MagicSpeed MS400 - Tempomat WAECO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG MagicSpeed MS400 WAECO
D 13 Geschwindigkeitsregler
Montage- und Bedienungsanleitung
GB 41 Cruise control
Lesen Sie diese Bedienungsanleitung, bevor Sie das Zusammenarbeit installieren.
Inhaltsverzeichnis
Abbildungen zur Einbauanleitung 3-12
Inhaltsverzeichnis 13
Hinweise zur Benutzung der Einbauanleitung. 13
Sicherheits- und Einbauhinweise 14
Lieferumfang 16
Benöttige Werkzeuge. 17
Bedienmodul 17
Vakuum-Servogerat 17
Unterdruckverbindung 18
Bowdenzugbefestigung 18
Elektronikmodul. 19
Kabelbaum 19
Diagnosemodus 25
Sicherheitseinrichtungen 27
Einstell-/Lernmodus. 29
Bedienung des Geschwindigkeitsreglers 33
Funktionstest 34
Fehlersuche und -beseitigung 35
Zubehör. 37
Einstellmodus 39
Entsorgungshinweis. 40
Technische Daten 40
Hinweise zur Benutzung der Einbauanleitung

Warnung! Sicherheitshinweis!
Nichtbeachtung kann zu Personen- oder Materialschäden führen.

Achtung! Sicherheitshinweis!
Nichtbeachtung führt zu Materialschäden und beeinträchtigt die Funktion des Geschwindigkeitsreglers MS-400.

Die Raute kennzeichnet Einbauschritte, die Sie ausführten müssen.
Damit der Einbau ohne Schwierigkeiten staatfindet, diese Einbauanleitung und Bedienungsanleitung vor Beginn der Montage durchlesen. Sollte die Anleitung nicht alle ihre Fragen beantwerten oder sollenen Montageschritte nicht klar sein, Fragen Sieitte unbedingt unseren technischen Kundenservice.
Sicherheits- und Einbauhinweise

Warning! Unzureichende Leitungsverbindungen können zur Folge haben, dass durch Kurzschluss:
- Kabelbrände entstehen
- der Airbag ausgelöst wird
- elektronische Steuerungseinrichtungen beschädigt werden
- elektrische Funktionen (Blinker, Bremslicht, Hupe, Zündung, Licht) ausfallen

Beachten Sie deshalb folgende Hinweise:
Bei Arbeiten an den Leitungen des Fahrzeuges gelten folgende Klemmenbeziehnungen:
30 (Eingang von Batterie Plus direkt),
15 (Geschaltetes Plus, hinter Batterie)
31 (Rückleitung ab Batterie, Masse)
58 (Standlicht) (Rückfahrscheinwerfer)
Die{sicherste Verbindungsart ist, die Kabelenden miteinander zu verloten und anschließend zu isolieren.
Bei wieder lösbaren Verbindungen nur isolierte Kabelschuhe, Stecker und Flachsteckhulsen verwenden. Keine Lüsterklemmen verwenden.
Zum Verbinden der Kabel mit Kabelschuhen, Steckern oder Flachsteck-hulsen eine Krimpzange verwenden.
Bei Kabelanschlussen an 31 (Masse):
Das Kabel mit Kabelschuh und Zahnscheibe an eine fahrzeugeigene Masseschraubeschrauben oder mit Kabelschuh, Blechschaube und Zahnscheibe an das Karosserieblech schrauben.
Auf gute Masseübertragung achten!

Warning! Wegen Kurzschlussgefahr vor Arbeiten an der Fahrzeugelektrik immer den Minuspol der Batterie abklemmen.
Bei Fahrzeugen mit Zusatzbatterie ebenfalls den Minuspol abklemmen.

Achtung! Beim Abklemmen des Minuspols der Batterie verlieren alle fluchtigen Speicher der Komfort-Elektronik ihre gespeicherten Daten.
Sicherheits- und Einbauhinweise
Folgende Daten müssen Sie je nach Fahrzeugausstattung neu eingeben: Radiocode · Fahrzeugehr · Zeitschaltuhr · Bordcomputer · Sitzposition
Hinweise zur Einstellung können Sie in der jeweiligen Bedienungsanleitung nachlesen.

Achtung! Zum Prüfen der Spannung in elektrischen Leitungen darf nur ein Voltmeter (siehe B 2) benutzt werden.

Achtung! Um Schäden zu vermeiden, auf ausreichenden Freiraum für den Bohreraustritt achten. Jege Bohrung entgraten und mit Rostschutzmittel behandeln.

Achtung! Beachten Sie beim Verlegen der elektrischen Anschlüsse, dass diese: 1. nicht stark geknicht und verdrecht werden 2. nicht an Kanten scheuem 3. nicht ohne Schutz durch scharfkantige Durchführungen verlegt werden.

Achtung! Achten Sie darauf, dass der Fahrer zur Bedienung nicht durch das Lenkrad greifen muss und dass Bauteile von MagicSpeed nicht im Wirkungsbereich der Fahrzeugairbags und im Kopfaufschlagsbereich liegen.
WAECO International übernimmt keine Haftung für Schäden, aufgrund folgernder Punkte:
a) Montagefehler
b) Beschädigungen am System durch mechanische Einflüsse und Überspannungen
c) Veränderungen an MagicSpeed ohne ausdrücklicher Genehmigung von WAECO International
d) Verwendung für andere als die in der Montageanleitung beschriebenen Zwecke.
Lieferumfang
Articlel Teilenr.
Stück Beschreibung
(siehe A 1) AS86040 1 Elektronikmodul
(siehe A 2) AS860201 Vakuum-Servogerat
(siehe A 3) PR9755A 1 Unterdruckleitung
(siehe A 4) WH580301 Kabelbaum AS860301 Montagekit
(siehe A 5.1) 1 Zughebel
(siehe A 5.2) 3 Spleisssschutz
(siehe A 5.3) 1 Bowdenzughalter
(siehe A 5.4) 1 Zahnscheibe M8
(siehe A 5.5) 1 Bolzen
(siehe 念 A 5.6) 1 Selbsichernde Mutter M4
(siehe A 5.7) 1 Unterlegscheibe M4
(siehe 念 A 5.8) 2 NylonunterlegscheibeM5
(siehe 念 A 5.9)1Splint
(siehe A 5.10) 1 Montageblech
(siehe A 5.11)
(siehe A 5.12) 1 Federscheibe M6
(siehe A 5.13) 1 Mutter M6
(siehe A 5.14) 1 Maschinenschraube M6x12
(siehe A 5.15) 1 T-Stück 5 mm
(siehe A 5.16)
(siehe A 5.17)
(siehe 念 A 5.18) 3 Maschinenschraube M6x15
(siehe A 5.19) 1 Maschinenschraube M6x12
(siehe A 5.20) 2 Gewindeschraube, schwarz
(siehe 念 A 5.21) 3 Mutter M6
(siehe A 5.22) 3 Federscheibe M6
(siehe 念 A 5.23) 2 Flachscheibe M6
(siehe A 5.24) 1 Spezial-ZahnscheibeM6
(siehe A 5.25) 1 Kabelklemme
(siehe A 5.26) 1 Imbusschraube M4x6
(siehe A 5.27) 1 Stopper
(siehe A 5.28) 1 Imbusschraube M4x4
(siehe A 5.29) 1 Imbusschraube M2
(siehe A 5.30) 1 Gummitülle
(siehe 念 A 5.31) 10 Kabelbinder
(siehe A 5.32)
(siehe A 5.33) 2 Schraube 8x1/2
(siehe A 6) AS 40420 1 Kupplungsschalter
Montagewinkel für Bowdenzug
T-Stück 1/4" bis 5/16"
T-Stück 3/8" bis 1/2"
Doppelseitiges Klebeband
Benötigte Werkzeuge
Im Folgenden sind die für eine korrekte Montage des Tempomaten benötigten Werkzeuge aufgelistet. Obwohl es möglich ist, diese Gerät auch ohne eine der aufgelisteten Werkzeuge zu montieren, empfehlen wir Ihnen, diese Werkzeuge dennoch zur Hand zu haben. Es wird dringend empfohlen, die Verbindungen zu loten, um eine haltbare Verbindung sicherzustellen.
- Bohrmaschine (s. B 1)
Wagenheber (s. B 11)
-Voltmeter (s. B2)
-
Schraubenziehersatz (s. B 12)
-
Lötkolben und -material (s B 3)
-
Steckschlüsselsatz (s. B 13)
-Seitenchneider (s. B4)
-Achsmontagestander (s. B 14)
-
Schraubenschlüssel (s. B 17)
-
Bohrersatz (s. B 8)
Ringschlüsselsatz (s. B 18)
-Zentrierkorner(s. 念 B9)
Dichtungsmasse (s. B 19)
- Hammer (s. B 10)
Bedienmodul
Modul, siehe C
Vakuum-Servogerät
Das Vakuum-Servogerät sollte im Motorraum an der Spritzwand oder auf den Innenkotflugeln (siehe D 1) montiert werden. Wichtig ist, das Vakuum-Servogerät nicht in der Nähe von Hitzequelle und mindestens 300~mm Entfernung von jeder Hochspannungsquelle wie Zündverteiler, Zündspule, Zündkabel oder Lichtmaschine zu montieren. Der Bowdenzug des Vakuum-Servogerätes sollte in einem Bogen von mindestens 300~mm an den Originalgaszug bzw. Gasgestänge herangeführrt werden.

