WINGSTABIRX12DR pro MLINK - Ferngesteuertes Spielzeug MULTIPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts WINGSTABIRX12DR pro MLINK MULTIPLEX als PDF.
Benutzerfragen zu WINGSTABIRX12DR pro MLINK MULTIPLEX
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Ferngesteuertes Spielzeug kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch WINGSTABIRX12DR pro MLINK - MULTIPLEX und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. WINGSTABIRX12DR pro MLINK von der Marke MULTIPLEX.
BEDIENUNGSANLEITUNG WINGSTABIRX12DR pro MLINK MULTIPLEX
D Betriebsanleitung Seite 2-20
GB Instruction Manual Page 21-39
F Mode d'emploi Page 40-59
MULTIPLEX
Inhalt

- Sicherheitshinweise 2
1.1. CE-Konformitätserklärung 2
1.2.Gewährleistung/Haftungsausschluss 3
1.3.Entsorgung 3 - Produkt- und Funktionsbeschreibung 4
- Lieferumfang 5
4.Technische Daten 6 - Anschlussbelegung 8
- Konfiguration 11
-
Installation 11
-
Startbildschirm 12
- Servoeinstellungen 13
- Flugphasen 14
11.Empfindlichkeitseinstellung 15 - Wichtiger Hinweis zum ersten Flug 15
- Übersichtsbildschirm 16
- Telemetrie 17
- Optimierung 18
- Binding 19
17.Zubehor. 59
1. Sicherheitshinweise
These Bedienungsanleitung ist Bestandteil des Produktes. Sie beinhaltet wichtige Informationen und Sicherheitshinweise. Sie ist deshalb jederzeit griffbereit aufzubewahren und beim Verkauf des Produktes an Dritte weiterzugeben. Vor Inbetriebnahme Anleitunglesen. Nur für den vorgesehenen Einsatzbereich ver
wenden. Stromversorgung ausreichend dimensionieren. Einbauhinweise beachten. Regelmäßig Reichweitentests durchführten. Beachten Sieitte auch die erweiterte Anleitung, die Sie mit der WINGSTABI Software auf Ihr dem Computer installiert besteht.
1.1. CE-Konformitätserklarung
Die Bewertung des Gerätes erfolgte nach europäisch harmonisierten Richtlinien. Sie besitzen dazu ein Produkt, das hinsichtlich der Konstruktion die Schutzbiele der Europäischen Gemeinschaft zum sicheren Betrieb der Geräte erfüllt.
Die ausfuhrliche CE-Konformitatserklarung finden Sie als PDF-Dateim Internet bei www.multiplex-rc.de im Bereich DOWNLOADS unter PRODUKT-INFOS.
MULTIPLEX
1.2. Gewährleistung/Haftungsausschluss
Die Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG übernimmt keinerlei Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen. Soweit gesetzlich zulässig, ist die Verpflichtung der Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG zur Leistung von Schadenersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, begrenzt auf den Rechnungswert der an dem schadenstiftenden Ereignis unmittelbar beteiligten Warenmenge der Firma MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG. Dies gilt nicht, soweit die MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften wegen Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit unbeschränkt haftet.
Für unsere Produkte leisten wir, entsprechend den derzeit geltenden gesetzlichen Bestimmungen, Gewähr. Wenden Sie sich mit Gewährleistungsfallen an den Fachhändler, bei dem Sie das Produkt erworben haben.
Von der Gewährleistung ausgeschlossen sind Fehl Funktionen, die verursacht wurden durch:
1.3. Entsorgung
Elektrogeräte, die mit der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichnet sind, zur Entsorgung nicht in den Hausmüll geben, sondern einem geeigneten Entsorgungssystem zuführen. In Ländern der EU (Europäische Union) führen Elektrogeräte nicht durch den Haus- bzw. Restmüll entsorgt werden (WEEE - Waste of Electrical and Electronic Equipment, Richtlinie 2002/96/EG).
- Unsachgemäß Betrieb
Falsche, nicht oder verspatet, oder nicht von einer autorisierten Stelle durchgeführte Wartung
Falsche Anschlusse
- Verwendung von nicht originem MULTIPLEX/HiTEC-Zubehör
- Veränderungen/Reparaturen, die nicht von MULTIPLEX oder einer MULTIPLEX-Servicestelle ausgeführten wurden
- Versehentliche oder absichtliche Beschädigungen
Defekte, die sich aus der normalen Abnutzung ergeben
- Betrieb außerhalb der technischen Spezifikationen oder im Zusammenhang mit Komponenten anderer Hersteller
MULTIPLEX Modellsport GmbH & Co.KG
Westliche GewerbestraBe 1
D-75015 Bretten-Golshausen
Multiplex/HiTEC Service: +49 (0) 7252 - 5 80 93 33
Sie können Ihr Altgerät bei öffentlichen Sammelingstellen ihrer Gemeinde bzw. Ihres Wohnortes (z. B. Recyclinghofen) kosten abgeben. Das Gerät wird Dort für Sie fachgerecht und kosten entsorgt. Mit der Rückgabe ihres Altgerätes leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt!
MULTIPLEX
2. Produkt- und Funktionsbeschreibung

