C 22 - Heizung Jøtul - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG C 22 Jøtul
1.0 Behördliche Auflagen ......................................38
2.0 Technische Daten ............................................38
3.0 Sicherheitsmaßnahmen ................................ 39
8.0 Fehlersuche bei Betriebsstörungen .............. 44
9.0 Zusatzausstattung ......................................... 45
Figuren ..................................................................54
1.0 Behördliche Auflagen
Die Aufstellung muss gemäß den behördlichen Auflagen und Bestimmungen des jeweiligen Landes erfolgen. Alle lokalen Bestimmungen, einschließlich solche im Bezug auf nationale und europäische Normen, müssen bei der Aufstellung des Produkts eingehalten werden. Anleitungen für Montage bzw. Aufstellung und zum Betrieb des Ofens sind dem Produkt beigelegt. Das Produkt muss vor Inbetriebnahme durch eine qualifizierte Stelle genehmigt werden. Eine Plakette mit Produktinformationen aus hitzebeständigem Material befindet sich auf dem Hitzeschild an der Rückseite des Produkts. Sie enthält Informationen über Kennzeichnung und Dokumentation des Produkts.
2.0 Technische Daten
Material: Gußeisen Anstrich: Schwarze Farbe Heizmaterial: Holz Max. Holzscheitlänge: 50 cm Leistung: Max. 9,0 kW Abzugsöffnung: Oben Durchmesser des Abzugsrohres: Ø 150/175mm-177/214cm
Querschnitt Warmluftausfuhr : Ø 150 mm Gewicht, ca.: 115 kg Sonderausstattung: Spezialadapter für Abzugsrohre, Kohlebehälter Abmessungen, Abstände: Siehe Abb. 1 Technische Daten entsprechen EN 13229 Nennwärmeleistung: 6,5 kW Rauchgasmassenstrom: 5,8 g/s Empfohlener Kaminzug: 12 Pa Wirkungsgrad: 73%@7,3 kW CO Emission (13% O
): 0,19 % Abgastemperatur gem. im Abgasstutzen: 350
Gebrauch: Intermittent DEUTSCH39 DEUTSCH
3.0 Sicherheitsmaßnahmen
3.1 Brandschutzmaßnahmen
Die Benutzung des Ofens kann mit einer gewissen Gefahr verbunden sein. Deshalb sollten die folgenden Anweisungen unbedingt beachtet werden:
- Es ist darauf zu achten, dass Möbel und andere brennbare Gegenstände nicht zu nahe an der Feuerstelle stehen.
- Lassen Sie das Feuer ausgehen. Niemals mit Wasser löschen.
- Der Ofen wird heiß und kann bei Berührung Verletzungen hervorrufen.
- Entfernen Sie die Asche erst, wenn der Ofen abgekühlt ist.
- Die Asche muss draußen an einem Ort entsorgt werden, an dem keine Feuergefahr besteht.
3.2 Frischluftzufuhr
Vorsicht!Stellen Sie eine ausreichende Frischluftzufuhr im Raum sicher, in dem der Kaminofen aufgestellt werden soll. Unzureichende Belüftung kann dazu führen, dass sich Rauchgas im Raum ansammelt. Dies ist äußerst gefährlich! Anzeichen dafür sind Rauchgeruch, Benommenheit, Übelkeit und Unwohlsein. Stellen Sie sicher, das die Belüftungen in dem Raum mit dem Kaminofen nicht blockiert sind. In Räumen mit Kaminöfen sollten keine Lüftungseinrichtungen mit mechanischem Gebläse verwendet werden. Dies führt ggf. zu einer ungünstigen Druckverteilung, wodurch giftige Abgase in den Raum geblasen werden.
