Mecablitz 64 AF1 digital - Blitz METZ - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice METZ Mecablitz 64 AF1 digital - page 2
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Produktinformationen

Marke : METZ

Modell : Mecablitz 64 AF1 digital

Kategorie : Blitz

Technische Merkmale Leitzahl: 64 (ISO 100, m), Zoom: 24-105 mm, Ladezeit: 0,1 bis 5 s
Anwendung Kompatibel mit digitalen Spiegelreflex- und Systemkameras, automatische und manuelle Blitzmodi, Hochgeschwindigkeitssynchronisationsfunktion.
Wartung und Reparatur Reinigen Sie regelmäßig den Blitzkopf, verwenden Sie ein weiches Tuch, überprüfen Sie Firmware-Updates.
Sicherheit Nicht Feuchtigkeit aussetzen, extreme Temperaturen vermeiden, empfohlene Batterien verwenden.
Allgemeine Informationen Gewicht: 400 g, Abmessungen: 90 x 75 x 200 mm, Garantie: 2 Jahre.

Häufig gestellte Fragen - Mecablitz 64 AF1 digital METZ

Wie lade ich den Metz Mecablitz 64 AF1 digital auf?
Um den Blitz aufzuladen, legen Sie AA-Batterien (LR6) in das dafür vorgesehene Fach ein. Stellen Sie sicher, dass die Batterien entsprechend der Polaritätsangaben korrekt eingelegt sind.
Warum löst mein Blitz nicht aus?
Überprüfen Sie, ob der Blitz korrekt auf der Kamera montiert ist und die Batterien geladen sind. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Kamera eingeschaltet und im richtigen Aufnahmemodus ist.
Wie stelle ich die Blitzleistung ein?
Sie können die Blitzleistung über das Kameramenü oder direkt am Metz Mecablitz 64 AF1 digital mit den Einstelltasten am Blitz regeln.
Der Blitz lädt nach einem Auslösen nicht auf, was tun?
Dies kann darauf hinweisen, dass die Batterien schwach oder leer sind. Ersetzen Sie sie durch neue Batterien oder laden Sie sie auf, wenn Sie wiederaufladbare Batterien verwenden.
Wie verwende ich den Hochgeschwindigkeitssynchronisationsmodus?
Stellen Sie sicher, dass Ihre Kamera die Hochgeschwindigkeitssynchronisation unterstützt. Aktivieren Sie diese Funktion in den Kameraeinstellungen und wählen Sie dann den entsprechenden Modus am Blitz aus.
Ist der Metz Mecablitz 64 AF1 digital mit allen Kameras kompatibel?
Der Blitz ist mit den meisten digitalen Spiegelreflex- und Systemkameras kompatibel. Überprüfen Sie die spezifische Kompatibilität mit Ihrem Kameramodell im Benutzerhandbuch.
Wie aktiviere ich den Slave-Modus des Blitzes?
Um den Slave-Modus zu aktivieren, konsultieren Sie das Benutzerhandbuch des Metz Mecablitz 64 AF1 digital für spezifische Anweisungen. In der Regel müssen Sie das Menü aufrufen und den Slave-Modus auswählen.
Was tun, wenn der Blitz überhitzt?
Wenn der Blitz zu heiß wird, schalten Sie ihn aus und lassen Sie ihn einige Minuten abkühlen. Vermeiden Sie es, längere Zeit ohne Pausen durchgehend zu blitzen.
Wie reinige ich den Metz Mecablitz 64 AF1 digital?
Verwenden Sie ein weiches, trockenes Tuch, um die Außenseite des Blitzes zu reinigen. Vermeiden Sie die Verwendung von Chemikalien oder Flüssigkeiten, die das Gerät beschädigen könnten.
Wo finde ich das Benutzerhandbuch?
Das Benutzerhandbuch ist normalerweise in der Produktverpackung enthalten. Sie können es auch auf der offiziellen Metz-Website herunterladen oder den Kundendienst kontaktieren, um eine Kopie zu erhalten.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Blitz kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Mecablitz 64 AF1 digital - METZ und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Mecablitz 64 AF1 digital von der Marke METZ.

BEDIENUNGSANLEITUNG Mecablitz 64 AF1 digital METZ

3.3 Ein- und Ausschalten des Blitzgerätes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

3.4 Das Auswahlmenü. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

3.5 INFO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

3.6 Automatische Geräteabschaltung / Auto - OFF . . . . . . . . . . . . . . 9

4 LED-Anzeigen am Blitzgerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

4.1 Blitzbereitschaftsanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

4.2 Belichtungskontrollanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

5 Anzeigen im Display. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

5.1 Anzeige der Blitzbetriebsart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

5.2 Reichweitenanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

6 Anzeigen im Kamerasucher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 7 Blitzbetriebsarten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

7.1 TTL-Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

7.2 Automatischer TTL-Aufhellblitz-betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

7.3 Manueller Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

7.4 Automatische Kurzzeitsynchronisation (FP) . . . . . . . . . . . . . . . 16

7.5 Automatik-Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

7.6 Stroboskop-Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

8 Manuelle Blitzbelichtungs-korrektur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 9 Sonderfunktionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

9.1 Motorzoom-Reflektor („Zoom“) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

10 Der drahtlose Remote-Betrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

10.1 Remote-Master Betrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

10.1.1 Remote-Master-Betrieb einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

10.1.2 Remote-Kanal einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

10.2 Remote-Slave-Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

10.2.1 Remote-Slave-Blitzbetrieb einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

10.3 Prüfen des Remote-Blitzbetriebes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

10.4 SERVO-Betrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

10.4.1 SERVO-Blitzbetrieb einstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

10.4.2 Vorblitzunterdrückung bzw. Synchronisation einstellen. . . 27

10.4.3 Servo-Betrieb Teillichtleistung einstellen . . . . . . . . . . . . . . 28

10.4.4 Lernfunktion (LEARN). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

10.4.5 SERVO-Blitzbetrieb ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

11.5 Aufnahmeformat-Anpassung (ZOOM SIZE) . . . . . . . . . . . . . . . 33

11.6 AF-Hilfslicht (AF-BEAM). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

11.7 Reichweitenanzeigen in m oder ft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

jVorwort Vielen Dank, dass Sie sich für ein Metz mecatech Produkt entschie- den haben. Wir freuen uns, Sie als Kunde begrüßen zu dürfen. Natürlich können Sie es kaum erwarten, das Blitzgerät in Betrieb zu nehmen. Es lohnt sich aber, die Bedienungsanleitung zu lesen, denn nur so lernen Sie, mit dem Gerät problemlos umzugehen. Dieses Blitzgerät ist geeignet für:

  • Olympus - Digitalkameras mit Micro FourThirds/FourThirds TTL-Blitzsteuerung und System-Blitzschuh, sowie dazu kompatible Digitalkameras von Panasonic und Leica. Für Kameras anderer Hersteller ist das Blitzgerät nicht geeignet ! Schlagen Sie bitte auch die Bildseite am Ende der Anleitung auf. Erklärung Fingerzeig, Hinweis Achtung - Extrem wichtiger Sicherheitshinweis ! Bestimmungsgemäßer Gebrauch Dieses Blitzgerät ist ausschließlich für die Belichtung von Motiven im fotografischen Bereich bestimmt. Es darf nur mit dem in dieser Bedienungsanleitung beschriebenen Zubehör bzw. dem von Metz freigegebenen Zubehör betrieben werden. Das Blitzgerät darf zu keinem anderen Zweck, als dem oben beschriebenen, verwendet werden.

11.11 Powerpack anschließen(Zubehör). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

13.2 Indirektes Blitzen mit Reflektorkarte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

13.3 Nahaufnahmen / Makroaufnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

14 Blitzsynchronisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

14.1 Automatische Blitzsynchronzeit-steuerung . . . . . . . . . . . . . . 40

14.4 Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang (REAR). . . . . . 41

16 Wartung und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

j1 Sicherheitshinweise In Umgebung von entflammbaren Gasen oder Flüssigkeiten (Benzin, Lösungsmittel etc.) darf das Blitzgerät keinesfalls ausgelöst werden! EXPLOSIONSGEFAHR ! Lösen Sie in unmittelbarer Nähe der Augen keinesfalls einen Blitz aus! Ein Blitzlicht direkt vor den Augen von Personen und Tieren kann zur Netzhaut- schädigung führen und schwere Sehstö- rungen verursachen - bis hin zur Erblindung! Auto-, Bus-, Fahrrad-, Motorrad-, oder Zugfahrer etc. niemals während der Fahrt mit einem Blitzgerät fotografieren. Durch die Blendung kann der Fahrer einen Unfall verursachen! Wurde das Gehäuse so stark beschädigt, dass Innenteile frei liegen, darf das Blitzgerät nicht mehr betrieben werden. Batterien entnehmen! Berühren Sie kei- ne innenliegenden Bauteile. HOCHSPANNUNG! Nach mehrfachem Blitzen nicht die Reflektorscheibe berühren. Verbrennungsgefahr ! Blitzgerät nicht zerlegen! HOCHSPANNUNG ! Im Geräteinneren befinden sich keine Bauteile, die von einem Laien repariert werden können.

  • Das Blitzgerät ist ausschließlich zur Verwendung im fotografischen Bereich vor- gesehen und zugelassen!
  • Nur die in der Bedienungsanleitung bezeichneten und zugelassenen Strom- quellen verwenden!
  • Batterien / Akkus nicht kurzschließen!
  • Batterien / Akkus nicht übermäßiger Wärme wie Sonnenschein, Feuer oder dergleichen aussetzen!
  • Verbrauchte Batterien / Akkus nicht ins Feuer werfen!
  • Keine schadhaften Batterien oder Akkus verwenden!
  • Aus verbrauchten Batterien kann Lauge austreten, was zur Beschädigung der Kontakte führt. Verbrauchte Batterien des- halb immer aus dem Gerät entnehmen.
  • Trockenbatterien dürfen nicht geladen werden.
  • Blitzgerät nicht Tropf- und Spritzwasser (z.B. Regen) aussetzen!
  • Schützen Sie Ihr Blitzgerät vor großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit! Blitzgerät nicht im Handschuhfach des Autos aufbewahren!
  • Bei raschem Temperaturwechsel kann Feuchtigkeitsbeschlag auftreten. Gerät akklimatisieren lassen!

j• Beim Auslösen eines Blitzes darf sich kein lichtundurchlässiges Material unmittelbar vor oder direkt auf der Reflektorscheibe befinden. Die Reflektorscheibe darf nicht verunreinigt sein. Bei Nichtbeachtung kann es, durch die hohe Energie des Blitzlichtes, zu Verbrennungen des Materials bzw. der Reflektorscheibe führen.

  • Bei Serienblitzaufnahmen mit voller Lichtleistung und kurzen Blitzfolgezeiten ist darauf zu achten, dass nach jeweils 20 Blitzen eine Pause von mindestens 3 Minuten eingehalten wird !
  • Bei Serienblitzaufnahmen mit voller Lichtleistung und kurzen Blitzfolgezeiten wärmt sich die Streuscheibe bei Zoom- positionen von 35 mm und weniger durch die hohe Lichtenergie stark auf.
  • Das Blitzgerät darf nur dann zusammen mit einem in die Kamera eingebauten Blitz- gerät verwendet werden, wenn dieses voll- ständig ausgeklappt werden kann! 2 Dedicated-Blitzfunktionen Die Dedicated-Blitzfunktionen sind speziell auf das Kamerasystem abgestimmte Blitzfunktionen. In Abhängigkeit vom Kameratyp werden dabei verschiedene Blitzfunktionen unterstützt.
  • Blitzbereitschaftsanzeige im Kamerasucher/Kameradisplay.
  • Automatische Blitzsynchronzeitsteuerung.
  • Automatische Aufhellblitzsteuerung.
  • Manuelle Blitzbelichtungskorrektur bei TTL.
  • Micro-FourThirds/FourThirds-System kompatibel
  • Synchronisation auf den 1. oder

2. Verschlussvorhang (SLOW2)

  • Automatische FP-Kurzzeitsynchronisation bei TTL und M
  • Automatische Motor-Zoom-Steuerung
  • Extended-Zoom-Betrieb
  • AF-Messblitzsteuerung
  • Automatische Blitzreichweitenanzeige
  • Programmblitzautomatik
  • Vorblitzfunktion zur Reduzierung des Rote-Augen-Effektes
  • Drahtloser TTL-Remote-Blitzbetrieb
  • Wake-Up-Funktion für das Blitzgerät

jIm Rahmen dieser Bedienungsanleitung ist es nicht möglich, alle Ka me ra typen mit den einzelnen Blitzfunktionen detailliert zu beschreiben. Beachten Sie deshalb die Hinweise zum Blitzbetrieb in der Bedienungsanleitung Ihrer Kamera, welche Blitzfunktionen von Ihrem Kameratyp unter- stützt werden bzw. an der Kamera selbst ein- gestellt werden müssen! Bei der Verwendung von Objektiven ohne CPU (z.B. Objektive ohne Autofokus) ergeben sich zum Teil Einschränkungen! 3 Blitzgerät vorbereiten

3.1 Montage des Blitzgerätes

Blitzgerät auf die Kamera montieren Kamera und Blitzgerät vor der Montage oder Demontage ausschalten.