Frei programmierbares 3-Achs-Kreiselsystem für alle RC-Flächenmodelle. Zu jeder Zeit das perfekte Gefühl über sein Modell zu haben, ist der Traum jedem Pi-loten. Das WINGSTABI macht das möglich und lasst weder bei Einsteigern noch bei Profis Wünsche in Sachen Handhabung, Einstellung und Funktion offen.
- Das WINGSTABI macht aus jeder einzahlen Fernsteuerung ein frei programmierbares RC-System
- Empfindlichkeit der 3 Aachen getrennt oder gemeinsam über den Sender einstellbar
- Veränderungsfaktor pro Achse kann variiert werden
Mit 7 und 9 Kanalen, bei 12 oder 16 Kanal Pro-Version mit integrierter Akkuweiche - Für jedem Servo ist die Funktion frei zuordenbar und passst damit zu jeder Modellanwendung
- Delta-Mischer, V-Leitwerksmischer und Klappenunterstützung
- Klappen können Querruder verstärken
- Echtzeit-Sensordiagramm in der PC-Software
4 Flugphasen:
- An/Aus
- Stabilisierung für Fliegen bei Wind
- Kunstflug und 3D-Flug
- Torquen (Rock'n Roll am Platz)
Darüber hinaus ist das WINGSTABI kompatibel mit allen gängigen RC-Systemen: Graupner, Futaba, M-LINK, Jeti, HiTEC, Weatronic und weitere. Es unterstützt folgende Signalarten: PPM, Futaba S.BUS*, MULTIPLEX SRXL, Graupner SUMD und SUMO, Jeti UDI, JR XBUX Mode B und das S.BUS Signal vieler weiterer Hersteller, wie z.B. HiTEC und FrSky.
Dank der hochprézisen 3-Achs MEMS-Sensoren der neusten Generation bleibt selbst bei extremer Regelung das Fluggeführlt realistisch und erweckt nicht den Eindruck, einen Roboter zu fliegen. Die Einbaulage des Design-Gehäuses aus eloxiertem Flugzeugaluminium im Modell ist beliebig. Unkompliziert und Schnell kann das WINGSTABI per Windows-PC oder über eine APP am Smartphone oder Tablet programmiert werden.
Funktionsbeschreibung
Heading Hold (HH) ist ein Gyro-stabilisierter Zustand einer oder mehrerer Achsen, in denen per Auswertung der Gyrosensoren versucht wird, die aktuelle Fluglage beizubehalten. Das Modell bleibt damit in der zuletzt gesteuerten Fluglage und muss aktiv in die nachste Fluglage gesteuert werden.
MULTIPLEX
3. Lieferumfang
WINGSTABI-7-Channel
WINGSTABI-7
Anleitung
Patchkabel 320 mm
- 2 Klebepads 32 × 52 ~mm
- USB-PC-Kabel (UNI)
WINGSTABI-RX-7-DR M-LINK
WINGSTABI-RX-7-DR M-LINK mit integriertem Empfänger
7-Kanal
Anleitung
- 2 Klebepads 32 × 52 ~mm
- USB-PC-Kabel (UNI)
WINGSTABI-9-Channel
WINGSTABI-9
Anleitung
Patchkabel 320 mm
2 Klebepads 32 × 52 ~mm
- USB-PC-Kabel (UNI)
WINGSTABI-RX-9-DR M-LINK
WINGSTABI-RX-9-DR M-LINK mit integriertem Empfänger
9-Kanal
Anleitung
- 2 Klebepads 32 × 52 ~mm
- USB-PC-Kabel (UNI)
WINGSTABI-12
Anleitung
Patchkabel 320 mm
- 4x Dampfungstüle mit
Schaube und Rohrniete zur Befestigung im Modell
- USB-PC-Kabel (UNI)
WINGSTABI-RX-12-DR pro M-LINK
WINGSTABI-RX-12-DR pro M-LINK mit integriertem Empfänger
12-Kanal
Anleitung
- 4x Dampfungstüle mit Schraube und Rohrniete zur Befestigung im Modell
- USB-PC-Kabel (UNI)
WINGSTABI-16
Anleitung
Patchkabel 320 mm
4× Dampfungstülle mit
Schaube und Rohrniete zur Befestigung im Modell
- USB-PC-Kabel (UNI)
WINGSTABI-RX-16-DR pro M-LINK
WINGSTABI-RX-16-DR pro M-LINK mit integriertem Empfänger
16-Kanal
Anleitung
- 4x Dampfungstüle mit Schraube und Rohrniete zur Befestigung im Modell
- USB-PC-Kabel (UNI)

