SHPIX 918 101 E - Herd AMICA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Herd kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SHPIX 918 101 E - AMICA und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SHPIX 918 101 E von der Marke AMICA.
BEDIENUNGSANLEITUNG SHPIX 918 101 E AMICA
ALLGEMEINE PFLEGEHINWEISE 38 TECHNISCHE DATEN 44
TECHNISCHE GEGEVENS 1723 SEHR GEEHRTER KUNDE, Der Elektroherd verbindet außergewöhnliche Bedienungsfreundlichkeit mit perfekter Ko- chwirkung. Wenn Sie sich mit dieser Bedienungsanleitung vertraut gemacht haben, wird die Bedienung des Geräts kein Problem sein. Bevor der Elektroherd das Herstellerwerk verlassen konnte, wurde er eingehend auf Sicherheit und Funktionstüchtigkeit überprüft. Vor Inbetriebnahme lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung aufmerksam durch. Durch Befolgung der darin enthaltenen Hinweise vermeiden Sie Bedienungsfehler. Diese Bedienungsanleitung ist so aufzubewahren, dass sie im Bedarfsfall jederzeit gribereit ist. Befolgen Sie ihre Hinweise sorgfältig, um mögliche Unfälle zu vermeiden. Achtung! Gerät nur bedienen, wenn Sie sich mit dem Inhalt dieser Bedienungsanleitung ver- traut gemacht haben. Das Gerät ist nur zur Verwendung im privaten Haushalt bestimmt. Der Hersteller behält sich das Recht vor, solche Änderungen vorzunehmen, die keinen Einuss auf die Funktionsweise des Geräts haben. DE4 SICHERHEITSHINWEISE Achtung. Das Gerät und seine zugänglichen Teile werden während der Benutzung heiß. Seien Sie beim Berühren sehr vorsichtig. Kinder unter 8 Jahren sollten sich nicht in der Nähe des Geräts aufhalten. Das Gerät darf von Kindern nur unter Aufsicht benutzt werden. Das Gerät darf von Kindern (ab einem Alter von 8 Jahren) sowie von Personen, die nicht im vollen Besitz ihrer körperli- chen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten sind nur unter Aufsicht und gebrauchsanweisungsgemäß benutzt werden. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Kinder dürfen Reinigungsarbeiten nur unter Aufsicht durchführen. Kinder dürfen das Gerät nur unter Aufsicht bedienen. Achtung! Erhitzen Sie Fett oder Öl niemals unbeaufsichtigt (Brandgefahr!). Versuchen Sie Flammen niemals mit Wasser zulöschen. Schalten Sie das Gerät aus und ersticken Sie die Flammen z.B. mit einem Topfdeckel oder einer nichtentammbaren Decke. Achtung! Verwenden Sie die Kochäche nicht als Ablage- äche (Brandgefahr!). Achtung! Sollten Sie auf der Kochäche Beschädigungen bemerken (Sprünge oder Brüche), schalten Sie das Gerät ab und trennen Sie es von der Stromversorgung (Strom- schlaggefahr!).5 SICHERHEITSHINWEISE Achtung! Legen Sie keine Metallgegenstände (Messer, Ga- beln, Löel, Topfdeckel, Alufolie) auf die Kochäche, da sie sich erhitzen können (Verbrennungsgefahr!). Schalten Sie nach Gebrauch die Kochzonen mit den Reglern aus und verlassen Sie sich nicht allein auf die automatische Topferkennung, um ein unbeabsichtigtes Wiedereinschalten zu vermeiden. Starke Erhitzung des Geräts während des Betriebs. Seien Sie vorsichtig und vermeiden Sie das Berühren der heißen Innenteile des Geräts. Zugängliche Teile können bei Be nut zung heiß werden. Kin- der fern halten. Achtung. Verwenden Sie zur Reinigung der Kochäche keine aggressiven Putzmittel oder scharfen Metallgegen- stände, die die Oberäche beschädigen könnten (Entstehung von Sprüngen oder Brüchen). Während der Pyrolyse kann der Kochherd sehr hohe Tem- peraturen erreichen. Aus diesem Grunde können die Außen- ächen des Kochherdes heißer als gewöhnlich werden und daher ist es dafür zu sorgen, dass die Kinder sich dann in der Nähe des Kochherdes nicht aufhalten. Verbrühungsgefahr! Heißer Dampf kann beim Önen der Gerätetür entweichen. Während oder nach dem Garbetrieb die Gerätetür vorsichtig önen. Beim Önen nicht über die Gerätetür beugen. Beachten Sie, dass Dampf je nach Tem- peratur nicht sichtbar ist.6 SICHERHEITSHINWEISE Achtung.Um Stromschläge zu vermeiden, muss man sich vor dem Wechsel die Glühlampe vergewissern, dass das Gerät abgeschaltet ist. Zur Reinigung des Geräts keine Dampfreiniger ver- wenden. Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt an den Herd! Gefahr von Verbrennungen bei direktem Kontakt mit dem eingeschalteten Herd! Andere Haushaltsgeräte samt ihren Anschlusskabeln dürfen den Backofen nicht berühren oder auf den Kochächen auiegen, da deren Isolierung nicht hitzebeständig ist. Beim Braten den Herd nicht ohne Aufsicht lassen! Öl und Fett können sich durch Über- hitzen oder Überlaufen selbst entzünden. Kochplatte von Verschmutzungen und übergelaufenem Kochgut freihalten. Dies betrit insbesondere Zucker, der mit dem Glaskeramik-Kochfeld reagiert und dadurch eine bleibende Beschädigung verursachen kann. Etwaige Verschmutzungen sind laufend zu beseitigen. Zur Vermeidung von irreversiblen Veränderungen des Kochfelds darf Geschirr mit feuchtem Boden nicht auf warme Kochächen gestellt werden. Nur Kochgeschirr verwenden, das nach Herstelleragaben für die Verwendung auf Glas- keramik-Kochfeldern geeignet ist. Bei Feststellung einer Beschädigung des Kochfelds – Kratzern, Rissen oder Absplitte- rungen – ist der Betrieb des Herdes sofort abzubrechen und die Reparatur bei der Kun- dendienststelle zu melden. Das Kochfeld nicht einschalten, ohne vorher ein Kochgeschirr darauf zu stellen. Scharfkantiges Geschirr, das eine Beschädigung des Kochfelds verursachen kann, darf nicht benutzt werden. Nicht auf die sich vorheizenden (nicht mit Geschirr überdeckten) Halogen-Kochächen schauen. Kochgeschirr mit einem Gewicht über 15 kg darf nicht auf die geönete Backofentür und Kochgeschirr mit einem Gewicht über 25 kg auf die Kochächen gestellt werden. Keine Scheuermittel oder scharfen Metallgegenstände zur Glasreinigung verwenden; sie können die Oberäche zerkratzen, was dazu führen kann, dass das Glas springt. In nicht betriebsfähigem Zustand darf der Herd nicht benutzt werden. Sämtliche Mängel dürfen nur von einer autorisierten Fachkraft beseitigt werden. Bei Betriebsstörungen, die durch technische Mängel verursacht sind, muss unbedingt die Stromzufuhr unterbrochen und eine Reparatur veranlasst werden. Es ist dafür zu sorgen, dass Kinder nicht mit dem Gerät spielen. Personen mit eingesetzten Geräten zur Unterstützung der Lebensfunktionen (z.B. Herzschrittmacher, Insulinpumpe, Gehörapparat) müssen sicherstellen, dass die Arbeit dieser Geräte nicht durch die Induktionsplatte gestört wird (Der Frequenz- bereich der Funktion der Platte reicht von 20 bis 60 kHz). Das Gerät ist ausschließlich zum Kochen im haushaltsüblichen Rahmen ausgelegt. Ein anderweitiger Gebrauch jeder Art (z.B. zur Raumbeheizung) ist nicht bestimmungsgemäß und kann gefährlich sein.7 Wer Energie verantwort- lich verbraucht, der schont nicht nur die Haushaltskas- se, sondern handelt auch umweltbewusst. Seien Sie dabei! Sparen Sie Elektro- energie! Folgendes können Sie tun: Das richtige Kochgeschirr benutzen. Töpfe mit achem und dickem Boden sparen bis zu 1/3 an Strom. Deckel nicht verges- sen, sonst ist der Stromverbrauch 4-mal so hoch! Kochgeschirr auf die Kochäche ab- stimmen. Das Kochgeschirr sollte nie kleiner als die Kochäche sein. Kochächen und Topfböden stets sau- ber halten. Verschmutzungen stören die Wärmeübertra- gung – sind sie erst einmal stark eingebrannt, ist die Reinigung oft nur noch mit umweltbe- lastenden Mitteln möglich. Unnötiges „Topfgucken” vermeiden. Auch die Backofentür nicht unnötig oft ö- nen. Rechtzeitig herunterschalten und Rest- wärme nutzen. Bei langen Garzeiten 5-10 Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten. Sie sparen bis zu 20% an Strom. Backofen nur bei größeren Mengen einsetzen. Fleisch mit einem Gewicht bis zu 1 kg lässt sich sparsamer im Topf auf dem Herd ga- ren. UNSERE ENERGIESPARTIPPS Nachwärme des Backofens nutzen. Bei Garzeiten von mehr als 40 Minuten den Backofen unbedingt 10 Minuten vor dem Ende der Garzeit ausschalten. Wichtig!Bei Betrieb mit Zeitschalt- uhr entsprechend kürzere Garzeiten einstellen. Backofentür gut geschlossen halten. Durch Verschmutzungen an den Türdich- tungen geht Wärme verloren. Deshalb: Am besten sofort beseitigen! Herd nicht direkt neben Kühl- oder Ge- frieranlagen einbauen. Deren Stromverbrauch steigt dadurch un- nötig.8 AUSPACKEN Für den Transport haben wir das Gerät durch die Verpak- kung gegen Beschädigung gesichert. Nach dem Aus- packen entsorgen Sie bitte umweltfreundlich die Verpak- kungsteile. Alle Verpackungsmaterialien sind umweltver- träglich, hundertprozentig wieder zu verwer- ten und wurden mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet. Achtung! Die Verpackungsmaterialien (Polyäthylenbeutel, Polystyrolstücke etc.) sind beim Auspacken von Kindern fern zu halten. AUSSERBETRIEBNAHME Nach Beendigung der Benut- zung des Geräts darf es nicht zusammen mit dem gewöhnli- chen Hausmüll entsorgt werden, sondern ist an eine Sammel- und Recyclingstelle für Elektro- und elektronische Geräte abzuge- ben. Darüber werden Sie durch ein Symbol auf dem Gerät, auf der Bedienungsanleitung oder der Verpackung informiert. Die bei der Herstellung dieses Geräts ein- gesetzten Materialien sind ihrer Kennzeich- nung entsprechend zur Wiederverwendung geeignet. Dank der Wiederverwendung, der Verwertung von Wertstoen oder anderer Formen der Verwertung von gebrauchten Geräten leisten Sie einen wesentlichen Bei- trag zum Umweltschutz. Über die zuständige Recyclingstelle für die gebrauchten Geräte werden Sie von Ihrer Gemeindeverwaltung informiert.9 BEDIENELEMENTE 1 Backofen-Funktionsregler 2 Backofen-Temperaturregler 3, 4, 5, 6 Schalter für Kochächen 7 Türgri 8 Geschirrkasten 9 Glaskeramik-Kochfeld 10 Zeit schaltuhr
