VSE002 - Vibrationssensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Vibrationssensor kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch VSE002 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. VSE002 von der Marke IFM.
BEDIENUNGSANLEITUNG VSE002 IFM
5.2.1 Anschlussbelegung der Sensoren 1...4 (S1...S4) gemäß Verwendung 8
- Eine Handlungsanweisung wird durch „►“ angezeigt. Beispiel: ► Das Gerät wie abgebildet montieren. Wichtiger Hinweis Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich. Information Ergänzender Hinweis. 2 Sicherheitshinweise
- Lesen Sie vor Inbetriebnahme des Gerätes die Bedienungsanleitung. Verge- wissern Sie sich, dass sich das Produkt uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen eignet.
- Das Gerät entspricht den einschlägigen Vorschriften und EG-Richtlinien.
- Unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch kann zu Funk- tionsstörungen des Gerätes oder zu unerwünschten Auswirkungen in Ihrer Applikation führen.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Gerätes dürfen nur durch ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchgeführt werden.
- Die Gerätekonstruktion entspricht Schutzklasse III (EN61010) vorbehaltlich des Klemmenbereichs. In diesem ist erst bei vollständig aufgesteckten Klemmen ein Schutz gegen zufälliges Berühren (Fingersicherheit nach IP20) für die Be- dienung durch Fachpersonal gegeben. Deshalb ist das Gerät immer in einem nur mit Werkzeug zu öffnenden Schaltschrank der Mindestschutzart IP 54 zu installieren.
- Bei DC-Geräten muss die externe 24 V-Gleichspannung gemäß den Kriterien für sichere Kleinspannung (SELV) erzeugt und zugeführt werden, da diese Spannung ohne weitere Maßnahmen in der Nähe der Bedienelemente und an den Klemmen für die Speisung angeschlossener Sensoren zur Verfügung gestellt wird.4 3 Bestimmungsgemäße Verwendung
- Die Diagnoseelektronik verfügt über 2 Analogeingänge und 4 dynamisch Eingänge. Diese Eingänge können für eine Prozesswertüberwachung, Schwingungsüberwachung, Schwingungsdiagnose oder eine Analyse anderer dynamischer Signale verwendet werden.
- An den Analogeingängen kann ein analoges Stromsignal oder ein Pulssignal angeschlossen werden. Diese können als Drehzahlquelle für eine Schwin- gungsdiagnose, als Trigger einer Messung oder zur Prozesswertüberwachung verwendet werden.
- An den dynamischen Eingängen kann ebenfalls ein analoges Stromsignal angeschlossen werden, um max. 4 weitere Prozesswerte zu überwachen. Alternativ können bis zu 4 Schwingungssensoren der ifm (Typ VSA, VSP) oder Sensoren mit einem IEPE Standardsignal angeschlossen werden.
- Die Möglichkeiten der Signalüberwachung und Signalanalyse richtet sich nach dem jeweiligen Firmwarestand. Die Firmware und die Bediensoftware können aktuell im Downloadbereich der ifm heruntergeladen werden.
- Die Alarmzustände der Überwachungsaufgaben (Prozesswerte und/oder Objekte) werden über die LED des jeweiligen Sensors an der VSE oder/und an den 2 Hardwareausgängen angezeigt. Die Hardwareausgänge können als 2 x binär (no/nc) oder als 1x analog (0/4…20 mA) und 1x binär (no/nc) konfiguriert werden. Zu den Funktionen der Firmware gehört u.a.:
- Online Überwachung - von Prozesswerten (Analogsignale) hinsichtlich einer Über- oder/und Unter- schreitung - von bis zu 24 Indikatoren (Objekte) der dynamischen Signale (z.B. Schwin- gung) im Zeitbereich oder Frequenzbereich (FFT oder und H-FFT). Die Überwachung der Objekte kann unter Berücksichtigung von bis zu 2 Prozessgrößen (z.B. Last und Drehzahl) erfolgen.
