ULTRAMAT 12 - Batterieladegerät GRAUPNER - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Produktinformationen

Marke : GRAUPNER

Modell : ULTRAMAT 12

Kategorie : Batterieladegerät

Laden Sie die Anleitung für Ihr Batterieladegerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch ULTRAMAT 12 - GRAUPNER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. ULTRAMAT 12 von der Marke GRAUPNER.

BEDIENUNGSANLEITUNG ULTRAMAT 12 GRAUPNER

Best.-Nr. 6412 Order No.6412.67 Réf N°.6412.69 BEDIENUNGSANLEITUNG OPERATING MANUAL

Inhaltsverzeichnis Allgemeines Warn- und Sicherheitshinweise, bitte unbedingt beachten! Allgemeine Betriebshinweise Empfohlene Ladekabel, Polaritäten Bedienelemente, Bedienung, Ladestart Lade- und Entladeprogramme Programmstruktur Auswahl der Ladeprogrammgruppe Inbetriebnahme Starten des Lade-Entladevorgangs Nickel-Cadmium (NiCd) - Ladeprogramme Nickel-Metall-Hydrid (NiMH) - Ladeprogramme LithiumIonen (LiIo) / LithiumPolymer (LiPo) - Ladeprogramme Blei (Pb) - Ladeprogramme Displayanzeigen, Anzeige der Zyklusdaten Kontrollanzeigen auf dem Display Fehler- und Warnmeldungen Reinigung und Wartung Hinweise zum Umgang mit Akkus Technische Daten Garantieurkunde Seite

Um alle Eigenschaften Ihres neuen Ladegerätes voll nutzen zu können, lesen Sie vor Inbetriebnahme, die nachfolgende Beschreibung vollständig und sorgfältig durch. Beachten Sie vor allem die Warn- und Sicherheitshinweise. Diese Anleitung ist an einem sicheren Ort aufzubewahren und einem nachfolgenden Benutzer des Ladegeräts unbedingt mit auszuhändigen. Mit dem ULTRAMAT 12 haben Sie ein ausgereiftes Produkt mit überragenden Eigenschaften erworben. Durch den Einsatz modernster Halbleitertechnologie, gesteuert durch einen leistungsfähigen RISCMicroprozessor werden überragende Ladeeigenschaften, einfache Bedienbarkeit und optimale Zuverlässigkeit, erreicht die normalerweise nur in deutlich teureren Geräten zu finden sind. Mit dem ULTRAMAT 12 lassen sich nahezu alle im Modellbau vorkommenden Nickel-Cadmium (NiCd)-Sinterzellenakkus, Nickel-Metall-Hydrid (Ni-MH) Akkus, Lithium-Polymer (LiPo) Akkus, Lithium Mangan (LiMn) Akkus, Lithium-Ionen (LiIo) Akkus wie auch Blei-Gel oder Blei-Säure (Plumbum, Pb) Akkus aufladen. Diese gasdicht verschlossenen Akkus haben sich für den RC-Betrieb am besten bewährt. Sie sind mechanisch robust, lageunabhängig und störunanfällig. Bei der Lagerung sind außer der Überwachung vor Tiefentladung keine besonderen Vorkehrungen erforderlich. Zusätzlich können Sie mit dem ULTRAMAT 12 auch Akkus entladen und ihre Akkus formieren. Hinweis Es sind stets die Ladehinweise der Akkuhersteller zu beachten, sowie die Ladeströme und Ladezeiten einzuhalten. Es dürfen nur Akkus schnellgeladen werden, welche ausdrücklich für diesen hohen Ladestrom geeignet sind! Bitte bedenken Sie, dass neue Akkus evtl. erst nach mehreren Lade-/ Entladezyklen ihre volle Kapazität erreichen, auch kann es bei neuen Akkus zu einer vorzeitigen Ladungsabschaltung kommen. Überzeugen Sie sich unbedingt durch mehrere Probeladungen von der einwandfreien und zuverlässigen Funktion der Ladeabschaltautomatik und der eingeladenen Kapazität.

2. Warn- und Sicherheitshinweise

Das Ladegerät vor Staub, Feuchtigkeit, Regen, Hitze (z. B. direkte Sonneneinstrahlung) und Vibration schützen. Nur zur Verwendung im Trockenen! Die Schlitze im Gehäuse dienen der Kühlung des Geräts und dürfen nicht abgedeckt oder verschlossen werden. Das Gerät muss so aufgestellt sein, damit die Luft ungehindert zirkulieren kann. Das Ladegerät ist ausschließlich für den Anschluss an eine 12 V-Autobatterie geeignet. Es dürfen keinerlei Veränderungen am Ladegerät durchgeführt werden. Das Ladegerät und die zu ladende Batterie muss während des Betriebs auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen und elektrisch nicht leitenden Unterlage stehen! Niemals direkt auf den Autositzen, Teppiche o. ä. abstellen! Auch sind brennbare oder leicht entzündliche Gegenstände von der Ladeanordnung fernzuhalten. Auf gute Belüftung achten. Verbinden Sie das Ladegerät nur direkt mit den Original-Anschlussleitungen und den Anschlussklemmen direkt mit der Autobatterie. Der Motor des Kfz’s muss, solange der ULTRAMAT 12 mit dem Kfz in Verbindung steht, abgestellt sein! Die Autobatterie darf nicht gleichzeitig von einem anderen Ladegerät aufgeladen werden! Die Ladeausgänge und die Anschlusskabel dürfen nicht verändert oder untereinander in irgendeiner Weise verbunden werden. Zwischen den Ladeausgängen und der Fahrzeug-Karosserie besteht beim Betrieb an der Autobatterie Kurzschlussgefahr! Lade- und Anschlusskabel dürfen während des Betriebs nicht aufgewickelt sein! Vermeiden Sie Kurzschlüsse mit dem Ladeausgang bzw. dem Akku und der Autokarosserie. Stellen Sie deshalb das Gerät niemals direkt auf die Fahrzeugkarosserie. Lassen Sie das Ladegerät niemals unbeaufsichtigt an der Stromversorgung angeschlossen. Es darf nur ein zu ladender Akku an den Ladeanschluss angeschlossen werden. Folgende Batterien dürfen nicht an das Ladegerät angeschlossen werden: - NiCd- / NiMH-Akkus mit mehr als 14 Zellen, Lithium-Ionen/LithiumPolymer-Akkus mit mehr als 5 Zellen oder Bleibatterien mit mehr als 12V Nennspannung. - Akkus die eine andere Ladetechnik als NiCd-, NiMH-, Lithium- oder Bleiakkus benötigen. - Defekte, beschädigte Zellen oder Batterien. - Batterien aus parallel geschalteten oder unterschiedlichen Zellen. - Mischungen aus alten und neuen Zellen oder Zellen unterschiedlicher Fertigung. - Nicht aufladbare Batterien (Trockenbatterien). Achtung: Explosionsgefahr! - Batterien oder Zellen die vom Hersteller nicht ausdrücklich für die beim Laden mit diesem Ladegerät auftretenden Ladeströmen zugelassen sind. - Bereits geladene, heiße oder nicht völlig entleerte Zellen oder Batterien. - Batterien oder Zellen mit integrierter Lade- oder Abschaltvorrichtung. - Batterien oder Zellen die in ein Gerät eingebaut sind oder gleichzeitig mit anderen Teilen elektrisch in Verbindung stehen. Um Kurzschlüsse an den Bananensteckern des Ladekabels zu vermeiden, verbinden Sie bitte immer zuerst das Ladekabel mit dem Ladegerät und dann erst mit dem Akku! Beim Abklemmen umgekehrt. Vergewissern Sie sich generell nach einer "fertig"-Meldung, ob die vom Gerät angezeigte Lademenge der von Ihnen erwarteten Lademenge entspricht. So erkennen Sie zuverlässig und rechtzeitig fehlerhafte Frühabschaltungen. Die Wahrscheinlichkeit von Frühabschaltungen ist von vielen Faktoren abhängig und am größten bei tiefentladenen Akkus, geringer Zellenzahl oder bestimmten Akkutypen. Vergewissern Sie sich durch mehrere Probeladungen, (vor allem bei geringen Zellenzahlen) von der einwandfreien Funktion der Abschaltautomatik. u. U. werden volle Akkus durch einen zu schwachen Peak nicht erkannt. Vor dem Laden prüfen: Sind die zum Akku passenden Ladeprogramme, die richtigen Lade-/ Entladeströme sowie die bei NiCd und NiMH wichtigen, richtige Abschaltspannungen eingestellt? Sind alle Verbindungen einwandfrei, gibt es Wackelkontakte? Bitte bedenken Sie, dass das Schnellladen von Batterien gefährlich sein kann. Eine, wenn auch nur kurze Unterbrechung aufgrund eines Wackelkontakts führt unweigerlich zu Fehlfunktionen, kann einen erneuten Ladestart auslösen und den angeschlossenen Akku total überladen.

3. Allgemeine Betriebshinweise

Laden von Akkus Beim Laden wird dem Akku eine bestimmte Strommenge zugeführt, welche sich aus dem Produkt aus Ladestrom x Ladezeit ergibt. Der maximal zulässige Ladestrom ist vom jeweiligen Akku-Typ abhängig und ist den Datenangaben des Akkuherstellers zu entnehmen. Nur bei ausdrücklich als schnellladefähig bezeichneten Akkus darf der Normalladestrom überschritten werden. Als NORMAL-LADESTROM wird der Strom bezeichnet, der 1/10 des Nennwertes der Kapazitätsangabe beträgt (z. B. bei einer Kapazitätsangabe von 1,7 Ah beträgt der Normalladestrom 170 mA).

  • Der zu ladende Akku wird über ein passendes Ladekabel an die Anschlussbuchsen des Ladegeräts angeschlossen (rot = Pluspol, schwarz = Minuspol). Haftungsausschluss Die Einhaltung der Betriebsanleitung sowie die Bedingungen und Methoden bei Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung des Ladegerätes können von der Fa. GRAUPNER nicht überwacht werden. Daher übernimmt die Fa. GRAUPNER keinerlei Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen.

4. Empfohlene Ladekabel / Polaritäten

Verschiedene Anforderungen bei der Verwendung und Einsatz von wiederaufladbaren Akkus machen auch unterschiedliche Steckverbindungen erforderlich. Beachten Sie, dass Anschlüsse, Bezeichnungen und Polaritäten anderer Hersteller unterschiedlich sein können. Verwenden Sie deshalb immer nur zueinander passende, Original-Steckverbindungen gleicher Bauart. Für die Aufladung geeignet sind folgende Ladekabel:

  • Es sind stets die Ladehinweise der Akkuhersteller zu beachten, sowie die Ladeströme und Ladezeiten einzuhalten. Es dürfen nur Akkus schnellgeladen werden, welche ausdrücklich für die an diesem Ladegerät auftretenden hohen Ladeströme geeignet sind.
  • Bitte bedenken Sie, dass neue Akkus erst nach mehreren Lade-/ Entladezyklen ihre volle Kapazität erreichen. Auch kann es im Besonderen bei neuen oder tiefentladenen Akkus zu einer vorzeitigen Ladeabschaltung kommen.
  • Sollte nach einer Schnellladung eine Zelle des NC-Akkupacks besonders heiß geworden sein, kann dies auf einen Defekt dieser Zelle hinweisen. Dieser Akkupack sollte dann nicht mehr weiterverwendet werden (verbrauchte Batterien gehören in den Sondermüll!). Japan Best.-Nr. 3371
  • Laden von Senderbatterien Ein in einem Fernsteuersender eingebauter Akku kann über die meist am Sender angebrachte Ladebuchse aufgeladen werden. Senderladebuchsen enthalten meist eine Rückstromsicherung (Diode). Diese verhindert ein Beschädigen des Senders durch Verpolung oder Kurzschluss mit den blanken Enden der Ladekabelstecker. Eine Aufladung des Senderakkus mit dem ULTRAMAT 12 ist jedoch nur nach deren Überbrückung möglich - bitte unbedingt die Angaben in der Sender-Bedienungsanleitung beachten! Der für den Sender max. erlaubte Ladestrom darf niemals überschritten werden. Um Schäden im Senderinneren durch Überhitzung und Wärmestau zu vermeiden, sollte der Senderakku aus dem Sender-Batteriefach herausgenommen werden. Der Sender muss während des gesamten Ladevorgangs auf „OFF“ (AUS) geschaltet sein! Niemals einen Fernsteuersender, solange er mit dem Ladegerät verbunden ist, einschalten. Eine, auch nur kurzzeitige Unterbrechung des Ladevorgangs kann die Ladespannung durch das Ladegerät derart ansteigen lassen, dass der Sender durch Überspannung sofort zerstört wird. Führen Sie keine Akku-Entladungen oder Akkupflegeprogramme über die Ladebuchse durch! Die Ladebuchse ist für diese Verwendung nicht geeignet.
  • Das Ladegerät stellt den geforderten Lade-/Entladestrom nur dann ein, wenn dadurch die technischen Möglichkeiten des Ladegerätes nicht überschritten werden! Soll durch das Ladegerät ein Lade-/ Entladestrom erbracht werden, den das Ladegerät technisch bedingt nicht leisten kann, wird der Wert automatisch auf den maximal möglichen Wert reduziert. Der tatsächlich benutzte Lade-/Entladestrom wird angezeigt und im Display erscheint abwechselnd mit dem Ladestrom der Schriftzug „ MAX“.

Best.-Nr. 3021 JR-Sender Best.-Nr. 3022 Verwenden Sie nur Original-Ladekabel mit ausreichendem Drahtquerschnitt. Achten Sie darauf, dass jedes Ladekabel zuvor auf eine max. Länge von 30 cm gekürzt wird.

5. Bedienelemente / Bedienung / Ladestart

  • Achten Sie auf sicheren und guten Kontakt aller Steck- und Klemmverbindungen. Eine auch nur kurzzeitige Unterbrechung aufgrund eines Wackelkontakts kann einen erneuten Ladestart auslösen und den angeschlossenen Akku u. U. total überladen.
  • Eine häufige Ursache Fehlfunktionen liegt meist in der Verwendung von unsachgemäßen Ladekabeln. Da das Ladegerät nicht zwischen Akkuinnenwiderstand, Kabelwiderstand und Steckverbindungswiderstand unterscheiden kann, ist die erste Voraussetzung für eine einwandfreie Funktion ein Ladekabel mit ausreichendem Draht-Querschnitt und einer Länge von nicht mehr als 30 cm sowie hochwertigen Steckverbindungen auf beiden Seiten (Goldkontakte). G2 (AMP/G2,5) Best.-Nr. 3011 Kühlrippen Anschlussstecker für Netzgerät Display Ladeanschluss „Akku “ Bedientasten Polklemmen für Autobatterie Die Bedienung des Ladegeräts erfolgt durch nur 4 Bedientasten. Abgesehen von der - /DEC- und +/INC-Taste, mit welcher die Strom- und Spannungswerte verändert werden, haben die Bedientasten, je nachdem ob am Ladeanschluss ein Akku angeschlossen ist oder nicht, unterschiedliche Funktionen: Bedien-Taste Funktion Kein Akku angeschl.: PROGRAMM/MODE ENTER/START Auswahl der Ladeprogramme und Untergruppen Auswahl der (Lade-)Programm-Gruppe Akku angeschl.: PROGRAMM/MODE ENTER/START Beenden des Ladevorgangs, Unterbrechen des Summers. Starten des Ladevorgangs, Wechsel innerhalb der Untergruppen

6. Lade- und Entladeprogramme

Die verschiedenen Möglichkeiten des Ladegeräts sind in 4 Programm-Gruppen aufgeteilt, die Sie in nachfolgend aufgeführter Reihenfolge mit der MODE-Taste (2 sek. drücken) anwählen können. Ni-Cd-Akku-Programme: Aufladen, Formieren, Entladen zur Ermittlung der Kapazitätsmenge, Restkapazität oder zur Zellenselektion. Ni-MH-Akku-Programme: Aufladen, Formieren Entladen zur Ermittlung der Kapazitätsmenge, Restkapazität oder zur Zellenselektion. LiPo/LiIo-Akku-Programme: Aufladen, Entladen zur Ermittlung der Kapazitätsmenge, Restkapazität oder zur Zellenselektion. Blei-Akku-Programme: Aufladen, Entladen zu Ermittlung der Kapazitätsmenge oder Restkapazität, Erhaltungsladung für Stand by Betrieb. Wird das Ladegerät mit einer 12V-Autobatterie verbunden, so läuft zunächst die Informationsroutine ab, welche einen schnellen Überblick über die wichtigsten Benutzer-Einstellungen des Ladegerätes gibt. Auf dem Display des Ladegeräts werden nacheinander folgende Informationen angezeigt: NiCd NiCd MODE MODE (2 sek.) NiMH NiCd MODE Formierungsprogramm NiCd ∆ delta-peak MODE MANUELLProgramm NiMH MODE Entladeprogramm MODE Entladeprogramm NiMH Formierungsprogramm MODE NiCd ∆ delta-peak MODE Ansprechspannung Lithium

MODE START 2 sek. MODE Nachdem Sie für ca. 2sek. die START-Taste gedrückt halten wird der angeschlossene Akku vermessen.

MODE 2 sek. Diese Ladeanzeige erscheint ohne Tastendruck ca. 2sek. nachdem der Akku vermessen wurde.

Durch einen erneuten kurzen Druck auf die START-Taste können Sie den Ladevorgang jederzeit abbrechen. Hinweis: Wird der Ladevorgang mit der START-Taste abgebrochen, so sind alle Displayparameter unwiderruflich gelöscht. Entladeprogramm MODE (2 sek.)

8. Auswahl der Ladeprogrammgruppe

Zum Laden-Entladen bzw. Formieren, wählen Sie das gewünschte Programm wie nachfolgend beschrieben aus und stellen die passenden Werte dazu ein.

TypenAuswahl MODE (2 sek.) MANUELLProgramm

10. Starten des Lade- Entladevorgangs

Lithium MODE Der Lader ist nun einsatzbereit.

NiMH MODE MANUELLProgramm MODE (2 sek.) NiCd Entladeprogramm MODE (2 sek.) AUTOMATIKProgramm MODE (2 sek.) MODE MANUELLProgramm Der ULTRAMAT 12 meldet sich mit seinem Namen. __U

_ r_ _ _ _ _ MODE Die Lade- und Einstellmöglichkeiten des ULTRAMAT 12 sind übersichtlich und logisch in vier Programmgruppen unterteilt. Für die unterschiedlichen Akkutypen: NickelCadmium-, Nickel-Metal-Hydrid-, LitiumIonen/LithiumPolymer und Pb (Blei)-Akkus steht jeweils eine eigene Programmgruppe zur Verfügung. Eine weitere Programmgruppe beinhaltet die individuellen Einstellmöglichkeiten des Ladegeräts. Programmwechsel: Ein Wechsel von einer Ladeprogramm-Gruppe zur nächsten ist nicht möglich, solange sich das Gerät in einem Lade-Entladevorgang befindet..

NiCd AUTOMATIKProgramm MODE NiCd MANUELLProgramm MODE NiCd Entladeprogramm MODE NiCd Formierungsprogramm MODE NiCd ∆ delta-peak MODE Ansprechspannung Komfortable Ladeprogramme für die Aufladung von im Modellbau üblichen Nickel-Cadmium-Akkus. Ist das Lade-/Entlade-Programm beendet, so erscheint bis zum Abklemmen des Akkus das Ladeprogramm abwechselnd mit dem Schriftzug “*ENDE*” im Display, die Ladezeit, der letzte (Ent-)/ Ladestrom, die ge(ent-)ladene Kapazität sowie Akkuspannung werden angezeigt. Diese Daten geben unter Umständen wertvolle Hinweise auf das Ladeverhalten, die Kapazität des angeschlossenen NiCd Akku-Packs oder fehlerhafte Vollerkennung. Der Wechsel der Programm-Gruppe erfolgt mit der Taste MODE, die für ca. 2 Sekunden gedrückt werden muss. Mit einem Kurzdruck der MODE Taste können Sie innerhalb der Programm-Gruppe wechseln.

∆ Peak) Ansprechspannung NiCd-Delta-Peak (-∆ NiCd-Automatik-Programm

INC DEC In diesem Programm erkennt das Ladegerät den angeschlossenen Ni-Cd Akkutypen und passt den Ladestrom dementsprechend an, sodass eine Überlastung des Akkupacks verhindert wird. Der maximale Ladestrom kann vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A -7A bzw. ohne Begrenzung eingestellt werden. Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestellten Werten für „NiCd-Delta-Peak-Abschaltspannung“. NiCd-Manuell-Programm

INC DEC Bei diesem Programm wird der Akku mit dem eingestellten Ladestrom aufgeladen. NiCd-Entlade-Programm

INC DEC ENTER Dieses Programm dient z.B. zur Feststellung der Restkapazität oder zur definierten Entladung eines Sender-, Empfänger oder Antriebsakkus Bei diesem Programm wird mit dem eingestellten Entladestrom (0,10...1,00A, links im Display) bis zur eingestellten Entladeschlußsspannung (0.5...16,8V oder Automatik, rechts im Display) entladen. Als Entladeschlussspannungen sollten etwa 0,8 ... 1 V pro Zelle gewählt werden um die Akkus nicht zu weit zu entladen und eine evtl. Zellen-Umpolung zu verhindern. NiCd-Formierungs-Programm ENTER INC INC oder DEC DEC

INC DEC Während der Ladung steigt die Akkuspannung zunächst kontinuierlich an, bei vollem Akku sorgt die Temperaturerhöhung wieder für einen leichten Rückgang (-∆V) der Batteriespannung. Dieser Rückgang wird ermittelt und ausgewertet. Die Ansprechspannung (in mV pro Zelle!) der Abschaltautomatik für NiCd-Akkus kann eingestellt werden. Als praktikabel haben sich Spannungen von 10...30 mV/Zelle herausgestellt. Höhere Spannungen führen häufig zur Überladung der Batterie, niedrigere Spannungen führen oft zu Frühabschaltung. Den für Ihren Akku günstigsten Wert sollten Sie durch Probeladungen ermitteln. Der maximale Ladestrom kann vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A -7A eingestellt werden. Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestellten Werten für „NiCd-Delta-Peak-Abschaltspannung“. Dieses Programm dient zur Optimierung von Kapazität und Formierung einer Batterie. Mit der INC oder DEC Taste stellen Sie oben rechts ein, ob das Formierungsprogramm mit dem Laden oder Entladen beginnen soll. Anschließend stellen Sie die Zyklenzahl von 1-5 ein (Bei z.B. 3 Zyklen wird der Akku dreimal geladen und entladen). Das Programm entlädt den Akku mit dem rechts im Display eingestellten Entladestrom (0,10...1,00A) um ihn anschließend mit dem links im Display eingestellten Ladestrom (0,1...7,0A) wieder aufzuladen. Die Lade-Abschaltung erfolgt nach den in den Einstellungen für „NiCd-Delta-Peak-Abschaltspannung“. Das Auslesen der einzelnen Zyklenwerte ist im Abschnitt „Displayanzeigen“ beschrieben. Die Ladeabschaltautomatik (Akku-Vollerkennung) arbeitet nach dem millionenfach bewährten Delta-Peak-Verfahren (auch bekannt als Delta-U- oder DeltaV-Verfahren). Dieses Verfahren wertet das Spannungsmaximum der Ladekurve aus, welches recht genau das Erreichen des maximalen Ladungsinhaltes angibt.

NiMH AUTOMATIKProgramm MODE NiMH MANUELLProgramm MODE NiMH Entladeprogramm MODE NiMH Formierungsprogramm MODE NiCd ∆ delta-peak MODE Ansprechspannung Komfortable Ladeprogramme für die Aufladung von im Modellbau üblichen Nickel-Metall-Hydrid-Akkus. Ist das Lade-/Entlade-Programm beendet, so erscheint bis zum Abklemmen des Akkus das Ladeprogramm abwechselnd mit dem Schriftzug “*ENDE*” im Display, die Ladezeit, der letzte (Ent-)/Ladestrom, die ge(ent-)ladene Kapazität sowie Akkuspannung werden angezeigt. Diese Daten geben unter Umständen wertvolle Hinweise auf das Ladeverhalten, die Kapazität des angeschlossenen Ni-MH- Akku-Packs oder fehlerhafte Vollerkennung. NiMH-Automatik-Programm _N i

INC DEC In diesem Programm erkennt das Ladegerät den angeschlossenen Ni-Mh Akkutypen und passt den Ladestrom dementsprechend an, sodass eine Überlastung des Akkupacks verhindert wird. Der maximale Ladestrom kann vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A -7A bzw. ohne Begrenzung eingestellt werden. Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestellten Werten für „NiMH-Delta-Peak-Abschaltspannung“. NiMH-Manuell-Programm

_____ _ _____ INC DEC Bei diesem Programm wird der Akku mit dem eingestellten Ladestrom aufgeladen. Der maximale Ladestrom kann vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A -7A eingestellt werden. Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestellten Werten für „NiMH-Delta-Peak-Abschaltspannung“.

NiMH-Entlade-Programm

INC DEC DEC ENTER Dieses Programm dient z.B. zur Feststellung der Restkapazität oder zur definierten Entladung eines Sender-, Empfänger oder Antriebsakkus Bei diesem Programm wird mit dem eingestellten Entladestrom (0,10...1,00A, links im Display) bis zur eingestellten Entladeschlussspannung (0.5...16,8V oder Automatik, rechts im Display) entladen. Als Entladeschlussspannungen sollten etwa 0,8 ... 1 V pro Zelle gewählt werden um die Akkus nicht zu weit zu entladen und eine evtl. Zellen-Umpolung zu verhindern. NiMH-Formierungs-Programm ENTER INC INC oder DEC DEC

INC DEC ENTER Dieses Programm dient zur Optimierung von Kapazität und Formierung einer Batterie. Mit der INC oder DEC Taste stellen Sie oben rechts ein, ob das Formierungsprogramm mit dem Laden oder Entladen beginnen soll. Anschließend stellen Sie die Zyklenzahl von 1-5 ein (bei z.B. 3 Zyklen wird der Akku dreimal geladen und entladen). Das Programm entlädt den Akku mit dem rechts im Display eingestellten Entladestrom (0,10...1,00A) um ihn anschließend mit dem links im Display eingestellten Ladestrom (0,1...7,0A) wieder aufzuladen. Die Lade-Abschaltung erfolgt nach den in den Einstellungen für „NiMH-Delta-Peak-Abschaltspannung“. Das Auslesen der einzelnen Zyklenwerte ist im Abschnitt „Displayanzeigen“ beschrieben. NiMH-Delta-Peak (-∆ ∆ Peak) Ansprechspannung

INC DEC Die Ansprechspannung (in mV pro Zelle!) der Abschaltautomatik für NiMH-Akkus kann eingestellt werden. NiMHAkkus haben gegenüber NiCd-Akkus einen weniger ausgeprägten Spannungsrückgang. Als praktikabel haben sich Spannungseinstellungen von 5 ... 25mV/Zelle herausgestellt. Höhere Spannungen führen häufig zur Überladung der Batterie, niedrigere Spannungen führen oft zu Frühabschaltung. Den für Ihren Akku günstigste Wert sollten Sie durch Probeladungen ermitteln. Prinzipiell können Akkus auf Lithiumbasis NUR mit speziellen Ladegeräten geladen werden, die auf den jeweiligen Akkutyp (Ladeschlussspannung, Kapazität) eingestellt sind.Die Aufladung erfolgt anders als bei NiCd- oder NiMH-Akkus durch eine sog. Konstantstrom/Konstantspannungs-Methode. Der für die Ladung erforderliche Ladestrom ergibt sich aus der Akkukapazität und wird vom Ladegerät automatisch eingestellt. Lithiumakkus werden gewöhnlich mit 1 C Ladestrom aufgeladen (1 C Ladestrom = Kapazitäts-Ladestrom. Beispiel: Bei einer Kapazität von z. B.: 1500 mAh ist der entsprechende 1 C Ladestrom = 1500 mA (1,5A)). Daher ist am Ladegerät anstelle des Ladestroms die Kapazität des Akkus einzustellen. Wird die zum jeweiligen Akkutyp gehörende, spezifische Ladeschlussspannung erreicht, wird der Ladestrom automatisch reduziert, um ein Überschreiten der Ladeschlussspannung zu verhindern.Gibt der Akku-Hersteller einen kleineren als den 1 C Ladestrom an, so muss auch der Kapazitäts-Ladestrom entsprechend verringert werden. Für eine optimale Ladung und eine höhere Lebensdauer empfehlen wir die Verwendung des Micro Balancers Best.-Nr. 6491 Probleme bei Fehlbehandlung der Akkus: Lithium-Ionen-Akkus sind durch Überladung stark gefährdet. Sie kann zu Gasentwicklung, Überhitzung und sogar zur Explosion der Zelle führen. Wird die Ladeschlussspannung von 4,1 V/Zelle (Lithium Ionen) bzw. 4,2 V/Zelle (Lithium Polymer und Mangan) um mehr als 1% überschritten, so beginnt in der Zelle die Umwandlung der Lithium-Ionen in metallisches Lithium. Dieses reagiert jedoch in Verbindung mit Wasser aus dem Elektrolyten sehr heftig, was zur Explosion der Zelle führt. Andererseits darf die Ladeschlussspannung aber auch nicht unterschritten werden, da die Li IonenAkkuzelle sonst eine deutlich geringere Kapazität aufweist. 0,1V unter der Schwelle bedeuten bereits etwa 7% Kapazitätsverlust.Tiefentladung von Lithium-Akkus führt zum rapiden Kapazitätsverlust. Dieser Effekt ist nicht umkehrbar, sodass man es auf jeden Fall vermeiden muss, den Akku unter 2,5 V/Zelle zu entladen. Achtung: Der eingestellte Zellentyp, die Zellenkapazität und die Zellenanzahl muss immer mit dem zu ladenden Akku übereinstimmen und darf niemals abweichen - Explosionsgefahr! Es dürfen keine Akkus mit integrierten Lademechanismen angeschlossen werden! Laden Sie Ihre Lithium-Akkus nur auf brandsicherem Untergrund.- Lithium-Manuell-Programm Bei diesem Programm wird der Akku mit dem eingestellten Kapazitäts-Ladestrom aufgeladen. Vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus wird mit den INC / DEC-Tasten die Kapazität des Akkus (und somit der maximale Ladestrom) eingestellt (50 ... 7000mAh). Das LadeINC DEC gerät berechnet daraus automatisch den 1 C Ladestrom. Wird der Akku anschließend an das Ladegerät angeschlossen und der Ladevorgang gestartet, so beginnt der Ladestrom von 0,00 A an langsam bis an die eingestellte Begrenzung anzusteigen. Wundern Sie sich jedoch nicht, wenn der von Ihnen eingestellte Ladestrom nicht erreicht wird, denn das Ladeprogramm überwacht ständig die Batteriespannung und verhindert so ein aufblähen des Akkus, solange die Spannungen der Zellen eines Akkupacks gleich sind. Das automatische Verringern des Ladestroms wird im Display durch den Schriftzug „ENDE.“ abwechselnd mit dem reduzierten Ladestrom angezeigt.

Die Ladeprogramme sind nur zum Laden und Entladen von Lithium Ionen-Akkus auf mit einer Zellennennspannung von 3,6 V/Zelle, Lithium Polymer- und Lithium Mangan-Akkus mit einer Zellen Nennspannung von 3,7 V/Zelle geeignet. Lithium-Akkus zeichnen sich vor allem durch ihre, im Vergleich zu anderen Akkutypen, wesentlich höhere Energiedichte aus. Dieser wesentliche Vorteil auf der einen Seite erfordert jedoch andere Behandlungsmethoden in Bezug auf die Ladung / Entladung sowie für einen gefahrlosen Betrieb. Die hier grundlegenden Vorschriften müssen auf alle Fälle beachtet werden. Weitere entsprechende Angaben und Sicherheitshinweise entnehmen sie bitte den technischen Angaben des Akkuherstellers.

Lithium-Entlade-Programm

INC ENTER DEC Dieses Programm dient z.B. zum Feststellen der Restkapazität eines noch nicht leeren Lithiumakkus. Bei diesem Programm wird mit dem eingestellten Entladestrom (0,10...1,00A, links im Display) bis zur eingestellten Entladeschlussspannung (2,5...3,7V pro Zelle, rechts im Display) entladen.Als Entladeschlussspannung kann 2,5V pro Zelle nicht unterschritten werden, da sonst der Akku beschädigt werden kann.

Lithium-Typ-Auswahl-Programm Dies ist das wichtigste Einstellprogramm für Lithiumakkus. In dieser Auswahl wird der Akkutyp eingestellt. Dieser ist sehr sorgfältig einzustellen und zu überprüfen, da das Ladegerät aus diesen Einstellungen alle anderen Ladeparameter ableitet. Die Einstellung des Akkutyps (LiPo oder LiIo) beeinflusst die Abschaltspannung. Sollte ein Lithium-Akku wider Erwarten nur zu 2/3 aufgeladen werden, so haben Sie vielleicht hier den falschen Akkutyp eingestellt. Achtung: wird hier ein falscher Wert eingestellt, so kann der Akku dadurch irreparabel beschädigt werden oder gar explodieren!

_ _______ _____ INC DEC Lithium-Zellenzahl Nachdem der Akkupack an das Ladegerät angeschlossen wird und Sie die START-Taste für ca. 2 sek. gedrückt haben, sehen Sie die Anzeige mit der Lithium Zellenzahl, die bei 1-2 Zellen voll automatisch erkannt und eingestellt wird. Ab 2 Zellen kann es evtl. sein, dass Sie die Zellenzahl manuell mit den INC/DEC Tasten nachstellen müssen, da eine automatische Erkennung ab 3 Zellen nicht mehr möglich ist. Auf der rechten Seite sehen Sie zur Kontrolle die Spannung des angeschlossenen Akkupacks. Durch einen weiteren Tastendruck der START-Taste wird der Ladevorgang gestartet.

INC DEC !Achtung ! Stellen Sie unbedingt die Richtige Zellenzahl ein, da sonst der Akku explodieren und brennen könnte!

_ _____ _____ INC DEC Bei diesem Programm wird vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten der für den Akku maximal zulässige Ladestrom (maximal Ladestrom) eingestellt. Diese Einstellung legt nur die Obergrenze fest, den das Ladegerät dem Akku zumuten darf. Gibt der Akku-Hersteller einen kleinen Ladestrom an, so muss auch der Ladestrom begrenzt werden, da u. U. vom Ladegerät aufgrund einer guten Ladewilligkeit des Akkus sonst ein höherer Ladestrom eingestellt werden könnnte. Wird der Akku anschließend an das Ladegerät angeschlossen und der Ladevorgang gestartet, so beginnt der Ladestrom von 0,00 A an langsam bis an die eingestellte Begrenzung anzusteigen. Der Akku wird dabei laufend neu vermessen und der Ladestrom den Gegebenheiten angepasst. Das Ladeprogramm ermittelt aufgrund der Spannungslage automatisch die zum Akku gehörende Zellenzahl. Wundern Sie sich jedoch nicht, wenn der von Ihnen eingestellte Ladestrom nicht erreicht wird, denn das Ladeprogramm überwacht ständig die Batteriespannung und verhindert so ein Übergasen des Akkus. Der Akku wird nun bis zum Erreichen von etwa 2,3 bis 2,35 Volt pro Zelle mit den maximal möglichen Strömen geladen. Danach erfolgt ein Übergang auf eine schonende Vollladung. Dabei wird der Ladestrom nochmals reduziert um einen möglichst hohen Füllgrad des Akkus zu erreichen. Das Beenden des Ladevorgangs erfolgt automatisch bei Erreichen einer Akkuspannung von etwa 2,45 Volt pro Zelle bis 2,5 Volt pro Zelle. Durch die automatische Ladestromanpassung ist eine schnelle Aufladung in deutlich weniger als den üblichen 14 bis 16 Stunden möglich.

Ist der Ladevorgang beendet, so ertönen akustische Signaltöne für einen bestimmten Zeitinterval. Parallel dazu, wird im Display der Schriftzug „ENDE“ eingeblendet. MODE Entladeprogramm Das Programm ist nur zum Laden und Entladen von Blei-Schwefelsäure- und Blei-Gel-Akkus mit genau 2, 6, und 12 V und (1, 3, 6 Zellen) geeignet. Achtung: Blei-Batterien mit anderen Nennspannungen werden vom Gerät nicht erkannt und dürfen nicht angeschlossen werden. Bleiakkus verhalten sich gänzlich anders als die NiCd- oder NiMH-Akkus. Im Bezug zur Kapazität sind Bleiakkus im Vergleich zu NiCd- oder NiMH-Akkus nur mit relativ geringen Strömen belastbar. Das gleiche gilt vor allem auch für deren Ladung, bei denen die Hersteller meist 14 bis 16 Stunden zum Erreichen der Nennkapazität bei der Aufladung mit dem Normalladestrom angeben. Als Normalladestrom wird der Ladestrom bezeichnet der ein 10tel der Nennkapazität des Akkus ausmacht. Beispiel: Kapazität des Akku = 12 Ah --> Normalladestrom = 1,2 A. Die Voll-Erkennung erfolgt, (anders wie bei den NiCd- oder NiMH-Batterien) für Bleibatterien typisch, durch die Höhe der Akkuspannung. Pb-Entlade-Programm

INC DEC ENTER DEC Dieses Programm dient z.B. zum Ermitteln der Restkapazität eines Antriebsakkus. Bei diesem Programm wird mit dem eingestellten Entladestrom (0,10...1,00A, links im Display) bis zur eingestellten Entladeschlussspannung (1,7...12,0V, rechts im Display) entladen. Für eine aussagefähige Kapazitätsmessung sollte der Entladestrom weit unter 1C ( Kapazität des Akkus = 2 Ah --> C = 2 A) liegen, sowie als Entladeschlussspannung etwa 1,7 V pro Zelle gewählt werden. Achtung: Bleibatterien sind nicht schnellladefähig! Wählen Sie deshalb immer nur die vom Akkuhersteller empfohlenen Ladeströme aus. Bedenken Sie auch, dass die Nennkapazität (d. h. Lebensdauer) eines Pb-Akkus sehr schnell durch falsche Pflege (Überladungen, viele 100% Entladungen und im besonderen Tiefentladungen) negativ beeinflusst wird. Auch entscheidet die Höhe des Lade-/Entladestroms über die entnehmbare Batteriekapazität. Je höher der Strom, desto geringer die Kapazitätsausbeute. Die in den Benutzereinstellungen für Ladeabschaltverzögerung und Sicherheits-Timer eingestellten Werten haben in den PB-Ladeprogrammen keine Wirkung.

Lade- / Entladezeit Programm

17. Fehler- und Warnmeldungen

Lade- / Entladestrom Akkutyp Akkuspannung Die während der Ladung /Entladung wichtigen Daten werden übersichtlich auf der zweizeiligen Flüssigkristallanzeige wiedergegeben und sind bis zum Abklemmen des zu ladenden Akkus sichtbar. Wird ein weiterer Akku geladen sind die vorher angezeigten Werte nicht mehr abrufbar. Das Ladegerät ist mit einer Vielzahl an Schutz- und Überwachungseinrichtungen zur Kontrolle der einzelnen Funktionen und der Geräteelektronik ausgestattet. Eine Überschreitung von Grenzwerten führt in einigen Fällen zur automatischen Reduzierung der Geräteeinstellungen (z.B. Lade- oder Entladestrom) oder zur Abschaltung des Ladevorganges (z.B. bei leerwerdender Autobatterie). Die Ursachen dafür werden im Fehlerfall auf der Flüssigkristallanzeige angezeigt. Die meisten Fehlerursachen sind selbsterklärend. Die nachstehende Auflistung soll jedoch bei der Fehlerfindung hilfreich sein. Die Warnmeldung sowie das akustische Warnsignal sind mit der „ENTER“-Taste abstellbar.

16. Kontrollanzeigen auf dem Display

Das Ladegerät ist mit einer Vielzahl an Schutz- und Überwachungseinrichtungen zur Kontrolle der einzelnen Funktionen und der Geräteelektronik ausgestattet. Eine Überschreitung von Grenzwerten führt in einigen Fällen zur Abschaltung des Ladevorganges (z.B. bei Überspannung, Übertemperatur oder leerwerdender Autobatterie). Diese Ursachen werden in der Anzeige der Fehlerursache auf der Flüssigkristallanzeige sowie zum Ansprechen des Summers führen.

Nach Drücken der START-Taste für ca. 2sek wird der Akku vermessen, sodass für 1-2sek. diese Meldung im Display erscheint, bevor der Ladevorgang gestartet wird.

Ist ein Lade/Entladeprogramm abgearbeitet, so erscheint im Display abwechselnd mit der Programmbezeichnung der Schriftzug *ENDE*. Gleichzeitig ertönt, in Abhängigkeit der im Benutzereinstellung „Tastenklick/Summer vorgenommenen Einstellung, der eingebaute Summer.

Unterschreitet die Spannung der Autobatterie den im Programm-Menü „Unterspannungsabschaltung“ in den Benutzereinstellungen eingestellten Wert, (11,0 V), so erfolgt diese Warnmeldung. Wird an die Ladeanschlüsse des Ladegeräts ein Akku mit falscher Polarität angeschlossen, so erfolgt diese Warnmeldung. Stellt das Ladegerät während der Ladung/Entladung eine Unterbrechung der Verbindung zwischen Akku und Ladegerät fest, so wird diese Fehlermeldung ausgegeben. Tritt diese Fehlermeldung während des Betriebs auf, kann dies auf einen Wackelkontakt hinweisen. Hinweis: Diese Fehlermeldung erfolgt auch, wenn Sie die Ladung, z. B. durch Abziehen des Ladekabels unterbrechen. Ist der interne Ladesicherheitstimer abgelaufen, erfolgt zur Sicherheit eine Unterbrechung des laufenden Vorgangs. Der Sicherheitstimer ist bei NiCd/NiMH Akkus fest auf 180min. eingestellt. Bei Lithium-Akkus auf 180min, bei Bleibakkus ist dieser deaktiviert. Diese Einstellungen können nicht verändert werden. Mögliche Ursachen: Ladestrom zu gering - Akku wird nicht voll, Ladekabel zu dünn und zu lang - Ladestrom kann nicht weit genug ansteigen, Kapazität des Akkus zu groß. Stellt das Ladegerät eine zu hohe Spannung fest z.B. falsche Einstellung bei der Lithium Zellenzahl oder bei Bleiakkus, so erscheint diese Fehlermeldung. Außerdem kann diese Fehlermeldung bei Überladung der angeschlossenen Zellen erscheinen. Anzeige der Eingangsspannung

DEC Die aktuelle Eingangsspannung kann jederzeit durch gleichzeitiges Drücken der INC- und DEC-Tasten abgerufen werden. Dies ist vor allem sehr nützlich, wenn Sie eine Autobatterie als Stromquelle verwenden. Durch einen beliebigen Tastendruck kehren Sie ins Menü zurück.

Sollte das Ladegerät eine zu niedrige Spannung feststellen z. B. falsche Einstellung bei der Lithium Zellenzahl oder bei Bleibakkus, so erscheint diese Fehlermeldung. Grund für diese Fehlermeldung ist, dass die Zellen durch die falsche Einstellung zu tief entladen werden.

18. Reinigung und Wartung

Das Ladegerät arbeitet wartungsfrei und benötigt daher keinerlei Wartungsarbeiten. Bitte schützen Sie es jedoch in Ihrem eigenen Interesse unbedingt vor Staub, Schmutz und Feuchtigkeit! Zur Reinigung das Ladegerät von Autobatterie und Akku trennen und nur mit einem trockenen Lappen (keine Reinigungsmittel verwenden!) leicht abreiben.

19. Hinweise zum Umgang mit Akkus

  • Das Laden einzelner NiCd- oder NiMH-Zellen oder Batterien mit 1...4 Zellen stellt die Abschaltautomatik vor eine schwere Aufgabe, da hier der Spannungs-Peak nicht sehr ausgeprägt ist, kann eine einwandfreie Funktion nicht garantiert werden. Die Automatik kann nicht oder nicht richtig ansprechen. Überprüfen Sie deshalb durch mehrfache, überwachte Probeladungen ob bei den von Ihnen verwendeten Akkus eine einwandfreie Abschaltung erfolgt.
  • Warme Batterien sind leistungsfähiger als kalte, wundern Sie sich deshalb nicht wenn Ihre Batterien im Winter nicht so leistungsfähig sind.
  • Überladen sowie Tiefentladung führt zu irreparabler Beschädigung der Zellen und schädigt dauerhaft die Leistungsfähigkeit des Akkus und vermindert die Kapazität.
  • Akkus niemals ungeladen, leer oder teilgeladen für längere Zeit lagern. Vor der Lagerung Akkus aufladen und von Zeit zu Zeit Ladezustand überprüfen.
  • Beim Kauf von Akkus auf gute Qualität achten, neue Akkus zunächst nur mit kleinen Strömen aufladen und erst allmählich an höhere Ströme herantasten.
  • Akkus erst kurz vor der Verwendung aufladen, die Akkus sind dann am leistungsfähigsten.
  • An den Akkus nicht löten - Die beim Löten auftretenden Temperaturen beschädigen meist die Dichtungen und Sicherheitsventile der Zellen, der Akku verliert daraufhin Elektrolyt oder trocknet aus und büßt seine Leistungsfähigkeit ein.
  • Überladung schädigt die Kapazität des Akkus. Deshalb keine heißen oder bereits geladenen Akkus erneut aufladen.
  • Hochstromladungen und -entladungen verkürzen die Lebenserwartung des Akkus. Überschreiten Sie daher nicht die vom Hersteller vorgegebenen Angaben.
  • Bleibatterien sind nicht hochstromladefähig. Überschreiten Sie daher niemals die vom Akkuhersteller angegebenen Ladeströme.
  • Akkus vor Vibration schützen sowie keiner mechanischen Belastungen aussetzen.
  • Beim Laden und während des Betriebs der Akkus kann Knallgas (Wasserstoff) entstehen, achten Sie deshalb auf ausreichende Belüftung.
  • Batterien nicht mit Wasser in Berührung bringen, Explosionsgefahr.
  • Batteriekontakte niemals kurzschließen, Explosionsgefahr.
  • Batterien nicht öffnen, Verätzungsgefahr.
  • NiCd- oder NiMH-Akkupacks lassen sich am besten formieren indem zuerst alle Zellen einzeln und separat entladen werden und anschließend den Akkupack aufladen. Das Entladen erfolgt mit dem Ladegerät (Zelle für Zelle) oder durch „überbrücken“ mit einem 100 Ohm Widerstand über jede einzelne Zelle des Akkupacks.
  • Wundern Sie sich auch nicht, wenn Ihre Akkupacks im Winter nicht so ladewillig sind wie im Sommer. Eine kalte Zelle ist nicht so stromaufnahmefähig wie eine warme.
  • Hinweise zur Batterieverordnung: Verbrauchte Batterien sind Sondermüll und dürfen nicht über die Mülltonne entsorgt werden. Im Fachhandel, wo Sie die Batterien erworben haben, stehen BatterieRecycling-Behälter für die Entsorgung bereit. Der Handel ist zur Rücknahme verpflichtet.

20. Technische Daten

Akku: Ladeströme / Leistung Entladeströme / Leistung 100 mA bis 7,0 A / max. 50 W 100 mA - 1 A / max. 5 W Ni-Cd & Ni-MH-Akkus: Zellenzahl Kapazität

ab 0,1 Ah bis 7,0 Ah Lithium-Akkus: Zellenzahl Zellenspannungen Kapazität 1-5 Zellen 3,6 V (LiIo) bzw. 3,7 V (LiPo) ab 0,1 Ah-7,0Ah PB-Akkus: Zellenzahl Akkuspannungen Kapazität 1, 3, 6 2, 6, 12 V ab 1 Ah Sonstiges: Betriebsspannungsbereich Erforderliche Autobatterie Erforderliches Netzgerät Leerlaufstromaufnahme Unterspan.-Abschaltung ca. Gewicht ca. Abmessungen ca. (BxTxH) 11,0 bis 15 V 12 V, min. 30 Ah 12-14V, min. 10 A stabilisiert1) ca. 50 mA 11,0 V 430 g 130 x 113 x 40 mm Alle Daten bezogen auf eine Autobatteriespannung von 12.7 V. Die angegeben Werte sind Richtwerte, die abhängig vom verwendeten Akkuzustand, Temperatur usw. abweichen können. Der einwandfreie Betrieb des Ladegeräts an einem Netzteil ist von vielen Faktoren wie z.B. Brummspannung, Stabilität, Lastfestigkeit usw. abhängig. Bitte verwenden Sie nur die von uns empfohlenen Geräte. Hinweise zum Umweltschutz Das Symbol auf dem Produkt, der Gebrauchsanleitung oder der Verpackung weist darauf hin, dass dieses Produkt bzw. elektronische Teile davon am Ende seiner Lebensdauer nicht über den normalen Hausmüll entsorgt werden dürfen. Es muss an einem Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden. Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wiederverwertbar. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder anderen Formen der Verwertung von Altgeräten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Batterien und Akkus müssen aus dem Gerät entfernt werden und bei einer entsprechenden Sammelstelle getrennt entsorgt werden. Bei RC - Modellen müssen Elektronikteile, wie z.B. Servos, Empfänger oder Fahrtenregler aus dem Produkt ausgebaut und getrennt bei einer entsprechenden Sammelstelle als Elektro-Schrott entsorgt werden. Bitte erkundigen Sie sich bei der Gemeindeverwaltung nach der zuständigen Entsorgungsstelle.

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Die Fa. Graupner GmbH & Co. KG, Henriettenstraße 9496. 73230 Kirchheim/Teck gewährt ab dem Kaufdatum auf dieses Produkt eine Garantie von 24 Monaten. Die Garantie gilt nur für die bereits beim Kauf des Produktes vorhandenen Material- oder Funktionsmängel. Schäden die auf Abnützung, Überlastung, falsches Zubehör oder unsachgemäße Behandlung zurückzuführen sind, sind von der Garantie ausgeschlossen. Die gesetzlichen Rechte und Gewährleistungsansprüche des Verbrauchers werden durch diese Garantie nicht berührt. Bitte überprüfen Sie vor einer Reklamation oder Rücksendung das Produkt genau auf Mängel, da wir Ihnen bei Mängelfreiheit die entstandenen Unkosten in Rechnung stellen müssen. Graupner GmbH & Co. KG, Henriettenstraße 94-96, 73230 Kirchheim/Teck, Germany guarantees this product for a period of 24 months from date of purchase. The guarantee applies only to such material or operational defects witch are present at the time of purchase of the product. Damage due to wear, overloading, incompetent handling or the use of incorrect accessories is not covered by the guarantee. The user´s legal rights and claims under garantee are not affected by this guarantee. Please check the product carefully for defects before you are make a claim or send the item to us, since we are obliged to make a charge for our cost if the product is found to be free of faults. Monaten month mois Servicestellen / Service / Service après-vente Graupner-Zentralservice Graupner GmbH & Co. KG Postfach 1242 D-73220 Kirchheim Servicehotline (+49)(01805) 472876 Montag - Freitag 9 -1130 und 1300 -1500 Uhr Espana FA - Sol S.A. C. Avinyo 4 E 8240 Maneresa (+34) 93 87 34 23 4 France Graupner France Gérard Altmayer 86, rue ST. Antoine F 57601 Forbach-Oeting (+33) 3 87 85 62 12 Italia GiMax Via Manzoni, no. 8 I 25064 Gussago (+39) 3 0 25 22 73 2 Sverige Baltechno Electronics Box 5307 S 40227 Göteborg (+46) 31 70 73 00 0 Schweiz Graupner Service Postfach 92 CH 8423 Embrach-Embraport (+41) 43 26 66 58 3 Luxembourg Kit Flammang 129, route d’Arlon 8009 Strassen (+35) 23 12 23 2

ULTRAMAT 12, Best.-Nr. 6412 (.67/.69) Übergabedatum, Date of purchase/delivery, Date de remise Name des Käufers, Owner´s name, Nom de l´acheteur Strasse, Wohnort, Complete adress, Domicie et rue Firmenstempel und Unterschrift des Einzelhändlers, Stamp and signature of dealer, Cachet de la firme et signature du detailant Chapter

INC DEC INC INC oder DEC DEC

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