Jøtul C 21/C 22 ist eine Kassette, die in vorhandene offene Kamine passen. Die Produkte können ebenso für neue Öfenkamine verwendet werden. Für den Jøtul C 21/ C 22 ist eine vordere Öffnung von 500x650x400 mm (HxBxT) erforderlich. Frontbleche für den Jøtul C 21/ C 22 sind als Zusatzausrüstung erhältlich und dienen der Abdeckung von Öffnungen von maximal 555x810 mm. Wenn die Produkte für neue Öfen verwendet werden:
Untergrund Stellen Sie sicher, dass der Fußboden den Kaminofen tragen kann. Gewichtsangaben finden Sie in Abschnitt «2.0 Technische Daten». Schutz des Aufstellbodens Der Fußboden muß aus Minimum 100 Millimeter Beton bestehen. Erforderliche Schutzmaßnahmen für brennbare Böden vor dem Ofen Die Frontplatte muss den nationalen Gesetzen und Bestimmungen entsprechen. Bei örtlichen Baubehörde erhalten Sie Informationen zu Einschränkungen und Auflagen bei der Aufstellung.
Abstand des Ofens zur brennbaren Wand mit Isolation - Siehe Abb. 1 Erforderliche Materialien für die Isolation 100 mm Steinwolle mit einer Dichte von 120 kg/m
und einer einseitigen Aluminiumbeschichtung. Abstand der Schutzplatte des Ofens zur Isolation der Rückenplatte. Siehe Abb. 1: 0mm. Anforderungen an die Ofenummantelung Die Ofenummantelung muss aus nicht brennbarem Material bestehen. Beachten Sie, dass die gesamte Rückenplatte innerhalb der Ummantelung mit Isolationsmaterial bedeckt sein muss. Ist die Ofenverkleidung bis zur Decke gemauert und besteht diese Decke aus brennbarem Material, muss über der Wärmekammer und den Belüftungsöffnungen der Verkleidung eine Deckenplatte montiert werden, um ein Erhitzen der Decke zu verhindern. Dafür können Sie zum Beispiel folgendes Material verwenden: Steinwolle mit einer Dicke von 100 mm über einer Stahlplatte von mind. 0,9 mm Dicke. Oben an der Kaminschürze muß für die Entlüftung gesorgt werden - z. B. eine Spalte unter der Zimmerdecke, oder eine Öffnung von ca. 5 cm
Wichtig! Die Installation müssen gefegt und inspiziert werden können.
Zwischen der Kassette und dem Mauerwerk muss die Luft frei zirkulieren können. Die Wärmekammer um die Kassette bietet ein Minimum an Luftzirkulation. Zur Verbesserung der Wärmeabstrahlung in den Raum ist es von Vorteil, wenn im Mauerwerk mehrere Ventile vorhanden sind. Verbinden Sie die Flexrohre von den Warmluftstutzen der Wärmekammer direkt mit den Luftgittern. Dadurch wird eine Überhitzung innerhalb der Verkleidung verhindert und im weiteren dafür gesorgt, dass die Wärmeabgabe an den Raum ausreichend. Wärmluftkanäle in Feuerstätten müssen aus nicht brennbaren materialen sein. Die Kanäle können sehr heiß werden, und es ist wichtig diese nicht mit brennbarem Material in Verbindung kommen. Bei Nutzung eines offenen Kamins muss für den jeweiligen Raum eine ausreichende Frischluftzufuhr gewährleistet sein. Bei gut isolierten Häusern muss der Raum über zusätzliche Entlüftungen oder separate Luftkanäle verfügen, die direkt zum Kamin führen. Diese Frischluftkanäle müssen so gerade wie möglich sein. Die Frischluftkanäle im Kamin müssen aus nicht brennbarem Material gefertigt sein. Um Kondensationsbildung in Luftröhren, die durch heiße Bereiche geführt werden, zu vermeiden, müssen diese mit 30 mm Mineralwolle ummantelt werden und einen Feuchtigkeitsschutz haben. Es ist besonders wichtig in den Bereichen von Wänden und Fußböden gut zu isolieren. Benutzen Sie Steckverbindungen.
Der Produkt ist für eine Montage zugelassen bei dem Abstand zwischen der Oberkante der Warmluftöffnung und der Zimmerdecke aus brennbarem Material: mindestens 500 mm betragen muß.