  • Rändelmutter bis zum Anschlag gegen das Blitzgerät drehen. Der Si che rungs stift im Fuß ist jetzt vollkommen im Gehäuse des Blitzgerätes versenkt.
  • Blitzgerät mit dem Anschlussfuß bis zum Anschlag in den Zubehörschuh der Kamera schieben.
  • Rändelmutter bis zum Anschlag gegen das Kameragehäuse drehen und das Blitzgerät festklemmen. Bei Kameragehäusen, die kein Sicherungs- loch aufweisen, versenkt sich der federge- lagerte Sicherungsstift im Ge häuse des Blitzgerätes, damit die Oberfläche nicht beschädigt wird. Blitzgerät von der Kamera abnehmen Kamera und Blitzgerät vor der Montage oder Demontage ausschalten.
  • Rändelmutter bis zum Anschlag gegen das Blitzgerät drehen.
  • Blitzgerät aus dem Zubehörschuh der Kamera herausziehen.

j3.2 Stromversorgung Batterien- bzw. Akkuauswahl Das Blitzgerät kann wahlweise betrieben werden mit hochwertigen:

  • 4 Nickel-Metall-Hydrid Akkus 1,2 V, Typ IEC HR6 (AA / Mignon), deutlich höhere Kapazität als NC–Akku und weniger umweltschädlich, da cadmiumfrei.
  • 4 Alkali-Mangan-Trockenbatterien 1,5 V, Typ IEC LR6 (AA / Mignon), wartungsfreie Stromquelle für gemäßigte Leistungsanforderungen.
  • 4 Lithium-Batterien 1,5 V, Typ IEC FR6 (AA / Mignon), wartungsfreie Strom quelle mit hoher Kapazität und geringer Selbstentladung.
  • Power Pack mit Verbindungskabel (Sonderzubehör) Verwenden Sie nur die oben angegebenen Stromquellen. Bei der Verwendung von ande- ren Stromquellen besteht die Gefahr, dass das Blitzgerät beschädigt wird. Wenn Sie das Blitzgerät längere Zeit nicht benutzen, entfernen Sie bitte die Batterien/Akkus aus dem Gerät. Batterien austauschen Die Akkus/Batterien sind leer bzw. ver- braucht, wenn die Blitzfolgezeit (Zeit vom Auslösen eines Blitzes mit voller Lichtlei- stung, z.B. bei M, bis zum erneuten Aufleuchten der Blitzbereitschaftsanzeige) über 60 Sek. ansteigt. Zusätzlich erscheint im Touch-Display die Batteriewarnanzeige.
  • Blitzgerät ausschalten, dazu die Taste

so lange drücken, bis alle Anzeigen erlöschen.

  • Den Batteriefachdeckel nach unten schieben und aufklappen.
  • Batterien oder Akkus in Längsrichtung ent- sprechend den angegebenen Batteriesym- bolen einsetzen und Batteriefachdeckel schließen. Achten Sie beim Einsetzen der Batterien bzw. Akkus auf die richtige Polarität gemäß den Symbolen im Batteriefach. Vertauschte Pole können zur Zerstörung des Gerätes führen! Explosionsgefahr bei unsachgemäßem Betrieb der Batterien. Ersetzen Sie immer alle Batterien durch gleiche, hochwertige Batterien eines Her stel lertyps mit gleicher Kapazität! Verbrauchte Batterien bzw. Akkus gehören nicht in den Hausmüll! Leisten Sie einen Beitrag zum Umweltschutz und geben Sie verbrauchte Batterien bzw. Akkus bei ent- sprechenden Sammelstellen ab!

j3.3 Ein- und Ausschalten des Blitzgerätes

  • Blitzgerät mit der Taste

einschalten. Der Startbildschirm erscheint. Das Blitzgerät schaltet danach immer mit der zuletzt verwendeten Betriebsart (z.B. manueller Blitzbetrieb M) ein. Im Standby-Betrieb blinkt die Taste rot. Zum Ausschalten die Taste

so lange drücken, bis alle Anzeigen erlöschen. Wird das Blitzgerät längere Zeit nicht gebraucht, so empfehlen wir: Blitzgerät mit der Taste ausschalten und die Stromquellen (Batterien, Akkus) entnehmen.

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint. Das Auswahlmenü ist in 6 Sensortasten unterteilt: Nach Drücken der Taste können die Betriebsarten eingestellt werden. TTL, siehe 7.1 TTL FP*, siehe 7.4 A, Kap. 7.5 M, siehe 7.3 M FP*, siehe 7.4 STROBO, Kap. 7.6 REMOTE SLAVE, Kap. 10.2 SERVO, siehe 10.4 *) nur nach Datenaustausch mit einer Kamera.

Nach Drücken der Taste können die Blitzparameter eingestellt werden. P (Teillichtleistung), Kap. 7.3; 10.4.3 EV (Belichtungskorrektur ), Kap. 8 ZOOM (Reflektorstellung), Kap. 9.1 N (Blitzanzahl), Kap. 7.6 f (Blitzfrequenz), Kap. 7.6 F (Blende) ISO (Lichtempfindlichkeit) CHANNEL (Kanal), siehe 10.2.2 GROUP (Slave-Gruppe), siehe 10.2.3. Die Anzeige der Blitzparameter ist abhängig von der gewählten Blitzbetriebsart. Nach Drücken der Taste kann das Touch-Display konfiguriert werden oder das Blitzgerät in der Auslieferungszustand zurückversetzt werden. BRIGHTNESS (Helligkeit), siehe 15.1 ROTATION (Bildschirmanzeige schwenken), siehe 15.2 RESET, siehe 16.3 PARAMETER SERVICE

BRIGHTNESS RESET ROTATION jNach Drücken der Taste können die Optionen eingestellt werden. RAPID (schnelle Blitzfolgezeiten), Kap. 11.1 SUB-REFL. (Zweitreflektor), Kap 11.2 ZOOM SIZE (Aufnahmeformat-Anpassung), Kap. 11.5 ZOOM MODE (Ausleuchtung), Kap. 11.4 STANDBY (Autom. Geräteabschaltung), Kap 3.6 MOD.LIGHT (Einstelllicht), Kap. 11.3 BEEP (Akustisches Signal), Kap. 11.9 m/ft (Entfernung in Meter / Feet), Kap. 11.7 POWERPACK

(externes Powerpack), Kap. 11.11 AF BEAM (AF-Hilfslicht), Kap. 11.6 FLASH BRACK. (Blitzbelichtungsreihen, Kap. 11.8 Die Anzeige der Optionen ist abhängig von der gewählten Blitzbetriebsart. Im angezeigten Menü am Blitzgerät sind alle schwarz hinterlegten Felder als Sensortasten ausgeführt, die zur Umstellung/Verstellung im Menü gedrückt werden können. In den Bilddarstellungen in der Bedienungsanleitung sind immer nur die Sensortaste schwarz markiert, die zur Einstellung der beschriebenen Funktion gedrückt werden müssen. OPTION

Die aktuellen Einstellungen des Blitzgerätes können während des Betriebs angezeigt werden.

  • Auf dem Touch-Display auf die Sensortaste drücken. Die Info erscheint. - EXT (Extended-Zoom-Betrieb) ist eingestellt, (Kap. 11.4.1). - AF OFF (AF-Hilflicht) ist ausgeschaltet, (siehe 11.6). - (MOD.LIGHT) ist eingestellt, (siehe 11.3). - (Beep-Funktion) ist eingestellt, (Kap. 11.9) - (Kanal) wird angezeigt, (Kap. 10.1.2, 10.2.2) - Die automatische Geräteabschaltung ist auf 10 Minuten eingestellt, (Kap. 3.6). - Die Temperaturanzeige steigt nach intensi- ven Gebrauch an.

3.6 Automatische Geräteabschaltung /

Auto - OFF Werksseitig ist das Blitzgerät so eingestellt, dass es ca. 10 Minuten -

  • nach dem Einschalten,
  • nach dem Auslösen eines Blitzes,
  • nach dem Antippen des Kameraauslösers,
  • nach dem Ausschalten des Kamerabelichtungsmesssystems. . . . . . in den Standby-Betrieb schaltet (Auto- 2CH

200+ OFF), um Energie zu sparen und dieStromquellen vor unbeabsichtigtem Entladenzu schützen. Die aktive automatischeGeräteabschaltung wird im INFO-Display mitangezeigt. Die Blitzbereitschaftsanzeige und die Anzeigen auf dem LC-Display verlö-schen.Im Standby-Betrieb blinkt die Taste rot. Die zuletzt benutzte Betriebseinstellungbleibt nach der automatischen Abschaltungerhalten und steht nach dem Einschaltensofort wieder zur Verfügung. Das Blitzgerät wird durch Drücken derTaste bzw. durch Antippen desKameraauslösers (Wake-Up-Funktion) wiedereingeschaltet.Im Slave-/SERVO-Betrieb ist die automati-sche Geräteabschaltung nicht aktiv.Wenn das Blitzgerät längere Zeit nicht benö-tigt wird, sollte das Gerät grundsätzlichimmer mit der Taste ausgeschaltetwerden!Bei Bedarf kann die automatischeGeräteabschaltung bereits nach 1 Minuteerfolgen oder ausgeschaltet werden.Das Blitzgerät schaltet ca. 1 Stunde nachdem letzten Gebrauch komplett aus.In allen Betriebsarten wird nach ca. 10 Sek.der Bildschirm auf die Hälfte der Helligkeiteingestellt um Energie zu sparen. Mit jedemTastendruck oder durch Tippen auf denBildschirm wird wieder auf die normaleHelligkeit umgeschaltet.

Automatische Geräteabschaltung einstellen • Blitzgerät mit der Taste einschalten.Der Startbildschirm erscheint. Das Blitzgerät schaltet danach immer mitder zuletzt verwendeten Betriebsart (z.B.manueller Blitzbetrieb M) ein.• Taste so oft drücken, bis dasAuswahlmenü erscheint.• Auf dem Touch-Display die Sensortastedrücken.• Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken und auswählen.• Auf dem Touch-Display die Sensortastedrücken. • Auf dem Touch-Display die Sensortaste fürdie gewünschte Zeit tippen. Die Einstellungwird sofort übernommen. Im Standby-Betrieb blinkt die Taste rot. OPTIONSTANDBYSTANDBY

2004 LED-Anzeigen am Blitzgerät

4.1 Blitzbereitschaftsanzeige

Bei aufgeladenem Blitzkondensator leuchtet am Blitzgerät die Taste grün auf und zeigt damit die Blitzbereitschaft an. Das bedeutet, dass für die nächste Aufnahme Blitzlicht verwendet werden kann. Die Blitzbereitschaft wird auch an die Kamera übertragen und sorgt im Kamerasucher für eine entsprechende Anzeige. Wird eine Aufnahme gemacht, bevor im Kamerasucher die Anzeige für die Blitzbereitschaft erscheint, so wird das Blitzgerät nicht ausgelöst. Die Aufnahme wird unter Umständen falsch belichtet, falls die Kamera bereits auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet hat (siehe 14.1).

