SF 58 LEICA

SF 58 - Blitz LEICA - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Produktinformationen

Marke : LEICA

Modell : SF 58

Kategorie : Blitz

Laden Sie die Anleitung für Ihr Blitz kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SF 58 - LEICA und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SF 58 von der Marke LEICA.

BEDIENUNGSANLEITUNG SF 58 LEICA

Bezeichnung der Teile

1.3 Batteriefachdeckel

1.4 Schwenk- und neigbarer Zoomkopf mit

a Entriegelungsknopf

1.5 Hauptreflektor mit

a Weitwinkel-Streuscheibe

1.8 Autofokus-Messlicht

1.10 Buchse für externe Stromversorgung

1.12 Winkelangaben für Neigung

1.13-1.14 Einstelltasten

1.15 Einstelltaste, dient auch als Blitz-Erfolgsanzeige

1.16 Einstelltaste, dient auch als Blitz-Bereitschaftsanzeige und (außer-

halb der Menüsteuerung) als Testblitz-Auslöser

c Aufnahme-Parameter-Menü

dGrundeinstellungs-Menü

2.1-2.4 Tastenfunktionen, bzw. Symbol für Tastenverriegelung

2.5 Reichweite, bzw. Entfernung für korrekte Blitzbelichtung

2.6 Symbol für aktivierte automatische Abschaltung

2.8 Symbol für aktivierten Zweitreflektor

2.9 Symbol für aktivierte Beep-Funktion

2.11 Automatisch oder manuell eingestellte Brennweite /

bzw. aktivierte Soft-Funktion

2.12 Reflektorposition

2.13 Empfindlichkeit, bzw. Blitz-Belichtungskorrektur

2.14 Blende im Stroboskop-Blitzbetrieb

2.15 Batteriewarnanzeige

2.16 Anzahl der Blitze im Stroboskop-Blitzbetrieb

2.17 Frequenz der Blitze im Stroboskop-Blitzbetrieb

2.18 Teillicht-Leistung2

Bezeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .U1,1

Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4

Einlegen und Auswechseln der Batterien / Akkus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6

Batterie / Akku-Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7

Aufsetzen / Abnehmen des LEICASF 58 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8

Ein- und Ausschalten des LEICASF 58 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8

Automatische Geräteabschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9

Monitorbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9

Menüsteuerung / Einstellen der Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10

Aufnahme-Parameter-Menü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10

Die Reflektoren / Blitztechniken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12

Hauptreflektor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12

Schwenken und Neigen für indirektes Blitzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12

Weichere Ausleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13

18mm-Weitwinkel-Streuscheibe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14

Reflektorkarte für indirektes Blitzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14

Zweitreflektor für indirektes Blitzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14

Die Anzeigen im Monitor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15

Blitzbereitschaftsanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15

Belichtungskontrollanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15

Reichweitenanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15

Automatische Anpassung der Reichweitenanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16

Blitzsynchronisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16

Automatische Blitzsynchronzeitsteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16

Normalsynchronisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17

Synchronisation auf das Ende der Belichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17

Automatische / manuelle Einstellung der Blitz-Aufnahme-Parameter . . . . . . .18

Blitz-Betriebsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20

TTL-Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20

TTL-Blitzbetrieb mit Mess-Vorblitzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20

Automatisches TTL-Aufhellblitzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21

Automatik-Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .22

Blitz-Belichtungskorrekturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23

Manueller Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24

Stroboskop-Blitzbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .25

Manuelle Teillicht-Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26

HSS-Kurzzeitsynchronisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .273

Verwendung als Zweitblitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30

Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31

Wartung und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31

Reset . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31

Hilfe bei Störungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .32

Kundendienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35

Diese Anleitung wurde auf 100% chlorfrei-gebleichtem Papier gedruckt, dessen

aufwendiger Herstellungsprozess die Gewässer entlastet und damit unsere

Entsorgung elektrischer und elektronischer

(Gilt für die EU, sowie andere europäische Länder mit getrennten Sammelsy-

Dieses Gerät enthält elektrische und/oder elektronische Bauteile

und darf daher nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden!

Stattdessen muss es zwecks Recycling an entsprechenden, von

den Gemeinden bereitgestellten Sammelstellen abgegeben wer-

den. Dies ist für Sie kostenlos.

Falls das Gerät selbst wechselbare Batterien oder Akkus enthält,

müssen diese vorher entnommen werden und ggf. ihrerseits vorschriftsmäßig

Weitere Informationen zum Thema bekommen Sie bei Ihrer Gemeindeverwal-

tung, Ihrem Entsorgungsunternehmen, oder dem Geschäft, in dem Sie dieses

Gerät erworben haben.4

Sehr geehrte/r Kundin/e

Leica möchte sich bei Ihnen für den Erwerb des System-Blitzgeräts bedanken

und Sie zu Ihrer Entscheidung beglückwünschen.

Sie haben mit diesem Blitzgerät die beste Wahl für Ihre Leica Kamera getroffen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg mit Ihrem neuen Blitzgerät.

Damit Sie die volle Leistungsfähigkeit Ihres LEICASF58 richtig nutzen, sollten

Sie zunächst diese Anleitung lesen.

Das LEICASF58 wurde für die Leica Modelle der R- und M-Baureihen entwi-

1. mit einer Through The Lens (durch das Objektiv)-Blitz-Innenmessung ausge-

2. eine digitale Schnittstelle zur Übertragung der Daten und Steuersignale zwi-

schen Kamera und Blitzgerät gemäß SCA 3502-Standard besitzen.

Die entsprechenden Modelle sind: LEICAR8, LEICAR9, LEICAM6TTL,

LEICAM7, LEICAM8 und LEICAM8.

Selbstverständlich kann das LEICASF58 auch an anderen Leica R- und M-Mo-

dellen eingesetzt werden, einschließlich der Modelle LEICAR5, LEICAR6,

LEICAR6.2, LEICAR7, die zwar auch über eine TTL-Messung verfügen, jedoch

eine analoge Schnittstelle gemäß SCA 352-Standard aufweisen. Dazu besitzt es

eine eigene Messzelle und eine Automatiksteuerung mit sechs wählbaren Blen-

denstufen. Darüber hinaus steht der manuelle Betrieb zur Verfügung.

Die Beschreibungen in dieser Anleitung beschränken sich ausschließlich auf

die Verwendung des LEICASF58 an und mit Leica Kameras.

Die Verwendung des LEICASF58 an Kameras anderer Hersteller kann dagegen

nur mit Vorbehalt empfohlen werden. So kann es bei ähnlich positionierten, je-

doch mit abweichenden elektrischen Werten belegten Kontakten in den Blitz-

schuhen anderer Kameras zu einer inkompatiblen Verbindung kommen, die

eines der - oder sogar beide – Geräte in Mitleidenschaft zieht.

Leica schließt daher eine weitergehende Haftung aus, insbesondere für Schä-

den, die nicht am Blitzgerät selbst entstanden sind.

In dieser Anleitung werden im Wesentlichen nur die Funktionen und Einstellun-

gen des Blitzgeräts selbst beschrieben.

Zusätzlich wird aufgeführt

a. mit welchen Kameras diese zur Verfügung stehen, und

b. welche Einstellungen dabei jeweils an den verwendeten Kameras notwen-

dig, bzw. möglich sind.

Die Ausführungen zur LEICAMP stehen dabei stellvertretend für alle Kameras

ohne jede Datenübertragung, bzw. Steuerungssignalen zwischen Blitzgerät

und Kameragehäuse, unabhängig davon, ob das LEICASF58 durch einen Blitz-

schuh-Mittenkontakt, oder per Kabel-Verbindung ausgelöst wird.

Weitere Einzelheiten zu den Einstellungen der Kameras im Zusammenhang mit

dem Blitzbetrieb entnehmen Sie bitte den entsprechenden Kamera-Anleitun-

• Das Blitzgerät ist ausschließlich zur Verwendung im fotografischen Bereich

vorgesehen und zugelassen.

• Das Blitzgerät darf nur dann zusammen mit einem in die Kamera eingebauten

Blitzgerät verwendet werden, wenn dieses vollständig ausgeklappt / ausge-

• In Umgebung von entflammbaren Gasen oder Flüssigkeiten (Benzin,

Lösungsmittel etc.) darf das Blitzgerät keinesfalls ausgelöst werden.

• Nicht aus kurzer Entfernung direkt in die Augen blitzen! Direktes Blitzen in die

Augen von Personen oder Tieren kann zu Netzhautschädigungen führen und

schwere Sehstörungen verursachen – bis hin zur Erblindung!

• Auto-, Bus-, Fahrrad-, Motorrad- oder Zugfahrer etc. niemals während der

Fahrt mit einem Blitzgerät fotografieren. Durch die Blendung kann die/der

Fahrer/in einen Unfall verursachen!

• Schützen Sie Ihr Blitzgerät vor großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit!

Bewahren Sie es z.B. nicht im Handschuhfach Ihres Autos auf.

• Das Blitzgerät nicht Tropf- oder Spritzwasser (z.B. Regen) aussetzen!

• Bei raschem Temperaturwechsel kann Feuchtigkeitsbeschlag (Kondensation)

auftreten. Gerät akklimatisieren lassen!

• Nach mehrfachem Blitzen die Streuscheibe nicht berühren. Verbrennungsge-

• Wenn Sie den Blitz auslösen, darf sich kein lichtundurchlässiges Material un-

mittelbar vor oder direkt auf der Streuscheibe befinden. Es kann sonst wegen

der ggf. hohen Wärmeentwicklung zu Verbrennungen oder Fleckenbildungen

des Materials bzw. der Streuscheibe kommen.

• Bei Serienblitzaufnahmen mit voller Lichtleistung und den kurzen Blitzfolge-

zeiten insbesondere beim Betrieb mit NC-/NiMH-Akkus ist darauf zu achten,

dass nach jeweils 15 Blitzen eine Pause von mindestens 10 Minuten eingehal-

ten wird. Dadurch vermeiden Sie eine Überlastung des Gerätes.

• Bei Serienblitzaufnahmen mit voller Lichtleistung und kurzen Blitzfolgezeiten

wärmt sich die Streuscheibe bei Zoompositionen von 35mm und weniger

durch die hohe Lichtenergie stark auf. Das Blitzgerät schützt sich gegen Über-

hitzung, indem es die Blitzfolgezeit automatisch verlängert.

• Blitzgerät nicht zerlegen! HOCHSPANNUNG! Reparaturen sollten ausschließ-

lich von einem autorisierten Service ausgeführt werden.

• Wurde das Gehäuse so stark beschädigt, dass Innenteile frei liegen, darf das

Blitzgerät nicht mehr betrieben werden. Batterien/Akkus entnehmen!

• Elektrische Kontakte des Blitzgerätes nicht berühren.

• Nur die in der Bedienungsanleitung bezeichneten und zugelassenen Batte-

rien/Akkus verwenden.

• Batterien / Akkus nicht öffnen oder kurzschließen!

