Domusfire HR C39 - Kessel Cola - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Domusfire HR C39 Cola als PDF.
| Eigenschaften | Details |
|---|---|
| Kesseltyp | Wandhängender Brennwertkessel |
| Nennleistung | 39 kW |
| Energieeffizienz | Bis zu 109 % |
| Brennstoffart | Erdgas oder Propan |
| Abmessungen (B x T x H) | 600 x 600 x 1800 mm |
| Gewicht | 150 kg |
| Verwendung | Zentralheizung und Warmwasserbereitung |
| Wartung | Jährliche Überprüfung empfohlen, Reinigung der Filter und Wärmetauscher |
| Sicherheit | Ausgestattet mit Sicherheitseinrichtungen gegen Überhitzung und Gaslecks |
| Garantie | 2 Jahre auf Ersatzteile |
| Zertifizierungen | CE-Normen, Energie-Label A |
Häufig gestellte Fragen - Domusfire HR C39 Cola
Benutzerfragen zu Domusfire HR C39 Cola
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Kessel kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Domusfire HR C39 - Cola und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Domusfire HR C39 von der Marke Cola.
BEDIENUNGSANLEITUNG Domusfire HR C39 Cola
Die Firma COLA garantiert ihre Produkte gemäß den derzeit geltenden Bestimmungen mit Ausnahme der Verschleißteile. Für die Garantiebedingungen wenden Sie sich bitte an den Importeur oder an den autorisierten Vertreter, der die obligatorische Garantielaufzeit auf ausschließlich eigene Verantwortung verlängern kann. Die Garantie des Produkts erlischt im Fall von Störungen, eines Defekten oder Unfällen, die auf die Missachtung der in dieser Anleitung enthaltenen Anleitungen zurückzuführen sind.
1.2 Nachschlagen im Handbuch ..........105
1.3 Sicherheitsvorschriften...................105
1.4 Technische Beschreibung..............106
1.5 Brennstoff und zulässiger Gebrauch
1.9 Außerbetriebsetzung des Kessels .109
1.10 Anleitungen für
Eingriffsanforderungen und Ersatzteilbestellungen..........................109
2 TRANSPORT UND INSTALLATION ...109
2.1 Liefer-, Transport- und
Lagerbedingungen...............................109
2.2 Installationsort, Aufstellung und
2.5 Positionskontrolle von Brenntopf und
Turbulatoren......................................... 114
2.6 Elektrischer Anschluss...................114
2.7 Elektroschaltplan............................115
2.8 Elektroschaltplan einer Mehrzonen-
2.9.1 Befüllen der Anlage mit Wasser
2.9.2 Eigenschaften des
Anlagenwassers...............................116
2.9.3 Anlage für Warmwasserbereitung
2.9.4 Anschlusspläne Kessel............117
3.1 Sicherheitsabstand von entflammbaren
Materialien ...........................................119
3.2 Sicherheitsvorrichtung Abgasführung
3.3 Überdruckventil in der Brennkammer
3.4 Überhitzung - Sicherheitsthermostate
3.5 Flammenrückschlagschutz im
Pelletzuführungskanal..........................119
3.6 Überstromsicherung.......................119
3.7 Überdruckventil Wasserkreis .........119
3.8 Abgasgebläse defekt......................119
4.2 Beschreibung des Bedienpanels....120
4.3 Einschalten .................................... 121
4.3.1 Kontrolle vor Inbetriebnahme .. 121
4.4.1 Wassertemperatur-Sollwert
ändern.............................................. 123
4.4.2 Reinigung des Brenntopfes..... 123
4.4.3 Warmwasserbereitung mit
Frischwassermodul .......................... 123
4.4.4 Warmwasserbereitung mit
Warmwasserspeicher....................... 124
4.4.5 Anlage mit Pufferspeicher /
4.6.1 Menü 01 - Uhrenthermostat
einstellen.......................................... 126
4.6.2 Menü 02 - Vom Benutzer
vorgenommene Einstellungen.......... 127
4.6.3 Menü 03 - Benutzerdefinierte
Einstellungen.................................... 127
4.6.4 Menü 04 - Betriebszustand des
Kessels............................................. 128
4.6.5 Menü 05 - Technikereinstellungen
4.8 Außerbetriebnahme (Ende der
Heizperiode) ........................................ 128
5 REINIGUNG DES HEIZKESSELS....... 129
5.1 Reinigung Brenntopf - Brenntopfhalter
5.2 Reinigung des Aschebehälters ...... 129
5.3 Reinigung des Saugzuggebläses und
der Brennkammer ................................ 130
5.4 Reinigung des Luftmassenmessers130
5.5 Reinigung Abgasstutzen –
Schornsteinrohr.................................... 130
5.6 Reinigung der Wärmetauscher mit
6.2 Ausbau der Kesselverkleidung....... 131
6.5 Serienmäßige Bauteile des
Wasserkreises ..................................... 133 7 FEHLERSUCHE................................... 134
7.1 Verwaltung der Alarmmeldungen... 134
1 ALLGEMEINE HINWEISE
Verehrter Kunde, Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf dieses Geräts entgegengebracht haben. Bitte lesen und befolgen Sie diese Installations-, Gebrauchs- und Wartungsanleitung, um die Produkteigenschaften optimal nutzen zu können.
1.2 Nachschlagen im Handbuch
Der Hersteller behält sich vor, die technischen Merkmale und das Design der Produkte jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern. Installation, Bedienung und Wartung des Kessels müssen den in diesem Handbuch enthaltenen Vorschriften sowie den europäischen, nationalen, regionalen und kommunalen Gesetzen und Normen entsprechen. Alle Abbildungen, Maße, Übersichtszeichnungen sowie sämtliche sonstigen Angaben in dieser Druckschrift dienen nur zur Veranschaulichung und sind nicht verbindlich. Diese Betriebsanleitung ist für den Benutzer der Heizungs-/Warmwasserbereitungsanlage bestimmt und bildet einen wesentlichen Bestandteil des Produkts; sie muss immer beim Gerät bleiben und diesem bei Verkauf, Übereignung oder Standortverlegung folgen, damit jederzeit darin nachgeschlagen werden kann. Bei Verlust oder Beschädigung ist beim Vertragskundendienst eine Kopie anzufordern, damit das Gerät stets mit einer Betriebsanleitung ausgestattet ist.
Dieses Symbol weist auf eine wichtige Mitteilung hin, die besondere Aufmerksamkeit erfordert, denn die Nichtbeachtung der Angaben kann ernsthafte Sach- und Personenschäden zur Folge haben. Angaben, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, sind „fett gedruckt“.
1.3 Sicherheitsvorschriften
Vor der Installation, Benutzung oder Wartung des Kessels die Bedienungs- und Wartungsanleitung lesen.
Installation, Stromanschluss, Abnahme und Wartung sind von einem qualifizierten und/oder autorisierten Techniker durchzuführen.
Den Kessel über ein inspizierbares Endstück an ein vorschriftsmäßiges Schornsteinrohr anschließen. Der Anschluss mehrerer Geräte ist nur zulässig, wenn er von den örtlichen Bestimmungen vorgesehen ist und von der Kontrollbehörde des Schornsteins genehmigt wurde
Den Kessel über ein Rohr bzw. eine Außenluftzuführung an die Ansaugung anschließen.
Den Kessel an eine vorschriftsmäßige Steckdose mit Spannungswerten 230 V - 50 Hz anschließen.
Die elektrische Anlage und die Steckdosen müssen für die maximale Stromaufnahme des Geräts geeignet sein, die auf dem Etikett und im vorliegenden Handbuch angegeben ist.
Der netzstecker muss leicht zugänglich sein.
Das Gerät an die Heizungsanlage anschließen; es darf auf keinen Fall ohne Wasseranschluss, noch ohne Wasserfüllung in Heizkammer und Anlage verwendet werden.
Die Benutzung dieses Gerät durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangelnder Erfahrung und/oder Wissen ist verboten, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt und erhalten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.
Kinder müssen beaufsichtigt werden und dürfen weder mit dem Gerät noch im installationsraum spielen.
Das Netzkabel und gegebenenfalls die Kabel der Außentemperaturfühler müssen so positioniert werden, dass kein Kontakt mit heißen Kesselteilen möglich ist.
Der Betrieb des Geräts mit offener Tür des Feuerraums und/oder des Aschekastens ist verboten.
Die Einlassöffnungen für die Verbrennungsluft dürfen nicht verschlossen oder verkleinert werden.
Der Kessel darf nicht zur Verbrennung verwendet werden, er darf ausschließlich zur Erwärmung des Wassers der Heizungs- und/oder Warmwasserbereitungsanlage dienen. Als Brennstoff sind nur Holzpellets mit den im vorliegenden Handbuch beschriebenen Eigenschaften zulässig.
Nicht mit entflammbaren Flüssigkeiten oder Substanzen anzünden.
Der Kessel darf nicht zur Müllverbrennung verwendet werden.
Während des Betriebs ist der Umgang mit leicht entflammbaren oder explosiven Stoffen in der Nähe des Kessels untersagt.
Den direkten Kontakt mit den Geräteteilen vermeiden, die sich während des Betriebs erhitzen können.
Vor jeder Wartung den Stecker aus dem Kessel ziehen und nur am kaltem Kessel Eingriffe vornehmen.
Im Installationsraum muss eine Raumtemperatur zwischen 0°C und 35°C garantiert und eine zu hohe Luftfeuchtigkeit vermieden werden (verursacht z.B. durch zum Trocknen aufgehängte Wäsche).
Während des Betriebs ist der Umgang mit leicht entflammbaren oder explosiven Stoffen in der Nähe des Kessels untersagt.DOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
Die Sicherheits- oder Regelvorrichtungen dürfen nicht ohne vorherige Genehmigung des Herstellers verändert werden.
Jegliche Änderung und/oder jegliches nicht zulässige Auswechseln mit nicht Original-Ersatzteilen des Kessels ist eine Gefahr für die Benutzer und enthebt den Hersteller von jeder Haftpflicht und strafrechtlichen Verantwortungen.
Ausschließlich die vom Hersteller empfohlenen Ersatzteile benutzen.
Bei Auftreten von Betriebsstörungen darf der Kessel erst wieder eingeschaltet werden, nachdem die Ursache für das Problem beseitigt wurde. Auf keinen Fall die Sicherheitssysteme deaktivieren.
Im Brandfall die Heizungsanlage ausschalten, die Spannungszufuhr trennen, geeignete Löschmaßnahmen ergreifen und/oder Feuerwehr rufen.
Der Brenntopf bei jedem Anzünden und/oder Nachladen von Pellets reinigen.
Beim Einschalten und/oder beim normalen Betrieb die Bildung von Rauch und unverbrannten Stoffen vermeiden, die übermäßige Ansammlung von unverbrannten Pellets im Brenntopf muss von Hand vor dem erneuten Einschalten beseitigt werden.
Mindestens einmal jährlich die regelmäßige Wartung des Kessels durchführen lassen. Den Eingriff rechtzeitig mit dem Personal der autorisierten Kundendienstelle programmieren.
Bei Auftreten von Betriebsstörungen darf der Kessel erst wieder eingeschaltet werden, nachdem die Ursache für das Problem beseitigt wurde, andernfalls den Kundendienst kontaktieren.
Der Hersteller haftet nicht für Störungen, Schäden oder Unfälle, die auf die Missachtung bzw. Nichteinhaltung der Hinweise in dieser Betriebsanleitung zurückzuführen sind.
