K118 - Herd Wamsler - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts K118 Wamsler als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Herd kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch K118 - Wamsler und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. K118 von der Marke Wamsler.
BEDIENUNGSANLEITUNG K118 Wamsler
ACHTUNG Bei Ersatzteilbestellungen die am Typschild des Gerätes eingetragene Artikel-Nr./Article No. und Fertigungs-Nr./Serial No. angeben.
Vorwort Sehr verehrter Kunde, Wir beglückwünschen Sie zum Erwerb unseres Festbrennstoffherdes. Sie haben die richtige Wahl getroffen. Denn mit diesem Produkte haben Sie die Garantie für
- Hohe Qualität durch Verwendung bester und bewährter Materialien. - Funktionssicherheit durch ausgereifte Technik, die streng nach deutschen bzw. europäischen Normen geprüft ist. - Lange Lebensdauer durch robuste Bauweise. Mit diesem Festbrennstoffherd haben Sie ein zeitgemäßes Kompaktgerät für die Funktionen - Kochen - Backen - Heizen Die Geräte sind energiesparende, umweltfreundliche und ihre Bedienung ist denkbar einfach. Alles Wissenswerte hierüber sowie einige zusätzliche Tipps finden Sie nachfolgend zusammengefasst.
Bitte beachten Sie, dass die Installation der Geräte nur durch einen anerkannten Fachmann erfolgen darf, der Ihnen auch später, falls es einmal Probleme gibt, gerne zur Verfügung steht.
Bitte beachten Sie die in der Bedienungsanleitung unter dem Punkt „Brennstoffe / Einstellungen“ beschriebenen Hinweise bezüglich der maximal aufzugebenden Brennstoffmengen und die Angabe zum max. Schornsteinzug (18 Pa). Wenn mehr Brennstoff als zulässig aufgegeben wird, und/oder der Schornsteinzug zu groß ist, besteht die Gefahr des Überheizens, das zu Beschädigungen am Gerät und am Bratrohrthermometer und/oder dem Gerät führen kann. Das Bratrohrthermometer ist bis zu einer Temperatur von max. 350°C ausgelegt. Der Herd darf nur mit geschlossener Fülltür (Heiztür) betrieben werden. Diese darf nur zum Anheizen, Nachlegen oder Reinigen des Feuerraums geöffnet werden. Beschädigungen am Gerät und/oder am Thermometer, bei denen erkennbar ist, dass sie durch Überheizen entstanden sind, unterliegen nicht der Garantiepflicht.
3.1.2 Sekundärluftregulierung (nicht bei K128 F, K138 F) .......................... 14
3.6.2 Lackierte- und Emailoberflächen ........................................................ 18
1.1 Sicherheitshinweise
1. Die Geräte sind nach DIN EN 12815 geprüft (Typenschild).
2. Bei der Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren
nationalen und europäischen Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften/Normen (z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287 u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVo) zu beachten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschließen. Zur korrekten Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den sie das Gerät anschließen wollen, in einwandfreiem Zustand und mind. bis 400°C belastbar sein.
3. Vor Erstinbetriebnahme und vor dem Schornsteinanschluss, die Bedienungsanleitung
gründlich durchlesen und den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister / Bezirksbeauftragte informieren.
4. Zur einwandfreien Funktion des Gerätes muss der Schornsteinzug mind. 12 - 15 Pa
Unterdruck aufweisen und darf kurzzeitig 18 Pa betragen.
5. Es wird empfohlen bei Aufstellung der Geräte saubere Baumwollhandschuhe zu
tragen, um Fingerabdrücke, die später schwierig zu entfernen sind, zu vermeiden.
6. Im Interesse der Luftreinhaltung und der sicheren Funktion des Gerätes sollten die in
der Bedienungsanleitung angegebenen max. Brennstoffaufgabemengen nicht überschritten werden und die Türen der Geräte geschlossen sein, da sonst die Gefahr des Überheizens besteht, was zu Beschädigungen am Gerät führen kann. Beschädigungen solcher Art, unterliegen nicht der Garantiepflicht.
7. Die Türen der Geräte müssen während des Betriebes immer geschlossen sein.
8. Die zugelassenen Brennstoffe sind:
- Naturbelassenes Scheitholz (bis max. 33cm Länge) - Braunkohlebriketts (siehe zulässige Brennstoffe in der Bedienungsanleitung)
9. Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden. Zum anzünden sollten spezielle Anzünder
oder Holzwolle verwendet werden.
10. Die Verbrennung von Abfällen, Feinhackschnitzeln, Rinden, Kohlegruß,
Spanplattenresten, feuchtem und mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Pellets, Papier, Zeitungen, Pappe o.ä. ist verboten!
11. Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung
kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten.
12. Die Bedienelemente und die Einstelleinrichtungen sind entsprechend der
Bedienungsanleitung einzustellen. Bitte benutzen Sie bei heißem Gerät die Hilfswerkzeuge oder einen Schutzhandschuhe zur Bedienung.
13. Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem
Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommen. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außerdem soll vor dem Öffnen der Heiztür zum nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, das heißt, es dürfen keine Flammen mehr sichtbar sein.
14. Im Warmhaltefach und auf / an dem Gerät dürfen keine brennbaren Gegenstände
abgestellt oder angelehnt werden. Sicherheitsabstände beachten!5
15. Vor der Aufstellung ist die ausreichende Tragfähigkeit der Aufstellfläche zu prüfen. Bei
unzureichender Tragfähigkeit ist eine Unterlegplatte zur Lastverteilung zu verwenden.
16. Im Heizbetrieb können alle Oberflächen und besonders die Sichtscheiben sowie die
Griffe und Bedieneinrichtungen sehr heiß werden. Machen Sie während des Heizbetriebes anwesende Kinder, Personen und Tiere darauf aufmerksam. Verwenden Sie zur Bedienung den beigelegten Schutzhandschuh oder das Hilfswerkzeug. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen den Ofen ohne Aufsicht Erziehungsberechtigter nicht bedienen.
17. Es ist darauf zu achten, dass der Aschekasten immer bis Anschlag eingeschoben ist
und besonders darauf zu achten, dass keine heiße Asche entsorgt wird (Brandgefahr).
18. In der Übergangszeit kann es zu Störungen des Schornsteinzuges kommen, so dass
die Abgase nicht vollständig abgezogen werden. Die Feuerstätte ist dann mit einer geringen Brennstoffmenge, am besten mit Holzspäne/-Wolle zu befüllen und unter Kontrolle in Betrieb zu nehmen, um den Schornsteinzug zu stabilisieren. Der Rost sollte sauber sein.
19. Nach mindestens jeder Heizperiode ist es angebracht, die Geräte durch einen
Fachmann kontrollieren zu lassen. Ebenfalls sollte eine gründliche Reinigung der Abgaswege und der Abgasrohre erfolgen.
20. Wenn Ausbesserungen oder Erneuerungen vorgenommen werden müssen, wenden
Sie sich bitte rechtzeitig unter Angabe der genauen Art.Nr. und Fert.Nr. an Ihren Fachhändler. Es sind nur Original Wamsler - Ersatzteile zu verwenden.
21. Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und
Servicearbeiten sowie Reparaturen, dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Heizungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäßen Eingriffen erlöschen Gewährleistung und Garantie.
22. Da der Festbrennstoff-Ofen/Herd die zur Verbrennung benötigte Luft dem
Aufstellungsraum entnimmt, ist dafür zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fenster oder Außentüren stets genügend Luft nachströmt. Man kann davon ausgehen, dass dieser durch ein Raumvolumen von mind. 4m³ je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Ist das Volumen geringer, kann über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (min. 150cm²).
23. Es ist darauf zu achten, dass die Abstände zu brennbaren Bauteilen und Materialien -
seitlich, hinten und vorne - eingehalten werden. Diese Abstände entnehmen Sie der Bedienungsanleitung und/oder dem Typenschild.
24. Die Feuerstätte darf nicht verändert werden.
25. Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei
Mehrfachbelegung 5m liegt, sollte vermieden werden. An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein muss vorher eine Berechnung nach EN 13384 erfolgen (Schornsteinfeger).
26. Bei einem Schornsteinbrand verschließen Sie sofort alle Öffnungen am Gerät und
verständigen sie die Feuerwehr. Versuchen Sie auf keinen Fall selbst zu löschen. Danach unbedingt den Schornstein vom Fachmann überprüfen lassen.
27. Festbrennstoffe erzeugen naturgemäß Ruß, ein Verschmutzen der Sichtscheibe ist
dadurch niemals völlig ausgeschlossen und stellt keinen Mangel dar.
28. Speck- und Sandstein ist ein Naturstein, daher sind Farbabweichungen und
Farbänderungen normal und kein Grund zur Reklamation.6
2. Stahlplatte 2. Stahlplatte
5. Bratrohrtür 5. Bratrohrtür
6. Bratrohrthermometer 6. Bratrohrthermometer
7. Seitenwand 7. Seitenwand
8. Brennstoffwagen 8. Brennstoffwagen
13. Schamotteverkleidung im Feuerraum 13. Schamotteverkleidung im Feuerraum
Herdzubehör - Deckelheber - Backblech - Russkratze - Bratrost - Aschekasten - Verlegerostlager (nur bei K128, K138) - Rauchlochdeckel8
Bei der Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren nationalen und europäischen Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften/Normen (z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287 u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVo) zu beachten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschließen. Zur korrekten Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den Sie das Gerät anschließen wollen, in einwandfreiem Zustand und mind. bis 400°C belastbar sein.
1.4 Aufstellungsraum
Der Herd entnimmt die zur Verbrennung benötige Luft dem Aufstellungsraum. Es ist dafür zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fensters oder der Außentüren stets genügend Luft nachströmt. Zusätzlich ist sicherzustellen, dass ein Raum- Leistungsverhältnis von 4 m
je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Ist das Volumen geringer, muss über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (Verbundöffnungen mind. 150 cm²).
