K128 - Herd Wamsler - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Festbrennstoffherd |
| Marke | Wamsler |
| Modell | K128 |
| Zugelassene Brennstoffe | Naturholzscheite (max. 33 cm, Feuchtigkeit < 20 %), Braunkohlebriketts |
| Nennleistung | 7 kW |
| Erforderlicher Zug | 12 Pa |
| Düsendurchmesser | 120 mm |
| Rauchgastemperatur | 250 °C (K128), 270 °C (K128F) |
| Hauptfunktionen | Kochen, Grillen, Backen, Heizen |
| Mitgeliefertes Zubehör | Verchromter Rost, Backblech, Multifunktionshebel, Rußschaber |
| Wartung | Feuerraum regelmäßig reinigen, Aschekasten leeren, nach jeder Heizsaison überprüfen |
| Sicherheit | Mindestabstände zu brennbaren Materialien: vorne 50 cm, Seiten 30-40 cm, oben 70 cm; Boden davor aus nichtbrennbarem Material |
| Ersatzteile | Ausschließlich Original-Wamsler-Teile verwenden; Artikel-Nr. und Serien-Nr. angeben. |
| Allgemeine Informationen | 116-seitige Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen (FR, DE, EN, HU, IT usw.) |
Häufig gestellte Fragen - K128 Wamsler
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BEDIENUNGSANLEITUNG K128 Wamsler
Vorwort Sehr verehrter Kunde,
Wir beträckwūnschen Sie zum Erwerb unseres Festbrennstoffherdes. Sie haben die richtige Wahl getroffen. Denn mit diesen Produkte haben Sie die Garantie für
Hohe Qualität durch Verwendung bester und bewährter Materialien.
- Funktionssicherheit durch ausgereife Technik, die streng nach deutschen bzw. europäischen Normen geprüft ist.
- Lange Lebensdauer durch robuste Bauweise.
Mit diesen Festbrennstoffherd haben Sie ein zeitgemäßes Kompaktgerät für die Funktionen
- Kochen
-Backen
-Heizen
Die Geräte sind energiesparende, umweltfreundliche und ihre Bedienung ist denkbar einfach.
Alles Wissenschafte hierüber sowie einige zusätzliche Tipps finden Sie nachfolgend zusammengefasst.
Bitte beachten Sie, dass die Installation der Geräte nur durch einen anerkannten Fachmann erfolgen darf, der Ihnen auch später, falls es einmal Probleme gibt,igeria zur Vergebung steht.
ACHTUNG
Bei Ersatzteilbestellungen die am Typschild des Gerätes eingetragene Antikel-NO/Article No. und Fertigungs-NO/Serial No. angeben.
Bitte beachten Sie die in der Bedienungsanleitung unter dem Punkt „Brennstoffe / Einstellungen" beschrieben Hinweise bezüglich der maximal aufzugebenden Brennstoffmengen und die Angabe zum max. Schornsteinzug (18 Pa).
Wenn mehr Brennstoff als zulässig aufgegeben wird, und/oder der Schornsteinzug zu groß ist, besteht die Gefahr des Überheizens, das zu Beschädigungen am Gerät und am Bratrohrthermometer und/oder dem Gerät führen kann. Das Bratrohrthermometer ist bis zu einer Temperatur von max. 350^ ausgelegt.
Der Herd darf nur mit geschlossener Fülltür (Heiztür) betrieben werden.
These darf nur zum Anheiten, Nachlegen oder Reinigen des Feueraums geöffnet werden. Beschädigungen am Gerät und/oder am Thermometer, bei denen erkennbar ist, dass sie durch Überheiten entstanden sind, unterliegen nicht der Garantiepflicht.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 2
Inhaltsverzeichnis 3
1 Installation 4
1.1 Sicherheitshinweise 4
1.2 Geräteaufbau 6
1.3 Vorschriften 8
1.4 Aufstellungsraum 8
1.5 Verbrennungsluft 8
1.6 Sicherheitsabstände 8
1.7 Schornsteinanschluss 9
1.8 Wahl der Abgasanschlussrichtung 11
1.9 Oberer Abgasanschluss bei Ceranplatte 12
2 Brennstoffe / Einstellungen 13
2.1 Brennstoffe 13
2.2 Verbrennungslufteinstellung 14
3. Bedienung 14
3.1 Bedienungselemente und Einstellungen 14
3.1.1 Leistungsregulierung 14
3.1.2 Sekundäreluftregulierung (nicht bei K128 F, K138 F) 14
3.1.3 Anheizklappe 15
3.1.4 Aschekasten 15
3.1.5 Zubehragerfach 15
3.1.6 Bratrohrtur 15
3.1.7 Verlegerost (nicht K118) 16
3.2 Anzünden 16
3.3 Kochen und Heizen 16
3.4 Braten und Backen im Bratrohr 17
3.5 Außerbetriebnahme 17
3.6 Pflege und Reinigung 17
3.6.1 Gerat 17
3.6.2 Lackierte- und Emailoberflächen 18
3.6.3 Glaskeramikoberflächen 18
3.6.4 Stahlplatte 18
3.6.5 Sichtscheibe 19
3.7 Störungsursachen, Behebung 19
3.8 Abstandsverbindung 20
4. Technische Daten 21
4.1 Daten 21
4.2 Maßzeichnungen 21
5. Entsorgung des Gerätes 23
1 Installation
1.1 Sicherheitshinweise
- Die Geräte sind nach DIN EN 12815 geprüft (Typenschild).
- Bei der Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren nationalen und europäischen Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften/Normen (z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN EN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287 u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVo) zu beachten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschließen. Zur korrekten Funktion Ohres Gerätes muss der Schornstein, an den sie das Gerät anschließen wollen, in einwandfreiem Zustand und mind. bis 400^ belastbar sein.
- Vor Erstinbetriebnahme und vor dem Schornsteinanschluss, die Bedienungsanleitung gründlich durchlesen und den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister / Bezirksbeauftragte informieren.
- Zur einwandfrei Funktion des Gerätes muss der Schornsteinzug mind. 12 - 15 Pa Unterdruck aufweisen und darf kurzzeitig 18 Pa detragen.
- Es wird empfohlen bei Aufstellung der Geräte saubere Baumwollhandschuhe zu tragen, um Fingerabdrücke, die später schwierig zu entfernen sind, zu vermeiden.