1.4 Technische Beschreibung
Der Kessel darf ausschließlich mit Pellets beschickt werden und lässt sich problemlos mit Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlage installieren. Seine automatischen Kontrollsysteme sorgen für eine optimale Wärmeleistung und eine vollständige Verbrennung. Die vorhandenen Sicherheitssyteme garantieren einen sowohl für die Komponenten des Kessels als auch für den Benutzer sicheren Betrieb. Das Gerät dient nur zur Erhitzung von Wasser auf eine Temperatur unter dem Siedepunkt. Das vorschriftsmäßig installierte Gerät funktioniert unter jeder klimatischen Bedingung; bei kritischen Witterungsverhältnissen (starker Wind, Frost usw. ) können allerdings die Sicherheitssysteme ausgelöst werden, die den Kessel ausschalten. Der Kessel ist mit Saugzuggebläse, Getriebemotor für die Pelletzuführung, Pumpe für den Heizkreis und allen Steuer- und Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Das vom Gerät bei Vollbetrieb erzeugte Betriebsgeräusch hat einen Schalldruckpegel zwischen 35 und 38 dB. Technische Daten sind in der Tabelle auf Seite 8 zu verweisen.DOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
DETAIL A LEGENDE: Anschluss Netzkabel
Wasserabfluss bei Überdruck (1/2" Innengewinde - 3 bar) Anlagenrücklauf (1" Außengewinde)
Verbrennungsluftansaugung ø 60mm
Wassernetzanschluss (1/2” Innengewinde)
Wasserablass der Anlage
Anschluss Vorlauf ohne Pumpe (1" Außengewinde)
Inspektion Vorlaufpumpe Anlagenvorlauf (1" Außengewinde)
Anschluss Abgasrohr ø 100mm
Wasserablass der Anlage Tür für den Zugang zu Feuerraumtür und Aschekasten Stellfüße Tür des Pelletbehälters Knauf des Turbulatorenrüttlers
LEGENDE DER OPTIONALEN ELEMENTE: S - Inspektion Brauchwasservorlaufpumpe OPT T - Brauchwasserrücklauf OPT (3/4" Pumpe) U - Brauchwasservorlauf OPT (3/4" Außengewinde Pumpe) V - Brauchwasserabfluss bei Überdruck (1/2" Innengewinde – 6 bar) W - Brauchwasserrücklauf OPT(1/2" Außengewinde Wärmetauscher) Z - Brauchwasservorlauf OPT (1/2" Innengewinde Wärmetauscher)
WÄRMETAUSCHER IM KESSEL
Öffnen - Schließen der Feuerraumtür Kessel Mod. DOMUSFIRE HR
1.5 Brennstoff und zulässiger Gebrauch
Die Pelletkessel funktionieren ausschließlich mit Pellets (Presslingen) aus verschiedenen Holzarten, die die Vorschriften der Normen DIN Plus 51731 oder EN 14961-2 oder Ö-Norm M 7135 erfüllen, bzw. folgende Eigenschaften aufweisen: Heizwert : min. 4.8 kWh/kg (4180 kcal/kg) Dichte: 680-720 kg/m3 Feuchtigkeit : max. 10% des Gewichts Durchmesser: 6 +0.5 mm Aschenanteil: max. 1.5% des Gewichts Länge: min. 6 mm - max. 30 mm Zusammensetzung: 100% unbehandeltes Restholz aus der Holzindustrie oder aus Recycling ohne Zugabe von Bindestoffen und ohne Rinde gemäß den geltenden Vorschriften Verpackung: in Beuteln aus Ökomaterial bzw. biologisch abbaubarem Material oder Papier Der Pelletsbehälter befindet sich im hinteren Bereich des Kessels. Die Tür befindet sich im oberen Teil und die Beschickung erfolgt von Hand nur bei eingeschaltetem Kessel, dabei darauf achten, dass der Behälter nicht überläuft. Bei Verwendung von Pellets mit anderen Eigenschaften als vom Techniker bei der ersten Inbetriebnahme getestet, müssen die Parameter der Pelletbeschickung des Kessels neu eingestellt werden. Dieser Eingriff ist von der Garantie ausgeschlossen. - Die Pellets müssen an einem trockenen, vor Feuchtigkeit geschützten Ort gelagert werden. - Um eine reguläre und effiziente Funktionsweise zu garantieren, können die Pellets oder andere Brennstoffe nicht von Hand in den Brenntopf eingefüllt werden. - Mit der Zeit sammelt sich im Pelletbehälter Staub an, der die reguläre Pelletzuführung beeinträchtigen könnte, daher wird empfohlen, vor dem Einfüllen der Pellets gegebenenfalls den Staub zu entfernen.. - Den Behälter nicht mit ungeeigneten Brennstoffen füllen. - Keine Fremdkörper in den Behälter einführen, z.B. Verpackungen, Schachteln, Beutel, Metall, usw. - Durch die Verwendung minderwertiger und ungeeigneter Pellets wird das Gerät beschädigt und sein Betrieb beeinträchtigt. In diesem Fall verfällt jeder Garantieanspruch und die Haftung des Herstellers.
1.6 Mitgeliefertes Zubehör
Der Lieferumfang umfasst: Netzkabel; Installation, Gebrauchs- und Wartungsanleitung; Schlüssel zum Öffnen - Schließen.
Zum Öffnen der Tür den mitgelieferten Griff einsetzen und im Uhrzeigersinn drehen Griff zum Öffnen/Schließen der Feuerraumtür und der Tür des Aschekastens; - Öffnen: Gegen den Uhrzeigersinn - Schließen: Im Uhrzeigersinn Zum Öffnen der äußeren Tür nach außen ziehen.DOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
Norm EN 303-5:2012 : Begriffe, Anforderungen, Prüfungen und Kennzeichnung von Heizkesseln für feste Brennstoffe, hand- und automatisch beschickte Feuerungen; Norm EN 60335-1: Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke - Teil 1; Norm EN 60335-2-102: Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke - Teil 2; Norm EN 55014-1
Elektromagnetische Verträglichkeit . Anforderungen an Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge und ähnliche Elektrogeräte - Teil 1: Störaussendung; Norm EN 55014-2: Elektromagnetische Verträglichkeit – Anforderungen an Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge und ähnliche Elektrogeräte - Teil 2: Störfestigkeit - Produktfamiliennorm;
Grenzwerte für Oberschwingungsströme (Geräte-Eingangsstrom ≤16 A je Leiter);
Begrenzung von Spannungsschwankungen und Flicker in Niederspannungs- Versorgungsnetzen für Geräte mit einem Bemessungsstrom ≤ 16 A je Leiter; Norm EN 62233: Verfahren zur Messung der elektromagnetischen Felder von Haushaltsgeräten und ähnlichen Elektrogeräten im Hinblick auf die Sicherheit von Personen in elektromagnetischen Feldern. Normen DIN Plus 51731
EN 14961-2 Ö-Norm M 7135 : Normen über die Spezifikation und Klassifizierung von Pellets.
Das Typenschild befindet sich innen an der Tür des Pelletbehälters oder an der Kesselrückwand. Das Typenschild enthält alle technischen Daten in der Tabelle pag.8
1.9 Außerbetriebsetzung des Kessels
Wird das Gerät definitiv außer Betrieb genommen, muss er vom Stromnetz getrennt, und die Pellets aus dem Behälter entleert werden. Für die Entsorgung muss der Kessel in einer robusten Verpackung verschlossen und nach Absprache mit den zuständigen Stellen den geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechend entsorgt, bzw. bei Kauf eines neuen, gleichartigen Geräts an den Händler zurückgegeben werden.
1.10 Anleitungen für Eingriffsanforderungen und Ersatzteilbestellungen
Zur Anforderung eines Eingriffs und/oder für Ersatzteilbestellungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler, den Gebietsimporteur oder an den nächstgelegenen Vertragskundendienst und geben Sie die folgenden Daten an: Kesselmodell, Seriennummer, Kaufdatum, Ersatzteilliste und Informationen über die festgestellten Fehlfunktionen oder Betriebsstörungen. - Alle Eingriffe an den Komponenten müssen von autorisiertem und/oder qualifiziertem Personal ausgeführt werden. - Vor jedem Eingriff ist immer die Stromversorgung zu unterbrechen. Der Kessel muss kalt sein. - Ausschließlich Original-Ersatzteile benutzen.
2.1 Liefer-, Transport- und Lagerbedingungen
Am Ende des Produktionszyklus und nach Bestehen der funktionellen Abnahme an der Montagelinie wird der in eine Nylon-Schutzfolie gehüllte Kessel auf einer Palette + Lattenkiste ausgeliefert. Bei der Beförderung des Kessels muss sehr vorsichtig vorgegangen werden. Stöße, die das Gerät beschädigen können, sind zu vermeiden. Die senkrechte Transportposition muss immer eingehalten werden und für den Transport sind ausschließlich Gabelstapler zu benutzen. Andernfalls kann der Kessel auch von oben mit einem an einem robusten und sicheren Haken befestigen Gurt befördert werden. Hierzu wird der innen angebrachte Haken wie unten dargestellt nach Entfernen der zwei Abdeckungen der oberen Verkleidung und der Abdeckung des Kessels freigelegt und der Gurt in das Vierkantrohr eingezogen. Es muss unbedingt sichergestellt werden, dass die Hebe- und Transportmittel für das am Typenschild und im vorliegenden Handbuch angegebene Kesselgewicht geeignet sindDOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
Auf keinen Fall die Last in Bereichen befördern, in denen das Herunterfallen eine Gefahr darstellen könnte.
- Während Transport und Lagerung darf der Kessel keinem Regen oder andauernder Feuchtigkeit ausgesetzt werden. - Der Kessel darf nur stehend mit Wagen am Unterbau befördert werden. - Die Latten oder Holzteile der Kesselverpackung müssen mit geeignetem Werkzeug entfernt werden. - Die Verpackung muss vom Endkunden gemäß den geltenden örtlichen Abfallbestimmungen entsorgt oder recycelt werden und darf nicht in Reichweite von Kindern oder behinderten Personen gelangen.
Transport mit Gabelstapler
Auspacken des Kessels
Kessel auf der Basis der Verpackung
Die Schrauben und Scheiben, mit denen der Kessel an der Basis der Verpackung befestigt ist, entfernen
Ausbau der Abdeckungen für die Befestigung des Hebegurtes.
2.2 Installationsort, Aufstellung und Brandschutz
Nach Ausführung des Wasser- und Stromanschlusses durch einen Fachmann den Kessel auspacken und von der Palette nehmen. Nach Entfernen der Verpackung und der Schutzfolie vorsichtig vorgehen, um die mechanischen und elektrischen nicht mit Stößen oder Wasserspritzern zu beschädigen. Den Kessel am gewünschten Standort aufstellen. Dieser muss
den von den geltenden Bestimmungen vorgeschriebenen Anforderungen und Merkmalen entsprechen,
mit dem korrekten Betrieb des Geräts konform sein,
an jeder für die Durchführung der Arbeit erforderlichen Position Eingriffe am Gerät gestatten,
mit einer angemessenen Belüftung von außen ausgestattet sein,
mit einer angemessenen Abgasabsauganlage ausgestattet sein,
mit einer geerdeten Netzsteckdose ausgestattet sein, die den geltenden Bestimmungen entspricht. Der Kessel muss sehr vorsichtig an der gewünschten Stelle abgestellt werden, Stöße sind zu vermeiden. Außerdem unbedingt die Tragfähigkeit des Fußbodens in Bezug auf das Kesselgewicht prüfen und gegebenenfalls einen Fachmann zu Rate ziehen. Nach dem Aufstellen des Kessels die 4 (in dem mitgelieferten Umschlag enthaltenen Stellfüße) einstecken, mit denen das Gerät im Fall von nicht perfekt ebenen Fußböden stabilisiert wird. Um jeden einzelnen Stellfuß einzustecken und/oder die Höhe zu verstellen, muss der Kessel an der zu nivellierenden Stelle so weit wie erforderlich geneigt warden.
