440 - Küchenwaagen Kern - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 440 Kern
Betriebsanleitung Prazisionswaagen Operating instruction Precision balances Mode d'emploi Balances de précision
KERN 440
Version 4.4
2017-10
Dey
us16u3
s




D Weitere Sprachversionen finden Sie online unter www.kern-sohn.com/manuals
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Inhaltsverzeichnis
1 Technische Daten 4
2 Konformitätserklarung 7
3 Grundlegende Hinweise (Allgemeines) 8
3.1 Bestimmungsgemäß Verwendung 8
3.2 Sachwidrige Verwendung 8
3.3 Gewährleistung 8
3.4 Prüfmittelüberwachung 8
4 Grundlegende Sicherheitschinweise 9
4.1 Hinweise in der Betriebsanleitung beachten 9
4.2 Ausbildung des Personals 9
5 Transport und Lagerung 9
5.1 Kontrolle bei Übernahme 9
5.2 Verpackung/Rücktransport 9
6 Auspacken, Aufstellung und Inbetriebnahme 10
6.1 Aufstellort, Einsatz 10
6.2 Auspacken/Aufstellen 10
6.3 Netzanschluss 11
6.4 Batteriebetrieb / Akkubetrieb (optional) 11
6.5 Anschluss von Peripheriegeräten 12
6.6 Erstinbetriebnahme 12
6.7 Justierung 13
6.8 Unterflurwagung 14
7 Bedienungseinlemente 15
7.1 Tastaturübersicht 15
8 Basisbetrieb 16
Einschalten 16
Ausschalten 16
Wagen 16
Tarieren 16
PRE-TARE-Funktion 17
Plus/Minus-Wägungen 18
Stuckzahlen 18
Netto-Total-Wägungen 19
Prozentbestimmung 20
9 Menu 21
9.1 Navigation im Menu 21
9.2 Menu-Ubersicht 24
9.3 Beschreibung einzelner Menüpunkte 26
Wageeinheiten 26
Dosierung und Zero-tracking 27
Auswahl Justiergewicht 28
Filter 29
Hinterleuchting der Anzeige 29
Tierwage-funktion 30
Rücksetzen auf Werkseinstellung 30
9.4 Schnittstellensparameter 31
Datenübertragungsmodus. 31
Druckausgabe 32
Baudrate 32
10 Datenausgang RS 232 C. 33
10.1 Technische Daten 33
10.2 Pinbelegung der Waagenausgangsbuchse 33
10.3 Beschreibung des Datentransfers 33
10.3.1 Pr PC 33
10.3.2 AU Pr 33
10.3.3 AU PC 34
10.3.4 rE Cr 34
10.4 Ausgabe auf Barcode-Drucker 35
11 Wartung, Instandhaltung, Entsorgung 36
11.1 Reinigung 36
11.2 Wartung, Instandhaltung 36
11.3 Entsorgung 36
12 Kleine Pannenhilfe 37
1 Technische Daten
| KERN | 440-21N | 440-21A | 440-33N |
| Ablesbarkeit (d) | 0,001 g | 0,001 g | 0,01 g |
| Wägebereich (Max) | 40 g | 60 g | 200 g |
| Tarierbereich (subtraktiv) | 40 g | 60 g | 200 g |
| Reproduzierbarkeit | 0,001 g | 0,001 g | 0,01 g |
| Linearität | ±0,003 g | ±0,003 g | ±0,02 g |
| Mindeststückgewicht bei Stückzahlung | 0,002 g | 0,002 g | 0,02 g |
| Anwärzmheit | 2 Stunden | 2 Stunden | 30 Minuten |
| Referenzstückzahlungen bei Stückzahlung | 5, 10, 25, 50 | ||
| Wägeinheiten | Details „Wägeinheiten“ Kapitel 9.3 | ||
| Empf. Justiergewicht nicht beigegeben (Klasse) | 40g (F1) | 50g (F2) | 200g (M1) |
| Einschwingzeit (typisch) | 3 sec. | ||
| Betriebstemperatur | + 5°C .... + 35°C | ||
| Luftfeuchtigkeit | max. 80 % (nicht kondenserend) | ||
| Gehäuse (B × T × H) mm | 165 x 230 x 80 | ||
| Wägeplatte mm | Ø 81 | Ø 81 | Ø 105 |
| Gewicht kg (netto) | 1,0 | 1,0 | 1,0 |
| Unterflurwägeinrichtung | - | - | Standard |
| Unterflurhaken | - | - | Option |
| KERN | 440-35N | 440-35A | 440-43N | 440-45N |
| Ablesbarkeit (d) | 0,01 g | 0,01 g | 0,1 g | 0,1 g |
| Wägebereich (Max) | 400 g | 600 g | 400 g | 1000 g |
| Tarierbereich (subtraktiv) | 400 g | 600 g | 400 g | 1000 g |
| Reproduzierbarkeit | 0,01 g | 0,01 g | 0,1 g | 0,1 g |
| Linearität | ±0,03 g | ±0,03 g | ±0,2 g | ±0,2 g |
| Mindeststückgewicht bei Stückzahlung | 0,02 g | 0,02 g | 0,2 g | 0,2 g |
| Anwärzmheit | 2 Stunden | 2 Stunden | 10 Minuten | 30 Minuten |
| Referenzstückzahlungen bei Stückzahlung | 5, 10, 25, 50 | |||
| Wägeinheiten | Details „Wägeeinheiten“ Kapitel 9.3 | |||
| Empf. Justiergewicht nicht bei- gegeben ( Klasse ) | 400g (F2) | 500g (F2) | 400 g (M2) | 1000 g (M1) |
| Einschwingzeit (typisch) | 3 sec. | |||
| Betriebstemperatur | + 5° C .... + 35° C | |||
| Luftfeuchtigkeit | max. 80 % (nicht kondenserend) | |||
| Gehäuse (B x T x H) mm | 165 x 230 x 80 | |||
| Wägeplatte mm | Ø 105 | Ø 105 | 130 x 130 | 130 x 130 |
| Gewicht kg (netto) | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 |
| Unterflurwägeinrichtung | Standard | |||
| Unterflurhaken | Option | |||
| KERN | 440-47N | 440-49N | 440-49A |
| Ablesbarkeit (d) | 0,1 g | 0,1 g | 0,1 g |
| Wägebereich (Max) | 2000 g | 4000 g | 6000 g |
| Tarierbereich (subtraktiv) | 2000 g | 4000 g | 6000 g |
| Reproduzierbarkeit | 0,1 g | 0,1 g | 0,1 g |
