MC 250 STAGE V - Kehrmaschine Kärcher - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG MC 250 STAGE V Kärcher
1 Allgemeine Hinweise 4
1.1 Einleitung 4
1.2 Lieferumfang 4
1.2.1 Lieferung prufen 4
1.2.2 Lieferumfang MC 250 4
1.2.3 Abgasbehandlungssystem (ATS)
1.3 Garantie 4
1.4 Zubehor und Ersatzteile 4
2 Bestimmungsgemeine Verwendung 4
2.1 Gerateträger 5
2.2 Vorhersehbarer Fehlgebrauch 5
3 Umweltschutz 5
3.1 Entsorgung 5
3.2 Entsorgung des ausgedienten Fahrzeuges 5
4 Sicherheitshinweise 5
4.1 Gefahrenstufen 5
4.2 Allgemeine Sicherheitshinweise 5
4.3 Sicherheitshinweise zum Fahrbetrieb 5
4.4 Sicherheitshinweise Dieselmotoren 6
4.5 Sicherheitshinweise zum Transport 6
4.6 Sicherheitschinweise zu Pflege und Wartung 6
4.7 Zusätzliche Sicherheitshinweise zum Betrieb 6
4.8 Position Fabrikschild
4.9 Position Fahrgestellnummer (VIN) 6
4.10 Symbole auf dem Fahrzeug 7
4.11 Position der Symbole am Fahrzeug 8
4.12 Sicherheitseinrichtungen
4.12.1 Startspere 8
4.12.2 Sitzkontaktschalter 8
4.12.3 Feststellbremse 8
4.12.4 Fahrerkabine 8
5 Batterien / Ladegeräte 9
5.0.1 Symbole Warnhinweise 9
5.0.2 Sicherheitshinweise 9
6 Fahrzeugübersicht. 10
6.1 Ansicht von vorne 10
6.2 Ansicht von hinten 10
6.3 Hydraulic Anschluss 10
6.3.1 Hydraulic Anschluss vorne 10
6.3.2 Hydraulicische Anschlusses hinten 11
6.4 Verkleidungen 11
7 Fahrerkabine 11
7.1 Turen 11
7.2 Innenraumfilter 12
7.3 Radio 12
7.4 Schalterleiste 12
7.5 Heizung, Belüftung, Klimaanlage 12
7.5.1 Automatische Klimaanlage (optional) 13
7.8 Konsole am Fahrersitz 14
7.8.1 Schalter Batterietrennrelais 14
7.9 Lenkradkonsole
7.9.1 Multischalter 14
7.9.2 Fahrrichtungswahlschalter 15
7.9.3 Zündschloss 15
7.10 Pedale 15
7.10.1 Fahrpedal 15
7.10.2Bremspedal
7.10.3 Feststellbremse 15
7.11 Display 16
7.11.1 Funktion-/Einstelltasten 16
7.11.2 Displayanzeigen im Start-/ Transportmodus 16
7.11.3 Displayanzeigen im Arbeitsmodus
7.11.4 Lenkung wahlen (2-Rad / 4- Rad) 17
7.11.5 Rückfahrkamera 17
7.11.6 Sitzkontaktschalter überbrücken 17
7.11.7 Symbole auf dem Display 17
4 Bedienkonsolen 20
4.1 Bedienkonsole Armlehne 20
4.1.1 Belegung Gerätträger 20
5 Display 20
5.1 Menu Anbauerate 21
5.2 Menu Einstellungen 21
5.2.1 Displayeinstellungen vornehmen 21
5.2.2 Systeminformationen anzeigen 21
5.2.3 DPF (Diesel-Partikelfilter) 22
5.3 Menu Service 22
5.4 Menu AUX (Hydrauliksystem drucklos machen) 22
6 Inbetriebnahme 22
6.1 Sicherheitsüberprüfung vor dem Start 22
6.1.1 Sicherheitsprüfung am Gerätträger 22
6.2Fahrersitz einstellen 23
6.3 Lenkradposition einstellen 24
6.4Tanken 24
6.4.1 Kraftstoff tanken 24
6.4.2 DEF bzw. AdBlue® einfluen 24
7 Betrieb. 24
7.1 Die ersten 10 / 50 / 100 Betriebsstunden (Einlaufzeit) 25
7.2 Feststellbremse 25
7.3Fahrbetrieb 25
7.3.1 Motor starten 25
7.3.2 Fahrtrichtung wahlen 25
7.3.3Fahren 25
7.3.4 Anhalten 25
7.3.5 Differenzialspere (Sonderausstattung) 25
7.3.6 Tempomat 26
7.3.7 Fahrzeug abstellen 26
7.4 Regenerationsprozess bei Fahrzeugen mit Diesel- Partikelfilter (DPF) 26
7.4.1 Manuelle Regeneration 26
7.4.2 Automatische Regeneration 27
7.5 Wintereinsatz 27
7.5.1 Frostschutz 27
8 Anbaugeräte 27
8.1 Anbauerate mit dem Fahrzeug kuppeln 27
8.2 Anhängerkupplung 27
8.3 Ballastierung des Fahrzeugs 28
8.3.1 Berechnung der Mindestballastierung des Hecks bei Frontanbaugeräten
8.3.2 Berechnung der tatsächlichen Vorderachslast.. 28
8.3.3 Berechnung des tatsächlichen Gesamtgewichts .... 28
8.3.4 Berechnung der tatsächlichen Hinterachslast. 28
9 Transport 28
9.1 Fahrzeug verladen 28
9.1.1 Fahrzeug sichern 28
9.2 Transportsicherung anbringen
9.2.1 Standard-Sicherungsgurt am Vorderrad verlegen ... 29
9.2.2 Standard-Sicherungsgurt am Hinterrad verlegen .... 29
9.2.3 Fahrzeug verzurren 29
9.3 Fahrzeug abschleppen 29
10 Pflege und Wartung 30
10.1 Allgemeine Hinweise 30
10.2 Wartungsarbeiten und ReinigungsrarbeitenVBoreiten 30
10.3 Serviceanzeige 30
10.4 Wartungsintervalle 30
10.5 Wartungsplan Fahrzeug 30
10.6 Schmierplan Fahrzeug 31
10.7 Wartungsarbeiten 31
10.7.1 Wischwasserbehälter fullen 31
10.7.2 Kuhlmittelstand prufen und Kuhlmittel nachfüllen.. 31
10.7.3 Hydraulikolstand prufen und Hydraulikol nachfüllen
10.7.4 Batterie einbau / ausbauen 32
10.7.5 Batterie laden 32
10.7.6 Luftfilter reinigen und wechseln 33
10.7.7 Rad wechseln 33
10.7.8 Motorolstand prufen / nachfüllen 34
10.7.9 Motorol/Motorolfilter wechseln 34
10.7.10 Bremsflüssigkeitsstand im Behalter prufen.. 34
10.7.11 Wasserabschneider entleeren 34
10.7.12 Feststellbremse losen (Notbetätigung) 35
10.8 Reinigen 35
10.8.1 Fahrzeug reinigen 35
10.8.2 Kuhler reinigen 35
10.9 Sicherungen 36
10.9.1 Sicherungen im Fahrerhaus 36
10.9.2 Sicherungen am Fahrzeug 36
11 Lagerung 36
12Hilfe bei Störungen 37
12.1 Störungen am Fahrzeug 37
12.2 Fehlermeldungen bei Symbolanzeigen 37
13 Technische Daten 39
13.1 Technische Daten Motoren 40
13.2 Bereitung 40
1 Allgemeine Hinweise
1.1 Einleitung
Lesen Sie vor der ersten Benutzung Ihres Fahrzeuges die Originalbetriebsanleitung und die Sicherheitshinweise. Handeln Sie danach.
Bewahren Sie die Betriebsanleitung für späteren Gebrauch oder für Nachbesitzer auf.
1.2 Lieferumfang
1.2.1 Lieferung prüfen
Melden Sie bei der Übergabe des Fahrzeuges erkannte Mängel und Transportschädenitte gleich Ihr hem Handler bzw. Verkaufshaus.
1.2.2 Lieferumfang MC 250
Folgende Fahrzeuge sind in dieser Betriebsanleitung beschrieben:
Geratetrager mit VM Motor (R754EU6C) 75 kW (Euro 6) -mit DPF- und SCR Filter
Geratetrager mit VM Motor (R754ISE5) 54,5 kW (Stufe V)
-mit DPF Filter
1.2.3 Abgasbehandlungssystem (ATS)
Hinweis
Nachfolgende Texte sind ein Auszug aus der Betriebsanleitung des Motorenherstellers.
(VM Motor Euro 6)
Das ATS-System besteht aus einem Katalysator „Diesel Oxidation Catalyst (DOC)“, einem Partikelfilter “Diesel Particulate Filter (DPF)” und aus einem Katalysator „Selective Catalyst Reduction (SCR)”. Diese Bestandteile verbrennen die gesammelten Partikel im Zuge eines „Regenerationsverfahrens" und reduzieren die Stickstoffoxide (NOx). Eine wirksame Regeneration setzt voraus, dass die Abgase über eine gewisse Zeit mit einer hohen Temperatur austreten. Die Abgase mussen eine für die Regeneration geeignete Temperatur aufweisen, andernfalls filtert der DPF fortlaufend und riskiert dadurch eine Verstopfung. Um eine Verstopfung des Filters zu vermeiden, wird ein aktiv regeneriertes Nachbehandlungssystem verwendet. In den Abgasen eines Dieselmotors sind Stickstoffoxide (NOx) enthalten, die reduziert werden mussen. In Übereinstimmung mit den Standards der Schadstoffemissionen wurde das jetztige Nachbehandlungssystem mit einem „SCR” System integriert.
Das System zur Minderung der NOx-Gase besteht aus einer Dosiersteuereinheit (DCU Box), einem Tank für die Re-
aktionsflüssigkeit DEF (Diesel Exhaust Fluid), einem DEF-Injaktor und einem Katalysator SCR.
Die Flüssigkeit „Diesel Exhaust Fluid" (DEF) bzw. als Ad-Blue® als Handelsname besteht wird durch die Dosiersteuereinheit (DCU Box) in den Injaktor gespumpt. Der Injaktor zerstaubt die Flüssigkeit vor dem Katalysator SCR und bewirkt darauf eine chemische Reaktion. Durch diese chemische Reaktion werden die in den Abgasen enthalten den Stickoxide (NOx) in Wasserdampf und Stickstoff umgewandelt.
AdBlue®, bzw. DEF ist eine ungiftige, farbose, geruchlose und nicht brennbare Flüssigkeit. Sie wird in einen speziellen Behälter im Fahrzeug eingefüllt und zur Reinigung der Abgase in das Abgassystem eingespritzt.
1.3 Garantie
In jedem Land gelten die von unserer zuständigen Vertriebsgesellschaft herausgegebenen Garantiebedingungen. Etwaige Störungen an Ihr Hem Fahrzeug beseitigen wir innerhalb der Garantiefrist kosten, sofern ein Materialoder Herstellungsehler die Ursache sein sollte. Im Garantiefall wenden Sie sichitte mit Kaufbeleg an ihren Handlder oder die{nachste autorisierte Kundendienstelle.
1.4 Zubehör und Ersatzteile
Nur Original-Zubehör und Original-Ersatzteile verwenden, sie bieten die Gewähr für einen sicheren und störungsfrei- en Betrieb des Geräts.
Informationen über Zubehor und Ersatzteile finden Sie unter www.kaercher.com.
2 Bestimmungsgemäß Verwendung
Das Fahrzeugarf nur bestimmungsgemäß verwendet werden, wie in dieser Betriebsanleitung dargestellt und beschrieben.
Zur bestimmungsgemänen Verwendung gehört auch die Einhaltung der vorgeschriebenen Wartung.
Das Fahrzeug und die Anbauerigte)dürfen nur von Personen genutzt, gewartet und instand gesetzt werden, die damit vertraut sind und über die damit verbundenen Gefahren unterrichtet sind.
Die allgemeinen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften des Gesetzgebers müssen berücksichtig werden. Sonstige gültige sicherheitstechnische, arbeitsmedizinische und staatverkehrsrechtliche Regelmen müssen eingehalten werden.
Das Fahrzeug ist nicht für die Verwendung eines Frontlander vorgesehen.
Das Bedienpersonal muss:
körperlich und geistig geeignet sein
- im Umgang mit dem Fahrzeug und dessen Anbaueräten unterwiesen sein
- vor Arbeitsbeginn diese Betriebsanleitung sowie die Betriebsanleitungen von Anbauerden oder gezogenen Geräten gelesen und verstanden haben
- die Befähigung zum Führn des Fahrzeuges gegenüber dem Unternehmer nachgewiesen haben
vom Unternehmer zum Führn des Fahrzeuges bestimmt sein
2.1 Gerateträger
Das Fahrzeug ist ein Geräteträger, an den je nach Wunsch verschiedene Anbauerigte (nicht im Lieferumfang) vorne und auch hinten angebracht werden können.
Dieses Fahrzeug ist geeignet für den Arbeitseinsatz mit verschiedenen Anbaueräten, sowie zum Ziehen von Anhangern.
- Ungebremst bis 600 kg, auflaufgebremst bis 3000 kg Die maximal zu ziehende Anhangelast ist auf dem Fabrik-schild bzw. in den Technischen Daten angegeben und damit nicht übersritten werden.
Für den Betrieb auf öffentlichen Straßen muss das Fahrzeug den national gültigen Richtlinien entsprechen.
Es dürfen nur von KÄRCHER freigegebene Anbaugeräte verwendet werden.
KÄRCHER übernimmt keine Haftung für Unfälle oder Fehl-funktionen von nicht freiigegebenen Anbaueräten.
Beachten Sie die Betriebsanleitungen der Anbauerigte.
Fahrerlaubnis: Achten Sie beim Befahren auf öffentlichen Straßen auf eine für these Fahrzeug gültige Fahrerlaubnis. Bei Unklarheitenitte an den Karcher Service wenden.
2.2 Vorhersehbarer Fehlgebrauch
Halten Sie die nationalen Bestimmungen vor Ort ein.
Jede nicht bestimmungsgemäß Verwendung ist unzulässig.
Das Bedienpersonal haftet für Gefährdungen, die durch unzulässige Verwendung entstehen. Die Benutzung für andere Zwecke, als in dieser Dokumentation beschrieben, ist untersagt.
Am Fahrzeug *{durref} keine Veränderungen vorgenommen werden.
- Halten Sie sich nicht im Gefahrenbereich auf.
- Betreiben Sie das Fahrzeug nicht in explosionsgeführdeten Räumen.
- Befördern Sie keine Personen (außer auf den vorgesehenen Sitzplätzen) mit dem Fahrzeug, der Ladeflache oder auf Anbaugeräten.
- Benutzen Sie das Fahrzeug nicht in der Forstwirtschaft.
- Bringen Sie keine Insektizide, Pestizide oder Düngemittel mit dem Fahrzeug aus.
Die Motorabdeckung ist nicht als Ladefläche geeignet. Das Betreten ist ebenfalls untersagt.
3 Umweltschutz

