Baxi TECNO 28L - Kessel

TECNO 28L - Kessel Baxi - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Baxi TECNO 28L - page 17
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Produkttyp Zweistufiger progressiver/modulierender Ölbrenner
Marke Baxi
Modell TECNO 28L
Brennstoff Heizöl (unterer Heizwert 11,8 kWh/kg)
Maximale Nennleistung 28 kW (geschätzt)
Stromversorgung 230 V ~ 50 Hz einphasig
Schutzart IP 44
Betrieb Intermittierend (1 Stopp pro 24h) oder dauerhaft mit speziellem Gehäuse
Leistungseinstellung Zwei progressive Stufen, modulierend mit optionalem Kit
Pumpe TA3, max. Durchfluss 665 kg/h, Druckbereich 7-40 bar
Elektromotor 2800/4500 U/min, 220/240 V - 380/415 V (je nach Modell)
Zündtransformator 230 V / 2 x 5 kV, 1,9 A / 35 mA
Sicherheitskasten Landis & Gyr LAL 1.25 mit optischem Stoppsignal
Öldruckschalter Auf 3 bar eingestellt (Werkseinstellung), Brennerstopp bei Überschreitung
Düse Bergonzo Typ A3 oder A4, Winkel 45°, mit Rücklauf
Hydraulischer Anschluss Doppelschlauch (Saug- und Rücklauf) mit geschlossenem Bypass
Elektrischer Anschluss Klemmleiste MB, Kabel H05 VV-F oder H05 RR-F
Schallpegel 83,9 dBA (bei max. Leistung)
Wartung Regelmäßige Reinigung von Filter, Düse, Fotowiderstand, Ventilator und Brennkopf
Gewicht (ca.) Ca. 800 kg (mit Verpackung, Modell 190-LM) – TECNO 28L leichter

Häufig gestellte Fragen - TECNO 28L Baxi

Welchen Brennstoff soll ich für den Baxi TECNO 28L Heizkessel verwenden?
Verwenden Sie Heizöl (unterer Heizwert 11,8 kWh/kg, Dichte 0,82-0,85 kg/dm³, max. Viskosität 6 mm²/s bei 20°C).
Wie stelle ich den minimalen und maximalen Brennstoffdurchfluss ein?
Für den minimalen Durchfluss drücken Sie die Leistungsverringerungstaste bis 20° des Servomotors, dann stellen Sie den Rücklaufdruck mit der Mutter 5(A) ein. Für den maximalen Durchfluss drehen Sie die Erhöhungstaste bis 130°, dann stellen Sie mit der Schraube 6(A) des Exzenters ein. Ziehen Sie dann die Sicherungen an.
Was tun, wenn die Pumpe nicht ansaugt?
Lösen Sie die Entlüftungsschraube (3 an der Pumpe), um Luft abzulassen. Stellen Sie den Schalter auf MAN. Sobald Öl überläuft, ziehen Sie die Schraube wieder fest. Wenn die Pumpe leer ist, füllen Sie sie über den Vakuummeterdeckel nach, bevor Sie starten, um ein Festfressen zu vermeiden.
Wie führe ich die Wartung des Fotowiderstands durch?
Schalten Sie das Gerät aus. Entfernen Sie den Fotowiderstand (1), indem Sie ihn fest ziehen. Reinigen Sie das Glas mit einem weichen Tuch. Setzen Sie ihn wieder ein. Überprüfen Sie auch die Flammensichtscheibe und reinigen Sie das Glas bei Bedarf.
Was sind die Standardeinstellungen der Servomotornocken?
Nocken I: 130° (max. Grenze), Nocken II: 0° (min. Grenze, Klappe im Stillstand geschlossen), Nocken III: 20° (Zündung und min. Leistung). Nocken IV und V nicht verwendet. Ändern Sie diese Einstellungen nicht, es sei denn nötig.
Wozu dient der Öldruckschalter und wie stelle ich ihn ein?
Der Druckschalter stoppt den Brenner, wenn der Rücklaufdruck 3 bar erreicht (Werkseinstellung). In einem Ringkreislauf mit Druck Px stellen Sie ihn auf Px + 3 bar ein. Er startet automatisch neu, wenn der Druck sinkt.
Wie tausche ich die Düse aus, nachdem der Brenner installiert wurde?
Öffnen Sie den Brenner auf den Führungen, entfernen Sie die Muttern (1) und die Scheibe (2) von Abb. (D) Seite 7. Tauschen Sie die Düse mit dem Schlüssel (3) aus. Verwenden Sie eine Bergonzo Düse Typ A3/A4 Winkel 45°. Verwenden Sie kein Dichtungsmittel.
Warum bleibt der Brenner während des Betriebs stehen?
Mögliche Ursachen: verschmutzter oder defekter Fotowiderstand (reinigen oder ersetzen), instabile Flamme oder Verbrennungsproblem. Konsultieren Sie die Störungstabelle in der Anleitung, um die genaue Ursache zu ermitteln.
Wie ist der normale Startvorgang des Brenners?
Schließen der Fernbedienungen TL, Motorstart, Vorlüftung bei max. Leistung (130°) für 69 s, Rückkehr zur min. Leistung (20°), Zündfunke bei 108 s, Öffnen der Magnetventile bei 111 s, Funkenlöschung bei 116 s. Der gesamte Zyklus dauert 126 s.
Wie teste ich die ordnungsgemäße Funktion des Sicherheitskastens?
Verdunkeln Sie den Fotowiderstand und schließen Sie die Fernbedienungen: Der Brenner muss starten und nach ca. 5 s blockieren. Beleuchten Sie ihn: Er muss starten und nach 10 s blockieren. Öffnen Sie TL im Betrieb: Der Brenner stoppt.

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BEDIENUNGSANLEITUNG TECNO 28L Baxi

Zweistufig gleitender oder modulierender Betrieb

Montage und Bedienungs

Anleitung

F

Brûleur fioul

TECHNISCHE ANGABEN.... Seite 2

Zubehör 2

Brennerbeschreibung 3

Verpackung - Gewicht 3

Abmessungen 3

Ausstattung 3

Regelbereich 4

Prüfkessel. 4

INSTALLATION 5

Kesselplatte 5

Flammrohrlänge 5

Befestigung des Brenners am Heizkessel 5

Wahl der Düse 6

Düsemontage 6

Einstellung des Flammkopfs 6

Hydraulikanlage 7

Elektroanlage 8

Stellantrieb 10

Öldruckwächter 10

Pumpe 10

Brennereinstellung ....11

Brennerbetrieb 13

Endkontrollen 14

Wartung 14

Störungen - Ursachen - Abhilfen 15

Anmerkung

Die Zeichnungen, auf die im Text Bezug genommen wird, werden folgendermaßen bezeichnet:

1)(A) = Detail 1 der Zeichnung A auf der gleichen Textseite;

1)(A)p.3 = Detail 1 der Zeichnung A auf Seite 3.

TECHNISCHE ANGABEN

MODELL TECNO 190-LM
LEISTUNG (1)DURCHSATZ (1)MAX. kW 1423-2431Mcal/hkg/h1224 - 2091120 - 205
MIN. kW 534 -1423Mcal/hkg/h459 - 122445 - 120
BRENNSTOFF HEIZÖL EL
- Heizwert Hu kWh/kgMcal/kg11,810,2 (10.200 kcal/kg)
- Dichte kg/dm^3 0,82 - 0,85
- Viskosität b. 20 °C mm^2/s max6 (1,5 °E - 6 cSt)
BETRIEB • Intermittierend (min. 1 Abschaltung in 24 Std). Wenn dieser Brenner mit dem Gasfeuerungsautomaten Landis & Gyr LOK 16.250 A27 ausgestattet ist, ist er auch für den Dauerbetrieb geeignet mit dem Steuergerät Landis LAL 1.25 austauschbar.• Gleitend zweistufig (modulierend mit Kit).
DÜSE Stück 1 (Rücklaufdüse)
STANDARDEINSATZ Heizkessel: mit Wasser, Dampf, diathermischem Öl
RAUMTEMPERATUR °C 0 - 40
TEMPERATUR VERBRENNUNGSLUFT°C max60
ELEKTRISCHE SPEISUNGVHz230 - 400 mit Nulleiter ~ +/-10%50 - dreiphasig
ELEKTROMOTORrpmWV28004500220/240 - 380/415
BetriebsstromA15,8 - 9,1
AnlaßstromA 126 - 73
ZÜNDTRANSFORMATORV1 - V2I1 - I2230 V - 2 x 5 kV1,9 A - 35 mA
STEUERGERÄTLandis & Gyr LAL 1.25...
PUMPE TA3Fördermenge (bei 20 bar)DruckbereichBrennstofftemperaturkg/hbar°C max6657 - 40140
ELEKTRISCHE LEISTUNGSAUFNAHMEW max5500
SCHUTZARTIP 44
CE-NORMGERECHT89/336 - 73/23 - 98/37

(1) Bezugsbedingungen: Raumtemperatur 20°C - Barometrischer Druck 1000 mbar - Höhe 100 m ü.d.M.

