SK 2905 solar - Kessel Junkers - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SK 2905 solar Junkers
1.1 Symbolerklarung 3
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise 3
2 Angaben zum Produkt 3
2.1 Bestimmungsgemäß Gebrauch 3
2.2 Typschild 4
2.3 Lieferumfang 4
2.4 Technische Daten 4
2.5 Produktbeschreibung 5
3 Vorschriften 5
4 Transport 6
5 Montage 6
5.1 Aufstellung 6
5.1.1 Anforderungen an den Aufstellort 6
5.1.2 Warmwasserspeicher aufstellen 6
5.2 Hydraulic Anschluss 6
5.2.1 Warmwasserspeicher hydraulisch anschlieBen 6
5.2.2 Sicherheitsventil einbauen (bauseitig) 6
5.3 Warmwasser-Temperaturfuhler montieren 7
5.4 Elektro-Heizeinsatz (Zubehör) 7
6 Inbetriebnahme 7
6.1 Warmwasserspeicher in Betriebnehmen . 7
6.2 Betreiber einweisen 7
7 Außerbetriebnahme 8
8 Umweltschutz/Entsorgung 8
9Wartung 8
9.1 Wartungsintervalle 8
9.2 Wartungsarbeiten 8
9.2.1 Sicherheitsventil prufen 8
9.2.2 Warmwasserspeicher entkalken/reinigen. 8
9.2.3 Magnesium-Anode prufen 9
1 Symbolerklärung
1.1 Symbolerklarung
Warnhinweise

Warnhinweise im Text werden mit einem grau hinterlegten Warndreieck gekennzeichnet und umrandet.

Bei Gefahren durch Strom wird das Ausrufezeichen im Warndreieck durch ein Blitzsymbol ersetzt.
Signalwörter am Beginn eines Warnhinweises kenn-zeichnen Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgrt werden.
- HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten konnen.
VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können. - WARNUNG bedeutet, dass schwere Personenschäden auftreten können.
- GEFAHR bedeutet, dass lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.
Wichtige Informationen