Ausstattung des Herdes – Zusammenstellung: *vorhanden nur bei einigen Modellen Backblech* Grillrost (Gitterrost) Bratblech* Backblechträger11 Der richtige Einbauort Der Küchenraum sollte trocken und luftig sein und eine gute Belüftung haben; die Aufstellung des Gerätes sollte einen freien Zugang zu allen Steuerelementen sicherstellen. Der Herd entspricht der Wärmeschutz- klasse Y, d.h. er darf nur auf einer Seite neben höheren Küchenmöbeln oder Wän- den eingebaut werden. Die Einbaumöbel müssen Beläge haben und die verwen- deten Kleber müssen hitzebeständig sein (100°C). Ist das nicht der Fall, so kann dies eine Verformung der Belagäche oder deren Ablösung verursachen. Falls Sie die thermische Widerstandsfähigkeit Ihrer Küchenmöbel nicht kennen, sind zwischen den Möbeln und dem Herd ca. 2 cm Abstand zu belassen. Abzughauben sind gemäß den Anwei- sungen aus den ihnen beigefügten Be- dienungsanleitungen einzubauen. INSTALLATION Der Herd ist auf einer harten und ebenen Bodenäche (nicht auf einem Untersatz) aufzustellen. Vor Beginn der Nutzung, ist der Herd in der Ebene auszujustieren, was besonders wichtig für die gleichmäßige Verteilung von Fett in den Bratpfannen ist. Dazu sind die Regelfüße vorgesehen; sie sind zugänglich, wenn man die Schublade herauszieht. Regelbereich +/- 5 mm. Montage der Sicherung gegen Umkippen des Kochherdes Die Sicherung wird montiert, um das Umkip- pen des Kochherdes zu verhindern. Dank der Sicherung, mit der gegen Umkippen des Kochherdes geschützt wird, sollte das Kind nicht im Stande sein, z.B. auf die Backofentür zu klettern und dadurch den Kochherd zum Umkippen zu bringen. Kochherd, Höhe 850 mm A=60 mm B=103 mm Kochherd, Höhe 900 mm A=104 mm B=147 mm
B12 INSTALLATION Achtung! Der Anschluss an das Stromnetz darf nur durch eine autorisierte Elektro- fachkraft erfolgen, die beim örtlichen Energieversorgungsunternehmen zugelassen ist. Nicht autorisierte Personen dürfen keine willkürlichen Veränderungen oder Änderungen an der Elektroinstallation vornehmen. Hinweise für die Elektrofachkraft Das Gerät ist für den Anschluss an Dreh- und Wechselstrom (400V 3N~50Hz) ausge- legt. Die Nennspannung der Heizelemente beträgt 230 V. Der Herd kann durch eine entsprechende Überbrückung an der An- schlussklemmenleiste gemäß dem folgenden Anschlussplan für die Speisung mit zweipha- sigem Strom (400V 2N~50 Hz) angepasst werden. Als Netzanschlussleitung ist ein entsprechend ausgelegter Leitungstyp un- ter Berücksichtigung der Anschlussart und Nennleistung des Herdes zu wählen. Die Anschlussleitung ist in der Entlastungs- einrichtung zu befestigen. Achtung! Es ist zu beachten, dass der Schutzleiter an die Klemme der mit gekennzeichneten An- schlussleiste angeschlossen werden muss. Die Elektroinstallation des Herdes sollte mit einem Notschalter ausgestattet sein, der im Notfall das ganze Gerät vom Netz abschaltet. Der Abstand zwischen den Arbeitskontakten des Notschalters muss mind. 3 mm betra- gen. Vor Anschluss des Herdes an das Stromnetz sind die Informationen auf Typenschild und Schaltplan durchzulesen. Anschlussdose önen: Zum Entriegeln Schraubendreher ansetzen (1) und gering- fügig nach unten bewegen (2).
Anschluss-Schaltplan INSTALLATION Schema möglicher Anschlüsse Achtung! Spannung der Heizelemente 230V. Achtung! Im Falle jedes der Anschlüsse ist der Schutzleiter vom Netz mit der Klemme PE verbunden werden. Empfohlene Art der Anschluss- leitung
Für ein Netz mit 400V 2N~50Hz: zweiphasiger Anschluss mit Null- leiter; Brücken verbinden die Klem- men 2-3 und 4-5, Phasendrähte an 1 und 2-3, Nullleiter an 4-5, Schutzleiter an . 2N~
Für ein Netz mit 400V 3N~50Hz: dreiphasiger Anschluss mit Null- leiter; eine Brücke verbindet die Klemmen 4-5, Phasendrähte an 1, 2 und 3, Nullleiter an 4-5, Schutz- leiter an . 3N~
H05VV-F5G1,5 L1, L2, L3 - Außenleiter; N - Neutralleiter; PE - Schutzleiter Die Pfeile in den obigen Diagrammen zeigen, wo die Leiter angeschlossen sind.14 BEDIENUNG Vor dem ersten Einschalten des Bac- kofens Vorhandene Verpackungsteile entfernen, den Backofen-Innenraum von Konservie- rungsmitteln reinigen, Ausstattungselemente des Backofens herausnehmen und mit warmem Wasser und etwas Spülmittel reinigen, Raumlüftung einschalten oder ein Fenster önen, Den Regler leicht drücken und nach rechts auf oder drehen (siehe Kapitel: Funktionsweise des Programmierers und die Backofen-Steuerung), Backoen (bei 250°C circa30 Minuten lang) aufheizen, Verschmutzungen ent- fernen und genau reinigen. Die Regler sind im Bedienfeld „versenkt“. Um die gewünschte Funktion zu wählen:
1. den Regler leicht eindrücken und loslas-
2. auf die gewünschte Funktion drehen. Die
Kennzeichnung des Reglers an dessen Rand entspricht den jeweiligen nacheinander fol- genden Funktionen des Backofens.
Wichtig! Backofen-Innenraum nur mit warmem Wasser und etwas Spülmittel reinigen. Wichtig! Bei Backöfen mit Zeitschaltuhr er- scheint nach dem Netzanschluss in der Zeit-Anzeige die Uhrzeit „0.00”. Aktuelle Uhrzeit auf der Zeitschalt- uhr einstellen. Ohne die Einstel- lung der aktuellen Uhrzeit läßt sich der Backofen nicht betreiben. Wichtig! Der elektronische Programmschal- ter ist mit Sensoren ausgestattet, die durch Berühren der gekennzeichne- ten Oberäche mit den Fingern be- dient werden. Jede Umsteuerung eines Sensors wird durch ein akustisches Signal bestätigt. Die Oberäche der Sensoren muss sauber gehalten werden.15 Eco BEDIENUNG Der Programmierer verfügt über eine LED- Anzeige und 3 Tasten (Sensoren). Taste (Sensor) Beschreibung Einstellung der Temperatur Einstellen der Uhr Timer Hinweis: Jede Benutzung einer Taste (eines Sensors) wird durch einen Signalton bestä- tigt. Diese Signaltöne können nicht ausge- schaltet werden. Bedeutung der Symbole in der Anzeige. Symbol Beschreibung Thermostat Timer Betriebsdauer Betriebsende Pyrolyse Kindersicherung Funktionswahlschalter Der Backofen kann mit der unteren Heiz- spirale, mit der oberen Heizspirale, mit der Umluftheizung oder mit dem Grill beheizt werden. Die gewünschte Funktion wird mit dem Funktionswahlschalter gewählt. Die untenstehende Zeichnung zeigt die Funktionen auf dem Drehschalter (in ent- sprechender Reiheinfolge): Einstellschalter +/- Der Einstellschalter +/- ist kein Drehschalter, sondern ein Wippschalter. Er dient zum Einstellen der Betriebsparameter wie der Temperatur und der Zeit. Indem Sie den Schalter nach rechts, können Sie den Wert des betreenden Parameters erhöhen. Indem Sie ihn auf die andere Seite kippen, können Sie den Parameterwert verringern. Mit diesem Schalter können Sie die Temperatur, die Zeit und auch die aktuelle Uhrzeit in der Anzeige einstellen. Wenn Sie den Einstellschalter in der gekippten Position halten, ändert sich der Parameterwert schneller. Elektronisches Steuermodul Position „AUS“
I16 BEDIENUNG Einschalten des Netzstroms Nach dem Anschließen an den Netzstrom (oder bei Rückkehr der Stromversorgung nach einem Stromausfall) schaltet der Back- ofen auf die Funktion zum Einstellen der aktuellen Uhrzeit, in der Anzeige blinkt 0.00. Drücken Sie die Taste (den Sensor) . Mit dem Einstellschalter +/- kann die Zeitangabe geändert werden. Ohne eingestellte Zeit kann das Gerät nicht benutzt werden. Um die eingestellte Zeit zu bestätigen, muss der Funktionswahlschalter auf 0 stehen. Wenn der Funktionswahlschalter auf einer anderen Position steht, blinkt das Symbol und der Programmierer wartet, bis der Funk- tionswahlschalter auf 0 gestellt wird. Durch Drücken der Taste (des Sensors) wird die Zeit bestätigt und der Programmierer geht in den Standby-Modus. Hinweis: Bei einem Stromausfall werden alle eingegebenen Parameter, wie Betriebszeit, Temperatur und Funktion, gelöscht. Um den Garvorgang fortzusetzen, müssen sie erneut eingegeben werden. Bei einer Unterbrechung der pyrolytischen Reinigung (oder einer Tür- blockade aus einem anderen Grund - das Symbol leuchtet), muss der Backofen vor dem Einstellen der Uhrzeit auskühlen und die Tür muss geönet werden. Wenn im Back- ofen eine Temperatur von über 80°C erkannt wird, schaltet sich die Backofenkühlung ein. Das hat keinen Einuss auf den Ablauf der Uhrzeiteinstellung. Die Kühlung schaltet sich wieder aus, wenn die Temperatur auf unter 75°C gefallen ist. Standby-Modus Beim Übergang in den Standby-Modus wer- den alle Zeit-, Temperatur- und Timereinstel- lungen gelöscht. Die Heizspiralen werden abgeschaltet. Die Anzeige zeigt die aktuel- le Uhrzeit und die Helligkeit der Anzeige ist