AN454 - Tacker MAKITA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG AN454 MAKITA
Coilnagler-HP BETRIEBSANLEITUNG 22
- Wir behalten uns vor, Änderungen der technischen Daten im Zuge der Entwicklung und des technischen Fortschritts ohne vorherige Ankündigung vorzunehmen.
- Die technischen Daten können von Land zu Land unterschiedlich sein. Symbole Nachstehend sind Symbole aufgeführt, auf die Sie beim Werkzeuggebrauch stoßen können. Sie sollten noch vor Arbeitsbeginn ihre Bedeutung kennen. Betriebsanleitung lesen. Schutzbrille tragen. Einen Gehörschutz tragen. Das Werkzeug besitzt die Fähigkeit, im Kontaktauslösungsmodus zu arbeiten. Werkzeug nicht auf Gerüsten oder Leitern verwenden. Vorgesehene Verwendung Das Werkzeug ist für vorbereitende Innenarbeiten, wie das Befestigen von Bodenbalken oder allgemeinen Dachsparren und Balkenwerk beim 2″ x 4″ Hausbau, vorgesehen. Das Werkzeug ist nur für professionelle Massenanwendung vorgesehen. Benutzen Sie es nicht für andere Zwecke. Es ist nicht dazu ausge- legt, Befestigungselemente direkt auf einer harten Oberäche, wie z. B. Stahl und Beton, einzutreiben. Geräusch Typischer A-bewerteter Geräuschpegel ermittelt gemäß ISO11148-13(EN12549): Schalldruckpegel (L
): 102 dB (A) Schallleistungspegel (L
): 113 dB (A) Messunsicherheit (K): 1,5 dB (A) HINWEIS: Der (Die) angegebene(n) Schallemissionswert(e) wurde(n) im Einklang mit der Standardprüfmethode gemessen und kann (können) für den Vergleich zwischen Werkzeugen herangezo- gen werden. HINWEIS: Der (Die) angegebene(n) Schallemissionswert(e) kann (können) auch für eine Vorbewertung des Gefährdungsgrads verwendet werden. WARNUNG: Einen Gehörschutz tragen. WARNUNG: Die Schallemission während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs kann je nach der Benutzungsweise des Werkzeugs, und speziell je nach der Art des bear- beiteten Werkstücks, von dem (den) angegebenen Wert(en) abweichen. WARNUNG: Identizieren Sie Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Benutzers anhand einer Schätzung des Gefährdungsgrads unter den tatsäch- lichen Benutzungsbedingungen (unter Berücksichtigung aller Phasen des Arbeitszyklus, wie z. B. Ausschalt- und Leerlaufzeiten des Werkzeugs zusätzlich zur Betriebszeit). Schwingungen Der Schwingungsgesamtwert wurde gemäß ISO11148- 13(ISO8662-11) ermittelt: Schwingungsemission (a
Messunsicherheit (K): 1,5 m/s 223 DEUTSCH HINWEIS: Der (Die) angegebene(n) Vibrationsgesamtwert(e) wurde(n) im Einklang mit der Standardprüfmethode gemessen und kann (können) für den Vergleich zwischen Werkzeugen herangezo- gen werden. HINWEIS: Der (Die) angegebene(n) Vibrationsgesamtwert(e) kann (können) auch für eine Vorbewertung des Gefährdungsgrads verwendet werden. WARNUNG: Die Vibrationsemission während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs kann je nach der Benutzungsweise des Werkzeugs, und speziell je nach der Art des bearbeiteten Werkstücks, von dem (den) angegebenen Emissionswert(en) abweichen. WARNUNG: Identizieren Sie Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Benutzers anhand einer Schätzung des Gefährdungsgrads unter den tatsäch- lichen Benutzungsbedingungen (unter Berücksichtigung aller Phasen des Arbeitszyklus, wie z. B. Ausschalt- und Leerlaufzeiten des Werkzeugs zusätzlich zur Betriebszeit). EG-Konformitätserklärung Nur für europäische Länder Die EG-Konformitätserklärung ist als Anhang A in dieser Bedienungsanleitung enthalten. SICHERHEITSWARNUNGEN Sicherheitswarnungen für Druckluftnagler/-tacker WARNUNG: Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen durch. Die Nichtbeachtung der Warnungen und Anweisungen kann zu schweren Verletzungen, Stromschlag und/ oder Feuer führen. Bewahren Sie alle Warnungen und Anweisungen für spätere Bezugnahme auf. Lesen Sie vor dem Gebrauch des Werkzeugs diese Bedienungsanleitung, um die Personensicherheit und die rich- tige Bedienung und Wartung des Werkzeugs sicherzustellen. Allgemeine Sicherheitshinweise
Jeder andere Gebrauch außer dem beabsichtig- ten Gebrauch dieses Werkzeugs ist verboten. Eintreibgeräte mit ständiger Kontaktauslösung oder Kontaktauslösung dürfen nur für Produktionsanwendungen verwendet werden.
2. Halten Sie die Finger vom Auslöser fern, wenn
Sie dieses Werkzeug nicht benutzen, und wenn Sie von einer Arbeitsposition zu einer anderen wechseln.
3. Mehrfache Gefahren. Lesen und verstehen
Sie die Sicherheitsanweisungen, bevor Sie Zubehör am Werkzeug anschließen, abtrennen, laden, betreiben, das Werkzeug warten, oder Zubehör am Werkzeug wech- seln. Anderenfalls kann es zu schweren Körperverletzungen kommen.
4. Halten Sie alle Körperteile, wie Hände
und Beine usw., aus der Schussrichtung fern, und stellen Sie sicher, dass das Befestigungselement nicht durch das Werkstück hindurch in Teile des Körpers ein- dringen kann.
5. Beachten Sie bei Benutzung des Werkzeugs,
dass das Befestigungselement abgelenkt werden und Verletzungen verursachen kann.
6. Halten Sie das Werkzeug mit festem Gri,
und richten Sie sich darauf ein, Rückstoß abzufangen.
7. Nur technisch versierte Bediener sollten das
Eintreibgerät benutzen.
8. Unterlassen Sie jegliche Abänderung des
Eintreibgeräts. Abänderungen können die Eektivität der Sicherheitsmaßnahmen verrin- gern und die Gefahren für den Bediener und/ oder Umstehende erhöhen.
9. Werfen Sie die Betriebsanleitung nicht weg.
10. Benutzen Sie ein Werkzeug nicht, wenn es
beschädigt worden ist.
11. Lassen Sie bei der Handhabung von
Befestigungselementen, besonders beim Beladen und Entladen, Vorsicht walten, da die Befestigungselemente scharfe Spitzen aufwei- sen, die Verletzungen verursachen können.
12. Überprüfen Sie das Werkzeug vor Gebrauch
immer auf beschädigte, falsch angeschlos- sene oder verschlissene Teile.
13. Strecken Sie sich bei der Arbeit nicht zu weit
vor. Benutzen Sie das Werkzeug nur an einem sicheren Arbeitsplatz. Achten Sie stets auf sicheren Stand und gute Balance.
14. Halten Sie Umstehende fern (wenn
Sie in einem Bereich arbeiten, wo die Wahrscheinlichkeit von Passanten- Durchgangsverkehr hoch ist). Grenzen Sie Ihren Arbeitsbereich klar ab.
15. Richten Sie das Werkzeug niemals auf sich
selbst oder andere Personen.
16. Legen Sie Ihren Finger nicht auf den Auslöser,
wenn Sie das Werkzeug aufheben, sich zwi- schen Arbeitsbereichen und -positionen bewe- gen oder gehen, weil das zu einer unbeabsich- tigten Betätigung führen kann. Werkzeuge mit selektiver Betätigung sind vor Gebrauch stets zu überprüfen, um sicherzustellen, dass der korrekte Modus gewählt ist.
17. Tragen Sie nur Handschuhe, die ein ange-
messenes Gefühl und sichere Kontrolle von Auslösern und Einstellvorrichtungen gewähren.
18. Legen Sie das Werkzeug im Ruhezustand auf
einer ebenen Fläche ab. Wenn Sie den am Werkzeug angebrachten Aufhänger verwen- den, hängen Sie das Werkzeug sicher an einer stabilen Oberäche auf.24 DEUTSCH
19. Unter dem Einuss von Alkohol, Drogen oder
dergleichen nicht in Betrieb nehmen. Gefahren von Geschossen
1. Das Eintreibgerät ist grundsätzlich von
der Druckluftquelle zu trennen, wenn Befestigungselemente entladen, Einstellungen vorgenommen, Nagelstaus beseitigt oder Zubehörteile gewechselt werden.
2. Achten Sie während der Arbeit darauf, dass
die Befestigungselemente das Material korrekt durchdringen und nicht fälschlicherweise auf den Bediener und/oder Umstehende abge- lenkt/abgeschossen werden können.
3. Während der Arbeit können Bruchstücke vom
Werkstück und Befestigungs-/Sammelsystem abgegeben werden.
4. Tragen Sie stets eine Schutzbrille,
um Ihre Augen bei Verwendung von Elektrowerkzeugen vor Verletzung zu schüt- zen. Die Brille muss den Vorschriften ANSI Z87.1 in den USA, EN 166 in Europa oder AS/ NZS 1336 in Australien/Neuseeland entspre- chen. In Australien/Neuseeland ist das Tragen eines Gesichtsschutzes gesetzlich vorge- schrieben, um auch Ihr Gesicht zu schützen. Der Arbeitgeber ist dafür verantwort- lich, den Gebrauch von angemessener Schutzausrüstung für die Werkzeugbenutzer und andere Personen im unmittelbaren Arbeitsbereich durchzusetzen.
5. Die Gefahren für andere Personen sind vom
Bediener zu beurteilen.
Lassen Sie bei Werkzeugen ohne Werkstückkontakt Vorsicht walten, weil sie unbe- absichtigt ausgelöst werden können und den Bediener und/oder Umstehende verletzen können.
7. Vergewissern Sie sich stets, dass das
Werkzeug sicher auf dem Werkstück aufsitzt und nicht abrutschen kann.
8. Tragen Sie einen Gehörschutz, um Ihre Ohren
vor dem Auslassgeräusch zu schützen, und einen Kopfschutz. Tragen Sie außerdem leichte, aber keine weite Kleidung. Ärmel müssen zugeknöpft oder hochgerollt sein. Das Tragen einer Krawatte ist unzulässig. Gefahren beim Betrieb
1. Halten Sie das Werkzeug korrekt: richten
Sie sich darauf ein, normalen oder plötz- lichen Bewegungen, wie z. B. Rückstoß, entgegenzuwirken.
2. Behalten Sie eine ausbalancierte
Körperhaltung und sicheren Stand bei.
3. Tragen Sie eine geeignete Schutzbrille; außer-
dem wird das Tragen geeigneter Handschuhe und Schutzkleidung empfohlen.