Bestandteile wie Batterien, Akkus oder Öl, die bei falschem Umgang oder falscher Entsorgung eine potentielle Gefahr für die menschliche Gesundheit und die welt darstellen)dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt den.
Hinweise zu Inhaltsstoffen (REACH)
Aktuelle Informationen zu Inhaltsstoffen finden Sie unter: www.kaercher.de/REACH
3.1 Entsorgung
- Halten Sie die nationalen Bestimmungen vor Ort ein.
- Beachten Sie firmenspezifische Vorgaben.
- Entsorgen Sie Betriebs- und Hilfsstoffe entspruchend der geltenden Sicherheitsdatenblätter.
3.2 Entsorgung des ausgedienten Fahrzeuges
Ausgediente Fahrzeuge enthalten wertvolle recyclingfähige Materialien. Für die Entsorgung ihres Fahrzeuges emp
fehlen wir die Zusammenarbeit mit einem Entsorgungsfachbetrieb.
4 Sicherheitshinweise
4.1 Gefahrenstufen
GEFAHR
- Hinweis auf eine unmittelbar drohende Gefahr, die zuschweren Körperverletzungen oder zum Tod führt.
△WARNUNG
- Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann.
△VORSICHT
- Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten Verletzungen führen kann.
ACHTUNG
- Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu Sachschäden führen kann.
4.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
GEFAHR · Erstickungsgefahr. Halten Sie Verpackungsfolien von Kindern fern.
WARNING Verwenden Sie das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß. Berücksichtigten Sie die örtlichen Gegebenheiten und achten Sie beim Arbeiten auf Dritte, insbesondere Kinder. Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder geistigen Fährigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen dürfen das Fahrzeug nur benutzen, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Geräts unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Nur Personen, die in der Handhabung des Fahrzeugs unterwiesen sind oder ihre Fährigkeiten zur Bedienung nachgewiesen haben und ausdrücklich mit der Benutzung beaufragt sind, dürfen das Fahrzeug benutzen. Kinder dürfen das Fahrzeug nicht betreiben. Beaufsichtigen Sie Kinder, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Fahrzeug speilen.
VORSICHT · Sicherheitseinrichtungen dienen Ihrem Schutz. Verändern oder umgehen Sie niemals Sicherheitseinrichtungen.
4.3 Sicherheitshinweise zum Fahrbetrieb
GEFAHR Kippgefahr bei zu groBen Steigungen und Gefallen! Beachten Sie beim Befahren von Steigungen und Gefallen die maximal zulässigen Werte in den Technischen Daten. Kippgefahr bei zu groBser seitlicher Neigung! Beachten Sie beim Befahren quer zur Fahrtrichtung die maximal zulässigen Werte in den Technischen Daten. Kippgefahr bei instabilem Untergrund! Benutzen Sie das Fahrzeug ausschlieBlich auf befestigtem Untergrund.
WARNING Unfallgefahr durch nicht angepasste Geschwindigkeit.fahren Sie in Kurven langsam. Die Auflistung zur Kippgefahr erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
VORSICHT · Fahrerkabinen sind mit Beluftungsschlizen oder Luftastrittsöffnungen versehen, halten Sie diese unbedingt frei, um ausreichende Beluftung zu gewährleisten.
ACHTUNG
Vor Benutzung im öffentlichen Straβenverkehr für frei Sicht sorgen (z. B. beschlagfreie Windschutzscheiben, Spiegel usw.).
4.4 Sicherheitshinweise Dieselmotoren
GEFAHR Dieselmotor: Betreiben Sie Fahrzeuge mit Dieselmotor nie in geschlossenen Räumen. Vergütungsgefahr: Abgase nicht einatmen. Verschlieben Sie nie die Abgasöffnungen. Beugen Sie sich nicht über die Abgasöffnung. Fassen Sie die Abgasöffnung nicht an. Halten Sie sich unbedingt vom Antriebsbereich fern. Beachten Sie die Nachlaufzeit des Motors beim Abstellen (3-4 Sekunden).
4.5 Sicherheitshinweise zum Transport
△WARNUNG
- Beachten Sie das Gewicht des Fahrzeugs, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden, siehe Kapitel.
- Beachten Sie die Fahrzeughöhe beim Transport auf einem Anhänger oder LKW und sichern Sie das Fahrzeug, siehe Kapitel.
4.6 Sicherheitshinweise zu Pflege und Wartung
- Stellen Sie den Motor ab undziehen Sie den Schlüssel ab vor dem Reinigen und Warten des Fahrzeuges, dem Auswechseln von Teilen oder der Umstellung auf eine andere Funktion.
- Lassen Sie Instandsetzungen nur durch zugelassene Kundendienststellen oder durch Fachkräfte für diese Gebiet, welche mit allen relevanten Sicherheitsvorschriften vertraut sind, durchführren.
- Beachten Sie Sicherheitsüberprüfungen nach den örtlich geltenden Vorschriften für ortsveränderliche gewerblich genutzte Fahrzeuge.
- Reinigen Sie Reifen, Kühlerlamellen, Hydraulikschlüche und -ventile, Dichtungen und elektrische und elektronische Komponenten nicht mit dem Hochdruckreiniger.
- Achten Sie auf den richtigen Reifenfulldruck, bei zu hohem Reifenfulldruck kann der Reifen platzen.
- Es dürfen nur die Originalsätze von Kärcher verwendet werden. Andernfalls konnen die Schwingungswerte nicht garantiert werden.
4.7 Zusätzliche Sicherheitshinweise zum Betrieb
Allgemein
Das Fahrzeug verfügbar über einen hydrostatischem Fahrantrieb sowie eine 2-Rad Lenkung und eine anwählbare 4-Rad Lenkung. Dadurch hat es ein anderes Fahrverhalten als vom Pkw besteht.
Bremsverhalten
Zum Bremsen muss das Bremspedal gedrück werden.
Hinweis
Das Loslassen des Fahrpedals bewirkt keine nennenswerte Verzögerung.
Lenkverhalten
Das Fahrzeug verfügbar über eine 2-Rad Lenkung und eine anwählbare 4-Rad Lenkung.
Standardmäßig ist beim Starten des Fahrzeugs die 2-Rad Lenkung aktiviert (Fahrmodus).
Auf Wunsch kann die 4-Rad Lenkung angewählt werden (Arbeitsmodus).
Die 4-Rad Lenkung erhögt eine engere Kurvenfahr als dies bei einer 2-Rad Lenkung der Fall ist.
Hinweis
Vermeiden Sie schnelle Lenkbewegungen und fahren Sie in Kurven langsam. Berücksichtigten Sie das Ausschwenken des Hecks.
Schwerpunkt / Pendelverhalten
Heckaufbauten und Beladungszustände beeinflussen die Lage des Fahrzeugschwerpunkts und damit das Fahrverhalten. Stellen Sie sich besonderss nach dem Wechsel von Aufbauten und bei veränderlichen Beladungszuständen auf ein verändertes Fahrverhalten ein. Grenzbereiche konnen früher erreicht werden.
4.8 Position Fabrikschild
Hinweis
Die Fabrikschilder befinden sich in Fahrtrichtung rechts, innerhalb der Fahrerkabine geben dem Fahrersitz.

1 Fabrikschild Rahmen
2 Fabrikschild Fahrzeug
3 Fabrikschild Motor
4 Fahrersitz
4.9 Position Fahrgestellnummer (VIN)
Hinweis
Die Fahrgestellnummer befinden sich in Fahrrichtung rechts am Rahmen, im Bereich des Vorderrads.

1 Fahrgestellnummer
4.10 Symbole auf dem Fahrzeug
Hinweis
Ersetzen Sie unleserliche oder abhanden gekommene Symbole(sofort.
| △GEFAHR Verbrennungsgefahr durch—heibe Oberflächen Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie daran arbeiten. | |
| △GEFAHR Verbrennungsgefahr durch—heiben Auspuff Berühren Sie den Auspuff nicht. Lassen Sie den Auspuff abkühlen, bevor Sie da- ran arbeiten. | |
| Max 10° | △GEFAHR Kippgefahr Befahren Sie nur Gelände mit einer maxima len seitlichen Neigung von 10°. |
| △GEFAHR Verletzungsgefahr durch abspritzende Ge- genstände Halten Sie ausreichend Abstand zu Personen, Tieren und Gegenständen. | |
| △WARNUNG Verletzungsgefahr Quetsch- und Schergefahr an Riemen, Seiten- besen, Kehrgutbehälter, Haube. | |
| △GEFAHR Quetschgefahr Achten Sie bei Verwendung des Fahrzeugs als Zugmaschine daraufuf, dass sich während des Betriebs keine Personen zwischen Fahrzeug und Anhänger befinden. | |
| ACHTUNG Rotierende Maschinenbauteile. | |
| △GEFAHR Verletzungsgefahr durch rotierende Teile Öffnen Sie die Haube erst, wenn der Motor still- steht. | |
| △WARNUNG Gesundheitsgefahr durch giftinge Abgase Atmen Sie die Abgase nicht ein. |
| 1→ | △GEFAHR Verletzungsgefahr durch unbefugte Benutzung Ziehen Sie den Zündschlüssel zur Sicherung gegen unbefugte Benutzung und vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten ab. |
| 2→ | ACHTUNG Sachschäden bei Reinigung und Wartung Stellen Sie vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten das Fahrzeug auf ebener Flüche mit festem Untergrund ab. |
| 3→ | △GEFAHR Verletzungsgefahr durch nicht vorgesehenen Sitzplatz Setzen Sie sich ausschließlich auf den Fahrersitz. |
| 4→ | △GEFAHR Verletzungsgefahr durch Überrollen Während der Benutzung dürfen sich keine Per- sonen in der Höhe des Fahrzeugs aufhalten. |
| 5→ | △GEFAHR Stoßgefallr, Quetschgefahr Stützen Sie bei Transport oder Arbeiten unter schwebender Last mit geeigneten Mitteln ab. |
| 6→ | Schmierstelle |
| 7·0 DOT 4 | Bremsflüssigkeit DOT 4 verwenden |
| 8·1 Diesel ULTRA-LOW BILUAR FUEL BILUAR FUEL | Diesel nach DIN EN 590 tanken |
| 9→ | Aufnahmepunkt für Wagenheber |
| 10→ | Motorverkleidung öffnen |
| 11→ | Betriebsanleitung lesen |
4.11 Position der Symbole am Fahrzeug
Hinweis
Ersetzen Sie unleserliche oder abhanden gekommene Symbole(sofort.

4.12 Sicherheitseinrichtungen
Sicherheitseinrichtungen dieren dem Schutz des Benutzers und darüber nicht außer Betrieb gesetzt oder in ihren Funktionen umgangen werden.
Beachten Sie die Sicherheitschinweise in den Kapiteln!
4.12.1Startsperre
Voraussetzungen zum Starten des Motors:
Fahrer sitzt auf dem Fahrersitz
Neutralstellung des Fahrtrichtungswahlschalter
- Steht der Fahrrichtungswahlschalter beim Starten des Motors auf vorwärts oder rückwärts kann der Motor trotzdem gestartet werden, fahren ist aber nur dann möglich wenn der Fahrrichtungswahlschalter zuerst auf die Neutralstellung gebracht werden.
Schalter Batterietrennrelais betätigen. Siehe Kapitel "Schalter Batterietrennrelais".

① Batterie getrennt (Starten des Fahrzeugs gespert)
② Batterie aktiviert (Fahrzeug kann gestartet werden)
4.12.2Sitzkontaktschalter
Wenn der Fahrensitz nicht belastet ist:
Kann mit dem Fahrzeug nicht gefahren werden.
- Kann die PTO Vorne nicht eingeschaltet werden oder schaltet ab.
4.12.3Feststellbremse
Die Feststellbremse benötigt zum Lösen Hydraulikdruck. Bei ausgeschalteten Motor wird die Bremse automatisch betätig.
Bei laufendem Motor und dem Fahrtrichtungshebel auf Position NEUTRAL ist die Feststellbremse bereits betägt.
Hinweis
Die Warnleuchte in der Multifunktionsanzeige „Feststellbremse betätig" leuchtet bei angezogener Feststellbremse.
4.12.4Fahrerkabine
Die Bedienperson ist in der Fahrerkabine vor Blitzschlagen geschützt.
Die Fahrerkabine hat einen Überrollschutzaufbau (ROPS), - dieser verhindert das Weiterrolten nach dem Umkippen.
Die Fahrerkabine hat keinen Schutzaufbau zum Schutz vor herabfallenden Gegenständen (FOPS).
Die Fahrerkabine hat keinen Schutz vor eindringenden Gegenständen (OPS).
Nutzen Sie immer den Sicherheitsgurt.
5 Batterien / Ladegeräte
ACHTUNG
Verwenden Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Batterien und Ladegeräte
Ersetzen Sie Batterien nur durch den gleichen Batterietyp. Entnehmen Sie die Batterie bevor Sie das Fahrzeug entsorgen und entsorgen Sie sie unter Beachtung der länderspezifischen bzw. örtlichen Vorschriften.
5.0.1 Symbole Warnhinweise
Beachten Sie beim Umgang mit Batterien folgende Warnhinweise:
| Hinweise in der Gebrauchsanweisung der Batterie und auf der Batterie sowie in dieser Betriebsanleitung beachten. | |
| Augenschutz tragen. | |
| Kinder von Säure und Batterie fernhalten. | |
| Explosionsgefahr | |
| Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten. | |
| Verätzungsgefahr | |
| Erste Hilfe. | |
| Warnhinweis | |
| Entsorgung | |
| Batterie nicht in die Mülltonne werfen. |
5.0.2 Sicherheitshinweise
△GEFAHR
Brand- und Explosionsgefahr
Legen Sie keine Werkzeuge oder andere Gegenstände auf die Batterie.
Vermeiden Sie unbedingt Rauchen und offenes Feuer.
Sorgen Sie beim Laden von Batterien in Räumen für gute Durchlüfung.
Verwenden Sie ausschließlich von Kärcher freigegebene Batterien und Ladegeräte (Original Ersatzteile).
△WARNUNG
Umweltgeführung durch unsachgemäß Entsorgung der Batterie
Entsorgen Sie defekte oder verbrauchte Batterien sich (Kontaktieren Sie gegebenenfalls ein Entsorgungsunternehmen oder den Kärcher Service).
Maßnahmen bei unbeabsichtiger Freisetzung von Batteriesäure
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und unter Bechtung der Gebrauchsanweisung Goes von Bleibatterien keine Gefahr aus.
Beachten Sie jedoch, dass Bleibatterien Schwefelsäure enthalten, die schwere Verzürgungen verursachen kann.
- Verschüttete oder bei undichter Batterie austretende Säure mit Bindemittel, z.B Sand festsetzen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder Gewässer gelangen las-ten.
- Säure mit Kalk/Soda neutralisieren und unter Bech-tung der örtlichen Vorschriften entsorgen.
- Zur Entsorgung der defekten Batterie einen Entsorgungsfachbetrieb kontaktieren.
- Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit viel klarem Wasser aus- beziehungsweise abspulen.
- Danach unverzüglich Arzt aufsuchen.
- Verunreinigte Kleidung mit Wasser auswaschen.
- Kleidung wechseln.
6 Fahrzeugübersicht
6.1 Ansicht von vorne

①Vorderrad
② Aufnahme Anbaugeräte
③ Stromversorgung Anbaugeräte
4Hydraulische Anschluse
Scheibenwischer
⑥ Fahrlicht / Blinker
⑦ Ruckspiegel, beheizt (Option)
⑧ Arbeitsbeleuchting
⑨ Kennzeichentrager
10Fahrerkabine mit abschreibenbaren Turen
Abschleppvorrichtung
Die Abschleppvorrichtung vorne wird am linken Rahmen befestigt und mit einem Sicherungsbolzen gesichert.

