Carel humiSonic Compact - Entsorgung: informationen für die Benutzer - 1
Fig.1

Carel humiSonic Compact - Entsorgung: informationen für die Benutzer - 2
Fig. 2

Garantie: Der Garantieanspruch erstreckt sich nicht auf Verschleißteile.

Bauartzulassung: Die Qualität und Sicherheit der CAREL-Produkte werden durch das ISO 9001-Zertifikat sowie und das CE-Zeichen garantiert € und W

2. SICHERHEITHINWEISE

Die Sicherheitshinweise sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie dienen dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung.

2.1 Bedeutungsumfang

Die Unfallverhütungsvorschrift „DGUV Vorschrift 3“ ist zu beachten. Für den Betrieb dieses Gerätes gelten darüber hinausgehende nationale Vorschriften uneingeschränkt. So können Sie sich und andere vor Schaden bewahren.

2.2 Verwendete Symbole

Zur Gefahrenkennzeichnung werden Symbole verwendet, die den Signalwörtern nach EN 82079-1 (wie auch ANSI Z535.6) entsprechen:

Carel humiSonic Compact - Verwendete Symbole - 1

GEFAHR Für eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren verletzungen oder zum Tod führt.

Carel humiSonic Compact - Verwendete Symbole - 2

WARNUNG Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die weren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann.

Carel humiSonic Compact - Verwendete Symbole - 3

VORSICHT Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu n Körperverletzungen führen könnte.

HINWEIS Für eine möglicherweise schädliche Situation, bei der das Produkt oder eine Sache in seiner Umgebung beschädigt werden könnte.

2.3 Bedienung des Geräts

Jede Arbeitsweise ist zu unterlassen, die die Sicherheit des Gerätes beeinträchtigt. Alle Sicherheits- und Warnhinweise, die sich am Gerät befinden, sind zu beachten. Bei Funktionsstörungen und Störungen in der elektrischen Energieversorgung das Gerät sofort abschalten und gegen Einschalten sichern. Störungen umgehend beseitigen.

Carel humiSonic Compact - Bedienung des Geräts - 1

WARNUNG Eingeschränkter Benutzerkreis

Gemäß IEC 60335-1 gilt: Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.

2.4 Betrieb des Geräts

Carel humiSonic Compact - Betrieb des Geräts - 1

WARNUNG Verbrühungsgefahr! (Dampfbefeuchter)

Der Befeuchter enthält heiße Bauteile. Mit isothermen Tauchelektroden-Befeuchtern, Befeuchtern mit Heizelementen oder Gasdampfbefeuchtern, im Fall undichter oder defekter Komponenten, tritt Dampf von 100 °C/212 °F aus. Gerät sofort ausschalten. Der Dampfbetrieb darf nur bei geschlossener Gerätehaube erfolgen.

HINWEIS Gefahr der Beschädigung des Geräts!

Mögliche Gerätebeschädigung bei wiederholtem Einschalten ohne Störungsbeseitigung. Störungen umgehend beseitigen.

Das Gerät darf nicht mit einer Gleichspannungsversorgung betrieben werden.

Alle Schutz- und Warneinrichtungen regelmäßig auf einwandfreie Funktion prüfen. Sicherheitseinrichtungen nicht demontieren oder außer Betrieb setzen.

HINWEIS Wasseraustritte durch defekte Anschlüsse oder Funktionsstörungen möglich.

Im Befeuchter wird ständig und automatisch Wasser eingespeist und abgeschlämmt. Anschlüsse und wasserführende Bauteile müssen regelmäßig auf einwandfreie Funktion überprüft werden.

2.5 Montage, Demontage, Wartung und Instandsetzung des Gerätes

HINWEIS

Der Befeuchter ist IP00-geschützt. Achten Sie darauf, dass die Geräte am Montageort keinem Tropfwasser ausgesetzt sind.

Bei Installation eines Befeuchters in einem Raum ohne Wasserablauf sind Sicherheitsmaßnahmen im Raum vorzusehen, die im Fall einer Leckage die Wasserzufuhr zum Befeuchter sicher schließen.

  • Stets ausschließlich Originalersatzteile verwenden.
  • Nach Instandsetzungsarbeiten die Betriebssicherheit des Gerätes durch sachkundiges Personal sicherstellen lassen.
  • Der An- oder Einbau zusätzlicher Einrichtungen ist nur nach schriftlicher Genehmigung durch den Hersteller zulässig.

Carel humiSonic Compact - HINWEIS - 1

ARNUNG

Befeuchter nicht oberhalb von elektrischen Anlagen, wie Sicherungskästen, elektrischen Geräten usw. montieren. Im Fall einer Leckage kann es durch auslaufendes Wasser zu Schäden an den darunterliegenden elektrischen Anlagen kommen.

2.6 Elektrik

Carel humiSonic Compact - Elektrik - 1

WARNUNG Stromschlaggefahr!

Gefährliche elektrische Spannung.

Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von ausgewiesenem Fachpersonal (Elektriker oder Fachkraft mit gleichwertiger Ausbildung) durchführen lassen.

Bei Wartungs- oder Installationsarbeiten muss das Gerät spannungsfrei geschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.

Der Befeuchter darf nur bei geschlossener Gerätehaube in Betrieb gesetzt.

Undichtigkeiten können Leckströme hervorrufen. Sicherheitsvorschriften über das Arbeiten mit unter Spannung stehenden Teilen beachten.

Nach entsprechender Elektro-Montage oder Instandsetzung alle eingesetzten Schutzmaßnahmen testen (z.B. Erdungswiderstand).

HINWEIS

Nur Originalsicherungen mit der vorgeschriebenen Stromstärke verwenden. Elektrische Ausrüstung des Gerätes regelmäßig prüfen. Mängel, wie z.B. lose Verbindungen, angeschmorte Kabel oderschadhafte elektrische Isolierung, sofort beseitigen.

Die Verantwortung für eine eigensichere Installation des Befeuchters obliegt dem installierenden Fachbetrieb.

2.7 Entsorgung bei Demontage

HINWEIS Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass die Bauteile des Gerätes gesetzeskonform entsorgt werden. Siehe 1.2.

3. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG

3.1 humiSonic (UU01\*)

Der Ultraschallbefeuchter eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen, in denen die relative Raumfeuchte geregelt werden muss. Dazu gehören beispielsweise Rechenzentren, Klimaräume, Klimaanlagen mit engtolerierter Regelung und die Lebensmittellagerung. Das Gerät wurde für den Einbau in Gebläsekonvektoren entwickelt, kann aber auch in anderen Anwendungen verwendet werden. Der Ultraschallbefeuchter produziert 0,5 Liter Wassernebel pro Stunde (UU01F) bzw. 1 Liter Wassernebel pro Stunde (UU01G), der direkt an die Luft abgegeben wird.

3.2 Modellbezeichnung/ Codes

Code Beschreibung

UU01FD Humisonic Compact 0.5 l/h, 230V - 1~
UU01F1 Humisonic Compact 0.5 l/h, 115V - 1~
UU01GD Humisonic Compact 1 l/h, 230V - 1~
UU01G1 Humisonic Compact 1 l/h, 115V - 1~

3.3 Abmessungen und Gewicht

Version mit 1 Piezoelement (UU01F)
Version mit 2 Piezoelementen (UU01G)
Carel humiSonic Compact - Abmessungen und Gewicht - 1

3.4 Öffnung der Verpackung

HINWEIS Das Herunterfallen oder eine Erschütterung des Befeuchters können die internen Bauteile irreparabel beschädigen.

□ Den Ultraschallbefeuchter beim Empfang auf seine Unversehrtheit überprüfen und dem Transporteur eventuelle Schäden, die auf einen unvorsichtigen oder ungeeigneten Transport zurückzuführen sind, unmittelbar schriftlich mitteilen.
□ Den Befeuchter vor dem Auspacken an den Installationsort bringen und ihn dabei nur von unten anfassen.
☐ Den Karton öffnen, die stoßfesten Zwischenlagen und anschließend das Gerät entnehmen.
□ Das Gerät muss vor der Installation immer in einem trockenen Raum gelagert werden.

3.5 Mitgeliefertes Zubehör

Die Lieferung muss auf folgende Bauteile kontrolliert werden:

Modell

230 V115 V
1 Transformator: Primärwicklung für 230 V und zweifache Sekundärwicklung für 50V und 24V1 Transformator: Primärwicklung für 115V und Sekundärwickl. für 50V
-1 Transformator: Primärwicklung für 115V und Sekundärwicklung für 24V
Verdrahtung
2 Schrauben
Steckverbinder
L-Verbindung (Speisewassereinlass)
Technisches Handbuch

Verdrahtung
2 Schrauben
Steckverbinder
L-Verbindung (Speisewassereinlass)
Technisches Handbuch

Carel humiSonic Compact - Mitgeliefertes Zubehör - 1

HINWEIS: Beim 230-V-Modell bleibt ein mit L und N gekennzeichnetes Kabelpaar unverwendet.

3.6 Typenschild

Die Befeuchter sind anhand des Verpackungsetiketts und des Typenschildes identifizierbar.

Carel humiSonic Compact - Typenschild - 1

text_image Date: 15-Jan-2019 S.N. A00005*** Rev. 20 Code UU01....

Fig. 3.d

HINWEIS: Abgeänderte, entfernte, fehlende Datenschilder oder alles, was eine nicht sichere Identifizierung des Produktes erlaubt, erschweren jegliche Art von Installations- und Wartungsarbeiten.

3.7 Positionierung

  • Der Zugang zum Befeuchter ist nur Fachpersonal erlaubt.
  • Den Befeuchter horizontal ansetzen und den seitlichen Mindestabstand von 200 mm einhalten, damit die nötigen Wartungsarbeiten durchgeführt werden können.
  • Den Befeuchter so positionieren, dass der Wassernebel verteilt werden kann und das Wasser frei abschlämmbar ist.
  • Den Transformator vor Wasseraustritten geschützt und jedenfalls nicht unterhalb des Befeuchters positionieren.

3.8 Befestigung

Befestigungsanleitung:

  1. Zwei Bohrlöcher bohren (siehe Abbildung).
  2. Die Halterung mit den zwei im Lieferumfang enthaltenen Mx12-Schrauben fixieren und ihre horizontale Lage mit einer Wasserwaage überprüfen.

Carel humiSonic Compact - Befestigungsanleitung: - 1

text_image >200 mm Ø 3.50 92 (110) Ø 3.50

Fig. 3.e
Carel humiSonic Compact - Befestigungsanleitung: - 2

Die Abbildung stellt den Aufbau des Befeuchters mit 1 Piezoelement dar (0.5 l/h).

Carel humiSonic Compact - Befestigungsanleitung: - 3

text_image HumSonke ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧ ⑨ ⑩ ⑪

Fig. 3.g

Legende

1Wassernebelauslass7Zusatzplatine
2Melde-LED8Hauptplatine
3Lüfter9Treiberkarte Piezoelement
4Tank10Piezoelement
5Abschlämmventil11Fullstandsensor (intern)
6Zulaufventil

3.10 Funktionsprinzip

Die humiSonic-Befeuchter basieren auf dem Prinzip der Verneblung von demineralisiertem Wasser mit Ultraschalltechnik. Das Funktionsprinzip kann wie folgt zusammengefasst werden:

• Die Wassereinspeisung erfolgt über ein Zulaufventil bis zum Erreichen des vom Schwimmer angezeigten Wasserstandes.
- Ist ein Selbsttest vorgesehen (Standardeinstellung), öffnet sich das Abschämmventil, und der Tank wird geleert (diese Funktion dient der Reinigung des Tanks von Schmutz und Rückständen).
- Es erfolgt eine neue Wassereinspeisung bis zum angezeigten Stand.
- Beginn der Ultraschallbefeuchtung (die im Befeuchter installierten Ventilatoren verteilen den Wassernebel in der Umgebung).
- Wasser wird nachgefüllt, sobald der Schwimmer einen Wasserstand unterhalb des empfohlenen Richtwertes erfasst.

Die Ultraschallbefeuchtung wird durch eine Eingangsspannung erzeugt, die in einem schwingenden Schaltkreis in ein Hochfrequenzsignal von 1,7 MHz umgewandelt wird. Das Signal wird an ein Piezoelement übertragen, dessen oberer Teil im Kontakt mit dem Wasser ist. Das Wasser vibriert auf Hochfrequenzschwingungen. Die Oberfläche des Piezoelements vibriert bei höchster Geschwindigkeit (1,7 Millionen Mal pro Sekunde). Das Wasser kann aufgrund seiner Trägheit nicht den Vibrationsbewegungen folgen, sondern steigt nur an und bildet eine Wassersäule oberhalo der Piezoelemente. In der negativen Phase der Schwingung erzeugt sich ein schlagartiger Depressionseffekt mit einem Hohlraum, der nicht vom Wasser gefüllt wird, weil dieses den zu schnellen Bewegungen des Piezoelements nicht folgen kann. Infolge des Hohlraums entwickeln sich Dampflasen, die während der positiven Phase nach oben gedrückt werden und in der Nähe der Oberfläche in feinen Nebel zerplatzen. Aufgrund der Schallwellen bilden sich direkt unter der Wasseroberfläche kleine Wassertropfen, die in feinen Nebel zerstäubt werden. Dieser Wassernebel wird vom Luftstrom unmittelbar absorbiert.

Carel humiSonic Compact - Funktionsprinzip - 1

WARNUNG: Der Ultraschallbefeuchter muss vor der Ausführung der Wasseranschlüsse vom Stromnetz abgetrennt werden.

Carel humiSonic Compact - Funktionsprinzip - 2

text_image Drain 90 Fill Ø10 61 G 1/8 F 44,5

Fig. 4.a

(Unteransicht)
Carel humiSonic Compact - Funktionsprinzip - 3

HINWEIS: Das abgeschlämmte Wasser muss frei abfließen können.

Wasseranschlüsse (nicht enthaltene Bauteile):

Wichtiger Hinweis: Für den australischen Markt und zur Erfüllung der Watermark-Anforderungen muss ein von Watermark genehmigtes Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zum Befeuchter installiert werden, wenn dieser an das Trinkwassernetz angeschlossen ist. Soll der Befeuchter dagegen mit aufbereitetem Wasser aus einer an das Trinkwassernetz angeschlossenen Umkehrsmoseanlage von Carel versorgt werden, muss das Doppelrückschlagventil in der Zuleitung zur Umkehrsmoseanlage installiert werden.

Carel humiSonic Compact - Wasseranschlüsse (nicht enthaltene Bauteile): - 1

☐ 1. Ein Handventil (für die Unterbrechung der Speisewasserversorgung) vor dem Ultraschallbefeuchter installieren.
☐ 2. Den Ultraschallbefeuchter mit einem Schlauch an das Speisewasser anschließen (der Lieferumfang enthält eine Kniestück-Steckverbindung).
☐ 3. Einen mechanischen Filter (< 60 μm) hinter dem Wasserhahn installieren, um eventuelle feste Verunreinigungen zurückzuhalten.
☐ 4 Ein Abschlämmrohrstück mit 6 mm Mindestinnendurchmesser anschließen.
☐ 5 Einen Trichter für die Unterbrechung der Abschlämmleitung einsetzen.
☐ 6 Einen Siphon zur Vermeidung von Geruchsentwicklung anschließen.

HINWEIS: Nach der Installation muss die Speisewasserleitung für ca. 30 Minuten gereinigt werden: Das Wasser ist direkt in den Abfluss zu leiten, ohne es in den Ultraschallbefeuchter einzuspeisen. Damit werden eventuelle Rückstände und Arbeitsmaterialabfälle beseitigt, die das Zulaufventil verstopfen könnten.

4.1 Speisewasser

Der Ultraschallbefeuchter arbeitet mit entmineralisiertem Wasser. Normales Leitungswasser vermindert die Lebensdauer der Piezoelemente und insbesondere das Wartungsintervall für die Reinigung oder den Austausch der Piezoelemente. Je höher der Mineraliengehalt des Wassers über den Speisewasser-Werten (siehe Tabelle "Technische Daten") liegt, desto kürzer ist das Intervall zwischen den Wartungen. Wenn der Verwendung von Leitungswasser, ist es möglich, eine Verringerung in der Befeuchtungsleistung durch Salze und Verunreinigungen vorliegenden erklärt.

