GA201 - Garagentor BERNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG GA201 BERNER
Anleitung für Montage, Betrieb und Wartung
Garagentorantrieb
A Mitgelieferte Artikel B Benötigtes Werkzeug zur Montage 2
1 Wichtige Hinweise
1.1 Wichtige Sicherheitsanweisungen
1.1.1 Wir sind von der Gewährleistung und der Produkthaftung befreit, wenn...
1.1.2 Überprüfung des Tores / der Toranlage 4
1.2 Wichtige Anweisungen für eine sichere Montage 4
1.2.1 Vor der Montage
1.2.2 Bei der Durchführung der Montagearbeiten 5 1 . 3 W a r n h in w e i s e
1.4 Wartungshinweise
1.5 Hinweise zum Bildteil

Bildteil
2 Montageanleitung
2.1 Garagentorantrieb
2.2 Benötigter Freiraum für die Montage des Antriebes 30
2.3 Tor-Verriegelung am Sektionaltor
2.4 Mittiger Torverschluss am Sektionaltor 30
2.5 Außermittiges Verstärkungsprofil am Sektionaltor 30
2.6 Tor-Verriegelungen am Schwingtor
2.7 Schwingtore mit einem kunstschmiedeeisernen T o r g r i ff
2.8 Führungsschiene
2.9 Vor der Schienen-Montage
2.10 Montage der Führungsschiene
2.11 Betriebsarten bei der Führungsschiene
2.11.1 Handbetrieb
2.11.2 Automatikbetrieb
2.12 Festlegen der Endlage „Tor-Zu“ durch die Montage des Endanschlages
2.13 Spannung des Antriebsmediums
3 Inbetriebnahme des Garagentorantriebes 31
3.1 Hinweise für Elektroarbeiten
3.2 Inbetriebnahme des Antriebes
3.2.1 Löschen der Tordaten
3.2.2 Einlernen des Antriebes
3.2.3 Krafteinstellung und Verhalten nach einer Sicherheitsabschaltung
3.2.4 Einstellen der Laufgeschwindigkeit
4 Installation des Garagentor-Antriebes und des Zubehör
4.1 Hinweise für Elektro-Arbeiten
4.2 Einbau des Funk-Empfängers
4.3 Anschluss eines externen Funk-Empfängers 32
4.4 Elektrischer Anschluss / Anschlussklemmen 32
4.5 Anschluss von Zusatzkomponenten / Zubehör 32
4.6 Anschluss externer Impuls-Taster zum Auslösen oder Stoppen von Torfahrten
4.7 Anschluss vom Innentaster IT3b 32
4.7.1 Impuls-Taster zum Auslösen oder Stoppen von Torfahrten
4.7.2 Licht-Taster zum Ein- und Ausschalten der Antriebsbeleuchtung 32
4.7.3 Taster zum Ein- und Ausschalten des Funksystems 32
4.8 Anschluss eines Ausschalters oder eines Schlupftürkontaktes
4.9 Anschluss einer Kontakt-Lichtschranke
4.10 Anschluss einer 2-Draht-Lichtschranke 33
4.11 Anschluss einer Schließkantensicherung 8,2kΩ
4.12 Anschluss einer optischen Schließkantensicherung
4.13 Anschluss einer Warnlampe
4.14 Anschluss einer externen Beleuchtung 33
4.15 Anschluss einer externen Tor-Zu-Anzeige 33
5 2 Sonderfunktionen und sonstige Einstellungs- möglichkeiten des Garagentor-Antriebes 33
5.1 Teil-Auf-Funktion 33
5.1.1 Programmierung der Teil-Auf-Funktion 33
5.2 Definierte Richtungsbefehle 33
5.3 Schnell-Auf-Funktion 34
5.41 Softlaufgeschwindigkeit in Richtung „Tor-Zu“ 34
5.5 Kurzrücksetzen bei „Tor-Zu“ 3
5.6 Automatischer Zulauf 34
5.6.1 Programmierung der Offenhalte- und Vorwarnzeit 34
5.6.2 Automatischer Zulauf „Aus“ 34
5.7 Programmierung der Lichtzeit bei „Tor-Zu“ 34
^5 6 Betrieb des Garagentor-Antriebes 34
6.2 Betrieb nach der Betätigung der mechanischen
E n t r i e g e l u n g
6.3 Fehlermeldungen Antriebsbeleuchtung / Diagnose-LED 35
306.4 Maßnahmen nach Fehlermeldung 36
6.5 Störung und Abhilfe 36
6.5.120Antrieb läuft nicht 36
6.5.2 Antrieb läuft nicht mit Handsender 36
6.5.3 Antrieb läuft nicht mit extern angeschlossenen
T a s t e r n
6.5.4 Tor schließt oder öffnet nicht vollständig 36
6.5.5 Der Antrieb reagiert, jedoch öffnet sich das Tor nicht 36
6,5.6 Tor kehrt bei Zu-Bewegung seine Laufrichtung um 36
6.5.7 Beleuchtung defekt 36
6.5.8 Reichweite der Funkfernsteuerung zu gering 36
7 Garantiebedingungen 36
8 Technische Daten 37
9 ^30 Demontage und Entsorgung 37
10 Platinenübersicht und Programmier-
31 k u r z a n l e i t u n g
31
31
32
32
32
32
3 2
33
Urheberrechtlich geschützt.
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit unserer Genehmigung.
Änderungen vorbehalten.
DEUTSCH
Sehr geehrter Kunde,
wir freuen uns darüber, dass Sie sich für ein Qualitäts-Produkt aus unserem Hause entschieden haben. Bewahren Sie diese Anleitung sorgfältig auf!
Bitte lesen und beachten Sie diese Anleitung, in ihr stehen wichtige Informationen für den Einbau, den Betrieb und für die korrekte Pflege / Wartung des Garagentor-Antriebes, damit Sie über viele Jahre Freude an diesem Produkt haben.
Beachten Sie bitte alle unsere Sicherheits- und Warnhinweise, die mit ACHTUNG bzw. Hinweis besonders gekennzeichnet sind.

ACHTUNG
Die Montage, Wartung, Reparatur und Demontage des Garagentor-Antriebes soll durch Sachkundige ausgeführt werden.
Hinweis
Dem Endverbraucher müssen das Prüfbuch und die Anleitung für die sichere Nutzung und Wartung der Toranlage zur Verfügung gestellt werden.
WICHTIGE HINWEISE

ACHTUNG
Eine falsche Montage bzw. eine falsche Handhabung des Antriebes kann zu ernsthaften Verletzungen führen. Aus diesem Grund sind alle Anweisungen zu befolgen, die in dieser Anleitung enthalten sind!
1.1 Wichtige Sicherheitsanweisungen
Der Garagentor-Antrieb ist ausschließlich für den Impulsbetrieb von federausgeglichenen Sektional- und Schwingtoren und gewichtsausgeglichenen Kipptoren im privaten / nichtgewerblichen Bereich sowie für Garagentore mit höherer Beanspruchung (z.B. Tief- und Sammelgaragen) vorgesehen. Beachten Sie bitte die Herstellerangaben betreffend der Kombination Tor und Antrieb. Mögliche Gefährdungen im Sinne der EN12604 und EN12453 werden durch die Konstruktion und Montage nach unseren Vorgaben vermieden. Toranlagen, die sich im öffentlichen Bereich befinden und nur über eine Schutzeinrichtung, z.B. Kraftbegrenzung verfügen, dürfen nur unter Aufsicht betrieben werden.
1.1.1 Gewährleistung
Wir sind von der Gewährleistung und der Produkthaftung befreit, wenn ohne unsere vorherige Zustimmung eigene bauliche Veränderungen vorgenommen oder unsachgemäße Installationen gegen unsere vorgegebenen Montagerichtlinien ausgeführt bzw. veranlasst werden. Weiterhin übernehmen wir keine Verantwortung für den versehentlichen oder unachtsamen Betrieb des Antriebes und des Zubehörs sowie für die unsachgemäße Wartung des Tores und dessen Gewichtsausgleich. Batterien und Glühlampen sind ebenfalls von den Gewährleistungsansprüchen ausgenommen.
Hinweis
Bei Versagen des Garagentor-Antriebes ist unmittelbar ein Sachkundiger mit der Prüfung / Reparatur zu beauftragen.
1.1.2 Überprüfung des Tores / der Toranlage
Die Konstruktion des Antriebes ist nicht für den Betrieb schwerer Tore, das heißt Tore, die nicht mehr oder nur schwer von Hand geöffnet oder geschlossen werden können, ausgelegt. Aus diesem Grund ist es notwendig, vor der Antriebs-Montage das Tor zu überprüfen und sicherzustellen, dass es auch von Hand leicht zu bedienen ist. Hierzu ist das Tor ca. einen Meter anzuheben und anschließend loszulassen. Das Tor sollte in dieser Stellung stehen bleiben und sich weder nach unten noch nach oben bewegen. Bewegt sich das Tor doch in eine der beiden Richtungen, so besteht die Gefahr, dass die Ausgleichsfedern / Gewichte nicht richtig eingestellt oder defekt sind. In diesem Fall ist mit einer erhöhten Abnutzung und Fehlfunktionen der Toranlage zu rechnen.