- Interner Trendspeicher mit RTC-Zeitstempel mit flexiblen Speicherintervallen je Objekt
- Zählerfunktion Für die Überwachung und Auswertung der dynamischen Signale (z.B. Schwin- gung) biete die Firmware u.a. folgende Hilfsmittel bzw. Einstellungen:5
- Spektrale Analyse FFT, Hüllkurven FFT, Trendanalyse - Pegelüberwachung nach ISO 10816 mit variabler Filtereinstellung Die Einstellung aller Parameter bzw. die Konfiguration der Überwachungsauf- gaben (Prozesswerte und/oder Objekte) erfolgt über die PC-Software Artikel-Nr. VES004. Über die Ethernet Schnittstelle der Diagnoseelektronik besteht die Möglichkeit der Vernetzung, um Daten (Messwerte, Alarmzustände, …) in anderen Systemen (z.B. SCADA, MES, …) zu visualisieren. Dafür geeignet ist als optionales Zubehör der OPC Server Typ VOS der ifm. Das Gerät ist nicht für sicherheitsrelevante Aufgaben im Sinne des Perso- nenschutzes zugelassen. 4 Montage Bauen Sie das Gerät in einen Schaltschrank der Mindestschutzart IP54 ein, um Schutz vor unbeabsichtigtem Kontakt mit berührungsgefährlichen Spannungen und vor atmosphärischen Einflüssen zu gewährleisten. Der Schaltschrank sollte in Übereinstimmung mit den Vorschriften der lokalen und nationalen Bestimmungen installiert werden. Montieren Sie das Gerät an eine Tragschiene. Montieren Sie es senkrecht und lassen Sie ausreichend Platz zu Boden oder Deckel des Schaltschranks (um Luftzirkulation zu ermöglichen und übermäßige Erwärmung zu vermeiden). Bei maximaler Umgebungstemperatur ist eine zusätzliche Konvektionskühlung erforderlich. Verhindern Sie das Eindringen von leitfähiger oder sonstiger Verschmutzung bei der Montage oder den Verdrahtungsarbeiten.
4.1 Montage der Sensoren
► Beim Anschluss der Sensoren die SELV-Kriterien einhalten, damit am Sensor keine berührungsgefährlichen Spannungen anliegen oder diese in das Gerät verschleppt werden! Sensor und Diagnoseelektronik-Einspeisung sind galvanisch nicht getrennt.6 5 Elektrischer Anschluss Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden. Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen. Vermeiden Sie den Kontakt mit berührungsgefährlichen Spannungen. Schalten Sie vor dem Verdrahten die Anlage spannungsfrei! Achten Sie speziell auf andere Stromkreise an den Ein- und Ausgängen. ► Anlage spannungsfrei schalten ► Gerät anschließen ► Um Funktionsbeeinträchtigungen durch Störspannungen zu vermeiden, Sen- sorkabel und Lastkabel getrennt voneinander verlegen. Maximale Länge des Sensorkabels: 250 m. Anschluss durch Combiconstecker (vormontiert). Combiconstecker sind auch als Zubehör lieferbar:
- Stecker mit Käfigzugfederklemmen Bestell-Nr. E40171
- Stecker mit Schraubklemmen Bestell-Nr. E40173 Die Ausgänge sind bis 100 mA kurzschlussfest. Die Ausgänge können wahlweise als Öffner oder Schließer parametriert werden. Zusätzlich kann ein analoges Signal am Ausgang [OU 1] (0/4...20 mA) ausgege- ben werden (z.B. Beschleunigungswerte).
5.1 Limited voltage / current
- Laut UL508 muss das Gerät von einer einer galvanisch getrennten Quelle ver- sorgt werden, die sekundär über eine UL- zugelassene Sicherung mit einem max. Nennstrom von a) 5 A bei Spannungen von 0 p. 20
- Vrms (0 p. 28
- .3 Vp) oder b) 100/Vp bei Spannungen von 20 p. 30
- Vrms (28.3 .4 Vp) verfügt.7 p. 42
5.2 Anschlussbelegung
Supply L+ (24 V DC ±20 %) Sensor 1 Sensor 2 Sensor 3 Sensor 4 Klemme Anschluss Bedeutung 1 L+ Versorgung 24 V DC 2 L- GND 3 OU 1 Ausgang Voralarm 4 OU 2 Ausgang Hauptalarm 5 IN 1 Prozesswerteingang 1 6 GND1 7 IN 2 Prozesswerteingang 2 8 GND 28
5.2.1 Anschlussbelegung der Sensoren 1...4 (S1...S4) gemäß Verwendung
Sensoreingang Verwendung S1 S2 S3 S4 VSA VSP IEPE 0...20 mA 9 16 20 24 BN Sensorversorgung nicht verwenden nicht verwenden nicht verwenden 10 15 19 23 WH Stromeingang 0...10 mA IEPE + IEPE + Stromeingang 0...20 mA 11 14 18 22 BU GND
12 13 17 21 BK Selbsttest Ausgang nicht verwenden nicht verwenden nicht verwenden ► Versorgungsspannung extern absichern (max. 2 A). Die Masse GND der DC-Versorgung ist direkt mit der Masse GND der Sen- sorversorgung verbunden. Daher müssen für DC-Versorgung die SELV- Kriterien eingehalten werden (Schutzkleinspannung, Stromkreis galvanisch getrennt von anderen Stromkreisen, nicht geerdet). Soll der DC-Kreis geerdet werden (z.B. aufgrund nationaler Vorschriften), müssen die PELV-Kriterien eingehalten werden (Schutzkleinspannung, Stromkreis galvanisch getrennt von anderen Stromkreisen).