• Batterien / Akkus keinesfalls hohen Temperaturen wie intensiver Sonnenein-

strahlung, Feuer oder dergleichen aussetzen!

• Verbrauchte Batterien / Akkus sofort aus dem Gerät entnehmen! Aus ver-

brauchten Batterien/Akkus können Chemikalien austreten (sogenanntes „Aus-

laufen“) und zur Beschädigung des Gerätes führen!

• Keine schadhaften Batterien / Akkus verwenden!

• Batterien („Primärzellen“) dürfen nicht geladen werden!6

Verwendbare Batterien / Akkus

Das LEICASF58 kann wahlweise betrieben werden mit:

• 4 NC-Akkus 1,2 V, Typ IEC KR6 (AA / Mignon), sie bieten sehr kurze Blitzfolge-

zeiten und sparsamen Betrieb, da sie wiederaufladbar sind.

• 4 Nickel-Metall-Hydrid Akkus 1,2 V, Typ IEC HR6 (AA / Mignon), deutlich höhe-

re Kapazität als NC-Akkus und weniger umweltschädlich, da cadmiumfrei.

• 4 Alkali-Mangan-Batterien 1,5 V, Typ IEC LR6 (AA / Mignon), nicht wieder auf-

ladbare Stromquelle für gemäßigte Leistungsanforderungen.

• 4 Lithium-Batterien 1,5 V, Typ IEC FR6 (AA / Mignon), nicht wieder aufladbare

Stromquelle mit hoher Kapazität und geringer Selbstentladung.

• Neue und gebrauchte Batterien / Akkus, bzw. solche unterschiedlicher Kapa-

zität oder verschiedener Hersteller sollten nicht zusammen verwendet wer-

• Kälte reduziert die Leistung von Batterien / Akkus. Bei niedrigen Temperatu-

ren sollte das Blitzgerät deshalb möglichst in Körpernähe getragen und mit

frischen Batterien / Akkus benutzt werden.

• Die Batterien / Akkus sind leer bzw. verbraucht, wenn die Blitzfolgezeit (Zeit

vom Auslösen eines Blitzes mit voller Lichtleistung, z.B. bei M, bis zum erneu-

ten Aufleuchten der Blitzbereitschaftsanzeige (1.16) über 60 Sekunden

• Sind die Batterien / Akkus teil-entladen, kann nach einer Serie von mehreren

Blitzaufnahmen hintereinander die Zeit bis zur erneuten Bereitschaft etwas

länger werden. Nach einer kurzen Pause, wenn sich die Batterien / Akkus

„erholt“ haben, kann in der Regel weiter fotografiert werden.

• Wenn Sie das Blitzgerät längere Zeit nicht benutzen, entfernen Sie bitte die

Batterien / Akkus aus dem Gerät.

Einlegen und Auswechseln der Batterien / Akkus

1. Blitzgerät mit dem Hauptschalter (1.17) ausschalten (siehe dazu auch „Ein-

und Ausschalten des Blitzgerätes“, S. 8).

2. Batteriefachdeckel (1.3) nach unten schieben und aufklappen.

3. Batterien / Akkus in Längsrichtung entsprechend den Symbolen auf der

Innenseite des Batteriefachdeckels einlegen.

Vertauschte Pole, d.h. falsch eingesetzte Batterien / Akkus können zur Zerstö-

rung des Gerätes führen! Explosionsgefahr bei unsachgemäßem Auswechseln

der Batterien / Akkus!

4. Batteriefachdeckel durch zuklappen und nach oben schieben schließen7

Batterie / Akku-Entsorgung

Verbrauchte Batterien / Akkus sollten nicht in den normalen Abfall geworfen

werden, denn sie enthalten umweltbelastende Substanzen. Um sie einem Re-

cycling zuzuführen, sollten sie beim Handel abgegeben oder zum Sondermüll

(Sammelstelle) gegeben werden.

Bitte bedienen Sie sich bei der Rückgabe verbrauchter Batterien / Akkus eines

in Ihrem Land evtl. vorhandenen Rücknahmesystems.

Für Deutschland gilt:

Als Verbraucher sind Sie gesetzlich verpflichtet, gebrauchte Batterien / Akkus

Sie können Ihre alten Batterien / Akkus überall dort unentgeltlich abgeben, wo

Batterien verkauft werden. Ebenso bei den öffentlichen Sammelstellen in Ihrer

Stadt oder Gemeinde.

Diese Zeichen finden Sie auf schadstoffhaltigen Batterien / Akkus:

Pb = Batterie / Akku enthält Blei

Cd = Batterie / Akku enthält Cadmium

Hg = Batterie / Akku enthält Quecksilber

Li = Batterie / Akku enthält Lithium8

Aufsetzen / Abnehmen des LEICA SF 58

Schalten Sie grundsätzlich Blitzgerät und

Kamera vor dem Aufsetzen /Abneh-

men aus (s. dazu den nächsten Abschnitt).

1. Rändelmutter (1.1a) bis zum Anschlag nach oben gegen das Blitzgerät dre-

hen. Der Sicherungsstift (1.1c) ist jetzt vollkommen im Fuß (1.1) des Blitzge-

2. Blitzgerät mit seinem Fuß bis zum Anschlag in den Blitzschuh der Kamera

3. Rändelmutter bis zum Anschlag nach unten gegen den Blitzschuh des Kame-

ragehäuses drehen und dadurch das Blitzgerät festklemmen.

Bei Kameragehäusen mit Blitzschuhen, die keine Sicherungsbohrung aufwei-

sen, versenkt sich der federgelagerte Sicherungsstift im Fuß des Blitzgerätes,

damit die Oberfläche des Blitzschuhs nicht beschädigt wird.

1. Rändelmutter (1.1a) bis zum Anschlag nach oben gegen das Blitzgerät dre-

2. Blitzgerät aus dem Blitzschuh der Kamera herausziehen.

Ein- und Ausschalten des LEICA SF 58

Das LEICASF58 wird mit dem Hauptschalter (1.17) ein- und ausgeschaltet. Zum

Einschalten wird der Schalter nach rechts in die „ON“-Stellung geschoben,

zum Ausschalten in die linke Stellung.

Besitzen die Batterien / Akkus genügend Kapazität, leuchtet nach ca. 5s die Be-

reitschaftsanzeige (1.16) auf. Gleichzeitig ertönt – sofern die Funktion aktiviert

ist – ein akustisches Signal (siehe dazu auch „Beep-Funktion“, S. 28) Die ord-

nungsgemäße Funktion des Blitzgeräts kann daraufhin durch Betätigen dieser

gleichzeitig als Blitz-Auslöser arbeitenden Taste überprüft werden. Die folgen-

den Ladevorgänge sollten nach ca. 0,5-3,5 s abgeschlossen sein.

Sollte die Bereitschaftsanzeige erst wesentlich später oder gar nicht aufleuch-

ten, müssen die Batterien / Akkus gegen frische, bzw. aufgeladene ausge-

tauscht werden. Wenn auch dann keine Reaktion erfolgt, kann dies daran lie-

gen, dass die Kontakte der Stromquellen oder die im Blitzgerät verschmutzt

sind. In diesem Fall müssen sie mit einem sauberen, trockenen und fussel-

freien Tuch abgewischt werden.

• Bei der LEICAR8/R9, sowie den LEICAM6TTL-, M7- und M8-Modellen wird

die Blitz-Bereitschaft gleichzeitig auch in deren Sucher-Anzeigen angegeben.

• Liegt (noch) keine Blitz-Bereitschaft vor, schalten die Leica-Modelle mit

TTL–Steuerung automatisch um und arbeiten in der an ihnen eingestellten

Betriebsart wie ohne aufgesetztes Blitzgerät.

• Ist das SF58 nicht auf der LEICAR8/R9, den LEICAM6TTL-, M7- oder

M8–Modellen aufgesetzt, bzw. sind die genannten Kameras nicht eingeschal-

tet und bestromt, leuchtet die Bereitschaftsanzeige (1.16) des Blitzgeräts nur

bei Einstellung des Blitzgeräts auf oder auf.

• Wird das Blitzgerät längere Zeit nicht benötigt, sollte es grundsätzlich immer

mit dem Hauptschalter ausgeschaltet, und die Stromquellen (Batterien,

Akkus) entnommen werden.

Automatische Geräteabschaltung

Das LEICASF58 kann so eingestellt werden, dass es entweder ca. 2 oder

• nach dem Einschalten,

• nach dem Auslösen eines Blitzes,

• nach dem Antippen des Kameraauslösers,

• nach dem Ausschalten des Kamera-Belichtungsmesssystems

in den „Standby“-Betrieb schaltet, um Energie zu sparen und die Stromquellen

vor unbeabsichtigtem Entladen zu schützen. Bei eingeschalteter automatischer

Geräteabschaltung wird im Monitor das Symbol angezeigt.

Schaltet sich das Blitzgerät in den Standby-Betrieb, verlöschen die Blitzbereit-

schaftsanzeige (1.16) und die Anzeigen auf dem Monitor. Die zuletzt benutzten

Einstellungen bleiben nach der automatischen Abschaltung erhalten und ste-

hen nach dem Einschalten sofort wieder zur Verfügung.

Das Blitzgerät wird durch Drücken einer beliebigen Taste bzw. durch Antippen

des Kamera-Auslösers (Wake-Up-Funktion) wieder eingeschaltet.

Einstellen der Funktion (siehe dazu auch „Menüsteuerung / Einstellen der

1. Wählen Sie im Grundeinstellungs-Menü den Menüpunkt ,

2. dort die gewünschte Funktion 2 min, 10 min, oder OFF Werksseitig ist das Blitzgerät auf 10 min eingestellt.

Bei jedem ersten Drücken der Tasten 1.13, 1.14 oder 1.15 am Blitzgerät wird die

Beleuchtung des Monitors für ca. 10s eingeschaltet. Beim Auslösen eines Blit-

zes durch die Kamera oder durch den Handauslöser (1.16) am Blitzgerät wird

die Beleuchtung abgeschaltet.10

Menüsteuerung / Einstellen der Funktionen

Sämtliche Einstellungen am LEICASF58 erfolgen über Menüs und mit Hilfe der

4 Tasten 1.13, 1.14, 1.15 und 1.16 unterhalb des Monitors (1.11). Diese Tasten

nehmen bei unterschiedlichen Einstellschritten verschiedene Funktionen an.

Im Monitor, direkt über den einzelnen Tasten, werden stets deren jeweilige

Funktionen angezeigt. In der Ausgangslage, nach dem Einschalten des Blitzge-

– (1.13): Betriebsarten-Menü

– (1.14): Aufnahme-Parameter-Menü

– (1.15): Grundeinstellungs-Menü

– „ “ (1.16): Handauslöser (für Testblitz)

Nach dem Aufrufen des Menüs durch zweimaliges Drücken der -Taste

Schritt), erscheint im Monitor die Liste der zur Verfügung stehenden Blitz-Betriebs-

arten, wobei die aktivierte durch einen schwarzen Balken gekennzeichnet ist.