reduziert. Aktiv sind die Taste (der Sensor) , durch deren Drücken zur Einstellung der Uhrzeit, zur Änderung des Tons und zur Änderung der Helligkeit übergegangen werden kann, sowie die Taste (der Sensor) , durch deren Drücken zu Einstellung der Timerzeit übergegangen werden kann. Wenn die Temperatur im Backraum 80°C übersteigt, erscheint in der Anzeige statt der Zeit die aktuelle Backraumtemperatur (erfüllt die Funktion der Restwärmeanzei- ge) und das Kühlgebläse schaltet sich ein. Wenn die Temperatur auf 75°C gesunken ist, schaltet sich das Gebläse aus und statt der Backraumtemperatur wird wieder die aktuelle Uhrzeit angezeigt. Einschalten des Standby-Modus: - zu einem beliebigen Zeitpunkt durch Dre- hen des Funktionswahlschalters auf 0, wird auf diese Weise der Standby-Modus akti- viert, erklingt ein Signalton; - nach einem Stromausfall und nach Einstel- len der aktuellen Uhrzeit; - nach Ende eines Zeitprogramms (automa- tische und halbautomatische Programme, Timer); - nach Aktivierung des Dauerbetriebsschut- zes; - wenn während der pyrolytischen Reinigung der Drehschalter auf 0 gestellt wird, werden zunächst die Backofenkühlung und die Tür- blockade aktiviert, erst wenn der Backofen ausgekühlt und die Tür entsperrt ist, erfolgt der Übergang in den Standby-Modus. Ausschalten des Standby-Modus: Wenn man den Drehschalter von 0 auf eine beliebige Funktion stellt, erfolgt der Über- gang vom Standby zum aktiven Modus. Hinweis – wenn der Programmierer automa- tisch in den Standby-Modus übergegangen ist, müssen Sie den Drehschalter zunächst auf 0 stellen, daraufhin können Sie den Standby-Modus ausschalten.17 BEDIENUNG Wenn der Funktionswahlschalter, während der Standby-Modus eingeschaltet ist, auf ei- ner anderen Position als 0 steht, blinkt das Symbol . Tiefes Standby: Nach 10 Minuten im Standby-Modus geht der Backofen in den tiefen Standby-Modus über – d. h. weder die Sensoren noch der +/- Einstellknopf funktionieren, und das Ge- rät kann nur aufgeweckt werden, indem man den Funktionswahlschalter von der Position „0“ auf eine beliebige andere Position dreht. Einstellen der aktuellen Uhrzeit Das Einstellen der aktuellen Uhrzeit ist ein- zig und allein im Standby-Modus möglich. Durch Drücken der Taste (des Sensors) erscheint die Uhrzeit in der Anzeige mit nor- maler Helligkeit. Mit dem Einstellschalter +/- kann die aktuelle Uhrzeit korrigiert werden, nach 10-sekundiger Untätigkeit werden die aktuelle Einstellung gespeichert und wieder der Standby-Modus aktiviert. Mit der Taste (dem Sensor) kann man zur Einstellung der Signaltonfrequenz übergehen. Die Uhr- zeit wird nur im 24-Stunden-Modus ange- zeigt. Nachtmodus Wenn das Gerät im Standby-Modus ist, wird die Helligkeit der Anzeige in der Zeit von 22:00 – 6:00 Uhr auf den Nachtwert, also um zwei Helligkeitsstufen im Verhältnis zur eingestellten Helligkeit, reduziert. Änderung der Signaltonfrequenz Diese Funktion ist im Standby-Modus jeder- zeit, ohne Zeiteinschränkung, verfügbar. Auf erneutes Drücken der Taste (des Sensors) während des Einstellens der Uhrzeit er- scheint in der Anzeige Ton1, wobei 1 den aktuell eingestellten Signalton der Optionen 1 bis 3 anzeigt. Durch Drehen des Einstell- schalters +/- können Sie den aktuellen Sig- nalton ändern. Nach 5-sekundiger Untätig- keit werden der gewählte Ton bestätigt und wieder der Standby-Modus aktiviert. Ändern der Helligkeit des Displays Diese Funktion ist im Standby-Modus jeder- zeit, ohne Zeiteinschränkung, verfügbar. Auf erneutes Drücken der Taste (des Sensors) während des Änderns der Signaltonfre- quenz erscheint in der Anzeige bri4, wobei 4 die Helligkeit in einer Skala von 1 bis 9 kennzeichnet. Durch Drehen des Einstell- schalters +/- können Sie die Helligkeit än- dern. Nach 5-sekundiger Untätigkeit werden die gewählte Helligkeit bestätigt und wieder der Standby-Modus aktiviert. Aktivmodus. In diesem Modus realisiert der Backofen die Back- und Bratfunktionen (Reinigung) entsprechend der mit dem Funktionswahl- schalter gewählten Funktion. Auto-o: Am Ende programmierter Funkti- onen (automatischer Betrieb, halbautoma- tischer Betrieb, Reinigung, Timer) geht der Programmierer in den Standy-Modus über, auch wenn der Funktionswahlschalter nicht auf 0 steht. Beleuchtung Die Backofenbeleuchtung wird durch den Programmierer gesteuert. Als Voreinstel- lung ist sie eingeschaltet. Die Beleuchtung schaltet sich aus: - in den Positionen 0, Pyrolyse und ECO; - wenn die Temperatur im Backraum auf über 300°C ansteigt; - für die Programme Pyrolyse und Kühlung; - vor dem Aktivieren des Erwärmens im au18 BEDIENUNG tomatischen Programm sowie nach Ende der automatischen oder halbautomatischen Programme; - im Standby-Modus, wenn der Drehschalter nicht auf 0 steht. Kühlungsmotor Der Kühlungsmotor schaltet sich unabhän- gig von den eingestellten Funktionen und dem Stand des Programmierers ein und aus. Der Kühlungsmotor bleibt eingeschal- tet, wenn die Temperatur im Backraum 80°C übersteigt und schaltet sich aus, wenn die Temperatur unter 75°C fällt. Thermostat-Symbol Das Symbol des Thermostats signali- siert den Betriebszustand der Heizspiralen. Wenn eine der Heizspiralen eingeschaltet ist, leuchtet das Symbol. Das Symbol er- lischt, wenn keine Heizspirale in Betrieb ist (z. B. wenn der Backofen die programmierte Temperatur erreicht und sich die Heizspira- len ausschalten, bis die Temperatur sinkt). Timer Der Timer ist nach Drücken der Taste (des Sensors) im Standby-Modus und im Aktivmodus verfügbar. Auf Drücken von blinkt das Symbol und in der Anzeige er- scheint die aktuelle Zeitzählung oder 0.00, wenn der Timer nicht aktiv ist. Daraufhin wird mit dem Einstellschalter +/- der zu zählende Zeitwert eingestellt und mit der Taste (dem Sensor) oder durch 5-se- kundige Untätigkeit bestätigt. Wenn der Timer aktiv ist (die Zeit zählt) leuchtet in der Anzeige das Symbol . Wenn der Timer den Wert Null erreicht hat, ertönt der Timeralarm, der mit einer beliebi- gen Taste (einem beliebigen Sensor) ausge- schaltet werden kann. Durch den zählenden Timer wird der auto- matische Übergang des Bedienfelds vom aktiven Modus zum Standby-Modus blo- ckiert – das Bedienfeld geht erst nach Aus- schalten des Timeralarms automatisch in Standby über. Backofentür Beim Garen soll die Backofentür geschlos- sen sein. Wird die Tür geönet, während eine Back- ofenfunktion in Betrieb ist, werden dadurch die Heizelemente des Backofens abge- schaltet. Wenn die Tür länger als 60 Se- kunden geönet bleibt, ertönt ein Signalton [Alarm bei oenen Tür]. Der Alarm kann durch Drücken einer beliebigen Taste (ei- nes Sensors) oder durch Schließen der Tür ausgeschaltet werden. Das Önen der Tür hat keinen Einuss auf die Temperatur- und Zeiteinstellungen, aber wenn die Tür länger als 10 Minuten oen bleibt, löscht der Pro- grammierer alle Einstellungen und geht in den Standby-Modus. Betriebsdauerbegrenzung Aus Sicherheitsgründen ist die Betriebsdauer des Backofens begrenzt. Wenn die einge- stellte Temperatur maximal 100°C beträgt, geht der Backofen nach 10 Stunden in den Standby-Modus über, beträgt die einge- stellte Temperatur 200°C oder mehr, ist die Betriebsdauer auf 3 Stunden beschränkt. Im Bereich von 101°C bis 199°C ändert sich die Betriebsdauer linear, d. h. je höher die Temperatur, desto kürzer die Betriebsdauer (von 3 bis 10 Stunden). Einschalten einer Backofenfunktion Die Backofenfunktionen werden durch Dre19 BEDIENUNG hen des Funktionswahlschalters von 0 auf die gewünschte Position eingeschaltet. Nach dem Einstellen der Backofenfunktion erscheint in der Anzeige statt der aktuellen Uhrzeit die voreingestellte Temperatur von 170C, die für jede Position getrennt deniert ist. Der Temperaturwert blinkt (mit reduzierter Helligkeit), während das Symbol C durch- gehend leuchtet. Wenn der Funktionswahl- schalter gedreht wird, ändert sich der Wert. Wenn der Sensor gedrückt wird, geht der Backofen automatisch in den aktiven Modus über. Nach 10 Minuten Inaktivität geht der Backofen in den Standby-Modus über. Durch Drücken der Taste (des Sensors) wird der Automatikmodus eingeschaltet. Einstellung der Temperatur Bei der Wahl der Backofenfunktion dient der Einstellschalter +/- zum Ändern der Tem- peratureinstellung. Die Temperatur ändert sich in 5°C-Schritten in dem für das jeweili- ge Programm vordenierten Bereich. Durch Halten des Einstellschalters +/- für mindes- tens 1s kann die Temperatur in 10°C-Schrit- ten geändert werden. Durch Drücken der Taste (des Sensors) bzw. nach 5 Sekunden Untätigkeit wird die Temperatur gespeichert und es wird wieder die aktuelle Uhrzeit angezeigt. Wird der Einstellschalter +/- gedreht, wer- den für 2 Sekunden folgende Werte ange- zeigt: - nach links [-] – die eingestellte Temperatur; - nach rechts [+] – die Temperatur im Back- raum; Die angezeigte Temperatur blinkt nicht und die Einstellungen werden nicht geändert. Änderung der Temperatureinstellungen Durch Drücken der Taste (des Sensors) während der Backofen in Betrieb ist, wird der Modus zum Ändern der Einstellungen aktiviert. Der Temperaturwert in der Anzei- ge blinkt (mit reduzierter Helligkeit), wäh- rend das Symbol C durchgehend leuchtet. Die Einstellung wird durch Drehen des Ein- stellschalters +/- geändert. Auf Drücken der Taste (des Sensors) wird die Temperatur gespeichert und in der Anzeige erscheint wieder die aktuelle Uhrzeit – im Fall einer 5-sekundigen Untätigkeit kehrt der Pro- grammierer in den Aktivmodus zurück. Änderung der Einstellungen während des Betriebs. Es ist möglich, die eingeschaltete Funktion während des Betriebs zu ändern. Wenn Sie den Funktionswahlschalter während einer Temperaturänderung drehen, wird die vor- eingestellte Temperatur für das neue Pro- gramm angezeigt und die 5 Sekunden Inak- tivität werden erneut abgezählt. Wenn Sie den Funktionswahlschalter drehen, wenn die Temperatur eingestellt ist, wird das Pro- gramm mit der eingestellten Temperatur fortgesetzt, es sei denn, die neue Funktion hat einen kleineren Temperaturbereich – in diesem Fall wird die nächstmögliche Tem- peratur eingestellt.20 BEDIENUNG Tabelle der Backofenfunktionen Beschreibung der Funktion Ablauf Temperatur [
