ARCHE - Holzofen DEVILLE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Holzofen |
| Marke | DEVILLE |
| Modell | ARCHE (C07750, C07787, C07790, C07708, C07709, C077AA) |
| Nennleistung | 9 kW |
| Empfohlener Brennstoff | Hartholzscheite (Eiche, Hainbuche, Buche, Kastanie) max. Länge 56 cm, Feuchtigkeit < 20 % |
| Verbotene Brennstoffe | Kohle, Derivate, Nadelholz, Kleinholz, Reiser, Pappe, Flüssigkeiten, Abfälle |
| Abmessungen (gesamt) - Breite | 698 bis 830 mm je nach Modell |
| Abmessungen (gesamt) - Höhe | 751 bis 1327 mm je nach Modell |
| Abmessungen (gesamt) - Tiefe | 333 bis 404 mm je nach Modell |
| Nettogewicht | 78 bis 101 kg je nach Modell |
| Feuerraumtyp | Halbgeschlossener Brennraum, Rost |
| Betrieb | Intermittierend (Nachlegen alle 3/4 h) oder kontinuierlich (Nachlegen alle 3 h, Autonomie > 10 h im Langzeitbrand) |
| Luftregelung | Luftregelungsschieber + Anzündregister |
| Sekundärlufteintritt | Integriert oben an der Scheibe für saubere Scheibe |
| Anschluss | Hinterer Stutzen, einzelner Rauchabzug |
| Raumlüftung | Außenluftzufuhr erforderlich, Mindestquerschnitt 50 cm² |
| Norm | NF EN 13240 |
| Regelmäßige Wartung | Scheibenreinigung (feuchte Asche), Entaschen des Rosts, Aschenkasten leeren alle 2-3 Tage |
| Schornsteinreinigung | Mechanisch obligatorisch, mehrmals pro Jahr, davon einmal während der Heizsaison |
| Sicherheit | Türen während des Betriebs geschlossen, Abstand zu brennbaren Gegenständen > 1,5 m, kein Wasser hineinwerfen |
| Garantie | 2 Jahre (5 Jahre auf den Heizkörper) |
| Verschleißteile | Dichtungen, Scheibe, Rost |
| Reparierbarkeit | Eingriff durch Fachmann empfohlen |
Häufig gestellte Fragen - ARCHE DEVILLE
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BEDIENUNGSANLEITUNG ARCHE DEVILLE
1 - BEZEICHNUNG 21 2 - NENNWÄRMELEISTUNG UND AUTONOMIE BEI GEBREMSTEM BETRIEB 21 3 - BESCHREIBUNG UND MAßE
3.1 BESCHREIBUNG 3.2 MAßE 3.3 LÜFTUNG DES RAUMS, IN DEM DAS GERÄT INSTALLIERT IST
4 - BENUTZUNGSBEDINGUNGEN DES GERÄTS 23
4.1 ERSTMALIGES ANZÜNDEN 4.2 BRENNSTOFFE
4.2.1 Empfohlene Brennstoffe 4.2.2 Untersagte Brennstoffe
4.3 BENUTZUNG DER STELLORGANE UND DES ZUBEHÖRS 4.4 BEDIENUNG DES GERÄTS
4.4.1 Anzünden 4.4.2 Dauerbetrieb
4.4.2.1 Diskontinuierliche und kontinuierliche Funktionseiste 4.4.2.2 Das Feuer unterhalten 4.4.2.3 Entaschen
4.4.3 Sicherheitsvorschriften
5 - RATSCHLÄGE FÜR REINIGUNG UND WARTUNG DES GERÄTS UND DES SCHORNSTEINS 26 6 - ALLGEMEINE GARANTIEBEDINGUNGEN 28
Wir empfehlen Ihnen, die Bedienungsanleitung aufmerksam und vollständig zu lesen, damit Sie den größten Nutzen haben und die größte Befriedigung Ihres Deville-Kaminofens erhalten.
Bei Nichteinhalten der Montage-, Installations- und Benutzungsanweisungen geht die Verantwortung an den Ausführenden über.
DIESES GERÄT MUSS ENTSPRECHEND DER GELTENDEN D.T.U. EN-SPEZIFIKATIONEN INSTALLIERT WERDEN.
