PC 1600X - MIDI-Controller PEAVEY - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice PEAVEY PC 1600X - page 114
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Laden Sie die Anleitung für Ihr MIDI-Controller kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PC 1600X - PEAVEY und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PC 1600X von der Marke PEAVEY.

BEDIENUNGSANLEITUNG PC 1600X PEAVEY

Dieses Symbol soll den Anwender vor unisolierten gefährlichen Spannungen innerhalb des Gehäues warnen, die von Ausreichender Stärke sind, um einen elektrischen Schlag verursachen zu konnen.

PEAVEY PC 1600X - 1

Dieses Symbol soll den Benutzer auf wichtige Instruktionen in der Bedienungsanleitung aufmerksam machen, die Handhabung und Wartung des Produkts betreffen.

VORSICHT: Risiko - Elektrischer Schlag! Nicht offen!

VORSICHT: Um das Risiko eines elektrischen Schlages zu vermeiden, nicht die Abdeckung offenen. Es befinden sich keine Teile darin, die vom Anwender repariert werden konnten. Reparaturen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchfuhren halten.

ACHTUNG: Um einen elektrischen Schlag oder Feuergefahr zu vermeiden, sollte these Gerät nicht dem Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Vor Inbetriebnahme unbedingt die Bedienungsanleitung lessen.

Siehe Diagramm der Frontplatte im englishen Teil des Handbuchs.

Einführung

Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb der PC 1600x^TM MIDI Control Station! Hierbei handelt es sich um die MIDI-Befehlszentrale für digitale Workstations, Sequenzersteuerung und fernbediente MIDI-Bearbeitung. Der PC 1600x kann zur Bearbeitung und Steuerung von praktisch jedem MIDI-Gerät eingesetzt werden. Fünzig Factory-Presents vermitteln einen eigenen Eindruck vom Leistungsumfang these Geräts, und alle fünzig sind uneingeschränkt vom Benutzer programmierbar! MIDI-Daten werden über die folgenden Controller übertragen:

  1. Sechzehn programmierbare 60-mm-Fader, die zur Übertragung kontinuierlicher Controller-Daten (wie Lautstärke, Panorama usw.) oder beliebiger MIDI-Steuercodes (z.B. Kanal- und Systemmeldungen) zugewiesen werden können. Außen dem kann jeder Fader als Master über beliebige andere Fader fungieren. Um die Bedienung zu vereinfachen, kann jeder Fader einzeln mit einem Namen versehen werden.
  2. Sechzehn programmierbare Tasten, die wie folgt zugewiesen werden konnen: Fader-Stummschaltung, Fader-Solo, Programmwechsel, Note an/aus, MIDI-Steuercode, MIDI-Steuercode mit Tastendruck und -freiigabe (2 Meldungen), MIDI-Steuercode-Wechselschalter (2 Meldungen), Fader übertragen, Szene übertragen und Fader-ID. Alle Tasten konnen, wie die Fader, mit Namen versehen werden. Außendem kann fernbedient über Noten- und Programmwechsel-Meldungen auf Tasten zugegriffen werden.
  3. Datenrad - Das Datenrad kann mit dem Fader- oder Steuerspannungseingang verknüpf werden und dessen Programmierung duplizieren. Es kann außerdem den Wert des zuletzt verstellten Faders übertragen.
  4. Zwei Eingänge für Steuerspannungspedale – Der 1600x erhögt den Anschluß und die Zuweisung von zwei CV-Pedalen (CV = control voltage = Steuerspannung). Diese werden wie die Fader zugewiesen. Die Buchse CV 2 kann außer dem als zweiter Fußschalter-Eingang eingesetzt werden.

Der PC 1600x hat noch mehr „unter der Haube"!

100 Szenen: Für Situationen, in denen Sie die Einstellpositionen der Fader „notieren“ möchten (zum Beispiel beim Mischen), stellt der PC 1600x 100 Szenen zur Verfügung, die gespeichert und nach Bedarf wieder abgerufen werden können. Dieses Merkmal ist äußert praktisch für MIDI-Beleuchtungssteuerung, MIDI-Mischen, MIDI-Steuerveräte usw.

Drei Zusammenfuhrmodi: Wenn der PC1600x bei MIDI-Verbindungen zwischen der Datenquelle (Sequenzer usw.) und dem Datenziel (Klangmodule usw.) angeordnet wird, kann er eingehende Daten auf vielfältige Weisen zusammen führen.

Drei Modi stehen zur Verfügung:

  1. Zusammenführren - Faderbewegungen werden mit den eingehenden Daten zusammengeführrt.
  2. Ersetzen – Gleich wie oben, aber mit der Ausnahme, daß eingehende Daten bei einer Faderbewegung gefiltert und durch die vom Fader erzeugten Daten ersetzt werden. Die Faderposition bestimmt den übertragenen Wert.
  3. Aktualisieren - Wenn der Fader bewegt wird, werden seine Daten unabhängig von der Faderposition dem letzten Wert der eingehenden Daten angepaßt. Dies gestattet nahtlose Änderung der eingehenden Daten.

MIDI-Filterung: Der PC 1600x verfügbar über einen umfangreichen Abschnitt für MIDI-Filterung.

Programmierbarer Setup-Steuercode: Bei der Wahl eines Presets kann zusammen mit allen Einstellungen für Fader, Tasten usw. ein MIDI-Setup-Steuercode übertragen werden. Diese Steuercode kann Bankwahl, Programmwechsel und Lautstärkeeinstellungen für alle 16 Kanäle übertragen. Zusätzlich konnen ein Szenen- und ein MIDI-Steuercode aus bis zu 80 Byte übertragen werden.

Einfache Synth-Programmierung: Der PC 1600x nimmt Presets an, die für die Bearbeitung vorprogrammiert sind. Diese Funktion wurde möglich bedienungsfreundlich ausgeführrt, indem der PC 1600x mit besonderen Presets ausgestattet wurde, die im Spectrum Synth, Spectrum Organ und Spectrum Bass II gespeichert sind. Wenn Sie die Presets einfach zum PC 1600x übertragen, können Sie alle Parameter sofort mit Fader und Tasten verändern.Jetzt brauchen Sie sich nicht mehr mit hexadezimalen SysEx-Meldungen abzugeben und konnen trotzdem Presets schnell bearbeiten, so daß Ihnen mehr Zeit für andere Vorhaben verbleibt.

Der PC 1600x wird Ihr MIDI-Setup revolutionieren! Schlieben Sieihn an einen Computer, ein Keyboard oder ein anderes MIDI-Gerät an, und es eröffnen sich Ihnen neue musikalische Dimensionen.

Was gibt es Neues beim X?

Das „X“ kommt aus dem englishischen Wort „eXpanded“ für „erweitert“! Wir sind vom populären PC 1600 ausgegangen und habenihn mit denen neuen Merkmalen ausgestattet und sein Design geändert!

Erweiterte SysEx-Steuerung

Prüfsumme

Jetzt ist es möglich, ein Byte als „cs“ für Prüfsummenberechnungen zu bestimmen.

Bytes für globale Kanaleinstellungen

Viele MIDI-Produkte verwenden SysEx-Meldungen, die eine MIDI-Kanal- und/oder Geräte-ID enthalten. Dies ist natürlich practisch, um zwischen mehreren Geräten der gleichen Art zu unterscheiden. Zum Ändern these Bytesäre es normalerweise erforderlich, jeder Fader und jeder Taste einzeln zu bearbeiten.Jetzt kann ein neues Byte im Steuercode enthalten sein, das die globale MIDI-Einstellung oder globale Geräte-ID bestimmt. Durch Änderung der globalen Einstellung konnen dann alle Meldungen geändert werden.

Erweiterte Tastenfunktionen

Fader übertragen

Dieses Merkmal bietet eine einfache Methode zum Übertragen bestimmter Faderwerte. Wenn eine Taste auf „send fader" eingestellt ist, muß sie gedrückt werden, damit ein Faderwert übertragen werden kann. Der Fader wird verschoben, um einen bestimmten Wert zu wahren, und die Taste wird gedrückt, umihn zu übertragen. Und wenn die Taste gedrückt gehalten wird, Funktioniert der Fader wie normal.

Szene übertragen

Mit Hilfe dieseren neuen Tastenfunktion kann jeder beliebige Szene von jeder der 16 Tasten aus übertragen werden.

Fader-ID

Wenn e a Taste als ,Off/Fader ID" programmiert ist, wird der Fadername durch Drucken der Taste angezeigt.

Fernbedienung

Alle 16 Tasten können jetzt über MIDI-Noten- oder Programmwechsel-Meldungen extern ausgelöst werden. Dies ist insbesondere für die Steuerung mit einem Fußpedal sehr praktisch.

Notenerfassung

Mit dieser Funktion ist es einfach, Gruppen von Noten (Akkorde) zu erfassen und einer Taste zuzuweisen.

Linke Pfeiltaste (Stummschaltung)

Wenn die linke Pfeiltaste gedrück wird, erzeugt der PC 1600x keine MIDI-Meldungen (nur nicht gefilterte Meldungen, die über MIDI IN eintreffen, werden geechot).

Preset-Initialisierung

Mit dieser neuen Funktion kann ein Preset zurück in einen Initialisierungszustand gebracht werden. Dies ist praktisch, um von Grund auf neu zu programmieren oder um mehr dynamisch zugewiesen den Presetspeicher freizumachen.

Verbesserte Merkmale für Szenen

Preset-Identität

Im Szene-Display wird jetzt die zugewiesene Presetnummer angezeigt.

Szenen-Initialisierung

Mit dieser neuen Szenen-Funktion kann eine vorhandene Szene initialisiert werden, wodurch sümmtliche Verknüpfungen mit Presets aufgehoben werden.

Neuheiten für Setup-Steuercodes

Szenen

Jedem Preset kann jetzt eine Szene zugeordnet werden. Dann wird die Szene bei jedem Abrufen des Presets übertragen.

Flexible Bankwahl

Die Bankwahl-Bearbeitung wurde um die MSB- und LSB-Programmierung erweitert.

Fünzig Presets sind verfügbar, die einen großen Anwendungsbereich erhögbaren.

Gerätevorderseite

1. 16 Fader

Jedem der programmierbaren Fader konnen die folgenden Funktionen zugewiesen werden: keine Meldung, kontinuierlicher Controller, Master-Fader, MIDI-Steuercode.

2.16 Tasten

Jeder der programmierbaren Tasten können die folgenden Funktionen zugewiesen werden: Fader-ID, Fader-Mute, Fader-Solo, Programmwechsel, Note an/Note aus, MIDI-Steuercode, MIDI-Steuercode mit Tastendruck und -freiigabe, MIDI-Steuercode-Wechselschalter, Fader übertragen, Szene übertragen.

3. Datenrad

Mit diesen hochauflösenden Datenrad können alle Fader- und Steuerspannungswerte prazise eingestellt werden. Das Datenrad kann mit dem Fader- oder Steuerspannungseingang verknüpf werden und dessen Programmierung duplizieren.

Es kann außer dem den Wert des zuletzt verstellen Faders übertragen.

4. Display

Dieses Flüssigkristalldisplay (LCD) hat 2 Zeilen mit je 20 Zeichen und ermöglich die Einstellung des Kontrasts.

5. Richtungstasten

Die Pfeiltasten nach oben, unter, links und rechts dieren zum Navigieren durch die Benutzerschnittstelle. Die Pfeiltasten oben/unten dieren außer dem als Aufwärts- und Abwärstaste beim Bearbeiten von Parameterwerten und zum Wechseln von Presets. Die linke Pfeiltaste fungiert zudem als MIDI-Stummschaltungstaste.

6. Bearbeitungstaste

Mit dieser Taste wird auf alle in einem Preset gespeicherten Parameter zugegriffen.

7. Hilfsfunktionentaste

Mit dieser Taste wird auf alle globalen Funktionen des PC 1600x zugegriffen.

8. Kopiertaste

Mit der Kopiertaste kann von einem Preset oder einer Szene zu einem bzw. einer anderen kopiert werden. Sie dient außerdem zum Kopieren einzelner Meldungen.

9. Szenen-Taste

Szenen sind „Schnappschüsse" der jeweiligen Fader- und CV-Werte sowie der aktuellen Presetnummer. Diese Taste dient zum Senden, Speichern und Initialisieren.

10. Eingabetaste

These Taste dient zum Ausführren von Funktionen, wenn [Enter] oben oder unter links im Display eingeblendent wird. Wenn die Hauptseite angezeigt wird, bewirkt das Betätigten dieser Taste, daß die aktuelle Meldung für jeder Fader- und CV-Eingang übertragen wird. Im Display wird „Sending Faders/CVs" (Fader/CV werden übertragen) angezeigt.

11. Abbruchtaste

These Taste dient zum Verlassen der Menüs. Durch mehrmaliges Betätigten von Exit kehren Sie immer zur Hauptseite zurück. Wenn Exit auf der Hauptmenüseite betägt wird, wird die Controller-Filterung der Zusammenfuhrmodi Aktualisieren/Ersetzen zurückgestellt. Im Display wird „Replace/Update Reset" (Ersetzen/Aktualisieren wird zurückgestellt) angezeigt.

Geräterückseite

1. Spannungsversorgungsanschluss

Verwenden Sie ausschließlich den mitgelieferten Adapter für 16 - 16,5 V Wechselstrom (~) und 1000 mA. (Peavey Bestellnr. 70900660)

Vorsicht: Verwenden Sie ausschließlich den mit thisem Produkt mitgelieferten Adapter für 16 - 16,5 V Wechselstrom ( ). Wenn der originale Netzadapter ersetzt werden muß, wenden Sie sich an ihren Peavey-Fachhändler oder an das Werk, um das richtige Ersatzteil zu beziehen. Die Verwendung eines falschen Netzadapters kann zu Brand, elektrischen Schlägen, schweren Schäden am Gerät, eingeschränkter Leistung und Ausfall des Geräts führen.

2. Ein/Aus-Schalter

3. CV 2/Fußschalter 1 und 2

An diesen Eingang kann ein Steuerspannungs-Fußpedal sowie ein einfacher oder doppelter Fußschalter angeschlossen werden. Das Fußpedal ist für jeder Preset programmierbar und Funktioniert auf die gleiche Weise wie ein Fader. Jeder Fußschalter kann einer der folgenden Funktionen zugewiesen werden: aufwärts (inc.), abwärts (dec.), Enter oder der Duplication einer Taste (1 - 16). Die Polarität wird automatisch beim Einschalten erfasst.

4.CV1

An diesen Eingang kann ein Steuerspannungs-Fußpedal angeschlossen werden, das für die gleiche Funktion wie ein Fader programmierbar ist.

5. MIDI-Ausgang

Von hier werden alle im Gerät erzeugten Daten übertragen. Diese Buchse fungiert außer dem als MIDI-Durchschnittbuchse (MIDI Thru) für alle vom PC 1600x empfangenen ungebilften Meldungen.

6. MIDI-Eingang

Hier werden die Befehle zugeführht, die vom PC 1600x verarbeitet werden sollen. Außer dem werden über diese Buchse Daten angenommen, die zur MIDI-Ausgangsbuchse geechot werden sollen.

Kurzanleitung

Dieser Abschnitt soll Ihnen halten, das Gerät schnell betriebsbereit zu machen.

ANSCHLUSS

Die MIDI-Befehlszentrale PC 1600x eignet sich ideal für digitale Workstations, Sequenzersteuerung oder fernbediente MIDI-Bearbeitung. Der MIDI-Anschluß richtet sich nach der vorgesehenen Anwendung.

Der PC ist auf eine von 3 Arten direkt an das Gerät angeschlossen

Direkt andas Gerat

1/ Computer
2/ Zwischen den Geräten
3/ In beide Richtungen

ÜBERSICHT

Die nachstehende Anzeige ist ein Beispiel für das Hauptdisplay des PC 1600x. Durch mehrfaches Betätigten der Taste EXIT gelangen Sie von allen Menüs aus zurück zu dieser Seite. Auf dieser Seite werden die aktuelle Presetnummer, der aktuellen Presetname und Informationen über den/die zuletzt betätigte/n Fader/Taste angezeigt.

Wechseln von Presets

Der PC 1600x verfügbar über 50 Presets, die von 0 bis 49 durchnummeriert sind. Der jeweilige Preset kann durch Betätigten der Aufwärts-/Abwärstaste oder durch eingehende Programmwechsel-Meldungen, wenn eine MIDI-Zuweisungstabelle aktiv ist, gewechselt werden. Ein Fußschalter, der zur Duplizierung der Aufwärts-/Abwärstaste eingerichtet wurde, kann auf dieser Seite auch zum Wechseln von Presets verwendet werden. Und schließlich konnen Presets mit einer Systemexklusivmeldung geändert werden (siehe Anhang A).

Übertragen der aktuellen Werte

Durch Betätigten der Taste Enter, während die Hauptseite angezeigt wird, wird die aktuelle Meldung für jeder Fader und CV-Eingang übertragen. Im Display wird „Sending Faders / CVs" (Fader/CV werden übertragen) angezeigt. Auf diese Weise kann der PC 1600x einen Solo-Fader ausschalten oder externe Geräteactualisieren.

