WaveRunner GP1800R HO (2020) - Nicht kategorisiert YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice YAMAHA WaveRunner GP1800R HO (2020) - page 53
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Produktinformationen

Marke : YAMAHA

Modell : WaveRunner GP1800R HO (2020)

Kategorie : Nicht kategorisiert

Technische Merkmale Yamaha WaveRunner GP1800R HO (2020) mit 4-Takt-Motor, 1812 cm, 250 PS.
Abmessungen Lnge: 3,48 m, Breite: 1,22 m, Hhe: 1,14 m.
Gewicht Leergewicht: 350 kg.
Kraftstofftankkapazitt Kraftstofftank: 70 Liter.
Verwendung Entwickelt fr Leistung auf dem Wasser, ideal fr Wassersport und Ausflge.
Wartung Regelmige berprfung des lstands, Reinigung des Luftfilters, Motorwartung alle 100 Stunden empfohlen.
Sicherheit Ausgestattet mit einem Not-Aus-System, Schwimmweste fr alle Benutzer empfohlen.
Allgemeine Informationen 2 Jahre Garantie, Verfgbarkeit von Ersatzteilen, Personalisierungsoptionen verfgbar.

Häufig gestellte Fragen - WaveRunner GP1800R HO (2020) YAMAHA

Welche ltersorten sollte ich fr den Motor des YAMAHA WaveRunner GP1800R HO (2020) verwenden?
Verwenden Sie nur hochwertiges 4-Takt-Motorl, das den API SF-Spezifikationen oder hher entspricht.
Wie kann ich den Luftfilter meines WaveRunner reinigen?
Entfernen Sie den Luftfilter, reinigen Sie ihn vorsichtig mit Druckluft und ersetzen Sie ihn bei Bedarf. Stellen Sie sicher, dass er vor der Wiedereinbau komplett trocken ist.
Welcher Reifendruck wird fr den Anhnger meines WaveRunner empfohlen?
Der empfohlene Reifendruck liegt in der Regel zwischen 2,4 und 2,8 bar. berprfen Sie immer die Angaben an der Reifenflanke.
Wie kann ich ein Startproblem mit meinem WaveRunner beheben?
Prfen Sie die Batterie, die elektrischen Verbindungen und stellen Sie sicher, dass der Not-Aus-Schalter nicht aktiviert ist. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich an einen Fachmann.
Was ist das maximale Gewicht, das ich auf meinem WaveRunner GP1800R HO transportieren kann?
Das maximal empfohlene Gewicht fr Passagiere und Ladung betrgt 272 kg.
Wie pflege ich das Khlsystem meines WaveRunner?
Prfen Sie regelmig den Khlmittelstand und reinigen Sie das Khlsystem, um Ablagerungen zu vermeiden.
Was soll ich tun, wenn ich eine Wasserleckage im Motorraum bemerke?
Untersuchen Sie Dichtungen, Schluche und Anschlsse auf Risse oder Beschdigungen. Bei Bedarf konsultieren Sie einen qualifizierten Techniker.
Wie oft sollte ich eine vorbeugende Wartung an meinem WaveRunner durchfhren?
Es wird empfohlen, alle 50 Betriebsstunden oder mindestens einmal pro Saison eine vorbeugende Wartung durchzufhren.
Wie kann ich die Leistung meines WaveRunner verbessern?
Stellen Sie sicher, dass Ihr WaveRunner gut gewartet ist, prfen Sie den Reifendruck und verwenden Sie hochwertigen Kraftstoff fr bessere Leistung.
Wo kann ich Ersatzteile fr meinen YAMAHA WaveRunner finden?
Ersatzteile knnen bei autorisierten YAMAHA-Hndlern oder spezialisierten Online-Shops erworben werden.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Nicht kategorisiert kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch WaveRunner GP1800R HO (2020) - YAMAHA und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. WaveRunner GP1800R HO (2020) von der Marke YAMAHA.

BEDIENUNGSANLEITUNG WaveRunner GP1800R HO (2020) YAMAHA

HANDBUCH ZUR ANLEITUNG

  • Inhalt Einführung p. 1
  • Wichtige Informationen p. 2
  • Anwendung dieses Handbuchs für Übungszwecke p. 4
  • Übungsgruppe 1: Bedienelemente p. 6
  • Übungsgruppe 2: Starten und Anhalten des Motors p. 7
  • Übungsgruppe 3: Aufsteigen und Halten des Gleichgewichts p. 10
  • Übungsgruppe 4: Manövrieren mit Langsamstlaufgeschwindigkeit p. 13
  • Übungsgruppe 5: Manövrieren bei unterer Gleitgeschwindigkeit (“Sub-Planing”) p. 14
  • Übungsgruppe 6: Maximale Beschleunigung und Anhalten p. 17
  • Übungsgruppe 7: Betrieb bei Gleitgeschwindigkeit p. 18
  • Übungsgruppe 8: Überfahren von Bugwellen und Wasseranhebungen p. 20
  • Übungsgruppe 9: Fahrten mit Beifahrern p. 21
  • Abschließende Anmerkungen WaveRunner GP1800R HO p. 23

ANLEITUNG FÜR FAHRÜBUNGEN

©2020 Yamaha Motor Co., Ltd.

