METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Externer Blitz

MECABLITZ 54 AF-1 M - Externer Blitz METZ - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Externer Blitz kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch MECABLITZ 54 AF-1 M - METZ und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. MECABLITZ 54 AF-1 M von der Marke METZ.

BEDIENUNGSANLEITUNG MECABLITZ 54 AF-1 M METZ

  1. Sicherheitshinweise 3
  2. BlitzgerätVBorbereiten 4
    2.1 Montage des Blitzgerätes 4
    2.1.1 Blitzgerat auf der Kamera montieren 4
    2.1.2 Blitzgerät von der Kamera abnehmen 4
    2.2 Stromversorgung 4
    2.2.1 Batterien-bzw.Akkuauswahl. 4
    2.2.2 Batterien austauschen 5
    2.3 Ein- und Ausschalten des Blitzgerätes 5
    2.4 Automatische Geräteabschaltung / Auto - OFF 5
  3. Programblitzautomatik 6
  4. Betriebsarten des Blitzgerätes 6
    4.1 TTL-Blitzbetrieb 6
    4.1.1 Automatisches TTL-Aufhellblitzen bei Tageslicht 7
    4.1.2 Manuelle TTI-Blitzbelichtungskorrektur 7
    4.1.3 Belichtungskontrollanzeige im TTL-Blitzbetrieb 7
    4.2 Mehrzonen-Blitzbelichtungsmessung. 7
    4.3 ADI-Blitzsteuerung 8
    4.4 Manueller Blitzbetrieb 8
    4.4.1 Manueller Blitzbetrieb M mit voller Lichtleistung 8
    4.4.2 Manueller Blitzbetrieb MLo mit Teillichtleistungen 8
    4.5Blitztechniken 9
    4.5.1 Indirektes Blitzen 9
    4.5.2 Nahaufnahmen / Makroaufnahmen 9
    4.6 Blitzzynchronisation 9
    4.6.1 Normalsynchronisation 9
    4.6.2 Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang (REAR-Betrieb)....9
    4.6.3 Langzeitsynchronisation / SLOW 10
  5. Blitzgerät- und Kamerafunktionen. 10
    5.1 Blitzbereitschaftsanzeige 10
    5.2 Automatische Blitzsynchronzeitsteuerung 10

5.3 Anzeigen im Kamerasucher / Kamera LCD-Monitor 10
5.3.1 Dynax / Maxxum 10
5.3.2Dimge 5,7,7i 11
5.4 Anzeigen im LC-Display 11
5.4.1 Reichweitenanzeige im TTL-Blitzbetrieb 11
5.4.2 Reichweitenanzeige im manuellen Blitzbetrieb M bzw. MLo . . . . 11
5.4.3 Überschreitung des Anzeigebereichs 11
5.4.4 Ausblendung der Reichweitenanzeige 11
5.4.5 Meter - Feet - Umschaltung (m - ft) 11
5.5 LC-Display-Beleuchtung 12
5.6 Motor-Zoom-Reflektor 12
5.6.1 "Auto-Zoom" 12
5.6.2 Manueller Zoom-Betrieb „M. Zoom" 12
5.6.3 Extended-Zoom-Betrieb 13
5.7 Autofokus-Messblitz 13
5.8 Zündungssteuerung 14
5.9Einstellicht/Modelling-Light 14
5.10 Zurück zur Grundeinstellung 14
6. Spezielle Kamerahinweise 15
6.1 Im Blitzbetrieb nicht Unterstützunge Sonderfunktionen 15
6.1.1Kreativ-Programmsteuerung PA und Ps 15
6.1.2 Kurzweitsynchronisation HSS 15
6.1.3 Drahllose Blitzfernsteuerung REMOTE 15
6.1.4Vorblitzfunktion gegen den "Rote-Augen-Effekt" 15
7. Sonderzubehör 15
8. Hilfe bei Störungen 16
9. Wartung und Pflege 16
10. Technische Daten 16

Leitzahlentabelle für TTL und volte Lichtleistung M im Meter-System . . . 100

Vorwort

Vielen Dank, dass Sie sich für ein Metz Produkt entschieden haben. Wir freuen uns, Sie als Kunde begrüben zu führen.

Natuürlich können Sie es kaum erwarten, das Blitzgerät in Betrieb zunehmen. Es loht sich aber, die Bedienungsanleitung zu setzen, Denn nur so lernen Sie, mit dem Gerät problemlos umzugehen.

Dieses Blitzgerät ist für analoge Minolta „Dynax" bzw. „Maxxum" und digitale „Dimage"-K cameras geeignet. Für K cameras anderer Hersteller ist das Blitzgerät nicht geeignet!

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Vorwort - 1

Schlagen Sieitte auch die Bildseite des Umschlages am Ende der Anleitung auf.

1. Sicherheitshinweise

  • Das Blitzgerät ist ausschließlich zur Verwendung im fotografischen Bereich vorgesehen und zugelassen!
  • In Umgebung von entflammbaren Gasen oder Flüssigkeiten (Benzin, Lösungsmittel etc.) darf das Blitzgerät keinesfalls ausgelöst werden! EXPLOSIONSGEFAHR!
  • Auto-, Bus-, Fahrrad-, Motorrad-, oder Zugfahrer etc. niemals während der Fahrt mit einem Blitzgerät fotografieren. Durch die Blendung kann der Fahrer einen Unfall verursachen!
  • Lösien Sie in unmittelbarer Höhe der Augen keinesfalls einen Blitz aus! Ein Blitzlicht direkt vor den Augen von Personen und Tieren kann zur Netzhautschädigung führen und schwere Sehstörungen verursachen - bisin zur Blindheit!
  • Nur die in der Bedienungsanleitung bezeichneten und zugelassenen Stromquellen verwenden!
  • Batterien/Akkus nicht übermöger Wärme wie Sonnenschein, Feuer oder dergleichen aussetzen!
  • Verbrauchte Batterien/Akkus nicht ins Feuer werfen!

  • Aus verbrauchten Batterien kann Lauge austreten, was zur Beschädigung der Kontakte führt. Verbrauchte Batterien deshalb immer aus dem Gerät entnahmen.

  • Trockenbatterien möglich nicht geladen werden.
  • Blitz- und Ladegerät nicht Tropf- und Spritzwasser aussetzen!
  • Schützen Sie Ihr Blitzgerät vor großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit! Blitzgerät nicht im Handschuhfach des Autos aufbewahren!
  • Beim Auslösen eines Blitzes darf sich kein Lichtundurchlüssiges Material unmittelbar vor oder direkt auf der Reflektorscheibe befinden. Die Reflektorscheibe darf nicht verunreinigt sein. Bei Nichtbeachtung kann es, durch die hohe Energie des Blitzlichtes, zu Verbrennungen des Materials bzw. der Reflektorscheibe führen.
  • Nach mehrfachem Blitzen nicht die Reflektorscheibe berühren. Verbrennungsgefahr!
  • Blitzgerät nicht zerlegen! HOCHSPANNUNG! Im Geräteinneren befinden sich keine Bauteile, die von einem Laien repariert werden können.
  • Bei Serienblitzaufnahmen mit voller Lichtleistung und den kurzen Blitzfolgezeiten des Akku-Betriebes ist darauf zu achtenden, dass nach jeweils 15 Blitzen eine Pause von mindestens 10 Minuten eingehalten wird. Somit vermeiden Sie eine Überlastung des Gerätes.
  • Das Blitzgerätarf nur dann zusammen mit einem in die Kamera eingebauten Blitzgerät verwendet werden, wenn diese vollständig ausgeklappt werden kann!
  • Bei raschem Temperaturwechsel kann Feuchtigkeitsbeschlag aufreten. Gerät akklimatisieren lessen!
  • Keine schadhaften Batterien oder schadhaften Akkus verwenden!

Dedicated-Blitzfunktionen

Die dedicated-Blitzfunktionen sind speziell auf das Kamerasystem abgestimmte Blitzfunktionen. In Abhängigkeit vom Kameratyp werden damit ver-schiedene Blitzfunktionen unterstützen. Im Rahmen dieser Bedienungsanleitung ist es nicht möglich, alle Kameratypen mit den einzelnen dedicated-Blitzfunktionen detailiert zu beschreiben. Beachten Sie deshalb die Hinweise zum Blitzbetrieb in der Bedienungsanleitung ihrer Kamera, da verschiedene dedicated-Blitzfunktionen von ihrem Kameratyp eventuell nicht unterstützen werden bzw. an der Kamera selbst eingestellt werden müssen!