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet. Sie werden durch Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt.
Weitere Symbole
Symbol Bedeutung
▶Handlungsschritt
Querverweis auf andere Stellen im Dokument oder auf andere Dokumente
- Aufzahlung/Listeneintrag
-Aufzahlung/listeneintrag (2.Ebene)
Tab. 1
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Allgemein
These Installations- und Wartungsanleitung richtig sich an den Fachhandwerker.
Nichtbeachten der Sicherheitschinweise kann zu schweren Personenschäden führen.
Sicherheitshinweise lessen und enthaltene Anweisungen befolgen.
Installations- und Wartungsanleitung einhalten, damit die einwandfrei Funktion gewährleistet wird.
Wärmeerzeuger und Zubehör entsprechend der zugehörgen Installationsanleitung montieren und in Betrieb besteht.
Keine offen AusdehnungsgefaBe verwenden.
Sicherheitsventil keinesfalls verschlieben!
2 Angaben zum Produkt
2.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Der Warmwasserspeicher ist für das Erwärmen und Speichern von Trinkwasser bestimmt. Die für Trinkwasser geltenden landesspezifischen Vorschriften, Richtlinien und Normen beachten.
Den Warmwasserspeicher über den Solarkreis nur mit Solarflüssigkeit beheizen.
Den Warmwasserspeicher nur in geschlossenen Systemen verwenden.
Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Aus nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
Tab. 2 Anforderungen an das Trinkwasser
| Anforderungen an das Trinkwasser | Einheit | |
| Wasserhärte, min. ppm | grain/US gallon | 36 |
| 2,1 | ||
| °dH | 2 | |
| pH-Wert, min. - max. 6,5 | - 9,5 | |
| Leitfähigkeit, min. - max. | μS/cm | 130 - 1500 |
2.2 Typschild
Das Typschild befindet sich oben auf der Rückseite des Warmwasserspeichers und enthalt folgende Angaben:
| Pos. Beschreibung |
| 1 Typbezeichnung |
| 2 Seriennummer |
| 3 tatsächcher Inhalt |
| 4 Bereitschaftswärmeaufwand |
| 5 Volumen über E-Heizer erwartet |
| 6 Herstellungsjahr |
| 7 Korrosionsschutz |
| 8 max. Warmwassertemperatur Speicher |
| 9 max. Vorlauftemperatur Heizquelle |
| 10 max. Vorlauftemperatur Solar |
| 11 elektrische Anschlussleistung |
| 12 Heizwasser-Eingangsleistung |
Tab. 3 Typschild
| Pos. Beschreibung |
| 13 Heizwasser-Durchflussmenge für Heizwasser-Eingangslleistung |
| 14 mit 40 °C zapfbares Volumen der elektrischen Erwärung |
| 15 max. Betriebsdruck Trinkwasserseite |
| 16 höchster Auslegungsdruck |
| 17 max. Betriebsdruck Heizquellenseite |
| 18 max. Betriebsdruck Solarseite |
| 19 max. Betriebsdruck Trinkwasserseite CH |
| 20 max. Prüfdruck Trinkwasserseite CH |
| 21 max. Warmwassertemperatur bei E-Heizung |
Tab. 3 Typschild
2.3 Lieferumfang
- Warmwasserspeicher
- Installations- und Wartungsanleitung
-Fuhlerset
2.4 Technische Daten
| Einheit | SKE 290-5 solar | SK 300-5 solar | SKE 400-5 solar | |
| Allgemeines | ||||
| Maße | → Bild 1, Seite 66 | |||
| Kippmaß mm 1945 1655 1965 | ||||
| Mindestraum Höhe für Anodentausch mm 2000 1850 2100 | ||||
| Anschlüsse → Tab. 5, Seite 5 | ||||
| Anschlussmaß Warmwasser | DN | R1" | R1" | R1" |
| Anschlussmaß Kaltwasser | DN | R1" | R1" | R1" |
| Anschlussmaß Zirkulation | DN | R3/4" | R3/4" | R3/4" |
| Innendurchmesser Messstelle Solar-Speichertemperaturfühler | mm | 19 | 19 | 19 |
| Innendurchmesser Messstelle Speichertemperaturfühler | mm | 19 | 19 | 19 |
| Leergewicht (ohne Verpackung) | kg | 115 | 118 | 135 |
| Gesamtgewicht einschließlich Fällung | kg | 405 | 408 | 515 |
| Speicherinhalt | ||||
| Nutzinhalt (gesamt) | I | 290 | 290 | 380 |
| Nutzinhalt (ohne Solarheizung) | I | 120 | 125 | 155 |
| Nutzbare Warmwassermenge1) beiWarmwasser-Auslauftemperatur2):45 °C40 °C | I | 171200 | 179208 | 221258 |
Tab. 4 Abmessungen und technische Daten ( → Bild 1, Seite 66 und Bild 3, Seite 67)
| Einheit | SKE 290-5 solar | SK 300-5 solar | SKE 400-5 solar | |
| Aufheizzeit bei Nennleistung min 11 10 12 | ||||
| maximale Beheizungsleistung 5) | kW 31,5 | 28,5 36 | ||
