HASE OLBIA - Holzofen

OLBIA - Holzofen HASE - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice HASE OLBIA - page 4
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Produktinformationen

Marke : HASE

Modell : OLBIA

Kategorie : Holzofen

Laden Sie die Anleitung für Ihr Holzofen kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch OLBIA - HASE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. OLBIA von der Marke HASE.

BEDIENUNGSANLEITUNG OLBIA HASE

R2_02/2011 Sehr geehrte Hase Kundin, sehr geehrter Hase Kunde, mit dem Kauf Ihres Hase-Kaminofens haben Sie sich für ein Qualitätsprodukt entschieden. Wir verwenden nur Materialen bester Qualität und achten selbstverständlich auf größtmögliche Sorgfalt bei der Verarbeitung. An unserem Firmensitz in Trier entwickeln und fertigen wir unsere Öfen mit viel Liebe zum Detail. So erfüllen sie höchste Ansprüche an Design, Funktionalität und Umweltfreundlichkeit. Das ausgewogene Design, modernste Fertigungsverfahren sowie die effiziente und umweltfreundliche Brenntechnik garantieren Ihnen jahrelange Freude an Ihrem Hase-Kaminofen. Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung aufmerksam durch. Sie gibt Ihnen wichtige Hinweise und nützliche Tipps für den Umgang mit Ihrem Kaminofen und gemütliche Stunden am Feuer. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen HaseKaminofen. Ihre Hase Kaminofenbau GmbH Inhalt

1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung ...................5

10. Regulierung der Verbrennungsluft .................................9

10.1 Primärluft ............................................................9

10.2 Sekundärluft .......................................................9

11. Brennstoffmenge und Wärmeleistung ........................10

12. Erste Inbetriebnahme ......................................................10

13. Anfeuern .............................................................................10

14. Nachlegen / Heizen mit Nennleistung ........................ 11

15. Heizen mit Braunkohlebriketts ...................................... 11

16. Gluthaltung und erneutes Hochheizen ....................... 12

17. Heizen mit kleiner Wärmeleistung ................................ 12

18. Entleeren des Aschetresors ............................................ 13

19. Der Verbrennungsvorgang.............................................. 13

20. Holz chemisch gesehen .................................................. 13

21. Beitrag zum Umweltschutz.............................................14

22. Beurteilung der Verbrennung ........................................14

23. Holzfeuchte und Heizwert ..............................................14

24. Holz lagern und trocknen ...............................................14

Allgemein Dieser Abschnitt enthält wichtige Hinweise zum Gebrauch dieser technischen Dokumentation. Bei der Erstellung der Texte wurde mit großer Sorgfalt vorgegangen. Dennoch sind wir für Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Fehler jederzeit dankbar. © Hase Kaminofenbau GmbH

1.1 Definition der Warnhinweise

WARNUNG! Dieses Symbol warnt vor einer möglicherweise gefährlichen Situation. Das Nichtbeachten dieser Warnung kann schwere Verletzungen zur Folge haben oder sogar zum Tode führen. VORSICHT! Dieses Zeichen weist auf eine mögliche gefährliche Situation hin. Nichtbeachtung kann Sachschäden oder Verletzungen von Personen zur Folge haben. HINWEIS! Hier finden Sie zusätzliche Anwendungstipps und nützliche Informationen. UMWELT! So gekennzeichnete Stellen geben Informationen zum sicheren und umweltschonenden Betrieb sowie zu Umweltvorschriften.

1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung

Der Kaminofen darf nur zum Beheizen von geeigneten Wohnräumen verwendet werden. Zulässige Brennstoffe sind Holz (Scheitholz) und Braunkohlebriketts. WARNUNG! Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu erheblichen Beschädigungen des Produkts führen oder sogar zu Verletzungen mit Todesfolge. Schäden, die auf eine unsachgemäße Verwendung des Kaminofens zurückgehen, unterliegen nicht der Herstellergewährleistung.