  • Blitzbereitschaftsanzeige im Kamerasucher / Monitor / Display
  • Automatische Blitzsynchronzeitsteuerung
  • TTL-Blitzsteuerung 2)
  • Mehrzonenblitzbelichtung (Vorblitzmessung) für Dimage Digitalkameras 1
  • ADI-Blitzsteuerung für Dimage Digitalk cameras
  • Automatisches Aufhellblitzen bei Tageslicht
  • Manuelle Blitzbelichtungskorrektur 1)
  • Synchronisation auf den 1. oder 2. Verschlussvorhang (REAR)
  • Motor-Zoom-Steuierung
  • AF-Messblitzsteuerung
  • Blitzreichweitenanzeige
  • Programmblitzautomatik / Automatik-Blitz (AUTO-FLASH)
  • Wake-Up-Function

Beachten Sie:

Ohne Zusatz: Automatische Aktivierung der Funktion.

^1) = Einstellung muss an der Kamera erfolgen.
2) = Einstellung muss am Blitzgerät erfolgen.

2. BlitzgerätVBorbereiten

2.1 Montage des Blitzgerätes

2.1.1 Blitzgerät auf der Kamera montieren

Kamera und Blitzgerät vor der Montage oder Demontage ausschalten.

  • Rändelmutter bis zum Anschlag gegen das Blitzgerät drehen.
  • Blitzgerät mit dem Anschlussfuß bis zum Anschlag in den Zubehörschuh der Kamera schieben.
  • Rändelmutter bis zum Anschlag gegen das Kameragehäuse drehen und das Blitzgerät festklemmen.

2.1.2 Blitzgerät von der Kamera abnehmer

Kamera und Blitzgerät vor der Montage oder Demontage ausschalten.

  • Rändelmutter bis zum Anschlag gegen das Blitzgerät drehen.
  • Blitzgerät aus dem Zubehörschuh der Kamera herausziehen.

2.2 Stromversorgung

2.2.1 Batterien-bzw.Akkuauswahl

Das Blitzgerät kann wahlweise betrieben werden mit:

  • 4 NC-Akkus Typ IEC KR 15/51 (KR6 / AA / Mignon), sie bieten sehr kurze Blitzfolgezeiten und sparsamen Betrieb, da sie wiederaufladbar sind.
  • 4 Nickel-Metall-Hydrid Akkus Typ IEC HR6 (AA / Mignon), deutlich höhere Kapazität als NC-Akku und weniger umweltschädlich, da cadmiumfrei.
  • 4 Alkali-Mangan-Trockenbatterien Typ IEC LR6 (AA / AM3 / Mignon), wartungsfreiie Stromquelle für gemäßigte Leistungsanforderungen.
  • 4 Lithium-Batterien Typ IEC FR6 L91 (AA / Mignon), wartungsfreiie Strom-quelle mit hoher Kapazität und geringer Selfstentladung.

Wenn Sie das Blitzgerät längere Zeit nicht benutzen, entfern den Sie bitte die Batterien aus dem Gerät.

2.2.2 Batterien austauschen (Bild 1)

Die Akkus / Batterien sind leer bzw. verbraucht, wenn die Blitzfolgezeit (Zeit vom Auslösen eines Blitzes mit voller Lichtleistung, z.B. bei M, bis zum erneuten Aufleuchten der Blitzbereitschaftsanzeige) über 60 Sekunden ansteigt.

  • Blitzgerät mit dem Hauptschalter ausschalten.
  • Den Batteriefachdeckel nach vorne schieben und aufklappen.
  • Batterien bzw. NC-Akkus in Längsrichtung entsprechend den angegebenen Batteriesymbolen eingenet und Batteriedeckel schlieben.

Achten Sie beim Einsetzen der Batterien bzw. Akkus auf die richtige Polarität gemäß den Symbolen im Batteriefach. Vertauschte Pole konnen zur Zerstörung des Gerätes führen! Ersetzen Sie immer alle Batterien durch gleiche Batterien eines Herstellotyps mit gleicher Kapazität! Verbrauchte Batterien bzw. Akkus gehoren nicht in den Hausmüll! Leisten Sie einen Beitrag zum Umweltschutz und geben Sie verbrauchte Batterien / Akkus bei entsprechenden Sammelstellen ab!

2.3 Ein- und Ausschalten des Blitzgerätes

Das Blitzgerät wird mit dem Hauptschalter auf dem Batteriefachdeckel eingeschaltet. In der oberen Stellung „ON" ist das Blitzgerät eingeschaltet. Zum Ausschalten den Hauptschalter in die untere Position schieren.

Wird das Blitzgerät längerere Zeit nicht gebraucht, so empfehlen wir: Blitzgerät mit dem Hauptschalter ausschalten und die Stromquellen (Batterien, Akkus) entnehmen.

2.4 Automatische Geräteabschaltung / Auto - OFF (Bild 2)

Werksseitig ist das Blitzgerät so eingestellt, dass es ca. 3 Minuten -

  • nach dem Einsatz,
  • nach dem Auslösen eines Blitzes,
  • nach dem Antippen des Kameraauslosers,
  • nach dem Ausschalten des Kamerabelichtungsmessystems...

...in den Standby-Betrieb schaltet (Auto-OFF), um Energie zu sparen und die Stromquellen vor unbeabsichtigtem Entladen zu schützen. Die Blitzbereitschaftsanzeige und die Anzeigen auf dem LC-Display verlolsen.

Die zuletzt benutzte Betriebseinstellung bleibt nach der automatischen Abschaltung erhalten und steht nach dem Einsatzen dazu wieder zur Verfügung. Das Blitzgerät wird durch Drücken der Tasten „Mode" oder „Zoom" bzw. durch Antippen des Kameraauslösers (Wake-Up-Funktion) wieder eingeschaltet.

Wenn das Blitzgerät längere Zeit nicht besteht wird, sollte das Gerät grundsätzlich immer mit dem Hauptschalter ausgeschaltet werden!

Bei Bedarf kann die automatische Geräteabschaltung deaktiviert werden:

Ausschalten der automatischen Geräteabschaltung

  • Blitzgerät mit dem Hauptschalter einschalten.
  • Tastenkombination „Select“ (= Taste „Mode“ + Taste „Zoom“) so oft drücken, bis im LC-Display „3m“ (für 3 Minuten) angezeigt wird.
  • Taste „Zoom“ so oft drucken, bis im LC-Display „OFF“ blinkt.
    Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 s schaltet das LC-Display auf die normale Anzeige zurück.

Einschalten der automatischen Geräteabschaltung

  • Blitzgerät mit dem Hauptschalter einschalten.
  • Tastenkombination „Select“ (= Taste „Mode“ + Taste „Zoom“) so oft drücken, bis im LC-Display „3m“ (für 3 Minuten) angezeigt wird.
  • Taste „Zoom“ so oft drücken, bis im LC-Display „On“ blinkt.
    Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 s schaltet das LC-Display auf die normale Anzeige zurück.

3. Programmblitzautomatik (Blitz-Vollautomatik)

In der Programmblitzautomatik steuert die Kamera die Blende, Verschlusszeit und das Blitzgerät automatisch so, dass in den meisten Aufnahmesituationen, auch im Aufhellblitzbetrieb, zusammen mit dem Blitzlicht ein optimales Aufnahmeergebnis erzielt wird.

Einstellung an der Kamera

Stellen Sie ihre Kamera in die Betriebsart Programm „P“, oder ein Motiv-Programm (Landschaft, Portrait, Sport usw.). An der Kamera die Autofokus-Betriebsart „Single-AF (S)“ wahren. Einstellvorgang siehe Kamerabedienungsanleitung.

Verwenden Sie beim „Nachtaufnahme-Programm" ein Stativ, um die Gefahr von verwackelten Aufnahmen bei langen Verschlusszeiten zu vermeiden!

Einstellung am Blitzgerät

Stellen Sie das Blitzgerät in die Betriebsart „TTL" (siehe 4.1).

Bei verschiedene Kameras wird im Programm „P" und in den Motiv-Programmen automatisch in den TTL-Blitzbetrieb geschalte!

Sowie Sie obige Einstellungen vorgenommen haben, konnen Sie problemlös mit ihren Blitzlichtaufnahmen beginnen, wenn das Blitzgerät seine Blitzbereitschaft anziegt (siehe 5.1)!

Beachten Sie die Hinweise zur „Kreativ-Programmsteuerung" (Kap. 6.1).

4. Betriebsarten des Blitzgerätes

4.1 TTL-Blitzbetrieb (Bild 3)

Fur die Digitalkameras Dimage 5, 7 und 7i beachten Sieitte die Hinweise unter Kap. 4.2 und 4.3.

Im TTL-Blitzbetrieb erreichen Sie auf einfache Art sehr gute Blitzlichtaufnahmen. In dieser Blitzbetriebsart wird die Belichtungsmessung von einem Sensor in der Kamera vorgenommen. Diese misst das durchs Objektiv (TTL = „Irough The Lens") auf den Film auftreffende Licht. Beim Erreichen der

erforderlichen Lichtmenge sendet die Kameraelektronik ein Stopp-Signal an das Blitzgerät und die Lichtabstrahlung wird sofort unterbrochen. Der Vorteil these Blitzbetriebes liegt darin, dass alle Faktoren, welche die Belichtung des Films beeinflussen (Aufnahmefilter, Blenden- und Brennweitenänderungen bei Zoom-Objektiven, Auszugserlangerungen für Nahaufnahmen usw.), automatisch bei der Regelung des Blitzlichtes berücksichtigt werden. Sie brauchen sich nicht um die Blitzinstellung zu kummern, die Kameraelektronik sorgt automatisch für die richtige Blitzlichtdosierung. Für die Reichweite des Blitz- Lightes beachten Sie die entsprechende Anzeige im LC-Display des Blitzgerätes (siehe 5.4). Bei einer korrekt belichteten Blitzlichtaufnahme erscheidt für ca. 3 s am LC-Display des Blitzgerätes die „o.k.”-Anzeige (siehe 4.1.3). Der TTL-Blitzbetrieb wird von allen Kamerabetriebsarten (z.B. Programm „P", Zeitautomatik „A", Blendenautomatik „S", Motiv-Programme, Manuell „M" usw.) unterstützt.

Zum Testen der TTL-Funktion muss sich ein Film in der Kamera befinden! Beachten Sie bei der Filmaauswahl, ob es für ihre Kamera Einschränkungen hinsichtlich der maximalen Filmempfindlichkeit bzw. ISO-Zahl (z.B. maximal ISO 1000) für den TTL-Blitzbetrieb gibt (siehe Kamerabedienungsanleitung)!

Einstellvorgang für den TTL-Blitzbetrieb

Bei verschiedene Kameras wird der TTL-Blitzbetrieb im Programm „P" bzw. den Motiv-Programmen automatisch am Blitzgerät aktiviert.

  • Blitzgerät mit dem Hauptschalter einschalten.
  • Taste „Mode“ so oft drücken, bis im LC-Display „TTL“ blinkt.
  • Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 s schaltet das LC-Display auf die normale Anzeige darüber.

Bei starken Kontrastunterschieden, z.B. dunkles Objekt im Schnee, kann eine Belichtungskorrektur erforderlich sein (siehe Kapitel 4.1.2).

4.1.1 Automatisches TTL-Aufhellblitzen bei Tageslicht (Bild 5 und 6)

Bei den meisten Kameratypen wird in der Programmautomatik „P“, und den Motiv-Programmen bei Tageslicht automatisch der Aufhellblitzbetrieb aktiviert (siehe Kamerabedienungsanleitung).

Mit dem Aufhellblitz konnen Sie lüstige Schatten beseitigen und bei Gegenlichtaufnahmen eine ausgewogene Belichtung zwischen Motiv und Bildhintergrund erreichen. Ein computergesteuertes Messystem der Kamera sorgt für die geeignete Kombination von Verschlusszeit, Arbeitsblende und Blitzleistung.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Automatisches TTL-Aufhellblitzen bei Tageslicht (Bild 5 und 6) - 1

Achten Sie darauf, dass die Gegenlichtquelle nicht direkt ins Objektiv scheint. Das TTL-Messystem der Kamera wurde dadurch getäucht!

Eine Einstellung oder Anzeige für den automatischen TTL-Aufhellblitzbetrieb am Blitzgerät erfolgt in thisem Fall nicht.

4.1.2 Manuelle TTL-Blitzbelichtungskorrektur

Die TTL-Blitzbelichtungsautomatik der meisten Kameras ist auf einen Reflexionsgrad des Motifs von 25% (durchschnittlicher Reflexionsgrad von Blitzmotiven) abgestimmt. Ein dunkler Hintergrund, der viel Licht absorbiert, oder ein heller Hintergrund, der stark reflektiert, konnen zu Über- bzw. Unterbelichtung des Motifs führen.

Um den oben genannten Effekt zu kompressieren, kann bei einigen Kamas die TTL-Blitzbelichtung manuell mit einem Korrekturwert der Aufnahmesituation angepasst werden. Die Höhe des Korrekturwertes ist vom Kontrast zwischen Motiv und Bildhintergrund abhängig! Die Einstellung des Korrekturwertes erfolgt an der Kamera. Beachten Sie hierzu die Angaben bzw. Einstellhinweise in der Kamerabedienungsanleitung!

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Manuelle TTL-Blitzbelichtungskorrektur - 1

Dunkles Motiv vor hellem Bildhintergrund: Positiver Korrekturwert (etwa 1 bis 2 Blendenwerte). Helles Motiv vor dunklem Bildhintergrund: Negativer Korrekturwert (etwa -1 bis -2 Blendenwerte). Beim Einstellen eines Korrekturwertes kann sich die Reichweitenanzeige im LC-Display des Blitzgerätes ändern und dem Korrekturwert angepasst werden (abhängig von Kameratyp)!

Eine Belichtungskorrektur durch Verändern der Objektivblende ist nicht möglich, da die Belichtungsautomatik der Kamera die geänderte Blende wiederum als normale Arbeitsblende betrachtet.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Manuelle TTL-Blitzbelichtungskorrektur - 2

Stellen Sie die TTL-Blitzbelichtungskorrektur nach der Aufnahme an der Kamera wieder zurück!

4.1.3 Belichtungskontrollanzeige im TTL-Blitzbetrieb (Bild 4)

Die Belichtungskontrollanzeige „o.k.” erscheint im LC-Display des Blitzgerätes nur, wenn die Aufnahme im TTL-Blitzbetrieb richtig belichtet wurde!

Erfolggt keine Belichtungskontrollanzeige „o.k.” nach der Aufnahme, so wurde die Aufnahme unterbelichtet und Sie müssen die{nachst Kleinere Blendenzahl einstellen (z.B. anstatt Blende 11 die Blende 8) oder die Entfernung zum Motiv bzw. zur Reflexfläche (z.B. beim indirekten Blitzen) verkleinern und die Aufnahme wiederholen. Beachten Sie die Reichweitenanzeige im LC-Display des Blitzgerätes (siehe 5.4.1).

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Belichtungskontrollanzeige im TTL-Blitzbetrieb (Bild 4) - 1

Zur Belichtungsanzeige im Kamerasucher siehe auch 5.3.

4.2 Mehrzonen-Blitzbelichtungsmessung (Vorblitzmessung)

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Mehrzonen-Blitzbelichtungsmessung (Vorblitzmessung) - 1

Systembedingt nur mit Minolta Dimage 5 und Dimage 7, 7i möglich! Die Mehrzonen-Blitzbelichtungsmessung (Vorblitzmessung) ist eine moderne Variante des TTL-Blitzbetriebes. Kamerabedingt ist der Standard-TTL-Blitzbetrieb ohne Vorblitz nicht möglich.

Bei der Aufnahme wird beim Betätigten des Kameraauslosers zunchst mit einem Vorblitz die Reflexion des Motifs gemessen. Die Elektronik der Kamera erfasst mit ihrem Belichtungssystem und der 14-Segment-Wabenfelder-Mehrzonenmessung das vom Motiv reflektierte Licht und legt in Abhängigkeit der gesessenen Lichtverteilung und den Informationen aus dem AF-System die optimale Gewichtung für die 4 Segmente der Blitzbelichtungsmessung fest. Der anschließende Hauptblitz und damit die Belichtung der Aufnahme erfolgen entsprechend den Messergebnissen aus der Vorblitzmessung.

Das Blitzgerät muss in die Betriebsart TTL geschalteit werden. Eine besondere Einstellung und Anzeige am Blitzgerät für die Mehrzonen-Blitzbelichtungsmessung erfolgt nicht. Den Einstellvorgang an der Kamera für die Mehr

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Mehrzonen-Blitzbelichtungsmessung (Vorblitzmessung) - 2

zonen-Blitzbelichtungsmessung und ähnliche Hinweise entnehmer Sie der Kamerabedienungsanleitung.

Systembedingt nur mit Dimage 5 und Dimage 7, 7i möglich! Die ADI-Blitzsteuerung ist eine moderne Variante des TTL-Blitzbetriebes. Kamerabedingt ist der Standard-TTL-Blitzbetrieb ohne Vorblitz nicht möglich.

Die ADI-Blitzsteuerung ist eine Mehrzonen-Blitzlichtmessung (Vorblitzmes-sung), die um eine zusätzliche Leitzahlsteuerung erweitert ist.

Das Blitzgerät muss in die Betriebsart TTL geschalteit werden. Eine besondere Anzeige für die ADI-Blitzsteuerung am Blitzgerät erfolgt nicht. Den Einstellvorgang an der Kamera für die ADI-Blitzsteuerung und{nahere Hinweise entnehmen Sie der Kamerabedienungsanleitung.

4.4 Manueller Blitzbetrieb

Mit verschiedene Kameras wird in der Programmautomatik P und den Motiv-Programmen das Blitzgerät automatisch auf den TTL-Blitzbetrieb umgescheltet. Der manuelle Blitzbetrieb ist dann nicht möglich! Im manuellen Blitzbetrieb erfolgt keine Belichtungskontrollanzeige auf dem LC-Display des Blitzgerätes!

Die Kamera ist in die Betriebsart Zeitautomatik „A" bzw. in die manuelle Betriebsart „M" oder „X" zu schalten. Blende und Verschlusszeit (bei „M") sind an der Kamera entsprechend der Aufnahmesituuation zu wahlen (siehe Kamerabedienungsanleitung).

4.4.1 Manueller Blitzbetrieb M mit voller Lichtleistung

In dieser Betriebsart wird vom Blitzgerät stets ein ungeregelter Blitz mit voller Lichtleistung abgegeben. Die Anpassung an die Aufnahmesituation erfolgt durch die Blendeneinstellung an der Kamera. Im LC-Display des Blitzgerätes wird die Entfernung vom Blitzgerät zum Motiv angezeigt, die für eine korrekte Blitzbelichtung einzuhalten ist (siehe auch 5.4.2).

Einstellvorgang für den manuellen Blitzbetrieb M

  • Blitzgerät mit dem Hauptschalter einschalten.
  • Taste „Mode" so oft drücken, bis im LC-Display „M" blinkt.
  • Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 s schaltet das LC-Display auf die normale Anzeige darüber.

4.4.2 Manueller Blitzbetrieb MLo mit Teillichtleistungen

In dieser Betriebsart wird vom Blitzgerät stets ein ungeregelter Blitz mit einer manuellen Teillichtleistung (Low) abgegeben. Die Anpassung an die Aufnahmesituation erfolgt z.B. durch Auswahl einer geeigneten manuellen Teillichtleistung bzw. durch die Blendeneinstellung an der Kamera. Im LC-Display des Blitzgerätes wird die Entfernung angezeigt, die für eine korrekte Blitzbelichtung einzuhalten ist (siehe auch 5.4.2).

Einstellvorgang für den manuellen Blitzbetrieb MLo:

  • Blitzgerät mit dem Hauptschalter einschalten.
  • Taste "Mode" so oft drucken, bis im LC-Display "M" blinkt.
  • Tastenkombination "Select" (= Taste "Mode" + Taste "Zoom") so oft drücken, bis im LC-Display P angezeigt wird.
  • Neben P wird der eingestellte Teillichtleistungswert blinkend angezeigt.
  • Wahlend die Anzeige für den manuellen Teillichtleistungswert blinkt, wird mit der Taste "Mode" der Teillichtleistungswert verringert bzw. mit der Taste "Zoom" der Teillichtleistungswert erhöht. Werte von P 1/8, P 1/4, P 1/2 und P 1/1 (maximale Lichtleistung) sind möglich.
    Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 s schaltet das LC-Display auf die normale Anzeige zurück. Bei eingestelltem Teillichtleistungswert wird im LC-Display MLo angezeigt. Der Teillichtleistungswert selbst wird darauf nicht angezeigt. Die Entfernungsanzeige wird dem Teillichtleistungswert angepasst.

Zum Anzeigen des Teillichtleistungswertes die Tastenkombination "Select" (= Taste "Mode" + Taste "Zoom") drücken.

Beim Wechsel der Blitzbetriebsart, z.B. auf TTL wird der manuelle Teillichtleistungswert auf P 1/1 (maximale Lichtleistung) darüber gesetzt.

4.5 Blitztechniken

4.5.1 Indirektes Blitzen

Direkt geblitzte Bilder sind nicht solten an ihrer typisch harten und ausgeprägten Schattenbildung zu erkennen. Oft wirdt auch der physikalisch be-dingte Lichtabfall vom Vordergrund zum Hintergrund störend. Durch indirekte Blitzen konnen diese Erscheinungen weltgehend vermieden werden, weil das Objekt und der Hintergrund mit zerstreutem Licht weich und gleichmäßig ausgeleucht werden kann. Der Reflektor wird bzw so geschwenkt, dass er geeignete Reflexflächen (z.B. Decke oder Wände des Raumes) beleuchtet. Der Reflektor des Blitzgerätes ist bis zu 90^ vertikal schwenkbar. Beim vertikalien Schwenken des Reflektors ist darauf zu achten, dass um einen genügend großen Winkel geschwenkt wird, damit kein direkte Licht vom Reflektor auf das Motiv fallen kann. Deshalb mindestens bis zur 60^ Rastposition schwen-ken. Im LC-Display erlösen die Entfernungsangaben. Der Motivabstand, vom Blitzgerät über Decke oder Wand zum Motiv, ist jetzt eine unbekannte Große. Das von den Reflexflächen zerstreut reflektierte Licht ergibt eine weiche Ausleuchtung des Objektes. Die reflektierende Fläche muss farbneutral bzw. weiß sein und sollte keine Strukturten aufweisen (z.B. Holzbalken an der Decke), die zu Schattenbildung führen konnen. Für Farbeffekte wählt man Reflexflächen in der entsprechenden Farbe.

Beachten Sie, dass die Reichweite des Blitzichtes beim indirekten Blitzen stark abnimmt. Für normale Zimmerhöhe kann man sich zur Ermittlung der maximalen Reichweite mit folgender Faustformel behelfen:

Reichweite = Leitzahl Beleuchtungsabstand x 2

4.5.2 Nahaufnahmen / Makroaufnahmen

Um Parallaxeher auszugleichen, kann der Blitzreflektor um einen Winkel von -7^ nach unter geschwenkt werden. Dazu den Entriegelungsknopf des Reflektors drücken und den Reflektor nach unter schwenken.

Bei Aufnahmen im Nahbereich ist zu beachten, dass bestimmte Mindestbeuchtungsabstände eingehalten werden müssen, um eine Überbelichtung zu vermeiden. Der Mindestbeuchtungsabstand beträgt ca. 10% der im LC-Display angezeigten Reichweite. Da beim nach unter geschwenkten Reflektor im LC-Display keine Reichweite angezeigt wird, sollen den Sie sich an der Reichweite orientieren, die das Blitzgerät anziegt, wenn sich der Blitzreflektor in der Normalposition befindet.

4.6 Blitzzynchronisation

4.6.1 Normalsynchronisation (Bild 7)

Bei der Normalsynchronisation wird das Blitzgerät zum Beginn der Verschlusszeit ausgelost (Synchronisation auf den 1. Verschlussvorhang). Die Normalsynchronisation ist der Standardbetrieb und wird von allen Kameras ausgeführlt. Sie ist für die meisten Blitzaufnahmen geeignet. Die Kamera wird abhängig von ihrer Betriebsart auf die Kamerasynchronzeit umgeschaltet. Üblich sind Zeiten zwischen 1/30 s und 1/125 s (siehe Kamerabedienungsanleitung). Am Blitzgerät erfolgt keine Einstellung bzw. Anzeige für diesen Betrieb.

4.6.2 Synchronisation auf den 2.Verschlussvorhang (REAR-Betrieb) (Bild 8)

Einige Kameras bieten die Möglichkeit zur Synchronisation auf den 2. Verschlussvorhang (REAR-Betrieb). Dabei wird der Blitz erst zum Ende der Verschlusszeit ausgelöst. Dies ist vor allem bei Belichtungen mit langen Verschlusszeiten (länger als z.B. 1/30 Sekunde) und bewegten Motiven mit eigener Lichtquelle von Vorteil, weil bewegte Lichtquellen dann einen Lichtschweif hinter sich herziehen, anstattihn - wie beim Synchronisieren auf den 1. Verschlussvorhang - vor sich aufzubauen. Mit dem Synchronisieren auf den 2. Verschlussvorhang wird somit bei bewegten Lichtquellen eine „naturlichere" Wiedergabe der Aufnahmesituation bewirkt! In Abhängigkeit von ihrer Betriebsart steuer die Kamera längere Verschlusszeiten als ihre Synchronzeit ein.

4.6.3 Langzeitsynchronisation / SLOW

Verschiedene Kameras bieten in bestimmen Betriebsarten die Mochigkeit zum Blitzbetrieb mit Langzeitsynchronisation. Diese Betriebsart bieten die Mochigkeit, bei geringer Umgebungshelligkeit den Bildhintergrund stärker zur Geltung zu bringen. Erreicht wird dies durch Kameraverschlusszeiten, die dem Umgebungslicht angepasst sind. Dabei werden von der Kamera automatisch Verschlusszeiten, die länger als die Blitzzonsynchronzeit sind, eingesteuert. Bei verschieten Kameras wird die Langzeitsynchronisation in bestimmen Kameraprogrammen (z.B. Zeitautomatik „Av", Nachtaufnahme-Programm usw.) automatisch aktiviert (siehe Kamerabedienungsanleitung). Am Blitzgerät erfolgt keine Einstellung bzw. Anzeige für diesen Betrieb.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Langzeitsynchronisation / SLOW - 1

Verwenden Sie bei langen Verschlusszeiten ein Stativ, um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden!

5. Blitzgerät- und Kamerafunktionen

5.1 Blitzbereitschaftsanzeige

Bei aufgeladenem Blitzkondensator leuchtet am Blitzgerät die Blitzbereitschaftsanzeige auf und zeigt damit die Blitzbereitschaft an. Das bedeutet, dass für die nachste Aufnahme Blitzlicht verwendet werden kann. Die Blitzbereitschaft wird auch an die Kamera übertragen und sorgt im Kamerasucher für eine entsprechende Anzeige (siehe 5.3).

Wird eine Aufnahme gemacht, bevor im Kamerasucher die Anzeige für die Blitzbereitschaft erscheint, so wird das Blitzgerät nicht ausgelöst und die Aufnahme unter Umständen falsch belichtet, falls die Kamera bereits auf die Blitzsynchronzeit (siehe 5.2) umgeschaltet hat.

5.2 Automatische Blitzzynchronzeitsteuerung

Je nach Kameratyp und Kamerabetriebsart wird bei Erreichen der Blitzbereitschaft die Verschlusszeit auf die Blitzsynchronzeit umgeschaltet (siehe Kamerabedienungsanleitung).

Kürzere Verschlusszeiten als die Kamerasynchronzeit können nicht eingestellt werden, bzw. werden auf die Kamerasynchronzeit umgeschalteit.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Automatische Blitzzynchronzeitsteuerung - 1

Verschiedene Kameras verfügen über einen Synchronzeitbereich, z.B. 1/30 s bis 1/125 s (siehe Kamerabedienungsanleitung). Welche Synchronzeit die Kamera einsteuert, ist dann von der Kamerabetriebsart, vom Umgebungslicht und der verwendeten Objektivbrennweite abhängig.

Längere Verschlusszeiten als die Blitzzynchronzeit können je nach Kamerabetriebsart und gewähler Blitzzynchronisation (siehe auch 4.6.2 und 4.6.3) verwendet werden.

Mit den Digitalk cameras Dimage 5, 7 und 7i erfolgt keine automatische Blitz-synchronzeitsteuerung. Bei diesen Kamas kann mit allen Verschlusszieten geblitz werden. Sollen Sie die volle Lichtleistung des Blitzgerates benötigen, so sollenn Sie keine kürzeren Verschlusszahlen als 1/125 wahren.

5.3 Anzeigen im Kamerasucher/ Kamera LCD-Monitor

5.3.1 Dynax / Maxxum

Sucher-Anzeige: Bedeutung:

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Dynax / Maxxum - 1

Blitzbereitschaftsanzeige:

Anzeige leuchtet stetig oder blinkt langsam: Das Blitzgerät ist blitzbereit.

Beim Drücken des Kameraauslösers wird ein Blitzlicht ausgelost.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Dynax / Maxxum - 2

Belichtungskontrollanzeige:

Anzeige blinkt nach der Aufnahme schnell:

Die Aufnahme wurde richtig belichtet.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Dynax / Maxxum - 3

Anzeige blinkt:

Für die aktuelle Aufnahmesituation ist Blitzlicht erforderlich.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Dynax / Maxxum - 4

Unter Umständen kann die Symbolorstellung im Sicherer ihrer Kamera von der obigen Tabelle abweichen, bzw. sind verschiedene Symbole nur bei bestimmten Kameratypen möglich. Näheres zu den Anzeigen im Kamasucher entnahmen Sie der Kamerabedienungsanleitung.

5.3.2 Dimage 5,7,7i

Die unter genannten Anzeigen erfolgen im LCD-Monitor der Kamera nur dann, wenn der Kameraauslöser angetippt und damit das Messystem der Kamera aktiviert ist. Im Wiedergabemodus (z.B. unmittelbar nach der Aufnahme) erfolgt keine Anzeige. Beachten Sieitte auch die Hinweise in der Kamerabedienungsanleitung.

(weiβ) Das Blitzgerät ist eingeschaltet und blitzbereit.
(rot) Das Blitzgerät ist eingeschaltet, aber nicht blitzbereit.
(blau) Die Aufnahme wurde richtig belichtet.

These Anzeige erscheint gg' nur kurzzeitig nach der Aufnahme.

5.4 Anzeigen im LC-Display

Die Kameras übertragen die Werte für Filmempfindlichkeit ISO, Objektivbrennweite (mm), Blende und Belichtungskorrektur an das Blitzgerät. Das Blitzgerät passst seine erforderlichen Einstellungen automatisch an. Er errechnet aus den Werten und seiner Leitzahl die maximale Reichweite des Blitzlichtes. Blitzbetriebsart, Reichweite, Blende und Zoomreflektor-Position werden im LC-Display des Blitzgerätes angezeigt.

Wird das Blitzgerät betrieben, ohne dass es Daten von der Kamera erhalten hat (z.B. wenn die Kamera ausgeschelt ist), so wird nur die gewährte Blitzbetriebsart, die Reflektorposition und „M.Zoom" angezeigt. Die Anzeigen für Blende und Reichweite erfolgen erst, wenn das Blitzgerät die erforderlichen Daten von der Kamera erhalten hat.

Bei verschieten Kameras wird die Reichweitenanzeige im LC-Display des Blitzgerätes bei hohen ISO-Werten (z.B. ISO 6400) bzw. Blitzbelichtungskorrekturen unterrückt. Mit den Digitalkameras Dimage 5 und Dimage 7, 7i erfolgt keine Blendenanzeige im LC-Display des Blitzgerätes.

5.4.1 Reichweitenanzeige im TTL-Blitzbetrieb

Im LC-Display des Blitzgerätes wird der Wert für die maximale Reichweite des Blitzlichtes angezeigt. Der angezeigte Wert bezieht sich auf einen Reflexionsgrad von 25% des Motifs, was für die meisten Aufnahmesituationen

zutrift. Starke Abweichungen des Reflexionsgrades, z.B. bei sehr stark oder sehr schwach reflektierenden Objekten, können die Reichweite des Blitzgerätes beeinflussen.

Beachten Sie bei der Aufnahme die Reichweitenanzeige im LC-Display des Blitzgerätes. Das Motiv sollte sich im Bereich von etwa 40% bis 70% des angezeigten Wertes befinden. Damit wird der Elektronik genügend Spielraum zum Ausgleich gegeben. Der Mindestabstand zum Motiv sollte 10% des angezeigten Wertes nicht untersuchen, um Überbelichtungen zu vermeiden! Die Anpassung an die jeweilige Aufnahmesituation kann durch Ändern der Objektivblende erreicht werden.

5.4.2 Reichweitenanzeige im manuellen Blitzbetrieb M bzw. MLo

Im LC-Display des Blitzgerätes wird der Entfernungswert angezeigt, der für eine korrekte Blitzbelichtung des Motifs einzuhalten ist. Die Anpassung an die jeweilige Aufnahmesituation kann durch Ändern der Objektivblende und durch Wahl zwischen voller Lichtleistung M und der Teillichtleistung MLo erreicht werden (siehe 4.4).

5.4.3 Überschreitung des Anzeigebereichs

Das Blitzgerät kann Reichweiten bis maximal 199 m bzw. 199 ft anzeigen. Bei hohen ISO-Werten (z.B. ISO 6400) und großen Blendenöffnungen kann der Anzeigebereich übersritten werden. Dies wird durch einen Pfeil bzw. Dreieck hinter dem Enternungswert angezeigt.

5.4.4 Ausblendung der Reichweitenanzeige

Wird der Reflektorkopf aus seiner Normalposition nach oben bzw. unter abgeschwenkt, erfolgt keine Entfernungsanzeige im LC-Display des Blitzgerätes!

5.4.5 Meter - Feet - Umschaltung (m - ft)

Die Reichweitenanzeige im LC-Display des Blitzgerätes kann wahlweise in Meter (m) oder Feet (ft) erfolgen. Zum Wechsel der Anzeige verfahren Sie, wie nachfolgend beschrieben:

  • Blitzgerät mit dem Hauptschalter ausschalten.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Meter - Feet - Umschaltung (m - ft) - 1

  • Tastenkombination „Select" (= Taste „Mode" + Taste „Zoom") gedrückt halten.
  • Blitzgerät mit dem Hauptschalter einschalten.
  • Tastenkombination „Select“ (= Taste „Mode“ + Taste „Zoom“) loslassen.
    Die Entfernungsanzeige wechseln von m in ft bzw. von ft in m.

5.5 LC-Display-Beleuchting

Beim Drücken der Taste „Mode" bzw. der Taste „Zoom" wird für ca. 10 s die LC-Display-Beleuchtung des Blitzgerätes aktiviert. Beim Auslösen eines Blitzes wird die LC-Display-Beleuchtung ausgeschelt.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - LC-Display-Beleuchting - 1

Bei der ersten Betätigung der genannten Tasten erfolgt keine Änderung der Einstellungen am Blitzgerä!

Wurde im TTL-Blitzbetrieb die Aufnahme korrekt belichtet, so wird während der „o.k.”-Anzeige (siehe 4.1.3) die LC-Display-Beleuchtung aktiviert.

5.6 Motor-Zoom-Reflektor

Der Reflektor des Blitzgerätes kann Objektivbrennweiten ab 24mm (Klein-bildformat 24× 36mm ) ausleuchten.

5.6.1 „Auto-Zoom"

Wenn das Blitzgerät mit einer Kamera betrieben wird, welche die Daten für die Objektiv-Brennweite an das Blitzgerät meldet, passt sich seine Zoom-Reflektor-Position automatisch der Objektivbrennweite an. Nach dem Einschalten des Blitzgerätes wird in dessen LC-Display „Auto Zoom" und die aktuelle Reflektorposition angezeigt.

Die automatische Reflektoranpassung erfolgt für Objektivbrennweiten ab 24 mm. Wirde eine Brennweite von weniger als 24 mm eingesetzt, so blinkt im LC-Display die Anzeige „24" mm als Warnhinweis, dass die Aufnahme vom Blitzgerät an den Bildrändern nicht vollständig ausgeleucht werden kann.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - „Auto-Zoom" - 1

Für Objektive mit Brennweiten ab 20 mm kann eine Weitwinkelstreuscheibe (Sonderzubehör, siehe Kapitel 7) verwendet werden. Bei der automatischen Motor-Zoom-Steuerung des Blitzgerätes durch

die Digitalk cameras Dimage 5 und 7, 7i kann die angesteuerte Reflextorbrennweite von der eingestellen Objektivbrennweite abweichen. Die Kamera steuert damit den Reflextor so, dass die Aufnahme weiter als erforderlich ausgeleucht wird (im Prinzip wie ein Extended-Zoom-Betrieb; siehe 5.6.3).

5.6.2 Manueller Zoom-Betrieb „M. Zoom"

Auf Wunsch kann die Position des Zoom-Reflektors manuell verstellt werden, um z.B. bestimmte Beleuchungseffekte zu erzielen (z.B. hot-spot usw.). Durch wiederholtes Drücken der Taste „Zoom" am Blitzgerät konnen nacheinander folgende Reflektor-Positionen angewählt werden:

24mm - 28mm - 35mm - 50mm - 70mm - 85mm - 105mm

Im LC-Display des Blitzgerätes wird „M.Zoom" (für manuelle Zoomeinstellung) und die aktuelle Zoom-Position (mm) angezeigt. Die Einstellung wird sofort wirsam. Nach ca. 5 s schaltet das Display auf seine normale Anzeige zurück.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Manueller Zoom-Betrieb „M. Zoom" - 1

Führt die manuelle Verstellung des Zoom-Reflektors dazu, dass das Bild an den Rändern nicht voll ausgeleucht werden kann, so blinkt zur Warnung die Anzeige für die Reflektorposition auf dem Display des Blitzgerätes.

Beispiel:

  • Sie arbeiten mit Objektivbrennweite 50 ~mm .
  • Am Blitzgerät ist die Reflektorposition 70 mm von Hand eingestellt (Anzeige „M.Zoom").
  • Im LC-Display des Blitzgerätes blinkt die Anzeige „70" mm für die Zoomposition, weil die Bildränder nicht vollständig ausgeleucht werden können.

Zurückstellen auf „Auto-Zoom"

Zum Zurückstellen auf „Auto Zoom" gibt es verschiedene möglichkeiten:

  • Drücken Sie die Taste „Zoom" am Blitzgerät so oft, bis im Display „Auto Zoom" angezeigt wird. Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 s schaltet das LC-Display auf die normale Anzeige zurück.

Oder:

  • Schalten Sie das Blitzgerät mit dem Hauptschalter kurzzeitig aus. Nach dem Wiedereinschalten wird im Display des Blitzgerätes „Auto Zoom" angezeigt.

5.6.3 Extended-Zoom-Betrieb

Beim Extended-Zoom-Betrieb (Ex) wird die Brennweite des Blitzgerätes um eine Stufe gegenüber der Objektiv-Brennweite der Kamera reduziert! Die resultierende großflächigere Ausleuchting sorgt in Räumen für zusätzliches Streulicht (Reflexionen) und damit für eine weichere Blitzlicht-Ausleuchting.

Beispiel fur den Extended-Zoom-Betrieb:

Die Objektiv-Brennweite an der Kamera beträgt 35mm . Im Extended-Zoom-Betrieb steuert das Blitzgerät auf die Reflektorposition 28mm . Im LC-Display wird jedoch weiterhin 35mm angezeigt!

Der Extended-Zoom-Betrieb ist nur in der Betriebsart „Auto Zoom" mit Objektivbrennweiten ab 28 mm möglich. Da die Anfangsposition des Zoom-reflektors 24 mm beträgt, wird bei Objektivbrennweiten von weniger als 28 mm im LC-Display „24" mm blinkend angezeigt. Dies ist ein Warnhinweis, dass eine für den Extended-Zoom-Betrieb erforderliche Reflektorposition nicht angesteuert werden kann.

Aufnahmen mit Objektivbrennweiten ab 24 mm werden auch im Extended-Zoom-Betrieb korrekt ausgeleucht!

Einschalten des Extended-Zoom-Betriebes

  • Tastenkombination „Select“ (= Taste „Mode“ + Taste „Zoom“) so oft drücken, bis im LC-Display „Ex“ erscheint.
  • Taste „Zoom“ so oft drücken, bis im LC-Display „On“ blinkt.
  • Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 s schaltet das LC-Display auf die normale Anzeige zurück.

Das Symbol „Ex" für den Extended-Zoom-Betrieb bleibt nach der Einstellung im LC-Display des Blitzgerätes angezeigt!

Beachten Sie, dass sich durch die breitere Ausleuchting im Extended-Zoom-Betrieb eine geringere Blitzreichweite ergibt!

Ausschalten des Extended-Zoom-Betriebes

  • Tastenkombination „Select“ (= Taste „Mode“ + Taste „Zoom“) so oft drücken, bis im LC-Display „Ex“ erscheid.
  • Taste „Zoom“ so oft drucken, bis im LC-Display „Off“ blinkt.
  • Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 s schaltet das LC-Display auf die normale Anzeige zurück.

Das Symbol „Ex" für den Extended-Zoom-Betrieb wird nach dem Speichern im LC-Display des Blitzgerätes nicht mehr angezeigt!

5.7 Autofokus-Messblitz

Sobald die Umlichtverhältnisse für eine automatische Fokussierung nicht mehr ausreichen, wird von der Kameraelektronik der Autofokus-Messblitz aktiviert. Der Autofokusscheinwerfer strahlt darüber ein Streifenmuster ab, welche auf das Motiv projziert wird. Auf diesen Streifenmuster kann dann die Kamera automatisch fokussieren. Die Reichweite des AF-Messblitzes beträgt ca. 6 m ... 9 m (bei Standardobjektiv 1,7/50 mm). Wegen der Parallax zwischen Objektiv und AF-Rotlicht-Scheinwerfer beträgt die Naheinstellgrenze des Autofokus-Messblitzes ca. 0,7 m bis 1 m.

Damit der AF-Messblitz durch die Kamera aktiviert werden kann, muss das Kameraobjektiv auf AF geschalte sein. An der Kamera muss die AF-Betriebsart „Single-AF" bzw. “ONE-SHOT-AF" eingestellt sein (siehe Kamerabedienungsanleitung). Zoomobjektive mit geringer Anfangsblendenöffnung schranken die Reichweite des AF-Messblitzes zum Teil erheblich ein!

Das Streifenmuster des AF-Messblites unterstützt nur denzentralen AF-Sensor der Kamera. Bei Kameras mit mehreren AF-Sensoren empfehlen wir, nur das mittlere AF-Messfeld der Kamera zu aktivieren (siehe Kamerabedienungsanleitung).

