TECNO 28L - Kessel Baxi - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG TECNO 28L Baxi
INHALT TECHNISCHE ANGABEN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 2 Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Brennerbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Verpackung - Gewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Ausstattung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Regelbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Prüfkessel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 INSTALLATION . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Kesselplatte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Flammrohrlänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Befestigung des Brenners am Heizkessel . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Wahl der Düse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Düsemontage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Einstellung des Flammkopfs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Hydraulikanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Elektroanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Stellantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Öldruckwächter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Pumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Brennereinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11 Brennerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Endkontrollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Störungen - Ursachen - Abhilfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Anmerkung Die Zeichnungen, auf die im Text Bezug genommen wird, werden folgendermaßen bezeichnet: 1)(A) = Detail 1 der Zeichnung A auf der gleichen Textseite; 1)(A)p.3 = Detail 1 der Zeichnung A auf Seite 3.
TECHNISCHE ANGABEN (1) Bezugsbedingungen: Raumtemperatur 20°C - Barometrischer Druck 1000 mbar - Höhe 100 m ü.d.M. (2) Schalldruck, im Brennprüflabor des Herstellers mit Brenner auf Prüfkessel bei Höchstleistung gemessen. ZUBEHÖR (auf Wunsch):
KIT FÜR MODULIERENDEN BETRIEB
Folgende Zubehörteile müssen bestellt werden:
- der Leistungsregler (in den Brenner einzubauen);
- der Fühler (in den Wärmeerzeuger einzubauen).
BRENNSTOFF HEIZÖL EL
0,82 - 0,85 - Viskosität b. 20 °C
/s max 6 (1,5 °E - 6 cSt) BETRIEB • Intermittierend (min. 1 Abschaltung in 24 Std). Wenn dieser Brenner mit dem Gasfeuerungsautomaten Landis & Gyr LOK 16.250 A27 ausgestattet ist, ist er auch für den Dauerbetrieb geeignet mit dem Steuergerät Landis LAL 1.25 austauschbar.
- Gleitend zweistufig (modulierend mit Kit). DÜSE Stück 1 (Rücklaufdüse) STANDARDEINSATZ Heizkessel: mit Wasser, Dampf, diathermischem Öl
ELEKTRISCHE SPEISUNG V
230 - 400 mit Nulleiter ~ +/-10%
ELEKTRISCHE LEISTUNGSAUFNAHME W max 5500 SCHUTZART IP 44
CE-NORMGERECHT 89/336 - 73/23 - 98/37
ZU ÜBERWACHENDER WERT FÜHLER LEISTUNGSREGLER
Regelbereich Typ Code Typ Code Temperatur - 100...+ 500 °C PT 100 3010110 RWF40 3010212 Druck 0...2,5 bar 0...16 bar Fühler mit Ausgang 4...20 mA
BRENNERBESCHREIBUNG (A) 1 Zündelektroden 2 Flammkopf 3 Einstellschraube Flammkopf 4 Schraube für die Befestigung des Gebläses am Flansch 5 Öldruckwächter 6 Druckmanometer Rücklaufdüse 7 Druckmanomete Vorlaufdüse 8Pumpe 9 Antitropfen-Düsenstock 10 Luftklappen 11 Sicherheits-Elektroventil 12 Gebläsedruckanschluß 13 Befestigungsflansch am Kessel 14 Scheibe für Flammenstabilität 15 Gleitschienen zum Ausschwenken des Bren- ners und für die Kontrolle des Flammkopfs 16 Verlängerungen zu Gleitschienen 15) 17 Elektromotor 18 Zündtransformator 19 Motorschaltglied und Wärmerelais mit Entrie- gelungsschalter 20 Ein Schalter für: Automatischer Betrieb - Manueller Betrieb - Aus. Ein Druckknopf für: Leistungserhöhung - Leistungsverminderung 21 Klemmenbrett 22 Kabeldurchgänge für die Elektroanschlüsse vom Installateur auszuführen 23 Steuergerät mit Kontrollampe für Störab- schaltung und Entriegelungsschalter 24 Sichtfenster 25 Lichtelektrischer Widerstand für die Flam- menüberwachung 26 Ventileinheit mit Rücklaufdruckregler der Düse 27 Stellantrieb, zur Steuerung des Durchsatz- reglers des Brennstoffs und der Luftklappe. Bei Brennerstillstand ist die Luftklappe geschlossen, um die Wärmeverluste des Kessels durch den Kaminzug mit Luftnach- führung von der Saugöffnung des Gebläses zu vermeiden Die Störabschaltungen des Brenners können zweierlei Art sein: Störabschaltung des Gerätes : Das Aufleuchten des Druckknopfes des Gerätes 23)(A) weist auf eine Störabschaltung des Brenners hin. Zur Entriegelung den Druckknopf drücken, min- destens 10 s nach der Störabschaltung. Störabschaltung des Motors : Entriegelung durch Drükken auf den Druckknopf des Überstrom- auslösers 19)(A).
VERPACKUNG - GEWICHT (B) -
- Der Brenner steht auf einem besonders für- die Handhabung mit Hubwagen geeignetem Holzrahmen. Die Außenabmessungen der Ver- packung sind in Tabelle (B) aufgeführt.
