Kärcher MC 130 Classic - Kehrmaschine

MC 130 Classic - Kehrmaschine Kärcher - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Kärcher MC 130 Classic - page 3
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Produktinformationen

Marke : Kärcher

Modell : MC 130 Classic

Kategorie : Kehrmaschine

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Häufig gestellte Fragen - MC 130 Classic Kärcher

Laden Sie die Anleitung für Ihr Kehrmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch MC 130 Classic - Kärcher und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. MC 130 Classic von der Marke Kärcher.

BEDIENUNGSANLEITUNG MC 130 Classic Kärcher

  • MC 130 Classic MC 130 MC 130 Plus 59693490 (10/21) Deutsch 3 English 58 Français 112 Italiano 168 Español 225 Português 282 Nederlands 338 Ελληνικά 394Deutsch 3 Inhalt Einleitung Lesen Sie vor der ersten Benutzung Ihres Fahrzeuges die Originalbetriebsanleitung und die Sicherheitshinwei- se. Handeln Sie danach. Bewahren Sie die Betriebsanleitung für späteren Gebrauch oder für Nachbesitzer auf. Lieferung prüfen Melden Sie bei der Übergabe des Fahrzeuges erkannte Mängel und Transportschäden bitte gleich Ihrem Händler bzw. Verkaufs- haus. Lieferumfang MC 130 Saugkehrmaschine (1.442-231.2) MC 130 Classic Saugkehrmaschine ● Yanmar Motor 42 PS ● Ausführung mit Diesel-Partikelfilter ● Hinterradantrieb (2WD) MC 130 Saugkehrmaschine ● Yanmar Motor 42 PS ● Ausführung mit Diesel-Partikelfilter ● Allradantrieb (4WD) MC 130 Saugkehrmaschine (1.442-234.2) MC 130 Plus Saugkehrmaschine ● Kubota Motor 70 PS ● Ausführung mit Diesel-Partikelfilter ● Allradantrieb (4WD) Garantie In jedem Land gelten die von unserer zuständigen Vertriebsge- sellschaft herausgegebenen Garantiebedingungen. Etwaige Stö- rungen an Ihrem Gerät beseitigen wir innerhalb der Garantiefrist kostenlos, sofern ein Material- oder Herstellungsfehler die Ursa- che sein sollte. Im Garantiefall wenden Sie sich bitte mit Kaufbe- leg an Ihren Händler oder die nächste autorisierte Kundendienststelle. (Adresse siehe Rückseite) Bestimmungsgemäße Verwendung In dieser Betriebsanleitung werden folgende Ausführungen der Fahrzeuge beschrieben. ● MC 130 Classic MC 130 MC 130 Plus Das Fahrzeug darf nur bestimmungsgemäß verwendet werden, wie in dieser Betriebsanleitung dargestellt und beschrieben. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhal- tung der vorgeschriebenen Wartung. Das Fahrzeug und die Anbaugeräte dürfen nur von Personen ge- nutzt, gewartet und instand gesetzt werden, die damit vertraut sind und über die damit verbundenen Gefahren unterrichtet sind. Die allgemeinen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften des Gesetzgebers müssen berücksichtigt werden. Sonstige gül- tige sicherheitstechnische, arbeitsmedizinische und straßenver- kehrsrechtliche Regeln müssen eingehalten werden. Das Bedienpersonal muss: ● Körperlich und geistig geeignet sein. ● Im Umgang mit dem Fahrzeug und dessen Anbaugeräten un- terwiesen sein. ● Vor Arbeitsbeginn diese Betriebsanleitung sowie die Betriebs- anleitungen von Anbaugeräten oder gezogenen Geräten ge- lesen und verstanden haben. ● Die Befähigung zum Führen des Fahrzeuges gegenüber dem Unternehmer nachgewiesen haben. ● Vom Unternehmer zum Führen des Fahrzeuges bestimmt sein. Saugkehrmaschine Dieses Fahrzeug ist eine Saugkehrmaschine. Die Saugkehrmaschine ist für verschmutze Flächen im Außenbe- reich vorgesehen. Für den Betrieb auf öffentlichen Straßen muss das Fahrzeug den national gültigen Richtlinien entsprechen. Das Fahrzeug ist nur für die in der Betriebsanleitung ausgewie- senen Beläge geeignet. Funktion der Saugkehrmaschine 1 Seitenbesen 2 Saugmund 3 Wasserkreislauf / Recyclingwasser 4 Saugrohr 5 Gebläse Schmutzbehälter 6 Abluft / Diffusor ● Der auftretende Staub wird durch ausgesprühtes Wasser ge- bunden. ● Die nach innen rotierenden Seitenbesen befördern das Kehr- gut vor den Saugmund. ● Das Sauggebläse erzeugt Unterdruck und saugt das Kehrgut in den Kehrgutbehälter. ● Die gefilterte Abluft entweicht an der Rückseite des Kehrgut- behälters. ● Durch den Recyclingwasserbetrieb (Wasserkreislauf) wird der Staub noch effektiver gebunden. Geeignete Beläge zum Kehren ● Asphalt ● Industrieboden ● Estrich ● Beton ● Pflastersteine Einleitung p. 3
  • Bestimmungsgemäße Verwendung p. 3
  • Vorhersehbarer Fehlgebrauch p. 4
  • Umweltschutz p. 4
  • Sicherheitshinweise p. 4
  • Geräteübersicht p. 8
  • Inbetriebnahme p. 20
  • Betrieb p. 22
  • Anbaugeräte p. 29
  • Anbausatz 2-Besen Kehrsystem (gezogen) p. 36
  • Anbausatz 3-Besen Kehrsystem (Frontbesen) p. 38
  • Transport p. 41
  • Pflege und Wartung p. 43
  • Lagerung p. 53
  • Hilfe bei Störungen p. 53
  • Zubehör und Ersatzteile p. 55
  • Technische Daten p. 56
  • EU-Konformitätserklärung Deutsch Vorhersehbarer Fehlgebrauch Jede nicht bestimmungsgemäße Verwendung ist unzulässig. Das Bedienpersonal haftet für Gefährdungen, die durch unzuläs- sige Verwendung entstehen. Die Benutzung für andere Zwecke, als in dieser Dokumentation beschrieben, ist untersagt. Am Fahrzeug dürfen keine Veränderungen vorgenommen wer- den. ● Kehren / Saugen Sie niemals explosive Flüssigkeiten, brenn- bare Gase sowie unverdünnte Säuren und Lösungsmittel auf. Dazu zählen Benzin, Farbverdünner oder Heizöl, die durch Verwirbelung mit der Saugluft explosive Dämpfe oder Gemi- sche bilden können, ferner Aceton, unverdünnte Säuren und Lösungsmittel, da sie die am Gerät verwendeten Materialien angreifen. ● Kehren / Saugen Sie niemals reaktive Metallstäube (z.B. Alu- minium, Magnesium, Zink) auf, sie bilden in Verbindung mit stark alkalischen oder sauren Reinigungsmitteln explosive Gase. ● Kehren / Saugen Sie niemals brennende oder glimmende Ge- genstände auf. ● Halten Sie sich nicht im Gefahrenbereich auf. ● Betreiben Sie das Fahrzeug nicht in explosionsgefährdeten Räumen. ● Befördern Sie keine Personen auf dem Fahrzeug, der Ladeflä- che oder auf Anbaugeräten. ● Benutzen Sie das Fahrzeug nicht als Frontlader. ● Benutzen Sie das Fahrzeug nicht in der Forstwirtschaft. ● Bringen Sie keine Insektizide, Pestizide oder Düngemittel mit dem Fahrzeug aus. Umweltschutz Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar. Bitte Verpa- ckungen umweltgerecht entsorgen. Elektrische und elektronische Geräte enthalten wertvolle re- cyclebare Materialien und oft Bestandteile wie Batterien, Ak- kus oder Öl, die bei falschem Umgang oder falscher Entsorgung eine potentielle Gefahr für die menschliche Gesund- heit und die Umwelt darstellen können. Für den ordnungsgemä- ßen Betrieb des Geräts sind diese Bestandteile jedoch notwendig. Mit diesem Symbol gekennzeichnete Geräte dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Hinweise zu Inhaltsstoffen (REACH) Aktuelle Informationen zu Inhaltsstoffen finden Sie unter: www.kaercher.de/REACH Entsorgung ● Halten Sie die nationalen Bestimmungen vor Ort ein. ● Beachten Sie firmenspezifische Vorgaben. ● Entsorgen Sie Betriebs- und Hilfsstoffe entsprechend der gel- tenden Sicherheitsdatenblätter. Entsorgung des ausgedienten Fahrzeuges Ausgediente Fahrzeuge enthalten wertvolle recyclingfähige Ma- terialien. Für die Entsorgung ihres Fahrzeuges empfehlen wir die Zusammenarbeit mit einem Entsorgungsfachbetrieb. Sicherheitshinweise Gefahrenstufen GEFAHR ● Hinweis auf eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt. 몇 WARNUNG ● Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann. 몇 VORSICHT ● Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten Verletzungen führen kann. ACHTUNG ● Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu Sachschäden führen kann. Allgemeine Sicherheitshinweise GEFAHR ● Erstickungsgefahr. Halten Sie Verpackungsfolien von Kindern fern. 몇 WARNUNG ● Verwenden Sie das Fahrzeug nur bestim- mungsgemäß. Berücksichtigen Sie die örtlichen Gegebenheiten und achten Sie beim Arbeiten auf Dritte, insbesondere Kinder. ● Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder geis- tigen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen dürfen das Fahrzeug nur benutzen, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Geräts unterwiesen wur- den und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. ● Nur Personen, die in der Handhabung des Fahrzeugs unterwiesen sind oder Ihre Fähigkeiten zur Bedienung nachgewiesen haben und ausdrücklich mit der Benutzung beauftragt sind, dürfen das Fahrzeug benutzen. ● Kinder dürfen das Fahrzeug nicht betrei- ben. ● Beaufsichtigen Sie Kinder, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Fahrzeug spielen. 몇 VORSICHT ● Sicherheitseinrichtungen dienen Ihrem Schutz. Verändern oder umgehen Sie niemals Sicherheitseinrichtungen. Sicherheitshinweise zum Fahrbetrieb GEFAHR ● Kippgefahr bei zu großen Steigungen und Gefäl- len! Beachten Sie beim Befahren von Steigungen und Gefällen die maximal zulässigen Werte in den Technischen Daten. ● Kipp- gefahr bei zu großer seitlicher Neigung! Beachten Sie beim Be- fahren quer zur Fahrtrichtung die maximal zulässigen Werte in den Technischen Daten. ● Kippgefahr bei instabilem Untergrund! Benutzen Sie das Fahrzeug ausschließlich auf befestigtem Un- tergrund. 몇 WARNUNG ● Unfallgefahr durch nicht angepasste Ge- schwindigkeit. Fahren Sie in Kurven langsam. ● Die Auflistung zur Kippgefahr erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 몇 VORSICHT ● Fahrerkabinen sind mit Belüftungsschlitzen oder Luftaustrittsöffnungen versehen, halten Sie diese unbedingt frei, um ausreichende Belüftung zu gewährleisten. ACHTUNG Vor Benutzung im öffentlichen Straßenverkehr für freie Sicht sor- gen (z. B. beschlagfreie Windschutzscheiben, Spiegel usw.). Sicherheitshinweise Dieselmotoren GEFAHR ● Dieselmotor: Betreiben Sie Fahrzeuge mit Dieselmotor nie in geschlossenen Räumen. ● Vergiftungsge- fahr: Abgase nicht einatmen. ● Verschließen Sie nie die Abgas- öffnungen. ● Beugen Sie sich nicht über die Abgasöffnung. Fassen Sie die Abgasöffnung nicht an. ● Halten Sie sich unbe- dingt vom Antriebsbereich fern. Beachten Sie die Nachlaufzeit des Motors beim Abstellen (3-4 Sekunden). Sicherheitshinweise zum Transport 몇 WARNUNG ● Beachten Sie das Gewicht des Fahrzeugs, um Unfälle und Ver- letzungen zu vermeiden, siehe Kapitel Technische Daten. ● Beachten Sie die Fahrzeughöhe beim Transport auf einem An- hänger oder LKW und sichern Sie das Fahrzeug, siehe Kapitel Technische Daten. Sicherheitshinweise zu Pflege und Wartung ● Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Schlüssel ab vor dem Reinigen und Warten des Fahrzeuges, dem Auswech- seln von Teilen oder der Umstellung auf eine andere Funktion. ● Lassen Sie Instandsetzungen nur durch zugelassene Kun- dendienststellen oder durch Fachkräfte für dieses Gebiet, wel- che mit allen relevanten Sicherheitsvorschriften vertraut sind, durchführen. ● Beachten Sie Sicherheitsüberprüfungen nach den örtlich gel- tenden Vorschriften für ortsveränderliche gewerblich genutzte Fahrzeuge. ● Reinigen Sie Knickgelenk, Reifen, Kühlerlamellen, Hydraulik- schläuche und -ventile, Dichtungen und elektrische und elekt- ronische Komponenten nicht mit dem Hochdruckreiniger.Deutsch 5 Zusätzliche Sicherheitshinweise zum Betrieb Hinweis Die Informationen in diesem Kapitel finden Sie auch auf einem Beiblatt, das immer am Fahrzeug mitzuführen ist. Allgemein Das Fahrzeug verfügt über einen hydrostatischem Fahrantrieb und Knicklenkung. Dadurch hat es ein anderes Fahrverhalten als vom Pkw bekannt. 몇 WARNUNG Kippgefahr Beachten Sie, dass das Fahrverhalten eines knickgelenkten Fahrzeuges sich wesentlich von dem eines Pkws unterscheidet. Durchfahren Sie Kurven gleichmäßig und mit angepasster Ge- schwindigkeit. Dies gilt besonders bei Berg- / Talfahrten und Fahrten quer zum Hang. Beachten Sie die Schwerpunktsverlagerung in Abhängigkeit von den Aufbauten. Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit bei Geradeaus- und Kur- venfahrten den Umgebungsverhältnissen, z.B. Fahrbahnbe- schaffenheit und Beladungszustand an. Beachten Sie die Entkopplung von Vorder- und Hinterwagen durch das zentrale Pendelgelenk. Bremsverhalten Das Loslassen des Fahrpedals wirkt als aktive Verzögerung. An- ders als beim Pkw, bei dem lediglich die Motorbremse wirkt. ACHTUNG In der großen Fahrstufe ist die Bremsverzögerungen beim Los- lassen des Fahrpedals deutlich geringer als in der kleinen Fahr- stufe. Im Transportmodus ist die Bremsverzögerung beim Loslassen des Fahrpedals deutlich geringer als im Arbeitsmodus. Lenkverhalten Knickgelenkte Fahrzeuge reagieren vor allem bei schneller Kur- venfahrt auf Schnee, Eis, Regennässe, losem Untergrund und bei Wendemanövern am Hang, direkter auf Lenkbewegungen, als dies bei Pkws der Fall ist. Vermeiden Sie schnell aufeinander- folgende Lenkbewegungen. Schwerpunkt / Pendelverhalten Heckaufbauten und Beladungszustände beeinflussen die Lage des Fahrzeugschwerpunkts und somit das Fahrverhalten. Stellen Sie sich besonders nach dem Wechsel von Aufbauten und bei veränderlichen Beladungszuständen auf ein verändertes Fahr- verhalten ein. Grenzbereiche können früher erreicht werden. Um eine hohe Geländegängigkeit zu erreichen verfügt das Fahr- zeug über ein zentrales Pendelgelenk. Dieses ermöglicht, dass sich beide Fahrzeughälften quer zur Fahrtrichtung unabhängig voneinander bewegen können. Durch diese Besonderheit bekommt der Fahrer keine zeitnahe Rückmeldung von der hinteren Fahrzeughälfte. Beobachten Sie daher während der Fahrt die Fahrzeugbewegungen des Hecks über die Spiegel. Sicherheitshinweise bei Kehrmaschinen mit Hochentleerung GEFAHR ● Verletzungsgefahr bei Geräten mit Hochentlee- rung! Sichern Sie vor allen Arbeiten den angehobenen Kehrgut- behälter. Bringen Sie die Sicherung nur von außerhalb des Gefahrenbereichs an. Symbole auf dem Fahrzeug Hinweis Symbole sofort ersetzen, wenn sie unleserlich werden oder ab- handen kommen. GEFAHR Verbrennungsgefahr durch heiße Oberflächen Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie daran arbeiten. GEFAHR Verbrennungsgefahr durch heißen Auspuff Berühren Sie den Auspuff nicht. Lassen Sie den Auspuff abkühlen, bevor Sie daran arbeiten. GEFAHR Kippgefahr Befahren Sie nur Gelände mit einer maximalen seitli- chen Neigung von 10°. GEFAHR Verletzungsgefahr durch abspritzende Gegen- stände Halten Sie ausreichend Abstand zu Personen, Tieren und Gegenständen. 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr Quetsch- und Schergefahr an Riemen, Seitenbesen, Kehrgutbehälter, Haube. GEFAHR Quetschgefahr Achten Sie darauf, dass sich während des Betriebs keine Personen in der Nähe des Knickgelenks oder des Fahrzeugs befinden. Achten Sie bei Verwendung des Fahrzeugs als Zug- maschine darauf, dass sich während des Betriebs keine Personen zwischen Fahrzeug und Anhänger befinden. GEFAHR Verletzungsgefahr durch rotierende Teile Öffnen Sie die Haube erst, wenn der Motor stillsteht. ACHTUNG Sachschäden durch falschen Transport Bringen Sie beim Transport immer die Transportsi- cherung am Knickgelenk an. 몇 WARNUNG Gesundheitsgefahr durch giftige Abgase Atmen Sie die Abgase nicht ein. GEFAHR Verletzungsgefahr durch unbefugte Benutzung Ziehen Sie den Zündschlüssel zur Sicherung gegen unbefugte Benutzung und vor Reinigungs- und War- tungsarbeiten ab.6 Deutsch ACHTUNG Sachschäden bei Reinigung und Wartung Stellen Sie vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten das Fahrzeug auf ebener Fläche mit festem Unter- grund ab. GEFAHR Verletzungsgefahr durch nicht vorgesehenen Sitzplatz Setzen Sie sich ausschließlich auf den Fahrersitz. GEFAHR Verletzungsgefahr durch Überrollen Während der Benutzung dürfen sich keine Personen in der Nähe des Fahrzeugs aufhalten. GEFAHR Stoßgefahr, Quetschgefahr Stützen Sie bei Transport oder Arbeiten unter schwe- bender Last mit geeigneten Mitteln ab. GEFAHR Kippgefahr Entleeren Sie den Kehrgutbehälter nur, wenn das Fahrzeug eben und auf festem Untergrund steht. GEFAHR Brandgefahr Kehren Sie keine brennenden oder glühenden Ge- genstände auf, wie z.B. Zigaretten, Streichhölzer oder ähnliches. GEFAHR Quetschgefahr Halten Sie die Hände von diesem Bereich fern. Hauptschalter (Batterietrennschalter) Schmierstelle Schmierleiste Festzurrpunkt Qualität der Bremsflüssigkeit und Position an der Bremsflüssigkeit eingefüllt werden kann Position des Behälters für Bremsflüssigkeit Aufnahmepunkt für Wagenheber oder eine Stütze Position der Hauptsicherung Position der Sicherung F2 Notausgang DOT 4 Main fuse 70A p. 584

Betriebsanleitung lesen Schutzhandschuhe tragen 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr durch Hochdruckstrahl Richten Sie den Hochdruckstrahl nicht auf Personen, Tiere, aktive elektrische Ausrüstung oder auf das Ge- rät selbst. Schützen Sie den Hochdruckreiniger vor Frost. GEFAHR Verletzungsgefahr durch rotierenden Besen Achten Sie darauf, dass sich niemand in der Nähe des Gefahrenbereichs befindet. ACHTUNG Verletzungsgefahr durch Wegrollen der Maschine Ziehen Sie die Feststellbremse immer an, wenn Sie die Maschine abstellen. GEFAHR Betreten verboten Kippen Sie den Kehrgutbehälter nur, wenn sich nie- mand im Gefahrenbereich befindet. GEFAHR Kippen verboten Bauen Sie den Kehraufbau nur in Betriebsstellung ab. ACHTUNG Maschine fährt nur bei eingefahrenem Kehrgutbehäl- ter. ACHTUNG Aufsteigen verboten Steigen Sie nicht auf die Maschine. 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr Kippen Sie den Kehrgutbehälter nur auf einer ebenen Fläche.Deutsch 7 Position der Symbole am Fahrzeug Hinweis Ersetzen Sie unleserliche oder abhanden gekommene Symbole sofort. Sicherheitseinrichtungen Sicherheitseinrichtungen dienen dem Schutz des Benutzers und dürfen nicht außer Betrieb gesetzt oder in ihren Funktionen um- gangen werden. Beachten Sie die Sicherheitshinweise in den Kapiteln! Hauptschalter Der Hauptschalter unterbricht die elektrische Zuleitung zum Star- termotor. Trennen Sie bei abgestelltem Fahrzeug die Batterie immer (Stellung Batterie getrennt). Startsperre Voraussetzungen zum Starten des Motors: ● Hauptschalter eingeschaltet (Stellung Batterie verbunden) ● Fahrer sitzt auf dem Fahrersitz Sitzkontaktschalter Wenn der Fahrersitz nicht belastet ist: ● Kann mit dem Fahrzeug nicht gefahren werden. ● Kann die PTO Vorne nicht eingeschaltet werden oder schaltet ab. Feststellbremse Die Feststellbremse benötigt zum Lösen Hydraulikdruck. Bei abgestelltem Motor ist die Feststellbremse daher angezogen. Bei laufendem Motor und dem Fahrtrichtungshebel auf Stellung NEUTRAL, ist die Feststellbremse ebenfalls angezogen. Hinweis Die Warnleuchte in der Multifunktionsanzeige „Feststellbremse betätigt“ leuchtet bei angezogener Feststellbremse.8 Deutsch Fahrerkabine Die Bedienperson ist in der Fahrerkabine vor Blitzschlägen ge- schützt. Die Fahrerkabine hat einen Überrollschutzaufbau (ROPS), - die- ser verhindert das Weiterrollen nach dem Umkippen. Die Fahrerkabine hat keinen Schutzaufbau zum Schutz vor her- abfallenden Gegenständen (FOPS). Die Fahrerkabine hat keinen Schutz vor eindringenden Gegen- ständen (OPS). Nutzen Sie immer den Sicherheitsgurt. Batterien / Ladegeräte ACHTUNG Verwenden Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Batte- rien und Ladegeräte Ersetzen Sie Batterien nur durch den gleichen Batterietyp. Entnehmen Sie die Batterie bevor Sie das Fahrzeug entsorgen und entsorgen Sie sie unter Beachtung der länderspezifischen bzw. örtlichen Vorschriften. Symbole Warnhinweise Beachten Sie beim Umgang mit Batterien folgende Warnhinwei- se: Sicherheitshinweise GEFAHR Brand- und Explosionsgefahr Legen Sie keine Werkzeuge oder andere Gegenstände auf die Batterie. Vermeiden Sie unbedingt Rauchen und offenes Feuer. Sorgen Sie beim Laden von Batterien in Räumen für gute Durch- lüftung. Verwenden Sie ausschließlich von Kärcher freigegebene Batte- rien und Ladegeräte (Original Ersatzteile). 몇 WARNUNG Umweltgefährdung durch unsachgemäße Entsorgung der Batterie Entsorgen Sie defekte oder verbrauchte Batterien sicher (Kon- taktieren Sie gegebenenfalls ein Entsorgungsunternehmen oder den Kärcher Service). Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung von Batteriesäure Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und unter Beachtung der Gebrauchsanweisung geht von Bleibatterien keine Gefahr aus. Beachten Sie jedoch, dass Bleibatterien Schwefelsäure enthal- ten, die schwere Verätzungen verursachen kann.