Vorsicht! Der Bowdenzug muss von rotierenden oder bereits Flächen bzw. Teilen fernenhalten werden.
Das Montageblech des Vakuum-Servogerätes kann an 4 verschiedene Positionen am Vakuum-Servogerät befestigt werden, wodurch eine maximale Flexibilität bei der Montage gewährleistet wird (siehe D 2).
Unterdruckverbindung
Wahlen Sie eine gute, nicht eingeschränkte Unterdruckquelle zum Anschluss des Unterdruckschlauches an das Vakuum Servogerät. Die gebrächlichste Quelle befindet sich direkt am Motoransaugkrümer (siehe E 1) oder zwischen Ansaugkrümer und Bremskraftverträger (siehe E 2). Verwenden Sie keine Unterdrucksteuerleitungen wie z. B. Unterdruckleitung vom Zündverteiler oder AGV-Unterdruckregler. Bei Fahrzeugen mit einer separaten Unterdruckpumpe empfeht sich der Anschluss zwischen Pumpe und Rückschlagventil des Unterdruck-Bremskraftverträkers.
Bowdenzugbefestigung

Vorsicht! Ihr Geschwindigkeitsregler ist bzw. mit verschiedenen Sicherheits-merkmalen ausgestattet, jedoch können diese ein Verdrehen oder Verklemmen des Originalgaszuges bzw. Gasgestänge nicht verhindern. Überprüfen Sie den originalen Gaszug bzw. das original Gasgestänge manuell und durch Treten des Gaspedals, um sicherzustellen, dass das Gasgestänge bzw. der Gaszug korrekt Funktioniert und sich nicht verklemmt während der Betätigung.
Möglichkeit 1
Montage an dem vorhandenen oder zusätzlich montierten Gashebel. Der Bowdenzug des MS-400 wird hierbei über den drehbaren Bolzen befestigt. Wird das Gaspedal manuell betätigrt rutscht der Bowdenzug des MS-400 durch den Bolzen (siehe F 1, F 3, F 4).
Möglichkeit 2
Montage an dem vorhandenen Bowdenzug.
Der Bowdenzug des MS-400 wird hierbei mit dem Klemmblock, der fest mit dem Gaszug verbunden ist, befestigt (siehe F 5, F 6, F 7). Wird das Gaspedal manuell betätig, rutsch der Bowdenzug des MS-400 durch den Klemmblock.
Möglichkeit 3
Einige neuere Fahrzeuge haben keinen Gaszug mehr. Bei diesen Fahrzeugen ist eine direkte Verbindung mit dem Gaspedal erforderlich. Der Beste Montageort für das Vakuum Servogerät istriotzdem der Motorraum, da es sonst durch die arbeitenden Ventile im Servo zu Gerausch Belastigungen kommt kann. Der Bowdenzug des MS-400 sollt durch die Spritzwand in den Fahrgastrum geführt werden (siehe F 8).
Elektronikmodul
Das Elektronikmodul sollte immer im Fahrgastrum des Fahrzeugs mit 4-mm-Metallschrauben oder dem gelieferten Doppelklebeband montiert werden. Vermeiden Sie Orte mit großem Hitzeaufkommen, Feuchtigkeit und Hochspannungsführenden Bauteilen. Bevorzugte Montageorte: Unter dem Armaturenbrett auf der Fahrerseite, hinter dem Handschuhfach oder dem Trittschutz auf der Fahrer- oder Beifahrerseite (siehe 念 G). Montieren Sie das Elektronikmodul nicht im Motorraum. Für die Montage markieren Sie die Locher, Zentrierkorner und bohren zwei 3-mm-Locher. Überprüfen Sie vor dem Bohren immer die Austrittsiete auf freien Durchgang. Installieren Sie das Elektronikmodul provisorsch an der gewährten Position. Befestigen Sie das Elektronikmodul nicht, bevor Sie die Kabelführung festgelegt haben. Nach Abschluss der Montage befestigen Sie das Modul an der gewährten Position.
Kabelbaum
Nachdem der Einbauort des Elektronikmoduls festgelegt wurde, kann der Kabelbaum des Geschwindigkeitsreglers montiert werden.
Bedienmodul (siehe H 1)
Es stehen eine Reihe von Bedienmodulen für hohen Bedienkomfort bei jeder Anwendung zur Verfugung.
Das Bedienmodul des Geschwindigkeitsreglers muss an einem Ort montiert werden, wo eine sichere Arbeitsweise unter allen Umständen sichergestellt ist. Geeignete Orte sind auf dem Armaturen Brett oder der Mittelkonsole, abhängig von der Formgebung und Erreichbarkeit sowie dem Bedienmodul.
Nachdem Sie den geeigneten Ort für das Bedienmodul gewählt haben, muss ein 6 mm große Loch in der Höhe des Bedienmoduls gebohr werden. Die Kabel des Bedienmoduls können jetzt durch diese Loch zum Kabelbaum des Geschwindigkeitsreglers geführt werden. Die Anschlusskabel des Bedienmoduls konnen in den Kompaktstecker geschoben und in das 8-polige Leergehäuse eingesteckt werden. Stecken Sie den montierten 8-poligen Kompaktstecker des Bedienteils mit dem 8-poligen Gegenstecker vom Hauptkabelbaum zusammen.
Kabelbaum
Infrarot-Bedienmodul und Steuersäulen-Bedienmodul:
Sowohl das Infrarot- als auch das Steuersäulen-Bedienmodul werden mit einer eigenen Montageanleitung gefleert. Diese Anleitungen sind vor der Durchführung der Montagesorgfältig zulesen.

Vorsicht! Stellen Sie safer, dass der Fahrer seine Hand zur Bedienung des Moduls nicht durch das Lenkrad führen muss.
Grün/Rot, Schwarz, Rosa/Rot und Blau/Rot
Das 4-adrige Kabel für das Vakuum-Servogerät durch eine geeignete Durchführung verlegen oder durch eine angefertigte Durchführung die mit der mitgelieferten Gummidichtigung abgedachtet wird, in den Motorraum verlegen. Die 4 Kabel in das Steckerleergehause einstecken und mit dem Vakuum-Servo verbinden. Beachten Sie die Farbcodierung auf dem Steckerleergehause.
Oranges Kabel
Verbinden Sie das orange Kabel mit einem geschalteten Plus (KI. 15). Vergewissern Sie sich, dass das geschaltete Plus die volle Betriebsspannung (12 V) aufweist und dass bei ausgeschalteter Zündung das Kabel spanningslos ist.