Einsatzbedingungen:

  • Entmineralisiertes Wasser mit Beschaffenheit gemäß Speisewasser-Werten (siehe Tabelle "Technische Daten")
  • Druck zwischen 0.1 und 0.6 MPa (14.5 und 87 PSI), Temperatur zwischen 1 und 40 °C (33.8 und 104 °F), Anschluss G1/8 Innengewinde (siehe Tabelle "Technische Daten")
  • keine organischen Verbindungen.

Carel humiSonic Compact - Speisewasser - 1

GEFAHR:

  • Dem Wasser dürfen keine Desinfektionsmittel oder korrosionsverhütenden Verbindungen beigefügt werden (Reizstoffe).
  • Von der Verwendung von Brunnenwasser, Wasser für Industriegebrauch, Wasser aus Kühlkreisläufen oder allgemein von chemisch oder bakteriologisch verschmutztem Wasser wird dringend abgeraten. Durch das kontaminierte Wasser können Bakterien und Viren in die Atemluft gelangen und zu schweren Krankheiten führen.

4.2 Abschlämmwasser

Das Abschlämmwasser ist ungiftig und kann deshalb in das normale Abwassernetz geleitet werden, wie von der EWG-Richtlinie 91/271/EWG über die Aufbereitung der städtischen Abwässer vorgesehen.

5. VERTEILUNG DES WASSERNEBELS

5.1 Befeuchtungsverteiler

HINWEIS: Die Leitung für den Wassernebelaustritt, der Verteiler, der Konvektor, die Kniestück-Verbindung und der Diffusor sind nicht im Lieferumfang des Ultraschallbefeuchters enthalten.

Code Länge (mm)
UUKDP02500 250
UUKDP05300 530
UUKDP06100 610
UUKDP08500 850

Empfehlungen:

  • Der Feuchteauslass des Befeuchters hat einen Außendurchmesser von 40 mm.
  • Es sollte eine Wassernebeldurchgangsfläche von 1.100 mm ^2 garantiert sein (bspw. 22 Bohrungen von je 8 mm Durchmesser).
  • Sollten Verteiler anderer Längen erforderlich sein, muss immer berücksichtigt werden, dass die Höchstlänge 1 m beträgt. Für größere Längen muss der Carel-Service kontaktiert werden.
  • Fine Neigung zum Verteiler (mindestens 2°) vorsehen, damit das Kondensat in den Befeuchter rückfließen kann, bzw. ein Kondensatablaufsystem einbauen.
  • Sicherstellen, dass kein Kondensat aus dem Befeuchtersverteiler austritt.
  • Den Verteiler so positionieren, dass die Auslassluft auf keine Gegenstände auftrifft (Mindestabstand 10 cm).
  • Zusätzliche Biegungen und Drosselstellen können eine Kondensatbildung verursachen und die Befeuchtungsleistung reduzieren.
  • Mechanische Beanspruchungen am Feuchteauslass sind zu vermeiden.

Carel humiSonic Compact - Empfehlungen: - 1

Der Konvektor UUKCY00000 kann im oberen Teil des Gebläses installiert werden (durch Abnahme des Schutzgitters), um die Luft an einer anderen Stelle als am Installationsort von humiSonic austreten zu lassen.

L-Stück Verbindung
Carel humiSonic Compact - Empfehlungen: - 2

Die L-Stück Verbindung UUKHS00000 kann auf dem Deckel und/oder Konvektor installiert werden, um die Gesamthöhe des Produktes zu reduzieren.

Verteiler
Carel humiSonic Compact - Empfehlungen: - 3

Der Verteiler UUKDF00000 kann auf dem Deckel installiert werden, um den Wassernebel direkt im Raum zu verteilen.

Filter 50 micron
Carel humiSonic Compact - Empfehlungen: - 4

Der Filter UUKFL00000 (optional) kann am Ventilator (mit oder ohne L-Stück) installiert werden. Der Filter wird in zerlegtem Zustand geliefert (Kappe nicht fixiert), so ist es möglich diesen direkt am Ventilator oder aber am L-Stück (mit leichter Überlagerung) zu montieren. Nach dessen Montage setzen Sie die Kappe ein. Es ist notwendig, den Filter regelmäßig mit Druckluft oder Wasser zu reinigen. Die Häufigkeit der Reinigung hängt von den Umbebungsparametern ab. Merkmale des Filters: 50 Mikron, H=13 cm, T=5 cm.

Schlauch (cod. UUKPE00100)

5.3 Installationsbeispiele

Installation in Gebläsekonvektor
Carel humiSonic Compact - Installationsbeispiele - 1

Den Gebläse-Eingang von humiSonic mit dem Luftkanal in einer Position zwischen dem Hauptventilator und dem Anschluss des Wassernebelauslasses in den Luftkanal verbinden.

Carel liefert den Konvektor (Code UUKCY00000) für die Anschlüsse zwischen Lüfter, Luftkanal und Schlauch (cod. UUKPE00100). Die Längen und Biegungen des Schlauchs sollten auf ein Minimum reduziert werden (max 1.2m jeder Part), um Druckverluste zu vermeiden.

Wird bei der Installation das Verteilungssystem UUKDP0**00 eingesetzt, den Schlauch so drehen, dass die Bohrungen in Luftflussrichtung stehen (siehe Abbildung).

Carel humiSonic Compact - Installationsbeispiele - 2

HINWEIS: Der Anschluss der Lufteinlassschläuche im humiSonic und der Wassernebelauslassschläuche in den Luftkanal muss so positioniert sein, dass Druckdifferenzen vermieden werden. Übermäßige Druckdifferenzen könnten Systemstörungen bewirken und die Befeuchtungsleistung beeinträchtigen. Es empfiehlt sich, das System (humiSonic + Verteilung) auf Saugseite zu installieren; dabei muss genügend Platzfür die Absorption eingeplant werden. Alternativ kann das System am Luftkanalende in der Nähe des Auslassgitters installiert werden (entfernt vom Ventilator, um zu hohe Drücke zu vermeiden).

Carel humiSonic Compact - Installationsbeispiele - 3

text_image No siphon

Fig. 5.j

6. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE

Carel humiSonic Compact - ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE - 1

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung der elektrischen Anschlüsse muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.

HINWEIS: Die korrekte Verdrahtung des Ultraschallbefeuchters obliegt dem Endhersteller gemäß geltender Gesetzgebung IEC EN 60335-1.

6.1 Verdrahtungsstellen

Hauptplatine
Carel humiSonic Compact - Verdrahtungsstellen - 1

flowchart
graph TD
    A["A"] --> B["B"]
    C["C"] --> D["D"]
    E["E"] --> F["F"]
    G["G"] --> H["G"]
    I["N"] --> J["M15 1 2 3 4"]
    K["M11 1 2 3"] --> L["M14 1 2"]
    M["Ground"] --> N["Ground"]

Fig. 6.a

Legende

A Platine-Spannungsversorgungseingang vom 24 V-Transformer
B Netzkabel und Treibersteuerungskabel
Platine-Spannungsversorgungseingang vom 50 V-Transformer
C Ventil-Stromkabel (links Abschlämmventil / rechts Zulaufventil)
D Dip-Schalter für die Konfiguration
EStromwandler-Eingang (code UUKTA00000, optional) für die Stromerfas-sung auf dem Neutralleiter des externen Ventilators
F (nicht für diese Anwendung verwendet)
G THTemperatur-Feuchtefühler-Anschluss (serieller digitaler Typ IIC, Code: HYHU000000) optional
M14Remote-EIN/AUS (M14.1-M14.2)
M11Serielle RS4845-Schnittstelle (M11)
M15Alarmrelais NO (M15.1-M15.2)- 30-Vdc-Ausgang (24 Vac gleichgerichtet, max. 3 W) (M15.3-M15.4)
N Anschluss der Zusatzplatine

Elektrische Anschlüsse

6.2 Interne Verdrahtungen

  1. Die Drähte des Steckverbinders C an das Zulaufventil (Fill) und Abschlämmventil (Drain) anschließen.
  2. Die Netzkabel und Steuerkabel an die Treiberkarte/n unterhalb des Tanks anschließen (gemäß Schaltplan und Kabelcodierung (Bild).

Carel humiSonic Compact - Interne Verdrahtungen - 1

text_image C(1) [4] 48(1)-[6] 48(2)-[7] 48(1)+[2] C(2) [8] 48(2)+[3]

Fig. 6.c

6.3 Netzkabelanschluss

  • Überprüfen, dass die Versorgungsspannung des Gerätes mit dem Wert auf dem Typenschild übereinstimmt.
  • Den 50-Vac-Transformatorausgang an die Klemmen 1 und 5 des Steckverbinders B anschließen.
  • Den 24-Vac-Transformalorausgang an die Klemmen des Steckverbinders A anschließen.
  • Das Transformatoreingangs-Netzkabel an das Stromnetz anschließen. Die Stromversorgung des Ultraschallbefeuchters muss mit einem Trennschalter ausgestattet sein.

HINWEIS: Zur Vermeidung von unerwünschten Interferenzen müssen die Netzkabel von den Fühlersignalkabeln getrennt gehalten werden.

Nach der elektrischen und mechanischen Montage ist der Ultraschallbefeuchter produktionsbereit.

Carel humiSonic Compact - Netzkabelanschluss - 1

flowchart
graph TD
    A["LEVEL FLOW SWITCH"] --> B["FAN"]
    B --> C["21V"]
    B --> D["CND"]
    B --> E["HCHLTV"]
    B --> F["CND"]
    B --> G["LOW LEV"]
    A --> H["Drain valve"]
    H --> I["Drain valve"]
    I --> J["Control board"]
    J --> K["Level flow switch"]
    K --> L["Fan"]
    L --> M["Pool"]
    M --> N["Driver"]
    N --> O["Piezoelectric transducer"]
    O --> P["Driver"]
    P --> Q["50 Vac"]
    P --> R["230 Vac"]
    P --> S["N 24 Vac"]
    P --> T["L N 50 Vac"]

Fig. 6.b

6.4 Dip-Schalter Konfiguration

Carel humiSonic Compact - Dip-Schalter Konfiguration - 1

text_image ON 1 2 3 4 5 6 7 8

Fig. 6.d

1.VerbindungOFF Serielle 485-Carel/Modbus-VerbindungON tLan-Verbindung
2-3tLAN-Adresse (bei 1 = ON)
OFF/OFF --
OFF/ON Adresse 1
ON/OFF Adresse 2
ON/ON Adresse 3
4Baudrate serielle 485-/tLan-Verbindung
OFF 19200
ON 9600
5-6Feuchtesollwert
OFF/OFF 50 %rH
OFF/ON 30 %rH
ON/OFF 40 %rH
ON/ON 60 %rH
7Stromwandler
OFF deaktiviert
OFF deaktiviert
8Befeuchtungsleistung (nur für Version mit 2 Piezoelementen)
AUS -> Parallelbetrieb (alle 2 in modularer Bauweise)
EIN -> Bei Produktionsanforderungen unter 50 % arbeitet abwe-chselnd jeweils nur ein Piezoelement

Tab. 6.a

In Abhängigkeit des verwendeten Signals, kann die Befeuchtungsleistung auf verschiedene Weisen aktiviert und/oder geregelt werden.

FEUCHTEREGLER und REMOTE-KONTAKT (EIN/AUS-Regelung)

Die Befeuchtung startet beim Schließen der Klemme M14.

An M14 kann ein Schalter, ein Feuchteregler oder eine Steuerung angeschlossen werden (potenzialfreier Kontakt, max. 5 Vdc offen, max. 7 mA geschlossen).

SERIELLE 485-VERBINDUNG

Carel/Modbus-Protokoll

Carel humiSonic Compact - SERIELLE 485-VERBINDUNG - 1

text_image M 11 RS 485 GND RX-/TX- RX+/TX+

Fig. 6.f

HINWEIS: Für die RS485-Verbindungen im Haushalt (IEC EN 55014-1) und Wohnräumen (IEC EN 61000-6-3) muss ein abgeschirmtes Kabel (mit Schirm sowohl an der Bedienteil- als auch Steuerungsseite an PE angeschlossen) mit max. Länge gemäß Spezifikationen des EIA RS-485-Protokolls entsprechend dem Europäischen CCITT V11-Standard in Verwendung eines abgeschirmten, gekreuzten Zweileiterkabelpaars AWG26 verwendet werden. Die Eingangsimpedanz der Schnittstelle 485 entspricht 96 kOhm (1/8 Unit Load).

Diese Konfiguration ermöglicht den Anschluss von maximal 256 Geräten, bei Verwendung von der Hauptspannung getrennten Kabelverbindungen.

ALARMRELAIS

Ausgelegt für die Remote-Alarmmeldung beim Auftreten eines oder mehrerer Alarme.

Carel humiSonic Compact - ALARMRELAIS - 1

text_image 'M'15' COMMON NO Alarm relay Fig. 6.g

VERSORGUNG DES ALARMRELAIS

Bei Ausführung der Anschlüsse gemäß Abbildung kann direkt eine Lampe oder Spule eines Hilfsrelais angesteuert werden. 30 Vdc (24 Vac gleichgerichtet), 3 W max.

Carel humiSonic Compact - VERSORGUNG DES ALARMRELAIS - 1

text_image 'M'15' +24 V GND Alarm signal (max 3W) Fig. 6.h

HINWEIS: In industriellen Umgebungen (IEC EN61000-6-2) dürfen die vom Befeuchter ausgehenden Signalkabel nicht 10 m (33 ft) ^1) Länge überschreiten: digitaler EIN/AUS-Remote-Ausgang (Klemmen M14.1... M14.2) und abgeschirmtes Kabel für die RS485-Verbindung.

6.6 Zusatzplatinenanschlüsse (Optional)

Carel humiSonic Compact - Zusatzplatinenanschlüsse (Optional) - 1

text_image J8 M9 + GND 21Vdc 1 2 1 2 3 4 5 M10 J17

Fig. 6.i

J8LLan-Bedienteilverbindung (optional) mit 30-Vdc-Versorgung (24 Vac gleichgerichtet)
M9Serieller AUX-ILAN-Stecker
M10M10.1 - + proportionales Steuersignal/Fühler/FeuchtereglerM10.2 - GND ReferenzsignalM10.3 - +21 Vdc für Versorgung aktiver FühlerM10.4 - N.U.M10.5 - N.U.
J17Aux-Eingang - N.U.

Die Zusatzplatine sieht die folgenden Anschlüsse vor:

EIN/AUS-REGELUNG (Feuchteregler oder Remote-Kontakt)

• Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Basisplatine überbrücken.
• Die Klemmen M10.1 und M10.2 an einen Feuchteregler oder Remote-Kontakt (potenzialfreier Kontakt) anschließen.
- Den Parameter A0 = 0 für die Aktivierung der Ein/Aus-Regelung einstellen (siehe Kap. "Konfigurationsparameter").

EXTERNER PROPORTIONALREGLER (stufenlose Regelung)

• Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Basisplatine überbrücken.
• Die Ausgänge M10.1 und M10.2 (Befeuchtungsleistungsanforderung) an einen externen Regler anschließen.
- Den Parameter A0=1 einstellen, um die stufenlose Regelung zu aktivieren (siehe Kap. "Konfigurationsparameter"); den Parameter A2 in Abhängigkeit des gewählten Signals konfigurieren (0...10V, 2...10V, 0...20, 4...20mA) (siehe Kap. "Konfigurationsparameter").

REGELUNG MIT CAREL-RAUMFÜHLER

• Die Klemme M14.1 und M14.2 (Aktivierung) auf der Basisplatine überbrücken.
- Den Fühler an die Klemmen M10.1, M10.2 anschließen. Die Versorgungsklemme M10.3 kann mit einem max. 2 m langen Kabel angeschlossen werden (6,6 ft). Für größere Längen ist eine externe Stromversorgung zu verwenden (die Masse der Stromversorgung muss an die Masse der Steuerung angeschlossen werden.
- Den Parameter A0=2 einstellen, um die Fühlerregelung zu aktivieren (siehe Kap. "Konfigurationsparameter"); den Parameter A2 in Abhängigkeit des gewählten Signals konfigurieren (0...10V, 2...10V, 0...20, 4...20mA) (siehe Kap. "Konfigurationsparameter").

