W2-90 - Herd Wamsler - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG W2-90 Wamsler
Sehr verehrter Kunde,
wir beglückwünschen Sie zum Erwerb unseres Festbrennstoffherdes. Sie haben die richtige Wahl getroffen. Denn mit diesem Produkte haben Sie die Garantie für
• Hohe Qualität durch Verwendung bester und bewährter Materialien
- Funktionssicherheit durch ausgereifte Technik, die streng nach deutschen bzw. europäischen Normen geprüft ist
• Lange Lebensdauer durch robuste Bauweise.
Mit diesem Festbrennstoffherd besitzen Sie ein zeitgemäßes Kompaktgerät für die Funktionen
- Kochen
- Backen und Braten
• Heizen
Die Geräte sind energiesparend, umweltfreundlich und denkbar einfach zu bedienen. Alles Wissenswerte dazu sowie einige Tipps finden Sie in dieser Anleitung.
Bitte beachten Sie, dass die Installation der Geräte nur durch einen anerkannten Fachmann erfolgen darf, der Ihnen auch später, falls es Probleme geben sollte, gerne zur Verfügung steht.
ACHTUNG:
Bei Ersatzteilbestellungen sind die am Typschild des Gerätes eingetragene Artikel-No/Article No. und Fertigungs-No/Serial No. anzugeben.
Bitte beachten Sie die in der Bedienungsanleitung unter dem Punkt „Brennstoffe / Einstellungen“ beschriebenen Hinweise bezüglich der maximal aufzugebenden Brennstoffmengen und die Angabe zum max. Schornsteinzug (15 Pa).
Wenn mehr Brennstoff als zulässig aufgegeben wird, und/oder der Schornsteinzug zu groß ist, besteht die Gefahr des Überheizens, das zu Beschädigungen am Gerät und am Bratrohrthermometer und/oder dem Gerät führen kann. Das Bratrohrthermometer ist bis zu einer Temperatur von max. 350°C ausgelegt.
Der Herd darf nur mit geschlossener Fülltür (Heiztür) betrieben werden.
Diese darf nur zum Anheizen, Nachlegen oder Reinigen des Feuerraums geöffnet werden.
Beschädigungen am Gerät und/oder am Thermometer, bei denen erkennbar ist, dass sie durch Überheizen entstanden sind, unterliegen nicht der Garantiepflicht.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort....2
Inhaltsverzeichnis 3
- Installation 4
1.1 Sicherheitshinweise....4
1.2 Geräteaufbau....6
1.4 Aufstellraum....7
1.5 Verbrennungsluft 7
1.6 Elektro-Anschluss....8
1.7 Sicherheitsabstände....9
1.8 Schornsteinanschluss....9
1.9 Wahl der Abgasanschlussrichtung ....10
1.9.1 Obenanschluss (Bild 1)....10
1.9.2 Seitenanschluss (Bild 1)....10
1.9.3 Elektrischer Schaltplan....11
- Brennstoffe / Einstellungen....13
2.1 Brennstoffe....13
2.2 Verbrennungslufteinstellung....14
- Bedienung 14
3.1 Bedienungselemente und Einstellungen 14
3.1.1 Primärluftregulierung ....14
3.1.2 Sekundärluftregulierung / Airlogic....14
3.1.3 Anheizklappe....15
3.1.4 Aschebehälter....15
3.1.5 Zubehörlagerfach 15
3.1.6 Bratrohrbeleuchtung....15
3.2 Anzünden 16
3.3 Kochen und Heizen 16
3.4 Braten und Backen im Bratrohr 17
3.5 Außerbetriebnahme....17
3.6 Hinweise zum Heizen....17
3.7 Pflege und Reinigung ....18
3.7.1 Gerät (Bild 4)....18
3.7.2 Lack- und Emailoberflächen....19
3.7.3 Glaskeramikoberflächen....19
3.7.4 Stahlplatte....19
3.7.5 Auswechseln der Glühbirne....19
3.7.6 Seitliches Schutzgitter .....20
3.8 Störungsursachen und Behebung 21
- Technische Daten....22
4.1 Daten....22
4.2 Maßzeichnung....22
1. Installation
1.1 Sicherheitshinweise