1.5 Verbrennungsluft
Für den Verbrennungsvorgang wird permanent Sauerstoff bzw. Luft benötigt. In der Regel reicht die vorhandene Luft im Aufstellraum aus. Bei gut abgedichteten Fenstern und Türen, Vorhandensein von mechanischen Entlüftungen (z.B. Küche oder Bad) oder weiteren Feuerstätten (auch Gastherme) in der Wohnung, kann die einwandfreie Luftversorgung empfindlich gestört werden. HINWEIS: Im Aufstellungsraum oder in angrenzenden Räumen dürfen keine Luftabzugsventilatoren oder ähnliche Einrichtungen betrieben werden. Dies könnte erhebliche Betriebsprobleme und Gefahren verursachen. Fragen Sie Ihren Schornsteinfeger. HINWEIS: Der Aufstellungsraum darf nicht durch Einrichtungen wie z.B. Abzugshauben, Lüftungsanlagen usw., die sich im selben Raum oder in angrenzenden Räumen und/oder damit in Verbindung stehenden Räumen befinden, in Unterdruck versetzt werden.
1.6 Sicherheitsabstände
Die Sicherheitsabstände von brennbaren Gegenständen und von tragenden Wänden aus Stahlbeton, sowie Stellwänden die aus brennbaren Baustoffen hergestellt, oder mit brennbaren Baustoffen verkleidet sind einzuhalten: Feuerraumseite ein mind. Abstand von 35 cm bei K 118, und 40 cm bei K 128/138. Der Abstand zu brennbaren Baustoffen auf der Backofenseite 25 cm bei K 118, und 30 cm bei K 128/138. Der Abstand zu brennbaren Baustoffen zur Rückwand muss 20 cm bei K 118, und 30 cm bei K 128/138 betragen. Vor dem Herd darf sich im Strahlungsbereich innerhalb von 50 cm (80 cm bei K128F, K138F) kein brennbares oder temperaturempfindliches Material befinden. Eventuelle über dem Gerät angebrachte brennbare Gegenstände sind in angemessener Entfernung zu halten. Der Mindestabstand nach oben beträgt 70 cm und seitlich im Strahlungsbereich der Herdplatte mind. 40 cm.9 Boden vor dem Herd Fußböden aus brennbarem Material, wie Teppich, Parkett, Laminat, Kunststoff oder Kork, müssen vor dem Herd sowie von der Feuerraumöffnung 50 cm nach Vorne und 30 cm seitlich durch einen Belag aus nicht brennbaren Baustoffen, z.B. Keramik, Stein, Glas oder einer Bodenplatte aus Stahl, ersetzt oder geschützt werden. Das Verbindungsstück darf nicht durch brennbare Bauteilen und Möbelteilen geführt werden. Bei einem seitlichen Anschluss, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Bauteilen vom Hersteller des Verbindungsstückes eingehalten werden.
1.7 Schornsteinanschluss
Der für den Anschluss vorgesehene Schornstein muss bis mind. 400
C belastbar sein. ACHTUNG: Vor dem Anschluss des Gerätes ist in jedem Fall der zuständige Bezirks- Schornsteinfegermeister zu Rate zu ziehen! Verbindungsstücke müssen am Gerät und untereinander fest und dicht verbunden sein. Sie dürfen nicht in den freien Schornsteinquerschnitt hineinragen. Das Verbindungsstück zwischen Herd und Schornstein soll den gleichen Querschnitt haben wie der Rohrstutzen am Gerät. Waagerechte Verbindungsstücke über 0,5 m sollen zum Schornstein hin um 10 Grad ansteigen. Rohre, die nicht wärmegeschützt oder senkrecht geführt sind, sollen nicht länger als einen Meter sein. Es sind die Forderungen der Feuerungsverordnung (FeuVO), die jeweiligen Länderbauordnungen sowie für den Schornstein die DIN 4705, DIN 18896, DIN EN 13384, DIN 18160 und der DIN EN 15287 zu beachten. Verbindungstücke müssen nach DIN EN 1856-2 geprüft sein. Das Maß X (Abstand zu brennbaren Baustoffen/Materialien) muss nach Angaben des Herstellers des Verbindungsstückes eingehalten werden. ACHTUNG: Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Mehrfachbelegung 5m liegt, sollte vermieden werden. Ausschlaggebend dazu ist die Berechnung nach EN 13384. / Daten zur Schornsteinberechnung Kapitel 3.1 / An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein dürfen höchstens zwei bis drei weitere Feuerstätten angeschlossen werden. Aus Sicherheitsgründen ist das Betreiben einer Dunstabzugshaube im Abluftverfahren während des Heizens nicht zulässig.