- Das Gesamtgewicht des Brenners ein- schließlich Verpackung wird aus Tabelle (B) ersichtlich (B). ABMESSUNGEN (C) - Richtwerte Die Brennerabmessungen sind in der Abb. (C) angeführt. Zur Inspektion des Flammkopfes muß der Bren- ner geöffnet und der hintere Teil auf den Gleit- schienen zurückgeschoben werden. Die Abmessungen des offenen Brenners sind unter I aufgeführt. AUSSTATTUNG
2 - Schläuche (L = 1340 mm)
2 - Schlauchdichtungen
4 - Verlängerungen 16)(A) für Gleitschienen
4 - Schrauben für die Befestigung des Bren-
1 - Ersatzteile Katalog
(A) (B) mm A B C kg TECNO 190-LM 1200 850 800 mm ABCDEFGH I TECNO 190-LM 813 366 447 555 696 370 222 430 1102 (C) D36 D1217 D19744 REGELBEREICH (A) Während des Betriebs schwankt die Brenner- leistung zwischen:
- einer MINDESTLEISTUNG: Feld A;
- einer HÖCHSTLEISTUNG: Feld B. Der Arbeitspunkt wird gefunden, indem eine senkrechte Linie ab dem gewünschten Durch- satz und eine waagrechte Linie ab dem Druck in der Brennkammer gezogen wird. Der Schnit- tpunkt der beiden Geraden ist der Arbeitspunkt, der innerhalb des Feldes A für die Mindestleis- tung, und innerhalb des Feldes B für die Höch- stleistung liegen muß. Regelbereich nach Luftdichte Der REGELBEREICH wurde bei einer Raumtemperatur von 20 °C, einem barome- trischen Druck von 1000 mbar (ungefähr 100 m ü.d.M.) und einem wie auf Seite 6 eingestellten Flammkopf gemessen. Es kann vorkommen, daß ein Brenner mit Ver- brennungsluft bei einer höheren Temperatur und/oder größeren Höhe funktionieren soll. Die Erwärmung der Luft und die größere Höhe ergeben denselben Effekt: die Ausdehnung des Luftvolumens, das heißt die Verminderung ihrer Dichte. Die Leistung des Brennergebläses bleibt im wesentlichen gleich, doch vermindert sich der Sauerstoffgehalt pro m
Luft und der Schub (Förderhöhe) des Gebläses. Daher ist es wichtig zu wissen, ob die ange- forderte Höchstbrennerleistung bei einem bes- timmten Druck in der Brennkammer auch bei veränderten Temperatur- und Höhenbedingun- gen innerhalb des Regelbereichs des Brenners bleibt. Um dies festzustellen, gehen Sie wie folgt vor:
1- Suchen Sie in der Tabelle (B) den Korrekturfak-
tor F für Lufttemperatur und Höhe der Anlage.
2- Teilen Sie den vom Brenner angeforderten
Durchsatz Q durch F, um den äquivalenten Durchsatz Qe zu erhalten:
3- Innerhalb des Regelbereichs des Brenners,
Abb. (C), den Regelpunkt anzeichnen, der sich aus folgenden Werten ergibt: Qe = äquivalenter Durchsatz H1 = Druck in der Brennkammer Punkt A, der innerhalb des Regelbereichs sein muß.
4- Vom Punkt A aus eine vertikale Linie Abb. (C)
ziehen und den Höchstdruck H2 des Regel- bereichs suchen.
5- H2 mit F multiplizieren, um den verminderten
Höchstdruck H3 des Regelbereichs zu erhalten. Ist H3 größer als H1, wie in Abb. (C), kann der Brenner den gewünschten Durchsatz liefern. Wenn H3 kleiner als H1 ist, muß der Brenner- durchsatz vermindert werden. Mit der Reduz- ierung des Durchsatzes vermindert sich auch der Druck in der Brennkammer. Qr = verminderter Durchsatz H1r = verminderter Druck Beispiel, Durchsatzminderung von 5% : Qr = Q x 0,95 H1r = H1 x (0,95)
Mit den neuen Werten Qr und H1r die Schritte 2 - 5 wiederholen. Achtung: der Flammkopf wird entsprechend dem äquivalenten Durchsatz Qe eingestellt. PRÜFKESSEL (D) Die Regelbereiche wurden an speziellen Prüfkesseln gemäß EN 267 gemessen. In (D) sind Durchmesser und Länge des Prüf- Verbrennungsraums angegeben. Beispiel: Durchsatz 200 kg/h: Durchmesser = 80 cm, Länge = 3,5 m. Falls der Brenner in einer handelsüblich wes- entlich kleineren Brennkammer brennt, muß zunächst eine Probe durchgeführt werden. Qe = Q : F (kg/h) H3 = H2 : F (mbar) (A) (C) mbar (D)
Feuerraumdruck Brennerleistung
INSTALLATION KESSELPLATTE (A) Die Abdeckplatte der Brennkammer wie in (A) gezeigt vorbohren. Die Position der Gewinde- bohrungen kann mit der zur Grundausstattung gehörenden Isolierplatte ermittelt werden. FLAMMROHRLÄNGE (B) Die Länge des Flammrohrs wird entsprechend der Angaben des Kesselherstellers gewählt und muß in jedem Fall länger sein als die Stärke der Kesseltür, einschließlich des Schamottesteins. Die verfügbare Länge, L (mm), ist 370 mm. Für Heizkessel mit vorderem Rauchumlauf 12) oder mit Kammer mit Flammeninversion muß eine Schutzschicht aus feuerfestem Material 10), zwischen Schamottestein 11) und Flam- mrohr 9) eingeplant werden. Diese Schutzschicht muß so angelegt sein, daß das Flammrohr ausbaubar ist. Für die Kessel mit wassergekühlter Frontseite ist die Verkleidung mit feuerfestem Material 10)- 11)(B) nicht notwendig, sofern nicht ausdrück- lich vom Kesselhersteller erfordert.
BEFESTIGUNG DES BRENNERS AM
HEIZKESSEL (B) Das Flammrohr 9) vom Brenner 6) ausbauen. - Die 4 Schrauben 3) lockern und die Verklei- dung 1) abnehmen. - Die Schrauben 2) von den beiden Führungen
- Die beiden Befestigungsschrauben 4) des Brenners 6) mit dem Flansch 7) abnehmen. - Das Flammrohr 9) mit Flansch 7) und Führun- gen 5) herausziehen. Den Flansch 7)(B) durch Zwischenlegen der beigepackten Dichtung 8)(B) an die Kesselplatte befestigen. Die ebenfalls mitgelieferten 4 Schrauben verwenden, deren Gewinde mit einem Antifressmittel geschützt werden. Die Dichtung zwischen Brenner und Heizkessel muß dicht sein. (A) (B) mm A B C
Siehe Diagrammen (B) - (C)S. 11. Falls man einen mittleren Durchsatz zwischen den zwei in den Diagrammen (B) - (C) S.11 angegebenen Werten wünscht, muß man die Düse mit dem Höchstdurchsatz wählen. Die Durchsatzminderung wird über den Druckregler gesteuert. EMPFOHLENE DÜSEN: Bergonzo Typ A3, oder A4 - Winkel 45° DÜSENMONTAGE Während dieser Einbauphase ist der Brenner noch vom Flammrohr getrennt; es kann also die Düse mit dem Steckschlüssel 1)(A) montiert werden, und zwar über die mittige Öffnung der Scheibe für die Stabilisierung der Flamme. Keine Dichtzusätze verwenden: Dichtungen, Band oder Dichtmasse. Achten Sie darauf, daß dabei der Sitz der Düsendichtung nicht beschädigt wird. Kontrollieren Sie, ob die Elektroden wie in Abb. (B) ausgerichtet sind. Anschließend den Brenner 3)(C) auf die Führungen 2) montieren und bis zum Flansch 5) schieben, ihn dabei leicht angehoben halten, um Behinderungen zwischen der Scheibe für die Flammenstabilität und dem Flammrohr zu vermeiden. Die Schrauben 1) auf die Führungen 2) und die Befestigungsschrauben 4) des Brenners mit dem Flansch andrehen. Für einen eventuellen Düsenaustausch bei angebrachtem Brenner am Kessel ist wie folgt zu verfahren: - Den Brenner im Bereich der Führungen öff- nen, vgl. Abb. (B)S.5. - Die Muttern 1)(D) und die Scheibe 2) abneh- men - Die Düse mit dem Schlüssel 3)(D) aus- tauschen.