ACHTUNG: Lebensgefahr!
Versuchen Sie niemals, die Ausgleichsfedern für den Gewichtsausgleich des Tores oder deren Halterungen selbst auszuwechseln, nachzustellen, zu reparieren oder zu versetzen. Sie stehen unter großer
Spannung und können ernsthafte Verletzungen verursachen. Außerdem ist die gesamte Toranlage (Gelenke, Lager des Tores, Seile, Federn und Befestigungsteile) auf Verschleiß und eventuelle Beschädigungen zu kontrollieren. Überprüfung auf vorhandenen Rost, Korrosion oder Risse durchführen. Die Toranlage ist nicht zu benutzen, wenn Reparatur- oder Einstellarbeiten durchgeführt werden müssen, denn ein Fehler in der Toranlage oder ein falsch ausgerichtetes Tor kann ebenfalls zu schweren Verletzungen führen.
Hinweis
Bevor Sie den Antrieb installieren, lassen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit Arbeiten an den Ausgleichsfedern des Tores und falls erforderlich, Wartungs- und Reparaturarbeiten nur durch einen Sachkundigen ausführen! Nur die korrekte Montage und Wartung durch einen kompetenten / sachkundigen Betrieb oder eine kompetente / sachkundige Person in Übereinstimmung mit den Anleitungen kann die sichere und vorgesehene Funktionsweise einer Montage sicherstellen.
1.2 Wichtige Anweisungen für eine sichere Montage
Der Sachkundige hat darauf zu achten, dass bei der Durchführung der Montagearbeiten die geltenden Vorschriften zur Arbeitssicherheit sowie die Vorschriften für den Betrieb von elektrischen Geräten zu befolgen sind. Hierbei sind die nationalen Richtlinien zu beachten. Mögliche Gefährdungen im Sinne der DIN EN13241-1 werden durch die Konstruktion und Montage nach unseren Vorgaben vermieden.
1.2.1 Vor der Montage des Garagentor-Antriebes ist zu überprüfen, ob sich das Tor mechanisch in einem fehlerfreien Zustand und im Gleichgewicht befindet, so dass es auch von Hand leicht zu bedienen ist (EN12604). Weiterhin ist zu prüfen, ob sich das Tor richtig öffnen und schließen lässt (siehe Kapitel 1.1.2). Außerdem sind die mechanischen Verriegelungen des Tores, die nicht für eine Betätigung mit einem Garagentor-Antrieb benötigt werden, außer Betrieb zu setzen. Hierzu zählen insbesondere die Verriegelungsmechanismen des Torschlosses (siehe Kapitel 2.3 und 2.6). Der Garagentor-Antrieb ist für einen Betrieb in trockenen Räumen konstruiert und darf daher nicht im Freien montiert werden. Die Garagendecke muss so ausgelegt sein, dass eine sichere Befestigung des Antriebes gewährleistet ist. Bei zu hohen oder zu leichten Decken muss der Antrieb an zusätzlichen Streben befestigt werden.
DEUTSCH
1.2.2 Bei der Durchführung der Montagearbeiten
Hinweis
Die Verwendung der mitgelieferten Montagematerialien müssen auf Ihre Eignung für den vorgesehenen Montageort vom Einbauer überprüft werden.
Der Freiraum zwischen dem höchsten Punkt des Tores und der Decke muss (auch beim Öffnen des Tores) mind. 30 mm
betragen (siehe Bild 1.1a/1.1b). Bei einem geringeren Freiraum kann, sofern genügend Platz vorhanden ist, der Antrieb auch hinter dem geöffneten Tor montiert werden. In diesen Fällen muss ein verlängerter Tormitnehmer eingesetzt werden, welcher separat zu bestellen ist. Außerdem kann der Garagentor-Antrieb max. 50cm außermittig angeordnet werden. Ausgenommen sind Sektionaltore mit einer Höherführung (H-Beschlag); hierbei ist jedoch ein Spezialbeschlag erforderlich. Die notwendige Steckdose zum elektrischen Anschluss sollte ca. 50cm neben dem Antriebskopf montiert werden.
Bitte überprüfen Sie diese Maße!
1.3 Warnhinweise

Festinstallierte Steuerungsgeräte (wie Taster etc.), sind in der Sichtweite des Tores zu montieren, aber entfernt von sich bewegenden Teilen und in einer Höhe von mindestens 1,5m. Sie sind unbedingt außer Reichweite von Kindern anzubringen!
Hinweis
Das Warnschild gegen Einklemmen ist an einer auffälligen Stelle oder in der Nähe der fest installierten Taster zum Verfahren des Antriebes dauerhaft anzubringen!

Es ist darauf zu achten, dass
- sich im Bewegungsbereich des Tores keine Personen oder Gegenstände befinden dürfen.
- Kinder nicht an der Toranlage spielen!
- das Seil der mechanischen Entriegelung am Führungsschlitten nicht an einem Dachträgersystem oder sonstigen Vorsprüngen des Fahrzeuges oder des Tores hängen bleiben kann.


ACHTUNG
Für Garagen ohne einen zweiten Zugang ist eine Notentriegelung erforderlich, die ein mögliches Aussperren verhindert. Diese ist separat zu bestellen und monatlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen.

ACHTUNG
Nicht mit dem Körpergewicht an die Entriegelungsglocke hängen!
1.4 Wartungshinweise
Der Garagentor-Antrieb ist wartungsfrei. Zur eigenen Sicherheit wird empfohlen, die Toranlage nach Herstellerangaben durch einen Sachkundigen überprüfen zu lassen. Die Prüfung und Wartung darf nur von einer sachkundigen Person durchgeführt werden, wenden Sie sich hierzu an Ihren Lieferanten. Eine optische Prüfung kann vom Betreiber durchgeführt werden. Betreffend notwendiger Reparaturen wenden Sie sich an Ihren Lieferanten. Für nicht sach- oder fachgerecht ausgeführte Reparaturen übernehmen wir keine Gewährleistung.
1.5 Hinweise zum Bildteil
Im Bildteil wird die Antriebs-Montage an einem Sektionaltor dargestellt. Bei Montageabweichungen am Schwingtor wird dieses zusätzlich gezeigt. Hierbei wird der Bildnummerierung der Buchstabe


dem Sektionaltor und


dem Schwingtor zugeordnet.
Einige Bilder beinhalten zusätzlich das untenstehende Symbol mit einem Textverweis. Unter diesen Text verweisen erhalten Sie wichtige Informationen zur Montage und zum Betrieb des Garagentor-Antriebes im anschließenden Textteil.
Beispiel:

= siehe Textteil, Kapitel 2.2
Außerdem wird im Bild- sowie im Textteil an den Stellen, an denen die Menüs des Antriebes erklärt werden, das folgende Symbol dargestellt, welches die Werkseinstellung/en kennzeichnet.

= Werkseinstellung
Urheberrechtlich geschützt.
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit unserer Genehmigung. Änderungen vorbehalten.
CONTENTS
A Supplied Items
2.11.2 Automatische bediening
Technische gegevens 66
Bei Bohrarbeiten ist der Antrieb abzudecken, weil Bohrstaub und Späne zu Funktionsstörungen führen können.
2.1 Garagentor-Antrieb
2.2 Benötigter Freiraum für die Montage des Antriebes Der Freiraum zwischen dem höchsten Punkt beim Torlauf und der Decke muss mind. 30 mm betragen (siehe Bild 1.1a/1.1b).
Bitte überprüfen Sie diese Maße!
2.3 Am Sektionaltor ist die mechanische Torverriegelung komplett zu demontieren (siehe Bild 1.3a).

