EATON EX RT 7 3:1 Network - Unterbrechungsfreie Stromversorgung

EX RT 7 3:1 Network - Unterbrechungsfreie Stromversorgung EATON - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice EATON EX RT 7 3:1 Network - page 84
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Produkttyp Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) Online-Doppelwandlung
Marke Eaton
Modell EX RT 7 3:1 Network
Scheinleistung 7000 VA
Wirkleistung 6300 W
Topologie Doppelwandlung (VFI-SS-111)
Eingang Dreiphasig (3 Phasen + Neutralleiter)
Ausgang Einphasig (Phase + Neutralleiter)
Ausgangswellenform Reine Sinuswelle
Interne Batterien Ja, hot-swap-fähig
Typische Überbrückungszeit (Volllast) Ca. 7 Minuten
Netzwerkkommunikation Integrierte Netzwerkkarte (SNMP/Web)
Anzeige Hintergrundbeleuchtetes LCD-Display
Abmessungen (B x T x H) 440 x 680 x 130 mm (Rack-Format 3U)
Gewicht Ca. 60 kg
Betriebstemperatur 0 °C bis 40 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 0 % bis 95 % (nicht kondensierend)
Schallpegel in 1 m ≤ 50 dB(A)
Wartung und Reinigung Lüftungsgitter mit einem trockenen Tuch entstauben; keine Flüssigkeiten verwenden
Sicherheit Not-Aus (EPO); Erdung erforderlich
Ersatzteile verfügbar Batterien, Lüfter, Kommunikationskarten
Reparierbarkeit Module durch qualifizierten Techniker austauschbar

Häufig gestellte Fragen - EX RT 7 3:1 Network EATON

Wie hoch ist die Nennleistung der Eaton EX RT 7 3:1 Network?
Die Nennleistung beträgt 7000 VA (6300 W) am einphasigen Ausgang.
Akzeptiert dieses Modell einen dreiphasigen Eingang?
Ja, der Eingang ist dreiphasig (3 Phasen + Neutralleiter) und der Ausgang ist einphasig.
Wie schließe ich die USV an das Stromnetz an?
Die Installation muss von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden. Beachten Sie die in der Anleitung mitgelieferten Schaltpläne.
Wie hoch ist die typische Überbrückungszeit der Batterie?
Bei Volllast (7000 VA) beträgt die Überbrückungszeit ca. 7 Minuten. Bei geringerer Last erhöht sie sich.
Sind die Batterien hot-swap-fähig?
Ja, die internen Batterien sind hot-swap-fähig (während des Betriebs austauschbar), ohne die geschützte Last zu unterbrechen.
Wie überwache ich die USV aus der Ferne?
Die USV verfügt über eine integrierte Netzwerkkarte mit Weboberfläche und SNMP-Protokoll für die Fernüberwachung.
Was tun bei Überlast?
Die USV schaltet automatisch in den Bypass, wenn die Last die Kapazität überschreitet. Reduzieren Sie die Last oder trennen Sie nicht kritische Geräte.
Wie reinige ich die USV?
Verwenden Sie ein trockenes Tuch, um die Lüftungsgitter zu entstauben. Verwenden Sie niemals Flüssigkeiten oder Lösungsmittel.
Was bedeuten die Anzeigen und akustischen Alarme?
Das LCD-Display zeigt den Status der USV an. Akustische Signaltöne weisen auf einen Alarm hin (niedriger Batteriestand, Fehler usw.).
Wo finde ich Ersatzteile?
Wenden Sie sich an einen autorisierten Eaton-Händler oder den Support, um Batterien, Lüfter oder Kommunikationskarten zu bestellen.

Benutzerfragen zu EX RT 7 3:1 Network EATON

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BEDIENUNGSANLEITUNG EX RT 7 3:1 Network EATON

Wir danken Ihnen, daß Sie sich für ein Produkt von EATON zum Schutz Ihrer Geräte entschieden haben.

Die Baureihe EX RT wurde mit größter Sorgfalt entwickelt.

Um die Leistungen Ihrer USV (Unterbrechungsfreien Stromversorgung) optimal nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, sich ein wenig Zeit zu nehmen und das vorliegende Handbuch aufmerksam zu lesen.

Achtung! EX RT ist ein Gerät der Störfestigkeitsklasse A. Es kann bei Einsatz im häuslichen Umfeld Funkstörungen verursachen. In diesem Fall muß der Anwender geeignete zusätzliche Schutzmaßnahmen treffen.

Falls das Gerät in einer Umgebung der Überspannung III oder IV installiert werden soll, muss ein zusätzlicher Überspannungsschutz auf dem hinführenden Stromkreis vorgesehen werden.

Entdecken Sie das umfassende Angebot von EATON sowie weitere Optionen zur Baureihe EX RT auf unserer WEB-Site www.eaton.com, oder wenden Sie sich persönlich an den Vertreter von EATON in Ihrer Nähe.

Umweltschutz

Für EATON ist Umweltschutz ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung und Herstellung seiner Produkte. Durch konsequente Umsetzung eines ökologischen Gesamtkonzepts von der Planung bis hin zur Entsorgung konnte die Umweltbelastung der USV-Baureihe EX RT erheblich reduziert werden.

Verwendung des vorliegenden Handbuchs

Die Informationssuche erfolgt entweder:

über das Inhaltsverzeichnis oder ●

über das Stichwortregister ●

Bedeutung der Piktogramme

EATON EX RT 7 3:1 Network - Bedeutung der Piktogramme - 1

EATON EX RT 7 3:1 Network - Bedeutung der Piktogramme - 2

EATON EX RT 7 3:1 Network - Bedeutung der Piktogramme - 3

EATON EX RT 7 3:1 Network - Bedeutung der Piktogramme - 4

EATON EX RT 7 3:1 Network - Bedeutung der Piktogramme - 5

WICHTIG, Hinweise unbedingt befolgen.

Informationen, Ratschläge, Hilfen.

Optische Anzeige.

Maßnahmen, Handlungen.

Akustischer Alarm.

In den Abbildungen der nachfolgenden Seiten sind die LED-Anzeigen mit folgenden Symbolen dargestellt:

LED AUS.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Bedeutung der Piktogramme - 6

LED AN.

LED blinkt.

1. Ansichten und Beschreibung

1.1 Aufstellungsarten ....5 Tower-Modell ....5 Rack-Modell ....5

1.2 Rückansicht 6

USV-Module EX RT 5/7/11 6

Batteriemodul EX RT EXB 7/11 6

1.3 Anzeige- und Bedienfeld 7

1.4 Optionen 7

Montagematerial für Rackeinbau 7

Trenn- und Anpaßtransformator für unterschiedliche Netzformen 8

Batterie-Erweiterungsmodule für Autonomiezeiten bis zu 60 Minuten ....9

CLA-Modul (Hochleistungsladegerät) für Autonomiezeiten von 2 bis 8 Stunden .... 9

Fahrbares Rahmengestell für Einbau mehrerer Module 10

Batteriemodul mit Not-AUS-Funktion (REPO) 10

Batterie-Verbindungskabel (1,8 m) 10

2. Aufstellung und Installation

2.1 Entfernen der Verpackung und Überprüfung des Lieferumfangs 11
USV-Modul 11
Batteriemodul 11

2.2 Aufstellung des Tower-Modells 12

2.3 Einbau des Rack-Modells 13

Anpassung der Position des Logos und des Bedien- und Anzeigefelds 13

Einbau des Batteriemoduls (optionale Montageschienen erforderlich) 13

Einbau der Batterie- und USV-Module (optionale Montageschienen erforderlich) . 14

2.4 Kommunikationsanschlüsse 16

Anschluß an RS232-Schnittstelle 16

Kontaktbelegung der Relais-Schnittstelle 16

Not-AUS-Vorrichtung 17

Anschluß der Not-AUS-Steuerverbindung 17

Einbau der Kommunikationskarten (Standard bei Version Network Pack, sonst Option)....17

2.5 Installation in Abhängigkeit von der Netzform (Erdungssystem) 18

USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) ..... und Netz 2 (Bypass) ....18

USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass).. 18

USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) aus unterschiedlichen Netzen 19