| Linearität | ± 0,2 g | ± 0,3 g | ± 0,3 g |
| Mindeststückgewicht bei Stück-zahlung | 0,2 g | 0,2 g | 0,2 g |
| Anwärzm Zeit | 30 Minuten | 2 Stunden | 2 Stunden |
| Referenzstückzahlungen bei Stück-zahlung | 5, 10, 25, 50 | ||
| Wägeinheiten | Details „Wägeeinheiten“ Kapitel 9.3 | ||
| Empf. Justiergewicht nicht beigegeben (Klasse) | 2000 g (M1) | 4000 g (F2) | 5000 g (F2) |
| Einschwingzeit (typisch) | 3 sec. | ||
| Betriebstemperatur | + 5°C .... + 35°C | ||
| Luftfeuchtigkeit | max. 80 % (nicht kondenserend) | ||
| Gehäuse (B × T × H) mm | 165 x 230 x 80 | ||
| Wägeplatte mm | 130 x 130 | 150 x 170 | 150 x 170 |
| Gewicht kg (netto) | 1,0 | 1,0 | 1,0 |
| Unterflurwägeinrichtung | Standard | ||
| Unterflurhaken | Option | ||
| KERN | 440-51N | 440-53N | 440-55N |
| Ablesbarkeit (d) | 1 g | 1 g | 0,2 g |
| Wägebereich (Max) | 4000 g | 6000 g | 6000 g |
| Tarierbereich (subtraktiv) | 4000 g | 6000 g | 6000 g |
| Reproduzierbarkeit | 1 g | 1 g | 0,2 g |
| Linearität | ± 2 g | ± 2 g | ± 0,6 g |
| Mindeststückgewicht bei Stück-zahlung | 2 g 2 g 0 | 4 g | |
| Anwärzmheit | 10 Minuten | 30 Minuten | 2 Stunden |
| Referenzstückzahlungen bei Stück-zahlung | 5, 10, 25, 50 | ||
| Wägeinheiten | Details „Wägeinheiten“ Kapitel 9.3 | ||
| Empf. Justiergewicht nicht bei-gegeben ( Klasse ) | 4000 g (M2) | 5000 g (M2) | 5000 g (F2) |
| Einschwingzeit (typisch) | 3 sec. | ||
| Betriebstemperatur | + 5° C .... + 35° C | ||
| Luftfeuchtigkeit | max. 80 % (nicht kondenserend) | ||
| Gehäuse (B x T x H) mm | 165 x 230 x 80 | ||
| Wägeplatte mm | 150 x 170 | 150 x 170 | 150 x 170 |
| Gewicht kg (netto) | 1,0 | 1,0 | 1,0 |
| Unterflurwägeinrichtung | Standard | ||
| Unterflurhaken | Option | ||
2 Konformitätserklarung
Die aktuelle EG/EU-Konformitätserklärung findsie online unter:
www.kern-sohn.com/ce
3 Grundlegende Hinweise (Allgemeines)
3.1 Bestimmungsgemäß Verwendung
Die von Ihnen erworbene Waage dient zum Bestimm den Wägewertes von Wäge gut. Sie ist zur Verwendung als „nicht selbstätige Waage" vorgesehen, d.h. das Wäge gut wird manuell, vorsichtig und mittig auf die Wägeplatte aufgebracht. Nach Erreichen eines stabilen Wägewertes kann der Wägewert abgelesen werden.
3.2 Sachwidrige Verwendung
Waage nicht für dynamische Verwiegungen verwenden. Werden keine Mengen vom Wägegut entnommen oder zugeführrt, so können durch die in der Waage vorhandene „Stabilitätskompensation" falsche Wägeergebnisse angezeigt werden! (Beispiel: Langsames hersausfliessen von Flüssigkeiten aus einem auf der Waage befindlichen Behälter.).
Keine Dauerlast auf der Wägeplatte belassen. Diese kann das Messwerk beschädigen.
Stöbe und Überlastungen der Waage über die angegebene Höchstlast (Max), abzüglich einer eventuell bereits vorhandenen Taralast, unbedingt vermeiden. Waage konnte hierdurch beschädigt werden.
Waage niemals in explosionsgefahrdeten Räumen betreiben. Die Serienausführung ist nicht Ex-geschützt.
Die Waagearf nicht konstruktiv verändert werden. Dies kann zu falschen Wäegergebnissen,icherheitstechnischen Mangeln sowie der Zerstörung der Waage führen. Die Waagearf nur gemäß den beschriebenen Vorgaben eingesetzt werden. Abweichende Einsatzbereiche/Anwendungsgebiete sind von KERN schriftlich freizugeben.
3.3 Gewährleistung
Gewährleistung erlischt bei
- Nichtbeachten unserer Vorgaben in der Betriebsanleitung
- Verwendung außerhalb der beschriebenen Anwendungen
- Veränderung oder öffnen des Gerätes
- mechanische Beschädigung, und Beschädigung durch Medien, Flüssigkeiten
- tatsächchem Verschleib und Abnutzung
- nicht sachgemäß Aufstellung oder elektrische Installation
- Überlastung des Messwerkes
3.4 Prüfmittelüberwachung
Im Rahmen der Qualitätssicherung mussen die messtechnischen Eigenschaften der Waage und eines eventuellvorhandenen Prüfgewichtes in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Der verantwortliche Benutzer hat hierfür ein geeignetes Interval sowie die Art und den Umfang dieser Prüfung zu definierten. Informationen bezüglich der Prüfmittelüberwachung von Waagen sowie die hierfür notwendigen Prüfgewichte sind auf der KERN- Homepage (www.kern-sohn.com) verfügbar. In seinem akkrediertem DKD- Kalibrierlaboratorium konnen bei KERN schnell und kostenfähig Prüfgewichte und Waagen kalibriert werden (Rückführung auf das nationale Normal).
4 Grundlegende Sicherheitshinweise
4.1 Hinweise in der Betriebsanleitung beachten