- Im Interesse der Luftreinhaltung und der sicheren Funktion des Gerätes sollen die in der Bedienungsanleitung angegebenen max. Brennstoffaufgabemengen nicht übersritten werden und die Turen der Geräte geschlossen sein, da sonst die Gefahr des Überheizens besteht, was zu Beschädigungen am Gerät führen kann. Beschädigungen solcher Art, unterliegen nicht der Garantiepflicht.
- Die Turen der Geräte müssen während des Betriebes immer geschlossen sein.
- Die zugelassenen Brennstoffe sind:
- Naturbelassenes Scheitholz (bis max. 33cm Lange)
- Braunkohlebriketts (siehe zulässige Brennstoffe in der Bedienungsanleitung)
- Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden. Zum anzünden sollenn spezielle Anzünder oder Holzwolle verwendet werden.
- Die Verbrennung von Abfallen, Feinhackschnitzeln, Rinden, Kohlegruß, Spanplattenresten, feuchtem und mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Pellets, Papier, Zeitungen, Pappe o.a. ist verboten!
- Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelastigung kommt. Unbedingt für gute Raumbelüfung sorgen (Fenster und Turen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so konnen diese Erscheinungen auch später noch auftreten.
- Die Bedienelemente und die Einstelleinrichtungen sind entsprechend der Bedienungsanleitung einzustellen.itte benutzen Sie bei bereits Gerat die Hilfswerkzeuge oder einen Schutzhandschuhe zur Bedienung.
- Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommt. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außendem soll vor dem Öffnen der Heiztür zum nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, das heißt, es dürfen keine Flammen mehr sightbar sein.
-
Im Warmhaltefach und auf / an dem Gerät dürfen keine brennbaren Gegenstände abgestellt oder angelehtn werden. Sicherheitsabstände beachten!
-
Vor der Aufstellung ist die ausreichende Tragfähigkeit der Aufstellfläche zu prufen. Bei unzureichender Tragfähigkeit ist eine Unterlegplatte zur Lastverteilung zu verwenden.
- Im Heizbetrieb konnen alle Oberflächen und besonders die Sichtscheiben sowie die Griffe und Bedieneinrichtungen sehr heißt werden. Machen Sie während des Heizbetriebes anwesende Kinder, Personen und Tiere darauf aufmerksam. Verwenden Sie zur Bedienung den beigelegten Schutzhandschuh oder das Hilfswerkzeug. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen den Ofen ohne Aufsicht Erziehungsberechtigter nicht bedieren.
- Es ist darauf zu achten, dass der Aschekasten immer bis Anschlag eingeschoben ist und weitere darauf zu achten, dass keine weißte Asche entsorgt wird (Brandgefahr).
- In der Übergangszeit kann es zu Störungen des Schornsteinzugeskommen, so dass die Abgase nicht vollständig abgezogen werden. Die Feuerstätte ist dann mit einer geringen Brennstoffmenge, am besten mit Holzpane/-Wolle zu befüllen und unter Kontrolle in Betrieb zunehmen, um den Schornsteinzug zu stabilisieren. Der Rost solls sauber sein.
- Nach mindestens jeder Heizperiode ist es angebracht, die Geräte durch einen Fachmann kontrollieren zu halten. Ebenfalls sollte eine gründliche Reinigung der Abgaswege und der Abgasrohre erfolgen.
- Wenn Ausbesserungen oder Erneuerungen vorgenommen werden müssen, wenden Sie sichitterechtzeitig unter Angabe der genauen Art.No und Fert.No an ihren Fachhändler. Es sind nur Original Wamsler - Ersatzteile zu verwenden.
- Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Servicearbeiten sowie Reparaturen, dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Heizungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäßen Eingriffen erlösen Gewährleistung und Garantie.
- Da der Festbrennstoff-Ofen/Herd die zur Verbrennung benötigte Luft dem Aufstellungsraum entnimmt, ist davon zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fenster oder Außentüren stets genügd Lungt nachströmt. Man kann davon ausgehen, dass dieser durch ein Raumvolumen von mind. 4m^3 je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Ist das Volumen geringer, kann über Luftungsöffnungen ein Verbrennungluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (min. 150cm^2 ).
- Es ist darauf zu halten, dass die Abstände zu brennbaren Bauteilen und Materialien -seitlich, hinteren und vorne - eingehalten werden. Diese Abstände entnehmer Sie der Bedienungsanleitung und/oder dem Typenschild.
- Die Feuerstättearfichtverändertwerden.
- Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Mehrfachbelegung 5m liegt, sollte vermieden werden. An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein muss vorher eine Berechnung nach EN 13384 erfolgen (Schornsteinfeger).
- Bei einem Schornsteinbrand verschreiben Sie sofort alle Öffnungen am Gerät und verständigen sie die Feuerwehr. Versuchen Sie auf keinen Fall selbst zu Löschen. Danach unbedingt den Schornstein vom Fachmann überprüfen setzen.
- Festbrennstoffe erzeugen naturgemäß Ruß, ein Verschmutzen der Sichtscheibe ist dadurch niemals vollig ausgeschlossen und stellt keinen Mangel dar.
- Speck- und Sandstein ist ein Naturstein,ecause sind Farbabweichungen und Farbänderungen normal und kein Grund zur Reklamation.
1.2 Geräteaufbau
K118

