WR400F (1999) - Motorrad YAMAHA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG WR400F (1999) YAMAHA
1. Auflage, November 1999
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Verfielfältigung und Verbreitung, auch auszugs- weise, ist ohne schriftliche Genehmigung der Yamaha Motor Co., Ltd. nicht gestattet. Gedruckt in Japan WR400F(M)
Herzlich willkommen im Kreis der Yamaha-Fahrer. Sie besitzen nun eine WR, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha- Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtli- che Yamaha-Zuverlässigkeit. In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Ihr Motorrad am besten bedie- nen, inspizieren, warten und abstim- men. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den nächsten Yamaha- Händler Ihres Vertrauens. HINWEIS: Die Angaben dieser Anleitung befin- den sich zum Zeitpunkt der Druckle- gung auf dem neuesten Stand. Auf- grund der kontinuierlichen Bemühungen von Yamaha um tech- nischen Fortschritt und Qualitätsstei- gerung können einige Angaben je- doch für Ihr Modell nicht mehr zutreffen. Richten Sie Fragen zu die- ser Anleitung bitte an Ihren Yamaha- Händler. WARNUNG Vor der Inbetriebnahme sollte man sich mit den Eigenschaften und der Bedienung seines Fahrzeugs gut vertraut machen. Nur vor- schriftsmäßige Wartung, regelmä- ßige Schmierung und korrekte Einstellung können optimale Lei- stung und Sicherheit gewährlei- sten. Damit Sie alle Vorzüge die- ses Motorrades nutzen können, lesen Sie bitte diese Anleitung vor der Inbetriebnahme sorgfältig durch. Der Yamaha-Händler gibt bei Fragen gerne Auskunft. INTRODUCTION Félicitations pour votre achat d’une Yamaha séries WR. Ce modèle est l’aboutissement de la vaste expérience de Yamaha dans la production de machi- nes de course. Il représente l’échelon le plus élevé de la dextérité manuelle et de la fiabilité qui ont fait de Yamaha un lea- der. Ce manuel explique le fonctionnement, l’inspection, l’entretien de base et la mise au point de votre machine. Si vous avez des questions à poser à propos de ce manuel ou de votre machine, prière de prendre contact avec votre concession- naire Yamaha. N.B.: Comme des améliorations sont faites sur ce modèle, quelques données contenues dans ce manuel peuvent être périmées. Si vous avez des questions à poser, prière de consulter votre concessionnaire Yamaha. AVERTISSEMENT
ET FONCTIONS ET D’AVOIR ETE
ET LA FIABILITE DE CETTE
Dieses Motorrad ist ausschließlich für den Einsatz im Gelände-Renn- sport auf geschlossenen Kursen bestimmt. Die Benutzung dieses Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen verstößt gegen die Straßenverkehrs- ordnung. Aber auch Fahrten auf öffentlichem Gelände können wal- tende Verkehrsbestimmungen verlet- zen. Erkundigen Sie sich deshalb vor der Fahrt bei der zuständigen Ver- kehrsbehörde.
1. Die Benutzung dieses Motor-
rads setzt eine gewisse Erfahrung voraus. Fahren Sie diese Maschine nicht voll aus, bevor Sie sich mit allen ihren Eigenschaften gründlich vertraut gemacht haben.
2. Dieses Motorrad ist aus-
schließlich für Solofahrten bestimmt. Führen Sie niemals einen Sozius auf dieser Maschine mit.
3. Geeignete Schutzkleidung ist
obligatorisch. Fahren Sie stets mit ange- messener Schutzkleidung, robusten Stiefeln, speziellen Motorrad-Handschuhen, einem geprüften, perfekt sit- zenden Helm und ausrei- chendem Augenschutz. Achten Sie darauf, daß die Kleidung eng anliegt und nicht mit beweglichen Teilen oder Bedienungselementen der Maschine in Berührung kommt.
4. Regelmäßige Pflege und
Wartung sind unerläßlich. Nur vorschriftsmäßige War- tung, regelmäßige Schmie- rung und korrekte Einstellung können optimale Leistung und Sicherheit gewährleisten. Um Unfälle zu vermeiden, stets die in dieser Anleitung aufgeführte “Routinekontrolle vor Fahrtbeginn” durchfüh- ren. NOTICE IMPORTANTE
BEFORE TRANSPORTING IT. When transporting the machine in another vehicle, always be sure it is prop- erly secured and in an upright position and that the fuel cock is in the “OFF” position. Otherwise, fuel may leak out of the carburetor or fuel tank.5. Benzin ist äußerst entzünd- bar und u. U. explosiv. Stellen Sie vor dem Tanken immer den Motor ab und ach- ten Sie darauf, daß kein Ben- zin auf den Motor oder die Auspuffanlage verschüttet wird. Während des Tankens offene Flammen und Funken fernhalten und keinesfalls rauchen.
6. Benzin ist giftig.
Sollten Sie versehentlich Benzin verschluckt, Benzin- dämpfe eingeatmet oder Ben- zin in die Augen bekommen haben, sofort einen Arzt auf- suchen. Falls Benzin auf die Haut oder Kleidung gelangt, die betroffene Stelle unver- züglich mit Seifenwasser abwaschen und ggf. die Klei- dung wechseln.
7. Den Motor nur an gut belüfte-
tem Ort laufen lassen. Den Motor keinesfalls in geschlossenen Räumen anlassen und betreiben. Abgase enthalten Kohlen- monoxid, ein farb- und geruchloses Gas, das aber äußerst giftig ist und in kurzer Zeit bereits zu Bewußtlosig- keit und sogar zum Tod füh- ren kann.
8. Vorsicht beim Parken
Zum Parken stets den Motor abstellen. Das Fahrzeug nicht auf abschüssigem oder wei- chem Untergrund abstellen, damit es nicht umfallen kann.
9. Motor, Öltank, Schalldämpfer
und Abgaskanäle werden sehr heiß. Bei Arbeiten am Motorrad darauf achten, die heißen Teile nicht versehentlich zu berühren.
10. Das Motorrad vor jedem
Transport fest verankern. Die Maschine stets aufrecht im Transportwagen aufstellen und den Kraftstoffhahn schließen (auf “OFF” stel- len). Anderenfalls kann Ben- zin aus dem Vergaser oder dem Kraftstofftank austreten.
5. LA GASOLINA ES ALTA-
MENTE INFLAMABLE. Apague siempre el motor a la hora de repostar. Intente no derramar gasolina en el motor ni en el sistema de escape. Nunca reposte cerca de una llama encendida o mientras fuma.
6. LA GASOLINA PUEDE PRO-
début du manuel. Regarder la disposition générale du manuel avant de recherche le chapi- tre et l’article désirés. Arquer le manuel à son bord, de la manière indiquée, pour trouver le symbole de devant désiré et passer à une page de la description et l’arti- cle désirés. BENUTZERHINWEISE KENNZEICHNUNG WICH- TIGER HINWEISE Das Ausrufezeichen bedeutet: “GEFAHR! Achten Sie auf Ihre Sicherheit!” Ein Mißachten dieser Warnhinweise bringt Fahrer, Mechaniker und andere Personen in Verletzungs- oder Lebensgefahr. Hierunter sind Vorsichtsmaßnah- men zum Schutz des Fahrzeugs vor Schäden aufgeführt. HINWEISE: Ein HINWEIS gibt Zusatzinformatio- nen und Tips, um bestimmte Vor- gänge oder Arbeiten zu vereinfachen. WARNUNG ACHTUNG: INFORMATION AUFFINDEN
1. Diese Anleitung umfaßt sieben
Kapitel: 1. Allgemeine Angaben – 2. Technische Daten – 3. Regelmäßige Inspektionen und Einstellarbeiten – 4. Motor – 5. Fahrwerk – 6. Elektrische Anlage – 7. Abstimmung
2. Dem ersten Kapitel geht ein
Inhaltverzeichnis voran. Machen Sie sich mit dem Inhalt und Auf- bau der Anleitung vertraut, bevor Sie nach bestimmten Angaben suchen. Halten Sie das Buch wie in der Abbildung gezeigt, um das Auffinden der einzelnen Kapitel zu erleichtern.
are given in addi- tion to the exploded diagram and job instruction chart.AUFBAU Diese Anleitung wurde zusammen- gestellt, um dem Benutzer ein leicht verständliches Nachschlagewerk in die Hand zu geben, in dem alle dar- gestellten Arbeitsvorgänge (Ein- und Ausbau, Zerlegung und Zusammen- bau, Prüfung und Reparatur) detail- liert und in der entsprechenden Reihenfolge beschrieben sind. Je nach Zustand eines fehlerhaften Bauteils weist ein Pfeilsymbol auf die erforderliche Maßnahme hin. Bei- spiel:
Lager Pitting/Beschädigung
LESEN DER BESCHREIBUNGEN
Um bei der Identifikation der Teile zu helfen und die Arbeitsschritte zu ver- deutlichen, sind Explosionsdia- gramme am Beginn jedes Ausbau- und Demontageabschnittes darge- stellt.
1. Für die Ausbau- und Demonta-
gearbeiten ist meistens ein über- sichtliches Explosionsdiagramm
in dem Explosi- onsdiagramm sind in der Rei- henfolge der Arbeiten aufgeführt. Eine in einen Kreis eingeschriebene Nummer bezeichnet einen Demontage- schritt.
3. Eine Erläuterung der Arbeiten
und Hinweise ist durch ablese- freundliche Symbolmarkierun- gen
gegeben. Die Bedeutungen der Symbolmar- kierungen sind auf der nächsten Seite aufgeführt.
4. Eine Arbeitsanweisungstabelle
begleitet das Explosionsdia- gramm und gibt die Arbeitsrei- henfolge, Bezeichnung der Teile, Hinweise zu den Arbeiten usw. an.
5. Der Umfang des Ausbaus
ist in der Arbeitsanweisungstabelle aufgeführt, um nicht erforderli- che Ausbauarbeiten zu vermei- den.
6. Für Arbeiten, für die weitere
Informationen benötigt werden, sind schrittweise Ergänzungen
zusätzlich zu dem Explosi- onsdiagramm und der Arbeitsan- weisungstabelle aufgeführt.
NewABGEBILDETEN SYM- BOL (Siehe Abbildung) Die unter
abgebildeten Symbole weisen auf die Themen der einzelnen Kapitel hin.
Regelmässige Inspektionen und Ein- stellarbeiten
Motor 5 Fahrwerk 6 Elektrische Anlage 7 Abstimmung Die Symbole 8 bis D weisen auf wichtige Angaben im Text hin. 8 Wartung mit montiertem Motor mög- lich 9 Spezialwerkzeug 0 Art und Menge einzufüllender Flüssig- keiten A Schmiermittel B Anzugsmoment C Verschleißgrenzen, Toleranzen D Elektrische Sollwerte Die Symbole E bis H werden in den Explosionszeichnungen verwendet und weisen auf Schmier- und Klebe- mittel sowie die entsprechenden Stellen hin. E Motoröl F Molybdändisulfidöl G Leichtes Lithiumfett H Molybdändisulfidfett Die Symbole I und J werden ebenfalls in den Explosionszeichnun- gen verwendet. I Klebemittel (LOCTITE
INDEX ALLGEMEINE ANGABEN TECHNISCHE DATEN REGELMÄSSIGE INSPEKTION UND EINSTELLARBEITEN MOTOR FAHRWERK ELEKTRISCHE ANLAGE ABSTIMMUNGEC0A0000 CONTENTS
WARTUNGS- UND EINSTELLAR-
BEITEN VOR FAHRTBEGINN
ET ARBRE DE SELECTEUR
FREIN AVANT ET FREIN
ELEKTRISCHE BAUTEILE UND
1GEN INFO DESCRIPTION FAHRZEUGBESCHREIBUNG DESCRIPCIÓN ALLGEMEINE ANGA- BEN FAHRZEUGBESCHREI- BUNG
Kupplungshebel Dekompressionshebel Motorstoppschalter “ENGINE STOP” Tageskilometerzähler Lichtschalter Handbremshebel Gasdrehgriff Kühlerverschlußdeckel Kraftstoffankverschluß Motoröl-Einfüllschraubverschluß/Tauchstab Rücklicht Kickstarter Kraftstofftank Scheinwerfer Kühler Kühlmittel-Ablaßschraube Fußbremshebel Auslaufschutzventil Kraftstoffhahn Kaltstarterknopf Heißstarterknopf (rot) Luftfilter Antriebskette Schalthebel Teleskopgabel HINWEIS:
Leichte Modell-Abweichungen möglich.
Änderungen an Design und techni- schen Daten jederzeit vorbehalten. RENSEIGNEMENTS GENERAUX DESCRIPTION
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNG
IDENTIFICACIÓN DEL VEHÍCULO
FAHRZEUG-IDENTIFIZIE- RUNG Diese Identifizierungsnummern wer- den in folgenden Fällen benötigt:
1. bei der Bestellung von Ersatz-
2. bei einer Diebstahlmeldung
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNGS- NUMMER Die Fahrzeug-Identifizierungsnum- mer 1 ist auf der rechten Seite des Lenkkopfes eingeschlagen. MOTOR-IDENTIFIZIERUNGSNUM- MER Die Motor-Identifizierungsnummer 1 ist oben auf der rechten Kurbelge- häuseseite eingeschlagen. MODELLCODE-INFORMATION Das Modellcode-Klebeschild 1 ist an abgebildeter Stelle auf dem Rah- men angebracht. Die Codenummer und das Info-Kürzel werden zur Ersatzteil-Bestellung benötigt.
VORBEREITUNG FÜR AUSBAU
1. Vor dem Ausbau oder Zerle-
gen der Bauteile sämtlichen Schmutz, Schlamm, Staub so- wie andere Fremdkörper ent- fernen.
2. Nur geeignete Werkzeuge und
Reinigungsmittel verwenden. Siehe unter “SPEZIALWERK- ZEUGE”.
3. Beim Zerlegen zusammenge-
hörige Teile immer gemein- sam ablegen. Dies gilt beson- ders für Zahnräder, Zylinder, Kolben und alle beweglichen Teile, die miteinander arbei- ten. Solche Baugruppen dür- fen nur komplett wiederver- wendet oder ausgetauscht werden
4. Alle ausgebauten Teile reini-
gen und in der Reihenfolge des Ausbaus auf einer saube- ren Unterlage ablegen. Dies gewährleistet einen zügigen und korrekten Zusammenbau.
5. Alle Teile von offenem Feuer
fernhalten. ERSATZTEILE
1. Nur Original-Ersatzteile von
Yamaha verwenden. Nur von Yamaha empfohlene Schmier- stoffe verwenden. Fremdfabri- kate erfüllen häufig nicht die gestellten Qualitätsanforde- rungen. INFORMATIONS IMPOR- TANTES
DICHTUNGEN, DICHTRINGE UND
1. Beim Überholen des Motors
sind sämtliche Dichtungen, Dichtringe und O-Ringe zu er- neuern. Alle Dichtflächen, Dichtlippen und O-Ringe vor dem Zusammenbau säubern.
2. Beim Zusammenbau alle be-
weglichen Teile und Lager ölen, alle Dichtlippen einfetten. SICHERUNGSSCHEIBEN/ -BLE-
1. Sicherungsscheiben und -ble-
che 1 sowie Splinte müssen nach dem Ausbau erneuert werden. Sicherungslaschen werden nach dem vorschrifts- mäßigen Festziehen der Schraubverbindung gegen die Schlüsselfläche der Schraube oder Mutter hochgebogen.
LAGER UND DICHTRINGE
1. Lager 1 und Dichtringe 2 so
einbauen, daß die Hersteller- beschriftung oder Teilenum- mer sichtbar bleibt. Beim Ein- bau von Dichtringen die Dichtlippen dünn mit leichtem Lithiumfett bestreichen. Lager beim Einbau ggf. großzügig ölen. ACHTUNG: Lager nie mit Druckluft trocken- blasen, da hierdurch die Lagerflä- chen beschädigt werden. SICHERUNGSRINGE
1. Sicherungsringe vor dem Wie-
dereinbau sorgfältig überprü- fen und bei Beschädigung oder Verformung erneuern. Kolbenbolzensicherungen müssen nach jedem Ausbau erneuert werden. Beim Einbau eines Sicherungsringes 1 stets darauf achten, daß die scharfkantige Seite 2 den Ring gegen die Druckrichtung 3 abstützt. 4 Welle
JOINTS, BAGUES D’ETANCHEITE
Die Steckverbinder auf Oxidation, Rost, Feuchtigkeit usw. prüfen
2. Die einzelnen Anschlußklem-
men mit Druckluft trockenbla- sen.
3. Den Steckverbinder mehr-
mals aufstekken und wieder abziehen.
4. Die einzelnen Steckverbinder-
kabel auf Festsitz prüfen.
5. Wenn sich eine Anschluß-
klemme löst, die Blechlasche 1 hochbiegen und die Klem- me wieder einsetzen.
● Steckverbinder HINWEIS: Die Steckverbinder müssen einra- sten.
7. Den Steckverbinder mit ei-
nem Taschen-Multimeter auf Durchgang prüfen. HINWEIS: ● Ist der Durchgang nicht wider- standsfrei, die Anschlußklemmen reinigen. ● Bei der Überprüfung von Kabel- bäumen stets die Schritte 1 bis 7 durchführen. ● Zur schnellen Abhilfe kann ein handelsübliches Kontaktspray ver- wendet werden. ● Die Steckverbinder wie abgebildet mit dem Meßgerät prüfen. VERIFICATION DES CONNEXIONS Traitement des taches, de la rouille, de l’humidité, etc. sur le connecteur.
OUTILS SPECIAUXGEN INFO SPEZIALWERKZEUGE Die folgenden Spezialwerkzeuge sind für korrekte und vollständige Einstell- und Montagearbeiten unerläßlich. Durch die Verwendung dieser Werkzeuge können Beschädigungen vermieden werden, die beim Gebrauch ungeeigneter Hilfsmittel oder improvisierter Techniken entstehen können. Bei der Bestellung von Spezialwerkzeug sollten die im folgenden aufgeführten Bezeichnungen und Teilenummern angegeben werden. HINWEIS: ● Nur USA und CDN: Teilenummern, die mit “YM-” oder “YU-” beginnen● Nicht USA und CDN: Teilenummern, die mit “90890-” beginnen Teilenummer Werkzeug/Anwendung Abbildung YU-01135-A, 90890-01135 YM-01305, 90890-01305 Kurbelgehäuse-Trennwerkzeug Kurbelgehäuse-Trennschraube Zum Trennen der Kurbelgehäusehälften und Ausbau der Kurbelwelle YU-01135-A YM-01305 90890-01135 90890-01305 YU-01235, 90890-01235 Rotorhalter Zum Lösen und Befestigen des Schwungrad- Magnetzünder-Rotors YU-01235 90890-01235 YU-03097, 90890-01252 YU-01256 Meßuhr und Ständer Ständer Diese Werkzeug dienen zum Prüfen der einzelnen Teile auf Unrundheit oder Verbiegung. YU-03097 YU-01256 90890-01252 YU-90050, 90890-01274 YU-90050, 90890-01275 YU-91044, 90890-04081 YU-90062, 90890-01277 Kurbelwellen-Einbauwerkzeug Vorrichtung Bolzen Distanzhülse Adapter Zum Einbau der Kurbelwelle YU-90050 YU-90062 YU-91044 90890-01274 90890-01275 90890-01277 90890-04081 YU-01304, 90890-01304 Kolbenbolzen-Abzieher Zum Ausbau des Kolbenbolzens YU-01304 90890-01304 YU-24460-1, 90890-01325 YU-33984, 90890-01352 Kühlerverschlußdeckel-Prüfgerät Adapter Zur Prüfung des Kühlsystems YU-24460-01 YU-33984 90890-01325 90890-01352 YU-33270, 90890-01362 Polrad-Abzieher Zum Ausbau des Schwungradmagnetzünder-Rotors YU-33270 90890-01362
SPEZIALWERKZEUGEGEN INFO YM-33975, 90890-01403 Hakenschlüssel Zum Lösen und Festziehen der Lenkkopf-Ringmutter YM-33975 90890-01403 YM-1423, 90890-01423 Dämpferrohr-Halter Zum Lösen und Festziehen der Befestigungs- schraube des Teleskopgabel-Dämpferrohrs YM-1423 90890-01423 YM-01442, 90890-01442 Gabeldichtring-Treiber Zum Einbau der Gabeldichtringe YM-01442 90890-01442 YU-03112, 90890-03112 Taschen-Multimeter Zur Prüfung und Messung der elektrischen Systeme YU-03112 90890-03112 YU-8036-1 90890-03113 Induktivdrehzahlmesser Drehzahlmesser Zur Ermittlung der Motordrehzahl YU-8036-1 90890-03113 YM-33277-A, 90890-03141 Stroboskoplampe Zur Kontrolle des Zündzeitpunktes YM-33277-A 90890-03141 YM-04019, 90890-04019 YM-04108, 90890-04108 Ventilfederspanner Halterung Zum Aus- und Einbau der Ventile YM-04019 YM-04108 90890-04019 90890-04108 YM-91042, 90890-04086 Universal-Kupplungshalter Zur Fixierung der Kupplung beim Aus- und Einbau der Kupplungsnabenmutter YM-91042 90890-04086 YM-4116, 90890-04116 YM-4097, 90890-04097 Ventilführungs-Austreiber Einlaß (4,5 mm) Auslaß (5,0 mm) Zum Ausbau der Ventilführungen YM-4116 YM-4097 90890-04116 90890-04097 Teilenummer Werkzeug/Anwendung Abbildung
SPEZIALWERKZEUGEGEN INFO YM-4117, 90890-04117 YM-4098, 90890-04098 Ventilführungs-Einbauhülse Einlaß Auslaß Zum genauen Einbau der Ventilführungen YM-4117 YM-4098 90890-04117 90890-04098 YM-4118, 90890-04118 YM-4099, 90890-04099 Ventilführungs-Reibahle Einlaß (4,5 mm) Auslaß (5,0 mm) Zum Aufreiben der neuen Ventilführungen YM-4118 YM-4099 90890-04118 90890-04099 YM-34487 90890-06754 Zündfunkenstreckentester Zur Überprüfung der Zündanlage YM-34487 90890-06754
YAMAHA-Dichtmasse Nr. 1215 Zum Abdichten der Kurbelgehäuse-Paßflächen
ACC-11001-05-01 90890-85505
Teilenummer Werkzeug/Anwendung Abbildung
REN FUNKTION MOTORSTOPPSCHALTER “ENGI- NE STOP” Der Motorstoppschalter “ENGINE STOP” 1 befindet sich auf der linken Seite des Lenkers. Den Motorstoppschalter “ENGINE STOP” gedrückt halten, bis der Motor abstirbt. KUPPLUNGSHEBEL Der Kupplungshebel 1 befindet sich auf der linken Seite des Lenkers und dient zum Ein- und Auskuppeln. Zum Ausrücken der Kupplung den Kupp- lungshebel zum Lenkgriff ziehen; zum Einrücken der Kupplung den Kupp- lungshebel wieder freigeben. Zum Auskuppeln den Kupplungshebel zügig ziehen, beim Einkuppeln gefühl- voll loslassen, um ein weiches Einrük- ken der Kupplung zu gewährleisten. FUSSSCHALTHEBEL Erst das Getriebe erlaubt die Nut- zung der Motorleistung in verschie- denen Geschwindigkeitsbereichen, so daß Anfahren, Bergauffahren und schnelles Beschleunigen möglich sind. Die Gänge dieses 5-Gang- Getriebes werden über den Fuß- schalthebel 1 linksseitig des Motors bei ausgerückter Kupplung geschal- tet. KICKSTARTER Zum Anlassen des Motors den Kick- starterhebel 1 ausschwenken und langsam niedertreten, bis deutlicher Widerstand spürbar wird; dann den Kickstarterhebel schwungvoll durch- treten. Dieses Modell ist mit einem Primärkickstarter ausgerüstet, d. h. der Motor kann auch bei eingelegtem Gang angelassen werden – voraus- gesetzt, daß die Kupplung ausge- rückt ist. Normalerweise sollte jedoch in den Leerlauf geschaltet werden, bevor der Motor gestartet wird.
DEKOMPRESSIONSHEBEL ACHTUNG: Den Dekompressionshebel unter keinen Umständen bei laufendem Motor betätigen. Dies kann den Motor stark beschädigen. Wenn der Dekompressionshebel 1 (auf der linken Seite des Lenkers) betä- tigt wird, öffnet sich das Auslaßventil, was den Verdichtungsdruck redu- ziert. Dadurch läßt sich für das Kickstarten der Kolben leichter über den Verdichtungstakt hinaus bewe- gen. GASDREHGRIFF Der Gasdrehgriff 1 befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zum Erhöhen der Motordrehzahl (Beschleunigung) den Gasdrehgriff in Gegenfahrtrichtung drehen, zum Reduzieren der Motordrehzahl den Gasdrehgriff in Fahrtrichtung drehen. HANDBREMSHEBEL Der Handbremshebel 1 zur Betäti- gung der Vorderradbremse befindet sich auf der rechten Seite des Len- kers. FUSSBREMSHEBEL Der Fußbremshebel 1 zur Betäti- gung der Hinterradbremse befindet sich auf der rechten Fahrzeugseite.
KRAFTSTOFFHAHN Der Kraftstoffhahn leitet den Kraft- stoff vom Tank zum Vergaser und fil- tert ihn gleichzeitig. Die einzelnen Kraftstoffhahnstellungen sind nach- folgend beschrieben. OFF: Der Kraftstoffhahn ist geschlossen und die Kraft- stoffzufuhr unterbrochen. Den Kraftstoffhahn nach Abstellen des Motors auf “OFF” stellen. ON: Diese Stellung ist für den Nor- malbetrieb: der laufende Motor wird mit Kraftstoff versorgt. Den Kraftstoffhahn vor Fahrt- antritt auf “ON” stellen. RES: Geht während der Fahrt der Kraftstoff aus, den Kraftstoff- hahn auf “RES” (Reserve) stellen, um den Motor mit dem Reservekraftstoff zu versor- gen. Bei nächster Gelegenheit tanken. <underline>Nach dem Tanken den Kraftstoffhahn wieder auf “ON” stellen. KALTSTARTERKNOPF Ein kalter Motor benötigt zum Starten ein fetteres Luft-Kraftstoff-Gemisch. Eine spezielle Startvorrichtung, die über den Kaltstarterknopf 1 aktiviert wird, liefert dieses Gemisch. Den Kaltstarterknopf zum Starten heraus- ziehen und nachdem der Motor warmgelaufen ist wieder hineindrük- ken. HEISSTARTERKNOPF Der Heißstarterknopf (rot) 1 dient zum Starten mit heißem Motor. Den Heißstarterknopf verwenden, wenn der Motor kurz nach dem Aus- schalten erneut gestartet wird (der Motor ist noch warm). Bei Herauszie- hen des Heißstarterknopfs wird das Gemisch durch vorübergehende Bei- mischung von Sekundärluft ver- dünnt, wodurch der Motor leichter anstartet. ACHTUNG: Nach dem Anlassen des Motors den Heißstarterknopf wieder hin- ein drücken.
AUSLAUFSCHUTZVENTIL Das Auslaufschutzventil 1 ist in den Kraft–stofftank-Belüftungsschlauch eingebaut und verhindert ein Ausflie- ßen von Kraftstoff. ACHTUNG: Beim Einbau darauf achten, daß der Pfeil nach unten zum Kraft- stofftank weist. LICHTSCHALTER Der Lichtschalter 1 befindet sich am Lenker. GUMMILAPPEN Den Gummilappen 1 am Rahmen im Bereich des Kraftstofftank-Hinter- teils montieren, um bei Regenfahrten den Vergaser vor eindringendes Wasser zu schützen. HINWEIS: Bei trockenen Fahrten hilft der Gum- milappen, Staub und Schmutz vom Vergaser fernzuhalten. KRAFTSTOFF Ausschließlich den empfohlenen Kraftstoff verwenden. Für Rennen fri- schen Kraftstoff verwenden. HINWEIS: Nicht AUS:
1. Tritt bei hoher Last (Vollgas)
Motorklingeln bzw. -klopfen auf, Markenkraftstoff eines re- nommierten Anbieters oder Benzin mit höherer Oktanzahl verwenden.
2. Falls kein bleifreies Benzin
verfügbar ist, kann auch ver- bleiter Kraftstoff verwendet werden. Empfohlener Kraftstoff Nicht AUS Bleifreies Super- benzin mit einer Oktanzahl von mind. 95 Nur AUS Nur bleifreies Ben- zin
MISE EN MARCHE ET RODAGE
REN WARNUNG Den Motor keinesfalls in geschlos- senen Räumen anlassen und be- treiben. Abgase sind äußerst giftig und führen in kurzer Zeit zu Be- wußtlosigkeit und Tod. Daher den Motor nur an gut belüftetem Ort laufen lassen. ACHTUNG: ● Da dieser Vergaser mit einer Beschleunigerpumpe ausgestat- tet ist, sollte der Gasdrehgriff beim Anlassen nicht betätigt werden, um ein Verrölen der Zündkerze zu vermeiden. ● Es besteht beim Kickstarten eines Viertakters mit geöffnetem Gasdrehgriff Rückschlagge- fahr. Außerdem ist bei offener Drosselklappe das Startgemisch zu mager. ● Den Dekompressionshebel unter keinen Umständen bei lau- fendem Motor betätigen. Dies kann den Motor stark beschädi- gen. ● Vor dem Anfahren unbedingt die “ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN” ausführen.
KALTEN MOTOR ANLASSEN
1. Den Kühlflüssigkeitstsand
2. Den Kraftstoffhahn auf “ON”
3. Das Getriebe in die Leerlauf-
4. Den (kaltstarterknopf bis zum
Anschlag herausziehen).
5. Den Kickstarterhebel ohne Be-
tätigung des Dekompressions- hebels langsam bis zum Auf- finden des Verdichtungstaktes heruntertreten. (Den Verdich- tungstakt erkennt man am deutlich spürbaren Widerstand über den gesamten Hub des Kickstarterhebels. Im Auslaßt- akt ist lediglich am Anfang des Kistarterhebelhubs ein Wider- stand spürbar; in diesem Fall muß der Kickstarterhebel mehrmals durchgetreten wer- den.)
MISE EN MARCHE ET RODAGE
anziehen und den Kickstarter- hebel um 10–30˚ heruntertre- ten.
7. Zuerst den Dekompressions-
hebel, dann den Kickstarterhe- bel loslassenen und anschlie- ßend den Kickstarterhebel kräftig durchtreten, um den Motor anzulassen. WARNUNG Den Gasdrehgriff beim Kickstar- ten nicht öffnen, um ein Rück- schlagen des Kickstarters zu ver- meiden.
8. Den Kaltstarterknopf wieder in
die ursprüngliche Stellung zu- rückschieben und den Motor bei 3.000 bis 5.000 Umdre- hungen 1 bis 2 Minuten lang warmlaufen lassen. HINWEIS: Da dieser Vergaser mit einer Be- schleunigerpumpe ausgestattet ist, sollte der Motor beim Warmlaufen nicht hochgedreht werden, um eine zu starke Anreicherung des Ge- mischs und ein Absterben des Mo- tors zu vermeiden. Übrigens darf ein Viertakter bedenkenlos bei konstan- ter Drehzahl warmgelaufen werden. ACHTUNG: Den Motor nicht zu lange warm- laufen lassen.
MISE EN MARCHE ET RODAGE
Zum Anlassen des warmen Motors weder den Kaltstarterknopf drücken noch den Gasdrehgriff öffnen, son- dern lediglich den Heißstarterknopf (rot) herausziehen und den Kickstar- ter kräftig durchtreten. Sobald der Motor anspringt, den Heißstarterknopf wieder einschie- ben, um den Luftweg zu schließen. Wiederanstarten nach einem Sturz Den Heißstarterknopf (rot) heraus- ziehen und den Motor starten. Sobald der Motor anspringt, den Heißstarterknopf wieder einschie- ben, um den Luftweg zu schließen. Wenn der Motor nicht anspringt Den Heißstarterknopf (rot) ganz her- ausziehen, den Dekompressionshe- bel ziehen und dabei gleichzeitig den Kickstarter 10–20 Mal durchtreten, um den Zylinder zu entleeren. Anschließend den Motor wie oben unter “Wiederanstarten nach einem Sturz” anlassen ACHTUNG: Der Motor darf während der Ein- fahrzeit nicht zu stark bean- sprucht werden. Darum sollten die nachfolgenden Anweisungen sorgfältig gelesen und genau be- achtet werden. Gas- dreh- griff öffnen* Kalt- starter- knopf Heiß- starter- knopf (rot) Lufttemperatur unter 5 ˚C 3–4 × Ja nein Lufttemperatur über 5 ˚C Nein Ja nein Lufttemperatur zwi- schen 5 und 25 ˚C Nein Ja/nein nein Lufttemperatur über 25 ˚C Nein nein nein Motor nach langer Zeit anlassen Nein Ja nein Warmen Motor anlassen Nein nein Ja Motor nach einem Sturz anlassen Nein nein Ja
- Den Gasdrehgriff vor dem Kickstarten betätigen Kalten Motor anlassen
1. Vor dem Anlassen des Motors
VOR FAHRTBEGINN” ausfüh- ren.
3. Den Motor anlassen und
warmlaufen lassen. Dabei die Leerlaufdrehzahl überwachen und die Funktion der Bedie- nungselemente sowie des Mo- torstoppschalters “ENGINE STOP” prüfen. Innerhalb der nächsten fünf Minuten den Motor wieder anlassen und die folgenden Schritte ausführen.
4. Die Maschine fünf bis acht Mi-
nuten lang bei mäßiger Gas- drehgrifföffnung in den unte- ren Gängen fahren.
5. Den Motorbetrieb etwa eine
Stunde lang bei 1/4 bis 1/2 ge- öffnetem Gasdrehgriff (niedri- ge bis mittlere Geschwindig- keit) überprüfen.
6. Den Motor erneut anlassen
und den Motorbetrieb im ge- samten Betriebsbereich über- prüfen. Den Motor abschalten und noch einmal anlassen und die Maschine 10 bis 15 Minu- ten betreiben. Danach ist die Maschine für Rennen einsatz- bereit. ACHTUNG: ● Nach dem Einfahren und vor jedem Rennen die Schraubver- bindungen gemäß der Tabelle “ANZUGSMOMENTE KONTROL- LIEREN” auf festen Sitz prüfen und vorschriftsmäßig anziehen. ● Nach der Erneuerung eines der folgenden Teile muß die Maschine erneut eingefahren werden.
- ZYLINDER UND KURBEL-
WELLE Etwa eine Stunde Einfahrzeit
RÄDER: Etwa 30 Minuten Einfahrzeit bei oder unter Halbgas (Sorgfältig den Motorbetriebüberprüfen.)
MISE EN MARCHE ET RODAGE
REINIGUNG UND STILLEGUNG
LIMPIEZA Y ALMACENAMIENTO
REINIGUNG UND STILLE-
GUNG REINIGUNG Eine regelmäßige, gründliche Wäsche sorgt nicht nur für gutes Aussehen, sondern verbessert auch das allgemeine Betriebsverhalten, reduziert Verschleiß und bewirkt somit eine längere Lebensdauer und besseren Werterhalt.
1. Vor der Wäsche eine Plastik-
tüte über die Schalldämpfer- öffnung stülpen und mit einem Gummiband sichern, damit kein Wasser eindringen kann.
2. Bei stark veröltem Motor mit ei-
nem Pinsel Kaltreiniger auftra- gen. Jedoch keinen Kaltreiniger auf Antriebskette, Kettenräder und Radachsen bringen.
3. Schmutz und Kaltreiniger mit ei-
nem Wasserschlauch gründlich abspülen. Dabei den Wasser- druck möglichst gering halten. ACHTUNG: Durch zu hohen Wasserdruck können Wasser und Verunreini- gungen in Radlager, Teleskopga- bel, Schwingenlager, Bremsen, Getriebedichtungen und elektri- sche Komponenten eindringen. Viele teure Reparaturen sind die Folge falscher Anwendung von Hochdruckreinigern (Dampfstrah- ler), wie sie z. B. bei Münzwasch- anlagen zu finden sind.
4. Nach dem Abspülen des gro-
ben Schmutzes alle Oberflä- chen mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmit- tel abwaschen. Schwer zu- gängliche Stellen lassen sich am besten mit einer alten Zahnbürste oder einer Fla- schenbürste reinigen.
5. Unmittelbar danach das Fahr-
zeug mit sauberem Wasser abspülen und mit einem Waschleder, sauberen Tuch oder weichen, saugfähigen Lappen abtrocknen.
6. Die Kette trocknen und sofort
schmieren, um Korrosion zu verhindern.
7. Die Sitzbank mit einem Reini-
ger für Vinylpolster abwischen, damit der Bezug geschmeidig und glänzend bleibt.
8. Lack- und Chromflächen kön-
nen mit Autowachs poliert werden. Kombinierte Reiniger und Polituren sind zu vermei- den, da sie oft Scheuermittel enthalten, die den Lack auf Tank und Verkleidungsteilen beschädigen würden.
9. Nach der Wäsche den Motor an-
lassen und warmlaufen lassen.
REINIGUNG UND STILLEGUNG
LIMPIEZA Y ALMACENAMIENTO
STILLEGUNG Vor einer mehr als zweimonatigen Stillegung sollten einige Schutzvor- kehrungen getroffen werden, um Schäden zu verhindern. Das Fahr- zeug zuerst gründlich reinigen und dann folgendermaßen zur Stillegung vorbereiten:
1. Kraftstofftank, Kraftstoffleitun-
gen und Vergaser-Schwim- merkammer entleeren.