Richtig Falsch mind. 50 cm niedriger als als Firstkante unter 5m mind. 30 cm Querschnittverengung im Kamin durch zu weit eingeschobene Abgasrohre Falschluft durch offene Türen an nicht benutzten Feuerstätten Stau durch sich ge-genseitig behin-dernde Abgasströ-me Falschluft durch of-fenen Rohranschluß Falschluft durch undichten Rohr-anschluß Falschluft durch offene Kamin-türe mind. 5m
Maßnahmen bei Schornsteinbrand! Bei ungenügender Reinigung des Schornsteins, bei falschem Brennstoff (z. B. zu feuchtes Holz) oder falscher Verbrennungslufteinstellung kann es zu einem Schornsteinbrand kommen. Schließen sie in so einem Fall die Verbrennungsluft an der Feuerstätte und rufen Sie die Feuerwehr. Niemals selber versuchen mit Wasser zu löschen.11
1.8 Wahl der Abgasanschlussrichtung
Der Abgasstutzen ist bei Lieferung an der Rückwand befestigt. Wird ein Anschluss nach oben oder zur Seite gewählt, muss die nicht benützte Öffnung mit dem beiliegenden Blinddeckel verschlossen werden. Bei einem Anschluss nach oben, ist der Rauchlochdeckel und der Blechring an der Stahlplatte zu entfernen und dafür den Abgasstutzen von unten einzusetzen. Der Anschluss hinten ist dann zu verschließen. Der Anschluss seitlich ist wie folgt vorzunehmen: Blinddeckel an der äußeren Seitenwand durch lösen der Schraube entfernen. Seitenwand entfernen: 1. Blindblende entfernen (nach vorne abziehen)
2. Die zwei Schrauben der Seitenwand lösen.
Blinddeckel an der inneren Seitenwand durch lockern der Schrauben und drehen des Deckels entfernen. Abgasstutzen von hinten nach seitlich ummontieren. Blinddeckel hinten einsetzen. Loch im Blinddeckel mit beiliegender Schraube verschließen. Seitenwand und Blindblende zurücksetzen12
1.9 Oberer Abgasanschluss bei Ceranplatte (nur K128/K128F)
Grundsätzlich werden die Geräte in der bestellten Ausführung gefertigt. Wenn einmal ein Gerät nachgerüstet oder umgebaut werden muss, sind nachfolgende Arbeitsschritte auszuführen (Sonderbestellung): Dichtungsbleche montieren (Nr. 1) Anschlussplatte (Nr. 2) auf die Halterung mit den zwei Flügelmuttern (Nr. 3) fest montieren Ceranplatte (Nr. 4) auf den Herd auflegen 4 Distanzscheiben (Nr. 5) auf die Anschlussplatte (Nr. 2) und danach die kleine ausgeschnittene Ceranplatte (Nr. 6) auflegen. Ceranplatten - Position kann je nach Wunsch durch einstellen der Flügelmuttern ausgerichtet werden.13 2 Brennstoffe / Einstellungen
Ein raucharmer und störungsfreier Betrieb des Herdes sowie die für den Schornsteinzug von 12 Pa angegebene Nennwärmeleistung sind nur gewährleistet, wenn keine anderen als die nachstehenden aufgeführten Brennstoffe verwendet werden. Verwenden Sie nur naturbelassenes, trockenes Scheitholz mit einer Restfeuchte von max. 20% und Braunkohlenbriketts. Brennstoffart Heizwert ca. kWh/kg Braunkohlebriketts Hartholz Weichholz 5,3 – 5,5 4,0 – 4,2 4,3 – 4,5
Nicht zulässige Brennstoffe sind z.B.: Die Verbrennung von Abfällen, Feinhackschnitzeln, Pellets, Rinden, Spanplattenresten, Kohlegruß, feuchtem oder mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Papier und Pappe o.ä. ist verboten. Zum Anzünden sollte Holzwolle oder Grillanzünder verwendet werden. Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden! Achtung! Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten. Füllmengen / Anzünden: Scheitholz bei Anzündvorgang kreuzschlichten, Scheitholzlänge max. 33cm, Durchmesser Ø 5 - 12 cm, Rundlinge spalten, Braunkohlebrikett nur auf satte Grundglut auflegen Holzbrikett nach DIN 51731 max. 2,0 kg bei K128/138 und max. 1,7 kg bei K118, evtl. zerkleinern
K118 K128 / K138 K128F / K138F Braunkohle - 3,2 kg (ca. 5-6 Brikett) bei Nennwärmeleistung max. 1,7 kg/h - 3,2 kg (ca. 5-6 Brikett) bei Dauerbrand - 3,8 kg (ca. 6-7 Brikett) bei Nennwärmeleistung max. 2,1 kg/h - 3,8 kg (ca. 6-7 Brikett) bei Dauerbrand Scheitholz - 2,0 kg (ca. 2 Scheite) max. 2,0 kg/h - 2,3 kg (ca. 3 Scheite) max. 2,3 kg/h14
2.2 Verbrennungslufteinstellung
Die Einstellungen müssen immer in der Mitte der Bezeichnungen liegen. Brennstoff Primärluft Stellung Anheizklappe Stellung Sekundärluft Stellung Brenn- zeit Anheizen
