TICP025 - Elektrisches Messgerät TEKTRONIX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG TICP025 TEKTRONIX
Aktive isolierte Strom-Shunt-Tastköpfe
Benutzerhandbuch
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tek.com/register
Wichtige Sicherheitsinformationen....7
Allgemeine Sicherheitshinweise....7
Verhütung von Bränden und Verletzungen....7
Tastköpfe und Prüfleitungen....8
In diesem Handbuch und auf dem Produkt verwendete Begriffe....9
Symbole am Gerät....10
Erforderliche Abstände....11
Informationen zur Einhaltung von Vorschriften.... 13
Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen....13
Elektrische Kenngrößen....14
Einhaltung von Umweltschutzbestimmungen....14
Vorwort....16
Die wichtigsten Leistungsdaten und Merkmale 16
Modellübersicht....17
Standardzubehör....17
Empfohlenes Zubehör....18
Hinweise zur Bedienung.... 19
TICP-Blockdiagramm....19
Bewährte Methoden bei der Handhabung des Messsystems....20
Umgebungsvoraussetzungen....20
Bedienelemente und Anzeigen....21
Kabel-Kennzeichen....21
Tastkopfspitzen....22
Installation der Ferritklemme....22
Anschließen an eine Schaltung.... 23
Installation des Stativadapters....24
Installation mit Zweibeinständer 25
Anschluss des SMA-Adapters....27
Installieren der Tastkopfspitzenadapter....28
Installieren der rechteckigen Stiftanschlüsse an der Leiterplatte....29
Menü „Probe Setup“ (Tastkopfeinstellung)......31
Selbstkalibrierung....31
Autonull....32
Auto Range (Automatischer Bereich)....32
Bereiche....32
Auswahl der Tastkopfspitze.... 33
„Deskew“ (Versatzausgleich).... 34
Eingangs-Offset 34
Spannungsbereich....34
Gleichtaktspannungsbereich.... 34
Offset-Spannungsbereich....34
Maximaler Bereich der zerstörungsfreien Differenzspannung....34
Spezifikationen....35
Übersicht über Tastköpfe und Spitzen 35
Anwendungsbeispiele 38
Elektrische Spezifikationen....39
Konformitätserklärungen....40
Abmessungen des Tastkopfs....41
Verfahren zur Leistungsprüfung....42
Erforderliche Ausstattung....42
Effektivrauschen des Systems....42
Testprotokoll zum Effektivrauschen des Systems....43
Genauigkeit der Gleichspannungs-Verstärkung....44
Testprotokoll Genauigkeit der Gleichspannungs-Verstärkung....45
Gleichspannungssymmetrie....46
Testprotokoll Gleichspannungssymmetrie....47
Offset-Verstärkungsgenauigkeit....48
Testprotokoll Offset der Gleichspannungs-Verstärkung....48
Wartung....50
Serviceangebote....50
Reinigung....50
Fehlerbehebung und Fehlerbedingungen....50
Wiederverpacken des Messsystems zum Versenden....51
Fernprogrammierfunktion....53
Befehlsliste....53
TEKTRONIX END USER LICENSE AGREEMENT
Wichtige Sicherheitsinformationen
Dieses Handbuch enthält Informationen und Warnhinweise, die vom Benutzer befolgt werden müssen, um einen sicheren Betrieb und Zustand des Geräts zu gewährleisten.
Zur sicheren Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten an diesem Gerät siehe unter Sicherheit bei Wartungsarbeiten nach den Allgemeinen Sicherheitshinweisen.
Allgemeine Sicherheitshinweise
Verwenden Sie dieses Gerät nur gemäß Spezifikation. Beachten Sie zum Schutz vor Verletzungen und zur Verhinderung von Schäden an diesem Gerät oder an daran angeschlossenen Geräten die folgenden Sicherheitshinweise. Lesen Sie alle Anweisungen sorgfältig durch. Bewahren Sie diese Anweisungen auf, damit Sie später darin nachlesen können.
Das Produkt muss unter Einhaltung lokaler und nationaler Vorschriften verwendet werden.
Für einen sachgemäßen und sicheren Betrieb des Geräts ist es ganz wesentlich, dass Sie neben den in diesem Handbuch aufgeführten Sicherheitshinweisen auch allgemeingültige Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.
Das Gerät ist ausschließlich für den Gebrauch durch geschultes Personal konzipiert.
Die Abdeckung sollte nur zu Reparatur-, Wartungs- oder Einstellungszwecken und nur von qualifiziertem Personal entfernt werden, das die damit verbundenen Risiken kennt.
Prüfen Sie vor jedem Gebrauch mit Hilfe einer bekannten Quelle, ob das Gerät ordnungsgemäß funktioniert.
Dieses Gerät ist nicht zum Erfassen gefährlicher Spannungen geeignet.
Verwenden Sie bei Arbeiten in der Nähe von freiliegenden spannungsführenden Leitern eine persönliche Schutzausrüstung, um Verletzungen durch einen Stromschlag oder Lichtbogen zu vermeiden.
Während der Verwendung dieses Produkts müssen Sie eventuell auf andere Teile eines größeren Systems zugreifen. Beachten Sie die Sicherheitsabschnitte in anderen Gerätehandbüchern bezüglich Warn- und Vorsichtshinweisen zum Betrieb des Systems.
Wird dieses Gerät in ein System integriert, so liegt die Verantwortung für die Sicherheit des Systems beim Systemintegrator.
Verhütung von Bränden und Verletzungen
Alle Angaben zu den Anschlüssen beachten
Beachten Sie zur Verhütung von Bränden oder Stromschlägen die Kenndatenangaben und Kennzeichnungen am Gerät. Lesen Sie die entsprechenden Angaben im Gerätehandbuch, bevor Sie das Gerät anschließen.
Überschreiten Sie nicht den Kennwert der Messkategorie (CAT), der Spannung oder der Stromstärke für die Einzelkomponente eines Produkts, Tastkopfes oder Zubehörteils mit dem niedrigsten Kennwert.
Schließen Sie keine Spannung an Klemmen einschließlich des gemeinsamen Anschlusses an, die den maximalen Nennwert der Klemme überschreitet.
Die Messanschlussklemmen an diesem Gerät sind nicht für den Anschluss an Stromkreise der Überspannungskategorien IV vorgesehen.
Schließen Sie Stromtastköpfe nur an Leitungen mit einer Spannung von höchstens der Nennspannung des jeweiligen Tastkopfs an.
Gerät nicht ohne Abdeckungen betreiben
Bedienen Sie dieses Produkt nur bei vollständig angebrachten Abdeckungen bzw. Platten und bei geschlossenem Gehäuse. Kontakt mit gefährlichen Spannungen ist möglich.
Freiliegende Leitungen und Anschlüsse vermeiden
Berühren Sie keine freiliegenden Anschlüsse oder Bauteile, wenn diese unter Spannung stehen.
Gerät nicht betreiben, wenn ein Defekt vermutet wird
Wenn Sie vermuten, dass das Gerät beschädigt ist, lassen Sie es von qualifiziertem Wartungspersonal überprüfen.
Ist das Gerät beschädigt, deaktivieren Sie es. Verwenden Sie das Produkt nur, wenn es keine Schäden aufweist und ordnungsgemäß funktioniert. Wenn Sie Zweifel bezüglich der Sicherheit des Geräts haben, schalten Sie es aus. Kennzeichnen Sie das Gerät entsprechend, um zu verhindern, dass es erneut in Betrieb genommen wird.
Vor der Verwendung müssen Spannungstastköpfe, Prüfleitungen und Zubehör auf mechanische Beschädigung untersucht und bei Bedarf ausgetauscht werden. Verwenden Sie Tastköpfe und Prüfleitungen nur dann, wenn sie keine Schäden aufweisen, wenn keine Metallteile freiliegen und wenn die Verschleißmarkierung nicht zu sehen ist.
Prüfen Sie das Geräts vor dem Gebrauch auf äußerliche Unversehrtheit. Halten Sie Ausschau nach Rissen oder fehlenden Teilen.
Verwenden Sie nur die angegebenen Ersatzteile.
Nicht bei hoher Feuchtigkeit oder bei Nässe betreiben
Bedenken Sie, dass bei einem Wechsel von einer kalten in eine warme Umgebung Kondensationserscheinungen am Gerät auftreten können.
Nicht in einer explosionsfähigen Atmosphäre betreiben
Oberflächen des Geräts sauber und trocken halten
Entfernen Sie die Eingangssignale, bevor Sie das Produkt reinigen.
Vermeiden Sie die Verwendung chemischer Kontaktreiniger am Tastkopf und an den Tastkopfspitzen, da diese vorübergehende oder dauerhafte Schäden verursachen und die Funktionalität des Tastkopfs beeinträchtigen können. Zur Reinigung wird die Verwendung von Druckluft empfohlen.
Für eine sichere Arbeitsumgebung sorgen
Stellen Sie das Gerät stets so auf, dass die Anzeige und die Markierungen gut eingesehen werden können.
Vermeiden Sie eine unangemessene oder übermäßig lange Verwendung von Tastaturen, Pointern und Tastenfeldern. Eine unangemessene oder übermäßig lange Verwendung von Tastaturen oder Pointern kann zu schweren Verletzungen führen.
Achten Sie darauf, dass Ihr Arbeitsplatz den geltenden ergonomischen Standards entspricht. Lassen Sie sich von einem Ergonomiespezialisten beraten, damit Sie sich keine Verletzungen durch eine zu starke Beanspruchung zuziehen.
Tastköpfe und Prüfleitungen

WARNUNG: Um einen Stromschlag zu vermeiden, halten Sie das Tastkopfkabel so weit wie möglich von der Spitze und den Hochspannungskreisen entfernt. Die Nennspannung des Tastkopfkabels ist geringer als die Nennspannung der Tastkopfspitze. Daher bietet das Tastkopfkabel möglicherweise keinen ausreichenden Schutz.

WARNUNG: Um einen Stromschlag zu vermeiden, darf der Tastkopf nicht verwendet werden, wenn die Verschleißanzeige am Kabel sichtbar wird. Wenden Sie sich für Ersatz an tek.com.
Vorsicht bei Hochspannungen
Achten Sie auf die Nennspannungen der verwendeten Tastköpfe und überschreiten Sie diese in keinem Fall. Diese zwei Kennwerte sind wichtig und müssen eingehalten werden:
• Die maximale Messspannung zwischen Tastkopfspitze und Tastkopf-Referenzleiter.
• Die maximale potenzialfreie Spannung zwischen der Referenzleitung des Tastkopfes und der Erdung.
Diese beiden Nennspannungen hängen vom Tastkopf und von der Anwendung ab. Im Abschnitt „Spezifikationen“ des Handbuchs finden Sie zusätzliche Informationen.

WARNUNG: Um Stromschläge zu vermeiden, überschreiten Sie nicht die maximale Messspannung bzw. potenzialfreie Spannung des BNC-Eingangssteckers des Oszilloskops, der Tastkopfspitze und dem Referenzleiter des Tastkopfes.
Ordnungsgemäßes Anschließen und Trennen.
Trennen oder schließen Sie keine Tastköpfe oder Prüfleitungen an, während diese an eine Spannungsquelle angeschlossen sind.
Verwenden Sie nur isolierte Spannungstastköpfe, Prüfleitungen und Adapter, die mit dem Produkt geliefert wurden oder die von Tektronix als geeignetes Zubehör für das Produkt genannt werden.
Trennen Sie den Messkreis von der Stromquelle, bevor Sie den Stromtastkopf anschließen oder trennen.
Schließen Sie Strom-Shunts nur an Leitungen mit einer Spannung oder Frequenz von höchstens der Nennspannung des jeweiligen Strom-Shunts an.
Tastkopf und Zubehör überprüfen
Untersuchen Sie den Tastkopf und das Zubehör vor jedem Gebrauch auf Schäden (Schnitte, Risse oder Schäden am Tastkopfkörper, am Zubehör oder an der Kabelummantelung). Verwenden Sie den Tastkopf nicht, wenn er beschädigt ist.
Potenzialfreie Messungen
An die Referenzleitung dieses Tastkopfes dürfen keine Spannungen oberhalb der potenzialfreien Nennspannung angeschlossen werden.
Wartung des Tastkopfs und des Zubehörs
Unter tek.com/support finden Sie Informationen zur Kontaktaufnahme mit dem Tektronix Service-Support.
In diesem Handbuch und auf dem Produkt verwendete Begriffe
In diesem Handbuch werden die folgenden Begriffe verwendet:

WARNUNG: Warnungen weisen auf Bedingungen oder Verfahrensweisen hin, die eine Verletzungs- oder Lebensgefahr darstellen.

ACHTUNG: Vorsichtshinweise machen auf Bedingungen oder Verfahrensweisen aufmerksam, die zu Schäden am Gerät oder zu sonstigen Sachschäden führen können.
Am Gerät sind eventuell die folgenden Begriffe zu sehen:
- GEFAHR weist auf eine Verletzungsgefahr hin, die mit der entsprechenden Hinweisstelle unmittelbar in Verbindung steht.
- WARNUNG weist auf eine Verletzungsgefahr hin, die nicht unmittelbar mit der entsprechenden Hinweisstelle in Verbindung steht.
• VORSICHT weist auf mögliche Sach- oder Geräteschäden hin.
Symbole am Gerät

Ist das Gerät mit diesem Symbol gekennzeichnet, lesen Sie unbedingt im Handbuch nach, welcher Art die potenziellen Gefahren sind und welche Maßnahmen zur Vermeidung derselben zu treffen sind. (In einigen Fällen wird das Symbol aber auch verwendet, um den Benutzer darauf hinzuweisen, dass im Handbuch Kennwerte zu finden sind.)
Am Gerät sind eventuell die folgenden Symbole zu sehen:

VORSICHT: Beachten Sie die Hinweise im Handbuch

Schutzleiteranschluss (Erde) Erdungsanschluss


WARNUNG: Hochspannung Anschluss an und Trennung von gefährlichen blanken Leitern sind zulässig.