ACHTUNG
Bei der Antriebs-Montage muss das Handseil entfernt werden (siehe Bild 1.2a)
2.4 Mittiger Torverschluss am Sektionaltor
Bei Sektionaltoren mit einem mittigen Torverschluss ist das Sturzgelenk und der Mitnehmerwinkel außermittig anzubringen (siehe Bild ).
2.5 Außermittiges Verstärkungsprofil am Sektionaltor
Beim außermittigen Verstärkungsprofil am Sektionaltor ist der Mitnehmerwinkel am nächstgelegenen Verstärkungsprofil rechts oder links zu montieren (siehe Bild 1.5a).
Hinweis
Abweichend vom Bildteil sind bei Holztoren die Holzschrauben 5x35 aus dem Beipack des Tores zu verwenden (Bohrung ∅ 3 mm).
2.6 Die mechanischen Tor-Verriegelungen am Schwingtor sind außer Betrieb zu setzen (siehe Bild 1.2b/1.3b/1.4t). Bei den hier nicht aufgeführten Tormodellen sind die Schnäpper bauseits festzustellen.
2.7 Hinweis
Abweichend vom Bildteil (siehe Bild 1.5b/1.6b) ist bei Schwingtoren mit einem kunstschmiedeeisernen Torgriff das Sturzgelenk und der Mitnehmerwinkel außermittig anzubringen.
2.8 Führungsschiene

ACHTUNG
Für die Garagentor-Antriebe sind – abhängig von dem jeweiligen Einsatzzweck – ausschließlich die von uns empfohlenen Führungsschienen zu verwenden (siehe Produktinformation).
2.9 Vor der Schienen-Montage
Hinweis
Bevor die Führungsschiene am Sturz bzw. unter der Decke montiert wird, muss der Führungsschlitten im eingekuppelten Zustand (siehe Kapitel 2.11.2) ca. 20 cm aus der Endlage "Tor-Zu" in die Richtung der Endlage "Tor-Auf" geschoben werden. Dieses ist nicht mehr im eingekuppelten Zustand möglich, sobald der Endanschlag und der Antrieb montiert ist (siehe Bild 2.1).
2.10 Montage der Führungsschiene
Hinweis
Bei Antrieben für Tief- und Sammelgaragen ist es erforderlich, die Führungsschiene mit einer zweiten Abhängung unter der Garagendecke zu befestigen; sie wird nach Bild 2.4 und Bild 2.6 montiert.
2.11 Betriebsarten bei der Führungsschiene
Bei der Führungsschiene gibt es zwei verschiedene Betriebsarten:
2.11.1 Handbetrieb (siehe Bild 4.1)
Der Führungsschlitten ist vom Gurt-/Riemenschloss entkuppelt; d.h. zwischen dem Tor und dem Antrieb besteht keine direkte Verbindung, so dass das Tor von Hand verfahren werden kann. Um den Führungsschlitten zu entkuppeln, muss das Seil der mechanischen Entriegelung gezogen werden.
Hinweis
Befindet sich der Führungsschlitten beim Entkuppeln in der Endlage "Tor-Zu", muss das Seil der mechanischen Entriegelung gezogen werden und solange gezogen bleiben, bis der Führungsschlitten in der Schiene soweit verschoben wurde, dass er nicht mehr an dem Endanschlag einhaken kann (etwa 3 cm Schlittenweg). Um das Tor dauerhaft im Handbetrieb betätigen zu können, muss das Seil an dem Führungsschlitten so festgestellt werden, wie es im Bild 4.2 gezeigt wird.

ACHTUNG
Wenn in den Ländern, in denen die Norm EN 13241-1 gilt, der Garagentor-Antrieb von einem Sachkundigen an einem Sektionaltor ohne Federbruchsicherung nachgerüstet wird, muss der verantwortliche Monteur
ebenfalls ein Nachrüst-Set am Führungsschlitten montieren. Dieses Set besteht aus einer Schraube, die den Führungsschlitten vor dem unkontrollierten Entriegeln sichert sowie einem neuen Seilglocken-Schild, auf dem die Bilder zeigen, wie das Set und der Führungsschlitten für die zwei Betriebsarten von der Führungsschiene zu handhaben sind.
2.11.2 Automatikbetrieb (siehe Bild 6)
Das Gurt-/Riemenschloss ist im Führungsschlitten eingekuppelt, d.h. das Tor und der Antrieb sind miteinander verbunden, so dass das Tor mit dem Antrieb verfahren werden kann. Um den Führungsschlitten auf das Einkuppeln vorzubereiten, muss der grüne Knopf gedrückt werden. Anschließend ist der Gurt/Riemen soweit in die Richtung vom Führungsschlitten zu verfahren, bis das Gurt-/Riemenschloss in diesem einkuppelt.

ACHTUNG
Greifen Sie während einer Torfahrt nicht mit den Fingern in die Führungsschiene → Quetschgefahr!
2.12 Festlegen der Endlage "Tor-Zu" durch die Montage des Endanschlages (siehe Bild 5).
1) Der Endanschlag für die Endlage "Tor-ZU" ist zwischen dem Führungsschlitten und dem Tor lose in die Führungsschiene einzusetzen und das Tor ist per Hand in die Endlage "Tor-Zu" zu schieben. Der Endanschlag wird dadurch in die Nähe der richtigen Position geschoben. Nach Erreichen der Endlage "Tor-Zu" ist der Endanschlag zum Schlitten hin zu schieben und anschließend zu fixieren.
Hinweis
Wenn sich das Tor per Hand nicht einfach in die gewünschte Endlage "Tor-Auf" bzw. "Tor-Zu" schieben lässt, so ist die Tormechanik für den Betrieb mit dem Garagentor-Antrieb zu schwergängig und muss überprüft werden (siehe Kapitel 1.1.2)!
2.13 Spannung des Zahngurtes / Zahnriemens
Der Zahngurt / Zahnriemen der Führungsschiene besitzt eine werkseitige optimale Vorspannung. In der Anfahr- und Abbremsphase kann es bei großen Toren zu einem
DEUTSCH
kurzzeitigen Heraushängen des Gurtes / Riemens aus dem Schienenprofil kommen. Dieser Effekt bringt jedoch keine technischen Einbußen mit sich und wirkt sich auch nicht nachteilig auf die Funktion und Lebensdauer des Antriebes aus.
3 INBETRIEBNAHME DES GARAGENTOR-ANTRIEBES
3.1 Hinweise für Elektro-Arbeiten

ACHTUNG
Bei sämtlichen Elektro-Arbeiten sind folgende Punkte zu beachten:
- Elektroanschlüsse dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden!
- Die bauseitige Elektroinstallation muss den jeweiligen Schutzbestimmungen entsprechen (230/240 V AC, 50 Hz)!
- Vor allen Arbeiten am Antrieb ist der Netzstecker zu ziehen!
- Fremdspannung an den Anschlussklemmen der Steuerung führt zu einer Zerstörung der Elektronik!
- Zur Vermeidung von Störungen ist darauf zu achten, dass die Steuerleitungen des Antriebes (24 V DC) in einem getrennten Installations-System zu anderen Versorgungsleitungen (230 V AC) zu verlegen sind!
3.2 Inbetriebnahme des Antriebes
Der Antrieb hat einen spannungsausfallsicheren Speicher, in dem beim Einlernen die torspezifischen Daten (Verfahrweg, während der Torfahrt benötigte Kräfte usw.) abgelegt und bei darauffolgenden Torfahrten aktualisiert werden. Diese Daten sind nur für dieses Tor gültig und müssen daher für einen Einsatz an einem anderen Tor oder wenn sich das Tor in seinem Laufverhalten stark geändert hat (z.B. bei nachträglichem Versetzen des Endanschlages oder dem Einbau neuer Federn usw.), neu eingelernt werden.

ACHTUNG
Die erste Inbetriebnahme erfolgt durch einen Sachkundigen. Die Inbetriebnahme ist schriftlich zu protokollieren. Der Antrieb ist nur ein Teil eines Tores. Die für die
Gesamtanlage "Tor" verantwortliche Firma stellt die Konformitätserklärung aus und bringt das CE- Zeichen an. Durch das Anbringen des CE- Zeichens am Tor und das Ausstellen der EG-Konformitätserklärung wird die Einhaltung der EG-Maschinenrichtlinie dokumentiert.
3.2.1 Löschen der Tordaten (siehe Bild 18)
Sollte der Einlernvorgang, trotz mehrmaliger Versuche, nicht erfolgreich abgeschlossen werden, ist ein Reset der eingelesenen Daten empfehlenswert. Diese können wie folgt gelöscht werden:
1) Den Netzstecker ziehen.
2) Den Netzstecker wieder einstecken.
3) Innerhalb von 15 Sek. die schwarze Taste und anschließend zusätzlich die weiße Taste drücken und diese solange gedrückt halten bis die Lampe 3 x zu Blinken beginnt.
4) Die Tasten wieder loslassen.
5) Alle Daten sind nun gelöscht.
Im Auslieferungszustand sind die Tordaten gelöscht und der Antrieb kann sofort eingelernt werden → siehe Kapitel 3.2.2 - Einlernen des Antriebes.
Hinweis
Weitere Meldungen der Antriebsbeleuchtung (mehrfaches Blinken beim Einstecken des Netzsteckers) können dem Kapitel 6.3 entnommen werden.
3.2.2 Einlernen des Antriebes (siehe Bild 19)