Das Gerät eignet sich für den Einsatz in technischer Umgebung mit einer Mindesttemperatur von 0°C und wird komplett mit Frostschutzfunktion geliefert, mit der die Heizpumpe aktiviert wird, sobald das Wasser in der Anlage unter 6°C sinkt, um die Heizkammer sowie den Heiz- und Brauchwasserkreis zu schützen. Allerdings funktioniert die Frostschutzfunktion nur, wenn der Kessel mit Spannung versorgt ist. Der Kessel muss außerdem mit Luftspalt oder isolierendem Zwischenraum in ausreichendem Abstand von entflammbarem Material oder Brennstoffen getrennt werden; des Weiteren ist zu beachten, dass Fußböden und/oder Decken/Dächer aus entflammbarem oder wärmeempfindlichen Material mit Schutzplatten aus isolierendem Material geschützt werden müssen. Kontrollieren, ob im technischen Installationsraum hinter und neben dem Kessel genügend Freiräume vorhanden sind, um die Wartung und Reinigung des Geräts, der Abgasleitungen und des Schornsteinrohres zu gestatten. Außerdem sicherstellen, dass der Pelletbehälter zum Einfüllen des Brennstoffs leicht zugänglich ist. Die für die Wartung und zur Sicherheit erforderlichen Mindestabstände müssen der nachstehenden Tabelle entsprechen: StellfüßeDOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
Falls mehrere, auch mit unterschiedlichen Brennstoffen betriebene Heizgeräte sowie Abzugshauben mit oder ohne Saugzuggebläse vorhanden sind, muss die Installation von einem Fachtechniker überprüft werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Kessel mit Saugzuggebläse ausgestattet ist, der am unteren Abgassammelrohr im Gerät installiert ist. Für jedes Gerät geeignete, den Vorgaben jedes Herstellers entsprechende Außenluftansaugöffnungen vorsehen, um den gleichzeitigen Betrieb aller Geräte auch unter den schwierigsten Einsatzbedingungen sicherzustellen. Die Installation des Kessels in einem Raum, in dem Heizgeräte vorhanden ist, die die Verbrennungsluft im Installationsraum oder in benachbarten oder verbundenen Räumen entnehmen, ist verboten. Die Installation in brandgefährdeten Räumen ist verboten. Lufteinlass an der Wand min. 100 cm²
Windschutz- Schornsteinkopf Schornsteinrohr
Inspektionsluke am Schornsteinrohr T-Stück mit Inspektionsdeckel Rauchrohr KESSEL OPTIONALER ZUSÄTZLICHER BEHÄLTER
Abgasabgreifpunkt für die EmissionskontrolleDOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
Die für den ordnungsgemäßen Betrieb erforderliche Verbrennungsluft muss dem Kessel über die Außenluftansaugöffnungen zugeführt werden, und zwar: entweder durch Anbringung einer mindestens 100 cm² großen und außen mit einem entsprechenden Gitter geschützten Ansaugöffnung an einer Außenwand in Kesselnähe, deren Position so zu wählen ist, dass sie nicht verdeckt werden kann; oder mit einem direkten Anschluss nach außen durch ein geeignetes, max. 1,5 langes Rohr mit einem Innendurchmesser von 60 mm und geeignetem Schutz am Ende. oder über einen Raum neben dem Aufstellungsraum, sofern der Luftstrom ungehindert über bleibende, die oben genannten Anforderungen erfüllende Öffnungen nach außen erfolgt. Aufgrund der durch möglicherweise vorhandene andere Geräte oder Saugzuggebläse herbeigeführte Zugwirkung darf der Nachbarraum keinen Unterdruck im Vergleich zu außen aufweisen. Der Nachbarraum darf nicht als Garage oder Brennstofflager dienen und darf vor allem nicht für feuergefährliche Tätigkeiten genutzt werden. Der Ansauganschluss bzw. der Lufteinlass des Kessels befindet sich an der Rückseite und hat einen runden Querschnitt mit einem Durchmesser von 60 mm. Er ist durch ein in das hintere Blech integrierte Gitter geschützt und kann im Bedarfsfall abgenommen werden. Außerdem muss er einen sauberen Luftstrom ohne verschmutzende Elemente garantiere, um eine regelmäßige Verbrennung bei Höchstleistung zu garantieren
Die Abgase müssen durch den vorschriftsmäßigen Anschluss an ein Schornsteinrohr abgeführt werden. - Die Funktionstüchtigkeit und der einwandfreie Zustand des Schornsteinrohrs sowie dessen Konformität mit den örtlichen Regeln und/oder Bestimmungen, nationalen und europäischen Normen sind vom installateur unbedingt zu prüfen. - Es dürfen nur zertifizierte Rohre und Anschlüsse mit angemessenen Dichtungen verwendet werden. - An der Basis des Schornsteins muss ein Inspektionsanschluss für die periodische Kontrolle und jährlich obligatorisch fällige Reinigung vorhanden sein. - Gemäß den geltenden Bestimmungen muss am Schornsteinende ein Windschutz-Aufsatz installiert sein - Die Verwendung von Metallschläuchen oder Rohren aus Asbestzement ist verboten. - Im Brandfall den Kessel abschalten, die Spannungszufuhr trennen und sofort die Feuerwehr rufen, ohne weitere Löschversuche zu unternehmen.
2.4.1 Installationsarten
Nachstehend werden die Vorgaben und Anforderungen aufgeführt, die für die korrekte Installation eines Rauchabzugs gemäß erfüllt werden müssen: SCHORNSTEIN: Aufwärtsführende bauliche Vorrichtung zum Sammeln und zur Abführung der Verbrennungsprodukte einer, bzw. in den zulässigen Fällen mehrerer Feuerstätten in einer angemessenen Höhe vom Boden. Technische Anforderungen des SCHORNSTEINS:- abgasdicht mit vom Einsatz abhängiger Isolierung und Wärmedämmung; - überwiegend senkrechter Verlauf mit Achsabweichungen < 45°; - ausreichender Abstand von entflammbarem Material, mit Luftspalt oder isolierendem Zwischenraum; - vorzugsweise mit rundem, konstantem, freiem und unabhängigem Querschnitt; - der Schornstein sollte eine inspizierbare Kammer zum Auffangen fester Stoffe - und eventuell sich bildendem Kondensat besitzen, die unter dem Eingang des Abgaskanals angebracht ist. ABGASKANAL oder RAUCHROHR: Leitung oder Verbindungsstück zwischen Feuerstätte und Schornstein für die Abführung der Verbrennungsprodukte. Technische Anforderungen an den ABGASKANAL: - Der Abgaskanal darf keine Räume durchqueren, in denen die Installation von Heizgeräten verboten ist; - die Verwendung von Metallschläuchen oder Rohren aus Asbestzement ist verboten; - die Verwendung von Elementen mit Gegenneigung ist verboten; - in den waagerechten Abschnitten darf der Kanalverlauf max. 3% Steigung haben; - Die Länge des horizontalen Abschnitts muss kurz gehalten werden und darf auf keinen Fall länger als 3 m sein; - ohne T-Stück darf nicht öfter als 3 Mal die Richtung gewechselt werden; - bei Richtungswechsel > 90° max. 2 Rohrkrümmer mit einer horizontal gemessenen Länge von nicht über 2 m verwenden - Der Abgaskanal muss einen konstanten Querschnitt haben und das Auffangen von Ruß gestatten. SCHORNSTEINKOPF : Vorrichtung am oberen Ende des Schornsteins, die den Austritt der Verbrennungsprodukte in die Atmosphäre erleichtert.
Windschutz-Schornsteinkopf Schornsteinr ohr Rauchrohr Inspizierbare Kammer Außenlufteinlass min. 100 cm² Mindestabstand 0,2 mDOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
Technische Anforderungen an den SCHORNSTEINKOPF: - gleicher Querschnitt wie der Schornstein; - der Nutzquerschnitt darf nicht kleiner als das Zweifache des Schornstein-Innendurchmessers sein; - der Schornsteinkopf muss das Eindringen von Regen und Fremdkörpern verhindern und in jeder Witterung die Abführung der Verbrennungsprodukte sicherstellen; - er muss eine angemessene Verdünnung der Produkte garantieren und außerhalb des Rückflussbereichs positioniert sein; - er muss frei von mechanischen Saugvorrichtungen sein. - Am Abgasstutzen einen (dichten und leicht abnehmbaren) Abgreifpunkt für die periodischen Emissionskontrollen vorsehen; - Die direkte Abführung der Verbrennungsprodukte muss vom Dach erfolgen. Die Abführung in geschlossene Bereiche, auch unter freiem Himmel, ist verboten.
2.5 Positionskontrolle von Brenntopf und Turbulatoren
Vor dem Einschalten des Kessels unbedingt kontrollieren, ob sich der Brenntopf in korrekter Position befindet, d.h. in den hierfür vorgesehenen Aufnahmen eingerastet ist Außerdem kontrollieren, ob sich der Turbulatorrüttler in Ruhestellung, d.h. unten befindet. Eine falsche Position des Brenntopfes und/oder der Turbulatoren hat die Bildung von Staub und unverbrannten Stoffen zur Folge. Jedes Mal, wenn das Gerät eingeschaltet wird, muss die korrekte Position des Brenntopfes und des Turbulatorenrüttlers kontrolliert werden.
2.6 Elektrischer Anschluss
Das eine Ende des Netzkabels an den Stecker an der Kesselrückseite, das andere Ende an eine Wandsteckdose anschließen. Die vom Stromnetz gelieferte Spannung muss den Angaben auf dem Typenschild des Kessels und den im vorliegenden Handbuch enthaltenen technischen Daten entsprechen. Wenn der Kessel nicht benutzt wird, den Stromanschluss trennen. - Die elektrische Anlage muss vorschriftsmäßig ausgeführt und gemäß den geltenden Bestimmungen mit einer Erdung und einem Fehlerstromschutzschalter ausgestattet sein. - Das Netzkabel darf auf keinen Fall mit dem Abzugsrohr des Kessels in Berührung kommen.DOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
2.7 Elektroschaltplan
2.8 Elektroschaltplan einer Mehrzonen-Anlage
Vor der Installation des Kessels muss festgestellt werden, was für eine Heizungsanlage vorhanden ist; gibt es mehrere Anlagenabschnitte, muss eine als Optional erhältliche elektronische Mehrzonensteuerung installiert werden. Nur so kann eine Überhitzung des Geräts durch ein eventuelles gleichzeitiges Schließen der Abschnittsventile und eine daraus resultierende Blockierung des Warmwasserzuflusses verhindert werden.
