EX RT 7 3:1 Network - Unterbrechungsfreie Stromversorgung EATON - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) Online-Doppelwandlung |
| Marke | Eaton |
| Modell | EX RT 7 3:1 Network |
| Scheinleistung | 7000 VA |
| Wirkleistung | 6300 W |
| Topologie | Doppelwandlung (VFI-SS-111) |
| Eingang | Dreiphasig (3 Phasen + Neutralleiter) |
| Ausgang | Einphasig (Phase + Neutralleiter) |
| Ausgangswellenform | Reine Sinuswelle |
| Interne Batterien | Ja, hot-swap-fähig |
| Typische Überbrückungszeit (Volllast) | Ca. 7 Minuten |
| Netzwerkkommunikation | Integrierte Netzwerkkarte (SNMP/Web) |
| Anzeige | Hintergrundbeleuchtetes LCD-Display |
| Abmessungen (B x T x H) | 440 x 680 x 130 mm (Rack-Format 3U) |
| Gewicht | Ca. 60 kg |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis 40 °C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 0 % bis 95 % (nicht kondensierend) |
| Schallpegel in 1 m | ≤ 50 dB(A) |
| Wartung und Reinigung | Lüftungsgitter mit einem trockenen Tuch entstauben; keine Flüssigkeiten verwenden |
| Sicherheit | Not-Aus (EPO); Erdung erforderlich |
| Ersatzteile verfügbar | Batterien, Lüfter, Kommunikationskarten |
| Reparierbarkeit | Module durch qualifizierten Techniker austauschbar |
Häufig gestellte Fragen - EX RT 7 3:1 Network EATON
Benutzerfragen zu EX RT 7 3:1 Network EATON
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BEDIENUNGSANLEITUNG EX RT 7 3:1 Network EATON
Wir danken Ihnen, daß Sie sich für ein Produkt von EATON zum Schutz Ihrer Geräte entschieden haben.
Die Baureihe EX RT wurde mit größter Sorgfalt entwickelt.
Um die Leistungen Ihrer USV (Unterbrechungsfreien Stromversorgung) optimal nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, sich ein wenig Zeit zu nehmen und das vorliegende Handbuch aufmerksam zu lesen.
Achtung! EX RT ist ein Gerät der Störfestigkeitsklasse A. Es kann bei Einsatz im häuslichen Umfeld Funkstörungen verursachen. In diesem Fall muß der Anwender geeignete zusätzliche Schutzmaßnahmen treffen.
Falls das Gerät in einer Umgebung der Überspannung III oder IV installiert werden soll, muss ein zusätzlicher Überspannungsschutz auf dem hinführenden Stromkreis vorgesehen werden.
Entdecken Sie das umfassende Angebot von EATON sowie weitere Optionen zur Baureihe EX RT auf unserer WEB-Site www.eaton.com, oder wenden Sie sich persönlich an den Vertreter von EATON in Ihrer Nähe.
Umweltschutz
Für EATON ist Umweltschutz ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung und Herstellung seiner Produkte. Durch konsequente Umsetzung eines ökologischen Gesamtkonzepts von der Planung bis hin zur Entsorgung konnte die Umweltbelastung der USV-Baureihe EX RT erheblich reduziert werden.
Verwendung des vorliegenden Handbuchs
Die Informationssuche erfolgt entweder:
über das Inhaltsverzeichnis oder ●
über das Stichwortregister ●
Bedeutung der Piktogramme





WICHTIG, Hinweise unbedingt befolgen.
Informationen, Ratschläge, Hilfen.
Optische Anzeige.
Maßnahmen, Handlungen.
Akustischer Alarm.
In den Abbildungen der nachfolgenden Seiten sind die LED-Anzeigen mit folgenden Symbolen dargestellt:
LED AUS.

LED AN.
LED blinkt.
1. Ansichten und Beschreibung
1.1 Aufstellungsarten ....5 Tower-Modell ....5 Rack-Modell ....5
1.2 Rückansicht 6
USV-Module EX RT 5/7/11 6
Batteriemodul EX RT EXB 7/11 6
1.3 Anzeige- und Bedienfeld 7
1.4 Optionen 7
Montagematerial für Rackeinbau 7
Trenn- und Anpaßtransformator für unterschiedliche Netzformen 8
Batterie-Erweiterungsmodule für Autonomiezeiten bis zu 60 Minuten ....9
CLA-Modul (Hochleistungsladegerät) für Autonomiezeiten von 2 bis 8 Stunden .... 9
Fahrbares Rahmengestell für Einbau mehrerer Module 10
Batteriemodul mit Not-AUS-Funktion (REPO) 10
Batterie-Verbindungskabel (1,8 m) 10
2. Aufstellung und Installation
2.1 Entfernen der Verpackung und Überprüfung des Lieferumfangs 11
USV-Modul 11
Batteriemodul 11
2.2 Aufstellung des Tower-Modells 12
2.3 Einbau des Rack-Modells 13
Anpassung der Position des Logos und des Bedien- und Anzeigefelds 13
Einbau des Batteriemoduls (optionale Montageschienen erforderlich) 13
Einbau der Batterie- und USV-Module (optionale Montageschienen erforderlich) . 14
2.4 Kommunikationsanschlüsse 16
Anschluß an RS232-Schnittstelle 16
Kontaktbelegung der Relais-Schnittstelle 16
Not-AUS-Vorrichtung 17
Anschluß der Not-AUS-Steuerverbindung 17
Einbau der Kommunikationskarten (Standard bei Version Network Pack, sonst Option)....17
2.5 Installation in Abhängigkeit von der Netzform (Erdungssystem) 18
USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) ..... und Netz 2 (Bypass) ....18
USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass).. 18
USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) aus unterschiedlichen Netzen 19
Frequenzwandler (ohne NRE-Zweig) 19
Standby-Redundanz 19
2.6 Empfohlene Schutzorgane und Leiterquerschnitte 20
Netzseitige Absicherung 20
Absicherung am USV-Ausgang 20
Leiterquerschnitte 20
2.7 Anschluß der Leistungskabel am USV-Eingang und -Ausgang 21
Anschluß einer USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) 21
Anschluß einer USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) 22
Anschluß des Frequenzwandlers 23
Anschluß der Batteriekabel 24
Anschluß des Trenntransformators 24
Anschluß des Hochleistungsladegeräts (CLA) 25
Inhalt
3. Betriebszustände
3.1 Erstinbetriebnahme 26
Kundenspezifische Anpassung der USV 26
Anpassung über das Bedien- und Anzeigefeld 26
Anpassung über Software 27
3.2 Einschalten der USV 27
3.3 Betriebsarten 28
Normalbetrieb (Doppelwandlerprinzip) 28
ECO-Mode 28
3.4 Batteriebetrieb 29
Umschaltung auf Batteriebetrieb 29
Voralarm "Ende der Autonomiezeit" 29
Abschaltung am Ende der Autonomiezeit 29
3.5 Rückkehr von Netz 1 (AC Normal) 29
3.6 Abschaltung der USV 30
4. Wartung und Service
4.1 Betriebsstörungen 31
4.2 Austausch des USV-Moduls 32
Abschaltung und Lösen der Verbindungen 32
Wiederanschluß des USV-Moduls 33
4.3 Austausch des Batteriemoduls 33
Abschaltung und Lösen der Verbindungen 33
Wiederanschluß des Batteriemoduls 33
4.4 Schulungszentrum 34
5. Anhang
5.1 Technische Kenndaten 35
Elektrische Kenndaten 35
Thermische Kenndaten 38
5.2 Fachbegriffe 38
1. Ansichten und Beschreibung
1.1 Aufstellungsarten
Tower-Modell

Rack-Modell
USV-Modul(EX RT 5/7/11)