4.5 Schornsteine und Abzugsrohre
- Der Kaminofen kann an einen Schornstein und an ein Abzugsrohr angeschlossen werden, wenn diese für mit Festbrennstoffen betriebene Feuerstellen mit Rauchgastemperaturen wie im Abschnitt «2.0 Technische Daten» angegeben zugelassen sind.
- Der Querschnitt des Schornsteins muss mindestens dem des Abzugsrohrs entsprechen. Angaben zur Berechnung des richtigen Schornsteinquerschnitts finden Sie im Abschnitt «2.0 Technische Daten».
- Es können auch mehrere Festbrennstoffen betriebene Feuerstellen an einen Schornstein angeschlossen werden, wenn dessen Querschnitt ausreichend ist.
- Der Anschluss an den Schornstein muss gemäß der Montageanweisungen des Schornsteinherstellers erfolgen.
- Bevor der Schornstein mit einem Loch versehen wird, sollte der Kaminofen probeweise aufgestellt werden, um die korrekte Position des Kaminofens und des Lochs im Schornstein zu markieren. Mindestmaße werden in Abb. 1 angegeben.
- Sorgen Sie dafür, dass das Abzugsrohr zum Schornstein nach oben hin geneigt ist.
- Verwenden Sie einen Rohrbogen mit einer Reinigungsöffnung, damit das Rohr gefegt werden kann. Beachten Sie, dass Verbindungen eine bestimmte Flexibilität aufweisen müssen, um Bewegungen in der Installation zu vermeiden, die zu Rissen führen können. Hinweis: Eine ordnungsgemäße und dichte Verbindung ist für eine einwandfreie Funktion des Kaminofens äußerst wichtig. Es darf keinerlei Gewicht von der Kaminkonstruktion auf den Schornstein verlagert werden. Durch die Kaminkonstruktion darf der Schornstein nicht in seiner Einbaulage beeinträchtigt werden. Die Kaminkonstruktion darf nicht im Schornstein verankert werden. Empfohlener Kaminzug, Abb. «2.0 Technische Daten». Wenn der Zug zu stark ist, muss ein Schieber zur Regelung des Schornsteinzugs eingebaut werden. Schornsteinbrand
- Schließen Sie alle Be- und Entlüftungsöffnungen.
- Halten Sie die Brennkammertür geschlossen.
- Überprüfen Sie Dachboden und Keller auf Rauch.
- Rufen Sie die Feuerwehr.
- Vor dem erneuten Betrieb nach einem Feuer muss der Schonsteinfeger die Feuerstelle überprüfen, um deren vollständige Funktionstüchtigkeit sicherzustellen.
Vor dem Aufstellen ist der Ofen auf Beschädigungen zu kontrollieren. Der Kamin ist schwer. Um den Kamin zusammenzubauen und an seine Position zu stellen, benötigen Sie Hilfe. Der Jøtul C 21/Jøtul C 22 wird in zwei Paketen geliefert (der vordere Rahmen hat eine separate Verpackung) und umfasst einen losen Griff, eine Schaufel, eine Tüte mit Zubehör sowie Adapter für den Rohrstutzen und die Warmluftdistribution aus der Konvektionskammer (Abb. 3).
- Wenn Sie die Kassette ausgepackt haben, nehmen Sie die Kiste samt Inhalt und ggf. die Ablenkplatte und die Brennerplatten heraus, damit das Produkt leichter wird. Der vordere Rahmen kann ebenfalls entfernt werden. Siehe den Abschnitt: «7.0 Instandhaltung». Zusammenbau des vorderen Rahmens
- Beide Scharniere vom Rahmen abschrauben (Siehe Abb. 4).
- Diese in die Scharniere der Brennkammer einhaken und den vorderen Rahmen an den Scharnieren befestigen.