MULTIPLEX
4. Technische Daten

| WINGSTABI 7/9 | |
| Steuerverkäne 7 bzw. 9 | |
| Gewicht ohne integrierten Empfänger | 27 g |
| Gewicht mit integriertem Empfänger | 35 g |
| Abmessungen (L x B x H) | ca. 54 x 34 x 15 mm |
| Betriebsspannung 3,5 bis 9,0 V | |
| Stromversorgung 4 bis 6 Zellen | NIXX, 2S LiPo/Lilo |
| Gewicht ohne integrierten Empfänger | -20°C bis +55°C |
| WINGSTABI RX-7/9-DR M-LINK | |
| Empfangssystem M-Link 2,4 GHz | |
| Servo-Kanalzahl 7/9 | |
| Antennenlänge 2 x 16 cm |
LED Codes WingStabi:
- grün/rot blinkend: Firmwareupdate
- grün blinkend: Systemstart
- rot blinkend: Fehler:
- Keine Konfiguration vorhanden
-Kein RC-Signal - Steuerknüppel beim Einsatzen des WINGSTABI bewegt
- Modell beim Einsatzen bewegt
-
Kritischer Fehler, Hardware defekt
-
grün dauer: alles OK, Querruder zuckt kurz zur Quittierung der Bereitschaft
MULTIPLEX
| WINGSTABI 12/16 | |
| Steuerganäle 12 bzw. 16 | |
| Gewicht ohne integrierten Empfänger | 92 g |
| Gewicht mit integriertem Empfänger | 100 g |
| Abmessungen (L x B x H) ca. 74 x 58 x 16 mm | |
| Betriebsspannung | 6,0 bis 9,0 V, Stromversorgung nur über die beiden Batterieanschlüsse zulässig. |
| Stromversorgung 5 Zellen NiXX, | 2S LiPo/Lilo/LiFe |
| Zulässiger Betriebstempoeraturbereich | -20°C bis +55°C |
| WINGSTABI RX-12/16-DR M-LINK | |
| Empfangssystem M-Link 2,4 GHz | |
| Servo-Kanalzahl 12/16 | |
| Antennenlänge 2 x 37 cm | |

LED Codes WingStabi:
- grün/rot blinkend: Firmwareupdate
- grün blinkend: Systemstart
- rot blinkend: Fehler
-Keine Konfigurationvorhanden
-Kein RC-Signal - Steuerknüppel beim Einsatzen des WINGSTABI bewegt
- Modell beim Einsatzen bewegt
- Kritischer Fehler, Hardware defekt
grun dauer:alles OK,Querruder zuckt kurz zur Quittierung der Bereitschaft
MULTIPLEX
5. Anschlussbelegung