5.3 Anschluss der Sensoren
► Beim Anschluss der Sensoren die SELV-Kriterien einhalten, damit am Sensor keine berührungsgefährlichen Spannungen anliegen oder diese in das Gerät verschleppt werden! Sensor und Diagnoseelektronik-Einspeisung sind galvanisch nicht getrennt.
5.3.1 Überwachung der Sensorleitung
Bei Leitungsbruch, Kurzschluss oder defekte Messzelle:
- der Ausgang [OU 1] liefert analog 22 mA (± 2%) oder
- der Ausgang [OU 2] taktet mit 1 Hz
- die LED [SENS] des Sensors blinkt grün9
5.4 Ethernet-Anschluss
Die RJ45-Buchse dient dem Anschluss an das Ethernet. Ethernet-Leitungen sind als Zubehör lieferbar, z.B.: Cross-Over-Leitung 2 m Artikel-Nr. EC2080 Cross-Over-Leitung 5 m Artikel-Nr. E30112
Die Standard-IP-Adresse lautet 192.168.0.1. 6 Betrieb Die Signale der Eingänge werden kontinuierlich erfasst und gemäß der eingestell- ten Aufgaben (Parameter) permanent überwacht. Die Überwachungsaufgaben der Prozesswerte und Objekte (z.B. Schwingungsüberwachung und –diagnose) werden mit Hilfe einer Software (ArtikelNr. VES004) am PC definiert und anschlie- ßend über die Ethernet-Schnittstelle als Parametersatz an die Diagnoseelektronik übergeben. Die Überwachung der Kennwerte (Objekte) im Frequenzbereich erfolgt sequenziell (Multiplex-Modus), während die Überwachung im Zeitbereich gleichzeitig erfolgt. Alarmzustände der eingestellten Objekte können auf bis zu 2 digitalen Ausgängen angezeigt werden. Der Ausgang 1 (OU 1) ist auch als Analogausgang verwendbar (z.B. für die Übertragung der Gesamtschwingungen nach ISO 10816). Alarmzu- stände von Objekten, die einem der 4 dynamischen Eingänge (Sensor 1...4) zuge- ordnet sind, werden an den zugehörigen LEDs der Diagnoseelektronik angezeigt. Der Betriebszustand der Elektronik und der Sensoren wird ebenfalls über die mehrfarbigen LEDs am Gerät angezeigt.
Die Konfiguration der Diagnoseelektronik und die Visualisierung von online Daten (Zeitsignal, Frequenzspektren, Objektwert, Historiendaten, ..) erfolgt über die Soft- ware für die Diagnoseelektronik (Artikel-Nr. VES004). Eine genauere Beschrei- bung über die Funktionen und Parameter finden Sie im Benutzerhandbuch oder in der Onlinehilfe der Software.10 7 Anzeigeelemente (LEDs) LED 1 LED 2...4 LED 5 LED 1 für Sensor 1 leuchtet grün Sensor angeschlossen und parametriert blinkt grün Sensor ist parametriert; Typ VSA Sensor nicht angeschlossen oder defekt TYP IEPE Sensor nicht angeschlossen leuchtet gelb Voralarm leuchtet rot Hauptalarm blinkt grün/gelb im Wechsel Teachvorgang aktiv blinkt gelb/rot im Wechsel Kein Parametersatz geladen LED 2 dito für Sensor 2 / LED 3 dito für Sensor 3 / LED 4 dito für Sensor 4 LED 5 für System leuchtet grün System OK, Überwachung läuft leuchtet gelb System OK, keine Überwachung aufgrund Parametrierung, Selbsttest oder FFT-Modus blinkt grün/gelb im Wechsel Überwachung nicht mög- lich, fehlerhafter Parametersatz blinkt grün/rot im Wechsel Systemfehler, EEPROM defekt, sonstige Zustände Fehler im System, Funktion des Geräts eingeschränkt11
8 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung Bei sachgemäßem Betrieb sind keine Maßnahmen für Wartung und Instandhal- tung notwendig. Das Gerät darf nur vom Hersteller repariert werden. Entsorgen Sie das Gerät inklusive Batterie nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen. 9 Maßzeichnung 105,5 100,8 25,4
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