TICP100 - Elektrische Sonde TEKTRONIX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG TICP100 TEKTRONIX
TICP Serie Aktive isolierte Strom-Shunt-Tastköpfe Benutzerhandbuch
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tek.com/register
Wichtige Sicherheitsinformationen 7
Allgemeine Sicherheitshinweise 7
Verhütung von Bränden und Verletzungen 7
Tastköffe und Prüfleitungen 8
In thisem Handbuch und auf dem Produkt verwendete Begriffe. 9
Symbole am Gerät. 10
Erforderliche Abstände 11
Informationen zur Einhaltung von Vorschriften 13
Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen 13
Elektrische Kenngrösen 14
Einhaltung von Umweltschutzbestimmungen 14
Vorwort. 16
Die wichtigen Leistungsdaten und Merkmale 16
Modellübersicht 17
Standardzubehor 17
Empfohlenes Zubehor 18
Hinweise zur Bedienung 19
TICP-Blockdiagramm 19
Bewährte Methoden bei der Handhabung des Messsystems. 20
Umgebungsvoraussetzungen 20
Bedienelemente und Anzeigen 21
Kabel-Kennzeichen 21
Tastkopfspitzen 22
Installation der Ferritklemme 22
Anschlieben an eine Schaltung 23
Installation des Stativadapters 24
Installation mit Zweibeinständer 25
Anschluss des SMA-Adapters 27
Installieren der Tastkopfspitzenadapter 28
Installieren der rechteckigen Stiftanschlüsse an der Leiterplatte 29
Menu „Probe Setup" (Tastkopfeinstellung) 31
Selbstkalibrierung 31
Autonull. 32
Auto Range (Automatischer Bereich) 32
Bereiche 32
Auswahl der Tastkopfspitze 33
"Deskew" (Versatzausgleich) 34
Eingangs-Offset. 34
Spannungsbereich 34
Gleichtaktspannungsbereich 34
Offset-Spannungsbereich 34
Maximaler Bereich der zerstörungsfreien Differenzspannung 34
Spezifikationen 35
Ubersicht über Tastköffe und Spitzen 35
Anwendungsbeispiele 38
Elektrische Spezifikationen 39
Konformitätserklungen 40
Abmessungen des Tastkopfs 41
Verfahren zur Leistungsprüfung 42
Erforderliche Ausstattung 42
Effektivauschen des Systems 42
Testprotokoll zum Effektivrauschen des Systems 43
Genauigkeit der Gleichspannungs-Verstärkung 44
Testprotokoll Genauigkeit der Gleichspannungs-Verstärkung 45
Gleichspannungssymmetrie 46
Testprotokoll Gleichspannungssymmetrie 47
Offset-Verstärkungsgenauigkeit 48
Testprotokoll Offset der Gleichspannungs-Verständung 48
Wartung. 50
Serviceangebote 50
Reinigung. 50
Fehlerbehebung und Fehlerbedingungen 50
Wiederverpacken des Messsystems zum Versenden 51
Fernprogrammierfung. 53
Befehlsliste 53
TEKTRONIX END USER LICENSE AGREEMENT
Wichtige Sicherheitsinformationen
Dieses Handbuch enthalt Informationen und Warnhinweise, die vom Benutzer befolggt werden müssen, um einen sicheren Betrieb und Zustand des Geräts zu gewährleisten.
Zur sicheren Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten an thisem Gerat siehe unter Sicherheit bei Wartungsarbeiten nach den Allgemeinen Sicherheitshinweisen.
Allgemeine Sicherheitschinweise
Verwenden Sie这点 Gerät nur gemäß Spezifikation. Beachten Sie zum Schutz vor Verletzungen und zur Verhinderung von Schäden an thisem Gerät oder an daran angeschlossenen Geräten die folgenden Sicherheitshinweise. Lesen Sie alle Anweisungen sorgfältig durch. Bewahren Sie die these Anweisungen auf, damit Sie später darin nachlesen können.
Das Produkt muss unter Einhaltung lokaler und nationaler Vorschriften verwendet werden.
Für einen sachgemäßen und sicheren Betrieb des Geräts ist es ganz wesentlich, dass Sie besoin den in thism Handbuch aufgeführten Sicherheitshinweisen auch allgemeingültige Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.
Das Gerät ist ausschließlich für den Gebrauch durch geschultes Personal konzipiert.
Die Abdeckung sollte nur zu Reparatur-, Wartungs- oder Einstellungszwecken und nur von qualifiziertem Personal entfern wirden, das die damit verbundenen Risiken kennt.
Prufen Sie vor jedem Gebrauch mit Hilfe einer bekannten Quelle, ob das Gerät ordnungsgemäß Funktioniert.
Dieses Gerät ist nicht zum Erfassen gefährlicher Spannungen geeignet.
Verwenden Sie bei Arbeiten in der Nähe von freiliegenden spannungsführenden Leitern eine persönliche Schutzausrüstung, um Verletzungen durch einen Stromschlag oder Lichtbogen zu vermeiden.
Während der Verwendung dieser Produkte mussen Sie eventuell auf andere Teile eines größeren Systems zugreifen. Beachten Sie die Sicherheitsabschnitt in anderen Gerätehandbuchern bezüglich Warn- und Vorsichtshinweisen zum Betrieb des Systems.
Wird these Gerat in ein System integriert, so liegt die Verantwortung fur die Sicherheit des Systems beim Systemintegrator.
Verhütung von Bränden und Verletzungen
Alle Angaben zu den Anschlüssen beachten
Beachten Sie zur Verhütung von Bränden oder Stromschlagen die Kenndatenangaben und Kennzeichnungen am Gerät. Lesen Sie die entsprechenden Angaben im Gerätehandbuch, bevor Sie das Gerät anschließen.
Überschreiben Sie nicht den Kennwert der Messkategorie (CAT), der Spannung oder der Stromstärke für die Einzelkomponente eines Produkts, Tastkopfes oder Zubehörteils mit dem niedrigsten Kennwert.
Schlieben Sie keine Spannung an Klemmen einschließlich des gemeinsamen Anschlusses an, die den maximalen Nennwert der Klemme überschieditet.
Die Messanschlussklemmen an thisem Gerat sind nicht fur den Anschluss an Stromkreise der Uberspannungskategorien IV vorgesehen.
Schlieben Sie Stromtastkopfe nur an Leitungen mit einer Spannung von hochstens der Nennspannung des jeweiligen Tastkopfs an.
Gerät nicht ohne Abdeckungen betreiben
Bedieren Sie these Product nur bei vollständig angebrachten Abdeckungen bzw. Platten und bei geschlossenem Gehäuse. Kontakt mit gefährlichen Spannungen ist möglich.
Freiliegende Leitungen und Anschlüsse vermeiden
Berühren Sie keine freiieigenden Anschlüsse oder Bauteile, wenn diese unter Spannung stehen.
Gerät nicht betreiben, wenn ein Defekt vermutet wird
Wenn Sie vermuten, dass das Gerät beschädigt ist,让他们 Sie es von qualifiziertem Wartungspersonal überprüfen.
Ist das Gerät beschädigt, deaktivieren Sie es. Verwenden Sie das Produkt nur, wenn es keine Schäden aufweist und ordnungsgemäß Funktioniert. Wenn Sie Zweifel bezüglich der Sicherheit des Geräts haben, schalten Sie es aus. Kennzeichnen Sie das Gerät entsprechend, um zu verhindern, dass es erneut in Betrieb genommen wird.
Vor der Verwendung mussen Spannungstastköffe, Prüfleitungen und Zubehör auf mechanische Beschädigung untersucht und bei Bedarf ausgetaucht werden. Verwenden Sie Tastköffe und Prüfleitungen nur dann, wenn sie keine Schäden aufweisen, wenn keine Metallteile freiiegen und wenn die Verschleibe Markierung nicht zu setzen ist.
Prufen Sie das Geräts vor dem Gebrauch auf äußliche Unversehrtheit. Halten Sie Ausschau nach Rissen oder fehlenden Teilen.
Verwenden Sie nur die angegebenen Ersatzteile.
Nicht bei hoher Feuchtigkeit oder bei Nisse betreiben
Bedenken Sie, dass bei einem Wechsel von einer kalten in eine warme Umgebung Kondensationserscheinungen am Gerät auftreten können.
Nicht in einer explosionsfähigen Atmosphäre betreiben
Oberflächen des Geräts sauber und trocken halten
Entfernen Sie die Eingangssignale, bevor Sie das Produkt reinigen.
Vermeiden Sie die Verwendung chemischer Kontaktreiniger am Tastkopf und an den Tastkopspitzen, da diese vorübergehende oder dauerhafte Schäden verursachen und die Funktionalität des Tastkopfs beeinträchtigen können. Zur Reinigung wird die Verwendung von Druckluft empfohlen.
FüreinasechereArbeitsumgebung sorgen
Stellen Sie das Gerät stets so auf, dass die Anzeige und die Markierungen gut eingesehen werden können.
Vermeiden Sie eine unangemessene oder übermäßig lange Verwendung von Tastaturen, Pointern und Tastenfeldern. Eine unangemessene oder übermäßig lange Verwendung von Tastatures oder Pointern kann zu schweren Verletzungen führen.
Achten Sie daraufuf, dass Ihr Arbeitsplatz den geltenden ergonomischen Standards entspricht. Lassen Sie sich von einem Ergonomiespezialisten beraten, damit Sie sich keine Verletzungen durch eine zu starke Beanspruchung zuziehen.
Tastköffe und Prüfleitungen

WARNING: Um einen Stromschlag zu vermeiden, halten Sie das Tastkopfkabel so welt wie möglich von der Spitze und den Hochspannungskreisen entfern. Die Nennspannung des Tastkopfkabels ist gering als die Nennspannung der Tastkopspitze. Daher bietet das Tastkopfkabel möglicherweise keinen ausreichenden Schutz.

WARNING: Um einen Stromschlag zu vermeiden, damit der Tastkopf nicht verwendet werden, wenn die Verschleißanzeige am Kabel sightbar wird. Wenden Sie sich für Ersatz an tek.com.
Vorsicht bei Hochspannungen
Achten Sie auf die Nennspannungen der verwendeten Tastköffe und überschreiben Sie diese in keinem Fall. Diese zwei Kennwerte sind wichtig und müssen eingehalten werden:
- Die maximale Messspannung zwischen Tastkopfspitze und Tastkopf-Referenzleiter.
- Die maximale potenzialfreie Spannung zwischen der Referenzleitung des Tastkopfes und der Erdung.
These beiden Nennspannungen hangen vom Tastkopf und von der Anwendung ab. Im Abschnitt „Spezifikationen" des Handbuch's finden Sie zusätzliche Informationen.

WARNING: Um Stromschläge zu vermeiden, überschreiben Sie nicht die maximale Messspannung bzw. potenzialfreie Spannung des BNC-Eingangssteckers des Oszilloskops, der Tastkopfspitze und dem Referenzleiter des Tastkopfes.
Ordnungsgemäß Anschlieben und Trennen.
Trennen oder schlieben Sie keine Tastköffe oder Prüfleitungen an, während diese an eine Spannungssquelle angeschlossen sind.
Verwenden Sie nur isolierte Spannungstastköffe, Prüfleitungen und Adapter, die mit dem Produkt gefelert wurden oder die von Tektronix als geeignetes Zubehör für das Produkt genannt werden.
Trennen Sie den Messkreis von der Stromquelle, bevor Sie den Stromtastkopf anschlieben oder trennen.
Schlieben Sie Strom-Shunts nur an Leitungen mit einer Spannung oder Frequenz von hochstens der Nennspannung des jeweiligen Strom-Shunts an.
Tastkopf und Zubehör überprüfen
Untersuchen Sie den Tastkopf und das Zubehor vor jedem Gebrauch auf Schäden (Schnitte, Risse oder Schäden am Tastkopfkörper, am Zubehor oder an der Kabelummantelung). Verwenden Sie den Tastkopf nicht, wenn er beschädigt ist.
Potenzialfreie Messungen
An die Referenzleitung these Tastkopfes durren keine Spannungen oberhalb der potenzialfreien Nennspannung angeschlssen werden.
Wartung des Tastkopfs und des Zubehörs
Unter tek.com/support finden Sie Informationen zur Kontaktaufnahme mit dem Tektronix Service-Support.
In thisem Handbuch und auf dem Produkt verwendete Begriffe
In thisem Handbuch werden die folgenden Begriffe verwendet:

WARNING: Warnungen weisen auf Bedingungen oder Verfahrensweisen hin, die eine Verletzungs- oder Lebensgefahr darstellen.

ACHTUNG: Vorsichtshinweise machen auf Bedingungen oder Verfahrensweisen aufmerksam, die zu Schäden am Gerät oder zu sonstigen Sachschäden führen können.
Am Gerät sind eventuell die folgenden Begriffe zu sehen:
- GEFAHR weist auf eine Verletzungsgefahr hin, die mit der entsprechenden Hinweisstelle unmittelbar in Verbindung stehen.
- WARNING weist auf eine Verletzungsgefahr hin, die nicht unmittelbar mit der entspruchenden Hinweisstelle in Verbindung stehen.
VORSICHT weist auf möglichche Sach- oder Geräteschäden hin.
Symbole am Gerät

Ist das Gerät mit diesen Symbol gekennzeichnet,lesen Sie unbedingt im Handbuch nach, welcher Art die potenziellen Gefahren sind und welche Maßnahmen zur Vermeidung derselben zu treffen sind. (In einigen Fällen wird das Symbol aber auch verwendet, um den Benutzer darauf auf hinzuweisen, dass im Handbuch Kennwerte zu finden sind.)
Am Gerät sind eventuell die folgenden Symbole zu sehen:

VORSICHT: Beachten Sie die Hinweise im Handbuch

Schutzleiteranschluss (Erde) Erdungsanschluss


WARNING: Hochspannung Anschluss an und Trennung von gefährlichen blanken Leitern sind zulässig.


