PV 900 - Empfänger PEAVEY - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PV 900 PEAVEY
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WWIICCHHTTIIGGEE SSIICCHHEERRHHEEIITTSSHHIINNWWEEIISSEE AACCHHTTUUNNGG:: Beim Einsatz von Elektrogeräten müssen u.a. grundlegende Vorsichtsmaßnahmen befolgt werden: 1. Lesen Sie sich diese Anweisungen durch. 2. Bewahren Sie diese Anweisungen auf.3. Beachten Sie alle Warnungen.4. Befolgen Sie alle Anweisungen.5. Setzen Sie dieses Gerät nicht in der Nähe von Wasser ein. 6. Reinigen Sie es nur mit einem trockenen Tuch.
7. Blockieren Sie keine der Lüftungsöffnungen. Führen Sie die Installation gemäß den Anweisungen des Herstellers durch.
8. Installieren Sie das Gerät nicht neben Wärmequellen wie Heizungen, Heizgeräten, Öfen oder anderen Geräten (auch Verstärkern), die Wärme erzeugen. 9. Beeinträchtigen Sie nicht die Sicherheitswirkung des gepolten Steckers bzw. des Erdungssteckers. Ein gepolter Stecker weist zwei Stifte auf, von denen einer breiter ist als der andere. Ein Erdungsstecker weist zwei Stifte und einen dritten Erdungsstift auf. Der breite Stift bzw. der dritte Stift dient Ihrer Sicherheit. Sollte der beiliegende Stecker nicht in Ihre Steckdose passen, wenden Sie sich bitte an einen Elektriker, um die ungeeignete Steckdose austauschen zu lassen. 10. Schützen Sie das Netzkabel, sodass niemand darauf tritt oder es geknickt wird, insbesondere an Steckern oder Buchsen und ihren Austrittsstellen aus dem Gerät. 11. Hinweis – Nur für Großbritannien: Sollte die Farbe der Drähte in der Netzleitung dieses Geräts nicht mit den Klemmen in Ihrem Stecker übereinstimmen, gehen Sie folgendermaßen vor:a) Der grün-gelbe Draht muss an die mit E (Symbol für Erde) markierte bzw. grüne oder grün-gelbe Klemme angeschlossenwerden.b) Der blaue Draht muss an die mit N markierte bzw. schwarze Klemme angeschlossen werden.c) Der braune Draht muss an die mit L markierte bzw. rote Klemme angeschlossen werden.12. Verwenden Sie nur die vom Hersteller erhältlichen Zubehörgeräte oder Zubehörteile. 13. Verwenden Sie nur einen Wagen, Stativ, Dreifuß, Träger oder Tisch, der den Angaben des Herstellers entspricht oder zusammen mit dem Gerät verkauft wurde. Wird ein Wagen verwendet, bewegen Sie den Wagen mit dem darauf befindlichen Gerät besonders vorsichtig, damit er nicht umkippt und möglicherweise jemand verletzt wird. 14. Trennen Sie das Gerät während eines Gewitters oder während längerer Zeiträume, in denen es nicht benutzt wird, von der Stromversorgung. 15. Lassen Sie sämtliche Wartungsarbeiten von qualifizierten Kundendiensttechnikern durchführen. Eine Wartung ist erforderlich, wenn das Gerät in irgendeiner Art beschädigt wurde, etwa wenn das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt wurden,Flüssigkeit oder Gegenstände in das Gerät gelangt sind, das Gerät Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt wurde, nicht normalarbeitet oder heruntergefallen ist. 16. Der Erdungsstift darf nie entfernt werden. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne unsere kostenlose Broschüre „Shock Hazard and Grounding“ (Gefahr durch elektrischen Schlag und Erdung) zu. Schließen Sie nur an die Stromversorgung der Art an, die amGerät neben dem Netzkabel angegeben ist. 17. Wenn dieses Produkt in ein Geräte-Rack eingebaut werden soll, muss eine Versorgung über die Rückseite eingerichtet werden. 18. Belastung durch extrem hohe Lärmpegel kann zu dauerhaftem Gehörverlust führen. Die Anfälligkeit für durch Lärm bedingten Gehörverlust ist von Mensch zu Mensch verschieden, das Gehör wird jedoch bei jedem in gewissem Maße geschädigt, der übereinen bestimmten Zeitraum ausreichend starkem Lärm ausgesetzt ist. Die US-Arbeitsschutzbehörde (Occupational and HealthAdministration, OSHA) hat die folgenden zulässigen Pegel für Lärmbelastung festgelegt: Dauer pro Tag in Stunden Geräuschpegel dBA, langsame Reaktion
oder weniger 115 Laut OSHA kann jede Belastung über den obenstehenden zulässigen Grenzwerten zu einem gewissen Gehörverlust führen. Sollte die Belastung die obenstehenden Grenzwerte übersteigen, müssen beim Betrieb dieses Verstärkungssystems Ohrenstopfen oder Schutzvorrichtungen im Gehörgang oder über den Ohren getragen werden, um einen dauerhaften Gehörverlust zu verhindern. Um sich vor einer möglicherweise gefährlichen Belastung durch hohe Schalldruckpegel zu schützen, wird allen Personen empfohlen, die mit Geräten arbeiten, die wie dieses Verstärkungssystem hohe Schalldruckpegel erzeugen können, beim Betrieb dieses Geräts einen Gehörschutz zu tra- gen.