- Die Geräte sind nach DIN EN 12815 geprüft (Typenschild).
- Bei der Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren nationalen und europäischen Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften/Normen (z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287 u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVo) zu beachten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschließen. Zur korrekten Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den sie das Gerät anschließen wollen, in einwandfreiem Zustand und mind. bis 400°C belastbar sein.
- Vor Erstinbetriebnahme und vor dem Schornsteinanschluss, die Bedienungsanleitung gründlich durchlesen und den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister / Bezirksbeauftragte informieren.
- Zur einwandfreien Funktion des Gerätes muss der Schornsteinzug mind. 12 - 15 Pa Unterdruck aufweisen und darf kurzzeitig 18 Pa betragen.
- Es wird empfohlen bei Aufstellung der Geräte saubere Baumwollhandschuhe zu tragen, um Fingerabdrücke, die später schwierig zu entfernen sind, zu vermeiden.
- Im Interesse der Luftreinhaltung und der sicheren Funktion des Gerätes sollten die in der Bedienungsanleitung angegebenen max. Brennstoffaufgabemengen nicht überschritten werden und die Türen der Geräte geschlossen sein, da sonst die Gefahr des Überheizens besteht, was zu Beschädigungen am Gerät führen kann. Beschädigungen solcher Art, unterliegen nicht der Garantiepflicht.
- Die Türen der Geräte müssen während des Betriebes immer geschlossen sein.
- Die zugelassenen Brennstoffe sind:
- Naturbelassenes Scheitholz (bis max. 33cm Länge)
- Braunkohlebriketts (siehe zulässige Brennstoffe in der Bedienungsanleitung)
- Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden. Zum anzünden sollten spezielle Anzünder oder Holzwolle verwendet werden.
- Die Verbrennung von Abfällen, Feinhackschnitzeln, Rinden, Kohlegruß, Spanplattenresten, feuchtem und mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, Pellets, Papier, Zeitungen, Pappe o.ä. ist verboten!
- Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können diese Erscheinungen auch später noch auftreten.
- Die Bedienelemente und die Einstelleinrichtungen sind entsprechend der Bedienungsanleitung einzustellen. Bitte benutzen Sie bei heißem Gerät die Hilfswerkzeuge oder einen Schutzhandschuhe zur Bedienung.
-
Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommen. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außerdem soll vor dem Öffnen der Heiztür zum nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, das heißt, es dürfen keine Flammen mehr sichtbar sein.
-
Im Warmhaltefach und auf / an dem Gerät dürfen keine brennbaren Gegenstände abgestellt oder angelehnt werden. Sicherheitsabstände beachten!
- Vor der Aufstellung ist die ausreichende Tragfähigkeit der Aufstellfläche zu prüfen. Bei unzureichender Tragfähigkeit ist eine Unterlegplatte zur Lastverteilung zu verwenden.
- Im Heizbetrieb können alle Oberflächen und besonders die Sichtscheiben sowie die Griffe und Bedieneinrichtungen sehr heiß werden. Machen Sie während des Heizbetriebes anwesende Kinder, Personen und Tiere darauf aufmerksam. Verwenden Sie zur Bedienung den beigelegten Schutzhandschuh oder das Hilfswerkzeug. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen den Ofen ohne Aufsicht Erziehungsberechtigter nicht bedienen.
- Es ist darauf zu achten, dass der Aschekasten immer bis Anschlag eingeschoben ist und besonders darauf zu achten, dass keine heiße Asche entsorgt wird (Brandgefahr).
- In der Übergangszeit kann es zu Störungen des Schornsteinzuges kommen, so dass die Abgase nicht vollständig abgezogen werden. Die Feuerstätte ist dann mit einer geringen Brennstoffmenge, am besten mit Holzspäne/-Wolle zu befüllen und unter Kontrolle in Betrieb zu nehmen, um den Schornsteinzug zu stabilisieren. Der Rost sollte sauber sein.
- Nach mindestens jeder Heizperiode ist es angebracht, die Geräte durch einen Fachmann kontrollieren zu lassen. Ebenfalls sollte eine gründliche Reinigung der Abgaswege und der Abgasrohre erfolgen.
- Wenn Ausbesserungen oder Erneuerungen vorgenommen werden müssen, wenden Sie sich bitte rechtzeitig unter Angabe der genauen Art.No und Fert.No an Ihren Fachhändler. Es sind nur Original Wamsler - Ersatzteile zu verwenden.
- Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Servicearbeiten sowie Reparaturen, dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Heizungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäßen Eingriffen erlöschen Gewährleistung und Garantie.
- Da der Festbrennstoff-Ofen/Herd die zur Verbrennung benötigte Luft dem Aufstellungsraum entnimmt, ist dafür zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fenster oder Außentüren stets genügend Luft nachströmt. Man kann davon ausgehen, dass dieser durch ein Raumvolumen von mind. 4m³ je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Ist das Volumen geringer, kann über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (min. 150cm²).
- Es ist darauf zu achten, dass die Abstände zu brennbaren Bauteilen und Materialien - seitlich, hinten und vorne - eingehalten werden. Diese Abstände entnehmen Sie der Bedienungsanleitung und/oder dem Typenschild.
- Die Feuerstätte darf nicht verändert werden.
- Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Mehrfachbelegung 5m liegt, sollte vermieden werden. An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein muss vorher eine Berechnung nach EN 13384 erfolgen (Schornsteinfeger).
- Bei einem Schornsteinbrand verschließen Sie sofort alle Öffnungen am Gerät und verständigen sie die Feuerwehr. Versuchen Sie auf keinen Fall selbst zu löschen. Danach unbedingt den Schornstein vom Fachmann überprüfen lassen.
- Festbrennstoffe erzeugen naturgemäß Ruß, ein Verschmutzen der Sichtscheibe ist dadurch niemals völlig ausgeschlossen und stellt keinen Mangel dar.
1.2 Geräteaufbau
W2-90