ca. 12 h Außerbetriebnahme
3.1 Bedienungselemente und Einstellungen
3.1.1 Leistungsregulierung
Die Verbrennungsgeschwindigkeit und damit die Heizleistung des Herdes werden durch die unter dem Rost einströmende Verbrennungsluft bestimmt. Diese Primärluft wird mit der Leistungsregulierung eingestellt (Bild 6.). K118 / K128 / K138 K128F / K138F
1 = Anheizen, Braunkohle- betrieb (geöffnet) 2 = Scheitholzbetrieb 3 = Braunkohlebetrieb Dauerbrand, Außen- betriebnahme (geschlossen)
3.1.2 Sekundärluftregulierung (nicht bei K128 F, K138 F)
Die Sekundärluftregler ist in der Heiztür oben auf den verwendeten Brennstoff Holz (1) oder Kohle (0) einzustellen (Bild 8). Bei den Fenster Herden ist die Sekundärluft eine fest eingestellte Größe und somit nicht einstellbar. Bild 815
Zum Anzünden muss die Anheizklappe geöffnet und zum Kochen und Heizen geschlossen sein. Die Betätigung der Anheizklappe erfolgt von vorne. Hierzu ist das abgewinkelte Ende des beiliegenden Deckelhebers in den Schlitz des Betätigungshebels einzuhängen (Bild 9) Herausziehen des Betätigungshebels bis zum Anschlag = Anheizklappe ist offen (Anheizen, Kochen) Nach hinten schieben des Betätigungshebels bis zum Anschlag = Anheizklappe ist geschlossen (Backen, Braten) ACHTUNG Eine offen stehende Anheizklappe während des Heizbetriebes führt zur Überhitzung des Herdes und damit zur Beschädigung von Herdteilen. Außerdem hat eine geöffnete Anheizklappe einen erhöhten Brennstoffverbrauch zur Folge.
Der Aschenbehälter befindet sich unter der Feuerstätte. Er muss regelmäßig überprüft und geleert werden. Das Leeren des Aschenbehälters ist bei kaltem Gerät vorzunehmen. Seien Sie bitte vorsichtig, da noch Glut oder brennende Holzstückchen vorhanden sein können. Bitte beachten Sie, dass keine glühenden Verbrennungsrückstände in die Mülltonne gelangen. Denken Sie immer daran, den Aschenkasten wieder in den vorgesehenen Raum einzusetzen. Fehlendes Wiedereinsetzen ist im Falle des Betriebes gefährlich. Es ist darauf zu achten, dass der Aschenkasten immer bis zum Anschlag eingeschoben wird.
3.1.5 Zubehörlagerfach
Dieses Lagerfach befindet sich im unteren Teil des Herdes und ist groß genug, um die für den Betrieb notwendigen Zubehörteile zu lagern. Maximales Füllgewicht ist 10 kg. Höhere Gewichte können zu Schäden des Lagerfaches führen. Achtung! Es ist streng verboten, in diesem Lagerfach leicht entzündliche Materialien wie z.B. Alkohol, Benzin, flüssige Brennstoffe, Lacke, Anzünder, Papier usw. aufzubewahren. Achten Sie darauf, dass zum Nachlegen vom Brennstoff bzw. beim Öffnen der Heiz- und Aschentür, der untere Wagen immer verschlossen ist. Brandgefahr!!
Die Bratrohrtür kann zum Heizen und muss bei höheren Temperaturen wie 300°C geöffnet werden. Durch Betätigung der Arretierung des Scharniers ist eine Offenstellung möglich. Die Bratrohrtür ist ohne Werkzeug abnehmbar. Sie wird am Griff angefasst, leicht geöffnet und vorsichtig schräg nach oben gezogen (Bild 10). Das Wiedereinsetzen der Bratrohrtür erfolgt durch Einführen der beiden Scharnierlaschen in die Aufnahmeschlitze und Eindrücken der unteren Türkante mit dem Knie, während die Tür gleichzeitig am Griff nach oben gezogen wird.16
3.1.7 Verlegerost (nicht K118)
Der Herd ist mit einem Verlegerost für Sommer – und Winterbetrieb ausgestattet. ( Höher / Tieferlegen ) Verlegen des Rostes in die Sommerstellung (K128, K138) Zum Verlegen des Rostes in die Sommerstellung Rost und Rostlager aus dem Herd entnehmen. Dann das Verlegerostlager (Zubehör mit Herd geliefert) vorne auf das obere Rostlager auflegen (Siehe Bild 7). Dann das Rostlager und den Rost von oben wieder einlegen.
Die Leistungsregulierung wird unter Beachtung der Brennstoffart je nach Zugstärke und gewünschter Heizleistung eingestellt. Mit Scheitholz insbesondere mit Weichholz, ist nur ein eingeschränkter Dauerbrand möglich. Braunkohlebriketts sind für den Dauerbrand über Nacht besonders geeignet, wenn sie auf eine satte Grundglut aufgelegt werden. Erstes Anheizen Vor Inbetriebnahme sind die evtl. Transportsicherungen herauszunehmen und Werbeaufkleber am Gerät rückstandsfrei zu entfernen.