Beispiel:

Angenommen, der aktuelle Preset ist für die Übertragung von MIDI-Lautstärkatedaten auf jedem Kanal programmiert und der PC 1600x ist mit einem Sequenzer verbunden. Durch Drücken der Taste Enter auf der Hauptseite bei Beginn einer Sequenz können alle Anfangslaufstärken der Sequenz aufgezeichnet werden. Stellen Sie einfach die Positionen aller definierten Fader ein, starten Sie am Sequenzer die Aufnahme, und betätigten Sie dann die Taste Enter. Alle nachfolgenden Fadereinstellungen erfolgen mit glatten Übergängen von dieser Anfangseinstellung.

Rückstellung des Modus Ersetzen oder Aktualisieren mit der Taste EXIT

Ein als kontinuierlicher Controller definierter Fader kann in einen Modus versetzt werden, in dem er eine übereinstimmende Controller-Meldung, die durch den PC 1600x geht, ersetzt oder aktualisiert. Sobald der Fader bewegt wird und seine Meldung überträgt, beginnt der PC 1600x, eingehende Meldungen zu filtern. Drücken Sie auf der Hauptanzeigeseite die Taste Exit, um diese Filterung zu deaktivieren. Dann passieren die eingehenden Meldungen durch den PC 1600x. Diese Bedienung bewirkt die Anzeige „Replace/Update Reset" (Ersetzen/Aktaalisieren wird zurückgestellt). Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf Seite 21.

INTERFACE 101

Die Benutzerschnittstelle besteht aus dem 20 x 2-Display und den vier Pfeiltasten zum Navigieren. Wie die meisten Geräte laßt sich der PC 1600x sehr einfach bedienen, sobald Sie sich mit der Bedienung vertraut gemacht haben. Die Schnittstelle des PC 1600x ist logisch konzipiert und einfach zu erlernen. Die meisten Funktionen des PC 1600x können programmiert werden, sobald Sie eine grundkonzepte verstehen.

  • Mit den Tasten Edit, Utility, Scene und Copy werden die verschiedene Menü abgerufen.
    Die Richtungstasten für aufwärts/abwärts haben drei Hauptfunktionen:

  • Wenn keine Parameter blinken, dienen sie zur Wahl von anderen Seiten innerhalb eines Menüs.

  • Wenn ein Parameter auf einer bestimmten Seite blinkt, dient die Aufwärts-/Abwärstaste zur Einstellung des Parameterwerts. Auf allen Seiten, mit Ausnahme der Hauptseite, hat das Datenrad die gleiche Funktion wie die Aufwärts-/Abwärstaste.
  • Auf der Hauptseite dieren diese Tasten zum Wechseln von Presets.

  • Auf einer Seite wird mit den Richtungstosten für links/rechts der Parameter, der eingestellt werden soll, gewählt. Wenn andere Seiten in einem Menu verfügbar sind und über den ganz linken oder ganz rechten Parameter hinaus gegangen wird, horen alle Parameter auf zu blinken.

Hinweis: Die Richtungstasten für aufwärts/abwärts und links/rechts sind repetitiv - die jeweilige Funktion wird mit

einer festen Rate wiederholt, wenn Sie eine Taste gedrück halten. Um den Vorgang zu beschleunigen, drücken Sie die entgegengesetzte Richtung, nachdem Sie die erstene Taste gedrück haben (d.h. Sie halten die Abwärstaste gedrück und betätgien dann die Aufwärstaste, um sich Schneller in Abwärtsrichtung zu bewegen).

  • Durch Drücken der Taste Exit, während ein Parameter blinkt, hört der Parameter auf zu blinken. Wird die Taste Exit gedrückt, ohne daß ein Parameter blinkt, wird das jeweilige Menu verlassen. Durch mehrmaliges Betätigten der Taste Exit gelangen Sie zurück zur Hauptseite.
    Die Taste Enter wird an mehreren Stellen verwendet, um die Ausführung einer Funktion zu bewirken. Mit Ausnahme der Hauptseite erscheint „Enter" oben oder unter auf der rechten Displayseite, wenn das Betätigtem dieser Taste erforderlich ist.
    Die programmierbaren Fader, Tasten und angeschlossenen CV-Pedale dieren alle zum Übertragen von MIDI-Meldungen. Außer dem kann das Datenrad die Funktion eines Faders oder CV-Eingangs übernehmen.

Hilfsfungtionen-Menu

  1. Betätigten Sie die Taste Utility, um auf die Hilfsfunktionen-Seiten zuzugreifen.
  2. Mit den Richtungstasten aufwärts/abwärts oder dem Datenrad können Sie die verschiedene Hilfsfunktionen-Sections durchlaufen.
  3. Wenn die gesuchte Hilfsfunktionen-Seite angezeigt wird, betätigten Sie die Richtungstasten links/rechts, um den gewünschten Parameter auf dieser Seite zu aktivieren. Ein Parameter ist aktiv, wenn das Feld blinkt.
  4. Betätigten Sie die Richtungstasten aufwärts/abwärts oder das Datenrad, um den Parameterwert zu ändern, während der Parameter blinkt.
  5. Betätigten Sie die Taste Exit einzelmal oder die Richtungstasten links/rechts, um die Wahl aufzuheiten (so daß kein Feld mehr blinkt). Kehren Sie jetzt zu Schritt 2 darüber, um einen anderen Parameter zu bearbeiten, oder betätigten Sie die Taste Exit erneut, um zur Hauptseite davonzukehren.

BLICKWINKEL UND MIDI-KANAL

Der Parameter VIEW dient zum Einstellen des Displaykontrasts zur Anpassung an entsprechliche Lichtverhältnisse oder Blickwinkel. Sie stellen den Blickwinkel wie folgt ein:

  1. Betätigen Sie die Taste Utility.
  2. Falls die folgende Seite nicht angezeigt wird, betätigten Sie die Aufwärts-/Abwärstaste oder das Datenrad, um sie abzurufen:
  3. Bewegen Sie den Cursor um eine Position nach rechts, um das Feld „View“ zu aktivieren, und stellen Sie den Wert für den Blickwinkel mit den Richtungstasten aufwärts/abwärts oder dem Datenrad ein.

Für eingehende MIDI-Meldungen und übertragene MIDI-Meldungen können unterschiedliche MIDI-Kanäle eingestellt werden. Der Parameter „ChIn" dient zum Einstellen des MIDI-Empfangskanals des Geräts. Der PC 1600x reagiert nur auf eingehende Meldungen, die auf thisem Kanal empfangen werden. Der Parameter „ChOut" dient zum Einstellen des MIDI-Sendekanals des Geräts. Alle Meldungen, die für die Übertragung auf dem Hauptkanal eingestellt sind, verwenden diesen Parameter. Auf die MIDI-Parameter greifen Sie mit dem oben beschrieben den Verfahren zu.

Hinweis: Damit der PC 1600x die in Anhang A aufgeführten SysEx-Meldungen empfangen kann, muß der auf thisem Bildschirm eingestellte ChIn-Wert mit dem Kanalbyte in der Meldung übereinstimmen.

Viele Geräte verwenden SysEx-Befehlscodes, die einen MIDI-Kanal oder eine Gerätenummer als einen der Bytes enthalten. Diese Vorgehensweise ist für den Anwender von Vorteil, weil sie getrennte SysEx-Steuerung durch Unterscheidung eines Geräts von einem identischen Gerät im gleichen MIDI-Datenfluß erlaubt.

Anstatt diese Werte fest in die Codes einzusetzen, kann ein Byte „gc“ (global channel = globaler Kanal) oder „dv“ (device number = Gerätenummer) zugewiesen werden, der sich auf die globale Einstellung bezieht. Durch Änderung dieser Hilfsfunktions-Einstellung können alle Codes gleichzeitig geändert werden. Wenn der PC 1600x ein „gc“ im Code erKENnt, überträgt er die ChOut-Einstellung. ErKENNT er ein „dv“ im Code, überträgt er die Variable DevNum (siehe den Abschnitt „Gerätenummer...“ in thisem Kapitel).

MIDI-FILTER

Mit der Hilfsfungtion MIDI-Filter wird gewählt, welche MIDI-Meldungen von MIDI IN zu MIDI OUT durchgelassen werden. Einzelne Mendungen oder alle MIDI-Meldungen konnen herausgefiltert werden, so daß nur bestimmte eingehende Mendungen zu MIDI OUT gelangen. Die folgenden Mendungen konnen gefiltert werden:

All MIDI (alle MIDI-Meldungen) (dieser Filter hat Vorrang vor allen anderen)
All Notes (alle Noten)
Mod Wheel (Modulationsrad)
Foot Pedal (Fußpedal)
Volume (Lautstärke)
Sustain (Ausklingen)
- Reset Controllers (Controller zusücken)
All Notes Off (alle Noten aus)
Program Change (Programmwechsel)
- Polyphonic Aftertouch (polyphone Anschlagsteuerung)
- Channel Aftertouch (Kanal-Anschlagsteuerung)
Pitch Bend (Tonhohenbeeinflussung)
System Exclusive (Systemexklusivmeldung)
System Common (allgemeine Systemmeldung)
System Real-time (Systemeuchtzeitmeldung)

Gehen Sie wie folgt vor, um den Status eines Filters einzustellen:

  1. Betätigen Sie die Taste Utility.
  2. Betätigen Sie die Aufwärts-/Abwärstaste oder das Datenrad, um die folgende Seite abzurufen:
  3. Drücken Sie die rechte Richtungstaste einzelmal, um die Filterart zu ändern. Betätigten Sie die Aufwärts-/Abwärstaste oder das Datenrad, um die verschiedene Filterarten anzuzeigen. Im rechten Feld wird angegeben, ob die Daten gefiltert oder zur MIDI OUT-Buchse durchgelassen werden.
  4. Zum Umschalten zwischen „pass“ (durchlassen) und „filter“ (filtern) betätigten Sie die rechte Richtungstaste, während das Filterart-Feld aktiv ist. Das Filterart-Feld bleibt aktiv, bis die linke Richtungstaste oder die Taste Exit gedrückt wird.

PRESET-ZUWEISUNG

Im Grundzustand echot der PC 1600x Programmwechsel-Meldungen, reagiert aber nicht darauf. Damit er reagiert, mussen Sie zum Bildschirm „MAP: Curr Midi map" gehen und eine der drei Zuweisungstabellen einschalten. Dann reagiert der PC 1600x auf Programmwechsel-Meldungen auf seinem MIDI IN-Kanal (Parameter „ChIn" auf dem ersten Hilfsfunktionen-Bildschirm) entsprechend der Zuweisungstabelle. Mittels der Zuweisung kann jeder der 128 MIDI-Programmwechsel-Meldungen (0 - 127) jeder beliebigen Preset abrufen oder jeder beliebige Szene übertragen. Führten Sie die nachstehenden Schritte aus, um zu wahlen, welcher Preset abgerufen oder welche Szene übertragen werden soll, wenn eine Programmwechsel-Meldung empfangen wird.

  1. Betätigen Sie die Taste Utility.
  2. Betätigen Sie die Aufwärts-/Abwärstaste oder das Datenrad, um die folgende Seite abzurufen:
  3. Bewegen Sie zunachst den Cursor nach rechts auf die Ziffer hinter „MAP". Durch Änderung these Werts wird gewählt, welche MIDI-Zuweisungstabelle bearbeitet werden soll. Dies solte nicht mit der nachstehend beschriebenenen aktuellen MIDI-Zuweisungstabelle verwechselt werden.
  4. Bewegen Sie den Cursor weiter nach rechts zum dritten Feld, in dem eine Preset- oder Szenennummer angezeigt wird. Dies ist die Nummer des abgerufenen Presets oder der übertragenen Szene, wenn der Programmwechsel-Wert im zweiten Feld empfangen wird. Wenn ein Preset gewählt ist, erscheint in der unteren Zeile der Presetname. Ist eine Szene gewählt, wird die zugehörige Presetnummer angezeigt.

Hinweis: Die Programmwechsel-Zuweisungstabellen 1 und 2 sind standardmäßig zum Abrufen der Presets 0 - 49 für die empfangenen Programmwechsel-Meldungen 0 - 49 eingestellt, und die Programmwechsel-Zuweisungstabelle 3 ist standardmäßig zum Übertragen der Szenen 0 - 99 für die empfangenen Programmwechsel-Meldungen 0 - 99 eingestellt.

PROGRAMMWECHSEL AKTIVIEREN UND AKTUELLER ZUWEISUNGSSTATUS

Der Parameter „aktuelle MIDI-Zuweisungstabelle“ legt fest, welche Zuweisungstabelle eingehende Programmwechsel-Meldungen benutzen. Eingehende Programmwechsel-Meldungen können vollständig ignoriert werden, indem die Nummer der aktuellen Zuweisungstabelle auf „Off“ eingestellt wird. Gehen Sie wie folgt vor, um die Nummer der aktuellen Zuweisungstabelle einzustellen:

  1. Betätigen Sie die Taste Utility.
  2. Betätigen Sie die Aufwärts-/Abwärstaste oder das Datenrad, um die folgende Seite abzurufen:
  3. Bewegen Sie den Cursor um eine Position nach rechts, um das Feld zu aktivieren, und stellen Sie die Nummer der Zuweisungstabelle mit den Richtungstasten aufwärts/abweirts oder dem Datenrad ein.
  4. Um alle eingehenden Programmwechsel-Meldungen zu ignorieren, verringn Sie die Nummer der aktuellen Zuweisungstabelle, bis „Off“ angezeigt wird.

AUSGABE INTERNER DATEN

Alle internen Daten können über MIDI zur Speicherung auf einem externen Gerät übertragen werden. Die Seite „MIDI Dump" gestattet die Übertragung der folgenden Daten:

All presets (alle Presets)
All scenes (alle Szenen)
All global variables (alle globalen Variablen)
The current preset (der aktuelle Preset)
- Everything (alles)

Gehen Sie wie folgt vor, um diese Informationen zu übertragen:

  1. Betätigen Sie die Taste Utility.
  2. Betätigen Sie die Aufwärts-/Abwärstaste oder das Datenrad, um die folgende Seite abzurufen:
  3. Bewegen Sie den Cursor um eine Position nach rechts, um das Feld zu aktivieren, und stellen Sie die Art der Daten, die übertragen werden sollen, mit den Richtungstasten aufwärts/abwärts oder dem Datenrad ein.
  4. Betätigen Sie die Taste Enter, um die Daten zu übertragen.

Hinweis: Speicherauszüge können mit der entsprechenden SysEx-Meldung (siehe Anhang A) auch fernbedient abgerufen werden.

ZUWEISUNG VON FUSS-SCHALTERN

Ein Fußschalter kann global zugewiesen werden, um die meisten Tasten an der Frontplatte des PC 1600x zu duplizieren. Beispiele für Fußschalter-Einsatz:

Wechseln von Presets am PC 1600x, indem die Fußschalter „Inc." oder „Dec." zugewiesen werden.
- Speichern und Übertragen von Szenen, indem ein Fußschalter so zugewiesen wird, daß er die Funktion der Taste Enter ausfuht.
- Starten und Stopen eines Sequenzers, indem eine Taste zum Umschalten zwischen Start- und Stoppmeldungen programmiert und dann der Fußschalter zur Übernahme der Funktion dieser Taste zugewiesen wird.
Durch Übertragen einer Noten-Meldung zu Schlagzeuggeräten konnen Schlagzeugparts mit einem Fußschalter gespielt werden. Richten Sie eine Taste so ein, daß sie eine Noten-Meldung überträgt, und weisen Sie dem Fußschalter die Funktion dieser Taste zu.
Stummschalten eines Effekts, indem eine Tasten-Meldung dupliziert wird, die einen Fader stummschaltet.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Fußschalter zuzuweisen:

  1. Betätigen Sie die Taste Utility.
  2. Betätigen Sie die Aufwärts-/Abwärstaste oder das Datenrad, um die folgende Seite abzurufen:
  3. Wahlen Sie das gewünschte Fußschalter-Feld mit den Richtungstasten links/rechts.
  4. Wahlen Sie die Taste, die der Fußschalter emulieren soll, mit der Aufwärts-/Abwärstaste oder dem Datenrad.

Die Polarität des Fußschalters wird beim Einsatz automatisch festgestellt. Wenn ein Fußschalter nach dem

Einschalten des PC 1600x angeschlossen oder wenn der Fußschalter beim Einsatzen gedrückt wird, kann die Polarityt des Fußschalters falsch sein. Schalten Sie einfach die Spannungsvorsorgung aus, warten Sie eine neue Sekunden, und schalten Sie bei angeschlossenem Fußschalter, der aber nicht gedrückt werden darf, die Spannungsvorsorgung wieder ein. Dadurch wird die Polarityt richtig eingestellt.

Hinweis: Durch Zuweisung eines Fußschalters wird automatisch der Eingang CV 2 gespeppt.

GERÄTENUMMER - NOTENAUFZEICHNUNGSC-EMPFANGSKANAL

Dieser Bildschirm gestattet die Zuweisung einer globalen Geräte-ID. Viele MIDI-Produkte verwenden Systemexklusiv-Befehlscodes, die eine Gerätenummer als eines der Bytes enthalten. Diese Nummern dieren zur Unterscheidung des Geräts von einem identischen Gerät im gleichen MIDI-Datenfuß. Durch die Möglichkeit, diese Nummern global zu ändern, können Sie eine Gruppe von Presets des PC 1600x für mehrere identische Produkte verwenden. Anstatt diese Werte fest in die Codes einzufügen, kann den Codes ein „dv" (device number = Gerätenummer) zugeordnet werden. Anschließlich stellen Sie diesen Parameter so ein, daß er als globaler Code fungiert.

Der Parameter RecChn dient zur Aufzeichnung von Noten-Meldungen in Tasten-Codes. Der Parameter „Notenaufzeinungs-Empfangskanal“ legt fest, welche Kanal-Noten angenommen werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Aufzeichnung von Notenfolgen“ auf Seite 28.

MIDI-ÜBERTRAGUNGSVERZÖGERUNG

Manchmal kann ein Gerät MIDI-Daten nicht sochnell verarbeiten, wie sie der PC 1600x erzeugt. Dies kann beim Übertragen von Szenen, bei der Ausgabe von Presets und bei anderen Vorgängen, bei denen große Datenmengen übertragen werden, vorkommen. Zwei Arten der MIDI-Verzögerung sind verfügbar. Sie sind standardmäßig beide auf null eingestellt und sollenn nur dann geändert werden, wenn bei einem Empfangsgerät ein Problem auftritt.

Die erstige Art ist eine Verzögerung pro SysEx-Meldung, die eingefügt wird, nachdem der PC 1600x ein EOX-Byte (F7h) überträgt. Dadurch werden Verzögerungen zwischen SysEx-Meldungen bewirkt. Die Verzögerung kann von 0 bis 100 ms eingestellt werden. Probieren Sie die Erhöhung these Werts in Schritten von 5 ms, wenn ein Gerät bei SysEx-Daten aus übertragenen Szenen nicht mehr nachkommen. (Mit „nicht nachkommen" ist gemeinschaft, daß das Gerät einen MIDI-Empfangsfehler empfängt, hängenbleibt oder merkwürdig reagiert.) Stellen Sie diese Zahl nicht higher als erforderlich ein. Der maximale Wert von 100 ms bewirkt, daß eine Szene mit 16 SysEx-Meldungen für die Übertragung fast 2 Sekunden besteht.

Die andere Art der Verzögerung ist eine Verzögerung pro Byte, die nach jedem vom PC 1600x übertragenen Byte eingefügt wird. Diese Verzögerung kann in Schritten von 10~ s zwischen 0 und 1000~ s (1 ms) eingestellt werden. Wenn ein Computer oder MIDI-Speichergerät beim Erstellen einer Sicherungskopie der Daten des PC 1600x einen Pufferüberlauf meldet, versuchen Sie, diese Verzögerung nach Bedarf zwischen 100 und 500 einzustellen. Ein Wert von 320 verringt die MIDI-Geschwindigkeit practisch um die Häfte. Daher sollen den Sie nur bei Bedarf einen hohen Wert für die Verzögerung einstehen und diesen anschließend wieder absenden.

Der Bildschirm für Verzögerung sieht wie folgt aus:

HINWEIS: Diese Verzögerungen betreften nur die MIDI-Daten, die der PC 1600x intern erzeugt. Daten, die von MIDI IN zu MIDI OUT geechot werden, werden nicht verzögert.

FERNBEDIENTES TASTEN-SETUP

Die 16 programmierbaren Tasten sind practisch zum Übertragen von Meldungen aller Art zu ziemlich allen MIDI-Geräten. Sie können fernbedient auf die Tasten-Meldungen zugreifen, indem Sie einfache Meldungen zum PC 1600x übertragen. Dazu brauchen Sie lediglich ein MIDI-Keyboard, eine Pedalklaviatur oder einen anderen MIDI-Controller, der Programmwechsel- oder MIDI-Noten-An/Aus-Meldungen übertragen kann (z.B. ein für MIDI vorgesehenes Fußpedal). Beispiselsweise können Sie mit den Noten-Pedalen Akkorde anstatt einzelnner Noten speiten (mit vorprogrammierter Anschlagsdynamik oder der Anschlagsdynamik der Pedale). Reservieren Sie Tasten am Keyboard zum Übertragen von SysEx-Meldungen. Oder verwenden Sie die Programmwechsel-Pedalklaviatur zum Übertragen komplexerer MIDI-Meldungen (wie SysEx oder mehrfache Programmwechsel). Die Möglichkeit sind praktisch unbegrenzt.

Rufen Sie den unten dargestellen Hilfsfunktionen-Bildschirm ab. Geben Sie die Art der Emulation (Off, Notes, PrgCh), den MIDI-Kanal, über den Sie diese Meldungen übertragen (1 - 16), und den Anfangswert (0 - 127) ein. Der Anfangswert ist die Nummer der Grundnote oder des Grundprogramms, abhängig von der Emulationsart. Der Grundwert emuliert die Taste Nr. 1, während die nächsten 15 Werte die Tasten Nr. 2 bis 15 emulieren. Die eingehenden Meldungen werden nicht geechot, selbst wenn die Taste ausgeschaltet ("Off") ist. (HINWEIS: Das mittlere C an einem MIDI-Keyboard ist die Note Nummer 60 [3Ch].)

Wenn die Art auf „Notes“ eingestellt ist, emulieren Noten-An-Meldungen eine Tastenbetätigung, während NotenAus-Meldungen (naturlich einschließlich Noten-An-Meldungen mit Anschlagsdynamik = 0) eine Tastenfreigabe emulieren. Im Modus „PrgCh“ emulieren Programmwechsel-Meldungen die Betätigung einer Taste, dieASF auf wieder freiagegeben wird. (Sie werden wahrseinlich nicht viel Verwendung fur den Code prs/rIs bei der Emulation im PrgCh-Modus finden – verwenden Sie stattdessen normale oder Wechsel-Codes.)

INITIALISIEREN EINZELNER PRESETS

Zum Erstellen neuer Presets besteht eine gute Vorgehensweise darin, vorhandene Presets zu bearbeiten. Falls Sie es jedoch vorziehen, mit einem „unbeschieden Blatt“ zu beginnen, ist eine Funktion zum Initialisieren von Presets im Hilfsfunktionen-Menu vorhanden.

  1. Betätigen Sie die Taste Utility.
  2. Gehen Sie mit der Aufwärts-/Abwärstaste zum folgenden Bildschirm:
  3. Wahlen Sie die Presetnummer, die Sie initialisieren möchten.
  4. Betätigen Sie ENTER, dann erscheint die Frage „ARE YOU SURE?“ (Sind Sie sicher?).
  5. Betätigen Sie ENTER erneut, um die Initialisierung zu bestätigen. Der Preset wird zu „—initialized—” umbenannt.

Hinweis: Alle Presets teilen sich den gleichen Speicherblock, der unter die verfügbaren Presets aufgeilt wird. Diese Hilfsfungtion ist sehr practisch zum Freimachen von Speicher, da Sie nicht mehr benöttige Presets initialisieren können.

SPEICHERNUTZUNG

Die Presets des PC 1600x werden dynamisch zugeordnet, so daß ein einzelnner Preset, wenn nötig, sehr große sein kann. Wenn zu weitere große Presets erstellt werden, wird der Presetspeicher des PC 1600x voll. Soltte dies vorkommen, muß etwas Speicherplatz freiemacht werden, indem Presets entfernt (neu initialisiert) oder umdefiniert werden. Die Speichernutzungs-Anzeige hilft bei der Entscheidung, welche Presets geändert werden sollen. Gehen Sie wie folgt vor, um die Speichernutzungs-Anzeige zu verwenden:

  1. Betätigen Sie die Taste Utility.
  2. Betätigen Sie die Aufwärts-/Abwärstaste oder das Datenrad, um die folgende Seite abzurufen:
  3. Betätigen Sie die Links- oder Rechts-Taste, um das Feld zu aktivieren.
  4. Mit der Aufwärts-/Abwärstaste oder dem Datenrad konnen Sie den freien Speicher und den von jedem Preset belegten Speicher anzeigen.

Hinweis: Für die Name von Fadern, CV-Eingängen und Tasten wird nur Speicherplatz pro Zeichen belegt, thereof wird durch Verkürzung der Name Speicher frei gemacht. Presetnamen dagegen haben eine feste Länge, so daß dies hier nicht zutriftt.

Szenen

HINWEISE ZU DEN SZENEN

Eine Szene ist ein „Schnappschuß“ der aktuellen Presetnummer, Faderpositionen und CV-Einstellungen. Diese Informationen werden unter einer der 100 Szenen-Positionen gespeichert. Beim Übertragen einer Szene werden die Informationen für jeder Fader und jedem CV-Pedal so übermittelt, wie sie gespeichert wurden. Die Szene wird unter Bezugnahme auf den Preset übertragen, der beim Speichern der Szene aktiv war (der Preset, der beim Übertragen der Szene aktiv ist, hat darauf keinen Einflüß).

Beispiel:

Wenn der aktuelle Preset zum Steuern von digitalen Tonspuren konfiguriert ist, kann jeder Fader zum Einstellen

des Mixes einer bestimmten Spur eingesetzt werden. Sobald Sie alle Fader auf die gewünschte Position eingestellt haben, speichern Sie diese Konfiguration als Szene. Nehmen Sie weitere Fadereinstellungen vor, und speichern Sie diese nach Bedarf als Szenen. Während eines Auftritts konnen die gespeicherten Szenen einfach zum Mixer-/Aufnahme-/Sequenzersystem übertragen werden, auch wenn ein anderer Preset des PC 1600x verwendet wird.

Durch wiederholte Betätigung der Taste Scene wird zwischen den Seiten SCENE Send, Store und INITIALIZE gewechselt.

Hinweis: Damit die richtigen Meldungen übertragen werden, muß sich der ursprüngliche Preset, der beim Speichern der Szene aktiv war, noch in der gleichen Presetposition im PC 1600x befinden.

ÜBERTRAGEN EINER SZENE

  1. Betätigten Sie die Taste Scene, bis die folgende Seite angezeigt wird:
  2. Wahlen Sie mit den Richtungstasten aufwärts/abwärts oder dem Datenrad eine Szene. Hinweis: Der zugehörige Preset wird unter links in Klammern angezeigt.
  3. Betätigen Sie die Taste Enter, um die Szene zu übertragen. Die Szene wird mit dem Preset übertragen, der beim Speichern der Szene aktiv war. Die Szenennummer wird automatisch zur{nachsten erhöht, so daß mehrere Szenen schnell übertragen werden konnen.

SPEICHERN EINER SZENE

  1. Rufen Sie den gewünschten Preset, der verwendet werden soll, ab.
  2. Stellen Sie alle Fader und CV-Eingänge auf die erforderlichen Positionen ein.
  3. Betätigen Sie die Taste SCENE, bis die folgende Seite angezeigt wird:
  4. Wahlen Sie mit den Richtungstasten aufwärts/abwärts oder dem Datenrad die Szenennummer, unter der die Speicherung erfolgen soll. Hinweis: Der zugehörige Preset wird unten links in Klammern angezeigt.
  5. Betätigen Sie die Taste Enter, um die Szene zu speichern. Die Szenennummer wird automatisch zur{nachsten erhöht, so daß mehrere Szenen schnell nacheinander gespeichert werden konnen.

Hinweis: Eine Szene speichert die jeweiligen Positionen aller Fader und CV-Eingänge. Betätigung des Datenrads oder Einstellung eines Faders auf Solo/Stummschaltung hat keine Auswirkungen auf die Daten, die in einer Szene gespeichert oder von einer Szene übertragen werden.

INITIALISIEREN EINER SZENE

These Funktion dient zum Initialisieren einer vorhandenen Szene, wodurch Verknüpfungen mit Presets aufgehoben werden, so daß nichts mehr übertragen wird. Diese Bildschirm wird wie folgt abgerufen:

  1. Betätigten Sie die Taste Scene, bis die folgende Seite angezeigt wird:
  2. Wahlen Sie mit den Richtungstasten aufwärts/abwärts oder dem Datenrad eine Szene. Hinweis: Der zugehörige Preset wird unter links in Klammern angezeigt.
  3. Betätigen Sie die Taste Enter, um die Szene zu initialisieren. Die Szenennummer wird automatisch zur nachsten erhöht, so daß mehrere Szenen schnell nacheinander initialisiert werden können.

Durch Drücken von ENTER werden sümmtliche Werte gelöscht, die in einer gespeicherten Szene enthalten sind. Nach der Initialisierung erscheidt die Presetverknüpfung als „p:—“. Wenn gleich [p:—] angezeigt wird, ist die Szene bereits initialisiert.

BEARBEITEN EINER SZENE MIT PRESET-SETUPCODES

Eine Szene kann jedem Preset zugeordnet werden. Wenn dieser Zustand besteht, werden die Daten der Szene bei jedem Abrufen des Presets übertragen. Da der Speicherbereich für Szenen fest und getrennt vom Presetspeicher ist, bietet diese Funktion eine effiziente Methode zum Übertragen von Daten. Weitere Informationen finden Sie unter der Erläuterung der Preset-Setupcodes auf Seite 32.

Jeder Preset enthalt eine Vielzahl von Informationen:

*16 Fadermeldungen

*16 Tastenmeldungen

*2 CV-Meldungen

*Eine Gruppe von „Setupmeldungen“, die bei jedem Wahlen/Abrufen eines Presets übertragen werden.

  • Datenradverknüpfung

Fünzig entsprechiche Presets sind zum Bearbeiten vorhanden. Wir haben diese jedoch mit einer großen Auswahl von Musterpresets im voraus programmiert, um Ohnen weitere Anwendungsbeispiele zur Verfugung zu stellen.

INITIALISIEREN DES GERÄTS:

Bei der Initialisierung werden alle 50 Factory-Presents zurückgestellt (und eventuell vorgenommene Einstellungen gelöscht), die globalen Einstellungen wieder zurückgestellt und ähnliche programmierten Szenen-Einstellungen gelöscht. Wenn Sie diese Initialisierung durchführten möchten, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Schalten Sie die Spannungsvorsorgung aus.
  2. Halten Sie die Tasten Utility und Enter gedrückt, und schalten Sie damit die Spannungsvorsorgung ein.
  3. „Memory Initialized“ (Speicher wurde initialisiert) wird angezeigt.

Hinweis: Es ist nicht möglich, die Initialisierung rückgangig zu machen.

INITIALISIEREN EINZELNER PRESETS

Neue Presets konnen durch Bearbeiten vorhandener Presets erstellt werden. Falls Sie es jedoch vorziehen, mit einem „unbeschreibenben Blatt" zu beginnen, ist eine Funktion zum Initialisieren von Presets im Hilfsfunktionen-Menuvorhanden.

  1. Betätigen Sie die Taste Utility.
  2. Gehen Sie mit der Aufwärts-/Abwärstaste zum folgenden Bildschirm:
  3. Wahlen Sie die Presetnummer, die Sie initialisieren möchten.
  4. Betätigen Sie ENTER, dann erscheint die Frage „ARE YOU SURE?“ (Sind Sie sicher?).
  5. Betätigen Sie ENTER erneut, um die Initialisierung zu bestätigen. Der Preset wird zu „—initialized—” umbenannt.

Hinweis: Alle Presets teilen sich den gleichen Speicherblock, der unter die verfügbaren Presets aufgeit wird. Diese Hilfsfungtion ist sehr praktisch zum Freimachen von Speicher, da Sie nicht mehr benöttige Presets initialisieren können. Die Seite Memory Usage befindet sich auch im Hilfsfungtionen-Menu.

EINFUHRUNG IN DIE BEARBEITUNG

Sie können die Hauptseite für die Bearbeitung jederzeit durch Betätigten der Taste Edit abrufen. Mit dem Feld auf dieser Seite wird das Element gewählt, das bearbeitet werden soll. Die folgenden Möglichkeit stehen zur Auswahr:

Fader 01 - Fader 16 (Fader 1 bis 16)
CV1, CV2 (CV 1 oder 2)
- Button 01 - Button 16 (Taste 1 bis 16)
Data wheel (Datenrad)
- Set-up string (Setupcode)
Name/Save preset (Preset benennen/speichern)

Die obigen Optionen können mit den Richtungstasten aufwärts/abwärts oder dem Datenrad durchlaufen werden. Bei Betätigten eines Faders, eines CV-Eingangs oder einer Taste wird das entsprechende Element angezeigt.

Sobald das gewünschte Element angezeigt wird, betätigen Sie die Taste Enter, um auf die Parameter diesen Elements zuzugreifen.

Tip: Sie können auch die Taste Edit gedrückt halten und dann einen Fader, einen CV-Eingang, eine Taste oder das Datenrad betätigten. Durch Freigeben der Taste Edit wird sofort auf das gewählte Element zugegriffen. „Richtungstasten links und rechts/Navigation" sind verfügbar, um auf ein Gerät umzuschalten, das auf die gleiche Funktion eingestellt ist. Auf diese Weise können Sie zu einem anderen Gerät wechseln und auf dem gleichen Bildschirm wie beim vorherigen Gerät bleiben.

BENENNNEN UND SPEICHERN EINES PRESETS

Gehen Sie zum Menu Edit. Betätigten Sie das Datenrad oder die Pfeiltasten aufwärts/abwärts, um die Seite „Name/Save prs“ (Preset benennen/speichern) abzurufen. Betätigten Sie ENTER. Die Richtungstasten links/rechts dieren zur Wahl der Zeichenposition im Namen, und die Zeichen werden mit der Aufwärts-/Abwärstaste oder dem Datenrad bearerbeitet. Um die Bearbeitung schneller zu gestalten, verändert jeder Fader ein anderes Zeichen des Namens. Durch Drücken von ENTER auf dieser Seite wird die Seite „SAVE TO“ (Speichern unter) abgerufen. In der unteren Zeile dieser Seite werden die Nummer und der Name des Zielpresets, der überschreiben werden soll, angezeigt. Das Speicherziel kann mit dem Datenrad und der Aufwärts-/Abwärststate geändert werden. Durch Drücken der Taste Enter auf dieser Seite wird der Preset gespeichert, dann erfolgt die Rückkehr zur Hauptseite. Wenn Sie die Taste Exit drücken, kehren Sie zur Seite „Edit name“ (Name bearbeiten) zurück.

BEENDEN DES BEARBEITUNGSMODUS

Sie konnen jederzeit zur Hauptseite zurückkehren, indem Sie Exit mehrmals betätigten, bis die Hauptseite angezeigt wird. Wenn Änderungen des Presets vorgenommen wurden, wird „**“ anstelle der Presetnummer angezeigt. Dadurch werden Sie darauf hingewiesen, daß der Preset im Bearbeitungsspeicher geändert, aber noch nicht gespeichert wurde. Betätigten Sie Edit, um darüber in den Bearbeitungsmodus zu schalten, wenn Sie die Änderungen speichern möchten. Durch Ändern von Presets erscheidt die folgende Anzeige:

Betätigten Sie ENTER, wenn Sie die vorgenommenen Änderungen nicht speichern wollen. Betätigten Sie aufwärts/ abwärts von der Hauptseite aus, um diesen Preset zu verlassen. Dann werden die vorgenommenen Änderungen verworfen. Falls Sie jedoch keinen anderen Preset bearbeiten, ist eine Wiederherstellung möglich. Verworfene Bearbeitungen können von der Hauptseite aus wiederhergestellt werden. Erhöhen Sie die Presetnummer über Preset 49 hinaus, dann wird die Presetnummer durch „***“ersetzt. Wenn Sie jetzt Edit betätigten, wird darüber in den Bearbeitungsmodus geschlossen, wobei der Bearbeitungsspeicher wieder zurück in den Zustand wie beim letzten Beenden des Bearbeitungsmodus versetzt wird. (Dies gilt auch, nachdem die Spanningsversorgung ausgeschelt wurde.)

ZUGREIFEN AUF GLOBALE EINSTELLUNGEN MIT SPEZIELLEN MIDI-MELDUNGEN

Viele MIDI-Produkte verwenden Systemexklusiv-Befehlscodes, die einen MIDI-Kanal als eines der Bytes enthalten. Diese Nummern dieren zur Unterscheidung des Geräts von einem identischen Gerät im gleichen MIDI-Datenfluß. Durch die Möglichkeit, diese Nummern zu ändern, konnen Sie eine Gruppe von Presets des PC 1600x^TM für mehrere identische Produkte verwenden.

Anstatt diese Werte fest in die Codes einzusetzen, können Sie den Codes ein Byte „gc“ (global channel = globaler Kanal) oder „dv“ (device number = Gerätenummer) zuweisen und dann zu UTILITY gehen und die Parameter ChOut (1. Bildschirm) und DevNum (7. Bildschirm)ändern.

Wenn der PC 1600x ein „gc" in einem Code feststellt, überträgt er den Parameter ChOut minus 1 (0 - 15 [0Fh]). Wenn er ein „dv" erfaßt, überträgt er den Parameter DevNum (0 - 127 [7Fh]).

Außer dem kann die Zuweisung „gc“ hinter ein Kanalstatus-Byte gesetzt werden (80h bis EFh). In diesen Fall kanalisiert das „gc“ das Statusbyte, d.h. es wird nicht als separates Byte übertragen. Das Statusbyte und das „gc“-Byte werden mit einem Bindestrich verbunden, um zu verdeutlichen, daß sie bei der Übertragung zu einem Byte zusammengefasst werden. Der folgende Bildschirm wurde den Fader Nr. 1 programmieren, Programmwechsel-Meldungen über den globalen Ausgangskanal zu übertragen. Die Null hinter dem C wird durch ChOut - 1 (0 - F) ersetzt, wodurch diese Position bedeutungslos wird (ein CF wurde für die Fader-Funktion keinen Unterschied bedeuten).

Um einen dieser Werte in einen Code (Fader, CV, Taste oder Setup) zu programmieren, bearbeiten Sie den Bytewert bis hinauf zu FD oder FE, dann erscheint ein „dv“ bzw. „gc“ im Display (anstelle von „FD“ oder „FE“).

HINWEIS: In Tasten- und Setup-Codesarf das erste Byte nicht „dv“ oder „gc“ sein. Der Benutzer kann die unveränderten Werte FDh (nicht definiert) und FEh (aktivwahrnehmung) über MIDI übertragen, indem er sie als erstes Byte programmiert.

Bearbeitend Fader

DEFINIEREN UND BENENNNEN

Wenn ein Fader zur Bearbeitung gewählt wird, währt die zuerst angezeigte Seite die Funktion des Faders. Ein Fader kann den folgenden Funktionen zugewiesen werden:

No message (keine Meldung)
Continuous controller (kontinuierlicher Controller)
- Master fader (Master-Fader)
MIDI string (MIDI-Steuercode)

Gehen Sie wie folgt vor, um die Funktion eines Faders einzustellen:

  1. Betätigen Sie auf der Hauptseite die Taste Edit und bewegen Sie dann den Fader 01, um auf die nachstehende Faderfunktions-Anzeige zuzugreifen. Anschließlich drücken Sie ENTER.
  2. Bewegen Sie den Cursor nach rechts, um die Funktion für den Fader zu wahren (die dann blinkt). Betätigten Sie die Aufwärts-/Abwärstaste, um eine der vier Optionen zu wahren: No message (keine Meldung), Controller (Controller), Master fader (Master-Fader) oder String (Steuercode).
  3. Drücken Sie EXIT, um die Wahl des Elements rückgangig zu machen. Außer bei der Wahl von „No message“ ist der Zugang zu weiteren Parametern und die Benennung these Faders möglich, indem die Aufwärstaste gedrückt wird (wenn das Funktionfeld nicht blinkt).

Nachdem Sie dem Fader eine Funktion zugewiesen haben, kann der Fader benannt werden. Gehen Sie wie folgt vor, um den Fader zu benennen:

  1. Betätigen Sie die Aufwärstaste, bis die folgende Seite angezeigt wird (hierbeiarfkein Parameter blinken):
  2. Verwenden Sie die Richtungstasten links/rechts, um das Zeichen im Name des Faders zu wahlen.

Anschließlich betätigten Sie die Richtungstasten aufwärts/abwärts, das Datenrad und/oder den aktuellen Fader, um das Zeichen zu ändern (zu bearbeiten).

KEINE MELDUNG

Die Funktion eines Faders kann auf „No message" (keine Meldung) eingestellt werden. Bei dieser Option hat das Betätigten des Faders keine Wirkung, wie schon aus der Bezeichnung hervorght.

KONTINUIERlicher CONTROLLER

Ein Fader kann so programmiert werden, daß er bei jedem Betätigten des Faders eine kontinuierliche Controller-Meldung überträgt. Der MIDI-Kanal kann auf einen bestimmen Kanal oder auf den Hauptübertragungskanal, der im Utility-Abschnitt gewählt wurde, eingestellt werden. Die Controller-Nummer kann auf einen beliebigen Wert von 0 bis 120 eingestellt werden.

Der Parameter „Min“ bestimmt den Wert, der übertragen wird, wenn sich der Fader in der Position ganz unter an der Taste befindet. Der Parameter „Max“ bestimmt den Wert, der übertragen wird, wenn sich der Fader in der Position ganz oben befindet. Sie können die Polarität eines Faders umkehren, indem Sie einfach die Werte dieser beiden Parameter vertauschen.

Der Parameter „mode“ legt fest, wie übereinstimmende eingehende Controller-Meldungen behandelt werden. Die drei folgenden Modi sind verfügbar:

Zusammenführren:

Eingehende Controller-Meldungen, die einem Fader entsprechen, werden immer durch den PC 1600x geleitet. Die MIDI-Daten, die durch die Bewegung des Faders entstehen, werden mit den Daten, die durch das Gerät fließen, zusammengeführrt.

Ersetzen:

Eingehende Controller-Meldungen, die einem Fader entsprechen, werden durch den PC 1600x geleitet, bis der Fader bewegt wird. Die übereinstimmenden eingehenden Controller-Meldungen werden gefiltert, bis die Taste Exit auf der Hauptseite gedrückt wird. Diese Modus gestattet das direkte Ersetzen von Daten in einem vorhandenen Fluß von Controller-Meldungen.

Aktualisieren:

Eingehende Controller-Meldungen, die einem Fader entsprechen, werden durch den PC 1600x geleitet, bis der Fader bewegt wird. Die Daten, die bei der ersten Bewegung des Faders übertragen werden, stimmen immer mit dem letzten durch den PC 1600x gelaufenen Wert überein, unabhängig von der Position des Faders. Die übereinstimmenden eingehenden Controller-Meldungen werden gefiltert, bis die Taste Exit auf der Hauptseite gedrückt wird. Thiser Modus gestattet die nahtlose Veränderung von Daten in einem vorhandenen Fluß von Controller-Meldungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Fader als einen kontinuierlichen Controller zu definieren:

  1. Stellen Sie zuerst die Funktion auf „Controller“ ein. Betätigten Sie die linke oder rechte Pfeiltaste oder die Taste Exit, um die Wahl des Bearbeitungsfelds rückgangig zu machen, und drücken Sie dann die Aufwärstaste, um zur folgenden Seite zu geben:
  2. Bewegen Sie den Cursor zum Feld „Chnl“, und stellen Sie den MIDI-Kanal für die Controller-Meldung ein. Durch Erhöhung der Kanalnummer über 16 hinaus wird „ChOut“ angezeigt. Wenn „ChOut“ gewählt wird, wird die Controller-Meldung auf dem globalen MIDI-Übertragungskanal aus dem Hilfsfunctionen-Menu übertragen.
  3. Bewegen Sie den Cursor zum Feld „Num“, um die zu übertragende Controllernummer einzustellen. In Anhang C finden Sie eine(Liste der MIDI-Controllernummern.
  4. Blinkt, betätigen Sie die Aufwärstaste, um zur folgenden Seite zu gehen (hierbeiarfkein Parameter blinken):
  5. Bewegen Sie den Cursor nach links oder rechts zum Feld Min bzw. Max, und ändern Sie den Wert nach Bedarf (Bereich = 0 - 127).
  6. Betätigen Sie die Aufwärstaste, um die Modusseite abzurufen (hierbeiarfkein Parameter blinken):
  7. Bewegen Sie den Cursor nach rechts oder links, um die Parameter für „Mode“ abzurufen. Wahlen Sie „Merge“, „Replace“ oder Update".

MASTER-FADER/CV

Mehrere Fader konnen zu einer Gruppe zusammengefasst und von einem anderen Fader gesteuert werden. Dafur definieren Sie wie folgt einen Fader oder ein CV-Pedal als Master-Fader:

  1. Stellen Sie die Funktion auf „Master Fader". Anschließlich drucken Sie die Aufwärstaste, wenn das Funktionfeld nicht blinkt. Die folgende Seite wird angezeigt:
  2. Bewegen Sie den Cursor um eine Position nach rechts, um das Feld „Master of“ (Master von) zu aktivieren. Stellen Sie thesefes Feld mit den Richtungstasten aufwärts/abwärts, dem Datenrad oder dem aktuellen Fader ein. Durch Betätigung eines Faders wird der bewegte Fader gewählt.
  3. Das „Yes“ (ja) oder „No“ (nein) an der rechten Seite gibt an, ob der Fader im Feld „Master of“ vom aktuellen Master-Fader gesteuert wird. Zum Wechseln zwischen „Yes“ und „No“ betätigten Sie die rechte Richtungstaste. Das Feld „Master of“ bleibt aktiv.

MIDI-STEUERCODES

Jede MIDI-Meldung kann einem Fader zugeordnet werden, indem die Meldung als Hexadenzimalfolge eingebehen wird. Ein flexibles „Parameterformat" gestattet es, die jeweilige Faderposition in einem von denen verschieden Formaten in die Meldung einzufugen. Da ein minimaler und maximaler Parameterwert programmierbar sind, kann der Parameter practisch jeder Bereich umfassen. Gehen Sie wie folgt vor, um einen MIDI-Meldungscode zu definieren:

  1. Wahlen Sie die Funktion „String". Anschließlich drücken Sie die Aufwärstaste, wenn das Funktionfeld nicht blinkt. Die folgende Seite wird angezeigt:
  2. Zum Bearbeiten des Codes verwenden Sie die vier Richtungstasten, das Datenrad und den aktuellen Fader. Die Richtungstasten links/rechts dienen zur Wahl eines bestimmten Bytes, während die Richtungstasten aufwärts/

abwärts, das Datenrad und der aktuelle Fader dazu dieren, ein Zeichen im Code zu verändern. Durch Betätigung der Aufwärstaste, wenn sich der Cursor zwischen Bytes befindet, wird ein Byte eingefügt, und durch Drücken der Abwärstaste wird das Byte rechts vom Cursor gelöscht.

  1. Ersetzen Sie jeges Byte, das durch die Faderposition bestimmt wird, durch „pr“. Hierür das Byte verringn, bis „pr“ angezeigt wird. Betätigten Sie Exit, wenn der Code fertig ist.
  2. Sie greifen auf die Parameter für Minimum und Maximum zu, indem Sie die Aufwärstaste betätigten, wenn der Unterstrich-Cursor nicht angezeigt wird.
  3. Bewegen Sie den Cursor zu einem der Parameter, und bearbeiten Sie den Wert. Stellen Sie den Parameter mit dem Fader ungebung auf den erforderlichen Wert ein. Betätigten Sie das Datenrad oder die Aufwärts-/ Abwärstaste, um den genauen Wert einzugeben.
  4. Betätigen Sie die Aufwärstaste, um die Parameterformatseite abzurufen (die Felder)dürfen hierbei nicht blinken):
  5. Der hier gewählte Wert bestimmt, wie die „pr“-Bytes mit dem Parameterwert gefüllt werden. Ermitteln Sie das erforderliche Format aus der Bedienungsanleitung des Geräts. Eine ausfuhrliche Beschreibung der Parameterformate finden Sie in Anhang B.

UMGANG MIT PRÜFSUMMENWERTEN

Einige Produkte verlangen Prüfsummen-Bytes in ihrer SysEx-Implementation. Um ein Byte als Prüfsumme zu spezifizieren, wird ein „cs“ zum Code hinzugeführ. Für die Programmierung ändern Sie einfach das Byte nach oben bis dorthin, wo normalerweise FC vorkommen. Stattdessen wird „cs“ angezeigt. Hier ist ein Beisielcode mit einer erweiterten Anzeige, so daß Sie den gesamten Code sehen können:

Der PC 1600x berechnet die Prüfsumme wie folgt:

*Alle Bytes von Byte Nr. 5 (oder höher, siehe unter, wenn F0 Byte Nr. 0 ist) bis zum letzten Byte vor dem „cs“ werden aufaddiert. Hinweis: Byte Nr. 5 bildet normalerweise den Anfang des Datenbereichs der SysEx-Meldung.

*Das Zweierkomplement wird gebildet (alle Bits werden umgekehrt, dann wird 1 addiert).

*Die niedrigstwertigen 7 Bits des Ergebnisses werden als Prüfsummenbyte verwendet. Das 8. Byte ist immer null.

Bei einigen SysEx-Meldungen können die Geräte-ID (Byte Nr. 3) und die Befehls-ID (Byte Nr. 4) über ein einzelnes Byte hinaus verlangert werden, indem dem Nichtnull-Byte Nullen vorangestellt werden. In thisem Fall beginn't die Prüfsummen-Berechnung des PC 1600x entsprechend später in der Zeichenfolge: bei Byte Nr. (5 + Anzahl der vorangestellten Nullen). Hinweis: Die „cs“-Berechnung ist in Tasten- und Setup-Codes nicht verfügbar. In diesen Fälle muß die Prüfsumme vom Programmierer berechnet und als Konstante in den Code eingefegt werden. Die erforderlichen Werte/Meldungen finden Sie in der Bedienungsanleitung des verwendenten Produkts.

ZUWEISEN VON STEUERCODE-GERÄTE-IDs UND MIDI-KANÄLEN ZU GLOBALEN EINSTELLUNGEN

Viele Geräte verwenden SysEx-Befehlscodes, die einen MIDI-Kanal oder eine Gerätenummer als einen der Bytes enthalten. Diese Vorgehensweise ist von Vorteil für den Anwender, weil sie eine getrennte SysEx-Steuerung durch Unterscheidung eines Geräts von einem identischen Gerät im gleichen MIDI-Datenflüß erlaubt.

Anstatt diese Werte fest in die Codes einzusetzen, kann ein Byte „gc“ (global channel = globaler Kanal) oder „dv“ (device number = Gerätenummer) zugewiesen werden, das sich auf die globalen Einstellungen im Hilfsfungtionen-Abschnitt bezieht. Wenn der PC 1600x ein „gc“ im Code erkennt, überträgt er die ChOut-Einstellung des Hilfsfungtionen-Menüs. Wenn er ein „dv“ im Code erkennt, überträgt er die Variable DevNum.

Außer dem kann die Kennzeichnung „gc“ für MIDI-Kanal-Meldungen verwendet werden. In dieser Fall kanalisiert das „gc“ das vorangehende Byte, d.h. es wird nicht als separates Byte übertragen. In der Anzeige werden das Statusbyte und das „gc“-Byte mit einem Bindestrich verbunden, um zu verdeutlichen, daß sie zu einem Byte zusammengefasst werden. Das folgende Beispiel zeigt diese Anzeige:

Die Null hinter dem C wird durch die ChOut-Einstellung im Hilfsfunktionen-Menu ersetzt.

LERNMODUS

Wenn eine Systemexklusivmeldung empfangen wird, während ein Fadercode beareritet wird (der Unterstrich-

Cursor muß vorhanden sein), ersetzt der PC 1600x automatisch den vorhandenen Fadercode durch die empfangene Systemexklusivmeldung.

SPEICHERN DER BEARBEITETEN INFORMATIONEN

Gehen Sie wie folgt vor, um die bearbeiteten Informationen zu speichern:

  1. Betätigen Sie die Taste Edit.
  2. Gehen Sie mit dem Datenrad oder der Aufwärts-/Abwärstaste zur letzten Option: „Name/Save preset" (Preset benennen/speichern).
  3. Betätigen Sie Enter.
  4. Um den Namez zu ändern, wahlen Sie die Zeichenpositionen mit der Links-/Rechts-Taste und bearbeiten Sie das Zeichen mit der Aufwärts-/Abwärstaste.

Hinweis: Die Zeichenpositionen können auch mit den Fadern gewählt werden.

  1. Betätigen Sie Enter.
  2. Wahlen Sie die Speicherposition mit der Aufwärts-/Abwärstaste oder dem Datenrad.
  3. Betätigen Sie Enter, um den Preset in der Position zu speichern, die unten im Display angezeigt wird.

Sie konnen jederzeit zur Hauptseite zusückkehren, indem Sie Exit mehrmals betätigten, bis die Hauptseite angezeigt wird. Wenn Änderungen des Presets vorgenommen wurden, wird „***“ anstelle der Presetnummer angezeigt. Dadurch werden Sie darauf fingewiesen, daß der Preset im Bearbeitungsspeicher geändert, aber noch nicht gespeichert wurde. Betätigten Sie Edit, um darüber in den Bearbeitungsmodus zu schalten, wenn Sie die Änderungen speichern möchten. Betätigten Sie die Aufwärts- oder Abwärststate von der Hauptseite, um diesen Preset zu verlassen. Dann werden die vorgenommen Änderungen verworfen.

Hinweis: Verworfene Bearbeitungsvorgänge können von der Hauptseite aus wiederhergestellt werden, wenn keine anderen Presets bearbeitet wurden (auch wenn die Spanningsversorgung ausgeschaltet wurde). Erhöhen Sie die Presetnummer über Preset 49 hinaus, wird die Presetnummer durch „**“ ersetzt. Wenn Sie jetzt Edit betätigten, wird darüber in den Bearbeitungsmodus geschlossen, wobei der Bearbeitungsspeicher wieder zurück in den Zustand wie beim letzten Beenden des Bearbeitungsmodus versetzt wird.

BearbeitenderTasten

DEFINIEREN UND BENENNEN

Wenn eine Taste für die Bearbeitung gewählt wird, währt die zuerst angezeigte Seite die Funktion der Taste. Eine Taste kann den folgenden Funktionen zugewiesen werden:

  • Off/Fader ID (aus/Fader-ID)
    Mute fader (Fader stummschalten)
    Solo fader (Fader auf Solo schalten)
    Program change message (Programmwechsel-Meldung)
    Note on/off message (Note-An/Aus-Meldung)
    MIDI string (MIDI-Steuercode)
  • MIDI string with button press, MIDI string with button release (MIDI-Steuercode mit Tastenbetätigung, MIDI-Steuercode mit Tastenfreigabe)
  • Toggle between two MIDI strings (Wechseln zwischen zwei MIDI-Steuercodes)
  • Send Fader (Fader übertragen)
  • Send Scene (Szene übertragen)

Gehen Sie wie folgt vor, um die Funktion einer Taste einzustellen:

  1. Betätigen Sie EDIT, und betätigen Sie dann die Taste, die Sie wahlen wollen (in thisem Fall Taste Nr. 16). Betätigen Sie Enter, um die folgende Seite abzurufen.
  2. Betätigen Sie die rechte Richtungstaste, um die Funktion zu wahren (die dann blinkt), und wahren Sie dann die gewünschte Funktion mit der Aufwärts-/Abwärststate oder dem Datenrad.
  3. Mit der Aufwärstaste können Sie, wenn das Funktionsfeld nicht blinkt, auf andere Parameter zugreifen. Um die Wahl rückgangig zu machen (so daß das Blinken aufhört), betätigten Sie die Richtungstaste links oder rechts (oder Exit).

Nachdem Sie der Taste eine Funktion zugewiesen haben, kann die Taste benannt werden. Gehen Sie wie folgt vor, um die Taste mit einem Namen zu versehen:

  1. Wahrend kein Parameter und eine andere Funktion als „Off / Fader ID“ gewählt ist, betätigten Sie die Aufwärstaste, bis die folgende Seite angezeigt wird:
  2. Die Richtungstaten links/rechts dieren zur Wahl der Zeichenposition im Namen der Taste, und die Zeichen werden mit der Aufwärts-/Abwärstaste, dem Datenrad und/oder dem Fader über der Taste bearbeitet.

AUS/FADER-ID (KEINE MELDUNG)

Wenn eine der 16 programmierbaren Tasten als „Off / Fader ID“ programmiert ist, gibt sie den zugehörigen Fader an, wenn sie sich oben auf dem Preset-Bildschirm befindet. Beispielsweise zeigt der PC 1600x bei Betätigten der Taste 16 folgenden an: „Fdr16 : ". Auf diese Weise konnen Sie feststellen, was der Fader bewirkt (wenn er benannt ist), bevor Sieihn bewegen, ohne daß Sie auf den Bearbeitungsbildschirmen nachsehen,müssen.

FADER STUMMSCHALTEN/AUF SOLO EINSTellen

Eine Taste kann so zugewiesen werden, daß sie den zugehörigen Fader stummschaltet. Durch Betätigten dieser Taste wird der Fader stummgeschaltet, indem der Minimalwert für den Fader übertragen und der Fader dann deaktiviert wird. Bewegen eines stummgeschalteten Faders hat keine Wirkung. Wird die Taste erneut gedrückt, wird die aktuelle Fadermeldung übertragen und der Fader wieder aktiviert. Um eine Taste so zu programmieren, daß sie den zugehörigen Fader stummschaltet, wahren Sie einfach „Mute fader" als Tastenfunktion.

Eine Taste kann so programmiert werden, daß sie den zugehörigen Fader auf Solo schaltet, indem die Funktion „Solo fader" für die Taste gewählt wird. Diese Funktion überträgt bei Betätigten der Taste den Minimalwert zu jedem Fader mit Ausnahme des Faders, der der Taste zugeordnet ist. Um einen Fader wieder zurück in den vorherigen Zustand zu schalten, brauchen Sieihn nur zu bewegen. Die Solo-Einstellung wird vollständig aufgehoben, indem Sie die Taste Enter drücken, während die Hauptseite angezeigt wird.

PROGRAMMWECHSEL

Eine Taste kann so programmiert werden, daß sie bei jeder Betätigung eine Programmwechsel-Meldung überträgt. Der MIDI-Kanal kann auf jedem MIDI-Kanal oder auf den Hauptübertragungskanal, der im Utility-Abschnitt gewählt wurde, eingestellt werden. Als Programmnummer kann jeder Wert von 000 bis 127 gewählt werden. Gehen Sie wie folgt vor, um diese beiden Parameter einzustellen:

  1. Wahlen Sie „Program Chng" aus der Tastenfunktions-Sections. Machen Sie anschließend die Wahl rückgangig, und betätigten Sie dann die Aufwärstaste. Die folgende Seite wird angezeigt:
  2. Bewegen Sie den Cursor zum Feld „Chnl“, und stellen Sie den MIDI-Kanal für die Programmwechsel-Meldung ein. Durch Erhöhung der Kanalnummer über 16 hinaus wird „ChOut“ angezeigt. Wenn „ChOut“ gewählt wird, wird die Programmwechsel-Meldung auf dem globalen MIDI-Kanal, der im Hilfsfunctionen-Menu eingestellt wurde, übertragen.
  3. Bewegen Sie den Cursor zum Feld „Program“, um die Programmnummer einzustellen.

NOTE AN/AUS

Eine Taste kann so eingestellt werden, daß sie beim Drücken eine Note-An-Meldung und beim Freigegeben eine Note-Aus-Meldung überträgt. Der MIDI-Kanal kann auf einen bestimmen Kanal oder auf den Hauptübertragungskanal, der im Utility-Abschnitt gewählt wurde, eingestellt werden. Die Notennummer kann auf jeder Note von C-1 bis G9 eingestellt werden. Die Anschlagsdynamik kann auf einen beliebigen Wert (1 - 127) eingestellt werden, der durch die jeweilige Faderposition (Fdr) oder, bei Verwendung von Tastenfernbedienung, durch die eingehende MIDI-Anschlagsstärke (Rem) bestimmt wird. Gehen Sie wie folgt vor, um die Parameter einzustellen:

  1. Wahlen Sie „Note-on/off" aus der Tastenfunktions-Section. Machen Sie anschließend die Wahl rückgangig, und betätigten Sie dann die Aufwärstaste. Die folgende Seite wird angezeigt:
  2. Bewegen Sie den Cursor zum Feld „Chnl“, und stellen Sie den MIDI-Kanal ein. Durch Erhöhen der Kanalnummer über 16 hinaus wird „ChOut“, angezeigt, was sich auf den globalen MIDI-Kanal bezieht.
  3. Bewegen Sie den Cursor zum Feld „Note“, um die Notennummer einzustellen.

  4. Bewegen Sie den Cursor zum Feld „Vel“, um den Wert für die Anschlagsdynamik einzustellen. Durch Erhöhung der Anschlagsdynamik über 127 hinaus wird „Fdr“ angezeigt. Diese Option gestattet es, die Anschlagsdynamik für Note-An durch die aktuelle Position des Faders einzustellen. Ein erneutes Betätigten der Aufwärstaste bewirkt die Anzeige von „Rem“. Dies ersetzt die eingehende MIDI-Anschagsstärke, wenn die Taste über eine MIDI-Note-An-Meldung aktiviert wird. Bei Betätigung am Gerät wirkt „Rem“ wie die Einstellung „Fdr“, so daß die Anschlagsdynamik durch die Faderposition bestimmt wird.

MIDI-STEUERCODES

Eine Taste kann bei Betätigten zur Übertragung praktisch jeder MIDI-Meldung eingestellt werden. Diese Meldungen werden in Hexadezimalformat eingegeben oder über MIDI erfaßt (siehe „Lernmodus" auf Seite 129). Gehen Sie wie folgt vor, um einen MIDI-Steuercode für eine Taste zu definieren:

  1. Wahlen Sie „String" aus der Tastenfunktions-Section. Machen Sie anschließend die Wahl rückgangig, und betätigten Sie die Aufwärstaste. Die folgende Seite wird angezeigt:
  2. Wahlen Sie mit den Richtungstasten links/rechts das Byte, das Sie bearbeiten möchten. Wenn der Cursor sich auf einem Zeichen befindet, kann these mit der Aufwärts-/Abwärstaste, dem Datenrad und/oder dem zugehörigen Fader verändert werden. Durch Betätigung der Aufwärstaste, wenn sich der Cursor zwischen Bytes befindet, wird ein Byte eingefügt, und durch Drücken der Abwärstaste, wenn sich der Cursor zwischen Bytes befindet, wird ein Byte gelöscht.

BETÄTIGUNGS- UND FREIGABECODE

Eine Taste kann so eingestellt werden, daß sie beim Betätigten eine beliebige MIDI-Meldung und beim Freigeben eine beliebige andere überträgt. Diese Meldungen werden im Hexadenzimalformat eingegeben. Gehen Sie wie folgt vor, um die Betätigungs- und Freigabecodes zu programmieren:

  1. Wahlen Sie „String prs/rls" aus der Tastenfunktions-Sectione. Machen Sie anschließend die Wahl rückgangig, und betätigten Sie dann die Aufwärstaste.

Die folgende Seite wird angezeigt:

  1. Geben Sie den MIDI-Steuercode ein.
  2. Betätigen Sie nach dem Bearbeiten des Betätigungscodes die Taste Exit. Betätigen Sie die Aufwärstaste, um zum Freigabecode zu gehen, der wie folgt angezeigt wird:
  3. Geben Sie den Freigabecode ein.

UMSCHALTCODE

Eine Taste kann zum Umschalten zwischen zwei beliebigen MIDI-Meldungen eingestellt werden. Diese Meldungen werden im Hexadenzimalformat eingegeben. Gehen Sie wie folgt vor, um die beiden Steuercodes zu programmieren:

  1. Wahlen Sie „String toggle" aus der Tasteinfunktions-Section. Machen Sie anschließend die Wahl rückgangig, und betätigten Sie dann die Aufwärstaste. Die folgende Seite wird angezeigt:
  2. Geben Sie den ersten Steuercode ein.
  3. Beenden Sie die Bearbeitung des ersten Steuercodes, und betätigten Sie dann die Aufwärstaste, um den zweiten Steuercode zu bearbeiten, der wie folgt angezeigt wird:
  4. Geben Sie den gewünschten zweiten Steuercode ein.

ZUWEISEN VON STEUERCODE-GERÄTE-IDs UND MIDI-KANÄLEN ZU GLOBALEN EINSTELLUNGEN

Viele Geräte verwenden SysEx-Befehlscodes, die einen MIDI-Kanal oder eine Gerätenummer als einen der Bytes enthalten. Diese Vorgehensweise ist von Vorteil für den Anwender, weil sie getrennte SysEx-Steuerung durch Unterscheidung eines Geräts von einem identischen Gerät im gleichen MIDI-Datenfuß erlaubt.

Anstatt diese Werte fest in die Codes einzusetzen, kann ein Byte „gc“ (global channel = globaler Kanal) oder „dv“ (device number = Gerätenummer) zugewiesen werden, das sich auf die globalen Einstellungen im Hilfsfungtionen-Abschnitt bezieht. Wenn der PC 1600x ein „gc“ im Code erkennt, überträgt er die ChOut-Einstellung des Hilfsfungtionen-Menüs. Wenn er ein „dv“ im Code erkennt, überträgt er die Variable DevNum.

Außerdem kann die Kennzeichnung „gc“ für MIDI-Kanal-Meldungen verwendet werden. In dieser Fall kanalisiert das „gc“ das vorangehende Byte, d.h. es wird nicht als separates Byte übertragen. In der Anzeige werden das Statusbyte und das „gc“-Byte mit einem Bindestrich verbunden, um zu verdeutlichen, daß sie zu einem Byte zusammengefasst werden. Das folgende Beispiel zeigt diese Anzeige:

Die Null hinter dem C wird durch die ChOut-Einstellung im Hilfsfunktionen-Menu ersetzt.

REAGIEREN AUF ANSCHLAGSDYNAMIK-MELDUNGEN

Bei Verwendung des Modus „Notes“ (die Seite „Button Remote“ im Utility-MENU ist auf „Type=Notes“ eingestellt) zum Spielen von MIDI-Noten oder Akkorden kann der PC 1600x (pro Note!) so programmiert werden, daß er eine feste Anschlagsstärke verwendet oder daß er mit der Anschlagsstärke arbeitet, die über MIDI zugeführrt wird (d.h. von anschlagdynamischen Noten-Pedalen oder Keyboards). Wenn die Taste als Einzelnote programmiert wird, stellen Sie die Variable Velocity auf „rv“ für Fernbedienung ein. Nachstehend folgt ein Beispiel:

Zur Wiedergabe eines Akkords (eine Taste wird zur Übertragung mehrerer Noten über einen MIDI-Steuercode programmiert) bearbeiten Sie den Steuercode und erhöhen Sie die Anschlagsdynamik-Bytes bis FF, wodurch „rv“ (fernbediente Anschlagsstärke) anstelle von FF in den Steuercode eingesetzt wird. Wenn der PC 1600x ein „rv“ in einem Tasten-Steuercode feststellt und das letzte Statusbyte im Steuercode ein Note-An (9x für Anschlagsteuerung bei Betätigung) oder Note-Aus (8x für Anschlagsteuerung bei Freigabe) ist, setzt er die eingehende Anschagsstärke ein.

Wurde die Taste zur Übertragung einer einzelnen Note-An-Meldung mittels der Tastenfungtion „note on" (im Gegensatz zu einem MIDI-Steuercode) programmiert, sieht die Anzeige wie folgt aus:

Wie schon erwähn, bedeutet die Zuweisung von „Rem“, daß die Anschlagsteuerung über den MIDI-Eingang von einem anderen Gerät bestimmt wird. Wird eine lokale Taste gedrück (d.h. am PC 1600x) oder eine Programmwechsel-Meldung empfangen, so wird der Wert für das Byte „rv“ (oder die Einstellung von „Rem“) durch die Position des Faders oberhalb der Taste ermittelt, auch wenn es nicht auf ein 9x oder 8x folgt. Die Faderpositionsummer liegt immer im Bereich von 0 - 127 (oder 1 - 127 in einem Notenfluß). Sie wird nicht durch die Minimum- und Maximum-Parameter des Faders beeinflüßt.

HINWEIS: Da die „rv“-Anschlagsteuerung die Faderposition bei Betätigung der Taste am PC 1600x verwendet, ist der Einsatz von „rv“ selbst dann practisch, wenn keine Fernbedienung erfolgt. Mit dieser Funktion konnen Sie die Faderposition (nur 0 - 127) in jeder Tasten-Steuercode eingufen. Verwenden Sie diese Methode für Programmnummer, Notennummer usw. Wenn der Fader nicht für irgendine andere Aufgabe eingesetzt wird, ist es jedoch wahrscheinlich better, die Meldung in den Fader zu programmieren und die Taste auf „Send Fader“ einzustellen.

LERNMODUS

Wenn eine Systemexklusivmeldung empfangen wird, während ein Tastencode beareritet wird (der Cursor muß sichbar sein), ersetzt der PC 1600x automatisch den vorhandenen Tastencode durch die empfangene Systemexklusivmeldung. Mit dieser Funktion ist auch die Aufzeichnung von Noten möglich. Weitere Informationen finden Sie im nachsten Abschnitt.

AUFZEICHNUNG VON NOTENFOLGEN

Um das Programmieren von Akkorden zu vereinfachen, kann der PC 1600x jetzt Notenfolgen in Tastencodes aufzeichen. Damit können Sie einen Akkord in den PC 1600x einspielen, um eine Taste zu programmieren, anstatt alle Werte manuell einzugeben. Zur Vorbereitung der Aufzeichnung von Noten müssen Sie zunachst dem PC 1600x mitteilen, über welchen MIDI-Kanal Sie die Notendaten übertragen werden. Diese Parameter/ Bildschirm befindet sich im Utility-MENU (zusammen mit der MIDI-Gerätenummer):

Gehen Sie nach der Einstellung des Kanals zum Steuercode-Bearbeitungsbildschirm einer beliebigen Taste (String, prs/rls oder toggle), und betätigten Sie die linke oder rechte Pfeiltaste, damit der Unterstrich-Cursor auf dem Bildschirm erscheint:

Die Aufzeichnung wird durch jeder Note-An-Meldung ausgelöst, die über den angegebenen Kanal empfangen wird. Eine über diesen Kanal empfangene Note-Aus-Meldung löscht den Steuercode, so daß Sie experimentieren

konnen, bis Sie die gewünschte Gruppe von Noten gefunden haben. Die Aufzeichnung wird durch andere MIDI-Befehle nicht beeinflust. Wenn Sie fertig sind, halten Sie den Akkord weiter gedrückt und betätigten Sie damit die Taste ENTER. (Wenn Sie zweihändige Akkorde verwenden, konnen Sie einen Fußschalter an den PC 1600x anschließen undihn zum Emulieren der Taste ENTER einstellen - dies machen Sie auf dem 6. Bildschirm unter UTILITY).

HINWEIS: Jegne Note-Aus-Meldung löscht den gesamten Akkord, auch wenn die anderen Noten noch weiter erklingen. Wenn Sie 3 Noten speilen, eine davon freigeben und dann eine andere hinzufugen (so daß immer noch 3 reproduziert werden), und anschließend ENTER betätigten, wird nur die letzte Note aufgezeichnet. Geben SieDMAher immer alle Tasten frei, wenn Sie eine oder einige Noten ändern oder entfernen wollen (weil der Akkord noch nicht fertig ist), und drücken Sie anschließend alle Tasten für den Akkord erneut.

Die Notenfolge erscheint erst auf dem Bildschirm, wenn Sie die Taste ENTER betätigten. Der Steuercode beginnt mit 9x (wobei das x den Noten-Aufzeinungskanal - 1 bezeichnet), gefolgt von der Nummer der ersten Note, der Anschlagsstärke der ersten Note usw. (nur ein Statusbyte – wir verwenden hier einen laufenden Status). Die Anschlagsteuerungsbytes konnen zu „rv“ geändert werden, so daß die eingehende MIDI-Anschlagsstärke (oder Faderposition) eingefegt wird, also „dynamisches“ Spielena auf einem entfernten Keyboard möglich ist. Der folgende Bildschirm zeigt einen „dynamischen“ Dreiklang in C-dur auf Kanal 1 (beginnend mit dem eingeistlichenen C):

Jetzt wissen wir, wie Akkorde fernbedient ausgelöst werden, aber wie schalten wir sie aus? Dafür gibt es zwei gute Methoden. Die einfachste und speicherschonendste besteht darin, den MIDI-Befehl „Alle Noten aus“ zu verwenden. Dies ist ein kanalisierter Befehl, der einen Synthesizer oder ein MIDI-Gerät anweist, alle auf thisem Kanal ausgelösten Noten freiizugeben. Der Befehl ist als kontinuierlicher Controller Nr. 123 (7Bh) mit einem Datenwert von null definiert.

Befehl „All Notes Off" für Kanal 1: B0 7B 00

für Kanal 2: B1 7B 00 ...

Sie konnen Betätigungs-/Freigabecodes für den Akkord bei Betätigung und die Meldung „Alle Noten aus“ (naturlich auf dem gleichen Canal) bei der Freigabe verwenden. Dies Funktioniert wie ein normales Auslösesystem mit Gatesteuerung (wie bei einem Keyboard). Sie konnten auch den Befehl „All Notes Off“ in normale Steuercodes, die nur bei Betätigung übertragen werden, vor dem Akkord einsetzen, so daß die Betätigung einer beliebigen Taste den vorherigen Akkord freiibt, bevor der Akkord dieser Taste gespielt wird (d.h. Sie konnen die Taste freigeben, ohne daß der Akkord beendet wird). Sie sollen aber eine der Tasten nur für „Alle Noten aus“ programmieren, damit Sie die Tonquelle bei Bedarf ausschalten können.

Es kann sein, daß der Befehl „All Notes Off“ nicht einwandfrei in Ihr System Funktioniert. Es gibt eine Synthesizer und MIDI-Geräte, die nicht auf die Alle-Noten-Aus-Meldung reagieren oder)sogar falsch darauf reagieren. Einige Geräte brechen die Noten abrupt ab, anstatt sie freizugegeben (wie bei Note-Aus), und andere wenden die Meldung auf alle Noten im Gerät an und nicht nur auf diejenigen, die auf dem gleichen MIDI-Kanal wie die Meldung „All Notes Off“ erzeugt wurden. Wenn ihre Synthesizer/Geräte richtig reagieren, konnen Sie den folgenden Absatz überspringen. Und falls nicht, müssen Sie nach den Note-An-Befehlen entsprechende Note-Aus-Befehle übertragen.

Der PC 1600xzeichnet Note-Aus-Folgen nicht auf, aber es gibt eine recht einfache Methode, dies für den gategesteuerten Modus zu bewerkstelligen. Nach der Aufzeichnung des Akkords in den Betätigungscode和地区,Sie den gleichen Akkord in den Freigabecode auf,und dann ändern Sie entweder das 9x am Anfang des Codes zu 8x (wodurch Sie die Freigabe-Anschlagsteuerung kontrollieren können),oder Sie ändern alle Anschlagsteuerungsbytes zu null,wodurch alle Note-An-Befehle in Note-Aus-Befehle umgewandelt werden.

FADERÜBERTRAGEN

Mit dieser Funktion konnen Sie einzelne Meldungen (anstelle von Meldungen, die sich über den Bewegungsbereich des Faders erstrecken) von den Fadern übertragen. Dies ist in vielen Fällen wünschenswert, beiselsweise wenn Sie sehr genaue Regleränderungen zu einem Sequenzer übertragen möchten.

Wenn die Taste eines Faders als „Send Fader" programmiert wurde, wird durch Betätigten des Faders keine MIDI-

Übertragung bewirkt. Der Datenwert entscheidt jedoch normal auf dem oberen Preset-Bildschirm, und ein „M“ unter links im Flüssigkristalldisplay weist daraufhin, daß der Fader vorübergehend stummgeschaltet ist. Nachdem Sie den Fader in die gewünschte Position gebracht haben, betätigten Sie die Taste, um die Meldung zu übertragen (das „M“ erlischt, d. h., daß die Meldung übertragen wurde).

Sie können auch das Datenrad verwenden, um den Wert vor der Übertragung zu ändern, wenn das Datenrad mit dem Fader verknüpf ist (entweder direkt oder über „letzter Fader"). Durch Betätigungen einer „Send Fader"-Taste wird der zugehörige Fader zum „zuletzt betätigten Fader" umgeschaltet (auch wenn der Fader selbst nicht bewegt wurde).

Sie können auch einen normalen Bereichsdurchlauf von dem Fader erhalten, indem Sie die Taste gedrückt halten und den Fader (oder das Datenrad) betätigten. In diesen Fall wird kein „M" im Flüssigkristalldisplay angezeigt, was bedeutet, daß die Meldung unmittelbar übertragen wird.

HINWEIS: Beim Übertragen von kontinuierlichen Controllermeldungen mit Faden werden die Modi „Ersetzen" und „Aktualisieren" nicht von den Faderbewegungen beeinflübt, wenn die Taste nicht gedrückt wird. Anders ausgedrückt, wird der eingehende Controller erst dann herausgefiltert, wenn der lokale Controller tatsächlich übertragen wird.

SZENENÜBERTRAGEN

Sie können jeder beliebige Szene von einer der 16 Tasten übertragen. Dies ist praktisch, wenn Sie wissen, daß Sie bestimmte Szenen von einem Preset übertragen sollen. Sie müssen nicht zur Seite SCENE gehen, die Szene wahlen und diese dann mit der Taste ENTER übertragen.

Wahlen Sie „Send Scene" als Tastenfunktion, dann können Sie die gewünschte Szene auf dem nachstehenden Bildschirm bestimmen.

SPEICHERN DER BEARBEITETEN INFORMATIONEN

Gehen Sie wie folgt vor, um die bearbeiteten Informationen zu speichern:

  1. Betätigen Sie die Taste Edit.
  2. Gehen Sie mit dem Datenrad, der Aufwärts-/Abwärstaste oder durch Betätigten der Taste 16 zur letzten Option: „Name/Save preset" (Preset benenennen/speichern).
  3. Betätigen Sie Enter.
  4. Um den Namen zu ändern, wahren Sie die Zeichenpositionen mit der Links-/Rechts-Taste und bearbeiten Sie das Zeichen mit der Aufwärts-/Abwärstaste. Hinweis: Die Zeichenpositionen können auch mit den Fadern gewählt werden.
  5. Betätigen Sie Enter.
  6. Wahlen Sie den Zielpreset (der überschreiben wird).
  7. Betätigen Sie Enter erneut, um den Preset in der Position zu speichern, die unten im Display angezeigt wird.

Sie konnen jederzeit zur Hauptseite zusückkehren, indem Sie Exit mehrmals betätigten, bis die Hauptseite angezeigt wird. Wenn Änderungen des Presets vorgenommen wurden, wird „**“ anstelle der Presetnummer angezeigt. Dadurch werden Sie darauf hingeswiesen, daß der Preset im Bearbeitungsspeicher geändert, aber noch nicht gespeichert wurde. Betätigten Sie Edit, um darüber in den Bearbeitungsmodus zu schalten, wenn Sie die Änderungen speichern möchten. Betätigten Sie die Aufwärts- oder Abwärststeine von der Hauptseite aus, um diesen Preset zu verlassen. Die vorgenommenen Änderungen werden dann verworfen.

Hinweis: Verworfene Bearbeitungsvorgänge können von der Hauptseite aus wiedererlangt werden, wenn keine anderen Presets bearbeitet wurden – selbst wenn die Spanningsversorgung ausgeschaltet wurde. Erhöhen Sie die Presetnummer über Preset 49 hinaus, dann wird die Presetnummer durch „***“ersetzt. Wenn Sie jetzt Edit betätigten, wird darüber in den Bearbeitungsmodus geschlossen, wobei der Bearbeitungsspeicher wieder zurück in den Zustand wie beim letzten Beenden des Bearbeitungsmodus versetzt wird.

CV-Pedale, Fußschalter und Datenrad

BEARBEITEN VON CV 1 UND CV 2

An die Eingänge CV 1 und CV 2 kann ein Steuerspannungs-Fußpedal angeschlossen werden. Betätigten Sie

EDIT, und wahlen Sie dann CV 1 oder CV 2. Durch Betätigten von ENTER gelangen Sie anschließend zur Funktionsbearbeitungsseite:

Die Steuerspannungseingänge können wie die Fader programmiert werden. Im Kapitel „Bearbeiten der Fader“ finden Sie Informationen darüber, wie ein Fader definiert wird.

Hinweis: Damit CV 2 einwandfrei arbeitet, müssen die Doppelfußschalter-Parameter deaktiviert (ausgeschaltet) werden.

ARTEN VON STEUERSPANNUNGSPEDALEN

Jedes Steuerspannungspedal mit 0 bis 10 V und jedem Potentiometerpedal mit 10 kOhm (ohne Spanningsversorgung) sollte Funktionieren. Zum Stand der Drucklegung sind von Roland (EV-5, EV-10) und Ensoniq (CVP1) Steuerspannungspedale erhältlich, die mit dem PC 1600x Funktionieren.

BEARBEITEN DES DOPPELFUSS-SCHALTERS

Der Doppelfußschalter wird global im Hilfsfunktionen-Menu eingestellt. Jedes Pedal kann zur Steuerung von aufwärts/abwärts, Enter oder einer Tastenfunktion programmiert werden.

BEARBEITEN DES DATENRADS

Das Datenrad wird programmiert, indem es mit einem Fader oder CV-Eingang verknüpft wird. Wenn das Datenrad mit einem Fader/CV-Eingang verknüpf ist, stellt er dessen Parameter mit der aktuellen Fader/CV-Position als Ausgangspunkt ein. Das Datenrad kann auch zur Verknüpfung mit dem zuletzt betätigten Fader/CV anstelle eines bestimmten Faders eingestellt werden.

  1. Betätigen Sie EDIT, und wahlen Sie dann „Data wheel". Drücken Sie Enter, um zu folgenden Seite zu geben:
  2. Wahlen Sie mit der Aufwärts-/Abwärstaste oder dem Datenrad einen Fader oder CV-Eingang. Ein Fader oder CV-Eingang kann auch einfach dadurch gewählt werden, daß er bewegt wird.
  3. Gehen Sie nach oben, bis „Last moved" (zuletzt bewegt) angezeigt wird, damit das Datenrad immer den zuletzt bewegten Fader oder CV-Eingang bearbeitet.

Definieren des Preset-Setup-Steuercodes

Wenn ein Preset gewählt/abgerufen wird, kann jeder MIDI-Kanal eine zugehörige Bankwahl-Meldung, Programmwechsel-Meldung und Lautstärke-Meldung übertragen. Der Preset-Steuercode kann außer dem mit einer Szene und einem programmierbaren, 80 Byte langen Steuercode verknüpft werden.

BANK/PROGRAMM/LAUTSTÄRKE

Gehen Sie wie folgt vor, um diese Optionen zu programmieren:

  1. Betätigten Sie Edit, und wahlen Sie dann „Setup string". Anschließlich drücken Sie Enter, um eine der drei Setup-Seiten abzurufen. Bankwahl, Programmwechsel und Lautstärke für jeder Kanal sind auf der ersten Seite verfügbar:
  2. Bewegen Sie den Cursor nach rechts zum Feld „Ch". Ändern these Felds bewirkt, daß die Felder Bank, Programm und Lautstärke die Informationen für den gewährten Kanal anzeigen.
  3. Bewegen Sie den Cursor nach rechts zum Feld „Bank". In diesen Feld wird die Banknummer angezeigt, die für diesen Kanal übertragen wird. Verringern theses Felds unter null (off) bedeutet, daß keine Bankmeldung übertragen wird. Wenn der Bankparameter auf 0 - 127 eingestellt wird, wird die vollständige Bandwahl-Meldung übertragen, wobei das hochstwertige Byte (MSB) mit Nullen gefüllt wird, während die Banknummer im niedrigstwertigen Byte (LSB) enthalten ist. Einige Produkte verwenden das hochstwertige Byte direkt zum Wechseln der Bank und ignorieren das niedrigstwertige Byte. Aus thisem Grund kann der Bankparameter des PC 1600x über 127 weiter erhöht werden. Diese neue Bereich wird als 001m - 127m angezeigt. Wenn einer dieser Werte verwendet wird, wird die Bank als hochstwertiges Byte übertragen, und das niedrigstwertige Byte wird nicht übertragen. Beispielsweise wird Bank 002m auf Kanal 1 wie folgt übertragen:

Hexadecimal: B0 00 02

Beschreibung: status cc #0 MSB

HINWEIS: Die Beste enthalt keine Auswahl von „000m". Um eine „MSB“-Einheit zu Bank Nr. 0 zu wechseln, verwenden Sie die Wahl von 000 (LSB), weil dann auf Null eingestellte hochstwertige Bytes (MSB) zusammen mit den auf Null eingestellungen niedrigstwertigen Bytes (LSB) übertragen werden.

Weitere Hinweise zur Bankwahl

Die MIDI-Spezifikationen schreiben die Bankwahl-Meldung als volle 14-Bit-Controllermeldung (zwei 7bittige Controller, die zu einer 14-Bit-Zahl zusammengefasst werden) vor. Das hochstwertige Byte (MSB = Most Significant Byte) ist Controller Nr. 0, während das niedrigstwertige Byte (LSB = Least Significant Byte) Controller Nr. 32 (Nr. 20h) ist. Die Banknummer wird berechnet als (MSB * 128) + LSB. Die MIDI-Meldung zum Umschalten zu Bank Nr. 2 auf Kanal 5 wurde davon wie folgt ausgehen:

Hexadzimal: B4 00 00 20 02

Beschreibung: status cc #0 MSB cc #32 LSB

  1. Bewegen Sie den Cursor nach rechts zum Feld „Prog". In diesen Feld wird die Programmnummer angezeigt, die für diesen Kanal übertragen wird. Verringern theses Felds unter null (off) bedeutet, daß keine Programm-Meldung übertragen wird.
  2. Bewegen Sie den Cursor nach rechts zum Feld „Vol". In diesen Feld wird die Lautstärke angezeigt, die für diesen Kanal übertragen wird. Verringern these Feds unter null (off) bedeutet, daß keine Lautstärke-Meldung übertragen wird.
  3. Wiederholen Sie die obigen Schritte gegebenenfalls für weitere Kanäle.
  4. Nach Rückgangigmachung der Parameterwahr (drücken Sie EXIT) betätigten Sie die Aufwärstaste, um zum Bildschirm zum Abrufen von Szenen zu gelangen.

ABRUFEN VON SZENEN

Eine Szene kann ein Teil des Setupcodes sein. Wenn dieser Zustand besteht, werden die Daten der Szene bei jedem Abrufen des Presets übertragen. Da der Speicherbereich für Szenen fest und getrennt vom Presetspeicher ist, betet diese Funktion eine effiziente Methode zum Übertragen von Daten. Früher wurden diese Informationen im Setup-MIDI-Steuercode gespeichert, eine zeit- und speicherintensive Methode. Wenn eine Szene als Setup-Szene gewählt wurde, wird der zugehörige Preset unter links angezeigt.

MIDI-STEUERCODES

  1. Nach Rückgangigmachung der Parameterwahl (betätigten Sie EXIT) betätigten Sie die Aufwärstaste, um den Steuercode auf der folgenden Seite abzurufen:
  2. Bearbeiten Sie den MIDI-Steuercode auf die gleiche Weise wie einen Tasten-Steuercode. Die Richtungstasten links/rechts dieren zur Wahl eines bestimmten Bytes, während die Richtungstaten aufwärts/abwärts und das Datenrad dazu dieren, ein Zeichen im Code zu verändern. Durch Betätigten der Aufwärstaste, wenn sich der Cursor zwischen Bytes befindet, wird ein neuen Byte eingefügt, und durch Drücken der Abwärstaste wird ein Byte gelöscht. Wenn keine Bytes angezeigt werden, wird kein Steuercode übertragen.

LERNMODUS

Wenn eine Systemexklusivmeldung empfangen wird, während ein Setupcode beareritet wird (der Cursor muß sightbar sein), ersetzt der PC 1600x automatisch den vorhandenen Setupcode durch die empfangene Systemexklusivmeldung.

Kopierfungkctionen

Die Kopierfunktionen sind durch Drücken der Taste COPY zugänglich. Wenn COPY auf dem Hauptbildschirm betägt wird, dient der Kopierbereich ausschließlich zum Kopieren von Presets und Szenen. Bei Zugriff aus dem Menu EDIT kann eine Vielzahl von Quellenarten kopiert werden. Dazu gehören Fader, CV-Eingang, Taste, Datenrad, Setupcode und Presetname.

KOPIEREN VOM HAUPTMENU

Mit der Kopierfungtion kann von einem Preset zu einem anderen oder von einer Szene zu einer anderen kopiert werden. Gehen Sie zum Kopieren wie folgt vor:

  1. Betätigen Sie die Taste Copy auf der Hauptseite, um die folgende Seite abzurufen:
  2. Bewegen Sie den Cursor nach links oder rechts, bis das ersten Feld aktiv ist.
  3. Wahlen Sie mit den Richtungstasten aufwärts/abwärts oder dem Datenrad den Ausgangspreset oder die Ausgangsszene. Wenn these Feld aktiv ist, wird auf der unteren Zeile ein Presetname angezeigt, wenn ein Preset gewählt wurde.
  4. Gehen Sie mit dem Cursor nach rechts, um den Zielpreset oder die Zielszene zu wahlen. Werde ein Preset gewählt, erscheint der Presetname in der unteren Zeile, wenn these Feld aktiv ist.
  5. Betätigen Sie die Taste Enter, um den Kopiervorgang durchzuführen.

KOPIEREN VOM BEARBEITUNGSMENU

Im Bearbeitungsmodus kann jeder Bereich des Bearbeitungsspeichers durch Kopieren von einem vorhandenen Preset oder vom aktuellen Bearbeitungsspeicher definiert werden. Anders ausgedrückt, beginnen Sie von einem Zielpreset und kopieren Sie Elemente in seinen Bearbeitungsspeicher. Gehen Sie zum Kopieren wie folgt vor:

  1. Wahlen Sie den Zielpreset. Gehen Sie in einen beliebigen Bereich im Bearbeitungsmodus.
  2. Betätigen Sie die Taste Copy, um auf die folgende Seitenart zuzugreifen:
  3. Bewegen Sie den Cursor nach links oder rechts, bis das erstee Feld aktiv ist. Stellen Sie mit den Richtungstaten aufwärts/abwärts oder dem Datenrad die Quellenart ein. Dies kann ein Fader, ein CV-Eingang, eine Taste, das Datenrad, ein Setupcode oder ein Presetname sein. Sie konnen einen Fader oder eine Taste wahlen, indem Sie ihn oder sie bewegen.
  4. Bewegen Sie den Cursor nach rechts zum zweiten Feld. Dadurch wird der Ausgangspreset für den Kopiervorgang gewählt. jeder beliebige Preset oder der aktuelle Bearbeitungsspeicher kann als Ausgangspreset verwendet werden.
  5. Bewegen Sie den Cursor nach rechts zum dritten Feld. Dieses Feld wählt das Ziel im aktuellen Bearbeitungsspeicher.
  6. Betätigen Sie die Taste Enter, um den Kopiervorgang durchzuführen.

Denken Sie davon: Kopierte Meldungen müssen gespeichert werden, um dauerhaft zum Bestandteil des Presets zu werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Speichern der bearbeiteten Informationen" im Kapitel „Bearbeiten der Tasten".

Systemexklusivmeldungen des PC 1600x

Recall Preset (Preset abrufen)

-F00001B0Bch00ppF7

Wenn these Meldung empfangen wird, schaltet der PC 1600x unabhängig von der jeweiligen MIDI-Speicherbelegung zu dem durch pp angegebenen Preset um.

Send/Recv All presets (alle Presets übertragen/empfangen)

-F0 00 00 1B 0B ch 01 [data] F7

These Meldung wird vom PC 1600x übertragen und empfangen. Sie enthalt sümmtliche Presetdaten einschließlich des aktuellen Bearbeitungsspeichers.

Send/Recv All scenes (alle Szenen übertragen/empfangen)

  • F0 00 00 1B 0B ch 02 [data] F7

These Meldung wird vom PC 1600x übertragen und empfangen. Sie enthalt samtliche Szenendaten.

Send/Recv All globals (alle globalen Einstellungen übertragen/empfangen)

  • F0 00 00 1B 0B ch 03 [data] F7

These Meldung wird vom PC 1600x übertragen und empfangen. Sie enthalt alle MIDI-Belegungstabellen und alle anderen globalen Variablen.

Send/Recv Current edit buffer (aktuellen Bearbeitungsspeicher übertragen/empfangen)

  • F0 00 00 1B 0B ch 04 [data] F7

These Meldung wird vom PC 1600x übertragen und empfangen. Sie enthalt nur den aktuellen

Bearbeitungsspeicher. Die Kombination dieser Meldung mit dem Befehl „Recall preset SysEx" ermöglich es, beliebige Presets von einer externen Quelle zu erlangen.

Der PC 1600x reagiert auf diese Meldung mit:

Send/Recv All presets (alle Presets übertragen/empfangen)

Send/Recv All scenes (alle Szenen übertragen/empfangen)

Send/Recv All globals (alle globalen Einstellungen übertragen/empfangen)

Request All presets (alle Presets anfordern)

-F0 00 00 1B 0B ch 11 F7

Der PC 1600x reagiert auf diese Meldung mit:

Send/Recv All presets (alle Presets übertragen/empfangen)

Request All scenes (alle Szenen anfordern)

-F0 00 00 1B 0B ch 12 F7

Der PC 1600x reagiert auf diese Meldung mit:

Send/Recv All scenes (alle Szenen übertragen/empfangen)

Request All globals (alle globalen Einstellungen anfordern)

-F00001B0Bch13F7

Der PC 1600x reagiert auf diese Meldung mit:

Send/Recv All globals (alle globalen Einstellungen übertragen/empfangen)

Request edit buffer (Bearbeitungsspeicher anfordern)

-F00001B0Bch14F7

Der PC 1600x reagiert auf diese Meldung mit:

Send/Recv Current edit buffer (aktuellen Bearbeitungsspeicher übertragen/empfangen)

Write edit buffer (Bearbeitungsspeicher schreiben)

-F00001B0Bch20ppF7

Wenn der PC 1600x diese Meldung empfängt, speichert er den aktuellen Bearbeitungsspeicher in dem durch pp angegebenen Preset.

HINWEISE ZU DEN PARAMETERFORMATEN

Die Parameterformate legen fest, wie die Bytes der Variablen „pr“ in einem Fadercode vom PC 1600x verarbeitet werden. Dabei ist das Format der einzelnen Bytes grundlegend. Es gestattet 128 eindeutige Werte, normalerweise 0 bis 127 (hexadzimal 0 - 7FH). [Denken Sie daran, daß ein MIDI-Datenbyte nur 7 Bits zur Verfügung besteht, da das achte Bit nicht gesetzt werden kann – es wird als MIDI-Statusbyte interpretiert.] Wenn dieser Bereich nicht ausreicht, müssen die Daten mit mehr als einem Byte dargestellt werden (der PC 1600x unterstützt bis zu 4). Nachdem diese Bytes zu einem MIDI-Gerät übertragen wurden, muß das Gerät alle Bytes in einen einzelnen Wert umwandeln. Es gibt keinen industriieweiten Standard für diese Umwandlung, daß wurde der PC 1600x für die Übertragung der Daten in mehreren Formaten vorgesehen, um die gängigsten Umwandlungsmethoden zu unterstützen. Durch die Wahl des Parameterformats werden dem PC 1600x drei wichtige Informationen gegeben:

1) Anzahl der Bytes, aus denen der Datenwert besteht (1 bis 4)
2) Große und Gewichtung jeder Bytes

(4 Bit binär [Nibble oder Tetrade], 7 Bit binär oder 4 Bit BCD [binär codierte Dezimalziffer])
3) Reihenfolge der numerischen Signifikanz [von hoch zu niedrig oder von niedrig zu hoch]

Informationen zur Bestimmung des richtigen Parameterformats für das Empfangsgerät finden Sie in der Bedienungsanleitung oder SysEx-Dokumentation.

Achten Sie darauf, daß die Anzahl der „pr“-Bytes im MIDI-Steuercode mit der Anzahl im Parameterformat übereinstimmt. Wenn Sie beispelsweise „2Byte, Nibs,hi->lo“ wahren, muß der Steuercode mindestens zwei „pr“-Bytes enthalten. Falls Sie mehr als zwei in den Steuercode einsetzen, wird der 2-Byte-Datenwert nach Bedarf wiederholt. Dies ist practisch, wenn ein einzeln Fader zwei verschiedene Parameter gleichzeitig programmieren soll (dafür,müssen sie natürlich bei Format und Bereich übereinstimmen).

Single byte (einzelnes Byte) - Dieses Format erfordert nur ein „pr“-Byte und wird für Zahlen im Bereich von 0 - 127 (oder -64 bis +63) verwendet. Dies ist das Format, mit dem die meisten MIDI-Befehle arbeiten.

2 byte, 7 bits, hi to lo (2 Bytes, 7 Bits, hoch zu niedrig) - Dieses Format erfordert zwei „pr“-Bytes. Das erstee Byte enthalt die Bits 7 bis 13 des Parameters, und das zweite Byte enthalt die Bits 0 bis 6 des Parameters.
2 byte, 7 bits, lo to hi (2 Bytes, 7 Bits, niedrig zu hoch) – Dieses Format erfordert zwei „pr“-Bytes. Das erstee Byte enthalt die Bits 0 bis 6 des Parameters, und das zweite Byte enthalt die Bits 7 bis 13 des Parameters. Dieses Format wird für den MIDI-Befehl Pitch Bend eingesetzt.

Auch der MIDI-Standard für Sample-Speicherauszüge gibt these Settings vor.

3 byte, 7 bits, hi to lo (3 Bytes, 7 Bits, hoch zu niedrig) - Dieses Format erfordert drei „pr“-Bytes. Dieses Format entspricht dem Format „2byte, 7bits, hi to lo“, es ist aber auf drei Bytes erweitert. Es wird Selten verwendet.
3 byte, 7 bits, lo to hi (3 Bytes, 7 Bits, niedrig zu hoch) - Dieses Format erfordert drei „pr“-Bytes. Dieses Format entspricht dem Format „2byte, 7bits, lo to hi“, es ist aber auf drei Bytes erweitert. Es wird Selten verwendet.
2 byte, Nibs, hi to lo (2 Bytes, Nibbles, hoch zu niedrig) – Dieses Format erfordert zwei „pr“-Bytes. Das erstee Byte enthalt die Bits 4 bis 7 des Parameters, und das zweite Byte enthalt die Bits 0 bis 3 des Parameters. Dieses Format kommt zahlig vor und wird zum Übertragen von Parametern im Bereich von 0 bis 255 oder -128 bis 127 verwendet.
2 byte, Nibs, lo to hi (2 Bytes, Nibbles, niedrig zu hoch) – Dieses Format erfordert zwei „pr“-Bytes. Das erstee Byte enthalt die Bits 0 bis 3 des Parameters, und das zweite Byte enthalt die Bits 4 bis 7 des Parameters. Dieses Format kommt zahlig vor und wird zum Übertragen von Parametern im Bereich von 0 bis 255 oder -128 bis 127 verwendet.
3 byte, Nibs, hi to lo (3 Bytes, Nibbles, hoch zu niedrig) – Dieses Format erfordert drei „pr“-Bytes. Das erstee Byte enthält die Bits 8 bis 11, das zweite die Bits 4 bis 7, und das dritte die Bits 0 bis 3 des Parameters. Dieses Format wird Selten verwendet.
3 byte, Nibs, lo to hi (3 Bytes, Nibbles, niedrig zu hoch) - Dieses Format erfordert drei „pr“-Bytes. Das erstee Byte

enthalt die Bits 0 bis 3, das zweite die Bits 4 bis 7, und das dritte die Bits 8 bis 11 des Parameters. Dieses Format wird setzen verwendet.

4 byte, Nibs, hi to lo (4 Bytes, Nibbles, hoch zu niedrig) – Dieses Format erfordert vier „pr“-Bytes. Das erstee Byte enthalt die Bits 12 bis 15, das zweite die Bits 8 bis 11, das dritte die Bits 4 bis 7, und das vierte die Bits 0 bis 3 des Parameters.
4 byte, Nibs, lo to hi (4 Bytes, Nibbles, niedrig zu hoch) – Dieses Format erfordert vier „pr“-Bytes. Das erstee Byte enthält die Bits 0 bis 3, das zweite die Bits 4 bis 7, das dritte die Bits 8 bis 11, und das vierte die Bits 12 bis 15 des Parameters.
2 byte, BCD, hi to lo (2 Bytes, binär codierte Dezimal-Nibbles, hoch zu niedrig) – Dieses Format erfordert zwei „pr“-Bytes. Das erstee Byte enthalt den Wert der Zehnerstelle des Parameters, und das zweite Byte enthalt die Einerstelle des Parameters. Dieses Format wird manchmal für Parameter im Bereich von 0 bis 99 oder 0,0 bis 9,9 verwendet. Es wird Selten verwendet.
2 byte, BCD, lo to hi (2 Bytes, binär codierte Dezimal-Nibbles, niedrig zu hoch) – Dieses Format erfordert zwei „pr“-Bytes. Das erstige Byte enthalt den Wert der Einerstelle des Parameters, und das zweite Byte enthalt die Zehnerstelle des Parameters. Dieses Format wird manchmal für Parameter im Bereich von 0 bis 99 oder 0,0 bis 9,9 verwendet. Es wird Selten verwendet.

Hinweis: Wenn ein Code mehr „pr“-Bytes enthalt, als das Format erfordert, bewirken die überschüssigen „pr“-Bytes die Wiederholung des Parameters. Auf diese Weise kann der Parameter mehrmals in einem einzeln Code vorkommen.

MIDI-Implementationstabelle

Modell: PC 1600X

Datum: 6/97

Version: 2.0

FunktionÜbertragenErkannntAnmerkungen
GrundkanalStandard geändert11gespeichert
1-161-16
ModusStandardXX
meldungenOX
geändertX
NotenEchte Stimme0-127X
X
AnschlagssteuerungNote anO1Oerkannt für Tastenemulation
Note ausO1OÖ' kann im Code sein
After TouchTastenkanäleOX
OX
Pitch BenderEchte StimmeOX
Steuerungswechsel0, 32 BankwahrXX
1-120 Fader-zuweisbarXX
ProgrammwechselEchte Anzahl0-1270-127zuweisbar
Presets 0 - 49, Szenen 0 - 99
SystemexklusivmeldungenEchte AnzahlOO
Allgemeine:Song-PositionOXSongwahl überträgt eine Szene
Syetemmeldungen :SongwahlOO
:StimmenOX
System-Echtzeit:TkatXX
:BefehleOX
Hilfsmeldungen:Lokal an/ausOX
:Alle Noten ausOX
:Aktive ErfassungXX
:RückstellungO
Notizen
Controller-NummerSteuerungsfunktion
dezimalhexadezimal
000HBank Select MSB (Bankwahl, hochstwertiges Byte)
101HModulation wheel or lever (Modulationsrad oder -hebel)
202HBreath Controller (Bias-Controller)
303HUndefined (nicht definiert)
404HFoot Controller (Fuß-Controller)
505HPortamento time (Portamentozeit)
606HData entry MSB (Dateneingabe, hochstwertiges Byte)
707HMain volume (Hauptlautstärke)
808HBalance (Balance)
909HUndefined (nicht definiert)
100AHPan (Panorama)
110BHExpression Controller (Expressions-Controller)
120CHEffect Control 1 (Effektsteuerung 1)
130DHEffect Control 2 (Effektsteuerung 2)
14-150C-0FHUndefined (nicht definiert)
16-1910-13HGeneral Purpose Controllers (Allzweck-Controller, Nr. 1 - 4)
20-3114-1FHUndefined (nicht definiert)
32-6320-3FHLSB for values 0-31 (niedrigstwertige Bytes für Werte 0 - 31)
6440HDamper pedal (sustain) (Dämpferpedal, Ausklingen)
6541HPortamento on/off (Portamento ein/aus)
6642HSostenuto (Aushalten)
6743HSoft pedal (Verschiebungspedal)
6844HLegato Footswitch (Legato-Fußschalter) (0 - 3F = normal, 40 - 7F = Legato)
6945HHold 2 (Halten 2)
7046HSound Ctrl 1 (Klangsteuerung 1, Standard: Klangvariation)
7147HSound Ctrl 2 (Klangsteuerung 2, Standard: Klangfarbeninhalt)
7248HSound Ctrl 3 (Klangsteuerung 3, Standard: Freigabezeit)
7349HSound Ctrl 4 (Klangsteuerung 4, Standard: Anstiegszeit)
744AHSound Ctrl 5 (Klangsteuerung 5, Standard: Brillanz)
75-794B-4FHSound Ctrls 6-10 (Klangsteuerung 6 - 10, keine Standardeinstellungen)
80-8350-53HGeneral Purpose Controllers (Allzweck-Controller, Nr. 5 - 8)
8454HPortamento Control (Portamento-Steuierung)
85-9055-5AHUndefined (nicht definiert)
915BHEffects1 Depth (Effekttiefe 1)
925CHEffects2 Depth (Effekttiefe 2)
935DHEffects3 Depth (Effekttiefe 3)
945EHEffects4 Depth (Effekttiefe 4)
955FHEffects5 Depth (Effekttiefe 5)
9660HData increment (Erhöhung des Datenwerts)
9761HData decrement (Verminderung des Datenwerts)
9862HNon-Registered Parameter Number LSB (nicht registrierte Parameternummer, niedrigstwertiges Byte)
9963HNon-Registered Parameter Number MSB (nicht registrierte Parameternummer, hochstwertiges Byte)
10064HRegistered Parameter Number LSB (registrierte Parameternummer, niedrigstwertiges Byte)
10165HRegistered Parameter Number MSB (registrierte Parameternummer, hochstwertiges Byte)
102-12066-78HUndefined (nicht definiert)
121-12779-7FHReserved for Channel Mode Messages (reserviert für Kanalmodus-Meldungen)

HEXADEZIMALER ZAHLENZAUBER - GAR NICTT SO SCHWER

von Stephen Joseph

MIDI ist, wie jeder weiß, die Abkürzung für Musical Instrument Digital Interface, auf deutsch Digitale Schnittstelle für Musikinstrumente. Entgegen einer manchmal vertretenen Meinung wurde MIDI nicht entwickelt, um unser Leben zu erschweren, sondern um Musikern möglichkeiten zu bieten, die früher alsundenbar galten. Das „digital“ in MIDI beteutet aber, daß MIDI-Meldungen aus Ziffern (Zahlen) bestehen. Zum Glück beziehen sich diese Ziffern meistens daraufauf, wie die Musik reproduziert werden soll. Dabei unterscheidet sich MIDI nicht zu sehr von der musikalischen Notation, bei der jedem Notenzeichen für etwas steht, was der Musiker macht. Wenn Sie vom Notenblatt speilen, übersetzen Sie diese Notenzeichen in musikalische Wiedergabe. Und ähnlich arbeiten auch die Computer in MIDI-Geräten. Sie übersetzen Ihr Spiel in „MIDI-Sprache“, die dann an die angeschlossenen Geräte weitergeleitet wird. Diese „MIDI-Sprache“ besteht aus Meldungen, die Informationen darüber enthalten, welche Note Sie gespielt haben, wie hart sie angeschlagen wurde, wie lange sie gehalten wurde usw. In den meisten Fällen braucht sich der Musiker nicht dazu zu interessieren, weil sich MIDI-Software und -Instrumente nach dem Anschließen oft ohne weitere Vorbereitungen verwenden setzen. Aber manchmal kann es sehr nützlich sein, etwas mehr über MIDI-Meldungen zu wollen.

Die Zahlen ...

MIDI-Meldungen setzen sich in den drei folgenden Zahlensystemen ausdrücken:

* binär
* desimal
* hexadezimal

Computer, und dazu gehören auch die Prozessoren in MIDI-Geräten, arbeiten mit dem binären Zahlensystem, in dem Daten aus Nullen und Einsen bestehen.

Der Wert von Binärzahlen wird wie folgt ermittelt:

1/

1 oder 0

Die obere Reihe gibt den Dezimalwert jeder Position einer Binärzahl an.

Die mittlere Reihe zeigt, wie Binärzahlen aus der Basis 2 mit dem Exponenten ihrer Position bestimmt werden.

Dieunte Reiheist die eigentlicheBinarzahl,wo in jeder Positioneine 0oder1 steht.

Die einzelnen Positionen von Binärzahlen, wo entweder eine 0 oder eine 1 stehen, werden Bit genannt (Abkürzung der englishen Bezeichnung binary digit = binäre Ziffer). Normalerweise werden Bits in Gruppen von acht zusammengestellt, die dann als Byte bezeichnet werden und wie folgt aussehen:

1111 1111

0011 1010

1010 1011

Aber wie wird der Wert von binären Zahlen ermittelt? Vergleichen Sie die obige Tabelle mit den folgenden Beispielen:

0000 0000 = 0  
0000 0001 = 1  
0000 0010 = 2  
0000 0100 = 4  
0000 1000 = 8  
0000 1111 = 15  
1111 1111 = 255 (= 128 + 64 + 32 + 16 + 8 + 4 + 2 + 1) 

Vielleicht ist Ohnen aufgefallen, daß ein Byte 256 mögliche Werte haben kann (nur Einsatz = 255, nur Nullen = 0). Eine Gruppe von 4 Bits, d.h. ein halbes Byte, wird als Nibble oder Tetrade bezeichnet. Wie viele mögliche Werte kann ein Nibble haben? Die Antwort ist 16 (nur Einsatz = 15, nur Nullen = 0).

Umwandlung ...

Für uns, die wir in der Schule das Rechnen mit dezimalen Zahlen gelernt haben, konnen Binärzahlen eine Plage sein. Allein schon das Addieren und Subtrahieren ist kompliziert. Und die Umwandlung von Dezimal in binär ist auch nicht so einfach. Oder konnen Sie auf Anhieb 148 als Binärzahl austräcken? (Antwort: 1001 0100, ähnlich 128 + 16 + 4 .)

Glücklicherweise gibt es ein Zahlensystem, das den Umgang mit Binärzahlen viel einfacher gestaltet,)namlich Hexadenzimalzahlen.

Im Hexadenzimalzahlensystem wird mit Nibbles (Halbbytes) gearbeitet, wodurch die Umwandlung stark vereinfacht wird. Während dasdezimale Zahlensystem zehn Ziffern (0 bis 9) verwendet, hat das Hexadenzimalzahlensystem sechzehn Ziffern. Über diese Zahl sechzehn ergibt sich auch die Verbindung zu den Nibbles, Denn diese können, wie Sie oben gesehen haben, 16 verschiedene Werte darstellen. Im Hexadenzimalzahlensystem werden die zehn Ziffern 0 bis 9 wie im Dezimalzahlensystem und danach die sechs Buchstaben A bis F verwendet, um die Dezimalzahlen 10 bis 15 darzustellen. In der Tabelle links Seite sind hexadezimale unddezimale Zahlen gegenübergestellt.

2/

hexadezimal

3/

dezimal

4/

(d.h. „eins null")

Jetzt wissen Sie, daß die Dezimalzahl 20 (zwanzig) der hexadenzimalen Zahl 14 (eins vier) entspricht. Die größte Hexadenzimalzahl, die mit zwei Ziffern ausgedrückt werden kann, ist FF (= 255). Hinweis: Hexadenzimalzahlen werden oft durch einen Zusammen als solche gekennzeichnet, beispielsweise finden Sie 7F in den folgenden Schreibweisen: 7Fh, 7FH, $7F, 0x7F.

Und wozu derGPCe Aufwand?

a. Wir mögen es kompliziert.
b. Wir sind Techno-Freaks.
c. Wir sind Weltraum-Wissenschaftler.

d. Esist die beste Methode.

Bytes zweigeteilt

Dies ist wreaklich die Beste Methode. Wenn ein Byte in zwei Nibbles geteilt wird, kann jeder Nibble bis zu 16 Werte haben. Damit lält sich jedem Nibble als Hexadzimalzahl ausdrücken, so daß jeder Byte als zweistellige Hexadzimalzahl dargestellt werden kann.

Da binäre Zahlen mit acht Bits als Byte bezeichnet werden, werden ihre zweistelligen Hexadzimaldarstellungen auch als Byte bezeichnet. Da ein Nibble sich eindeutig in eine Hexadzimalzahl umwandeln lätt, brauchen Sie nur das binäre Byte in zwei Nibbles zuunterhalten und jedem in den entsprechenden Hexadzimalwert umzurechnen. Dann erhalten Sie Hexadzimalzahlen wie die folgenden (wobei das „h“ die Hexadzimalzahlen als solche kennzeichnet):

Hexadezimalzahlen sind alte Bekannte ...

Ihnen ist wahrscheinlich aufgefallen, daß Synthesizer viele Dezimalzahlen verwenden, die „versteckte“ Hexadenzimalzahlen sind. Von der Numerierung von Presets bis zur Polyphonie werden Ihnen diese Hexadenzimalzahlen immer wieder begegen.

Jetzt haben Sie die Grundlagen des Hexadzimalzahlensystems kennengelernt, was machen Sie jetzt mit thisem Wissen?

Hexadezimale Meldungen erzeugen weitere verschiedene Arten von MIDI-Meldungen. Dadurch konnen Sie direkt mit Ihr Synthesizer „sprechen". Im Antikel über MIDI 101 finds Sie bestimmte Hexadezimalmeldungen, die Sie verwenden können. Im nächsten Monat befassen wir uns mit Status- und Datenbytes, daß sollen den Sie diechste Ausgabe nicht versäume.

MIDI-MELDUNGEN 101

Beim Arbeit mit MIDI-Geräten interessieren uns die tatsächlichen Meldungen, die über die MIDI-Kabel übertragen werden, meistensrecht weniger. Wir sind viel zu sehr mit unserer Musik beschäftigt, um uns um technische Einzelheiten kümmlern zu konnen. Aber gelegentlich ist es erforderlich, sich mit MIDI-Meldungen zu befassen, daß ist es nützlich zu winnen, wie sie Funktionieren und wie man damit arbeitet.

Wir wollen uns vier Arten von MIDI-Meldungen anschauen:

Kanalmeldungen (Channel)

Systemexklusivmeldungen (System Exclusive)

Allgemeine Systemmeldungen (System Common)

Systemechtzeitmeldungen (System Real Time)

Aber vorher ...

MIDI-Meldungen werden hexadzimal ausgedruckt (siehe den Anteil über Hexadzimalzahlen auf Seite 3). Mit einem grundsätzlichen Verständnis diesen Zahlensystems ist die erste Hürde für das Arbeit mit MIDI-Meldungen genommen.

KANALMELDUNGEN (CHANNEL)

Kanalmeldungen werden so genommen, weil der MIDI-Kanal in der Meldung selbst angegeben wird. Das MIDI-Empfangsgerät muß auf den gleichen Canal eingestellt sein, sonst wird die Meldung ignoriert. Kanalmeldungen weisen eine Länge von zwei oder drei Bytes auf, wobei das erste Byte das Statusbyte ist. Dieses gibt die Art der Meldung und den MIDI-Kanal an. Darauf folgen die Datenbytes, die die tatsächliche Information der Meldung enthalten. Wir wollen uns die Kanalmeldungen genauer anschauen ( n = MIDI-Kanal, x = Wert):

LABELLE DER KANALMELDUNGEN

MIDI-Meldung in Hexadenzimal-formatBezeichnungEinzelheiten
8n,x1,x2Note ausx1 = Notennummer
x2 = Anschlagsteuerung
9n,x1,x2Note anx1 = Notennummer
x2 = Anschlagsteuerung
Hinweis: Bei x2 = 0 wird diese Meldung als „Note aus“ interpretiert.
An,x1,x2polyphone Anschlagsstärkex1 = Notennummer
x2 = Wert
Bn,x1,x2Regelbereichx1 = Controller-Nummer
x2 = Wert
Cn,x1Programmwechselx1 = Programmnummer
Dn,x1Channel PressureX1 = Wert
En,x1,x2Pitch Bendx1 = LSB, x2 = MSB

SYSTEMEXKLUSIVMELDUNGEN (SYSTEM EXCLUSIVE)

SysEx-Meldungen „kommunizieren“ nur mit bestimmten Synthesizern, Soundmodulen oder anderen MIDI-Geräten. Daher werden sie als „exklusiv“ bezeichnet. Wenn beispielese SysEx-Meldungen für den Spectrum® Synth zur Spectrum Organ übertragen werden, wird das Modul die Meldungen ignorantieren. Nur der Spectrum Synth reagiert auf Spectrum Synth-SysEx-Meldungen.

Alls SysEx-Meldungen beginnen mit F0 ("Beginn SysEx") und enden mit F7 ("Ende SysEx"). Eine typische SysEx-Meldung ist wie folgt aufgebaut:

AUFBAU EINER SYSEX-MELDUNG

MIDI-MeldungBezeichnungEinzelheiten
F0StartBeginn einer SysEx-Meldung
00 00 1BHersteller-IDID-Nummer von Peavey
07Keyboard-KlassifikationArt der MIDI-Kategorie
01Geräte-IDModellangabe
00MIDI-Kanalzur Unterscheidung zwischen zwei modellgleichen Geräten
04Befehlzum Beispiel: „ändere die Filter-Grenzfrequency“
4CDatum/Wertein bestimmter Wert
F7EndeEnde der SysEx-Meldung

Ein vollständiger MIDI-Code wird wie folgt geschrieben:

F0 00 00 1B 07 01 00 04 4C F7

SysEx-Meldungen dienen zum fernbedienten Bearbeiten von Parametern eines MIDI-Geräts in Echtzeit. Geräte wie der PC 1600^TM können zur Übertragung von SysEx-Meldungen (und anderen MIDI-Meldungen) unter Verwendung von Fadern, Tasten, Pedalen und eines Datenrads programmiert werden.

ALLGEMEINE SYSTEMMELDUNGEN (SYSTEM COMMON)

Allgemeine Systemmeldungen sind wichtig,kommen aber nicht so*häufig vor.Die allgemeinen Systemmeldungen sind:

ALLGEMEINE SYSTEMMELDUNGEN

MIDI-MeldungBezeichnungEinzelheiten
F1,x11/4-Rahmen-Meldung, wird fürnicht anwendbar
MIDI Time Code verwendet
F2,x1,x2Zeiger für Songpositionx1 = LSB, x2 = MSB
F3,x1Songwahlx1 = Songnummer
F4nicht definiertnicht anwendbar
F5nicht definiertnicht anwendbar
F6Stimmanforderungfrühere Meldung vor dem digitalen Zeitalter
F7EndeEnde der SysEx-Meldung

SYSTEMECHTZEITMELDUNGEN (SYSTEM REAL TIME)

Systemechtzeitmeldungen sind wichtig für Anwendungen wie Sequencing. Sie sind insofar einzigartig, daß sie überall in einem MIDI-Datenfuß vorkommen konnen – selbst in der Mitte von anderen Meldungen.

Zu diesen aus einem Byte bestehenden Meldungen gehoren:

SYSTEMECHTZEITMELDUNGEN

MIDI-Meldung Bezeichnung

F8 Takt

FA Start

FB Fortsetzung

FC Stopp

FD Aktive Erfassung

FE Systemrückstellung

These Mendungen bilden den Hauptteil der MIDI-Meldungen für Synthesizer, Sampler, Sequencer usw. Mit diesen Mendungen können Sie Änderungen bei ihrer musikalischen Darbietung in Echtzeit vornehmen.

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Produktinformationen

Marke : PEAVEY

Modell : PC 1600X

Kategorie : MIDI-Controller