ACHTUNG
Da während des Lernbetriebes die Kraftabschaltung nicht funktioniert ist es unbedingt erforderlich, dass der Monteur beim Gerät verbleibt und verhindert, dass sich Personen dem Tor nähern. Beachten Sie
außerdem, dass der Lernbetrieb automatisch bei der "Tor-Zu"-Stellung endet.
1) Netzstecker in die Schutzkontaktsteckdose stecken. Nach dem erstmaligen Einstecken des Antriebes blinkt die Antriebsbeleuchtung 1 mal bzw. 3 mal.
Nochmalige Kontrolle, ob der Laufschlitten am
Mitnehmer eingerastet ist (siehe Bild 17). Alle DIP-Schalter stehen auf Werkseinstellung (siehe Bild 16):
DIP 1 und 2 (SCH1) und 4 und 5 (SCH2) stehen auf "ON".
DIP- Schalter 1 bis 3 und 6 bis 8 (SCH2) stehen auf "OFF".
2) Schwarze Taste solange gedrückt halten (ca. 6 Sek.) bis die Lampe zu blinken beginnt. 2 x Blinken, dann die Lerntaste loslassen.
3) Jetzt wird mit der weißen Bedientaste das Tor in seine Stellung "Tor-Auf" gefahren. Dabei fährt das Tor solange die weiße Taste gedrückt bleibt (Totmannbetrieb). Nach Loslassen der Taste stoppt das Tor sofort, beim nächsten Betätigen der Taste fährt das Tor in die Gegenrichtung. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt bis die erwünschte Stellung "Tor-Auf" erreicht ist. Das Tor darf in seiner "AUF"-Stellung nicht gegen seinen mechanischen Endanschlag (Gummistopper) drücken. Dies kann zu einer Fehlermeldung (4 Blinksignale und Abbruch des Lernbetriebes führen). Das Tor muss in der Position „Auf" noch einen Mindestabstand von ca. 5 cm zu seinem Endanschlag haben.
4) Schwarze Lerntaste kurz drücken. Die restlichen Einstellungen erledigt Ihr Antrieb automatisch! Das Tor fährt langsam bis zur "Tor-Zu"- Stellung. Während dieser Fahrt wird der Weg eingelernt (Lampe blinkt zweimal). Danach fährt das Tor noch zweimal in Auf- und zweimal in Zu-Richtung, um die erforderlichen Stromwerte zu lernen (Lampe blinkt dreimal).
5) Nach den 5 Lernfahrten steht das Tor in der "Zu-Stellung", die Antriebsbeleuchtung wird abgeschaltet. Der Antrieb ist nun betriebsbereit eingelernt.
Hinweis
Sollte die Kraft bei der Weglernfahrt nicht ausreichen, kann diese folgendermaßen erhöht werden:
Durch Drücken der schwarzen Taste für mind. 3 Sek. während der Weglernfahrt, wird die max. zulässige Abschaltgeschwindigkeit von 50% auf 40% umgeschaltet. Das erfolgreiche Umschalten wird durch Hellschalten (ca. 1 Sek.) der Halogenbeleuchtung angezeigt. Bei einem neuen Lernvorgang ist diese Vorgehensweise zu wiederholen.
Sollte die Kraft bzw. die Geschwindigkeit für die Lernfahrt nicht ausreichen, kann über DIP 4 (SCH2) die Kraft / Geschwindigkeit von 30% auf 50% erhöht werden. Den Einlernvorgang erneut starten.
Bei Sektionaltoren empfehlen wir, den DIP 4 vor der Lernphase auf "OFF" zu stellen.
3.2.3 Einstellen der Maximalkräfte
Die beim Einlernen für die Auf- bzw. Zufahrt benötigten und gespeicherten Kräfte werden auch bei den darauf folgenden Torfahrten aktualisiert nachgeführt. Daher ist es aus Sicherheitsgründen notwendig, dass sich diese Werte bei langsam schlechter werdenden Laufverhalten des Tores (z.B. Nachlassen der Federspannung) nicht unbegrenzt nachstellen, da sonst eine eventuell notwendige Handbetätigung des Tores ein Sicherheitsrisiko (z.B. Torabsturz) birgt.
DEUTSCH
Die tatsächlich benötigten Kräfte werden während der Einlernfahrt fehler- und netzausfallsicher im Prozessor gespeichert. Die werkseitige Krafttoleranz passt für den Betrieb von Standard-Toren Wird die eingelernte Kraft während der Zufahrt überschritten, erfolgt eine Hindernisfreigabe von ca. 300 mm in Aufrichtung. Bei Überschreitung der Kraftwerte in der Aufrichtung erfolgt ein Kurzrücksetzen, d.h. der Antrieb läuft ein kurzes Stück in die Zurichtung.
Hinweis
Die Hindernisfreigabe in Richtung „Zu“ kann von 300 mm Rücksetzen auf Komplettöffnung umgeschaltet werden. Wird die schwarze Taste während der 1. Kraftlernfahrt in Aufrichtung (1. Fahrt nach dem Weglernen) für mind. 3 Sek. gedrückt, erfolgt das Umschalten. Das erfolgreiche Umschalten wird durch Hellschalten (ca. 1 Sek.) der Halogenbeleuchtung angezeigt. Bei angewähltem Autozulauf erfolgt nach Hindernisauflauf generell eine Komplettöffnung. Bei einem neuen Lernvorgang ist diese Vorgehensweise zu wiederholen.
3.2.4 Einstellen der Laufgeschwindigkeit
Die Laufgeschwindigkeit des Antriebes kann im Bedarfsfall verändert werden. Zum Einstellen der Geschwindigkeit steht ein Potentiometer zur Verfügung, das nach dem Öffnen des Sichtfensters zugänglich und mit P1 beschriftet ist (siehe Bild 2022). Hierbei wird durch das Drehen im Uhrzeigersinn die Geschwindigkeit erhöht und entgegen dem Uhrzeigersinn verringert. Werkseitig ist die Geschwindigkeit auf max. (P1 auf Rechtsanschlag) eingestellt.
Hinweis
Nach Änderung der Laufgeschwindigkeit muss der Antrieb neu eingelernt werden!
4 INSTALLATION DES GARAGENTOR-ANTRIEBES UND DES ZUBEHÖRS
4.1 Hinweise für Elektro-Arbeiten