Carel humiSonic Compact - REGELUNG MIT CAREL-RAUMFÜHLER - 1

text_image REF OUT +G M9 J17 1 2 1 2 3 4 5 M10

Fig. 6.j

Wenn Sie andere Fühler verwenden, als von CAREL aufgelistet, überprüfen Sie bitte:

  • Spannung: 0 ... 10 V DC, 2 ... 10 V DC, M10.1 (GND: M10.2);
    • Stromstärke: 4 ... 20, 0 ... 20 mA, M10.1 (GND: M10.2).

FREIGABE DES TH-FÜHLERS ALS FEUCHTE/ Taupunkttemperatursollwertes-BEGRENZUNGSFÜHLER

Die Regelalgorithmen A0=0, A0=1, A0=2 sehen die Möglichkeit vor, den integrierten TH-Temperatur-Feuchtefühler als Begrenzungsfühler einzusetzen (Parametereinstellung bH=1 o bH=2 entsprechende). Der Begrenzungssollwert und das entsprechende Proportionalband können in den Parametern SL und bL eingestellt werden.

Schlusskontrollen

Für eine korrekte elektrische Installation müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

Carel humiSonic Compact - Schlusskontrollen - 1

□ Die Nennspannung des Ultraschallbefeuchters entspricht der auf dem Etikett angegebenen Spannung.
□ Es wurde ein Trennschalter installiert, um die Spannung des Befeuchters zu unterbrechen.
☐ Die Klemmen M14.1, M14.2 sind überbrückt oder mit einem Schließkontakt verbunden.
☐ Wird der Befeuchter von einem externen Regler (Zusatzplatine) angesteuert, ist die Masse des Signals mit der Masse der Steuerung verbunden.

7. START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND GRUNDFUNKTIONEN

Vor der Inbetriebnahme des Ultraschallbefeuchters muss Folgendes überprüft werden:

Carel humiSonic Compact - START, BENUTZERSCHNITTSTELLE UND GRUNDFUNKTIONEN - 1

☐ Wasseranschlüsse: Bei Wasseraustritten darf der Befeuchter nicht gestartet werden, solange das Problem nicht behoben ist und alle Anschlüsse nicht wiederhergestellt sind.
□ Befeuchtungsverteilung und Elektrische Installation

7.1 Start

Siehe Kap. "Elektrische Anschlüsse"

1 Der Ultraschallbefeuchter ist nach dem Netzanschluss und der Aktivierung (Remote-EIN/AUS/Feuchteregler, Klemme M14, EIN/AUS über Bedienteil; FIN/AUS über serielle Schnittstelle) startbereit.
2 Ist kein anderer externer Anschluss vorhanden, startet der Befeuchter, und der Betrieb wird nur bei einer Deaktivierung von M14 unterbrochen.
3 Ist der TH-Temperatur- und Feuchtefühler (optional) an die Klemme G angeschlossen, startet der Befeuchter und arbeitet, bis der Feuchtesollwert (voreingestellt auf 50%RH) bzw. der Taupunkttemperatursollwert (voreingestellt 10°C/50°F), abhängig vom eingestellten Algorithmus, erreicht ist. Siehe Kap. „Funktionsprinzipien“.
4 Ist an die Klemme E ein Stromwandler (optional) angeschlossen und aktiviert (Dip-Schalter 7), startet der Befeuchter nur, wenn Strom auf dem Neutralleiterkabel des Gebläsekonvektor-Ventilators erfasst wird. Das Kabel muss durch den Stromwandler geführt sein. Auf diese Weise wird Wassernebel nur bei gleichzeitigem Ventilatorbetrieb produziert.

7.2 Aus/Stand-by

1 Der Ultraschallbefeuchter wird ausgeschaltet, indem die Spannungsversorgung unterbrochen wird.
2 Bei Anschluss an die Spannungsversorgung geht der Befeuchter in den Stand-by-Zustand über, wenn:
• der EIN/AUS-Fernkontakt geöffnet wird;
- bei vorhandenem TH-Fühler der Feuchte Taupunkttemperatursollwertes sollwert erreicht wird;
- der vorhandene und aktivierte Stromwandler keinen Strom erfasst;
- der EIN/AUS-Kontakt geöffnet ist/ oder Deaktivierung über serielle Schnittstelle auf0gesetzwurde(siehe Kap. "Netzwerkverbindung")/ oder Deaktivierung über Tasten
- bei Regelsignal (optionale Platine) und keine Befeuchtungsleistung angefordert wird.

Im Stand-by-Zustand wird der Tank des Befeuchters automatisch geleert. Im Stand-by-Zustand bleibt der Ventilator für 5 Minuten eingeschaltet.

7.3 Autotest

Der Befeuchter führt bei jeder Inbetriebnahme (im Aus-Zustand), falls aktiviert und falls eine Feuchteanforderung vorliegt, einen Testzyklus durch. Dabei wird ein kompletter Einspeisungs-/Abschlämmzyklus ausgeführt, bei dem der Standfühler überwacht wird; nach erfolgreichem Abschluss des Tests startet die Befeuchtungsleistung. Beim Auftreten von Fehlem wird die Befeuchtungsleistung gesperrt (siehe Alarmtabelle).

7.4 LED-Anzeigen

Die LED auf der Oberseite des Ultraschallbefeuchters zeigt den Geräte-Zustand an:

GRÜN Beschreibung
Leuchtend Befeuchtung läuft
Langsames Blinken* Gerät deaktiviert
Langsames Blinken, gedämpftes LeuchtenSollwert erreicht
Schnelles Blinken**Übergangsstatus mit Befeuchtung in vorübergehender Befeuchtungspause (bspw. Autotest, Spülung)

*Langsames Blinken: 1 s EIN und 1 s AUS
**Schnelles Blinken: 0.2 s FIN und 0.2 s AUS
Die rote LED meldet einen aktiven Alarm. Für die Alarmtabelle siehe spezifisch Kapitel.

7.5 Stundenzähler-Reset des Wassertanks

HINWEIS: Das Verfahren darf nur von befugtem Personal ausgeführt werden.

Der Ultraschallbefeuchter ist mit einem Betriebsstundenzähler ausgestattet. Nach Verstreichen einer voreingestellten Anzahl von Stunden (5000) wird eine Meldung zwecks Wartung des Tanks und Überprüfung der Piezoelemente ausgelöst (siehe Kap. "Wartung und Ersatzteile" und Kap. "Alarme"). Bei angeschlossenem Bedienteil kann der Stundenzähler über das Bedienteil zurückgesetzt werden, siehe Absatz „Stundenzähler-Reset über Display“. Ist kein Bedienteil vorhanden, kann der Stundenzähler über die elektronische Steuerplatine zurückgesetzt werden.

Carel humiSonic Compact - Stundenzähler-Reset des Wassertanks - 1

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung der Verdrahtung das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden. Die Spannungsfreiheit durch eine Messung sichergestellt werden.

Der Zähler wird wie folgt rückgesetzt:

• Den Befeuchter ausschalten.
• Warten, bis der Tank vollständig entleert ist.
• Den Speisewasserhahn schließen.
- Den Tank abnehmen und dabei den Steckverbinder der Treiberkarte der Piezoelemente abtrennen.
• Den EIN/AUS-Kontakt öffnen.
- Den Befeuchter OHNF TANK einschalten. Die orangefarbene LED blinkt.
- Den EIN/AUS-Kontakt schließen. Die orangefarbene LED leuchtet.
• Den Befeuchter ausschalten.
- Den Tank montieren. Den Steckerverbinder der Treiberkarte der Piezoelemente einstecken und den Speisewasserhahn öffnen.
• Den Befeuchter einschalten.

7.6 Automatische Spülung

Der Ultraschallbefeuchter führt in regelmäßigen Intervallen (Parameter b1, Default 60 Minuten) einen automatischen Spülzyklus durch (über den Parameter b0 kann der Parameter in Stunden umgewandelt werden, siehe Tabelle Parameter b0).

Der Spülzyklus besteht aus: kompletter Abschlämmung - gleichzeitiger Aktivierung von Zulauf und Ablauf (Default 1 Minute, Parameter b3), damit eventuelle Reststoffe im Tank abfließen können - kompletter Einspeisung - kompletter Abschlämmung. Während dieser Phase ist die Befeuchtungsleistung unterbrochen.

7.7 Spülung bei Nutzungspause

Bleibt der Befeuchter für lange Zeit (Parameter b2, Default 24 Stunden) untätig (eingeschaltet, aber in Stand-by), wird eine Spülung wie im vorherigen Absatz beschrieben ausgeführt. Dadurch wird der Tank von eventuellen Reststoffen (bspw. Staub) gereinigt, die sich während der Nutzungspause ansammeln können. Der Parameter b0 lässt den Ausführungszeitpunkt dieser Spülung einstellen. Standardmäßig wird die Spülung nach 24 aufeinanderfolgenden Stunden Nutzungspause ausgeführt, während sich der Befeuchter noch im Stand-by-Zustand befindet. Der Befeuchter ist mit einem Umkehrosmose-Einspeisesystem verbunden, das eine häufige Nutzung erfordert, um Funktionsstörungen zu vermeiden. Über b0 (siehe Tabelle Paramater b0, Osmose) kann eingestellt werden, dass die Spülung beim ersten Neustart nach Verstreichen der Untätigkeitsstunden (eingestellt in b2) erfolgt.

8. LCD-BEDIENTEIL (OPTIONAL)

8.1 Remote-Display (UUKDI00000)

Carel humiSonic Compact - Remote-Display (UUKDI00000) - 1
Fig. 8.a

Das LCD-Bedienteil ist ein optionales Zubehör und nur bei vorhandener Zusatzplatine (UUKAX00000 optionales, integriert in den Modellen UU01**A**1) verwendbar. Das Bedienteil zeigt den Zustand des Ultraschallbefeuchters an und kann zur Personalisierung der Betriebsparameter verwendet werden.

ANSCHLUSS:
Carel humiSonic Compact - Remote-Display (UUKDI00000) - 2

Remote-Anschluss des Bedienteils bis zu 200 m Entfernung
Carel humiSonic Compact - Remote-Display (UUKDI00000) - 3

text_image ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ humiSonic ⑦ ⑧ ⑨ ⑩ ⑪ ⑫ ⑬ ⑭ ⑮ ⑯ ⑰ ⑱ ⑲ ⑳ ⑴ ⑵

Fig. 8.c

Legende:

1 Telefonkabel (bis zu 0,8 m Entfernung)
2 CAREL-Karte TCONN6J000
3 Stiftleiste J14 und J15 auf Position 1-2 (Stromversorgung auf Telefonstecker A, B und C und Schraubklemme SC)
4 Abgeschirmtes, verdrilltes Dreifachkabel AWG20-22 für die Remote-Installation des Display-Bedienteils bis zu 200 m Entfernung. Anschluss mit Karte TCONN6J00:

Klemme SCFunktion
0ERDE (Schirm)
1+VRL
2GND
3RX/TX-
Klemme SCFunktion
4RX/TX+
5GND
6+VRL

5 Remote-Display-Bedienteil
6 Zusatzplatine

8.2 Bedeutung der Symbole

Spannungsversorgung (grüne LED)
Befeuchter in Betrieb (gelbe LED)Leuchtend: Wassernebelproduktion läuftBlinkend: Übergangsstatus mit Befeuchtung in vorübergeh. Pause
Alarm (rote LED)Bei der Aktivierung eines Alarms: LED blinkend und Summer aktiviert. Wird bei einem aktiven Alarm ESC gedrückt, wird der Summer abgestellt und die LED leuchtet durchgehend; durch einen weiteren Druck der ESC-Taste werden die Alarme resettiert (siehe Kap. "Alarme")
secZeit in Sekunden
hStundenzähler
%Befeuchtungsleistung in % bezogen auf die Nennkapazität
setParameteränderung in Ausführung (Parameter-Setup)
Wartungsanforderung (Alarm vorhanden)
Ein: Befeuchterlüfter aktiv
8883 Anzeigestellen, nach 999 zeigt das Display 100 für 1.000 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten angezeigt)

Carel humiSonic Compact - Legende: - 1

Befeuchtungsleistung in Betrieb
Tankfüllung in Betrieb
Wasser im Tank vorhanden
Manuelle Abschlämmung des Tanks in Betrieb (wird auch im Stand-by-Zustand des Gerätes angezeigt, weil das Abschämmventil normalerweise offen ist)

Tab. 8.a

8.3 Tasten

TasteFunktion
EscRückkehr zur vorhergehenden Anzeige
UPVom Hauptfenster aus: Anzeige der Befeuchtungswerte, siehe nächsten Absatz
Von der Parameterliste aus: Kreisnavigation durch die Parameter und Änderung der Parameterwerte
DOWNVom Hauptfenster aus: Anzeige der Befeuchtungswerte
Von der Parameterliste aus: Kreisnavigation durch die Parameter und Änderung der Parameterwerte
ENTER (PRG)Für 2 Sekunden: Zugriff auf die Parameterliste
In der Parameterliste: Wahl und Bestätigung (wie mit einer Computer-Enter-Taste)
drainZwangsabschlämmung; gleichzeitig UP und DOWN drücken

Tab. 8.b

8.4 Hauptanzeige

Das Display des Befeuchters zeigt den Zustand des Steuerungssignals an. Bei EIN/AUS- oder proportionalem Eingangssignal (A0=0, A0=1, A0=3 und abgetrenntem TH-Fühler):

• Anzeige des Eingangssignals;
- Tank-Stundenzähler (h);
- Regelung der max. Befeuchtungsleistung (Parameter P0) (*);
- Regelungshysterese (Parameter P1 nur bei Proportionalregelung A0=1) (*);
- Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS.

Bei Feuchtefühler-Eingangssignal (A0=2, A0=3 und TH-Fühler angeschlossen) oder Taupunkttemperaturregelung (A0=4):

• Anzeige des Feuchtefühlermesswertes;
• Tank-Stundenzähler (h);
- Regelung der max. Befeuchtungsleistung (Parameter P0) (*);
• Proportionalband (Parameter bP)(*)
- Feuchtesollwert / Taupunkttemperatursollwertes /(Parameter SP)(*);
- Befeuchterstatus (Enb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dIS.

Die eventuelle Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler (bH=1) oder als Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler (bH=2) in den Regelalgorithmen A0=0, A0=1, A0=2 führt zum Hinzufügen folgender Parameter im Hauptfenster:

  • Feuchtebegrenzungssollwert/Taupunkttemperatur begrenzungssollwert (Param. SL) (*);
  • Begrenzungsproportionalband (Parameter bL) (*)

Über den Parameter C0 (siehe Kap. "Konfigurationsparameter") kann die Hauptanzeige geändert werden (Default: Anzeige des Eingangssignals). Deaktivierungsoptionen:

  • im Remotebetrieb (EIN/AUS-Kontakt offen) zeigt das Display "C - -" abwechselnd zum Hauptfenster an;
  • im aktivierten Status (Enb) visualisiert das Display beim Druck von ENTER die Meldung dIS (zur erneuten Aktivierung erneut ENTER drücken); im Falle eines Main/Secondary-Netzwerks wirkt die Deaktivierung nur auf den einzelnen Befeuchter;
  • am Display (ESC-Taste für 5 s) wird, t -- abwechselnd zum Hauptfenster angezeigt; im Falle eines Main/Secondary-Netzwerks wirkt diese Deaktivierung auf alle Netzwerkbefeuchter; zur erneuten Aktivierung die ESC-Taste für 5 s drücken, bis t -- ausgeblendet wird;
  • über das Überwachungsgerät (RS 485 Carel/Modbus) zeigt das Display "S - -" abwechselnd zum Hauptfenster an;
  • vom TAM (Dip-Schalter 7 in Position ON und Strom wird vom TAM nicht erkannt), zeigt das Display alternativ zum Hauptbildschirm "F - -" an.

CAREL

Bestehen mehrere Deaktivierungen gleichzeitig, wechseln sie sich zyklisch mit der Hauptfensteranzeige ab.