1 Querruder 1
2 Hohenruder
3Seitenruder
4 Gasausgang
5 Querruder 2
6 Klappe 1
7 Klappe 2

1 Querruder 1
2 Querruder 2
3 Seitenruder (optional)
4 Gasausgang

1 Querruder 1
2 V-Leitwerk 1
3 V-Leitwerk 2
4 Gasausgang
5 Querruder 2
6 Klappe 1
7 Klappe 2


MULTIPLEX
5. Anschlussbelegung


MULTIPLEX
6. Konfiguration
Folgende Schritte sind zum Konfigurieren des WINGSTABI nitig:
- MULTIPLEX Launcher aus dem Downloadbereich der MULTIPLEX Homepage laden und auf dem PC installmenten.
- Der Treiber des USB PC-Kabel RX+S+Telemetrie (UNI) mit der Artikelnummer # 85149 wird automatisch mit installiert.
- Software nach der Installation starten.
- Gegebenenfalls den COM-Port des USB-Kabels manuell auswahlen. In der Regel wird dieser aber automatisch erkannt.
- Das WINGSTABI an das USB-Kabel mit dem B/D-Anschluss verbinden.
- WINGSTABI mit Spannungssquelle (4,8 bzw. 6 bis 9 Volt) versorgen.
- Den Assistenten für die erstige Konfiguration des WINGSTABI nutzen und Schritt für Schritt durchgehen.
Wird anstelle des USB-PC-Interfaces das optionale Bluetooth-Modul verwendet, so ist die COM-Schnittstelle nach Ziffer 4 manuell auszuwahlen.
Beachten Sie die Blinkcodes des BT-Moduls:
1 Hz: Das Modul ist bereit und wartet auf eine Verbindung
10 Hz: Das Modul ist im Kommandomodus
Dauer: Das Modul ist über BT verbunden
External Empfänger anschlieBen:
Beim WINGSTABI ohne integriertem M-Link Empfänger schlieben Sie ihren eigenen Empfänger per beiliegenden Patchkabel an den IN Steckplatz am WINGSTABI an. Ihr Empfänger muss auf die Summensignalausgabe eingestellt werden. Beachten Sie hierzu die Anleitung des jeweiligen Herstellers.
Besitzen Sie ein WINGSTABI RX-7-DR, WINGSTABI RX-9-DR, WINGSTABI RX12-DR pro oder WINGSTABI RX-16-DR pro (mit integriertem Empfänger), ist der IN Steckplatz ohne Funktion. Es kann kein zweiter Empfänger für den Multiplex Zwei-Empfänger-Betrieb angeschlossen werden.
7. Installation

MULTIPLEX
8. Startbildschirm


1 Startbildschirm (Geräteinformation)
4 Servoeinstellungen
2 Empfänger- und Kanalübersicht
5 Sensor
3 Flugmodell
6 Flugzustand 1 (Werte sind per Drag&Drop auf andere Flugzustände übertragbar)
7 Flugzustand 2 (Werte sind per Drag&Drop auf andere Flugzustände übertragbar)
8 Flugzustand 3 (Werte sind per Drag&Drop auf andere Flugzustände übertragbar)
9 Flugzustand 4 (Werte sind per Drag&Drop auf andere Flugzustände übertragbar)
10 Werkzeuge
11 Firmware-Update
12 Übertragung der Einstellung zum WINGSTABI (Symbol blinkt rot, wenn Übertragung wegen Änderungen der Einstellungen erfolgen muss)
13 Auswahl zwischen Basis- und erweiterten Einstellungen
14 Menu (WINGSTABI neu starten, WINGSTABI auf Werkseinstellung zurecksetzen, WINGSTABI-Einstellungen importieren, WINGSTABI-Einstellungen exportieren, Launcher-Einstellungen, Launcher-Info, Launcher beenden)
15 Auswahl der automatischen Erkennung oder eines voreingestalten COM-Ports (rot = nicht verbunden, orange = suchend, grün = verbunden)
16 Geräteinformation
17 Statusinformation
18 Empfängereingang
19 Kreiselempfindlichkeit
20 Ozilloskop Sensor
MULTIPLEX
9. Servoeinstellungen

Bei allen Servoeinstellungen ist zu beachten, dass diese im WINGSTABI und nicht am Sender erfolgen. Dabei muss die Trimmung am Sender auf Neutral bzw. Null stehen. Senderseitige Mischer sind stets zu deaktivieren.

Dual Rate und Expo * dürfen am Sender wie gewohnt verwendet werden. Servomitte, bzw. Ruderneutralstellung muss zuerst mechanisch am Modell erfolgen.
Erweiterte Servozuordnung

Bei Modellen, die mehr Servos verwenden, als auf Seite 8 dieser Anleitung in den Standard-Anschlusschemen gezeigt, ordnen Sie diese in dem Servofensster zu. Jeder Servoausgang ist in der Funktion frei zuweisbar. Es wird jedoch empfohlen, die bereits zugeordneten Servos zu belassen.