Legende: Serienzubehör:
- Primärluftregler - Backblech
- Stahlplatte - Bratrost
- Abgasanschlüsse - Deckelheber
- Anheizklappe - Russkratzer
- Schamotteverkleidung im Feuerraum - Schürhacken
- Rost - Schutzhandschuh
- Holzfang (Reling) - Rauchlochdeckel
- Seitenwand
- Aschekasten Sonderzubehör:
- Sekundärluftregler - ISO Panel
- Brennstoffwagen - Fettpfanne
- Heiztür
- Bratrohrtür
- Bratrohrthermometer
- Bratrohr
- Putztürdeckel
-
Grillplatte
-
Durchheize - Set
- Saugknopf für Glaskeramik Einsatz (Hot Spots)
Das Typschild befindet sich auf dem Brennstoffwagen № 11, seitlich außen angeklebt. Bitte zum Ablesen öffnen.
1.3 Vorschriften
Für die Aufstellung und dem abgasseitigen Anschluss sind die anwendbaren nationalen und europäischen Normen, örtliche und baurechtliche Vorschriften/Normen (z.B. DIN 18896, DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160, DIN EN 1856-2, DIN EN 15287 u.a.) sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen (z.B. FeuVo) zu beachten. Lassen Sie das Gerät nur von einem qualifizierten Fachmann aufstellen und anschließen. Zur korrekten Funktion Ihres Gerätes muss der Schornstein, an den sie das Gerät anschließen wollen, in einwandfreiem Zustand und mind. bis 400°C belastbar sein.
1.4 Aufstellraum
Der Herd entnimmt die zur Verbrennung benötige Luft dem Aufstellungsraum. Es ist dafür zu sorgen, dass über die Undichtheiten der Fensters oder der Außentüren stets genügend Luft nachströmt. Zusätzlich ist sicherzustellen, dass ein Raum-Leistungsverhältnis von 4 m ^3 je kW Nennwärmeleistung gewährleistet ist. Ist das Volumen geringer, muss über Lüftungsöffnungen ein Verbrennungsluftverbund mit anderen Räumen hergestellt werden (Verbundöffnungen mind. 150 cm ^2 ).
1.5 Verbrennungsluft
Für den Verbrennungsvorgang wird permanent Sauerstoff bzw. Luft benötigt. In der Regel reicht die vorhandene Luft im Aufstellraum aus.
Bei gut abgedichteten Fenstern und Türen, Vorhandensein von mechanischen Entlüftungen (z.B. Küche oder Bad) oder weiteren Feuerstätten (auch Gastherme) in der Wohnung, kann die einwandfreie Luftversorgung empfindlich gestört werden. Wenn dies zutrifft, besteht die Möglichkeit, die Verbrennungsluft direkt von außen oder aus einem anderen, genügend belüfteten Raum (z.B. Keller) zuzuführen.
Die Herde bieten hierfür serienmäßig den zentralen Luftansaugstutzen ∅ 80 mm auf der Unterseite.
Für die Luftleitung dürfen nur glatte, nicht brennbare Rohre mit einem Mindestdurchmesser von 80 mm verwendet werden. In der Luftzuführung ist in Ofennähe eine fachgerecht ausgeführte Absperrklappe anzubringen. Diese Luftzuführung soll in den Bögen auch Revisionsöffnungen für den Schornsteinfeger aufweisen und fachgerecht gegen Schwitzwasser gedämmt sein. Die Leitung sollte nicht länger als 4 m sein und nicht mehr als 3 Biegungen aufweisen. Führt die Leitung ins Freie, sollte sie mit einem geeigneten Windschutz und Gitter versehen werden.
HINWEIS: Im Aufstellraum oder in angrenzenden Räumen dürfen keine Luftabzugsventilatoren oder ähnlichen Einrichtungen betrieben werden. Dies könnte erhebliche Betriebsprobleme und Gefahren verursachen. Fragen Sie Ihren Bezirks-schornsteinfegermeister.
HINWEIS: Der Aufstellraum darf nicht durch Einrichtungen wie z.B. Abzugshauben, Lüftungsanlagen usw., die sich im selben Raum oder in angrenzenden Räumen und/oder damit in Verbindung stehenden Räumen befinden, in Unterdruck versetzt werden.
Wichtige Hinweise zum Thema raumluftabhängiger bzw. raumluftunabhängiger Betrieb:
(gültig für Deutschland. Stand Januar 2013)
Punkt 1: Die Herde sind als raumluftabhängige Herde nach EN 12815 geprüft. Die Herde entnehmen die gesamte Verbrennungsluft über den zentralen Luftansaugstutzen aus dem Aufstellraum. An diesem Stutzen kann bauseits eine dichte Luftzuführung angeschlossen werden. Auch mit dieser dichten Luftzuführung erfüllen die Herde nicht die Anforderungen an einen raumluftunabhängigen Betrieb.
Punkt 2: In Kombination mit raumlufttechnischen Anlagen (z.B. kontrollierte Be- und Entlüftungsanlagen, Dunstabzug o.ä.) ist somit in Deutschland der §4 der Feuerungsverordnung (FeuVO) maßgeblich. Hier ist u.a. festgelegt, dass der Ofen und raumlufttechnische Anlage gegenseitig zu überwachen sind (z.B. über einen Differenzdruckwächter), der im Störfall (bei Auftreten von mehr als 4 Pa Unterdruck) die Lüftungsanlage abschaltet oder eine Lüftungsanlage einzubauen ist, die eine Zulassung für Festbrennstofffeuerungen hat und dem Aufstellraum die notwendige Verbrennungsluft (ca. 20 m ^3 /h) für die Feuerstätte zusätzlich zuführt.
Punkt 3: Bitte beachten Sie immer – in Absprache mit Ihrem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister – die jeweils gültigen örtlichen Vorschriften und Regeln. Für Änderungen nach Drucklegung dieser Anleitung können wir keine Haftung übernehmen. Änderungen behalten wir uns vor.

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Brennraum 99 905 Ø80 250Ansicht von unten

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850 (900) 30 (80) 203 (253)Ansicht von Seite
1.6 Elektro-Anschluss
Die Herde sind mit einem Elektroanschluss für die Bratrohrbeleuchtung ausgestattet. Das Anschlusskabel befindet sind an der Rückseite des Herdes. Dieser Anschluss muss von einem Elektro-Fachmann nach den gültigen Richtlinien durchgeführt werden! Netzspannung AC 230 V.
1.7 Sicherheitsabstände
Die Sicherheitsabstände von brennbaren Gegenständen und von tragenden Wänden aus Stahlbeton, sowie Stellwänden, die aus brennbaren Baustoffen hergestellt oder mit brennbaren Baustoffen verkleidet sind, sind einzuhalten:
Unterhalb der Herdplatte (von Oberkante Herd bis Fußboden)
$$ A \geq 8 0 0 \mathrm{mm} $$
$$ B \geq 3 m m ^ {*} $$
$$ C \geq 2 0 0 m m $$
Oberhalb der Herdplatte (Strahlungsbereich der Herdplatte)
$$ A \geq 8 0 0 m m $$
$$ B \geq 3 0 0 \mathrm{mm} $$
$$ C \geq 2 0 0 m m $$
* Dazu sind die mitgelieferten Siliconabstandshalter auf die Seitenverkleidung anzu- bringen.
Eventuell über dem Gerät angebrachte brennbare Gegenstände sind in angemessener Entfernung zu halten. Der Mindestabstand beträgt 800 mm.
Boden vor dem Herd
Fußböden aus brennbarem Material, wie z.B. Teppich, Parkett, Laminat, Kunststoff oder Kork, müssen vor dem Herd bzw. von der Feuerraumöffnung aus 500 mm nach vorne und 300 mm seitlich durch einen Belag aus nicht brennbaren Baustoffen, z.B. Keramik, Stein, Glas oder einer Bodenplatte aus Stahl, ersetzt oder geschützt werden.
Das Verbindungsstück darf nicht durch brennbare Bauteilen und Möbelteilen geführt werden. Bei einem seitlichen Anschluss, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Bauteilen vom Hersteller des Verbindungsstückes eingehalten werden.