4.2 Belichtungskontrollanzeige

Bei einer richtigen Belichtung leuchtet die Taste

für ca. 3 Sekunden rot auf, wenn die Aufnahme in den Blitzbetriebsarten TTL ( ) und TTL FP ( ); siehe 7.4) sowie im Automatik-Betrieb richtig belichtet wurde! Erfolgt keine Belichtungskontrollanzeige nach der Aufnahme, so wurde die Aufnahme unterbelichtet. Sie müssen dann: - die nächst kleinere Blendenzahl einstellen (z.B. anstatt Blende 11 die Blende 8), oder

- die Entfernung zum Motiv bzw. zur Reflexfläche (z.B. beim indirekten Blitzen) verkleinern oder - an der Kamera einen höheren ISO-Wert ein- stellen. Beachten Sie die Reichweitenanzeige im Display des Blitzgerätes (siehe 5.2). 5 Anzeigen im Display Die meisten Kameras übertragen die Werte für ISO, Objektivbrennweite (mm) und Blende an das Blitzgerät. Dieses passt seine erfor- derlichen Einstellungen automatisch an. Es errechnet aus den Werten und seiner Leitzahl die maximale Reichweite des Blitzlichtes. Blitzbetriebsart, Reichweite und Zoom- Position des Reflektors werden im Display des Blitzgerätes angezeigt. Wird das Blitzgerät betrieben ohne das es Daten von der Kamera erhalten hat werden die am Blitzgerät eingestellten Werte ange- zeigt. Displaybeleuchtung Nach Drücken der Taste am Blitzgerät oder nach Tippen auf das Touch-Display wird für ca. 10 Sek. die Displaybeleuchtung auf maximalle Helligkeit eingestellt.

5.1 Anzeige der Blitzbetriebsart

Im Display wird die eingestellte Blitzbetriebs- art angezeigt. Dabei sind je nach Kameratyp verschiedene Anzeigen für die jeweils unter- stützte Blitzbetriebsart (z.B. und ) und den manuellen Blitzbetrieb möglich (siehe 7.3).

5.2 Reichweitenanzeige

Beim Einsatz von Kameras und einem Objektiv mit CPU erfolgt am Display eine Reichweitenanzeige. Dazu muss ein Datenaustausch zwischen Kamera und Blitzgerät stattgefunden haben, z.B. durch Antippen des Kameraauslösers. Die Reichweite kann entweder in Meter (m) oder Feet (ft) angezeigt werden (siehe 11.7). Es erfolgt keine Reichweitenanzeige . . . - wenn keine Daten von der Kamera übertragen werden. - wenn der Reflektorkopf aus seiner Normalposition (nach oben oder seitwärts) abgeschwenkt ist. - wenn das Blitzgerät im REMOTE MASTER; REMOTE SLAVE oder SERVO-Blitzbetrieb arbeitet.

TTL FPTTL Reichweitenanzeige im TTL-/ TTLFP-Blitzbetrieb In den Blitzbetriebsarten und ; siehe 7) wird im Display der Wert für die mini- male und maximale Reichweite des Blitzlichtes angezeigt. Der angezeigte Wert bezieht sich auf einen Reflexionsgrad von 25% des Motivs, was für die meisten Aufnahmesituationen zutrifft. Starke Abweichungen des Reflexionsgrades, z.B. bei sehr stark oder sehr schwach reflek- tierenden Objekten können die Reichweite des Blitzgerätes beeinflussen. Das Motiv sollte sich im Bereich von etwa 40% bis 70% der maximalen Reichweite befinden. Damit wird der Elektronik genü- gend Spielraum zum Ausgleich gegeben. Zur Vermeidung einer Überbelichtung sollte der im Display angezeigte Mindestabstand zum Motiv nicht unterschritten werden. Die Anpassung an die jeweilige Aufnahme- situation kann z.B. durch Ändern der Objektivblende erreicht werden. TTL FPTTL

jReichweitenanzeige im manuellen Blitzbetrieb Im manuellen Blitzbetrieb wird im Display der Entfernungswert angezeigt, der für eine kor- rekte Blitzbelichtung des Motivs einzuhalten ist. Die Anpassung an die jeweilige Aufnahmesituation kann z.B. durch eine Änderung der Objektivblende oder durch die Wahl einer manuellen Teillichtleistung (siehe 7.3) erreicht werden. Überschreitung des Anzeigebereichs Im Display werden Reichweiten bis maximal 99 m bzw. 99 ft angezeigt. Bei hohen ISO-Werten und großen Blendenöffnungen kann der Anzeigebereich überschritten werden. Dies wird durch einen Pfeil hinter dem Entfernungswert angezeigt.

6 Anzeigen im Kamerasucher Beispiele für Anzeigen im Kamerasucher: Blitzsymbol blinkt Aufforderung zur Verwendung, bzw. zum Einschalten des Blitzgerätes. Blitzsymbol leuchtet Blitzgerät ist blitzbereit. Lesen Sie zu den Anzeigen im Kamerasucher in der Kamerabedienungsanleitung nach, was für Ihren Kameratyp gilt! Grundsätzlich zur Fehlbelichtung:

  • Bei Überbelichtung: Nicht blitzen!
  • Bei Unterbelichtung: Schalten Sie den Blitz zu oder verwenden Sie ein Stativ und eine längere Belichtungszeit. In den verschiedenen Belichtungs- und Automatikprogrammen können unterschied- liche Gründe für Fehlbelichtungen vorliegen. Lesen Sie zu den Anzeigen im Kamerasucher in der Kamerabedienungsanleitung nach, was für Ihren Kameratyp gilt!

j7 Blitzbetriebsarten Je nach Kameratyp stehen folgende Blitzbetriebsarten zur Verfügung:

  • automatische Kurzzeitsynchronisation FP, Kap. 7.4
  • der Automatik-Blitzbetrieb ( ), Kap. 7.5

manuelle Blitzbetrieb ( ), Kap. 7.3

  • der Stroboskop-Blitzbetrieb ( ), Kap. 7.6

(nur über Kamera einstellbar)

  • der Blitzbetrieb, Kap. 10.2

der Servo-Betrieb ( ), Kap. 10.4. Die Einstellung der Blitzbetriebsart erfolgt über das Touch-Display. Zum Einstellen der Blitzbetriebsart und muss vorher ein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera stattfinden, z.B. durch Antippen des Kameraauslösers.

7.1 TTL-Blitzbetrieb ( )

In diesen Blitzbetriebsarten erreichen Sie auf einfache Art sehr gute Blitzlichtaufnahmen. Hier wird die Blitzbelichtungsmessung von einem Sensor in der Kamera vorgenommen. Dieser misst das vom Motiv reflektierte Licht durch das Objektiv (TTL = „Trough The Lens“). Bei einer korrekt belichteten Aufnahme leuchtet für ca. 3s die Belichtungskontroll- anzeige (siehe 4.2). TTL

REMOTE SLAVESERVOTTL FP

Bei der Aufnahme wird vor der eigentlichen Belichtung ein fast nicht erkennbarer Messvorblitz vom Blitzgerät abgegeben. Betriebsart einstellen

  • Blitzgerät mit der Taste einschalten. Der Startbildschirm erscheint. Das Blitzgerät schaltet danach immer mit der zuletzt verwendeten Betriebsart (z.B. M-Blitzbetrieb) ein.
  • Auf dem Touch-Display so oft auf die ange- zeigte Betriebsart drücken, bis die Anzeige zur Auswahl der Betriebsart erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und aus- wählen.
  • Auf die ausgewählte gelb umrandete Betriebsart drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen.
  • An der Kamera eine entsprechende Betriebsart, z.B. P, S, A etc. einstellen.
  • Kameraauslöser antippen, damit ein Datenaustausch zwischen Kamera und Blitzgerät erfolgt. TTL

j7.2 Automatischer TTL-Aufhellblitz- betrieb Bei den meisten Kameratypen wird in derProgrammautomatik P, und den Vari bzw.Motiv-Programmen bei Tageslicht der auto- matische TTL-Aufhellblitzbetrieb aktiviert (siehe Kamerabedienungsanleitung). Mit dem Aufhellblitz können Sie lästige Schatten beseitigen und bei Gegenlichtauf-nahmen eine ausgewogene Belichtung zwi-schen Motiv und Bildhintergrund erreichen.Ein computergesteuertes Meßsystem derKamera sorgt für die geeignete Kombinationvon Verschlusszeit, Arbeitsblende undBlitzleistung.Achten Sie darauf, das die Gegenlichtquellenicht direkt ins Objektiv scheint. DasTTL-Meßsystem der Kamera wird dadurchgetäuscht!Eine Einstellung oder Anzeige für den auto-matischen TTL-Aufhellblitzbetrieb amBlitzgerät erfolgt nicht.

7.3 Manueller Blitzbetrieb

Im manuellen Blitzbetrieb M wird vomBlitzgerät ungeregelt die volle Energie abge-strahlt, sofern keine Teillichtleistung einge-stellt ist. Die Anpassung an dieAufnahmesituation kann z.B. durch dieBlendeneinstellung an der Kamera oderdurch Auswahl einer geeigneten manuellenTeillichtleistung erfolgen.Der Einstellbereich erstreckt sich von P 1/1 -P1/256 bei bzw. P 1/1 - P 1/64 bei Im Display wird die Entfernung angezeigt, beider das Motiv korrekt belichtet wird (siehe5.2).Betriebsart einstellen • Blitzgerät mit der Taste einschalten.Der Startbildschirm erscheint. Das Blitzgerät schaltet danach immer mitder zuletzt verwendeten Betriebsart ein.• Auf dem Touch-Display so oft dieSensortaste der angezeigte Betriebsartdrücken, bis die Anzeige zur Auswahl derBetriebsart erscheint.• Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken und auswählen.• Auf dem Touch-Display die Sensortastedrücken. • An der Kamera eine entsprechendeBetriebsart, z.B. einstellen.• Kameraauslöser antippen, damit einDatenaustausch zwischen Kamera undBlitzgerät erfolgt. Verschiedene Kameras unterstützen denmanuellen Blitzbetrieb nur in derKamerabetriebsart M (Manuell). In anderen Kamerabetriebsarten erfolgt eineFehlermeldung im Display und die Auslösungwird verriegelt.

STROBO jManuelle Teillichtleistungen Im manuellen Blitzbetrieb kann eine Teillichtleistung eingestellt werden. Einstellvorgang

  • Auf dem Touch-Display so oft die Sensortaste für die Teillichtleistung drücken, bis die Auswahl für die Teillichtleistung erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken die gewünschte Teillichtleistung 1/1, 1/2, 1/8 . . . 1/256 einstellen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste für die ausgewählte Teillichtleistung drücken. Die Einstellung wird sofort wirksam und auto- matisch gespeichert. Die Entfernungsanzeige wird automatisch der Teillichtleistung angepasst (siehe 5.2).

Kurzzeitsynchronisation (FP) Verschiedene Kameras unterstützen die Automatische Kurzzeitsynchronisation FP bzw. HSS (siehe Kamerabedienungsanlei- tung). Mit dieser Blitzbetriebsart ist es mög- lich, auch bei kürzeren Verschlusszeiten als der Blitzsynchronzeit ein Blitzgerät einzu- setzen. Interessant ist diese Betriebsart z.B. bei Portrait-Aufnahmen in sehr hellem Umgebungslicht, wenn durch eine weit geöff- nete Blende (z.B. F 2,0) die Schärfentiefe begrenzt werden soll! Das Blitzgerät unter- stützt die Kurzzeitsynchronisation FP/HSS in den Blitzbetriebsarten und . Physikalisch bedingt, wird jedoch durch die Kurzzeitsynchronisation die Leitzahl, und damit auch die Reichweite des Blitzgerätes zum Teil erheblich eingeschränkt! Beachten Sie daher die Reichweitenanzeige am Display des Blitzgerätes! Die Kurzzeitsyn- chronisation FP/HSS wird automatisch aus- geführt, wenn an der Kamera manuell oder automatisch durch das Belichtungspro- gramm eine kürzere Verschlusszeit als die Blitzsynchronzeit eingestellt ist. Beachten Sie, dass die Leitzahl des Blitzge- rätes bei der Kurzzeitsynchronisation zusätz- lich von der Verschlusszeit abhängig ist: MTTL

1/4 - 2/3 1/8 1/8 - 1/3Je kürzer die Verschlusszeit desto geringer die Leitzahl! Die Einstellung für die Automatische Kurzzeitsynchronisation erfolgt an der Kamera (siehe Kamerabedienungsanleitung)! Im Display des Blitzgerätes wird dann zusätz- lich „FP“ ( ) angezeigt.

