TST-2 - Garagentfernbedienung CHAMBERLAIN - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG TST-2 CHAMBERLAIN
Funktionsbeschreibung
Funktionsbeschreibung
- Dieses Handbuchellt sich speziell an die Projektierer der Torsteuerung TST WS-B von Chamberlain GmbH. Die Inbetriebnahme der Steuerung damit nur von anerkannt ausgebildeten Elektrofachkräften, die mit den Sicherheitsstandards der elektrischen Antriebs- und Automatisierungstechnik vertraut sind, erfolgen. Die Beschreibung der Steuerung, bzw. relevante Auszüge daraus, sind dem Inbetriebnehmer und Anwender mit der Weitergabe der Steuerung zur Verfügung zu stellen.
Die Angaben in thisem Handbuch konnen ohne vorherige Ankündigung geändert werden. - Alle früheren Ausgaben verlieren mit thisem Handbuch ihre Gültigkeit.
Die Zusammenstellung der Informationen in dieser Anleitung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Chamberlain GmbH übernimmt keine Gewährleistung fur dieichtigkeit der Angaben in dieser Anleitung. Insbesondere kann Chamberlain GmbH nicht fur Folgeschäden aufgrund fehlerhafter Installation oder Verwendung haftbar gemacht werden.
Die Beschreibung der Produkte, deren Einsatz, Mochigkeiten und Leistungsdaten gelten nicht als zugesicherte Eigenschaften und stehen unter dem Vorbehalt technischer Änderungen.
Da sich Fehler trotz aller Bemühungen nie vollständig vermeiden setzen, sind wir fur Hinweise jederzeit dankbar.
Die in dieser Anleitung enthaltenen Installationsempfehlungen gehen von günstigsten Rahmenbedingungen aus. Chamberlain GmbH übernimmt keine Gewähr für die einwandfrei Funktion der Steuerung in systemfremder Umgebung.
Gewährleistungsansprüche gegen Chamberlain GmbH stehen nur dem unmittelbaren Vertragspartner zu und sind nicht übertragbar. Es wird nur die Gewährleistung für die von Chamberlain GmbH gefelften Produkte übernommen. Eine Haftung für das Gesamtsystem ist ausgeschlossen.
Hinweise zur Software
- Chamberlain GmbH gehalt sich das Recht vor, ohne vorherige Ankündigung Änderungen und Erweiterungen der Software vorzunehmen. Vor dem Einsatz von Individualsoftware ist zusätzlich die Korrektheit der Software sowie das Einverständnis mit den Änderungen schriftlich vom Auftraggeber zu bestätigten.
Die Gewährleistung beinhaltet die Mängelbeseitigung in unserem Haus. Die darauf entstehenden Softwareversionen sind vom Auftraggeber zu installieren. Die Gewährleistungsverpflichtung fur Software ist auf reproduzierbare Fehler beschränkt. - Chamberlain GmbH ist nicht verpflichtet, Änderungen an bereits ausgelieferten Produkten vorzunehmen.
- Dem Auftraggeber ist es untersagt, selbst oder durch Dritte das Programm zu ändern. Chamberlain GmbH übernimmt keine Gewährleistung auf Mängel und Schäden, die auf solche Veränderungen zurückzufahren sind.
INHALT
1 Allgemeines zur Steuerung 3
2 Sicherheitshinweise 4
3 Montage der Steuerung 5
4 Elektrischer Anschluss 5
5 Ein-/Ausgänge 6
5.1 Eingänge 6
5.2 Ausgabe 6
6 Inbetriebnahme 7
7 Bedienung 8
7.1 Draht-/ Steckbrücken 8
7.2 Einstellung der Offenhaltezeit (Trimmer P1) 8
7.3 Torzyklenzahler anzeigen 9
7.4 Reset-Funktion ausfuhren 9
7.5 Einstellung der Betriebsarten (DIP-Schalter) 10
7.6 LED-Anzeige-Codes 11
8 Technische Daten 12
9 Anhang: Anschluss- und Klemmenpläne 13
9.1 Anhang A: Einzugsicherung 13
9.2 Anhang B: Motor- und Endschalterverdraughtung (Anschlussbeispel 18-adrig) 14
9.3 Anhang C: Motor- und Endschalterverdraughtung (Anschlussbeispel 12-adrig) 14
9.4 Anhang D: Häufig benötigte Standardanschlüsse 15
9.5 Anhang E: Übersicht Torsteuerung TST WS-B 16
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme der Steuerung die Funktionsbeschreibung und Sicherheitshinweise aufmerksam durch!