Die Wärmeleistung des Geräts ist vorab mit einer Berechnung des Wärmebedarfs des Gebäudes gemäß den geltenden Bestimmungen und nach Rücksprache mit einem Fachtechniker zu ermitteln. Gemäß der italienischen Norm UNI 10412-2 (2009) und den anerkannten Regeln der Technik muss eine Heizungsanlage mit allen Vorrichtungen für Einstellung, Kontrolle und Sicherheit ausgerüstet sein, die einen ordnungsgemäßen, sicheren Betrieb garantieren, sowie mit Sperr- und Rückschlagventilen, mit denen der Kessel für Wartungseingriffe und/oder Kontrollen von der Anlage getrennt werden kann. Es gibt zwei Anlagenarten: Anlage mit OFFENEM AUSDEHNUNGSGEFÄSS und Anlage mit GESCHLOSSENEM AUSDEHNUNGSGEFÄSS, in unserem Fall sind beide Anlagenarten mit dem Gerät kompatibel, vorausgesetzt es werden sämtliche von den geltenden Installationsbestimmungen vorgeschriebenen Vorrichtungen für Einstellungen,
Kontrolle und Sicherheit installiert. Der Pelletkessel enthält den Heizwasserkreislauf mit Umwälzpumpe, Sicherheitsventil, Entlüfter, Temperaturfühler und Druckmessumformer. Wird die Heizanlage abschnittsweise gesteuert, muss unbedingt ein auf Anfrage erhältlicher Mehrzonenregler eingebaut werden. Um zu vermeiden, dass während der Heizphase kaltes Wasser in die Heizkammer zurücklaufen kann, wird für Festbrennstoffkessel empfohlen, ein AUTOMATISCHES THERMOSTATVENTIL (auf Anfrage lieferbar) in die Anlage einzubauen. Damit wird die Effizienz der Verbrennung und die Lebensdauer des Kessels verbessert und die Bildung von Kondensaten der Abgase in den Rauchabzügen, sowie die Menge von Verkalkungen und Teer reduziert. Vor Anschluss des Kessels an der Wasseranlage müssen alle Leitungen der Anlage sorgfältig gereinigt werden, um eventuelle Bearbeitungsrückstände zu beseitigen, die den ordnungsgemäßen Betrieb der Kontroll-, Einstellungs- und Sicherheitsvorrichtungen der Anlage beeinträchtigen könnten. Während des Transports des Kessels können sich die Dichtungen des Wasserkreises lockern und/oder nachgeben, sodass später während des Betriebs Wasser austritt. Deshalb sollten die Anschlüsse der Pumpen und der Heizkammer sowohl beim Befüllen als auch nach den ersten Betriebsstunden kontrolliert und die in der Anlage gebliebene Restluft abgelassen werden.
2.9.1 Befüllen der Anlage mit Wasser
Nach Durchführung der Wasseranschlüsse kann das Gerät und die entsprechende Anlage GEFÜLLT werden: - Alle Entlüftungsventile der Heizkörper - Sammelleitungen - Kessel und Anlage öffnen. - Den Wasser-Einfüllhahn allmählich öffnen und prüfen, ob die Entlüftungsventile ordnungsgemäß funktionieren. - Das Wasser langsam in die Anlage einfüllen, um ein korrektes und vollständiges Entlüften zu gestatten; dazu den Kreislauf mit Druck beaufschalgen (für eine Anlage mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß zwischen 1,1 und 1,5 bar). - Am Ende des Vorgangs den Einfüllhahn schließen und sicherstellen, dass alle Entlüftungsventile die Luft abgelassen haben. - Für die Anzeige des Druckwerts im Wasserkreis des Kessels die Taste P5 am Bedienfeld 3 Sekunden lang drücken. Die Ausführung einer Heizungsanlage mit Installation des Heizkessels sind die im Installationsland geltenden Bestimmungen auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene zu erfüllen.
2.9.2 Eigenschaften des Anlagenwassers
Die chemisch-physikalischen Eigenschaften des Anlagenwassers und des nachgefüllten Wassers sind wichtig für den korrekten Betrieb und die Lebensdauer des Kessels; bei Verwendung von Wasser schlechter Qualität stellen die häufigsten Störungen die Verkalkungen dar, die die Reduzierung des Wärmeaustausches und Korrosion verursachen. Es wird daher empfohlen, die Wasserqualität zu kontrollieren und bei Eintreten der unten aufgeführten Bedingungen eine Behandlung durchzuführen: - hohe Wasserhärte ( >20°f ) - erhebliche Mengen an nachgefülltem Wasser, - besonders große und komplexe Anlagen.
2.9.3 Anlage für Warmwasserbereitung
Für den Anschluss des Heizkessels an eine Brauchwasseranlage wenden Sie sich bitte an einen kompetenten Fachmann, um die Wasseranschlüsse und die Leistungen der ganzen Anlage zu optimieren, ohne die Funktionen des Geräts einzuschränken. Für den Anschluss an den Brauchwasserkreislauf muss eine der folgenden optionalen Ausstattungen angefordert werden: - Brauchwasserpumpe am Vorlauf mit dazugehörenden Verbindungsrohre zum Einbau in den Kessel. - oder Brauchwasserpumpe, Plattenwärmetauscher und Verbindungsrohre zum Einbau in den Kessel. - oder ein 3-Wege-Ventil zur Installation außerhalb des Kessels. - oder ein kesselextern zu installierendes, zur Trennung dienendes Hydraulikmodul. Nach erfolgtem Brauchwasseranschluss muss das technische Menü der Regelung geöffnet und die Art des Kreislaufs gewählt werden; jede eingegebene spezifische Brauchwasserfunktion: BRAUCHWASSER- WÄRMETAUSCHER, BOILER (PUFFER) oder WARMWASSERBOILER erscheint auf dem Display bei Umschaltung von Heizung auf Warmwasserbereitung mit einer der nachstehenden Meldungen und bleibt bis zum Ende der Warmwasseranforderung:DOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
2.9.4 Anschlusspläne Kessel
Wasseranschlussplan Pelletkessel mit Pumpe Pelletkessel Control system
OUT Thermostat T> 85 °C Heizkammer Pellet A - VORLAUF Heizung Außengewinde 1" B - RÜCKLAUF Heizung Außengewinde 1" C - VORLAUF Brauchwasser Außengewinde 3/4" D - RÜCKLAUF Brauchwasser Außengewinde 3/4" E - Wassernetz Innengewinde 1/2” F - Wasserablass bei Überdruck Innengewinde 1/2* LEGENDE: Ablasshahn Drucksensor / Manometer Umlaufpumpe Membranausdehnungsgefäß Hahn / Sperrventil Rückschlagventil Entlüftung Heizkammer / Kreislauf Sicherheitsventil P max. 3 bar Sicherheitsventil P max. 6 bar Strömungswächter Plattenwärmetauscher für armwasserbereitung Strangregulierventil Automatisches Thermostatventil Sicherheitssensor T > 85 °C Wassertemperatursensor Drucksensor Kreislauf Bei Installation in die Anlage einzubauende Ventile – nicht im Lieferumfang des Geräts enthaltenDOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
2.10 Notfallmaßnahmen
Auf jeden Fall sind geeignete Brandbekämpfungsmittel bereit zu stellen. Im Brandfall folgendermaßen vorgehen: - Stromzufuhr sofort trennen; - Mit Feuerlöschern löschen; - Sofort die Feuerwehr rufen; - Nicht mit Wasser löschen. Wasseranschlussplan Pelletkessel mit Plattenwärmetauscher für Warmwasserbereitung_07-2012 Pelletkessel Control system
OUT Thermostat T> 85 °C Heizkammer Pellet A - VORLAUF Heizung Außengewinde 1" C - VORLAUF Brauchwasser Außengewinde 1/2" B - RÜCKLAUF Brauchwasser Außengewinde 1" E - Wassernetz Innengewinde 1/2” F - Wasserablass bei Überdruck Innengewinde 1/2* LEGENDE: Ablasshahn Drucksensor / Manometer Umlaufpumpe Membranausdehnungsgefäß Hahn / Sperrventil Rückschlagventil Entlüftung Heizkammer / Kreislauf Sicherheitsventil P max. 3 bar Sicherheitsventil P max. 6 bar Strömungswächter Plattenwärmetauscher für armwasserbereitung Strangregulierventil Automatisches Thermostatventil Sicherheitssensor T > 85 °C Wassertemperatursensor Drucksensor Kreislauf Bei Installation in die Anlage einzubauende Ventile – nicht im Lieferumfang des Geräts enthaltenDOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
3 SICHERHEITSEINRICHTUNGEN DES KESSELS
3.1 Sicherheitsabstand von entflammbaren Materialien
Um das Gerät herum muss ein Mindestsicherheitsabstand von entflammbaren Materialien eingehalten werden, damit sich diese nicht durch Überhitzung entzünden; die entsprechenden Abstände sind in der technischen Tabelle des Handbuches und auf dem Typenschild angegeben. Auf die Art des Fußbodens und der Decke / des Daches des Aufstellungsraums achten: bei empfindlichen und entflammbaren Materialien wird die Verwendung geeigneter Wärmedämmplatten oder Wärmemembranen empfohlen (siehe Abschn. 2.2 ).
3.2 Sicherheitsvorrichtung Abgasführung
Bei normalem Betrieb herrscht in der Brennkammer Unterdruck, was das Austreten von Rauch in den Raum verhindert. Wird der erforderliche Unterdruck nicht erreicht oder ist der Rauchabzug verstopft, erfasst der Unterdruckwächter den Unterdruckmangel in der Brennkammer oder der Luftmassenmesser erkennt das Fehlen der Verbrennungsluftzufuhr; über die elektronische Regelung wird der Schneckenmotor ausgeschaltet und der Benutzer mit einer der folgenden Meldungen auf dem Display auf die Störung hingewiesen ‘AL8 KEIN UNTERDRUCK‘ oder ‘AL9 UNGENÜGENDER ZUG‘.
3.3 Überdruckventil in der Brennkammer
Eventuelle und/oder plötzliche Überdrücke der Verbrennungsgase in der Kammer und in den Rauchabzugsleitungen werden durch das Öffnen der Sicherheitsventile, die sich über der Aschetür befinden, abgelassen. Während des normalen Betriebs sind diese Ventile durch das eigene Gewicht und den Unterdruck der Kammer geschlossen und verhindern dadurch einen eventuellen Rauchaustritt. Die Sicherheitsventile regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit und ihren Zustand überprüfen.
3.4 Überhitzung - Sicherheitsthermostate
3.5 Flammenrückschlagschutz im Pelletzuführungskanal
Das Rückschlagen der Flammen wird verhindert durch: Unterdruck in der Brennkammer siehe Abschnitt 3.2. Siphonform des Pelletzuführungskanals. Überhitzungsschutz des Behälters siehe Abschnitt 3.4.
3.6 Überstromsicherung
Der Kessel ist durch 2A-Sicherung(en) an der Zuleitung des hinten angebrachten Hauptschalters gegen Überstrom geschützt.
3.7 Überdruckventil Wasserkreis
Ein eventueller Überdruck des Wassers in der Kammer von P>3 bar wird durch Ansprechen des an der Wasseranlage im Kessel eingebauten Sicherheitsventils abgelassen. An den Sicherheitseinrichtungen dürfen keine Eingriffe vorgenommen werden.
3.8 Abgasgebläse defekt
Wenn aus irgendeinem Grund das Saugzuggebläse stehen bleibt, blockiert die elektronische Regelung sofort die Pelletzuführung und die Meldung ‘AL4 ABGASVENT-DEFEKT’ wird angezeigt.