1. Ausgabe, Mai 2019

Alle Rechte vorbehalten. Jeglicher Nachdruck oder unautorisierte Verwendung ohne die schriftliche Genehmigung von Yamaha Motor Co., Ltd. ist ausdrücklich verboten. Gedruckt in U.S.A. F2W-T73-forPrint.book Page 1 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–1– Einführung Yamaha-Wasserfahrzeuge sind eine interessante Alternative für die Freizeitgestaltung im Wasser- sport. Ein Wasserfahrzeug kann Stunden von Spaß und Freude bieten und die Versuchung ist groß, es einfach zu Wasser zu lassen und loszufahren. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass hierzu erst einmal Techniken gelernt und Können entwickelt werden muss. Dies gilt ohnehin für jeden neuen Sport oder jedes Fahrzeug, mit dem man nicht ver- traut ist. Das Erlernen dieser Techniken und dieses Könnens ist sowohl für die maximale Ausnutzung des Fahrzeugs als auch für die Sicherheit erforderlich. Dieses Handbuch zur Anleitung für Fahrübungen wurde entwickelt, um einen ungelernten Wasser- fahrzeugführer beim Erlernen der Techniken und der Entwicklung der nötigen Fertigkeiten zu unterstüt- zen. Jeder, der mit einem Wasserfahrzeug fahren oder als Beifahrer mitfahren möchte, kann aus dem Le- sen und Benutzen dieses Handbuches seinen Nutzen ziehen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es sich bei dieser Anleitung für Fahrübungen eben nur darum handelt: eine Anleitung. Sie kann kein Ersatz für den gesunden Menschenverstand oder eine vernünftige Beurteilung der Lage sein. Ein sicherer und verantwortungsvoller Betrieb des Wasserfahrzeugs erfordert Können und Wissen, das von den Fahrzeugführern erst im Zuge eines Vertrautwerdens mit dem Fahrzeug erlernt wird. Yamaha rät an, jede der Übungen in der dargebotenen Reihenfolge entsprechend der Anweisungen durchzuführen. Übernehmen Sie sich nicht. Machen Sie eine Pause, wenn Sie müde werden. Sie müssen jede der Übungen gründlich beherrschen, bevor Sie mit dem Erlernen der nächsten fortfahren. Dies ist wichtig, weil die im Rahmen einer Übung erlernten Fertigkeiten als Grundlage für die folgende Übung erforderlich sein können. Beachten Sie, dass es in Ihrer Verantwortung liegt, eine abschließende Beurteilung darüber zu fäl- len, ob Sie sich die erlernten Fertigkeiten wirklich zutrauen und zu deren Ausführung fähig sind. F2W-T73-forPrint.book Page 1 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–2– Wichtige Informationen Diese Anleitung zu Fahrübungen ist kein Ersatz für die Betriebsanleitung oder die Warnpla- ketten Ihres Wasserfahrzeugs. Studieren Sie unbedingt diese anderen Anleitungen gründlich, bevor Sie das Wasserfahrzeug überhaupt erstmalig in Betrieb nehmen. Kollisionen führen zu mehr Verletzungen und tödlichen Unfällen, als jeder andere Unfall mit Pri- vatwasserfahrzeugen (PWC). Zur Vermeidung von Kollisionen: Suchen Sie mit scharfem Blick ständig Ihr gesamtes Umfeld auf Personen, Gegenstände oder andere Wasserfahrzeuge ab. Achten Sie besonders auf Umstände, die Ihre Sicht einschränken oder Sie daran hindern, andere zu sehen. Fahren Sie defensiv und mit angemessener Geschwindigkeit, und wahren Sie einen Sicherheits- abstand zu Personen, Gegenständen und anderen Wasserfahrzeugen. Folgen Sie nicht direkt im Fahrwasser hinter Privatwasserfahrzeugen oder anderen Booten. Nähern Sie sich nicht anderen, um sie mit Wasser zu besprühen oder zu bespritzen, nähern Sie sich anderen Booten nicht zu sehr und fahren Sie nicht zu schnell für die vorherrschen- den Bedingungen. Vermeiden Sie scharfe Wendungen, schnelles Abbremsen durch kräftige Betätigung des RiDE-Hebels (Rückwärtsfahrt mit intuitiver Abbremselektronik) sowie andere Manöver, die es anderen erschweren, Ihnen auszuweichen oder Ihren Kurs zu erkennen. Das RiDE-System ist ein elektronisches System zur Kontrolle der Motordrehzahl und der Um- kehrklappe, die sich in der Nähe der Jetdüse befindet. Mit dem RiDE-Hebel, der sich am lin- ken Lenkergriff befindet, kann die Richtung des Schubs geändert werden, sodass sich das Wasserfahrzeug rückwärts bewegt oder stehen bleibt. Das RiDE-System unterstützt den Fahrer beim Abbremsen und bei Niedergeschwindigkeits-Manövern wie dem Zuwasserlas- sen, Anlanden und Anlegen. Gebiete mit unter der Wasseroberfläche verborgenen Hindernissen oder seichtem Gewässer meiden. Frühzeitig handeln, um Kollisionen zu vermeiden. Jederzeit bedenken, dass Privatwasserfahr- zeuge und Boote keine Bremsen haben. Außerdem ist das RiDE-System keine Bremsvorrich- tung, um gefährliche Situationen zu vermeiden. F2W-T73-forPrint.book Page 2 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–3– Wichtige Informationen Beim Ausweichen von Hindernissen den Gashebel nicht loslassen—wie bei anderen Motorboo- ten muss beim Steuern Gas gegeben werden. Vor dem Anlassen eines Privatwasserfahrzeugs immer die Gasbetätigung und Lenkung auf ordnungsgemäße Funktion überprüfen. Die Verkehrsregeln der Wasser- und Schifffahrtswege sowie alle Gesetze und Vorschriften der jeweiligen Gebietshoheit in Bezug auf Privatwasserfahrzeuge (PWC) befolgen. Siehe Betriebs- anleitung für weitere Informationen. F2W-T73-forPrint.book Page 3 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–4– Anwendung dieses Handbuchs für Übungszwecke Das Yamaha-Wasserfahrzeug, dessen Betrieb Sie erlernen werden, kann abweichende technische Ausrüstung und andere Leistungseigenschaften haben, die sich von den von Ihnen bereits betriebe- nen Privatwasserfahrzeugen oder Booten unterscheiden. Die Schritte für Fahrübungen in diesem Handbuch werden Ihnen dabei helfen, mit den grundsätzli- chen Techniken zur Beherrschung des Betriebs Ihres Wasserfahrzeugs vertraut zu werden. Bedenken Sie, dass Sie die Fertigkeiten erlernen und