EINSTELLUNG DES FLAMMKOPFS
Die Einstellung des Flammkopfs hängt einzig vom Höchstdurchsatz des Brenners ab, bei dem der Brenner betrieben werden soll. Die Schraube 4)(E) soweit verdrehen, bis die Kerbe in Diagramm (F) mit der vorderen Fläche von Flansch 5)(E) zusammenfällt. Beispiel: TECNO 190-LM, Höchstheizöldurchsatz = 150 kg/h Das Diagramm (F) zeigt, daß für einen Durch- satz von 150 kg/h für den Brenner TECNO 190- LM eine Regulierung des Flammkopfes um ungefähr 3 Kerben benötigt wird, wie in der Abb. (E) dargestellt. (B) FLAMMKOPFEINSTELLUNG (E) (F) (D) N° Kerben Heizöldurchsatz in 2. Stufe kg/h (A) (C) D1220 D856 D1222 D462 D1985 D19777 HYDRAULIKANLAGE BRENNSTOFFZUFÜHRUNG Zweistrangsystem (A) Der Brenner verfügt über eine selbstansau- gende Pumpe und kann sich daher, innerhalb der Grenzen der seitlich abgebildeten Tabelle, selbst versorgen. Tank höher als der Brenner
Die Strecke P sollte nicht höher als 10 m sein, damit das Dichtungsorgan der Pumpe nicht überlastet wird, und die Strecke V sollte 4 m nicht überschreiten, damit die Selbstein- schaltung der Pumpe auch bei fast leerem Tank möglich ist. Tank niedriger
Der Pumpenunterdruck von 0,45 bar (35 cm Hg) darf nicht überschritten werden. Bei höheren Unterdruckwerten werden Gase des Brennstoffs befreit; die Pumpe entwickelt mehr Geräusche und ihre Haltbarkeit wird bee- inträchtigt. Es empfiehlt sich, die Rücklaufleitung auf derselben Höhe wie die Ansaugleitung ankom- men zu lassen; das Abkuppeln der Ansauglei- tung ist schwieriger. Kreisschaltung Sie besteht aus einer Leitung, die von und zum Tank führt, in der eine Hilfspumpe den Brennst- off unter Druck fließen läßt. Eine Abzweigung des Kreises speist den Brenner. Diese Schaltung ist nützlich, wenn die Brennerpumpe sich nicht selbst speisen kann, weil Abstand und/oder Höhe vom Tank größer sind als die in der Tabelle aufgeführten Werte. Zeichenerklärung H = Höhenunterschied Pumpe/Bodenventil L = Leitungslänge Ø = Innendurchmesser Leitung 1 = Brenner 2=Pumpe 3 = Filter 4 = Manuelles Sperrventil 5 = Ansaugleitung 6 = Bodenventil 7 = Manuelles Schnellschließventil mit Ferns- teuerung (nur Italien) 8 = Sperrmagnetventil (nur Italien) 9 = Rücklaufleitung 10 = Rückschlagventil (nur Italien) HYDRAULIKANSCHLÜSSE (B) Die Pumpen verfügen über einen Bypass, der Rücklauf und Ansaugung miteinander verbindet. Sie sind am Brenner installiert und der Bypass ist mit der Schraube 6)(B)S.13 verschlossen. Beide Schläuche sind demnach an die Pumpe anzuschließen. Wird die Pumpe bei geschlossenem Rücklauf betrieben und die Bypass-Schraube eingesetzt, wird sie sofort beschädigt. Die Verschlußschrauben von den Saug- und Rücklaufanschlüssen der Pumpe abnehmen. An deren Stelle die Schläuche mit den beig- epackten Dichtungen einbauen. Beim Einbau dürfen diese Schläuche nicht ver- bogen werden. Die Schläuche sind so zu führen, daß sie weder Trittbelastungen noch warmen Kesselteilen aus- gesetzt werden. Anschließend das andere Schlauchende mit den Ansaug - und Rücklaufleitungen durch die mitgelieferten Nippeln verbinden. (A) (B) + H - H (m) L (m) Ø (mm)
Das Modell TECNO 190-LM werden werk- seitig für 400 V Stromversorgung vorbereitet.