Lesen Sie diese Betriebsanleitung vor der Aufstellung und Inbetriebnahme sorgfältig durch, selbst dann, wenn Sie bereits über Erfahrungen mit KERN-Waagen verfügen.
Alle Sprachversionen beinhalten eine unverbindliche Übersetzung. Verbindlich ist das deutsche Originaldokument.
4.2 Ausbildung des Personals
Das Gerätarf nur von geschultenMitarbeiternbedientundgepflegtwerden
5 Transport und Lagerung
5.1 Kontrolle bei Übernahme
Überprüfen Sieitte die Verpackung sofort beim Eingang sowie das Gerät beim Auspacken auf eventuell sichtbare äußere Beschädigungen.
5.2 Verpackung/Rücktransport

Alle Teile der Originalverpackung für einen eventuell notwendigen Rücktransport aufbewahren.
Für den Rücktransport ist nur die Originalverpackung zu verwenden.
Vor dem Versand alle angeschlossenen Kabel und losen/beweglichen Teile trennen.
Evt. vorgesehene Transportsicherungen wieder anbringen.
Alle Teile z.B. Glaswindschutz, Wägeplatte, Netzteil etc. gegen Verrutschen und Beschädigung sichern.
6 Auspacken, Aufstellung und Inbetriebnahme
6.1 Aufstellort, Einsatzort
Die Waagen sind so konstruiert, dass unter den üblichen Einsatzbedingungen zuverlässige Wägeergebnisse erzielt werden.
Exakt und schnell arbeiten Sie, wenn Sie den richtigen Standort für ihre Waage wahlen.
Beachten Sie deshalb am Aufstellort folgenden:
Waage auf eine stabile, gerade Fläche stellen.
- Extreme Wärme sowie Temperaturschwankungen z.B. durch Aufstellen befind der Hezung oder direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
- Waage vor direktem Luftzug durch geöffnete Fenster und Türen schützen.
- Erschütterungen während des Wägens vermeiden.
Waage vor hoher Luftfeuchtigkeit, Dämpfen und Staub schützen.
- Das Gerät nicht über längerere Zeit starker Feuchtigkeit aussetzen. Eine nicht erlaubte Betauung (Kondensation von Luftfeuchtigkeit am Gerät) kann auftreten, wenn ein kaltes Gerät in eine wesentlich wärmere Umgebung gebracht wird. In thisem Fall das vom Netz getrennte Gerät ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur akklimatisieren.
- Statische Aufladung von Wägegut, Wägebehälter vermeiden.
- Nicht in explosivstoffgefahren den Bereichen oder in durch Gase, Dampfe und Nebel sowie durch Stäube explosionsgefahren den Bereichen betreiben!
Chemikalien (z.B. Flüssigkeiten oder Gase), welche die Waageinnen oder außen angreiben und beschädigen können, sind fernzuhalten.
IP-Schutz des Gerätes einhalten.
- Beim Auftreten von elektromagnetischen Feldern, bei statischen Aufladungen sowie bei instabiler Stromversorgung sind große Anzeigeabweichungen (fallsche Wägergebnisse) möglich. Der Standort muss dann gewechselt werden.
6.2 Auspacken/Aufstellen
Die Waage vorsichtig aus der Verpackungnehmen, Plastikhülle entfernen und die Waage am vorgesehenen Arbeitsplatz aufstellen.
Die Waage ist so aufzustellen, dass die Wägeplatte genau waagrecht steht. Bei den Modellen 440-21N und 440-21A muss vor dem Aufsetzen der Wägeplatte die Transportsicherung entfernt werden.
Lieferumfang/Serienmäßiges Zubehör
Waage (incl. Arbeitssschutzhaube)
Wageplatte
- Netzgerät
- Betriebsanleitung
- Windschutz (440-21N, 440-21A)
6.3 Netzanschluss
Die Stromversorgung erfolgt über das externe Netzgerät. Der aufgedruckte Spannungswert muss mit der örtlichen Spannung übereinstimmen.
Verwenden Sie nur KERN-Originalnetzgeräte. Die Verwendung anderer Fabrikate bedarf der Zustimmung von KERN.
6.4 Batteriebetrieb / Akkubetrieb (optional)
Batteriefachdeckel an Waagenunterseite abnehmer. 9 V-Blockbatterie anschließen. Batteriefachdeckel wieder eingetzen.
Für den Batteriebetrieb verfügt die Waage über eine automatische Abschaltfunktion, die im Menu (s. Kap. 9) aktiviert oder deaktiviert werden kann.
Im Wagemodus PRINT-Taste gedrückt halten, bis [Unit] angezeigt wird.
MODE-Taste wiederholt drucken bis „AF“ erscheint.
Mit SET-Taste bestätigten.
Mit MODE-Taste kann nun zwischen folgenden zwei Einstellungen ausgewählten werden:
,AF on": Zur Batterieschonung schaltet die Waage 3 Minuten nach abgeschlossener Wägung automatisch ab.
,AF off": Abschaltfunktion deaktiviert.
Auschwitz mit SET-Taste bestätigen. Die Waage kehrt in den Wagemodus zürück.
Sind die Batterien verbraucht, erscheint im Display „LO". ON/OFF-Taste drucken und sofort Batterien wechseln.
Wird die Waage langere Zeit nicht benutzt, Batterien Herausnahmen und getrennt aufbewahren. Auslaufen von Batterieflüssigkeit konnte die Waage beschädigen.
Wenn ein optional erhältlicher Akku vorhanden ist, so ist dieser im Batteriefach über eine separate Steckverbindung anzuschreiben. Nun muss auch das mit dem Akku mitgelieferte Steckernetzteil verwendet werden.
6.5 Anschluss von Peripheriegeräten
Vor Anschluss oder Trennen von Zusammengehen (Drucker, PC) an die Datenchnittstelle muss die Waage unbedingt vom Netz getrennt werden.
Verwenden Sie zu Ihrer Waage ausschließlich Zubehör und Peripheriegeräte von KERN, diese sind optimal auf ihre Waage abgestimmt.
6.6 Erstinbetriebnahme
Um bei elektronischen Waagen genaue Wägeergebnisse zu erhalten, muss die Waage ihre Betriebstempoatur (siehe Anwärmzeit Kap.1) erreicht haben. Die Waage muss für diese Anwärmzeit an die Stromversorgung (Netzanschluss, Akku oder Batterie) angeschlossen sein.
Die Genauigkeit der Waage ist abhängig von der örtlichen Fallbeschleunigung. Unbedingt die Hinweise im Kapitel Justierung beachten.
6.7 Justierung
Da der Wert der Erdbeschleunigung nicht an jedem Ort der Erde gleich ist, muss jeder Waage - gemass dem zugrundeliegenden physikalischen Wägeprinzip - am Aufstellort auf die Dort herrschende Erdbeschleunigung abgestimmt werden (nur wenn die Waage nicht bereits im Werk auf den Aufstellort justiert wurde). Dieser Justiervorgang muss bei der ersten Inbetriebnahme, nach jedem Standortwechsel sowie bei Schwankungen der Umgebungstemperatur durchgeführt werden. Um genaue Messwerte zu erhalten empfeihlt es sich zudem, die Waage auch im Wägebetrieb periodisch zu justieren.
Die Justierung sollte mit dem empfohlenen Justiergewicht ( siehe Kap. 1 „Techn. Daten") durchfuhrt werden. Die Justierung ist aber auch mit Gewichten anderer Nennwerte (siehe Tabelle 1) möglich, messtechnisch aber nicht optimal.
Durchführung:
Stabile Umgebungsbedingungen beachten. Eine Anwärmzeit (s. Kap. 1) zur Stabilisierung ist erforderlich.
Waage mit ON/OFF-Taste einschalten.
MODE-Taste drücken und gedrückt halten, nach dem akustischen Signal erscheint im Display für kurze Zeit „CAL". AnschlieBend wird im Display blinkend die genaue Großdes ausgewählten (s. Kap.9.3) Justiergewichtes angezeigt.
Nun das Justiergewicht in die Mitte der Wägeplatte stellen.
SET-Taste betätigten. Kurze Zeit später erscheint „CAL F“, danach erfolgt automatisch der Rücksprung in den Wagemodus. In der Anzeige erscheint der Wert des Justiergewichtes.
Bei einem Justierfehler oder falschem Justiergewicht erscheint „CALE E". Justierung wiederholen.
Justiergewicht bei der Waage aufbewahren. Tägliche Überprüfung der Waagen-genauigkeit wird bei qualitätsrelevanten Anwendungen empfohlen.
6.8 Unterflurwagung
Mit Hilfe der Unterflurwagung konnen Gegenstände, welche aufgrund ihrer Großoder Form nicht auf die Waagschale gestellt werden konnen, gewogen werden.
Gehen Sie wie folgt vor:
Waage ausschalten.
Verschlussdeckel am Waagenboden offen.
- Haken zur Unterflurwädung vorsichtig und vollständig einhängen.
Waage über eine Öffnung stellen.
Wägegut an den Haken hängen und Wägung durchführten.