EINLEITUNG Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gerade die weltweit beste professionelle Endstufe gekauft. Der PV- Verstärker ist mit einer Zweiwegefrequenzweiche und Subsonic-Filtern (Tiefpassfiltern) für jeden Kanal ausgestattet. Die Überschneidungsfrequenzen sind auf 150 Hz festgelegt, sodass Subwoofer bei extrem hohen Schalldruckpegeln betrieben werden können, und die Filter schneiden bei 40 Hz ab, um Brummen im unteren Bereich zu verhindern. Das Gerät ist mit bewährten Technologien ausgestattet, die mit langjähriger Erfahrung im Bau von Verstärkern entwickelt wurden, und profitiert von robusten TO-3P- Ausgangsvorrichtungen, die an massiven Aluminium-Strangpressteilen befestigt sind. Wärme wird über einen äußerst geräuscharmen und leistungsfähigen Zweistufenlüfter abgeleitet. PV-Verstärker sind mit Mammutringtransformatoren ausgestattet und beeindrucken durch ihre technischen Daten und Merkmale, die Konkurrenzprodukte in ähnlicher Preislage nicht bieten. Dieser Verstärker ist so ausgelegt, dass er eine Last von 2 Ohm pro Kanal treibt – im BRIDGE-Mode erreicht er so beeindruckende Leistungen bis zu 4 Ohm. PV- Verstärker sind robust konstruierte Ausrüstungsteile, die sich in Racks montieren lassen und die über ausgezeichnete Anschlussmöglichkeiten verfügen, sodass sie eine herausragende Flexibilität in der Anwendung bieten. Die Funktionen an der Vorderseite umfassen geeichte, arretierbare Gain-Regler (dB) und LED-Betriebsanzeigen (PWR), Signalpräsenz (SIG) und aktivierte DDT
-Funktion (Distortion Detection Technique) in jedem Kanal sowie einen Wippnetzschalter (POWER). Auf der Rückseite befinden sich ein IEC- Stecker für das Netzkabel, ein Netzleistungsschalter mit Rückstellfunktion sowie die wichtige Lüfteröffnung. Diese Öffnung muss immer über eine ausreichende Kühlluftzufuhr verfügen und darf keinesfalls blockiert oder verlegt werden. Ebenfalls an der Rückseite befinden sich Eingangs- und Ausgangsstufen einschließlich einer Eingangssperrleiste für Dauerinstallationen. Jede Kanal-Eingangsstufe umfasst einen Combo-XLR-/6,3- mm-Kopfhörerstecker, 6,3-mm-Klinken für THRU/LOW-Ausgang und HIGH-Ausgang sowie Schalter zum Aktivieren des Tiefpassfilters (LOW CUT) und der Frequenzweiche (150 Hz XOVER). Die Kanal- Ausgangsstufen umfassen duale Schutzkontakt-Anschlussklemmen sowie vieradrige Speakon
-Stecker. Ein weiterer vieradriger Speakon-Stecker steht für den BRIDGE-Mode-Ausgang zur Verfügung. AUSPACKEN Überprüfen Sie den Verstärker beim Auspacken. Sollten Sie Beschädigungen feststellen, informieren Sie unverzüglich Ihren Händler. Heben Sie den Karton und sämtliches Verpackungsmaterial bitte auf. Sollte es irgendwann einmal erforderlich sein, das Gerät zu Peavey Electronics oder zu einem unserer Service-Center oder Händler zurückzuschicken, verwenden Sie dazu bitte ausschließlich die Original-Werksverpackung. INSTALLATION PV Professionelle Verstärker zeichnen sich durch ihre Haltbarkeit in gewerblichen Installationen aus und bieten die anspruchsvolle Leistung, die für Studioeinsatz und private Zwecke erforderlich ist. Die Geräte messen zwei Rack-Einheiten mit einer Tiefe von 406 mm, die in ein Standard-Rack von 483 mm montiert werden können. Die Rückseite ist zur zusätzlichen Verstärkung mit Ösen ausgestattet. Die Rack-Mindesttiefe ab der Montagefläche beträgt 432 mm, sodass genügend Freiraum für die Stecker vorhanden ist. ERSTE INBETRIEBNAHME Montieren Sie den Verstärker an seinem Einsatzort im Rack, und lassen Sie genügend Freiraum für den Zugang und die Kühlung. Führen Sie sämtliche Anschlüsse an die korrekten INPUT-Stecker des gewünschten Kanals durch. Wählen Sie die gewünschte Mode-Konfiguration (STEREO oder BRIDGE). Schließen Sie die Lautsprecher an die korrekten OUTPUT-Stecker an, und überprüfen Sie sorgfältig Impedanz und Phase. Schließen Sie das IEC-Kabel (7) an den Verstärker und danach an eine geeignete Steckdose für die korrekte Stromversorgung an. Dabei muss der POWER-Schalter auf OFF stehen. Drehen Sie die Gain-Regler (dB) beider Kanäle vollständig herunter (im umgekehrten Uhrzeigersinn, -8), und schalten Sie den POWER-Schalter auf ON. Drehen Sie die Gain-Regler danach langsam auf