Wenn das Display “----” anzeigt, besteht ein Kommunikationsfehler zwischen dem Display und Steuerkabel des Befeuchters. Besteht das Problem weiterhin, bitte den Kundendienst kontaktieren.

(*) Zur Änderung des Parameters folgende Tasten drücken:

  • ENTER(Display: set)
    • UP oder DOWN zur Änderung des Wertes.
  • ENTER, um den neuen Wert zu bestätigen.

ESC, um zum Hauptfenster zurückzukehren. Auf die Parameter kann auch von der Parameterliste aus zugegriffen werden (siehe Kap. "Konfigurationsparameter").

8.5 Anzeige der Software-Release

  1. Beim Einschalten des Gerätes erscheint auf dem Display "rel. x.y" (bspw. rel. 1.2).
  2. Während des Betriebs:
    a) am Display im Hauptfenster gleichzeitig ESC und UP drücken; es erscheinen in Abfolge: die Software-Version;
    b) über das Netzwerk anhand der Integer-Variable 81, bspw. Format "## = #.#" (bspw. 12 = Release 1.2).

8.6 Parameterzugriff und -änderung

Die Konfigurationsparameter lassen die Funktionen und den Zustand des Befeuchters einstellen und regeln. Hierfür im Hauptfenster die folgenden Tasten drücken:

• ENTER für 2 Sekunden.
- Das Passwort 77 mit der UP- oder DOWN-Taste eingeben.
- ENTER, um zu bestätigen und auf die Parameterliste zuzugreifen.
- UP oder DOWN, um die Kreisliste abzulaufen.
- ENTER, um einen Parameter zu wählen (Display: 'set').
- UP, um den Parameterwert zu erhöhen. Für ein schnelleres Ablaufen zusätzlich auch DOWN drücken.
- DOWN, um den Parameterwert zu vermindern. Für ein schnelleres Ablaufen zusätzlich auch UP drücken.
- ENTER, um den neuen Wert zu speichern und zur Parameterliste zurückzukehren oder ESC, um zur Liste ohne Speicherung des Wertes zurückzukehren.

ESC drücken, um zum Hauptfenster zurückzukehren.

8.7 Parameter: Wiederherstellung der Werkseinstellungen

Vom Hauptfenster aus können die werkseitigen Parameterwerte jederzeit wieder hergestellt werden. Hierfür im Hauptfenster die folgenden Tasten drücken:

  • ENTER für 2 Sekunden.
  • Das Passwort 50 mit der UP- oder DOWN-Taste eingeben und erneut ENTER drücken.
  • Es erscheinen die Zeichen dFt: ENTER drücken. dFt beginnt zu blinken: zur Wiederherstellung der Werkseinstellungen ENTER drücken oder das Verfahren mit ESC verlassen.

Werden für 30 Sekunden lang keine Taslen gedrückt, wird automatisch wieder das Hauptfenster eingeblendet.

8.8 Stundenzähler-Reset über Display

Tank-Stundenzähler

  • Auf den Parameter'd3'zugreifen (Siehe Kap. "Konfigurationsparameter").
    • UP und DOWN für 5 Sekunden drücken.
    Nach beendetem Reset erscheint auf dem Display 'res'.

Interner Stundenzähler der Piezoelemente:

  • Auf den Parameter 'd6' zugreifen.
    • UP und DOWN für 5 Sekunden drücken.
    Nach beendetem Reset erscheint am Display 'res' (d6 wird auf den Defaultwert AF = 9999 zurückgesetzt).

9. FUNKTIONSPRINZIPIEN

9.1 Ultraschallbefeuchtung

Die Ultraschallbefeuchter vernebeln das Wasser mittels Übertragung einer von einem Piezoelement erzeugten Welle an die Wasseroberfläche. Auf der Wasseroberfläche bilden sich Wassertropfen; die kleinsten werden im Luftfluss transportiert. Die Menge des vernebelten Wassers hängt vom Wasserstand, von der Wassertemperatur und der Verteilung in der Luft ab. Der Wasserstand wird mit Zulauf- und Abschlämmventilen und einem Standfühler konstant gehalten. Es empfiehlt sich die Verwendung von demineralisiertem Wasser: Bei normalem Leitungswasser setzen sich Mineralien ab und führen mit der Zeit zur Verkalkung der Piezoelemente, wodurch die Befeuchtungskapazität beeinträchtigt wird. Um übermäßige Kalkablagerungen zu vermeiden, schlämmt der Befeuchter den Tank periodisch ab und füllt ihn automatisch mit Frischwasser auf.

9.2 Regelalgorithmen

Der Befeuchter kann über die folgenden Signale angesteuert werden:

- Fern-EIN/AUS;

• Stromwandler (über DIP-Schalter einzustellen);
- externes Proportionalsignal (nur mit Zusatzplatine);
- Feuchtefühler;
- Integrierter Temperatur- und Feuchtefühler für die Taupunkttemperaturregelung;
- seriell.

EIN/AUS-Regelung

Der Aussetzbetrieb wird von einem externen Kontakt angesteuert, der den Sollwert und die Regelungsschaltdifferenz festlegt. Der externe Kontakt kann ein Feuchteregler sein, der den Betriebsmodus des Befeuchters bestimmt:

  • Kontakt geschlossen: Der Befeuchter produziert, wenn der EIN/AUS-Fernkontakt geschlossen ist;
  • Kontakt offen: Die Befeuchtungsleistung stoppt.

Proportionalregelung (nur mit optionaler Platine)

• Die Befeuchtungsleistung ist proportional zum Wert eines Signals Y, das von einem externen Stellantrieb stammt. Der Signaltyp kann gewählt werden unter: 0...10 Vdc, 2...10 Vdc, 0...20 mA, 4...20 mA.
• Die maximale Befeuchtungsleistung des Befeuchters, die dem Höchstwert des externen Signals entspricht, kann zwischen Pn (Default 10 %) und 100% der Nennbefeuchtungsleistung des Befeuchters eingestellt werden (Parameter P0).

Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese P1 (Default 2 % des gesamten Proportionalbandes des externen Signals Y).

Autonome Regelung mit Feuchtefühler

Die Befeuchtungsleistung ist an den angeschlossenen Feuchtefühlermesswert gebunden (TH oder Anschluss an optionale Platine). Der Befeuchter produziert mit Vollleistung, wenn der Feuchtemesswert unter dem Sollwert minus Proportionalband liegt. Liegt der Feuchtemesswert innerhalb des Proportionalbandes, passt er die Befeuchtungsmenge an (einstellbarer Parameter bP, Default 10 %rH). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese von 10 % des Proportionalbandes bP.

Carel humiSonic Compact - Autonome Regelung mit Feuchtefühler - 1

Autonome Taupunkttemperaturregelung

Die Befeuchtungsleistung ist an den Temperatur- und Feuchtefühlermesswert gebunden (TH). Der Befeuchter produziert mit Vollleistung, wenn der Messwert der Taupunkttemperatur unter dem Sollwert minus Proportionalbereich liegt. Liegt der Messwert innerhalb des Proportionalbereichs, wird die Befeuchtungsmenge stetig geregelt (einstellbarer Parameter bP, Default 3°C/5°F). Die minimale Befeuchtungsleistung hat eine Aktivierungshysterese von 10 % des Proportionalbereichs bP.

Carel humiSonic Compact - Autonome Taupunkttemperaturregelung - 1

line | Temperature (°C/°F) | Production (%) | | ------------------- | -------------- | | 0 | 0 | | 10 | 0 | | 20 | 0 | | 30 | 0 |

Fig. 9.c

Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler

Ist der TH-Fühler an den entsprechenden Platineneingang angeschlossen, kann das Gerät über den EIN/AUS-Kontakt (A0=0), über das externe Proportionalsignal oder die RS485-Schnittstelle (A0=1) oder über den aktiven externen Fühler (A0=2) angesteuert werden. Der TH-Fühler kann als Feuchtebegrenzungsfühler freigegeben werden (Parametereinstellung bH = 1). Die Annäherung an den Begrenzungssollwert (einstellbarer Parameter SL, Default 70 %rH) oder 10°C/50°F innerhalb des Proportionalbandes bL führt zu einer fortlaufenden Teillastregelung der Befeuchtung bis zur Unterbrechung der Befeuchtungsleistung bei Erreichen des Sollwertes. Die Hysterese für die Neuaktivierung der minimale Befeuchtungsleistung ist fix und entspricht 10 % des Proportionalbandes bL.

Carel humiSonic Compact - Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler - 1

area | Temperature (°C) | Production (%) | | ---------------- | -------------- | | 0 | P0 | | 10 | Pn | | 20 | ON | | 30 | OFF |

Fig. 9.d

9.3 Leistungsregelung in Parallelschaltung (Dip-Schalter 8 auf OFF)

Die Befeuchtungsleistung kann von 5 % auf 100 % (Parameter Pm und P0) des Nennwertes geändert werden; die Aktivierung und Deaktivierung der Piezoelemente erfolgen abwechselnd in einem festgelegten Takt (Parameter b7, Default 1 Sekunde). Der Durchsatz wird auf der Grundlage des Parameters P0 (Default 100%) und der über das externe Signal eingestellten Anforderung (bei optionaler Platine und Proportionalregelung) bestimmt.

Carel humiSonic Compact - Leistungsregelung in Parallelschaltung (Dip-Schalter 8 auf OFF) - 1

Beträgt der Durchsatz 100%, sind die Piezoelemente immer eingeschaltet.

9.4 Leistungsregelung in Reihenschaltung (nur 1l/h-Version – DIP-Schalter 8 auf On)

Die Befeuchtungsleistung kann zwischen 10 % und 100 % der Nennleistung geregelt werden. Jeder Befeuchter arbeitet mit zwei Piezoelementen. Jedes Piezoelement ist für 50 % der Gesamtleistung zuständig. Beträgt die Anforderung über das externe Signal oder über den Fühlermesswert 100 % und ist Parameter P0 auf 100 % eingestellt, werden beide Piezoelemente aktiviert. Unter 100 % wird die Befeuchtungsleistung wie folgt auf die beiden Piezoelemente aufgeteilt:

- 51%-99%: Ein Piezoelement ist immer aktiviert, um 50% der angeforderten Leistung zu produzieren; das andere regelt die Leistung wie im vorhergehenden Absatz beschrieben, um den restlichen Leistungsprozentsatz bereit zu stellen. (Bsp. Anforderung von 75%: Ein Piezoelement ist immer aktiviert, das andere regelt auf 50%, siehe Abbildung).

- 10% - 50%: Ein Piezoelement ist immer deaktiviert, das andere regelt die Leistung wie im vorhergehenden Absatz beschrieben, um den geforderten Leistungsprozentsatz bereit zu stellen. (Bsp. Anforderung von 25%: Ein Piezoelement ist immer deaktiviert, das andere regelt auf 50% gemäß Abbildung).

Die Produktionsverteilung auf die beiden Piezoelemente wird jede Betriebsstunde rotiert, um eine ungleiche Abnutzung zu vermeiden.

9.5 Automatsche Speisewasserkontrolle

Zur Erfassung des eventuellen Speisewassermangels (oder zu niedrigen Wasserstandes) überprüft der Ultraschallbefeuchter nach der Öffnung des Zulaufventils den Zustand des Standfühlers. Bei nicht aktiviertem Standfühler (Abtastzeit eingestellt im Parameter bA, default in Minuten je nach Größe) wird die Befeuchtung unterbrochen, wird die Abschlämmung aktiviert und wird eine bestimmte Zeit abgewartet (Parameter AA, Default 10 Minuten). Am Display erscheint die Meldung "Rty" (Retry). Danach wird versucht, Wasser einzuspeisen. Bei erfolgreichem Ausgang startet die Produktion wieder, ansosten wird abgewartet (Parameter AA) und der Retry Vorgang erneut gestartet. Das Verfahren wird solange wiederholt, bis der Fühler erneut Wasser erfasst. Während der ersten beiden Versuche wird kein Alarm gemeldet. Wird auch beim dritten Versuch kein Wasser erfasst, wird der Alarm EF ausgelöst. Der Alarm wird automatisch rückgesetzt, sobald der Befeuchter erneut Wasser erfasst.

9.6 Automatische Kontrolle der Befeuchtungsleistung

Während der Befeuchtungsleistung kontrolliert der Befeuchter den Wasserstand im Tank. Sinkt der Wasserstand nicht, könnten folgende Fehler vorliegen:

- Funktionsstörung der Piezoelemente

• Undichtes Zulaufventil

- Funktionsstörung des Ventilators

Wenn nach der durch die Variable A8 eingestellten Zeit (in Minuten, Standard 30) das Wasser nicht unter das niedrige Niveau gefallen ist, wird die Produktion mit einem EP-Sperralarm gestoppt und die vollständige Entleerung des Tanks gestartet. Wenn stattdessen nach einem Prozentsatz der Zeit von A8, eingestellt durch Parameter Ab (Standard 70%), über dem Höchststand, wird die Befeuchtungsleistung gestoppt. Es wird eine Warnung EL, es wird für die durch Parameter eingestellte Zeit abgelassen bC und dann wird eine Zeit von AA Minuten gewartet (Default 10 Minuten); am Display wird dabei die Meldung "Rty" angezeigt. Alsdann wird die Befeuchtung neu aktiviert. Die Warnung EL wird rückgesetzt, sobald der Befeuchtungsleistungszyklus korrekt beendet wurde.

9.7 Automatische Kontrolle auf undichtes Abschlämmventil und auf Durchsatz des Zulaufventils

Der Parameter A9 gibt eine minimale Befeuchtungsleistungszeit vor (Default 0 minuten). Sollte der Befeuchtungsleistungszyklus kürzer ausfallen, könnte das Abschlämmventil undicht sein oder der Durchsatz des Zulaufventils niedrig sein. Die Kontrolle erfolgt in diesem Fall wie folgt:

  1. Nach dem ersten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die Wasserauffüllzeit erhöht (+50 % zu Parameter bb).

  2. Nach dem zweiten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die Wasserauffüllzeit zusätzlich gesteigert (+100 % zu Parameter bb); es wird das Chattering* des Abschlämmventils aktiviert, das mit der ersten automatischen Spülung startet.

  3. Nach dem dritten Zyklus, der unter der Zeit A9 endet, wird die Wasserauffüllzeit zusätzlich gesteigert (+150% zu Parameter bb); es wird ein Spülzyklus mit Chattering* durchgeführt, das nach dem zweiten Zyklus aktiviert wurde. In dieser Phase wird die Warnung Ed ausgelöst.

  4. Nach dieser letzten Phase erfolgt ein neuer Befeuchtungsleistungszyklus. Sollte die Fehlerursache weiterhin bestehen, startet die Steuerung wieder mit der ersten Kontrollphase und solange, bis ein Zyklus innerhalb der vorgesehenen Zeiten beendet wird. In diesem Fall wird auch die eventuelle Warnung rückgesetzt.

*Chattering: Serie von Öffnungen/Schließungen des Abschlämmventils, um eventuelle Reststoffe (Kalk, Staub, etc.) zu beseitigen, die ein korrektes Schließen des Ventils verhindern.

9.8 Automatischer Schutz der Piezoelemente

Die Piezoelemente werden bei Betrieb ohne Wasser schnell beschädigt. Um dem vorzubeugen, stellt die Steuerplatine anhand des Standsensors sicher, dass die Piezoelemente auch bei Anomalien nie ohne Wasser aktiviert werden. In der Startphase des leeren Tanks werden die Wandler nur aktiviert, wenn das Wasser über dem niedrigen Niveau ist. Wenn im Betrieb das Wasser aufgrund des Verbrauchs von Wasser für die Vernebelung unter das niedrige Niveau fällt, wird es bei Aktivierung des Füllventils nachgefüllt. Wenn das hohe Niveau nicht innerhalb der minimalen AC-Zeit wiederhergestellt wird, werden die Wandler ausgeschaltet und die Ladung wird fortgesetzt, bis das Niveau wiederhergestellt ist oder die im bA-Parameter eingestellten Minuten ab dem Start des Wasserladezyklus abgelaufen sind. Ist der Füllstand korrekt wiederhergestellt, werden die piezoelektrischen Wandler sofort wieder aktiviert.