1.3 Sicherheitshinweise

WARNUNG! Verwenden Sie zum Anzünden niemals Spiritus, Benzin oder andere brennbare Flüssigkeiten. Die äußeren Oberflächen des Kaminofens werden während des Betriebes sehr heiß. Daher besteht am gesamten Kaminofen Verbrennungsgefahr. Damit sie den Kaminofen gefahrlos bedienen können, liegt diesem ein Handschuh bei. Kinder dürfen sich nicht unbeaufsichtigt am brennenden Kaminofen aufhalten. Es besteht Verbrennungsgefahr. Beim Nachheizen sollten Sie keine weiten und/ oder leicht brennbaren Kleidungsstücke tragen. Das Verbrennen unzulässiger Materialien wie Press-Spanplatten, lackiertem, laminiertem, imprägniertem oder kunststoffbeschichte- tem Holz, Abfällen usw. ist nicht zulässig. Es belastet die Umwelt und schädigt Ihre gesamte Feuerungsanlage. Lagern Sie keine entzündlichen Materialien oder Flüssigkeiten ( z.B. Spraydosen) in unmittelbarer Nähe des Kaminofens. Werden die Luftschieber geschlossen, wenn das Feuer brennt oder das Holz noch glüht, können die noch im Ofen vorhandenen brennbaren Gase explosionsartig verpuffen und dadurch den Kaminofen stark beschädigen. Legen Sie auf keinen Fall Wäschestücke oder andere Gegenstände zum Trocknen auf den Kaminofen. Stellen Sie keine nicht hitzebeständigen Gegenstände auf dem Ofen oder in dessen Nähe ab. Stellen Sie Wäscheständer zum Trocknen von Kleidungsstücken oder dergleichen in ausreichendem Abstand vom Kaminofen auf. Bringen Sie sich durch einen Kamin- oder Wohnungsbrand niemals selbst in Lebensgefahr. Die eigene Sicherheit geht immer vor! Am Kaminofen dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden. Es dürfen nur OriginalErsatzteile der Hase Kaminofenbau GmbH eingesetzt werden. VORSICHT! Beachten Sie, dass der Kaminofen an einen Schornstein angeschlossen wird, der den jeweiligen regionalen und nationalen Bestimmungen und Normen entspricht. Achten Sie aus Sicherheitsgründen darauf, dass sämtliche Anschlüsse und Verbindungen zwischen Kaminofen und Schornstein dicht sind. Falsch installierte oder undichte Rauchrohre stellen aufgrund der Gefahr von Rauchaustritt oder Bränden ein besonderes Risiko dar. Holen Sie für deren Anordnung und Montage unbedingt den Rat eines konzessionierten Fachbetriebes ein. Wir empfehlen die Verwendung einer doppelwandigen Mauerbuchse und den Einbau eines Verbindungsstückes mit Drosselklappe. Bitte beachten Sie hierzu die länderspezifischen gesetzlichen Bestimmungen. Im Umkreis von 20 cm und um die Anschlussöffnung müssen Sie alle brennbaren bzw. temperaturempfindlichen Baustoffe auf und in der Wand entfernen und durch nicht brennbare Materialien ersetzen. Diese Vorschrift gilt nur in Deutschland. Andernorts sind die jeweiligen nationalen Brandschutzverordnungen zu befolgen. HINWEIS! Im Falle eines Schornsteinbrandes: - Alarmieren Sie über den Notruf die Feuerwehr! - Informieren Sie Ihren Schornsteinfeger! - Löschen Sie keinesfalls mit Wasser! - Entfernen Sie brennbare Gegenstände vom Schornstein! - Warten Sie auf die Feuerwehr!

Bedienungselemente Drosselklappe (optional) Feuerraumtürgriff Feuerrostschieber Primärluftschieber (I) Aschetresor mit Deckel Griff für Bedienungsfach

Sekundärluftschieber (II) Aufstellungsbedingungen und baurechtliche Vorschriften

Sicherheitsabstände 80 cm vor und 30 cm neben dem Kaminofen darf sich im Strahlungsbereich der Feuerraumscheibe kein brennbares bzw. wärmeempfindliches Material (z.B. Möbel, Holz- oder Kunststoffverkleidungen, Vorhänge usw.) befinden (Abb. 1).

Der Kaminofen ist anleitungsgemäß unter Einhaltung der geltenden nationalen und der europäischen Normen sowie den regionalen Vorschriften zu installieren. In Deutschland ist der Kaminofen vor der Inbetriebnahme dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zur Abnahme anzumelden.

Strahlungsbereich Strahlungsbereich Abb. 1 Angaben in cm. WARNUNG! Bei brennbaren Fußbodenmaterialien (z.B. Holz, Laminat, Teppich) ist eine Boden platte aus nicht brennbarem Material vorgeschrieben (z.B. Fliesen, Sicherheitsglas, Schiefer, Stahlblech). Die Bodenplatte muss den Grundriss des Kaminofens vorne um mindestens 50 cm und seitlich um mindestens 20 cm überragen (Abb. 2).

Überprüfen Sie, ob die Tragfähigkeit der Aufstellfläche ausreicht. Gegebenenfalls kann die Tragfähigkeit durch Verwendung einer Bodenplatte zur Lastverteilung erhöht werden. Prüfen Sie, ob der Raum, in dem der Olbia aufgestellt werden soll, ausreichend mit Verbrennungsluft versorgt wird. Bei gut abgedichteten Fenstern und Türen besteht die Möglichkeit, dass die Zufuhr von Verbrennungsluft nicht ausreichend gewährleistet ist. Dies kann das Zugverhalten des Kaminofens und des Schornsteins beeinträchtigen. Sind zusätzliche Eintrittsöffnungen für Verbrennungsluft erforderlich, dürfen diese nicht verschlossen werden. VORSICHT! Beim gleichzeitigen Betrieb von Kaminofen mit Lüftungsanlagen und/oder Dunstabzugshauben kann im Aufstellraum des Kaminofens ein Unterdruck entstehen, der zu Problemen, etwa Rauchgasaustritt aus dem Kaminofen, führen kann. Außerhalb des Strahlungsbereiches sind an den Seiten des Kaminofens 15 cm und dahinter 15 cm Abstand zu brennbaren Materialien einzuhalten (Abb. 1).

Die Aufstellung Bodenplatte Abb. 2 Angaben in cm. HINWEIS! Damit dem Raum kein Sauerstoff entzogen wird, empfehlen wir, Dunstabzugshauben, die die Luft nach außen führen, mittels eines Fensterkontaktschalters zu verriegeln.

Schornstein Der Kaminofen Olbia muss an einen geeigneten Schornstein mit einer wirksamen Schornsteinhöhe von mindestens 4,50 m angeschlossen werden. Er kann an einem Schornstein betrieben werden, an dem weitere Feuerstätten angeschlossen sind. Der Schornsteinquerschnitt sollte dem Querschnitt des Rauchrohres entsprechen. Ist die wirksame Schornsteinhöhe zu gering und/oder der Schornsteinquerschnitt zu groß oder zu klein, kann dies das Zugverhalten beeinträchtigen.