Frequenzwandler (ohne NRE-Zweig) 19

Standby-Redundanz 19

2.6 Empfohlene Schutzorgane und Leiterquerschnitte 20

Netzseitige Absicherung 20

Absicherung am USV-Ausgang 20

Leiterquerschnitte 20

2.7 Anschluß der Leistungskabel am USV-Eingang und -Ausgang 21

Anschluß einer USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) 21

Anschluß einer USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) 22

Anschluß des Frequenzwandlers 23

Anschluß der Batteriekabel 24

Anschluß des Trenntransformators 24

Anschluß des Hochleistungsladegeräts (CLA) 25

Inhalt

3. Betriebszustände

3.1 Erstinbetriebnahme 26

Kundenspezifische Anpassung der USV 26

Anpassung über das Bedien- und Anzeigefeld 26

Anpassung über Software 27

3.2 Einschalten der USV 27

3.3 Betriebsarten 28

Normalbetrieb (Doppelwandlerprinzip) 28

ECO-Mode 28

3.4 Batteriebetrieb 29

Umschaltung auf Batteriebetrieb 29

Voralarm "Ende der Autonomiezeit" 29

Abschaltung am Ende der Autonomiezeit 29

3.5 Rückkehr von Netz 1 (AC Normal) 29

3.6 Abschaltung der USV 30

4. Wartung und Service

4.1 Betriebsstörungen 31

4.2 Austausch des USV-Moduls 32

Abschaltung und Lösen der Verbindungen 32

Wiederanschluß des USV-Moduls 33

4.3 Austausch des Batteriemoduls 33

Abschaltung und Lösen der Verbindungen 33

Wiederanschluß des Batteriemoduls 33

4.4 Schulungszentrum 34

5. Anhang

5.1 Technische Kenndaten 35

Elektrische Kenndaten 35

Thermische Kenndaten 38

5.2 Fachbegriffe 38

1. Ansichten und Beschreibung

1.1 Aufstellungsarten

Tower-Modell
EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellungsarten - 1

Rack-Modell
USV-Modul(EX RT 5/7/11)
EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellungsarten - 2

1. Ansichten und Beschreibung

1.2 Rückansicht

USV-ModuleEX RT 5/7/11
EATON EX RT 7 3:1 Network - Rückansicht - 1

① Steckplatz für zusätzliche Kommunikationskarte.
② Schnittstelle der Relais-Kommunikationskarte.
③ Schnittstelle für Not-AUS per Fernbetätigung (REPO).
④ Anschluß für automatische Batteriemodulerkennung.
⑤ RS232-Schnittstelle.
⑥ Anschluß der Leistungsverbindungen USV/Batteriemodule.
⑦ Handumgehungsschalter.
⑧ Ausgangsklemmen für Verbraucheranschlüsse.
⑨ Eingangsschalter Netz 1 (AC Normal).
⑩ Anschlußklemmen Netz 1 (AC Normal).
⑪ Anschlußklemmen Netz 2 (AC Bypass).

Batteriemodul EX RT EXB 7/11
EATON EX RT 7 3:1 Network - Rückansicht - 2

④ Anschluß für automatische Batteriemodulerkennung.
⑥ Anschluß der Leistungsverbindungen USV/Batteriemodule.
⑫ Batterie-Leistungsschalter.

1. Ansichten und Beschreibung

1.3 Anzeige- und Bedienfeld

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anzeige- und Bedienfeld - 1

EX 11 RT 3:1 AUSLASTUNGSGRAD 4 kW / 5 kVA OFF ON 18 19 20 21

⑬ LED: Verbraucher geschützt.
⑭ LED: Batteriebetrieb.
15 LED: NRE-Betrieb.
⑯ LED: Störung.
⑰ Alphanumerische Anzeige.
18 Taster USV-AUS.
⑲⑳ Scrolltasten (aufwärts/abwärts).
21 Taster USV-EIN (bzw. Funktionstaste der Anzeige bei kundenspezi scher Anpassung).

1.4 Optionen

Montagematerial für Rackeinbau

Teleskopschienen und Schraubenmaterial für Einbau des USV-Moduls in 19"-Schränke (Bestell-Nr. 68001)

EATON EX RT 7 3:1 Network - Montagematerial für Rackeinbau - 1

22 Vordere Montagewinkel zur Befestigung des Moduls an den Seitenholmen des Schranks.
23 Rückseitige Befestigungsbleche für Transport des Moduls im Schrank.
24 Teleskopschienen (L = 639 bis 1005 mm) zur Abstützung des Moduls.
25 Montagesystem zur Befestigung des Anschlußmoduls.

Teleskopschienen und Schraubenmaterial für Einbau des Batteriemoduls in 19"-Schränke (Bestell-Nr. 68002)

EATON EX RT 7 3:1 Network - Montagematerial für Rackeinbau - 2

22 Vordere Montagewinkel zur Befestigung des Moduls an den Seitenholmen des Schranks.
23 Rückseitige Befestigungsbleche für Transport des Moduls im Schrank.
24 Teleskopschienen (L = 639 bis 1005 mm) zur Abstützung des Moduls.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Montagematerial für Rackeinbau - 3

1. Ansichten und Beschreibung

Trenn- und Anpaßtransformator für unterschiedliche Netzformen (Bestell-Nr. 68003)

Dieses Modul ist zur Anpassung bei unterschiedlichen Netzformen auf Einspeise- und Abgangsseite der USV bzw. zur Erhöhung der Verfügbarkeit durch galvanische Trennung der Stromversorgung erforderlich.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Ansichten und Beschreibung - 1

Beispiel eines EX RT-Trafos zur galvanischen Trennung auf der Einspeiseite einer EX RT
EATON EX RT 7 3:1 Network - Ansichten und Beschreibung - 2

Eingang Netz 1 (AC Normal)

Anschluß der geschützten Verbraucher

Eingang Netz 2 (AC Bypass)

1. Ansichten und Beschreibung

Batterie-Erweiterungsmodule für Autonomiezeiten bis zu 60 Minuten (bei Vollast)

EX RT bietet standardmäßig eine Autonomiezeit von 5/9 Minuten bei Nennleistung.

Zur Erhöhung der Autonomiezeit können zusätzliche Erweiterungsmodule EX RT EXB 7/11 angeschlossen werden.

Batterie-Erweiterungsmodule für EX RT 5, EX RT 7 oder EX RT 11
graph LR A["EX RT 5/7 + EX RT EXB 7 RT / EX RT 11 + EX RTEXB 11"] --> B["+"] B --> C["EX RT EXB 7 / EX RT EXB 11"] C --> D["+"] D --> E["EX RT EXB 7 / EX RT EXB 11"] E --> F["+"] F --> G["EX RT EXB 7 / EX RT EXB 11"] G --> H["+"] H --> I["EX RT EXB 7 / EX RT EXB 11"] I --> J["+"] J --> K["EX RT EXB…

CLA-Modul (Hochleistungsladegerät) für Autonomiezeiten von 2 bis 8 Stunden (Bestell-Nr. 68004)

Für sehr lange Autonomiezeiten (2 bis 8 Stunden bei Nennleistung) wird ein Hochleistungsladegerät vom Typ EX RT CLA benötigt.

EATON EX RT 7 3:1 Network - CLA-Modul (Hochleistungsladegerät) für Autonomiezeiten von 2 bis 8 Stunden (Bestell-Nr. 68004) - 1

EATON EX RT 7 3:1 Network - CLA-Modul (Hochleistungsladegerät) für Autonomiezeiten von 2 bis 8 Stunden (Bestell-Nr. 68004) - 2

Batterie-Gesamtspannung: 240 V DC (20 x 12V DC).

Die Batteriekapazität muß an der USV eingestellt werden (Einstellung in Schritten von 5 Ah, siehe Abschnitt "Kundenspezi sche Anpassung der USV").

1. Ansichten und Beschreibung

Fahrbares Rahmengestell für Einbau mehrerer Module (Bestell-Nr. 68005)
Trafomodul USV-Modul Batteriemodule

Das fahrbare Rahmengestell erlaubt die Zusammenfassung von bis zu 8 Modulen, um USV-Systeme mit hohen Autonomiezeiten zu bilden. Die Module werden übereinander auf dem Gestell installiert, das einschließlich Gelenkrollen mit Feststellbremse, höhenverstellbaren Füßen, Vibrationsschutz-Seitenblechen, Verbindungsplatten zur Befestigung von je zwei aneinandergrenzenden Modulen sowie dem erforderlichen Schraubenmaterial geliefert wird.

Batteriemodul mit Not-AUS-Funktion (REPO)
Bestell-Nr. EX RT EXB 7 EPO : 68079 EX RT EXB 11 EPO : 68119 ⑫ Batterie-Leistungsschalter mit Fernauslöser für Not-AUS.

Langes Batterie-Verbindungskabel (L = 1,8 m; Bestell-Nr. 86006)

Dieses Verbindungskabel wird anstelle des normalen Batteriekabels verwendet, wenn die einzelnen Batteriemodule in größerem Abstand voneinander aufgestellt sind (z.B. in zwei verschiedenen Schränken).

2. Aufstellung und Installation

2.1 Entfernen der Verpackung und Überprüfung des Lieferumfangs

USV-Modul
EATON EX RT 7 3:1 Network - Entfernen der Verpackung und Überprüfung des Lieferumfangs - 1

22 Aufstellfüße.
23 RS232-Kommunikationskabel.
24 Installations- und Bedienungsanleitung.
25 Teleskopschienen und Schraubenmaterial für Einbau in 19"-Schränke (Standard bei Version Network Pack, sonst Option).
26 CD ROM mit USV-Software Solution-Pac.