| maximale Temperatur Heizwasser °C 160 160 160 | ||||
| maximaler Betriebsdruck Heizwasser | bar Ü | 16 | 16 | 16 |
| Anschlussmaß Heizwasser | DN | R1" | R1" | R1" |
| Druckverlustdiagramm | → Bild 2, Seite 67 | |||
| Unterer Wärmetauscher | ||||
| Inhalt | I | 5,8 | 8,8 | 12,1 |
| Oberfläche | m2 | 1,3 | 1,3 | 1,8 |
| maximale Temperatur Heizwasser °C 160 160 160 | ||||
| maximaler Betriebsdruck Heizwasser | bar Ü | 16 | 16 | 16 |
| Anschlussmaß Solar | DN | R1" | R1" | R1" |
| Druckverlustdiagramm | → Bild 3, Seite 67 | |||
Tab. 4 Abmessungen und technische Daten ( Bild 1, Seite 66 und Bild 3, Seite 67)
1) Ohne Solarheizung oder Nachladung; eingestellte Speichertemperatur 60^
2) Gemisches Wasser an Zapfstelle (bei 10^ Kaltwassertemperatur)
3) Verteilungsverluste außerhalb des Warmwasserspeichers sind nicht berücksichtigt.
4) Die Leistungskennzahl N_L = 1 nach DIN 4708 für 3,5 Personen, Normalwanne und Kuchenspüle. Temperatoren: Speicher 60 °C, Auslauf 45 °C und Kaltwasser 10 °C. Messung mit max. Beheizungsleistung. Bei Verringerung der Beheizungsleistung wird N_L kleiner.
5) Bei Wärmeerzeugern mit hörherer Beheizungsleistung auf den angegebenen Wert begrenzen.
2.5 Produktbeschreibung
| Pos. | Beschreibung |
| 1 | Warmwasseraustritt |
| 2 | Speichervorlauf |
| 3 | Tauchhülse für Temperaturfühler Wärmeerzeu-ger |
| 4 | Zirkulationsanschluss |
| 5 | Speicherrücklauf |
| 6 | Solarvorlauf |
| 7 | Tauchhülse für Temperaturfühler Solar |
| 8 | Solarrücklauf |
| 9 | Kaltwassereintritt |
| 10 | Unterer Wärmetauscher für Solarheizung, emailiertes Glattrohr |
| 11 | Prüfungn für Wartung und Reinigung an der Vorderseite |
| 12 | Modelle SKE 290-5 solar und SKE 400-5 solar mit Muffe (Rp 1 1/2") zur Montage eines Elek-tro-Heizeinsatzes |
| 13 | Oberer Wärmetauscher für Nachheizung durch Heizgerät, emailiertes Glattrohr |
| 14 | Speicherbehälter, emailierter Stahl |
| 15 | Elektrisch isoliert eingebaute Magnesium-Anode |
| 16 | PS-Verkleidungsdeckel |
| 17 | Verkleidung, lackiertes Blech mit Polyurethan-Hartschaumwärmeschutz 50 mm |
Tab. 5 Produktbeschreibung ( Bild 4, Seite 68 und Bild 12, Seite 70)
3 Vorschriften
Folgende Richtlinien und Normen beachten:
- Ortliche Vorschriften
- EnEG (in Deutschland)
- EnEV (in Deutschland).
Installation und Ausrüstung von Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen:
DIN- und EN-Normen
-DIN 4753-1-Wassererwärmer...;Anforderungen, Kennzeichnung,Ausrüstung und Prüfung
-DIN 4753-3-Wassererwärmer...; Wasserseitiger Korrosionsschutz durch Emaillierung; Anforderungen und Prüfung (Produktnorm)
-DIN 4753-6 - Wassererwärmungsanlagen ...; Kathodischer Korrosionsschutz für emaillierte Stahlbehälter; Anforderungen und Prüfung (Produktnorm)
-DIN 4753-8-Wassererwärmer...- Teil 8: Wärmedämmung von Wassererwärmern bis 1000 I Nenninhalt-Anforderungen und Prüfung (Produktnorm)
-DIN EN 12897-Wasserversorgung-Bestimmung fur ... Speicherwassererwärmer (Produktnorm)
-DIN 1988-Technische Regeln fur TrinkwasserInstallationen
DIN EN 1717 - Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen ...
-DIN EN 806-Technische Regel fur Trinkwasserinstallationen
-DIN 4708-Zentrale Wassererwärmungsanlagen
- EN 12975 - Thermische Solaranlagen und ihre Bauteile (Kollektoren).
DVGW
- Arbeitsblatt W 551 - Trinkwassererwärmungs- und Leitungsanlagen; technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums in Neuanlagen; ...
- Arbeitsblatt W 553 - Bemessung von Zirkulationssystemen ...
4 Transport
Warmwasserspeicher beim Transport gegen Herunterfallen sichern.
-Verpackten Warmwasserspeicher mit Sackkarre und Spanngurt transportieren ( Bild 5, Seite 68). -oder
Unverpackten Warmwasserspeicher mit Transportnetz transportieren, damit die Anschlüsse vor Beschädigung schätzen.
5 Montage
Der Warmwasserspeicher wird komplett montiert gefie-fert.
Warmwasserspeicher auf Universehrtheit und Vollständigkeit prufen.
5.1 Aufstellung
5.1.1 Anforderungen an den Aufstellort