(2) Schalldruck, im Brennprüflabor des Herstellers mit Brenner auf Prüfkessel bei Höchstleistung gemessen.

ZUBEHÖR (auf Wunsch):

KIT FÜR MODULIERENDEN BETRIEB

Folgende Zubehörteile müssen bestellt werden:

  • der Leistungsregler (in den Brenner einzubauen);
  • der Fühler (in den Wärmeerzeuger einzubauen).
ZU ÜBERWACHENDER WERTFÜHLERLEISTUNGSREGLER
RegelbereichTypCodeTypCode
Temperatur- 100...+ 500 °CPT 1003010110RWF403010212
Druck0...2,5 bar0...16 barFühler mit Ausgang4...20 mA30102133010214

Baxi TECNO 28L - KIT FÜR MODULIERENDEN BETRIEB - 1
(A)
D1974

mm A B C kg
TECNO 190-LM 1200 850 800

Baxi TECNO 28L - KIT FÜR MODULIERENDEN BETRIEB - 2

text_image B A C D36

(B)
Baxi TECNO 28L - KIT FÜR MODULIERENDEN BETRIEB - 3

BRENNERBESCHREIBUNG (A)

1 Zündelektroden

2 Flammkopf

3 Einstellschraube Flammkopf

4 Schraube für die Befestigung des Gebläses am Flansch

5 Öldruckwächter

6 Druckmanometer Rücklaufdüse

7 Druckmanomete Vorlaufdüse

8 P u m p e

9 Antitropfen-Düsenstock

10 Luftklappen

11 Sicherheits-Elektroventil

12 Gebläsedruckanschluß

13 Befestigungsflansch am Kessel

14 Scheibe für Flammenstabilität

15 Gleitschienen zum Ausschwenken des Brenners und für die Kontrolle des Flammkopfs

16 Verlängerungen zu Gleitschienen 15)

17 Elektromotor

18 Zündtransformator

19 Motorschaltglied und Wärmerelais mit Entriegelungsschalter

20 Ein Schalter für

Automatischer Betrieb - Manueller Betrieb - Aus.

Ein Druckknopf für:

Leistungserhöhung - Leistungsverminderung

21 Klemmenbrett

22 Kabeldurchgänge für die Elektroanschlüsse vom Installateur auszuführen

23 Steuergerät mit Kontrollampe für Störabschaltung und Entriegelungsschalter

24 Sichtfenster

25 Lichtelektrischer Widerstand für die Flammenüberwachung

26 Ventileinheit mit Rücklaufdruckregler der Düse

27 Stellantrieb, zur Steuerung des Durchsatzreglers des Brennstoffs und der Luftklappe. Bei Brennerstillstand ist die Luftklappe geschlossen, um die Wärmeverluste des Kessels durch den Kaminzug mit Luftnachführung von der Saugöffnung des Gebläses zu vermeiden

Die Störabschaltungen des Brenners können zweierlei Art sein:

Störabschaltung des Gerätes: Das Aufleuchten des Druckknopfes des Gerätes 23)(A) weist auf eine Störabschaltung des Brenners hin.

Zur Entriegelung den Druckknopf drücken, mindestens 10 s nach der Störabschaltung.

Störabschaltung des Motors: Entriegelung durch Drükken auf den Druckknopf des Überstromauslösers 19)(A).

VERPACKUNG - GEWICHT (B)

Richtwerte

- Der Brenner steht auf einem besonders für die Handhabung mit Hubwagen geeignetem Holzrahmen. Die Außenabmessungen der Verpackung sind in Tabelle (B) aufgeführt.

- Das Gesamtgewicht des Brenners einschließlich Verpackung wird aus Tabelle (B) ersichtlich (B).

ABMESSUNGEN (C) - Richtwerte

Die Brennerabmessungen sind in der Abb. (C) angeführt.

Zur Inspektion des Flammkopfes muß der Brenner geöffnet und der hintere Teil auf den Gleitschienen zurückgeschoben werden.

Die Abmessungen des offenen Brenners sind unter I aufgeführt.

AUSSTATTUNG

2 - Schläuche (L = 1340 mm)
2 - Schlauchdichtungen
2 - Schlauchnippel
1 - Wärmeschild
4 - Verlängerungen 16)(A) für Gleitschienen 15)(A)
4 - Schrauben für die Befestigung des Brennerflanschs am Kessel: M 16 x 40
1 - Anleitung
1 - Ersatzteile Katalog

Baxi TECNO 28L - AUSSTATTUNG - 1

area TECNO 190-LM | Wetting | Wetting (kg/h) | Feuerraumduck (mbar) | | :--- | :--- | :--- | | A | 50 | 2 | | B | 1400 | 15 | | 30 | 210 | 0 |

(A)

ü.d.M (1)F
LUFT°C
m mbar 0 5 1015 20 25 30 40
010131,0871,0681,0491,0311,0130,9960,9800,948
10010001,0731,0541,0351,0171,0000,9830,9670,936
2009891,0611,0421,0241,0060,9890,9720,9560,926
3009781,0501,0311,0130,9950,9780,9620,9460,916
4009661,0371,0181,0000,9830,9660,9500,9340,904
5009551,0251,0070,9890,9720,9550,9390,9230,894
6009441,0130,9950,9770,9600,9440,9280,9130,884
7009321,0000,9820,9650,9480,9320,9160,9010,872
8009210,9880,9710,9540,9370,9210,9060,8910,862
9009100,9770,9590,9420,9260,9100,8950,8800,852
10008980,9640,9460,9300,9140,8980,8830,8680,841
12008780,9420,9250,9090,8930,8780,8630,8490,822
14008560,9190,9020,8860,8710,8560,8420,8280,801
16008360,8970,8810,8660,8510,8360,8220,8080,783
18008150,8750,8590,8440,8290,8150,8010,7880,763
20007940,8520,8370,8220,8080,7940,7810,7680,743

(1) DURCHSCHN. BAROM. DRÜCKE

(B)
Baxi TECNO 28L - AUSSTATTUNG - 2
D688

REGELBEREICH (A)

Während des Betriebs schwankt die Brennerleistung zwischen:

  • einer MINDESTLEISTUNG: Feld A;
  • einer HÖCHSTLEISTUNG: Feld B.

Der Arbeitspunkt wird gefunden, indem eine senkrechte Linie ab dem gewünschten Durchsatz und eine waagrechte Linie ab dem Druck in der Brennkammer gezogen wird. Der Schnittpunkt der beiden Geraden ist der Arbeitspunkt, der innerhalb des Feldes A für die Mindestleistung, und innerhalb des Feldes B für die Höchstleistung liegen muß.

Regelbereich nach Luftdichte

Der REGELBEREICH wurde bei einer Raumtemperatur von 20 °C, einem barometrischen Druck von 1000 mbar (ungefähr 100 m ü.d.M.) und einem wie auf Seite 6 eingestellten Flammkopf gemessen.

Es kann vorkommen, daß ein Brenner mit Verbrennungsluft bei einer höheren Temperatur und/oder größeren Höhe funktionieren soll.

Die Erwärmung der Luft und die größere Höhe ergeben denselben Effekt: die Ausdehnung des Luftvolumens, das heißt die Verminderung ihrer Dichte.

Die Leistung des Brennergebläses bleibt im wesentlichen gleich, doch vermindert sich der Sauerstoffgehalt pro m³ Luft und der Schub (Förderhöhe) des Gebläses.