7.5 Automatik-Blitzbetrieb

Im Automatik-Blitzbetrieb misst der Fotosensor

des Blitzgerätes das vom Motiv reflektierte Licht. Der Fotosensor

hat einen Messwinkel von ca. 25° und misst nur während der eigenen Lichtabgabe. Bei ausreichender Lichtmenge schaltet die Belichtungsautomatik des Blitzgerätes das Blitzlicht ab. Der Fotosensor

muss auf das Motiv gerichtet sein.

TTL FP Betriebsart einstellen

  • Blitzgerät mit der Taste

einschalten. Der Startbildschirm erscheint. Das Blitzgerät schaltet danach immer mit der zuletzt verwendeten Betriebsart ein.

  • Auf dem Touch-Display so oft die Sensortaste der angezeigte Betriebsart drücken, bis die Anzeige zur Auswahl der Betriebsart erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und auswählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • An der Kamera eine entsprechende Betriebsart, z.B. einstellen.
  • Kameraauslöser antippen, damit ein Datenaustausch zwischen Kamera und Blitzgerät erfolgt.

j7.6 Stroboskop-Blitzbetrieb Der Stroboskop-Betrieb ist eine manuelleBlitzbetriebsart. Dabei können mehrereBlitzbelichtungen auf einem Bild gemachtwerden. Das ist besonders interessant beiBewegungsstudien und Effektaufnahmen.Beim Stroboskop-Betrieb werden mehrereBlitze mit einer bestimmten Blitzfrequenzabgegeben. Die Funktion ist daher nur miteiner Teillichtleistung von max. 1/8 oderweniger realisierbar.Für eine Stroboskop-Aufnahme muss dieBlitzfrequenz (Blitze pro Sekunde) und dieAnzahl der Blitze eingestellt werden.Stroboskop-Blitzanzahl (N)Im Stroboskop-Blitzbetrieb kann dieBlitzanzahl (N) pro Auslösung eingestelltwerden.Die Blitzanzahl lässt sich von 2 bis 90 ein-stellen, abhängig von der eingestelltenTeillichtleistung. Die max. mögliche Blitzanzahl (N) ist abhän-gig von der eingestellten Teillichtleistung (P). Stroboskop-Blitzfrequenz (f) Im Stroboskop-Blitzbetrieb kann dieBlitzfrequenz (f) eingestellt werden. DieBlitzfrequenz gibt die Anzahl der Blitze proSekunde an. Die Blitzfrequenz lässt sich von 1 bis 100einstellen. Die maximal mögliche Blitzanzahlwird dabei automatisch angepasst.Sie können zur Erzielung von kurzenBlitzleuchtzeiten die Teillichtleistung manu-ell bis auf den Minimalwert von 1/256 ein-stellen.Die max. mögliche Blitzfrequenz (f) istabhängig von der eingestelltenTeillichtleistung (P).Betriebsart einstellen • Blitzgerät mit der Taste einschalten.Der Startbildschirm erscheint. Das Blitzgerät schaltet danach immer mitder zuletzt verwendeten Betriebsart ein.• Auf dem Touch-Display so oft dieSensortaste der angezeigte Betriebsartdrücken, bis die Anzeige zur Auswahl derBetriebsart erscheint.• Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken und auswählen.• Auf dem Touch-Display die Sensortastedrücken. • An der Kamera eine entsprechendeBetriebsart, z.B. einstellen.• Kameraauslöser antippen, damit einDatenaustausch zwischen Kamera undBlitzgerät erfolgt. STROBO STROBO

Blitzanzahl (N) einstellen • Auf dem Touch-Display die Sensortaste fürdie Blitzanzahl drücken.• Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken und die gewünschteBlitzanzahl auswählen.Die max. mögliche Blitzanzahl (N) ist abhän-gig von der eingestellten Teillichtleistung (P).

  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste für die gewünschte Blitzanzahl, im Beispieldrücken. Die Einstellung wird sofort wirksam.

Blitzfrequenz (f(Hz))einstellen • Auf dem Touch-Display die Sensortaste fürdie Blitzfrequenz drücken.• Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken und die gewünschteBlitzfrequenz auswählen.Die max. mögliche Blitzfrequenz (f) istabhängig von der eingestelltenTeillichtleistung (P).• Auf dem Touch-Display die Sensortaste für die gewünschte Blitzfrequenz, imBeispiel drücken. Die Einstellung wird sofort wirksam.Im Display wird die zu den eingestelltenParametern gültige Entfernung angezeigt.Durch Verändern des Blendenwertes oder derTeillichtleistung kann der angezeigteEntfernungswert an die Entfernung zumMotiv angeglichen werden.Im Stroboskop-Blitzbetrieb werden keinBlenden- und ISO-Wert im Display angezeigt! Der Zweitreflektor wird im Stroboskop-Blitzbetrieb nicht unterstützt.f (Hz)

8 Manuelle Blitzbelichtungs- korrektur Die Blitzbelichtungsautomatik der meistenKameras ist auf einen Reflexionsgrad von25% (durchschnittlicher Reflexionsgrad vonBlitzmotiven) abgestimmt. Ein dunkler Hintergrund, der viel Licht absor-biert oder ein heller Hintergrund, der starkreflektiert (z.B. Gegenlichtaufnahmen),können zu Über- bzw. Unterbelichtung desMotivs führen.Um den oben genannten Effekt zu kompen-sieren, kann die Blitzbelichtung manuell miteinem Korrekturwert der Aufnahme ange-passt werden. Die Höhe des Korrekturwertesist vom Kontrast zwischen Motiv undBildhintergrund abhängig!Am Blitzgerät können in den A/TTL-Blitzbe-triebsarten manuelle Korrekturwerte für dieBlitzbelichtung von -3 bis +3 Blendenwerten(EV) in Drittel-Stufen eingestellt werden.Tipp:Dunkles Motiv vor hellem Bildhintergrund:Positiver Korrekturwert.Helles Motiv vor dunklem Bildhintergrund:Negativer Korrekturwert.Eine Belichtungskorrektur durch Verändernder Objektivblende ist nicht möglich, da dieBelichtungsautomatik der Kamera die geän-derte Blende wiederum als normaleArbeitsblende betrachtet. Beim Einstelleneines Korrekturwertes kann sich dieReichweitenanzeige im Display ändern unddem Korrekturwert angepasst werden(abhängig von Kameratyp)!Einstellvorgang• Auf dem Touch-Display so oft dieSensortaste drücken, bis die Auswahlfür den Korrekturwert erscheint.• Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken und einen Korrekturwerteinstellen.• Auf dem Touch-Display auf den ausge-wählten Korrekturwert z.B. drücken. Die Einstellung wird sofort wirksam.Eine manuelle Blitzbelichtungskorrektur inden TTL-Blitzbetriebsarten kann nur dannerfolgen, wenn die Kamera die Einstellungeines Korrekturwertes am Blitzgerät unter-stützt (siehe Kamerabedienungsanleitung)!Wenn die Kamera diese Funktion nicht unter-stützt bleibt der eingestellte Korrekturwertunwirksam.Bei verschiedenen Kameratypen muss dermanuelle Blitzbelichtungskorrekturwert ander Kamera eingestellt werden. Im Displaydes Blitzgerätes wird dann kein Korrekturwertangezeigt.Vergessen Sie nicht die manuelleBlitzbelichtungskorrektur nach derAufnahme an der Kamera wieder zu löschen!

Achtung: Stark reflektierende Gegenstände im Bild des Motivs können die Belichtungs- automatik der Kamera stören. Die Aufnahme wird dann unterbelichtet. Reflektierende Gegenstände entfernen oder einen positiven Korrekturwert einstellen. 9 Sonderfunktionen Je nach Kameratyp stehen verschiedene Sonderfunktionen zur Verfügung. Zum Aufrufen und Einstellen der Sonder- funktionen muss deshalb vorher ein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera stattfinden, z.B. durch Antippen des Kameraauslösers. Die Einstellung muss unmittelbar nach dem Aufrufen der Sonderfunktion erfolgen, da das Blitzgerät sonst nach einigen Sekunden auto- matisch wieder in den normalen Blitzbetrieb wechselt!

9.1 Motorzoom-Reflektor („Zoom“)

Der Motorzoom-Reflektor des Blitzgerätes kann Objektivbrennweiten ab 24 mm (Kleinbild-Format) ausleuchten. Durch Einsatz der integrierten Weitwinkelstreuscheibe erweitert sich die Ausleuchtung auf 12 mm. Automatische Zoomsteuerung Wenn das Blitzgerät mit einer Kamera betrie- ben wird, die Daten der Objektivbrennweite überträgt, passt sich die Zoom-Position des Reflektors automatisch der Objektivbrenn- weite an. Nach dem Einschalten des Blitzgerätes wird im Display „Zoom“ und die aktuelle Zoom-Position des Reflektors ange- zeigt. Die automatische Anpassung erfolgt für Objektivbrennweiten ab 24 mm. Die automatische Anpassung erfolgt nicht, wenn der Reflektor geschwenkt ist, wenn die Weitwinkelstreuscheibe ausgezogen oder ein Mecabounce (Zubehör) montiert ist. Auf Wunsch kann die Position des Reflektors manuell verstellt werden um bestimmte Beleuchtungseffekte zu erzielen (z.B. Spot-Effekt usw.). Manueller Zoom-Betrieb Bei Kameras die keine Daten der Objektiv- brennweiten übertragen, muss die Zoom-Position des Reflektors manuell an die Objektivbrennweite angepasst werden. Der Auto-Zoom-Betrieb ist in diesem Fall nicht möglich! Nach dem Einschalten des Blitzgerätes wird im Display „Zoom“ und die aktuelle Zoom-Position des Reflektors angezeigt.

j22 Beispiel: Sie benutzen ein Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 35 mm bis 105 mm. In diesem Beispiel stellen Sie die Position des Reflektors des Blitzgerätes auf 35 mm. Rückstellen auf Auto-Zoom

  • Kameraauslöser antippen, damit ein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera stattfindet.
  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display auf das Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und auswählen.
  • Auf dem Touch-Display auf die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und auswählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken. Nach ca. 10 Sek. wird auf auf die Betriebsanzeige umgeschaltet oder Taste so oft drücken bis die Betriebsanzeige erscheint. AUTOZOOM
  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und auswählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und den gewünschten Zoomwert auswählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste für den gewünschten Zoomwert drücken. Die Einstellung wird sofort wirksam. Folgende Zoom-Positionen für den Reflektor sind möglich: 24-28-35-50-70-85-105-135- 180-200 mm (Kleinbild-Format). Tipp: Wenn Sie nicht immer die volle Leitzahl und Reichweite des Blitzgerätes benötigen, können Sie die Reflektor-Position auf der Anfangsbrennweite des Zoomobjektives belassen. Damit ist garantiert, dass die Bildränder immer vollständig ausgeleuchtet werden. Sie sparen sich damit die fortwährende Anpassung an die Objektivbrennweite. PARAMETER ZOOM ZOOM

OWeitwinkelstreuscheibe Mit der integrierten Weitwinkelstreuscheibe können Brennweiten ab 12 mm ausge- leuchtet werden (Kleinbild-Format). Weitwinkelstreuscheibe aus dem Reflektor nach vorne bis zum Anschlag herausziehen und loslassen. Die Weitwinkelstreuscheibe klappt auto- matisch nach unten. Der Reflektor wird auto- matisch in die erforderliche Position gesteu- ert. Am Display werden die Entfernungsangaben und der Zoomwert auf 12 mm korrigiert. Die automatische Anpassung des Motorzoom-Reflektor erfolgt nicht bei der Verwendung der Weitwinkelstreuscheibe . Zum Einschieben die Weitwinkelstreuscheibe um 90° nach oben klappen und vollstän- dig einschieben. mecabounce Diffuser MBM-03 Wenn der mecabounce (Sonderzubehör; siehe 19) am Reflektor des Blitzgerätes montiert ist, wird der Reflektor automatisch in die erforderliche Position gesteuert. Die Entfernungsangaben und der Zoomwert werden auf 16 mm korrigiert. Es erfolgt keine automatische Anpassung des Motorzoom-Reflektor bei der Verwendung eines mecabounce. Die gleichzeitige Verwendung von Weitwinkelstreuscheibe und mecabounce ist nicht möglich. 10 Der drahtlose Remote-Betrieb Das Blitzgerät ist als Slave-Blitzgerät kompa- tibel mit dem drahtlosen Olympus RC-Blitzsystem (RC=Remote-Control bzw. Remote-Betrieb). Das Remote-System besteht aus einem Master-Blitzgerät auf der Kamera und einem oder mehreren Slave-Blitzgeräten. Das - bzw. die Slave-Blitzgeräte werden vom Reflektor des Master-Blitzgerätes drahtlos ferngesteu- ert. Das Slave-Blitzgerät wird einer von drei mög- lichen Gruppen (A, B oder C) zugeordnet. Dabei kann jede Gruppe wiederum aus einem oder mehreren Slave-Blitzgeräten bestehen. Das gesamte Remote-System kann entweder mit der Betriebsart -oder betrieben werden. Eine Änderung der Blitzbetriebsart muss am Master vorgenommen werden. Damit sich mehrere Remote-Systeme im glei- chen Raum nicht gegenseitig stören stehen vier unabhängige Remote-Kanäle zur Verfügung. Master- und Slave-Blitzgeräte die zum gleichen Remote-System gehören müs- sen auf den gleichen Remote-Kanal einge- stellt werden. Die Slave-Blitzgeräte müssen mit dem inte- grierten Sensor für Remote-Betrieb das Licht des Master-Blitzgerätes empfangen können. MTTL

jDer Remote-Blitzbetrieb unterstützt auch die Synchronisation auf den 2.Verschluss- vorhang. Im Remote-Blitzbetrieb erfolgt keine Reichweitenanzeige am Display des Blitzgerätes.