- Dann die Messingknöpfe und die Türriegelfeder montieren (Abb. 5 D) Befestigen des vorderen Rahmens (Abb. 8) vor dem Einbau Öffnen Sie den Inspektionsschacht links neben der Kassette (Abb. 8). Lösen Sie die beiden großen Schrauben, 8 mm (A), und richten Sie den Rahmen mit drei Schrauben 6 mm, (B) aus, um diesen korrekt zu positionieren. Ziehen Sie die Schrauben wieder fest. nach dem Einbau Zum Befestigen des vorderen Rahmens muss dieser zunächst geöffnet werden. Lösen die beiden großen Schrauben, 8 mm, und richten Sie den Rahmen mit den drei Schrauben (6 mm) aus. Ziehen Sie die Schrauben wieder fest. DEUTSCH41 DEUTSCH
- Vergewissern Sie sich, dass die Grundfläche des Kamins eben ist.
- Dichten Sie den Rohrstutzen rundherum ab. (Abb. 4A)
- Montieren Sie das Produkt. Der Ofen kann nur zu zweit angehoben und positioniert werden.
- Richten Sie die Mittellinie des Rohrstutzens am vorinstallierten Abzugsrohradapter/Abzugsrohr aus. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Vorderseite bzw. die Frontbleche auf den vorderen Rahmen ausgerichtet sind. Für den Fall, dass beim Anschließen des Rauchabzugs und des Abzugsrohrs aufgrund schlechter Zugänglichkeit Probleme auftreten, stellt Jøtul einen Spezialadapter (”9.0 Optionale Ausrüstung) zur Verfügung. Mithilfe dieses Adapters kann das Abzugsrohr im Kamin vorinstalliert werden, bevor die Kassette eingesetzt wird. Nach Einsetzen der Kassette kann der Adapter durch den Rohrstutzen in die richtige Position gebracht werden.
- Halten Sie unbedingt einen Abstand von 2-3 mm zum Rahmen ein, um auf eine mögliche Wärmeausdehnung vorbereitet zu sein. Setzen Sie alle Teile wieder ein, die zur leichteren Handhabung des Einsatzs vorher entfernt worden sind.
4.8 Kontrolle der Mechanismen (Abb. 5)
Bei der Aufstellung des Kamins müssen stets die Steuergeräte überprüft werden. Diese sollten leichtgängig sein und zufrieden stellend funktionieren. Oberer Lufteinzug (B) – Unterwind (C) Vollständig hereingedrückt = geschlossen Herausgezogen = vollständig geöffnet Griff für den vorderen Rahmen (A) Öffnen Sie den vorderen Rahmen, indem Sie den Knauf gerade heraus ziehen. Türgriff (5D ) Öffnen Sie die Tür mithilfe des losen Handgriffs zum Lösen des Türgriffs.
Verwenden Sie stets Brennholz guter Qualität. Damit erreichen Sie optimale Ergebnisse und vermeiden eine Beschädigung des Produkts.
5.2 Jøtuls Definition von
Qualitätsbrennholz Brennholz guter Qualität sind beispielsweise Scheite aus Birken-, Buchen- und Eichenholz. Brennholz guter Qualität muss getrocknet sein, d. h. einem Wasseranteil von maximal 20 % besitzen. Um diese Qualität zu erreichen, sollte das Holz spätestens zum Ende des Winters oder zu Beginn des Frühlings geschlagen werden. Es sollte zersägt und so gestapelt werden, dass Luft durch den Holzstapel zirkulieren kann. Die Holzstapel sollten abgedeckt werden, um die übermäßige Aufnahme von Regenwasser zu vermeiden. Im Herbst sollten die Holzscheite in geschlossenen Räumen gelagert werden, um dann im Winter verfeuert zu werden. Die Energieausbeute von 1 kg Brennholz schwankt nur geringfügig. Das spezifische Gewicht der verschiedenen Holzarten unterscheidet sich dagegen erheblich. Ein bestimmtes Volumen Birkenholz liefert z. B. weniger Energie (kWh) als das gleiche Volumen Eichenholz, das über ein höheres spezifisches Gewicht verfügt. Die Energieausbeute von 1 kg Qualitätsholz liegt bei etwa 3,8 kWh. 1 kg absolut trockenes Holz (0 % Feuchtigkeit) liefert ca. 5 kWh, während Holz mit 60 % Feuchtigkeitsgehalt dagegen nur etwa 1,8 kWh/kg liefert. Diese Folgen können bei der Verwendung von feuchtem Holz auftreten:
- Ruß- oder Teerablagerungen auf dem Sichtfenster, im Kaminofen und im Schornstein
- Geringe Wärmeabgabe durch den Kaminofen
- Risiko eines Kaminbrands durch zunehmende Rußablagerungen im Ofen, im Abzugsrohr und im Schornstein
- Erlöschen des Feuers Verwenden Sie niemals folgende Materialien zum Entzünden eines Feuers:
- Hausmüll, Plastiktüten usw.