1. Verschüttete oder bei undichter Batterie austretende Säure

mit Bindemittel, z.B Sand festsetzen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder Gewässer gelangen lassen.

2. Säure mit Kalk/Soda neutralisieren und unter Beachtung der

örtlichen Vorschriften entsorgen.

3. Zur Entsorgung der defekten Batterie einen Entsorgungsfach-

betrieb kontaktieren.

4. Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit viel klarem Was-

ser aus- beziehungsweise abspülen.

5. Danach unverzüglich Arzt aufsuchen.

6. Verunreinigte Kleidung mit Wasser auswaschen.

7. Kleidung wechseln.

Geräteübersicht Ansicht seitlich von vorne (Beifahrerseite) 1 Kehrsystem Linker Seitenbesen 2 Kehrsystem Rechter Seitenbesen 3 Hydraulikanschluss vorne links 4 Hydraulikanschluss vorne rechts 5 Fahrlicht/Blinker 6 Fahrlicht/Blinker 7 Scheibenwischer 8 Arbeitsbeleuchtung 9 Kennzeichenträger 10 Arbeitsbeleuchtung 11 Rückspiegel 12 Beifahrertüre, abschließbar 13 Kehrgutbehälter 14 Tankverschluss 15 Linke Seitenverkleidung 16 Hinterrad 17 Vorderrad Hinweise in der Gebrauchsanweisung der Batterie und auf der Batterie sowie in dieser Betriebsanleitung beachten. Augenschutz tragen. Kinder von Säure und Batterie fernhalten. Explosionsgefahr Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten. Verätzungsgefahr Erste Hilfe. Warnhinweis Entsorgung Batterie nicht in die Mülltonne werfen.Deutsch 9 Ansicht mit Kehrgutbehälter auf Stützen 1 Rundumwarnleuchte 2 Kehrgutbehälter 3 Abluftgitter/Diffusor 4 Kühlerschutzgitter 5 Rücklicht/Blinker 6 Hauptschalter 7 PTO Hydraulikanschluss hinten, rechts 40l/min 8 Hintere Stütze für Kehrgutbehälter 9 Anhängerkupplung (Option) 10 Hintere Stütze für Kehrgutbehälter 11 PTO Rücklauf 40l/min 12 Rücklicht/Blinker 13 Anbaurahmen mit Kippfunktion 14 Seitliche Stütze für Kehrgutbehälter (2x) 15 Staubfilter Fahrerkabine 16 Fahrerkabine 17 Kennzeichenträger Ansicht mit angehobenem Kehrgutbehälter (Fahrerseite) 1 Kehrgutbehälter angehoben 2 Aufbewahrung Handsaugschlauch 3 Saugschlauch 4 Staubfilter Fahrerkabine 5 Rückspiegel 6 Sprühdüse Seitenbesen 7 Seitenbesen 8 Fahrerkabine, abschließbar 9 Abdeckung vordere Seitenverkleidung 10 Transportsicherung Knickgelenk 11 Wassersystem 12 Schlauch Recyclingwasser 13 Rechte Seitenverkleidung 14 Hydraulikanschluss hinten 15 Hydraulikschlauchanschluss für Kehrgutbehälter heben/sen- ken Hydraulische Anschlüsse Begriffsdefinition Hydraulische PTO Power Take Off = Hydraulische Kraftabgabe Begriffsdefinition AUX Auxilliary valve = Zusatzsteuerventil Anschlüsse vorne (Linearhydraulik) Anschlüsse rechts 1 Rücklauf PTO 2 Seitenbesen einschwenken 3 Seitenbesen ausschwenken 4 Zusatzfunktion (Option) 5 Zusatzfunktion (Option) 6 Lecköl 7 Zusatzfunktion (Frontkraftheber) Anschlüsse links 1 Saugmund/Frontkraftheber 2 Rechter und Linker Besenarm zusammen anheben 3 Seitenbesen einschwenken 4 Seitenbesen ausschwenken 5 Hydraulische PTO (80 l/min) 6 Hydraulische PTO (40 l/min)10 Deutsch Anschlüsse hinten Anschlüsse rechts (1)Hydraulikanschluss AUX, heben/senken (2)Hydraulische PTO (40 l/min) Anschlüsse links (1)Hydraulikanschluss AUX, heben/senken (2)Rücklauf (40 l/min) Elektrische Anschlüsse Begriffsdefinition Elektrische PTO Power Take Off = Elektrische Kraftabgabe Elektrische Anschlüsse Frontanbaugerät 1 Anbaugeräteerkennung Elektrische Anschlüsse Heckanbaugerät 1 Anbaugeräteerkennung 2 21-poliger Anschluss für Heckanbaugerät Wasseranschlüsse Sprühwasseranschlüsse Anschlüsse rechts 1 Sprühwasser Seitenbesen rechts Anschlüsse links 1 Sprühwasser Seitenbesen links 2 Sprühwasser SaugmundDeutsch 11 Hauptschalter 1 Hauptschalter 2 Batterie getrennt 3 Batterie verbunden Der Hauptschalter unterbricht die elektrische Zuleitung zum Star- termotor. Wird bei laufendem Motor der Hauptschalter betätigt (Batterie ge- trennt) geht der Motor aus. Trennen Sie die Batterie immer bei abgestelltem Fahrzeug. Notbedienung Das Hydraulikventil für die Notbedienung befindet sich hinter der Fahrerkabine, unter einer Abdeckung. Eine Beschreibung dazu findet man im Kapitel Hilfe bei Störun- gen. Das Hydraulikventil wird benötigt, wenn: ● der Kehrgutbehälter / Anbaurahmen nicht angehoben werden kann, weil die Gerätehydraulik ausgefallen ist. Zum Beispiel ist der Motor ausgefallen. ● der Frontkraftheber / Saugmund nicht angehoben werden kann, weil die Gerätehydraulik ausgefallen ist. Zum Beispiel ist der Motor ausgefallen. ● der Federspeicher der Feststellbremse nicht gelöst werden kann, z. B. zum Abschleppen des Fahrzeugs. Umschaltung Kehrgutbehälter / Anbaurahmen Je nach Version des Fahrzeugs gibt es unterschiedliche Ausfüh- rungen des Umschalthebels. 1 Umschaltventil in Stellung Kehrgutbehälter 2 Umschaltventil in Stellung Anbaurahmen Mit dem Umschaltventil kann die Hydraulik zwischen dem Kehr- gutbehälter und dem Anbaurahmen umgeschaltet werden. Hinweis Kehrgutbehälter und Anbaurahmen werden elektronisch über- wacht. Es können nicht beide Funktionen gleichzeitig betätigt werden. Fahrerkabine Türen 1 Schiebefenster 2 Zündschlüssel 3 Türöffner Die Fahrertür befindet sich in Fahrtrichtung links, der Notausstieg rechts. Der Türöffner und die Türgriffe innen können als Ein- und Aus- stieghilfen genutzt werden. Schließen Sie beide Türen nach Abstellen des Fahrzeugs mit dem Zündschlüssel ab. Aufbewahrungsfach Unter dem Beifahrersitz gibt es ein abschließbares Aufbewah- rungsfach. Darin können Dokumente, Betriebsanleitung, diverse Kleinteile oder die Abschleppöse untergebracht werden. 1 Beifahrersitz 2 Schloss 3 Aufbewahrungsfach12 Deutsch Notausstieg 1 Türöffner Der Notausstieg befindet sich in Fahrtrichtung links. Der Notaus- stieg wird durch Ziehen des Türöffners geöffnet. 1 Notfallhammer Der Notfallhammer befindet sich oben links, hinter dem Beifah- rersitz. Zerstören Sie im Notfall die Scheiben mit dem Notfallham- mer. Innenbeleuchtung 1 Links gedrückt: Beleuchtung eingeschaltet 2 Mittenposition: Beleuchtung wird mit dem Öffnen einer Türe eingeschaltet 3 Rechts gedrückt: Beleuchtung ausgeschaltet Bedienkonsole Armlehne Die Bedienkonsole befindet sich auf der linken Armlehne des Fahrersitzes. Die Armlehne kann individuell auf den Fahrer ein- gestellt werden, siehe Kapitel . Bei Linkslenkerfahrzeugen (optional), z.B. für UK, befindet sich die Bedienkonsole auf der rechten Armlehne des Fahrersitzes. Belegung Geräteträger Hinweis Die Anzeigen in den Schaltern leuchten, wenn sie eingeschaltet sind. 1 Joystick Frontkraftheber – Frontkraftheber heben und PTO Vorne aus (zurück) – Frontkraftheber senken und PTO Vorne ein (vor) – AUX 1 bedienen (rechts / links) – Schwimmstellung Frontkraftheber einschalten (vor) – Schwimmstellung Frontkraftheber ausschalten (zurück) 2 Joystick AUX 2 und AUX 3 – AUX 2 bedienen (vor / zurück) – AUX 3 bedienen (links) 3 nicht belegt 4 Hydrauliksystem ein / aus 5 Elektrische AUX 1 Vorne 6 Elektrische AUX 2 Vorne 7 Elektrische AUX 1 Hinten 8 PTO hinten 40 l/min 9 Funktion ECO schaltet das komplette Arbeitsprogramm ein und wählt dabei die zuletzt verwendeten Werte und Einstel- lungen. 10 Elektrische AUX 2 vorne (A) PTO Vorne 40 l/min, 80 l/min (B) PTO Hinten 40 l/min (C) Taste zum Einstellen der Motordrehzahl (D) nicht belegt (E) nicht belegt (F) Taste drücken, um eingestellte Werte oder Programme zu speichern und Untermenüs zu öffnen. (G) Drehknopf zum Ändern von Werten und Auswählen von Programmen.Deutsch 13 Belegung Saugkehrmaschine mit 2-Besensystem Hinweis Die Anzeigen in den Schaltern leuchten, wenn sie eingeschaltet sind. 1 Kehrsystem absenken / anheben und Besen einschalten / ausschalten 2 Rechter Seitenbesen absenken / anheben und Besen ein- schalten / ausschalten (optional) 3 Saugmund anheben / absenken 4 Hydrauliksystem ein / aus 5 Zuschaltung 3ter Seitenbesen (optional) 6 Neigungsverstellung 3ter Seitenbesen (optional) 7 Wasserumlauffunktion ein / aus (Recyclingwasser) 8 Sauggebläse ein / aus Hinweis Sauggebläse hat nach dem Ausschalten circa 15 Sekunden Nachlaufzeit 9 Funktion ECO Schaltet das komplette Arbeitsprogramm ein. PTO (Seitenbesen, Sauggebläse), Frischwasser, Wasserum- lauf (Recyclingwasser) 10 Wasserpumpe ein / aus Innenraumfilter 1 Schrauben 2 Abdeckung 3 Grobfilter 4 Feinfilter Filterklasse F8 (Option) Die Frischluft wird seitlich an der Fahrerkabine durch einen Staubfilter bzw. einen Feinstaubfilter angesaugt. Umluftbetrieb 1 Temperaturregler für Heizung 2 Regler Klimaanlage (Option) 3 Regler für Lüftergebläse Die Funktion Umluftbetrieb sorgt bei eingeschalteter Klimaanlage oder eingeschaltetem Lüftergebläse für schnelleres Freiwerden der Windschutzscheibe. Ebenso kann damit die Kabinenluft schneller erwärmt werden. Nutzbau auch bei schlechten Gerü- chen von außen. 1 Hebel für Umluftbetrieb 2 Belüftungsdüsen Hebel für Umluftbetrieb nach vorne ziehen. ACHTUNG Benutzen Sie diese Funktion nur zeitlich begrenzt, da bei dieser Einstellung kein Luftaustausch von außen erfolgt. (A) Taste linke und rechte Seitenbesendrehzahl Bei Einzelaushebung (Option), Taste linke Seitenbesen- drehzahl (B) Bei Einzelaushebung (Option), Taste rechte Seitenbesen- drehzahl (C) Motordrehzahl zum Einstellen der Werte drücken Hinweis Von der eingestellten Motordrehzahl ist die Saugleistung ab- hängig. ● 1600 1/min leichtes Kehrgut ● 2200 1/min normale Verschmutzung ● 2500 1/min starke, schwere Verschmutzung (D) Bei Einzelaushebung (Option), Taste Anpressdruck rechter Seitenbesen (E) Taste, Anpressdruck linker und rechter Seitenbesen Bei Einzelaushebung (Option), Taste Anpressdruck linker Seitenbesen (F) Speichertaste zum Speichern der eingestellten Werte oder Programme drücken (G) Drehknopf zum Ändern der eingestellten Werte drücken14 Deutsch Bedienelemente Kehrgutbehälter Der Schalter zum Entleeren des Kehrgutbehälters befindet sich neben dem Fahrersitz. 1 Zusatzsteckdose 12 V 2 Kehrgutbehälter / Anbaurahmen anheben 3 Kehrgutbehälter / Anbaurahmen absenken Bedienelemente Sprühen 1 Dosierknopf - Sprühen linker Seitenbesen 2 Dosierknopf - Sprühen rechter Seitenbesen 3 Dosierknopf - Sprühen Saugmund

1. Wasserpumpe einschalten (Bedienkonsole).

2. Entsprechenden Dosierknopf drehen.

Hinweis Die Sprühwassermenge erhöht sich beim Drehen nach links. Beim Drehen nach rechts verringert sich diese. Schalterleiste 1 Schalter Warnblinkanlage 2 Schalter Beleuchtung Stellung 0: Fahrtlicht aus (unten gedrückt) Stellung 1: Standlicht an (Mittenstellung) Stellung 2: Fahrtlicht an (oben gedrückt) 3 Schalter Arbeitsbeleuchtung 4 Schalter Nebelschlussleuchte (Option) 5 Schalter Arbeitscheinwerfer vorne 6 Schalter Rundumkennleuchte 7 Schalter beheizbare Außenspiegel (Option) Die Heizung schaltet wieder automatisch ab 8 Schalter beheizbare Windschutzscheibe Die Heizung schaltet wieder automatisch ab 9 Schalter Sitzheizung Hinweis Die Anzeige im Schalter leuchtet, wenn er eingeschaltet ist. Zündschloss 1 Motor aus 2 Zündung ein 3 Vorglühen (automatisch) 4 Motor starten Das Zündschloss befindet sich unterhalb des Fahrtrichtungshe- bels. Lenkradkonsole 1 Lenkrad 2 Fahrtrichtungshebel 3 Display mit Funktionstasten 4 MultischalterDeutsch 15 Display Funktions- / Einstelltasten Folgende Anzeige wird nach Einschalten der Zündung auf dem Display angezeigt. 1 Funktionstasten 2 Displayanzeige im Start- / Transportmodus 3 Einstelltasten Durch Drücken der entsprechenden Funktionstaste ändert sich die Anzeige im Display. Durch erneutes Drücken oder durch Drü- cken der „Home“ Taste kommt man zurück. Das Verändern der Einstellungswerte ist mit den Einstelltasten- vorzunehmen. Displayanzeigen im Start- / Transportmodus Im den Start- / Transportmodus werden folgende Anzeigen auf dem Display angezeigt. 1 Motordrehzahl 2 Fahrgeschwindigkeit 3 Symbol Hase (Anzeige bei Modus schnell) 4 Symbol Schildkröte (Anzeige bei Modus langsam) 5 Symbol Motorbetriebsstunden 6 Betriebsstundenzähler 7 Symbol Arbeitsstunden (keine Funktion) 8 Arbeitsstundenzähler 9 Kilometerstand 10 Datum und Uhrzeit 11 Fahrtrichtung Rückwärts 12 Fahrtrichtung Vorwärts 13 Glühwendelsymbol Vorglühen 14 Kühlmitteltemperatur Motor 15 Warnleuchte Ladekontrolle Batterie 16 Warnleuchte Motoröldruck 17 Warnleuchte Feststellbremse betätigt 18 Tankanzeige Symbole auf dem Display Folgende Symbole und Warnanzeigen können auf dem Display angezeigt werden. Funktionstasten F1 Hier können Informationen wie die Betriebsanleitung des Fahrzeugs hinterlegt sein Im Arbeitsmodus: Hochdruckreiniger zuschalten (Option) F2 Anzeige von Datum und Uhrzeit F3 Einstellungen F4 Sitzkontaktschalter überbrücken, siehe Kapitel Betrieb mit überbrücktem Sitzkontaktschalter F5 Warnton für Rückwärtsfahrt ein / aus F6 Rückfahrkamera ein / aus F7 Saugmundkamera ein / aus F8 Tempomat Set F9 Tempomat Resume F10 Service Menü Einstelltasten + Taste springt innerhalb eines Einstellvor- ganges ein Feld nach oben - Taste springt innerhalb eines Einstellvor- ganges ein Feld nach unten “Home” Taste Geht zum “Home” Bildschirm des jeweiligen Modus (Transport / Ar- beit) Esc Taste springt innerhalb eines Einstellvor- ganges einen Schritt zurück “Return” Taste schließt einen Einstellvorgang ab Standlicht Fahrtlicht Fernlicht Nebelleuchte Störung Hydraulikölfilter Einstelltasten16 Deutsch Anzeigen im Arbeitsmodus Wird in den Arbeitsmodus umgeschaltet (PTO) wird folgende An- zeige auf dem Display angezeigt. 1 Funktionstasten 2 Displayanzeige im Arbeitsmodus 3 Einstelltasten Die Funktions- und Einstelltasten wurden im vorherigen Kapitel beschrieben. Vorglühen aktiv Warnung Batterieladestand Störung Warnung Hydraulikölstand Warnung Kraftstofffüllstand Schwimmstellung in Position 1 Schwimmstellung in Position 2 Schwimmstellung in Position 1 und 2 Fahrtrichtungsanzeige Regenerationsprozess durchführen Störung Luftfilter Motor Kritische Störung, Motor ausschalten Saugmund unten Störung Sitzkontaktschalter Warnung Kühlmitteltemperatur Motor Feststellbremse aktiv Blinker Kontrollleuchte für Heckbeleuchtung Warnung Motoröldruck Warnung Temperatur Hydrauliköl zu hoch Regeneration nicht möglich Auspufftemperatur hoch Motor abstellen Fehlfunktion Motor Service erforderlichDeutsch 17 Displayanzeigen im Arbeitsmodus Wird in den Arbeitsmodus umgeschaltet (PTO) wird folgende An- zeige auf dem Display angezeigt. 1 Motordrehzahl 2 Ansteuerung Antrieb des Anbaugeräts vorne in % 3 Symbol Schildkröte (Anzeige bei Modus schnell) 4 Symbol Schnecke (Anzeige bei Modus langsam) 5 Symbol Motorbetriebsstunden 6 Betriebsstundenzähler 7 Symbol Arbeitsstunden (keine Funktion) 8 Arbeitsstundenzähler 9 Arbeitsgeschwindigkeit 10 Kilometerstand 11 Datum und Uhrzeit 12 Fahrtrichtung Rückwärts 13 Fahrtrichtung Vorwärts 14 Ansteuerung Antrieb des Anbaugeräts hinten in % 15 Glühwendelsymbol Vorglühen 16 Kühlmitteltemperatur Motor 17 Warnleuchte Ladekontrolle Batterie 18 Warnleuchte Motoröldruck 19 Warnleuchte Feststellbremse betätigt 20 Hydrauliköltemperatur 21 Tankanzeige Hydrauliksystem drucklos machen (Druckentlastung) Das Hydrauliksystem muss drucklos gemacht werden, bevor die Hydraulikschläuche von den Hydraulikanschlüssen getrennt wer- den.