An der unteren Wand des Pelletbehälters, und zwar am Pelletförderer sowie am oberen Teil der Heizkammer befinden sich zwei Temperaturfühler, die an den jeweiligen Sicherheitsthermostaten angeschlossen sind, die bei Überhitzung die Pelletzuführung automatisch unterbrechen. In diesem Fall laufen das Saugzuggebläse und/oder die Ventilatoren weiter, damit das Gerät schnell abkühlen kann. Die Anomalie wird mit der Meldung ‘AL 7 THERMOSICHERUNG’ am Bedienpanel angezeigt Bei Ansprechen des Thermostats folgendermaßen vorgehen: Den Kessel mindestens 45 Minuten abkühlen lassen. Den Thermostat durch Drücken des Tasters neben dem Schalter an der Kesselrückseite (nebenstehende Abbildung) zurücksetzen; zuvor die Schutzeinrichtung entfernen, und zwar: T1 - Thermostat Wassertemperatur Heizkammer T2 - Thermostat Temperatur Pelletzuführungskanal Den Kessel dann ganz normal wieder einschalten. Ansprechtemperatur des Thermostats am Pelletbehälter: > 85°C Ansprechtemperatur des Thermostats an der Heizkammer: > 95°CDOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
Der Pelletkessel vereint die wohlige Wärme von Holzfeuer mit der bequemen automatischen Temperaturregelung. Er bietet außerdem der Möglichkeit, die Ein- und Ausschaltung für die ganze Woche zu programmieren, und, bei Anschluss eines Thermostats und/oder Uhrenthermostats die Fernsteuerung Start/Stopp. Für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb befolgen Sie bitte die nachstehenden Vorschriften:
Bei der Erstinbetriebnahme können unangenehme Gerüche auftreten, daher sollten Sie für eine gute Belüftung des Raums sorgen. Dies gilt vor allem für die erste Betriebszeit.
Der Behälter darf ausschließlich mit hochwertigen Pellets beschickt werden; beim Nachfüllen vermeiden, dass der Beutel mit der heißen Oberfläche des Kessels in Kontakt kommt.
Keinen anderen Brennstoff als Pellets, die die Vorschriften erfüllen, in den Behälter einführen.
Das Gerät darf nicht zur Müllverbrennung verwendet werden.
Der Kessel darf ausschließlich mit geschlossener Feuerraumtür betrieben werden.
Die Dichtungen der Feuerraum- und Aschetür sind regelmäßig zu prüfen, um Luftinfiltrationen auszuschließen.
Um einen guten Wirkungsgrad und einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten, muss der Brenntopf vor jeder Pelletbeschickung gereinigt werden.
Bei der ersten Inbetriebnahme darf der Kessel nicht überhitzt werden, sondern muss allmählich durch Einstellen niedriger Temperaturen auf Betriebstemperatur gebracht werden (siehe Absatz "Temperatureinstellung").
Aufgrund der Wärmeausdehnung kann der Kessel beim Einschalten, während des Betriebs und beim Ausschalten leichte Geräusche von sich geben.
4.2 Beschreibung des Bedienpanels
Das Bedienpanel besteht aus einem hinterleuchteten LCD-Display, der Ein-/Ausschalttaste ‘P4’, der Funktionstaste SET/MENU ‘P3’, den vier Menütasten ‘P1’, ‘P2’, ‘P5’,‘P6’ und 7 LEDs, die den Betriebszustand des Kessels anzeigen.
Vom Bedienpanel kann der Kessel ein- und ausgeschaltet, der Betrieb geregelt, das Regel- und das Wartungsprogramm eingerichtet werden. Auf dem Display werden alle Informationen über den Betriebszustand des Kessels angezeigt. Die Menüs werden wie folgt aufgerufen:
Die Taste SET ‘P3’ drücken;
mehrmals die Tasten ‘P5’,‘P6’ drücken, um durch die verschiedenen Menüs zu blättern;
eine der Tasten Erhöhen/Verringern ‘P1’, ‘P2’ drücken, um den gewünschten Parameter einzustellen;
die Taste SET ‘P3’ drücken, um den Parameterwert zu bestätigen. Nach Öffnen des Menüs können die verschiedenen Anzeigearten eingerichtet und die je nach Zugriffsebene verfügbaren Einstellungen vorgenommen werden.
Hinterleuchtetes LCD
IR-Empfänger Statusanzeigen Leistungsregeltasten
Display-Anzeigen Ein-/Austaste
Tasten für die Einstellung der
Auf der nebenstehenden Abbildung ist die Bedeutung der Statusanzeigen links am Display aufgeführt. Wenn im Display eines der Segmente aufleuchtet, wurde die jeweilige, in der nebenstehenden Liste aufgeführte Vorrichtung aktiviert.
4.3.1 Kontrolle vor Inbetriebnahme
Vor dem Einschalten des Kessels müssen folgende Kontrollen durchgeführt werden: Die Betriebsanleitung muss gelesen und verstanden worden sein; Die vom Installateur vor Inbetriebnahme erteilten mündlichen Betriebsanweisungen befolgen; Der Behälter muss mit Pellets gefüllt sein; Die Brennkammer muss sauber sein; Der Brenntopf muss sauber, vollständig frei von eventuellen Verbrennungsrückständen und korrekt im Brenntopfhalter positioniert sein. Feuerraumtür und Aschekasten müssen dicht verschlossen sein. Das elektrische Kabel muss korrekt angeschlossen sein und der Schalter an der Kesselrückseite muss auf ON/1 stehen. Die Sperrventile an Vor- und Rücklauf müssen geöffnet sein. Den Druck im Wasserkreis kontrollieren. - Wenn der Kessel zum ersten Mal in Betrieb genommen wird, alle brennbaren Teile ( Betriebsanleitung/Etikett) aus dem Feuerraum nehmen. - Wird der Kessel nach längerem Stillstand eingeschaltet, müssen die eventuell schon lange im Behälter liegenden Pelletreste durch neue Pellets ersetzt und die Brennkammer vollständig gereinigt werden, da dieser Brennstoff feucht und nicht mehr zur Verfeuerung geeignet ist.
Zum Einschalten des Kessels die Taste ‘P4’ 3 Sekunden lang drücken: Auf dem Display erscheint die Anzeige ‘START’. Diese Phase ist automatisch und wird von der elektronischen Regelung gesteuert, ohne die Parameter ändern zu können. Alternativ hierzu kann der Kessel eingeschaltet werden, indem die Tasten P4 und P5 gleichzeitig 3 Sekunden lang gedrückt werden. Auf dem Display erscheint die Meldung WARTEN AUF BEDARF. Auf diese Weise wird der Kessel in einen Wartestatus versetzt und die Einschalt-/Startphase nur ausgeführt, wenn eine Wärmeanforderung vorliegt, zum Beispiel zum Erhitzen des Wassers oder für die Warmwasserbereitung (sofern verfügbar).
Externer Kontakt Uhrenthermostat Heizwiderstand Förderschnecke Saugzuggebläse Aktivierung WARMWASSERKREISLAUF Aktivierung HEIZKREIS ALARM
Der Kessel führt nacheinander die von den Parametern für Ebenen und Zeit vorgegeben Einschaltphasen durch und ist danach betriebsbereit, sofern keine der in der nachstehenden Übersicht aufgeführten Störungen oder Alarme auftreten:
Status Vorrichtungen Zünder Rauchabs.
Wenn die Abgastemperatur nach Ablauf einer bestimmten Zeit nicht den zulässigen Mindestwert erreicht hat, schaltet der Kessel auf Alarmzustand.
- Der Kessel darf nicht mit entzündlichen Flüssigkeiten angezündet werden. - Sollten wiederholt Probleme beim Anzünden auftreten, kontaktieren Sie bitte den Kundendienst.DOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
Nach erfolgreichem Abschluss des ‘ZÜNDVORGANGS’ wechselt der Kessel auf den normalen Betriebszustand ‘BETRIEB‘. Der Benutzer kann die Heizleistung mit den Tasten ‘P6’ und ‘P5’ von der höchsten Heizstufe 5 bis zur kleinsten Heizstufe 1 regeln. Die Aktivierung ON der Funktion Brauchwasserkreis wird durch Einblenden des LED-Segments [A] angezeigt
- Unbedingt den Füllstand der Pellets im Behälter kontrollieren, um zu vermeiden, dass die Flamme aufgrund von Brennstoffmangel erlischt. - Zum Einfüllen der Pellets muss der Kessel ausgeschaltet sein. - Die Abdeckung des Pelletbehälters muss immer geschlossen bleiben und darf nur zum Einfüllen des Brennstoffs geöffnet werden. - Die Pelletsäcke müssen in mindestens 1,5 m Entfernung vom Kessel aufbewahrt werden.
4.4.1 Wassertemperatur-Sollwert ändern
Zur Änderung der Wassertemperatur die Taste P1 drücken und anschließend den Temperaturparameter mit den Tasten P1 und P2 erhöhen oder verringern. Sobald die Wassertemperatur den eingestellten Wert erreicht, wird die Leistung automatisch auf die kleinste Stufe eingestellt und auf dem Bedienpanel erscheint die Meldung MODULIEREN.
Sobald die Abgastemperatur den vorgegebenen Höchstwert erreicht, erscheint auf dem Bedienpanel die Meldung ‘MODULIEREN F’ und der Kessel aktiviert den Vorgang zur Flammenmodulation, ohne dass der Bediener eingreifen muss. Wenn die Temperatur hingegen 285°C übersteigt, erscheint die Alarmmeldung ‘AL3 HOT ABGASE ‘und der Kessel aktiviert den Abschaltvorgang.
4.4.2 Reinigung des Brenntopfes
Während des normalen Betriebs wird in regelmäßigen, von einem Parameter vorgegebenen Zeitabständen die Betriebsart ‘BRENNTOPFREINIGUNG’ aktiviert, deren Dauer ebenfalls vorgegeben ist.
4.4.3 Warmwasserbereitung mit Frischwassermodul
Wenn Warmwasser angefordert wird, erscheint auf dem Display die Meldung BRAUCHWASSER und die entsprechende LED leuchtet auf. Die Funktion wird jedoch nur ausgeführt, wenn der Kessel eingeschaltet ist und in der Heizkammer eine ausreichende Wassertemperatur erreicht hat. Andernfalls wird kein Warmwasser geliefert. Uhr
Istleistung in Betrieb gleich
- blinkend Sollleistung
Wassertemperatur HeizkammerDOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
4.4.4 Warmwasserbereitung mit Warmwasserspeicher
Diese Installation erfordert den Einsatz eines externen Thermostats oder eines Wassertemperaturfühlers, der die Temperatur des Brauchwarmwassers im Boiler misst. Im ersten Fall wird die SOLLTEMPERATUR direkt mit dem Regler des Thermostats am Boiler eingestellt. Im zweiten Fall muss zum Ändern der Temperatur die Taste P2 am Bedienpanel gedrückt, und anschließend der Temperaturwert mit den Tasten P1 und P2 erhöht oder verringert werden. Wenn die Temperatur unter den einsestellten Sollwert sinkt, wird die Warmwasserfunktion aktiviert. Wenn sich der Kessel in der Phase WARTEN AUF BEDARF befindet, wird er automatisch eingeschaltet und in BETRIEB versetzt. Sobald das Wasser in der Wassertasche die Betriebstemperatur erreicht hat, wird die Zuleitung von Wasser zum Boiler aktiviert. Auf dem Display des Kessels wird die Meldung BRAUCHWASSER eingeblendet und die entsprechende LED leuchtet auf. Sobald die Solltemperatur des Boilers erreicht ist, aktiviert der KESSEL die Heizungsanlage. Wenn kein weiterer Bedarf vorliegt, schaltet der Kessel je nach Einstellung auf WARTEN AUF BEDARF (STANDBY) oder auf MODULIEREN (siehe Prg. 4.6.2). Wenn der Kessel AUSGESCHALTET ist, wird er nicht eingeschaltet und liefert kein Warmwasser.