2. Die Zündkerze herausschrau-
ben, ungefähr einen Teelöffel Motoröl in die Kerzenbohrung geben und die Zündkerze wie- der hineinschrauben. Bei ge- drücktem Motorstoppschalter den Kickstarter mehrmals durchtreten, um das Öl in der Zylinderlaufbuchse zu vertei- len.
3. Die Antriebskette lösen,
gründlich reinigen und dann schmieren. Die Kette wieder montieren oder in einem am Rahmen befestigten Plastik- beutel aufbewahren.
4. Alle Seilzüge ölen.
5. Das Fahrzeug ganz aufbok-
ken, um beide Räder vom Bo- den abzuheben.
6. Eine Plastiktüte über die
Schalldämpferöffnung stül- pen, um Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
7. Bei Lagerung in extrem feuch-
ter oder salzhaltiger Luft auf alle Metalloberflächen einen dünnen Ölfilm auftragen. Je- doch niemals Gummiteile oder den Sitzbankbezug einölen. HINWEIS: Anfallende Reparaturen vor der Still- legung ausführen. RANGEMENT Si l’on remise la machine pour 60 jours ou plus, il faut prendre des mesures de conservation pour éviter sa détérioration. Après un nettoyage soigné, préparer la machine de la manière suivante:
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
SPEC TECHNISCHE DATEN
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
Modellname WR400F Modellcode 5GS6 Abmessungen Gesamtlänge 2.171 mm Gesamtbreite 827 mm Gesamthöhe 1.303 mm Sitzhöhe 998 mm Radstand 1.490 mm Bodenfreiheit 373 mm Fahrzeuggewicht (fahrfertig, vollgetankt) 122,0 kg Motor Bauart flüssigkeitsgekühlter 1-Zyl.-4-Takt-Ottomotor, 2 obenliegende Nockenwellen (DOHC) Zylinderanordnung 1-Zylinder, nach vorn geneigt Hubraum 399 cm
60,1 mm Verdichtungsverhältnis 12,5:1 Startsystem Kickstarter Schmiersystem Trockensumpfschmierung Motoröl Ölsorte und -viskosität [Nur USA und CDN] Empfohlene Ölsorte (Viskosität)
Über 5 ˚C: Yamalube 4 (20W-40) oder Motoröl SAE 20W- 40, Klasse SH (ohne reibungsmindernde Addi- tive)
Unter 15 ˚C: Yamalube 4 (10W-30) oder Motoröl SAE 10W- 30, Klasse SH (ohne reibungsmindernde Addi- tive) oder: Yamalube 4-R (15W-50) (ohne reibungsmin- dernde Additive) [Nicht USA und CDN] Nach API: SE, SF, SG oder SH Nach ACEA (CCMC): G4 oder G5 (Zweirad-Motoröl)
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
SPEC Füllmenge Ölwechsel ohne Filterwechsel 1,5 L Ölwechsel mit Filterwechsel 1,6 L Gesamtmenge 1,7 L Kühlsystem-Fassungsvermögen (Gesamtmenge) 1,2 L Luftfilter Naßfilter-Einsatz Kraftstoff Sorte Bleifreies Superbenzin mit einer Oktanzahl von mind. 95 Tankinhalt Reserve 12 L 8 L 1,4 L Vergaser Modell/Hersteller FCR-MX39/KEIHIN Zündkerze Modell/Hersteller CR8E/NGK
Elektrodenabstand 0,7–0,8 mm Kupplungsbauart Mehrscheiben-Ölbadkupplung Kraftübertragung Primärantrieb Zahnrad Primärübersetzung 62/21 (2,952) Sekundärantrieb Kettenantrieb Sekundärübersetzung 50/14 (3,571) Getriebe klauengeschaltetes 5-Gang-Getriebe Schaltung Fußschalthebel (links) Untersetzungsverhältnis: 1. Gang 29/12 (2,416)
Fahrwerk Rahmenbauart Scheifenrohrrahmen mit geteiltem Unterzug Lenkkopfwinkel 27,8˚ Nachlauf 123 mm Reifen Bauart Schlauchreifen Dimension vorn 90/90-21 54R hinten 120/90-18 65R Reifenluftdruck (vorn und hinten) 100 kPa (1,0 bar)2 - 3
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
SPEC Bremsanlage vorn Bauart Einscheibenbremse Betätigung Handbremshebel (rechts) hinten Bauart Einscheibenbremse Betätigung Fußbremshebel (rechts) Radaufhängung vorn Teleskopgabel hinten Monocross-Schwinge Federelemente vorn hydraulisch gedämpfte Teleskopgabel mit Spi- ralfeder hinten Federbein mit gasdruckunterstütztem Stoß- dämpfer und Spiralfeder Federweg vorn 300 mm hinten 315 mm Elektrische Anlage Zündsystem CDI-Schwungradmagnetzünder2 - 4 WARTUNGSDATEN SPEC WARTUNGSDATEN MOTOR Bezeichnung Spezifikation Grenzwert Zylinderkopf Max. Verzug ---- 0,05 mm Zylinder Bohrungsdurchmesser 92,00–92,01 mm ---- Max. Ovalität ---- 0,05 mm Nockenwelle Antrieb Steuerkette (links) ---- Nockenwellenlager-Durchmesser 22,000–22,021 mm ---- Nockenwellenlagerzapfen-Durchmesser 21,967–21,980 mm ---- Lagerspiel 0,020–0,054 mm 0,08 mm Nockenabmessungen Einlaß “A” 31,7–31,8 mm 31,6 mm “B” 22,95–23,05 mm 22,85 mm Auslaß “A” 31,2–31,3 mm 31,1 mm “B” 22,95–23,05 mm 22,85 mm Max. Nockenwellenschlag ---- 0,03 mm
B2 - 5 WARTUNGSDATEN SPEC Steuerkette Typ/Gliederzahl 92RH2010 - 120MPX/120 ---- Kettenspannung automatisch ---- Ventile, Ventilsitze, Ventilführungen Ventilspiel (kalt) Einlaß 0,15–0,20 mm ---- Auslaß 0,25–0,30 mm ---- Ventilabmessungen Ventiltellerdurchmesser “A” Einlaß 26,9–27,1 mm ---- Auslaß 27,9–28,1 mm ---- Ventilkegelbreite “B” Einlaß 2,26 mm ---- Auslaß 2,26 mm ---- Ventilsitzbreite “C” Einlaß 0,9–1,1 mm 1,5 mm Auslaß 0,9–1,1 mm 1,5 mm Ventiltellerstärke “D” Einlaß 1 mm 0,85 mm Auslaß 1 mm 0,85 mm Ventilschaftdurchmesser Einlaß 4,475–4,490 mm ---- Auslaß 4,960–4,975 mm ---- Ventilführungsdurchmesser Einlaß 4,500–4,512 mm ---- Auslaß 5,000–5,012 mm ---- Ventilschaftspiel Einlaß 0,010–0,037 mm 0,08 mm Auslaß 0,025–0,052 mm 0,10 mm Bezeichnung Spezifikation Grenzwert
Ventilteller-Durchmesser
Ventilteller-Stärke Ventiltellerdurchmesser Ventilkegelbreite Ventilsitzbreite Ventiltellerstärke2 - 6 WARTUNGSDATEN SPEC Max. Ventilschaftschlag ---- 0,01 mm Ventilsitzbreite Einlaß 0,9–1,1 mm ---- Auslaß 0,9–1,1 mm ---- Ventilfeder Ungespannte Länge Einlaß 40,37 mm 39,4 mm Auslaß 42,66 mm 41,7 mm Einbaulänge (Ventil geschlossen) Einlaß 32,86 mm
Auslaß 35,38 mm ---- Federdruck (eingebaut) Einlaß 117–134 N (11,9–13,7 kg) ---- Auslaß 126–138 N (12,9–14,1 kg) ---- Rechtwinkligkeitsgrenze Einlaß ---- 2,5˚/1,8 mm Auslaß ---- 2,5˚/1,9 mm Wicklungsrichtung (Draufsicht) Einlaß Im Uhrzeigersinn ---- Auslaß Im Uhrzeigersinn ---- Kolben Kolbenlaufspiel 0,040–0,065 mm 0,1 mm Kolbendurchmesser “D” 91,945–91,960 mm ---- Meßpunkt “H” 9 mm ---- Kolbenbolzenversatz 1 mm ---- Bezeichnung Spezifikation Grenzwert
Ausführung abgerundet ---- Abmessungen (B
3,5 mm ---- Stoßspiel (eingebaut) 0,20–0,35 mm 0,7 mm Ringnutspiel (eingebaut) 0,030–0,065 mm 0,13 mm
2. Kompressionsring:
Ausführung Minutenring ---- Abmessungen (B
3,35 mm ---- Stoßspiel (eingebaut) 0,40–0,55 mm 0,8 mm Ringnutspiel 0,020–0,055 mm 0,13 mm Ölabstreifring: Abmessungen (B
2,9 mm ---- Stoßspiel (eingebaut) 0,2–0,5 mm ---- Kurbelwelle Kurbelbreite “A” 61,95–62,00 mm ---- Kurbelwellenschlag “C” 0,03 mm 0,05 mm Pleuel-Axialspiel “D” 0,15–0,45 mm 0,50 mm Kippspiel “F” 0,4–1,0 mm 2,0 mm Ausgleichswellen-Antrieb Zahnrad ---- Dekompressionsvorrichtung Ausführung manuell ---- Seilzugspiel 5–9 mm Luftfilter-Öl Motoröl ---- Bezeichnung Spezifikation Grenzwert
T2 - 8 WARTUNGSDATEN SPEC Kupplung Reibscheiben 1 Stärke 2,72–2,88 mm 2,5 mm Durchmesser ø112 mm ---- Anzahl 7 ---- Reibscheiben 2 Stärke 2,92–3,08 mm 2,7 mm Durchmesser ø116 mm ---- Anzahl 1 ---- Kupplungsscheiben Stärke 1,1–1,3 mm ---- Anzahl 7 ---- Verzug ---- 0,2 mm Kupplungsfeder ungesp. Länge 44 mm 43 mm Anzahl 5 ---- Kupplungsgehäuse Axialspiel 0,20–0,45 mm ---- Radialspiel 0,010–0,044 mm ---- Kupplungs-Ausrückmechanismus Schraubenspindel/Druckstange ---- Schaltung Schaltmechanismus Schaltwalze/Führungsstange ---- Max. Führungsstangenschlag ---- 0,05 mm Kickstarter Bauart Rastenmechanismus ---- Vergaser Kennzeichnung 5GS6 60 ---- Hauptdüse (M.J) Nr. 165 ---- Hauptluftdüse (M.A.J) Nr. 200 ---- Düsennadel (J.N) OBDRQ-4 ---- Konus (C.A) 15 ---- Leerlaufluftdüse 1 (P.A.J.1) Nr. 75 ---- Leerlaufluftdüse 2 (P.A.J.2) Nr. 90 ---- Leerlaufauslaß (P.O) 0,9 ---- Leerlaufdüse (P.J) Nr. 42 ---- Leerlaufgemisch-Regulierschraube (Beispiel) (P.S) 1 1/2 ---- Teillastbohrung (B.P.1) 1,0 ---- Ventilsitzgröße (V.S) 3,8 ---- Kaltstartdüse 1 (G.S.1) Nr. 65 ---- Schwimmerhöhe (F.H) 8 mm ---- Laufdrehzahl 1.700–1.900 U/min ---- Ansaugunterdruck 33,3–38,7 kPa (250–290 mmHg) ---- Bezeichnung Spezifikation Grenzwert2 - 9 WARTUNGSDATEN SPEC Schmiersystem Ölfilter Drahtgeflecht-Einsatz ---- Ölpumpe Rotorpumpe ---- Radialspiel “A” 0,07–0,12 mm 0,15 mm “B” 0,09–0,15 mm 0,22 mm Axialspiel 0,03–0,08 mm 0,15 mm Überdruckventil-Ansprechdruck 40–80 kPa (0,4–0,8 bar) ---- Kühlsystem Kühlerabmessungen Breite 117,8 mm ---- Höhe 260 mm ---- Tiefe 32 mm ---- Kühlerverschlußdeckel-Öffnungsdruck 110 kPa (1,1 bar) ---- Kühlsystem-Fassungsvermögen (Gesamtmenge) 0,76 L ---- Wasserpumpe Bauart Kreiselpumpe mit einfacher Zulauföffnung
Bezeichnung Spezifikation Grenzwert2 - 10 WARTUNGSDATEN SPEC Bezeichnung Spezifikation Ölkreislauf-Schaubild Druckumlaufschmierung Spritzschmierung Ölsieb Ölwanne Ölpumpenrotor 1 Ölpumpenrotor 2 Öltank Ölfilter Rückschlagventil Zylinderkopf Kurbelwellenzapfen Kolbenbolzen Kolben Getriebe- Ausgangswelle Getriebe- Eingangswelle Getriebezahnräder Nockenwelle Tassenstößel2 - 11 WARTUNGSDATEN SPEC Bauteil Gewinde Anz. Anzugs- moment Nm m·kg Zündkerze M10
1,0 10 10 1,0 Zylinderkopf (Stiftschraube) M6
1,25 3 15 1,5 (Schraube) M10
1,0 1 7 0,7 Steuerkettenführung (hinten) M6
1,0 2 10 1,0 Dekompressionsvorrichtungs-Welle M6
1,0 1 7 0,7 Dekompressionszugscheibe M6
1,25 1 24 2,4 Schalldämpfer M8
1,25 2 35 3,5 Schalldämpfer-Schlauchschelle M8
1,0 3 10 1,0 Funkenfänger (nur USA) M6
0,7 1 3 0,3 Ansaugluftstutzen-Schlauchschelle M6
1,0 1 2 0,2 Gasdrehgriff-Gehäusedeckel M5
0,8 1 4 0,4 Luftfiltereinsatz M6
1,0 1 2 0,2 Obere Kühlerverkleidung (nur EUROPE, AUS, NZ, ZA) M6
1,0 6 10 1,0 Kühlwasserschlauchschelle M6
1,0 8 2 0,2 Flügelrad M8
1,25 1 14 1,4 Wasserpumpen-Gehäusedeckel M6
1,0 1 10 1,0 Ölfilter-Gehäusedeckel M6
1,0 2 10 1,0 Ölzufuhrleitung 1 M10
2,0 1,8 Ölschlauchschelle – 2 2 0,2 Kupplungsdeckel M6
1,0 7 10 1,0 Kurbelgehäusedeckel (rechts) M6
1,0 12 12 1,2 Motoröl-Ablaßschraube (Kurbelgehäuse) M12
1,5 1 20 2,02 - 12 WARTUNGSDATEN SPEC Motoröl-Ablaßschraube (Rahmen) M8
1,25 1 23 2,3 Ölsieb (Rahmen) M18
1,0 15 10 1,0 Öldichtringanschlag der Antriebachse M6
1,25 1 33 3,3 Primärantriebszahnrad M20
1,0 5 8 0,8 Ausgleichswellen-Abtriebsrad M14
1,0 1 50 5,0 Ausgleichsgewicht M6
1,0 1 75 7,5 Führungsstange M6
1,0 1 10 1,0 Segment M8 × 1,25 1 30 3,0 Leerlaufschalter M5 × 0,8 2 4 0,4 Bauteil Gewinde Anz. Anzugs- moment Nm m·kg2 - 13 WARTUNGSDATEN SPEC FAHRWERKL Bauteil Spezifikation Grenzwert Lenkung Lenkkopflager Kegelrollenlager ---- Federelement vorn Federweg 300 mm ---- Gabelfeder, ungespannte Länge 460 mm 455 mm Standard-Federrate K = 4,2 N/mm (0,42 kg/mm) ---- Umrüstmöglichkeiten ja ---- Ölmenge 583 cm
Füllhöhe 125 mm ---- <Min.–Max.> (gemessen von der Oberkante des Standrohres, Gabel und Dämpfer- rohr vollständig eingefedert, ohne Gabelfeder) 80–150 mm ---- Ölsorte Teleskopgabelöl “01” ---- Standrohr-Durchmesser 46 mm ---- Position der oberen Gabelbrücke 0 mm ---- Federelement hinten Federweg 132 mm ---- Feder, ungespannte Länge 260 mm ---- Einbaulänge 244 mm ---- <Min.–Max.> 242–260 mm ---- Standard-Federrate K = 48,0 N/mm (4,80 kg/mm) ---- Umrüstmöglichkeiten ja ---- Gasdruck 1.000 kPa (10 bar) ---- Schwinge Max. Spiel Axial ---- 1,0 mm2 - 14 WARTUNGSDATEN SPEC Räder Bauart: Vorderrad Speichenrad ---- Hinterrad Speichenrad ---- Felgendimension/-material ---- Vorderrad 21 × 1,60/Aluminium Hinterrad 18 × 2,15/Aluminium ---- Max. Felgenschlag Höhenschlag ---- 2,0 mm Seitenschlag ---- 2,0 mm Antriebskette Typ (Hersteller) 520VM-DHA (DAIDO) ---- Anzahl der Kettenglieder 113 + Kettenschloß ---- Kettendurchhang 40–50 mm ---- Länge von 10 Antriebsketten- gliedern ---- 150,1 mm Vorderradbremse Bremsscheibe: Durchmesser × Stärke 245 × 3,0 mm 245 × 2,5 mm Max. Bremsscheibenverzug ---- 0,15 mm Bremsbelagstärke 4,4 mm 1 mm Hauptbremszylinder-Durchmesser 11,0 mm ---- Bremszylinder-Durchmesser 27,0 mm × 2 ---- Bremsflüssigkeit DOT 4 ---- Hinterradbremse: Bremsscheibe: Durchmesser × Stärke 240 × 4,0 mm 240 × 3,5 mm Max. Bremsscheibenverzug ---- 0,15 mm Bremsbelagstärke 6,4 mm 1,0 mm Hauptbremszylinder-Durchmesser 14,0 mm ---- Bremszylinder-Durchmesser 27,0 mm × 1 ---- Bremsflüssigkeit DOT 4 ---- Hand- und Fußbremshebel Handbremshebelposition 82,5 mm ---- Fußbremshebelposition (Abstand zur Fußrasten-Oberkante) 5 mm ---- Kupplungszugspiel (am Hebeldreh- punkt) 2–4 mm ---- Gaszugspiel am Drehgriff 3–5 mm ---- Bauteil Spezifikation Grenzwert2 - 15 WARTUNGSDATEN SPEC HINWEIS: HINWEIS:
1. Die Ringmutter mit ca. 38 Nm (3,8 m • kg) festziehen, dann um eine Drehung lösen.
2. Die Ringmutter schließlich mit 7 Nm (0,7 m • kg) festziehen.
Bauteil Gewinde Anz. Anzugsmoment Nm m·kg Obere Gabelbrücke und Standrohr M8 × 1,25 4 23 2,3 Untere Gabelbrücke und Standrohr M8 × 1,25 4 20 2,0 Obere Gabelbrücke und Lenkkopf M24 × 1,0 1 145 14,5 Lenkerhalterung (oben) M8 × 1,25 4 23 2,3 Ringmutter M28 × 1,0 1 Siehe HINWEIS. Teleskopgabel und Verschlußschraube M48 × 1,0 2 30 3,0 Teleskopgabel und Luftventil M30 × 1,0 2 55 5,5 Verschlußschraube und Dämpferrohr (Teleskopgabel) M12 × 1,25 2 29 2,9 Entlüftungsschraube (Teleskopgabel) und Verschluß- schraube M5 × 0,8 2 1 0,1 Teleskopgabel und Protektor M6 × 1,0 6 10 1,0 Teleskopgabel und Bremsschlauchhalterung M6 × 1,0 2 10 1,0 Teleskopgabel und Schlauchabdeckung M8 × 1,25 1 16 1,6 Teleskopgabel und Schlauchabdeckung M6 × 1,0 1 7 0,7 Gasseilzugkappe M5 × 0,8 2 4 0,4 Kupplungshebel-Halterung M5 × 0,8 2 4 0,4 Dekom pressionshebel-Halferung M5 × 0,8 2 4 0,4 Hauptbremszylinder vorn und Halterung M6 × 1,0 2 9 0,9 Bremsflüssigkeitsbehälterdeckel vorn M4 × 0,7 2 2 0,2 Handbremshebel-Halterung (Schraube) M6 × 1,0 1 7 0,7 Handbremshebel-Halterung (Mutter) M6 × 1,0 1 7 0,7 Handbremshebelpositions-Sicherungsmutter M6 × 1,0 2 7 0,7 Kabelführung (Bremsschlauch vorn) und Halterung M5 × 0,8 1 4 0,4 Hohlschraube (Hauptbremszylinder vorn) M10 × 1,25 1 30 3,0 Hohlschraube (Bremssattel vorn) M10 × 1,25 1 30 3,0 Bremssattel vorn und Teleskopgabel M8 × 1,25 2 23 2,3 Bremsbelag-Haltestift (Bremssattel vorn und hinten) M10 × 1,0 1 18 1,8 Bremssattel (vorn und hinten) und Bremsklotzstiftstopfen M10 × 1,0 1 3 0,3 Entlüftungsschraube (Bremssattel vorn und hinten) M8 × 1,25 1 6 0,6 Vorderachse und Mutter M16 × 1,5 1 105 10,5 Vorderachs-Halterung M8 × 1,25 4 23 2,3 Bremsscheibe vorn und Radnabe M6 × 1,0 6 12 1,2 Bremsscheibe hinten und Radnabe M6 × 1,0 6 14 1,4 Fußbremshebel-Halterung M8 × 1,25 1 19 1,9 Hauptbremszylinder hinten und Rahmen M6 × 1,0 2 10 1,02 - 16 WARTUNGSDATEN SPEC HINWEIS: HINWEIS: : Sicherstellen, daß diese Teile nach dem Einfahren und vor jedem Rennen vorschriftsmäßig festgezogen sind. Bauteil Gewinde Anz. Anzugsmoment Nm m·kg Bremsflüssigkeitsbehälter hinten und Rahmen M6 × 1,0 1 10 1,0 Hohlschraube (Bremssattel hinten) M10 × 1,25 1 30 3,0 Hohlschraube (Hauptbremszylinder hinten) M10 × 1,25 1 30 3,0 Hinterachse und Mutter M20 × 1,5 1 125 12,5 Antriebskettenrad und Radnabe M8 × 1,25 6 42 4,2 Speichen-Nippel – 72 3 0,3 Bremsscheiben-Abdeckung und Bremssattel hinten M6 × 1,0 2 7 0,7 Bremssattel-Schutz und Bremssattel hinten M6 × 1,0 2 7 0,7 Motoraufhängung Motorhalterung und Rahmen M8 × 1,25 7 34 3,4 Motor und Rahmen (vorn) M10 × 1,25 1 69 6,9 Motor und Rahmen (oben) M10 × 1,25 1 55 5,5 Motor und Rahmen (unten) M10 × 1,25 1 69 6,9 Schwingenachse und Mutter M16 × 1,5 1 85 8,5 Übertragungshebel und Schwinge M14 × 1,5 1 80 8,0 Übertragungshebel und Umlenkhebel M14 × 1,5 1 80 8,0 Umlenkhebel und Rahmen M14 × 1,5 1 80 8,0 Federbein und Rahmen M10 × 1,25 1 56 5,6 Federbein und Umlenkhebel M10 × 1,25 1 53 5,3 Rahmen-Hinterteil und Rahmen M8 × 1,25 3 26 2,6 Schwinge und Bremsschlauch-Halterung M5 × – 4 4 0,4 Antriebskettenspanner-Halterung M8 × 1,25 2 19 1,9 Kettenschutz und Schwinge M6 × 1,0 3 7 0,7 Kettenführung und Schwinge M5 × 0,8 4 4 0,4 Kraftstofftank-Befestigung M6 × 1,0 2 10 1,0 Kraftstofftank und Kraftstoffhahn M6 × 1,0 2 7 0,7 Kraftstofftank und Sitzbank-Halterung M6 × 1,0 1 7 0,7 Kraftstofftank und Schraube (Befestigung) M6 × 1,0 1 7 0,7 Kraftstofftank und Kraftstofftank-Halterung M6 × 1,0 4 7 0,7 Sitzbank-Befestigung M8 × 1,25 2 23 2,3 Seitenabdeckungs-Halterung M6 × 1,0 2 7 0,7 Luftfang-Halterung (nur USA, CDN) M6 × 1,0 6 4 0,4 Luftfang und Kraftstofftank (nur EUROPE, AUS, NZ, ZA) M6 × 1,0 4 4 0,4 Luftfang und untere Kühlerverkleidung (nur EUROPE, AUS, NZ, ZA) M6 × 1,0 2 4 0,4 Hinterrad-Abdeckungs-Halterung M6 × 1,0 4 7 0,7 Nummernschild M6 × 1,0 3 7 0,7 Kühlflüssigkeitsbehälter M6 × 1,0 2 7 0,72 - 17 WARTUNGSDATEN SPEC ELEKTRISCHE ANLAGE Bauteil Spezifikation Grenzwert Zündsystem Zündversteller elektrisch ---- CDI-Schwungradmagnetzünder Typ (Hersteller) F5BF (YAMAHA) ---- Widerstand (Farbe) der Erregerspule 1 640–960 Ω bei 20 ˚C (grün – braun)
Widerstand (Farbe) der Erregerspule 2 Widerstand (Farbe) der Lichtmaschinenwick- lung 464–696 Ω bei 20 ˚C (grün – rosa) 0,16–0,24 Ω bei 20 ˚C (schwarz – gelb)
Impulsgeber-Widerstand (Farbe) 248–372 Ω bei 20 ˚C (weiß – rot)
CDI-Zündbox: Typ (Hersteller) 5GS (YAMAHA) ---- Zündspule Typ (Hersteller) JF2 (YAMAHA) ---- Min. Zündfunkenstrecke 6 mm ---- Primärwicklungs-Widerstand 0,20–0,30 Ω bei 20 ˚C ---- Sekundärwicklungs-Widerstand 9,5–14,3 kΩ bei 20 ˚C ---- Bauteil Gewinde Anz. Anzugsmoment Nm m·kg Stator M6 × 1,0 3 10 1,0 Rotor M10 × 1,25 1 48 4,8 Zündspule M6 × 1,0 2 7 0,7SPEC ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE/ EINHEITEN ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE Aus der folgenden Tabelle sind die Anzugsmo- mente für normale Schraubverbindungen mit ISO-Normgewinde ersichtlich. Anzugsmomente für spezielle Verschraubungen und Bauteile wer- den in jedem Abschnitt dieser Anleitung geson- dert aufgeführt. Um ein Verziehen der Bauteile zu vermeiden, sollten die Schraubverbindungen über Kreuz angezogen werden, bis die vorge- schriebenen Anzugsmomente erreicht sind. Falls nicht anders angegeben, gelten die ge- nannten Anzugsmomente für saubere und trok- kene Schraubverbindungen bei Raumtempera- tur.
A: Schlüsselweite B: Gewindedurchmesserer EINHEITEN Einheit Bedeutung Definition Anwendung
Länge Länge kg Kilogramm 10
Gramm Gewicht N Newton 1 kg
Liter Kubikzentimeter
Volumen bzw. Fas- sungsvermögen U/min Umdrehungen pro Minute — Drehzahl
SCHMIERSYSTEM-SCHAUBILDER
DIAGRAMAS DE LUBRICACIÓN
SCHMIERSYSTEM- SCHAUBILDER
Getriebe-Eingangswelle
Getriebe-Ausgangswelle
SCHMIERSYSTEM-SCHAUBILDER
Getriebe-Eingangswelle
Getriebe-Ausgangswelle
BAGUE D’ETANCHEITE ET JOINT
WARTUNGSINTERVALLE UND SCHMIERDIENST
REGELMÄSSIGE INSPEKTION UND EINSTELLARBEITEN
WARTUNGSINTERVALLE UND SCHMIERDIENST
Die hier empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollten jedoch lediglich als Richt- werte für den Normalbetrieb angesehen werden. Je nach Wetterbedingungen, Belastung und Ein- satzgebiet können in Abweichung des regelmäßigen Wartungsplans kürzere Intervalle notwendig werden. Richten Sie etwaige Fragen zu den Wartungs- und Schmierintervallen bitte an Ihren Yamaha-Händler. Bezeichnung Nach dem Ein- fahren Nach jedem Rennen Nach 3 Rennen, spätest. nach 500 km Nach 5 Rennen, spätest. nach
Nach Bedarf Bemerkungen MOTORÖL Erneuern
VENTILE Ventilspiel kontrollieren Prüfen Erneuern
Bei kaltem Motor! Ventilsitze und -schafte auf Verschleiß prüfen. VENTILFEDERN Prüfen Erneuern
Ungespannte Länge und Rechtwinkligkeit prüfen. TASSENSTÖSSEL Prüfen Erneuern
Auf Riefen und Verschleiß prüfen. NOCKENWELLEN Prüfen Erneuern
Oberfläche prüfen. NOCKENWELLENRÄDER Prüfen Erneuern
Auf Zahnverschleiß und Beschädigung prüfen. KOLBEN Prüfen Reinigen Erneuern
Auf Riefen prüfen. Ölkohleablagerungen ent- fernen. KOLBENRINGE Prüfen Erneuern
Stoßspiel kontrollieren. KOLBENBOLZEN Prüfen Erneuern
ZYLINDERKOPF Prüfen und reinigen
Ölkohleablagerungen ent- fernen. Dichtung prüfen. ZYLINDER Prüfen und reinigen Erneuern
Auf Riefen und Verschleiß prüfen. KUPPLUNG Prüfen und einstellen Erneuern
Gehäuse, Reib- und Stahlscheiben sowie Feder prüfen
WARTUNGSINTERVALLE UND SCHMIERDIENST
GETRIEBE Prüfen Lager erneuern
SCHALTGABEL, SCHALTWALZE, FÜHRUNGSSTANGE Prüfen
Auf Verschleiß prüfen. ROTORMUTTER Nachziehen
SCHALLDÄMPFER Prüfen Reinigen Erneuern Nachziehen
KURBELWELLE Prüfen und reinigen
VERGASER Prüfen, einstellen und reinigen
Wassereintritt durch den Einsatz von Hochdruckrei- nigern vermeiden! ZÜNDKERZE Prüfen und reinigen Erneuern
ANTRIEBSKETTE Schmieren, Durchhang und Ausrich- tung prüfen Erneuern
Kettenschmiermittel ver- wenden. Durchhang: 40–50 mm KÜHLSYSTEM Kühlflüssigkeitsstand, auf Undichtig- keit prüfen Kühlerverschlußdeckel prüfen Kühlflüssigkeit wechseln Schläuche prüfen
Alle zwei Jahre SCHRAUBVERBINDUNGEN AM FAHRWERK Nachziehen
Siehe unter “ANLASSEN UND EINFAHREN” im KAPITEL 1. LUFTFILTER Reinigen und mit Öl tränken Erneuern
Spezialöl für Schaum- stoff-Luftfiltereinsätze ver- wenden. ÖLSIEB (Rahmen) Reinigen
RAHMEN Reinigen und prüfen
KRAFTSTOFFTANK, KRAFTSTOFF- HAHN Reinigen und prüfen
Bezeichnung Nach dem Ein- fahren Nach jedem Rennen Nach 3 Rennen, spätest. nach 500 km Nach 5 Rennen, spätest. nach
Nach Bedarf Bemerkungen
WARTUNGSINTERVALLE UND SCHMIERDIENST
BREMSEN Hand- und Fußbremshebelposition einstellen Drehpunkte schmieren Bremsscheibe prüfen Bremsflüssigkeitsstand, auf Undich- tigkeit prüfen Bremsscheiben-, Bremssattel-, Hauptbremszylinder-Schrauben und Hohlschrauben nachziehen Bremsbeläge erneuern Bremsflüssigkeit erneuern
Jedes Jahr TELESKOPGABEL Prüfen und einstellen Öl wechseln Dichtringe wechseln
SCHETTE Reinigen und schmieren
Lithiumfett verwenden. FEDERBEIN Prüfen und einstellen Schmieren und nachziehen
Lithiumfett verwenden.
SCHWINGE Prüfen und nachziehen
UMLENK- UND ÜBERTRAGUNGS-
HEBEL Prüfen und schmieren
Lithiumfett verwenden. LENKKOPF Spiel prüfen und nachziehen Reinigen und schmieren Lager erneuern
Lithiumfett verwenden.
Reifenluftdruck und Speichenspan- nung kontrollieren, auf Felgenschlag und Reifenverschleiß prüfen Kettenrad-Schrauben nachziehen Lager prüfen Lager erneuern Schmieren
Lithiumfett verwenden.
GASDREHGRIFF UND -ZUG
Seilzugführung und -befestigung prü- fen Schmieren
Spezial-Seilzugschmier- mittel oder Motoröl ver- wenden. Bezeichnung Nach dem Ein- fahren Nach jedem Rennen Nach 3 Rennen, spätest. nach 500 km Nach 5 Rennen, spätest. nach
Nach Bedarf Bemerkungen
WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN VOR
WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN VOR FAHRTBEGINN
Der Betriebszustand der Maschine muß sowohl vor dem Einfahren als auch vor jeder Übungs- und Rennfahrt überprüft werden. Vor Fahrtbeginn neben einer gewissenhaften Sichtkontrolle folgende Punkte prüfen.
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
Bezeichnung Ausführung Seite Kühlflüssigkeit Der Kühler muß bis zum Rand des Einfüllstutzens mit Kühlflüs- sigkeit befüllt sein. Der Kühlflüssigkeitsbehälter ist vorschriftsmäßig befüllt. Kühlsystem auf Undichtigkeit prüfen. 3-5–9 Kraftstoff Kraftstofftank mit frischem Benzin befüllen. Kraftstoffleitung auf Undichtigkeit prüfen. 1-12 Motoröl Ölstand kontrollieren. Kurbelgehäuse und Öltank (Rahmen) auf Undichtigkeit prüfen. 3-13–17 Getriebe und Kupplung Schaltbarkeit der Gänge und Funktion der Kupplung prüfen. 3-9 Gasdrehgriff Funktion und Spiel des Gasdrehgriffs prüfen. Gasdrehgriff nach Bedarf schmieren. 3-10–11 Bremsen Handbremshebelspiel kontrollieren. Funktion beider Bremsen prüfen. 3-25–31 Antriebskette Durchhang und Ausrichtung prüfen. Kette nach Bedarf schmieren. 3-32–34 Räder Reifen auf übermäßigen Verschleiß und Luftdruck prüfen. Speichernspannung kontrollieren. 3-42–43 Lenkung Auf Schwergängigkeit und übermäßiges Spiel prüfen. 3-43–44 Teleskopgabel und Feder- bein Funktion, auf Undichtigkeit prüfen. 3-34–41 Seilzüge Kupplungs-, Brems- und Gaszüge auf Schwergängigkeit prüfen. Sicherstellen, daß die Seilzüge bei eingeschlagenem Lenker und eingefederter Gabel nicht behindert werden.
Schalldämpfer Festen Sitz, auf Rißbildung prüfen. 4-2 Kettenrad Schrauben auf festen Sitz prüfen. 3-32 Allgemeine Schmierung Die Funktion der zu schmierenden Teile prüfen, ggf. schmieren. 3-45 Schraubverbindungen am Fahrwerk Alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz prüfen. 1-17 Steckverbinder Steckverbinder von CDI-Schwunglichtmagnetzünder und -Zünd- box sowie Zündspule auf festen Sitz prüfen. 1-5 Einstellungen und Abstim- mung Sicherstellen, daß die Maschine auf die Rennstrecke sowie die herrschenden Wetter- und Fahrbedingungen abgestimmt ist. Dabei die im Probelauf erzielten Ergebnisse berücksichtigen. Alle Kontrollen und Wartungsarbeiten müssen sachgemäß durchgeführt worden sein. 7-1–21
KÜHLFLÜSSIGKEITSTAND KON-
TROLLIEREN WARNUNG Der heiße Kühler steht unter Druck. Daher niemals den Kühlerverschluß- deckel 1, die Ablaßschraube oder Kühlsystemschläuche bei heißem Motor abnehmen, denn austreten- der Dampf und heiße Kühlflüssig- keit könnten ernsthafte Verbrühun- gen verursachen. Den Kühlerverschlußdeckel erst nach Ab- kühlen des Motors öffnen. Dazu einen dicken Lappen über den Kühlerver- schlußdeckel legen und den Deckel langsam gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu verneh- men ist, auf den Dekkel drücken und ihn gegen den Uhrzeigersinn ab- schrauben. ACHTUNG: Hartes Wasser oder Salzwasser sind für den Motor schädlich. De- stilliertes Wasser, am besten je- doch Kühlflüssigkeit verwenden.
1. Das Motorrad auf eine ebene
Fläche stellen und vollständig gerade halten.
● Kühlflüssigkeitsstand Der Kühlflüssigkeitsstand sollte sich zwischen der Maximalstand-Markierung a und für Minimalstand- Markierung b befinden. Unter halb der Minimal- stand-Markierung → Kühl- flüssigkeit der empfohlenen bis zum vorgeschriebenen Stand auffüllen.
3. Den Motor starten und einige
Minuten warmlaufen lassen.
4. Den Motor abstellen und den
Kühlflüssigkeitsstand erneut kontrollieren. HINWEIS: Vor der Kontrolle des Kühlflüssigkeits- stands einige Minuten warten, damit sich die Kühlflüssigkeit setzen kann.
KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN
WARNUNG Den Kühlerverschlußdeckel unter keinen Umständen bei heißem Mo- tor abnehmen. MOTEUR/CONTROLE DU NIVEAU DU LIQUIDE DE REFROIDISSEMENT/
KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN
SUSTITUCIÓN DEL REFRIGERANTE
ACHTUNG: Darauf achten, daß keine Kühlflüs- sigkeit auf lackierte Flächen ge- langt. Sollte dies dennoch gesche- hen, sofort mit Wasser abwaschen.