10.1 Remote-Master Betrieb

Der Remote-Betrieb (RC Mode) wird prinzi- piell an der Kamera eingestellt. Bei deaktiviertem Master-Blitzgerät über- nimmt das Blitzlicht des Master-Blitzgerätes nur noch die steuernde Funktion und trägt nicht zur Belichtung der Aufnahme bei!

10.1.1 Remote-Master-Betrieb einstellen

  • Blitzgerät mit der Taste einschalten. Der Startbildschirm erscheint.
  • An der Kamera den Remote-Betrieb (RC Mode) einstellen. Im Bild ist der Remote-Master Betrieb darge- stellt.

10.1.2 Remote-Kanal einstellen

Damit sich mehrere Remote-Systeme im glei- chen Raum nicht gegenseitig stören stehen vier unabhängige Remote-Kanäle zur Verfügung. Master- und Slave-Blitzgeräte die zum gleichen Remote-System gehören müs- sen auf den gleichen Remote-Kanal einge- stellt werden. Der Remote-Kanal muss an der Kamera einge- stellt werden und wird nach einem Testblitz an die beteiligten Blitzgeräte übertragen.

10.2 Remote-Slave-Blitzbetrieb

Das Blitzgerät unterstützt das drahtlose Olympus-TTL-Remote-System im Slave- Blitzbetrieb. Dabei können ein oder mehrere Slave- Blitzgeräte von einem Master-Blitzgerät auf der Kamera (z.B. mecablitz 64AF-1O digital) drahtlos ferngesteuert werden. Ein Slave-Blitzgerät kann einer von drei mög- lichen Slave-Gruppen (GROUP A, B oder C) zugeordnet werden. Das Master-Blitzgerät kann alle diese Slave-Gruppen gleichzeitig steuern und dabei die einzelnen Einstellung- en für die jeweilige Slave-Gruppe berücksich- tigen. Damit sich mehrere Remote-Systeme im glei- chen Raum nicht gegenseitig stören stehen vier unabhängige Remote-Kanäle (CH 1, 2, 3 oder 4) zur Verfügung. Master- und Slave-Blitzgeräte die zum glei- chen Remote-System gehören müssen auf den gleichen Remote-Kanal eingestellt werden. Die Slave-Blitzgeräte müssen mit dem inte- grierten Sensor für den Remote-Betrieb das Licht des Master- bzw. Controller-Blitzgerätes empfangen können. In Abhängigkeit vom Kameratyp kann auch das kamerainterne Blitzgerät als Master-Blitzgerät arbeiten.

m10.2.1 Remote-Slave-Blitzbetrieb einstellen • Blitzgerät mit der Taste einschalten.Der Startbildschirm erscheint. Das Blitzgerät schaltet danach immer mitder zuletzt verwendeten Betriebsart(z.B. TTL-Blitzbetrieb) ein.• Auf dem Touch-Display so oft dieSensortaste der angezeigte Betriebsartdrücken, bis die Anzeige zur Auswahl derBetriebsart erscheint.• Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken und aus-wählen.• Auf dem Touch-Display die Sensortastedrücken. Der Remote-Slave Betrieb wird eingestellt.Zusätzlich werden die gewählte Slave-Gruppe (z.B. A) und der Remote-Kanal (z.B. CH 1) angezeigt.REMOTE SLAVEREMOTE SLAVE10.2.2 Slave-Kanal einstellen• Auf dem Touch-Display die Sensortaste fürdie Kanal-Gruppe (z.B. ) drücken. Die Einblendung zur Auswahl vonKanal und Gruppe erscheint.• Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken.• Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken und den gewünschtenKanal auswählen.• Auf dem Touch-Display die Sensortaste fürden ausgewählten Kanal drücken.Die Einstellung wird sofort wirksam. Auf demDisplay wird „CH2“ angezeigt.Gr A I Ch1CHANNEL

CHANNEL 1CHANNEL 2CHANNEL 3

j10.2.3 Slave-Gruppe einstellen• Auf dem Touch-Display die Sensortaste fürdie Kanal-Gruppe (z.B. ) drücken.Die Einblendung zur Auswahl von Kanalund Gruppe erscheint.• Auf dem Touch-Display die Sensortaste fürdie Gruppe drücken.• Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken die gewünschte Gruppe„A”, „B” oder „C” auswählen.• Auf dem Touch-Display die Sensortaste fürdie ausgewählte Gruppe, z.B. drücken.Die Einstellung wird sofort wirksam. Auf dem Display wird „B“ angezeigt.Gr A I Ch2GROUPGROUP B

10.3 Prüfen des Remote-Blitzbetriebes

  • Slave-Blitzgeräte so positionieren, wie fürdie spätere Aufnahme gewünscht.Verwenden Sie zum Aufstellen des Slave-Blitzgerätes einen Blitzgeräte-Standfuß S60(Sonderzubehör).• Blitzbereitschaft aller beteiligtenBlitzgeräte abwarten. Ist bei denSlave-Blitzgeräten die Blitzbereitschafterreicht, blinkt das AF-Hilfslicht .• Machen Sie eine Testaufnahme und prüfenSie ob das Slave-Blitzgerät, bzw. bei meh-reren Slave-Blitzgeräten alle Blitzgeräteauslösen.• Wenn das Slave-Blitzgerät keinen Blitzabgibt korrigieren Sie die Position desSlave-Blitzgerätes damit dieses das Lichtdes Controller-Blitzgerätes empfangenkann bzw. verringern Sie den Abstand zwi-schen Controller- und Slave-Blitzgerät.• Nach erfolgreichem Testblitzbetrieb könnenSie mit den Aufnahmen beginnen.

m10.4 SERVO-Betrieb Der SERVO-Betrieb ist ein einfacher Slave-Betrieb ohne bzw. mit Vorblitzunter- drückung, bei dem das Slave-Blitzgerät immer einen Blitz abgibt, sobald es einen Lichtimpuls des Kamerablitzgerätes emp- fängt. Im SERVO-Betrieb ist generell nur der manu- elle Blitzbetrieb möglich. Der manuelle Blitzbetrieb wird nach dem Einschalten des SERVO-Betriebes automatisch eingestellt.

10.4.1 SERVO-Blitzbetrieb einstellen

  • Auf dem Touch-Display so oft die Sensortaste für die angezeigte Betriebsart drücken, bis die Anzeige zur Auswahl der Betriebsart erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und die Betriebsart auswählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken. Die Betriebsart wird übernommen. Wenn erwünscht, kann eine Teillichtleistung eingestellt werden, siehe 10.4.3. SERVOSERVO

10.4.2 Vorblitzunterdrückung bzw.

Synchronisation einstellen

  • Auf dem Touch-Display so oft die Sensortaste drücken, bis die Anzeige zur Auswahl der Synchronisationsart erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken: Synchronisation ohne Vorblitz Synchronisation mit Vorblitz Die Synchronisation wird übernommen Wenn die hier eingestellte Synchronisation nicht richtig funktioniert, dann verfahren Sie wie unter 10.4.4 beschrieben. SYNC

j10.4.3 Servo-Betrieb Teillichtleistung ein- stellen

  • Auf dem Touch-Display so oft die Sensortaste für die Teillichtleistung drücken, bis die Auswahl für die Teillichtleistung erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken die gewünschte Teillichtleistung 1/1, 1/2, 1/8 bis 1/256 einstellen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste für die ausgewählte Teillichtleistung (z.B. 1/16) drücken. Die Teillichtleistung wird übernommen. Ist bei den Slave-Blitzgeräten die Blitzbereit- schaft erreicht, blinkt der AF-Messblitz. Slave-Gruppen und Remote-Kanäle können im SERVO-Betrieb nicht eingestellt werden. Das Kamerablitzgerät darf nicht im Remote-Betrieb arbeiten 1/16

10.4.4 Lernfunktion (LEARN)

Die „Lernfunktion“ ermöglicht die individuel- le automatische Anpassung des Slave-Blitzgerätes an die Blitztechnik des Kamerablitzgerätes. Dabei können ein oder mehrere Vorblitze, z.B. zur Verringerung des „Rote-Augen- Effektes“, des Kamerablitzgerätes berück- sichtigt werden. Die Auslösung des Slave-Blitzgerätes erfolgt dann zum Zeitpunkt des Hauptblitzes, der die Aufnahme belich- tet. Wenn das kameraeigene Blitzgerät AF-Meßblitze zur automatischen Fokusierung abgibt, ist systembembedingt kein Lernbetrieb möglich. Verwenden Sie, wenn möglich, eine andere Kamerabetriebsart oder stellen auf manuelle Fokusierung um.

1/8 - 2/3 1/16 1/16 - 1/3Einstellvorgang für die Lernfunktion Die AF-Vorblitzfunktion der Kamera muss ausgeschaltet sein.

  • Auf dem Touch-Display so oft die Sensortaste drücken bis die Auswahl erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Der „Learning Mode” (Lernbetrieb) ist bereit zum lernen.
  • An der Kamera den Auslöseknopf betäti- gen, sodass das kameraeigene Blitzgerät auslöst. Wenn das SERVO-Blitzgerät einen Lichtimpuls empfangen hat, erscheint im Display „LEARN OK” als Bestätigung. Der mecablitz digital hat das Blitzlicht des Kamerablitzes gelernt. LEARN SYNC

10.4.5 SERVO-Blitzbetrieb ausschalten

  • Auf dem Touch-Display so oft die angezeig- te Betriebsart drücken, bis die Anzeige zur Auswahl der Betriebsart erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und die gewünschte Betriebsart, z.B. , auswählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste für die Betriebsart, z.B. , drücken. Die ausgewählte Betriebsart wird über- nommen. TTL TTL

In den Blitzbetriebsarten A und TTL hängen die Blitzfolgezeiten davon ab, wieviel Licht für die Aufnahme benötigt wird. Ist die Blitzfolgezeit zu lange, dann kann im A- und TTL-Blitzbetrieb die RAPID-Funktion einge- schaltet werden. Die RAPID-Funktion emp- fiehlt sich besonders in solchen Fällen, wo es auf schnelle Blitzfolgezeiten und weniger auf maximale Blitzleistung ankommt, z.B. in ver- hältnismassig kleinen Räumen. Die Leitzahl wird dabei jedoch um 1 Stufe reduziert, z.B. von Leitzahl 36 (bei ISO 100-Zoom 35) auf Leitzahl 25 (bei ISO 100 Zoom 35). Einstellvorgang

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und auswählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste bzw. drücken und die RAPID-Funktion ein- bzw. ausschalten. Die Einstellung wird sofort übernommen. Nach der Aktivierung der RAPID-Funktion wird auf dem Display „ ” angezeigt. OPTIONRAPIDRAPIDOFFON

Der Zweitreflektor dient zur Frontalaufhellung beim indirekten Blitzen, wenn der Haupreflektor seitlich oder nach oben abge- schwenkt ist. Wenn die Lichtmenge des Zweitreflektors zu groß ist, kann diese um die Hälfte reduziert werden. Einstellvorgang

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und aus- wählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste bzw. bzw. drücken und den Zweitreflektor ein- bzw. ausschalten. Die Einstellung wird sofort übernommen. Nach der Aktivierung des Zweitreflektors erscheint im Display. Im INFO-Menü wird „ 1/1” bzw. „ 1/2” angezeigt. 1/1 steht für die volle Lichtleistung, 1/2 steht für die halbe Lichtleistung.