Hinweis! Überprüfen Sie mit einem Voltmeter, dass die von Ihnen gewährte Einspeisung über die Zündung die volle Batteriespannung aufweist. Ein geeigneter Ort ist üblicherweise der Sicherungskosten. Es ist nicht empfehlenswert, das orangefarbene Kabel mit der Spanningsversorgung des Fahrzeugzubehors (ACC) zu verbinden.
Grünes Kabel
Verbinden Sie das grüne Kabel an eine bestehende Fahrzeugmasse oder an den blanken Metallmasseanschluss der Karosserie. Der gebrächlichste Ort für eine zentrale Fahrzeugmasse ist die linke oder rechte A-Säule.
Braunes und braun-weißes Kabel
Verbinden Sie das braun und braun-weiße Kabel mit dem Bremslichtschafter (siehe H 2).
Kabelbaum
Wenn mehr als zwei Kabel vom Bremslichtschafter ausgehen, benutzen Sie ein Voltmeter, um die zwei benötigten Kabel zu identifizieren. Eines der zwei original Kabel am Bremslichtschafter sollen ein Dauerplus (Kl. 30, 12 V) bzw. ein geschaltetes Plus (Kl. 15) haben. An dem zweiten original Kabel sollen bei betätigter Bremse eine Spannung von +12 V anliegen. Sobald die Bremse losgelassen wird, damit dem Kabel keine Spannung mehr anliegen.
Sollten Sie am Bremslichtschafter keine vollen +12V messen konnen, kann es sein, dass Ihr Fahrzeug mit einem digitalen Bremssystem ausgerüstet ist. In dieser Fall mussen die braunen Kabel wie folgt angeschlossen werden:
Das braun-weiße Kabel schlieben sie an einem abgesicherten geschalteten Plus (KI. 15) an.
Das braune Kabel schlieben sie an der original Leitung an, die zu den Bremsleuchten führt. An thisem Kabel liegen bei betätigter Bremse +12V an und bei gelöster Bremse 0 V. Möglicher Fundort für diese Kabel ist direkt an den Rückleuchten oder im Kabel-strang zum Fahrzeugheck.
Gelbes und blaes Signalkabel
(Anschluss des Geschwindigkeits- bzw. Drehzahlsignals)
Es gibt zwei verschiedene möglichkeiten, ein Referenzsignal für den Geschwindigkeitsregler abzugreifen:
1. Geschwindigkeitssignal
Das Geschwindigkeitssignal dient zur tatsächlichen Angabe der Fahrgeschwindigkeit. Diese Signatyp soll stets bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe eingesetzt werden, eignet sich aber auch für Fahrzeuge mit manuellem Schaltgetriebe, wobei in dieser Falle jedoch eine Abschaltung installiert werden muss, die verhindert, dass der Motor überdrehen kann (siehe Seite 23).
2. Motordrehzahl (UPM)
Das Motordrehzahlsignal dient zur Angabe der Motordrehzahl (UPM). Die Fahrzeuggeschwindigkeit ist hierbei solange abhängig von der Motordrehzahl, wie sich das Fahrzeug im selbst Gang befindet. Das Motordrehzahlsignal eignet sich nur für Fahrzeuge mit manuellem Schaltgetriebe. In dieser Falle ist jederwiederum eine Abschaltung zu installmenten, die verhindert, dass der Motor überdrehen kann (siehe Seite 24).
Kabelbaum
Der Geschwindigkeitsregler ist mit zwei Kabeln ausgestattet, die zur Signalerfassung eingesetzt werden können.
1. Blaues Kabel
Zur Erfassung des Geschwindigkeits signals und Drehzahl signals mit einer Spannung zwischen 1,5 Volt und 24 Volt und einer Frequenz zwischen 6 Hz und 8,5 kHz. Das blaue Kabel sollte für sãmtliche Signale eingesetzt werden, die auf den Bereich zwischen den zwei vorgenommen Parametern zuteffen, d. h. sowohl für das Geschwindigkeits signal als auch für die Motordrehzahl.
2. Gelbes Kabel
Dient nur zur Erfassung des Drehzahl signals mit einer Spannung zwischen 6 Volt und 250 Volt und einer Frenzenz zwischen 6 Hz und 488 Hz.
Das gelbe Kabel sollte ausschließlich zur Erfassung von Drehzahlsgenalen mit einer Spannung von >20 Volt eingesetzt werden. Ansonsten sollte das gelbe Kabel nur in denjenigen Fällen bzw. Applikationen zum Einsatz kommt, in denen auch ein Motorüberrehungsschutz erforderlich ist oder das Drehzahlsgen sich in einem Bereich zwischen 6 und 250 Volt bewegt.
Motorüberrehungsschutz
Wird ein Geschwindigkeitssignal als Signalquelle bei Fahrzeugen mit manuellem Schalt-getriebe eingesetzt, so muss auch ein Motorüberrehungsschutz vorhanden sein, um eine Beschädigung des Motors zu verhindern. Wird die Kupplung getreten, während der Geschwindigkeitsregler aktiviert ist, muss sich der Geschwindigkeitsregler automatisch aushalten, da es ansonsten zu Schäden an dem Fahrzeugmotor kommt kann.
Es gibt zwei Arten des Motorüberdrehungsschutzes:
- Wird das blaue Kabel zur Übertragung des Geschwindigkeits signals eingesetzt, so kann das gelbe Kabel zur Übertragung der Motordrehzahl angeschlossen werden, um so den erforderlichen Motorschutz zu gewährleisten. Siehe hierzu auch den Absatz zur Ermittlung von Geschwindigkeitsimpulssignalen.
- Es kann auch ein Kupplungsschalter verwendet werden, wenn kein entsprechendes Drehzahlsignal vorhanden ist. Der Kupplungsschalter solle am Kupplungspedal montiert werden, so dass sich der Geschwindigkeitsregler automatisch beim Betätig des Kupplungspedals ausschaltet (siehe H 4).
Kabelbaum
Der Signalabgriff ist immer von dem verwendeten Getriebe im Fahrzeug abhängig.
Fahrzeuge mit Automatikgebung
Es sollte das blaue Kabel verwendet werden, welches hierbei für die Übertragung des Geschwindigkeitsignals anzuschreiben ist. Es darf keinesfalls ein Drehzahlsignal verwendet werden. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe ist ansonsten kein zusätzlicher Überdrehungsschutz erforderlich. Siehe hierzu auch den Absatz über die Ermittlung von adäquaten Geschwindigkeitsignalen.
Wird am Fahrzeug kein entsprechend geeignetes Geschwindigkeitssignal befinden, so kann der optional erhältliche Magnetsensorbausatz bzw. der optional erhältliche Geschwindigkeitsimpulsgeber montiert werden (siehe optional erhältliches Zubehör s. 37).
Fahrzeuge mit Handschaltgetriebe
Die Beste Lösung bei Fahrzeugen mit Handschaltgetrieben ist die Belegung des blauen Kabels mit dem Geschwindigkeitssignal und die Verwendung des gelben Kabels als Überdrehungsschutz mittels Drehzahlsignal oder Kupplungsschalter. Siehe hierzu auch den Absatz über die Ermittlung von adäquaten Geschwindigkeitsimpulssignalen. Wirk ein entsprechendes Geschwindigkeitssignal gefunden, so kann der optional erhältliche Magnetsensorbausatz bzw. der optional erhältliche Geschwindigkeitsinpulsgeber montiert werden. Wird am Fahrzeug kein Geschwindigkeitssignal gefunden, so kann das blaue Kabel mit dem Drehzahlsignal belegt werden, oder aber das gelbe Kabel kann auf der negativen Polseite der Zündspule (KI. 1) angeschlossen werden. Bei dieser Lösung ist kein zusätzlicher Überdrehungsschutz mehr erforderlich, da hierbei die Motordrehzahl vom Geschwindigkeitssregler überwacht wird. Bei Einsatz eines Drehzahlsignals hangt die Mindestgeschwindigkeit zur Aktivierung des Geschwindigkeitsreglers vom Gang ab, in dem sich das Fahrzeug zu dem Zeitpunkt befindet.
Abgriff des Geschwindigkeits- bzw. Drehzahlsignals
Es gibt verschiedene Möglichkeit, das Drehzahl- bzw. Geschwindigkeitssignal für den Geschwindigkeitsregler abzugreifen. In dem nachfolgenden Abschnitt finden Sie verschiedene Möglichkeit das Signal zu identifizieren.
Kabelbaum
Geschwindigkeitsignale
Bei Fahrzeugen mit manuellen Schaltgetriebe muss zwingend ein Motorüberdrehungsschutz installiert werden.
a. Über die Motorsteuerung übertragenes Geschwindigkeitssignal.
Spannung: zwischen 1,5 und 24 Volt, Frequenz: zwischen 6 Hz und 8,5 kHz.
b. Elektronischer Drehzahlmesser - auf der Rückseite der Instrumentenbaugruppe oder als Teilsatz der Instrumentenbaugruppe.
Spannung: zwischen 1,5 und 24 Volt, Frequenz: zwischen 6 Hz und 8,5 kHz.
c. Geschwindigkeitssensor - ist am Getriebe installiert und verfügt im Allgemeinen über 3 Kabel.
Spannung: zwischen 1,5 und 24 Volt, Frequenz: zwischen 6 Hz und 8,5 kHz.
d. Autoradio - in der Höhe des Radios, falls der Wagen eine ISO-Verbindung hat. Der Geschwindigkeitsimpuls ist hierbei in Kammer 3, Kontaktstift 1 oder 5.
Spannung: zwischen 1,5 und 24 Volt, Frequenz: zwischen 6 Hz und 8,5 kHz.
Motordrehzahlsignale
a. Über die Motorsteuerung übertragenes Motordrehzahlsignal. 1,5-24 Volt.
b. Elektronischer Drehzahlmesser – auf der Rückseite der Instrumentenbaugruppe.
Spannung: zwischen 1,5 und 24 Volt, Frequenz: zwischen 6 Hz und 488 Hz.
c. Anschlussklemme am W+ Pol der Lichtmaschine, an einigen Lichtmaschinen befindet sich eine zusätzliche Anschlussklemme. Diese Anschlussklemme ist bei manchen Fahrzeugen nicht belegt, wodurch eine Verbindung zur Lichtmaschine erforderlich ist.
Spannung: 6-250 Volt; Frequenz: zwischen 6 Hz und 488 Hz.
d. Negative Polsite der Zündungsspule (Kl. 1) - bei dieser Art von Verbindung muss das gelbe Kabel verwendet werden.
Spannung: 6-250 Volt; Frequenz: zwischen 6 Hz und 488 Hz.
Zum Überprüfen des gewählten Signals sollen den Sie ein Voltmeter verwenden und folgendermaßen vorgehen: Verbinden Sie die rote Leitung des Voltmeters mit dem von Ihnengewählten Geschwindigkeitssignal, und die schwarze Leitung des Voltmeters mit der Fahrzeugmasse. Fahren Sie nun das Fahrzeug mit der niedrigsten Geschwindigkeit, bei der der Geschwindigkeitsregler aktiviert werden kann, und messen Sie die Effektivspannung des Signals. Beachten Sie, dass alle digitalen Voltmeter die Effektivspannung messen, wenn sie sich im Wechselspannungsbereich befinden.
Diagnosemodus
Der Geschwindigkeitsregler hat einen Selfbstdiagnosemodus. Die Selfbstdiagnose ist in drei Bereiche aufgeleit A, B und C zum Test aller Elemente und Funktionen des Geschwindigkeitsreglers. Bevor Sie die Selfbstdiagnose starten, prüfen Sie nochmals alle Kabelverbindungen auf ihren korrekten Anschluss.
Schalten Sie das Schaltgetriebe in den Leerlauf bzw. das Automatikgetriebe in die Parkstellung undziehen Sie die Handbremse an.
Zum Starten der Diagnosefunktion mit akustischer Anzeige schalten Sie bei gedrückter SET-Taste die Zündung EIN. Sie erhalten bei eingeschalteter Zündung und gedrückter SET-Taste ein akustisches Quittiersignal, solange wie Sie die SET-Taste gedrückt halten. Sollten Sie ein weiteres akustisches Signal innerhalb einer Sekunde erhalten, nachdem Sie die SET-Taste losgelassen haben, ist ein Steuereingang geschaltet, z. B. der Kupp-lungsschafter. Überprüfen Sie erneut die Kabelverbindungen.
Diagnosemodus A
Prüfung der elektronischen Bauteile und der elektrischen Anschlüsse
Die LED im Elektronikmodul und der integrierte Summer zeigen parallel die korrekten Funktionen der elektrischen Verkabelung und der Bauteile an.
Bei einer nachträglichen Prüfung der Bauteile ist es nicht zwingend notwendig, das Steuergerät freizulegen, da die akustischen Signale zu den optischen Signalen parallel sind.
Sie erhalten über die LED bzw. den Summer eine Bestätigung beim Betätigten bzw. beim Anliegen von folgenden Signalen:
SET-Taste
RES-Taste
Bremse
Kupplungsschalter
Geschwindigkeitssignal im Lernmodus
Drehzahlsignal im Lernmodus
Das akustische und optische Signal wird maximal pro Eingang für 10 Sekunden ausgegeben, um sicherzustellen, dass weitere Meldungen nicht unterrückt werden. Sollten Sie beim Betätigkeiten einer der o. g. Funktionen kein akustisches bzw. optisches Signal erhalten, so müssen Sie die elektrische Verkabelung überprüfen.
Diagnosemodus
Diagnosemodus B
Nach erfolgreichem Abschluss des Testes A konnen Sie mit dem Test B fortfahren. Mit thisem Diagnosemodus konnen Sie die Funktion des Servos testen. Schalten Sie das Schaltgetriebe in den Leerlauf bzw. das Automatikgetriebe in die Parkstellung undziehen Sie die Handbremse an. Starten Sie den Motor bei gedrückter SET-Taste. Wenn der Motor lauft,lassen Sie die SET-Taste wieder los.Schalten Sie nun den Geschwindigkeitsregler mit der ON/OFF-Taste ein.Die LED im Steuergerät leuchtet auf.Drucken Sie die SETTaste und halten Sie sie gedrückt.Die Motordrehzahl muss langsam ansteigen (Achtung: lessen Sie nicht den Motor uberdrehen). Drucken Sie die RES-Taste und halten Sie sie gedrückt.Die Motordrehzahl muss langsam abfallen.Durch Betätigten der Bremse oder Kupplung bzw.durch Betätigten des ON/OFF-Schalters muss die Motordrehzahl wieder auf die Leerlaufdrehzahl abfallen.Zum Verlassen des Diagnosemodus schalten Sie die Zündung aus.
Diagnosemodus C
Der Diagnosemodus C dient zur Überprüfung des Geschwindigkeitssignals bzw. des Drehzahlsignals. Starten Sie den Motor bei gedrückter SET-Taste. Wenn der Motor lauft, halten Sie die SET-Taste wieder los. Fahren Sie ca. 50km / h mit Ihr Fremhrzeug. Schalten Sie den Geschwindigkeitsregler über die On/Off-Taste am Bedienteil ein. Die LED im Steuergerät sollte jetzt ca.omal pro Sekunde blinken und Sie sollen ein akustisches Signal ca.omal pro Sekunde erhalten. Sollte dies nicht der Fall sein, führen Sie das Einstell- und Lernprogramm aus. Zum Verlassen des Diagnosemodus schalten Sie bei Stillstand des Fahrzeuges die Zündung ab.