Wenn der Fotograf manuell oder die Kamera selbstständig einen dezentralen AF-Sensor auswählt, wird der Scheinwerfer für den AF-Messblitz des Blitzgerätes nicht aktiviert. Einige Kameras verwenden in thisem Fall den in die Kamera integrierten Scheinwerfer für den AF-Messblitz (siehe Kamerabedienungsanleitung).

5.8 Zündungssteuerung

Ist das vorhandene Umgebungslicht für eine Belichtung im normalen Modus ausreichend, so verhindert die Kamera die Blitzauslösung. Die Belichtung erfolgt dann mit der im Display bzw. Sicher der Kamera angezeigten Verschlusszeit. Die Aktivierung der Zündungssteuerung wird durch das Verlösen der Blitzbereitschaftsanzeige im Kamerasucher signalisiert. Beim Betägigen des Kameraauslosers wird kein Blitzlicht ausgelöst.

Die Zündungssteuerung arbeitet bei verschiedenen Kameras nur in der Betriebsart Programm „P" und Blendenautomatik „S" (siehe Kamerabedienungsanleitung). Die Zündungssteuerung kann bei verschiedenen Kameras deaktiviert werden: Drücken Sie dazu an der Kamera die Taste für die Blitzsteuerung (siehe Kamerabedienungsanleitung) und halten Sie diese bei der Aufnahme gedrückt. Beim Antippen des Kameraauslosers erscheidt im Kamerasucher nun wieder die Blitzbereitschaftsanzeige. Die Kameraelektronik wählte eine geeignete Zeit-Blenden-Kombination. Bei der Aufnahme wird ein Blitz ausgelöst.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Zündungssteuerung - 1

Bei der Dynax 800si wird die Zündungssteuerung durch die Individualfunktion „5" aktiviert (siehe Kamerabedienungsanleitung). Bei der Dynax 7 erfolgt nur in der Kamerabetriebsart „Vollautomatik-Betrieb" (grüne P-Symbol) eine Zündungssteuerung!

5.9 Einstelltlicht / Modelling-Light

Beim Einstelllicht handelt es sich um ein Stroboskop-Blitzlicht mit hoher Frequenz. Bei einer Dauer von ca. 2 Sekunden entstehen der Eindruck eines Quasi-Dauerlichtes. Mit dem Einstelllicht kann die Lichtverteilung und Schattenbildung bereits vor einer Aufnahme beurteilt werden.

Einschalten der Einstellicht-Funktion

  • Tastenkombination "Select" (= Taste "Mode" + Taste "Zoom") so oft drücken, bis die Blitzbereitschaftsanzeige am Blitzgerät schnell (ca. 4 mal pro Sekunde) blinkt.
  • Taste "Mode" bzw. "Zoom" so oft drücken, bis im LC-Display "ON" blinkt.
  • Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 s schaltet das LC-Display auf die normale Anzeige zurück.

  • Am Blitzgerät blinkt anschließend die Blitzbereitschaftsanzeige ca. 1 mal in der Sekunde. Damit wird angezeigt, dass die Einstellichtfunktion aktiviert ist.

Durch Drücken des Handauslösers am Blitzgerät wird das Einstellicht ausgelöst.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Einschalten der Einstellicht-Funktion - 1

Das Auslösen des Einstellobliches von Slave-Blitzgeräten im drahtlosten Metz-Remote-System wird nicht unterstützt.

Ausschalten der Einstellicht-Funktion

  • Tastenkombination "Select" (= Taste "Mode" + Taste "Zoom") so oft drücken, bis die Blitzbereitschaftsanzeige am Blitzgerät schnell (ca. 4 mal pro Sekunde) blinkt.
  • Taste "Mode" bzw. "Zoom" so oft drücken, bis im LC-Display "OFF" blinkt.
  • Die Einstellung wird sofort wirksam. Nach ca. 5 s schaltet das LC-Display auf die normale Anzeige zurück.
  • Am Blitzgerät leuchtet anschließend die Blitzbereitschaftsanzeige wieder stetig. Damit wird angezeigt, dass die Einstellichtfunktion nicht aktiviert ist.

Durch Drücken des Handauslösers am Blitzgerät wird ein Testblitz ausgelost.

5.10 Zurück zur Grundeinstellung

Das Blitzgerät kann mit einem Tastendruck von mindestens drei Sekunden auf die Taste „Mode" zu seiner Grundeinstellung zurückgesetzt werden.

Folgende Einstellungen werden gesetzt:

  • Blitzbetriebsart „TTL".
  • Automatische Geräteabschaltung „Auto-Off" wird aktiviert (3m On).
  • Automatischer Zoom-Betrieb „Auto-Zoom".
  • Der Extended-Zoom-Betrieb „Ex" wird gelöscht.
    Die Einstellicht-Funktion wird gelöscht.

6. Spezielle Kamerahinweise

Wegen der Vielzahl der Kameratypen und deren Eigenschaften ist es im Rahmen dieser Bedienungsanleitung nicht möglich, auf alle kameraspezifischen Möglichkeit, Einstellungen, Anzeigen usw. detailsiert einzugehen. Informationen und Hinweise zum Einsatz eines Blitzgerätes entnehmer Sieitte den entsprechenden Kapiteln ihrer Kamerabedienungsanleitung!

6.1 Im Blitzbetrieb nicht Unterstützung Sonderfunktionen

6.1.1 Kreativ-Programmsteuerung P_A und P_S

Verschiedene Kameratypen verfügbar über eine Kreativ-Programmsteuerung P_A und P_S (Programmshift).

  • In der Kreativ-Programmsteuerung kann kein Blitzgerät verwendet werden.
  • Bei eingeschalteten Blitzgerät kann die Kreativ-Programmsteuerung nicht aktiviert werden.

Beachten Sie die Hinweise in der Kamerabedienungsanleitung!

6.1.2 Kurzweitsynchronisation HSS

Systembedingt wird die Kurzzeitsynchronisation vom Blitzgerät nicht unterstützt.

6.1.3 Drahtlose Blitzfernsteuerung REMOTE

Systembedingt wird die drahtlose Blitzfernsteuerung REMOTE vom Blitzgerät nicht Unterstützung.

6.1.4 Vorblitzfunktion gegen den „Rote-Augen-Effekt"

Verschiedene Kameras verfügen über die Möglichkeit zur Aktivierung einer Vorblitzfunktion gegen den „Rote-Augen-Effekt" (Red-Eye-Reduction). Diese Funktion unterszt nur das in der Kamera eingebaute Blitzgerät. Externe Blitzgeräte werden von dieser Funktion grundsätzlich nicht unterszt.

7. Sonderzubehör

För Fehlfunktionen und Schäden am Blitzgerät, verursacht durch die Verwendung von Zubehör anderer Hersteller, wird keine Gewährleistung übernommen!

- Weitwinkelstreucheibe 44-21

(Bestellr. 000044217)

Für die Ausleuchtung von Objektivbrennweiten ab 20 mm. Die Grenzreichweiten verringern sich entsprechend dem Lichtverlust ca. um den Faktor 1,4.

- Farb-Filter-Set 44-32

(Bestellnr. 00004432A)

Umfasst 4 Farbfilter für Effektbeleuchting und einen klaren Filter zur Aufnahme von Farbfolien beliebiger Farbe.

Mecabounce 44-90

(Bestellr. 000044900)

Mit diesen Diffusor erreichen Sie auf einfachste Weise eine weiche Ausleuchtung. Die Wirkung ist großartig, weil die Bilder einen softartigen Effekt erhalten. Die Gesichtsfarbe von Personen wird natürlicher wiedergegeben. Die Grenzreichweiten verringn sich entsprechend dem Lichtverlust circa auf die Häufe.

- Reflexschirm 54-23

(Bestellnr. 000054236)

Mildert durch sein weiches gerichtetes Licht harte Schlagschatten.

8. Hilfe bei Störungen

Sollte es einmal vorkommen, dass z.B. im LC-Display des Blitzgerätes unsinnige Anzeigen erscheinen oder das Blitzgerät Funktioniert nicht so, wie es soll, so schalten Sie das Blitzgerät für ca. 10 Sekunden mit dem Hauptschalter aus. Überprüfen Sie die korrekte Montage des Blitzgerätefußes im Zubehörschuh der Kamera und die Kameraeinstellungen.

Das Blitzgerät sollte nach dem Einsatzen wieder „normal" Funktionieren. Ist dies nicht der Fall, so wenden Sie sichitte an ihren Fachhändler.

9. Wartung und Pflege

Entfernen Sie Schmutz und Staub mit einem weichen, trockenen oder siliconbehandelten Tuch. Verwenden Sie keine Reinigungsmittel - die Kunststoffeile konnten beschädigt werden.

Formieren des Blitz-Kondensators

Der im Blitzgerät eingebaute Blitzkondensator erfährt eine physikalische Veränderung, wenn das Gerät länger Zeit nicht eingeschaltet wird. Aus thisem Grund ist es notwendig, das Gerät im vierteljährlichen Abstand für ca. 10 Min. einzuschalten (beachten Sie hierzu 2.4!). Die Batterien bzw. Akkus müssen daß bei so viel Energie liefern, dass die Blitzbereitschaft langstens 1 Min. nach dem Einsatzen aufleuchtet.

10. Technische Daten

Max. Leitzahl bei ISO 100/21°; Zoom 105 mm:

Im Metersystem: 54 Im Feet-System: 177

Blitzleuchteiten:

Ca. 1/200 ... 1/20.000 Sekunde (im TTL-Betrieb)

Im M - Betrieb ca. 1/200 Sekunde bei voller Lichtleistung

Bei 1/2 Lichtleistung ca. 1/600 Sekunde

Bei 1/4 Lichtleistung ca. 1/1500 Sekunde

Bei 1/8 Lichtleistung ca. 1/5000 Sekunde

Farbtemperatur:

ca. 5600 K

Filmempfindlichkeit:

ISO 6 bis ISO 6400

Synchronisation:

Niederspannungszündung

Blitzanzahlen:

ca. 60 mit NC-Akku (600 mAh)
ca. 100 mit NiMH-Akku (1200 mAh)
ca. 180 mit Hochleistungs-Alkali-Mangan-Batterien
ca. 240 mit Lithium Batterien

(be jeweils voller Lichtleistung)

Blitzfolgezeit:

ca. 6 s mit NC-Akku
ca. 6 s mit NiMH-Akku
ca. 7 s mit Hochleistungs-Alkali-Mangan-Batterien
ca. 7 s mit Lithium Batterien

(be jeweils voller Lichtleistung)

Schwenkbereiche und Raststellungen des Reflextorkopfes:

Nach oben /unter: 60^ 75^ 90^ / -7^

AbmaBe ca. in mm:

75× 125× 108(B× H× T)

Gewicht:

Blitzgerät mit Stromquellen: ca. 420 Gramm

Auslieferungsumfang:

Blitzgerät, Bedienungsanleitung

Batterie-Entsorgung

Batterien/Akkus gehoren nicht in den Hausmull!

Bitte bedieren Sie sich bei der Rückgabe verbrauchter Batterien/Akkus eines vorhandenen Rücknahmesystems.

Bitte geben Sie nur entladene Batterien/Akkus ab.

Batterien/Akkus sind in der Regel dann entladen, wenn das damit betriebene Gerät

  • abschaltet und signalisiert „Batterien leer"
  • nach längerem Gebrauch der Batterien nicht mehr einwandfrei Funktioniert.

Zur Kurzschlussicherheit sollen den Batteriepole mit einem Klebestreifen überdeckt werden.

Deutschland: Als Verbraucher sind Sie gesetzlich verpflichtet, gebrauchte Batterien zurückzugegeben.

Sie können ihre alten Batterien überall Dort unentgeltlich abgeben, wo die Batterien gekauft wurden. Ebenso bei den öffentlichen Sammelstellen in ihrer Stadt oder Gemeinde.

These Zeichen finden Sie auf schadstoffhaltigen Batterien:

Pb = Batterie enthalt Blei

Cd = Batterie enthalt Cadmium

Hg = Batterie enthalt Quecksilber

Li = Batterie enthalt Lithium

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Batterie-Entsorgung - 1

Bundesrepublik Deutschland

  1. Die Garantiebestimmungen gelten ausschließlich für Käufe in der Bundesrepublik Deutschland ab 01.01.2002.
  2. Im Ausland gelten die Gewährleistungsregelungen des jeweiligen Landes bzw. die Garantieregelungen des Verkäufers.
  3. Die nachfolgenden Bestimmungen haben nur für den privaten Gebrauch Gültigkeit.
  4. Die Garantiezeit - 24 Monate - beginnnt mit dem Abschluss des Kaufvertrages bzw. mit dem Tag der Auslieferung des Gerätes an den Käufer (Endverbraucher).
  5. Garantieansprüche können nur unter Nachweis des Kaufdatumss durch Vorlage des vom Verkauf maschinell erstalten Original-Kaufbeleges geltend gemacht werden.
  6. Beanstandete Geräte bitten wir zusammen mit dem Kaufbeleg entweder über den Fachhändler oder direkt an die Firma Metz-Werke GmbH & Co KG - Zentralkundendienst - Ohmstrasse 55, 90513 Zirndorf, transportischer verpackt unter genauer Schilderung der Beanstandung einzusenden. Sie können unter den gleichen Bedingungen auch an die autorisierten Kundendienststellen der Firma Metz-Werke GmbH & Co KG eingesandt werden. Hin- und Rücksendung erfolgen auf Gefahr des Käufers.
  7. Die Garantie besteht darin, daß Geräte, die infolge eines anerkannten Fabrikations- oder Materialfehlers defekt geworden sind, kostenlos repariert oder, soweit eine Reparatur unverhältnismäßig ist, ausgetauscht werden. Eine weitergehende Haftung, insbesondere für Schäden, die nicht am Gerät selbst entstanden sind, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht, soweit im Falle des Vorsatzes oder der groben Fahrlösigkeit zwingend gehaftet wird. Garantieleistungen bewirken weder eine Veränderung der Garantiezeit, noch wird für die ersetzten oder nachgebesserten Teile eine neue Garantiezeit begründet.

  8. Unsachgemäß Behandlung und Eingriffe durch den Käfer oder Dritte schlieben die Garantieverpflichtungen sowie alle weiteren Ansprüche aus. Ausgenommen von der Garantie sind ferner Schäden oder Fehler, die durch Nichtbeachtung der Gebrauchsanleitung, mechanische Beschädigung, ausgelaufene Batterien oder durch höhere Gewalt, Wasser, Blitz etc. entstanden sind. Ferner sind Verschleit, Verbrauch sowie übermäßige Nutzung von der Garantie ausgenommen. Hiervon sind vor allem folgende Teile betroffen: Blitzrähre, fest eingebaute Akkus, Kontakte, Verbindungskabel.

  9. Durch diese Garantiebestimmungen werden die Gewährleistungsansprüche des Käufers gegenüber dem Verkäfer nicht berührt.

Metz-Werke GmbH & Co KG

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Bundesrepublik Deutschland - 1

4.1 Mode flash TTL (Bild 3)

5.9 Instellicht / Modelling-Light

(Bestelnummer 00004432A)

10. Technische gegevens

ca. 5600K

Returno a „Auto-Zoom“

Para volver a ajustar „Auto Zoom“, existen distinctas posibilidades:

Leitzahlentabelle für TTL und volle Lichtleistung M im Meter-System Leitzahl (ft) = Leitzahl (m) × 3,3

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Returno a „Auto-Zoom“ - 1
Bild 5 / Fig. 5 / Afb. 5 / Grab. 5

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Returno a „Auto-Zoom“ - 2
Bild 7 / Fig. 7 / Afb. 7 / Grab. 7

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Returno a „Auto-Zoom“ - 3
Bild 6 / Fig. 6 / Afb. 6 / Grab. 6

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Returno a „Auto-Zoom“ - 4
Bild 8 / Fig. 8 / Afb. 8 / Grab. 8

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Returno a „Auto-Zoom“ - 5
Bild 1 / Fig. 1 / Afb. 1 / Grab. 1

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Returno a „Auto-Zoom“ - 6
Bild 3 / Fig. 3 / Afb. 3 / Grab. 3

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Returno a „Auto-Zoom“ - 7
Bild 2 / Fig. 2 / Afb. 2 / Grab. 2

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Returno a „Auto-Zoom“ - 8
Bild 4 / Fig. 4 / Afb. 4 / Grab. 4

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Returno a „Auto-Zoom“ - 9

Hinweis:

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Hinweis: - 1

Im Rahmen des CE-Zeichens wurde bei der EMV-Prüfung die korrekte Belichtung ausgewertet.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - Hinweis: - 2

SCA-Kontakte nicht berühren!

In Ausnahmefällen kann eine Berührung zur Beschädigung des Gerätes führen.

METZ MECABLITZ 54 AF-1 M - SCA-Kontakte nicht berühren! - 1

Opmerking:

Metz - Werke GmbH & Co KG • Postfach 1267 • D-90506 Zirndorf • info@metz.de • www.metz.de

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Produktinformationen

Marke : METZ

Modell : MECABLITZ 54 AF-1 M

Kategorie : Externer Blitz