4.4.5 Anlage mit Pufferspeicher / Wärmespeicher
Diese Installation erfordert den Einsatz eines externen Thermostats oder eines Wassertemperaturfühlers, der die Temperatur des Brauchwarmwassers im Pufferspeicher misst. Im ersten Fall wird die SOLLTEMPERATUR direkt mit dem Regler des Thermostats am Boiler eingestellt. Im zweiten Fall muss zum Ändern der Temperatur die Taste P2 am Bedienpanel gedrückt, und anschließend der Temperaturwert mit den Tasten P1 und P2 erhöht oder verringert werden. Wenn die Temperatur unter die Temperatur des im externen Thermostat eingestellten SOLLWERTS sinkt: Wenn sich der Kessel in der Phase WARTEN AUF BEDARF befindet, wird er automatisch eingeschaltet und in BETRIEB versetzt und sobald das Wasser in der Heizkammer die Betriebstemperatur erreicht hat, wird die Zuleitung von Wasser zum Pufferspeicher aktiviert. Wenn der SOLLWERT der Temperatur im Pufferspeicher erreicht ist, schaltet der Kessel auf WARTEN AUF BEDARF (die Funktion STANDBY muss unbedingt auf ON gestellt werden, siehe Abschn. 4.6.4 ). Wenn der Kessel AUSGESCHALTET ist, wird er nicht eingeschaltet und liefert kein Warmwasser. Die Solltemperatur des Warmwasserspeichers, des Heizwassers oder von beiden kann zwischen min. 54 °C (STD- Wert bei Einschalten der Pumpe) und max. 80 °C gewählt werden; die Mindesttemperatur des Rücklaufs darf nicht unter (50-55) °C liegen, um Kondensatbildung in der Kammer zu vermeiden.
Zum Ausschalten des Kessels einfach die Taste ‘P4’ etwa 2 Sekunden lang drücken. Die Förderschnecke wird sofort angehalten, das Saugzuggebläse schaltet auf eine hohe Drehzahl und auf dem Display erscheint die Meldung ‘ENDREINIGUNG’ .
Am Ende des Vorgangs erscheint im Dialogfenster auf dem Display die Meldung ‘AUS’. Während der Abschaltphase kann der Kessel nicht wieder eingeschaltet werden, bevor die Abgastemperatur für eine vorgegebene Dauer unter einen ebenfalls vorgegebenen Wert gesunken ist. Im Dialogfenster erscheint die Meldung ‘ABKÜHLEN, BITTE WARTEN’ .
Am Ende des Vorgangs erscheint im Dialogfenster auf dem Display die Meldung ‘AUS’ .
Durch Drücken der Taste ‘P3’ (SET) öffnet sich das Menü; dieses ist in verschiedene Optionen und Ebenen unterteilt, über die die Einstellungen der elektronischen Regelung aufgerufen werden können. In der nachstehenden Übersicht ist die Menüstruktur und nur die für den Benutzer verfügbaren Optionen dargestellt. Menüoption Position 2. Ebene Menüoption Position 3. Ebene Name Parameter Maßeinheit
4.6.1 Menü 01 - Uhrenthermostat einstellen
Dient zur Aktivierung und Deaktivierung aller Funktionen des Uhrenthermostats. Mit der Wahl von ON wird die Funktion aktiviert und das entsprechende LED-Segment angezeigt [ D ] Bei Eingabe der Tages-/Wochen- oder Wochenendprogrammierung wird im oberen Displayabschnitt jeweils das entsprechende LED-Segment eingeblendet [ C ]. Was die Auswahl der Optionen und die Eingabe der Uhrzeiten betrifft, müssen die sechs Tasten gemäß den Anleitungen in der Tabelle von Absatz 4.2 betätigt werden.
Bei Öffnen des Untermenüs: PROGRAM TAG können die täglich programmierten Funktionen des Uhrenthermostats aktiviert, deaktiviert und eingestellt werden. Es können zwei Betriebsphasen eingestellt werden, die von den gemäß nachstehender Tabelle eingestellten Uhrzeiten begrenzt werden. Die Einstellung OFF bedeutet, dass die Uhr den Befehl ignorieren soll. Auswahl Bedeutung Mögliche Werte START1 Aktivierungsuhrzeit Uhrzeit - OFF STOP1 Deaktivierungsuhrzeit Uhrzeit - OFF START2 Aktivierungsuhrzeit Uhrzeit - OFF STOP2 Deaktivierungsuhrzeit Uhrzeit - OFF Bei Öffnen des Untermenüs: PROGRAM WOCHE können die wöchentlich programmierten Funktionen des Uhrenthermostats aktiviert, deaktiviert und eingestellt werden. Das Wochenprogramm verfügt über 4 unabhängige Programme, deren Endeffekt aus der Kombination der 4 Programmierungen besteht. Das Wochenprogramm kann aktiviert oder deaktiviert werden. Durch Eingabe von OFF in das Feld mit den Stunden wird der entsprechende Befehl ignoriert. Die Programmierung muss mit größter Sorgfalt durchgeführt werden. Darauf achten, dass sich die Aktivierungs- und/oder Deaktivierungszeiten nicht am selben Tag in verschiedenen Programmen überlagern.
Bei Öffnen des Untermenüs: PROGRAM WOCHENENDE können die Funktionen des Uhrenthermostats am Wochenende aktiviert, deaktiviert und eingestellt werden (Wochenende: Samstag – Sonntag). Die Programmierung WOCHENENDE nur nach Deaktivierung der Wochenprogrammierung aktivieren. Um ein unbeabsichtigtes Ein- und Abschalten zu vermeiden, jeweils immer nur ein Programm aktivieren. Das Tagesprogramm deaktivieren, wenn das Wochenprogramm verwendet werden soll; mit dieser Einstellung empfiehlt es sich, das Wochenendprogramm zu deaktivieren.
4.6.2 Menü 02 - Vom Benutzer vorgenommene Einstellungen
Mit diesem Menü können folgende Einstellungen vorgenommen werden: - Uhr einstellen Bevor der Kessel in Betrieb genommen wird, müssen Uhrzeit und Datum eingestellt werden, damit die Programmierung des Uhrenthermostats möglich ist. Die elektronische Regelung ist mit einer 3-Volt-Lithiumbatterie Typ CR2032 ausgestattet, dank der die interne Uhr eine Autonomie von über 4-5 Jahren hat; falls die Uhr bei ausgeschaltetem Kessel die Uhrzeit nicht gespeichert hält oder wenn bei Wiedereinschalten eine Reihe von Nullen angezeigt wird, muss die Batterie vom Kundendienst ausgewechselt werden. - Standbybetrieb Bei Aktivierung dieser Funktion wird der Kessel automatisch abgeschaltet, wenn die Wassertemperatur für eine vorgegebene Zeit über dem Sollwert geblieben ist. Daraufhin ist die automatische Wiedereinschaltung erst dann wieder möglich, wenn die Temperatur um einen in der Parametertabelle vorgegebenen Wert unter den SOLLWERT sinkt. Manuelle Steuerungen vom Bedienpanel haben Vorrang vor der Programmierung. Bei Wahl von OFF aktiviert der Kessel nicht die Betriebsart STANDBY und funktioniert normal mit Aktivierung der Funktion MODULATION, wenn die Temperatur den Sollwert übersteigt. - Erste Pelletfüllung Bei Einstellung dieser Funktion kann der Getriebemotor bei ausgeschaltetem oder kaltem Kessel für die Dauer von 90 Sek in Betrieb gesetzt werden, um eine erste Pelletfüllung durchzuführen.Die Füllung wird mit der Taste P1 gestartet und mit der Taste P4 abgebrochen. - Pellettyp Wenn diese Funktion aktiv ist und die Tasten P1 oder P2 gedrückt werden, wird die Pelletfüllung erhöht bzw. reduziert, um Verbrauch und Verbrennung je nach verwendetem Pellettyp zu optimieren. - Erste Pelletfüllung Schnecke 2 Bei Einstellung dieser Funktion kann der Getriebemotor des zusätzlichen Behälters für eine vorgegebene Dauer in Betrieb gesetzt werden, solange der Kessel ausgeschaltet oder kalt ist. Die Füllung wird mit der Taste P1 gestartet und mit der Taste P4 abgebrochen.
4.6.3 Menü 03 - Benutzerdefinierte Einstellungen
Mit diesem Menü können folgende Einstellungen vorgenommen werden: - Sprache Mit dieser Option kann die gewünschte Dialogsprache unter den im Menü verfügbaren Sprachen gewählt werden, und zwar: ITALIENISCH - FRANZÖSISCH - ENGLISCH - DEUTSCH - SPANISCH - Summer Mit dieser Option kann der Signalton des Kessels aktiviert oder deaktiviert werden. - Beleuchtung Mit dieser Option kann die Helligkeit des hinterleuchteten Displays von min. 0 bis max. 100 eingestellt werden. - Delta Heizung Mit dieser Option können folgende Werte eingestellt werden:
der Bereich zwischen der Solltemperatur SET und der tatsächlichen Ausschalttemperatur des Kessels;
der Bereich zwischen der Solltemperatur SET und der tatsächlichen Wiedereinschalttemperatur des Kessels. Dieser Bereich kann in Abhängigkeit von den Kundenanforderungen und/oder der Art der Anlage zwischen min.
0.5 °C und max. 20 °C eingestellt werden.
- Delta Boiler/Puffer Mit dieser Option können folgende Werte eingestellt werden:
der Bereich zwischen der Solltemperatur SET und der tatsächlichen Wiedereinschalttemperatur des Kessels. Dieser Bereich reicht je nach Kundenanforderungen und/oder Art der Anlage von min. 0.5 °C bis max. 20 °C. - Pelletfüllstand Wenn diese Option auf ON eingestellt ist, kann die Signalisierung von Pelletmangel wie folgt gehandhabt werden: - Meldung auf dem Display ‘ PELLETS FEHLEN ’ ; - Ansteuerung eines zusätzlichen Pelletbehälter für die Nachfüllung (auf Anfrage lieferbar). Mit der Einstellung OFF wird der eventuelle zusätzliche Behälter deaktiviert und auf dem Display wird keine Anzeige eingeblendet. – Regelungen Brauchwarmwasser Bei Wahl von ON kann das Brauchwasser über das vom hermostat oder Strömungswächter oder Fühler eingehende Signal geregelt werden. Bei Wahl von EST kann das Brauchwarmwasser im Sommer (mit ausgeschalteter Heizung) über das vom Thermostat oder Fühler eingehende Signal geregelt werden. Mit der Auswahl dieser Option wird der Betrieb nur der Warmwasserbereitung aktiviert und der Standby-Betrieb auf in ON gesetzt. Die Nachlaufzeit folgt den Einstellungen im Menü M-6-9. Die Funktion Sommerbetrieb kann nur angezeigt werden, wenn das Menü M-6-8 auf T-BOILER oder S-BOILER eingestellt ist.DOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
4.6.4 Menü 04 - Betriebszustand des Kessels
Mit dieser Option kann der aktuelle Betriebszustand des Kessels aufgerufen und der Status der verschiedenen, daran angeschlossenen Vorrichtungen angezeigt werden; für die Überwachung stehen mehrere aufeinander folgende Seiten zur Verfügung.
4.6.5 Menü 05 - Technikereinstellungen
Diese Option ist ausschließlich dem vom Kundendienst COLA befugten Techniker vorbehalten. Die technischen Parameter im Menü 05 dürfen nur von hierzu befugtem Fachpersonal geändert werden; etwaige willkürliche Änderungen können ernste Schäden verursachen und entbinden die Firma COLA von jeder Haftung.