- Falls die Stromversorgung 230 V beträgt, den Motoranschluß (Stern- oder Dreieck- schaltung) und die Einstellung des Wärmerelais verändern. Erläuterung Schema (A) CMV - Motorkontaktgeber LAL 1.25 - Steuergerät FR - Foto-Widerstand MB - Klemmbrett Brenner MV - Gebläsemotor PO - Öldruckwächter RT - Wärmerelais S1 - Schalter für : MAN = Manueller Betrieb AUT = Automatischer Betrieb OFF = AUS S2 - Druckknopf für : - = Leistungsminderung += Leistungserhöhung SM - Stellmotor TA - Zündtransformator TB - Erdung VM - Pumpenvorlaufventil VS - Pumpenvorlaufventil (Sicherheits- ventil) VS1 - Sicherheitsventil im Rücklauf VU - Düsenrücklaufventil ELEKTROANSCHLÜSSE (B) vom Installateur auszuführen Gemäß Norm EN 60 335-1 biegsame Kabel ver- wenden:
- falls unter PVC-Mantel den Typ HO5 VV-F ver- wenden
- falls unter Gummimantel den Typ HO5 RR-F verwenden. Alle mit der Klemmenleiste 8)(B) des Brenners zu verbindenden Kabel sind durch die entsprechenden Kabeldurchgänge zu führen. Die Kabeldurchgänge können auf verschiedene Arten genutzt werden. Als Beispiel führen wir die folgenden Arten auf:
1- Pg 13,5 Dreiphasenspeisung
2- Pg 11 Einphasenspeisung
3- Pg 11 Fernbedienung TL
4- Pg 9 Fernbedienung TR oder Fühler
5- Pg 9 Vorbereitung für Stutzen
6- Pg 11 Vorbereitung für Stutzen
7- Pg 13,5 Vorbereitung für Stutzen
WERKSEITIG AUSGEFÜHRTE ELEKTROANLAGE
(A) (B) D1225 D11889 SCHEMA (A) Elektroanschluß TECNO 190-LM dreiphasige Speisung 230/400 V mit Nulleiter Sicherungen und Kabelquerschnitt Schemata (A), siehe Tabelle. Nicht angegebener Kabelquerschnitt: 1,5 mm
SCHEMA (B) Elektroanschluß Leistungsregler RWF40 (modulierender Betrieb) Zeichenerklärung Schemen (A) - (B) BT - Temperaturfühler BP - Druckfühler IN - Schalter für das manuelle Ausschalten des Brenners MB - Klemmenbrett Brenner S - Störungs-Fernmeldung TL - Regelung: schaltet den Brenner aus, wenn die Temperatur oder der Kesseldruck den festgelegten Wert erreichen. TR - Regelung: steuert Mindest- und Höch- stleistung. Wenn der Leistungsregler RWF40 für modulierenden Betrieb angeschlossen ist, ist die TR-Regelung nicht erforderlich, da deren Funktion vom Leistungsregler über- nommen wird. TS - Sicherheitsregelung: tritt bei Defekt an TL in Aktion. SCHEMA (D) Einstellung Wärmerelais 19)(A)S.3 Dieses schützt den Motor vor dem Durchbren- nen wegen erhöhter Stromaufnahme infolge des Ausfallens einer Phase.
- Wenn der Motor über eine Sternschaltung mit 400 V- Spannung gesteuert wird, muß der Zeiger auf "MIN"- Stellung positioniert werden.
- Bei Dreieck-Schaltung mit 230 V- Spannung, muß der Zeiger auf "MAX" gestellt werden. Obwohl die Skala des Wärmerelais nicht die Entnahmewerte vorsieht, die auf dem Typen- schild des 400 V-Motors angegeben sind, wird der Schutz trotzdem gewährleistet. VERMERKE Der Brenner TECNO 190-LM wird werkseitig für 400 V Stromversorgung vorbereitet. Falls die Stromversorgung 230 V beträgt, den Motoran- schluß von Stern- auf Dreieckschaltung und die Einstellung des Wärmerelais verändern. Die Brenner TECNO 190-LM ist für intermit- tierenden Betrieb baumustergeprüft. Das bedeutet, daß sie - laut Vorschrift - wenigstens einmal pro 24 Stunden ausgeschaltet werden müssen, damit die elektrischen Einrichtungen auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden können. Der Brennerstillstand erfolgt üblicher- weise über die Fernsteuerung der Kesselan- lage. Sollte dies nicht der Fall sein, muß an IN ein Zeitschalter reihengeschaltet werden, der einen Brennerstillstand einmal alle 24 Stunden gewährleistet. Wenn dieser Brenner mit dem Gasfeuerungsau- tomaten Landis & Gyr LOK 16.250 A27 (mit dem Steuergerät Landis LAL 1.25 austausch- bar) ausgestattet ist, ist er auch für den Dauer- betrieb geeignet. Die elektrische Verdrahtung des Brenners bleibt unverändert. ACHTUNG: Den Nulleiter nicht mit dem Phasenleiter in der Leitung der Stromver- sorgung vertauschen. (A) (C) TECNO 190-LM 230 V 400 V FAT25T25
2,5 2,5 THERMORELAIS (B) a - b : rot c - d : weiss D866 D1910 D86710 STELLANTRIEB (A) Uber den Nocken mit variablem Profil steuert der Stellantrieb gleichzeitig die Luftklappe und den Druckregler. Der Drehwinkel auf dem Stel- lantrieb führt in 42 s eine 130° Drehung aus. Die werkseitige Einstellung seiner 5 Nocken nicht verändern; es sollte nur die Entsprechung zu folgenden Angaben überprüft werden: Nocken I : 130° Begrenzt die Drehung zum Höchstwert. Nocken II : 0° Begrenzt die Drehung zum Mindestwert. Bei ausgeschaltetem Brenner muß die Luftklappe geschlossen sein: 0°. Nocken III : 20° Regelt die Zünd- und Mindestleistungsposition. Nocken IV - V : nicht verwendet. ÖLDRUCKWÄCHTER Der Druckwächter 5)(A)S.3 wird im Werk auf 3 bar eingestellt. Wenn der Heizöldruck diesen Wert in der Rücklaufleitung erreicht, wird der Brenner über den Druckwächter abgeschaltet. Der Brenner fährt wieder automatisch an, wenn der Druck wieder unter 3 bar zurückgeht. Wenn der Brenner über eine Kreisschaltung mit dem Druck Px betrieben werden soll, muß der Druckwächter auf Px+3 eingestellt werden. PUMPE (B)
4 - Anschluß Vakuummeter G 1/8"
A - Min.-Durchsatz bei einem Druck von 20 bar B - Auslaß-Druckbereich C - Max.-Ansaugunterdruck D - Viskositätsbereich E - Max. Heizöltemperatur F - Max. Ansaug- und Rücklaufdruck G - Werkseitige Druckeinstellung
EINSCHALTEN DER PUMPE
- Bevor Sie den Brenner in Betrieb nehmen, vergewissern Sie sich, ob die Rücklauflei- tung zum Tank frei ist. Eventuelle Hinder- nisse würden zur Beschädigung des Dichtungsorgans an der Pumpenwelle führen. - Damit die Pumpe selbst einschalten kann, muss die Schraube 3)(B) der Pumpe unbed- ingt gelockert werden, so dass der Ansaug- schlauch entlüftet werden kann. - Den Brenner durch Schließen der Ferns- teuerungen und mit Schalter 1)(C), auf "MAN" starten. Nach Anfahren des Brenners den Laufsinn des Gebläserades durch das Sich- tfenster 24)(A)S.3. überprüfen. - Die Pumpe ist gefüllt, wenn aus der Schraube
3) Heizöl heraustritt. Den Brenner stoppen:
Schalter 1)(C), auf "OFF" und die Schraube 3) aufschrauben. Die für diesen Vorgang benötigte Zeit hängt vom Durchmesser und der Länge der Ansaugleitung ab. Falls sich die Pumpe nicht beim ersten Anfahren einschaltet und der Brenner in Störab- schaltung fährt, 15. Sek. warten, entriegeln und das Anfahren wiederholen, und so fort. Nach 5 bis 6 Anfahrvorgängen ungefähr 2-3 Minuten auf die Abkühlung des Transformators warten. Achtung: Dieser Vorgang ist möglich, weil die Pumpe werkseitig mit Heizöl gefüllt wird; falls die Pumpe geleert wurde, muß sie vor dem Anfahren über den Stopfen des Vakuummeters mit Brennstoff gefüllt werden, weil sie festfrißt. Falls die Länge der Ansaugleitungen 20-30 m überschreitet, die Leitung mit einer anderen Pumpe füllen. (B) (C) TA 3
D791 D887 D197911 BRENNEREINSTELLUNG Für die optimale Einstellung des Brenners soll- ten die Abgase am Kesselausgang analysiert werden. Die bereits vorgenommenen Einstellungen sind:
- Stellantrieb, Nocken I - II - IV - V. Einzustellen sind dagegen der Reihe nach:
1 - Mindestdurchsatz des Brenners;
2 - Höchstdurchsatz des Brenners;
3 - Zwischendurchsatz.
