ULTRAMAT 16 S - Batterieladegerät GRAUPNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ULTRAMAT 16 S GRAUPNER
BEDIENUNGSPANLEITUNG
OPERATING MANUAL
INSTRUCTIONS D'UTILISATION
ULTRAMAT 16 S



Mikroprozessorgesteueres Hochleistungs-Schnellade-,
Entlade-, und Formierungsgerät für NiCd-/ NiMH-, LiPo-/Lilo-/LiMn-/LiFe- und Pb-Akkus
Ladestrom bis 10 A, Entladesstrom bis 5 A
Eingebauter Balancer für Li-Akkus und NiMH/NiCd-Akkus
- Allgemeines 2
- Warn- und Sicherheitshinweise,itte unbedingt beachten! 3
- Allgemeine Betriebshinweise 4
- Empfohlene Ladekabel, Polaritäten 5
- Bedienelemente, Bedienung, Ladestart 5
- Lade- und Entladeprogramme 6
- Programmstruktur 6
- Auswahl der Ladeprogrammgruppe 7
- Inbetriebnahme 7
- Starten des Lade-Entladevorgangs 8
- Nickel-Cadmium (NiCd) - Ladeprogramme 9
- Nickel-Metall-Hybrid (NiMH) - Ladeprogramme 11
- Lithiumlonen (Lilo)/ LithiumPolymer (LiPo)/ LiMn/ LiFe - Ladeprogramme 14
- Blei (Pb) - Ladeprogramme 17
- Displayanzeigen 18
- Kontrollanzeigen auf dem Display 18
Anzeige der Einzelzellenspannungen 19
- Fehler- und Warnmeldungen 20
- PC-Schnittstelle 21
- Reinigung und Wartung 22
- Hinweise zum Umgang mit Akkus 22
- Technische Daten 23
Garantieurkunde Ruckseite
1. Allgemeines
Um alle Eigenschaften Ihres neuen Ladegerätes voll nutzen zu konnen,lesen Sie vor Inbetriebnahme, die nachfolgende Beschreibung vollständig und sorgfältig durch. Beachten Sie vor allem die Warn- und Sicherheitshinweise. Diese Anleitung ist an einem sicheren Ort aufzubewahren und einem nachfolgenden Benutzer des Ladegeräts unbedingt mit auszuhändigen.
Mit dem ULTRAMAT 16 S haben Sie ein ausgereiftes Produkt mit überragenden Eigenschaften erworben. Durch den Einsatz modernster Halbleitertechnologie, gesteuert durch einen leistungsfähigen RISC-Microprozessor werden überragende Ladeeigenschaften, einfache Bedienbarkeit und optimale Zuverlösigkeit, erreicht die normalerweise nur in deutlich teurer den Geräten zu finden sind.
Mit dem ULTRAMAT 16 S halten sich nahezu alle im Modellbau vorkommenden Nickel-Cadmium (NiCd)-Sinterzellenakkus, Nickel-Metall-Hydrid (Ni-MH) Akkus, Lithium-Polymer (LiPo) Akkus, Lithium Mangan (LiMn) Akkus, Lithium-lonen (Lilo) Akkus, LiFePO _4 (LiFe) Akkus wie auch Blei-Gel oder Bleisäure (Plumbum, Pb) Akkus aufladen. Diese gasdicht verschlossenen Akkus haben sich für den RC-Betrieb am besten bewährt. Sie sind mechanisch robust, lageunabhängig und störunanfällig. Bei der Lagerung sind außer der Überwachung vor Tiefentladung keine besonderen Vorkehrungen erforderlich. Zusätzlich konnen Sie mit dem ULTRAMAT 16 S auch Akkus entlagen und ihre Akkus formieren.
Hinweis
Es sind stets die Ladehinweise der Akkuhersteller zu beachten, sowie die Ladestrome und Ladezeiten einzuhalten. Es dürfen nur Akkus schnellgeladen werden, welche ausdrücklich für diesen hohen Ladestrom geeignet sind!itte bedenken Sie,dass neue Akkus evtl. erst nach mehreren Lade-/Entladezyklen ihre volte Kapazitat erreichen, auch kann es bei neuen Akkus zu einer vorzeitigen Ladungsabschaltungkommen. Überzeugen Sie sich unbedingt durch mehrere Probeladungen von der einwandfrei und zuverlässigen Funktion der Ladeabschaltautomatik und der eingeladenen Kapazität.
Sicherheits- und Warnweise
- Das Ladegerät vor Staub, Feuchtigkeit, Regen, Hitze (z. B. direkte Sonneneinstrahlung) und Vibration schützen. Nur zur Verwendung im Trockenen!
- Nicht für Kinder unter 14 Jahren, kein Spielzeug!
- Die Schlitze im Gehäuse dieren der Kühlung des Geräts und)dürfen nicht abgedeckt oder verschlossen werden. Das Gerät muss so aufgestellt sein, damit die Luft ungehindert zirkulieren kann.
- Das Ladegerät ist sowohl für den Anschluss an eine 12 V-Autobatterie (12...14VDC) als auch für den Anschluss an 100~240VAC geeignet. Wahlen Sie den entsprechenden Eingang. Schreiben Sie niemals an beiden Eingänge gleichzeitig eine Betriebsspannung an. Schreiben Sie niemals eine Wechselspannung an den Gleichspannungseingang an! Es)dürfen keinerlei Veränderungen am Ladegerät durchgefuhrt werden.
- Das Ladegerät und die zu ladende Batterie muss während des Betriebs auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen und elektrisch nicht leitenden Unterlage stehen! Niemals direkt auf den Autositzen, Teppiche o. ä. abstellen! Auch sind brennbare oder weniger entzündliche Gegenstände von der Ladeanordnung fernzuhalten. Auf gute Belüftung achten.
Akkus konnen durch einen Defekt explodieren oder brennen!
- Verbinden Sie das Ladegerät nur direkt mit den Original-Anschlussleitungen und den Anschlussklemmen direkt mit der Autobatterie. Der Motor des Kfz's muss, solange der ULTRAMAT 16 S mit dem Kfz in Verbindung besteht, abgestellt sein! Die Autobatteriearf nicht gleichzeitig von einem anderen Ladegerät aufgeladen werden!
- Die Ladeausgabe und die Anschlusskabel dürfen nicht verändert oder untereinander in irgendeiner Weise verbunden werden. Zwischen den Ladeausgaben und der Fahrzeug-Karosserie besteht beim Betrieb an der Autobatterie Kurzschlussgefahr! Lade- und Anschlusskabel dürfen während des Betriebs nicht aufgewickelt sein! Vermeiden Sie Kurzschlusses mit dem Ladeausgang bzw. dem Akku und der Autokarosserie. Stellen Sie deshalb das Gerät niemals direkt auf die Fahrzeugkarosserie.
- Lassen Sie das Ladegerät niemals unbeaufsichtigt an der Stromversorgung angeschlossen.
- Esarf nur ein zu ladender Akku an den Ladeanschluss angeschlssen werden.
-
Folgende Batterien)durfenicht an das Ladegerat angeschlossen werden:
-
NiCd-/ NiMH-Akkus mit mehr als 14 Zellen, LiFePO_4 /Lithium-Ionen/LiMn/LithiumPolymer-Akkus mit mehr als 6 Zellen oder Bleibatterien mit mehr als 12V Nennspannung.
- Akkus die eine andere Ladetechnik als NiCd-, NiMH-, Lithium- oder Bleiakkus benötigen.
- Defekte, beschädigte Zellen oder Batterien.
- Batterien aus parallel geschalteten oder entsprechenden Zellen.
- Mischungen aus alten und neuen Zellen oder Zellen unterschiedlicher Fertigung.
- Nicht aufladbare Batterien (Trockenbatterien). Achting: Explosionsgefahr!
- Batterien oder Zellen die vom Hersteller nicht ausdrücklich für die beim Laden mit dieser Ladegerät auftretenden Ladestromen zugelassen sind.
- Bereits geladene, heiße oder nicht vollig entleerte Zellen oder Batterien.
- Batterien oder Zellen mit integrierter Lade- oder Abschaltvorrichtung.
-
Batterien oder Zellen die in ein Gerät eingebaut sind oder gleichzeitig mit anderen Teilen elektrisch in Verbindung stehen.
-
Um Kurzschlüsse an den Bananensteckern des Ladekabels zu vermeiden, verbinden Sieitte immer zuerst das Ladekabel mit dem Ladegerät und dann erst mit dem Akku! Beim Abklemmen umgekehrt.
- Vergewissern Sie sich generell nach einer "fertig"-Meldung, ob die vom Gerät angezeigte Lademenge der von Ihnen erwarteten Lademenge entspricht. So erkennen Sie zuverlüssig undrechtzeitig fehlerhafte Frühabschaltungen. Die Wahrscheinlichkeit von Frühabschaltungen ist von denen Faktoren abhängig und am größten bei tiefentladen Akkus, geringer Zellenzahl oder bestimmen Akkutypen.
- Vergewissern Sie sich durch mehrere Probeladungen, (vor allem bei geringen Zellenzahlen) von der einwandfrei Funktion der Abschaltautomatik. u. U. werden volle Akkus durch einen zu schwachen Peak nicht erkannt.
- Vor dem Laden prüfen: Sind die zum Akku passenden Ladeprogramme, die richtigen Lade-/Entladeströme sowie die bei NiCd und NiMH wichtigen, richtige Abschaltspannungen eingestellt?
Sind alle Verbindungen einwandfrei, gibt es Wackelkontakte?itte bedenken Sie,dass das Schnelladen von Batterien gefährlich sein kann. Eine, wenn auch nur kurze Unterbrechung aufgrund eines Wackelkontaks fuhrt unweigerlich zu Fehlfunktionen, kann einen erneuten Ladestart auslösen und den ange-schlossenen Akku total überladen.
3. Allgemeine Betriebshinweise
Laden von Akkus
Beim Laden wird dem Akku eine bestimmte Strommenge zugeführht, welche sich aus dem Produkt aus Ladestrom x Ladezeit ergibt. Der maximal zulässige Ladestrom ist vom jeweiligen Akku-Typ abhängig und ist den Datenangaben des Akkuherstellers zu entnahmen.
Nur bei ausdrücklich als schnellladefähig bezeichneten Akkus darf der Normalladestrom überschritten werden. Als NORMAL-LADESTROM wird der Strom bezeichnet, der 1/10 des Nennwertes der Kapazitätsangabe beträgt (z. B. bei einer Kapazitätsangabe von 1,7 Ah beträgt der Normallade-strom 170 mA).
Laden von Senderbatterien
- Der zu ladende Akku wird über ein passendes Ladekabel an die Anschlussbuchsen des Ladegerats angeschlossen (rot = Pluspol, schwarz = Minuspol).
- Es sind stets die Ladehinweise der Akkuhersteller zu beachten, sowie die Ladeströme und Ladezeiten einzuhalten. Es dürfen nur Akkus schnellgeladen werden, welche ausdrücklich für die an thisem Ladegerät auftretenden hohen Ladeströme geeignet sind.
-itte bedenken Sie, dass neue Akkus erst nach mehreren Lade-/ Entladezyklen ihre volle Kapazitat erreichen. Auch kann es im Besonderen bei neuen oder tiefentladenen Akkus zu einer vorzeitigen Ladeabschaltung kommt. - Sollte nach einer Schnellladung eine Zelle des NC-Akkupacks entsprechend besteht geworden sein, kann dies auf einen Defekt dieser Zelle hinweisen. Diese Akkupack sollt dann nicht mehr weiterverwendet werden (verbrauchte Batterien gehören in den Sondermüll!).
- Achten Sie auf sicheren und gute Kontakt aller Steck- und Klemmverbindungen. Eine auch nur kurzzeitige Unterbrechung aufgrund eines Wackelkontaks kann einen erneuten Ladestart auslösen und den angeschlossenen Akku u. U. total überladen.
- Eine hauflige Ursache Fehlfunktionen liegt mein in der Verwendung von unsachgemäßen Ladekabeln. Da das Ladegerät nicht zwischen Akkuinnenwiderstand, Kabelwiderstand und Steckverbindungswiderstand untersenden kann, ist die erste Voraussetzung für eine einwandfrei Funktion ein Ladekabel mit ausreichendem Draht-Querschnitt und einer Länge von nicht mehr als 30 cm sowie hochwertigen Steckverbindungen auf beiden Seiten (Goldkontakte).
Ein in einem Fernsteuersender eingebauter Akku kann über die meist am Sender angebrachte Ladebuchse aufgeladen werden.
Senderladebuchsen enthalten meiste eine Rückstromsicherung (Diode). Diese verhindert ein Beschädig den Senders durch Verpolung oder Kurzschluss mit den blanken Enden der Ladekabelstecker. Eine Aufladung des Senderakkus mit dem ULTRAMAT 16 S ist jedoch nur nach deren Überrückung möglich -itte unbedingt die Angaben in der Sender-Bedienungsanleitung beachten! Der fur den Sender max. erlaubte Ladestrom darf niemals übersritten werden.
Um Schäden im Senderinneren durch Überhitzung und Wärnestau zu vermeiden, sollte der Senderakku aus dem Sender-Batteriefach Herausgenommen werden.
Der Sender muss während des gesamtten Ladevorgangs auf „OFF“ (AUS) geschlossen sein! Niemals einen Fernsteuersender, solange er mit dem Ladegerät verbunden ist, einschalten. Eine, auch nur kurzzeitige Unterbrechung des Ladevorgangs kann die Ladespannung durch das Ladegerät derart ansteigen halten, dass der Sender durch Überspannung(sofort zerstört wird.
Führer Sie keine Akku-Entladungen oder Akkupflegeprogramme über die Ladebuchse durch! Die Ladebuchse ist für diese Verwendung nicht geeignet.
- Das Ladegerät stellt den geforderten Lade-/Entladestrom nur dann ein, wenn dadurch die technischen Mochlichkeiten des Ladegerätes nicht übersritten werden! Soll durch das Ladegerät ein Lade-/ Entladestrom erbracht werden, den das Ladegerät technisch bedingt nicht leisten kann, wird der Wert automatisch auf den maximal möglichen Wert reduziert. Der tatsächlich benutzte Lade-/Entladestrom wird angezeigt und im Display erscheint abwechselnd mit dem Ladestrom der Schriftzug „ MAX".
Haftungsausschluss
Die Einhaltung der Betriebsanleitung sowie die Bedingungen und Methoden bei Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung des Ladegerätes konnen von der Fa. GRAUPNER nicht überwacht werden. Daher übernimmt die Fa. GRAUPNER keinerlei Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen.
4. Empfohlene Ladekabel / Polaritäten
Verschiedene Anforderungen bei der Verwendung und Einsatz von wiederauflobaren Akkus machen auch unterscheidliche Steckverbindungen erforderlich. Beachten Sie, dass Anschlüsse, Bezeichnungen und Polaritäten anderer Hersteller unterscheidlich sein konnen. Verwenden Sie deshalb immer nur zueinander passende, Original-Steckverbindungen gleicher Bauart.
Für die Aufladung geeignet sind folgende Ladekabel:

Japan
Best.-Nr. 3371

G2 (AMP/G2,5)
Best.-Nr. 3011

BEC
Best.-Nr. 3037

JR
Best.-Nr. 3021

JR-Sender
Best.-Nr. 3022
Ladekabel G3,5 Best.-Nr.2970.L
Verwenden Sie nur Original-Ladekabel mit ausreichendem Drahtquerschnitt.
5. Bedienelemente / Bedienung / Ladestart

Die Bedienung des Ladegerats erfolgt durch nur 4 Bedientasten.
Abgesehen von der - /DEC- und +/INC-Taste, mit welcher die Strom- und Spannungswerte verändert werden, haben die Bedientasten, je nachdem ob am Ladeanschluss ein Akku angeschlossen ist oder nicht, unterschiedliche Funktionen:
| Bedien-Tasten | Funktion | |
| Kein Akku angeschl.: | PROGRAMM/MODE PROGRAMM/MODE 2 s. ENTER/START | Auswahr der Ladeprogrammeuntergruppe Auswahr der (Lade-)Programm-Gruppe Bestätigener einer Einstellung im Entlade-/Zyklusmenü |
| Akku angeschl.: | ENTER/START ENTER/START 2 sek. | Beenden des Ladevorgangs, Unterbrechen des Summers, Bestätigener einer Einstellung im Entlade-Zyklusmenü Starten des Ladevorgangs |
6. Lade- und Entladeprogramme
Die verschiedene Mänglichkeiten des Ladegerats sind in 4 Programm-Gruppen aufgeilt, die Sie in nachfolgend aufgeführter Reihenfolge mit der MODE-Taste (2 sek. drücken) anwahlen können.
Ni-Cd-Akku-Programme: Aufladen, Formieren, Entladen zur Ermittlung der Kapazitätsmenge, Restkapazität oder zur Zellensektion.
Ni-MH-Akku-Programme: Aufladen, Formieren Entladen zur Ermittlung der Kapazitätsmenge, Restkapazität oder zur Zellensektion.
LiPo/Lilo/LiFe-Akku-Programme: Aufladen, Entladen zur Ermittlung der Kapazitätsmenge, Restkapazität oder zur Zellenselection.
Blei-Akku-Programme: Aufladen, Entladen zu Ermittlung der Kapazitätsmenge oder Restkapazität, Erhaltungsladung für Stand by Betrieb.

7. Programmstruktur

8. Auswahl der Ladeprogrammgruppe

Die Lade- und Einstellmöglichkeiten des Ladegerätes sind übersichtlich und logisch in vier Programmgruppen unterteilt.
Für die unterschiedlichen Akkutypen: NickelCadmium-, Nickel-MetalHybrid-, LiFe/Lithiumlonen/LithiumPolymer und Pb (Blei)-Akkus steht jeweils eine eigene Programmgruppe zur Verfügung.
Programmwechsel:
Der Wechsel der Programm-Gruppe erfolgt mit der Taste MODE, die für ca. 2 Sekunden gedrückt werden muss. Mit einem Kurzdruck der MODE Taste können Sie innerhalb der Programm-Gruppe wechseln.
9. Inbetriebnahme
Wird das Ladegerät mit am Eingang 100~240V AC an eine Steckdose angeschlossen oder am Eingang 12V DC mit einer Autobatterie oder einem Netzteil mind. 15A mit 11...15V DC verbunden, drücken Sie die Tasten INC und DEC gleichzeitig, um in die Sprachauswahl zu gelangen. Ansonsten laufzunachst die Informationsroutine ab, welche einen schellen Überblick über die wichtigen Benutzer-Einstellungen des Ladegerätes gibt. Auf dem Display des Ladegeräts werden nacheinander folgende Informationen angezeigt:

Drucken Sie die Tasten INC und DEC gleichzeitig, während Sie das Gerät mit der Eingangsspannung versorgen, um in die Sprachauswahl zu gelangen. Drucken Sie die Tasten INC oder DEC um die gewünschte Sprache ENGLISH, GERMAN (Deutsch) oder FRENCH auszuwahlen. Verlassen Sie die Sprachauswahl mit indem Sie die Taste ENTER drucken.
Der ULTRAMAT 16 S meldet sich mit seinem Name.
Nach 3 Sekunden erscheint das im Display Sicherheitstimer ein oder aus. Etwa 3 Sekunden lang lässt sich der Sicherheitstimer mit den Tasten INC oder DEC aus-bzw, einschalten.
Der Sicherheitstimer ist beim Entladen oder im Pb-Ladeprogramm niemals aktiv.
Für alle anderen Ladeprogramme ist der Sicherheitsstimer einstellbar.
Nach weiteren 3 Sekunden{lsst sich der Summer mit den INCoder DEC-Tasten aus- bzw. einschalten oder einstellen (3...10s.).
Nach weiteren 3 Sek. ist das Ladegerät einsatzbereit, s. 10..
10. Starten des Lade- Entladevorgangs

11. NiCd-Programme

Komfortable Ladeprogramme für die Aufladung von im Modellbau üblichen Nickel-Cadmium-Akkus. Ist das Lade-/Entlade-Programm beendet, so erscheint bis zum Abklemmen des Akkus das Ladeprogramm abwechselnd mit dem Schriftzug "ENDE" im Display, die Ladezeit, der letzte (Ent-)/Ladestrom, die ge(ent-)ladene Kapazität sowie Akkuspannung werden angezeigt. Diese Daten geben unter Umständen wertvolle Hinweise auf das Ladeverhalten, die Kapazität des angeschlossenen Ni-Cd Akku-Packs oder fehlerhafte Vollerkennung.
NiCd-Automatik-Programm

In diesen Programm erkennt das Ladegerät den angeschlossenen Ni-Cd Akkutypen und passst den Ladestrom dementsprechend an, sodass eine Überlastung des Akkupacks verhindert wird.
Der maximale Ladestrom muss vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC/DEC-Tasten von 0,1A-10A bzw. ohne Begrenzung so eingestellt werden, dass der max. zulässige Ladestrom des Akkus nicht übersritten werden kann.
Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestellen Werten für „NiCd-Delta-Peak-Abschlatspannung".
NiCd-Manuell-Programm

Bei diesen Programm wird der Akku mit dem eingestellen Ladestrom aufgeladen.
Der maximale Ladestrom kann vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A -10,0A eingestellt werden. Beachten Sie die Angaben des Akkuherstellers!
Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestellen Werten für „NiCd-Delta-Peak-Abschlatspannung".
NiCd-Entlade-Programm

Dieses Programm dient z.B. zur Feststellung der Restkapazität oder zur definierten Entladung eines Sender-, Empfänger oder Antriebsakkus
Bei dieser Programm wird mit dem eingestellten Entladestrom (0,1...5,0A, links im Display) bis zur eingestellten Entladeschlußsspannung (0.1...16,8V, rechts im Display) entladen.
Als Entladeschluxsspannungen sollenen etwa 0,9 ... 1,1 V pro Zelle gewählt werden um die Akkus nicht zuweit zu entladen und eine evtl. Zellen-Umpolung zu verhindern.
NiCd-Formierungs-Programm

Dieses Programm dient zur Optimierung von Kapazität und Formierung einer Batterie.
Mit der INC oder DEC Taste stellen Sie oben rechts ein, ob das Formierungsprogramm mit dem Laden oder Ent laden beginnen soll. AnschlieBend stellen Sie die Zyklenzahl von 1-5 ein (Bei z.B. 3 Zyklen wird der Akku dreimal geladen und ent laden). Das Programm entländt den Akku mit dem rechts im Display eingestellten Entladestrom (0,1...5,0A) umihn anschlieBend mit dem links im Display eingestellten Ladestrom (0,1...10,0A) wieder aufzuladen.
Die Lade-Abschaltung erfolgt nach den in den Einstellungen für „NiCd-Delta-Peak-Abschaltspannung".
Die Entlade-Abschaltung erfolgt nach der im NiCd-Entlade-Programm eingstellten Entladeschlussspannung.
Das Auslesen des aktuellen Zyklenwertes ist im Abschnitt „Displayanzeigen" beschrieben.
NiCd-Entladebalancier-Programm

Dieses Programm dient zur Angleichung der Zellenspannungen der einzelnen Akkuzellen für Akkupacks mit 2-6 Zellen.
Mit der INC oder DEC Taste stellen Sie die Balancerentladeschluxsspannung 1.20...1.30V ein.
Vor dem Laden eines Akkus sollen den einzelnen Zellen angeglichen werden, damit beim Laden nicht einzeln Zellen überladen werden. Besonderss nach einer längeren Lagerzeit sollte ein Akku ausbalanciert werden.
Dazu muss der Balancerstecker angeschlossen sein.
Weiterhin müssen alle Zellen eine Spannung aufweisen, die hoherist, als die eingestellte Balancerentladeschluxsspannung.
Um die max. Kapazität eines Akkus zu erhalten, sollen den einzelnen Zellen eine Stunden, aber max. 24h vor der erneuten Ladung auf 1.20V entladen werden. Bei einer Spannung unter 1.20V verlieren die Akkuzellen an Kapazität. Deshalb muss ein Akku vor einer längeren Lagerung mit etwa 60% Ladung gelagert werden.
Das Programm entländt den Akkupack mit 50mA...5,00A. Zellen mit einer higheren Zellenspannung werden zusammen mit einem Strom von ca. 100mA entlagen (ausbalanciert).
Haben alle Zellen die Balancerentladeschluxsspannung (+0.01V) erreicht, so wird der Entladebalanciervorgang beendet.
NiCd-Delta-Peak (- Peak) Abschaltspannung

Die Ladeabschaltautomatik (Akku-Vollerkennung)arbeitet nach dem millionenfach bewährten Delta-Peak-Verfahren (auchbekanntalsDelta-U-oderDelta-VVerfahren).Dieses Verfahren wertet das

Spannungsmaximum der Ladekurve aus, welchesrecht gena. das Erreichen des maximalen Ladungsinhaltes angibt.
Während der Ladung steigt die Akkuspannung zunachst kontinuierlich an, bei vollem Akku sorgt die Temperaturerhöhung wieder für einen leichten Rückgang (-ΔV) der Batteriespannung. Diese Rückgang wird ermittelt und ausgewertet.
Die Abschaltspannung (in mV pro Zelle!) der Abschaltautomatik für NiCd-Akkus kann eingestellt werden. Als practikabel haben sich Spannungen von 10...30 mV/Zelle herausgestellt. Höhere Spannungen führen möglich zur Überladung der Batterie, niedrigere Spannungen führen oft zu Frühabschaltung. Den für ihren Akku günstigsten Wert sollen den durch Probeladungen ermittelt.
Um dem Akku nicht zu überladen, beginnen Sie mit einer Delta-Peak-Abschaltspannung von 10mV
12. NIMH-Programme

Komfortable Ladeprogramme für die Aufladung von im Modellbau üblichen Nickel-Metall-Hydrid-Akkus. Ist das Lade-/Entlade-Programm beendet, so erscheint bis zum Abklemmen des Akkus das Ladeprogramm abwechselnd mit dem Schriftzug *ENDE* im Display, die Ladezeit, der letzte (Ent-)/ Ladestrom, die
ge(ent-)ladene Kapazität sowie Akkuspannung werden angezeigt. Diese Daten geben unter Umständen wertvolle Hinweise auf das Ladeverhalten, die Kapazität des angeschlossenen Ni-MH-Akku-Packs oder fehlerhafte Vollerkennung.
NiMH-Automatik-Programm

In thisem Programm erkennt das Ladegerät den angeschlossenen Ni-Mh Akkutypen und passt den Ladestrom dement-sprechend an, sodasse eine Überlastung des Akkupacks verhindert wird.
Der maximale Ladestrom muss vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A -10,0A bzw. ohne Begrenzung so eingestellt werden, dass der max. zulässige Ladestrom des Akkus nicht übersritten werden kann. Laden Sie die Akkus auf keinen Fall mit mehr als 2C! Bsp.: NiMH 6N-4200, max. Ladestrom 8,4A, empfohlener Schnellladestrom für Graupner-Akkus 4,2A.
Senderakkus mussen auf max. 2A Ladestrom begrenzt werden! Beachten Sie auch die Anleitungen bzw. den max. Ladestrom des Senders und des Senderakkus!
Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestellen Werten für „NiMH-Delta-Peak-Abschalsspannung".
NiMH-Manuell-Programm

Bei diesen Programm wird der Akku mit dem eingestellen Ladestrom aufgeladen.
Der maximale Ladestrom kann vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A - 10,0A eingestellt werden. Beachten Sie die Angaben des Akkuherstellers! Laden Sie die Akkus auf keinen Fall mit mehr als 2C! Bsp.: NiMH 6N-4200, max. Ladestrom 8,4A, empfohlener Schnellladestrom für Graupner-Akkus 4,2A.
Senderakkus mussen auf max. 2A Ladestrom begrenzt werden! Beachten Sie auch die Anleitungen bzw. den max. Ladestrom des Senders und des Senderakkus!
Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestellen Werten für „NiMH-Delta-Peak-Abschalspannung".
NiMH-Entlade-Programm

Dieses Programm dient z.B. zur Feststellung der Restkapazität oder zur definierten Entladung eines Sender-, Empfänger oder Antriebsakkus
Bei diesen Programm wird mit dem eingestellen Entladestrom (0,1...5,0A, links im Display) bis zur eingestellen Entladeschlussspannung (0.1...16,8V, rechts im Display) entladen.
Als Entladeschluxsspannungen sollenen etwas 1,1...1,2V pro Zelle gewählt werden um die Akkus nicht zuweit zu entladen und eine evtl. Zellen-Umpolung zu verhindern.
NiMH-Formierungs-Programm

Dieses Programm dient zur Optimierung von Kapazität und Formierung einer Batterie.
Mit der INC oder DEC Taste stellen Sie oben rechts ein, ob das Formierungssprogramm mit dem Laden oder Ent laden beginnen soll. Anschließlich stellen Sie die Zyklenzahl von 1-5 ein (bei z.B. 3 Zyklen wird der Akku dreimal geladen und entladen). Das Programm entländt den Akku mit dem rechts im Display eingestellten Entladestrom (0,1...5,0A) umihn anschliebend mit dem links im Display eingestillten Ladestrom (0,1...10,0A) wieder aufzuladen.
Die Lade-Abschaltung erfolgt nach den in den Einstellungen für „NiMH-Delta-Peak-Abschalsspannung".
Die Entlade-Abschaltung erfolgt nach der im NiMH-Entlade-Programm eingstellen Entladeschluxsspannung.
Das Auslesenden des aktuellen Zyklenwertes ist im Abschnitt „Display-anzeigen" beschrieben.
NiMH-Entladebalancier-Programm

Dieses Programm dient zur Angleichung der Zellenspannungen der einzelnen Akkuzellen für Akkupacks mit 2-6 Zellen.
Mit der INC oder DEC Taste stellen Sie die Balancerentladeschluxsspannung 1.20...1.30V ein.
Vor dem Laden eines Akkus sollen den einzelnen Zellen angeglichen werden, damit beim Laden nicht einzeln Zellen überladen werden. Besonderss nach einer längeren Lagerzeit sollen ein Akku ausbalanciert werden.
Dazu muss der Balancerstecker angeschlossen sein.
Weiterhin müssen alle Zellen eine Spannung aufweisen, die hoherist, als die eingestelle Balancerentladeschluxsspannung.
Um die max. Kapazität eines Akkus zu erhalten, sollen den einzelnen Zellen eine Minute stunden, aber max. 24h vor der erneuten Ladung auf 1.20V entladen werden. Bei einer Spannung unter 1.20V verlieren die Akkuzellen an Kapazität. Deshalb muss ein Akku vor einer längeren Lagerung mit etwa 60% Ladung gelagert werden.
Das Programm entlädt den Akkupack mit 50mA...5,00A. Zellen mit einer higheren Zellenspannung werden zusammen mit einem Strom von ca. 100mA entlagen (ausbalanciert).
Haben alle Zellen die Balancerentladeschluxsspannung (+0.01V) erreicht, so wird der Entladebalanciervorgang beendet.
NiMH-Delta-Peak (-Δ Peak) Ansprechspannung

Die Ansprechspannung (in mV pro Zelle!) der Abschaltautomatik für NiMH-Akkus kann eingestellt werden. NiMH-Akkus haben gegenüber NiCd-Akkus einen weniger ausgeprüften Spannungsrückgang. Als praktikel haben sich Spannungseinstellungen von 5 ... 25mV/Zelle Herausgestellt. Höhere Spannungen führen möglich zur Überladung der Batterie, niedrigere Spannungen führen oft zu Frühabschaltung.
Den für ihren Akku günstigste Wert sollen den Sie durch Probeladungen ermitteln. Beginnen Sie mit 5mV/Zelle, um den Akku nicht zu überladen.
13. Lithium-Programme
Die Ladeprogramme sind nur zum Laden und Entladen von LiFePO_4 (LiFe)-Akkus mit einer Zellenspannung von 3,3 V/Zelle, Lithium Ilonen-Akkus mit einer Zellenennennspannung von 3,6 V/Zelle, Lithium Polymer- und Lithium Mangan-Akkus mit einer Zellen Nennspannung von 3,7 V/Zelle geeignet. Lithium-Akkus zeichnen sich vor allem durch ihre, im Vergleich zu anderen Akkutypen, wesentlich höhere Energiiedichte aus. Diese wesentliche Vorteil auf der einen Seite erfordert jedoch andere Behandlungsmethoden in Bezug auf die Ladung / Entladung sowie für einen gefahrlosen Betrieb. Die hier grundlegenden Vorschriften müssen auf alle Fälle beachtet werden. Weitere entsprechende Angaben und Sicherheitshinweise entnehmer sieitte den technischen Angaben des Akkuherstellers.
Prinzipiell können Akkus auf Lithiumbasis NUR mit speziellen Ladegeräten geladen werden, die auf den jeweiligen Akkutyp (Ladeschlussspannung, Kapazität) eingestellt sind. Die Aufladung erfolgt anders als bei NiCd- oder NiMH-Akkus durch eine sog. Konstantstrom/Konstantspannungs-Methode. Der für die Ladung erforderliche Ladestrom ergibt sich aus der Akkukapazität und wird vom Ladegerät

automatisch eingestellt. Lithiumakkus werden gewöhnlich mit 1 C Ladestrom aufgeladen (1 C Ladestrom = Kapazitäts-Ladestrom. Beispiel: Bei einer Kapazität von z. B.: 1500 mAh ist der entsprechende 1 C Ladestrom = 1500 mA (1,5A)).
Da manche Zellentypen auch 2C oder 4C zulassen, muss am Ladegerät der Ladestroms und die Kapazität des Akkus eingestellt werden. Wir die zum jeweiligen Akkotyp gehörende, spezifische Ladeschlusspannung erreicht, wird der Ladestrom automatisch reduziert, um ein Überschreiben den Ladeschlusspannung zu verhindern. Gibt der Akku-Hersteller einen kleineren als den 1 C Ladestrom an, so muss auch der Ladestrom entsprechend verringgert werden.
Für eine optimale Ladung und eine höhere Lebensdauer und eine höhere Sicherheit bei der Ladung empfehlen wir dringend den Balancerstecker beim Laden und Entladen an den Ultramat 16 S anzuschreiben.
Probleme bei Fehlbehandlung der Akkus:
Lithium-Ionen-Akkus sind durch Überladung stark gefährdet. Sie kann zu Gasentwicklung, Überhitzung und)sagar zur Explosion der Zelle fuhren.Wird die Ladeschlussspannung von 3,6 V/Zelle (LiFePO_4) 4,1 V/Zelle (Lithium lonen) bzw. 4,2 V/Zelle (Lithium Polymer und Mangan) um mehr als 1% uberschritten, so beginn in der Zelle die Umwandlung der Lithium-Ionen in metallisches Lithium. Dieses reagiert ),och in Verbindung mit Wasser aus dem Elektrolyten sehr heftig, was zur Explosion der Zelle fuhrt. Andererseits darf die Ladeschlusspannung aber auch nicht underscritten werden, da die Li IonenAkkuzelle sonst eine deutlich geringere Kapazitat aufweist. 0,1V unter der Schwelle bedeuten bereits).. 7% Kapazitätsverlust.Tiefentladung von Lithium-Akkus fuhrt zum rapiden Kapazitätsverlust. Dier Ser Effekt ist nicht umkehrbar, sodass man es auf jedem Fall vermeiden muss, den Akku unter 2,5 V/ Zelle zu entladen.
Achtung: Der eingestellte Zellentyp, die Zellenkapazität und die Zellenanzahl muss immer mit dem zu ladenden Akku übereinstimmen und damit niemals abweichen - Brandgefahr und Explosionsgefahr! Es dürfen keine Akkus mit integrierten Lademechanismen angeschlossen werden! Laden Sie ihre Lithium-Akkus nur auf brandsicherem Untergrund.

Lithium-Manuell-Programm

Bei diesen Programm wird der Akku mit dem eingestellen Ladestrom aufgeladen.
Vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus wird mit den INC /DEC-Tasten der Ladestrom (0,1...10,0A, links im Display) und nach dem Drücken der ENTER-Taste wird mit den INC / DEC-Tasten die Kapazität des Akkus eingestellt (50 ... 9900mAh, rechts im Display). Bei Überschreitung der eingestillten Kapazität um 10% wird der Ladevorgang aus Sicherheitsgründen abgebrochen.
Beim Laden wird der Anschluss des Balancersteckers aus Sicherheitsgründen dringend empfohlen!
Wird der Akku anschlieBend an das Ladegerat angeschlssen und der Ladevorgang gestartet, so beginnt der Ladestrom von 0,00 A an langsam bis an die eingestelle Begrenzung anzusteigen.
Wundern Sie sich jedoch nicht, wenn der von Ihnen eingestellte Ladestrom nicht erreicht wird, Denn das Ladeprogramm überwacht ständig die Batteriespannung und verhindert so ein aufblähen des Akkus, solange die Spannungen der Zellen eines Akkupacks gleich sind. Bei angeschlossenem Balancerstecker werden die einzelnen Akkuzellen automatisch angeglichen.
Der Ladestrom wird automatisch reduziert, wenn die Entladeschlussspannung einer Zelle erreicht ist. Beträgt der Ladestrom etwa 1/10 des eingestallenten Stromwertes, so wird der Ladevorgang beendet und wird im Display durch den Schriftzug „ENDE.“ abwechselnd mit dem Ladestrom angezeigt.
Lithium-Entlade-Programm

Dieses Programm dient z.B. zum Feststellen der Restkapazität eines noch nicht leeren Lithiumakkus.
Beidiesen Programm wird mit dem eingestellten Entladestrom (0,10...5,00A, links im Display) bis zur eingestellten Entladeschlusspannung (2,5...3,7V pro Zelle, rechts im Display) entlagen. Als Entladeschlusspannung kann 2,5V pro Zelle nicht untersritten werden, da sonst der Akku beschädigt werden kann.
Lithium-Lager-Programm

2 sek.
Dieses Programm dient dazu, die Akkus auf den bestmöglichen lagerfähigen Ladezustand zu laden oder entladen.
Bei diesen Programm wird der Akku auf die eingestellte Lagerspannung durch Laden oder Entladen gebracht. Dadurch lassst sich der Akku über längerere Zeit lagern.

Optimale Lagerspannungen:
LiPo:3,8...3,9V/Zelle
Lilo: 3,7...3,8V/Zelle
LiFe:3,3...3,4V/Zelle
Lithium-Zellenzahl

Nachdem der Akkupack an das Ladegerät ohne Balancerstecker angeschlossen wird und Sie die START-Taste für ca. 2 sek. gedrück haben, sehen Sie die Anzeige mit der Lithium Zellenzahl, die bei 1-2 Zellen voll automatisch erkannt und eingestellt wird.
Ab 2 Zellen kann es elevt. sein, dass Sie die Zellenzahl manuell mit den INC/DEC Tasten nachstellen müssen, da eine automatische Erkennung ab 3 Zellen nicht mehr möglich ist. Auf der rechten Seite sehen Sie zur Kontrolle die Spannung des angeschlossenen Akkupacks.
Durch einen weiteren Tastendruck der START-Taste wird der Ladevorgang gestartet.
Lithium-Typ-Ausb Wahl-Programm

Dies ist das wichtige Einstellprogramm für Lithiumakkus. In dieser Auswahl wird der Akkutyp eingestellt.
Dieser ist sehr sorgfältig einzustellen und zu überprüfen, daß Ladegerät aus diesen Einstellungen alle anderen Lad-parameter ableitet.
Die Einstellung des Akkutyps (LiPo, Lilo oder LiFe) beeinflusst die Abschaltspannung. Sollte ein Lithium-Akku wider Erwarten nur zu 2/3 aufgeladen werden, so haben Sie weitereicht hier den falschen Akkutyp eingestellt.
Achtung: wird hier ein falscher Wert eingestellt, so kann der Akku dadurch irreparabel beschädigt werden oder gar explodieren!
Die Ladeschlusspannung lasst sich in 0,01V Schritten einstellen. Die maximale erlaubte Ladeschlusspannung für LiPo ist 4,2V, für Lilo 4,1V und für LiFe 3,6V.
Zum Lagern der Akkus sollte die Ladeschlussspannung etwa 0,4V niedriger eingestellt werden.
Beim Laden werden die Akkutypen wie folgt angezeigt:
LiPo (LiMn) = LP
Lilo = LI
LiFe = LF
14. Pb-Programme

Das Programm ist nur zum Laden und Entladen von Blei-Schwefelsäure- und Blei-Gel-Akkus mit genau 2,4,6,und 12 V und (1,2,3,6 Zellen) geeignet.
Achtung: Blei-Batterien mit anderen Nennspannungen werden vom Gerät nicht erkannt und darüber nicht angeschlossen werden.
Bleiakkus verhalten sich gänzlich anders als die NiCd- oder NiMH-Akkus. Im Bezug zur Kapazität sind Bleiakkus im Vergleich zu NiCd- oder NiMH-Akkus nur mit relativ geringen Stromen belastbar. Das gleiche gilt vor allem auch für deren Ladung, bei denen die Hersteller meist 14 bis 16 Stunden zum Erreichen der Nennkapazität bei der Aufladung mit dem Normalladestrom angegeben.
Als Normalladestrom wird der Ladestrom bezeichnet der ein 10tel der Nennkapazität des Akkus ausmacht. Beispiel: Kapazität des Akku = 12 Ah --> Normalladestrom = 1,2 A. Die Voll-Erkennung erfolgt, (anders wie bei den NiCd- oder NiMH-Batterien) für Bleibatterien typisch, durch die Höhe der Akkuspannung.
Achtung: Bleibatterien sind nicht schnelladefähig! Wahlen Sie deshalb immer nur die vom Akkuhersteller empfohlenen Ladeströme aus. Bedeken Sie auch, dass die Nennkapazität
(d. h. Lebensdauer) eines Pb-Akkus sehr schnell durch falsche Pflege (Überladungen, viele 100% Entladungen und im besonderen Tiefentladungen) negativ beeinflusst wird. Auch entscheidet die Höhe des Lade-/Entladestroms über die entnehmbare Batteriekapazität. Je higher der Strom,esto geringer die Kapazitätsausbeute.
Die in den Benutzereinstellungen für Ladeabschaltverzögerung und Sicherheits-Timer eingeststellen Werten haben in den PB-Ladeprogrammen keine Wirkung.
Pb-Manuell-Programm

Bei dieser Programm wird vor dem Anstecken des zu laden den Akkus mit den INC/DEC-Tasten der für den Akku maximal zulässige Ladestrom (maximal Ladestrom) eingestellt.
These Einstellung legt nur die Obergrenze fest, den das Ladegerät dem Akku zumuten damit.
Gibt der Akku-Hersteller einen kleinen Ladestrom an, so muss auch der Ladestrom begrenzt werden, da u. U. vom Ladegerät aufgrund einer eigenen Ladewilligkeit des Akkus sonst ein higherer Ladestrom eingestellt werden konnnte.
Wird der Akku anschlieBend an das Ladegerat angeschlssen und der Ladevorgang gestartet, so beginnt der Ladestrom von 0,00 A an langsam bis an die eingestellte Begrenzung anzusteigen.
Der Akku wird bzw. aufend neu vermessen und der Ladestrom den Gegebenheiten angepasst.
Das Ladeprogramm ermittelt aufgrund der Spannungslage automatisch die zum Akku gehörende Zellenzahl.
Wundern Sie sich jedoch nicht, wenn der von Ihnen eingestellte Ladestrom nicht erreicht wird, Denn das Ladeprogramm überwacht ständig die Batteriespannung und verhindert so ein Übergasen des Akkus.
Der Akku wird nun bis zum Erreichen von etwa 2,3 bis 2,35 Volt pro Zelle mit den maximal möglichen Strömen geladen. Danach erfolgt ein Übergang auf eine schonende Volladung. Dabei wird der Ladestrom nochmals reduziert um einen möglichst hohen Füllgrad des Akkus zu erreichen.
Das Beenden des Ladevorgangs erfolgt automatisch bei Erreichen einer Akkuspannung von etwa 2,45 Volt pro Zelle bis 2,5 Volt pro Zelle.
Durch die automatische Ladestromanpassung ist eine schnelle Aufladung in deutlich weniger als den üblichen 14 bis 16 Stunden möglich.

Ist der Ladevorgang beendet, so ertönen akustische Signtõne für einen bestimmten Zeitinterval. Parallel dazu, wird im Display der Schriftzug „ENDE“ eingeblendet.
Pb-Entlade-Programm

Dieses Programm dient z.B. zum Ermitteln der Restkapazität eines Antriebsaktus.
Bei dieser Programm wird mit dem eingestellten Entladestrom (0,10...5,00A, links im Display) bis zur eingestellten Entladeschlusspannung (1,7...12,0V, rechts im Display) entladen.
Für eine aussagefähige Kapazitätsmessung sollte der Entlade-strom welt unter 1C (Kapazität des Akkus = 2 Ah ---> C = 2 A) liegen, sowie als Entladeschlussspannung etwa 1,7 V pro Zelle gewählt werden.
15. Displayanzeigen

Die während der Ladung /Entladung wichtigen Daten werden übersichtlich auf der zweizeiligen Flüssigkrystallanzeige wiedergegeben und sind bis zum Abklemmen des zu ladenden Akkus sightbar. Wird ein weiterer Akku geladen sind die vorher angezeigten Werte nicht mehr abrufbar.
16. Kontrollanzeigen auf dem Display
Das Ladegerät ist mit einer Vielzahl an Schutz- und Überwachungseinrichtungen zur Kontrolle der einzelnen Funktionen und der Geräteelektronik ausgestattet. Eine Überschreitung von Grenzwerten führt in einigen Fällen zur Abschaltung des Ladevorganges (z.B. bei Überspannung, Übertemperatur oder leerwerderender Autobatterie).
These Ursachen werden in der Anzeige der Fehlerursache auf der Flüssigkrystallanzeige sowie zum Ansprechen des Summers führen.
Messvorgang
VERMESSE AKKU
BITTE_WARTEN..
Nach Drücken der START-Taste für ca. 2 sek wird der Akku vermessen, sodass für 1-2 sek. diese Meldung im Display entscheidt, bevor der Ladevorgang gestartet wird.
Fertigmeldung
ENDE 48:3203363
NC_200mA_9.773V
Ist ein Lade/Entlageprogramm abgearbeitet, so erscheint im Display abwechselnd mit der Programmbezeichnung der Schriftzug ENDE. Gleichzeitig ertört der eingebaute Summer für eine beschränkte Zeit.
Anzeige Balancerstecker angeschlossen
BLC. 28:30 02850
LP + 6.00A 14.717V
Ist der Balancerstecker des Akkus mit dem Ladegerät verbunden und der Balancer aktiv, so erscheint links oben im Display BLC, abwechselnd mit der Programmbezeichnung.
Anzeige der Eingangsspannung und des Innenwiderstandes
INC+DEC
Eingangsspannung
13.62V
Innenwid. Batt.
25mΩ
Die aktuelle Eingangsspannung und der Innenwiderstand des Akkus kann jederzeit durch gleichzeitiges Drucken der INC-und DEC-Tasten abgerufen werden. Durch drucken der INC-oder DEC-Taste wechseln Sie die Anzeige zum Innenwiderstand, den Einzelzellenspannungen oder zur Eingangsspannung.
Die Anzeige der Eingangsspannung ist vor allem sehr nützlich, wenn Sie eine Autobatterie als Stromquelle verwenden.
Die Anzeige des Innenwiderstandes ermitteligt die Kontrolle der Akkuqualität. Der Innenwiderstand wird beim Laden/Entladen nach weniger min. gemessen.
Durch drücken der MODE oder START - Taste kehren Sie ins Menu zurück.
Anzeige der Einzelzellenspannungen
INC+DEC
Eingangsspannung
13.62V
Innenwid.Batt.
25mΩ
1.
4.153V
2.
4.168V
3.
4.053V
4.
0.000v
5.
0.000v
6.
0.000v
Die aktuelle Eingangsspannung und der Innenwiderstand des Akkus kann jederzeit durch gleichzeitiges Drucken der INC-und DEC-Tasten abgerufen werden. Durch drucken der INC-oder DEC-Taste wechseln Sie die Anzeige zum Innenwiderstand, den Einzelzellenspannungen oder zur Eingangsspannung.
Die Anzeige der Einzellenspannungen dient der Überprüfung der einzelnen Zellenspannungen (1-6 Zellen).

17. Fehler- und Warnmeldungen
Das Ladegerät ist mit einer Vielzahl an Schutz- und Überwachungseinrichtungen zur Kontrolle der einzelnen Funktionen und der Geräteelektronik ausgestattet. Eine Überschreitung von Grenzwerten führt in einigen Fällen zur automatischen Reduzierung der Geräteeinstellungen (z.B. Lade- oder Entladestrom) oder zur Abschaltung des Ladevorganges (z.B. bei leerwerdender Autobatterie).
Die Ursachen damit werden im Fehlerfall auf der Flüssigkristallanzeige angezeigt. Die meisten Fehler-ursachen sind selbsterklärend. Die nachstehende Auflistung soll jeder bei der Fehlerfindung hilfreich sein. Die Warnmeldung sowie das akustische Warnsignal sind mit der „ENTER“-Taste abstellbar.

Unterschiedet die Spannung der Autobatterie den im Programm-Menu „Unterspannungsabschaltung" in den Benutzereinstellungen eingestellten Wert, (11,0 V), so erfolgt diese Warnmeldung.

Wird an die Ladeanschlüsse des Ladegerats ein Akku mit falscher Polarität angeschlossen, so erfolgt diese Warnmeldung.

Stellt das Ladegerät während der Ladung/Entladung eine Unterbrechung der Verbindung zwischen Akku und Ladegerät fest, so wird diese Fehlermeldung ausgegeben.
Tritt these Fehlermeldung während des Betriebs auf, kann dies auf einen Wackelkontakt hinweisen.
Hinweis: These Fehlermeldung erfolgt auch, wenn Sie die Ladung, z. B. durch Abziehen des Ladekabels unterbrechen.

Ist der interne Ladesicherheitstimer abgelaufen, erfolgt zur Sicherheit eine Unterbrechung des laufenden Vorgangs.
Der Sicherheitstimer ist bei NiCd/NiMH Akkus fest auf 180min. eingestellt. Bei Lithium-Akkus auf 180min, bei Bleibakkus ist dieser deaktiviert. Diese Einstellungen können nicht verändert werden.
Mögliche Ursachen: Ladestrom zu gering - Akku wird nicht voll, Ladekabel zu dunn und zu lang - Ladestrom kann nicht welt genug ansteigen, Kapazität des Akkus zu groß.

Stellt das Ladegerät eine zu hohe Spannung fest z.B. falsche Einstellung bei der Lithium Zellenzahl oder bei Bleiakkus, so erscheidt diese Fehlermeldung.
Außer dem kann diese Fehlermeldung bei Überladung der angeschlossenen Zellen erschieren.

Soltte das Ladegerät eine zu niedrige Spannung feststellen z. B. falsche Einstellung bei der Lithium Zellenzahl oder bei Bleibakkus, so erscheint diese Fehlermeldung.
Grund für diese Fehlermeldung ist, dass die Zellen durch die falsche Einstellung zu tief entladen werden.




Stell das Ladegerät eine zu hohe Zellenspannung am Balancereingang fest, so erscheint diese Fehlermeldung.
Die Fehlermeldung entscheidt bei folgenden Spannungen: LiPo >4,3V , Lilo >4,2V , LiFe >3,9V , NiCd/NiMH >2,0V Außerdem kann diese Fehlermeldung bei Überladung der angeschlossenen Zellen erschehen.
Stellt das Ladegerät eine zu niedrige Zellenspannung am Balancereingang fest, so erscheint diese Fehlermeldung.
Die Fehlermeldung entscheidt bei folgenden Spannungen: LiPo < 2,75V , Lilo < 2,75V , LiFe < 2,0V , NiCd/NiMH < 0,1V In dieser Fall empfeht sich das Anlagen des Akkus für weniger Minuten (max. 5 min) z. B. im LiFe Programm Modus, das eine Spannung von 2V pro Zelle zulässst, ohne Balanceranschluss. Warning: Es konnten Zellen beschädigt sein und der Akkupack damit darher nur unter strengster Beobachtung aufgeladen werden. Sobald die Spannung wieder hoch genug ist, muss der Akku aus Sicherheitsgründen unbedingt mit angeschlossenem Balancerstecker geladen werden (Explosions- und Brandgefahr)!
Wird das NiCD/NiMH-Entladebalancier-Programm gestartet, ohne dass der Balancerstecker angeschlossen ist, so erscheidt diese Fehlermeldung.
Wird der Balancerstecker während eines Lade- oder Entladevorgangs abgezogen, so erscheint ebenfalls diese Fehlermeldung.
Wird angezeigt, wenn das Ladegerät zu heiß (>125^) geworden ist.
18. PC-Schnittstelle
Laden Sie sich bei www.graupner.de unter Produktutsche: 6468 die Software des entsprechenden USB-Serell-Treiber CP210x Drivers.exe für diese Ladegerät herunter und installieren Sie den Treiber.
Stecken Sie das USB-Kabel in die PC-Schnittstelle des Ladegerätes an. Schließen Sie das USB-Kabel an eine frei USB-Schnittstelle an den PC an.
Eine PC-Software konnen Sie unter www.graupner.de Produktsuche: 6468 herunterladen.
Mit dieser Software konnen Sie Kurven anzeigen, vergleichen und vieles mehr.
19. Reinigung und Wartung
Das Ladegerät arbeitet wartungsfrei und benötigt dazu keinerlei Wartungsarbeiten.itte schützen Sie es jedoch in Ihrem eigenen Interesse unbedingt vor Staub, Schmutz und Feuchtigkeit!
Zur Reinigung das Ladegerät von Autobatterie und Akku trennen und nur mit einem trockenen Lappen (keine Reinigungsmittel verwenden!) leicht abreiben.
20. Hinweise zum Umgang mit Akkus
- Das Laden einzeln NiCd- oder NiMH-Zellen oder Batterien mit 1...4 Zellen stellt die Abschaltautomatik vor eine schwere Aufgabe, da hier der Spannings-Peak nicht sehr ausgepragt ist, kann eine einwandfrei Funktion nicht garantiert werden. Die Automatik kann nicht oder nicht richtig anspruchen. Überprüfen Sie deshalb durch mehrfache, überwachte Probeladungen ob bei den von Ihnen verwendeten Akkus eine einwandfrei Abschaltung erfolgt.
- Warme Batterien sind leistungsfähiger als kalte, wunder Sie sich deshalb nicht wenn ihre Batterien im Winter nicht so leistungsfähig sind.
- Überladen sowie Tiefentladung führt zu irreparabler Beschädigung der Zellen und schädigt dauerhaft die Leistungsfähigkeit des Akkus und vermindert die Kapazität.
- Akkus niemals ungeladen, leer oder teilgeladen für längerere Zeit lagern. Vor der Lagerung Akkus auflagen und von Zeit zu Zeit Ladezustand überprüfen. NiMH-Zellen sollenn 1,2V pro Zelle und Lilo/LiPo-Zellen sollenn 3V pro Zelle niemals untersreiben, um eine optimale Lebensdauer zu erreichen.
- Beim Kauf von Akkus auf gute Qualität achten, neue Akkus zunachst nur mit kleinen Stromen aufladen und erst allmählich an höhere Strome herantasten.
- Akkus erst kurz vor der Verwendung aufladen, die Akkus sind dann am leistungsfähigsten.
- An den Akkus nicht loten - Die beim Loten auftretenden Temperaturen beschädigen meinst die Dichtungen und Sicherheitsventile der Zellen, der Akku verliert daraufufhin Elektrolyt oder trocknet aus und būlt seine Leistungsfähigkeit ein.
- Überladung schädigt die Kapazität des Akkus. Deshalb keine weiter oder bereits geladenen Akkus erneut aufladen.
- Hochstromladungen und -entladungen verkurzen die Lebenserwartung des Akkus. Überschreiben Sie, dessaher nicht die vom Hersteller vorgegebenen Angaben.
- Bleibatterien sind nicht hochstromladefähig. Überschreiben Sie daher niemals die vom Akkuhersteller angegebenen Ladestrome.
- Akkus vor Vibration schützen sowie keiner mechanischen Belastungen aussetzen.
- Beim Laden und während des Betriebs der Akkus kann Knallgas (Wasserstoff) entstehen, achten Sie deshalb auf ausreichende Belüfung.
- Batterien nicht mit Wasser in Berührung bringen, Explosionsgefahr.
- Batteriekontakte niemals kurzschlieBen, Explosionsgefahr.
- Akkus konnen durch einen Defekt Explodieren oder brennen. Wir empfehlen dazu bei allen Li-Akkus sowie NiCd und NiMH-Akkus die Akkus in einem LiPo-Sicherheitskoffer Best.-Nr. 8370 oder 8371 zu laden.
- Batterien nicht offen, Veratzungsgefahr.
- NiCd- oder NiMH-Akkupacks setzen sich am besten formieren indem zuerst alle Zellen einzeln und separat entladen werden und anschließend den Akkupack aufladen. Das Entlagen erfolgt mit dem Ladegerät (Zelle für Zelle).
- Wundern Sie sich auch nicht, wenn ihre Akkupacks im Winter nicht so ladewillig sind wie im Sommer. Eine kalte Zelle ist nicht so stromaufnahmefähig wie eine warme.
- Hinweise zur Batterieverordnung: Verbrauchte Batterien sind Sondermull und darüber nicht über die Mülltonne entsorgt werden. Im Fachhandel, wo Sie die Batterien erworben haben, stehen Batterie-Recycling-Behalter für die Entsorgung bereit. Der Handel ist zur Rücknahme verpflichtet.
21. Technische Daten
Akku:
Ladestrome / Leistung
100 mA bis 10,0 A / max. 90 W mit Netzanschluss 100-240VAC
100mA bis 10,0A / max. 150W mit 12...15VDC-Anschluss am Eingang
Entladesströme / Leistung
Ni-Cd & Ni-MH-Akkus:
Zellenzahl
1-14 Zellen
Kapazität
ab 0,1 Ah bis 9,9 Ah
Lithium-Akkus:
Zellenzahl
1-6 Zellen
Zellenspannungen
3,3V (LiFe), 3,6 V (Lilo) bzw. 3,7 V (LiPo/LiMn)
Kapazität
ab 0,1 Ah-9,9 Ah
PB-Akkus:
Zellenzahl
1,2,3,6
Akkuspannungen
2,4,6,12V
Kapazität
ab 1 Ah
Sonstiges:
Betriebsspannungsbereich DC-Eingang:
11,0 bis 15 V
Betriebsspannungsbereich AC-Eingang:
100~240V
Erforderliche Autobatterie
12 V, min. 40 Ah
Erforderliches Netzgerät für 12V DC-Anschluss:
12-14V, min. 15A stabilisiert
Leerlaufstromaufnahme
ca. 0,1A
Unterspan.-Abschaltung ca.
11,0V
Balanceranschluss:
1...6 NiMH/NiCd/LiPo/Lilo/LiFe Zellen
Balancierstrom max. ca:
NiMH/NiCd:0,1A,LiPo/Lilo/LiFe:0,3A
Gewicht ca.
800 g
Abmessungen ca. (BxTxH)
168 × 164 × 61 mm
Alle Daten bezogen auf eine Autobatteriespannung von 12.7 V.
Die angegeben Werte sind Richtwerte, die abhängig vom verwendeten Akkuzustand, Temperatur usw. abweichen konnen.
Der einwandfreie Betrieb des Ladegerats an einem Netzeit ist von vielen Faktoren wie z.B. Brummspannung, Stabilität, Lastfestigkeit usw. abhängig.itte verwenden Sie nur die von vons emplohenen Geräte.

Hinweise zum Umweltschutz
Das Symbol auf dem Produkt, der Gebrauchsanleitung oder der Verpackung weist daraufhin, dass这点 Produkt bzw. elektronische Teile davon am Ende seiner Lebensdauer nicht über den normalen Haushaltsabfall entsorgt werden dürfen. Es muss an einem Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden.
Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wiederverwertbar. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder anderen Formen der Verwertung von Altgeräten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.
Batterien und Akkus müssen aus dem Gerät entwickelten werden und bei einer entsprechenden Sammelstelle getrennt entsorgt werden.
Bei RC-Modellen müssen Elektronikteile, wie z.B. Servos, Empfänger oder Fahrtenregler aus dem Produkt ausgebau und getrennt bei einer entsprechenden Sammelstelle als Elektro-Schrott entsorgt werden.
Bitte erkundigen Sie sich bei der Gemeindeverwaltung die zuständige Entsorgungsstelle.
NiCd-Entladebalancier-Programm

NiMH-Entladebalancier-Programm

EG-Konformitätserklarung
Für das folgend bezeichnete Erzeugnis
Ultramat 16 S; Best.-Nr. 6468
wird hiermit bestätigt, dass es den wesentlichen Schutzanforderungen entspricht, die in der Richtlinie des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften derMitgliedstaaten über die elektromagnetische Verträgekeit (89/336/EWG) bzw. die elektrische Sicherheit (73/23/EG) festgelegt sind.
Zur Beurteilung des Erzeugnisses hinsichtlich elektramagnetischer Verträglichkeit wurden folgende Normen herangezogen:
EMV: EN 61000-3-2 / EN 61000-3-3
EN 55014-1 / EN 55014-2
LVD: EN 60950-1
These Erklärung wird verantwortlich für den Hersteller/Importeur
Graupner GmbH & Co. KG Henriettenstr. 94-96
73230 Kirchheim/Teck
abgegeben durch
73230 Kirchheim/Teck, den 03.12.09

Hans Graupner
Geschäftsführer
Graupner GmbH & Co. KG Henriettenstr. 94-96 73230 Kirchheim/Teck
Graupner GmbH & Co. KG Henriettenstr. 94-96 73230 Kirchheim/Teck
Faità
73230 Kirchheim/Teck, le 03.12.09

Die Fa. Graupner GmbH & Co. KG, Henriettenstraße 94-96. 73230 Kirchheim/Teck gewährt ab dem Kaufdatum auf diese Produkte eine Garantie von 24 Monaten.
Die Garantie gilt nur für die bereits beim Kauf des Produkt-tes vorhandenen Material- oder Funktionsmängel. Schäden die auf Abnutzung, Überlastung, falsches Zubehör oder unsachgemäß Behandlung zurückzuführen sind, sind von der Garantie ausgeschlossen.
Die gesetzlichen Rechte und Gewährleistungsansprüche des Verbrauchers werden durch diese Garantie nicht berührt.
Bitte überprüfen Sie vor einer Reklamation oder Rücksendung das Produkt genau auf Mängel, da wir Ihnen bei Mängelfreiheit die entstandenen Ungosten in Rechnung stellen müssen.
Graupner GmbH & Co. KG
Postfach 1242
D-73220 Kirchheim
Servicehotline
(+49)(01805)472876
Montag-Freitag
930-1130 und 1300-1500 Uhr
Espana
FA-Sol S.A.
C. Avinyo 4
E 8240 Manresa
(+)34938734234
EMail:fasol@olivet.com
France
ULTRAMAT 16 S, Best.-Nr. 6468
Übergabedatum, Date of purchase/delivery, Date de remise
Firmenstempel und Unterschied des Einzelhändlers, Stamp and signature of dealer, Cachet de la firme et signature du detailant