Abb. 1: Einrichten der Waage für Unterflurwagungen

VORSICHT
- Unbedingt darauf auf achten, dass alle angehängten Gegenstände stabil genug sind, um das gewünschte Wägegut sicher zu halten (Bruchgebung).
- Niemals Lasten über die angegebene Höchstlast (Max) hinaus anhängen (Bruchgebung)
- Es ist stets darauf zu achten, dass sich unter der Last keine Lebewesen oder Gegenstände befinden, die Schadennehmen konnen.

Nach Beendigung der Unterflurwagung muss die Öffnung am Waagenboden unbedingt wieder verschlossen werden (Staubschutz).
7 Bedienungselemente

7.1 Tastaturübersicht
| Taste Bezeichnung Funktion | |
| PRINT PRINT-Taste | Wägdaten über Schnittstelle übermitteln Menü aufrufen (Taste gedrück halten, bis UNIT erscheint) |
| SET/M SET-Taste | Einstellungen im Menu bestätigten Speichern und Menü verlassen |
| MODE/CAL | MODE-Taste |
| TARE TARE-Taste | Tarieren |
| ON/OFF ON/OFF-Taste | Ein-/Ausschalten |
8 Basisbetrieb

Einschalten
ON-Taste drucken.
Die Waage führt einen Selfstest durch. Sobald die Gewichtsanzeige erscheint, ist die Waage wägebereit.


Ausschalten
OFF-Taste drucken, die Anzeige erlischt

Wagen
Wägegut auflegen
Stillstandskontrolle abwarten, nach erfolgter Stillstandskontrolle wird rechts im Display die Wägeeinheit (z. B. g oder kg) angezeigt
Wägeresultat ablesen.
lst das Wägegut schwerer als der Wägebereich, erscheint im Display „Error" (= Überlast), sowie ein Pfeifton.
Tarieren

Leeren Wägebehälter auflegen, das Gewicht des Wägebehälters wird angezeigt.

TARE-Taste drücken, die Nullanzeige erscheint. Das Taragewicht bleibt so lange gespeichert, bis es gelöscht wird.

Wägegut einwiegen, das Nettogewicht wird angezeigt.

Der Tariervorgang kann beliebige Male wiederholt werden, beispielsweise beim Einwiegen von mehreren Komponenten zu einer Mischung (Zuwiegen). Die Grenze ist dann erreicht, wenn der gesamte Wägebereich ausgelastet ist.
Nach Abnahmen des Wagebehälter erscheint das Gewicht des Wagebehälter als Minus-Anzeige.
Das Taragewicht bleibt so lange gespeichert, bis es ge-loscht wird.
Tara loschen

Waage entlasten und TARE-Taste drücken, die Nullanzeige erscheint.

PRE-TARE-Funktion

Mit dieser Funktion wird das Gewicht eines Taragefães gespeichert. Auch nach dem Aus-/Einschalten arbeitet die Waage mit dem gespeicherten Tarawert weiter.
Im Wagemodus Taragefãß auf die Wägeplatte stellen
MODE-Taste wiederholt drücken bis „PtArE“ blinkend angezeigt wird.
Mit SET-Taste das aktuelle Gewicht auf der Wägeplatte als PRE-TARE Wert speichern.
Waage entlasten und MODE-Taste wiederholt drücken bis „PtArE" blinkend angezeigt wird.
Mit SET-Taste bestätigen. Der PRE-TARE Wert wird geleöscht, die Nullanzeige erscheint.
PRE-TARE Wert Löschen

Plus/Minus-Wägungen

Zum Beispiel zur Stückgewichtskontrolle, Fertigungskontrolle usw.
Sollgewicht auf die Wägeplatte stellen und mit TARE-Taste tarieren.
Sollgewicht abnehmen
Prüflinge nacheinander auf die Wägeplatte stellen, jeweilige Abweichung zum Sollgewicht wird vorzeichenrichtig nach „+“ und „-“ angezeigt.
Nach dem gleichen Verfahren konnen auch gewichtsgleiche Packungen, bezogen auf ein Sollgewicht, hergestellt werden.
Zurück in den Wagemodus durch Drucken der TARE-Taste.
Stückzahlen
Bei der Stuckzahlung konnen entweder Teile in einen Behälter eingezahlt oder Teile aus einem Behälter herausgezählt werden. Um eine größere Menge von Teilen zahlen zu konnen, muss mit einer kleinen Menge (Referenzstückzahl) das durchschnittliche Gewicht pro Teil ermittelt werden.
Je größter die Referenzstückzahl,estohigherist die Zahlgenaugkeit.Die Referenz muss bei klinen oder stark unter-schiedlichen Teilen besonders hoch gewählt werden.
Je größter die Referenzstückzahl,esto genauer die Stuckzahlung.
Der Arbeitsablauf gliedert sich in vier Schritte:
Wägebehälter tarieren
Referenzstückzahl festlegen
Referenzgewicht einwagen
Stücke zahlen

Im Wagemodus MODE-Taste kurz drucken. Referenzstückzahl, 5^PCS^ wird blinkend angezeigt.
Durch Mehrfachbetätigung der MODE-Taste konnen weitere Referenzstückzahlen 5, 10, 20, 25 und 50 aufgerufen werden. So viele Zahlteile auf die Wägeplatte stellen, wie die eingestellte Referenzstückzahl verlangt.
Mit SET-Taste bestätigen. Ab hier befindet sich die Waage im Stückzahl-Modus und zahlt alle Teile, die sich auf der Wägeplatte befinden.
i
Zurück in den Wagemodus
MODE-Taste drucken.
- Fehlermeldung „Er 1“
Mindeststückgewicht unterscriitten, siehe Kap. 1 „Technische Daten". MODE-Taste drucken und Referenzbildung erneut starten.
- Tarieren
Tarabehälter können auch bei der Stückzahlung verwendet werden. Vor Beginn der Stückzahlung Tarabehälter mit TARE- Taste austarieren.
Netto-Total-Wägungen
Nützlich, wenn man eine Mischung aus mehreren Komponenten in einen Tarabehälter einwiegt und am Schluss zur Kontrolle das Summengewicht aller eingewogenen Komponenten benötigt (Netto-Total, d. h. ohne das Gewicht des Tarabehäctors).

