WAGNER HeavyCoat 950 G - Farbspray

HeavyCoat 950 G - Farbspray WAGNER - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Farbspray kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch HeavyCoat 950 G - WAGNER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. HeavyCoat 950 G von der Marke WAGNER.

BEDIENUNGSANLEITUNG HeavyCoat 950 G WAGNER

Warnung! Achtung: Verletzungsgefahr durch Injektion! Airless-Geräte entwickeln extrem hohe Spritzdrücke. Achte auf Sicherheit!

Niemals Finger, Hände oder andere Körperteile mit dem Spritzstrahl in Berührung bringen! Nie die Spritzpistole auf sich, Personen und Tiere richten. Nie die Spritzpistole ohne Spritzstrahl-Berührungsschutz benutzen. Behandeln Sie eine Spritzverletzung nicht als harmlose Schnittver- letzung. Bei einer Hautverletzung durch Beschichtungssto oder Lösemittel sofort einen Arzt aufsuchen zur schnellen, fachkundigen Behandlung. Informieren Sie den Arzt über den verwendeten Beschichtungssto oder das Lösemittel. Vor jeder Inbetriebnahme sind gemäß Betriebsanleitung folgende Punkte zu beachten: 1. Fehlerhafte Geräte dürfen nicht benutzt werden. 2. Wagner-Spritzpistole sichern mit Sicherungshebel am Abzugsbügel. 3. Erdung sicherstellen. 4. Zulässigen Betriebsdruck von Hochdruckschlauch und Spritzpistole überprüfen. 5. Alle Verbindungsteile auf Dichtheit prüfen. Anweisungen zur regelmäßigen Reinigung und Wartung des Gerätes sind streng einzuhalten. Vor allen Arbeiten am Gerät und bei jeder Arbeitspause folgende Regeln beachten: 1. Spritzpistole und Hochdruckschlauch druckentlasten. 2. Wagner-Spritzpistole sichern mit Sicherungshebel am Abzugsbügel. 3. Gerät ausschalten.Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungHC 950 • HC 970 1

1. Sicherheitsvorschriften für das Airless-Spritzen ................... 2

1.4 Aufstellung in unebenem Gelände................................................... 4

3.3 Legende zum Erklärungsbild HC-Geräte mit Benzinmotor .... 6

3.4 Erklärungsbild HC-Geräte mit Benzinmotor .................................. 6

3.5 Legende zum Erklärungsbild HC-Geräte mit Elektromotor ..... 7

3.6 Erklärungsbild HC-Geräte mit Elektromotor ................................. 7

3.7 Technische Daten HC-Geräte mit Benzinmotor ........................... 8

3.8 Technische Daten HC-Geräte mit Elektromotor .......................... 9

4.2 Hochdruckschlauch, Spritzpistole und Trennöl .........................12

4.3 Benzinmotor (Geräte mit Benzinmotor) .......................................12

4.4 Anschluss an das Stromnetz (Geräte mit Elektromotor) .........12

4.5 Bei Erstinbetriebnahme

Reinigung von Konservierungsmittel ............................................12

4.6 Gerät mit Beschichtungssto in Betrieb nehmen .....................13

8. Gerätereinigung (Außerbetriebnahme) ..................................14

8.1 Gerätereinigung von außen ..............................................................14

10.3 Öl- und Öllterwechsel bei der Hydraulikölpumpe ..................18

11.2 Wartung und Reinigung von Airless-

1. Sicherheitsvorschriften für das Airless-

1.1 Erklärung der verwendeten Symbole

Diese Bedienanleitung enthält Informationen, die der Benutzer vor Verwendung des Geräts gründlich durcharbeiten muss. In Bereichen, die mit den folgenden Symbolen gekennzeichnet sind, besonders vorsichtig arbeiten und alle Sicherheitshinweise beachten.Dieses Symbol verweist auf eine potenzielle Gefahr, die zum Tode oder zu schweren Verletzungen führen kann. Hier finden Sie wichtige Sicherheitsinformationen.AchtungDieses Symbol weist auf eine potenzielle Gefahr für Sie bzw. das Gerät hin. Unter diesem Symbol finden Sie wichtige Informationen, wie Sie Schäden an dem Gerät und Verletzungsgefahr vermeiden.InjektionsgefahrBrandgefahr durch Lösemittel und FarbdämpfeExplosionsgefahr durch Lösemittel, Farbdämpfe und ungeeignete MaterialienVerletzungsgefahr durch das Einatmen von schädlichen Dämpfen

Hinweise enthalten wichtige Informationen, die beachtet werden sollten. GEFAHR: Verletzung durch Flüssigkeiten unter Druck Eine unter hohem Druck stehende Flüssigkeit, wie sie von diesem Gerät erzeugt wird, kann die Haut durchdringen und in das darunter liegende Bindegewebe eindringen und so zu schweren Verletzungen und selbst zur Amputation führen.Behandeln Sie eine Spritzverletzung nicht als harmlose Schnittver-letzung. Bei einer Hautverletzung durch Beschichtungssto oder Lösemittel sofort einen Arzt aufsuchen zur schnellen, fachkundigen Behandlung. Informieren Sie den Arzt über den verwendeten Beschichtungssto oder das Lösemittel.VORSICHTSMASSNAHMEN: • NIEMALS die Spritzpistole auf Körperteile halten. • NIEMALS mit Körperteilen den Flüssigkeitsstrahl berühren. NIEMALS mit dem Körper eine Leckstelle im Druckschlauch berühren. • NIEMALS die Hand vor die Düse der Spritzpistole halten. Handschuhe stellen keinen sicheren Schutz vor Verletzungen durch injizierte Flüssigkeiten dar. • STETS den Auslöser der Spritzpistole verriegeln, die Pumpe ausschalten und den Druck vollständig entspannen, bevor Wartungs- und Reinigungsarbeiten, Durchsichten, Düsenwechsel oder ähnliche Arbeiten durchgeführt werden oder das Gerät unbeaufsichtigt gelassen wird. Auch nach dem Ausschalten des Motors steht das Gerät noch unter Druck. Das Ventil PRIME/SPRAY (Vorfüll-/Sprühventil) bzw. das Druckentlastungsventil müssen in ihren Sollpositionen stehen, um den Systemdruck zu entspannen. • STETS den Düsenschutz aufsetzen, wenn Spritzarbeiten durchgeführt werden. Der Düsenschutz stellt einen gewissen Schutz dar, ist aber vor allem als Warnvorrichtung gedacht. • STETS die Spritzdüse entfernen, bevor das System gereinigt oder gespült wird. • NIEMALS eine Spritzpistole ohne funktionsfähige Auslöserverriegelung und ohne Auslöserbügel verwenden. • Das gesamte Zubehör muss mindestens für den maximalen Betriebsdruckbereich des Spritzgeräts zugelassen sein. Dazu gehören Spritzdüsen, Spritzpistolen, Verlängerungen und Schlauch. GEFAHR: Hochdruckschlauch Durch Verschleiß, Knicken und nicht zweckentsprechende Verwendung können sich Leckstellen im Farbschlauch bilden. Durch eine Leckstelle kann Flüssigkeit in die Haut injiziert werden. Vor Verwendung den Schlauch gründlich prüfen.VORSICHTSMASSNAHMEN: • Hochdruckschlauch vor jeder Benutzung gründlich überprüfen. • Beschädigten Hochdruckschlauch sofort ersetzen. • Niemals defekten Hochdruckschlauch selbst reparieren! • Scharfes Biegen oder Knicken vermeiden, kleinster Biegeradius etwa 20 cm. • Hochdruckschlauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kanten schützen. • Niemals am Hochdruckschlauch ziehen, um das Gerät zu bewegen. • Hochdruckschlauch nicht verdrehen. • Hochdruckschlauch nicht in Lösemittel einlegen. Außenseite nur mit einem getränkten Tuch abwischen. • Hochdruckschlauch so verlegen, dass keine Stolpergefahr besteht.

Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Hochdruckschläuche verwenden. GEFAHR: Explosions- und Brandgefahr Brennbare Dämpfe, wie z. B. Dämpfe von Lösungsmitteln und Farben können sich in den Arbeitsbereichen entzünden oder explodieren. VORSICHTSMASSNAHMEN: • Verwenden Sie das Gerät ausschließlich in gut belüfteten Bereichen. Achten Sie auf ausreichende Frischluftzufuhr im gesamten Bereich, damit sich keine brennbaren Dämpfe in der Luft im Spritzbereich ansammeln können. Bewahren Sie die Pumpenbaugruppe in einem gut belüfteten Bereich auf. Besprühen Sie nicht die Pumpenbaugruppe. • Nur elektronische Modelle -Verwenden Sie keine Materialien mit einem Flammpunkt unter 38°C (100°F). Der Flammpunkt ist die Temperatur, bei der eine Flüssigkeit ausreichend Dämpfe entwickeln kann, dass sich diese entzünden. • Nur Modelle mit Benzin - Befüllen Sie den Treibstotank nicht, wenn der Motor läuft oder heiß ist; schalten Sie den Motor ab und lassen diesen abkühlen. Der Treibsto ist brennbar und kann sich entzünden bzw. explodieren, wenn dieser mit einer heißen Oberäche in Berührung kommt.HC 950 • HC 970 3

Sicherheitsvorschriften

  • Beseitigen Sie alle Zündquellen, wie z. B. Zündammen, Zigaretten, tragbare elektrische Lampen und Plastikabdeckplanen (potenzieller elektrostatischer Lichtbogen).
  • Halten Sie die Arbeitsbereiche frei von Verunreinigungen, einschließlich Lösungsmittel, Lappen und Benzin.
  • Schließen Sie die Elektrozuleitungen nicht bzw. bzw. trennen diese nicht ab bzw. schalten Sie die Netzschalter bzw. Lichtschalter nicht ein bzw. aus, wenn sich brennbare Dämpfe entwickelt haben.
  • Schutzleiter und leitfähige Gegenstände im Arbeitsbereich. Achten Sie darauf, dass die Erdleitung (in der Lieferung nicht enthalten) von der Erdungsklemme mit einem wirksamen Erdungsanschluss verbunden ist.
  • Verwenden Sie ausschließlich geerdete Schläuche.
  • Halten Sie die Spritzpistole fest an die Seite eines geerdeten Eimers, wenn Sie in den Eimer spritzen.
  • Kommt es durch statische Auadung zu Funkenbildung bzw. wenn Sie einen Stromschlag verspüren, brechen Sie den Vorgang umgehend ab.
  • Sie müssen die Zusammensetzung der Farben und Lösungsmittel, die Sie spritzen möchten, kennen. Lesen Sie alle Materialsicherheitsdatenblätter (MSDS) und Behälterbeschriftungen von Farben und Lösungsmitteln durch. Befolgen Sie die Sicherheitsanweisungen des Farben- und Lösungsmittelherstellers.
  • Verwenden Sie keine Farben bzw. Lösungsmittel, die Halogenkohlenwasserstoe enthalten, wie z. B. Chlor, Bleiche, Antischimmelmittel, Methylenchlorid und Trichlorethan. Sie sind nicht kompatibel mit Aluminium. Setzen Sie sich mit dem Lieferanten der Beschichtung hinsichtlich der Kompatibilität des Materials mit Aluminium in Verbindung.
  • Halten Sie im Arbeitsbereich einen Feuerlöscher bereit. GEFAHR: Gefährliche Dämpfe Farben, Lösungsmittel und andere Materialien können beim Einatmen oder beim Kontakt mit dem Körper gesundheitsschädlich sein. Die Dämpfe können schwere Übelkeit, Ohnmacht und Vergiftungen verursachen. VORSICHTSMASSNAHMEN :
  • Bei Spritzarbeiten Atemschutz tragen. Alle mit der Gesichtsmaske mitgelieferten Anleitungen durcharbeiten, damit die Gesichtsmaske auch den gewünschten Schutz bietet.
  • Dem Benutzer ist eine Atemschutzmaske zur Verfügung zu stellen (Berufs-Genossenschaftliche Regeln „Regeln für den Einsatz von Atemschutzgeräten“ (BGR 190).
  • Arbeitsschutzbrille tragen.
  • Zum Schutz der Haut sind Schutzkleidung, Handschuhe und eventuell Hautschutzcreme erforderlich (BGR 197 “Benutzung von Hautschutz”). Vorschriften der Hersteller beachten zu den Beschichtungsstoen, Lösemittel und Reinigungsmittel bei Aufbereitung, Verarbeitung und Gerätereinigung. GEFAHR: Allgemeines Kann schwere Personen- oder Sachschäden verursachen. VORSICHTSMASSNAHMEN :
  • Alle lokalen sowie im Land bzw. Bundesland geltenden Vorschriften zum Brandschutz, zur Bedienung und Lüftung einhalten.
  • Bei Betätigung des Auslösers zieht die Spritzpistole zur Seite. Diese Kraftwirkung der Spritzpistole ist besonders stark, wenn die Düse entfernt und bei der Pumpe hoher Druck eingestellt wurde. Bei der Reinigung mit abgeschraubter Düse daher den Druckreglerknopf auf den niedrigsten Druck einstellen.
  • Nur vom Hersteller zugelassene Teile verwenden. Bei Verwendung von Teilen, die nicht die technischen Mindestanforderungen erfüllen, trägt der Benutzer alle Risiken und die gesamte Haftung. Dies gilt auch für die Sicherheitsvorrichtungen der Pumpe.
  • IMMER die Hinweise des Herstellers zum sicheren Umgang mit Farben und Lösungsmitteln einhalten.
  • Verschüttete Materialien und Lösemitteln sofort aufwischen, um Rutschgefahr zu vermeiden.
  • Gehörschutz tragen. Dieses Gerät kann einen Schalldruck über 85 dB(A) erzeugen.
  • Das Gerät niemals unbeaufsichtigt lassen. Kinder oder andere Personen, die mit dem Betrieb des druckluftlosen Spritzgeräts nicht vertraut sind, von dem Gerät fern halten.
  • An windigen Tagen nicht im Freien spritzen.
  • Das Gerät inklusive aller Flüssigkeiten (z.B. Hydrauliköl) müssen umweltgerecht entsorgt werden.

1.2 Elektrische Sicherheit

Elektrogeräte müssen geerdet werden. Bei einem elektrischen Kurzschluss reduziert die Erdung die Gefahr eines elektrischen Schlages, da der Fehlerstrom über den Schutzleiter abgeführt wird. Dieses Gerät ist mit einem Netzkabel versehen, das einen Schutzkontaktstecker besitzt. Anschluss an das Stromnetz nur über einen besonderen Speisepunkt z. B. über eine Fehlerstromschutzeinrichtung mit INF≤ 30 mA. GEFAHR — Arbeiten oder Reparaturen an der elektrischen Ausrüstung nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen. Für unsachgemäße Installation wird keine Haftung übernommen. Gerät ausschalten. Vor allen Reparaturen – Netzstecker aus der Steckdose ziehen. Gerätereinigung: Kurzschlussgefahr durch eindringendes Wasser in die elektrische Ausrüstung.Gerät niemals mit Hochdruck- oder Dampfhochdruckreiniger abspritzen. Arbeiten oder Reparaturen an der elektrischen Ausrüstung: Diese nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen. Für unsachgemäße Installation wird keine Haftung übernommen.4 HC 950 • HC 970

Sicherheitsvorschriften

1.3 Benzinmotoren-Betriebssicherheit

Das Spritzgerät stets außerhalb des Gebäudes im Freien aufstellen. Lösungsmittel von der Abgasanlage des Motors fern halten. Den Kraftstotank niemals bei heißem oder laufendem Motor betanken. Verschütteter Kraftsto kann sich auf heißen Oberächen entzünden. Die Pumpe stets über ein Erdkabel mit einem geerdeten Gegenstand verbinden. In der beiliegenden Bedienungsanleitung des Motors nden Sie die vollständigen Sicherheitsinformationen.

1. Benzinmotoren sind so gebaut, dass sie sicher und

verlässlich funktionieren, wenn sie gemäss der Instruktionen bedient werden. Vor der Bedienung des Motors muss das Besitzerhandbuch des Herstellers gelesen und verstanden werden. Bei Unterlassung kann Personenverletzung oder Sachschaden entstehen.

2. Um Brandgefahr zu vermeiden und für ausreichende

Belüftung zu sorgen, muss der Motor mindestens 1 Meter von Gebäuden und anderen Maschinen entfernt sein wenn er in Betrieb ist. Keine brennbaren Gegenstände in der Nähe des Motors aufbewahren.

3. Personen, die das Gerät nicht bedienen, dürfen den

Betriebsbereich nicht betreten, da die Möglichkeit besteht Verbrennungen von heissen Motorenteilen oder Verletzungen durch Geräte, die zur Bedienung des Motors benutzt werden, zu erleiden.

4. Seien Sie vertraut damit, wie Sie den Motor schnell

abstellen können und wissen Sie Bescheid über alle Bedienungselemente und deren Handhabung. Erlauben Sie niemandem, den Motor ohne sachgerechte Anleitung zu bedienen.