6.2 Ansicht von hinten

Hinterrad
② Anhangevorrichtung
③ Steckdose fur Anhanger / Anbaugerate
④ Auspuff
⑤ Befestigungsbereich Kennzeichen
6Kennzeichenbeleuchting
⑦Rückfahrkamera
Rücklicht / Bremslicht / Blinker
9Fahrerkabine
Staubfilter Fahrerkabine
Hydraulische Anschlusse
⑫ Stromversorgung Anbaugeräte
⑬ Aufnahme fur Anbaugerat Kehrgutbehälter
14 Steighilfe, klappbar
6.3 Hydraulische Anschlüsse
BegriffsdefinitionHydraulischePTO
Power Take Off = Hydraulische Kraftabgabe
BegriffsdefinitionAUX
Auxiliary valve = Zusatzsteuerventil
6.3.1 Hydraulic Anschlüsse vorne

Hinweis
Wenn Sie einen Anschluss nicht verwenden, bringen Sie die Staubkappe zum Schutz an.
6.3.2 Hydraulicische Anschlüsse hinten

Hinweis
Wenn Sie einen Anschluss nicht verwenden, bringen Sie die Staubkappe zum Schutz an.
6.4 Verkleidungen
Für verschiedene Wartungs- oder Reinigungsrarbeiten sind die entsprechenden Verkleidungen zu öffnen. Die Beschreibung der Wartungs- bzw. Reinigungsrarbeiten finden Sie im Kapitel "Pflege und Wartung".

Abbildung: ohne Abdeckung dargestellt
① Kuhlergitter, schwenkbar
②Serviceklappe rechts, schwenkbar
③ Motorhaube / Frischwassertank, schwenkbar
Serviceklappe links, schwenkbar
⑤ Verriegelung Kühlergitter
⑥ Verriegelung Motorhaube / Wassertank
⑦ Vierkantschlussel (im Lieferumfang)
- Kühlergitter: mit Vierkantschlüssel entriegeln und nach außen schwenken.
a Reinigung Kombikuhler
b Reinigung Kondensator Klimaanlage
- Serviceklappe rechts: zum Öffnen herausschwenken.
a Nachfüllen von DEF bzw. AdBlue®
b Wischwasserfulstand prufen / auffullen
c Kuhlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prufen / auffulen
- Motorhaube / Frischwassertank: mit Vierkantschluss entriebeln und nach außen schwenken.
a Motorolstand prufen
b Notentriebelung der Feststellbremse
c Füllstand Bremsflüssigkeit prufen
- Serviceklappe links: zum Offnen herausschwenken. a Luftansaugung an Luftfiltergehäuse seitlich reinigen b Luftfilterdeckel von oben offnen und Luftfilter reinigen
- Vierkantschluss: zum Entriegeln von Kühlergitter und Motorhaube / Wassertank
7 Fahrerkabine
7.1 Turen

① Schiebefenster (2-teilig)
② Turschloss
③ Turoffner
④ Haltegriffe
⑤ Variante Lenkung rechts
⑥ Variante Lenkung links
Schlieben Sie beide Turen nach Abstellen des Fahrzeugs ab.
Die Fahrertüren dieren jeweils als Notausstieg.
Variante Lenkung rechts
Der Fahrersitz und die Fahrtür befindet sich in Fahrtrichtung rechts, auf der linken Seite der Fahrerkabine befindet sich eine zweite Türe.
Der Fahrersitz und die Fahrtür befindet sich in Fahrtrichtung links, auf der rechten Seite der Fahrerkabine befindet sich eine zweite Türe.
Ein- und Ausstiegshilfe
Im Innern der Türe und an der A-Säule befinden sich Haltegriffe, die können als Ein- und Ausstiegshilfen genutzt werden.
7.2 Innenraumfilter

① Verriegelung
②Abdeckung
3Feinstaubfilter Filterklasse F9
Die Frischluft wird an der Fahrerkabine (rechts halten) durch einen Feinstaubfilter angesaugt.
7.3 Radio

Das Radio ist optional erhältlich und befindet sich in der Deckenkonsole.
Die Bedienung der Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmer.
7.4 Schalterleiste
Die Schalterleiste befindet sich in der Deckenkonsole. Hinweis
Die Anzeige im Schalter leuchtet, wenn er eingeschaltet ist.

Schalter Warnblinkanlage
Stellung oben: Aus
Stellung unter: An
② Schalter Beleuchtung
Stellung oben: Fahrlicht aus
Stellung mittig: Standlicht an
Stellung unter: Fahrlicht an
③ Nebelschlussleuche (Option) Stellung oben: Aus Stellung unter: An
④ Schalter Arbeitscheinwerfer vorne Stellung oben: Aus Stellung unter: An
Schalter Rundumkennleuchte
Stellung oben: Aus
Stellung unter: An
Schalter beheizbare Außenspiegel (Option)
Stellung oben: Aus
Stellung unter: An
Schalter Frontscheibenheizung (Option)
Stellung oben: Aus
Stellung unter: An
Heizung / Klimaanlage Die Bedienung wird in einem gesondertem Kapitel beschreiben.
7.5 Heizung, Belüftung, Klimaanlage
Die Bedienelemente befinden sich in der Deckenkonsole.

①Temperaturregler für Kuhlung / Heizung
② Klimaanlage ein / aus
Hinweis
Die Klimaanlage wird erst aktiviert, wenn der Regler des Geblasemotors mindestens auf Stufe 1 liegt.
Schalter oben: Klimaanlage ein - Anzeige leuchtet
Schalter unter: Klimaanlage aus
③Regler für Geblasemotor
- Sorgen Sie während des Aufenthalts in der Fahrerkabinne für ein angenehmes Klima. Stellen Sie es mit Hilfe der Bedienelemente ein.

① Beluftungsdusen
- Stellen Sie die Beluftungsdüssen zugfrei ein. Zum Offnen / Schlieben die Beluftungsklappe drucken. Zur Änderung der Richtung des Luftstroms, Beluftungsklappe drehen.

① Luftkanal Fufraum
3. Halten Sie den Luftkanal im Fußraum vor der Windschutzscheibe frei. Andernfalls beschlossen sie.
7.5.1 Automatische Klimaanlage (optional)
Die Bedienelemente befinden sich in der Deckenkonsole.

LCD Display
② Einstellknopf (SET)
3Kimaanlage ein / aus
- Das LCD Display zeit nach dem Einsatzen die gewählte Temperatur, die Geblasestufe sowie die gewählte Einstellung an.
a Im Test / Diagnosemodus zeit es entsprechende. Meldungen zur Störungsbehebung an.
- Mit dem Einstellknopf können die Einstellungen gewählt werden. Dazu Klimaanlage einschalten.
a Einstellknopf (SET) drücken.
b Einstellknopf im oder gegen den Uhrzeigersinn drehen um die gewünschten Einstellungen auszuwahlen.
c Das System kehrt nach ein paar Sekunden mit den gewählten Einstellungen automatisch zur Hauptanzeige zurück. Den Einstellknopf nicht drücken.

3. Zum Einstellen von Kontrast und Helligkeit des Displays, sowie die Temperaturanzeige in °C oder °F, den
Einstellknopf bei eingeschalteter Klimaanlage 2x drucken. Durch Drehen im oder gegen den Uhrzeigersinn die gewünschte Einstellungen vornehmen. Zum Speichern den Einstellknopf 1x drucken. Einige Sekunden warten, das System keht automatisch zur Hauptanzeige darüber.

4. Nach dem Ausschalten der Klimaanlage erlischt das Hintergrund Licht und die voreingestelte Einstellung wird angezeigt.
5. Die Klimaanlage besitzt noch Menus für Setup, Fehler-anzeigen oder Statistiken. Dies ist dem autorisierten Kundendienst vorbehalten. Bei Fragen oder einer Störung wenden Sie sichitte an den autorisierten Kundendienst.

1Links drucken: Beleuchting ein
② Mittelposition: Beleuchtung wird mit dem Offnen einer Ture eingeschaltet
③ Rechts drucken: Beleuchtung aus
7.7 Sonnenblende

Sonnenblende
② Zur Betätigung in gewünschte Position nach unten ziehen
③Zum Entriebeln ziehen, Sonnenblende fahrnt nach oben
7.8 Konsole am Fahrersitz
Neben dem Fahrersitz befindet sich eine Konsole mit Schaltern, einem Ablagebehälter für diverse Kleinteile sowie Steckdosen für USB und 12V.

①Ablagebehälter
② Schalter Recyclingwasser ablassen (Optional bei Anbausatz Kehren)
Schalter Batterietrennrelais
Schalter Entleerung Kehrgutbehälter (Optional bei Anbausatz Kehren)
⑤Zusatzsteckdose 12V / max. 10 A
USB Anschluss 5V / max. 2,1 A
7.8.1 Schalter Batterietrennrelais
Mit dem Schalter Batterietrennrelais könnenSAMTliche Funktionen des Fahrzeugs deaktiviert werden.

Schalterstellung "Batterie trennen"
② Schalterstellung "Batterie aktivieren"
- Batterie nach jedem Abstellen des Fahrzeugs trennen, davon Schalter in Stellung "Batterie trennen" drucken.itte mindestens 60 Sekunden nach Abschalten des Verbrennungsmotors warten bevor Sie den Schalter betätigten.
Hinweis: Nach Abschalten des Verbrennungsmotors werden die Steuergeräte nach und nach deaktiviert. Die Batterietrennung ist erst möglich, wenn auch das letzte Gerät heruntergebnis ist. Deshalb die Wartezeit von 60 Sekunden einhalten.
- Zur Inbetriebnahme, Batterie aktivieren, dazu Schalter in Stellung "Batterie aktivieren" drucken.

7.9 Lenkradkonsole
1Lenkad
②Display mit Funktionstasten
3Multischalter
4Lenkradknauf
⑤ Fahrtrichtungswahlschalter

7.9.1 Multischalter
- Hupen: Knopf stirnseitig drucken
- Blinken nach rechts: Hebeln nach vorne
- Blinken nach links: Hebel nach hinten
Fernlicht: Hebel bei eingeschalteten Fahrlicht nach unten drucken
Lichthupe: Hebelsiehen und loslassen - Scheibenwischerinterval: Ring nach vorne drehen
Hinweis
Die Zeitspanne des Scheibenwischerintervals ist einstellbar (programmierbar).
Dazu den Ring auf Intervalwischen drehen, den gewünschten Zeitinterval abwarten, dann ausschalten und innerhalb von 1,5 Sekunden wieder einschalten. Das eingestellte Zeitinterval stellt sich nach Ausschalten der Zündung auf seine Grundprogrammierung zurück.
Dauerwischen: Ring nach hintendrehen
Hinweis
- Stufe für normale Wischgeschwindigkeit
- Stufe weiterdrehen für schnelle Wischgeschwindigkeit
- Wischwasser: Ring drucken
7.9.2 Fahrtrichtungswahlschalter
Mit dem Fahrrichtungswahlschalter wird die Fahrrichtung ausgewählt.
ACHTUNG
Zur Auswahl der Fahrrichtung muss das Fahrzeug stillsten und der Fahrrichtungswahlschalter sich in neutraler Stellung befinden.
Fehlbedienung
Steht der Fahrtrichtungswahlschalter auf vorwärts oder rückwärts beim Auswahlen der Fahrtrichtung,ändert sich bzw die Symbolanzeige im Display, die Umschaltung erfolgt jedoch nicht.

① Fahrtrichtungswahlschalter
- Wahlschalter nach oben zum Lenkradziehen, dann in die gewünschte Fahrrichtung bewegen (vorne / hinten). Die Fahrrichtung wird im Display angezeigt.
- Fahrrichtungswahlschalter in Mittelstellung bringen (neutrale Stellung). Der Fahrantrieb ist im Leerlauf.
- Transportgeschwindigkeit bzw. Arbeitsgeschwindigkeit mit dem Fahrpedal dosieren.
7.9.3 Zündschloss

Motor aus
②Zündung ein
③ Motor starten
Das Zündschloss befindet sich unterhalb des Fahrtrichtungswahlschalters.
7.10 Pedale

① Fahrpedal
② Bremspedal
③ Pedal (keine Funktion, nur aktiv mit "Anbausatz Kehren")
7.10.1Fahrpedal
Hinweis
Das Loslassen des Fahrpedals bewirkt keine nennenswerte Verzögerung im Transportmodus.
Zum Bremsen muss das Bremspedal gedrückt werden.
1 Transportmodus: Wird das Fahrpedal gedrück, erhöht sich die Motordrehzahl und die Fahrgeschwindigkeit. Wird das Fahrpedal entlastet, sinkt die Motordrehzahl und die Fahrgeschwindigkeit.
2 Arbeitsmodus: Die Motordrehzahl ist auf einen festen Wert eingestellt. Die Arbeitsgeschwindigkeit mit dem Fahrpedal regeln.
Wird das Fahrpedal entlastet, sinkt nur die Arbeitsgeschwindigkeit und nicht die Motordrehzahl.
7.10.2Bremspedal
Das Bremspedal aktiviert das Vorder- und Hinterrad Bremsssystem.
Zum Bremsen muss das Bremspedal gedrück werden.
Hinweis
Das Loslassen des Fahrpedals bewirkt keine nennenswerte Verzögerung.
7.10.3Feststellbremse
Die Feststellbremse besteht zum Lösen Hydraulikdruck. Bei ausgeschalteten Motor wird die Bremse automatisch betetigt.
Bei laufendem Motor und dem Fahrtrichtungshebel auf Position NEUTRAL ist die Feststellbremse bereits betägt.
Hinweis
Die Warnleuchte in der Multifunktionsanzeige „Feststellbremse betätig" leuchtet bei angezogener Feststellbremse.
7.11 Display
7.11.1Funktions-/Einstelltasten
Folgende Anzeige wird nach Einschalten der Zündung auf dem Display angezeigt.