10. KONFIGURATIONSPARAMETER

Für den Zugriff und die Änderung der folgenden Parameter siehe Kapitel 8 und 11.

10.1 Basisparameter

Parameter M.E. Bereich Def. NB
A0 Betriebsmodi-0...43
0 = EIN/AUS-Regelung über Fühlereingang der Zusatzplatine -1 = Proportionalregelung über Fühlereingang der Zusatzplatine -2 = Feuchtefühler-Regelung über Fühlereingang der Zusatzplatine3 = AUTO-Regelung: Falls vorhanden, wird der Messwert des TH-Feuchtefühlers verwendet, ansonsten EIN/AUS-Regelung über den Kontakt auf der Basisplatine. Der Parameter A2 wird nicht verwendet4 = Taupunkttemperatur-Regelung mit Températur-/Feuchtefühlermesswert TH
A1 Messeinheit 0 = Internationales System; 1 = Angelsächsisches System -0...10
A2 Externer Fühlertyp (optionale Zusatzplatine) (0 = Ein/Aus; 1 = 0-10V; 2 = 2-10V; 3 = 0-20mA; 4 = 4-20mA) -0...41
P0 Maximale Befeuchtungsleistung % Pn...100 100
P1Proportionalregelungshysterese im Regelalgorithmus A0=1%2...202
PnMinimale Befeuchtungsleistung%5...P010
SPSollwert (1) / Taupunkttemperatur%RH20...9550Nur bei angeschlossenem Bedienteil, ansonsten über die Dip-Schalter eingestellte Werte
°C(°F)-16...35(3...95)10(50)editierbar nur über Bedienteil
SLFeuchtebegrenzungssollwert / Taupunkttemperaturbegrenzungssollwert%RH0...10070
°C(°F)-16...35(3...95)15(59)
bPProportionalband für Regelung mit Fühler%RH2...2010
°C(°F)1...10(2...20)3(5)
bLProportionalband für Feuchtebegrenzung / Taupunkttemperaturbegrenzung%RH2...2010
°C(°F)1...10(2...20)3(5)
C0Default-Anzeige (Bedienteil): 0 = Lesen des Fühlerwertes/Steuersignals; 1 = Stundenzähler-0...10

Tab. 10.a

10.2 Service Parameter

ParameterM.E.BereichDef.NB
A3Min. Fühler%RH0...1000
A4Max. Fühler%RH0...100100
A5Fühler-Offset%RH-99...1000
A6Dauer des Lüfters aktiv mit Produktion im Standby für Tanktrocknungmin0...155
A7Ventilatorgeschwindigkeit%40...100100
A8Max. Verdunstungszeit bei Alarm für reduzierte Befeuchtungsleistungmin0...20030
A9Min. Verdunstungszeit bei Alarm für Management von Entladungsdeckagenmin0...A80
AA Wartezeit für Retrymin...6010
AbProzentsatz von A8 für Ausführung eines Wasserstandtests%50...9070
ACMaximale Zeit für aktive Wandler während des Ladens, mit Wasser unter hohem Niveaus1...6010
AdWasserbeständigkeitszeit über dem hohen Niveau, was zu einem neuen Abfluss für den Niveausensortest führts1...6010
AENeustartzeit Ventilator in Stand-by durch TH-Fühlermesswertmin0...1200
AFLebensdauer der Piezoelementeh0...99999999mit demineralisiertem Wasser
b0Betriebsoptionen (siehe Parametertabelle b0)-0...2557
b1Zeit zwischen zwei Spülungenmin/h0...12060
b2Nutzungspausenzeit für Spülungh1...24024
b3Spülzeit: Dauer der gleichzeitig aktiven Lade- und Entladephasemin0...101
b4Startverzögerungs0...12010
b5Betriebsstunden für Alarm CLh0...9999(*)5000
b6Zeit für Neuanzeige des Alarm CL nach Reset über Tasten (ohne Reset des Stundenzählers)min0...24060
b7Zeit für stufenlose Regelung der Piezoelementes0...101
b8Verzögerung bei Fühler abgetrennts0...20010
b9Ausschaltverzögerung über Stromwandlers0...602
bAMax. Einspeisezeit, ab der Ladealarm ausgelöst wirdmin0...302
bbZeit für Wasserauffüllung von niedrigem Niveaus0...1205
bCMax. Abschlämmzeit um das Wasser unter das niedrige Niveau zu bringens0...150060
bcOffnungszeit des Abflusses wegen kompletter Entleerung des Tanks (von niedrigem Niveau)s0...150030
bEVerzögerungszeit bei niedrigem Stand für Auffüllungs1...2010
bFAktivierungsverz der Abschlämmung während Stand-by (bei offenem Abschlämmenventil in Stand-by)min0...600
bH Aktivierung des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler (bH=1) oder Taupunkttemperaturbegrenzungsfühler (bH=2)-0...20Einstellbar auf 1 oder 2 nur bei A0 = 0, 1, 2
bLProportionalbereich für Feuchtebegrenzung / Taupunkttemperaturbegrenzung%RH2...2010
°C(°F)1...10(2...20)3(5)
bnDeaktivierung des Alarmsummers.0 = aktiviert; 1 = deaktiviert-0...10
bPProportionalband für Regelung mit Fühler%RH2...2010
°C(°F)1...10(2...20)3(5)
P1Proportionalregelungshysterese für Regelalgorithmus A0=1%2...202
P2Alarmschwelle für niedrige Feuchte%RH0...10020
P3Alarmschwelle für hohe Feuchte%RH0...10080

Tab. 10.b

(1) Für die Änderung des Wertes über das Bedienteil müssen alle entsprechenden DIP-Schalter auf AUS sein. Zur erneuten Verwendung des Wertes der DIP-Schalter muss einer der Schalter auf EIN gestellt werden und muss die Spannungsversorgung unterbrochen werden. Nach dem Neustart verwendet das Steuergerät wieder die über die DIP-Schalter eingestellten Werte.

“ Nach 999 zeigt das Display für 1.000 100 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten Ziffer angezeigt).

Durch die Änderung des Wertes des Parameters b0 von 0 bis 255 (Default 7) können die Betriebsoptionen des Ultraschallbefeuchters in folgenden Präferenzen geändert werden: 1. Messeinheit des Parameters b1 (Zeit zwischen zwei periodischen Spülungen): M = Minuten; H = Stunden.

  1. Backup: ON = Bei Vorhandensein von zwei humiSonic übernimmt das Secondary-Gerät die Backup-Rolle des Main-Gerätes, das heißt, es übernimmt die Befeuchtungsleistung, wenn das Main-Gerät im Alarmzustand gesperrt ist; OFF = Backup-Funktion nicht aktiviert.

  2. Position des Abschlämmventils während der Standby-Phase: OPEN = Standby leer; das NO-Ventil wird nicht gespeist, und der Tank des Befeuchters wird entleert. CLOSED = Standby voll; das NO-Ventil bleibt versorgt, und der Tank des Befeuchters bleibt während der Standby-Zeit voll.

  3. Aktivierung des Alarmrelais: AL = Meldet eventuell vorhandene Alarme, SP = Meldet das Erreichen des Sollwertes.

  4. Betriebslogik des Alarmrelais: NO = Normalerweise offen. NC = Normalerweise geschlossen.
  5. Aktivierung der Spülung wegen Nutzungspause: ON/OFF.
  6. Spülung wegen Nutzungspause: ON = Der Befeuchter führt die Spülung regular beim Verstreichen der Zeit zwischen zwei Spülungen wegen Nutzungspause durch (Parameter b2). OFF = Der Befeuchter führt die Spülung vor dem Beginn eines Befeuchtungsleistungszyklus durch (die Zeit b2 muss bereits verstrichen sein).
  7. Freigabe des Selbsttests beim Start mit ausgeschaltetem Gerät: ON/OFF.

Tab. 10.c
HINWEIS: Bei Kopplung mit einem Umkehrosmosesystem wird empfohlen, die Präferenzen 6 und 7 auf ON zu halten.

b0 1Messeinheit Parameter b1 M = Minuten H = Stunden2. Freigabe der Backup-Funktion3. Abschlämm-ventil in Stand-by4. Aktivierung Alarmrelais AL= Alarme vorhanden SP=Sollwert erreicht5. Alarmrelais-Logik NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen6. Aktivierung der Spülung bei Nutzungspause7. Off = Spülung bei Nutzungspause erfolgt bei nächstem Start On= Spülung bei Nutzungspause erfolgt regulär8. Selbsttest
0 MOFF Open AL NO Off Off Off
1 MOFF Open AL NO Off Off On
2 MOFF Open AL NO On Off Off
3 MOFF Open AL NO On Off On
4 MOFF Open AL NO Off On Off
5 MOFF Open AL NO Off On On
6 MOFF Open AL NO On On Off
7 MOFF Open AL NO On On On
8 MOFF Open AL NC Off Off Off
9 MOFF Open AL NC Off Off On
10M OFF Open AL NC On Off Off
11M OFF Open AL NCOn Off On
12M OFF Open AL NC Off On Off
13M OFF Open AL NC Off On On
14M OFF Open AL NC On On Off
15M OFF Open AL NC On On On
16M OFF Open SP NO Off Off Off
17M OFF Open SP NO Off Off On
18M OFF Open SP NO On Off Off
19M OFF Open SP NO On Off On
20M OFF Open SP NO Off On Off
21M OT Open SP NO Off On On
22M OFF Open SP NO On On Off
23M OFF Open SP NO On On On
24M OT Open SPNC Off Off Off
25M OFF Open SPNC Off Off On
26M OFF Open SPNC On Off Off
27M OT Open SPNC On Off On
28MOFFOpenSPNCOffOnOff
29M OFF Open SPNC Off On On
30M OT Open SPNC On On Off
31M OFF Open SPNC On On On
32MOFFClosedALNOOffOffOff
33MOFFClosedALNOOffOffOn
34MOFFClosedALNOOnOffOff
35MOFFClosedALNOOnOffOn
36MOFFClosedALNOOffOnOff
37MOFFClosedALNOOffOnOn
38MOFFClosedALNOOnOnOff
39M OFFClosedAL NO On On On
40MOFFClosedALNCOffOffOff
41M OFFClosedAL NC Off Off On
42MOFFClosedALNCOnOffOff
43MOFFClosedALNCOnOffOn
44MOFFClosedALNCOffOnOff
45MOFFClosedALNCOffOnOn
46MOFFClosedALNCOnOnOff
47M OFFClosedAL NC On On On
48MOFFClosedSPNOOffOffOff
49MOFFClosedSPNOOffOffOn
50MOFFClosedSPNOOnOffOff
51MOFFClosedSPNOOnOffOn
52MOFFClosedSPNOOffOnOff
53MOFFClosedSPNOOffOnOn
54MOFFClosedSPNOOnOnOff
55M OFFClosedSP NO On On On
56M OTClosedSPNC Off Off Off
57MOFFClosedSPNCOffOffOn
58MOFFClosedSPNCOnOffOff
59MOffClosedSPNCOnOffOn
60MOFFClosedSPNCOffOnOff
61MOFFClosedSPNCOffOnOn
62MOffClosedSPNCOnOnOff
63MOffClosedSPNCOnOnOn
64MONOpenALNOOffOffOff
65MONOpenALNOOffOffOn
66MONOpenALNOOnOffOff
67MONOpenALNOOnOffOn
68MONOpenALNOOffOnOff
69MONOpenALNOOffOnOn
70MONOpenALNOOnOnOff
71MONOpen AL NO On On On
72MONOpenALNCOffOffOff
73MONOpenALNCOffOffOn
74MONOpenALNCOnOffOff
75MONOpenALNCOnOffOn
76MONOpenALNCOffOnOff
77MONOpenALNCOffOnOn
78MONOpenALNCOnOnOff
79MONOpen AL NC On On On
80MONOpenSPNOOffOffOff
81MONOpenSPNOOffOffOn
82MONOpenSPNOOnOffOff
83MONOpenSPNOOnOffOn
84M ON Open SP NO Off On Off
85M ON Open SP NO Off On On
86M ON Open SP NO On On Off
87M ON Open SP NO On On On
88M ON Open SP NC Off Off Off
89M ON Open SP NC Off Off On
90M ON Open SP NC On Off Off
91M ON Open SP NC On Off On
92M ON Open SP NC Off On Off
93M ON Open SP NC Off On On
94M ON Open SP NC On Off Off
95M ON Open SP NCOn On On
96M ON ClosedAL NO OffOff Off
97M ON ClosedAL NO OffOff On
98M ON ClosedAL NO On Off Off
99M ON ClosedAL NO On Off On
100MONClosedALNOOffOnOff
101MONClosedALNOOffOnOn
102M ON ClosedAL NO On On Off
103M ON ClosedAL NO On On On
104M ON ClosedAL NC Off Off Off
105M ON ClosedAL NC Off Off On
106M ON ClosedAL NC On Off Off
107M ON ClosedAL NC On Off On
108MONClosedALNCOffOnOff
109M ON ClosedAL NC Off On On
110M ON ClosedALNC On On Off
111M ON ClosedAL NC On On On
112MONClosedSPNOOffOffOff
113MONClosedSPNOOffOffOn
114M ON ClosedSP NO On Off Off
115M ON ClosedSP NO On Off On
116MONClosedSPNOOffOnOff
117MONClosedSPNOOffOnOn
118M ON ClosedSP NO On On Off
119M ON ClosedSP NO On On On
120M ON ClosedSP NC Off Off Off
121M ON ClosedSP NC Off Off On
122M ON ClosedSP NC On Off Off
123M ON ClosedSP NC On Off On
124MONClosedSPNCOffOnOff
125M ON ClosedSP NC Off On On
126M ON ClosedSP NC On On Off
127M ON ClosedSP NC On On On
128HOFFOpenALNOOffOffOff
129HOFFOpenALNOOffOffOn
130HOFFOpenALNOOnOffOff
131HOFFOpenALNOOnOffOn
132HOFFOpenALNOOffOnOff
133HOFFOpenALNOOffOnOn
134HOFFOpenALNOOnOnOff
135HOFFOpen AL NO On On On
136HOFFOpenALNCOffOffOff
137HOFFOpenALNCOffOffOn
138HOFFOpenALNCOnOffOff
139HOFFOpenALNCOnOffOn
140HOFFOpenALNCOffOnOff
141HOFFOpenALNCOffOnOn
142HOFFOpenALNCOnOnOff
143HOFFOpen AL NC On On On
144HOFFOpenSPNOOffOffOff
145HOFFOpenSPNOOffOffOn
146HOFFOpenSPNOOnOffOff
147HOFFOpenSPNOOnOffOn
148HOFFOpenSPNOOffOnOff
149HOFFOpenSPNOOffOnOn
150HOFFOpenSPNOOnOnOff
151HOFFOpen SP NO On On On
152HOFFOpenSPNCOffOffOff
153HOFFOpenSPNCOffOffOn
154HOFFOpenSPNCOnOffOff
155HOFFOpen SP NC On Off On
156HOFFOpenSPNCOffOnOff
157HOFFOpenSPNCOffOnOn
158HOFFOpenSPNCOnOnOff
159HOFFOpen SP NC On On On
160HOFFClosedALNOOffOffOff
161HOFFClosedALNOOffOffOn
162HOFFClosedALNOOnOffOff
163HOFFClosedALNOOnOffOn
164HOFFClosedALNOOffOnOff
165HOFFClosedALNOOffOnOn
166HOFFClosedALNOOnOnOff
167HOFFClosedALNOOnOnOn
168HOFFClosedALNCOffOffOff
169HOFFClosedALNCOffOffOn
170HOFFClosedALNCOnOffOff
171HOFFClosedALNCOnOffOn
172HOFFClosedALNCOffOnOff
173HOFFClosedALNCOffOnOn
174HOFFClosedALNCOnOnOff
175HOFFClosedALNCOnOnOn
176HOFFClosedSPNOOffOffOff
177HOFFClosedSPNOOffOffOn
178HOFFClosedSPNOOnOffOff
b0 1.Messeinheit Parameter b1 M = Minuten H = Stunden2. Freigabe der Backup-Funktion3. Abschlämm-ventil in Stand-by4. Aktivierung Alarmrelais AL= Alarme vorhanden SP=Sollwert erreicht5. Alarmrelais-Logik NO= Normalerweise offen NC= Normalerweise geschlossen6. Aktivierung der Spülung bei Nutzungspause7. Off = Spülung bei Nutzungspause erfolgt bei nächstem Start On= Spülung bei Nut-zungspause erfolgt regulär8. Selbsttest
179I OIT Closed SPNO On Off On
180I OFF Closed SPNO Off On Off
181I OFF Closed SPNO Off On On
182I OTI Closed SPNO On On Off
183I OTI Closed SPNO On On On
184I OFF Closed SPNC Off Off Off
185I OTI Closed SPNC Off Off On
186I OTI Closed SPNC On Off Off
187I OFF Closed SPNC On Off On
188I OTI Closed SPNC Off On Off
189I OTI Closed SPNC Off On On
190I OFF Closed SPNCOn On Off
191I OFF Closed SPNC On On On
192IIONOpenALNOOffOffOff
193HONOpenALNOOffOffOn
194I ON OpenALNO On Off Off
195I ON OpenALNO On Off On
196HONOpenALNOOffOnOff
197HONOpenALNOOffOnOn
198I ON OpenALNO On Off Off
199I ON OpenALNO On On On
200I ON OpenAL NC Off Off Off
201I ON OpenAL NC Off Off On
202I ON OpenAL NC On Off Off
203I ON OpenAL NC On Off On
204I ON OpenAL NC Off On Off
205I ON OpenALNC OffOn On
206I ON OpenAL NC On On Off
207I ON OpenAL NC On On On
208I ON OpenSP NO OffOff Off
209I ON OpenSP NO OffOff On
210I ON OpenSP NO On Off Off
211I ON OpenSP NO On Off On
212HONOpenSPNOOffOnOff
213I ON OpenSP NO OffOn On
214I ON OpenSP NO On On Off
215I ON OpenSP NO On On On
216I ON OpenSP NC OffOff Off
217I ON OpenSP NC OffOff On
218I ON OpenSP NC On Off Off
219I ON OpenSP NC On Off On
220I ON OpenSP NC Off On Off
221I ON OpenSP NC OffOn On
222I ON OpenSP NC On On Off
223I ON OpenSP NC On On On
224IIONClosedALNOOffOffOff
225HONClosedALNOOffOffOn
226I ONClosed ALNO On Off Off
227I ONClosed ALNO On Off On
228HONClosedALNOOffOnOff
229HONClosedALNOOffOnOn
230I ONClosed ALNO On On Off
231I ONClosed ALNO On On On
232I ONClosed AL NC OffOff Off
233I ONClosed AL NC OffOff On
234I ONClosed AL NC On Off Off
235I ONClosed AL NC On Off On
236I ONClosed AL NC Off On Off
237I ONClosed AL NC Off On On
238I ONClosed AL NC OnOn Off
239I ONClosed AL NC OnOn On
240I ONClosed SP NO OffOff Off
241I ONClosed SP NO OffOff On
242I ONClosed SP NO On Off Off
243I ONClosed SP NO On Off On
244HONClosedSPNOOffOnOff
245I ONClosed SP NO OffOn On
246I ONClosed SP NO On On Off
247I ONClosed SP NO On On On
248I ONClosed SP NC OffOff Off
249I ONClosed SP NC OffOff On
250HONClosed SP NC On Off Off
251I ONClosed SP NC On Off On
252IIONClosedSPNCOffOnOff
253I ONClosed SP NC OffOn On
254I ONClosed SP NC On On Off
255I ONClosed SP NC On On On