Nicht an einen nicht isolierten Leiter anschließen oder von diesem entfernen, wenn dieser GEFÄHRLICHE SPANNUNG FÜHRT.

WARNUNG: Heiße Oberfläche
Erforderliche Abstände
Der Gleichtaktspannungsbereich des Messsystems ermöglicht, dass dieses auch bei Hochfrequenz-/Hochspannungs-Gleichtaktsignalen eingesetzt werden kann. Bei der Verwendung dieses Produkts müssen unbedingt alle Sicherheitshinweise beachtet werden.

WARNUNG: Bei der Verwendung des Messsystems kann es zu Stromschlägen kommen. Das System ist dafür vorgesehen, den Bediener von gefährlichen Eingangsspannungen (Gleichtaktspannungen) zu isolieren; das Kunststoffgehäuse des Tastkopfs und die Abschirmung der Tastkopfspitze bieten keine sichere Isolation. Halten Sie einen sicheren Abstand zu Tastkopf und Tastkopfspitze ein, während das Messsystem an einen spannungsführenden Schaltkreis angeschlossen ist. Berücksichtigen Sie hierbei die Empfehlungen in diesem Dokument. Halten Sie sich vom HF-Verbrennungsbereich fern, wenn Sie Messungen an einem stromführenden Stromkreis vornehmen.
Die folgende Abbildung zeigt die Komponenten des Messsystems und den potenziellen HF-Verbrennungsbereich bei Arbeiten mit gefährlichen Spannungen. Der HF-Verbrennungsbereich von 1 m (40 Zoll) wird durch die gestrichelten Linien um den Tastkopf angezeigt.

Abbildung 1: HF-Verbrennungsgefahrenbereich im Bereich um den Tastkopf

WARNUNG: Risiko von HF-Verbrennungen. Gefahrenbereiche können Sie anhand der folgenden Leistungsreduzierungskurve bestimmen. Um HF-Verbrennungen zu vermeiden, den Tastkopf nicht innerhalb der Grenzen des grau schattierten Bereichs im Diagramm betreiben.

WARNUNG: Es besteht Verbrennungsgefahr aufgrund erhöhter Temperaturen an der Spitze, wenn kontinuierliche Wellensignale oder Burst-Gleichtaktsignale mit hohem Tastverhältnis zwischen etwa 10 MHz und 50 MHz liegen. Dies führt dazu, dass die Spitzen-Ferrite eine erhebliche Leistung bei Spannungen abgeben, die niedriger sind als im folgenden Diagramm. Um eine Verbrennungsgefahr zu vermeiden, halten Sie die Temperatur der Spitze bei max. 85 °C (185 °F), indem Sie die angewendete Gleichtaktspannung und/oder das Tastverhältnis begrenzen, die Umgebungstemperatur senken und/oder eine erzwungene Umluftkühlung anwenden.

Abbildung 2: Maximale Grenzwerte für die sichere Handhabung von Gleichtaktspannungen.
Informationen zur Einhaltung von Vorschriften
In diesem Abschnitt finden Sie die vom Gerät erfüllten Normen hinsichtlich Sicherheit und Umweltschutz. Dieses Produkt ist lediglich für einen Einsatz durch Fachleute und geschultes Personal ausgelegt; es ist nicht für eine Verwendung zu Hause oder durch Kinder vorgesehen.
Fragen zur Einhaltung von Vorschriften können an die folgende Adresse gerichtet werden:
Tektronix, Inc.
PO Box 500, MS 19-045
Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen
Dieser Abschnitt enthält die Sicherheitsvorschriften, denen das Produkt entspricht, sowie Angaben zur Einhaltung weiterer Sicherheitsbestimmungen.
EU-Konformitätserklärung – Niederspannung
Die Einhaltung der folgenden Spezifikationen, wie im Amtsblatt der Europäischen Union aufgeführt, wurde nachgewiesen:
Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU.
- EN 61010-1. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte – Teil 1: Allgemeine Anforderungen
- EN 61010-2-030. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte – Teil 2-030: Besondere Bestimmungen für Prüf- und Messstromkreise
Liste der in den USA landesweit anerkannten Prüflabore
- UL 61010-1. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte – Teil 1: Allgemeine Anforderungen
- UL 61010-2-030. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte – Teil 2-030: Besondere Bestimmungen für Prüf- und Messstromkreise
Kanadische Zertifizierung
- CAN/CSA-C22.2 Nr. 61010-1. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte – Teil 1: Allgemeine Anforderungen
- CAN/CSA-C22.2 Nr. 61010-2-030. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte – Teil 2-030: Besondere Bestimmungen für Prüf- und Messstromkreise
Einhaltung weiterer Normen
IEC 61010-1. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte – Teil 1: Allgemeine Anforderungen
- IEC 61010-2-030. Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte – Teil 2-030: Besondere Bestimmungen für Prüf- und Messstromkreise
Gerätetyp
Prüf- und Messgerät.
Beschreibung des Belastungsgrads
Ein Messwert für die Verunreinigungen, die in der Umgebung um das Gerät und innerhalb des Geräts auftreten können. Normalerweise wird die interne Umgebung eines Geräts als identisch mit der externen Umgebung betrachtet. Geräte sollten nur in der für sie vorgesehenen Umgebung eingesetzt werden.
- Belastungsgrad 1. Keine Verunreinigungen oder nur trockene, nicht leitende Verunreinigungen. Geräte dieser Kategorie sind vollständig gekapselt, hermetisch abgeschlossen oder befinden sich in sterilen Räumen.
- Belastungsgrad 2. Normalerweise nur trockene, nicht leitende Verunreinigungen. Gelegentlich muss mit zeitweiliger Leitfähigkeit durch Kondensation gerechnet werden. Dies ist die typische Büro- oder häusliche Umgebung. Zeitweilige Kondensation tritt nur auf, wenn das Gerät außer Betrieb ist.
- Belastungsgrad 3. Leitende Verunreinigungen oder trockene, nicht leitende Verunreinigungen, die durch Kondensation leitfähig werden. Dies sind überdachte Orte, an denen weder Temperatur noch Feuchtigkeit geregelt werden. Der Bereich ist vor direkter Sonneneinstrahlung, Regen und direktem Windeinfluss geschützt.
- Belastungsgrad 4. Verunreinigungen, die bleibende Leitfähigkeit durch Strom leitenden Staub, Regen oder Schnee verursachen. Typischerweise im Freien.
IP-Einstufung
IPx0 (gemäß Definition in IEC 60529).
Elektrische Kenngrößen
Elektrische Kenngrößen TICP025: Stromstärke 20 mA, 250 MHz
TICP050: Stromstärke 20 mA, 500 MHz
TICP100: Stromstärke 20 mA, 1 GHz
Max. Spannung gegen Erde 1300 V; Belastungsgrad 2; max. mit Transientenpegel nicht über 5 kV Spitze
1800 V; zur Verwendung in einer Umgebung mit Belastungsgrad 1; max. mit Transientenpegel nicht über 5 kV _Spitze
600 V für CAT III; Belastungsgrad 2
1000 V für CAT II; Belastungsgrad 2
Einhaltung von Umweltschutzbestimmungen
In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zu den Auswirkungen des Geräts auf die Umwelt.
Produktentsorgung
Beachten Sie beim Recycling eines Geräts oder Bauteils die folgenden Richtlinien:
Geräterecycling
Zur Herstellung dieses Geräts wurden natürliche Rohstoffe und Ressourcen verwendet. Das Gerät kann Substanzen enthalten, die bei unsachgemäßer Entsorgung nach Produktauslauf Umwelt- und Gesundheitsschäden hervorrufen können. Um eine solche Umweltbelastung zu vermeiden und den Verbrauch natürlicher Rohstoffe und Ressourcen zu verringern, empfehlen wir Ihnen, dieses Produkt über ein geeignetes Recyclingsystem zu entsorgen und so die Wiederverwendung bzw. das sachgemäße Recycling eines Großteils des Materials zu gewährleisten.

Dieses Symbol kennzeichnet Produkte, die den Bestimmungen der Europäischen Union gemäß den Richtlinien 2012/19/EU und 2006/66/EG für Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Batterien entsprechen. Informationen zu Recyclingmöglichkeiten finden Sie auf der Tektronix-Website (www.tek.com/productrecycling).
Vorwort
Dieses Dokument enthält Informationen zur Installation und Verwendung von aktiven, isolierten Strom-Shunt-Tastköpfen der TICP-Serie von Tektronix.
Der Tastkopf bietet unerreichte Bandbreite, Genauigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Isolierung bei Strom-Shunt-Messungen.

Das TekVPI-Kompensationsmodul stellt die Verbindung zwischen dem Messsystem und einem der Eingangskanäle am Oszilloskop her. Das Messsystem wird über die TekVPI-Schnittstelle des Oszilloskops mit Strom versorgt. Die LEDs auf dem Kompensationsmodul zeigen den Gesamtstatus des Tastkopfes an.
Tastkopf
Der Tastkopf stellt eine Schnittstelle zwischen dem Prüfling und der Kompensationsbox dar. Der Tastkopf enthält die Isolationsbarriere, die den Prüfling von der Erdung trennt.
Tastkopfspitzen
Für den Anschluss des Tastkopfes an den Prüfling gibt es verschiedene Tastkopfspitzen.
Die wichtigsten Leistungsdaten und Merkmale
• Galvanische Trennung zwischen Tastkopfspitze und Oszilloskop
- Verfügbar in drei Bandbreiten: 1 GHz, 500 MHz, and 250 MHz
- Breite des Strommessbereichs ist durch den mit den Tastkopfspitzen 1X, 10X oder 100X verwendeten Nebenschlusswiderstand festgelegt
• Rauschen <4,70 nV/√Hz (<21 μV RMS bei 20 MHz)
- Bis zu 90 dB Gleichtaktunterdrückungsverhältnis (CMRR) bei 1 MHz
- Maximale Gleichtaktspannung: 1,8 kV; zur Verwendung in einer Umgebung mit Belastungsgrad 1; mit Transientenpegel nicht über 5 kV _Spitze
- 1,5 % Genauigkeit der Gleichspannungs-Verstärkung
- Kompatibel mit den MSO Geräten der Serien 4, 5 und 6, einschließlich der aktuellen Modelle B
- Die Schnittstelle TekVPI™ ermöglicht Steuern und Konfigurieren des Tastkopfs an der Frontblende oder über die Programmierschnittstelle des Oszilloskops
Modellübersicht
| Modell Beschreibung |
| TICP025 Galvanisch getrennter Stromtastkopf Tektronix 250 MHz |
| TICP050 Galvanisch getrennter Stromtastkopf Tektronix 500 MHz |
| TICP100 Galvanisch getrennter Stromtastkopf Tektronix 1 GHz |
Standardzubehör
In der folgenden Tabelle ist das mit dem Tastkopf gelieferte Standardzubehör aufgelistet.
| Zubehör Beschreibung Teilenummer | ||
![]() | Sensorspitzenkabel 1X mit Anschluss MMCX TICPMM1 | |
![]() | Sensorspitzenkabel 10X mit Anschluss MMCX TICPMM10 | |
![]() | Spitzenadapter SMA TICPSMA | |
![]() | Ferritgleichtaktdrossel zum Klemmen 276-0905-XX | |
![]() | Der Zweibeinständer wird verwendet, um den Tastkopf zu halten. 020-3210-XX | |
![]() | Stativadapter für Zubehör mit Gewinden von 14 Zoll bis 20 UNC. 103-0508-XX | |
![]() | Tastkopfspitzen-Adapter. Anpassung einer Spitze MMCX IsoVu an standardmäßige rechteckige 0,025" Pin-Anschlüsse mit 0,100"-Raster. | 131-9717-XX |
Tabelle wird fortgesetzt....
| Zubehör Beschreibung Teilenummer | ||
![]() | Gepolsterte Tragetasche mit Schaumstoffeinlage. 016-2147-XX |
Empfohlenes Zubehör
In der folgenden Tabelle ist das optionale Zubehör aufgeführt.
| Zubehör Beschreibung Teilenummer | ||
![]() | Tastkopfspitze 100X mit Anschluss MMCX TICPMM100 | |
![]() | Rechteckiger Pin-Anschluss an MMCX-Adapter, 0,062"-Raster 131 | -9677-XX |
![]() | Kabel, MMCX zu IC-Grabber 196-3546-XX | |
![]() | Kabel, rechteckiger Pin-Anschluss zu IC-Grabber 196-3547-XX | |
![]() | MicroCKT-Anschlussklemmen 206-0569-XX |
Hinweise zur Bedienung
Dieser Abschnitt enthält Informationen zur sicheren und effektiven Handhabung des Tastkopfs. Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, bevor Sie das Messsystem installieren, um sich über die Betriebs- und Abstandsanforderungen zu informieren, einschließlich möglicher Gefahrenbereiche beim Anschluss des Messsystems an den Prüfling.
TICP-Blockdiagramm
Die folgende Abbildung zeigt ein Blockdiagramm des aktiven isolierten Tastkopfs von Tektronix.