K128; K128F


K 118, K 128 K 138
Legende Legende
- Primärluftregler 1. Primärluftregler
- Stahlplatte 2. Stahlplatte
- Abgasanschluss 3. Abgasanschluss
- Anheizklappe 4. Anheizklappe
- Bratrohrtur 5. Bratrohrtur
- Bratrohrthermometer 6. Bratrohrthermometer
- Seitenwand 7. Seitenwand
- Brennstoffwagen 8. Brennstoffwagen
- Aschekasten 9. Aschekasten
- Aschetür 10. Aschetür
- Rostlager 11. Rostlager
- Rost 12. Rost
- Schamotteverkleidung im Feuerraum 13. Schamotteverkleidung im Feuerraum
- Heiztür 14. Heiztür
- Sekundärluftregler 15. Sekundärluftregler
- Blindblende
Herdzubehör
Deckelheber Backblech
- Russkratze - Bratrost
- Aschekasten - Verlegerostlager (nur bei K128, K138)
- Rauchlochdeckel
1.3 Vorschriften
Bei der Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren nationalen und europäischen Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften/Normen (z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287 u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVo) zu beachten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschlieben. Zur korrekten Funktion Ohres Gerätes muss der Schornstein, an den Sie das Gerät anschreiben sollen, in einwandfreiem Zustand und mind. bis 400^ belastbar sein.
1.4 Aufstellungsraum
Der Herd entnimmt die zur Verbrennung benötige Luft dem Aufstellungsraum. Es ist damit zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fensters oder der Außentüren stets genüglich Luft nachströmt. Zusätzlich ist sicherzustellen, dass ein Raum-Leistungsverhältnis von 4m^3 je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Ist das Volumen geringer, muss über Luftungsöffnungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (Verbundöffnungen mind. 150~cm^2 ).
1.5 Verbrennungsluft
Für den Verbrennungsvorgang wird permanent Sauerstoff bzw. Luft benötigt. In der Regel reicht die vorhandene Luft im Aufstellraum aus.
Bei gut abgedachteten Fenstern und Turen, Vorhandensein von mechanischen Entlüftungen (z.B. Küche oder Bad) oder weiteren Feuerstätten (auch Gastherme) in der Wohnung, kann die einwandfrei Luftversorgung empfindlich gestört werden.
HINWEIS: Im Aufstellungsraum oder in angrenzenden Räumen dürfen keine Luftabzugsventilatoren oder ähnliche Einrichtungen betrieben werden. Dies konnte erhebliche Betriebsprobleme und Gefahren verursachen. Fragen Sie ihren Schornsteinfeger.
HINWEIS: Der Aufstellungsraumarf nicht durch Einrichtungen wie z.B. Abzugshauben, Luftungsanlagen usw., die sich im selbst Raum oder in angrenzenden Räumen und/oder damit in Verbindung stehenden Räumen befinden, in Unterdruck versetzt werden.
1.6 Sicherheitsabstände
Die Sicherheitsabstände von brennbaren Gegenständen und von tragenden Wänden aus Stahlbeton, sowie Stellwänden die aus brennbaren Baustoffen hergestellt, oder mit brennbaren Baustoffen verkleidet sind einzuhalten:
Feuerraumseite ein mind. Abstand von 35 cm bei K 118, und 40 cm bei K 128/138. Der Abstand zu brennbaren Baustoffen auf der Backofenseite 25 cm bei K 118, und 30 cm bei K 128/138. Der Abstand zu brennbaren Baustoffen zur Rückwand muss 20 cm bei K 118, und 30 cm bei K 128/138 betragen. Vor dem Herd darf sich im Strahlungsbereich innerhalb von 50 cm (80 cm bei K128F, K138F) kein brennbares oder temperaturempfindliches Material befinden.
Eventuelle über dem Gerät angebrachte brennbare Gegenstände sind in angemessener Entfernung zu halten. Der Mindestabstand nach oben beträgt 70 cm und seitlich im Strahlungsbereich der Herdplatte mind. 40 cm.
Boden vor dem Herd
Fußböden aus brennbarem Material, wie Teppich, Parkett, Laminat, Kunststoff oder Kork, müssen vor dem Herd sowie von der Feuerraumöffnung 50 cm nach Vorne und 30 cm seitlich durch einen Belag aus nicht brennbaren Baustoffen, z.B. Keramik, Stein, Glas oder einer Bodenplatte aus Stahl, ersetzt oder geschützt werden.
Das Verbindungsstückarf nicht durch brennbare Bauteilen und Mobelteilen gefuhrt werden. Bei einem seitlichen Anschluss, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Bauteilen vom Hersteller des Verbindungsstücks eingehalten werden.
1.7 Schornsteinanschluss
Der für den Anschluss vorgesehene Schornstein muss bis mind. 400^ belastbar sein.
ACHTUNG:
Vor dem Anschluss des Gerätes ist in jedem Fall der zuständige Bezirks-Schornsteinfegermeister zu Rate zuziehen!
Verbindungsstücke müssen am Gerät und untereinander fest und dicht verbunden sein. Sie)dürfen nicht in den freien Schornsteingquerschnitt hineinragen. Das
Verbindungsstück zwischen Herd und Schornstein soll den gleichen Querschnitt haben wie der Rohrstutzen am Gerät. Waagerechte Verbindungsstücke über 0,5 m sollen zum Schornstein hin um 10 Grad ansteigen. Rohre, die nicht wärmegeschützt oder
senkrecht gefuhrt sind, sollen nicht länger als einen Meter sein.
Es sind die Forderungen der Feuerungsverordnung (FeuVO), die jeweiligen Länderbauordnungen sowie für den Schornstein die DIN 4705, DIN 18896, DIN EN 13384, DIN 18160 und der DIN EN 15287 zu beachten.
Verbindungstücke müssen nach DIN EN 1856-2 geprüft sein. Das Maß X (Abstand zu brenbaren Baustoffen/Materialien) muss nach Angaben des Herstellers des Verbindungsstücke eingehalten werden.