1. Einen Auffangbehälter unter
● Sitzbank Siehe Abschnitt “SITZ- BANK, KRAFTSTOFF- TANK UND SEITENABDEKKUNGEN” in KAPITEL 4.
● Schlauch des Kühlflüssig- keitsbehälters 1 Kühlflüssigkeitsbehälter ablassen.
● Kühlflüssigkeitsbehälters- Schlauch
● Motorschutz 1 ● Kühlflüssigkeits-Ablaß- schraube 2
● Kühlerverschlußdeckel Das Kühlflüssigkeit vollstän- dig ablassen.
● Kühlsystem Die Kühlsystem gründlich mit Leitungswasser spülen.
● Kupferscheibe● Kühlflüssigkeits-Ablaß- schraube ● Motorschutz
● Kühler● Motor (bis zum vorgeschriebenen Stand) Empfohlenes Frost- schutzmittel Hochwertiges Frost- schutzmittel auf Äthy- lenglykolbasis mit Korrosionsschutz- Additiv für Alumini- ummotoren Mischungsverhältnis Frostschutzmittel 1 : Wasser 2 50%/50% Kühlsystem-Fassungs- vermögen 1,2 L New
ACHTUNG: ● Auf keinen Fall verschiedene Sorten Äthylenglykol-Frost- schutzmittel mit Korrosions- schutz für Aluminium-Motoren vermischen. ● Destilliertes Wasser (notfalls sauberes Leitungswasser) ver- wenden.
● Kühlerverschlußdeckel
● Kühlflüssigkeitsbehälter (b zwischen Minimal- und Maximum)
● Verschluß des Kühlflüssig- keitsbehälters.
13. Motor starten und einige Minu-
ten warmlaufen lassen.
14. Motor abstellen und Kühlflüssig-
keitsstand erneut kontrollieren. Siehe Abschnitt “KÜHLFLÜS- SIGKEITSSTAND KONTROL- LIEREN”. HINWEIS: Vor der Kontrolle des Kühlflüssigkeits- stands einige Minuten warten, damit sich die Kühlflüssigkeit setzen kann.
● Dichtung (Kühlerverschluß- deckel) 1 ● Ventil und Ventilsitz 2 Rißbildung/Beschädigung
- Erneuern. Kalkablagerungen 3 → Reinigen und erneuern. Hinweise zum Umgang mit Kühlflüssigkeit Kühlflüssigkeit ist schädlich und sollte mit besonderer Vorsicht behandelt werden. WARNUNG ● Wenn Kühlflüssigkeit in die Augen gelangt, diese gründ- lich mit Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen. ● Wenn Kühlflüssigkeit auf die Kleidung gelangt, diese sofort mit Wasser, dann mit Seife waschen. ● Wenn Kühlflüssigkeit geschluckt wird, die Person schnell zum Erbrechen brin- gen und sofort einen Arzt auf- suchen. ATTENTION: ● Ne pas mélanger plusieurs solutions antigel à l’éthylène glycol contenant des produits anticorrosion pour moteurs en aluminium. ● Ne pas utiliser d’eau contenant des impuretés ou de l’huile.
● Kühlerverschlußdeckel- Prüfgerät 1 und Adapter 2 HINWEIS: Wasser auf die Kühlerverschlußdek- kel-Dichtung auftragen. 3 Kühlerverschlußdeckel
2. Vorgeschriebenen Druck anle-
● Druck Druckverlust innerhalb 10 Sekunden → Erneuern. Kühlerverschlußdeckel- Prüfgerät YU-24460-1/90890-
Kühlerverschlußdeckel- Öffnungsdruck 110 kPa (1,1 bar)
● Kühlflüssigkeitstand
● Kühlerverschlußdeckel- Prüfgerät 1 und Adapter 2
3. Vorgeschriebenen Druck anle-
gen. Kühlerverschlußdeckel- Prüfgerät YU-24460-1/90890-
HINWEIS: ● Den vorgeschriebenen Druck nicht Überschreiten. ● Der Kühler muß bis zum Rand ge- füllt sein.
● Druck Druckverlust innerhalb 10 Sekunden → Instand set- zen. ● Kühler ● Schlauchanschlüsse Undichtigkeit → Instand set- zen oder erneuern. ● Kühlerschläuche Quellung → Erneuern. KUPPLUNG EINSTELLEN
● Kupplungszugspiel a Unvorschriftsmäßig → Ein- stellen. Kupplungszugspiel am Hebeldrehpunkt a 2–4 mm
● Kupplungszugspiel HINWEIS: ● Das Kupplungszugspiel mit der vor dem Hebel liegenden Einstell- schraube 3 feineinstellen. ● Nach der Einstellung des Seilzug- spiels die Funktion des Kupplungs- hebels prüfen. Arbeitsschritte ● Sicherungsmutter 1 lockern. ● Einstellschraube 2 verdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel a erreicht ist ● Sicherungsmutter festziehen. N.B.: ● Ne pas appliquer de pression supé- rieure à la pression spécifiée. ● Le radiateur doit être entièrement rem- pli.
GASZUGSPIEL EINSTELLEN/GASZUG SCHMIEREN
● Gaszugspiel a Unvorschriftsmäßig → Ein- stellen.
● Gaszugspiel GASZUG SCHMIEREN
● Gummiabdeckung 1 ● Gaszug-Abdeckung 2 Gaszugspiel am Gas- drehgriff a 3–5 mm Arbeitsschritte ● Gaszug-Abdeckung 1 demon- tieren. Hineindre- hen Spiel größer Herausdre- hen Spiel kleiner ● Sicherungsmuttern festziehen. HINWEIS: ● Vor dem Einstellen des Gas- zugspiels sollte die Leerlauf- drehzahl dem Sollwert entspre- chen. ● Bei geöffneter Drosselklappe wird Gaszug 1 2 gezogen und Gaszug 2 3 geschoben.
● Sicherungsmutter 4 an Gaszug 2 lokkern. ● Einstellmutter 5 verdrehen, bis Gaszug 2 vollkommen spielfrei ist.
● Sicherungsmutter 6 an Gaszug 1 lokkern. ● Einstellmutter 7 verdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel er- reicht ist. WARNUNG Nach der Einstellung den Len- ker bei laufendem Motor beid- seitig bis zum Anschlag dre- hen. Dabei darf sich die Leerlaufdrehzahl nicht verän- dern. ● Gaszug-Abdeckung montieren.
REGLAGE DES CABLES D’ACCE-
EINSTELLUNG DES DEKOM-
● Dekompressionszugspiel am Hebeldrehpunkt
● Dekompressionszugspiel am Hebeldrehpunkt LUFTFILTER REINIGEN HINWEIS: Frühzeitige und sachgemäße Luftfilterwartung hilft, Motorver- schleiß und -beschädigung vorzu- beugen. Arbeitsschritte ● Die Schwungrad-Abdeck- schraube demontieren. ● Die Kurbelwelle gegen den Uhr- zeigersinn drehen, bis sich der Kolben des Zylinders im oberen Totpunkt (OT) befindet und die Markierung a des Rotors mit der Kurbelgehäuse-Markierung b fluchtet. ● Das Spiel c kontrollieren. Dekompressionszug- spiel am Hebeldreh- punkt 5–9 mm Arbeitsschritte ● Die Sicherungsmutter 1 lok- kern. ● Die Einstellmutter 2 verdrehen, bis das vorgeschriebene Spiel erreicht ist. ● Die Sicherungsmutter festzie- hen. ACHTUNG: Nach der Einstellung den Len- ker bei laufendem Motor beid- seitig bis zum Anschlag dre- hen. Dabei darf der Motor nicht absterben. Der Motor stirbt ab, wenn der Dekompressionszug zuviel Spiel aufweist.
ACHTUNG: Den Motor niemals ohne Luftfilter betreiben, da eindringende Staub- partikel erhöhten Verschleiß am Kolben und/oder Zylinder verursa- chen.
● Rücklicht-Steckverbinder 1
● Luftfiltergehäusedeckel 2
● Schraube 1 ● Scheibe 2 ● Luftfittereinsatz 3 ● Filtergerüst 4
● Luftfittereinsatz (in Lösungsmittel) HINWEIS: Den Luftfittereinsatz nach dem Reini- gen ausdrücken. ACHTUNG: ● Den Filterschaumstoff vorsich- tig ausdrükken, nicht wringen. ● Überschüssige Lösungsmittel- reste im Filterschaumstoff kön- nen Startschwierigkeiten zur Folge haben.
● Luftfittereinsatz Beschädigung → Erneuern.
● Schaumstoff-Luftfilter- oder Motoröl (auf den Luftfittereinsatz) HINWEIS: Überschüssiges Öl ausdrücken. Der Filtereinsatz soll lediglich feucht, nicht triefend naß sein.
● Lithiumfett (auf die Paßfläche a des Luftfittereinsatzes)
● Luftfittereinsatz 1 ● Scheibe ● Schraube HINWEIS: Die Nase a am Filtergerüst auf die Bohrung b am Luftfiltergehäuse ausrichten.
1. Das Motorrad auf eine ebene
Fläche stellen. HINWEIS: ● Bei der Ölstandkontrolle muß das Motorrad gerade stehen. ● Das Motorrad auf einen geeigne- ten Montageständer stellen. ACHTUNG: Niemals den Motoröl-Einfüll- schraubverschluß sofort nach ei- ner Fahrt abnehmen, denn austre- tendes heißes Öl könnte ernsthafte Verbrühungen verursachen. Stets das Öl erst auf ca. 70 ˚C abkühlen lassen.
2. Den Motor anlassen und eini-
ge Minuten warmlaufen las- sen, dann abstellen.
● Motoröl-Einfüllschraubver- schluß 1
● Ölstand Der Ölstand sollte sich zwi- schen der Minimal- und Maximalstand-Markierung a und b befinden. Niedrig → Öl bis zum emp- fohlenen Stand auffüllen. HINWEIS: Bei der Ölstandkontrolle den Tauchstab lediglich einführen, nicht festdrehen. Nur USA und CDN: ACHTUNG: ● Das Motoröl dient auch zur Schmierung der Kupplung; um ein Durchrutschen der Kupp- lung zu vermeiden, dem Motoröl keine Additive zusetzen. ● Darauf achten, daß keine Fremd- körper in das Kurbelgehäuse gelangen. Nicht USA und CDN: ACHTUNG: ● Das Motoröl dient auch zur Schmierung der Kupplung; um ein Durchrutschen der Kupp- lung zu vermeiden, dem Motoröl keine Additive zusetzen und weder Öle mit einer Dieselspezi- fikation “.../CD” a oder höher- wertig noch Öle der Klasse “ENERGY CONSERVING II” b der höherwertige Öle verwenden. ● Darauf achten, daß keine Fremd- körper in das Kurbelgehäuse gelangen. Empfohlene Ölsorte (Viskosität) Å Über 5 ˚C: Yamalube 4 (20W40) oder Motoröl SAE 20W40, Klasse SH (ohne reibungsmin- dernde Additive) ı Unter 15 ˚C: Yamalube 4 (10W30) oder Motoröl SAE 10W30, Klasse SH (ohne reibungsmin- dernde Additive) oder: Yamalube 4-R (15W50) (ohne rei- bungsmindernde Additive) Empfohlene Ölsorte (Viskosität) Siehe Tabelle. Empfohlene Klassen Nach API: SE, SF, SG oder SH Nach ACEA (CCMC): G4 oder G5 (Zweirad-Motoröl)
5. Den Motor anlassen und einige
Minuten warmlaufen lassen. ACHTUNG: Den Motor niemals mit leerem Öl- tank anlassen.
6. Den Motor mindestens 10 Se-
kunden lang in gerader Stel- lung im Leerlauf laufen betrei- ben, dann abstellen. Anschließend Öl bis zum Ma- ximalstand nachfüllen.
● Motoröl-Einfüllschraubver- schluß
1. Den Motor anlassen und eini-
ge Minuten warmlaufen las- sen.
2. Den Motor ausschalten und ei-
nen Auffangbehälter unter die Motoröl-Ablaßschrauben stel- len.
● Motoröl-Einfüllschraubver- schluß 1 ● Motoröl-Ablaßschraube (mit Scheibe) 2 ● Motoröl-Ablaßschraube (mit Scheibe) 3 ● Ölfilter-Ablaßschraube (mit O-Ringe) 4 Das Öl aus dem Kurbelge- häuse und Öltank ablassen.
● Motorschutz ● Schlauchschelle 1 ● Motorölschlauch 2 ● Ölsieb (Rahmen) 3
6. Soll auch der Ölfilter gewech-
selt werden, müssen zusätz- lich folgende Arbeiten durch- geführt werden. Arbeitsschritte ● Krümmer demontieren. ● Ölfilter-Gehäusedeckel 1 und Filtereinsatz 2 demontieren. ● O-Ring 3 prüfen und bei Riß- bildung oder Beschädigung er- neuern. ● Neuen Filtereinsatz und Ölfilter- Gehäusedeckel montieren.
Ölfilter-Gehäusedeckel 10 Nm (1,0 m • kg)
● Scheiben ● Ölfilter-Ablaßschraube ● Motoröl-Ablaßschraube (Kurbelgehäuse) ● Motoröl-Ablaßschraube (Rahmen) New
● Öltank (Rahmen) Ölfüllmenge Gesamtmenge 1,7 L Ölwechsel ohne Fil- terwechsel 1,5 L Ölwechsel mit Filter- wechsel 1,6 L
REGLAGE DU REGIME DE RALENTI
LEERLAUFGEMISCH EINSTELLEN
● Motoröl-Einfüllschraubver- schluß
● Motor (auf Undichtigkeit) ● Ölstand Siehe unter “MOTORÖL- STAND KONTROLLIEREN”.
● Öldruck LEERLAUFGEMISCH EINSTELLEN
● Leerlaufgemisch-Regulier- schraube 1
- Nicht USA Arbeitsschritte ● Öldruckkontrollschraube 1 ge- ringfügig lockern. ● Motor starten und bei Leerlauf- drehzahl warten, bis Öl an der Öldruckkontrollschraube aus- tritt. Tritt nach einer Minute kein Öl aus, den Motor ausschalten, um Schäden zu vermeiden. ● Ölkanäle, Ölfilter und Ölpumpe auf Beschädigung oder Undich- tigkeit prüfen. ● Nach der Fehlerbeseitigung den Motor starten und den Öl- druck erneut kontrollieren. ● Öldruckkontrollschraube vor- schriftsmäßig festziehen.
Öldruckkontroll- schraube 18 Nm (1,8 m • kg) Arbeitsschritte ● Leerlaufgemisch-Regulier- schraube leicht bis zum An- schlag eindrehen. ● Leerlaufgemisch-Regulier- schraube um die werksseitig bestimmte Anzahl von Umdre- hungen wieder herausdrehen. Leerlaufgemisch-Reg- ulierschraube 1 5/8 Umdrehungen heraus *1 1/2 Umdrehungen heraus (Beispiel) HINWEIS: Für optimalen Kraftstoffluß bei ge- ringer Gasgriffdrehung ist die Leer- laufgemisch-Regulierschraube werksseitig für jede Maschine indi- viduell voreingestellt. Vor dem Ver- stellen dieser Schraube zuerst die werksseitige Einstellung ermitteln. Die Regulierschraube hierzu ganz hineindrehen und dabei die Anzahl der Umdrehungen mitzählen. An- schließend diesen Wert als Werks- einstellung notieren.
LEERLAUFDREHZAHL EINSTELEN/VENTILSPIEL EINSTELLEN
AJUSTE DE LA VELOCIDAD DE RALENTÍ/AJUSTE DE LA HOLGURA DE LA VÁLVULA LEERLAUFDREHZAHL EINSTE- LEN
1. Den Motor anlassen und eini-
● Leerlaufdrehzahl VENTILSPIEL EINSTELLEN HINWEIS: ● Das Ventilspiel sollte bei kaltem Motor und Raumtemperatur einge- stellt werden. ● Bei Messung oder Einstellung des Ventilspiels muß der entsprechen- de Kolben im oberen Totpunkt (OT) des Verdichtungstakts ste- hen.
● Sitzbank ● Seitenabdeckungen ● Lufthutzen ● Kraftstofftank Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN” im KAPITEL 4.
● Kühlflüssigkeit Siehe unter “KÜHLFLÜS- SIGKEIT WECHSELN”.
● KÜHLER Siehe unter “KÜHLER” im KAPITEL 4. ● Obere Motorhalterung ● Zylinderkopf-Entlüftungs- schlauch ● Zylinderkopfdeckel ● Zündkerzen Siehe unter “ZYLINDER- KOPFDEKKEL” im KAPI- TEL 4. Arbeitsschritte ● Leerlaufgemisch-Regulier- schraube einstellen. Siehe unter “LEERLAUFGE- MISCH EINSTELLEN”. ● Leerlaufeinstellschraube 1 ver- drehen, bis der Motor mit nied- rigstmöglicher Drehzahl läuft. Die Leerlaufeinstellschraube 1 nach a drehen, um die Leer- laufdrehzahl zu erhöhen. Die Leerlaufeinstellschraube 1 nach b drehen, um die Leer- laufdrehzahl zu reduzieren. Leerlaufdrehzahl 1.700–1.900 U/min
REGLAGE DU REGIME DE
● Ventilspiel Unvorschriftsmäßig → Ein- stellen. Ventilspiel (kalt) Einlaßventil 0,15–0,20 mm Auslaßventil 0,25–0,30 mm Arbeitsschritte ● Kurbelwelle mit einem Schrau- benschlüssel gegen den Uhr- zeigersinn drehen. ● Wenn sich der Kolben des Zy- linders im oberen Totpunkt (OT) befindet, die OT-Markierung a des Rotors auf die Kurbelge- häuse-Markierung b ausrich- ten. ● Ventilspiel mit einer Fühlerleh- re 1 messen. HINWEIS: Den Dekompressionshebel betäti- gen, damit sich die Kurbelwelle leichter drehen läßt. HINWEIS: Der Kolben befindet sich im obe- ren Totpunkt, wenn die Nocken die abgebildete Stellung einneh- men. HINWEIS: Bei unzulässigem Spiel das Meß- ergebnis notieren.
● Ventilspiel Arbeitsschritte: ● Steuerkettenspanner-Abdeck- schraube lockern. ● Steuerkettenspanner und Nok- kenwellen-Lagerdeckel demon- tieren. ● Nockenwellen demontieren (Einlaß 1 und Auslaß 2). ● Dekompressionszug 4, Füh- rung 5, Schraube 6 und De- kompressionswelle 7 ausbau- en. ● Tassenstößel 8 und Ventil- plättchen 9 demontieren. ● Die Ventilplättchen gemäß Ta- belle wählen Stärkenbereich Verfügbare Ven- tilplättchen: 25 verschiedene Stärken Nr. 120
2,40 mm In Abstufungen von 0,05 mm erhältlich HINWEIS: Die Nockenwellen-Lagerdeckel- Schrauben kreuzweise von außen nach innen lösen. HINWEIS: Die Steuerkette mit einem Draht 3 sichern, damit sie nicht herab- fällt. HINWEIS: ● Vor dem Ausbau der Ventilplätt- chen das Kurbelgehäuse mit ei- nem sauberen Tuch abdecken, damit die Ventilplättchen nicht hineinfallen können. ● Tassenstößel und Ventilplätt- chen für den späteren Wieder- einbau markieren. HINWEIS: Die Stärke a ist in Hundertstel- millimetern auf der Oberfläche der Ventilplättchen angegeben.
VENTILSPIEL EINSTELLEN AJUSTE DE LA HOLGURA DE LA VÁLVULA ● Hundertstel gemäß Tabelle run- den. Letzte Ziffer auf dem Plättchen Gerundeter Wert 0 oder 2 0
BEISPIEL: Nr. des ausgebauten Ventilplätt- chens = 148 Gerundeter Wert = 150 ● Gerundete Ventilplättchen- Nummer und gemessenes Ven- tilspiel in der nachfolgenden Ta- belle suchen. Aus dem Schnitt- punkt der beiden Koordinaten ergibt sich die neue Ventilplätt- chen-Stärke bzw. -Nummer. ● Neue Ventilplättchen 0 und Tassenstößel A einsetzen. ● Nockenwellen (Einlaß und Aus- laß), Steuerkette und die Nok- kenwellen-Lagerdeckel montie- ren.
Nockenwellen-Lager- deckel-Schraube 7 Nm (0,7 m • kg) HINWEIS: Ventilplättchen sind nur in Abstu- fungen von 0,05 mm erhältlich. Da werkseitig in der Fertigung jedoch auch Ventilplättchen in 0,01-mm- Stufen verwendet werden, ist das Auf- bzw. Abrunden notwendig, um die nächstliegende 0,05-mm- Stufe zu bestimmen. HINWEIS: Bei einer Nachkontrolle dient die neue Ventilplättchen-Stärke zu- nächst nur als Bezugsgröße. HINWEIS: ● Die Tassenstößel und Ventil- plättchen mit Molybdändisulfidöl schmieren. ● Die Tassenstößel müssen sich mühelos mit einem Finger dre- hen lassen. ● Die Ventilplättchen und Tassen- stößel müssen an der ursprüng- lichen Stelle eingesetzt werden. ● Arrondir le dernier chiffre de la cale installée à l’épaisseur de cale dispo- nible la plus proche. Dernier chiffre du numéro de cale Chiffre arrondi 0 ou 2 0 5 (PAS ARRONDI)
● alle ausgebauten Teile HINWEIS: Alle ausgebauten Teile in umgekehr- ter Reihenfolge montieren. Dabei sind folgende Punkte zu beachten. ● Steuerkettenspanner montie- ren. Siehe unter “NOCKENWEL- LEN” im KAPITEL 4. HINWEIS: ● Siehe unter “VENTIL UND VENTILFEDER” im KAPITEL 4. ● Die Nockenwelle mehrmals ge- gen den Uhrzeigersinn drehen, damit sich die Bauteile richtig anpassen. ● Ventilspiel nochmals kontrollie- ren. ● Entspricht die Messung nicht dem Sollwert, muß die Einstel- lung wiederholt werden, bis das vorgeschriebene Ventilspiel er- reicht ist.
USA) WARNUNG ● Krümmer und Schalldämpfer vor Beginn dieser Arbeit abküh- len lassen. ● Den Motor während dieser Arbeit nicht anlassen.
● Schrauben (Funkenfänger)
● Funkenfänger 1 Den Funkenfänger aus dem Schalldämpfer herauszie- hen.
● Funkenfänger Den Funkenfänger leicht ausklopfen, dann mit einer Stahlbürste etwaige Kohle- ablagerungen entfernen.
● Funkenfänger Den Funkenfänger in den Schalldämpfer einführen und die Bohrungen aufein- adner ausrichten. ● Schrauben (Funkenfänger)
CHASIS/PURGA DEL AIRE DEL SISTEMA DE FRENOS FAHRWERK HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN WARNUNG Die Anlage muß entlüftet werden, wenn: ● die Anlage zerlegt wurde,● ein Schlauch gelöst oder erneu- ert wurde, ● der Flüssigkeitsstand sehr nied- rig ist, ● die Anlage nicht einwandfrei funktioniert. Eine nicht korrekt durchgeführte Entlüftung kann zur Verminderung der Bremsleistung führen.
● Ausgleichsbehälterdeckel● Membran● Protektor (Hinterradbremse)
● BremsflüssigkeitÅ Vornı Hinten Arbeitsschritte a. Ausgleichsbehälter mit der empfohlenen Bremsflüssig- keit befüllen. Darauf achten, daß keine Flüssigkeit ver- schüttet wird und der Aus- gleichsbehälter nicht überläuft. b. Membran einsetzen. c. Durchsichtigen Kunststoff- schlauch 2 fest auf Entlüf- tungsschraube 1 aufstecken. d. Freies Schlauchende in Auf- fangbehälter führen. e. Hand- bzw. Fußbremshebel mehrmals langsam betätigen. f. Handbremshebel ziehen bzw. Fußbremshebel drücken und in dieser Stellung halten. g. Entlüftungsschraube lockern und Hand- bzw. Fußbrems- hebel bis zum Anschlag bewegen h. Entlüftungsschraube festzie- hen, danach Hand- bzw. Fuß- bremshebel loslassen.
Entlüftungsschraube 6 Nm (0,6 m • kg)
i. Schritte (e) bis (h) solange
wiederholen, bis sich keine Luftblasen mehr im Kunst- stoffschlauch befinden. PARTIE CYCLE
VORDERRADBREMSE EINSTELLEN
● Protektor (Hinterradbremse) ● Membran ● Ausgleichsbehälterdeckel HINWEIS: Kann die Anlage nicht zufrieden- stellend entlüftet werden, sollte die Bremsflüssigkeit einige Stun- den ruhen. Den Entlüftungsvor- gang erst wiederholen, wenn die winzigen Luftblasen verschwun- den sind. j. Ausgleichsbehälter bis zur Markierung auffüllen. WARNUNG Nach dem Entlüften der Brems- anlage die Bremse auf einwand- freie Funktion prüfen. VORDERRADBREMSE EINSTEL- LEN
● Handbremshebelposition (Abstand a zwischen Hand- bremshebel und Gasdreh- griff) Standard-Handbrems- hebelposition a 82,5mm
● Handbremshebelposition Die Muttern 1 lockern und nach Bedarf verdrehen.
● Muttern ACHTUNG: Die Muttern müssen festgezogen werden, um den korrekten Betrieb der Bremse zu gewährleisten.
● Fußbremshebelposition a Unvorschriftsmäßig → Ein- stellen. Fußbremshebelposi- tion a 5 mm
● Fußbremshebelposition Arbeitsschritte ● Sicherungsmutter 1 lockern. ● Einstellmutter 2 verdrehen, bis die vorgeschriebene Fußbrems- hebelposition a erreicht ist ● Sicherungsmutter festziehen. WARNUNG ● Die Fußbremshebelposition gemäß Abbildung zwischen der Maximaleinstellung Å und der Minimaleinstellung ı einstellen. (Das Ende b der Schraube 3 sollte dabei an der unteren Einstellmutter 4 überstehen, aber nicht weni- ger als 2 mm c vom Fuß- bremshebel 5 entfernt sein.) ● Sicherstellen, daß die Bremse nach dem Einstellen nicht schleift. VORDERRAD-BREMSBELÄGE
● Bremsbelagstärke a Unvorschriftsmäßig → Kom- plett erneuern.
● Bremsbeläge Bremsbelagstärke a Standard <Grenzwert> 4,4 mm 1,0 mm Arbeitsschritte: ● Haltestift-Abdeckschraube 1 lösen.
INSPECCIÓN Y SUSTITUCIÓN DE LAS PASTILLAS DEL FRENO DELANTERO ● Haltestift 2 demontieren. ● Bremsschlauchhalterung 3 und Bremssattel 4 von der Te- leskopgabel demontieren. ● Haltestift und Bremsbeläge 5 demontieren. ● Durchsichtigen Kunststoff- schlauch 6 fest auf Entlüf- tungsschraube 7 aufstekken und freies Schlauchende in Auf- fangbehälter führen. ● Entlüftungsschraube lockern und den Bremskolben hinein- drücken. ● Entlüftungsschraube festzie- hen.
Entlüftungsschraube 6 Nm (0,6 m • kg) ● Bremsbeläge 8 und Haltestift montieren. ● Bremsschlauchhalterung 9 so- wie Bremssattel 0 montieren und Haltestift A festziehen.
Bremssattel-Schraube 23 Nm (2,3 m • kg) Haltestift 18 Nm (1,8 m • kg) ACHTUNG: Die abgelassene Bremsflüssig- keit nicht wiederverwenden. HINWEIS: ● Die Bremsbelag-Nasen a auf die Bremssattel-Aussparungen b ausrichten. ● Haltestifte provisorisch festzie- hen. HINWEIS: Die Kerbe c in der Brems- schlauchhalterung auf die Nase d an der Teleskopgabel ausrich- ten und den Bremsschlauch befe- stigen. ● Desserrer la goupille de plaquette
● Bremsflüssigkeitsstand Siehe unter “BREMSFLÜS- SIGKEITSSTAND KON- TROLLIEREN”. ● Haltestift B montieren.
● Funktion des Handbremshe- bels Weich oder schwammig bei der Betätigung → Bremsan- lage entlüften. Siehe unter “HYDRAULI- SCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN”. HINTERRAD-BREMSBELÄGE
● Bremsbelagstärke a Unvorschriftsmäßig → Kom- plett erneuern.
● Bremsbeläge Bremsbelagstärke a Standard <Grenzwert> 6,4 mm 1,0 mm Arbeitsschritte ● Protektor 1 und Bremsbelag- Haltestift-Abdeckschraube 2 demontieren. ● Bremsbelag-Haltestift 3 lösen. ● Hinterrad 4 und Bremssattel 5 demontieren. Siehe unter “VORDERRAD UND HINTERRAD” im KAPI- TEL 5.
Bolt (protector): 7 Nm (0.7 m • kg, 5.1 ft • lb) CAUTION: Do not reuse the drained brake fluid. NOTE: ● Install the brake pads with their projec- tions a into the caliper recesses b. ● Temporarily tighten the pad pin at this point.INSP ADJ ● Haltestift 6 und Bremsbeläge 7 entfernen. ● Durchsichtigen Kunststoff- schlauch 8 fest auf Entlüf- tungsschraube 9 aufstekken und freies Schlauchende in Auf- fangbehälter führen. ● Entlüftungsschraube lockern und den Bremskolben hinein- drücken. ● Entlüftungsschraube festzie- hen.
Entlüftungsschraube 6 Nm (0,6 m • kg) ● Bremsbeläge 0 und Haltestift A montieren. ● Bremssattel B und Hinterrad C montieren. Siehe unter “VOR-
DERRAD UND HINTERRAD”
im KAPITEL 5. ● Haltestift D festziehen.
Haltestift 18 Nm (1,8 m • kg) ● Haltestift-Abdeckschraube E und Protektor F montieren.
● Bremsflüssigkeitsstand Siehe unter “BREMSFLÜS- SIGKEITSSTAND KON- TROLLIEREN”.
● Funktion des Fußbremshe- bels Weich oder schwammig bei der Betätigung → Bremsan- lage entlüften. Siehe unter “HYDRAULI- SCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN”.
● Bremsbelag Siehe Abschnitt “INSPEK-
● Isolierung des Hinterrad- bremsbelags 1 Beschädigung → Ereneu- ern. BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN
1. Das Motorrad so stellen, daß
der Ausgleichsbehälter waa- gerecht steht.
● Bremsflüssigkeitsstand Niedrig → Bremsflüssigkeit auffüllen. a Minimalstand-Markierung Å Vorn ı Hinten WARNUNG ● Nur Bremsflüssigkeit der emp- fohlenen Spezifikation verwen- den. Andere Produkte können zu verminderter Bremsleistung führen. ● Nur Bremsflüssigkeit der glei- chen Sorte nachfüllen. Die Mischung unterschiedlicher Sorten kann die Bremsleistung vermindern. ● Beim Nachfüllen darauf achten, daß kein Wasser oder Fremd- stoffe in den Ausgleichsbehälter gelangt. ● Darauf achten, daß keine Bremsflüssigkeit auf lackierte Flächen gelangt. Sollte dies dennoch geschehen, sofort abwischen. Empfohlene Bremsflüs- sigkeit DOT 4
● Kettenradzähne a Übermäßiger Verschleiß → Erneuern. HINWEIS: Kettenräder und Antriebskette als Satz erneuern. ANTRIEBSKETTE KONTROLLIE- REN
● Antriebskette Die Kette in ein Gefäß mit Petroleum legen und den Schmutz so gut wie möglich abbürsten. Anschließend die Kette aus dem Petrole- umbad herausnehmen und trocknen.
● Länge a von 10 Antriebs- kettengliedern Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Länge von 10 Antriebs- kettengliedern Max. 150,1 mm
● Antriebskette (Beweglich- keit) Kette reinigen, schmieren und wie abgebildet halten. Schwergängigkeit → Erneu- ern.
● Antriebskette 1 ● Laschen 2 ● Kettenschloßfeder 3 ACHTUNG: Die Kettenschloßfeder bei der Montage wie abgebildet ausrich- ten. a Drehrichtung New
● Antriebskette Empfohlenes Schmier- mittel Motoröl oder Ketten- spray ANTRIEBSKETTEN-DURCHHANG EINSTELLEN
1. Das Motorrad am Motor auf-
bocken, um das Hinterrad vom Boden abzuheben.
● Antriebsketten-Durchhang
über der Kettenführungs- Schraube. Unvorschriftsmäßig → Ein- stellen. HINWEIS: Vor dem Prüfen oder dem Einstellen des Kettendurchhangs das Hinter- rad mehrere Umdrehungen durch- drehen und den Kettendurchhang über die gesamte Länge der Kette prüfen. Die Einstellung des Ketten- spiels muß an der straffsten Stelle der Kette vorgenommen werden. Antriebsketten-Durch- hang 40–50 mm
REGLAGE DE LA FLECHE DE
● Antriebsketten-Durchhang Arbeitsschritte ● Achsmutter 1 und Sicherungs- muttern 2 lockern. ● Einstellschrauben 3 verdre- hen, bis der vorgeschriebene Kettendurchhang erreicht ist. Zum Straffen der Kette die Ein- stellschraube 3 gegen den Uhrzeigersinn drehen. Zu Lockern der Kette die Ein- stellschraube 3 im Uhrzeiger- sinn drehen und das Rad nach vorne drücken. ● Beide Kettenspanner jeweils gleichmäßig einstellen, damit die Ausrichtung sich nicht ver- stellt. Die Markierungen a auf beiden Kettenspannern dienen zum korrekten Ausrichten des Hinterrads. ● Achsmutter festziehen. Dabei die Antriebskette nach unten drücken.
Achsmutter 125 Nm (12,5 m • kg) ● Sicherungsmuttern festziehen. HINWEIS: Die Kette muß von hinten blickend mit dem Kettenrad fluchten. ACHTUNG: Eine zu straff gespannte Kette verursacht erhöhten Ver- schleiß von Motor, Lagern und anderen wichtigen Bauteilen. Daher darauf achten, daß der Kettendurchhang sich im Soll- bereich befindet. TELESKOPGABEL KONTROLLIE- REN
● Funktion der Teleskopgabel Die Gabel mehrmals tief ein- und ausfedern lassen. Schwergängigkeit, Undich- tigkeit → Instand setzen oder erneuern.
● Protektor ● Staubmanschette 1 HINWEIS: Einen dünen Schraubendreher ver- wenden und vorsichtig vorgehen, um das Standrohr und die Staubman- schette nicht zu beschädigen.
● Staubmanschette a ● Dichtring b HINWEIS: ● Dichtring und Staubmanschette nach jeder Fahrt reinigen. ● Lithiumfett auf das Standrohr auf- tragen. TELESKOPGABEL-ZUGSTUFEN-
● Zugstufendämpfung (die Einstellschraube 1 ver- drehen) Die Einstellschraube 1 nach a drehen, um die Zugstufen- dämpfung zu erhöhen (Dämp- fung härter). Die Einstellschraube 1 nach b drehen, um die Zugstufen- dämpfung zu reduzieren (Dämpfung weicher). Einstellungen Maximal Minimal Vollständig hineinge- dreht 20 Rasten gelöst (nach vollständigem Hineindrehen)
NETTOYAGE DE BAGUE D’ETAN-
CHEITE ET DE JOINT ANTIPOUS-
TELESKOPGABEL-DRUCKSTUFEN-DÄMPFUNG EINSTELLEN
AJUSTE DE LA TENSIÓN DEL AMORTIGUADOR DE COMPRESIÓN DE LA HORQUILLA DELANTERA ● Normaleinstellung Zum Erreichen der Normaleinstel- lung die Einstellschraube nach vollständigem Hineindrehen um die vorgeschriebene Anzahl Ra- sten lösen.
- Nur EUROPE ACHTUNG: Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximal- einstellung hinausdrehen. WARNUNG Beide Gabelholme stets gleichmä- ßig einstellen. Eine ungleichmäßi- ge Einstellung beeinträchtigt das Fahrverhalten. Normaleinstellung 8 Rasten gelöst *14 Rasten gelöst TELESKOPGABEL-DRUCKSTU-
FEN-DÄMPFUNG EINSTELLEN
● Druckstufendämpfungskraft (die Einstellschraube 1 ver- drehen) Die Einstellschraube 1 nach a drehen, um die Druckstufen- dämpfung zu erhöhen (Dämp- fung härter). Die Einstellschraube 1 nach b drehen, um die Druckstufen- dämpfung zu reduzieren (Dämpfung weicher). Einstellungen Maximal Minimal Vollständig hineinge- dreht 20 Rasten gelöst (nach vollständigem Hineindrehen) ● POSITION STANDARD: C’est la position qui se trouve en arrière du nombre spécifié de déclics à partir de la position entièrement vis- sée.
● Normaleinstellung Zum Erreichen der Normaleinstel- lung die Einstellschraube nach vollständigem Hineindrehen um die vorgeschriebene Anzahl Ra- sten lösen.
- Nur EUROPE ACHTUNG: Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximal- einstellung hinausdrehen. WARNUNG Beide Gabelholme stets gleichmä- ßig einstellen. Eine ungleichmäßi- ge Einstellung beeinträchtigt das Fahrverhalten.
Normaleinstellung 7 Rasten gelöst
- 12 Rasten gelöst FEDERBEIN KONTROLLIEREN
● Schwinge (Beweglichkeit) Geräusch/Schwergängig- keit → Drehpunkte schmie- ren oder instand setzen. Beschädigung/Undichtigkeit
1. Das Motorrad am Motor auf-
bocken, um das Hinterrad vom Boden abzuheben.