flowchart
graph LR
A["Common-mode voltage"] --> B["Differential voltage"]
B --> C["Probe tip"]
C --> D["Probe head"]
D --> E["20 pf common-mode bridging capacitance"]
D --> F["Isolation barrier"]
D --> G["Infinite resistance"]
D --> H["Comp box"]
H --> I["Oscilloscope"]
C --> J["Probe tip cable"]
J --> D
Der Gleichtaktwiderstand und die -kapazität an Erde werden in der Abbildung gezeigt. Der Gleichtaktwiderstand wird mit dem Tastkopf als unendlich angezeigt, da er galvanisch isoliert ist und ignoriert werden kann. Die Gleichtakt-Kopplungskapazität gegen Erde und den umgebenden Stromkreis wird als Überbrückungskapazität dargestellt. Diese Kapazität beträgt etwa 20 pF, wenn der Tastkopf 15,25 cm (6 Zoll) über einer Grundfläche angebracht ist.
Berücksichtigen Sie Folgendes, um die Auswirkungen der Gleichtaktkapazitätslast zu minimieren:
- Wählen Sie möglichst einen Bezugspunkt im Prüfling, der ein statisches Potential in Bezug auf die Erdung hat.
- Schließen Sie die (gemeinsame) Koaxialabschirmung der Tastkopfspitze an den Punkt mit der niedrigsten Impedanz im Stromkreis an.
- Wenn Sie den Abstand zwischen dem Tastkopf und einer leitenden Oberfläche vergrößern, verringert sich die Kapazität.
- Bei der Verwendung mehrerer TICP-Tastköpfe zur Messung verschiedener Punkte im Schaltkreis, die nicht dieselben Gleichtaktspannungen aufweisen, halten Sie die Tastköpfe getrennt, um die kapazitive Kopplung zu minimieren.
Bewährte Methoden bei der Handhabung des Messsystems
Das Messsystem besteht aus qualitativ hochwertigen Teilen und muss vorsichtig behandelt werden, damit Beschädigungen oder Leistungsminderungen aufgrund von falscher Handhabung vermieden werden. Beim Umgang mit dem Tastkopf und den Spitzen sind die folgenden Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.
- Achten Sie darauf, das Tastkopfkabel nicht zu quetschen, zu crimpen oder abzuknicken..
- Achten Sie darauf, dass das Kabel nicht verdreht wird.
- Achten Sie darauf, dass das Tastkopfkabel nicht geknickt oder verknotet wird.
- Setzen Sie das Tastkopfkabel keiner Zugbelastung aus.
- Ziehen und reißen Sie nicht am Kabel, insbesondere dann nicht, wenn Knicke oder Knoten vorhanden sind.
- Lassen Sie den Tastkopf oder das Kompensationsmodul nicht fallen. Dadurch können die internen Komponenten beschädigt und falsch ausgerichtet werden.
- Achten Sie darauf, die Tastkopfspitzen nicht zu stark zu biegen; der Mindestbiegeradius von 5,1 cm (2,0 Zoll) darf dabei nicht überschritten werden.
- Achten Sie darauf, dass Sie die Kabel nicht versehentlich mit einem Stuhlrad überfahren oder dass ein schwerer Gegenstand auf das Kabel fallen gelassen wird, damit die Kabel nicht gequetscht werden.
- Lagern Sie das Messsystem in der mitgelieferten Tragetasche, wenn dieses nicht verwendet wird.
Umgebungsvoraussetzungen
| Merkmal Komponente In Betrieb | |||
| Temperatur Kompensationsbehälter und Tastkopf | 0 °C bis +50 °C -20 °C bis +70 °C | ||
| Luftfeuchtigkeit Kompensationsbehälter und Tastkopf | 5 % bis 85 % relative Luftfeuchtigkeit bis zu +40 °C, 5 % bis 45 % relative Luftfeuchtigkeit bis zu +50 °C, nicht kondensierend | 5 % bis 85 % relative Luftfeuchtigkeit bis zu +40 °C, 5 % bis 45 % relative Luftfeuchtigkeit bis zu +70 °C, nicht kondensierend | |
| Höhe über NN Alle Komponenten Bis zu 3.000 m (9.842 ft) Bis zu | 12.000 m (39.370 ft) | ||
Bedienelemente und Anzeigen
Eine Beschreibung der Bedienelemente und Anzeigen auf dem Kompensationsmodul.

text_image
Tektronix TICP100 ISOLATED CURRENT PROBE STATUS An IsoVu™ Product 1 2 STATUS -- Entriegelungsknopf für den Riegel. Drücken Sie zum Trennen des Kompensationsmoduls vom Oszilloskop den Entriegelungsknopf, und ziehen Sie es vom Gerät weg.
- STATUS-Anzeigen. LED-Leuchten, die den Status des Tastkopfs anzeigen. Auf der Ober- und Rückseite des Kompensationsmoduls befindet sich eine Statusanzeige. Weitere Informationen über die LED-Statusanzeigen finden Sie unter Table 1
Kabel-Kennzeichen
Die Kennzeichnung auf dem Kabel warnt vor potenziellen HF-Verbrennungsgefahren.

text_image
WARNING Potential RF burn hazard or electrical shock hazard. Maintain safe clearance while connected to the energized circuit. Be sure to read manual. AVERTISSEMENT Risque de brûlure RF ou de choc électrique. Observez une distance de sécurité durant la connexion au circuit sous tension. Lisez le manual. RF burn area of 1m (40in) 1844-02Tastkopfspitzen
Jede Tastkopfspitze ist mit einem Etikett versehen, auf dem der maximale Dynamikbereich und der Dämpfungsfaktor angegeben sind.




1844-001
Installation der Ferritklemme
Die folgenden Schritte beschreiben die Installation der Ferritklemme für die Betriebsart Gleichtakt am Tastkopfkabel.
Prozedur

text_image
STATUS ① ② 1944-018- Positionieren Sie die Ferritklemme für die Betriebsart Gleichtakt innerhalb von 0,63 cm (0,25 Zoll) von der Zugentlastung der Kompensationsbox.
- Wickeln Sie das Kabel fünfmal um die offene Ferritklemme, und schließen Sie die Klemme.
Achten Sie darauf, dass die Schleifen so eng wie möglich anliegen, um die Wirksamkeit des Ferrits zu maximieren.
Nächste Maßnahme
Um die Ferritklemme vom Tastkopfkabel zu entfernen, stecken Sie einen Schlitzschraubendreher in den Spalt zwischen den Riegeln der Klemme, und heben Sie sie an.
Anschließen an eine Schaltung
In den folgenden Schritten wird beschrieben, wie man den Tastkopf der TICP-Serie an ein Oszilloskop und an den Prüfling anschließt.
Vorbereitungen

WARNUNG: Schließen Sie das Messsystem nicht an einen spannungsführenden Schaltkreis an, um Stromschlaggefahr zu vermeiden. Trennen Sie stets die Stromversorgung zu dem zu prüfenden Stromkreis, bevor Sie das Spitzenkabel an diesem anbringen oder von diesem trennen. Das Kunststoffgehäuse des Tastkopfs und die Tastkopfspitze des Tastkopfkabels liefern keine Isolierung.

WARNUNG: Fassen Sie während der Messung weder den Tastkopf noch die Tastkopfspitze an, um das Risiko eines Stromschlags oder von HF-Verbrennungen zu vermeiden, während der Prüfling unter Spannung steht. Halten Sie während der Messung immer einen Abstand von 1 m (40 Zoll) zum Tastkopf ein. Siehe Figure 1.

WARNUNG: Legen Sie den Tastkopf oder die Tastkopfspitze nicht an einen Stromkreis mit einer abweichenden Spannung an, um einen Lichtbogen zu vermeiden.

ACHTUNG: Schließen Sie zur Vermeidung der möglichen Beschädigungen an den Geräten die (gemeinsame) Koaxialabschirmung der Tastkopfspitze oder den SMA-Eingang an einen Kreisabschnitt mit hoher Impedanz an. Die zusätzliche Kapazität kann zu Beschädigungen des Schaltkreises führen. Schließen Sie die (gemeinsame) Koaxialabschirmung an einen Kreisabschnitt mit niedriger Impedanz an.

Anmerkung: Wenn der Tastkopf oder das Kabel der Tastkopfspitze bei der Messung eines hochfrequenten Gleichtaktsignals berührt wird, erhöht sich die kapazitive Kopplung und kann die Gleichtaktbelastung des zu prüfenden Stromkreises beeinträchtigen.

Anmerkung: Um Fehlmessungen zu vermeiden, sollten die einzelnen Tastköpfe nicht übereinander gestapelt werden, und Mobiltelefone sollten während der Messung mindestens einen Meter entfernt sein.
Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird
Stellen Sie sicher, dass der Prüfling nicht an einen spannungsführenden Schaltkreis angeschlossen ist. Um eine möglichst genaue Messung zu erhalten, lassen Sie den Tastkopf 5 Minuten lang aufwärmen.
Prozedur
- Schließen Sie das Kompensationsmodul an einen freien Kanal des Oszilloskops an.

- Richten Sie die IsoConnect™-Anschlüsse der Tastkopfspitze und des Tastkopfs aus.
Achten Sie darauf, dass die Tastkopfspitze während dieses Vorgangs nicht gebogen oder verdreht wird.
- Schließen Sie die Tastkopfspitze an den Tastkopf an.

Anmerkung: Schließen Sie den Tastkopf an einen Zweibeinständer, ein Stativ (mit Adapter) oder eine ähnliche Halterung an. Durch den Einsatz einer Halterung wird der Tastkopf fixiert, wodurch die potenziellen mechanischen Belastungen an der elektrischen Anschlussstelle des Prüflings reduziert werden. Der Träger hält den Tastkopf von den umliegenden Schaltkreisen und leitenden Objekten fern, um parasitäre kapazitive Kopplung an diese Umgebung zu minimieren. Der mitgelieferte Stativadapter wird benötigt, um den Tastkopf der TICP-Serie an einem Stativ zu befestigen.
- Schließen Sie das Ende der Tastkopfspitze an den Prüfling an.
Wenn Sie eine MMCX-Spitze verwenden, schließen Sie die Spitze an einen MMCX-Stecker oder an einen Adapter mit rechteckigen Stiften an, bevor Sie sie an den Prüfling anschließen. Die Adapter sind mit einem Abstand von 2,54 mm (0,100 Zoll) bzw. 1,57 mm (0,062 Zoll) anschließbar.
-
Konfigurieren Sie die Bedienelemente des Oszilloskops.
-
Legen Sie Strom an den Prüfling an, um die Messung vorzunehmen.
Installation des Stativadapters
Die folgenden Schritte beschreiben die Installation des Stativadapters am Tastkopf und die Befestigung an einem Stativ.
Prozedur

- Befestigen Sie den Adapter an einem kompatiblen Stativ.
Das Adapter hat ein UNC ^1/4 -20 Gewinde. Achten Sie darauf, dass das Gewinde des Stativs ebenfalls ein UNC ^1/4 -20 Gewindestück hat.
- Öffnen Sie die Klemme des Stativadapters und befestigen Sie ihn am Tastkopf.
Installation mit Zweibeinständer
Die folgenden Schritte beschreiben die Installation des Zweibeinständers am Tastkopf.
Prozedur

-
Drücken Sie die Griffe des Zweibeinständers zusammen, um die Klemme zu öffnen.
-
Setzen Sie den Tastkopf in die Klemme, und lassen Sie den Griff los, sodass der Tastkopf den für die Verbindung mit dem Prüfling erforderlichen Winkel einhält.
Anschluss des SMA-Adapters
Die folgenden Schritte beschreiben, wie Sie den Adapter für die TICPSMA SMA-Spitze am Tastkopf und am SMA-Kabel anschließen.
Vorbereitungen

Anmerkung: Wir empfehlen, zuerst das SMA-Kabel an den SMA-Adapter anzuschließen und dann den SMA-Adapter am Tastkopf.
Prozedur

- Schließen Sie ein SMA-Kabel an den SMA-Adapter an.
Verwenden Sie einen SMA-Schlüssel, um das SMA-Kabel mit 8 in lbs festzuziehen. - Schließen Sie den SMA-Adapter an den Tastkopf an.
Installieren der Tastkopfspitzenadapter
Es gibt zwei Tektronix Adapter für Tastkopfspitzen, um die MMCX-Tastkopfspitzen mit den Stiften auf der Leiterplatte zu verbinden: MMCX-0,1-Zoll-Pitch-Adapter (2,54 mm) und MMCX-0,062-Zoll-Pitch-Adapter (1,57 mm).
Ein Ende jedes Adapters verfügt über eine MMCX-Buchse für den Anschluss an ein IsoVu MMCX-Spitzenkabel. Das andere Ende des Adapters verfügt über eine mittlere Stiftbuchse und vier Gleichtaktbuchsen (Abschirmung) um die Außenseite des Adapters herum. Die Aussparungen an den Adaptern können zur Lokalisierung der Abschirmungsbuchsen verwendet werden. Die Verfahren zur Installation dieser Adapter sind gleich, der größte Unterschied ist der Abstand der Stifte an der Leiterplatte.
Richten Sie zur Installation der Adapter an den quadratischen Stiften die Mitte des Adapters am Signalquellenstift an der Leiterplatte aus. Verwenden Sie die Aussparung am Adapter zur Ausrichtung einer der Abschirmungsbuchsen am Gleichtaktstift an der Leiterplatte. Die folgenden Abbildungen zeigen Beispiele für die Ausrichtung der Adapter an der Leiterplatte.
Platzieren Sie den Tastkopfspitzenadapter zum Erreichen einer optimalen elektrischen Leistung, insbesondere der CMRR-Leistung und der EMV-Empfindlichkeit, so nah wie möglich an der Leiterplatte.