1 Allgemeines zur Steuerung
- Hauptanwendung: Industrietore mit elektrischen Antrieben (bis 2,2 kW, 400 VAC, AC-3)
- montiert im speziellen Torsteuerungsgehäuse TST GA mit von außen einsehbaren Diagnosemöglichkeiten
Stockmodule:
2-kanaliger Funk TST SFFE2 (433 MHz FM)
2-kanaliger Induktionschleifenauswerter TST SUVEK
- Sicherheitsleistenauswerter (Auffahrt) Schiebetorbetrieb TST SUKS/SSKS
Auf, Stopp, Zu (z.B. 2x Dreifachdrucktaster)
Endschalter AUF und ZU
2-fach Notstopp-Sicherheitskette
-
Schlaffseilfunktion mit Wiederanlauf
-
Not-Aus-Funktion
intergrierter
Sicherheitsleistenauswerter
für Überwachung der Zufahrth
optionales Steckmodul
Sicherheitsleistenauswerter
für Überwachung der Aufnahrt
2x2 freie Klemmstellen (Weitergabe von Endschalterfunktionen)
Digitale Eingänge 1...7
Vorendschafter
Zwischenhalt
Impulsfolgesteuerung (Einkanal)
Hand-/Automatik
Objektschutzlichtscharne
2x Einzugsicherung mit Testung
Trimmer:
Offenhaltezeit
4 LEDs:
Betriebsanzeige (grun)
Sicherheitsleiste (gelb)
Notstoppkreis (rot)
Diagnose (grün)
8 DIP-Schalter:
Einrichtbetrieb (Totmann)
Offenhaltezeit
Mindestoffenhaltezeit Lichtschrankenkunft Vorwarnung vor Zufahrt
Sicherheitsleisten-Auswertung Vorendschafter-Verhalten Vorwannung vor Auffahrt

- wahlweise Automatik oder Totmann Auf- und Zufahren (Zufahrt in Verbindung mit Schliebkantensicherung)
automatisches Schlieben nach Ablauf einer variabel einstellbaren Offenhaltezeit (1 ... 320 s) -
integrierter Sicherheitsleistenauswerter (Überwachung der Tor-Zufahr) für:
-
Widerstandsüberwachung (8,2/1,2 kΩ), Schließer- oder Offnerprinzip, wahlweise getestete oder redundante Auswertung ("elektrische" oder "pneumatische" Sicherheitsleiste)
-
Auswertung von dynamischen optischen Systemen.
-
Torzyklenzahler (in 10er Schritten über LED's)
- umschaltbare schnelle Reversierzeit (0,05 s/ 0,25 s) nach Sicherheitsleistenauslösung (Standard: 0,25 s)
- Laufzeitüberwachung 60s
2 Sicherheitshinweise
Bei der Inbetriebnahme und dem Betreiben der Steuerung sind folgende wichtigen Sicherheitshinweise, sowie die nachfolgenden Montage- und Anschlusshinweise unbedingt zu beachten:
- Alle Installations-, Inbetriebnahme-, und Instandhaltungsarbeiten sind ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal durchzuführen. Es mussen insbesondere die folgenden Vorschriften (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) beachtet werden: VDE-Vorschriften (VDE 0100, VDE 0105, VDE 0113, VDE 0160, VDE 0700), Brandverhütungsvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften sowie die einschlagigen Vorschriften für Industrietore (ZH1/494, prEN12453, prEN12978)
- Ein Öffnen der Steuerung ist nur bei allpolig abgeschalteter Versorgung zulässig.
- Ein Betrieben der Steuerung in geöffnetem Zustand ist nicht erlaubt.
- Ein Betreiben der Steuerung bei demontiertem CEE-Stecker ist nur zulässig, wenn die Netzversorgung über einen entsprechenden Schalter allpolig von der Steuerung getrennt werden kann. Der Netzstecker oder der ersatzweise eingesetzte Schalter muss leicht zugänglich sein.
- Wenn die Anschlussleitung these Gerätes beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
- Ein Betreiben der Steuerung mit beschädigter Folientastatur ist verboten. Beschädigte Tastaturen sind auszubauschen. Die Tastatur ist grundsätzlich nur für Fingerbetätigungs vorgesehen. Eine Betätigung mit spitzen Gegenständen ist untersagt.
- Vor dem erstmaligen Zuschalten der Steuerungsversorgung ist safer zu stellen, dass alle Steckkarten korrekt in den darauf vorgesehenen Steckplätzen stecken.
- Bei Fahrten des Tores im Totmann-Betrieb ist safer zu stellen, dass der Torbereich von dem Bediener eingesehen werden kann, da in dieser Betriebsart Sicherheitseinrichtungen wie Sicherheitsleiste und Lichtschranke umgangen werden können.
- Das manuelle Betätigkeiten der Schütze ist untersagt. Bei Zerstörung der Schutzfolie erlischt die Gewährleistung.
- Gem. prEN12453 darf der Vorendschafter der Sicherheitsleisten max. 50 mm oberhalb der unteren Endlage positioniert werden. Den Angaben im Kapitel Klemmen- und Anschlussplan zur Sicherheitsleiste ist unbedingt Folge zu leisten.
- Einstellung aller DIP-Schalter und Funktion der Sicherheitseinrichtungen überprüfen. Die Einstellung der DIP-Schalter, Potentiometer, Brücken und anderer Bedienelemente darf nur von unterwiesenem Personal durchgeführt werden.
Ein Missachten der Sicherheitshinweise kann zur gesundheitlichen Gefährung oder zu Beschäftigungen der Steuerung und des Tores führen
Mit diesen Sicherheitshinweisen wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Bei Fragen zu dem Produkt sprechen Sieitte ihren Lieferanten an.
Der Hersteller hat die Gerätehardware und Software sowie die Produktdokumentation sorgfältig geprüft, kann aber keine Gewährleistung über vollige Fehlerfreiheit übernehmen.