Rauchrohranschluss Der Olbia ist mit einem Rauchrohr, dessen Innendurchmesser 15 cm beträgt, an den Schornstein anzuschließen. Alle Rohrstücke müssen an den Verbindungsstellen passgenau gesteckt sein. Wir empfehlen die Verwendung von Rohrbögen mit Reinigungstüren. VORSICHT! Das Rauchrohr muss am Schornsteineingang gut abgedichtet werden und darf nicht in den inneren Querschnitt des Schornsteins hineinragen, um den Rauchabzug nicht zu behindern (Abb. 3). Der notwendige Förderdruck (Schornsteinzug) für den Olbia beträgt 12 Pa. Bei höherem Förderdruck steigen die Emissionen der Feuerstätte. Die Feuerstätte wird dadurch stark belastet und kann Schaden nehmen.

Der maximal zulässige Förderdruck für den Olbia beträgt 35 Pa an der Abgaseinführung des Schornsteins. Zur Begrenzung des Förderdrucks können eine Drosselklappe (Abb. 4/1) oder ein Förderdruckbegrenzer hilfreich sein.

Abb. 4 HINWEIS! Bevor die Feuerraumtür während der Brennphase geöffnet wird, sollte vorher die Drosselklappe (Abb. 4/1) geöffnet werden.

Der richtige Brennstoff In Kaminöfen dürfen nur raucharme Brennstoffe verbrannt werden. Für den Kaminofen Olbia sind dies ausschließlich: naturbelassenes, stückiges Holz, einschließlich anhaftender Rinde in Form von Scheitholz und Braunkohlebriketts. Abb. 3

Drosselklappe Die Drosselklappe (Abb. 4/1) ist ein optionales Bedienungselement. Sie ist im Rauchrohr angebracht und dient der Regulierung des Rauchgasstromes. Auf diese Weise verringert sie die Abbrandgeschwindigkeit. Steht der Griff der Drosselklappe quer zum Rauchgasrohr, ist der Abgasstrom maximal gedrosselt. Wir empfehlen generell den Einbau einer Drosselklappe zur Reduzierung des Förderdrucks. Bitte beachten Sie hierzu die länderspezifischen gesetzlichen Bestimmungen.

Das schönste Kaminofenfeuer brennt mit Buchenscheitholz. Bei Verwendung der Holzarten Eiche, Fichte, Birke oder Lärche empfehlen wir, Buchenholz beizumischen, um ein schönes Flammenbild zu erreichen. Reisig und kleine Nadelholzscheite sind gute Anzündhilfen. Harzreiche Nadelhölzer (z.B. Fichte, Kiefer, Tanne) neigen zum Funkenflug. Es entsteht eine feine Flugasche, die beim Öffnen der Feuerraumtür aufgewirbelt werden kann. Um die erforderliche Restfeuchte von max. 20% des Brennholzes zu erreichen, ist eine Lagerzeit von ca. zwei Jahren erforderlich. VORSICHT! Wenn zu feuchtes Holz als Brennstoff verwendet wird, kondensiert Wasserdampf. Dies kann zu Schäden am Kaminofen führen. Außerdem kommt es zu einem Leistungsverlust. VORSICHT! Unzulässig ist beispielsweise die Verbrennung von: - feuchtem Holz (Restfeuchte über 20 %) - lackiertem, laminiertem, imprägniertem oder kunststoffbeschichtetem Holz - mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz - Hausmüll - Papierbriketts (enthalten Schadstoffe wie z.B. Cadmium, Blei, Zink) - alle brennbaren Flüssigkeiten (auch Methanol, Ethanol) sowie alle Brennpasten und Gelen UMWELT! Bei der Verbrennung solcher unzulässiger Stoffe entstehen neben üblen Gerüchen auch gesundheitsschädliche und umweltbelastende Emissionen. Die Verbrennung von nicht zulässigen Brennstoffen ist ein Verstoß gegen das Bundesimmissionsschutzgesetz. Falsche Brennstoffe und deren Verbrennungsrückstände können die Funktion und Lebensdauer des Kaminofens wie auch des Schornsteins beeinträchtigen - in diesem Fall erlischt sowohl die Gewährleistung als auch die Garantie.

10. Regulierung der Verbrennungsluft

Für Ihren Hase-Kaminofen wurde eine individuelle Luftführung entwickelt, um die benötigte Luftmenge effektiv an die richtigen Stellen zu leiten. Beim Anfeuerungs- und Nachlegevorgang wird die Verbrennungsluft mit dem Primärluft- und dem Sekundärluftschieber geregelt.

Bei Holzfeuerung mit zu weit geöffnetem Primärluftschieber (Abb. 5/I) besteht die Gefahr der Überhitzung des Kaminofens (Schmiedefeuereffekt). VORSICHT! Der Sekundärluftschieber (Abb. 5/II) darf im Betrieb niemals vollständig geschlossen werden. Der Feuerraum und das Aschefach hingegen müssen immer fest verschlossen sein. Die Primärluft wird von unten durch das Rost in den Feuerraum geleitet. In der Anfeuerungsphase wird dadurch schneller die notwendige Feuerraumtemperatur erreicht. Feuerrostschieber

Die Sekundärluft wird durch Luftkanäle im Ofen von oben in den Feuerraum geleitet. Sie führt den für das vollständige Abbrennen der Holzgase vorgewärmten Sauerstoff in den Feuerraum und vermindert die Rußbildung an den Feuerraumscheiben. Primärluftschieber (I) Sekundärluftschieber (II) Abb. 5 Für die Regulierung der Sekundärluft gilt die Regel: Ein kleines Feuer benötigt weniger Sekundärluft, ein großes Feuer benötigt viel Sekundärluft. WARNUNG! Bei zu weit geschlossenem Sekundärluftschieber (Abb. 5/I) besteht die Gefahr, dass die Abgase unvollständig verbrennen (Schwelbrand), dass die Feuerraumscheibe verrußt oder dass die angesammelten Holzgase explosionsartig verbrennen (Verpuffung).