4. Tragen Sie einen geeigneten Gehörschutz.
5. Verwenden Sie die korrekte Energiequelle
gemäß den Anweisungen in der Betriebsanleitung.
6. Benutzen Sie das Werkzeug nicht auf beweg-
lichen Plattformen oder auf der Ladeäche von Lastwagen. Eine plötzliche Bewegung der Plattform kann zum Verlust der Kontrolle über das Werkzeug führen und Verletzungen verursachen.
7. Gehen Sie stets davon aus, dass sich
Befestigungsmittel im Werkzeug benden.
Arbeiten Sie nicht überhastet, und verwenden Sie das Werkzeug nicht mit zu hohem Kraftaufwand. Gehen Sie mit dem Werkzeug sorgfältig um.
9. Achten Sie beim Arbeiten mit dem Werkzeug
auf sicheren Stand und auf Ihr Gleichgewicht. Stellen Sie sicher, dass sich bei Arbeiten an hoch- gelegenen Arbeitsplätzen keine Personen unter- halb Ihres Standorts aufhalten, und sichern Sie den Druckluftschlauch, um Gefahren durch plötzli- ches Rucken oder Hängenbleiben zu vermeiden.
10. Bewegen Sie sich beim Eintreiben von
Befestigungsmitteln auf Dächern und anderen hochgelegenen Orten in Vorwärtsrichtung. Wenn Sie sich beim Arbeiten rückwärts bewegen, können Sie leicht den Stand verlieren. Arbeiten Sie beim Eintreiben von Befestigungsmitteln an senkrechten Flächen von oben nach unten. Das Arbeiten auf diese Weise ist weniger ermüdend.
11. Wenn Sie versehentlich auf ein anderes
Befestigungsmittel oder auf einen Ast im Holz treen, kann sich das Befestigungsmittel verbiegen oder im Werkzeug verklemmen. Das Befestigungsmittel kann herausge- schleudert werden und Personen treen, oder das Werkzeug selbst kann gefährli- che Bewegungen machen. Setzen Sie die Befestigungsmittel mit Sorgfalt.
12. Das mit Befestigungsmitteln geladene
Werkzeug und den Kompressor nicht längere Zeit der Sonneneinstrahlung aussetzen - ins- besondere, wenn sie unter Druck stehen. Achten Sie darauf, dass am Ablageplatz des Werkzeugs keine Fremdkörper wie Staub, Sand, Späne oder sonstige Materialien in das Werkzeug eindringen.
Treiben Sie Befestigungsmittel niemals gleichzeitig von innen und außen ein. Die Befestigungsmittel können durchschießen und/oder umher iegen und stellen eine große Gefahr dar. RSI-Syndrom verursachende Gefahren
1. Wird ein Werkzeug über längere Zeitspannen
benutzt, kann der Bediener Beschwerden in Händen, Armen, Schultern, Nacken oder ande- ren Körperteilen verspüren.
2. Bei der Benutzung eines Werkzeugs sollte der
Bediener eine geeignete, aber ergonomische Haltung annehmen. Behalten Sie sicheren Stand bei, und vermeiden Sie unbehagliche oder unausbalancierte Haltungen.25 DEUTSCH
3. Falls der Bediener Symptome, wie z. B.
anhaltende oder immer wiederkehrende Beschwerden, Schmerzen, Pochen, Reißen, Kribbeln, Taubheit, Brennen oder Steigkeit verspürt, sollten diese Warnzeichen nicht ignoriert werden. Der Bediener sollte einen qualizierten Gesundheitsexperten in Bezug auf allgemeine Aktivitäten konsultieren.
4. Fortgesetzter Gebrauch des Werkzeugs
kann RSI-Syndrom durch den vom Werkzeug erzeugten Rückstoß verursachen.
5. Um RSI-Syndrom zu vermeiden, sollte sich
der Bediener nicht übernehmen oder übermä- ßige Kraft anwenden. Darüber hinaus sollte der Bediener eine Pause einlegen, wenn er Müdigkeit verspürt.
6. Führen Sie eine Gefährdungsabschätzung
bezüglich Gefahren durch wiederholte Beanspruchung durch. Diese sollte sich auf Muskel-Skelett-Erkrankungen konzentrieren und vorzugsweise auf der Annahme basieren, dass geringere Ermüdung während der Arbeit eektiv zur Reduzierung von Erkrankungen ist. Durch Zubehör und Verbrauchsmaterial verur- sachte Gefahren
1. Trennen Sie das Werkzeug von seiner jewei-
ligen Energiequelle, wie z. B. Luft oder Gas oder Batterie, wo anwendbar, bevor Sie Zubehörteile, wie z. B. den Werkstückkontakt, austauschen oder Einstellungen vornehmen.
2. Verwenden Sie nur Zubehörteile der vom
Hersteller gelieferten Größen und Typen.
3. Verwenden Sie nur die in dieser Anleitung
empfohlenen Schmiermittel. Gefahren am Arbeitsplatz
1. Ausrutschen, Stolpern und Stürzen sind
Hauptursachen für Verletzungen am Arbeitsplatz. Achten Sie auf schlüpfrige Oberächen, die durch den Gebrauch des Werkzeugs verursacht werden, und auch auf Stolpergefahren, die durch den Druckluftschlauch verursacht werden.
Lassen Sie in fremden Umgebungen zusätzliche Sorgfalt walten. Verborgene Gefahren, wie z. B. Stromkabel oder andere Versorgungsleitungen, können vorhanden sein.
3. Dieses Werkzeug ist nicht für den Einsatz in
potenziell explosiven Atmosphären vorge- sehen und ist nicht gegen Kontakt mit Strom isoliert.
4. Vergewissern Sie sich, dass keine Stromkabel,
Gasrohre usw. vorhanden sind, die bei Beschädigung durch den Einsatz des Werkzeugs eine Gefahr darstellen können.
5. Der Arbeitsplatz muss sauber, aufgeräumt und
gut beleuchtet sein. Unordnung und Dunkelheit am Arbeitsbereich bringen Unfallgefahren mit sich.
6. Befolgen Sie etwaige örtliche
Lärmschutzvorschriften, und halten Sie die vorgeschriebenen Grenzen für Geräuschpegel ein. In bestimmten Fällen muss der Lärmpegel mit Hilfe von Schallschutzwänden/-lamellen gedämpft werden. Durch Staub und Abgase verursachte Gefahren
1. Überprüfen Sie stets Ihre Umgebung. Die vom
Werkzeug ausgeblasene Luft kann Staub oder Objekte aufwirbeln und den Bediener und/oder Umstehende treen.
2. Lenken Sie die Abluft so, dass Aufwirbelung
von Staub in einer staubgefüllten Umgebung minimiert wird.
3. Werden Staub oder Objekte im Arbeitsbereich
emittiert, reduzieren Sie die Emissionen so weit wie möglich, um Gesundheitsrisiken und Verletzungsgefahr zu verringern. Gefahren durch Lärm
1. Ungeschützte Einwirkung von hohen
Geräuschpegeln kann permanente, behin- dernde Gehörschädigung und andere Probleme wie Tinnitus (Klingeln, Sausen, Pfeifen oder Brummen in den Ohren) verursachen.
2. Führen Sie eine Gefährdungsabschätzung
bezüglich Lärmgefahren im Arbeitsbereich durch, und realisieren Sie angemessene Kontrollen für diese Gefahren.
3. Geeignete Kontrollen zur Verringerung
des Risikos können Maßnahmen, wie Dämpfungsmaterial, beinhalten, um „Klingeln“ von Werkstücken zu verhindern.
4. Verwenden Sie einen geeigneten Gehörschutz.
5. Betreiben und warten Sie das Werkzeug
gemäß den Empfehlungen in dieser Anleitung, um eine unnötige Zunahme von Geräuschpegeln zu verhindern.
6. Ergreifen Sie Lärmreduzierungsmaßnahmen,
indem Sie beispielsweise Werkstücke auf Schalldämpfungsstützen legen. Gefahren durch Vibrationen
1. Die Schwingungsemission während der Arbeit
hängt von der Greifkraft, der Anpresskraft, der Arbeitsrichtung, der Einstellung der Energieversorgung, dem Werkstück und der Werkstückauage ab. Führen Sie eine Gefährdungsabschätzung bezüglich Vibrationsgefahren durch, und realisieren Sie angemessene Kontrollen für diese Gefahren.
2. Einwirkung von Vibrationen kann behindernde
Schäden an den Nerven und Blutgefäßen der Hände und Arme verursachen.
3. Tragen Sie beim Arbeiten unter kalten
Bedingungen warme Kleidung, und halten Sie Ihre Hände warm und trocken.
4. Wenn Sie Taubheit, Kribbeln, Schmerzen oder
Bleichwerden der Haut an Ihren Fingern oder Händen erleben, holen Sie sich medizinischen Rat von einem qualizierten Berufsmediziner in Bezug auf allgemeine Aktivitäten.
5. Betreiben und warten Sie das Werkzeug
gemäß den Empfehlungen in dieser Anleitung, um eine unnötige Zunahme von Vibrationspegeln zu verhindern.
6. Halten Sie das Werkzeug mit leichtem,
aber sicherem Gri, weil die Gefährdung durch Vibrationen bei höherer Greifkraft im Allgemeinen größer ist.26 DEUTSCH Zusätzliche Warnungen für Druckluftwerkzeuge
1. Druckluft kann schwere Verletzungen
Stellen Sie immer die Druckluftversorgung ab, und trennen Sie das Werkzeug von der Druckluftversorgung, wenn es nicht benutzt wird.
3. Trennen Sie das Werkzeug immer von der
Druckluftversorgung, bevor Sie Zubehörteile wechseln, Einstellungen und/oder Reparaturen vornehmen, und wenn Sie sich von einem Arbeitsbereich zu einem anderen bewegen.
Halten Sie die Finger vom Auslöser fern, wenn Sie dieses Werkzeug nicht benutzen, und wenn Sie von einer Arbeitsposition zu einer anderen wechseln.
5. Richten Sie Druckluft niemals auf sich selbst
oder andere Personen.
6. Peitschende Schläuche können schwere
Verletzungen verursachen. Prüfen Sie stets, ob beschädigte oder lockere Schläuche oder Anschlussstutzen vorhanden sind.
7. Tragen Sie ein Druckluftwerkzeug niemals an
8. Ziehen Sie ein Druckluftwerkzeug niemals an
9. Bei Benutzung von Druckluftwerkzeugen darf
der maximale Betriebsdruck ps max. nicht überschritten werden.
10. Druckluftwerkzeuge sollten nur mit Druckluft
bei der niedrigsten für den Arbeitsvorgang erforderlichen Druckeinstellung betrieben wer- den, um Lärm und Vibrationen zu verringern und Verschleiß zu minimieren.
11. Die Verwendung von Sauersto oder
brennbaren Gasen für den Betrieb von Druckluftwerkzeugen erzeugt eine Brand- und Explosionsgefahr.
12. Lassen Sie bei der Benutzung von
Druckluftwerkzeugen Vorsicht walten, weil das Werkzeug kalt werden könnte, wodurch Gri und Kontrolle beeinusst werden. Zusätzliche Warnungen für Werkzeuge mit Kontaktauslösungsvermögen
Legen Sie Ihren Finger nicht auf den Auslöser, wenn Sie das Werkzeug aufheben, sich zwischen Arbeitsbereichen und -positionen bewegen oder gehen, weil das zu einer unbeabsichtigten Betätigung führen kann. Werkzeuge mit selektiver Betätigung sind vor Gebrauch stets zu überprüfen, um sicherzu- stellen, dass der korrekte Modus gewählt ist.
2. Dieses Werkzeug verfügt entweder über
selektive Betätigung für Kontaktauslösung oder ständige Kontaktauslösung durch einen Auslösemoduswähler, oder es handelt sich um ein Werkzeug mit Kontaktauslösung oder ständiger Kontaktauslösung, das mit dem obigen Symbol markiert worden ist. Es ist für Produktionsanwendungen, wie z. B. Paletten, Möbel, Fertighäuser, Polstermöbel und Verschalung, vorgesehen.
3. Wenn Sie dieses Werkzeug im Modus für
selektive Betätigung verwenden, stel- len Sie stets sicher, dass die korrekte Betätigungseinstellung gewählt ist.
4. Verwenden Sie dieses Werkzeug nicht in
Kontaktauslösung für Anwendungen, wie z. B. Schließen von Kisten oder Verschlägen und Anbringen von Transport-Sicherheitssystemen an Anhängern und Lastwagen.
5. Lassen Sie Vorsicht walten, wenn Sie von
einem Eintreibort zu einem anderen wechseln. Sicherheitsvorrichtungen
Stellen Sie vor der Benutzung des Werkzeugs sicher, dass alle Sicherheitssysteme in funkti- onsfähigem Zustand sind. Das Werkzeug darf nicht auslösen, wenn nur der Ein-Aus-Schalter betätigt oder nur der Kontaktarm gegen das Holz gedrückt wird. Es darf nur dann auslösen, wenn beides gleichzeitig erfolgt. Überprüfen Sie das Werkzeug ohne Befestigungsmittel und bei voll angezogenem Drücker auf mögliche Funktionsfehler.
2. Die Arretierung des Auslösers in der EIN-
Stellung ist sehr gefährlich. Versuchen Sie niemals, den Auslöser zu arretieren.
Versuchen Sie nicht, das Kontaktelement mit Klebeband oder Draht in gedrücktem Zustand zu xieren. Es besteht Verletzungs- und Lebensgefahr.
Überprüfen Sie stets das Kontaktelement entspre- chend der Vorgaben in dieser Anleitung. Wenn der Sicherheitsmechanismus nicht ordnungsgemäß funktioniert, können unbeabsichtigt Befestigungsmittel aus dem Werkzeug geschossen werden. Wartung
1. Reinigen und warten Sie das Werkzeug direkt
nach Beendigung der Arbeiten. Halten Sie das Werkzeug in einwandfreiem Zustand. Schmieren Sie bewegliche Teile, um Rostbildung zu verhin- dern und reibungsbedingten Verschleiß zu mini- mieren. Wischen Sie sämtlichen Staub von den Teilen ab.
2. Lassen Sie das Werkzeug regelmäßig bei
einem autorisierten Makita-Servicecenter überprüfen.
3. Um die SICHERHEIT und die
ZUVERLÄSSIGKEIT des Produkts zu gewährleisten, dürfen Reparatur- und Wartungsarbeiten ausschließlich von autori- sierten Makita-Servicecentern durchgeführt werden. Es dürfen nur Original-Ersatzteile von Makita verwendet werden.
4. Befolgen Sie die örtlichen Vorschriften zur
Entsorgung des Werkzeugs. DIESE ANWEISUNGEN AUFBEWAHREN. WARNUNG: Lassen Sie sich NICHT durch Bequemlichkeit oder Vertrautheit mit dem Produkt (durch wiederholten Gebrauch erworben) von der strikten Einhaltung der Sicherheitsregeln für das vorliegende Produkt abhalten. MISSBRAUCH oder Missachtung der Sicherheitsvorschriften in dieser Anleitung können schwere Personenschäden verursachen.27 DEUTSCH
BEZEICHNUNG DER TEILE
► Abb.1: 1. Auslöser 2. Kontaktelement
3. Auslösemoduswähler 4. Magazin
INSTALLATION Auswählen des Kompressors
1. Schussfrequenz (Auslösungen/Minute)
2. Kompressor-Luftleistung pro Minute (L/min) 3. 0,83
MPa (8,3 bar) 4. 0,66 MPa (6,6 bar) 5. 0,49 MPa (4,9 bar) Der Luftkompressor muss den Anforderungen von EN60335-2-34 entsprechen. Wählen Sie einen Kompressor mit reichlicher Luftdruck- und Luftmengenleistung, um kostenezienten Betrieb zu gewährleisten. Das Diagramm zeigt die Beziehung zwischen Schussfrequenz, anwendbarem Druck und Kompressor-Luftleistung. Wenn der Nagelbetrieb beispielsweise mit einer Rate von ca. 60 Auslösungen pro Minute bei einem Druck von 0,83 MPa (8,3 bar) erfolgt, ist ein Kompressor mit einer Luftmengenleistung von über 110 Liter/Minute erforderlich. Der Luftdruck muss mit Druckreglern auf den Nenndruck des Werkzeugs begrenzt werden, wenn der Luftquellendruck den Nenndruck des Werkzeugs überschreitet. Eine Missachtung dieses Punkts kann zu schweren Verletzungen des Werkzeugbenutzers oder umstehender Personen führen. Auswählen des Druckluftschlauchs VORSICHT: Eine zu geringe Luftleistung des Kompressors oder ein Druckluftschlauch mit einer zu großen Länge oder einem zu kleinen Durchmesser in Bezug auf die Schussfrequenz kann eine Abnahme der Eintreibleistung des Werkzeugs verursachen. ► Abb.2 Verwenden Sie einen möglichst dicken und kurzen Druckluftschlauch, um kontinuierlichen, ezienten Nagelbetrieb zu gewährleisten. Bei einem Luftdruck von 0,49 MPa (4,9 bar) wird ein Druckluftschlauch mit einem Innendurchmesser von über 6,5 mm und einer Länge von unter 20 m empfoh- len, wenn das Nagelintervall 0,5 Sekunden beträgt. Der Luftschlauch muss eine minimale Arbeitsdruckleistung von 1,03 MPa (10,3 bar) oder 150 Prozent des im System erzeugten Maximaldrucks haben, je nachdem, welcher Wert höher ist. Schmierung ► Abb.3 Um maximale Leistung zu gewährleisten, sollte der Druckluftsatz (Öler, Regler, Luftlter) möglichst nahe am Werkzeug installiert werden. Stellen Sie den Öler so ein, dass er einen Tropfen Öl für jeweils 30 Nägel liefert. Wenn kein Druckluftsatz verwendet wird, ölen Sie das Werkzeug mit Druckluftwerkzeugöl, indem Sie 2 (zwei) bis 3 (drei) Tropfen in den Druckluftanschluss geben. Dies sollte vor und nach dem Gebrauch erfolgen. Für eine einwandfreie Schmierung muss das Werkzeug mehrmals ausgelöst werden, nachdem das Druckluftwerkzeugöl eingegeben worden ist. ► Abb.4: 1. Druckluftwerkzeugöl FUNKTIONSBESCHREIBUNG VORSICHT: Bevor Sie das Werkzeug einstel- len oder seine Funktion überprüfen, stellen Sie stets den Auslöser zurück, und trennen Sie den Druckluftschlauch vom Werkzeug ab. Einstellen der Nageleintreibtiefe VORSICHT: Lassen Sie stets den Auslöser los, und trennen Sie den Schlauch ab, bevor Sie die Nageleintreibtiefe einstellen. ► Abb.5: 1. Einsteller Zum Einstellen der Nageleintreibtiefe drehen Sie die Einstellvorrichtung. Die Nageleintreibtiefe ist am größten, wenn die Einstellvorrichtung vollständig in Richtung A gedreht wird, wie in der Abbildung gezeigt. Die Nageleintreibtiefe wird geringer, je weiter die Einstellvorrichtung in Richtung B gedreht wird. Falls die Eintreibtiefe der Nägel nicht groß genug ist, selbst wenn die Einstellvorrichtung vollständig in Richtung A gedreht wird, erhöhen Sie den Luftdruck. Falls die Eintreibtiefe der Nägel zu groß ist, selbst wenn die Einstellvorrichtung vollständig in Richtung B gedreht wird, verringern Sie den Luftdruck. Im Allgemeinen verlängert sich die Lebensdauer des Werkzeugs, wenn es bei niedrigerem Luftdruck ver- wendet und die Einstellvorrichtung auf eine größere Nageleintreibtiefe eingestellt wird.28 DEUTSCH Aufhänger VORSICHT: Lassen Sie stets den Auslöser los, und trennen Sie den Schlauch ab, bevor Sie die Aufhängerposition ändern. VORSICHT: Hängen Sie das Werkzeug auf keinen Fall an hoch gelegenen Stellen oder an einer potentiell instabilen Fläche auf. VORSICHT: Hängen Sie den Aufhänger nicht in das Koppel ein. Falls der Nagler versehentlich herunterfällt, kann das zu einer Fehlauslösung und Personenschäden führen. ► Abb.6 ► Abb.7: 1. Aufhänger 2. Innensechskantschraube
Der Aufhänger ist praktisch, um das Werkzeug vorüber- gehend aufzuhängen. Um die Aufhängerposition zu ändern, entfernen Sie die Innensechskantschraube, und wechseln Sie die Aufhängerrichtung. Der Aufhänger hat zwei Löcher. Wählen Sie das Loch abhängig von Ihrer bevorzugten Aufhängerbreite aus. Einstellen der Schindelführung ► Abb.8: 1. Kontaktelement 2. Schindelführung
► Abb.9: 1. Einstellplatte 2. Hebel Die Schindelführung ist für einheitliche Schindeldeckung ausgelegt. Platzieren Sie die Schindel in die gewünschte Position. Drehen Sie den Hebel, um die Einstellplatte frei- zugeben. Setzen Sie den Nagler so auf, dass das Kontaktelement sowohl die freiliegende Schindel als auch die vorherige Schindelreihe niederdrückt. Schieben Sie die Einstellplatte nach oben gegen die Unterkante der freiliegenden Schindel, und stellen Sie den Hebel zurück, um die Einstellplatte zu verriegeln. MONTAGE VORSICHT: Bevor Sie irgendwelche Arbeiten am Werkzeug ausführen, stellen Sie stets den Auslöser zurück, und trennen Sie den Druckluftschlauch vom Werkzeug ab. VORSICHT: Achten Sie darauf, dass Sie Nägel desselben Typs, derselben Größe und der gleichen Länge laden, wenn Sie Nägel in das Magazin laden. Beladen des Naglers ANMERKUNG: Wählen Sie für Ihre Arbeit geeig- nete Nägel aus. ANMERKUNG: Stellen Sie den Magazinboden entsprechend der zu verwendenden Nagelgröße ein. Wird das Werkzeug bei Einstellung des Magazinbodens auf die falsche Stufe betrieben, kann es zu schlechtem Nageltransport oder einer Funktionsstörung des Werkzeugs kommen.
1. Drücken Sie den Rasthebel nieder, und önen Sie
die Magazinkappe. ► Abb.10: 1. Magazinkappe 2. Rasthebel
2. Heben Sie den Magazinboden an, und drehen Sie
ihn so, dass der Pfeil mit der auf dem Magazinboden angegebenen Nagelgröße auf den entsprechenden Skalenstrich am Magazin zeigt. ► Abb.11: 1. Magazinboden 2. Skalenteilung 3. Pfeil
3. Setzen Sie die Nagelcoil auf den Magazinboden.
Wickeln Sie genügend Nägel ab, um die Vorschubklaue zu erreichen. Platzieren Sie den ersten Nagel in den Treiberkanal, und den zweiten Nagel in die Vorschubklaue. Platzieren Sie weitere abgewi- ckelte Nägel auf den Zuführer. Schließen Sie die Magazinkappe, nachdem Sie sich vergewissert haben, dass die Nagelcoil ordnungsgemäß in das Magazin eingesetzt ist. ► Abb.12: 1. Vorschubklaue Anschließen des Druckluftschlauchs VORSICHT: Lassen Sie Ihren Finger nicht auf dem Auslöser ruhen, wenn Sie den Druckluftschlauch anschließen. ► Abb.13: 1. Druckluftanschluss 2. Anschlussmue Schieben Sie die Anschlussmue des Druckluftschlauchs auf den Druckluftanschluss des Werkzeugs. Vergewissern Sie sich, dass die Anschlussmue fest einrastet, wenn sie auf den Druckluftanschluss geschoben wird. Eine Schlauchkupplung muss so am Werkzeug oder in dessen Nähe installiert werden, dass der Druckvorrat abgelassen wird, wenn die Luftquellenkupplung abge- trennt wird. BETRIEB VORSICHT: Vergewissern Sie sich vor der Benutzung, dass alle Sicherheitssysteme in gutem Betriebszustand sind.29 DEUTSCH Funktionsprüfung vor dem Betrieb Überprüfen Sie vor dem Betrieb stets die folgenden Punkte. — Vergewissern Sie sich, dass das Werkzeug nicht durch bloßes Anschließen des Druckluftschlauchs betätigt wird. — Vergewissern Sie sich, dass das Werkzeug nicht durch bloßes Ziehen des Auslösers betätigt wird. — Vergewissern Sie sich, dass das Werkzeug nicht durch bloßes Drücken des Kontaktelements gegen das Werkstück betätigt wird, ohne den Auslöser zu ziehen. — Vergewissern Sie sich im Einzelauslösungsmodus, dass das Werkzeug nicht betätigt wird, wenn zuerst der Auslöser gezogen und dann das Kontaktelement gegen das Werkstück gehalten wird. Wählen der Betriebsart VORSICHT: Vergewissern Sie sich vor dem Nageln stets, dass der Auslösemoduswähler korrekt auf die Position für den gewünschten Nagelmodus eingestellt ist. ► Abb.14: 1. Auslösemoduswähler Einzelauslösungsmodus: Sie können einen einzelnen Nagel in einem sequenzi- ellen Vorgang eintreiben. Wählen Sie diesen Modus, wenn Sie einen Nagel sorgfältig und genau eintreiben wollen. Um diesen Modus zu wählen, stellen Sie den Auslösemoduswähler auf die Position
Kontaktauslösungsmodus: Sie können Nägel wiederholt eintreiben, indem Sie das Kontaktelement bei gezogenem Auslöser platzieren. Um diesen Modus zu wählen, stellen Sie den Auslösemoduswähler auf die Position
Einzelauslösung VORSICHT: Drücken Sie das Kontaktelement nicht mit übermäßiger Kraft gegen das Werkstück. Ziehen Sie außerdem den Auslöser ganz durch, und halten Sie ihn nach dem Nageln noch 1-2 Sekunden lang gezogen. Selbst im Modus „Einzelauslösung“ verursacht ein halb gezogener Auslöser unerwartetes Abschießen, wenn das Kontaktelement das Werkstück erneut berührt. Setzen Sie das Kontaktelement auf das Werkstück, und ziehen Sie den Auslöser ganz durch. Geben Sie das Kontaktelement nach dem Nageln frei, und lassen Sie dann den Auslöser los. ► Abb.15 Kontaktauslösung Ziehen Sie zuerst den Auslöser, und setzen Sie dann das Kontaktelement auf das Werkstück. ► Abb.16 Entfernen von gestauten Nägeln VORSICHT: Stellen Sie den Auslöser stets zurück, und trennen Sie den Schlauch ab, bevor Sie gestaute Nägel entfernen. VORSICHT: Verwenden Sie keine verformten Nägel oder Nagelgurte. Anderenfalls kann es zu Transportstörungen der Nägel kommen. ► Abb.17: 1. Hammer 2. Kleine Stange
Wenn ein Nagelstau auftritt, gehen Sie wie folgt vor: Önen Sie die Magazinkappe, und entnehmen Sie die Nagelcoil. Führen Sie eine kleine Stange oder dergleichen in die Auswurfönung ein, und klopfen Sie mit einem Hammer darauf, um den klemmenden Nagel aus der Auswurfönung auszutreiben. Legen Sie die Nagelcoil wieder ein, und schließen Sie die Magazinkappe. WARTUNG VORSICHT: Bevor Sie sich anschicken, eine Überprüfung oder Wartungsarbeiten auszuführen, stellen Sie stets den Auslöser zurück, und tren- nen Sie den Druckluftschlauch vom Werkzeug ab. ANMERKUNG: Verwenden Sie keinesfalls Benzin, Waschbenzin, Verdünner, Alkohol oder dergleichen, wenn nicht anders in die- ser Anleitung angewiesen. Es kann sonst zu Verfärbung, Verformung oder Rissbildung kommen. Nägel Behandeln Sie Nagelcoils und ihre Schachteln sorg- fältig. Bei grober Behandlung der Nagelcoils können sie sich verformen, was schlechten Nageltransport verursacht. Vermeiden Sie die Lagerung von Nägeln an sehr feuchten oder heißen Orten oder an Orten, die direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind.30 DEUTSCH Reinigung und Beseitigung von Teer und Schmutz VORSICHT: Tragen Sie stets wasserdichte Handschuhe, um Ihre Hände zu schützen. Das Anhaften von Teer und Schmutz an Bereichen um das Kontaktelement verhindert reibungslose Bewegung des Kontaktelements (Sicherheitsmechanismus), wodurch versehentlicher Abschuss verursacht werden kann. Reinigen Sie die Bereiche um das Kontaktelement regelmäßig. Verwenden Sie ein Lösungsmittel, wie z. B. Kerosin, Heizöl Nr. 2 oder Dieselkraftsto. Tauchen Sie nur das Kontaktelement und die Bereiche um die Auswurfönung in Lösungsmittel, und entfernen Sie Teer und Schmutz mit einer Bürste. ► Abb.18 ANMERKUNG: Tauchen Sie niemals das Gehäuse, Magazin usw. in Lösungsmittel. Es kann sonst zu einer Funktionsstörung des Werkzeugs kommen. HINWEIS: Entsorgen Sie das verbrauchte Lösungsmittel immer auf sichere und gewissenhafte Weise und in Beachtung aller lokalen und nationalen Gesetzesauagen. Wartung des Naglers Überprüfen Sie das Werkzeug vor der Benutzung stets auf seinen Allgemeinzustand und lockere Schrauben. Erforderlichenfalls anziehen. Führen Sie die tägliche Inspektion bei abgetrenn- tem Werkzeug durch, um sicherzustellen, dass sich Kontaktelement und Auslöser ungehindert bewegen. Benutzen Sie das Werkzeug nicht, falls das Kontaktelement oder der Auslöser klemmt oder blockiert. Wenn das Werkzeug längere Zeit nicht benutzt werden soll, schmieren Sie es mit Druckluftwerkzeugöl, und lagern Sie es an einem sicheren Ort. Vermeiden Sie Orte, die direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind und/ oder feuchte oder heiße Umgebungen. ► Abb.19 Wartung von Kompressor, Druckluftsatz und Druckluftschlauch Nach jedem Betrieb sollten Kompressortank und Luftlter entleert werden. In das Werkzeug eingedrun- gene Feuchtigkeit kann eine Verschlechterung der Leistung und ein mögliches Versagen des Werkzeugs verursachen. ► Abb.20: 1. Ablasshahn ► Abb.21: 1. Luftlter Prüfen Sie regelmäßig nach, ob genügend Druckluftöl im Öler des Druckluftsatzes vorhanden ist. Eine Vernachlässigung der Schmierung führt zu schnellem Verschleiß der O-Ringe. ► Abb.22: 1. Öler 2. Druckluftwerkzeugöl Halten Sie den Druckluftschlauch von Wärmequellen (über 60°C) und Chemikalien (Verdünner, starken Säuren oder Laugen) fern. Achten Sie auch darauf, dass sich der Schlauch nicht an Hindernissen ver- fängt, was während des Betriebs gefährlich sein kann. Der Schlauch darf auch nicht mit scharfen Kanten oder Gegenständen in Berührung kommen, die eine Beschädigung oder Abrieb des Schlauchs verursachen können. Um die SICHERHEIT und ZUVERLÄSSIGKEIT dieses Produkts zu gewährleisten, sollten Reparaturen und andere Wartungs- oder Einstellarbeiten nur von Makita- Vertragswerkstätten oder Makita-Kundendienstzentren unter ausschließlicher Verwendung von Makita- Originalersatzteilen ausgeführt werden. SONDERZUBEHÖR VORSICHT: Die folgenden Zubehörteile oder Vorrichtungen werden für den Einsatz mit dem in dieser Anleitung beschriebenen Makita-Werkzeug empfohlen. Die Verwendung anderer Zubehörteile oder Vorrichtungen kann eine Verletzungsgefahr darstellen. Verwenden Sie Zubehörteile oder Vorrichtungen nur für ihren vorgesehenen Zweck. Wenn Sie weitere Einzelheiten bezüglich dieser Zubehörteile benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre Makita-Kundendienststelle.
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