ACHTUNG
Bei sämtlichen Elektro-Arbeiten sind folgende Punkte zu beachten:
- Elektroanschlüsse dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden!
- Die bauseitige Elektroinstallation muss den jeweiligen Schutzbestimmungen entsprechen (230/240 V AC, 50 Hz)!
- Vor allen Arbeiten am Antrieb ist der Netzstecker zu ziehen!
- Fremdspannung an den Anschlussklemmen der Steuerung führt zu einer Zerstörung der Elektronik!
- Zur Vermeidung von Störungen ist darauf zu achten, dass die Steuerleitungen des Antriebes (24 V DC) in einem getrennten Installations-System zu anderen Versorgungsleitungen (230 V AC) zu verlegen sind!
4.2 Einbau des Funk-Empfängers
Der Funkempfänger ist wie folgt aufzustecken: Steckanschluss (siehe Bild 8). Der Empfänger wird in den entsprechenden Steckplatz im Antriebskopf gesteckt. Es ist darauf zu achten, dass der Stecker richtig einrastet. Wie Handsendertasten auf den Empfänger einprogrammiert werden, entnehmen Sie bitte der jeweiligen Anleitung.
4.3 Anschluss eines externen Funk-Empfängers\*
Der Funk-Empfänger ist wie folgt anzuschließen: Der Stecker des Empfängers wird auf den entsprechenden 4-poligen Steckplatz gesteckt (siehe Bild 5).
- die grüne Ader (GN) an die Klemme 20 (0 V)
- die weiße Ader (WH) an die Klemme 21 (Kanal 1)
- die gelbe Ader (YE) an die Klemme 23 (Kanal 2)
- die braune Ader (BN) an die Klemme 5 (+24 V)
Hinweis
Die Antennenlitze vom Funk-Empfänger sollte nicht mit Gegenständen aus Metall (Nägel, Streben, usw.) in Verbindung kommen. Die beste Ausrichtung muss durch Versuche ermittelt werden. GSM 900-Handys können bei gleichzeitiger Benutzung die Reichweite der Funkfernsteuerung beeinflussen. Bei einem 2-Kanal Empfänger hat der erste Kanal immer die Funktion der Impulsfolgesteuerung oder Auf-Befehl. Der zweite Kanal kann zum Betätigen der Teilöffnung oder als Zu-Befehl verwendet werden (siehe Kapitel 5.1 und 5.2).
4.4 Elektrischer Anschluss / Anschlussklemmen (siehe Bild)
Die Anschlussklemmen sind nach dem Öffnen des Sichtfensters zu erreichen. Die Klemmen, an die Zusatzkomponenten wie potentialfreie Innen- und Außentaster, Ausschalter oder Schlupftürkontakt sowie Sicherheitseinrichtungen wie Lichtschranken oder Schließkantensicherung angeschlossen werden, führen nur eine ungefährliche Kleinspannung von max. 30 V DC. Alle Anschlussklemmen sind mehrfach belegbar, jedoch max.1 x 1,5 mm (siehe Bild 7.2). Vor dem Anschluss ist in jedem Fall der Netzstecker zu ziehen!
4.5 Anschluss von Zusatzkomponenten / Zubehör
Hinweis
Das gesamte Zubehör darf den Antrieb mit max. 100 mA belasten.
4.6 Anschluss externer Impuls-Taster\* zum Auslösen oder Stoppen von Torfahrten
Ein oder mehrere Taster mit Schließerkontakten (potentialfrei), z.B. Innen- oder Schlüsseltaster, können parallel angeschlossen werden (siehe Bild)
1) Erster Kontakt an die Klemme 21 (Impulseingang).
2) Zweiter Kontakt an die Klemme 20 (0 V).
4.7 Anschluss vom Innentaster IT3b\* (siehe Bild 10) Ein Innentaster IT3b wird wie folgt angeschlossen:
1) Kontakt + an die Klemme 21 (Eingang).
2) Kontakt – an die Klemme 20 (0 V).
4.7.1 Impuls-Taster zum Auslösen oder Stoppen von Torfahrten (siehe Bild 10.1)
4.7.2 Licht-Taster zum Ein- und Ausschalten der Antriebsbeleuchtung (siehe Bild 10.2)
4.7.3 Taster zum Ein- und Ausschalten des Funksystems (siehe Bild 1)
4.8 Anschluss eines Ausschalters oder eines Schlupf-türkontaktes (dieser muss zwangsöffnend sein) zum Anhalten oder / und Ausschalten des Antriebes (Halt-bzw. Not-Aus-Kreis)
Ein Ausschalter mit Öffnerkontakten (potentialfrei) wird wie im Bild angeschlossen:
1) Den potentialfreien Öffnerkontakt an den Klemmen 12 (Halt-bzw. Not-Aus-Eingang) und 13 anschließen.
2) DIP-Schalter 1 (SCH1) auf OFF stellen.
Hinweis
Durch das Öffnen des Kontaktes werden eventuelle Torfahrten sofort angehalten und dauerhaft unterbunden. Die Antriebsbeleuchtung signalisiert den Pulscode 1 x blinken und LED 4 leuchtet.
4.9 Anschluss einer Kontakt-Lichtschranke\* zum Auslösen eines Sicherheitsrücklaufes bis in Endlage "Auf"
Eine Kontaktlichtschranke mit potentialfreiem Öffnerkontakt wird wie im Bild 12 angeschlossen:
1) Den potentialfreien Öffnerkontakt an den Klemmen 71 (Eingang Sicherheit) und 20 (0 V) anschließen.
2) Die Spannungsversorgung an den Klemmen 5 (ca. + 24 V) und Klemme 20 (0 V) anschließen. 3) DIP-Schalter 2 (SCH1) und DIP-Schalter 1 (SCH2) auf OFF stellen.
Hinweis
Wenn die Lichtschranke während des "Tor-Zu"- Laufes unterbrochen wird, erfolgt eine Reversierung bis zur Endstellung "Tor-Auf". Beim automatischen Zulauf wird die Zeit zurückgesetzt, d.h. nach Verlassen der Lichtschranke beginnt die eingestellte Zeit abzulaufen. Anschluss ist nur im "Tor-Zu"-Lauf aktiv. Die Antriebsbeleuchtung signalisiert den Pulscode 1x blinken und LED 4 blinkt.
4.10 Anschluss einer 2-Draht-Lichtschranke\* zum Auslösen eines Sicherheitsrücklaufes bis in Endlage "Auf"
Eine 2-Draht-Lichtschranke wird wie im Bild angeschlossen:
1) Den Kontakt RX bzw. TX an die Klemme 71 (Eingang Sicherheit) und den Kontakt 0V an die Klemme 20 (0V) anschließen.
2) DIP-Schalter 2 (SCH1) auf OFF und DIP-Schalter 1 (SCH2) auf ON stellen.
Hinweis
Wenn die Lichtschranke während des "Tor-Zu"-Laufes unterbrochen wird, erfolgt eine Reversierung bis zur Endstellung "Tor-Auf". Beim auto-matischen Zulauf wird die Zeit zurückgesetzt, d.h. nach Verlassen der Lichtschranke beginnt die eingestellte Zeit abzulaufen. Anschluss ist nur im "Tor-Zu"-Lauf aktiv. Die Antriebsbeleuchtung signalisiert den Pulscode 1 x blinken und LED 4 blinkt.
4.11 Anschluss einer Schließkantensicherung 8k2Ω\*
Eine Schließkantensicherung (Sicherheitseinrichtung) mit 8,2kΩ- Widerstand, wird wie im Bild 14 angeschlossen:
1) Den angeschlossenen 8,2kΩ-Widerstand entfernen
2) Die Schließkantensicherung an den Klemmen 74 (Eingang Sicherheit) und 20 (0 V) anschließen.
3) DIP- Schalter 2 (SCH2) auf OFF stellen.
Hinweis
Der Eingang ist in Tor "ZU" und in Tor "AUF" aktiv. Beim Zulauf erfolgt eine Reversierung bis zur Endstellung Tor "AUF". Im Auflauf wird sie erst nach ca. 50 HALL- Impulsen (ca. 50 mm) abgefragt und bewirkt einen Sofort-Stopp. Die Antriebsbeleuchtung signalisiert den Pulscode 1 x blinken und LED 3 leuchtet.
4.12 Anschluss einer optischen Schließkantensicherung\* Eine Schließkantensicherung (Sicherheitseinrichtung) mit
Eine Schließkantensicherung (Sicherheitseinrichtung) mit Optosensoren (Fraba), wird wie im Bild angeschlossen:
1) Den angeschlossenen 8,2kΩ- Widerstand entfernen
2) Die Schließkantensicherung an den Klemmen 77 (+12 V), 74 (Eingang Sicherheit) und 20 (0 V) anschließen.
3) DIP-Schalter 2 (SCH2) auf ON stellen.
Hinweis
Der Eingang ist in Tor "ZU" aktiv. Beim Zulauf erfolgt eine Reversierung bis zur Endstellung Tor "AUF". Die Antriebsbeleuchtung signalisiert den Pulscode 1 x blinken und LED 3 blinkt.
4.13 Anschluss einer Warnlampe\* an das Optionsrelais
An den potentialfreien Schließerkontakt Klemmen 1 und 2 (KL 1) des Optionsrelais kann wie im Bild eine Warnlampe mit max. 230 V\~/300 W angeschlossen werden. Die Warnlampe leuchtet bei jeder Torbewegung und blinkt während der Vorwarnzeit bei eingestelltem "Automatischen Zulauf". DIP- Schalter 6 (SCH2) auf OFF stellen.
4.14 Anschluss einer ext. Beleuchtung an das Optionsrelais
An den potentialfreien Schließerkontakt Klemmen 1 und 2 (KL1) des Optionsrelais kann wie im Bild eine externe Zusatzbeleuchtung mit max. 230 V\~/300 W angeschlossen werden. Die Beleuchtung wird parallel zur Antriebsbeleuchtung angesteuert. DIP-Schalter 6 (SCH2) auf ON stellen.
4.15 Anschluss einer Tor-Zu-Anzeige an das Optionsrelais
An den potentialfreien Schließerkontakt Klemmen 1 und 2 (KL1) des Optionsrelais kann wie im Bild eine externe Torzustandsanzeige mit max. 230 V\~/300 W angeschlossen werden. Das Optionsrelais wird in der Endlage "Tor-Zu" angesteuert. DIP- Schalter 8 (SCH2) auf ON stellen.
5 SONDERFUNKTIONEN UND SONSTIGE EINSTELL-MÖGLICHKEITEN DES GARAGENTOR-ANTRIEBES
5.1 Teil-Auf-Funktion
Bei der Teil-Auf- Funktion kann eine zweite Öffnungshöhe frei programmiert werden. Diese wird über Kanal 2 des Funkempfängers angesteuert. Klemme 20 (0 V) und 23 (Impulseingang Teil-Auf). DIP-Schalter 7 (SCH2) muss auf OFF stehen.
5.1.1 Programmierung der Teil-Auf- Position
Der Antrieb ist betriebsbereit und der Antrieb ist nicht in Bewegung. Nochmalige Kontrolle, ob der Laufschlitten am Mitnehmer eingerastet ist (siehe Bild).
1) Schwarze Taste so lange gedrückt halten (ca. 6 Sek.) bis die Lampe zu blinken beginnt. 2 x Blinken, dann zusätzlich die weiße Taste drücken und beide Tasten so lange gedrückt halten (ca. 2 Sek.) bis die Lampe ein schnelles 2 x Blinken signalisiert. Nun beide Tasten loslassen.
2) Jetzt wird mit der weißen Bedientaste das Tor in seine Stellung "Teil-Auf" gefahren. Dabei fährt das Tor solange die weiße Taste gedrückt bleibt (Totmannbetrieb). Nach Loslassen der Taste stoppt das Tor sofort, beim nächsten Betätigen der Taste fährt das Tor in die Gegenrichtung. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt bis die erwünschte Stellung "Teil-Auf" erreicht ist.
3) Schwarze Lerntaste kurz drücken. Die Antriebsbeleuchtung wird eingeschaltet. Die Position für "Teil-Auf" ist nun programmiert.
5.2 Definierte Richtungsbefehle
Mit DIP-Schalter 7 (SCH2) kann eine definierte
Richtungswahl eingestellt werden.
1) Funk-Kanal 1 (Klemme 20/21) = Auf - Stop - Auf usw.
2) Funk-Kanal 2 (Klemme 20/23) = Zu - Stop - Zu usw.
3) DIP-Schalter 7 (SCH2) auf ON stellen
DEUTSCH
5.3 Schnell-Auf-Funktion
Mit DIP-Schalter 3 (SCH2) kann die Schnell-Auf-Funktion angewählt werden. Dabei erhöht sich die Öffnungsgeschwindigkeit um ca. 40%*.
1) DIP 3 (SCH2) auf ON = Schnell-Auf-Geschwindigkeit
2) DIP 3 (SCH2) auf OFF = Normalgeschwindigkeit
* abhängig vom jeweiligen Torlaufverhalten.
Hinweis
Der Motor vom Garagentor-Antrieb ist mit einem thermischen Überlastschutz ausgestattet. Kommt es innerhalb von zwei Minuten zu 2-3 schnellen Fahrten in Richtung "Tor-Auf" (max. 40 Sek.), reduziert diese Schutzeinrichtung die Fahrgeschwindigkeit; d.h. die Fahrten in Richtung "Tor-Auf" und "Tor-Zu" erfolgen mit gleicher Geschwindigkeit. Nach einer Ruhezeit von weiteren zwei Minuten wird die nächste Fahrt in Richtung "Tor-Auf" wieder schnell ausgeführt.