Die Seriennummer ist auf einem separaten Aufkleber auf der Leiterplatte und dem Steuerungs- gehäuse aufgebracht. Motordaten (Nennlast, Nenndrehmoment, etc.), Baujahr und weitere Angaben sind dem Typenschild des Antriebs und/oder dem des Tores zu entnahmen.
TSTWS
Control Device
3N~400V / ~230V
50...60Hz / 2500W
IP54 (IP65) / -10...+50°C
FEIG
ELECTRONIC

3 Montage der Steuerung
- Vor der Montage ist die Steuerung auf eventuelle Transport- oder sonstige Beschädigungen zu überprüfen. Beschädigungen im Innebereich der Steuerung können unter Umständen zu erheblichen Folgeschäden an der Steuerung bis hin zur Gesundheitsgeführung für den Anwender führen.
- Wahlrend der Montage der Steuerung ist die Anlage spannungsfrei zu schalten.
- Die Steuerung ist für eine direkte Wandmontage vorgesehen. Die Befestigung erfolgt über die an der Bodenseite befindlichen Wandhalter. Die Steuerung ist immer so zu montieren, dass die Leitungsinführungen nach unten zeigen. Es ist sicherzustellen, dass die Übertragung von mechanischen Schwingungen durch das Tor auf die Steuerung vermieden wird (z.B. Montage an einer gemauerten Wand).
Die Montage ist nur auf ebenen Flächen zulässig. Das Gehäuse muss verspannungsfrei montiert werden. - Der Montageort ist so zu wahren, dass die Steuerung keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, und sonstige Witterungseinflüsse nicht unmittelbar auf die Steuerung einwirken können.
Das zu fahrende Tor muss von der Steuerung aus einsehbar sein, um den von der Folientastatur möglichen Totmannbetrieb zu erlauben. - Das Berühren der Elektronikteile, besonderss der Teile des Prozessorkreises, ist zu vermeiden. Elektronische Bauteile können durch elektrostatischen Entladung geschädigt oder zerstört werden. Kann das Berühren der Elektronikkomponenten nicht vermieden werden, so sollte zuvor kurzzeitig eine geerdete Stelle (z.B. geerdete Torzarge) berührt werden.
4 Elektrischer Anschluss
- Anschluss-, Prüf- und Wartungsarbeiten an der offenen Steuerung)durfen nur in spannungsfreiem Zustand durchgefuhrt werden. Besonderss zu beachten sind die unter dem Abschnitt Sicherheitshinweise aufgeführten Punkte.
Die Steuerung ist für eine Nennspannung von 230/400 V ±10% 50/60 Hz ausgelegt. Neutral- und Schutzleiterleiter sind unbedingt mit anzuschreiben. Bei 230 V-Betrieb müssen die Klemmstelle L3 (Schütz), N und PE verwendet werden.
Die Versorgungszuleitung ist bauseits mit 16 A Auslösecharakteristik K abzusichern. Die Antriebe sind mit einem zusätzlichen Überlastschnitt (z.B. Thermopille) auszurüsten. - Werden die potentialfreien Kontakte der Relaisausgabe oder sonstige Klemmstellen fremdgespeist, d.h. mit einer gefährlichen Spannung betrieben, die nach dem Ausschalten der Steuerung, bzw. bei gezogenem Netzstecker noch anstehen kann, so muss ein entsprechender Warnaufkleber deutlich sightbar auf dem Steuerungsgehäuse aufgebracht werden. ("ACHTUNG! Vor dem Zugang zu den Anschlussklemmen müssen alle Netzstromkreise abgescheltet sein.")
Die Steuerspannung 24V_DC (Gleichspannung) fur Fremdgeräte und die eigenen externen Steuerkreise sind über eine selbstrückstellende Halbleitersicherung abgesichert. Die Rückstellung erfolgt nach der Beseitigung der Überlast bzw. des Kurzschlusses und kurzzeitiger Abkuhlungsphase. - Alle Steuerspannungseingänge sind galvanisch gegenüber der Versorgung durch eine Basisisolierung getrennt. Sie sind für 24V_DC ungeregelt ausgelegt, wobei die Eingänge mit potentialfreien Kontakten, oder eingeschränkt mit 24 V-aktiven Ausgängen belegt werden können.
- Alle an der Steuerung anzuschliebenden Komponenten müssen gemäss EN60335-1 mindestens eine zusätzliche Isolierung mit einer Bemessungsspannung >230V aufweisen.
- Bei Toren, kann es zu sehr hohen elektrostatischen Aufladungenkommen. Eine Entladung erfolgt gegen den am nachsten gelegengen Punkt, der einen Schutzleiterbezug hat. Wird durch ungünstige Verkabelung eine Entladung auf die unter Massebezug stehenden Steuereingänge ermöglich, so kann es zu Schäden an der Steuerung kommt. Besonderss gefährdet sind die Anschlüsse der Sicherheitsleiste. Als Gegenmaßnahme ist eine Ableiteinrichtung am Torblatt zu empfehlen.
- Bei den in der Steuerung eingeführten Leitungen ist der Anschluss kurz zu halten und möglichst direkt zur Anschlussklemme zu führen.
Maximale Anschlussquerschnitte der verwendeten Leiterplattenklemmen:
| Schraubklemen | Steckklemen | |
| eindrähtig (starr) | 2,5 mm² | 1,5 mm² |
| feindrähtig (mit/ohne Aderendhülse) | 1,5 mm² | 1,0 mm² |
Anschlussbelegung siehe separate Zeichnungen im Anhang.