Nicht an einen nicht isolierten Leiter anschließen oder von diesen entfernen, wenn dieser GEFÄHRLICHE SPANNUNG FÜHRT.

WARNING: Heiße Oberfläche
Erforderliche Abstände
Der Gleichtaktspannungsbereich des Messysteme ermoiglich, dass ces auch bei Hochfrequenz-/Hochspannungs-Gleichtaktsignalen eingesetzt werden kann. Bei der Verwendung these Products mnen unbedingte alle Sicherheitshinweise beachtet werden.

WARNING: Bei der Verwendung des Messystems kann es zu Stromschlagenkommen. Das System ist damit vorgesehen, den Bediener von gefährlichen Eingangsspannungen (Gleichtaktspannungen) zu isolieren; das Kunststoffgehause des Tastkopfs und die Abschirmung der Tastkopfspitze bieten keine sichere Isolation. Halten Sie einen sicheren Abstand zu Tastkopf und Tastkopfspitze ein, während das Messystem an einen spannungsführenden Schaltkreis angeschlüssen ist. Berücksichtigten Sie hierbei die Empfehlungen in thisem Dokument. Halten Sie sich vom HF-Verbrennungsbereich fern, wenn Sie Messungen an einem stromfuhrenden Stromkreis vornehmen.
Die folgende Abbildung zeigt die Komponenten des Messssystems und den potenziellen HF-Verbrennungsbereich bei Arbeiten mit gefährlichen Spannungen. Der HF-Verbrennungsbereich von 1 m (40 Zoll) wird durch die gestrichelten Linien um den Tastkopf angezeigt.

Abbildung 1: HF-Verbrennungsgefahrenbereich im Bereich um den Tastkopf

WARNING: Risiko von HF-Verbrennungen. Gefahrenbereiche können Sie anhand der folgenden Leistungsreduzierungskurve bestimmen. Um HF-Verbrennungen zu vermeiden, den Tastkopf nicht innerhalb der Grenzen des grau schattierten Bereichs im Diagramm betreiben.

WARNING: Es besteht Verbrennungsgefahr aufgrund erhöherter Temperatoren an der Spitze, wenn kontinuierliche Wellensignale oder Burst-Gleichtaktsignale mit hohem Tastverhältnis zwischen etwa 10 MHz und 50 MHz liegen. Dies führt dazu, dass die Spitzen-Ferrite eine erhebliche Leistung bei Spannungen abgeben, die niedriger sind als im folgenden Diagramm. Um eine Verbrennungsgefahr zu vermeiden, halten Sie die Temperatur der Spitze bei max. 85^ (185°F), indem Sie die angewendete Gleichtaktspannung und/oder das Tastverhältnis begrenzten, die Umgebungstemperatur senken und/oder eine erzwungene Umluftkühlung anwenden.

Abbildung 2: Maximale Grenzwerte für die sichere Handhabung von Gleichtaktspannungen.
Informationen zur Einhaltung von Vorschriften
In thisem Abschnitt finden Sie die vom Gerat erfullten Normen hinsichtlich Sicherheit und Umweltschutz. Dieses Produkt ist lediglich für einen Einsatz durch Fachleute und geschultes Personal ausgelegt; es ist nicht für eine Verwendung zu Hause oder durch Kinder vorgesehen.
Fragen zur Einhaltung von Vorschriften konnen an die folgende Adresse gerichtet werden:
Tektronix, Inc.
PO Box 500, MS 19-045
Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen
Dieser Abschnitt enthalt die Sicherheitsvorschriften, denen das Produkt entspricht, sowie Angaben zur Einhaltung weiterer Sicherheitsbestimmungen.
EU-Konformitätserklung - Niederspannung
Die Einhaltung der folgenden Spezifikationen, wie im Amtsblatt der Europäischen Union aufgeführrt, wurde nachgewiesen: Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU.
EN 61010-1. Sicherheitsbestimmungen fur elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte - Teil 1: Allgemeine Anforderungen
EN 61010-2-030. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte - Teil 2-030: Besondere Bestimmungen für Prüf- und Messstromkreise
Liste der in den USA landsweit anerkannten Prüflabore
- UL 61010-1. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborergeäte - Teil 1: Allgemeine Anforderungen
- UL 61010-2-030. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte - Teil 2-030: Besondere Bestimmungen für Prüf- und Messstromkreise
Kanadische Zertifizierung
CAN/CSA-C22.2 Nr. 61010-1. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborergezte - Teil 1: Allgemeine Anforderungen
CAN/CSA-C22.2 Nr. 61010-2-030. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborergezte - Teil 2-030: Besondere Bestimmungen für Prüf- und Messstromkreise
Einhaltung weiterer Normen
IEC 61010-1. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte - Teil 1: Allgemeine Anforderungen
IEC 61010-2-030. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborergeäte - Teil 2-030: Besondere Bestimmungen für Prüf- und Messstromkreise
Geratotyp
Prüf- und Messgerät.
Beschreibung des Belastungsgrades
Ein Messwert für die Verunreinigungen, die in der Umgebung um das Gerät und innerhalb des Geräts auftreten können. Normalerweise wird die interne Umgebung eines Geräts als identisch mit der externen Umgebung betrachtet. Geräte sollenn nur in der für sie vorgesehenen Umgebung eingesetzt werden.
- Belastungsgrad 1. Keine Verunreinigungen oder nur trockene, nicht leitende Verunreinigungen. Geräte dieser Kategorie sind vollständig gekapselt, hermetisch abgeschlossen oder befinden sich in sterilen Räumen.
- Belastungsgrad 2. Normalerweise nur trockene, nicht leitende Verunreinigungen. Gelegentlich muss mit zeitweiliger Leitfähigkeit durch Kondensation gerechnet werden. Dies ist die typische Büro- oder tatsächliche Umgebung. Zeitweilige Kondensation tritt nur auf, wenn das Gerät außer Betrieb ist.
- Belastungsgrad 3. Leitende Verunreinigungen oder trockene, nicht leitende Verunreinigungen, die durch Kondensation leitfähig werden. Dies sind überdachte Orte, an denen weder Temperatur noch Feuchtigkeit geregelt werden. Der Bereich ist vor direkter Sonneneinstruhlung, Regen und direktem Windeinfluss geschützt.
- Belastungsgrad 4. Verunreinigungen, die bleibende Leitfähigkeit durch Strom leitenden Staub, Regen oder Schnee verursachen. Typischerweise im Freien.
IP-Einstufung
IPx0 (gemäß Definition in IEC 60529).
Elektrische Kenngrößen
Elektrische Kenngroßen TICP025: Stromstärke 20 mA, 250 MHz
TICP050:Stromstrakte 20mA 500MHz
TICP100: Stromstärke 20 mA, 1 GHz
Max. Spannung gegen Erde 1300 V; Belastungsgrad 2; max. mit Transientenpegel nicht über 5 kV Spitze
1800 V; zur Verwendung in einer Umgebung mit Belastungsgrad 1; max. mit Transientenpegel nicht über 5kV_Spitze
600 V für CAT III; Belastungsgrad 2
1000 V für CAT II; Belastungsgrad 2
Einhaltung von Umweltschutzbestimmungen
In this Abschnitt finden Sie Informationen zu den Auswirkungen des Geräts auf die Umwelt.
Produktentsorgung
Beachten Sie beim Recycling eines Geräts oder Bauteils die folgenden Richtlinien:
Geraterecycling
Zur Herstellung these Geräts wurden natürliche Rohstoffe und Ressourcen verwendet. Das Gerät kann Substanzen enthalten, die bei unsachgemäßer Entsorgung nach Produktauslauf Umwelt- und Gesundheitsschäden hervorrufen können. Um eine solche Umweltbelastung zu vermeiden und den Verbrauch natürlicher Rohstoffe und Ressourcen zu verringn, empfehlen wir Ihnen,这点 Product über ein geeignetes Recyclingsystem zu entsorgen und so die Wiederverwendung bzw. das sachgemäße Recycling eines Großteils des Materials zu gewährleisten.

Dieses Symbol kennzeichnet Produkte, die den Bestimmungen der Europäischen Union gemäß den Richtlinien 2012/19/EU und 2006/66/EG für Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Batterien entsprechen. Informationen zu Recyclingmöglichkeiten finden Sie auf der Tektronix-Website (www.tek.com/productrecycling).
Vorwort
Dieses Dokument enthalt Informationen zur Installation und Verwendung von aktiven, isolierten Strom-Shunt-Tastkopfen der TICP-Serie von Tektronix.
Der Tastkopf bietet unerrechte Bandbreite, Genauigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Isolierung bei Strom-Shunt-Messungen.

Kompensationsmodul
Das TekVPI-Kompensationsmodul stellt die Verbindung zwischen dem Messystem und einem der Eingangskanä am Oszilloskop her. Das Messystem wird über die TekVPI-Schnittstelle des Oszilloskops mit Strom versorgt. Die LEDs auf dem Kompensationsmodul zeigen den Gesamtstatus des Tastkopfes an.
Tastkopf
Der Tastkop fllt e Schnittstelle zwen den Prfling und der Kompensationsbox dar. Der Tastkop enthalte Isolationsbarriere, die den Prfling von der Erdung trennt.
Tastkopfspitzen
Für den Anschluss des Tastkopfes an den Prüfling gibt es verschiedene Tastkopfspitzen.
Die wichtigen Leistungsdaten und Merkmale
- Galvanische Trennung zwischen Tastkopfspitze und Oszilloskop
- Verfügbar in drei Bandbreiten: 1 GHz, 500 MHz, and 250 MHz
-
Breite des Strommessbereichs ist durch den mit den Tastkopfspitzen 1X, 10X oder 100X verwendeten Nebenschlusswiderstand festgelegt
Rauschen < 4,70~nV / (< 21 V RMS bei 20 MHz) -
Bis zu 90 dB Gleichtaktunterrückungsverhältnis (CMRR) bei 1 MHz
Maximale Gleichtakspannung: 1,8 kV; zur Verwendung in einer Umgebung mit Belastungsgrad 1; mit Transientenpegel nicht über 5kV_Spitze - 1.5% Genaugkeit der Gleichspannungs-Verstärkung
- Kompatibel mit den MSO Geräten der Serien 4, 5 und 6, einschließlich der aktuellen Modelle B
Die Schnittstelle TekVPI™ ermöglich Steuern und Konfigurieren des Tastkopfs an der Frontblende oder über die Programmierschnittstelle des Oszilloskops
Modellübersicht
| Modell Beschreibung |
| TICP025 Galvanisch getrennter Stromtastkopf Tektronix 250 MHz |
| TICP050 Galvanisch getrennter Stromtastkopf Tektronix 500 MHz |
| TICP100 Galvanisch getrennter Stromtastkopf Tektronix 1 GHz |
Standardzubehör
In der folgenden Tabelle ist das mit dem Tastkopf gefelte Standardzubehör aufgelistet.
| Zubehör Beschreibung Teilenummer | ||
| Sensorspitzenkabel 1X mit Anschluss MMCX TICPMM1 | ||
| Sensorspitzenkabel 10X mit Anschluss MMCX TICPMM10 | ||
| Spitzenadapter SMA TICPSMA | ||
| Ferritgleichtaktdrossel zum Klemmen 276-0905-XX | ||
| Der Zweibeinständer wird verwendet, um den Tastkopf zu halten. 020-3210-XX | ||
| Stativadapter für Zubehör mit Gewinden von ¼ Zoll bis 20 UNC. 103-0508-XX | ||
| Tastkopfspitzen-Adapter. Anpassung einer Spitze MMCX IsoVu an standardmäßige rechteckige 0,025" Pin-Anschlüsse mit 0,100"-Raster. | 131-9717-XX | |
Tabelle wird fortgesetzt....
| Zubehör Beschreibung Teilenummer | |
| Teilmonx | Gepolsterte Tragetasche mit Schaumstoffeinlage. 016-2147-XX |
Empfohlenes Zubehör
In der folgenden Tabelle ist das optionale Zubehör aufgeführrt.
| Zubehör Beschreibung Teilenummer | ||
| Tastkopfspitze 100X mit Anschluss MMCX TICPMM100 | ||
| Rechteiger Pin-Anschluss an MMCX-Adapter, 0,062"-Raster 131-9677-XX | ||
| Kabel, MMCX zu IC-Grabber 196-3546-XX | ||
| Kabel, rechteiger Pin-Anschluss zu IC-Grabber 196-3547-XX | ||
| MicroCKT-Anschlussklemmen 206-0569-XX |
Hinweise zur Bedienung
Dieser Abschnitt enthalt Informationen zur sicheren und effektiven Handhabung des Tastkopfs. Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, bevor Sie das Messystem installieren, um sich über die Betriebs- und Abstandsanforderungen zu informieren, einschließlich möglicher Gefahrenbereiche beim Anschluss des Messsystems an den Prüfling.
TICP-Blockdiagramm
Die folgende Abbildung zeigt ein Blockdiagramm des aktiven isolierten Tastkopfs von Tektronix.

Der Gleichtaktwiderstand und die -kapazitat an Erde werden in der Abbildung gezeigt. Der Gleichtaktwiderstand wird mit dem Tastkopf als unendlich angezeigt, da er galvanisch isoliert ist und ignorant werden kann. Die Gleichtakt-Kopplungskapazität gegen Erde und den umgebenden Stromkreis wird als Überbrückungskapazität dargestellt. Diese Kapazität beträgt etwa 20 pF, wenn der Tastkopf 15,25 cm (6 Zoll) über einer Grundflüche angebracht ist.
Berücksichtigten Sie Folgenden, um die Auswirkungen der Gleichtaktkapazitätslast zu minimieren:
Wahlen Sie möglichst einen Bezugspunkt im Prüfling, der ein statisches Potential in Bezug auf die Erdung hat.
SchlieBen Sie die (gemeinsame) Koaxialabschirmung der Tastkopspitze an den Punkt mit der niedrigsten Impedanz im Stromkreis an.
- Wenn Sie den Abstand zwischen dem Tastkopf und einer leitenden Oberfläche vergroßern, verringgert sich die Kapazität.
- Bei der Verwendung mehrerer TICP-Tastköffe zur Messung verschiedener Punkte im Schaltkreis, die nicht dieselben Gleichaktspannungen aufweisen, halten Sie die Tastköffe getrennt, um die kapazitive Kopplung zu minimieren.
Bewährte Methoden bei der Handhabung des Messssystems
Das Messystem besteht aus qualitativ hochwertigen Teilen und muss vorsichtig behandelt werden, damit Beschädigungen oder Leistungsmanderungen aufgrund von falscher Handhabung vermieden werden. Beim Umgang mit dem Tastkopf und den Spitzen sind die folgenden Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.
- Achten Sie darauf, das Tastkopfkabel nicht zu quetschen, zu crimpen oder abzuknicken..
- Achten Sie darauf, dass das Kabel nicht verdreht wird.
- Achten Sie darauf, dass das Tastkopfkabel nicht geknickt oder verknotet wird.
- Setzen Sie das Tastkopfkabel keiner Zugelastung aus.
- Ziehen und reißen Sie nicht am Kabel, insbesondere dann nicht, wenn Knicke oder Knoten vorhanden sind.
- Lassen Sie den Tastkopf oder das Kompensationsmodul nicht fallen. Dadurch können die internen Komponenten beschädigt und falsch ausgerichtet werden.
- Achten Sie darauf, die Tastkopfspitzen nicht zu stark zu biegen; der Mindestbegeradius von 5,1 cm (2,0 Zoll) darf damit nicht übersritten werden.
- Achten Sie darauf, dass Sie die Kabel nicht versehentlich mit einem Stuhrad überfahren oder dass ein schwerer Gegenstand auf das Kabel fallen gelassen wird, damit die Kabel nicht gequetscht werden.
- Lagern Sie das Messystem in der mitgelieferten Tragetasche, wenn diese nicht verwendet wird.
Umgebungsvoraussetzungen
| Merkmal Komponente In Betrieb | |||
| Temperatur Kompensationsbeträhen alter und Tastkopf | 0 °C bis +50 °C -20 °C bis +70 °C | ||
| +85 °C -40 °C bis +85 °C | |||
| Luftfeuchtigkeit Kompensationsbeträhen alter und Tastkopf | 5 % bis 85 % relative Luftfeuchtigkeit bis zu +40 °C, 5 % bis 45 % relative Luftfeuchtigkeit bis zu +50 °C, nicht kondensierend | 5 % bis 85 % relative Luftfeuchtigkeit bis zu +40 °C, 5 % bis 45 % relative Luftfeuchtigkeit bis zu +70 °C, nicht kondensierend | |
| Höhe über NN Alle Komponenten | 12.000 m (39.370 ft) | ||
Bedienelemente und Anzeigen
Eine Beschreibung der Bedienelemente und Anzeigen auf dem Kompensationsmodul.

- Entriegelungsknopf fur den Riegel. Drucken Sie zum Trennen des Kompensationsmodus vom Oszilloskop den Entriegelungsknopf, undziehen Sie es vom Gerat weg.
- STATUS-Anzeigen. LED-Leuchten, die den Status des Tastkopfs anzeigen. Auf der Ober- und Rückseite des Kompensationsmodus befindet sich eine Statusanzeige. Weitere Informationen über die LED-Statusanzeigen finden Sie unter Table 1
Kabel-Kennzeichen
Die Kennzeichnung auf dem Kabel warn't vor potenziellen HF-Verbrennungsgefahren.

Tastkopfspitzen
Jede Tastkopfspitze ist mit einem Etikett versehen, auf dem der maximale Dynamikbereich und der Dampfungsfaktor angegeben sind.




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Installation der Ferritklemme
Die folgenden Schritte beschreiben die Installation der Ferritklemme fur die Betriebsart Gleichtakt am Tastkopfkabel.
Prozedur

- Positionieren Sie die Ferritklemme für die Betriebsart Gleichtakt innerhalb von 0,63 cm (0,25 Zoll) von der Zugentlastung der Kompensationsbox.
- Wickeln Sie das Kabel fummal um die offene Ferritklemme, und schlieben Sie die Klemme. Achten Sie daraufuf, dass die Schleifen so eng wie möglich anliegen, um die Wirksamkeit des Ferrits zu maximieren.
Nächste Maßnahme
Um die Ferritklemme vom Tastkopfkabel zu entfernen, stecken Sie einen Schlitzschraubendreher in den Spalt zwischen den Riegeln der Klemme, und haben Sie sie an.
Anschließlich an eine Schaltung
In den folgenden Schritten wird beschreiben, wie man den Tastkopf der TICP-Serie an ein Oszilloskop und an den Prüfling anschließt.
Vorbereitungen

WARNING: Schlieben Sie das Messystem nicht an einen spannungsführenden Schaltkreis an, um Stromschlaggefahr zu vermeiden. Trennen Sie stets die Stromversorgung zu dem zu prüfenden Stromkreis, bevor Sie das Spitzenkabel an thisem anbringen oder von thisem trennen. Das Kunststoffgehause des Tastkopfs und die Tastkopfspitze des Tastkopfkabels liefern keine Isolierung.

WARNING: Fassen Sie während der Messung weder den Tastkopf noch die Tastkopspitze an, um das Risiko eines Stromschlags oder von HF-Verbrennungen zu vermeiden, während der Prüfling unter Spannung liegt. Halten Sie während der Messung immer einen Abstand von 1 m (40 Zoll) zum Tastkopf ein. Siehe Figure 1.

WARNING: Legen Sie den Tastkopf oder die Tastkopfspitze nicht an einen Stromkreis mit einer abweichenden Spannung an, um einen Lichtbogen zu vermeiden.

ACKTUNG: Schlieben Sie zur Vermeidung der möglichen Beschädigungen an den Geräten die (gemeinsame) Koaxialabschirmung der Tastkopfspitze oder den SMA-Eingang an einen Kreisabschnitt mit hoher Impedanz an. Die zusätzliche Kapazität kann zu Beschädigungen des Schaltkreises führen. Schlieben Sie die (gemeinsame) Koaxialabschirmung an einen Kreisabschnitt mit niedriger Impedanz an.

Anmerkung: Wenn der Tastkopf oder das Kabel der Tastkopfspitze bei der Messung eines hochfrequenten Gleichtaktsignals berührt wird, erhöht sich die kapazitive Kopplung und kann die Gleichtaktbelastung des zu prüfenden Stromkreises beeinträchtigen.

Anmerkung: Um Fehlmessungen zu vermeiden, sollen den einzelnen Tastköffe nicht übereinander gestapelt werden, und Mobiletelefone sollen während der Messung mindestens einen Meter entfern sein.
Warum und wann dieser Vorgang ausgeführrt wird
Stellen Sie safer, dass der Prüfling nicht an einen spannungsfuhrenden Schaltkreis angeschlssen ist. Um eine möglichst genaue Messung zu erhalten, lessen Sie den Tastkopf 5 Minuten lang aufwärmen.
Prozedur
- Schlieben Sie das Kompensationsmodul an einen freien Kanal des Oszilloskops an.

- Richten Sie die IsoConnectTM-Anschlüsse der Tastkopfspitze und des Tastkopfs aus.
Achten Sie darauf, dass die Tastkopfspitze während these Vorgangs nicht gebogen oder verdreht wird.
- Schlieben Sie die Tastkopfspitze an den Tastkop f an.


Anmerkung: Schlieben Sie den Tastkopf an einen Zweibeinständer, ein Stativ (mit Adapter) oder eine ähnliche Halterung an. Durch den Einsatz einer Halterung wird der Tastkopf fixiert, wodurch die potenziellen mechanischen Belastungen an der elektrischen Anschlussstelle des Prüflings reduziert werden. Der Träger hält den Tastkopf von den umliegenden Schaltkreisen und leitenden Objeken fern, um parasitäre kapazitive Kopplung an diese Umgebung zu minimieren. Der mitgelieferte Stativadapter wird bestehtigt, um den Tastkopf der TICP-Serie an einem Stativ zu befestigen.
- Schließen Sie das Ende der Tastkopfspitze an den Prüfling an.
Wenn Sie eine MMCX-Spitze verwenden, schlieben Sie die Spitze an einen MMCX-Stecker oder an einen Adapter mit rechteckigen Stiften an, bevor Sie sie an den Prüfling anschließen. Die Adapter sind mit einem Abstand von 2,54 mm (0,100 Zoll) bzw. 1,57 mm (0,062 Zoll) anschließbar.
- Konfigurieren Sie die Bedienelemente des Oszilloskops.
- Legen Sie Strom an den Prüfling an, um die Messung vorzunehmen.
Installation des Stativadapters
Die folgenden Schritte beschreiben die Installation des Stativadapters am Tastkopf und die Befestigung an einem Stativ.
Prozedur

1. Befestigen Sie den Adapter an einem kompatiblen Stativ.
Das Adapter hat ein UNC14-20 Gewinde. Achten Sie darauf, dass das Gewinde des Stativs ebenfalls ein UNC14-20 Gewindestück hat.
2. Öffnen Sie die Klemme des Stativadapters und befestigen Sieihn am Tastkopf.
Installation mit Zweibeinständer
Die folgenden Schritte beschreiben die Installation des Zweibeinständers am Tastkopf.
Prozedur

- Drücken Sie die Griffe des Zweibeinständers zusammen, um die Klemme zu öffnen.
- Setzen Sie den Tastkopf in die Klemme, und让他们 Sie den Griff los, sodass der Tastkopf den fur die Verbindung mit dem Prüfling erforderlichen Winkel einhalt.
Anschluss des SMA-Adapters
Die folgenden Schritte beschreiben, wie Sie den Adapter für die TICPSMA SMA-Spitze am Tastkopf und am SMA-Kabel anschlieben.
Vorbereitungen

Anmerkung: Wir empfehlen, zuerst das SMA-Kabel an den SMA-Adapter anzuschlieben und dann den SMA-Adapter am Tastkopf.
Prozedur

- Schlieben Sie ein SMA-Kabel an den SMA-Adapter an.
Verwenden Sie einen SMA-Schlüssel, um das SMA-Kabel mit 8 in lbs festzuziehen. - Schlieben Sie den SMA-Adapter an den Tastkopf an.
Installieren der Tastkopfspitzenadapter
Es gibt zwei Tektronix Adapter fur Tastkopspitzen, um die MMCX-Tastkopspitzen mit den Stiften auf der Leiterplatte zu verbinden: MMCX-0,1-Zoll-Pitch-Adapter (2,54 mm) und MMCX-0,062-Zoll-Pitch-Adapter (1,57 mm).
Ein Ende jeges Adapters verfügt über eine MMCX-Buchse für den Anschluss an ein IsoVu MMCX-Spitzenkabel. Das andere Ende des Adapters verfügt über eine mittlere Stiftbuchse und vier Gleichtaktbuchsen (Abschirmung) um die Außenseite des Adapters herum. Die Aussparungen an den Adaptern können zur Lokalisierung der Abschirmungsbuchsen verwendet werden. Die Verfahren zur Installation dieser Adapter sind gleich, der größte Unterschied ist der Abstand der Stüfte an der Leiterplatte.
Richten Sie zur Installation der Adapter an den quadratischen Stiften die Mitte des Adapters am Signalquellenstift an der Leiterplatte aus. Verwenden Sie die Aussparung am Adapter zur Ausrichtung einer der Abschirmungsbuchsen am Gleichaktstift an der Leiterplatte. Die folgenden Abbildungen zeigen Beispiele fur die Ausrichtung der Adapter an der Leiterplatte.
Platzieren Sie den Tastkopfspitzenadapter zum Erreichen einer optimalen elektrischen Leistung, insbesondere der CMRR-Leistung und der EMV-Empfindlichkeit, so nah wie möglich an der Leiterplatte.

Abbildung 3: Ausrichten des MMCX-0,1-Zoll-Adapters (2,54 mm) an der Leiterplatte

Abbildung 4: Ausrichten des MMCX-0,062-Zoll-Adapters (1,57 mm) an der Leiterplatte
Drucken Sie die Adapter nach der Ausrichtung vorsichtig nach unten, um diese an der Leiterplatte einzustecken.

Abbildung 5: Festdrucken des MMCX-0,1-Zoll-Adapters (2,54 mm)

Abbildung 6: Festdrucken des MMCX-0,062-Zoll-Adapters (1,57 mm)
Installieren der rechteckigen Stiftanschlüsse an der Leiterplatte
Die folgende Abbildung und Tabelle zeigen die empfohlenen erforderlichen Abstände fur den Anschluss der Adapter an den rechtekigen Stiftanschlüssen an der Leiterplatte. Die Unterseite der Adapter sind an der Oberseite abgebildet.


Abbildung 7: Erforderliche Abstände am Adapter
| Abbildungsreferenz | Tastkopfspitzenadapter, MMCX auf rechteckigen Stiftanschlüssen mit 0,1-Zoll-Abstand 0,635 mm (0,025 Zoll) rechteckige Stifte | Tastkopfspitzen-Adapter, MMCX auf rechteckigen Stiftanschlüssen mit 0,062-Zoll-Abstand 0,406 mm (0,016 Zoll) rechteckige Stifte |
| 1 Empfohlene maximale Stiftlänge 6,00 mm (0,235 Zoll) Empfohlene maximale Stiftlänge 4,40 mm (0,170 Zoll) | ||
| 2 Bereich zwischen Adapter und Leiterplatte minimieren | ||
| 3 Freihaltebereich (Durchmesser{jedes Adapters}) | ||
| 4 Im Freigabebereich sollen den sich möglichst keine Componenten befinden | ||
Die rechtekigen 0,025-Zoll-Stifte (0,635 mm) müssen sich bereits auf der Leiterplatte befinden. Einige rechtekige Stifte haben ggf. bereits Kopfstecker an der Leiterplatte installiert. Tektronix empfehl, den Abstandhalter aus Kunststoff von den rechtekigen Stiften zu entfern, um einen besseren Zugang zur Leiterplatte zu erhalten, wie in der folgenden Abbildung gezeigt. Dies dient zum Erreichen einer optimalen elektrischen Leistung, insbesondere CMRR. Sie müssen ggf. eine Pinzette verwenden, um den Abstandhalter wie in der Abbildung gezeigt zu entfern.

Abbildung 8: Entfermen des Kopfsteckers von den rechtekigen Stiftanschlüssen an der Leiterplatte
Tektronix biet e an Satz aus Lotstifen (0,46 mm (0,018 in) Durchmesser) zur Installation an der Leiterplatte, die mit dem MMCX-0,062-Zoll-Adapter (1,57 mm) verwendet werden kann. Verwenden Sie das Lohilfsmittelzubehor (Tektronix Teilenummer 003-1946-xx) zur Installation dieser Stifte an der Leiterplatte.
Die Lötstfte sind sehr Klein und ggf. schwer in der Handhabung. Tektronix empfehl't die Verwendung einer Pinzette und eines Vergroßerungswerkzeugs zur Installation der Stfte an der Leiterplatte.
Die Lötstifte können um die oberflächenmontierte Komponente an der Leiterplatte installiert werden, bzw. muss jeder ein ausreichender Abstand für eine einwandfreie elektrische Verbindung des Adapters eingehalten werden. Abbildung 7 auf Seite 29

Anmerkung: Die (gemeinsame) Koaxialabschirmung der Tastkopspitze und der Spitzenadapter muss immer mit dem Punkt mit der geringsten Impedanz (in der Regel eine Gleichtaktschaltung oder ein Stromversorgungsstrang) im Prüfkreis verbunden sein (relativ zum Sensorspitzenkabel/Mittelleiter), um ein möglichst genaues Signal zu erhalten.
Verwenden Sie die folgenden Schritte zur Installation der Lötstiffe mittels der Löhilfe an der Leiterplatte:
- Stecken Sie die Lötstiffe vorsichtig in die Löhilfe ein, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Abbildung 9: Verwendung der Lohilfe zur Installation der rechtekigen Stiffe an der Leiterplatte
- Verwenden Sie die Lothilfe zum Fixieren der rechteckigen Stfte beim Anloten an die Leiterplatte.
- Tragen Sie bei Bedarf eine geringe Menge Klebstoff auf, um die Verbindung mit der Leiterplatte weiter zu verstärken. Die Höhe des Klebstoffs muss jedoch so ging wie möglich gehalten werden, damit ein einwandfrei elektrischer Kontakt des Adapters gewährleistet ist. Abbildung 7 auf Seite 29
Menu „Probe Setup" (Tastkopfeinstellung)
Verwenden Sie das Menu zur Einstellung des Tastkopfs, um Informationen zum Tastkop anzuzeigen, eine Selfcal) durchzufahren, Autonull auszufahren, die Betriebsart zu aendern und den Bereich zu konfigurieren.
Um das Menu „Probe Setup" (Tastkopf-Einstellung) auf dem Oszilloskop aufzurufen, tippen Sie zweimal auf das entsprechende Analogkanal-Symbol in der Einstellungsleiste und dann auf Probe Setup.
Sie erhalten eine Warnmeldung, wenn Sie den Tastkopf an das Oszilloskop anschließen, ohne dass eine Tastkopspitze angeschlossen ist. Die folgenden Bilder zeigen das Menu mit und ohne die Spitzen-Warnung.


Selbstkalibrierung
Die Selbstkalibrierungsfunktion (SelfCal), die die Verstärkungsgenauigkeit und den Gleichstrom-Offset korrigiert. Diese Parameter ändern sich, wenn sich der Tastkopf auf die Betriebstemperatur erwartt, und bleiben konstant, sobald die Temperatur einen stabilen Zustand erreicht hat.
Prufen Sie im Menu Probe Setup (Tastkopf-Einstellungen) den SelfCal-Status. Der Status zeigt an, ob die Selbstkalibrierung bestanden wurde, fehlgeschlagen ist oder ob empfohlen wird, die Selbstkalibrierung durchzuführen.
Um den Status der Selfstkalibrierung aus der Ferne zu überprüfen, verwenden Sie den Befehl SELFCAL:STATE? PI, um festzustellen, ob die Selfstkalibrierung RECOMMENDED (empfohlen), RUNNING (lauf) oder PASSED (bestanden) ist.
Es wird empfohlen, die Selfstkalibrierung erneut auszuführen, wenn sich die Umgebungstemperatur um 10^ ändert oder wenn der Status Recommended (empfohlen) lautet. Führn Sie die folgenden Schritte aus, um eine Selfstkalibrierung durchzuführen:
- Tippen Sie auf den Kanal-Badge, der dem Kanal entspricht, an den Sie den Tastkopf angeschlossen haben.
- Erweitern Sie im Menu „Channel" (Kanal) die Registerkarte Probe Setup (Tastkopf einstellen).
- Tippen Sie auf die Taste SelfCal.
Um die Selfstkalibrierung aus der Ferne durchzuführen, rufen Sie den Befehl CH

Anmerkung: Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie die Selfbstkalibrierung durchfahren, während der Tastkopf an den stromlosen Prüfling angeschlossen ist.
Wenn Sie vertikale Skalen von 10 mV/Div oder weniger verwenden, sollen den Sie die Selfkalibrierung des Tastkopfes mit der noch angebrachten Tastkopspitze durchfuhren, ohne dass ein Signal an der Tastkopspitze anliegt. Zusätzlich wird fur die Tastkopfe TICPSMA und TICPMX1X empfohlen, während der Selfkalibrierung eine reprentative Treiberimpedanz (einen stromlosen Prüfling) an der Tastkopspitze angeschlossen zu halten.
Bei hoheren vertikalen Skalen oder im speziellen Fall einer TICPSMA- oder TICPMX1X-Spitze, die über eine sehr niedrige Impedanz (einen Shunt-Widerstand ≤ 5 ) angesteuert wird, kann alternatively die Spitze vom Tastkopf getrennt werden, um sicherzustellen, dass während der Selfstkalibrierung kein Signal anliegt.
Der Tastkopf der TICP-Serie benotigt fui Minuten zum Aufwärmen, und die Selfkalibrierung ist in weniger als zwei Minuten abgeschlssen. Der SelfCal-Status ändert sich in Passed (Bestanden) oder Failed (Nicht bestanden).
Autonull
Autonull und Selfstkalibrierung wirken auf verschiedene Teile des Messssystems. Die Selfstkalibrierung optimiert die Messungen durch Anpassung der Parameter im Tastkopf. Autonull ist eine Funktion des Oszilloskops, die zum Einsatz kommt, wenn eine angezeigte Kurvenform nicht korrekt zentriert ist (z. B. aufgrund eines kleinen Gleichstrom-Offset-Fehlers). Autonull wird automatisch nach der Selfstkalibrierung ausgeführct.
Vor dem Durchlauf von Autonull ist es wichtig, den Prüfling stromlos zu machen oder den Tastkopf vom Prüfling zu trennen.
Auto Range (Automatischer Bereich)
Die Betriebsart „Bereich“ kann entweder auf Auto oder Manuell eingestellt werden. Wenn für die Betriebsart „Bereich“ die Option Auto eingestellt ist, wird der Tastkopfbereich automatisch ausgewählt, wenn der V/Div-Drehknopf (V/Skalenteil) am Ozilloskop gedreht wird. Das Verhältnis zwischen Messbereich des Tastkopfes und V/Div-Einstellung entspricht dem in „Bereiche“ und in der Einstellabelle für Volt/div für die Serie 4/5/6 MSO angegebenen Verhältnis.
Bereiche
Das Messystem verfügt über eine Vielzahl von Messbereichen, die Sie auswahlen konnen, unabhängig davon, ob der Tastkopf mit oder ohne Spitze verwendet wird. So konnen Sie je nach den Anforderungen der Messung Abwägungen zwischen dem Rauschverhalten und dem Dynamikbereich treffen.

ACHTUNG: Um eine Beschädigung des Tastkopfs zu vermeiden, darf die Spitzenspannung für eine bestimmte Spitze oder einen bestimmten Tastkopf nicht überschritten werden. Der Grenzwert für die maximale zerstörungsfreie Spannung (Spitzenspannung) erhöht sich nicht, wenn die Tastkopfbereiche geändert werden.
Be den MSO-Instrumenten der Serien 4, 5 und 6 sind die Bereiche auswahbar, wenn fur die Betriebsart „Bereich" die Option Manuell eingestellt ist. Die empfohlenen V/Div-Einstellungen finden Sie in der folgenden Tabelle. Die angegebenen Bereiche gelten fur den SMA-Eingang des Tastkopfs und den 1X-Tastkopf. Multiplizieren Sie den Bereich und die V/Div-Einstellung mit der Dämpfung der Tastkopspitze, um die Werte für eine Tastkopspitze zu erhalten.
Tabelle 1: Bereiche und Volt/Div-Einstellungen der Serie 4/5/6 MSO
| Tastkopfbereiche der Serie 4/5/6 MSO Empfohlene V/Div-Einstellung |
| 20 mV 2 mV/Div |
| 30 mV 5 mV/Div |
| 45 mV 5 mV/Div |
| 65 mV 10 mV/Div |
| 90 mV 10 mV/Div |
| 125 mV 20 mV/Div |
| 175 mV 20 mV/Div |
| 250 mV 20 mV/Div |
| 350 mV 50 mV/Div |
| 500 mV 100 mV/Div |
Bei Verwendung einer Tastkopfspitze zeigt das Etikett der jeweiligen Tastkopspitze den maximalen Dynamikbereich und den Abschwachungsfaktor an. Bei der Auswahl von empfindlicheren Bereichen wird der Dynamikbereich eingeschränkt. Weitere Informationen finden Sie in der Spezifikationstabelle unter „Linearer Differentialeingangsspannungsbereich".
Auswahl der Tastkopfspitze

ACKTUNG: Achten Sie auf die richtige Wahl der Tastkopfspitze, um Überspannungen zu vermeiden, die den Eingangsabschluss des Tastkopfs beschädigen oder beeinträchtigen können. Die Wahl des richtigen Dämpfungsfaktors für die Tastkopfspitze ist entscheidend, damit der Eingangsabschluss des Tastkopfs nicht durch eine Überspannung beschädigt oder beeinträchtigt wird. Wahlen Sie die Tastkopfspitze mit der gingemöglichen Dämpfung für das zu messende Signal.
Beachten Sie bei der Auswahl einer Tastkopfspitze für eine bestimmte Anwendung die folgenden Fragen:
- Was ist die maximale Effektiv-/Spitzenspannung am zu messenden Prüfpunkt (zum Beispiel bei einer Fehlerbedingung)?
- Was ist der minimale unsymmetrische Eingangswiderstand, den了我的 Schaltung tolerieren kann?
- Wie groß soll das Signal sein, das ich am Oszilloskop anzeigen möchte?
- Welche Empfindlichkeit benötie ich (zum Beispiel die minimale V/div-Einstellung)?
Die folgende Tabelle erleichtert Ihnen die Auswahr der richtigen Tastkopfspitze. Beginnen Sieaben in der Tabelle, und arbeiten Sie nach unten. Wahlen Sie die erstige Spitze aus, die ihre Kriterien erfüllt.
Tabelle 2: Auswahl der Tastkopfspitze
| Tastkopfspitze | Empfindlichste V/Div-Einstellung Dynamikumfang | Maximalezerstörungsfreispannung (DC + pk AC) | UnsymmetrischerEingangswiderstand | |
| TICPSMA 1 mV ±0,5 V ±3 V 50 Ω | ||||
| TICPMM1 1 mV ±0,5 V ±3 V 50 Ω | ||||
| TICPMM10 10 mV ±5 V ±15 V | 500 Ω | |||
| TICPMM100 | 100 mV | ±50 V | ±60 V | 5000 Ω |
Die maximale zerstörungsfreie Spannung finden Sie unter Maximum differential input voltage vs frequency derating graphs.
"Deskew" (Versatzausgleich)
Jeder Tastkopf wird mit nominalen Werten für die Ausbreitungsverzögerung gefleert, die automatisch über das Menu Vertical des Oszilloskops angewendet werden können. Die Genauigkeit des Versatzausgleichs kann mit einem bekannten Signal und einer Deskew-Vorrichtung verbessert werden. Wenn die zeitlichen Beziehungen zwischen den Kurvenformen kritisch sind, sollte der Versatzausgleich immer mit einer bekannten Maschine durchgeführt werden. mit
Eingangs-Offset
Das Messystem bietet eine durch den Benutzer veränderliche,eingangsbezogene Offset-Spannung.
Dadurch ist es möglich, einen Teil des Signals anzuzeigen, der sich außerhalb des Bildschirms befindet, oder ein empfindliches Verhalten zu untersuchen, das auf einer größeren Differenzspannung beruht. Beispelsweise wurde ein Schritt von 0 V bis 0,6 V normalerweise einen Eingangsbereich von ±0,5 V überschreiben. Durch das Anlagen eines Offsets von 250 mV wird der 600 mV-Schritt in den dynamischen Bereich des Tastkopfs gebracht und kann genau betrachtet werden. Der Offset wird vom Tastkopf angelegt.
Spannungsbereich
Der Tastkopf wurde entwickelt, um die Charakterisierung von Hochfrequenzschaltungen mit einem breiten Bereich von Differenzspannungen bei vorhandenen Gleichtaktspannungen zu erhögbaren. Um die Signatreue und Messgenaugkeit zu optimieren, ist es wichtig, die Grenzen und Unterschiede zwischen den in thisem Abschnitt beschriebenen Spannungswerten zu verstehen.
Obwohl der Gleichtakt-Spannungsbereich des Tastkopfes sehr gross ist (1000 V CATII), ist der Differenzeingangsbereich begrenzt und hängt von der Dampfung des Tastkopfes, dem gewählten Verstärkungsbereich und dem verwendeten Offset ab.
Die Eingangsspannungsbedingungen sind in mehrere verschiedene Eingangsbereiche unterteilt.
Gleichtaktspannungsbereich
Der Tastkopf ist von der Erdung isoliert, sodass der Eingangsbereich in Betriebsart 1000 V CATII ist. Der differentielle Eingangsbereich ist stärker eingeschränkt und bezieht sich auf das Signal, das unabhängig von der Betriebsart an der Tastkopfspitze anliegen kann.
Der Differenzspannungsbereich bezieh sich auf die tatsächliche Messung, die bei Verwendung von IsoVuTM auf dem Bildschirm des Oszilloskops angezeigt wird. Um genaue Ergebnisse zu erzielen, musse die Messung innerhalb des Bereichs des angewandten Offsets ±V Diff Bereichs der Spitze liegen.VMesswert=VOffset±VDiff
Offset-Spannungsbereich
Die Offset-Spannung kann über das Menu Vertical des Oszilloskops eingestellt werden. Die Kapazität der Eingangs-Offsets des Tastkopfs reicht von ± 0,5V bis ± 50V , abhängig von der verwendenten Spitze. Dieser Offset wird am Tastkopf angelegt und kann nutzlich sein, um angelegte Signale in den dynamischen Bereich ( V_diff ) des Tastkopfs zu bringen.
Maximaler Bereich der zerstörungsfreien Differenzspannung
Der maximale Eingangsbereich der zerstörungsfreien Differenzspannung ist die maximale Differenzspannung, die an den Eingang angelegt werden kann, ohne den Tastkopf zu beschädigen. Dies ist ein Gleichstrom + Spitzenwechselstromwert (kein Teil des differentiellen Eingangssignals darf diesen Wert überschreiben). Die maximale zerstörungsfreie Differenzspannung variert je nach verwendeter Tastkopfspitze von ±3 V bis ±60 V. Ein Überschreiben dieser Werte führt zu dauerhaften Schäden an den Komponenten des Tastkopfs.
Spezifikationen
Dieses Kapitel enthalt die technischen Daten des Geräts. Alle Angaben sind typische technische Daten, sofern nicht als garantierte Werte angegeben. Typische technische Daten werden aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit bereitgestellt, jedoch nicht garantiert. Alle mit einem Symbol gekennzeichneten technischen Daten sind garantierte Daten und werden während der Leistungsprüfung geprüft.
Alle Spezifikationen sind typisch und gelten für alle Modelle, falls nicht anders angegeben.
Damit die technischen Daten zuteffen, müssen zuerst zwei Bedingungen erfüllt sein:
- Das Gerät muss innerhalb der Grenzen der in thisem Handbuch beschriebenen Umgebungsdaten eingesetzt werden.
Das Gerat muss innerhalb des angegebenen Betriebstemperaturbereichs mindestens fuf Minuten lang ununterbrochen in Betrieb gewesen sein. - Das Messystem wird über ein TekVPI-kompatibles Oszilloskop mit Strom versorgt.
Garantierte Spezifikationen beschreiben garantierte Leistung mit Toleranzgrenzen oder bestimmten typbezogenen Voraussetzungen.
Übersicht über Tastköffe und Spitzen
| Tastkörpe TICP100 TICP | 050 TICP025 | ||
| Bandbreite 1 GHz 500 MHz | Hz 250 MHz | ||
| Anstiegseit 400 ps 700 ps | ps 1,4 ns | ||
| DC-Verständungsgenauigkeit | ±1,5 % | ||
| MaximaleGleichtaktspannung | 1800 V; zur Verwendung in einer Umgebung mit Belastungsgrad 1; max. mit Transientenpegel nicht über5 kVSpitze | ||
| 1300 V; Belastungsgrad 2; max. mit Transientenpegel nicht über5 kVSpitze | |||
| 600 V für CAT III; Belastungsgrad 2 | |||
| 1000 V für CAT II; Belastungsgrad 2 | |||
| Effektivwert spektraleRauschdichte | 4,70 nV/√Hz (<21 μVRMS bei 20 MHz) | ||
| Länge desTastkopfkabels | 2 m (78 Zoll) | ||
Eingangsspannungsbereich, Eingangsimpedanz
Differenzengangsspannungsbereich + Offset-Bereich dar Felgendes nicht überschreiben: Maximale messbare Eingangsspannung. Beispiel: Im ± 0,5 -V-Bereich von TICPSMA ist der Offset auf ± 0,15 V begrenzt. Der vollständige Offset von ± 0,5 V ist im ± 0,125 -V-Bereich des Tastkopfs der Serie TICP verfügbar.
| Tastkopfspitzen Differenzierte entieller Eingangsbereich | Offset-Bereich Maximale messbare Eingangsspannung (Vs) | Maximale zerstörungsfreie Differenzspannung | Eingangsimpedanz |
| TICPSMA ±0,5 V ±0,5 V 0,65 V ±3 V; 3 V | RMS | 50 Ω || n/z | |
| TICPMM1 ±0,5 V ±0,5 V 0,65 V ±3 V; 3 V | RMS | 50 Ω || n/z | |
| TICPMM10 ±5 V | ±5 V | 6,5 V | ±15 V; 15 VRMS |
| TICPMM100 ±50 V | ±50 V | 50 V | ±60 V; 60 VRMS |

Abbildung 10: Differentieller Eingangsbereich
Rauschuntergrund (RMS A)
$$ \text {N o i s e F l o o r (A R M S)} = \frac {4 . 7 0 \frac {n V}{\sqrt {H z}} \times \sqrt {\text {B a n d w i d t h}}}{R _ {\text {s h u n t}}} $$
| Auswahl des Nebenschlusswiderstands 20MHz 250 MHz 1 GHz | ||
| 50 Ω TICP als Nebenschlusswiderstand 420 mA 1,5 μA 3,0 μA | ||
| 5 Ω Nebenschlusswiderstand 4,2 μA 14,9 μA 29,7 μA | ||
| 1 Ω Nebenschlusswiderstand 21 μA 74,3 μA 149 μA | ||
| 500 mΩ Nebenschlusswiderstand 42 μA 149 μA 297 μA | ||
| 50 mΩ Nebenschlusswiderstand 420 μA 1,5 mA 3,0 mA | ||
| 5 mΩ Nebenschlusswiderstand 4,2 mA 14,9 mA 29,7 mA | ||
| 500 μΩ Nebenschlusswiderstand 42 mA 149 mA 297 mA | ||
| 50 μΩ Nebenschlusswiderstand 420 mA 1,5 A 3,0 A | ||
| 15 μΩ Nebenschlusswiderstand 1,4 A 5,0 A 9 A |
Maximal messbarer Strom
Maximum hangt von der Leistungsaufnahme des Nebenschlusswiderstands ab.
$$ \text {M a x i m u m M e a s u r a b l e C u r r e n t} (A) = \frac {\text {M a x i m u m M e a s u r a b l e I n p u t} V _ {p k}}{R _ {s h u n t}} $$
| Auswahldes Nebenschlusswiderstands | TICPMM1 TICPSMA TICPMM10 TICPMM100 | |||
| 50 Ω TICP als Nebenschlusswiderstand | 13 mA | - | - | |
Tabelle wird fortgesetzt...
| Auswahl des Nebenschlusswiderstands | TICPMM1 TICPSMA TICPMM10 TICPMM100 | |||
| 5 Ω Nebenschlusswiderstand 130 mA | 1,3 A 10 A | |||
| 1 Ω Nebenschlusswiderstand 650 mA | 6.5 A 50 A | |||
| 500 mΩ Nebenschlusswiderstand 1,3 | A 13 A 100 A | |||
| 50 mΩ Nebenschlusswiderstand 13 A | 130 A 1,0 kA | |||
| 5 mΩ Nebenschlusswiderstand 130 A | 1,3 kA 10 kA | |||
| 500 μΩ Nebenschlusswiderstand 1,3 | kA 13 kA | 100 kA | ||
| 50 μΩ Nebenschlusswiderstand | 13 kA | 130 kA | 1.000 kA | |
| 15 μΩ Nebenschlusswiderstand | 43,3 kA | 433,3 kA | 3.300 kA | |
Tastkopfbereiche
Die Werte gelten fur die Spitzen TICPSMA und TICPMM1. Fur die Spitzen 10X bzw. 100X sind die Werte mit 10 bzw. 100 zu multiplizieren.
| Eingangsbereich | Offset-Bereich | Effektivwert spektrale Rauschdichte (VRMS) | Rauschuntergrund bei 20 MHz (VRMS) |
| ±0,5 V | ±0,15 V | 22,9 nV/√Hz | 102,5 μVRMS |
| ±0,35 V | ±0,30 V | 17,4 nV/√Hz | 77,8 μVRMS |
| ±0,25 V | ±0,40 V | 15,0 nV/√Hz | 67,2 μVRMS |
| ±0,175 V | ±0,475 V | 9,5 nV/√Hz | 42,4 μVRMS |
| ±0,125 V | ±0,5 V | 8,7 nV/√Hz | 38,9 μVRMS |
| ±0,09 V | ±0,5 V | 6,3 nV/√Hz | 28,3 μVRMS |
| ±0,065 V | ±0,5 V | 5,5 nV/√Hz | 24,7 μVRMS |
| ±0,045 V | ±0,5 V | 4,7 nV/√Hz | 21,2 μVRMS |
| ±0,03 V | ±0,5 V | 4,7 nV/√Hz | 21,2 μVRMS |
| ±0,02 V | ±0,5 V | 4,7 nV/√Hz | 21,2 μVRMS |
Gleichtaktunterrückungsverhältnis (CMRR)
| Tastkopfspitze | DC | 1 MHz | 100 MHz | 250 MHz | 500 MHz | 1 GHz |
| TICPSMA | 195 dB | 90 dB | 75 dB | 50 dB | 45 dB | 35 dB |
| TICPMM1 | 140 dB | 90 dB | 80 dB | 70 dB | 70 dB | 50 dB |
| TICPMM10 | 160 dB | 70 dB | 60 dB | 60 dB | 40 dB | 20 dB |
| TICPMM100 | 145 dB | 50 dB | 45 dB | 30 dB | 20 dB | 6 dB |
Anwendungsbeispiele
Anwendungsbeispiele für Wide Bandgap (WBG) und PMIC-Leistungsintegrität.
Beispiel fur WBG (800 V, 40 A typisch; 0,125 Ω Nebenschlusswiderstand)
In einem 800-V-SiC-Kreis, der bei 40 A geschaltet wird, erzeugt ein Nebenschlusswiderstand von 125m ein Signal von 5 V. Um dies mit dem TICP zu messen, muss die Spitze 10X verwendet werden. In einem Bereich von ± 3,5V gilt ein Offset von 0,3 V.
Der messbare Strombereich reicht von 52 A bis -4 A. Bei diesen Einstellungen beträgt der Effektivwert des Rauschuntergrunds bei einer Bandbreite von 250 MHz 2,2 mA RMS

PMIC-Leistungsintegrität (48 V, 3 mA typisch; 1Ω Nebenschlusswiderstand)
In einem 48-V-PMIC-Bus erzeugt eine Standby-Stromstrakte von 3mA ein Signal von 3mV auf einem Nebenschlusswiderstand von 1 Verwenden Sie die Spitze 1X im empfindlichsten Bereich von ± 20mV , wenden Sie einen Offset an, um den 3-mA-Strom anzuzeigen und Transienten von O A bis 40 mA mit einem Rauschuntergrund-Effektivwert von 21,2 u zu erfassen

Elektrische Spezifikationen
Analoge Bandbreite
| Tastkopfspitze Bandbreite | |
| TICPSMA >1 GHz | |
| TICPMM1 >1 GHz | |
| TICMM10 >1 GHz | |
| TICPMM100 >1 GHz |
Linearität Die Abweichung von der besten Linie beträgt < ±2 % der Spitzen-FS
Die maximale Abweichung von der linearen Regression, ausgedrückt als Prozentsatz des angegebenen Dynamikbereichs.
Eingangsimpedanz
| Tastkopfspitze Eingangswiderstand Eingangskapazität | |
| TICPMM1 50 ±0,5 %, 49,75 bis 50 | 25 |
| TICMM10 500 ±2 %, 490 bis 510 | <3 pF |
| TICPMM100 5000 ±2 %, 4900 bis | 5100 <3 pF |
Impedanz der isolierten Schutzleitung (gegen Erde)
120 MΩ, ~ 17 pF
Offset-Verständungsgenauigkeit
± 0,5%
Offset-Linearität ±0,1%
Eingangsbereich der Betriebsspannung
± 0,65V maximale Differenzspannung
Eingangskopplung DC
Gleichspannungssymmetrie
<0,1 Divs
Zufällige Vibrationen im Betrieb
0,31 g eff., 5 bis 500Hz 10 Minuten pro Achse, 3 Achsen (30 Minuten insgesamt)
Diagramm des Freqenzgangs
Das folgende Diagramm zeigt den Frenzgang fur jedem Tastkopf.

Konformitätserklarungen
EMV Konform mit der EMV-Richtlinie der EU (CE-Kennzeichen)
Sicherheit Konform mit der Niederspannungsrichtlinie der EU (CE-Kennzeichen)
Konform mit ANSI/UL61010-1 (CSA-Kennzeichen)
Konform mit ANSI/UL61010-2-030 (CSA-Kennzeichen)
Zertifiziert nach CAN/CSA C22.2 Nr. 61010-1 (CSA-Kennzeichen)
Zertifiziert nach CAN/CSA C22.2 Nr. 61010-2-030 (CSA-Kennzeichen)
RoHS Konform mit der EU-Richtlinie zur Begrenzung der Verwendung gefährlicher Stoffe (CE-Kennzeichen)

Abmessungen des Tastkopfs
Abbildung 11: Tastkopf

Abbildung 12: Tastkopfspitzen

Abbildung 13: Kompensationsmodul
Verfahren zur Leistungsprüfung
Verwenden Sie die folgenden Verfahren, um die Leistung des IsoVu-Messssystems zu überprüfen. Bevor Sie mit den Verfahren beginnen, fotokopieren Sie das Testprotokoll, und halten Sie damit die Ergebnisse der Leistungsprüfung fest. Test record
Erforderliche Ausstattung
Die erforderlichen Instrumente zur Durchführung der Prüfverfahren werden in der folgenden Tabelle aufgeführnt.
Tabelle 3: Erforderliche Instrumente zur Leistungsprüfung
| Beschreibung Mindestanforderungen Beispielprodukt | ||
| Unterstützes Oszilloskop mit TekVPI-Schnittstelle | 50 Ω-Eingangsstunterstützung, vollständig kompatibel mit TekVPI-Schnittstelle | Tektronix 5 Serie B MSO |
| DC-Spanningsquelle 3 mV bis 4 V, ±0,1 % Genaugkeit Oszilloskop-Kalibrator Fluke 9500B mit einem Fluke 9500 Active Head | ||
| SMA-Stecker mit Kurzschlusskappe (optional) | Intern kurzgeschlossener, kupferbesicherteter Kontakt | Fairview Microwave SC2135 |
| Digitalmultimeter (DMM) 0,1 % Genaugkeit oder better Tektronix DMM6500 | ||
| Ein 50-Ω-Abschlusswiderstand Impedanz 50 Ω; Anschüsse: BNC-Buchse (Eingang), BNC-Stecker (Ausgang) | Tektronix Teilenummer 011-0049-XX | |
| Testhalterung für Präzisions-Abschluss Tektronix Teilenummer 067-3281-XX | ||
| TekVPI Vorrichtung zur Überprüfung der Kalibrierungsleistung | Tektronix Teilenummer 067-1701-XX | |
Effektivrauschen des Systems
Mit thisem Verfahren wird überprüft, ob die Tastköffe der TICP-Serie Funktionieren und die garantierten Rauschspezifikationen erfüllen. Das Rauschen wird ohne Eingangssignal im empfindlichsten Bereich gemessen.
Vorbereitungen
- Schalten Sie das TekVPI-Oszilloskop ein.
- Schlieben Sie den TICP-Tastkopf an das Oszilloskop an Kanal 1 an und entfern den sie die TICP-Tastkopspitze (falls vorhanden).
- Lassen Sie die Testinstrumente 30 Minuten lang bei einer Umgebungstemperatur von ca. 20^ (68°F) aufwärmen.
Warum und wann dieser Vorgang ausgeführrt wird
Dieses Verfahren gilt für alle Versionen der Tastköffe der TICP-Serie.
Prozedur
- Tippen Sie auf Datei > Standardeinrichtung.
- Fuhren Sie die Signalpfadkompensation aus, falls dies in Utility > Calibration... (Dienstprogramm > Kalibrierung) wird.
- Führer Sie die Eigenkalibrierung (Self-calibration) aus.
- Schlieben Sie die TICPSMA-Tastkopfspitze am TICP-Tastkopf an.
- Schlieben Sie die kurze SMA-Anschlusskappe an TICPSMA an.
- Aktivieren Sie den TICP-Kanal und wahlen Sie die folgenden Einstellungen im Menu Vertical:
a) Vertikale Skala: 1 mV/Div
- Bearbeiten Sie die Einstellungen im Menu Trigger (Auslöser) wie folgt:
a) Typ: Signalflanke
b) Quelle: Wechselstromleitung
c) Anstieg: Ansteigend
d) Pegel: 0 V
e) Kopplung: Gleichspannung
- Bearbeiten Sie die Einstellungen im Menu Trigger (Auslöser) wie folgt:
a) Horizontalskala: 100 s/Div
b) Aufzeinungslange: 6,25 M
- Bearbeiten Sie die folgende Einstellung im Menu Acquisition (Erfassung):
a) Einzelfolge/Anhalten nach: 1 Erfassung
- Fügen Sie eine Messung mit den folgenden Einstellungen hinzu:
a) Amplitudenmessung: Wechselstrom Effektivwert
b) Quelle: Kanal 1
- Drucken Sie die Taste Single/Seq, um die Messung durchzuführen.
- Notieren Sie das Ergebnis der Wechselstrom-Effektivwertmessung in der Testprotokollabelle.
Testprotokoll zum Effektivrauschen des Systems
Tragen Sie die Ergebnisse der Überprüfung der Effektiv-Rauschleistung des Systems in die Testprotokollabelle ein.
Tabelle 4: Testprotokollabelle
| Modellnummer: | Verfahren wurde ausgeführ von: |
| Seriennummer: | Datum: |
| Tastkopf Maximales Rauschen Gemessenes Rauschen | ||
| TICP025 75 μV | Effektivwert | |
| TICP050 125 μV | Effektivwert | |
| TICP100 155 μV | Effektivwert | |
Genauigkeit der Gleichspannungs-Verständigung
Mit thisem Verfahren wird überprüft, ob die Tastköffe der TICP-Serie Funktionieren und die garantierte Gleichspannungs-Verstärkungsgenauigkeit einhalten.
Vorbereitungen
- Schalten Sie das TekVPI-Oszilloskop ein.
- Schlieben Sie einen Prazisionsabschluss (50 Ω) 067-3281-XX an den Ausgang der Halterung 067-1701-XX an.
- Schlieben Sie ein DMM mit einem BNC-T-Stück an den 50-Ω-Präzisionsausgang an.
- Schlieben Sie ein BNC-Kabel vom T-Stück am Ausgang des 50-Ω-Präzisionsabschlusses an einen beliebigen anderen Oszilloskopkanal an. Kontrollieren Sie, dass sich der Kanal in der Betriebsart 1 MΩ und 200 mV/Div befindet. Dies wird nur für die richtige Erdung bestehtigt.
- Schlieben Sie die Halterung 067-1701-XX an Kanal 1 des Oszilloskops an.
- Schlieben Sie den Tastkopf der TICP-Serie an die Halterung 067-1701-XX an.
- Schalten Sie den Oszilloskop-Kalibrator Fluke 9500B ein.
- Schlieben Sie den Fluke 9530 Active Head an den Fluke 9500B auf Kanal 1 an.
- Lassen Sie die Testinstrumente 30 Minuten lang bei einer Umgebungstemperatur von ca. 20^ (68°F) aufwärmen.
Warum und wann dieser Vorgang ausgeführrt wird
Dieses Verfahren gilt für alle Versionen der Tastköffe der TICP-Serie.
Prozedur
- Tippen Sie auf Datei > Standardeinrichtung.
- Fuhren Sie die Signalpfadkompensation aus, falls dies in Utility > Calibration... (Dienstprogramm > Kalibrierung) empfohlen wird.
- Führer Sie die Self-calibration aus.
- Schlieben Sie die TICPSMA-Tastkopfspitze am TICP-Tastkop an.
- Schlieben Sie den TICPSMA an den Fluke 9500 Active Head an.
- Aktivieren Sie den TICP-Kanal, und wahlen Sie die folgenden Einstellungen im Menu Vertical:
a) Betriebsart, Bereich"Manuell
b) Bereich: 500mV
c) Offset: 0 V
- Wahlen Sie am Fluke 9500B die Betriebsart: Manual Waveform (Manuelle Kurvenform) mit den folgenden Einstellungen:
a) Wahlen Sie Kurvenform: DC
b) Wahlen Sie 400 mV/Div
c) Schalten Sie den Ausgang auf ON (Ein)
- Drucken Sie die Taste Single/Seq, um die Messung durchzuführen.
- Notieren Sie in der Tabelle die Gleichspannung am 50-Ω-Präzisionswiderstand.
- Drücken Sie auf dem Fluke 9500B die Taste Spannung invertieren (+/-), um -400 mV an den Tastkopf anzulegen und die Ausgangsspannung in der Tabelle zu notieren.
- Wiederholen Sie den gesamten Vorgang fur die verbleibenden Bereiche, und tragen Sie die Werte in die Testprotokollabelle ein.
Testprotokoll Genauigkeit der Gleichspannungs-Verständung
Tragen Sie die Ergebnisse der Leistungsprüfung zur Genaugkeit der Gleichspannungs-Veränderung in die Testprotokollabelle ein.
Tabelle 5: Testprotokollabelle
| Modellnummer: | Verfahren wurde ausgeführ von: |
| Seriennummer: | Datum: |
Die Tastkopf-Veränderung ist als die Änderung des Ausgangs geteilt durch die Änderung des Eingangs definiert.
Verständung = (Messung1 - Messung2) / (Eingang1 - Eingang2)
| Bereich Eingang 1 Eingang 2 Gemessener Ausgang 1 Gemessener Ausgang 2 Berechnete Verständigung | |||||||
| 500 m +0,400 V -0,400 V 1,010 1,000 0,990 | |||||||
| 350 m +0,280 V -0,280 V 1,443 1,429 1,415 | |||||||
| 250 m +0,200 V -0,200 V 2,020 2,000 1,980 | |||||||
| 175 m +0,140 V -0,140 V 2,886 2,857 2,828 | |||||||
| 125 m +0,100 V -0,100 V 4,040 4,000 3,960 | |||||||
| 90 m +0,072 V -0,072 V 5,612 5,556 5,500 | |||||||
| 65 m +0,052 V -0,052 V 7,769 7,692 7,615 | |||||||
| 45 m +0,036 V -0,036 V 11,222 11,111 11,000 | |||||||
| 30 m +0,024 V -0,024 V 16,834 16,667 16,500 | |||||||
| 20 m +0,016 V -0,016 V 25,250 25,000 24,750 | |||||||
Gleichspannungssymmetrie
Mit thisem Verfahren wird überprüft, ob die Tastköffe der TICP-Serie Funktionieren und den garantierten Rest-Offset einhalten, wenn der Eingang auf Null und der Offset auf Null liegt.
Vorbereitungen
- Schalten Sie das TekVPI-Oszilloskop ein.
- Schlieben Sie einen Prazisionsabschluss (50 Ω) 067-3281-XX an den Ausgang der Halterung 067-1701-XX an.
- Schlieben Sie ein DMM mit einem BNC-T-Stück an den 50-Ω-Präzisionsausgang an.
- Schlieben Sie ein BNC-Kabel vom T-Stück am Ausgang des 50-Ω-Präzisionsabschlusses an einen beliebigen anderen Oszilloskopkanal an. Kontrollieren Sie, dass sich der Kanal in der Betriebsart 1 MΩ und 200 mV/Div befindet. Dies wird nur für die richtige Erdung bestehtigt.
- Schlieben Sie die Halterung 067-1701-XX an Kanal 1 des Oszilloskops an.
- Schlieben Sie den Tastkopf der TICP-Serie an die Halterung 067-1701-XX an.
- Lassen Sie die Testinstrumente 30 Minuten lang bei einer Umgebungstemperatur von ca. 20^ (68°F) aufwärmen.
Warum und wann dieser Vorgang ausgeführrt wird
Dieses Verfahren gilt für alle Versionen der Tastköffe der TICP-Serie.
Prozedur
- Tippen Sie auf Datei > Standardeinrichtung.
- Fuhren Sie die Signalpfadkompensation aus, falls dies in Utility > Calibration... (Dienstprogramm > Kalibrierung) empfohlen wird.
- Führer Sie die Selfkalibrierung (Self-calibration) aus.
- Befestigen Sie die TICPSMA-Tastkopfsitze am TICP-Tastkopf.
- Aktivieren Sie den TICP-Kanal, und wahlen Sie die folgende Einstellung im Menu Vertical:
a) Betriebsart „Bereich“ Manuell
b) Tastkopfbereich: 500mV
- Drücken Sie die Taste Single/Seq, um die Messung durchzuführen.
a) Messen Sie mit dem DMM die Spannung an der Ausgangssiete des Prazisions-50-Ω-Abschlusses.
- Wiederholen Sie den gesamten Vorgang für die verbleibenden Bereiche, und tragen Sie die Werte in die Testprotokollabelle ein.
Testprotokoll Gleichspannungssymmetrie
Tragen Sie die Ergebnisse der Gleichspannungssymmetrie-Leistungsprüfung in die Testprotokollabelle ein.
Tabelle 6: Testprotokolltable
| Modellnummer: | Verfahren wurde ausgeführt von: |
| Seriennummer: | Datum: |
Der Restausgangswert sollte für jeder Bereich weniger als ± 10mV betragen.
| Bereich Grzw. Gemessen | ||
| 500 mV ±10 mV | ||
| 350 mV ±10 mV | ||
| 250 mV ±10 mV | ||
| 175 mV ±10 mV | ||
| 125 mV ±10 mV | ||
| 90 mV ±10 mV | ||
| 65 mV ±10 mV | ||
| 45 mV ±10 mV | ||
| 30 mV ±10 mV | ||
| 20 mV ±10 mV |
Offset-Verständungsgenaugkeit
Mit thisem Verfahren wird überprüft, ob die Tastköffe der TICP-Serie Funktionieren und die garantierte Offset-Verstärkungsgenauigkeit einhalten.
Vorbereitungen
- Schalten Sie das TekVPI-Oszilloskop ein.
- Schlieben Sie einen Prazisionsabschluss (50 Ω) 067-3281-XX an den Ausgang der Halterung 067-1701-XX an.
- Schlieben Sie ein DMM mit einem BNC-T-Stück an den 50-Ω-Präzisionsausgang an.
- Schlieben Sie ein BNC-Kabel vom T-Stück am Ausgang des 50-Ω-Präzisionsabschlusses an einen beliebigen anderen Oszilloskopkanal an. Kontrollieren Sie, dass sich der Kanal in der Betriebsart 1 MΩ und 200 mV/Div befindet. Dies wird nur für die richtige Erdung bestehtigt.
- Schlieben Sie die Halterung 067-1701-XX an Kanal 1 des Oszilloskops an.
- Schlieben Sie den Tastkopf der TICP-Serie an die Halterung 067-1701-XX an.
- Lassen Sie die Testinstrumente 30 Minuten lang bei einer Umgebungstemperatur von ca. 20^ (68 °F) aufwärmen.
Warum und wann dieser Vorgang ausgeführrt wird
Dieses Verfahren gilt für alle Versionen der Tastköffe der TICP-Serie.
Prozedur
- Tippen Sie auf Datei > Standardeinrichtung.
- Fuhren Sie die Signalpfadkompensation aus, falls dies in Utility > Calibration... (Dienstprogramm > Kalibrierung) empfohlen wird.
- Führer Sie die Selfkalibrierung (Self-calibration) aus.
- Befestigen Sie die TICPSMA-Tastkopfspitze am TICP-Tastkopf.
-
Schließen Sie den TICPSMA an den Fluke 9500 Active Head an.
-
Aktivieren Sie den TICP-Kanal, und wahlen Sie die folgenden Einstellungen im Menu Vertical:
a) Bereich: 20mV
b) Offset: 20mV / Div
- Wahlen Sie am Fluke 9500B die Betriebsart: Manual Waveform (Manuelle Kurvenform) mit den folgenden Einstellungen:
a) Wahlen Sie Kurvenform: DC
b) Wahlen Sie 20 mV/Div
c) Schalten Sie den Ausgang auf ON (Ein)
- Drücken Sie die Taste Single/Seq, um die Messung durchzuführen.
a) Addieren Sie den Offset zu dem mit dem DMM gesessenen Wert. - Wiederholen Sie den gesamtten Vorgang mit allen folgenden Oszilloskop-Offset- und Fluke Eingangsspannungseinstellungen: 0,25 V, 0 V, -0,25 V und -0,5 V.
Testprotokoll Offset der Gleichspannungs-Verständung
Tragen Sie die Ergebnisse der Leistungsprüfung zum Offset der Gleichspannungs-Veränderung in die Testprotokollabelle ein.
Tabelle 7: Testprotokolltable
Modellnummer:
Seriennummer:
Verfahrens wurde ausgeführnt von:
Datum:
- Geben Sie die Offset-Spannungen und das entsprechende gemittelte Messergebnis in Excel ein.
- Erstellen Sie ein Streudiagramm der Daten mit Offset-Spannungen auf der Y-Achse und gemittelten Spannungen auf der X-Achse.
- Fügen Sie dem Diagramm eine Trendlinie hinzu, und wahren Sie die Option zum Anzeigen der Gleichung.
Die beste Anpassung der Daten sollte eine Steigung zwischen 0,995 und 1,005 haben, um eine Genaugkeit von 1 % zu erreichen.
| Bereich 500 mV | Messung | 250 mV Messung | 0 V Messung -2 | 50 mV Messung | -500 mV Messung | Grenzwerte Berechnung |
| 20 mV 0,995 x 1 | 005 |
Wartung
Informationen zur Isolierung möglicher Fehler und Verfahren zur Wartung Ihres Tastkopfs.
Serviceangebote
Tektronix biet e n Service zur Leistung von Reparaturen unter der Garantie und anderer Services, die zur Erfllung ihrer spezifischen Serviceanforderungen bestimmt sind.
Die Servicetechniker von Tektronix sind bestens ausgerüstet, um ihren Tastkopf zu warten. Die Services werden an den Tektronix Service Centern und vor Ort an Ihr Standort bereitgestellt, je nach Ihr Standort. Besuchen Sie tek.com/service, um alle verfügbaren Services anzuzeigen. Überprüfen Sie den Status der Garantie unter tek.com/warranty-status-search.
Reinigung

ACHTUNG: Um eine Beschädigung des Messssystems zu vermeiden, setzen Sie das Gerät keinen Sprays, Flüssigkeiten oder Lösungsmitteln aus. Achten Sie darauf, dass beim Reinigen des Kompensationsmodus oder des Sensorkopfes keine Feuchtigkeit ins Innere gelangt.
Achten Sie auf die Unversehrtheit der Anschluse, indem Sie sie frei von Verunreinigungen halten. Entfernen Sie mit sauberer, trockener Druckluft mit niedrigem Druck alle Verunreinigungen von den Anschlüssen.
Fehlerbehebung und Fehlerbedingungen
Im Folgenden werden der Zustand der einzelnen LEDs und mögliche Probleme beschrieben, die bei Messungen mit dem Tastkop auftreten können. Verwenden Sie diese Angaben als Kurzinformation zur Fehlerbehebung, bevor Sie Tektronix zwecks Wartung oder Reparatur kontaktieren.
Tabelle 8: Beschreibungen der STATUS-LEDs
| LED Status Aktion | |||
| Grün (leuchtend) Normaler Betrieb - | |||
| Grün (blinkend) Ausfall der Stromversorgung Ziehen Sie den | Stecker ab und stecken Sieihn wieder ein. Überprüfen Sie die Schnittstelle zwischen Tastkopf und Oszilloskop. Der Tastkopf muss eventuell gewartet werden. | ||
| Rot (leuchtend) Fehler in der Tastkopf-Anwendung Ziehen Sie | den Stecker ab und stecken Sieihn wieder ein. Der Tastkopf muss eventuell gewartet werden. | ||
| Rot (blinkend) Fehler in der Tastkopf-Anwendung und Ausfall der Hauptstromversorgung | Ziehen Sie den Stecker ab und stecken Sieihn wieder ein. Überprüfen Sie die Schnittstelle zwischen Tastkopf und Oszilloskop. Der Tastkopf und/oder das Oszilloskop müssen ggf. gewartet werden. | ||
| Rot (blinkend • - ) Kein Strom auf der isolierten Seite des Tastkopfes | Ziehen Sie den Stecker ab und stecken Sieihn wieder ein. Der Tastkopf muss eventuell gewartet werden. | ||
Tabelle 9: Messprobleme und mögliche Lösungen
| Problem Lösung | |
| Gleichstrom-Offset ist im Signal vorhanden | Führten Sie die Selfstkalibrierung durchVergewisern Sie sich, dass das Eingangssignal innerhalb des ausgewählten Dynamikbereichs der jeweiligen Spitze liegt. |
| Die Flanke der Rechteckwelle entscheid „gegliett“, abgerollt oder unkompensiert. | Führten Sie die Selfstkalibrierung durchVergewisern Sie sich, dass der Bandbreitenfilter des Oszilloskops auf volle Bandbreite festgelegt ist.Vergewisern Sie sich, dass das Eingangssignal den Tastkopf-Eingang nicht übersteuert |
| Die gemessene Amplitude ist kleiner als erwartet | Das Eingangssignal kann „gerait“ seinVergewisern Sie sich, dass das Eingangssignal innerhalb des Dynamikbereichs der gewährten Tastkopfspitze liegtWenden Sie einen Offset an, um das Eingangssignal in den dynamischen Bereich der ausgewählten Tastkopfspitze zu bringen |
| Ungenaugkeit der Gleichspannungsmessung | Führten Sie die Selfstkalibrierung durchLagen Sie die Aufzeichnungslänge auf mindestens 200 μs fest (länger ist better), |
| Das Rauschen ist zu stark, und keine Signale können nicht genaagemessen werden | Wahlen Sie eine Spitze mit geringerer DämpfungLagen Sie für die vertikale Skala des Oszilloskops einen kleineren Wert festWahren Sie manuell einen niedrigeren Bereich, um das Rauschen zu verringern |
| Kein Signal erkannt; die Kurvenform ist eine flache Linie | Entfernen Sie die Spitze und überprüfen Sie den Durchgang unter Bezugnahme auf die Tabelle der Eingangsimpedanz |
| Der Tastkopf verliert sporadisch den Strom | Vergewisern Sie sich, dass sich der Tastkopf innerhalb des Betriebstemperaturbereichs befindetFügen Sie eine externe Kühlung hinz, z. B. einen kleinen Tischventilator |
| Es gibt zu viel Gleichtaktrauschen | Entfernen Sie jegliches Zubehör, frei Leitungen oder freiiegende Dühte zwischen dem Testpunkt und der TastkopfspitzeBenutzen Sie eine MMCX-Spitze mit einem MMCX-Testpunkt, der entweder in die Platine integriert ist oder ein ungeplanter Testpunkt ist |
| Warnung: Keine Spitze erkannt | Nehmen Sie die Spitze ab und setzen Sie sie wieder auf |
Wiederverpacken des Messsystems zum Versenden
Wenn Sie das Messystem zwecks Reparatur an Tektronix zurücksenden mussen, verwenden Sie die Originalverpackung. Falls Sie die Verpackung nicht mehr haben oder die Verpackung nicht mehr verwendet werden kann, wenden Sie sichitte an Ihren zuständigen Tektronix Vertriebspartner, um eine neue Verpackung zu erhalten.
Wen Sie das Messystem an Tektronix zurucksenden, bringen Sie einen Aufkleber mit den folgenden Informationen an:
- Name des Produktiegentümers
-
Adresse des Eigentümers
-
Seriennummer des Gerätes
- Eine Beschreibung der aufgetretenen Probleme bzw. der erforderlichen Wartungsmaßnahme
Fernprogrammierfungtion
In diesen Abschnitten werden die Befehle und Abfragen beschreiben, die bei Anschluss an ein Tektronix Oszilloskop an den Sensorkopf gesendet werden können. Schlüsselwörter in Langform und Kurzform werden durch Groß- und Kleinbuchstaben angezeigt. Die Befehle und Abfragen werden von den beiden Oszilloskopen untersätzt; Unterschiede bei der Unterstützung von Oszilloskopen, falls vorhanden, werden zusammen mit den Befehlen beschreiben.
Weitere Informationen finden Sie in der Programmierdokumentation für das Oszilloskop.
Befehlliste
Die Befehle und Abfragen werden von den meisten Oszilloskopen unterscht; Unterschiede bei der Unterstutzung von Oszilloskopen, falls vorhanden, werden zusammen mit den Befehlen beschrieben. Weitere Informationen finden Sie in der Programmierdokumentation fur das Oszilloskop.
CH:x>:PRObe? (Nur Abfrage)
Dier reine Abfragebefohl gbt alle Informationen uber den Tastkopf zurck, der mit dem angegebenen Kanal verbunden ist. Der Kanal ist durch ^e angegeben.
Syntax
CH
Beispiele CH2:PROBE? kõnnte 1.0000E-01; RESISTANCE 1.0000E+07;UNITS
"V"; ID: TYPE "10X" 'SERNUMBER "N/A" für einen 10-fachten Tastkopf zurückgeben, was bedeutet, dass (neben anderen Parametern) der Dämpfungsfaktor für den an Kanal 2 angeschlossenen Tastkopf 100,0 mV beträgt (unter der Annahme, dass die Tastkopfeinheiten auf Volt eingestellt sind).
CH:PRObe:AUTOZero (Kein Abfrageformat)
Dieser Befehl fuhrt die Funktion AutoZero (Autonull) aus. Der Vorgang wird vollständig vom Oszilloskop ausgeführnt. Der Kanal ist durch „x" angegeben.
Informationen zur Durchführung der Self-calibration
Syntax
CH
Argomente
EXECute setzt den Tastkopf, der an den angegebenen Kanal angeschlossen ist, auf Autonull.
Beispiele
CH1:PROBE:AUTOZERO EXECUTE setzen den an Kanal 1 angeschlossenen Tastkopf auf Autonull.
Der Befehl wählten dynamischen Bereich des Tastkopfes (1 von 9) in +/-V aus. Der Befehl ist abhängig von der angebrachten Tastkopspitze. Der Kanal ist durch ^ angegeben. Der Befehl sollte nur verwendet werden, wenn fur CH:PROBECONTROL die Option MANUAL eingestellt ist.
Tabelle 10: Tastkopfspitzenkabel und dynamische Bereiche
| Tastkopfspitzenkabel Dynamikumfang +/-V |
| Keine Spitze oder 1X Spitze 0,02 | 0,03 | 0,045 | 0,065 | 0,09 | 0,125 | 0,175 | 0,25 | 0,35 | 0,5 |
| 10X 0,2 | 0,3 | 0,45 | 0,65 | 0,9 | 1,25 | 1,75 | 2,5 | 3,5 | 5.0 |
| 100X 2 | 3 | 4.5 | 6,5 | 9 | 12,5 | 17,5 | 25 | 35 | 50 |
Die Abfrage gibt den dynamischen Bereich der Tastkopspitze in + / - V zurück.
| Syntax | CH2:PRObe:FORCEDRange <NR3> |
| CH2:PRObe:FORCEDRange? |
Argunte < NR3> gibt den dynamischen Bereich des Tastkopfes an
| Beispiele Wenn ein Strommesskopf an den Eingang von Kanal 1 angeschlossen ist, setzen CH1: PROBE: FORCEDRANGE 5.0 den angeschlossenen Tastkop auf den 5-V-Bereich. CH3: PROBE: FORCEDRANGE?��te 5.0000 darübergeben, was bedeutet, dass der Bereich des an Kanal 3 angeschlossenen Tastkopfas auf 5 V eingestellt ist. |
CH:PRObe:GAIN? (Nur Abfrage)
Der Befehl gibt den Verstärkungsfaktor des aktuellen ausgewählten Bereichs darüber (invers zur Dämpfung). Der Kanal ist durch „x" angegeben.
Syntax CH
Beispiele CH2:PROBE:GAIN? konnte 100.000E-3 zurückgeben, was bedeutet, dass der angeschlossene 10X Tastkopf fur jeder 1,0 V, die am Tastkopf-Eingang anliegen, 0,1 V an den Kanal 2 BNC liefert.
CH:PRObe:ID? (Nur Abfrage)
Dier reine Abfragebefehl gbt den Typ und die Seriennummer des Tastkopfs zurck, der an den angegebenen Kanal angeschlossen ist. Der Kanal ist durch ^e angegeben.
Beispiele CH2:PROBE:ID? kõnnte "B010289"; "TICP100" zürückgeben, was bedeutet, dass ein TICP100-Tastkopf mit der Seriennummer B010289 an Kanal 2 angeschlossen ist.
Dier reine Abfragebefohl gbt die Seriennummer des Tastkopfs zurck, der an den angegebenen Kanal angeschlossen ist. Der Kanal ist durch ^ angegeben.

Anmerkung: Bei Tastkopfen der Stufen 0 und 1 lautet die Seriennummer / ^
Syntax
CH1: PROBE: ID: SERNUMBER? könnte "B010289" zurückgeben, was bedeutet, dass die Seriennummer des an Kanal 1 angeschlossenen Tastkopfes B010289 ist.
CH:PRObe:ID:TYPE? (Nur Abfrage)
Dieser reine Abfragebefehl gibt den Typ des Tastkopfes darüber, der an den angegebenen Kanal angeschlossen ist. Der Kanal ist durch _e^a angegeben.
Syntax
CH
Beispiele
CH1: PROBE: ID: TYPE? könnte "TICP100" zurückgeben, was bedeutet, dass ein TICP100-Tastkopf an Kanal 1 angeschlossen ist.
Dier reine Abfragebefehl gbt den Status der Selfstkalibrierung als RECOMMENDED (empfohlen), RUNNING (lauf) oder PASSED (bestanden) zurück. Der Kanal ist durch _w^w angegeben.
Syntax
CH1: PROBe: SELFCal: State? könnte RUNNINGzurückgeben, was bedeutet, dass der an Kanal 1 angeschlossene Tastkopf gerade eine Selfstkalibrierung durchfuhrt.
CH:PRObe:SELFCal
Dieser reine Abfragebefehl initiert die Selfbstkalibrierung des Tastkopfes. Der Kanal ist durch _e^m angegeben.
Syntax
CH1: PRObe: SELFCal EXECUTE führte eine Selfstkalibrierung des an Kanal 1 angeschlossenen Tastkopfes durch.
CH:PROBe:STATus? (Nur Abfrage)
Dieser Befehl fragt den vorzeichenlosen Integer-Fehlerwert des Tastkopfes ab. Der Kanal ist durch „x" angegeben.
Bedingungen Erfordert einen Tastkopf, der die entsprechenden Fehlermeldungen untersucht.
Syntax
CH
Rückgabewerte
Gibt eine Integerzahl zurück, die die Gesamtsumme der binären Fehlerbits B0 - B15 darstellt. Die Fehlerbits werden nicht angezeigt, sondern in den Integer-Wert eingefegt. Im Folgenden finden Sie eine Liste der Fehler für jedem Bit.
B0-Tastkopf deaktiviert
B1 - Spannbacken offen
B2-Bereichsüberschreitung
B3-Temperatur des Tastkopfes außerhalb der Grenzwerte
B4 - Entmagnetisierung erforderlich
B5-Tastkopfspitze fehl
B6-Tastkopspitze ausgefallen
B7 - Tastkopfspitze nicht Unterstützung
B8 - Eine Selfstkalibrierung ist erforderlich oder empfohlen (die Abfrage gibt 256 im Dezimalformat zugruck)
B9 bis B15 - Reserviert
Beispiele
CH4: PROBE: STATUS? konnte den Wert 2 zurückgeben, was bedeutet, dass der Tastkopf einen Fehler bei offenen Backen meldet.
CH:PRObe:UNIts? (Nur Abfrage)
Dieser reine Abfragebefehl gibt eine Zeichenkette zusück, die die Maßeinheiten für den an den angegebenen Kanal angeschlossenen Tastkopf beschreiben. Der Kanal ist durch x angegeben.
Syntax
CH
Beispiele
CH4: PROBE: UNITS? könnte "V" zurückgeben, was bedeutet, dass die Maßinheit für den an Kanal 4 angeschlossenen Tastkopf Volt ist.
CH:PROBEControl
Dierer Befehl let die Präferenz fur die Bereichssteuerungsrichtlinie des Tastkopfs fest, der mit CH
Syntax
CH
CH
Argomente
AUTO legt die Werte fest. Der Messbereich des Tastkopfes wird automatisch berechnet.
MANual erlaubt die Auswahl verschiedener gultiger Werte für den Tastkopf, der an einen bestimmen Kanal angeschlossen ist.
Beispiele
CH2: PROBECONTROL AUTO legt die Werte fest, und der Tastkopfbereich wird automatisch berechnet.
CH2: PROBECONTROL? konnte MANUAL zurückgeben, was bedeutet, dass verschiedene gültige Werte für den an Kanal 2 angeschlossenen Tastkop ausgewählt werden können.
CH:PROBEFunc:EXTAtten
Mit thisem Befehl können Sie den Dämpfungswert als Multiplikator für den angegebenen Skalenfaktor auf dem angegebenen Kanal angegeben. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Das Abfrageformat these Befehls gibt die vom Benutzer angegebene Dämpfung zurück.
Syntax
CH
CH
Argumente
Beispiele CH1:PROBEFUNC:EXTATTEN 167.00E-3 lept e externe Dampfung fest, die zwischen Ihrem Eingangssignal und dem Eingang des an Kanal 1 angeschlossenen Tastkopfes geschaltet wird.
CH2: PROBEFUNC:EXTATTEN? kõnne 1.0000E+00 zurückgeben, was bedeutet, dass der an Kanal 2 angeschlossene Tastkopf direkt an das Signal des Benutzers angeschlossen ist.
CH:PROBEFunc:EXTDBatten
Dierer Befehl lest das Eingangs-Ausgangs-Verhältnis (ausgedrückt in Dezibel) der externen Dampfung oder Verstärkung zwischen dem Signal und den Gerateeinggangskanalen fest oder fragt es ab. Der Kanal ist durch x^ angegeben.
Das Abfrageformat these Befehls gibt die vom Benutzer angegebene Dämpfung in Dezibel zurück.
Syntax CH
Argunte
Beispiele CH3:PROBEFUNC:EXTDBATTEN 2.5 legt ein externes 2,5-dB-Dampfungslied auf Kanal 3 fest. CH1:PROBEFUNC:EXTDBATTEN? kõnnte 2.5000E+00 zurückgeben, was bedeutet, dass die Dampfung fur Kanal 1 2,5 dB beträgt.
CH:PROBEFunc:EXTUnits
Dieser Befehl legt die Maßeinheit für das externe Dämpfungsglied des angegebenen Kanals fest. Der Kanal ist durch „x" angegeben. Falls aktiviert, werden die alternative Einheiten verwendet. Die alternative Einheiten werden mit dem Befehl CH
Syntax CH
Argunte
Beispiele CH4:PROBEFUNC:EXTUNITS "Pascals" legt die Maßeinheit für das externe Dämpfungsglied von Kanal 4 fest. CH2:PROBEFUNC:EXTUNITS? kõnnte "Pascals" zürückgeben, was bedeutet, dass die Maßeinheit für die externe Dämpfung von Kanal 2 Pascal ist.
CH:PROBEFunc:EXTUnits:STATE
Dieser Befehl legt den Aktivierungsstatus der benutzerdefinierten Einheiten fur den angegebenen Kanal fest oder fragtihn ab. Der Kanal ist durch ^e angegeben.
Syntax CH
Argunte Das Argument OFF deaktiviert die externen Einheiten.
Das Argument ON aktiviert die externen Einheiten.
Beispiele
CH2:PROBEFunc:EXTUnits:STATE ONaktiviert die externen Einheiten.
CH2: PROBEFunc:EXTUnits:STATE? könnte 0 zrückgeben, was bedeutet, dass externe Einheiten für den angegebenen Kanal ausgeschlossen sind.
CH:PROBE:DYNAMICRANGE? (Nur Abrage)
Dieser Befehl fragt den Dynamikbereich des an den angegebenen Kanal angeschlossenen Tastkopfs ab. Der Kanal ist durch „x" angegeben.
Syntax
CH
Rückgabewerte
Der zurückgegebene Wert ist das Delta zwischen dem aktuellen Minimal- und Maximalbereich mit einer gewissen Toleranz. Es handelt sich auch um das Delta zwischen den Tastkopf-Bereichsanzeigen (falls aktuell angezeigt).
Beispiele
CH1: PROBE: DYNAMIC RANGE? könnte 1.3056 zusückgeben, was bedeutet, dass der Dynamikbereich des an Kanal 1 angeschlossenen Tastkopfes auf 1,3056 V festgelegt ist.
de la série TICP
。丁卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡卡

Afstandsvereisten 11
Bestemethodenvoirhanteringvanmeetsystemen 19
Omgevingsvereisten 19
Figur 7: Afstandsvereisten adapter
a) Range mode (Modus bereik): Manual (Handmatig)
b) Range (Bereik): 500 mV
c) Offset: 0 V
a) Range mode (Modus bereik): Manual (Handmatig)
b) Probe range (Bereik sonde): 500mV
Tabel 9: Meetproblemen en möglichke oplossingen
Tabel 10: Sondepunktkabels en dynamisch bereik
| Sondepunktkabel Dynamisch bereik +/-V |
| Geen punt of 1X-punt 0,02 | 0,03 | 0,045 | 0,065 | 0,09 | 0,125 | 0,175 | 0,25 | 0,35 | 0,5 |
| 10X 0,2 | 0,3 | 0,45 | 0,65 | 0,9 | 1,25 | 1,75 | 2,5 | 3,5 | 5,0 |
| 100X 2 | 3 | 4.5 | 6.5 | 9 | 12,5 | 17,5 | 25 | 35 | 50 |