- Lackiertes oder imprägniertes Holz (hochgiftig)
- Spanplatten oder Laminatbretter
- Treibholz Diese Materialien können den Ofen beschädigen und belasten die Umwelt, insbesondere die Luft. Hinweis Entfachen Sie ein Feuer niemals mit leicht entzündlichen Flüssigkeiten wie z. B. Benzin, Kerosin, Brennspiritus o. ä. Es besteht Verletzungsgefahr, außerdem kann der Ofen beschädigt werden.42
5.3 Länge und Menge der Holzscheite
Die verwendeten Holzscheite sollten nicht länger als 50 cm sein. Die Nennkapazität des Produktes beträgt 6,5 kW. Um den Ofen bei Nennwärmeabgabe zu betreiben, ist eine Menge Qualitätsfeuerholz von 2,3 kg pro Stunde erforderlich. Ein wichtiger Faktor für die ordnungsgemäße Verbrennung des Holzes ist die passende Größe der Holzscheite. Die Scheite sollten folgende Maße haben: Anzündholz: Länge: 40 - 45 cm Durchmesser: 2 - 5cm Menge pro Feuer: 8 - 10 Stück Brennholz (Scheite): Emphelte Länge: 35cm Durchmesser: ca. 8 - 12cm Nachlegen von Holz: Ca. alle 45 Minuten Größe des Feuers: 1,8 kg Menge pro Füllung: 3 Holzscheite
5.4 Erstmaliger Gebrauch
- Zünden Sie das Feuer wie in Abschnitt «5.5 Täglicher Gebrauch» beschrieben an.
- Lassen Sie das Feuer einige Stunden lang brennen und lüften Sie den Raum, falls Rauch oder Gerüche entstehen.
- Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals. Hinweis: Wenn Sie den Kaminofen das erste Mal benutzen, kann es zu Geruchsbildung kommen. Lackierte Kaminöfen: Wenn der Kaminofen zum ersten Mal verwendet wird, können sich Dämpfe bilden, und es kann ein unangenehmer Geruch entstehen. Das Gas ist ungiftig, der Raum sollte jedoch gut belüftet werden. Lassen Sie das Feuer bei starkem Luftzug brennen, bis die letzten Spuren von Dämpfen verschwunden und auch kein Rauch und keine Gerüche mehr vorhanden sind. Emaillierte Kaminöfen:Bei der ersten Inbetriebnahme kann sich an der Außenfläche des Kaminofens Kondenswasser bilden. Dies muss in jedem Fall weggewischt werden, um die Bildung bleibender Wasserflecken bei Erwärmung der Oberfläche zu vermeiden.
5.5 Täglicher Gebrauch
Dieses Produkt ist für eine periodische Verbrennung konstruiert. Mit periodischer Verbrennung ist die normale Verwendung eines Ofens gemeint, bei der das Holz zu glimmender Asche verbrennt, bevor neues Brennholz nachgelegt wird.
- Öffnen Sie die Lüftungen (Abb. 5B-C). (Benutzen Sie einen Handschuh o. ä., wenn der Griff heiß ist.)
- Legen Sie zwei mittelgroße Holzscheite auf jede Seite der Brennkammer.
- Schieben Sie etwas zusammen gedrehtes Zeitungspapier (oder Birkenrinde) zwischen die Scheite. Legen Sie dann etwas Anzündholz in einem kreuzförmigen Muster darauf, und zünden Sie das Zeitungspapier an. Legen Sie jetzt immer größere Holzscheite in das Feuer.