Abbildung 3: Ausrichten des MMCX-0,1-Zoll-Adapters (2,54 mm) an der Leiterplatte

Abbildung 4: Ausrichten des MMCX-0,062-Zoll-Adapters (1,57 mm) an der Leiterplatte
Drücken Sie die Adapter nach der Ausrichtung vorsichtig nach unten, um diese an der Leiterplatte einzustecken.

Abbildung 5: Festdrücken des MMCX-0,1-Zoll-Adapters (2,54 mm)

Abbildung 6: Festdrücken des MMCX-0,062-Zoll-Adapters (1,57 mm)
Installieren der rechteckigen Stiftanschlüsse an der Leiterplatte
Die folgende Abbildung und Tabelle zeigen die empfohlenen erforderlichen Abstände für den Anschluss der Adapter an den rechteckigen Stiftanschlüssen an der Leiterplatte. Die Unterseite der Adapter sind an der Oberseite abgebildet.

Abbildung 7: Erforderliche Abstände am Adapter
| Abbildungsreferenz | Tastkopfspitzenadapter, MMCX auf rechteckigen Stiftanschlüssen mit 0,1-Zoll-Abstand 0,635 mm (0,025 Zoll) rechteckige Stifte | Tastkopfspitzen-Adapter, MMCX auf rechteckigen Stiftanschlüssen mit 0,062-Zoll-Abstand 0,406 mm (0,016 Zoll) rechteckige Stifte |
| 1 Empfohlene maximale Stiftlänge 6,00 mm (0,235 Zoll) Empfohlene maximale Stiftlänge 4,40 mm (0,170 Zoll) | ||
| 2 Bereich zwischen Adapter und Leiterplatte minimieren | ||
| 3 Freihaltebereich (Durchmesser jedes Adapters) | ||
| 4 Im Freigabebereich sollten sich möglichst keine Komponenten befinden | ||
Die rechteckigen 0,025-Zoll-Stifte (0,635 mm) müssen sich bereits auf der Leiterplatte befinden. Einige rechteckige Stifte haben ggf. bereits Kopfstecker an der Leiterplatte installiert. Tektronix empfiehlt, den Abstandhalter aus Kunststoff von den rechteckigen Stiften zu entfernen, um einen besseren Zugang zur Leiterplatte zu erhalten, wie in der folgenden Abbildung gezeigt. Dies dient zum Erreichen einer optimalen elektrischen Leistung, insbesondere CMRR. Sie müssen ggf. eine Pinzette verwenden, um den Abstandhalter wie in der Abbildung gezeigt zu entfernen.

Abbildung 8: Entfernen des Kopfsteckers von den rechteckigen Stiftanschlüssen an der Leiterplatte
Tektronix bietet einen Satz aus Löstiften (0,46 mm (0,018 in) Durchmesser) zur Installation an der Leiterplatte, die mit dem MMCX-0,062-Zoll-Adapter (1,57 mm) verwendet werden kann. Verwenden Sie das Löthilfsmittelzubehör (Tektronix Teilenummer 003-1946-xx) zur Installation dieser Stifte an der Leiterplatte.
Die Lötstifte sind sehr klein und ggf. schwer in der Handhabung. Tektronix empfiehlt die Verwendung einer Pinzette und eines Vergrößerungswerkzeugs zur Installation der Stifte an der Leiterplatte.
Die Lötstifte können um die oberflächenmontierte Komponente an der Leiterplatte installiert werden, dabei muss jedoch ein ausreichender Abstand für eine einwandfreie elektrische Verbindung des Adapters eingehalten werden. Abbildung 7 auf Seite 29

Anmerkung: Die (gemeinsame) Koaxialabschirmung der Tastkopfspitze und der Spitzenadapter muss immer mit dem Punkt mit der geringsten Impedanz (in der Regel eine Gleichtaktschaltung oder ein Stromversorgungsstrang) im Prüfkreis verbunden sein (relativ zum Sensorspitzenkabel/Mittelleiter), um ein möglichst genaues Signal zu erhalten.
Verwenden Sie die folgenden Schritte zur Installation der Lötstifte mittels der Löthilfe an der Leiterplatte:
- Stecken Sie die Lötstifte vorsichtig in die Löthilfe ein, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Abbildung 9: Verwendung der Löthilfe zur Installation der rechteckigen Stifte an der Leiterplatte
-
Verwenden Sie die Löthilfe zum Fixieren der rechteckigen Stifte beim Anlöten an die Leiterplatte.
-
Tragen Sie bei Bedarf eine geringe Menge Klebstoff auf, um die Verbindung mit der Leiterplatte weiter zu verstärken. Die Höhe des Klebstoffs muss jedoch so gering wie möglich gehalten werden, damit ein einwandfreier elektrischer Kontakt des Adapters gewährleistet ist. Abbildung 7 auf Seite 29
Menü „Probe Setup“ (Tastkopfeinstellung)
Verwenden Sie das Menü zur Einstellung des Tastkopfs, um Informationen zum Tastkopf anzuzeigen, eine Selbstkalibrierung (SelfCal) durchzuführen, Autonull auszuführen, die Betriebsart zu ändern und den Bereich zu konfigurieren.
Um das Menü „Probe Setup“ (Tastkopf-Einstellung) auf dem Oszilloskop aufzurufen, tippen Sie zweimal auf das entsprechende Analogkanal-Symbol in der Einstellungsleiste und dann auf Probe Setup.
Sie erhalten eine Warnmeldung, wenn Sie den Tastkopf an das Oszilloskop anschließen, ohne dass eine Tastkopfspitze angeschlossen ist. Die folgenden Bilder zeigen das Menü mit und ohne die Spitzen-Warnung.

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CHANNEL 1 VERTICAL SETTINGS PROBE SETUP Probe Information Probe Type: TICP050 Serial Number: QU300009 Version: 1.6 Propagation Delay: 12.063 ns Probe Tip: TICPSMA Serial Number: QU200093 SelfCal Status: SelfCal AutoZero Range Mode Range Auto Manual 500 mV SPECTRUM VIEW > OTHER > Ch 1 100 mV/div 50 Ω 500 MHz %
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CHANNEL 1 VERTICAL SETTINGS PROBE SETUP Probe Information Probe Type: TICP050 Serial Number: QU300009 Version: 1.6 Propagation Delay: 11.903 ns Probe Tip: N/A Serial Number: N/A Error Information No probe tip detected. Please install a compatible probe tip. SelfCal Status: SelfCal AutoZero Range Mode Auto Manual Range 500 mV SPECTRUM VIEW > OTHER > Ch 1 No Tip 100 mV/div 50 Ω 500 MHz °Selbstkalibrierung
Die Selbstkalibrierungsfunktion (SelfCal), die die Verstärkungsgenauigkeit und den Gleichstrom-Offset korrigiert. Diese Parameter ändern sich, wenn sich der Tastkopf auf die Betriebstemperatur erwärmt, und bleiben konstant, sobald die Temperatur einen stabilen Zustand erreicht hat.
Prüfen Sie im Menü Probe Setup (Tastkopf-Einstellungen) den SelfCal-Status. Der Status zeigt an, ob die Selbstkalibrierung bestanden wurde, fehlgeschlagen ist oder ob empfohlen wird, die Selbstkalibrierung durchzuführen.
Um den Status der Selbstkalibrierung aus der Ferne zu überprüfen, verwenden Sie den Befehl SELFCAL: STATE? PI, um festzustellen, ob die Selbstkalibrierung RECOMMENDED (empfohlen), RUNNING (läuft) oder PASSED (bestanden) ist.
Es wird empfohlen, die Selbstkalibrierung erneut auszuführen, wenn sich die Umgebungstemperatur um 10 °C ändert oder wenn der Status Recommended (empfohlen) lautet. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Selbstkalibrierung durchzuführen:
- Tippen Sie auf den Kanal-Badge, der dem Kanal entspricht, an den Sie den Tastkopf angeschlossen haben.
- Erweitern Sie im Menü „Channel“ (Kanal) die Registerkarte Probe Setup (Tastkopf einstellen).
- Tippen Sie auf die Taste SelfCal.
Um die Selbstkalibrierung aus der Ferne durchzuführen, rufen Sie den Befehl CH

Anmerkung: Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie die Selbstkalibrierung durchführen, während der Tastkopf an den stromlosen Prüfling angeschlossen ist.
Wenn Sie vertikale Skalen von 10 mV/Div oder weniger verwenden, sollten Sie die Selbstkalibrierung des Tastkopfes mit der noch angebrachten Tastkopfspitze durchführen, ohne dass ein Signal an der Tastkopfspitze anliegt. Zusätzlich wird für die Tastköpfe TICPSMA und TICPMX1X empfohlen, während der Selbstkalibrierung eine repräsentative Treiberimpedanz (einen stromlosen Prüfling) an der Tastkopfspitze angeschlossen zu lassen.
Bei höheren vertikalen Skalen oder im speziellen Fall einer TICPSMA- oder TICPMX1X-Spitze, die über eine sehr niedrige Impedanz (einen Shunt-Widerstand ≤5 Ω) angesteuert wird, kann alternativ die Spitze vom Tastkopf getrennt werden, um sicherzustellen, dass während der Selbstkalibrierung kein Signal anliegt.
Der Tastkopf der TICP-Serie benötigt fünf Minuten zum Aufwärmen, und die Selbstkalibrierung ist in weniger als zwei Minuten abgeschlossen. Der SelfCal-Status ändert sich in Passed (Bestanden) oder Failed (Nicht bestanden).
Autonull
Autonull und Selbstkalibrierung wirken auf verschiedene Teile des Messsystems. Die Selbstkalibrierung optimiert die Messungen durch Anpassung der Parameter im Tastkopf. Autonull ist eine Funktion des Oszilloskops, die zum Einsatz kommt, wenn eine angezeigte Kurvenform nicht korrekt zentriert ist (z. B. aufgrund eines kleinen Gleichstrom-Offset-Fehlers). Autonull wird automatisch nach der Selbstkalibrierung ausgeführt.
Vor dem Durchlauf von Autonull ist es wichtig, den Prüfling stromlos zu machen oder den Tastkopf vom Prüfling zu trennen.
Auto Range (Automatischer Bereich)
Die Betriebsart „Bereich“ kann entweder auf Auto oder Manuell eingestellt werden. Wenn für die Betriebsart „Bereich“ die Option Auto eingestellt ist, wird der Tastkopfbereich automatisch ausgewählt, wenn der V/Div-Drehknopf (V/Skalenteil) am Oszilloskop gedreht wird. Das Verhältnis zwischen Messbereich des Tastkopfes und V/Div-Einstellung entspricht dem in „Bereiche“ und in der Einstelltabelle für Volt/div für die Serie 4/5/6 MSO angegebenen Verhältnis.
Bereiche
Das Messsystem verfügt über eine Vielzahl von Messbereichen, die Sie auswählen können, unabhängig davon, ob der Tastkopf mit oder ohne Spitze verwendet wird. So können Sie je nach den Anforderungen der Messung Abwägungen zwischen dem Rauschverhalten und dem Dynamikbereich treffen.

ACHTUNG: Um eine Beschädigung des Tastkopfs zu vermeiden, darf die Spitzenspannung für eine bestimmte Spitze oder einen bestimmten Tastkopf nicht überschritten werden. Der Grenzwert für die maximale zerstörungsfreie Spannung (Spitzenspannung) erhöht sich nicht, wenn die Tastkopfbereiche geändert werden.
Bei den MSO-Instrumenten der Serien 4, 5 und 6 sind die Bereiche auswählbar, wenn für die Betriebsart „Bereich“ die Option Manuell eingestellt ist. Die empfohlenen V/Div-Einstellungen finden Sie in der folgenden Tabelle. Die angegebenen Bereiche gelten für den SMA-Eingang des Tastkopfs und den 1X-Tastkopf. Multiplizieren Sie den Bereich und die V/Div-Einstellung mit der Dämpfung der Tastkopfspitze, um die Werte für eine Tastkopfspitze zu erhalten.
Tabelle 1: Bereiche und Volt/Div-Einstellungen der Serie 4/5/6 MSO
| Tastkopfbereiche der Serie 4/5/6 MSO Empfohlene V/Div-Einstellung |
| 20 mV 2 mV/Div |
| 30 mV 5 mV/Div |
| 45 mV 5 mV/Div |
| 65 mV 10 mV/Div |
| 90 mV 10 mV/Div |
| 125 mV 20 mV/Div |
| 175 mV 20 mV/Div |
| 250 mV 20 mV/Div |
| 350 mV 50 mV/Div |
| 500 mV 100 mV/Div |
Bei Verwendung einer Tastkopfspitze zeigt das Etikett der jeweiligen Tastkopfspitze den maximalen Dynamikbereich und den Abschwächungsfaktor an. Bei der Auswahl von empfindlicheren Bereichen wird der Dynamikbereich eingeschränkt. Weitere Informationen finden Sie in der Spezifikationstabelle unter „Linearer Differentialeingangsspannungsbereich“.
Auswahl der Tastkopfspitze