Daher ist es wichtig zu wissen, ob die angeforderte Höchstbrennerleistung bei einem bestimmten Druck in der Brennkammer auch bei veränderten Temperatur- und Höhenbedingungen innerhalb des Regelbereichs des Brenners bleibt. Um dies festzustellen, gehen Sie wie folgt vor:

1- Suchen Sie in der Tabelle (B) den Korrekturfaktor F für Lufttemperatur und Höhe der Anlage.
2- Teilen Sie den vom Brenner angeforderten Durchsatz Q durch F, um den äquivalenten Durchsatz Qe zu erhalten:

$$ \mathbf {Q e} = \mathbf {Q}: \mathbf {F} (\mathrm{kg/h}) $$

3- Innerhalb des Regelbereichs des Brenners, Abb. (C), den Regelpunkt anzeichnen, der sich aus folgenden Werten ergibt:
Qe = äquivalenter Durchsatz
H1 = Druck in der Brennkammer
Punkt A, der innerhalb des Regelbereichs sein muß.

4- Vom Punkt A aus eine vertikale Linie Abb. (C) ziehen und den Höchstdruck H2 des Regelbereichs suchen.

5- H2 mit F multiplizieren, um den verminderten Höchstdruck H3 des Regelbereichs zu erhalten.

$$ \mathrm{H} 3 = \mathrm{H} 2: \mathrm{F} \quad (\text { m b a r }) $$

Ist H3 größer als H1, wie in Abb. (C), kann der Brenner den gewünschten Durchsatz liefern. Wenn H3 kleiner als H1 ist, muß der Brenner-durchsatz vermindert werden. Mit der Reduzierung des Durchsatzes vermindert sich auch der Druck in der Brennkammer.

Qr = verminderter Durchsatz

H1r = verminderter Druck

$$ \mathrm{H} 1 \mathrm{r} = \mathrm{H} 1 \times \left(\frac {\mathrm{Qr}}{\mathrm{Q}}\right) ^ {2} $$

Beispiel, Durchsatzminderung von 5% :

Qr = Q x 0,95

H1r = H1 x (0,95) ^2

Mit den neuen Werten Qr und H1r die Schritte 2 - 5 wiederholen.

Achtung: der Flammkopf wird entsprechend dem äquivalenten Durchsatz Qe eingestellt.

PRÜFKESSEL (D)

Die Regelbereiche' wurden an speziellen Prüfkesseln gemäß EN 267 gemessen.

In (D) sind Durchmesser und Länge des Prüf-Verbrennungsraums angegeben.

Beispiel: Durchsatz 200 kg/h:

Durchmesser = 80 cm, Länge = 3,5 m.

Falls der Brenner in einer handelsüblich wesentlich kleineren Brennkammer brennt, muß zunächst eine Probe durchgeführt werden.

mm A B C
TECNO 190-LM 230 325-368 M 16

Baxi TECNO 28L - PRÜFKESSEL (D) - 1

text_image 45° A B C 45° D455

(A)
Baxi TECNO 28L - PRÜFKESSEL (D) - 2

text_image 1 2 3 4 5 12 11 10 9 L 6 7 8 12 D1976

(B)

INSTALLATION

KESSELPLATTE (A)

Die Abdeckplatte der Brennkammer wie in (A) gezeigt vorbohren. Die Position der Gewindebohrungen kann mit der zur Grundausstattung gehörenden Isolierplatte ermittelt werden.

FLAMMROHRLÄNGE (B)

Die Länge des Flammrohrs wird entsprechend der Angaben des Kesselherstellers gewählt und muß in jedem Fall länger sein als die Stärke der Kesseltür, einschließlich des Schamottesteins. Die verfügbare Länge, L (mm), ist 370 mm.

Für Heizkessel mit vorderem Rauchumlauf 12) oder mit Kammer mit Flammeninversion muß eine Schutzschicht aus feuerfestem Material 10), zwischen Schamottestein 11) und Flam-mrohr 9) eingeplant werden.

Diese Schutzschicht muß so angelegt sein, daß das Flammrohr ausbaubar ist.

Für die Kessel mit wassergekühlter Frontseite ist die Verkleidung mit feuerfestem Material 10)-11)(B) nicht notwendig, sofern nicht ausdrücklich vom Kesselhersteller erfordert.

BEFESTIGUNG DES BRENNERS AM HEIZKESSEL (B)

Das Flammrohr 9) vom Brenner 6) ausbauen.

  • Die 4 Schrauben 3) lockern und die Verkleidung 1) abnehmen.
  • Die Schrauben 2) von den beiden Führungen 5) entfernen.
  • Die beiden Befestigungsschrauben 4) des Brenners 6) mit dem Flansch 7) abnehmen.
  • Das Flammrohr 9) mit Flansch 7) und Führungen 5) herausziehen.

Den Flansch 7)(B) durch Zwischenlegen der beigepackten Dichtung 8)(B) an die Kesselplatte befestigen. Die ebenfalls mitgelieferten 4 Schrauben verwenden, deren Gewinde mit einem Antifressmittel geschützt werden. Die Dichtung zwischen Brenner und Heizkessel muß dicht sein.

Baxi TECNO 28L - BEFESTIGUNG DES BRENNERS AM HEIZKESSEL (B) - 1

text_image D1220 1

(A)
Baxi TECNO 28L - BEFESTIGUNG DES BRENNERS AM HEIZKESSEL (B) - 2

text_image 1 2 3 4 5 3,5 + 4 mm 2 mm D856 D1977

(B)
(C)

Baxi TECNO 28L - BEFESTIGUNG DES BRENNERS AM HEIZKESSEL (B) - 3

text_image 1 2 3

(D)
FLAMMKOPFEINSTELLUNG

D1222
Baxi TECNO 28L - BEFESTIGUNG DES BRENNERS AM HEIZKESSEL (B) - 4

text_image 4 0 1 2 3 5 D462

(E)
Baxi TECNO 28L - BEFESTIGUNG DES BRENNERS AM HEIZKESSEL (B) - 5
(F)
Heizöldurchsatz in 2. Stufe kg/h

WAHL DER DÜSE

Siehe Diagrammen (B) - (C)S. 11.

Falls man einen mittleren Durchsatz zwischen den zwei in den Diagrammen (B) - (C) S.11 angegebenen Werten wünscht, muß man die Düse mit dem Höchstdurchsatz wählen. Die Durchsatzminderung wird über den Druckregler gesteuert.

EMPFOHLENE DÜSEN:

Bergonzo Typ A3, oder A4 - Winkel 45°

DÜSENMONTAGE

Während dieser Einbauphase ist der Brenner noch vom Flammrohr getrennt; es kann also die Düse mit dem Steckschlüssel 1)(A) montiert werden, und zwar über die mittige Öffnung der Scheibe für die Stabilisierung der Flamme. Keine Dichtzusätze verwenden: Dichtungen, Band oder Dichtmasse. Achten Sie darauf, daß dabei der Sitz der Düsendichtung nicht beschädigt wird.

Kontrollieren Sie, ob die Elektroden wie in Abb. (B) ausgerichtet sind.

Anschließend den Brenner 3)(C) auf die Führungen 2) montieren und bis zum Flansch 5) schieben, ihn dabei leicht angehoben halten, um Behinderungen zwischen der Scheibe für die Flammenstabilität und dem Flammrohr zu vermeiden.

Die Schrauben 1) auf die Führungen 2) und die Befestigungsschrauben 4) des Brenners mit dem Flansch andrehen.

Für einen eventuellen Düsenaustausch bei angebrachtem Brenner am Kessel ist wie folgt zu verfahren:

  • Den Brenner im Bereich der Führungen öffnen, vgl. Abb. (B)S.5.
  • Die Muttern 1)(D) und die Scheibe 2) abnehmen
  • Die Düse mit dem Schlüssel 3)(D) aus- tauschen.

EINSTELLUNG DES FLAMMKOPFS

Die Einstellung des Flammkopfs hängt einzig vom Höchstdurchsatz des Brenners ab, bei dem der Brenner betrieben werden soll.

Die Schraube 4)(E) soweit verdrehen, bis die Kerbe in Diagramm (F) mit der vorderen Fläche von Flansch 5)(E) zusammenfällt.