10.3 Serielle Parameter

ParameterMEBereichDef.Anmerkungen
C1Baudrate: 0 = 4800 bps; 1 = 9600 bps; 2 = 19200 bps; 3 = 38400 bps-0...32
C2tLAN-Adresse (bei 0 = Main)
C3Serielle Adresse-1...2071
C4Timeout wegen Alarm für serieller Main offlines0...24030Der Alarm wird nur ausgelöst, wenn die Befeuchtungsleistung über das Netzwerk geregelt wird (siehe Kap. Netzwerkverbindung)

Tab. 10.d

10.4 Leseparameter

Parameter ME Bereich Def. Anmerkungen
d0Temperaturmesswert des TH-Fühlers °C/°F 0-1000 0
d1Feuchtemesswert des TH-Fühlers %rH 0-1000 0
d2Messwert des konfigurierbaren Einganges (optionale Platine) % / %rH 0-100 0
d3Tank-Betriebsstundenzähler (resettierbar, siche Kap. "Stundenzähler-Reset über Display")h0-9999(*)0
d4Geräte-Stundenzähler (Leseparameter)h0-9999(*)0
d5Ist-Befeuchtungsleistung% 0...1000
d6Verbleibende Lebenszeit der Piezoelementeh0...9999(*)9999gleich AF - Stundenzähler für Piezoelemente
d7Produktionsverhalten der Secondary-Geräte0...10R/W Parameter:0 = Das Secondary-Gerät wiederholt exakt die Befeuchtungsleistung des Main-Gerätes, weil es von der Parameteinstellung P0 des Mains abhängt.1 = Das Secondary-Geräte produziert gemäß dem vom Main übertragenen Bedarf und gemäß der eigenen Parameteinstellung P0; es wird nicht vom Parameter P0 des Mains beeinflusst.
d8Taupunkttemperatur°C/°F0...10000berechnet anhand d0 und d1Tab. 10.e

(*) Nach 999 zeigt das Display 100 für 1.000 an (es werden drei Ziffern mit hochgestelltem Punkt zwischen der ersten und zweiten Ziffer visualisiert).

11. ANSTEUERUNG DES ULTRASCHALLBEFEUCHTERS PER NETZWERK

Die in der Liste enthaltenen Variablen sind nur ein Teil aller internen Variablen. ES DÜRFEN KEINE VARIABLEN KONFIGURIERT WERDEN, DIE NICHT IN DER LISTE ENTHALTEN SIND, DA DIES DEN BETRIEB DES BEFEUCHTERS BEEINTRÄCHTIGEN WÜRDE.

Die serielle Schnittstelle (Stecker M11) ist werkseitig mit den folgenden Parametern konfiguriert:

- Adresse 1

- Baudrate 19200 bps

- Frame 8,N,2 (nicht änderbar)

HINWEIS: Es empfiehlt sich, im Überwachungsgerät (Main) die Wartezeit für die Antwort von humiSonic - nach erfolgter Abfrage - auf mindestens 500 ms einzustellen.

11.1 Liste der Überwachungsvariablen

“A”Analogvariablen* (Modbus®: HOLDING REGISTERS)R/W
CARELModbus®
11Param. d0: Temperaturmesswert des TH-FühlersR
22Param. d1: Feuchtemesswert des TH-FühlersR
33 Param. d2: FühlermesswertR
44 Param. d5: Ist-BefeuchtungsleistungR
99Param. d8: TaupunkttemperaturR
“1”Integer-Variablen (Modbus*: HOLDING REGISTERS)R/W
CARELModbus*
1129Passwort für Zugriff auf EbenenR/W
7135BefeuchterstatusR
0: deaktiviert/Standby3: Einspeisung6: Reset
1: Autotest4: Befeuchtungsleistung7: Spülung
2: Initialisierung5: Abschlämmung8: Reinigungsverfahren
2130Software -ReleaseR
15143Alarme, siehe Kap. ALARME:R/W
bit0: Alarm EObit5: Alarm PUbit10: Alarm ES1
bit1: Alarm Etbit6: Alarm H*bit11: Alarm ES2
bit2: Alarm EFbit7: Alarm H_bit12: Alarm ES3
bit3: Alarm Edbit8: Alarm EEbit13: Alarm OFL
bit4: Alarm EPbit9: Alarm CLbit14: Alarm EL
bit15: Alarm ETL
20148Parameter A0: BetriebsmodusR/W
21149Parameter A2: Externer FühlertypR/W
22150Parameter A3: Min. FühlerR/W
23151Parameter A4: Max. FühlerR/W
24152Parameter A5: Fühler-OffsetR/W
25153Parameter A6: Dauer des Lüfters aktiv mit Produktion im Standby für lanktrocknungR/W
26154Parameter A7: VentilatorgeschwindigkeitR/W
27155Parameter A8: Max. Verdunstungszeit bei Alarm für Ausfall der BefeuchtungsleistungR/W
28156Parameter A9: Min. Verdunstungszeit bei Alarm für das Management von AustrittsleckagenR/W
29157Parameter b0: BetriebsoptionenR/W
30158Parameter b1: Zeit zwischen zwei SpülungenR/W
31159Parameter b2: Nutzungspausenzeit für Spülung bei nächstem NeustartR/W
32160Parameter b3: Spülzeit: Dauer der gleichzeitig aktiven Lade- und EntladephaseR/W
33161Parameter b4: StartverzögerungR/W
34162Parameter b5: Betriebsstunden für Alarm CLR/W
35163Parameter b6: Zeit für Neuanzeige des Alarms CL in MinutenR/W
36164Parameter b7: Intervall für EIN/AUS Regelung der PiezoelementeR/W
37165Parameter b8: Verzögerung bei Fühler abgetrenntR/W
"I"Integer-Variablen (Modbus*: HOLDING REGISTERS) R/W
CAREL Modbus®
38 166Parameter b9: Ausschaltverzögerung Stromwandler R/W
39 167Parameter bA: Max. Einspeisezeit, ab der Ladealarm ausgelöst wird R/W
40 168Parameter bB: Zeit für Auffüllung niedriger Wasserstand R/W
41 169Parameter bC: Max. Abschlämmzeit per portare l'acqua sotto il basso livello R/W
42170Parameter bd: Öffnungszeit des Abflusses für komplette Entleerung des Tanks (niedriges Niveau)R/W
43 171Parameter bE: Verzögerungszeit bei niedrigem Stand für Auffüllung R/W
44 172Parameter c0: Default-Anzeige (Bedienteil) R/W
45 173Parameter c1: Parameter A0: Baudrate R/W
46 174Parameter c2: tLAN-Adresse (bei 0 = Main-Steuergerät) R/W
47 175Parameter c3: Serielle AdresseR/W
48 176Parameter f0: Max. DurchsatzR/W
49 177Parameter p1: Hysterese für ProportionalregelungR/W
50 178Parameter p2: Alarmschwelle für niedrige FeuchteR/W
51 179Parameter p3: Alarmschwelle für hohe FeuchteR/W
52180Parameter SP: Feuchtesollwert / TaupunkttemperatursollwertR/W
53 181Parameter d3: BetriebsstundenzählerR
54 182Parameter d4: Gerätestundenzähler (nicht resettierbar)R/W
60188Anforderung über serielle Schnittstelle (falls Digitalvariable 37 eingestellt)R/W
62190Identifizierung der Variable des Secondary-Gerätes, die über das Überwachungsgerät geschrieben/gelesen werden soll (siehe Kap. "Netzwerkverbindung")R/W
63191Wert der Variable des Secondary-Gerätes, die über die Integervariable 62 identifiziert wurde (siehe "Netzwerkverbindung")R/W
65 192Parameter c4: Time-out ser. Main offlineR/W
69 197AA: Wartezeit für RetryR/W
70 198Ab: Prozent satz von A8 für den StandtestR/W
71 199Pn: Minima e BefeuchtungsleistungR/W
72200bF: Aktivierungsverzögerung des Abschlämmventils in Stand-byR/W
73 201AC: Max. Zeit für Erfassung des AuffüllstandsR/W
74202Ad: Wasserbeständigkeitszeit über dem hohen Niveau, was zu einem neuen Abfluss für den Niveausensor-test führtR/W
82210AE: Neustartzeit Ventilator in Stand-by durch integrierten FühlermesswertR
87 215Firmware-Release Secondary 1R
89 217Befeuchterstatus Secondary 1R
92 220Parameter d3 Secondary 1: BetriebsstundenzählerR/W
93 221Firmware-Release Secondary 2R
95 223Befeuchterstatus Secondary 2R
98 224Parameter d3 Secondary 2: BetriebsstundenzählerR/W
99 227Firmware-Release Secondary 3R
101229 Befeuchterstatus Secondary 3R
104232Parameter d3 Secondary 3: BetriebsstundenzählerR/W
105233Betriebsstundenzähler PiezoelementeR
106234Parameter d6: Restzeit bis Lebensende der PiezoelementeR/W
107235Parameter AF: Lebensdauer der PiezoelementeR/W
112240Par. bl I: Freigabe des TH-Fühlers als Feuchtebegrenzungsfühler / TaupunkttemperaturbegrenzungsfühlerR/W
113241Parameter SL: Feuchtebegrenzungssollwert / TaupunkttemperaturbegrenzungssollwertR/W
114242Parameter bP: Proportionalband für Regelung mit TH-Fühler oder externem FühlerR/W
115243Parameter bl: Proportionalband für Regelung mit BegrenzungsfühlerR/W
117245Parameter d7: Befeuchtungsleistung Secondary-GerätR/W

Tab. 11.a

“D”Digitalvariablen (Modbus®: COILS)R/W
CARELModbus®
22Kontrollflag für soeben gestartetR
33Befeuchter produktionsbereitR
44Feuchtesollwert erreichtR
55Grüne LEDR
66Rote LEDR
77Gelbe LEDR
88Remote-EIN/AUSR
99Niedriger StandR
10 10Hoher StandR
11 11Aux-StandR
12 12Autotest abgeschlossenR
14 14Serielle BMS-Schnittstelle in tLAN-ModusR
15 15Stromwandler aktiviertR
16 16StromwandlermesswertR
17 17Bedienteil angeschlossenR
18 18Befeuchtungsleistung wird erbrachtR
19 19EinspeisungR
20 20AbschlämmungR
21 21Piezoelement1R
22 22Piezoelement2R
23 23VentilatorR
24 24AlarmrelaisR
25 25HilfsrelaisR
26 26Manuelle AbschlämmungR/W
27 27Serielle DeaktivierungR/W
28 28Reset StundenzählerR/W
29 29AlarmresetR/W
30 30Inaktivität-Spülung aktiviertR
3031Status DIP-Schalter 8: Leistungsregelung in Parallel-/ReihenschaltungR
31 33Funktionstest durchgeführtR
33 34MaßeinheitR/W
34 35Secondary 1 onlineR
3536Secondary 2 onlineR
“D”Digitalvariablen (Modbus*: COILS) R/W
CAREL Modbus®
36 37Secondary 3 onlineR
37 38Aktivierung über serielle Schnittstelle(Schreiben des Fühlerwertes)R/W
38 39Aktivierung der Spülung über serielle SchnittstelleR/W
39 43Autotest oder Spülung während Ausführung überspringen
43 44Reset der Stundenzähler der Piezoelemente R/W
44 46Backup-Gerät produktionsbereit R
46 47Begrenzung der laufenden Befeuchtungsleistung (Betrieb mit Begrenzungsfühler) R
47 49EIN/AUS-Befehl über Tasten für Main/Secondary-Netzwerk R/W
49 50EIN/AUS-Befehl über Tasten für Main-Gerät R/W
50 51EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 1 R/W
51 52EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 2 R/W
52 54EIN/AUS-Befehl über Tasten für Secondary-Gerät 3 R/W
54 53Parameter on: Deaktivierung des Alarmsummers R/W

Tab. 11.b

11.2 Feuchteregelung über das Netzwerk

Zur Feuchteregelung über das Netzwerk muss der Befeuchter mit den folgenden Variablen konfiguriert werden:

Digitalvariable 27, Digitalvariable 37 und Integervariable 60 (Modbus 188)

Bei D37 = 1 überspringt der Befeuchter die externen Steuersignale (externe Regler oder Fühler); er verwendet als Steuersignal den Wert der Integervariable 60. Die Befeuchtungsleistung kann auf zwei Weisen geregelt werden.

Für eine prozentuelle Feuchteregelung sind die folgenden Variablen einzustellen:

• D37 = 1;
- Parameter A0 = 1 (Carel 20, Modbus 148, Proportionalregelung);
- Carel-Integervariable 60 (188 Modbus) auf den gewünschten Prozentsatz (0-1000 = 0-100.0%).