das Beurteilungsvermögen entwickeln wer- den, wie es für den sicheren Betrieb Ihres Wasserfahrzeugs erforderlich ist. Der Zweck dieser Anleitung besteht darin, Sie am Anfang bestimmte wichtige Fertigkeiten üben zu lassen. Sie müssen jede Übung so lange durchführen, bis Sie diese wirklich beherrschen—bis sie Ih- nen wie gewohnt vorkommt. Nur dann können Sie mit der nächsten Übung fortfahren. Jede Übung gründet sich auf bereits erlernte Fertigkeiten; Sie sollten daher keine Übungen einfach überspringen. Mit diesen Übungen wollen wir erreichen, dass Sie ein Gefühl für das Wasserfahrzeug erlangen und es im Betrieb in den diversen Nutzungsarten kennen lernen. Immer beachten, dass diese Übungen nur als Starthilfe und nur als Anleitung dienen. Sie müssen bei der fortwährenden Nutzung Ihres Wasser- fahrzeugs Ihren gesunden Menschenverstand und eine richtige Beurteilung der Lage in Verbindung mit den erlernten Fertigkeiten und dem erlernten Fachwissen einsetzen. Diese Anleitung zu Fahrübungen ist in 9 Übungsgruppen eingeteilt. Gehen Sie die Bedienung des Wasserfahrzeugs stufenweise an und beginnen Sie mit Übungsgruppe 1. Die Übungsgruppen 1 bis 7 behandeln die grundlegenden Fahrtechniken, die Sie beherrschen müssen. Übungsgruppe 9 wird Ihnen dabei helfen, die Fertigkeiten zu erlernen, die Sie für Fahrten mit Bei- fahrern benötigen. Es gilt auch hier, solange Sie die Fahrtechniken der vorhergehenden Übungen nicht ausreichend beherrschen, sollten Sie sich an diese Übung noch nicht heranwagen. Vor Beginn mit den Übungen diese Anleitung vollständig durchlesen. Dann vor Beginn der Übungs- aufgaben die Anleitung zu der betreffenden Übung erneut durchlesen. In dieser Anleitung beziehen wir uns auf unterschiedliche Geschwindigkeiten. F2W-T73-forPrint.book Page 4 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–5– Anwendung dieses Handbuchs für Übungszwecke Hier eine Erklärung zu der jeweiligen Geschwindigkeit: “Langsamstlaufgeschwindigkeit” (Trolling) ist die Mindestgeschwindigkeit für das Ausführen von Fahrmanövern. Es wird nur wenig oder überhaupt kein Gas gegeben. Das Wasserfahrzeug ist im Was- ser eingetaucht und es entsteht keine Bugwelle bzw. kein Fahrwasser. “Untere Gleitgeschwindigkeit” (Sub-planing) ist eine mittlere Geschwindigkeit. Der Bug des Was- serfahrzeugs ist leicht über dem Wasserspiegel angehoben, die Fortbewegung findet jedoch weiterhin durch das Wasser statt (nicht darüber). Es entsteht eine Bugwelle bzw. ein Fahrwasser. “Volle Gleitgeschwindigkeit” (Planing) ist eine höhere Geschwindigkeit. Das Wasserfahrzeug steht in mehr waagerechter Position und streift die Wasseroberfläche. Es entsteht eine Bugwelle bzw. ein Fahrwasser. Langsamstlaufgeschwindigkeit Untere Gleitgeschwindigkeit (Sub-Planing) Gleitgeschwindigkeit F2W-T73-forPrint.book Page 5 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–6– Übungsgruppe 1: Bedienelemente Zielsetzung: Diese Übung trainiert Sie in der Auffindung und Betätigung der Bedienelemente des Fahrzeugs ohne hierzu nachsehen zu müssen oder zu zögern. Diese Fertigkeit muss beherrscht werden, damit Sie ständig Ihr gesamtes Umfeld auf Personen, Gegenstände oder andere Wasserfahrzeuge im Zuge der Durchführung Ihrer Fahrmanöver absuchen können und Ihre Konzentration nicht durch das Su- chen eines Bedienelements (Schalter, Hebel, Pedal, Griff etc.) beeinträchtigen müssen. Fertigkeiten: Wissen um die Lage des Bedienelements und deren Anwendung ohne hierfür innehalten und darü- ber nachdenken zu müssen. Anweisungen: Übung 1: Identifizieren von Komponenten und Bedienelementen Lesen Sie Ihre Betriebsanleitung durch, um die wesentlichen Komponenten und Bedienelemente des Wasserfahrzeugs zu identifizieren. Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihnen die Funktion eines Bedienelements geläufig ist, lesen Sie um sicher zu gehen die Anweisungen! Übung 2: Überprüfungen vor der Inbetriebnahme Üben Sie die Durchführung der Überprüfungen vor der Inbetriebnahme wie in Ihrer Betriebsanlei- tung aufgeführt. Sie haben die gesamte Anordnung in Übung 1 gelernt. Stellen Sie nun sicher, dass alles ordnungsgemäß funktioniert. Achten Sie insbesondere auf die Be- dienelemente der Steuerung und den Gashebel. Übung 3: Haltungen zur Führung des Fahrzeugs Steigen Sie bei an Land befindlichem Wasserfahrzeug und abgestelltem Motor auf und machen Sie sich mit den richtigen Haltungen zum Betreiben des Fahrzeugs wie in Ihrer Betriebsanleitung beschrie- ben vertraut. Dann mit dem Blick geradeaus den Ort jedes Bedienelements ermitteln und sicher stel- len, dass deren Verwendung bekannt ist. Mit dieser Übung fortfahren, bis die Bedienelemente vertraut sind. F2W-T73-forPrint.book Page 6 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–7– Übungsgruppe 2: Starten und Anhalten des Motors Zielsetzung: In dieser Übungsgruppe wird gelernt, wie der Motor gestartet und angehalten wird und wie das Wasserfahrzeug sich nach dem Starten und im Leerlauf verhält. Fertigkeiten: Identifizieren der Bedienelemente für das Starten und Abstellen des Motors und Durchführung des Startvorgangs sowie Abstellen des Motors. Anweisungen: Wasserfahrzeug zu Wasser lassen und diese Übung im Wasser, das frei von Blättern oder Müll ist, neben dem Wasserfahrzeug stehend bei einer Wassertiefe (unter dem Kiel) von mindestens 60 cm (2 ft) durchführen. Niemals in Gewässern fahren, die weniger als 60 cm (2 ft) tief sind. Anderenfalls könnten Steinchen oder Sand in den Jeteinlass angesogen werden, was das Flügelrad beschädigen oder den Motor überhitzen könnte. F2W-T73-forPrint.book Page 7 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–8– Übungsgruppe 2: Starten und Anhalten des Motors Übung 1: Starten des Motors