Wenn ein externer Thermostat verwendet werden soll, wenden Sie sich bitte an einen befugten Techniker, der bei der Installation die folgenden Anleitungen befolgen muss: - Gerät mit dem Hauptschalter an der Rückseite ausschalten und Netzkabel trennen. - Die seitliche Verkleidung abnehmen, um die elektronische Regelung freizulegen. - Unter Bezugnahme auf den elektrischen Schaltplan die zwei Kabel des Thermostats an die Klemmen TERM der Platine anschließen. - Alles wieder einbauen und den korrekten Betrieb kontrollieren. Bei Verwendung eines externen Thermostats/Uhrenthermostats wird empfohlen, die Betriebsart STANDBY und die Programmierung des UHRENTHERMOSTATS der Zentrale zu deaktivieren.
Bei Verwendung eines externen Thermostats/Uhrenthermostats wird empfohlen, die Betriebsart STANDBY zu deaktivieren und die Programmierung des UHRENTHERMOSTATS der Zentrale zu deaktivieren.
Bei jeder Einstellung ändern sich die anderen Funktionen des Menüs nicht. Die Aktivierung des externen Thermostats/Uhrenthermostats wird durch Aufleuchten der LED-Segmentanzeige an der Statusleiste auf dem Display signalisiert. Sobald der Wert erreicht wird, schaltet der Thermostat den Kessel ab und auf dem Display wird die Funktion STANDBY angezeigt (sofern aktiv).
4.8 Außerbetriebnahme (Ende der Heizperiode)
Wird der Kessel für längere Zeit nicht benutzt und/oder am Ende der Heizperiode, folgendermaßen vorgehen - Den Pelletbehälter vollständig ausleeren. - Den Stromanschluss trennen. - Gründlich säubern und bei Bedarf alle beschädigten Teile von Fachpersonal ersetzen lassen. - Den Kessel abdecken, um ihn vor Staub zu schützen. - An einem trockenen, witterungsgeschützten Ort unterstellen.DOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
5 REINIGUNG DES HEIZKESSELS
Der Kessel muss unbedingt regelmäßig gereinigt werden, um folgende Probleme zu vermeiden: schlechte Verbrennung, Ablagerung von Asche und unverbrannten Stoffen im Brenntopf sowie geringere Heizleistung. Der Kessel darf nur mit geschlossener Feuertür und geschlossener Aschentür betrieben werden. Die Dichtungen der Türen müssen regelmäßig kontrolliert werden, damit kein Luft eindringen kann, da die Brennkammer in Unterdruck gehalten werden muss. Die ordentliche Reinigung wird normalerweise vom Kunden unter Befolgung der im Benutzerhandbuch enthaltenen Anleitungen vorgenommen, während die außerordentliche Wartung mindestens 1 Mal pro Jahr vom Vertragskundendienst durchgeführt werden muss. Sämtliche Kesselteile dürfen nur gereinigt werden, wenn der Kessel vollständig abgekühlt und vom Stromnetz getrennt ist. - Die Reinigungsrückstände gemäß den geltenden örtlichen Vorschriften entsorgen. - Der Kessel darf auf keinen Fall ohne Außenverkleidungen in Betrieb gesetzt werden. Während des Zündvorgangs und/oder beim normalen Betrieb die Bildung von Rauch und unverbrannten Stoffen vermeiden, Nachstehend werden die Kontroll- und/oder Wartungsarbeiten zusammengefasst, die für den korrekten Gebrauch und Betrieb des Kessels erforderlich sind. Teile / Intervall Art der Reinigung 1 Tag ordentliche Reinigung 2-3 Tage ordentliche Reinigung 1 Monat ordentliche Reinigung
ordentliche Reinigung 1 Jahr außerordentliche Reinigung: wird vom technischen Kundendienst durchgeführt Brenntopf ■ Aschefach/-kasten ■ Rohrbündel Heizkammer ■ ■ Sammelleitung - Saugzuggebläse
Dichtung Feuerraumtür - Aschetür
Schornsteinrohr – Rauchrohr ■
5.1 Reinigung Brenntopf - Brenntopfhalter
Den Brenntopf herausnehmen und eventuelle Rückstände, die sich in der Brennkammer und im Brenntopfhalter abgelagert haben, beseitigen. Hierfür kann ein Aschesauger verwendet werden. Diese Arbeit muss täglich vorgenommen werden, vor allem, wenn sich unverbranntes Material angesammelt hat, damit eine optimale Verbrennung gewährleistet ist, da durch die Löcher des Brenntopfes die für die Verbrennung erforderliche Luft dringen muss. Die Öffnungen der seitlichen Rohre des Brenntopfhalters für die Verteilung der Sekundärluft müssen frei von Verbrennungsrückständen und angesammelter Asche sein. Falls erforderlich das Schauglas der Feuerraumtür reinigen, damit die Sichtkontrolle der Flamme in der Brennkammer möglich ist.
5.2 Reinigung des Aschebehälters
Direkt unter dem Brenntopf/dem Brenntopfhalter befindet sich der Aschebehälter. Um diesen zu reinigen, die Aschetür öffnen und mit einem Aschesauger die Asche und eventuelle Verbrennungsrückstände entfernen. Nach der Reinigung muss die Tür geschlossen werden, Die Reinigung des Aschebehälters muss je nach Kesselgebrauch alle 2-3 Tage durchgeführt werden.
Brenntopf verschmutzt Brenntopf sauber Brenntopfhalter sauber
Der Bren ntopf muss bündig und luftdicht auf dem Brenntopfhalter aufliegen, und zwar auf der gesamten Umrandung.DOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
5.3 Reinigung des Saugzuggebläses und der Brennkammer
Mindestens einmal jährlich muss die Brennkammer gereinigt und alle Verbrennungsrückstände von den innen verlaufenden Rauchrohren und von der Abgasführung entfernt werden. Hierzu nach Lösen der entsprechenden Befestigungsschrauben die obere Kesselabdeckung, die Abdeckung der Heizkammer sowie die untere Inspektionsluke entfernen und dann die Turbulatoren und die Rauchrohre in der Kammer reinigen. Außerdem muss unbedingt das hinter dem unteren Rauchrohr befindliche Saugzuggebläse gereinigt werden, das über die Öffnung der Inspektionsluke hinter dem Aschekasten zugänglich ist Alle 3-4 Monate die Innenwände der Brennkammer und des oberen Abgassammlers mit geeigneten Utensilien (Pinseln-Bürsten) reinigen und gegebenenfalls die Vermiculitwand auswechseln, die als Verschleißmaterial gilt. Alle 1800 Betriebsstunden fordert der Kessel mit der Meldung ‘SERVICE FÄLLIG’ eine (nicht von Garantie gedeckte) außerordentliche Wartung durch Fachpersonal an, das eine vollständige Reinigung und die Rücksetzung der Meldung vornimmt. Durch Stöße oder gewaltsames Vorgehen kann das Saugzuggebläse beschädigt und dessen lauter Betriebverursacht werden, deshalb sollte mit diesem Vorgang unbedingt qualifiziertes Fachpersonal betraut werden.
5.4 Reinigung des Luftmassenmessers
In das Rohr ist ein Luftmassenmesser eingebaut (Messgerät der Verbrennungsluftzufuhr), der regelmäßig, d.h. alle 3-4 Monate, mit geeigneten Mitteln (Druckluftstrahl oder geeignete Pinsel) innen gereinigt werden muss.
5.5 Reinigung Abgasstutzen – Schornsteinrohr
Der Abgasstutzen muss mindestens einmal jährlich oder bei Bedarf gereinigt werden. Die Reinigung umfasst das Absaugen und Entfernen der Rückstände in allen senkrechten und waagerechten Rohrabschnitten sowie in den Rohrkrümmern vom Gerät zum Schornsteinrohr. Einmal im Jahr sollte auch das Schornsteinrohr gereinigt werden, um eine korrekte und sichere Rauchabführung sicherzustellen.
5.6 Reinigung der Wärmetauscher mit dem Turbulatorenrüttler
Die Rauchzüge in der Heizkammer sind mindestens alle 2-3 Tage zu reinigen. Dazu mehrmals die Knäufe von unten nach oben und umgekehrt bewegen. - Den Vorgang am ausgeschalteten und kalten Kessel durchführen. - Am Ende des Vorgangs sicherstellen, dass sich die Tubulatoren in Ruhestellung in unterster Position befinden.
Rechter und linker Knauf des Turbulatorenrüttlers in unterer Postion
s Kesselbetriebs.DOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
Die Eingriffe an Innenteilen des Kessels müssen von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden - wenden Sie sich hierfür bitte an den nächstgelegenen Kundenservice. Vor jedem Eingriff am Kessel muss sichergestellt werden, dass der Netzstecker gezogen und der Kessel erkaltet ist.
6.2 Ausbau der Kesselverkleidung
6.3 Innere Kesselteile
3- Seitliche Verkleidung
4- Vordere Abdeckung
5- Isolierte Außentür
6- Rückwandverkleidung
1- Knauf mit Gewindestange
2- Verlängerungszapfen
3- Mutter zum Fixieren der Buchse
7- Mittlere Schutzabdeckung
8- Oberer Vermiculitschutz
9- Seitlicher Vermiculitschutz
10-Äußerer Hitzeschutz der Kammer 11-Abdeckung und Halterung der Schutzeinr.