Gleichzeitig wechseln die Tasten ihre Funktion:

(1.13), (1.14): zum Anwählen der Betriebsarten in der Liste

Die Liste ist keine „endlos-Schleife“, d.h. am obersten Punkt kann nur die Taste

, am untersten nur die Taste verwendet werden.

(1.15), (1.16): zum Bestätigen und Aktivieren der gewählten

(3. Schritt, beide Tasten verwendbar)

Die Anzeige im Monitor kehrt zur Ausgangslage

Aufnahme-Parameter-Menü

Nach dem Aufrufen des Menüs durch zweimaliges Drücken der -Taste

(1. Schritt) erscheint im Monitor der erste der veränderlichen Parameter.

Gleichzeitig wechseln die Tasten ihre Funktion:

(1.14): zum Wählen des gewünschten Parameters durch ggf.

mehrfaches Drücken (2. Schritt)

(1.15), (1.16): zum Verringern, bzw. Vergrößern der Parameter-

(1.13): zum Bestätigen und Aktivieren der gewählten Einstel-

lung/en (4. Schritt)

Die Anzeige im Monitor kehrt zur Ausgangslage zurück.

Durch einmaliges Drücken wird die Monitor-Beleuchtung eingeschaltet (s. S. 9).

Grundeinstellungs-Menü

Nach dem Aufrufen des Menüs durch zweimaliges Drücken der -Taste

(1. Schritt), erscheint im Monitor die Liste der zur Verfügung stehenden Grundein-

stellungen, wobei die aktivierte durch einen schwarzen Balken gekennzeichnet ist.

Gleichzeitig wechseln die Tasten ihre Funktion:

(1.13), (1.14): a. zum Anwählen der Grundeinstellungen in der

b. zum Anwählen der gewünschten Funktionsvari-

ante innerhalb der gewählten Grundeinstellung

Sowohl die Liste der Grundeinstellungen, als auch die der 2 Funktionsvarianten

mit mehr als 2 Einstellungen sind keine „endlos-Schleifen“, d.h. an den ober-

sten Punkten kann nur die Taste , an den untersten nur die Taste

(1.15): durch das erste Drücken:

Aufrufen der Liste der Funktionsvarianten der jeweiligen Grund-

einstellung (3. Schritt)

durch erneutes Drücken:

Bestätigen und Aktivieren der gewählten Funktionsvarianten

Gleichzeitig kehrt die Anzeige im Monitor zur vorigen Stufe

(1.16): durch das erste Drücken:

Bestätigen und Aktivieren der gewählten Funktionsvarianten

Die Anzeige im Monitor kehrt zur vorigen Stufe zurück.

durch erneutes Drücken:

Zurückkehren zur Ausgangslage der Menüsteuerung und der

Anzeige im Monitor (6. Schritt)

Unabhängig davon, ob Sie Ihre jeweiligen Einstellungen wie beschrieben mit

einer Taste bestätigt haben, kehren die Menüsteuerung und die Anzeige im

Monitor automatisch 3 Sekunden nach Ihrer letzten Eingabe in die Ausgangsla-

ge zurück. Auch in diesem Fall ist dann die zuletzt angewählte Betriebsart / Ein-

Durch einmaliges Drücken wird die Monitor-Beleuchtung eingeschaltet (s. S. 9).12

Die Reflektoren / Blitztechniken

Das LEICASF58 besitzt zwei Reflektoren, den Haupt- und den Zweitreflektor.

Der Hauptreflektor (1.5) ist als schwenk- und neigbarer, motorisierter Zoomkopf

ausgeführt. Er ist zusätzlich mit 18mm-Streuscheibe und Reflektorkarte ausge-

Der Zweitreflektor (1.7) ist wahlweise zuschaltbar, seine Leistung kann geregelt

Schwenken und Neigen für indirektes Blitzen

In seiner Ruheposition ist der Zoomkopf (1.4) zur Sicherheit gegen versehentli-

che Verstellungen verriegelt. Durch Drücken und Festhalten des Entriegelungs-

knopfs (1.4a) kann er für indirektes Blitzen stufig auf verschiedene Raststellun-

gen geschwenkt und/oder geneigt werden:

Schwenken (horizontal): 30° / 60°/90°/120°/150°/180° gegen den Uhrzeiger-

30° / 60°/90°/120° im Uhrzeigersinn

Neigen (vertikal): 7° nach unten

45°/60°/75°/90° nach oben

Durch indirektes Blitzen wird das Motiv weicher ausgeleuchtet und die ausge-

prägte Schattenbildung verringert. Zusätzlich wird der physikalisch bedingte

Lichtabfall vom Vordergrund zum Hintergrund vermindert.

Zur Vermeidung von Farbstichen in den Aufnahmen sollte die Reflexfläche (z.B.

Decke oder Wand) farbneutral bzw. weiß sein. Für eine Frontalaufhellung kann

der Zweitreflektor zusätzlich aktiviert werden (s. „Zweitreflektor für indirektes

Damit kein direktes Licht vom Reflektor auf das Motiv fallen kann, sollte der

Winkel beim Neigen mindestens 60° betragen.

Im Nahbereich und bei Makroaufnahmen kann es durch den Parallaxefehler

zwischen Blitzgerät und Objektiv am unteren Bildrand zu Abschattungen kom-

men. Um dies auszugleichen, kann der Zoomkopf um einen Winkel von 7° nach

unten geneigt werden.

Ist der Zoomkopf nach unten geneigt, wird als Hinweis dafür im Monitor „TILT“

Bei geschwenktem oder geneigtem Zoomkopf erfolgt keine Reichweitenanzei-

ge, außer wenn er in der 7° nach unten geneigten Position ist.

Hinweise zu Nahaufnahmen:

• Bei Aufnahmen im Nahbereich ist zu beachten, dass bestimmte Mindest-Be-

leuchtungsabstände eingehalten werden müssen, um eine Überbelichtung zu

vermeiden. Der Mindest-Beleuchtungsabstand beträgt ca. 10% der im Moni-

tor angezeigten Reichweite.

• Achten Sie darauf, dass bei Nahaufnahmen das Blitzlicht nicht durch das Ob-

jektiv abgeschattet wird, insbesondere durch längere Modelle wie Teles und

Motor-Zoom Verstellung

Als Zoompositionen stehen 24, 28, 35, 50, 75, 90 und 105 (Brennweite in mm

* Der angezeigte Brennweiten-Wert bezieht sich auf das Kleinbild-Format (24x36mm). Bei

Kameras mit kleinerem Format können auf Grund der effektiv kleineren Bildwinkel ggf.

auch Aufnahmen mit kürzeren Brennweiten-Einstellungen des Hauptreflektors erfolgen

als die, die im Monitor angezeigt werden. Beispiel:

Mit einer LEICAM 8 /M 8. 2 und 21mm-Objektiv ergibt auch die 24 mm-Reflektorstellung eine einwandfreie Ausleuchtung.13

Automatische Verstellung

Verfügt das verwendete Objektiv über entsprechende Kennungen, und werden

diese Informationen durch die Kamera an das LEICASF58 übertragen (siehe

die entsprechenden Anleitungen), passt sich die Position des Hauptreflektors

automatisch der Objektivbrennweite an. Das Blitzgerät ist nach jedem Einschal-

ten – und nachdem die Kamera durch Antippen des Auslösers bestromt wurde

- grundsätzlich auf automatische Verstellung eingestellt.

Dies gilt genauso im Fall der LeicaM8/M8.

2-Modelle mit ihrem gegenüber

Kleinbild kleineren Bildformat. Dies wird bei der automatischen Verstellung

Beispiel: Mit einem 21mm-Objektiv wird der Hauptreflektor auf seine „28“-Po-

Im Monitor des Blitzgerätes werden „AZoom“ und die Reflektorposition ange-

Manuelle Verstellung

Unabhängig davon, ob eine digitale Datenübertragung zwischen Kamera und

Blitzgerät stattfindet oder nicht (z.B. mit Objektiven ohne Kennung), kann der

Hauptreflektor auch manuell eingestellt werden.

Im Monitor des Blitzgerätes werden „MZoom“ und die eingestellte Reflektor-

Einstellen (siehe dazu auch „Menüsteuerung / Einstellen der Funktionen“, S. 10)

1. Wählen Sie im Aufnahme-Parameter-Menü den Menüpunkt „Zoom“,

2. dort den gewünschten Wert. Die Einstellung wird sofort wirksam.

Weichere Ausleuchtung

Beim „SOFT “-Betrieb wird die Brennweite des Hauptreflektors um eine Stu-

fe gegenüber der Objektivbrennweite verringert. Die resultierende, großflächi-

gere Ausleuchtung sorgt in Räumen für zusätzliches Streulicht (Reflexionen),

und damit für eine weichere Blitzlicht-Ausleuchtung.

Die Objektivbrennweite beträgt 50mm. Im „SOFT “-Betrieb stellt das Blitz-

gerät den Hauptreflektor auf 35mm.

Im Monitor des Blitzgerätes wird weiter 50mm angezeigt.

Einstellen der Funktion (siehe dazu auch „Menüsteuerung / Einstellen der

1. Wählen Sie im Grundeinstellungs-Menü den Menüpunkt

2. dort, ob Sie die Funktion ein- „SOFT ON“, oder ausschalten „SOFT OFF“

Bei aktiviertem „SOFT “-Betrieb wird im Monitor neben der Brennweite

(2.12) „ASoft“ bzw. „MSoft“ (2.11, je nach eingestellter Betriebsart) angezeigt.

Systembedingt wird der „SOFT “-Betrieb für Objektive mit Nennbrennwei-

ten ab 28mm unterstützt.

18 mm Weitwinkel-Streuscheibe

Das LEICASF58 besitzt eine integrierte Weitwinkel-Streuscheibe. Mit ihr kön-

nen Brennweiten ab 18mm ausgeleuchtet werden.

Im Ruhezustand befindet sich die Streuscheibe (1.5a) eingeschoben oben im

Kopf des Hauptreflektors (1.5). Soll sie eingesetzt werden, wird sie nach vorne

bis zum Anschlag herausgezogen und losgelassen. Sie klappt daraufhin selbst-

Der Hauptreflektor wird dabei automatisch auf die 24mm-Position gestellt. Im

Monitor werden die Zoom– (auf 18 [mm], 2.12) und Entfernungswerte (2.5) ent-

sprechend korrigiert.

Wenn die Streuscheibe nicht mehr eingesetzt werden soll, wird sie um 90°

nach oben geklappt und vollständig eingeschoben.

Der Hauptreflektor wird, nachdem die Streuscheibe wieder eingeschoben wur-

de, erst dann wieder auf die korrekte Brennweite eingestellt (die des angesetz-

ten Objektivs, bzw. der am Objektiv eingestellten Brennweite), wenn die Daten-

übertragung zwischen Kamera und Blitzgerät durch Antippen des Kamera-Aus-

lösers wieder erfolgt.