Beispiel:

TECNO 190-LM,

Höchstheizöldurchsatz = 150 kg/h

Das Diagramm (F) zeigt, daß für einen Durchsatz von 150 kg/h für den Brenner TECNO 190-LM eine Regulierung des Flammkopfes um ungefähr 3 Kerben benötigt wird, wie in der Abb. (E) dargestellt.

Baxi TECNO 28L - Beispiel: - 1

text_image A 1 2 3 D701 B 7 10 9 5 ρ 8 H 4 7 10 cm 6 9
+H- H(m)L (m)
∅ (mm)16 18
+4,0 6080
+3,0 5070
+2,0 4060
+1,5 3555
+1,0 3050
+0,5 2545
020
-0,5 1835
-1,0 1530
-1,5 1325
-2,0 1020
-3,0 5 10
-4,0-6

4 0

(A)
Baxi TECNO 28L - Beispiel: - 2

Zweistrangsystem (A)

Der Brenner verfügt über eine selbstansaugende Pumpe und kann sich daher, innerhalb der Grenzen der seitlich abgebildeten Tabelle, selbst versorgen.

Tank höher als der Brenner A

Die Strecke P sollte nicht höher als 10 m sein, damit das Dichtungsorgan der Pumpe nicht überlastet wird, und die Strecke V sollte 4 m nicht überschreiten, damit die Selbsteinschaltung der Pumpe auch bei fast leerem Tank möglich ist.

Tank niedriger B

Der Pumpenunterdruck von 0,45 bar (35 cm Hg) darf nicht überschritten werden. Bei höheren Unterdruckwerten werden Gase des Brennstoffs befreit; die Pumpe entwickelt mehr Geräusche und ihre Haltbarkeit wird beeinträchtigt.

Es empfiehlt sich, die Rücklaufleitung auf derselben Höhe wie die Ansaugleitung ankommen zu lassen; das Abkuppeln der Ansaugleitung ist schwieriger.

Kreisschaltung

Sie besteht aus einer Leitung, die von und zum Tank führt, in der eine Hilfspumpe den Brennstoff unter Druck fließen läßt. Eine Abzweigung des Kreises speist den Brenner. Diese Schaltung ist nützlich, wenn die Brennerpumpe sich nicht selbst speisen kann, weil Abstand und/oder Höhe vom Tank größer sind als die in der Tabelle aufgeführten Werte.

Zeichenerklärung

H = Höhenunterschied Pumpe/Bodenventil

L = Leitungslänge

∅ = Innendurchmesser Leitung

1 = Brenner

2 = P u m p e

3 = Filter

4 = Manuelles Sperrventil

5 = Ansaugleitung

6 = Bodenventil

7 = Manuelles Schnellschließventil mit Fernsteuerung (nur Italien)

8 = Sperrmagnetventil (nur Italien)

9 = Rücklaufleitung

10 = Rückschlagventil (nur Italien)

HYDRAULIKANSCHLÜSSE (B)

Die Pumpen verfügen über einen Bypass, der Rücklauf und Ansaugung miteinander verbindet. Sie sind am Brenner installiert und der Bypass ist mit der Schraube 6)(B)S.13 verschlossen.

Beide Schläuche sind demnach an die Pumpe anzuschließen.

Wird die Pumpe bei geschlossenem Rücklauf betrieben und die Bypass-Schraube eingesetzt, wird sie sofort beschädigt.

Die Verschlußschrauben von den Saug- und Rücklaufanschlüssen der Pumpe abnehmen.

An deren Stelle die Schläuche mit den beigepackten Dichtungen einbauen.

Beim Einbau dürfen diese Schläuche nicht verbogen werden.

Die Schläuche sind so zu führen, daß sie weder Trittbelastungen noch warmen Kesselteilen ausgesetzt werden.

Anschließend das andere Schlauchende mit den Ansaug - und Rücklaufleitungen durch die mitgelieferten Nippeln verbinden.

Baxi TECNO 28L - HYDRAULIKANSCHLÜSSE (B) - 1

text_image LANDIS LAL 1.25 6 2 1 3 4 20 16 N N 31 5 N 22 23 18 9 10 8 11 CMV 14 TA FR VS VM VU VS1 MAX OFF AUT S1 A2 CMV A1 P O P N L 1 2 3 4 U N M B1 B3 B4 W1 W2 Q H C AL AL1 MB L1 L2 L3 N L 1 2 3 4 U N M B1 B3 B4 W1 W2 Q H C AL1 MB D1188

(A)

Baxi TECNO 28L - HYDRAULIKANSCHLÜSSE (B) - 2

text_image 6 6 6 7 5 4 3 2 1 8 D1225

(B)

ELEKTROANLAGE

ELEKTROANLAGE werkseitig ausgeführt

SCHEMA (A)

Brenner TECNO 190-LM

  • Das Modell TECNO 190-LM werden werkseitig für 400 V Stromversorgung vorbereitet.
  • Falls die Stromversorgung 230 V beträgt, den Motoranschluß (Stern- oder Dreieckschaltung) und die Einstellung des Wärmerelais verändern.

Erläuterung Schema (A)

CMV - Motorkontaktgeber

LAL 1.25 - Steuergerät

FR - Foto-Widerstand

MB - Klemmbrett Brenner

MV - Gebläsemotor

PO - Öldruckwächter

RT - Wärmerelais

S1 - Schalter für :

MAN = Manueller Betrieb

AUT = Automatischer Betrieb

OFF = AUS

S2 - Druckknopf für :

- = Leistungsminderung

+= Leistungserhöhung

SM - Stellmotor

TA - Zündtransformator

TB - Erdung

VM - Pumpenvorlaufventil

VS - Pumpenvorlaufventil (Sicherheitsventil)

VS1 - Sicherheitsventil im Rücklauf

VU - Düsenrücklaufventil

ELEKTROANSCHLÜSSE (B)

vom Installateur auszuführen

Gemäß Norm EN 60 335-1 biegsame Kabel verwenden:

  • falls unter PVC-Mantel den Typ HO5 VV-F verwenden
  • falls unter Gummimantel den Typ HO5 RR-F verwenden.

Alle mit der Klemmenleiste 8)(B) des Brenners zu verbindenden Kabel sind durch die entsprechenden Kabeldurchgänge zu führen.

Die Kabeldurchgänge können auf verschiedene Arten genutzt werden. Als Beispiel führen wir die folgenden Arten auf:

1-Pg 13,5 Dreiphasenspeisung

2-Pg 11 Einphasenspeisung

3-Pg 11 Fernbedienung TL

4-Pg 9 Fernbedienung TR oder Fühler (RWF40)

5-Pg 9 Vorbereitung für Stutzen

6-Pg 11 Vorbereitung für Stutzen

7-Pg 13,5 Vorbereitung für Stutzen

Baxi TECNO 28L - ELEKTROANSCHLÜSSE (B) - 1

text_image MB L1 L2 L3 N L 1 2 3 4 U N M B1 B3 B4 W1 W2 Q H C A L T6A TS S TL 9 P IN F L PE L1 L2 L3 N L ~ 50Hz 230V TR 9 P 3N ~ 50Hz 400/230V 3 ~ 50Hz 230V D866
TECNO 190-LM230 V 400 V
FAT 2
Lmm ^2 2,5 2,5

(A)
Baxi TECNO 28L - ELEKTROANSCHLÜSSE (B) - 2

text_image RWF 40 N L1 M1 I1 G1+U1 G- G+ Q Y1 Y2 Q13 Q14 TE MB N U M B1 B3 B4 W1 W2 Q H C AL AL1 a b c d BT MB 2 3 MB M B1 W1 W2 2 1 BP 4/20mA D1910 a - b : rot c - d : weiss

(B)
THERMORELAIS

Baxi TECNO 28L - ELEKTROANSCHLÜSSE (B) - 3
(C)

D867

SCHEMA (A)

Elektroanschluß TECNO 190-LM

dreiphasige Speisung 230/400 V mit Nulleiter

Sicherungen und Kabelquerschnitt Schemata (A), siehe Tabelle.