1. Ansichten und Beschreibung
1.2 Rückansicht
USV-ModuleEX RT 5/7/11

① Steckplatz für zusätzliche Kommunikationskarte.
② Schnittstelle der Relais-Kommunikationskarte.
③ Schnittstelle für Not-AUS per Fernbetätigung (REPO).
④ Anschluß für automatische Batteriemodulerkennung.
⑤ RS232-Schnittstelle.
⑥ Anschluß der Leistungsverbindungen USV/Batteriemodule.
⑦ Handumgehungsschalter.
⑧ Ausgangsklemmen für Verbraucheranschlüsse.
⑨ Eingangsschalter Netz 1 (AC Normal).
⑩ Anschlußklemmen Netz 1 (AC Normal).
⑪ Anschlußklemmen Netz 2 (AC Bypass).
Batteriemodul EX RT EXB 7/11

④ Anschluß für automatische Batteriemodulerkennung.
⑥ Anschluß der Leistungsverbindungen USV/Batteriemodule.
⑫ Batterie-Leistungsschalter.
1. Ansichten und Beschreibung
1.3 Anzeige- und Bedienfeld


⑬ LED: Verbraucher geschützt.
⑭ LED: Batteriebetrieb.
15 LED: NRE-Betrieb.
⑯ LED: Störung.
⑰ Alphanumerische Anzeige.
18 Taster USV-AUS.
⑲⑳ Scrolltasten (aufwärts/abwärts).
21 Taster USV-EIN (bzw. Funktionstaste der Anzeige bei kundenspezi scher Anpassung).
1.4 Optionen
Montagematerial für Rackeinbau
Teleskopschienen und Schraubenmaterial für Einbau des USV-Moduls in 19"-Schränke (Bestell-Nr. 68001)

22 Vordere Montagewinkel zur Befestigung des Moduls an den Seitenholmen des Schranks.
23 Rückseitige Befestigungsbleche für Transport des Moduls im Schrank.
24 Teleskopschienen (L = 639 bis 1005 mm) zur Abstützung des Moduls.
25 Montagesystem zur Befestigung des Anschlußmoduls.
Teleskopschienen und Schraubenmaterial für Einbau des Batteriemoduls in 19"-Schränke (Bestell-Nr. 68002)

22 Vordere Montagewinkel zur Befestigung des Moduls an den Seitenholmen des Schranks.
23 Rückseitige Befestigungsbleche für Transport des Moduls im Schrank.
24 Teleskopschienen (L = 639 bis 1005 mm) zur Abstützung des Moduls.

1. Ansichten und Beschreibung
Trenn- und Anpaßtransformator für unterschiedliche Netzformen (Bestell-Nr. 68003)
Dieses Modul ist zur Anpassung bei unterschiedlichen Netzformen auf Einspeise- und Abgangsseite der USV bzw. zur Erhöhung der Verfügbarkeit durch galvanische Trennung der Stromversorgung erforderlich.

Beispiel eines EX RT-Trafos zur galvanischen Trennung auf der Einspeiseite einer EX RT

Eingang Netz 1 (AC Normal)
Anschluß der geschützten Verbraucher
Eingang Netz 2 (AC Bypass)
1. Ansichten und Beschreibung
Batterie-Erweiterungsmodule für Autonomiezeiten bis zu 60 Minuten (bei Vollast)
EX RT bietet standardmäßig eine Autonomiezeit von 5/9 Minuten bei Nennleistung.
Zur Erhöhung der Autonomiezeit können zusätzliche Erweiterungsmodule EX RT EXB 7/11 angeschlossen werden.
Batterie-Erweiterungsmodule für EX RT 5, EX RT 7 oder EX RT 11
![graph LR A["EX RT 5/7 + EX RT EXB 7 RT / EX RT 11 + EX RTEXB 11"] --> B["+"] B --> C["EX RT EXB 7 / EX RT EXB 11"] C --> D["+"] D --> E["EX RT EXB 7 / EX RT EXB 11"] E --> F["+"] F --> G["EX RT EXB 7 / EX RT EXB 11"] G --> H["+"] H --> I["EX RT EXB 7 / EX RT EXB 11"] I --> J["+"] J --> K["EX RT EXB…](/content/2026/06/1292976/images/8fdd749ed4197b5b0a4fae37abd696c2c7da67acd6470c1061becf35c209a999.jpg)
CLA-Modul (Hochleistungsladegerät) für Autonomiezeiten von 2 bis 8 Stunden (Bestell-Nr. 68004)
Für sehr lange Autonomiezeiten (2 bis 8 Stunden bei Nennleistung) wird ein Hochleistungsladegerät vom Typ EX RT CLA benötigt.


Batterie-Gesamtspannung: 240 V DC (20 x 12V DC).
Die Batteriekapazität muß an der USV eingestellt werden (Einstellung in Schritten von 5 Ah, siehe Abschnitt "Kundenspezi sche Anpassung der USV").
1. Ansichten und Beschreibung
Fahrbares Rahmengestell für Einbau mehrerer Module (Bestell-Nr. 68005)

Das fahrbare Rahmengestell erlaubt die Zusammenfassung von bis zu 8 Modulen, um USV-Systeme mit hohen Autonomiezeiten zu bilden. Die Module werden übereinander auf dem Gestell installiert, das einschließlich Gelenkrollen mit Feststellbremse, höhenverstellbaren Füßen, Vibrationsschutz-Seitenblechen, Verbindungsplatten zur Befestigung von je zwei aneinandergrenzenden Modulen sowie dem erforderlichen Schraubenmaterial geliefert wird.
Batteriemodul mit Not-AUS-Funktion (REPO)

Langes Batterie-Verbindungskabel (L = 1,8 m; Bestell-Nr. 86006)
Dieses Verbindungskabel wird anstelle des normalen Batteriekabels verwendet, wenn die einzelnen Batteriemodule in größerem Abstand voneinander aufgestellt sind (z.B. in zwei verschiedenen Schränken).
2. Aufstellung und Installation
2.1 Entfernen der Verpackung und Überprüfung des Lieferumfangs
USV-Modul

22 Aufstellfüße.
23 RS232-Kommunikationskabel.
24 Installations- und Bedienungsanleitung.
25 Teleskopschienen und Schraubenmaterial für Einbau in 19"-Schränke (Standard bei Version Network Pack, sonst Option).
26 CD ROM mit USV-Software Solution-Pac.
27 Verlängerungen für Aufstellfüße.
28 Batteriekabel.
29 Kabel für automatische Batteriemodulerkennung.
③0 Abnehmbares Anschlußmodul für Ein- und Ausgangsanschlüsse, incl. 11 Aderendhülsen.
③1 Netzwerkkarte (Standard bei Network Pack, sonst Option).
32 Innensechskantschlüssel.
Das Verpackungsmaterial muß gemäß den geltenden Vorschriften entsorgt werden. Um eine Trennung zu erleichtern, sind die Verpackungsmaterialien mit den entsprechenden Recyclingsymbolen gekennzeichnet.
Im Inneren des Leistungsmoduls und des Batteriemoduls besteht eine gefährliche Spannung. Eingriffe auf diesen Modulen dürfen nur von Fachpersonal ausgeführt werden.

2. Aufstellung und Installation
2.2 Aufstellung des Tower-Modells

Zum Zusammenbau der Aufstellfüße mitgelieferte Zwischenstücke verwenden.


Zur vertikalen Ausrichtung der Füße Schritte 1 bis 4 befolgen.

Achten Sie darauf, an der Rückseite der USV einen Abstand von 150 mm zu lassen. Der Abstand zwischen den zwei Paar Aufstellfüßen muss 450 mm betragen.
2. Aufstellung und Installation
2.3 Einbau des Rack-Modells
Es emp ehlt sich, zunächst das Batteriemodul und anschließend das USV-Modul darüber einzubauen.
Drehen des Firmenschilds und des Bedien- und Anzeigefelds

![graph TD A["Server Rack"] --> B["Control Panel"] B --> C["Drive 1: Display 1"] B --> D["Drive 2: Display 2"] B --> E["Drive 3: Display 3"] B --> F["Drive 4: Display 4"] B --> G["Drive 5: Display 5"] B --> H["Drive 6: Display 6"]](/content/2026/06/1292976/images/fe32b938cb3f2dca399a38d4a00bedcfb92a886350a5dde963b11dad9943912f.jpg)
Einbau des Batteriemoduls (optional erhältliche Montageschienen erforderlich; Bestell-Nr. 68006)

Das Batteriemodul ist sehr schwer. Zur leichteren Handhabung emp ehlt es sich, die Batterieelemente wie nachstehend abgebildet für die Dauer der Montage herauszunehmen.


