F 273 - Heizung Jøtul - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG F 273 Jøtul
6.0 Sicherheitsmaßnahmen ............................ 42
10.0 Betriebsstörungen -Fehlersuche ...............46
Montageanleitung mit technischen Daten
1.0 Behördliche Auflagen
2.0 Technische Daten
5.0 Zusatzausstattung
Serial no. Auf allen Produkten ist ein Schild mit der Seriennummer und dem Baujahr angebracht. Schreiben Sie diese Nummer an die in den Aufstellungsanweisungen angegebene Stelle. Nennen Sie immer diese Seriennummer, wenn Sie sich an den Händler oder an Jøtul wenden. DEUTSCH
6.0 Sicherheitsmaßnahmen
Vor der Verwendung eines Kamins muss sichergestellt werden, dass die Aufstellung den Gesetzen und Bestimmungen entspricht. Jegliche Veränderungen am Kamin oder an der Installation, die durch einen Händler, Installateur oder Kunden vorgenommen werden, können dazu führen, dass der Kamin oder seine Sicherheitsfunktionen nicht wie vorgesehen arbeiten. Dasselbe gilt für die Installation von Zubehör oder Sonderausstattung, die nicht von uns angeboten wird. Dies kann ebenfalls gelten, wenn wichtige Komponenten für Funktionsweise und Sicherheit demontiert oder entfernt wurden. In allen genannten Fällen haftet der Hersteller nicht für das Produkt und sämtliche Garantieransprüche erlöschen.
6.1 Brandschutzmaßnahmen
Die Benutzung eines Kamins kann mit einer gewissen Gefahr verbunden sein. Deshalb sollten die folgenden Anweisungen unbedingt beachtet werden:
- Es ist darauf zu achten, dass Möbel und andere brennbare Gegenstände nicht zu nahe an der Feuerstelle stehen.
- Lassen Sie das Feuer ausgehen. Niemals mit Wasser löschen.
- Der Kamin wird heiß und kann bei Berührung Verletzungen hervorrufen.
- Entnehmen Sie Asche nur bei abgekühltem Kamin. Asche kann Glut enthalten und sollte daher nur in einem nicht brennbaren Behälter aufbewahrt werden.
- Die Asche muss draußen an einem Ort entsorgt werden, an dem keine Feuergefahr besteht.
Vorsicht! Stellen Sie eine ausreichende Frischluftzufuhr in dem Raum sicher, wo der Kamin aufgestellt werden soll. Eine unzureichende Belüftung kann dazu führen, dass sich Rauchgas im Raum ansammelt. Das ist äußerst gefährlich! Anzeichen dafür sind Rauchgeruch, Benommenheit, Übelkeit und Unwohlsein. Sorgen Sie dafür, dass die Entlüftungen in dem Raum, wo der Kamin steht, nicht blockiert sind! In Räumen mit einem Kamin sollten keine Lüftungseinrichtungen mit mechanischem Gebläse verwendet werden. Dies führt ggf. zu einem Unterdruck, wodurch giftige Abgase in den Raum gelangen. Bei bestimmten Produkten kann dem Kamin Frischluft direkt zugeführt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass dem Kamin bei geschlossener Kamintür unabhängig vom Ventilationssystem Verbrennungsluft zugeführt wird. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch zum jeweiligen Produkt.)43 DEUTSCH
Verwenden Sie stets den angegebenen Brennstoff. (Die Brennstoffart wird im Aufstellungshandbuch zum jeweiligen Produkt unter «2.0 Technische Daten» beschrieben.) Dadurch werden optimale Ergebnisse erzielt. Andere Brennstoffe können das Produkt beschädigen.