Entsprechend ist auch dann erst wieder die Anzeige der korrekten Brennweite

im Monitor des Blitzgeräts möglich.

Reflektorkarte für indirektes Blitzen

Das LEICASF 58 besitzt eine integrierte Reflektorkarte. Mit ihr kann beim indi-

rekten Blitzen bei Personen Spitzlichter in den Augen erzeugt werden.

Im Ruhezustand befindet sich die Reflektorkarte (1.5b) eingeschoben oben im

Kopf des Hauptreflektors (1.5). Soll sie eingesetzt werden, wird

1. der Reflektorkopf um 90° nach oben geneigt,

2. die Reflektorkarte gemeinsam mit der Weitwinkel-Streuscheibe (1.5a) nach

vorne bis zum Anschlag herausgezogen,

3. die Reflektorkarte gehalten, und

4. die Streuscheibe in den Kopf zurück geschoben.

Zweitreflektor für indirektes Blitzen

Der Zweitreflektor (1.7) dient zur Frontalaufhellung des Hauptmotivs bei indi-

rekter Beleuchtung, d.h. wenn der Hauptreflektor (1.5) seitlich geschwenkt

und/oder nach oben geneigt ist. Der Einsatz des Zweitreflektors ist grundsätz-

lich nur in solchen Fällen sinnvoll, deshalb wird er bei der Aufnahme selbst

dann nicht ausgelöst, wenn die Funktion zwar eingeschaltet ist, der Hauptre-

flektor sich aber in seiner Ruheposition befindet.

Ist die Lichtmenge des Zweitreflektors zu groß, so kann diese verringert wer-

Einstellen der Funktion (siehe dazu auch „Menüsteuerung / Einstellen der

1. Wählen Sie im Grundeinstellungs-Menü den Menüpunkt „ “, und

2. dort, ob Sie die Funktion ein- oder ausschalten „ OFF“ möchten, sowie

3. welche Leistung Sie wünschen, „ 1/1“ (volle Lichtleistung), „ 1/2“ (halbe

Lichtleistung), oder „ 1/4“ (viertel Lichtleistung).

Bei aktiviertem Zweitreflektor wird das Symbol im Monitor angezeigt.

Hinweis: Selbst wenn er eingeschaltet ist, blitzt der Zweitreflektor nicht, wenn

– die Blitz-Betriebsarten Stroboskop, TestLight und -Slave verwendet wer-

– der Hauptreflektor nach unten geneigt ist.

Blitzbereitschaftsanzeige

Bei aufgeladenem Blitzkondensator leuchtet am LEICASF58 die Blitzbereit-

schaftsanzeige (1.16) auf und zeigt damit die Blitzbereitschaft an. Das bedeutet,

dass für die nächste Aufnahme Blitzlicht verwendet werden kann. Die Blitzbe-

reitschaft wird auch an die Kameramodelle LEICAR8/9, LEICAM8/8. 2, LEICAM7 und LEICAM6TTL übertragen und sorgt in deren Sucheranzeigen für

ein entsprechendes Signal.

Lösen Sie aus, bevor im Kamerasucher die Anzeige für die Blitzbereitschaft

erscheint, so wird das Blitzgerät nicht ausgelöst und die Aufnahme unter

Umständen falsch belichtet, falls die Kamera bereits auf die Blitzsynchronzeit

Belichtungskontrollanzeige

Als Belichtungskontrollanzeige dient das rote Aufleuchten der Taste (1.15). Sie

leuchtet nur auf, wenn die Aufnahme im TTL- bzw. Automatik-Blitzbetrieb rich-

tig belichtet wurde*.

Leuchtet sie nach der Aufnahme nicht auf, so wurde die Aufnahme unterbelich-

tet und Sie müssen die nächst größere Blende, d.h. den nächst kleineren Blen-

denwert einstellen (z.B. anstatt Blende 11 die Blende 8) und/oder die Entfer-

nung zum Motiv bzw. zur Reflexfläche (z.B. beim indirekten Blitzen) verkleinern

und die Aufnahme wiederholen. Beachten Sie deshalb stets die Reichweitenan-

zeige im Monitor des Blitzgerätes.

Die Blitz-Bereitschaftsanzeige im Sucher der LEICAM8/ M8.

-Modelle arbeitet prinzipbe-

dingt ausschließlich als Blitzbereitschaftsanzeige, nicht jedoch als Belichtungs-Kontrollan-

Im Monitor des LEICASF58 wird entweder der Wert für die maximale Reich-

weite des Blitzlichtes angezeigt (bei den TTL- und A-Blitz-Betriebsarten), oder

die Entfernung, in der das Blitzlicht ein Motiv korrekt ausleuchtet (bei den

manuellen Blitz-Betriebsarten). Der angezeigte Wert bezieht sich auf einen

Reflexionsgrad von 25% des Motivs, was für die meisten Aufnahmesituationen

zutrifft. Starke Abweichungen des Reflexionsgrades, z.B. bei sehr stark oder

sehr schwach reflektierenden Motiven können die Reichweite beeinflussen.

Im TTL- und Automatik-Blitzbetrieb sollte sich das Motiv im mittleren Drittel

des angezeigten Wertes befinden. Damit wird der Belichtungsautomatik genü-

gend Spielraum zum Ausgleich gegeben. Der Mindestabstand zum Motiv sollte

10% des angezeigten Wertes nicht unterschreiten, um Überbelichtungen zu

Die Anpassung an die jeweilige Aufnahmesituation kann z.B. durch Ändern des

Blendenwertes erreicht werden.

Im manuellen Blitzbetrieb M kann die Anpassung an die jeweilige Aufnahmesi-

tuation z.B. durch Ändern der Objektivblende und/oder durch Wahl zwischen

voller Lichtleistung und einer Teillicht-Leistung „P“ erreicht werden.

Die Reichweite/Entfernung kann wahlweise in Meter oder Feet erfolgen (siehe

„m-ft-Umschaltung“, S. 28). Bei geschwenktem und/oder geneigtem Hauptre-

flektor und im Slave-Betrieb erfolgt keine Reichweiten-/Entfernungsanzeige.

Wenn der Hauptreflektor um 7° nach unten geneigt wird, bleibt die Reichwei-

ten-/Entfernungsanzeige erhalten.16

Automatische Anpassung der Reichweitenanzeige

Die Kameras übertragen die Blitzparameter (z.B. für Lichtempfindlichkeit ISO,

Objektivbrennweite, Blende und Umlicht-Belichtungskorrektur) an das Blitzge-

rät. Das Blitzgerät passt dadurch seine Einstellungen automatisch an. Aus den

Blitzparametern und der Leitzahl wird die maximale Reichweite berechnet und

im Monitor angezeigt.

Dazu muss zwischen Kamera und Blitzgerät ein Datenaustausch stattfinden,

z.B. durch Antippen des Kameraauslösers!

Blitzsynchronisation

Automatische Blitzsynchronzeitsteuerung

Je nach Kameratyp und an der Kamera eingestellter Belichtungs-Betriebsart

wird bei Erreichen der Blitzbereitschaft die Verschlusszeit auf die Blitzsynchron-

zeit umgeschaltet (siehe Kamera-Anleitung).

Kürzere Verschlusszeiten als die Blitzsynchronzeit können nicht eingestellt werden

(außer mit den Blitz-Betriebsarten -HSS und -HSS, s. „HSS-Kurzzeit-

synchronisation“, S. 27), bzw. werden auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet.

Dagegen können längere Verschlusszeiten als die Blitzsynchronzeit je nach an der

Kamera gewählter Belichtungs-Betriebsart sehr wohl verwendet werden.

• Die LEICAR9 arbeitet in der Programmautomatik mit variablen Verschlusszei-

ten. Sie werden von der Kamera in Abhängigkeit vom Umgebungslicht und

der verwendeten Objektivbrennweite automatisch gesteuert (siehe Kamera-

• Wenn Sie sicherstellen möchten, dass das LEICASF58 seine volle Lichtlei-

stung nutzen kann, sollten Sie keine kürzeren Verschlusszeiten als 1/125s

• Kameras, bzw. Objektive mit Zentralverschluss besitzen keine Synchronzeit,

da mit ihnen jede Verschlusszeit auch mit Blitz eingesetzt werden kann. Infol-

gedessen erfolgt mit ihnen auch keine automatische Einstellung irgendeiner

Normalsynchronisation

Bei der Normalsynchronisation wird das LEICASF58 zum Beginn der Belichtungs-

zeit ausgelöst, also unmittelbar nach dem Öffnen des Verschlusses. Diese Syn-

chronisation ist der Standardbetrieb und wird von allen Kameras ausgeführt. Sie

ist für die meisten Blitzaufnahmen geeignet.

Die Kamera wird abhängig von der eingestellten Belichtungs-Betriebsart auf

die Blitzsynchronzeit umgeschaltet.

Am Blitzgerät erfolgt keine Einstellung bzw. Anzeige für diesen Betrieb.

In Anlehnung an die in der Mehrzahl, insbesondere der Systemkameras ver-

wendeten Schlitzverschlüsse mit ihren 2 Vorhängen, wird diese Synchronisa-

tion üblicherweise „auf den 1. Verschlussvorhang“ genannt.

Im Fall der in den meisten Kompaktkameras und manchen Wechselobjektiven

verwendeten Zentralverschlüssen ist diese Bezeichnung jedoch nicht zutref-

fend. Deshalb wird in dieser Anleitung von der in beiden Fällen zutreffenden

Synchronisation der Belichtung auf den Beginn der Belichtung gesprochen –

oder auf das Ende, siehe den folgenden Abschnitt.

Synchronisation auf das Ende der Belichtung

Einige Kameras bieten die Möglichkeit zur Synchronisation auf das Ende der

Belichtungszeit (meist bezeichnet als „auf den 2. Verschlussvorhang“). Dies ist

vor allem bei Belichtungen mit langen Verschlusszeiten (> 1/30s) und beweg-

ten Motiven mit eigener/n Lichtquelle/n, bzw. Motiven mit Lichtreflexionen von

Vorteil, weil die bewegten Lichtquellen dann einen Lichtschweif „hinter sich

herziehen“, anstatt ihn, wie beim Synchronisieren auf den Beginn der Belich-

tung, „vor sich herschieben“. Dies ergibt bei bewegten Lichtquellen eine

„natürlichere“ Wiedergabe der Aufnahmesituation.

Die Synchronisation auf das Ende der Belichtung wird an der Kamera einge-

stellt (siehe Kamera-Anleitung)! In Abhängigkeit der eingestellten Belichtungs-

Betriebsart steuert die Kamera dann, insbesondere bei Aufnahmen dunklerer

Motive längere Verschlusszeiten als die Blitzsynchronzeit ein.