Der Servoausgang für das Gas sollte nicht umbelegt werden. Hier besteht die Gefahr eines ungewolten Motoranlaufes bei der Programmierung.
MULTIPLEX
10. Flugphasen

Das WINGSTABI verfügt über 4 individuell nutzbare Flugphasen.
Flugphase aus (Flugphase 1)
Das WINGSTABI ist aus und leitet die Steuerbefehle direkt vom Sender an die Servos weiter.
Dampfungsmodus (Flugphase 2)
Für das allgemeine Fliegen. AuBere Einwirkungen wie z. B. Seitenwind bei Start und Landung werden minimiert. Wir sprechen hier von einer Art „Windausschalter".
Volles Heading Hold (Flugphase 3)
Für weiträumigen Kunstflug. Diese Modus ist bei Start und Landung nur bedingte einsetzbar, bzw. erfordert gewisse Erfahrung beim Fliegen mit dem WINGSTABI. Strömungsabrisse werden hier vom Piloten oft zu spät wahrgenommen.
Vorteil: Auch bei starkem Wind bleibt das Modell absolut spurtreu.
Die Besonderheit des WINGSTABI besteht ist, dass das Seitenruder speziell optimiert geregelt wird, was für ein natürliches Flugbild des Modells sorgt.
Torquen! (Flugphase 4)
Extremer Heading Hold Modus. Für normales Fliegen ist dieser Modus nahezu ungeeignet. Das Modell wurde sich aufschwingen.
Wie aktiviert man die 4. Flugphase, die in der Standardkonfiguration nicht aktiviert wird?
Wechseln Sie in der Software auf das Empfängereinstellfenster „4. Flugphase zuweisen". Ein zusätzlicher Kanal mit 2-Stufen-Schalter muss zugeordnet werden.
i Dieser Schalter ist übergeordnet und führt dazu, dass bei dessen Betätigung in Flugphase 1 Ihr WINGSTABI ausgeschelt wird. Der zuvor zugewiesene 3-Stufen-Schalter für die Flugphasen schaltet nun zwischen den Phasen 2, 3 und 4.
MULTIPLEX
11. Empfindlichkeitseinstellung
Grundeinstellungen der WINGSTABI-Regelung
Die von MULTIPLEX gewährten Voreinstellungen für das Regelungsverhalten des Kreisels sind generell auf der erhher sicheren Seite angesiedelt, d. h. die Empfindlichkeit ist erhöher zu gering eingestellt. Bei den meisten Modellen kann die Empfindlichkeit deutlich erhöht werden.

Dual Rate und Expo dürfen am Sender wie gewohnt verwendet werden. Servomitte bzw. Ruderneutralstellung muss Mechanisch am Modell erfolgen.
Empfindlichkeit des Kreisels per Sender einstellen
Zuerst einen Canal im Empfängereinstellfenster zuweisen. Dann in der jeweiligen Flugphase die Funktion „Empfindlichkeit per Sender" von deaktiviert auf den gewünschten Wertebereich einstellen. ++ 30 für erstige Versuche wahren.
Wendigkeit des Modells: Dies betriff die Drehrate des Modells. Für erstige Flüge empfeht es sich, die Standardwerte zu nutzen.

12. Wichtiger Hinweis zum ersten Flug
Vorphensweise für den ersten Flug mit neu installiertem WINGSTABI im Modell:
WINGSTABI Wirkrichtungen der einzelnen Achsen kontrollierten
- Steuerrichtungen kontrollieren
- Flugphase 1, Kreisel Aus, wahlen und auch beim ersten Flug nicht in andere Flugphasen wechseln
- Model starten, schnell auf Sicherheitshöhe steigen
- Trimmung am Sender nutzen, bis das Modell neutral fliegt
- Model landen
- Nach der ersten Landung mussen die getroffenen Trimmwerte per schmellem Umschalten des Flugphasenschalters an das WINGSTABI übergeben und so eingelernt werden