● Sicherungsmutter 1
● Federvorspannung (die Einstellmutter 2 ver- drehen)
- Nur EUROPE HINWEIS: ● Vor der Einstellung muß jeglicher Schmutz und Schlamm im Bereich der Muttern abgewaschen werden. ● Die Feder-Einbaulänge variiert um 1,5 mm pro Drehung der Einstell- mutter. ACHTUNG: Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximal- einstellung hinausdrehen.
● Rahmen-Hinterteil Die Einstellmutter 2 hineindre- hen, um die Federvorspan- nung zu erhöhen (Federung härter). Die Einstellmutter 2 hineindre- hen, um die Federvorspan- nung zu reduzieren (Federung weicher). Feder-Einbaulänge a Normalein- stellung Einstellungen 245 mm *244 mm 242–260 mm
FEDERBEIN-ZUGSTUFENDÄMPFUNG EINSTELLEN
● Zugstufendämpfung (die Einstellschraube 1 ver- drehen) Die Einstellschraube 1 nach a drehen, um die Zugstufen- dämpfung zu erhöhen (Dämp- fung härter). Die Einstellschraube 1 nach b drehen, um die Zugstufen- dämpfung zu reduzieren (Dämpfung weicher). Einstellungen Maximal Minimal Vollständig hineinge- dreht 20 Rasten gelöst (nach vollständigem Hineindrehen) ● Normaleinstellung Zum Erreichen der Normaleinstel- lung die Einstellschraube nach vollständigem Hineindrehen um die vorgeschriebene Anzahl Ra- sten lösen. (Dabei müssen die Markierungen a und b fluchten.)
- Nur EUROPE ACHTUNG: Den Einsteller nicht über die Mini- mum- oder Maximum-Einstellposi- tion zwingen. Der Einsteller könn- te beschädigt werden. Normaleinstellung Ungefähr 11 Rasten gelöst
- Ungefähr 10 Rasten gelöst
EINSTELLUNG DER FEDERBEIN-DRUCKSTUFENDÄMPFUNG
AJUSTE DE LA TENSIÓN DE RETORNO DE COMPRESIÓN BAJA DEL AMORTIGUADOR TRASERO
EINSTELLUNG DER FEDERBEIN-
● Tiefdruckstufen-Dämp- fungskraft (die Einstellschraube 1 dre- hen) Die Einstellschraube 1 nach a drehen, um die Druckstufen- dämpfung zu erhöhen (Dämp- fung härter). Die Einstellschraube 1 nach b drehen, um die Druckstufen- dämpfung zu reduzieren (Dämpfung weicher). Einstellungen Maximal Minimal Vollständig hineinge- dreht 20 Rasten gelöst (nach vollständigem Hineindrehen) ● Normaleinstellung Zum Erreichen der Normaleinstel- lung die Einstellschraube einmal vollständig hineindrehen und an- schließend um die vorgeschriebe- ne Anzahl an Rasterstufen wieder herausdrehen. (Die Stanzmarkie- rungen a an der Einstellschraube und b an der Hochdruck-Dämp- fungsschraube müssen dabei fluchten.)
- Nur EUROPE ACHTUNG: Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximal- einstellung hinausdrehen. Normaleinstellung Ungefähr 8 Rasten gelöst
- Ungefähr 12 Rasten gelöst
D’AMORTISSEMENT A BASSE
EINSTELLUNG DER FEDERBEIN-
● Hochdruckstufen-Dämp- fungskraft (die Einstellschraube 1 dre- hen) Die Einstellschraube 1 nach a drehen, um die Druckstufen- dämpfung zu erhöhen (Dämp- fung härter). Die Einstellschraube 1 nach b drehen, um die Druckstufen- dämpfung zu reduzieren (Dämpfung weicher). Einstellungen Maximal Minimal Vollständig hineinge- dreht 2 Drehungen gelöst (nach vollständigem Hineindrehen) ● Normaleinstellung Zum Erreichen der Normaleinstel- lung die Einstellschraube einmal vollständig hineindrehen und an- schließend um die vorgeschriebe- ne Anzahl an Drehungen wieder lösen bzw. herausdrehen. (Die Stanzmarkierungen a an der Ein- stellschraube und b an der Ein- stellschraubenfassung müssen da- bei fluchten.)
- Nur EUROPE ACHTUNG: Den Einstellmechanismus nie über die Minimal- oder Maximal- einstellung hinausdrehen. Normaleinstellung Ungefähr 7/8 Drehun- gen gelöst
- Ungefähr 1 Drehun- gen gelöst
D’AMORTISSEMENT A HAUTE
EINSTELLUNG DER FEDERBEIN-DRUCKSTUFENDÄMPFUNG
● Reifenluftdruck Unvorschriftsmäßig → Ein- stellen. HINWEIS: ● Den Reifenluftdruck bei kalten Rei- fen kontrollieren. ● Bei zu niedrigem Reifendruck liegt die Reifenwulst nicht fest an, was dazu führen kann, daß sich der Reifen von der Felge löst. ● Ein geneigter Reifenventilschaft deutet an, daß der Reifen ver- rutscht ist. ● Bei geneigtem Reifenventilschaft muß die Reifenposition berichtigt werden. Standard-Reifenluft- druck 100 kPa (1,0 bar) SPEICHEN KONTROLLIEREN UND FESTZIEHEN
● Speichen 1 Verzug/Beschädigung → Erneuern. Speichen locker → Nach- spannen.
● Speichen HINWEIS: Die Speichen müssen vor und nach dem Einfahren nachgezogen wer- den. Nach jeder Übungsfahrt bzw. Rennen die Speichenspannung prü- fen.
● Felgenschlag Das Rad anheben und dre- hen. Übermäßig → Erneuern.
● Lagerspiel Spiel → Erneuern. LENKKOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN
1. Das Motorrad am Motor auf-
bocken, um das Vorderrad vom Boden abzuheben.
● Lenkkopf Die Gleitrohre am unteren Ende umfassen und die Teleskopgabel wie gezeigt hin und her bewegen. Spiel → Einstellen.
● Lenker (Leichtgängigkeit) Den Lenker von Anschlag zu Anschlag drehen. Schwergängigkeit → Ring- mutter einstellen.
● Ringmutter Arbeitsschritte ● Nummernschild demontieren. ● Lenker und obere Gabelbrücke Kennzeichen. ● Ringmutter 1 mit dem Haken- schlüssels 2 lockern. Hakenschlüssel YM-33975/90890-01403
CONTROLE ET REGLAGE DE LA
Ringmutter (vorläufiges Anzugsmo- ment) 38 Nm (3,8 m • kg) ● Ringmutter um eine Drehung lockern. ● Ringmutter mit Hilfe des Haken- schlüssels vorschriftsmäßig festziehen.
Ringmutter (endgültiges Anzugs- moment) 7 Nm (0,7 m • kg) ● Lenkkopf nochmals überprüfen, indem die Gabel zwischen rech- tem und linkem Anschlag be- wegt wird. Bei Schwergängig- keit Lenkkopf zerlegen und Lenkkopflager kontrollieren. ● Obere Gabelbrücke 5, Lenk- kopfmutter 6, Lenker 7, Len- kerhalterungen 8 und Num- mernschild 9 montieren.
Lenkkopfmutter 145 Nm (14,5 m • kg) Lenkerhalterung 23 Nm (2,3 m • kg) Klemmschraube (obere Gabelbrücke) 23 Nm (2,3 m • kg) HINWEIS: Den Drehmomentschlüssel im rechten Winkel zum Hakenschlüs- sel ansetzen. WARNUNG Nicht zu fest anziehen. HINWEIS: ● Die Lenkerhalterung mit der Mar- kierung a nach vorn montieren. ● Das Ende des Kraftstofftank- Belüftungsschlauches 0 durch die Bohrung im Nummernschild führen. ACHTUNG: Zuerst die vorderen Schrauben der Lenkerhalterung, danach die hinteren Schrauben anziehen. ● Serrer l’écrou annulaire 3 en utili- sant la clé pour écrou annulaire 4. Clé pour écrou annulaire: YM-33975/90890-01403
● Elektrode 1 Verschleiß/Beschädigung → Erneuern. ● Isolatorfuß-Farbe 2 Die normale Färbung ist Rehbraun. Abnormale Färbung → Den Motorzustand kontrollieren. HINWEIS: Läuft der Motor viele Stunden mit niedriger Drehzahl, weist der Zünd- kerzen-Isolatorfuß auch bei gutem Motor- und Vergaserzustand Verö- lung auf.
● Elektrodenabstand a Eine Fühlerlehre verwen- den. Unvorschriftsmäßig → Ein- stellen.
4. Die Zündkerze ggf. mit Ker-
● Zündkerze HINWEIS: ● Vor dem Einschrauben der Zünd- kerze Kerzenkörper und Dichtflä- che säubern. ● Die Zündkerze zuerst handfest an- ziehen a und dann erst vor- schriftsmäßig festziehen b.
● Stroboskoplampe ● Drehzahlmesser (an das Zündkabel)
Induktivdrehzahlmes- ser YU-8036-1 Drehzahlmesser 90890-03113 Arbeitsschritte ● Motor anlassen, einige Minuten warmlaufen lassen und dann mit der vorgeschriebenen Dreh- zahl laufen lassen.
Motordrehzahl 1.700–1.900 U/min ● Kontrollieren, ob sich die Zünd- bereich-Markierung b auf Höhe der Gehäusemarkierung a befindet. Falscher Zündbereich → Licht- maschinenrotor und/ oder Im- pulsgeber überprüfen.
SCHEINWERFERLAMPE AUSWECHSELN SUSTITUCIÓN DE LAS BOMBILLAS DEL FARO SCHEINWERFERLAMPE AUS- WECHSELN Die folgende Beschreibung gilt für beiden Schweinwerferlampen.
● Kennzeichen Siehe Abschnitt “SITZ- BANK, KRAFTSTOFF- TANK UND SEITENABDEKKUNGEN” in KAPITEL 4.
● Lampenshutzkappe 1
● Schweinwerferlampe 2 WARNUNG Scheinwerferlampen werden sehr schnell heiß, daher entflammbares Material fernhalten und die Lampe niemals berühren, bevor sie aus- reichend abgekühlt ist.
● Schweinwerferlampe Die neue Schweinwerfer- lampe mit dem Lampenhal- ter sichern. ACHTUNG: Den Glaskolben der neuen Lampe nicht mit den Fingern berühren. Schweiß- und Fettspuren auf dem Glas beeinträchtigen die Leucht- kraft und Lebensdauer der Lampe. Verunreinigungen der Lampe mit einem mit Alkohol oder Verdünner angefeuchteten Tuch entfernen.
● Kennzeichen Siehe Abschnitt “SITZ- BANK, KRAFTSTOFF- TANK UND SEITENABDEKKUNGEN” in KAPITEL 4. New
● Scheinwerferstellung (ver- tikal) Arbeitsschritte: ● Die Einstellschraube 1 nach a oder b drehen. Nach a Lichtkegel nach oben. Nach b Lichtkegel nach unten.
REGLAGES DES FAISCEAUX DES PHARES
SCHEINWERFER EINSTELLEN AJUSTE DEL HAZ DE LUZ DEL FARO
SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN
Nur USA, CDN Nitch USA, CDNDemontage-Arbeiten: Sitzbank demontieren Kraftstofftank demontieren Seitenabdeckungen demontieren Nummernschild demontieren Demontage-ArbeitenReihen-folgeBauteil Anz. Bemerkungen SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDEKKUNGEN DEMONTIE- REN Vorbereitung für den Ausbau Kraftstoffhahn auf “OFF” stellen.Kraftstoffschlauch lösen.1 Sitzbank 12 Lufthutzen (links und rechts) 23 Befestigung 1 Vom Kraftstofftank demontieren4 Schraube (Kraftstofftank) 25 Kraftstofftank 16 Seitenabdeckung (links) 17 Seitenabdeckung (rechts) 18 Schweinwerfer-Steckverbinder 19 Nummernschild 1
SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN
Nicht USA Demontage-Arbeiten:
Schalldämpfer demontieren
Krümmer demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen
KRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER
DEMONTIEREN Vorbereitung für den Ausbau Seitenabdeckung (rechts) Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”. 1 Schraube (Schlauchschelle) 1 2 Schraube (Schalldämpfer) 2 3 Schalldämpfer 1 4 Schlauchschelle 1 5 Mutter (Krümmer) 1 6 Schraube (Krümmer) 2 7 Auspuffrohr 1
Nitcht USA, CDN Demontage-Arbeiten:
Ausgleichsbehälter demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen
Vorbereitung für den Ausbau Kühlflüsssigkeit ablassen. Siehe unter “KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN” im KAPITEL 3. Sitzbank und Kraftstofftank Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN” Krümmer Siehe unter “KRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER”. 1 Motorschutzblech 1 2 Abdeckung 2 Siehe unter “AUSBAU”. (Nitcht USA, CDN) 3 Schlauchschelle 8 4 Kühler (rechts) 1 5 Schlauch 2 1 6 Schlauch 3 1 7 Schlauch 4 1 8 Rohr 2/O-Ring 1/1
Å Nur USA, CDN ı Nitcht USA, CDN Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen 9 Kühler-Entlüftungsschlauch 1 10 Kühler (links) 1 11 Schlauch 1 1
Rohr 1/O-Ring 1/1 13 Schlauch des Kühlflüssigkeitsbehälters 1 14 Entlüfterschlauch des Kühlflüssigkeitsbe- hälters
15 Kühlflüssigkeitsbehälter 1
RADIATEUR KÜHLER RADIADOR HANDHABUNGSHINWEIS WARNUNG Der heiße Kühler steht unter Druck. Daher den Kühlerver- schlußdeckel niemals bei heißem Motor abnehmen, denn austreten- der Dampf und heiße Kühlflüssig- keit könnten ernsthafte Verbrü- hungen verursachen. Den Kühlerverschlußdeckel erst nach Abkühlen des Motors öffnen. Dazu einen dicken Lappen über den Kühlerverschlußdeckel legen und den Deckel langsam gegen den Uhrzeigersinn bis zum An- schlag drehen, damit der restliche Druck entweichen kann. Wenn kein Zischen mehr zu vernehmen ist, auf den Deckel drücken und ihn gegen den Uhrzeigersinn ab- schrauben. AUSBAU Abdeckung (Nitcht USA, CDN)
● Abdeckung 1 HINWEIS: ● Die Abdeckung zuerst an der Au- ßenseite a, dann an der Innensei- te aushängen. ● Die Abdeckung nicht übermäßig biegen. PRÜFUNG Kühler
● Kühlerblock 1 Lamellen zugesetzt → Von hinten mit Druckluft ausbla- sen. Lamellen verformt → Instand setzen/erneuern.
● Schlauch 2 1 ● Kühler (links) 2
● Kühler-Entlüftungsschlauch
● Kühler (rechts) 2 Siehe unter “KABELFÜH- RUNG” im KAPITEL 2.
[Nur USA, CDN] ● Abdeckung 1 HINWEIS: ● Die Abdeckung nicht übermäßig biegen. ● Die Abdeckung zuerst an der In- nenseite a, dann an der Außen- seite einhängen. [Nitcht USA, CDN] ● Abdeckung 1 ● Schraube (obere Kühlerver- kleidung) 2 HINWEIS: Den Haken a an der Innenseite zu- erst am Kühler einhaken. Å Nur USA, CDN ı Nitcht USA, CDN
ENG CARBURATEUR VERGASER CARBURADOR VERGASER Demontage-Arbeiten: 1 Vergaser demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen VERGASER DEMONTIEREN Vorbereitung für den Ausbau Kraftstofftank Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”. 1 Schlauchschelle 1 2 Kabelbinder 1 3 Drosselklappensensor-Steckverbinder 1 4 Gaszug-Abdeckung 1 5 Gaszug 2 6 Schlauchschelle (Luftfilteranschluß) 1 Die Schrauben (Luftfilteranschluß) lockern. 7 Schlauchschelle (Vergaseranschluß) 2 Die Schrauben (Vergaseranschluß) lockern. 8 Vergaser 1 9 Vergaseranschluß 1
ENG CARBURATEUR VERGASER CARBURADOR VERGASER ZERLEGEN Demontage-Arbeiten: 1 Vergaser zerlegen Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen VERGASER ZERLEGEN 1 Belüftungsschlauch 4 2 Gasschieber-Gehäusedeckel 1 3 Schraube (Drosselklappenwelle) 1 4 Gasschieber 1 5 Nadelhalterung 1 6 Düsennadel 1 7 Beschleunigungspumpen-Dekkel 1 8 Feder 1 9 Membran 1 0 Luftabschaltventil-Deckel 1 A Feder 1 B Membran 1
Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen D Leerlaufgemisch-Regulierschraube 1 Siehe unter “AUSBAU”. E Schwimmer-Achsstift 1 F Schwimmer 1 G Nadelventil 1 H Ventilsitz 1 I Hauptdüse 1 J Leerlaufdüse 1 K Distanzstück 1 L Choke-Düse 1 M Nadeldüse 1 N Druckstange 1 O Drosselwellenbaugruppe 1 P Stößelstangenverbindungshebel-Baugruppe 1 Q Ansauggummi 1 R Leerlaufluftdüse 1 S Hauptluftdüse 1 T Kaltstarter-Tauchkolben 1 U Heißstarter-Tauchkolben (rot) 1
ACHTUNG: Die TPS-Schrauben (Drosselklap- pen-Positionssensor) 1 nicht lö- sen – außer wenn der TPS (Dros- selklappen-Positionssensor) aufgrund eines Defekts ausge- tauscht werden muß –, da die Mo- torleistung hierdurch nachläßt. AUSBAU Leerlaufdüse
● Leerlaufdüse 1 HINWEIS: Die Leerlaufgemisch-Regulier- schraube ist zwecks Optimierung des Kraftstofflusses bei kleiner Gas- drehgrifföffnung für jede Maschine individuell ab Werk eingestellt. Vor dem Ausbau die Werkseinstellung ermitteln und notieren; dazu die Reg- ulierschraube völlig hineindrehen und die Anzahl Umdrehungen zäh- len. PRÜFUNG Vergaser
● Vergasergehäuse Verunreinigung → Reinigen. HINWEIS: ● Eine Reinigungslösung auf Petro- leumbasis verwenden. Alle Boh- rungen und Düsen mit Druckluft ausblasen. ● Zum Reinigen niemals einen Draht verwenden.
● Hauptdüse 1 ● Leerlaufdüse 2 ● Nadeldüse 3 ● Choke-Düse 4 ● Hauptluftdüse 5 ● Leerlaufluftdüse 6 Beschädigung → Erneuern. Verunreinigung → Reinigen. HINWEIS: ● Eine Reinigungslösung auf Petro- leumbasis verwenden. Alle Boh- rungen und Düsen mit Druckluft ausblasen. ● Zum Reinigen niemals einen Draht verwenden. Nadelventil
● Nadelventil 1 ● Ventilsitz 2 Rillenförmiger Verschleiß a
- Erneuern. Staub b und C → Reini- gen. HINWEIS: Nadelventil und Ventilsitz als ganzen Satz austauschen. Gasschieber
● Leichtgängigkeit Schwergängigkeit → Instand setzen oder erneu- ern. Das Gasschieber 1 in das Vergasergehäuse einset- zen und auf Leichtgängig- keit prüfen. Düsennadel
● Düsennadel 1 Verbiegung/Verschleiß → Erneuern. ● Clip-Nut Freies Spiel vorhanden/Ver- schleiß → Austauschen. ● Düsennadel-Clip-Stellung
- Nicht USA Standard-Düsennadel- Clip-Stellung
CARBURATEUR VERGASER CARBURADOR Schwimmerhöhe
● Schwimmerhöhe a Unvorschriftsmäßig → Ein- stellen. Schwimmerhöhe 8,0 mm Arbeitsschritte ● Vergaser auf den Kopf stellen. ● Mit einer Schieblehre den Ab- stand zwischen Schwimmer- kammer-Paßfläche und Schwimmer-Oberkante messen. ● Entspricht die Schwimmerhöhe nicht dem Sollwert, Ventilsitz und Nadelventil kontrollieren. ● Falls defekt, beide Teile erneu- ern. ● Falls in Ordnung, Schwimmer- höhe durch leichtes Biegen des Schwimmerhebels b einstel- len. ● Schwimmerhöhe erneut kon- trollieren. HINWEIS: ● Den Vergaser langsam umdre- hen und die Messung erst vor- nehmen, wenn Nadelventil und Schwimmerhebel fluchten. ● In waagerechter Stellung übt der Schwimmer Druck auf das Nadelventil aus, was die Mes- sung fälscht. HINWEIS: Der Schwimmerhebel sollte das Nadelventil lediglich berühren, nicht niederdrücken. Schwimmer
● Kaltstarter-Tauchkolben 1 ● Heißstarter-Tauchkolben (rot) 2 Verschleiß/Beschädigung → Erneuern. Beschleunigungspumpe
● Membran (Beschleuni- gungspumpe) 1 ● Feder (Beschleunigungs- pumpe) 2 ● Deckel 3 ● O-Ring 4 ● Druckstange 5 Rißbildung (Membran)/ Beschädigung → Erneuern. Verunreinigung → Reinigen.
● Membran (Luftabschaltven- til) 1 ● Feder 2 ● Deckel 3 ● O-Ring 4 Rißbildung (Membran)/ Beschädigung → Erneuern.
● Hauptluftdüse 1 ● Leerlaufluftdüse 2 ● Ansaugstutzen 3
● Feder 1 1 ● Hebel 1 2 (zum Hebel 2 3) HINWEIS: Sicherstellen, daß die Feder 1 auf den Anschlag a von Hebel 2 paßt.
● Stößelstangen-Verbin- dungshebel-Baugruppe 1 HINWEIS: Sicherstellen, daß der Anschlag a der Feder 2 in die Vertiefung b am Vergaser paßt.
● Unterlegscheibe 1 ● Sicherungsring 2
● Feder 1 ● Verbindungsmuffe 2 (zur Drosselwelle 3) HINWEIS: Den größeren Haken a der Feder auf den Anschlag b der Drosselwel- len-Riemenscheibe setzen.
● Drosselwellen-Baugruppe
● Unterlegscheibe (Metall) 2 ● Unterlegscheibe (Kunst- harz) 3 ● Ventilhebel 4 HINWEIS: ● Sicherstellen, daß der Anschlag a der Feder in die Vertiefung am Vergaser paßt. ● Die Drosselwellen-Baugruppe nach links drehen, während der Hebel 1 5 festgehalten wird, und die Drosselanschlagschrauben- spitze b an den Anschlag c der Drosselwellen-Baugruppen-Rie- menscheibe setzen.
● Stößelstange 1 HINWEIS: Bei eingedrücktem Hebel 1 2 die Stößelstange so weit wie möglich in den Vergaser setzen.
● Choke-Düse 1 ● Leerlaufdüse 2 ● Distanzstück 3 ● Nadeldüse 4 ● Hauptdüse 5
● Ventilsitz ● Schraube (Ventilsitz) 1 ● Nadelventil 2 ● Schwimmer 3 ● Schwimmer-Achsstift 4 HINWEIS: ● Das Nadelventil an den Schwim- mer montieren, dann beide Teile in den Vergaser montieren. ● Den Schwimmer auf Leichtgängig- keit prüfen.
● Leerlaufgemisch-Regulier- schraube 1 ● Feder 2 ● Unterlegscheibe 3 ● O-Ring 4
- Nicht USA Folgendes beachten ● Die Leerlaufgemisch-Regulier- schraube leicht bis zum An- schlag eindrehen. ● Die Leerlaufgemisch-Regulier- schraube um die vor dem Ent- fernen notierte Anzahl an Dre- hungen herausdrehen. Leerlaufgemisch-Reg- ulierschraube 1 5/8 Umdrehungen heraus
- 1 1/2 Umdrehungen heraus (Beispiel)
● Schwimmerkammer 1 ● Schraube 2 ● Seilzughalter (Drosselklappenanschlag- schrauben-Zug) 3 ● Halterung (Vergaser- Entlüftungsschlauch) 4
● Düsennadel 1 ● Nadelhalterung 2 ● Gasschieber-Scheibe 3 (am Gasschieber 4)
● Gasschieber (komplett) 1 ● Schraube (Drosselklappen welle) 2 HINWEIS: Die Gasschieberhebel-Rollen 3 in die Aussparungen a des Gasschie- bers führen.
● Dichtung 1 ● Gasschieberhebel-Gehäu- sedeckel 2 ● Schraube 3
● Vergaser-Entlüftungs- schlauch 1 Siehe unter “KABELFÜH- RUNG” im KAPITEL 2. HINWEIS: Den Lüftungsschlauch so in den Ver- gaser setzen, daß der Schlauch sich nicht in der Nähe des Einbauorts ver- biegt. Vergaser montieren
● Vergaseranschluß 1 HINWEIS: Die Nase a am Zylinder auf die Nut im Vergaseranschluß ausrichten b.
● Vergaser 1 HINWEIS: Die Nase muß sich zwischen den Vergaseranschlußschlitzen befinden.
● Schraube (Ansaugstutzen)
● Schraube (Vergaseran- schluß) 2
● Gaszugspiel Siehe unter “GASZUG- SPIEL EINSTELLEN” im KAPITEL 3.
● Gaszug-Abdeckung 1 ● Schraube (gaszug-abdek- kung) 2 HINWEIS: Die Gaszug-Abdeckung an der stelle a ain Vergaser einkaken.
● TPS-Steckverbindung (Drosse- lklappen-Positionssensor) 1 ● Kabelbinder 2 Siehe unter “KABEL- FÜHRUNG” im KAPITEL 2.
NOCKENWELLE ZYLINDERKOPFDECKEL Demontage-Arbeiten: 1 Zylinderkopfdeckel demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen ZYLINDERKOPFDECKEL DEMONTIE- REN Vorbereitung für den Ausbau Sitzbank und Kraftstofftank Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”. Kühler Siehe unter “KÜHLER”. Vergaser Siehe unter “VERGASER”. 1 Zündkerzenstecker 1 2 Motorhalterung (oben, rechts) 1 3 Motorhalterung (oben, links) 1 4 Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch 1 5 Öltank-Belüftungsschlauch 1 6 Schraube (Zylinderkopfdeckel) 2 7 Zylinderkopfdeckel 1 8 Dichtung 1
Steuerkettenschiene (oben)
NOCKENWELLE Demontage-Arbeiten: 1 Steuerkette demontieren 2 Nockenwellen demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen NOCKENWELLEN DEMONTIEREN 1 Schwungrad-Abdeckschraube 1 Siehe unter “AUSBAU”. 2 Rotorzapfen-Abdeckschraube 1 3 Steuerkettenspanner-Abdeckschraube 1 4 Steuerkettenspanner 1 5 Dichtung 1 6 Schraube (Nockenwellen-Lagerdeckel) 10 7 Nockenwellen-Lagerdeckel 2 8 Clip 2 9 Paßstift 4 10 Auslaß-Nockenwelle 1 11 Einlaß-Nockenwelle 1
● I-Markierung (auf Gehäusemarkierung) Arbeitsschritte ● Kurbelwelle mit einem Schrau- benschlüssel gegen den Uhr- zeigersinn drehen. ● I-Markierung a am Rotor mit der Markierung b am Kurbel- gehäusedeckel ausrichten. Wenn die I-Markierung mit der Markierung des Kurbelgehäu- sedekkels fluchtet, steht der Kolben im oberen Totpunkt (OT). HINWEIS: ● Der Kolben steht im oberen Tot- punkt, wenn die Markierung c an der AuslaßNockenwelle und d an der Einlaß-Nokkenwelle laut Abbildung mit der Zylinder- kopfkante fluchtet. ● Wenn kein Spiel vorhanden ist, die Kurbelwelle um eine ganze Umdrehung gegen den Uhrzei- gersinn drehen.
● Nockenwellenrad-Schrau- ben ● Steuerkettenspanner-Ab- deckschraube 1
HINWEIS: Die Schrauben der Nockenwellen- Lagerdekkel kreuzweise von außen nach innen herausschrauben. ACHTUNG: Die Schrauben der Nockenwellen- Lagerdeckel müssen gleichmäßig herausgeschraubt werden, um Be- schädigung an Zylinderkopf, Nok- kenwellen und Lagerdeckeln zu vermeiden.
● Clip ● Paßstift ● Auslaß-Nockenwelle 1 ● Einlaß-Nockenwelle 2 HINWEIS: Die Steuerkette mit einem Draht 3 sichern, damit sie nicht herabfällt. PRÜFUNG Nockenwelle
● Nocken Pitting/Riefen/Blaufärbung
● Nockenabmessungen a und b Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Nockenabmessungen (Verschleißgrenze) Einlaß a 31,6 mm b 22,85 mm Auslaß a 31,1 mm b 22,85 mm
● Nockenwellenschlag Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Max. zul. Nockenwellen- schlag unter 0,03 mm
● Nockenwellen-Lagerspiel Unvorschriftsmäßig → Nok- kenwellenlagerzapfen- Durchmesser messen. Nockenwellen-Lager- spiel 0,020–0,054 mm <Grenzwert> 0,08 mm
● Nockenwellenlagerzapfen- Durchmesser a Unvorschriftsmäßig → Nok- kenwelle erneuern. Im Sollbereich → Zylinder- kopf und Lagerdeckel (kom- plett) erneuern. Nockenwellenrad
● Nockenwellenrad Verschleiß/Beschädigung → Nockenwellenrad und Steu- erkette im Satz erneuern. Arbeitsschritte ● Nockenwelle in den Zylinder- kopf einsetzen. ● Einen Streifen Plastigage
auf die Nockenwelle legen. ● Sicherungsring, Paßstifte und Lagerdeckel montieren.
Nockenwellen-Lager- deckel-Schrauben 10 Nm (1,0 m • kg)
● Lagerdeckel demontieren und Breite der gepreßten Plastiga-
1 messen. Nockenwellenlagerzap- fen-Durchmesser 21,967–21,980 mm HINWEIS: ● Die Schrauben der Nockenwel- len-Lagerdeckel kreuzweise von innen nach außen festzie- hen. ● Die Nockenwelle nicht bewe- gen, bis die Messung des La- gerspiels abgeschlossen ist.
● Den Steuerkettenspanner- kopf leicht mit dem Finger eindrücken und den Span- ner mit einem dünnen Schraubendreher 1 im Uhr- zeigersinn aufdrehen. ● Den Schraubendreher durch leichten Fingerdruck auf dem Spannerkopf befreien; sicherstellen, daß sich der Spannerkopf dabei leicht- gängig löst. ● Anderenfalls den Steuerket- tenspanner (komplett) er- neuern.
● Auslaß-Nockenwelle 1 ● Einlaß-Nockenwelle 2 Arbeitsschritte ● Kurbelwelle gegen den Uhrzei- gersinn drehen, bis die I-Mar- kierung a am Rotor mit der Markierung b des Kurbelge- häusedeckels fluchtet. ● Die Steuerkette 3 auf beide Nockenwellenräder legen und die Nockenwellen am Zylinder- kopf montieren. HINWEIS: Die Nockenwellen so auf den Zy- linderkopf setzen, daß die Stanz- markierung c an der Auslaß-Nok- kenwelle und d an der Einlaß- Nockenwelle mit der Zylinderkopf- kante fluchtet. ACHTUNG: Um Beschädigung und falsche Ventilsteuerzeiten zu vermei- den, die Kurbelwelle während des Nockenwelleneinbaus nicht bewegen. Tendeur de la chaîne de distribution
● Kurbelwelle (mehrere Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn)
● I-Markierung auf dem Rotor muß mit der Kurbelgehäuse- Markierung fluchten ● Nockenwellen-Markierungen auf Zylinderkopfkante aus- richten. Falsch ausgerichtet → Korri- gieren. ● Die Paßstifte, Clips und Nok- kenwellen-Lagerdeckel 4 mon- tieren.
Arbeitsschritte ● Steuerkettenspannerkopf leicht mit dem Finger eindrücken und Spanner mit einem dünnen Schraubendreher im Uhrzeiger- sinn aufdrehen. ● Wenn der Spanner voll aufge- dreht ist und die Markierung “UP” a nach oben weist, Dich- tung 1 und Kettenspanner 2 montieren und Schraube 3 vorschriftsmäßig festziehen.
Abdeckschraube (Steuerkettenspanner) 10 Nm (1,0 m • kg) ● Schraubendreher befreien und prüfen, ob der Spannerkopf leichtgängig herauskommt; Dich- tung 4 und Abdeckschraube 5 vorschriftsmäßig festziehen.
Abdeckschraube (Steuerkettenspanner) 7 Nm (0,7 m • kg) HINWEIS: Die Schrauben 5 der Nockenwel- len-Lagerdekkel kreuzweise fest- ziehen. ACHTUNG: Die Schrauben der Nockenwel- len-Lagerdeckel müssen gleich- mäßig festgezogen werden, um Beschädigung an Zylinderkopf, Nockenwellen und Lagerdek- keln zu vermeiden.
ENG CULASSE ZYLINDERKOPF CULATA ZYLINDERKOPF ZYLINDERKOPF Demontage-Arbeiten: 1 Zylinderkopf demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen ZYLINDERKOPF DEMONTIEREN Vorbereitung für den Ausbau Sitzbank und Kraftstofftank Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDEKKUNGEN”. Krümmer und Schalldämpfer Siehe unter “KRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER”. Kühler Siehe unter “KÜHLER”. Vergaser Siehe unter “VERGASER”. Nockenwelle Siehe unter “NOCKENWELLE”. 1 Dekompressionszug 1 2 Kabelführung 1 3 Schraube 1 4 Dekompressionswell 1 5 Ölzufuhrleitung 1 6 Mutter (M6) 2 7 Mutter (M8) 2 8 Schraube (L = 150 mm) 2 9 Schraube (L = 160 mm) 2 10 Zylinderkopf 1
CULASSE ZYLINDERKOPF CULATA PRÜFUNG Zylinderkopf
● Ölkohleablagerungen (im Brennraum) Einen abgerundeten Scha- ber verwenden. HINWEIS: Keine scharfkantigen Gegenstände benutzen, um Beschädigungen und Kratzer an folgenden Stellen zu ver- meiden: ● Zündkerzenbohrung ● Ventilsitze
● Zylinderkopf Kratzer/Beschädigungen → Erneuern.
● Zylinderkopf-Verzug Grenzwert überschritten → Planschleifen.
● Zylinderkopf ● Schrauben (1–4) ● Schraube (5) ● Muttern (6, 7) ● Muttern (8, 9) HINWEIS: Die numerierte Reihenfolge laut Ab- bildung befolgen. Schrauben und Muttern in zwei Arbeitsschritten fest- ziehen. Zylinderkopf-Verzugs- grenze unter 0,05 mm Arbeitsschritte ● Lineal und Fühlerlehre über den Zylinderkopf legen. ● Verzug mit der Fühlerlehre messen. ● Ist die Verzugsgrenze über- schritten, den Zylinderkopf planschleifen. ● Den Zylinderkopf mit Naßschleif- papier (Körnung 400–600) auf ei- ner planen Platte in einer Achter- bewegung abschleifen. HINWEIS: Den Zylinderkopf mehrmals dre- hen, um eine ebene Oberfläche zu gewährleisten.
Demontage-Arbeiten: 1 Ventile demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen
VENTILE UND VENTILFEDERN DEMON-
TIEREN Vorbereitung für den Ausbau Zylinderkopf Siehe unter “ZYLINDERKOPF”. 1 Tassenstößel 5 Spezialwerkzeug verwenden. Siehe unter “AUSBAU”. 2 Ventilplättchen 5 3 Ventilkeil 10 4 Ventilfederteller 5 5 Ventilfeder 5 6 Ventilschaft-Abdichtung 5 7 Ventilfedersitz 5 8 Auslaßventil 2 9 Einlaßventil 3
● Tassenstößel 1 ● Ventilplättchen 2 HINWEIS: Die jeweilige Einbaulage der Tas- senstößel 1 und Ventilplättchen 2 festhalten, damit sie wieder in der ur- sprünglichen Lage montiert werden können.
● Ventildichtung Undichtigkeit am Ventilsitz
- Ventilkegel, Ventilsitz und Ventilsitzbreite kontrollieren. Arbeitsschritte ● Sauberes Lösungsmittel 1 in die Ein- und Auslaßkanäle gie- ßen. ● Kontrollieren, ob das Ventil ord- nungsgemäß dichtet. Es darf keine Undichtigkeit an den Ven- tilsitzen 2 auftreten.
● Ventilkeile HINWEIS: Zum Ausbau der Ventilkeile den Ventilfederspanner 1 und den Ad- apter 2 zwischen Ventilfederteller und Zylinderkopf ansetzen. Ventilfederspanner YM-04019/90890-
● Ventilschaftspiel Unvorschriftsmäßig → Ven- tilführung erneuern.
● Ventilführung Ventilschaftspiel = Ventilführungsdurchmesser a – Ventilschaftdurchmes- ser b Ventilschaftspiel Einlaß 0,010–0,037 mm <Grenzwert> 0,08 mm Auslaß 0,025–0,052 mm <Grenzwert> 0,10 mm Arbeitsschritte: ● Die Ventilführung mit einem Ventilführungs-Austreiber 1 ausbauen. ● Die neue Ventilführung mit ei- nem Ventilführungs-Austreiber 1 und einer Ventilführungs- Einbauhülse 2 einbauen. ● Nach dem Einbau muß die Ven- tilführung mit der Ventilfüh- rungs-Reibahle 3 bearbeitet werden, bis das korrekte Spiel erreicht ist. Ventilführungs-Austrei- ber Einlaß (4,5 mm) YM-4116/90890-
Ventilführungs-Einbau- hülse Einlaß YM-4117/90890-
HINWEIS: Den Zylinderkopf in einem Ofen auf 100 ˚C erhitzen, um den Aus- und Einbau zu erleichtern und eine exakte Passung zu gewähr- leisten. CONTROLE Soupape
● Ventilteller Pitting/Verschleiß → Ober- fläche nachschleifen. ● Ventilschaftende Pilzartige Verformung oder größerer Durchmesser als der Ventilschaft → Erneu- ern.