Vorein- gestellte Tempera- tur [
Licht Oberhitze Grill Lüfter-Heiz- element Unterhitze Ventilator min. max. Auftauen
--- --- --- Schnellaufheizung
Pyrolytische Reinigung
Backofen ist ausgeschal- tet
*Bratspieß (falls vorhanden)21 Halbautomatischer Betrieb Der halbautomatische Betrieb besteht in der Einstellung der Dauer, nach der sich das Gerät automatisch ausschalten soll. Die Ausschaltzeit kann im Bereich von 1 Minute bis 23 Stunden und 59 Minuten eingegeben werden. Um die Betriebsdauer einzustellen, müssen Sie im Aktivmodus oder nachdem Sie den Funktionswahlschalter auf die gewünschte Position gedreht haben, die Taste (den Sen- sor) drücken. In der Zeitanzeige blinkt das Symbol , für 1 s erscheint dann die Anzeige dur und daraufhin die Anzeige 0.00 (oder die aktuelle Ausschaltzeit des Back- ofens, wenn die Funktion vorher bereits aktiv war). Durch Drehen des Einstellschal- ters +/- können Sie den eingestellten Wert ändern, durch 5-sekundige Untätigkeit wird der Modus ohne Änderung der aktuellen Einstellungen beendet und durch Drücken der Taste (des Sensors) wird die aktuelle automatische Ausschaltzeit bestätigt. Nach 5-sekundiger Untätigkeit nach dem Drücken der Taste (des Sensors) erscheint in der Zeitanzeige wieder die aktuelle Uhrzeit. Während des halbautomatischen Betriebs leuchtet das Symbol ununterbrochen. Backofenfunktion und Temperatur können während des halbautomatischen Betriebs beliebig geändert werden. Sie können den halbautomatischen Betrieb deaktivieren, indem Sie die Betriebsdauer auf 0.00 stellen – in diesem Fall geht der Backofen durch Drücken der Taste (des Sensors) oder nach 5 Sekunden Untä- tigkeit zum Betrieb mit unbestimmter Zeit über. Nach dem Herunterzählen der vorgegebe- nen Zeit ertönt ein Signalton [Alarm Endzeit]. Alle Heizelemente werden ausgeschaltet. Um den Alarm auszuschalten, haben Sie 3 BEDIENUNG Möglichkeiten: a) Führen Sie eine der folgenden Tätigkei- ten aus: - drücken Sie eine beliebige Taste (einen Sensor) außer ; - drehen Sie den Funktionswahlschalter; - bewegen Sie den Einstellschalter +/-; - önen Sie die Tür. Durch diese Tätigkeiten werden alle Funk- tions- und Temperatureinstellungen ge- löscht. Trotz Drehen des Funktionswahl- schalter auf eine Backofenfunktion, geht der Backofen in den Standby-Modus über. b) Drehen Sie den Funktionswahlschalter auf 0 – der Backofen geht in den Standby- Modus über. c) Drücken Sie die Taste (den Sensor) , um in den Modus zum Einstellen der Be- triebsdauer überzugehen – so kann der Garvorgang mit der bisherigen Backofen- funktion und Temperatur für eine neu einge- stellte Zeit fortgesetzt werden. Hinweis – in diesem Fall (Verlängerung der vorher ein- gestellten Zeit während des Alarms für das Ende des halbautomatischen Betriebs) wird durch die Zeiteinstellung 0.00 der Backofen ausgeschaltet, nicht aber der Betrieb für un- bestimmte Zeit. Automatischer Betrieb. Der automatische Betrieb besteht darin, den Programmierer so zu programmieren, dass der Backofen sich mit einer Verzögerung einschaltet und den Garvorgang zu einer bestimmten Zeit beendet. Um die Einstellungen für den automatischen Betrieb vorzunehmen, sollte zunächst die gewünschte Dauer der Beheizung einge- stellt werden (wie beim halbautomatischen Betrieb). Nach der Bestätigung der Betriebs- dauer mit der Taste (dem Sensor) blinkt das Symbol , in der Anzeige erscheint für22 BEDIENUNG 1 s das Wort end und daraufhin die Dau- er des Garvorgangs (berechnet als aktuel- le Uhrzeit + eingestellte Betriebsdauer +1 Minute). Mit dem Einstellschalter +/- kann das Ende der Betriebsdauer geändert wer- den. Bei 5-sekundiger Untätigkeit erfolgen keinerlei Änderungen der Einstellungen und mit der Taste (dem Sensor) wird die Aus- schaltzeit bestätigt. Nach der Bestätigung der Ausschaltzeit leuchten die Symbole und durchgehend und in der Zeitanzeige erscheint wieder die aktuelle Uhrzeit. Während des Herunterzählens bis zum Be- ginn des Garvorgangs leuchten die Symbo- le und . Ab Beginn des Garvorgangs leuchtet das Symbol in Übereinstimmung mit dem Zustand der Heizspiralen (vol- le Helligkeit oder ausgeschaltet) und der Backofen verhält sich wie beim halbautoma- tischen Betrieb. Um die eingestellten Zeiten zu sehen oder zu ändern, müssen Sie drücken. Nach dem ersten Drücken der Taste (des Sen- sors) erscheint die eingestellte Betriebs- dauer, nach dem zweiten Drücken die ein- gestellte Ausschaltzeit und nach dem dritten Drücken wieder die aktuelle Uhrzeit. Durch Umprogrammieren der Betriebsdauer auf
0.00 werden gleichzeitig die Betriebsdauer
und die Ausschaltzeit gelöscht und es er- folgt der Übergang zum Betrieb für unbe- stimmte Zeit. Die Ausschaltzeit kann im Bereich von (lau- fende Uhrzeit + Betriebsdauer + 1 Minute) bis (laufende Uhrzeit + Betriebsdauer + 10 Stunden) geändert werden. Die Betriebs- dauer (bei der eingestellten Ausschaltzeit) kann von 0 bis (Ausschaltzeit – laufende Uhrzeit – 1 Minute) geändert werden. Stellen Sie den Funktionswahlschalter nach Betriebsende auf 0. Bratenthermometer* Das Bratenthermometer kann jederzeit an- geschlossen werden. Im Standby-Modus hat dies keinen Einuss auf die Funktion des Backofens. Während des Betriebs (mit eingestellter Funktion und Temperatur) beginnen, wenn das Bratenthermometer eingesetzt wird, zwei Temperaturen zu blinken (mit redu- zierter Helligkeit): über den Ziern 1-2 wird die aktuelle Temperatur des Bratenthermo- meters angezeigt und über den Ziern 3-4 die eingestellte Temperatur (voreingestellter Wert: 80). Direkt nach dem Einsetzen des Bratenther- mometers kann mit dem Einstellschalter +/- die eingestellte Temperatur des Bratenther- mometers geändert werden. Durch Drücken der Taste (des Sensors) oder 5-sekundige Untätigkeit wird die aktuelle Einstellung ge- speichert. Die gespeicherte Temperatur er- scheint in der Anzeige ohne zu blinken. Die Backofenfunktion kann auf folgende Weise geändert werden: Wenn die Temperatur des Bratenthermome- ters niedriger ist als die eingestellte Tem- peratur des Bratenthermometers hält das Thermostat im Backraum die vorher einge- stellte Backofentemperatur. Wenn das Bratenthermometer die einge- stellte Temperatur erreicht: - werden die Heizspiralen ausgeschaltet; - wird der Alarm des Bratenthermometers ausgelöst. Der Alarm des Bratenthermometers kann auf ähnliche Weise ausgeschaltet werden, die der Alarm des halbautomatischen Pro- gramms: - durch Drehen des Einstellschalters +/- auf + wird der Alarm ausgeschaltet und zum Einstellen der neuen Temperatur des Bra- tenthermometers übergegangen; - jede andere Tätigkeit verursacht das Erlö *vorhanden nur bei einigen Modellen23 BEDIENUNG schen des Alarms und den Übergang in den Standby-Modus. Durch die Verwendung des Bratenthermo- meters werden der automatische und der halbautomatische Betrieb blockiert. Durch Einsetzen des Bratenthermometers werden vorher eingestellte Betriebsdauern gelöscht. Die Verwendung des Bratenthermometers hat keinen Einuss auf die laufende Funkti- on und die Temperatur des Backraums. Wenn das Bratenthermometer bereits im Standby oder im Aktivmodus eingesetzt wird, verläuft die Bedienung des Backofens unverändert bis zur Bestätigung der Funkti- on und der Backraumtemperatur. Nach der Bestätigung der Temperatur setzt sich der Backofen in Betrieb, aber statt der Anzeige der aktuellen Uhrzeit erfolgt sofort der Über- gang zur Anzeige und Bestätigung der Ein- stellungen des Bratenthermometers. Wird das Bratenthermometer vor Erreichen der programmierten Temperatur entfernt, setzt der Backofen den Betrieb im Dauerbe- triebsmodus fort. Bei eingesetztem Bratenthermometer kön- nen die Temperaturen auf folgende Weise überprüft und geändert werden: - durch Drehen des Einstellschalters +/- wird vorübergehend die Temperatur im Back- raum und daraufhin wieder die Temperatur des Bratenthermometers angezeigt; - durch einmaliges Drücken der Taste (des Sensors) erfolgt der Übergang zur Ände- rung der Einstellung der Backraumtempera- tur; - durch Drücken von während