ACHTUNG:
Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Mehrfachbelegung 5m liegt, sollte vermieden werden. Ausschlaggebend dazu ist die Berechnung nach EN 13384. / Daten zur Schornsteinberechnung Kapitel 3.1 / An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein dürfen hochstens zwei bis drei weitere Feuerstätten angeschlossen werden.
Aus Sicherheitsgründen ist das Betreiben einer Dunstabzugshaube im Abluftverfahren während des Heizens nicht zulässig.

Maßnahmen bei Schornsteinbrand!
Bei ungenügender Reinigung des Schornsteins, bei falschem Brennstoff (z. B. zu feuchtes Holz) oder falscher Verbrennungslufteinstellung kann es zu einem Schornsteinbrand kommt. Schließen sie in so einem Fall die Verbrennungsluft an der Feuerstätte und rufen Sie die Feuerwehr.
Niemals selbst versuchen mit Wasser zulöschen.
1.8 Wahl der Abgasanschlussrichtung
Der Abgasstutzen ist bei Lieferung an der Rückwand befestigt.
Wird ein Anschluss nach oben oder zur Seite gewählt, muss die nicht benutztte Öffnung mit dem beiliegenden Blinddeckel verschlossen werden.
Bei einem Anschluss nach oben, ist der Rauchlochdeckel und der Blechring an der
Stahlplatte zu entfernen und damit den Abgasstutzen von unter einzusetzen. Der
Anschluss hinten ist dann zu verschreiben.
Der Anschluss seitlich ist wie folgt vorzunehmen:
- Blinddeckel an der äußerten Seitenwand durch losen der Schraube entfernen.
- Seitenwand entfernen: 1. Blindblende entfernen (nach vorne abziehen)
- Die zwei Schrauben der Seitenwand loseN.
- Blinddeckel an der inneren Seitenwand durch lockern der Schrauben und drehendes Deckels entfernen.
Abgasstutzen von hinteren nach seitlich ummontieren. - Blinddeckel hinten einsetzen.
- Loch im Blinddeckel mit beiliegender Schraube verschreiben.
- Seitenwand und Blindblende zusücksetzen

1.9 Oberer Abgasanschluss bei Ceranplatte (nur K128/K128F)
Grundsätzlich werden die Geräte in der bestellen Ausführung gefertigt. Wenn einmal ein Gerät nachgerüstet oder umgebaut werden muss, sind nachfolgende Arbeitsschritte auszuführen (Sonderbestellung):
Dichtungsbleche montieren (N21)
Anschlussplatte (N2 2) auf die Halterung mit den zwei Flügelmuttern (Nr. 3) fest montieren
- Ceranplatte (№ 4) auf den Herd auflegen
- 4 Distanzscheiben (NQ 5) auf die Anschlussplatte (NQ 2) und danach die keine ausgeschnittene Ceranplatte (NQ 6) auflegen. Ceranplatten - Position kann je nach Wunsch durch einstellen der Flügelmuttern ausgerichtet werden.


2 Brennstoffe / Einstellungen
2.1 Brennstoffe
Ein raucharmer und störungsfreier Betrieb des Herdes sowie die für den Schornsteinzug von 12 Pa angegebene Nennwärmeleistung sind nur gewährleistet, wenn keine anderen als die nachstehenden aufgeführten Brennstoffe verwendet werden.
Verwenden Sie nur naturbelassenes, trockenes Scheitholz mit einer Restfeuchte von max. 20% und Braunkohlenbriketts.
| Brennstoffart | Heizwert ca. kWh/kg |
| Braunkohlebriketts | 5,3 – 5,5 |
| Hartholz | 4,0 – 4,2 |
| Weichholz | 4,3 – 4,5 |
Nicht zulässige Brennstoffe sind z.B.:
Die Verbrennung von Abfallen, Feinhackschnitzeln, Pellets, Rinden, Spanplattenresten, Kohlegruß, feuchtem oder mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Papier und Pappe o.a. ist verboten. Zum Anzünden sollen Holzwolle oder Grillanzünder verwendet werden. Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden!
Achtung!
Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelastigung kommt. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Turen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so konnen diese Erscheinungen auch später noch auftreten.

Anzüden:

Scheitholz bei Anzündvorgang kreuzschlichen, Scheitholzänge max. 33cm, Durchmesser 5 - 12 cm, Rundlinge spalten,
Braunkohlebrikett nur auf satire Grundglut auflegen
Holzbrikett nach DIN 51731 max. 2,0kg bei K128/138 und max. 1,7kg bei K118, evtl. zerkleinern
| K118 | K128 / K138 K128F / K138F | |
| Braunkohle | - 3,2 kg (ca. 5-6 Brikett) bei Nennwärmeleistung max. 1,7 kg/h - 3,2 kg (ca. 5-6 Brikett) bei Dauerbrand | - 3,8 kg (ca. 6-7 Brikett) bei Nennwärmeleistung max. 2,1 kg/h - 3,8 kg (ca. 6-7 Brikett) bei Dauerbrand |
| Scheitholz | - 2,0 kg (ca. 2 Scheite) max. 2,0 kg/h | - 2,3 kg (ca. 3 Scheite) max. 2,3 kg/h |
2.2 Verbrennungslufteinstellung
Die Einstellungen müssen immer in der Mitte der Bezeichnungen liegen.
Tabelle 2
| Brennstoff | Primäreluft Stellung | Anheizklappe Stellung | Sekundäreluft Stellung | Brenn-zeit | |
| Anheizen | 1 | offen | 1 | - | |
| Scheitholz | NWL | 2 | geschlossen | 1 | ca. 1 h |
| Braunkohlebriketts | NWL | 1 | geschlossen | 0 | ca. 2 h |
| Braunkohlebriketts | Dauerbrand | 3 | geschlossen | 0 | ca. 12 h |
| Außerbetriebnahme | 3 | geschlossen | 0 | - | |
3. Bedienung
3.1 Bedienungselemente und Einstellungen
3.1.1 Leistungsregulierung
Die Verbrennungsgeschwindigkeit und damit die Heizleistung des Herdes werden durch die unter dem Rost einströmende Verbrennungsluft bestimmt. Diese Primäreluft wird mit der Leistungsregulierung eingestellt (Bild 6.).