ACHTUNG: Achten Sie auf die richtige Wahl der Tastkopfspitze, um Überspannungen zu vermeiden, die den Eingangsabschluss des Tastkopfs beschädigen oder beeinträchtigen können. Die Wahl des richtigen Dämpfungsfaktors für die Tastkopfspitze ist entscheidend, damit der Eingangsabschluss des Tastkopfs nicht durch eine Überspannung beschädigt oder beeinträchtigt wird. Wählen Sie die Tastkopfspitze mit der geringstmöglichen Dämpfung für das zu messende Signal.
Beachten Sie bei der Auswahl einer Tastkopfspitze für eine bestimmte Anwendung die folgenden Fragen:
- Was ist die maximale Effektiv-/Spitzenspannung am zu messenden Prüfpunkt (zum Beispiel bei einer Fehlerbedingung)?
- Was ist der minimale unsymmetrische Eingangswiderstand, den meine Schaltung tolerieren kann?
- Wie groß soll das Signal sein, das ich am Oszilloskop anzeigen möchte?
- Welche Empfindlichkeit benötige ich (zum Beispiel die minimale V/div-Einstellung)?
Die folgende Tabelle erleichtert Ihnen die Auswahl der richtigen Tastkopfspitze. Beginnen Sie oben in der Tabelle, und arbeiten Sie nach unten. Wählen Sie die erste Spitze aus, die Ihre Kriterien erfüllt.
Tabelle 2: Auswahl der Tastkopfspitze
| Tastkopfspitze | Empfindlichste V/Div-Einstellung Dynamikumfang | Maximale zerstörungsfreie Spannung (DC + pk AC) | Unsymmetrischer Eingangswiderstand | |
| TICPSMA 1 mV ±0,5 V ±3 V 50 Ω | ||||
| TICPMM1 1 mV ±0,5 V ±3 V 50 Ω | ||||
| TICPMM10 10 mV ±5 V ±15 V | 500 Ω | |||
| TICPMM100 | 100 mV | ±50 V | ±60 V | 5000 Ω |
Die maximale zerstörungsfreie Spannung finden Sie unter Maximum differential input voltage vs frequency derating graphs.
„Deskew“ (Versatzausgleich)
Jeder Tastkopf wird mit nominalen Werten für die Ausbreitungsverzögerung geliefert, die automatisch über das Menü Vertikal des Oszilloskops angewendet werden können. Die Genauigkeit des Versatzausgleichs kann mit einem bekannten Signal und einer Deskew-Vorrichtung verbessert werden. Wenn die zeitlichen Beziehungen zwischen den Kurvenformen kritisch sind, sollte der Versatzausgleich immer mit einer bekannten Maschine durchgeführt werden. mit
Eingangs-Offset
Das Messsystem bietet eine durch den Benutzer veränderliche, eingangsbezogene Offset-Spannung.
Dadurch ist es möglich, einen Teil des Signals anzuzeigen, der sich außerhalb des Bildschirms befindet, oder ein empfindliches Verhalten zu untersuchen, das auf einer größeren Differenzspannung beruht. Beispielsweise würde ein Schritt von 0 V bis 0,6 V normalerweise einen Eingangsbereich von ±0,5 V überschreiten. Durch das Anlegen eines Offsets von 250 mV wird der 600 mV-Schritt in den dynamischen Bereich des Tastkopfs gebracht und kann genau betrachtet werden. Der Offset wird vom Tastkopf angelegt.
Spannungsbereich
Der Tastkopf wurde entwickelt, um die Charakterisierung von Hochfrequenzschaltungen mit einem breiten Bereich von Differenzspannungen bei vorhandenen Gleichtaktspannungen zu ermöglichen. Um die Signaltreue und Messgenauigkeit zu optimieren, ist es wichtig, die Grenzen und Unterschiede zwischen den in diesem Abschnitt beschriebenen Spannungswerten zu verstehen.
Obwohl der Gleichtakt-Spannungsbereich des Tastkopfes sehr groß ist (1000 V CATII), ist der Differenzeingangsbereich begrenzt und hängt von der Dämpfung des Tastkopfes, dem gewählten Verstärkungsbereich und dem verwendeten Offset ab.
Die Eingangsspannungsbedingungen sind in mehrere verschiedene Eingangsbereiche unterteilt.
Gleichtaktspannungsbereich
Der Tastkopf ist von der Erdung isoliert, sodass der Eingangsbereich in Betriebsart 1000 V CATII ist. Der differentielle Eingangsbereich ist stärker eingeschränkt und bezieht sich auf das Signal, das unabhängig von der Betriebsart an der Tastkopfspitze anliegen kann.
Der Differenzspannungsbereich bezieht sich auf die tatsächliche Messung, die bei Verwendung von IsoVu™ auf dem Bildschirm des Oszilloskops angezeigt wird. Um genaue Ergebnisse zu erzielen, muss die Messung innerhalb des Bereichs des angewandten Offsets ±V Diff-Bereichs der Spitze liegen. V_Messwert = V_Offset ± V_Diff
Offset-Spannungsbereich
Die Offset-Spannung kann über das Menü Vertikal des Oszilloskops eingestellt werden. Die Kapazität der Eingangs-Offsets des Tastkopfs reicht von ±0,5 V bis ±50 V, abhängig von der verwendeten Spitze. Dieser Offset wird am Tastkopf angelegt und kann nützlich sein, um angelegte Signale in den dynamischen Bereich ( V_diff ) des Tastkopfs zu bringen.
Maximaler Bereich der zerstörungsfreien Differenzspannung
Der maximale Eingangsbereich der zerstörungsfreien Differenzspannung ist die maximale Differenzspannung, die an den Eingang angelegt werden kann, ohne den Tastkopf zu beschädigen. Dies ist ein Gleichstrom + Spitzenwechselstromwert (kein Teil des differentiellen Eingangssignals darf diesen Wert überschreiten). Die maximale zerstörungsfreie Differenzspannung variiert je nach verwendeter Tastkopfspitze von ±3 V bis ±60 V. Ein Überschreiten dieser Werte führt zu dauerhaften Schäden an den Komponenten des Tastkopfs.
Spezifikationen
Dieses Kapitel enthält die technischen Daten des Geräts. Alle Angaben sind typische technische Daten, sofern nicht als garantierte Werte angegeben. Typische technische Daten werden aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit bereitgestellt, jedoch nicht garantiert. Alle mit einem Symbol √ gekennzeichneten technischen Daten sind garantierte Daten und werden während der Leistungsprüfung geprüft.
Alle Spezifikationen sind typisch und gelten für alle Modelle, falls nicht anders angegeben.
Damit die technischen Daten zutreffen, müssen zuerst zwei Bedingungen erfüllt sein:
- Das Gerät muss innerhalb der Grenzen der in diesem Handbuch beschriebenen Umgebungsdaten eingesetzt werden.
- Das Gerät muss innerhalb des angegebenen Betriebstemperaturbereichs mindestens fünf Minuten lang ununterbrochen in Betrieb gewesen sein.
- Das Messsystem wird über ein TekVPI-kompatibles Oszilloskop mit Strom versorgt.
Garantierte Spezifikationen beschreiben garantierte Leistung mit Toleranzgrenzen oder bestimmten typbezogenen Voraussetzungen.
Übersicht über Tastköpfe und Spitzen
Tastköpfe TICP100 TICP050 TICP025
Bandbreite 1 GHz 500 MHz 250 MHz
Anstiegszeit 400 ps 700 ps 1,4 ns
DC- ±1,5 %
Verstärkungsgenauigkeit
Maximale 1800 V; zur Verwendung in einer Umgebung mit Belastungsgrad 1; max. mit Transientenpegel nicht über Gleichtaktspannung 5 kV _Spitze
1300 V; Belastungsgrad 2; max. mit Transientenpegel nicht über 5 kV _Spitze
600 V für CAT III; Belastungsgrad 2
1000 V für CAT II; Belastungsgrad 2
Effektivwert spektrale 4,70 nV/√Hz (<21 μV _RMS bei 20 MHz) Rauschdichte
Länge des 2 m (78 Zoll)
Tastkopfkabels
Eingangsspannungsbereich, Eingangsimpedanz
Differenzeingangsspannungsbereich + Offset-Bereich darf Folgendes nicht überschreiten: Maximale messbare Eingangsspannung. Beispiel: Im ±0,5-V-Bereich von TICPSMA ist der Offset auf ±0,15 V begrenzt. Der vollständige Offset von ±0,5 V ist im ±0,125-V-Bereich des Tastkopfs der Serie TICP verfügbar.
| Tastkopfspitzen DifferentiellerEingangsbereich | Offset-Bereich Maximale messbareEingangsspannung(Vs) | MaximalezerstörungsfreieDifferenzspannung | Eingangsimpedanz | ||
| TICPSMA ±0,5 V ±0,5 V 0,65 V ±3 V; 3 V | _RMS | 50 Ω || n/z | |||
| TICPMM1 ±0,5 V ±0,5 V 0,65 V ±3 V; 3 V | _RMS | 50 Ω || n/z | |||
| TICPMM10 | ±5 V | ±5 V | 6,5 V | ±15 V; 15 V_RMS | 500 Ω || <3 pF |
| TICPMM100 | ±50 V | ±50 V | 50 V | ±60 V; 60 V_RMS | 5000 Ω || <3 pF |

Abbildung 10: Differentieller Eingangsbereich
Rauschuntergrund (RMS A)
$$ \text { Noise Floor } (A R M S) = \frac {4 . 7 0 \frac {n V}{\sqrt {H z}} \times \sqrt {\text { Bandwidth }}}{R _ {\text { shunt }}} $$
| Auswahl des Nebenschlusswiderstands 20 MHz 250 MHz 1 GHz | ||
| 50 Ω TICP als Nebenschlusswiderstand 420 nA 1,5 μA 3,0 μA | ||
| 5 Ω Nebenschlusswiderstand 4,2 μA 14,9 μA 29,7 μA | ||
| 1 Ω Nebenschlusswiderstand 21 μA 74,3 μA 149 μA | ||
| 500 mΩ Nebenschlusswiderstand 42 μA 149 μA 297 μA | ||
| 50 mΩ Nebenschlusswiderstand 420 μA 1,5 mA 3,0 mA | ||
| 5 mΩ Nebenschlusswiderstand 4,2 mA 14,9 mA 29,7 mA | ||
| 500 μΩ Nebenschlusswiderstand 42 mA 149 mA 297 mA | ||
| 50 μΩ Nebenschlusswiderstand 420 mA 1,5 A 3,0 A | ||
| 15 μΩ Nebenschlusswiderstand 1,4 A 5,0 A 9.9 A |
Maximal messbarer Strom
Maximum hängt von der Leistungsaufnahme des Nebenschlusswiderstands ab.
| Auswahl des Nebenschlusswiderstands | TICPMM1 TICPSMA TICPMM10 TICPMM100 | ||
| 50 Ω TICP als Nebenschlusswiderstand | 13 mA | - | - |
| Tabelle wird fortgesetzt.... | |||
| Auswahl des Nebenschlusswiderstands | TICPMM1 TICPSMA TICPMM10 TICPMM100 | |||
| 5 Ω Nebenschlusswiderstand 130 mA | 1,3 A 10 A | |||
| 1 Ω Nebenschlusswiderstand 650 mA | 6.5 A 50 A | |||
| 500 mΩ Nebenschlusswiderstand 1,3 | A 13 A 100 A | |||
| 50 mΩ Nebenschlusswiderstand 13 A | 130 A 1,0 kA | |||
| 5 mΩ Nebenschlusswiderstand 130 A | 1,3 kA 10 kA | |||
| 500 μΩ Nebenschlusswiderstand 1,3 | kA 13 kA | 100 kA | ||
| 50 μΩ Nebenschlusswiderstand | 13 kA | 130 kA | 1.000 kA | |
| 15 μΩ Nebenschlusswiderstand | 43,3 kA | 433,3 kA | 3.300 kA | |
Tastkopfbereiche
Die Werte gelten für die Spitzen TICPSMA und TICPMM1. Für die Spitzen 10X bzw. 100X sind die Werte mit 10 bzw. 100 zu multiplizieren.
| Eingangsbereich | Offset-Bereich | Effektivwert spektrale Rauschdichte (VRMS) | Rauschuntergrund bei 20 MHz (VRMS) |
| ±0,5 V | ±0,15 V | 22,9 nV/√Hz | 102,5 μVRMS |
| ±0,35 V | ±0,30 V | 17,4 nV/√Hz | 77,8 μVRMS |
| ±0,25 V | ±0,40 V | 15,0 nV/√Hz | 67,2 μVRMS |
| ±0,175 V | ±0,475 V | 9,5 nV/√Hz | 42,4 μVRMS |
| ±0,125 V | ±0,5 V | 8,7 nV/√Hz | 38,9 μVRMS |
| ±0,09 V | ±0,5 V | 6,3 nV/√Hz | 28,3 μVRMS |
| ±0,065 V | ±0,5 V | 5,5 nV/√Hz | 24,7 μVRMS |
| ±0,045 V | ±0,5 V | 4,7 nV/√Hz | 21,2 μVRMS |
| ±0,03 V | ±0,5 V | 4,7 nV/√Hz | 21,2 μVRMS |
| ±0,02 V | ±0,5 V | 4,7 nV/√Hz | 21,2 μVRMS |
Gleichtaktunterdrückungsverhältnis (CMRR)
| Tastkopfspitze | DC | 1 MHz | 100 MHz | 250 MHz | 500 MHz | 1 GHz |
| TICPSMA | 195 dB | 90 dB | 75 dB | 50 dB | 45 dB | 35 dB |
| TICPMM1 | 140 dB | 90 dB | 80 dB | 70 dB | 70 dB | 50 dB |
| TICPMM10 | 160 dB | 70 dB | 60 dB | 60 dB | 40 dB | 20 dB |
| TICPMM100 | 145 dB | 50 dB | 45 dB | 30 dB | 20 dB | 6 dB |
Anwendungsbeispiele
Anwendungsbeispiele für Wide Bandgap (WBG) und PMIC-Leistungsintegrität.
Beispiel für WBG (800 V, 40 A typisch; 0,125 Ω Nebenschlusswiderstand)
In einem 800-V-SiC-Kreis, der bei 40 A geschaltet wird, erzeugt ein Nebenschlusswiderstand von 125 mΩ ein Signal von 5 V. Um dies mit dem TICP zu messen, muss die Spitze 10X verwendet werden. In einem Bereich von ±3,5 V gilt ein Offset von 0,3 V.
Der messbare Strombereich reicht von 52 A bis -4 A. Bei diesen Einstellungen beträgt der Effektivwert des Rauschuntergrunds bei einer Bandbreite von 250 MHz 2,2 mA RMS