Verwenden Sie bei langen Verschlusszeiten ein Stativ um verwackelte Aufnah-

Automatische / manuelle Einstellung der Blitz-

Die im Parameter-Menü aufgeführten Einstellungen sind entscheidend

für die Steuerung der Blitz-Belichtung. In Abhängigkeit von der eingestellten

Blitz-Betriebsart (s. S. 20) werden in diesem Menü unterschiedlich viele der ins-

gesamt 7 Parameter angezeigt:

Einzelheiten zu den Blitz-Parametern 4-7 finden Sie in den entsprechenden

Abschnitten auf den S. 23 (4), 26 (5), 25 (6) und 25 (7).

Je nach Kameratyp werden die Blitz-Parameter 1-3 automatisch am Blitzgerät

eingestellt, oder sie müssen manuell am Blitzgerät eingegeben werden:

Nur mit R-Objektiven, die mit ROM-Speicher und Kontaktleiste ausgerüstet sind.

Je nach Ausstattung des Objektivs

Nur mit M-Objektiven, die mit 6-Bit-Kodierung ausgerüstet sind.

Lichtempfindlichkeit1

Brennweite / Reflektorposition

Manuelle Blitzbelichtungs

Manuelle-Teillichtleistung

(von der Kamera automatisch gesteuert

oder am Objektiv manuell vorgegeben)

Automatische Übertragung

Für die automatische Übertragung dieser Blitz-Parameter muss das

LEICASF58 auf die Kamera aufgesetzt und beide Geräte eingeschaltet sein.

Zusätzlich muss ein Datenaustausch zwischen Kamera und Blitzgerät stattfin-

den. Dazu den Kameraauslöser kurz antippen.

Die Werte für Lichtempfindlichkeit (ISO) und Blende (F) können bei automati-

scher Übertragung ausschließlich direkt an der jeweiligen Kamera, bzw. dem

Objektiv verändert werden, nicht jedoch am Blitzgerät

Manuelle Einstellung (siehe dazu auch „Menüsteuerung / Einstellen der

3. Wählen Sie im Parameter-Menü den gewünschten Punkt, und

4. dort den gewünschten Wert.

Im Monitor (1.11) wird folgendes angezeigt

1. Die automatisch übertragenen, bzw. manuell eingegebenen Werte für ISO

2. AZoom, bzw. MZoom (für die automatische, bzw. manuelle Einstellung), so-

wie der jeweilige Brennweiten-Wert. Die maximale Reichweite (bei den TTL-

und A- Betriebsarten), bzw. die Entfernung, in der ein Motiv vom Blitzlicht

korrekt belichtet wird (in den M-und Stroboskop-Betriebsarten) entsprechend

den eingestellten Blitz-Parametern.

Am Objektiv eingestellte Blendenwerte werden bei LEICAM8/ M8.2 nicht übertragen.

Infolgedessen müssen sie auch am Blitzgerät manuell eingegeben werden.

Das LEICASF58 bietet insgesamt 6 Blitz-Betriebsarten an:

-HSS TTL-Blitzbetrieb mit HSS-Kurzzeitsynchronisation

Automatik-Blitzbetrieb

Manueller Blitzbetrieb

-HSS Manueller Blitzbetrieb mit HSS-Kurzzeitsynchronisation

-Slave Kameraferner Betrieb als Zweitblitz mit drahtloser Auslösung

Stroboskop-Blitzbetrieb

Je nach Ausstattung der Kameras stehen nicht sämtliche dieser Betriebsarten

Funktion ist ausschließlich für den kamerafernen Betrieb als Zweitblitz vorgese-

hen. Das Blitzgerät wird bei dieser Funktion ausschließlich über seinen

Slave–Sensor (1.6) von einem anderen Blitzgerät ausgelöst.

Mit Mess-Vorblitz (s. „TTL-Blitzbetrieb mit Mess-Vorblitzen“, S. 20)

Funktion wird zwar im Monitor des Blitzgeräts angezeigt, jedoch von Kameras,

die nur einen Mittenkontakt haben, nicht unterstützt und kann daher mit diesen

Kameras fehlerhafte Belichtungen verursachen.

M M M A TTL TTL TTL-Blitzbetrieb

Im TTL-Blitzbetrieb erreichen Sie auf einfache Art sehr gute Blitzaufnahmen. In

dieser Blitzbetriebsart wird die Belichtungsmessung von einem Sensor in der

Kamera vorgenommen. Dieser misst das durchs Objektiv (TTL = „Trough The

Lens“) einfallende Licht. Der Vorteil dieses Blitzbetriebes liegt darin, dass alle

Faktoren, welche die Belichtung beeinflussen (Aufnahmefilter, Blenden- und

Brennweitenänderungen bei Zoom-Objektiven, Auszugsverlängerungen für

Nahaufnahmen usw.), automatisch bei der Regelung des Blitzlichtes berück-

TTL-Blitzbetrieb mit Mess-Vorblitzen

Der TTL-Blitzbetrieb mit Mess-Vorblitzen mit den Leica M-Digitalmodellen ist

eine Weiterentwicklung des Standard TTL-Blitzbetriebes analoger Kameras. Bei

der Aufnahme wird/werden vor der eigentlichen Belichtung ein oder mehrere

fast unsichtbare Mess-Vorblitze vom Blitzgerät abgegeben. Das reflektierte

Licht der Mess-Vorblitze wird von der Kamera ausgewertet. Entsprechend der

Auswertung wird die nachfolgende Blitzbelichtung von der Kamera an die Auf-

nahmesituation angepasst.

• In Abhängigkeit vom Kameratyp erfolgen die Mess-Vorblitze zeitlich so kurz

vor dem Hauptblitz, dass diese praktisch nicht vom Hauptblitz unterschieden

• Die Mess-Vorblitze tragen nicht zur Belichtung der Aufnahme bei.

Automatisches TTL-Aufhellblitzen

Innerhalb des TTL-Blitzbetriebs wird bei manchen Kameras automatisch eine

TTL-Aufhell-Blitzsteuerung aktiviert: Bei den LEICAR8/9-Modellen in der Pro-

grammautomatik P, bei den LEICAM8/M8.

2-Modellen sowohl bei Zeitautoma-

tik A und der Schnappschuss-Automatik S als auch bei manueller Belichtungs-

einstellung. Je nach den vorherrschenden Helligkeitsverhältnissen sorgt dabei

das Mess-System der Kamera für die geeignete Kombination von Verschluss-

zeit, Arbeitsblende und Blitzleistung (siehe Kamera-Anleitung).

Die TTL-Aufhell-Blitzsteuerung kann störende Schatten beseitigen und bei Ge-

genlichtaufnahmen eine ausgewogene Belichtung zwischen Motiv und Bildhin-

• Achten Sie darauf, dass Gegenlichtquellen nicht direkt ins Objektiv scheinen –

dies könnte fehlerhafte Belichtungen verursachen.

• Eine Einstellung oder Anzeige für den automatischen TTL-Aufhellblitzbetrieb

am Blitzgerät erfolgt in diesem Fall nicht.

Einstellen der Funktion am Blitzgerät (siehe dazu auch „Menüsteuerung /

Einstellen der Funktionen“, S. 10)

1. Rufen Sie das Betriebsarten-Menü auf, und

2. wählen Sie aus der Liste .

Einstellungen an der Kamera

– Der TTL-Blitzbetrieb wird von allen Belichtungs-Betriebsarten - Programm

„P“, Zeitautomatik „A“, Blendenautomatik „S“ und Manuell „M“ – unter-

– Die Synchronzeit (Verschlusszeit bei Blitzbetrieb) wird je nach Belichtungs-Be-

triebsart und Kameratyp automatisch eingestellt, oder sie muss manuell vor-

gegeben werden, siehe dazu die jeweilige Kamera-Anleitung (s. dazu auch

„Blitzsynchronisation“, S. 16).

– Die Blitzparameter für ISO, Blende und Objektiv-Brennweite bzw. Reflektorpo-

sition werden je nach Kameratyp automatisch eingestellt, oder sie müssen

manuell am Blitzgerät eingegeben werden (s. „Automatische / manuelle Ein-

stellung der Blitz-Aufnahme-Parameter“, S. 18).

Anzeigen im Monitor des Blitzgerätes / im Sucher der Kamera

(s. dazu auch „Anzeigen im Monitor“, S. 15)

– Die Reichweitenanzeige im Monitor (2.5) des Blitzgerätes erfolgt gemäß den

von der Kamera übertragenen, bzw. manuell am Blitzgerät eingegebenen

Blitz-Parametern (s. „Automatische / manuelle Einstellung der Blitz-Aufnah-

me-Parameter“, S. 18).

– Blitz-Bereitschaft und der Status einer erfolgten Blitzaufnahme werden in den

Sucheranzeigen aller aufgeführten Leica Kameras außer der LEICAMP signa-

– Bei einer korrekt belichteten Aufnahme leuchtet für ca. 3s die Belichtungs-

Erfolgsanzeige (1.15) (Bei den LEICAM8/M8.

2-Modellen erfolgt diese Anzei-

Automatik-Blitzbetrieb

Im Automatik-Blitzbetrieb A misst der Fotosensor (1.2) des LEICASF58 das

vom Motiv reflektierte Licht. Der Fotosensor hat einen Messwinkel von ca. 25°

und misst nur während der eigenen Lichtabgabe. Bei ausreichender Lichtmen-

ge schaltet die Belichtungsautomatik des Blitzgerätes das Blitzlicht ab. Der

Fotosensor (muss auf das Motiv gerichtet sein.

Am Monitor wird die maximale Reichweite (2.5) angezeigt. Die kürzeste Auf-

nahmeentfernung beträgt ca. 10% der maximalen Reichweite. Das Motiv sollte

sich etwa im mittleren Drittel der angezeigten Reichweite befinden, damit die

Belichtungsautomatik Spielraum zum Ausgleichen hat.

Einstellen der Funktion am Blitzgerät (siehe dazu auch „Menüsteuerung /

Einstellen der Funktionen“, S. 10)

1. Rufen Sie das Betriebsarten-Menü auf, und

2. wählen Sie aus der Liste .

Einstellungen an der Kamera

– Der Automatik-Blitzbetrieb setzt die manuelle Einstellung einer Blende am

Objektiv voraus, kann also nur mit den Belichtungs-Betriebsarten Zeitautoma-

tik und Manuell eingesetzt werden.

– Die Synchronzeit (Verschlusszeit bei Blitzbetrieb) wird je nach Belichtungs-Be-

triebsart und Kameratyp automatisch eingestellt, oder sie muss manuell vor-

gegeben werden, siehe dazu die jeweilige Kamera-Anleitung (s. dazu auch

„Blitzsynchronisation“, S. 16).

- Die Blitzparameter für ISO und Objektiv-Brennweite bzw. Reflektorposition

werden je nach Kameratyp automatisch eingestellt, oder sie müssen manuell

am Blitzgerät eingegeben werden (s. „Automatische / manuelle Einstellung

der Blitz-Aufnahme-Parameter“, S. 18.