Beispiel:
- Tarabehälter auf die Wageplatte stellen. TARE-Taste drucken, die Nullanzeige erscheint.
- Komponente einwiegen. SET-Taste drücken, die Nullanzeige erscheint. [▲] wird am linken Rand des Displays angezeigt.
- Komponente einwiegen, SET-Taste drücken. Netto-Total (Summengewicht von Komponenten 1 und 2) wird angezeigt.
- SET-Taste erneut drücken, die Nullanzeige erscheint.
- Komponente einwiegen, SET-Taste drücken. Netto-Total (Summengewicht von Komponenten und und ) wird angezeigt.
Rezeptur gegebenenfalls zum gewünschten Endwert auffullen. Für jeder weitere Komponente Schritt 4-5 wiederholen.
Zurück in den Wagemodus durch Drucken der TARE-Taste.
Prozentbestimmung


Die Prozentbestimmung erfolgt die Gewichtsanzeige in Prozent, bezogen auf ein Referenzgewicht, das 100% entspricht.
Im Wagemodus MODE-Taste wiederholt drucken, bis [100 %] angezeigt wird.
Referenzgewicht, das 100% entspricht auflegen.
Mit SET-Taste Referenz speichern. Referenzgewicht abnehmer.
Wägegut auflegen. Das Gewicht der Probe wird in Prozent, bezogen auf das Referenzgewicht, angezeigt.
Zurück in den Wagemodus durch Drucken der MODE-Taste.
9 Menu
9.1 Navigation im Menu
| Einstieg ins Menu | |
| 0.0g | |
| Unit | |
| Menüpunkte anwahlen | |
| MODE CAL | Unit |
| Pr | |
| Einstellungen ändern | |
| SET M | Pr |
| RECR | |
| MODE CAL | Pr PC |
| 1. Änderung eines Menüpunktes speichern und Menu verlassen | |
| SET M | 0.0g |
2. Einstellung mehrerer Menüpunkteändern


Angewählten Menupunkt mit SET-Taste bestätig, die aktuelle Einstellung wird angezeigt.


Mit der MODE-Taste Einstellungändern.


TARE-Taste drucken „Exit“ wird angezeigt.


Entweder
Mit SET-Taste (Ja) bestätig, „StorE“ wird angezeigt. Speichern (SET-Taste) bzw. Verwerfen (PRINT-Taste) und Menü verlassen,
oder
PRINT-Taste (Nein) drücken und Änderungen an weiteren Menüpunkten wie oben beschrieben vornehmen
Speichern/verwerfen und Menuverlassen


Speichern


Verwerfen


Entweder
Durch Drücken der SET-Taste (Ja) die vorgenommenen Änderungen abspeichern. Die Waage keht automatisch in den Wagemodus zurück.
oder
Zum Verwerfen der Änderungen PRINT-Taste (Nein) drücken. Die Waage kehrt automatisch in den Wagemodus zurück.
9.2 Menu-Übersicht
| Funktionsbeschreibung | Funktion | Parameter | Beschreibung der Auswahlmöglichkeiten |
| Wägebinheiten-umschaltung (siehe Kap. 9.3) | UNIT | g* | Gramm |
| kg | Kilogramm (modellabhängig) | ||
| oz | Pound | ||
| ozt | Unze | ||
| lb | Troy Unze | ||
| tlh | Tael Hongkong | ||
| tlt | Tael Taiwan | ||
| gn | Grain(modellabhängig) | ||
| dwt | Pennyweight (modellabhängig) | ||
| mo | Momme | ||
| Tol | Tola | ||
| ct | Carat (modellabhängig) | ||
| FFA | Frei währbarer Faktor | ||
| Datenübertragungs-modus (siehe Kap. 9.4) | Pr | rE CR* | Datumausgabe über Fernsteuer-befehle (s. Kap. 10.3) |
| Pr PC | Datumausgabe durch Drücken der PRINT-Taste (s. Kap. 10.3) | ||
| AU PC | Kontinuierliche Datumausgabe (s. Kap. 10.3) | ||
| bA Pr | Ausgabe auf Barcode-Drucker (s. Kap. 10.4) | ||
| AU Pr | Autom. Datumausgabe stabiler Wägewerte (s. Kap. 10.3) | ||
| Auswahl Druckausgabe (siehe Kap. 9.4) | LAPr | Hdr* | Ausgabe der Kopfzeilen |
| GrS | Ausgabe des Gesamtgewichts | ||
| Net | Ausgabe des Nettogewichts | ||
| tAr | Ausgabe des Taragewichts | ||
| N7E | Ausgabe des gespeicherten Gewichts | ||
| PCS | Ausgabe der Stückzahl | ||
| AUJ | Ausgabe des Stückgewichts | ||
| Rqt | Ausgabe der Referenzstückzahl | ||
| FFd | Ausgabe eines Seitenvorschubs bei Start Druckausgabe | ||
| FFE | Ausgabe eines Seitenvorschubs bei Ende Druckausgabe | ||
| Baudrate (siehe Kap. 9.4) | bAUd | 19200 | |
| 9600* | |||
| 4800 | |||
| 2400 | |||
| 1200 | |||
| Auto off (Batteriebetrieb), siehe Kap. 6.4 | AF | on* | Automatische Abschaltfunktion nach 3 min ohne Laständerung ein |
| off | Automatische Abschaltfunktion nach 3 min ohne Laständerung aus | ||
| Auto Zero (siehe Kap. 9.3) | tr | on* | ein |
| off | aus | ||
| Auswahr Justiergewicht (siehe Kap. 9.3) | CAL | 100 | *modellabhängig |
| 200 | |||
| 300 | |||
| Filterfungtion (siehe Kap. 9.3), nur Modelle 440-21A, 440-35A, 440-49A | StAbiL | 1 | schnelle Anzeige |
| 2 | normale Anzeige | ||
| 3 | langsame Anzeige | ||
| Hinterleuchtung der An- zeige, (siehe Kap. 9.3) | bL | on* | Hinterleuchtung eingeschaltet |
| off | Hinterleuchtung ausgeschaltet | ||
| CH | Hinterleuchtung schaltet sich 10 Sekunden nach Erreichen eines stabilen Wägwertes automatisch ab | ||
| Tierwägefunktion (siehe Kap. 9.3) | ANL | off* | aus |
| 3 Zeitspanne 3 Sekunden | |||
| 5 Zeitspanne 5 Sekunden | |||
| 10 Zeitspanne 10 Sekunden | |||
| 15 Zeitspanne 15 Sekunden | |||
| Rücksetzen auf Werks- einstellung (siehe Kap. 9.3) | rSt | no* | nein |
| yes ja |
* = Werkseinstellung
9.3 Beschreibung einzelner Menüpunkte
Wägeinheiten
Im Wagemodus PRINT-Taste gedrückt halten, bis [Unit] angezeigt wird.