ACHTUNG:
Keinesfalls Montage oder Verdrahtungsrechte im Steuerungsgehäuse hinterlassen. Elektrisch leitfähige Reste konnen zu schweren Schäden auf der Leiterplatte führen.
Alle Schrauben an den Schützen, auch vermeintlich nicht genutzte, fest anziehen.
5 Ein-/Ausgabe
5.1 Eingänge
| Eingang | Klemme | Funktion(DIP...) siehe Kapitel „Einstellung der Betriebsarten“ | Kontaktart |
| IN1 | 85 – 86 | Vorendschafter Sicherheitsleiste (DIP 6, 7) | Schließer |
| IN2 | 83 – 84 | Endschafter-Zwischenhalt: wirkt bei allen Aufbefehlen (mit Folientaster-AUF kann aus Zwischenhalt bis in obere Endlage gefahren werden) | Schließer |
| IN3 | 81 – 82 | Impulsfolge-Eingang: AUF→STOPP→ZU→STOPP (keine Automatikzufahr nach Ablauf der Offenhaltezeit) | Schließer |
| IN4 | 74 – 75 | Objektschutz-Lichtschanke1: (DIP 2, 3, 4)bei Auslösing: Automatik-Auffahr, Totmann Zufahr erlaubt | Öffner*2 |
| IN5 | 71 – 72 | Umschaltung Totmann/Automatik1bei Auslösing (Unterbrechung) Totmannbetrieb jeder neue Auslösing bewirkt zunachst einen Stopp | Öffner*2 |
| IN6 | 66 – 67 | selbstüberwachende Einzugsicherung 11:bei Auslösing: Verriegelung der Auffahr, Totmann Zufahr. (Testung in der oberen Endlage, z.B. Auswertung von Lichtschranken mit Testung oder Sender-Empfängerlichtschranken) | Öffner mit Testung*2(s. Anhang A) |
| IN7 | 62 – 63 | selbstüberwachende Einzugsicherung 21: s. Einzugsicherung 1 | Öffner mit Testung*2 |
| Notstopp1 | 31 – 32 | Notstopp-Kette 11: Schlaffseilschafter, Schlupftür (kurzzeitige Auslösing zu Beginn der Zufahr aus der oberen Endlage bewirkt einen selbständigen Wiederanlauf) | Öffner |
| Notstopp2 | 33 – 34 | Notstopp-Kette 21: Notendschafter, Thermopille, ... | Öffner |
| EndOben | 35 – 36 | Endschafter Oben1 | Öffner |
| EndUnten | 37 – 38 | Endschafter Unten1 | Öffner |
| StopExt1 | 51 – 52 | Dreifachdrucktaster 1STOPP1: keine Fahrt möglich | Öffner*2 |
| AufExt1 | 55 | AUF: Automatik-Auffahr, keine Totmannfunktion | Schließer |
| ZuExt1 | 57 | ZU: Automatik-Zufahr, keine Totmannfunktion | Schließer |
| StopExt2 | 53 – 54 | Dreifachdrucktaster 2STOPP1: keine Fahrt möglich | Öffner*2 |
| AufExt2 | 56 | AUF: Automatik-Auffahr, keine Totmannfunktion | Schließer |
| ZuExt2 | 58 | ZU: Automatik-Zufahr, keine Totmannfunktion | Schließer |
| SiLei21 / 22 | 42 – 44 | Sicherheitsleiste Zufahr (über integrierten Auswerter) → bei Auslösing oder Störung erfolgt: während der Zufahr: Reversierung (Stop→Wiederauffahr) generell: Zufahr nur noch in Totmann möglich | s. Anhang D |
| Funk Kanal 1+2 | - | Kanal1: AUF→STOPP→ZU→STOPP Kanal2: AUF→EO→ZU→AUF | Steckmodul:TST SFFE |
| SiLei11 / 12 | 40 – 41 | zusätzliche Sicherheitsleiste Auffahr1 → bei Auslösing oder Störung erfolgt: während der Auffahr: Stop→Zufahr für 0,5s→Stop generell: Fahrt nur noch in Totmann möglich | über Steckmodul:TST SUKS/SSKS |
| Det 1 / 2 | Anschluss direkt am Steck-modul | 2-kanaliger Induktionsschleifenauswerter → bei Auslösing erfolgt: während Zufahr: Reversierung (Stop→Wiederauffahr) generell: Automatik-Auffahr | über Steckmodul:TST SUVEK |
^1 : wird dieser Eingang nicht verwendet, so muss eine entsprechende Drahtbrücke eingelegt sein. ^2 : ab Werk gebrückt
5.2 Ausgänge
| Ausgang | Klemme | Funktion | Schaltcharakteristik |
| Relais K1 | 2 – N | Warnleuchte, blinkt während der Fahrt und zwischen den Endlagen. Ausnahme: Notstopp- und Totmannbetrieb (siehe auch DIP 5, 8) | Schließer, 230 V schaltend |
| Relais K2 | 11 – 12 – 13 | Störmeldeausgabe / Hoflichtfunktion: (siehe Drahtbrücke P3) | Wechsler, potentialfrei |
| AUF-Schütz | 13 – 14 | Meldung Aufnahrt aktiv | Schließer,potentialfrei |
| ZU-Schütz | 13 – 14 | Meldung Zufahrt aktiv | Schließer,potentialfrei |
6 Inbetriebnahme
Die folgende Anleitung dient als Anweisung zur Prüfung und Einstellung von Toranlagen mit mechanischen Endschaltern und beinhaltet eine wichtige Anmerkungen, die zu berücksichtigten sind. Die Kenntnisnahme der vorangestellten Kapitel wird vorausgesetzt.