ALLE ÖRTLICHEN UND NATIONALEN VORSCHRIFTEN SOWIE DIE EUROPÄISCHEN NORMEN MÜSSEN BEI DER BENUTZUNG DES GERÄTES BEACHTET WERDEN. DAS GERÄT DARF NICHT VERÄNDERT WERDEN.
DIESE INSTALLATION MUSS VON EINEM FACHMANN VORGENOMMEN WERDEN.
1-BEZEICHNUNG
Diese Ölöfen C07750 - C07787 - C07790 - C07708 - C07709 - C077AA entsprechen der französischen Norm NF EN 13240.
Es handelt sich um ein Heizgerät, das im Dauerbetrieb auf dem Rost ausschließlich mit Holz, bei halb geöffnetem Brennraum, beschickt wird.
2 - NENNWÄRMELEISTUNG UND AUTONOMIE BEI GEBREMSTEM BETRIEB
- Nennwärmeleistung gemäß der französischen Norm NF EN 13240 im Probebetrieb in Normalstufe: 9 kW. Das Gerät kann in diskontinuierlicher und kontinuierlicher Funktionsweise benutzt werden.
Wärmeerzeugende Leistung bei diskontinuierlicher Funktionsweise:
- Erreicht bei einem Abzug von 12 Pa mit einer 2 kg-Ladung harter, ungespaltener Holzscheite. 3/4-stündliches Nachladen auf ein Aschebett:
- 0,3 kg (etwa 3 cm hohes) für C07787
- 0,35 kg (etwa 3 cm hohes) für C07750, C07790, C07708, C07709 und C077AA bei maximaler Luftzufuhr.
Die angekündigte Leistung ist die Durchschnittsleistung, die bei 3/4-stündlichem Nachlegen erreicht wird.
Wärmeerzeugende Leistung bei kontinuierlicher Funktionsweise:
- Diese Leistung wurde bei einem Zug von 12 Pa mit einer Ladung von 9 kg Holz erhalten. Die Holzladung bestand aus 2 nicht gespaltenen Rundstücken. 3-stündliches Nachladen auf ein Aschebett:
- 0,3 kg (etwa 3 cm hohes) für C07787
- 0,35 kg (etwa 3 cm hohes) für C07750, C07790, C07708, C07709 und C077AA bei maximaler Luftzufuhr.
Die angekündigte Leistung ist die Durchschnittsleistung, die bei einem 3-stündigen Nachlegen erreicht wird.
Langsame Verbrennung, mehr als 10 Stunden Autonomie bei kontinuierlicher Funktionswerte:
- Erreicht bei einem Abzug von 6 Pa mit einer 9 kg-Ladung harter, ungespaltener Holzscheite und bei Bevorzugung großer Durchmesser (größer als 16 cm). Nachlegen auf ein Aschebett:
- 0,3 kg (etwa 3 cm hohes) für C07787
- 0,35 kg (etwa 3 cm hohes) für C07750, C07790, C07708, C07709 und C077AA bei geschlossener Luftzufuhr.
3.1 BESCHREIBUNG (Abb. 1)
Die Hauptbestandteile des Ofens werden nachstehend angegeben:
(1) Griff (2) Beschickungstür (3) Schutzschirm (4) Auflage (5) Düse (6) Platte oder Dekor (7) Luftzufuhr-Schieber
Ein Zuluftingang ist in dem oberen Teil des Türglases integriert, um das Glas sauber zu halten und eine bessere Verbrennung des Holzes zu gewährleisten.
An dem im unteren Teil der Tür gelegenen Luftzufuhr-Schieber kann die Stärke des Feuers eingestellt werden.
Nettogewicht des Geräts: Kaminofen C07750: ca. 95 kg
Kaminofen C07787: ca. 87 kg
Kaminofen C07790: ca. 91 kg
Kaminofen C07708: ca. 87 kg
Kaminofen C07709: ca. 101 kg
Kaminofen C077AA: ca. 78 kg
3.2 Maße (Abb. 2)
Außenabmessungen (in mm)
| Breite | Höhe | Tiefe | |
| C07750 | 830 | 765 | 333 |
| C07787 | 800 | 832 | 404 |
| C07790 / C077AA | 698 | 751 | 354 |
| C07708 | 738 | 1077 | 355 |
| C07709 | 738 | 1327 | 355 |
3.3 Lüftung des Raums, in dem das Gerät installiert ist
- Beim Betrieb des Feuerraum-Einsatzes ist eine stärkere Luftzufuhr erforderlich, als die zur Erneuerung der Raumluft vorgeschriebene Zufuhr. Diese Luftzuführung ist Pflicht, wenn die Wohnung mit einer mechanischen Lüftung ausgestattet ist.