der Ände- rung der Einstellungen der Backraumtem- peratur werden diese gespeichert und es erfolgt der Übergang zu den Temperaturein- stellungen des Bratenthermometers. Fleischsorte Temperatur [°C] Schweineeisch 85 - 90 Rindeisch 80 - 85 Kalbeisch 75 - 80 Lammeisch 80 - 85 Wildeisch 80 - 85 Temperaturen für die Fleischsonde Hinweis: Benutzen Sie ausschließlich das mit dem Backofen mitgelieferte Bratenther- mometer. Pyrolyse Für die Funktion der Pyrolyse blinkt der Wert P2.00 und das Symbol leuchtet auf. Mit dem Einstellschalter +/- kann der Wert im Bereich von 2.00 - 2.30 - 3.00 geändert werden. Nach 20-sekundiger Untätigkeit oder auf Drücken von beginnt der Pro- zess der Pyrolyse. Die Pyrolyse ist ein Sonderprogramm mit zusätzlichen Anforderungen. Im ersten Schritt wird der Türzustand ge- prüft: Ist die Tür oen, blinkt das Symbol und der Backofen wartet maximal 10 Minu- ten, dass die Tür geschlossen wird, andern- falls wird das Programm annulliert. Ist die Tür geschlossen, leuchtet das Sym- bol auf und die Tür wird blockiert. Nach dem Blockieren der Tür leuchtet das Sym- bol auf und das automatische Programm mit einer Dauer von 2.00, 2.30 oder 3.00 Stunden, je nachdem welche Einstellung gewählt wurde, setzt sich in Betrieb. Statt der aktuellen Uhrzeit wird die bis zum24 BEDIENUNG Ende des Programms verbleibende Zeit an- gezeigt. Eine Stunde vor Ablauf der eingestellten Zeit schalten sich die Heizspiralen aus, die Tem- peratureinstellung wechselt zu ---C und der Backofen geht in die Auskühlphase über. Nach dem Auskühlen auf 150°C beginnt der Prozess des Entsperrens der Tür. Die Ent- sperrung der Tür wird durch das Erlöschen des Symbols signalisiert. Nach der Ent- sperrung der Tür endet das Programm ähn- lich wie die halbautomatischen Programme, jedoch ohne die Möglichkeit einer „Zusatzg- arzeit“. Im Fall der Pyrolyse können die Einstellun- gen während des Programmablaufs nicht geändert werden, noch kann das Programm unterbrochen und mit denselben Einstellun- gen fortgesetzt werden, aber es besteht die Möglichkeit die Einstellungen und die aktu- elle Temperatur zu überprüfen. Nach dem Erlöschen des Alarms geht der Program- mierer immer in den Standby-Modus über. HINWEIS: Die Backofentür verfügt über eine Sicherung, die das Önen des Backofens während des Programms verhindert. Die Tür nicht önen, um den Reinigungsvorgang nicht zu unter- brechen. Bei der Unterbrechung der Pyrolyse durch Stromausfall geht das Steuermodul in den Modus des Abkühlens und danach in den Modus des Önens der Tür – wie in den letzten 60 Minuten dieses Programms. Wird das Pyrolyseprogramm durch Drehen des Funktionswahlschalters auf eine ande- re Position (einschließlich 0) unterbrochen, schaltet sich der Backofen nicht aus und nimmt keine neue Einstellung vor, sondern geht, wie oben, zum Auskühlen und Ent- sperren der Tür über. Nach dem Entsperren der Tür geht der Backofen in den Standby- Modus über. Wird die Tür im Pyrolyseprogramm vor dem Entsperren geönet, reagiert der Program- mierer darauf mit einem Signalton [Alarm bei oener Tür], beendet das Pyrolysepro- gramm und geht zur Entsperrung der Tür über (siehe oben). Lesen Sie, bevor Sie das Pyrolyseprogramm starten, die Anleitungen im Kapitel „Reinigung und Wartung” aufmerksam durch. Fehlercodes Werden Fehler erkannt, wird das Programm unterbrochen und in der Anzeige erscheint ein Fehlercode: E1 – Ausfall des Temperatursensors; der Backofen kann nicht benutzt werden. E2 – Kurzschluss oder Beschädigung des Temperatursensors; der Backofen kann nicht benutzt werden. E3 - Überhitzung des Programmierers, der Backofen kann erst nach dem Abkühlen wieder benutzt werden. E4 - Fehler des Bratenthermometers – der Fehler verschwindet nach Entfernen des Bratenthermometers, der Backofen kann für die Programme ohne Bratenthermometer weiter benutzt werden. E5 –falsch eingesetztes Bratenthermometer oder Kurzschluss im Stromkreis des Braten- thermometers. E6 – die Temperatur im Garraum beträgt über 320°C für eine andere Funktion als die Pyrolyse oder der Garraumsensor ist be- schädigt, der Backofen kann nicht benutzt werden. Prob - das Bratenthermometer wurde wäh- rend der Pyrolyse eingesetzt.25 BEDIENUNG Wirkungsweise des induktiven Feldes Der Stromgenerator versorgt die im Inneren des Geräts bendliche Spule. Diese Spule erzeugt ein magnetisches Feld, das ans Koch- geschirr übertragen wird. Das magnetische Feld bewirkt, dass das Kochgeschirr erhitzt wird. Zum Kochen mit Induktion ist die Verwendung von Kochgeschirr, dessen Boden für die Wir- kung des magnetischen Feldes geeignet sind, erforderlich. Im Allgemeinen weist die Induktionstechnik zwei Vorteile auf: ● Da die Wärme ausschließlich mit Hilfe des Kochgeschirrs abgegeben wird, ist eine maximale Wärmenutzung möglich. ● Der Eekt der Wärmeträgheit kommt nicht vor, denn der Kochvorgang beginnt automatisch in dem Zeitpunkt, in dem das Kochgeschirr auf die Kochzone gestellt, und endet in dem Zeitpunkt, in dem der Topf davon weggenommen wird. Bei gewöhnlichem Gebrauch des Induktionskochfelds können Geräusche verschiedener Art auftreten, die für den Betrieb des Induktionskochfeldes keine Bedeutung haben. ● Pfeifen von niedriger Frequenz Dieses Geräusch entsteht, wenn das Kochgeschirr leer ist, und verschwindet wieder, sobald man Wasser oder Lebensmittel ins Kochgeschirr gibt. ● Pfeifen von hoher Frequenz Das Geräusch entsteht im Kochgeschirr, das aus mehreren Schichten verschiedener Werkstoe gefertigt sind und die maximale Leistung eingeschaltet wurde. Das Geräusch wird stärker auch dann, wenn zugleich zwei oder mehrere Kochzonen bei maximaler Leistung genutzt werden. Das Geräusch verschwindet oder ist weniger intensiv, nachdem die Leistungsstufe gemindert worden ist. ● Knarren Das Geräusch entsteht im Kochgeschirr, das aus mehreren Schichten verschie- dener Werkstoe gefertigt wurden. Die Geräuschintensität hängt von der Art des Kochens ab. ● Summen Das Geräusch entsteht, wenn der Ventilator läuft, mit dem elektronische Systeme gekühlt werden. Die Geräusche, die bei ordnungsgemäßem Betrieb hörbar sind, sind auf den Betrieb des Ventilators, die Größe des Kochgeschirrs und auf Werkstoe, aus denen dieses gefertigt ist, die Art des Kochens und die eingeschaltete Leistung zurückzuführen. Die Geräusche sind eine normale Erscheinung und weisen nicht auf eine Störung des In- duktionskochfelds hin.26 Steht auf der Kochzone kein Topf oder ist der Topf ungeeignet, erscheint das Symbol in der Anzeige. Die Kochzone wird nicht eingeschaltet. Wird ein Topf innerhalb von 1 Minuten nicht erkannt, wird der Vorgang der Einschaltung des Koch- feldes gelöscht. Um die Kochzone einzuschalten, muss sie mittels Sensorsteuerung und nicht nur durch Wegnehmen des Topfes ausgeschaltet werden. Topferkennung im Induktionskochfeld Die Topferkennung ist in den Kochfeldern installiert, die mit den Induktionskochzonen ausgestattet sind. Wird das Kochfeld genutzt, beginnt die Topferkennung automatisch die Wärmeerzeugung, wenn der Topf in der jeweiligen Kochzone aufgestellt wird, oder beendet sie, wenn der Topf weggenommen wird. Dadurch kann also die Energie gespart werden.
- Wird die Kochzone zusammen mit einem geeigneten Topf benutzt, wird die Wärmeleistung angezeigt.
- Zum Kochen auf dem Induktionskochfeld sind entsprechende Töpfe erforderlich, deren Böden aus einem magnetischen Material hergestellt sind (siehe: Tabelle). Die Topferkennung funktioniert nicht als eine Ein-/Ausschalttaste des Gerätes. Es muss beachtet werden, dass sowohl beim Ein- und Ausschalten, als auch bei der Einstellung der Heizleistungsstufe immer nur ein Sensor gleichzeitig ge- drückt wird. Falls mehrere Sensoren gleichzeitig gedrückt werden (mit Ausnahme von Timer und Schlüssel, ignoriert das System die eingegebenen Steuersignale und beim dauerhaften Drücken wird eine Fehlermeldung ausgelöst. Die Kochzone ist nach dem Gebrauch mittels Regel- und Steuereinrichtung, und aufgrund der Anzeige der Topferkennung alleine auszuschalten. Das Induktionskochfeld ist mit Sensoren ausgerüstet, die durch die Berührung von markierten Flächen mit dem Finger bedient werden. Jede Umsteuerung des Sensors wird mit einem akustischen Signal bestätigt. BEDIENUNG Schutzeinrichtungen: Wenn das Kochfeld richtig installiert und ordnungsgemäß benutzt wird, sind die Schutzein- richtungen selten nötig. Ventilator: Dient zum Schutz und zur Abkühlung von Steuer- und Versorgungselementen. Er kann mit zwei verschiedenen Drehgeschwindigkeiten arbeiten und funktioniert automa- tisch. Der Ventilator arbeitet nur dann, wenn die Kochzonen eingeschaltet sind, und bleibt bei einem ausgeschalteten Kochfeld in Betrieb, bis die Elektronik ausreichend abgekühlt ist. Transistor: Die Temperatur der elektronischen Ausrüstungselemente wird mit einer Sonde ununterbrochen gemessen. Steigt die Wärme gefährlich an, verringert das System die Leistung der Kochzone automatisch oder schaltet die Kochzonen, die sich direkt an den erwärmten elektronischen Elementen benden, ab. Topferkennung: Die Topferkennung gibt die Kochfeldfunktion und