11. Brennstoffmenge und Wärmeleistung

Welche Wärmeleistung Sie erzielen, hängt davon ab, wie viel Brennstoff Sie in den Ofen hineinlegen. Achten Sie darauf, beim Nachlegen nie mehr als maximal 1,7 kg Brennstoff in den Ofen einzufüllen. Legen Sie mehr ein, besteht die Gefahr der Überhitzung. Schäden am Kaminofen oder ein Kaminbrand können die Folge sein. HINWEIS! Wenn Sie 1,2 kg Holzscheite mit einer Scheitlänge von max. 25 cm einlegen, erreichen Sie bei einer Brenndauer von ca. 45 Minuten eine Wärmeleistung von ca. 5 kW (bei Braunkohlebriketts 3 Stück mit insg. ca. 1,5 kg bei ca. 60 min.). HINWEIS! Wenn Sie 0,5 kg Holzscheiteit einer Scheitlänge von ca. 25 cm, einlegen, erreichen Sie bei einer Brenndauer von ca. 35 Minuten eine Wärmeleistung von ca. 2,5 kW (bei Braunkohlebriketts 1 Stück. ca. 0,5 kg bei ca. 55 min.). Der Olbia ist eine Zeitbrand-Feuerstätte, bitte geben Sie immer nur eine Lage Brennstoff auf. 12 . Erste Inbetriebnahme HINWEIS! Beim Transport zu Ihnen kann sich im Inneren des Ofens Kondensatfeuchte ansammeln, die unter Umständen zum Wasseraustritt am Ofen oder an den Rauchrohren führen kann. Trocknen Sie die feuchten Stellen umgehend ab. Die Oberfläche Ihres Kaminofens wird vor der Farbbeschichtung mit Strahlgut vorbereitet. Trotz sorgfältiger Kontrolle können Reste im Ofenkörper verbleiben und sich bei der Aufstellung Ihres Kaminofens lösen und herausfallen. VORSICHT! Um Gesundheitsbeeinträchtigungen zu vermeiden, sollte sich während dieses Vorganges niemand unnötig in den betroffenen Räumen aufhalten. Sorgen Sie für eine gute Belüftung und öffnen Sie Fenster und Außentüren. Wenn notwendig benutzen Sie einen Ventilator zum schnelleren Luftaustausch. Sollte beim ersten Heizvorgang die maximale Temperatur nicht erreicht worden sein, kann auch später noch kurzzeitig Geruchsentwicklung auftreten.

HINWEIS! Um mögliche Schäden zu vermeiden, saugen Sie die Stahlkügelchen sofort mit dem Staubsauger auf. Bei der ersten Inbetriebnahme jedes Kaminofens kommt es durch die Hitzeentwicklung zur Freisetzung flüchtiger Bestandteile aus der Beschichtung des Ofens, den Dichtbändern und den Schmierstoffen sowie zu Rauch- und Geruchsentwicklungen. Bei erhöhter Brenntemperatur dauert dieser einmalige Vorgang ca. 4 bis 5 Stunden. Damit Sie diese erhöhte Brenntemperatur erreichen, erhöhen Sie die in Kapitel 14 „Nachlegen / Heizen mit Nennwärmeleistung“ empfohlene Brennstoffmenge um ca. 25%. In der Anfeuerungsphase können höhere Emissionswerte auftreten, deshalb soll diese Phase möglichst kurz sein. Die in der Tabelle 1 (siehe Abb. rechts) beschriebenen Schieberstellungen sind eine Empfehlung, die bei den Normprüfungen ermittelt wurden. Passen Sie, je nach Witterungsbedingungen und Zugverhalten des Schornsteins, die Schieberstellungen Ihres Olbia an die vorherrschenden Gegebenheiten an. HINWEIS! Der Olbia darf nur geschlossen betrieben werden. Die Feuerraumtür dürfen Sie nur zum Nachlegen des Brennstoffes öffnen. WARNUNG! Verwenden Sie zum Anzünden niemals Benzin, Spiritus oder andere brennbare Flüssigkeiten.

Anfeuern Vorgehensweise Primärluft und Sekundärluft vollständig öffnen. Feuerrost öffnen. Stellung der Bedienungselemente Primär- und Sekundärluftschieber komplett herausziehen. (s. Abb.6) Feuerrostschieber herausziehen. Restasche und evtl. unverbrannte Holzkohle in der Mitte des Brennraumes anhäufen. Legen Sie in die Mitte des Feuerraums 2-3 kleine Scheite auf diese schichten Sie die Anzündhilfe und ca. 0,5 kg Holzspäne. Feuerraumtür öffnen. Anzündhilfe anzünden. Feuerraumtür schließen. Tab. 1 (I) Abb. 6

14. Nachlegen / Heizen mit Nennleistung

15. Heizen mit Braunkohlebriketts

Das Nachlegen sollte dann erfolgen, wenn die Flammen des vorherigen Abbrandes gerade erloschen sind. Das Anfeuern und das erste Nachlegen sollte mit Holz erfolgen, siehe „Anfeuern“. Auf eine kräftige Grundglut legen Sie dann die ersten zwei bis drei Braunkohlebriketts. Sie sollten mittig auf dem Rost mit fingerbreitem Abstand liegen und mit folgenden Einstellungen abgebrannt werden: Nachlegen / Heizen mit Nennleistung Vorgehensweise Stellung der Bedienungselemente Primärluft und Sekundärluft einstellen. Primärluftschieber (I) schließen, Sekundärluftschieber (II) zwischen Markierung 2 u. 3. (s. Abb.7) Feuerrost schließen. Feuerrostschieber hineinschieben. Zwei Holzscheite von insgesamt ca. 1,2 kg mit der Stirnseite nach Vorne zeigend einlegen. Nur eine Lage Brennstoff nachlegen. Feuerraumtür öffnen. Vorgehensweise (I) Abb. 7 Stellung der Bedienungselemente Primärluft vollständig öffnen. Primärluftschieber (I) ganz herausziehen. Sekundärluft einstellen. Sekundärluftschieber (II) zwischen Markierung 1 u. 2. (s. Abb.8) Feuerrost öffnen. Feuerrostschieber herausziehen. Feuerraumtür schließen. Tab. 3 Tab. 2 (II) Heizen mit Braunkohlebriketts (II) (I) (II) Abb. 8