die gewünschte Einstellung. Lesen Sie sich dieses Handbuch bitte sorgfältig durch, denn es enthält alle ausführlichen Informationen dazuFUNKTIONEN AN DER VORDERSEITE (1) EINGANGSVERSTÄRKUNG – GAIN (dB) Mit diesen Reglern wird die Eingangsverstärkung aller Kanäle eingestellt. Dadurch wird die „Lautstärke“ jedes Endstufenkanals bei einem bestimmten Eingangssignalpegel festgelegt. Eine maximale Eingangsverstärkung wird bei vollständig im Uhrzeigersinn aufgedrehtem Regler erzielt (+32 dB, 40 X), wodurch ein maximaler Mischpult- bzw. System-Headroom erreicht wird. Ist der Regler nicht vollständig im Uhrzeigersinn aufgedreht, wird zwar ein geringeres Systemrauschen, jedoch auch ein geringerer Mischpult- bzw. System-Headroom erzielt. Ist der Regler vollständig im entgegengesetzten Uhrzeigersinn gedreht, steht er auf der Einstellung OFF (-8). Es wird empfohlen, beim Einschalten einer neuen Installation diese Einstellung zu wählen, um die Systemlautsprecher zu schützen. (2) POWER LEDS (PWR) Diese Anzeigen leuchten, wenn der Verstärker über das Netz mit Wechselstrom versorgt wird und beide Kanäle betriebsbereit sind. Falls in einem der Kanäle eine Störung vorliegt, die Betriebstemperaturgrenzen überschritten werden oder der Netzleistungsschalter auslöst, sind die PWR-LEDs beider Kanäle unbeleuchtet, was zeigt, dass das Gerät „abgeschaltet“ ist. Wird der BRIDGE-Modus gewählt, leuchtet die PWR-Anzeige an Kanal B nicht auf; dies zeigt, dass der BRIDGE-Modus ausgewählt ist. (3) LEDs FÜR AKTIVES SIGNAL (SIG) Diese Anzeigen leuchten, wenn der zugehörige Kanal-Ausgangssignalpegel 1 V RMS überschreitet. (4) LEDs FÜR AKTIVIERTE DDT
-FUNKTION Diese Anzeigen leuchten, wenn die DDT-Kompression im zugehörigen Kanal aktiviert ist. Steht der Schalter DDT ENABLE/DEFEAT (aktiviert/deaktiviert) auf der Rückseite auf der Position ENABLE, zeigen diese LEDs an, dass im zugehörigen Kanal Clipping vorliegt. Die Peavey-DDT- Schutzschaltung wird in diesem Handbuch an späterer Stelle ausführlicher beschrieben. (5) POWER-SCHALTER Mit diesem robusten Wippschalter wird die Netzversorgung des Verstärkers eingeschaltet. Nach Einschalten der Netzversorgung erfolgt die Aktivierung des Geräts mit einer Verzögerung von drei Sekunden. Dadurch werden durch das Einschalten bedingte Spannungsspitzen in Zusammenhang mit den an den Verstärker angeschlossenen Geräten des Systems verringert bzw. beseitigt und die Lautsprecher geschützt. (6) CIRCUIT BREAKER (LEISTUNGSSCHALTER) Der PV
-Verstärker ist mit einem Leistungsschalter (CIRCUIT BREAKER) ausgestattet. Dieser Leistungsschalter dient zur Begrenzung des Stroms zum zugehörigen Leistungstransformator und schützt ihn vor Überhitzung und möglicher Zerstörung aufgrund von Störungen des Geräts. Die Steuerstromwerte wurden sorgfältig ausgewählt, um eine angemessene kontinuierliche Leistungsabgabe zu ermöglichen und gleichzeitig den Leistungstransformator zu schützen. Dieser Schalter dürfte nur dann auslösen, wenn eine Störung in der Verstärkerschaltung vorliegt, die dazu führt, dass übermäßig Netzstrom gezogen wird. Störungszustände wie etwa ein Kurzschluss in einem oder in beiden Kanälen, Dauerbetrieb bei Überlast oder auch Clipping (insbesondere bei Lasten mit 2 Ohm pro Kanal oder Lasten mit 4 Ohm im Bridge-Modus) können zum Auslösen des
5Leistungsschalters führen. Ist dies der Fall, schalten Sie den POWER-Schalter auf OFF, lassen Sie das Gerät eine Weile abkühlen, und stellen Sie dann den Leistungsschalter zurück. Soweit möglich sollte versucht werden, die Ursache der Überlast zu beheben. Hat der Leistungsschalter ausgelöst, steht die BREAKER-Taste etwa 6 mm heraus; sie lässt sich zurückstellen, indem man sie nach innen und oben drückt. Im Normalzustand ist die Rückstelltaste relativ flach. Löst der Leistungsschalter jedes Mal direkt beim Einschalten des Geräts aus, sollte es zu einem qualifizierten Peavey-Service- Center zur Reparatur gebracht werden.
FUNKTIONEN AUF DER RÜCKSEITE
(7) IEC-NETZSTECKER Hierbei handelt es sich um einen genormten IEC-Netzstecker. Ein Wechselstrom-Netzkabel mit dem entsprechenden Wechselstromstecker und den entsprechenden Werten für die erforderliche Betriebsspannung liegt bei.