27 Verlängerungen für Aufstellfüße.
28 Batteriekabel.
29 Kabel für automatische Batteriemodulerkennung.
③0 Abnehmbares Anschlußmodul für Ein- und Ausgangsanschlüsse, incl. 11 Aderendhülsen.
③1 Netzwerkkarte (Standard bei Network Pack, sonst Option).
32 Innensechskantschlüssel.

Das Verpackungsmaterial muß gemäß den geltenden Vorschriften entsorgt werden. Um eine Trennung zu erleichtern, sind die Verpackungsmaterialien mit den entsprechenden Recyclingsymbolen gekennzeichnet.

Im Inneren des Leistungsmoduls und des Batteriemoduls besteht eine gefährliche Spannung. Eingriffe auf diesen Modulen dürfen nur von Fachpersonal ausgeführt werden.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Entfernen der Verpackung und Überprüfung des Lieferumfangs - 2

2. Aufstellung und Installation

2.2 Aufstellung des Tower-Modells

EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellung des Tower-Modells - 1

Zum Zusammenbau der Aufstellfüße mitgelieferte Zwischenstücke verwenden.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellung des Tower-Modells - 2

EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellung des Tower-Modells - 3

Zur vertikalen Ausrichtung der Füße Schritte 1 bis 4 befolgen.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellung des Tower-Modells - 4

Achten Sie darauf, an der Rückseite der USV einen Abstand von 150 mm zu lassen. Der Abstand zwischen den zwei Paar Aufstellfüßen muss 450 mm betragen.

2. Aufstellung und Installation

2.3 Einbau des Rack-Modells

Es emp ehlt sich, zunächst das Batteriemodul und anschließend das USV-Modul darüber einzubauen.

Drehen des Firmenschilds und des Bedien- und Anzeigefelds
EATON EX RT 7 3:1 Network - Einbau des Rack-Modells - 1

graph TD A["Server Rack"] --> B["Control Panel"] B --> C["Drive 1: Display 1"] B --> D["Drive 2: Display 2"] B --> E["Drive 3: Display 3"] B --> F["Drive 4: Display 4"] B --> G["Drive 5: Display 5"] B --> H["Drive 6: Display 6"]

Einbau des Batteriemoduls (optional erhältliche Montageschienen erforderlich; Bestell-Nr. 68006)

EATON EX RT 7 3:1 Network - Einbau des Rack-Modells - 3

Das Batteriemodul ist sehr schwer. Zur leichteren Handhabung emp ehlt es sich, die Batterieelemente wie nachstehend abgebildet für die Dauer der Montage herauszunehmen.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Einbau des Rack-Modells - 4

EATON EX RT 7 3:1 Network - Einbau des Rack-Modells - 5

2. Aufstellung und Installation

EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellung und Installation - 1

Einbau des USV-Moduls und des Batteriemoduls

(optional erhältliche Montageschienen erforderlich; Bestell-Nr. 68001)

EATON EX RT 7 3:1 Network - Einbau des USV-Moduls und des Batteriemoduls - 1

Zur Befestigung des Moduls auf den Schienen Schritte 1 bis 4 befolgen.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Einbau des USV-Moduls und des Batteriemoduls - 2

Die Schienen und das benötigte Montagematerial werden von EATON geliefert.

Hinweis zu Schritt 1: Die vorderen Befestigungswinkel können in mehreren Positionen montiert werden.

2. Aufstellung und Installation

Hinteres Befestigungssystem (im Befestigungsmaterial der Module enthalten; Bestell-Nr. 68001 und 68002)

EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellung und Installation - 1

Diese Befestigung ist für den Transport des Schranks mit eingebauten Modulen erforderlich.

Diese Befestigung ist für den Transport des Schranks mit eingebauten Modulen erforderlich.

Befestigungssystem für das abnehmbare Anschlußmodul (im Befestigungsmaterial des USV-Moduls enthalten; Bestell-Nr. 68001)

EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellung und Installation - 3

Dieses Befestigungssystem xiert das Anschlußmodul im Schrank auch wenn die USV entfernt wird. Die angeschlossenen Verbraucher werden weiterversorgt. Anschließend läßt sich die USV wieder leicht in das Anschlußmodul einstecken.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellung und Installation - 4

2. Aufstellung und Installation

2.4 Kommunikationsanschlüsse

EX RT bietet drei Kommunikationsverbindungen, die gleichzeitig genutzt werden können:

Die Schnittstelle COM ⬤steht für eine RS232-Verbindung mit eigenem SHUT-Protokoll von EATON zur Verfügung. Diese Protokoll ist mit der auf CD-ROM mitgelieferten USV-Software Solution Pac kompatibel.

Die Relaisschnittstelle Ⓞ wird für wichtige Meldefunktionen oder zum Schutz von IT-Systemen wie IBM iSeries (vormals AS400) o.ä. genutzt.

Der Steckplatz ① kann alle von EATON angebotenen Kommunikationskarten aufnehmen (vollständige Liste der kompatiblen Karten siehe Internet: www.eaton.com).

Anschluß an RS232-Schnittstelle
EATON EX RT 7 3:1 Network - Kommunikationsanschlüsse - 1

1 - RS 232-Kommunikationskabel 23 an die serielle Schnittstelle des Computers anschließen.

2 - Das andere Ende des Kabels 23 an die RS232-Schnittstelle 5 der USV anschließen.

Die USV kann nun mit der Kon gurations- und Überwachungssoftware von EATON (mitgeliefert auf CD-ROM) kommunizieren.

Kontaktbelegung der Relais-Schnittstelle ②
5 4 3 2 1 9 8 7 6 S S S Ö Gemeinsam

Pin 1, 2 : unbenutzt.
Pin 3 : Fernabschaltung (5 bis 27 V DC, max. 10 mA).
Pin 4 : Netz vorhanden (kein Batteriebetrieb),
Pin 5 : gemeinsamer Rückleiter.
Pin 6 : NRE-Betrieb.
Pin 7 : Voralarm "Ende der Autonomiezeit".
Pin 8 : Verbraucher geschützt.
Pin 9 : Batteriebetrieb.

S : Schließer. Ö : Öffner.

Bei aktivem Signalzustand ist der Kontakt zwischen dem entsprechenden Pin und dem gemeinsamen Rückleiter 5 geschlossen.

Kennwerte der Relaiskontakte

Spannung : max. 48 V DC, ●

Strom : max. 2 A, ●

Leistung : 62,5 VA / 30 W. ●

Beispiel : Bei einer Spannung von 48 V DC beträgt der maximale Strom 625 mA.

2. Aufstellung und Installation

Not-AUS-Vorrichtung

Die Installation einer Not-Aus-Vorrichtung muss in Übereinstimmung mit den gelten Normen erfolgen.

Um eine vollständige Unterbrechung der Spannungsversorgung der Anlage und des EX RT durch Betätigung der Not-Aus-Vorrichtung zu gewährleisten, ist es erforderlich:

  • Einen Taster mit Rastfunktion zu benutzen (der S- oder Ö-Kontakt muss mehr als eine Sekunde gehalten werden, um berücksichtigt zu werden),
  • Das (die) Batteriemodul(e) EX RT EXB EPO zu benutzen.
  • An den Taster mit Rastfunktion eine einzige Vorrichtung anzuschließen, die das Öffnen des (der) vor AC NORMAL und AC BY PASS (1) und hinter (2) EX RT be ndlichen Leistungsschalter durch den Einsatz zusätzlicher Arbeitsstromauslöser MX ermöglicht.

(1) Andernfalls kehrt die Spannung über den AC BY PASS zurück, wenn der Not-Aus-Kontakt losgelassen wird.
(2) Andernfalls bleibt die Spannung einige Sekunden nach Auslösen der Not-Aus-Vorrichtung am Ausgang stehen.

Anschluß der Not-AUS-Verbindung ③

Dieser Anschluß wird gemeinsam mit dem EPO-Batteriemodul benutzt und erlaubt eine vollständige Trennung sämtlicher an die USV angeschlossenen Spannungsquellen im Falle eines Not-AUS-Befehls (Verbindungskabel nicht mitgeliefert).

Not-Aus-Kontakt als Schließer
RJ11 6 5 4 3 2 1 5 bis 27 V CC

Not-Aus-Kontakt als Öffner
RJ11 6 5 4 3 2 1 5 bis 27 V CC

  • Versorgungsspannung : 5 bis 27 V CC.
  • Strom : max. 10 mA.

Einbau der Kommunikationskarten (Standard bei Version Network Pack, sonst Option)

EATON EX RT 7 3:1 Network - Einbau der Kommunikationskarten (Standard bei Version Network Pack, sonst Option) - 1

1 Kommunikationskarte

Die Kommunikationskarten können bei eingeschalteter USV eingebaut werden.