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C B ← A → B1.8 Schornsteinanschluss
Der für den Anschluss vorgesehene Schornstein muss bis mind. 400°C belastbar sein.
ACHTUNG:
Vor dem Anschluss des Gerätes ist in jedem Fall der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister / Bezirksbeauftragte zu Rate zu ziehen!
Verbindungsstücke müssen am Gerät und untereinander fest und dicht verbunden sein. Sie dürfen nicht in den freien Schornsteinquerschnitt hineinragen. Das Verbindungsstück zwischen Herd und Schornstein soll den gleichen Querschnitt haben wie der Rohrstutzen am Gerät. Waagerechte Verbindungsstücke über 0,5 m sollten zum Schornstein hin um 10
Grad ansteigen. Rohre, die nicht wärmegeschützt oder senkrecht geführt sind, sollen nicht länger als 1 Meter sein.
Es sind die Forderungen der Feuerungsverordnung (FeuVO), die jeweiligen Länderbauordnungen sowie für den Schornstein die DIN 4705, DIN EN 13384, DIN 18160 und der DIN EN 15287 zu beachten.
Verbindungstücke müssen nach DIN EN 1856-2 geprüft sein. Das Maß X (Abstand zu brennbaren Baustoffen/Materialien) muss nach Angaben des Herstellers des Verbindungsstückes eingehalten werden.

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X 1ACHTUNG:
Der Anschluss an einem Schornstein, dessen wirksame Höhe unter 4m, bei Mehrfachbelegung 5m liegt, sollte vermieden werden. Ausschlaggebend dazu ist die Berechnung nach EN 13384. / Daten zur Schornsteinberechnung Kapitel 3. /
An dem zum Anschluss des Ofens vorgesehenen Schornstein dürfen höchstens zwei bis drei weitere Feuerstätten angeschlossen werden.
Aus Sicherheitsgründen ist das Betreiben einer Dunstabzugshaube im Abluftverfahren während des Heizens nicht zulässig.
1.9 Wahl der Abgasanschlussrichtung
Der Abgasstutzen ist Serienmäßig an der Rückwand befestigt. Wird ein Anschluss nach oben oder zur Seite gewählt, muss der nicht benutzte Anschluss verschlossen werden.
1.9.1 Obenanschluss (Bild 1)
- hinteren Abgasstutzen (1) durch Lockern der Schrauben entfernen
- Abgasanschluss hinten mit beiliegenden Blinddeckel (12) von Außen verschließen und fest verschrauben
- Rückwandverkleidungsdeckel (8) nach Oben schwenken und verschließen
- Rauchgasdeckel (3) und große Herdplatte (2) heraus nehmen
- Abgasstutzen (1) von unten an die Öffnung des Rauchgasdeckels (3) der großen Herdplatte (2) fest verschrauben
• Herdplatte (2) wieder einsetzen
1.9.2 Seitenanschluss (Bild 1)
- hinteren Abgasstutzen (1) durch Lockern der Schrauben entfernen
- Seitenverkleidungsdeckel (10) durch Lockern der Schraube entfernen
- Isolationsbleche 3x (11) mit Hilfe eines Seitenschneiders an den Stegen durchtrennen und entfernen
• Die Schrauben vom Blinddeckel (12) seitlich lockern und Deckel entfernen - Abgasstutzen (1) an der Seitenwand fest verschrauben
- Abgasanschluss hinten mit entfernten Blinddeckel (12) von Außen verschließen und fest verschrauben
- Rückwandverkleidungsdeckel (8) nach Oben schwenken und verschließen
Das Verbindungsstück darf nicht durch brennbare Bauteilen und Möbelteilen geführt werden. Bei einem seitlichen Anschluss, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Bauteilen vom Hersteller des Verbindungsstückes eingehalten werden.

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1 2 3 12 11 10 Bild 1 81.9.3 Elektrischer Schaltplan
Das Gerät darf nur von einem autorisierten Elektrofachmann gemäß den gültigen Vorschriften und Richtlinien angeschlossen werden.
Netzspannung AC 230 V
Bild 2

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Wippschalter Beleuchtung Klemmleiste AC 230V Gerätekorpus Halteblech
Querschnittsverengung im Schornstein durch zu weit eingeschobene Abgasrohre
Stau durch sich gegenseitig behindernde Abgasströme
Falschluft durch
offene
Schornsteintür
Maßnahmen bei Schornsteinbrand!
Bei ungenügender Reinigung des Schornsteins, bei falschem Brennstoff (z. B. zu feuchtes Holz) oder falscher Verbrennungslufteinstellung kann es zu einem Schornsteinbrand kommen. Schließen Sie in so einem Fall sofort die Verbrennungsluft an der Feuerstätte und rufen Sie die Feuerwehr.
Versuchen Sie niemals selbst mit Wasser zu löschen!
2. Brennstoffe / Einstellungen
2.1 Brennstoffe
Ein raucharmer und störungsfreier Betrieb des Herdes sowie die für den Schornsteinzug von 12 Pa angegebene Nennwärmeleistung sind nur gewährleistet, wenn keine anderen als die nachstehenden aufgeführten Brennstoffe verwendet werden.
Verwenden Sie nur naturbelassenes, trockenes Scheitholz mit einer Restfeuchte von max. 20% und Braunkohlenbriketts.
| Brennstoffart Heizwert ca. kWh/kg | |
| Braunkohlebriketts | 5,3 – 5,5 |
| Hartholz | 4,0 – 4,2 |
| Weichholz | 4,3 – 4,5 |
Nicht zulässige Brennstoffe sind z. B.:
Abfälle, Feinhackschnitzel, Pellets, Rinden, Spanplattenreste, Kohlegruß, feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz, Papier und Pappe o. ä.. Zum Anzünden sollten Holzwolle oder Grillanzünder verwendet werden. Keine flüssigen Anzündhilfen verwenden!
ACHTUNG:
Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, können die Geruchsbelästigungen auch später nochmals auftreten.
Maximale Aufgabemengen pro Brennstofffüllung
| W2-90 | |
| Braunkohlebriketts | 4,2 kg (6 - 7 Briketts) bei Nennwärmeleistung, max. 2,2 kg/h4,0 kg (6 - 7 Briketts) bei Dauerbrand(andere Einstellungen, siehe Tabelle 2) |
| Scheitholz 2,4 kg (1 | - 2 Scheite), max. 2,6 kg/h |
Tabelle 1
2.2 Verbrennungslufteinstellung
Die Tabelle zeigt die erforderlichen Einstellungen nach Betriebsart und Brennstoff.
| Brennstoff | Primärluft-Stellung | Anheizklappe-Stellung | Sekundärluft-Stellung | Brenn-dauer in h | |
| Anheizen | 3 | 2 | 1 | - | |
| Scheitholz NWL | 2 | ![]() | 1 | ca. 1 | |
| Braunkohlebri-ketts | NWL | 3 | ![]() | 2 | ca. 2 |
| Braunkohlebri-ketts | Dauerbrand | 1 | ![]() | 2 | ca. 12 |
| Außerbetriebnahme: Keinen Brennstoff mehr nachlegen | 1 | ![]() | 2 | - | |
Tabelle 2
3. Bedienung
3.1 Bedienungselemente und Einstellungen
3.1.1 Primärluftregulierung

