HK 85 EBPlusFS - Säge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG HK 85 EBPlusFS FESTOOL
Wendlingen, 2019-07-08

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ppa. 1382Markus Stark
* im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 - 49999999
in the specified serial number range (S-Nr.) from 40000000 - 49999999
1 Symbole....7
2 Sicherheitshinweise....7
3 Bestimmungsgemäße Verwendung...... 11
4 Technische Daten....11
5 Geräteelemente.... 12
6 Inbetriebnahme....12
7 Einstellungen.... 12
8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug......14
9 Wartung und Pflege.... 15
10 Zubehör.... 16
11 Umwelt.... 16
1 Symbole

Warnung vor allgemeiner Gefahr

Warnung vor Stromschlag

Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen!

Gehörschutz tragen!

Schutzhandschuhe beim Werkzeugwechsel und Hantieren mit rauen Werkstoffen tragen!

Atemschutz tragen!

Schutzbrille tragen!

Nicht in den Hausmüll geben.

Drehrichtung der Säge und des Sägeblatts

Sägeblattabmessung a ... Durchmesser b ... Aufnahmebohrung

Schutzklasse II

Gefahrenbereich! Hände fernhalten!

Netzstecker ziehen

Quetschgefahr für Finger und Hände!

Elektrodynamische Auslaufbremse
CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Konformität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft.

Tipp, Hinweis

Handlungsanweisung
2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge

WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits-hinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).
2.2 Maschinenspezifische Sicherheitshinweise für Handkreissägen
Sägeverfahren