Anmerkung! Die Diagnosemodi dieren zur Überprüfung aller Bauteile und Funktionen des Geschwindigkeitsreglers. Der Geschwindigkeitsregler verwendet ein intern erzeugtes Referenzsignal zum Test des Servos im Diagnosemodus B. Falls der Geschwindigkeitsregler auch nach erfolgreichem Abschluss des Testes B sich nicht korrekt in Funktion setzen{lsst, so liegt das Problem in der Regel am Abgriff des Geschwindigkeits signals.
Sicherheitseinrichtungen
Der Geschwindigkeitsregler ist mit zahlreichen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet, die den Geschwindigkeitsregler ausschalten, falls eine oder mehrere nachfolgend genommen Situationen eintreten sollen:
- Beim Durchtreten des Bremspedals,
- beim Drucken der AUS-Taste am Steuermodul,
- beim Überdrehen des Motors,
- beim Abbremsen auf 50% der eingestellten Geschwindigkeit,
- beim Beschleunigen auf 150% der eingestillten Geschwindigkeit,
- beim Ausschalten der Zündung.
Der Geschwindigkeitsregler schaltet auch ab, falls Störungen im Bereich des Bremslichts vorliegen wie z. b. defekte Bremslichter, eine defekte Sicherung oder eine gelöste Verbindung im Bereich des Bremslichtschalters.
Um einen sicheren und wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten, sollen den Tempomaten NIEMALS bei Staus oder auf nassen, rutschigen Straßen einsetzen.

Achtung! Der Geschwindigkeitsregler schaltet auch ab, falls Störungen im Bereich des Bremslichts vorliegen wie z. B. defekte Bremslichter, eine defekte Sicherung oder eine gelöste Verbindung im Bereich des Bremslichtschalters.

Achtung! Der Geschwindigkeitsregler verfügtzar über eine Anzahl von Sicherheitseinrichtungen,doch es ist keine davon in der Lage, ein Verdrehen oder Verklemmen des Bowdenzugs zu verhindern. Deshalb alles zweimal prufen!
Einstell-/Lernmodus
Mit dem Einstell- und Lernmodus konnen die wichtigsten Parameter des Geschwindigkeitsreglers für nahezu jedem Fahrzeug optimal eingestellt werden.
Mit den drei Einstell- und Lernmodi wird das Geschwindigkeits- bzw. Drehzahlsgesinal (PPM), die Empfindlichkeit der Übernahme (INIT-Modus) und die Regelempfindlichkeit (GAIN-Modus) eingestellt.
Das Einstellen der Grundparameter kann während der Fahrt durchgeführt werden. Dadurch sind Sie in der Lage, die Feineinstellung der Regelparameter individuell einzustellen und damit eine genaue Einstellung zu erreichen. Diese Einstellungen können durchgeführt werden, ohne dass das Steuergerät ausgebaut werden muss, um den Zugang zu den Schaltern für Sondereinstellungen zu erfolglichen.
Die Einstellungen bzw. Justage erfolgen elektronisch. Die eingestellen Parameter werden im Elektronikmodul fest gespeichert bis das SET-UP-Programm erneut gestartet wird.
1. Starten des SET-UP-Modus
Zum Starten des SET-UP-Programms gehen Sie folgendermaßen vor:
Schalten Sie die Zündung EIN und Aus, starten Sie das Fahrzeug, betätigten Sie die Bremse und halten Sie die Bremse für eine Minute gedrückt. Wahrend Sie die Bremse betätigten drücken Sie die SET-Taste viermal kurz hintereinander. Als Bestätigung erhalten Sie 4 hohe akustische Signale. Zum Starten eines der unter genannten Einstell- und Lernmodi müssen Sie immer die o. g. Prozedur starten.
2. Automatikmodus
Im Automatikmodus werden alle drei Parameter (PPM, GAI und INIT) automatisch auf Ihr Fahrzeug abgestimmt. Im Anschluss des Automatikmodus konnen Sie alle drei Parameter noch fein anpassen.
Um in den Automatikmodus zu gelangen, nachdem Sie die unter Punkt 1 aufgeführten Schritte ausgeführht haben, betätigten Sie die Bremse und drücken Sie bei betätigter Bremse die RES-Taste. Als Bestätigung erhalten sie ein tiefes akustisches Signal. Lösener Sie die Bremse. Sie erhalten zur Bestätigung ein hohes akustisches Signal. Sollten Sie mehr als ein akustisches Signal erhalten, wiederholen Sie den Vorgang.
Fahren Sie mit Ihr hem Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 70 km/h.
Drücken Sie die SET-Taste für die blaue Leitung als Signal-Eingang oder drücken Sie die RES-Taste für die gelbe Leitung als Signal-Eingang.
Einstell-/Lernmodus
Der Geschwindigkeitsregler schaltet sich sofort ein, nachdem Sie die SET- bzw. RES-Taste gedrückt haben und schaltet in den INIT-Modus. Sie können in dieser Modus das Ansprechverhalten optimieren und so den Freilauf des Bowdenzugs vom Servo ausgleichen. Sollte der Geschwindigkeitsregler zu träge die Geschwindigkeit übernommen haben, drucken Sie die SET-Taste um den Wert zu erhöhen.
Hat der Geschwindigkeitsregler die Geschwindigkeit zu ruckartig übernommen, so dass er übersteuert, drücken Sie die RES-Taste. Als Bestätigung für jeder Tastendruck auf die SET- bzw. RES-Taste erhalten Sie ein akustisches Signal.
Zum Speichern der eingestellten Werte (PPM, INIT und GAIN) betätigten Sie die Bremse. Sie können nun erneut das Programm aufrufen, indem Sie die RES-Taste bei betätigter Bremse drücken. Zur Bestätigung erhalten Sie ein tiefes akustisches Signal. Lüssen Sie die Bremse. Nach dem Lösen der Bremse erhalten Sie ein hohes akustisches Signal zur Bestätigung. Beginnen Sie das Programm von vorne, indem Sie die SET- bzw. RES-Taste drücken, je nach Signalquelle. Zum Verlassen des SET-UP-Programms stoppen Sie Ihr Fahrzeug und drücken viermal bei betätigter Bremse die SET-Taste.
Im Normalfall sollene Ihr Geschwindigkeitsregler jetzt optimal für Ihr Fahrzeug eingestellt sein.
3. PPM Einstellung
Sollten Sie mit dem Regelbereich des Geschwindigkeitsreglers nicht zufrieden sein, können Sie die PPM-Einstellung manuell einstehen.
Um in den PPM-Einstellmodus zu gelangen, führen Sie erst den Start des SET-UP-Programms aus.
Drücken Sie nun zweimal die RES-Taste bei betätigter Bremse. Pro Tastendruck erhalten Sie ein tiefes akustisches Signal. Losen Sie die Bremse. Nach dem Losen der Bremse erhalten Sie zur Bestätigung zwei hohe akustische Signale. Falls Sie nicht zwei hohe akustische Signale erhalten, führen Sie die o. g. Schritte erneut aus.
Zum Einstellen des PPM-Wertes fahren Sie mit Ihrm Fahrzeug eine Geschwindigkeit von ca. 35 - 40km / h . Drucken Sie nun die SET-Taste für das blaue Kabel als Signaleingang bzw. die RES Taste für die gelbe Leitung als Signaleingang. Der Geschwindigkeitsregler schaltet sich sofort ein, nachdem Sie die SET- bzw. RES-Taste gedrückt haben und schaltet in den Regelmodus. Zum Speichern der eingestillten Werte (PPM) betätigten Sie die Bremse.
Einstell-/Lernmodus
Zum Verlassen des SET-UP-Programms stoppen Sie Ihr Fahrzeug und drücken viermal bei betätigter Bremse die SET-Taste.
Bei jeder Änderung der PPM-Einstellung werden samtliche vorhergehenden INIT-Einstellungen samt den werkseitig eingestellten Sollwerten überschreiben, die GAIN-Einstellung bleibt jedoch unverändert.
Sollte der Geschwindigkeitsregler jetzt träge oder zu ruckartig die Geschwindigkeit übernehmen, so muss die INIT-Einstellung durchgeführt werden. Sollte der Geschwindigkeitsregler im Regelbetrieb zu träge oder ruckartig arbeiten, muss die GAIN-Einstellung manuell durchgeführt werden.
Sollte es der Fall ist, dass der Geschwindigkeitsregler im Regelbetrieb zu träge oder ruckartig arbeitet, muss die GAIN-Einstellung manuell durchgeführt werden.
4. INIT-Modus
Im INIT-Modus können Sie die Empfindlichkeit der Geschwindigkeitsübernahme einstellen.
Falls der Geschwindigkeitsregler zu träge die Geschwindigkeit übernimmt, muss der INIT-Wert erhöht werden. Falls die Geschwindigkeit zu ruckartig übernommen wird, muss der INIT-Wert verringgert werden.
Um in den INIT-Einstellmodus zu gelangen, führen Sie erst den Start des SET-UP-Programms aus.
Drücken Sie dreimal die RES-Taste bei betätigter Bremse. Pro Tastendruck erhalten Sie ein tiefes akustisches Signal. Lösen Sie die Bremse. Nach dem Lösen der Bremse erhalten Sie zur Bestätigung drei hohe akustische Signale. Falls Sie nicht drei hohe akustische Signale erhalten, führen Sie die o. g. Schritte erneut aus.
Fahren Sie mit dem Geschwindigkeitsregler in einer beliebigen Geschwindigkeit, die oberhalb der Mindest-Geschwindigkeit (40 km/h) liegt. Drücken Sie jetzt die SET-Taste so lange, bis Sie merken, dass der Geschwindigkeitsregler die gefahrene Geschwindigkeit übernimmt. Schalten Sie den Geschwindigkeitsregler durch Betätigten der Bremse ab. Drücken Sie erneut die SET-Taste, der Geschwindigkeitsregler sollen jetzt die Geschwindigkeit sanft übernehmen. Soltte dies nicht der Fall sein, konnen Sie mittels der SET-Taste den INIT-Wert erhöhen und mittels der RES-Taste den Wert verringern. Für jeder Tastendruck erhalten Sie ein akustisches Signal.
Einstell-/Lernmodus

Achung! Die normalen AUF- und AB-Funktionen der SET-Taste und RES-Taste sind in dieser Betriebsart gespeppt, so dass diese Tasten zur Eingabe von Einstellungen genutzt werden können.
Zum Speichern der eingestellten Werte (PPM, INIT und GAIN) betätigten Sie die Bremse. Wird der INIT-Wert verändert berechnet der Geschwindigkeitsregler den bestmöglichen GAIN-Wert, und löscht den vorherigen Wert im Steuergerät.
Im Normalfall muss keine weitere Einstellung am Steuergerät vorgenommen werden. Daher wird empfohlen, den SET-UP-Modus zu verlassen und den Geschwindigkeitsregler im Normalbetrieb zu testen. Zum Verlassen des SET-UP-Programms stoppen Sie Ihr Fahrzeug und drücken viermal bei betätigter Bremse die SET-Taste.
Sollte der Geschwindigkeitsregler im Regelbetrieb zu träge oder empfindlich reagieren, so muss der GAIN-Wert verändert werden. Hierzu muss nochmals Schritt 1 und 5 wiederholt werden um den GAIN-Modus zu starten.
5. GAIN-Modus
Der GAIN-Wert muss erhöht werden, wenn das Fahrzeug bei Betrieb des Geschwindigkeitsreglers an Geschwindigkeit verliert oder zu träge reagiert, z. B. übermäßiger Geschwindigkeitsverlust an Steigungen oder übermäßige Geschwindigkeitszunahme an Gefällen.
Der GAIN-Wert muss verringgert werden, wenn das Fahrzeug bei Betrieb des Geschwindigkeitsreglers an Geschwindigkeit zunimmt oder zu ruckartig arbeitet. Zum Beispiel: Sie setzen eine Geschwindigkeit von 70~km / h und die Fahrzeuggeschwindigkeit schwankt zwischen 65 und 75~km / h im Regelbetrieb. Im Normalfall gewährleistet der GAIN-Wert, der nach erfolgter INIT-Einstellung berechnet wird, einen gleichmäßigen Regelbetrieb des Geschwindigkeitsreglers. Ist eine Änderung erforderlich, so sollte folgende Vorgehensweise beachtet werden:
Um in den GAIN-Einstellmodus zu gelangen, führen Sie erst den Start des SET-UP-Programms aus.
Drücken Sie viermal die RES-Taste bei betätigter Bremse. Pro Tastendruck erhalten Sie ein tiefes akustisches Signal. Lösen Sie die Bremse. Nach dem Lösen der Bremse erhalten Sie zur Bestätigung vier hohe akustische Signale. Falls Sie nicht vier hohe akustische Signale erhalten, führen Sie die o. g. Schritte erneut aus.
Einstell-/Lernmodus
Zum Einstellen des GAIN-Wertes fahren Sie mit dem Fahrzeug eine mittlere Geschwindigkeit. Drücken Sie die SET-Taste, um den Geschwindigkeitsregler einzuschalten. Drücken Sie erneut die SET-Taste, um den GAIN-Wert zu erhöhen bzw. drücken Sie die RES-Taste, um den GAIN-Wert zu verringn. Sie erhalten pro Tastendruck ein akustisches Signal zur Bestätigung.
Nachfolgend ist ein praktikabler Vorgang beschrieben, um den GAIN-Wert optimal einzustellen, nachdem Sie den Geschwindigkeitsregler in den Einstellmodus (s. o.) gebracht haben.
Fahren Sie mit ihrer Fahrzeug eine mittlere Geschwindigkeit, drücken Sie die SET-Taste um den Geschwindigkeitsregler einzuschalten. Schalten Sie nun den Regelbetrieb durch Betätigten der Bremse aus. Lassen Sie die Fahrzeuggeschwindigkeit um ca. 25 - 30km / h abfallen. Drücken Sie die RES-Taste, um die letzte gespeicherte Geschwindigkeit erneut aufzurufen. Beobachten Sie nun den Fahrzeugtacho. Sollte die Geschwindigkeit über die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit hinaus beschleunigen, muss der GAIN-Wert verringert werden, indem Sie erneut die SET-Taste drucken. Sollte der Geschwindigkeitsregler sehr-Träge die Geschwindigkeit erneut aufgenommen haben, drucken Sie die SET-Taste um den GAIN-Wert zu erhöhen.
Betätigten Sie die Bremse, um den eingestellen Wert zu speichern. Um die Einstellung zu überprüfen, drücken Sie die RES-Taste. Soltte die Einstellung nicht zufriedenstellend sein, können Sie nun wie oben beschrieben den GAIN-Wert verändern.
Nach erfolglicher Einstellung betätigten Sie die Bremse, um den Wert zu speichern. Zum Verlassen des SET-UP-Modus beachten Sie Punkt 6.
6. Verlassen des SET-UP-Programms
Zum Verlassen des SET-UP-Programms stoppen Sie Ihr Fahrzeug und drücken viermal bei betätigter Bremse die SET-Taste.
Zur Bestätigung, dass das SET-UP-Programm beendet ist, erhalten Sie ein langes hohes akustisches Signal.
Bedienung des Geschwindigkeitsreglers
ON/OFF-Taste
Durch einmaliges Antippen des ON/OFF-Tasters wird der Geschwindigkeitsregler eingeschaltet. Als Bestätigung leuchtet die LED auf.
Ist der Geschwindigkeitsregler eingeschaltet, wird durch einmaliges Antippen des ON/OFF-Schalters der Geschwindigkeitsregler ausgeschaltet. Als Bestätigung erlischt die LED.
SET-Taste
- Setzen der momentan gefahrenen Geschwindigkeit, wenn die SET-Taste gedrückt und sofort wieder losgelassen wird. Diese Wunschgeschwindigkeit wird aufrechterhalten bis:
a) das Brems- oder das Kupplungspedal betätigt wird
b) über den ON/OFF-Taster das Gerät ausgeschaltet wird
c) die Geschwindigkeit des Fahrzeuges unter der unteren Einsatzgeschwindigkeit liegt
d) an einer Steigung die Geschwindigkeit um mehr als ca. 25% abfällt
- Wenn die SET-Taste dauernd gedrückt wird, beschleunigt Ihr Fahrzeug. Lösst man die Taste los, halt der Geschwindigkeitsregler die bis dahin erreichte Geschwindigkeit und speichert diese.
RES-Taste
Übernahme der zuletzt gespeicherten Geschwindigkeit, wenn die RES-Taste gedrück und sofort wieder losgelassen wird, vorausgesetzt dass:
a) über den ON/OFF-Taster das Gerät eingeschaltet ist,
b) die Geschwindigkeit Ihr's Fahrzeuges nicht unter der Mindestgeschwindigkeit liegt,
c) das Brems- oder Kupplungspedal nicht betätig wird,
d) die Zündung zwischenheitlich nicht ausgeschaltet wurde,
e) die momentane Geschwindigkeit nicht weniger als 50% vom gespeicherten Wert beträgt.
Beschleunigen und verlangsamen
Nachdem der Geschwindigkeitsregler aktiviert ist, haben Sie noch die Möglichkeit zur Feinabstimmung. Tippen Sie einmal die SET-Taste an, so erhöht sich die Geschwindigkeit um ca. 1,5km / h . Tippen Sie einmal die RES-Taste an, so verringgert sich die Geschwindigkeit um ca. 1,5km / h . Diese Funktion gibt Ohnen die Möglichkeit, Ihr Fahrzeug genau dem Verkehrssfluss oder der Geschwindigkeitsbegrenzung anzugleichen. Der Geschwindigkeitsregler hat einen Speicher, welcher die Anzahl des Antippens speichert. Zum Beispiel: Sie tippen 3× oder 5× die SET-Taste oder RES-Taste und der Geschwindigkeitsregler erhöht oder verlangsamt das Tempo Ihres Fahrzeuges um ca. 4,5 oder 7,5km / h .

Wichtig! Wenn Sie die gesetzte Geschwindigkeit extrem verlangsamen wollen, benutzen Sie nicht die RES-Taste. Benutzen Sie den OFF-Taster, die Bremse oder die Kupplung, und setzen Sie danach mit der SET-Taste wieder ihre neue Geschwindigkeit.
Funktionstest
Starten Sie Ihr Fahrzeug und schalten Sie den Geschwindigkeitsregler durch Betätigter ON/OFF-Taste am Bedienelement.
Fahren Sie mit einer Geschwindigkeit von ca. 40-50 km/h, drücken Sie die SET-Taste, um den Geschwindigkeitsregler zu aktivieren.
Der Geschwindigkeitsregler sollte nun sanft die Geschwindigkeit übernehmen und die gefahreche Geschwindigkeit konstant aufrechterhalten. Die niedrigste Geschwindigkeit, bei dem der Geschwindigkeitsregler arbeitet, liegt ca. bei 40km / h
Empfindlichkeitseinstellung
Falls der Geschwindigkeitsregler nicht sanft einschaltet oder das Fahrzeug während des Regelbetriebes Schneller oder langsamer wird, können entsprechende Justagen an den Empfindlichkeitseinstellungen des Geschwindigkeitsreglers vorgenommen werden. Übernimmt der Geschwindigkeitsregler die gefahrene Geschwindigkeit zu schnell bzw. ruckartig, muss der INIT-Wert verringgert werden.
Arbeitet der Geschwindigkeitsregler zu ruckartig im Regelbetrieb muss der GAIN-Wert verringgert werden. Ist der Geschwindigkeitsregler zu träge und langsam im Regelbetrieb, muss der GAIN-Wert erhöht werden.
Samtliche Empfindlichkeitseinstellungen können im Einstellmodus justiert werden, siehe hierzu Flussdiagramm Seite 39.
Fehlersuche und -beseitigung
Dieser Abschnitt enthalt eine liste möglicher Probleme sowie eineliste von Prüfungen, die zur Lösung dieser Probleme empfohlen werden.
Die LED des Elektronikmodulus leuchtet nicht auf, wenn die Tasten des Bedienelements gedrückt werden.
Prufen Sie den 8-poligen Kompaktstecker, der vom Elektronikmodul abgeht, und stellen Sie safer, dass er ordnungsgemäß mit dem Bedienelement verbunden ist. Prufen Sie die Farbcodierung am Verbindungsstecker des Bedienelements und vergewissern Sie sich, dass die Klemmen ordnungsgemäß in das Bedienelement eingesteckt sind. Sind diese ordnungsgemäß eingesteckt, prufen Sie die Stromversorgung und Masseverbindung des Elektronikmodulus. Das orangefarbene Kabel sollte beim Einschalten der Zündung eine Batteriespannung von +12 V haben und das grüne Kabel sollte eine gute Masseverbindung haben.
Die LED des Elektronikmodulus leuchtet nicht auf, wenn die Bremse betätigt wird.
Stellen Sie sicher, dass die LED des Elektronikmoduli aufleucht, wenn die Tasten des Bedienelements gestrückt werden. Leuchtet sie nicht auf, überprüfen Sieitte die Stromversorgung und Masseverbindung des Elektronikmodulus. Das orangefarbene Kabel sollte beim Einschalten der Zündung eine Batteriespannung von +12V haben, und das grüne Kabel sollte eine gute Masseverbindung haben.
Prüfen Sie die Verbindungen zum Bremslichtschalter mit einem Voltmeter. Das braun-weiße Kabel vom Elektronikmodul sollte mit einem Bremslichtschalterkabel verbunden sein, welche entweder dauerhaft oder über die Zündung gespeist ist. Das braune Kabel sollte mit dem Bremslichtschalterkabel verbunden sein, welches die Verbindung zwischen der Bremslichtbirne und dem Bremslichtschalter bildet. Man erhält somit ein Massesignal aus der Zuleitung zur Bremslichtbirne, wenn das Bremspedal nicht betätig ist, und ein Plussignal (+12 V), wenn das Bremspedal betätig wird. Das braun-weiße und das braune Kabel sind unterinander austauschbar. Einige Bremslichtstromkreise haben eine Einspeisung über Zündung, deshalb sollte man die Kabel bei eingeschalteter Zündung testen.
Aus Sicherheitsgründen Funktioniert der Geschwindigkeitsregler nicht, wenn Probleme im Original-Bremslichtstromkreis des Fahrzeuges vorliegen. Daher sollen man die Bremsleuchten auf ordnungsgemäß Funktion testen.
Fehlersuche und -beseitigung
Die LED blinkt nicht bei Eingang eines TACH-Signals (Drehzahlmessersignal über die gelbe Leitung)
Falsches TACH-Signal (Drehzahlmessersignal).
Prüfen Sie das Signal mit einem Voltmeter oder Oszilloskop. Stellen Sie safer, dass das Signal zwischen 6 V und 250 V liegt und sich der Frequenzbereich zwischen 6 Hz und 488 Hz befindet. Nach der Überprüfung der korrekten Verbindung der gelben Leitung testen Sie das Signal nochmals am Elektronikmodul des Geschwindigkeitsreglers. Schließen Sie die rote Leitung des Voltmeters bzw. Oszilloskop an die gelbe Leitung im Verbindungsstecker des Elektronikmodulus an. Das zweite Kabel des Voltmeters bzw. Oszilloskop gegen Sie gegen Masse. Stellen Sie safer, dass das gleiche Signal am Elektronikmodul anliegt wie am Abgriff des Fahrzeugsignals. Sollte dies nicht der Fall sein, überprüfen Sie erneut den Abgriff und überprüfen Sie die gelbe Leitung auf Beschädigungen.
Falsche PPM-Einstellung
Ist die Erfassung des Geschwindigkeits signals bzw. Drehzahlsignals über die blaue Leitung gewählt, arbeitet der Geschwindigkeitsregler nicht über das TACH-Signal (gelbe Leitung).
Ändern Sie die PPM-Einstellung auf das Eingangsgesamt über die gelbe Leitung.
Die LED blinkt nicht bei Eingang eines Geschwindigkeits signals (Geschwindigkeits signal über die blaue Leitung)
Falsches Geschwindigkeitssignal
Prüfen Sie das Signal mit einem Voltmeter oder Oszilloskop. Stellen Sie safer, dass das Signal zwischen 1,5 V und 24 V liegt und der Frenzbereich sich zwischen 6 Hz und 8,5 kHz befindet. Nach der Überprüfung der korrekten Verbindung der blauen Leitung testen Sie das Signal nochmals am Elektronikmodul des Geschwindigkeitsreglers. Schließen Sie die rote Leitung des Voltmeters bzw. des Oszilloskops an die blaue Leitung im Verbindungsstecker des Elektronikmodulus an. Das zweite Kabel des Voltmeters bzw. des Oszilloskops legen Sie gegen Masse. Stellen Sie safer, dass das gleiche Signal am Elektronikmodul anliegt wie am Abgriff des Fahrzeugsignals. Soltte dies nicht der Fall sein, überprüfen Sie erneut den Abgriff und überprüfen Sie die blaue Leitung auf Beschädigungen.
Falsche PPM-Einstellung
Ist die Erfassung des Geschwindigkeits signals bzw. Drehzahlsignals über die gelbe Leitung gewählt, arbeitet der Geschwindigkeitsregler nicht über das Geschwindigkeits signal (blaue Leitung).
Ändern Sie die PPM-Einstellung auf das Eingangsgsinal über die blaue Leitung.
Fehlersuche und -beseitigung
Die Motordrehzahl lassst sich nicht im Diagnosemodus B verändern
Führer Sie alle andern Tests des Diagnosemodus erneut durch, um sicherzustellen, dass das Problem nicht von den elektrischen Verbindungen oder vom Steuergerät des Geschwindigkeitsreglers kommt.
Schalten Sie die Zündung aus und verlassen Sie den Diagnosemodus. Lassen Sie die Zündung eine Sekunden ausgeschaltet, drücken Sie erneut die SET-Taste und starten Sie bei gedrückter SET-Taste das Fahrzeug erneut, um in den Diagnosemodus zu gelangen.
Wiederholen sie den Test B erneut.
Prüfen Sie die Steckerverbindung zum Servo, achten Sie hier auf den korrekten Sitz der Kabel bzw. auf die Farbkodierung des Steckers.
Überprüfen Sie die gewährte Vakuumquelle.
Ziehen Sie den Vakuumschlauch am Servo ab und prufen Sie bei verschiedene Motorreihzahlen den Unterdruck.
Sollte der Unterdruck nicht konstant sein bzw. abfallen, wahren Sie eine andere Unterdruckquelle.
Drücken Sie im Diagnosemodus B die SET- bzw. RES-Taste. Sie sollen die Ventile im Vakuumservo arbeiten horen, während Sie die SET- bzw. RES-Taste drucken.
Der Geschwindigkeitsregler arbeitet nicht gleichmäßig im Regelbetrieb.
Reagiert der Geschwindigkeitsregler im Regelbetrieb zu spreunghaft und verändert sich im Regelbetrieb die Fahrzeuggeschwindigkeit, so muss der GAIN-Wert verringgert werden. Reagiert der Geschwindigkeitsregler zu träge im Regelbetrieb, so muss der GAIN-Wert erhöht werden.
Zubehör
Magnetsensorsatz AS71430
Der Magnetsensorsatz dient zur Erzeugung eines Geschwindigkeits signals. Es stehen hier zahlreiche Montagemöglichkeiten zur Verfugung. Die Magneten werden mit dem doppelseitigen Klebeband an der Kardanwelle bzw. Antriebswelle fixiert. Zur endgültigen Befestigung der Magneten verwenden Sie die mitgelieferten Kabelbinder.
Zubehör
Fahrzeuge mit Frontantrieb (siehe 串 1)
Blockieren Sie die Hinterräder gegen Wegrollen,ziehen Sie die Handbremse an und schalten sie das Getriebe in Leerlaufstellung. Den Fahrzeugvorbau soweit hochheiten, dass genugend Arbeitsraum zur Verfugung steht. Stützen Sie den Fahrzeugvorbau mittels Abstützböcken ab. Niemals unter einem nicht gesicherten Fahrzeug arbeiten. Befestigen Sie den Sensor an der Halterung und legen sie die Einbauposition fest. Diese Position sollte so nahe wie möglich am Getriebe sein. Der geeignete Montagebereich für die Magneten ist das innere Gelenk der Antriebswelle. Fixieren Sie mit dem doppelseitigen Klebeband 2 Magneten auf dem Gelenk und befestigen Sie die fixierten Magneten mit dem Kabelbinder, nachdem Sie diese gleichmäßig auf dem Gelenk verteil haben. Die Einstellung des Sensors sollene so erfolgen, dass zwischen Magneten und dem Geschwindigkeitssensor ein Abstand von ca. 3 - 5mm entsteht. Stellen Sie safer, dass der Abstand zwischen Sensor und Magneten bei vertikaler Bewegung der Antriebswelle sich nicht verringert oder größer als 5mm wird.
Fahrzeuge mit Heckantrieb (siehe 12)
Blockieren Sie die Vorderräder gegen Wegrolten und schalten Sie das Getriebe in Leerlaufstellung. Das Fahrzeugheck soweit hochheiten, dass genügend Arbeitsraum zur Verfugung besteht. Stützen Sie den Fahrzeugvorbau mittels Abstutzböcken ab. Niemals unter einem nicht gesicherten Fahrzeug arbeiten. Befestigen Sie den Sensor an der Halterung und legen Sie die Einbauposition fest. Diese Position solle so nahe wie möglich am Getriebe sein. Der geeignete Montagebereich für die Magneten ist direkt am Getriebe. Fixieren Sie mit dem doppelseitigen Klebeband 1 oder 2 Magneten auf der Kardanwelle und befestigen Sie die fixierten Magneten mit dem Kabelbinder, nachdem Sie diese gleichmäßig auf dem Gelenk verteil haben. Die Einstellung des Sensors sollen so erfolgen, dass zwischen Magneten und dem Geschwindigkeitssensor ein Abstand von ca. 3-5 mm entsteht.
Stellen Sie sicher, dass der Abstand zwischen Sensor und Magneten bei vertikaler Bewegung der Kardanwelle sich nicht verringgert oder größter als 5 mm wird.
Tachowellengenerator MS-AA-144 (siehe 念 I 3)
Der Tachowellengenerator dient zur Erzeugung eines Geschwindigkeitssignals bei Fahrzeugen mit geschraubter Tachowelle. Bei Verwendung des Tachwollengenerators bei Fahrzeugen mit manuellen Schaltgetrieben ist es zwingend notwendig, einen Motorüberdrehungsschutz zu installieren.
STANDARD-BETRIEB
- Motor starten
- Taste ON/OFF auf dem Bedienmodul drucken
- Bremspedal treten und niedergetreten halten
- Viermal auf die SET-Taste drucken
Einstellmodus
Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal treten und niedergetreten halten Bremspedal treten und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und nieder getreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetren und niedergetreten halten Bremspedal tetrownder loslassen Bremspedal wieder loslassen Bremspedal wieder loslassen Bremspedal wieder loslassen Bremspedal wieder loslassen