Funktionstasten
②Displayanzeige im Start-/Transportmodus
③ Einstelltasten
Durch Drücken der entsprechenden Funktionstasteändert sich die Anzeige im Display. Durch erneutes Drücken oder durch Drücken der „Home“ Taste kommt man zurück.
Das Verändern der Einstellungswerte ist mit den Einstell-tasten vorzunehmen.
| Belegung der Funktionstaston | |
| F1 Hier konnen Informationen wie die Betriebsanleitung des Fahrzeugs hinterlegt seinIm Arbeitsmodus: Hochdruckreiniger zuschalten (Option) | |
| F2 Anzeige von Datum und Uhrzeit | |
| F3 Diverse Einstellungen | |
| F4 Im Arbeitsmodus: Sitzkontaktschalter überbrücken | |
| F5 Warnton für Rückwärtsfahr ein / aus | |
| F6 Rückfahrkamera ein / aus | |
| F7 Saugmundkamera (optional bei Anbausatz Kehren) | |
| F8 Tempomat Set | |
| F9 Tempomat Resume | |
| F10 Auswahl 2 oder 4-Rad Lenkung | |
| Einstelltasten | ||
| + Taste springt | innerhalb eines Einstell- vorganges ein Feld nach oben | |
| - Taste springt | innerhalb eines Einstell- vorganges ein Feld nach unten | |
| "Home" Taste | Geht zum "Home" Bildschirm des jeweiligen Modus (Trans- port / Arbeit) |
| Einstelltasten | ||
| Esc | Esc Tastesprin | gt innerhalb eines Einstell- vorganges einen Schritt darüber |
| " | "Return" Tastes | schließt einen Einstellvorgang ab |
7.11.2Displayanzeigen im Start-/Transportmodus
Im Start-/Transportmodus werden folgende Anzeigen auf dem Display angezeigt.

1Motordrehzahl
② Fahrgeschwindigkeit
3Fullstand DEF Behalter
④Tankanzeige
5Warnleuchte Feststellbremse betätig
6Kuhlmitteltemperatur Motor
⑦ Fahrtrichtungsanzeige
Fahrtrichtung Vorwarts
- Neutralstellung
-Fahrrichtung Rückwarts
⑥Anzeige 2-Rad / 4-Rad Lenkung
9Kilometerstand
10Motorbetriebsstunden
11Arbeitsstundenzahler
7.11.3Displayanzeigen im Arbeitsmodus
Wird in den Arbeitsmodus umgeschaltet (PTO) wird folgende Anzeige auf dem Display angezeigt.

①Anzeige Motorlast
2Ansteuerung Antrieb des Anbaugeräts vorne in %
gelber Zeiger: PTO links
- grauer Zeiger: PTO rechts
③ Tankanzeige
4Temperatur Hydrauliköl
⑤ Arbeitsgeschwindigkeit
⑥ Motordrehzahl
Kuhlmitteltemperatur Motor
⑧ Ansteuerung Antrieb des Anbaugerats hinten in %
⑨ DPF Regenerationsanzeige
10Fahrtrichtungsanzeige
11Kilometerstand
12 Frischwassertank (nur bei optionalem Anbausatz Kehren)
13 Recyclingwassertank (nur bei optionalem Anbausatz Kehren)
(14)Betriebsstundenzahler
15Arbeitsstundenzahler
7.11.4Lenkung wahlen (2-Rad / 4- Rad)
Beim Starten des Motors wird automatisch Transportmodus und 2-Rad Lenkung gewählt.
Im Arbeitsmodus (PTO ein) kann die 4-Rad Lenkung angewählt werden.

①Anzeige Lenkungsart (2-Rad / 4-Rad)
② Funktionstaste F10
- Funktionstaste F10 drucken.
- Lenkrad über die Mittelstellung (Referenzpunkt) drehen.
Wird die Anzeige grün, ist die Lenkungsart aktiviert.
7.11.5Rückfahrkamera
Die Rückfahrkamera befindet sich an der Rückseite des Fahrzeugs.
Beim Rückwärfsfahren schaltet sich die Kamera automatisch zu und es wird im Display angezeigt.
△WARNUNG
Die Rückfahrkamera ersetzt nicht die Aufmerksamkeit für die Umgebung
Beachten Sie beim Rückwärtsfahren immer die Umgebung.
Es dürfen sich keine Personen, Tiere oder Gegenstände im Rangierbereich befinden.
7.11.6Sitzkontaktschalter überbrücken
Hinweis
Wird benötigt bei Arbeiten z.B. mit dem Handsaugschlauch (Option) oder Hochdruckreiniger (Option), bei dem der Fahrer den Fahrersitz verlassen muss.
- Fahrtrichtungswahlschalter auf Stellung NEUTRAL.
- Hydrauliksystem aktivieren (PTO ein).
- Am Display über die Funktionstaste F4 drücken.
Am Display entscheid das Warnsymbol "Sitzkontakt-schalter überbrück".
Der Sitzkontaktschalter ist jetzt überbrachte, die PTO aber weiterhin aktiv.
7.11.7Symbole auf dem Display
Grüne Kontrollleuchten sind Hinweise.
- Orangene Kontrollleuchten sind Hinweise auf Fehler oder anstehende Umschaltungen von Betriebszuständen:
a Die Weiterfahrt ist mit entsprechend vorsichtiger Fahr- weise möglich.
b Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch erhmen.
- Rote Kontrollleuchten sind Fehler und Sicherheitsrelevante Warnungen.
a Betriebsanleitung lessen!
b Nicht weiterfahren!
c Die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruchnehmen.
Folgende Kontrollleuchten können auf dem Display angezeigt werden.
| Standlicht | |
| Fahrlicht | |
| Fernlicht | |
| Fahrrichtungsanzeige | |
| Anhängerkontrolleuchte | |
| Straßenkreuzungsfunktion aktiv | |
| AUX X Schwimmfungion aktiv | |
| AUX Y Schwimmfungion aktiv | |
| AUX X und Y Schwimmfungion aktiv | |
| Funktion 99 dB(A) aktiv | |
| Rückfahrkamera aktiv | |
| 2-Rad Lenkung aktiviert | |
| I | 2-Rad Lenkung zur Anzahl bereit |
| II | 4-Rad Lenkung aktiviert |
| III | 4-Rad Lenkung zur Anzahl bereit |
| IV | Differenzialspere aktiviert |
| VII | Differenzialspere in Vorbereitung |
| IX | Tempomat aktiviert |
| X | Tempomat inaktiv |
| XX | Tempomat (Resume) Die vorher eingestellte Geschwindigkeit aktivier- ren |
| No | Neutralstellung (Mittelstellung) vom Fahrtrich- tungs Wahlschalter erforderlich |
| ? | Lenkungsfehler |
| Sitzkontaktschalter nicht erkannt | |
| Sitzkontakt manuell überschreiben (gebrückt) | |
| Service erforderlich | |
| Vorglihen aktiv | |
| Allgemeine Störung (unkritisch), Fehlerliste prü- fen | |
| Warnung, Kraftstoffflüss | |
| Regenerationsprozess durchführten | |
| Fehlfungtion Motor (unkritisch) | |
| Warning, Motor aushalten erforderlich | |
| Warning, Arbeitshyddraulik aushalten erfor- derlich | |
| Arbeitshyddraulik einschalten erforderlich | |
| Warning, Achstast | |
| Warning, Öltemperatur Antrieb | |
| Warning, hoher Hydraulikölstand | |
| Funktion Rückwärtsfahr aktiv | |
| Nebelscheinwerfer ein | |
| Auspufftemperatur hoch (Regeneration ist ak- tiv) | |
| Regeneration ist aktiv (Inhibit) | |
| Leistung des Fahrzeug ist beschränkt, Ge- schwindigkeit ist begrenzt | |
| Warning, Fahrzeug befindet sich im begrenz- ten Zustand (Transportmodus) | |
| Warning, Generatorlage hat einen Fehler | |
| Warning, Achstast zu hoch | |
| Fehler, Öltemperatur Antrieb | |
| Fehler DCU (Steuergerät) | |
| DCU in Stopzustand | |
| Warnung, Rückwärtsfahrt nicht erlaubt | |
| Warnung, niedriger Hydraulikölstand | |
| Störung Hydraulikölfilter | |
| Warnung, Temperatur Hydrauliköl hoch | |
| Störung Sitzkontaktschalter | |
| Störung Luftfilter Motor | |
| Kritische Störung, Motor ausschalten | |
| Warnung, Kühlmitteltemperatur Motor zu hoch | |
| Feststellbremse aktiv | |
| Rückfahrssignal aus | |
| Warnung, Bremsdruck zu niedrig | |
| Warnung, Motoröldruck zu niedrig | |
| Motor abstellen | |
| Warnung, MotorfehlerBei aktivem Motorfehler leuchtet die Warn-lampe permanent | |
| Wasser vom Motor im Kraftstoff | |
| Motorfehler im Abgasbehandlungssystem |
| Warnung, Hydraulikkreise werden automaticisch entluftet (nur bei erster Inbetriebnahme) | |
| Warnung, Hydraulikcontroller offline | |
| Warnung, Display offline | |
| Warnung, 2-Rad Lenkung sicher aktivieren | |
| Warnung, Geschwindigkeit ist zu hoch - Geschwindigkeit reduzieren | |
| Warnung, Betriebsbremse fehlerhaft | |
| Warnung, Feststellbremse fehlerhaft | |
| Warnung, Bremsflüssigkeit | |
| Warnung, Motortemperatur hoch |
4 Bedienkonsolen
4.1 Bedienkonsole Armlehne
Die Bedienkonsole befindet sich auf der Armlehne befindem Fahrersitz. Die Armlehne kann individuell auf den Fahrer eingestellt werden, siehe Kapitel "Fahrersitz einstehen".
4.1.1 Belegung Gerätträger
Hinweis
Die Anzeigen in den Schaltern leuchten, wenn sie eingeschaltet sind.

Joystick links
②Joystick rechts
③ nicht belegt
④ Hydrauliksystem ein-/ausschalten
⑥ Nicht belegt
⑥ Nicht belegt
⑦ Elektrische AUX 1 Hinten / AUX 3 Vorne
PTO Hinten ein-/ausschalten
⑨ nicht belegt
10Elektrische AUX 2 Hinten / AUX 4 Vorne
(A) PTO Vorne maximal 40 l/min
Hydraulikleistung ist über Potentiometer einstellbar
(B) PTO Vorne maximal 40 l/min
Hydraulikleistung ist über Potentiometer einstellbar
(C) Taste zum Einstellen der Motordrehzahl
Hinweis
Die Drehzahl kann in 100er Schritten reguliert werden.
(D) nicht belegt
(E) PTO Hinten maximal 60 l/min
(F) Taste drucken, um eingestellte Werte oder Programme zu speichern und Untermenüs zu öffnen.
(G) Drehknopf zum Ändern von Werten und Auswahlen von Programmen.
5 D i s p l a y
Hinweis
Die am Display voreingestellte Sprache ist Englisch, die Sprache kann über das Menu Einstellungen geändert werden.
Über das Display konnen z.B. Einstellungen am Fahrzeug vorgenommen werden, Anzeigen am Display selbst eingestellt werden, Informationen über das Fahrzeug angezeigt werden.
Im Detail sind das folgenden Funktionen, die nachfolgend genauer beschrieben werden.

Auswahl und Konfiguration der Anbauererte
Einstellungen
-DisplayEinstellungen
- Systeminformationen
- DPF (Infos zur Regeneration)
③Service
- Dieder Bereich ist dem Kundendienst vorbehalten
AUX
- Druckentlastung des Hydrauliksystems

① Drehkopf zum Andern von Werten und Auswahlen von Programmen
② Taste drucken, um eingestellte Werte oder Programme zu speichern und Untermenüs zu öffnen
1 Diezentralen Elemente zum Navigieren und Auswahlen der Menüpunkte im Display sind der Drehknopf und Taste.
2 Durch Drücken der Taste werden Untermenus geöffnet und ausgewählte Einstellungen gespeichert.
3 Mit dem Drehknopf können die Menüpunkte ausgewählt werden.

5.1 Menu Anbaueräte

Abbildung: Menüanwahl Anbaugeräte
Werden Anbaugeräte am Fahrzeug angebaut, müssen diese im Menu konfiguriert werden. Es können unter andere folgende Konfigurationen ausgewählten werden:
Geratetrager
- Kehrmschine
Winterdienst
Nassreinigung
5.2 Menu Einstellungen

Abbildung: Menüanwahl Einstellungen
Über das Menu Einstellungen können folgende Untermenü ausgewählt werden.
Service
- Der Menüpunkt ist dem autorisierten Kundendienst vorbehalten
Einstellungen
-Displayhelligkeit und Kontrast
- Einheit Geschwindigkeit (km/h / mph) und Temperatur (^ / ^)
- Sprache
- Datum und Uhrzeit
-Infos
- Anzeige von Fahrzeugspezifischen Systeminformationen
- DPF (Diesel-Partikelfilter)
- Anzeige, wann die{nachste automatische Regenerati on startet
5.2.1 Displayeinstellungen vornehmen

①Anzeige Helligkeit und Kontrast
2Einheiten Geschwindigkeit und Temperatur
Sprache
④Datum, Uhrzeit
- Durch Betätigkeiten der Buttons "Einstellungen" bis zur Ebene der Displayeinstellungen wechseln.
- Über die Buttons "Anzeige", "Einheiten", "Sprache" und Datum, Uhrzeit" die Untermenus öffnen und die gewünschten Einstellungen vornehmen.
5.2.2 Systeminformationen anzeigen

- Durch Betätigkeiten der Buttons "Einstellungen" und "Info" zum Fenster der Systeminformationen wechseln.
5.2.3 DPF (Diesel-Partikelfilter)

- Durch Betätigkeiten der Buttons "Einstellungen" und "DPF" zum Fenster DPF wechseln.
Weitere Informationen siehe Kapitel 7.4 Regenerationsprozess bei Fahrzeugen mit Diesel-Partikelfilter (DPF).
5.3 Menu Service

Abbildung: Menuanwahl Service
Dieses Menu ist dem autorisierten Kundendienst vorbehalten.
5.4 Menu AUX (Hydrauliksystem drucklos machen)
Das Hydraiksystem muss drucklos gemacht werden, bevor die Hydraikschläuche von den Hydralikanschlüssen getrennt werden.
VORSICHT
Verletzungsgefahr, Beschädigungsgefahr
Lassen Sie angehobene Anbaueräte vor der Druckentlastung ab.