Die Heiztür öffnen durch Heben des Griffes nach oben. Bei heißem Gerät ist dazu ein isolierter Schutzhandschuh zu benutzen. Den Primärluft- und Sekundärluftregler ent- sprechend der Tabelle 2 „Verbrennungslufteinstellung“ einstellen. Anheizklappe öffnen. Anzünder oder Holzwolle auf den Rost legen, darüber Holzspäne geben. Darauf erst ein kleineres, dann größeres Holz geben, anzünden und Heiztür wieder verschließen. Wenn das Feuer lebhaft brennt und eine ausreichende Grundglut vorhanden ist, erneut Brennstoff aufgeben und die Anheizklappe wieder schließen. Das erste Anheizen sollte „sanft” verlaufen, mit geringer Menge Brennmaterial, damit sich die Ofenteile an die Hitze gewöhnen können. Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten. Den Brennstoff nicht in den Brennraum einwerfen, sondern einlegen, da sonst die Ausmauerung beschädigt werden kann. Der Herd darf nur mit geschlossener Fülltür (Heiztür) betrieben werden. Diese darf nur zum Anheizen, Nachlegen oder Reinigen des Feuerraums geöffnet werden. ACHTUNG Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommen. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außerdem soll vor dem Öffnen der Tür zum Nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, das heißt, es dürfen keine Flammen mehr sichtbar sein.
3.3 Kochen und Heizen
Wenn der Herd zum Kochen oder Heizen benutzt wird, ist die Anheizklappe zu schließen. Für ein optimales Kochen auf der Herdplatte empfiehlt es sich, nur Töpfe mit flachem Boden zu benutzen. Die wärmste Zone befindet sich in der Mitte der Platte, die zugleich die beste Zone ist, um einen Topf rasch aufzuwärmen. Die äußeren Zonen der Platte17 dienen zum Warmhalten. Um ein schnelleres Ankochen (Kochen) zu erreichen, empfehlen wir die Verwendung von dünn geschnittenem Weichholz. Die Herdplatte sollte nicht überheizt werden, weil der Herd dadurch beschädigt, aber kein Vorteil beim Kochen erzielt wird. Abrütteln, Entschlacken und Entaschen Nach öffnen der Aschetür ist der Rost vor jeder Brennstoffaufgabe mit Hilfe des mitgelieferten Deckelhebers kräftig abzurütteln. Der Aschekasten ist täglich zu entleeren. Wenigstens jeden dritten Tag sollte die Schlacke vom Rost entfernet werden. Keine glühende Asche in Mülltonnen oder ins Freie schütten.
3.4 Braten und Backen im Bratrohr
Der Herd ist mit einem Bratrohr ausgestattet. Das Bratrohr hat eine Türe mit Glas, auf der ein Thermometer angebracht ist. Die angezeigte Temperatur dient nur als Anhaltspunkt beim Backen und Braten und darf nicht überhitzt werden. Das Thermometer kann sich durch Überhitzung leicht verfärben. Dies hat aber keine Auswirkungen auf den Betrieb und ist somit kein Reklamationsgrund. Außerdem ist das Bratrohr Serienmäßig mit einem Rost und einem Backblech ausgerüstet. Folgende HINWEISE sind in Betrieb zu beachten: Vergewissern Sie sich, dass die Anheizklappe seit mindestens 60 Minuten geschlossen ist. Damit erreichen sie eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Backofen. Sie sollten nur so viel Brennstoff einfüllen, bis man die gewünschte Temperatur erreicht hat. Diese Temperatur kann durch dosierte Brennstoffaufgabe während der ganzen Bratzeit eingehalten werden. Nach halber Bratzeit das Backblech herausziehen und das Bratgut umgedreht wieder einschieben, somit erreicht Sie ein gleichmäßiges Braten und Backen.
3.5 Außerbetriebnahme
Primärluftregler in geschlossene Stellung bringen (Tabelle 2). Restglut ausbrennen und Ofen abkühlen lassen. Feuerraum und Aschebehälter bei kaltem Gerät reinigen und entleeren!
3.6 Pflege und Reinigung
Nach öffnen der Heiztür ist der Rost vor jeder Brennstoffaufgabe mit Hilfe des Russkratzers und dem Schürhaken zu reinigen. Der Aschekasten ist täglich zu entleeren. Wenigstens jeden dritten Tag sollte die Schlacke vom Rost entfernt werden. Mit richtigem Betrieb/Bedienung und guter Pflege/Wartung erhöhen Sie die Wertstabilität und Lebensdauer Ihres Gerätes. Sie sparen wertvollen Ressourcen und schonen unsere Umwelt und Ihren Geldbeutel. Zur Reinigung ist die Herdplatte abzunehmen und der Rauchgasweg im Inneren des Gerätes und das Abgasrohr zu reinigen. Zum Reinigen des Zugsystems unter dem Bratrohr ist die Rändelmutter am Reinigungsdeckel abzuschrauben und der Deckel abzunehmen. Nach Beendigung der Reinigungsarbeiten ist die Reinigungsöffnung unter dem Bratrohr ist wieder dicht zu verschließen und die Herdplatte wieder richtig einzusetzen. Achtung: Nach jeder Heizperiode ist es angebracht, den Herd gründlich zu kontrollieren. Wenn Ausbesserungen oder Erneuerungen vorgenommen werden müssen, wenden Sie sich18 bitte rechtzeitig unter Angabe der Artikel-Nr. und der F.-Nr. (siehe Typschild) an Ihren Fachhändler.