1. Den Entriegelungsknopf 1 auf der Fernbedienung drucken, um das Sicherheitssystem zu deakti-

vieren. (Siehe Abschnitt “Yamaha-Sicherheitssystem” in der Bedienungsanleitung fur mehr Infor- mation.)

2. Befestigen Sie die Motor-Quickstoppleine 2 an Ihrem Handgelenk. Clip einsetzen 3, unter dem

Motor-Quickstoppschalter 4. Die Motor-Quickstoppleine von den Lenkergriffen fernhalten, so dass der Motor abgestellt wird wenn der Fahrzeugführer abfällt. Der Clip wird unter Umständen nicht herausgezogen, wenn er um die Lenkergriffe gewickelt wird.

3. Den Startschalter 5 (grüner Knopf) drücken.

(Weder den Gashebel noch den RiDE-Hebel betätigen. Andernfalls startet der Motor nicht.)

4. Den Startschalter loslassen, sobald der Motor zu laufen beginnt.

F2W-T73-forPrint.book Page 8 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–9– Übungsgruppe 2: Starten und Anhalten des Motors Übung 2: Anhalten des Motors

1. Den Gashebel loslassen und den Motor langsam auf Leerlaufdrehzahl drehen lassen.

2. Den Motorstoppschalter 1 (roter Knopf) drücken. Der Zündstromkreis wird getrennt und der Mo-

tor bleibt sofort stehen.3. Ein Ziehen der Motor-Quickstoppleine üben, um den Clip aus dem Motor-Quickstoppschalter her-aus zu ziehen. Wichtige Hinweise:

1. Vor dem Starten des Motors die Motor-Quickstoppleine am linken Handgelenk befestigen. Um ein

versehentliches Starten des Motors zu verhindern den Clip vom Motor-Quickstoppschalter entfer- nen, wenn der Motor nicht läuft.

2. Den Startschalter nicht für länger als jeweils 5 Sekunden betätigen. Den Startschalter niemals drü-

cken, während der Motor läuft.

3. Falls der Motor nicht innerhalb von 5 Sekunden startet, den Startschalter loslassen und nach

15 Sekunden nochmals versuchen. Durch das ständige Starten für länger als 5 Sekunden wird die Batterie entladen und der Motor lässt sich nicht mehr starten.4. Mit dem Starten des Motors wird der Rückstoß aus der Jetdüse das Wasserfahrzeug bewegen. Durch Drücken des Gashebels wird mehr Schub erzeugt. Nur so viel Gas geben, dass der Motor am Laufen bleibt.