ACHTUNG: Bei Wechsel von Sicherheitsleisten-Systemen die Steuerung ausschalten und nach dem Anschließlich des neuen Systems in den Einrichtbetrieb (DIP1 = Off) versetzen. Bei pneumatischer Sicherheitsleiste (Druckwelle) unbedingt DIP-Schalter 6 auf Testung stellen (DIP6 auf ON).
- Überprüfen der elektrischen Anschlüsse gem. Anschlussbelegungsplan, der Tormechanik und der gewünschten Anlagenkonfiguration inklusive der dazugehörigen DIP-Schalter und Steckmodule, so dass von keiner der Komponenten eine mechanische oder elektrische Gefährdung ausgehen kann.
- Rechtsdrehfeld des bauseitigen Netzanschlusses überprüfen.
- Tor bei ausgeschalteter Steuerung in Mittelstellung bringen und mechanische Endschalter so einstellen, dass kein Schalter betägt ist.
- DIP-Schalter S1 auf "OFF" schalten. Die Steuerung arbeitet nach dem Einsatz im Totmann-Betrieb, d.h. der Antrieb lauft nur solange, wie die AUF- oder ZU-Taste der Folientastatur betägt wird ACHTUNG: Das Tor lauft in dieser Betriebsart ohne Berücksichtigung der Sicherheits-Einrichtungen (Lichtschranke, Sicherheitsleiste). Eine Unterbrechung des Notstoppkreises (z. B. Schlaffseilschalter) oder die Auslösung der Einzugsicherung wird berücksichtigt.
- Netzstecker einstecken, bzw. Versorgung einschalten
- Tor mit ZU-Taster in Höhe der geschlossenen Position fahren
ACHTUNG: bei Toren mit unbekannten Nachlaufweg genügend Abstand zur Endposition halten -
Bei falscher Drehrichtigung des Tores:
-
Rechtsdrehfeld der Steuerungsversorgung prüfen
-
falsches Motordrehfeld, Versorgung ausschalten und zwei Motoranschlüsse tauschen
-
Unteren Endschalter so einstellen, dass er gerade auslost. Endschalter dann durch weitere Fahrten in.
these Endlage bei Bedarf genauer justieren
ACHTUNG: Endschalterarfindenden Endpositionen nichtüberfahrenwerden
- Sicherheitsendschalter Unten einstellen. Einstellvorschriften des Antriebsherstellers beachten.
- Tor mit AUF-Taster in Höhe der geöffneten Position fahren
- Oberen Endschalter so einstellen, dass er gerade auslost. Endschalter dann durch weitere Fahrten in diese Endlage bei Bedarf genauer justieren
ACHTUNG: Endschalterarfindendpositionennichtüberfahrenwerden
- Sicherheitsendschalter Oben einstellen. Einstellvorschriften des Antriebsherstellers beachten.
- Zwischenhalt (Falls benötigt): Tor in die gewünschte Position des Zwischenhalts fahren
- Zwischenhalt-Schalter so einstellen, dass er gerade auslost (betrachtet aus Auffahrtsrichtung)
- Einstellung des Vorendschalters
Der Vorendschafter dient zur Abschaltung der Reversierung bei ausgelöster Sicherheitsleiste. Er muss, je nach Tortyp, wie unter dargestellt justiert werden. Die Toranlage ist auf einen Spalt von max. 5 bzw. 2 cm zwischen Schließkantenprofil und Fußboden zu schreiben.


- Vorendschafter so einstellen, dass er bei Zufahrt an dieser Position gerade auslõst (gelbe LED).
- Endschalterpositionen durch Totmann-Auf und Zufahrens überprüfen und ggf. korrigieren
- Steuerung ausschalten und DIP-Schalter S1 auf "ON" schalten. Die Steuerung befindet sich nach dem Wiedereinschalten im Automatik-Betrieb.
- Alle Sicherheitseinrichtungen, wie Schließkantensicherung, Lichtschanke, Notstopp, u.s.w. auf Funktion überprüfen.
7 Bedienung
Die wesentlichen Bedienungselemente der TST-WS-B Torsteuerung befinden sich bei Draufsicht in der rechten oberen Ecke der Platine.

Bild 8.1: Bedienungselemente der TST WS-B
ACHTUNG:
Einstellungen der Bedienelemente dürfen nur von unterwiesenem Personal durchgeführt werden!