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1 — 2 ● ≡Die Verbrennungsgeschwindigkeit und damit die Heizleistung des Herdes werden durch die unter dem Rost einströmende Verbrennungsluft bestimmt.


1 - Geschlossen
2 - Scheitholz
3 - Braunkohle
3.1.2 Sekundärluftregulierung / Airlogic

Der Sekundärluftregler ist auf der Innenseite vom Korpus, hinter der Heiztür. Mit dieser Einstellung wird der Brennstoff gewählt.
1 - Scheitholz
2 - Braunkohle
3.1.3 Anheizklappe

Zum Anzünden muss die Anheizklappe geöffnet und zum Kochen und Heizen geschlossen sein.


1 - Geschlossen (Kochen, Backen, Braten, Heizen)
2 - Offen
ACHTUNG
Eine offen stehende Anheizklappe während des Heizbetriebes führt zur Überhitzung des Herdes und damit zur Beschädigung von Herdteilen. Außerdem hat eine geöffnete Anheizklappe einen erhöhten Brennstoffverbrauch zur Folge.
3.1.4 Aschebehälter
- Der Aschebehälter befindet sich unter der Feuerstätte. Er muss regelmäßig überprüft und geleert werden.
- Das Leeren des Aschebehälters ist bei kaltem Gerät vorzunehmen. Seien Sie bitte vorsichtig, da noch Glut oder brennende Holzstückchen vorhanden sein können. Bitte beachten Sie, dass keine glühenden Verbrennungsrückstände in die Mülltonne gelangen.
- Denken Sie immer daran, den Aschekasten wieder in den vorgesehenen Raum einzusetzen. Fehlendes Wiedereinsetzen ist im Falle des Betriebes gefährlich.
- Es ist darauf zu achten, dass der Aschekasten immer bis zum Anschlag eingeschoben wird.
3.1.5 Zubehörlagerfach
Dieses Lagerfach befindet sich im unteren Teil des Herdes und ist groß genug, um die für den Betrieb notwendigen Zubehörteile zu lagern. Maximales Füllgewicht ist 10 kg. Höhere Gewichte können zu Schäden des Lagerfaches führen. Das Zubehörlagerfach öffnet sich durch leichtes Drücken in der Mitte des Lagerfaches.
Niemals im geschlossenen Zustand ziehen!

Achten Sie darauf, dass zum Nachlegen vom Brennstoff bzw. beim Öffnen der Heiz- und Aschentür, der untere Wagen immer verschlossen ist. Brandgefahr!
ACHTUNG:
Es ist streng verboten, in diesem Lagerfach leicht entzündliche Materialien wie z. B. Alkohol, Benzin, flüssige Brennstoffe, Lacke, Anzünder, Papier usw. aufzubewahren.
3.1.6 Bratrohrbeleuchtung
Die Herde sind mit einer Bratrohrbeleuchtung ausgestattet.
Der Schalter ist seitlich hinter dem Zubehörlagerfach angebracht.
Um ihn zu benützen, muss man das Zubehörlagerfach öffnen.