WECHSELSTROM-NETZKABEL FÜR DIE USA
Bei diesem dem Gerät beiliegenden Netzkabel handelt es sich um ein robustes dreiadriges Kabel mit einem herkömmlichen 120 VAC-Stecker mit Erdungsstift. Das Kabel sollte an einen unabhängigen Stromkreis angeschlossen werden, der für den Dauerbetrieb mit mindestens 15 A geeignet ist. Dies ist insbesondere bei längeren Hochleistungseinsätzen sehr wichtig. Ist die verwendete Steckdose nicht mit einem Erdungsstift ausgestattet, sollte ein geeigneter Erdungsadapter verwendet und die dritte Ader korrekt geerdet werden. Der Erdungsstift darf keinesfalls an irgendeinem Gerät entfernt werden. Er ist zu Ihrer Sicherheit vorhanden. Vermeiden Sie möglichst, Verlängerungskabel einzusetzen; ist dies dennoch erforderlich, muss immer ein dreiadriges Kabel mit einer Größe von mindestens #14 AWG verwendet werden. Wird ein leichteres Kabel verwendet, so schränkt dies die Leistungsfähigkeit des Verstärkers deutlich ein. Lassen Sie sämtliche neue elektrische Ausrüstung von einem qualifizierten Elektriker installieren. Um die Gefahr eines elektrischen Schlags oder eines Brands zu verhindern, müssen der Verstärker sowie sämtliche zugehörigen Ausrüstungsteile korrekt geerdet werden.
HINWEIS: NUR FÜR GROSSBRITANNIEN
Sollte die Farbe der Drähte in der Netzleitung dieses Geräts nicht mit den farbigen Markierungen für die Klemmen in Ihrem Stecker übereinstimmen, gehen Sie folgendermaßen vor: (1) Der grün-gelbe Draht muss an die mit E (Symbol für Erde) markierte, grüne oder grün-gelbe Klemme angeschlossen werden. (2) Der blaue Draht muss an die mit N markierte oder schwarze Klemme angeschlossen werden. (3) Der braune Draht muss an die mit L markierte oder rote Klemme angeschlossen werden. (8) ANSCHLUSSKLEMMENAUSGÄNGE Der PV
-Verstärker ist mit Schutzkontakt-Anschlussklemmenausgängen ausgestattet. Für jeden Kanal sind parallele Ausgänge vorhanden, und die Lautsprecher-Anschlusskabel können mit Bananensteckern oder abisolierten Kabeln für den Einsatz mit den Anschlussklemmen abgeschlossen oder mit Hilfe der Speakon
-Ausgänge (9) angeschlossen werden. Für den ständigen
Hochleistungseinsatz können beide Ausgänge verwendet werden; dabei muss jedoch sorgfältig darauf geachtet werden, dass die Lautsprecherphase korrekt ist. Die roten Anschlussklemmen sind die Signalausgänge jedes Kanals, die schwarzen Anschlussklemmen die Gehäuseerdung. Die roten Anschlussklemmen müssen an die positiven Eingänge der zugehörigen Lautsprecher angeschlossen werden. Beim Betrieb im BRIDGE-Modus werden nur die roten Anschlussklemmen verwendet, und die zugehörige Lautsprecherlast wird zwischen den beiden roten Anschlussklemmen angeschlossen ACHTUNG: Ganz gleich, welche Anschlüsse verwendet werden, die parallele Lautsprecher- Mindestlast sollte immer auf 2 Ohm pro Kanal oder auf 4 Ohm im BRIDGE-Modus für jeden Einsatzzweck begrenzt werden. Der Betrieb mit einer Last von 4 Ohm pro Kanal oder 8 Ohm im BRIDGE-Modus ist für den Dauerbetrieb empfehlenswert, da der Verstärker bei dieser Last wesentlich kühler arbeitet. Der Betrieb mit mehr als 4 Ohm pro Kanal und selbst unter Leerlaufbedingungen kann immer als sicher angesehen werden; ein Dauerbetrieb mit einer Last unter 2 Ohm kann jedoch zu einem vorübergehenden Abschalten des Verstärkers aufgrund der Thermoschutzschaltung führen. (9) SPEAKON
-Verstärker sind mit drei vieradrigen Speakon-Steckern ausgestattet, einer für jeweils beide Kanäle und einer für BRIDGE-Modus. Bevor Sie in den BRIDGE-Modus schalten, schauen Sie sich bitte den entsprechenden Abschnitt in diesem Handbuch an. Für jeden Speakon-Stecker für den jeweiligen Kanal gelten dieselben Impedanzregeln wie für die Anschlussklemmen. Intern sind alle Speakon-Stecker im so genannten „Hochstrom-Modus“ verdrahtet; dabei werden die Stifte 1+ und 2+ sowie die Stifte 1- und 2- parallel verdrahtet. Für die Speakon-Stecker für CHANNEL A und CHANNEL B befinden sich die jeweiligen Kanalausgänge an den Stiften 1+ und 2+. Die Stifte 1- und 2- entsprechen der Gehäuseerdung. Beim Speakon-Stecker für den BRIDGE-Modus befindet sich CHANNEL A an den Stiften 1+ and 2+, CHANNEL B an den Stiften 1- und 2-. Überprüfen Sie vor jedem Einsatz sorgfältig die Verdrahtung der Speakon-Stecker. (10) MODE-SCHALTER Mit diesem Schalter werden die Betriebsarten STEREO- bzw. BRIDGE-Modus ausgewählt. Hierbei handelt es sich um eine einrastende Drucktaste, für deren Aktivierung ein kleines „Werkzeug“ erforderlich ist. Steht der Schalter auf Position IN (eingerastet), ist der BRIDGE-Modus aktiviert, steht er auf Position OUT (nicht eingerastet), befindet er sich im STEREO-Modus. Gehen Sie beim Einschalten des BRIDGE-Modus vorsichtig vor. Wird dieser Modus versehentlich eingeschaltet, kann dies insbesondere bei Bi-Amping-Systemen Schäden der Lautsprecher zur Folge haben. Erläuterungen zum Einsatz von Verstärkern im BRIDGE-Modus werden später in diesem Handbuch aufgeführt. (11) DDT