7.1 Jøtuls Definition von Qualitätsbrennholz
Brennholz guter Qualität sind beispielsweise Scheite aus Birken-, Buchen- und Eichenholz. Brennholz guter Qualität muss getrocknet sein, d.h. einen Wasseranteil von ca. 20% besitzen. Um diese Qualität zu erreichen, sollte das Holz spätestens zum Ende des Winters oder zu Beginn des Frühlings geschlagen werden. Es sollte zersägt und so gestapelt werden, dass Luft durch den Holzstapel zirkulieren kann. Die Holzstapel müssen abgedeckt werden, um die übermäßige Aufnahme von Regenwasser zu vermeiden. Im Herbst sollten die Holzscheite in geschlossenen Räumen gelagert werden, um dann im Winter verfeuert zu werden. Die Energieausbeute von 1 kg Holz schwankt nur geringfügig. Das spezifische Gewicht der verschiedenen Holzarten unterscheidet sich dagegen erheblich. Ein bestimmtes Volumen Tannenholz liefert z. B. weniger Energie (kWh) als das gleiche Volumen Eichenholz, das über ein höheres spezifisches Gewicht verfügt. Die Energieausbeute von 1 kg Qualitätsholz liegt bei etwa 3,8 kWh. 1 kg absolut trockenes Holz (0% Feuchtigkeit) liefert ca. 5 kWh, während Holz mit 60% Feuchtigkeitsgehalt dagegen nur etwa 1,5 kWh/kg liefert. Diese Folgen können bei der Verwendung von feuchtem Holz auftreten:
- Ruß- oder Teerablagerungen auf dem Sichtfenster, im Kami- nofen und im Schornstein.
- Weniger abgegebene Wärme.
- Risiko eines Kaminbrands durch zunehmende Rußablagerun- gen im Kamin, im Abzugsrohr und im Schornstein.
- Das Holz kann nur schwer angezündet werden, und das Feuer kann ausgehen. Verwenden Sie niemals folgende Materialien zum Entzünden eines Feuers:
- Hausmüll, Plastiktüten usw.
- Lackiertes oder imprägniertes Holz (hochgiftig).
- Spanplatten oder Laminatbretter.
- Treibholz (Seewasser). Diese Materialien können das Produkt beschädigen und belasten die Umwelt, insbesondere die Luft. Hinweis! Entfachen Sie ein Feuer niemals mit leicht entzündlichen Flüssigkeiten wie z. B. Benzin, Kerosin, Alkohol o. ä. Es besteht Verletzungsgefahr, außerdem kann das Produkt beschädigt werden.
7.2 Jøtuls Definition von Briketts
Als Briketts bezeichnen wir Kohle, die den Spezifikationen in EN 13240 Tabelle B.2 (Briketts für Anwendungen in geschlossenen Räumen) entspricht. Zum Beispiel Phurnacit.
7.3 Größe und Menge des Brennstoffs
Jøtuls Produkte weisen eine optimale Verbrennung auf. Ein wichtiger Faktor für gute Verbrennung ist die richtige Brennstoffgröße. Größe und Menge des Brennstoffs sollten den im Aufstellungshandbuch zum jeweiligen Produkt unter «2.0 Technische Daten» beschriebenen Angaben entsprechen.
7.4 Periodische/fortdauernde
Verbrennung Periodische Verbrennung Die meisten Produkte von Jøtul sind für die periodische Verbrennung ausgerichtet. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch zum jeweiligen Produkt unter «2.0 Technische Daten».) Periodische Verbrennung ist in diesem Zusammenhang die normale Verwendung des Kamins, d. h. dass Brennstoff nachgelegt wird, sobald der Brennstoff auf eine geeignete Menge glimmender Asche heruntergebrannt ist. Fortdauernde Verbrennung Einige Produkte eignen sich für die fortdauernde Verbrennung. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch zum jeweiligen Produkt unter «2.0 Technische Daten».) Fortdauernde Verbrennung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Kamin über Nacht brennen kann, ohne dass das Feuer neu entfacht werden muss.44
Brennerplatten Jøtul-Produkte werden mit zwei Typen von Brennerplatten geliefert:• aus Gusseisen und• aus Vermiculit (gelb). Hinweis: Lassen Sie Vorsicht walten, wenn Sie den Kamin mit Brennstoff befüllen, da ansonsten die Vermiculitplatten beschädigt werden können. Belüftungen Ein Produkt weist im Allgemeinen zwei Belüftungen auf: die Luftzufuhr und die Entfachungsbelüftung. Über die Luftzufuhr wird die Verbrennungsluft gesteuert, während über die Entfachungsbelüftung während der Zündphase dem Feuer Luft direkt zugeführt wird.