● Ventiltellerstärke a Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
● Ventilschaftschlag Unvorschriftsmäßig → Erneuern. HINWEIS: ● Beim Einbau eines neuen Ventils immer auch die Ventilschaftfüh- rung erneuern. ● Wenn das Ventil demontiert oder erneuert wird, immer die Ventil- schaft-Abdichtung erneuern.
● Ölkohleablagerungen (von Ventilteller und Ventil- sitz)
● Ventilsitz Pitting/Verschleiß → Ventil- sitz nacharbeiten.
● Ventilsitzbreite a Unvorschriftsmäßig → Ven- tilsitz nacharbeiten. Ventiltellerstärke Einlaß 1,0 mm <Grenzwert> 0,85 mm Auslaß 1,0 mm <Grenzwert> 0,85 mm Max. zulässiger Schlag 0,01 mm Ventilsitzbreite Einlaß 0,9–1,1 mm <Grenzwert> 1,5 mm Auslaß 0,9–1,1 mm <Grenzwert> 1,5 mm HINWEIS: Nach dem Erneuern der Ventilfüh- rung den Ventilsitz nacharbeiten.
VÁLVULAS Y MUELLES DE VÁLVULA Arbeitsschritte ● Tuschierfarbe b auf den Ventil- kegel auftragen. ● Ventil in den Zylinderkopf ein- setzen. ● Ventil fest gegen den Sitz pres- sen, um einen deutlichen Ab- druck zu erhalten. ● Ventilsitzbreite messen. Die Kontaktfläche von Ventilteller und Ventilsitz ist aufgrund der Farbverteilung sichtbar. ● Ist der Sitz zu breit, zu schmal oder außermittig, muß der Ven- tilsitz nachbearbeitet werden.
● Ventilteller ● Ventilsitz HINWEIS: Nach Bearbeitung des Ventilsitzes oder Erneuerung von Ventil und Ventilsitz sollten Ventilteller und Ventilsitz einge- schliffen werden. Arbeitsschritte ● Grobkörnige Schleifpaste auf den Ventilkegel auftragen. ● Ventilschaft mit Molybdändisul- fidöl schmieren. ● Ventil in den Zylinderkopf ein- setzen. ● Ventil hin- und herdrehen, bis Ventilkegel und Ventilsitz gleichmäßig angeschliffen sind. Danach die Schleifpaste voll- ständig entfernen. ● Feinkörnige Schleifpaste auf den Ventilkegel auftragen und die oben beschriebenen Ar- beitsschritte wiederholen. ACHTUNG: Darauf achten, daß die Schleif- paste nicht in den Spalt zwi- schen Ventilschaft und Ventil- führung gelangt. HINWEIS: Die beste Läppwirkung wird er- zielt, wenn das Ventil leicht gegen den Ventilsitz gedrückt und zwi- schen den Handflächen hin- und hergedreht wird. Etapes de la mesure: ● Appliquer du bleu de mécanicien (Dykem) b sur la face de la sou- pape. ● Installer la soupape dans la culasse. ● Presser la soupape à travers le guide de soupape et sur le siège de soupape de manière à laisser une trace nette. ● Mesurer la largeur du siège de sou- pape. Le bleu aura disparu aux endroits où la soupape et son siège entrent en contact. ● Si le siège de soupape est trop large, trop étroit ou si le siège n’est pas centré, il faut le surfacer.
● Ventilfederlänge (ent- spannt) a Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
● Federdruck (gespannt) a Unvorschriftsmäßig → Erneuern. b Einbaulänge
● Rechtwinkligkeit a Grenzwert überschritten → Erneuern. ● Tuschierfarbe auf den Ventilke- gel auftragen. ● Ventil in den Zylinderkopf ein- setzen. ● Ventil fest gegen den Sitz pres- sen, um einen deutlichen Ab- druck zu erhalten. ● Ventilsitzbreite erneut messen. Entspricht die Ventilsitzbreite noch immer nicht dem Sollmaß, den Ventilsitz nochmals nach- bearbeiten und einschleifen. Ungespannte Länge (Ventilfeder) Einlaß 40,37 mm <Grenzwert> 39,4 mm Auslaß 42,66 mm <Grenzwert> 41,7 mm Federdruck (gespannt) Einlaß 117 ~ 134N (11,9– 13,7 kg) bei 32,86
Auslaß 126 ~ 138 N (12,9– 14,1 kg) bei 35,38 mm Rechtwinkligkeits- grenzwert Einlaß 2,5˚/1,8 mm Auslaß 2,5˚/1,9 mm HINWEIS: Nach jedem Läppen sicherstellen, daß die Schleifpaste vollständig von Ventilkegel und Ventilsitz ent- fernt wird. Ressort de soupape
● Tassenstößel Kratzer/Beschädigung → Tassenstößel und Zylinder- kopf erneuern.
● Molybdändisulfidöl (auf Ventilschaft und Ventil- schaft-Abdichtung)
● Ventile 1● Ventilfedersitze 2● Ventilschaft-Abdichtungen ● Ventilfedern 4● Ventilfederteller 5 HINWEIS: ● Sicherstellen, daß jedes Ventil in seine ursprüngliche Lage montiert wird. Dabei folgende Markierungen beachten. Einlaß (rechts/links): 5BE: Einlaß (Mitte): 5BE· Auslaß: 5BE ● Die Ventilfedern mit der größeren Steigung a nach oben einbauen. b Kleinere Steigung
● Ventilkeile HINWEIS: Die Ventilfeder mit Ventilfederspan- ner 1 und Halterung 2 zusammen- drücken, dann die Ventilkeile einset- zen. Ventilfederspanner YM-04019/90890-
4. Zur Sicherung der Ventilkeile
auf dem Ventilschaft mit ei- nem Holzstück leicht auf das Ventilschaftende schlagen. ACHTUNG: Starke Schläge auf das Ventil- schaftende können das Ventil be- schädigen.
● Ventilplättchen 1 ● Tassenstößel 2 HINWEIS: ● Die Tassenstößel und Ventilplätt- chen mit Molybdändisulfidöl schmieren. ● Die Tassenstößel müssen sich mühelos mit einem Finger drehen lassen. ● Die Ventilplättchen und Tassenstö- ßel müssen an der ursprünglichen Stelle eingesetzt werden.
Demontage-Arbeiten: 1 Zylinder demontieren 2 Kolben demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen Zylinder und Kolben demontieren Vorbereitung für den Ausbau Zylinderkopf Siehe unter “ZYLINDERKOPF”. 1 Schraube (zylinder) 1 2 Zylinder 1 3 Dichtung 1 4 Paßstift 2 5 Paßstift/O-Ring 1/1 6 Kolbenbolzen-Sicherungsring 2 Spezialwerkzeug verwenden. Siehe unter “AUSBAU”. 7 Kolbenbolzen 1 8 Kolben 1 9 Kolbenringe 1
● Kolbenbolzen-Sicherungs- ringe 1 ● Kolbenbolzen 2 ● Kolben 3 HINWEIS: ● Die Kolbenböden für den späteren Wiedereinbau markieren. ● Vor dem Ausbau des Kolbenbol- zens die Ringnut und das Kolben- bolzenauge entgraten. Läßt sich der Kolbenbolzen auch dann nicht problemlos herausziehen, den Kol- benbolzen-Abzieher 4 verwen- den. ACHTUNG: Niemals den Kolbenbolzen mit ei- nem Hammer heraustreiben. Kolbenring
● Kolbenringe HINWEIS: Die Enden spreizen und zur gleichen Zeit den Kolbenring über den Kol- benboden heben, wie in der Abbil- dung gezeigt PRÜFUNG Zylinder und Kolben
● Zylinderwandung und Kol- benhemd Riefen in Laufrichtung → Kolben und Zylinder erneu- ern.
● Kolbenlaufspiel Kolbenbolzen-Abzieher YU-01304/90890-
● Zylinderbohrung “C” mit einem Innenmikrometer messen. HINWEIS: Die Zylinderbohrung “C” parallel zum und im rechten Winkel zur Kurbelwelle messen. Danach den Durchschnitt der Messung bestim- men.
Konizität “T” 0,05 mm Unrundheit “R” 0,05 mm “C” = Max. D “T” = (Max. D 1 oder D2) – (Max. D5 oder D6) “R” = (Max. D 1, D3 oder D5) – (Min. D2, D4 oder D6) ● Falls unvorschriftsmäßig, den Zylinder nachbohren oder er- neuern und den Kolben sowie die Kolbenringe im Satz erneu- ern.
● Kolbenschaftdurchmesser “P” mit einem Mikrometer messen. a 9 mm von der Kolben-Unterkante Kolbenschaft- durchmesser “P” Standard 91,945– 91,960 mm ● Falls unvorschriftsmäßig, Kol- ben und Kolbenringe im Satz erneuern.
● Ringnutspiel Fühlerlehre 1 verwenden. Unvorschriftsmäßig → Kol- ben (komplett) mit Kolben- ringen erneuern. HINWEIS: Vor der Messung des Ringnutspiels die Ölkohleablagerungen an Kolben- ring und Ringnuten entfernen.
● Kolbenring (in Zylinderbohrung) HINWEIS: Den Ring etwa 10 mm in den Zylin- der hineinschieben. Dazu den Kol- benboden verwenden, damit der Ring rechtwinklig im Zylinder sitzt.
● Stoßspiel Unvorschriftsmäßig → Kol- benring erneuern. HINWEIS: Das Stoßspiel der Ölabstreifring-Ex- panderfeder kann nicht gemessen werden. Wenn die Spannringe starken Verschleiß aufweisen, müssen alle drei Ringe erneuert werden. Ringnutspiel Standard <Grenzwert>
● Kolbenbolzen Blaufärbung/Riefen → Erneuern und Schmiersy- stem überprüfen.
● Kolbenringe (auf den Kolben) HINWEIS: ● Die Kolbenringe so montieren, daß die Herstellerangaben nach oben weisen. ● Kolben und Kolbenringe reichlich mit Motoröl schmieren. Arbeitsschritte ● Den Außendurchmesser a messen. Falls unvorschriftsmäßig, den Kolbenbolzen erneuern. Kolbenbolzen-Durch- messer 17,991–18,000 mm ● Kolbenbolzenaugen-Durchmes- ser b messen. Innendurchmesser (Kolben) 18,004–18,015 mm ● Kolbenbolzenspiel nach folgen- der Formel berechnen. Kolbenbolzenspiel = Innendurchmesser (Kolben) b – Kolbenbolzen-Durchmesser
● Falls unvorschriftsmäßig, den Kolben erneuern. Kolbenbolzenspiel 0,004–0,024 mm <Grenzwert> 0,07 mm Axe de piston
● 1. Kompressionsring (Topring)● 2. Kompressionsring● Ölabstreifring Ringstöße laut Abbildung ver- setzen. a Ringstoß (1. Kompressionsring) b Ringstoß (2. Kompressionsring) c Ringstoß (Ölabstreifring oben) d Ölabstreifring e Ringstoß (Ölabstreifring unten)
● Kolben 1 ● Kolbenbolzen 2 ● Kolbenbolzen-Sicherungs- ring 3 HINWEIS: ● Kolbenbolzen und Kolben mit Mo- toröl schmieren. ● Die Pfeilmarkierung a auf dem Kolben muß zur Auslaßseite wei- sen. ● Vor dem Einbau des Kolbenbol- zen-Sicherungsringes das Kurbel- gehäuse mit einem sauberen Tuch abdecken, damit der Sicherungs- ring nicht in das Kurbelgehäuse fallen kann.
● Kolben● Kolbenringe● Zylinder HINWEIS: Motoröl reichlich auftragen. Zylinder
● Dichtung 1● Zylinder 2 HINWEIS: Den Zylinder mit einer Hand einbau- en, mit der anderen die Kolbenringe zusammendrücken. ACHTUNG: ● Die Steuerkette 3 durch den Steuerkettenschacht führen. ● Den Steuerkettendämpfer 4 bei der Montage nicht beschädigen. New New
EMBRAYAGE KUPPLUNG EMBRAGUE KUPPLUNG KUPPLUNG Demontage-Arbeiten: 1 Druckstange u. -hebel demontieren 2 Druckstange 1 demontieren 3 Reib- u. Stahlscheiben demontieren 4 Kupplungsgehäuse demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen KUPPLUNG DEMONTIEREN Vorbereitung für den Ausbau Motoröl ablassen. Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” im KAPITEL
Fußbremshebel Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”. Kupplungszug Motorseitig demontieren. 1 Kupplungsdeckel 1 2 Dichtung 1 3 Paßstift 2 4 Kupplungsfeder 5 5 Druckplatte 1 6 Druckstange 1 1 7 Sicherungsring 1 8 Unterlegscheibe 1 9 Lager 1
ENG EMBRAYAGE KUPPLUNG EMBRAGUE Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen 11 Reibscheibe 2 [ø116 mm] 1 12 Stahlscheibe 7 13 Reibscheibe 1 [ø112 mm] 7 14 Mutter 1 Spezialwerkzeug verwenden. Siehe unter “AUSBAU”. 15 Sicherungsscheibe 1 16 Kupplungsnabe 1 17 Anlaufscheibe 1 18 Kupplungsgehäuse 1
● Mutter 1 ● Sicherungsscheibe 2 ● Kupplungsnabe 3 HINWEIS: Die Sicherungsscheibe gerade bie- gen und die Kupplungsnabe mit dem Universal-Kupplungshalter 4 gegen- halten. Å Nur USA und CDN ı Nicht USA und CDN Universal-Kupplungs- halter YM-91042/90890-
PRÜFUNG Kupplungsgehäuse und Kupp- lungsnabe
● Kupplungsgehäuse 1 Rißbildung/Verschleiß/ Beschädigung → Erneuern. ● Kupplungsnabe 2 Riefen/Verschleiß/Beschä- digung → Erneuern. Primärabtriebszahnrad
● Spiel am Umfang Spiel vorhanden → Erneu- ern. ● Zähne a Verschleiß/Beschädigung → Erneuern. Kupplungsfeder
● Ungespannte Länge der Kupplungsfeder a Unvorschriftsmäßig → Die Feder im Satz erneuern. Ungespannte Länge der Kupplungsfeder Standard <Grenz- wert> 44 mm 43 mm
Reibscheibenstärke Unvorschriftsmäßig
Die Reibscheiben im Satz erneuern. Die Reibscheiben an vier Stellen messen. Kupplungsscheiben
Verzug der Kupplungsschei- ben Unvorschriftsmäßig
Kupplungsscheiben im Satz erneuern. Eine Richtplatte
und eine Fühlerlehre
verwenden. Druckhebel
Verschleiß/Beschädigung
Erneuern. Reibscheibenstärke Reibscheibe 1 [ø112 mm] 2,72–2,88 mm <Grenzwert> 2,5 mm Reibscheibe 2 [ø116 mm] 2,92–3,08 mm <Grenzwert> 2,7 mm Verzugsgrenze 0,05 mm Druckstangen
Verschleiß/Beschädigung/ Verbiegung
HINWEIS: Lithiumfett auf Dichtringlippe und Druckhebel auftragen. Disque de friction
Mutter (Kupplungsnabe)
HINWEIS: Die Kupplungsnabe mit dem Univer- sal-Kupplungshalter
gegenhalten. Å Nur USA und CDN ı Nicht USA und CDN Universal-Kupplungs- halter YM-91042/90890-
2. Die Lasche der Sicherungs-
● Reibscheiben 1 [ø112 mm] ● Kupplungsscheiben 2 ● Reibscheibe 2 [ø116 mm] 3 HINWEIS: ● Die Kupplungsscheiben und Reib- scheiben abwechselnd auf der Kupplungsnabe anbringen, wobei mit einer Reibscheibe 1 zu begin- nen und mit der Reibscheibe 2 zu enden ist. ● Motoröl auf den Reib- und Kupp- lungsscheiben auftragen.
● Lager 1 ● Beilagscheibe 2 ● Sicherungsring 3 (an Druckstange 1 4) HINWEIS: Motoröl auf Lager und Beilagscheibe auftragen. New Embrayage
● Druckstange 2 1 ● Druckstange 1 2 HINWEIS: Lithiumfett auf Druckstangen 1 und 2 auftragen.
● Druckplatte 1 HINWEIS: Die Markierung a auf der Druckplat- te auf die Markierung b auf der Kupplungsnabe ausrichten.
● Kupplungsfeder ● Schraube (Kupplungsfeder) HINWEIS: Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen.
● Dichtung (Kupplungsdek- kel) 1 ● Paßstifte 2 New
● Kupplungsdeckel 1 ● Schraube (Kupplungsdek- kel) HINWEIS: Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen.
BELGEHÄUSEDEKKEL (RECHTS) DEMONTIEREN Vorbereitung für den Ausbau Motoröl ablassen. Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” im KAPITEL
Kühlflüssigkeit ablassen. Siehe unter “KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN” im KAPITEL 3. Krümmer Siehe “KRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER” im KAPITEL 3. Fußbremshebel Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”. Kupplungsdeckel Siehe unter “KUPPLUNG”. 1 Ölfilter-Gehäusedeckel 1 Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” im KAPITEL
2 Ölfilter 1 3 Kühlflüssigkeitsrohr 2 1 4 Wasserpumpengehäuse 1 5 Stift 2 6 Ölzufuhrleitung 1
ENG Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen 7 Ölschlauch 1 8 Kickstarterhebel 1 9 Kurbelgehäusedeckel (rechts) 1 10 Dichtung 1 11 Paßstift/O-Ring 4/2 12 Flügelrad 1 Siehe unter “AUSBAU”. 13 Beilagscheibe 1 14 Flügelradwelle 1 15 Dichtring 1 1 16 Dichtring 2 1 17 Lager 1
AUSBAU Flügelradwelle
● Flügelradwelle 1 ● Beilagscheibe 2 ● Flügelradwelle 3 HINWEIS: Laufradwelle über ihre gesamte Brei- te quer über die Flachscheiben a mit Hilfe von Spannern usw. halten und Laufrad ausbauen. Dichtring HINWEIS: Es ist nicht notwendig die Wasser- pumpe zu zerlegen, es sei denn es liegt ein anormaler Zustand vor, wie zum Beispiel starkes Sinken des Kühlmittelstands, ein Verfärbung des Kühlmittels oder milchiges Getriebe- öl.
● Dichtring 1 PRÜFUNG Flügelradwelle
● Flügelradwelle 1 Verbiegung/Verschleiß/ Beschädigung → Erneuern. Kalkablagerungen → Reini- gen.
● Lager Den inneren Laufring mit dem Finger drehen. Schwergängigkeit/Freßspu- ren → Erneuern. Dichtring
● Dichtring Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
● Dichtring 1 HINWEIS: ● Lithiumfett auf die Dichringlippe auftragen. ● Dichtring mit den Herstelleranga- ben nach innen einbauen. Lager
● Lager 1 HINWEIS: Zur Lager-Montage den äußeren Laufring parallel einpressen. New Roulement
● Flügelradwelle 1 ● Beilagscheibe 2 ● Flügelradwelle 3 HINWEIS: ● Darauf achten, daß die Dichtring- lippe nicht beschädigt wird und die Feder nicht verrutscht. ● Bei der Montage der Flügelradwel- le Motoröl auf der Dichtringlippe und die Flügelradwelle auftragen. Die Welle drehend montieren. ● Laufradwelle über ihre gesamte Breite quer über die Flachscheiben a mit Hilfe von Spannern usw. halten und Laufrad ausbauen. Kurbelgehäusedeckel (rechts)
● Kurbelgehäusedeckel (rechts) 1 ● Schrauben HINWEIS: ● Bei der Montage des Kurbelgehäu- sedekkels sicherstellen, daß das Flügelradwellenende 2 auf die Nut im Ausgleichswellenende 3 ausgerichtet ist. ● Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen.
● Kickstarterhebel 1 HINWEIS: Den Kickstarterhebel möglichst senkrecht montieren; dabei sicher- stellen, daß der Abstand a zwischen Kickstarterhebel und Rahmen min- destens 5 mm beträgt.
● Ölschlauch 1 ● Schraube (Ölschlauch) 2
● Kupferunterlegscheibe 1 ● Ölsteigrohr 2 ● Überwurfschraube (M8) 3 ● Überwurfschraube (M10) 4
20 Nm (2,0 m · kg) Wasserpumpengehäuse
● Wasserpumpengehäuse 1 ● Schrauben (wasserpumpen- gehäuse) 2 ● Beilagscheibe 3 ● Kühlflüssigkeits-Ablaß- schraube 4
ENG BALANCIER AUSGLEICHSWELLE COMPENSADOR AUSGLEICHSWELLE AUSGLEICHSWELLE Demontage-Arbeiten: 1 Ausgleichswellen-Antriebsrad 2 Ausgleichswelle Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen AUSGLEICHSWELLE DEMONTIEREN Vorbereitung für den Ausbau Kupplungsgehäuse Siehe unter “KUPPLUNG”. Kurbelgehäusedeckel (rechts) Siehe unter “ÖLFILTER, WASSERPUMPE UND KURBELGEHÄUSEDECKEL (RECHTS)”. Stator Siehe unter “CDI-SCHWUNGRAD- MAGNETZÜNDER”. 1 Mutter (Primärantriebszahnrad) 1 Siehe unter “AUSBAU”. 2 Mutter (Ausgleichswelle) 1 3 Sicherungsscheibe 1 4 Primärantriebszahnrad 1 5 Ausgleichswellen-Antriebsrad 1 6 Scheibenfeder 1 7 Sicherungsscheibe 1 8 Ausgleichswellen-Abtriebsrad 1 9 Ausgleichswelle 1
BALANCIER AUSGLEICHSWELLE COMPENSADOR AUSBAU Ausgleichswellen-Antriebs- und - Abtriebsräder
1. Die Lasche der Sicherungs-
● Mutter (Primärantriebsrad)
● Mutter (Ausgleichswelle) 2 HINWEIS: Ein Stückchen Aluminium 3 zwi- schen die Zähne des Ausgleichswel- len-Antriebsrades 4 und Aus- gleichswellen-Abtriebrades 5 legen. Ausgleichswelle
● Ausgleichswelle 1 HINWEIS: Beim Ausbau der Ausgleichswelle muß sich das Ausgleichsgewicht mit- tig a auf der Fluchtlinie zwischen den Mittelpunkten der Nockenwellen- und Ausgleichswellen-Enden befin- den. PRÜFUNG Primär- und Ausgleichswellen- Antriebs- und -Abtriebsräder
● Primärantriebsrad 1 ● Ausgleichswellen-Antriebs- rad 2 ● Ausgleichswellen-Abtriebs- rad 3 Verschleiß/Beschädigung → Erneuern. Ausgleichswelle
● Ausgleichswelle Rißbildung/Beschädigung
Ausgleichswelle, An- und Abtriebsrad
● Ausgleichswelle 1 HINWEIS: Beim Einbau der Ausgleichswelle muß sich das Ausgleichsgewicht mit- tig a auf der Fluchtlinie zwischen den Mittelpunkten der Nockenwellen- und Ausgleichswellen-Enden befin- den.
● Ausgleichswellen-Abtriebs- rad 1 HINWEIS: Das Ausgleichswellen-Abtriebsrad an die Ausgleichswelle montieren. Dabei muß die Markierung a am Ausgleichswellen-Abtriebsrad auf den Vorsprung b am Ausgleichs- wellen-Ende ausgerichtet sein.
● Scheibenfeder 1 ● Ausgleichswellen-Antriebs- rad 2 ● Primärantriebszahnrad 3 HINWEIS: Die Markierung a auf dem Aus- gleichswellen-Antriebsrad auf die Markierung b auf dem Ausgleichs- wellen-Abtriebsrad ausrichten.
● Sicherungsscheibe 1 ● Mutter (Ausgleichswelle) 2 ● Mutter (Primärantriebsrad) 3 HINWEIS: Ein Stückchen Aluminium 4 zwi- schen die Zähne des Ausgleichswel- len-Antriebsrades 5 und des Aus- gleichswellen-Abtriebsrades 6 legen.
5. Die Lasche der Sicherungs-
ÖLPUMPE ÖLPUMPE Demontage-Arbeiten: 1 Ölpumpe demontieren 2 Ölpumpe zerlegen Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen
ÖLPUMPE DEMONTIEREN UND ZERLE-
GEN Vorbereitung für den Ausbau Kupplungsgehäuse Kurbelgehäusedeckel (rechts) Siehe unter “KUPPLUNG”. Siehe unter “ÖLFILTER, WASSERPUMPE UND KURBELGEHÄUSEDECKEL (RECHTS)”. 1 Sicherungsring 1 2 Unterlegscheibe 1 3 Ölpumpen-Antriebsrad 1 4 Ölpumpe 1 5 Paßstift 1 6 Außenrotor 2 1 7 Sicherungsring 1 8 Innenrotor 2 1 9 Stift 1 10 Ölpumpen-Gehäusedeckel 1 11 Außenrotor 1 1 12 Innenrotor 1 1
Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen 13 Stift 1 14 Beilagscheibe 1 15 Ölpumpen-Antriebswelle 1 16 Rotorgehäuse 1
● Ölpumpen-Antriebsrad ● Ölpumpen-Abtriebsrad ● Rotorgehäuse ● Ölpumpen-Gehäusedeckel Rißbildung/Beschädigung
● Radialspiel a (zwischen Innenrotor 1 und Außenrotor 2) ● Radialspiel b (zwischen Außenrotor 2 und Rotorgehäuse 3) Unvorschriftsmäßig → Ölpumpe erneuern. Radialspiel a 0,07–0,12 mm <Grenzwert> 0,15 mm Radialspiel b 0,09–0,15 mm <Grenzwert> 0,22 mm Radialspiel c 0,03–0,08 mm <Grenzwert> 0,15 mm
● Schwergängigkeit → Schrit- te 1 und 2 wiederholen oder defekte Teile erneuern.
● Ölpumpen-Antriebswelle 1 ● Beilagscheibe 2 ● Stift 3 ● Innenrotor 1 4 HINWEIS: Den Stift in die Nut im Innenrotor 1 einpassen. CONTROLE Pompe à huile
● Außenrotor 1 1 HINWEIS: Die Markierung a auf dem Innenro- tor 1 auf die Markierung b auf dem Außenrotor 1 ausrichten.
● Ölpumpen-Gehäusedeckel
● Schraube (Ölpumpen-Ge- häusedeckel) 2 ● Stift 3 ● Innenrotor 2 4 ● Sicherungsring 5 HINWEIS: Den Stift in die Nut im Innenrotor 2 einpassen.
● Außenrotor 2 1 ● Paßstift 2 ● Ölpumpe 3 ● Schraube (Ölpumpe) 4
● Ölpumpen-Antriebsrad 1 ● Unterlegscheibe 2 ● Sicherungsring 3 New
Demontage-Arbeiten: 1 Kickstarterwelle demontieren 2 Kickstarterwelle zerlegen 3 Schaltwelle 4 Segment demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen
AUSBAU DER KICKSTARTERWELLE
UND SCHALTWELLE Vorbereitung für den Ausbau Fußschalthebel Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”. Ölpumpe Siehe unter “ÖLPUMPE”. 1 Kickstarter-Zwischenzahnrad 1 2 Kickstarterwelle (komplett) 1 Siehe unter “AUSBAU”. 3 Federsitz 1 4 Torsionsfeder 1 5 Klinkenrad 1 6 Kickstarterzahnrad 1 7 Kickstarterwelle 1 8 Unterlegscheibe 1 9 Schaltwelle 1 10 Distanzhülse 1 11 Torsionsfeder 1 12 Rolle 1
EJE DEL PEDAL Y EJE DE SELECCIÓN Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen 13 Schaltklinke 1 Siehe unter “AUSBAU”. 14 Schaltarm (komplett) 1 15 Schaltarm 1 16 Klaue 2 17 Klauenstift 2 18 Feder 2 19 Schraube (Rastenhebel) 1 20 Rastenhebel 1 21 Torsionsfeder 1 22 Segment 1 Siehe unter “AUSBAU”.
● Kickstarterwelle (komplett) 1 HINWEIS: Die Torsionsfeder 2 von der Boh- rung a im Kurbelgehäuse ausha- ken. Schaltklinke und Schaltarm (kom- plett)
● Schraube (Schaltklinke) ● Schaltklinke 1 ● Schaltarm (komplett) 2 HINWEIS: Den Schaltarm (komplett) zusam- men mit der Schaltklinke demontie- ren. Segment
● Schraube (segment) 1 ● Segment 2 HINWEIS: Das Segment bis zum Anschlag im Gegenuhrzeigersinn drehen und die anschließend Schrauben lösen. PRÜFUNG Kickstarterwelle und Klinkenrad
● Klinkenrad (Leichtgängig- keit) Schwergängigkeit → Erneu- ern.
● Kickstarterwelle 1 Verschleiß/Beschädigung → Erneuern. Kickstarterzahnrad, Kickstarter- Zwischenzahnrad und Klinkenrad
● Kickstarterzahnrad 1 ● Kickstarter-Zwischenzahn- rad 2 ● Klinkenrad 3 ● Zahnradzähne a Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
● Schaltwelle 1 Verbiegung/Beschädigung
- Erneuern. ● Feder 2 Bruch → Erneuern. Schaltklinke und Schaltarm (kom- plett)
● Schaltklinke 1 ● Schaltarm 2 ● Klaue 3 ● Klauenstift 4 ● Feder 5 Verschleiß/Beschädigung → Erneuern. Rastenhebel
● Rastenhebel 1 Verschleiß/Beschädigung → Erneuern. ● Torsionsfeder 2 Bruch → Erneuern.
● Segment 1 ● Schraube (segment) HINWEIS: Die Nut a im Segment auf den Stift b an der Schaltwalze ausrichten.
● Torsionsfeder 1 ● Rastenhebel 2 ● Schraube (Rastenhebel) 3 HINWEIS: Die Rastenhebelrolle auf die Nut im Segment ausrichten.
● Schaltarm (komplett) 1 ● Schaltklinke 2 HINWEIS: ● Den Schaltarm (komplett) zusam- men mit der Schaltklinke montie- ren. ● Motoröl auf die Segment-Achse auftragen.
● Schraube (Schaltklinke) 1
● Kickstarterzahnrad 1 ● Klinkenrad 2 HINWEIS: Die Markierung a auf dem Klinken- rad auf die Markierung b auf der Kickstarterwelle ausrichten.
● Torsionfeder 1 (an der Kickstarterwelle 2) HINWEIS: Darauf achten, daß das Ende a der Torsionsfeder in die Bohrung b der Kickstarterwelle eingreift.
● Federsitz 1 HINWEIS: Den Federsitz über die Kickstarter- welle führen, wobei die Nut a im Fe- dersitz über das Ende der Torsions- feder passen muß.
● Kickstarterwelle (komplett) 1 ● Unterlegscheibe 2 HINWEIS: ● Motoröl auf die Kickstarterwelle auftragen. ● Die Kickstarterwelle in das Kurbel- gehäuse einsetzen. Der Kickstar- terwellenanschlag a muß in seine ursprüngliche Stelle b passen.
● Torsionsfeder 1 HINWEIS: Die Torsionsfeder im Uhrzeigersinn drehen und an der richtigen Bohrung a im Kurbelgehäuse einhängen. Ensemble axe de démarreur au pied
● Kickstarter-Zwischenzahn- rad 1 ● Beilagscheibe 2 ● Sicherungsring 3 HINWEIS: ● Motoröl auf den Innenrand des Kickstarter-Zwischenzahnrads auf- tragen. ● Das Kickstarter-Zwischenzahnrad mit der vertieften Seite a nach au- ßen gerichtet einbauen. New Pignon de renvoi de démarreur au pied
ENG MAGNETO CDI CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER MAGNETO CDI CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER Demontage-Arbeiten: 1 CDI-Schwungradmagnetzünder demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER DEMONTIEREN Vorbereitung für den Ausbau Sitzbank und Kraftstofftank Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”. Schraube [Kühler (links)] Siehe unter “KÜHLER”. CDI-Schwungradmagnetzünder-Kabel lösen. 1 Fußschalthebel 1 2 Kurbelgehäusedeckel (links) 1 3 Dichtung 1 4 Paßstift 2 5 Mutter (Rotor) 1 Spezialwerkzeug verwenden. Siehe unter “AUSBAU”. 6 Rotor 1 7 Stator 1 8 Scheibenfeder 1
MAGNETO CDI CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER MAGNETO CDI AUSBAU Rotor
● Rotor 1 Den Polrad-Abzieher 2 ver- wenden. HINWEIS: Drei Schrauben 3 der richtigen Grö- ße einbauen, wie in der Abbildung gezeigt. Rotorhalter YU-01235/90890-01235 Polrad-Abzieher YU-33270/90890-01362 PRÜFUNG CDI-Schwungradmagnetzünder
● Rotor-Innenfläche a ● Stator-Außenfläche b Beschädigung → Kurbelwel- lenschlag und Kurbelwellen- lager kontrollieren. Falls erforderlich, den Schwungradmagneten und/ oder -Stator erneuern. Scheibenfeder
● Scheibenfeder 1 Beschädigung → Erneuern.
ZUSAMMENBAU UND MONTAGE
CDI-Schwungradmagnetzünder
MAGNETO CDI CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER MAGNETO CDI
● Scheibenfeder 1 ● Rotor 2 HINWEIS: ● Kurbelwellenzapfen und Rotor rei- nigen. ● Beim Einbau der Scheibenfeder darauf achten, daß deren flache Seite a parallel zur Mittellinie b der Kurbelwelle angeordnet ist. ● Beim Einbau des Rotors die Nut c im Rotor auf die Scheibenfeder ausrichten.
● CDI-Schwungradmagnet- zünder-Kabel Siehe unter “KABELFÜH- RUNG” im KAPITEL 2.
● Halterung (Zylinderkopf- Entlüftungsschlauch) 2 ● Schraube [Kurbelgehäuse- deckel (links)] HINWEIS: Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen. New
MAGNETO CDI CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER MAGNETO CDI
● Fußschalthebel 1 ● Schraube (Fußschalthebel) HINWEIS: Bei der Fußschalthebel-Montage si- cherstellen, daß die Mitte der Fuß- schalthebel-Auflage 2 mm a ober- halb der Oberkante der Fußraste liegt.
MOTOR DEMONTIEREN Demontage-ArbeitenReihen-folgeBauteil Anz. BemerkungenMOTOR DEMONTIERENVorbereitung für den Ausbau Das Motorrad am Rahmen aufbocken.Sitzbank und Kraftstofftank Siehe unter “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN”.Vergaser Siehe unter “VERGASER”.Krümmer und Schalldämpfer Siehe unter “KRÜMMER UND SCHALLDÄMPFER”.Kupplungszug Motorseitig demontieren.Dekompressionszug und Kabelführung Motorseitig demontieren.Kühler Siehe unter “KÜHLER”.Fußschalthebel Siehe unter “CDI-SCHWUNGRAD-MAGNETZÜNDER”.Zylinderkopf-Entlüftungs- und Öltank-BelüftungsschläucheSiehe unter “NOCKENWELLEN”.Motoröl ablassen. Siehe unter “MOTORÖL WECHSELN” im KAPITEL ZündkerzensteckerCDI-Schwungradmagnetzünder-Kabel lösen. WARNUNG Das Motorrad gegen Umfallen sichern.
Demontage-Arbeiten: 1 Motor demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen 1 Motorschutzblech 1 2 Leerlaufschalter 1 3 Motorölschlauch 2 4 Kettenschutz 1 5 Mutter (Antriebsritzel) 1 Siehe unter “AUSBAU”.6 Sicherungsscheibe 1 7 Antriebsritzel 1 8 Clip 1 9 Schraube (Fußbremshebel) 1 10 Fußbremshebel 1 11 Motorhalterung (rechts) 1 12 Motorhalterung (links) 1 13 Motorhalterung (unten) 2 14 Schraube 3 15 Schwingenachse 1 Siehe unter “AUSBAU”. 16 Motor 1
AUSBAU Antriebsritzel
● Mutter (Antriebsritzel) 1 ● Sicherungsscheibe 2 HINWEIS: ● Die Lasche der Sicherungsscheibe umbiegen. ● Beim Lockern der Mutter die Hin- terradbremse betätigen.
● Antriebsritzel 1 ● Antriebskette 2 HINWEIS: Antriebsritzel und Antriebskette gleichzeitig ausbauen. Motor demontieren
● Schwingenachse 1 HINWEIS: Durch Herausziehen der Schwingen- achse wird die Schwinge gelöst. Um dies zu vermeiden, eine Schraube gleichen Durchmessers an der ande- ren Seite einstecken.
● Motor 1 (von der rechten Seite) HINWEIS: Sicherstellen, daß zuvor alle Steck- verbinder, Schläuche und Seilzüge gelöst worden sind.
69 Nm (6.9 m · kg, 50 ft · lb)
69 Nm (6.9 m · kg, 50 ft · lb)
● Motor 1 (von der rechten Seite) ● Schwingenachse 2 ● Schraube (unten) 3 ● Motorhalterung (unten) 4 ● Schraube (Motorhalterung)
● Schraube (vorn) 6 ● Motorhalterung (oben, rechts) 7 ● Motorhalterung (oben, links)
● Schraube (Motorhalterung)
● Schraube (oben) 0 Fußbremshebel
● Feder ● Fußbremshebel 1 ● O-Ring 2 ● Schraube (Fußbremshebel)
● Clip 4 HINWEIS: ● Lithiumfett auf Schraube, O-Ringe und Fußbremshebel-Halterung auftragen. ● Den Clip so einsetzen, daß der An- schlag a nach innen weist.