F2W-T73-forPrint.book Page 9 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–10– Übungsgruppe 3: Aufsteigen und Halten des Gleichgewichts Zielsetzung: Diese Übung trainiert Sie im Aufsteigen auf das Wasserfahrzeug in tiefem Gewässer nach dem Ab- fallen und im Aufrichten eines gekenterten Wasserfahrzeugs. Wiederholen Sie diese Übungen, bis Sie sie ohne Schwierigkeiten durchführen können. Fertigkeiten: Aufsteigen in tiefem Gewässer und Gleichgewicht halten bei Stillstand. Anweisungen: Diese Übungen mehrmals in Ufernähe wiederholen, bevor auf das offene Gewässer gefahren wird. Je schwerer das Gesamtgewicht des Fahrzeugführers ist, desto schwieriger wird es, mit dem Was- serfahrzeug das Gleichgewicht zu halten. Diese Übungen dürfen nur bei abgeschalteter Maschine durchgeführt werden. Die Motor-Quickstoppleine am Handgelenk anbringen und das Wasserfahrzeug in Wasser aufrecht halten, bei dessen Tiefe der Wasserspiegel mindestens bis zur Brusthöhe reicht. Übung 1: Aufsteigen auf das Wasserfahrzeug

1. Zum Heck des Wasserfahrzeugs schwimmen und beide Hände auf die Einstiegfläche legen, dann

den Haltegriff mit einer Hand greifen.

2. Auf der Standfläche in die Knie gehen, dann sich bis zum Sitz bewegen und aufrecht hinsetzen.

F2W-T73-forPrint.book Page 10 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–11– Übungsgruppe 3: Aufsteigen und Halten des Gleichgewichts

3. Befestigen Sie die Motor-Quickstoppleine an Ihrem Handgelenk und fügen Sie dann den Clip in

den Motor-Quickstoppschalter ein.

4. Die Lenker mit beiden Händen festhalten und beide Füße in den Fußraum stellen.

5. Das Aufsteigen und Ausbalancieren mehrmals prüfen, bis Sie das Wasserfahrzeug während des

gesamten Vorgangs gut im Gleichgewicht halten können. Wichtige Hinweise: Dieses Wasserfahrzeug ist mit einer Aufstiegsstufe 1 ausgerüstet, die herabgelassen werden kann, um das Aufsteigen zu erleichtern. Die Stufe kehrt nach dem Aufsteigen selbsttätig in die Ausgangslage zurück.

F2W-T73-forPrint.book Page 11 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–12– Übungsgruppe 3: Aufsteigen und Halten des Gleichgewichts Übung 2: Aufrichten eines gekenterten Wasserfahrzeugs Lassen Sie das Wasserfahrzeug nicht länger unter Wasser als nötig, um es wieder aufzurichten. Es könnte mehr Wasser in den Motorraum eindringen, je länger das Wasserfahrzeug im umgekipptem Zu- stand verbleibt.

1. Zum Üben des Aufrichtens zuerst das Wasserfahrzeug absichtlich zum Kentern bringen.

2. Den Clip vom Motor-Quickstoppschalter abziehen.

3. Zum Heck des Wasserfahrzeugs schwimmen. Das Wasserfahrzeug umdrehen; dazu mit einer

Hand an der Gleitplatte ziehen und gleichzeitig mit der anderen Hand oder dem Fuß das Schan- deck niederdrücken.

4. Den Motor starten und das Wasserfahrzeug mindestens 2 Minuten lang so geradeaus wie möglich

oberhalb der Gleitgeschwindigkeit betreiben, um jegliches verbleibendes Wasser völlig aus dem Motorraum auszustoßen. (Für nähere Angaben siehe “Gekentertes Wasserfahrzeug” in der Be- triebsanleitung.) F2W-T73-forPrint.book Page 12 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–13– Übungsgruppe 4: Manövrieren mit Langsamstlaufgeschwindigkeit Zielsetzung: Diese Übung macht Sie mit den Handlingeigenschaften des Wasserfahrzeugs bei Langsamstlauf- geschwindigkeit vertraut. Sie bildet Sie in Techniken aus, die beim Setzen des Wasserfahrzeugs an Land, beim Andocken oder beim Nähern an Gegenstände erforderlich sind. Fertigkeiten: Starten und Wenden bei Langsamstlaufgeschwindigkeit. Anweisungen: Übung 1: Fahrt geradeaus und Wenden bei Langsamstlaufgeschwindigkeit

1. Auf das Wasserfahrzeug aufsteigen und auf das Vorhandensein von Personen, Gegenständen und

anderen Wasserfahrzeugen prüfen.

2. Motor anlassen und geradeaus fahren.

3. Wendemanöver beginnen und eine große Acht von ca. 15–21 m (50–70 ft) Länge durchfahren. Da-

bei kein Gas geben. Übung 2: Wendemanöver mit Lenker im Anschlag bei Langsamstlaufgeschwin- digkeit

1. Den Lenker soweit wie möglich in jede Richtung drehen. Das Wasserfahrzeug 360° durchfahren

2. Üben Sie das Wenden im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn, um ein Gefühl für die Reak-