7.1 Draht-/ Steckbrücken
| Brücke/Jumper | Funktion | Reaktion |
| Brücke P2geschlossendurchtrennt | Reversierzeit | Verweildauer vor Wechsel der Fahrrichtung (Schützumschaltung) für Sicherheitsleisten-Reversierung |
| 0,25 s | - | |
| 0,05 s | - | |
| Brücke P3geschlossendurchtrennt | Relaisfunktion K2 | |
| Störausgabe | "Störmdelterelais" (Störung liegt vor, wenn nach 5 Minuten permanenter Belegung von Stopp, Auf, Notstopp, Lichtschranke, Sicherheitsleiste oder Einzugsicherung kein Automatikbetrieb möglich ist.Ausnahme: Auf/ Stopp-Befehle, Lichtschranke oder Sicherheitsleiste sind in Endlage Oben/ Zwischenhalt noch belegt) | |
| Hoflicht | "Hoflichtansteuerimpuls" (1s-Impuls vor jedem Fahrtbeginn zur Ansteuerung eines Treppenhausautomaten) | |
| Jumper JP4001-22-3 | Sicherheitsleiste | Abschlusswiderstand der Sicherheitsleiste |
| 1,2 kΩ | - | |
| 8,2 kΩ | - |
7.2 Einstellung der Offenhaltezeit (Trimmer P1)
- Sie bewirkt das automatische Zufahren des Tores nach Ablauf dieser Zeit aus der Endlage Oben oder dem Zwischenhalt.
Die Offenhaltezeit wird aktiviert durch das Umlegen des DIP2-Schalters in Position ON. - Sie kann im Bereich von 1s bis ca. 320s liegen.
- Ein aktiver Notstopp-Eingang oder ein Stopp-Befehl deaktiviert die Offenhaltezeit.
Die Offenhaltezeit lauft erst nach Freiwerden aller Auf-Befehle und Sicherheitseinrichtungen ab.
Die Offenhaltezeit wird deaktiviert, wenn drei Zufahrtversuche hintereinander staatfanden, bei denen die Sicherheitsleiste ausgelöst hat.

Bild 8.2: Stellbereich des Trimmers P1
7.3 Torzyklenzahler anzeigen
Der Torzyklenzähler zählt die Torfahrten aus einer EndlageHERE aus zur anderen Endlage. Er gibt somit Auskunft uber die gesamte Nutzung des Tores. Dieser Zählerstand kann uber die folgende Tasten-Kombination an den LEDs dargestellt werden:
Notaus-Pilztaster drucken
Folientaster AUF drucken und gedrück halten
Folientaster ZU drucken
Die Tasten können nun losgelassen werden
Als Startzeichen der Ausgabe leuchten alle 4 LEDs für ca. 0,5s auf. Es wird nun der Torzyklenzahler nach dem unter dargestellen Schema angezeigt. Die Anzeige beginnnt bei der hochstwertigen LED.
Achtung: Falls bisher weniger als 10 Torzyklen gefahren wurden, blinken alle LED's zyklisch.

Bild 8.3: Ausgabe der Zählerstände an den LEDs
Beispiel:
Ein Torzyklenzahlerstand von z.B. 63856 wird in der folgenden Reihenfolge angezeigt:
- 6x blinken der Run-LED (6x 10000 = 60000)
3x blinken der SiLei-LED (3x 1000 = 3000)
8x blinken der NotSt-LED (8x 100 = 800) - 5x blinken der Inkr-LED (5x 10 = 50)
Die letzte Stelle wird nicht angezeigt.
Dieser Anzeigemodus kann durch Ziehen des Notaus-Tasters verlassen werden.
7.4 Reset-Funktion ausführten
Die Reset-Funktion dient dazu, die Steuerung neu zu Starten, ohne die Versorgung abzuschalten. Über diese Funktion konnen Fehler gelöscht werden. Die Zählerständeebinso wie eingestellte Funktionen bleiben damit unverändert.
Folientaster STOPP, AUF und ZU zusammen drücken Steuerung startet neu
7.5 Einstellung der Betriebsarten (DIP-Schalter)
Die Betriebsarten werden über die auf der Platine angebrachten DIP-Schalter eingestellt. Die folgende Tabelle dient zur Beschreibung der möglichen Funktionen.
ACHTUNG:
Einstellungen der Bedienelemente dürfen nur von unterwiesenem Personal durchgeführt werden!
