VORTEX - Audioprozessor LEXICON - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice LEXICON VORTEX - page 124
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BEDIENUNGSANLEITUNG VORTEX LEXICON

Auspacken und Überprüfen

Nach dem Auspacken des Geräts bewahren Sieitte das Verpackungsmaterial fur einen etwaigen zukünftigen Versand auf. Untersuchen Sie das Gerät und das Verpackungsmaterial auf sichbare Beschädigungen. Schäden, die möglicherweise auf den Versand zurückzuführen sind, melden Sieitte unverzüglich dem anlieferndem Spediteur. Über Fehlfunktionen des Geräts sprechen Sieitte mit ihrem Handler.

Ubersicht der Bedienungsfront 2

Einstellung der Audiopegel · Die Einstellung der MIX-Werte

Die Anschlüsse auf der Rückseite 4

Fußschalter- und Fußpedal-Anschlüsse • Kopfhörer

Audiobuchsen 6

Einschleifen in Verständern · Einschleifen in ein Mischpult per "Effects Return"

A/B-Relais 8

Hauptfunktionen 9

Uberblick 9

Presets und Register 10

Effektparameter 11

Einstellung der Parameterwerte · Uber die Parameter

TAP und Echorhythmmen 13

Tempo und Rhythmus • Ein Tempo eingeben Echorhythmmen

Audio MorphingTM 16

Uber Morphing · Einige Morphs probieren

Einstellung der Morph-Dauer

Pedalsteuerung 18

Parameterzurordnung auf das Pedal · Das Speichern

von Wertänderungen durch das Pedal

Pedalsteuerung des Morphing

Benutzung der Register 21

Effekte speichern • Abschalten von Registerpaaren mit CLEAR • Benutzung der Fußschalter • Das

Wiederfinden des Ausgangspresets eines Registers

Beschreibung der Effekte 25

Uberblick 25

Reflexion 26

Atmosphere 28

Orbits 30

Centrifuge 32

Aerosol 34

Mosaic 36

Maze 38

Duo 40

Deja Vu 42

Choir 44

Shimmer 46

Sweep 48

Shadow 50

Cycloid 52

Bleen 54

Fractal 56

Technische Daten 58

Deutsch

Zu Beginn

Einführung

Glickwunsch zum Erwerb Ihr's Vortex, des ersten Audio Morphing(TM) Prozessors der Welt! Sie werden entdecken, daß Vortex neue Maßstäbe in der Sound-Bearbeitung setzt - in Art und Vielfalt der Effekte und überdies in der intuitiven Bedienung der Effekte.

Einzigartige Effekte und spannende Anwendungsmöglichkeiten setzen Ihnen Raum für individuellen Ausdruck und Experimente. Eher ein Musikinstrument und nicht bloß passive "Effektkiste", bleibt Vortex nicht ohne Einflüß auf ihre Musik.

Die Effekte von Vortex sind in 16 PresetPaaren angeordnet. Jedes enthalt wie Modulations- und Delay-Funktionen mit einem unverwechselbaren Profil. Einige basieren auf Kombinationen klassischer Effekte wie Echo, Rotorkabinett, Autopan und Chorus, andere widerstrebensprachlicher Beschreibung.

Alle 32 Effekte haben 16 Parameter gemeinsam. Einstellungenänderungen geschehenchnell und einfach; fur ihre eigenen Vortex-Kreationen stehen Ihnen 32 Benutzerregister zur Verfügung.

Audio Morphing(TM) bedeutet, daß sich ein Effekt dynamisch in einen anderen verwandelt. Dadurch entstehen attemberaubende Effekte, bei denkbar einfacher Bedienung - ein Druck auf die Taste genutzt.

Einige der weiteren bemerkenswerten Eigenschaften des Vortex sind:

  • Flexible Signalpfade: Stereo, zweifach Mono, zweifach Mono-Ein- und Stereo-Ausgang
  • Envelope Follower zur dynamischen Kontrolle{jedes Effektes
  • Alle Echorhythmmen synchron zu Ihrem Master-Tempo
    Cross-Feed und Feedback/Cross-Feed-Signalwege für räumliche Effekte und komplexe Echorhythmien
  • Registerwahl und Effektserien per Fußschalter
  • Analog-Relais zur Kanalumschaltung in einem Instrumentenversteller

Deutsch

Um alle Qualitäten von Vortex kennenzulernen, sollen den Sie diese Bedienungsanleitung durchlesen.

Übersicht der Bedienungsfront

PEDAL/TAP

Bei angeschlossenem Fußpedal wird die Pedalsteuerung demjenigen Parameter zugeordnet, der mit dem Parameterknopf gewählt wurde (außer ECHO 1- und Echo 2-). Die leuchtende LED zeigt die Pedalzuordnung an.

Ohne Pedal und immer bei ECHO 1- oder ECHO 2- dient die Taste zur Eingabe von Zeitinformationen. Durch zweimaliges Drucken wird bei allen Effekten ein Tempo definiert. Leuchtende LED: erste TAP-Eingabe erhalten, zweite wird erwartet.

STORE

Speichert den aktuellen Effekt in ein Register, das durch A/B und REGISTER/PRESET gewählt wurde.

CLEAR

Schaltet bestimmte Registerpaare ab (A und B), um beliebige Effektserien herzustellen, deren Effekte sich per Fußschalter nacheinander abrufen{lassen. Nochmaliges Drucken schaltet die Registerpaare wieder ein.

REGISTER/PRESET

Die Taste wählt zwischen Preset- oder Registermodus.

Die LED leuchtet bei Anzahl des Registermodus und ist im Preset-Modus aus.

Der Drehknop wählt zwischen Presets 1-16 oder Registern 1-16, je nach Tastendruck.

A/B

Aktiviert das A/B-Relais auf der Rückseite und schaltet zwischen den A- und B-Bänken der Presets und Register hin und her. Die LEDs für A und B leuchten bei Anzahl.

Achtung: Schalten Sie per Fußschalter durch die Register, entstehen eine Diskrepanz zwischen der Stellung des REGISTER/PRESET-Knopfes und dem Display, das die Nummer des aktiven Registers anzeigt.

LEXICON VORTEX - A/B - 1

INPUT

Regelt Pegel des eintreffenden Signals. LEDs zeigen geeigneten Pegel (LVL) oder Übersteuerung (OVL).

PARAMETER

Wählt zwischen 16 Parametern, die per VALUE-Knopf oder Pedal geregelt werden können.

DISPLAY

Numerisches Display mit Ziffern zwischen 1-64 und einem Dezimalpunkt. Angezeigte Kennziffern stellen aktiven Effekt dar. Bei leuchtender VALUE LED stehen Ziffern für Parameterwerte. Leuchtet der Dezimalpunkt, dann ist ein Effekt nach der Speicherung verändert worden.

VALUE

Regelt die Werte der gewährten Parameter. Bei leuchtender VALUE LED werden alle Parameterwerte in einem Bereich zwischen 1-64 angezeigt.

Deutsch

Einstellung der Audiopegel

  1. Drehen Sie den INPUT-Regler am Vortex ganz herunter (entgegen den Uhrzeigersinn).
  2. Schlieben Sie eine Audioquelle an die Vortex-Eingänge an und einen Veränder oder Mixer an die Ausgänge.
  3. Senden Sie nun ein Eingangssignal mit einem typischen Pegel.
  4. Drehen Sie bei eintreffenden Audiosignalen den INPUT-Regler langsam auf, bis die LVL LED* grün aufleuchtet. Die Einstellung ist korrekt, wenn nur bei den lausten Spitzen die OVL LED aufleuchtet. Falls die OVL LED ständig leuchtet, drehen Sie den INPUT-Regler etwas zurück.

  5. Regeln Sie die Veränder- bzw. Mixer-Pegel so, daß ein optimaler Gerauschspannungsabstand erzielt wird.

  6. Bei niedrigen Pegeln ist die LVL LED aus; bei verwendbaren Pegeln zwischen 6dB und 30dB leuchtet sie grün. Bei Übersteuerungen leuchtet die OVL LED rot auf. Bei optimaler Einstellung brennt die LVL LED fast ständig, die OVL LED nur bei Signalspitzen.

Die Einstellung der MIX-Werte

Der Sound{jedesVortex-Presentsistark abhängig vom Verhältnis des unbearbeiteten (dry)zumbearbeiteten(wet) Signal.Mit jedem Presetisteinbestimtes Verhältnis gespeichert.WennSie die Vortex-Ausgänge an die Eingänge eines Verstärkers oder eines Mixer-Kanals anschließen,so brauchen Sie diesen Parameter also nicht unbedingt einstellen.

Werden die Vortex-Ausgänge jedoch an »Return« eines Mischpults angeschlossen (so daß der Vortex-Ausgang mit dem unbearbeiteten Signal des Pultes gemischt wird), dann sollen den Sie bei jedem Effekt den maximalen MIX-Wert wahren (d.h. 64 = 100% wet).

Viele Vortex-Effekte arbeiten prinzipiell mit 100% wet (z.B. ORBITS, CENTRIFuge, MOSAIC u.a.). In Verbindung mit einem Mischpult erhalten sie deshalb den stärksten Effekt beim Anschluß der Vortex-Ausgänge an die Kanaleingänge.

Die Anschlüsse auf der Rückseite

LEXICON VORTEX - Die Anschlüsse auf der Rückseite - 1

Fußschalter- und Fußpedal

Anschlüsse

Auf der Rückseite angeschlossene Fußschalter gestatten Ohnen die Kontrolle der STEP- und BYPASS-Funktionen und/oder von TAP und A/B-Effekt-Morphing.

Sie konnen zwei Fußschalter mit Stereo-Klinkensteckern an die Buchsen anschließen. Mit einem Y-Adapter ist es möglich, zwei gleiche Einzelschalter auf eine Buchse zu legen.

LEXICON VORTEX - Anschlüsse - 1

LEXICON VORTEX - Anschlüsse - 2

Mit einem Fußpedal können Sie die auf der Frontplatte gewährten Parameter kontinuierlich regeln.

Ein Fußschalter und Etiketten zur Kennzeichnung der Funktionen werden mitgeliefert. Verwenden Sie diesen Schalter für TAP und A/B-Funktionen oder Registerumschalt- und BYPASS-Funktionen kennzeichnen Sie hin dann entsprechend.

LEXICON VORTEX - Anschlüsse - 3

Mit einem zweiten (optionalen) Fußschalter konnen Sie die übrigen Fußschalterfunktionen steuern.

LEXICON VORTEX - Anschlüsse - 4

Deutsch

Kopfhorer

Ein auf dne Kopfhorer abgestimmtes Stereosignal liegt am linken Ausgang an (nur wenn der rechte nicht belegt ist). Dies ist als praktische Einrichtung fur Übungszwecke gedacht, wobei die Lautstärke mäßig bleibt.

Audiobuchsen

Die Audioanschluss des Vortex sind unsymmetrisch und für die Verbindungen sollte hochwertiges, abgeschirmtes Kabel mit 6,3mm-Monoklinkensteckern verwendet werden.

Vortex ist einECHter Stereo-Prozessor, der den linken und rechten Kanal separat bearerbeitet. Die rechte Tafel zeigt den Bearbeitungspfad fur jedem Preset.

Nutzen Sie auch bei Verwendung des Mono-Eingangs die Stereo-Ausgabe! Alle Vortex-Effekte sind mono-tauglich konzipiert und maximieren die räumlichen Eigenschaften eines jeder Effektes. Benötigen Sie aber ein Mono-Signal, benutzen Sie die rechte Ausgangsbuchse. In dieser Fall werden die linken und rechten Signale intern gemischt.

Stereo In Stereo OutDual Stereo In Stereo OutDual Mono In Stereo OutDual Mono In Dual Mono OutMono In Stereo Out
Reflexion A/B
Atmosphere A/B
Orbits A/B
Centrifuge A/B
Aerosol A/B
Mosaic AMosaic B
Maze BMaze A
Duo BDuo A
Deja Vu A/B
Choir AChoir B
Shimmer A/B
Sweep A/B
Shadow AShadow B
Cycloid A/B
Bleen ABleen B
Fractal A/B

Anschluß in Serie

Bitte beachten Sie, daß die MIX-Einstellungen zusammen mit den Vortex-Effekten gespeichert werden. jeder Preset beinhaltet eine speziefische MIX-Einstellung, welche bei dem Anschluß in Serie keiner Justierung bedarf.

LEXICON VORTEX - Anschluß in Serie - 1

LEXICON VORTEX - Anschluß in Serie - 2

Einschleifen in einen Mischpult per

Effects Return

Wenn Sie Vortex in den Effektweg eines Mischpultes einschleifen, dann wahlen Sie für jeder Effekt den MIX-Parameter und stellenihn mit dem VALUE-Knopf auf den Maximalwert 64.

Einige Effekte arbeiten 100% wet, also ohne unbearbeitete Signalanteile. Stellen Sie auch das Verhältnis zwischen trockenem und Effektsganal an Ihrrem Pult entsprechend ein.