ACHTUNG: Lebensgefahr Diese Funktion darf nicht bei Kipp- und Schwingtoren, sondern nur bei vollflächig geschlossenen Sektionaltoren angewählt werden!
Hinweis
Nach Änderung der Laufgeschwindigkeit muss der Antrieb neu eingelernt werden!
5.4 Softlaufgeschwindigkeit in Richtung „Tor-Zu“
Mit DIP-Schalter 4 (SCH2) kann die
Softlaufgeschwindigkeit vor Erreichen der Endstellung
„Tor-Zu“ eingestellt werden.
1) DIP 4 (SCH2) auf ON = 30% Softlaufgeschwindigkeit
2) DIP 4 (SCH2) auf OFF = 50% Softlaufgeschwindigkeit
5.5 Kurzrücksetzen bei „Tor-Zu“
Mit DIP-Schalter 5 (SCH2) kann die Kurzrücksetzung bei
Erreichen der Endstellung „Tor-Zu“ eingestellt werden, d.
h. der Schlitten fährt bei Erreichen von „Tor-Zu“ kurz in Auf-Richtung.
1) DIP 5 (SCH2) auf ON = Kurzrücksetzen lang
2) DIP 5 (SCH2) auf OFF = Kurzrücksetzen kurz
Hinweis
Wird während des Lernvorganges der DIP5 betätigt, wird folgende Funktion aktiviert:
1) DIP 5 (SCH2) auf ON = Kurzrücksetzen kurz
2) DIP 5 (SCH2) auf OFF = Kurzrücksetzen deaktiviert
Bei einem neuen Lernvorgang ist diese Vorgehensweise zu
wiederholen.
5.6 Automatischer Zulauf
Bei dieser Funktion wird das Tor nach einer bestimmten Offenhaltezeit automatisch geschlossen. Diese Funktion ist gemäß EN 12453 Tab. 1 nur mit einer Anwesenheits- erkennung zulässig.
Hinweis
Bei eingestelltem "Automatischen Zulauf" ist kein Impulsbetrieb möglich. Jeder Befehl bewirkt eine Torauffahrt bzw. die Offenhaltezeit wird zurückgesetzt.
Das Schließen aus der Endlage „Teil-Auf!“ erfolgt nur, wenn der Weg bis Endlage „Tor-Zu“ > 500 mm ist! Bei kleinerem Öffnungsweg muss das Tor durch einen erneuten Befehl des Teil-Auf-Tasters geschlossen werden.
5.6.1 Programmierung der Offenhalte- und Vorwarnzeit
Das Tor muss stehen und betriebsbereit sein. Schwarze
Lerntaste kurz drücken (Lampe blinkt fünfmal), die gewünschte Offenhaltezeit abwarten (min. 10Sek. bis max. 150 Sek.). Danach die schwarze Lerntaste kurz drücken, die Lampe blinkt weiterhin 5x. Jetzt müssen Sie noch die einzustellende Vorwarnzeit abwarten (min. 3 Sek. bis max. 30 Sek.), danach schwarze Lerntaste nochmals kurz drücken. Sie haben jetzt den automatischen Zulauf aktiviert, in diesem Modus lässt sich das Tor über Funk und Taster nur öffnen. Bei einem Befehl während der Schließphase reversiert das Tor und fährt in seine Position "Tor-Auf". Die automatische Schließung erfolgt nur aus der "Tor-Auf"- Stellung, wenn kein Sicherheitskreis unterbrochen und die Offenhaltezeit abgelaufen ist.
Hinweis
Wenn das Tor aufgrund der Sicherheitskontaktleiste oder Überstromabschaltung zweimal bis zur Endstellung "Tor-AUF" reversiert hat, wird der automatische Zulauf gesperrt. Die Garagenbeleuchtung signalisiert den Pulscode für "zweimal Sicherheitseinrichtung", und es muss eine Quittierung über den Taster erfolgen. Erst nach Quittierung läuft die Offenhaltezeit ab.
5.6.2 Automatischer Zulauf "AUS"
Die schwarze Lerntaste 2 x kurz hintereinander drücken.
5.7 Programmierung der Lichtzeit bei "Tor-Zu"
Soll die Beleuchtung auch bei geschlossenem Tor aktiv sein, (Antriebsbeleuchtung bleibt bei "Tor-Zu" für ca.
150 Sek. eingeschaltet) kann dies durch folgende Maßnahmen geschehen:
1) Zuerst den Netzstecker ziehen.
2) Die schwarze Lerntaste drücken und gedrückt halten.
3) Den Netzstecker wieder einstecken.
4) Nach dem Einschalten der Lampe Lerntaste loslassen.
Bei Wiederholung des Vorganges wird das Licht bei "Tor-Zu" wieder auf 5 Sek. Lichtdauer umgeschaltet.
6 BETRIEB DES GARAGENTORANTRIEBES
Betreiben Sie den Garagentorantrieb nur, wenn Sie den Bewegungsbereich des Tores einsehen können! Warten Sie solange, bis das Tor zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie sich in den Bewegungsbereich des Tores begeben!
Vergewissern Sie sich vor der Ein- bzw. Ausfahrt, ob das Tor auch ganz geöffnet wurde!
Hinweis
Die ersten Funktionsprüfungen sowie das Programmieren oder Erweitern der Fernsteuerung sollten grundsätzlich im Inneren der Garage durchgeführt werden.

ACHTUNG
Handsender gehören nicht in Kinderhände!
Die Funktion der mechanischen Entriegelung ist monatlich zu überprüfen. Die Seilglocke darf nur bei geschlossenem Tor betätigt werden, sonst besteht die Gefahr, dass das Tor bei schwachen, gebrochenen oder defekten Federn oder wegen mangelhaftem Gewichtsausgleichs schnell zulaufen kann.