Für die Feuchteregelung mit einem Feuchtefühler (Main-Messwert) sind die folgenden Variablen einzustellen:

• D37 = 1;
- Parameter A0 = 2 (Carel 20, Modbus 148, Regelung mit Feuchtefühler);
- Carel-Integervariable 60 (188 Modbus) auf den Feuchtefühlermesswert (0-1000 = 0-100.0 rH%);
- Carel-Integervariable 52 (180 Modbus) auf den gewünschten Feuchtesollwert.

Bei D37 = 1 wird im Falle einer Kommunikationsunterbrechung für die Zeit des Parameters b8 (in Sekunden) der Alarm "Main Offline" ausgelöst (siehe Alamtabelle); die Erbringung der Befeuchtungsleistung stoppt. Die Produktion kann über den Digitalparameter D27 aktiviert/deaktiviert werden (siehe Parametertabelle).

Bei D27 = 1 ist der Befeuchter deaktiviert und die Erbringung der Befeuchtungsleistung stoppt;

bei D27 = 0 ist der Befeuchter aktiviert und die Erbringung der Befeuchtungsleistung startet.

D27 ist unabhängig vom Zustand der Variable D37.

11.3 Aktivierung der Spülung über Netzwerk

Ein Spülzyklus kann jederzeit über die Digitalvariable 38 aktiviert werden. Wird diese Variable auf 1 eingestellt, wird unmittelbar ein Spülzyklus ausgeführt, auch bei Gerät in Stand-by und auch wenn die Spülungen (automatisch oder wegen Nutzungspause) über die entsprechenden Parameter deaktiviert wurden.

Die Variable bleibt für die gesamte Spüldauer auf 1 und wird am Ende des Spülzyklus automatisch auf 0 rückgesetzt.

12. ALARME

Meldung Rote LED (*)Code anzeigenBedeutung Ursache Lösung Aktivierung desAlarmrelaisAktion Reset
2 schnelle BlinkzeichenEt Selbsttest fehlgeschlagen- Zulauf nicht angeschlossen oder Einspeisung unzureichend- Abfluss offen- Schwimmer defektKontrollen:• Die Wassereinspeisung und das Zulaufventil überprüfen.• Den Filter des Zulaufventils auf Verstopfung überprüfen.• Das Abschlämmventil und den Abschlämmanschluss überprüfen.Ja Befeuchtung unterbrochenESC / Digital 29
5 schnelle BlinkzeichenEP Ausfall der BefeuchtungsleistungFunktionsstörung der PiezolementeDen Tankwarten Ja BefeuchtungunterbrochenESC / Digital 29
3 schnelle BlinkzeichenEF Wassermangel Unterbrechuung der Wasserzufuhr oder Funktionsstörung des ZulaufventilsKontrollen:• Die Wassereinspeisung und das Zulaufventil überprüfen.• Den Filter des Zulaufventils auf Verstopfung überprüfen.Ja (in den 10 Warteminuten)Befeuchtung nur für 10 Minuten unterbrochenAutomatisch (nach 10 Wartminuten, siehe Kap. 9.5)
4 schnelle BlinkzeichenEd Abfluss defekt Funktionsstörung des Abschlämmventils/AbschlämmkreislaufsDas Abschlämmventil und den Abschlämmanschluss überprüfen.Ja Befeuchtung unterbrochenBefeuchtung unterbrochenESC / Digital 29
5 langsame BlinkzeichenCL Signal für TankwartungsanforderungÜberschreitung der b5 Betriebsstunden für empfohlene WartungWartung des Tanks und der Piezoelemente (Kap. 13).Nein Nur MeldungZähler-Reset (siehe 7.5 oder 8.8)
6 schnelle BlinkzeichenPU Externes Steuersignal nicht korrekt angeschlossenKabel unterbrochen/ abgetrennt/nicht korrekt angeschlossenDas Bezugssignal überprüfen (4...20 mA oder 7...10V).Ja Befeuchtung unterbrochenAUTO
2 langsame BlinkzeichenH+Hohe Feuchte Das Signal des Fühlers zeigt einen Feuchtwert über 80 %rH anDas Signal/Kabel des Feuchte-fühlers überprüfen.Ja Befeuchtung unterbrochenJabeutechtung unterbrochenAUTO
3 langsame BlinkzeichenH_ Niedrige FeuchteDas Signal des Fühlers zeigt einen Feuchtwert unter 20 %rH anDas Signal/Kabel des Feuchte-fühlers überprüfen.Ja Befeuchtung unterbrochen.AUTO
4 langsame BlinkzeichenEE EEPROM-Alarm EEPROM-FehlerBesteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service von CAREL kontaktieren.Ja Befeuchtung unterbrochenBesteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service kontaktieren.Besteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service kontaktieren.
1 schnelles BlinkzeichenEO Funktionstest nicht durchgeführtFunktionstest nicht werkseitig durchgeführt / EEPROM FehlerBesteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service von CAREL kontaktieren.Ja Befeuchtung unterbrochenBesteht das Problem auch weiterhin, den technischen Service kontaktieren.
7 langsame BlinkzeichenOFL Main offlineUnterbrechung der Kommunikation mit sericliem Main (bei D37 = 1)Statuskontrolle Main / VerbindungskabelJa Befeuchtung unterbrochenAUTO
8 schnelle BlinkzeichenEL Wasserstand-Alarm Zu hoher Wasserstand während der Befeuchtungsleistung wegen:• Undichtigkeit des Zulaufventils• Piezoelemente funktionsgestört• Ventilatoren funktionsgestörtKontrollen:• Zulaufventil• Piezoelemente• VentilatorenJa Befeuchtung unterbrochenAuto
6 langsame BlinkzeichenES1 Secondary-Gerät 1/2/3 in AlarmSecondary-Gerät am Bedienteil anzeigen, um die Alarmdetails zu visualisierenSiehe Alarmcode in Kap. "Netzwerkverbindung".Ja Nur Meldung AUTO
1 langsames Blinken-bu Backup-Gerät nicht verfügbarBackup-Gerät ist nicht versorgt oder in Alarm: Kontakt J17 des Hauptgerätes ist offenDie Verbindung zwischen Alarmrelais des Backup-Gerätes und Eingang J17 des Hauptgerätes überprüfen.Nein Nur Meldung AUTO
9 schnelle BlinkzeichenEtl Lebensende der PiezoelementeDas Gerät hat AF Arbeitsstunden erreicht (Default 9999 h)Die Piezoelemente auswechseln, um die Nennbefechtungsleistung des Gerätes zu gewährleistenJa Nur Meldung Reset des internen Stundenzählers der Piezoelemente durch Reset des Parameters d6 (siehe Kap. 8.8)

Tab. 12.c
Für das Alarm-Reset einmal die ESC-Taste drücken, um den Summer abzustellen und ein zweites Mal ESC drücken, um den Alarm rückzusetzen.
(*) Schnelles Blinken: 0,2 s EIN und 0,2 s AUS.
Langsames Blinken: 1 s EIN und 1 s AUS

12.1 Problemlösung

HINWEIS: Wird das Problem nicht mit den nachstehenden Lösungsvorschlägen gelöst, muss der technische CAREL-Service kontaktiert werden.

  1. Den Befeuchter und die Umgebung überprüfen.

Problem Ursache Überprüfung Behebung

Keine Befeuchtungs-leistungStromversorgungssystem KlemmeM14 offen Sichtkontrolle KlemmeM14 überbrücken
Stromversorgung kommt nicht anDie Spannung an den Eingangsklemmen des Befeuchters messenSpannungsversorgung an- legen
Spannungsversorgung defekt DieSpannung an den Ausgangsklem- men des Transformators messenDas Netzteil auswechseln
Wasserversorgungssystem Vorgeschaltetes Ventil geschlos- senÜberprüfen Ventil öffnen
Befeuchtungsleistung zu geringStromversorgungssystemVersorgungsspannung zu niedrigDie Spannung an den Ausgangsklem- men des Netzteils überprüfenDas Netzteil austauschen, falls beschädigt
Wasserversorgungssystem DerWasserstand während der Befeuchtungsleistung ist hoch und läuft überSichtkontrolle Siehe folgende Tabelle
Sonstiges Der Befeuchter ist nicht horizontal montiertSichtkontrolle Horizontal montieren
Keine Befeuchtungs-leistungStaub und Fremdkörper im Tank (*)Das Tankinnere reinigen
Zustandsverschlechterung des WandlersParameter d6 > 0 überprüfenAuswechseln, falls d6 = 0
Befeuchtungsleistung zu geringStaub und Fremdkörper im Tank (*)Tankinneres einer Sichtkontrolle unter- ziehen
Kalkablagerungen auf der Oberfläche der piezoelektrischen Wandler (*)Das Tankinnere reinigen und die Wandler austauschen

Tab. 12.a

(*) Die Ursachen dieser Funktionsstörungen können durch eine präventive Wartung vermieden werden.

  1. Wurde die Ursache nicht mit den vorhergehenden Prüfungen erfasst, können einige Komponenten beschädigt sein. Das Innere des Befeuchters überprüfen.
ProblemUrsacheÜberprüfungBehebung
Keine Befeuchtungs-leistungWasserversorgungs-systemSchwimmer-Standsensor beschädigtDen Tank entleeren, die elektronische Platine entfernen und den Anschluss des Standsensors überprüfenDen technischen Service für den Aus-tausch des Standsensors kontaktieren
Schwimmer-Standsensor gesperrtDen Sensor reinigen. Falls seine Funktionstüchtigkeit nicht wieder hergestellt werden kann, muss er ausgetauscht werden
Zulaufventil ist beschädigtKein Wasserzulauf, auch nicht bei entleertem TankDas Ventil austauschen
Den Sensor reinigen. Falls seine Funktionstüchtigkeit nicht wieder hergestellt werden kann, muss er ausgetauscht werden
SonstigesDie Ventilatorkabelanschlüsse sind gelockert oder abgetrenntDen Anschluss durch Abnehmen des Deckels des Befeuchters überprüfenAustauschen, falls die Funktions-tüchtigkeit nicht wieder hergestellt werden kann
Befeuchtungsleistung zu geringWasserstand läuft überSchwimmer-Standsensor gesperrtFalls der Wasserstand im Tank die Überlauf-leitung erreicht hat, den Stecker von der elektronischen Platine entfernen und den Anschluss des Standsensors überprüfenIst der Anschluss in Ordnung, den technischen Service wegen Austausches des Standsensors kontaktieren
Zulaufventil ist beschädigtWasserzulauf erfolgt auch nach dem Aus-schalten des GerätesDas Zulaufventil austauschen

Tab. 12.b

13. WARTUNG UND ERSATZTEILE

13.1 Ersatzteile

Ersatzteilliste der wasserführenden, elektrischen und elektronischen Bauteile

Ersatzteilcode Pos.
Wasserführende Bauteile
Zulaufventil-Bausatz UUKFV00000 F
Abschlämmventil-Bausatz UUKDV00000 E
Wasserführende Bauteile (UU01F)
Kompletter Tank UUKC200010 B
Deckel mit Ventilator und Stand-sensorUUKCO00010 L
Wasserführende Bauteile (UU01G)
Kompletter Tank UUKC400010 B
Deckel mit Ventilator und Stand-sensorUUKCD00010 L
Elektrische und elektronische Bauteile
Elektronische Basisplatine UUF02S0010 D
Basisplatine + Zusatzplatine UUF02M0010 D + H
Treiber UUKDE00000
Wandler TDKUUKTP00000
Elektrische Bauteile (UU01%01 - UU01G%01)
Spannungstransformator: 230-24/50 VUUKTFD0010 A
Spannungstransformator: 115-24 VUUKTF10010A
Spannungstransformator: 115-50 VUUKTF30010A
Kabel-Bausatz UU01FUUKWR00010 G
Kabel-Bausatz UU01GUUKWR10010 G

Tab. 13c

Carel humiSonic Compact - Ersatzteile - 1

Die Wartungsarbeiten am Ultraschallbefeuchter müssen vom Technischen CAREL-Service oder von quali zierten Fachtechnikern ausgeführt werden.

Carel humiSonic Compact - Ersatzteile - 2

WARNUNG: Stromschlaggefahr. Vor der Ausführung einer jeglichen Arbeit muss das Gerät vom Stromnetz abgetrennt werden und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Die Spannungsfreiheit muss durch eine Messung sichergestellt werden.

Für die Demontage des Befeuchters:

  1. Auf die mit den Pfeilen markierten Stellen drücken und den Tank abnehmen.

Carel humiSonic Compact - Ersatzteile - 3

  1. Auf die Federn (C) drücken, um das Zulaufventil und das Abschlämmventil (D) auszuklinken und abzunehmen.

Carel humiSonic Compact - Ersatzteile - 4

13.3 Reinigung und Wartung des Wassertanks

Austausch

Unter normalen Betriebsbedingungen muss der Tank nach einem Jahr (oder 1500/5000 Betriebsstunden mit Leitungswasser/demineralisiertem Wasser) oder jedenfalls nach einer langen Nutzungspause gewartet werden. Der Austausch muss unmittelbar erfolgen, wenn Anomalien auftreten - bei Bedarf auch vor dem geplanten Termin (z. B. wenn die Kalkablagerungen im Tank den korrekten Betrieb der Piezoelemente beeinträchtigen).

HINWEIS:

  • Das Anziehdrehmoment der Schrauben des Piezoelements muss 0.4 ± 0.05 Nm betragen.
  • Vorsicht bei elektrostatischen Entladungen, damit keine elektronischen Bauteile zu Schaden kommen.

Austauschverfahren:

  1. Den Befeuchter ausschalten (Schalter "0") und den Trennschalter der Stromversorgung öffnen (Sicherheitsverfahren).
  2. Das Netzkabel der piezoelektrischen Wandler abtrennen.
  3. Den Tank aus den beiden hinteren Federn ausrasten lassen, vertikal hochheben und abziehen.
  4. Die Piezoelemente reinigen oder durch Abschrauben der Befestigungsschrauben austauschen (Abbildung). Im Falle eines Austausches die hydraulische Dichtheit durch die manuelle Füllung des Tanks überprüfen.
  5. Das Netzkabel der piezoelektrischen Wandler anschließen.
  6. Den Tank montieren.
  7. Den Befeuchter einschalten.

Carel humiSonic Compact - Austauschverfahren: - 1

  • Jedes Jahr oder nach 1500/5000 Betriebsstunden mit Leitungswasser/demineralisiertem Wasser:
  • die piezoelektrischen Wandler reinigen;
  • die Bewegung des Standfühlers überprüfen.

HINWEIS: Im Falle von Wasseraustritten die Stromversorgung des Befeuchters unterbrechen und das Problem beheben.

13.4 Reinigung und Wartung der Bauteile

  • Der Lebensdauer der Piezoelemente beträgt unter normalen Verwendungsbedingungen mit demineralisiertem Wasser rund 10.000 h. Wird jedoch eine andere Wasserqualität verwendet oder ist das Wasser unrein oder verschmutzt, reduziert sich die Lebensdauer der Piezoelemente proportional dazu.
  • Für die Reinigung der Kunststoffteile dürfen keine Reinigungs- oder Lösungsmittel verwendet werden.
    • Die Kalkablagerungen können mit einer 20%igen Essigsäurelösung mit anschließender Wasserspülung entfernt werden.
  • Für den Austausch der Treiber und Piezoelemente die auf der Abbildung eingekreisten Schrauben lösen. Vor dem Einbau des neuen Treibers am hinteren Teil des Wärmeableiters im Kontakt mit dem Tank eine Schicht Wärmeleitpaste auftragen. Der Mangel an Wärmeleitpaste kann zu Funktionsstörungen führen. Beim Einbau von neuen Piezoelementen die Einbaurichtung einhalten (die Richtung der Beschriftungen vor dem Entfernen des alten Wandlers vermerken).

HINWEIS: Das Anziehdrehmoment der Schrauben des Piezoelements muss 0.4±0.05Nm betragen.