2. Aufstellung und Installation

Einbau des USV-Moduls und des Batteriemoduls
(optional erhältliche Montageschienen erforderlich; Bestell-Nr. 68001)

Zur Befestigung des Moduls auf den Schienen Schritte 1 bis 4 befolgen.

Die Schienen und das benötigte Montagematerial werden von EATON geliefert.
Hinweis zu Schritt 1: Die vorderen Befestigungswinkel können in mehreren Positionen montiert werden.
2. Aufstellung und Installation
Hinteres Befestigungssystem (im Befestigungsmaterial der Module enthalten; Bestell-Nr. 68001 und 68002)

Diese Befestigung ist für den Transport des Schranks mit eingebauten Modulen erforderlich.

Befestigungssystem für das abnehmbare Anschlußmodul (im Befestigungsmaterial des USV-Moduls enthalten; Bestell-Nr. 68001)

Dieses Befestigungssystem xiert das Anschlußmodul im Schrank auch wenn die USV entfernt wird. Die angeschlossenen Verbraucher werden weiterversorgt. Anschließend läßt sich die USV wieder leicht in das Anschlußmodul einstecken.

2. Aufstellung und Installation
2.4 Kommunikationsanschlüsse
EX RT bietet drei Kommunikationsverbindungen, die gleichzeitig genutzt werden können:
Die Schnittstelle COM ⬤steht für eine RS232-Verbindung mit eigenem SHUT-Protokoll von EATON zur Verfügung. Diese Protokoll ist mit der auf CD-ROM mitgelieferten USV-Software Solution Pac kompatibel.
Die Relaisschnittstelle Ⓞ wird für wichtige Meldefunktionen oder zum Schutz von IT-Systemen wie IBM iSeries (vormals AS400) o.ä. genutzt.
Der Steckplatz ① kann alle von EATON angebotenen Kommunikationskarten aufnehmen (vollständige Liste der kompatiblen Karten siehe Internet: www.eaton.com).
Anschluß an RS232-Schnittstelle

1 - RS 232-Kommunikationskabel 23 an die serielle Schnittstelle des Computers anschließen.
2 - Das andere Ende des Kabels 23 an die RS232-Schnittstelle 5 der USV anschließen.
Die USV kann nun mit der Kon gurations- und Überwachungssoftware von EATON (mitgeliefert auf CD-ROM) kommunizieren.
Kontaktbelegung der Relais-Schnittstelle ②

Pin 1, 2 : unbenutzt.
Pin 3 : Fernabschaltung (5 bis 27 V DC, max. 10 mA).
Pin 4 : Netz vorhanden (kein Batteriebetrieb),
Pin 5 : gemeinsamer Rückleiter.
Pin 6 : NRE-Betrieb.
Pin 7 : Voralarm "Ende der Autonomiezeit".
Pin 8 : Verbraucher geschützt.
Pin 9 : Batteriebetrieb.
S : Schließer. Ö : Öffner.
Bei aktivem Signalzustand ist der Kontakt zwischen dem entsprechenden Pin und dem gemeinsamen Rückleiter 5 geschlossen.
Kennwerte der Relaiskontakte
Spannung : max. 48 V DC, ●
Strom : max. 2 A, ●
Leistung : 62,5 VA / 30 W. ●
Beispiel : Bei einer Spannung von 48 V DC beträgt der maximale Strom 625 mA.
2. Aufstellung und Installation
Not-AUS-Vorrichtung
Die Installation einer Not-Aus-Vorrichtung muss in Übereinstimmung mit den gelten Normen erfolgen.
Um eine vollständige Unterbrechung der Spannungsversorgung der Anlage und des EX RT durch Betätigung der Not-Aus-Vorrichtung zu gewährleisten, ist es erforderlich:
- Einen Taster mit Rastfunktion zu benutzen (der S- oder Ö-Kontakt muss mehr als eine Sekunde gehalten werden, um berücksichtigt zu werden),
- Das (die) Batteriemodul(e) EX RT EXB EPO zu benutzen.
- An den Taster mit Rastfunktion eine einzige Vorrichtung anzuschließen, die das Öffnen des (der) vor AC NORMAL und AC BY PASS (1) und hinter (2) EX RT be ndlichen Leistungsschalter durch den Einsatz zusätzlicher Arbeitsstromauslöser MX ermöglicht.
(1) Andernfalls kehrt die Spannung über den AC BY PASS zurück, wenn der Not-Aus-Kontakt losgelassen wird.
(2) Andernfalls bleibt die Spannung einige Sekunden nach Auslösen der Not-Aus-Vorrichtung am Ausgang stehen.
Anschluß der Not-AUS-Verbindung ③
Dieser Anschluß wird gemeinsam mit dem EPO-Batteriemodul benutzt und erlaubt eine vollständige Trennung sämtlicher an die USV angeschlossenen Spannungsquellen im Falle eines Not-AUS-Befehls (Verbindungskabel nicht mitgeliefert).
Not-Aus-Kontakt als Schließer

Not-Aus-Kontakt als Öffner

- Versorgungsspannung : 5 bis 27 V CC.
- Strom : max. 10 mA.
Einbau der Kommunikationskarten (Standard bei Version Network Pack, sonst Option)


Die Kommunikationskarten können bei eingeschalteter USV eingebaut werden.
1 - Abdeckung entfernen (2 Befestigungsschrauben).
2 - Kommunikationskarte ① in zugehörigen Steckplatz einstecken.
3 - Karte an der USV-Rückwand mit den 2 Schrauben befestigen.
2. Aufstellung und Installation
2.5 Installation in Abhängigkeit von der Netzform (Erdungssystem)