HINWEIS: Anlagenschaden durch unzureichende Tragkraft der Aufstellfläche oder durch ungeeigneten Untergrund!
Sicherstellen, dass die Aufstellfläche eben ist und ausreichend Tragkraft besitzt.
Warmwasserspeicher auf ein Podest stellen, wenn die Gefahr besteht, dass sich am Aufstellort Wasser am Boden ansammelt.
Warmwasserspeicher trocken und in frostfrei Innenräumen aufstellen.
- Mindestraumhöhe ( Tabelle 4, Seite 4) und Mindestwandabstände im Aufstellraum beachten ( Bild 7, Seite 69).
5.1.2 Warmwasserspeicher aufstellen
Warmwasserspeicher aufstellen und ausrichten ( Bild 7 bis Bild 9, Seite 69).
Schutzkappen entfernen ( Bild 10,Seite 69).
Teflonband oder Teflonfaden anbringen ( Bild 11,Seite 70).
5.2 Hydraulicer Anschluss

WARNING: Brandgefahr durch Löt- und SchweiBarbeiten!
Bei Löt- und Schweißarbeiten geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen, da die Wärmedämmung brennbar ist. Z. B. Wärmedämmung abdecken.
- Speicherverkleidung nach der Arbeit auf Universehrheit prufen.

WARNING: Gesundheitsgefahr durch verschmutztes Wasser!
Unsauber durchgeführte Montagearbeiten verschmutzen das Trinkwasser.
Warmwasserspeicher hygienisch einwandfrei gemäß den landesspezifischen Normen und Richtlinien installieren und ausrüsten.
5.2.1 Warmwasserspeicher hydraulisch anschließen
Anlagenbeispel mit allen empfohlenen Ventilen und Hahnen ( Bild 12, Seite 70).
Installationsmaterial verwenden, das bis 160^ (320^) hitzebestandig ist.
Keine offenen AusdehnungsgefaBe verwenden.
Bei Trinkwasser-Erwärmungsanlagen mit Kunststoffleitungen metallische Anschlussverschraubungen verwenden.
Entleerleitung entsprechend dem Anschluss dimensionieren.
Um das Entschlammen zu gewährleisten, keine Bögen in die Entleerleitung einbauen.
Ladeleitungen möglichst kurz ausführren und dammen.
Bei Verwendung eines Rückschlagventils in der Zuleitung zum Kaltwassereintritt: Sicherheitsventil zwischen Rückschlagventil und Kaltwassereintritt einbauen.
- Wenn der Ruhedruck der Anlage über 5 bar beträgt, Druckminderer installmenten.
Alle nicht benutzten Anschlüsse verschreiben.
5.2.2 Sicherheitsventil einbauen (bauseitig)
▶Bauseitig einbauartgeprüftes, für Trinkwasser zugelassenes Sicherheitsventil (≥DN 20) in die Kaltwasserleitung einbauen ( Bild 12, Seite 70).
Installationsanleitung des Sicherheitsventils beachten.
Abblaseleitung des Sicherheitsventils frei beobachtbar im frostsicheren Bereich über einer Entwasserungsstelle minded halten.
Die Abblaseleitung muss mindestens dem Austrittsquerschnitt des Sicherheitsventils entsprechen.
Die Abblaseleitung muss mindestens den Volumenstrom abblasen können, der im Kaltwassereintritt möglich ist ( Tabelle 4, Seite 4).
Hinweisschild mit folgender Beschriftung am Sicherheitsventil anbringen: „Abblaseleitung nicht verschlieben. Während der Beheizung kann betriebsbedingt Wasser austreten."
Wenn der Ruhedruck der Anlage 80% des Sicherheitsventil-Ansprachdrucks überschreitet:
Druckminderer vorschalten ( Bild 12,Seite 70).
| Netzdruck (Ruhedruck) | Anspruch- druck Sicher- heitsventil | Druckminderer außerhalb der in der EU EU | |
| < 4,8 bar | ≥6 bar | nicht erforderlich | |
| 5 bar | 6 bar max. 4,8 bar | ||
| 5 bar | ≥8 bar nicht erforderlich | ||
| 6 bar | ≥8 bar max. 5,0 bar nicht | erforderlich | |
| 7,8 bar | 10 bar | max. 5,0 bar | nicht erforderlich |
Tab. 6 Auswahl eines geeigneten Druckminderers
5.3 Warmwasser-Temperaturfuhler montieren
Zur Messung und Überwachung der Warmwassertemperatur am Warmwasserspeicher je einen Warmwasser-Temperaturfuhler an der Messstelle [7] (für die Solaranlage) und [3] (für die Wärmequelle) montieren ( Bild 4, Seite 68).
Warmwasser-Temperaturfuhler montieren ( Bild 13,Seite 71).Darauf achten,dass die Fuhlerflache auf der gesamten Lange Kontakt zur Tauchhulsenflache hat.
5.4 Elektro-Heizeinsatz (Zubehr)
Elektrö-Heizeinsatz entsprechend der separates Installationsanleitung einbauen.
Nach Abschluss der kompletten Speicherinstallation eine Schutzleiterprüfung durchführren (auch metallische Anschlussverschraubungen einbeziehen).
6 Inbetriebnahme