1 = Anheizen, Braunkohlebetrieb (geöffnet)
2 = Scheitholzbetrieb
3 = Braunkohlebetrieb
Dauerbrand, Außenbetriebnahme
(geschlossen)
3.1.2 Sekundärluftregulierung (nicht bei K128 F, K138 F)
Die Sekundärluftregler ist in der Heiztür oben auf den verwendeten Brennstoff Holz (1) oder Kohle (0) einzustellen (Bild 8).
Bei den Fenster Herden ist die Sekundärluft eine fest eingestellte Große und somit nicht einstellbar.

3.1.3 Anheizklappe
Zum Anzünden muss die Anheizklappe geöffnet und zum Kochen und Heizen geschlossen sein.
Die Betätigung der Anheizklappe erfolgt von vorne. Hierzu ist das abgewinkelte Ende des beiliegenden Deckelhebers in den Schlitz des Betätigungshebels einzahlungen (Bild 9)
Herausziehen des Betätigungshebels bis zum Anschlag = Anheizklappe ist offen (Anheizen, Kochen)
Nach hinten schieben des Betätigungshebels bis zum Anschlag = Anheizklappe ist geschlossen (Backen, Braten)
ACHTUNG
Eine offen stehende Anheizklappe während des Heizbetriebes führt zur Überhitzung des Herdes und damit zur Beschädigung von Herdteilen. Außen dem hat eine geöffnete Anheizklappe einen erhöhten Brennstoffverbrauch zur Folge.
3.1.4 Aschekasten
- Der Aschenbehälter befindet sich unter der Feuerstätte. Er muss regelmäßig überprüft und geleert werden.
Das Leeren des Aschenbehalters ist bei kaltem Gerät vorzunehmen. Seien Sieitte vorsichtig, da noch Glut oder brennende Holzstückchen vorhanden sein konnen.itte beachten Sie, dass keine gluhenden Verbrennungsrückstände in die Mulltonne gelangen. - Denken Sie immer daran, den Aschenkasten wieder in den vorgesehenen Raum einzusetzen. Fehlendes Wiedereinsetzen ist im Falle des Betriebes gefährlich.
- Es ist darauf zu achtenden, dass der Aschenkasten immer bis zum Anschlag eingeschoben wird.
3.1.5 Zubehörlagerfach
Dieses Lagerfach befindet sich im unteren Teil des Herdes und ist groß genug, um die für den Betrieb notwendigen Zubehörteile zu lagern. Maximales Füllgewicht ist 10kg . Höhere
Gewichtete können zu Schaden des Lagerfaches führen.

Achtung! Es ist streng verboten, in thisem Lagerfach liegt entzündliche Materialien wie z.B. Alkohol, Benzin, flüssige Brennstoffe, Lacke, Anzünder, sw. aufzubewahren.
Achten Sie darauf, dass zum Nachlegen vom Brennstoff bzw. beim Öffnen der Heiz- und Aschentür, der untere Wagien immer verschlossen ist. Brandgefahr!!
3.1.6 Bratrohrtür
Die Bratrohrtür kann zum Heizen und muss bei hohenen Temperatures wie 300^ geöffnet werden. Durch Betätigung der Arretierung des Scharniers ist eine Offenstellung möglich. Die Bratrohrtür ist ohne Werkzeug abnehmbar. Sie wird am Griff angefasst,leitung geöffnet und vorsichtig schrag nach oben gezogen (Bild 10).
Das Wiedereinsetzen der Bratrohrtür erfolgt durch Einführen der beiden Scharnierlaschen in die Aufnahmeschlitze und Eindrücken der unteren Türkante mit dem Knie, während die Tur gleichzeitig am Griff nach oben gezogen wird.
3.1.7 Verlegerost (nicht K118)
Der Herd ist mit einem Verlegerost für Sommer – und Winterbetrieb ausgestellt.
(Höher/Tieferlegen)
Verlegen des Rostes in die Sommerstellung (K128, K138)
Zum Verlegen des Rostes in die Sommerstellung Rost und Rostlager aus dem Herd entnahmen. Dann das Verlegerostlager (Zubehor mit Herd geliefert) vorne auf das obere Rostlager auflagen (Siehe Bild 7). Dann das Rostlager und den Rost von oben wieder einlagen.
3.2 Anzünden
Die Leistungsregulierung wird unter Beachtung der Brennstoffart je nach Zugstarke und gewünschter Heizleistung eingestellt. Mit Scheitholz insbesondere mit Weichholz, ist nur ein eingeschränkter Dauerbrand möglich. Braunkohlebriketts sind für den Dauerbrand über Nacht besonderss geeignet, wenn sie auf eine satire Grundglut aufgelegt werden.
Erstes Anheizen
- Vor Inbetriebnahme sind die elev. Transportsicherungen hersauszunehmen und Werbeaufkreber am Gerät rückstandsfrei zu entfernen.
Die Heiztür öffnen durch Hebden des Griffes nach oben. Beiheitsem Gerät ist dazu ein isolierter Schutzhandschuh zu benutzen. Den Primäreluft- und Sekundärluftregler entsprechend der Tabelle 2 „Verbrennungslufteinstellung" einstellen. Anheizklappe öffnen.
Anzünder oder Holzwolle auf den Rost legen, darüber Holzpane geben. Darauf erst ein kleineres, dann größeres Holz geben, anzüden und Heiztür wieder verschreiben. Wenn das Feuer lebhaft brennt und eine ausreichende Grundglut vorhanden ist, erneut Brennstoff aufgeben und die Anheizklappe wieder schreiben.
Das ersten Anheizen kunde es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelastigung kommt. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Turen offen) und mindestens eine Stunde auf max.
Nennwärmeleistung heizen. Solle beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so konnen diese Erscheinungen auch später noch auftreten.
Den Brennstoff nicht in den Brennraum einwerfen, sondern einlagen, da sonst die Ausmauerung beschädigt werden kann.
Der Herd darf nur mit geschlossener Fülltür (Heiztür) betrieben werden.
These farn zur zum Anheizen, Nachlegen oder Reinigen des Feuerraums geffnet werden.
ACHTUNG
Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommt. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außen dem soll vor dem Öffnen der Tur zum Nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, das heißt, es dürfen keine Flammen mehr sightbar sein.
3.3 Kochen und Heizen
Wenn der Herd zum Kochen oder Heizen benutzt wird, ist die Anheizklappe zu schlieben. Für ein optimales Kochen auf der Herdplatte empfeht es sich, nur Töpfe mit flachem Boden zu benutzen. Die wärmtste Zone befindet sich in der Mitte der Platte, die zugleich die Beste Zone ist, um einen Topf rasch aufzuwärmen. Die äußeren Zonen der Platte
dienen zum Warmhalten. Um ein Schnelleres Ankochen (Kochen) zu erreichen, empfehlen wir die Verwendung von Dunn geschlossen Weichholz.
Die Herdplatte sollen nicht überheizt werden, weil der Herd dadurch beschädigt, aber kein Vorteil beim Kochen erzielt wird.
Abrütteln, Entschlacken und Entaschen
Nach öffnen der Aschetür ist der Rost vor jeder Brennstoffaufgabe mit Hilfe des mitgelieferten Deckelhebers kräftig abzurütteln.
Der Aschekasten ist täglich zu entleeren. Wenigstens jeder dritten Tag sollte die Schlacke vom Rost entfernet werden.
Keine gluhende Asche in Mulltonnen oder ins Freie schütten.
3.4 Braten und Backen im Bratrohr
Der Herd ist mit einem Bratrohr ausgestattet. Das Bratrohr hat eine Türe mit Glas, auf der ein Thermometer angebracht ist. Die angezeigte Temperatur dient nur als Anhaltspunkt beim Backen und Braten undarf nicht überhitz werden.
Das Thermometer kann sich durch Überhitzung weniger verfahren. Dies hat aber keine Auswirkungen auf den Betrieb und ist damit kein Reklamationsgrund.
Außerdem ist das Bratrohr Serienmäßig mit einem Rost und einem Backblech ausgerüstet.
Folgende HINWEISE sind in Betrieb zu beachten:
Vergewissern Sie sich, dass die Anheizklappe seit mindestens 60 Minuten geschlossen ist. Damit erreichen sie eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Backofen. Sie sollenn nur so viel Brennstoff einfllen, bis man die gewünschte Temperatur erreicht hat. Diese Temperatur kann durch dosierte Brennstoffaufgabe während der ganzen Bratzeit eingehalten werden. Nach halber Bratzeit das Backblech Herausziehen und das Bratgut umgedreht wieder einschieben, somit erreicht Sie ein gleichmäßiges Braten und Backen.
3.5 Außerbetriebnahme
Primäreluftregler in geschlossene Stellung bringen (Tabelle 2).
Restglut ausbrennen und Ofen abkühlen setzen.
Feuerraum und Aschebehälter bei kaltem Gerät reinigen und entleeren!
3.6 Pflege und Reinigung
3.6.1 Gerät
Nach öffnen der Heiztür ist der Rost vor jeder Brennstoffaufgabe mit Hilfe des Russkratzers und dem Schürhaken zu reinigen.
Der Aschekasten ist täglich zu entleeren. Wenigstens jeder dritten Tag sollte die Schlacke vom Rost halten werden.
Mit richtig Betrieb/Bedienung undgreater Pflege/Wartung erhohen Sie die Wertstabilität und Lebensdauer Ihres Gerätes. Sie sparen wertvollen Ressourcen und schonen unsere Umwelt und ihren Geldbeutel. Zur Reinigung ist die Herdplatte abzunehmen und der Rauchgasweg im Inneren des Gerätes und das Abgasrohr zu reinigen. Zum Reinigen des Zugsystems unter dem Bratrohr ist die Rändelmutter am Reinigungsdockel abzuschrauben und der Deckel abzunehmen.
Nach Beendigung der Reinigungsrarbeiten ist die Reinigungsoffnung unter dem Bratrohr ist wieder dicht zu verschreiben und die Herdplatte wieder richtig einzusetzen.
Achtung:
Nach jeder Heizperiode ist es angebracht, den Herd gründlich zu kontrollieren. Wenn Ausbesserungen oder Ernueuerungen vorgenommen werden müssen, wenden Sie sich
bitrerechtzeitigunterAngabe derArtikel-NOundderF.-N(sieheTypschild)anHhren Fachhandler.
3.6.2 Lackierte- und Emailoberflächen
Die Pflege der äußerten Flächen ist nur bei kaltem Ofen zu empfehlen. Die lackierten Flächen sollenn nur mit klarem Wasser, vorsichtig und mit einem leicht befeuchteten weichen Tuch gereinigt werden (nicht scheuern). Vorab an einer nicht sightbaren Stelle das Lackverhalten testen. Bei pulverbeschiedten und emailierten Flächen kann in besonderen Fälle vorher mit Seitenlauge oder etwas Geschirrspulmittel behandelt und dann leicht trocken gerieben werden.
Hinweis: Auf keinen Fall sollenn Sie Schwämme, Scheuermittel, aggressive oder kratzende Reinigungsmittel verwenden!
3.6.3 Glaskeramikoberflächen
Reinigen Sie ihre Ceranplatte vor der ersten Benutzung mit einem feuchten sauberen Tuch. Verreiben Sie danach eine Tropfen eines Pflegemittels für Glaskeramik mit einem Kuchenpapier auf der Ceranplatte.
Nach dem Nachwischen und Trockenpolieren ist die hochwertige Oberfläche von mit einem unsichtbaren Film überzogen, dieser hilft die Scheibe / Ceranplatte sauber halten und erleichtert bei regelmäßiger Wiederholung die Reinigung.
3.6.4 Stahlplatte
Alle Stahlherdplatten sind mit säurefreiem Rostschutzöl vorbehandelt. Durch die tägliche Benutzung wird diese Schicht nach und nach abgetragen. So konnen sich mit der Zeit durch Wasser, keine Rostflecke bilden. Zur Beseitigung dieser Rostflecke braucht man nur einen Lappen mit säurefreiem Stahlplatten-Putzpflegemittel tränken und damit die Platte abwischen. Falls der Rostfleck schon länger existiert, muss er eventuell mit einem normalen Topfreiniger behandelt werden. Anschließend ist eine)dünne Schicht Pflegemittel aufzutragen.
Die Stahlplattenteile müssen in noch handwarmen Zustand mit säurefreiem Stahlplatten-Putzpfllegemittel eingeriben werden.
Die Spezialstahlplatten des Herdes bedürfen deshalb einer regelmäßigen Wartung nach jedem Kochen. Bei jeder Benutzung, die Feuchtigkeit oder den Schmutz auf der Platte verursacht hat, sollte gereinigt werden. Man sollte die Herdplatte saubern wenn sie noch lauwarm ist, so kann eventuell vorhandenes Wasser verdunsten und es bilden sich keine Rostflecke. Es ist darauf zu achten, dass bei kaltem Herd kein Wasser zum reinigen benutzt wird.
Dehnfugen der Stahlherdplatte müssen stets frei von Verkrustungen oder dgl. sein, um ein Verformen der Stahlherdplatte und der Seitenverkleidungen zu vermeiden. Wenn notwendig, sollte auch der Anschlag der Deckel von eventuellen Ablagerungen befrei werden.
Stahlplatten neigen durch die Wärme (Feuer) mit der Zeit eine brunierte Farbe anzunehmen. Mochtte man diesen allmählichen Prozess vorgreifen, braucht man nur die Platte halten mit ein weniger säurefreiem Stahlplatten-Putzpflegemittel einreiben. Eine Verfährung der Stahlplatten ist immer gegeben und liegt in der Natur des Shahles. Dies ist kein Grund für eine Reklamation.
Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Servicearbeiten sowie Reparaturen, * dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Heizungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäßen Eingriffen erlösen Gewährleistung und Garantie.
3.6.5 Sichtscheibe
Reinigen Sie ihre Sichtscheibe vor der ersten Benutzung mit einem feuchten sauberen Tuch. Verreiben Sie danach eine Tropfen eines Pflegemittels für Glaskeramik Scheiben mit einem Kuchenpapier auf beiden Seiten der Scheibe.
Nach dem Nachwischen und Trockenpolieren ist die hochwertige Oberfläche mit einem unsichtbaren Film überzogen, dieser hilft die Scheibe sauber zu halten und erleichtert bei regelmäßiger Wiederholung die Reinigung.
Festbrennstoffe erzeugen naturgemäß Ruß, ein Verschmutzen der Sichtscheibe ist dadurch niemals vollig ausgeschlossen und stellt keinen Mangel dar.
3.7 Störungsursachen, Behebung
Tabelle 3
| STÖRUNG | URSACHE | LösUNG |
| Rauchaustritt aus dem Herd beim Anheizen / schlechte Verbrennung / zu hohe Temperatur | Zu geringer Schornsteinzug < 10 Pa | Kontrollieren, ob das Verbindungsstück verstopft ist. |
| Zu hoher Schornsteinzug max. 15 Pa | Anschluss verändern: Höherer Zug durch geeignete Drosselklappe oder die Dammung verbessern. | |
| Falsche Einstellungen | In den Abschnitten „Bedienung“ und „Brennstoff“ nachschlagen. | |
| Zuviel Brennstoff eingefüllt | Brennstoffmenge reduzieren. | |
| Brennstoff mit zu hoher relativer Feuchtigkeit | Feuchtes Holz vor dem Gebrauch austrocknen lässt. | |
| Ungeeigneter Brennstoff | Im Abschnitt „Brennstoff“ nachschlagen. | |
| Kein regulärer Zug | Schornsteinzug ungeeignet oder schmutzig | Schornsteinfegerkommen{lassen. |
| Gerätninen verschmutzt | Reinigungvornehmen. | |
| Ausstöß von zu viel schwarzem Rauch | Anzünden/Betrieb des Gerätes mit noch frischchem Holz | Hochwertigeren und abgelagerten Brennstoff verwenden. |
| Rauchableitung teilweise verstopft | Einen qualifizierten Techniker rufen. | |
| Rauchaustritt aus dem Gerät | Feuerraumtür ist offen | Türen schreiben. |
| Ungenügender Zug | Vom Schornsteinfegerineinspektion des Schornsteinesvornehmen{lassen. | |
| Falsche Regelungseinstellung | In den Abschnitt „Bedienung“ und „Brennstoff“ nachschlagen. | |
| Gerät hat eine Reinigung nötig | Reinigung des Gerätesund der Verbindungsstücke zum Schornsteinvornehmen. |
3.8 Abstandsverbindung
Falls der Herd in eine Einbauküche integriert wird, ist der Übergang zum jeweils anschließenden Holzunterbauschrank über eine, vom Werk lieferbare Abstandsverbindung herzustellen. Diese thermischen Abstandsverbindungen sind mit den Herden EN-geprüft und erfüllt die baurechtlichen Anforderungen bezüglich des Brandschutzes. Die Abstandsverbindung 55mm oder 110mm ist Herdrahmenbündig als fertiges Bauteil geben den Herd zu stellen und Höhenverstellbar (Bild 11).

Bild 6

Bild 7


OFFEN

ZU

Bild 9
Bild 10

Bild 11
4. Technische Daten
4.1 Daten
| Typ | K 118 | K 128 / K 128 F K 138 / K 138 F | |
| Nennwärmeleistung | kW | 6 | 7 |
| Abgasmassenstrom | g/s | 10,8 / 9,9 | 10,5 / 11,5 |
| Abgastemperatur am Abgasstutzen | °C | 240 | 250 / 270 |
| Notwendiger Föderdruck bei NWL | Pa | 12 | 12 |
| Raumheizvermögen* bei Dauerheizung bei Zeitheizung | m³ | 165 / 95 / 65 | 210 / 120 / 82 |
| 116 / 69 / 47 | 148 / 86 / 59 | ||
| Abgasanschluss | Ø mm | 120 | 120 |
| Staub (bezogen auf 13% O₂) | mg/m³ | ≤ 40 | ≤ 40 |
| CO (bezogen auf 13% O₂) | mg/m³ | 1070 / 1409 | 1224 / 1179 |
| CO (bezogen auf 13% O₂) | % | 0,09 / 0,11 | 0,10 / 0,10 |
| Wirkungsgrad | % | 76,3 / 76,8 | 77,5 / 73,4 |
*bei günstigen, weniger gänstigen und umgünstigen Heizbedingungen nach DIN 18893 Tab.2
Alle Angaben der Abgaswerte beziehen sich auf die EN 12815 unter stationären Laborbedingungen
4.2 Maßzeichnungen
K 118

*ohne Stellfue mit Stellfue: 860^+50 mm fur Herdhöhe 850 mm Stellfue herausschrauben



K128; K128 F

* ohne Stellfube
mit Stellfübe: 860 ^+50 mm,
für Herdhöhe 850 mm Stellfüsse
herausschrauben
** Anschlussmaße für „Durchheize".
Einbau nur mit Sonderzubehr möglich


K138; K138 F

*ohne Stellfube
mit Stellfübe: 860^+50 mm für Herdhöhe 850 mm Stellfübe herausschrauben
** Anschlussmaße für „Durchheize"
Einbau nur mit Sonderzubehör möglich

Die angeführten Abmessungsangaben sind nur zur Information! Wir behalten uns das Recht von Konstruktionsänderungen vor, falls diese das technische Niveau erhöhen, oder die Qualität verbessern!
5. Entsorgung des Gerätes
Das Gerät enthalt keine Gefahrenstoffe. Es wird davon empfohlen, nach der Lebensdauer das Gerät zu demontieren und die Teile in die entsprechenden Abfallsammelstellen / - Container zu entsorgen.
Änderungen, die dem technischen Fortschriftdienen und / oder einer Qualitätverbesserung bewirken, behalten wir uns vor. Für Druckfehler und Änderungen nach Drucklegung können wir keine Haftung übernehmen.
WAMSLER

Haus - und Kuchentechnik GmbH
Adalperostr. 86
D-85737 Ismaning
Telefon +49 (0)89 32084-0
Telefax +49 (0)89 32084-294
www.wamsler.eu
K 118:
EK PRÜFBERICHT
EK TIPUSVIZSGALATI JELENTES
BENANNTE STEILLE (KENNNUMMER: 1420)
Auftraggeber: Megbizó:
Wamsler SE
3100 Salgotarjan Rakozi ut 53-55.
Datum des ufrages: Megbizás kete:
09.02.2010.
Prüfung nach EN 12815:2005
vizsgalat MSZ EN 12815:2005 szerint
Zeitdauer der Durchführung der Prüfungen Vizsgalat vegzesenek ideje: 09.02.-02.03.2010.
Produktspezialist: Temafelelos:

B019K Anmerkung:Die Prufergebnisse beziehen sich ausschleiblich auf das vorgelegte Prufmuster. Der Prufbericht darur im vollem Umfang kopiert werden, zur Ausschreibung ist die schriftliche Genehmigung des Ausfertigers nolig.
Laboratorium für leichtindustrielle und technische Prüfungen Budapest, Nr: R-207094 Date: 2010.04.19. Seite 1/24
| Emissionen Emisszio | Grenzwert Határértek | Bezugssauerstoffgehalt Vonatkoztalási O2tart. | Gemesst Miert értek | Erfüllt megfelel | Brennstoffe Fūtōanyag |
Zukünftige Anforderung für Deutschland 1.BlmSchV 2.stufe (geplant ab 2015)
Anforderung fur Osterei nach 15a B-VG (auf 13% O_2
leichtindustrielle und
technische Prüfungen
Budapest, 2011.09.15
R-247494
Seite 1/24
Auftrag:
Prüfung nach EN 12815:2001/A2:2004/AC:2007
Megbizás tárgya:
vizsgalat MSZ EN 12815:2001/A2:2004/AC:2007
Geprüfter Typ:
K 128 / K 138 / K128F / K 138F
Festbrennstoffherd
Braunkohlebriketts: Dauerbrand;
Scheitholz: Zeitbrand
Vizsgalt tipus:
Anlieferung des Prüfmusters
Zeitdauer der Durchführung der Prüfungen
1.melleklet-Anlage 1:Foto/Photo
Anmerkung:Die Prufgebnisse beziehen sich ausschließlich auf das vorgelegte Prufmuster.
Der Prufbericht darfur im vollem Umfang kopiert werden, zur Ausschreibung ist die schriftliche Genehmigung des Ausfertigars nolig.
Zukünftige Anforderung für Deutschland 1.BlmSchV 2.Stufe (geplant ab 2015)
Anforderung für Österreich nach 15a B-VG (auf 13% O_2
Emissionsmessungen mg/Nm
| Emissionen Emisszión | Bezugssauerstoff gehalt Vonatkoztatásí O2 tart. | Gemessen Mört erlék | Brennstoffe Fütop anyag |
| CO-Gehalt | 13 % | 1224/1179 | Scheitholz (oben)/Braunkohlebrikettes (unter) |
| CO-tartalom | |||
| NOx-Gehalt | 87/110 | ||
| NOx-tartalom | |||
| CnHm-Gehalt | 63/53 | Hasábfa (felül) / Barnaszén brikett (alül) | |
| CnHm-tartalom | |||
| Staubgehalt | 38/37 | ||
| Portartalom |
Dear Customer,
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Art. No 135616
Ausgabe: 11.2015-v2
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