Die EX RT benötigt an ihrem Eingang einen dreiphasigen Netzanschluß mit Neutralleiter.
USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass)
![graph LR A["Nieder-spannungs-Haupt-verteilung (NS-HV)"] --> B["Netz 2 (AC Bypass)"] A --> C["Netz 1 (AC Normal)"] B --> D["10"] C --> E["11"] D --> F["Switch"] E --> G["Switch"] F --> H["Resistor"] G --> I["Resistor"] H --> J["8"] I --> K["Verbraucher"]](/content/2026/06/1292976/images/eb00a0575c629c30db1031da4029b705b90c2c628f3937dee8cca1278cb2caf0.jpg)
Abweichende Netzformen auf Einspeise- und Abgangsseite oder galvanische Trennung
![graph LR A["Nieder-spannungs-Haupt-verteilung (NS-HV)"] --> B["Switch"] B --> C["Netz 1 (AC Normal)"] C --> D["Netz 2 (AC Bypass)"] D --> E["Switch"] E --> F["AC Normal"] F --> G["Switch"] G --> H["8"] H --> I["Verbraucher"]](/content/2026/06/1292976/images/e81ecd9f554df656f4e85879ac133c3137eefee6947e653e708d78c2427f8441.jpg)
USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass)
![graph LR A["Nieder-spannungs-Haupt-verteilung (NS-HV)"] --> B["Netz 1 (AC Normal)"] A --> C["Netz 2 (AC Bypass)"] C --> D["Switch"] D --> E["Output"] F["Verbraucher"] --> G["8"] H["(*)"] --> I["11"] I --> J["Switch"] J --> K["10"] K --> L["Switch"] L --> M["8"]](/content/2026/06/1292976/images/9cb71d85924ef9eb1eb5a3bec173c090d1bfd2f5a86ab22ea1580c0eadfda473.jpg)
Abweichende Netzformen auf Einspeise- und Abgangsseite oder galvanische Trennung
![graph LR A["Nieder-spannungs-Haupt-verteilung (NS-HV)"] --> B["Netz 1 (AC Normal)"] A --> C["Netz 2 (AC Bypass)"] C --> D["Switch"] D --> E["8"] E --> F["Verbraucher"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style F fill:#ccf,stroke:#333](/content/2026/06/1292976/images/b0852c97cc7cf772f88ff4e31ee343958de67a55d0ac7733d03877170d927b98.jpg)
(*): Der Trafo ist in folgenden Fällen nicht erforderlich:
Netz 1 und Netz 2 aus der gleichen Hauptverteilung, ●
und gleiche Leiterquerschnitte und Länge der Eingangskabel von Netz 1 und Netz 2, ●
und Schutz von Netz 1 und Netz 2 durch den gleichen FI-Schutzschalter.
2. Aufstellung und Installation
USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass) aus unterschiedlichen Netzen
![graph TD subgraph "oder" A["NS-HV 1"] --> B["Switch"] C["NS-HV 2"] --> D["Switch"] B --> E["Netz 2 (AC Bypass)"] D --> F["Netz 1 (AC Normal)"] E --> G["Diode with AC symbol"] F --> H["Diode with AC symbol"] G --> I["8"] H --> I end subgraph "oder" J["NS-HV 1"] --> K["Switch"] L["NS-HV 2"] --> M["Swi…](/content/2026/06/1292976/images/8f0cce14a94d73ea1fa58146c964f95c43a229d36f232023d35c2656fe00dff9.jpg)
Abweichende Netzformen auf Einspeise- und Abgangsseite oder galvanische Trennung
![graph LR A["NS-HV 1"] --> B["Switch"] B --> C["AC Bypass"] C --> D["11"] D --> E["Switch"] F["NS-HV 2"] --> G["Switch"] G --> H["AC Normal"] H --> I["10"] I --> J["Switch"] J --> K["8"] K --> L["Verbraucher"]](/content/2026/06/1292976/images/0ea5f4675d341c35b8155fe13a5c0c2b86045f8684e191794ed0a7664091ae03.jpg)
Frequenzwandler (ohne NRE-Zweig)
Anlagenkon guration bei abweichender Eingangs- und Ausgangsfrequenz (Beispiel: USV in Schiffsnetzen)
![graph LR A["Nieder-spannungs-Haupt-verteilung (NS-HV)"] --> B["Netz 1 (AC Normal)"] B --> C["Component 8"] C --> D["Verbraucher"] B --> E["Component 10"] E --> F["Component 11"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style D fill:#ccf,stroke:#333](/content/2026/06/1292976/images/998cfd920273f8cb1434720e0011c4d206a46aa344174d6246e3d8bf7350890f.jpg)
Standby-Redundanz
Kon guration für N+1 Redundanz.
![graph TD A["Nieder-spannungs-Haupt-verteilung (NS-HV)"] --> B["Netz 1 (AC Normal)"] A --> C["Netz 2 (AC Bypass)"] B --> D["Switch symbol"] C --> E["Switch symbol"] D --> F["Switch symbol"] E --> G["Switch symbol"] F --> H["8"] G --> I["8"] J["Verbraucher"] --> K["Switch symbol"] style A fill:#f9f,st…](/content/2026/06/1292976/images/3eaaa895898c6cdbb65cd3f33185d733cb86b747b93b6e45659117f36d9a9a62.jpg)
2. Aufstellung und Installation
2.6 Empfohlene Schutzorgane und Leiterquerschnitte
Netzseitige Absicherung
| USV-Nennleistung | USV mit gemeinsamer EinspeisungEingangschalter Netz 1/2 AC Normal / AC Bypass | USV mit getrennter Einspeisung | |
| Eingangschalter Netz 1 AC Normal | Eingangschalter Netz 2 AC Bypass | ||
| 5 kVA | 40 A, D-Kurve 32 A, C-Kurve 40 A, D-Kurve | ||
| 7 kVA | 40 A, D-Kurve 32 A, C-Kurve 40 A, D-Kurve | ||
| 11 kVA | 63 A, D-Kurve 40 A, C-Kurve 63 A, D-Kurve | ||

Hinweis: Die prinzipiellen Daten der Ein- und Ausgangsabsicherungen sowie die Auslösekurven der internen Sicherungen und die Eingangsströme bei USV-Überlast können den Diagrammen und Tabellen in Abschnitt 5.1 entnommen werden.
Absicherung am USV-Ausgang
| USV-Nennleistung Sicherungsautomat | |
| 5 kVA | Z-Kurve - 10 A |
| C-Kurve - 4 A | |
| 7 kVA | Z-Kurve - 10 A |
| C-Kurve - 4 A | |
| 11 kVA | Z-Kurve - 10 A |
| C-Kurve - 6 A | |
Die angegebenen Absicherungen gewährleisten die Selektivität jedes USV-Abgangs unabhängig davon, ob die Einspeisung aus Netz 1 oder Netz 2 erfolgt. Bei Nichteinhaltung dieser Empfehlungen ist der Selektivschutz nicht gewährleistet, und es kann zur Unterbrechung der Stromversorgung der angeschlossenen Verbraucher kommen.

Hinweis: Die prinzipiellen Daten der Ein- und Ausgangsabsicherungen sowie die Auslösekurven der internen Sicherungen und die Eingangsströme bei USV-Überlast können den Diagrammen und Tabellen in Abschnitt 5.1 entnommen werden.
Leiterquerschnitte
- Leiterquerschnitte der Anschlußklemmen: 10 mm 2 , starres oder exibles Kabel (max. 13 mm 2 oder AWG 6).
- Leiterquerschnitt des Erdungskabels: 10 mm 2 , starres oder exibles Kabel (max. 13 mm 2 oder AWG 6).
2. Aufstellung und Installation
2.7 Anschluß der Leistungskabel am USV-Eingang und -Ausgang
Die Anschlüsse müssen durch quali ziertes Fachpersonal ausgeführt werden.
Vor Ausführung der Anschlüsse ist sicherzustellen, daß der Batterie-Leitungsschalter ② und die Sicherungsautomaten am USV-Zuleitung (Netz 1 und Netz 2) ausgeschaltet sind (Stellung "0").
- Bei Auslieferung der EX RT sind die Eingänge für Netz 1 (AC Normal) und Netz 2 (AC Bypass) durch ein Kabel am Klemmenblock gebrückt.
- Bei exiblen Kabeln die im Lieferumfang des Anschlußmoduls enthaltenen Kabelendhülsen verwenden.
Anschluß einer USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass)


Zugang zu den Anschlüssen siehe Abschnitt 1.2 "Rückansicht".
1 - Klemmenabdeckung entfernen
(5 Befestigungsschrauben),
2 - Eingangskabel für Netz 1 (Gleichrichter) durch die Stopfbuchse führen.
3 - Die 5 Adern an die Klemmen für Netz 1 anschließen (AC Normal).

Erdungsleiter unbedingt zuerst anschließen.

4 - Verbraucher-Anschlußkabel durch die Stopfbuchse führen.
5 - Die 3 Adern an die
Ausgangsklemmen anschließen.
6 - Klemmenabdeckung wieder anbringen und Stopfbuchsen festziehen.
7 - Anschlußmodul an der Rückseite des USV-Moduls mit 3 Schrauben befestigen.

2. Aufstellung und Installation
Anschluß einer USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass)


1 - Klemmenabdeckung entfernen (5 Befestigungsschrauben),
2 - Kabelbrücke zwischen den Klemmen L2 und L1 entfernen.
3 - Eingangskabel für Netz 1 (Gleichrichter) durch die Stopfbuchse führen.
4 - Die 5 Adern an die Klemmen für Netz 1 (AC Normal) anschließen.