- Der Eingang der Luftzufuhr muss entweder direkt an der Außenwand oder in einem von außen gelüfteten Raum angebracht sein. Er muss durch ein Gitter geschützt werden.
- Der Ausgang der Luftzufuhr muss so nahe wie möglich am Ofen gelegen sein. Er muss verschließbar sein, wenn er direkt in das Zimmer eintritt. Versichern Sie sich, dass das Gerät in Betrieb von nichts verschlossen wird.
- Der Querschnitt der Luftzufuhröffnung muss mindestens ein Viertel des Querschnitts des Schornsteins, auf jeden Fall jedoch betragen:
- 50 cm2 bei ausschließlich Verwendung mit geschlossener Tür.
- Ein Abschalten des Absauggebläses der mechanischen Lüftung kann sich als erforderlich erweisen, um beim Öffnen der Tür ein Zurückströmen der Rauchgase in das Zimmer zu vermeiden.
4.1 ERSTMALIGES ANZÜNDEN
- Nach Fertigstellung des offenen Kamins und Einbringen des Geräts müssen die Trocknungszeiten der benutzten Werkstoffe berücksichtigt werden (2 - 3 Wochen).
- Den Ofen nicht an Leitungen anschließen, die mehrere Geräte versorgen.
- Nach einem ersten Anzünden (siehe Abschnitt 4.4.1) ein kleines Feuer während der ersten Stunden anzünden, wobei man die Beschickung des Geräts begrenzt (ein Scheit mit einem Durchmesser von 15 cm) (halb geöffneter Schieber).
Nach und nach steigt die Temperatur des Geräts und der Kaminelemente, einhergehend mit ihrer normalen Ausdehnung.
- Während der ersten Benutzungszeit kann es zu Farbanstrichgerüchen kommen: Den Raum gut lüften, um die damit verbundene Beeinträchtigung gering zu halten.
- Vorbereitung C07709 um die Kapazität der Warmhalteplatte zu erhöhen (siehe Abb. 11):
Bei der Konfiguration des Anschlusses von hinten ist es möglich, die Schlauchabdeckung in der Warmhalteplatte abzumontieren. Dieses erhöht das Volumen der Warmhalteplatte. Die Durchführung erfolgt so:
Entfernen Sie A, indem Sie es anheben. Entfernen Sie hinten am Dekor der Warmhalteplatte C die 2 Schrauben B. Entfernen Sie das Dekor der Warmhalteplatte. Entfernen Sie die Schlauchabdeckung D. Bauen Sie das Dekor der Warmhalteplatte wieder ein. Bauen Sie das Oberteil wieder ein.
4.2 BRENNSTOFFE
4.2.1 Empfohlene Brennstoffe
Harte Holzscheite mit einer maximalen Länge von 56 cm: Eiche, Weiß- und Rotbuche, Esskastanie, usw.
Maximale Ladehöhe: 25 cm.
Wir empfehlen Ihnen, nur sehr trockenes Holz (20% Feuchtigkeit Maximum) zu benutzen, d.h. 2 Jahre Ablagerung nach dem Fällen, damit man die besten Ergebnisse erzielt und auch die Schwärzung der Abzüge und der Glasscheiben vermeidet.
Vermeiden Sie die Verwendung von harzhaltigem Holz (Tannen, Kiefern, Fichten...), die eine häufigere Wartungsfrequenz für Gerät und Rauchabführung benötigen.
4.2.2 Untersagte Brennstoffe
Außer Holz sind alle anderen Brennstoffe verboten, insbesondere Kohle und ähnliche Stoffe.
Das Auflodern von Kleinholz, Reben, Brettchen, Stroh, Pappe und flüssigen Brennstoffen ist gefährlich und muss ausgeschlossen werden.
Das Gerät darf nicht als Müllverbrennungsofen benutzt werden.
4.3 BENUTZUNG DER STELLORGANE UND DES ZUBEHÖRS
- Luftzufuhr-Schieber (Abb.3): Er darf nur mit dem Schürhaken betätigt werden.
- Türgriff: Er muss mit dem Schürhaken oder einem Topfhandschuh betätigt werden (Abb. 5).
- Schaber (Abb. 4): zum Entfernen der Asche und Reinigen des Geräts.
Sich nicht leichtsinnigerweise die Höhe verbrennen. Das Zubehör verwenden.
ANZÜNDPOSITION (Fig. 3)
Die Anzündposition wird durch direkte Betätigung des Luftzufuhrschiebers per Hand erhalten: Diese Position darf nur bei einem « kalten » Gerät benutzt werden. Sie darf nicht länger als 30 Minuten in Betrieb sein. Das Gerät muss während der gesamten Anzündephase beaufsichtigt werden. Um die Position zu erreichen, führen Sie folgende Operationen durch:
Schritt Nr. 1:
- Den Bedienknopf ② des Luftzufuhr-Schiebers bis zur entsprechenden Einraststellung der "Anzündposition" drücken.
Schritt Nr. 2:
- Den Entriegelungszeiger ① auf der rechten Seite des Luftzufuhr-Schiebers haben.
Schritt Nr. 3:
- Den Zeiger mit der rechten Hand in hoher Position halten und den Bedienknopf ② mit der linken Hand nach rechts drücken, wodurch die "Anzündposition" erhalten wird.
Um nach dem Anzünden wieder zur Position Normal-, Zwischen- oder Sparbetrieb (siehe Abb. 3) zurückzukehren, den Schürhaken benutzen, um den Bedienknopf des Luftzufuhr-Schiebers zu verschieben.
4.4 BEDIENUNG DES GERÄTS
4.4.1 Anzünden
- Den Luftzufuhr-Schieber zur Anzündposition öffnen (Abb. 3).
- Bringen Sie etwas zerknittertes Papier und eine geringe Menge sehr trockenen Holzes (Späne) auf den Rost; darauf legen Sie Holzzweige mit etwas größerem Querschnitt (Ø 3 bis 5 cm).
- Papier anzünden und die Tür schließen (sie ein wenig auflassen, damit das Holz schneller Feuer fängt).
- Sobald die Ladung des "Kleinholzes" hell brennt, Türe öffnen, den Ofen mit der empfohlenen Holzsorte beschicken und mit den Stellorganen entsprechend verfahren, um den gewünschten Brennvorgang zu erreichen.
4.4.2 Dauerbetrieb
4.4.2.1 Diskontinuierliche und kontinuierliche Funktionsweise
- Die diskontinuierliche Funktionsebene benötigt alle 3/4 Stunden ein Nachlegen. Diese besonders umweltschonende Funktionsebene sollte bevorzugt werden.
- Das Gerät kann ebenfalls eine kontinuierliche Funktionsebene leisten, wenn die Anweisungen der diskontinuierlichen Funktionsebene nicht befolgt werden können oder eine geringere Leistung gewünscht wird. In diesem Falle kann die maximale Leistung für einen 3-Stunden-Zeitraum erreicht werden. Eine reduzierte Geschwindigkeit bei schwacher Leistung ist bei einer 9 kg Ladung für einen Zeitraum von 10 Stunden möglich.
4.4.2.2 Das Feuer unterhalten
- Die gewünschte Heizstufe wird erreicht, indem man auf die Betriebsorgane einwirkt (Siehe Abschnitt 4.3) und eine entsprechende Beschickung wählt, das heißt: . Für eine maximale Heizstufe beschicken Sie das Gerät mit 3 Scheiten mit einem Durchmesser von 10 cm (geöffneter Schieber) (Fig. 3). Benutzen Sie diese Heizstufe nur für eine gewisse Zeit, um etwa die Räume nach längerer Abwesenheit aufzuheizen. . Für eine Zwischenheizstufe verwenden Sie eine geringere Holzladung: ein oder zwei Scheite (halb geöffneter Schieber) (Fig. 3).