Nicht angegebener Kabelquerschnitt: 1,5 mm²

SCHEMA (B)

Elektroanschluß Leistungsregler RWF40

(modulierender Betrieb)

Zeichenerklärung Schemen (A) - (B)

BT - Temperaturfühler

BP - Druckfühler

IN - Schalter für das manuelle Ausschalten des Brenners

MB - Klemmenbrett Brenner

S - Störungs-Fernmeldung

TL - Regelung: schaltet den Brenner aus, wenn die Temperatur oder der Kesseldruck den festgelegten Wert erreichen.

TR - Regelung: steuert Mindest- und Höchstleistung.

Wenn der Leistungsregler RWF40 für modulierenden Betrieb angeschlossen ist, ist die TR-Regelung nicht erforderlich, da deren Funktion vom Leistungsregler übernommen wird.

TS - Sicherheitsregelung: tritt bei Defekt an TL 2 in Aktion.

SCHEMA (D)

Einstellung Wärmerelais 19)(A)S.3

Dieses schützt den Motor vor dem Durchbrennen wegen erhöhter Stromaufnahme infolge des Ausfallens einer Phase.

- Wenn der Motor über eine Sternschaltung mit 400 V- Spannung gesteuert wird, muß der Zeiger auf "MIN"- Stellung positioniert werden.

- Bei Dreieck-Schaltung mit 230 V- Spannung, muß der Zeiger auf "MAX" gestellt werden.

Obwohl die Skala des Wärmerelais nicht die Entnahmewerte vorsieht, die auf dem Typenschild des 400 V-Motors angegeben sind, wird der Schutz trotzdem gewährleistet.

VERMERKE

Der Brenner TECNO 190-LM wird werkseitig für 400 V Stromversorgung vorbereitet. Falls die Stromversorgung 230 V beträgt, den Motoranschluß von Stern- auf Dreieckschaltung und die Einstellung des Wärmerelais verändern.

Die Brenner TECNO 190-LM ist für intermittierenden Betrieb baumustergeprüft. Das bedeutet, daß sie - laut Vorschrift - wenigstens einmal pro 24 Stunden ausgeschaltet werden müssen, damit die elektrischen Einrichtungen auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden können. Der Brennerstillstand erfolgt üblicherweise über die Fernsteuerung der Kesselanlage.

Sollte dies nicht der Fall sein, muß an IN ein Zeitschalter reihengeschaltet werden, der einen Brennerstillstand einmal alle 24 Stunden gewährleistet.

Wenn dieser Brenner mit dem Gasfeuerungsautomaten Landis & Gyr LOK 16.250 A27 (mit dem Steuergerät Landis LAL 1.25 austauschbar) ausgestattet ist, ist er auch für den Dauerbetrieb geeignet. Die elektrische Verdrahtung des Brenners bleibt unverändert.

ACHTUNG: Den Nulleiter nicht mit dem

Phasenleiter in der Leitung der Stromversorgung vertauschen.

Baxi TECNO 28L - ACHTUNG: Den Nulleiter nicht mit dem - 1

Über den Nocken mit variablem Profil steuert der Stellantrieb gleichzeitig die Luftklappe und den Druckregler. Der Drehwinkel auf dem Stellantrieb führt in 42 s eine 130° Drehung aus. Die werkseitige Einstellung seiner 5 Nocken nicht verändern; es sollte nur die Entsprechung zu folgenden Angaben überprüft werden:

Nocken I : 130°

Begrenzt die Drehung zum Höchstwert.

Nocken II : 0°

Begrenzt die Drehung zum Mindestwert. Bei ausgeschaltetem Brenner muß die Luftklappe geschlossen sein: 0°.

Nocken III : 20°

Regelt die Zünd- und Mindestleistungsposition.

Nocken IV - V : nicht verwendet.

ÖLDRUCKWÄCHTER

Der Druckwächter 5)(A)S.3 wird im Werk auf 3 bar eingestellt. Wenn der Heizöldruck diesen Wert in der Rücklaufleitung erreicht, wird der Brenner über den Druckwächter abgeschaltet. Der Brenner fährt wieder automatisch an, wenn der Druck wieder unter 3 bar zurückgeht. Wenn der Brenner über eine Kreisschaltung mit dem Druck Px betrieben werden soll, muß der Druckwächter auf Px+3 eingestellt werden.

PUMPE (B)

1 - Ansaugen G 1/2"
2 - Rücklauf G 1/2'
3 - Anschluß Manometer G 1/8"
4 - Anschluß Vakuummeter G 1/8"
5 - Druckregler
6 - By-pass Schraube

A - Min.-Durchsatz bei einem Druck von 20 bar
B - Auslaß-Druckbereich
C - Max.-Ansaugunterdruck
D - Viskositätsbereich
E - Max. Heizöltemperatur
F - Max. Ansaug- und Rücklaufdruck
G - Werkseitige Druckeinstellung

EINSCHALTEN DER PUMPE

  • Bevor Sie den Brenner in Betrieb nehmen, vergewissern Sie sich, ob die Rücklaufleitung zum Tank frei ist. Eventuelle Hindernisse würden zur Beschädigung des Dichtungsorgans an der Pumpenwelle führen.
  • Damit die Pumpe selbst einschalten kann, muss die Schraube 3)(B) der Pumpe unbedingt gelockert werden, so dass der Ansaugschlauch entlüftet werden kann.
  • Den Brenner durch Schließen der Fernsteuerungen und mit Schalter 1)(C), auf "MAN" starten. Nach Anfahren des Brenners den Laufsinn des Gebläserades durch das Sichtfenster 24)(A)S.3. überprüfen.
  • Die Pumpe ist gefüllt, wenn aus der Schraube 3) Heizöl heraustritt. Den Brenner stoppen: Schalter 1)(C), auf "OFF" und die Schraube 3) aufschrauben.

Die für diesen Vorgang benötigte Zeit hängt vom Durchmesser und der Länge der Ansaugleitung ab. Falls sich die Pumpe nicht beim ersten Anfahren einschaltet und der Brenner in Störabschaltung fährt, 15. Sek. warten, entriegeln und das Anfahren wiederholen, und so fort. Nach 5 bis 6 Anfahrvorgängen ungefähr 2-3 Minuten auf die Abkühlung des Transformators warten.

Achtung: Dieser Vorgang ist möglich, weil die Pumpe werkseitig mit Heizöl gefüllt wird; falls die Pumpe geleert wurde, muß sie vor dem Anfahren über den Stopfen des Vakuummeters mit Brennstoff gefüllt werden, weil sie festfrißt.

Falls die Länge der Ansaugleitungen 20-30 m überschreitet, die Leitung mit einer anderen Pumpe füllen.

VERBUNDREGLER
Baxi TECNO 28L - EINSCHALTEN DER PUMPE - 1

text_image D1984

1 - Manometer Vorlaufdruck der Düse
2 - Manometer Rücklaufdruck der Düse
3 - Öldruckwächter
4 - Begrenzung für den Kolbenweg
5 - Schraubenmutter und Gegenmutter Einstellung des Kolbenwegs
6 - Exzenter - Einstellschraube
7 - Einstellbare Exzenterscheibe
8 - Exzenter - Befestigungsschrauben

(A)
Baxi TECNO 28L - EINSCHALTEN DER PUMPE - 2

line | Rücklaufdruck | Düse durchsatz (kg/h) | | -------------- | --------------------- | | 3 | 40 | | 4 | 50 | | 5 | 60 | | 6 | 70 | | 7 | 80 | | 8 | 90 | | 9 | 100 | | 10 | 110 | | 11 | 120 | | 12 | 130 | | 13 | 140 | | 14 | 150 | | 15 | 160 | | 16 | 170 | | 17 | 180 | | 18 | 190 |

(B)
D1982

Baxi TECNO 28L - EINSCHALTEN DER PUMPE - 3

line | Rücklaufdruck | Düsendurchsatz (kg/h) | | -------------- | --------------------- | | 3 | 30 | | 4 | 35 | | 5 | 40 | | 6 | 45 | | 7 | 50 | | 8 | 60 | | 9 | 70 | | 10 | 80 | | 11 | 90 | | 12 | 100 | | 13 | 110 | | 14 | 120 | | 15 | 130 | | 16 | 140 | | 17 | 150 | | 18 | 160 |

(C)
D1983

BRENNEREINSTELLUNG

Für die optimale Einstellung des Brenners sollten die Abgase am Kesselausgang analysiert werden.