Anzeigen im Monitor des Blitzgerätes/ im Sucher der Kamera

(s. dazu auch „Anzeigen im Monitor“, S. 15)

– Die Reichweitenanzeige im Monitor (2.5) des Blitzgerätes erfolgt gemäß den

von der Kamera übertragenen, bzw. manuell am Blitzgerät und am Objektiv

eingegebenen/eingestellten Blitz-Parametern (s. „Automatische / manuelle

Einstellung der Blitz-Aufnahme-Parameter“, S. 18).

– Die Blitz-Bereitschaft wird in den Sucheranzeigen aller aufgeführten Leica

Kameras außer der LEICAMP signalisiert.

– Bei einer korrekt belichteten Aufnahme leuchtet für ca. 3s die Belichtungs-

Erfolgsanzeige (1.15).23

Blitz-Belichtungskorrekturen

Bei starken Helligkeits- und/oder erheblichen Entfernungs-Unterschieden zwi-

schen den Motivteilen im Bildfeld (insbesondere zwischen Hauptmotiv und

Hintergrund) kann eine manuelle Blitz-Belichtungskorrektur sinnvoll sein, um

die korrekte Belichtung Ihres Hauptmotivs sicherzustellen. Erläuterung:

Die TTL-Steuerung der Kameras (außer LEICAMP) wie auch die Blitz-Belichtungs-

automatik von Blitzgeräten ist auf einen Reflexionsgrad von 25% (durchschnitt-

licher Reflexionsgrad von Blitzmotiven) abgestimmt. Ein dunkler Hintergrund, der

viel Licht absorbiert oder ein heller Hintergrund, der stark reflektiert (z.B. Gegen-

lichtaufnahmen), können zu Über- bzw. Unterbelichtung des Motivs führen.

Um diesen Effekt zu kompensieren, kann die Blitzbelichtung manuell mit einem

Korrekturwert der Situation angepasst werden. Am LEICASF58 können im TTL-

und Automatik-Blitzbetrieb manuelle Korrekturwerte für die Blitz-Belichtung

von –3 EV (Blendenwerte) bis +3 EV (Blendenwerte) in Drittel-Stufen eingestellt

Die Höhe des Korrekturwertes ist vom Kontrast zwischen Motiv und Bildhinter-

Dunkles Motiv vor hellem Hintergrund:

Positiver Korrekturwert

Helles Motiv vor dunklem Hintergrund:

Negativer Korrekturwert

Einstellen der Funktion (siehe dazu auch „Menüsteuerung / Einstellen der

1. Wählen Sie im Aufnahme-Parameter-Menü den Menüpunkt „EV“

(EV= Exposure Value; Blendenwert), und

2. dort den gewünschten Wert.

Beim Einstellen einer Blitz-Belichtungskorrektur kann sich die Reichweitenan-

zeige (2.5) im Monitor des Blitzgerätes ändern (die mit einer Plus-Korrektur

erfolgende stärkere Ausleuchtung kann nur bis zu einer geringeren Entfernung

geleistet werden, umgekehrt die geringere mit einer Minus-Korrektur auch in

einer größeren Entfernung).

Manueller Blitzbetrieb

Im manuellen Blitzbetrieb wird vom LEICASF58 ungeregelt die volle Energie

abgestrahlt, bzw. die verringerte Energiemenge, die in Form einer Teillichtlei-

stung (s. S. 26) eingestellt ist. Manuelle Blitz-Belichtungen können daher immer

nur in einer bestimmten Entfernung zum Hauptmotiv korrekt sein. Die Anpas-

sung der Belichtung muss infolgedessen für jede Aufnahme erfolgen: Durch

die Wahl der Blende, und/oder die Veränderung der Entfernung zum Motiv,

und/oder das Einstellen einer geeigneten manuellen Teillichtleistung.

Einstellen der Funktion am Blitzgerät (siehe dazu auch „Menüsteuerung /

Einstellen der Funktionen“, S. 10)

1. Rufen Sie das Betriebsarten-Menü auf, und

2. wählen Sie aus der Liste .

Einstellungen an der Kamera

– Der manuelle Blitzbetrieb setzt die manuelle Einstellung einer Blende am

Objektiv voraus, kann also nur mit den Belichtungs-Betriebsarten Zeitautoma-

tik und Manuell eingesetzt werden.

– Die Synchronzeit (Verschlusszeit bei Blitzbetrieb) wird je nach Belichtungs-Be-

triebsart und Kameratyp automatisch eingestellt, oder sie muss manuell vor-

gegeben werden, siehe dazu die jeweilige Kamera-Anleitung (s. dazu auch

„Blitzsynchronisation“, S. 16).

– Die Blitzparameter für ISO und Objektiv-Brennweite bzw. Reflektorposition

werden je nach Kameratyp automatisch eingestellt, oder sie müssen manuell

am Blitzgerät eingegeben werden (s. „Automatische / manuelle Einstellung

der Blitz-Aufnahme-Parameter“, S. 18).

Anzeigen im Monitor des Blitzgerätes / im Sucher der Kamera (s. dazu

auch „Anzeigen im Monitor“, S. 15)

– Die Entfernungsanzeige im Monitor (2.5) des Blitzgerätes erfolgt gemäß den

von der Kamera übertragenen, bzw. manuell am Blitzgerät und am Objektiv

eingegebenen/eingestellten Blitz-Parametern (s. „Automatische / manuelle

Einstellung der Blitz-Aufnahme-Parameter“, S. 18).

– Die Blitz-Bereitschaft wird in den Sucheranzeigen aller aufgeführten Leica

Kameras außer der LEICA MP signalisiert.25

Stroboskop-Blitzbetrieb

Beim Stroboskop-Betrieb werden - während der Verschluss der Kamera offen

ist - mehrere Blitze in kurzer Folge abgegeben. Dadurch erscheinen diejenigen

Motivteile mehrfach im Bild, die sich während der Aufnahme bewegen und im

Wesentlichen vom Blitzlicht beleuchtet werden. Das ist besonders interessant

bei Bewegungsstudien und Effektaufnahmen.

Um die Wirksamkeit der Darstellung zu unterstützen, empfiehlt es sich, das

Hauptmotiv vor einem möglichst dunklen Hintergrund zu fotografieren (den

das Blitzlicht nicht ausleuchtet).

Da die verfügbare Gesamtleistung für eine Stroboskop-Aufnahme auf mehrere

Blitze aufgeteilt werden muss, ist diese Funktion nur mit einer Teillichtleistung

von max. 1/4 oder weniger realisierbar. Infolgedessen sind die möglichen Ent-

fernungen zum Hauptmotiv entsprechend geringer. Deshalb, und weil die Lei-

stung der Einzelblitze nicht weiter verändert werden kann/wird, erfolgt die Be-

stimmung der Belichtung dabei wie beim Manuellbetrieb (s. S. 24).

Die Leistung der Einzelblitze selbst wird durch die beiden möglichen Einstellun-

gen festgelegt - Blitzanzahl und Blitzfrequenz. Es kann sowohl die Blitzfrequenz

(Blitze pro Sekunde) als auch die Anzahl der Blitze gewählt werden.

Einstellen der Funktion am Blitzgerät (siehe dazu auch „Menüsteuerung /

Einstellen der Funktionen“, S. 10)

1. Rufen Sie das Betriebsarten-Menü auf, und

2. wählen Sie aus der Liste .

Stroboskop-Blitzanzahl und -Blitzfrequenz

Blitzanzahl (N) und Blitzfrequenz (f) lassen sich von 2 bis 50, bzw. 1 bis 50 in

Einer-Schritten einstellen. Die maximal mögliche manuelle Teillichtleistung

wird dabei automatisch angepasst. Sie ist abhängig von ISO- und Blendenwert.

Sie können zur Erzielung von kurzen Blitzleuchtzeiten die Teillichtleistung ma-

nuell bis auf den Minimalwert von 1/256 einstellen (s. S. 26).

Im Monitor wird die zu den eingestellten Parametern gültige Entfernung ange-

zeigt. Falls Sie Ihr Hauptmotiv jedoch aus einer anderen Entfernung fotografie-

ren möchten (z. B. aus gestalterischen Gründen, oder weil die Ausdehnung des

Bewegungsablaufs dies erfordert) kann der angezeigte Entfernungswert durch

Verändern des Blendenwertes oder der Teillichtleistung angeglichen werden.

Einstellen von Blitzfrequenz und -anzahl (siehe dazu auch „Menüsteue-

rung / Einstellen der Funktionen“, S. 10)

1. Wählen Sie im Aufnahme-Parameter-Menü den Menüpunkt N, bzw. f,

2. dort die gewünschten, jeweiligen Werte.

Der Zweitreflektor wird im Stroboskop-Blitzbetrieb nicht unterstützt. Selbst

wenn er eingeschaltet ist, blitzt er im Stroboskop-Blitzbetrieb nicht mit! Im

Monitor wird dabei das Symbol für den Zweitreflektor nicht angezeigt!

Einstellungen an der Kamera

– Der Stroboskop-Blitzbetrieb setzt die manuelle Einstellung einer Blende am

Objektiv voraus, kann also nur mit den Belichtungs-Betriebsarten Zeitautoma-

tik und Manuell eingesetzt werden.

– Die Synchronzeit (Verschlusszeit bei Blitzbetrieb) wird je nach Belichtungs-Be-

triebsart und Kameratyp automatisch eingestellt, oder sie muss manuell vor-

gegeben werden, siehe dazu die jeweilige Kamera-Anleitung (s. dazu auch

„Blitzsynchronisation“, S. 16).

– Die Blitzparameter für ISO und Objektiv-Brennweite bzw. Reflektorposition

werden je nach Kameratyp automatisch eingestellt, oder sie müssen manuell

am Blitzgerät eingegeben werden (s. „Automatische / manuelle Einstellung

der Blitz-Aufnahme-Parameter“, S. 18).

Anzeigen im Monitor des Blitzgerätes / im Sucher der Kamera (s. dazu

auch „Anzeigen im Monitor“, S. 15)

– Die Entfernungsanzeige im Monitor (2.5) des Blitzgerätes erfolgt gemäß den

von der Kamera übertragenen, bzw. manuell am Blitzgerät und am Objektiv

eingegebenen/eingestellten Blitz-Parametern (s. „Automatische / manuelle

Einstellung der Blitz-Aufnahme-Parameter“, S. 18).

– Die Blitz-Bereitschaft wird in den Sucheranzeigen aller aufgeführten Leica

Kameras außer der LEICA MP signalisiert.

MA Manuelle Teillicht-Leistung

Im manuellen Blitzbetrieb und Stroboskop-Betrieb lässt sich die Lichtleistung

des LEICASF58 durch Einstellen einer manuellen Teillicht-Leistung (P) der Auf-

nahmesituation anpassen. Der Einstellbereich erstreckt sich im manuellen Blitz-

betrieb von P 1/1 (volle Lichtleistung) bis P 1/256 in Drittel-Stufen.