Benutzen Sie für ein langes Heizen bei langsamer Geschwindigkeit 1 oder 2 ungespaltene Holzscheite, Durchmesser größer als 15 cm (geschlossener Scheiber) (Fig. 3). - Um eine langsame Geschwindigkeit über einen langen Zeitraum zu erhalten, legen Sie auf ein glimmendes Aschebett nach. - Um ein schnelles Anbrennen zu ermöglichen, fahren Sie das Feuer wieder mit "Kleinholz" an; dann Holzscheite nachlegen; die Tür eventuell - unter Aufsicht - etwas geöffnet halten, um das Anfachen zu beschleunigen; schließen Sie sodann die Tür und betätigen Sie die entsprechenden Stellorgane (siehe Absatz 4.3). Damit wird das Angehen des Feuers beschleunigt, besonders dann, wenn das Holz feucht ist. - Damit das Gerät und der Rauchabzug den Übergang nach und nach vornehmen kann, gehen Sie von einer Betriebsart in die andere (Übergang von zum Beispiel langsamer auf normaler Geschwindigkeit) vor neuem Nachlegen während der Glutentfachungsphase über. - Um einen Rauchrückschlag und ein Herunterfallen der Asche zum Zeitpunkt der Wiederbeschickungen zu vermeiden, sind beim Öffnen der Tür Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: Tür etwas offen, eine Wartezeit einlegen, um den Abzug entsprechend einzustellen, dann die Tür ganz öffnen. - Die kontinuierliche Funktionsweise bei langsamer Geschwindigkeit kann, vor allem bei Erwärmung (schlechter Abzug) und bei Benutzung von feuchtem Holz, eine unvollständige Verbrennung mit sich führen, die die Ablagerung von Ruß und Teer begünstigt:
Wechseln Sie periodisch vom Sparbetrieb auf Normalbetrieb. Benutzen Sie eher geringe Ladungen.
- Nach einer Benutzung bei langsamer Geschwindigkeit kann die Scheibe weniger verrußt sein. Diese Ablagerung verschwindet normalerweise sehr schnell durch Pyrolyse.
Das Einsetzen einer Abzugsreduzierklappe auf der Anschlussleitung erlaubt eine noch bessere Beherrschung der Heizstufen, besonders bei Sparbetrieb, was eine langsame Heizperiode erhöht (siehe Einbauanleitung).
4.4.2.3 Entaschen
Die zur Verbrennung des Holzes benötigte Luft wird bei offenem Schieber unter dem Gitter zugeführt. Diese Luft übernimmt auch die Abkühlung des Rostes. Für optimale Bedingungen, und um die Beschädigung des Rostes unter den Folgen der Überhitzung zu vermeiden, ist es dazu unbedingt notwendig, seine Zustellung zu vermeiden und regelmäßig zu entschen und zu leeren:
- Das Schüreisen benutzen, um das Entaschen des Rostes vorzunehmen (Fig. 4).
- Der unter dem Gitter gelegene Aschekasten kann leicht mit Hilfe des Schürhakens ausgezogen werden (Fig. 5).
- Die Aschenmenge soll niemals an den Gußeisenrost heranreichen: mindestens alle 2 bis 3 Tage entaschen.
- In regelmäßigen Abständen die sich im Ofen ansammelnden Aschenreste entfernen.
4.4.3 Sicherheitsvorschriften
- Niemals das Feuer mit Wasser löschen.
- Die Scheibe sowie einige Partien des Gerätes sind sehr heiß: Vermeiden Sie Verbrennungen, besonders bei Kindern.
- Das Gerät strahlt durch das Sichtglas eine starke Wärme aus: Niemals wärmeempfindliche Stoffe oder Objekte näher als bis zu 1,50 m an die verglaste Zone heranbringen.
- Es ist immer notwendig, die Beschickungs- und die Aschekastentür geschlossen zu halten.
- Niemals leicht brennbare Stoffe in die Nähe des Geräts oder des Holzvorrats stellen.
- Den Inhalt des Aschenkastens in einen Behälter aus Metall oder nichtbrennbarem Material, der ausschließlich für diesen Zweck vorgesehen ist, leeren. Anscheinend abgekühlte Asche kann auch nach einem längeren Zeitraum noch sehr heiß sein.
- Insbesondere ist unter dem Gerät kein Holz aufzubewahren.
- Schließen Sie, im Falle eines Kaminfeuers, den Luftzufuhrregler (Fig. 3).
5 - RATSCHLÄGE FÜR REINIGUNG UND WARTUNG DES GERÄTS UND DES SCHORNSTEINS
Ein mechanisches Schornsteinfegen ist unbedingt notwendig und sollte mehrmals im Jahr, aber mindestens einmal während der Heizperiode, durchgeführt werden. Ein Zertifikat muss von einem Fachmann ausgehändigt werden.
Zum Anlauf des Fegens, muss man:
- Das Umlenkblech abnehmen (Abb. 6) und (Abb. 7):
Das Umlenkblech abnehmen (Umlenkblech hochheben 1, nach vorn ziehen 2, halten senken 3, dann ganz herunterlassen 4 und über die rechte Seite herausziehen 5).
- Die rückwärtige Platte, die beiden Seitenplatten, den Rost und das Düsenrohr der Brennstelle abnehmen. (Um das Umlenkblech wieder einzubauen: In umgekehrter Reihenfolge wie vorstehend vorgehen).
- Überprüfen Sie den Zustand des Geräts im Allgemeinen und im Besonderen die Dichtungselemente: Dichtungen und Verschlussorgane, Stützfüße (Türe, Chassis).
- Überprüfen Sie den Zustand des Rauchabzugs und der Anschlüsse: Alle müssen mechanisch gut abgestützt sein.
- Das Gerät an der Bürste und am Staubsauger reinigen.
Im Falle einer Anomalie: Das Gerät bzw. die Installation durch einen Fachmann reparieren lassen.
Nach längerem Nichtgebrauch:
- Überprüfen Sie vor dem Anzünden, dass die Leitungen nicht verstopft sind.
LAUFENDE WARTUNG
- Scheibe mit einem feuchten Tuch von Aschenspuren reinigen. Falls notwendig, benutzen Sie ein entsprechendes Haushaltsprodukt unter Beachtung der dort angegebenen Anwendungshinweise. Warten Sie, bis das Gerät vollständig kalt ist, um diese Handgriffe vorzunehmen.
- Regelmäßig die Zuluftzuführungstür reinigen (Abb. 8):
Mit der Kante eines metallischen Gegenstandes (②) die Innenkanten der Ofentür aus Gusseisen abkratzen, um den ggf. angesammelten Ruß zu entfernen. Mit dem Staubsauger (①) Teilchen und Fremdkörper zwischen der unteren Innenkante und der Tür entfernen (Abb. 9).
Diese Teilchen stören die Bildung des Zuluftfilms, der die Verglasung vor dem direkten Kontakt mit dem Rauch schützt und auch die Verbrennung des Holzes vervollständigt. (Abb. 9).
Diese Handgriffe müssen vorgenommen werden, sobald das Glas verschmutzt ist, und unbedingt dann, sobald das Feuer vollständig ausgegangen ist.
- Die Wirksamkeit der Falle des Türverschlusses prüfen und gegebenenfalls folgende Einstellungen vornehmen (Abb. 10):
- Den Türverschluss härter einstellen:
Schrittweise unter Lösener Schraube ① und Anziehen der Schraube ② vorgehen. Die beiden Schrauben jeweils um eine Vierteldrehung verstellen und diese Maßnahme, falls erforderlich, wiederholen.
HINWEIS: Diese Maßnahme erhöht den Druck auf die Dichtung der Tür zum Feuerraum.
- Den Türverschluss leichter einstellen:
Schrittweise unter Lösener Schraube 2 und Anziehen der Schraube 1 vorgehen. Die beiden Schrauben um eine halbe Drehung verstellen und die Maßnahme gegebenenfalls wiederholen.
HINWEIS: Diese Maßnahme vermindert den Druck auf die Dichtung der Tür zum Feuerraum.
6 - ALLGEMEINE GARANTIEBEDINGUNGEN
1. MODALITÄTEN
Außer der gesetzlichen Garantie für verborgene Mängel garantiert DEVILLE im Falle von sichtbaren Mängeln oder Abweichungen des gelieferten Materials vom bestellten Material die Gewährleistung.
Ungeachtet der Bestimmungen gegenüber dem Spediteur müssen die Reklamationen der sichtbaren Mängel, die bei der Annahme des Materials entdeckt wurden, schriftlich (per Einschreiben mit Empfangsbestätigung) innerhalb von fünf Tagen nach der Feststellung der Mängel eingereicht werden. Der Käufer muss jeglichen Nachweis der festgestellten Mängel oder Defekte liefern. Außerdem muss er DEVILLE die Möglichkeit bieten, die Feststellung der Mängel oder Defekte selbst vorzunehmen und diese zu beseitigen. Desgleichen muss der Käufer DEVILLE die nicht konformen Materialien zur Verfügung stellen, gemäß den Anweisungen von DEVILLE. Alle Materialrücksendungen, egal aus welchen Gründen, dürfen nur nach formeller vorheriger Zustimmung von DEVILLE erfolgen.