Die bereits vorgenommenen Einstellungen sind:

  • Flammkopf;
    • Stellantrieb, Nocken I - II - IV - V.

Einzustellen sind dagegen der Reihe nach:

1 - Mindestdurchsatz des Brenners;
2 - Höchstdurchsatz des Brenners:
3 - Zwischendurchsatz.

Unter Verwendung des Druck-Durchsatz-Diagramms, das die Düsen mit Rücklauf kennzeichnet, siehe Bild (B) und (C), kann die Größe der Düse bestimmt werden, die je nach Höchstdurchsatz an zu verbrennendem Brennstoff zu gebrauchen ist, und folglich kann auf der Grundlage des entsprechenden Mindest- und Höchstmodulationsdurchsatzes der Mindest- und Höchstdruck des Brennstoffs am Düsenrücklauf bestimmt werden.

Der Brennstoffdruck am Vorlauf von der Düse wird an der Druckreglergruppe eingestellt und vom Manometer 1)(A) angezeigt.

Der Brennstoffdruck am Rücklauf von der Düse wird an der Druckreglergruppe eingestellt und vom Manometer 2)(A) angezeigt.

Die Einstellung des Brennstoff-MINDEST-drucks am Rücklauf von der Düse erfolgt einzig und allein mit der Mutter 5)(A); die genannte Mutter anschrauben, um den Druck zu verringern, und die Mutter lockern, um ihn zu erhöhen.

Die Einstellung des Brennstoff-HÖCHST-drucks am Rücklauf von der Düse erfolgt einzig und allein mit der Schraube 6)(A) des Exzenters 7)(A); die obige Schraube anschrauben, um den Druck zu erhöhen, und die Schraube lockern, um ihn zu verringern.

Die Einstellung der Luft erfolgt mit den Schrauben 3) des Nockens mit variablem Profil 2)(A) S. 12, der die Luftklappe steuert; die obige Schraube anschrauben, um den Druck zu erhöhen, und die Schraube lockern, um ihn zu verringern.

ZÜNDUNG DES BRENNERS

Vor der Brennerzündung müssen die Bestandteile zur Luft- und Brennstoffeinstellung operativ gemacht werden; dazu die Schrauben 4) des Nockens 2)(A)S. 12 lockern, die Mutter und die Gegenmutter 5)(A) und die zwei Schrauben 8)(A) der Druckregelgruppe und des Exzenters (A) lockern.

Die Regelungen einschalten und den Schalter 1)(C)S. 10 in Stellung "MAN" setzen.

Der Brenner fährt an und nach der Vorbelüftungsphase erfolgt die Zündung der Flamme.

1 - MINDESTDURCHSATZ

Der Mindestdurchsatz ist im Regelbereich auf Seite 4 auszuwählen.

Den Druckknopf 2)(C)S.10 " - " drücken und gedrückt halten, bis sich der Stellantrieb auf 20° (Werkeinstellung) gebracht hat.

Den Brennstoffdruck am Rücklauf von der Düse einstellen, indem einzig und allein die Mutter 5)(A) betätigt wird; man stellt so den für die Zündung und den Mindestdurchsatz gewünschten Druck ein.

1 - HÖCHSTDURCHSATZ

Der Höchstdurchsatz ist im Regelbereich auf Seite 4 auszuwählen.

Nach der Einstellung des Mindestdurchsatzes für Zündung und Modulation geht man auf die Einstellung des Höchstdurchsatzes über, indem der Druckknopf 2)(C) S.10 zum "+"-Zeichen hin gedrückt wird, bis der Stellantrieb 27)(A) S.3 die maximale Öffnung von 130° erreicht.

Nachdem dieser seine maximale Öffnung erreicht hat, den Brennstoffdruck am Rücklauf der Düse einzig und allen mit der Schraube 6)(A) des Exzenters einstellen: man stellt so den für den Höchstdurchsatz gewünschten Druck ein.

Die Schraube 6)(A) nur anschrauben, solange eine Druckerhöhung erfolgt; auf diese Weise wird eine Änderung auf dem gesamten Drehwinkel versichert.

Nun die Mutter und Gegenmutter 5)(A) und die zwei Schrauben 8)(A) der Druckregelgruppe blockieren.

Baxi TECNO 28L - - HÖCHSTDURCHSATZ - 1

text_image D1229 1 2 3 4 5

1 - Stellantrieb
2 - Nocken mit variablem Profil
3 - Einstellschrauben für Profil des Nocken
4 - Schrauben für Einstellungsbefestigung
5 - Einstellschrauben für Profil des Nocken

(A)
Baxi TECNO 28L - - HÖCHSTDURCHSATZ - 2

text_image 1 2 3 10

(B)

D889

3 - ZWISCHENDURCHSÄTZE

Durch die Einstellung des Mindest- und des Höchstdrucks werden die Zwischendruck- und – durchsatzwerte automatisch festgelegt.

Brennstoffeinstellung

Während der Einstellarbeiten des Mindest- und Höchstdrucks genügt es, einen akzeptierbaren Brennluftüberschuss einzustellen, was nur visuell geschätzt wird.

Eine genaue Brennstoffeinstellung an verschiedenen Modulationsstellungen erst nach der Einstellung des Mindest- und Höchstdrucks ausführen, indem einzig und allein der Luftdurchsatz mit den Schrauben 3)(A) des Nockens verändert wird.

Auf die Taste 2)(C)p.22 “ + ” leicht drücken, damit der Stellantrieb um etwa 15° dreht. Die Schrauben einstellen, bis eine optimale Verbrennung erreicht wird. Mit den anderen Schrauben gleich verfahren.

Darauf achten, daß die Änderung des Nocken- profils progressiv ist.

Nach der Brennstoffeinstellung die Schrauben 4)(A) blockieren und die Zündung nochmals überprüfen. Der Schalldruckpegel muß dem der anschließenden Betriebsphase entsprechen. Bei Verpuffungen sollte der Zünddurchsatz reduziert werden.

VERMERK: Der Stellantrieb folgt der Einstellung von Nocken III nur bei Reduzierung des Winkels. Zur Vergrößerung des Nockenwinkels zuerst durch die Taste "Leistungssteigerung" den Winkel des Stellantriebs vergrößern, dann den Nockenwinkel III vergrößern und schließlich durch die Taste "Leistungsverminderung" den Stellantrieb auf Mindestleistungsstellung zurückgehen lassen.

Zur Einstellung des Nocken III ist es besonders für kleine Verschiebungen möglich, den dazu bestimmten Schlüssel 10)(B) zu verwenden, der durch einen Magnet unter dem Stellmotor gehalten wird.

Wichtige Hiweise

  • Eine gute Einstellung ist dann erreicht, wenn die Exzenterscheibe 7)(A)S.24 auf dem gesamten Drehbereich des Stellmotors (20° bis 130°) arbeitet, d.h., dass bei jeder Verstellung des Stellmotors eine Druckänderung erfolgt.
  • Niemals den Kolben zum Anschlag bringen, der Begrenzungsring 4)(A)S.24 bestimmt den Max. Weg.
  • Nach der Einstellung mit abgeschaltetem Brenner von Hand prüfen, ob der Stellantrieb nach der Entriegelung und wenn der Druckknopf 3)(B) gedrückt und nach rechts verschoben wird, zwischen 0^ und 130^ kantet.
  • Zur Kontrolle des Durchsatzes im Auslass der Düse, den Brenner öffnen, die Düse verrohren, den Anlauf simulieren und die Wiegung des Brennstoffs bei min. und max. Druck vornehmen.
  • In der Stellung Mindestmodulation und zur Erleichterung der Flammenzündung, den Druck am Düsenrücklauf auf einen Wert zwischen 3 und 6 mbar einstellen, mit einem Luftdruck am Flammkopf, an der Druckentnahmestelle 11)(A) S.8 gemessen, von ≤ 5 mbar.
  • Sollte bei der Einstellung des Höchstdurchsatzes Flammenunstabilität oder Druckschwankungen am Rücklauf auftreten, so muss dieser Druck bis zur Beseitigung der Störung verringert werden.
  • Während der Einstellungen der Zwischen-durchsätze wird empfohlen, die Luft so einzustellen, dass sich das Lager, das über der Nockenlamelle mit variablem Profil gleitet, direkt neben einer der Schrauben 3) befindet, so dass die an einer Schraube ausgeführte Einstellung die Einstellungen daneben so wenig wie möglich beeinflusst.

Baxi TECNO 28L - Wichtige Hiweise - 1

bar | Event | Value | |-------|-------| | A | 108 | | B | 116 | | C | 47 | | D | 69 | | E | 106 | | F | 126 | | G | 111 | | VS | 111 | | VF | 116 | | VR | 116 | | MIN | 106 | | MAX | 106 | | Max | 47 | | Min | 69 | | Max | 108 | | Min | 116 | | Max | 126 | | Min | 126 | | Max | 126 | | Min | 126 | | Max | 126 | | Min | 126 | | Max | 126 | | Min | 126 | | Max | 126 | | Min | 126 | | Max | 126 | | Min | 116 | | Max | 116 | | Min | 116 | | Max | 116 | | Min | 116 | | Max | 116 | | Min | 116 | | Max | 116 | | Min | 116 | | Max | 116 | | Min | 116 | | Max | 126 | | Min | 126 | | Max | 126 | | Min | 126 | | Max | 126 | | Min | 126 | | Max | 126 | | Min | 126 | | Max | 1230 |

(A)

Baxi TECNO 28L - Wichtige Hiweise - 2

text_image 8 9 10 11 14 M 12 13 M 4 5 6 7 V 15 P 2 16 D1986

(B)

BRENNERBETRIEB

ANFAHREN DES BRENNERS (A) - (B)

·0s:

Einschalten der TL-Fernsteuerung, Anlassen des Motors.

Die Pumpe 3) saugt den Brennstoff über die Leitung 1) vom Tank an und pumpt ihn unter Druck in den Auslaß. Der Kolben 4) geht hoch und der Brennstoff kehrt über die Leitungen 5)-7) in den Tank zurück. Die Schraube 6) schließt den Bypass gegen die Ansaugleitung ab und die unerregten Elektroventile 2)-8)-9) und 16) verschließen den Weg zu der Düse.

·5s:

Anfahren Stellmotor: dreht um 130° nach rechts, d.h. heißt bis zum Eingriff des Schaltstücks am Nocken I)(A)S.10. Die Luftklappe positioniert sich auf Höchstleistung.

• 47 s

Vorbelüftungsphase bei Luftdurchsatz wie bei Höchstleistung.

· 69 s

Der Stellantrieb dreht nach links bis zum Eingriff des Schaltstücks am Nocken III)(A)S.10.

· 106 s :

Die Luftklappe und der Druckregler positionieren sich auf Mindestleistung.

· 108 s :

Funkenbildung an der Zündungselektrode.

·111s:

Die Elektroventile 2) - 8) - 9) - 16) werden geöffnet; der Brennstoff gelangt in die Leitung 10) über den Filter 11) und tritt in die Düse ein. Ein Teil des Brennstoffs tritt zerstäubt aus der Düse aus und entzündet sich beim Kontakt mit dem Funken: Flamme mit niedriger Leistung, Punkt A; der andere Teil des Brennstoffs geht in die Leitung 12) bei dem vom Regler 13) eingestellten Druck, dann geht er über die Leitung 7) in den Tank zurück.

· 116 s

Der Funke erlischt.

· 126 s :

Die Anlaufphase ist beendet.

DAUERBETRIEB (A)

Brenner ohne Leistungsregler RWF40

Nach Beendigung der Anlaufphase geht die Steuerung des Stellantriebs auf die Fernsteuerung TR über, die den Druck oder die Temperatur des Kessels überwacht, Punkt B.

- Wenn die Temperatur oder der Druck niedrig und die Fernsteuerung TR geschlossen ist, steigert der Brenner die Leistung stufenweise bis zur Höchstleistung (Strecke B-C).

- Wenn die Temperatur oder der Druck dann bis zur Öffnung von TR steigt, senkt der Brenner die Leistung stufenweise bis zur Mindestleistung (Strecke D-E), u.s.w.

- Der Brenner schaltet sich aus, wenn der Wärmebedarf geringer ist, als die vom Brenner auf Mindestleistung gelieferte Wärme (Strecke F-G). Die Fernsteuerung TL geht in offene Stellung, der Stellmotor geht auf den vom Nockenschaltschütz II(A)S.10 begrenzten 0° Winkel zurück. Die Klappe schließt ganz und beschränkt den Wärmeverlust auf ein Minimum.

Bei jeder Leistungsumschaltung ändert der Stellmotor automatisch den Durchsatz des Heizöls (Druckregler) und den Luftdurchsatz (Gebläseklappe).

Brenner mit Leistunsregler RWF40

Beachten Sie die beigelegte Anweisung für den Regler.

MANGELNDE ZÜNDUNG

Wenn der Brenner nicht zündet, erfolgt die Störabschaltung des Brenners innerhalb von 5 s ab dem Öffnen des Heizöl-Elektroventils.

ABSCHALTUNG WÄHREND DES BETRIEBS

Erlischt die Flamme plötzlich während des Brennerbetriebs, erfolgt nach 1s die Störabschaltung des Brenners.

Baxi TECNO 28L - ABSCHALTUNG WÄHREND DES BETRIEBS - 1

text_image (A) D2012 1 2

Baxi TECNO 28L - ABSCHALTUNG WÄHREND DES BETRIEBS - 2

text_image (B) (C) D1254 D709

Baxi TECNO 28L - ABSCHALTUNG WÄHREND DES BETRIEBS - 3

text_image 2 3 1 4 5 1 A 6 7 (D)

ENDKONTROLLEN

  • Den Foto-Widerstand verdunkeln und die Fernsteuerungen schließen: der Brenner muß einschalten und ca. 5 s nach Ventilöffnung in Störabschaltung fahren.
  • Den Foto-Widerstand beleuchten und die Fernsteuerungen schließen: der Brenner muß einschalten und ca. 10 s danach in Störabschaltung fahren.
  • Den Foto-Widerstand mit Brennerbetrieb verdunkeln, es muß folgender Ablauf stattfinden: Erlöschen der Flamme in 1 s, und Wiederholung des Anfahrprogramms.
    • Die Fernsteuerung TL und anschließend auch TS bei funktionierendem Brenner öffnen: der Brenner muß anhalten.

WARTUNG

Verbrennung Die Verbrennungsabgase sollten analysiert werden. Bemerkenswerte Veränderungen der Werte im Vergleich zur vorherigen Kontrolle zeigen jene Punkte auf, die mit besonderer Aufmerksamkeit gewartet werden sollten.

Pumpe

Der Auslassdruck muß stabil auf 20 bar bleiben. Der Unterdruck muß unter 0,45 bar liegen.

Das Geräusch der Pumpe darf nicht wahrnehmbar sein.

Im Fall von Druckschwankungen oder geräuschvoll arbeitender Pumpe den Schlauch vom Linienfilter abhängen und den Brennstoff aus einem Tank in der Nähe des Brenners ansaugen. Mit diesem Trick kann festgestellt werden, ob die Ansaugleitung oder die Pumpe für die Anomalie verantwortlich ist. Liegt die Ursache der Störung indessen an der Ansaugleitung, kontrollieren Sie, ob der Linienfilter verschmutzt ist oder Luft in die Leitung eintritt.

Filter (A) Die Filtersiebe kontrollieren:

- der Linie 1) • an der Düse 2), reinigen oder auswechseln.

Falls im Innern der Pumpe Rost oder andere Verunreinigungen bemerkt werden, mit einer separaten Pumpe Wasser und andere, eventuell abgelagerte Verschmutzungen vom Tankboden absaugen.

Gebläse. Prüfen Sie, ob im Innern des Gebläses und auf seinen Schaufeln Staubablagerungen vorhanden sind: diese vermindern den Luftdurchfluß und verursachen folglich eine umweltbelastende Verbrennung.

Flammkopf Kontrollieren Sie, ob alle Teile des Flammkopfs ganz, nicht von der hohen Temperatur verformt, frei von Verunreinigungen aus der Umwelt und korrekt ausgerichtet sind.

Düsen Vermeiden Sie es die Düsenbohrung zu reinigen oder zu öffnen. Ersetzen Sie die Düsen alle 2-3 Jahre, oder wenn erforderlich. Das Auswechseln der Düsen erfordert eine Kontrolle der Verbrennung.