Setup-Modus verlassen: Bremspedal treten und niedergetreten halten; viemal auf die SET-Taste drucken (ein langanhaltender hoher Piepston ernt)
Entsorgungshinweis
Beachten Sierette, dass elektrische Geräte eine Vielzahl wieder verwertbarer Materialien sowie umweltschädliche Komponenten enthalten. Tragen Sierette in Ihrum und im Interesse der Umwelt.
Sorge damit, dass diese Komponenten nur über die vorgesehenen und zugelassenen Wege entsorgt werden.
Technische Daten
Betriebsspannung: 12 Volt
Stromaufnahme: max. 3 A
Betriebstemperatur: -40° bis +85°C
ABE Nr. 90668
Technische Änderungen Vorbehalten
Technische gegevens 180
2. Automatische modus
Driftspending: 12 volt
Strømforbrug: Maks. 3 A
Driftstemperatur: -40° til +85° C
ABE nr. 90668
(se A 5.10) 1 Monteringsplatz
(se A 5.11) 1 Monteringsvinkel for bowdenwire
(se A 5.12) 1 Tandbricka M6
(se A 5.13) 1 Mutter M6
(se A 5.14) 1 Maskinskruv M6x12
Folgende anvisninger ma derfor folges:
Ved arbeid pa kjoretoyets ledninger gjelder folgende klemmebetegnelser:
30 (inngang direkte fra batteri pluss),
15 (koblet pluss, bak batteri)
31 (returledning fra batteri, jord)
58 (parkeringslys) (ryggelys)
For à lagre den innstilte verdien (PPM, INIT og GAIN) aktiverer du bremsen.
ABE (allgemeine Betriebserlaubnis)-numero 90668