Die Leistungsregulierung wird unter Beachtung der Brennstoffart je nach Zugstärke und gewünschter Heizleistung eingestellt. Mit Scheitholz insbesondere mit Weichholz, ist nur ein eingeschränkter Dauerbrand möglich. Braunkohlebriketts sind für den Dauerbrand über Nacht besonders geeignet, wenn sie auf eine satte Grundglut aufgelegt werden.
Erstes Anheizen / Betrieb
- Vor Inbetriebnahme sind die evtl. Transportsicherungen auf der Umlenkplatte über dem Feuerraum herauszunehmen und evtl. Aufkleber auf der Sichtscheibe rückstandsfrei zu entfernen.
Öffnen Sie die Heiztür durch Heben des Griffes nach oben. Bei heißem Gerät ist dazu ein isolierter Schutzhandschuh zu benutzen. Stellen Sie den Primärluft- und Sekundärluftregler entsprechend der Tabelle 2 „Verbrennungslufteinstellung“ ein. Öffnen Sie die Anheizklappe. Legen Sie kleineres Anzündholz, kreuzgeschichtet auf den freien Rost. Mit einen Kohleanzünder oder etwas Holzwolle von oben anzünden und Heiztür wieder verschließen. Wenn das Feuer lebhaft brennt warten, bis eine Grundglut vorhanden ist, dann erneut Brennstoff in geringen Mengen aufgeben, bis eine satte Grundglut vorhanden ist. Die max. Brennstoffmengen sind zu beachten.
Das erste Anheizen sollte „sanft“ verlaufen, mit geringer Menge Brennmaterial, damit sich die Ofenteile an die Hitze gewöhnen können. Beim ersten Anheizen könnte es zu Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung kommen. Unbedingt für gute Raumbelüftung sorgen (Fenster und Türen öffnen) und mindestens eine Stunde auf die max. Nennwärmeleistung heizen. Sollte beim ersten Heizvorgang die max. Temperatur nicht erreicht werden, so können die Geruchsbelästigungen auch später nochmals auftreten.
Den Brennstoff nicht in den Brennraum einwerfen, sondern einlegen, da sonst die Ausmauerung beschädigt werden kann.
Der Herd darf nur mit geschlossener Fülltür (Heiztür) betrieben werden.
Diese darf nur zum Anheizen, Nachlegen oder Reinigen des Feuerraums geöffnet werden.
ACHTUNG:
Beim Öffnen der Heiztür kann es bei Fehlbedienung oder bei nicht ausreichendem Schornsteinzug zu Rauchaustritt kommen. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Heiztür nur langsam, zuerst einen Spalt und nach ein paar Sekunden ganz geöffnet werden darf. Außerdem soll vor dem Öffnen der Tür zum Nachlegen von Brennstoff nur noch das Glutbett im Brennraum vorhanden sein, das heißt, es dürfen keine Flammen mehr sichtbar sein.
3.3 Kochen und Heizen
Wenn der Herd zum Kochen oder Heizen benutzt wird, ist die Anheizklappe nach der Anzündphase zu schließen.
Für ein optimales Kochen auf der Herdplatte empfiehlt es sich, nur Töpfe mit flachem Boden zu benutzen. Die wärmste Zone befindet sich in der Mitte der Platte über der Feuerrung, die zugleich die beste Zone ist, um einen Topf rasch aufzuwärmen. Die äußeren Zonen der Platte dienen zum Warmhalten. Um ein schnelleres Ankochen (Kochen) zu erreichen, empfehlen wir die Verwendung von dünn geschnittenem Weichholz.
Die Herdplatte sollte nicht überheizt werden, weil der Herd dadurch beschädigt, aber kein Vorteil beim Kochen erzielt wird.
3.4 Braten und Backen im Bratrohr
Der Herd ist mit einem Bratrohr aus Edelstahl mit Teleskopauszügen ausgestattet. Das Bratrohr hat eine Türe mit Glas, auf der ein Thermometer angebracht ist. Die angezeigte Temperatur dient nur als Anhaltspunkt beim Backen und Braten.
Das Thermometer kann sich durch Überhitzung leicht verfärben. Dies hat aber keine Auswirkungen auf den Betrieb und ist somit kein Reklamationsgrund.
Außerdem ist das Bratrohr Serienmäßig mit einem Rost und einem Backblech ausgerüstet.
Folgende HINWEISE sind in Betrieb zu beachten:
Vergewissern Sie sich, dass die Anheizklappe seit mindestens 60 Minuten geschlossen ist. Damit erreichen sie eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Backofen. Sie sollten nur so viel Brennstoff einfüllen, bis man die gewünschte Temperatur erreicht hat. Diese Temperatur kann durch dosierte Brennstoffaufgabe während der ganzen Bratzeit eingehalten werden. Nach halber Bratzeit das Backblech herausziehen und das Bratgut umgedreht wieder einschieben, somit erreicht Sie ein gleichmäßiges Braten und Backen.
3.5 Außerbetriebnahme
Primärluftregler in geschlossene Stellung bringen (Tabelle 2).
Restglut ausbrennen und Ofen abkühlen lassen.
Feuerraum und Aschebehälter bei kaltem Gerät reinigen und entleeren!
3.6 Hinweise zum Heizen
Eine abgestimmt zugeführte Sekundärluft sorgt für die Nachverbrennung der im Abgas enthaltenen, brennbaren Bestandteile. Dies bedeutet eine rauch- und russarme Verbrennung zur Schonung der Umwelt. Ein Verschmutzen der Scheibe kann aber bei Festbrennstoffen nicht ausgeschlossen werden und stellt keinen Mangel dar.
Sollten Sie Ihren Herd in der Übergangszeit in Betrieb nehmen, dann prüfen Sie vorher den Schornsteinzug, da dieser bei hohen Außentemperaturen sehr gering sein kann. Zu diesem Zweck halten Sie ein brennendes Zündholz in die ein wenig geöffnete Heiztür. Wenn die Flamme nicht deutlich angesaugt wird, ist zunächst ein sogenanntes Lockfeuer zu erzeugen. Hierzu wird kurzzeitig Holzspäne/-Wolle im Ofen oder in der Reinigungsöffnung des Schornsteins entzündet.
Der Rost sollte vor jeder Brennstoffaufgabe gereinigt werden, um eine gute Verbrennungsluftzufuhr zu gewährleisten. Der Aschebehälter ist regelmäßig im kalten Zustand zu entleeren. Bei noch heißem Gerät sollten Sie den beiliegenden Schutzhandschuh verwenden. Bitte beachten Sie dabei, dass keine glühenden Verbrennungsrückstände in die Mülltonne gelangen.
Es ist darauf zu achten, dass der Aschebehälter immer bis Anschlag eingeschoben wird.
ACHTUNG:
Im Interesse der Luftreinhaltung und der sicheren Funktion des Gerätes sollten die angegebenen max. Brennstoffaufgabemengen nicht überschritten werden. Es besteht sonst die Gefahr des Überheizens und einer Beschädigung des Geräts. Beschädigungen solcher Art, unterliegen nicht der Garantiepflicht. Eine reduzierte Heizleistung sollte nur durch Verringerung der Aufgabemenge und nicht durch Reduzierung der Primärluft erfolgen.
3.7 Pflege und Reinigung
3.7.1 Gerät (Bild 4)
Nach Öffnen der Heiztür ist der Rost vor jeder Brennstoffaufgabe mit Hilfe des Russkratzers und des Schürhakens zu reinigen.
Der Aschebehälter (1) ist täglich zu entleeren. Mindestens jeden dritten Tag sollte die Schlacke vom Rost entfernt werden.
Mit richtigem Betrieb/Bedienung und guter Pflege/Wartung erhöhen Sie die Wertstabilität und Lebensdauer Ihres Gerätes. Sie sparen wertvollen Ressourcen und schonen unsere Umwelt und Ihren Geldbeutel. Zur Reinigung sind die Herdplatten (2) abzunehmen und die Durchbrandplatten (3) auszubauen und von dem Ruß zu befreien. Durch das Herausnehmen der Herd- und Durchbrandplatten, kann der Rauchgasweg im Inneren des Gerätes und das Abgasrohr gereinigt werden. Durch das Öffnen der Schraube des Reinigungsdeckels (4) kann der untere Teil der Abgaswege um das Bratrohr gereinigt werden.
Nach Beendigung der Reinigungsarbeiten sind die Durchbrandplatten und die Herdplatten wieder richtig einzusetzen. Die Reinigungsoffnung (4) unter dem Bratrohr ist wieder dicht zu verschließen.
ACHTUNG:
Nach jeder Heizperiode ist es angebracht, den Herd gründlich zu kontrollieren. Wenn Ausbesserungen oder Erneuerungen vorgenommen werden müssen, wenden Sie sich bitte rechtzeitig unter Angabe der Artikel-No und der Fertigungs-No (siehe Typenschild) an Ihren Fachhändler.
Explosionszeichnung zu Kapitel 3.7 Pflege und Reinigung:

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2 2 3 3 1 4 Bild 43.7.2 Lack- und Emailoberflächen
Die Pflege der äußeren Flächen ist nur bei kaltem Ofen zu empfehlen. Die lackierten Flächen sollten nicht gereinigt werden. Bei den emaillierten Flächen kann in besonderen Fällen vorher mit Wasser und Seifenlauge oder etwas Geschirrspülmittel behandelt und dann trocken gerieben werden.
HINWEIS: Auf keinen Fall sollten Sie Schwämme, Scheuermittel, aggressive oder kratzende Reinigungsmittel verwenden!
3.7.3 Glaskeramikoberflächen
Reinigen Sie Ihre Sichtscheibe und / oder Ceranplatte vor der ersten Benutzung mit einem feuchten sauberen Tuch. Verreiben Sie danach einige Tropfen eines Pflegemittels für Glaskeramik mit einem Küchenpapier auf der Scheibe / Ceranplatte.
Nach dem Nachwischen und Trockenpolieren ist die hochwertige Oberfläche mit einem unsichtbaren Film überzogen. Dieser hilft die Scheibe / Ceranplatte sauber zu halten und erleichtert bei regelmäßiger Wiederholung die Reinigung.
3.7.4 Stahlplatte
Alle Stahlherdplatten sind mit säurefreiem Rostschutzöl vorbehandelt. Durch die tägliche Benutzung wird diese Schicht nach und nach abgetragen. So können sich mit der Zeit durch Wasser, kleine Rostflecke bilden. Zur Beseitigung dieser Rostflecke braucht man nur einen Lappen mit säurefreiem Stahlplatten-Putzpflegemittel tränken und damit die Platte abwischen. Falls der Rostfleck schon länger existiert, muss er eventuell mit einem normalen Topfreiniger behandelt werden. Anschließend ist eine dünne Schicht Pflegemittel aufzutragen.
Die Stahlplattenteile müssen in noch handwarmen Zustand mit säurefreiem Stahlplatten-Putzpflegemittel eingerieben werden.
Die Spezialstahlplatten des Herdes bedürfen deshalb einer regelmäßigen Wartung nach jedem Kochen. Bei jeder Benutzung, die Feuchtigkeit oder Schmutz auf der Platte verursacht hat, sollte gereinigt werden. Man sollte die Herdplatte säubern wenn sie noch lauwarm ist, so kann eventuell vorhandenes Wasser verdunsten und es bilden sich keine Rostflecke. Es ist darauf zu achten, dass bei kaltem Herd kein Wasser zum reinigen benutzt wird.
Dehnfugen der Stahlherdplatte müssen stets frei von Verkrustungen oder dgl. sein, um ein Verformen der Stahlherdplatte und der Seitenverkleidungen zu vermeiden. Wenn notwendig, sollte auch der Anschlag der Deckel von eventuellen Ablagerungen befreit werden.
Stahlplatten neigen durch die Wärme (Feuer) mit der Zeit eine brünierte Farbe anzunehmen. Möchte man diesen allmählichen Prozess vorgreifen, braucht man nur die Platte häufig mit ein wenig säurefreiem Stahlplatten-Putzpflegemittel einreiben. Eine Verfärbung der Stahlplatten ist immer gegeben und liegt in der Natur des Stahles. Dies ist kein Grund für eine Reklamation.
3.7.5 Auswechseln der Glühbirne
Die Glühbirne im Backofen ist hohen Temperaturen ausgesetzt. Obwohl es sich dabei um eine Spezial-Glühbirne handelt, kann sie dennoch im Laufe der Zeit durchbrennen. Man braucht sie lediglich mit einer gleichwertigen Glühbirne austauschen (15 W - 240 V - 300°C).
Vor dem Auswechseln versichern Sie sich, dass der Herd nicht benutzt wird, dass er kalt ist und dass die Glühbirne vorher nicht eingeschalten war. Den Elektroanschluss trennen und feststellen, ob wirklich keine Spannung mehr anliegt. Um die Glühbirne auszutauschen wird der Schutzdeckel entfernt, die Glühbirne ausgewechselt und der Glühbirnenschutz wieder montiert.
ACHTUNG:
Gerät vor dem Öffnen des Glühbirnenschutzes vom Netz trennen!
3.7.6 Seitliches Schutzgitter
- Edelstahl Schutzgitter hochheben (Bild 5)
- Schutzgitter nach vorne ziehen
- und abheben
Nach der Demontage kann das Edelstahl-Schutzgitter und das darunter liegende Lochblech gereinigt werden.
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Arbeiten, wie insbesondere Installation, Montage, Erstinbetriebnahme und Servicearbeiten sowie Reparaturen dürfen nur durch einen ausgebildeten Fachbetrieb (Heizungs- oder Luftheizungsbau) durchgeführt werden. Bei unsachgemäßen Eingriffen erlöschen Gewährleistung und Garantie.
3.8 Störungsursachen und Behebung
Ihr Herd ist nach den neuesten technischen Erkenntnissen gebaut.
Dennoch können Störungen auftreten, die ihre Ursache im Schornstein, im Brennstoff oder im Abgasrohrsystem haben. Eine kurzzeitige Geruchs- und Rauchentwicklung bei der ersten Inbetriebnahme ist normal. Auf eine ausreichende Belüftung des Raumes ist zu achten.
| STÖRUNG UR$ | SACHE LÖSUNG | |
| Glasscheibe der Feuerraumtür ver- rußt, und/oder der Feuerraum wird schmutzig und schwarz vom Rauch | Zu geringer Schornsteinzug < 10 Pa | Kontrollieren, ob das Verbindungs- stück verstopft ist |
| Zu hoher Schornsteinzug > 15 Pa (kurzzeitig max. 18 Pa zulässig) | Anschluss verändern: Zug durch geeignete Drosselklappe oder bessere Dämmung verringern | |
| Falsche Einstellungen | In den Abschnitten „Bedienung“ und „Brennstoff“ nachschlagen | |
| Zuviel Brennstoff eingefüllt Brennstoffmenge reduzieren | ||
| Brennstoff mit zu hoher, relati- ver Feuchtigkeit | Feuchtes Holz vor dem Gebrauch austrocknen lassen | |
| Ungeeigneter Brennstoff Im Abschnitt „Brennstoff“ nach- schlagen | ||
| Schornsteinzug ungeeignet oder Schornstein schmutzig | Schornsteinfeger kommen lassen Ke | |
| Gerät innen verschmutzt Reinigung vornehmen. | ||
| Ausstoß von zu viel schwarzem Rauch | Anzünden/Betrieb des Gerätes mit noch frischem Holz | Hochwertigeren und abgelagerten Brennstoff verwenden |
| Rauchableitung teilweise ver- stopft | Einen qualifizierten Techniker rufen | |
| Rauchaustritt aus dem Gerät | Feuerraumtür ist offen Tür schließen | |
| Ungenügender Zug Vom Schornsteinfeger eine Inspek- tion des Schornsteines vornehmen lassen | ||
| Falsche Regelungseinstellung | In den Abschnitten „Bedienung“ und „Brennstoff“ nachschlagen. | |
| Verschmutztes Gerät Reinigung des Gerätes und der Verbindungsstücke zum Schorn- stein vornehmen | ||
Tabelle 3
4. Technische Daten
4.1 Daten
| Gerätetyp W2 - 90 | |
| Nennwärmeleistung 8 kW | |
| Raumheizvermögen in m^3 beigünstigen / weniger günstigen / ungünstigenHeizbedingungen nach DIN 18893/TAB. 2bei Zeitheizungbei Dauerheizung | 152 / 90 / 61220 / 126 / 86 |
| Abgaswerte für Brennstoff:AbgasmassenstromAbgasstutzentemperaturFörderdruck bei NennwärmeleistungStaub (bezogen auf 13% O2)CO (bezogen auf 13% O2)Wirkungsgrad | Scheitholz / BB7”10,4 / 10,5 g/s210°C / 235°C12 Pa ≤ 40 mg/ m^3 0,07 / 0,07 %889 / 898 mg/ Nm^3 82,2 / 80,2 % |
| NetzspannungGlühbirne | 230 V AC15 W |
4.2 Maßzeichnung W2-90