19 Nm (1,9 m · kg) Antriebsritzel
● Antriebsritzel 1 ● Antriebskette 2 HINWEIS: Antriebsritzel und Antriebskette gleichzeitig montieren.
● Sicherungsscheibe 1 ● Mutter (Antriebsritzel) 2 HINWEIS: Beim Festziehen der Mutter die Hin- terradbremse betätigen. New
3. Die Lasche der Sicherungs-
scheibe umbiegen, um die Mutter zu sichern.
● Kettenführung ● Kettenschutz 1 ● Schraube (Kettenschutz) 2
● Feder 1 ● Stift 2 ● Leerlaufschalter 3 ● Schraube (Leerlaufschalter)
Demontage-Arbeiten: 1 Kurbelgehäusehälften trennen 2 Kurbel demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen
KURBELGEHÄUSE AUFTRENNEN
Vorbereitung für den Ausbau Motor Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”. Kolben Siehe unter “ZYLINDER UND KOLBEN”. Ausgleichswelle Siehe unter “AUSGLEICHSWELLE”. Kickstarter Siehe unter “KICKSTARTERWELLE UND SCHALT- WELLE”. Segment Stator Siehe unter “CDI-SCHWUNGRAD- MAGNETZÜNDER”. 1 Steuerkettenschiene (hinten) 1 2 Steuerkette 1 3 Schraube (40 mm) 3 4 Schraube (50 mm) 4 5 Schraube (60 mm) 2 6 Schraube (75 mm) 3 7 Kabelführung 1 8 Kupplungszug-Halterung 1 9 Kurbelgehäusehälfte (rechts) 1 Spezialwerkzeug verwenden. Siehe unter “AUSBAU”. 10 Kurbelgehäusehälfte (links) 1
Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen 11 Ölsieb 1 12 Ölzufuhrleitung 1 13 Kurbelwelle 1 Spezialwerkzeug verwenden. Siehe unter “AUSBAU’.
KURBELWELLENLAGER Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen KURBELWELLENLAGER DEMONTIE- REN Vorbereitung für den Ausbau Getriebe Schaltwalze und Schaltgabel Siehe unter “GETRIEBE, SCHALTWALZE UND SCHALTGABELN”. 1 Dichtring 3 2 Lager 10
AUSBAU Kurbelgehäuse
● Kurbelgehäusehälfte (rechts) ● Kurbelgehäusehälfte (links) Arbeitsschritte ● Kurbelgehäuse-Schrauben, Ka- belführung und Kupplungszug- Halterung demontieren. ● Kurbelgehäusehälfte (rechts) abnehmen. ● Paßstifte und O-Ringe demon- tieren. HINWEIS: Alle Schrauben um eine Viertel- umdrehung lockern, danach ganz herausschrauben. HINWEIS: ● Die Schlitze in den Kurbelge- häusehälften dienen zur Auf- nahme von Flachschraubendre- hern. ● Abwechselnd leicht auf Getrie- bewellen, Schaltnocken und Kurbelwelle klopfen. ACHTUNG: Nur mit einem Gummihammer auf das Kurbelgehäuse schla- gen. Nur auf verstärkte Berei- che des Gehäuses, niemals auf die Paßflächen schlagen. Ruhig und sorgfältig arbeiten. Falls die Gehäusehälften nicht gleichmäßig auseinanderge- hen, diese wieder zusammen- bringen und von vorn begin- nen. Sicherstellen, daß alle Schrauben demontiert sind.
● Kurbelwelle 1 Das Kurbelgehäuse-Trenn- werkzeug 2 und die Kurbel- gehäuse-Trennschraube 3 verwenden. ACHTUNG: Die Kurbelwelle niemals mit einem Hammer auszutreiben. Kurbelgehäuse-Trenn- werkzeug YU-01135-A/90890-
● Lageranschlag ● Lager 1 HINWEIS: ● Die Lagerpresse, wie in Abbildung Å gezeigt, auf den Innenlaufring ansetzen und das Lager aus dem Kurbelgehäuse herauspressen. ● Wenn das Lager und Kurbelwelle zusammen ausgebaut werden, das Lager, wie in Abbildung ı ge- zeigt, mit einem herkömmlichen Lagerabzieher 2 entfernen. ● Das ausgebaute Lager nicht wie- derverwenden. PRÜFUNG Steuerkette und Steuerketten- schiene
● Steuerkette Rißbildung/Schwergängig- keit → Steuerkette und Nok- kenwellenrad im Satz erneuern.
● Steuerkettenschiene Verschleiß/Beschädigung → Erneuern. Vilebrequin
● Kontaktfläche a Riefen → Erneuern. ● Motoraufhängungsbohrung b (Kurbelgehäuse) Rißbildung/Beschädigung
● Lager Den inneren Laufring mit dem Finger drehen. Schwergängigkeit/Freßspu- ren → Erneuern.
● Dichtring Verschleiß/Beschädigung → Erneuern. Kurbelwelle
● Schlaggrenze a ● Pleuel-Radialspiel b ● Pleuel-Axialspiel c ● Kurbelwangenbreite d Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Meßuhr und Fühlerlehre verwenden. Meßuhr YU-03097/90890-
● Ölsieb Beschädigung → Erneuern. Ölzufuhrleitung
● Ölzufuhrleitung Rißbildung/Beschädigung
- Erneuern. ● Bohrungen 1 (Ölzufuhrlei- tung) Verstopfung → Mit Preßluft ausblasen.
● Lager ● Lageranschlag ● Schraube (Lageranschlag) (am Kurbelgehäuse (links und rechts)) HINWEIS: Das Lager durch paralleles Pressen auf den Außenlaufring einbauen. New
● Kurbelwelle 1 Das Kurbelwellen- Einbau- werkzeug 2, 3, 4, 5 ver- wenden. Å Nur USA und CDN ı Nicht USA und CDN Kurbelwellen-Einbau- werkzeug Vorrichtung 2 YU-90050/90890-
HINWEIS: ● Mit einer Hand den Pleuel im obe- ren Totpunkt festhalten und mit der anderen Hand die Mutter des Ein- bauwerkzeugs drehen, bis die Kur- belwelle am Lager ansteht. ● Vor dem Einbau der Kurbelwelle, die Kontaktflächen der Kurbelge- häusehälften reinigen. ACHTUNG: Die Kurbelwelle niemals mit einem Hammer eintreiben.
● Funktion der Gangschaltung ● Funktion des Getriebes ● Ungleichmäßiger Betrieb → Reparieren.
● Ölsieb 1 ● Schraube (Ölsieb) 2
● Dichtmittel (auf die Kurbelgehäuse- hälfte (rechts) 1) HINWEIS: Vor dem Auftragen der Dichtmasse die Kontaktflächen der Kurbelgehäu- sehälften (links und rechts) reinigen. Quick Gasket
Yamaha Dichtmasse Nr.
● Paßstift 1 ● O-Ring 2 ● Kurbelgehäusehälfte (rechts) (auf die Kurbelgehäuse- hälfte (links)) HINWEIS: ● Die Kurbelgehäusehälfte (rechts) auf die Kurbelgehäusehälfte (links) montieren, Mit einem Gummiham- mer leicht auf das Gehäuse klop- fen. ● Das Pleuel muß im oberen Tot- punkt stehen.
● Kabelführung 1 ● Kupplungszug-Halterung 2 ● Schraube (Kurbelgehäuse) HINWEIS: Die Kurbelgehäuse-Schrauben in stufenweise und über Kreuz festzie- hen.
● Ölzufuhrleitung ● O-Ring ● Schraube (Ölzufuhrleitung)
● Dichtmittel (von der Zylinderpaßfläche getrieben)
● Motoröl (auf Kurbelzapfen, Lager und Ölzufuhrloch)
● Kurbelwelle und Getriebe (Leichtgängigkeit) Schwergängigkeit → Instand setzen. New
Demontage-Arbeiten: 1 Schaltgabel u. -walze sowie Getriebe-Eingangs- u. -Ausgangswellen demontierenn Demontage-Arbeiten1 Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen
GETRIEBE, SCHALTWALZE UND
SCHALTGABELN DEMONTIEREN Vorbereitung für den Ausbau Motor Siehe unter “MOTOR DEMONTIEREN”. Kurbelgehäusehälften trennen. Siehe unter “KURBELGEHÄUSE UND KURBEL- WELLE”. 1 Schaltgabel 1 1 Siehe unter “AUSBAU”. 2 Schaltgabel 2 1 3 Schaltgabel 3 1 4 Schaltwalze 1 5 Eingangswelle 1 6 Ausgangswelle 1 7 Distanzhülse 1
AUSBAU Schaltgabeln, Schaltwalze und Getriebe
● Schaltgabeln ● Schaltwalze ● Eingangswelle ● Ausgangswelle HINWEIS: ● Mit einem Gummihammer leicht gegen Ausgangswelle und Schalt- walze klopfen. ● Die Baugruppe vorsichtig demon- tieren. Die Lage der einzelnen Tei- le beachten. Besonders auf die Anordnung der Schaltgabeln ach- ten. PRÜFUNG Zahnräder
● Schaltklauen a ● Zahnradzähne b ● Schaltgabel-Führungsnut c Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
● Zahnräder (Leichtgängig- keit) Schwergängigkeit → Instand setzen oder erneu- ern. Lager
● Lager 1 Den inneren Laufring mit dem Finger drehen. Schwergängigkeit/Freßspu- ren → Erneuern.
Schaltgabeln und Schaltwalze
● Schaltgabel 1 Verschleiß/Beschädigung/ Riefen → Erneuern.
● Schaltwalze 1 ● Segment 2 Verbiegung/Verschleiß/ Beschädigung → Erneuern.
● Schaltgabelbewegung Schwergängig → Schaltga- bel austauschen. HINWEIS: Bei defekter Schaltgabel nicht nur die Schaltgabel selbst, sondern auch die beiden jeweils danebenliegenden Zahnräder austauschen. Getriebe
● Ritzel 5. Gang (25 Zähne) 1 ● Ritzel 3. Gang (16 Zähne) 2 ● Distanzhülse 3 ● Ritzel 4. Gang (20 Zähne) 4 ● Ritzel 2. Gang (15 Zähne) 5 (auf die Eingangswelle 6) HINWEIS: ● Molybdändisulfidöl auf den Innen- umfang und auf das Oberflächen- ende am 4. und 5. Ritzelgetriebe auftragen. ● Das Molybdändisulfid-Öl auf der Ritzel für den 2. und 3. Gang auf- tragen. Fourchette, tambour et barillet
● Zahnrad 2. Gang (26 Zäh- ne) 1 ● Zahnrad 4. Gang (21 Zäh- ne) 2 ● Zahnrad 3. Gang (21 Zäh- ne) 3 ● Zahnrad 5. Gang (21 Zäh- ne) 4 ● Zahnrad 1. Gang (29 Zäh- ne) 5 ● O-Ring 6 (auf die Ausgangswelle 7) HINWEIS: ● Molybdändisulfidöl auf den Innen- umfang und auf das Oberflächen- ende an 1., 2. und 3. Radgetriebe auftragen. ● Das Molybdändisulfid-Öl auf der Zahnräder für den 4. und 5. Gang auftragen. ● Lithiumfett auf den O-Rinmg auf- tragen.
● Beilagscheibe 1 ● Sicherungsring 2 HINWEIS: ● Darauf achten, daß die scharfe Kante a des Sicherungsringes nicht an der Beilagscheibe und am Zahnrad b anliegt. ● Sicherstellen, daß die Sicherungs- ring-Enden c an einer Nut d der Wellenverzahnung eingreifen. New
● Hülse 1 HINWEIS: ● Lithiumseifen-Schmierfett auf der Öldichtungslippe auftragen. ● Beim Einbauen des Distanzstücks im Kurbelgehäuse ist auf die Öl- dichtungslippe des Kurbelgehäu- ses zu achten.
● Schaltgabel 1 (L) 1 ● Schaltgabel 2 (C) 2 ● Schaltgabel 3 (R) 3 ● Schaltnocke 4 (an der Hauptwelle und der Vorgelegewelle) HINWEIS: ● Molybdändisulfidöl auf die Nuten der Schaltgabel auftragen. ● Die Schaltgabel Nr. 1 (L) mit dem Hauptwellen-Zahnrad für den 4. Gand 5 und die Schaltgabel Nr. 3 (R) mit dem Hauptwellen-Zahnrad für den 5. Gang 7 in Eingriff brin- gen. ● Die Schaltgabel Nr. 2 (C) mit dem Vorgelegewelle-Zahnrad für den 3. Gang 6 in Eingriff bringen.
● Getriebeeinheit 1 (am Kurbelgehäuse (Links)
HINWEIS: Motoröl auf die Lager und die Füh- rungsstangen auftragen.
● Funktion der Gangschaltung ● Funktion des Getriebes ● Ungleichmäßiger Betrieb → Reparieren.
Demontage-Arbeiten: Vorderrad demontieren Radlager demontieren Bremsscheibe demontieren Demontage-ArbeitenReihen-folgeBauteil Anz. Bemerkungen VORDERRAD DEMONTIEREN Vorbereitung für den Ausbau Das Motorrad am Motor aufbocken.1 Tageskilometerzählerwelle 12 Schlauchabdeckung 13 Schraube (Achshalterung) 4 Nur lockern.4 Mutter (Vorderachse) 15 Vorderachse 16 Vorderrad 17 Tageskilometerzählerantrieb 18 Hülse 19 Dichtring 110 Lager 2 Siehe unter “AUSBAU”.11 Bremsscheibe 1WARNUNGDas Motorrad gegen Umfallen sichern.
CHAS HINTERRAD Demontage-Arbeiten: Hinterrad demontieren Radlager demontieren Bremsscheibe demontieren Demontage-ArbeitenReihen-folgeBauteil Anz. Bemerkungen HINTERRAD DEMONTIEREN Vorbereitung für den Ausbau Das Motorrad am Motor aufbocken.1 Mutter (Hinterachse) 12 Hinterachse 13 Kettenspannerblech 24 Hinterrad 1 Siehe unter “AUSBAU”.5 Hülse 26 Kettenrad 17 Dichtring 28 Sicherungsring 19 Lager 2 Siehe unter “AUSBAU”. Bremsscheibe
WARNUNG Das Motorrad gegen Umfallen sichern.
HINWEIS: Das Rad nach vorne stoßen und die Antriebskette
abnehmen. Radlager (nach Bedarf)
HINWEIS: Die Lager mit einem Lageraustreiber
ausbauen. PRÜFUNG Rad
Felgenschlag Unvorschriftsmäßig
Instand setzen/Erneuern. Max. Felgenschlag Höhenschlag
Lager Den inneren Laufring mit dem Finger drehen. Schwergängigkeit/Freßspu- ren
Erneuern. HINWEIS: Lager, Dichtringe und Hülse im Satz erneuern.
● Radachsschlag Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Die Meßuhr 1 verwenden. HINWEIS: Der Radachsschlag entspricht der Hälfte der Meßuhranzeige. WARNUNG Nie versuchen, eine verbogene Achse zu richten. Max. Radachsschlag 0,5 mm Bremsscheibe
● Bremsscheibenschlag Die Meßuhr 1 verwenden. Unvorschriftsmäßig → Fel- genschlag prüfen. Falls im Sollbereich, die Bremsscheibe erneuern.
● Bremsscheibenstärke a Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Max. Bremsscheiben- verzug 0,15 mm Bremsscheiben-Min- deststärke Standard <Grenzwert> Vorn 3,0 mm 2,5 mm Hin- ten 4,0 mm 3,5 mm Axe de roue
● Lager (links) 1 ● Distanzstück 2 ● Lager (rechts) 3 ● Dichtring 4 HINWEIS: ● Die Dichtringlippen beim Einbau mit Lithiumfett bestreichen. ● Zum Eintreiben von Lager und Dichtring eine Steckschlüssel-Nuß in entsprechender Größe verwen- den. ● Das Lager auf der linken Seite zu- erst einbauen. ● Den Dichtring mit nach außen wei- senden Herstellerangaben einbau- en. ACHTUNG: Niemals gegen den inneren Lauf- ring schlagen. Beim Eintreiben nur auf den äußeren Laufring ein- wirken.
HINWEIS: Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen. New
● Hülse 1 HINWEIS: ● Die Dichtringlippen mit Lithiumfett bestreichen. ● Distanzhülse so einbauen, daß die Vorsprünge a zum Rad zeigen.
● Rad HINWEIS: ● Die Bremsscheibe zwischen die Bremsbeläge führen. ● Darauf achten, daß die Vorsprün- ge a in dem Tageskilometerzäh- lerantrieb über den Anschlag b an dem Vorderrad-Gabelgleitrohr greifen.
● Radachse 1 HINWEIS: Lithiumfett auf die Radachse auftra- gen.
● Schraube (Achshalterung) 1 HINWEIS: Vor dem Festziehen dieser Schrau- ben die Teleskopgabel bei gezoge- ner Vorderradbremse mehrmals ein- federn, damit sich die Radachse richtig in die Achshalterung setzt.
● Bremsschlauch 1 (am der Halterung 2) HINWEIS: Vor dem Festziehen dieser Schrau- be (Halterung) den Bremsschlauch am Gabelbein-Vorsprung a vorbei und durch die Nut b führen, so daß dieser die Achsmutter nicht berührt.
● Schlauchabdeckung 1 ● Beilagscheibe 2 ● M8-Schraube (Schlauchab- deckung) 3 ● M6-Schraube (Schlauchab- deckung) 4
● Wegstreckenzählerwelle 1 Hinterrad
● Lager (rechts) 1 ● Sicherungsring 2 ● Distanzstück 3 ● Lager (links) 4 ● Dichtring 5 HINWEIS: ● Die Dichtringlippen beim Einbau mit Lithiumfett bestreichen. ● Das Lager mit nach außen weisen- dem Dichtring einbauen. ● Zum Eintreiben von Lager und Dichtring eine Steckschlüssel-Nuß in entsprechender Größe verwen- den. ● Das Lager auf der rechten Seite zuerst einbauen. ● Den Dichtring mit nach außen wei- senden Herstellerangaben einbau- en. ACHTUNG: Niemals gegen den inneren Lauf- ring schlagen. Beim Eintreiben nur auf den äußeren Laufring ein- wirken. New New
● Bremsscheibe 1 ● Schraube (Bremsscheibe) 2 HINWEIS: Die Schrauben stufenweise über Kreuz festziehen.
● Kettenrad 1 ● Schraube (Kettenrad) 2 ● Beilagscheibe (Kettenrad)
● Mutter (Kettenrad) 4 HINWEIS: Die Muttern stufenweise über Kreuz festziehen.
● Hülse 1 HINWEIS: Die mit “L” markierte Hülse an der Kettenrad-Seite und die mit “R” mar- kierte Hülse an der Bremsscheiben- Seite einbauen.
● Rad HINWEIS: Die Bremsscheibe 1 zwischen die Bremsbeläge 2 führen.
● Antriebskette 1 HINWEIS: Das Rad 2 nach vorne drücken, um die Antriebskette zu montieren.
● Kettenspannerblech 1 ● Radachse 2 HINWEIS: ● Das Kettenspannerblech (links) einbauen und die Radachse von der linken Seite einstecken. ● Lithiumfett auf die Radachse auf- tragen.
● Kettenspannerblech 1 ● Beilagscheibe 2 ● Achsmutter 3 HINWEIS: Die Achsmutter nur provisorisch fest- ziehen.
● Antriebsketten-Durchhang
Siehe unter “ANTRIEBS- KETTEN-DURCHHANG EINSTELLEN” im KAPITEL
Antriebsketten-Durch- hang 40–50 mm
Demontage-Arbeiten: 1 Bremsschlauch demontieren 2 Bremssattel demontieren 3 Hauptbremszylinder demontierenDemontage-ArbeitenReihen-folgeBauteil Anz. BemerkungenVorbereitung für den AusbauVORDERRADBREMSE DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken.Bremsflüssigkeit ablassen.Siehe unter “AUSBAU”.1 Schlauchabdeckung 12 Halterung 13 Schraube (Halterung) 2 Nur lockern.4 Hohlschraube 25 Bremsschlauch 16 Haltestift-Abdeckschraube 1 Beim Lockern des Haltestiftes ausbauen.7 Haltestift 1 Beim Zerlegen des Bremssattels lokkern.8 Bremssattel 19 Bremshebel 110 Hauptbremszylinder-Halterung 111 Hauptbremszylinder 1 WARNUNG Das Motorrad gegen Umfallen sichern.
HINTERRADBREMSE Demontage-Arbeiten: 1 Bremssattel demontieren 2 Bremsschlauch demontieren 3 Hauptbremszylinder demontierenDemontage-ArbeitenReihen-folgeBauteil Anz. BemerkungenVorbereitung für den AusbauHINTERRADBREMSE DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken.Hinterrad Siehe unter “VORDER- UND HINTERRAD”.Bremsflüssigkeit ablassen. Siehe unter “AUSBAU”.1 Bremsbelagplattenstifte 1 Beim Lösen des Bremsbelagstiftes ausbauen.2 Haltestift 1 Bei der Bremssattel-Demontage lokkern.3 Bremssattel 14 Halterung 25 Hohlschraube 26 Bremsschlauch 17 Fußbremshebel 18 Bremsflüssigkeitsbehälter 19 Behälterschlauch 110 Hauptbremszylinder 1 WARNUNG Das Motorrad gegen Umfallen sichern.
CHAS BREMSSATTEL ZERLEGEN Å Vorn ı Hinten Demontage-Arbeiten: 1 Bremssattel vorn zerlegen 2 Bremssattel hinten zerlegen Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen
BREMSSATTEL ZERLEGEN AB
1 Haltestift 1 1 2 Bremsbelag 2 2 3 Spreizfeder 1 1 4 Bremskolben 2 1 Siehe unter “AUSBAU”. 5 Staubschutzring 2 1 Siehe unter “AUSBAU”. 6 Dichtring 2 1
HAUPTBREMSZYLINDER ZERLEGEN Å Vorn ı Hinten Demontage-Arbeiten: 1 Hauptbremszylinder vorn zerlegen 2 Hauptbremszylinder hinten zerlegen Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen HAUPTBREMSZYLINDER ZERLEGEN 1 Behälterdeckel 1 2 Membran 1 3 Sicherungsmutter 1 4 Staubschutzkappe 1 5 Sicherungsring 1 Spitzzange verwenden. 6 Beilagscheibe 1 7 Druckstange 1
Hauptbremszylinder-Bauteile
AUSBAU Bremsflüssigkeit
[Vorn] ● Behälterdeckel 1 [Hinten] ● Hauptbremszylinderschutz ● Behälterdeckel 2 HINWEIS: Die Membran nicht entfernen. Å Vorn ı Hinten
2. Einen durchsichtigen Schlauch
1 an die Entlüftungsschraube 2 befestigen und das freie Schlauchende in einen Auf- fangbehälter führen. Å Vorn ı Hinten
3. Entlüftungsschraube lockern
und die Bremsflüssigkeit ab- lassen. Dabei den Hand- bzw. Fußbremshebel betätigen. ACHTUNG: ● Die abgelassene Bremsflüssig- keit nicht wiederverwenden. ● Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoff an. Verschüttete Bremsflüssigkeit daher sofort abwischen. Bremskolben
● Bremskolben Vorsichtig Druckluft anle- gen. WARNUNG ● Den Kolben mit einem Lappen abdecken und besonders vor- sichtig umgehen. ● Niemals versuchen, die Kolben herauszuhebeln. Å Vorn ı Hinten Arbeitsschritte ● Den Bremssattel mit einem Lap- pen zustopfen. ● Den Kolben mit Druckluft vor- sichtig herauspressen.
Bremskolben-Dichtringe
● Staubschutzring 1 ● Dichtring 2 HINWEIS: Die Bremskolben-Dichtringe mit dem Finger herausdrücken. ACHTUNG: Niemals versuchen, die Bremskol- ben-Dichtringe herauszuhebeln. WARNUNG Die Bremskolben-Dichtringe sind bei jeder Zerlegung des Bremssat- tels zu erneuern. Å Vorn ı Hinten PRÜFUNG Hauptbremszylinder
● Hauptbremszylinderboh- rung a Verschleiß/Riefen → Haupt- bremszylinder (komplett) erneuern. Flecke → Reinigen. WARNUNG Nur frische Bremsflüssigkeit ver- wenden. Å Vorn ı Hinten
● Membran 1 Rißbildung/Beschädigung
- Erneuern. Å Vorn ı Hinten
● Bremskolben 1 ● Hauptbremszylinder-Man- schette 2 Verschleiß/Beschädigung/ Riefen → Hauptbremszylin- der-Bauteile erneuern. Å Vorn ı Hinten Kit de joint de piston
● Hauptbremszylinderboh- rung a Verschleiß/Riefen → Brems- sattel-Bauteile erneuern. Å Vorn ı Hinten
● Bremskolben 1 Verschleiß/Riefen → Die Bremssattel-Bauteile erneu- ern. WARNUNG Nach dem Zerlegen des Bremssat- tels müssen die Bremskolben- Dichtringe 2 erneuert werden. Bremsschlauch
● Bremsschlauch 1 Rißbildung/Beschädigung
WARNUNG ● Alle inneren Bauteile müssen mit frischer Bremsflüssigkeit gereinigt werden. ● Vor dem Einbau frische Brems- flüssigkeit auf die inneren Bau- teile auftragen. ● Die Bremskolben-Dichtringe sind bei jeder Zerlegung des Bremssattels zu erneuern. Bremskolben
● Bremssattel● Dichtring● Staubschutzring● Bremskolben Mit Bremsflüssigkeit reini- gen.
● Dichtring 1 ● Staubschutzring 2 WARNUNG Immer neue Bremskolben-Dicht- ringe verwenden. HINWEIS: Die Bremskolben-Dichtringe richtig in die Nuten im Bremssattel einsetzen. Å Vorn ı Hinten New New
● Bremskolben 1 HINWEIS: Bremsflüssigkeit auf das Kolben- hemd auftragen. ACHTUNG: ● Beim vorderen Bremsbelag Kol- ben mit der abgesenkten Seite a zum Bremsbelag einbauen. Beim hinteren Bremsbelag Kol- ben mit der zum Bremsbelag gerichteten hohlen Seite b ein- bauen. ● Niemals mit Kraft einführen. Å Vorn ı Hinten Bremssattel vorn
● Spreizfeder 1 ● Bremsbelag 2 ● Haltestift 3 HINWEIS: ● Die Bremsbelag-Nasen a auf die Bremsschuh-Aussparungen b ausrichten. ● Die Haltestifte provisorisch festzie- hen.
● Kupferscheibe 1● Hohlschraube 2 WARNUNG Immer neue Kupferscheiben ver- wenden. ACHTUNG: Bei der Befestigung des Brems- schlauchs am Bremssattel a dar- auf achten, daß der Metallstutzen an der Nase b des Bremssattels anliegt. New
● Halterung 1 ● Bremssattel 2 ● Schraube (Bremssattel) 3 HINWEIS: Den Ausschnitt a in der Brems- schlauch-Halterung auf die Nase b der Teleskopgabel ausrichten und Bremsleitung einklemmen.
● Haltestift-Abdeckschraube
3 Nm (0,3 m · kg) Bremssattel hinten
● Spreizfeder 1● Bremsbelag 2 ● Haltestift 3 HINWEIS: ● Die Bremsbelag-Nasen a auf die Bremsschuh-Aussparungen b ausrichten. ● Die Haltestifte provisorisch festzie- hen.
● Bremsscheiben-Abdeckung
● Kupferscheibe 1 ● Bremsschlauch 2 ● Hohlschraube 3 WARNUNG Immer neue Kupferscheiben ver- wenden. ACHTUNG: Bremsschlauch so am Bremssat- tel anbringen, daß die Farbe a am Rohr dem Bremssattel zugewen- det ist und das Rohr den Über- stand des Bremssattels b leicht berührt. New
● Bremssattel 1 ● Hinterrad 2 Siehe unter “VORDER- UND HINTERRAD”.
● Haltestift-Abdeckschraube
Hauptbremszylinder-Bauteile
● Hauptbremszylinder● Hauptbremszylinder-Bautei-
Mit Bremsflüssigkeit reini- gen.
● Hauptbremszylinder-Man- schette 1 ● Hauptbremszylinder-Man- schette 2 (am Bremskolben 3) HINWEIS: Bremsflüssigkeit auf die Haupt- bremszylinder-Manschetten auftra- gen. WARNUNG Die Zylindermanschette laut Abbil- dung einbauen. Falsche Montage beeinträchtigt die Bremsleistung. Å Vorn ı Hinten
● Feder 1 (am Bremskolben 2) HINWEIS: Das Ende mit dem kleineren Durch- messer muß zum Bremskolben wei- sen. Å Vorn ı Hinten Kit de maître-cylindre
[Vorn] ● Hauptbremszylinder-Bautei- le 1 ● Druckstange 2 ● Beilagscheibe 3 ● Sicherungsring 4 ● Staubschutzkappe 5 ● Sicherungsmutter 6 (am Hauptbremszylinder 7) [Hinten] ● Hauptbremszylinder-Bautei- le 1 ● Druckstange 2 ● Sicherungsring 3 ● Staubschutzkappe 4 ● Sicherungsmutter 5 (am Hauptbremszylinder 6) HINWEIS: ● Bremsflüssigkeit auf die Haupt- bremszylinder-Bauteile auftragen. ● Lithiumfett am Druckstangen-Ende auftragen. ● Den Sicherungsring mit einer Spitzzange montieren. Å Vorn ı Hinten Hauptbremszylinder vorn
● Hauptbremszylinder 1 ● Halterung 2 ● Schraube (Halterung) 3 HINWEIS: ● Die Halterung so einbauen, daß die Pfeilmarkierung a nach oben weist. ● Zuerst die oberen, dann die unte- ren Schrauben der Hauptbremszy- linder-Halterung festziehen.
● Bremshebel 1 ● Schraube (Bremshebel) 2 ● Mutter (Bremshebel) 3 HINWEIS: Lithiumfett auf die Schraube auftra- gen.
● Sicherungsmutter 1 ● Sicherungsring 2 HINWEIS: ● Der Sicherungsring muß in der Nut a der Druckstange sitzen. ● Nach der Montage die Hand- bremshebelposition überprüfen. Siehe unter “EVORDERRAD- BREMSE EINSTELLEN” im KAPI- TEL 3.
7 Nm (0,7 m · kg) New Hauptbremszylinder hinten
● Behälterschlauch 1 ● Bremsflüssigkeitsbehälter
● Hauptbremszylinder 1 ● Schrauben (Hauptbremszy- linder) 2
● Feder 1 ● Fußbremshebel 2 ● O-Ring 3 ● Schraube (Fußbremshebel)
● Schlauchschelle 5 HINWEIS: ● Lithiumfett auf Schraube, O-Ring und Fußbremshebel-Halterung auftragen. ● Den Clip so einbauen, daß das Ende a nach innen weist. New
● Stift 1 ● Beilagscheibe 2 ● Splint 3 HINWEIS: Nach der Montage die Fußbremshe- belposition kontrollieren. Siehe unter “HINTERRADBREMSE EINSTELLEN” im KAPITEL 3. New Bremsschlauch vorn
● Bremsschlauch 1 (mit der Halterung 2) HINWEIS: Vor dem Festziehen dieser Schrau- be (Halterung) den Bremsschlauch am Gabelbein-Vorsprung a vorbei und durch die Nut b führen, so daß dieser die Achsmutter nicht berührt.
● Schlauchabdeckung 1 ● Beilagscheibe 2 ● M8-Schraube (Schlauchab- deckung) 3 ● M6-Schraube (Schlauchab- deckung) 4
3. Den Bremsschlauch durch die
Kabelführung 1, dann durch die Führung a am Protektor 2 leiten.
● Kupferscheibe 1 ● Bremsschlauch 2 ● Hohlschraube 3 WARNUNG Immer neue Kupferscheiben ver- wenden. ACHTUNG: Der Metallstutzen des Brems- schlauchs muß an der Nase a des Hauptbremszylinders anliegen und die Krümmung b nach unten weisen. New
30 Nm (3,0 m · kg) Bremsschlauch hinten
● Kupferscheibe 1 ● Bremsschlauch 2 ● Kupferscheibe 3● Hohlschraube 4 WARNUNG Immer neuen Kupferscheiben ver- wenden. ACHTUNG: Bei der Befestigung des Brems- schlauchs zuerst den Zahn a der Kupferscheibe 1 auf den Vor- sprung b des Hauptzylinders aus- richten, dann den Metallstutzen am Ende des Bremsschlauchs auf den Zahn c der Kupferscheibe 1 ausrichten und die Hohlschraube festziehen. New New
● Bremsschlauch-Halterung ● Schraube (Halterung) 2 ACHTUNG: Nach dem Einbau der Brems- schlauch-Halterungen sicherstel- len, daß der Bremsschlauch das Federbein nicht berührt. Anderen- falls den Schlauch neu verlegen. Bremsflüssigkeit
● Bremsflüssigkeitsbehälter (bis zur Minimalstand-Mar- kierung a) WARNUNG ● Nur Bremsflüssigkeit der vorge- schriebenen Spezifikation ver- wenden. Andere Produkte können die Gummidichtungen zersetzen und zu Undichtigkei- ten und verminderter Bremslei- stung führen. ● Ausschließlich Bremsflüssig- keit der gleichen Spezifikation nachfüllen. Mischungen unter- schiedlicher Produkte können zu chemischen Reaktionen und damit zu verminderter Bremslei- stung führen. ● Beim Nachfüllen darauf achten, daß kein Wasser in den Brems- flüssigkeitsbehälter gelangt. Wasser setzt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit herab und kann bei Dampfblasenbildung zum Blockieren der Bremse füh- ren. ACHTUNG: Bremsflüssigkeit greift lackierte Flächen und Kunststoffe an. Ver- schüttete Bremsflüssigkeit daher sofort abwischen. Å Vorn ı Hinten Empfohlene Bremsflüs- sigkeit DOT 4
● Bremsanlage Siehe unter “HYDRAULI- SCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN” im KAPITEL
● Bremsflüssigkeitsstand Niedrig → Auffüllen. Siehe unter “BREMSFLÜS- SIGKEITSSTAND KON- TROLLIEREN” im KAPITEL
[Vorn] ● Membran● Behälterdeckel 1 ● Schraube (Behälterdeckel)
[Hinten] ● Membran● Behälterdeckel 1 ● Hauptbremszylinderschutz ACHTUNG: Nach der Montage den Hand- bzw. Fußbremshebel betätigen und die Hohlschrauben am Hauptbrems- zylinder und Bremssattel auf Un- dichtigkeit prüfen. Å Vorn ı Hinten
5. Montieren: (nur Hinterrad-
FOURCHE AVANT TELESKOPGABEL HORQUILLA DELANTERA TELESKOPGABEL Demontage-Arbeiten: 1 Teleskopgabel demontierenDemontage-ArbeitenReihen-folgeBauteil Anz. BemerkungenVorbereitung für den AusbauTELESKOPGABEL DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken.Vorderrad Siehe unter “VORDER- UND HINTERRAD”.Bremssattel vorn Siehe unter “VORDER- UND HINTERRAD-BREMSE”.Nummernschild1 Protektor 12 Bremsschlauch-Halterung 23 Klemmschraube (obere Gabelbrücke) 2 Nur lockern.4 Verschlußschraube 1 Bei der Demontage der Teleskopgabel lockern.5 Klemmschraube (untere Gabelbrücke) 2 Nur lockern.6 Teleskopgabel 1 WARNUNG Das Motorrad gegen Umfallen sichern.
CHAS FOURCHE AVANT TELESKOPGABEL HORQUILLA DELANTERA TELESKOPGABEL DEMONTIEREN Demontage-Arbeiten: 1 Dichtring demontieren 2 Dämpferrohr demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen TELESKOPGABEL DEMONTIEREN 1 Verschlußschraube 1 Siehe unter “AUSBAU”. 2 Gabelfeder 1 Das Gabelöl ablassen. 3 Staubschutzring 1 Siehe unter “AUSBAU”.4 Sicherungsring 1 5 Gleitrohr 1 6 Standrohr 1 7 Kolbenbuchse 1 8 Gleitbuchse 1 9 Beilagscheibe 1 0 Dichtring 1 A Federsitz 1 B Luftventil 1 Spezialwerkzeug verwenden. Siehe unter “AUSBAU”. C Dämpferrohr 1
● Cap bolt 1 NOTE: ● While compressing the fork spring, set the thin type spanners 2 between the spacer 3 and spring guide 4. ● Hold the locknut 5 and remove the cap bolt.5 - 29 CHAS FOURCHE AVANT TELESKOPGABEL HORQUILLA DELANTERA HANDHABUNGSHINWEIS HINWEIS: Die Teleskopgabel erfordert beson- dere Aufmerksamkeit und sollte am besten vom Yamaha-Händler gewar- tet werden. ACHTUNG: Um einen plötzlichen Druckverlust und damit verbundene Gefahren zu vermeiden, unbedingt folgen- de Hinweise beachten. ● Der feine Teleskopgabel-Mecha- nismus ist sehr auf Fremdstoffe anfällig. Deshalb beim Gabelölwechsel sowie bei der Demontage und - Montage darauf achten, daß keine Fremdstoffe in die Tele- skopgabel eindringen. ● Vor dem Lösen der Verschluß- schrauben unbedingt die Luft aus den Gabelbeinen vollstän- dig ablassen. AUSBAU Verschlußschraube
● Verschlußschraube 1 (vom Standrohr) HINWEIS: Die Verschlußschrauben vor der Te- leskopgabel-Demontage lockern.