-SCHALTER (DISTORTION DETECTION TECHNIQUE) Mit diesem Schalter wird die DDT-Lautsprecherschutzschaltung aktiviert oder deaktiviert. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine herkömmliche einrastende Drucktaste, für deren Aktivierung ein kleines „Werkzeug“ erforderlich ist. Steht der Schalter auf Position IN (eingerastet), ist die DDT- Funktion DEAKTIVIERT, steht er auf Position OUT (nicht eingerastet), ist die DDT-Funktion AKTIVIERT. In der Regel sollte die DDT-Funktion aktiviert sein, um mögliches Clipping oder mögliche Überlastung eines oder beider Kanäle zu verringern. Ist diese Funktion deaktiviert, kann eine starke Überlastung dazu führen, dass der Netzleistungsschalter auslöst. Die Peavey-DDT-Schutzschaltung wird in diesem Handbuch an späterer Stelle ausführlicher beschrieben. (12) LÜFTERGITTER Der Verstärker wird über einen Zweistufen-Gleichstromventilator gekühlt. DER LÜFTEREINLASS DARF KEINESFALLS BLOCKIERT WERDEN! Ist eine stärkere Kühlung des Geräts erforderlich, schaltet der Lüfter automatisch auf höhere Drehzahl um. In Leerlauf und Kühlbetrieb steht der Lüfter normalerweise auf niedriger Drehzahl. Der Lüfter darf nie still stehen, es sei denn, der Verstärker wird ausgeschaltet oder die Wechselstromversorgung wird unterbrochen.20 (13) EINGANGSSPERRLEISTE Für die Eingangsanschlüsse mit blankem Draht oder Kabelschuh steht eine Sperrleiste zur Verfügung. PV-Verstärker sind mit einer geräuscharmen, elektronisch symmetrierten Eingangsschaltung ausgestattet. Diese Schaltung bietet einen äußerst breiten Dynamikbereich, sodass nahezu jeder Eingangssignalpegel bearbeitet werden kann und gleichzeitig eine ausgezeichnete Gleichtaktunterdrückung vorhanden ist, mit der Brummen und Störgeräusche verringert und unterdrückt werden. Diese Leiste akzeptiert symmetrierte und unsymmetrierte Audiosignale. Die Klemmen „+“ und „-“ sind die positiven bzw. negativen Eingänge der jeweiligen Kanäle. Die Klemme GND ist die gemeinsame Erde für beide Kanaleingänge. Für den Einsatz mit einer unsymmetrierten Quelle wird die Eingangsklemme „-“ des Kanals mit einer Brücke an die Erde angeschlossen. Wird der Eingang „-“ nicht korrekt angeschlossen, führt dies zu einem Verlust an Kanalverstärkung von 6 dB, und die lose Eingangsklemme kann externe Geräusche aufnehmen. (14) COMBO-EINGANGSSTECKER Der Combo-Stecker ist sowohl mit symmetrierten weiblichen XLR- als auch mit symmetrierten Kopfhörerklinkeneingängen für jeden Kanal ausgestattet. Der XLR-Stecker ist mit Stift 1 als Erde, Stift 2 als positivem Eingang und Stift 3 als negativem Eingang verdrahtet. Bei der Kopfhörerklinke handelt es sich um den Typ Spitze/Ring/Masse (dreiadrig), wobei die Spitze der positive Eingang, der Ring der negative Eingang und die Masse die Erde ist. Es wird darauf hingewiesen, dass XLR-, Klinken- und Sperrleisteneingänge parallel sind; daher kann ein symmetrierter Eingang zum zugehörigen Kanal mit einem männlichen XLR-Stecker, einer dreiadrigen Kopfhörerklinke oder an die Sperrleiste angeschlossenen blanken Drähten hergestellt werden. Als Alternative kann der Klinkeneingang auch mit einem üblichen (zweiadrigen) Stecker vom Typ Spitze/Masse verwendet werden, der häufig bei einadrigen geschirmten Verbindungskabeln zu finden ist. In diesem Fall wird der Eingang unsymmetriert, wobei die Spitze der positive Eingang und die Masse die Erde ist (der Ring wird durch die Masse des Steckers geerdet). Ein weiteres einzigartiges Merkmal dieser Eingangsklinke ist der so genannte „quasi-symmetrierte“ Eingang. Die Masse dieser Klinke ist durch einen Widerstand mit relativ niedrigem Wert, der Teil einer Schaltung zur Unterbindung von Massebrummen ist, an die Gehäuseerdung angeschlossen. Diese Schaltung ermöglicht einen brummfreien Betrieb, wenn relativ kurze Klinkenkabelverbindungen von verschiedenen Ausgängen dieses Verstärkers an diesen Eingang oder von anderen Geräten, die im selben Rack wie der Verstärker montiert sind, gelegt werden. Diese quasi-symmetrierte Schaltung ist beim normalen Betrieb „automatisch“ und nahezu „unsichtbar“. Diese Funktion kann deaktiviert werden, indem eine Brücke an der Sperrleiste von der Eingangsklemme „-“ dieses Kanals an die Erdungsklemme angeschlossen wird. (15) LOW-CUT-SCHALTER Mit diesem Schalter wird der TIEFPASSFILTER für den jeweiligen Kanal aktiviert. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine einrastende Drucktaste, für deren Aktivierung ein kleines „Werkzeug“ erforderlich ist. Auf Position IN (eingerastet) werden die Eingangssignale durch den 40 Hz- TIEFPASSFILTER geleitet, auf Position OUT (nicht eingerastet) wird der Filter umgangen. Dieser Filter schneidet extrem niedrige Frequenzen ab und schützt so die Lautsprecher vor einer möglichen übermäßigen Auslenkung. Die Dämpfung der niedrigen Frequenzen durch den Filter beträgt 12 dB pro Oktave. Der TIEFPASSFILTER für jeden Kanal arbeitet unabhängig von der Frequenzweichenfunktion, die im nächsten Punkt behandelt wird. (16) FREQUENZWEICHENSCHALTER (150 Hz XOVER) Mit diesem Schalter wird die 150-Hz-Frequenzweiche für den jeweiligen Kanal aktiviert. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine einrastende Drucktaste, für deren Aktivierung ein kleines „Werkzeug“ erforderlich ist. Der PV
ist mit zwei 150-Hz-Frequenzweichen ausgestattet. Dabei handelt es sich um speziell entwickelte Merkmale, die das Ansprechen der meisten Lautsprecher beim typischen Bi-Amping-Einsatz verbessern. Anstatt lediglich einer flachen Leistungskurve verwenden diese Frequenzweichen Spezialfilter, um das Ansprechen an die Anforderungen anzupassen, und liefern eine flache akustische Leistung. Diese Art von Frequenzweiche liefert einen natürlicheren „Klang“ als herkömmliche „Universal“-Frequenzweichen.21 Steht der Schalter auf IN (eingerastet), werden die Eingangssignale durch die Frequenzweiche geleitet, und die niedrigen Frequenzen werden automatisch an den entsprechenden Kanal gesendet. Gleichzeitig werden die hohen Frequenzen zur Klinke HIGH OUT (18) gesendet, danach müssen sie an den EINGANG des anderen Kanals dieses Verstärkers oder an einen anderen Verstärkereingang angeschlossen werden, um ein vollständiges Bi-Amping-System zu bekommen. Daneben werden die niedrigen Frequenzen zur Klinke THRU/LOW OUT (17) gesendet, von wo sie an weitere Verstärkereingänge angeschlossen werden können, um noch umfangreichere Systeme einzurichten. Steht der Schalter auf OUT (nicht eingerastet), ist die Frequenzweiche deaktiviert, und das Eingangssignal wird direkt zum jeweiligen Endstufenkanal gesendet. Die Übergangsfrequenz ist auf 150 Hz festgelegt, sie kann nicht geändert werden. Frequenzweichenkonfiguration ist eine vierpolige Linkwitz-Riley-Approximation. (17) THRU/LOW-OUT-KLINKEN Wie bereits zum Punkt Frequenzweiche erörtert, leitet diese 6,3-mm-Klinke niederfrequente Ausgangssignale von der aktivierten Frequenzweiche zum Verbinden an weitere Endstufeneingänge, was die Flexibilität in größeren Bi-Amping-Systemen steigert. Ist die Frequenzweichenfunktion nicht aktiviert, wandelt sich diese Klinke zu einer THRU-Funktion um, sodass der Ausgang der elektronisch symmetrierten Eingangsschaltung an diese Klinke gesendet wird. Die THRU-Funktion ermöglicht das Anschließen eines Full-Range-Eingangssignals an den anderen Eingang dieses Verstärkers (paralleler Betrieb) oder an andere Eingänge von im selben Rack montierten Verstärkern. Diese Funktion erlaubt das Anschließen eines symmetrierten Mischpult-Feeds über den gewünschten symmetrierten Eingangsstecker (XLR, Klinke, Sperrleiste) an den Verstärker und die anschließende lokale Verteilung. Unabhängig von der Position des Frequenzweichenschalters liefert diese 6,3-mm- Klinke einen unsymmetrierten Ausgang (Spitze/Masse), der mit einadrigen geschirmten Kabeln angeschlossen wird. (18) HIGH-OUT-KLINKEN Wie bereits zur Frequenzweiche erörtert, sendet diese 6,3-mm-Klinke hochfrequente Ausgangssignale von der aktivierten Frequenzweiche zum Anschließen an die Eingänge dieses Verstärkers und/oder weitere Endstufeneingänge. Anders als der niederfrequente Frequenzweichenausgang, der automatisch zum zugehörigen Kanal geleitet wird, muss das hochfrequente Ausgangssignal an einen geeigneten Eingang angeschlossen werden, um ein vollständiges Bi-Amping-System zu erhalten. Diese 6,3-mm-Klinke bietet ebenfalls einen unsymmetrierten Ausgang (Spitze/Masse), der mit einadrigen geschirmten Kabeln angeschlossen wird.