| DIP 1 | Automatik | Einrichtbetrieb aktivieren | |
| OFF | Totmann | Nur Totmann-Funktion für Auf- und Zufahrt (ohne Berücksichtigung von Sicherheitsleiste, Objektschutzlichtschanke und externen Auf-/Zu-Befehlsgebern) | |
| ON | Automatik | • Automatik-Auffahrt, Automatik-Zufahrt bei vorhandener Sicherheitsleiste • Automatik-Auffahrt, Totmann-Zufahrt bei ausgelöster / gestörter Sicherheitsleiste | |
| DIP 2 | Offenhaltezeit | Schliebautomatik, Zwangsschliebung | |
| OFF | inaktiv | Keine Schliebautomatik aktiv | |
| ON | aktiv | Nach Erreichen der oberen Endlage (oder Zwischenhalt) und Freiwerden aller Auf-Befehle und Sicherheiten startet die über den Trimmer P1 eingeseltte Zeit. Nach Ablauf der Offenhaltezeit schließt das Tor automatisch. Die Offenhaltezeit wird durch aktiven Notstopp oder Stopp-Befehl abgebrochen. Bei aktiver Objektschutzlichtschanke, Auf-Befehl oder Sicherheitsleiste wird die Offenhaltezeit auf Maximum gehalten. | |
| DIP 3 | Mindestoffenhaltezeit | Abbruch der Offenhaltezeit Funktion nur aktiv, wenn Offenhaltezeit aktiv (DIP 2: ON) | |
| OFF | inaktiv | Keine Mindestoffenhaltezeit aktiv | |
| ON | aktiv | • 2s nach Freiwerden der Objektschutzlichtschanke erfolgt Zufahrt • Wenn Vorwarnung aktiv (s. DIP5), dann lauft direkt die Vorwarnkeit von 3s | |
| DIP 4 | Lichtschranke | Funktionsweise der Objektschutzlichtschanke | |
| OFF | Zufahrt | • Während Zufahrt reversierend • Während Aufnahrt keine Funktion | |
| ON | Auf- und Zufahrt | • Während Zufahrt reversierend • Während Aufahrt als Stopp-Befehl. Solange Auslösung ansteht, nur Totmannfahrten möglich. Nach Freiwerden erfolgt automatische Aufahrt (2s Verzögerung) bis in die entsprechende, zuvor angeforderte Endlage (Zwischenhalt, Endlage Oben). Eine evtl. eingestellte Offenhaltezeit beginnnt zu laufen | |
| DIP 5 | Vorwarnung Zu | Verzögerungszeit vor Zufahrt | |
| OFF | inaktiv | - | |
| ON | 3 s | Beginn der Zufahrt wird um 3s verzögert (Aufahrt s. DIP 8) (s. auch Relaisfunktion Warnleuchte) | |
| DIP 6 | Sicherheitsleiste | Auswahl des Sicherheitsprinzip gem. prEN12453 (siehe auch Klemmenplan "Anhang D") | |
| OFF | Redundanz | während der Zufahrt bis zur Aktivierung des unteren Vorendschalters bzw. Endschalters müssen beine unabhängigen Signale einer elektrischen oder optischen Sicherheitsleistenauswertung stets die gleichen Signale anziegen. Erfolgt ein Signalwechsel auf einem Kanal, so muss nach spätestens 100 ms der zweite Kanal folgen. | |
| ON | Testung | A C H T U N G: unbedingt bei p n u m a t i s c h e R Leiste aktivieren nach dem Aktivieren des unteren Vorendschalters oder Erreichen des unteren Endlagenschalters während/nach der Zufahrt wird innerhalb von 3 s eine Auslösung der Sicherheitsleiste erwartet. | |
| DIP 7 | Vorendschafter | Verhalten des Tores vor und nach der Aktivierung des Vorendschalters | |
| OFF | Abschaltung Reversieren | • Vor der Aktivierung: Auslösung der Sicherheitsleiste bewirkt sofortigen Stopp mit anschließender Wiederaufhadt • Nach der Aktivierung: Auslösung der Sicherheitsleiste bewirkt sofortigen Stopp | |
| ON | Auslösung ignorieren | • Vor der Aktivierung: Auslösung der Sicherheitsleiste bewirkt sofortigen Stopp mit anschließender Wiederaufhadt • Nach der Aktivierung: Auslösung der Sicherheitsleiste wird ignoriert Achtung: bei Auslösung erfolgt keine Anzeige der SiLei-LED | |
| DIP 8 | Vorwarnung Auf | Verzögerungszeit vor Aufahrt (nur wenn DIP5 - Vorwarnung Zu aktiv) | |
| OFF | inaktiv | keine Vorwarnung vor Aufahrt, Vorwarnung vor Zufahrt ist von DIP 5 abhängig. | |
| ON | 3s | Fahrtbeginn vor Auf- und Zufahrt wird um 3s verzögert | |
7.6 LED-Anzeige-Codes
| LED-Farbe | Bezeichnung | Bedeutung |
| grün | RUN | Betriebsbereitschaft |
| EIN | Interner Fehler erkannt (z.B. Rechnerkreis) → Steuerung Aus- + Einschalten oder Reset-Funktion durchführten | |
| 3s EIN / 3s AUS (0,15 Hz) | keine Automatikzufahrt möglich · Objektschutzlichenschränke aktiv, Auf-/Stop-Befehl anstehend · Totmann-Betrieb aktiv über Eingang IN5 | |
| 1s EIN / 1s AUS (0,5 Hz) | Steuerung ist betriebsbereit | |
| 0,1s EIN / 0,1s AUS (5 Hz) | Einzugsicherung in Aufnahrt ausgelöst · Testung der Einzugsicherung fehlgeschlagen | |
| AUS | Steuerung ohne Versorgung oder Schmelzsicherung F200 defect | |
| gelb | SILEI | Sicherheitsleiste1 (zusätzlich zu LED's auf Steckkarte) |