Erdungsleiter unbedingt zuerst anschließen.
5 - Verbraucher-Anschlußkabel durch die Stopfbuchse führen.
6 - Die 3 Adern an die
Ausgangsklemmen anschließen.
7 - Eingangskabel für Netz 2 (Bypass) durch die Stopfbuchse führen.
8 - Die 3 Adern an die Klemmen für Netz 2 (AC Bypass) anschließen.
9 - Klemmenabdeckung wieder anbringen und Stopfbuchsen festziehen.
10 - Anschlußmodul an der Rückseite des USV-Moduls mit 3 Schrauben befestigen.

2. Aufstellung und Installation
Anschluß des Frequenzwandlers


1 - Klemmenabdeckung entfernen (5 Befestigungsschrauben),
2 - Kabelbrücke zwischen den Klemmen L2 und L1 entfernen.
3 - Eingangskabel für Netz 1 durch die Stopfbuchse führen.
4 - Die 5 Adern an die Klemmen für Netz 1 (AC Normal) anschließen.

Erdungsleiter unbedingt zuerst anschließen.
5 - Verbraucher-Anschlußkabel durch die Stopfbuchse führen.
6 - Die 3 Adern an die Ausgangsklemmen anschließen.

Keine Anschlüsse an den Klemmen für Netz 2 (AC Bypass) vornehmen.
7 - Klemmenabdeckung wieder anbringen und Stopfbuchsen festziehen.
8 - Anschlußmodul an der Rückseite des USV-Moduls mit 3 Schrauben befestigen.
2. Aufstellung und Installation
Anschluß der Batteriekabel


1 - Der Batterie-Leistungsschalter ⑫ muß ausgeschaltet sein (Stellung "0"). 2 - Batteriekabel ⑳ an die Steckverbinder ⑥ des USV-Moduls und des Batteriemoduls anschließen und festschrauben. 3 - Kabel ⑮ zur automatischen Batterieerkennung an die Steckverbinder ⑭ des USV-Moduls und des Batteriemoduls anschließen.
Anschluß des Trenntrasformators

Leiterquerschnitt des Ausgangskabels (nicht im Lieferumfang enthalten): 10 mm 2 starres oder exibles Kabel (max. 13 mm 2 oder AWG 6).
Leiterquerschnitt des Eingangskabels (nicht im Lieferumfang enthalten): 10 mm ● starres oder exibles Kabel (max. 13 mm² oder AWG 6).
2. Aufstellung und Installation
Anschluß des CLA-Moduls (Hochleistungsladegerät)


Im Lieferumfang des Ladegeräts enthaltenes Batteriekabel ☐ zwischen USV und CLA-Modul anschließen.
Im Lieferumfang des Ladegeräts enthaltenes Batterieerkennungskabel ☑ zwischen USV und CLA-Modul anschließen.
Batterie anschließen: ●
- Leiterquerschnitt (Kabel nicht mitgeliefert): 10 mm², starres oder exibles Kabel (max. 13 mm² oder AWG 6).
Zur Kabelabsicherung Schutzschalter (50 A, B-Kurve) verwenden. ●
Stromversorgungskabel des CLA-Moduls netzseitig anschließen: ●
- Leiterquerschnitt des Eingangskabels (nicht mitgeliefert): 2,5 mm².
Zur Kabelabsicherung Schutzschalter (10 A, C-Kurve) verwenden. ●
3. Betriebszustände
3.1 Erstinbetriebnahme



Der Handumgehungsschalter ⑦ muß in der Stellung "Normal" stehen.
Eingangsschalter für Normaleinspeisung ⑨ einschalten (Stellung "I").
Batterie-Leistungsschalter ⑫ einschalten (Stellung "l").
Die angeschlossenen Verbraucher werden über Netz 2 (NRE-Zweig) versorgt und sind nicht durch die USV geschützt. Die Batterie wird geladen. Zum Erreichen der Nenn-Autonomiezeit ist eine Ladedauer von 8 Stunden erforderlich.
LED 15 leuchtet auf.
Kundenspezi sche Anpassung der USV

Wenn eine kundenspezi- sche Anpassung der USV-Parameter vorgesehen ist, emp ehlt es sich, den entsprechenden Einstellmodus in dieser Phase aufzurufen.
Der Anpassungsmodus kann über die Tasten des Bedien- und Anzeigefelds oder über die USV-Software "Personal Solution-Pac für Windows" aufgerufen werden, die auf der mitgelieferten CD-ROM Solution-Pac von EATON enthalten ist.
Anpassung über das Bedien- und Anzeigefeld


Die beiden Funktionstasten ⑲ und ⑳ gleichzeitig länger als drei Sekunden gedrückt halten.
Funktionstaste 20 unterhalb der Anzeige "EING" drücken, um in den Anpassungsmodus zu schalten und anschließend Hinweise im Display befolgen. Gewünschte Einstellungen mit den entsprechenden Funktionstasten vornehmen.
Lokale Einstellungen
| Funktion Werksseitige Einstellung Optionen | ||
| Sprache | Englisch Deutsch, | Französisch, Spanisch, Italienisch. |
| Datums-/Uhrzeitformat | Internationales Format (TT-MM-JJJJ/HH:MM) | US-Format (MM-TT-JJJJ/HH:MM AM/PM). |
| Änderung Datum/Uhrzeit | MEZ MM-TT-JJJJ/HH:MM einstellbar. | |
| Akustischer Alarm | Schnelle Tonfolge Langsame Tonfolge. | |
Anpassung der Ausgangskennwerte
| Funktion Werksseitige Einstellung Optionen Anmerkungen | |||
| Ausgangsspannung | 230 Volts AC | 200/208/220/240/250 | |
| Frequenzwandler | Inaktiv | Aktiv | Netz 2 (AC Bypass) deaktiviert. |
| Ausgangsfrequenz | Automatische Auswahl | 50/60 Hz | Einstellbar durch Anwender bei Frequenzwandlerbetrieb . |
| ECO-Mode | Inaktiv | Aktiv | Siehe Abschnitt 5.2 "Fachbegriffe". |
| Standby-Redundanz | Inaktiv | Aktiv | N+1 Redundanzschutz (siehe Abschnitt 2.5 "Standby-Redundanz"). |
| Anwendungstyp | Industrieanwendung | IT-Anwendung | (*) |
| Umschaltung auf Netz 2 (AC Bypass) zulässig | wenn Netz 2 (AC Bypass) außerhalb der Toleranz. | wenn Netz 2 (AC Bypass) innerhalb der Toleranz. | (*) |
| Umschaltzeit | 10 ms | 10 bis 200 ms (in 10-ms-Schritten). | Einstellung der Unterbrechungszeit bei zulässiger Umschaltung auf Netz 2 wenn Netz außerhalb der Toleranz. |
| Überlast-Grenzwert | 102 % | 50/70 % | |
(*) : - Einstellungen "IT-Anwendung" und "wenn Netz 2 innerhalb der Toleranz" bei EDV-Verbrauchern wählen.
- Einstellungen "Industrieanwendung" und "wenn Netz 2 außerhalb der Toleranz" wählen, wenn sehr hohe Betriebskontinuität erforderlich ist (Unterbrechungen von 10 ms zulässig).
3. Betriebszustände
Anpassung der EIN/AUS-Funktionen
| Funktion | Werksseitige Einstellung | Optionen | Anmerkungen |
| Start im Batteriebetrieb | Inaktiv | Aktiv Start | im Batteriebetrieb (ohne Netzeinspeisung). |
| Zwangsabschaltung | Aktiv | Inaktiv | Automatischer Neustart des Systems, auch bei Netzrückkehr vor Ablauf der Abschaltsequenz. |
| Automatischer Neustart | Aktiv | Inaktiv | Automatischer Neustart des USV-Systems bei Rückkehr von Netz 1. |
| Sleep-Modus | Inaktiv | Aktiv | Automatische Batterieabschaltung bei Auslastungsgrad < 10%. |
| USV-Start/Stop über Software | Aktiv | Inaktiv | Erlaubt die Ausführung von Ein- und Ausschaltbefehlen, die über Software abgesetzt wurden. |
Anpassung Batteriefunktionen
| Funktion | Werksseitige Einstellung | Optionen | Anmerkungen |
| Batterietest | Einmal pro Woche | kein Test / einmal pro Tag/ einmal pro Monat | |
| Voralarm "Ende der Autonomiezeit" | 20 % | 0 bis 100 % | Einstellbar in 1%-Schritten |
| Batteriekapazität/Autonomiezeit | Anzahl der von der USV erkannten Batteriemodule | 50 bis 400 Ah | Bei Auswahl dieser Option Hochleistungsladegerät EX RT CLA erforderlich (siehe Abschnitt 1.4 "Batterie-Erweiterungsmodule") |
| Schutz gegen Tiefentladung | Aktiv | Inaktiv | Bei Einstellung "inaktiv" Verlust der EATON-Garantie. |
Nach Beendigung der Anpassung Taste EXIT drücken. ●
- Diese Einstellungen können nur bei ausgeschalteter USV verändert werden.
Anpassung über Software