HINWEIS: Anlagenschaden durch Überdruck!
Durch Überdruck konnen Spanningsrisse in der Emaillierung entstehen.
Abblaseleitung des Sicherheitsventils nicht verschreiben.
Alle Baugruppen und Zubehore nach den Hinweisen des Herstellers in den technischen Dokumenten in Betrieb besteht.
6.1 Warmwasserspeicher in Betriebernen

Dichteitsprüfung des Warmwasserspeichers ausschließlich mit Trinkwasser durchfuhren.
Der Prüfdruckarf warmwasserseitig maximal 10 bar (150 psi) Überdruck betragen.
Rohrleitungen und Warmwasserspeicher vor der Inbetriebnahme gründlich spulen ( Bild 15, Seite 71).
6.2 Betreiber einweisen

WARNING: Verbruhungsgefahr an den Warmwasser-Zapfstellen!
Während der thermischen Desinfektion und wenn die Warmwassertemperatur über 60^ eingestellt ist, besteht Verbrühungs-gefahr an den Warmwasser-Zapfstellen.
Betreiber daraufhinweisen,dasser nur gemischtes Wasser aufdreht.
Wirkungsweise und Handhabung der Heizungsanlage und des Warmwasserspeichers erklaren und auf Sicherheitsstechnische Punkte besonderss hinweisen.
Funktionseise und Prufung des Sicherheitsventils erklaren.
Alle beigefugten Dokumente dem Betreiber aushändigen.
Empfehlung fur den Betreiber: Inspektions- und Wartungsvertrag mit einem zugelassenen Fachbetrieb abschreiben. Den Warmwasserspeicher gemäß der vorgegebenen Wartungsintervalle ( Tabelle 7, Seite 8) warten und jährlich inspizieren.
Betreiber auf folgende Punkte hinweisen: -Beim Aufheizen kann Wasser am Sicherheitsventil austreten.
Die Abblaseleitung des Sicherheitsventils muss stets offen gehalten werden.
Wartungsintervalle müssen eingehalten werden ( Tabelle 7,Seite 8).
- Empfehlung bei Frostgefahr und kurzzeitiger Abwesenheit des Betreibers: Warmwasserspeicher in Betrieb setzen und die niedrigste Wasser-temperatur einstehen.
7 Außerbetriebnahme
Bei installiertem Elektro-Heizeinsatz (Zubehör) den Warmwasserspeicher stromlos schalten ( Bild 17, Seite 72).
Temperaturregler am Regelgerät ausschalten.