somit auch die Heizung frei. Kleine Gegenstände, die auf die Kochzonen gelegt werden (wie z.B. Teelöel, Messer, Ringe ...), werden als Töpfe nicht erkannt und das Kochfeld wird nicht eingeschaltet.27 BEDIENUNG Eine richtige Topfqualität gilt als Grundlage für Sicherstellung einer guten Heizleistung des Gerätes. Charakteristik des Kochgeschirrs. ● Es sollten immer Töpfe hoher Qualität, mit ideal achem Boden verwendet werden: Bei der Verwendung solcher Töpfe wird die Entstehung von Stellen von zu hoher Temperatur verhindert, an denen die Speisen beim Kochen anhaften könnten.Die Töpfe und Pfannen mit dicken Metallwänden garantieren für eine perfekte Wärmeverteilung. ● Es ist darauf zu achten, dass die Topfböden stets sauber bleiben: Beim Auüllen eines Topfes oder bei der Verwendung eines aus dem Kühlschrank genommenen Topfes ist es vor dem Aufstellen des Topfes auf dem Kochfeld zu überprüfen, ob die Oberäche des Topfbodens ganz trocken ist. Dadurch lässt sich die Verschmutzung der Oberäche des Kochfeldes vermeiden. ● Der Topfdeckel verhindert, dass die Wärme aus dem Topf unnötig entweicht, wodurch die Kochzeit verkürzt und der Energieverbrauch reduziert wird. ● Um festzustellen, ob das Kochgeschirr geeignet ist, ist es zu prüfen, ob der Boden des Kochgeschirrs ein Magnet anzieht. ● Zur Sicherstellung einer optimalen Kontrolle der Temperatur durch das Induktions- modul muss der Topfboden ach sein. ● Ein konvexer Topfboden oder ein Topfboden mit einem tief geprägten Logo des Herstellers beeinträchtigen die Kontrolle der Temperatur durch das Induktionsmodul und können zur Überhitzung des Kochgeschirrs führen. ● Kein beschädigtes Kochgeschirr verwenden - z.B. mit einem Kochboden, der durch übermäßige Temperatur verformt wurde. ● Wird das Kochgeschirr mit ferromagnetischem Boden verwen- det, dessen Durchmesser geringer als der gesamte Durchmes- ser des Kochgeschirrs ist, wird nur der ferromagnetische Teil des Kochgeschirrs erhitzt. Dies bewirkt, dass eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Kochgeschirr nicht möglich ist. Der ferro- magnetische Bereich wird im Boden des Kochgeschirrs wegen der darin bendlichen Aluminiumelemente gemindert und daher kann die gelieferte Wärmemenge geringer sein. Es kann zu Problemen mit der Dektektion des Kochgeschirrs kommen oder dieses wird überhaupt nicht erkannt. Der Durchmesser des ferromagnetischen Teils im Kochgeschirr sollte der Größe der Kochzone entsprechen, damit optimale Kochergebnisse erzielt werden können. Sollte das Kochgeschirr auf der Kochzone nicht erkannt werden, wird empfohlen, dass dieses auf der Kochzone mit einem entsprechend gerigeren Durchmesser ausprobiert wird. Auswahl der Kochtöpfe zum induktiven Kochen28 BEDIENUNG Kennzeichnung am Kochgeschirr Überprüfen, ob auf dem Etikett ein Ze- ichen enthalten ist, das darüber infor- miert, dass der Topf induktionsgeeignet ist. Töpfe aus magnetischem Material verwenden (aus emailliertem Blech, ferritischem Nirostahl, Gusse- isen). Überprüfen, ob ein Magnet am Topfboden haften bleibt Nichtrostender Stahl Der Topf wird nicht erkannt. Mit Ausnahme von Töpfen aus ferromagnetischem Stahl Aluminium Der Topf wird nicht erkannt. Gusseisen Hohe Leistungsfähigkeit Achtung! Durch die Töpfe können auf der Kochfeldo- beräche Kratzer entstehen. Emaillierter Stahl Hohe Leistungsfähigkeit Gefäße mit achem, dickem und glattem Boden wer- den empfohlen. Glas Der Topf wird nicht erkannt. Porzellan Der Topf wird nicht erkannt. Gefäße mit Kupferbo- den Der Topf wird nicht erkannt. Zum Kochen mit Induktion sollte ausschließlich ferromagnetisches Kochgeschirr verwendet werden, das aus folgenden Werkstoen hergestellt ist: ● emaillierter Stahl ● Gusseisen ● spezielles Kochgeschirr aus nichtrostendem Stahl zum Kochen mit Induktion. Mindestgröße des Kochgeschirrs für das Kochfeld: Für Kochgeschirr aus einem anderen Material als emailliertem Stahl können andere Min- destdurchmesser gelten. Durchmesser des Kochfelds Mindestdurchmesser für Kochgeschirrböden aus emailliertem Stahl (mm) (mm)
BEDIENUNG [3] Induktionskochzone vorne links Ø 210 mm 2,0 kW / 3,0 kW [4] Induktionskochzone hinten links Ø 160 mm 1,2 kW / 1,4 kW [5] Induktionskochzone hinten rechts Ø 210 mm 2,0 kW / 3,0 kW [6] Induktionskochzone vorne rechts Ø 160 mm 1,2 kW / 1,4 kW Die Kochzonen haben eine unterschiedli- che Heizleistung. Die Heizleistung kann stufenweise eingestellt werden, indem man den Drehknopf nach rechts bzw. nach links dreht. Ist die Kochplatte ausgeschaltet, werden auch alle Kochzonen abgeschaltet und die Displays leuchten nicht. Heizleistung Verwendung 0 Ausgeschaltet. Restwärmenutzung 1-2 Aufwärmen von Gerichten. Lang- sames Kochen von kleineren Portionen 3 Langsames Kochen bei niedriger Heizleistung 4-5 Längere Zubereitung von größe- ren Portionen bzw. Schmoren von größeren Portionen 6 Schmoren, Anbraten 7-8 Schmoren 9 Beginn der Zubereitung, Schmoren A Automatische Start-Einstellung P Booster Funktion (schnelles Kochen) Einschalten der Kochplatte
- Die Induktionskochzone mittels eines Drehknopfes auf dem Steuerpaneel ein- schalten.
- Die Symbole neben den Drehknöpfen zei- gen, welcher Drehknopf welche Kochzone steuert.
- Die gewünschte Heizleistung (1-9) kann sofort eingestellt werden.
- Die eingestellte Heizleistung wird ebenfalls auf dem Display der Kochplatte gezeigt. Die Displays erlöschen 10 Sekunden nach Abschalten aller Induktionskochzonen.
BEDIENUNG Achtung! Ohne Stromversorgung funktioniert die Restwärmeanzeige nicht. Restwärmeanzeige Die Kochzone ist ebenfalls mit der Restwär- meanzeige „H” ausgestattet. Auch dann, wenn eine Induktionskochzone nicht direkt beheizt wird, entnimmt sie weiterhin die Wär- me vom Boden des Topfes. Solange auf dem Display das Symbol „H“ erscheint, kann man die Restwärme zum Aufwärmen eines Topfes bzw. zum Schmelzen von Fett verwenden. Wenn diese Anzeige erlischt, kann die Induk- tionskochzone berührt werden, wobei man daran denken sollte, dass sie noch nicht auf die Umfeldtemperatur abgekühlt ist. Automatische Heizleistungssenkung Alle vier Induktionskochzonen sind mit einer Funktion ausgestattet, die es erlaubt, die Zonen bei der Aktivierung maximal zu be- heizen und zwar unabhängig von der ak- tuell eingestellten Heizleistung. Nach einer bestimmten Zeit stellt sich die Heizleistung auf den vorgewählten Wert (1 bis 8) um. Um diese Funktion nutzen zu können, genügt es eine Stufe auszuwählen, auf welcher ge- kocht wird, bzw. auf welche die Heizleistung der Kochzone gesenkt werden soll. Die automatische Heizleistungssenkung kann dann nützlich sein, wenn:
- die zu zubereitenden Gerichte kalt sind und am Anfang stark und später mit einer geringen Heizleistung erwärmt werden sollen, sodass es nicht notwendig ist, sie ständig zu kontrollieren (z.B. bei einem Rindeischragout). Sperrfunktion Durch die Aktivierung der Kindersicherung können alle Funktionen der Induktionskoch- zonen gesperrt werden. Damit trägt man zur Sicherheit von Kindern bei. Aktivierung der Kindersicherung ● Die Kindersicherung kann aktiviert wer- den, wenn die Drehschalter auf „0“ stehen. ● Drehen Sie beide Drehschalter [3] und [6] gleichzeitig nach links und halten Sie sie so für 3 Sekunden. In allen Anzeigen erscheint das Symbol „L“, d. h. die Kinder- sicherung ist eingeschaltet. ● Nach der Betätigung eines beliebigen Drehknopfes der Kochplatte erscheint auf allen Displays das Symbol „L“. Deaktivierung der Kindersicherung ● Drehen Sie beide Drehschalter [3] und [6] nach rechts auf die Position „P“ und halten Sie sie für 1 Sekunde in dieser Position, drehen Sie dann beide Drehschalter wieder auf „0“. Das Symbol „L“ für die Kindersicherung in der Anzeige erlischt und die Kindersicherung schaltet sich aus. Achtung! Nach dem Trennen vom Netz bleibt die Sperre aktiv.31 Die Induktionskochzone wird beheizt mit der vollen Leistung innerhalb einer Zeitspanne, die von der gewählten Heizleistungsstufe abhängig ist. Danach schaltet sie auf diese Stufe um. Heizleistungsstufe Dauer der auto- matischen Heizlei- stungssenkung (s)
Die automatische Heizleistungssenkung ist nicht nützlich, wenn:
- die geschmorten bzw. gedünsteten Ge- richte umgedreht oder gemischt werden müssen, bzw., wenn man Wasser dazu- geben muss;
- Klöße oder Nudeln in einer größeren Wassermenge gekocht werden;
- Gerichte länger in einem Schnellkochtopf zubereitet werden müssen. Aktivieren der Funktion der automatischen Heizleistungssenkung:
- Den Drehknopf zuerst auf die Position „A“ und danach wieder auf die gewünschte Heizleistung einstellen. Auf dem Display erscheinen abwechselnd das Symbol „A“ und die gewählte Heizleistungsstufe. Nach Ablauf der Zeitspanne mit der erhöhten Heizleistung stellt sich die Heizleistung auf den vorgewählten Wert ein (z.B. 5), der ständig auf dem Display gezeigt wird. Auf dem Display Auf dem Display Hinweise:
- Befindet sich der Drehknopf nach der Wahl der Funktion der automatischen Heizleistungssenkung in der Position „0“ (d.h. keine Heizleistungsstufe wurde ge- wählt), schaltet sich diese Funktion nach 3 Sekunden automatisch aus.
- Wird der Topf von der Induktionskochzone genommen und innerhalb von 10 Minuten wieder auf das selbe Feld gestellt, bleibt die Funktion der automatischen Heizlei- stungssenkung aktiv. BEDIENUNG32 BEDIENUNG Beschränkung der Arbeitsdauer Um ihre Betriebssicherheit zu erhöhen sind alle Kochzonen mit der Funktion der Be- schränkung der Arbeitsdauer ausgestattet. Die maximale Arbeitsdauer ist abhängig von der zuletzt gewählten Heizleistungsstufe. Wird die Heizleistungsstufe innerhalb einer längeren Zeit (siehe Tabelle) nicht ge- wechselt, schaltet sich die entsprechende Induktionskochzone automatisch aus und die Restwärmeanzeige aktiviert sich. Die einzelnen Induktionskochzonen dürfen jeder- zeit entsprechend der Gebrauchsanleitung eingeschaltet und benutzt werden. Heizleistungsstufe Maximale Arbeitsdauer (min)
P 5 Booster-Funktion „P” Die Booster-Funktion besteht in der Erhö- hung der Leistung für eine Kochzone mit einem Durchmesser von Ø 210 von 2000W auf 3000W, eine Kochzone mit einem Durchmesser von Ø 160 von 1200W auf 1400W. Um die Booster-Funktion einzuschalten, sollte der Regler in die Stellung „P” gebracht und 3 Sekunden gedrückt gehalten werden. Das Einschalten wird mit dem Erscheinen des Buchstabens “P” in der Kochzonenanzeige signalisiert. Das Ausschalten der Booster-Funktion erfolgt durch Zurückdrehen des Reglers in eine an- dere Position bei aktiver Induktionskochzone oder durch Abstellen des Topfes von der Induktionskochzone. Für die Kochzone mit einem Durchmes- ser von Ø 210 ist die Dauer der Booster- Funktion ist bis auf 5 Minuten begrenzt. Nach einem automatischen Abschalten der Booster-Funktion erfolgt die weitere Beheizung der Kochzone mit der Nenn- leistung. Die Booster-Funktion kann erneut einge- schaltet werden, vorausgesetzt dass die Temperaturfühler in den elektronischen Systemen und die Spulen über eine solche Möglichkeit verfügen. Wird ein Topf während der aktivierten Booster-Funktion von der Kochzone ab- gestellt, bleibt diese Funktion weiterhin aktiv und die Dauer der Funktion läuft weiter ab. Wird die Temperatur der Kochzone (elek- tronisches System oder Spule) während der aktivierten Booster-Funktion über- schritten, wird die Booster-Funktion automatisch abgeschaltet. Die Kochzone kommt auf die Nennleistung wieder zu- rück. Um Strom zu sparen, wird das Niveau der Heizleistung „9” nach 30 Minuten automatisch auf das Leistungsniveau „8” verringert, wobei sich die Arbeitszeit nicht ändert. Zwei Kochzonen in vertikaler Aufstellung bilden gemeinsam ein Paar. Ist die Gesamtleistung bei der Betätigung der Booster-Funktion zu hoch, wird die Heizleistung der anderen Kochzone im Paar automatisch verringert.33 Es wird empfohlen: die Dicke der zu grillenden Fle isch por tion von 2 - 3 cm nicht zu über schre iten, Fleisch- und Fi sch spe isen vor dem Gril- len mit ein wenig Öl oder Fett ein zu re- iben, größere Speiseportionen erst kurz vor dem Gril len, da ge gen kleinere direkt danach salzen, die gegrillte Speiseportion nach Ablauf der hal ben Grillzeit auf die Rückseite umwenden. Beim Grillen wird das Gericht mit tels der Infrarotstrahlen vom er hitz ten Gril l he ize le- ment zubereitet. Um den Grill einzuschalten: Backofen-Schalter in die Position umdre- hen, die mit Sym bo len Grill, gekennzeichnet ist, Backofen während 5 Minuten (bei ge- schlos se ner Bac ko fentür) durchwärmen, Backblech mit der zu zu be re iten den Speise in rich ti ger Höhe im Bac ko fen anordnen; beim Gril len am Rost ist ein leeres Backblech für das ab trop fen de Fett in direkt niedrigerer Höhe (unter dem Rost) an zu ord nen, Gegrillt wird bei geschlossener Backofen- tür. Zugängliche Teile können bei Be nut zung als Grillgerät heiß werden. Kinder fern halten! BEDIENUNG Grillen Bei den Backofenfunktion Grillhitze und Intensiv-Grillen die Temperatur 220°C ein- stellen, und bei Backofenfunktion Umluft- Grillen höchstens 190°C einstellen. Gebäck Zum Backen verwenden Sie am besten die mitgelieferten Bleche. Es können auch handelsübliche Formen und Bleche verwendet werden, die im Backofen auf den Gitterrost zu stellen sind. Zum Backen eignen sich am besten schwarz lackierte Bleche, die sich durch gute Wärmeübertragung auszeichnen und die Backzeit verkürzen. Bei herkömmlicher Erhitzung (Ober- und Unterhitze) sollten keine hellen und blan- ken Backformen verwendet werden, da ansonsten der Teig möglicherweise von unten nicht ausreichend gar wird. Beim Backen mit Umluft braucht der Backofen nicht vorgeheizt zu werden, bei den anderen Erhitzungsarten ist ein Vorheizen nötig, bevor das Gebäck in den Backofen geschoben werden kann. Vor Entnahme des Gebäcks aus dem Backofen sollte mit einem Holzstäbchen überprüft werden, ob der Teig richtig durchbacken ist (ist das Holzstäbchen frei von Teigspuren, so ist das Gebäck gar). Es empehlt sich, den Ofen auszustellen und das Gebäck noch ca. 5 min im Ofen durchgaren zu lassen. Beim Backen mit Umluft sind die Backofentemperaturen grundsätzlich ca. 20-30 Grad niedriger als bei reiner Ober-/Unterhitze. Nähere Backhinweise nden Sie in der Tabelle, diese können jedoch abhängig von eigenen Erfahrungen und Gewohn- heiten geändert werden. Falls die Angaben aus den Kochbüchern stark von den in dieser Bedienungsan- leitung enthaltenen Werten abweichen, berücksichtigen Sie bitte die Bedienungs- anleitung.34
BACKEN UND BRATEN - PRAKTISCHE HINWEISE
Braten von Fleisch Im Backofen sollte nur Fleisch mit einem Gewicht von über 1 kg zubereitet werden, kleinere Portionen empehlt es sich auf den Gasherdbrennern zu garen. Zum Braten empehlt sich die Verwendung von feuerfestem Geschirr, das auch hitzebeständige Grie haben sollte. Beim Braten auf dem Gitter- oder Grillrost empehlt es sich ein Blech mit etwas Wasser in die untere Einschubleiste einzuschieben. Mindestens einmal, nach der Hälfte der Garzeit, sollte der Braten gewendet werden; den Braten während der Garzeit ab und zu mit der entstehenden Soße oder mit heißem, gesalzenem Wasser begießen, dabei kein kaltes Wasser verwenden. Heizfunktion Heißluft ECO Mit der Heizfunktion Heißluft ECO wird eine optimierte Heizart gestartet, um Energie bei der Zubereitung der Speisen zu sparen, die Backzeit lässt sich durch die Einstellung höherer Temperaturen nicht ver- kürzen, es wird auch nicht empfohlen, das Vorwärmen des Backofens zuvor einzuschalten, man sollte beim Backen weder die Einstellungen der Temperatur zu ändern noch die Backofentür zu önen. Empfohlene Parameter bei der Heizfunktion Heißluft ECO Art Gebäck Backofenfunk- tionen Temperatur (
C) Einschubhöhe Garzeit (Min.) Biskuitgebäck Eco
Soweit anders nicht angegeben wurde, gelten die Zeitangaben für einen nicht vorgeheizten Backofen. Für einen vorgeheizten Backofen sind die Zeitangaben um ca. 5-10 Minuten zu verkürzen.
Den leeren Backofen vorheizen
Diese Zeitangaben gelten fürs Backen in keinen Backformen Hinweis: Die Angaben in der Tabelle gelten nur der Orientierung und können nach eigener Erfahrung und Kochvorlieben berichtigt werden. Backofen mit Umluft (Heißluftheizung + Ventilator) Art des Backens oder Bratens Backofen-Funk- tion Temperatur (
Backdauer (Min.) Kleine Kuchen Gebäckblech 3 155
blech oder Bratenblech
Mürbeteig (Streifen) Gebäckblech 3 150 - 160
blech oder Bratenblech
Apfelkuchen Grillrost + zwei schwarz beschichtet Backformen Ø 20 cm
Die Formen wurden auf dem Grillrost diagonal recht Hinterseite lin- ke Vorderseite platziert.
Den leeren Backofen vorheizen, die Funktion der Schnellaufheizung nicht verwenden ca. 5 Minuten37 TESTGERICHTE Nach Norm EN 60350-1. Gericht Zubehör Stufe Heizfunk- tion Temperatur
Zeit (Min.) Weißbrot- Toasts Grillrost 4 220
Rindeisch- Burger Grillrost + Bratenblech (Zum Auf- fangen von abtropfendem Fett)
1 Seite 13 - 18 2 Seite 10 - 15 Grillen
Den leeren Backofen über 8 Minuten vorheizen, die Funktion der Schnellaufheizung nicht verwenden. Gericht Accessoires Stufe Heizfunk- tion Temperatur
Zeit (Min.) Ganzes Hähn- chen Grillrost + Bratenblech (Zum Auf- fangen von abtropfendem Fett)
Grillrost + Bratenblech (Zum Auf- fangen von abtropfendem Fett)
Braten Soweit anders nicht angegeben wurde, gelten die Zeitangaben für einen nicht vorgeheizten Backofen. Für einen vorgeheizten Backofen sind die Zeitangaben um ca. 5-10 Minuten zu verkürzen.38 Die Pege und ständige Reinhaltung des Herdes sowie dessen richtige Wartung haben einen wesentlichen Einuss auf die Verlänge- rung der einwandfreien Funktionstüchtigkeit des Gerätes. Vor der Reinigung Herd ausschal- ten. Dabei nicht vergessen sicher- zustellen, dass sich alle Schalter in Position „ ”/„0” befinden. Lassen Sie den Herd vollständig auskühlen, bevor Sie mit der Rei- nigung beginnen. Glaskeramik-Kochfeld Das Kochfeld regelmäßig nach jedem Gebrauch reinigen. Es empehlt sich, das Kochfeld nach Möglichkeiten im warmen Zustand (nach dem Erlöschen der Rest- wärmeanzeige) zu reinigen. Eine starke Verschmutzng des Kochfeldes, insbeson- dere das Einbrennen von überlaufenem Kochgut vermeiden. Keine aggressiven Scheuermittel, wie z.B. Scheuerpulver mit Schleifmitteln, Scheuerpasten, -steine, Bimssteine, Stahlwolle usw. verwenden. Diese kön- nen die Kochfeld-Oberäche verkratzen und bleibende Beschädigung verursa- chen. Grobe, fest an das Kochfeld anliegende Verschmutzungen können mit einem spe- ziellen Klingenschaber beseitigt werden, dabei muss darauf geachtet werden, dass der Rahmen des Glaskeramik-Kochfeldes nicht beschädigt wird. ALLGEMEINE PFLEGEHINWEISE Achtung! Die scharfe Schneide ist immer durch die Verschiebung des Halters (Dau- mendruck) zu sichern. Beim Benutzen vorsichtig vorgehen – Verletzungsgefahr! Von Kindern fernhalten. Schonende Reinigungs- und Waschmittel gemäß den Anweisungen verwenden, z.B. Fett lösende Flüssigkeiten oder Emulsionen aller Art. Sind keine dieser Mittel erhältlich, empehlt sich eine Lö- sung aus warmem Wasser mit Zugabe von Spülmitteln oder Spezialreinigern für Spülen aus Edelstahl. Zum Waschen und Reinigen der Koch- feld-Oberfläche ein weiches Tuch mit guter Saugkraft verwenden. Glaskeramik-Kochfeld nach jeder Reini- gung trockenreiben. Besonders darauf achten, dass das Koch- feld nicht beschädigt wird und keine tiefen Kratzer und Absplitterungen entstehen, wie sie durch das Herunterfallen von Me- talldeckeln oder anderen Gegenständen mit scharfen Rändern verursacht werden. Backofen ● Den Backofen nach jedem Gebrauch reinigen. Bei der Reinigung die Backofen- Beleuchtung einschalten, um dadurch eine bessere Sicht im Arbeitsbereich zu bekommen. ● Den Backofen-Innenraum nur mit war- mem Wasser und etwas Spülmittel reini- gen. ● Steam Clean-Dampfreinigung: – In eine in die erste Einschubleiste von unten gestellte Schüssel 0,25 l Wasser (1 Glas) gießen, – Backofentür schließen, – Backofen-Temperaturregler auf „50°C” und Backofen-Multifunktionsregler auf „Unterhitze” drehen ,39 ALLGEMEINE PFLEGEHINWEISE Wechsel der Halogenleuchte im Back- ofen Um Stromschläge zu vermeiden, muss man sich vor dem Wechsel der Halogen- leuchte vergewissern, dass das Gerät abgeschaltet ist.
1. Das Gerät von der Stromversorgung trennen.
2. Die Bleche herausnehmen.
3. Wenn der Backofen über Teleskop-Füh-
rungsschienen verfügt, müssen sie heraus- genommen werden.