LEXICON VORTEX - Effects Return - 1

A/B-Relais

Der Vortex ist mit einem elektrisch isolierten, analogen Schalter ausgestattet, mit dem Sie zwischen dem Lead/Rhythm-Kanal Ihr's Gitarrenverstärkers umschalten können. Verbinden Sie einfach die A/B-Buchse auf der Rückseite des Vortex mit einem normalen Klinkenkabel mit der Buchse für die Kanalumschaltung Ihres Verstärkers.

Sie konnen mit der A/B-Taste auf der Frontplatte oder auch per Fußschalter umschalten, so daß Sie Verstärkerkanal und Vortex-Effekt zugleich wechseln konnen.

Beispiel: Auf Ihr hem Veränder ist Kanal A Lead, B ist Rhythm. Laden Sie die A-Register des Vortex mit Effekten für Lead und die B-Register mit Effekten für Rhythm. Mit einem Druck auf den Fußschalter konnen Sie nun zwischen Kanal A mit dessen Effekten und Kanal B mit dessen Effekten umschalten.

Jeder Verträger, der eine Buchse zur Kanalumschaltung besitzt, kann an die A/B-Buchse auf der Rückseite des Vortex angeschlossen werden. Dies ist das Schaltschema:

Mono-Stecker* Stereo-Stecker

A Schalter

geschlossen

Schaft mit Spitze

verbunden

B Schalter offen

Schaft mit Ring verbunden

  • Benutzen Sie zur Umschaltung der Polarität einen Stereo-Stecker für den Vortex, einen Mono-Stecker für den Veränderer. Verbinden Sie die beiden Drachte mit dem Schaft und Ring des Steckers, so daß A=offen ist und B=geschlossen.

Hauptfunktionen

Überblick

Vortex bietet eine Fülle an Funktionsdund Programmierungsmöglichkeiten, die mit den entsprechenden Tasten und Knopfen alle einfach zu bedieren sind - seien es Effektwahl, Editierung, Speicherung und Morph-Funktionen.

Die öde Eingabe von Delay-Zeiten, die bei jedem Tempowechsel wiederholt werden muß, entfällt bei Vortex zugunsten einer einfachen Rhythmus-Steuerung. Mit der einzigartigen Kombination von TAP- und ECHO-Kontrolle konnen Sie für jeder Effekt mühelos prazise Echorhythmen wahlen und sie umgehend mit jedem Tempo synchronisieren!

Audio Morphing™ gibt Ihnen erstmalig die Möglichkeit, Parameterwerte, Effektanordnung und Regelungspfade in Echtzeit zu steuern. Mit einem simplen Tastendruck oder einer Pedalbewegung verändern Sie den Effektsound von nuanciert auf extrem.

Per einfachem Tastendruck konnen Sie ein Fußpedal jeder der 14 Parameter jeges Effektes zuordnen (und diese Pedalzuordnung mit dem Effekt abspeichern).

Ein mitgelieferter Doppel-Fußschalter gestattet es Ihnen, die Effekterzeugung zu überbrücken, durch die Register oder durch beliebige Effektserien weiterzuschalten..

These Funktionen werden später beschrieben.

Presets und Register

Vortex ist mit 32 Presets - festen Werkseinstellungen - geladen, die in zwei Bäken (1A - 16A und 1B - 16B) aufgeitlt sind.

Vortex hat außerdem 32 Speicherplätze, Register genannt, in denen Sie ihre eigenen Effekte speichern konnen. Bei der Auslieferung befinden sich in den Register zunachst Duplakte der Presets, deren Anordnung Sie aber beliebig ändern konnen.

Mit der REGISTER/PRESET-Taste bestimmen Sie, ob Presets oder Register geladen werden. Bei der Anzahl von Registern leuchtet die LED.

Mit dem REGISTER/PRESET-Drehknopf rufen Sie eine bestimmte Preset- oder Registernummer auf.

Presets und Register haben je eine A- und eine B-Version. In den Presets stellen die A- und B-Versionen aufeinander abgestimmte Effektpaare dar. In den Registern konnen Sie Paare nach Belieben zusammenstellen.

Mit der A/B-Taste wahlen Sie die jeweilige Version aus. Drucken Sie diese Taste bei aktiviertem Effekt, so wandelt sich der eine Effekt dynamisch in den anderen: Das ist Morphing! (These Verwandlungsmöglichkeiten ist eines der spannendsten Merkmale des Vortex, das im Kapitel über Morphing bisher erlautert wird.)

Vortex hat 32 Presets und 32

Register, in denen Sie modifizierte

Effekte abspeichern können. Durch

Druck auf die REGISTER/

PRESET-Taste...

LEXICON VORTEX - Presets und Register - 1
Leuchtende LED: Register gewählt.

...bestimmen Sie, ob Presets (REFLEXION ... FRACTAL) oder Register mit dem Drehknopf gewählt werden.

LEXICON VORTEX - Presets und Register - 2

Mit der A/B-Taste

wahlen Sie die A- oder B-Version der Presets oder Register aus.

LEDs zeigen A- oder B-Wahl.Effektparameter

Deutsch

Effektparameter

Einstellung der Parameterwerte

Jeder Vortex-Effekt besitzt 16 editierbare Parameter, die problemlos zu regeln sind: Mit dem PARAMETER-Knopf wahren Sie einen Parameter, mit dem VALUE-Knopf regeln Sie seinen Wert. Alle auf der Bedienungsfront gemachteten Einstellungen können Sie mit dem Effekt zusammen abspeichern.*

Der VALUE-Knopf ist dauernd aktiv und regelt den Wert des durch den PARAMETER-Knopf gewährten Parameter. Beim ersten Drehen des Knopfes wird der aktuelle Parameterwert angezeigt. Beim weiteren Drehen wird der Parameterwert im Bereich zwischen 1 und 64 erhöht oder verringgert.

Der Dezimalpunkt leuchtet auf, wenn ein Parameterwert nach der letzten Speicherung verändert worden ist. Wenn keine weiteren Wertänderungen mehr vorgenommen werden, keht das Display zur Anzeige des aktuellen Effektes darüber. Die Edit-Anzeige leuchtet, bis der Effekt gespeichert wird - oder die Änderungen verloren geben, weil mit dem REGISTER/ PRESET-Knopf ein anderer Effekt gewählt worden ist.

LEXICON VORTEX - Einstellung der Parameterwerte - 1
Wahl des Parameters.

Die Parameterwerte (1-64) werden bei Drehen des VALUE-Knopfes angezeigt.

Der Dezimalpunkt leuchtet, falls seit der letzten Speicherung Änderungen vorgenommen wurden.

LEXICON VORTEX - Einstellung der Parameterwerte - 2
Einstellung des gewählten Parameters mit dem VALUE-Knopf.

Die VALUE LED leuchtet, wenn Parameterwerte angezeigt werden.

Uber die Parameter

Die Vortex-Parameter erlauben es Ihnen,\ neben der üblichen Mix- und Pegelregelung, den Zugriff auf räumliche, rhythmische und dynamische Aspekte eines jeder Effektes. Deshalb ist Vortex nicht bloß eine weitere "Effektkiste", sondern verhält sich mehr wie ein Musikinstrument, auf dem Sie spielten.

Hier erklaren wir Ihnen die für alle Effekte gleiche Regelung von MIX und OUTPUT. Andere Parameter wie die Modulation (RATE, DEPTH u.a.) betreften jeder Effekt auf eine andere Weise. These Parameters sind mit einem * gekennzeichnet und unter Effektbeschreibungen jeweils erlautert. Wieder andere Parameter, wie ECHO- oder Morph A/B, werden in separates Kapiteln ausführlich beschrieben.

Jeder Parameter hat einen Regelbereich, der in Ziffern zwischen 1 - 64 angezeigt wird. Im folgenden wird eine Übersicht über die Bedeutung der Parameter gegeben:

MIX

Regelt die Balance zwischen den Vortex-Effecten (der Kombination von ECHO FX LVL und MOD FX LVL) und dem unbearbeitetem Audiosignal. 1 = 100% dry; 64 = 100% wet.

OUTPUT

Regelt den Ausgangspegel des MIX-Signals.

*MOD FX LVL

Regelt den Pegel des Modulationsanteils in einem Effekt. 1=aus.

*ECHO FX LVL

Regelt den Pegel des Echo-Anteils in einem Effekt. 1=aus.

MORPH A/B

Regelt die Dauer des Morphing zwischen A- und B-Effekten. 1 = 0 Sek.; 64 = 0.01 Sek.; Vgl. Audio MorphingTM

*ENVELOPE

Alle Vortex-Effekte sind dynamisch empfindlich. ENVELOPE regelt die Empfindlichkeit des Effektes. 1=aus; 64=max. Empfindlichkeit.

Achtung: Sind beiden Eingänge belegt, spricht ENVELOPE auf den linken Eingang an.

ECHO 1÷ und ECHO 2÷

Vortex ordnet den Echo-Effekten zwei verschiedene Delay-Typen zu. Die ECHO-Regelung erlaubt die Auswahl rhythmischer Gliederungen im von Ihnengesetzten Tempo. Vgl. TAP und Echorhythmien.

*FEEDBACK 1 und 2

Regeln das Feedback der beiden Delay-Typen (ECHO 1 und 2). In den Effekten werden eine Reihe von Feedback- und Cross-Feedback-Anordnungen benutzt.

Die zwei LFOs von Vortex werden zur Kontrolle verschiedener Typen der Modulation eingesetzt (wie etwa Vibrato, Rotary, Pan u.a.). Die RATE-, DEPTH-, und RESONANCE-Regelung erlaubt den Zugriff auf verschiedene Aspekte des Modulationsanteils in jedem Effekt.

\*RATE 1 und 2

Regeln die Frequenz des Modulationseffektes. 1 = 0,1Hz;64 = 100Hz .Höhere Frenzen konnen Ringmodulations-Effekte bewirken.

*DEPTHS 1 und 2

Stehen im Allgemeinen in Bezug zu RATE 1 und 2; sie regeln das Maß der Modulation.

*RESONANCE 1 und 2

Regeln Aspekte der Resonanz bezüglich des Modulationseffektes, wie etwa Pegel, Cross-Resonance-Pegel, Stimmung u.a..

Deutsch

TAP und Echorhythmmen

Tempo und Rhythmus

Vortex verfügt über zwei unabhängige Delay-Typen (ECHO 1 und ECHO 2), die in vielfältiger Weise zur Herstellung rhythmischer Effekte eingesetzt werden. Anordbarkeit und Regelbarkeit dieser Echos verleihen den Vortex-Effekten bemerkenswerte rhythmische Muster und ihre räumliche Qualität. Das unverwechselbare Element bei der Herstellung der EchoEffekte im Vortex sind)namlich Sie.

Andere Effektprozessoren zwingen Sie zur Arbeit mit festeingestelltten Delay-Zeiten oder zur Festlegung eines absoluten Tempos in Millisekunden, aus denen Sie dann passende Rhythmnen berechnen und sie eingeben müssen. Ein Wechsel im Tempo bedeutet die Wiederholung des ganzen Vorgangs.

Im Vortex sind die Echorhythmmen gezwungen, sich an Ihr Tempo anzupassen. Zur Einstellung des Tempos brauchen Sie bloß einen gefühlvoll wippenden Fuß; ebensochnell konnen Sie jeder Tempo beliebig oft ändern.

Ein Tempo bestimmen Sie im Vortex durch zweimaliges Drucken auf die TAP/PEDAL-Taste oder auf einen Fußschalter. Da jeder Effekt mit dem aktuellen Tempo synchronisiert wird, passen alle Effekte rhythmisch unterinander. (Bei Verwendung eines Fußpedals, müssen Sie einen der ECHO-Parameter wahren, damit die Taste als TAP Funktioniert; vgl. Pedalsteuerung).

Mit Steuerung für ECHO 1 und ECHO 2 können Sie ungewöhnliche Polyrhythmmen in jeder Effekt auf einfache Weise erzeugen. Diese rhythmischen Gliederungen werden automatisch zusammen mit dem Effekt gespeichert.

Ein Tempo eingeben

Einfacher gezehnsicht: Durch zweimaliges Drucken der TAP-Taste im von Ihnen gewünschten Rhythmus erzeugen Sie ein Tempo.

Nach dem ersten Druck auf TAP leuchtet die LED auf - als Zeichen, daß ein Intervall eingegeben wird. Der zweite Druck schließst das Intervall ab und laßt die LED wieder verlöschen. Jeder von Ihnen gewährte Effekt lauft nun synchron zu Ihrtem Tempo. Mit zwei weiteren TAPs konnen Sie jederzeit ein neues Tempo festlegen, das wiederum nach dem zweiten Druck für alle Effekte gilt. (Unterbleibt ein zweiter Druck innerhalb von 30 Sekunden, so behält Vortex das vorher gewährte Tempo bei, und die LED erlischt.)

Thesee einfache Methode, ein Tempo zu setzen, ländt zum Experimentieren ein. Probieren Sie noch einmal verschiedene Intervalle bei den Presets durch: Einige Effekte werden nachhaltig durch verschiedene Tempi beeinflübt. - Hören sie zunachst den Preset aufmerksam, probieren dann das Interval einer ganzen Note, dann drei Schläge, schließlich vier: Auf diese Weise kann ein einzelnner Effekt erstaunlich variiert werden.