WARNING: Verbrührung durch heiBes Wasser!
Warmwasserspeicher ausreichend abkühlen halten.
Warmwasserspeicher entleeren ( Bild 17 und 18,Seite 72).
Alle Baugruppen und Zubehore der Heizungsanlage nach den Hinweisen des Herstellers in den technischen Dokumenten außer Betriebephmen.
Abspperrventile schlieBen ( Bild 19,Seite 72).
Oberen und unteren Wärmetauscher druckfrei machen.
Oberen und unteren Wärmetauscher entleeren und ausblasen ( Bild 20, Seite 72).
Damit keine Korrosion entstehen, den Innenraum gut austrocknen und den Deckel der Prüföffnung geöffnet lessen.
8 Umweltschutz/Entsorgung
Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch Gruppe.
Qualität der Erzeugnisse, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beseiligt, die ein optimes Recyclung gewährleisten. Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltvertraglich und wiederverwertbar.
Altgerat
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die einer Wiederverwertung zuzuführen sind.
Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit konnen die verschie
denen Baugruppen sortiert und dem Recycling oder der Entsorgung zugeführrt werden.
9 Wartung
Vor allen Wartungen den Warmwasserspeicher abkühlen halten.
Reinigung und Wartung in den angegebenen Intervals durchfuhren.
Mangel sofort beheben.
Nur Originalersatzteile verwenden!
9.1 Wartungsintervalle
Die Wartung muss in Abhängigkeit von Durchsatz, Betriebstemperatur und Wasserhärte durchgeführt werden ( Tabelle 7, Seite 8).
Die Verwendung von chloriertem Trinkwasser oder Enthaltungsanlagen verkurzt die Wartungsintervalle.
| Wasserhärte in °dH | 3 - 8,4 | 8,5 - 14 | > 14 |
| Calciumcarbonat- koncentration in mol/ m³ | 0,6 - 1,5 | 1,6 - 2,5 > 2,5 | |
| Temperaturen | Monate | ||
| Bei normalem Durchsatz (< Speicherinhalt/24 h) | |||
| < 60 °C | 24 | 21 | 15 |
| 60 - 70 °C | 21 | 18 | 12 |
| > 70 °C | 15 | 12 | 6 |
| Bei erhöhtem Durchsatz (> Speicherinhalt/24 h) | |||
| < 60 °C | 21 | 18 | 12 |
| 60 - 70 °C | 18 | 15 | 9 |
| > 70 °C | 12 | 9 | 6 |
Tab. 7 Wartungsintervalle in Monaten
Die örtliche Wasserqualität kann beim örtlichen WasserverSORger erfragt werden.
Je nach Wasserzusammensetzung sind Abweichungen von den genannten Anhaltswerten sinnvoll.
9.2 Wartungsarbeiten
9.2.1 Sicherheitsventil prufen
Sicherheitsventil jährlich prufen.
9.2.2 Warmwasserspeicher entkalken/reinigen

Um die Reinigungswirkung zu erhöhen, Wärmetauscher vor dem Ausspritzen aufheizen. Durch den Thermoschockeffekt offen sich Verkrustungen (z. B. Kalkablagerungen) better.
Warmwasserspeicher trinkwasserseitig vom Netz gehen.
Abspervertentile schlieben und bei Verwendung eines Elektro-Heizeinsatzes diesen vom Stromnetz trennen ( Bild 19, Seite 72).
Warmwasserspeicher entleeren ( Bild 18,Seite 72).
Innenraum des Warmwasserspeichers auf Verunreinigung (Kalkablagerungen, Sedimento) untersuchen.
Behalter regelmäßig prufen und von abgesetzt. Sedimenten reinigen.
-oder
Beikalkhaltigem Wasser bzw.starker Verschmutzung:
Warmwasserspeicher entsprechend anfallender Kalkmenge regelmäßig durch eine chemische Reinigung entkalken (z. B. mit einem geeigneten kalklosenden Mittel auf Zitronensäurebasis).
Warmwasserspeicher ausspritzen ( Bild 22,Seite 73).
Rückstände mit einem Nass-/Trockensauger mit Kunststoffansaugrohr entfernen.
Prüföffnung mit neuer Dichtung schlieben ( Bild 23,Seite 73).
Warmwasserspeicher wieder in Betriebnehmen ( Kapitel 6,Seite 7).
9.2.3 Magnesium-Anode prufen

Wird die Magnesium-Anode nicht fachgerecht gewartet, erlischt die Garantie des Warmwasserspeichers.
Die Magnesium-Anode ist eine Opferanode, die sich durch den Betrieb des Warmwasserspeichers verbraucht.
Wir empfehlen, jährlich den Schutzstrom mit dem Anodenprüfer zu messen ( Bild 25, Seite 74). Der Anodenprüfer ist als Zubehor erhältlich.

Oberfläche der Magnesium-Anode nicht mit Öl oder Fett in Berührung bringen.
Auf Sauberkeit achten.
Kaltwassereintritt absperren.
Warmwasserspeicher drucklos machen ( Bild 18,Seite 72).
Magnesium-Anode ausbauen und prufen ( Bild 26 bis Bild 29,Seite 74).
Magnesium-Anode austauschen, wenn der Durchmesser unter 15mm ist.
Übergangswiderstand zwischen dem Schutzleiteranschluss und der Magnesium-Anode prufen.
EinfachAnleitung