INSTALLATIONEN IN INDUSTRIE UND GEWERBE
Für Installationen in Industrie, Gewerbe und dergleichen, wo ein kontinuierlicher Hochleistungsbetrieb erforderlich ist, sollten die Verstärker in einem genormten 48-mm-Rack montiert werden. Da die einzelnen Lüfter die Luft von der Rückseite her ansaugen und die warme Luft nach vorne abgeben, braucht zwischen den im Rack aufeinander montierten Verstärkern kein Freiraum gelassen zu werden. Bei der Montage im Rack muss jedoch eine ausreichende Kühlluftzufuhr für die Verstärker gewährleistet sein. Der Innenlüfter muss mit Luft versorgt werden können, die noch nicht durch andere Geräte aufgeheizt wurde. Der Verstärker schaltet sich mit niedriger Lüfterdrehzahl ein, die er auch beibehält, es sei denn, er wird im ständigen Hochleistungsbetrieb eingesetzt. Mit steigender Temperatur der Kühlbleche des Verstärkers schaltet die automatische Thermosensorschaltung in den Lüfterbetrieb mit hoher Drehzahl. Abhängig von den Signalbedingungen und der Verstärkerlast läuft der Lüfter mit hoher Drehzahl weiter, oder er schaltet kontinuierlich zwischen hoher und niedriger Drehzahl um. Hierbei handelt es sich um normalen Betrieb. Ist die Kühlung nicht ausreichend, kann das Thermosensorsystem des Verstärkers das Gerät vorübergehend abschalten; dies wird durch Erlöschen der PWR-LEDs an beiden Kanälen angezeigt. Ursachen einer unzureichenden Kühlung können erwärmte Luft, ein verringerter Luftstrom aufgrund blockierter Einlass- bzw. Auslassöffnungen, eine starke Überlastung des Verstärkers oder Kurzschluss sein. Je nach vorhandener Kühlluft dürfte der Betrieb relativ rasch wieder aufgenommen werden; in diesem Fall leuchten die PWR-LEDs für beide Kanäle wieder auf. Hat sich das Gerät aufgrund einer Erwärmung abgeschaltet, muss in jedem Fall die entsprechende Ursache behoben werden. Ist der Verstärker nicht stark überlastet, liegt kein22 Kurzschluss vor, und ist der Zu- und Abluftstrom des Verstärkers normal, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um für sämtliche Verstärker die Umgebung kühler zu gestalten. Allgemein gilt die Regel, je kühler die Betriebsbedingungen für elektronische Geräte sind, desto länger wird ihre Lebensdauer sein. In den meisten Einsätzen mit niedriger bis mittlerer Leistung kann der Verstärker in jeder Konfiguration montiert werden. Falls möglich, wird empfohlen, die Endstufe bei aufeinander gestellten Geräten ganz oben im Rack zu platzieren. Dies verhindert, dass die aufsteigende heiße Abluft der Endstufe zu einer möglichen Überhitzung empfindlicher Geräte führt. Allgemein gilt die Regel, dass bei den meisten Einsätzen für private Zwecke oder im Studio ein Betrieb des Lüfters mit hoher Drehzahl nicht erforderlich ist. Läuft der Lüfter dennoch mit hoher Drehzahl, kann dies darauf hinweisen, dass keine geeigneten Maßnahmen für eine ausreichende Kühlung ergriffen wurden. Wird die Endstufe der PV
Serie vollständig in einer Box untergebracht, ergeben sich selbst bei niedrigen Leistungspegeln schwerwiegende Kühlproblem. BRIDGE-MODUS Der Bridge-Modus bei Stereo-Verstärkern wird häufig missverstanden, was den eigentlichen Betrieb und Einsatz angeht. Im Grunde genommen wird ein Zweikanal-Verstärker, der im Bridge-Modus betrieben wird, in ein Einkanalgerät umgewandelt, dessen Nennleistung der Summe der Nennleistungen für jeden Kanal entspricht und dessen Last das Doppelte der Last eines Kanals beträgt. Der PV 1500 etwa weist eine Nennleistung von 750 Watt RMS pro Kanal an 2 Ohm auf. Die Bridge-Nennleistung beträgt 1500 Watt RMS an 4 Ohm (Mindestlast). Um den Bridge-Modus einzuschalten, wird der MODE-Schalter auf die Position BRIDGE gestellt; dabei werden nur der BRIDGE-Speakon
-Stecker oder die roten Anschlussklemmen für den Ausgang sowie der Eingang CHANNEL A verwendet. Sämtliche Funktionen von Eingang CHANNEL B sind nun deaktiviert und können nicht mehr genutzt werden. Der Betrieb im Bridge-Modus kann zum Treiben von Audioverteilungssystemen für besonders große Beschallungsanlagen verwendet werden. Eine weitere häufige Einsatzmöglichkeit für den Bridge-Modus sind Subwoofer-Anwendungen, bei denen äußerst hohe Leistungspegel erforderlich sind, um extrem niedrige Frequenzen mit ausreichendem Headroom zu erzielen. Solche Boxen enthalten in der Regel zwei oder vier Lautsprecher, mit denen die entsprechenden Leistungspegel bearbeitet werden. Für den Einsatz im Bridge-Modus muss die Boxenimpedanz 4 oder 8 Ohm betragen; sie darf keinesfalls unter 4 Ohm liegen. DDT