16. Gluthaltung und erneutes Hochheizen

Heizen mit Holz bei kleiner Wärmeleistung Warten Sie, bis die Braunkohlebriketts bei den oben beschriebenen Einstellungen gut durchgebrannt sind. Schließen Sie dann die Primärluft (I) und das Feuerrost. Die Sekundärluft (II) schließen Sie zu 2/3. Vorgehensweise HINWEIS! Solange der Kaminofen noch in Betrieb ist, die Sekundärluft nicht ganz schließen. Zum erneuten Hochheizen rütteln Sie die Restglut mit dem Feuerrostschieber auf. Öffnen Sie die Primärluft (I) und legen Sie neue Holzscheite auf.

17. Heizen mit kleiner Wärmeleistung

(während der Übergangszeit) Die Wärmeleitung Ihres Olbia können Sie durch die Menge des Brennstoffs beeinflussen. Primärluft vollständig schließen Primärluftschieber (I) ganz hineinschieben. Sekundärluft einstellen. Sekundärluftschieber (II) auf Markierung 2. (s. Abb.9) Feuerrost schließen. Feuerrostschieber hineinschieben. Tab. 4 (II) Abb. 9 (I) Heizen mit Brikett bei kleiner Wärmeleistung Stellung der Bedienungselemente Primärluft einstellen. Primärluftschieber (I) zwischen Markierung. 1 u. 2. (s. Abb.10) Sekundärluft einstellen. Sekundärluftschieber (II) auf Markierung 1. (s. Abb.10) 1 Stück Brikett auf Feuerrost auflegen. Feuerost öffnen. Tab. 5

(I) Zwei Holzscheite mittig im Feuerraum (insgesamt ca. 0,5 kg) nachlegen. Vorgehensweise HINWEIS! Drosseln Sie die Verbrennung nicht durch zu geringe Luftzufuhr. Dies führt beim Heizen mit Holz zu einer unvollständigen Verbrennung und der Gefahr einer explosionsartigen Verbrennung angesammelter Holzgase (Verpuffung). Stellung der Bedienungselemente Feuerrostschieber herausziehen. Abb. 10 (II)

18. Entleeren des Aschetresors

19.2 Entgasungsphase

Entsorgen Sie die Asche sicherheitshalber nur in erkaltetem Zustand. Während der Ascheaufnahme befindet sich der Deckel unter dem Aschetresor. Bei Temperaturen zwischen 100° C und 150° C werden zunächst langsam – die im Holz enthaltenen Inhaltsstoffe aufgespalten und in Gase umgewandelt. Gleichzeitig wird das Holz durch die Hitze zersetzt. Bei Temperaturen über 150° C wird die Gasentwicklung beschleunigt. Der Anteil der flüchtigen Bestandteile macht etwa 80 % der Holzsubstanz aus. Die eigentliche Verbrennung beginnt mit der Entzündung der entstandenen Gase bei ca. 225° C (Zündtemperatur) und der Freisetzung von Wärme. Dazu muss ausreichend Sauerstoff vorhanden sein. Bei ca. 300° C ist der Höhepunkt der Verbrennung erreicht. Die Reaktion verläuft nun so stürmisch, dass die größten Wärmemengen freigesetzt werden. Dabei können die Flammen eine Temperatur von bis zu 1100° C erreichen. Abb. 11

19.4 Dehnungsgeräusche

Wenn die flüchtigen Bestandteile verbrannt sind, bleibt Holzkohlenglut zurück. Sie verbrennt langsam, fast ohne Flamme bei einer Temperatur von ca. 800° C. Entscheidend für eine saubere Verbrennung ist eine möglichst vollständige chemische Reaktion der Holzgase mit dem Sauerstoff der Verbrennungsluft. Bei Ihrem Hase-Kaminofen wird die Verbrennungsluft vorgewärmt und über breite Eintrittsöffnungen in den Feuerraum geleitet, so dass es bei hohen Temperaturen zu einer guten Durchmischung der Gase mit der Luft kommt. Eine wichtige Einflussgröße in jeder Verbrennungsphase ist die Menge der Verbrennungsluft. Zu wenig Luft führt zu Sauerstoffmangel und unvollständiger Verbrennung, zu viel Luft senkt die Feuerraumtemperatur und damit den Wirkungsgrad. Bei einer unvollständigen Verbrennung entstehen Luftschadstoffe wie Staub, Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe. Stahl dehnt sich beim Erwärmen aus und zieht sich beim Erkalten zusammen. Diese Bewegungen entstehen in der Anheiz- und Abkühlphase sowie während des Nachlegens. Sie können bei Ihrem Kaminofen zu hörbaren Dehnungsgeräuschen führen. Die Konstruktionsweise Ihres Kaminofens berücksichtigt diese physikalischen Vorgänge, so dass der Ofen keinen Schaden nimmt. Nehmen Sie den Aschetresor mit dem darunter befindlichen Deckel heraus. Schieben Sie den Deckel auf den Aschetresor, so dass dieser verschlossen ist. Die leichte Asche kann nun nicht mehr verfliegen und Ihre Wohnung bleibt sauber. Das Einsetzen des Aschetresors erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. VORSICHT! Ein wachsender Aschekegel kann die Zufuhr von Primärluft beeinträchtigen oder sogar versperren. Achten Sie darauf, dass der Luftweg für die Primärluft zwischen Aschetresor und Aschefachboden frei bleibt.