RAPID SUB-REFL. ZOOM SIZE11.3 Einstelllicht (MOD. LIGHT) Beim Einstelllicht (MOD. LIGHT) handelt es sich um ein Stroboskop-Blitzlicht mit hoher Frequenz. Bei einer Dauer von ca. 3 Sek. ent- steht der Eindruck eines Quasi-Dauerlichtes. Mit dem Einstelllicht kann die Lichtverteilung und Schattenbildung bereits vor einer Aufnahme beurteilt werden. Das Einstelllicht wird mit der Handauslösetaste ausgelöst. Einstellvorgang

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und aus- wählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste bzw. drücken und das Einstelllicht ein- bzw. ausschalten. Die Einstellung wird sofort übernommen. Nach der Aktivierung der Einstelllichtes wird im INFO-Menü „ ” angezeigt.

11.4 Zoom Betrieb (ZOOM MODE)

11.4.1 Extended-Zoom-Betrieb

Beim Extended-Zoom-Betrieb wird die Position des Reflektors um eine Stufe gegen- über der Objektivbrennweite der Kamera reduziert. Die daraus resultierende erweiterte und großflächigere Ausleuchtung sorgt in Räumen für zusätzliches Streulicht (Reflexionen) und damit für eine weichere Blitzlicht-Ausleuchtung. Beispiel: Die Objektivbrennweite an der Kamera beträgt 50 mm. Im Extended-Zoom-Betrieb steuert das Blitzgerät den Reflektor auf die Zoom-Position 35 mm. Im Display wird weiter 50 mm angezeigt. Einstellvorgang

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und aus- wählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen. Nach der Aktivierung des Extended-Zoom- Betrieb wird im INFO-Menü „EXT” angezeigt.

ZOOM SIZE ZOOM MODE STANDBY RAPID SUB-REFL. STANDBY jSystembedingt wird der Extended-Zoom- Betrieb für Objektivbrennweiten ab 28 mm (Kleinbild-Format) unterstützt. Die Kamera muss mit einem CPU-Objektiv ausgerüstet sein und die Daten für die Objektivbrenn- weite an das Blitzgerät liefern.

11.4.2 SPOT-Zoom-Betrieb

Beim Spot-Zoom-Betrieb wird die Zoom-Position des Reflektors um eine Stufe gegenüber der Objektivbrennweite der Kamera vergrößert. Die daraus resultierende verringerte Ausleuchtung sorgt für eine mit- tenbetonte Ausleuchtung bzw. abgeschattete Randbeleuchtung. Beispiel: Die Objektivbrennweite an der Kamera beträgt 50 mm. Im Spot-Zoom-Betrieb steuert das Blitzgerät den Reflektor auf die Zoom-Position 70 mm. Im Display wird weiter 50 mm angezeigt. Einstellvorgang

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und aus- wählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen. Nach der Aktivierung des Spot-Zoom-Betrieb wird im INFO-Menü „SP” angezeigt. Systembedingt wird der Spot-Zoom-Betrieb für Objektivbrennweiten von 24 mm bis 180mm (Kleinbild-Format) unterstützt. Die Kamera muss mit einem CPU-Objektiv ausgerüstet sein und die Daten für die Objektivbrennweite an das Blitzgerät liefern. SPOT

ZOOM SIZE ZOOM MODE STANDBY11.4.3 STANDARD-Zoom-Betrieb Beim Standard-Zoom-Betrieb wird die Zoom- Position des Reflektors an die Objektivbrennweite der Kamera angepasst. Einstellvorgang

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und aus- wählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen.

11.5 Aufnahmeformat-Anpassung

(ZOOM SIZE) Bei einigen Typen von Digitalkameras kann die Anzeige für die Position des Reflektors dem Chip-Format (Abmessungen des Bildaufnahmebausteines) mit der Zoom-Size-Funktion angepasst werden. Einstellvorgang

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und aus- wählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen. Nach der Aktivierung der Zoom-Size-Funktion wird im INFO-Menü „ ” angezeigt. Nach der Deaktivierung der Zoom-Size- Funktion wird die Anzeige im INFO-Menü „ ” gelöscht. Bei Kameras welche die Aufnahmeformat- Anpassung nicht unterstützen kann die Zoom-Size-Funktion nicht eingestellt werden!

EXTENDED STANDARD SPOT11.6 AF-Hilfslicht (AF-BEAM) Wenn das AF-Meßsystem einer digitalen AF-Spiegelreflexkamera wegen mangelnder Umgebungshelligkeit nicht scharf stellen kann, so wird von der Kamera das im Blitzgerät eingebaute AF-Hilfslicht akti- viert. Dieses projiziert ein Streifenmuster auf das Motiv, auf das die Kamera dann scharf stellt. Mit der Funktion „AF-BEAM“ kann das AF-Hilfslicht ein- oder ausgeschaltet werden. Die Reichweite beträgt ca. 6m ... 9m (bei Standardobjektiv 1,7/50 mm). Wegen der Parallaxe zwischen Objektiv und AF-Hilfslicht im Blitzgerät beträgt die Naheinstellgrenze mit AF-Hilfslicht ca. 0,7m bis 1m. Damit das AF-Hilfslicht von der Kamera aktiviert werden kann, muss an der Kamera die Autofokus-Betriebsart „Single-AF (S-AF)“ eingestellt sein und das Blitzgerät muss Blitzbereitschaft anzeigen. Einige Kameratypen unterstützen nur das kamerainternen AF-Hilfslicht. Das AF-Hilfslicht des Blitzgerätes wird dann nicht aktiviert (z.B. bei Kompaktkameras; siehe Kamerabedienungsanleitung)! Zoomobjektive mit geringer Anfangsblenden- öffnung schränken die Reichweite des AF-Hilfslicht zum Teil erheblich ein! Einstellvorgang

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und aus- wählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste bzw. drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen. OffOnOPTIONAF BEAMAF BEAM

OFF ON11.7 Reichweitenanzeigen in m oder ftDie Reichweitenanzeige im Display kann inMeter (m) oder Feet (ft) angezeigt werden.Einstellvorgang• Taste so oft drücken, bis dasAuswahlmenü erscheint.• Auf dem Touch-Display die Sensortastedrücken.• Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken und auswählen.• Auf dem Touch-Display die Sensortastedrücken. • Auf dem Touch-Display die Sensortasteoder drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen.11.8 Blitzbelichtungsreihen (FLASH BRACK.)In den Blitzbetriebsarten TTL und A kann eineBlitzbelichtungsreihe (Flash-Bracketing FB)durchgeführt werden. EineBlitzbelichtungsreihe besteht aus drei auf-einander folgenden Blitzlichtaufnahmen mitunterschiedlichen Blitzbelichtungskorrektur-werten.Beim Einstellen einer Blitzbelichtungsreihewird im Display FB und der Korrekturwertangezeigt. Die möglichen Korrekturwerte rei-chen von 1/3 bis 3 Blenden in Drittel-Blendenstufen.

OPTION m/ft Einstellvorgang:• Taste so oft drücken, bis dasAuswahlmenü erscheint.• Auf dem Touch-Display die Sensortastedrücken.• Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken und aus-wählen.• Auf dem Touch-Display die Sensortastedrücken. • Auf dem Touch-Display die Sensortastendrücken und einen Korrekturwertauswählen.• Auf dem Touch-Display die Sensortaste fürden ausgewählten Korrekturwert z.B.drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen.• Die erste Aufnahme wird ohneKorrekturwert ausgeführt. Im Display wirdzusätzlich „FBI“ angezeigt.• Die zweite Aufnahme erfolgt mit Minus-Korrektur. Im Display wird zusätzlich „FBII“und der Minus-Korrekturwert (EV) ange-zeigt.• Die dritte Aufnahme erfolgt mit Plus-Korrektur. Im Display wird zusätzlich „FBIII“und der Plus-Korrekturwert (EV) angezeigt.• Nach der dritten Aufnahme wird dieBlitzbelichtungsreihe automatischgelöscht. Die Anzeige „FB“ im Display ver-lischt. OPTIONFLASH BRACK.FLASH BRACK.

AF BEAMFLASH BRACK. jBeim Einstellen der Blitzbelichtungsreihe wird der Korrekturwert immer positiv ange- zeigt! Blitzbelichtungsreihe im TTL-Blitzbetrieb Eine Blitzbelichtungsreihe im TTL-Blitzbetrieb kann nur dann erfolgen, wenn die Kamera die Einstellung einer manuellen Blitzbelichtungskorrektur am Blitzgerät unterstützt (siehe Kamerabedienungsanleitung)! Andernfalls erfolgen die Aufnahmen ohne Korrekturwert! Blitzbelichtungsreihe im Automatik- Blitzbetrieb A Für eine Blitzbelichtungsreihe im Automatik- Blitzbetrieb A ist der Kameratyp unerheblich.

11.9 Beep-Funktion (BEEP)

Mit der Beep-Funktion kann sich der Benutzer einige Gerätefunktionen des Blitzgerätes akustisch mitteilen lassen. Dadurch kann sich der Fotograf voll auf Motiv und Aufnahme konzentrieren und muss nicht auf zusätzliche optische Statusanzeigen ach- ten! Die Beep-Funktion signalisiert akustisch das Erreichen der Blitzbereitschaft oder eine Fehlbedienung. Einstellvorgang

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und auswählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen. Nach der Aktivierung der BEEP-Funktion wird im INFO-Menü „ ” angezeigt. Akustische Meldung nach dem Einschalten des Blitzgerätes:
  • Ein kurzes (ca. 2s) ununterbrochenes Beep- Signal nach dem Einschalten zeigt die Blitzbereitschaft des Blitzgerätes an. Beep-Signale bei den Einstellungen im Automatik-Blitzbetrieb:
  • Ein kurzes Beep-Signal als Alarm erfolgt, wenn im Automatik-Blitzbetrieb die Blenden- und ISO-Einstellung zu einer Überschreitung des zulässigen Lichtregelbereiches führen würde. Die Automatik-Blende wird automatisch auf den nächstliegenden zulässigen Wert geän- dert. BEEP BEEP

MOD. LIGHT BEEP m/ft11.10 Verriegelung / Entriegeln Die Einstellung am Blitzgerät kann gegen unbeabsichtigtes Verstellen verriegelt werden. Zum Verriegeln bzw. zum Entriegeln die Taste ca. 3 Sekunden lang drücken. Auf dem Bildschirm werden alle Sensortasten in weißer Farbe dargestellt und sind nicht mehr bedienbar. Nur die INFO-Sensortaste kann gedrückt werden.

11.11 Powerpack anschließen

(Zubehör) An das Blitzgerät kann an der Buchse ein Powerpack (Zubehör) angeschlossen werden. Zum Anschließen des Powerpack benötigen Sie ein Verbindungskabel (Sonderzubehör). Das Powerpack verlängert die Betriebsdauer des Blitzgerätes und sorgt für schnellere Blitzfolgezeiten.