12- Turbulatorenhalterung
1- Dichtung Behälter - Förderer
5- Dichtung für Rutsche
7- Dichtung Kammer - Förderer
3- Motor Saugzuggebläse
Explosionszeichnungen von:
1 - Baugruppe Brenntopf
2 - Baugruppe Saugzuggebläse
3 - Baugruppe Förderschnecke
6.4 Elektrische Bauteile
6.5 Serienmäßige Bauteile des Wasserkreises
4- Elektronische Platine
6- Unterdruckwächter
8- Wassertemperaturfühler Heizkammer
9- Wassertemperaturfühler Boiler-Puffer
10- Füllstandssensor Pelletbehälter
11- Serieller Anschluss
1- Membran-Ausdehnungsgefäß
4- Vorlaufrohr mit Anschlüssen 1”
5- Umwälzpumpe hohe effizienz
6- Rücklaufrohr mit Anschlüssen 1”
7- Druckmessumformer
8- Anlagen-Einfüllhahn ½”
9- Entlüftungsventil Anlage Kessel
Kappe Set für thermische Sicherheit OPTDOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
7.1 Verwaltung der Alarmmeldungen
Ein Alarm wird durch ein akustisches Signal (sofern aktiviert) und eine Meldung am Bedienpanel angezeigt. Bei Auftreten eines Alarms den Kessel abschalten, Alarmursache beheben und erst dann den Kessel wie im vorliegenden Handbuch beschrieben wieder einschalten. Jeder Alarmzustand hat die sofortige Abschaltung des Kessels zur Folge. Nachstehend sind die eventuell am Bedienpanel angezeigten Alarme mit Ursache und Abhilfe aufgeführt:
Anzeige Betriebsstörung Mögliche Ursachen Abhilfen AL 1 STROMAUSFA
- Der Kessel schaltet nicht ein. - Keine Stromversorgung während des Zündvorgangs. - Den Kessel durch Drücken der Taste P4 auf OFF stellen und den Einschaltvorgang wiederholen. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 2 ABGASFÜHLE
- Wird ausgelöst bei Defekt des Abgastemperaturfühlers. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Der Fühler ist defekt - Der Fühler ist nicht an der Platine angeschlossen. - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 3 HOT ABGASE - Wird ausgelöst, wenn der Abgastemperaturfühler eine Abgastemperatur über 280 °C misst. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Übermäßige Pelletfüllung. - Reduzierter Wärmeaustausch in der Anlage. - Pelletzuführung einstellen. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 4 SAUGZUGGEB LÄSE-DEFEKT - Wird ausgelöst, wenn das Saugzuggebläse defekt ist. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Das Saugzuggebläse ist blockiert. - Der Drehzahlsensor ist defekt. - Das Saugzuggebläse wird nicht mit Strom versorgt. - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 5 ZÜNDUNG FEHLGESCHLA GEN - Während des Zündvorgangs wird die Flamme nicht gezündet. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Der Pelletbehälter ist leer. - Der Heizwiderstand ist defekt, verschmutzt oder nicht in der korrekten Position eingebaut. - Falsche Einstellung der Pelletbeschickung. - Kontrollieren, ob der Behälter Pellets enthält. - Die Einschaltvorgänge kontrollieren. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 6 KEINE PELLETS VORHANDEN - Der Brenntopf wird nicht mit Pellets versorgt. - Der Pelletbehälter ist leer. - Der Getriebemotor der Pelletbeschickung muss sich einlaufen. - Der Getriebemotor führt keine Pellets zu. - Kontrollieren, ob der Behälter Pellets enthält. - Pelletzuführung einstellen. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 7 THERMOSICHE RUNG -Es findet im Fall der Intervention der Sicherheits-Thermostat Temperatur-Kanal Cochlea. -System gestoppt wird. -Der Überhitzungsschutz eine Temperatur oberhalb der Schwelle Sollwert für eine Überhitzung des unteren Teils des Reservoirs erfasst. Blockieren der Funktion des Getriebemotors. - Nach der Ursache für die Überhitzung suchen. - Den Betrieb des von der Überhitzung betroffenen Thermostats durch Drücken der Reset-Taste wieder herstellen.DOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
Anzeige Betriebsstörung Mögliche Ursachen Abhilfen AL 8 KEIN UNTERDRUCK - Während der Betriebsphase liegt der vom Kessel gemessene Druck unter der Ansprechschwelle des Unterdruckwächters. - Das System wird gestoppt. - Die Brennkammer ist verschmutzt. - Das Rauchabzugsrohr ist verstopft. - Die Feuerraumtür ist nicht geschlossen. - Die Berstschutzventile sind offen/verklemmt. - Der Unterdruckwächter ist defekt. - Kontrollieren, ob Rauchabzugsrohr und Brennkammer sauber sind. - Kontrollieren, ob die Tür dicht verschlossen ist. - Kontrollieren, ob die Berstschutzventile geschlossen sind. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 9 UNGENÜGEND ER ZUG - Wird ausgelöst, wenn die Verbrennungsluftzufuhr unter einem bestimmten Schwellenwert liegt. - Die Brennkammer ist verschmutzt. - Das Rauchabzugsrohr ist verstopft. - Die Feuerraumtür ist nicht geschlossen. - Die Berstschutzventile sind offen/verklemmt. - Der Luftmassenmesser ist defekt. -Kontrollieren,ob Rauchabzugsrohrund Brennkammer sauber sind. - Kontrollieren, ob die Tür dicht verschlossen ist. - Kontrollieren, ob die Berstschutzventile geschlossen sind. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL E
- Wird ausgelöst, wenn der Wasserdruck nicht innerhalb der für den korrekten Betrieb vorgeschriebenen Werte liegt. - Das System wird gestoppt. - Wird ausgelöst, wenn der Druckmessumformer im Wasserkreis einen Druck unter oder über den vorgegebenen Grenzwerten misst. - Nach der Ursache für das Problem suchen, den Druck im Kreis wieder herstellen und auf den für den normalen Betrieb vorgeschriebenen Wert bringen. AL A SICHERUNG H2O -Es findet im Fall der Intervention der Sicherheits-Thermostat auf dem Wasser Temperatur der thermischen Kammer mit T> 95 ° C. -System gestoppt wird.
-Der Überhitzungsschutz eine Temperatur oberhalb der Schwelle Sollwert für eine Erwärmung des Wassers von der Wärmekammer detektiert, die Blockierung der Funktion des Getriebemotors.
- Nach der Ursache für die Überhitzung suchen. - Den Betrieb des von der Überhitzung betroffenen Thermostats durch Drücken der Reset-Taste wieder herstellen. AL B FEHLER TRIAC SCHNECKE - Wird ausgelöst, wenn der Getriebemotor in Dauerbetrieb und länger als 60 Sek. läuft. - Das System wird gestoppt. - Die Regelung hat festgestellt, dass das Steuerrelais des Getriebemotors defekt ist (Kontakte verklebt). - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden.
-Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn der Wassertemperaturfühler defekt ist und T H2O = 0 °C anzeigt. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Der Fühler ist defekt - Der Fühler ist nicht an der Platine angeschlossen. - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL D HOT WASSER S1 - Wird ausgelöst, wenn die Wassertemperatur die vorgegebenen Grenzwerte überschritten hat. - Das System wird gestoppt. - Wird ausgelöst, wenn der Temperaturfühler in der Heizkammer einen höheren Wert als 92 °C misst. - Nach der Ursache für das Problem suchen, die Temperatur wieder herstellen und auf den für den normalen Betrieb vorgeschriebenen Wert bringen. AL F WASSERTEMP ERATURFÜHLE R S2 -Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn der Wassertemperaturfühler defekt ist und T H2O = 0 °C anzeigt. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Der Fühler ist defekt - Der Fühler ist nicht an der Platine angeschlossen. - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL G HOT WASSER S2 - Wird ausgelöst, wenn die Wassertemperatur die vorgegebenen Grenzwerte überschritten hat. - Das System wird gestoppt. - Wird ausgelöst, wenn der Temperaturfühler in der Heizkammer einen höheren Wert als 92 °C misst. - Nach der Ursache für das Problem suchen, die Temperatur wieder herstellen und auf den für den normalen Betrieb vorgeschriebenen Wert bringen.
-Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn der Wassertemperaturfühler defekt ist und T H2O = 0 °C anzeigt. - Der Abschaltvorgang wird aktiviert. - Der Fühler ist defekt - Der Fühler ist nicht an der Platine angeschlossen. - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. AL H HOT WASSER S3 - Wird ausgelöst, wenn die Wassertemperatur die vorgegebenen Grenzwerte überschritten hat. - Das System wird gestoppt. - Wird ausgelöst, wenn der Temperaturfühler in der Heizkammer einen höheren Wert als 92 °C misst. - Nach der Ursache für das Problem suchen, die Temperatur wieder herstellen und auf den für den normalen Betrieb vorgeschriebenen Wert bringen. ABKÜHLEN, BITTE WARTEN - Wird ausgelöst, wenn der Kessel sofort nach dem Ausschalten wieder eingeschaltet wird. - Entstörversuch während des Abschaltvorgangs mit noch warmem Kessel in Abkühlphase. - Der Alarm kann erst zurückgesetzt werden, nachdem der Kessel vollständig abgeschaltet wurde. DEFEKT LUFTMASSEN MESSER - Wird ausgelöst, wenn der Luftmassenmesser getrennt wird. - Die Regelung kann die Menge der Verbrennungsluft nicht messen, schaltet jedoch den Kessel nicht ab sondern schließt nur die Funktionen des Luftmassenmessers aus. - Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer autorisierten Kundendienststelle durchgeführt werden. FROSTGEFAHR - Wird ausgelöst, wenn die Wassertemperatur unter eine bestimmte Temperatur fällt. - Die Regelung des Kessels misst eine Wassertemperatur unter 6 °C und meldet dies auf dem Display. - Die Pumpe läuft an, um das Wasser im Heizkreis zu bewegen. - Die Wassertemperatur überwachen, die nicht unter 0 °C sinken darf. SERVICE FÄLLIG - Wird ausgelöst, wenn der Kessel seit der letzten Wartung 1800 Stunden in Betrieb war. -Anforderung der ußerordentlichen Wartung. - Die Arbeiten für außerordentliche Reinigung, Wartung und Rücksetzung müssen vom Vertragskundendienst durchgeführt werden.DOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
Die nachstehenden Anleitungen sind ausschließlich dem technischen Personal mit spezifischen Kompetenzen über die von der Firma COLA gebauten Heizgeräte vorbehalten.
Eine unsachgemäße Änderung der Parameter kann ernste Sach-, Personen- und Umweltschäden zur Folge haben. In diesem Fall übernimmt die Firma Cola s.r.l. keine Haftung. Zum Öffnen des Menüs INSTALLATIONSEINSTELLUNGEN die Taste P3 - MENÜ drücken und mit den Navigationstasten die Option INSTALLATIONSEINSTELLUNGEN aufrufen, dann die Taste P3 - MENÜ betätigen. Die Navigationstasten betätigen, bis der Zugangsschlüssel 10 angezeigt wird, dann erneut die Taste P3 - MENÜ drücken. Die verschiedenen Parameter können mit den Navigationstasten aufgerufen werden. Zum Öffnen der Parameter die Taste P3 - MENÜ drücken, mit den Navigationstasten bearbeiten und mit ESC beenden. Das Menü enthält alle unten aufgeführten Regelparameter. Parametercode Default Beschreibung M-6-1 0 Dient zum Erhöhen oder Verringern der OFF-Zeit der Förderschnecke für alle Leistungsstufen. M-6-2 0 Dient zum Erhöhen oder Verringern der Drehzahl des Saugzuggebläses für alle Leistungsstufen um einen Wert von 5 % pro Einheit. M-6-3 OFF Aktivierung der Tastatursperre. M-6-4 2°C Delta ON/OFF des Temperatursollwerts des Regelfühlers (siehe Parameter 10-07) M-6-5 2 min. Abschaltverzögerung des Ofens. Nur gültig, wenn Standby auf ON. M-6-6 OFF Dient zur Freigabe der Selbstkalibrierung. M-6-7
ACQUA Mit dieser Option wird gewählt, mit welchem Fühler die Kesselregelung eingestellt werden soll (Heizung) O045: Separates grafisches Display mit eingebautem Raumtemperaturfühler T-AMBIEN: Externer Raumthermostat, Typ ‘normalerweise geöffnet’ T-PUFFER: Externer Thermostat am Warmwasserspeicher (Puffer), Typ ‘normalerweise geöffnet’ S-ACQUA (S2): Externer, im Vorlauf (Default) oder im Pufferspeicher befindlicher, und mit der Hauptplatine verbundener Temperaturfühler
Mit dieser Option wird gewählt, mit welchem Fühler die Kesselregelung eingestellt werden soll (Warmwasserbereitung) OFF: Regelung Warmwasserbereitung deaktiviert FLUSSOST: An der Brauchwasserleitung des Frischwassermoduls angebrachter und an der Hauptplatine angeschlossener Strömungswächter (diese Funktion ist nur aktiv, wenn der Kessel eingeschaltet und in Betrieb ist) T-BOILER: Externer Thermostat am Warmwasserspeicher (Boiler), Typ ‘normalerweise geöffnet’, (Regelung SOMMER vom Benutzer aktivierbar) S-BOILER (S3): Am Warmwasserspeicher (Boiler) befindlicher und mit der Hauptplatine verbundener Fühler. (Regelung SOMMER vom Benutzer aktivierbar) M-6-9 HEIZEN Dient zur Einstellung der Nachlaufzeit (Ableitung der Restwärme im Kessel) in der Betriebsart Sommer RISC: Heizung SANI: Warmwasserbereitung M-6-A OFF Zusätzlichen Behälter aktivieren oder deaktivieren
Zuschaltung des externen Kessels bei Störabschaltung des Pelletkessels aktivieren oder deaktivierenDOMUSFIRE C29-C35-C39 HR
EinfachAnleitung