8.1 Erstmaliger Gebrauch
- Zünden Sie das Feuer wie unter «8.2/8.3 Täglicher Gebrauch» beschrieben an.• Lassen Sie das Feuer ein paar Stunden brennen und lüften Sie den Raum, denn das Produkt kann Gerüche und/oder Rauch entwickeln.• Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals. Hinweis: Wenn Sie den Kamin das erste Mal benutzen, kann es zu Geruchsbildung kommen Produkte mit Farbanstrich: Wenn der Kamin zum ersten Mal verwendet wird, können sich Reizgase bilden, und es kann ein unangenehmer Geruch entstehen. Das Gas ist ungiftig, der Raum sollte jedoch gut belüftet werden. Lassen Sie das Feuer bei starkem Luftzug brennen, bis die letzten Spuren von Dämpfen verschwunden und auch kein Rauch und keine Gerüche mehr vorhanden sind.Emaillierte Produkte: An der Außenfläche des Kamins kann sich beim ersten Betrieb Kondenswasser bilden. Das muss in jedem Fall entfernt werden, um die Bildung bleibender Wasserflecken bei Erwärmung der Oberfläche zu vermeiden.
8.2 Täglicher Gebrauch – Holzverbrennung
Anzünden 1. Öffnen Sie die Belüftungen vollständig. 2. Legen Sie zwei mittelgroße Holzscheite in den Kamin, eines auf jede Seite der Feuerstelle. 3. Schieben Sie etwas zusammen gedrehtes Zeitungspapier (oder Birkenrinde) zwischen die Scheite. Legen Sie dann etwas Anzündholz in einem kreuzförmigen Muster darauf, legen Sie ein mittelgroßes Scheit obenauf, und zünden Sie das Zeitungspapier an. Vergrößern Sie das Feuer schrittweise.4. Bei Produkten ohne Entfachungsbelüftung kann die Tür leicht offen gelassen werden, bis das Holz richtig brennt. Schließen Sie die Tür und die Entfachungsbelüftung (sofern vorhanden), sobald das Feuerholz entfacht ist und das Feuer gut brennt. (Benutzen Sie einen Handschuh o. ä., wenn der Griff heiß ist.)5. Die gewünschte Hitzestufe regulieren Sie über die Verbrennungsgeschwindigkeit, indem Sie die Luftzufuhr entsprechend einstellen.Nennwärmeleistung wird durch entsprechendes Öffnen der Luftzufuhr erreicht. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch unter «2.0 Technische Daten».) Nachlegen von Brennholz 1. Lassen Sie die Füllung solange brennen, bis nur noch glimmende Asche vorhanden ist, bevor Sie neues Brennholz auflegen. 2. Öffnen Sie die Tür zunächst nur leicht, damit der Unterdruck ausgeglichen werden kann.3. Legen Sie Holz nach, und stellen Sie sicher, dass die Luftzufuhr für ein paar Minuten vollständig geöffnet ist, bis das Holz Feuer gefangen hat. 4. Schließen Sie die Luftzufuhr, sobald sich das Holz richtig entzündet hat und gut brennt.
8.3 Täglicher Gebrauch – Brikettverbrennung
Wenn das Produkt für die Verbrennung von Kohle in Brikettform geeignet ist (weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch unter «2.0 Technische Daten»), muss dem Produkt über den Feuerrost Luft zugeführt werden. Anzünden 1. Öffnen Sie die Belüftungen vollständig. 2. Legen Sie zwei mittelgroße Holzscheite in den Kamin, eines auf jede Seite der Feuerstelle. 3. Schieben Sie etwas zusammen gedrehtes Zeitungspapier (oder Birkenrinde) zwischen die Scheite. Legen Sie dann etwas Anzündholz in einem kreuzförmigen Muster darauf.4. Legen Sie Kohle darüber, und zünden Sie die Zeitung an. 5. Lassen Sie die Tür leicht offen, bis das Anzündholz richtig brennt. 6. Wenn das Feuer von selbst weiter brennt, können die Tür und die Belüftung schrittweise geschlossen werden. (Benutzen Sie einen Handschuh o. ä., wenn der Griff heiß ist.)7. Die gewünschte Hitzestufe regulieren Sie über die Verbrennungsgeschwindigkeit, indem Sie die Belüftung in der Aschentür entsprechend einstellen. Nachlegen von Brikett Wenn mehr Brennstoff benötigt wird, muss die vorhandene Glut durchgerecht werden, damit die Asche in den Aschenkasten fällt. 