19. Der Verbrennungsvorgang

Ein Holzstück verbrennt in drei Phasen. Diese Vorgänge laufen bei einem Holzfeuer jedoch nicht nur nacheinander, sondern auch gleichzeitig ab.

19.1 Trocknungsphase

Das im lufttrockenen Holz noch vorhandene Wasser (ca. 15-20 %) wird verdampft. Dies geschieht bei Temperaturen von ca. 100° C. Dazu muss dem Holz in der Anheizphase Wärme zugeführt werden; dies wird durch kleine Holzscheite erreicht. Entgasung Ausbrand Trocknung

20. Holz chemisch gesehen

Holz besteht zum überwiegenden Teil aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Umweltkritische Stoffe wie Schwefel, Chlor und Schwermetalle sind praktisch nicht vorhanden. Bei der vollständigen Verbrennung von Holz entstehen deshalb in der Hauptsache Kohlendioxid und Wasserdampf als gasförmige Stoffe sowie in geringem Umfang Holzasche als fester Verbrennungsrest. Bei der unvollständigen Verbrennung können dagegen eine Reihe von umweltbela13 stenden Substanzen erzeugt werden, z.B. Kohlenmonoxid, Essigsäure, Phenole, Methanol, Formaldehyd , Ruß und Teer. kommen. Lässt sich bei dieser Temperatur durch schnelles Abbrennen von Papier oder kleiner Holzscheite (Lockfeuer) kein Zug erzeugen, sollten Sie auf die Feuerung verzichten.

21. Beitrag zum Umweltschutz

24. Holz lagern und trocknen

Holz braucht Zeit zum Austrocknen. Bei richtiger Lagerung dauert es 2 bis 3 Jahre bis das Holz lufttrocken ist.

23. Holzfeuchte und Heizwert

Ob Ihr Olbia umweltschonend oder umweltbelastend brennt, hängt in hohem Maße von Ihrer Bedienung und der Art des Brennstoffs ab (s. Abs. 9. Der richtige Brennstoff). Verwenden Sie daher ausschließlich trockenes Holz; am besten eignen sich Laubhölzer wie Buchen- und Birkenholz. Nehmen Sie zum Anheizen nur kleine Holzstücke. Diese entzünden sich schneller als große Holzscheite, so dass die für eine vollständige Verbrennung notwendige Temperatur schnell erreicht wird. Das häufigere Nachlegen kleinerer Holzmengen ist beim Dauerheizen energetisch und ökologisch vorteilhafter. Faustregel: Je feuchter das Holz, desto schlechter der Heizwert. Der Heizwert des Holzes hängt sehr stark von der Feuchtigkeit darin ab. Je mehr Wasser das Holz enthält, desto mehr Energie muss für dessen Verdampfung bei der Verbrennung aufgewendet werden; dadurch geht Energie verloren. Je feuchter das Holz ist, desto niedriger ist sein Heizwert. Dazu ein Beispiel: Frisch geschlagenes Holz hat einen Feuchtigkeitsgehalt von ca. 50 % und einen Heizwert von etwa 2,3 kWh/kg; gut luftgetrocknetes Holz hat dagegen einen Feuchtigkeitsgehalt von ca. 15 % bei einem Heizwert von etwa 4,3 kWh/kg. Zersägen und spalten Sie das Holz gebrauchsfertig zum Lagern, dadurch trocknet es schneller. Kleine Holzscheite trocknen besser als große. Schichten Sie die Holzscheite an einer belüfteten, möglichst sonnigen Stelle, idealerweise Südseite, regengeschützt, auf. Lassen Sie zwischen den einzelnen Holzstößen eine Handbreit Abstand, damit durchströmende Luft die entweichende Feuchtigkeit aufnehmen kann. Decken Sie Ihre Holzstöße keinesfalls mit Plastikfolie oder Zeltplanen ab; die Feuchtigkeit kann sonst nicht entweichen. Stapeln Sie frisches Holz nicht im Keller, da es dort wegen der geringen Luftbewegung eher fault statt trocknet.

22. Beurteilung der Verbrennung

Die Güte der Verbrennung können Sie an den folgenden Merkmalen sehr leicht beurteilen:

Farbe und Beschaffenheit der Asche: Bei einer sauberen Verbrennung entsteht eine feine weiße Asche. Eine dunkle Färbung deutet auf Holzkohlenreste hin; die Ausbrandphase ist in diesem Fall nur unvollständig erfolgt. Farbe der Rauchgase am Schornsteinkopf: Hierbei gilt: Je unsichtbarer die Rauchgase den Schornstein verlassen, desto besser ist die Verbrennung. In der Übergangszeit (Frühling /Herbst) kann es bei Außentemperaturen über 16° C zu Zugstörungen im Schornstein

Wenn Sie also sehr feuchtes Holz verbrennen, erzielen Sie bei gleicher Holzmenge nur ungefähr die halbe Wärmeleistung. Beim Verbrennen von feuchtem Holz setzen sich außerdem viel mehr Rußpartikel an der Feuerraumscheibe ab. Überdies kann der Wasserdampf, der bei der Verbrennung von feuchtem Holz entsteht, im Rauchrohr oder Schornstein kondensieren. Glanzruß oder die Versottung des Schornsteins können die Folgen sein. Versottung kann zu Kondensationsschäden am Schornstein und unangenehmen Gerüchen führen, bei Glanzruß besteht die Gefahr einer Entzündung (Kaminbrand). Weiterhin sinkt durch einen hohen Feuchtigkeitsgehalt des Holzes die Verbrennungstemperatur, dies verhindert eine vollständige Verbrennung aller Holzbestandteile und führt zu einer erheblichen Umweltbelastung. Die Restfeuchte Ihres Brennholzes können Sie mit einem Holzfeuchtemessgerät ermitteln. Lagern Sie nur bereits trockenes Holz in trockenen und gut belüfteten Kellerräumen.