1 - Abdeckung entfernen (2 Befestigungsschrauben).
2 - Kommunikationskarte ① in zugehörigen Steckplatz einstecken.
3 - Karte an der USV-Rückwand mit den 2 Schrauben befestigen.

2. Aufstellung und Installation

2.5 Installation in Abhängigkeit von der Netzform (Erdungssystem)

EATON EX RT 7 3:1 Network - Installation in Abhängigkeit von der Netzform (Erdungssystem) - 1

Die EX RT benötigt an ihrem Eingang einen dreiphasigen Netzanschluß mit Neutralleiter.

USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass)
graph LR A["Nieder-spannungs-Haupt-verteilung (NS-HV)"] --> B["Netz 2 (AC Bypass)"] A --> C["Netz 1 (AC Normal)"] B --> D["10"] C --> E["11"] D --> F["Switch"] E --> G["Switch"] F --> H["Resistor"] G --> I["Resistor"] H --> J["8"] I --> K["Verbraucher"]

Abweichende Netzformen auf Einspeise- und Abgangsseite oder galvanische Trennung
graph LR A["Nieder-spannungs-Haupt-verteilung (NS-HV)"] --> B["Switch"] B --> C["Netz 1 (AC Normal)"] C --> D["Netz 2 (AC Bypass)"] D --> E["Switch"] E --> F["AC Normal"] F --> G["Switch"] G --> H["8"] H --> I["Verbraucher"]

USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass)
graph LR A["Nieder-spannungs-Haupt-verteilung (NS-HV)"] --> B["Netz 1 (AC Normal)"] A --> C["Netz 2 (AC Bypass)"] C --> D["Switch"] D --> E["Output"] F["Verbraucher"] --> G["8"] H["(*)"] --> I["11"] I --> J["Switch"] J --> K["10"] K --> L["Switch"] L --> M["8"]

Abweichende Netzformen auf Einspeise- und Abgangsseite oder galvanische Trennung
graph LR A["Nieder-spannungs-Haupt-verteilung (NS-HV)"] --> B["Netz 1 (AC Normal)"] A --> C["Netz 2 (AC Bypass)"] C --> D["Switch"] D --> E["8"] E --> F["Verbraucher"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style F fill:#ccf,stroke:#333

(*): Der Trafo ist in folgenden Fällen nicht erforderlich:
Netz 1 und Netz 2 aus der gleichen Hauptverteilung, ●
und gleiche Leiterquerschnitte und Länge der Eingangskabel von Netz 1 und Netz 2, ●
und Schutz von Netz 1 und Netz 2 durch den gleichen FI-Schutzschalter.

2. Aufstellung und Installation

USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) aus unterschiedlichen Netzen
graph TD subgraph "oder" A["NS-HV 1"] --> B["Switch"] C["NS-HV 2"] --> D["Switch"] B --> E["Netz 2 (AC Bypass)"] D --> F["Netz 1 (AC Normal)"] E --> G["Diode with AC symbol"] F --> H["Diode with AC symbol"] G --> I["8"] H --> I end subgraph "oder" J["NS-HV 1"] --> K["Switch"] L["NS-HV 2"] --> M["Swi…

Abweichende Netzformen auf Einspeise- und Abgangsseite oder galvanische Trennung

graph LR A["NS-HV 1"] --> B["Switch"] B --> C["AC Bypass"] C --> D["11"] D --> E["Switch"] F["NS-HV 2"] --> G["Switch"] G --> H["AC Normal"] H --> I["10"] I --> J["Switch"] J --> K["8"] K --> L["Verbraucher"]

Frequenzwandler (ohne NRE-Zweig)

Anlagenkon guration bei abweichender Eingangs- und Ausgangsfrequenz (Beispiel: USV in Schiffsnetzen)
graph LR A["Nieder-spannungs-Haupt-verteilung (NS-HV)"] --> B["Netz 1 (AC Normal)"] B --> C["Component 8"] C --> D["Verbraucher"] B --> E["Component 10"] E --> F["Component 11"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style D fill:#ccf,stroke:#333

Standby-Redundanz

Kon guration für N+1 Redundanz.
graph TD A["Nieder-spannungs-Haupt-verteilung (NS-HV)"] --> B["Netz 1 (AC Normal)"] A --> C["Netz 2 (AC Bypass)"] B --> D["Switch symbol"] C --> E["Switch symbol"] D --> F["Switch symbol"] E --> G["Switch symbol"] F --> H["8"] G --> I["8"] J["Verbraucher"] --> K["Switch symbol"] style A fill:#f9f,st…

2. Aufstellung und Installation

2.6 Empfohlene Schutzorgane und Leiterquerschnitte

Netzseitige Absicherung

USV-NennleistungUSV mit gemeinsamer EinspeisungEingangschalter Netz 1/2 AC Normal / AC BypassUSV mit getrennter Einspeisung
Eingangschalter Netz 1 AC NormalEingangschalter Netz 2 AC Bypass
5 kVA40 A, D-Kurve 32 A, C-Kurve 40 A, D-Kurve
7 kVA40 A, D-Kurve 32 A, C-Kurve 40 A, D-Kurve
11 kVA63 A, D-Kurve 40 A, C-Kurve 63 A, D-Kurve

EATON EX RT 7 3:1 Network - Empfohlene Schutzorgane und Leiterquerschnitte - 1

Hinweis: Die prinzipiellen Daten der Ein- und Ausgangsabsicherungen sowie die Auslösekurven der internen Sicherungen und die Eingangsströme bei USV-Überlast können den Diagrammen und Tabellen in Abschnitt 5.1 entnommen werden.

Absicherung am USV-Ausgang

USV-Nennleistung Sicherungsautomat
5 kVAZ-Kurve - 10 A
C-Kurve - 4 A
7 kVAZ-Kurve - 10 A
C-Kurve - 4 A
11 kVAZ-Kurve - 10 A
C-Kurve - 6 A

Die angegebenen Absicherungen gewährleisten die Selektivität jedes USV-Abgangs unabhängig davon, ob die Einspeisung aus Netz 1 oder Netz 2 erfolgt. Bei Nichteinhaltung dieser Empfehlungen ist der Selektivschutz nicht gewährleistet, und es kann zur Unterbrechung der Stromversorgung der angeschlossenen Verbraucher kommen.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Empfohlene Schutzorgane und Leiterquerschnitte - 2

Hinweis: Die prinzipiellen Daten der Ein- und Ausgangsabsicherungen sowie die Auslösekurven der internen Sicherungen und die Eingangsströme bei USV-Überlast können den Diagrammen und Tabellen in Abschnitt 5.1 entnommen werden.

Leiterquerschnitte

  • Leiterquerschnitte der Anschlußklemmen: 10 mm 2 , starres oder exibles Kabel (max. 13 mm 2 oder AWG 6).
  • Leiterquerschnitt des Erdungskabels: 10 mm 2 , starres oder exibles Kabel (max. 13 mm 2 oder AWG 6).

2. Aufstellung und Installation

2.7 Anschluß der Leistungskabel am USV-Eingang und -Ausgang

Die Anschlüsse müssen durch quali ziertes Fachpersonal ausgeführt werden.

Vor Ausführung der Anschlüsse ist sicherzustellen, daß der Batterie-Leitungsschalter ② und die Sicherungsautomaten am USV-Zuleitung (Netz 1 und Netz 2) ausgeschaltet sind (Stellung "0").

  • Bei Auslieferung der EX RT sind die Eingänge für Netz 1 (AC Normal) und Netz 2 (AC Bypass) durch ein Kabel am Klemmenblock gebrückt.
  • Bei exiblen Kabeln die im Lieferumfang des Anschlußmoduls enthaltenen Kabelendhülsen verwenden.

Anschluß einer USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass)

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anschluß einer USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) - 1

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anschluß einer USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) - 2

Zugang zu den Anschlüssen siehe Abschnitt 1.2 "Rückansicht".

1 - Klemmenabdeckung entfernen
(5 Befestigungsschrauben),
2 - Eingangskabel für Netz 1 (Gleichrichter) durch die Stopfbuchse führen.
3 - Die 5 Adern an die Klemmen für Netz 1 anschließen (AC Normal).