5. Benzin ist äusserst leicht entammbar und unter bestimmten

Bedingungen explosiv.

6. Tanken Sie Benzin nur in einem gut durchlüfteten Bereich

nach, nachdem der Motor abgestellt wurde. Rauchen Sie nicht und erlauben Sie keine Flammen oder Funken im Bereich in welchem aufgetankt wird oder Benzin aufbewahrt wird.

7. Überfüllen Sie den Benzintank nicht. Vergewissern Sie sich

nach dem Auftanken, dass die Tankverschlusskappe richtig und sicher aufgeschraubt ist.

8. Seien Sie darauf bedacht, beim Auftanken kein Benzin zu

verschütten. Benzindämpfe oder verschüttetes Benzin könnte sich entammen. Falls Benzin verschüttet wurde, vergewissern Sie sich, dass der Bereich trocken ist, bevor Sie den Motor starten.

9. Lassen Sie den Motor nie in einem geschlossenen oder engen

Bereich laufen. Abgase enthalten giftige Kohlenmonoxidgase; diesen ausgesetzt läuft man Gefahr das Bewusstsein zu verlieren und es kann sogar zum Tod führen.

10. Der Auspu wird sehr heiss während der Motor läuft und

bleibt nach abstellen des Motors noch für eine Weile heiss. Seien Sie darauf Bedacht, den Auspu nicht zu berühren, solange er noch heiss ist. Um schwere Verbrennungen oder Feuergefahr zu vermeiden, lassen Sie den Motor abkühlen, bevor Sie ihn transportieren oder in einem Innenraum aufbewahren.

11. Transportieren Sie die Sprühanlage niemals mit Benzin im

Tank. Benutzen Sie diese Anlage NICHT um Laugen oder Säuren zu spritzen.

1.4 Aufstellung in unebenem Gelände

Die Vorderseite des Geräts muss nach unten zeigen, um Wegrutschen zu vermeiden.

2. Anwendungsübersicht

Spritzobjekt-Beispiele

2.2 Beschichtungsstoe

Verarbeitbare Beschichtungsstoe

Achten Sie auf Airless-Qualität bei den zu verarbeitenden Beschichtungsstoen.HC 950-SSPHC 970-SSPFilterung Achtung: Beim Aufrühren mit motorgetriebenen Rührwerken darauf achten,dass keine Luftblasen eingerührt werden. Luftblasen stören beim Spritzen, können sogar zur Betriebsunterbrechung führen.ViskositätZweikomponenten-BeschichtungsstoBeschichtungsstoe mit scharfkantigen Zusatzstoen

3. Gerätebeschreibung

3.1 Airless Verfahren

3.2 Funktion des Gerätes

Allgemeine Beschreibung

3.3 Legende zum Erklärungsbild HC-Geräte mit Benzinmotor

1 Spritzpistole 2 Hochdruckschlauch 3 Benzinmotor 4 Deichsel ausziehbar 5 Keilriemen unter der Riemenabdeckung 6 Rücklaufschlauch 7 Ansaugrohr 8 Hochdrucklter 9 Materialförderpumpe — HC 950, HC 970 10 Materialförderpumpe — HC 950-SSP, HC 970-SSP 11 Manometer 12 Einfüllönung für Trennöl (Trennöl verhindert erhöhten Verschleiß der Packungen) 13 Kugelhahn Hebelstellung waagrecht – Hydraulikmotor ausgeschaltet Hebelstellung senkrecht – Hydraulikmotor eingeschaltet 14 Handgri zum Schwenken der Materialförderpumpe 15 Hydraulikmotor 16 Entlastungsventilhandgri Nach links drehen Zirkulation k Nach rechts drehen Spritzen p 17 Hydraulikölpumpe 18 Druckregulierknopf 19 Ölmessstab

3.4 Erklärungsbild HC-Geräte mit BenzinmotorHC 950 • HC 970 7

Allgemeine Beschreibung

3.5 Legende zum Erklärungsbild HC-Geräte mit Elektromotor

1 Spritzpistole 2 Hochdruckschlauch 3 Elektromotor 4 EIN/AUS-Schalter 5 Kontrollleuchte zeigt Betriebsbereitschaft an 6 Geräteanschlussleitung 7 Deichsel ausziehbar 8 Keilriemen unter der Riemenabdeckung 9 Rücklaufschlauch 10 Ansaugrohr 11 Hochdrucklter 12 Materialförderpumpe — HC 950, HC 970 13 Materialförderpumpe — HC 950-SSP, HC 970-SSP 14 Manometer 15 Einfüllönung für Trennöl (Trennöl verhindert erhöhten Verschleiß der Packungen) 16 Kugelhahn Hebelstellung waagrecht – Hydraulikmotor ausgeschaltet Hebelstellung senkrecht – Hydraulikmotor eingeschaltet 17 Handgri zum Schwenken der Materialförderpumpe 18 Hydraulikmotor 19 Entlastungsventilhandgri Nach links drehen Zirkulation k Nach rechts drehen Spritzen p 20 Hydraulikölpumpe 21 Druckregulierknopf 22 Ölmessstab

3.6 Erklärungsbild HC-Geräte mit Elektromotor

3.7 Technische Daten HC-Geräte mit

Benzinmotor HC 950 (0528500) HC 950-SSP (0528502) HC 970 (0528508) HC 970-SSP (0528506) Benzinmotor, Leistung 4,1 kW: R R 6 kW: R R max. Betriebsdruck 25 MPa (250 bar): R R R R max. Fördermenge 8 l/min: R R 12 l/min: R R Fördermenge bei 120 bar (12 MPa) mit Wasser 7,6 l/min: R R 11 l/min: R R max. Düsengröße mit einer Spritzpistole 0,052 inch (Zoll) – 1,30 mm: R R 0,056 inch (Zoll) – 1,42 mm: R R Anschlussgewinde Materialausgang 3/8 inch (Zoll) – 9,5 mm: R 1/2 inch (Zoll) – 12,7 mm: R R R max. Temperatur des Beschichtungsstos 43° C: R R R R max. Viskosität

Filtereinsatz (Standardausführung) 0 Maschen: R R R R Gewicht: 76 kg R R 88 kg R R Hydrauliköl-Füllmenge 4,7 l ISO 32: R R R R max. Reifendruck 0,2 MPa (2 bar): R R R R Spezial-Hochdruckschlauch DN 10 mm, 15 m, Anschlussgewinde NPSM 3/8: R DN 13 mm, 15 m, Anschlussgewinde NPSM 1/2: R R R Schlauchpeitsche DN 10 mm, 2,5 m, Anschlussgewinde NPSM 3/8: R R R Abmessungen L x H x B 1185 x 955 x 655 mm: R R 1200 x 955 x 655 mm: R R max. Schalldruckpegel: 92 dB (A)* R R 98 dB (A)* R R

  • Messort: Abstand 1 m seitlich vom Gerät und 1,60 m über schallhartem Boden, 12 MPa (120 bar) Betriebsdruck. 9

HC 950 (0528501) HC 950-SSP (0528503) HC 970 (0528509) HC 970-SSP (0528507) Spannung R R R R Absicherung R R R R Geräteanschlussleitung R R R R Aufnahmeleistung R R R R max. Betriebsdruck R R R R max. Fördermenge R R R R Fördermenge bei 120 bar (12 MPa) mit Wasser R R R R max. Düsengröße mit einer Spritzpistole R R R R Anschlussgewinde Materialausgang

R R R max. Temperatur des Beschichtungsstos R R R R max. Viskosität R R R R Filtereinsatz (Standardausführung) R R R R Gewicht:

Hydrauliköl-Füllmenge R R R R max. Reifendruck R R R R Spezial-Hochdruckschlauch

3.8 Technische Daten HC-Geräte mit

Gerätebeschreibung Betriebstemperatur Dieses Gerät funktioniert einwandfrei in seiner für ihn vorgesehen Raumtemperatur zwischen +10°C und +40°C. Relative Feuchtigkeit Das Gerät funktioniert in einem Umfeld mit einer relativen Feuchtigkeit von 50%, bei +40°C einwandfrei. Eine höhere relative Feuchtigkeit stellt bei niedrigeren Temperaturen kein Problem dar. Der Käufer des Geräts muss Maßnahmen ergreifen, um die schädigenden Auswirkungen der gelegentlichen Kondensation zu vermeiden. Höhe Dieses Gerät funktioniert in einer Höhe von bis zu 2100m über n.n. einwandfrei. Transport und Aufbewahrung Dieses Gerät hält Transport- bzw. Aufbewahrungstemperaturen von -25°C bis + 55°C, kurzzeitig auch bis zu +70°C, stand bzw. ist dagegen geschützt. Es wurde so verpackt, dass es Beschädigungen durch die Auswirkungen von normaler Feuchtigkeit, Erschütterungen und Stößen standhält.

Achtung Beim Auf- oder Abladen, nicht an der Deichsel halten. Gerät ist sehr schwer. Muss von drei Personen getragen werden. Gerät schieben Deichsel (Abb. 5, Pos. 1) bis zum Anschlag herausziehen. Deichsel einfahren – Druckknöpfe (2) an den Holmen eindrücken, dann Deichsel einfahren.

3.10 Transport im Fahrzeug

Drücken Sie den Arretierstift (Abb. 6, Pos. 1) der Schwenkeinrichtung (2) und schwenken Sie die Materialförderpumpe (3) in eine waagrechte Position. Darauf achten, dass der Arretierstift einrastet. Hochdruckschlauch über die Aufhängung an der Deichsel aufrollen. Gerät mit geeignetem Befestigungsmittel sichern.

Anhängepunkte für die Bänder oder Seile, siehe Abbildung 7.HC 950 • HC 970 11 Inbetriebnahme

2. Arbeitsposition I (Abb. 10)

Materialförderpumpe in senkrechte Position schwenken, ermöglicht die Materialförderpumpe in den Beschichtungssto-Behälter einzutauchen.

3. Arbeitsposition II (Abb. 11)

Materialförderpumpe in schräge (45°) Position schwenken, bei Einsatz des Container Ansaugsystems (Zubehör). In dieser Position ist Freiraum unter der Materialförderpumpe.

4.1 Position der Materialförderpumpe ändern

Quetschgefahr für Finger und Füße! Vorsicht beim Schwenken der Materialförderpumpe. 1. Handgri (Abb. 8, Pos. 1) mit der einen Hand greifen. 2. Mit der anderen Hand den Arretierstift (2) drücken. 3. Materialförderpumpe je nach gewünschter Position nach unten oder oben schwenken, bis der Arretierstift (2) in der neuen Position einrastet.

Transport vom Gerät nur in horizontaler Position der Materialförderpumpe vornehmen.Materialförderpumpe in horizontale Position schwenken, ermöglicht auch die Materialförderpumpe aus dem Beschichtungssto-Behälter zu entnehmen.Darauf achten, dass der Arretierstift einrastet.12 HC 950 • HC 970

4.2 Hochdruckschlauch, Spritzpistole und

1. Hochdruckschlauch (Abb. 12, Pos. 1) am Schlauchanschluss (2)

2. HC 950-SSP • HC 970 und HC 970-SSP Doppelstutzen (3) in den

Hochdruckschlauch einschrauben. Schlauchpeitsche (4) anschrauben.

3. Übergangsstutzen (5) an die Spritzpistole (6) schrauben.

4. Spritzspistole mit ausgewählter Düse je nach Ausführung

am Hochdruckschlauch oder an der Schlauchpeitsche (4) anschrauben.

5. Überwurfmuttern am Hochdruckschlauch und je nach

Ausführung auch an der Schlauchpeitsche fest anziehen, damit kein Beschichtungssto austritt.

6. EasyGlide einfüllen (Abb. 13). Nur soviel einfüllen, dass kein

Trennöl in den Beschichtungssto-Behälter tropft. Achtung EasyGlide verhindert erhöhten Verschleiss der Packungen.

4.3 Benzinmotor (Geräte mit Benzinmotor)

1. Mitgeliefertes Motoröl einfüllen.

Der Benzinmotor wird ohne Motoröl transportiert. Der Ölstandsmelder verhindert das Starten ohne ausreichenden Ölstand. Ölsorte und Ölmenge, siehe Motoranleitung.

2. Benzintank füllen.

Angaben zum Benzin, siehe Motoranleitung.

4.4 Anschluss an das Stromnetz (Geräte mit

Elektromotor) Achtung Der Anschluss muss über eine vorschriftsmäßig geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen. Vor Anschluss an das Stromnetz darauf achten, dass die Netzspannung übereinstimmt mit der Angabe auf dem Leistungsschild am Gerät. Sobald der Netzstecker angeschlossen ist, leuchtet die grüne Kontrollleuchte.

4.5 Bei Erstinbetriebnahme Reinigung von

Konservierungsmittel

1. Arretierstift (Abb. 14, Pos. 1) ziehen und Materialförderpumpe

in einen Behälter mit geeignetem Reinigungsmittel einschwenken.

2. Druckregulierknopf (2) an der Hydraulikpumpe nach links

drehen (Druckverringerung) bis zum Anschlag.

3. Entlastungsventilhandgri (3) völlig nach links drehen (k

4. Benzinmotor starten oder Elektromotor starten:

a. Den Benzinmotor starten, siehe Motoranleitung. b. Den Elektromotor starten:

  • Bei HC 950, Schalter auf 1 (EIN) stellen.
  • Bei HC 970, Schalterknopf zuerst auf Y, dann auf ∆ (EIN) stellen.

Die Drehrichtung der Riemenscheibe muss dem Pfeil (4) auf der Riemenabdeckung entsprechen. Falls die Riemenscheibe entgegen der Pfeilrichtung läuft: Gerät ausschalten O (AUS). Netzstecker ausstecken und mit einem Schraubendreher den Polwender (5) im Netzstecker um 180 Grad drehen. Netzstecker wieder einstecken.

5. Kugelhahn (6) an der Materialförderpumpe senkrecht stellen –

Hydraulikmotor schaltet ein. Hydrauliköl ießt zum Hydraulikmotor der Material- förderpumpe.

6. Druckregulierknopf (2) nach rechts drehen (Druck erhöhung),

bis Reinigungsmittel aus dem Rücklaufschlauch austritt.

7. Entlastungsventilhandgri (3) völlig nach rechts drehen (p

8. Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen.

9. Reinigungsmittel aus dem Gerät in einen oenen

Sammelbehälter spritzen.HC 950 • HC 970 13 Inbetriebnahme Arbeitsunterbrechung

4.6 Gerät mit Beschichtungssto in Betrieb nehmen

Steht das Gerät auf nicht leitfähigem Untergrund z.B. Holzboden, dann das Gerät mit einem Erdungskabel erden. 1. Arretierstift (Abb. 14, Pos. 1) ziehen und Materialförderpumpe in den Beschichtungssto-Behälter eintauchen. 2. Druckregulierknopf (2) an der Hydraulikpumpe bis zum Anschlag nach links drehen (Druckverringerung). 3. Entlastungsventilhandgri (3) völlig nach links drehen (k Zirkulation). 4. Benzinmotor starten oder Elektromotor starten: a. Den Benzinmotor starten, siehe Motoranleitung. b. Den Elektromotor starten: • Bei HC 950, Schalter auf 1 (EIN) stellen. • Bei HC 970, Schalterknopf zuerst auf Y, dann auf ∆ (EIN) stellen. Die Drehrichtung der Riemenscheibe muss dem Pfeil (4) auf der Riemenabdeckung entsprechen. Falls die Riemenscheibe entgegen der Pfeilrichtung läuft: Gerät ausschalten O (AUS). Netzstecker ausstecken und mit einem Schraubendreher den Polwender (5) im Netzstecker um 180 Grad drehen. Netzstecker wieder einstecken. 5. Kugelhahn (6) an der Materialförderpumpe senkrecht stellen – Hydraulikmotor schaltet ein. Hydrauliköl ießt zum Hydraulikmotor der Materialförderpumpe. 6. Druckregulierknopf (2) nach rechts drehen (Druck erhöhung), bis Beschichtungssto aus dem Rücklaufschlauch austritt. 7. Entlastungsventilhandgri (3) völlig nach rechts drehen (p Spritzen). 8. Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen, dann den gewünschten Betriebsdruck mit dem Druckregulierknopf (2) einstellen. 9. Das Gerät ist spritzbereit.

Während des Spritzvorganges die Spritzpistole gleichmäßig führen. Bei Nichteinhaltung tritt ein unregelmäßiges Spritzbild auf. Die Spritzbewegung mit dem Arm ausführen und nicht mit dem Handgelenk. Ein paralleler Abstand von ca. 30 cm zwischen Spritzpistole und Spritz objekt einhalten. Die seitliche Abgrenzung des Spritzstrahles soll nicht zu scharf sein. Der Spritzrand sollte allmählich auockern, damit beim nächsten Durchgang leicht überlappt werden kann. Spritzpistole immer parallel und im Winkel von 90° zur Spritzäche führen, so entsteht am wenigsten Farbnebel.

Beim Auftreten sehr scharfer Randzonen und Streifen im Spritzstrahl – Betriebsdruck erhöhen oder Beschichtungssto verdünnen.

6. Handhabung des Hochdruck-

schlauches Das Gerät ist mit einem speziell für Kolbenpumpen geeigneten Hochdruckschlauch ausgerüstet.Verletzungsgefahr durch undichten Hochdruck-schlauch. Beschädigten Hochdruckschlauch sofort ersetzen.Niemals defekten Hochdruckschlauch selbst reparieren!Der Hochdruckschlauch ist sorgsam zu behandeln. Scharfes Biegen oder Knicken vermeiden, kleinster Biegeradius etwa 20 cm.Hochdruckschlauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kanten schützen.Niemals am Hochdruckschlauch ziehen, um das Gerät zu bewegen.Darauf achten, dass der Hochdruckschlauch sich nicht verdreht. Durch Verwendung einer Wagner Spritzpistole mit Drehgelenk und einer Schlauchtrommel kann dies verhindert werden. Für die Handhabung des Hochdruckschlauches bei der Arbeit am Gerüst hat sich als am Vorteilhaftesten erwiesen, den Schlauch stets an der Außenseite des Gerüstes zu führen.Bei alten Hochdruckschläuchen steigt das Risiko von Beschädigungen. Wagner empehlt den Hochdruckschlauch nach 6 Jahren auszutauschen.Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Hochdruck-schläuche verwenden.

7. Arbeitsunterbrechung

1. Kugelhahn an der Materialförderpumpe schließen – Hebelstellung waagrecht. Hydrauliköl-Durchuss zum Hydraulikmotor der Materialförderpumpe ist unterbrochen. 2. Entlastungsventilhandgri (3) völlig nach links drehen (k Zirkulation). 3. Stellen Sie den Benzinmotor oder den Elektromotor ab. 4. Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen, um Hochdruckschlauch und Spritzpistole vom Druck zu entlasten. 5. Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritzpistole. 6. Falls eine Standarddüse gereinigt werden soll, siehe Seite 19, Punkt 11.2. Ist eine andere Düsenausführung montiert, dann nach entsprechender Betriebsanleitung vorgehen. 7. Ansaugrohr im Beschichtungssto eingetaucht lassen oder dieses in ein entsprechendes Reinigungsmittel eintauchen.AchtungBeim Einsatz von schnelltrocknenden – oder Zweikomponenten-Beschichtungssto, Gerät unbedingt innerhalb der Verarbeitungszeit mit geeignetem Reinigungsmittel durchspülen.14 HC 950 • HC 970

Gerätereinigung (Außerbetriebnahme)

8. Gerätereinigung (Außerbetriebnahme)

Sauberkeit ist die sicherste Gewährleistung für einen störungsfreien Betrieb. Nach Beendigung der Spritzarbeiten Gerät reinigen. Auf keinen Fall dürfen Beschichtungsstoe im Gerät antrocknen und sich festsetzen. Das zur Reinigung verwendete Reinigungsmittel (nur mit einem Flammpunkt über 21° C) muss dem Beschichtungsstoe entsprechen.

  • Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritzpistole. Düse reinigen und demontieren. Standarddüse siehe Seite 19, Punkt 11.2. Ist eine andere Düsenausführung montiert, dann nach entsprechender Betriebsanleitung vorgehen.

1. Arretierstift ziehen und Materialförderpumpe aus dem

Beschichtungssto herausschwenken.

2. Abzugsbügel an der Spritzpistole ziehen, um restlichen

Beschichtungssto aus dem Ansaugrohr, Hochdruckschlauch und der Spritzpistole in einen oenen Behälter zu pumpen. Achtung Bei lösemittelhaltigen Beschichtungsstoen muss der Behälter geerdet werden. Vorsicht! Nicht in Behälter mit kleiner Önung (Spundloch) pumpen oder spritzen! Siehe Sicherheitsvorschriften.

3. Arretierstift ziehen und Materialförderpumpe in einen

Behälter mit geeignetem Reinigungsmittel eintauchen.

4. Entlastungsventilhandgri völlig nach links drehen (k

5. Geeignetes Reinigungsmittel einige Minuten im Kreislauf

6. Entlastungsventilhandgri völlig nach rechts drehen (p

7. Restliches Reinigungsmittel in einen oenen Behälter

pumpen, bis das Gerät leer ist.

8. Entlastungsventilhandgri völlig nach links drehen (k

9. Kugelhahn an der Materialförderpumpe schließen –

Hebelstellung waagrecht.

10. Stellen Sie den Benzinmotor oder den Elektromotor ab.

8.1 Gerätereinigung von außen

Geräte mit Benzinmotor — Benzinmotor abstellen und abkühlen lassen. Geräte mit Elektromotor — Zuerst Netzstecker aus der Steckdose ziehen. Kurzschlussgefahr durch eindringendes Wasser in die elektrische Ausrüstung des Benzinmotors. Gerät niemals mit Hochdruck- oder Dampfhochdruckreiniger abspritzen. Achtung Hochdruckschlauch nicht in Lösemittel einlegen. Außenseite nur mit einem getränkten Tuch abwischen. Gerät außen mit einem in geeignetem Reinigungsmittel getränkten Tuch abwischen.

8.2 Hochdrucklter reinigen

Filterpatrone regelmäßig reinigen. Ein verschmutzter oder verstopfter Hochdrucklter verursacht ein schlechtes Spritzbild oder eine verstopfte Düse. Demontage

1. Kugelhahn an der Materialförderpumpe schließen –

Hebelstellung waagrecht. Der Hydrauliköl-Durchuss zum Hydraulikmotor der Materialförderpumpe ist unterbrochen.

2. Entlastungsventilhandgri völlig nach links drehen (k

3. Stellen Sie den Benzinmotor oder den Elektromotor ab.

4. Gehäusedeckel (Abb. 15, Pos. 1) abschrauben.

5. Filterpatrone (3) aus dem Gehäuse (8) herausziehen.

6. Mit entsprechendem Reinigungsmittel Druckfeder (2)

und Filterpatrone (3) mit Kugel reinigen, Gehäuse (8) und Gehäusedeckel (1) innen reinigen.

7. Kugel in der Filterpatrone (3) auf Verschleißspuren prüfen,

wenn notwendig Filterpatrone austauschen.

8. Ist die Kugel in der Filterpatrone (3) stark verschlissen, dann

auch O-Ring (6) und Ventilsitz (7) ausbauen und bei Bedarf austauschen.

9. O-Ring (6) nach Ausbau immer austauschen.

10. Druckfeder (2) vom Gehäusedeckel (1) abziehen. Länge der

Druckfeder messen, falls weniger als 19 mm, dann Druckfeder austauschen. Montage

1. Ventilsitz (7) mit der Kugelsitzäche nach oben in das Gehäuse

2. O-Ring (6) in das Gehäuse (8) einlegen.

3. Filterpatrone (3) einsetzen.

4. Dünne Dichtung (5) auf den Gewindeabsatz am Gehäuse (8)

5. Dicke Dichtung (4) auf die dünne Dichtung (5) legen.

6. Druckfeder (2) auf den Stift im Gehäusedeckel (1) aufschieben.HC 950 • HC 970 15

Gerätereinigung (Außerbetriebnahme)

8.3 Reinigung der Airless-Spritzpistole

– Airless-Spritzpistole bei niedrigem Betriebsdruck mit geeignetem Reinigungsmittel durchspülen. – Düse gründlich mit geeignetem Reinigungsmittel reinigen, so dass keine Beschichtungsstoreste zurückbleiben. – Airless-Spritzpistole außen gründlich reinigen. Einstecklter in der Airless-Spritzpistole (Abb. 16) Demontage

1. Schutzbügel (1) kräftig nach vorne ziehen.

2. Gri (2) aus dem Pistolengehäuse schrauben. Einstecklter (3)

3. Ist der Einstecklter verstopft oder defekt, ersetzen Sie ihn.

1. Einstecklter (3) mit dem längeren Konus in das

Pistolengehäuse stecken.

2. Gri (2) in das Pistolengehäuse einschrauben und anziehen.

3. Schutzbügel (1) einrasten.

9. Hilfe bei Störungen

Art der Störung A. Benzinmotor läuft nicht an Art der Störung A. Gerät läuft nicht an B. HC 970: Kolbenstange in der Materialförderpumpe läuft nicht auf und ab. Art der Störung A. Hydraulikmotor bleibt in der unteren Stellung stehen B. Hydraulikmotor bleibt in der oberen Stellung stehen. C. Niedriger Druck. Kolbenstange bewegt sich normal im Abwärtshub, der Aufwärtshub ist aber träge. Hydraulikmotor ist außen sehr heiß. D. Niedriger Druck. Beim Aufwärts- und Abwärtshub wird der Hydraulikmotor außen sehr heiß. Mögliche Ursache

1. Kein Benzin vorhanden

2. EIN/AUS-Schalter auf AUS

3. Benzinhahn geschlossen

6. Ölstand unzureichend

1. Kontrollleuchte zeigt keine

Betriebsbereitschaft an. Keine Spannung vorhanden

2. Bei Überbelastung schaltet sich das

Gerät automatisch ab.

1. Drehrichtung des Elektromotors

falsch. Mögliche Ursache

1. Auslassventilsitz in der

Materialförderpumpe lose.

2. Umschaltventil im Hydraulikmotor

sitzt fest oder obere/untere Sechskantmutter an der Ventilstange hat sich gelöst.

1. Umschaltventil sitzt fest.

2. Druckfeder auf der Ventilstange ist

3. Druckfederanschlag auf der

Ventilstange ist gebrochen.

4. Luft im Hydraulikmotor.

5. Luft in der Materialförderpumpe.

1. Defekte Kolbendichtung im

2. Kolbenstange gebrochen.

1. Mittlerer O-Ring am Umschaltventil

Materialförderpumpe verschlissen. Maßnahme zur Behebung der Störung

4. Siehe Motoranleitung

5. Zu Honda-Servicestelle bringen

Maßnahme zur Behebung der Störung

1. Spannungsversorgung prüfen.

2. Nach 2 – 3 Minuten, Gerät wieder einschalten.

1. Polwender im Netzstecker um 180 Grad drehen.

Maßnahme zur Behebung der Störung

1. Kugelhahn an der Materialförderpumpe – Hebelstellung

senkrecht. Verschlussschraube am Hydraulikmotor oben abschrauben. Umschaltventil im Hydraulikmotor nach unten drücken. Verschlussschraube wieder montieren. Gerät starten. Bewegt sich die Kolbenstange nach oben und bleibt wieder in der unteren Stellung stehen, ist die Ursache der lose Auslassventilsitz.

2. Von Wagner-Service beheben lassen.

1. Von Wagner-Service beheben lassen.

2. Von Wagner-Service beheben lassen.

3. Von Wagner-Service beheben lassen.

4. Druckregulierknopf zurückdrehen.

Entlüften bei niedrigem Druck während 5-10 Minuten Dauerlauf. Materialförderpumpe nicht trocken laufen lassen. Kontrolle auf Undichtigkeiten:

  • Lose Anschlüsse am Hydrauliköltank.
  • Lose Anschlüsse an der Hydraulikölpumpe
  • Lose Hydraulikölschlauchanschlüsse
  • Zu niederer Ölstand im Hydrauliktank

5. Kugelhahn an der Materialförderpumpe – Hebelstellung

senkrecht. Verschlussschraube am Hydraulikmotor oben abschrauben. Umschaltventil im Hydraulikmotor nach unten drücken. Verschlussschraube wieder montieren. Gerät starten. Vermeiden, dass die Materialförderpumpe Luft ansaugt.

1. Von Wagner-Service beheben lassen.

2. Von Wagner-Service beheben lassen.

1. Von Wagner-Service beheben lassen.

Hilfe bei Störungen Art der Störung A. Beschichtungssto-Förderung nur im Aufwärtshub oder Kolbenstange bewegt sich langsam aufwärts und schnell abwärts. B. Beschichtungssto-Förderung nur im Abwärtshub oder Kolbenstange bewegt sich langsam abwärts und schnell aufwärts C. Kolbenstange bewegt sich schnell auf und ab. D. Kolbenstange bewegt sich langsam auf und ab bei geschlossener Spritzpistole. E. Nicht genügend Druck an der Spritzpistole. F. Kolbenstange stottert im Aufwärts- oder Abwärtshub. Mögliche Ursache

1. Einlassventil ist undicht durch

Verunreinigung oder Verschleiß.

2. Beschichtungssto hat zu hohe

Viskosität, um angesaugt zu werden.

1. Auslassventil undicht.

2. Untere Packung verschlissen.

1. Ansaugrohr ragt über den

Flüssigkeitsspiegel hinaus und saugt Luft an.

2. Beschichtungssto hat zu hohe

Viskosität, um angesaugt zu werden.

3. Kugel im Einlassventilgehäuse klebt

1. Lose Verbindungen

2. Entlastungsventil ist nicht ganz

3. Entlastungsventil verschlissen

4. Untere Packung verschlissen.

5. Kugel im Einlassventilgehäuse und

Kugel im Auslassventilsitz dichtet nicht ab.

1. Düse verschlissen

2. Filterpatrone im Hochdrucklter

3. Hochdruckschlauch zu lang

1. Lösungsmittel hat obere Packung

aufquellen lassen. Maßnahme zur Behebung der Störung

1. Einlassventilgehäuse reinigen und kontrollieren. Kugel

einsetzen und Wasser einfüllen, wenn undicht Kugel austauschen.

2. Entsprechend Herstellerangaben verdünnen.

1. Auslassventilsitz ausbauen und kontrollieren. Kugel

einsetzen und Wasser einfüllen, wenn undicht Kugel austauschen.

1. Beschichtungssto nachfüllen

2. Beschichtungssto entsprechend Herstellerangaben

verdünnen. Materialförderpumpe entlüften, Entlastungsventilhandgri nach links drehen (k Zirkulation).

3. Einlassventilgehäuse ausbauen, Kugel und Ventilsitz

1. Alle Verbindungen zwischen Materialförderpumpe und

Spritzpistole kontrollieren.

2. Entlastungsventilhandgri völlig nach rechts drehen (p

4. Helfen oben beschriebene Maßnahmen nicht, dann

untere Packung austauschen.

5. Einlassventilgehäuse und Auslassventilsitz ausbauen.

Kugeln und Ventilsitze reinigen.

2. Filterpatrone reinigen oder austauschen.

3. Länge reduzieren.

1. Obere Packung austauschen.

Die Wartung des Gerätes soll einmal jährlich durch den Wagner- Service durchgeführt werden.

1. Wartung Benzinmotor siehe Motoranleitung.

2. Hochdruckschläuche auf Beschädigung prüfen.

3. Einlass- und Auslassventil auf Verschleiss prüfen.

4. Ölstand im Hydrauliköltank prüfen.

10.2 Ölstandkontrolle im Hydrauliköltank

Ölstand täglich kontrollieren. Gerät ausschalten A (AUS). Netzstecker aus der Steckdose ziehen.

1. Ölmessstab (Abb. 17, Pos. 1) nach links drehen und

Ölmessstab herausziehen.

2. Der Ölstand soll zwischen der Markierung (siehe Pfeile) am

Ölmessstab sichtbar sein.

3. Falls notwendig Öl nachfüllen, Ölsorte siehe unter Ölwechsel,

10.3 Öl- und Öllterwechsel bei der

Hydraulikölpumpe Öl- und Öllterwechsel alle 12 Monate durchführen. Umweltgefährdung Altöl nicht in die Kanalisation oder Erdreich ablassen. Grundwasserverschmutzung ist strafbar. Altöl wird beim Kauf von Hydrauliköl zurückgenommen.

Ölwechsel im betriebswarmen Zustand des Gerätes vornehmen. Gerät ausschalten A (AUS). Netzstecker aus der Steckdose ziehen.

1. Stellen Sie den Benzinmotor oder den Elektromotor ab.

2. Kugelhahn (Abb. 18, Pos. 1) an der Materialförderpumpe –

Hebelstellung senkrecht.

3. Schrauben an der Abdeckung (2) der Hydraulikölpumpe

abschrauben und Abdeckung abnehmen.

4. Ölmessstab (3) nach links drehen und herausziehen.

5. Öllter (4) mit Bandschlüssel abschrauben und austauschen.

6. Verschlussschraube (5) unter dem Hydrau lik öltank

abschrauben. Altöl ablassen.

7. Verschlussschraube wieder einschrauben.

Beim Ölfüllvorgang kann Luft in das Hydrauliksystem gelangen. Deshalb ist ein Entlüften des Systems notwendig.

9. Zur automatischen Entlüftung des Hydrauliksystems Gerät

mindestens 5 Minuten bei niedrigem Druck laufen lassen.

10.4 Hochdruckschlauch

Hochdruckschlauch optisch auf eventuell vorhandene Einschnitte oder Ausbeulungen, insbesondere am Übergang in die Armatur, prüfen. Überwurfmuttern müssen sich frei drehen lassen.

Bei alten Hochdruckschläuchen steigt das Risiko von Beschädigungen. Wagner empehlt den Hochdruckschlauch nach 6 Jahren auszutauschen.HC 950 • HC 970 19

Um eine einwandfreie und rationelle Arbeitsweise zu erzielen, ist die Auswahl der Düse von großer Wichtigkeit. In vielen Fällen kann die richtige Düse nur über einen Spritzversuch ermittelt werden. Einige Regeln hierzu: Der Spritzstrahl muss gleichmäßig sein. Wenn Streifen im Spritzstrahl erscheinen, so ist der Spritzdruck zu gering oder die Viskosität des Beschichtungs-stoes zu hoch. Abhilfe: Druck erhöhen oder Beschichtungssto verdünnen. Jede Pumpe leistet eine bestimmte Fördermenge im Verhältnis zur Düsengröße: Es gilt grundsätzlich: Große Düse = niedriger Druck Kleine Düse = hoher Druck Es gibt ein großes Sortiment von Düsen mit verschiedenen Spritzwinkeln.

11.2 Wartung und Reinigung von Airless Hartmetall-Düsen

Standarddüsen Ist eine andere Düsenausführung montiert, dann nach Herstellerangaben reinigen. Die Düse hat eine mit größter Präzision bearbeitete Bohrung. Um eine lange Lebensdauer zu erreichen ist eine schonende Behandlung erforderlich. Denken Sie daran, dass der Hartmetalleinsatz spröde ist! Düse niemals werfen oder mit scharfen metallenen Gegenständen bearbeiten. Folgende Punkte sind zu beachten, um die Düse sauber und einsatzbereit zu halten:

1. Entlastungsventil önen, Ventilstellung PRIME (k Zirkulation).

2. Gerät ausschalten.

3. Düse von der Spritzpistole demontieren.

4. Düse in ein entsprechendes Reinigungsmittel legen bis alle Beschichtungsstoreste aufgelöst sind.

5. Wenn Druckluft vorhanden ist, Düse ausblasen.

6. Mit einem spitzen hölzernen Stab (Zahnstocher) eventuelle Reste entfernen.

7. Die Düse unter Zuhilfenahme eines Vergrößerungsglases kontrollieren und falls erforderlich, Punkt 4 bis 6 wiederholen.

11.3 Spritzpistolen-Zubehör

Flachstrahl-Verstelldüse bis 250 bar (25 MPa) Berührungsschutz zur Flachstrahl-Verstelldüse Bestell-Nr. 0097 294 Düsenverlängerung mit schwenkbarem Kniegelenk (ohne Düse) Düsenverlängerung Länge: 100 cm Bestell-Nr. 0096 015 Länge: 200 cm Bestell-Nr. 0096 016 Länge: 300 cm Bestell-Nr. 0096 017 15 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 051 15 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 074 30 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 052 30 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 075 45 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 053 45 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 076 60 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 054 60 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 077 Düsen- markierung Bohrung

Spritzbreite bei etwa 30 cm Entfernung vom Spritzobjekt Druck 100 bar (10 MPa) Verwendung Flachstrahl- Verstelldüse Bestell-Nr 15 0,13 - 0,46 5 - 35 cm Lacke 0999 057 20 0,18 - 0,48 5 - 50 cm Lacke, Füller 0999 053 28 0,28 - 0,66 8 - 55 cm Lacke, Dispersionen 0999 054 41 0,43 - 0,88 10 - 60 cm Lacke, Dispersionen Rostschutzfarben -

Wagner TradeTip 3 Düse bis 270 bar (27 MPa) ohne Düse F-Gewinde (11/16 - 16 UN) für Wagner Spritzpistolen Best.-Nr. 0289391 ohne Düse G-Gewinde (7/8 - 14 UNF) für Graco/Titan Spritzpistolen Best.-Nr. 0289390

Alle Düsen in der untenstehenden Tabelle werden zusammen mit dem passenden Pistolenlter geliefert. Anwendung Düsenmarkierung Spritz- winkel Bohrung inch / mm Spritzbreite mm

Pistolenlter Bestell-Nr. Wasserverdünnbare und lösemittel- haltige Lacke und Lackfarben, Öle, Trennmittel

Kunstharzlacke PVC-Lacke

Lacke, Vorlacke Grundlacke Füller

Füller Rostschutzfarben

Gelb Gelb Gelb Gelb Gelb Gelb Gelb Gelb

Rostschutzfarben Latexfarben Dispersionen

Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß

Rostschutzfarben Latexfarben Dispersionen

Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß

Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß

1)Spritzbreite bei etwa 30 cm Abstand zum Spritzobjekt und 100 bar (10 MPa) Druck mit Kunstharzlack 20 DIN-Sekunden.HC 950 • HC 970 21

Anhang Anwendung Düsenmarkierung Spritz- winkel Bohrung inch / mm Spritzbreite mm

Pistolenlter Bestell-Nr. Dachbeschichtung 223

Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß

Dickschichtmaterialien, Korrosionsschutz, Spritzspachtel

Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß Weiß

Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün Grün

1)Spritzbreite bei etwa 30 cm Abstand zum Spritzobjekt und 100 bar (10 MPa) Druck mit Kunstharzlack 20 DIN-Sekunden.22 HC 950 • HC 970

Die innovative Wendedüse von WAGNER vereint zwei Düsenkerne in einer Düse. 2 Speed Tip Halterung Best.-Nr. 0271065 Düsen-Tabelle Objektgröße Farbmaterialien Lack (L) Dispersionen (D) Spachtel (S) Small

Düsen: 111 / 415 Best.-Nr. 0271 062

Düsen: 225 / 629 Best.-Nr. 0271 064

Düsen: 113 / 417 Best.-Nr. 0271 063 L10 Düsen: 208 / 510 Best.-Nr. 0271 042 D10 Düsen: 111 / 419 Best.-Nr. 0271 045 S10 Düsen: 527 / 235 Best.-Nr. 0271 049 Medium L20 Düsen: 210 / 512 Best.-Nr. 0271 043 D20 Düsen: 115 / 421 Best.-Nr. 0271 046 S20 Düsen: 539 / 243 Best.-Nr. 0271 050 Large L30 Düsen: 212 / 514 Best.-Nr. 0271 044 D30 Düsen: 115 / 423 Best.-Nr. 0271 047 S30 Düsen: 543 / 252 Best.-Nr. 0271 051 X-Large D40 Düsen: 117 / 427 Best.-Nr. 0271 048 Empfohlener Pistolenlter rot weiß -HC 950 • HC 970 23 WAGNER KONTAKTNETZ DEUTSCHLAND, IM INTERNET ZU FINDEN UNTER: WWW.WAGNER-GROUP.COM/PROFI Berlin J. Wagner GmbH Service-Stützpunkt Flottenstraße 28–42 13407 Berlin Tel. 0 30/ 41 10 93 86 Telefax 0 30 / 41 10 93 87 Hannover J. Wagner GmbH Servicestützpunkt Kornstraße 20 31535 Neustadt T el. 0 50 32-8 00 06 23 Telefax 0 50 32-8 00 06 24 Grünstadt J. Wagner GmbH Service-Stützpunkt Dieselstraße 1 67269 Grünstadt Tel. 0 63 59/ 87 27 55 0 Telefax 0 63 59/ 80 74 80 München Jahnke GmbH Hochstraße 7 82024 Taufkirchen Tel. 0 89 /6 14 00 22 Telefax 0 89 / 6 14 04 33 email: info@airless.de www.airless.de Ratingen J. Wagner GmbH Service-Stützpunkt Siemensstraße 6-10 40885 Ratingen Tel. 0 21 02 / 3 10 37 Telefax 0 21 02 / 3 43 95 Nürnberg Grimmer GmbH Starenweg 28 91126 Schwabach Tel. 0 91 22 / 7 94 73 Telefax 0 91 22 / 7 94 75 0 email: info@grimmer-sc.de www.grimmer-sc.de Heidersdorf in Sachsen J. Wagner GmbH Service-Stützpunkt Olbernhauer Straße 11 09526 Heidersdorf Tel. 03 73 61 / 1 57 07 Telefax 03 73 61 / 1 57 08 Markdorf – Zentrale J. WAGNER GmbH Otto-Lilienthal-Straße 18 88677 Markdorf Postfach 11 20 88669 Markdorf Tel. 0 75 44 / 505-0 Telefax 0 75 44 / 505-1200 www.wagner-group.com Kundenzentrum Tel. 0 75 44 / 505-1666 Telefax 0 75 44 / 505-1155 email: kundenzentrum@wagner-group.com Technischer Service Tel. 0180 5 59 24 637 (14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min)24 HC 950 • HC 970

Ersatzteilbild Spare parts diagram Illustration des pièces de rechange Figura dei ricambi

  • Drehmoment des Ablassventilgehäuses bis 68 Nm. Loctite blau #243 verwenden.
  • Drehmoment des Ablassventilgehäuses bis 68 Nm. Loctite blau #243 verwenden.

Prüfung des Gerätes nach den Richtlinien für Flüssigkeitsstrahler (Spritzgeräte) der Berufsgenossenschaften. Das Gerät ist bei Bedarf, jedoch mindestens alle 12 Monate, durch Sachkundige daraufhin zu prüfen, ob ein sicherer Betrieb weiterhin gewährleistet ist. Bei stillgelegtem Gerät kann die Prüfung bis zur nächsten Inbetriebnahme hinausgeschoben werden. Der Betreiber ist verpichtet, das Gerät zur Prüfung anzumelden. Wenden Sie sich bitte an die Kundendienststellen der Firma WAGNER. (Diese Vorschrift gilt nur für Deutschland). Wichtiger Hinweis zur Produkthaftung Aufgrund einer ab 01.01.1990 gültigen EU-Verordnung haftet der Hersteller nur dann für sein Produkt, wenn alle Teile vom Hersteller stammen oder von diesem freigegeben wurden, bzw. die Geräte sachgemäß montiert und betrieben werden. Bei Verwendung von fremdem Zubehör und Ersatzteilen kann die Haftung ganz oder teilweise entfallen; in extremen Fällen kann von den zuständigen Behörden (Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsichtsamt) der Gebrauch des gesamten Gerätes untersagt werden. Mit Original WAGNER Zubehör und Ersatzteilen haben Sie die Gewähr, dass alle Sicherheitsvorschriften erfüllt sind. 3+2 Jahre Garantie Professional Finishing Wagner Pro-Garantie (Stand 01.02.2009)

Alle Wagner Pro-Farbauftragsgeräte (im folgenden Produkte genannt) werden sorgfältig geprüft, getestet und unterliegen den strengen Kontrollen der Wagner Qualitätssicherung. Wagner gibt daher ausschließlich dem gewerblichen oder beruichen Verwender, der das Produkt im autorisierten Fach-handel erworben hat (im folgenden „Kunde“ genannt), eine erweiterte Garantie für die im Internet unter www.wagner-group.com/pro-guarantee aufgeführten Produkte. Die Mängelhaftungsansprüche des Käufers aus dem Kaufvertrag mit dem Verkäufer sowie gesetzliche Rechte werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt. Wir leisten Garantie in der Form, dass nach unserer Entscheidung das Produkt oder Einzelteile hier-von ausgetauscht oder repariert werden oder das Gerät gegen Erstattung des Kaufpreises zurückge-nommen wird. Die Kosten für Material und Arbeitszeit werden von uns getragen. Ersetzte Produkte oder Teile gehen in unser Eigentum über.

2. Garantiezeit und Registrierung

Die Garantiezeit beträgt 36 Monate, bei industriellem Gebrauch oder gleichzusetzender Beanspru-chung wie insbesondere Schichtbetrieb oder bei Vermietung 12 Monate. Für Benzin und Luft betriebene Antriebe gewähren wir ebenso 12 Monate. Die Garantiezeit beginnt mit dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel. Maßgebend ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg. Für alle ab 01.02.2009 beim autorisierten Fachhandel gekauften Produkte verlängert sich die Garan-tiezeit um 24 Monate, wenn der Käufer diese Geräte innerhalb von 4 Wochen nach dem Tag der Lie-ferung durch den autorisierten Fachhandel entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen regist-riert. Die Registrierung erfolgt im Internet unter www.wagner-group.com/pro- guarantee. Als Bestätigung gilt das Garantiezertikat, sowie der Original- Kaufbeleg, aus dem das Datum des Kaufes hervorgeht. Eine Registrierung ist nur dann möglich, wenn der Käufer sich mit der Speicherung seiner dort einzu-gebenden Daten einverstanden erklärt. Durch Garantieleistungen wird die Garantiefrist für das Produkt weder verlängert noch erneuert. Nach Ablauf der jeweiligen Garantiezeit können Ansprüche gegen und aus der Garantie nicht mehr geltend gemacht werden.

Zeigen sich innerhalb der Garantiezeit Fehler in Material, Verarbeitung oder Leistung des Geräts, so sind Garantieansprüche unverzüglich, spätestens jedoch in einer Frist von 2 Wochen geltend zu ma-chen. Zur Entgegennahme von Garantieansprüchen ist der autorisierte Fachhändler, welcher das Gerät ausgeliefert hat, berechtigt. Die Garantieansprüche können aber auch bei unserer der in der Bedie- nungsanleitung genannten Servicedienststellen geltend gemacht werden. Das Produkt muss zusam-men mit dem Original-Kaufbeleg, der die Angabe des Kaufdatums und der Produktbezeichnung ent-halten muss, frei eingesandt oder vorgelegt werden. Zur Inanspruchnahme der Garantieverlängerung muss zusätzlich das Garantiezertikat beigefügt werden. Die Kosten sowie das Risiko eines Verlustes oder einer Beschädigung des Produkts auf dem Weg zu oder von der Stelle, welche die Garantieansprüche entgegennimmt oder das instand gesetzte Produkt wieder ausliefert, trägt der Kunde.

4. Ausschluss der Garantie

Garantieansprüche können nicht berücksichtigt werden - für Teile, die einem gebrauchsbedingten oder sonstigen, natürlichen Verschleiß unterliegen, sowie Mängel am Produkt, die auf einen gebrauchsbedingten oder sonstigen natürlichen Ver-schleiß zurückzuführen sind. Hierzu zählen insbesondere Kabel, Ventile, Packungen, Düsen, Zylinder, Kolben, Medium führende Gehäuseteile, Filter, Schläuche, Dichtungen, Rotoren, Statoren, etc.. Schäden durch Verschleiß werden insbesondere verursacht durch schmirgeln- de Beschichtungsstoe, wie beispielsweise Dispersionen, Putze, Spachtel, Kleber, Glasuren, Quarzgrund. - bei Fehlern an Geräten, die auf Nichtbeachtung von Bedienungshinweisen, ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte Montage, bzw. Inbetriebsetzung durch den Käufer oder durch Dritte, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch, anomale Umweltbedingungen, un-geeignete Beschichtungsstoe, chemische, elektrochemische oder elektrische Einüsse, sachfremde Betriebsbedingungen, Betrieb mit falscher Netzspannung/ -Frequenz, Überlas-tung oder mangelnde Wartung oder Pege bzw. Reinigung zurückzuführen sind. - bei Fehlern am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Wagner- Originalteile sind. - bei Produkten, an denen Veränderungen oder Ergänzungen vorgenommen wurden. - bei Produkten mit entfernter oder unlesbar gemachter Seriennummer - bei Produkten, an denen von nicht autorisierten Personen Reparaturversuche durchgeführt wurden. - bei Produkten mit geringfügigen Abweichungen von der Soll- Beschaenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind. - bei Produkten, die teilweise oder komplett zerlegt worden sind.

5. Ergänzende Regelungen

Obige Garantien gelten ausschließlich für Produkte, die in der EU, GUS, Australien vom autorisierten Fachhandel gekauft und innerhalb des Bezugslandes verwendet werden. Ergibt die Prüfung, dass kein Garantiefall vorliegt, so geht die Reparatur zu Lasten des Käufers. Die vorstehenden Bestimmungen regeln das Rechtsverhältnis zu uns abschließend. Weitergehende Ansprüche, insbesondere für Schäden und Verluste gleich welcher Art, die durch das Produkt oder dessen Gebrauch entstehen, sind außer im Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes aus-geschlossen. Mängelhaftungsansprüche gegen den Fachhändler bleiben unberührt. Für diese Garantie gilt deutsches Recht Die Vertragssprache ist deutsch. Im Fall, dass die Bedeutung des deutschen und eines ausländischen Textes dieser Garantie voneinander abweichen, ist die Be-deutung des deutschen Textes vorrangig. J. Wagner GmbH Division Professional Finishing Otto Lilienthal Strasse 18 88677 Markdorf Bundesrepublik DeutschlandHC 950 • HC 970 121

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Produktinformationen

Marke : WAGNER

Modell : HeavyCoat 950 G

Kategorie : Farbspray