GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Batterieladegerät

ULTRAMAT 12 - Batterieladegerät GRAUPNER - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG ULTRAMAT 12 GRAUPNER

BEDIENUNGSCANLEITUNG

OPERATING MANUAL

INSTRUCTIONS D'UTILISATION

ULTRAMAT 12

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - ULTRAMAT 12 - 1

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - ULTRAMAT 12 - 2

Mikroprozessorgesteueres Hochleistungs-Schnellade-,

Entlade-, und Formierungsgerät für NiCd-/ NiMH-, LiPo-/Lilo- und Pb-Akkus

Ladestrom bis 7 A, Entladestrom bis 1 A

Keine Haftung für Druckfehler! Änderungen vorbehalten!

Inhaltsverzeichnis
KapitelSeite
1. Allgemeines2
2. Warn- und Sicherheitshinweise,itte unbedingt beachten!3
3. Allgemeine Betriebshinweise4
4. Empfohlene Ladekabel, Polaritäten5
5. Bedienelemente, Bedienung, Ladestart5
6. Lade- und Entladeprogramme6
7. Programmstruktur6
8. Auswahr der Ladeprogrammgruppe6
9. Inbetriebnahme7
10. Starten des Lade-Entladevorgangs7
11. Nickel-Cadmium (NiCd) - Ladeprogramme7
12. Nickel-Metall-Hydrid (NiMH) - Ladeprogramme9
13. Lithiumlonen (Lilo) / LithiumPolymer (LiPo) - Ladeprogramme10
14. Blei (Pb) - Ladeprogramme12
15. Displayanzeigen, Anzeige der Zyklusdaten14
16. Kontrollanzeigen auf dem Display14
17. Fehler- und Warnmeldungen15
18. Reinigung und Wartung16
19. Hinweise zum Umgang mit Akkus16
20. Technische Daten17
GarantieurkundeRückseite

1. Allgemeines

Um alle Eigenschaften Ihres neuen Ladegerätes voll nutzen zu konnen, lessen Sie vor Inbetriebnahme, die nachfolgende Beschreibung vollständig und sorgfältig durch. Beachten Sie vor allem die Warn- und Sicherheitshinweise. Diese Anleitung ist an einem sicheren Ort aufzubewahren und einem nachfolgenden Benutzer des Ladegeräts unbedingt mit auszuhändigen.

Mit dem ULTRAMAT 12 haben Sie ein ausgereiftes Produkt mit überragenden Eigenschaften erworben. Durch den Einsatz modernster Halbleitertechnologie, gesteuert durch einen leistungsfähigen RISC-Microprozessor werden überragende Ladeeigenschaften, einfache Bedienbarkeit und optimale Zuverlösigkeit, erreicht die normalerweise nur in deutlich teurernen Geräten zu finden sind.

Mit dem ULTRAMAT 12 halten sich nahezu alle im Modellbau vorkommenden Nickel-Cadmium (NiCd)-Sinterzellenakkus, Nickel-Metall-Hydrid (Ni-MH) Akkus, Lithium-Polymer (LiPo) Akkus, Lithium Mangan (LiMn) Akkus, Lithium-lonen (Lilo) Akkus wie auch Blei-Gel oder Blei-Säure (Plumbum, Pb) Akkus aufladen. Diese gasdicht verschlossenen Akkus haben sich für den RC-Betrieb am besten bewährt. Sie sind mechanismisch robust,lageunabhängig und störunanfällig. Bei der Lagerung sind außer der Überwachung vor Tiefentladung keine besonderen Vorkehrungen erforderlich. Zusätzlich können Sie mit dem ULTRAMAT 12 auch Akkus entlagen und ihre Akkus formieren.

Hinweis

Es sind stets die Ladehinweise der Akkuhersteller zu beachten, sowie die Ladestrome und Ladezeiten einzuhalten. Es dürfen nur Akkus schnellgeladen werden, welche ausdrücklich für diesen hohen Ladestrom geeignet sind!itte bedenken Sie,dass neue Akkus evtl. erst nach mehreren Lade-/ Entladezyklen ihre volle Kapazitat erreichen, auch kann es bei neuen Akkus zu einer vorzeitigen Ladungsabschaltung kommt. Überzeugen Sie sich unbedingt durch mehrere Probeladungen von der einwandfrei und zuverlassicgen Funktion der Ladeabschaltautomatik und der eingeladenen Kapazitat.

2. Warn- und Sicherheitschinweise

  • Das Ladegerät vor Staub, Feuchtigkeit, Regen, Hitze (z. B. direkte Sonneneinstrahlung) und Vibration schützen. Nur zur Verwendung im Trockenen!
    Die Schlitze im Gehäuse dieren der Kühlung des Geräts und)dürfen nicht abgedeckt oder verschlüssen werden. Das Gerät muss so aufgestellt sein, damit die Luft ungehindert zirkulieren kann.
  • Das Ladegerät ist ausschließlich für den Anschluss an eine 12 V-Autobatterie geeignet. Es dürfen keinerlei Veränderungen am Ladegerät durchgeführt werden.
  • Das Ladegerät und die zu ladende Batterie muss während des Betriebs auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen und elektrisch nicht leitenden Unterlandige stehen! Niemals direkt auf den Autositzen, Teppiche o. ä. abstellen! Auch sind brennbare oder weniger entzündliche Gegenstände von der Ladeanordnung fernzuhalten. Auf gute Belüfung achten.
  • Verbinden Sie das Ladegerät nur direkt mit den Original-Anschlussleitungen und den Anschlussklemmen direkt mit der Autobatterie. Der Motor des Kfz's muss, solange der ULTRAMAT 12 mit dem Kfz in Verbindung besteht, abgestellt sein! Die Autobatterie darf nicht gleichzeitig von einem anderen Ladegerät aufgeladen werden!
  • Die Ladeausgänge und die Anschlusskabel dürfen nicht verändert oder untereinander in irgendeiner Weise verbunden werden. Zwischen den Ladeausgängen und der Fahrzeug-Karosserie besteht beim Betrieb an der Autobatterie Kurzschlussgefahr! Lade- und Anschlusskabel dürfen während des Betriebs nicht aufgewickelt sein! Vermeiden Sie Kurzschlüsse mit dem Ladeausgang bzw. dem Akku und der Autokarosserie. Stellen Sie deshalb das Gerät niemals direkt auf die Fahrzeugkarosserie.
  • Lassen Sie das Ladegerät niemals unbeaufsichtigt an der Stromversorgung angeschlossen.
  • Esarfur ein zu ladender Akku an den Ladeanschluss angeschlssen werden.
  • Folgende Batterien)durfenicht an das Ladegerät angeschlüssen werden:

  • NiCd- / NiMH-Akkus mit mehr als 14 Zellen, Lithium-Ionen/LithiumPolymer-Akkus mit mehr als 5 Zellen oder Bleibatterien mit mehr als 12V Nennspannung.

  • Akkus die eine andere Ladetechnik als NiCd-, NiMH-, Lithium- oder Bleiakkus benötigen.
  • Defekte, beschädigte Zellen oder Batterien.
  • Batterien aus parallel geschalteten oder unterschiedlichen Zellen.
  • Mischungen aus alten und neuen Zellen oder Zellen unterscheidlicher Fertigung.
  • Nicht aufladbare Batterien (Trockenbatterien). Achtung: Explosionsgefahr!
  • Batterien oder Zellen die vom Hersteller nicht ausdrücklich für die beim Laden mit diesen Ladegerät auftretenden Ladestromen zugelassen sind.
  • Bereits geladene, heiße oder nicht vollig entleerte Zellen oder Batterien.
  • Batterien oder Zellen mit integrierter Lade- oder Abschaltvorrichtung.
  • Batterien oder Zellen die in ein Gerät eingebaut sind oder gleichzeitig mit anderen Teilen elektrisch in Verbindung stehen.

  • Um Kurzschlüsse an den Bananensteckern des Ladekabels zu vermeiden, verbinden Sieitte immer zuerst das Ladekabel mit dem Ladegerät und dann erst mit dem Akku! Beim Abklemmen umgekehrt.

  • Vergewissern Sie sich generell nach einer "fertig"-Meldung, ob die vom Gerät angezeigte Lademenge der von Ihnen erwarteten Lademenge entspricht. So erkennen Sie zuverlösig undrechtzeitig fehlerhafte Frühabschaltungen. Die Wahrscheinlichkeit von Frühabschaltungen ist von vielen Faktoren abhängig und am größten bei tiefentladenen Akkus, geringer Zellenzahl oder bestimmen Akkutypen.
  • Vergewissern Sie sich durch mehrere Probeladungen, (vor allem bei geringen Zellenzahlen) von der einwandfrei Funktion der Abschaltautomatik. u. U. werden volle Akkus durch einen zu schwachen Peak nicht erkannt.
  • Vor dem Laden prüfen: Sind die zum Akku passenden Ladeprogramme, die richtigen Lade-/Entladeströme sowie die bei NiCd und NiMH wichtigen, richtige Abschaltspannungen eingestellt? Sind alle Verbindungen einwandfrei, gibt es Wackelkontakte?itte bedenken Sie,dass das Schnellladen von Batterien fingährlich sein kann. Eine,wenn auch nur kurze Unterbrechung aufgrund eines Wackelkontaks führ untweigerlich zu Fehlfunktionen, kann einen erneuten Ladestart auslösen und den angeschlossenen Akku total überladen.

3. Allgemeine Betriebshinweise

Laden von Akkus

Beim Laden wird dem Akku eine bestimmte Strommenge zugeführrt, welche sich aus dem Produkt aus Ladestrom x Ladezeit ergibt. Der maximal zulässige Ladestrom ist vom jeweiligen Akku-Typ abhängig und ist den Datenangaben des Akkuherstellers zu entnahmen.

Nur bei ausdrücklich als schnellladefähig bezeichneten Akkus darf der Normalladestrom über-schritten werden. Als NORMAL-LADESTROM wird der Strom bezeichnet, der 1/10 des Nennwertes der Kapazitätsangabe beträgt (z. B. bei einer Kapazitätsangabe von 1,7 Ah beträgt der Normalladestrom 170 mA).

  • Der zu ladende Akku wird über ein passendes Ladekabel an die Anschlussbuchsen des Ladegerats angeschlossen (rot = Pluspol, schwarz = Minuspol).
  • Es sind stets die Ladehinweise der Akkuhersteller zu beachten, sowie die Ladestrome und Ladezeiten einzuhalten. Es dürfen nur Akkuschnellgeladen werden, welche ausdrücklich für die an thisem Ladegerät auftretenden hohen Ladestrome geeignet sind.
    -itte bedenken Sie, dass neue Akkus erst nach mehreren Lade-/ Entladezyklen ihre volle Kapazitat erreichen. Auch kann es im Besonderen bei neuen oder tiefentladen Akkus zu einer vorzeitigen Ladeabschaltung kommt.
  • Sollte nach einer Schnellladung eine Zelle des NC-Akkupacks entsprechend geworden sein, kann dies auf einen Defekt dieser Zelle hinweisen. Diese Akkupack sollt dann nicht mehr weiterverwendet werden (verbrauchte Batterien gehoren in den Sondermull!).
  • Achten Sie auf sicheren undugen Kontakt aller Steck- und Klemmverbindungen. Eine auch nur kurzzeitige Unterbrechung aufgrund eines Wackelkontaks kann einen erneuten Ladestart auslösen und den angeschlossenen Akku u. U. total überladen.
  • Eine häufige Ursache Fehlfunktionen liegt mein in der Verwendung von unsachgemäßen Ladekabeln. Da das Ladegerät nicht zwischen Akkuinenwiderstand, Kabelwiderstand und Steckverbindungswiderstand untersuchen kann, ist die erste Voraussetzung für eine einwandfrei Funktion ein Ladekabel mit ausreichendem Draht-Querschnitt und einer Lage von nicht mehr als 30 cm sowie hochwertigen Steckverbindungen auf beiden Seiten (Goldkontakte).

Laden von Senderbatterien

Ein in einem Fernsteuersender eingebauter Akku kann über die meist am Sender angebrachte Ladebuchse aufgeladen werden.

Senderladebuchsen enthalten meist eine Rückstromsicherung (Diode). Diese verhindert ein Beschädigden des Senders durch Verpolung oder Kurzschluss mit den blanken Enden der Ladekabelstecker. Eine Aufladung des Senderakkus mit dem ULTRAMAT 12 ist jedoch nur nach deren Überbrückung möglich -itte unbedingt die Angaben in der Sender-Bedienungsanleitung beachten!

Der für den Sender max. erlaubte Ladestrom darf niemals übersritten werden.

Um Schäden im Senderinneren durch Überhitzung und Wärnestau zu vermeiden, sollte der Senderakku aus dem Sender-Batteriefach herausgenommen werden.

Der Sender muss während des gesamtten Ladevorgangs auf „OFF" (AUS) gescheltet sein! Niemals einen Fernsteuersender, solange er mit dem Ladegerät verbunden ist, einschalten. Eine, auch nur kurzzeitige Unterbrechung des Ladevorgangs kann die Ladespannung durch das Ladegerät derart ansteigen setzen, dass der Sender durch Überspannung sofort zerstört wird.

Führer Sie keine Akku-Entladungen oder Akkupflegeprogramme über die Ladebuchse durch! Die Ladebuchse ist für diese Verwendung nicht geeignet.

  • Das Ladegerät stellt den geforderten Lade-/Entladestrom nur dann ein, wenn dadurch die technischen Märkkeiten des Ladegerätes nicht übersritten werden! Soll durch das Ladegerät ein Lade-/Entladestrom erbracht werden, den das Ladegerät technisch bedingt nicht leisten kann, wird der Wert automatisch auf den maximal möglichen Wert reduziert. Der tatsächlich benutzte Lade-/Entladestrom wird angezeigt und im Display erscheint abwechselnd mit dem Ladestrom der Schriftzug „ MAX".

Haftungsausschluss

Die Einhaltung der Betriebsanleitung sowie die Bedingungen und Methoden bei Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung des Ladgerates konnen von der Fa. GRAUPNER nicht überwacht werden. Daher übernimmt die Fa. GRAUPNER keinerlei Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen.

4. Empfohlene Ladekabel / Polaritäten

Verschiedene Anforderungen bei der Verwendung und Einsatz von wiederaufladbaren Akkus machen auch entsprechende Steckverbindungen erforderlich. Beachten Sie, dass Anschlüsse, Beziehnungen und Polaritäten anderer Hersteller unterscheidlich sein konnen. Verwenden Sie deshalb immer nur zueinander passende, Original-Steckverbindungen gleicher Bauart.

Für die Aufladung geeignet sind folgende Ladekabel:

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Empfohlene Ladekabel / Polaritäten - 1
Japan Best.-Nr. 3371

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Empfohlene Ladekabel / Polaritäten - 2
G2 (AMP/G2,5) Best.-Nr. 3011

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Empfohlene Ladekabel / Polaritäten - 3
BEC Best.-Nr. 3037

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Empfohlene Ladekabel / Polaritäten - 4
JR Best-Nr.3021

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Empfohlene Ladekabel / Polaritäten - 5
JR-Sender Best.-Nr. 3022

Verwenden Sie nur Original-Ladekabel mit ausreichendem Drahtquerschnitt.

Achten Sie darauf, dass jeder Ladekabel zuvor auf eine max. Länge von 30 cm gekürzt wird.

5. Bedienelemente / Bedienung / Ladestart

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Bedienelemente / Bedienung / Ladestart - 1

Die Bedienung des Ladegeräts erfolgt durch nur 4 Bedientasten.

Abgesehen von der - /DEC- und +/INC-Taste, mit welcher die Strom- und Spannungswerte verändert werden, haben die Bedientasten, je nachdem ob am Ladeanschluss ein Akku angeschlossen ist oder nicht, unterscheidliche Funktionen:

Bedien-TasteFunktion
Kein Akku angeschl.:PROGRAMM/MODE ENTER/STARTAuswahl der Ladeprogramme und Untergruppen Auswahl der (Lade-)Programm-Gruppe
Akku angeschl.:PROGRAMM/MODE ENTER/STARTBeenden des Ladevorgangs, Unterbrechen des Summers. Starten des Ladevorgangs, Wechsel innerhalb der Untergruppen

6. Lade- und Entladeprogramme

Die verschiedene Mänglichkeiten des Ladegerats sind in 4 Programm-Gruppen aufgeleit, die Sie in nachfolgend aufgeführter Reihenfolge mit der MODE-Taste (2 sek. drucken) anwahlen können.

Ni-Cd-Akku-Programme: Aufladen, Formieren, Entlagen zur Ermittlung der Kapazitätsmenge, Restkapazität oder zur Zellensektion.

Ni-MH-Akku-Programme: Aufladen, Formieren Entlagen zur Ermittlung der Kapazitätsmenge, Restkapazität oder zur Zellensektion.

LiPo/Lilo-Akku-Programme: Aufladen, Entladen zur Ermittlung der Kapazitätsmenge, Restkapazität oder zur Zellenselection.

Blei-Akku-Programme: Aufladen, Entladen zu Ermittlung der Kapazitätsmenge oder Restkapazität, Erhaltungsladung für Stand by Betrieb.

7. Programmstruktur

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Programmstruktur - 1

8. Auswahl der Ladeprogrammgruppe

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Auswahl der Ladeprogrammgruppe - 1

Die Lade- und Einstellmöglichkeiten des ULTRAMAT 12 sind übersichtlich und logisch in vier Programmgruppen unterteilt.

Für die unterschiedlichen Akkutypen: NickelCadmium-, Nickel-Metal-Hybrid-, Lithiumlonen/LithiumPolymer und Pb (Blei)-Akkus besteht jeweils eine eigene Programmgruppe zur Verfügung.

Eine weitere Programmgruppe beinhaltet die individuellen Einstellmöglichkeiten des Ladegerats.

Programmwechsel:

  • Ein Wechsel von einer Ladeprogramm-Gruppe zur{nachsten ist nicht möglich, solange sich das Gerät in einem Lade-Entladevorgang befindet..
  • Der Wechsel der Programm-Gruppe erfolgt mit der Taste MODE, die für ca. 2 Sekunden gedrückt werden muss. Mit einem Kurzdruck der MODE Taste können Sie innerhalb der Programm-Gruppe wechseln.

9. Inbetriebnahme

Wird das Ladegerät mit einer 12V-Autobatterie verbunden, so lauft zunachst die Informationsroutine ab, welche einen Schnellen Überblick über die wichtigsten Benutzer-Einstellungen des Ladegerätes gibt. Auf dem Display des Ladegeräts werden nacheinander folgende Informationen angezeigt:

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Inbetriebnahme - 1

Der ULTRAMAT 12 meldet sich mit seinem Name.

Der Lader ist nun einsatzbereit.

10. Starten des Lade- Entladevorgangs

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Starten des Lade- Entladevorgangs - 1

Zum Laden-Entladen bzw. Formieren, wahlen Sie das gewünschte Programm wie nachfolgend beschrieben aus und stellen die passenden Werte dazu ein.

Nachdem Sie für ca. 2 sek. die START-Taste gedrückt halten wird der angeschlossene Akku vermessen.

These Ladeanzeige erscheint ohne Tastendruck ca. 2sek. nachdem der Akku vermessen wurde.

Durch einen erneuten kurzen Druck auf die START-Taste können Sie den Ladevorgang jederzeit abbrechen.

Hinweis: Wird der Ladevorgang mit der START-Taste abgebrochen, so sind alle Displayparameter unwiderruflich gelöscht.

11. NiCd-Programme

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NiCd-Programme - 1

Komfortable Ladeprogramme für die Aufladung von im Modellbau üblichen Nickel-Cadmium-Akkus. Ist das Lade-/Entlade-Programm beendet, so erscheint bis zum Abklemmen des Akkus das Ladeprogramm abwechselnd mit dem Schriftzug *ENDE"im Display, die Ladezeit, der letzte (Ent-) Ladestrom, die ge(ent-)ladene Kapazität sowie Akkuspannung werden angezeigt. Diese Daten geben unter Umständen wertvolle Hinweise auf das Ladeverhalten, die Kapazität des angeschlossenen NiCd Akku-Packs oder fehlerhafte Vollerkennung.

NiCd-Automatik-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NiCd-Automatik-Programm - 1

In thisem Programm erkennt das Ladegerät den angeschlossenen Ni-Cd Akkutypen und passst den Ladestrom dement-sprechend an, sodass eine Überlastung des Akkupacks verhindert wird.

Der maximale Ladestrom kann vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A -7A bzw. ohne Begrenzung eingestellt werden.

Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestallenten Werten für „NiCd-Delta-Peak-Abschaltspannung".

NiCd-Manuell-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NiCd-Manuell-Programm - 1

Bei diesen Programm wird der Akku mit dem eingestellen Ladestrom aufgeladen.

Der maximale Ladestrom kann vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A -7A eingestellt werden.

Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestallenten Werten für „NiCd-Delta-Peak-Abschaltspannung".

NiCd-Entlade-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NiCd-Entlade-Programm - 1

Dieses Programm dient z.B. zur Feststellung der Restkapazität oder zur definierten Entladung eines Sender-, Empfänger oder Antriebsakkus

Beidiesem Programm wird mit dem eingestilten Entladestrom (0,10...1,00A, links im Display) bis zur eingestilten Entladeschlußsspannung (0.5...16,8V oder Automatik, rechts im Display) entladen.

Als Entladeschluxsspannungen sollen den at 0,8 ... 1 V pro Zelle gewählt werden um die Akkus nicht zuweit zu entladen und eine evtl. Zellen-Umpolung zu verhindern.

NiCd-Formierungs-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NiCd-Formierungs-Programm - 1

Dieses Programm dient zur Optimierung von Kapazität und Formierung einer Batterie.

Mit der INC oder DEC Taste stellen Sie oben rechts ein, ob das Formierungsprogramm mit dem Laden oder Entlagen beginnen soll. Anschließlich stellen Sie die Zyklenzahl von 1-5 ein (Beiz.B.3 Zyklen wird der Akku dreimal geladen und entladen).

Das Programm entländt den Akku mit dem rechts im Display eingestellten Entladestrom (0,10...1,00A) um ihn anschliebend mit dem links im Display eingestellten Ladestrom (0,1...7,0A) wieder aufzuladen.

Die Lade-Abschaltung erfolgt nach den in den Einstellungen für „NiCd-Delta-Peak-Abschaltspannung".

Das Auslesen der einzelnen Zyklenwerte ist im Abschnitt „Displayanzeigen" beschrieben.

NiCd-Delta-Peak (-Δ Peak) Ansprechspannung

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NiCd-Delta-Peak (-Δ Peak) Ansprechspannung - 1

Die Ladeabschaltautomatik (Akku-Vollerkennung)arbeitet nach dem millionenfach bewährten Delta-Peak-Verfahren (auchbekanntalsDelta-U-oderDeltaV-Verfahren).Dieses Verfahren wertet

das Spannungsmaximum der Ladekurve aus, welchesrecht genau das Erreichen des maximalen Ladungsinhaltes angibt.

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NiCd-Delta-Peak (-Δ Peak) Ansprechspannung - 2

Während der Ladung steigt die Akkuspannung zunachst kontinuierlich an, bei vollem Akku sorgt die Temperaturerhöhung wieder für einen leichten Rückgang (-ΔV) der Batteriespannung. Diese Rückgang wird ermittelt und ausgewertet.

Die Ansprechspannung (in mV pro Zelle!) der Abschaltautomat für NiCd-Akkus kann eingestellt werden. Als praktikabel haben sich Spannungen von 10...30 mV/Zelle Herausgestellt. Höhere Spannungen führen möglich zur Überladung der Batterie, niedrigere Spannungen führen oft zu Frühabschaltung. Den für ihren Akku günstigsten Wert sollen den Sie durch Probeladungen ermitteln.

12. NIMH-Programme

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NIMH-Programme - 1

Ko mrtf t f th i n k. Ist das Lade/Entlade-Programm beendet, so erscheidt bis zum Abklemmen des Akkus das Ladeprogramm abwechselnd mit dem Schriftzug *ENDE" im Display, die Ladezeit, der letzte (Ent-)/Ladestrom, die ge(ent-)ladene Kapazitat sowie Akkuspannung werden angezeigt. These Daten geben unter Umstanden wertvolle Hinweise auf das Ladeverhalten, die Kapazitat des angeschlossenen Ni-MH- Akku-Packs oder fehlerhafte Vollerkennung.

NiMH-Automatik-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NiMH-Automatik-Programm - 1

In thisem Programm erkennt das Ladegerät den angeschlossenen Ni-Mh Akkutypen und passt den Ladestrom dement-sprechend an, sodass eine Überlastung des Akkupacks verhindert wird.

Der maximale Ladestrom kann vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A -7A bzw. ohne Begrenzung eingestellt werden.

Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestellen Werten für „NiMH-Delta-Peak-Abschlatspannung".

NiMH-Manuell-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NiMH-Manuell-Programm - 1

Bei dieser Programm wird der Akku mit dem eingestellen Ladestrom aufgeladen.

Der maximale Ladestrom kann vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A -7A eingestellt werden.

Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestellen Werten für „NiMH-Delta-Peak-Abschlatspannung".

NiMH-Entlade-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NiMH-Entlade-Programm - 1

Dieses Programm dient z.B. zur Feststellung der Restkapazität oder zur definierten Entladung eines Sender-, Empfänger oder Antriebsakkus

Bei dieser Programm wird mit dem eingestellen Entladestrom (0,10...1,00A, links im Display) bis zur eingestellen Entladeschluxsspannung (0.5...16,8V oder Automatik, rechts im Display) entladen.

Als Entladeschluxsspannungen sollenen etwas 0,8 ... 1 V pro Zelle gewählt werden um die Akkus nicht zuweit zu entladen und eine evtl. Zellen-Umpolung zu verhindern.

NiMH-Formierungs-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NiMH-Formierungs-Programm - 1

Dieses Programm dient zur Optimierung von Kapazität und Formierung einer Batterie.

Mit der INC oder DEC Taste stellen Sie oben rechts ein, ob das Formierungsprogramm mit dem Laden oder Ent laden beginnen soll. Anschließlich stellen Sie die Zyklenzahl von 1-5 ein (bei z.B. 3 Zyklen wird der Akku dreimal geladen und entladen). Das Programm entländt den Akku mit dem rechts im Display eingestellen Entladestrom (0,10...1,00A) umihn anschließend mit dem links im Display eingestillten Ladestrom (0,1...7,0A) wieder aufzuladen.

Die Lade-Abschaltung erfolgt nach den in den Einstellungen für „NiMH-Delta-Peak-Abschalsspannung".

Das Auslesen der einzelnen Zyklenwerte ist im Abschnitt „Displayanzeigen" beschrieben.

NiMH-Delta-Peak (-Δ Peak) Ansprechspannung

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - NiMH-Delta-Peak (-Δ Peak) Ansprechspannung - 1

Die Ansprechspannung (in mV pro Zelle!) der Abschaltautomat für NiMH-Akkus kann eingestellt werden. NiMH-Akkus haben gegenüber NiCd-Akkus einen weniger ausgeprüften Spanningsrückgang. Als praktikel haben sich Spannungseinstellungen von 5 ... 25mV/Zelle Herausgestellt. Höhere Spannungen führen früig zur Überladung der Batterie, niedrigere Spannungen führen oft zu Frühabschaltung.

Den für ihren Akku günstigste Wert sollen den Sie durch Probeladungen ermitteltn.

13. Lithium-Programme

Die Ladeprogramme sind nur zum Laden und Entlagen von Lithium Ionen-Akkus auf mit einer Zellenennennspannung von 3,6 V/Zelle, Lithium Polymer- und Lithium Mangan-Akkus mit einer Zellen Nennspannung von 3,7 V/Zelle geeignet.

Lithium-Akkus zeichnen sich vor allem durch ihre, im Vergleich zu anderen Akkutypen, wesentlich höhere Energiédichte aus. Diese wesentliche Vorteil auf der einen Seite erfordert jedoch andere Behandlungsmethoden in Bezug auf die Ladung / Entladung sowie für einen gefahrlosen Betrieb.

Die hier grundlegenden Vorschriften müssen auf alle Fälle beachtet werden. Weitere entsprechende Angaben und Sicherheitschinweise entnehmen sieitte den technischen Angaben des Akkuherstellers.

Prinzipiell konnen Akkus auf Lithiumbasis NUR mit speziellen Ladegeräten geladen werden, die auf den jeweiligen Akkutyp (Ladeschlussspannung, Kapazität) eingestellt sind. Die Aufladung erfolgt anders als bei NiCd- oder NiMH-Akkus durch eine sog. Konstantstrom/Konstantspannungs-Methode. Der für die Ladung erforderliche Ladestrom ergibt sich aus der Akkukapazität und wird vom

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Lithium-Programme - 1

Ladegerät automatisch eingestellt. Lithiumakkus werden gewöhnlich mit 1 C Ladestrom aufgeladen (1 C Ladestrom = Kapazitäts-Ladestrom. Beispiel: Bei einer Kapazität von z. B.: 1500 mAh ist der entsprechende 1 C Ladestrom = 1500 mA (1,5A)). Daher ist am Ladegerät anstelle des Ladestroms die Kapazität des Akkus einzustellen. Wird die zum jeweiligen Akkotyp gezörende, spezifische Ladeschlussspannung erreicht, wird der Ladestrom automatisch reduziert, um ein Überschreiben den Ladeschlusspannung zu verhindern. Gibt der Akku-Hersteller einen kleineren als den 1 C Ladestrom an, so muss auch der Kapazitäts-Ladestrom entsprechend verringgert werden.

Für eine optimale Ladung und eine höhere Lebensdauer empfehlen wir die Verwendung des Micro Balancers Best.-Nr. 6491

Probleme bei Fehlbehandlung der Akkus:

Lithium-Ionen-Akkus sind durch Überladung stark gefährdet. Sie kann zu Gasentwicklung, Überhitzung und sogar zur Explosion der Zelle führen. Wir die Ladeschlussspannung von 4,1 V/Zelle (Lithium Ionen) bzw. 4,2 V/Zelle (Lithium Polymer und Mangan) um mehr als 1% übersritten, so beginn in der Zelle die Umwandlung der Lithium-Ionen in metallisches Lithium. Dieses reagiert jedoch in Verbindung mit Wasser aus dem Elektrolyten sehr fertig, was zur Explosion der Zelle führt. Anderseits darf die Ladeschlussspannung aber auch nicht unterscriitten werden, da die Li Ionen-Akkuzelle sonst eine deutlich geringere Kapazität aufweist. 0,1V unter der Schwelle bedeuten bereits etwa 7% Kapazitätsverlust.Tiefentladung von Lithium-Akkus führt zum rapiden Kapazitätsverlust. Thiser Effekt ist nicht umkehrbar, sodass man es auf jeder Fall vermeiden muss, den Akku unter 2,5 V/Zelle zu entlagen.

Achtung: Der eingestellte Zellentyp, die Zellenkapazität und die Zellenanzahl muss immer mit dem zu ladenden Akku übereinstimmen undarf niemals abweichen - Explosionsgefahr! Es dürfen keine Akkus mit integrierten Lademechanismen angeschlossen werden! Laden Sie ihre Lithium-Akkus nur auf brandsicherem Untergrund.-

Lithium-Manuell-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Lithium-Manuell-Programm - 1

Bei dieser Programm wird der Akku mit dem eingestilten Kapazitäts-Ladestrom aufgeladen.

Vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus wird mit den INC / DEC-Tasten die Kapazität des Akkus (und somit der maximale Ladestrom) eingestellt (50 ... 7000mAh). Das Ladgerät berechnet darauf automatisch den 1 C Ladestrom.

Wird der Akku anschlieBend an das Ladegerat angeschlssen und der Ladevorgang gestartet, so beginnt der Ladestrom von 0,00 A an langsam bis an die eingestelle Begrenzung anzusteigen.

Wundern Sie sich jedoch nicht, wenn der von Ihnen eingestellte Ladestrom nicht erreicht wird, Denn das Ladeprogramm überwacht ständig die Batteriespannung und verhindert so ein aufblahren des Akkus, solange die Spannungen der Zellen eines Akkupacks gleich sind.

Das automatische Verringern des Ladestroms wird im Display durch den Schriftzug „ENDE." abwechselnd mit dem reduzierten Ladestrom angezeigt.

Lithium-Entlade-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Lithium-Entlade-Programm - 1

Dieses Programm dient z.B. zum Feststellen der Restkapazität eines noch nicht leeren Lithiumakkus.

Beidiesem Programm wird mit dem eingestellten Entladesstrom (0,10...1,00A, links im Display) bis zur eingestillten Entladeschluxsspannung (2,5...3,7V pro Zelle, rechts im Display) entladen. Als Entladeschluxsspannung kann 2,5V pro Zelle nicht untersritten werden, da sonst der Akku beschädigt werden kann.

Lithium-Typ-Ausbwahl-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Lithium-Typ-Ausbwahl-Programm - 1

Dies ist das wichtige Einstellprogramm für Lithiumakkus. In dieser Auswahl wird der Akkutyp eingestellt.

Dieser ist sehr sorgfältig einzustellen und zu überprüfen, daß das Ladegerät aus diesen Einstellungen alle anderen Lad-parameter ableitet.

Die Einstellung des Akkutyps (LiPo oder Lilo) beeinflusst die Abschaltspannung. Sollte ein Lithium-Akku wider Erwarten nur zu 2/3 aufgeladen werden, so haben Sie weitereicht hier den falschen Akkotyp eingestellt.

Achtung: wird hier ein falscher Wert eingestellt, so kann der Akku dadurch irreparabel beschädigt werden oder gar explodieren!

Lithium-Zellenzahl

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Lithium-Zellenzahl - 1

!Achtung ! Stellen Sie unbedingt die Richtige Zellenzahl ein, daß sonst der Akku explodieren und brennen können!

Nachdem der Akkupack an das Ladegerät angeschlossen wird und Sie die START-Taste für ca. 2 sek. gedrückt haben, sehen Sie die Anzeige mit der Lithium Zellenzahl, die bei 1-2 Zellen voll automatisch erkannt und eingestellt wird.

Ab 2 Zellen kann es evtl. sein, dass Sie die Zellenzahl manuell mit den INC/DEC Tasten nachstellen müssen, da eine automatische Erkennung ab 3 Zellen nicht mehr möglich ist. Auf der rechten Seite sehen Sie zur Kontrolle die Spannung des angeschlossenen Akkupacks.

Durch einen weiteren Tastendruck der START-Taste wird der Ladevorgang gestartet.

14. Pb-Programme

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Pb-Programme - 1

Das Programm ist nur zum Laden und Entladen von Blei-Schwefelsäure- und Blei-Gel-Akkus mit genau 2,6,und 12 V und (1,3,6 Zellen) geeignet.

Achtung: Blei-Batterien mit anderen Nennspannungen werden vom Gerät nicht erkannt und dürfen nicht angeschlossen werden.

Bleiakkus verhalten sich gänzlich anders als die NiCd- oder NiMH-Akkus. Im Bezug zur Kapazität sind Bleiakkus im Vergleich zu NiCd- oder NiMH-Akkus nur mit relativ geringen Störmen belastbar. Das gleiche gilt vor allem auch für deren Ladung, bei denen die Hersteller meist 14 bis 16 Stunden zum Erreichen der Nennkapazität bei der Aufladung mit dem Normalladestrom angegeben. Als Normalladestrom wird der Ladestrom bezeichnet der ein 10tel der Nennkapazität des Akkus ausmacht. Beispiel: Kapazität des Akku = 12 Ah -> Normalladestrom = 1,2 A. Die Voll-Erkennung erfolgt, (anders wie bei den NiCd- oder NiMH-Batterien) für Bleibatterien typisch, durch die Höhe der Akkuspannung.

Achtung: Bleibatterien sind nicht schnelladefähig! Wahlen Sie deshalb immer nur die vom Akkuhersteller empfohlenen Ladestrome aus. Bedeken Sie auch, dass die Nennkapazität

(d. h. Lebensdauer) eines Pb-Akkus sehr schnell durch falsche Pflege (Überladungen, weitere 100% Entladungen und im besonderen Tiefentladungen) negativ beeinflusst wird. Auch entscheidet die Höhe des Lade-/Entladesstroms über die entnehmbare Batteriekapazität. Jehigher der Strom, desto geringer die Kapazitätsausbeute.

Die in den Benutzereinstellungen für Ladeabschaltverzögerung und Sicherheits-Timer eingestellten Werten haben in den PB-Ladeprogrammen keine Wirkung.

Pb-Manuell-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Pb-Manuell-Programm - 1

Bei diesen Programm wird vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten der für den Akku maximal zulässige Ladestrom (maximal Ladestrom) eingestellt.

These Einstellung legt nur die Obergrenze fest, den das Ladegerät dem Akku zumuten darauf.

Gibt der Akku-Hersteller einen kleinen Ladestrom an, so muss auch der Ladestrom begrenzt werden, da u. U. vom Ladegerät aufgrund einer gute Ladewiligkeit des Akkus sonst ein higherer Ladestrom eingestellt werden konnnte.

Wird der Akku anschlieBend an das Ladegerat angeschlssen und der Ladevorgang gestartet, so beginnt der Ladestrom von 0,00 A an langsam bis an die eingestellte Begrenzung anzusteigen.

Der Akku wird bzw. aufend neu vermessen und der Ladestrom den Gegebenheiten angepasst.

Das Ladeprogramm ermittelt aufgrund der Spannungslage automatisch die zum Akku gehörende Zellenzahl.

Wundern Sie sich jedoch nicht, wenn der von Ihnen eingestellte Ladestrom nicht erreicht wird, Denn das Ladeprogramm überwacht ständig die Batteriespannung und verhindert so ein Übergasen des Akkus.

Der Akku wird nun bis zum Erreichen von etwa 2,3 bis 2,35 Volt pro Zelle mit den maximal möglichen Strömen geladen. Danach erfolgt ein Übergang auf eine schonende Volladung. Dabei wird der Ladestrom nochmals reduziert um einen möglichst hohen Füllgrad des Akkus zu erreichen.

Das Beenden des Ladevorgangs erfolgt automatisch bei Erreichen einer Akkuspannung von etwa 2,45 Volt pro Zelle bis 2,5 Volt pro Zelle.

Durch die automatische Ladestromanpassung ist eine schnelle Aufladung in deutlich weniger als den üblichen 14 bis 16 Stunden möglich.

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Pb-Manuell-Programm - 2

Ist der Ladevorgang beendet, so ertönen akustische Signtõne für einen bestimmten Zeitinterval. Parallel dazu, wird im Display der Schriftzug „ENDE“ eingeblendet.

Pb-Entlade-Programm

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Pb-Entlade-Programm - 1

Dieses Programm dient z.B. zum Ermitteln der Restkapazität eines Antriebsaktus.

Bei dieser Programm wird mit dem eingestilten Entladestrom (0,10...1,00A, links im Display) bis zur eingestilten Entladeschlusspannung (1,7...12,0V, rechts im Display) entladen. Für eine aussagefähige Kapazitätsmessung sollte der Entladestrom welt unter 1C (Kapazität des Akkus = 2 Ah --> C = 2 A) liegen, sowie als Entlandschlusspannung etwa 1,7 V pro Zelle gewählt werden.

15. Displayanzeigen

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Displayanzeigen - 1

Die während der Ladung /Entladung wichtigen Daten werden übersichtlich auf der zweizeiligen Flüssigkrystallanzeige wiedergegeben und sind bis zum Abklemmen des zu ladenden Akkus sightbar. Wird ein weiterer Akku geladen sind die vorher angezeigten Werte nicht mehr abrufbar.

16. Kontrollanzeigen auf dem Display

Das Ladegerät ist mit einer Vielzahl an Schutz- und Überwachungseinrichtungen zur Kontrolle der einzelnen Funktionen und der Geräteelektronik ausgestattet. Eine Überschreitung von Grenzwerten führt in einigen Fällen zur Abschaltung des Ladevorganges (z.B. bei Überspannung, Übertemperatur oder leerwerdender Autobatterie).

These Ursachen werden in der Anzeige der Fehlerursache auf der Flüssigkristallanzeige sowie zum Ansprechen des Summers führen.

Messvorgang

VERMESSE AKKU

BITTE WARTEN...

Nach Drucken der START-Taste für ca. 2 sek wird der Akku vermessen, sodass für 1-2 sek. diese Meldung im Display erscheint, bevor der Ladevorgang gestartet wird.

Fertigmeldung

ENDE 48:3203363

NC 200mA 9.773V

Ist ein Lade/Entladeprogramm abgereitet, so erscheint im Display abwechselnd mit der Programmbezeichnung der Schriftzug ENDE. Gleichzeitig ertont, in Abhängigkeit der im Benutzereinstellung „Tastenklick/Summer vorgenommenen Einstellung, der eingebaute Summer.

Anzeige der Eingangsspannung

EINGANGSSPANNUNG 13,62V

INC + DEC

Die aktuelle Eingangsspannung kann jederzeit durch gleichzeitiges Drucken der INC- und DEC-Tasten abgerufen werden.

Dies ist vor allem sehr nützlich, wenn Sie eine Autobatterie als Stromquelle verwenden.

Durch einen beliebigen Tastendruck kehren Sie ins Menu zurück.

17. Fehler- und Warnmeldungen

Das Ladegerät ist mit einer Vielzahl an Schutz- und Überwachungseinrichtungen zur Kontrolle der einzelnen Funktionen und der Geräteelektronik ausgestattet. Eine Überschreitung von Grenzwerten führt in einigen Fällen zur automatischen Reduzierung der Geräteinstellungen (z.B. Lade- oder Entlade-strom) oder zur Abschaltung des Ladevorganges (z.B. bei leerwerdender Autobatterie).

Die Ursachen davon werden im Fehlerfall auf der Flüssigkrystallanzeige angezeigt. Die meisten Fehler-ursachen sind selbsterklärend. Die nachstehende Auflistung soll jeder bei der Fehlerfindung hilfreich sein. Die Warnmeldung sowie das akustische Warnsignal sind mit der „ENTER“-Taste abstellbar.

*****FEHLER*****
_Autobatt._leer

Unterschiedet die Spannung der Autobatterie den im Programm-Menu „Unterspannungsabschaltung" in den Benutzereinstellungen eingestellten Wert, (11,0 V), so erfolgt diese Warnmeldung.

*****FEHLER***** Falschpolung

Wird an die Ladeanschlüsse des Ladegerats ein Akku mit falscher Polarität angeschlossen, so erfolgt diese Warnmeldung.

*****FEHLER**** Unterbrechung

Stellt das Ladegerät während der Ladung/Entladung eine Unterbrechung der Verbindung zwischen Akku und Ladegerät fest, so wird diese Fehlermeldung ausgegeben.

Tritt diese Fehlermeldung während des Betriebs auf, kann dies auf einen Wackelkontakt hinweisen.

Hinweis: These Fehlermeldung erfolgt auch, wenn Sie die Ladung, z. B. durch Abziehen des Ladekabels unterbrechen.

*****FEHLER****Ladezeit übersch

Ist der interne Ladesicherheitstimer abgelaufen, erfolgt zur Sicherheit eine Unterbrechung des laufenden Vorgangs.

Der Sicherheitsstimer ist bei NiCd/NiMH Akkus fest auf 180min. eingestellt. Bei Lithium-Akkus auf 180min, bei Bleibakkus ist dieser deaktiviert. Diese Einstellungen können nicht verändert werden.

Mögliche Ursachen: Ladestrom zu gering - Akku wird nicht voll, Ladekabel zu dunn und zu lang - Ladestrom kann nicht welt genug ansteigen, Kapazität des Akkus zu groß.

*****FEHLER****
Spann. übersch.

Stellt das Ladegerät eine zu hohe Spannung fest z.B. falsche Einstellung bei der Lithium Zellenzahl oder bei Bleiakkus, so erscheidt diese Fehlermeldung.

AuBerdem kann diese Fehlermeldung bei Überladung der angeschlossenen Zellen erschieren.

*****FEHLER****
Spann._untersch.

Solle das Ladegerät eine zu niedrige Spannung feststellen z. B. falsche Einstellung bei der Lithium Zellenzahl oder bei Bleibakkus, so erscheint diese Fehlermeldung.

Grund für diese Fehlermeldung ist, dass die Zellen durch die falsche Einstellung zu tief entlagen werden.

18. Reinigung und Wartung

Das Ladegerät arbeitet wartungsfrei und benötigt daher keinerlei Wartungsarbeiten.itte schützen Sie es jedoch in Ihrem eigenen Interesse unbedingt vor Staub, Schmutz und Feuchtigkeit! Zur Reinigung das Ladegerät von Autobatterie und Akku trennen und nur mit einem trockenen Lappen (keine Reinigungsmittel verwenden!) leicht abreiben.

19. Hinweise zum Umgang mit Akkus

  • Das Laden einzelniger NiCd- oder NiMH-Zellen oder Batterien mit 1...4 Zellen stellt die Abschaltautomatik vor eine schwere Aufgabe, da hier der Spannings-Peak nicht sehr ausgepragt ist, kann eine einwandfrei Funktion nicht garantiert werden. Die Automatik kann nicht oder nicht richtig ansprechen. Überprüfen Sie deshalb durch mehrfache, überwachte Probeladungen ob bei den von Ihnen verwendeten Akkus eine einwandfrei Abschaltung erfolgt.
  • Warme Batterien sind leistungsfähiger als kalte, wunder Sie sich deshalb nicht wenn ihre Batterien im Winter nicht so leistungsfähig sind.
  • Überladen sowie Tiefentladung führt zu irreparabler Beschädigung der Zellen und schädigt dauerhaft die Leistungsfähigkeit des Akkus und vermindert die Kapazität.
  • Akkus niemals ungeladen, leer oder teilgeladen für längerere Zeit lagern. Vor der Lagerung Akkus auffladen und von Zeit zu Zeit Ladezustand überprüfen.
  • Beim Kauf von Akkus auf gute Qualität achten, neue Akkus zunachst nur mit keinigen Stromen aufladen und erst allmählich an höhere Strome herantasten.
  • Akkus erst kurz vor der Verwendung aufladen, die Akkus sind dann am leistungsfähigsten.
  • An den Akkus nicht lõten - Die beim Lõten auftretenden Temperatoren beschädigem meist die Dichtungen und Sicherheitsventile der Zellen, der Akku verliert daraufufhinn Elektrolyt oder trocknet aus und būlt seine Leistungsfähigkeit ein.
  • Überladung schädigt die Kapazität des Akkus. Deshalb keineheiten oder bereits geladenen Akkus erneut aufladen.
  • Hochstromladungen und -entladungen verkurzen die Lebenserwartung des Akkus. Überschreiben Sie dazu nicht die vom Hersteller vorgegebenen Angaben.
  • Bleibatterien sind nicht hochstromladefähig. Überschreiben Sie daher niemals die vom Akkuhersteller angegebenen Ladeströme.
  • Akkus vor Vibration schützen sowie keiner mechanischen Belastungen aussetzen.
  • Beim Laden und während des Betriebs der Akkus kann Knallgas (Wasserstoff) entstehen, achten Sie deshalb auf ausreichende Belüfung.
  • Batterien nicht mit Wasser in Berührung bringen, Explosionsgefahr.
  • Batteriekontakte niemals kurzschlieBen, Explosionsgefahr.
  • Batterien nicht öffnen, Veratzungsgefahr.
  • NiCd- oder NiMH-Akkupacks setzen sich am besten formieren indem zuerst alle Zellen einzeln und separat entlagen werden und anschließlich den Akkupack aufladen. Das Entlagen erfolgt mit dem Ladegerät (Zelle für Zelle) oder durch „überbrücken" mit einem 100 Ohm Widerstand über jeder einzelnige Zelle des Akkupacks.
  • Wundern Sie sich auch nicht, wenn ihre Akkupacks im Winter nicht so ladewillig sind wie im Sommer. Eine kalte Zelle ist nicht so stromaufnahmefähig wie eine warme.
  • Hinweise zur Batterieverordnung: Verbrauchte Batterien sind Sondermull und darüber nicht über die Mülltonne entsorgt werden. Im Fachhandel, wo Sie die Batterien erworben haben, stehen Batterie-Recycling-Behalter für die Entsorgung bereit. Der Handel ist zur Rücknahme verpflichtet.

20. Technische Daten

Akku:

Ladestrome / Leistung 100 mA bis 7,0 A / max. 50 W Entladestrome / Leistung 100 mA - 1 A / max. 5 W

Ni-Cd & Ni-MH-Akkus:

Zellenzahl 1-14 Zellen Kapazität ab 0,1 Ah bis 7,0 Ah

Lithium-Akkus:

Zellenzahl 1-5 Zellen
Zellenspannungen 3,6 V (Lilo) bzw. 3,7 V
Kapazität ab 0,1 Ah-7,0Ah

PB-Akkus:

Zellenzahl 1,3,6
Akkuspannungen 2,6,12V
Kapazität ab 1Ah

Sonstiges:

Betriebsspannungsbereich 11,0 bis 15 V
Erforderliche Autobatterie 12 V, min. 30 Ah
Erforderlicher Netzgerät 12-14V, min. 10 A st
Leerlaufstromaufnahme ca. 50 mA
Unterspan.-Abschaltung ca. 11,0 V
Gewicht ca. 430 g
Abmessungen ca. (BxTxH) 130 x 113 x 40 mm

Alle Daten bezogen auf eine Autobatteriespannung von 12.7 V.
Die angegeben Werte sind Richtwerte, die abhängig vom verwendenten Akkuzustand, Temperatur usw. abweichen konnen.
1) Der einwandfrei Betrieb des Ladegraf's an einem Netzeilist von vielen Faktoren wie z. B. Brummspannung, Stabilität, Lastfestigkeit usw. abhängig.itte verwenden sie nur die von uns empfohlenen Geräte.

Hinweise zum Umweltschutz

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Hinweise zum Umweltschutz - 1

GRAUPNER ULTRAMAT 12 - Hinweise zum Umweltschutz - 2

Das Symbol auf dem Produkt, der Gebrauchsanleitung oder der Verpackung weist daraufhin, dass these Productz bzw. elektronische Teile davon am Ende seiner Lebensdauer nicht über den normalen Hausmull entsorgt werden dürfen. Es muss an einem Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden.

Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wiederverwertbar. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder anderen Formen der Verwertung von Altgeräten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Batterien und Akkus müssen aus dem Gerät entfernt werden und bei einer entsprechenden Sammelstelle getrennt entsorgt werden. Bei RC - Modellen müssen Elektronikteile, wie z.B. Servos, Empfänger oder Fahrtenregler aus dem Produkt ausgebaut und getrennt bei einer entsprechenden Sammelstelle als Elektro-Schrott entsorgt werden.

Bitte erkundigen Sie sich bei der Gemeindeverwaltung nach der zuständigen Entsorgungsstelle.

Die Fa. Graupner GmbH & Co. KG, Henriettenstraße 94-96. 73230 Kirchheim/Teck gewährt ab dem Kaufdatum auf diese Produkte eine Garantie von 24 Monaten.

Die Garantie gilt nur für die bereits beim Kauf des Produk-tes vorhandenen Material- oder Faktionsmängel. Schäden die auf Abnutzung, Überlastung, falsches Zubehor oder unsachgemäß Behandlung zurückzuführen sind, sind von der Garantie ausgeschlossen.

Die gesetzlichen Rechte und Gewährleistungsansprüche des Verbrauchers werden durch diese Garantie nicht berührt.

Bitte überprüfen Sie vor einer Reklamation oder Rücksendung das Produkt genau auf Mangel, da wir Ihnen bei Mangelfreiheit die entstandenen Unkosten in Rechnung stellen müssen.

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Produktinformationen

Marke : GRAUPNER

Modell : ULTRAMAT 12

Kategorie : Batterieladegerät