- CD ROM "Solution-Pac" in das Laufwerk einlegen.
- Im ersten Bildschirm des Einstellmenüs "Installation" auswählen und Hinweise zur Installation der Software Personal Solution-Pac befolgen.
Wenn die Installation nicht automatisch startet, Datei "startup.exe" ausführen.
Anschließend "Advanced settings" und "UPS settings" auswählen. - In den Versionen für Linux/Unix/MacOS von Personal Solution-Pac steht diese Option nicht zur Verfügung.
3.2 Einschalten der USV

Taste ON länger als 3 Sekunden drücken.
Nach Ablauf eines internen USV-Tests leuchtet LED ③ auf.
Ist beim Start der USV Netz 2 (AC Bypass) außerhalb der Toleranz, wird die Stromversorgung der angeschlossenen Verbraucher für 10 ms durch die USV unterbrochen.
3. Betriebszustände
3.3 Betriebsarten
Normalbetrieb (Doppelwandlerprinzip)

Diese Betriebsart ist werksseitig voreingestellt. Es können zwei Betriebszustände vorliegen:
1 - Das Einspeisenetz (AC Normal) ist vorhanden : LED ⑬ leuchtet.
Die angeschlossenen Verbraucher sind durch die USV geschützt.
Im Normalbetrieb können durch Betätigung der Scroll-Tasten 19 und 20 die von der USV erfaßten Meßwerte (Spannung von Netz 1 und Netz 2, Betriebsart, Batteriekapazität und USV-Seriennummer) abgelesen werden.
2 - Das Einspeisenetz (AC Normal) ist nicht vorhanden: LED 13 blinkt. LED 14 leuchtet auf. Summer ertönt.
Die angeschlossenen Verbraucher sind geschützt; das USV-System arbeitet im Batteriebetrieb.
Handumgehungsschalter ⑦ nicht betätigen, wenn die USV im Normalbetrieb arbeitet.
ECO-Mode

Der ECO-Mode erlaubt die Verringerung des Energieverbrauchs. Im ECO-Mode (siehe Abschnitt 5.2 "Fachbegriffe") ist die Filterfunktion der USV deaktiviert. Es können drei Betriebszustände vorliegen:
1 - Netz 2 (AC Bypass) ist vorhanden: LED ⑬ und ⑮ leuchten auf. Die angeschlossenen Verbraucher werden im ECO-Mode versorgt.
2 - Netz 2 (AC Bypass) ist nicht vorhanden.
LED ⑬ leuchtet auf. Summer ertönt. Die angeschlossenen Verbraucher werden automatisch im Normalbetrieb über Netz 1 (AC Normal) versorgt.
3 - Netz 1 (AC Normal) und Netz 2 (AC Bypass) sind beide nicht vorhanden oder außerhalb der Toleranz. LED ⑬ leuchtet auf. LED ⑭ leuchtet auf. Summer ertönt.
Die angeschlossenen Verbraucher sind geschützt; das USV-System arbeitet im Batteriebetrieb. Im Display wird die Restautonomiezeit der Batterie angezeigt.
3. Betriebszustände
3.4 Batteriebetrieb
Bei Ausfall von Netz 1 (AC Normal) bleiben die Verbraucher weiterhin durch die USV geschützt. Dabei liefern die Batterien die erforderliche Versorgungsenergie.
Umschaltung auf Batteriebetrieb


LED 13 leuchtet.
LED 14 leuchtet.
Summer ertönt alle 10 Sekunden.
Die angeschlossenen Verbraucher werden über die Batterie versorgt. Im Display wird die Restautonomiezeit der Batterie angezeigt.
Voralarm "Ende der Autonomiezeit"


LED ⑬ leuchtet.
LED 14 blinkt.
Summer ertönt alle 3 Sekunden.
Die Batterie ist kurz vor dem Entladeende. Es sollten alle Anwendungen geschlossen werden, da die Abschaltung der USV kurz bevorsteht.
Abschaltung am Ende der Autonomiezeit

LED ⑬ und ⑭ sind erloschen.
Summer ertönt nicht mehr.
Die angeschlossenen Verbraucher werden auf Netz 2 (AC Bypass) umgeschaltet, falls dieses vorhanden ist. In diesem Fall leuchtet LED 15 auf.
3.5 Rückkehr von Netz 1 (AC Normal)
Bei Netzrückkehr nach einer Abschaltung erfolgt ein automatischer Neustart der USV, sofern diese Funktion nicht bei der kundenspezi- schen Anpassung deaktiviert wurde.
3. Betriebszustände
3.6 Abschaltung der USV

1 - Taste ⑱ OFF länger als 3 Sekunden drücken.

Die angeschlossenen Verbraucher sind nicht mehr durch die USV geschützt. Die Versorgung erfolgt über Netz 2 (AC Bypass). Bei Frequenzwandlerbetrieb der USV ist die Versorgung der angeschlossenen Verbraucher unterbrochen. Liegt Netz 2 außerhalb der Toleranz, erfolgt die Netzumschaltung durch die USV mit einer Unterbrechung der Stromversorgung von 10 ms.
2 - Batterie-Leistungsschalter ⑫ ausschalten (Stellung "0").
3 - Eingangsschalter ⑨ für Netz 1 (AC Normal) ausschalten (Stellung "0").
4 - Zur vollständigen Trennung der USV und der angeschlossenen Verbraucher Haupteingangsschalter in der NSHV (nicht Bestandteil des Lieferumfangs) ausschalten.
4.1 Betriebsstörungen