2. UMFANG
Abgesehen von Entscheidungen und Schadensersatzzahlungen deckt die DEVILLE-Garantie den kostenlosen Austausch oder die Reparatur des Materials oder des defekten Elements (außer Verschleißteile) durch seinen Servicedienst unter Ausschluss von Arbeits-, Anfahrts- und Transportkosten.
Haarrisse, die bei emaillierten Geräten auftreten, werden nicht als Fabrikationsfehler betrachtet. Sie sind die Folge von Ausdehnungsdifferenzen Blech-Email oder Gusseisen-Email und ändern nichts an der Haftung. Die gelieferten Ersatzteile haben eine Garantie von sechs Monaten ab Rechnungsdatum. Jede zusätzliche Garantie, die mit einem Vertragspartner von DEVILLE getroffen wurde, verpflichtet DEVILLE nicht. Die Vorlage des Garantiescheins, der mit dem Datenstempel des Vertragspartners von DEVILLE versehen ist, wird bei Inanspruchnahme der Garantie verlangt.
Entweder muss dieser Garantieschein bei Antrag auf Reparatur des unter Garantie stehenden Gerätes vorgelegt werden oder ein abtrennbarer Abschnitt des Gebrauchsscheins muss DEVILLE innerhalb der bewilligten Frist zugesendet werden. Notfalls kann das Datum auf der von DEVILLE ausgestellten Rechnung in Erwägung gezogen werden. Die Intervention während der Garantie führt nicht zu einer Veränderung der Garantie.
3. DAUER
Die vertraglich vereinbarte Garantiedauer von DEVILLE beträgt 2 Jahre (5 Jahre für den Heizkörper des Kamins) und beginnt mit dem Kaufdatum des Gerätes. Jegliche Reklamationen müssen innerhalb der bewilligten Frist und der oben erwähnten Modalitäten formuliert werden. Die Reparatur, der Austausch oder die Änderung eines Teils während der Garantiezeit hat weder eine Veränderung der Garantie zur Folge noch Entscheidungen für diverse Kosten wie Lieferverzug, Unfall oder jegliche andere Schäden.
4. AUSNAHME
Die Garantie ist in folgenden, als Beispiel wertenden Fällen nicht gültig: Installation und Montage von Geräten, deren Kosten nicht zu Lasten von DEVILLE gehen. Daraus folgt, dass DEVILLE nur bei materiellen Schäden oder Personenschäden durch eine Installation, die nicht den gesetzlichen und vorschriftsmäßigen Anordnungen entsprechen, zur Verantwortung gezogen werden kann (z.B. das Nichtvorhandensein eines Erdanschlusses: schlechte Installation). Normale Materialabnutzung oder anormale Materialbenutzung und -verwendung, besonders im Falle einer Industrie- oder Handelsbenutzung oder der Einsatz des Materials unter anderen Bedingungen, für die das Material nicht konstruiert wurde. Dies ist z.B. der Fall bei Nichtbeachtung der vorgegebenen Bedingungen in der Gebrauchsanweisung von DEVILLE: Exposition an äußere Bedingungen, wie extreme Feuchtigkeit oder anormale Spannungsvariationen. Anomalien, Beschädigungen oder Unfälle, die durch Schock, Fall, Vernachlässigung, Beaufsichtigungs- oder Wartungsfehler verursacht wurden.
Änderungen, Transformationen oder Interventionen, die von Personen oder Unternehmen, die nicht von DEVILLE zugelassen sind, durchgeführt wurden oder die mit Ersatzteilen, die weder Originalteile noch vom Hersteller zugelassen sind, realisiert wurden.
5. BESONDERE GARANTIEBEDINGUNGEN
Diese Bedingungen vervollständigen und präzisieren die oben angesprochenen allgemeinen Garantiebedingungen und haben gegenüber denen auf dem beiliegenden Blatt „Besondere Geschäftsbedingungen von DEVILLE - Garantie“ Vorrang.