3.6.2 Lackierte- und Emailoberflächen
Die Pflege der äußeren Flächen ist nur bei kaltem Ofen zu empfehlen. Die lackierten Flächen sollten nur mit klarem Wasser, vorsichtig und mit einem leicht befeuchteten weichen Tuch gereinigt werden (nicht scheuern). Vorab an einer nicht sichtbaren Stelle das Lackverhalten testen. Bei pulverbeschichteten und emaillierten Flächen kann in besonderen Fällen vorher mit Seifenlauge oder etwas Geschirrspülmittel behandelt und dann leicht trocken gerieben werden. Hinweis: Auf keinen Fall sollten Sie Schwämme, Scheuermittel, aggressive oder kratzende Reinigungsmittel verwenden!
3.6.3 Glaskeramikoberflächen
Reinigen Sie Ihre Ceranplatte vor der ersten Benutzung mit einem feuchten sauberen Tuch. Verreiben Sie danach einige Tropfen eines Pflegemittels für Glaskeramik mit einem Küchenpapier auf der Ceranplatte. Nach dem Nachwischen und Trockenpolieren ist die hochwertige Oberfläche von mit einem unsichtbaren Film überzogen, dieser hilft die Scheibe / Ceranplatte sauber zu halten und erleichtert bei regelmäßiger Wiederholung die Reinigung.
Alle Stahlherdplatten sind mit säurefreiem Rostschutzöl vorbehandelt. Durch die tägliche Benutzung wird diese Schicht nach und nach abgetragen. So können sich mit der Zeit durch Wasser, kleine Rostflecke bilden. Zur Beseitigung dieser Rostflecke braucht man nur einen Lappen mit säurefreiem Stahlplatten-Putzpflegemittel tränken und damit die Platte abwischen. Falls der Rostfleck schon länger existiert, muss er eventuell mit einem normalen Topfreiniger behandelt werden. Anschließend ist eine dünne Schicht Pflegemittel aufzutragen. Die Stahlplattenteile müssen in noch handwarmen Zustand mit säurefreiem Stahlplatten- Putzpflegemittel eingerieben werden. Die Spezialstahlplatten des Herdes bedürfen deshalb einer regelmäßigen Wartung nach jedem Kochen. Bei jeder Benutzung, die Feuchtigkeit oder den Schmutz auf der Platte verursacht hat, sollte gereinigt werden. Man sollte die Herdplatte säubern wenn sie noch lauwarm ist, so kann eventuell vorhandenes Wasser verdunsten und es bilden sich keine Rostflecke. Es ist darauf zu achten, dass bei kaltem Herd kein Wasser zum reinigen benutzt wird. Dehnfugen der Stahlherdplatte müssen stets frei von Verkrustungen oder dgl. sein, um ein Verformen der Stahlherdplatte und der Seitenverkleidungen zu vermeiden. Wenn notwendig, sollte auch der Anschlag der Deckel von eventuellen Ablagerungen befreit werden. Stahlplatten neigen durch die Wärme (Feuer) mit der Zeit eine brünierte Farbe anzunehmen. Möchte man diesen allmählichen Prozess vorgreifen, braucht man nur die Platte häufig mit ein wenig säurefreiem Stahlplatten-Putzpflegemittel einreiben. Eine Verfärbung der Stahlplatten ist immer gegeben und liegt in der Natur des Stahles. Dies ist kein Grund für eine Reklamation. Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Servicearbeiten sowie Reparaturen, dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Heizungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäßen Eingriffen erlöschen Gewährleistung und Garantie.19
Reinigen Sie Ihre Sichtscheibe vor der ersten Benutzung mit einem feuchten sauberen Tuch. Verreiben Sie danach einige Tropfen eines Pflegemittels für Glaskeramik Scheiben mit einem Küchenpapier auf beiden Seiten der Scheibe. Nach dem Nachwischen und Trockenpolieren ist die hochwertige Oberfläche mit einem unsichtbaren Film überzogen, dieser hilft die Scheibe sauber zu halten und erleichtert bei regelmäßiger Wiederholung die Reinigung. Festbrennstoffe erzeugen naturgemäß Ruß, ein Verschmutzen der Sichtscheibe ist dadurch niemals völlig ausgeschlossen und stellt keinen Mangel dar.