- GEFÄHR! Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Kreissäge halten, kann das Sägeblatt diese nicht verletzen.
- Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unterhalb des Werkstücks nicht vor dem Sägeblatt schützen.
- Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es sollte weniger als eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein.
- Halten Sie das zu sägende Werkstück niemals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen Aufnahme. Es ist wichtig, das Werkstück gut zu befestigen, um die Gefahr von Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren.
Deutsch
- Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Grifflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen oder die eigene Anschlussleitung treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag.
- Verwenden Sie beim Längsschneiden immer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringert die Möglichkeit, dass das Sägeblatt klemmt.
- Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z.B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
- Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Spannflansche oder - Schrauben. Die Sägeblatt-Spannflansche und -Schrauben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit.
Rückschlag - Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise
- Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück heraus in Richtung der Bedienperson bewegt;
- wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt das Gerät in Richtung der Bedienperson zurück;
- wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne des hinteren Sägeblattbereiches in der Oberfläche des Werkstücks verhaken, wodurch das Sägeblatt aus dem Sägespalt heraus und die Säge in Richtung der Bedienperson zurückspringt.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.
- Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer
seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen.
Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch kann die Bedienperson die Rückschlagkräfte beherrschen, wenn geeignete Maßnahmen getroffen wurden.
- Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, lassen Sie den Ein-/Ausschalter los und halten Sie die Säge im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt vollständig zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Sägeblattes.
- Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es sich aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.
- Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmen des Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten, sowohl in Nähe des Sägespalts als auch an der Kante, abgestützt werden.
- Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag.
- Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttiefen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstellungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten.
– Seien Sie besonders vorsichtig bei „Tauchschnitten“ in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintauchende Sägeblatt kann beim Sägen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen.
Funktion der unteren Schutzhaube
- Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die untere Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die untere Schutzhaube nicht frei beweglich ist und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die untere Schutzhaube niemals in geöffneter Position fest. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die untere Schutzhaube verbogen werden. Öffnen Sie die Schutzhaube mit dem Rückziehhebel und stellen Sie sicher, dass sie sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und -tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt.
- Überprüfen Sie die Funktion der Feder für die untere Schutzhaube. Lassen Sie die Säge vor dem Gebrauch warten, wenn untere Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder Anhäufungen von Spänen lassen die untere Schutzhaube verzögert arbeiten.
- Öffnen Sie die untere Schutzhaube von Hand nur bei besonderen Schnitten, wie z.B. „Tauch- und Winkelschnitten“. Öffnen Sie die untere Schutzhaube mit dem Rückziehhebel und lassen Sie diesen los, sobald das Sägeblatt in das Werkstück ein-taucht. Bei allen anderen Sägearbeiten soll die untere Schutzhaube automatisch arbei- ten.
- Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass die untere Schutzhaube das Sägeblatt bedeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnittrichtung und sägt, was ihm im Weg ist. Beachten Sie dabei die Nachlaufzeit der Säge.
Funktion des Führungskeils [1-5]
- Verwenden Sie, wenn möglich, das für den Führungskeil passende Sägeblatt. Bei der Verwendung von Sägeblättern mit einem dickeren Stammblatt ist die Funktion des Führungskeils eingeschränkt. Damit der Führungskeil wirkt, muss das Stammblatt des Sägeblattes dünner als der Führungskeil sein und die Zahnbreite mehr als die Führungskeildicke betragen. Rechnen Sie bei Verwendung eines dickeren Sägeblatts mit erhöhter Rückschlaggefahr.
- Betreiben Sie die Säge nicht mit verbogenem Führungskeil. Bereits eine geringe Störung kann das Schließen der Schutzhaube verlangsamen.
- Arbeiten Sie niemals ohne Führungskeil. Der Führungskeil stellt sicher, dass der Schutzdeckel sicher und leichtgängig öffnet. Er verringert zudem die Gefahr eines Rückschlags und eines klemmenden Sägeblattes.
2.3 Sicherheitshinweise für das vormontierte Sägeblatt
Verwendung
- Die auf dem Sägeblatt abgegebene Höchstdrehzahl darf nicht überschritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehalten werden.
- Das vormontierte Sägeblatt ist ausschließlich zur Verwendung in Kreissägen bestimmt.
- Beim Aus- und Einpacken des Werkzeugs sowie beim Hantieren (z.B. Einbau in die Maschine) mit äußerster Sorgfalt vorgehen. Verletzungsgefahr durch die sehr scharfen Schneiden!
- Beim Hantieren mit dem Werkzeug wird durch das Tragen von Schutzhandschuhen die Griffsicherheit am Werkzeug verbessert und das Verletzungsrisiko weiter gemindert.
- Kreissägeblätter, deren Körper gerissen sind, müssen ausgewechselt werden. Eine Instandsetzung ist nicht zulässig.
- Kreissägeblätter in Verbundausführung (eingelötete Sägezähne), deren Sägezahndicke kleiner als 1 mm sind, dürfen nicht mehr benutzt werden.
- Werkzeuge mit sichtbaren Rissen, mit stumpfen oder beschädigten Schneiden dürfen nicht verwendet werden.
Montage und Befestigung
- Werkzeuge müssen so aufgespannt sein, dass sie sich beim Betreiben nicht lösen.
- Bei der Montage der Werkzeuge muss sichergestellt werden, dass das Aufspannen auf der Werkzeugnabe oder der Spannfläche des Werkzeuges erfolgt, und dass die Schneiden nicht miteinander oder mit den Spannelementen in Berührung kommen.
- Befestigungsschrauben und -muttern müssen unter Verwendung geeigneter Schlüssel usw. und mit dem vom Hersteller angegebenen Drehmoment angezogen werden.
Deutsch
- Ein Verlängern des Schlüssels oder das Festziehen mithilfe von Hammerschlägen ist nicht zulässig.
- Die Spannflächen müssen von Verschmutzungen, Fett, Öl und Wasser gereinigt werden.
- Spannschrauben müssen nach den Anleitungen des Herstellers angezogen werden.
- Zum Einstellen des Bohrungsdurchmessers von Kreissägeblättern an den Spindeldurchmesser der Maschine dürfen nur fest eingebrachte Ringe, z.B.: eingepresste oder durch Haftverbindung gehaltene Ringe, verwendet werden. Die Verwendung loser Ringe ist nicht zulässig.
Wartung und Pflege
- Reparaturen und Schleifarbeiten dürfen nur von Festool-Kundendienstwerkstätten oder von Sachkundigen ausgeführt werden.
- Die Konstruktion des Werkzeuges darf nicht verändert werden.
- Werkzeug regelmäßig entharzen und reinigen (Reinigungsmittel mit pH-Wert zwischen 4,5 bis 8).
- Stumpfe Schneiden können an der Spanfläche bis zu einer minimalen Schneidendicke von 1 mm nachgeschliffen werden.
- Transport des Werkzeugs nur in einer geeigneten Verpackung - Verletzungsgefahr!
2.4 Weitere Sicherheitshinweise
- Dieses Elektrowerkzeug darf nicht in einen Arbeitstisch eingebaut werden. Durch den Einbau in einen von einem Fremdhersteller angebotenen oder selbstgefertigten Arbeitstisch kann das Elektrowerkzeug unsicher werden und zu schweren Unfällen führen.
- Greifen Sie nicht mit den Händen in den Spanauswurf. Sie können sich an rotierenden Teilen verletzen.
- Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzu-spüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu. Der Kontakt des Einsatzwerkzeuges mit einer spannungsführenden Leitung kann zu Feuer und einem elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sachbeschädigung.
- Warten Sie, bis das Elektrowerkzeug zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie es ablegen. Das Einsatzwerkzeug kann sich ver-
haken und zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen.
– Das Gerät nicht für Überkopf-Arbeiten anwenden.
- Beim Arbeiten können schädliche/giftige Stäube entstehen (z.B. bleihaltiger Anstrich, einige Holzarten oder Metalle). Das Berühren oder Einatmen dieser Stäube kann für die Bedienperson oder in der Nähe befindliche Personen eine Gefährdung darstellen. Beachten Sie die in Ihrem Land gültigen Sicherheitsvorschriften.

Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbeiten, Schutzhandschuhe beim Bearbeiten rauer Materialien und beim Werkzeugwechsel.
- Zumschutz Ihrer Gesundheit eine P2-Atemschutzmaske tragen. In geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen und ein Absaugmobil anschließen.
- Kontrollieren Sie, ob Gehäuse-Bauteile Beschädigungen wie Risse oder Weissbrüche aufweisen. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Elektrowerkzeuges reparieren.

2.5 Restrisiken
Trotz Einhaltung aller relevanter Bauvorschriften können beim Betreiben der Maschine noch Gefahren entstehen, z.B. durch:
- Berühren des Sägeblattes im Bereich der Anfahröffnung unterhalb des Sägetisches,
- Berühren des unterhalb des Werkstücks vorstehenden Teils des Sägeblattes beim Schneiden,
- Berühren von sich drehenden Teilen von der Seite: Sägeblatt, Spannflansch, Flansch-Schraube,
– Rückschlag der Maschine beim Verklemmen im Werkstück, - Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker,
- Wegfliegen von Werkstückteilen,
– Wegfliegen von Werkzeugteilen bei beschädigten Werkzeugen, - Geräuschemission,
- Staubemission.
2.6 Aluminiumbearbeitung

Bei der Bearbeitung von Aluminium sind sicherheitsgründen folgende Maßnahmen erhalten:
– Vorschalten eines Fehlerstrom- (Fl-, PRCD-) Schutzschalters.
- Elektrowerkzeug an ein geeignetes Absauggerät anschließen.
- Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubab-lagerungen im Motorgehäuse reinigen.
- Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt.

Schutzbrille tragen!
- Beim Sägen von Platten muss mit Petroleum geschmiert werden, dünnwandige Profile (bis 3 mm) können ohne Schmierung bearbeitet werden.
2.7 Emissionswerte
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise:
Schalldruckpegel L
$$ _ {\mathrm{PA}} = 9 2 \mathrm{dB(A)} $$
Schallleistungspegel L
$$ _ {W A} = 1 0 3 \mathrm{dB(A)} $$
Unsicherheit K = 3 dB


VORSICHT
Beim Arbeiten eintretender Schall
Schädigung des Gehörs
▶ Gehörschutz benutzen.
Schwingungsemissionswert a_h (Vektorsumme dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt entsprechend EN 62841:
Sägen von Holz
$$ a _ {h} = 1, 5 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
$$ K = 1, 5 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
Sägen von Metall
$$ a _ {h} = 1, 7 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
$$ K = 1, 5 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Geräusch)
– dienen dem Maschinenvergleich,
- eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Vibrations- und Geräuschbelastung beim Einsatz,
- repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs.