Bei Au euchten einer der LEDs 15 oder 16 liegt eine Betriebsstörung oder ein Alarmzustand vor. Der akustische Alarm kann durch Betätigung einer der Scroll-Tasten abgeschaltet werden.
Fehlerbehebung ohne Inanspruchnahme des EATON-Kundendienstes
| Fehleranzeige Fehlerursache Fehlerbehebung | ||
| LED 15 leuchtet auf. In der Anzeige erscheint folgende Meldung: ANSCHLUSS FALSCH EINGANG GLEICHR. | Falscher Anschluß von Netz 1 (AC Normal) | Netz 1 richtig anschließen (L1-N-PE). |
| LED 15 leuchtet auf. In der Anzeige erscheint folgende Meldung: AUSLASTUNGSGRAD Xx kW / XX KVA | Die Versorgung der angeschlossenen Verbraucher erfolgt über Netz 2 (AC Bypass). | Taste ON länger als 3 Sekunden drücken. |
| LED 15 leuchtet auf*. In der Anzeige erscheint folgende Meldung: THERM. UBERLAST 1XX% | Überlast am USV-Ausgang Leistungsaufnahme der angeschlossenen Verbraucher überprüfen und weniger wichtige Systeme abschalten. | |
| LED 16 leuchtet auf. In der Anzeige erscheint folgende Meldung: STROM UBERLAST | Kurzschluß im Verbraucherkreis. Kurzschlußbehafteten Kreis lokalisieren und Kurzschluß beseitigen | |
| Summer ertönt und in der Anzeige erscheint die Meldung: I/O BOX REMOVED | Das Anschlußmodul ist nicht richtig befestigt. | Befestigung des Anschlußmoduls (USV-Rückseite) überprüfen. |
(*) : falls Netz 2 (AC Bypass) vorhanden.
Fehlerbehebung mit Inanspruchnahme des EATON-Kundendienstes:
| Fehleranzeige Fehlerursache Fehlerbehebung | ||
| LEDs 15* und 16 leuchten auf, Summer ertönt. In der Anzeige erscheint die Meldung: FEHLER xxx www.eaton.com | Interne USV-Störung und Umschaltung der Verbraucherversorgung auf Netz 2 (AC Bypass). | USV austauschen (siehe Abschnitt 4.3).Kundendienst benachrichtigen. |
| LED 15 leuchtet auf und Summer ertönt. In der Anzeige erscheint die Meldung: BATTERIE FEHLER | Batteriestörung bei Batterietest festgestellt. | USV austauschen (siehe Abschnitt 4.3).Kundendienst benachrichtigen. |
| LED 15 leuchtet auf. In der Anzeige erscheint folgende Meldung: BYPASS FEHLER SHUTDOWN | Störung des statischen Bypass. USV austauschen (siehe Abschnitt 4.3).Kundendienst benachrichtigen. | |
| Summer ertönt und in der Anzeige erscheint die Meldung: BATTERIE PRUEFEN www.eaton.com | Die voraussichtliche Batterielebensdauer ist abgelaufen. Die Autonomiezeit der Batterie nimmt deutlich ab. | Kundendienst benachrichtigen: www.eaton.de, Rubrik "Service & Support".** |
(*): falls Netz 2 (AC Bypass) vorhanden.
(**): Zur endgültigen Quittierung dieser Alarmmeldung Tasten 19 und 20 länger als 3 Sekunden drücken und Menü "LCM-Einstellungen" aufrufen.
4. Wartung und Service
4.2 Austausch des USV-Moduls

Der Austausch kann ohne Unterbrechung der Verbraucherversorgung durchgeführt werden.
Abschaltung und Lösen der Verbindungen


Taste Ⓐ OFF länger als 3 Sekunden drücken, um die USV auszuschalten.
Überprüfen, ob die USV auf Bypass (NRE) geschaltet ist. LED 15 muß au euchten (andernfalls Handumgehungs schalter nicht in die Stellung "BYPASS" umschalten und Kundendienst benachrichtigen).
Handumgehungsschalter Ⓞ in die Stellung "BYPASS" umschalten.
Batterie-Leistungsschalter 📄 ausschalten (Stellung "0"). Eingangsschalter ⚙ für Netz AC Normal ausschalten (Stellung "0") und 30 Sekunden warten.
Zum Lösen des Anschlußmoduls die 3 ● Befestigungsschrauben an der USV-Rückseite herausdrehen.
Batteriekabel 28 und 29 des USV-Moduls abziehen.

Tower-Modell

Das USV-Modul kann nun ausgetauscht werden. Die Verbraucherversorgung erfolgt direkt aus dem Einspeisenetz (AC Bypass).
Rack-Modell

4. Wartung und Service
Wiederanschluß des USV-Moduls


Anschlußmodul an der Rückseite des USV-Moduls mit den 3 Montageschrauben befestigen.
Batteriekabel 28 und 29 erneut am USV-Modul anschließen.
Batterie-Leistungsschalter ⑫ einschalten (Stellung "I").
Eingangsschalter Ⓞ für Netz 1 (AC Normal) einschalten (Stellung "I").
Handumgehungsschalter von der Stellung BYPASS in die ● Stellung NORMAL umschalten.
LED 15 muß au euchten.
Erneute Inbetriebnahme der USV gemäß Abschnitt 3.1; • anschließend kundenspezi sche Anpassung der Einstellungen vornehmen.
Taste ON länger als 3 Sekunden drücken.
LED ⑬ leuchtet auf. Die Verbraucher sind erneut durch die USV geschützt.
4.3 Austausch des Batteriemoduls
Abschaltung und Lösen der Verbindungen


Batterie-Leistungsschalter 12 ausschalten (Stellung "0"). Verbindungskabel 28 und 29 zum USV-Modul abziehen.
Das Batteriemodul kann nun ausgetauscht werden. Die angeschlossenen Verbraucher werden weiter über die USV versorgt.
Es können auch einzelne Batterieelemente anstelle des gesamten Moduls ausgetauscht werden.
Wenden Sie sich bitte an die örtliche EATON-Vertretung.
Zum Austausch einzelner Batterieelemente:
Batterie-Leistungsschalter ⑫ ausschalten (Stellung "0").
Zum Ausbau der Batterieelemente, siehe Abschnitt 2.3.
Wiederanschluß des Batteriemoduls

Verbindungskabel 28 und 29 zum USV-Modul wieder anschließen.
Batterie-Leistungsschalter ⑫ einschalten (Stellung "l").
Zum Wiederanschluß der Batterieelemente:
Hinweise aus Abschnitt 2.3 in umgekehrter Reihenfolge befolgen.
Nach Schließen der Frontabdeckung des Batteriemoduls ● Verbindungskabel 28 und 29 am USV-Modul anschließen.
Batterie-Leistungsschalter ⑫ einschalten (Stellung "l").
4. Wartung und Service
4.4 Schulungszentrum