ACHTUNG
Nicht mit dem Körpergewicht an die Seilglocke hängen!
DEUTSCH

Weisen Sie alle Personen, die die Toranlage benutzen, in die ordnungsgemäße und sichere Bedienung des Garagentorantriebes ein. Demonstrieren und testen Sie die mechanische Entriegelung sowie den Sicherheitsrücklauf. Halten Sie dazu das Tor während des Torzulaufes mit beiden Händen an; die Toranlage sollte sanft abschalten
und den Sicherheitsrücklauf einleiten. Ebenso muss während des Torauflaufes die Toranlage sanft abschalten und das Tor stoppen.
6.1 Normal-Betrieb
Der Garagentorantrieb arbeitet im Normal-Betrieb ausschließlich mit der Impulsfolgesteuerung, wobei es unerheblich ist, ob ein externer Taster, eine einprogrammierte Handsendertaste oder die Test-Taste auf der Steuerplatine betätigt wurde:
- Impuls: Das Tor fährt in die Richtung einer Endlage
- Impuls: Das Tor stoppt.
- Impuls: Das Tor fährt in die Gegenrichtung.
- Impuls: Das Tor stoppt.
- Impuls: Das Tor fährt in die Richtung der beim 1. Impuls gewählten Endlage
USW.
Die Antriebsbeleuchtung leuchtet während einer Torfahrt und erlischt 5 Sek. bzw. 150 Sek. nach deren Beendigung automatisch.
6.2 Betrieb nach der Betätigung der mechanischen Entriegelung
Wenn z.B. wegen eines Netzspannungsausfalles die mechanische Entriegelung betätigt wurde, ist für den Normalbetrieb der Führungsschlitten wieder in das Mitnehmerschloss einzukuppeln:
1) Die grüne Taste am Führungsschlitten drücken (siehe Bild ).
2) Das Tor mit den Händen bewegen, bis der Führungsschlitten wieder in das Mitnehmerschloss einkuppelt.
3) Durch mehrere ununterbrochene Torfahrten überprüfen, ob das Tor ganz seine geschlossene Stellung erreicht und ob das Tor ganz öffnet.
Der Antrieb ist nun wieder für den Normalbetrieb bereit.
Hinweis
Wenn das Verhalten auch nach mehreren ununterbrochenen Torfahrten nicht dem im Schritt 3 beschriebenen entspricht, ist eine neue Lernfahrt erforderlich (siehe Kapitel 3.2.2).
6.3 Fehlermeldungen Antriebsbeleuchtung / Diagnose-LED (Leuchtdioden, siehe Bild 7.1)
Mit Hilfe der Diagnose- LEDs 3 und 4, die durch öffnen des Sichtfensters sichtbar sind, können Ursachen für den nicht erwartungsgemäßen Betrieb einfach identifiziert werden. Im Normalbetrieb leuchten diese LEDs nicht.
Beleuchtung: blinkt 1 x in 1 Sekunde
LED: 4 leuchtet
Ursache: Ein an die Klemmen 12 und 13 ange- schlossener Halt- bzw. Not-Aus-Kreis v unterbrochen oder während einer Torfahr geöffnet (siehe Kapitel 4.8).
Behebung: Der Halt- bzw. Not-Aus-Kreis ist zu schließen (siehe Kapitel 4.8).
Hinweis: Wenn kein Halt- bzw. Not-Aus-Kreis an den Klemmen 12 und 13 angeschlossen ist, überprüfen, ob DIP- Schalter 1 (SCH1) auf "ON" steht.
Beleuchtung: blinkt 1 x in 1 Sekunde LED: 4 blinkt
Ursache: Eine an die Klemmen 20 und 71 angeschlossene Lichtschranke wurde unterbrochen oder betätigt (siehe Kapitel 4.9/4.10).
Behebung: Das auslösende Hindernis beseitigen und / oder die Lichtschranke überprüfen, gegebenenfalls auswechseln.
Hinweis: Wenn keine Lichtschranke an den Klemmen 20 und 71 angeschlossen ist, überprüfen, ob DIP- Schalter 2 (SCH1) auf "ON" und DIP- Schalter 1 (SCH2) auf "OFF" steht.
Beleuchtung: blinkt 1 x in 1 Sekunde LED: 3 leuchtet
Ursache: Eine an die Klemmen 20 und 74 ange- schlossene Schließkantensicherung (8k2) wurde unterbrochen oder betätigt (siehe Kapitel 4.11).
Behebung: Das auslösende Hindernis beseitigen und/oder die Schließkantensicherung überprüfen, gegebenenfalls auswechseln.
Hinweis: Wenn keine Schließkantensicherung an den Klemmen 20 und 74 angeschlossen ist, überprüfen, ob DIP- Schalter 3 auf "OFF" steht und an den Klemmen 20 und 74 ein 8,2kΩ Widerstand angeschlossen ist.
Beleuchtung: blinkt 1 x in 1 Sekunde LED: 3 blinkt
Ursache: Eine an die Klemmen 20, 74 und 77 angeschlossene Schließkantensicherung (optisch) wurde unterbrochen oder betätigt (siehe Kapitel 4.12).
Behebung: Das auslösende Hindernis beseitigen und/oder die Schließkantensicherung überprüfen, gegebenenfalls auswechseln.
Hinweis: Wenn keine Schließkantensicherung an den Klemmen 20, 74 und 77 angeschlossen ist, überprüfen, ob DIP-Schalter 3 auf "OFF" steht und an den Klemmen 20 und 74 ein 8,2kΩ Widerstand angeschlossen ist.
Beleuchtung: blinkt 2 x in 3 Sekunden
Ursache: Der Antrieb hat aufgrund der Sicherheits- kontaktleiste oder Überstromabschaltung zweimal bis zur Endstellung Tor "AUF" reversiert.
Behebung: Das auslösende Hindernis beseitigen und/oder die Schließkantensicherung überprüfen, gegebenenfalls auswechseln. Torlauf überprüfen und ggf. den Einlernvorgang durchführen (siehe Kapitel 3.2.2).
Quittierung: Erneute Impulsgabe durch einen externen Taster, den Funkempfänger oder den Platinen-Taster.
Hinweis: Diese Fehleranzeige wird nur bei eingestelltem Automatischen Zulauf angezeigt.
Beleuchtung: blinkt 3 x in 4 Sekunden
Ursache: Der Antrieb ist noch nicht eingelernt (dieses ist nur ein Hinweis und kein Fehler).
Behebung: Den Einlernvorgang durchführen (siehe Kapitel 3.2.2).
DEUTSCH
Beleuchtung: blinkt 4 x in 5 Sekunden
Ursache: siehe Kapitel 6.4
Behebung: siehe Kapitel 6.4
Beleuchtung: blinkt 5 x in 6 Sekunden
Ursache: Die Programmierung des Automatischen
Zulaufs wurde gestartet (dieses ist nur ein
Hinweis und kein Fehler).
Behebung: Den Programmiervorgang durchführen
(siehe Kapitel 5.6.1).
6.4 Maßnahmen nach Fehlermeldung
Ursachen für eventuelle Fehlermeldungen:
- Der gelernte Weg ist zu klein, < 60 cm.
- Während einer automatischen Fahrt im Lernbetrieb wurde Bedien- oder Lerntaste gedrückt.
- Während einer automatischen Fahrt im Lernbetrieb
wurde der Schlupftürkontakt / Lichtschrankeneingangsportschlitten ist nicht am Mitnehmer eingerastet.
oder die Sicherheitsleiste aktiviert.
- Nach dem Start des Lernvorgangs wurde 60
Sekunden lang keine Taste betätigt. - Der Hallsensor ist defekt.

flowchart
graph TD
A["4 Impulse = Fehler"] --> B["weiße Taste oder Handsendertaste kurz drücken"]
B --> C["Dauerlicht"]
B --> D["3 Impulse = Keine gültigen Werte im Speicher"]
C --> E["Schlitten muss eingerastet sein"]
D --> F["Schlitten muss eingerastet sein"]
E --> G["weiße Taste oder Handsendertaste kurz drücken"]
F --> H["INI-Taste (schwarz) 6 Sek. drücken"]
G --> I["Tor fährt langsam in "Tor-Zu"- Position.<br>Referenzfahrt ohne Reversierung bei Hindernis"]
H --> J["2 Impulse = Lernimpulse siehe 3.2.2"]
I --> K["Antrieb betriebsbereit"]
J --> L["Antrieb betriebsbereit"]
K --> M["Antrieb betriebsbereit"]
6.5 Störung und Abhilfe
Sollte Ihr Garagentoröffner einmal nicht funktionieren, überprüfen Sie bitte die Anlage nach folgenden
Gesichtspunkten:

ACHTUNG
Vor Arbeiten am Gerät mit entfernter Haube unbedingt den Netzstecker ziehen!
6.5.1 Antrieb läuft nicht:
Prüfen, ob Netzspannung anliegt.
6.5.2 Antrieb läuft nicht mit Handsender:
Wenn bei gedrückter Sendertaste die LED-Kontrollleuchte nicht aufleuchtet, ist die Batteriespannung zu niedrig. Batterie im Handsender erneuern. Wenn trotz Batteriewechsels die Anlage nicht funktioniert, Handsender bzw. Empfänger überprüfen.
6.5.3 Antrieb läuft nicht mit extern angeschlossenen Tastern:
Taster, Zuleitungen und Anschlussklemmen überprüfen.