Die eingegebenen Intervalle können bis zu 28 Sekunden betragen, so daß auch langere Musikphrasen das Tempo bestimmen können.

Beim Einsatz den Vortex wird zunachst immer ein fest vorgegebenes Intervall verwendet (1 = Viertelnote bei 65 bpm).

Echorhythmmen

Echorhythmmen sind Gliederungen des von Ihnen eingegebenen Intervalls. Mit ECHO 1 und ECHO 2 können Sie unabhängige Rhythmmen einstellen, die bei beiden Delay-Typen immer auf das Intervall bezogen bleiben.

Wenn Sie, als Beispiel, ein Intervall mit einer ganzen Note eingeben (vier Schlage zwischen den TAPs), dann entspricht der Parameterwert 4 den Viertelnoten-Echos, 8 entspricht den Achtelnoten-Echos ... 64 den 64tel-Noten-Echos.

Die Option, für die beiden Echos des Vortex rhythmische Gliederungen zu erstellen, führt zu interessanten Anwendungen. Hier als Beispiel:

  1. Laden Sie einen Effekt mit einer doppelten Echokconfiguration, wie Preset 8.DUO B.
  2. Tasten Sie mit TAP das Intervall von einer ganzen Note (4 Schläge zwischen den Tasten).
  3. Drehen Sie den Parameterknopf auf ECHO 1÷ und den VALUE-Knopf auf 16. ECHO 1 erhält damit einen 16tel-Rhythmus.
  4. Wahlen Sie nun ECHO 2 ÷ mit dem Parameterwert 8, damit ECHO 2 also einen Achtel-Rhythmus gekommen.

Welches Intervall Sie nun auch eingeben, das Verhältnis zwischen ECHO1 und ECHO2 bleibt bestehen, undzar synchron zum Tempo. (Der Rhythmus von ECHO 1 ist immer doppeltsochnellwie der von ECHO 2.)

Die Echogliederungen des Vortex werden mit 16-Bit-Genauigkeit berechnet. Damit wird sichergestellt, daß die rhythmischen Beziehungen zwischen ECHO 1 und ECHO 2 auch bei ungewöhnlichen Polyrhythmien, die andere Prozessoren kaum oder gar nicht bewältigen, GENAU und stabil bleiben (wie 2 zu 9 oder 11 zu 13).

Probieren Sie einzeln Rhythmen wie 3 zu 2, 7 zu 9 usw. - kein Problem für Vortex.

LEXICON VORTEX - Echorhythmmen - 1

Die maximale Delay-Zeit für ein Echo im Vortex beträgt 923 Millisekunden. Die maximale Delay-Zeit von 1846ms ergibt sich in Konfigurationen, bei denen beiden Delays in Serie geschalte sind.

Theoretisch müssen Sie die Intervall/ Gliederungsspannen im voraus berechnen, um nicht das erlaubte Zeitlimit zu überschreiben. Der Vortex erspart Ihnen aber nicht nur diese Rechnung, sondern laßt Sie die ganze Sache mit den Delay-Zeiten vergessen, weil er jeder gewählte Kombination intelligent verarbeitet:

Wenn Sie die Kombination eines Intervalls und einer rhythmischen Gliederung wahlen, welche die Delay-Spanne überschreitet, so teilt Vortex die gewährten Delay-Zeiten solange durch zwei, bis das Limit untersritten wird. Ist eineGPCe Note zu lang, nimmt Vortex eine halbe Note; ist auch diese zu lang, nimmt Vortex eine Viertelnote - bis der Wert paBt. Gleichgutig welches Interval und welche rhythmische Gliederung Sie auch wahlen, das musikalische Verhältnis zwischen Ihnen bleibt erhalten.

Audio MorphingTM

Uber Morphing

Eine der faszinierendsten Regeloptionen, die wir Audio Morphing(TM) genannot haben, besteht darin, einen Effekt kontinuierlich in einen anderen zu verwandeln. Sie konnen eng verwandte oder total verschiedene Effekte ineinander verwandeln und damit die Verwandlungsdauer einstellen.

Da these Konzept für Effektgeräte vollig neu ist, dürften einige Bemerkungen hierzu nutzlich sein.

Morphing wird durch die A/B-Taste ausgelost.

Wenn Sie die A/B-Taste drucken, wechseln Sie nicht bloß zwischen Bäken hin und her, sondern wandeln einen Effekt in einen anderen um.

Die Geschwindigkeit, mit der die Umwandlung geschieht, wird durch MORPH A/B-Parameter festgelegt.

{Mit MORPH A/B legen Sie fest, wie lange die Umwandlung von einem Effekt zum anderen dauern soll, wenn A/B gedrückt worden ist.} Die Morph-Dauer wird, wie andere Parameter, als Teil des Effektes mit abgespeichert.

Ein "Morph" (eine Umwandlung) geschieht zwischen einem Registerpaar. Speichern Sie dazu einen Effekt in das A-Register, einen weiteren in das entsprechende B-Register. Jeder Effekt, ob Preset oder modifizierter Preset, kann in die A- und B-Register gespeichert werden.

Da beliebige Effekte in jedem Register gespeichert werden können, fällt der Morph zwischen den Effekten je nach Wahl nuanciert oder radikal aus.

In einem Morph zwischen zwei Versionen des gleichen Effektes wandeln sich alle Parameter sanft von einer zur anderen.

In einem Morph zwischen zwei unterschiedlichen Effekten, verwandelt sich die gesamte Struktur des Effektes, d.h. samtliche Parameter.

Mit einem Fußpedal erhalten Sie die dynamische Kontrolle über das Morphing und damit Zugang zu radikal neuen Effekten.

Durch die Umwandlung eines Effektes in einen anderen entstehen eine unendliche Reihe neuer Effekte, da zu jedem Zeitpunkt des Morphs ein neuer Effekt geschaffen wird. Regeln Sie den Morph über ein Fußpedal, erhalten Sie eine feinfühige Kontrollmöglichkeit und konnen darüberhinaus den Morph an jeder Punkt beenden. Dies ist ein fascinierendes Merkmal der Fußpedalsteuerung, die im entsprechenden Kapitel erlautert wird.

Einige Morphs probieren

Die Presets und Register des Vortex sind in A/B-Paare aufgeilt. Die Betätigung von A/B (per Taste oder per Fußschalter) lösst das Morphing zwischen den A- und den B-Effekten aus.

Probieren Sie dies zunachst mit einigen Preset-Effektpaaren aus, um einen Eindruck von der Wirkung des Morphing zwischen verschiedenen Effektkombinations zu erhalten.

Preset 3 ORBITS

Die A- und B-Versionen thesek Effektes sind Variationen eines Effektes, wobei B langsame Rotationen ausfuhrt, A Schnellere. Dies ist gute Beispiel für die subtile Verwendung im Klangbild eines Effektes.

Preset 4 CENTRIFuge

Die A- und B-Versionen sind darüber verwandt, aber durch entsprechliche Parameterwerte deutlich voneinander verschieden. Deshalb bewirkt das Morphing hier einen markanteren Wechsel von A nach B.

Preset 15 BLEEN

Die A- und B-Versionen sind total entsprechenden. A basiert auf Envelope Detune, B auf ringmoduliertem Echo-Feedback. Im Morphing zwischen A und B finden deshalb ein totaler Austausch staat.

Einstellung der Morph-Dauer

Mit dem MORPH A/B-Parameter konnen Sie die Morph-Dauer für jeder Effekt unabhängig festlegen. Morph-Dauer bedeutet die Zeitspanne, in der ein Effekt A sich in einen Effekt B verwandelt. Sie kann zwischen 10 Sekunden und 0,01 Sekunden variiert werden (1 = langste Dauer; 64 = kürzeste Dauer).

Im Morphing von A nach B bestimmt die gewählte Dauer, wie schnell Sie A verlassen. Im Morphing von B nach A wird festgelegt, wie lange die Ankunft bei Effekt A benötigen soll. Entsprechend bestimmt die für B gewählte Zeit, wie lange das Verlassen von und die Ankunft bei B dauern soll.

Sind die Werte für A und B gleich, dann sind die Effektanteile von A und B in der Mitte des Morphs GENU Gleich vertreten. Durch unterscheidliche Zeitwerte verschiben Sie diesen Mittelpunkt der Effekte je nach einer Seite; d.h. die Gesamtdauer des Morphs wird in unterscheidlich lange Anteile der Effekte aufgeitlt. Wahrend des Verwandlungsprozesses bestehtem Sie eine ungewöhnliche Effekte zu horen.

Pedalsteuerung

Mit einem Fußpedal erhalten Sie einen großen Bereich zur dynamischen Regelung jeges Effektes. Jeder der 14 Parameter kann der Pedalsteuerung zugeordnet werden, wobei die Zuordnung als Teil des Effektes abgespeichert werden kann. Sie konnen Aund B-Effekten unterscheidliche Pedaluordnungen geben.

Wollen Sie also von den vielseitigen Mänglichkeiten der Pedalsteuerung Gebrauch machen, dann schreiben Sie ein Pedal an die FOOTPEDAL-Buchse auf der Rückseite an. Bei jedem Laden eines Effektes pruft Vortex, ob die Pedalbuchse belegt ist. Bei angeschlossenem Pedal wird die PEDAL-Funktion der PEDAL/TAP-Taste aktiviert.

Nunmehr bewirkt die PEDAL/TAP-Taste nur dann die TAP-Funktion, wenn ECHO 1 oder ECHO 2 gewählt worden ist. Bei jeder anderen Stellung des PARAMETER-Knopfes wird durch den Tastendruck der gewählte Parameter auf die Pedalsteuerung gelegt.

Parameterzuordnung auf das Pedal

Die Zuordnung eines Parameters auf das Pedal ist einfach:

  1. Schlieben Sie ein Pedal an Vortex an, und laden Sie einen neuen Effekt (daimt Vortex den Pedalanschluß erkennt).
  2. Wahlen Sie mit dem PARAMETER-Knopf einen der 14 zuordbaren Parameter-zum Beispiel MIX.
  3. Drücken Sie PEDAL/TAP. Die leuchte LED zeigt die Zuordnung these

Parameters auf das Pedal an. (Auch der Dezimalpunkt leuchtet auf, da die Pedalzuordnung eine Veränderung bedeutet, die Sie speichern können.)

  1. Wenn Sie das Pedal über den angezeigten MIX-Wert hinaus bewegen, kontrollieren Sie den gesamten Regelbereich des MIX-Parameters.

Bei einem normalen Fußpedal bedeutet das niedergedrücke Pedal den Parameterwert 64, das hochgestellte Pedal den Wert 1.

Wird ein Pedal an Vortex angeschlossen...

...dann ordnet die PEDAL/TAP-Taste irdengeinen der 14 Parameter der Pedalsteuerung * zu.

Die LED leuchtet, wenn Sie einen Parameter zuordnen und Sie einen zugeordneten Parameter mit dem Knopf wahlen, bis die Zuordnung geändert oder aufgehoben wird.

LEXICON VORTEX - Parameterzuordnung auf das Pedal - 1
* Der Ausgangspegel sollte nicht kontinuierlich geregelt werden.

Die PEDAL/TAP-Taste führt TAP-Funktionen aus, wenn ECHO 1 oder ECHO 2 gewählt worden ist.

LEXICON VORTEX - Parameterzuordnung auf das Pedal - 2

Deutsch

Ist ein Parameter einmal dem Pedal zugeordnet worden, bleibt die Pedalsteuerung theses Parameters auch dann aktiv, wenn Sie mit dem Parameterknopf einen anderen Parameter zur Editierung wahlen sollenn.

Bei einem zugeordneten Parameter werden alle mit dem Pedal vorgenommenen Wertänderungen angezeigt. Bei beendeter Pedalbewegung kehrt das Display zur Anzeige der Register- oder Presetnummer zurück.

Wird der Parameterknopf in eine andere Stellung gedreht, erlischt die Pedal-LED, und der Wert des neuen Parameterwertes wird angezeigt. Der neue Parameter kann mit VALUE editiert werden; das Pedal regelt darauf weiterhin dessen zugeordneten Parameter.

Eine bestimmte Pedalzuordnung haben Sie dadurch auf, daß Sie den zugeordneten Parameter wieder aufrufen und PEDAL/TAP drücken - oder einen anderen Parameter aufrufen und diesen per PEDAL/TAP dem Pedal zuordnen. Nach Aufhebung der Zuordnung nimmt der Parameter wieder den ursprünglichen Wert an (wie vor der Pedalzuordnung).

Denken Sie darüber, daß Sie zur Ausführung von TAP-Funktionen den Parameterknopf auf ECHO 1_ oder ECHO 2 drehen müssen, wenn ein Pedal an Vortex angeschlossen ist, undzar gleichgültig, ob mit Zuordnung oder ohne. (Die TAP-Funktion per Fußschalter ist davon unberührt.)

Das Speichern von

Wertänderungen durch das

Pedal

Alle vom Pedal vorgenommen Parameterwert-Änderungen werden nicht automatisch zusammen mit dem Effekt gespeichert.

Möchten Sie den durch die momentane Pedalstellung bestimmten Anzeigewert speichern, drehen Sie den VALUE-Knopf in beiden Richtungen, umihn als den "Original"-Wert festzulegen. Beim Speichern wird der Wert für diesen Parameter zusammen mit dem Effekt gespeichert, auch wenn die Pedalzuordnung aufgehoben oder geändert worden ist.

Achtung: Wird bei aktivem Effekt der Pedalanschluß aufgehoben, erkennt Vortex this solange nicht, bis ein neuer Effekt geladen wird. Wird bei aktivem Effekt mit Pedalzuordnung der Anschluß aufgehoben, nimmt Vortex den Wert 1 an und gestattet keine Neuzuordnung oder Aufhebung der Zuordnung. Damit Vortex einen aufgehobenen Pedalanschluß erkennt, sollen den Sie jeweils einen neuen Effekt laden.

Pedalsteuerung des Morphing

Wird MORPH A/B dem Pedal zugeordnet, so verhalt es sich hier etwas anders: Das Pedal erhält augenblicklich Kontrolle über den Morph, das heißt, er paßt sichsofar der Pedalstellung an (Pedal oben=1=Effekt B; Pedal gedrückt=64=Effekt A).

Die A/B-Taste wählterhin zwischen den Effekten A und B; die A- und B-LEDs zeigen an, welchecher Effekt editiert werden kann. Auf der Bedienungsfront konnen Sie Editierungen an den A- oder B-Effektparametern vornehmen, jedoch bestimmt das Pedal, welcher Effekt gerade zu horen ist. Beispiel: Sie verändern Parameter des Effektes B. Die Änderungen sindzarw wirksam, aber bei niedergedrücktem Pedal horen Sie bloß den Effekt A. Erst bei hoherer Pedalstellung werden die Änderungen zunehmend hörbar.

Bei aufgehobener Pedalzuordnung schaltet Vortex sofort auf den Effekt, A oder B, der durch die LEDs angezeigt wird.

Bedenken Sie, daß A- und B-Effekte verschiedene Pedalzuordnungen haben können. Ist ein A-Effekt oder ein B-Effekt zu MORPH A/B geordnet gespeichert worden, dann ist die Pedalsteuerung beim Laden des Effektes sofort aktiv - falls ein Pedal angeschlossen ist.

Verwenden Sie die A/B-Relaisfunktion von Vortex, dann konnen sie mit Pedal-Morphing unabhängig voneinander das Morphing und die Kanalumschaltung steuern.

Beiselsweise konnen Sie mit dem Pedal das Morphing zwischen ORBITS A und ORBITS B steuern und mit den A/B-Umschalter zwischen Lead- und Rhythm-Kanal für jeder Effekt wahlen.

Benutzung der Register

Effekte speichern

Vortex-Presents können weder gelöscht noch mit geänderten Parametern überschreiben werden; beim Laden wird stets die originale Version wiederhergestellt. Mocht den Sie also Änderungen an den Presets speichern oder bestimmte A/B-Paare zusammenstellen, so müssen Sie die neuen Versionen in Registern abspeichern.

Bei der Auslieferung finden Sie in den Registern Kopien der Presets. Auch wenn diese zunachst in A/B-Paaren wie die Presets gruppiert sind, konnen Sie jeder Effekt in jedem Register speichern. Beispiel: Sie konnen eine Version von CENTRIFUGE A in das Register 1A und eine Version von ORBITS B in das Register 1B speichern.

So speichern Sie den gerade aktiven Effekt:

  1. Drucken Sie STORE.
  2. Waren Sie im Preset-Modus, leuchtet die Register-LED auf um anzuzeigen, daß Vortex automatisch in den Registermodus geschaltet hat und den von Ihnen mit dem REGISTER/PRESET-Knopf und der A/B-Taste gewährten Registerplatz gewählt hat.
  3. Beim Loslassen von STORE wird der aktuelle Effekt in das angezeigte Register gespeichert, den bisherigen Effekt damit überschreiben. Das kurz blinkingende Display zeigt an, daß der Speichervorgang erfolgreich war.

  4. Speichervorgänge werden also durch Loslassen von STORE ausgelöst. Mocht den Sie in ein anderes Register oder in eine andere Registerbank abspeichern als in die angezeigte, so müssen Sie Ihr Wahl vor dem Loslassen von STORE mit dem REGISTER/PreSET-Knopf und der A/B-Taste treffen.

Abschalten von Registerpaaren mit CLEAR

Vortex besitzt eine Abschalt-Funktion, mit der Sie Fußschalter in vielfältiger, nutzlicher Weise einsetzen konnen, um Effekte miteinander zu verbinden. Abschalten mit CLEAR bedeutet nicht, daß der Inhalt eines Registerpaares endgültig gelöscht wird; viel mehr wird ein Platz in der Registerfolge abgescheltet, so daß Sie bestimmte Effekte in einer Effektserie auslassen konnen. Der Vorgang betrifft beide Registereffekte (A und B).

Um ein Registerpaar abzuschalten...

  1. Drucken sie CLEAR.
  2. Waren Sie im Preset-Modus, leuchtet die Register-LED auf, um anzuzeigen, daß Vortex automatisch in den Registermodus geschaltet hat und das von Ihnen mit dem REGISTER/PreSET-Knopf gewählte Registerpaar gewählt hat.
  3. Die A- und B-Effekte des angezeigten Registers werden abgescheltet, die Register-Kennziffer beginnnt zu blinken. (Die Kennziffer jeder abgeschelteten Registers blinkt bei Anzahl durch den REGISTER/PRESET-Knopf.)

Bei nochmaligem CLEAR-Vorgang wird das Registerpaar wiederhergestellt.

Benutzung der Fußschalter

Durch Anschluß eines Doppelfußschalters an Vortex konnen Sie Register-Step- und Bypass-Funktionen ausführten. (Ein zweiter Fußschalter erlaubt A/B-Umschaltung und TAP-Funktionen.)

Das Steppen durch die Register

Mit einem Fußschalter konnen Sie entweder durch die A-Bank oder durch die B-Bank steppen. (Mit A/B schalten Sie zwischen Bäken um.) Der Fußschalter besteht die Register bis zur 16 nacheinander durch und beginnnt dann wieder bei 1 (bzw. dem ersten nicht abgeschalteten Register).

Befinden Sie sich im Preset-Modus, schalten Sie mit dem ersten Fußdruck in den Register-Modus und laden das Register, das durch den REGISTER/PRESET-Knopf und die A/B-Taste gewählt worden ist; mit weiterem Drucken gelangen Sie dann in die folgenden Register.

Effektserien und das Auslassen von Registern

Mit der CLEAR-Funktion konnen Sie Register auslassen, die Sie in einer Effektserie nicht wünschen.

Beispiel: Wollen Sie eine Serie von 8 Effekten benutzen, dann schalten Sie einfach die anderen, ungewünschten 8 Effekte ab und stellen den REGISTER/PRESET-Knopf auf 1. Mit dem Fußschalter schalten Sie nun von Register zu Register, die abgeschalteten Register überspringend.

Durch eine andere REGISTER/PRESET-Knopfstellung als 1 erzeugen Sie Registerserien, die abgeschaltete Register als Loop-Punkte (Wendepunkte einer Schleife) verwenden.

Auslassen und Serienfunktionen werden durch die folgende Abbildung veranschaulicht.

Register 4, 9, 10 und 14 sind abgeschaltet...

LEXICON VORTEX - Effektserien und das Auslassen von Registern - 1

Steh der REGISTER/PRESERT-Knopf auf Register 1, dann schaltet der Fußschalter der Reihe nach durch die übrigen Register und beginnnt dann wieder bei Register 1.

LEXICON VORTEX - Effektserien und das Auslassen von Registern - 2

Durch jeder andere REGISTER/PRESET-Knopfstellung als 1 erzeugen Sie Registersserien, die abgeschaltete Register als Loop-Punkte verwenden.

Die Kombination der oben aufgeführten abgeschalteten Register wurde zu folgenden 4 Effektserien führen...

LEXICON VORTEX - Effektserien und das Auslassen von Registern - 3

Wird der REGISTER/PRESET-Knopf auf ein Register innerhalb einer Serie gedreht, dann schaltet der Fußschalter durch die Serie bis zum{nachsten abgeschalteten Register und beginnt dann in derselben Serie von vorne.

(Soll eine Serie das Register 1 enthalten, müssen Sie den REGISTER/ PRESET-Knopf auf ein anderes Register dieser Serie drehen.)

Steht der REGISTER/PRESET-Knopf auf Register 7, schaltet der Fußschalter durch folgende Serie...

LEXICON VORTEX - Effektserien und das Auslassen von Registern - 4

Wird der REGISTER/PRESET-Knopf auf ein geräumtes Register gedreht, dann wird bei Fußschalterbetätigung das erste Register der{nachsten Serie aufgerufen und dann die weiteren dieser Serie.

Deutsch

Bypass

Mit einem Fußschalter konnen Sie den Bypass ein- und ausschalten. Bei eingescheltem Bypass wird "bP" (byPass) angezeigt. Der Ausgangspiegel bleibt wie mit OUTPUT eingestellt erhalten, das Signal ist aber:voll unbearbeitet (MIX-Wert = 1).

Im Bypass sind PARAMETER, VALUE und alle zugeordneten Pedalfunktionen inaktiv.

REGISTER/PRESET- und A/B-Funktionen bleiben im Bypass aktiv (per Fußschalter oder Bedienungsfront), so daß Sie einen Effekt vorwahlen können, der mit Ausschalten des Bypasses geladen wird.

Schalten Sie hierfür den Bypass ein ("bP" wird angezeigt). Wahlen Sie einen neuen Effekt. (Die Kennziffer des gewählten Effektes unterbricht kurz die Anzeige des "bP". Zur Umschaltung der Bänke drücken Sie A/B - die LED zeigt ihre Wahl an, noch wird das Relais erst beim Ausschalten des Bypasses aktiviert.) Durch das Ausschalten des Bypasses wird nun der neue Effekt geladen.

Die TAP-Funktionen (per Fußschalter oder Bedienungsfront) bleiben im Bypass ebenfalls aktiv, so daß Sie also auch dann ein Tempo wechseln können.

Wie Sie das Quellen-Preset eines Registers wiederfinden

Vortex bietet Ihnen die Mochigkeit, den Sound eines Presets radikal zu verändern. Der neue Sound kann dann auf einen der 32 Speicherplätze abgespeichert werden (Register 1-16, A oder B).

Gelegentlich möchten Sie weiterecht nachverfolgen, welcher Preset Ihrn neuen Sound zugrunde liegt.

Das Goes so:

  1. Wahlen Sie mit dem REGISTER/PRESET-Knopf und der A/B-Taste das Register, dessen Quelle Sie ermittelt in möchten.
  2. Wenn Sie nicht schon im Preset-Modus sind, drücken Sie die REGISTER/PRESET-Taste - die LED solle erlöschen.

Vortex lädt den Preset, welcher der aktuellen Drehknopfstellung entspricht.

  1. Drücken und halten Sie die REGISTER/ PRESET-Taste gedrückt. Das Display blinkt.

Vortex ladt nun wieder ihre Registerwahl.

  1. Immer noch die REGISTER/PRESET-Taste gedrückhaltend, bewegen Sie nun den VALUE-Knopf. Daraufhin leuchten kurz Ziffer und Version (A oder B) des Presets auf, aus dem Sie Ihr Register gestaltet haben.

Die Audiosignale bleiben unverändert - Sie horen immer noch das gewählte Register.

Nach kurzer Pause oder bei Loslassen der REGISTER/PRESET-Taste kehrt das Display zur Anzeige des gewährten Registers zusück.

Beschreibung der Effekte

Überblick

Die Effekte von Vortex sind nicht passiv, sondern reagieren auf Ihr Musizieren. Die Ansprache jeges Effektes kann dynamisch durch ENVELOPE geregelt werden, so daß Sie im Umgang mit den Effekten einen eigenen Stil entwickeln können.

Jeder Effekt besteht aus vielen gleichzeitig arbeitenden Modulations- und Verzögerungsmodulen. Die Klangeigenschaften jeder Effektes werden durch Anzahl und Art dieser Module bestimmt, sowie den Audiopfaden unterinander und deren Regelung.

Jeder Vortex-Effekt ist mit einer individuellen Kombination von Modulen konzipiert worden, denen ein universeller Satz von 16 allgemeinen Parametern zugrundeliegt.

Wie unten abgebildet, weisen alle Vortex-Effekte die gleiche Grundstruktur auf. (Der schattierte Teil der Graphik wird bei der Beschreibung der Einzeleffekte erhärerlautert.)

LEXICON VORTEX - Überblick - 1

Gewisse Parameter zeigen in allen Vortex-Effekte eine ähnliche Charakteristik. OUTPUT und MIX regeln beispisseimmerverAusgangspiegelund denMix vonunbearbeiteten/bearbeiteten Signal.MODFX LVL (= Modulations-Effektpegel)regelt inden bearbeiteten Signalen im Allgemeinen das Maß der Modulationseffekte, ECHO FXLVL (= Echo-Effektpegel)das Maß der EchoEffekte.

Die Vortex-Presents stellen jeweils bestimmte Funktionen in jedem Effekt Heraus, aber Sie werden feststellen, daß Sie durch Änderung einiger Parameter vollig neue Effekte aus jedem Effekt erzeugen können. Die folgenden Graphiken und Beschreibungen mögen als Karten für Entdeckungen dienen und zugleich jeder Preset-Paar und jeder Effekt darstellen.

Achtung: Wenn beiden Vortex-Eingänge belegt sind, spricht die Envelope-Regelung auf den linken Eingang an.

Deutsch

LEXICON VORTEX - Überblick - 2

* ENVELOPERegelt Detune-Intensity, 1=aus, 64= max. Detune
ECHO FX LVLPegel des zu den Echos gesendeten Envelope-Detunes
MOD FX LVLAusgangpegel des unverzögerten Envelope-Detunes
FEEDBACK 1Feedback Gain um ECHO 1
FEEDBACK 2Feedback Gain um ECHO 2
RATE 1Auto-Pan-Geschwindigkeit für ECHO 1
DEPTH 1Auto-Pan-Bandbreite für ECHO 1
RESONANCE 1Resonanz-Gain für linkes Detune
RATE 2Auto-Pan-Geschwindigkeit für ECHO 2
DEPTH 2Auto-Pan-Bandbreite für ECHO 2
RESONANCE 2Resonanz-Gain für rechts Detune

1 REFLEXION

A

B

Reflexion besteht aus einem Stereo-Envelope-Detune-Modul, daß in Serie mit zwei Echos geschalteit ist. Jedes Echo speist wiederum einen separates Auto-Panner.

Das Detune wird von ENVELOPE gesteuert. Die Stärke des Detuning steigt mit zunehmenden Eingangspegeln. Variierende Spieldynamik und ENVELOPE-Werteprodukieren eine breite Palette von Effekten, von feinen Pitch-Änderungen bei Tonspitzen für Verdopplungseffekte bis hin zu radikalen Pitch Bends. Drehen Sie RESONANCE 1 und RESONANCE 2 auf, entstehen Envelope-Flanging-Effekte. MOD FX LVL regelt das unverzögerte Ausgangssignal des Detune-Effektes.

Da ECHO FX LVL vor dem Echo-Eingang liegt, erreichen Sie mit einem auf diesen Parameter zugeordneten Fußpedal intensive Echoschübe.

Zuden Reflexion-Presents

ReflexionA produziert bei heftigen Spitzen einen gemäßigten Verdopplungseffekt, verbunden mit Echorhythmien, die anfangs zwischen Achtelnoten und Achtelnoten-Triolen pendeln und sich dann in einem Achtelnotenmuster setzen. Die Echos schwingen von links nach rechts.

In Reflexion B ist der Envelope-Wert niedrig, wodurch der Verdopplungseffekt noch feiner wird. Die Resonanz-Werte sind hoch, die Echorhythmien stehen 3 zu 2.

Das Morphing zwischen A und B ergibt einen sanften Wandel der dynamischen Ansprache und ein Cross-Fade der Echorhythmmen.

Mit einem Fußpedal können Sie Reflexion als pedalgesteuerten Flanger einsetzen.

  1. Speichern Sie Kopien von REFLEXION B in jedem A- und B-Registerpaar.
  2. Stellen Sie im neuen B-Register ENVELOPE auf 10 und drücken STORE.
  3. Stellen Sie im neuen A-Register ENVELOPE auf 45 und drücken STORE.
  4. Ordnen Sie das Pedal MORPH A/B zu. Durch das Bewegen des Pedals erzeugen Sie nun ein Flange-Effekt. Intensiveres Flangering erhalten Sie durch Aufdrehen von RESONANCE 1 und RESONANCE 2 sowohl in den A- als auch B- Effekten.

LEXICON VORTEX - Zuden Reflexion-Presents - 1

2 ATMOSPHERE

A

Atmosphere A besteht aus einem Stereo-Vibrato-Modul, das vom Eingangssignal und den Echos des Eingangssignals gespeist wird. Die Echos sind in einem Cross-Mix angeordnet.

ENVELOPE regelt die Vibrato-Geschwindigkeit, wobei laute Töne das Vibrato beschleunigen. ECHO FX LVL regelt das Maß des Eingangssignals, das die Echos speist. MOD FX LVL regelt das Maß des unverzögerten Eingangssignals, welches das Vibrato speist. Leichte Unterschiede in beiden Werte verbreitern Mono- und Stereosignale.

Die Cross-Mix-Anordnung des Echos gibt Ichnen die Wahl zwischen vielen rhythmischen Variationen durch entsprechliche Feedback-Wege. In dieser Anordnung regelt FEEDBACK 2 den Mix zwischen Feedback und Cross-Feed für ECHO 1 und ECHO 2. Beim Wert 1 besteht der "Mix" nur aus Feedback (d.h. jeder Echo ist unabhängig), beim Wert 64 nur aus Cross-Feed. Bei allen Zwischenwerten wird jeges Echo aus einer Mischung von Feedback und Cross-feed gespeist; hierbeiändern sich die Echorhymmen mit der Zeit. FEEDBACK 1 ist die Pegelkontrolle für den Feedback-Mix; FEEDBACK 2 regelt die Art des Mixes.

Mit diesen Preset schaffen Sie einen Raum um ihren Sound herum - in diesen Fall ist er eher kein und unangenehm.

LEXICON VORTEX - A - 1

2 ATMOSPHERE

B

Atmosphere B hat zwei Modulatoren, jeder mit zwei unabhängigen Abzweigen (a und b), mit denen Sie stimmbare Resonanzeffekte erzeugen können. Die Modulatoren liegen im Feedback-Weg einer Cross-Mix-Anordnung. Bei der Benutzung von Feedback wird jeder Echowiederholung remodeliert.

ENVELOPE beschleunigt beiden Modulatoren, so daß sich die Modulations-Geschwindigkeit bei lauten Noten oder Passagen erhöht. Die Modulatoren theses Effektes sind deshalb außergewöhlich, weil jeder einen gletenden Abzweig und einen stationären Abzweig hat. RATE 1 und DEPTH 1 regeln die Glide-Geschwindigkeit und den Bereich des gletenden Abzweigs (b) von MOD 1, RATE 2 und DEPTH 2 entsprechend von MOD 2. RESONANCE 2 regelt die Stimmung des stationären Abzweigs in MOD 1 und MOD 2. RESONANCE 1 regelt den Mix der a- und bAbzweigpegel für beiden Modulatoren. Der Charakter des modulierten Sounds kann nachhaltig mit RESONANCE 1 und RESONANCE 2 verändert werden. Die Anordnung des Cross-Mix-Echos ist mit dem in ATMOSPHERE A identisch.

Mit diesen Preset fügen Sie Ihrem Sound eine Reihe atmosparischer Effekte hinzu.

LEXICON VORTEX - B - 1

* ENVELOPEVermindert beiden Rotorgeschwindigkeiten
ECHO FX LVLAusgangspiegel des verzögerten Rotoreffektes
MOD FX LVLAusgangspiegel des unverzögerten Rotoreffektes
FEEDBACK 1Feedback-Gain um ECHO 1
FEEDBACK 2Feedback-Gain um ECHO 2
RATE 1Geschwindigkeit Rotor 1
DEPTH 1Tiefe Rotor 1
RESONANCE 1Resonanz Rotor 1
RATE 2Geschwindigkeit Rotor 2
DEPTH 2Tiefe Rotor 2
RESONANCE 2Resonanz Rotor 2

3 ORBITS

A

B

Orbits ist um zwei Rotoreffekte herum konzipiert, wobe einer durch den linken, der andere durch den rechten Eingang gespeist wird. Die Ausgänge beider Rotoreffekte werden den Echos zugeführct, die als Stereo-Paar angeordnet sind. Das linke Echo speist den rechten Ausgang und umgekehrt, so daß die Echos jeweils auf den gegenüberliegenden Seiten im Stereo-Feld der Rotoreffekte kreisen.

ENVELOPE vermindert beiden Rotorgeschwindigkeiten, das heißt, daß lautere Signale die Rotoreffekte verlangsamen. Linker und rechter Eingang werden unabhängig voneinander bearbeitet. Sie können also mit verschiedenen Eingangsquellen experimentieren - auf links beispelseweise eine Stimme legen, auf rechts eine Gitarre, wobei jeder Seite ihren unabhängigen Rotoreffekt hat.

Zur Simulierung eines richtigen Rotor-Kabinetts mit rotierenden Lautsprechnern für tiefe und hohe Frenzen konnen Sie einen Mixer mit tiefer und hoher EQ-Einstellung auf "Send" an den linken und rechten Vortex-Eingang anschließen.

Die A- und B-Presents von Orbits sind als ein rotierendes Lautsprecherpaar konzipiert, mit schllen Umdrehungen für A, langsamen für B. Beim Wechsel der Geschwindigkeit werden alle Geschwindigkeits-, Tiefen- und Resonanzwerte verändert.

Zwar ist die ENVELOPE-Regelung in den Presets abgestellt, noch kann sie zur dynamischen Regelung der Rotorgeschwindigkeit aktiviert werden (mit einem Fußpedal, das MORPH A/B zugeordnet wird).

Mit den entsprechenden Morph-Geschwindigkeiten konnen Sie das anfängliche Trägheitsmoment der beschleunigten oder gebremsten Rotorlautsprecher simulieren.

LEXICON VORTEX - B - 1

4 CENTRIFuge

A

Centrifuge A ist um zwei Rotoreffekte herum konzipiert, wobei einer durch den linken, der andere durch den rechten Eingang gesp(*)eist wird. Die Ausgabe beider Rotoreffekte werden den Echos zugeführht, die als Stereo-Paar angeordnet sind. Die Rotoreffekte arbeiten stets unisono.

ENVELOPE vermindert Rotorgeschwindigkeit und -tiefe. Die Rotoreffekte werden durch eine Kombination von RATE 1/DEPTH 1 und RATE 2/DEPTH 2 geregelt. jeder Regelungssatz erzeugt einzeln eingesetzt einen einfahren Rotationseffekt mit variabler Geschwindigkeit und Tiefe. Zusammen eingesetzt (d.h. mit Werten für beiden Sätze) entstehen ungewöhnliche Rotoreffekte.

Dieses Preset verwendet ENVELOPE zur Regelung der Geschwindigkeiten und Resonanzen, um einen rauhen, heiseren Sound zu schaffen, dessen Geschwindigkeit mit abklingendem Ton zunimmt.

LEXICON VORTEX - A - 1

4 CENTRIFuge

B

Centrifuge B ist um zwei Rotoreffekte herum konzipiert, wobei einer durch den linken, der andere durch den rechten Eingang gespeist wird. Die Ausgänge beider Rotoreffekte werden den Echos zugeführct, die als Stereo-Paar mit Cross-Feed angeordnet sind. Die Rotoreffekte arbeiten stets unisono.

ENVELOPE vermindert RATE 1 und erhöht DEPTH 1, so daß lautere Signale die Geschwindigkeit verringern, die Tiefe aber erhöhen. RATE 1 und DEPTH 1 regeln die Geschwindigkeiten für beiden Rotoreffekte. RATE 2 regelt die Frequenz von RATE 1 FM. DEPTH 2 regelt die Tiefe von RATE 1 FM. (Erhöhen Sie DEPTH 2, verlangsam oder beschleunigt sich RATE 1 entsprechend der Geschwindigkeit von RATE 2, wodurch Rotoreffekte entstehen, die ständig zwischen Schnell und langsam pendeln.)

Dieses Preset benutzt ENVELOPE zur Erzeugung eines Effektes, der einer nach unten gerichteten SpiraleGLEicht. Laute Signale bewirken breite und langsame Rotationen, die sich mit abklingendem Signal verengen und beschleunigen. (Im Preset ist DEPTH 2 abgeschalttet.)

LEXICON VORTEX - B - 1

5 AEROSOL

A

Aerosol A hat zwei wechselwirkende Modulatoren zur Erzeugung einer Vielzahl von Modulationseffekten (Flanger, Vibrato, Chorus usw.). Die Modulatoren speisen zwei Echos, die in einer Kaskadenschleife angeordnet sind.

ENVELOPE erhöht RATE 1 und RATE 2, so daß lautere Signale die Modulationsgeschwindigkeit beschleunigen. Beim alleinigen Einsatz von RESONANCE 2 (RESONANCE 1 = 1 ) bleibt der Stereo-Eindruck erhalten. RATE 1 und DEPTH 1 beeinflussen die linke Modulation, RATE 2 und DEPTH 2 die rechte.

RESONANCE 1 (Cross-Resonanz) mischt die linken und rechten Modulationssignale miteinander. Die Regelung der Frequenz und Tiefe betrifrlt links und rechts.

Die Kaskadenanordnung der Echos verdoppelt die verfügbare Delay-Zeit. FEEDBACK 2 regelt den Mix zwischen den Feedbacks von ECHO 1 und ECHO 2. Der Wert 1 bedeutet ein reines Feedback von ECHO 1, der Wert 64 ein reines Feedback von ECHO 2 (das längerste Echo erzeugend). Alle Zwischenwerte stellen eine Mischung der beiden Feedbacks dar und sorgen für Echorhythmien, die sich mit der Zeit wandeln.

FEEDBACK 1 regelt den Mix zwischen dem Eingangssignal und dem Feedback-Mix, der ECHO 1 speist. FEEDBACK 1 = 1 bedeutet kein Feedback. Bei einem Wert von 64 erhalten die Echos reines Feedback; das heißt, es wird eine Endlosschleife geschlossen.

Dieses Preset erzeugt ein sehr tiefes Stereo-Flanging mit feinen Echos.

LEXICON VORTEX - A - 1

* ENVELOPEVerringert Gesamtpegel des Feedbacks
ECHO FX LVLAusgangspegel der verzögerten MOD
MOD FX LVLAusgangspegel der unverzögerten MOD
FEEDBACK 1Gesamt-Gain des Feedback/Cross-Feed-Mixes
FEEDBACK 2Feedback/Cross-Feed-Mix
RATE 1Geschwindigkeit von MOD 1
DEPTH 1Tiefe von MOD 1
RESONANCE 1Gain von Cross-Resonanz links/rechts
RATE 2Geschwindigkeit von MOD 2
DEPTH 2Tiefe von MOD 2
RESONANCE 2Resonanz links/rechts

5 AEROSOL

B

Aerosol B hat zwei wechselwirkende Modulatoren zur Erzeugung einer Vielzahl von Modulationseffekten (Flanger, Vibrato, Chorus usw.). Die Modulatoren speisen zwei Echos, die als Bounce-Echo angeordnet sind.

ENVELOPE verringert FEEDBACK 1, welches den Feedback-Gesamtpegel regelt, so daß laute Signale nur eine einzige Echowiederholung haben, leisere weitere. Beim alleinigen Einsatz von RESONANCE 2 (RESONANCE 1 = 1 ) bleibt der Stereo-Eindruck erhalten. RATE 1 und DEPTH 1 beeinflussen die linke Modulation, RATE 2 und DEPTH 2 die rechte.

RESONANCE 1 (Cross-Resonanz) mischt die linken und rechten Modulationssignale miteinander. Die Regelung der Frequenz und Tiefe betrifft links und rechts.

Die beiden Echos sind in Serie geschaltet, noch liegt ECHO 1 am linken Ausgang an, ECHO 2 am rechten. Dadurch entstehen Echos, die zwischen links und rechts umherspringen (d.h. Bounce-Echos).

FEEDBACK 2 regelt den Mix zwischen den Feedbacks von ECHO 1 und ECHO 2. Der Wert 1 bedeutet ein reines Feedback von ECHO 1, der Wert 64 ein reines Feedback von ECHO 2 (das langste Echo erzeugend). Alle Zwischenwerte stellen eine Mischung der beiden Feedbacks dar und sorgen für Echorhythmmen, die sich mit der Zeit wandeln.

Dieses Preset verwendet MIX, MOD FX LVL und ECHO FX LVL zur Erzeugung eines im wesentlichen trockenen Sounds, gefolggt von pitch-modulierten Echos, die zwischen links und rechts pendeln.

LEXICON VORTEX - B - 1

* ENVELOPEVermindert Panning-Geschwindigkeit aller Panner
ECHO FX LVLEingangssignal der Echos
MOD FX LVLUnverzögerter Eingesangspegel zu den Autopan-Mods
FEEDBACK 1Feedback-Gain um ECHO 1
FEEDBACK 2Feedback-Gain um ECHO 2
RATE 1Pan-Geschwindigkeit
DEPTH 1Pan-Bandbreite
RESONANCE 1Resonanz von MOD 1
RATE 2Geschwindigkeit von MOD 1 und MOD 2
DEPTH 2Tiefe von MOD 1 und MOD 2
RESONANCE 2Resonanz von MOD 2

6 Mosaic

A

Mosaic A ist mit doppelten Chase Panners konfiguriert, einen auf jedem Eingang. Damit können die linken und rechten Modulationseffekte von ihren Echos in entgegengesetzter Richtung verfolgt werden.

ENVELOPE verringt die Panning-Geschwindigkeit, das heißt, daß laute Signale das Panning verlangsamen. Dieser Effekt benutzt vier unabhängige Panner. Das Ausgangssignal der Panner ist so angeordnet, daß jeder Modulationseffekt und sein Echo in einem separaten Quadranten eines Orbits fixiert werden, der durch RATE 1 und DEPTH 1 geregelt wird. RATE 1 regelt die Geschwindigkeit. DEPTH 1 regelt die Bandbreite des Orbits. (Hat DEPTH 1 den Wert 1, dann liegen MOD 1 und ECHO 1 am linken Ausgang an, MOD 2 und ECHO 2 am rechten.)

Mono- und Stereo-Quellenproduktenverschiedene Arten von Bewegungseffekten. Stereo-Signale erzeugen einen Stereo-Eindruck, der sich dreht und von seinen Echos verfolgt wird. Bei zweieparaten Monosignalen,wie etwas Gesang und Gitarre,verfolgen einander sowohl die Signale wie auch deren Echos in entgegengesetzter Richtung.

Werden bei einer Mono-Quelle verschiedene Werte für ECHO 1 und ECHO 2 eingesetzt, bewegen sich die Echos in unvorhersehbaren Mustern. Bei gleichen Werten für die Echos, aber unterschiedlichen für das Feedback, erschieren die ersten Echowiederholungen zunachst mittig, sie beginnen dann aber, sich zwischen links und rechts zu schlangeln.

In thisem Preset werden die linken Eingangssignale von Achtelnoten-Echos verfolgt, die rechten von Echos mit Viertelnoten-Triolen.

Deutsch

LEXICON VORTEX - Deutsch - 1

6 MOSAIC

B

Mosaic B hat vier in Serie geschalte Module. Modulationsund Echo-Effekte werden im Durchlauf dieser Anordnung akkumuliert.

ENVELOPE vermindert die Vibrato-Tiefen, so daß Modulationseffekte bei lauten Signalen abnehmer. Die Anordnung erlaubt Ihnen, auf jeder Stufe die Akkumulation der Modulations- und Echo-Effekte zuhören. Der Vibrato-Effekt hat zwei Sätze von Stereovibratostimmen. Ein Stimmensatz (a) wird durch RATE 1 und DEPTH 1 geregelt, der andere Satz (b) durch RATE 2 und DEPTH 2. Die a-Stimmen vollführten einander entgegengesetzt ein Pitch Shift, ebenso die b-Stimmen. Damit{lassen sich ein sehr dichtes Vibrato und Chorus-Effekte herstellen.

MOD FX LVL regelt den direkten Ausgang von MOD 1 (links) und MOD 2 (rechts). ECHO FX LVL regelt das Maß des Echos, das die Modulatoren erhalten, sowie den direkten Echo-Ausgang. (ECHO 1 ist links, ECHO 2 ist rechts.)

Dieses Preset produziert eine tiefe, resonante Modulation mit sehr dichten Echos. ENVELOPE regelt die Modulationsgeschwindigkeit dynamisch.

LEXICON VORTEX - B - 1

7 MAZE

A

MazeA hat einen Panner, der einen Mono-Mix der Eingangssignale über die Eingänge eines Stereo-Modulators und eines Stereo-Echopaares streut.

ENVELOPE verringt die Panning-Geschwindigkeit, so daß die Pan-Frequenz sich bei lauten Signalen vermindert. RATE 1 und DEPTH 1 regeln Pan-Geschwindigkeit und Bandbreite. RATE 2 und DEPTH 2 regeln Modulations-Glide-Geschwindigkeit und -tiefe. RESONANCE 1 regelt den Gain der linken und rechten Resonanz des Modulators. RESONANCE 2 regelt die Stimmung der linken und rechten Resonanz.

Dieses Preset kombiniert Pan, Modulation und Stereo-Echo zur Erzeugung eines dynamischen, räumlichen Effektes.

LEXICON VORTEX - A - 1

* ENVELOPEMaß des Detune (laute Signale = max. Detune, leise = nichts) ECHO FX LVLEcho-Ausgangspiegel
MOD FX LVLAusgangspiegel des Stereo-Envelope-Detunes
FEEDBACK 1Festes Feedback-Gain für ECHO 1 und ECHO 2
FEEDBACK 2Festes Cross-Feed-Gain für ECHO 1 und ECHO 2
RATE 1Feedback-AM-Frequency für ECHO 1 und ECHO 2
DEPTH 1Feedback-AM-Tiefe für ECHO 1 und ECHO 2
RESONANCE 1Resonanz-Gain für linkes Detune
RATE 2Cross-Feed-AM-Frequency für ECHO 1 und ECHO 2
DEPTH 2Cross-Feed-AM-Tiefe für ECHO 1 und ECHO 2
RESONANCE 2Resonanz-Gain für rechts Detune

7 MAZE

B

Maze B besteht aus zwei paRrallelen Effekten. Einer hat Stereo-Envelope-Detune, der andere eine außergewöhnliche Echo-Anordnung mit Feedback-AM.

ENVELOPE regelt das Maß des Detuning, das heißt, laute Signale erhöhen das Detuning. Das Ausgangssignal des Detuners wird durch MOD FX LVL geregelt. Mit einem Wert von 1 wird der Detune-Effekt abgeschaltet. Das Ausgangssignal des Bounce-Echos wird durch ECHO FX LVL geregelt. Mit einem Wert von 1 wird der Echo-Effekt abgeschaltet.

Die Echos sind in Serie geschaltet. ECHO 1 speist den linken Ausgang, ECHO 2 den rechten. Hierdurch werden hin- und herspringende Echos erzeugt. FEEDBACK 1 regelt das Maß des Feedback für beiden Echos. FEEDBACK 2 regelt das Maß des Cross-Feedbacks für beiden Echos. RATE 1 und DEPTH 1 regeln die Amplituden-Modulation des Feedbacks für beiden Echos. RATE 2 und DEPTH 2 regeln die Amplituden-Modulation des Cross-Feedbacks für beiden Echos. Das Erhöhen von DEPTH 1 und/oder DEPTH 2 moduliert die Feedback- oder Cross-Feed-Pegel. Bei niedrigen Werten entstehen ein tremolo-artiger Effekt, bei hohenen entstehen "Ringmodulations"-Effekte.

In thisem Preset wird mit ENVELOPE eine leichtes Flange bei Pegelspitzen erzeugt. Das Maß des Feedbacks und Cross-Feeds wird allmählich durch RATE 1 und RATE 2 verändert.

LEXICON VORTEX - B - 1

8 DUO

A

Duo A besteht aus zwei unabhängigen Mono-Effekten. Der linke Eingang speist eine Echo-Kaskade. Der rechte Eingang speist eine Vibrato-Kaskade.

ENVELOPE vermindert ECHO FX LVL, das heißt, bei lauten Signalen werden die Echos weniger angesteuert, bei leisen Signalen mehr.

FEEDBACK 2 regelt den Mix der Feedbacks von ECHO 1 und ECHO 2. Bei einem Wert von 1 besteht der "Mix" aus reinem Feedback des ECHO 1, bei 64 entsprechend des ECHO 2. Bei allen Zwischenwerten wird ECHO 1 von einer Mischung der Feedbacks gespeist, und die Echorhythmmen wandeln sich mit der Zeit. FEEDBACK 1 regelt den Gesamtpegel des Feedbacks.

Die Vibrato-Kaskade erhögtungewöhliche multifrequente Modulationseffekte. RESONANCE 2 regelt den Mix der Resonanzen von VIBRATO 1 und VIBRATO 2. Bei einem Wert von 1 besteht der "Mix" aus der reinen Resonanz von VIBRATO 1, bei 64 entsprichend aus VIBRATO 2. Bei allen Zwischenwerten wird VIBRATO 1 aus einer Mischung der beiden Resonanzen gespeist. RESONANCE 1 regelt den Gesamtpegel der Resonanz.

Dieses Preset ist darauf ausgelegt, den linken und rechten Kanal mit zwei unterschiedlichen Signalen zu speisen. Der linke produziert Lange Echos, die durch ENVELOPE abgeschwacht werden; der rechte erzeugt einen multi-frequenten Chorus-Effekt.

LEXICON VORTEX - A - 1

*ENVELOPEErhöht Vibratofrequenz
ECHO FX LVLLinkes Eingangssignal in die Echos
MOD FX LVLRechts Eingangssignal in die Vibratos
FEEDBACK 1Feedback-Gain um ECHO 1
FEEDBACK 2Feedback-Gain um ECHO 2
RATE 1Frequenz des VIBRATO 1
DEPTH 1Vorverzügerung des VIBRATO 1
RESONANCE 1Resonanzen der VIBRATO 1 und VIBRATO 2
RATE 2Frequenz des VIBRATO 2
DEPTH 2Vorverzügerung des VIBRATO 2
RESONANCE 2Cross-Mix der Vibratos

8 DUO

B

Duo B besteht aus zwei unabhängigen Mono-In/Stereo-Out-Effecteken. Der linke Eingang speist einen doppelten Vibrato-Effectekt, der rechte einen doppelten Delay-Effekt.