3.7 Störungsursachen, Behebung
STÖRUNG URSACHE LÖSUNG Rauchaustritt aus dem Herd beim Anheizen / schlechte Verbrennung / zu hohe Temperatur Zu geringer Schornsteinzug < 10 Pa Zu hoher Schornsteinzug max. 15 Pa Kontrollieren, ob das Verbindungsstück verstopft ist. Anschluss verändern: Höherer Zug durch geeignete Drosselklappe oder die Dämmung verbessern. Falsche Einstellungen In den Abschnitten „Bedienung“ und „Brennstoff“ nachschlagen. Zuviel Brennstoff eingefüllt Brennstoffmenge reduzieren. Brennstoff mit zu hoher relativer Feuchtigkeit Feuchtes Holz vor dem Gebrauch austrocknen lassen. Ungeeigneter Brennstoff Im Abschnitt „Brennstoff“ nachschlagen. Kein regulärer Zug Schornsteinzug ungeeignet oder schmutzig Schornsteinfeger kommen lassen. Gerät innen verschmutzt Reinigung vornehmen. Ausstoß von zu viel schwarzem Rauch Anzünden/Betrieb des Gerätes mit noch frischem Holz Hochwertigeren und abgelagerten Brennstoff verwenden. Rauchableitung teilweise verstopft Einen qualifizierten Techniker rufen. Rauchaustritt aus dem Gerät Feuerraumtür ist offen Türen schließen. Ungenügender Zug Vom Schornsteinfeger eine Inspektion des Schornsteines vornehmen lassen. Falsche Regelungseinstellung In den Abschnitten „Bedienung“ und „Brennstoff“ nachschlagen. Gerät hat eine Reinigung nötig Reinigung des Gerätes und der Verbindungsstücke zum Schornstein vornehmen. Tabelle 320
3.8 Abstandsverbindung
Falls der Herd in eine Einbauküche integriert wird, ist der Übergang zum jeweils anschließenden Holzunterbauschrank über eine, vom Werk lieferbare Abstandsverbindung herzustellen. Diese thermischen Abstandsverbindungen sind mit den Herden EN-geprüft und erfüllt die baurechtlichen Anforderungen bezüglich des Brandschutzes. Die Abstandsverbindung 55mm oder 110mm ist Herdrahmenbündig als fertiges Bauteil neben den Herd zu stellen und Höhenverstellbar (Bild 11).
K 118 K 128 / K 128 F K 138 / K 138 F Nennwärmeleistung
Abgasmassenstrom g/s 10,8 / 9,9 10,5 / 11,5 Abgastemperatur am Abgasstutzen
250 / 270 Notwendiger Förderdruck bei NWL
Raumheizvermögen* bei Dauerheizung bei Zeitheizung
Staub (bezogen auf 13% O
mg/m³ ≤ 40 ≤ 40 CO (bezogen auf 13% O
mg/m³ 1070 / 1409 1224 / 1179 CO (bezogen auf 13% O
*bei günstigen, weniger günstigen und ungünstigen Heizbedingungen nach DIN 18893 Tab.2 Alle Angaben der Abgaswerte beziehen sich auf die EN 12815 unter stationären Laborbedingungen
- ohne Stellfüße mit Stellfüße: 860 +50
für Herdhöhe 850 mm Stellfüße herausschrauben22 K128; K128 F
Die angeführten Abmessungsangaben sind nur zur Information! Wir behalten uns das Recht von Konstruktionsänderungen vor, falls diese das technische Niveau erhöhen, oder die Qualität verbessern!
- ohne Stellfüße mit Stellfüße: 860 +50 mm, für Herdhöhe 850 mm Stellfüße herausschrauben ** Anschlussmaße für „Durchheize”. Einbau nur mit Sonderzubehör möglich
- ohne Stellfüße mit Stellfüße: 860 +50 mm für Herdhöhe 850 mm Stellfüße herausschrauben ** Anschlussmaße für „Durchheize” Einbau nur mit Sonderzubehör möglich23
5. Entsorgung des Gerätes
Das Gerät enthält keine Gefahrenstoffe. Es wird daher empfohlen, nach der Lebensdauer das Gerät zu demontieren und die Teile in die entsprechenden Abfallsammelstellen / - Container zu entsorgen.
Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen und / oder einer Qualitätsverbesserung bewirken, behalten wir uns vor. Für Druckfehler und Änderungen nach Drucklegung können wir keine Haftung übernehmen.
Haus – und Küchentechnik GmbH Adalperostr. 86 D – 85737 Ismaning Telefon +49 (0)89 32084-0 Telefax +49 (0)89 32084-294 www.wamsler.eu48
FÜHRUNGSBLECH F. RÜTTELSTANG
HEITZÜRÜBERLAGEBÜGEL F. FEUERRAUM
HALTEWINKEL F. SEITENSTEIN
SEITENSTEIN UNTEN F. FEUERRAUM A35P
RÜCKSTEIN OBEN OH. BOHRUNGEN A35P
Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen und / oder einer Qualitätsverbesserung bewirken, behalten wir uns vor. Für Druckfehler und Änderungen nach Drucklegung können wir keine Haftung übernehmen. Art. Nr. 135616 Ausgabe: 11.2015-v2
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