● Verschlußschraube 1 HINWEIS: ● Die Gabelfeder komprimieren und dabei einen flachen Schlüssel 2 zwischen dem Distanzstück 3 und dem Federsitz 4 ansetzen. ● Die Sicherungsmutter 5 gegenhal- ten und die Verschlußschraube lö- sen.
● Staubschutzring 1 ● Sicherungsring 2 Einen Schlitzschraubendre- her verwenden. ACHTUNG: Das Gleitrohr nicht beschädigen.
● Gleitrohr 1 Arbeitsschritte ● Standrohr langsam in das Gleit- rohr hineinschieben a und kurz vor dem Anschlag rasch zurück- ziehen b. ● Vorgang wiederholen, bis das Standrohr sich vom Gleitrohr trennt. Dämpferrohr
● Luftventil 1 ● Dämpferrohr 2 HINWEIS: Das Dämpferrohr mit dem Dämpfer- rohr-Halter 3 festhalten. PRÜFUNG Dämpferrohr
● Dämpferrohr 1 Verbiegung/Beschädigung
- Erneuern. ACHTUNG: Die Kolbenstange und der gesam- te interne Teleskopgabel-Mecha- nismus sind sehr empfindlich ge- gen Fremdkörper. Beim Zerlegen und Zusammenbau der Teleskopgabel darauf achten, daß keinerlei Fremdkörper in das Gabelöl gelangen. Dämpferrohr-Halter YM-1423/90890-01423 FOURCHE AVANT TELESKOPGABEL HORQUILLA DELANTERA Tube interne
● Luftventil 1 Verschleiß/Beschädigung → Erneuern. ● O-Ring 2 Beschädigung → Erneuern. Gabelfeder
● Ungespannte Länge der Ga- belfeder a Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Gleitrohr
● Gleitrohr a Riefen → Instand setzen oder erneuern. Naßschleifpapier der Kör- nung 1.000 verwenden. Dämpferrohrbuchse beschädigt → Erneuern. ● Standrohrverbiegung Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Eine Meßuhr 1 verwenden. HINWEIS: Die Verbiegung entspricht der Hälfte der Meßuhr-Anzeige. WARNUNG Niemals versuchen, ein verzoge- nes Standrohr zu richten, weil da- durch seine Stabilität verloren geht. Standrohr
● Standrohr 1 Riefen/Verschleiß/Beschä- digung → Erneuern. Ungespannte Länge der Gabelfeder Standard <Grenzwert> 460 mm 455 mm Max. Standrohrverbie- gung 0,2 mm FOURCHE AVANT TELESKOPGABEL HORQUILLA DELANTERA Soupape de base
55 Nm (5.5 m · kg, 40 ft · lb)5 - 32 CHAS Verschlußschraube
● Verschlußschraube 1 ● O-Ring 2 ● Entlüftungsschraube 3 Verschleiß/Beschädigung → Erneuern.
1. Alle Teile in sauberem Lö-
sungsmittel reinigen.
● Dämpferrohr 1 (am Standrohr 2) ACHTUNG: Beim Einbau des Dämpferrohrs das Standrohr geneigt halten, um zu vermeiden, daß das Dämpfer- rohr herabfällt und dabei das Luft- ventil beschädigt.
● Luftventil 1 HINWEIS: ● Das Dämpferrohr 3 mit dem Dämpferrohr-Halter 2 festhalten. ● LOCTITE
auf das Gewinde des Luftventils auftragen. Dämpferrohr-Halter: YM-1423/90890-01423 New
● Federsitz 1 ● Sicherungsmutter 2 (am Dämpferrohr 3) HINWEIS: ● Den Federsitz mit der Nut a nach oben einbauen. ● Die Sicherungsmutter mit nach oben weisendem Gewinde b handfest gegen das Dämpferrohr anziehen.
● Staubschutzring 1 ● Sicherungsring 2 ● Dichtring 3 ● Beilagscheibe 4 ● Gleitbuchse 5 (am Standrohr 6) HINWEIS: ● Gabelöl auf das Standrohr auftra- gen. ● Beim Einbau des Dichtrings eine mit Gabelöl bestrichene Vinylfolie a verwenden, um die Dichtringlip- pen zu schützen. ● Den Dichtring mit zur Achshalte- rung weisenden Herstelleranga- ben einbauen. New New
● Kolbenbuchse 1 HINWEIS: Die Kolbenbuchse auf die Nut im Standrohr montieren. New
● Gleitbuchse 1 ● Beilagscheibe 2 (auf Gleitrohr-Nut) HINWEIS: Die Gleitbuchse mit dem Gabeldicht- ring-Treiber 3 in das Gleitrohr ein- setzen. Gabeldichtring-Treiber YM-01442/90890-
● Dichtring 1 HINWEIS: Den Dichtring mit dem Gabeldicht- ring-Treibers 2 in das Gleitrohr ein- setzen. Gabeldichtring-Treiber: YM-01442/90890-
● Sicherungsring 1 HINWEIS: Den Sicherungsring richtig in die Nut des Gleitrohres einsetzen.
● Staubschutzring 1 HINWEIS: Lithiumfett auf das Gleitrohr auftra- gen.
● Leichtgängigkeit des Stand- rohres Schwergängigkeit → Die Schritte 2 bis 12 wieder- holen.
● Gleitrohr (bis zum Rand mit Öl 1 der empfohlenen Sorte) ACHTUNG: ● Ausschließlich Öl der empfohle- nen Sorte verwenden, um die richtige Funktion der Teleskop- gabel zu gewährleisten.
● UNTER KEINEN UMSTÄNDEN
Fremdkörper in die Teleskopga- bel eindringen lassen. Empfohlene Ölsorte Gabelöl “01”
16. Nach dem Befüllen der Gabel
muß das Dämpferrohr 1 mehrmals (mindestens 10 Mal) ein- und ausgefedert wer- den, damit sich das Gabelöl verteilt.
● Gleitrohr (bis zum Rand mit Öl der empfohlenen Sorte)
18. Danach muß das Standrohr 1
langsam um maximal 200 mm ein- und ausgefedert werden, damit sich das Gabelöl verteilt. HINWEIS: Wird das Standrohr mehr als 200 mm ein- oder ausgefedert, tritt Luft ein. In diesem Fall die Schritte 15 bis 18 wiederholen.
19. Zehn Minuten warten, bis et-
waige Luftbläschen sich auf- gelöst haben, bevor der Ga- belölstand gemessen wird. HINWEIS: Das Gleitrohr bis zum Rand mit Ga- belöl befüllen, anderenfalls verteilt sich das Öl nicht richtig und kann der richtige Ölstand nicht erreicht wer- den. Sicherstellen, daß sich keine Luft in der Teleskopgabel befindet.
● Gabelölstand (links und rechts) a Unvorschriftsmäßig → Korri- gieren.
- Nur EUROPE HINWEIS: Bei der Gabelölstandkontrolle muß der Federsitz 2 montiert sein. WARNUNG Der Ölstand beider Gabelholme muß identisch sein und sich im Sollbereich befinden. Ungleichmä- ßiger Ölstand in den Gabelholmen kann Fahrverhalten und Stabilität beeinträchtigen. Gabelölstand (gemessen von der Oberkante des Stand- rohres, Gabel und Dämpferrohr 1 voll- ständig eingefedert, ohne Gabelfeder) Standard 135 mm *125 mm Sollbereich 80–150 mm
● Gewindelänge a Unvorschriftsmäßig → Die Sicherungsmutter hineindre- hen. Gewindelänge a (Abstand zwischen der Oberkante des Dämpfer- rohrs 1 und der Ober- kante der Sicherungsmutter 2) min. 20 mm
● Zugstufendämpfungs-Ein- stellschraube 1 HINWEIS: ● Die Zugstufendämpfungs-Einstell- schraube bis zum Anschlag her- ausdrehen. ● Die Einstellung (Anzahl Rasten nach völligem Hineindrehen) aufschrei- ben.
● Dämpfergummi 1 ● Scheibe 2 ● Distanzstück 3 (an Verschlußschraube 4) HINWEIS: Das Dämpfergummi mit dem kleine- ren Ende a zur Verschlußschraube einbauen.
● Druckstange 1 ● Gabelfeder 2 HINWEIS: ● Die Gabelfeder mit gehobenem Dämpferrohr 3 einbauen. ● Nach dem Einbau der Gabelfeder das Dämpferrohr festhalten, damit es nicht herabfällt.
● Verschlußschraube 1 Die Verschlußschraube handfest auf das Dämpfer- rohr schrauben.
● Verschlußschraube 1 HINWEIS: ● Die Gabelfeder komprimieren und dabei einen flachen Schlüssel 2 zwischen dem Distanzstück 3 und dem Federsitz 4 ansetzen. ● Die Sicherungsmutter 5 gegen- halten und die Verschlußschraube vorschriftsmäßig festziehen.
● Verschlußschraube 1 (am Gleitrohr) HINWEIS: Die Verschlußschraube provisorisch festziehen.
● Protektor-Führung 1 Einbau
● Teleskopgabel 1 HINWEIS: ● Die Klemmschrauben der unteren Gabelbrücke provisorisch festzie- hen. ● Die Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke noch nicht festzie- hen.
● Verschlußschraube 1
● Position a der oberen Ga- belbrücke
- Nur EUROPE Standard-Position a der oberen Gabel- brücke 5 mm *0 mm
● Klemmschraube (obere Ga- belbrücke) 1 ● Klemmschraube (untere Ga- belbrükke) 2 ACHTUNG: Die untere Gabelbrücke vor- schriftsmäßig festziehen. Nicht zu fest anziehen, um den Betrieb der Teleskopgabel nicht zu beein- trächtigen.
● Bremsschlauch-Halterung
● Bremssattel 2 ● Schraube (Bremssattel) 3 HINWEIS: Den Ausschnitt a in der Brems- schlauch-Halterung auf die Nase b der Teleskopgabel ausrichten und Bremsleitung einklemmen.
● Bremsschlauch-Halterung
● Schrauben (Halterung)2 ● Protektor 3 ● Schrauben (Protektor) 4 HINWEIS: Vor dem Festziehen dieser Schrau- be (Halterung) den Bremsschlauch 5 am Gabelbein-Vorsprung a vor- bei und durch die Nut b führen, so daß dieser die Achsmutter nicht be- rührt.
● Zugstufendämpfung HINWEIS: Den Einstellmechanismus 1 bis zum Anschlag hineindrehen und dann in die Ausgangsposition brin- gen.
HANDLEBAR5 - 40 CHAS LENKER Demontage-Arbeiten: 1 Lenker demontieren Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen Vorbereitung den Ausbau LENKER DEMONTIEREN Nummernschild 1 Dekompressionszug 1 Hebelseitig demontieren. 2 Dekompressionshebel-Halterung 1 3 Kupplungszug 1 Hebelseitig demontieren. 4 Kupplungshebel-Halterung 1 5 Motorstoppschalter “ENGINE STOP” 1 6 Lichtschalter 1 7 Hauptbremszylinder 1 Siehe unter “AUSBAU”. 8 Gasseilzugkappe 1 9 Gaszug 2 1 Gasdrehgriffseitig demontieren. 10 Gaszug 1 1 Gasdrehgriffseitig demontieren. 11 Gasdrehgriff 1 Siehe unter “AUSBAU”. 12 Führungsrohr 1 13 Hülse 1 14 Lenkergriff (links) 1 Siehe unter “AUSBAU”. 15 Lenkerhalterung (oben) 2
● Hauptbremszylinder-Halte- rung 1 ● Hauptbremszylinder 2 ACHTUNG: ● Den Hauptbremszylinder nicht am Bremsschlauch hängen las- sen. ● Den Behälterdeckel waagrecht halten, damit keine Luft ein- dringt. Lenkergriffe
● Lenkergriffe 1 HINWEIS: Die Lenkergriffe mit Druckluft lok- kern, dann abziehen. PRÜFUNG Lenker
● Lenker 1 Verbiegung/Rißbildung/ Beschädigung → Erneuern. WARNUNG Niemals versuchen, einen verbo- genen Lenker zu richten, da da- durch seine Stabilität verloren geht.
● Lenker 1 ● Lenkerhalterung 2 ● Schraube (Lenkerhalterung)
HINWEIS: ● Der obere Lenkerhalterung mit nach vorne weisender Stanzmar- kierung a einbauen. ● Zuerst die vorderen, dann die hin- teren Lenkerhalterungs-Schrauben festziehen.
● Lenkergriff (links) 1 Gummiklebstoff auf das Lenkerende 2 auftragen. HINWEIS: ● Vor dem Auftragen des Klebstoffs Fett und Öl mit Lackverdünner vom Lenkerrohr a entfernen. ● Den Lenkergriff (links) so am Len- ker montieren, daß die Linie b zwischen den beiden Pfeilmarkie- rungen nach oben weist.
● Gasdrehgriff (rechts) 1 ● Hülse 2 Gummiklebstoff auf das Führungsrohr 3 auftragen. HINWEIS: ● Vor dem Auftragen des Klebstoffs Fett und Öl mit Lackverdünner vom Lenkerrohr a entfernen. ● Die Markierung b am Griff muß sich im vorgeschriebenen Winkel zur Aussparung c im Führungs- rohr befinden.
● Hülse 1 ● Gaszüge 2 (am Führungsrohr 3) HINWEIS: Lithiumfett auf Gaszugenden und - scheibe auftragen.
● Gasseilzugkappe 1 ● Schrauben (Gasseilzugkap- pe) 2 ● Anlaufscheibe (Gasseilzug- kappe) 3 WARNUNG Nach dem Festziehen der Schrau- ben den Gasdrehgriff 4 auf Leichtgängigkeit prüfen. Gegebe- nenfalls das Gasdrehgriffgehäuse erneut ausrichten und befestigen.
● Hauptbremszylinder 1 ● Hauptbremszylinder-Halte- rung 2 ● Schraube (Hauptbremszy- linder-Halterung) 3 HINWEIS: ● Die Halterung mit nach oben ge- richteter Pfeilmarkierung a ein- bauen. ● Zuerst die oberen, dann die unte- ren Halterungsschrauben festzie- hen.
● Schraube (Halterung) 3 ● Dekompressionshebel-Hal- terung 4 ● Schraube (Dekompressi- onshebel-Halterung) 5 ● Kabelbinder 6
● Kupplungszug 1 HINWEIS: Lithiumfett auf das Kupplungszug- Ende auftragen.
● Kupplungszugspiel Siehe unter “KUPPLUNG EINSTELLEN” im KAPITEL
11. Das Kraftstofftank-
STEERING5 - 45 CHAS LENKKOPF Demontage-Arbeiten: 1 Untere Gabelbrücke demontieren 2 Lager demontieren Demontage-ArbeitenReihen-folgeBauteil Anz. BemerkungenLENKKOPF DEMONTIERENVorbereitung für den Ausbau Das Motorrad am Motor aufbockenNummernschildLenkerKabelführungVorderrad-AbdeckungSiehe unter “LENKER”.1 Tageskilometerzähler 12 Lenkkopfmutter 13 Teleskopgabel 2 Siehe unter “TELESKOPGABEL”.4 Obere Gabelbrücke 15 Ringmutter 1 Spezialwerkzeug verwenden.Siehe unter “AUSBAU”.6 Untere Gabelbrücke 17 Lagerschutzkappe 1 WARNUNG Das Motorrad gegen Umfallen sichern.
ANZUGSREIHENFOLGE: ● Ringmutter mit 38 Nm (3,8 m • kg) festziehen.● Um eine Umdrehung lockern.● Nochmals mit 7 Nm (0,7 m • kg) festziehen. Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen 8 Lager (oben) 1 9 Lager (unten) 1 Siehe unter “AUSBAU”. 10 Laufring 2 Siehe unter “AUSBAU”.
● Ringmutter 1 Den Hakenschlüssel 2 ver- wenden. WARNUNG Die untere Gablebrücke gegen Herunterfallen sichern. Hakenschlüssel YM-33975/90890-
● Lager (unten) 1 Einen Meißel 2 verwenden. ACHTUNG: Das Lenkrohrgewinde nicht be- schädigen. Laufring
● Laufring 1 Den Laufring wie gezeigt mit einem Hammer und einer langen Stange 2 aus dem Lenkkopf heraustreiben. PRÜFUNG Lenkrohr
1. Die Lager und Laufringe in Lö-
sungsmittel waschen.
● Lager 1 ● Laufring Pitting/Beschädigung → Lager und Laufringe im Satz erneuern. Die Lager in die Laufringe einbauen. Die Lager mit dem Finger drehen. Bei Schwergängigkeit die Lager und Laufringe im Satz erneuern.
● Lager (unten) 1 HINWEIS: Lithiumfett auf die Staubschutzring- lippe und am inneren Lager-Umfang auftragen.
● Laufring ● Lager (oben) 1 ● Lagerschutzkappe 2 HINWEIS: Lithiumfett auf Lager und Lager- schutzkappen-Lippe auftragen.
● untere Gabelbrücke 1 HINWEIS: Lithiumfett auf das Lager und den Abschnitt a der Lenkwelle auftra- gen. Roulement et cage à billes
● Beilagscheibe 1 ● Ringmutter 2 ● Die Ringmutter mit dem Ha- kenschlüssel 3 festziehen. Siehe unter “LENKER- KOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN” im KAPITEL 3.
5. Den Lenkkopf von Anschlag
bis Anschlag auf Leichtgängig- keit prüfen. Bei Schwergängig- keit den Lenkkopf demontie- ren und die Lager prüfen.
● Gabelholme 1 ● obere Gabelbrücke 2 HINWEIS: ● Die Klemmschrauben der unteren Gabelbrücke provisorisch festzie- hen. ● Die Klemmschrauben der oberen Gabelbrücke noch nicht festzie- hen.
9. Nach dem Festziehen der
Mutter, den Lenkkopf auf Leichtgängigkeit prüfen. Bei Schwergängigkeit die Ring- mutter stufenweise lösen und nachprüfen.
● Position a der oberen Ga- belbrücke
● Klemmschraube (obere Ga- belbrücke) 1 ● Klemmschraube (untere Ga- belbrükke) 2 ACHTUNG: Die untere Gabelbrücke vor- schriftsmäßig festziehen. Nicht zu fest anziehen, um den Betrieb der Teleskopgabel nicht zu beein- trächtigen. Standard-Position a der oberen Gabel- brücke 5 mm *0 mm
BRAS OSCILLANT SCHWINGE PALANCA OSCILANTE SCHWINGE Demontage-Arbeiten: 1 Schwinge demontierenDemontage-ArbeitenReihen-folgeBauteil Anz. BemerkungenSCHWINGE DEMONTIERENVorbereitung für den Ausbau Das Motorrad am Motor aufbocken.Bremsschlauch-HalterungBremssattel hintenSchraube (Fußbremshebel)AntriebsketteSiehe unter “VORDER- UND HINTERRAD-BREMSE”.Den Fußbremshebel zurückklappen.1 Kettenführung 12 Kettenspanner (unten) 13 Schraube (Umlenkhebel) 1 Die Schwinge festhalten.4 Schraube (Übertragungshebel) 15 Schwingenachse 16 Schwinge 1 WARNUNG Das Motorrad gegen Umfallen sichern.
CHAS BRAS OSCILLANT SCHWINGE PALANCA OSCILANTE SCHWINGE ZERLEGEN Demontage-Arbeiten: 1 Schwinge zerlegen 2 Übertragungshebel demontieren und zerlegen 3 Umlenkhebel Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen SCHWINGE ZERLEGEN 1 Abdeckung 2 2 Umlenkhebel 1 3 Übertragungshebel 1 4 Hülse 2 5 Dichtring 2 6 Drucklager 2 7 Buchse 2 8 Dichtring 8 9 Lager 8 Siehe unter “AUSBAU”.
● Lager 1 HINWEIS: Das Lager am äußeren Laufring ein- pressen. PRÜFUNG Die Lager, Buchsen, Hülsen und Anlaufscheiben in Lösungsmittel waschen. Schwinge
● Lager 1 ● Buchse 2 Spiel/Schwergängigkeit/ Rost → Lager und Buchse im Satz erneuern.
● Dichtring 3 Beschädigung → Erneuern. Umlenkhebel
● Lager 1 ● Hülse 2 Spiel/Schwergängigkeit/ Rost → Lager und Hülse im Satz erneuern.
● Dichtring 3 Beschädigung → Erneuern. Übertragungshebel
● Lager 1 ● Hülse 2 Spiel/Schwergängigkeit/ Rost → Lager und Hülse im Satz erneuern.
● Dichtring 3 Beschädigung → Erneuern.
Lager und Dichtringe
● Lager 1 ● Dichtringe 2 (an der Schwinge) HINWEIS: ● Molybdändisulfidfett auf die einge- bauten Lager auftragen. ● Die Lager zum Einbauen auf der Seite mit den Herstellerangaben einpressen. ● Zuerst die äußeren, dann die inne- ren Lager vorschriftsmäßig eintrei- ben. Lager-Einbautiefe Außen a: 0 mm Innen b: 8,5 mm
● Lager 1 ● Dichtring 2 (am Umlenkhebel) HINWEIS: ● Molybdändisulfidfett auf die einge- bauten Lager auftragen. ● Die Lager zum Einbauen auf der Seite mit den Herstellerangaben einpressen.
● Lager 1 ● Dichtring 2 (am Übertragungshebel) HINWEIS: ● Molybdändisulfidfett auf die einge- bauten Lager auftragen. ● Die Lager zum Einbauen auf der Seite mit den Herstellerangaben einpressen. Lager-Einbautiefe a 5 mm Lager-Einbautiefe a 5 mm
● Buchse 1 ● Drucklager 2 ● Dichtring 3 ● Hülse 4 (an der Schwinge 5) HINWEIS: Molybdändisulfidfett auf Buchsen, Drucklager und Öldichtring lippen auftragen.
● Hülse 1 (am Umlenkhebel 2) HINWEIS: Molybdändisulfidfett auf Hülsen, La- ger und den Dichringlippen auftra- gen.
● Hülse 1 (am Übertragungshebel 2) HINWEIS: Molybdändisulfidfett auf Hülsen, La- ger und den Dichringlippen auftra- gen.
● Übertragungshebel 1 ● Schraube (Übertragungshe- bel) 2 ● Beilagscheibe 3 ● Mutter (Übertragungshebel)
8 Nm (0,8 m · kg) HINWEIS: Molybdändisulfidfett auf die Schrau- be auftragen. ACHTUNG: Die Mutter an der linken Fahrzeug- seite einbauen. Anderenfalls be- rührt die Mutter die Schwinge bei eingefedertem Federbein. Bras oscillant
● Umlenkhebel 1 ● Schraube (Umlenkhebel) 2 ● Beilagscheibe 3 ● Mutter (Umlenkhebel) 4 (an der Schwinge) HINWEIS: ● Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen. ● Die Mutter noch nicht festziehen.
● Schwinge 1 ● Schwingenachse 2 HINWEIS: ● Molybdändisulfidfett auf die Schwingenachse auftragen. ● Die Schwingenachse von der rech- ten Seite einsetzen.
● Seitliches Spiel der Hinter- radschwinge a Freies Spiel besteht → Drucklager ersetzen. ● Vertikale Beweglichkeit der Schwinge b Schwergängigkeit → Lager, Buchsen und Hülsen schmieren oder erneuern.
● Schraube (Übertragungshe- bel) 1 ● Beilagscheibe 2 ● Mutter (Übertragungshebel)
HINWEIS: ● Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen. ● Die Mutter noch nicht festziehen.
● Beilagscheibe 1 ● Schraube (Umlenkhebel, Federbein) 2 HINWEIS: ● Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen. ● Die Schraube von der rechten Sei- te einsetzen.
● Mutter (Übertragungshebel)
● Mutter (Umlenkhebel) 1
● Abdeckung 1 HINWEIS: Die Kappe mit der Markierung a nach vorne weisend anbringen.
● Kettenführung 1 ● Kettenschutz 2 ● Schraube [Kettenführung (L= 50 mm)] 3 ● Mutter (Kettenführung) 4 ● Schraube [Kettenschutz (L=10 mm)] 5
CHAS AMORTISSEUR ARRIERE FEDERBEIN AMORTIGUADOR TRASERO FEDERBEIN Demontage-Arbeiten: 1 Federbein demontieren 2 Federbein zerlegenDemontage-ArbeitenReihen-folgeBauteil Anz. BemerkungenVorbereitung für den AusbauFEDERBEIN DEMONTIERENDas Motorrad am Motor aufbocken.Sitzbank, Haltegurt und Seitenabdeckungen Siehe Abschnitt “SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN” in KAPITEL 4.Schalldämpfer Siehe Abschnitt “AUSPUFF UND SCHALLDÄMP-FER” in KAPITEL 4.Kühlflüssigkeit ablassen. Siehe Abschnitt “KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN” in KAPITEL 3.Kühlflüssigkeitsbehälter Siehe Abschnitt “KÜHLER” in KAPITEL 4.1 Rücklicht-Steckverbinder 22 Band 23 Schraube (Bremsflüssigkeitsbehälter) 14 Schlauchschelle (Luftfilteranschluß) 1 Nur lockern.5 Rahmenhinterteil 16 Schraube (Umlenkhebel, Federbein) 1 Die Schwinge festhalten.7 Schraube (Federbein, Rahmen) 18 Federbein 1 WARNUNG Das Motorrad gegen Umfallen sichern.
Demontage-Arbeiten Reihen- folge Bauteil Anz. Bemerkungen 9 Sicherungsmutter 1 Nur lockern. 10 Einstellmutter 1 Nur lockern. 11 Federsitz (unten) 1 12 Federsitz (oben) 1 13 Feder (Federbein) 1
Siehe unter “AUSBAU”.
STOSSDÄMPFER WARNUNG Der Stoßdämpfer enthält Stick- stoff unter hohem Druck. Vor Arbeiten am Stoßdämpfer die fol- genden Erläuterungen sorgfältig durchlesen und die gegebenen Vorsichtsmaßregeln befolgen. Der Hersteller übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle, Verletzungen oder Schäden, die auf unsachge- mäße Behandlung des Stoßdämp- fers zurückzuführen sind.
1. Den Stoßdämpfer unter kei-
nen Umständen öffnen oder manipulieren.
2. Den Stoßdämpfer vor Hitze
und offenen Flammen schüt- zen. Der hitzebedingte Druckanstieg kann eine Ex- plosion des Stoßdämpfers bewirken.
3. Den Gaszylinder vor Verfor-
mung und Beschädigung schützen. Ein deformierter Zylinder vermindert die Dämpfwirkung.
4. Die Kontaktfläche zwischen
Dämpferrohr und Zylinder nicht zerkratzen, da sonst Öl austreten kann.
5. UNTER KEINEN UMSTÄN-
DEN die Schraube an der Un- terseite des Gaszylinders lö- sen.
6. Den Stoßdämpfer sachge-
HINWEIS ZUR ENTSORGUNG
(nur Yamaha-Händler) Vor der Entsorgung des Stoßdämpfers muß der Gasdruck in dessen Innerem über das Ventil 1 vollständig abge- baut werden. Unbedingt eine Schutz- brille tragen, um Augenverletzungen durch ausströmendes Gas oder umherfliegende Metallspäne zu ver- meiden. WARNUNG Den Stoßdämpfer vom Yamaha- Händler entsorgen lassen. AMORTISSEUR ARRIERE FEDERBEIN AMORTIGUADOR TRASERO
● Sicherungsring 1 HINWEIS: Das Lager am äußeren Laufring ein- pressen und den Sicherungsring ent- fernen.
● Lager 1 HINWEIS: Das Lager am äußeren Laufring aus- pressen. PRÜFUNG Federbein
● Dämpferrohr 1 Verbiegung/Beschädigung
- Federbein (komplett) erneuern. ● Stoßdämpfer 2 Undichtigkeit (Ölaustritt) → Federbein (komplett) erneu- ern. Undichtigkeit (Gasverlust)
- Federbein (komplett) erneuern. ● Feder 3 Beschädigung → Feder erneuern. Verschleiß → Feder erneu- ern. Die Feder auseinanderzie- hen und zusammendrücken. ● Federsitz 4 Verschleiß/Beschädigung → Federsitz erneuern. ● Lager 5 Spiel/Schwergängigkeit/ Rost → Erneuern.
● Lager 1 HINWEIS: Das Lager am äußeren Laufring gleichmäßig einpressen, bis die Si- cherungsring-Nut sichtbar wird. ACHTUNG: Kein Fett auf den äußeren Lager- laufring auftragen, um das Feder- bein an dieser Stelle vor Beschä- digung zu schützen. AMORTISSEUR ARRIERE FEDERBEIN PALANCA OSCILANTE
● Sicherungsring 1 HINWEIS: Nach dem Einbau des Sicherungs- ringes das Lager zurückdrücken, bis es den Sicherungsring berührt. New Feder (Federbein)
● Feder 1 ● Federführung (oben) 2 ● Federführung (unten) 3
● Feder-Einbaulänge a
- Nur EUROPE HINWEIS: Die Feder-Einbaulänge ändert um 1,5 mm pro Einstellmutter-Umdre- hung. ACHTUNG: Den Einstellmechanismus niemals über die Minimal- oder Maximal- einstellung hinausdrehen.
● Sicherungsmutter 1 Feder-Einbaulänge a Standard Bereich 245 mm *244 mm 242–260 mm
● Staubschutzring 1 ● O-Ring 2 ● Hülse 3 HINWEIS: ● Molybdändisulfidfett auf das Lager auftragen. ● Lithiumfett auf die O-Ringe, Flan- sche und Staubdichtringe auftra- gen.
HINWEIS: Molybdändisulfidfett auf die Schrau- be auftragen.
● Beilagscheibe 1 ● Schraube (Umlenkhebel, Federbein) 2 HINWEIS: ● Molybdändisulfidfett auf die Schraube auftragen. ● Die Schraube von der rechten Sei- te einsetzen. New
● Rahmen-Hinterteil 1 ● Schraube (Rahmen-Hinter- teil) 2 ● Schraube (Bremsflüssig- keitsbehälter) 3
● Schraube (Luftfilteranschluß)
ELEKTRISCHE BAUTEILE UND SCHALTPLAN
Die WR400F ist mit einer kennfeldgesteuerten CDI-Zündanlage ausgestattet. Der Mikroprozessor in der CDI-Zündbox ist ständig über die Motordrehzahl und Drosselklappenpo- sition informiert und kann dadurch den optimalen Zündzeitpunkt im gesamten Lastbereich bestim- men. Dies sorgt stets für das bestmögliche Ansprechverhalten des Motors. Zündeinheit Drosselklappensensor Aufnehmerspule AC-Magnetzünderrotor Zündspule Zündspule CDI-Zündbox Impulsgeber Lichtmaschinenrotor
Funktion der einzelnen Komponenten
Komponente Funktion Drosselklappensensor Überwacht die Drosselklappenposition und sendet ein Drosselklap- penöffnungssignal an den CDI-Zündbox-Mikroprozessor Impulsgeber Überwacht den Impulsgeber-Rotor und sendet ein Motordrehzahlsi- gnal an den CDI-Zündbox-Mikroprozessor CDI-Zündbox Der CDI-Zündbox-Mikroprozessor analysiert die erhaltenen Drossel- klappenöffnungs- und Motordrehzahlsignale und errechnet daraus den optimalen Zündzeitpunkt.
Prinzip der Kennfeldsteuerung In herkömmlichen Zündsystemen wird der Zünd- zeitpunkt lediglich von der Motordrehzahl bestimmt (zweidimensionales Prinzip). Wird jedoch zusätzlich die Motorbelastung (sprich: Drosselklappenöffnung) berücksichtigt, kann eine präzisere Zündverstellung erfolgen (dreidimensio- nales Prinzip). DrehzahlZündzeitgabeDrosselklappenöffnung Dreidimensionales Zündkennfeld (Angaben entsprechen nicht der Wirklichkeit)
ELEC ZÜNDANLAGE ZÜNDANLAGE FEHLERSUCHE Bei der Überprüfung der Zündanlage auf mögliche Störungen ist das folgende Ablaufdiagramm zu beachten. Folgendes Diagramm hilft zündanlagen- und zündkerzenbedingte Motorstörungen zu beheben.
- Nur wenn der Zündfunkenstreckentester verwendet wird HINWEIS:
Die folgenden Teile vor Beginn der Störungsbeseitigung ausbauen.
Folgendes Spezialwerkzeug benutzen. Zündfunkenstrecke kontrollieren *Zündkerze reinigen oder erneuern. Die gesamte Lichtanlage auf einwandfreie Verbin- dungen überprüfen. Erneuern oder instand setzen. Motorstoppschalter “ENGINE STOP” kontrollieren. Erneuern. Zündspule kontrollieren. Primärspule Erneuern. Sekundär- spule Erneuern. CDI-Schwungradmagnet- zünder kontrollieren. Impulsgeber Erneuern. Erregerspule Erneuern. Leerlaufschalter kontrollieren. Erneuern oder instand setzen. CDI-Zündbox erneuern. Zündfunkenstreckentester YM-34487 Zündprüfer 90890-06754 Taschen-Multimeter YU-03112/90890-03112 Kein Zündfunke In Ordnung In Ordnung In Ordnung In Ordnung Zündfunke Nicht in Ordnung In Ordnung Nicht in Ordnung Nicht in Ordnung Nicht in Ordnung Nicht in Ordnung Nicht in Ordnung Nicht in Ordnung
1. Den Zündkerzenstecker von
der Zündkerze abziehen.
2. Den Zündfunkenstreckente-
ster 1 (bzw. 2) wie abgebil- det anschließen. ● Zündkerzenstecker 3 ● Zündkerze 4 Å Nur USA und CDN ı Nicht USA und CDN
3. Den Motor mit dem Kick-
starter durchdrehen.
4. Die Zündfunkenstrecke kon-
5. Den Motor anlassen und die
Zündfunkenstrecke vergrö- ßern, bis es zu Fehlzündun- gen kommt (nur USA und CDN). Min. Zündfunkenstrecke 6,0 mm
● Steckverbinder- und Kabel- anschlüsse Rost/Staub/Lockerheit/Kurz- schluß → Instand setzen oder erneuern. MOTORSTOPPSCHALTER “ENGI-
● Motorstoppschalter (auf Durchgang) Kein Durchgang bei gedrücktem Schalter → Erneuern. Durchgang bei freigelassenem Schalter → Erneuern. Meßkabel (+) → schwarz/weiß 1 Meßkabel (–) → schwarz 2 B/W
● Primärspulen-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Meßkabel (+) → orange 1 Meßkabel (–) → schwarz 2 Primärspu- len-Wider- stand Meßgerät- Einstellung 0,20–0,30 Ω bei 20 ˚C Ω × 1
● Sekundärspulen-Wider- stand Unvorschriftsmäßig → Erneuern. HINWEIS: Bei der Messung des Sekundärspu- len-Widerstandes muß der Zündker- zenstecker abgezogen sein. CDI-SCHWUNGRADMAGNETZÜN- DER KONTROLLIEREN
● Impulsgeber-Widerstand Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Meßkabel (+) → Zündkabel 1 Meßkabel (–) → orange 2 Sekundär- spulen- Widerstand Meßgerät- Einstellung 9,5–14,3 kΩ bei 20 ˚C kΩ × 1 Meßkabel (+) → rot 1 Meßkabel (–) → weiß 2 Impulsge- ber-Wider- stand Meßgerät- Einstellung 248–372 Ω bei 20 ˚C Ω × 100
● Widerstand der Erregerspu- le 1 Unvorschriftsmäßig → Erneuern.
● Widerstand der Erregerspu- le 2 Unvorschriftsmäßig → Erneuern. Meßkabel (+) → braun 1 Meßkabel (–) → grün 2 Widerstand der Erreger- spule 1 Meßgerät- Einstellung 640–960 Ω bei 20 ˚C Ω × 100 Meßkabel (+) → rosa 1 Meßkabel (–) → grün 2 Widerstand der Erreger- spule 2 Meßgerät- Einstellung 464–696 Ω bei 20 ˚C Ω × 10 LEERLAUFSCHALTER KONTROL- LIEREN
● Leerlaufschalter (auf Durchgang) Kein Durchgang in Leerlauf- stellung → Erneuern. Durchgang bei eingelegtem Gang → Erneuern.
CDI-ZÜNDBOX KONTROLLIEREN
Die gesamte elektrische Anlage kon- trollieren. Falls kein Defekt vorhan- den, die CDI-Zündbox erneuern. Danach die gesamte elektrische Anlage erneut kontrollieren. Meßkabel (+) → hellblau 1 Meßkabel (–) → Masse hell- blau
Masse Meßge- rät- Einstel- lung LEER- LAUF Ω × 1 GANG EINGE- LEGT
O.K. Mauvais Mauvais O.K. Mauvais Mauvais O.K.–+ ELEC Nicht in Ordnung Nicht in Ordnung Nicht in Ordnung TPS-SYSTEM (DROSSELKLAPPEN-POSITIONSSENSOR) TPS-SYSTEM (DROSSELKLAPPEN-POSITIONSSENSOR) INSPEKTIONSSCHRITTE Den TPS bei einem Ausfall wie folgt überprüfen.
- Siehe unter “ZÜNDANLAGE”. HINWEIS: ● Die folgenden Teile vor Beginn der Störungsbeseitigung ausbauen.
● Folgendes Spezialwerkzeug verwenden. Die gesamte Zündanlage auf Anschluß überprüfen. Erneuern oder instand setzen. Den TPS prüfen. TPS-Spule Erneuern.
- Den CDI-Schwungrad- Magnetzünder prüfen. Primärspule Erneuern. Die CDI-Einheit prüfen. TPS-Ein- gangsspan- nung Erneuern. Taschen-Multimeter YU-03112/90890-03112 Induktivdrehzahlmesser YU-8036-1 Drehzahlmesser 90890-03113
DUNGEN UND KABELANSCHLÜS-
● Steckverbindungen und Ka- belanschlüsse Rost/Staub/Lockerung/Kurz- schluß → Reparieren oder austauschen.
● Widerstand der TPS-Spule Außerhalb des Sollwerts → Austauschen.
● Drosselklappen-Anschlag- schraube HINWEIS: Die Drosselklappen-Anschlag- schraube herausdrehen, bis die Drosselklappenwelle vollständig ge- schlossen ist. Prüfgerätkabel (+) → Blaues Kabel 1 Prüfgerätkabel (–) → Schwarzes Kabel 2 TPS-Spu- lenwider- stand Prüfgerät- einstellung 4–6 kΩ bei 20 ˚C kΩ × 1
● Regelwiderstand der TPS- Spule Prüfen, ob sich der Wider- stand erhöht, während der geschlossene Gasdrehgriff ganz aufgedreht wird. Außerhalb des Sollwerts → Austauschen. Prüfgerätkabel (+) → Gelbes Kabel 1 Prüfgerätkabel (–) → Schwarzes Kabel 2 TPS-Spulenwi- derstand Prüfgerät- einstel- lung Ganz geschlo ssen Ganz offen kΩ × 1 0–2 kΩ bei 20 ˚C 4 – 6 kΩ bei 20 ˚C
TPS-AUSTAUSCH UND EINSTEL-
● TPS-Steckverbindung ● Schraube (TPS) 1 ● Unterlegscheibe 2 ● TPS 3
● TPS 1 ● Unterlegscheibe 2 ● Schraube (TPS) 3 ● TPS-Steckverbindung HINWEIS: ● Die Kerbe a im TPS auf den Vor- sprung b am Vergaser ausrichten. ● Die Schrauben (TPS) vorüberge- hend festziehen.
● Leerlaufdrehzahl Siehe hierzu den Abschnitt “EINSTELLUNG DER LEERLAUFDREHZAHL” in KAPITEL 3.
● TPS-Spulenwiderstand bei Leerlauf <Beispiel> Wenn der TPS-Spulenwiderstand weniger als 5 kΩ beträgt, dann ist der TPS-Spulenwiderstand bei Leer- lauf: 5 kΩ × (0,13–0,15) = 650–750 Ω Zum TPS-Spulenwiderstand bitte mit dem Abschnitt
“INSPEKTION DES TPS-
SPULENWIDERSTANDS” vergleichen. TPS-Spulenwiderstand bei Leerlauf TPS-Spulenwiderstand × (0,13–0,15)
● TPS-Spulenwiderstand bei Leerlauf
● TPS-Steckverbindung Einstellung Den Winkel des TPS 1 einstellen, um den errechneten Widerstand zu erzielen (Beispiel: 650–750 Ω). Prüfgerätkabel (+) → Gelbes Kabel 2 Prüfgerätkabel (–) → Schwarzes Kabel 3
1. Die TPS-Steckverbindung
● TPS-Eingangsspannung Außerhalb des Sollwerts → Die CDI-Einheit austau- schen. Prüfgerätkabel (+) → Blaues Kabel 1 Prüfgerätkabel (–) → Schwarzes Kabel 2 TPS-Ein- gangs- spannung Prüfgerät- einstellung 4–6 V DCV-20
ELEC LICHTANLAGE LICHTANLAGE KONTROLLSCHRITTE Bei der Überprüfung der Zündanlage auf mögliche Störungen ist das folgende Ablaufdiagramm zu beachten. HINWEIS: ● Folgende Teile vor der Kontrolle ausbauen:.
● Folgendes Spezialwerkzeug benutzen. Lampe und Lampenstecker überprüfen. Lampe und/oder Lam- penstecker auswech- seln. Die gesamte Lichtanlage auf einwandfreie Verbindungen überprüfen. Auswechseln. CDI-Magnet überprüfen. Lichtmaschi- nenwicklung Auswechseln. Alle Verbindungen der Lichtan- lage überprüfen. Reparieren oder aus- wechseln. Regler auswechseln. Taschenvielfachmeßgerät YU-03112/90890-03112
Nicht in Ordnung Nicht in Ordnung Fehlerhafte Verbindung Nicht in Ordnung
● Lichtschalterfunktion Kein Durchgang in Stellung
Auswechseln Durchgang in Stellung AUS/OFF → Auswechseln. Pluskabel des Meßgerätes (+)
- Gelbes Kabel 1 Pluskabel des Meßgerätes (–)
Einstel-lung des Meßgeräts Ω × 1 OFF
● Widerstand der Lichtma- schinenwicklung Abweichung von Hersteller- angaben → Auswechseln Pluskabel des Meßgerätes (+)
- Gelbes Kabel 1 Pluskabel des Meßgerätes (–)
- Schwarzes Kabel 2 Widerstand der Lichtmaschi-nenwicklung Einstellung des Meßge- räts 0,16–0,24 Ω bei 20 ˚C Ω × 1
The carburetor is extremely sensitive toforeign matter (dirt, sand, water, etc.).During installation, do not allow foreignmatter to get into the carburetor. Always handle the carburetor and itscomponents carefully. Even slightscratches, bends or damage to carbure-tor parts may prevent the carburetor fromfunctioning correctly. Carefully performall servicing with the appropriate toolsand without applying excessive force. When the engine is stopped or whenriding at no load, do not open and closethe throttle unnecessarily. Otherwise, toomuch fuel may be discharged, startingmay become difficult or the engine maynot run well. SETTING 7TUN ABSTIMMUNG MOTOR Vergaser einstellen Das Luft/Kraftstoffgemisch variiertmit den atmosphärischen Bedin-gungen. Daher muß die Einstel-lung des Vergasers in Abhängig-keit von Luftdruck, Feuchtigkeitund Temperatur vorgenommenwerden. Führen Sie eine Probefahrt durch,um die ordnungsgemäße Motorlei-stung (Ansprechverhalten des Mo-tors) zu überprüfen sowie die Ver-färbung der Zündkerze bzw. dieAblagerungen darauf zu kontrollie-ren. Wählen Sie unter Beachtungdieser Punkte die bestmöglichenVergasereinstellungen aus.HINWEIS: Es wird empfohlen, die Vergaserein-stellungen und Werte wie atmosphä-rische Bedingungen, Zustand derStrecke, Rundenzeiten usw. schrift-lich festzuhalten, um zukünftige Ver- gasereinstellungen zu erleichtern. WARNUNG
Der Vergaser ist Bestandteil derKraftstoffanlage. Er muß daherin einer gut belüfteten Umge-bung montiert werden, in siche-rer Entfernung von brennbarenStoffen und jeglichen Feuer-quellen. Schauen Sie niemals in den Ver-gasereinlaß. Es können Flam-men herausschießen, falls derMotor beim Anlassen zurück-schlägt. Kraftstoff kann aus derBeschleunigungspumpe entwei-chen, wenn der Vergaser demontiert wurde. ACHTUNG:
Der Vergaser ist extrem emp-findlich gegen Fremdkörper(Schmutz, Sand, Wasser usw.).Darauf achten, daß bei der Mon-tage keine Fremdkörper in denVergaser gelangen. Mit dem Vergaser und seinenBauteilen immer vorsichtigumgehen. Selbst leichte Kratzer,Krümmungen oder Beschädi-gungen an Vergaserteilen kön-nen zu Fehlfunktion desVergasers führen. Alle War-tungsarbeiten mit geeignetemWerkzeug und ohne übermäßi-gen Krafteinsatz durchführen. REGLAGE EINSTELLUNG AJUSTE
Wenn der Motor steht oder ohne Last dreht, den Gasdrehgriff nicht unnötig öffnen und schlie- ßen. Andernfalls wird zuviel Kraftstoff geliefert, was das Anlassen erschwert oder den Motorlauf beeinträchtigt.
Nach der Montage des Verga- sers prüfen, ob die Drossel- klappe korrekt arbeitet und leichtgängig öffnet und schließt. Atmosphärische Bedingungen und Einstellungen Von der Luftdichte (die Sauerstoff- konzentration in der Luft) hängt ab, ob das Luft-Kraftstoff-Gemisch fett oder mager ist. Beachten Sie daher die obenstehende Tabelle mit den Gemischeinstellungen. Das heißt:
Eine höhere Temperatur führt zu einer Ausdehnung der Luft und da- mit zu einer geringeren Dichte.
Eine höhere Luftfeuchtigkeit redu- ziert den Sauerstoffgehalt der Luft, je mehr Wasserdampf die Luft ent- hält.
Ein niedrigerer atmosphärischer Druck (in großer Höhe) reduziert die Dichte der Luft. Luft- temp. Feuch- tig- keit Luft- druck (Höhe) Gemisc
Einstel- lung Hoch Hoch Niedrig (hoch) Fetter Mage- rer Niedrig Niedrig Hoch (nied- rig) Mage- rer Fetter Wirkung der Einstellteile in Bezug auf die Öffnung der Drosselklappe
Vollständig geöffnet
Leerlauf-Regulierschraube/Leerlauf- düse
Kolbenschieberquerschnitt
Hauptdüse REGLAGE EINSTELLUNG AJUSTE
Pilot screw Pilot system The FLATCR carburetor is manufactured with a pilot screw. The adjusting range of the pilot screw is limited by the throttle opening during idling.TUN REGLAGE EINSTELLUNG AJUSTE Hauptsystem Der FLATCR-Vergaser verfügt über eine Primärhauptdüse. Diese Haupt- düsenart eignet sich ausgezeichnet für Rennmotorräder, da sie einen gleichmäßigen Kraftstofffluß gewähr- leistet, selbst bei Vollast. Die Haupt- luftdüse hat so gut wie keinen Effekt auf das Luft-Kraftstoff-Gemisch. Der Vergaser kann mit der Hauptdüse und der Düsennadel eingestellt wer- den.
3TUN REGLAGE EINSTELLUNG AJUSTE Hauptdüse einstellen Der Kraftstoffgehalt des Luft-Kraft- stoff-Gemisches bei Vollgas kann durch Austausch der Hauptdüse 1 eingestellt werden. Wenn das Luft-Kraftstoff-Gemisch zu fett oder zu mager ist, fällt die Motor- leistung ab, was in zu schlechter Beschleunigung führt. Wirkung der Austauschs der Hauptdüse Å Leerlauf ı Vollgas Standard-Hauptdüse Nr. 165 1/4 1/2 3/4 +10% Nr.165 –10%
Nr.175Nr.155 Einstellung der Leerlaufgemisch- Regulierschraube Der Kraftstoffgehalt des Luft-Kraft- stoff-Gemisches bei 0–1/8 Gas kann durch Drehen der Leerlaufgemisch- Regulierschraube 1 eingestellt wer- den. Die Leerlaufgemisch-Regulier- schraube heraus- bzw. hineindrehen, um bei niedrigen Drehzahlen ein fet- teres bzw. mageres Gemisch zu erhalten.
- Nicht USA HINWEIS: Die Leerlaufgemisch-Regulier- schraube ist ab Werk eingestellt und sollte bei ungleichem Leerlauf nicht mehr als 1/2 Drehung verdreht wer- den. Wirkung der Einstellung der leer- laufgemisch-Regulierschraube Å Leerlauf ı Vollgas 1 2 1/8 Drehungen heraus 2 1 1/8 Drehung heraus 3 1 5/8 Drehungen heraus Standard-Posi- tion der Leer- laufgemisch- Regulier- schraube 1 5/8 Umdre- hungen heraus
- 1 1/2 Umdre- hungen heraus (Beispiel) 1/4 1/2 3/4 +5% –5%
3TUN REGLAGE EINSTELLUNG AJUSTE Leerlaufdüse einstellen Der Kraftstoffgehalt des Luft-Kraft- stoff-Gemisches bei maximal 1/4 Gas kann mit der Leerlaufdüse ein- gestellt werden. Wenn der Motor zu Beginn der Gas- drehgrifföffnung “schwer atmet”, ist das Luft-Kraftstoff-Gemisch zu fett und muß magerer eingestellt wer- den. Wirkung der Einstellung der Leer- laufdüse Å Leerlauf ı Vollgas Düsennadel-Clip-Position ändern Die Einstellung der Düsennadel-Clip- Position 1 beeinflußt die Beschleu- nigung bei 1/4-1/2 geöffnetem Gas- drehgriff.
1. Zu fett bei mittleren Drehzah-
len Rauher Motorlauf wird festge- stellt, und der Motor beschleu- nigt nicht glatt. In diesem Fall den Düsennadel-Clip um eine Nut höher stellen, um die Dü- sennadel absenken und ein magereres Gemisch zu erhal- ten.
2. Zu mager bei mittleren Dreh-
zahlen Der Motor “atmet schwer” und beschleunigt nicht schnell. Den Düsennadel-Clip um eine Nut tiefer stellen, um die Nadel anzuheben und ein fetteres Gemisch zu erhalten.
- Nicht USA Wirkung der Änderung der Düsen- nadel-Clip-Position Å Leerlauf ı Vollgas 1 4 Nut 2 2 Nut 3 3 Nut Standard-Leerlaufdüse 42 Standard-Clip-Posi- tion
ETUN REGLAGE EINSTELLUNG AJUSTE Düsennadel einstellen Die Düsennadel wird eingestellt, indem sie ausgetauscht wird.
- Nicht USA Der konische Teil hat bei jeder Düsennadel für dieses Modell die- selbe Länge; die Nadeln sind aber in Ausführungen mit unterschiedlichen Konuswinkeln und unterschiedlichen Durchmessern des geraden Teils erhältlich. <Beispiel> OBDRS - 3 Clip-Position Durchmesser a des geraden Teils Konuswinkel b Standard-Düsennadel OBDRS *OBDRQ Wirkung des Austausch s der Düsennadel (Durchmesser des geraden Teils) Der Durchmesser des geraden Teils beeinflußt das Luft-Kraftstoff- Gemisch bei 1/8–1/4 geöffnetem Gasdrehgriff. Å Leerlauf ı Vollgas (Konus) Ein schmaler Konus beeinflußt das Luft-Kraftstoff-Gemisch bei Vollgas. Um das Luft-Kraftstoff-Gemisch nur bei Halbgas zu verändern, muß auch die Hauptdüse eingestellt werden. Å Leerlauf ı Vollgas 1/4 1/2 3/4 +10%
- Nicht USA Bauteil Grö-
Teilenum- mer Hauptdüse Fett (STD) Mager Nr.178 Nr.175 Nr.172 Nr.170 Nr.168 Nr.165 Nr.162 Nr.160 Nr.158 Nr.155 4MX-14943-93 4MX-14943-42 4MX-14943-92 4MX-14943-41 4MX-14943-91 4MX-14943-40 4MX-14943-90 4MX-14943-39 4MX-14943-89 4MX-14943-38 Leerlaufdüse Fett (STD) Mager Nr.48 Nr.45 Nr.42 Nr.40 Nr.38 4MX-14948-06 4MX-14948-05 4MX-14948-04 4MX-14948-03 4MX-14948-02 DüsennadelFett (STD) Mager Nr.DRPNr.DRQNr.DRRNr.DRSNr.DRTNr.DRUNr.DRV 5GS-14916-RP 5GS-14916-R1 5GS-14916-RR 5GS-14916-RS 5GS-14916-RT 5GS-14916-RU 5GS-14916-RV DüsennadelFett *(STD) Mager Nr.DRMNr.DRNNr.DRPNr.DRQNr.DRRNr.DRSNr.DRT 5GS-14916-RM 5GS-14916-RN 5GS-14916-RP 5GS-14916-R1 5GS-14916-RR 5GS-14916-RS 5GS-14916-RT REGLAGE EINSTELLUNG AJUSTE Pièces modifiables du carburateur
EINSTELLUNG Beispiele für die Vergasereinstellung in bezug auf bestimmte Symptome Dies ist nur ein Beispiel. Der Vergaser muß unter Bezugnahme auf die Betriebsbedingungen des Motors eingestellt werden. Symptom Einstellung Prüfung Bei Vollgas “Schweres Atmen” Abschergeräusch Weißliche Zündkerze Mageres Gemisch Hauptdüsen-Nr. erhöhen (schrittweise) Verfärbung der Zündkerze: Rehbraune Färbung weist auf guten Zustand hin. Falls nicht korrigiert werden kann: Schwimmerventilsitz verstopft Kraftstoffschlauch verstopft Kraftstoffhahn verstopft Beschleunigungspumpe defekt Bei Vollgas Beschleunigung stoppt Beschleunigung zäh Langsames Ansprechen Verrußte Zündkerze Fettes Gemisch Hauptdüsen-Nr. vermindern (schritt- weise) Verfärbung der Zündkerze: Rehbraune Färbung weist auf guten Zustand hin. Falls nicht korrigiert werden kann: Luftfilter verstopft Vergaser läuft über. Mageres Gemisch Düsennadel-Clip-Position absenken (1 Nut niedriger) Die Nummer der Nut entspricht der Düsennadel-Clip-Position. Die Nuten sind von oben an numeriert. Beschleunigungspumpe defekt (außer bei fettem Gemisch) Fettes Gemisch Düsennadel-Clip-Position erhöhen (1 Nut höher) 1/4–3/4 Gas “Schweres Atmen” Drehzahl unzureichend Düsennadel-Clip-Position absenken (1 Nut niedriger) 1/4–1/2 Drehzahl Beschleunigung zäh Beschleunigung schlecht Düsennadel-Clip-Position erhöhen (1 Nut höher) 0–1/4 Gas “Schweres Atmen” Drehzahl fällt Düsennadel mit kleinerem Durchmes- ser einbauen. Freilauf-Bohrung verstopft → Reinigen. Vergaser läuft über. Beschleunigungspumpe defekt 0–1/4 Gas Beschleunigung schlecht Düsennadel mit größerem Durchmes- ser einbauen. Düsennadel-Clip-Position erhöhen (1 Nut höher) Schlechtes Ansprechen im Bereich von niedriger bis mittlerer Drehzahl Düsennadel-Clip-Position erhöhen Falls keine Wirkung, Düsennadel-Clip- Position absenken. Schlechtes Ansprechen, wenn Gasdrehgriff schnell geöffnet wird Gesamteinstellung überprüfen. Hauptdüse mit niedrigerer Nr. verwen- den. Düsennadel-Clip-Position erhöhen (1 Nut höher) Falls keine Wirkung, Hauptdüse mit höherer Nr. verwenden und Düsenna- del-Clip-Position absenken. Prüfen, ob die Beschleunigungspumpe korrekt arbeitet. Luftfilter auf Verschmutzung kontrollie- ren. Düsennadel Clip Nut 7Nut 6Nut 5Nut 4Nut 3Nut 2Nut 1Magerer (Standard) Fetter
TUN EC720000 CHASSIS EC71P002 Selection of the secondary reduction ratio (Sprocket) Secondary reduction = ratio <Requirement for selection of secondary gear reduction ratio> ● It is generally said that the secondary gear ratio should be reduced for a longer straight portion of a speed course and should be increased for a course with many corners. Actually, however, as the speed depends on the ground condition of the day of the race, be sure to run through the circuit to set the machine suitable for the entire course. ● In actuality, it is very difficult to achieve set- tings suitable for the entire course and some settings may be sacrificed. Thus, the settings should be matched to the portion of the course that has the greatest effect on the race result. In such a case, run through the entire course while making notes of lap times to find the best balance; then, determine the secondary reduction ratio. ● If a course has a long straight portion where a machine can run at maximum speed, the machine is generally set such that it can develop its maximum revolutions toward the end of the straight line, with care taken to avoid the engine over-revving. NOTE: Riding technique varies from rider to rider and the performance of a machine also vary from machine to machine. Therefore, do not imitate other rider’s settings from the beginning but choose your own setting according to the level of your riding technique. Standard secondary reduction ratio 50/14 (3.571) SETTING Number of driven sprocket teeth Number of drive sprocket teethTUN FAHRGESTELL Sekundärüntersetzungsverhältnis (Kettenräder) wählen Sekundär- übersetzungs- = verhältnis <Allgemeine Betrachtungen für die Wahl des Sekundärübersetzungs- verhältnisses> ● Das Sekundärübersetzungsver- hältnis sollte im allgemeinen redu- ziert werden, wenn die Rennstrek- ke längere Geraden aufweist, und erhöht werden, wenn die Strekke zahlreiche Kurven aufweist. Da aber in der Praxis das optimale Verhältnis von anderen Faktoren wie dem Zustand der Strecke be- einflußt wird, sollte die Strecke am Renntag abfahren werden, um die richtige Wahl zu treffen. ● In der Praxis ist es schwierig, eine Einstellung zu finden, die für die ganze Strecke optimal ist, und man ist gezwungen, Kompromis- se einzugehen. Die Einstellung sollte deshalb dem Teil der Strek- ke angepaßt werden, der für das Rennen am wichtigsten ist. Fahren Sie die Strecke ab und notieren Sie die Rundenzeiten, um die aus- gewogenste Einstellung zu bestim- men; legen Sie danach das Sekun- därübersetzungsverhältnis fest. ● Wenn eine Strecke eine lange Ge- rade aufweist, wo die Maschine mit Höchstgeschwindigkeit gefahren werden kann, sollte die Maschine grundsätzlich so abgestimmt wer- den, daß sie zum Ende der Gera- de hin die Maximaldrehzahl entwi- kkeln kann, ohne daß der Motor überdreht. HINWEIS: Jeder Fahrer hat seine eigene Fahr- technik, und die Leistung einzelner Maschinen kann auch bei Baugleich- heit variieren. Übernehmen Sie dar- um nicht einfach die Einstellungen anderer Fahrer, sondern finden Sie Ihre eigene optimale Einstellung ent- sprechend Ihrer Fahrtechnik heraus. Standard-Sekun- därübersetzungs- verhältnis 50/14 (3,571) Anzahl der Zähne am angetriebenen Kettenrad Anzahl der Zähne am Antriebsketten- rad REGLAGE EINSTELLUNG AJUSTE PARTIE CYCLE Sélection du taux de réduction secon- daire (Pignons) Taux de réduction secondaire <Sélection du taux de réduction du rap- port secondaire> ● Il est généralement admis que le rap- port de démultiplication de la trans- mission secondaire doit être réduit lors de la conduite prolongée sur ligne droite et qu’il convient de l’augmenter s’il y a de nombreux tournants. La vitesse dépendra des conditions du ter- rain et il faut veiller à effectuer des tours du circuit le jour de la course afin de régler la machine du mieux possible. ● En pratique, il est très difficile d’effec- tuer des réglages convenant parfaite- ment à un terrain donné et il faudra en sacrifier quelques-uns. Il convient de régler la machine en fonction de la partie la plus importante du circuit. Effectuer des essais et noter les temps pour les différentes parties du circuit, calculer la moyenne et déterminer le taux de réduction secondaire. ● Si le parcours comprend de grandes lignes droites, régler la machine de sorte à ce qu’elle soit au maximum de ses performances vers la fin des lignes droites, tout en évitant que la vitesse de rotation du moteur soit excessive. N.B.: Chaque motocycliste a sa propre techni- que de conduite et les performances varient aussi d’une machine à l’autre. Eviter donc de copier les réglages d’une autre machine et effectuer ses propres réglages en fonction de sa technique per- sonnelle. Taux standard de réduction secon- daire 50/14 (3,571) Nombre de dents du pignon mené Nombre de dents du pignon de sor- tie de boîte
, 15 ~ 18 psi) SETTINGTUN Antriebsritzel und Kettenräder Bauteil Größe Teilenum- mer Antriebsrit- zel 1
(STD) 14 Z. 9383E-14215
Kettenrä- der 2 (STD) 48 Z. 50 Z. 52 Z. 5GS-25448-50 5GS-25450-50 5GS-25452-50 Reifenluftdruck Den Reifenluftdruck gemäß dem Zustand Strecke am Tag des Ren- nens einstellen. ● Bei Regen, Schlamm oder rutschi- ger Strecke sollte der Reifenluft- druck herabgesetzt werden, um die Kontaktfläche zwischen Reifen und Fahrbahn zu vergrößern. ● Bei steiniger oder harter Strecke den Reifenluftdruck erhöhen, um Reifenpannen zu vermeiden. Standard-Reifenluftdruck 100 kPa (1,0 bar) Bereich 60–80 kPa (0,6–0,8 bar) Bereich 100–120 kPa (1,0–1,2 bar) REGLAGE EINSTELLUNG AJUSTE Pièces de réglage des pignons mené et menant Nom de pièce Taille Numéro de pièce Pignon menant 1
- For EUROPE Å Air spring characteristics in relation to oil level change ı Load Ç Stroke 1 Max. oil level 2 Standard oil level 3 Min. oil level Standard oil level: 135 mm (5.31 in) *125 mm (4.92 in) Extent of adjustment: 80 ~ 150 mm (3.15 ~ 5.91 in) From top of outer tube with inner tube and damper rod fully compressed without spring.TUN REGLAGE EINSTELLUNG AJUSTE Teleskopgabel einstellen Die Einstellung der Gabel sollte ent- sprechend dem Gefühl des Fahrers, nach einer Testfahrt und entspre- chend dem Zustand der Strecke vor- genommen werden. Die Einstellung der Vorderradgabel umfaßt die folgenden drei Faktoren:
1. Einstellung der Luftfederei-
genschaften ● Gabelölstand ändern
2. Einstellung der Federvorspan-
nung ● Feder wechseln● Einstellscheibe einbauen
3. Einstellung der Dämpfung
● Druckstufendämpfung ein- stellen ● Zugstufendämpfung einstel- len Die Federung wirkt auf die Belastbar- keit, die Dämpfung auf die Bewe- gungsgeschwindigkeit der Federelemente ein. Gabelölstand ändern Die Dämpfungseigenschaften im Bereich Nähe des Endhubs können durch den Gabelölstand geändert werden. ACHTUNG: Den Ölstand in Schritten von 5 mm verändern. Zu niedriger Öl- stand erzeugt nicht nur Geräu- sche beim vollem Ausfedern der Gabel, sondern bewirkt auch spür- bare Schläge in Händen und Kör- per. Zu hoher Ölstand verursacht zu frühe Bewegungsbegrenzung mit entsprechend verkürztem Fe- derweg und Leistungsbeeinträch- tigung. Der Gabelölstand muß sich deshalb immer im Sollbereich befinden.
- Nur EUROPE Å Luftfedereigenschaften in Bezug zum Gabelölstand ı Belastung Ç Federweg 1 Max. Ölstand 2 Normaler Ölstand 3 Min. Ölstand Gabelölstand (gemessen von der Oberkante des Stand- rohres, Gabel und Dämpferrohr vollstän- dig eingefedert, ohne Gabelfeder) Standard 135 mm *125 mm Bereich 80–150 mm Réglages de la fourche avant Régler la fourche avant en fonction de la sensation lors de la conduite ainsi que des conditions du terrain. Les trois réglages de la fourche avant sont les suivants:
Generally a soft spring gives a soft riding feeling. Rebound damping tends to become stronger and the front fork may sink deeply over a series of gaps. To set a soft spring: ● Change the rebound damping. Turn out one or two clicks. ● Change the compression damping. Turn in one or two clicks.TUN REGLAGE EINSTELLUNG AJUSTE Federvorspannung einstellen Die Federvorspannung wird durch den Einbau einer Einstellscheibe 1 zwischen Gabelfeder 2 und Dämp- ferrohr 3 eingestellt. ACHTUNG: Maximal drei Einstellscheiben je Gabelholm einbauen. WARNUNG Beide Gabelholme gleich einstel- len. Ungleichmäßige Einstellung kann Fahrverhalten und Stabilität beeinträchtigen. Å Belastung ı Gabelhub 1 Ohne Einstellscheibe (Standard) 2 1 Einstellscheibe 3 2 Einstellscheiben Standard-Anzahl Ein- stellscheiben
Bereich 0–2 Feder wechseln und einstellen Da die Teleskopgabel-Einstellung leicht von der Hinterradfederung beeinflußt wird, muß darauf geachtet werden, daß die Federelemente vorn und hinten gut aufeinander abge- stimmt sind.
Eine harte Feder bewirkt prin- zipiell ein hartes Fahrgefühl. Die Zugstufendämpfung wird schwächer, und es kann ne- ben Vibrationen im Lenker ein Gefühl mangelnden Fahr- bahnkontaktes entstehen. Harte Feder einstellen ● Zugstufendämpfung einstel- len 1 oder 2 Rasten ● Druckstufendämpfung ein- stellen 1 oder 2 Rasten Å Leistungsbereich der Feder nach Gewicht ı Fahrergewicht 1 Weich 2 Normal 3 Hart
V-I V-II V-III V-IIII SETTINGTUN Vorderradgabel-Einstellteile ● Einstellscheibe 1 ● Vorderradgabelfeder 2 [Feder mit gleichmäßiger Gewinde- steigung]
- Nur EUROPE [Feder mit ungleichmäßiger Gewin- desteigung] HINWEIS: ● Die Feder mit ungleichmäßiger Gewindesteigung ist in ihren an- fänglichen Charakteristika weicher als die Feder mit gleichmäßiger Gewindesteigung und läßtsich nur schwer unter vollem Druck herun- terdrücken. ● Die I.D. Markierung (schlitze) a ist am Ende der Feder angebracht. TYP (Dicke) TEILENUM- MER T = 2,3 mm 4SS-23364-L0 TYP FEDER- KON- STANTE FEDER-TEI- LENUMMER I.D. MAR- KIE- RUNG (schlit ze) WEICH 0,380 0,390 0,400 0,410 4SS-23141-10 4SS-23141-20 4SS-23141-30 4SS-23141-40 I-I I-II I-III
Standard figure: 90 ~ 100 mm (3.5 ~ 3.9 in) SETTINGTUN Hinterradaufhängung einstellen Die Einstellung der Hinterradaufhän- gung soll entsprechend dem Gefühl des Fahrers, nach einer Testfahrt und entsprechend dem Zustand der Strecke vorgenommen werden. Die Einstellung der Hinterradaufhän- gung umfaßt folgende beide Fakto- ren:
1. Einstellung der Federvorspan-
nung ● Federeinbaulänge ändern ● Feder ändern
2. Einstellung der Dämpfungs-
kraft ● Zugstufendämpfung einstel- len ● Druckstufendämpfung ein- stellen Federeinbaulänge wählen
1. Das Motorrad am Motor auf-
bocken, um das Hinterrad an- zuheben, und den Abstand a zwischen der Hinterachsmitte und der Hinterrad-Abdek- kungs-Schraube messen.
2. Das Motor herablassen und
bei aufsitzendem Fahrer den Abstand b zwischen der Hin- terachsmitte und der Hinter- rad-Abdeckungs-Schraube messen.
3. Die Sicherungsmutter 1 lok-
Adjusting the rebound damping will be followed more or less by a change in the compression damping. For correction, turn the low compression damping adjuster on the softer side. SETTINGTUN HINWEIS: ● Die Federeinbaulänge kann sich beim Einfahren verändern, u.a. weil sich die Feder ermüdet. Die Einstellung soll deshalb nach dem Einfahren überprüft werden. ● Kann die Standardlänge nicht durch Einstellung erreicht werden kann, muß die Feder ersetzt wer- den und die Einstellung neu vorge- nommen werden. Feder wechseln und einstellen Nach dem Austausch der Feder muß die Einbaulänge der neuen Feder [eingefederte Länge: 90–100 mm] eingestellt werden.
● Die Zugstufendämpfung um ein bis zwei Rasten weicher einstellen, um die geringere Federspannung auszuglei- chen. Anschließend nach den persönlichen Vorstel- lungen nachstellen.
● Die Zugstufendämpfung um ein bis zwei Rasten härter einstellen, um die stärkere Federspannung auszuglei- chen. Anschließend nach den persönlichen Vorstel- lungen nachstellen.
- Nur EUROPE [Feder mit ungleichmäßiger Gewin- desteigung] HINWEIS: ● Die Feder mit ungleichmäßiger Gewindesteigung ist in ihren an- fänglichen Charakteristika weicher als die Feder mit gleichmäßiger Gewindesteigung und läßt sich nur schwer unter vollem Druck herun- terdrücken. ● Die I.D. Farbe a ist am Ende der Feder markiert. Einstellänge (Federlänge) b TYP FEDER -KON- STAN-
EINSTELLUNG Fahrwerksabstimmung ● Teleskopgabel HINWEIS: ● Liegen bei Normaleinstellung folgende Symptome vor, wie folgt vorgehen. ● Vor der Einstellung der Gabel das Federbein auf die Standard-Federeinbaulänge von 90–100 mm einstellen. SymptomStreckePrüfen EinstellenSprungGroße Boden-senkeMittlere Boden-senkeKleine Boden-senkeHart über den gesam-ten Bereich CCC DruckstufendämpfungÖlstand (Ölmenge)FederEinsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Ölstand um etwa 5–10 mm senken.Weichere Feder einbauen.Rauh über den gesam-ten Bereich CCCC GleitrohrStandrohrAnzugsmoment (Unterzug)Auf Verbiegung, Schläge, sichtbare Beschädigungen usw. prüfen. Defekte Teile ggf. erneuern.Vorschriftsmäßig festziehen.Zäh am Anfang des Federwegs ZugstufendämpfungDichtringEinsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Dichtringwand einfetten.Weich über den gesamten Bereich, schlägt durch DruckstufendämpfungÖlstand (Ölmenge)FederEinsteller (um etwa 2 Rasten) im Uhrzeigersinn dre-hen, um die Dämpfungskraft zu erhöhen.Ölstand um etwa 5–10 mm erhöhen.Härtere Feder einbauen.Hart gegen Ende des Federwegs Ölstand (Ölmenge) Ölstand um etwa 5 mm senken.Weich gegen Ende des Federwegs, schlägt durch Ölstand (Ölmenge) Ölstand um etwa 5 mm erhöhen.Hart am Anfang des Federwegs CCCC DruckstufendämpfungEinsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Front niedrig, Neigung zum Einsin- ken
DruckstufendämpfungZugstufendämpfungAbstimmung auf HinterradÖlstand (Ölmenge)Einsteller (um etwa 2 Rasten) im Uhrzeigersinn dre-hen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Einsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Einbaulänge (mit aufsitzendem Fahrer, Heck eingefe-dert) auf 95–100 mm einstellen.Ölstand um etwa 5 mm erhöhen.Front hoch, Neigung zum Aufbäumen DruckstufendämpfungAbstimmung auf HinterradFederÖlstand (Ölmenge)Einsteller (um etwa 2 Rasten) im Uhrzeigersinn dre-hen, um die Dämpfungskraft zu senken.Einbaulänge (mit aufsitzendem Fahrer, Heck eingefe-dert) auf 90–95 mm einstellen.Weichere Feder einbauen.Ölstand um etwa 5–10 mm senken.
EINSTELLUNG ● Federbein HINWEIS: ● Liegen bei Normaleinstellung folgende Symptome vor, wie folgt vorgehen.● Die Zugstufendämpfung jeweils um 2 Rasterstufen stärker oder schwächer verstellen.● Die Tiefdruckdämpfung jeweils um 1 Rasterstufe stärker oder schwächer verstellen.● Die Hochdruckdämpfung jeweils um eine 1/6-Drehung stärker oder schwächer verstellen.SymptomStreckePrüfen EinstellenSprungGroße Boden-senkeMittlere Boden-senkeKleine Boden-senkeHart, Neigung zumEinsinken ZugstufendämpfungFedereinbaulängeEinsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Einbaulänge (mit aufsitzendem Fahrer) auf 90–100 mm einstellen, wenn ein Fahrer auf dem Sitzsitzt.Schwammig und unsta- bil
ZugstufendämpfungTiefdruckdämpfungFederEinsteller (um etwa 2 Rasten) im Uhrzeigersinn dre-hen, um die Dämpfungskraft zu steigern.Den Einsteller im Uhrzeigersinn (etwa 1 Rasterstufe)drehen, um die Dämpfungskraft zu steigern.Härtere Feder einbauen.Schwer und schlep- pend
ZugstufendämpfungFederEinsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Weichere Feder einbauen.Schlechte Fahrbahn-haftung ZugstufendämpfungTiefdruckdämpfungHochdruckdämpfungFedereinbaulängeFederEinsteller (um etwa 2 Rasten) gegen den Uhrzeiger-sinn drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Den Einsteller im Uhrzeigersinn (etwa 1 Rasterstufe)drehen, um die Dämpfungskraft zu steigern.Den Einsteller im Uhrzeigersinn (etwa 1/6-Drehung)drehen, um die Dämpfungskraft zu steigern.Einbaulänge (mit aufsitzendem Fahrer) auf 90–100 mmeinstellen, wenn ein Fahrer auf dem Sitz sitzt.Weichere Feder einbauen.Schlägt durch HochdruckdämpfungFedereinbaulängeFederDen Einsteller im Uhrzeigersinn (etwa 1/6-Drehung)drehen, um die Dämpfungskraft zu steigern.Einbaulänge (mit aufsitzendem Fahrer) auf 90–100 mmeinstellen.Härtere Feder einbauen.Rüttelt ZugstufendämpfungFederEinsteller (um etwa 2 Rasten) im Uhrzeigersinn dre-hen, um die Dämpfungskraft zu steigern.Weichere Feder einbauen. Zäh
HochdruckdämpfungFedereinbaulängeFederDen Einsteller im Gegenuhrzeigersinn (etwa 1/6-Dre-hung) drehen, um die Dämpfungskraft zu verringern.Einbaulänge (mit aufsitzendem Fahrer) auf 95–100 mmeinstellen.Weichere Feder einbauen.
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