4-bis 5-mal den Flugphasenschalter Schnell hin und her bewegen. Daebei werden die erflogenen Trimmwerte am Sender an das WINGSTABI als neue Neutrallage eingelernt. Sie konnen die Trimmwertübernahme kontrollieren, indem Sie in Flugphase 3 oder 4 schalten. Es darf nun kein getrimmtes Ruder aus der Neutrallage „weglaufen".
- Finale Prüfung des Einlemens der Trimmung
- Umschalten in die Flugphase 3, Heading Hold. Die Ruder dürfen nun nicht weglaufen bzw. sich von selbst an einen Endausschlag bewegen
Das WINGSTABI ist nun für den ersten Flug mit Unterstützung der Regelung bereit. Es empfeht sich, immer in der Flugphase 1 oder 2 zu starten. Gerade bei den ersten Flügen sollte erst in Sicherheitshöhe in Flugphase 3 oder gar 4 gewechselt werden.
MULTIPLEX
13. Übersichtsbildschirm


Der Übersichtsbildschirm (siehe auch Seite 12) zeigt die einzelnen Menüpunkte mit allen voreingestellt den Werten. Sie haben die Möglichkeit, die eingeststellen Werte an ihren persönlichen Flugstil anzupassen.
Dem Einsteiger wird empfohlen, diese Voreinstellungen zumindest für die ersten Flüge beizubehalten.
Schaltfläche importieren:
Hier haben Sie die Möglichkeit, die zuvor über den MULTIPLEX Launcher exportierte Einstellungendatei auf Ihr WINGSTABI zu importieren. Nach dem Klicken auf die Schaltfläche „Importieren" öffnet sich automatisch ein Fenster. In dieser wahren Sie den Speicherort ihrer WINGSTABI-Dateien und klichen auf „OK". Nun importiert der MULTIPLEX Launcher die gewündte Datei in Ihr WINGSTABI.
MULTIPLEX
14. Telemetrie

Das Telemetri-Menu betet geben dem Standard „Deaktiviert" zwei Optionen für die Datenübertragung per MSB: M-LINK Standard und PROFI-TX sowie TelemetriDISPLAY. Der M-LINK-Standard ist die korrekte Einstellung für alle Cockpitund Royal-Sender. Profi-TX und TelemetriDISPLAY bieten erweiterte Darstellungsmöglichkeiten. Die dafür bereits den Sensoradressen sind frei währbar. Vermeiden Sie unbedingt Doppelbelegungen. Die Adresse 1 ist standardmäßig der Übertragungsqualität (LQI) zugeordnet und solle deshalb nicht anderweitig vergeben werden.

Multiplex Sensor Bus (MSB)
Das Multiplex Sensor Bus (MSB) System ist eine Entwicklung aus dem Hause Multiplex. Es erlaubt den Anschluss von hintereinander oder parallel geschalte-ten Sensoren, welche den MSB unterstützen.
MULTIPLEX
15. Optimierungen


Hat man ein Modell mit den Basis-Einstellungen des Assistenten oder der Modellvorlage erfolgreich eingeflogen, kann man – wenn notig – in den „Erweiterten Einstellungen“ an die Optimierung gehen. Dazu bietet das WINGSTABI alle seine Voreinstellungen in allen Flugphasen übersichtlich an. Im ersten Schritt kann man per rechtem Mausklick in der Kopfzeile für jeder Phase Standardwerte für einen reinen Dämpfungsmode, für einen optimierten Dämpfungsmode, für eine Vollstabilisierung oder gar den Torque-Modus wahren. Schaut man sich die Unterschiede der Einstellwerte an, erkennt man, was sich hinter den unterscheidlichen Modi verbirgt und kann vorsichtig eigene Änderungen einarbeiten. Nehmen Sie möglichst weniger Veränderungen vor, um im Testflug deren Wirkung erkennen zu können. Eine schrittweise Optimierung führt schneller zum Erfolg als zu umfangreiche Änderungen zur gleichen Zeit. Sichern Sie vor jeder Änderung die Einstellungsdatei mit eindeutigem Namen, um stets zu den vorherigen Einstellungen zurückkehren zu können.
MULTIPLEX
16. Binding
Bei einem WINGSTABI mit integriertem Empfänger muss dieser auf den Sender eingelernt werden. Diese Vorgang wird als „Binding" bezeichnet.

