SINGER S1478 - Nähmaschine

S1478 - Nähmaschine SINGER - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Produktinformationen

Marke : SINGER

Modell : S1478

Kategorie : Nähmaschine

Laden Sie die Anleitung für Ihr Nähmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch S1478 - SINGER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. S1478 von der Marke SINGER.

BEDIENUNGSANLEITUNG S1478 SINGER

OVERLOCK-NÄHMASCHINE Bedienungsanleitung DE AT

NLDiese Haushaltsnähmaschine wurde im Einklang mit IEC/EN 60335-2-28 entwickelt und konstruiert. WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE Bei der Verwendung von elektrischen Geräten sind stets die grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. Zusätzlich gilt: Lesen Sie die Gebrauchsanleitung für Ihre Maschine vor der erstmaligen Benutzung aufmerksam durch. Bewahren Sie die Anleitung an einem geeigneten Platz in der Nähe der Maschine auf. Denken Sie bei einer Übergabe der Maschine an Dritte daran, die Anleitung mit auszuhändigen. GEFAHR – ZUR VERMEIDUNG VON STROMSCHLÄGEN:

  • Lassen Sie eine Nähmaschine nicht unbeaufsichtigt, wenn sie an das Stromnetz angeschlossen ist. Trennen Sie die Nähmaschine unmittelbar nach Gebrauch vom Stromnetz und ebenso vor dem Reinigen, bei Entfernen der Gehäuseabdeckung, beim Ölen und allen anderen in dieser Gebrauchsanleitung genannten Wartungsarbeiten. WARNUNG – ZUR VERMEIDUNG VON VERBRENNUNGEN, BRÄNDEN, STROMSCHLÄGEN UND VERLETZUNGEN:
  • Gestatten Sie nicht, dass die Nähmaschine als Spielzeug verwendet wird. Erhöhte Vorsicht ist geboten, wenn die Nähmaschine von oder in der Nähe von Kindern verwendet wird.
  • Die Nähmaschine darf nur für die in dieser Gebrauchsanleitung beschriebenen Zwecke verwendet werden. Verwenden Sie ausschließlich das vom Hersteller empfohlene und in dieser Gebrauchsanleitung aufgelistete Zubehör.
  • Benutzen Sie die Nähmaschine nicht, wenn das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt ist, die Nähmaschine nicht richtig funktioniert, sie zu Boden oder ins Wasser gefallen ist oder in irgendeiner Art und Weise beschädigt wurde. Lassen Sie die Nähmaschine von einem autorisierten Kundendienst in Ihrer Nähe untersuchen, reparieren, elektrisch oder mechanisch einstellen.
  • Achten Sie bei der Benutzung der Nähmaschine darauf, dass die Lüftungsschlitze nicht abgedeckt sind. Sie müssen außerdem darauf achten, dass die Lüftungsschlitze der Näh- und Stickmaschine und des Fußanlassers nicht durch Fusseln, Staub oder herabhängende Stoffe abgedeckt werden.
  • Berühren Sie keine beweglichen Teile. Besondere Vorsicht ist im Bereich der Nähmaschinennadel geboten.
  • Verwenden Sie immer die korrekte Stichplatte. Eine falsche Platte kann zu Nadelbruch führen.
  • Verwenden Sie keine verbogenen Nadeln.
  • Schieben oder ziehen Sie den Stoff nicht beim Nähen. Die Nadel kann sich sonst verbiegen oder brechen.
  • Tragen Sie eine Schutzbrille.
  • Schalten Sie für Arbeiten im Nadelbereich, wie Einfädeln der Nadel, Wechseln der Nadel, Einfädeln des Unterfadens oder Wechseln des Nähfußes usw., immer zuerst die Nähmaschine aus („0“).
  • Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände in die Lüftungsschlitze eindringen.
  • Benutzen Sie die Maschine nicht im Freien.
  • Verwenden Sie die Maschine nicht in Räumen, in denen Aerosole (Sprays) verwendet werden oder Sauerstoff zugeführt wird.
  • Stellen Sie zuerst alle Schalter auf („0“), bevor Sie den Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
  • Ziehen Sie den Stecker niemals am Kabel aus der Steckdose. Ergreifen Sie stets den Stecker, nicht das Kabel.• Mit dem Fußanlasser wird die Maschine bedient. Achten Sie darauf, dass keine Objekte darauf liegen/stehen.
  • Benutzen Sie die Nähmaschine nicht, wenn sie nass ist.
  • Eine defekte oder zerbrochene LED-Lampe muss, zur Vermeidung von Gefahren, vom Hersteller, dessen Kundendienst oder einer gleichermaßen qualifizierten Person ausgetauscht werden.
  • Wenn das am Fußanlasser befestigte Netzkabel beschädigt ist, muss es, zur Vermeidung von Gefahren, vom Hersteller, dessen Kundendienst oder anderem qualifizierten Personal ausgetauscht werden.
  • Diese Nähmaschine ist doppelt isoliert. Verwenden Sie nur Original-Ersatzteile. Siehe die Hinweise für die Wartung von doppelt isolierten Geräten.

DIESE SICHERHEITSHINWEISE GUT AUFBEWAHREN

NUR FÜR EUROPA: Dieses Gerät kann von Kindern ab einem Alter von 8 Jahren und Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder mangelnder Erfahrung und Kenntnisse verwendet werden, wenn diese unter Aufsicht stehen oder Anweisungen zum sicheren Gebrauch des Geräts erhalten haben und die damit verbundenen Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten dürfen von Kindern nur unter Aufsicht durchgeführt werden. Der Geräuschpegel bei normalen Betriebsbedingungen liegt unter 78 db. Die Nähmaschine darf nur mit einem Fußanlasser Typ 4C-316B (110-125V), 4C-326G (230V), 4C- 336G (240V) von Wakaho Electric Ind. Co. Ltd. (Vietnam) betrieben werden. FÜR LÄNDER AUßERHALB EUROPAS: Diese Nähmaschine ist nicht für die Verwendung von Personen mit reduzierten physischen, sensorischen bzw. mentalen Fähigkeiten oder fehlender Erfahrung und Kenntnis vorgesehen (einschließlich Kinder), es sei denn, sie werden beim Gebrauch der Nähmaschine von einer für ihre Sicherheit verantwortlichen Person beaufsichtigt oder angeleitet. Kinder sind zu beaufsichtigen um sicherzustellen, dass sie nicht mit der Nähmaschine spielen. Der Geräuschpegel bei normalen Betriebsbedingungen liegt unter 78 db. Die Nähmaschine darf nur mit einem Fußanlasser Typ 4C-316B (110-125V), 4C-326G (230V), 4C- 336G (240V) von Wakaho Electric Ind. Co. Ltd. (Vietnam) betrieben werden.

WARTUNG VON DOPPELT ISOLIERTEN GERÄTEN

  • Ein doppelt isoliertes Gerät ist nicht geerdet, sondern hat zwei Isoliersysteme. Ein doppelt isoliertes Gerät hat weder eine Erdung, noch sollte eine Erdung nachträglich hinzugefügt werden. Die Wartung eines doppelt isolierten Geräts erfordert besondere Pflege und Kenntnis des Systems und sollte ausschließlich von qualifiziertem Servicepersonal vorgenommen werden. Die Ersatzteile für ein doppelt isoliertes Gerät müssen mit den Teilen im Gerät identisch sein. Ein doppelt isoliertes Gerät ist mit der Aufschrift DOPPELTE ISOLIERUNG (DOUBLE INSULATION) oder DOPPELT ISOLIERT (DOUBLE INSULATED) gekennzeichnet.INHALTSVERZEICHNIS IHRE MASCHINE p. 1
  • Maschinenkomponenten p. 1
  • Maschinenfront und -seite p. 1
  • Innenansicht der Maschine p. 2
  • Zubehör p. 2
  • Anschließen von Fußanlasser und Netzkabel p. 3
  • Anbringen des ausfahrbaren Garnständers p. 3
  • Öffnen und Schließen der Frontabdeckung p. 4
  • Abnehmen und Wiederanbringen der erweiterten Nähfläche p. 4
  • Nähfußheber p. 4
  • Wechseln der Nadel p. 5
  • Nähfuß wechseln p. 5
  • Ausschalten des Obermessers p. 6
  • Wiedereinschalten des Obermessers p. 6
  • Anbringen des 2-Faden-Overlock-Konverters p. 6
  • Abnehmen des 2-Faden-Overlock-Konverters p. 6
  • Reinigung p. 23
  • Ölen p. 23
  • Wechseln des Untermessers p. 23
  • Wechseln des Obermessers p. 24
  • Aufbewahrung p. 24
  • Kundendienst p. 24
  • Fehlerbehebung p. 24
  • Technische Daten Wir beglückwünschen Sie zum Kauf dieser Overlockmaschine und sind sicher, dass Sie mit diesem Produkt zufrieden sein werden. Um das Produkt sicher und richtig verwenden zu können, haben wir eine Bitte an Sie. Lesen Sie vor dem Gebrauch diese Bedienungsanleitung durch und beachten Sie die Sicherheitshinweise und Informationen. Bewahren Sie diese Anleitung zum Nachschlagen auf und geben Sie sie an andere Nutzer weiter. Bestimmungsgemäße Verwendung Diese Overlockmaschine verarbeitet die verschiedensten Materialien von Batist bis Jeansstoff. Optimale Nutzung und Wartung sind in dieser Anleitung beschrieben. Dieses Produkt ist nicht für industrielle Nutzung bestimmt.IHRE MASCHINE Maschinenkomponenten Maschinenfront und -seite p. 26

1. Ausfahrbarer Garnständer – sorgt für das korrekte

Abrollen des Fadens beim Nähen (Seite 3)

2. Garnrollenständer und -stift – hier werden die

Garnrollen befestigt

3. Garnkonenhalter – stabilisiert die Garnrolle auf dem

4. Wählrad für den Differentialtransport – zum

Einstellen des Differentialtransports (Seite 12)

5. Stichlängenrad – zum Einstellen der Stichlänge (Seite 14)

6. Schalter für das Obermesser – hiermit lässt sich das

Obermesser ein- bzw. ausschalten (Seite 6)

7. Erweiterte Nähfläche – bietet eine flache Unterlage zum

Nähen und einfachen Zugriff auf den Freiarm (Seite 4)

8. Stichplatte – bietet um den Nähfuß herum eine flache

9. Nähfuß – drückt den Stoff gegen den Transporteur und

transportiert ihn so beim Nähen

10. Nähfußheber – hiermit können Sie den Nähfuß anheben

und absenken (Seite 4)

11. Spannungswählräder – hierüber wählen Sie die

passende Fadenspannung für Stich, Garn, Stoff und Technik (Seite 11)

12. Wählrad für Nadelfadenspannung links (blau)

13. Wählrad für Nadelfadenspannung rechts (grün)

14. Wählrad für Greiferfadenspannung oben (rot)

15. Wählrad für Greiferfadenspannung unten (gelb)

16. Fadenführungen oben, unten und

Nadelfadenführungen – führen den Faden beim Nähen

18. Frontabdeckung – schützt die dahinter liegenden

Einfädelwege (Seite 4)

19. Einstellknopf für den Nähfußdruck – zum Einstellen

des geeigneten Nähfußdrucks für Ihren Stoff (Seite 13)

20. Stichfingerhebel – hierüber schalten Sie den Stichfinger

ein bzw. aus, der bei der Stichbildung die Stoffkante stabilisiert (Seite 14)

21. Schnittbreitenhebel – durch Auf- bzw. Abwärtsbewegen

passen Sie die Schnittbreite an (Seite 13)

22. Handrad – hierüber wird die Bewegung von Nadel und

Greifern gesteuert (immer in Ihre Richtung drehen)

23. Hauptschalter – zum Ein- und Ausschalten von Maschine

24. Hauptbuchse– zum Anschließen von Netzkabel und Regler

(Seite 3) Ihre Maschine – 1DeutschInnenansicht der Maschine

1. Untermesser – bei aktiviertem Obermesser schneidet es die

Stoffkante, während Sie nähen

2. Obermesser – schneidet die Stoffkante während des

3. Stichfinger – stabilisiert bei der Stichbildung die Stoffkante

6. Greifereinfädler unten – hilft beim Einfädeln des unteren

7. Greiferfadenführungen oben – sorgen für das korrekte

Ablaufen des Fadens beim Nähen

8. Greiferfadenführungen unten – sorgen für das korrekte

Ablaufen des Fadens beim Nähen Zubehör

1. Das Nadelset enthält zwei Nadeln mit

4. Sechskant-Schraubendreher zum Wechseln der Nadeln

5. 2-Faden-Overlock-Konverter

2 – Ihre Maschine DeutschAnschließen von Fußanlasser und Netzkabel

C B Der Fußanlasser und das Netzkabel befinden sich beim Zubehör. Hinweis: Sollten Sie sich nicht sicher sein, wie die Nähmaschine an eine Stromquelle anzuschließen ist, wenden Sie sich an einen qualifizierten Elektriker. Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose, wenn die Nähmaschine nicht verwendet wird. Diese Maschine ist ausschließlich mit dem Fußanlassermodell 4C- 316B (110-125V), 4C-326G (230V), 4C-336G (240V) von Wakaho Electric Ind. Co. Ltd. (Vietnam) zu verwenden. Vor dem Anschließen der Maschine müssen Sie sicherstellen, dass die Spannung des Stromnetzes den Angaben auf dem Schild unter der Maschine entspricht. Die Stromspannung kann von Land zu Land unterschiedlich sein.

1. Stecken Sie das Kabel für den Fußanlasser und die

Stromzufuhr (A) in den Anschluss an der Maschine (B).

2. Schließen Sie das Stromkabel an eine Steckdose an.

3. Stellen Sie den Hauptschalter auf „I“, um die Maschine

4. Betätigen Sie den Fußanlasser, um mit dem Nähen zu

beginnen. Mit dem Fußanlasser können Sie auch die Nähgeschwindigkeit regulieren. Je stärker Sie ihn betätigen, desto schneller näht die Maschine. Wenn Sie den Nähvorgang anhalten möchten, müssen Sie den Fuß vom Fußanlasser nehmen.

5. Stellen Sie den Hauptschalter auf „O“, um die Maschine

auszuschalten. Hinweis: Bei geöffneter Frontabdeckung ist der Sicherheitsschalter aktiviert. Dies bedeutet, dass die Maschine auch bei betätigtem Fußanlasser nicht näht. Hinweis: Ihre Maschine wurde so entwickelt, dass sie bei normaler Zimmertemperatur das beste Stichergebnis erzielt. Extrem hohe oder niedrige Temperaturen können sich negativ auf das Nähergebnis auswirken. Anbringen des ausfahrbaren Garnständers Fahren Sie den ausfahrbaren Garnständer zu seiner vollen Höhe aus und drehen Sie ihn, sodass er einrastet. Setzen Sie die Garnrollen bzw. Garnkonen auf die Garnrollenhalter am Garnrollenstift. Ist die Maschine bereits eingefädelt, müssen Sie die Fäden spannen, damit sie nicht verwirren. Ihre Maschine – 3 DeutschÖffnen und Schließen der Frontabdeckung Öffnen der Frontabdeckung Bewegen Sie die Abdeckung zunächst so weit wie möglich nach rechts und danach zu sich hin nach unten. Schließen der Frontabdeckung Ziehen Sie die Abdeckung zunächst nach oben und schieben Sie sie dann nach links, bis sie einrastet. Hinweis: Die Frontabdeckung ist mit einem Sicherheitsschalter versehen. Ist sie geöffnet, kann daher nicht genäht werden. Abnehmen und Wiederanbringen der erweiterten Nähfläche Nähen mit dem Freiarm Nehmen Sie die erweiterte Nähfläche vor dem Nähen mit den Freiarm ab. Mit dem Freiarm lassen sich kleine Projekte und schwer erreichbare Stellen wie Ärmel und Hosenaufschläge leichter nähen und versäubern. Abnehmen der erweiterten Nähfläche Stecken Sie einen Finger in den Schlitz links von der erweiterten Nähfläche. Schieben Sie die erweiterte Nähfläche nach links und nehmen Sie sie von der Maschine ab. Wiederanbringen der erweiterten Nähfläche Bringen Sie die Vorsprünge an der erweiterten Nähfläche mit den Rillen am Freiarm auf eine Linie und schieben Sie die Platte auf, bis sie einrastet. Nähfußheber Heben Sie den Nähfuß mit dem Nähfußheber (A) hinten an der Maschine an. 4 – Ihre Maschine DeutschWechseln der Nadel Schalten Sie den Hauptschalter aus und ziehen Sie den Stecker heraus.

1. Drehen Sie das Handrad in Ihre Richtung, bis die Nadeln die

höchste Position eingenommen haben.

2. Lösen Sie die linke (B) und/oder rechte (A)

Nadelklemmschraube mit dem kleinen Sechskant- Schraubendreher. Halten Sie die Nadeln dabei fest.

3. Entfernen Sie entweder die linke oder die rechte Nadel – je

nachdem, welchen Stichtyp Sie verwenden möchten.

4. Halten Sie die Nadel(n) mit der flachen Seite nach hinten fest.

5. Stecken Sie die Nadel(n) so weit es geht in die linke und/

oder rechte Nadelklemme.

6. Ziehen Sie die linke (B) und/oder rechte (A)

Nadelklemmschraube fest an. Hinweis: Bei Verwendung beider Nadeln ist die linke Nadel leicht über der rechten zu positionieren (sie sollen im Gegensatz zur Zwillingsnadel nicht auf gleicher Höhe sein). Nähfuß wechseln Schalten Sie den Hauptschalter aus und ziehen Sie den Stecker heraus.

1. Heben Sie den Nähfuß an.

2. Drehen Sie das Handrad in Ihre Richtung, bis die Nadeln die

höchste Position eingenommen haben.

3. Betätigen Sie die schwarze Auslöse-Taste hinten am

Nähfußhalter (A). Schon ist der Nähfuß frei.

4. Setzen Sie den neuen Nähfuß mit dem Stift (B) direkt unter die

Öffnung an der Halterung und senken Sie den Nähfuß ab. Betätigen Sie die schwarze Taste hinten an der Nähfußstange (A). Schon rastet der Nähfuß ein. Hinweis: Optionale Nähfüße sind als Zubehör erhältlich. Ihre Maschine – 5 DeutschAusschalten des Obermessers R243

  • Drehen Sie das Handrad in Ihre Richtung, bis das Obermesser die niedrigste Position eingenommen hat.
  • Deaktivieren Sie das Obermesser, indem Sie den Obermesserschalter auf „Nicht schneiden“ (A) stellen. Wiedereinschalten des Obermessers
  • Aktivieren Sie das Obermesser, indem Sie den Obermesserschalter auf „Schneiden“ (B) stellen. Hinweis: Achten Sie darauf, dass das Obermesser beim Nähen immer aktiviert ist. Die Maschine kann nämlich nur über die Stoffkante nähen, wenn vorher überschüssiger Stoff abgeschnitten wurde. Die einzige Ausnahme ist das Nähen von dekorativen Flatlock-Nähten. Hierbei muss das Obermesser feststehen. Anbringen des 2-Faden-Overlock- Konverters

2-Faden-Overlockstiche werden mit einem Nadelfaden und dem unteren Greiferfaden genäht. Vor dem Nähen muss der 2-Faden- Overlock-Konverter am oberen Greifer angebracht werden, sodass die Maschine nur mit zwei Fäden näht.

1. Öffnen Sie die Frontabdeckung.

2. Bringen Sie den oberen Greifer in die niedrigste Stellung,

indem Sie das Handrad zu sich hin drehen.

3. Führen Sie die Spitze des Konverters (C) in die Öffnung am

4. Bewegen Sie den Konverter (C) nach unten in den Schlitz am

oberen Greifer. Abnehmen des 2-Faden-Overlock- Konverters Entfernen Sie den Konverter, indem Sie ihn in ihre Richtung neigen (D). 6 – Ihre Maschine DeutschERSTE SCHRITTE BEIM NÄHEN Allgemeine Einfädelhinweise Hinter der Frontabdeckung befindet sich eine Farbcode-Übersicht, die das Einfädeln erleichtert (s. Abb. rechts). Beginnen Sie beim Einfädeln immer mit den Greifern und dann den Nadeln von links nach rechts (gemäß der Abfolge unten).

1. Oberer Greifer – rot

2. Unterer Greifer – gelb

3. Linke Nadel – blau

4. Rechte Nadel – grün

Hinweis: Heben Sie den Nähfuß vor dem Einfädeln grundsätzlich an. Wichtig: Wenn beim Nähen die Fäden reißen, fädeln Sie sie durch alle Fadenführungen gemäß der Reihenfolge unten wieder ein.

1. Fädeln Sie die Nadel(n) aus.

2. Ziehen Sie den Faden aus oberem und unterem

3. Fädeln Sie den oberen Greifer ein

4. Fädeln Sie den unteren Greifer ein

5. Fädeln Sie die Nadel(n) von links nach rechts ein.

Empfehlungen für Nadeln und Garne bei verschiedenen Stoffen entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle. Welche Nadel und welches Garn eignet sich für welchen Stoff? Dünner Stoff (Voile, Krepp, Georgette usw.) Mitteldicker Stoff (Baumwolle, Chino, Wolle, Satin usw.) Dicker Stoff (Jeans, Jersey, Tweed usw.) Nadeln Nadeln der Stärke 12/80, für Overlockmaschinen geeignet (SINGER® Overlocknadeln 2022) Nadeln Nadeln der Stärke 14/90, für Overlockmaschinen geeignet (SINGER® Overlocknadeln 2022) Nadeln Nadeln der Stärke 14/90, für Overlockmaschinen geeignet (SINGER® Overlocknadeln 2022) Garn Für Overlockmaschinen geeignetes Garn Erste Schritte beim Nähen – 7 DeutschEinfädeln des oberen Greifers (rot) Folgen Sie beim Einfädeln des oberen Greifers der mit einem roten Punkt markierten Fadenführung.

  • Öffnen Sie die Frontabdeckung. Bringen Sie die Nadel in ihre höchste Stellung, indem Sie das Handrad zu sich hin drehen. Heben Sie den Nähfuß an. Führen Sie den Faden von hinten nach vorn durch die Fadenführung am Garnständer (1). Verwenden Sie die Pinzette – dies erleichtert das Einfädeln.
  • Ziehen Sie den Faden von rechts nach links unter die obere Fadenführung (2).
  • Halten Sie den Faden mit beiden Händen fest, führen Sie ihn durch die Spannungsscheiben hindurch und ziehen Sie ihn nach unten, damit er ordentlich zwischen den Spannungsscheiben liegt (3).
  • Fädeln Sie den Greiferbereich der Maschine gemäß den rot markierten Fadenführungen ein (4-6). Verwenden Sie die Pinzette – dies erleichtert das Einfädeln.
  • Führen Sie den Faden mithilfe der Pinzette hinter den unteren Greifer und fädeln Sie ihn von vorn nach hinten durch das Loch am oberen Greifer ein (7).
  • Ziehen Sie ca. 10 cm des Fadens durch den Greifer und legen Sie das Fadenende hinten auf der Stichplatte ab. 8 – Erste Schritte beim Nähen DeutschEinfädeln des unteren Greifers (gelb) Folgen Sie beim Einfädeln des unteren Greifers der mit einem gelben Punkt markierten Fadenführung.
  • Führen Sie den Faden von hinten nach vorn durch die Fadenführung am Garnständer (1). Verwenden Sie die Pinzette – dies erleichtert das Einfädeln.
  • Ziehen Sie den Faden von rechts nach links unter die obere Fadenführung hinten an der oberen Abdeckung (2).
  • Halten Sie den Faden mit beiden Händen fest, führen Sie ihn durch die Spannungsscheiben hindurch und ziehen Sie ihn nach unten, damit er ordentlich zwischen den Spannungsscheiben liegt (3).
  • Drehen Sie das Handrad in Ihre Richtung, bis sich der untere Greifer ganz rechts befindet.
  • Fädeln Sie den Greiferbereich der Maschine gemäß den gelb markierten Fadenführungen ein (4-7). Verwenden Sie die Pinzette – dies erleichtert das Einfädeln.
  • Führen Sie den Faden anschließend von vorn nach hinten durch das Loch am unteren Greifer (8).
  • Ziehen Sie ca. 10 cm des Fadens durch den Greifer und legen Sie das Fadenende über den oberen Greifer nach hinten auf die Stichplatte.
  • Halten Sie das Fadenende mit der linken Hand fest. Führen Sie den Faden mithilfe der Pinzette hinter die Finger des unteren Greifereinfädlers (9).
  • Ziehen Sie den Hebel am unteren Greifereinfädler (10) vorsichtig so weit wie möglich nach oben. Wenn Sie den Hebel nun wieder loslassen, ist der untere Greifer vollständig eingefädelt (11). Hinweis: Wenn beide Greifer eingefädelt sind, sollten die Fäden wie rechts abgebildet verlaufen (12). Erste Schritte beim Nähen – 9 DeutschEinfädeln der linken Nadel (blau) Folgen Sie beim Einfädeln der linken Nadel der mit einem blauen Punkt markierten Fadenführung.
  • Führen Sie den Faden von hinten nach vorn durch die Fadenführung am Garnständer (1). Verwenden Sie die Pinzette – dies erleichtert das Einfädeln.
  • Ziehen Sie den Faden von rechts nach links unter die obere Fadenführung hinten an der oberen Abdeckung (2).
  • Halten Sie den Faden mit beiden Händen fest, führen Sie ihn durch die Spannungsscheiben hindurch und ziehen Sie ihn nach unten, damit er ordentlich zwischen den Spannungsscheiben liegt (3). Führen Sie den Faden nach unten unter Fadenführung 4 und anschließend nach oben um Einfädelpunkt 5 herum.
  • Danach führen Sie den Faden nach unten und legen ihn hinter die Fadenführung über der/n Nadel(n) (6).
  • Führen Sie den Faden durch das linke Nadelöhr (7). Verwenden Sie die Pinzette – dies erleichtert das Einfädeln.
  • Lassen Sie das Fadenende ca. 10 cm hinter dem Nadelöhr herabhängen.
  • Bringen Sie das lose Fadenende nach hinten, unter den Nähfuß. Einfädeln der rechten Nadel (grün) Folgen Sie beim Einfädeln der rechten Nadel der mit einem grünen Punkt markierten Fadenführung.
  • Führen Sie den Faden von hinten nach vorn durch die Fadenführung am Garnständer (1). Verwenden Sie die Pinzette – dies erleichtert das Einfädeln.
  • Ziehen Sie den Faden von rechts nach links unter die obere Fadenführung hinten an der oberen Abdeckung (2).
  • Halten Sie den Faden mit beiden Händen fest, führen Sie ihn durch die Spannungsscheiben hindurch und ziehen Sie ihn nach unten, damit er ordentlich zwischen den Spannungsscheiben liegt (3). Führen Sie den Faden nach unten unter Fadenführung 4 und anschließend nach oben um Einfädelpunkt 5 herum.
  • Danach führen Sie den Faden nach unten und legen ihn hinter die Fadenführung über der/n Nadel(n) (6).
  • Führen Sie den Faden durch das rechte Nadelöhr (7). Verwenden Sie die Pinzette – dies erleichtert das Einfädeln.
  • Lassen Sie das Fadenende ca. 10 cm hinter dem Nadelöhr herabhängen.
  • Bringen Sie das lose Fadenende nach hinten, unter den Nähfuß. 10 – Erste Schritte beim Nähen DeutschEinstellen der Fadenspannung Passen Sie die Fadenspannung an den verwendeten Stoff und das verwendete Garn an. Je höher die Zahl auf den Fadenspannungsscheiben, desto höher die Fadenspannung. Schlagen Sie nach unter Stichübersicht, Seite 15 Empfehlungen für die Fadenspannung bei allen Stichen. Farbcode-Erklärung Rechte Stoffseite Rechter Nadelfaden Oberer Greiferfaden Linke Stoffseite Linker Nadelfaden Unterer Greiferfaden Die korrekte Fadenspannung Die Fäden in unterem und oberem Greifer sollten gleich stark gespannt werden, da sie sich hierdurch wie gewünscht an der Stoffkante kreuzen. Die Spannung der Nadelfäden sollte nicht zu groß und nicht zu niedrig, sondern ausgeglichen sein. Der Faden im oberen Greifer ist zu locker gespannt (A)

Wenn der Faden des oberen Greifers auf der linken Seite des Stoffes erscheint, bedeutet dies, dass er nicht ausgeglichen ist. Erhöhen Sie dann die Fadenspannung für den oberen Greifer oder verringern Sie die Fadenspannung für den unteren Greifer. Der Faden im oberen Greifer ist zu stark gespannt (B) Wenn der Faden des oberen Greifers die rechte Seite des Stoffes zusammenzieht, bedeutet dies, dass er nicht ausgeglichen ist. Verringern Sie dann die Fadenspannung für den oberen Greifer oder erhöhen Sie die Fadenspannung für den unteren Greifer. Der Faden im unteren Greifer ist zu locker gespannt (C)

Wenn der Faden des unteren Greifers auf der rechten Seite des Stoffes erscheint, bedeutet dies, dass er nicht ausgeglichen ist. Erhöhen Sie dann die Fadenspannung für den unteren Greifer oder verringern Sie die Fadenspannung für den oberen Greifer. Der Faden im unteren Greifer ist zu stark gespannt (D) Wenn der Faden des unteren Greifers die rechte Seite des Stoffes zusammenzieht, bedeutet dies, dass er nicht ausgeglichen ist. Verringern Sie dann die Fadenspannung für den unteren Greifer oder erhöhen Sie die Fadenspannung für den oberen Greifer. Der Faden in der linken Nadel ist zu locker gespannt (E)

Ist der Faden in der linken Nadel zu locker gespannt, erhöhen Sie die Fadenspannung der linken Nadel oder verringern Sie die Fadenspannung der beiden Greiferfäden. Der Faden in der linken Nadel ist zu stark gespannt (F) Ist der Faden in der linken Nadel zu stark gespannt, verringern Sie die Fadenspannung der linken Nadel. Erste Schritte beim Nähen – 11DeutschDer Faden in der rechten Nadel ist zu locker gespannt (G)

Ist der Faden in der rechten Nadel zu locker gespannt, erhöhen Sie die Fadenspannung der rechten Nadel. Der Faden in der rechten Nadel ist zu stark gespannt (H) Ist der Faden in der rechten Nadel zu stark gespannt, verringern Sie die Fadenspannung der rechten Nadel. Einstellen des Differentialtransports Das Differentialtransportsystem besteht aus zwei hintereinander liegenden Transporteuren (A). Die beiden Transporteure arbeiten unabhängig von einander und ermöglichen somit auch beim Nähen anspruchsvoller Stoffe ein hervorragendes Ergebnis. Wenn sich die Transportmenge beim vorderen Transporteur im Verhältnis zu dem am hinteren Transporteur ändert, wird der Stoff gedehnt oder gerafft. Mit dem Differentialtransport können Sie Strickstoffe ohne Dehnen bzw. Verziehen und dünne Stoffe ohne Wellen nähen. Für Overlockstiche auf normalen Stoffen stellen Sie den Differentialtransport einfach auf 1.0 ein (B). Overlock-Kräuselstich (C)(elastische Stoffe, Strickstoffe) Beim Versäubern von Kanten an elastischen Stoffen, wie Strickstoffen oder Jersey, stellen Sie den Differentialtransport auf eine Zahl zwischen 1.0 und 2.0 ein. Die Einstellung hängt von dem zu nähenden Stoff ab. Daher sollten Sie verschiedene Einstellungen ausprobieren, bevor Sie Ihr Projekt bearbeiten. Overlock-Stretchstich (D)(dünne Stoffe) Beim Versäubern von Kanten an dünnen Webstoffen oder lockeren Strickstoffen, wie Seide oder seidiger Wirkware, stellen Sie den Differentialtransport auf eine Zahl zwischen 0.7 und 1.0 ein. Halten Sie die Naht beim Nähen vor und hinter dem Nähfuß leicht gespannt. Die Einstellung hängt vom zu bearbeitenden Stoff ab sowie davon, wie sehr das Material gedehnt werden soll. Daher sollten Sie verschiedene Einstellungen ausprobieren, bevor Sie Ihr Projekt bearbeiten. Stoff Differentialtransport Einstellung Ergebnis Elastische Stoffe (Strickstoffe, Jersey) 1.0–2.0 Unelastische Stoffe (Baumwolle, Jeans)

Dünne Stoffe (Seide, seidige Wirkware) 0.7–1.0 12 – Erste Schritte beim Nähen DeutschAnpassen des Nähfußdrucks 10mm 3/8" Der Nähfußdruck ist auf das Nähen mitteldicker Stoffe voreingestellt. Eventuell müssen Sie ihn für das Nähen anderer Stoffstärken anpassen. Im Allgemeinen sollten Sie den Nähfußdruck zum Nähen dünnerer Stoffe verringern und zum Nähen dickerer Stoffe erhöhen. Probieren Sie den jeweiligen Stich immer auf einem Stoffrest aus, bevor Sie Ihr Projekt bearbeiten. Indem Sie an der Nähfußdruckschraube drehen, erhöhen bzw. verringern Sie den Druck in kleinen Schritten. Druck verringern: Sie verringern den Druck, indem Sie den Einstellknopf entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, hin zum Minuszeichen. Druck erhöhen: Sie erhöhen den Druck, indem Sie den Einstellknopf im Uhrzeigersinn drehen, hin zum Pluszeichen. Standardeinstellung wiederherstellen: Drehen Sie so lange am Einstellknopf, bis die Entfernung zwischen Frontabdeckung und Oberseite der Schraube 10 mm beträgt. Einstellen der Stichbreite Die Stichbreite lässt sich durch Verändern der Nadelposition oder über den Schnittbreitenhebel erhöhen bzw. verringern. Anpassen der Stichbreite durch Verändern der Nadelposition A) Bei ausschließlicher Verwendung der linken Nadel oder bei Verwendung beider Nadeln beträgt die Stichbreite rund 6 mm. B) Bei ausschließlicher Verwendung der rechten Nadel beträgt die Stichbreite rund 3 mm. Anpassen der Stichbreite über den Schnittbreitenhebel Durch Feineinstellung der Schnittbreite über den Schnittbreitenhebel sind für folgende Bereiche weitere Anpassungen möglich. Bei ausschließlicher Verwendung der linken Nadel: 5–7 mm Bei ausschließlicher Verwendung der rechten Nadel: 3–5 mm Bewegen Sie den Hebel zum Anpassen der Stichbreite nach oben bzw. unten. „7“ ist die breiteste und „1“ die schmalste Einstellung. Erste Schritte beim Nähen – 13 DeutschEinstellen der Stichlänge Für die meisten Nähprojekte sollte die Stichlänge über das Wählrad auf 3 eingestellt sein. Erhöhen Sie die Stichlänge für dickere Stoffe auf 4 mm. Verringern Sie die Stichlänge für dünnere Stoffe auf 2 mm. Einstellen des Stichfingerhebels Der Stichfingerhebel sollte für alle Standard-Overlocknähte auf „N“ (für „Normal“) eingestellt sein. Für Rollsäume müssen Sie den Stichfinger zurückziehen, indem Sie den Hebel auf „R“ (für „Rollsaum“) stellen. Bewegen Sie den Stichfinger mit dem Hebel immer so weit wie möglich in eine Richtung. 14 – Erste Schritte beim Nähen DeutschNÄHEN Auf Ihrer Overlockmaschine erzielen Sie unterschiedliche Stiche, indem Sie unterschiedliche Nadelpositionen, Einfädelmethoden, Spannungseinstellungen und den 2-Faden-Overlock-Konverter miteinander kombinieren. Unter Erste Schritte beim Nähen, Seite 7erfahren Sie, wie Sie Ihre Maschine am besten einstellen. Stichübersicht Die in der nachfolgenden Tabelle angegebenen Einstellungen entsprechen unseren Empfehlungen unter Normalbedingungen. Je nach Stich, Stoffart und Garn kann eine Anpassung der Fadenspannung erforderlich sein. Das beste Ergebnis erzielen Sie, wenn Sie die Änderungen in kleinen Schritten vornehmen – nicht mehr als eine halbe Zahl pro Schritt. Probieren Sie den jeweiligen Stich immer auf einem Stoffrest aus, bevor Sie Ihr Projekt bearbeiten. Der nachfolgenden Tabelle können Sie verschiedene Stoffstärken und -arten entnehmen. Um Ihnen zu erklären, wie genau Stiche entstehen, werden die einzelnen Fäden in unterschiedlichen Grautönen dargestellt. Symbolerklärung Unelastisch dünn Chiffon, Voile, Organza, Batist, Seide usw. Nadelposition 2-Faden-Overlock-Konverter Unelastisch normal Baumwolle, Chino, Wolle, Satin usw. Differentialtransport Rechter Nadelfaden Unelastisch dick Jeans, Segeltuch, Frottee usw. Stichlänge Linker Nadelfaden Elastisch dünn Charmeuse, Nylon, Trikotstoffe, Jerseystoffe usw. Schnittbreite Oberer Greiferfaden Elastisch normal Bielastische Stoffe, Velour, Badeanzugstoffe usw. N/R Stichfingerposition Unterer Greiferfaden Elastisch dick Pullover-Strickstoffe, Fleecestoffe usw. 4-Faden-Overlock Für alle Nähte, die elastisch bleiben müssen, z. B. Halsausschnitte, Seitennähte und Ärmel. Stich/Stoff N/R Fadenspannung Beide

Nähen – 15 Deutsch3-Faden-Overlock, breit (und schmal) Zum Nähen über zwei elastische Stofflagen oder zum Versäubern einzelner Lagen aus dünnem bis mitteldickem Stoff. Mit dickerem Garn in den Greifern lassen sich dekorative Kantenabschlüsse erzielen. Hinweis: Verwenden Sie die rechte Nadel anstelle eines schmalen Stiches. Die empfohlene Einstellung für die Fadenspannung wird in der Tabelle in Klammern angegeben. Stich/Stoff N/R Fadenspannung Links

(5) 4~5 (4~5) 3-Faden-Schmalkantenstich Zum Nähen über zwei elastische Stofflagen oder zum Versäubern einzelner Lagen aus dünnem Stoff. Sehr beliebt für dekorative Biesen. Verwenden Sie Ziergarn (z. B. 40er-Rayongarn) für die Greifer und normales Garn für die Nadel. Mit unterschiedlichen Garnfarben in den Greifern erzielen Sie einen besonders attraktiven Effekt. Hinweis: Diese Technik empfiehlt sich nicht für dicke Stoffe. Stich/Stoff N/R Fadenspannung Rechts

5~6 6 3 3-Faden-Flatlock, breit (und schmal) Zum Zusammennähen von Stoffen mit Dekoeffekten, entweder mit der Flatlock- oder der Leiterstich-Seite. Erzeugen Sie mit Ziergarn (z. B. 40er-Rayongarn) in den Greifern unterschiedliche Effekte. Hinweis: Verwenden Sie die rechte Nadel anstelle eines schmalen Stiches. Die empfohlene Einstellung für die Fadenspannung wird in der Tabelle in Klammern angegeben. Stich/Stoff N/R Fadenspannung Links

(8~9) 16 – Nähen Deutsch3-Faden-Rollsaum Zum Nähen von Kanten an dünnen Stoffen. Schönes Finish für Seidenschals, Kissenrüschen oder Servietten. Einen schönen Rollsaum erzielen Sie, wenn Sie in die Greifer ein Ziergarn (z. B. 40er-Rayongarn) einfädeln. Für eine schöne Satinkante fädeln Sie in die Nadel sowie in den unteren Greifer ein dünnes, normales Garn ein. Hinweis: Diese Technik empfiehlt sich nicht für dicke Stoffe. Stich/Stoff N/R Fadenspannung Rechts

4~6 7~9 2-Faden-Überwendlich, breit (und schmal) Zum Versäubern einzelner Lagen aus dünnem bis mitteldickem Stoff (nur mit 2-Faden-Overlock-Konverter). Hinweis: Verwenden Sie die rechte Nadel anstelle eines schmalen Stiches. Die empfohlene Einstellung für die Fadenspannung wird in der Tabelle in Klammern angegeben. Stich/Stoff N/R Fadenspannung Links

5~8 (6~9) 2-Faden-Overlockstich, zusammengefasst, breit (und schmal) Verleiht dünnen Stoffen einen schönen Abschluss (nur mit 2-Faden-Overlock-Konverter). Hinweis: Verwenden Sie die rechte Nadel anstelle eines schmalen Stiches. Die empfohlenen Einstellungen für Schnittbreite und Fadenspannung wird in der Tabelle in Klammern angegeben. Stich/Stoff N/R Fadenspannung Links

1~3 (4~6) Nähen – 17 Deutsch2-Faden-Rollsaum Zum Nähen von Kanten an dünnen Stoffen. Schönes Finish für Seidenschals, Kissenrüschen oder Servietten. Fädeln Sie für ein noch schöneres Ergebnis ein dünnes Ziergarn in den Greifer ein, z. B. 40er-Rayongarn (nur mit 2-Faden-Overlock-Konverter). Hinweis: Diese Technik empfiehlt sich nicht für dicke Stoffe. Stich/Stoff N/R Fadenspannung Rechts

4~6 Wechseln des Garns Mit der folgenden Methode lässt sich das Garn leicht wechseln:

1. Schneiden Sie den Faden kurz vor der Garnrolle ab, hinter

den Führungen am ausfahrbaren Garnständer.

2. Entfernen Sie die Garnrolle und setzen Sie eine neue auf den

3. Knoten Sie das Ende des neuen Fadens mit dem des alten

Fadens zusammen. Schneiden Sie die Fadenenden auf 2–3 cm zurück und ziehen Sie fest an beiden Fäden, um den Knoten zu prüfen.

4. Heben Sie den Nähfuß an.

5. Merken Sie sich die Einstellungen der Spannungswählräder

und drehen Sie diese herunter auf „0“.

6. Ziehen Sie die Fäden alle gleichzeitig durch die Maschine,

bis sich die Knoten vor der Nadel befinden. Lassen sich die Knoten nicht leicht hindurchziehen, müssen Sie prüfen, ob sich die Fäden an Fadenführungen oder Garnständer verfangen haben.

7. Schneiden Sie den Faden hinterm Knoten ab und fädeln Sie

ihn durch die Nadel.

8. Stellen Sie mit den Spannungsrädern wieder die alte

Spannung her. 18 – Nähen DeutschNähbeginn

1. Ist die Maschine vollständig eingefädelt, müssen Sie die

Frontabdeckung schließen und alle Fäden über die Stichplatte leicht links unter den Nähfuß bringen.

2. Stellen Sie sicher, dass sich die obere Klinge korrekt zur

unteren Klinge hin bewegt, indem Sie das Handrad langsam in Ihre Richtung drehen. Bewegt sich die Klinge des Obermessers nicht richtig, überprüfen Sie, ob sich zwischen den Klingen Stoffreste oder überschüssiges Garn festgesetzt haben.

3. Halten Sie die Fäden fest und üben Sie leichte Spannung

4. Drehen Sie das Handrad 2 oder 3 volle Umdrehungen zu sich

hin, um eine Fadenkette zu nähen. Stellen Sie sicher, dass sich alle Fäden um den Stichfinger an der Stichplatte wickeln. Sind sie nicht um den Stichfinger gewickelt, müssen Sie überprüfen, ob alle Fäden korrekt eingefädelt sind.

5. Halten Sie die Fadenkette weiterhin fest und betätigen Sie

den Fußanlasser. Nähen Sie, bis die Fadenkette 5–8 cm lang ist.

6. Legen Sie Stoff unter die Vorderseite des Nähfußes und

machen Sie eine Nähprobe. Führen Sie den Stoff dabei leicht mit der linken Hand. Ziehen Sie nicht zu stark am Stoff, da die Nadel hierdurch verbogen werden und abbrechen kann.

7. Nähen Sie nach Erreichen des Stoffendes noch weiter und

ziehen Sie das bearbeitete Stoffstück vorsichtig nach hinten links weg. Diese Technik nennt man Abketteln. Hierdurch wird ein Lösen der Fäden verhindert und der nächste Nähvorgang vorbereitet.

8. Schneiden Sie die Fadenkette 2–5 cm hinter dem Nähfuß ab.

Verwenden von Stecknadeln Stecken Sie Stecknadeln links vom Nähfuß in den Stoff. Sie lassen sich dann einfach entfernen und sind den Messern nicht im Weg. Warnung: Wenn Sie direkt über die Stecknadeln nähen, werden die Messer beschädigt. Sichern der Fadenenden

1. Fädeln Sie die Fadenkette in eine Handnähnadel mit großem

2. Führen Sie die Nadel durch das Ende der Naht und ziehen

Sie die Fadenkette in die Naht, um die Fäden zu sichern. Nähen – 19 DeutschOverlockstich mit Beilauffaden Ein Overlockstich mit Beilauffaden lässt sich verwenden, um Stiche beim Zusammennähen elastischer Stoffe wie Strickstoffe zu verstärken. Der Beilauffaden verhindert ein Dehnen des Stoffes und macht die Nähte stabiler.

1. Führen Sie den Beilauffaden durch die Öffnung vorn am Fuß

2. Bringen Sie den Faden unter den Fuß, sodass er auf der

Maschine nach hinten zeigt, und nähen Sie das Kleidungsstück.

3. Der Beilauffaden wird dann beim Nähen in die Naht

eingearbeitet. Kräuseln mit dem Differentialtransport Mit dem Differentialtransport lassen sich dünne Stoffe kräuseln. Dies ist praktisch für Ärmel, Rüschen und vieles mehr. Stellen Sie den Differentialtransport auf einen Wert zwischen 1.5 und 2 ein, um den besten Kräuseleffekt für Ihr Projekt zu erzielen. Nähen Sie immer erst zur Probe auf einen Stoffrest. Unter Einstellen des Differentialtransports, Seite 12erfahren Sie, wie Sie den Differentialtransport anpassen. 20 – Nähen DeutschRollsäume Beim Rollsaum wird die Stoffkante während des Nähens eingerollt. Er eignet sich für dünne Stoffe wie Batist, Voile, Organdy, Krepp usw. Den Rolleffekt können Sie durch Ändern der Fadenspannung verstärken oder verringern. Für Rollsäume müssen Sie den Stichfingerhebel auf „R“ stellen. Tipp: Einen schönen Rollsaum erzielen Sie, wenn Sie in den oberen Greifer ein Ziergarn und in die Nadel sowie den unteren Greifer ein dünnes, normales Garn einfädeln. 2-Faden-Rollsaum (A)

1. Bringen Sie den 2-Faden-Konverter an (s. Seite 6).

2. Arbeiten Sie mit rechtem Nadelfaden und unterem

3. Stellen sie den Stichfingerhebel auf „R“.

4. Stellen Sie das Stichlängenrad auf „1“ ein, um eine feine

5. Stellen Sie die Fadenspannung gemäß der Tabelle auf Seite

6. Machen Sie eine Fadenkette und probieren Sie den Stich auf

einem Stoffrest aus, bevor Sie Ihr Projekt bearbeiten. Halten Sie die Fadenkette zu Anfang fest, damit sie nicht in die Naht gerät. 3-Faden-Rollsaum (B) / Schmalkantenstich (C) Eine Variante des Rollsaumstichs (B) ist der Schmalkantenstich (C). Dieser lässt sich durch Anpassen der Fadenspannung gemäß3- Faden-Rollsaum” (Seite 17) und/oder ”3-Faden- Schmalkantenstich” (Seite 16) einstellen.

1. Arbeiten Sie mit rechtem Nadelfaden, oberem und unterem

2. Stellen sie den Stichfingerhebel auf „R“.

3. Stellen Sie das Stichlängenrad auf „3–2“ ein, um eine feine

4. Stellen Sie die Fadenspannung gemäß3-Faden-Rollsaum”

(Seite 17) oder ”3-Faden-Schmalkantenstich” (Seite 16) ein.

5. Machen Sie eine Fadenkette und probieren Sie den Stich auf

einem Stoffrest aus, bevor Sie Ihr Projekt bearbeiten. Halten Sie die Fadenkette zu Anfang fest, damit sie nicht in die Naht gerät. Nähen – 21 DeutschFlatlock-Stich Einen Flatlock-Stich (A) erzeugen Sie, indem Sie die Fadenspannung des 3-Faden-Overlockstichs verändern und die Stoffe beim Nähen auseinander ziehen, damit die Naht flacher wird. Die Fadenspannung muss dafür korrekt auf den jeweiligen Stoff eingestellt werden. Der Flatlock-Stich eignet sich als dekorativer Stich zum Zusammennähen von Stoffen (Standard-Flatlock-Stich) und als Zierstich für ein einzelnes Stück Stoff (dekorativer Flatlock-Stich). Sie können einen Flatlock-Stich auf zwei verschiedene Arten nähen: Links auf links erzeugen Sie einen dekorativen Effekt und rechts auf rechts erhalten Sie einen Leiterstich. Standard-Flatlock-Stich, breit (B)

1. Verwenden Sie die linke Nadel.

2. Fädeln Sie die linke Nadel, den unteren und den oberen

3. Stellen Sie die Fadenspannung gemäß3-Faden-Flatlock, breit

(und schmal)” auf Seite 16ein.

4. Wenn Sie die beiden Stoffe links auf links aufeinander legen,

erhalten Sie auf der rechten Seite des Projekts einen dekorativen Stich.

5. Nähen Sie und schneiden Sie dabei überschüssigen Stoff ab.

Der Nadelfaden nimmt dabei an der Unterseite des Stoffes die Form eines V an. Der untere Greiferfaden bildet an der Stoffkante eine gerade Linie.

6. Falten Sie den Stoff auf und ziehen Sie an den

gegenüberliegenden Seiten der Naht, damit die Stiche flach liegen. Dekorativer Flatlock-Stich, breit (C)

1. Stellen Sie das Obermesser fest (Seite 6). Der Stoff sollte bei

diesem Stich nicht beschnitten werden.

2. Befolgen Sie die obigen Schritte 1–3.

3. Falten Sie das Stoffstück links auf links, um auf der rechten

Seite des Projekts einen dekorativen Stich zu erhalten.

4. Positionieren Sie den Stoff so, dass die Naht teilweise vom

Stoff herunter genäht wird.

5. Falten Sie den Stoff auf und ziehen Sie an den

gegenüberliegenden Seiten der Naht, damit die Stiche flach liegen. Tipp: Beim Flatlock-Stich ist der obere Greiferfaden am markantesten. Fädeln Sie daher in den oberen Greifer ein Ziergarn und in die Nadel sowie den unteren Greifer ein normales Garn ein. Leiterstich (D) Ein Leiterstich ist ein Flatlock-Stich, bei dem der Stoff beim Nähen rechts auf rechts aufeinander liegt. Bei diesem Stich ist der Nadelfaden der markanteste. 22 – Nähen DeutschWARTUNG DER MASCHINE Eine Overlockmaschine erfordert vor allem aus zwei Gründen mehr Wartungsaufwand als sonstige Nähmaschinen:

  • Durch das Schneiden der Messer entstehen mehr Fussel und Stoffreste.
  • Overlock-Maschinen laufen bei sehr hohen Geschwindigkeiten und müssen daher regelmäßig geölt werden, damit die innen liegenden beweglichen Teile immer geschmiert sind. Reinigung Schalten Sie den Hauptschalter aus und ziehen Sie den Stecker heraus. Öffnen Sie die Frontabdeckung und entfernen Sie alle Fussel mit einer Fusselbürste. Ölen Schalten Sie den Hauptschalter aus und ziehen Sie den Stecker heraus. Damit die Maschine gut und leise läuft, müssen die beweglichen Teile (s. Abbildung) häufig geölt werden. Wir empfehlen, sie alle 24 Nähstunden zu ölen. Verwenden Sie spezielles Nähmaschinenöl. Verwenden Sie kein anderes Öl, da die Maschine hierdurch beschädigt werden könnte. Wischen Sie eventuelle Ölreste von der Maschinenoberfläche ab, bevor Sie mit dem Nähen beginnen. Wechseln des Untermessers Schalten Sie den Hauptschalter aus und ziehen Sie den Stecker heraus. Sobald das feststehende Untermesser stumpf wird, sollte es ausgewechselt werden. Halten Sie sich beim Wechseln an die folgenden Anweisungen. Sollten Sie dabei auf Probleme stoßen, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
  • Stellen Sie das Obermesser fest (A). Öffnen Sie die Frontabdeckung.
  • Lösen Sie die Befestigungsschraube (B) des Untermessers und entfernen Sie das feststehende Messer (C).
  • Setzen Sie in die Aussparung an der Untermesserhalterung ein neues Untermesser ein. Die Klinge des Untermessers muss mit der Stichplatte auf einer Ebene liegen.
  • Ziehen Sie die Befestigungsschraube (B) des Untermessers an.
  • Aktivieren Sie das Obermesser (D) wieder.
  • Drehen Sie das Handrad so, dass die Nadeln ihre niedrigste Position einnehmen. Wartung der Maschine – 23 DeutschWechseln des Obermessers 0.2-0.5mm Schalten Sie den Hauptschalter aus und ziehen Sie den Stecker heraus. Sobald das Obermesser stumpf wird, sollte es ausgewechselt werden. Halten Sie sich beim Wechseln an die folgenden Anweisungen. Sollten Sie dabei auf Probleme stoßen, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
  • Bringen Sie das Obermesser in seine niedrigste Position.
  • Stellen Sie das Obermesser fest (A). Öffnen Sie die Frontabdeckung.
  • Lösen Sie die Befestigungsschraube (B) des Obermessers und entfernen Sie das Obermesser (C).
  • Setzen Sie in die Aussparung an der Obermesserhalterung ein neues Obermesser ein. Die Vorderkante des Obermessers liegt etwa 0,2–0,5 mm unterhalb der Schneide des feststehenden Messers (D).
  • Ziehen Sie die Befestigungsschraube (B) des Obermessers an.
  • Aktivieren Sie das Obermesser (E) wieder. Aufbewahrung Wenn Sie die Maschine nicht verwenden, müssen Sie den Stecker herausziehen. Bewahren Sie die Maschine an einem Ort auf, wo sie keiner direkten Sonneneinstrahlung oder Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Kundendienst Bei Fragen hinsichtlich Wartung und/oder Bedienung können Sie sich jederzeit gern an unseren Kundendienst wenden. Fehlerbehebung Maschine läuft nicht Mögliche Ursache: Die Maschine ist nicht korrekt an den Strom angeschlossen. Lösung: Stellen Sie sicher, dass die Stromverbindung zur Maschine korrekt ist (Seite 3). Stoff wird nicht gut transportiert Mögliche Ursache: Es wurde eine zu kurze Stichlänge für den Stoff eingestellt. Lösung: Vergrößern Sie die Stichlänge (Seite 14). Mögliche Ursache: Der Differentialtransport ist nicht auf die korrekte Position für den zu nähenden Stoff eingestellt. Lösung: Passen Sie den Differentialtransport an (Seite 12). Mögliche Ursache: Der Nähfußdruck ist nicht korrekt auf den zu nähenden Stoff eingestellt. Lösung: Passen Sie den Nähfußdruck an (Seite 13). Nadel bricht ab Mögliche Ursache: Die Nadel sitzt nicht ordentlich in der Nadelklemme. Lösung: Setzen Sie die Nadel so weit wie möglich nach oben in die Nadelklemme ein und ziehen Sie die Schraube anschließend gut fest (Seite 5). Mögliche Ursache: Beim Nähen wird der Stoff hinter dem Nähfuß gezogen. Hierdurch kann die Nadel verbiegen und abbrechen. 24 – Wartung der Maschine DeutschLösung: Ziehen Sie nicht mit den Händen am Stoff. Lassen Sie den Transporteur den Stoff unter dem Nähfuß transportieren. Mögliche Ursache: Die Nadel hat nicht die richtige Stärke für den zu nähenden Stoff. Lösung: Verwenden Sie eine für den Stoff geeignete Nadelstärke (Seite 7). Faden reißt Mögliche Ursache: Die Maschine ist nicht korrekt eingefädelt. Das Einfädeln erfolgte in der falschen Reihenfolge. Lösung: Stellen Sie sicher, dass die Maschine korrekt eingefädelt ist (Seite 7). Mögliche Ursache: Das Garn rollt nicht gleichmäßig von der Garnrolle ab. Lösung: Stellen Sie an der Garnrolle sicher, dass sich der Faden nicht verfangen kann. Mögliche Ursache: Die Nadel(n) ist/sind verbogen, stumpf oder abgebrochen. Lösung: Wechseln Sie die Nadel(n) (Seite 5). Mögliche Ursache: Die Nadel ist nicht korrekt eingesetzt. Lösung: Setzen Sie die Nadel korrekt ein (Seite 5). Mögliche Ursache: Das Garn hat nicht die ausreichende Qualität oder die Garnfasern sind uneben. Lösung: Verwenden Sie hochwertiges Garn mit gleichmäßigen Fasern. Mögliche Ursache: Die Fadenspannung ist zu stark. Lösung: Verringern Sie die Fadenspannung (Seite 11). Mögliche Ursache: Der Faden hat sich an einer der Fadenführungen verfangen. Lösung: Stellen Sie am Einfädelweg sicher, dass alle Fäden gleichmäßig zugeführt werden. Stiche werden ausgelassen Mögliche Ursache: Die Nadel(n) ist/sind verbogen, stumpf oder abgebrochen. Lösung: Wechseln Sie die Nadel(n) (Seite 5). Mögliche Ursache: Die Nadel sitzt nicht ordentlich in der Nadelklemme. Lösung: Setzen Sie die Nadel so weit wie möglich nach oben in die Nadelklemme ein und ziehen Sie die Schraube anschließend gut fest Mögliche Ursache: Die Nadel hat nicht die richtige Stärke für den zu nähenden Stoff. Lösung: Verwenden Sie eine für den Stoff geeignete Nadelstärke (Seite 7). Mögliche Ursache: Die Maschine ist nicht korrekt eingefädelt oder das Einfädeln erfolgte in der falschen Reihenfolge. Lösung: Stellen Sie sicher, dass die Maschine gemäß den Abbildungen im Maschinenhandbuch korrekt eingefädelt ist (Seite 7). Mögliche Ursache: Das Garn hat nicht die ausreichende Qualität oder die Garnfasern sind uneben. Lösung: Verwenden Sie hochwertiges Garn mit gleichmäßigen Fasern. Unregelmäßige Stiche Mögliche Ursache: Die Stiche sind nicht ausgeglichen. Lösung: Passen Sie die Fadenspannung und eventuell auch die Schnittbreite an (Seite 11/Seite 13). Mögliche Ursache: Das Garn rollt nicht gleichmäßig von der Garnrolle ab. Lösung: Stellen Sie an der Garnrolle sicher, dass sich der Faden nicht verfangen kann. Mögliche Ursache: Die Maschine ist nicht korrekt eingefädelt oder das Einfädeln erfolgte in der falschen Reihenfolge. Lösung: Stellen Sie sicher, dass die Maschine gemäß den Abbildungen auf (Seite 7) korrekt eingefädelt ist. Wartung der Maschine – 25 DeutschStoff zieht sich zusammen Mögliche Ursache: Die Fäden sind zu stark gespannt. Lösung: Verringern Sie die Fadenspannung (Seite 11). Mögliche Ursache: Das Garn rollt nicht gleichmäßig von der Garnrolle ab. Lösung: Stellen Sie an der Garnrolle sicher, dass sich der Faden nicht verfangen kann. Mögliche Ursache: Das Garn hat nicht die ausreichende Qualität oder die Garnfasern sind uneben. Lösung: Verwenden Sie hochwertiges Garn mit gleichmäßigen Fasern. Mögliche Ursache: Die eingestellte Stichlänge ist zu gering. Lösung: Vergrößern Sie die Stichlänge (Seite 14). Mögliche Ursache: Der Differentialtransport ist nicht auf die korrekte Position für den zu nähenden Stoff eingestellt. Lösung: Passen Sie den Differentialtransport an (Seite 12). Unregelmäßiges Schneiden Mögliche Ursache: Ober- und Untermesser befinden sich nicht in der richtigen Position. Lösung: Prüfen Sie die Ausrichtung der Messer (Seite 24). Mögliche Ursache: Mindestens ein Messer ist beschädigt oder abgenutzt. Lösung: Wechseln Sie ein oder beide Messer aus (Seite 23—Seite 24). Stoff bleibt hängen Mögliche Ursache: Ober- und Untermesser befinden sich nicht in der richtigen Position. Lösung: Prüfen Sie die Ausrichtung der Messer (Seite 24). Mögliche Ursache: Das Garn rollt nicht gleichmäßig von der Garnrolle ab. Lösung: Stellen Sie an der Garnrolle sicher, dass sich der Faden nicht verfangen kann. Mögliche Ursache: Der Stoff ist zu dick. Lösung: Komprimieren Sie voluminöse Stofflagen vor dem Overlocknähen mit einer herkömmlichen Nähmaschine. Technische Daten Nähgeschwindigkeit Bis zu 1200 ± 100 U/min Stichlänge 1–4 mm Nadelstangenhub 25 ± 3 mm Nadeln SINGER® EL #2022 #90/14 Stichbreite 2.3–7 mm Nähfußhöhe 5–7 mm Anzahl der Nadeln 1–2 Differentialvorschub 0.7–2.0 Gewicht 6.3kg Anzahl der Fäden 2–4 Leuchte LED Maschinenabmessungen Breite: 334 mm Tiefe: 286 mm Höhe: 279 mm Schutzklasse II (Europa) Netzspannung Maschine: 100 Watt LED-Beleuchtung: 100 mWatt Nennleistung 120V / 60Hz (Nordamerika) 230V/50Hz (Europa) 26 – Wartung der Maschine DeutschÄnderungen an Ausrüstung, Konstruktion und Leistung der Maschine sowie am Zubehör ohne Vorankündigung vorbehalten. Selbstverständlich erfolgen derartige Änderungen zur Optimierung der Maschine und deren Nutzung. GEISTIGES EIGENTUM SINGER und das Cameo „S“ Design sind exklusive Warenzeichen von The Singer Company Limited S.à.r.l. bzw. zugehörigen Tochterunternehmen. Garantie Sie erhalten auf dieses Gerät 3 Jahre Garantie ab Kaufdatum. Das Gerät wurde sorgfältig produziert und vor Anlieferung gewissenhaft geprüft. Bitte bewahren Sie den Kassenbon auf als Nachweis für den Kauf. Bitte setzen Sie sich im Garantiefall mit unserer Servicehotline telefonisch in Verbindung. Nur so kann eine kostenlose Einsendung Ihrer Ware gewährleistet werden. Bitte bewahren Sie den Originalkarton auf, damit das Gerät im Garantiefall transportsicher versendet werden kann. Die Garantieleistung gilt nur für Material- oder Fabrikationsfehler, nicht aber für Verschleißteile oder für Beschädigungen an zerbrechlichen Teilen. Das Produkt ist lediglich für den privaten und nicht für den gewerblichen Gebrauch bestimmt. Bei missbräuchlicher und unsachgemäßer Behandlung, Gewaltanwendung und bei Eingriffen, die nicht von unserer autorisierten Service- Niederlassung vorgenommen wurden, erlischt die Garantie. Ihre gesetzlichen Rechte werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt. Diese Garantie gilt nur gegenüber dem Erstkäufer und ist nicht übertragbar. Service Singer Service Center VSM Austria GmbH VSM Switzerland GmbH Breitefeld 15, D-64839 Münster bei Dieburg Moosstr. 60, A-5020 Salzburg Hauptstr. 91, CH-5070 Frick Telefon: 00800-74643700 Telefon: 00800-74643700 Telefon: 062-8715665 E-Mail: singer-service-de@teknihall.de E-Mail: singer-service-at@teknihall.com E-Mail: ursula.moesch@vsmgroup.com Internet: www.singerdeutschland.de Internet: www.singeraustria.com Internet: www.singerswitzerland.com IAN 290240 Bitte halten Sie für alle Anfragen den Kassenbon und die Artikelnummer (z. B. IAN 12345) als Nachweis für den Kauf bereit. Konformitätserklärung Dieses Gerät erfüllt die Anforderungen der geltenden europäischen und nationalen Richtlinien. Dies wird durch die CE-Kennzeichnung bestätigt. Entsprechende Erklärungen sind beim Hersteller hinterlegt. Bitte beachten Sie, dass dieses Produkt so zu entsorgen ist, dass es gemäß den nationalen Entsorgungsvorschriften für Elektroprodukte bzw. elektronische Produkte recycelt werden kann. Entsorgen Sie elektrische Geräte nicht als unsortierten Hausmüll, sondern über spezielle Sammeleinrichtungen. Informationen über die verfügbaren Sammelsysteme erhalten Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung. Eventuell ist Ihr Fachhändler im Fall eines Neukaufs auch dazu verpflichtet, das Altgerät gratis für Sie zu entsorgen. Bei der Entsorgung von Elektrogeräten mit dem normalen Hausmüll können gefährliche Substanzen auf der Mülldeponie in das Grundwasser sickern, so in die Nahrungskette gelangen und die Gesundheit schädigen. Manufacturer VSM GROUP AB, SVP Worldwide Drottninggatan 2, SE-56184, Huskvarna, SWEDENIAN 290240