VORSICHT
Emissionswerte können von den angegebenen Werten abweichen. Dies hängt ab von der Verwendung des Werkzeugs und der Art des bearbeiteten Werkstücks.
▶ Die tatsächliche Belastung während des gesamten Betriebszyklus muss beurteilt werden.
▶ Abhängig von der tatsächlichen Belastung müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festgelegt werden.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Handkreissäge bestimmt zum Sägen von
- Holz und holzähnlichen Werkstoffen,
- gips- und zementgebundenen Faserstoffen,
- Kunststoffen,
– Aluminium (nur mit einem von Festool angebotenen Spezialsägeblatt für Aluminium) In Verbindung mit dem von Festool angebotenen Umbausatz Nuteinrichtung kann die Handkreissäge zur Nutfräse umgerüstet werden.
Dieses Elektrowerkzeug darf ausschließlich von Fachkräften oder unterwiesenen Personen verwendet werden.

Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
3.1 Sägeblätter
Es dürfen nur Sägeblätter mit folgenden Daten verwendet werden:
- Sägeblätter gemäß EN 847-1
- Sägeblattdurchmesser 230 mm
- Schnittbreite 2,5 mm
- Aufnahmebohrung 30 mm
- Stammblattdicke empfohlen 1,8 mm, max. 2,0 mm
- geeignet für Drehzahlen bis 6600 min ^-1
Keine Trenn- und Schleifscheiben einsetzen.
Keine Diamant-Sägeblätter beim Sägen von Zementfaserplatten einsetzen.
Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist.
4 Technische Daten
Handkreissäge HK 85 EB
Leistung 1900 W
Drehzahl (Leerlauf)
3500 min ^-1
Handkreissäge HK 85 EB
Schrägstellung 0 - 60°
Schnitttiefe bei 0° 0 - 86 mm
max. Schnitttiefe bei 45° 62 mm
max. Schnitttiefe bei 60° 47 mm
Sägeblattabmessung 230 x 2,5 x 30 mm
Gewicht (ohne Netzkabel) 6,8 kg
5 Geräteelemente
[1-1] Handgriffe
[1-2] Einschaltsperre
[1-3] Hebel für Werkzeugwechsel
[1-4] Rückziehhebel für Pendelschutzhau-be
[1-5] Führungskeil
[1-6] Pendelschutzhaube
[1-7] Schutzdeckel
[1-8] Ein-/Ausschalter
[1-9] Hebel für Tauchfunktion
[1-10] zweigeteilte Skala für Schnitttiefenanschlag (mit/ohne Führungsschiene)
[1-11] drehbarer Absaugstutzen
[1-12] Winkelskala
[1-13] Drehknopf zur Winkeleinstellung
[1-14] Schnitttiefeneinstellung
[1-15] Stellbacken
[1-16] Netzanschlussleitung
[1-17] Drehzahlregelung
[1-18] Isolierte Griffflächen (grau schattierter Bereich)
Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung.
6 Inbetriebnahme

WARNUNG
Unzulässige Spannung oder Frequenz! Unfallgefahr
▶ Angaben auf Typenschild beachten.
▶ Länderbesonderheiten beachten.

Maschine vor dem Anschließen und Lösen der Netzanschlussleitung stets aus- en!
6.1 Ein-/Ausschalten
▶ Einschaltsperre [1-2] nach oben schieben.
Ein-/Ausschalter [1-8] drücken.
drücken = Ein
loslassen = AUS
7 Einstellungen

WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
7.1 Elektronik
Sanftanlauf
Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt für ruckfreien Anlauf des Elektrowerkzeugs.
Drehzahlregelung
Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [1-17] stufenlos im Drehzahlbereich (siehe Technische Daten) einstellen. Dadurch können Sie die Schnittgeschwindigkeit der jeweiligen Oberfläche optimal anpassen.
Drehzahlstufe je Material
| Vollholz (hart, weich) 6 | |
| Span- und Hartfaserplatten 3 - 6 | |
| Schichtholz, Tischlerplatten, furnierte und beschichtete Platten | 6 |
| Laminat, Mineralwerkstoffe 4 - 6 | |
| Gips- und zementgebundene Span- und Faserplatten | 1 - 3 |
| Aluminiumplatten und -profile bis 15 mm | 4 - 6 |
| Kunststoffe, faserverstärkte Kunststoffe (GfK), Papier und Gewebe | 3 - 5 |
Acrylglas 4 - 5
Strombegrenzung
Die Strombegrenzung verhindert bei extremer Überlastung eine zu hohe Stromaufnahme. Dies kann zu einer Verringerung der Motordrehzahl führen. Nach Entlastung läuft der Motor sofort wieder an.
Bremse
Die HK 85 EB besitzt eine elektronische Bremse. Nach dem Ausschalten wird das Sägeblatt in ca. 2 sec elektronisch zum Stillstand abgebremst.
Temperatursicherung
Bei zu hoher Motortemperatur werden Stromzufuhr und Drehzahl reduziert. Das Elektrowerkzeug läuft nur noch mit verringerter Leistung, um eine rasche Abkühlung durch die Motorlüftung zu ermöglichen. Nach Abkühlung läuft das Elektrowerkzeug wieder selbstständig hoch.
7.2 Schnitttiefe einstellen
Die Schnitttiefe lässt sich von 0 - 86 mm einstellen.
▶ Schnitttiefeneinstellung [2-1] zusammendrücken.
▶ Sägeaggregat am Haupthandgriff nach oben ziehen oder unten drücken.

Schnitttiefe ohne Führungs-/Kapp- schiene
max. 86 mm

Schnitttiefe mit Führungs-/Kappschie- ne
max. 82 mm
7.3 Schnittwinkel einstellen
① Bei der Einstellung des Schnittwinkels muss der Sägetisch auf einer ebenen Fläche stehen.
zwischen 0° und 60°:
▶ Drehknopf [3-2] öffnen.
▶ Sägeaggregat bis zum gewünschten Schnittwinkel [3-1] schwenken.
▶ Drehknopf [3-2] schließen.
① Die beiden Stellungen (0° und 60°) sind von Werk aus eingestellt und können vom Kundendienst nachjustiert werden.
① Bei Winkelschnitten ist die Schnitttiefe geringer als der angezeigte Wert auf der Schnittiefenskala.
7.4 Pendelschutzhaube verstellen

Verletzungsgefahr! Scharfe Kanten! Bei plötzlichem Loslassen schwingt die Pennutzhaube schnell zurück.
Die Pendelschutzhaube [1-6] darf ausschließlich mit dem Rückziehhebel [1-4] geöffnet werden.
7.5 Sägeblatt auswählen
Festool-Sägeblätter sind mit einem farbigen Ring gekennzeichnet. Die Farbe des Rings steht für den Werkstoff, für den das Sägeblatt geeignet ist.
WARNUNG! Verletzungsgefahr! Keine Funktion des Pendelhauben-Mechanismus! Beim Sägen von Zementfaserplatten dürfen keine Diamant-Sägeblätter benutzt werden!
Farbe Werkstoff Symbol
| Gelb Holz | |
| Rot Laminat, Mineralwerkstoff | |
| Grün Gips- und zementgebundene Span- und Faserplatten | |
| Blau Aluminium, Kunststoff |
7.6 Sägeblatt wechseln

WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch heißes und scharfes Einsatzwerkzeug
- Keine stumpfen und defekten Einsatzwerkzeuge verwenden.
▶ Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug. - Antistatische Sicherheitsschuhe tragen beim Werkzeugwechsel.
Sägeblatt entnehmen
▶ Säge vor dem Sägeblattwechsel auf 0°-Stellung schwenken und maximale Schnitt-tiefe einstellen.
▶ Säge zum Wechseln auf Motordeckel legen.
▶ Hebel [4-3] bis zum Anschlag umlegen.
▶ Schraube [4-7] mit dem Innensechskant-schlüssel [4-2] öffnen.
▶ Pendelschutzhaube [4-6] ausschließlich mit Rückziehhebel [4-4] geöffnet halten.
▶ Sägeblatt [4-8] entnehmen.
Sägeblatt einsetzen
WARNUNG! Schrauben und Flansch auf Verschmutzung prüfen und nur saubere und unbeschädigte Teile verwenden!
▶ Neues Sägeblatt einsetzen.
WARNUNG! Die Drehrichtung von Sägeblatt [4-9] und Säge [4-5] müssen übereinstimmen! Bei Nichtbeachtung können schwerwiegende Verletzungen die Folge sein.
- Äußeren Flansch [4-10] so einsetzen, dass die Mitnahmezapfen in die Aussparung des inneren Flansches eingreift.
▶ Rückziehhebel [4-4] loslassen und Pendelschutzhaube [4-6] in ihre endgültige Stellung zurück schwenken lassen.
▶ Schraube [4-7] fest anziehen.
▶ Hebel [4-3] zurücklegen.

WARNUNG
Verletzungsgefahr
Durch einen lockeren Spannflansch können die Schneiden des Sägeblattes ausbrechen, durch eine lockere Schraube kann sich das Sägeblatt lösen.
- Kontrollieren Sie nach jedem Sägeblattwechsel den festen Sitz des Sägeblattes.
7.7 Absaugung

WARNUNG
Gesundheitsgefährdung durch Stäube
▶ Nie ohne Absaugung arbeiten.
▶ Nationale Bestimmungen beachten.
- Beim Sägen von krebserregenden Stoffen immer ein geeignetes Absaugmobil, gemäß den nationalen Bestimmungen, anschließen. Nicht den Staubfangbeutel verwenden.
Eigenabsaugung
Das Anschlussstück des Staubfangbeutels mit einer Rechtsdrehung am Absaugstutzen befestigen.
▶ Zum Entleeren das Anschlussstück des Staubfangbeutels mit einer Linksdrehung vom Absaugstutzen abnehmen.
Festool Absaugmobil
An den Absaugstutzen kann ein Festool Absaugmobil mit einem Saugschlauchdurchmesser von 27/32 mm oder 36 mm (36 mm wegen geringerer Verstopfungsgefahr empfohlen) angeschlossen werden.
Das Anschlussstück eines Saugschlauchs ∅ 27 wird in das Winkelstück gesteckt. Das Anschlussstück eines Saugschlauchs ∅ 36 wird auf das Winkelstück gesteckt.
VORSICHT! Wird kein Antistatik-Saugschlauch verwendet, kann es zu statischer Aufladung kommen. Der Anwender kann einen elektrischen Schlag bekommen und die Elektronik des Elektrowerkzeugs kann beschädigt werden.
8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug

Beachten Sie beim Arbeiten alle eingangs eingeführten Sicherheitshinweise sowie folgende Regeln:
Vor Beginn
- Arbeiten Sie nicht mit der Maschine, wenn die Elektronik defekt ist, da dies zu überhöhten Drehzahlen führen kann. Eine fehlerhafte Elektronik erkennen Sie am fehlenden Sanftanlauf, wenn keine Drehzahlregelung möglich ist und bei Rauchentwicklung oder Verbrennungsgeruch aus der Maschine.
- Vor jedem Einsatz die Funktion der Pendelschutzhaube mit Hilfe des Rückziehhebels [1-4] kontrollieren. Sicherstellen, dass sie sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und -tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt. Das Elektrowerkzeug nur verwenden, wenn es ordnungsgemäß funktioniert.
- Vergewissern Sie sich vor dem Arbeiten, dass der Drehknopf [1-13] fest angezogen ist.
- Das Werkstück spannungsfrei und eben auflegen.
- Stellen Sie sicher, dass sich der Absaugschlauch über den gesamten Sägeschnitt nicht verhakt, weder am Werkstück noch durch die Werkstückauflage oder Gefahrenstellen auf dem Boden.
Beim Arbeiten
- Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Arbeiten immer mit beiden Händen an den Handgriffen [1-1]. Dies ist die Voraussetzung für exaktes Arbeiten und für das Eintauchen unerlässlich. Bitte tauchen Sie langsam und gleichmäßig in das Werkstück ein.
-
Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen.
-
Schieben Sie die Säge stets nach vorne [7-9], niemals rückwärts zu sich heranziehen.
- Vermeiden Sie durch eine angepasste Vorschubgeschwindigkeit eine Überhitzung der Schneiden des Sägeblattes, und beim Schneiden von Kunststoffen ein Schmelzen des Kunststoffes. Je härter der zu sägende Werkstoff, desto kleiner sollte die Vorschubgeschwindigkeit sein.
8.1 Sägen nach Anriss
Die Schnittanzeiger zeigen den Schnittverlauf ohne Führungsschiene an:
0°-Schnitte: [6-1]
45°-Schnitte: [6-2]
8.2 Abschnitte sägen
Die Säge mit dem vorderen Teil des Sägetisches auf das Werkstück aufsetzen, Säge einschalten und in Schnittrichtung vorschieben.
8.3 Ausschnitte sägen (Tauchschnitte)