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| Voltage (A) | Current (A) | |-------------|-------------| | -4 | 0 | | 0 | 0 | | 40 | 52 | | 52 | 52 |PMIC-Leistungsintegrität (48 V, 3 mA typisch; 1 Ω Nebenschlusswiderstand)
In einem 48-V-PMIC-Bus erzeugt eine Standby-Stromstärke von 3 mA ein Signal von 3 mV auf einem Nebenschlusswiderstand von 1 Ω. Verwenden Sie die Spitze 1X im empfindlichsten Bereich von ±20 mV, wenden Sie einen Offset an, um den 3-mA-Strom anzuzeigen und Transienten von 0 A bis 40 mA mit einem Rauschuntergrund-Effektivwert von 21,2 μA zu erfassen

Elektrische Spezifikationen
Analoge Bandbreite
| Tastkopfspitze Bandbreite | |
| TICPSMA >1 GHz | |
| TICPMM1 >1 GHz | |
| TICMM10 >1 GHz | |
| TICPMM100 >1 GHz |
Linearität Die Abweichung von der besten Linie beträgt < ±2 % der Spitzen-FS
Die maximale Abweichung von der linearen Regression, ausgedrückt als Prozentsatz des angegebenen Dynamikbereichs.
Eingangsimpedanz
| Tastkopfspitze Eingangswiderstand Eingangskapazität | |
| TICPMM1 50 ± 0,5 %, 49,75 bis 50,25 | |
| TICMM10 500 ± 2 %, 490 bis 510 <3 pF | |
| TICPMM100 5000 ± 2 %, 4900 bis 5100 <3 pF |
Impedanz der isolierten Schutzleitung (gegen Erde)
120 MΩ, \~ 17 pF
Offset- Verstärkungsgenauigkeit
±0,5%
Offset-Linearität ±0,1 %
Eingangsbereich der Betriebsspannung
±0,65 V maximale Differenzspannung
Eingangskopplung DC
Gleichspannungssymmetrie
< 0,1 Divs
Zufällige Vibrationen im Betrieb
0,31 g eff., 5 bis 500 Hz, 10 Minuten pro Achse, 3 Achsen (30 Minuten insgesamt)
Diagramm des Frequenzgangs
Das folgende Diagramm zeigt den Frequenzgang für jeden Tastkopf.

Konformitätserklärungen
EMV Konform mit der EMV-Richtlinie der EU (CE-Kennzeichen)
Sicherheit Konform mit der Niederspannungsrichtlinie der EU (CE-Kennzeichen)
Konform mit ANSI/UL61010-1 (CSA-Kennzeichen)
Konform mit ANSI/UL61010-2-030 (CSA-Kennzeichen)
Zertifiziert nach CAN/CSA C22.2 Nr. 61010-1 (CSA-Kennzeichen)
Zertifiziert nach CAN/CSA C22.2 Nr. 61010-2-030 (CSA-Kennzeichen)
RoHS Konform mit der EU-Richtlinie zur Begrenzung der Verwendung gefährlicher Stoffe (CE-Kennzeichen)
Abmessungen des Tastkopfs

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229.29 mm (9.03 in) 193.70 mm (7.63 in) 36.07 mm (1.42 in) 26.92 mm (1.06 in) 1844-008Abbildung 11: Tastkopf

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14.79 mm (0.58 in) 21.03 mm (0.83 in) 195.29 mm (7.69 in) 43.69 mm (1.72 in) 21.03 mm (0.83 in) 12.19 mm (0.48 in) 1844-009Abbildung 12: Tastkopfspitzen

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30.48 mm (1.20 in) 48.47 mm (1.91 in) 122.73 mm (4.83 in) 87.66 mm (3.45 in) STATUS TEKTRONIX STATUS 1844-010Abbildung 13: Kompensationsmodul
Verfahren zur Leistungsprüfung
Verwenden Sie die folgenden Verfahren, um die Leistung des IsoVu-Messsystems zu überprüfen. Bevor Sie mit den Verfahren beginnen, fotokopieren Sie das Testprotokoll, und halten Sie damit die Ergebnisse der Leistungsprüfung fest. Test record
Erforderliche Ausstattung
Die erforderlichen Instrumente zur Durchführung der Prüfverfahren werden in der folgenden Tabelle aufgeführt.
Tabelle 3: Erforderliche Instrumente zur Leistungsprüfung
| Beschreibung Mindestanforderungen Beispielprodukt | ||
| Unterstütztes Oszilloskop mit TekVPI-Schnittstelle | 50 Ω-Eingangsunterstützung, vollständig kompatibel mit TekVPI-Schnittstelle | Tektronix 5 Serie B MSO |
| DC-Spannungsquelle 3 mV bis 4 V, ±0,1 % Genauigkeit Oszilloskop-Kalibrator Fluke 9500B mit einem Fluke 9500 Active Head | ||
| SMA-Stecker mit Kurzschlusskappe (optional) | Intern kurzgeschlossener, kupferbeschichteter Kontakt | Fairview Microwave SC2135 |
| Digitalmultimeter (DMM) 0,1 % Genauigkeit oder besser Tektronix DMM6500 | ||
| Ein 50-Ω-Abschlusswiderstand Impedanz 50 Ω; Anschlüsse: BNC-Buchse (Eingang), BNC-Stecker (Ausgang) | Tektronix Teilenummer 011-0049-XX | |
| Testhalterung für Präzisions-Abschluss Tektronix Teilenummer 067-3281-XX | ||
| TekVPI Vorrichtung zur Überprüfung der Kalibrierungsleistung | Tektronix Teilenummer 067-1701-XX | |
Effektivrauschen des Systems
Mit diesem Verfahren wird überprüft, ob die Tastköpfe der TICP-Serie funktionieren und die garantierten Rauschspezifikationen erfüllen. Das Rauschen wird ohne Eingangssignal im empfindlichsten Bereich gemessen.
Vorbereitungen
- Schalten Sie das TekVPI-Oszilloskop ein.
- Schließen Sie den TICP-Tastkopf an das Oszilloskop an Kanal 1 an und entfernen Sie die TICP-Tastkopfspitze (falls vorhanden).
- Lassen Sie die Testinstrumente 30 Minuten lang bei einer Umgebungstemperatur von ca. 20 °C (68 °F) aufwärmen.
Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird
Dieses Verfahren gilt für alle Versionen der Tastköpfe der TICP-Serie.
Prozedur
- Tippen Sie auf Datei > Standardeinrichtung.
- Führen Sie die Signalpfadkompensation aus, falls dies in Utility > Calibration... (Dienstprogramm > Kalibrierung) wird.
- Führen Sie die Eigenkalibrierung (Self-calibration) aus.
- Schließen Sie die TICPSMA-Tastkopfspitze am TICP-Tastkopf an.
- Schließen Sie die kurze SMA-Anschlusskappe an TICPSMA an.
- Aktivieren Sie den TICP-Kanal und wählen Sie die folgenden Einstellungen im Menü Vertikal:
a) Vertikale Skala: 1 mV/Div
- Bearbeiten Sie die Einstellungen im Menü Trigger (Auslöser) wie folgt:
a) Typ: Signalflanke
b) Quelle: Wechselstromleitung
c) Anstieg: Ansteigend
d) Pegel: 0 V
e) Kopplung: Gleichspannung
- Bearbeiten Sie die Einstellungen im Menü Trigger (Auslöser) wie folgt:
a) Horizontalskala: 100 μs/Div
b) Aufzeichnungslänge: 6,25 M
- Bearbeiten Sie die folgende Einstellung im Menü Acquisition (Erfassung):
a) Einzelfolge/Anhalten nach: 1 Erfassung
- Fügen Sie eine Messung mit den folgenden Einstellungen hinzu:
a) Amplitudenmessung: Wechselstrom Effektivwert
b) Quelle: Kanal 1
- Drücken Sie die Taste Single/Seq, um die Messung durchzuführen.
- Notieren Sie das Ergebnis der Wechselstrom-Effektivwertmessung in der Testprotokolltabelle.
Testprotokoll zum Effektivrauschen des Systems
Tragen Sie die Ergebnisse der Überprüfung der Effektiv-Rauschleistung des Systems in die Testprotokolltabelle ein.
Tabelle 4: Testprotokolltabelle
| Modellnummer: | Verfahren wurde ausgeführt von: |
| Seriennummer: | Datum: |
| Tastkopf Maximales Rauschen Gemessenes Rauschen | ||
| TICP025 75 μV | Effektivwert | |
| TICP050 125 μV | Effektivwert | |
| TICP100 155 μV | Effektivwert | |
Genauigkeit der Gleichspannungs-Verstärkung
Mit diesem Verfahren wird überprüft, ob die Tastköpfe der TICP-Serie funktionieren und die garantierte Gleichspannungs-Verstärkungsgenauigkeit einhalten.
Vorbereitungen
- Schalten Sie das TekVPI-Oszilloskop ein.
- Schließen Sie einen Präzisionsabschluss (50 Ω) 067-3281-XX an den Ausgang der Halterung 067-1701-XX an.
- Schließen Sie ein DMM mit einem BNC-T-Stück an den 50-Ω-Präzisionsausgang an.
- Schließen Sie ein BNC-Kabel vom T-Stück am Ausgang des 50-Ω-Präzisionsabschlusses an einen beliebigen anderen Oszilloskopkanal an. Kontrollieren Sie, dass sich der Kanal in der Betriebsart 1 MΩ und 200 mV/Div befindet. Dies wird nur für die richtige Erdung benötigt.
- Schließen Sie die Halterung 067-1701-XX an Kanal 1 des Oszilloskops an.
- Schließen Sie den Tastkopf der TICP-Serie an die Halterung 067-1701-XX an.
- Schalten Sie den Oszilloskop-Kalibrator Fluke 9500B ein.
- Schließen Sie den Fluke 9530 Active Head an den Fluke 9500B auf Kanal 1 an.
- Lassen Sie die Testinstrumente 30 Minuten lang bei einer Umgebungstemperatur von ca. 20 °C (68 °F) aufwärmen.
Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird
Dieses Verfahren gilt für alle Versionen der Tastköpfe der TICP-Serie.
Prozedur
- Tippen Sie auf Datei > Standardeinrichtung.
- Führen Sie die Signalpfadkompensation aus, falls dies in Utility > Calibration... (Dienstprogramm > Kalibrierung) empfohlen wird.
- Führen Sie die Selbstkalibrierung (Self-calibration) aus.
- Schließen Sie die TICPSMA-Tastkopfspitze am TICP-Tastkopf an.
-
Schließen Sie den TICPSMA an den Fluke 9500 Active Head an.
-
Aktivieren Sie den TICP-Kanal, und wählen Sie die folgenden Einstellungen im Menü Vertikal:
a) Betriebsart „Bereich“ Manuell
b) Bereich: 500 mV
c) Offset: 0 V
- Wählen Sie am Fluke 9500B die Betriebsart: Manual Waveform (Manuelle Kurvenform) mit den folgenden Einstellungen:
a) Wählen Sie Kurvenform: DC
b) Wählen Sie 400 mV/Div
c) Schalten Sie den Ausgang auf ON (Ein)
-
Drücken Sie die Taste Single/Seq, um die Messung durchzuführen.
-
Notieren Sie in der Tabelle die Gleichspannung am 50-Ω-Präzisionswiderstand.
-
Drücken Sie auf dem Fluke 9500B die Taste Spannung invertieren (+/-), um -400 mV an den Tastkopf anzulegen und die Ausgangsspannung in der Tabelle zu notieren.
-
Wiederholen Sie den gesamten Vorgang für die verbleibenden Bereiche, und tragen Sie die Werte in die Testprotokolltabelle ein.
Testprotokoll Genauigkeit der Gleichspannungs-Verstärkung
Tragen Sie die Ergebnisse der Leistungsprüfung zur Genauigkeit der Gleichspannungs-Verstärkung in die Testprotokolltabelle ein.
Tabelle 5: Testprotokolltabelle
| Modellnummer: | Verfahren wurde ausgeführt von: |
| Seriennummer: | Datum: |
Die Tastkopf-Verstärkung ist als die Änderung des Ausgangs geteilt durch die Änderung des Eingangs definiert.
Verstärkung=(Messung1-Messung2)/(Eingang1-Eingang2)
| Bereich Eingang 1 Eingang 2 Gemessener | Ausgang 1 | Gemessener Ausgang 2 | Berechnete Verstärkung | Obere Verstärkungsgrenze | Ideale Verstärkung | Untere Verstärkungsgrenze | ||
| 500 m +0,400 | V -0,400 V 1,010 | 1,000 0,990 | ||||||
| 350 m +0,280 | V -0,280 V 1,443 | 1,429 1,415 | ||||||
| 250 m +0,200 | V -0,200 V 2,020 | 2,000 1,980 | ||||||
| 175 m +0,140 | V -0,140 V 2,886 | 2,857 2,828 | ||||||
| 125 m +0,100 | V -0,100 V 4,040 | 4,000 3,960 | ||||||
| 90 m +0,072 V | -0,072 V 5,612 | 5,556 5,500 | ||||||
| 65 m +0,052 V | -0,052 V 7,769 | 7,692 7,615 | ||||||
| 45 m +0,036 V | -0,036 V 11,222 | 11,111 11,000 | ||||||
| 30 m +0,024 V | -0,024 V 16,834 | 16,667 16,500 | ||||||
| 20 m +0,016 V | -0,016 V 25,250 | 25,000 24,750 | ||||||
Gleichspannungssymmetrie
Mit diesem Verfahren wird überprüft, ob die Tastköpfe der TICP-Serie funktionieren und den garantierten Rest-Offset einhalten, wenn der Eingang auf Null und der Offset auf Null steht.
Vorbereitungen
- Schalten Sie das TekVPI-Oszilloskop ein.
- Schließen Sie einen Präzisionsabschluss (50 Ω) 067-3281-XX an den Ausgang der Halterung 067-1701-XX an.
- Schließen Sie ein DMM mit einem BNC-T-Stück an den 50-Ω-Präzisionsausgang an.
- Schließen Sie ein BNC-Kabel vom T-Stück am Ausgang des 50-Ω-Präzisionsabschlusses an einen beliebigen anderen Oszilloskopkanal an. Kontrollieren Sie, dass sich der Kanal in der Betriebsart 1 MΩ und 200 mV/Div befindet. Dies wird nur für die richtige Erdung benötigt.
- Schließen Sie die Halterung 067-1701-XX an Kanal 1 des Oszilloskops an.
- Schließen Sie den Tastkopf der TICP-Serie an die Halterung 067-1701-XX an.
- Lassen Sie die Testinstrumente 30 Minuten lang bei einer Umgebungstemperatur von ca. 20 °C (68 °F) aufwärmen.
Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird
Dieses Verfahren gilt für alle Versionen der Tastköpfe der TICP-Serie.
Prozedur
- Tippen Sie auf Datei > Standardeinrichtung.
- Führen Sie die Signalpfadkompensation aus, falls dies in Utility > Calibration... (Dienstprogramm > Kalibrierung) empfohlen wird.
- Führen Sie die Selbstkalibrierung (Self-calibration) aus.
-
Befestigen Sie die TICPSMA-Tastkopfspitze am TICP-Tastkopf.
-
Aktivieren Sie den TICP-Kanal, und wählen Sie die folgende Einstellung im Menü Vertikal:
a) Betriebsart „Bereich“ Manuell
b) Tastkopfbereich: 500 mV
- Drücken Sie die Taste Single/Seq, um die Messung durchzuführen.
a) Messen Sie mit dem DMM die Spannung an der Ausgangsseite des Präzisions-50-Ω-Abschlusses.
- Wiederholen Sie den gesamten Vorgang für die verbleibenden Bereiche, und tragen Sie die Werte in die Testprotokolltabelle ein.
Testprotokoll Gleichspannungssymmetrie
Tragen Sie die Ergebnisse der Gleichspannungssymmetrie-Leistungsprüfung in die Testprotokolltabelle ein.
Tabelle 6: Testprotokolltabelle
| Modellnummer: | Verfahren wurde ausgeführt von: |
| Seriennummer: | Datum: |
Der Restausgangswert sollte für jeden Bereich weniger als ±10 mV betragen.
| Bereich Grzw. Gemessen | ||
| 500 mV ±10 mV | ||
| 350 mV ±10 mV | ||
| 250 mV ±10 mV | ||
| 175 mV ±10 mV | ||
| 125 mV ±10 mV | ||
| 90 mV ±10 mV | ||
| 65 mV ±10 mV | ||
| 45 mV ±10 mV | ||
| 30 mV ±10 mV | ||
| 20 mV ±10 mV |
Offset-Verstärkungsgenauigkeit
Mit diesem Verfahren wird überprüft, ob die Tastköpfe der TICP-Serie funktionieren und die garantierte Offset-Verstärkungsgenauigkeit einhalten.
Vorbereitungen
- Schalten Sie das TekVPI-Oszilloskop ein.
- Schließen Sie einen Präzisionsabschluss (50 Ω) 067-3281-XX an den Ausgang der Halterung 067-1701-XX an.
- Schließen Sie ein DMM mit einem BNC-T-Stück an den 50-Ω-Präzisionsausgang an.
- Schließen Sie ein BNC-Kabel vom T-Stück am Ausgang des 50-Ω-Präzisionsabschlusses an einen beliebigen anderen Oszilloskopkanal an. Kontrollieren Sie, dass sich der Kanal in der Betriebsart 1 MΩ und 200 mV/Div befindet. Dies wird nur für die richtige Erdung benötigt.
- Schließen Sie die Halterung 067-1701-XX an Kanal 1 des Oszilloskops an.
- Schließen Sie den Tastkopf der TICP-Serie an die Halterung 067-1701-XX an.
- Lassen Sie die Testinstrumente 30 Minuten lang bei einer Umgebungstemperatur von ca. 20 °C (68 °F) aufwärmen.
Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird
Dieses Verfahren gilt für alle Versionen der Tastköpfe der TICP-Serie.
Prozedur
- Tippen Sie auf Datei > Standardeinrichtung.
- Führen Sie die Signalpfadkompensation aus, falls dies in Utility > Calibration... (Dienstprogramm > Kalibrierung) empfohlen wird.
- Führen Sie die Selbstkalibrierung (Self-calibration) aus.
- Befestigen Sie die TICPSMA-Tastkopfspitze am TICP-Tastkopf.
-
Schließen Sie den TICPSMA an den Fluke 9500 Active Head an.
-
Aktivieren Sie den TICP-Kanal, und wählen Sie die folgenden Einstellungen im Menü Vertikal:
a) Bereich: 20 mV
b) Offset: 20 mV/Div
- Wählen Sie am Fluke 9500B die Betriebsart: Manual Waveform (Manuelle Kurvenform) mit den folgenden Einstellungen:
a) Wählen Sie Kurvenform: DC
b) Wählen Sie 20 mV/Div
c) Schalten Sie den Ausgang auf ON (Ein)
- Drücken Sie die Taste Single/Seq, um die Messung durchzuführen.
a) Addieren Sie den Offset zu dem mit dem DMM gemessenen Wert.
- Wiederholen Sie den gesamten Vorgang mit allen folgenden Oszilloskop-Offset- und Fluke Eingangsspannungseinstellungen: 0,25 V, 0 V, -0,25 V und -0,5 V.
Testprotokoll Offset der Gleichspannungs-Verstärkung
Tragen Sie die Ergebnisse der Leistungsprüfung zum Offset der Gleichspannungs-Verstärkung in die Testprotokolltabelle ein.
Tabelle 7: Testprotokolltabelle
| Modellnummer: | Verfahren wurde ausgeführt von: |
| Seriennummer: | Datum: |
- Geben Sie die Offset-Spannungen und das entsprechende gemittelte Messergebnis in Excel ein.
- Erstellen Sie ein Streudiagramm der Daten mit Offset-Spannungen auf der Y-Achse und gemittelten Spannungen auf der X-Achse.
- Fügen Sie dem Diagramm eine Trendlinie hinzu, und wählen Sie die Option zum Anzeigen der Gleichung.
Die beste Anpassung der Daten sollte eine Steigung zwischen 0,995 und 1,005 haben, um eine Genauigkeit von 1 % zu erreichen.
| Bereich 500 mV | Messung | 250 mVMessung | 0 V Messung -250 mVMessung | -500 mVMessung | Grenzwerte Berechnung |
| 20 mV 0,995 x 1.005 |
Wartung
Informationen zur Isolierung möglicher Fehler und Verfahren zur Wartung Ihres Tastkopfs.
Serviceangebote
Tektronix bietet einen Service zur Leistung von Reparaturen unter der Garantie und anderer Services, die zur Erfüllung Ihrer spezifischen Serviceanforderungen bestimmt sind.
Die Servicetechniker von Tektronix sind bestens ausgerüstet, um Ihren Tastkopf zu warten. Die Services werden an den Tektronix Service Centern und vor Ort an Ihrem Standort bereitgestellt, je nach Ihrem Standort. Besuchen Sie tek.com/service, um alle verfügbaren Services anzuzeigen. Überprüfen Sie den Status der Garantie unter tek.com/warranty-status-search.
Reinigung