Lichtelektrische Foto-Widerstände (B)

Glas von eventuellem Staub befreien. Den Foto-Widerstand 1) kräftig nach außen ziehen.

Sichtfenster Flamme (C)

Das Glas bei Bedarf reinigen.

Schläuche Kontrollieren Sie, ob der Zustand der Schläuche gut ist.

Tank Ungefähr alle 5 Jahre muß das auf dem Tankboden angesammelte Wasser mit einer separaten Pumpe abgesaugt werden.

Kessel. Reinigen Sie den Kessel laut den mitgelieferten Anleitungen, so daß die ursprünglichen Verbrennungsdaten erneut erhalten werden, und zwar im besonderen: der Druck in der Brennkammer und die Abgastemperatur. Zuletzt den Zustand des Abzugs kontrollieren.

ÖFFNUNG DES BRENNERS (D)

  • Spannung unterbrechen
  • Die Schrauben 1) lockern und die Verkleidung 2) abnehmen.
  • Schrauben 3) abdrehen.
  • Die beiden beigepackten Verlängerungen 4) auf die Führungen 5) einbauen.
  • Teil A zurücksetzen, dabei leicht angehoben halten, um die Scheibe 6) auf dem Flammrohr 7) nicht zu beschädigen.
ZEICHEN (1)STÖRUNGENMÖGLICHE URSACHENEMPFOHLENE ABHILFEN
Brenner geht nicht an 1 - Eine Grenz- oder Sicherheitsfernsteuerung offen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 - Geräteblockierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3 - Eingriff des Öldruckwachters (siehe Seite 10) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Beseitigen4 - Motorblock. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5 - Kein Strom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6 - Gerätesicherung durchgebrannt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 - Kein Ansprechen von Kontakt II des Stellantriebs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Klemmleisten 11-8 des Gerätes8 - Pumpe blockiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9 - Defekte Motor-Fernsteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 - Defektes Steuergerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 - Defekter Elektro-Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..Der drei Phasen
Der Brenner fährt nicht an und es erfolgt eine Störabschaltung12 - Flammensimulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 - Photowiderstand kurzgeschlossen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 - Zweiphasige Stromversorgung Wärmerelais wird ausgelöstGerät auswechseln Auswechseln Wärmerelais entregeln der drei Phasen
Der Brenner fährt an, und schaltet aus, wenn die Klappe ganz geöffnet ist15 - Kein Ansprechen von Kontakt I des Stellantriebs. Nocken I einstellen oder Stellantrieb ersetzen Klemmleisten 8-9 des Geräte
Brenner läuft an, und fährt dann in Störabschaltung16 - Störung Flammenüberwachung. Gerät ersetzen
Der Brenner bleibt in Vorbelüftung17 - Kein Ansprechen von Kontakt III des Stellantriebs. Nocken III regeln oder Stellantrieb ersetzen Klemmleisten 10-8 des Gerätes
1Störabschaltung des Brenners nach der Vorbelüftung und der Sicherheitszeit ohne Flammenbildung18 - Kein Brennstoff im Tank, oder Wasser am Boden. Auffüllen oder Wasser abpumpen19 - Kopf- und Luftklappeeinstellung falsch. Einstellen20 - Heizöl-Elektronventile öffnen nicht. Anschlüsse kontrollieren, Spule ersetzen21 - Düse verstopft, verschmutzt oder deformiert Auswechseln22 - Schlecht eingestellte oder verschmutzte Zündelektroden. Einstellen oder reinigen23 - Massenelektrode für Isolator defekt Auswechseln24 - Hochspannungskabel defekt oder an Masse Auswechseln25 - Hochspannungskabel durch hohe Temperatur verformt. Auswechseln und schützen26 - Zündtrafo defekt Auswechseln27 - Mangelhafte Elektroanschlüsse Ventile oder Trafo Kontrollieren28 - Steuergerät defekt Auswechseln29 - Pumpe ausgeschaltet. Einschalten und siehe "Pumpe schaltet sich aus" (53-54)30 - Kupplung Motor/Pumpe defekt Auswechseln31 - Pumpenansaugung mit Rücklaufleitung verbunden Verbindung korrigieren32 - Ventile oberhalb der Pumpe geschlossen. Öffnen33 - Filter verschmutzt (Linie - Düse) Reinigen34 - Falsche Motordrehung Elektroanschlüsse zum Motor wechseln
Regelmäßige Flammenbildung, doch fährt der Brenner nach Ablauf der Sicherheitszeit in Störabschaltung35 - Foto-Widerstand oder Steuergerät defekt. Foto-Widerstand oder Steuergerät auswechseln36 - Foto-Widerstand verschmutzt Reinigen
Pulsierendes Zünden oder mit Flammenabrennung, verspätete Zündung37 - Kopf schlecht eingestellt. Einstellen38 - Zündelektroden falsch eingestellt oder verschmutzt. Einstellen39 - Luftklappe falsch eingestellt, zuviel Luft. Einstellen40 - Nicht für Brenner oder Kessel geeignete Düse. Siehe Tab. Düsen41 - Düse defekt Auswechseln42 - Ungeeigneter Pumpendruck. Einstellen
Brenner geht nicht zur 2. Stufe über43 - TR-Fernsteuerung schließt nicht. Einstellen oder auswechseln44 - Defektes Steuergerät Auswechseln
Unregelmäßige Brennstoffzuführung45 - Feststellen, ob die Ursache an der Pumpe Brenner von einem Tank in der Nähe oder an der Versorgung liegt des Brenners selbst aus versorgen
Pumpe innen verrostet46 - Wasser im Tank. Mit einer Pumpe vom Tankboden abpumpen
Pumpe geräuschvoll, pulsierender Druck47 - Lufteintritt an der Ansaugleitung. Anschlüsse festziehen- Zu hoher Unterdruck (über 35 cm Hg):48 - Höhenunterschied Brenner/Tank zu hoch. Brenner mit Kreisschaltung speisen49 - Leitungsdurchmesser zu klein. Erhöhen50 - Ansaugfiller verschmutzt Reinigen51 - Ansaugventile geschlossen. Öffnen52 - Paraffinerstarrung wegen niedriger Temperatur Additif zum Heizöl geben
Pumpe schaltet sich nach einer langen Pause aus53 - Rücklaufleitung nicht in Brennstoff getaucht. Auf dieselbe Höhe wie die Ansaugleitung bringen54 - Lufteintritt in die Ansaugleitung. Anschlüsse festziehen
Heizölverlust an Pumpe55 - Leck am Dichtungsorgan. Pumpe auswechseln
Rauchige Flamme - Bachar. dunkel- Bacharach gelb56 - Wenig Luft. Kopf und Luftklappe einstellen57 - Düse verschmutzt oder verschlissen Auswechseln58 - Düsenfilter verschmutzt Reinigen oder wechseln59 - Falscher Pumpendruck. Einstellen60 - Flammenstabilisierungsscheibe verschmutzt, locker oder verformt Reinigen, festziehen oder auswechseln61 - Heizraumbelüftung unzureichend Verbessern62 - Zuviel Luft. Kopf und Luftklappe einstellen
Flammkopf verschmutzt63 - Düse oder Düsenfilter verschmutzt. Auswechseln64 - Düsenwinkel oder Durchsatz ungeeignet. Siehe empfohlene Düsen65 - Düse locker. Festziehen66 - Umweltverschmutzung an Stabilisierungsscheibe Reinigen67 - Falsche Kopfeinstellung oder wenig Luft. Einstellen, Luftklappe öffnen68 - Für den Kessel ungeeignete Flammrohrlänge An den Kesselhersteller wenden
IDie Störabschaltung erfolgt während des Brennerbetriebs69 - Foto-Widerstand verschmutzt oder defekt Reinigen oder auswechseln

(1) Wenn der Brenner nicht anfährt oder wegen einer Störung abschaltet, zeigt das Symbol am Gerät 23)(A)S.3 die Ursache der Störung an.
(2) Das Sicherungselement befindet sich im hinteren Teil des Gerätes 23)(A)S.3. Ersatzsicherung unterhalb der Lasche.

F INDEX

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Produktinformationen

Marke : Baxi

Modell : TECNO 28L

Kategorie : Kessel