1. Legen Sie bis höchstens zur Kante des Aschefangs Briketts nach. 2. Öffnen Sie die Aschentürbelüftung, damit das Feuer die erforderliche Temperatur erreichen kann. 3. Regeln Sie die Belüftungen danach wie zuvor. Thermometer Bei Verbrennung von Kohle empfehlen wir die Verwendung eines Kaminthermometers. Das Thermometer ist im guten Fachhandel zu erwerben und muss auf den Kamin gelegt werden. Ein permanentes Überhitzen des Kamins (Temperaturen von 280°C oder mehr) bedingt einen vermehrten Bedarf an Ersatzteilen, die von der Garantie ausgeschlossen sind. DEUTSCH45
8.4 Überhitzungsgefahr
Der Kamin darf auf keinen Fall in einer Weise betrieben werden, die zu einer Überhitzung führt Zu einer Überhitzung kommt es, wenn zuviel Brennstoff und/oder Luft vorhanden sind und somit zuviel Hitze erzeugt wird. Ein sicheres Anzeichen für eine Überhitzung sind rot glühende Teile des Ofens. In diesem Fall müssen Sie sofort die Luftzufuhr verringern. Wenn der Verdacht auf zu starken oder zu geringen Luftzug im Schornstein besteht, muss professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch unter «3.0 Installation» (Schornstein und Abzugsrohr).) Im Falle eines Feuers im Schornstein
- Schließen Sie alle Be- und Entlüftungsöffnungen.• Halten Sie die Brennkammertür geschlossen.• Überprüfen Sie Dachboden und Keller auf Rauch.• Rufen Sie die Feuerwehr.• Vor dem erneuten Betrieb nach einem Feuer muss der Schon-steinfeger Kamin und Schornstein überprüfen, um deren vollständige Funktionstüchtigkeit sicherzustellen.
8.5 Übergangszeit vom Winter zum
Frühling In der Übergangszeit mit plötzlichen Temperaturschwankungen oder bei schwierigen Windbedingungen kann es zu Störungen des Schornsteinzugs kommen, so dass die Rauchgase nicht richtig abziehen.In diesem Fall sollten kleinere Holzscheite verwendet werden und die Luftzufuhren weiter geöffnet sein, so dass das Holz schneller verbrennt. Dadurch steigt die Rauchgastemperatur und der Zug im Schornstein wird aufrechterhalten. Um Ascheanhäufungen zu vermeiden, sollte diese häufiger als normal entfernt werden. Siehe «9.2 Entfernen der Asche».
9.1 Reinigung des Sichtfensters
Das Produkt ist mit einer Luftreinigung für das Sichtfenster ausgestattet. Durch die Luftzufuhröffnung wird Luft oben im Produkt angesaugt und an der Innenseite des Sichtfensters entlang nach unten geführt.Dennoch verbleibt je nach den örtlichen Luftzugverhältnissen und der Einstellung der Luftzufuhr immer noch etwas Ruß am Sichtfenster. Normalerweise verbrennt der Großteil der Rußschicht bei vollständig geöffneter Luftzufuhr, und das Feuer brennt mit starker Flamme.Nützlicher Hinweis! Verwenden Sie zur einfachen Reinigung des Sichtfensters ein mit warmem Wasser angefeuchtetes Papiertuch, und fügen Sie etwas Asche aus der Brennkammer hinzu. Reiben Sie mit dem Papiertuch über das Sichtfenster, und waschen Sie es anschließend mit klarem Wasser. Gut abtrocknen. Falls das Sichtfenster sorgfältiger gereinigt werden muss, wird ein Glasreiniger empfohlen (beachten Sie die Gebrauchsanweisung auf der Flasche).
9.2 Entfernen der Asche
Bei Kaminen mit Aschenkasten• Schütteln oder schieben Sie die Asche nach unten in den Aschenkasten.• Heben Sie den Aschenkasten vorsichtig heraus, und entleeren Sie ihn in einen nicht brennbaren Behälter.• Vergewissern Sie sich, dass das Aschengehäuse vollständig leer ist, bevor Sie den Aschenkasten wieder einsetzen.Bei Kaminen ohne Aschenkasten• Beseitigen Sie die Asche mit einer Schaufel oder ähnlichem Gerät durch die Tür.• Lassen Sie stets etwas Asche als Schutzschicht auf dem Boden des Kamins zurück.Wichtig! Entfernen Sie nur Asche, wenn der Kamin kalt ist.