- Lassen Sie die Tür leicht geöffnet, bis die Holzscheite Feuer fangen. Schließen Sie die Tür und den unteren Lufteinzug, sobald das Feuerholz entfacht ist und das Feuer mit lebhafter Flamme brennt.
- Die gewünschte Wärmemenge regulieren Sie über die Verbrennungsgeschwindigkeit, indem Sie den oberen Lufteinzug entsprechend einstellen (Abb. 5B). Die Nennwärmeleistung wird erreicht, wenn die oberer Luftzufuhr um ca. 75 % geöffnet ist.
5.6 Nachlegen von Brennholz
- Lassen Sie jede Holzfüllung so lange brennen, bis nur noch glühende Asche vorhanden ist, bevor Sie neues Brennholz auflegen. Öffnen Sie die Tür zunächst nur leicht, damit der Unterdruck ausgeglichen werden kann.
- Legen Sie Holz nach, und stellen Sie sicher, dass der obere Lufteinzug für ein paar Minuten vollständig geöffnet ist, bis das Holz Feuer gefangen hat.
- Der obere Lufteinzug (Abb. 5B) kann reduziert werden, sobald das Holz mit lebhafter Flamme brennt. Hinweis: Überhitzungsgefahr: Der Kaminofen darf auf keinen Fall auf eine Weise betrieben werden, die zu einer Überhitzung führt. Eine Überhitzung findet statt, wenn zu viel Holz und/oder Luft vorhanden sind, so dass zuviel Hitze produziert wird. Ein sicheres Anzeichen für eine Überhitzung sind rot glühende Teile des Kaminofens. In diesem Fall müssen Sie sofort die Luftzufuhr verringern. Wenn der Verdacht auf zu starken oder zu geringen Luftzug im Kamin besteht, muss professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten «2.0 Technische Daten» und «4.5 Schornstein und Abzugsrohr».
- Sollte ein Schornsteinbrand entstehen oder die Gefahr eines Schornsteinbrandes bestehen, müssen die Be- und Entlüftungen sowie der Schieber geschlossen werden.
- Rufen Sie ggf. die Feuerwehr, um das Feuer zu löschen.
- Nach jedem Schornsteinbrand muss dieser vom Schornsteinfeger überprüft werden.
5.7 Heizen in der Übergangszeit
In der Übergangszeit mit plötzlichen Temperaturschwankungen, negativem Rauchabzug oder bei schwierigen Windbedingungen kann es zu Störungen des Schornsteinzugs kommen, so dass die Rauchgase nicht richtig abziehen. In diesem Fall sollte weniger Feuerholz verwendet werden und die Luftzufuhren weiter geöffnet sein, so dass das Holz schneller verbrennt. Auf diese Weise wird der Zug im Schornstein aufrecht erhalten. Um Ascheanhäufungen zu vermeiden, sollte diese öfters als normal entfernt werden. Siehe «6.2 Entfernen der Asche ». DEUTSCH43 DEUTSCH
6.1 Reinigung des Sichtfensters
Der Produkt ist mit einer Luftspülung ausgerüstet. Durch den Regler für die oberen Lufteinzug gelangt die angesaugte Luft von oben an die Feuerstelle und führt somit eine Spülung auf der Innenseite des Sichtfensters entlang nach unten durch. Dieses System reduziert die Rußablagerungen auf dem Sichtfenster. Natürlich verbleibt immer noch etwas Ruß am Sichtfenster, je nach den örtlichen Zugverhältnissen und der Einstellung des Reglers für dieVerbrennungsluft. Normalerweise verbrennt der Großteil der Rußschicht bei vollständig geöffnetem Regler für die Luftspülung, und das Feuer brennt mit lebhafter Flamme. Nützlicher Hinweis!Verwenden Sie zur einfachen Reinigung des Sichtfensters ein mit warmem Wasser angefeuchtetes Papiertuch, und fügen Sie etwas Asche aus der Brennkammer hinzu. Reiben Sie mit dem Papiertuch über das Sichtfenster, und waschen Sie es anschließend mit klarem Wasser. Gut abtrocknen. Falls das Sichtfenster sorgfältiger gereinigt werden muss, wird ein Glasreiniger empfohlen (beachten Sie die Gebrauchsanweisung auf der Flasche).