1. Signalstecker für Anbaugeräteerkennung (vorne) trennen.

2. Zündung einschalten (Motor nicht starten).

3. Arbeitshydraulik PTO einschalten (an Bedienkonsole der Arm-

4. Am Display, Funktionstaste F 10 drücken.

5. Funktionstaste F 6 drücken.

Hinteres Hydrauliksystem ist drucklos

6. Funktionstaste F1 drücken.

vorderes Hydrauliksystem ist drucklos

7. Hydraulikschläuche trennen.

8. Anbaugerät abbauen.

Hinweis Der Anbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Multischalter ● Hupen: Knopf stirnseitig drücken ● Blinken nach rechts: Hebel nach vorne ● Blinken nach links: Hebel nach hinten ● Fernlicht: Hebel bei eingeschaltetem Fahrtlicht nach unten drücken ● Lichthupe: Hebel ziehen und loslassen ● Ring drehen: Scheibenwischer einschalten nach vorne drehen - Intervall nach hinten drehen - 1. Stufe Dauerwischen, weiterdrehen für

● Ring drücken: Wischen mit Wischwasser Fahrtrichtungswahlschalter Mit dem Fahrtrichtungswahlschalter die Fahrtrichtung auswäh- len. 1 Fahrtrichtungswahlschalter Mit dem Fahrtrichtungswahlschalter können folgende Funktionen angewählt werden, die angewählten Programme werden im Dis- play angezeigt. ● Neutralstellung Fahrtrichtungswahlschalter ist mittig ● Fahrtrichtung Vorwärts Fahrtrichtungswahlschalter nach oben und nach vorne drü- cken ● Fahrtrichtung Rückwärts Fahrtrichtungswahlschalter nach oben und nach hinten ziehen ● Umschaltung Fahrprogramm schnell (Hase) und Fahrpro- gramm langsam (Schildkröte) Fahrtrichtungswahlschalter in Achsrichtung drücken (Fahrt- richtungswahlschalter muss sich dabei in Neutralstellung be- finden).18 Deutsch Pedale 1 Fahrpedal 2 Bremspedal 3 Pedal Besenanpressdruck / Besendrehzahl Fahrpedal ACHTUNG Beim Loslassen des Fahrpedals wird die Geschwindigkeit abrupt verzögert, anders als beim PKW. In der großen Fahrstufe ist die Bremsverzögerungen beim Los- lassen des Fahrpedals deutlich geringer als in der kleinen Fahr- stufe. Im Transportmodus ist die Bremsverzögerung beim Loslassen des Fahrpedals deutlich geringer als im Arbeitsmodus. Wird das Fahrpedal gedrückt, erhöht sich die Motordrehzahl. Das Fahrpedal ist gefedert. Wird das Fahrpedal entlastet, sinkt die Motordrehzahl. Wird das Fahrpedal losgelassen, verzögert bzw. stoppt der Hyd- rostatantrieb das Fahrzeug. Bremspedal Das Bremspedal aktiviert das Bremssystem der Vorderräder. Feststellbremse Feststellbremse zum Sichern des abgestellten Fahrzeugs. Hinweis Wenn im Display die Warnleuchte „Feststellbremse aktiv“ leuch- tet, ist die Feststellbremse angezogen. Saugkehrmaschine 1 Kehreinrichtung 2 Saugmund 3 Kehrgutbehälter Die Aufbau Saugkehrmaschine besteht aus, Kehrgutbehälter, Kehreinrichtung und Saugmund. Zubehör und Optionen Es dürfen nur Zubehöre, Ersatzteile und Anbausätze verwendet werden, die vom Hersteller freigegeben sind. Um Gefährdungen zu vermeiden, dürfen Reparaturen und der Einbau von Ersatztei- len nur vom autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. In- formationen über Zubehör und Ersatzteile finden Sie unter www.kaercher.com. Folgende Zubehöre und Optionen können zusätzlich erworben und an dem Gerät angebracht werden: Wasserumlaufsystem / Recyclingbetrieb 1 Saugmund 2 Recyclingwasserschlauch 3 Saugschlauch 4 Kehrgutbehälter Im Recyclingbetrieb wird der Saugschlauch durch Wasser, das in den Kehrgutbehälter gefüllt wird, kontinuierlich gereinigt. Das Wasser wird durch einen Rohrfilter im Kehrgutbehälter gefil- tert und über ein Ventil durch den Recyclingwasserschlauch zum Saugmund geleitet. Im Saugmund wird dieses Recyclingwasser sofort angesaugt und durch den Saugschlauch zurück in den Kehrgutbehälter ge- saugt. Der Saugschlauch wird dabei kontinuierlich gereinigt. Anbausatz Handsaugschlauch 1 Anbausatz HandsaugschlauchDeutsch 19 Anbausatz Hochdruckreiniger, Besen und Schmutzkratzer 1 Besen und Schaufel 2 Hochdruckreinger 3 Schmutzkratzer Hinweis Bei nachträglichem Anbau müssen die Halter angebracht werden und für Besen und Schaufelstiel Aussparungen an der Verklei- dung. Anbausatz Wiederholscheinwerfer 1 Anbausatz Wiederholscheinwerfer Die Zuschaltung erfolgt mit einem gesonderten Schalter in der Deckenkonsole. 2 Fahrlicht/Blinker Saugmundkamera Die Saugmundkamera ist am Saugmund des Kehrsystems be- festigt. Rückfahrkamera Die Rückfahrkamera befindet sich an der Rückseite des Fahr- zeugs. 몇 WARNUNG Die Rückfahrkamera ersetzt nicht die Aufmerksamkeit für die Umgebung Beachten Sie beim Rückwärtsfahren immer die Umgebung. Es dürfen sich keine Personen, Tiere oder Gegenstände im Ran- gierbereich befinden. Radio Das Radio ist optional erhältlich und befindet sich in der Decken- konsole. Die Bedienung der Bedienungsanleitung des Herstellers entneh- men. Betrieb mit überbrücktem Sitzkontaktschalter Um die Arbeitshydraulik (PTO) auch bei entlastetem Sitzkontakt- schalter nutzen zu können, kann der Sitzkontaktschalter über- brückt werden. Dadurch ist es möglich z.B. den Handsaugschlauch oder den Hochdruckreiniger zu benutzen, ohne dass eine Person auf dem Fahrersitz sitzt. Diese Funktion ist nur im Arbeitsmodus möglich, siehe Kapitel Sitzkontaktschalter überbrücken.20 Deutsch Sitzkontaktschalter überbrücken

1. Feststellbremse betätigen.

2. Funktionstaste F4 betätigen.

Hinweis Am Display erscheint das Warnsymbol “Sitzkontaktschalter über- brückt”.

3. Funktionstaste F4 erneut drücken, um die Funktion aufzuhe-

ben. Der Sitzkontaktschalter ist jetzt überbrückt, die PTO aber weiter- hin aktiv. Inbetriebnahme 몇 VORSICHT Betriebsanleitung der Anbaugeräte lesen. Lesen und befolgen Sie bei Verwendung von Anbaugeräten oder gezogenen Geräten und Anhängern vor Inbetriebnahme die ent- sprechenden Betriebsanleitungen. Beachten Sie die zulässigen Lasten, siehe Kapitel Technische Daten. Transportsicherung am Knickgelenk lösen 1 Bolzen mit Sicherungssplint 2 Transportsicherung 3 Aufbewahrung Transportsicherung

1. Sicherungssplinte herausziehen.

2. Beide Bolzen herausziehen.

3. Transportsicherung in die Aufbewahrung schieben.

4. Bolzen einstecken.

5. Bolzen mit Sicherungssplinten sichern.

Hauptschalter einschalten 1 Hauptschalter 2 Batterie getrennt 3 Batterie verbunden

1. Hauptschalter auf Stellung “Batterie verbunden” stellen.

Sicherheitsüberprüfung vor dem Start GEFAHR Unfall- und Verletzungsgefahr durch fehlerhaftes Fahrzeug Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn ein Punkt der Sicherheitsüberprüfung nicht erfüllt ist und lassen Sie das Fahr- zeug instandsetzen. Hinweis Führen Sie vor jedem Einsatz des Fahrzeugs die empfohlene Si- cherheitsprüfung durch. Sicherheitsprüfung am Geräteträger Prüfen Sie vor jedem Start folgende Punkte:

1. Transportsicherung lösen, siehe Kapitel Transportsicherung

am Knickgelenk lösen

2. Hydraulikanschlüsse auf Sauberkeit

3. Hydraulikleitungen auf Leckage

4. Hydraulikölstand, siehe Kapitel Hydraulikölstand prüfen und

Hydrauliköl nachfüllen

5. Motorölstand, siehe Kapitel

6. Kühlmittelstand, siehe Kapitel

7. Bei Frostgefahr Kühlmittel auf genügend Frostschutzmittel

8. Elektrische Leitungen auf Beschädigung

9. Schrauben und Muttern auf sicheren Sitz

10.Fahrzeug, Motor und Kühlergitter auf Beschädigung 11.Motor-Luftfilter auf Sauberkeit 12.Kabinen-Staubfilter auf Sauberkeit 13.Flüssigkeitsstand im Wischwasserbehälter, siehe Kapitel 14.Reifendrücke und Reifenverschleiß Im Fahrzeug 15.Fahrpedal auf Leichtgängigkeit 16.Ist die Arbeitshydraulik (PTO) ausgeschaltet? 17.Bei eingeschalteter Zündung: Leuchten die Warnleuchten für Ladekontrolle und Öldruck? Motor anlassen und folgendes prüfen: 18.Erlöschen die Warnleuchten für Ladekontrolle und Öldruck? 19.Funktionieren Temperaturanzeige und Tankanzeige? 20.Ist Beleuchtung, Fahrtrichtungsanzeige und Blinkanlage in Ordnung? Sicherheitsprüfung an der Saugkehrmaschine Hinweis Führen Sie diese Sicherheitsprüfung zusätzlich zur Sicherheits- prüfung am Geräteträger durch. Prüfen Sie vor Fahrtantritt die Betriebs- und Verkehrssicherheit.

1. Befestigung des Kehrgutbehälters.

2. Hydraulische und elektrische Anschlüsse zum Geräteträger.

3. Anschluss Sprühwasser für Kehrsystem und Saugmund.

4. Anschluss für Recyclingwasser zum Saugmund (Option).Deutsch 21

5. Füllstand Sprühwasser am Frischwassertank.

6. Füllstand Recyclingwasser im Kehrgutbehälter (Option).

7. Kehrsystem und Besen auf eingewickelte Schnüre und Bän-

8. Anschlüsse am Kehrsystem und Saugmund.

9. Befestigung des Kehrsystems und Saugmunds.

Fahrersitz einstellen GEFAHR Unfallgefahr Stellen Sie den Fahrersitz nur bei stehendem Gerät ein. 1 Rückenlehne mit Verlängerung Zur Höhenverstellung herausziehen 2 Neigungseinstellung Rückenlehne 3 Horizontalverstellung - zum Verstellen Hebel nach oben zie- hen 4 Schalter für Kompressor - bei luftgefedertem Sitz (Option) 5 Höhenverstellung Armlehne rechts 6 Seitenverstellung Armlehne links 7 Längsverstellung Armlehne links 8 Bedienkonsole Armlehne 9 Dokumentenaufbewahrung 10 Verstellung Lendenwirbelstütze (Lordosenstütze) 11 Sicherheitsgurt 12 Horizontaldämpfung

1. Die linke Armlehne zur Bedienung der Bedienkonsole in Nei-

gung, Höhe und Position einstellen. Höheneinstellung bei Option "luftgefederter Sitz":

2. Den Sitz mit dem Kompressor ganz hoch pumpen und dann

Hinweis Die Dämpfung des Fahrersitzes erfolgt automatisch. Beifahrersitz Der Beifahrersitz ist in horizontaler Richtung verstellbar, zum Ver- stellen Hebel nach oben ziehen. Lenkradposition einstellen GEFAHR Unfallgefahr Stellen Sie die Lenkradposition nur bei stehendem Fahrzeug ein. 1 Klemmhebel Höhenverstellung Lenkrad 2 Hebel Neigungsverstellung Lenkrad

1. Hebel zur Neigungsverstellung ziehen, halten und Lenkrad

auf die gewünschte Neigung einstellen.

2. Hebel einschieben.

3. Klemmhebel zur Höhenverstellung lösen und Lenkrad auf die

gewünschte Höhe einstellen.

4. Klemmhebel verriegeln.

Tanken GEFAHR Explosionsgefahr Tanken Sie nicht in geschlossenen Räumen. Rauchen Sie nicht und vermeiden Sie offenes Feuer. Achten Sie darauf, dass kein Kraftstoff auf heiße Oberflächen ge- langt.

1. Zündung ausschalten.

2. Tankverschluss öffnen.

3. Kraftstoff tanken.

Es darf nur der in der Betriebsanleitung angegebene Kraftstoff verwendet werden.

4. Übergelaufenen Kraftstoff abwischen und Tankverschluss

schließen. Tanken mit dem Kanister Kraftstoffmenge vorher abschätzen, um ein Überlaufen zu ver- meiden. Wassertank füllen 1 Einfüllstutzen 2 Symbol für Hebelstellung „Befüllen“ 3 Symbol für Hebelstellung „geschlossen“ 4 Umschalthebel 5 Füllstandsanzeige

1. Verschluss des Einfüllstutzens öffnen.

2. Umschalthebel auf Stellung „Befüllen“.

3. Wasserzulaufschlauch am Einfüllstutzen anbringen.

4. Wassertank füllen.22 Deutsch

Hinweis Um die Rücksaugung zu vermeiden darf der Wasserschlauch zum Befüllen des Wassertanks nicht eingeführt werden.

5. Wasserzulauf schließen.

6. Wasserzulaufschlauch entfernen.

7. Verschluss des Einfüllstutzens schließen.

8. Umschalthebel auf Stellung „Geschlossen“.

Wassertank füllen bei Wasserumlaufsystem / Recyclingbetrieb (Option) Beim Wasserumlaufsystem (Recyclingbetrieb) wird das Wasser direkt in den Kehrgutbehälter gefüllt. 1 Wassereinfüllanschluss (GEKA) 2 Verkleidung, rechts 3 Wasserauslauf (Füllhöhe)

1. Rechte Verkleidung entriegeln und nach außen schwenken.

2. Verschluss vom Wassereinfüllanschluss und Wasserauslauf

3. Wasserschlauch an Wassereinfüllanschluss anschließen

4. Kehrgutbehälter mit Wasser befüllen (max. 100 Liter) bis Was-

ser aus dem geöffnetem Wasserauslauf läuft.

5. Beide Verschlüsse wieder anbringen.

6. Verkleidung schließen.

7. Recyclingbetrieb an der Bedienkonsole einschalten.

Betrieb GEFAHR Quetschgefahr Achten Sie darauf, dass sich während des Betriebs keine Perso- nen in der Nähe des Knickgelenks oder des Fahrzeugs befinden. Achten Sie bei Verwendung des Fahrzeugs als Zugmaschine da- rauf, dass sich während des Betriebs keine Personen zwischen Fahrzeug und Anhänger befinden. 몇 VORSICHT Verbrennungsgefahr Benutzen Sie das Fahrzeug nur, wenn alle Verkleidungen ange- bracht sind. ACHTUNG Beschädigungsgefahr durch überhitztes Hydrauliköl oder überhitzten Motor Stellen Sie bei zu hoher Hydrauliköltemperatur oder bei zu hoher Kühlmitteltemperatur, Motordrehzahl auf Leerlauf (Motor nicht abstellen). Führen Sie die Maßnahmen im Kapitel Hilfe bei Störungen durch. ACHTUNG Beschädigungsgefahr durch fehlende Schmierung Bringen Sie beim Aufleuchten der Warnleuchte “Motoröldruck” während des Betriebs das Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich, schalten Sie sofort den Motor aus und beheben Sie die Störung. 몇 VORSICHT Verringerte Stabilität durch Aufbauten Passen Sie die Fahrweise an. Die ersten 50 / 100 Betriebsstunden (Einlaufzeit) ● Die ersten 100 Betriebsstunden schonend fahren und Überbe- lastung vermeiden. ● Nach 50 Betriebsstunden Motoröl, Motorölfilter und Hydraulik- ölfilter wechseln (durch autorisierten Kundendienst). Feststellbremse Die Feststellbremse benötigt zum Lösen Hydraulikdruck. Bei ausgeschaltetem Motor wird die Bremse automatisch betätigt. Bei laufendem Motor und dem Fahrtrichtungshebel auf Position NEUTRAL ist die Feststellbremse ebenfalls betätigt. Hinweis Die Warnleuchte in der Multifunktionsanzeige „Feststellbremse betätigt“ leuchtet bei angezogener Feststellbremse. Heizung, Lüftung und Klimaanlage einstellen 1 Regler für Lüftergebläse 2 Regler für Klimaanlage (Option) 3 Regler für Heizung

1. An den 3 Reglern die Einstellungen für Lüftung, Heizung und

Klimaanlage (Option) vornehmen. 1 Hebel für Umluftbetrieb 2 Belüftungsdüsen

2. An den Belüftungsdüsen die Menge und Richtung des Luft-

stroms einstellen. Fahrbetrieb Motor starten Der Hauptschalter muss eingeschaltet sein.

1. Auf dem Fahrersitz Platz nehmen und Sicherheitsgurt anle-

2. Zündschlüssel in das Zündschloss stecken.

3. Fahrtrichtungshebel in Mittelstellung bringen (neutrale Stel-

4. Zündung einschalten.

Warnleuchten von Ladekontrolle und Motoröldruck müssen leuchten.

Warnleuchten von Ladekontrolle und Motoröldruck müssen erlöschen. Wenn nicht, Motor abschalten und Fehler beheben.Deutsch 23

6. Bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C: Fahrzeug mit niedri-

ger Motorendrehzahl warm fahren, bis die Warnleuchte “Tem- peratur Hydraulik zu niedrig” erlischt. Fahrtrichtung wählen 1 Fahrtrichtungswahlschalter

1. Fahrtrichtungswahlschalter zum Lenkrad und in die ge-

wünschte Fahrtrichtung drücken. Die Fahrtrichtung wird im Display angezeigt.

2. Fahrtrichtungswahlschalter in Mittelstellung bringen (neutrale

Stellung). Der Motor ist im Leerlauf.

3. Fahrtrichtungswahlschalter in Achsrichtung drücken.

4. Transportgeschwindigkeit wählen (zwischen Schildkröte 20

km/h und Hase 40 km/h). Die Symbole werden im Display angezeigt.

5. Die Fahrtgeschwindigkeit mit dem Fahrpedal regulieren.

ACHTUNG Zum Ändern der Fahrgeschwindigkeiten muss das Fahrzeug still- stehen und der Fahrtrichtungswahlschalter sich in neutraler Stel- lung befinden. Fehlbedienung Steht beim Ändern der Fahrgeschwindigkeit die Fahrtrichtungs- wahlschalter auf vorwärts oder rückwärts, ändert sich zwar das Symbol Schildkröte / Hase im Display, die Umschaltung erfolgt je- doch nicht. Fahren 몇 WARNUNG Unfallgefahr Fahren Sie nicht mit angehobenem Kehrgutbehälter. 몇 VORSICHT Unfallgefahr Lassen Sie das Fahrpedal während der Fahrt nicht ruckartig los. Das Fahrzeug wird beim Loslassen des Fahrpedals abgebremst. Das Fahrzeug wird beim Loslassen des Fahrpedals im Transport- modus weniger abgebremst, als im Arbeitsmodus. 몇 VORSICHT Beschädigungsgefahr Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug beim Überfahren von Hin- dernissen nicht aufsitzt. Überfahren Sie Hindernisse bis 150 mm langsam und vorsichtig im Winkel von 45°. Überfahren Sie Hindernisse über 150 mm nur mit einer geeigne- ten Rampe. 몇 VORSICHT Unfallgefahr Schalten Sie beim Befahren von öffentlichen Straßen zu Trans- portzwecken (nicht bei Reinigung öffentlicher Straßen) die PTO aus und schließen Sie die Senkdrossel für den Frontkraftheber.

2. Fahrpedal vorsichtig betätigen.

3. Fahrtrichtung mit dem Lenkrad steuern.

1. Fahrpedal loslassen.

Das Fahrzeug bremst selbstständig und bleibt stehen.

2. Für stärkere Bremswirkung oder im Notfall Bremspedal betä-

tigen. Tempomat Der Tempomat ist nur im Arbeitsmodus aktiv. Tempomat aktivieren 1 Gewünschte Arbeitsgeschwindigkeit mit dem Fahrpedal wäh- len. 2 Funktionstaste F 8 drücken. Der Tempomat ist aktiviert. Tempomat deaktivieren 1 Bremspedal oder Funktionstaste F 8 drücken. Funktionstaste F 9 (Tempomat Resume) aktiviert die vorher ein- gestellte Geschwindigkeit. Fahrzeug abstellen

1. Fahrzeug anhalten.

2. Fahrtrichtungshebel in neutrale Stellung bringen (Mittelstel-

lung). Hinweis In dieser Stellung ist die Feststellbremse automatisch betätigt, das Fahrzeug fährt nicht.

4. Seitenbesen anheben.

5. Funktion “eco” ausschalten

oder Wasserpumpe ausschalten. 20 Sekunden warten. Sauggebläse ausschalten. Saugmund anheben. PTO ausschalten. Alle Kehrfunktionen sind deaktiviert.