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600 Ø120 A B X 905 Ø150 Ø120 B 250| X A B | |
| 30 850 (+20) 692 (+20) | |
| 80 900 (+20) 742 (+20) |
Stellfüße herausschrauben, Herdhöhe von +20 mm möglich

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186 137Die angeführten Abmessungsangaben sind nur zur Information! Wir behalten uns das Recht von Konstruktionsänderungen vor, falls diese das technische Niveau erhöhen, oder die Qualität verbessern!


ÉMI-TÓV
Több bönning
Nagyeltt ermál
EK PRÜFBERICHT
EK TÍPUSVIZSGÁLATI JELENTÉS
BENANNTE STELLE (KENNUMMER: 1417)
W2-90 (Basisgerät: W01-90 [R-245918])
Vizsgált típus:
Festbrennstoffherd
W2 - 90 (Alapkivitel: W01 - 90 [R-245918])
Datum des Auftrages:
07/09/2015
Megbízás kelte
Auftrag:
Verordnung 305/2011/EU: V. Anhang 3 System b. punkte
Teilprüfung nach EN 12815: 2001/A1:2004/AC:2007/A.4.16.2
Megbizás tárgya:
Anlieferung des Prüfmusters:
Zeitdauer der Durchführung der Prüfungen:
1.melléklet – Anlage 1:
Fotó / Photo
Anmerkung: Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf das vorgelegte Prüfmuster.
Der Prüfbericht darf nur im vollem Umfang kopiert werden, zur Ausschreibung ist die schriftliche Genehmigung des Ausfertigers nötig.
Tax nr: HU 10587105
Zukünftige Anforderung für Deutschland 2.stufe (gellen ab 2015)
Anforderung für Österei nach 15a B-VG (auf 13% O₂)
Keine Anforderung nur für Information nach DIN plaus
Innovation aus Tradition
Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen und / oder einer Qualitätsverbesserung bewirken, behalten wir uns vor. Für Druckfehler und Änderungen nach Drucklegung können wir keine Haftung übernehmen.
Preface
E
Dear Customer,
$$ B \geq 3 0 0 \mathrm{mm} $$
$$ C \geq 2 0 0 m m $$
$$ B \geq 3 0 0 \mathrm{mm} $$
$$ C \geq 2 0 0 m m $$
$$ B \geq 3 0 0 \mathrm{mm} $$
$$ C \geq 2 0 0 m m $$
Innovation aus Tradition
Wamsler Haus- und Küchentechnik GmbH • Adalperostr. 86 •
• D-85737 Ismaning •
Tel. +49 (0)89 / 320 84-0 • Fax +49 (0)89 / 320 84-238
info@wamsler.eu • www.wamsler.eu
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