Um Ihnen eine optimale Nutzung der Anlagen sowie eine umfassende Fehleranalyse und -behebung zu ermöglichen, bietet EATON umfangreiche Kundenschulungen in englischer und französischer Sprache an.
5.1 Technische Kenndaten
Elektrische Kenndaten
Betriebsart IT-Anwendungen und Industrieanwendungen
| Industrieanwendung IT-Anwendungen | ||
| Überlast am USV-Ausgang / Netz 2 innerhalb der Toleranz. | Gleiches Betriebsverhalten wie bei IT-Anwendung allerdings keine automatische Rückkehr auf Netz 1 nach Wegfall der Überlast. | Die Verbraucherversorgung wird auf Netz 2 (AC Bypass) umgeschaltet. Rückkehr zu Netz 1 (AC Normal) bei Wegfall der Überlast. |
| Überlast am USV-Ausgang / Netz 2 außerhalb der Toleranz. | Umschaltung der Lastversorgung auf Netz 2 (AC Bypass) mit Unterbrechung von 10 ms; keine automatische Rückkehr auf Normalbetrieb nach Wegfall der Überlast. | Abschaltung der USV und keine Umschaltung auf Netz 2 (AC Bypass). |
| Kurzschluß im USV-Ausgangskreis / Netz 2 innerhalb der Toleranz. | Sofortiger Transfer der angeschlossenen Verbraucher auf Netz 2 (AC Bypass) und automatische Rückkehr in Normalbetrieb nach Abschaltung des Kurzschlusses durch den betreffenden Ausgangs-Leistungsschalter (siehe Abschnitt 2.6). | Die angeschlossenen Verbraucher sind weiterhin durch die USV geschützt. Bei Fortbestehen des Kurzschlusses endgültige Abschaltung der USV nach 3 Minuten. |
| Kurzschluß im USV-Ausgang / Netz 2 außerhalb der Toleranz. | Umschaltung der angeschlossenen Verbraucher auf Netz 2 (AC Bypass) mit Versorgungsunterbrechung von 10 ms; keine automatische Rückkehr in Normalbetrieb nach Abschaltung des Kurzschlusses durch den betreffenden Ausgangs-Leistungsschalter (siehe Abschnitt 2.6). | Die angeschlossenen Verbraucher sind weiterhin durch die USV geschützt. Bei Fortbestehen des Kurzschlusses endgültige Abschaltung der USV nach 3 Minuten. |
Wahl der Schutzorgane
USV mit gemeinsamer Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass)
![graph LR A["Netz 2 (AC Bypass) Netz 1 (AC Normal)"] --> B["Einpeise-Leistungsschalter (nicht mitgeliefert)"] B --> C["10"] C --> D["9"] D --> E["11"] E --> F["Eingangs-schalter"] E --> G["Eingangs-sicherung"] G --> H["~"] H --> I["Ausgangs-sicherung"] I --> J["8"] J --> K["Verbraucher-Leistungsschal…](/content/2026/06/1292976/images/7db7ddb3b14cc85b60f9ff14213f6e2dbec369fc52301d645d90889650fcd455.jpg)
USV mit getrennter Einspeisung von Netz 1 (Gleichrichter) und Netz 2 (Bypass)
![graph LR A["Netz 2 (AC Bypass)"] --> B["Einpeise-Leistungsschalter (nicht mitgeliefert)"] C["Netz 1 (AC Normal)"] --> D["Einpeise-Leistungsschalter (nicht mitgeliefert)"] B --> E["11"] D --> F["10"] E --> G["Eingangs-schalter"] F --> H["Eingangs-sicherung"] G --> I["Ausgangs-sicherung"] H --> I I --…](/content/2026/06/1292976/images/8aa5debbcb2c32c37d4cba4f79ed4d9d11fee285ff5b62048d76a3d3f890fc8e.jpg)
Zur Dimensionierung der Einspeise-Leistungsschalter (Sicherungsautomaten) sind folgende Kennwerte zu berücksichtigen:
Stromaufnahme
| USV-Nennleistung | Batteriestrom bei Netz 400/320 V und Nennlast | Batteriestrom bei 320 V und 110 % Überlast, begrenzt auf 2 Minuten | Nennstrom der ingangssicherungen | Nennstrom der usgangssicherungen |
| 5 kVA 9/10 A | 11 A 25 A 80 A | |||
| 7 kVA 10/11 A | 12 A 25 A 80 A | |||
| 11 kVA 15/19 A | 21 A 30 A 100 A |
Die Selektivität der einspeise- und abgangsseitigen Schutzorgane gemäß Abschnitt 2.6 ist gewährleistet bei einer Kabellänge von max. 30 m und einem Leiterquerschnitt von mindestens 10 mm 2 .
Das Ausschaltvermögen des Leistungsschalters ist in Abhängigkeit von der Installation, den Kabellängen und den Leiterquerschnitten zu wählen.
5. Anhang
Schmelzkurven der Eingangs- und Ausgangsschalter der USV

Schmelzkurven der Eingangs- und Ausgangssicherungen der USV

Eingangssicherungen
Eingangssicherungen
EX RT 5:25 A
EX RT 7:25 A

Ausgangssicherungen
Ausgangssicherungen
EX RT 5:80 A
EX RT 7:80 A
Eingangs-/Ausgangs-Kenndaten der USV
| Einspeisenetz Spannungsbereich | Frequenzbereich | |
| Netz 1 / AC Normal 320 bis 465 Volts AC 40 bis 70 Hz | ||
| Netz 2 / AC Bypass 187 bis 264 Volts AC* 48 bis 52 Hz** | ||
| Verbraucherabgänge 230 V AC (weitere mögliche Werte: 200/208/220/240/250 V) | Automatische Auswahl 50/60 Hz(oder Frequenzwandlerbetrieb) | |
(*): je nach kundenspezi- scher Einstellung der Ausgangsspannung; Änderung über Software möglich. (**): werkseitige Voreinstellung auf +/- 4% (andere mögliche Werte: 1,2,4,8); Änderung über Software möglich.
Ausgangsleistung der USV in Abhängigkeit von der Eingangsspannung

Zulässige USV-Überlast in Abhängigkeit von der Zeit

Im Normal- und Batteriebetrieb von der USV gelieferter Kurzschlußstrom
EX RT 5 ● : 110 A während 80 ms.
EX RT 7 ● : 110 A während 80 ms.
EX RT 11 ● : 150 A während 80 ms.
Trafomodul (EX RT)
| Nennleistung | 11 kVA |
| Nennstrom | 63 A |
| Eingangsspannung | 160-280 Volts AC |
| Spannungsabfall | 7 V bei Nennlast |
| Frequenzbereich | 50/60 Hz (+/-10 %) |
| Isolationsfestigkeit (EN 61558-1-2-4) | 3,75 kV / 5 M ohms |
| Betriebstemperatur | 0° bis + 40°C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 95 % |
| Leistungsminderung in Abhängigkeit der Aufstellhöhe | Pn -10 % > 1000 m |
| Abmessungen HxBxT (Tower) | 444 x 131 x 635 mm |
| Abmessungen HxBxT (Rack/3 HE) | 131 x 444 x 635 mm |
| Gewicht | 86,5 kg |
5. Anhang
CLA-Modul (Hochleistungsladegerät)
●Eingangsspannung: 160 - 280 V AC,
Eingangsfrequenz: 40-70 Hz,
Ladestrom: 6 A CC,
- Wiederau adezeit bis 90% Nennautonomie nach Entladung bei USV-Nennleistung:
| Kon guration 2 Stunden Autonomiezeit | Kon guration 4 Stunden Autonomiezeit | Kon guration 8 Stunden Autonomiezeit | |
| EX RT 5 | 5 Stunden | 12 Stunden | 20 Stunden |
| EX RT 7 | 5 Stunden | 12 Stunden | 20 Stunden |
| EX RT 11 | 7 Stunden | 15 Stunden | 24 Stunden |
Thermische Kenndaten
- USV-Betriebstemperatur: 0 bis 40°C (45°C über 8 Stunden); optimaler Betrieb zwischen +20 und +25°C.
- Zu hohe und zu niedrige Temperaturen beeinträchtigen die Autonomiezeit der Batterien. Unterhalb von 10°C sinkt die Autonomiezeit erheblich. Oberhalb von 25°C verringert sich die Batterielebensdauer um 50% pro 10°C. Oberhalb von 40°C erlischt die vom Batteriehersteller gegebene Betriebsgarantie (Gefahr von thermischer Instabilität).
Der Lufteintritt erfolgt an der Vorderseite, der Luftaustritt an der Rückseite des Geräts. ●
5.2 Fachbegriffe
Autonomiezeit Zeitdauer, während der die Versorgung der Verbraucher durch die Batterie erfolgt.
ECO-Mode Betriebsart zur direkten Verbraucherversorgung über das Netz, wenn dessen Kennwerte innerhalb der kundenspezi- schen Toleranzgrenzen liegen. Durch diese Betriebsart läßt sich der Energieverbrauch senken.
Handumgehung Vom Anwender manuell zu betätigender Drehschalter zur direkten Verbraucherversorgung aus dem Einspeisenetz. Die Umschaltung auf die Handumgehung erlaubt die Wartung der USV ohne Betriebsunterbrechung der Verbraucher.
Netz 1 / AC NORMAL Normales Einspeisenetz der USV.
Netz 2 / AC BYPASS Einspeisung, die eine Umgehung des Wechselrichters durch Umschaltung auf den NRE-Zweig im Überlastfall sowie eine Freischaltung bei Wartung oder Störung der USV erlaubt.
Normalbetrieb (Doppelwandlerprinzip)
Normale Betriebsart, in der die USV die Lastversorgung über die Kette Netz-Gleichrichter-Wechselrichter erfolgt.
NRE Netzrückschalteinrichtung.
Relaiskontakte Hilfskontakte für Anwenderfunktionen.
Serviceumgehung Siehe Handumgehung.
USV Unterbrechungsfreie Stromversorgung(sanlage)
EX RT 5 3:1
EX RT 7 3:1
EX RT 11 3:1

Storingen die interventie van de EATON servicedienst vereisen: