PACIFIC - Radio MIDLAND - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice MIDLAND PACIFIC - page 34
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Produktinformationen

Marke : MIDLAND

Modell : PACIFIC

Kategorie : Radio

Laden Sie die Anleitung für Ihr Radio kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PACIFIC - MIDLAND und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PACIFIC von der Marke MIDLAND.

BEDIENUNGSANLEITUNG PACIFIC MIDLAND

ENGLISH Inhaltsverzeichnis

4.2.a Installation der Batterien / Akkus bzw. Batteriewechsel........................7

4.2.b Entfernen der Batterien........................................................................8

4.3 Aufladen von Akkus im Funkgerät..................................................................8

4.4 Vermeiden des Memoryeffekts bei aufladbaren Akkus...................................9

Die Grundfunktionen..........................................................................................10

5.1 Ein / Ausschalten und Lautstärkeeinstellung................................................10

5.6 Hohe oder niedrige Sendeleistung einstellen............................................... 11

Zusätzliche Funktionen......................................................................................12

6.1 Automatischer Suchlauf über alle Kanäle (Scan).........................................12

6.2 VOX Function (automatische Sprachsteuerung)...........................................12

6.3 Tastensperre.................................................................................................12

6.4 Roger Beep (Quittungston am Ende der Sendung).....................................13

7.1 Tabelle möglicher Fehlerquellen und Vorschläge zur Behebung.................15

Das neue Handfunkgerät PACIFIC ist für die Kommunikation im internationalen UKW Seefunkbereich gedacht. Es ist in erster Linie verwendbar für den allgemeinen Seefunk auf privaten Motorund Segelyachten und ist nicht dafür gedacht, ein GMDSS Funkgerät der Notfallausrüstung in der Berufsschifffahrt zu ersetzen. PACIFIC ist ein robustes und kompaktes Handfunkgerät in neuester Technologie, mit klarer und gut verständlicher Wiedergabe. Es arbeitet auf allen von der ITU vorgesehenen internationalen Seefunkkanälen im VHF Bereich. Für die Sicherheit in der Navigation ist eine Direktwahltaste für den internationalen Notruf- und Anrufkanal 16 eingebaut. DEUTSCH PACIFIC erzeugt (intern) 5 Watt Sendeleistung, für kurze Distanzen auch auf kleine Leistung umschaltbar, es arbeitet auf max. 57 Kanälen (56 Kanäle sende- und empfangsseitig und auf Kanal 70 empfangsseitig). Das Gerät ist für den üblichen Bordbetrieb spritzwassergeschützt und garantiert mit einem Minimum an wesentlichen Funktionen optimale Übertragungsqualität im Bordeinsatz. Dazu gehört auch eine einstellbare Tastensperre gegen zufällige Fehlbedienung wie auch die Hintergrundbeleuchtung bei schlechten Lichtbedingungen. Auch mit seiner Standard Batteriebestückung ist das Gerät ideal: 4 Stück Mignonzellen bekommt man als Reserve in jedem Hafen und es gibt kaum ein Boot, wo man nicht solche Batterien auch an Bord vorfindet. Es ist ein sicheres Gefühl, das PACIFIC auch als Reserve an Bord zu haben. Die Features des PACIFIC:

PLL Frequenzerzeugung über CPU – für präzise und stabile Funkfrequenzen LC Display mit Hintergrundbeleuchtung – alle Einstellungen sind jederzeit und bei allen Beleuchtungsverhältnissen zu lesen Automatische Rauschsperre – verhindert nicht nur Rauschen und Störgeräusche, sondern reduziert den Batteriestromverbrauch in den Empfangspausen! Direktzugriff auf Kanal 16 – zum schnellen Hin- und Herschalten vom Arbeitskanal auf den immer noch weltweit meist benutzten Not- und Anrufkanal 16 Privatkanäle und USA-CAN Mode programmierbar (Programmierset erforderlich) VOX Funktion - Automatische Sprachsteuerung bei Bedarf zuschaltbar High-Low Sendeleistungs-Umschaltung – reduziert die Sendeleistung und den Batteriestromverbrauch bei Funk über kurze Distanzen, verhindert Störungen bei Schiffen in größeren Entfernungen. Tastensperre – blockiert nicht gebrauchte Tasten und verhindert versehentliches Verstellen von Einstellungen Batterie-Leer-Anzeige – zeigt an, wenn die Batterien zu leer werden. Buchsen für Lautsprecher (Hörer) und Mikrofon – auch externe Sprechgarnituren, wie Kopfhörer, externe Mikrofone oder Kombinationen lassen sich anschließen Batteriebestückung frei wählbar: NiCd, NiMH Akkus oder im Notfall auch überall erhältliche Standard- Alkali Batterien 4 x AA. Kanalsuchlauf – automatisches Absuchen aller Seefunkkanäle möglich Abnehmbare Antenne – das Gerät kann ggf. auch über die Antennenbuchse an eine andere VHF Bootsantenne angeschlossen werden Hinweis: Änderungen, die dem technischen Fortschritt und der Produktpflege dienen, behalten wir uns auch ohne Vorankündigungen vor.

2. Sicherheit im Funkverkehr

2.1 In der Anleitung benutzte Symbole

Bestimmte Abschnitte dieser Anleitung sind wie folgt gekennzeichnet:

ein wichtiger Abschnitt über technische Eigenschaften, Sicherheitswarnungen, oder potentiell gefährliche Betriebszustände. So gekennzeichnete Abschnitte sollten Sie nicht ignorieren, sonst gehen Sie u.U. ein Risiko ein, dass es zu einem Problem oder einer Störung mit möglichen Folgen von Fehlfunktion über Defekte bis hin zu Verletzungsgefahr kommen kann..

So gekennzeichnet werden nützliche Bemerkungen oder Hinweise zum optimalen Betrieb des Geräts.

Senden Sie nie bei einer beschädigten oder gar bei demontierter Antenne. Auch wenn das Gerät gegen übliche im Betrieb vorkommenden Fehlanpassungen geschützt ist, kann ein Senden ohne jede Antenne die Senderstufen irreparabel beschädigen.! Halten Sie die Antenne beim Senden soweit wie möglich entfernt vom Körper und Kopf. Lassen Sie die Antenne frei abstrahlen und senden Sie nicht mit dem Gerät aus der Jackentasche.

Benutzen Sie die Antenne des Geräts nicht als Handgriff für das Gerät. Bei grober mechanischer Belastung kann die Antenne oder ihre Verbindung im Inneren abbrechen!!

Achten Sie auf die Umgebungsbedingungen- auch wenn das Gerät über einen weiten Temperaturbereich von –15 bis + 55 °C funktionsfähig ist, sollten sie es nicht unter extremer Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit oder Staubbelastung betreiben. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung ebenso wie mechanische Stöße oder übermäßige Vibration, wie bei jedem elektronischen Gerät.

Benutzen Sie dieses Gerät nie in der Nähe explosiver Stoffe oder Gase, und wechseln Sie auch nie die Batterien in einer solchen Umgebung: ein einziger kleiner Funke kann eine Explosion auslösen.

BATTERIEN – Folgen Sie strikt den Hinweisen und Warnungen im Kapitel 4.3. und 4.4.

Öffnen Sie das Funkgerät bitte nicht. Für eine evtl. Reparatur oder einen Neuabgleich benötigt man neben dem erforderlichen Fachwissen auch Spezialwerkzeug und regelmäßig kalibrierte Messgeräte!

Benutzen Sie keine agressiven Reinigungsmittel, keinen Alkohol, keine Scheuer- oder Lösungsmittel zum Reinigen. benutzen Sie nur ein weiches, sauberes Tuch, allenfalls einen leicht angefeuchteten Lappen bei starker Verschmutzung. Fällt ein Funkgerät ins Wasser, benutzen Sie es nicht wieder, bevor nicht ein Spezialist alle Teile des Geräts in einem warmen Luftstrom entsprechend getrocknet und vor Korrosion geschützt hat.

Wie bei jedem VHF Seefunkgerät, ist ein relativ leistungsstarker Sender eingebaut. Seien Sie sich bewusst, dass das Gerät bei jedem Drücken der Sendetaste HF Energie abstrahlt halten Sie das Gerät mindestens 50 cm fern von Steuerkompass, GPS Geräten und anderer empfindlicher Bordelektronik, aber berücksichtigen Sie auch Abstände zu anderen Personen, besonders, wenn diese Herzschrittmacher tragen sollten.

Bitte notieren Sie sich die Seriennummer Ihres Geräts nicht nur für den Fall einer Rückfrage oder Reparatur, sondern auch für einen evtl. Verlust oder Diebstahl. DEUTSCH Seriennummer _______________________

3. Beschreibung der Teile

Im LC Display Ihres Handfunkgeräts sehen Sie alle Informationen über den jeweiligen Betriebszustand. Die Symbole und Ihre Bedeutung finden sie hier beschrieben:

VOX automatische Sprachsteuerung ist aktiviert TX leuchtet beim Senden (drücken der Sendetaste PTT) oder bei Sprachsteuerung; Batteriesymbol warnt bei leer werdender Batterie oder Akkus CHANNEL Die großen Ziffern zeigen die Kanalnummern, die kleinen Digits daneben auch besondere Kanaleigenschaften, wie bei der amerikanischen und kanadischen Version dieses Geräts und ganz rechts die Kennung d für Duplexkanal. e. e-1 INT/USA/CAN zeigt die Programmierung des Geräts an – In Europa üblicherweise INT das Schloss-Symbol erscheint bei gesperrter Tastatur das Regenschirm-Symbol erscheint nur bei amerikanischer Programmierung auf Wetterkanälen – nicht in Europa. LO (Low) erscheint bei geringer Sendeleistung (auf einigen Kanälen ist dauernd niedrige Leistung vorgeschrieben!) RX der Kanal ist belegt / das Gerät empfängt gerade ein Signal

VOLUME Ein/Aus und Lautstärke PTT / CALL Sende (Push-To-Talk-) und Ruftaste CH 16 Direktwahltaste für Kanal 16 Mikrofon Einsprache für das eingebaute Mikrofon Lautsprecher Antenne abnehmbare Gummi-Wendelantenne (nach Abdrehen ist SMA Koaxialbuchse zugänglich) Kombibuchse (unter Gummiabdeckung) Kombibuchsen für ext. Mikrofon, Hörer / Lautsprecher und Akku-Ladegerät MENU Taste kurzer Druck schaltet nacheinander durch alle Menüpunkte MONITOR/SCAN kurzes Drücken: Suchlauf-Start / Stop. langes Drücken: Öffnet Rauschsperre (Monitorfunktion für schwache Signale) Scrolltasten / Zum Herauf- und Herunterschalten von Kanälen und zum Auswählen innerhalb der Menüpunkte

4. Funkgerät in Betrieb Nehmen

Prüfen Sie die zunächst die Packung auf Vollständigkeit:

  • Tisch- / Wandhalterung
  • Standladegerät mit Steckernetzteil
  • Bedienungsanleitung bei fehlenden Teilen kontaktieren Sie Ihren Händler.

DEUTSCH Der Gürtelclip dient zum Anklemmen des Funkgeräts 9z.B. an den Hosengürtel. Zum Öffnen 3des Batteriefachs müssen Sie den Clip jeweils abnehmen. Entriegeln Sie den Clip wie angezeigt und10 schieben Sie ihn in bzw. aus der Führung.

4.2 Batterien bzw. Akkus einsetzen 5

Das Handfunkgerät benötigt zum Betrieb den mitgelieferten NiMH Akkublock (oder 4 Stück AA Batterien oder Einzelakkus).

  • aufladbare NiMH (1,2 V) Akkus – diese gibt es in verschiedenen Kapazitäten (Angaben in mAh). Höhere Kapazität bedeutet längere Betriebsdauer, allerdings dauert auch das Aufladen solcher Akkus mit dem Steckerlader länger. Batterien um 1700 mAh benötigen etwa 12-13 Stunden Ladezeit über die Ladebuchse. Bei Akkus um 2000 mAh empfehlen wir, ein dazu passendes externes Ladegerät zu benutzen, in das die Akkus eingelegt werden können. Solche Ladegeräte gibt es mit Schnellladefunktion passend mit Akkus im Fachhandel und können- je nach Ausführung- die Akkus innerhalb 1-2 Stunden aufladen, ggf. auch an 12 V.
  • 6 Nicht aufladbare Hochleistungsbatterien (1,5 V). Solche Batterien können Sie, meist als 4er Pack überall bekommen. Wichtig ist, nur Alkaline-Hochleistungsbatterien zu benutzen und keine einfachen Zink-Kohle Batterien, die sich nur für Taschenlampen eignen. ! Installieren Sie nie aufladbare und nicht aufladbare Akkus/ Batterien gemischt zur gleichen Zeit im Gerät. Verwenden 7 Sie immer ein komplettes Set der gleichen Sorte und –Marke, verwenden Sie auch nicht entladene und volle Batterien zusammen.

Wenn Sie das Funkgerät längere Zeit nicht benötigen, nehmen 4 Sie die Batterien / Akkus solange aus dem Gerät.

4.2.a Installation der Batterien / Akkus bzw. Batteriewechsel

5 Gürtelclip abnehmen

2) Batteriefach durch Herunterschieben des Deckels öffnen (siehe

Batterien bzw. Akkublock wie im Bild gezeigt entsprechend den Markierungen einlegen Batteriefach-Deckel wieder aufschieben Gürtelclip wieder anbringen Bitte achten Sie unbedingt darauf, die Batterien in der richtigen Polarität einzusetzen.

Batteriefach- Deckel einrasten lassen!

4.2.b Entfernen der Batterien

Gürtelclip abnehmen, Batteriefachdeckel abnehmen , Batterie(n) herausnehmen und Gerät wieder verschließen

4.3 Aufladen von Akkus im Funkgerät

DEUTSCH Wiederaufladbare NiMH Akkus können im Gerät geladen werden, ohne sie herausnehmen zu müssen. Der mitgelieferte Akkublock ist ungefähr nach 8-10 Stunden vollgeladen , Akkus höherer Kapazität (z.B. separat erworbene AA Einzelakkus benötigen entsprechend länger. Das Funkgerät sollte während des Ladevorgangs ausgeschaltet bleiben. Zum Aufladen der Akkus über das mitgelieferte 12 V DC Kabel Nehmen Sie die Gummiabdeckung von der MIC/CHG Buchse ab. DC Stecker des Ladekabels in die kombinierte MIC/CHG Buchse einstecken. Zigarettenanzünderstecker in eine 12 V Steckdose an Bord (bzw. in Fahrzeugen) einstecken. Der Ladevorgang beginnt jetzt. Nach Ende der Ladung DC Ladestecker aus dem Funkgerät herausziehen und 12 V Kabel aus der Zigarettenanzünderbuchse ziehen. Gummiabdeckung wieder an der MIC/CHG Buchse anbringen. ! Akkus nicht wesentlich zu lange am Ladegerät lassen. Der Ladevorgang stoppt nicht automatisch! Gelegentliches zu langes Laden schadet den Batterien allerdings nicht, da es sich nicht um einen Schnellladevorgang handelt, der kontrolliert ablaufen müsste. Jedoch sollten Sie das Ladekabel nicht permanent am Funkgerät angeschlossen lassen und Überladen nicht zur Gewohnheit werden lassen. Bei Akkus mit höherer Kapazität ist der Einsatz eines separaten, zu den Akkus passenden Schnellladegeräts zu empfehlen.

Versuchen Sie nie, nicht aufladbare Batterietypen aufzuladen. Solche Batterien können auslaufen, sich übermäßig erhitzen, platzen, das Funkgerät beschädigen und im schlimmsten Fall Brände und Verletzungen verursachen. Überprüfen Sie daher vor jedem Anschluss des Ladegeräts, ob Sie wirklich aufladbare Akkus in das Batteriefach eingelegt haben .

Benutzen Sie nur von ALAN empfohlene Steckerladegeräte und kein anderes Netzteil!

Werfen Sie nie verbrauchte Batterien oder Akkus ins Feuer, sondern entsorgen Sie verbrauchte Batterien oder unbrauchbar gewordene Akkus bei den ortsüblichen Sammelstellen und nicht über die Haushalts-Mülltonne! Aufladen von Akkus über den mitgelieferten Standlader und das Steckerladegerät Hierzu stecken Sie den DC Stecker des 230 V Steckerladegeräts in die Ladeschale, das Steckerladegerät in eine Steckdose und stellen Sie das Funkgerät in die Standladeschale. Nach erfolgtem Aufladen Funkgerät wieder herausnehmen und Steckerlader vom Stromnetz trennen.

4.4 Vermeiden des Memoryeffekts bei aufladbaren Akkus

Aufladbare Nickel-Metallhydrid-Akkus sind – je nach Behandlung - mehr oder weniger von dem Phänomen eines Memoryeffekts betroffen. Dieser Effekt äußert sich in einer mitunter drastischen Verkürzung der Betriebszeit des Akkus, wenn ein Akku immer nur kurze Zeit gebraucht und dann gleich wieder aufgeladen wird. Der Akku „merkt sich“ sozusagen die kurze Benutzungsdauer, „gewöhnt“ sich daran und wird eines Tages bei einem längeren Einsatz versagen. Er verhält sich dann fast so, als wäre er defekt. Der Memoryeffekt sollte nicht verwechselt werden mit der langsam nachlassenden Kapazität bei normaler Alterung der Akkus. NiMH Akkus können ca. 400 x geladen und entladen werden, dann lässt die Kapazität stetig, aber sicher nach. Dann sollten Sie die Akkus entsorgen und ersetzen.

DEUTSCH Den Memoryeffekt vermeiden Sie, indem Sie:

  • wenn immer es möglich ist, den Akku solange benutzen, bis er tatsächlich leer ist, und dann erst wieder aufladen
  • kurze Auflade- und Entladezeiten vermeiden.
  • Am besten 1 – 2 x im Monat Akkus vollständig entleeren (z.B. Funkgerät solange eingeschaltet lassen, bis es sich automatisch ausschaltet) und anschließend wieder vollständig aufladen. Am besten kommt man diesem Verfahren nahe, wenn man sich einen zweiten Akkusatz besorgt und immer einen so lange benutzt, bis er entleert ist, und dann erst wechselt.
  • Einen Akku, der vom Memoryeffekt betroffen ist, kann man durch mehrmaliges vollständiges Entladen und Aufladen wieder zur einwandfreien Funktion bringen.

5. Die Grundfunktionen

5.1 Ein / Ausschalten und Lautstärkeeinstellung

ON / OFF / VOLUME im Uhrzeigersinn drehen: ein Klickgeräusch zeigt, dass sich das Gerät einschaltet. Das LC Display schaltet sich ein, testet kurz alle Symbole in einem Auto-Test. Ein Ton zeigt an, dass das Funkgerät bereit ist. Ausschalten durch Zurückdrehen entgegen dem Uhrzeigersinn. DEUTSCH

5.2 Kanal einstellen

1) 1 x MENU Taste drücken. Eine der Kanalnummern wird blinken.

2) Mit den Scroll-Tasten / die Kanalliste auf- oder abwärts durchsuchen, bis Sie den

gewünschten Kanal gefunden haben.

3) Kurz die Sendetaste PTT antippen zur Bestätigung, oder 5 Sekunden warten. Die Einstellung

ist dann gespeichert. Beachten Sie die Kanaltabelle am Schluss der Anleitung, aus den Revierunterlagen, dem Handbuch Seefunk oder auch den blauen Hinweistafeln an den Schifffahrtswegen vor den Hafeneinfahrten oder Schleusen können Sie die örtlichen Arbeitskanäle entnehmen. Kanäle, die in der Tabelle als Duplexkanäle markiert sind und im Display mit d gekennzeichnet sind, sind nur in Verbindung mit ortsfesten Funkstellen an Land zu erreichen, wie Schleusen, Revierfunk und Arbeitskanäle der Küstenfunkstellen. Schiffe untereinander können nur auf Simplexkanälen direkt in Kontakt treten. Beachten Sie die entsprechenden behördlichen Vorschriften und benutzen Sie nur die Kanäle, die für das jeweilige Revier und den jeweiligen Zweck freigegeben sind. Beachten Sie die Grenzen des Seefunks auf den Seestrassen und Seeschifffahrtsstraßen zum Binnengebiet hin. Auf den europäischen Binnenwasserstrassen dürfen Seefunkgeräte grundsätzlich nicht benutzt werden, da dort Geräte mit ATIS Kennung Pflicht sind. Außerdem dürfen „Kleinfahrzeuge“ im Binnengebiet generell keine Handfunkgeräte benutzen.

5.3 Lautstärke einstellen

Durch Drehen des VOLUME Knopf stellen Sie die gewünschte Lautstärke ein. Bei schwachen oder fehlenden Signalen können Sie durch längeres Drücken von des MON/SCAN die Rauschsperre abschalten und können an Hand des hörbaren Rauschens auch ohne Signal die Lautstärke abschätzen und einstellen.

5.4 Senden und Empfang

Die Sendetaste PTT befindet sich oben an der linken Seite des Geräts überzeugen Sie sich, dass nicht schon gerade jemand auf dem Kanal spricht - sonst stören Sie ein Gespräch

1) Drücken Sie die Sendetaste PTT während der gesamten Zeit, wo Sie Ihre Durchsage machen.

Im Display erscheint TX

2) Nach Drücken der Taste warten Sie zweckmäßigerweise einen kleinen Moment, bevor Sie an

zu reden fangen. Sprechen Sie aus ca. 5 cm mit normaler Stimme in das Mikrofon

3) Nach Ende Ihrer Durchsage lassen Sie die Taste PTT wieder los: Die Anzeige TX erlöscht

wieder, das Gerät schaltet automatisch wieder auf Empfang zurück Halten Sie beim Senden und Empfangen (sofern möglich) die Antenne immer senkrecht und versuchen Sie, sich soweit wie möglich von Ausbreitungshindernissen, wie Metallteile, Wände, aber auch gegenüber anderen Personen, Abstand zu halten.

5.5 Rauschsperrentaste (Monitor) MON

Mit der Monitor-Taste können Sie vorübergehend die automatische Rauschsperre überbrücken, wenn ein Signal z.B. so schwach wird, dass es nur noch zerhackt hörbar ist . Zum Öffnen der Rauschsperre drücken Sie die Taste MON/SCAN ungefähr 2 Sekunden lang. Das spätere Wiedereinschalten erfolgt genauso. Beim Senden mit voller Leistung werden die Batterien sehr schnell verbraucht. Wenn Sie nur auf kurze Entfernung sprechen möchten, dann probieren Sie bitte, ob die Verbindung auch mit kleiner Leistung gehalten werden kann:

1) MENU Taste 2 x drücken , es erscheint Pr

2) Wählen Sie kleine Leistung LO mit den Scrolltasten / .

3) Bestätigen Sie mit einem kurzen Antippen der Sendetaste PTT, oder warten Sie 10 Sekunden.

In der gleichen Weise können Sie auch jederzeit die Leistung wieder auf Hoch schalten, in dem Falle benutzen Sie die Scrolltasten / und LO erlischt wieder. Bei vollen Batterien liegt die volle Leistung bei 5 Watt und die niedrige Leistung bei max.1 Watt. Wenn beim Senden die Batterie-Leer-Anzeige aufleuchtet, ist das ein erstes Zeichen für eine schwächer werdende Batterie. Schalten Sie daher auf kleine Leistung, dann können Sie die Batterien noch eine Zeit lang ausnutzen.

5.7 Displaybeleuchtung

Bei zu schlechtem Licht können Sie jederzeit die Displaybeleuchtung durch kurzes Antippen der MENU Taste für jeweils 5 Sekunden einschalten. Zu häufiges Benutzen der Beleuchtung erhöht den Batteriestromverbrauch merklich.

5.8 Direktwahltaste Kanal 16

Kanal 16 ist nach wie vor weltweit der am meisten gebrauchte Seefahrtskanal und hat immer noch den Status als Notruf- und Anrufkanal. Ihr Funkgerät hat eine farblich gekennzeichnete Direktwahltaste CH 16, mit der Sie jederzeit von Ihrem gerade benutzten Arbeitskanal auf Kanal 16 (und zurück) schalten können. Wenn Sie von irgendeiner anderen Einstellung mit der CH 16 Taste auf Kanal 16 umschalten, startet Ihr Gerät aus Sicherheitsgründen zuerst automatisch immer mit voller Leistung. Zum Zurückschalten auf den zuletzt benutzten Kanal drücken Sie wieder auf die Direktwahltaste CH 16

5.9 Automatische Stromsparschaltung

Diese Automatik spart bis zu 50 % Batterieleistung: Sobald Ihr Gerät mehr als 7 Sekunden nicht benutzt wird und auch nichts empfängt, schalten sich alle nicht unbedingt notwendige Schaltungen in den Power Save mode. Sobald Sie das Gerät wieder benutzen oder ein Empfangssignal ankommt, schalten sich alle Kreise wieder ein. Bei leer werdender Batterie leuchtet die Batterieanzeige [3] auf. Ersetzen Sie dann ihre Batterien oder laden Sie NiMH Akkus wieder auf.

5.6 Hohe oder niedrige Sendeleistung einstellen

6. Zusätzliche Funktionen

6.1 Automatischer Suchlauf über alle Kanäle (Scan)

Ihr PACIFIC kann das UKW Seefunkband automatisch nach benutzten Kanälen absuchen. Sobald auf einem Kanal Funkbetrieb erkannt wird, bleibt der Suchlauf für ca. 5 Sekunden auf diesem Kanal und Sie können die Durchsagen mithören, bevor der Suchlauf wieder automatisch weitersucht.

Zum Starten des Suchlauf kurz die MON/SCAN Taste antippen. Zum Stoppen wieder die gleiche Taste antippen, das Gerät schaltet auf den vorher benutzten Kanal hat Ihr Scanner auf einem für Sie wichtigen Kanal gestoppt, so können Sie sich durch Drücken der Sendetaste PTT auch in die Kommunikation auf diesem Kanal einschalten. Ihr PACIFIC bleibt aber dennoch im Scan Mode (die Kanäle blinken). Sie können den Suchlauf durch Drücken der / Tasten fortsetzen und auch die Suchlaufrichtung ändern. Wenn Sie die PTT Taste während des Suchens drücken, dann können Sie auf den Startkanal zurückschalten und dort senden. Die Scroll- Tasten / ermöglichen auch das Überspringen uninteressanter Kanäle beim Suchlauf.

6.2 VOX Function (automatische Sprachsteuerung)

Ihr PACIFIC ermöglicht auch eine Freisprechfunktion, wenn Sie keine Möglichkeit haben mit einer freien Hand die Sendetaste zu drücken. Die Ansprechempfindlichkeit dieser automatischen Sprachsteuerung (VOX) kann man in drei Stufen einstellen. Die automatische Steuerung funktioniert auch, wenn Sie eine VOX taugliche externe Hör-Sprechgarnitur benutzen.

  • Zum Einschalten 3 x MENU drücken, es erscheint VOX
  • Mit / wählen Sie zwischen: oF Abgeschaltet (normale Sendetaste) 1 Hohe Empfindlichkeit 2 Mittlere Empfindlichkeit 3 Niedrige Empfindlichkeit
  • Einstellung bestätigen mit PTT oder 10 Sekunden warten
  • Zum Abschalten der Sprachsteuerung wählen Sie die oF Einstellung Wir empfehlen, die VOX Steuerung nur in Verbindung mit externen Mikrofon/ Hörerkombinationen zu benutzen, und auch nur, wenn keine zu starken Nebengeräusche vorhanden sind. Bei dem typischen Geräuschpegel in einem Maschinenraum ist die VOX-Steuerung nicht benutzbar und würde zu Störungen anderer Funkteilnehmer führen.

Sie können die Scrolltasten des Geräts gegen zufällige Fehlbedienung schützen, indem Sie die Tastensperre einschalten. Dann sind alle Tasten außer MON, PTT, Kanal 16 blockiert. Die Menütaste MENU erlaubt dann auch wieder das Abschalten der Tastensperre.

  • 3 x MENU drücken, es erscheint das Symbol Lc of und blinkt
  • PTT antippen zum Bestätigen oder wieder einige Sekunden warten Zum Wieder-Abschalten der Tastensperre genauso vorgehen, jedoch oF auswählen.

6.4 Roger Beep (Quittungston am Ende der Sendung)

Beim Loslassen der Sendetaste kann man einen Übergabeton hinzuschalten. Dieser Ton ist auf der Gegenseite auch bei schlechter Verbindung deutlich zu hören und signalisiert, dass man aufgehört hat, zu sprechen. Zum Ein- (bzw. Ausschalten) dieses Tonsignals

1) 6 x MENU drücken, im Display erscheint rb on

2) Mit zwischen oF (bzw. on) wählen

3) PTT antippen zur Bestätigung oder ca. 10 Sekunden warten

Diese Funktion erlaubt das Überwachen von 2 Kanälen jeweils abwechselnd in schneller Reihenfolge.

1) Zunächst suchen Sie den ersten Kanal aus.

2) 7 x MENU drücken, im Display erscheint of d blinkt

3) Mit suchen Sie den zweiten Kanal aus

4) PTT antippen zur Bestätigung oder ca. 10 Sekunden warten

Sobald Sie die Zweikanalüberwachung gestartet haben, überwacht Ihr Gerät beide Kanäle und das Display zeigt nur diese beiden Kanäle an. Sobald auf einem der Kanäle Empfang stattfindet, wird das Gespräch wiedergegeben. Wie auch im Suchlaufbetrieb, können Sie auch sich in einem bestehenden Gespräch melden. Nach loslassen der Sendetaste bleibt der Empfang noch ca. 10 Sekunden auf dem Kanal, damit Sie auch noch ggf. die Antwort hören. Erst danach wird die Zweikanalüberwachung wieder fortgesetzt.

  • Zum Abschalten der Zweikanalüberwachung drücken Sie MON/SCAN. Das Gerät kehrt zum letzten vorher benutzten Kanal zurück. 6.6. Aktives Seefunkband Beim PACIFIC kann für Reisen in andere Gebiete ggf. auch zwischen der üblichen INT (Internationalen) Einstellung und den Einstellungen für USA oder CAN (Kanada) umprogrammiert werden. Dazu ist ein Programmierset erforderlich. Ihr Fachhändler verfügt in der Regel über dieses Programmierkabel und die notwendige PC Software. Bitte beachten Sie, dass Sie die jeweils richtige Einstellung für das Fahrtgebiet wählen. In USA und Kanada sind nicht alle Kanalkombinationen identisch mit der internationalen Einstellung, es gibt Kanäle, die dort mit Simplex arbeiten und in der Internationalen Einstellung mit Duplex (und umgekehrt), daher sind bei falschen Einstellungen Störungen nicht auszuschließen!

Nur Inhaber einer besonderen Genehmigung dürfen im Seefunk Privatkanäle benutzen. Bitte fragen Sie Ihre Anmeldestelle, wo Sie auch Ihre Seefunkzuteilung beantragt haben. Privatkanäle können z.B. besondere Kanäle sein, die Reedereien zugeteilt werden, aber auch einige zusätzliche Kanäle, die in einigen Ländern für besondere Zwecke, z.B. Fischerei, Hafenkontakte oder Marinas erlaubt sind. Bitte wenden Sie sich, wenn Sie regelmässig in solche Länder fahren und solche Kanäle in Ihrer Zuteilungsurkunde eingetragen wurden, zur Programmierung an Ihren Händler. Mit dem Programmierset PRG-PACIFIC können bis zu 20 Privatkanäle programmiert werden. In den Programmiermode kommen Sie durch Drücken von MENU während Sie das Gerät einschalten. Das Display zeigt dann Prog an.

6.5 Dual Watch (Zweikanalüberwachung)

7. Tipps zur Fehlersuche

DEUTSCH Ihr Funkgerät ist für eine lange Lebensdauer konzipiert. Durch hochintegrierte Baugruppen ist auch der Abgleichaufwand minimiert und es ist kaum damit zu rechnen, dass sich Ihr Gerät im laufe der Zeit mehr als zulässig verstellen sollte. Falls ein Problem auftreten sollte, versuchen Sie bitte zunächst, in diesem Kapitel eine Lösung zu finden, bevor Sie das Funkgerät zu einer Reparatur einschicken.

7.1 Tabelle möglicher Fehlerquellen und Vorschläge zur Behebung

mögliche Ursache Batterien sind nicht geladen oder nicht richtig herum eingelegt Lösung Kapitel Batterien ersetzen bzw. Akkus aufladen, Alle Zellen richtig herum entsprechend den Markierungen einlegen Gerät schaltet sich Lautstärke zu gering eingestellt Lautstärke prüfen, mit Monitor5.3 ein, empfängt aber taste prüfen ob Rauschen zu nichts hören ist Falsche Kanaleinstellung Kanal prüfen. keinen Duplexka- 5.2 Ich kann keine Funkverbindung nal für Schiff-zu-Schiff Verbindherstellen ungen wählen! Empfang Signal ist zu schwach Rauschsperre vorübergehend unterbrochen abschalten mit Scan/Mon Taste oder mit starkem Gegenseite ist zu weit entfernt Einen anderen Standort für Rauschen eines der Geräte suchen oder oder Antenne auf einer oder beiden Seiten abgeschirmt mit einem Gerät ins Freie gedurch Hindernisse zwischen hen und dort erneut versuchen beiden Seiten Andere Schiffe benutzen den Funkverkehr auf Auswegleichen Kanal ichkanälen prüfen und ggf. anderen Kanal ausprobieren, falls erlaubt Funkgerät befindet sich zu Funkgerät so weit wie möglich nahe an möglichen Störquellen, von störenden Geräten entfernt wie Computer, Inverter, TV platzieren. Gerät, Radargerät, andere Sender Batterie ist zu schnell Tastaturbeleuchtung zu oft Displaybeleuchtung seltener leer benutzt gebrauchen Zu lange Sendezeiten oder Sendezeit verringern oder zu lange mit hoher Leistung häufiger mit kleiner Leistung gesendet senden, oder Akkus mit höherer Kapazität beschaffen Memoryeffekt hat BatteriAkkus mehrmals hintereinander 4.4 estandzeit reduziert total entladen und über Nacht wieder vollständig aufladenmacht Memoryeffekt in den meisten Fällen rückgängig, ansonsten Akkus erneuern Logische Fehlfunk- CPU blockiert nach StöreinBatterien herausnehmen, einige tionen, seltsames wirkungen von außen Sekunden warten und wieder Verhalten des Geräts, einsetzen. falsche Symbole im Display

DEUTSCH Problem Das Gerät schaltet nicht ein

Hinweise für den Betrieb in Deutschland Bitte achten Sie darauf, beim Betrieb Ihres PACIFIC nur die Frequenzen zu benutzen, die in dem jeweiligen Land erlaubt sind. Benutzen nicht erlaubter Frequenzen kann nicht nur strafbar sein, sondern u.U. auch ein Sicherheitsproblem hervorrufen. Bitte beachten Sie alle lokal geltenden Einschränkungen. Vergessen Sie nicht, das Gerät (auch wenn es nur als Zweitgerät zu einer vorhandenen Seefunkstelle genutzt werden sollte, bei der zuständigen Behörde anzumelden. In Deutschland wenden Sie sich bitte für eine Anmeldung an BNetzA (Bundesnetzagentur) Außenstelle Hamburg, Sachsenstr. 12 und 14 20097 Hamburg, Tel.: (0 40) 2 36 55-0, Fax.: (0 40) 2 36 55-1 80 DEUTSCH Für den Betrieb in Deutschland beachten Sie bitte auch die folgende Information: Seefunkgeräte dürfen nur auf See und auf den festgelegten Seeschifffahrtsstrassen benutzt werden, sowie in besonders ausgewiesenen Hafenzonen (wie z.B. das Hamburger Hafengebiet), nicht aber auf den deutschen und europäischen Binnenschifffahrtsstrassen und Kanälen. Nach den geltenden Verordnungen können Sportboote in Deutschland keine Frequenzzuteilungen für Handfunkgeräte auf Binnenwasserstrassen erhalten, da die internationale Rhein- bzw. Binnenfunkvereinbarung für Sportboote nur fest eingebaute Binnenfunkgeräte vorsieht.