① AUX Druckentlastung vome
② AUX Druckentlastung hinten
- Mit Taster und Drehring an der Bedienkonsole die Menüpunkte auswahlen. Die ausgewählte Einstellung mit dem Taster bestätigten.
a Durch Betätigten des Buttons "AUX" zur{nachsten Ebene wechseln.
b AUX Druckentlastung vorne oder hinten auswahlen.
6 Inbetriebnahme
△VORSICHT
Betriebsanleitung der Anbauerigte lessen.
Lesen und befolgen Sie bei Verwendung von Anbaugeräten oder gezogenen Geräten und Anhangern vor Inbetriebnahme die entsprechenden Betriebsanleitungen. Beachten Sie die zulässigen Lasten, siehe Kapitel.
6.1 Sicherheitsüberprüfung vor dem Start
△GEFAHR
Unfall- und Verletzungsgefahr durch fehlerhaftes Fahrzeug
Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn ein Punkt der Sicherheitsüberprüfung nicht erfüllt ist und las-ten Sie das Fahrzeug instandsetzen.
Hinweis
Führer Sie vor jedem Einsatz des Fahrzeugs die empfoh-lene Sicherheitsprüfung durch.
6.1.1 Sicherheitsprüfung am Geräteträger
Prufen Sie vor jedem Start folgende Punkte:
- Steht der Schalter Batterietrenrelais auf "Batterie aktiviert". Siehe Kapitel 7.8.1 Schalter Batterietrenrelais
- Hydralikanschlüsse auf Sauberkeit
- Hydraulikleitungen auf Leckage und Beschädigungen
- Hydraulikolstand, siehe Kapitel 10.7.3 Hydraulikolstand prufen und Hydraulikol nachfüllen
- Motorölstand, siehe Kapitel 10.7.8 Motorölstand prüfen / nachfüllen
- Kuhlmittelstand, siehe Kapitel 10.7.2 Kuhlmittelstand prufen und Kuhlmittel nachfüllen
-
Bremsflüssigkeitsstand, siehe Kapitel 10.7.10 Bremsflüssigkeitsstand im Behälter prufen
-
Bei Frostgefahr Kuhlmittel auf genügend Frostschutzmittel
- Elektrische Leitungen auf Beschädigung
10.Schrauben und Mutter auf sicheren Sitz
11.Fahrzeug, Motor und Kühlergitter auf Beschädigung
12.Motor-Luftfilter auf Sauberkeit
13.Kabinen-Staubfilter auf Sauberkeit - Flüssigkeitsstand im Wischwasserbehälter, siehe Kapitel 10.7.1 Wischwasserbehälter fällen
15.Reifendrücke und ReifenverschleB
16.Funktionieren Beleuchtung und Blinkanlage
17.Fahrpedal auf Leichtgangigkeit
18.Funktionieren Temperaturanzeige und Tankanzeige?
6.2 Fahrersitz einstellen
GEFAHR
Unfallgefahr
Stellen Sie den Fahrersitz nur bei stehendem Fahrzeug ein.
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr
Umgeklappte Lehne nicht als Staufläche bei Fahrten im öffentlichen Straβenverkehr nutzen, oder entsprechend sichern
ACHTUNG
Es dürfen nur die nachfolgend aufgeführten und von Kärcher angebotenen Sitze verwendet werden. Andernfalls konnen die Schwingungswerte nicht garantiert werden.
Hinweis
Die Dämpfung des Fahrsitzes erfolgt automatisch.
Hinweis
Ist kein Beifahrensitz vorhanden, gibt es ein direkt zugangliches Ablagefach
Kärcher bietet 3 Varianten von Fahrersitzen an:
Sitz Konig K210MVGL-P350-W2

Horizontalverstellung
Zum Verstellen Hebel nach oben ziehen
② Fahrersitz luftgefeder
③Neigungseinstellung Rückenlehne
④ Verstellung Lendenwirbelstütze (Lordosenstütze)
⑤ Sicherheitsgurt
⑥ Schalter Sitzheizung
⑦Kopfstütze
Zur Hohenverstellung Herausziehen oder hineinschieben
Armlehne mit Bedienkonsole
Beifahrersitz (Option)

Sitz Cobo SC47M-M200 (ohne Armlehne dargestellt)
1Fahrersitz
② Horizontalverstellung
Zum Verstellen Helbel nach oben ziehen
③ Dämpfungseinstellung Fahrergewicht
④ Sicherheitsgurt
⑤ Hebel, Ruckenlehne klappen
6Kopfstütze
Zur Hohenverstellung Herausziehen oder hineinschieben
- Sitz Grammer MSG75GL/522 (ohne Armlehne darge-stellt)

① Fahrersitz luftgefeder
② Hohenverstellung
③ Horizontalverstellung
Zum Verstellen Hebel nach oben ziehen
④ Sicherheitsgurt
Neigungseinstellung Rückenlehne
- Die linke Armlehne zur Bedienung der Bedienkonsole in Neigung, Höhe und Position einstellen.
- Fahrersitz ergonomisch so einstellen, dass die Pedale und das Lenkrad sicher bedient werden können. Die
Fahrersitze Grammer und König besitzen eine Lendenwirbelstütze (Lordosenstütze).
- Der luftgefederte Fahrersitz (Grammer und König) kann noch in der Höhe verstellt werden,azo den Sitz mit dem Kompressor in die hochstmögliche Position bringen, dann Luft mit der Feder ablassen bis der Sitz 2-3 cm abgesonnen ist.
- Beim Beifahrersitz sind Lehne und Sitzfläche klappbar. Unter der Sitzfläche gibt es ein Ablagefach, darin konnen Dokumente zum Fahrzeug sowie Kleinigkeiten untergebracht werden.
6.3 Lenkradposition einstellen
△GEFAHR
Unfallgefahr
Stellen Sie die Lenkradposition nur bei stehendem Fahrzeug ein.

① Klemmhebel Hohenverstellung Lenkrad ② Hebel Neigungsverstellung Lenkrad
- Hebel zur Neigungsverstellung ziehen, halten und Lenkrad auf die gewünschte Neigung einstehen.
- Hebel einschieben.
- Klemmhebel zur Hohenverstellung losen und Lenkrad auf die gewünschte Höhe einstellen.
- Klemmhebel verriegeln.
6.4 Tanken

① Tankverschluss
②Rechte Seitenverkleidung
DEF Behalterverschluss
6.4.1 Kraftstoff tanken
△GEFAHR
Explosionsgefahr
Tanken Sie nicht in geschlossenen Räumen.
Rauchen Sie nicht und vermeiden Sie offenes Feuer.
Achten Sie darauf, dass kein Kraftstoff auf freiße Oberflächen gelangt.
△VORSICHT
Verletzungsgefahr
Beachten Sie die Ausrutschgefahr durch übergelaufenen Kraftstoff.
ACHTUNG
Kraftstoff dehnt sich bei Wärme aus, nicht randvoll tanken.
1. Zündung ausschalten.
- Tankverschluss öffnen.
- Kraftstoff tanken.
Es scarf nur Dieselkraftstoff nach DIN EN 590 verwendet werden.
- Übergelaufenen Kraftstoff abwischen und Tankverschluss schreiben.
6.4.2 DEF bzw. AdBlue® einfellen
DEF (Diesel Exhaust Fluid) wird unter Beachtung strenger Qualitätsstandards hergestellt. Es damit ausschließlich ein Flüssigkeit verwendet werden, die den ISO 22241 Standards entspricht.
ACHTUNG
Esistundersagt,Harnstofflösungen zu verwenden,derenEigenschaftenvonden angegebenenabweichen.
ACHTUNG
Möglichst keine Teilmengen tanken, ansonsten wird eine Warnlampe angezeigt. Sollte diese Warnlampe aufleuchten können Sie diese nicht zurücksetzen, sie erlischt nach mehreren Tankvorgängen. Die Funktion ist aber nicht beeinträchtigt.
Erst tanken wenn der Füllstand vom DEF Behälter deutlich unter 50% liegt (wird im Display angezeigt).
- Rechte Serviceklappe öffnen.
- Blauen DEF Behalterverschluss öffnen.
- DEF nachfüllen, nicht überfüllen.
Übergelaufenes DEF mit reichlich Wasser abspulen.
- Behalterverschluss und rechte Serviceklappe schließen.
7 Betrieb
△GEFAHR
Quetschgefahr
Achten Sie darauf, dass sich während des Betriebs keine Personen in der Höhe des Fahrzeugs befinden.
Achten Sie bei Verwendung des Fahrzeugs als Zugmaschine darauf, dass sich während des Betriebs keine Personen zwischen Fahrzeug und Anhänger befinden.
△VORSICHT
Verbrennungsgefahr
Benutzen Sie das Fahrzeug nur, wenn alle Verkleidungen angebracht sind.
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr durch überhitztes Hydraulikol oder überhitzten Motor
Lassen Sie bei zu hoher Hydraulikoltemperatur oder bei zu hoher Kühlmitteltemperatur den Motor in Leerlaufdrehzahl laufen, bis die Temperatur unter den Auslösewert "Warnlampe aus" gesunden ist.
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr durch fehlende Schmierung
Leuchtet die Warnleuchte "Motoroldruck" während des Betriebs auf,bringen Sie das Fahrzeug unverzuglich aus dem Gefahrenbereich des flieBenden Verkehrs, und stel
len den Motor ab. Sorgen fur anschliebend fur eine Behebung der Störung.
△VORSICHT
Verringerte Stabilität durch Aufbauten
Passen Sie die Fahrweise an.
7.1 Die ersten 10 / 50 / 100 Betriebsstunden (Einlaufzeit)
Die ersten 100 Betriebsstunden: schonend fahren und Überbelastung vermeiden.
- Nach 50 Betriebsstunden: Erstinspektion muss gemäß der Inspektionscheckliste (ICL) durch den autorisierten Kundendienst ausgeführrt werden.
- Nach 10 Betriebsstunden: Die Radschrauben nachprüfen.
7.2 Feststellbremse
Die Feststellbremse besteht zum Lösen Hydraulikdruck. Bei ausgeschalteten Motor wird die Bremse automatisch betatigt.
Bei laufendem Motor und dem Fahrtrichtungshebel auf Position NEUTRAL ist die Feststellbremse bereits betägt.
Hinweis
Die Warnleuche in der Multifunktionsanzeige „Feststellbremse betätig" leuchtet bei angezogener Feststellbremse.
7.3 Fahrbetrieb
7.3.1 Motor starten
- Auf dem Fahrersitz Platznehmen.
- Zündschlüssel in das Zündschloss stecken.
- Fahrtrichtungswahlschalter in Mittelstellung bringen (neutrale Stellung).
- Zündung einschalten.
- Vollständigen Aufbau des Displays abwarten.
- Motor starten.
Erlösen Warnleuchten von Ladekontrolle und Motoröldruck nicht, Motor abschalten und Fehler beheben.
Siehe Kapitel "Fehlermeldungen bei Symbolanzeigen"
- Bei Umgebungstemperaturen unter 0^ : Fahrzeug mit niedriger Motorendrehzahl warm fahren.
7.3.2 Fahrrichtung wahlen
Für eine ausfuhrlichere Beschreibung des Fahrtrichtungswahlschalters siehe Kapitel "Lenkradkonsole | Fahrtrichtungswahlschalter"

① Fahrtrichtungswahlschalter
-
Wahlschalter nach oben zum Lenkradziehen, dann in die gewünschte Fahrrichtung bewegen (vorne / hinten). Die Fahrrichtung wird im Display angezeigt.
-
Transportgeschwindigkeit bzw. Arbeitsgeschwindigkeit mit dem Fahrpedal wahren.
7.3.3Fahren
△WARNUNG
Unfallgefahr
Fahren Sie nur mit ordnungsgemäß angebautem Anbaugerät.
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr
Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug beim Überfahren von Hindernissen nicht aufsitzt.
Überfahren Sie Hindernisse bis 150 mm langsam und vorsichtig im Winkel von 45^ .
Überfahren Sie Hindernisse über 150 mm nur mit einer geeigneten Rampe.
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr durch Rundumkennleuche
Achten Sie beim Befahren von Tiefgaragen usw. auf die hoherstehende Rundumkennleuche (2,20 m). Montieren Sie diese wenn notig vorher ab. Dabei nicht auf Motorhaube (Frischwassertank) stehen.
△VORSICHT
Unfallgefahr
Schalten Sie beim Befahren von öffentlichen Straßen zu Transportzwecken (nicht bei Reinigung öffentlicher Straßen) die PTO aus.
Hinweis
Das Loslassen des Fahrpedals bewirkt keine nennenswerte Verzögerung.
- Sicherheitsgurt anlagen.
- Fahrpedal vorsichtig betätigten.
- Fahrtrichtung mit dem Lenkrad steuern.
- Zum Bremsen muss das Bremspedal gedrückt werden.
7.3.4 Anhalten
- Fahrpedal loslassen.
Hinweis
Das Loslassen des Fahrpedals bewirkt keine nennenswerte Verzögerung im Transportmodus.
2. Zum Anhalten oder in Notsituationen Bremspedal betätigen.
7.3.5 Differenzialspierre (Sonderausstattung)
Erfolgkt kein Vortrieb, weil sich die Antriebsräder auf entsprechlich griffigem Untergrund befinden (z. B. Asphalt / Schnee), kann die Differenzialsperre aktiviert werden, um das Fahrzeug freiuzufahren.
ACHTUNG
Die Differenzialsperre nur bei stehendem Fahrzeug aktivieren!
Differenzialsperreaktivieren
- Den Arbeitsmodus aktivieren, siehe Kapitel 7.11.3 Displayanzeigen im Arbeitsmodus.
- Die 2-Rad Lenkung aktivieren, siehe Kapitel 7.11.4 Lenkung wahlen (2-Rad / 4- Rad).
Leuchtet die Kontrollleuchte "Warning, 2-Rad Lenkung nicht aktiv - Lenkung geradeaus stellen": Die Lenkung in Geradeausstellung bringen.

Funktionstaste F3
②Anzeige Differenzialsperre
3. Die Funktionstaste F3 drücken und gedrückt halten.
Die Differenzialsperre rastet ein, die Anzeige Differenzialspere leuchtet grun.
Bei ungpunstiger Hinterachsstellung ist es möglich, dass die Differenzialsperre nicht sofort einrastet, die Anzeige Differenzialsperre leuchtet orange.
Das Fahrpedal behutsam betätigen, bis die Differenzial-sperre einrastet.
4. Das Fahrzeug auf griffigen Untergrund fahren, bzw die Funktionstaste F3 weiterhin gedrückt halten.
Differenzialsperre deaktivieren
- Die Funktionstaste F3 loslassen.
Die Differenzialsperre rastet aus, die Anzeige Differenzialsperre leuchtet welt.
Hinweis
Bei verspannten Antriebsstrang ist es möglich, dass die Differenzialsperre nicht+Ausrastet, die Anzeige Differenzialsperre leuchtet orange.
Durch Fahren mit Lenkbewegungen bzw. unter Lastwechsel rastet die Differenzialsperre aus.
7.3.6 Tempomat
Der Tempomat ist nur im Arbeitsmodus aktiv.
Tempomat aktivieren
1 Gewünschte Arbeitsgeschwindigkeit mit dem Fahrpedal wahren.
2 Funktionstaste F 8 drucken.
Der Tempomat ist aktiviert.
Tempomat deaktivieren
1 Bremspedal oder Funktionstaste F 8 drucken.
Funktionstaste F 9 (Tempomat Resume) aktiviert die vorher eingestellte Geschwindigkeit.
7.3.7 Fahrzeug abstellen
△WARNUNG
Verletzungsgefahr durch Anbaueräte
Eventuell angebaute Anbaugeräte vollständig absenken.
- Fahrzeug anhalten.
- Fahrtrichtungswahlschalter in neutrale Stellung bringen (Mittelstellung).
In dieser Stellung ist die Feststellbremse automatisch betätig.
- Angebraute Anbauerate absenken (nicht das Kehrsystem).
- Motor 1 bis 2 Minuten im Leerlauf laufen halten.
- Zündung ausschalten und Zündschlüssel abziehen.
-
Bei längerem Halt, Taster Batterietrennrelais betätigten. Siehe Kapitel "Batterietrennrelais".
-
Soll die Batterie abgeklemmt werden, noch
30 Sekunden warten, damit der Speichervorgang des
Motorsteuergerats abgeschlossen werden kann.
7.4 Regenerationsprozess bei Fahrzeugen mit Diesel-Partikelfilter (DPF)
Der DPF sammelt Rußpartikel, die bei Erreichen der Filterbeladung durch Erhöhung der Abgastemperatur abgebrannt werden (Regeneration).
Der Regenerationsprozess lauft entweder automatisch während des Arbeits- oder Fahrbetriebs ab oder kann bei Bedarf manuell gestartet werden.
Je hóher beim Fahren die Drehzahlen sind oder je größter die Belastung ist,为重点eltener muss eine manuelle Regeneration durchgeführt werden.
7.4.1 Manuelle Regeneration
△WARNUNG
Verbrennungsgefahr
Während des Regenerationsprozesses konnen bis zu 600^ heiBe Abgase austreten.
Starten Sie den Regenerationsprozess nicht in brennbaren Bereichen.
VORSICHT
Verbrennungsgefahr durch heiße Abgase
Halten Sie Personen, Tiere und brennbare Gegenstände vom Regenerationsbereich fern.
Hinweis
Unterbrechen Sie den Regenerationsprozess nur im Notfall.
Unter 50 Stunden ist keine manuelle Regeneration möglich.
Die durchschnittliche Dauer des Verbrennungsvorgangs bei der manuellen Regeneration dauert circa 20 Minuten.