Einstellen der Funktion (siehe dazu auch „Menüsteuerung / Einstellen der

1. Wählen Sie im Aufnahme-Parameter-Menü den Menüpunkt „P“, und

2. dort den gewünschten Wert.

Hinweise zur Teillicht-Leistung in Verbindung mit Stroboskop-Betrieb:

• Die maximal einstellbare Teillicht-Leistung passt sich den eingestellten Blitz-

• Die Verringerung der manuellen Teillicht-Leistung ist nur in ganzen Stufen

• Beim Zurückstellen der Blitzanzahl (N) und der Blitzfrequenz (f) wird die Teil-

licht-Leistung nicht zurückgestellt.

HSS-Kurzzeitsynchronisation

Einige Kameras unterstützen die HSS–Kurzzeitsynchronisation (siehe Kamera-

Anleitung). Mit dieser Blitz-Betriebsart ist es möglich, Blitzgeräte auch bei kür-

zeren Verschlusszeiten als der Blitzsynchronzeit einzusetzen.

Interessant ist diese Betriebsart z.B. bei Portrait-Aufnahmen in sehr hellem

Umgebungslicht, wenn durch eine weit geöffnete Blende (z.B. F 2,0) die Schär-

fentiefe begrenzt werden soll! Das LEICASF58 unterstützt die HSS–Kurzzeit-

synchronisation in den Blitzbetriebsarten -HSS und -HSS.

Physikalisch bedingt, wird durch die HSS–Kurzzeitsynchronisation die Leitzahl,

und damit auch die Reichweite des Blitzgerätes ggf. erheblich eingeschränkt!

Dies ist auch von der verwendeten Verschlusszeit abhängig - je kürzer die Ver-

schlusszeit desto geringer die Leitzahl! Beachten Sie daher die Reichweitenan-

zeige im Monitor des Blitzgerätes.

Die HSS–Kurzzeitsynchronisation wird automatisch ausgeführt, wenn an der

Kamera manuell oder automatisch eine kürzere Verschlusszeit als die Blitzsyn-

chronzeit eingestellt ist, bzw. eingesteuert wird.

Einstellen der Funktion am Blitzgerät (siehe dazu auch „Menüsteuerung /

Einstellen der Funktionen“, S. 10, und „Blitz-Betriebsarten“, S. 20)

3. Rufen Sie das Betriebsarten-Menü auf, und

4. wählen Sie aus der Liste -HSS oder -HSS.

MTTL Einstellungen an der Kamera

Siehe Kamera-Anleitung

Anzeigen im Monitor des Blitzgerätes / im Sucher der Kamera (s. dazu

auch „Anzeigen im Monitor“, S. 15)

– Die Entfernungsanzeige im Monitor (2.5) des Blitzgerätes erfolgt gemäß den

von der Kamera übertragenen, bzw. manuell am Blitzgerät und am Objektiv

eingegebenen/eingestellten Blitz-Parametern (s. „Automatische / manuelle

Einstellung der Blitz-Aufnahme-Parameter“, S. 18).

– Die Blitz-Bereitschaft wird in den Sucheranzeigen aller aufgeführten Leica

Kameras außer der LEICA MP signalisiert.28

Je nach eingestellter Blitz-Betriebsart stehen verschiedene Sonderfunktionen

Die Reichweiten-, bzw. Entfernungsanzeige im Monitor des LEICASF58 kann

wahlweise in Meter „m“ oder Feet „ft“ erfolgen.

Einstellen der Funktion (siehe dazu auch „Menüsteuerung / Einstellen der

1. Wählen Sie im Grundeinstellungs-Menü den Menüpunkt „m/ft“, und

2. dort die gewünschte Maßeinheit.

Mit der Beep-Funktion kann sich der Benutzer einige Gerätefunktionen des

Blitzgerätes akustisch mitteilen lassen. Dadurch kann sich der Fotograf voll auf

Motiv und Aufnahme konzentrieren und muss nicht auf zusätzliche optische

Statusanzeigen achten!

Die Beep-Funktion signalisiert akustisch das Erreichen der Blitzbereitschaft, die

korrekte Blitzbelichtung oder eine Fehlbedienung.

Akustische Meldung nach dem Einschalten des Blitzgerätes

Ein kurzes (ca. 2s) ununterbrochenes Beep-Signal nach dem Einschalten zeigt

die Blitzbereitschaft des Blitzgerätes an.

Beep-Signale nach der Aufnahme

• Ein kurzes (ca. 2s) ununterbrochenes Beep-Signal direkt nach der Aufnahme

zeigt an, dass die Aufnahme richtig belichtet wurde und die Blitzbereitschaft

weiter fortbesteht. Erfolgt direkt nach der Aufnahme kein Beep-Signal, so

wurde die Aufnahme unterbelichtet.

• Ein intermittierendes (— — —) Beep-Signal direkt nach der Aufnahme, ist das

Zeichen für eine korrekt belichtete Blitzlichtaufnahme. Die Blitzbereitschaft

besteht aber erst nach einem folgenden (ca. 2s) Dauerton (Beep).

• Das Beep-Signal als Anzeige der erneuten Blitzbereitschaft nach einer Aufnah-

me erfolgt nur, wenn vorher die gesamte Leistung abgegeben wurde, also in

der Betriebsart „M“ grundsätzlich (mögliche Ausnahme: geringe Leistungsab-

gabe bei eingestellter Teillicht-Leistung), mit „A“ und TTL“ jedoch nur dann,

wenn selbst die maximale Leistungsabgabe nicht ausreichend für eine korrek-

• Im Fall der LEICAM8/M8.

2-Modelle erfolgt ein Beep-Signal bei TTL-Betrieb

ausschließlich nach Abgabe der vollen Blitzleistung und dann als Anzeige der

Blitzbereitschaft, nicht jedoch als Belichtungs-Kontrollsignal.

Einstellen der Funktion (siehe dazu auch „Menüsteuerung / Einstellen der

1. Wählen Sie im Grundeinstellungs-Menü den Menüpunkt „Beep“, und

2. dort die gewünschte Einstellung.

Bei eingeschalteter Beep-Funktion wird im Monitor zusätzlich das Symbol

Tastatur-Verriegelung

Mit der Funktion zur Tastatur-Verriegelung (KEYLOCK) lassen sich die Tasten

des LEICASF58 gegen unbeabsichtigte Verstellung verriegeln. Bei aktivierter

Tastatur-Verriegelung wird im Monitor über den Tasten 1.13, 1.14 und 1.15 das

Einstellen der Funktion (siehe dazu auch „Menüsteuerung / Einstellen der

4. Wählen Sie im Grundeinstellungs-Menü den Menüpunkt „KeyLock“,

5. dort, ob Sie die Funktion ein- „KeyLock ? YES?“, oder ausschalten „KeyLock

Aufheben der Tastaturverriegelung

Beim Betätigen einer Taste erscheint im Monitor die Anzeige „UNLOCK? Press

these keys“. Als Hinweis, dass die Tastatur verriegelt ist, erscheint das Symbol

Zum Aufheben der Tastaturverriegelung die Tasten 1.14 und 1.15 für ca. 3 s

drücken. Sobald die Tastatur-Verriegelung ausgeschaltet ist, erscheinen im

Monitor wieder die normalen Anzeigen.

Bei dieser Funktion handelt es sich um eine Folge mehrerer Blitze mit hoher

Frequenz. Während der ca. 3s dauernden Blitzfolge entsteht der Eindruck eines

Dauerlichtes. So kann die Lichtverteilung und Schattenbildung bereits vor einer

Aufnahme beurteilt werden.

Einstellen der Funktion (siehe dazu auch „Menüsteuerung / Einstellen der

1. Wählen Sie im Grundeinstellungs-Menü den Menüpunkt „TestLight“,

2. dort, ob Sie die Funktion ein- „TestLight ON“, oder ausschalten „TestLight

• Die Test Light Funktion steht mit dem drahtlosen -Slave Betrieb (s. S. 30)

nicht zur Verfügung.

• Zusammen mit der Test Light Funktion steht der Zweitreflektor nicht zur Ver-

Verwendung als Zweitblitz

Manchmal kann eine gewünschte Ausleuchtung nur durch den Einsatz mehre-

rer Lichtquellen erzielt werden. Neben der meist für die frontale Ausleuchtung

verwendeten Hauptlichtquelle sind, z.B. bei Portraits zusätzliche Lichtquellen

zur Vermeidung von harten Schatten, zur Erzeugung von Spitzlichtern in den

Augen, u.s.w. notwendig.

Das LEICASF58 besitzt zu diesem Zweck einen Slave-Sensor (1.6), so dass es

nicht nur direkt an der Kamera als Haupt-Blitzlichtquelle verwendet werden

kann, sondern auch als drahtlos (d.h. allein durch den Blitz des Haupt-Blitzge-

räts) ausgelöster Zweitblitz. Der mitgelieferte Standfuß erlaubt eine einfache

und sichere Aufstellung des als Zweitblitz genutzten Geräts auf jeder ebenen

Einstellen der Funktion (siehe dazu auch „Menüsteuerung / Einstellen der

Wählen Sie im Betriebsarten-Menü den Menüpunkt -Slave.

Im Monitor des Blitzgerätes wird angezeigt:

– -Slave für die Betriebsart

– „MZoom“ und die momentan eingestellte Brennweite/Position des Zoom-

– die momentan eingestellte Teillicht-Leistungsstufe

Die beiden letzteren Anzeigen weisen auf die einzigen weiteren Einstellungen

hin, die beim Slave-Betrieb möglich sind.

• Bei Erreichen der Blitzbereitschaft leuchtet zusätzlich zur Blitzbereitschaftsan-

zeige (1.16) auch das untere Autofokus-Messlicht (1.8).

• Bei der Verwendung mit den LEICAM8/M8.

2-Modellen sollte das als Haupt-

blitz genutzte Gerät auf die Betriebsart „A“ oder „M“ eingestellt werden, nicht

Grund: Da der Slave-Sensor (1.6) des als Zweitblitz genutzten Geräts auch

schon auf schwache Lichtimpulse reagiert, würden bereits die TTL-Vorblitze

des Hauptgeräts die Zweitgeräte auslösen. Beim unmittelbar darauf folgen-

den Hauptblitz wären die Zweitblitzgeräte noch nicht wieder blitzbereit.

Einstellen von Teillicht-Leistungen und der Brennweite/Reflektorposi-

1. Wählen Sie durch zweimaliges Drücken der -Taste (1.14) den ersten

der beiden Punkte „P1/x

2. dort mit den Tasten (1.15), (1.16) den gewünschten Wert.

Einstellbar sind Leistungsstufen zwischen 1/1 und 1/256, einschließlich

Zwischenwerten in Drittel-Blendenstufen.