6.2 Entsorgung der Asche
- Entfernen Sie die Asche erst, wenn der Ofen abgekühlt ist.
- Verwenden Sie einen Schaber oder etwas Ähnliches, um die Asche herauszuholen. Lassen Sie jedoch immer etwas Asche als Schutzschicht am Boden des Aschekastens zurück.
- Beachten Sie auch die weiter unten aufgeführten Hinweise zum Umgang mit Asche: «3.0 Sicherheitsmaßnahmen».
6.3 Reinigung und Rußentfernung
An den Innenflächen des Ofens können sich während des Betriebs Rußablagerungen bilden. Ruß ist ein guter Isolator und verringert die Wärmeabgabe des Ofens. Haben sich die Rußablagerungen stark angehäuft, lassen sich diese mit einem Rußentferner leicht entfernen. Um die Bildung von Wasser-/Teerablagerungen im Ofen zu vermeiden, sollten Sie das Feuer regelmäßig so heiß werden lassen, dass die Ablagerungen verbrennen. Einmal jährlich sollte das Kamininnere gereinigt werden, um die größtmögliche Wärmenutzung zu erhalten. Dabei ist es sinnvoll, Schornstein und Abzugsrohre gleich mit auszufegen.
6.4 Fegen der Rauchrohre, die zum
Kamin führen Rauchrohre müssen entweder durch die Reinigungsöffnung im Rauchrohr oder durch die Ofentüröffnung gefegt werden. Anschließend muss die Ablenkplatte entfernt werden. Sie finden eine Anleitung dazu im Abschnitt: «7.0 Instandhaltung».
6.5 Inspektion des Ofens
Jøtul empfiehlt, daß Sie persönlich eine sorgfältige Inspektion des Ofens durchführen, nachdem er gereinigt bzw. ausgefegt wurde. Prüfen Sie alle sichtbaren Ober-flächen auf Risse. Prüfen Sie auch, ob alle Verbindungen abgedichtet sind und alle Dichtungen richtig sitzen. Verschlissene oder geknickte Dichtungen müssen ersetzt werden. Reinigen Sie die Dichtnuten sorgfältig, tragen Sie Spezialkleber (erhältlich bei Ihrem Jøtul-Vertragshändler) auf und pressen Sie die Dichtung in ihren Sitz. Die Verbindungen trocknen schnell.
6.6 Äußerliche Pflege
Bei Öfen mit Lackanstrich kann es nach einigen Jahren zu einer Verfärbung kommen. Bevor Sie eine neue Lackschicht auftragen, sollten Sie die Oberfläche reinigen und alle losen Teilchen entfernen. Emaillierte Kaminöfen dürfen nur mit einem sauberen, trocken Tuch abgewischt werden. Keine Seife oder Wasser verwenden. Wasserflecken lassen sich mit Reinigungsmitteln (Ofenreiniger o.ä.) entfernen.44
Vorsicht! Alle nicht autorisierten Veränderungen am Ofen sind unzulässig! Verwenden Sie nur Original-Ersatzteile!
7.1 Austauschen der Ablenkplatte (Abb. 7)
Entfernen der Ablenkplatte Heben Sie die Ablenkplatte (A) leicht an und ziehen Sie diese nach vorne. Führen Sie sie vorsichtig durch die Türöffnung heraus. Achtung, dieses Teil ist sehr schwer! Einbauen der Ablenkplatte Heben Sie die Ablenkplatte in den Kamin. Legen Sie diese auf die Vorsprünge (Abb. 7A), und achten Sie darauf, dass die Ablenkplatte hinten und an den Seiten fest anliegt.