ACHTUNG
Keine Fremdspannung zulässig!
6.5.4 Tor schließt oder öffnet nicht vollständig:
Tormechanik klemmt.
Ein Hindernis versperrt den Laufweg.
Torlauf korrigieren bzw. Hindernis entfernen.
Antrieb neu einlernen gemäß Punkt 3.3.2
6.5.5 Der Antrieb reagiert, jedoch öffnet sich das Tor nicht:
Torverriegelungen überprüfen, ggf. entfernen.
eingangsportschlitten ist nicht am Mitnehmer eingerastet.
Notentriegelung überprüfen.
6.5.6 Tor kehrt bei Zu - Bewegung seine Laufrichtung um:
Tormechanik klemmt.
Ein Hindernis versperrt den Laufweg.
Torlauf korrigieren bzw. Hindernis entfernen.
Neu einlernen gemäß Punkt 3.2.2.
6.5.7 Beleuchtung defekt:
Netzstecker ziehen. Sichtfenster entfernen.
Prüfen, ob Halogenlampe fest eingesteckt ist.
Halogenlampe austauschen (G 4 / 10 W, klar).
6.5.8 Reichweite der Funkfernsteuerung zu gering:
Batterie des Handsenders überprüfen.
Antennenverlegung korrigieren.
7 Garantiebedingungen
Dauer der Garantie
Zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung des Händlers aus dem Kaufvertrag leisten wir folgende Teilegarantie ab Kaufdatum:
a) 5 Jahre auf die Antriebsmechanik, Motor und Motorsteuerung
b) 2 Jahre auf Funk, Zubehör und Sonderanlagen
Kein Garantieanspruch besteht bei Verbrauchsmitteln
(z.B. Sicherungen, Batterien, Leuchtmittel). Durch die Inanspruchnahme der Garantie verlängert sich die Garantiezeit nicht. Für Ersatzlieferungen und Nachbesserungsarbeiten beträgt die Garantiefrist sechs Monate, mindestens aber die laufende Garantiefrist.
Voraussetzungen
Der Garantieanspruch gilt nur für das Land, in dem das Gerät gekauft wurde. Die Ware muss auf dem von uns vorgegebenen Vertriebsweg erstanden worden sein. Der Garantieanspruch besteht nur für Schäden am Vertragsgegenstand selbst. Die Erstattung von Aufwendungen Aus- und Einbau, Überprüfung entsprechender Teile, sowie Forderungen nach entgangenem Gewinn und Schadensersatz sind von der Garantie ausgeschlossen. Der Kaufbeleg gilt als Nachweis für Ihren Garantieanspruch.
Leistung
Für die Dauer der Garantie beseitigen wir alle Mängel am Produkt, die nachweislich auf einen Material- oder
Herstellungsfehler zurückzuführen sind. Wir verpflichten uns, nach unserer Wahl die mangelhafte Ware unentgeltlich gegen mangelfreie zu ersetzen, nachzubessern oder einen Minderwert zu ersetzen.
DEUTSCH
| Ausgeschlossen sind Schäden durch:- unsachgemäßen Einbau und Anschluss- unsachgemäße Inbetriebnahme und Bedienung- äußere Einflüsse, wie Feuer, Wasser, anormale Umweltbedingungen- mechanische Beschädigungen durch Unfall, Fall,St o β- fahrlässige oder mutwillige Zerstörung- normale Abnutzung oder Wartungsmangel- Reparatur durch nicht qualifizierte Personen- Verwendung von Teilen fremder Herkunft- Entfernen oder Unkenntlichmachen der Produktionsnummer | Universalbeschlag: Für Schwing- undS e k t i o n a l tTorlaufgeschwindigkeit: ca.135 mm/s (Normalgeschwindigkeit) ca. 220 mm/s(Öffnungsgeschwindigkeit)bei angewählter Schnell-Auf-Funktion) (abhängig vonTorgröße und Gewicht)Luftschallemission: ≤70 dB (A)Führungsschiene: Mit 30mm extrem flach, mit integrierter Aufschiebesicherung.S c h i e n e i noder Zahngurtausführung. |
| Ersetzte Teile werden unser Eigentum.TECHNISCHE DATEN | |
| Netzanschluss: 230/240 V, 50 HzStandby ca. 5 W | 9 Demontage und EntsorgungEs ist zu beachten, dass bei einer notwendigenDemontage ebenfalls die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden müssen. Die Entsorgung muss über die jeweils geltenden Bestimmungen erfolgen.Technische Änderungen vorbehalten!Stand: Mai 2008 | |||
| Schutzart: nur für trockene Räume | ||||
| Abschaltautomatik: Wird für beide Richtungen automatisch getrennt eingelernt. | ||||
| Endlagen-Abschaltung/ ohne mechanische Schalter | ||||
| Kraftbegrenzung: realisiert, zusätzlich integrierte Laufzeitbegrenzung von ca. 140Sek. Bei jedem Torlauf nach-justierende Abschaltautomatik. | ||||
Zug- und Druckkraft: siehe Typenschild
Motor: Gleichstrommotor mit Hall sensor
Transformer: Mit Thermoschutz
Anschluss: Schraubenlose Anschluss-technik für externe Geräte mit Sicherheitskleinspannung 24 V DC, wie z.B. Innen- und Außentaster mit Impulsbetrieb.
Sonderfunktionen: - Antriebsbeleuchtung - Stopp-/Ausschalter a n s c h l i e ß b a r - Lichtschranke anschließbar - Schließkantensicherung 8 , 2 k Ω anschließbar - Schließkantensicherung (Fraba) anschließbar - Warnleuchte 230 V AC a n s c h l i e ß b a r - Optionsrelais für externe B e l e u c h t u n g - Teilöffnung - S c h n e l l - A u f a n w ä h l b a r
Schnellentriegelung: Bei Stromausfall von innen mit Zugseil zu betätigen.
Fernsteuerung: 4-Tasten-Handsender RCBE868/4 (868,360 MHz) und separatem Empfänger

text_image
1/N~230/240 V 50Hz S X1 X2 2 20 21 5 23 ST2 ST3SD2LD1 M 12V/10W Sockel G 4 KL1 INI TEST P1 SCH1 KL2 LD4 5 2 1 2 0 1 2 1 3 7 1 2 0 7 7 7 LD3 0

(Werkseinstellung) (Werkseinstellung)

SCH2SCH1

| DIP-Schalter Funktionen (SCH1) | ON | OFF |
| 1: Stop-Taster | nein | ja |
| 2: Lichtschranke | nein | ja |
| LED Anzeige | leuchtet blinkt | |
| LED 1 (rot) | Motor läuft in Zurichtung | -- |
| LED 2 (grün) | Motor läuft in Aufrichtung | -- |
| LED 3 | 8,2kΩ-Leiste betätigt | OSE-Leiste betätigt |
| LED 4 | Stopkreis unterbrochen | Lichtschranke betätigt |
| DIP-Schalter Funktionen (SCH2) | ON | OFF |
| 1: Lichtschrankenauswertung | 2-Draht | Kontakt |
| 2: Auswertung Schließkantensicherung | OSE | 8,2k Ω |
| 3: Schnell-Auf | ja | nein |
| 4: Softlaufgeschwindigkeit bei Tor-Zu | 30% | 50% |
| 5: Kurzrücksetzen bei Tor-Zu | lang | kurz |
| 6: Optionsrelais | Lichtfunktion | Wamlampe |
| 7: Definierte Richtungsbefehle | ja | nein |
| 8: Tor-Zu-Anzeige | ja | nein |
Programmierkurzanleitung Lernbetrieb:
- Schwarze Taste drücken und gedrückt halten, bis die Lampe 2x blinkt. Danach Taste loslassen.
- Mit weißer Taste das Tor öffnen (Dauerbefehl) bis "Tor-Auf" - Position.
- Schwarze Taste kurz drücken.
- Tor fährt zu, öffnet und schließt sich noch 2x automatisch. Danach ist die Programmierung abgeschlossen.
Programmierung der Antriebsbeleuchtung bei geschlossenem Tor, Dauer 150 Sek.:
- Netzstecker ziehen.
- Schwarze Taste drücken (Dauerkontakt).
- Bei gedrückter Lerntaste den Netzstecker wieder einstecken.
- Nach dem Einschalten der Antriebsbeleuchtung die Lerntaste loslassen. Bei Wiederholung des Vorganges wird die werkseitige Einstellung ("Tor-Zu" = 5 Sek.) erneut wirksam.
Programmierkurzanleitung Teilöffnung:
- Schwarze Taste drücken und gedrückt halten, bis die Lampe 2x blinkt.
- Zusätzlich die weiße Taste drücken, bis die Lampe schneller blinkt, dann beide Tasten loslassen.
- Mit weißer Taste das Tor öffnen (Dauerbefehl) bis zur gewünschten "Teil-Auf" - Position.
- Schwarze Taste kurz drücken. Die Programmierung der Teil-Auf-Position ist abgeschlossen.
Programmierung der Offenhalte- und Vorwarnzeit
- Schwarze Taste kurz drücken. Die Lampe blinkt 5x.
- Die gewünschte Offenhaltezeit (min. 10-150 Sek.) abwarten, dann die schwarze kurz Taste drücken.
- Die einzustellende Vorwamzeit (min. 3-30Sek.) warten. Die Lampe blinkt weiterhin 5x. Danach nochmals die schwarze Taste drücken.
- Die Programmierung der Offenhalte- und Vorwarnzeit ist abgeschlossen. Zum Abschalten des Autozulaufes die schwarze Taste 2x kurz hintereinander drücken.
8 TECHNISCHE GEGEVENS
Netspanning:
230/240 V, 50 Hz
Stand-by ca. 5 W
Beveiligingsklasse:
EinfachAnleitung