Angezeigt wird jeweils die Leistungsstufe plus ggf. Zwischenwert als „-1/3“

oder „-2/3“. Nach der Einstellung wird im Display für den Zwischenwert

„-1/3“ nur noch „–“ bzw. für den Zwischenwert „-2/3“ nur noch „– –“ ange-

Bei Voll-Leistung („P1/1“) kann die Leistung nur verringert werden, es steht

also in dem Fall nur die -Taste (1.15) zur Verfügung.

3. Wählen Sie durch erneutes Drücken der -Taste (1.14) den zweiten der

beiden Punkte „MZoom 50

4. dort mit den Tasten (1.15), (1.16) die gewünschte

Brennweite/Reflektorposition.

Beide Einstellungen werden sofort wirksam.

Anzeigen sind Beispiele

Für Fehlfunktionen und Schäden am Blitzgerät, verursacht durch die Verwen-

dung von Zubehör anderer Hersteller, wird keine Gewährleistung übernom-

Diffusorscheibe (Best-Nr. 14 489)

Mit dieser Diffusorscheibe erreichen Sie auf einfachste Weise eine weiche Aus-

leuchtung. Die Gesichtsfarbe von Personen wird natürlicher wiedergegeben.

Darüber hinaus wird durch die stärkere Streuung des Lichts auch der Bildwin-

kel von 16mm-Objektiven ausgeleuchtet.

Die Grenzreichweiten verringern sich entsprechend dem Lichtverlust circa auf

• Entfernen Sie Schmutz und Staub mit einem weichen, trockenen Tuch.

• Verwenden Sie keine Reinigungsmittel - die Kunststoffteile könnten beschä-

Die Firmware des Blitzgerätes kann über die USB-Buchse (1.9) aktualisiert und

im technischen Rahmen an die Funktionen zukünftiger Kameras angepasst

werden (Firmware-Update).

Nähere Informationen finden Sie im Internet auf der Leica Camera AG Home-

page: www.leica-camera.com

Das Blitzgerät kann auf die Werkseinstellung bei Auslieferung zurück gestellt wer-

den. Dazu die Taste drücken und für ca. 3s gedrückt halten. Anschließend

wird im Monitor „RESET“ angezeigt. Nach ca. 3s wechselt die Anzeige auf den

Auslieferungszustand.

Firmware-Updates des Blitzgerätes sind dabei nicht betroffen!

Formieren des Blitzkondensators

Der im Blitzgerät eingebaute Blitzkondensator erfährt eine physikalische Verän-

derung, wenn das Gerät längere Zeit nicht eingeschaltet wird. Aus diesem Grund

ist es notwendig, das Gerät im vierteljährlichen Abstand für ca. 10Min. einzu-

schalten. Die Stromquellen müssen dabei so viel Energie liefern, dass die Blitz-

bereitschaft längstens 1Min. nach dem Einschalten aufleuchtet.

Sollte es einmal zu fehlerhafter Funktion kommen, so schalten Sie das Blitzge-

rät für ca. 10 Sekunden mit dem Hauptschalter (1.17) aus.

Überprüfen Sie die korrekte Montage des Blitzgerätefußes im Zubehörschuh

der Kamera und die Kameraeinstellungen.

Tauschen Sie die Batterien bzw. Akkus gegen neue Batterien bzw. frisch gelade-

Das Blitzgerät sollte nach dem Einschalten wieder korrekt funktionieren. Ist dies

nicht der Fall, so wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.

Nachfolgend sind einige Probleme aufgeführt, die in der Blitz-Praxis auftreten

können. Unter den jeweiligen Punkten sind mögliche Ursachen bzw. Abhilfen

für diese Probleme aufgeführt.

Im Monitor erfolgt keine Reichweitenanzeige.

• Der Hauptreflektor befindet sich nicht in der Normalposition.

• Am Blitzgerät ist der -Slave Betrieb eingestellt.

Im Monitor erscheint die Anzeige „TILT“

• Der Hauptreflektor ist für Nah- bzw. Makroaufnahmen nach unten

M Im Monitor erscheint eine Batteriewarnanzeige

Bei Erscheinen der Batteriewarnanzeige steht noch so viel Energie zur Verfü-

gung, dass einige Blitze abgegeben werden können. Siehe auch „Batterien /

Akkus austauschen“, S. 6.

Es gibt aber auch Batteriechargen, bei denen die Batteriewarnanzeige relativ

früh erscheint, obwohl noch bis zu 50 % der Blitze verfügbar sein können.

Im -Slave Betrieb ist eine Batteriewarnanzeige systembedingt nicht mög-

Die Reflektor-Position wird nicht automatisch der aktuellen Zoom-

Position des Objektivs angepasst.

• Die Kamera überträgt keine digitalen Daten an das Blitzgerät

• Es findet kein Datenaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera statt. Kamera-

Die Aufnahmen sind zu dunkel.

• Das Motiv liegt außerhalb der Reichweite des Blitzgerätes. Beachten Sie:

Beim indirekten Blitzen verringert sich die Reichweite des Blitzgerätes.

• Das Motiv enthält sehr helle oder reflektierende Bildpartien. Dadurch wird

das Messsystem der Kamera bzw. des Blitzgerätes getäuscht. Stellen Sie eine

positive manuelle Blitzbelichtungskorrektur ein, z.B. +1EV.

Die Aufnahmen sind zu hell.

Im Nahbereich kann es zu Überbelichtungen (zu hellen Aufnahmen) kommen,

wenn die kürzeste Leuchtzeit vom Blitzgerät unterschritten wird. Der Mindest-

abstand zu Motiv sollte mindestens 10% der im Monitor angezeigten Reichwei-

Die Blitz-Parameter für Lichtempfindlichkeit ISO und die Blende F las-

sen sich am Blitzgerät nicht verstellen.

Zwischen Blitzgerät und Kamera findet ein digitaler Datenaustausch statt.

Dabei werden die Werte für ISO und Blende F automatisch am Blitzgerät einge-

stellt. Ein manuelles Verstellen von ISO und Blende ist dabei nicht möglich!

Der Zweitreflektor lässt sich nicht aktivieren bzw. löst kein Blitzlicht

• Die Blitzbetriebsarten Stroboskop, -Slave und TestLight werden vom

Zweitreflektor nicht unterstützt. In diesen Betriebsarten kann der Zweitreflek-

tor nicht aktiviert werden bzw. löst der Zweitreflektor kein Blitzlicht aus.

• Der Hauptreflektor ist in der Normalposition oder nach unten geschwenkt.

Es findet keine automatische Umschaltung auf die Blitzsynchronzeit

• Die Kamera arbeitet mit HSS-Kurzzeitsynchronisation (Kamera-Einstellung).

Dabei findet keine Umschaltung auf Synchronzeit statt.

Die Kamera arbeitet mit Verschlusszeiten, die länger als die Blitzsynchronzeit

sind. In Abhängigkeit von der Kamera Belichtungs-Betriebsart wird dabei nicht

auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet (siehe Kamera-Bedienungsanleitung).

Die Aufnahmen sind an der Bildunterseite abgeschattet.

Durch die Parallaxe zwischen Objektiv und Blitzgerät kann die Aufnahme im

Nahbereich in Abhängigkeit von der Brennweite an der Bildunterseite nicht

vollständig ausgeleuchtet werden. Neigen Sie den Hauptreflektor nach unten

bzw. schwenken Sie die Weitwinkelstreuscheibe vor den Reflektor.

Leitzahl (bei ISO 100/21°, Voll-Leistung, in m/ft)

Automatische Blendeneinstellung (bei ISO 100/21°) F0,95 bis F45 ein-

schließlich Zwischenwerten

Manuelle Teillichtleistungen P1/1 - P1/256 in Drittelstufen.

Blitzleuchtzeiten 1/125 s (bei Voll-Leistung) bis 1/33000s (bei 1/256 Leistung)

Fotosensor-Messwinkel ca. 25°

Farbtemperatur ca. 5600 K Empfindlichkeits- Einstellungen ISO 6 bis 6400

Synchronisation Niederspannungs-IGBT-Zündung

Blitzanzahlen (bei jeweils voller Lichtleistung, ca.) 180 mit NiMH Akkus

1600mAh / 180 mit Hochleistungs Alkali-Mangan-Batterien

Blitzfolgezeit (bei jeweils voller Lichtleistung, ca.) 5s mit NiMH Akkus / 5s

mit Hochleistungs Alkali-Mangan-Batterien

Ausleuchtung (bezogen auf Kleinbild-Format 24x 36mm) Hauptreflektor ab

24mm, Hauptreflektor mit Weitwinkelscheibe ab 18mm, Zweitreflektor ab

35mm, mit dem als Zubehör erhältlichen Diffusor bis 16 mm

Schwenkbereiche und Raststellungen des Reflektors

vertikal 7° / 45° / 60° / 75° / 90°,

horizontal gegen den Uhrzeigersinn 30° / 60° / 90° / 120° / 150° / 180°,

horizontal im Uhrzeigersinn 30° / 60° / 90° / 120°

Abmessungen (Bx Hx T) 71x 148x 99mm

Gewicht (ohne Stromquellen) 355g

Lieferumfang Blitzgerät mit integrierter Weitwinkelstreuscheibe, Tasche,

Standfuß, Batterien, Bedienungsanleitung, Garantiekarte.

Neben anspruchsvollen Produkten der Höchstleistungsklasse von der Beobach-

tung bis zur Wiedergabe bieten wir als besonderen Service seit vielen Jahren

in der Leica Akademie praxisgerechte Seminare und Schulungen an, in denen

das Wissen um die Welt der Fotografie , der Projektion und der Vergrößerung

sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Foto-Enthusiasten nahegebracht

Die Inhalte der Kurse - die in modern ausgestatteten Kursräumen im Werk

Solms sowie im nahegelegenen Gut Altenberg von einem ausgebildeten Team

von Fachreferenten durchgeführt werden - variieren von allgemeiner Fotogra-

fie bis zu interessanten Spezialgebieten und bieten eine Fülle von Anregungen,

Informationen und Ratschlägen für die Praxis.

Nähere Auskünfte und das aktuelle Seminarprogramm sind erhältlich bei:

Leica Camera AG Leica Akademie

Aktuelle Informationen zu Produkten, Neuheiten, Veranstaltungen und dem

Unternehmen Leica erhalten Sie auf unserer Homepage im Internet unter:

Anwendungstechnische Fragen zum Leica Programm beantwortet Ihnen,

schriftlich, telefonisch, oder per e-mail der Leica Informations-Service:

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Für die Wartung Ihrer Leica Ausrüstung sowie in Schadensfällen steht Ihnen

der Customer Service der Leica Camera AG oder der Reparatur-Service einer

Leica Landesvertretung zur Verfügung (Adressenliste siehe Garantiekarte).

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Markenzeichen der Leica Camera Gruppe

= Registriertes Warenzeichen

Änderungen in Konstruktion und Ausführung vorbehalten.

2.b. Betriebsarten-Menü

2.c. Aufnahme-Parameter-Menü

2.d.Grundeinstellungs-Menü