ENVELOPE erhöht die Vibrato-Rate, so daß lautere Signale das Vibrato beschleunigen. DEPTH 1 und DEPTH 2 regeln das Offset-Delay für das linke und rechte Vibrato. Leicht verschiedene Werte verbreitern das Mono-Signal.

RESONANCE 1 ist der Resonanzregler für VIBRATO 1 und VIBRATO 2. RESONANCE 2 regelt den Cross-Mix für den Vibrato-Effekt. Durch Erhöhung von RESONANCE 2 werden die Signale von VIBRATO 1 und VIBRATO 2 zusätzlich auch auf die gegenüberliegende Seite gelegt. Dadurch wird die Mitte des Stereovibrato-Effektes aufgefüllt.

Dieses Preset ist für Mono-Signale oder für zwei unterschiedliche Signale links und rechts konzipiert. Links wird ein dynamisches Stereo-Vibrato produziert, rechts ein Stereo-Echo mit Viertelnoten auf der linken Seite und Viertelnoten-Triolen auf der rechten Seite.

LEXICON VORTEX - B - 1

9 DEJA VU

A

Deja Vu A besteht aus einer Kaskadenschleife mit einer Envelope-Regelung für den Ausgangspiegel der Schleife. Das Ausgangssignal der Schleife speist einen Panner, der den Effekt in einen Stereo-Glide streut. Der Stereo-Glide wird außerdem direkt mit Eingangssignalen gespeist.

ENVELOPE vermindert ECHO FX LVL, das heißt, bei lauten Signalen werden die Echos weniger angesteuert, beileisen Signalen mehr.

FEEDBACK 2 regelt den Mix der Feedbacks von ECHO 1 und ECHO 2. Bei einem Wert von 1 besteht der "Mix" aus reinem Feedback des ECHO 1, bei 64 entsprechend des ECHO 2 (= langste Echos). Bei allen Zwischenwerten wird ECHO 1 von einer Mischung der Feedbacks gespeist, und die Echorhhythmien wandeln sich mit der Zeit.

FEEDBACK 1 regelt den Mix zwischen Eingangssignal und den in ECHO 1 gespeisten Feedback-Mix. Bei ECHO 1 = 1 entsteht kein Feedback, bei 64 erhalten die Echos reines Feedback; eine Endlosschleife wird geschlossen. Der Wert 1 für DEPTH 2 schaltet den Panner aus.

In thisem Preset sind Panner und Stereo-Glide ausgescheltet und nur ein einfacher Echo-Ducking-(Abschwachungs-)Effekt bleibt. Höhere Werte für DEPTH 1 und DEPTH 2 fügen Modulation und Panning hinzu.

LEXICON VORTEX - A - 1

9 DEJA VU

B

Deja Vu B besteht aus einer Kaskadenschleife mit einer Envelope-Regelung für den Eingangspegel der Schleife. Das Ausgangssignal der Schleife speist einen Panner, der den Effekt in einen Stereo-Glide streut. Der Stereo-Glide wird außerdem direkt mit Eingangssignalen gespeist.

Alle Regelungen stimmen in thisem Effekt mit der A-Version überein, außer daß ENVELOPE hier den Eingangssignal/Feedback-Mix verringgert. Laute Signale vermindern also den Anteil des Eingangssignals im Mix, sanfte Signale erhöhen den Anteil des Feedback.

Der Preset erzeugt einen außergewöhnlichen Overhub-Loop: Was immer Sie spielten, wird unendlich oft wiederholt. Dabei ersetzt neues Material im Spieleralandere Schichten des Loops.

LEXICON VORTEX - B - 1

10 CHOIR

A

Choir A besteht aus drei Modulen: Haas-Effekt, Multi-Chorus und Kaskadenicho. Diese Effekt produziert dichtes Chorus, verbreitet den Stereo-Eindruck und synthetisiert Stereo aus Mono-Quellen.

ENVELOPE verringert die Chorus-Tiefe, so daß der Chorus-Effekt mit abnehmender Signalstarke zunimmt. Der Haas-Effekt setzt keine, fixierte Delays auf die linken und rechten Eingänge und schiebt die Signale dadurch nach außen in das Stereo-Feld. Diese Effekt ist stets aktiv und fixiert, kann also nicht geregelt werden.

Das Multi-Chorus-Modul hat zwei unabhängige Sätze von Stereo-Stimmen (a und b). RATE 1 und DEPTH 2 regeln Geschwindigkeit und Tiefe des a-Stimmensatzes, RATE 2 und DEPTH 2 des b-Stimmensatzes.

Das Kaskaden-Echo füllt den Mittenraum, den der Haas-Effekt mit seiner Stereo-Signalsprezung unausgefällt laßt.

FEEDBACK 2 regelt den Mix der Feedbacks von ECHO 1 und ECHO 2. Bei einem Wert von 1, besteht der "Mix" aus dem reinem Feedback von ECHO 1, bei 64 entsprechend aus ECHO 2. Alle Zwischenwerte stellen Mischungen der Feedbacks dar, bei denen sich die Echorhythmmen mit der Zeit wandeln. FEEDBACK 1 regelt den Gesamtpegel des Feedbacks.

Dieses Preset ist ein fülliger Stereo-Chorus, der prima mit Monound Stereo-Quellen arbeitet. FEEDBACK 2 hat den Wert 29, bei dem die Kaskaden-Echos Rhythmen produzieren, die sich mit der Zeit wandeln.

LEXICON VORTEX - A - 1

10 CHOIR

B

Choir B ist vorwiegend ein Echo-Effekt, dessen Kaskadenschleife einen Haas-Effekt und ein Multi-Chorus-Modul speist.

ENVELOPE vermindert die Chorus-Tiefe, so daß leise Signale den Chorus-Effekt erhöhen.

Die Regelung entspricht der Version A. Allerdings wird in Version B das Eingangssignal als Mono-Summe in das Kaskaden-Echo gesendet. Das Ausgangssignal der Kaskade erhalten linker und rechter Ausgang, sowie der Haas-Effekt, der das Mono-Signal in einen breiten Raumeindruck verwandelt. Von hier werden die Signale in den Multi-Chorus-Effekt gesendet und am Ausgang mit dem Echo-Effekt wieder vereinigt.

In thisem Preset ist der MIX mit den Wert 17 ziemlich dry, so daß Sie das Originalsignal unbearbeitet horen - dann aber umgeben von einem dachten Chor von Echos.

LEXICON VORTEX - B - 1

11 SHIMMER

A

Shimmer A verwendet einen Cross-Resonanz-Modulator, der ein Stereo-Tremolo speist, dessen Signale wiederum zu den Ein- und Ausgängen eines Stereo-Echopaares gesendet werden. Das Tremolo in thisem Effekt ist mono-kompatibel.

ENVELOPE erhöht die Tremolo-Frequency, das heißt, die Tremolo-Frequency nimmt mit lauteren Signalen zu.

Dieses Tremolo ist ein Stereo-Effekt - eingespeiste Stereosignale bleiben im Effektweg stereophon erhalten -, und es wird synchronisiert, so daß die linken und rechten Kanäle zusammenrücken. Der Tremolo-Effekt bleibt auch dann erhalten, wenn der Ausgang des Vortex auf Mono gemischt wird.

Dieses Preset bietet ein dynamisch geregeltes Tremolo an. Mit hohenen Werten fur DEPTH 2 fugen Sie Modulationseffekte hinzu, mit ECHO FX LVL Echos.

LEXICON VORTEX - A - 1

11 SHIMMER

B

Shimmer B hat einen Stereo-Resonator, der einen Stereo-Amplituden-Modulator speist, dessen Signale wiederum zu den Ein- und Ausgangen einer Echokaskade gesendet werden. Deren Ausgangssignale erhält ein Auto-Panner und werden von hier zu den Ausgangen gesendet.

ENVELOPE erhöht die Amplituden-Modulationsgeschwindigkeit und vermindert die Resonator-Stimmung, so daß sich also bei lauteren Signalen die Geschwindigkeit der Amplituden-Modulation erhöht und der Wert der Stimmung sich vermindert.

Der Resonator theses Effektes ist stimmbar. Dadurch konnen Sie per RESONANCE 2 bestimmte Frenzen hervorheiten. Das Maß der Resonanz wird durch RESONANCE 1 geregelt. Höhere Werte bewirken ein betontes Hervortreten der gestimmten Frequenz. Da ENVELOPE diese gestimmte Frequenz steuert, entstehen die unübliche Effekte durch Probieren mit der ENVELOPE- und RESONANCE-Regelung.

DEPTH 1 regelt das Maß der Signale, die durch den Amplituden-Modulator geschickt werden. Damit ein Effekt hörbar wird, muß der Wert größter als 1 sein. Die Amplitude wird 90^ phasenverschoben moduliert. Hohe Werte für RATE 1 können Ringmodulator-Effekte erzeugen.

Dieses Preset erzeugt ein schimmerndes Klanggewebe. Erreicht wird dies durch die Kombination dynamischer Amplituden-Modulation und Echo-Panning.

LEXICON VORTEX - B - 1

12 SWEEP

A

Sweep A enthalt einen Stereo-Glide, dessen Ausgänge direkt an den linken und rechten Ausgängen liegen, sowie an einem Paar Cross-Feed-Echos.

ENVELOPE vermindert die Glide-Tiefe, so daß der Glide-Effekt beim Ausklingen stärker wird. Mit dem Stereo-Glide wird ein vibrato-artiges Pitch Shift erzeugt, dessen Pitch-Modulation links und rechts synchronisiert wird. Maß und Geschwindigkeit des Glides werden durch die kombinierten Frequenz-, Tiefe- und Resonanzregelungen festgelegt. Diese Effekt erzeugt komplexe, periodische Kombinationen. Frei von unbearbeiteten Signalen im Mix (MIX=64) erhalten Sie vibrato-artige Effekte. Verminderte MIX-Werte sorgen für mehr chorus-artige Effekte.

Die Cross-Feed-Echos liefern Ihnen Echorhymmen, die von links nach rechts überlaufen.

Dieses Preset bietet Ihnen ein dynamisch kontrolliertes Vibrato, das beim Ausklingen intensiver wird.

LEXICON VORTEX - A - 1

12 SWEEP

B

Sweep B besteht aus einem Stereo-Multi-Vibrato-Effekt, dessen Ausgänge direkt an den linken und rechten Ausgängen liegen, sowie an einem Paar Stereo-Echos.

ENVELOPE vermindert die Vibratotiefe, das heißt, das Vibrato wird beim Ausklingen intensiver.

Der Vibrato-Effekt hat zwei Sätze Stereo-Vibratostimmen. Satz a wird durch RATE 1 und DEPTH 1 geregelt, Satz b durch RATE 2 und DEPTH 2. Das Pitch Shift der a-Stimmen geschieht einander entgegengesetzt, so auch der b-Stimmen. Hierdurch halten sich sehr üppige Vibrato- und Chorus-Effekte erzeugen.

ECHO 1 wird von den linken Vibratostimmen gespeist, ECHO 2 von den rechten. Wir dem Vibrato ein Echo-Effekt hinzugemischt, wird dadurch der Effekt vertieft.

Dieses Preset ist als dynamisch geregeltes Vibrato ein intensiver Effekt, der mit hohen RESONANCE-Werte entsprechenden üppig wird.

LEXICON VORTEX - B - 1

13 SHADOW

A

Shadow A besteht aus zwei unabhängigen Stereo-Effekte - einem Cross-Resonanz-Modulator und den Cross-Mix-Echos mit Tiefpaßfiltern (high-cut) in den Feedback-Wegen.

ENVELOPE vermindert den Feedback-Mix und die Echo-Ausgangspiegel bisher Echos.

Der Cross-Resonanz-Modulator regelt unabhängig Glide-Frequenz und -Tiefe für links und rechts.

Die Echos haben jeweils einen Tiefpaßfilter (high-cut) in den entsprechenden Feedback-Wegen. Wegen dieser Filter werden die Echos bei jeder Wiederholung dunkler und erinnern somit an den Sound der Bandechos.

Dieses Preset ist als feines Stereo-Chorus in Verbindung mit "analogen Bandechos" konzipiert. ENVELOPE dient dazu, Echos aus dem Mix hersauszunehmen, wenn neue Töne gespielt werden. Stoppen die Eingangssignale platzlich, kann man die Echos horen. Probieren Sie dies einmal mit Soli oder Melodienlinien.

LEXICON VORTEX - A - 1
Rate 2 Depth 2 Res 2

*ENVELOPEErhöht die Übergangsfrequency des Filters
ECHO FX LVLTiefpaβfilter und Cross-Res.-Mod.-Eingangsignale zu Echos
MOD FX LVLEingangssignal zu Tiefpaβfilter und Cross-Res.- Mod.
FEEDBACK 1Feedback Gain um ECHO 1
FEEDBACK 2Feedback Gain um ECHO 2
RATE 1Mod.-Frequenz des Tiefpaβfilters
DEPTH 1Mod.-Tiefe des Tiefpaβfilters
RESONANCE 1Übergangsfrequency des Tiefpaβfilters
RATE 2Glide-Frequency des Mod.
DEPTH 2Glide-Tiefe des Mod.
RESONANCE 2Cross-Resonanz des Mod.

13 SHADOW

B

Shadow B verwendet einen dynamischen Tiefpaßfilter als Hauptklangregelung seiner Modulations- und Echo-Effekte. Der Filter kann auf eine feste Klangfarbe eingestellt werden oder auf wechselnde Färebungen von hell bis dunkel.

ENVELOPE erhöht die Übergangsfrequency des Filters, so daß laute Signale zunachst hell sind, im Abklingen dunkler werden.

Der Tiefpaßfilter wird, außer durch die dynamische ENVELOPE-Regelung, durch RATE 1, DEPTH 1 und RESONANCE 1 geregelt. RESONANCE 1 bestimmte Übergangsfrequency des Filters, wobei höhere Werte höhere Übergangsfrequencyn bedeuten. RATE 1 und DEPTH 1 dienen als Modulationsregler für den Filter, der seinerseits als Hauptklangregelung für den gesamten Effekt arbeitet.

Der Filter kann spezifische Werte erhalten (per RESONANCE 1), um den Effekt einheitlich hell oder dunkel zu tönen. Alternativ können Sie mit RATE 1 und DEPTH 1 verschiedene Klangfürbungen einstellen, die sich während des Effektes wandeln.

Dieses Preset benutzt eine langsame Modulation des Filters zur effektiven Ein- und Ausblendung von Echo- und Modulationseffekten in ihren Sound, wobei sich die Klangfürbung von hell nach dunkel wandelt.

LEXICON VORTEX - B - 1

14 CYCLOID

A

Cycloid A benutzt einen dynamischen Tiefpaßfilter, der verschiedene räumliche Effekte durch zyklische Wechsel im Klang der rechten und linken Kanäle hervorbringt.

ENVELOPE erhöht die Übergangsfrequency des Filters, so daß laute Signale zunachst hell klingen, im Ausklingen aber dunkler werden. Die Übergangsfrequency wird außer dem durch DEPTH 1 und durch beiden RESONANCE-Regler festgelegt. Die Wechselwirkung dieser Parameter mit ENVELOPE erzeugt weitere interessante dynamische Effekte. Der Filter wird durch eine Sinuswellenform moduliert (links und rechts werden 90^ gegeneinander phasenverschoben moduliert), um "Filter Panning" zu erzeugen, bei dem der Sound von links nach rechts wandert - und darüber mehr im Klang als in der Lautstärke. RATE 1 und DEPTH 2 regeln die Geschwindigkeit und das Maß der Filtermodulation. Die Frequenz der Modulation kann durch RATE 2 und DEPTH 2 (FM) selbst moduliert werden.

Die Plazierung der Echos hinter dem Filter gestattet Ichnen, die Klangfarbe der Signale, die in die Echos gehen, zu regeln (wobei jeder Echowiederholung die Klangfarbe beibehalt).

Dieses Preset bewirkt eine wirbelnde Bewegung links-rechts durch Modulation des Filters mit RATE 1 und DEPTH 1. Die Geschwindigkeit der Bewegung wird etwas durch RATE 2 und DEPTH 2 verändert. ENVELOPE vermindert die Bewegung bei lauten Signalen. Achtelnoten-Triolen links und rechts und Sechzehntelnoten-Echos erhöhen das wahrnehmbare Spektrum des Sounds.

LEXICON VORTEX - A - 1

14 CYCLOID

B

Cycloid B variiert die Anordnung von Cycloid A indem die Cross-Mix-Echos vor dem Stereo-Filter plaziert sind. Dadurch kann der Filter die Klangfarbe der sich wiederholenden Echos verändern.

ENVELOPE erhöht RATE 1 (Filtermodulation), so daß Sie je ein spezifisches Verhalten des Filters einstellen können, wenn ein Eingangssignal anliegt und wenn keines anliegt, also nur Echos sich wiederholen. Alle anderen Regelungen entsprechen Cycloid A.

Dieses Preset verwendet eine dynamische Regelung der Filtermodulations-Frequency zur Erzeugung eines "Filter-Panning", das mit stärkeren Signalen zunimmt. Ohne anliegenden Eingangssignallaufen immer noch Echos durch den Filter, allerdings mit niedrigerer Panning-Frequency. Diese hin- und herspringenden Echos werden mit ECHO 1 und 2, Feedback 1 und 2 geregelt. Mit FEEDBACK 1 bestimmten Sie das Gesamtmaß des Feedbacks.

LEXICON VORTEX - B - 1

15 BLEEN

A

Bleen A benutzt einen Stereo-Resonator, der einen Stereo-Amplituden-Modulator speist, der seinersects die Ausgänge und auch die Eingänge einer Echokaskade speist. Die Ausgangssignale des Kaskadenechos durchlaufen einen Auto-Panner und werden dann ebenfls an die Ausgänge gesendet.

ENVELOPE erhöht die Geschwindigkeit der Amplituden-Modulation und vermindert die Resonator-Stimmung, so daß sich die Geschwindigkeit der Amplituden-Modulation bei lauteren Signalen erhöht, der Wert der Stimmung sich verringert.

Durch den stimmbaren Resonator des Effektes konnen Sie verschiedene Frenzen hervorheben, undzarper RESONANCE 2. Das Maß der Resonanz wird durch RESONANCE 1 geregelt. Bei hohen Werten ergibt sich ein betontes Hervortreten der gestimmten Frequenz. Da ENVELOPE diese gestimme Frequenz regeln kann, entstehen durch Probieren mit ENVELOPE und RESONANCE vielen ungewohnliche dynamische Effekte.

DEPTH 1 regelt das Maß der Signale, die durch den Amplituden-Modulator geschickt werden. Damit ein Effekt hörbar wird, muß der Wert größter als 1 sein. Die Amplitude wird 90^ phasenverschoben moduliert. Hohe Werte für RATE 1 können Ringmodulator-Effekte erzeugen.

Dieses Preset ist das Beispiel für einen dramatischen Spezialeffekt, der durch die Dynamik des Eingangssignals gesteuert wird. Deshalb wirkt der Effekt bestimmers bei Perkinsiven Sounds.

LEXICON VORTEX - A - 1

*ENVELOPEMaß des Detune (laute Signale = max. Detune, leise = nichts) ECHO FX LVL Echo-Ausgangspiegel
MOD FX LVLAusgangspiegel des Stereo-Envelope-Detunes
FEEDBACK 1Fixe Feedback-Verst. für ECHO 1 und ECHO 2
FEEDBACK 2Fixe Cross-Feed-Verst. für ECHO 1 und ECHO 2
RATE 1Feedback-AM-Frequency für ECHO 1 und ECHO 2
DEPTH 1Feedback-AM-Tiefe für ECHO 1 und ECHO 2
RESONANCE 1Resonanz-Gain für linkes Detune
RATE 2Cross-Feed-AM-Frequency für ECHO 1 und ECHO 2
DEPTH 2Cross-Feed-AM-Tiefe für ECHO 1 und ECHO 2
RESONANCE 2Resonanz-Gain für rechts Detune

15 BLEEN

B

Bleen B besteht aus zwei parallelen Effekten. Einer hat Stereo-Envelope-Detune, der andere eine ungewöhnliche Echo-Anordnung mit Feedback-AM.

ENVELOPE regelt das Maß des Detuning. Das Ausgangssignal des Detuners wird durch MOD FX LVL geregelt. Mit einem Wert von 1 wird der Detune-Effekt abgeschaltet. Das Ausgangssignal des Bounce-Echos wird durch ECHO FX LVL geregelt. Mit einem Wert von 1 wird der Echo-Effekt abgeschaltet.

Die Echos sind in Serie geschaltet. ECHO 1 speist den linken Ausgang, ECHO 2 den rechten. Hierdurch werden hin- und herspringende Echos erzeugt. FEEDBACK 1 regelt das Maß des Feedback für beiden Echos. FEEDBACK 2 regelt das Maß des Cross-Feedbacks für beiden Echos. RATE 1 und DEPTH 1 regeln die Amplituden-Modulation des Feedbacks für beiden Echos. RATE 2 und DEPTH 2 regeln die Amplituden-Modulation des Cross-Feedbacks für beiden Echos. Das Erhöhen von DEPTH 1 und/oder DEPTH 2 moduliert die Feedback- oder Cross-Feed-Pegel. Bei niedrigen Werten entstehen ein tremolo-artiger Effekt, bei hohenen entstehen "Ringmodulations"-Effekte.

Dieses Preset nutzt ein ausgeprägtes Pitch Bend, das durch die Eingangsamplitude gesteuert wird. Bei Perkinsiven Sounds oder bei kurzen, eingeworfenen Gesangsphrasen entstehen extreme Effekte. Das Preset erzeugt Echos, deren Tonhöhen sich im Hin- und Herspringen wandeln. Diese Effekt wird durch DEPTH 2 erweitert.

LEXICON VORTEX - B - 1

16 FRACTAL

A

B

Fractal A und B bestehen aus einer Kaskadenschleife mit einer Envelope-Regelung für den Eingangsmix der Schleife. Das Ausgangssignal der Schleife speist einen Panner, der den Effekt in einen Stereo-Glide streut. Der Stereo-Glide wird außerdem direkt mit Eingangssignalen gespeist.

ENVELOPE vermindert den Eingangssignal/Feedback-Mix: Laute Signale erhöhen den Anteil des Eingangssignals im Mix, leise Signale erhöhen den Anteil des Feedbacks.

FEEDBACK 2 regelt den Mix der Feedbacks von ECHO 1 und ECHO 2. Bei einem Wert von 1 besteht der "Mix" aus reinem Feedback des ECHO 1, bei 64 entsprechend des ECHO 2 (= langste Echos). Bei allen Zwischenwerten wird ECHO 1 von einer Mischung der Feedbacks gespeist, und die Echorhhythmien wandeln sich mit der Zeit.

FEEDBACK 1 regelt den Mix zwischen Eingangssignal und den in ECHO 1 gespeisten Feedback-Mix. Bei ECHO 1 = 1 entstehen kein Feedback, bei 64 erhalten die Echos reines Feedback; eine Endlosschleife wird geschlossen. Der Wert 1 für DEPTH 2 schaltet den Panner aus.

Fractal A erzeugt ein langes Echo mit rhythmischen Mustern, die sich mit abklingenden Echos auflösen. Der unübliche Rhythmus-Effekt entstehen, wenn FEEDBACK 2 auf eine Mischung aus Feedback- und Cross-Feed-Echos eingestellt wird. Die Echos werden von Seite zu Seite geitet und dann im Stereo-Glide moduliert.

Fractal B ist als Schleife konzipiert, in der Eingangssignale endlos zirkulieren. Bei der Wiederholung in der Schleife werden die Phrasen "dekonstruiert": Eine lineare Sound-Seqenz wird zu einem einzelnen, sich wiederholenden Soundereignis verdichtet. Zusätzlich wird der Ausgang der Schleife vorwärts und rückwärts bewegt und im Stereo-Glide moduliert.

Technische Daten

Audio-Eingänge (2)

Pegel -30dBu minimal

Impedanz Stereo/50kOhm unsymmetrisch

Mono/25kOhm unsymmetrisch

Audio-Ausgänge (2)

Pegel -2dBu nominell

+8dBu maximal

Impedanz 600 Ohm unsymmetrisch

Anschlüsse für Fußschalter

2 Stereo-Klinkenbuchsen für:

BYPASS und Registerwahl

TAP und A/B-Wahl

FuBpedalanschluB

Stereo-Klinkenbuchse für Fußpedal

mit Stereo-Klinkenstecker

A/B-Relais

Stereo-Klinkenbuchse; ausgelegt für ≤ 100mA

Frequenzgang

20Hz - 14KHz, +1dB bis - 3dB

Klirrfaktor/THD+N

<0.03%@1KHz

Dynamik

83dB typisch, 20Hz - 20 KHz Bandbreite

Wandlung

Delta-Sigma-Modulation mit 64fachem

Oversampling

Stromversorgung

9VAC, 1A (Netzteil im Lieferumfang enthalten)

Abmessungen

483 × 45 × 102 mm

Gewicht

1.2kg

Betriebsbedingungen

Arbeitstemperatur0° -40°C

Lagertemperatur -30° - 75°C

Relative

Luftfeuchtigkeit

95% ohne Kondensation

Technische Änderungen ohne vorherige Ankündigung vorbehalten

Deutsch

Lexicon

LEXICON VORTEX - Lexicon - 1

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Produktinformationen

Marke : LEXICON

Modell : VORTEX

Kategorie : Audioprozessor