Die Impulsausgabe an den Servoausgangen bleibt während des Binding-Vorgangs ausgeschelt. Dies bedeutet, die Servos bewegen sich nicht und sind weich, bei modernen E-Motor-Reglern bleibt der Motor wegen fehlendem Impuls AUS. Trotzdemitte das Modell sichern und einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten!
Der Binding-Prozess ist in den folgenden Fälle notwendig:
Erstmalige Inbetriebnahme des Empfängers
- Nach einem Empfänger-RESET
- Nachdem am Sender die Einstellung bzgl. "Fast Response" geändert wurde. Hinweise hierzu entnehmer Sieitte der Bedienungsanleitung Ihres M-LINK Senders bzw. M-LINK HF-Moduls
Nach dem am Sender die Einstellung hinsichtlich des übertragenen Frequenzbereichs geändert wurde. Hinweise hierzu entnahmen Sie der Bedienungs-anleitung Ihrssenders zbw. M-LINK HF-Moduls (Frankreich-Mode")
- Wenn der Empfänger mit einem anderen M-LINK Sender betrieben werden soll
Ablauf der Binding-Prozedur
Schnitt 1: Zum Binding mussen Sender und Empfänger in den Binding-Mode gebracht werden:
- Bringen Sie den Sender und die Empfängeranten in unmittelbare Höhe zueinander.
- Schalten Sie den Sender im Binding-Modus EIN (siehe Bedienungsanleitung, Ihres M-LINK Senders bzw. M-LINK HF-Moduls).
- Schalten Sie den M-Link Telemetrié Empfänger im Binding-Modus ein: SET-Taste auf der Oberseite des Empfängers mit Hilfe eines spitzen Gegenstandes drucken und gedrückt halten.
- Empfänger einschalten bzw. Akku anstecken: Die Binding-Prozedur lauft, die LED am Empfänger blinkt mit hoher Blinkfrequency.
- Jetzt die SET-Taste loslassen.

Bei der ersten Inbetriebnahme des Empfängers oder nach einem RESET startet der Bindingvorgang automatisch, auch wenn die SET-Taste nicht gedrückt wird.
MULTIPLEX
16. Binding

Schritt 2: Nachdem Sender und Empfänger gebunden sind, gehen beiden automatisch in den Normalbetrieb über: Die LED am Empfänger blinkt langsam
Die Binding-Prozedur nauet in der Regel nur weniger Sekunden.
Fehlersuche und Fehlerbehebung beim Binding
Fehler:
Die LED des Empfangers blinkt beim Binding-Vorgang auch nach einigen Sekunden noch mit hoher Freqenz.
Ursache:
Es wird kein ausreichend starkes M-LINK-Signal gefunden.
Fehlerbehebung:
Verringern Sie den Abstand Ihres Senders zu den Empfängerantennen.
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Sender im Binding-Modus eingeschaltet ist.
Wiederholen Sie den Binding-Vorgang.
LED Codes

Die Funktionen der SET-Taste
Wird die SET-Taste auf der Oberseite des Empfängers beim Einschalten gedruckt, startet der Binding-Vorgang. Im Empfangsbetrieb konnen über die SET-Taste zwei weitere Funktionen ausgelost werden. Die Funktionsauswahl erfolgt über die Dauer des Tastendrucks:
- Fehlerzahler oder FAIL-SAFE-Stellungen speichern: SET-Taste 0,5 bis 1 Sekunde drucken.
- RESET des Empfängers auf Werkseinstellungen: SET-Taste länger als 10 Sekunden drucken.
Während die SET-Taste gedrück wird, zeigt die LED Zeitmarken zur Dauer des Tastendrucks an:
| SET-Taste dauerhaft drücken für | < 2 Sekunden 2 bis 10 Sekunden >10 | Sekunden | |
| LED AUS EIN AUS | |||
| Aufgabe | Fehlerzähler/ FAIL-SAFE speichern | RESET auf Werkseinstellungen |
Hinweis: Nach dem Speichervorgang blinkt die LED das Quittierungssignal.
MULTIPLEX
Contents
Westliche Gewerbestraße 1 · D-75015 Bretten-Golshausen
Multiplex/HiTEC Service: +49 (0) 7252 - 5 80 93 33
Westliche Gewerbestraße 1 · D-75015 Bretten-Golshausen
Multiplex/HiTEC Service: +49 (0) 7252 - 5 80 93 33
EinfachAnleitung