Wartungskontrollen der anderen Bauteile:

□ Zulaufventil. Nach dem Abtrennen der Kabel und Leitungen das Zulaufventil abnehmen und den Sauberkeitszustand des Einlassfilters überprüfen; bei Bedarf mit Wasser und einer weichen Bürste reinigen.

HINWEIS: Nach dem Austausch und der Kontrolle der wasserführenden Bauteile überprüfen, dass die Anschlüsse wieder korrekt hergestellt wurden.

14. SCHALTPLÄNE

14.1 Schaltplan 230 V-Version

Carel humiSonic Compact - Schaltplan 230 V-Version - 1

flowchart
graph TD
    A["LEVEL FLOW SWITCH"] --> B["FAN"]
    A --> C["GND"]
    A --> D["HIGHELV"]
    A --> E["GND"]
    A --> F["LOW FLOW"]
    B --> G["Drain valve"]
    C --> G
    D --> G
    E --> G
    F --> G
    G --> H["Control board"]
    H --> I["Level flow switch"]
    I --> J["Fan"]
    J --> K["Pool"]
    K --> L["Driver"]
    L --> M["Piezoelectric transducer"]
    M --> N["Driver"]
    N --> O["Piezoelectric transducer"]
    P["Fill valve"] --> Q["F"]
    P --> R["D"]
    S["50 Vac"] --> T["L"]
    S --> U["N"]
    S --> V["L"]
    S --> W["24 Vac"]
    X["230 Vac"] --> Y["L"]
    X --> Z["N"]

Fig. 14.a

14.2 Schaltplan 115 V-Version

Carel humiSonic Compact - Schaltplan 115 V-Version - 1

flowchart
graph TD
    A["LEVEL FLOW SWITCH"] --> B["FAN +21V"]
    A --> C["GND"]
    A --> D["HIGH LEV"]
    A --> E["GND"]
    A --> F["LOW LEV"]
    B --> G["Drain valve"]
    C --> G
    D --> G
    E --> G
    F --> G
    G --> H["Control board"]
    H --> I["Level flow switch"]
    I --> J["Fan"]
    J --> K["Pool"]
    K --> L["Driver"]
    L --> M["Piezoelectric transducer"]
    L --> N["Driver"]
    N --> O["Pin 50 Vac"]
    N --> P["Pin 115 Vac"]
    N --> Q["Pin 24 Vac"]
    N --> R["Pin 115 Vac"]

Fig. 14.b

15. ALLGEMEINE DATEN UND MODELLE

15.1 Ultraschallbefeuchter-Modelle für Gebläsekonvektoren und elektrische Daten

In der Tabelle sind die elektrischen Daten zur Versorgungsspannung und zu den Nennwerten der verschiedenen Modelle zusammengefasst.

Zu beachten ist, dass einige Modelle mit anderen Spannungen versorgt werden können, was natürlich eine unterschiedliche Leistungsaufnahme und Befeuchtungsleistung zur Folge hat.

Spannungsversorgung
Modell Befeuchtungsleistung(2-4) (kg/h) Leistung(2) (W) Code Spannung(1) (V - Typ) Strom(2) (A) Kabel(3) (mm2)
UU01FD 0,560 D 230 - 1~ 0,751,5
UU01F10,5601115 - 1~0,61,5
UU01GD1110D230 - 1~1,51,5
UU01G111101115 - 1~1,21,5

Tab. 15.a

(1) Zulässige Toleranz der Netzspannung: -15%, +10%.

(2) Zulässige Toleranz der Nennwerte: +5%, -10% (EN 60335-1).

(3) Richtwerte für die Verlegung von PVC- oder Gummi-Kabeln im geschlossenen Kabelkanal für eine Länge von 20 m (65.6 ft). Die geltenden Bestimmungen sind auf jeden Fall einzuhalten.

(4) Maximale Ist-Nenn-Befeuchtungsleistung: Die durchschnittliche Befeuchtungsleistung kann von externen Faktoren wie: Raumtemperatur, Wasserqualität oder Verteilungssystem beeinfluss werden.

HINWEIS: Zur Vermeidung unerwünschter Interferenzen den Kontakt zwischen Netzkabel und Fühlerkabeln vermeiden.

15.2 Technische Daten

Technische DatenUU-Modelle
UU01*
Feuchteauslass
Anschluss ø mm40 (eine Auslassfläche von 1.100 mm2 vorsehen, bspw. 22 Bohrungen von je 8 mm Durchmesser)
Speisewasser
AnschlussG 1/8" Innengewinde
Temperaturgrenzwerte °C (°F)1...40 (33.8...104)
Druckgrenzwerte (MPa)0,1...0,4 (1...4 bar)
Spezifische Leitfähigkeit bei 20°C3...50 μS/cm
Gesamthärte0...25 mg/l CaCO3
Temporäre Härte0...15 mg/l CaCO3
Gelöste Feststoffe insgesamt (cR)Abhängig von der spezifischen Leitfähigkeit1)
Fester Rückstand bei 180°CAbhängig von der spezifischen Leitfähigkeit1)
Eisen + Mangan0 mg/l Fe+Mn
Chloride0...10 ppm Cl
Siliciumbioxid0...1 mg/l SiO2
Chlor-lone0 mg/l Cl-
Calciumsulfatmg/l CaSO4
Ist-Durchsatz (l/min)0,6
Abschlämmwasser
Anschluss ø mm (")10 mm
Ist-Durchsatz (l/min)7
Umgebungsbedingungen
Betriebsraumtemperatur °C (°F)1...45 (33.8...113)
Betriebsraumfeuchte (% rH)10...80
Lagerungstemperatur °C (°F)-10...60 (14...140)
Lagerungsfeuchte (% rH)5...95
SchutzartIP00
Elektronische Steuerung
Spannung / Frequenz der Hilfsschaltkreise (V - Hz)24V / 50-60Hz
Max. Leistung der Hilfsschaltkreise (VA)3
Steuersignaleingänge (allgemeine Daten)Wählbar nach Signalen: 0...10 Vdc, 2...10 Vdc, 0...20 mA, 4...20 mA,Eingangsimpedanz: 20 kΩ mit Signalen: 0...10 Vdc, 2...10 Vdc100 Ω mit Signalen: 0...20 mA, 4...20 mA
Alarmrelaisausgänge (allgemeine Daten)24 V (max. 3 W)
Remote-Aktivierungseingang (allgemeine Daten)Potenzialfreier Kontakt; max. Widerstand 100 Ω; Vmax= 5 Vdc; Imax= 5 mA
Leistung
Ist-Befeuchtungsleistung20 kg/h (lb/h)Siehe Tabelle oben
Leistungsaufnahme bei Nennspannung (W)Siehe Tabelle oben

^11 = Allgemein C_R 0.65^ o R20^ ; R180 0.93^ o _R20^

^21 = Die durchschnittliche Wassernebelproduktion kann von Faktoren wie: Raumtemperatur, Wasserqualität oder Verteilungssystem beeinflusst werden.

16. NETZWERKVERBINDUNG

16.1 Voreinstellungen

Das Main-Gerät steuert bis zu 3 Secondary-Geräte im tLAN-Netzwerk an. Für die elektrischen Anschlüsse siehe das Anschlussschema auf der nächsten Seite. Die Mikroschalter 1-3 des Mains müssen alle auf OFF gestellt sein. Jedes Secondary-Gerät muss anhand der folgenden Mikroschalter konfiguriert werden:

1: Für die Konvertierung des seriellen Ports (M11) von RS485 zu tLAN auf ON stellen;

2/3: Secondary-Adresse, wie in der nachstehenden Abbildung.

16.2 Steuerungslogik

Das Main-Gerät steuert jedes Secondary-Gerät im Netzwerk über die folgenden Parameter an:

• Betriebsaktivierung / Betriebsdeaktivierung

- Stand der Befeuchtungsleistung

Die Steuersignale (Fühler/Feuchteregler/externer Regler) werden vom Main-Gerät verwaltet, das den Betrieb der Secondary-Geräte entsprechend ansteuert. Der Stand der Befeuchtungsleistung des Mains wird an alle Secondarys übertragen:

Bsp.1: Main konfiguriert für Proportionalregelung (siehe Kapitel "Elektrische Anschlüsse) und 90-%-Anforderung: Der Main und jeder Secondary regeln 90 % der eigenen Kapazität (siehe Kapitel "Funktionsprinzipien").

Bsp.2: Main konfiguriert für Regelung mit Raumfühler, Sollwert 50 %rH: Beim Erreichen des Sollwertes unterbrechen der Main und alle Secondarys die Wassernebelproduktion.

Jedes Gerät (Main oder Secondary) ist eigenständig in Bezug auf die Steuerungslogik der Befeuchtungsleistung und aller anderen Funktionen.

16.3 Ansteuerung der Secondary-Geräte über das Main-Bedienteil

In der Hauptmaske die PRG-Taste für 3 Sekunden drücken. Das Passwort eingeben: 90. Das Bedienteil visualisiert den Zustand der angeschlossenen Secondary-Geräle nach der folgenden Logik - ausgehend von der linken Anzeigestelle: Status Gerät 1, Status Gerät 2, Status Gerät 3.

Das Symbol 1 bedeutet: "Gerät online". Das Symbol - bedeutet: "Gerät offline". Die Abbildung Fig. 1 enthält ein Beispiel mit Gerät 1 online (linke Anzeigestelle auf 1), während die Geräte 2 und 3 offline sind (mittlere und rechte Anzeigestellen auf -).

Beim Drücken der ENTER-Taste visualisiert das Bedienteil das Wahlmenü für das anzusteuernde Gerät. Mit den UP- und DOWN-Tasten kann das gewünschte Gerät angewählt werden. In Fig. 2 ist die Wahlmaske für das Gerät 1 dargestellt.

Durch Drücken der ENTER-Taste wird das Steuermenü des gewünschten

Gerätes betreten. Mit den UP- und DOWN-Tasten werden die folgenden Anzeigen abgelaufen:

• Vom Main übertragener Bedarfsprozentsatz (Fig. 3).
- Betriebsstundenzähler (Fig. 4), resettierbar durch Drücken von UP+DOWN für 5 Sekunden (siehe Parameter "d3").
- Gerätealarme (Fig. 5; bei keinen Alarmen wird -- angezeigt), resettierbar durch Drücken von UP+DOWN für 5 Sekunden.
- Befeuchterstatus (Fnb = aktiviert): Mit Druck von ENTER wird der Befeuchter deaktiviert; im Hauptfenster erscheint die Meldung dI.S. Für die erneute Aktivierung wieder ENTER drücken.
- Sollwert und Proportionalband für Begrenzungsfühler SL, bL), falls über Einstellung bH=1 aktiviert, Parameter bH verfügbar in Parameterliste.
- Zugriff auf das Parameterkonfigurationsmenü (Fig. 6).

Die Icons geben hier den Zustand des gewählten Secondary-Gerätes an (Fig. 9).

Durch ENTER im Fenster des Parameterkonfigurationsmenüs wird auf die änderbaren Parameter zugegriffen (Fig. 7). Für die Bedeutung der Parameter siehe Kapitel "Konfigurationsparameter". Der Parameter b8 wird als Timeout für die Erkennung eines Offline-Gerätes verwendet. Abhängig von der Anzahl der angeschlossenen Secondarys könnte dieser Parameter geändert werden. Er ist standardmäßig auf 10 s eingestellt.

Alarme

In der Hauptmaske zeigt der Main die mit dem Code ESX auf einem gestellten Secondary-Gerät vorhandenen Alarme an. X steht dabei für die Adresse des Secondary-Gerätes mit dem aktiven Alarm (Fig. 8, Alarm Secondary 1).

Für die Details des laufenden Alarms muss auf das Menü des betroffenen Secondary-Gerätes zugegriffen werden. Jedes Gerät ist in der Verwaltung der eigenen Alarme unabhängig; davon ausgenommen sind die Alarme der Steuersignale, die mit dem Main verbunden sind, welche das gesamte Netzwerk der Ultraschallbefeuchter sperren.

Alarm Beschreibung

PU Externes Steuersional nicht verbunden
OFL Überwachungsgerät abgetrennt und Main im Modus der Bedarfsanforderung über die serielle Schnittstelle

Tab. 16.a

16.4 Ansteuerung über das Überwachungsgerät (Carel/Modbus®)

Über die Überwachungsvariablen I62 und I63 (Modbus® 189 und 190) können die Parameter der Secondary-Geräte visualisiert und eingestellt werden. Die Variable I62 (Modbus 189) muss wie in Tabelle geschrieben werden.

Für den Lesezugriff auf die Variable: Der Wert ist in der Variable 163 (Modbus 190) nach dem Schreibzugriff von 162 vorhanden. Für den Schreibzugriff auf die Variable: Der geschriebene Wert ist in der Variable 163 vorhanden, der also vorher geschrieben worden sein muss.

Bit 15ModusBit 13-14 Secondary-AdresseBit 8-12VariablentypBit 0-7CAREL-Überwachungsadresse
0=Lesen1=Schreiben01 = Secondary 110 = Secondary 211 = Secondary 300100=Int.01000=Analog10000=DigBsp.: 0000 1000=8

Tab. 16.b

Beispiel: Festlegen des Parameters P0 des Secondarys 2 auf 70

• Zuordnung von 163 auf 70
• Zuordnung von 162 auf 50224

SchreibenSecondary 2Integer-VariableP0=Adresse 48
1100010000110000=1100010000110000=50224

Carel humiSonic Compact - Ansteuerung über das Überwachungsgerät (Carel/Modbus®) - 1

16.5 Secondary-Gerät mit Backup-Funktion des Main-Gerätes

Für missionskritische Anwendungen, in denen ein unterbrechungsfreier Betrieb gesichert sein muss, kann ein humiSonic-Secondary-Gerät für das Backup des humiSonic-Main-Gerätes (Hauptgerät) vorgesehen werden. Das Backup-Gerät wird nur bei einer eventuellen Betriebsunterbrechung des Hauptgerätes (Alarm) gestartet. Es liefert auf der Grundlage des Bedarfssignals, das vom Main-Gerät übertragen wird. Für die korrekte Aktivierung der Backup-Funktion muss Folgendes beachtet werden:

  • Vorhandensein der Zusatzplatine auf beiden Geräten (Main und Secondary);
  • elektrische Verdrahtung vom Alarmrelaisausgang des Main-Gerätes zum Hilfseingang J17 des Secondary-Gerätes und umgekehrt vom Alarmrelaisausgang des Secondary-Gerätes zum Hilfseingang J17 des Main-Gerätes;

Carel humiSonic Compact - Secondary-Gerät mit Backup-Funktion des Main-Gerätes - 1

• DIP-Schalter 1 auf Main-Gerät und Backup-Gerät in Position OFF;
• DIP-Schalter 2 oder 3 auf Backup-Gerät in Position ON;
- Bedarfssignal übertragen auf Backup-Gerät;
- entsprechende Konfiguration des Parameters b0 (siehe Kap. "Konfigurationsparameter" Tabelle Parameter b0) sowohl auf Main-Gerät als auch auf Backup-Gerät:
1. zur Aktivierung der Backup-Funktion in beiden;
2. zur Aktivierung des Alarmrelais in beiden;

HINWEIS: Der für den Eingang J17 benötigte Steckverbinder ist ein Molex Minifit 2-polig mit internen Buchsenklemmen vom Typ Molex 5556-T.

Ist das Main-Gerät weder spannungsfrei noch im Alarmzustand (Alarmrelaiskontakt geschlossen), visualisiert das Hauptfenster des Backup-Gerätes die Deaktivierungsmeldung „b ---“ abwechselnd zum Feuchtebedarfs-/Messsignal o Taupunkttemperatursollwertes; ist der Alarmrelaiskontakt des Main-Gerätes dagegen geöffnet, erhält das Backup-Gerät die Freigabe der Befeuchtungsleistung.

Ist das Backup-Gerät spannungsfrei oder im Alarmzustand, visualisiert das Display des Main-Gerätes die Meldung „bu“ (siehe Alarmtabelle), was bedeutet, dass das Backup-Gerät nicht verfügbar ist.

CAREL

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Produktinformationen

Marke : Carel

Modell : humiSonic Compact

Kategorie : Luftbefeuchter