25. Reinigung und Pflege

Hase-Kaminöfen besitzen eine hochhitzebeständige, offenporige Lackierung, die einen eingeschränkten Korrosionsschutz bietet, so dass es unter Umständen zu Flugrost kommen kann. Zum Reinigen der Stahlteile darf kein säurehaltiges Reinigungsmittel (z.B. Zitrus- oder Essigreiniger) verwendet werden. Ein leicht angefeuchtetes Tuch zum Abwischen der Stahlteile ermöglicht eine ausreichende Reinigung. Vermeiden Sie eine zu feuchte Reinigung im Bereich des Fußbodens / der Bodenplatte. Verschüttetes Wasser aus Wasserkesseln oder -schalen sollten Sie umgehend trocknen. Stellen Sie den Olbia nicht in „feuchten Räumen“, z.B. Wintergärten auf. Vermeiden Sie eine Zwischenlagerung in ungeheizten Rohbauten oder Garagen. HINWEIS! Mit Flugrost befallene Stellen lassen sich mit dem Original Hase-Ofenlack nacharbeiten. Bitte richten Sie sich nach den Verarbeitungshinweisen. Spraydosen erhalten Sie bei Ihrem HaseFachhändler, der Ihnen auch Tipps zur Verarbeitung gibt.

Der Kaminofen und die Rauchrohre müssen jedes Jahr nach der Heizperiode - evtl. auch öfter, z.B. nach der Reinigung des Schornsteins, auf Ablagerungen untersucht und gegebenenfalls gereinigt werden. Zur Reinigung der Rauchgaswege demontieren Sie den oberen Thermostein und die evtl. vorhandenen Umlenkplatten (siehe Montage- und Wartungsanleitung). Etwaige Ablagerungen von Ruß und Staub können weggebürstet und abgesaugt werden. Setzen Sie nach der Reinigung die demontierten Teile wieder ein. HINWEIS! Das Rauchrohr reinigen Sie durch die dafür vorgesehene Reinigungsöffnung mit einer flexiblen Rohrbürste.

25.3 Glaskeramikscheiben

25.5 Dichtungsbänder

Bei sachgemäßem Befeuern bildet die Sekundärluft einen heißen Luftvorhang vor der Scheibe, der das Verrußen der Glaskeramik vermindert. Die Dichtungsbänder bestehen aus hochhitzebeständiger, asbestfreier Glasfaser. Je nach Gebrauchshäufigkeit können die Dichtungen verschleißen und müssen erneuert werden. Sollten sich dennoch Aschepartikel auf der Keramikglasscheibe absetzen, empfehlen wir Ihnen neben handelsüblichem Glasreiniger ein weiteres bewährtes und umweltschonendes Reinigungsverfahren: Lassen Sie Ihren Kaminofen regelmäßig durch einen Fachmann überprüfen. Feuchten Sie ein Knäuel Haushalts- oder Zeitungspapier an, tauchen Sie es in die kalte Holzasche und reiben Sie damit die Scheibe ein. Am Schluss wischen Sie einfach mit einem trockenen Papierknäuel nach.

25.4 Feuerraumauskleidung

Die Thermosteine im Feuerraum Ihres Olbia bestehen aus Vermiculite. Dies ist ein feuerfestes, mineralogisches Granulat mit hervorragenden Isolationseigenschaften. Die Dichte der Steine ist durch das optimale Verhältnis zwischen mechanischer Festigkeit und Isolationsfähigkeit bestimmt. Die relativ weiche Oberfläche verschleißt naturgemäß beim Gebrauch. Die Thermosteine müssen erneuert werden, wenn Stücke herausbrechen und die dahinter liegende Feuerraumrückwand sichtbar wird. Risse in den Thermosteinen beeinträchtigen die Brauchbarkeit Ihres Kaminofens nicht. HINWEIS! Beschädigungen an den Thermosteinen können Sie verhindern, indem Sie Holzscheite vorsichtig in den Feuerraum legen. Lassen Sie keine Holzscheite gegen die Feuerraumwände fallen.

mögliche Ursachen Das Holz entzündet sich nicht oder nur zögernd. - Das Holz ist zu dick. / Das Holz ist zu feucht. - Die Luftzufuhr ist zu gering. Das Holz brennt ohne helle, gelbe Flamme, schwelt vor sich hin oder geht sogar aus. - Das Holz ist zu feucht. - Die Luftzufuhr ist zu gering / Die Drosselklappe ist zu weit geschlossen. - Die Außentemperatur ist zu hoch. Es bildet sich zu viel Ruß, die Thermosteine bleiben während des Betriebes nicht rußfrei. - Das Holz ist zu feucht. - Die Luftzufuhr ist zu gering. - Die Holzmenge ist zu gering; und dadurch bleibt die Brennkammer zu kalt. Die Feuerraumscheibe verrußt.

Das Holz brennt zu schnell ab. - Der Schornsteinzug ist zu stark. - Das Holz ist zu klein gespalten. - Bedienungselemente sind falsch eingestellt. Während des Betriebes tritt Rauch aus dem Kaminofen aus.

Der Schornstein wird nass und versottet, Kondensat tritt aus dem Ofenrohr aus. - Das Holz ist zu feucht. - Die Rauchgase sind zu kalt. / Der Schornstein ist zu kalt. - Der Schornsteinquerschnitt ist zu groß. Obwohl das Feuer heftig brennt, wird der Ofen nicht richtig warm. - Der Schornsteinzug ist zu stark. - Die Luftschieber sind falsch eingestellt. Beim Öffnen der Feuerraumtür tritt Rauch aus.