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und aus- wählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste für schnellste Blitzfolgezeiten für schnelle Blitzfolgezeiten drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen. POWERPACK OPTIONPOWERPACK

m/ft POWERPACK AF BEAM j12 Favoritenprogramme In der Blitzlichtfotographie gibt es immer wiederkehrende Standardsituationen (z. B. Geburtstagsfeiern im eigenen Wohnzimmer o.ä.). Der mecablitz bietet die Möglichkeit, die Einstellungen des Blitzgerätes für solche Standardsituationen als Favoritenprogramm zu speichern. So können einmal getroffene Blitzgeräte-Parameter schnell wieder einge- stellt werden. Das Blitzgerät hat 4 Speicherplätze zum sichern der am Blitzgerät getroffenen Einstellungen. Einstellvorgang für das Speichern eines Favoritenprogrammes

  • Blitzgeräte-Parameter einstellen.
  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten . . . drücken. Die Einstellung werden auf dem gewählten Speicherplatz abgelegt. F4F1

SAVE Einstellvorgang für das Laden eines Favoritenprogrammes

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten . . . drücken. Die Einstellung werden vom gewählten Speicherplatz geladen. LOAD F4F1

Durch indirektes Blitzen wird das Motiv wei- cher ausgeleuchtet und eine ausgeprägte Schattenbildung verringert. Zusätzlich wird der physikalisch bedingte Lichtabfall vom Vordergrund zum Hintergrund vermindert. Für indirektes Blitzen ist der Reflektor des Blitzgerätes horizontal und vertikal schwenk- bar. Reflektor schwenken

  • Entriegelungsknopf drücken und den Reflektor aus der Verriegelung lösen und gleichzeitig in die gewünschte Position dre- hen. Der Reflektor ist nur in der Normalposition verriegelt. Zur Vermeidung von Farbstichen in den Aufnahmen sollte die Reflexfläche farb- neutral bzw. weiß sein. Beim Schwenken des Reflektors ist darauf zu achten, dass um einen genügend großen Winkel geschwenkt wird, damit kein direktes Licht vom Reflektor auf das Motiv fallen kann. Deshalb mindestens bis zur 60° Rastposition schwenken. Bei geschwenktem Reflektorkopf wird der Reflektor in eine Position von 70 mm gesteu- ert, damit kein direktes Streulicht zusätzlich das Motiv beleuchten kann. Dabei erfolgt keine Anzeige der Reichweite und der Position des Reflektors.

13.2 Indirektes Blitzen mit

Reflektorkarte Durch indirektes Blitzen mit der integrierten Reflektorkarte können bei Personen Spitzlichter in den Augen erzeugt werden:

  • Den Reflektorkopf um 90° nach oben schwenken.
  • Die Reflektorkarte zusammen mit der Weitwinkelstreuscheibe oben aus dem Reflektorkopf nach vorne heraus ziehen.
  • Die Reflektorkarte halten und die Weitwinkelstreuscheibe in den Reflektorkopf zurück schieben.

13.3 Nahaufnahmen / Makroaufnahmen

Im Nahbereich und bei Makroaufnahmen kann es durch den Parallaxefehler zwischen Blitzgerät und Objektiv am unteren Bildrand zu Abschattungen kommen. Um dies auszu- gleichen, kann der Hauptreflektor um einen Winkel von -9° nach unten geschwenkt werden. Dazu den Entriegelungsknopf des Reflektors drücken und den Reflektor nach unten schwenken. Ist der Hauptreflektor nach unten geschwenkt, so wird im Display als Hinweis dafür „ “ angezeigt. Der Zweitreflektor wird dabei nicht unterstützt und blitzt nicht mit. Bei Aufnahmen im Nahbereich ist zu beach- ten, dass bestimmte Mindest beleuch- tungsabstände eingehalten werden müssen, um eine Überbelichtung zu vermeiden.

14.1 Automatische Blitzsynchronzeit-

steuerung Je nach Kameratyp und Kamerabetriebsart wird bei Erreichen der Blitzbereitschaft die Verschlusszeit auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet (siehe Kamerabedienungsan- leitung). Kürzere Verschlusszeiten als die Blitzsyn- chronzeit können nicht eingestellt werden, bzw. werden auf die Blitzsynchronzeit umge- schaltet. Verschiedene Kameras verfügen über einen Synchronzeitbereich, z.B. 1/60s bis 1/250s (siehe Kamerabedienungsan- leitung). Welche Synchronzeit die Kamera einsteuert, ist dann von der Kamerabetriebs- art, vom Umgebungslicht und der verwende- ten Objektivbrennweite abhängig. Längere Verschlusszeiten als die Blitzsyn- chronzeit können je nach Kamerabetriebsart und gewählter Blitzsynchronisation verwen- det werden. Bei Kameras mit Zentralverschluss und bei Kurzzeitsynchronisation (siehe 7.4) erfolgt keine automatische Blitzsynchronzeitsteue- rung. Dadurch kann mit allen Verschluss- zeiten geblitzt werden. Sollten Sie die volle Lichtleistung des Blitzgerätes benötigen, so sollten Sie keine kürzeren Verschlusszeiten als 1/125s wählen.

14.2 Normalsynchronisation

Bei der Normalsynchronisation wird das Blitzgerät zum Beginn der Verschlusszeit aus- gelöst (Synchronisation auf den 1.Verschlussvorhang). Die Normalsynchroni- sation ist der Standardbetrieb und wird von allen Kameras ausgeführt. Sie ist für die mei- sten Blitzaufnahmen geeignet. Die Kamera wird abhängig von ihrer Betriebsart auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet. Üblich sind Zeiten zwischen 1/30s und 1/125s (siehe Kamerabedienungsanleitung). Am Blitzgerät erfolgt keine Anzeige für diesen Betrieb.

14.3 Langzeitsynchronisation (SLOW)

Mit der Langzeitbelichtung SLOW wird der Bildhintergrund bei geringer Umgebungs- helligkeit stärker zur Geltung gebracht. Erreicht wird dies durch Kameraverschluss- zeiten, die dem Umgebungslicht angepasst sind. Dabei werden von der Kamera automa- tisch Verschlusszeiten, die länger als die Blitzsynchronzeit sind (z.B. Verschlusszeiten bis zu 30s), eingesteuert. Bei einigen Kameratypen wird die Langzeitsynchro- nisation in bestimmten Kameraprogrammen (z.B. Nachtaufnahme-Programm usw.) auto- matisch aktiviert bzw. kann an der Kamera eingestellt werden (siehe Kamerabedie- nungsanleitung). Am Blitzgerät erfolgt keine Einstellung bzw. Anzeige für diesen Betrieb.

jDie Einstellung für die Langzeitsynchronisa- tion SLOW erfolgt an der Kamera (siehe Kamerabedienungsanleitung)! Verwenden Sie bei langen Verschlusszeiten ein Stativ um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden!

14.4 Synchronisation auf den

2.Verschlussvorhang (REAR) Einige Kameras bieten die Möglichkeit zur Synchronisation auf den 2.Verschluss- vorhang. Dabei wird das Blitzgerät erst zum Ende der Verschlusszeit ausgelöst. Dies ist vor allem bei Belichtungen mit langen Verschluss- zeiten (> 1/30s) und bewegten Motiven mit eigener Lichtquelle von Vorteil, weil bewegte Lichtquellen dann einen Lichtschweif hinter sich herziehen, anstatt ihn - wie beim Synchronisieren auf den 1.Verschluss- vorhang - vor sich aufzubauen. Dadurch wird bei bewegten Lichtquellen eine „natürliche- re“ Wiedergabe der Aufnahmesituation bewirkt! In Abhängigkeit der Betriebsart steuert die Kamera längere Verschlusszeiten als die Blitzsynchronzeit ein. Bei einigen Kameras ist in bestimmten Betriebsarten (z.B. bestimmte Vari- bzw. Motiv-Programme oder bei Vorblitzfunktion gegen „Rote-Augen-Effekt“ der REAR-Betrieb nicht möglich. Der REAR-Betrieb lässt sich dann nicht anwählen, bzw. wird automatisch gelöscht oder nicht ausgeführt (siehe Kamerabedienungsanleitung). Der REAR-Betrieb wird an der Kamera einge- stellt (siehe Kamerabedienungsanleitung).

14.5 Die Synchronbuchse

Das Blitzgerät kann im Automatik-Blitzbe- trieb , im manuellen Blitzbetrieb und im Stroboskop-Betrieb über die Synchronbuchse ausgelöst werden. Ein auf der Kamera montierter 64AF-1 kann über ein Synchronkabel kein weiteres Blitzgerät auslösen. Ein altes Blitzgerät mit Hochvoltzündung darf nicht an der Synchronbuchse angeschlossen werden.

Die Bildschirm-Helligkeit kann in fünf Stufen verändert werden . Einstellvorgang

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortasten drücken und die gewünschte Helligkeit auswählen.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste der ausgewählten Helligkeit, z.B. , drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen

Beim Schwenken des Blitzgerätes in die Horizontale kann die Bildschirmanzeige ebenfalls geschwenkt werden . Einstellvorgang

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display auf das Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display auf die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen. SERVICEROTATION

j16 Wartung und Pflege

  • Die Reinigung der Bildschirmoberfläche muss mit einem trockenen, weichen Reinigungstuch (z.B. Microfasertuch) erfol- gen.
  • Sollten dennoch stärkere Verschmutzungen entstanden sein, kann die Reinigung der Bildschirmoberfläche mit einem nur leicht angefeuchteten, weichen Tuch erfolgen. Spritzen Sie niemals Reinigungsflüssig- keit auf die Bildschirmoberfläche ! Sollte Reinigungsflüssigkeit in den Rahmen des Bildschirms eindringen, werden die dort befindlichen Bauteile irreparabel beschädigt.

16.1 Firmware-Update

Die Firmware-Version (im Beispiel V1.0) des Blitzgerätes wird nach dem Einschalten im Startbildschirm angezeigt. Die Firmware des Blitzgerätes kann über die USB Firmwareupdate-Buchse aktualisiert und im technischen Rahmen an die Funktionen zukünftiger Kameras angepasst werden. Nähere Informationen finden Sie im Internet auf der Metz-Homepage: www.metz-mecatech.de

16.2 Formieren des Blitzkondensators

Der im Blitzgerät eingebaute Blitzkondensator erfährt eine physikalische Veränderung, wenn das Gerät längere Zeit nicht eingeschaltet wird. Aus diesem Grund ist es notwendig, das Gerät im vierteljährli- chen Abstand für ca. 10 Min. einzuschalten. Die Stromquellen müssen dabei so viel Energie liefern, dass die Blitzbereitschaft längstens 1 Min. nach dem Einschalten auf- leuchtet.

16.3 Werkseinstellung (RESET)

Das Blitzgerät kann auf die Werkseinstellung bei Auslieferung eingestellt werden. Einstellvorgang

  • Taste so oft drücken, bis das Auswahlmenü erscheint.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken.
  • Auf dem Touch-Display die Sensortaste drücken. Die Einstellung wird sofort übernommen und das Blitzgerät wird in den Auslieferungszustand zurück gesetzt. Firmware-Updates des Blitzgerätes sind davon nicht betroffen!

j44 17 Hilfe bei Störungen Sollte es einmal vorkommen dass z.B. im Display des Blitzgerätes unsinnige Anzeigen erscheinen oder das Blitzgerät funktioniert nicht so wie es soll, so schalten Sie das Blitzgerät für ca. 10 Sekunden mit dem Hauptschalter aus. Überprüfen Sie die korrek- te Montage des Blitzgerätefußes im Zubehörschuh der Kamera und die Kameraeinstellungen. Tauschen Sie die Batterien bzw. Akkus gegen neue Batterien bzw. frisch geladene Akkus aus! Das Blitzgerät sollte nach dem Einschalten wieder „normal“ funktio- nieren. Ist dies nicht der Fall, so wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler. Nachfolgend sind einige Probleme aufgeführt, die in der Blitz-Praxis auftreten können. Unter den jeweiligen Punkten sind mögliche Ursachen bzw. Abhilfen für diese Probleme aufgeführt. Im Display erfolgt keine Reichweitenanzeige