6. Motor 1 bis 2 Minuten im Leerlauf laufen lassen.

7. Zündung ausschalten und Zündschlüssel abziehen.

8. 30 Sekunden warten, damit der Speichervorgang des Motor-

steuergeräts abgeschlossen werden kann.

9. Hauptschalter auf Position 0 drehen.

Kehrbetrieb Pedal Besenanpressdruck 1 Pedal Besenanpressdruck Pedal kurzzeitig betätigen: Voller Besenanpressdruck und er- höhte Besendrehzahl für starke Verschmutzungen. Pedal gedrückt halten: Saugmund bleibt bei Rückwärtsfahrt un- ten, Sauggut wird auch bei Rückwärtsfahrt aufgenommen.24 Deutsch Kehrparameter einstellen

2. Taste Seitenbesendrehzahl drücken.

Einstellungen erscheinen auf dem Display.

3. Mit dem Drehknopf die gewünschte Seitenbesendrehzahl

4. Speichertaste drücken.

Die Seitenbesendrehzahl ist gespeichert.

5. Taste Motordrehzahl drücken.

Einstellungen erscheinen auf dem Display.

6. Mit dem Drehknopf die gewünschte Motordrehzahl auswäh-

7. Speichertaste drücken.

Die Motordrehzahl ist gespeichert.

8. Taste Anpressdruck für Seitenbesen drücken.

Einstellungen erscheinen auf dem Display.

9. Mit dem Drehknopf den gewünschten Anpressdruck auswäh-

len. 10.Speichertaste drücken. Der Anpressdruck ist gespeichert. Kehren mit 2-Besensystem 1 Joystick links 2-Besensystem: Besenarme absenken und Besen an 3-Besensystem (Option): 3ter Besen absenken / anheben und Besen ein / aus 2 Joystick rechts Bei optionalem 3-Besensystem: Hintere 2 Besen absenken / anheben und Besen ein /aus Besen ein und ausschwenken 3 Saugmund anheben / absenken 4 Hydrauliksystem ein / aus 5 Bei optionalem 3-Besensystem: Besenumkehr 3ter Besen 6 Bei optionalem 3-Besensystem: Nicken / Rollen 3ter Besen Hinweis Bedienung mit Joystick rechts 7 Wasserumlauffunktion ein / aus 8 Sauggebläse ein / aus Hinweis Sauggebläse hat nach dem Ausschalten ca. 15 Sekunden Nach- laufzeit 9 e Funktion „eco“ Schaltet das komplette Arbeitsprogramm ein. PTO, Seitenbesen, Sauggebläse, Frischwasser, Wasserum- lauf (Recyclingwasser) 10 Wasserpumpe ein / aus Hinweis Die Anzeigen in den Schaltern leuchten, wenn sie eingeschaltet sind.

1. Motor starten, siehe Kapitel Motor starten.

2. Hydrauliksystem einschalten.

3. Gewünschte Motordrehzahl einstellen.

4. Saugmund absenken einschalten.

5. Seitenbesendrehzahl einstellen.

6. Sauggebläse einschalten.

7. Linken Joystick nach vorne.

Besenarme links und rechts werden abgesenkt und Besen eingeschaltet Kehrbreite einstellen.

8. Rechten Joystick nach vorne.

Rechter Seitenbesen senkt sich und wird eingeschaltet. Kehrbreite einstellen (optional). Beim Kehren von trockenem staubendem Kehrgut:

9. Wasserpumpe einschalten.

Optional: Bei Bedarf Wasserumlauffunktion einschalten. (A) Taste zum Einstellen der Seitenbesendrehzahl Bei Einzelaushebung (Option), Taste linke Seitenbesen- drehzahl (B) Taste zum Einstellen der Seitenbesendrehzahl Bei Einzelaushebung (Option), Taste rechte Seitenbesen- drehzahl (C) Taste zum Einstellen der Motordrehzahl Hinweis Von der eingestellten Motordrehzahl ist die Saugleistung ab- hängig. ● 1600 1/min leichtes Kehrgut ● 2200 1/min normale Verschmutzung ● 2500 1/min starke, schwere Verschmutzung (D) Taste für Anpressdruck linker und rechter Seitenbesen Bei Einzelaushebung (Option), Taste Anpressdruck rechter Seitenbesen (E) Taste für Anpressdruck linker und rechter Seitenbesen Bei Einzelaushebung (Option), Taste Anpressdruck linker Seitenbesen (F) Speichertaste drücken um eingestellte Werte oder Program- me zu speichern (G) Drehknopf zum Ändern von Werten und Auswählen von ProgrammenDeutsch 25 Kehrgutbehälter entleeren 몇 VORSICHT Kippgefahr Entleeren Sie den Kehrgutbehälter nur auf festem ebenen Unter- grund. Halten Sie beim Entleeren auf Halden und Rampen den Sicher- heitsabstand ein. 몇 VORSICHT Gefahr durch Wegrollen Bringen Sie den Fahrtrichtungshebel zum Entleeren in neutrale Stellung. Betätigen Sie die Feststellbremse. 몇 VORSICHT Verletzungsgefahr Schalten Sie vor dem Entleeren des Kehrgutbehälters das Saug- gebläse aus. 몇 VORSICHT Verletzungsgefahr Stellen Sie sicher, dass sich während des Entleerungsvorgangs keine Personen und Tiere im Schwenkbereich des Kehrgutbehäl- ters aufhalten. 몇 VORSICHT Quetschgefahr Fassen Sie nicht in das Gestänge der Entleerungsmechanik.

1. Fahrzeug anhalten.

2. Feststellbremse betätigen.

3. Fahrtrichtungshebel in neutrale Stellung bringen (Mittelstel-

4. Umschalthebel in Stellung “Kehrgutbehälter” bringen.

6. Linken Seitenbesen anheben und ausschalten, dazu linken

Joystick nach rechts und dann zurück schieben.

7. Rechten Seitenbesen anheben, dazu rechten Joystick nach

links und dann zurück schieben.

8. Wasserpumpe ausschalten.

9. 20 Sekunden warten.

10.Sauggebläse ausschalten. 11.Kippschalter betätigen. 12.Kehrgutbehälter entleeren. Hinweis Heben Sie den Kehrgutbehälter immer vollständig bis zur End- stellung an. Regenerationsprozess bei Fahrzeugen mit Diesel- Partikelfilter (DPF) Der DPF sammelt Rußpartikel, die bei Erreichen der Filterbela- dung durch Erhöhung der Abgastemperatur abgebrannt werden (Regeneration). Der Regenerationsprozess läuft entweder automatisch während des Arbeits- oder Fahrbetriebs ab oder kann bei Bedarf manuell gestartet werden. Je höher beim Fahren die Drehzahlen sind oder je größer die Be- lastung ist, desto seltener muss eine manuelle Regeneration durchgeführt werden. Regeneration starten 몇 WARNUNG Verbrennungsgefahr Während des Regenerationsprozesses können bis zu 600°C hei- ße Abgase austreten. Starten Sie den Regenerationsprozess nicht in brennbaren Be- reichen. Hinweis Unterbrechen Sie den Regenerationsprozess nur im Notfall. Hinweis Leuchtet während des Betriebs die Anzeige für Regeneration am Display muss ein Regenerationsprozess gestartet werden. Die Regeneration kann automatisch oder manuell erfolgen. Bei automatischer Regeneration kann weitergearbeitet werden.

1. Zur manuellen Abreinigung (parkende Regeneration) inner-

halb von 15 Minuten an geeigneter Stelle anhalten. Dauer der Regeneration ca. 30 min.

2. Fahrtrichtung auf Stellung NEUTRAL und Fahrpedal nicht be-

tätigen. Der Fahrersitz kann in dieser Zeit verlassen werden.

3. Um den Regenerationsprozess zu starten zuerst Funktions-

taste F 10 (rechte untere Taste), dann F 1 für automatische und F 2 für manuelle Abreinigung wählen. Hinweis Bei beiden Arten der Abreinigung erhöht sich die Motordrehzahl merklich. Ist die Abreinigung erfolgt erlischt die Anzeigelampe und die Motordrehzahl verringert sich wieder. Hinweis Die oben genannten Hinweise zur Regeneration sind in den meisten Fällen ausreichend, weiterführende Beschreibungen fin- den sich im Kapitel „Störungen mit Anzeige“. Automatische Regeneration 몇 WARNUNG Verbrennungsgefahr Während des Regenerationsprozesses können bis zu 600°C hei- ße Abgase austreten. Starten Sie den Regenerationsprozess nicht in brennbaren Be- reichen. Hinweis Bei automatischer Regeneration kann weitergearbeitet werden. Die automatische Regeneration kann in bestimmten Situationen zeitlich verschoben werden.

Manuelle Regeneration 몇 WARNUNG Verbrennungsgefahr Während des Regenerationsprozesses können bis zu 600°C hei- ße Abgase austreten. Starten Sie den Regenerationsprozess nicht in brennbaren Be- reichen. 몇 VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Abgase Halten Sie Personen, Tiere und brennbare Gegenstände vom Regenerationsbereich fern. Hinweis Unterbrechen Sie den Regenerationsprozess nur im Notfall. Unter 50 Stunden ist keine manuelle Regeneration möglich. Die durchschnittliche Dauer des Verbrennungsvorgangs bei der manuellen Regeneration dauert circa 20 Minuten.26 Deutsch 1 Anzeige vor manueller Regeneration a) Anzeige Parkbremse b) Anzeige Motortemperatur c) Anzeige Fahrmodus d) Anzeige OK e) Anzeige Füllgrad in % des Partikelfilters f) Anzeige in Stunden bis die manuelle Reinigung gestartet werden kann 2 Automatische Reinigung verschieben 3 Manuelle Reinigung aktivieren 4 Automatische Reinigung aktivieren

1. Die manuelle Regeneration kann nur gestartet werden, wenn

alle 4 Merkmale auf grün sind: a Parkbremse ist aktiviert b Temperatur des Motors hat eine bestimmten Grenzwert überschritten c Maschine ist in Fahrmodus N (neutral) d Dann leuchtet ok grün auf, der manuelle Verbrennvorgang kann gestartet werden Wintereinsatz Frostschutz

1. Sicherstellen, dass genügend Frostschutzmittel im Kühlmittel

enthalten ist. Kehrsystem Im Wintereinsatz müssen das Kehrsystem und der Saugmund demontiert und eingelagert werden. Arbeiten mit dem Hochdruckreiniger (Option ab Werk) Bestimmungsgemäße Verwendung Benutzen Sie den Hochdruckreiniger ausschließlich für folgende Tätigkeiten: ● Reinigen mit Hochdruckstrahl ohne Reinigungsmittel (z.B. Reinigen von Fassaden, Parkbänken, Gartenwegen). ● Betreiben Sie den Hochdruckreiniger nur mit der mitgeliefer- ten Flachstrahldüse. ● Dieser Hochdruckreiniger ist nur zur Verwendung an der Kehr- saugmaschine MC 130 vorgesehen und geprüft. Überströmventil Beim Reduzieren der Wassermenge mit der Druck- und Mengen- regulierung öffnet das Überströmventil und ein Teil des Wassers fließt zur Saugseite der Pumpe zurück. Sicherheitsventil Das Sicherheitsventil öffnet bei Überschreitung des zulässigen Betriebsüberdrucks und das Wasser fließt zur Saugseite der Pumpe zurück. Geräteelemente 1 Handspritzpistole 2 Druck- / Mengenregulierung 3 Strahlrohr 4 Anschluss Hochdruckschlauch 5 Düsenhalter 6 Aufbewahrung für Hochdruckschlauch 7 Hochdruckschlauch 8 Befestigung Hochdruckschlauch 9 Befestigung Handspritzpistole 10 Befestigung Handspritzpistole 11 Hebel der Handspritzpistole 1 Wasserzulauf vom Wassertank 2 Absperrhahn 3 Hydraulikanschluss für Hochdruckreiniger 4 Wasserzulauf für HochdruckpumpeDeutsch 27 Sicherheitshinweise Anschluss an eine Trinkwasserleitung 몇 WARNUNG Rückfluss von verschmutztem Wasser in das Trinkwasser- netz Gesundheitsgefahr Beachten Sie die Vorschriften des Wasserversorgers. Gemäß gültiger Vorschriften darf das Gerät nie ohne Systemtren- ner am Trinkwassernetz betrieben werden. Verwenden Sie einen Systemtrenner von KÄRCHER oder alternativ einen Systemtren- ner gemäß EN 12729 Typ BA. Wasser, das durch einen System- trenner geflossen ist, wird als nicht trinkbar eingestuft. Schließen Sie den Systemtrenner immer an die Wasserversorgung, nie- mals direkt am Wasseranschluss des Geräts an. Bedienung Vor der Inbetriebnahme 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr durch Hochdruckstrahl Richten Sie den Hochdruckstrahl nicht auf Personen, Tiere, akti- ve elektrische Ausrüstung oder auf das Gerät selbst. Schützen Sie den Hochdruckreiniger vor Frost. ACHTUNG Umweltverschmutzung durch Öl Reinigen Sie Motoren nur an Stellen mit entsprechendem Ölab- scheider. Hinweis Verwenden Sie nur Düsen mit der in den technischen Daten an- gegebenen Größe. Wenn nicht schon geschehen:

1. Hochdruckschlauch und Strahlrohr anschließen.

2. Wasserzulaufschlauch anschließen und Absperrhahn vom

Wasserzulauf öffnen. Betrieb Hinweis Betreiben Sie den Hochdruckreiniger nur bei einer Motordrehzahl von 1600 1/min und nur im Arbeitsmodus.

1. Wasserfüllstand kontrollieren und Wassertank der MC 130

2. Absperrhahn vom Wasserzulauf öffnen.

3. Fahrtrichtungshebel auf NEUTRAL-Mittelstellung und Motor

4. Handspritzpistole und Hochdruckschlauch von der Aufbewah-

5. Arbeitshydraulik PTO einschalten.

6. Funktionstaste F1 Taste am Display drücken und Hochdruck-

reiniger zuschalten. Motordrehzahl erhöht sich automatisch auf 1600 1/min. Im Display erscheint ein Symbol „Hochdruck“. 1 Zusatzsteckdose 12 V 2 Kehrgutbehälter / Anbaurahmen anheben 3 Kehrgutbehälter / Anbaurahmen absenken

7. Hochdruckreiniger über Schaltfläche am Display einschalten.

8. Handspritzpistole entsichern.

9. Hebel der Handspritzpistole drücken und mit der Reinigung

beginnen. Hinweis Bei Erstbenutzung bzw. leerem Wassertank muss der Hoch- druckreiniger entlüftet werden: 10.Hochdruckreiniger ohne Düse betreiben bis keine Luft mehr im System ist. Außerbetriebnahme

1. Handspritzpistole schließen.

2. Hochdruckreiniger mit Schalter rechts neben dem Fahrersitz

3. Arbeitshydraulik ausschalten.

4. Handspritzpistole betätigen, bis das Gerät drucklos ist.

5. Sicherungshebel der Handspritzpistole betätigen, um Hebel

der Pistole gegen unabsichtliches Auslösen zu sichern.

6. Handspritzpistole mit Strahlrohr und Hochdruckschlauch in

der Aufbewahrung befestigen und sichern. Hinweis Im Falle dass z.B beim Winterbetrieb (Salzstreuen und andere Arbeiten) der Hochdruckreiniger nicht benötigt wird:

7. System mit Druckluft ausblasen - siehe Kapitel Frostschutz.

8. Hochdruckpistole mit Strahlrohr und Hochdruckschlauch vom

9. Geräteabdeckung abnehmen (3 Schnellverschlüsse) und

Hochdruckausgang mit dafür vorgesehenem Schutzteil ver- schließen. 1 Verschluss 2 Wasserzulauf für Hochdruckpumpe 3 Wasserzulauf vom Wassertank 4 Fixierung Wasserzulaufschlauch 10.Wasserzulauf am GEKA-Anschluss trennen.28 Deutsch 11.Wasserzulauf für Hochdruckpumpe verschließen. 12.Wasserzulaufschlauch vom Wassertank unter dem Kehrgut- behälter fixieren (aufbewahren). Pflege und Wartung Vor jedem Betrieb

1. Sämtliche Hydraulikschläuche und Anschlüsse auf Dichtheit

2. Hochdruckschlauch auf Beschädigung überprüfen (Berstge-

fahr). Beschädigten Hochdruckschlauch unverzüglich austauschen.

3. Gerät (Pumpe) auf Dichtheit prüfen.

3 Tropfen Wasser pro Minute sind zulässig und können an der Geräteunterseite austreten. Bei stärkerer Undichtigkeit Kun- dendienst aufsuchen. Wöchentlich Hinweis Zum Ablesen vom Ölstand oder zum Reinigen des Wasser- siebs,Geräteabdeckung abnehmen (3 Schnellverschlüsse).

1. Ölstand bei eben stehendem Gerät ablesen. Der Ölstand

muss in der Mitte vom Schauglas liegen. Bei milchigem Öl (Wasser im Öl) sofort Kundendienst aufsu- chen.

2. Sieb im Wasseranschluss reinigen.

3. Gerät drucklos machen.

4. Deckel mit Filter abschrauben.

5. Filter mit sauberem Wasser oder Druckluft reinigen.

In umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen. Jährlich oder nach 500 Betriebsstunden

Ölmenge und -sorte siehe Technische Daten.

2. Ölwechsel vom Kundendienst durchführen lassen.

Frostschutz ACHTUNG Frostgefahr Nicht vollständig entleerte Geräte können durch Frost zerstört werden. Entleeren Sie Gerät und Zubehör vollständig. Schützen Sie das Gerät vor Frost.

1. Gerät an einem frostfreien Ort aufbewahren.

Hinweis Ist eine frostfreie Lagerung nicht möglich:

2. Wasserzulauf schließen.

3. Gerät max. 1 Minute laufen lassen bis Pumpe und Leitungen

4. Hochdruckpumpe, Zulaufschlauch, Wasserfilter und Hoch-

druckschlauch mit Druckluft ausblasen. Hilfe bei Störungen GEFAHR Verletzungsgefahr durch unabsichtlich anlaufendes Gerät und elektrischen Schlag. Schalten Sie vor allen Arbeiten das Gerät aus und ziehen Sie den Zündschlüssel ab. Lassen Sie elektrische Bauteile nur vom autorisierten Kunden- dienst prüfen und reparieren. Suchen Sie bei Störungen, die in diesem Kapitel nicht genannt sind, im Zweifelsfall und bei ausdrücklichem Hinweis einen auto- risierten Kundendienst auf. Gerät läuft nicht

1. Arbeitshydraulik und Schalter Hochdruckschalter einschalten.

Gerät kommt nicht auf Druck

1. Wassertank füllen.

2. Sieb im Wassereingang reinigen, Wasserzulauf überprüfen.

3. Hochdruckdüse prüfen / ersetzen.

Pumpe undicht Bis zu 3 Tropfen Wasseraustritt pro Minute sind zulässig. Bei stärkerer Undichtigkeit Gerät durch den Kundendienst prüfen lassen. Pumpe klopft Wasserzuleitung auf Dichtheit prüfen. Gerät entlüften, siehe Kapitel “Gerät entlüften”. Bei Bedarf Kundendienst aufsuchen. Technische Daten Einbauerklärung Hiermit erklären wir, dass für die nachfolgend bezeichnete unvoll- ständige Maschine die technischen Unterlagen gemäß der EG- Richtlinie 2006/42/EG (+2009/127/EG) Anhang VII Teil B erstellt wurden und folgenden Punkten der Richtlinie entspricht: Anhang I Punkt 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 1.5, 1.6 und 1.7. I Punkt 1.1, Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der unvollständi- gen Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Behörden können relevante Unterlagen über die unvollständige Maschine bei dem Dokumentationsbevollmächtigten anfragen. Die Übermittlung der Dokumente erfolgt via E-Mail. Vor Inbetriebnahme oder Einbau der unvollständigen Maschine ist sicherzustellen, dass die Maschine, in welcher die unvollstän- dige Maschine betrieben oder eingebaut werden soll, der EG- Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (+2009/127/EG) entspricht. Informationen hierüber entnehmen Sie bitte der EG-Konformi- tätserklärung der Maschine. Hydraulikanschluss Versorgung aus dem Hydrauliksystem der MC 130 Anschlussleistung kW 4,5 Wasseranschluss Wasserversorgung aus dem Wassertank der MC 130 Zulauftemperatur (max.) °C 60 Leistungsdaten Arbeitsdruck MPa 7-15 Düsengröße 036 Max. Betriebsüberdruck MPa 19 Fördermenge l/min 10 Rückstoßkraft der Handspritzpistole (max.) N30 Ermittelte Werte gemäß EN 60335-2-79 Schalldruckpegel K

dB(A) 75 Unsicherheit K

dB(A) 3 Schallleistungspegel L

1,6 Unsicherheit K m/s

0,7 Betriebsstoffe Ölmenge l 0,4 Ölsorte SAE 15W-40 Maße und Gewichte Gewicht kg Produkt: Anbausatz Hochdruckreiniger Typ: 2.851-952.7 Angewandte harmonisierte Normen In Anlehnung: EN 60335–2–79Deutsch 29 Die Unterzeichnenden handeln im Auftrag und mit Vollmacht des Vorstands. Dokumentationsbevollmächtigter: S. Reiser Alfred Kärcher SE & Co. KG Alfred-Kärcher-Str. 28 - 40 71364 Winnenden (Germany) Tel.: +49 7195 14-0 Fax: +49 7195 14-2212 Winnenden, 2017/07/18 Arbeiten mit dem Handsaugschlauch (Option ab Werk) 1 Einfüllstutzen, Wassertank2 Saugschlauch (125 mm)3 Verriegelung4 Handgriff (verstellbar)5 Umschalthebel herausgezogen: Saugen mit dem Saugschlauch eingedrückt: Arbeiten im Kehrbetrieb 6 Handsaugrohr7 Abdeckung8 Saugschlauchhalterung9 Aufbewahrung Wasserschlauch10 Wasserschlauch Arbeiten mit dem Handsaugschlauch

1. Handsaugschlauch aus der Aufbewahrung nehmen.

Beiliegenden Wasserschlauch anschließen und Absperrhebel am Handgriff öffnen. Dosierknöpfe in der Kabine schließen damit kein Sprühwasser für Saugmund- und Besendüsen ausgebracht wird und somit beim Arbeiten mit dem Handsaugschlauch fehlt.

3. Umschalthebel herausziehen auf Stellung „Saugen mit dem

Saugschlauch“. Saugen mit dem Handsaugschlauch

2. PTO einschalten (an Bedienkonsole der Armlehne).

3. Gebläse einschalten.

4. Bei Bedarf: Wasserpumpe an Bedienkonsole einschalten.

5. Motordrehzahl wählen.

Hinweis Von der gewählten Motordrehzahl ist die Saugleistung abhängig. 1600 1/min - für leichtes Kehrgut 2200 1/min - für normale Verschmutzung 2500 1/min - für starke, schwere Verschmutzungen

6. Saugrohr am Handgriff (verstellbar) halten und mit dem Sau-

gen beginnen. Handsaugschlauch aufbewahren

1. Zur Montage des Handsaugschlauchs Motordrehzahl auf

2200 1/min einstellen.

2. Bei Gebrauch des Wasserschlauchs: Wasserpumpe aus-

schalten, Wasserschlauch von den Anschlüssen trennen und aufbewahren.

3. Saugrohr mit Handgriff einführen und gegen Abdeckung drü-

cken und fixieren. Hinweis Durch den Unterdruck zieht sich das Saugrohr an die Abdeckung und der Saugschlauch zieht sich zusammen. Dies ist notwendig damit er in der Halterung verstaut werden kann.

4. Restlichen Saugschlauch in die Halterungen eindrücken und

Klappe schließen bis die Verriegelung greift.

5. Gebläse ausschalten.

6. Umschalthebel eindrücken auf Stellung „Arbeiten im Kehrbe-

trieb“. Anbaugeräte Hinweis Lesen Sie bitte vor dem Anbau die Betriebsanleitung des ver- wendeten Anbaugeräts. Anbaugeräte sind optional und können vorne am Frontkraftheber (siehe Kapitel Frontkraftheber (Option)) oder am Aufnahmerah- men vorne oder hinten angebracht werden. GEFAHR Gefahr durch veränderten Fahrzeugschwerpunkt und verän- dertes Fahrverhalten. Beim Transport von Flüssigkeiten können Schwallbewegungen auftreten, die das Fahrzeug aufschaukeln. Bei Umbauten, besonders beim Umrüsten von Winter- auf Som- merbetrieb, und bei veränderten Beladungszuständen, muss der Fahrer sich auf ein verändertes Fahrverhalten einstellen. 몇 WARNUNG Quetschgefahr beim Anbringen von Anbaugeräten Greifen Sie nicht zwischen den Frontkraftheber und das Anbau- gerät. 몇 VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Hydraulikkupplungen Tragen Sie Handschuhe beim Trennen der Hydraulikkupplungen. ACHTUNG Tragen Sie beim An- bzw. Abbauen der Anbaugeräte geeignete Schutzkleidung, Sicherheitsschuhe und Handschuhe. Dies gilt auch während der Benutzung und Anwendung. Bevor Sie Anbaugeräte anbringen, die nicht speziell für dieses Fahrzeug bestimmt sind, kontaktieren Sie bitte Ihren zuständigen Händler. Er prüft, wie und ob diese Anbaugeräte an diesem Fahr- zeug angebaut und verwendet werden dürfen. Das ist wichtig für die Sicherheit von Fahrer und Fahrzeug sowie für eventuelle Ga- rantieansprüche. Anbaugeräte, welche die Sicherheit oder Stabilität des Fahrzeu- ges gefährden, dürfen nicht verwendet werden. Chairman of the Board of Management Director Regulatory Affairs & Certification H. Jenner S. Reiser30 Deutsch Anbaugeräte mit dem Fahrzeug kuppeln ACHTUNG Beschädigungsgefahr Halten Sie Hydraulikanschlüsse sauber. Reinigen Sie Stecker und Kupplung vor dem Gebrauch mit einem fusselfreien Tuch. 1 Kupplungsstecker 2 Kupplungsmuffe 3 Ring

1. Ring der Kupplungsmuffe nach unten ziehen und halten.

2. Kupplungsstecker des Anbaugeräte-Hydraulikschlauchs in

die Kupplungsmuffe eindrücken.

3. Ring der Kupplung loslassen. Auf sicheres Einrasten prüfen.

4. Zum Entkuppeln den Ring nach unten ziehen, halten und den

Hydraulikschlauch herausziehen. Anhängerkupplung Hinweis Zulässige Stützlast und Anhängelast siehe Kapitel Technische Daten. Verriegelung Anbauten prüfen / einstellen Die Verriegelung dient zum Sichern der Anbaugeräte ( z. B. Kehr- system, Frontkraftheber). 몇 VORSICHT Unfallgefahr Die Verriegelung bei jedem Anbau auf richtige Einstellung prüfen. 1 Verriegelungshebel 2 Spannmutter

1. Verriegelungshebel nach unten drücken.

Verriegelung ist über den Totpunkt eingerastet.

2. Verriegelung über Spannmutter einstellen.

Ballastierung des Fahrzeugs Hinweis Die Vorderachse des Fahrzeuges muss immer mit mindestens 30%, die Hinterachse immer mit mindestens 30% des Leerge- wichtes des Fahrzeuges belastet sein. Prüfen Sie vor dem Kauf des Anbaugeräts, dass diese Voraus- setzungen erfüllt sind, indem Sie die Fahrzeug-Anbaugeräte- Kombination wiegen. Für die Ermittlung des Gesamtgewichtes, der Achslasten und der Reifentragfähigkeit sowie der erforderlichen Mindestballastie- rung werden folgende Daten benötigt: ● Alle Gewichtsangaben in kg (ggfs. Fahrzeuig wiegen) ● Alle Maßangaben in Meter (m)

  • siehe Kapitel “Technische Daten” ** siehe Betriebsanleitung des Anbaugeräts *** abmessen Berechnung der Mindestballastierung der Front bei Heckanbaugeräten

1. Ergebnis in die Tabelle eintragen.

Berechnung der Mindestballastierung des Hecks bei Frontanbaugeräten Wert “x” siehe Angaben des Herstellers, falls keine Angabe, x = 0,45.

1. Ergebnis in die Tabelle eintragen.

TL (kg) = Leergewicht des Fahrzeuges * TV (kg) = Vorderachslast des leeren Fahrzeuges * TH (kg) = Hinterachslast des leeren Fahrzeuges * GH (kg) = Gesamtgewicht Heckanbaugerät / Heck- ballast

a (m) = Abstand zwischen Schwerpunkt Frontan- baugerät (Frontballast) und Mitte Vorder- achse, max. = 0,86 m

b (m) = Radstand des Fahrzeuges *

c(m)=0,56 d (m) = Abstand zwischen Mitte geräteseitiger An- baupunkt und Schwerpunkt Heckanbauge- rät / Heckballast

***Deutsch 31 Berechnung der tatsächlichen Vorderachslast

1. Wird mit dem Frontanbaugerät (GV) die erforderliche Mindest-

ballastierung Front (GV min) nicht erreicht, muss das Gewicht des Frontanbaugeräts auf das Gewicht der Mindestballastie- rung der Front erhöht werden.

2. Die tatsächlich berechnete und die in der Betriebsanleitung

der Arbeitsmaschine angegebene zulässige Vorderachslast in die Tabelle eintragen. Berechnung des tatsächlichen Gesamtgewichts

1. Wird mit dem Heckanbaugerät (GH) die erforderliche Mindest-

ballastierung Heck (GH min) nicht erreicht, muss das Gewicht des Heckanbaugeräts auf das Gewicht der Mindestballastie- rung Heck erhöht werden. Berechnung der tatsächlichen Hinterachslast

1. Ergebnis in die Tabelle eintragen.

Kehrgutbehälter Kehrgutbehälter anbauen GEFAHR Quetschgefahr beim Absenken/Anheben des Kehrgutbehäl- ters Halten Sie genügend Abstand zu dem Kehrgutbehälter und zu den Rollen der Abstellstützen. Halten Sie genügend Abstand zum Gefahrenbereich und unter- brechen Sie das Anheben/Absenken des Kehrgutbehälters sofort wenn jemand den Gefahrenbereich betritt. ACHTUNG Verletzungs- und Beschädigungsgefahr Schmutzbehälter Frischwassertank sind leer. Bauen Sie den Kehrgutbehälter nur auf einer ebenen und glatten Fläche ab.

1 Vordere Abstellstütze 2 Hintere Abstellstütze 3 Hebel zur Sicherung der Abstellstützen 4 Sicherungsklammer

1. Zum Anbauen muss der Kehrgutbehälter gesichert auf den

Abstellstützen montiert sein.

2. Umschaltung auf Anbaurahmen kippbar stellen.

3. Mit dem hinteren Teil des Fahrzeugs vorsichtig unter den

Kehrgutbehälter fahren.

4. Anbaurahmen langsam bis unter den Kehrgutbehälter anhe-

ben. 1 Fanghaken 2 Anbaurahmen

5. Kehrgutbehälter mit den Fanghaken am Anbaurahmen einha-

6. Anbaurahmen weiter anheben, bis die vorderen Abstellstüt-

zen entlastet sind. a Anbaurahmen nur soweit anheben, bis die Rollen der vorde- ren Abstellstützen ca. 20 mm in der Luft sind.

7. Vordere Abstellstützen herausziehen. Dazu Sicherung zum

Entriegeln ziehen und Hebel drücken.

8. Anbaurahmen mit Kehrgutbehälter ganz absenken.

9. Hintere Abstellstützen herausziehen. Dazu Sicherung zum

Entriegeln ziehen und Hebel drücken.32 Deutsch 1 Kehrgutbehälter 2 Sicherungsbolzen 3 Sicherungssplint 4 Rahmen 5 Hydraulikanschluss 10.Sicherungsbolzen des Kehrgutbehälters einschieben und mit Sicherungssplint sichern. 11.Elektrische und hydraulische Anschlüsse anschließen. 1 Wasseranschlüsse 12.Lenkrad ganz nach rechts einschlagen damit die Anschlüsse am Knickgelenk besser zugänglich sind. 13.Recyclingwasser-Schlauch anschließen. 14.Frischwasser-Schlauch anschließen. 15.Hochdruckreiniger-Schlauch (Option) anschließen. 1 Saugschlauch 2 Kehrgutbehälter 16.Saugschlauch zwischen Kehrgutbehälter und Saugmund ein- bauen. Kehrgutbehälter abbauen GEFAHR Quetschgefahr beim Absenken/Anheben des Kehrgutbehäl- ters Halten Sie genügend Abstand zu dem Kehrgutbehälter und zu den Rollen der Abstellstützen. Halten Sie genügend Abstand zum Gefahrenbereich und unter- brechen Sie das Anheben/Absenken des Kehrgutbehälters sofort wenn jemand den Gefahrenbereich betritt. ACHTUNG Verletzungs- und Beschädigungsgefahr Vor dem Abbau sind der Kehrgutbehälter und der Wassertank zu entleeren Stellen Sie den Kehrgutbehälter nur auf einer ebenen und glatten Fläche ab. 1 Saugschlauch 2 KehrgutbehälterDeutsch 33

1. Lenkrad ganz nach rechts einschlagen, damit das Knickge-

lenk besser zugängig ist.

2. Saugschlauch vom Kehrgutbehälter abziehen und entfernen.

3. Schläuche für Recyclingwasser, Frischwasser und Hoch-

druckreiniger (Option) trennen.

4. Fahrzeug gerade lenken.

1 Sicherungsbolzen Kehrgutbehälter mit Sicherungssplint 2 Hintere Abstellstützen 3 Höhenverstellung mit Bolzen und Sicherungsklammer 4 Sicherungshebel mit Sicherungsklammer

5. Sicherungssplint Kehrgutbehälter vom Sicherungsbolzen öff-

6. Sicherungsbolzen herausziehen.

7. Hintere Abstellstützen auf entsprechende Höhe einstellen und

sichern. a Die entsprechende Höhe ist abhängig von Reifentyp und Reifenfülldruck.

8. Hintere Abstellstützen bis Anschlag einschieben und sichern.

Dazu Sicherungshebel nach unten drücken und Stützen bis zum Anschlag einschieben. Anschließend Sicherungshebel mit Sicherungsklammer sichern.

9. Hydraulik drucklos schalten, siehe Kapitel .

10.Elektrische und hydraulische Anschlüsse des Kehrgutbehäl- ters trennen. 1 Vordere Abstellstütze 2 Sicherungshebel mit Sicherungsklammer 3 Bremsen 11.Umschaltventil auf Anbaurahmen, kippbar stellen. Siehe Kapi- tel . 12.Anbaurahmen mit Kehrgutbehälter anheben. 13.Vordere Abstellstützen bis Anschlag einschieben und sichern. Dazu Sicherungshebel nach unten drücken und Stützen bis zum Anschlag einschieben. Anschließend Sicherungshebel mit Sicherungsklammer sichern. 14.Anbaurahmen absenken. 15.Bremsen an den Rollen der vorderen Abstellstützen betäti- gen. Hinweis Der Kehrgutbehälter steht jetzt frei auf den Abstellstützen. 16.Fahrzeug vorsichtig unter dem Kehrgutbehälter herausfah- ren. Kehrsystem Kehrsystem abbauen Zum Abbauen/ Anbauen des Kehrsystems wird ein Wechselwa- gen benötigt. Hinweis Optionales Zubehör, Bestell-Nr. 2.852-065.0.

1. Fahrzeug auf ebenem, festem Untergrund anhalten und ge-

gen Wegrollen sichern.

2. Seitenbesen anheben und beide Seitenbesen nach außen

fahren. 1 Hebelstellung Kehrsystem entriegelt 2 Hebelstellung Kehrsystem verriegelt 3 Fahrzeugfront34 Deutsch (1)Stange (2)Verriegelungshebel

3. Kehrsystem entriegeln, dazu Stange einführen und Verriege-

lungshebel nach oben ziehen. Die dazu benötigte Stange klemmt in einem Halter zwischen Beifahrer- und Fahrersitz.

4. Wechselwagen mit Hubwagen mittig bis Anschlag einfahren.

Das letzte Stück (Zentriervorgang) mit Schwung einfahren. Hinweis Beschädigungsgefahr! Auf Leitungen und Schläuche achten.

5. Hubwagen bis zum Anliegen vom Wechselwagen am Kehr-

system anheben. 1 Seitenbesenarm 2 Anschlag

6. Beiden Seitenbesenarme einfahren.

7. Seitenbesenarme auf richtigen Sitz kontrollieren.

8. Hydrauliksystem drucklos machen. Siehe Kapitel Hydraulik-

system drucklos machen (Druckentlastung).

9. Zündung auf Stellung 1 im Arbeitsmodus (Motor nicht starten)

stellen. Besen gehen nach unten und das Hydrauliksystem wird drucklos. 10.Alle Anschlüsse und Verbindungen trennen. 11.Saugschlauch zwischen Kehrgutbehälter und Saugmund ab- nehmen. 12.Wasserschlauch (dick) trennen. 13.Kehrsystem mit Hubwagen ausfahren. 1 Aufbewahrungsbox 2 Leitungen und Schläuche 14.Leitungen und Schläuche in die Aufbewahrungsboxen stellen. 15.Kehrsystem an einer geschützten Stelle abstellen. 16.Hubwagen ausfahren. Kehrsystem anbauen 1 Signalstecker für Anbaugeräteerkennung 2 Anschlüsse für linken Seitenbesen (Hydraulik und Wasser) 3 Verriegelung Kehrsystem 4 Anschlüsse für rechten Seitenbesen (Hydraulik und Wasser)Deutsch 35

1. Fahrzeug auf ebenem, festem Untergrund anhalten und ge-

gen Wegrollen sichern.

2. Kehrsystem in umgekehrter Reihenfolge an das Fahrzeug an-

3. Kehrsystem verriegeln (Hebelstellung unten).

4. Verriegelung prüfen, siehe Kapitel Verriegelung Anbauten

prüfen / einstellen.

5. Hydrauliksystem drucklos machen. Siehe Kapitel Hydraulik-

system drucklos machen (Druckentlastung).

6. Hydraulikschläuche mit den Kupplungen verbinden.

Frontkraftheber (Option) Mit dem Frontkraftheber können verschiedene Anbaugeräte mit 3-Punkt-Aufnahme angebaut werden. Zum Anbauen / Abbauen des Frontkrafthebers wird eine Wech- selwagen benötigt. Hinweis Optionales Zubehör, Bestell-Nr. 2.852-067.0. Frontkraftheber anbauen

1. Fahrzeug auf ebenem, festem Untergrund anhalten und ge-

gen Wegrollen sichern. 1 Verriegelungshebel 2 Aufnahmerahmen Fahrzeug 3 Aufnahme Frontkraftheber

2. Verriegelungshebel nach oben stellen.

3. Frontkraftheber mit dem Hubwagen mittig vor dem Fahrzeug

4. Frontkraftheber in den Aufnahmerahmen des Fahrzeugs bis

zum Anschlag einführen. 1 Verriegelungshebel

5. Verriegelungshebel nach unten stellen.

6. Verriegelung prüfen, siehe Kapitel Verriegelung Anbauten

prüfen / einstellen.

7. Hubwagen ablassen und ausfahren.

8. Hydrauliksystem drucklos machen. Siehe Kapitel Hydraulik-

system drucklos machen (Druckentlastung).

9. Hydraulikschläuche mit den Kupplungen verbinden.

Frontkraftheber abbauen

1. Frontkraftheber hochfahren.

1 Aufnahme Wechselwagen 2 Rahmen Frontkraftheber

2. Wechselwagen mit Hubwagen unter Frontkraftheber fahren.

a Hubwagen anheben. b Darauf achten dass der Rahmen des Frontkrafthebers si- cher in der Aufnahme des Wechselrahmens sitzt.

3. Vorderes Hydrauliksystem drucklos machen (Druckentlas-

4. Hydraulikschläuche lösen.

a Hydraulikschläuche am Frontkraftheber mit Kabelbinder be- festigen.

5. Verriegelung auf beiden Seiten des Fahrzeugs öffnen, siehe

Kapitel “Verriegelung öffnen / schließen”.36 Deutsch

6. Frontkraftheber aus dem Aufnahmerahmen des Fahrzeugs

mit Hubwagen ausfahren.

7. Frontkraftheber an einer geschützten Stelle abstellen.

Anbausatz 2-Besen Kehrsystem (gezogen) Kehrsystem anbauen Die Palette auf dem das Kehrsystem geliefert wurde dient gleich- zeitig als Montagehilfe zum Anbau / Abbau. 1 Palette 2 2-Besen Kehrsystem 3 Saugmund angebaut 4 Verriegelungshebel in Stellung oben (offen) 5 Aufnahme am Fahrzeug

1. Hubwagen unter die Palette mit dem positioniertem Kehrsys-

2. Verriegelungshebel nach oben ziehen.

3. Kehrsystem in Aufnahme am Fahrzeug einfahren und bis circa

10 cm vor dem Fahrzeug positionieren.

4. Hydraulikschläuche aufstecken, Farben beachten.

Belegung siehe in einem späteren Kapitel

5. Wasserschläuche aufstecken.

6. Geräteerkennungsstecker am Fahrzeug einstecken.

7. Kehrsystem bis zum Anschlag in Fahrzeugaufnahme einfüh-

8. Kehrsystem verriegeln, dazu Verriegelungshebel nach unten

drücken (gebogene Stange verwenden).

9. Beim erstmaligen Anbau oder beim Wechsel auf ein anderes

Fahrzeug muss die Verriegelung an den Stellmuttern richtig eingestellt werden. Bei richtiger Einstellung muss die Verrie- gelung beim Drücken nach unten über einen Totpunkt rasten. 10.Seitenbesen anbauen. Geräteansicht 2-Besen Kehrsystem 1 2-Besen Kehrsystem 2 Verriegelungshebel 3 Stecker Geräteerkennung 4 Hydraulik- und Wasseranschluss 5 Seitenbesen

1. Die Bedienung des 2-Besen Kehrsystems ist in einem späte-

ren Kapitel beschrieben. Hydraulikschläuche und Wasserschläuche anschließen 1 PTO Bürsten 2 Saugmund / Kehrbesen Schwenken 3 Kehrbesen Heben / Senken 4 PTO Bürsten 5 Wasseranschluss rechts 6 Wasseranschluss links

1. Hydraulikschläuche entsprechend der Farbkennzeichnung

2. Wasserschläuche links und rechts aufstecken.Deutsch 37

Bedienung Belegung Saugkehrmaschine mit 2-Besen Kehrsystem (gezogen) Hinweis Die Anzeigen in den Schaltern leuchten, wenn sie eingeschaltet sind. 1 Joystick links – Joystick nach vorne: Besenarme gemeinsam absenken und Seitenbesen einschalten – Joystick nach hinten: Besenarme gemeinsam anheben und Seitenbesen ausschalten – Joystick nach links/rechts: Besenarme gemeinsam schwen- ken 2 Joystick rechts Taste ist nicht belegt 3 Saugmund anheben / absenken 4 Hydrauliksystem ein / aus 5 Taste ist nicht belegt 6 Taste ist nicht belegt 7 Wasserumlauffunktion ein / aus (Recyclingwasser) 8 Sauggebläse ein / aus 9 Funktion ECO Schaltet das komplette Arbeitsprogramm ein. PTO (Seitenbesen, Sauggebläse), Frischwasser, Wasserum- lauf (Recyclingwasser) 10 Wasserpumpe ein / aus Umschalten auf 2-Besen Kehrsystem (gezogen): 1 Zündung einschalten. 2 Am Display des Fahrzeugs F10 drücken. 3 Mit F5 Kehrsystem gezogen auswählen. Besenanpressdruck Im Display zeigt ein gelber Balken eine Entlastung des Besenan- pressdrucks an. Ein roter Balken zeigt eine Erhöhung des Besenanpressdrucks an. Pflegearbeiten 1 Die vorhandenen Schmierstellen (Schmiernippel) sind ge- kennzeichnet. Täglich mit herkömmlichen Mehrzweckfett schmieren. 2 Kehrbesen auf eingewickelte Schnüre und Bänder prüfen, bei Bedarf entfernen. 3 Hydraulikanschlüsse sauber halten und wöchentlich auf Dicht- heit prüfen. 4 Kehrbesen auf Verschleiß und Beschädigung prüfen, bei Be- darf erneuern. Kehrspiegel einstellen

1. Den Kehrspiegel wie in der Abbildung dargestellt einstellen.

Links: 9.00 Uhr - 14.00 Uhr Rechts: 10.00 Uhr - 15.00 Uhr Seitenneigung einstellen 1 Schraube 1 2 Schraube 2

3. Seitenneigung über den Drehpunkt der Schraube 1 einstellen.

4. Schrauben anziehen.

(A) Anwahl Drehzahl Kehrbesen, links und rechts gemeinsam (B) Taste ist nicht belegt (C) Motordrehzahl zum Einstellen der Werte drücken Hinweis Von der eingestellten Motordrehzahl ist die Saugleistung ab- hängig. ● 1600 1/min leichtes Kehrgut ● 2200 1/min normale Verschmutzung ● 2500 1/min starke, schwere Verschmutzung (D) nicht belegt (E) Taste, Anpressdruck linker und rechter Seitenbesen (F) Speichertaste zum Speichern der eingestellten Werte oder Programme drücken (G) Drehknopf zum Ändern der eingestellten Werte drücken38 Deutsch Kopfneigung nach vorne einstellen 1 Kontermutter 2 Sechskant

5. Kontermutter lösen.

6. Kopfneigung über den Sechskant einstellen.

7. Kontermutter anziehen.

Besenanpressdruck einstellen

8. Das Besensystem besitzt eine hydraulische Besenentlastung.

Lagerung 몇 WARNUNG Verletzungs- und Beschädigungsgefahr Beachten Sie das Gewicht des Gerätes. ACHTUNG Beschädigungsgefahr Bewahren Sie den Anbausatz an einem geschütztem, ebenem und trockenem Platz auf. Achten Sie darauf dass die Kehrbesen entlastet sind.

1. Vom Fahrzeug abgebautes Kehrsystem auf dem Wechselwa-

2. Beim Anbau an dem Fahrzeug, darauf achten dass die Kehr-

besen entlastet sind. Technische Daten Kehrsystem abbauen Den Abbau des Kehrsystems in umgekehrter Reihenfolge des Anbaus vornehmen. Kehrsystem auf der Palette abstellen. Vor- her die Kehrbesen abnehmen. Zum Abziehen der Hydraulikschläuche ist das System vorher drucklos zu machen, siehe dazu in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs. Anbausatz 3-Besen Kehrsystem (Frontbesen) Kehrsystem anbauen Die Palette auf dem das Kehrsystem geliefert wurde dient gleich- zeitig als Montagehilfe zum Anbau / Abbau. 1 Palette 2 Kehrsystem

1. Hubwagen unter die Palette mit dem positioniertem Kehrsys-

tem fahren. 1 Aufnahme am Fahrzeug 2 Saugmund angebaut 3 Kehrsystem 4 Palette

2. Verriegelungshebel nach oben ziehen.

3. Kehrsystem circa 10 cm vor dem Fahrzeug positionieren.

4. Hydraulikschläuche anschließen, Farben beachten.

Belegung siehe in einem späteren Kapitel

5. Wasserschläuche aufstecken.

6. Elektrische Steckverbindung am Fahrzeug einstecken.

7. Kehrsystem bis zum Anschlag in Fahrzeugaufnahme einfüh-

8. Kehrsystem verriegeln, dazu Verriegelungshebel nach unten

drücken (gebogene Stange verwenden).

9. Beim erstmaligen Anbau oder beim Wechsel auf ein anderes

Fahrzeug muss die Verriegelung an den Stellmuttern richtig eingestellt werden. Bei richtiger Einstellung muss die Verrie- gelung beim Drücken nach unten über einen Totpunkt rasten. 10.Seitenbesen und Frontbesen anbauen. Maße und Gewichte 2-Besen Kehrsystem (gezogen) Länge 950 mm Breite 1250 mm Höhe 750 mm Gewicht (Transportgewicht) 115 kgDeutsch 39 Geräteansicht 3-Besen Kehrsystem 1 Frontbesen 2 Frontbesenarm 3 2-Besen Kehrsystem 4 Schlitten 5 Stecker Geräteerkennung

1. Die Bedienung des Besensystems ist in einem späteren Kapi-

tel beschrieben. Hydraulikschläuche und Wasserschläuche anschließen 1 PTO Bürsten 2 Frontbesen Neigen / Rollen 3 Frontbesen Heben / Senken 4 Lecköl 5 Saugmund / Kehrbesen Schwenken 6 Kehrbesen Heben / Senken 7 Frontbesen Schwenken 8 PTO 80 l/min 9 PTO Bürsten 10 Wasseranschluss rechts 11 Wasseranschluss links

1. Hydraulikschläuche entsprechend der Farbkennzeichnung

2. Wasserschläuche links und rechts aufstecken.

Bedienung Belegung Saugkehrmaschine mit Kehrsystem Frontbesen Hinweis Die Anzeigen in den Schaltern leuchten, wenn sie eingeschaltet sind. 1 Joystick links, zum Bedienen des Frontbesens – Joystick nach vorne: Frontbesen senkt sich und schaltet sich ein Hinweis Bei starken Verschmutzungen den Anpressdruck erhöhen – Joystick nach hinten: Frontbesen hebt sich und schaltet sich

– Joystick nach links/rechts: Frontbesen bewegt sich nach links/rechts 2 Joystick rechts, zum Bedienen der Kehrbesen – Joystick nach vorne: Besenarme gemeinsam absenken und Seitenbesen einschalten – Joystick nach hinten: Besenarme gemeinsam anheben und Seitenbesen ausschalten – Joystick nach links/rechts: Besenarme gemeinsam schwen- ken 3 Saugmund anheben / absenken 4 Hydrauliksystem ein / aus 5 Drehrichtungsumkehr Frontbesen 6 Wenn aktiviert: Frontbesen Nicken/Rollen mit rechtem Joy- stick 7 Wasserumlauffunktion ein / aus (Recyclingwasser) 8 Sauggebläse ein / aus 9 Funktion ECO 10 Wasserpumpe ein / aus (A) Anwahl Drehzahl Frontbesen (B) Anwahl Drehzahl Kehrbesen (C) Motordrehzahl zum Einstellen der Werte drücken Hinweis Von der eingestellten Motordrehzahl ist die Saugleistung ab- hängig. ● 1600 1/min leichtes Kehrgut ● 2200 1/min normale Verschmutzung ● 2500 1/min starke, schwere Verschmutzung (D) Kehrbesenentlastung (E) Frontbesenentlastung /-druck (F) Speichertaste zum Speichern der eingestellten Werte oder Programme drücken (G) Drehknopf zum Ändern der eingestellten Werte drücken40 Deutsch Besenanpressdruck Im Display zeigt ein gelber Balken eine Entlastung des Besenan- pressdrucks an. Ein roter Balken zeigt eine Erhöhung des Besenanpressdrucks an. Einsatz als Wildkrautbesen Beim Einsatz als Wildkrautbesen ist die Position des Frontbe- sens in der gewünschten Stellung zu sichern. Drei Positionen sind möglich. 1 Fahrtrichtung 2 Position Rechts 3 Position Vorne 4 Position Links

1. Gewünschte Arbeitsposition mit Bolzen und Federstecker si-

chern. Siehe Kapitel Transportsicherung.

2. Beim Arbeiten in Position Links die Taste für Drehrichtungs-

umkehr drücken. Transportsicherung Bei Fahrten im öffentlichem Bereich (Transportfahrten) muss der Frontbesen gesichert werden. 1 Bolzen 2 Federstecker

1. Schlitten des Frontbesens ganz nach links fahren.

2. Frontbesen in entsprechender Stellung mit einem Bolzen und

Federstecker sichern. Pflegearbeiten Weitere Informationen bitte der Betriebsanleitung des Fahrzeugs entnehmen. Wartung und Pflege der Kehreinheit 1 Frontbesen und Kehrbesen auf eingewickelte Schnüre und Bänder prüfen, bei Bedarf entfernen. 2 Hydraulikanschlüsse sauber halten und wöchentlich auf Dicht- heit prüfen. 3 Frontbesen und Kehrbesen auf Verschleiß und Beschädigung prüfen, bei Bedarf erneuern. Wartung und Pflege der Lager / Lineareinheit 몇 VORSICHT Funktionsstörung bzw. Beschädigungsgefahr Die Lagereinheiten sind selbstschmierende Trockenlager und dürfen auf keinen Fall mit irgendwelchen Schmiermittel ge- schmiert werden. Bremsenreiniger, Schmierstoffe oder sonstige Reiniger können die Lagerfolie angreifen und zerstören. Die Lagerfolien auf Ver- schleiß und Beschädigung prüfen, bei Bedarf erneuern. 1 Die vorhandenen Schmierstellen (Schmiernippel) sind ge- kennzeichnet. Täglich mit herkömmlichen Mehrzweckfett schmieren. 2 Die gesamte Lineareinheit nur mit Wasser oder Lauge reini- gen. Eine Reinigung mit einem Hochdruckreiniger stellt kein Problem dar. Wartung und Pflege der Kette ACHTUNG Hinweise zum Schmieren der Kette Achten Sie beim Schmieren der Kette darauf, dass kein Schmier- stoff auf die Schienen der Lineareinheit gelangt. Sollte dies aus Unachtsamkeit trotzdem passieren, sind diese vor Inbetriebnah- me fettfrei zu reinigen. Verwenden Sie auf keinen Fall Beizen oder Säuren zum Reini- gen der Kette. 1 Die Inspektion der Kette mindestens einmal im Monat vorneh- men. Zur Inspektion gehört die Reinigung, das Spannen des Kettentriebs und die Schmierung. 2 Die Reinigung der Ketten kann mit Lappen oder Bürsten erfol- gen. Hartnäckige Verschmutzungen können mit Petroleum oder Waschbenzin gelöst werden. Sofort nach der Verwen- dung von fettlösenden Medien ist ein neuer geeigneter Korro- sionsschutz aufzubringen. 3 Das Spannen des Kettentriebs darf ausschließlich durch den Kärcher-Service erfolgen. 4 Regelmäßige Schmierung wirkt sich verlängernd auf die Ge- brauchsdauer aus. Schmieren Sie die Kette mit dem Nach- schmierstoff VP8 FoodPlus Spay von der Firma IWIS. Beachten Sie, dass der Schmierstoff ins Kettengelenk gelan- gen muss. Das bedeutet, er muss zum einen zwischen Schon- rolle und Buchse, zum anderen aber auch zwischen den Innen-und den Außenlaschen hindurch zu den Bolzen und Buchse gelangen 5 Stellen Sie eine Mangelschmierung fest die sich in erhöhter Geräuschbildung, steifen Gelenken oder in Passungsrost in den Gelenken zeigt empfehlen wir folgende Vorgehensweise. Reinigen Sie die Kette mit einem sehr niedrig viskosem Öl. Dieses spült Passungsrost, alten Schmierstoff und andere Verschmutzungen aus dem Gelenk. Wenn die Kette gereinigt ist, ist sie mit einem geeigneten Schmiermittel gemäß den obi- gen Angaben zu schmieren.Deutsch 41 Kehrspiegel einstellen

1. Den Kehrspiegel wie in der Abbildung dargestellt einstellen.

Links: 9.00 Uhr - 14.00 Uhr Rechts: 10.00 Uhr - 15.00 Uhr Seitenneigung einstellen 1 Schraube 1 2 Schraube 2

3. Seitenneigung über den Drehpunkt der Schraube 1 einstellen.

4. Schrauben anziehen.

Kopfneigung nach vorne einstellen 1 Kontermutter 2 Sechskant

5. Kontermutter lösen.

6. Kopfneigung über den Sechskant einstellen.

7. Kontermutter anziehen.

Besenanpressdruck einstellen

8. Das Besensystem besitzt eine hydraulische Besenanpress-

druckverstellung. Lagerung 몇 WARNUNG Verletzungs- und Beschädigungsgefahr Beachten Sie das Gewicht des Gerätes. ACHTUNG Beschädigungsgefahr Bewahren Sie den Anbausatz an einem geschütztem, ebenem und trockenem Platz auf. Achten Sie darauf dass die Kehrbesen entlastet sind.

1. Vom Fahrzeug abgebautes Kehrsystem auf dem Wechselwa-

2. Beim Anbau an dem Fahrzeug, darauf achten dass die Kehr-

besen entlastet sind. Technische Daten Kehrsystem abbauen Den Abbau des Kehrsystems in umgekehrter Reihenfolge des Anbaus vornehmen. Kehrsystem auf der Palette abstellen. Vor- her die Kehrbesen abnehmen. Zum Abziehen der Hydraulikschläuche ist das System vorher drucklos zu machen, siehe dazu in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs. Transport Fahrzeug verladen GEFAHR Verletzungsgefahr durch falschen Transport Beachten Sie das Gewicht des Fahrzeugs. Fahren Sie das Fahrzeug langsam und vorsichtig auf das Trans- portfahrzeug. ACHTUNG Beschädigung des Fahrzeugs Verladen Sie das Fahrzeug nicht mit dem Kran. Verwenden Sie keinen Gabelstapler.

1. Fahrzeug mit langsamer Geschwindigkeit auf das Transport-

fahrzeug fahren. Hinweis Ist das Fahrzeug nicht fahrbereit, siehe Kapitel Fahrzeug ab- schleppen. Maße und Gewichte 3-Besen Kehrsystem Länge 1800 mm Breite 1250 mm Höhe 850 mm Gewicht (Transportgewicht) 285 kg42 Deutsch Transportsicherung am Knickgelenk anbringen 1 Bolzen mit Sicherungssplint 2 Transportsicherung 3 Aufbewahrung Transportsicherung

1. Sicherungssplinte herausziehen.

2. Beide Bolzen herausziehen.

3. Transportsicherung aus Aufbewahrung ziehen.

4. Transportsicherung anbringen.

5. Bolzen einstecken.

6. Bolzen mit Sicherungssplinten sichern.

Fahrzeug sichern 몇 WARNUNG Unfallgefahr Sichern Sie das Fahrzeug beim Transport gegen Verrutschen.

1. Fahrzeug abstellen.

2. Fahrzeug mit Spanngurten an den angezeigten Zurrpunkten

beidseitig sichern. Hinweis Wird das Fahrzeug inklusive Kehrgutbehälter zum Transport rückwärts verladen, muss der Deckel des Kehrgutbehälters zu- sätzlich mit einem Spanngurt gegen Öffnen gesichert werden. Fahrzeug abschleppen Abschleppöse anbringen Hinweis Die Abschleppöse mit Sicherungsbolzen und Sicherungssplint befindet sich unter dem Beifahrersitz in einem Aufbewahrungs- fach. 1 Abschleppöse 2 Sicherungsbolzen 3 Sicherungssplint 4 Sicherungssplint für Bolzen 5 Bolzen

1. Aufbewahrungsfach unter dem Beifahrersitz öffnen und Ab-

schleppöse entnehmen. 1 Sicherungsbolzen mit Sicherungssplint 2 Abschleppöse 3 Fahrzeugrahmen 4 Bolzen 5 Sicherungssplint

2. Abschleppöse am rechten Fahrzeugrahmen vorne anbringen.

3. Sicherungsbolzen in die Abschleppöse stecken und mit Siche-

rungssplint sichern.Deutsch 43 Abschleppöse anbringen Hinweis Der Abschlepphaken für MC 130 advanced wird mit Sicherungs- bolzen und Sicherungsklammer hinter dem Beifahrersitz an ei- nem extra Halter aufbewahrt. 1 Abschleppöse 2 Sicherungsbolzen mit Sicherungsklammer 3 Sicherungskette mit Sicherungsklammer 4 Abschleppbolzen 5 Halter für Abschleppöse Hinter dem Beifahrersitz angebracht

1. Abschleppöse mit Sicherungsbolzen und Sicherungsklammer

vom Halter abnehmen. 1 Sicherungsbolzen mir Sicherungsklammer 2 Abschleppöse 3 Sicherungsbolzen mit Sicherungssplint

2. Abschleppöse am Fahrzeugrahmen vorne anbringen.

3. Sicherungsbolzen in die Abschleppöse stecken und mit Siche-

rungssplint sichern. Fahrzeug abschleppen 몇 VORSICHT Beschädigungsgefahr durch unsachgemäßes Abschleppen Schleppen Sie das Fahrzeug nur mit Schrittgeschwindigkeit ab. Fahren Sie langsam und nicht ruckartig an. Befestigen Sie das Abschleppseil oder die Abschleppstange nur am Fangmaul. Stellen Sie sicher, dass die Lenkung funktioniert.

1. Federspeicher der Feststellbremse lösen.

3. Abschleppstange oder Abschleppseil an der Abschleppöse

4. Fahrzeug langsam auf das Transportfahrzeug ziehen.

5. Federspeicher der Feststellbremse und Bypassventile schlie-

ßen. Pflege und Wartung Allgemeine Hinweise GEFAHR Quetschgefahr Wenn Sie unter angehobenen Anbaugeräten arbeiten, sichern Sie die Anbaugeräte immer mechanisch (unterlegen).

1. Bevor Sie das Fahrzeug reinigen und warten, Teile auswech-

seln oder auf eine andere Funktion umstellen, stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Zündschlüssel.

2. Prüfen Sie vor dem Abklemmen der Batterie, ob ihr Radio mit

einen Radiocode gesichert ist.

3. Klemmen Sie vor Arbeiten an der elektrischen Anlage die Bat-

4. Instandsetzungen dürfen nur durch zugelassene Kunden-

dienststellen oder durch Fachkräfte für dieses Gebiet durch- geführt werden, die mit allen relevanten Sicherheitsvorschriften vertraut sind.

5. Jegliche Schweißarbeiten am Fahrzeug oder an den Anbau-

geräten sind nur durch den autorisierten Kärcher Kunden- dienst erlaubt. Serviceanzeige Die Serviceanzeige leuchtet, wenn die entsprechende Wartung durchgeführt werden muss. Die Serviceanzeige blinkt im Display: ● Erstmals nach 50 Betriebsstunden, wenn die Erstinspektion durchgeführt werden muss. ● Nächster Service nach 250 Betriebsstunden. ● Danach alle 500 Betriebsstunden. Hinweis Die Serviceanzeige muss durch den Kundendienst zurückgestellt werden.44 Deutsch Wartungsintervalle Hinweis Um Garantieansprüche zu wahren, müssen während der Garan- tielaufzeit alle Service- und Wartungsarbeiten vom autorisierten Kärcher-Kundendienst gemäß Inspektionscheckliste durchge- führt werden. ● Täglich vor Betriebsbeginn, siehe Kapitel Sicherheitsüberprü- fung vor dem Start. ● Nach der Fahrzeugwäsche alle Lager abschmieren. ● Nach Bedarf die Sicherheitsüberprüfung nach den örtlich gel- tenden Vorschriften durch den Kundendienst durchführen. ● Die Intervalle für Prüf- und Wartungsarbeiten durch den Kun- den sind in nachfolgender Tabelle aufgeführt. Weitere Wartungsarbeiten sind durch den Kundendienst nach 250, 500 (jährlich), 1000, 1500 oder 2000 Betriebsstunden ge- mäß Inspektionscheckliste auszuführen. Bitte kontaktieren Sie den Kundendienst rechtzeitig. Wartungsplan Fahrzeug Schmierplan Fahrzeug ACHTUNG Funktionsstörungen Keilriemen sauber und fettfrei halten. 1 Hochwertiges Mehrzweckfett verwenden. 2 Schmiernippel gemäß der Schmierintervalle (Tabelle) mit der Fettpresse schmieren. täglich wöchentlich Alle Lager abschmieren, die im Schmierplan genannt sind. (8h) Bowdenzügen und bewegliche Teile auf Leichtgängigkeit prüfen.

Seitenbesen und Saugmund auf Ver- schleiß und eingewickelte Bänder prü- fen (bei Kehrmaschine).

Wurde das Gerät mit ausgeschaltetem Wasserumlaufsystem (Option) betrie- ben, Filter und Ventil des Wasserum- laufsystems reinigen, um sichere Funktion des Wasserumlaufsystems zu gewährleisten und Schäden auszu- schließen.