4. Die Abdeckung mit einem achen Schrau-
bendreher anheben, abnehmen, reinigen und unbedingt trocken wischen.
5. Die Halogenleuchte nach unten ziehen
und herausnehmen. Es ist dabei ein Tuch oder Papier zu verwenden. Die Leuchte bei Bedarf durch eine neue Halogenleuchte G9 ersetzen. -Spannung 230V -Leistung 25W
6. Die Halogenleuchte sorgfältig in die Fas-
7. Die Abdeckung einsetzen.
Beleuchtung des Backofens – Backofen-Innenraum ca. 30 Minuten vorheizen, – Backofentür öffnen, Innenraum mit Tuch oder Schwamm auswischen und dann mit warmem Wasser und Spülmit- tel reinigen. ● Nach der Reinigung Backofen-Innenraum trockenreiben. Die Backöfen, die mit dem Buchstaben D gekennzeichnet wurden, wurden mit leicht ausbaubaren Blechträgern ausge- rüstet. Um diese reinigen zu können, die Schrauben von den Befestigungshaltern der Blechträger mit dem Inbusschlüssel Größe 4 entfernen. Nach der Reinigung die Blechträger im Backofen wieder ein- setzen. Vor dem Festschrauben prüfen, ob die Befestigungshalter sich in den Ö- nungen in der Seitenwand des Backofens benden. Herausnehmen der Blechträger40 ALLGEMEINE PFLEGEHINWEISE Pyrolytische Reinigung Pyrolytische Selbstreinigung des Backofens. Der Backofen wird auf die Temperatur von ca.
C vorgeheizt. Die Grill- oder Bratüber- reste werden in Asche verwandelt, die sich leicht beseitigen lässt und die man nach dem Vorgang herauskehren oder mit feuchtem Tuch wegwischen sollte. Vor Einschalten der Funktion Pyrolyse. Starke Verschmutzungen aus dem Backofen-Innenraum entfernen. Die Außenflächen des Backofens mit feuchtem Tuch reinigen. Die Hinweise befolgen. Während der Reinigung. Die Tücher am heißen Backofen nicht liegen lassen. Das Kochfeld nicht einschalten. Die Backofen-Beleuchtung nicht einschal- ten. Die Backofentür wurde mit einer Si- cherung ausgestattet, die das Öffnen des Backofens während des Vorgangs verhindert. Die Tür nicht önen, um den Reinigungsvorgang nicht unterbrechen. Hinweis! Das gesamte Zubehör aus dem In- nenraum des Backofens entfernen (Bleche, Blechträger, seitlichen Füh- rungsschienen, Teleskop-Führungs- schienen). Das während der Pyrolyse im Backofen bendliche Zubehör wird dauerhaft beschädigt. Hinweis! Während der Pyrolyse kann der Back- ofen sehr hohe Temperaturen errei- chen. Aus diesem Grunde können die Außenächen des Backofens heißer als gewöhnlich werden und daher ist es dafür zu sorgen, dass die Kinder sich dann in der Nähe des Backofens nicht aufhalten. Wegen der Dämpfe, die bei der Reini- gung entstehen, muss die Küche gut gelüftet werden. Vorgang der pyrolytischen Reinigung: Die Backofentür schließen. Die Hinweise im Kapitel Hauptmenü / Reinigung befolgen. Hinweis! Gibt es im Backofen eine hohe Temperatur (höher als während der üblichen Nutzung) bleibt die Tür gesperrt. Nach dem Auskühlen kann man die Tür ö- nen und die Asche mit weichem, feuchtem Tuch entfernen. Die seitlichen Führungs- schienen und anderes vorhandenes Zubehör einsetzen. Der Backofen ist betriebsbereit.41 ALLGEMEINE PFLEGEHINWEISE Backofentür aushängen Zum Reinigen und für einen besseren Zu- gang zum Backofen-Innenraum lässt sich die Backofentür aushängen. Backofentür önen, die Klappbügel an den Scharnieren an bei- den Seiten nach oben drücken (Abb. A). Tür leicht zudrücken, anheben und nach vorne herausziehen. Das Einsetzen der Backofen- tür erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Beim Einsetzen sicherstellen, dass die Aussparung des Scharniers richtig zu dem Haken des Scharnierhalters passt. Danach sind die beiden Klappbügel unbedingt wieder nach unten zu legen. Ist das nicht der Fall, können Scharniere beim Schließen der Backofentür beschädigt werden. Klappbügel nach oben drücken Herausnahme der inneren Scheibe
1. Mit dem Kreuzschraubendreher die
Schrauben in der oberen Türleiste aus- schrauben (Abb.B).
2. Mit dem achen Schraubendreher die
obere Türleiste herausschieben, indem sie an den Seiten leicht angehoben wird (Abb. B, C).
A42 Technische Kontrollüberprüfungen Außer der Sauberhaltung des Herdes ist auf folgendes zu achten: Funktionsprüfungen für Steuerelemente und Baugruppen des Geräts durchführen. Nach Ablauf der Garantiezeit minde- stens alle zwei Jahre eine technische Kontrollüberprüfung des Geräts in einer Kundendienst-Servicewerkstatt durchfüh- ren lassen. Festgestellte Betriebsstörungen beheben. Eine regelmäßige Wartung der Baugrup- pen gemäß den Wartungsintervallen durchführen. Achtung! Sämtliche Reparaturen und Regulierungen sind durch eine zuständige Kundendienst- Servicewerkstatt oder einen authorisierten Installateur vorzunehmen. ALLGEMEINE PFLEGEHINWEISE Herausnahme der inneren Scheibe
3. Innere Scheibe aus den Befestigungen
(im unteren Bereich der Tür) nehmen. (Zeichnung D). Hinweis! Gefahr der Beschädigung der Scheibenbefestigung. Die Schei- be einschieben und nicht nach oben heben. Mittlere Scheibe herausnehmen (Zeich- nung D).
4. Die Scheibe mit warmem Wasser und
einer kleinen Menge Reinigungsmittel abwaschen. Zwecks erneuter Montage der Scheibe sind oben genannte Handlungen in um- gekehrter Reihenfolge auszuführen. Der glatte Teil der Scheibe muss sich im obe- ren Teil benden.
In jedem Notfall: ● Baugruppen des Gerätes ausschalten ● Stromzufuhr des Geräts abschalten ● Reparatur anmelden ● Einige kleine Störungen können vom Benutzer gemäß den in der nachfolgenden Tabelle angegebenen Anweisungen selbst behoben werden: Bevor Sie sich an den Kundendienst oder an die Kundendienst-Servicewerkstatt wenden, lesen Sie bitte die in der Tabelle dargestellten Probleme durch.
PROBLEM URSACHE MASSNAHMEN
1. Elektroteile funktionieren
nicht Stromausfall Sicherungen im Haus prüfen, durchgebrannte Sicherungen ersetzen
2. Auf der Zeit-Anzeige er-
scheint die Uhrzeit „0.00” Die Stromzufuhr für das Ge- rät wurde abgeschaltet oder es gab einen kurzzeitigen Stromausfall. Aktuelle Uhrzeit einstellen (siehe Bedienung Zeitschalt- uhr)
3. Backofen-Beleuchtung ist
ausgefallen Glühlampe gelockert oder beschädigt Glühlampe zudrehen oder durch- gebrannte Backofen-Beleuch- tung auswechseln (siehe Kapitel Allgemeine Pegehinweise)
4. Eine Kochzone schaltet
automatisch ab und auf dem Display erscheint die Anzeige „H”. - Betriebsdauerbegren- zung - die Kochzone erneut ein- schalten
5. Die Restwärmeanze-
ige leuchtet nicht, obwohl die Kochfelder noch heiß sind. Stromausfall, Gerät vom Energieversorgungsnetz getrennt. Die Restwärmeanzeige wird erst nach dem näch- sten Ein- und Ausschalten der Bedienblende wieder ansprechen.
6. Das Induktionskoch-
feld gibt Schnarchtöne aus Diese Erscheinung ist normal. Es funktioniert der Ventilator, der die elektronischen Systeme kühlt.
7. Das Induktionskochfeld
gibt Pfeiftöne aus. Diese Erscheinung ist normal. Bei der Betriebsfrequenz der Induktionsspulen wird bei der Benutzung von mehreren Koch- zonen mit maximaler Leistung ein leiser Pfeifton ausgegeben.
8. Ein Riss im Kochfeld. Gefahr! Das Kochfeld sofort vom Netz trennen (Siche-
rung). Sich mit dem nächstgelegenen Servicepunkt in Verbindung setzen.44 TECHNISCHE DATEN Nennspannung 400V 3N~50Hz / 400V 2N~50Hz Nennleistung max. 11,0 kW Ausmaße des Geräts (HxBxT) 85 x 60 x 60 cm Übereinstimmungserklärung des Herstellers Hiermit erklärt der Hersteller, dass das Gerät grundsätzlich den folgenden EU Richtlinien entspricht: Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EC, Elektromagnetische Verträglichkeit 2014/30/EC, ErP Richtlinie 2009/125/EC, Dem Gerät wurde deshalb das Zeichen zugewiesen und es erhielt die Konformitätserklärung vorgesehen für die Marktaufsichtsbehörde. Das Produkt erfüllt die Anforderungen der Normen EN 60335-1; EN 60335-2-6, die in der Europäischen Union gelten. Die Angaben auf den Energieezienzkennzeichnung für elektrische Backöfen erfolgen nach der Norm EN 60350-1 /IEC 60350-1. Diese Werte werden bei Standardbelastung durch aktive Funktionen: Unterhitze und Oberhitze (konventioneller Modus) und Unterstützung der Beheizung mit dem Ventilator ermittelt (soweit diese Funktionen verfügbar sind). Die Ermittlung der Energieezienzklasse erfolgte je nach der verfügbaren Funktion gemäß der nachstehenden Priorität: Bei der Ermittlung des Stromverbrauchs sind die Teleskop-Führungsschienen auszubauen (soweit diese im Produkt verfügbar sind). Umluft ECO (Heißluftheizung + Ventilator) Umluft ECO (Unterhitze + Oberhitze + Grill + Ventilator) Konventioneller Modus ECO (Unterhitze + Oberhitze)45 CHER CLIENT, La cuisinière est un mariage réussi de facilité d’utilisation et d’ecacité. Après avoir lu la présente notice, vous pourrez utiliser votre cuisinière en toute simplicité. Chaque cuisinière qui sort de notre usine est soigneusement contrôlée avant son emballage. Nos employés vérient leur sécurité et fonctionnalité sur les postes de contrôle. Lisez attentivement la notice d’utilisation avant d’installer la cuisinière. Suivez les instructions de la notice pour éviter une mauvaise utilisation de l’appareil. Conservez la notice dans un endroit facilement accessible. Suivez les consignes de sécurité pour éviter les accidents. Attention ! Lisez attentivement la présente notice avant d’utiliser la cuisinière. La cuisinière est uniquement destinée à l’usage domestique habituel. Le producteur se réserve le droit d’eectuer toute modication n’aectant pas le fonctionnement de l’appareil. FR46
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