1Anzeige vor manueller Regeneration
a) Anzeige Parkbremse
b) Anzeige Motortemperatur
c) Anzeige Fahrmodus
d) Anzeige OK
(e) Anzeige. Fullgrad in % des Partikelfilters
†) Anzeige in Stunden bis die manuelle Reinigung gestartet werden kann
② Automatische Reinigung verschieben
3Manuelle Reinigung aktivieren
④ Automatische Reinigung aktivieren
- Die manuelle Regeneration kann nur gestartet werden, wenn alle 4 Merkmale auf grün sind:
a Parkbremse ist aktiviert
b Temperatur des Motors hat eine bestimmten Grenzwert übersritten
c Maschine ist in Fahrmodus N (neutral)
d Dann leuchtet ok grün auf, der manuelle Verbrennvorgang kann gestartet werden
7.4.2 Automatische Regeneration
△WARNUNG
Verbrennungsgefahr
Während des Regenerationsprozesses konnen bis zu 600^ heiBe Abgase austreten.
Starten Sie den Regenerationsprozess nicht in brennbaren Bereichen.
Hinweis
Bei automatischer Regeneration kann weitergarbeitet werden.
Die automatische Regeneration kann in bestimmten Situationen zeitlich verschoben werden.
7.5 Wintereinsatz
7.5.1 Frostschutz
- Prufen Sie den Frostschutz ihres Fahrzeugs. Siehe dazu Kapitel "Wartungsarbeiten | Kuhlmittelstand prufen und Kuhlmittel nachfüllen".
8 Anbaugeräte
Hinweis
Lesen Sieitte vor dem Anbau die Betriebsanleitung des verwendeten Anbauerats.
Anbaugeräte sind optional und können an den vorgesehenen Anbaupunkten am Fahrzeug angebracht werden.
△GEFAHR
Gefahr durch veränderten Fahrzeugschwerpunkt und verändertes Fahrverhalten.
Beim Transport von Flüssigkeiten oder / und Schüttgut, wie z.B. Rollsplitt, können Schwallbewegungen auftreten, die das Fahrzeug aufschaukeln.
Bei Umbauten, entsprechenden zum Umrüsten von Winter- auf Sommerbetrieb, und bei veränderten Beladungszuständen, muss der Fahrer sich auf ein verändertes Fahrverhalten einstehen.
△WARNUNG
Quetschgefahr beim Anbringen von Anbaugeräten
Greifen Sie nicht zwischen Anbaupunkten und Anbauge-rat.
△VORSICHT
Verbrennungsgefahr durch heute Hydraulikkupplungen
Tragen Sie Handschuhe beim Trennen der Hydraulikkuppflungen.
ACHTUNG
Tragen Sie beim An- bzw. Abbauen der Anbauererte geeignete Schutzkleidung, Sicherheitsschuhe und Handschuhe. Dies gilt auch während der Benutzung und Anwendung.
Bevor Sie Anbaugeräte anbringen, die nicht speziell für diese Fahrzeug bestimmt sind, kontaktieren Sieitte ihren zuständigen Handler. Er pruft, wie und ob diese Anbaugeräte an这点em Fahrzeug angebaut und verwendet werden dürfen. Das ist wichtig für die Sicherheit von Fahrer und Fahrzeug sowie für eventuelle Garantieansprüche. Anbaugeräte, welche die Sicherheit oder Stabilität des Fahrzeuges gefährden, dürfen nicht verwendet werden.
8.1 Anbaueräte mit dem Fahrzeug kuppeln ACHTUNG
Beschädigungsgefahr
Halten Sie Hydraulikanschlüsse sauber.
Reinigen Sie Stecker und Kupplung vor dem Gebrauch mit einem fusselfreien Tuch.

Kupplungsstecker
② Kupplungsmuffe
③ Ring
- Ring der Kupplungsmuffe nach untenziehen und halten.
- Kupplungsstecker des Anbauerigte-Hydraulikschlauchs in die Kupplungsmuffe eindrücken.
- Ring der Kupplung loslassen. Auf sicheres Einrasten prufen.
- Zum Entkuppeln den Ring nach untenziehen, halten und den Hydraulikschlauch hersausziehen.
8.2 Anhängerkupplung
Hinweis
Zulässige Stützlast und Anhangelast siehe Kapitel.
8.3 Ballastierung des Fahrzeugs
Hinweis
Die Vorderachse des Fahrzeuges muss immer mit mindestens 30% , die Hinterachse immer mit mindestens 30% des Leergewichtes des Fahrzeuges belastet sein.
Prufen Sie vor dem Kauf des Anbauerats, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind, indem Sie die Fahrzeug-Anbauerete-Kombination wiegen.
Für die Ermittlung des Gesamtgewichtes, der Achlasten und der Reifentragfähigkeit sowie der erforderlichen Mindestballastierung werden folgende Daten besteht:
- Alle Gewichtsangaben in kg (gegebenenfalls das Fahrzeug wiegen)
Alle Maßangaben in Meter (m)

| TL (kg) = | Leergewicht des Fahrzeuges * | ||
| TV (kg) = | Vorderachstast des leeren Fahrzeuges * | ||
| TH (kg) = | Hinterachstast des leeren Fahrzeuges * | ||
| GH (kg) = | Gesamtgewicht Heckballast ** | ||
| GV (kg) = | Gesamtgewicht Frontanbaugerät / Frontballast | ** | |
| a | (m) = | Abstand zwischen Schwerpunkt Frontanbaugerät (Frontballast) und Mitte Vorderachse, max. = 0,86 m | ** |
| b | (m) = | Radtstand des Fahrzeuges | *** |
| c | (m) = | Abstand zwischen Mitte Hinterachse und Schwerpunkt Heckballast | *** |
- siehe Kapitel "Technische Daten"
** siehe Betriebsanleitung des Anbauerats
*** abmessen
8.3.1 Berechnung der Mindestballastierung des Hecks bei Frontanbaugeräten
Wert "x" siehe Angaben des Herstellers, falls keine Angabe, x = 0.45 .
$$ G _ {H \min } = \frac {G _ {V} \times a - T _ {H} \times b + x \times T _ {L} \times b}{b + c} $$
- Ergebnis in die Tabelle eintragen.
8.3.2 Berechnung der tatsächlichen Vorderachslast
$$ T _ {V t a t} = \frac {G _ {V} \times (a + b) + T _ {V} \times b - G _ {H} \times C}{b} $$
-
Wird mit dem Frontanbaugerät (GV) die erforderliche Mindestballastierung Front (GV min) nicht erreicht, muss das Gewicht des Frontanbaugerats auf das Gewicht der Mindestballastierung der Front erhöht werden.
-
Die tatsächlich berechnete und die in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs angegebene zulässige Vorderachstast in die Tabelle eintragen.
8.3.3 Berechnung des tatsächlichen Gesamtgewichts
$$ G _ {t a t} = G _ {V} + T _ {L} + G _ {H} $$
- Wird mit dem Heckanbaugerät (GH) die erforderliche Mindestballastierung Heck (GH min) nicht erreicht, muss das Gewicht des Heckanbaugeräts auf das Gewicht der Mindestballastierung Heck erhöht werden.
8.3.4 Berechnung der tatsächlichen Hinterachstlast
$$ T _ {H t a t} = G _ {t a t} - T _ {V t a t} $$
- Ergebnis in die Tabelle eintragen.
9 Transport
9.1 Fahrzeug verladen
△GEFAHR
Verletzungsgefahr durch falschen Transport
Beachten Sie das Gewicht des Fahrzeugs.
Fahren Sie das Fahrzeug langsam und vorsichtig auf das Transportfahrzeug.
ACHTUNG
Beschädigung des Fahrzeugs
Verladen Sie das Fahrzeug nicht mit dem Kran.
Verwenden Sie keinen Gabelstapler.
- Fahrzeug mit langsamer Geschwindigkeit auf das Transportfahrzeug fahren.
Hinweis
Ist das Fahrzeug nicht fahrbereit, siehe Kapitel 9.3 Fahrzeug abschleppen.
9.1.1 Fahrzeug sichern
△WARNUNG
Unfallgefahr
Sichern Sie das Fahrzeug beim Transport gegen Verrutschen.
- Fahrzeug abstellen und gegen Wegrollen sichern, z.B durch aktivierte Feststellbremse (Fahrrichtungswahl-schalter auf NEUTRAL - Mittelstellung)
- Fahrzeug mit einem Zurssystem Radsicherung nach gultigen Richtlinien an den Rädern sichern.
9.2 Transportsicherung anbringen
Die Transportsicherung erfolgt an den 4 Reifen des Fahrzeugs mit den Quergarten und den Standard-Spanngurten.
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr
Legen Sie die Gurte am Rad möglichst zum Radmittelpunkt.
Dabei keine Leitungen berühren oder quetschen.

①Quergurte (4x)
② Standard-Sicherungsgurte (4x)
1. Fahrzeug wie gezeigt an den 4 Rädern sichern.
9.2.1 Standard-Sicherungsgurt am Vorderrad verlegen

①Vorderrad
② Verlegung Standard-Sicherungsgurt
1. Den Sicherungsgurt wie gezeigt am Vorderrad verlegen.
2. Am Rad außen den Quergurt an den Standard-Sicherungsgurt anbringen.
9.2.2 Standard-Sicherungsgurt am Hinterrad verlegen

Hinterrad
② Verlegung Standard-Sicherungsgurt
1. Den Sicherungsgurt wie gezeigt am Hinterrad verlegen.
2. Am Rad außen ein Quergurt an den Standard-Sicherungsgurt anbringen.
9.2.3 Fahrzeug verzurren

1. Die Sicherungsgurte in die Befestigungsoen einhagen und das Fahrzeug verzurren. a Vor dem Verzurren prufen, ob die Gurte am Rad rich-tig liegen.
9.3 Fahrzeug abschleppen
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr durch unsachgemäßes Abschleppen
Schleppen Sie das Fahrzeug nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur bis Sie aus dem Gefahrenbereich des fließen den Verkehr's sind, ab. Danach das Fahrzeug verladen.
Fahren Sie langsam und nicht ruckartig an.
Befestigen Sie das Abschleppseil oder die Abschleppstange nur an der Abschleppvorrichtung.
Stellen Sie sicher, dass Lenkung und Bremse Funktioniert (nur bei laufendem Motor).
Bei Motorschaden, Feststellbremse zum Verladen offen.
ACHTUNG
Fahrzeug nicht abschleppen bei defektem Motor, defekter Lenkung oder Bremse.