tion des Wasserfahrzeugs auf die Bewegung des Lenkers zu erlangen. F2W-T73-forPrint.book Page 13 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–14– Übungsgruppe 5: Manövrieren bei unterer Gleitgeschwindigkeit (“Sub-Planing”) Zielsetzung: Diese Übung zeigt Ihnen, wie Sie geradeaus fahren, mit engem Wendekreis einlenken und beide Manöver kombinieren, um eine Acht zu durchfahren. Fertigkeiten: Gasbetätigung und Drehen bei mittlerer Geschwindigkeit. Anweisungen: Lenkung Die Lenkung des Wasserfahrzeugs erfolgt durch die Betätigung von Gas und gleichzeitiges Drehen der Lenkergriffe 1. Mit Drehen der Lenkergriffe wird der Winkel der Jetdüse 2 am Heck verändert, wodurch sich die Richtung des Wasserfahrzeug ändert. Da die Stärke des Schubs die Geschwindigkeit und Richtung einer Wendung bestimmt, muss bei einer beabsichtigten Wendung, außer bei Langsamstlaufgeschwindigkeit, die Drosselklappe immer geöffnet sein. F2W-T73-forPrint.book Page 14 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–15– Übungsgruppe 5: Manövrieren bei unterer Gleitgeschwindigkeit (“Sub-Planing”) Anhalten Das Wasserfahrzeug besitzt kein Bremssystem. Das Wasserfahrzeug wird durch den Wasserwider-stand oder durch den Rückwärtsfahrt-Wasserstrahl abgebremst. Das Wasserfahrzeug bremst unmit-telbar nach dem Loslassen des Gashebels ab, gleitet aber noch eine Weile dahin, bevor es vollständig stehen bleibt. Falls Zweifel daran bestehen, ob Sie rechtzeitig anhalten können, bevor Sie auf ein Hin- dernis stoßen, geben Sie Gas und drehen Sie in eine andere Richtung ab.Nachdem das Gas weggenommen oder der Motor ausgeschaltet wurde, kommt das Wasserfahr- zeug durch den Wasserwiderstand nach ca. 110 m (360 ft) aus der Höchstgeschwindigkeit zum Still- stand; allerdings können Faktoren wie das Gesamtgewicht, die Bedingungen der Wasseroberfläche und die Windrichtung diesen Abstand beeinflussen.Wenn der RiDE-Hebel zum Abbremsen betätigt wird, ist der Bremsweg ca. 30% kürzer als ohne Be- tätigung des RiDE-Hebels. Allerdings können Faktoren wie das Gesamtgewicht, die Bedingungen der Wasseroberfläche und die Windrichtung diesen Abstand beeinflussen. Übung 1: Fahrt geradeaus und Wenden in großen Ovalen

1. Langsam in Richtung vorwärts auf die untere Gleitgeschwindigkeit (“Sub-Planing”) beschleunigen

und dann unter Beibehaltung der Geschwindigkeit eine gleichmäßige Rechtskurve fahren. 2. Die Übung wiederholen und hierbei eine Linkskurve fahren.3. Die Übung wiederholen. Hierzu geradeaus fahren und dann drehen, um ein Oval vollständig zu durchfahren. Bremsweg F2W-T73-forPrint.book Page 15 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–16– Übungsgruppe 5: Manövrieren bei unterer Gleitgeschwindigkeit (“Sub-Planing”) Übung 2: Wenden im Kreis

1. Große Kreise durchfahren, hierbei nach rechts lenken. Langsam die Größe der Kreise verkleinern

und dabei die Geschwindigkeit konstant halten.

2. Die Übung wiederholen und dabei nach links drehen.

Übung 3: Durchfahren einer Acht

1. Die oben ausgeführten Übungen kombinieren, um eine große Acht zu durchfahren.

2. Die Übung wiederholen und dabei jedesmal die Acht kleiner werden lassen.

Übung 4: Verstehen, wie das Gas die Wendemanöver beeinflusst

1. Langsam und gleichmäßig auf untere Gleitgeschwindigkeit (“Sub-Planing”) beschleunigen und da-

bei in einer geraden Linie fahren. Gashebel loslassen und dann die Lenkergriffe so weit wie mög- lich nach rechts oder links drehen.

2. Beachten Sie, dass Sie hierbei rasch die Fähigkeit zum Lenken des Wasserfahrzeugs verlieren und

das Wasserfahrzeug nicht mehr auf die Bedienung der Lenkergriffe reagiert sobald der Motor nach Loslassen des Gashebels an Drehzahl verliert.

3. Langsam wieder Gas zugeben, um ein Gespür für die Reaktion des Wasserfahrzeugs auf Gaszu-

gabe zu erlangen. Wichtige Hinweise: Zum Durchfahren enger Kurven mit diesen Geschwindigkeiten muss während des Drehens an den Lenkergriffen mehr Gas gegeben werden. F2W-T73-forPrint.book Page 16 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–17– Übungsgruppe 6: Maximale Beschleunigung und Anhalten Zielsetzung: In dieser Übung lernen Sie, wie das Wasserfahrzeug zum Stehen kommt. Fertigkeiten: Anhalten, Fahrt mit Gleitgeschwindigkeit und Anhalten aus der Gleitgeschwindigkeit. Anweisungen: Vollständiges Wegnehmen des Gases hat nur minimale Schubkraft zur Folge. Bei fallender Motor- drehzahl reagiert das Wasserfahrzeug nicht mehr auf die Betätigung des Lenkers, bis wieder Gas ge- geben wird oder Langsamstlaufgeschwindigkeit erreicht worden ist – Sie brauchen Gas, um zu lenken. Übung 1: Anhalten

1. Auf Gleitgeschwindigkeit beschleunigen und dann den Gashebel loslassen, bis Sie vollständig

zum Stillstand gekommen sind.

2. Eine Wendung unter Langsamstlaufgeschwindigkeit fahren, wie in der Abbildung dargestellt.

3. Übung wiederholen und dabei mit fortschreitender Übung die Höchstgeschwindigkeit steigern.

Übung 2: Annähern an Gegenstände

1. Suchen Sie sich im Wasser einen Ort in einigem Abstand aus und stellen Sie sich dort einen er-

dachten Gegenstand vor.

2. Beschleunigen Sie bis zu dem gewählten Ort und lassen Sie dann das Gas los und verzögern Ihre

Fahrt, um festzustellen, ob Sie vor Erreichen des erdachten Gegenstands zum Stillstand kommen können.

3. Wenn das Wasserfahrzeug nicht vor Erreichen des erdachten Gegenstands zum Stillstand kommt,

so halten Sie in alle Richtungen Ausschau und geben dann Gas während Sie in einem Ausweich- manöver von dem erdachten Gegenstand wegdrehen. Die Übung mit unterschiedlichen Abständen von ihrem gewählten Ort aus und mit unterschiedli- chen Geschwindigkeiten wiederholen, so dass Sie ein Gefühl für das Anhalten und Abdrehen zum Zwecke der Vermeidung von Gegenständen in Ihrem Weg erlangen. Wichtige Hinweise:

1. Wird ein kleinerer Übungsbereich genutzt, so ist die bei der Übung erreichte Höchstgeschwindig-

keit geringer zu wählen.

2. Je schneller Sie fahren, um so weiter brauchen Sie, um zum Stillstand zu kommen.

F2W-T73-forPrint.book Page 17 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–18– Übungsgruppe 7: Betrieb bei Gleitgeschwindigkeit Zielsetzung: In dieser Übung lernen Sie das Handling und das Betriebsverhalten des Wasserfahrzeugs bei höhe- ren Geschwindigkeiten kennen. Die Übung veranschaulicht ebenfalls, was bei einem Gleiten oder Schleudern des Wasserfahrzeugs aufgrund plötzlicher Wendemanöver bei hoher Geschwindigkeit passiert. Fertigkeiten: Gasbetätigung, Wenden, Verlagern des Gewichts und Gleiten. Anweisungen: Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten, die bei dieser Übung erreicht werden, muss diese in einem sehr großflächigen Bereich, auf offenem, ruhigen Gewässer ohne jeglichen Verkehr und andere Hin- dernisse durchgeführt werden. Denken Sie daran: Zum Lenken brauchen Sie Gas. Übung 1: Wenden bei Gleitgeschwindigkeit (“Planing”)

1. Auf Gleitgeschwindigkeit beschleunigen und dann eine Kurve fahren.

2. Üben Sie das Durchfahren eines Ovals mit Rechts- und Linkskurven.

3. Wiederholen Sie die Übung und beginnen Sie mit weniger scharfen Kurven bei niedrigen Ge-

schwindigkeiten. Arbeiten Sie sich langsam im Einvernehmen mit den erlangten Fertigkeiten und dem, was Sie sich zutrauen, hoch. Sie werden bemerken, wie das Wasserfahrzeug beim Drehen nicht länger durch das Wasser “furcht”, so wie es beim Drehen mit unterer Gleitgeschwindigkeit (“Sub-Planing”) der Fall war. Das Wasserfahrzeug kann bei einer gegebenen Gleitgeschwindigkeit nur eine jeweils begrenzt scharfe Kurve durchfahren. Werden die Lenkergriffe weiter als nötig gedreht, so kann das Wasserfahrzeug zu gleiten beginnen und wird dann nicht schärfer einlenken. Dies liegt darin begründet, dass beim Gleiten des Wasserfahr- zeugs weniger Wasser in den Jeteinlass angesogen wird und der Lenkschub verringert ist, weil auch weniger Wasser aus der Jetdüse ausgestoßen wird. Das Ergebnis ist eine beginnende Verzögerung des Wasserfahrzeugs und das Durchfahren einer weniger scharfen Kurve. Durch Rückstellung der Lenkergriffe in eine weniger extreme Position kehrt das Wasserfahrzeug zu dem normalen Verhalten bei Lenkmanövern zurück. F2W-T73-forPrint.book Page 18 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–19– Übungsgruppe 7: Betrieb bei Gleitgeschwindigkeit Übung 2: Fahren mit Gleitgeschwindigkeit während einer Kurvenfahrt

1. Auf Gleitgeschwindigkeit beschleunigen.

2. Lenkmanöver nach rechts und links kombinieren, um eine Serie von Kreisen und Achten zu durch-

3. Die Übung wiederholen, die Geschwindigkeit allmählich erhöhen und schärfere Kurven fahren.

Versuchen Sie nicht, zu schnell zu viel zu schaffen. Wichtige Hinweise:

1. Machen Sie sich mit der Reaktion des Wasserfahrzeugs bei niedrigen Geschwindigkeiten vertraut,

bevor Sie versuchen, schneller zu fahren.