  • Es hat kein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera statt- gefunden. Kameraauslöser antippen.
  • Der Reflektor befindet sich nicht in der Normalposition.
  • Am Blitzgerät ist der Remote-Betrieb eingeschaltet Das AF-Hilfslicht des Blitzgerätes wird nicht aktiviert
  • Das Blitzgerät ist nicht blitzbereit.
  • Die Kamera arbeitet nicht in der Betriebsart „Single-AF (S-AF)“.
  • Die Kamera unterstützt nur den eigenen internen AF-Hilfslicht.
  • Verschiedene Kameratypen unterstützen nur mit dem zentralen AF- Sensor der Kamera das AF-Hilfslicht im Blitzgerät. Wird ein dezentraler AF-Sensor gewählt, so wird das AF-Hilfslicht im Blitzgerät nicht aktiviert! Zentralen AF-Sensor aktivieren!
  • Die Funktion „AF BEAM” ist ausgeschaltet. „AF BEAM” einschalten, siehe 11.6. Die Zoom-Position des Reflektors wird nicht automatisch der aktu- ellen Zoom-Position des Objektivs angepasst
  • Die Kamera überträgt keine Daten an das Blitzgerät.
  • Es findet kein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera statt. Kameraauslöser antippen!
  • Die Kamera ist mit einem Objektiv ohne CPU ausgerüstet.
  • Das Blitzgerät arbeitet im Extended- oder Spot-Zoom-Betrieb. Auf Standard-Zoom umschalten (siehe 11.4.3).
  • Der Reflektor ist aus seiner Normalposition geschwenkt.
  • Die Weitwinkelscheibe ist vor dem Reflektor geklappt.
  • Vor dem Reflektor ist ein Mecabounce montiert. Die Blendeneinstellung des Blitzgerätes wird nicht automatisch der des Objektivs angepasst
  • Die Kamera überträgt keine Daten an das Blitzgerät.
  • Es findet kein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera statt. Kameraauslöser antippen!
  • Die Kamera ist mit einem Objektiv ohne CPU ausgerüstet. Es findet keine automatische Umschaltung auf die Blitzsynchronzeit statt
  • Die Kamera hat einen Zentralverschluss (die meisten Kompaktkameras). Die Umschaltung auf Synchronzeit ist daher nicht erforderlich.
  • Das Blitzgerät arbeitet mit Kurzzeitsynchronisation. Dabei findet keine Umschaltung auf die Synchronzeit statt.
  • Die Kamera arbeitet mit Verschlusszeiten, die länger als die Blitzsynchronzeit ist. In Abhängigkeit von der Kamerabetriebsart wird dabei nicht auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet (siehe Kamerabedienungsanleitung). j45 Die Aufnahmen sind zu dunkel
  • Das Motiv liegt außerhalb der Reichweite des Blitzgerätes. Beachten Sie: Beim indirekten Blitzen verringert sich die Reichweite des Blitzgerätes.
  • Das Motiv enthält sehr helle oder reflektierende Bildpartien. Dadurch wird das Messsystem der Kamera bzw. des Blitzgerätes getäuscht. Stellen Sie eine positive manuelle Blitzbelichtungskorrektur ein, z.B. +1 EV. Die Aufnahmen sind zu hell
  • Im Nahbereich kann es zu Überbelichtungen (Aufnahmen sind zu hell) kommen, wenn die kürzeste Leuchtzeit des Blitzgerätes unterschritten wird. Die Blende F lässt sich am Blitzgerät nicht verstellen
  • Zwischen Blitzgerät und Kamera findet ein digitaler Datenaustausch statt. Eine Verstellung der Blende ist nicht mög- lich! j18 Technische Daten Maximale Leitzahl bei ISO 100; Zoom 200 mm: Im Meter-System: 64 Im Feet-System: 210 Blitzbetriebsarten: TTL-, TTL FP-Blitzbetrieb, Manueller Blitzbetrieb, M FP-Blitzbetrieb, Automatik-Blitzbetrieb, Stroboskop-Blitzbetrieb, Remote-Slave- Blitzbetrieb, Servo-Blitzbetrieb. automatische Blendeneinstellung bei ISO 100/21°: F1,4 bis F64 einschließlich Zwischenwerten Manuelle Teillichtleistungen: P1/1 bis P1/ 256 P1/1 bis P1/256 bei Kurzzeitsynchronisation HSS Blitzleuchtzeiten siehe Tabelle 2 (Seite 291) Farbtemperatur: Ca. 5600 K Lichtempfindlichkeit: ISO 6 bis ISO 51200 Synchronisation: Niederspannungs-IGBT-Zündung Blitzanzahlen
  • 140 mit Alkali-Mangan-Batterie (1,5V)
  • 190 mit NiMH-Akkus (1,2V / 2100 mAh)
  • 290 mit Lithium-Batterien (1,5V)
  • 360 mit externer Energieversorgung mit Metz Power Pack P76 Blitzfolgezeit in Sek. (min./max.)
  • 0,1/4,4 bei Betrieb mit Alkali-Mangan-Batterie (1,5V)
  • 0,1/1,8 bei Betrieb mit NiMH-Akkus (1,2V / 2100 mAh)
  • 0,1/4,2 bei Betrieb mit Lithium-Batterien (1,5V)
  • 0,1/1,6 bei Betrieb mit externer Energieversorgung mit Metz Power Pack P76 Ausleuchtung des Motorzoom-Reflektors: Ab 24 mm (Kleinbild-Format 24 x 36). Ab 12 mm mit integrierter Weitwinkelstreuscheibe (Kleinbild-Format 24 x 36). Schwenkbereiche und Raststellungen des Reflektorkopfes: Vertikal: -9° 45° 60° 75° 90° Horizontal gegen den Uhrzeigersinn: 60° 90° 120° 150° 180° Horizontal im Uhrzeigersinn: 60° 90° 120° Abmaße in mm (B x H x T): Ca. 78 x 148 x 112 Gewicht: Blitzgerät ohne Stromquellen: ca. 422 g Auslieferungsumfang: Blitzgerät mit integrierter Weitwinkelstreuscheibe und Reflektorkarte, Standfuß S60, Tasche T64, Bedienungsanleitung.

j19 Sonderzubehör Für Fehlfunktionen und Schäden am Blitzgerät, verursacht durch die Verwendung von Zubehör anderer Hersteller, wird keine Gewährleistung übernommen!

  • mecabounce Diffuser MBM-03 (Bestellnr. 000003902) Mit diesem Diffusor erreichen Sie auf einfachste Weise eine weiche Ausleuchtung. Die Wirkung ist großartig, weil die Bilder einen softartigen Effekt erhalten. Die Gesichtsfarbe von Personen wird natürlicher wiederge- geben. Die Grenzreichweiten verringern sich entsprechend dem Lichtverlust circa auf die Hälfte.
  • Reflexschirm 58-23 (Bestellnr. 000058235) Mildert durch sein weiches gerichtetes Licht harte Schlagschatten.
  • Blitzgeräte-Standfuß S60 (Bestellnr. 000000607) Blitzgeräte-Standfuß für den Slave-Betrieb.
  • Verbindungskabel V58-50 (Bestellnr. 000058504) auch passend zum Powerpack P76
  • Easy Softbox ESB 60-60 (Bestellnr. 009016076) Abmessungen: 60 × 60 cm Inklusive Front- und Hintergrund Diffusor, Tragetasche und Bowens- kompatibler Adapter zum Anschluss an Metz Studioblitzgeräte TL oder BL
  • Easy Softbox ESB 40-40 (Bestellnr. 009014047) Abmessungen: 40 × 40 cm Inklusive Front- und Hintergrund Diffusor, Tragetasche und Bowens- kompatibler Adapter zum Anschluss an Metz Studioblitzgeräte TL oder BL
  • Blitzgerätehalter FGH 40-60 (Bestellnr. 009094065) Adapter zwischen Kompaktblitzgeräten und Easy Softboxen Höhe des Blitzschuhs verstellbar Aufsteckbar auf Metz Leuchtenstative LS-247 und LS-200
  • Mini Softbox SB 30-20 (Bestellnr. 009013023) Farbe: weiß, Abmessungen: 30 × 20 cm
  • Mini Softbox SB 22-16 (Bestellnr. 009012217) Farbe: weiß, Abmessungen: 22 × 16 cm
  • Mini Softbox SB 18-15 (Bestellnr. 009011817) Farbe: weiß, Abmessungen: 18 × 15 cm
  • Mini Octagon Softbox SB 34-34 (Bestellnr. 009023432) Farbe: weiß, Abmessungen: Ø 34 cm
  • Mini Octagon Softbox SB 20-20 (Bestellnr. 009022029) Farbe: weiß, Abmessungen: Ø 20 cm

j• Mini Octagon Softbox SB 15-15 (Bestellnr. 009021516) Farbe: weiß, Abmessungen: Ø 15 cm

  • Spot Reflexschirm SD 30-26 W (Bestellnr. 009043021) Farbe: weiß für neutrales Licht / Abmessungen: 30 × 26 cm
  • Spot Reflexschirm SD 30-26 S (Bestellnr. 00904303A) Farbe: silber für kühles Licht / Abmessungen: 30 × 26 cm
  • Spot Reflexschirm SD 30-26 G (Bestellnr: 009043048) Farbe: gold für warmes Licht / Abmessungen: 30 × 26 cm Batterie-Entsorgung Batterien/Akkus gehören nicht in den Hausmüll! Bitte bedienen Sie sich bei der Rückgabe verbrauchter Batterien/Akkus eines vorhan- denen Rücknahme systems. Bitte geben Sie nur entladene Batterien/Akkus ab. Batterien sind in der Regel dann entladen, wenn das damit betriebene Gerät – nach längerem Gebrauch der Batterien nicht mehr einwandfrei funktioniert. Zur Kurzschlusssicherheit sollten die Batteriepole mit einem Klebestreifen überdeckt werden. Deutschland: Als Verbraucher sind Sie gesetzlich verpflichtet, gebrauchte Batterien zurückzugeben. Sie können Ihre alten Batterien überall dort unentgeltlich abgeben, wo die Batterien gekauft wurden. Ebenso bei den öffentlichen Sammelstellen in Ihrer Stadt oder Gemeinde. Diese Zeichen finden Sie auf schadstoffhaltigen Batterien: Pb = Batterie enthält Blei Cd = Batterie enthält Cadmium Hg= Batterie enthält Quecksilber Li = Batterie enthält Lithium

Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten ! jGarantiebestimmungen Bundesrepublik Deutschland

1. Die Garantiebestimmungen gelten ausschließlich für Käufe in der

Bundesrepublik Deutschland.

2. Im Ausland gelten die Gewährleistungsregelungen des jeweiligen

Landes bzw. die Garantieregelungen des Verkäufers.

3. Die nachfolgenden Bestimmungen haben nur für den privaten

Gebrauch Gültigkeit.

4. Die Garantiezeit - 24 Monate - beginnt mit dem Abschluss des

Kaufvertrages bzw. mit dem Tag der Auslieferung des Gerätes an den Käufer (Endverbraucher).

5. Garantieansprüche können nur unter Nachweis des Kaufdatums

durch Vorlage des vom Verkäufer maschinell erstellten Original- Kaufbeleges geltend gemacht werden.

6. Beanstandete Geräte bitten wir zusammen mit dem Kaufbeleg

entweder über den Fachhändler oder direkt an die Firma Metz mecatech GmbH - Zentralkundendienst - Ohmstrasse 55, 90513 Zirndorf, transportsicher verpackt unter genauer Schilderung der Beanstandung einzusenden. Sie können unter den gleichen Bedingungen auch an die autorisierten Kundendienststellen der Firma Metz-Werke GmbH & Co KG eingesandt werden. Hin- und Rücksendung erfolgen auf Gefahr des Käufers.

7. Die Garantie besteht darin, dass Geräte, die infolge eines aner-

kannten Fabrikations- oder Materialfehlers defekt geworden sind, kostenlos repariert oder, soweit eine Reparatur unverhältnismä- ßig ist, ausgetauscht werden. Eine weitergehende Haftung, insbesondere für Schäden, die nicht am Gerät selbst entstanden sind, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht, soweit im Falle des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit zwingend gehaftet wird. Garantieleistungen bewirken weder eine Verlängerung der Garantiezeit, noch wird für die ersetzten oder nachgebesserten Teile eine neue Garantiezeit begründet.

8. Unsachgemäße Behandlung und Eingriffe durch den Käufer oder

Dritte schließen die Garantieverpflichtungen sowie alle weiteren Ansprüche aus. Ausgenommen von der Garantie sind ferner Schäden oder Fehler, die durch Nichtbeachtung der Gebrauchsanleitung, mechanische Beschädigung, ausgelaufene Batterien oder durch höhere Gewalt, Wasser, Blitz etc. entstanden sind. Ferner sind Verschleiß, Verbrauch sowie übermäßige Nutzung von der Garantie ausgenommen. Hiervon sind vor allem folgende Teile betroffen: Blitzröhre, fest eingebaute Akkus, Kontakte, Verbindungskabel.

9. Durch diese Garantiebestimmungen werden die

Gewährleistungsansprüche des Käufers gegenüber dem Verkäufer nicht berührt. Metz-Werke GmbH & Co KG

11.9 Beep-Funktion (BEEP)

c299 Hinweis: Im Rahmen des CE-Zeichens wurde bei der EMV-Prüfung die korrekte Belichtung ausgewertet. SCA-Kontakte nicht berühren ! In Ausnahmefällen kann eine Berührung zur Beschädigung des Gerätes führen.