ACHTUNG: Um eine Beschädigung des Messsystems zu vermeiden, setzen Sie das Gerät keinen Sprays, Flüssigkeiten oder Lösungsmitteln aus. Achten Sie darauf, dass beim Reinigen des Kompensationsmoduls oder des Sensorkopfes keine Feuchtigkeit ins Innere gelangt.
Achten Sie auf die Unversehrtheit der Anschlüsse, indem Sie sie frei von Verunreinigungen halten. Entfernen Sie mit sauberer, trockener Druckluft mit niedrigem Druck alle Verunreinigungen von den Anschlüssen.
Fehlerbehebung und Fehlerbedingungen
Im Folgenden werden der Zustand der einzelnen LEDs und mögliche Probleme beschrieben, die bei Messungen mit dem Tastkopf auftreten können. Verwenden Sie diese Angaben als Kurzinformation zur Fehlerbehebung, bevor Sie Tektronix zwecks Wartung oder Reparatur kontaktieren.
Tabelle 8: Beschreibungen der STATUS-LEDs
| LED Status Aktion | |||
![]() | Grün (leuchtend) Normaler Betrieb - | ||
![]() | Grün (blinkend) Ausfall der Stromversorgung Ziehen Sie den Stecker ab und stecken Sie ihn wieder ein. Überprüfen Sie die Schnittstelle zwischen Tastkopf und Oszilloskop. Der Tastkopf muss eventuell gewartet werden. | ||
| [BHAH] | Rot (leuchtend) Fehler in der Tastkopf-Anwendung Ziehen Sie den Stecker ab und stecken Sie ihn wieder ein. Der Tastkopf muss eventuell gewartet werden. | ||
| [3CK5] | Rot (blinkend) Fehler in der Tastkopf-Anwendung und Ausfall der Hauptstromversorgung | Ziehen Sie den Stecker ab und stecken Sie ihn wieder ein. Überprüfen Sie die Schnittstelle zwischen Tastkopf und Oszilloskop. Der Tastkopf und/oder das Oszilloskop müssen ggf. gewartet werden. | |
![]() | Rot (blinkend • • – ) Kein Strom auf der isolierten Seite des Tastkopfes | Ziehen Sie den Stecker ab und stecken Sie ihn wieder ein. Der Tastkopf muss eventuell gewartet werden. | |
Tabelle 9: Messprobleme und mögliche Lösungen
| Problem Lösung | |
| Gleichstrom-Offset ist im Signal vorhanden | Führen Sie die Selbstkalibrierung durchVergewissern Sie sich, dass das Eingangssignal innerhalb des ausgewählten Dynamikbereichs der jeweiligen Spitze liegt. |
| Die Flanke der Rechteckwelle erscheint „geglättet“, abgerollt oder unkompensiert. | Führen Sie die Selbstkalibrierung durchVergewissern Sie sich, dass der Bandbreitenfilter des Oszilloskops auf volle Bandbreite festgelegt ist.Vergewissern Sie sich, dass das Eingangssignal den Tastkopf-Eingang nicht übersteuert |
| Die gemessene Amplitude ist kleiner als erwartet | Das Eingangssignal kann „gerailt“ seinVergewissern Sie sich, dass das Eingangssignal innerhalb des Dynamikbereichs der gewählten Tastkopfspitze liegtWenden Sie einen Offset an, um das Eingangssignal in den dynamischen Bereich der ausgewählten Tastkopfspitze zu bringen |
| Ungenauigkeit der Gleichspannungsmessung | Führen Sie die Selbstkalibrierung durchLegen Sie die Aufzeichnungslänge auf mindestens 200 μs fest (länger ist besser), |
| Das Rauschen ist zu stark, und kleine Signale können nicht genau gemessen werden | Wählen Sie eine Spitze mit geringerer DämpfungLegen Sie für die vertikale Skala des Oszilloskops einen kleineren Wert festWählen Sie manuell einen niedrigeren Bereich, um das Rauschen zu verringern |
| Kein Signal erkannt; die Kurvenform ist eine flache Linie | Entfernen Sie die Spitze und überprüfen Sie den Durchgang unter Bezugnahme auf die Tabelle der Eingangsimpedanz |
| Der Tastkopf verliert sporadisch den Strom | Vergewissern Sie sich, dass sich der Tastkopf innerhalb des Betriebstemperaturbereichs befindetFügen Sie eine externe Kühlung hinzu, z. B. einen kleinen Tischventilator |
| Es gibt zu viel Gleichtakrauschen | Entfernen Sie jegliches Zubehör, freie Leitungen oder freiliegende Drähte zwischen dem Testpunkt und der TastkopfspitzeBenutzen Sie eine MMCX-Spitze mit einem MMCX-Testpunkt, der entweder in die Platine integriert ist oder ein ungeplanter Testpunkt ist |
| Warnung: Keine Spitze erkannt | Nehmen Sie die Spitze ab und setzen Sie sie wieder auf |
Wiederverpacken des Messsystems zum Versenden
Wenn Sie das Messsystem zwecks Reparatur an Tektronix zurücksenden müssen, verwenden Sie die Originalverpackung. Falls Sie die Verpackung nicht mehr haben oder die Verpackung nicht mehr verwendet werden kann, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Tektronix Vertriebspartner, um eine neue Verpackung zu erhalten.
Wenn Sie das Messsystem an Tektronix zurücksenden, bringen Sie einen Aufkleber mit den folgenden Informationen an:
• Name des Produkteigentümers
- Adresse des Eigentümers
- Seriennummer des Gerätes
- Eine Beschreibung der aufgetretenen Probleme bzw. der erforderlichen Wartungsmaßnahme
Fernprogrammierfunktion
In diesen Abschnitten werden die Befehle und Abfragen beschrieben, die bei Anschluss an ein Tektronix Oszilloskop an den Sensorkopf gesendet werden können. Schlüsselwörter in Langform und Kurzform werden durch Groß- und Kleinbuchstaben angezeigt. Die Befehle und Abfragen werden von den meisten Oszilloskopen unterstützt; Unterschiede bei der Unterstützung von Oszilloskopen, falls vorhanden, werden zusammen mit den Befehlen beschrieben.
Weitere Informationen finden Sie in der Programmierdokumentation für das Oszilloskop.
Befehlsliste
Die Befehle und Abfragen werden von den meisten Oszilloskopen unterstützt; Unterschiede bei der Unterstützung von Oszilloskopen, falls vorhanden, werden zusammen mit den Befehlen beschrieben. Weitere Informationen finden Sie in der Programmierdokumentation für das Oszilloskop.
CH:PRObe? (Nur Abfrage)
Dieser reine Abfragebefehl gibt alle Informationen über den Tastkopf zurück, der mit dem angegebenen Kanal verbunden ist. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Syntax CH
Beispiele CH2: PROBE? könnte 1.0000E-01; RESISTANCE 1.0000E+07; UNITS
"V"; ID: TYPE "10X"' SERNUMBER "N/A" für einen 10-fachen Tastkopf zurückgeben, was bedeutet, dass (neben anderen Parametern) der Dämpfungsfaktor für den an Kanal 2 angeschlossenen Tastkopf 100,0 mV beträgt (unter der Annahme, dass die Tastkopfeinheiten auf Volt eingestellt sind).
CH:PRObe:AUTOZero (Kein Abfrageformat)
Dieser Befehl führt die Funktion AutoZero (Autonull) aus. Der Vorgang wird vollständig vom Oszilloskop ausgeführt. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Informationen zur Durchführung der Selbstkalibrierung finden Sie im Selbstkalibrierungsverfahren. Self-calibration
Syntax CH
Argumente EXECute setzt den Tastkopf, der an den angegebenen Kanal angeschlossen ist, auf Autonull.
Beispiele CH1: PROBE: AUTOZERO EXECUTE setzt den an Kanal 1 angeschlossenen Tastkopf auf Autonull.
Der Befehl wählt den dynamischen Bereich des Tastkopfes (1 von 9) in +/-V aus. Der Befehl ist abhängig von der angebrachten Tastkopfspitze. Der Kanal ist durch „x“ angegeben. Der Befehl sollte nur verwendet werden, wenn für CH
Tabelle 10: Tastkopfspitzenkabel und dynamische Bereiche
| Tastkopfspitzenkabel Dynamikumfang +/-V |
| Keine Spitze oder 1X Spitze 0,02 | 0,03 | 0,045 | 0,065 | 0,09 | 0,125 | 0,175 | 0,25 | 0,35 | 0.5 |
| 10X 0,2 | 0,3 | 0,45 | 0,65 | 0,9 | 1,25 | 1,75 | 2,5 | 3,5 | 5.0 |
| 100X 2 | 3 | 4.5 | 6,5 | 9 | 12,5 | 17,5 | 25 | 35 | 50 |
Die Abfrage gibt den dynamischen Bereich der Tastkopfspitze in +/-V zurück.
| Syntax | CH2:PRObe:FORCEDRange <NR3> |
| CH2:PRObe:FORCEDRange? |
Argumente
Beispiele Wenn ein Strommesskopf an den Eingang von Kanal 1 angeschlossen ist, setzt
CH1: PROBE: FORCEDRANGE 5.0 den angeschlossenen Tastkopf auf den 5-V-Bereich.
CH3: PROBE: FORCEDRANGE? könnte 5.0000 zurückgeben, was bedeutet, dass der Bereich des an Kanal 3 angeschlossenen Tastkopfes auf 5 V eingestellt ist.
CH:PRObe:GAIN? (Nur Abfrage)
Der Befehl gibt den Verstärkungsfaktor des aktuell ausgewählten Bereichs zurück (invers zur Dämpfung). Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Syntax CH
Beispiele CH2: PROBE: GAIN? könnte 100.0000E-3 zurückgeben, was bedeutet, dass der angeschlossene 10X Tastkopf für jede 1,0 V, die am Tastkopf-Eingang anliegen, 0,1 V an den Kanal 2 BNC liefert.
CH:PRObe:ID? (Nur Abfrage)
Dieser reine Abfragebefehl gibt den Typ und die Seriennummer des Tastkopfs zurück, der an den angegebenen Kanal angeschlossen ist. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Syntax CH
Beispiele CH2: PROBE: ID? könnte "B010289"; "TICP100" zurückgeben, was bedeutet, dass ein TICP100-Tastkopf mit der Seriennummer B010289 an Kanal 2 angeschlossen ist.
Dieser reine Abfragebefehl gibt die Seriennummer des Tastkopfs zurück, der an den angegebenen Kanal angeschlossen ist. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.