7.2 Austauschen der Brennerplatten
(Abb. 7) Nehmen Sie die seitlichen Brennerplatten (C) heraus, indem Sie diese leicht anheben und dann herausnehmen. Wenn sie festhängen, kann man einen Schraubendreher zum Loshebeln verwenden. Entfernen Sie anschließend die hintere Brennerplatte (D).
7.3 Aus-/Einbauen der Tür
Vorsicht! Die Tür ist schwer.
- Es ist am besten, zum Herausnehmen der Tür den vorderen Rahmen zu öffnen.
- Ziehen Sie dazu den Knauf auf der rechten Seite heraus (Abb. 5A).
- Entfernen Sie die Scharnierstifte, und heben Sie die Tür aus den Scharnieren.
Betriebsstörungen Geringer Zug im Kaminofen
- Überprüfen Sie, ob die Länge des Schornsteins den nationalen gesetzlichen Anforderungen entspricht. Stellen Sie sicher, dass der Mindestquerschnitt des Schornsteins groß genug ist. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten «2.0 Technische Daten» und «4.5 Schornstein und Abzugsrohr» .
- Stellen Sie sicher, dass der Rauchaustritt aus dem Schornstein nicht behindert wird, beispielsweise durch Äste, Bäume, usw. Geringer Zug im Ofen
- Stellen Sie sicher, dass das Holz ausreichend trocken ist.
- Wenn im Haus Unterdruck herrscht, schalten Sie mechanische Ventilatoren ab, und öffnen Sie ein Fenster in der Nähe des Ofens.
- Sorgen Sie dafür, dass die Luftzufuhr geöffnet ist.
- Überprüfen Sie, ob die Abzugsöffnung mit Ruß verstopft ist. Ungewöhnlich starke Rußablagerungen auf dem Sichtfenster Leichte Rußablagerungen auf dem Sichtfenster sind unvermeidbar, die Stärke der Ablagerungen ist jedoch von folgenden Faktoren abhängig:
- Feuchtigkeit des Brennstoffs
- Örtliche Luftzugverhältnisse
- Einstellung der Luftzufuhr Normalerweise verbrennt der Großteil des Rußes, wenn die Luftzufuhr vollständig geöffnet ist und das Feuer mit starker Flammenbildung brennt. Siehe auch Abschnitt «6.1 Reinigung des Sichtfensters – Nützlicher Hinweis». DEUTSCH45 DEUTSCH
9.0 Zusatzausstattung
Spezialadapter für Abzugsrohre – Katalog - Nr. 340856 (Abb. 6) Montage
- Befestigen Sie den Spezialadapter am Abzugsrohr.
- Schneiden Sie einen Holzstab (145 mm) zu, und befestigen Sie diesen an den Nuten der unteren Innenseite des Adapters (Abb. 6A).
- Legen Sie fest, an welcher Stelle im Kamin das Abzugsrohr und der Adapter angebracht werden sollen.
- Sichern Sie den Adapter ca. 5-10 mm oberhalb des Kamins. Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass dessen Mitte an der des Rohrstutzens ausgerichtet ist.
- Führen Sie nach Einsetzen der Kassette die Hand durch den Rohrstutzen nach oben und drehen und ziehen Sie den Adapter unter Verwendung des Holzstabs durch die Öffnung herunter.
- Sichern Sie die Verbindung durch eine erneute Drehbewegung. Hinweis! Es ist wichtig, dass die Fugen vollständig abgedichtet sind. Austretende Luft o. ä. kann die ordnungsgemäße Funktion des Kamins beeinträchtigen. Blenden für Jøtul C 21/C 22 Katalog - Nr. 340895 (Abb. 9) Bestandteile: 2 Seitenbleche und 1 Abdeckblech mit blau- schwarzer Emaille. Mithilfe der Frontbleche kann die Kassette in einem größeren Kamin bis maximal 555 mm Höhe und 810 mm Breite installiert werden.46 Inhoud
2.0 Technische gegevens
Werkingstype: cyclisch NEDERLANDS47 NEDERLANDS
EinfachAnleitung