Peaveys patentierte DDT-Lautsprecherschutzschaltung ( Distortion Detection Technique) gibt dem Tontechniker die Möglichkeit, die Leistung der Verstärker-Lautsprecher-Kombination zu maximieren, denn sie verhindert, dass der Endstufe zu wenig Headroom zur Verfügung steht und es zu Clipping kommt. Dieses Schutzsystem wird durch eine einzigartige Schaltung aktiviert, die die Signalbedingungen ermittelt, die zu einer Überlastung des Verstärkers führen könnten, und es aktiviert die Kompression (bzw. verringert die Kanalverstärkung) kurz vor dem Clipping. Die Kompressionsschwelle ist das Clipping selbst, und es wird keine spezielle Schwellenregelung verwendet. Dank dieser Technik wird jedes wertvolle Watt effektiv ausgenutzt, das der Endstufe zur Verfügung steht, um das Signal wiederzugeben, und gleichzeitig werden Clipping und Verzerrung auf ein Mindestmaß verringert. DDT verringert möglichen Verschleiß und Beschädigung der Lautsprecher beträchtlich und ist das effektivste automatische und einfache Verfahren, um Clipping bei Endstufen zu verhindern. Da die Endstufen der PV-Serie mit einem Leistungsschalter zum Schutz vor Überlaststrom ausgestattet sind, spielt die DDT-Schutzschaltung beim Dauerbetrieb eine noch wichtigere Rolle, denn sie verhindert Clipping und Überlastung in den jeweiligen Kanälen. Erfolgt ein Dauerbetrieb mit Clipping, kann der Leistungsschalter auslösen; ist die DDT-Funktion aktiviert, wird dieses Problem jedoch verringert. Aus diesem Grund sollte die DDT-Schutzschaltung immer aktiviert sein.Technische Daten PV
NENNLEISTUNG: Stereo-Modus (EIA, beide Kanäle getrieben) 4 Ohms EIA, 1 kHz, 1% Klirrfaktor 300 W RMS/Kan. 500 W RMS/Kan. 900 W RMS/Kan. 8 Ohms EIA, 1 kHz, 1% Klirrfaktor 180 W RMS/Kan. 300 W RMS/Kan. 550 W RMS/Kan. Bridge-Modus, mono 8 Ohms EIA, 1 kHz, 1% Klirrfaktor 600 W RMS 1000 W RMS 1800 W RMS BRUMMEN/RAUSCHEN: Stereo-Modus, unter Nennleistung, 4 ohms 100 dB, ungewichtet 100 dB, ungewichtet 100 dB, ungewichtet VERZERRUNG: SMPTE-IM Unter 0,011% Unter 0,01% Unter 0,01% EINGANGSEMPFINDLICHKEIT UND IMPEDANZ: Bei Nennleistung, 4 ohms 0,87 V RMS (-1,2 dBV) 1,12 V RMS (+1 dBV) 1,5 V RMS (+3,5 dBV) Symmetriert, 6,3-mm-Kopfhörerklinke 10 K Ohms pro Leitungszweig 10 K Ohms pro Leitungszweig 10 K Ohms pro Leitungszweig Symmetriert, XLR (Stift 2 ist positiv) 10 K Ohms pro Leitungszweig 10 K Ohms pro Leitungszweig 10 K Ohms pro Leitungszweig System-Gain insgesamt pro Kanal 40X (+32 dB) 40X (+32 dB) 40X (+32 dB) VERZERRUNG: (Klirrfaktor, typischer Wert) Stereo-Modus, beide Kanäle getrieben, 4 Ohms 20 Hz bis 20 kHz, 10 dB unter Nennleistung Unter 0,03% Unter 0,03% Unter 0,03% 20 Hz bis 2 kHz, bei Nennleistung Unter 0,03% Unter 0,03% Unter 0,03% FREQUENZVERHALTEN: Stereo-Modus, beide Kanäle getrieben +0, -1 dB bei 1 W RMS, 4 ohms 20 Hz bis 20 kHz 20 Hz bis 20 kHz 20 Hz bis 20 kHz +0, -3 dB bei Nennleistung, 4 ohms 5 Hz bis 50 kHz 5 Hz bis 50 kHz 5 Hz bis 50 kHz DÄMPFUNGSFAKTOR: (Typischer Wert) Stereo-Modus, beide Kanäle getrieben 8 Ohms, 1 kHz Über 300 Über 300 Über 300 LEISTUNGSAUFNAHME: Stereo-Modus, beide Kanäle getrieben bei 1/8 Nennleistung, 4 Ohms 5,0 A RMS bei 120 V AC 7,0 A RMS bei 120 V AC 7,0 A RMS bei 120 V AC TOPOLOGIE: Klasse AB Klasse AB Klasse H GEWICHT: 40 lbs (18,2 kg) 45 lbs (20,5 kg) 49 lbs (22,3 kg) FUNKTIONEN: Alle Modelle (++ bei allen Kanälen) DDT
-SCHUTZSCHALTUNG ++: Automatisch, schaltbar mit LED-Anzeige KÜHLSYSTEM: Zweistufenlüfter (Gleichstrom), Luftansaugung von hinten nach vorne TIEFPASSFILTER ++: -3 dB bei 40 Hz, 12 dB pro Oktave FREQUENZWEICHE++: 150 Hz, vierpolige Linkwitz-Riley-Approximation EINGÄNGE ++: Elektronisch symmetrierte, Sperrleiste, XLR, Klinke (6,3 mm) FREQUENZWEICHENAUSGÄNGE ++: Low/Thru und High, Klinke (6,3 mm) VERSTÄRKERAUSGÄNGE: Speakons für Kanal A, B und Bridge; Anschlussklemmen LED-ANZEIGEN ++: Rot = DDT/Clipping; Gelb = Signal; Grün = Netzstrom VERSTÄRKER-SCHUTZFUNKTIONEN: Kurzschluss, Leerlauf, Überhitzung, Einstreuungen, stabil an jeder Last ÜBERLASTSCHUTZ: Ein- bzw. Ausschalten von Stummschaltung, DC (Zweiwege-Überspannungsschutz) VERFÜGBARE NETZSPANNUNG: 100, 120, 230, 240 V AC, 50-60 Hz ABMESSUNGEN: Höhe: 8,9 cm, Breite: 48,3 cm, Tiefe: 38,0 cm Änderungen von technischen Daten vorbehalten
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