Um Rückschläge zu vermeiden sind bei
Tauchschnitten folgende Hinweise unbedingt zu beachten:
- Säge stets mit der hinteren Kante des Sägetisches gegen einen festen Anschlag anlegen.
- Beim Arbeiten mit der Führungsschiene die Säge an den Rückschlagstopp FS-RSP (Zubehör) [7-7] anlegen, der auf der Führungsschiene festgeklemmt wird.

VORSICHT
Quetschgefahr
▶ Bei der Einstellung von Tauchschnitten mit der freien Hand immer die Maschine festhalten.
▶ Positionieren Sie die Finger nie hinter oder unter dem Sägeblatt!
Vorgehensweise
▶ Schnitttiefe einstellen, siehe Kap. 7.2.
▶ Hebel [7-1] nach unten drücken.
Sägeaggregat schwenkt nach oben in Tauchposition.
▶ Rückziehhebel [7-2] bis zum Anschlag nach unten gedrückt halten.
Pendelschutzhaube [7-5] öffnet sich und legt das Sägeblatt frei.
▶ Säge auf das Werkstück aufsetzen und an einen Anschlag (Rückschlagstopp) anlegen.
▶ Säge einschalten.
▶ Säge langsam auf die eingestellte Schnitt-tiefe bis zum einrasten nach unten drücken, Rückziehhebel [7-2] loslassen und in Schnittrichtung [7-9] vorschieben.
Die Kerbe [7-4] zeigt bei maximaler Schnitttiefe und Verwendung der Führungsschiene den hintersten Schnittpunkt des Sägeblattes ( 160 mm) an.
8.4 Betrieb mit elektrischem Generator (EG) mit Verbrennungsmotorantrieb
Festool gewährt keine Garantie auf fehlerlosen Betrieb des Elektrowerkzeugs mit einem beliebigen EG.
Das Elektrowerkzeug kann mit EG betrieben werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
- die Ausgangsspannung des EG muss stets im Bereich 230VAC ±10% liegen, der EG sollte mit automatischer Spannungsregulation (AVR - Automatic Voltage Regulation) ausgestattet sein, ohne diese Regulation arbeitet das Elektrowerkzeug nicht richtig und kann beschädigt werden!
- die Leistung des EG muss mindestens 2,5 mal größer sein als der Anschlusswert des Elektrowerkzeugs (d.h. 6 kW).
- bei Betrieb mit einem ungenügend leistungsstarken EG kann die Drehzahl schwanken und die Leistung des Elektrowerkzeugs kann sinken.
9 Wartung und Pflege

WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
▶ Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Motorgehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kunden-dienstwerkstatt durchgeführt werden.

Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Servicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/service

Nur original Festool Ersatzteile verwenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service
Eine regelmäßige Reinigung der Maschine, vor allem der Verstelleinrichtungen und der Führungen, stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar.
Folgende Hinweise beachten:
▶ Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile, z.B. ein defekter Hebel zum Werkzeugwechsel [1-3], müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist.
- Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl-luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten.
▶ Um Splitter und Späne aus dem Elektro-werkzeug zu entfernen, saugen Sie alle Öff-nungen ab. Öffnen Sie niemals den Schutz-deckel [1-7].
▶ Die Pendelschutzhaube muss sich immer frei bewegen und selbstständig schließen können. Den Bereich um die Pendelschutzhaube stets sauber halten. Staub und Späne durch Ausblasen mit Druckluft oder mit einem Pinsel reinigen.
▶ Bei Arbeit mit Gips- und zementgebundenen Faserplatten das Gerät besonders gründlich reinigen. Reinigen Sie die Lüftungsöffnungen des Elektrowerkzeugs und des Ein-/Ausschalters mit trockener und ölfreier Druckluft. Andernfalls kann sich gipshaltiger Staub im Gehäuse des Elektrowerkzeugs und am Ein-/Ausschalter absetzen und in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit aushärten. Das kann zu Beeinträchtigungen am Schaltmechanismus führen
10 Zubehör
Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeuge finden Sie in Ihrem Festool Katalog oder im Internet unter „www.festool.com“.
Zusätzlich zu dem beschriebenen Zubehör bietet Festool weiteres umfangreiches System-Zubehör an, das Ihnen einen vielfältigen und effektiven Einsatz Ihrer Säge gestattet, z.B.:
• Rückschlagstopp FS-RSP
• Staubfangbeutel SB-TSC
- beidseitig geführter gekröpfter Parallelanschlag PA-A HK
• Nuteinrichtung VN-HK85 130x16-25
10.1 Sägeblätter, sonstiges Zubehör
Um unterschiedliche Werkstoffe rasch und sauber schneiden zu können, bietet Ihnen Festool für alle Einsatzfälle speziell auf Ihre Festool Säge abgestimmte Sägeblätter an.
10.2 Parallelanschlag [8]
Der Parallelanschlag (beidseitig) dient zur Führung der Säge parallel zur Werkstückkante [8A] und ist für einen geraden und genauen Schnitt auch als Tischverbreiterung [8B] einsetzbar.
10.3 Führungsschiene
Die Führungsschiene ermöglicht präzise, saubere Schnitte und schützt gleichzeitig die Werkstückoberfläche vor Beschädigungen. In Verbindung mit dem umfangreichen Zubehör lassen sich mit dem Führungssystem exakte Winkelschnitte, Gehrungsschnitte und Einpassarbeiten erledigen. Die Befestigungsmöglichkeit mittels Zwingen [7-6] sorgt für einen festen Halt und sicheres Arbeiten.
▶ Führungsspiel des Sägetisches auf der Führungsschiene mit den beiden Stellbacken [7-8] einstellen.
Vor dem ersten Einsatz der Führungsschiene den Splitterschutz [7-3] einsägen:
▶ Säge mit der gesamten Führungsplatte am hinteren Ende der Führungsschiene aufsetzen,
▶ Säge auf 0°-Stellung schwenken und maximale Schnitttiefe einstellen,
▶ Säge einschalten.
- Splitterschutz langsam ohne abzusetzen auf der ganzen Länge zusägen.
Die Kante des Splitterschutzes entspricht nun exakt der Schnittkante.
10.4 Kappschiene
Die Kappschiene ist bestimmungsgemäß zum Sägen von Holz und Plattenwerkstoffen geeignet.
Sie ermöglicht präzise und saubere Schnitte, besonders Winkelschnitte lassen sich einfach und wiederholgenau durchführen. Die Säge bewegt sich nach dem Sägevorgang automatisch zurück in die Ausgangsposition.
Beachten Sie die Betriebsanleitung der Kapp- schiene FSK
11 Umwelt

Gerät nicht in den Hausmüll werfen!
Geräte, Zubehör und Verpackungen einer umweltgerechten Wiederverwertung
zuführen. Geltende nationale Vorschriften beachten.
Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Informationen zur REACH: www.festool.com/reach
Contents
4 Technische gegevens....66
5 Apparaatelementen.... 66
6 Inwerkingstelling.... 66
7 Instellingen....66