Das Holz ist zu feucht. Die Sekundärluftzufuhr ist zu gering. Die Feuerraumtür ist undicht. Der Schornsteinzug ist zu schwach. Die Luftzufuhr ist zu gering / Die Drosselklappe ist zu weit geschlossen. Der Schornsteinquerschnitt ist zu eng. Die Rauchgaszüge im Ofenrohr oder Schornstein sind stark verrußt. Der Wind drückt auf den Schornstein. Ventilatoren (Bad, Küche) erzeugen Unterdruck im Wohnraum und saugen Rauch aus dem Ofen. Der Schornsteinzug ist zu schwach. / Der Schornsteinquerschnitt ist zu groß oder zu klein. Das Feuer brennt noch zu stark. Die Feuerraumtür wurde zu schnell geöffnet. Ventilatoren (Bad / Küche) erzeugen Unterdruck im Wohnraum und saugen Rauch aus dem Ofen. Die Drosselklappe ist geschlossen.

27. Technische Daten

Seitenansicht ¹ min. 33 Vorderansicht Scheitholz Brikett

g/s Nennwärmeleistung Abgasmassenstrom

Abgasstutzentemperatur

Mindestförderdruck bei Nennwärmeleistung

CO-Gehalt bei 13% O2

mg/m³ Anschlusshöhe oben: 110,5 Brennwerte Ofenhöhe: 114 Zur Bemessung des Schornsteins nach EN 13384-1 / 2 gelten folgende Daten: Anschlusshöhe Hase-Luftsystem: 29,5 Kaminofen Olbia, geprüft nach DIN-EN 13240 : 2001 + A2 2004 und Art. 15 a B-VG (Österreich), darf nur mit geschlossenem Feuerraum betrieben werden, mehrere Anschlüsse an einen Kamin möglich. VKF-Nr.: 20454 Die auf dem Geräteschild angegebene Nennwärmeleistung von 5 kW ist je nach der Isolierung des Gebäudes ausreichend für 15 bis 60 m² (ohne Gewähr) Höhe 114 cm 40 cm Breite 45 cm 21 cm Gewicht Feuerraumöffnung Rauchrohrdurchmesser Rohrdurchmesser Hase-Luftsystem* ¹ Vertikales Rauchrohrverbindungsstück

  • Für separate Luftzufuhr in Niedrigenergiehäusern und bei unzureichender Verbrennungsluftversorgung im Aufstellungsraum. Tiefe 45 cm 28 cm Aufsicht

944 cm² 15 cm 10 cm min. 33 cm 22,5 Abmessungen: Ofen Feuerraum Abmessungen in cm

28. Brennwerte Österreich:

29. EG - Konformitätserklärung

Prüfberichtsnummer (A): FSPS -Wa 1931-A Der Hersteller: Hase Kaminofenbau GmbH Niederkircherstr. 14 Zur Bemessung des Schornsteins nach EN 13384-1 / 2 gelten folgende Daten: D-54294 Trier Nennwärmeleistung Leistungsbereich min./max. Brennstoff Brennstoffwärmeleistung Abgasmassenstrom Abgasstutzentemperatur Mindestförderdruck bei Nennwärmeleistung Emissionswerte: NOx Staub Wirkungsgrad Datum der Typenprüfung:

erklärt hiermit, dass der Raumheizer für feste Brennstoffe mit der Handelsbezeichnung: Olbia konform ist mit den Bestimmungen der:

EG- Bauproduktenrichtlinie 89/106/EWG sowie dem Mandat M129 und mit der folgenden harmonisierten Norm übereinstimmt: EN 13240:2001+EN 13240:2001/ A2: 2004 Eine Prüfung des Raumheizers für feste Brennstoffe auf Übereinstimmung mit 485 mg / MJ 72 mg / MJ 21 mg / MJ < 13 mg / MJ 80 % den Anforderungen der Norm erfolgte bei der notifizierten Prüfstelle : RWE Power AG Feuerstättenprüfstelle D-50226 Frechen Kennziffer: NRW 16

Trier den 21.01.2010 Fernando Najera , Geschäftsführer Die Sicherheitshinweise der dem Produkt beiliegenden Montage und Bedienungsanleitung sind zu beachten.

HASE Kaminofenbau GmbH - 54294 Trier

Geprüft nach : ART 15a-B-VG (AT) Prüfberichtsnummer(AT) : FSPS -Wa 1931-A Wärmeleistungsbereich Min/Max: 2,5 KW- 5,9 KW Brennstoffwärmeleistung: 6,2 KW ---------------------------------------------------------------------------------------Prüfzeichen VKF : 20454

Staub-Emissionen: (bei 13% O2) < 40mg/Nm³ Scheitholz : 0,075 Vol % Braunkohlebriketts : 0,05 Vol % Mittlere Abgastemperatur : 255 °C Energieeffizenz: Scheidholz 78% Braunkohlebrikett 80% CO-Emission: (bei 13 %O2) Scheitholz / Braunkohlebriketts zulässige Brennstoffe: Heizleistung: 5 KW Gerät ist für eine Mehrfachbelegung des Schornsteins geeignet Zeitbrandfeuerstätte für geschlossenen Betrieb Raumheizer Typ: Olbia EN 13240:2001+EN 13240:2001/ A2: 2004

27. Technische gegevens

Hase Kaminofenbau GmbH · Niederkircher Str. 14 · 54294 Trier · Tel.: +49(0)651 82 69-0 · Fax: +49(0)651 82 69 118 · info@hase.de · www.hase.eu