Laufrollen am Saugmund auf Leichtgän- gigkeit prüfen (bei Kehrmaschine).

Strahlbild der Sprühdüsen zur Bürsten- bewässerung und im Saugmund prüfen. Bei Bedarf Düsen reinigen oder erset- zen (bei Kehrmaschine).

Schläuche und Klemmschellen prüfen. X Kühlmittelschläuche prüfen. X Kühlerlamellen von Wasserkühler, Öl- kühler und Klimaanlage reinigen.

Keilriemen und Keilriemenspannung kontrollieren.

Feststellbremse auf Funktion und Ein- stellung prüfen.

Pedale auf Funktion prüfen X Motorluftfilter prüfen. X Kühlergitter reinigen. X Klimaanlage prüfen. X Auspuffanlage prüfen. X Gebläseraum reinigen. X* Kehrgutbehälter und Deckel reinigen. X*

  • bei starker Verschmutzung mehrmals täglich Schmierpunkt Anzahl Schmier- punkte Schmierinter- vall 1 Drehlager und Hubzylinder vom Frontkraftheber je 1 ● alle 8 h 2 Knicklenkung in Fahrzeugmitte 2 ● alle 8 h ● wartungsfrei (optional) 3 Lenkzylinder 2 ● alle 8 h ● wartungsfrei (optional) 4 unteres Lager Knickgelenk 1 ● alle 8 h ● wartungsfrei (optional) 5 Hubzylinder 4 ● alle 25 h 6 Hebeplattform 2 ● alle 8 h 7 Fahrpedal 1 ● alle 100 h 8 Umlenkhebel Bremspedal 1 ● alle 100 hDeutsch 45 Schmierplan Kehrwerk ACHTUNG Funktionsstörungen Keilriemen sauber und fettfrei halten. 1 Hochwertiges Mehrzweckfett verwenden. 2 Schmiernippel gemäß der Schmierintervalle (Tabelle) mit der Fettpresse schmieren. Wartungsarbeiten vorbereiten

1. Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.

2. Sauggebläse ausschalten.

3. Seitenbesen absenken.

4. Feststellbremse betätigen.

5. Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.

6. Zündung ausschalten und Zündschlüssel abziehen.

Wartungsarbeiten Allgemeine Sicherheitshinweise GEFAHR Lebensgefahr durch fließenden Verkehr Bringen Sie vor Reparaturarbeiten das Fahrzeug aus dem Ge- fahrenbereich des fließenden Verkehrs. Schalten Sie die Warnblinkanlage ein. Stellen Sie ein Warndreieck auf. Tragen Sie Warnkleidung. 몇 WARNUNG Verletzungs- und Beschädigungsgefahr Motor läuft nach. Warten Sie nach dem Abstellen des Motors 5 Sekunden. Halten Sie sich in dieser Zeitspanne unbedingt vom Arbeitsbe- reich fern. 몇 VORSICHT Beschädigungsgefahr durch falsche Reinigung Reinigen Sie Knickgelenk, Reifen, Kühlerlamellen, Hydraulik- schläuche und -ventile, Dichtungen und elektrische und elektro- nische Komponenten nicht mit dem Hochdruckreiniger. Beachten Sie die jeweiligen Sicherheitsvorschriften beim Reini- gen des Fahrzeuges mit einem Hochdruckreiniger. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel. Waschen Sie zum Schutz des Luftfilters das Fahrzeug nur bei ausgeschaltetem Motor. 몇 WARNUNG Verletzungs- und Beschädigungsgefahr Fahrzeug kann unbeabsichtigt anlaufen. Ziehen Sie vor Wartungs- und Reinigungsarbeiten am Fahrzeug immer den Zündschlüssel ab und Batterie klemmen Sie die Bat- terie ab. 몇 WARNUNG Verletzungs- und Beschädigungsgefahr Instandhaltungsarbeiten am Hydrauliksystem dürfen nur von be- sonders geschultem Personal durchgeführt werden. 몇 VORSICHT Verletzungs- und Beschädigungsgefahr Sichern Sie die angehobene Kippvorrichtung immer. GEFAHR Verletzungsgefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Kehrgutbehälter ganz hochkip- pen und Besensystem / Anbaugerät absenken, um das Hydrau- liksystem drucklos zu machen. Kehrgutbehälter kann abwärts schwenken. Senken Sie vor Ar- beiten unterhalb des Kehrgutbehälters, diesen immer vollständig in die Endstellung ab. Der Kehrgutbehälter kann sich unbeabsichtigt absenken. Führen Sie Arbeiten an der Turbine nur bei vollständig angehobenem Kehrgutbehälter durch. 몇 VORSICHT Verbrennungsgefahr Lassen Sie das Fahrzeug ausreichend abkühlen. Berühren Sie keine heißen Teile der Hydraulik, des hydrostati- schen Antriebsmotors, des Verbrennungsmotors und der Abgas- anlage. ACHTUNG Umweltverschmutzung Lassen Sie Flüssigkeiten wie Motoröl, Hydrauliköl, Bremsflüssig- keit, Diesel oder Kühlmittel nicht in den Boden gelangen. Schüt- zen Sie bitte die Umwelt und entsorgen Sie die Flüssigkeiten umweltgerecht. Schmierpunkt Anzahl Schmier punkte Schmier- intervall 1 Achse Hebearm Besenkopf je 1 alle 8 h 2 Achse Hebearm Zylinder je 1 alle 8 h 3 Achse Hebearm Schwenklager je 1 alle 8 h 4 Achse Zylinder Schwenklager je 1 alle 8 h Schmierpunkt Anzahl Schmier punkte Schmier- intervall 1 Achse Hebearm Schwenkzylinder je 1 alle 8 h 2 Achse Grundträger Schwenklager je 1 alle 8 h 3 Zylinder Saugmund Träger 1 alle 8 h 4 Zylinder Saugmund Basiskörper 1 alle 8 h 5 Achse Grundträger Schwenkzylinder 1 alle 8 h 6 Achse Grundträger Schwenkzylinder 1 alle 8 h46 Deutsch Angehoben Kehrgutbehälter sichern 몇 WARNUNG Verletzungs- und Beschädigungsgefahr Sichern Sie den Kehrgutbehälter bei Arbeiten mit angehobenem Kehrgutbehälter immer. 1 Sicherungsbolzen 2 Sicherungssplint 3 Aufbewahrung für Sicherungsbolzen mit Sicherungsklammer (2x) 4 Sicherungsposition (1x rechts, 1x links)

1. Bei angehobenem Kehrgutbehälter den Sicherungsbolzen

einsetzen und mit Sicherungsklammer sichern (2x). Kippvorrichtung sichern 1 Kolbenstange 2 Sicherungssplint 3 Sicherungsstütze 4 Aufnahme für Sicherungsstütze

1. Kippvorrichtung ganz hoch fahren.

2. Sicherungssplint öffnen.

3. Sicherungsstütze aus der Aufnahme entnehmen.

4. Sicherungsstütze einsetzen.

5. Sicherungssplint anbringen.

Hinweis Sicherung kann an der linken und rechten Kolbenstange ange- bracht werden. Kippvorrichtung absenken ACHTUNG Beschädigung des Saugschlauchs Achten Sie beim Absenken des Kipprahmens darauf, dass der Saugschlauch richtig in der Führung liegt. 1 Saugschlauch

1. Kipprahmen nach Abnehmen der Sicherungsstütze ablassen.

2. Falls nötig, den Saugschlauch von Hand in seine Führung drü-

cken. Seitenverkleidung öffnen 몇 VORSICHT Verletzungsgefahr Verbrennungsgefahr durch heiße Fahrzeugteile. Vor dem Öffnen der Seitenverkleidung, Gerät ausreichend ab- kühlen lassen. (1)Verschlüsse (2)Seitenverkleidung Auf beiden Seiten

1. Verschlüsse der Seitenverkleidung öffnen.

2. Seitenverkleidung nach vorne öffnen.

3. Zur Entriegelung der linken Seitenverkleidung am Hauptschal-

4. Seitenverkleidung nach vorne öffnen.Deutsch 47

Kühlerschutzgitter abnehmen / anbringen

1. Kühlerschutzgitter nach oben anheben.

2. Unteren Teil herausziehen.

3. Kühlerschutzgitter nach unten wegnehmen.

Einbauhinweis Kühlerschutzgitter unten einrasten, dann oben zuklappen. Kühlmittelstand prüfen und Kühlmittel nachfüllen 몇 VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Bauteile Öffnen oder berühren Sie den Kühler und Teile vom Kühlsystem nicht bei heißem Motor. ACHTUNG Sachschaden durch falsches Kühlmittel Füllen Sie Kühlmittel nur bei kaltem Motor nach. Verwenden Sie eine Wasser-Frostschutzmischung. Mischen Sie Frostschutzmittel nicht. Verwenden Sie nur enthärtetes Wasser. Kühlmittel siehe Kapitel . 1 Deckel 2 Ausgleichsbehälter 3 Markierung oberer Füllstand 4 Markierung unterer Füllstand

1. Füllstand bei kaltem Motor prüfen.

2. Linke Seitenverkleidung abnehmen.

3. Füllstand am Ausgleichsbehälter prüfen.

Hinweis Der richtige Kühlmittelstand muss zwischen der oberen und der unteren Markierung liegen.

4. Bei Bedarf Kühlmittel nachfüllen.

5. Zusätzlich den Füllstand im Kühler prüfen, siehe Kapitel .

6. Ist der Ausgleichsbehälter ganz leer, zuerst den Kühler nach-

füllen. Hydraulikölstand prüfen und Hydrauliköl nachfüllen 1 Hydraulikflüssigkeit 2 Ölstand MIN 3 Ölstand MAX

1. Hydraulikölstand prüfen.

Hinweis Der richtige Hydraulikölstand muss zwischen der oberen und der unteren Markierung liegen.

2. Bei Bedarf Hydrauliköl nachfüllen.

Hinweis Fehlendes Hydrauliköl kann nur durch ein spezielles Sonder- zubehör nachgefüllt werden, welches an die Leckagekup- plung des Fahrzeuges angeschlossen wird. Bei Bedarf, Bestell-Nr. bei Kärcher anfragen oder das Nachfüllen vom Kärcher Kundendienst ausführen lassen. Hydraulikölsorte: siehe Kapitel Technische Daten. Kühlmittel im Kühler nachfüllen 몇 VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Bauteile Öffnen oder berühren Sie den Kühler und Teile vom Kühlsystem nicht bei heißem Motor. ACHTUNG Sachschaden durch falsches Kühlmittel Füllen Sie Kühlmittel nur bei kaltem Motor nach. Verwenden Sie eine Wasser-Frostschutzmischung. Mischen Sie Frostschutzmittel nicht. Verwenden Sie nur enthärtetes Wasser. Kühlmittel siehe Kapitel Technische Daten.

1. Kehrgutbehälter abbauen, siehe Kapitel48 Deutsch

1 Abdeckung Kühlerdeckel 2 Kühlerdeckel

2. Abdeckung Kühlerdeckel aufklappen.

3. Kühlerdeckel eine Rastung drehen und Druck vom Kühler ab-

4. Wenn Kühler drucklos ist, Kühlerdeckel abschrauben.

5. Kühler langsam bis oben blasenfrei befüllen.

6. Kühlerdeckel festschrauben.

7. Kühlmittel-Ausgleichsbehälter nachfüllen. Siehe Kapitel .

8. Verkleidung wieder anbringen.

Batterie einbauen/ausbauen GEFAHR Verletzungsgefahr Beachten Sie die Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Bat- terien. 1 Minuspol 2 Pluspol 3 Halterung

1. Batterie in die Batteriehalterung stellen.

2. Halterung am Batterieboden festschrauben.

3. Polklemme (rotes Kabel) am Pluspol (+) anschließen.

4. Polklemme (schwarzes Kabel) am Minuspol (-) anschließen.

5. Abdeckkappen auf Polklemmen stecken.

ACHTUNG Beim Ausbau der Batterie zuerst den Minuspol abklemmen. Prüfen, ob die Batteriepole und Polklemmen durch ausreichend Polschutzfett geschützt sind. Batterie laden GEFAHR Verletzungsgefahr! Batterie nur mit geeignetem Ladegerät laden. Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Batterien beachten. Gebrauchsanweisung des Ladegeräteherstellers beachten.

1. Minuspol der Batterie abklemmen.

2. Ladegerät an Batterie anschließen.

3. Netzstecker einstecken und Ladegerät einschalten.

4. Batterie mit möglichst kleinem Ladestrom laden.

5. Nach dem Laden das Ladegerät erst vom Netz und dann von

der Batterie trennen (Minuspol zuerst).

6. Batterie wieder anklemmen.

Luftfilter reinigen / wechseln 1 Verriegelung 2 Luftfiltergehäuse 3 Flügelschraube

1. Seitliche Motorverkleidung rechts abnehmen.

2. Flügelschraube ca. 2 Umdrehungen öffnen

3. Komplette Luftfiltereinheit bis zum Anschlag nach außen

4. Flügelschraube festschrauben.

5. Verriegelung (2x) am Luftfiltergehäuse öffnen.

6. Luftfiltergehäuse abnehmen.

1 Luftfiltergehäuse 2 Filterkartusche 3 Sicherheitskartusche

7. Filterkartusche und Sicherheitskartusche herausziehen.

8. Komplettes Luftfiltergehäuses innen reinigen.

9. Filterkartusche auf einer harten Oberfläche ausklopfen.

Filterkartusche nicht mit Druckluft ausblasen. 10.Sicherheitskartusche durch eine neue ersetzen. Gebrauchte Sicherheitskartusche nicht wiederverwenden. 11.Filterkartusche und Dichtungsfläche auf Sauberkeit und Un- versehrtheit kontrollieren.Deutsch 49 Stark verschmutzte oder beschädigte Filterkartusche durch ei- ne neue ersetzen. 12..Nach dem Zusammenbau Luftfiltereinheit wieder nach innen schwenken und mit Flügelschraube festziehen. Staubfilter Kabine außen wechseln 1 Abdeckung 2 Staubfilter Hinweis Feinfilter Filterklasse F8 (optional erhältlich)

1. 6 Schrauben der Abdeckung herausschrauben.

2. Abdeckung abnehmen.

3. Staubfilter entnehmen.

4. Leicht verschmutzten Staubfilter mit Druckluft (verminderter

Druck) ausblasen. Stark verschmutzter Staubfilter erneuern.

5. Neuen oder gereinigten Filter einsetzen.

Staubfilter im Innern der Kabine wechseln 1 Fahrersitz 2 Staubfilter 3 Beifahrersitz

1. Beide Sitze nach vorne schieben.

2. Staubfilter herausnehmen.

3. Staubfilter prüfen / reinigen, bei Bedarf austauschen.

Einbauhinweis Beim Wiedereinbau auf richtige Einbaulage achten. Rad wechseln GEFAHR Lebensgefahr durch fließenden Verkehr Bringen Sie vor Reparaturarbeiten das Fahrzeug aus dem Ge- fahrenbereich des fließenden Verkehrs. Schalten Sie die Warnblinkanlage ein. Stellen Sie ein Warndreieck auf. Tragen Sie Warnkleidung. Hinweis Geeigneten handelsüblichen Wagenheber verwenden. 1 Radmuttern 2 Rad

1. Fahrzeug auf einer ebenen Fläche mit festem Untergrund ab-

2. Feststellbremse betätigen und Fahrzeug zusätzlich gegen

3. Knickgelenk sichern.

4. Zündschlüssel abziehen.

5. Radmuttern mit geeignetem Werkzeug ca. 1 Umdrehung lö-

6. Wagenheber am entsprechenden Aufnahmepunkt des Vor-

der- bzw. Hinterrades ansetzen und Fahrzeug anheben.

7. Fahrzeug mit Abstellböcken zusätzlich abstützen.

8. Radmuttern abschrauben.

10.Neues Rad ansetzen und Radmuttern bis zum Anschlag an- schrauben und über Kreuz anziehen. 11.Radmuttern mit einem Drehmoment von 180 Nm festziehen. Wassertank füllen 1 Einfüllstutzen 2 Symbol für Hebelstellung „Befüllen“ 3 Symbol für Hebelstellung „geschlossen“ 4 Umschalthebel 5 Füllstandsanzeige

1. Verschluss des Einfüllstutzens öffnen.

2. Umschalthebel auf Stellung „Befüllen“.

3. Wasserzulaufschlauch am Einfüllstutzen anbringen.

4. Wassertank füllen.

Hinweis Um die Rücksaugung zu vermeiden darf der Wasserschlauch zum Befüllen des Wassertanks nicht eingeführt werden.

5. Wasserzulauf schließen.

6. Wasserzulaufschlauch entfernen.

7. Verschluss des Einfüllstutzens schließen.

8. Umschalthebel auf Stellung „Geschlossen“.50 Deutsch

Wischwasserbehälter füllen 1 Wischwasserbehälter 2 Deckel 3 Füllstandsanzeige Hydrauliköltank Hinweis Beachten Sie die Herstellerangaben zu Wischflüssigkeit und Frostschutzmittel.

1. Anbaurahmen anheben.

2. Seitenverkleidung entriegeln und abnehmen.

3. Wischflüssigkeit einfüllen.

a Bei Frostgefahr zusätzlich Frostschutzmittel zusetzen.

4. Deckel des Wischwasserbehälters schließen.

5. Seitenverkleidung wieder anbauen.

Motorölstand prüfen 몇 VORSICHT Verbrennungsgefahr Berühren Sie keine heißen Oberflächen wie Motoren- oder Ge- triebeteile. 1 Ölmessstab 2 Abdeckung

1. Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.

2. Abdeckung abnehmen.

3. Ölmessstab herausziehen.

4. Ölmessstab abwischen und einschieben.

5. Ölmessstab herausziehen.

6. Ölstand mit Hilfe des Ölmessstabs ablesen.

Der Ölstand muss zwischen der „MIN“- und „MAX“-Markierung liegen. Liegt der Ölstand unterhalb der „MIN"-Markierung, Motoröl- nachfüllen. Motoröl nachfüllen 몇 VORSICHT Verbrennungsgefahr Berühren Sie keine heißen Oberflächen wie Motoren- oder Ge- triebeteile. 몇 VORSICHT Beschädigungsgefahr Ein zu hoher Ölstand führt zur Beschädigung des Motors. Lassen Sie Öl ab, wenn der Ölstand die obere Markierung des Ölmessstabs übersteigt, bis der korrekte Ölstand erreicht ist. (1)Befestigung Kraftstofftank (2)Kraftstofftank

1. Seitliche Motorverkleidung links abnehmen.

2. Schraube der Befestigung Kraftstofftank öffnen und Kraftstoff-

tank nach außen schwenken. (1)Einfüllverschluss (2)Einfüllverschluss MC 130 advanced plus

3. Motorölstand prüfen, siehe Kapitel .

4. Einfüllverschluss öffnen.

5. Motoröl nachfüllen.

Spezifikationen zum Motoröl siehe Kapitel Technische Daten.

6. Motor nicht über “MAX”-Markierung befüllen.

7. Einfüllverschluss schließen.

8. Motorölstand nach 5 Minuten erneut prüfen.

Bei Bedarf Motoröl nachfüllen. Motorölfilter wechseln 몇 WARNUNG Verbrennungsgefahr Lassen Sie zum Wechseln von Motorenöl und Motorenölfilter das Fahrzeug ausreichend abkühlen. Hinweis Ein warmer Motor erleichtert das Ablassen des Motoröls.

2. Auffangbehälter (mindestens 10 Liter) unterstellen.

3. Ölablassschraube herausdrehen.

4. Einfüllverschluss abschrauben.

6. Ölfilter abschrauben.

7. Aufnahme und Dichtflächen reinigen.

8. Dichtung des neuen Ölfilters mit Öl bestreichen.

9. Ölfilter einschrauben und handfest anziehen.Deutsch 51

10.Ölablassschraube einschrauben (Anzugsdrehmoment 60 Nm). 11.Motoröl einfüllen. 12.Einfüllverschluss verschließen. 13.Motor 30 Sekunden laufen lassen.

14.5 Minuten warten.

15.Ölstand kontrollieren. Einbauhinweis Dichtungen erneuern. Auf Dichtheit prüfen. Kraftstoffsystem entlüften Das Kraftstoffsystem muss entlüftet werden, wenn der Tank leer- gefahren oder der Kraftstofffilter gewechselt wurde.

1. Kraftstofftank füllen.

2. Zündschlüssel auf Position I stellen.

Nach 2-5 Minuten läuft die Pumpe hörbar leiser. Seitenbesen wechseln 1 Seitliche Schrauben 2 Kehrspiegel 3 Seitenbesen 4 Muttern (4x) 5 Hintere Schrauben

1. Seitenbesen anheben.

3. Seitenbesen abnehmen.

4. Neuen Seitenbesen anbringen und verschrauben.

Kehrspiegel einstellen Kehrspiegel über die hinteren und seitlichen Schrauben entspre- chend der Abbildung einstellen. Wasserumlaufsystem (Option) spülen

1. Schlauchkupplung Wasserumlaufsystem trennen.

2. Wasserzulaufschlauch mit dem Wasserumlaufsystem verbin-

den und durchspülen.

3. Schalter Bewässerung auf Wasserumlaufsystem stellen

Das Ende des Saugrohres wird besser gespült. Wasserbehälter entleeren

1. Ventil am Ablaufschlauch (links unter dem Kehrgutbehälter)

2. Wasser ablaufen lassen.

Reinigung 몇 VORSICHT Verletzungs- und Beschädigungsgefahr Sichern Sie die angehobene Kippvorrichtung immer.

1. Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.

2. Zündung ausschalten und Zündschlüssel abziehen.

3. Feststellbremse betätigen.

4. Hauptschalter ausschalten.

Fahrzeug reinigen Fahrzeug täglich nach Arbeitsende reinigen. 몇 VORSICHT Beschädigungsgefahr durch falsche Reinigung Reinigen Sie Knickgelenk, Reifen, Kühlerlamellen, Hydraulik- schläuche und -ventile, Dichtungen und elektrische und elektro- nische Komponenten nicht mit dem Hochdruckreiniger. Beachten Sie die jeweiligen Sicherheitsvorschriften beim Reini- gen des Fahrzeuges mit einem Hochdruckreiniger. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel. Waschen Sie zum Schutz des Luftfilters das Fahrzeug nur bei ausgeschaltetem Motor.

1. Zur Vermeidung von Brandgefahr Fahrzeug auf Öl- und Kraft-

stoffaustritt prüfen. Undichtigkeiten vom Kundendienst besei- tigen lassen.

2. Zur Vermeidung von Brandgefahr Motor, Schalldämpfer, Bat-

terie und Kraftstofftank von Pflanzenresten und Öl säubern.

3. Motor bei Bedarf mit Bürste, Druckluft oder geringem Wasser-

4. Schmutzfänger der Räder reinigen.

Kühlereinheit reinigen

1. Kühlerschutzgitter abnehmen, siehe Kapitel Kühlerschutzgit-

ter abnehmen / anbringen.

2. Motorkühler, Kühler Klimaanlage und Kraftstoffkühler per

Hand von grobem Schmutz befreien.

3. Motorkühler, Kühler Klimaanlage und Kraftstoffkühler mit einer

weichen Bürste, Druckluft (max. 5 bar) oder geringem Was- serdruck reinigen. Kehrgutbehälter und Deckel reinigen Kehrgutbehälter ist entleert. 1 Diffusorgitter 2 Schmutzwassersieb 3 Kehrgutbehälter

1. Kehrgutbehälter anheben.

2. Sicherungsstifte des Diffusorgitters entfernen.

3. Kehrgutbehälter und Deckel mit Wasserstrahl reinigen.

4. Bereich hinter dem Schmutzwassersieb mit Wasserstrahl rei-

nigen.52 Deutsch Gebläse reinigen Kehrgutbehälter muss angehoben sein. 1 Seitenabdeckung 2 Gebläseraum

1. Kehrgutbehälter sichern.

2. Seitenabdeckung herausschwenken.

3. Gebläsegitter von Schmutz befreien und mit einem feuchten

Lappen reinigen. Unterdrucksystem reinigen Kehrgutbehälter entleert. Motor läuft. ACHTUNG Sachschaden durch verschmutztes Unterdrucksystem Ein verschmutztes Unterdrucksystem kann zu unrundem Lauf des Gebläses und zu Fahrzeugvibrationen führen. Unterdrucksystem täglich auf Verschmutzung prüfen und ggf. rei- nigen.

2. Motordrehzahl auf 2200 1/min einstellen.

3. Gebläse einschalten.

4. Mit einem Wasserschlauch Frischwasser in den Bereich des

Saugmunds spritzen. Das Wasser sammelt sich im Kehrgutbehälter. Der Reini- gungsvorgang ist abgeschlossen, wenn sauberes Wasser am Diffusor austritt.

5. Kehrgutbehälter entleeren.

6. Gebläse laufen lassen, um Kehrgutbehälter zu trocknen.

Bleiben trotz gründlicher Reinigung die Vibrationen (durch un- runden Lauf des Sauggebläses), Kundendienst kontaktieren. Wasserfilter reinigen

1. Kehrgutbehälter anheben.

2. Werbetafel links öffnen.

3. Wasserfilter entriegeln und aus der Halterung nehmen.

4. Filtergehäuse abschrauben.

5. Wasserfilter reinigen.

6. Filter einsetzen.

7. Richtigen Sitz kontrollieren.

8. Filtergehäuse festschrauben.

9. Wasserfilter in die Halterung setzen und verriegeln.

10.Werbetafel links schließen. 11.Kehrgutbehälter absenken. Sprühdüsen reinigen Hinweis Sprühdüsen befinden sich an den Seitenbesen und am Saug- mund.

1. Sprühdüsen ausbauen.

2. Sprühdüsen mit Bürste / Druckluft reinigen.

3. Sprühdüsen einbauen.

Ventil Recyclingwasser reinigen 1 Bajonettverschluss 2 Ventil Recyclingwasser 3 Kehrgutbehälter

1. Kehrgutbehälter entleeren.

2. Kehrgutbehälter anheben.

3. Bajonettverschluss öffnen.

4. Ventil herausnehmen.

5. Ventil unter fließendem Wasser reinigen.

6. Ventil einsetzen.

7. Bajonettverschluss schließen.

Sicherungen Die Sicherungen befinden sich hinter dem Fahrersitz hintereiner Abdeckung. 1 Abdeckung 2 Sicherungen

1. Abdeckung öffnen.

2. Defekte Sicherungen erneuern.

Hinweis Nur Sicherungen mit dem gleichen Amperewert verwenden.Deutsch 53 Lagerung 몇 WARNUNG Verletzungs- und Beschädigungsgefahr Beachten Sie das Gewicht des Gerätes.

1. Fahrzeug an einem geschütztem, ebenem und trockenem

Platz abstellen, Hauptschalter eingeschaltet lassen.

2. Motoröl und Motorölfilter wechseln.

3. Bei Frostgefahr prüfen, ob genügend Frostschutzmittel im

Kühlmittel enthalten ist.

4. Wasserbehälter und Leitungssystem entleeren.

5. Bei Recyclingsystem (Option) Wasser aus dem Kehrgutbehäl-

6. Hauptschalter ausschalten.

7. Fahrzeug innen und außen reinigen.

8. Fahrzeug aufbocken, bei Lagerung über einem Monat.

9. Batterie abklemmen.

Hilfe bei Störungen Kleinere Störungen können Sie mit Hilfe der folgenden Übersicht selbst beheben. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an den autorisierten Kun- dendienst. GEFAHR Stromschlaggefahr Schalten Sie vor allen Pflege– und Wartungsarbeiten das Fahr- zeug aus und ziehen den Schlüssel. Reparaturarbeiten und Arbeiten an elektrischen Bauteilen dürfen nur vom autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. Störungen am Fahrzeug Sicherung Funktion A F1 Kraftstoffventil Steuergerät CR*

F2 BODAS Steuergerät, Anzeige 5 F3 Begrenzungsleuchte Innenbeleuchtung

F4 Sprühpumpe 7,5 F5 Warnblinkanlage 15 F6 Nebelschlussleuchte 5 F7 Begrenzungsleuchten, links 5 F8 Begrenzungsleuchten, rechts 5 F9 Scheibenwischer Differentialsperre

F10 Radio Hochdruckreiniger 7,5 F11 Fahrtrichtungsanzeiger 10 F12 Rundumkennleuchte 10 F13 Fahrpumpe, Anzeige 7,5 F14 Motor 5 F15 Ventil Abgasrückführung CR* 5 F16 Luftmengensensor CR* 5 F17 Frontscheinwerfer 15 F18 Arbeitsscheinwerfer 15 F19 Kabinenlüftung 15 F20 Sitzheizung Spiegelheizung

F21 Kabine Zubehör Steckverbindung vorne, Anbaugerät

F22 Sitzkompressor Steckverbindung hinten, Streuer

F23 Startschalter (Zündschloss) 5 F24 Frontscheibenheizung 30 F25 Vorglühen 40 F26 BODAS Steuergerät 30 F31 Hauptsicherung am Motor 70

  • CR = Common-Rail-Motor (MC 130 Advanced plus) Sicherung Funktion A Fehler Behebung Fahrzeug lässt sich nicht starten Batterie prüfen / laden. Hauptschalter einschalten. Auf dem Fahrersitz Platz nehmen (Sitzkontaktschalter wird aktiviert). Fahrrichtungshebel in Stellung NEUTRAL - Mittelstellung. Kraftstoff tanken, Kraftstoffsystem entlüften. Kraftstofffilter prüfen, reinigen und/oder auswechseln. Kraftstoffanschlüsse und Leitungen prüfen. Autorisierten Kundendienst benachrichtigen. Motor läuft unregelmäßig Luftfilter reinigen / auswechseln. Kraftstofffilter prüfen, reinigen und/oder auswechseln. Kraftstoff tanken, Kraftstoffsystem entlüften. Kraftstoffanschlüsse und Leitungen prüfen. Autorisierten Kundendienst benachrichtigen. Motor läuft, aber Gerät fährt nicht oder nur langsam Feststellbremse lösen. Stellung vom Freilaufhebel prüfen. Ölstand für Fahrhydraulik durch Kundendienst überprüfen lassen. Bei Minusgraden und kaltem Hydrauliköl: Gerät mindestens 3 Minuten warm laufen lassen. Motor schaltet nicht ab (Hauptschalter auf 0) Kraftstoffhahn am Kraftstofffilter schließen. Kraftstoffförderpumpe ausstecken. Bei wiederholtem Auftreten, Kundendienst kontaktieren.54 Deutsch Hinweis Bei allen nicht aufgeführten Störungen Kundendienst (Service) kontaktieren! Fehlermeldungen bei Symbolanzeigen Staub beim Kehren / ungenü- gende Saugleistung Kehrgutbehälter leeren. Sauggebläse einschalten. Schlauch am Sauggebläse prüfen. Dichtungen prüfen / auswechseln: a Dichtmanschette Sauggebläse. b Dichtung Filterkasten. c Dichtungen Kehrgutbehälter. Staubfilter prüfen / reinigen / auswechseln. a Korrekter Sitz von Staubfilter prüfen. b Staubfilter bei leichter Verschmutzungen reinigen. c Staubfilter bei Beschädigung oder starker Verschmutzung auswechseln. Dichtleisten auf Verschleiß prüfen / einstellen / austauschen. Kehrleistung nicht zufrieden- stellend Kehrwalze und Seitenbesen auf Verschleiß prüfen, bei Bedarf auswechseln. Dichtleisten auf Verschleiß prüfen, bei Bedarf einstellen / austauschen. Funktion der Grobschmutzklappe prüfen. Kehrwalzenhälften auf korrekten Sitz prüfen. Füllstand vom Hydrauliköltank prüfen. Hydrauliksystem auf Dichtheit prüfen. Zuschaltung Seitenbesen funktioniert nicht Kundendienst kontaktieren. Seitenbesen drehen nicht Füllstand vom Hydrauliköltank prüfen. Hydrauliksystem auf Dichtheit prüfen. Seitenbesen auf eingewickelte Bänder prüfen. Entleerung Kehrgutbehälter funktioniert nicht Kundendienst kontaktieren. Fehler Behebung Fehler Ursache Behebung Kühlmitteltemperatur zu hoch. Motor abstellen. Kühler reinigen (siehe Kapitel “Kühler reinigen”). Stand der Kühlflüssigkeit im Motor prüfen, bei Bedarf nachfüllen. Erlischt die Warnleuchte nicht innerhalb von 5 Minuten: a Motor abstellen b Kundendienst aufsuchen Hydrauliköltemperatur zu hoch. Motor im Standgas betreiben bis die Warnleuchte er- lischt. Hydrauliköltemperatur zu niedrig. Motor vorsichtig warm fahren, bis die Warnleuchte er- lischt. Motoröldruck zu hoch. Kundendienst aufsuchen. Feststellbremse aktiv. Feststellbremse lösen. Kraftstofffüllstand niedrig. Kraftstoff nachfüllen. Kraftstoffsystem entlüften, wenn der Tank leer gefahren war. Batterie wir nicht geladen. Kundendienst aufsuchen. Regenerationsprozess erforderlich. Regeneration durchführen (siehe Kapitel “Regenerati- on”). Service erforderlich. Service durch Kundendienst durchführen lassen. a Die Serviceanzeige muss vom Kundendienst zurück- gesetzt werden.Deutsch 55 Fehlermeldungen kodiert Die folgenden kodierten Fehlermeldung können beim Betrieb der Stufe V Motoren V2403-CR-TE4B-KRC-1 (MC 130 plus, MC 130 classic) auftreten. Wenn beim laufendem Motor ein Fehler aufleuchtet, dann blinkt die Anzeigelampe, evtl. wird noch ein Fehlercode im Display aus- gegeben. Hydraulikventil Notbedienung 1 Handpumpe 2 Kugelhahn - normaler Betrieb (A) - (E) Schrauben SW 8 (F) Rändelschraube

1. Abdeckung entfernen, dazu Schrauben (3x) der Abdeckung

durch eine Linksdrehung entriegeln. Hinweis Zum Betätigen der Handpumpe wird ein Handrohr benötigt, die- ses befindet sich seitlich hinter dem Fahrersitz. Ein Ringschlüssel SW 8 zum Betätigen der Schrauben liegt bei. Kehrgutbehälter / Anbaurahmen anheben

1. Schrauben (B, E, F) herauschrauben.

2. Handpumpe (1) betätigen.

Kehrgutbehälter / Anbaurahmen wird angehoben.

3. Schraube (F) langsam eindrehen.

Kehrgutbehälter / Anbaurahmen wird abgelassen.

4. Schrauben eindrehen.

Grundstellung wird wiederhergestellt. Frontkraftheber / Saugmund anheben

1. Schrauben (A, D, F) herausschrauben.

2. Handpumpe (1) betätigen.

Frontkraftheber / Saugmund wird angehoben.

3. Schraube (F) langsam eindrehen.

Frontkraftheber / Saugmund wird abgelassen.

4. Schrauben eindrehen.

Grundstellung wird wiederhergestellt. Federspeicher der Feststellbremse lösen

1. Kugelhahn (2) in waagrechte Stellung bringen.

2. Schraube (C) herausschrauben.

3. Handpumpe (1) betätigen.

Federspeicher löst sich.

4. Kugelhahn in senkrechte Stellung bringen.

5. Schraube (C) eindrehen.

Federspeicher wird aktiviert (Grundstellung). Zubehör und Ersatzteile Nur Original-Zubehör und Original-Ersatzteile verwenden, sie bieten die Gewähr für einen sicheren und störungsfreien Betrieb des Geräts. Informationen über Zubehör und Ersatzteile finden Sie unter www.kaercher.com. NCD Error Anzeigelampe blinkt U0076 1Hz (alle Sekunde) + 5 Sekunden dauerhaft an + 1 Hz (alle Sekunde) + 5 Sekunden dauerhaft an ... P0102 1Hz + 5 Sekunden dauerhaft an + 1 Hz + 5 Se- kunden dauerhaft an ... PCD Error Anzeigelampe blinkt P3014 1 Hz (alle 1 Sekunde) P1A28 1 Hz (alle 1 Sekunde) P3015 1 Hz (alle 1 Sekunde) P2455 1 Hz (alle 1 Sekunde) NCD Error Anzeigelampe blinkt Fehler Ursache Behebung U0076 Keine Kommunikation mit Abgasrückfüh- rung Motor hat Leistungsverlust und Abgasverhalten verschlechtert sich a Kundendienst aufsuchen P0102 Luftmassensensor nicht normal Motor hat Leistungsverlust und Abgasverhalten verschlechtert sich a Kundendienst aufsuchen P03014 / P1A28 Fehler im DPF System Motor hat Leistungsverlust und Abgasverhalten verschlechtert sich a Kundendienst aufsuchen P3015 Keine DPF Funktion Motor hat Leistungsverlust und Abgasverhalten verschlechtert sich a Kundendienst aufsuchen P2455 Differenzdrucksensor nicht normal Keine Verhaltensänderung a Kundendienst aufsuchen56 Deutsch Ersatzteilliste Technische Daten Bestell-Nr. Bezeichnung Stückzahl Abbildung 6.422-522.0 Arbeitsleuchte LED 2 9.654-350.0 Wischerarm 1 9.654-351.0 Wischerblatt 1 9.989-357.0 Signalhorn 1 9.656-126.0 Luftfilter am Hydrau- liköltank

2.852-393.0 Luftfilter Feinstaub 1 6.996-448.0 Glühbirne 2 7.651-027.0 Lampe 2 7.651-028.0 Lampe 2 Bestell-Nr. Bezeichnung Stückzahl Abbildung MC 130 Classic MC 130 MC 130 Plus Leistungsdaten Gerät Fahrgeschwindigkeit (max.) km/h 30 (25) 30 (25) 40 (30, 25) Arbeitsgeschwindigkeit (max.) km/h 20 20 20 Steigfähigkeit (max.) % 18 25 25 Angetriebene Räder 2 4 4 Theoretische Flächenleistung m

/h 24000 24000 24000 Arbeitsbreite mm 1200 - 2400 1200 - 2400 1200 - 2400 Wendekreis mm 1173 1173 1173 Arbeitsbreite min. mm 1200 1200 1200 Arbeitsbreite Standard mm 1540 1540 1540 Batterie Batterietyp wartungsfrei wartungsfrei wartungsfrei Batteriekapazität Ah 80 80 80 Batteriespannung V 12 12 12 Maße und Gewichte Länge mm 3955 3955 3955 Breite mm 1540 1540 1540 Höhe mm 2000 2000 2000 Leergewicht (Transportgewicht) kg 2275 2275 2275 Zulässiges Gesamtgewicht kg 3500 3500 3500 Max. zulässige Achslast vorne kg 2000 2000 2000 Max. zulässige Achslast hinten kg 2000 2000 2000 Zulässige Anhängelast (Option) gebremst kg 3000 3000 3000 Zulässige Anhängelast (Option) ungebremst kg 750 750 750 Stützlast Anhängerkupplung (Option) kg 250 250 250 Kehrgutbehälter Volumen Kehrgutbehälter (brutto) l (m

) 1300 (1,3) 1300 (1,3) 1300 (1,3) Entladehöhe (max.) mm 1550 1550 1550 Volumen Wassertank l 195 195 195 Seitenbesen Durchmesser Seitenbesen mm 900 900 900 Seitenbesendrehzahl (stufenlos) 1/min 0 - 110 0 - 110 0 - 110 Verbrennungsmotor Motortyp Yanmar

Kubota V2403-CR- T-EW03 Bauart 3 Zylinder Viertakt- Dieselmotor mit Dieselpartikelfilter (DPF) 3 Zylinder Viertakt- Dieselmotor mit Dieselpartikelfilter (DPF) 4 Zylinder Viertakt- Dieselmotor mit Dieselpartikelfilter (DPF)Deutsch 57 Technische Änderungen vorbehalten. Bereifung In untenstehender Tabelle sind die Reifendrücke bei unterschied- licher Achsbelastung und unterschiedlichen Geschwindigkeiten aufgeführt. Hubraum cm

Kühlart Wasser Wasser Wasser Motorleistung bei 2700 1/min kW 32,4 32,4 48,0 Motoröltyp Shell Rimula R6 LM 10W-40 Shell Rimula R6 LM 10W-40 Shell Rimula R6 LM 10W-40 Motorölmenge l max. 6,7 max. 6,7 max. 9,5 Inhalt Kraftstofftank l 50 50 50 Kraftstoffart l Diesel Diesel Diesel Kühlmittel (SAE J814C) Havoline XLC Anti- freeze Havoline XLC Anti- freeze Havoline XLC Anti- freeze Hydrauliköl nach DIN 51524, Teil 3 Renol B HV 46 Renol B HV 46 Renol B HV 46 Hydraulikölmenge l 43 43 43 Ermittelte Werte gemäß EN 60335-2-72 Schalldruckpegel L

dB(A)757574 Unsicherheit K

dB(A)333 Schallleistungspegel L

dB(A) 109 109 104 Unsicherheit K

dB(A)333 Hand-Arm-Vibrationswert m/s

0,8 0,8 0,4 Unsicherheit K m/s

0,2 0,2 0,2 Sitz-Vibrationswert m/s

0,2 0,2 0,5 Unsicherheit K m/s

0,1 0,1 0,2 Schmierfette Mehrzweckfett Für manuell abzu- schmierende Schmierstellen Für manuell abzu- schmierende Schmierstellen Für manuell abzu- schmierende Schmierstellen MC 130 Classic MC 130 MC 130 Plus Maxxis Vansmart A/S AL2 205/65C 8PR 107/105 TL Ganzjahresbereifung Achslast (kg)

Luftdruck (bar) bei 30 km/h 1,0 1,0 1,3 1,6 2,0 2,4 Luftdruck (bar) bei 40 km/h 1,0 1,1 1,5 1,8 2,2 2,6 Deestone D408 26x12-12.00 - 12 10 PLY Traktionsbereifung Achslast (kg)

Luftdruck (bar) bei 30 km/h 1,3 1,5 1,8 2,0 2,5 2,9 Luftdruck (bar) bei 40 km/h 1,3 1,5 1,8 2,0 2,5 2,958 English Schutzabdeckung an unterschiedliche Reifen anpassen Die Schutzabdeckungen lassen sich an die unterschiedlichen Reifenbreiten anpassen. 1 Reifen, schmal 2 Schutzabdeckung eingeschoben 3 Schutzabdeckung ausgezogen 4 Reifen, breit

1. Schrauben, jeweils vorne drei Stück, lösen.

2. Schutzabdeckung der Reifenbreite anpassen.

3. Schrauben, jeweils hinten drei Stück, herausdrehen.

4. Schutzabdeckung versetzen.

5. Alle Schrauben wieder anziehen.

7. Hydraulische slang loskoppelen.

4. Hydraulische slangen loskoppelen.

1. Peil hydraulische olie controleren.

3. Knikgewricht borgen.