SET-Taste drücken, die eingestelle Einheit wird angezeigt.
Mit der MODE-Taste kann zwischen den verschiedenen Einheiten (siehe nachfolgendeTabelle) gewählt werden.
Ausgewählte Einheit mit SET-Taste bestätigten.
| Anzeige | Umrechnungsfaktor 1 g = | |
| Gramm | g | 1. |
| Unze | oz | 0.035273962 |
| Troy Unze | ozt | 0.032150747 |
| Pound | lb | 0.0022046226 |
| Tael Hongkong | tlh | 0.02671725 |
| Tael Taiwan | tlt | 0.0266666 |
| Grain (modellabhängig) | gn | 15.43235835 |
| Pennyweight (modellabhängig) | dwt | 0.643014931 |
| Momme | mom | 0.2667 |
| Tola | tol | 0.0857333381 |
| Carat (modellabhängig) | ct | 5 |
| Frei währbarer Faktor*) | FFA | xx.xx |
*) Eingabe Umrechnungsfaktor
Wie oben beschreiben, MODE-Taste wiederholt drücken bis „FFA" angezeigt wird.
Zur Eingabe des Faktors SET-Taste drucken, die aktive Stelle blinkt. Mit der MODE-Taste wird der angezeigte Wert um 1 erhöht, mit der PRINT-Taste um 1 verringiert. Mit der TARE-Taste Aufsahl der Ziffer nach links.
Eingabe mit SET-Taste bestätigen.
Durch nochmaliges Drucken der SET-Taste wird der „Frei wahlbarer Faktor“ als aktuelle Wägeinheit übernommen.
Die verschiedene Waagenmodelle haben unterschiedliche Fremdwägeinheiten integriert.
Die Details können dieser Tabelle entnommen werden:
Dosierung und Zero-tracking
Mit der Auto-Zero-Funktion werden keine Gewichtsschwankungen automatisch tariert.
Werden keine Mengen vom Wägegut entnommen oder zugeführrt, so können durch die in der Waage vorhandene „Stabilitäts-kompensation" falsche Wägeergebnisse angezeigt werden! (Beispiel: Langsames Herausfließen von Flüssigkeiten aus einem auf der Waage befindlichen Behälter).
Bei Dosierungen mit einzelnen Gewichtsschwankungen empfehlte es sich daher, diese Funktion auszuschalten.
Bei ausgeschaltetem Zero-Tracking wird die Waagenanzeige jedoch unruhiger.

Im Wägemodus PRINT-Taste gedrückt halten, bis [Unit] an-gezeigt wird.
MODE-Taste wiederholt drucken bis „tr“ angezeigt wird.
Mit SET-Taste bestätig, die aktuelle Einstellung wird angezeigt.
Mit MODE-Taste gewünschte Einstellungen auswahlen.


| tr | on | Funktion aktiviert |
| tr | off | Funktion deaktiviert |
Auswahl mit SET-Taste bestätigen.
Auswahl Justiergewicht



Bei der Modellreihe KERN PCB kann das Justiergewicht aus vier oder fünf (modellabhängig) vorgegebenen Nennwerten (z. B. ca.1/4; 1/2; 3/4; Max) gewählt werden (siehe nachfolgende Tabelle, Werkseinstellung grau unterlegt). Um messtechnisch hochwertige Wageergebnisse zu erlangen, ist die Auswahl eines möglichst hohen Nennwertes zu empfehlen. Als Option konnen die nicht beigegebenen Justiergewichte von KERN bezogen werden.
Im Wagemodus PRINT-Taste gedrückt halten, bis [Unit] angezeigt wird.
MODE-Taste wiederholt drucken bis „CAL“ angezeigt wird.
Mit SET-Taste bestätigen, die aktuelle Einstellung wird angezeigt.
Mit MODE-Taste gewünschte Einstellungen auswahlen.
Auswahl mit SET-Taste bestätigen.
| 440-21N | 440-21A | 440-33N | 440-35N | 440-35A | 440-43N | 440-45N |
| 10g | 10g | 50g | 100g | 100g | 100g | 200g |
| 20g | 20g | 100g | 200g | 200g | 200g | 500g |
| 30g | 40g | 150g | 300g | 400g | 300g | 700g |
| 40g | 50g | 200g | 400g | 500g | 400g | 1000g |
| 60g | 600g |
Unter diesen Menüpunkt kann die Waage an bestimmte Umgebungsbedingungen und Messzwecke angepasst werden.
Im Wägemodus PRINT-Taste gedrückt halten, bis [Unit] angezeigt wird.
MODE-Taste wiederholt drücken bis „StAbiL“ angezeigt wird.
Mit SET-Taste bestätig, die aktuelle Einstellung wird angezeigt.
Mit MODE-Taste gewünschte Einstellungen auswahlen.
| 1 | Filter 1: Waage reagiert empfindlich und schnell, ruhiger Aufstellungsord. |
| 2 | Filter 2: Waage reagiert normal, normaler Aufstellungsord |
| 3 | Filter 3: Waage reagiert unempfindlich aber langsam, unruhiger Aufstellungsord. |
Auschwitz mit SET-Taste bestätigen.
Hinterleuchting der Anzeige



Im Wagemodus PRINT-Taste gedrückt halten, bis [Unit] angezeigt wird.
MODE-Taste wiederholt drücken bis „bl“ angezeigt wird.
Mit SET-Taste bestätig, die aktuelle Einstellung wird angezeigt.
Mit MODE-Taste gewünschte Einstellungen auswahlen.
| bl | on | Hinterleuchtung eingeschaltet | Kontrastreiche Anzeige, die auch im Dunkeln ab-gelesen werden kann. |
| bl | off | Hinterleuchtung ausgeschaltet | Batterieschonung |
| bl | Ch | Hinterleuchtung schaltet sich 10 Sekunden nach Erreichen eines stabilen Wägewertes automatisch ab | Batterieschonung |
Auschwitz mit SET-Taste bestätigen.
Tierwagefunktion



Die Tierwagefunktion kann bei unruhigen Wägungen eingesetzt werden. Wahrend einer festgelegten Zeitspanne wird der Mittelwert der Wägeresultate gebildet.
Je unruhiger das Wägegut ist, besteht länger sollen die Zeitspanne gewählt werden.
Im Wagemodus PRINT-Taste gedrückt halten, bis [Unit] angezeigt wird.
MODE-Taste wiederholt drücken bis „ANL“ angezeigt wird.
Mit SET-Taste bestätig, die aktuelle Einstellung wird angezeigt.
Mit MODE-Taste gewünschte Einstellungen auswahlen
| ANL | 3 | Zeitspanne 3 Sekunden |
| ANL | 5 | Zeitspanne 5 Sekunden |
| ANL | 10 | Zeitspanne 10 Sekunden |
| ANL | 15 | Zeitspanne 15 Sekunden |
| ANL | off | Tierwägung nicht aktiv |
Auswahl mit SET-Taste bestätigen.
Wägegut (Tier) auf die Wägeplatte stellen und SET-Taste betätigten. In der Anzeige lauft ein „Countdown". Der Mittelwert der Wägeresultate wird angezeigt und bleibt in der Anzeige stehen.
Mit der SET-Taste kann zwischen Tierwagen und normalem Wägen gewechselt werden.
Mit der SET-Taste wird der Wägezyklus für die Tierwädigung erneut gestartet.
Rücksetzen auf Werkseinstellung



Mit dieser Funktion werden alle Waageneinstellungen auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Im Wagemodus PRINT-Taste gedrückt halten, bis [Unit] angezeigt wird.
MODE-Taste wiederholt drücken bis „rSt“ angezeigt wird.
Mit SET-Taste bestätig, die aktuelle Einstellung wird angezeigt.
Mit MODE-Taste gewünschte Einstellungen auswahlen
| rSt | yes | Waage wird auf Werkseinstellung zurückgesetzt |
| rSt | no | Waage bleibt in individueller Einstellung |
Auswahl mit SET-Taste bestätigten. Die Waage kehrt darüber in den Wagemodus.
9.4 Schnittstellenparameter
Die Datenausgabe erfolgt über die RS 232 C Schnittstelle.
Allgemeines
Voraussetzung für die Datenübertragung zwischen Waage und einem Peripheriegerät (z.B. Drucker, PC ...) ist, dass beiden Geräte auf dieselben Schnittstellenparameter (z.B. Baudrate, Übertragungsmodus ...) eingestellt sind.
Datumübertragungsmodus

Im Wägemodus PRINT-Taste gedrückt halten, bis [Unit] angezeigt wird.
MODE-Taste wiederholt drücken bis „Pr“ angezeigt wird.
Mit SET-Taste bestätig, die aktuelle Einstellung wird angezeigt.
Mit MODE-Taste gewünschte Einstellungen auswahlen
| rE CR | Datumausgabe über Fernsteuerbefehle |
| Pr PC | Datumausgabe durch Drücken der PRINT-Taste |
| AU PC | Kontinuierliche Datumausgabe |
| bA Pr | Ausgabe auf Barcode-Drucker |
| AU Pr | Autom. Datumausgabe stabiler Wägewerte |
Auswahl mit SET-Taste bestätigen. Die Waage kehrt in den Wagemodus zurück.
Druckausgabe



Mit dieser Funktion wird selektiert, welche Daten über die RS232C gesendet werden (gilt nicht für der Datenübertragungsmodus BAPr).
Im Wägemodus PRINT-Taste gedrückt halten, bis [Unit] angezeigt wird.
MODE-Taste wiederholt drücken bis „LAPr“ angezeigt wird.
Mit SET-Taste bestätig, die aktuelle Einstellung wird angezeigt.
Mit MODE-Taste gewünschten Ausgabeparameter auswahlen
| Hdr | Ausgabe der Kopfzeilen |
| GrS | Ausgabe des Gesamtgewichts |
| Net | Ausgabe der Nettogewichts |
| tAr | Ausgabe der Taragewichts |
| N7E | Ausgabe des gespeicherten Gewichts |
| PCS | Ausgabe der Stückzahl |
| Auj | Ausgabe der Stückgewichts |
| Rqt | Ausgabe der Referenzstückzahl |
| FFd | Ausgabe eines Seitenvorschubs bei Start Druckausgabe |
| FFE | Ausgabe eines Seitenvorschubs bei Ende Druckausgabe |
i
Baudrate
Auswahl mit SET-Taste bestätig, der aktuelle Status (on/off) wird angezeigt.
Mit MODE- und PRINT-Taste wird der Status geändert, on off.
Auswahl mit SET-Taste bestätigten. Die Waage kehrt in den Wägemodus zurück.
Auf diese Weise kann der Benutzer sich seinen eigenen Datenblock konfigurieren, der dann an einen Drucker oder PC gesendet wird.
Die Baudrate bestimmt die Geschwindigkeit der Übertragung über die Schnittstelle, 1 Baud = 1 Bit/Sekunde.



Im Wagemodus PRINT-Taste gedrückt halten, bis [Unit] angezeigt wird.
MODE-Taste wiederholt drücken bis „bAUd" angezeigt wird.
Mit SET-Taste bestätig, die aktuelle Einstellung wird angezeigt.
Mit MODE-Taste gewünschte Einstellungen auswahlen 9600 4800 2400 1200 19200
Auswahl mit SET-Taste bestätigten. Die Waage kehrt in zurück in den Wagemodus.
10 Datenausgang RS 232 C
10.1 Technische Daten
- 8-bit ASCII Code
1 Startbit, 8 Datenbits, 1 Stopbits, kein Paritätsbit
Baudrate wahlbar auf 1200, 2400, 4800, 9600 und 19200 Baud - Miniatur-Stecker notwendig (9 pol D-Sub)
- Bei Betrieb mit Schnittstelle ist der fehlerfreie Betrieb nur mit dem entsprechenden KERN-Schnittstellenkabel (max. 2m) sichergestellt
10.2 Pinbelegung der Waagenausgangsbuchse
Frontansicht:

Pin 2: Transmit data
Pin 3:Receive data
10.3 Beschreibung des Datentransfers
10.3.1 Pr PC
PRINT-Taste drücken, bei stabilem Wert wird das Format aus LAPR übertragen.
a. Format für stabile Werte für Gewicht/Stückzahl/Prozentangabe
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| B | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | g | B | B | CR | LF |
b. Format im Fehlerfall
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| B | B | B | B | B | B | B | E | r | r | o | r | CR | LF |
10.3.2 AU Pr
Sobald der Wägewert stabil ist, wird das Format aus LAPR automatisch übertragen.
c. Format für stabile Werte für Gewicht/Stückzahl/Prozentangabe
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| B | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | g | B | B | CR | LF |
d. Format im Fehlerfall
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| B | B | B | B | B | B | B | E | r | r | o | r | CR | LF |
10.3.3 AU PC
Wägewerte werden automatisch und kontinuierlich gesendet, unabhängig davon, ob der Wert stabil oder instabil ist.
e. Format für stabile Werte für Gewicht/Stückzahl/Prozentangabe
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| B | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | g | B | B | CR | LF |
f. Format im Fehlerfall
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| B | B | B | B | B | B | B | E | r | r | o | r | CR | LF |
g. Format für instabile Werte für Gewicht/Stückzahl/Prozentangabe
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| B* | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | CR | LF |
10.3.4 rE Cr
Fernsteuerkommando s/w/t werden von der Fernsteuereinheit zu der Waage als ASCII-Code gesendet. Nachdem die Waage die s/w/t-Kommando erhalten hat, sendet sie die nachfolgenden Daten.
Dabei ist zu beachten, dass die folgenden Fernsteuerkommandos ohne nachfolgenden CR LF gesendet werden müssen.
s Funktion: Stabiler Wägewert für das Gewicht wird über RS232-Schnittstelle gesendet
w Funktion: Wägewert für das Gewicht (stabil oder instabil) wird über RS232-Schnittstelle gesendet
t Funktion: Es werden keine Daten gesendet, die Waage führt die Tara-Funktion aus.
h. Format für stabile Werte für Gewicht/Stückzahl/Prozentangabe
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| B* | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | g | B | B | CR | LF |
i. Format im Fehlerfall
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| B | B | B | B | B | B | B | E | r | r | o | r | CR | LF |
j. Format für instabile Werte für Gewicht/Stückzahl/Prozentangabe
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| B | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | CR | LF |
SYMBOLE:
B^ = Leerzeichen oder M
B/0/. = Leerzeichen/Werte für Gewicht/Dezimalpunkt, abhängig vom Wägewert
g = Gewichteinheit / Stk. / %
E, o, r = ASCII-Code oder “E, o, r”
CR =Wagenrücklauf-Zeichen (Carriage Return)
10.4 Ausgabe auf Barcode-Drucker
Der Datenübertragungsmodus ist auf „BA Pr“ zu stellen (s. Kap. 9.4).
Als Barcode-Drucker ist das Zebra-Drucker Modell LP2824 vorgesehen.
Dabei ist zu beachten, dass das Ausgabeformat der Waage fest definiert ist und nicht geändert werden kann.
Das Druckformat ist im Drucker gespeichert. D.h. bei einem Defekt kann der Drucker nicht gegen einen fabrikneuen ausgetauscht werden, sondern es muss bei KERN zuvor die entsprechende Software aufgespielt werden.
Der Zebra-Drucker und die Waage sind im ausgeschalteten Zustand mit dem mitgelieferten Schnittstellenkabel zu verbinden.
Nach dem Einsatz beider Geräte und Erreichen der Betriebsbereitschaft, wird jeweils beim Drücken der PRINT-Taste ein Etikett ausgedrucht.
11 Wartung, Instandhaltung, Entsorgung
11.1 Reinigung
Vor der Reinigung das Gerät von der Betriebsspannung trennen.
Keine aggressiven Reinigungsmittel (Lösungsmittel o.A.) benutzen, sondern nur ein mit milder Seifenlauge angefeuchtetes Tuch. Darauf achten, dass keine Flüssigkeit in das Gerät eindringt und mit einem trockenen, weichen Tuch nachreiben.
Lose Probenreste/Pulver konnen vorsichtig mit einem Pinsel oder Handstaubsauger entfernt werden.
Verschüttetes Wägegut(sofort entfernen.
11.2 Wartung, Instandhaltung
Das Gerätarf nur von geschulten und von KERN autorisierten Servicetechnikern geöffnet werden.
Vor dem Offnen vom Netz trennen.
11.3 Entsorgung
Die Entsorgung von Verpackung und Gerät ist vom Betreiber nach gultigem nationalem oder regionalem Recht des Benutzerortes durchzuführen.
12 Kleine Pannenhilfe
Bei einer Störung im Programmablauf sollen die Waage kurz ausgeschelt und vom Netz getrennt werden. Der Wagevorgang muss dann wieder von vorne begonnen werden.
Hilfe:
Störung Mögliche Ursache
Die Gewichtsanzeige leuchtet nicht.
Die Waage ist nicht eingeschaltet.
- Die Verbindung zum Netz ist unterbrochen (Netzkabel nicht eingesteckt/defekt).
Die Netzspannung ist ausgefallen.
Die Batterien sind falsch eingelegt oder leer.
- Es sind keine Batterien eingelegt.
Die Gewichtsanzeige ändert sich fortwährend
- Luftzug/Luftbewegungen
- Vibrationen des Tisches/Bodens
Die Wägeplatte hat Berührung mit Fremdkörpern. - Elektromagnetische Felder/ Statische Aufladung (anderen Aufstellungsord wahlen/falls möglich storendes Gerät ausschalten)
Das Wageergebnis ist offensichtlich falsch
Die Waagenanzeige steht nicht auf Null
Die Justierung stimmt nicht mehr.
- Es herrschen starke Temperaturschwankungen.
- Elektromagnetische Felder / Statische Aufladung (anderen Aufstellungssort wahlen/ falls möglich, störendes Gerät ausschalten).
Beim Auftreten anderer Fehlermeldungen Waage aus- und nochmals einschalten. Bleibt Fehlermeldung erhalten, Hersteller benachrichtigen.
i Nur gültig für Deutschland!
Im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Batterien und Akkus sind wir als Handler gemäß Batterieverordnung verpflichtet, Endverbraucher auf folgenden hinzuweisen:
Endverbraucher sind zur Rückgabe gebrauchter Batterien/Akkus gesetzlich verpflichtet. Batterien/Akkus können nach Gebrauch in communalen Sammelstellen oder im Handel zurückgegeben werden.
Dabei muss das übliche Gebrauchsende der Batterien/Akkus erreicht sein, ansonsten muss Vorsorge gegen Kurzschluss getroffen werden.
Schadstoffhaltige Batterien sind mit einem Zeichen, bestehend aus einer durchgeistrichen Mulltonne und dem chemischen Symbol (Cd = Cadmium, Hg = Quecksilber, oder Pb = Blei) des für die Einstufung als schadstoffhaltig ausschlaggebenden Schwermetalls versehen.

Cd

Hg

Pb
Schadstoffarme Batterien nur mit einer durchgestruchenen Mulltonne.

Die Rückgabemöglichkeit beschränkt sich auf Batterien der Art, die wir in unserem Sortiment führen oder geführt haben, sowie auf die Menge, deren sich Endverbraucher üblicherweise entledigen.
Table of Contents
1 Technical Data 4
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| B* | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | g | B | B | C | LF |
| R |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| B | B | B | B | B | B | B | E | r | r | o | r | CR | LF |
10.3.2 AU Pr
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| B* | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | g | B | B | C | LF |
| R |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| B | B | B | B | B | B | B | E | r | r | o | r | CR | LF |
10.3.3 AU PC
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| B | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | g | B | B | C | LF |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| B | B | B | B | B | B | B | E | r | r | o | r | CR | LF |
g. Format for unstable values for weight/quantity/percentage
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| B | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | CR | LF |
10.3.4 rE Cr
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| B | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | g | B | B | C | LF |
| R |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| B | B | B | B | B | B | B | E | r | r | o | r | CR | LF |
j. Format for unstable values for weight/quantity/percentage
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| B* | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | CR | LF |
SYMBOLS:
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| B* | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | g | B | B | C | LF |
| R |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| B | B | B | B | B | B | B | E | R | R | o | R | CR | LF |
10.3.2 AU Pr
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| B* | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | g | B | B | C | LF |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| B | B | B | B | B | B | B | E | R | R | o | R | CR | LF |
10.3.3 AU PC
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| B | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | g | B | B | C | LF |
f. Format en cas d'erreur
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| B | B | B | B | B | B | B | E | R | R | o | R | CR | LF |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| B* | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | CR | LF |
10.3.4 rE Cr
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| B* | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | g | B | B | C | LF |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| B | B | B | B | B | B | B | E | R | R | o | R | CR | LF |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| B* | B | B | B | B | B | B | B | B | 0 | . | 0 | B | CR | LF |
SYMBOLES:
B* = blanc ou M
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