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anschluß einer USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) - 3

Erdungsleiter unbedingt zuerst anschließen.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anschluß einer USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) - 4

4 - Verbraucher-Anschlußkabel durch die Stopfbuchse führen.
5 - Die 3 Adern an die Ausgangsklemmen anschließen.
6 - Klemmenabdeckung wieder anbringen und Stopfbuchsen festziehen.
7 - Anschlußmodul an der Rückseite des USV-Moduls mit 3 Schrauben befestigen.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anschluß einer USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) - 5

2. Aufstellung und Installation

Anschluß einer USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass)

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anschluß einer USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) - 1

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anschluß einer USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) - 2

1 - Klemmenabdeckung entfernen (5 Befestigungsschrauben),
2 - Kabelbrücke zwischen den Klemmen L2 und L1 entfernen.
3 - Eingangskabel für Netz 1 (Gleichrichter) durch die Stopfbuchse führen.
4 - Die 5 Adern an die Klemmen für Netz 1 (AC Normal) anschließen.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anschluß einer USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) - 3

Erdungsleiter unbedingt zuerst anschließen.

5 - Verbraucher-Anschlußkabel durch die Stopfbuchse führen.
6 - Die 3 Adern an die Ausgangsklemmen anschließen.
7 - Eingangskabel für Netz 2 (Bypass) durch die Stopfbuchse führen.
8 - Die 3 Adern an die Klemmen für Netz 2 (AC Bypass) anschließen.
9 - Klemmenabdeckung wieder anbringen und Stopfbuchsen festziehen.
10 - Anschlußmodul an der Rückseite des USV-Moduls mit 3 Schrauben befestigen.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Erdungsleiter unbedingt zuerst anschließen. - 1

2. Aufstellung und Installation

Anschluß des Frequenzwandlers

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anschluß des Frequenzwandlers - 1

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anschluß des Frequenzwandlers - 2

1 - Klemmenabdeckung entfernen (5 Befestigungsschrauben),
2 - Kabelbrücke zwischen den Klemmen L2 und L1 entfernen.
3 - Eingangskabel für Netz 1 durch die Stopfbuchse führen.
4 - Die 5 Adern an die Klemmen für Netz 1 (AC Normal) anschließen.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anschluß des Frequenzwandlers - 3

Erdungsleiter unbedingt zuerst anschließen.

5 - Verbraucher-Anschlußkabel durch die Stopfbuchse führen.

6 - Die 3 Adern an die Ausgangsklemmen anschließen.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anschluß des Frequenzwandlers - 4

Keine Anschlüsse an den Klemmen für Netz 2 (AC Bypass) vornehmen.

7 - Klemmenabdeckung wieder anbringen und Stopfbuchsen festziehen.

8 - Anschlußmodul an der Rückseite des USV-Moduls mit 3 Schrauben befestigen.

2. Aufstellung und Installation

Anschluß der Batteriekabel
EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellung und Installation - 1

EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellung und Installation - 2

1 - Der Batterie-Leistungsschalter ⑫ muß ausgeschaltet sein (Stellung "0"). 2 - Batteriekabel ⑳ an die Steckverbinder ⑥ des USV-Moduls und des Batteriemoduls anschließen und festschrauben. 3 - Kabel ⑮ zur automatischen Batterieerkennung an die Steckverbinder ⑭ des USV-Moduls und des Batteriemoduls anschließen.

Anschluß des Trenntrasformators
Trafo-Eingang Trafo-Ausgang EINGANG N L ASISGANG N L

Leiterquerschnitt des Ausgangskabels (nicht im Lieferumfang enthalten): 10 mm 2 starres oder exibles Kabel (max. 13 mm 2 oder AWG 6).
Leiterquerschnitt des Eingangskabels (nicht im Lieferumfang enthalten): 10 mm ● starres oder exibles Kabel (max. 13 mm² oder AWG 6).

2. Aufstellung und Installation

Anschluß des CLA-Moduls (Hochleistungsladegerät)
BATTERY + AC INPUT N L zur Batterie zum Einspeisenetz

EATON EX RT 7 3:1 Network - Aufstellung und Installation - 2

Im Lieferumfang des Ladegeräts enthaltenes Batteriekabel ☐ zwischen USV und CLA-Modul anschließen.

Im Lieferumfang des Ladegeräts enthaltenes Batterieerkennungskabel ☑ zwischen USV und CLA-Modul anschließen.

Batterie anschließen: ●

- Leiterquerschnitt (Kabel nicht mitgeliefert): 10 mm², starres oder exibles Kabel (max. 13 mm² oder AWG 6).

Zur Kabelabsicherung Schutzschalter (50 A, B-Kurve) verwenden. ●

Stromversorgungskabel des CLA-Moduls netzseitig anschließen: ●

- Leiterquerschnitt des Eingangskabels (nicht mitgeliefert): 2,5 mm².

Zur Kabelabsicherung Schutzschalter (10 A, C-Kurve) verwenden. ●

3. Betriebszustände

3.1 Erstinbetriebnahme

EATON EX RT 7 3:1 Network - Erstinbetriebnahme - 1

EATON EX RT 7 3:1 Network - Erstinbetriebnahme - 2

15 TASTE "EIN" FUER USV START OFF ON

Der Handumgehungsschalter ⑦ muß in der Stellung "Normal" stehen.

Eingangsschalter für Normaleinspeisung ⑨ einschalten (Stellung "I").

Batterie-Leistungsschalter ⑫ einschalten (Stellung "l").

Die angeschlossenen Verbraucher werden über Netz 2 (NRE-Zweig) versorgt und sind nicht durch die USV geschützt. Die Batterie wird geladen. Zum Erreichen der Nenn-Autonomiezeit ist eine Ladedauer von 8 Stunden erforderlich.

LED 15 leuchtet auf.

Kundenspezi sche Anpassung der USV

EATON EX RT 7 3:1 Network - Kundenspezi sche Anpassung der USV - 1

Wenn eine kundenspezi- sche Anpassung der USV-Parameter vorgesehen ist, emp ehlt es sich, den entsprechenden Einstellmodus in dieser Phase aufzurufen.

Der Anpassungsmodus kann über die Tasten des Bedien- und Anzeigefelds oder über die USV-Software "Personal Solution-Pac für Windows" aufgerufen werden, die auf der mitgelieferten CD-ROM Solution-Pac von EATON enthalten ist.

Anpassung über das Bedien- und Anzeigefeld

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anpassung über das Bedien- und Anzeigefeld - 1

USV SETUP EXIT ENTER OFF ON 19 20

Die beiden Funktionstasten ⑲ und ⑳ gleichzeitig länger als drei Sekunden gedrückt halten.

Funktionstaste 20 unterhalb der Anzeige "EING" drücken, um in den Anpassungsmodus zu schalten und anschließend Hinweise im Display befolgen. Gewünschte Einstellungen mit den entsprechenden Funktionstasten vornehmen.

Lokale Einstellungen

Funktion Werksseitige Einstellung Optionen
SpracheEnglisch Deutsch,Französisch, Spanisch, Italienisch.
Datums-/UhrzeitformatInternationales Format (TT-MM-JJJJ/HH:MM)US-Format (MM-TT-JJJJ/HH:MM AM/PM).
Änderung Datum/UhrzeitMEZ MM-TT-JJJJ/HH:MM einstellbar.
Akustischer AlarmSchnelle Tonfolge Langsame Tonfolge.

Anpassung der Ausgangskennwerte

Funktion Werksseitige Einstellung Optionen Anmerkungen
Ausgangsspannung230 Volts AC200/208/220/240/250
FrequenzwandlerInaktivAktivNetz 2 (AC Bypass) deaktiviert.
AusgangsfrequenzAutomatische Auswahl50/60 HzEinstellbar durch Anwender bei Frequenzwandlerbetrieb .
ECO-ModeInaktivAktivSiehe Abschnitt 5.2 "Fachbegriffe".
Standby-RedundanzInaktivAktivN+1 Redundanzschutz (siehe Abschnitt 2.5 "Standby-Redundanz").
AnwendungstypIndustrieanwendungIT-Anwendung(*)
Umschaltung auf Netz 2 (AC Bypass) zulässigwenn Netz 2 (AC Bypass) außerhalb der Toleranz.wenn Netz 2 (AC Bypass) innerhalb der Toleranz.(*)
Umschaltzeit10 ms10 bis 200 ms (in 10-ms-Schritten).Einstellung der Unterbrechungszeit bei zulässiger Umschaltung auf Netz 2 wenn Netz außerhalb der Toleranz.
Überlast-Grenzwert102 %50/70 %

(*) : - Einstellungen "IT-Anwendung" und "wenn Netz 2 innerhalb der Toleranz" bei EDV-Verbrauchern wählen.
- Einstellungen "Industrieanwendung" und "wenn Netz 2 außerhalb der Toleranz" wählen, wenn sehr hohe Betriebskontinuität erforderlich ist (Unterbrechungen von 10 ms zulässig).