9.3 Reinigung und Rußentfernung
An den Innenflächen des Kamins können sich während des Betriebs Rußablagerungen bilden. Ruß ist ein guter Isolator und verringert die Wärmeabgabe des Kamins. Haben sich die Rußablagerungen stark angehäuft, lassen sich diese mit einem Rußentferner leicht entfernen. Um die Bildung von Wasser-/Teerablagerungen im Kamin zu vermeiden, sollten Sie das Feuer regelmäßig so heiß werden lassen, dass die Ablagerungen verbrennen. Einmal jährlich sollte das Produktinnere gereinigt werden, um die größtmögliche Wärmenutzung zu erhalten. Dabei ist es sinnvoll, Schornstein und Abzugsrohre gleich mit auszufegen.
9.4 Fegen der Abzugsrohre, die zum
Schornstein führen Bei bestimmten frei stehenden Kaminen kann die obere Abdeckung abgenommen und das Rohr von oben ausgefegt werden.Abzugsrohre müssen andernfalls entweder durch die Rohrluke im Abzugsrohr oder durch die Türöffnung des Produkts gefegt werden. Normalerweise muss die Ablenkplatte entfernt werden. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch des Produkts im separaten Abschnitt «4.0 Instandhaltung».) DEUTSCH46
9.5 Inspektion des Kamins
Jøtul empfiehlt, dass Sie persönlich eine sorgfältige Inspektion des Kamins durchführen, nachdem er ausgefegt bzw. gereinigt wurde. Prüfen Sie alle sichtbaren Oberflächen auf Risse. Prüfen Sie auch, ob alle Verbindungen abgedichtet sind und die Tür- und Deckelplattendichtungen richtig sitzen. Verschlissene oder verformte Dichtungen müssen ersetzt werden. Reinigen Sie die Dichtnuten sorgfältig, tragen Sie Spezialkleber (erhältlich bei Ihrem Jøtul-Vertragshändler) auf, und pressen Sie die Dichtung in ihren Sitz. Die Verbindungen trocknen schnell.
9.6 Pflege der Außenflächen
Bei lackierten Produkten kann sich der Farbton nach mehrjährigem Gebrauch ändern. Bevor Sie neuen Lack aufbringen, müssen Sie die Oberflächen sauber wischen und von losen Partikeln befreien. Emaillierte Produkte dürfen nur mit einem sauberen, trockenen Tuch abgewischt werden. Kein Seifenwasser verwenden. Jegliche Flecken lassen sich mit Reinigungsmitteln (z. B. Ofenreiniger) entfernen.)
10.0 Betriebsstörungen -
Fehlersuche Geringer Zug
- Überprüfen Sie, ob die Länge des Schornsteins die Anforde- rungen nationaler Gesetze und Vorschriften erfüllt. (Weitere Informationen finden Sie im Aufstellungshandbuch unter «2.0 Technische Daten» und «3.0 Installation» (Schornstein und Abzugsrohr).)
- Stellen Sie sicher, dass der Mindestquerschnitt des Schorn- steins den im Aufstellungshandbuch unter «2.0 Technische Daten» beschriebenen Angaben entspricht.
- Stellen Sie sicher, dass der Rauchaustritt aus dem Schornstein nicht behindert wird, beispielsweise durch: Äste, Bäume usw.
- Wenn der Verdacht auf zu starken oder zu geringen Luftzug im Schornstein besteht, muss zur Messung und Anpassung professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Das Feuer erlischt nach kurzer Zeit
- Stellen Sie sicher, dass das Holz ausreichend trocken ist.
- Wenn im Haus Unterdruck herrscht, schalten Sie mechanische Ventilatoren ab, und öffnen Sie ein Fenster in der Nähe des Kamins.
- Sorgen Sie dafür, dass die Luftzufuhr geöffnet ist.
- Überprüfen Sie, ob die Abzugsöffnung mit Ruß verstopft ist. Ungewöhnlich starke Rußablagerungen auf dem Sichtfenster Leichte Rußablagerungen auf dem Sichtfenster sind unvermeidbar; die Stärke der Ablagerungen ist jedoch von folgenden Faktoren abhängig:
- Feuchtigkeit des Brennstoffes.
- Örtliche Luftzugverhältnisse.
EinfachAnleitung