Anmerkung: Bei Tastköpfen der Stufen 0 und 1 lautet die Seriennummer „N/A“.
Syntax
CH1: PROBE: ID: SERNUMBER? könnte "B010289" zurückgeben, was bedeutet, dass die Seriennummer des an Kanal 1 angeschlossenen Tastkopfes B010289 ist.
CH:PRObe:ID:TYPE? (Nur Abfrage)
Dieser reine Abfragebefehl gibt den Typ des Tastkopfes zurück, der an den angegebenen Kanal angeschlossen ist. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Syntax
CH
Beispiele
CH1: PROBE: ID: TYPE? könnte "TICP100" zurückgeben, was bedeutet, dass ein TICP100-Tastkopf an Kanal 1 angeschlossen ist.
Dieser reine Abfragebefehl gibt den Status der Selbstkalibrierung als RECOMMENDED (empfohlen), RUNNING (läuft) oder PASSED (bestanden) zurück. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Syntax
CH1: PRObe: SELFCal: State? könnte RUNNING zurückgeben, was bedeutet, dass der an Kanal 1 angeschlossene Tastkopf gerade eine Selbstkalibrierung durchführt.
CH:PRObe:SELFCal
Dieser reine Abfragebefehl initiiert die Selbstkalibrierung des Tastkopfes. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Syntax
CH1: PRObe: SELFCal EXECUTE führt eine Selbstkalibrierung des an Kanal 1 angeschlossenen Tastkopfes durch.
CH:PRObe:STATus? (Nur Abfrage)
Dieser Befehl fragt den vorzeichenlosen Integer-Fehlerwert des Tastkopfes ab. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Bedingungen Erfordert einen Tastkopf, der die entsprechenden Fehlermeldungen unterstützt.
Syntax
CH
Rückgabewerte
Gibt eine Integerzahl zurück, die die Gesamtsumme der binären Fehlerbits B0 – B15 darstellt. Die Fehlerbits werden nicht angezeigt, sondern in den Integer-Wert eingefügt. Im Folgenden finden Sie eine Liste der Fehler für jedes Bit.
• B0 – Tastkopf deaktiviert
| B1 – Spannbacken offenB2 – BereichsüberschreitungB3 – Temperatur des Tastkopfes außerhalb der GrenzwerteB4 – Entmagnetisierung erforderlichB5 – Tastkopfspitze fehltB6 – Tastkopfspitze ausgefallenB7 – Tastkopfspitze nicht unterstütztB8 – Eine Selbstkalibrierung ist erforderlich oder empfohlen (die Abfrage gibt 256 im Dezimalformat zurück)B9 bis B15 – Reserviert | |
| Beispiele | CH4 : PROBE : STATUS ? könnte den Wert 2 zurückgeben, was bedeutet, dass der Tastkopf einen Fehler bei offenen Backen meldet. |
CH:PRObe:UNIts? (Nur Abfrage)
Dieser reine Abfragebefehl gibt eine Zeichenkette zurück, die die Maßeinheiten für den an den angegebenen Kanal angeschlossenen Tastkopf beschreibt. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Beispiele CH4: PROBE: UNITS? könnte "V" zurückgeben, was bedeutet, dass die Maßeinheit für den an Kanal 4 angeschlossenen Tastkopf Volt ist.
CH:PROBECControl
Dieser Befehl legt die Präferenz für die Bereichssteuerungsrichtlinie des Tastkopfs fest, der mit CH
Syntax CH
CH
Argumente AUTO legt die Werte fest. Der Messbereich des Tastkopfes wird automatisch berechnet.
MANual erlaubt die Auswahl verschiedener gültiger Werte für den Tastkopf, der an einen bestimmten Kanal angeschlossen ist.
Beispiele CH2: PROBECONTROL AUTO legt die Werte fest, und der Tastkopfbereich wird automatisch berechnet.
CH2 : PROBECONTROL? könnte MANUAL zurückgeben, was bedeutet, dass verschiedene gültige Werte für den an Kanal 2 angeschlossenen Tastkopf ausgewählt werden können.
CH:PROBEFunc:EXTAtten
Mit diesem Befehl können Sie den Dämpfungswert als Multiplikator für den angegebenen Skalenfaktor auf dem angegebenen Kanal angeben. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Das Abfrageformat dieses Befehls gibt die vom Benutzer angegebene Dämpfung zurück.
Syntax CH
CH<x>:PROBEFunc:EXTAtten?
Argumente
Beispiele CH1: PROBEFUNC: EXTATTEN 167.00E-3 legt eine externe Dämpfung fest, die zwischen Ihrem Eingangssignal und dem Eingang des an Kanal 1 angeschlossenen Tastkopfes geschaltet wird.
CH2: PROBEFUNC: EXTATTEN? könnte 1.0000E+00 zurückgeben, was bedeutet, dass der an Kanal 2 angeschlossene Tastkopf direkt an das Signal des Benutzers angeschlossen ist.
CH:PROBEFunc:EXTDBatten
Dieser Befehl legt das Eingangs-Ausgangs-Verhältnis (ausgedrückt in Dezibel) der externen Dämpfung oder Verstärkung zwischen dem Signal und den Geräteeingangskanälen fest oder fragt es ab. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Das Abfrageformat dieses Befehls gibt die vom Benutzer angegebene Dämpfung in Dezibel zurück.
Syntax
CH
Argumente
Beispiele CH3: PROBEFUNC: EXTDBATTEN 2.5 legt ein externes 2,5-dB-Dämpfungsglied auf Kanal 3 fest.
CH1: PROBEFUNC: EXTDBATTEN? könnte 2.5000E+00 zurückgeben, was bedeutet, dass die Dämpfung für Kanal 1 2,5 dB beträgt.
CH:PROBEFunc:EXTUnits
Dieser Befehl legt die Maßeinheit für das externe Dämpfungsglied des angegebenen Kanals fest. Der Kanal ist durch „x“ angegeben. Falls aktiviert, werden die alternativen Einheiten verwendet. Die alternativen Einheiten werden mit dem Befehl CH
Syntax
CH
Argumente
Beispiele CH4: PROBEFUNC: EXTUNITS "Pascals" legt die Maßeinheit für das externe Dämpfungsglied von Kanal 4 fest.
CH2: PROBEFUNC: EXTUNITS? könnte "Pascals" zurückgeben, was bedeutet, dass die Maßeinheit für die externe Dämpfung von Kanal 2 Pascal ist.
CH:PROBEFunc:EXTUnits:STATE
Dieser Befehl legt den Aktivierungsstatus der benutzerdefinierten Einheiten für den angegebenen Kanal fest oder fragt ihn ab. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Syntax
CH
Argumente Das Argument OFF deaktiviert die externen Einheiten.
Das Argument ON aktiviert die externen Einheiten.
Beispiele
CH2:PROBEFunc:EXTUnits:STATE ON aktiviert die externen Einheiten.
CH2: PROBEFunc: EXTUnits: STATE? könnte 0 zurückgeben, was bedeutet, dass externe Einheiten für den angegebenen Kanal ausgeschaltet sind.
CH:PROBE:DYNAMICRANGE? (Nur Abfrage)
Dieser Befehl fragt den Dynamikbereich des an den angegebenen Kanal angeschlossenen Tastkopfs ab. Der Kanal ist durch „x“ angegeben.
Syntax
CH
Rückgabewerte
Der zurückgegebene Wert ist das Delta zwischen dem aktuellen Minimal- und Maximalbereich mit einer gewissen Toleranz. Es handelt sich auch um das Delta zwischen den Tastkopf-Bereichsanzeigen (falls aktuell angezeigt).
Beispiele
CH1: PROBE: DYNAMICRANGE? könnte 1.3056 zurückgeben, was bedeutet, dass der Dynamikbereich des an Kanal 1 angeschlossenen Tastkopfes auf 1,3056 V festgelegt ist.
de la serie TICP
Afstandsvereisten....11
Nalevingsinformatie....13
a) Range (Bereik): 20 mV
b) Offset: 20 mV/div
Tabel 10: Sondepuntkabels en dynamisch bereik
| Sondepuntkabel Dynamisch bereik +/-V |
| Geen punt of 1X-punt 0,02 | 0,03 | 0,045 | 0,065 | 0,09 | 0,125 | 0,175 | 0,25 | 0,35 | 0,5 |
| 10X 0,2 | 0,3 | 0,45 | 0,65 | 0,9 | 1,25 | 1,75 | 2,5 | 3,5 | 5,0 |
| 100X 2 | 3 | 4.5 | 6.5 | 9 | 12,5 | 17,5 | 25 | 35 | 50 |