3. Betriebszustände

Anpassung der EIN/AUS-Funktionen

FunktionWerksseitige EinstellungOptionenAnmerkungen
Start im BatteriebetriebInaktivAktiv Startim Batteriebetrieb (ohne Netzeinspeisung).
ZwangsabschaltungAktivInaktivAutomatischer Neustart des Systems, auch bei Netzrückkehr vor Ablauf der Abschaltsequenz.
Automatischer NeustartAktivInaktivAutomatischer Neustart des USV-Systems bei Rückkehr von Netz 1.
Sleep-ModusInaktivAktivAutomatische Batterieabschaltung bei Auslastungsgrad < 10%.
USV-Start/Stop über SoftwareAktivInaktivErlaubt die Ausführung von Ein- und Ausschaltbefehlen, die über Software abgesetzt wurden.

Anpassung Batteriefunktionen

FunktionWerksseitige EinstellungOptionenAnmerkungen
BatterietestEinmal pro Wochekein Test / einmal pro Tag/ einmal pro Monat
Voralarm "Ende der Autonomiezeit"20 %0 bis 100 %Einstellbar in 1%-Schritten
Batteriekapazität/AutonomiezeitAnzahl der von der USV erkannten Batteriemodule50 bis 400 AhBei Auswahl dieser Option Hochleistungsladegerät EX RT CLA erforderlich (siehe Abschnitt 1.4 "Batterie-Erweiterungsmodule")
Schutz gegen TiefentladungAktivInaktivBei Einstellung "inaktiv" Verlust der EATON-Garantie.

Nach Beendigung der Anpassung Taste EXIT drücken. ●

- Diese Einstellungen können nur bei ausgeschalteter USV verändert werden.

Anpassung über Software

EATON EX RT 7 3:1 Network - Anpassung über Software - 1

  • CD ROM "Solution-Pac" in das Laufwerk einlegen.
  • Im ersten Bildschirm des Einstellmenüs "Installation" auswählen und Hinweise zur Installation der Software Personal Solution-Pac befolgen.
    Wenn die Installation nicht automatisch startet, Datei "startup.exe" ausführen.
    Anschließend "Advanced settings" und "UPS settings" auswählen.
  • In den Versionen für Linux/Unix/MacOS von Personal Solution-Pac steht diese Option nicht zur Verfügung.

3.2 Einschalten der USV

EATON EX RT 7 3:1 Network - Einschalten der USV - 1

Taste ON länger als 3 Sekunden drücken.

Nach Ablauf eines internen USV-Tests leuchtet LED ③ auf.

Ist beim Start der USV Netz 2 (AC Bypass) außerhalb der Toleranz, wird die Stromversorgung der angeschlossenen Verbraucher für 10 ms durch die USV unterbrochen.

3. Betriebszustände

3.3 Betriebsarten

Normalbetrieb (Doppelwandlerprinzip)
13 AUSLASTUNGSGRAD 4 kW / 5 kVA OFF ON 19 20 21 13 14 RESTAUTONOMIE 10 Minuten OFF ON

Diese Betriebsart ist werksseitig voreingestellt. Es können zwei Betriebszustände vorliegen:

1 - Das Einspeisenetz (AC Normal) ist vorhanden : LED ⑬ leuchtet.

Die angeschlossenen Verbraucher sind durch die USV geschützt.

Im Normalbetrieb können durch Betätigung der Scroll-Tasten 19 und 20 die von der USV erfaßten Meßwerte (Spannung von Netz 1 und Netz 2, Betriebsart, Batteriekapazität und USV-Seriennummer) abgelesen werden.

2 - Das Einspeisenetz (AC Normal) ist nicht vorhanden: LED 13 blinkt. LED 14 leuchtet auf. Summer ertönt.

Die angeschlossenen Verbraucher sind geschützt; das USV-System arbeitet im Batteriebetrieb.

Handumgehungsschalter ⑦ nicht betätigen, wenn die USV im Normalbetrieb arbeitet.

ECO-Mode
i 13 15 ECO MODE 4 kW / 5 kVA 13 13 14 i

Der ECO-Mode erlaubt die Verringerung des Energieverbrauchs. Im ECO-Mode (siehe Abschnitt 5.2 "Fachbegriffe") ist die Filterfunktion der USV deaktiviert. Es können drei Betriebszustände vorliegen:

1 - Netz 2 (AC Bypass) ist vorhanden: LED ⑬ und ⑮ leuchten auf. Die angeschlossenen Verbraucher werden im ECO-Mode versorgt.

2 - Netz 2 (AC Bypass) ist nicht vorhanden.

LED ⑬ leuchtet auf. Summer ertönt. Die angeschlossenen Verbraucher werden automatisch im Normalbetrieb über Netz 1 (AC Normal) versorgt.

3 - Netz 1 (AC Normal) und Netz 2 (AC Bypass) sind beide nicht vorhanden oder außerhalb der Toleranz. LED ⑬ leuchtet auf. LED ⑭ leuchtet auf. Summer ertönt.

Die angeschlossenen Verbraucher sind geschützt; das USV-System arbeitet im Batteriebetrieb. Im Display wird die Restautonomiezeit der Batterie angezeigt.

3. Betriebszustände

3.4 Batteriebetrieb

Bei Ausfall von Netz 1 (AC Normal) bleiben die Verbraucher weiterhin durch die USV geschützt. Dabei liefern die Batterien die erforderliche Versorgungsenergie.

Umschaltung auf Batteriebetrieb
EATON EX RT 7 3:1 Network - Batteriebetrieb - 1

13 14 RESTAUTONOMIE 10 Minuten OFF ON ▼

LED 13 leuchtet.

LED 14 leuchtet.

Summer ertönt alle 10 Sekunden.

Die angeschlossenen Verbraucher werden über die Batterie versorgt. Im Display wird die Restautonomiezeit der Batterie angezeigt.

Voralarm "Ende der Autonomiezeit"
EATON EX RT 7 3:1 Network - Batteriebetrieb - 3

13 14 RESTAUTONOMIE 2 Minuten OFF ON

LED ⑬ leuchtet.

LED 14 blinkt.

Summer ertönt alle 3 Sekunden.

Die Batterie ist kurz vor dem Entladeende. Es sollten alle Anwendungen geschlossen werden, da die Abschaltung der USV kurz bevorsteht.

Abschaltung am Ende der Autonomiezeit
13 14 15 SHUTDOWN WEGEN ENDE AUTONOMIE OFF ON

LED ⑬ und ⑭ sind erloschen.

Summer ertönt nicht mehr.

Die angeschlossenen Verbraucher werden auf Netz 2 (AC Bypass) umgeschaltet, falls dieses vorhanden ist. In diesem Fall leuchtet LED 15 auf.

3.5 Rückkehr von Netz 1 (AC Normal)

Bei Netzrückkehr nach einer Abschaltung erfolgt ein automatischer Neustart der USV, sofern diese Funktion nicht bei der kundenspezi- schen Anpassung deaktiviert wurde.

3. Betriebszustände

3.6 Abschaltung der USV

15 AUSLASTUNGSGRAD 4 kW / 5 kVA OFF ON 18 12 9

1 - Taste ⑱ OFF länger als 3 Sekunden drücken.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Abschaltung der USV - 2

Die angeschlossenen Verbraucher sind nicht mehr durch die USV geschützt. Die Versorgung erfolgt über Netz 2 (AC Bypass). Bei Frequenzwandlerbetrieb der USV ist die Versorgung der angeschlossenen Verbraucher unterbrochen. Liegt Netz 2 außerhalb der Toleranz, erfolgt die Netzumschaltung durch die USV mit einer Unterbrechung der Stromversorgung von 10 ms.

2 - Batterie-Leistungsschalter ⑫ ausschalten (Stellung "0").
3 - Eingangsschalter ⑨ für Netz 1 (AC Normal) ausschalten (Stellung "0").
4 - Zur vollständigen Trennung der USV und der angeschlossenen Verbraucher Haupteingangsschalter in der NSHV (nicht Bestandteil des Lieferumfangs) ausschalten.

4.1 Betriebsstörungen

EATON EX RT 7 3:1 Network - Betriebsstörungen - 1

Bei Au euchten einer der LEDs 15 oder 16 liegt eine Betriebsstörung oder ein Alarmzustand vor. Der akustische Alarm kann durch Betätigung einer der Scroll-Tasten abgeschaltet werden.

Fehlerbehebung ohne Inanspruchnahme des EATON-Kundendienstes

Fehleranzeige Fehlerursache Fehlerbehebung
LED 15 leuchtet auf. In der Anzeige erscheint folgende Meldung: ANSCHLUSS FALSCH EINGANG GLEICHR.Falscher Anschluß von Netz 1 (AC Normal)Netz 1 richtig anschließen (L1-N-PE).
LED 15 leuchtet auf. In der Anzeige erscheint folgende Meldung: AUSLASTUNGSGRAD Xx kW / XX KVADie Versorgung der angeschlossenen Verbraucher erfolgt über Netz 2 (AC Bypass).Taste ON länger als 3 Sekunden drücken.
LED 15 leuchtet auf*. In der Anzeige erscheint folgende Meldung: THERM. UBERLAST 1XX%Überlast am USV-Ausgang Leistungsaufnahme der angeschlossenen Verbraucher überprüfen und weniger wichtige Systeme abschalten.
LED 16 leuchtet auf. In der Anzeige erscheint folgende Meldung: STROM UBERLASTKurzschluß im Verbraucherkreis. Kurzschlußbehafteten Kreis lokalisieren und Kurzschluß beseitigen
Summer ertönt und in der Anzeige erscheint die Meldung: I/O BOX REMOVEDDas Anschlußmodul ist nicht richtig befestigt.Befestigung des Anschlußmoduls (USV-Rückseite) überprüfen.