① Abschleppvorrichtung
② Aufnahme fur Abschleppvorrichtung.
③ Bolzen mit Federstecker
-
Abschleppvorrichtung an der Aufnahme befestigen. Mit Bolzen und Federstecker sichern.
-
Abschleppseil oder Abschleppstange an der Abschleppvorrichtung anbringen.
-
Im Falle eines Motorschaders, Feststellbremse zum Verladen losen, siehe Kapitel "Feststellbremse losen".
-
Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich abschleppen, dann verladen.
10 Pflege und Wartung
10.1 Allgemeine Hinweise
△GEFAHR
Quetschgefahr
Wenn Sie unter angehobenen Anbauereten arbeiten, sichern Sie die Anbauerete immer Mechanisch (unterlagen).
- Bevor Sie das Fahrzeug reinigen und warten, Teile auswechseln oder auf eine andere Funktion umstellen, stellen Sie den Motor ab undziehen Sie den Zündschlüssel.
- Prufen Sie vor dem Abklemmen der Batterie, ob ihr Radio mit einen Radiocode gesichert ist.
- Klemmen Sie vor Arbeiten an der elektrischen Anlage die Batterie ab.
- Instandsetzungen dürfen nur durch zugelassene Kundendienststellen oder durch Fachkräfte für diese Gebiet durchgeführt werden, die mit allen relevanten Sicherheitsvorschriften vertraut sind.
- Jegliche SchweiBardeen am Fahrzeug oder an den Anbaugeräten sind nur durch den autorisierten Kärcher Kundendienst erlaubt.
10.2 Wartungsarbeiten und Reinigungsrarbeiten vorbereiten
- Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
- Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
- Zündung ausschalten und Zündschlüssel abziehen.
10.3 Serviceanzeige
Die Serviceanzeige leuchtet, wenn die entsprechende Wartung gemäß der Inspektionscheckliste durchgeführt werden muss.
Vom Bediener / Kunde durchzuführen.
Die Serviceanzeige blinkt im Display:
- Erstmals nach 50 Betriebsstunden, wenn die Erstinspektion durchgefuhrt werden muss.
- Danach gemäß den Wartungsintervallen gemäß Inspektionscheckliste.
Hinweis
Die Serviceanzeige muss durch den Kundendienst zurückgestellt werden.
10.4 Wartungsintervalle
Hinweis
Um Garantieansprüche zu wahren, müssen während der Garantielaufzeit alle Service- und Wartungsarbeiten vom autorisierten Kundendienst gemäß Inspektionscheckliste (ICL) durchgeführt werden.
- Nach der Fahrzeugwäsche alle Lager abschmieren.
- Die Interva für Prüf- und Wartungsarbeiten (täglich / wochentlich) durch den Kunden / Bediener sind im Kapitel "Wartungsplan Fahrzeug" aufgeführrt.
- Nach Bedarf die Sicherheitsüberprüfung nach den örtlich geltenden Vorschriften durch den autorisierten Kundendienst durchführten halten.
Weitere Wartungsarbeiten sind durch den autorisierten Kundendienst gemäß Inspektionscheckliste auszufahren.itte kontaktieren Sie den Kundendienstrechtzeitig.
10.5 Wartungsplan Fahrzeug
| Baugruppe Tätigkeit Täg- | lich | Wöchenlich | |
| Wasserkühler | Kühlerlamellen reinigen X | ||
| Öllkühler | Kühlerlamellen reinigen | X | |
| Kühlmittelausgleichsbehälter | Kühlmittelstand prüfen X | ||
| Mischungsverhältnis Wasser /Frostschutzmittel | Saisonal oder beim Wechseln des Kühmittels prüfen | ||
| Keilriemen | Auf Spannung und Verschleibprüfen | X | |
| Hydrauliköl-tank | Hydraulikölstand prüfen (Anzeige im Display) | X | |
| Hydraulik-kupplungenund Anschluse | Auf Leckage prüfen | X | |
| Hydraulik-schläuche | Auf Leckage und Beschädigung prüfenHinweisAustausch der Hydraulik-schläuchen gemäß Inspekti-onscheckliste beachten! | X | |
| Baugruppe Tätigkeit Täg- | lich | Wöchenlich | |
| Batteriepole Auf Oxidation prüfen, bei Be-darf abbürsten und mit Polfett einfetten. Auf festen Sitz der Verbindungskabel achten. | X | ||
| Motorölstand | Prüfen | X | |
| Bremsflüssig-keitstand | Prüfen | X | |
| Staubfilter der Kabine | Prüfen | X | |
| Reifen | Zustand und Fülldruck prüfen | X | |
| Wischwasser-behälter | Fülldstand prüfen | X | |
| Batterie | Prüfen | X | |
| Auspuffanlage | Sichtprüfung | X | |
| Beleuchtung | Funktion prüfen | X | |
| Motorluftfilter | Luftfilter prüfen / reinigen oder ersetzen. | X | |
| Kühlergitter | Reinigen | X | |
| Klimaanlage | Prüfen und Kühlerlamellen reinigen | X | |
| Feststellbrem-se | Auf Funktion prüfen | X | |
| Pedale | Auf Funktion prüfen | X | |
| Lenkung | Auf Funktion prüfen | X | |
| Baugruppe | Tätigkeit | Täglich | Wöchenlich |
| Warnaufkleber | Leserlichkeit prüfen, bei Bedarf ersetzen | X | |
| Staubkappen und Abdeckungen hydraulik | Prüfen, bei Bedarf ersetzen X | ||
| Schraubverbindungen | Auf festen Sitz prüfen, bei Bedarf festziehen | X | |
| Schläuche und Klemmschellen | Prüfen X | ||
| Kühmittel-schlüche | Prüfen X | ||
| Kraftstoffleitungen und Anschlüsse | Auf Leckage prüfen X | ||
| Bowdenzüge und bewegliche Teile | Auf Leichtgangigkeit prüfen X | ||
| Elektrische Leitungen | Auf Beschädigungen prüfen X | ||
| Lager / Schmierstellen | Abschmieren, siehe Kapitel "Schmierplan Fahrzeug" | X | |
10.6 Schmierplan Fahrzeug

| Schmierpunkt Anzahl | Interval | |
| Scharnier Frischwasser-tank, oben | 1 | wöchentlich |
| Scharnier Frischwasser-tank,unden | 1 | wöchentlich |
10.7 Wartungsarbeiten
10.7.1 Wischwasserbehälter füllen
Hinweis
Herstellerangaben zu Wischwasserflüssigkeit und Frostschutzmittel beachten. Frostschutzmittel nicht mit anderen Frostschutzmitteln mischen.

① Serviceklappe rechts
② Verschluss
③ Wischwasserbehälter
- Serviceklappe rechts öffnen.
- Verschluss des Wischwasserbehalters öffnen.
- Wischwasserflüssigkeit einfüllen.
a Bei Frostgefahr Frostschutzmittel nach Herstelleran-gaben zusammen.
- Verschluss des Wischwasserbehalters schlieben.
10.7.2Kuhlmittelstand prufen und Kuhlmittel nachfüllen
VORSICHT
Verbrennungsgefahr durch heiße Bauteile
Öffnen oder berühren Sie den Kühler und Teile vom Kühlsystem nicht bei freiem Motor.
△VORSICHT
Verletzungsgefahr durch unter Druck stehendem Kuhlsystem
Ausgleichsbehalter vorsichtig öffnen (2 stufig).
ACHTUNG
Sachschaden durch falsches Kuhlmittel
Füllen Sie Kühlmittel nur bei kaltem Motor nach.
Das Mischungsverhältnis Wasser / Frostschutz sollte bei 60:40 bis 50:50 liegen. Dies entspricht in der Regel einem Frostschutz von -25 °C bis -40 °C.
Das minimale Mischungsverhältnis sollte 70:30 und das maximale Mischungsverhältnis 40:60 betragen. Durch eine weitere Erhöhung des Frostschutzanteils (z.B. 30:70) ist keine weitere Erhöhung des Gefrierpunktes mehr zu erzielen.
Die Mischung der Kuhlflüssigkeit muss aus entionisiertem oder destilliertem Wasser und aus Kühlerschutzmittel gemäß den Normen ASTM D 3306 Typ 1 auf Monoethylenglykolbasis mit Zusatz organischer Inhibitoren bestehen. Kuhlmittel siehe Kapitel "Technische Daten".

Serviceklappe rechts
2Verschluss
③ Ausgleichsbehalter
- Füllstand bei kaltem Motor prüfen.
- Serviceklappe rechts öffnen.
- Füllstand am Ausgleichsbehälter prufen. Hinweis
Der richtige Kuhlmittelstand muss zwischen MAX und MIN liegen. Bei starkem Verlust von Kuhlmittel Fehler-suche durchführren und Fehler beheben.
- Bei Bedarf Kuhlmittel nachfüllen.
Kuhlmittel nachfüllen
- Verschluss des Ausgleichsbehalters zum Öffnen drehen und abnehmer.
- Zugelassenes Kuhlmittel in Ausgleichsbehälter bis ober-ere Markierung (MAX) nachfüllen.
- Verschluss des Ausgleichsbehalters aufsetzen und fest-drehen.
- Serviceklappe schlieben.
10.7.3Hydraulikolstand prufen und Hydraulikol nachfüllen

Einschraubdeckel mit Luftfilter Hinweis
Luftfilter jährlich oder alle 1000 Betriebsstunden austauschen
② Hydraulikolfilter Hinweis
Darf nur durch den Kundendienst laut Inspektionscheckiste (ICL) ausgetauscht werden
③ Hydraulikolfilter Hinweis
Darf nur durch den Kundendienst laut Inspektionscheckiste (ICL) ausgetauscht werden
④Hydrauliktank
- Zu niedriger Hydraulikolstand wird im Display angezeigt.
- Bei Bedarf Hydraulikol nachfüllen.
Hinweis
Fehlendes Hydraulikoll kann nur mit einem speziellen Sonderzubehör nachgewählten werden, welche an die Leckagekupplung des Fahrzeuges angeschlossen wird. Bei Bedarf, Bestell-Nr. bei Kärcher anfragen oder das Nachfüllen vom Kärcher Kundendienst ausführten lasen.
Hydraulikölsorte: siehe Kapitel "Technische Daten".
10.7.4Batterie einbau / ausbau
△GEFAHR
Verletzungsgefahr
Beachten Sie die Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Batterien.
ACHTUNG
Batteriepflege
Prufen Sie ob die Batteriepole und Polklemmen durch ausreichend Polschutzfett geschützt sind.

Batterie
2Pluspol
③Minuspol
4Abdeckung (nicht dargestellt)
Batterie einbauen
- Batterie in die Batteriehalterung stellen.
- Halterung am Batterieboden festschrauben.
- Polklemme (rotes Kabel) am Pluspol (+) anschließen.
- Polklemme (schwarzes Kabel) am Minuspol (-) anschließen.
- Abdeckung anbringen.
Batterie ausbauen
- Beim Ausbau der Batterie zuerst den Minuspol abklemmen.
10.7.5 Batterie laden
△GEFAHR
Verletzungsgefahr!
Batterie nur mit geeignetem Ladegerat laden.
Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Batterien beachten.
Gebrauchsanweisung des Ladegeräteherstellers beachten.
- Minuspol der Batterie abklemmen.
- Ladegerät an Batterie anschließen.
- Netzstecker einstecken und Ladegerät einschalten.
-
Batterie mit möglichst keinem Ladestrom laden.
-
Nach dem Laden das Ladegerät erst vom Netz und dann von der Batterie trennen (Minuspol zuerst).
-
Batterie wieder anklemmen.
10.7.6 Luftfilter reinigen und wechseln
Der Verschmutzungsgrad des Luftfilters wird mit einer Anzeige signalisiert. Bei entsprechender Filterbeladung gibt die Warnlampe an (keine steigende Anzeige wie z.B Temperatur oder DPF).
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr für Motor
Zum Ausbau den Luftfilters sowie bei ausgebautem Luftfilter muss der Verbrennungsmotor aus sein.
Achten Sie bei der Reinigung des Luftfilters daraufuf, dass keine Fremdkörper in das Ansaugrohr eindringen.

Serviceklappe links
②Luftfilter
- Serviceklappe links öffnen.

① Verschlusshaken (4x)
②Deckel
③ Sicherheitsfilter
4Filtereinsatz
⑤ Schraube
6Vorabscheider
Anzeige Luftfilterverschmutzung
2. Verschlusshaken am Luftfiltergehäuse öffnen.
3. Deckel Luftfiltergehäuse abnehmen
4. Schraube öffnen und Vorabschneider herausnahmen.
5. Vorabscheider mit Druckluft oder Wasserstrahl reinigen.
6. Filtereinsatz und Sicherheitsfilter herausnehmer.
7. Beide Filter ausklopfen und mit einem nach außen gezerrichten Druckluftstrahl reinigen, bei Bedarf oder nach Wartungsplan ersetzen.
8. Innenseite des Luftfiltergehäuses reinigen.
- Dichtungsfläche und Saugkanäe auf Sauberkeit und Unversehrheit kontrollieren.
10.AllegereinigteFilterwiedereinsetzen.
10.7.7Rad wechseln
△GEFAHR
Lebensgefahr durch flieBenden Verkehr
Bringen Sie vor Reparaturarbeiten das Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich des fliebenden Verkehrs.
Schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
Stellen Sie ein Warndreieck auf.
Tragen Sie Warnkleidung.
△WARNUNG
Verletzungsgefahr durch absinkendes Fahrzeug
Nicht unter dem, nur mit einem Wagenheber angehobenen Fahrzeug aufhalten.
△VORSICHT
Unfallgefahr
Stellen Sie sicher, dass der Untergrund eben und fest ist. Gegebenenfalls großflächige, stabile Unterlage für den Wagenheber verwenden.
ACHTUNG
Führer Sie den Radwechseln nur durch wenn Sie mit den notwendigen Handlungen des Radwechsels vertraut sind. Ansonsten nehmen Sie fachmännische Hilfe in Anspruch. Benutzten Sie nur geeignetes und unbeschädigtes Werkzeug zum Radwechsel.
Verwenden Sie einen geeigneten handelsüblichen Wag- genheber mit mindestens 5000kg Hubkraft.

①Rad
② Radschrauben mit Unterlegscheiben
- Fahrzeug auf einer ebenen Fläche mit festem Untergrund abstellen.
- Zündschlüssel abziehen.
- Fahrzeug gegen Wegrollen (z.B. mit Unterlegkeilen) sichern.
- Radschrauben mit geeignetem Werkzeug ca. 1 Umdrehung offen.
Verwendete Ölsorte siehe Kapitel "Technische Daten".
10.7.9Motorol/Motorolfilter wechseln
ACHTUNG
Der Wechsel von Motoröl und Motorolfilterarf nur vom autorisiertem Kundendienst vorgenommen werden. Nach jedem Ölwechsel muss die Funktion (Berechnung der Ölverünnung) mit einem Diagnoseinstrument zurückgesetzt werden.
10.7.10Bremsflüssigkeitsstand im Behälter prüfen
- Wagenaheber am Aufnahmepunkt für Wagenheber ansetzen und Fahrzeug anheben.
- Fahrzeug zusammen sichere abstitzen.
- Radschrauben abschrauben.
- Rad abnehmen.
- Verschmutzte Radschrauben reinigen.
- Neues Rad ansetzen und alle Radschrauben mit Unterlegscheiben bis zum Anschlag einschrauben, nicht mit vollem Drehmoment festziehen.
11.Die Radschrauben in der angegebenen Reihenfolge (A - F) schrittweise anziehen.
12.Fahrzeug mit Wagenheber absken.
13.Abschlussend die Radschrauben in der angegebenen Reihenfolge mit einem fehlerfrei arbeitendem Drehmotionschlüssel mit 330 Nm festziehen. - Nach 50 - 100 km Radschrauben nachziehen.
10.7.8Motorolstand prufen / nachfüllen
VORSICHT
Verbrennungsgefahr
Berühren Sie keineheiten Oberflächen wie Auspuff, SCR-Kat, Motoren- oder Getriebeteile.
1 Bremsflüssigkeit-Behälter
2Verschluss/Einfullöffnung
- Den Bremsflüssigkeitsstand im Behälter regelmäßiger prüfen.
- Der Flüssigkeitsstand muss zwischen MIN und MAX liegen.
- Sinkt der Bremsflüssigkeitsstand im Behälter unter MIN leuchtet die Kontrollampe auf.
a Bremsflüssigkeit bis MAX auffüllen.
b Bei wiederholtem Aufleuchten der Kontrollampe nach kurzer Betriebsdauer, Bremsanlage auf Leckagen durch autorisierten Kundendienst überprüfen setzen.
c Die Maschine gesichert abstellen.
- Der Austausch der Bremsflüssigkeitarf nur durch den autorisierten Kundendienst laut Inspektionscheckliste (ICL) durchgefuhrt werden.
10.7.11 Wasserabschneider entleeren
△VORSICHT
Verbrennungsgefahr
Berühren Sie keine weiteren Oberflächen wie Auspuff, SCR-Kat, Motoren- oder Getriebeteile.
Leuchtet die Anzeige "Wasser im Treibstoff" folgendermaßen vorgehen.
1Öleinfullöffnung
2 Olmessstab
- Motorölstand nur prufen wenn Fahrzeug eben steht.
- Motor auf Betriebstemperatur (70 - 80^) bringen.
- Motor abstellen und einige Minuten warten damit das komplette Öl in die Wanne abfließen kann.
- Verriegelung des Frischwassertanks links (Motorhaube) mit Vierkantschluss offen.
- Frischwassertank zur Seite schwenken.
- Ölstand mit Hilfe des Ölmessstabs ablesen.
Liegt der Ölstand unterhalb der unteren Markierung (MIN), Motoröl in keinen Schritten (100 - 200 ml) nachfüllen bis der korrekte Ölstand erreicht ist.
① Wasserabschneider mit Filter
Sensor
- Zündung ausschalten und Zündschlüssel abziehen.
- Motor ausreichend abkühlen halten.
- Behälter mit ausreichendem Fassungsvermögen bereitstellen.
- Sensor am Wasserabschneider abschrauben.
- Kraftstoff ablaufen setzen bis kein Wasser mehr enthalten ist.
Darauf achten dass nicht der gesamte Kraftstoff aus dem Filter im Wasserabschneider auslauft, ansonsten muss der Kraftstofffilter herausgenommen, wieder gefüllt und das System entlüftet werden.
- Sensor wieder festschrauben.
10.7.12 Feststellbremse losen (Notbetätigung)
Nachfolgende Beschreibung gilt nur, wenn der Motor nicht Funktionsfähig und kein Hydraulikdruck verfügbar ist (z.B. zum Abschleppen oder Verladen).
△GEFAHR
Verbrennungsgefahr durch heiße Oberflächen
Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie daran arbeiten.
ACHTUNG
Unfallgefahr durch Wegrollen
Lösen Sie die Feststellbremse nur wenn das Fahrzeug gegen Wegrolten geschichert ist.