2. Sie können bei Gleitgeschwindigkeit engere Kurven fahren.

3. Bedenken Sie, dass wie bei jedem motorisierten Fahrzeug eine höhere Geschwindigkeit auch im-

mer einen längeren Anhalteweg bedingt. F2W-T73-forPrint.book Page 19 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–20– Übungsgruppe 8: Überfahren von Bugwellen und Wasseranhebungen Sie werden nicht immer flaches, ruhiges Wasser zum Fahren zur Verfügung haben. Es wird Wasser- anhebungen, Bugwellen von anderen Booten usw. geben. Wir können Ihnen hierzu keine Übung wie in den vorhergehenden Übungsgruppen bieten. Wohl aber können wir Ihnen einige Informationen als Hil- festellung geben, wenn Sie sich mit Wellengang, Wasseranhebungen und Bugwellen bzw. Fahrwasser anderer Fahrzeuge konfrontiert sehen. Die beste Art und Weise eines Kreuzens über Bugwellen und Wasseranhebungen ist jene mit dem geringsten Stoßeffekt auf Sie und Ihr Wasserfahrzeug. Geringe Wasseranhebungen oder Wellen sind nicht so schwer zu kreuzen wie größere Wasseranhebungen oder Bugwellen. Das Kreuzen einer scharfen Bugwelle erzeugt einen stärkeren Stoßeffekt als das Kreuzen einer brei- ten Wasseranhebung. Zum Kreuzen einer Bugwelle oder Wasseranhebung ändern Sie Ihre Geschwindigkeit und wählen Sie den Winkel, mit dem Sie die Bugwelle oder Wasseranhebung durchqueren wollen. Im Regelfall wird das Anfahren mit niedrigerer Geschwindigkeit und das Wählen eines “schrägen Anfahrtwinkels” den Stoßeffekt beim Überqueren mindern. Sie können beim Fahren folgendes beobachten. Zum einen ist das Kreuzen einer Reihe von Bugwellen oder Wasseranhebungen nicht so leicht oder gleichmäßig zu vollziehen, wie das Durchqueren nur einer einzigen Bugwelle. Zum zweiten wird das Wasserfahrzeug bei Anfahren einer Bugwelle oder Wasseranhebung im Win- kel von der Welle oder Wasseranhebung weg lenken wollen. Beim Kreuzen mit einem Winkel von 45° Grad mag dies nicht erkennbar sein, bei einem geringeren Winkel von z. B. 10° kann es jedoch sehr deutlich werden. Seien Sie auf das Lenken und das Halten des Gleichgewichts nach Erfordernis gefasst. Wichtige Hinweise:

1. Halten Sie die Lenkergriffe fest und lassen Sie beide Füße stets im Fußraum.

2. Vor dem Kreuzen von Bugwellen oder Wasseranhebungen die Geschwindigkeit wegnehmen.

3. Die Bugwelle oder Wasseranhebung in einem “seitlichen Winkel” anfahren.

4. Beim Überfahren der Bugwellen den Körper leicht vom Sitz anheben und den Stoß mit den Knien

5. Fahren Sie nicht mit dem Wasserfahrzeug in einer Haltung, bei der Ihr Kinn oder Ihre Brust unmit-

telbar oberhalb des Lenkers sind. Der/die Fahrer (in) könnte sich seinen/ihren Brustkorb oder das Kinn am Rumpf oder am Lenker des Wasserfahrzeugs stoßen und sich verletzen.

6. Fahren Sie nicht in rauem Wasser.

7. Fahren Sie nicht bei schlechtem Wetter.

F2W-T73-forPrint.book Page 20 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–21– Übungsgruppe 9: Fahrten mit Beifahrern Zielsetzung: Bei dieser Übung trainieren Sie das Fahren des Wasserfahrzeugs mit Beifahrern an Bord. Fertigkeiten: Aufsteigen mit Beifahrern und Manövrieren des Wasserfahrzeugs mit Beifahrern an Bord. Anweisungen: Je höher das Gesamtgewicht von Fahrer und Beifahrern ist, desto schwieriger wird es mit dem Wasserfahrzeug das Gleichgewicht zu halten. Maximale Zuladung Fahren Sie nicht mit dem Wasserfahrzeug, wenn das Gesamtgewicht 240 kg (530 lb) einschließlich Fracht überschreitet. Übung 1: Aufsteigen, Beschleunigen und Manövrieren mit Beifahrern an Bord

1. Wie bei Übungsgruppe 3 beschrieben auf das Wasserfahrzeug aufsteigen und dann rittlings auf

2. Den Lenker mit beiden Händen festhalten und beide Füße auf den Boden des Fußraums stellen.

F2W-T73-forPrint.book Page 21 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–22– Übungsgruppe 9: Fahrten mit Beifahrern

3. Den Beifahrer an Bord gehen lassen und ihn anweisen, sich aufrecht hinzusetzen. Steigen zusätz-

lich Beifahrer auf, lassen Sie diese auf die gleiche Weise aufsteigen.

4. Stellen Sie sicher, dass alle Beifahrer richtig sitzen und ihre Füße im Fußraum haben, und dass sie

sich gut am Vordermann oder an den vorhandenen Haltegriffen festhalten.

5. Die Motor-Quickstoppleine am linken Handgelenk befestigen und dann den Clip am Motor-Quick-

stoppschalter anbringen.

6. In alle Richtungen umschauen, den Motor starten und dann langsam losfahren.

7. Üben Sie das Beschleunigen, Wenden und Anhalten, um sich mit dem Verhalten des Wasserfahr-

zeugs vertraut zu machen, wenn Beifahrer an Bord sind. F2W-T73-forPrint.book Page 22 Friday, June 21, 2019 10:23 AM–23– Abschließende Anmerkungen Das Fahren eines Wasserfahrzeugs erfordert den Einsatz des gesunden Menschenverstands und einer richtigen Beurteilung der Lage nebst Fertigkeiten und Wissen, dass die Fahrer sich im Zuge eines Vertrautwerdens mit dem Wasserfahrzeug aneignen. Obwohl das Durchführen der Übungen in diesem Handbuch Ihnen beim Erlernen der erforderlichen Fertigkeiten hilft müssen Sie Ihre Grenzen kennen und dürfen diese im fortschreitenden Entwickeln Ihrer Fähigkeiten nicht überschreiten. F2W-T73-forPrint.book Page 23 Friday, June 21, 2019 10:23 AME