(*) : falls Netz 2 (AC Bypass) vorhanden.

Fehlerbehebung mit Inanspruchnahme des EATON-Kundendienstes:

Fehleranzeige Fehlerursache Fehlerbehebung
LEDs 15* und 16 leuchten auf, Summer ertönt. In der Anzeige erscheint die Meldung: FEHLER xxx www.eaton.comInterne USV-Störung und Umschaltung der Verbraucherversorgung auf Netz 2 (AC Bypass).USV austauschen (siehe Abschnitt 4.3).Kundendienst benachrichtigen.
LED 15 leuchtet auf und Summer ertönt. In der Anzeige erscheint die Meldung: BATTERIE FEHLERBatteriestörung bei Batterietest festgestellt.USV austauschen (siehe Abschnitt 4.3).Kundendienst benachrichtigen.
LED 15 leuchtet auf. In der Anzeige erscheint folgende Meldung: BYPASS FEHLER SHUTDOWNStörung des statischen Bypass. USV austauschen (siehe Abschnitt 4.3).Kundendienst benachrichtigen.
Summer ertönt und in der Anzeige erscheint die Meldung: BATTERIE PRUEFEN www.eaton.comDie voraussichtliche Batterielebensdauer ist abgelaufen. Die Autonomiezeit der Batterie nimmt deutlich ab.Kundendienst benachrichtigen: www.eaton.de, Rubrik "Service & Support".**

(*): falls Netz 2 (AC Bypass) vorhanden.

(**): Zur endgültigen Quittierung dieser Alarmmeldung Tasten 19 und 20 länger als 3 Sekunden drücken und Menü "LCM-Einstellungen" aufrufen.

4. Wartung und Service

4.2 Austausch des USV-Moduls

EATON EX RT 7 3:1 Network - Austausch des USV-Moduls - 1

Der Austausch kann ohne Unterbrechung der Verbraucherversorgung durchgeführt werden.

Abschaltung und Lösen der Verbindungen

EATON EX RT 7 3:1 Network - Abschaltung und Lösen der Verbindungen - 1

FEHLER XXX 1CXXXXXXXX OFF ON 18

Taste Ⓐ OFF länger als 3 Sekunden drücken, um die USV auszuschalten.

Überprüfen, ob die USV auf Bypass (NRE) geschaltet ist. LED 15 muß au euchten (andernfalls Handumgehungs schalter nicht in die Stellung "BYPASS" umschalten und Kundendienst benachrichtigen).

Handumgehungsschalter Ⓞ in die Stellung "BYPASS" umschalten.

Batterie-Leistungsschalter 📄 ausschalten (Stellung "0"). Eingangsschalter ⚙ für Netz AC Normal ausschalten (Stellung "0") und 30 Sekunden warten.

Zum Lösen des Anschlußmoduls die 3 ● Befestigungsschrauben an der USV-Rückseite herausdrehen.

Batteriekabel 28 und 29 des USV-Moduls abziehen.

EATON EX RT 7 3:1 Network - Abschaltung und Lösen der Verbindungen - 3

Tower-Modell
Einspeisenetz (AC B) 29 28 7 9 12

Das USV-Modul kann nun ausgetauscht werden. Die Verbraucherversorgung erfolgt direkt aus dem Einspeisenetz (AC Bypass).

Rack-Modell
EATON EX RT 7 3:1 Network - Abschaltung und Lösen der Verbindungen - 5

4. Wartung und Service

Wiederanschluß des USV-Moduls

EATON EX RT 7 3:1 Network - Wiederanschluß des USV-Moduls - 1

15 AUSLASTUNGSGRAD 4 kW / 5 kVA OFF ON 21

Anschlußmodul an der Rückseite des USV-Moduls mit den 3 Montageschrauben befestigen.

Batteriekabel 28 und 29 erneut am USV-Modul anschließen.

Batterie-Leistungsschalter ⑫ einschalten (Stellung "I").

Eingangsschalter Ⓞ für Netz 1 (AC Normal) einschalten (Stellung "I").

Handumgehungsschalter von der Stellung BYPASS in die ● Stellung NORMAL umschalten.

LED 15 muß au euchten.

Erneute Inbetriebnahme der USV gemäß Abschnitt 3.1; • anschließend kundenspezi sche Anpassung der Einstellungen vornehmen.

Taste ON länger als 3 Sekunden drücken.

LED ⑬ leuchtet auf. Die Verbraucher sind erneut durch die USV geschützt.

4.3 Austausch des Batteriemoduls

Abschaltung und Lösen der Verbindungen

EATON EX RT 7 3:1 Network - Abschaltung und Lösen der Verbindungen - 1

EATON EX RT 7 3:1 Network - Abschaltung und Lösen der Verbindungen - 2

Batterie-Leistungsschalter 12 ausschalten (Stellung "0"). Verbindungskabel 28 und 29 zum USV-Modul abziehen.

Das Batteriemodul kann nun ausgetauscht werden. Die angeschlossenen Verbraucher werden weiter über die USV versorgt.

Es können auch einzelne Batterieelemente anstelle des gesamten Moduls ausgetauscht werden.

Wenden Sie sich bitte an die örtliche EATON-Vertretung.

Zum Austausch einzelner Batterieelemente:

Batterie-Leistungsschalter ⑫ ausschalten (Stellung "0").

Zum Ausbau der Batterieelemente, siehe Abschnitt 2.3.

Wiederanschluß des Batteriemoduls

EATON EX RT 7 3:1 Network - Wiederanschluß des Batteriemoduls - 1

Verbindungskabel 28 und 29 zum USV-Modul wieder anschließen.

Batterie-Leistungsschalter ⑫ einschalten (Stellung "l").

Zum Wiederanschluß der Batterieelemente:

Hinweise aus Abschnitt 2.3 in umgekehrter Reihenfolge befolgen.

Nach Schließen der Frontabdeckung des Batteriemoduls ● Verbindungskabel 28 und 29 am USV-Modul anschließen.

Batterie-Leistungsschalter ⑫ einschalten (Stellung "l").

4. Wartung und Service

4.4 Schulungszentrum

EATON EX RT 7 3:1 Network - Schulungszentrum - 1

Um Ihnen eine optimale Nutzung der Anlagen sowie eine umfassende Fehleranalyse und -behebung zu ermöglichen, bietet EATON umfangreiche Kundenschulungen in englischer und französischer Sprache an.

5.1 Technische Kenndaten

Elektrische Kenndaten

Betriebsart IT-Anwendungen und Industrieanwendungen

Industrieanwendung IT-Anwendungen
Überlast am USV-Ausgang / Netz 2 innerhalb der Toleranz.Gleiches Betriebsverhalten wie bei IT-Anwendung allerdings keine automatische Rückkehr auf Netz 1 nach Wegfall der Überlast.Die Verbraucherversorgung wird auf Netz 2 (AC Bypass) umgeschaltet. Rückkehr zu Netz 1 (AC Normal) bei Wegfall der Überlast.
Überlast am USV-Ausgang / Netz 2 außerhalb der Toleranz.Umschaltung der Lastversorgung auf Netz 2 (AC Bypass) mit Unterbrechung von 10 ms; keine automatische Rückkehr auf Normalbetrieb nach Wegfall der Überlast.Abschaltung der USV und keine Umschaltung auf Netz 2 (AC Bypass).
Kurzschluß im USV-Ausgangskreis / Netz 2 innerhalb der Toleranz.Sofortiger Transfer der angeschlossenen Verbraucher auf Netz 2 (AC Bypass) und automatische Rückkehr in Normalbetrieb nach Abschaltung des Kurzschlusses durch den betreffenden Ausgangs-Leistungsschalter (siehe Abschnitt 2.6).Die angeschlossenen Verbraucher sind weiterhin durch die USV geschützt. Bei Fortbestehen des Kurzschlusses endgültige Abschaltung der USV nach 3 Minuten.
Kurzschluß im USV-Ausgang / Netz 2 außerhalb der Toleranz.Umschaltung der angeschlossenen Verbraucher auf Netz 2 (AC Bypass) mit Versorgungsunterbrechung von 10 ms; keine automatische Rückkehr in Normalbetrieb nach Abschaltung des Kurzschlusses durch den betreffenden Ausgangs-Leistungsschalter (siehe Abschnitt 2.6).Die angeschlossenen Verbraucher sind weiterhin durch die USV geschützt. Bei Fortbestehen des Kurzschlusses endgültige Abschaltung der USV nach 3 Minuten.

Wahl der Schutzorgane

USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass)
graph LR A["Netz 2 (AC Bypass) Netz 1 (AC Normal)"] --> B["Einpeise-Leistungsschalter (nicht mitgeliefert)"] B --> C["10"] C --> D["9"] D --> E["11"] E --> F["Eingangs-schalter"] E --> G["Eingangs-sicherung"] G --> H["~"] H --> I["Ausgangs-sicherung"] I --> J["8"] J --> K["Verbraucher-Leistungsschal…

USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass)
graph LR A["Netz 2 (AC Bypass)"] --> B["Einpeise-Leistungsschalter (nicht mitgeliefert)"] C["Netz 1 (AC Normal)"] --> D["Einpeise-Leistungsschalter (nicht mitgeliefert)"] B --> E["11"] D --> F["10"] E --> G["Eingangs-schalter"] F --> H["Eingangs-sicherung"] G --> I["Ausgangs-sicherung"] H --> I I --…

Zur Dimensionierung der Einspeise-Leistungsschalter (Sicherungsautomaten) sind folgende Kennwerte zu berücksichtigen:

Stromaufnahme

USV-NennleistungBatteriestrom bei Netz 400/320 V und NennlastBatteriestrom bei 320 V und 110 % Überlast, begrenzt auf 2 MinutenNennstrom der ingangssicherungenNennstrom der usgangssicherungen
5 kVA 9/10 A11 A 25 A 80 A
7 kVA 10/11 A12 A 25 A 80 A
11 kVA 15/19 A21 A 30 A 100 A

Die Selektivität der einspeise- und abgangsseitigen Schutzorgane gemäß Abschnitt 2.6 ist gewährleistet bei einer Kabellänge von max. 30 m und einem Leiterquerschnitt von mindestens 10 mm 2 .

Das Ausschaltvermögen des Leistungsschalters ist in Abhängigkeit von der Installation, den Kabellängen und den Leiterquerschnitten zu wählen.

5. Anhang

Schmelzkurven der Eingangs- und Ausgangsschalter der USV
| I / ln | t (s) | | ------ | ----- | | 0 | 1.0 | | 1 | 0.8 | | 2 | 0.6 | | 3 | 0.5 | | 4 | 0.4 | | 5 | 0.3 | | 6 | 0.2 | | 7 | 0.15 | | 8 | 0.1 | | 9 | 0.08 | | 10 | 0.07 | | 11 | 0.06 | | 12 | 0.05 | | 13 | 0.04 | | 14 | 0.03 | | 15 | 0.02 | | 16 | 0.01 | | 17 | 0.01 | | 18 | 0.01 | | 19 | 0.01 |…

Schmelzkurven der Eingangs- und Ausgangssicherungen der USV
| I (A) | t (s) | |-------|-----------| | 10 | 1000 | | 100 | 10 | | 1000 | 0.1 |

Eingangssicherungen
Eingangssicherungen
EX RT 5:25 A
EX RT 7:25 A

| I (A) | t (s) - Solid Line | t (s) - Dashed Line | |-------|--------------------|---------------------| | 10 | ~10⁻³ | ~10⁴ | | 100 | ~10⁻² | ~10³ | | 1000 | ~10⁻³ | ~10² | | 10000 | ~10⁻⁴ | ~10¹ |

Ausgangssicherungen
Ausgangssicherungen
EX RT 5:80 A
EX RT 7:80 A

Eingangs-/Ausgangs-Kenndaten der USV

Einspeisenetz SpannungsbereichFrequenzbereich
Netz 1 / AC Normal 320 bis 465 Volts AC 40 bis 70 Hz
Netz 2 / AC Bypass 187 bis 264 Volts AC* 48 bis 52 Hz**
Verbraucherabgänge 230 V AC (weitere mögliche Werte: 200/208/220/240/250 V)Automatische Auswahl 50/60 Hz(oder Frequenzwandlerbetrieb)

(*): je nach kundenspezi- scher Einstellung der Ausgangsspannung; Änderung über Software möglich. (**): werkseitige Voreinstellung auf +/- 4% (andere mögliche Werte: 1,2,4,8); Änderung über Software möglich.

Ausgangsleistung der USV in Abhängigkeit von der Eingangsspannung
| Voltage | Power Ratio (P/Pn) | | :--- | :--- | | 250V | 70 | | 320V | 100 | | 465V | 100 |

Zulässige USV-Überlast in Abhängigkeit von der Zeit
EATON EX RT 7 3:1 Network - Anhang - 5

Im Normal- und Batteriebetrieb von der USV gelieferter Kurzschlußstrom

EX RT 5 ● : 110 A während 80 ms.

EX RT 7 ● : 110 A während 80 ms.

EX RT 11 ● : 150 A während 80 ms.

Trafomodul (EX RT)

Nennleistung11 kVA
Nennstrom63 A
Eingangsspannung160-280 Volts AC
Spannungsabfall7 V bei Nennlast
Frequenzbereich50/60 Hz (+/-10 %)
Isolationsfestigkeit (EN 61558-1-2-4)3,75 kV / 5 M ohms
Betriebstemperatur0° bis + 40°C
Relative Luftfeuchtigkeit95 %
Leistungsminderung in Abhängigkeit der AufstellhöhePn -10 % > 1000 m
Abmessungen HxBxT (Tower)444 x 131 x 635 mm
Abmessungen HxBxT (Rack/3 HE)131 x 444 x 635 mm
Gewicht86,5 kg

5. Anhang

CLA-Modul (Hochleistungsladegerät)

●Eingangsspannung: 160 - 280 V AC,
Eingangsfrequenz: 40-70 Hz,
Ladestrom: 6 A CC,

- Wiederau adezeit bis 90% Nennautonomie nach Entladung bei USV-Nennleistung:

Kon guration 2 Stunden AutonomiezeitKon guration 4 Stunden AutonomiezeitKon guration 8 Stunden Autonomiezeit
EX RT 55 Stunden12 Stunden20 Stunden
EX RT 75 Stunden12 Stunden20 Stunden
EX RT 117 Stunden15 Stunden24 Stunden

Thermische Kenndaten

  • USV-Betriebstemperatur: 0 bis 40°C (45°C über 8 Stunden); optimaler Betrieb zwischen +20 und +25°C.
  • Zu hohe und zu niedrige Temperaturen beeinträchtigen die Autonomiezeit der Batterien. Unterhalb von 10°C sinkt die Autonomiezeit erheblich. Oberhalb von 25°C verringert sich die Batterielebensdauer um 50% pro 10°C. Oberhalb von 40°C erlischt die vom Batteriehersteller gegebene Betriebsgarantie (Gefahr von thermischer Instabilität).

Der Lufteintritt erfolgt an der Vorderseite, der Luftaustritt an der Rückseite des Geräts. ●

5.2 Fachbegriffe

Autonomiezeit Zeitdauer, während der die Versorgung der Verbraucher durch die Batterie erfolgt.

ECO-Mode Betriebsart zur direkten Verbraucherversorgung über das Netz, wenn dessen Kennwerte innerhalb der kundenspezi- schen Toleranzgrenzen liegen. Durch diese Betriebsart läßt sich der Energieverbrauch senken.

Handumgehung Vom Anwender manuell zu betätigender Drehschalter zur direkten Verbraucherversorgung aus dem Einspeisenetz. Die Umschaltung auf die Handumgehung erlaubt die Wartung der USV ohne Betriebsunterbrechung der Verbraucher.

Netz 1 / AC NORMAL Normales Einspeisenetz der USV.

Netz 2 / AC BYPASS Einspeisung, die eine Umgehung des Wechselrichters durch Umschaltung auf den NRE-Zweig im Überlastfall sowie eine Freischaltung bei Wartung oder Störung der USV erlaubt.

Normalbetrieb (Doppelwandlerprinzip)

Normale Betriebsart, in der die USV die Lastversorgung über die Kette Netz-Gleichrichter-Wechselrichter erfolgt.

NRE Netzrückschalteinrichtung.

Relaiskontakte Hilfskontakte für Anwenderfunktionen.

Serviceumgehung Siehe Handumgehung.

USV Unterbrechungsfreie Stromversorgung(sanlage)

EX RT 5 3:1

EX RT 7 3:1

EX RT 11 3:1

EATON EX RT 7 3:1 Network - Fachbegriffe - 1

Storingen die interventie van de EATON servicedienst vereisen:

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Produktinformationen

Marke : EATON

Modell : EX RT 7 3:1 Network

Kategorie : Unterbrechungsfreie Stromversorgung