Unter Verwendung des Druck-Durchsatz-Dia- gramms, das die Düsen mit Rücklauf kenn- zeichnet, siehe Bild (B) und (C), kann die Größe der Düse bestimmt werden, die je nach Höchst- durchsatz an zu verbrennendem Brennstoff zu gebrauchen ist, und folglich kann auf der Grund- lage des entsprechenden Mindest- und Höchst- modulationsdurchsatzes der Mindest- und Höchstdruck des Brennstoffs am Düsenrücklauf bestimmt werden. Der Brennstoffdruck am Vorlauf von der Düse wird an der Druckreglergruppe eingestellt und vom Manometer 1)(A) angezeigt. Der Brennstoffdruck am Rücklauf von der Düse wird an der Druckreglergruppe eingestellt und vom Manometer 2)(A) angezeigt. Die Einstellung des Brennstoff-MINDEST- drucks am Rücklauf von der Düse erfolgt einzig und allein mit der Mutter 5)(A) ; die genannte Mutter anschrauben, um den Druck zu verringern, und die Mutter lockern, um ihn zu erhöhen. Die Einstellung des Brennstoff-HÖCHST- drucks am Rücklauf von der Düse erfolgt einzig und allein mit der Schraube 6)(A) des Exzenters 7)(A) ; die obige Schraube anschrau- ben, um den Druck zu erhöhen, und die Schraube lockern, um ihn zu verringern. Die Einstellung der Luft erfolgt mit den Schrauben
3) des Nockens mit variablem Profil 2)(A) S. 12,
der die Luftklappe steuert; die obige Schraube anschrauben, um den Druck zu erhöhen, und die Schraube lockern, um ihn zu verringern.
ZÜNDUNG DES BRENNERS
Vor der Brennerzündung müssen die Bestand- teile zur Luft- und Brennstoffeinstellung operativ gemacht werden; dazu die Schrauben 4) des Nockens 2)(A)S. 12 lockern, die Mutter und die Gegenmutter 5)(A) und die zwei Schrauben 8)(A) der Druckregelgruppe und des Exzenters (A) lockern. Die Regelungen einschalten und den Schalter 1)(C)S. 10 in Stellung "MAN" setzen. Der Brenner fährt an und nach der Vorbelüf- tungsphase erfolgt die Zündung der Flamme.
1 - MINDESTDURCHSATZ
Der Mindestdurchsatz ist im Regelbereich auf Seite 4 auszuwählen. Den Druckknopf 2)(C)S.10 “ - “ drücken und gedrückt halten, bis sich der Stellantrieb auf 20° (Werkeinstellung) gebracht hat. Den Brennstoffdruck am Rücklauf von der Düse einstellen, indem einzig und allein die Mutter 5)(A) betätigt wird; man stellt so den für die Zün- dung und den Mindestdurchsatz gewünschten Druck ein.
Der Höchstdurchsatz ist im Regelbereich auf Seite 4 auszuwählen. Nach der Einstellung des Mindestdurchsatzes für Zündung und Modulation geht man auf die Einstellung des Höchstdurchsatzes über, indem der Druckknopf 2)(C) S.10 zum “+”-Zeichen hin gedrückt wird, bis der Stellantrieb 27)(A) S. 3 die maximale Öffnung von 130° erreicht. Nachdem dieser seine maximale Öffnung erreicht hat, den Brennstoffdruck am Rücklauf der Düse einzig und allen mit der Schraube 6)(A) des Exzenters einstellen: man stellt so den für den Höchstdurchsatz gewünschten Druck ein. Die Schraube 6)(A) nur anschrauben, solange eine Druckerhöhung erfolgt; auf diese Weise wird eine Änderung auf dem gesamten Dreh- winkel versichert. Nun die Mutter und Gegenmutter 5)(A) und die zwei Schrauben 8)(A) der Druckregelgruppe blockieren. (A) (B)
1 - Manometer Vorlaufdruck der Düse
2 - Manometer Rücklaufdruck der Düse
4 - Begrenzung für den Kolbenweg
5 - Schraubenmutter und Gegenmutter Einstellung des Kolbenwegs
6 - Exzenter - Einstellschraube
7 - Einstellbare Exzenterscheibe
8 - Exzenter - Befestigungsschrauben
VERBUNDREGLER Vorlaufdruck 20 bar Düse Bergonzo Typ A3 (45°) Rücklaufdruck bar Düsendurchsatz kg/h Vorlaufdruck 20 bar Düse Bergonzo Typ A4 (45°) D1984 D1982 D1983 Düsendurchsatz kg/h (C) Rücklaufdruck bar12
3 - ZWISCHENDURCHSÄTZE
Durch die Einstellung des Mindest- und des Höchstdrucks werden die Zwischendruck- und – durchsatzwerte automatisch festgelegt. Brennstoffeinstellung Während der Einstellarbeiten des Mindest- und Höchstdrucks genügt es, einen akzeptierbaren Brennluftüberschuss einzustellen, was nur vis- uell geschätzt wird. Eine genaue Brennstoffeinstellung an ver- schiedenen Modulationsstellungen erst nach der Einstellung des Mindest- und Höchstdrucks ausführen, indem einzig und allein der Luft- durchsatz mit den Schrauben 3)(A) des Nock- ens verändert wird. Auf die Taste 2)(C)p.22 “ + ” leicht drücken, damit der Stellantrieb um etwa 15° dreht. Die Schrauben einstellen, bis eine optimale Ver- brennung erreicht wird. Mit den anderen Schrauben gleich verfahren. Darauf achten, daß die Änderung des Nocken- profils progressiv ist. Nach der Brennstoffeinstellung die Schrauben 4)(A) blockieren und die Zündung nochmals überprüfen. Der Schalldruckpegel muß dem der anschließenden Betriebsphase entsprechen. Bei Verpuffungen sollte der Zünddurchsatz reduziert werden. VERMERK: Der Stellantrieb folgt der Einstel- lung von Nocken III nur bei Reduzierung des Winkels. Zur Vergrößerung des Nockenwinkels zuerst durch die Taste “Leistungssteigerung” den Winkel des Stellantriebs vergrößern, dann den Nockenwinkel III vergrößern und schließlich durch die Taste “Leistungsverminderung” den Stellantrieb auf Mindestleistungsstellung zurück- gehen lassen. Zur Einstellung des Nocken III ist es besonders für kleine Verschiebungen möglich, den dazu bestimmten Schlüssel 10)(B) zu verwenden, der durch einen Magnet unter dem Stellmotor gehalten wird. Wichtige Hiweise
- Eine gute Einstellung ist dann erreicht, wenn die Exzenterscheibe 7)(A)S.24 auf dem gesa- mten Drehbereich des Stellmotors (20° bis 130°) arbeitet, d.h., dass bei jeder Verstellung des Stellmotors eine Druckänderung erfolgt.
- Niemals den Kolben zum Anschlag bringen, der Begrenzungsring 4)(A)S.24 bestimmt den Max. Weg.
- Nach der Einstellung mit abgeschaltetem Brenner von Hand prüfen, ob der Stellantrieb nach der Entriegelung und wenn der Druck- knopf 3)(B) gedrückt und nach rechts ver- schoben wird, zwischen 0° und 130° kantet.
- Zur Kontrolle des Durchsatzes im Auslass der Düse, den Brenner öffnen, die Düse verrohren, den Anlauf simulieren und die Wiegung des Brennstoffs bei min. und max. Druck vorneh- men.
- In der Stellung Mindestmodulation und zur Erleichterung der Flammenzündung, den Druck am Düsenrücklauf auf einen Wert zwischen 3 und 6 mbar einstellen, mit einem Luftdruck am Flammkopf, an der Druckentnahmestelle 11)(A) S.8 gemessen, von ≤ 5 mbar.
- Sollte bei der Einstellung des Höchstdurch- satzes Flammenunstabilität oder Druck- schwankungen am Rücklauf auftreten, so muss dieser Druck bis zur Beseitigung der Störung verringert werden.
- Während der Einstellungen der Zwischen- durchsätze wird empfohlen, die Luft so einzus- tellen, dass sich das Lager, das über der Nockenlamelle mit variablem Profil gleitet, direkt neben einer der Schrauben 3) befindet, so dass die an einer Schraube ausgeführte Einstellung die Einstellungen daneben so wenig wie möglich beeinflusst. (A)
2 - Nocken mit variablem Profil
3 - Einstellschrauben für Profil des Nocken
4 - Schrauben für Einstellungsbefestigung
5 - Einstellschrauben für Profil des Nocken
(B) D1229 D88913 BRENNERBETRIEB ANFAHREN DES BRENNERS (A) - (B)
- 0 s : Einschalten der TL-Fernsteuerung, Anlassen des Motors. Die Pumpe 3) saugt den Brennstoff über die Leitung 1) vom Tank an und pumpt ihn unter Druck in den Auslaß. Der Kolben 4) geht hoch und der Brennstoff kehrt über die Leitungen 5)-7) in den Tank zurück. Die Schraube 6) schließt den Bypass gegen die Ansaugleitung ab und die unerregten Elektroventile 2)-8)-9) und 16) verschließen den Weg zu der Düse.
5 s : Anfahren Stellmotor: dreht um 130° nach rechts, d.h. heißt bis zum Eingriff des Schalt- stücks am Nocken I)(A)S.10. Die Luftklappe positioniert sich auf Höchstleistung.
47 s : Vorbelüftungsphase bei Luftdurchsatz wie bei Höchstleistung.
69 s : Der Stellantrieb dreht nach links bis zum Ein- griff des Schaltstücks am Nocken III)(A)S.10.
106 s : Die Luftklappe und der Druckregler position- ieren sich auf Mindestleistung.
108 s : Funkenbildung an der Zündungselektrode.
111 s : Die Elektroventile 2) - 8) - 9) - 16) werden geöffnet; der Brennstoff gelangt in die Leitung
10) über den Filter 11) und tritt in die Düse ein.
Ein Teil des Brennstoffs tritt zerstäubt aus der Düse aus und entzündet sich beim Kontakt mit dem Funken: Flamme mit niedriger Leistung, Punkt A; der andere Teil des Brennstoffs geht in die Leitung 12) bei dem vom Regler 13) eingestellten Druck, dann geht er über die Lei- tung 7) in den Tank zurück.
116 s : Der Funke erlischt.
126 s : Die Anlaufphase ist beendet. DAUERBETRIEB (A) Brenner ohne Leistungsregler RWF40 Nach Beendigung der Anlaufphase geht die Steuerung des Stellantriebs auf die Ferns- teuerung TR über, die den Druck oder die Tem- peratur des Kessels überwacht, Punkt B.
- Wenn die Temperatur oder der Druck niedrig und die Fernsteuerung TR geschlossen ist, steigert der Brenner die Leistung stufenweise bis zur Höchstleistung (Strecke B-C).
- Wenn die Temperatur oder der Druck dann bis zur Öffnung von TR steigt, senkt der Brenner die Leistung stufenweise bis zur Mindestleis- tung (Strecke D-E), u.s.w.
- Der Brenner schaltet sich aus, wenn der Wärmebedarf geringer ist, als die vom Brenner auf Mindestleistung gelieferte Wärme (Strecke F-G). Die Fernsteuerung TL geht in offene Stel- lung, der Stellmotor geht auf den vom Nocken- schaltschütz II)(A)S.10 begrenzten 0° Winkel zurück. Die Klappe schließt ganz und beschränkt den Wärmeverlust auf ein Mini- mum. Bei jeder Leistungsumschaltung ändert der Stellmotor automatisch den Durchsatz des Heizöls (Druckregler) und den Luftdurchsatz (Gebläseklappe). Brenner mit Leistunsregler RWF40 Beachten Sie die beigelegte Anweisung für den Regler.
Wenn der Brenner nicht zündet, erfolgt die Störabschaltung des Brenners innerhalb von 5 s ab dem Öffnen des Heizöl-Elektroventils.
ABSCHALTUNG WÄHREND DES
BETRIEBS Erlischt die Flamme plötzlich während des Bren- nerbetriebs, erfolgt nach 1s die Störabschaltung des Brenners. (A) (B) D1230 D198614 ENDKONTROLLEN
- Den Foto-Widerstand verdunkeln und die Fernsteuerungen schließen: der Brenner muß einschalten und ca. 5 s nach Ventilöffnung in Störabschaltung fahren.
- Den Foto-Widerstand beleuchten und die Fernsteuerungen schließen: der Brenner muß einschalten und ca. 10 s danach in Störab- schaltung fahren.
- Den Foto-Widerstand mit Brennerbetrieb ver- dunkeln, es muß folgender Ablauf stattfinden: Erlöschen der Flamme in 1 s, und Wiederho- lung des Anfahrprogramms.
- Die Fernsteuerung TL und anschließend auch TS bei funktionierendem Brenner öffnen: der Brenner muß anhalten. WARTUNG Verbrennung Die Verbrennungsabgase sollten analysiert werden. Bemerkenswerte Verände- rungen der Werte im Vergleich zur vorherigen Kontrolle zeigen jene Punkte auf, die mit beson- derer Aufmerksamkeit gewartet werden sollten. Pumpe Der Auslassdruck muß stabil auf 20 bar bleiben. Der Unterdruck muß unter 0,45 bar liegen. Das Geräusch der Pumpe darf nicht wahrnehm- bar sein. Im Fall von Druckschwankungen oder geräuschvoll arbeitender Pumpe den Schlauch vom Linienfilter abhängen und den Brennstoff aus einem Tank in der Nähe des Brenners ansaugen. Mit diesem Trick kann festgestellt werden, ob die Ansaugleitung oder die Pumpe für die Anomalie verantwortlich ist. Liegt die Ursache der Störung indessen an der Ansaug- leitung, kontrollieren Sie, ob der Linienfilter ver- schmutzt ist oder Luft in die Leitung eintritt. Filter (A) Die Filtersiebe kontrollieren:
- der Linie 1) • an der Düse 2), reinigen oder auswechseln. Falls im Innern der Pumpe Rost oder andere Verunreinigungen bemerkt werden, mit einer separaten Pumpe Wasser und andere, eventuell abgelagerte Verschmutzungen vom Tankboden absaugen. Gebläse. Prüfen Sie, ob im Innern des Geblä- ses und auf seinen Schaufeln Staubablagerun- gen vorhanden sind: diese vermindern den Luftdurchfluß und verursachen folglich eine umweltbelastende Verbrennung. Flammkopf Kontrollieren Sie, ob alle Teile des Flammkopfs ganz, nicht von der hohen Tempe- ratur verformt, frei von Verunreinigungen aus der Umwelt und korrekt ausgerichtet sind. Düsen Vermeiden Sie es die Düsenbohrung zu reinigen oder zu öffnen. Ersetzen Sie die Düsen alle 2-3 Jahre, oder wenn erforderlich. Das Aus- wechseln der Düsen erfordert eine Kontrolle der Verbrennung. Lichtelektrische Foto-Widerstände (B) Glas von eventuellem Staub befreien. Den Foto- Widerstand 1) kräftig nach außen ziehen. Sichtfenster Flamme (C) Das Glas bei Bedarf reinigen. Schläuche Kontrollieren Sie, ob der Zustand der Schläuche gut ist. Tank Ungefähr alle 5 Jahre muß das auf dem Tankboden angesammelte Wasser mit einer separaten Pumpe abgesaugt werden. Kessel. Reinigen Sie den Kessel laut den mit- gelieferten Anleitungen, so daß die ursprüngli- chen Verbrennungsdaten erneut erhalten werden, und zwar im besonderen: der Druck in der Brennkammer und die Abgastemperatur. Zuletzt den Zustand des Abzugs kontrollieren. ÖFFNUNG DES BRENNERS (D) - Spannung unterbrechen. - Die Schrauben 1) lockern und die Verkleidung
- Schrauben 3) abdrehen. - Die beiden beigepackten Verlängerungen 4) auf die Führungen 5) einbauen. - Teil A zurücksetzen, dabei leicht angehoben halten, um die Scheibe 6) auf dem Flammrohr
7) nicht zu beschädigen.
(A) (B) (C) (D) D1254 D1980 D2012 D70915 (1) Wenn der Brenner nicht anfährt oder wegen einer Störung abschaltet, zeigt das Symbol am Gerät 23)(A)S.3 die Ursache der Störung an. (2) Das Sicherungselement befindet sich im hinteren Teil des Gerätes 23)(A)S.3. Ersatzsicherung unterhalb der Lasche. ZEICHEN (1) STÖRUNGEN MÖGLICHE URSACHEN EMPFOHLENE ABHILFEN Brenner geht nicht an 1 - Eine Grenz- oder Sicherheitsfernsteuerung offen . . . . . . . . Einstellen oder Auswechseln
2 - Geräteblockierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gerät entriegeln
3 - Eingriff des Öldruckwachters (siehe Seite 10) . . . . . . . . . . Druckwächter einstellen oder Überdruck
5 - Kein Strom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schalter einschalten - Sicherungen kontrollieren
6 - Gerätesicherung durchgebrannt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ersetzen (2)
7 - Kein Ansprechen von Kontakt II des Stellantriebs . . . . . . . . Nocken II einstellen oder Stellantrieb auswechseln
Klemmleisten 11-8 des Gerätes
8 - Pumpe blockiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
9 - Defekte Motor-Fernsteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
10 - Defektes Steuergerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
11 - Defekter Elektro-Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
Der Brenner fährt nicht an und es erfolgt eine Störabschaltung
12 - Flammensimulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gerät auswechseln
13 - Photowiderstand kurzgeschlossen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
14 - Zweiphasige Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wärmerelais entriegeln
Wärmerelais wird ausgelöst der drei Phasen Der Brenner fährt an, und schaltet aus, wenn die Klappe ganz geöff- net ist
15 - Kein Ansprechen von Kontakt I des Stellantriebs . . . . . . . . Nocken I einstellen oder Stellantrieb
ersetzen Klemmleisten 8-9 des Geräte Brenner läuft an, und fährt dann in Störabschaltung
16 - Störung Flammenüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gerät ersetzen
Der Brenner bleibt in Vorbelüftung 17 - Kein Ansprechen von Kontakt III des Stellantriebs . . . . . . . Nocken III regeln oder Stellantrieb ersetzen Klemmleisten 10-8 des Gerätes Störabschaltung des Brenners nach der Vorbelüftung und der Sicherheitszeit ohne Flammenbil- dung
18 - Kein Brennstoff im Tank, oder Wasser am Boden. . . . . . . . Auffüllen oder Wasser abpumpen
19 - Kopf- und Luftklappeeinstellung falsch . . . . . . . . . . . . . . . . Einstellen
20 - Heizöl-Elektroventile öffnen nicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anschlüsse kontrollieren, Spule ersetzen
21 - Düse verstopft, verschmutzt oder deformiert . . . . . . . . . . . Auswechseln
22 - Schlecht eingestellte oder verschmutzte Zündelektroden. . Einstellen oder reinigen
23 - Massenelektrode für Isolator defekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
24 - Hochspannungskabel defekt oder an Masse . . . . . . . . . . . Auswechseln
25 - Hochspannungskabel durch hohe Temperatur verformt . . . Auswechseln und schützen
26 - Zündtrafo defekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
27 - Mangelhafte Elektroanschlüsse Ventile oder Trafo . . . . . . . Kontrollieren
28 - Steuergerät defekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
29 - Pumpe ausgeschaltet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einschalten und siehe "Pumpe schaltet sich aus” (53-54)
30 - Kupplung Motor/Pumpe defekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
31 - Pumpenansaugung mit Rücklaufleitung verbunden . . . . . . Verbindung korrigieren
32 - Ventile oberhalb der Pumpe geschlossen. . . . . . . . . . . . . . Öffnen
33 - Filter verschmutzt (Linie - Düse) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Reinigen
34 - Falsche Motordrehung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Elektroanschlüsse zum Motor wechseln
Regelmäßige Flammenbildung, doch fährt der Brenner nach Ablauf der Sicherheitszeit in Stör- abschaltung
35 - Foto-Widerstand oder Steuergerät defekt . . . . . . . . . . . . . . . Foto-Widerstand oder Steuergerät auswechseln
36 - Foto-Widerstand verschmutzt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Reinigen
Pulsierendes Zünden oder mit Flammenabtrennung, verspätete Zündung
37 - Kopf schlecht eingestellt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einstellen
38 - Zündelektroden falsch eingestellt oder verschmutzt . . . . . . Einstellen
39 - Luftklappe falsch eingestellt, zuviel Luft . . . . . . . . . . . . . . . Einstellen
40 - Nicht für Brenner oder Kessel geeignete Düse. . . . . . . . . . Siehe Tab. Düsen
41 - Düse defekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
42 - Ungeeigneter Pumpendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einstellen
Brenner geht nicht zur 2. Stufe über
43 - TR-Fernsteuerung schließt nicht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einstellen oder auswechseln
44 - Defektes Steuergerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
Unregelmäßige Brennstoffzufüh- rung
45 - Feststellen, ob die Ursache an der Pumpe . . . . . . . . . . . . Brenner von einem Tank in der Nähe
oder an der Versorgung liegt des Brenners selbst aus versorgen Pumpe innen verrostet 46 - Wasser im Tank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mit einer Pumpe vom Tankboden abpumpen Pumpe geräuschvoll, pulsieren- der Druck
47 - Lufteintritt an der Ansaugleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anschlüsse festziehen
- Zu hoher Unterdruck (über 35 cm Hg):
48 - Höhenunterschied Brenner/Tank zu hoch . . . . . . . . . . . . . . Brenner mit Kreisschaltung speisen
49 - Leitungsdurchmesser zu klein. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erhöhen
50 - Ansaugfilter verschmutzt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Reinigen
51 - Ansaugventile geschlossen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Öffnen
52 - Paraffinerstarrung wegen niedriger Temperatur . . . . . . . . . Additif zum Heizöl geben
Pumpe schaltet sich nach einer langen Pause aus 53 - Rücklaufleitung nicht in Brennstoff getaucht. . . . . . . . . . . . . .Auf dieselbe Höhe wie die Ansaugleitung bringen
54 - Lufteintritt in die Ansaugleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anschlüsse festziehen
Heizölverlust an Pumpe 55 - Leck am Dichtungsorgan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Pumpe auswechseln Rauchige Flamme - Bachar. dunkel - Bacharach gelb 56 - Wenig Luft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kopf und Luftklappe einstellen
57 - Düse verschmutzt oder verschlissen . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
58 - Düsenfilter verschmutzt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Reinigen oder wechseln
59 - Falscher Pumpendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einstellen
60 - Flammenstabilisierungsscheibe verschmutzt, locker oder verformt . Reinigen, festziehen oder auswechseln
61 - Heizraumbelüftung unzureichend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Verbessern
62 - Zuviel Luft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kopf und Luftklappe einstellen Flammkopf verschmutzt 63 - Düse oder Düsenfilter verschmutzt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswechseln
64 - Düsenwinkel oder Durchsatz ungeeignet . . . . . . . . . . . . . . Siehe empfohlene Düsen
65 - Düse locker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Festziehen
66 - Umweltverschmutzung an Stabilisierungsscheibe . . . . . . . Reinigen
67 - Falsche Kopfeinstellung oder wenig Luft. . . . . . . . . . . . . . . Einstellen, Luftklappe öffnen
68 - Für den Kessel ungeeignete Flammrohrlänge . . . . . . . . . . An den Kesselhersteller wenden
Die Störabschaltung erfolgt wäh- rend des Brennerbetriebs
EinfachAnleitung