Abbildung: Notbetätigung in Position A
Abbildung: Notbetätigung in Position B
Schaube mit Sterngriff
②Diesel-Partikelfilter
③Hülse
-
Verriegelung der linken Seitenverkleidung mit Vierkant-schlüssel offen.
-
Seitenverkleidung nach außen schwenken.
- Sterngriff gegen den Uhrzeigersinn ganz Herausdrehen. Hülse entnehmer.
- Sterngriff im Uhrzeigersinn eindreten, damit baut er den hydraulischen Druck zur Lösung der Feststellbremse auf.
- Nach dem Abschleppen: Sterngriff ganz herausdrehen, Hülse wieder aufsetzen und Sterngriff festziehen.
10.8 Reinigen
10.8.1 Fahrzeug reinigen
Fahrzeug tätig nach Arbeitsende reinigen.
VORSICHT
Beschädigungsgefahr durch falsche Reinigung
Reinigen Sie Gelenke, Reifen, Kuhlerlamellen, Hydraulikschläuche und -ventile, Dichtungen und elektrische und elektronische Komponenten nicht mit dem Hochdruckreiniger.
Beachten Sie die jeweiligen Sicherheitsvorschriften beim Reinigen des Fahrzeuges mit einem Hochdruckreiniger. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel.
Waschen Sie zum Schutz des Luftfilters das Fahrzeug nur bei ausgeschalteten Motor.
- Zur Vermeidung von Brandgefahr: Fahrzeug auf Öl- und Kraftstoffausstritt prufen. Undchtigkeiten vom Kunden-dienst beseitigen halten.
- Zur Vermeidung von Brandgefahr: Motor, Schalldampfer und Batterie von Pflanzenresten und Öl saubern.
- Motor bei Bedarf mit Bürste, Druckluft oder geringem Wasserdruck reinigen.
- Schmutzfänger / Radlaufe der Räder reinigen.
10.8.2Kuhler reinigen
ACHTUNG
Verletzungsgefahr durch scharfe Kanten
Verwenden Sie zur Reinigung Schutzhandschuhe.

① Verriegelung
② Seitenverkleidung rechts
③ Kondensator Klimaanlage
④ Kombikuhler
Ladeluft, Wasser- und Hydraulikolkuhler
- Verriegelung der Seitenverkleidung mit Vierkantschlusslungen.
- Verkleidung nach außen kippen, ein Sicherungsseil hält es in Position.
- Kuhler per Hand von grobem Schmutz befreien.
- Mit einer weichen Bürste oder Besen mit Druckluft (max. 5 bar) oder geringem Wasserdruck reinigen.
10.9 Sicherungen
10.9.1 Sicherungen im Fahrerhaus
Die Sicherungen im Fahrerhaus befinden sich an der Kabinrückwand mittig hinter einer Abdeckung.


①Abdeckung
② Verschlusse
③ Sicherungen
4Diagnosestecker
- Lehne vom Beifahrersitz nach vorne kippen.
- Verschlüsse der Abdeckung öffnen, Abdeckung kippen und nach oben abnehmer.
- Defekte Sicherungen erneuern.
Nur Sicherungen mit dem gleichen Amperewert verwenden.
10.9.2Sicherungen am Fahrzeug
Die nächsten Sicherungen befinden am Fahrzeug hinter der rechten Seitenverkleidung hinter einer Abdeckung.

2

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① Seitenverkleidung rechts
②Abdeckung
③ Sicherungen
- Verriegelung der Seitenverkleidung mit Vierkantschlussl塞尔osen.
- Verkleidung nach außenkippen, eln Sicherungsseil halt es in Position.
- Verschluss der Abdeckung öffnen, Abdeckung abnehmer.
- Defekte Sicherungen erneuern.
Nur Sicherungen mit dem gleichen Amperewert verwenden.
11 Lagerung
△WARNUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr
Beachten Sie das Gewicht des Fahrzeugs.
- Fahrzeug an einem geschütztem, ebenem und trockenem Platz abstellen.
- Bei Frostgefahr sicherstellen dass genugend Frostschutzmittel im Kuhlmittel enthalten ist.
- Fahrzeuginnen und außen reinigen.
Bei Lagerung über einen Monat:
- Fahrzeug aufbocken (frei drehende Räder).
- Batterie abklemmen, alle 2 Monate nachlagen.
- Bei Wiederinbetriebnahme nach längerer Lagerung gegebenenfalls planmäßige Wartung durchführten halten.
12 Hilfe bei Störungen
Kleinere Störungen konnen Sie mit Hilfe der folgenden Übersicht selbst beheben.
Im Zweifelsfall wenden Sie sichitte an den autorisierten Kundendienst.
△GEFAHR
Stromschlaggefahr
Schalten Sie vor allen Pflege- und Wartungsarbeiten das Fahrzeug aus undziehen den Schlüssel.
Reparaturarbeiten und Arbeitsen an elektrischen Bauteilen dürfen nur vom autorisierten Kundendienst durchgeführt werden.
12.1 Störungen am Fahrzeug
| Fehler Behebung | |
| Fahrzeug{lösst sich nicht starten | ● Batterie prüfen / laden. ● Auf dem Fahrersitz Platznehmen (Sitzkontaktschalter wird aktiviert). ● Fahrrichtungshebel in Stellung NEUTRAL - Mittelstellung. ● Kraftstoff tanken, Kraftstoffsystem entlüften. ● Kraftstofffilter prüfen, reinigen und/oder auswechseln. ● Kraftstoffanschlüsse und Leitungen prüfen. ● Autorisierten Kundendienst benachrichtigen. |
| Motor{lauft unregelmäßig | ● Luftfilter reinigen / auswechseln. ● Kraftstofffilter prüfen, reinigen und/oder auswechseln. ● Kraftstoff tanken, Kraftstoffsystem entlüften. ● Kraftstoffanschlüsse und Leitungen prüfen. ● Autorisierten Kundendienst benachrichtigen. |
| Motor{lauft, aber Fahrzeug führt nicht oder nur langsam | ● Fülstand im Hydraulikoltank prüfen. ● Bei Minusgraden und kaltem Hydrauliköl: Fahrzeug mindestens 3 Minuten warm laufenlassen. |
12.2 Fehlermeldungen bei Symbolanzeigen
| Fehler Ursache Behebung | ||
| CHECK | Die Motorkontrollampe (MIL) leuchtet beim Einsatzen der Zündung zur Funktionskontrolle. Sie weist den Fahrer auf einen Fehler in einer emissions- oder Sicherheitsrelevanten Komponente hin. Bei aktiven Fehlern brennt die MIL-Lampe permanent. | Ist der Fehler nicht mehr aktiv, wird die Lampe nach 3 Fahrzyklen ausgeschaltenBei DEF-Fehlern löscht die Lampe bereits 1 Fahzklus nach dem Auffüllen der Reaktionsflüssig-keit (DEF)1 Fahrzyklus = a Zündung einschaltenb Motor starten und mindestens 5 Sekunden lau-fen haltenc Motor abstellen und Afterrun abwarten (ca. 30 Sekunden) |
| Motorfehler im AbgasbehandlungssystemInformiert darüber dass das Abgas-nachbehandlung beeinträchtigt ist. | Den Fehler beheben um das Fahrzeug wieder voll funktionsfähig zu kriegen, dies verhindert Be-schädigungen an Motor und FahrzeugFüllstand im DEF-Behälter kontrollierenMindestbetriebszeit des Motors nach dem Auffülen 20 Minuten. Danach erlischt Warnlampe. | |
| Regeneransprozess erforderlich. | Regeneration durchführung (siehe Kapitel "Rege-neration"). | |
| Regeneransprozess hat Fehler (NOx Kontrolleinheit). | Kundendienst aufsuchen. | |
| Motoröldruck zu hoch. • Kundendienst aufsuchen. | ||
| Fehler im Antrieb. • Kundendienst aufsuchen. | ||
| Feststellbremse aktiv. | Feststellbremselös. | |
| Kraftstofffällstand niedrig. ● Kraftstoff nachfüllen.Kraftstoffsystem entlüften, wenn der Tank leer ge-fahren war. | ||
| Kühlmitteltemperatur zu hoch. ● Motor abstellen.Kühler reinigen (siehe Kapitel "Kühler reinigen").Stand der Kühlflüssigkeit im Motor prüfen, bei Be-darf nachfüllen.Erlischt die Warnleuchte nicht innerhalb von 5 Mi-nuten:a Motor abstellenb Kundendienst aufsuchen | ||
| Hydrauliköltemperatur zu hoch. ● Motor im Standgas betreiben bis die Warnleuchte erlischt. | ||
| Hydraulikölstand zu niedrig. ● Hydrauliköl nachfüllen. | ||
| Hydrauliköltemperatur zu niedrig. ● Motor vorsichtig warm fahren, bis die Warnleuch-te erlischt. | ||
| Störung Hydraulikölfilter | Filter verschutzt oder Öl zu hochviskos (zäh-flüssig)Hydrauliköl auf min. 40°C durch Betrieb des Fah-zeugs erwärmen. Falls Fehler weiterhin aktiv:Service kontaktieren. | |
| Service erforderlich. | Service durch Kundendienst durchführten halten.a Die Serviceanzeige muss vom Kundendienst zurückgesetzt werden. | |
13 Technische Daten
Leistungsdaten Gerät
| Fahrgeschwindigkeit km/h 20, 25, 30, 40, 50, 60 | Die Geschwindigkeit kann je nach Variante und landesspezi- fischen Vorgaben begrenzt sein. Die Begrenzung ist mittels einer Software gesichert. | |
| Fahrgeschwindigkeit, rückwärts km/h 20 | ||
| Arbeitsgeschwindigkeit km/h 20 | ||
| Arbeitsgeschwindigkeit (max.) km/h 40 / Winter | ||
| Steigfähigkeit (max.) % 25 | ||
| Wendekreis m 2,06 (Dwi) | ||
| Elektrische Anlage / Batterie | ||
| Batteriotyp - wartungsfrei | ||
| Batteriespannung | V | 12 |
| Batteriekapazität | Ah | 105 |
| Maße und Gewichte | ||
| Länge | mm | 4.248 +/- 30 |
| Breite | mm | 1.300 |
| Höhe | mm | 1.990 +10/-20 |
| Leergewicht (Transportgewicht) kg | 2500-2800 | (je nach Ausstattung als Trak- tor) |
| Zulässiges Gesamtgewicht | kg | 6000 |
| Max. zulässige Achstast vorne | kg | 2700 |
| Max. zulässige Achstast hinter | kg | 3300 |
| Stützlast Anhängerkupplung | kg | 300 |
| Anhangelast, auflaufgebremst kg | 3000 | |
| Anhangelast, ungebremst | kg | 750 |
| Zulässiges Zugesamtgewicht, auflaufgebremst | kg | 9000 |
| Zulässiges Zugesamtgewicht, ungebremst | kg | 6750 |
| Betriebsstoffe | ||
| Kraftstoffart | Diesel (gemäß den Vorgaben DIN EN 590) BIODIESEL kann bis zu einem Anteil von 7% zuge- misch werden (gemäß den Vorgaben UNI EN 14214) | |
| Inhalt Kraftstofftank | 70 | |
| Motoröltyp | Shell Rimula R6 LM (ACEA E6 - SAE 10W-40) | |
| Motorölmerge | I | 13,2 |
| Kühlmittelsorte | Glysantin G 40 (ASTM D 3306) | |
| Kühlmittelmerge | I | 14 |
| Hydraulikörsorte | Renol B HV 46 (ISO 11158) | |
| Hydraulikölmerge | I | 55 |
| Schmierfett | EP Lithiumseifen (NLGI 2) Schmierstellensymbole am Ge- rät beachten | |
Technische Änderungen vorbehalten.
13.1 Technische Daten Motoren
13.2 Bereitung
| Motortyp VM R754EU6C (Euro 6) VM R754ISE5 (Stufe V) | ||
| Bauart Vierzylander 4-Takt | Dieselmotor | Vierzylander 4-Takt Dieselmotor DPF System |
| Kühlart Wasserkühlung Wasserkühlung | ||
| Hubraum cm | 3 | 2970 2970 |
| Motorleistung kW/PS 75 / 1 | 102 54,5 / 74 | |
| Motordrehzahl 1/min | 2300 2300 | |
| Geräusch am Fahrerohr gemäß VO (EU)1322/2014, Anh. XIII | dB(A) | 73 (geschlossen)79 (offen) |
| Schwingungswert, Ganz-körper, gemäß VO (EU)1322/2014, Anh. XIV | m/s2 | 1 Sitz Grammer MSG75GL/522:- 1,22 (leichter Fahrer)- 1,01 (schwerer Fahrer)2 Sitz Cobo SC47M-M200:- 1,15 (leichter Fahrer)- 0,91 (schwerer Fahrer)3 Sitz König K210MVGL-P350-W2:- 1,16 (leichter Fahrer)- 1,03 (schwerer Fahrer) |
| Kenda 235/65R 16C KR33A | Referenz Achstal 1450 kg | Maximale Achstal 3300 kg |
| Reifenfulldruck Vorderachse + Hinterachse in kPa (bar) | 550 (5,5) | 680 (6,8) |
| Michelin 235/65R 16C 121/119R M+S Agilis Alpin | Referenz Achstal 1450 kg | Maximale Achstal 3300 kg |
| Reifenfulldruck Vorderachse + Hinterachse in kPa (bar) | 550 (5,5) | 670 (6,7) |
Contents
1 General notes 42
1.1 Introduction 42
- Seat König K210MVGL-P350-W2

- Siege König K210MVGL-P350-W2

- Banco König K210MVGL-P350-W2

4.12.1Startvergrendeling
Als de bestuurdersstoel nicht belast is:
⑤ Variant besturing rechts
⑥ Variant besturing links
7.5.1 Vorstbescherming
Reinig verbindingen, banden, koelerlamellen, hydraulische slangen en kleppen, afdichtingen en elektrische en elektronische componenten nicht met de hogedrukreiniger.
13 Technische gegevens
13.1 Technische gegevens motoren