| EIN | 3x Betätigung der Leiste während der Zufahrth (keine Offenhaltezeit bzw. Schließautomatik → nachster Fahrbefehl wirdt unverzögert) · Vorendsalter angefahren (Anzeige nur in Verbindung mit Folientaster-ZU) · Fehlerfall "Vorendschafterauslösing nicht plausibel": Endsalter Oben + Vorendschafter oder Zwischenhalt + Vorendschafter waren gleichzeitig ausgelöst, Vorendschafter seitdem nicht mehr freiogwerden · Dynamisches optisches System angeschlossen, aber nicht im Einrichtbetrieb eingelernt. | |
| 3s EIN / 3s AUS (0,15 Hz) | Eingang unterbrochen · Auslösing bei Öffnerauswertung → z.B. pneumatische Leiste (Druckwelle) · Störung bei Schließerauswertung → z.B. elektrische Leiste · Unterbrechung oder Ausfall des dynamischen optischen Systems → keine Impulse für mehr als 2 Sekunden | |
| 1s EIN / 1s AUS (0,5 Hz) | Eingang kurzgeschlossen · Störung bei Öffnerauswertung → z.B. pneumatische Leiste (Druckwelle) · Auslösing bei Schließerauswertung → z.B. elektrische Leiste · Auslösing des dynamischen optischen Systems (Frequenz < 200 Hz) | |
| 0,1s EIN / 0,1s AUS (5 Hz) | Systemfehler · Testung fehlgeschlagen (DIP6: ON → z.B. pneumatische Leiste) · Redundanz fehlerhaft (DIP6: OFF) → z.B. elektrische Leiste · Redundanz der Steckkarte für Sicherheitsleiste fahrherst (Schiebetorbetrieb) · Steckkarte für Sicherheitsleiste wird nicht mehr erkannt · zu hohe Impulsrate bei dynamischen optischen Systemen · Steckkarte-Sicherheitsleiste dauerhaft ausgelöst | |
| AUS | Kein Fehler, Leiste arbeitet korrekt (z.B. gütiger Abschlusswiderstand erkannt) | |
| rot | NOTST | Notstoppette, 24V-Versorgung, Endschalter |
| EIN | Externe 24 V gehlt (Überlast oder Kurzschluss → alle 24V-Verbraucher überprüften, bzw. abklemmen) → Sicherung ist selbstrückstellend | |
| 3s EIN / 3s AUS (0,15 Hz) | Gesamte Notstoppette unterbrochen (Pilztaster, Schlaffseilschalter, Schlupfür und/oder nachfolgende) | |
| 1s EIN / 1s AUS (0,5 Hz) | Notstoppette antriebsseitig unterbrochen (Notendschalter, Thermopille, Ausrückschalter, ...) | |
| 0,1s EIN / 0,1s AUS (5 Hz) | Endschanter Oben und Unten gleichzeitig ausgelöst Endlagenschalter Oben aktiv (Anzeige nur in Verbindung mit Folientaster-AUF) Endlagenschalter Unten aktiv (Anzeige nur in Verbindung mit Folientaster-ZU) maximale Laufzeit von 60s übersritten (→ Reset-Funktion ausführten) | |
| AUS | Steuerung betriebsbereit, Notstoppette geschlossen | |
| alle LEDs dauerhaft aus | 230 V-Netzversorgung gehlt Sicherung F200 defect | |
8 Technische Daten
| Abmessungen Gehäuse (B x H x T): | ca.: 182x 320 x 93mm (ohne Pilztaster) | |
| Abmessungen Leiterplatte (LxBxH): | ca.: 210 x 170 x 70 mm (ohne Steckmodule) | |
| Montage: | senkrecht stehend | |
| Versorgung: Steuerung über L3, N, PE:Antrieb über L1, L2, L3:Leistungsaufnahme der Steuerung | 230 VAC ±10%, 50...60 Hz(abgesichert auf der Leiterplatte: F200 / 0,5 AT) | |
| bis zu 3x 400 VAC ±10%, 50...60 Hz, 2200 W bei AC-3(Absicherung bauseits: 16 A, Auslösecharakteristik K)zusätzlicher Motorschutz (z.B. Thermopille) erforderlich | ||
| ca. 30VA (ohne Antrieb und ext. 230 V-Verbraucher): | ||
| Fremdversorgung 1 (230 V): | 230 VAC ±10%, 50...60 Hz(abgesichert auf der Leiterplatte: F300 / 1 AT) | |
| Steuerspannung / externe Versorgung (Fremdversorgung 2): | 24 VDC ungeregelt(±20% bei Nennlast 200 mA und Nennspannung 230 V)max. 200 mA inkl. Steckmodul in X11 / X12abgesichert über selbstrückstellende Halbleitersicherung | |
| Steuereingänge: | 24 VDC / typ.15 mAalle Eingänge sind potentialfrei anzuschlieben oder:< 2 V: inaktiv → logisch 0> 17 V: aktiv → logisch 1min. Signaldauer für Eingangssteuerbefehle: > 100 msgalvanische Trennung durch Optokoppler auf der Leiterplatte | |
| Sicherheitskette/Notausinkl. Endsalter Oben und Unten | alle Eingänge sind unbedingt potentialfrei anzuschliebenKontaktbelastbarkeit: ≥ 35 VDC / ≥ 200 mAbei Unterbrechung der Sicherheitskette ist keine Bewegung desAntriebes mehr möglich, auch nicht in Totmannab Werk nicht gebrachte | |
| RelaisausgängeRelais K1: „Warneleuchte":Relais K2: „Störung/Hoflicht“Hilfskontakte am Schützung „Auffahr" und „Zufahr": | werden induktive Lasten geschlossen (z.B. weitere Relais), so müssen diese mit Freilaufdioden und entsprechenden Entstörmaßnahmenausgerüstet werden | |
| → 230 VAC / min. 0,1 A / max. 80 W· L1 schaltend, Schließer | ||
| → 24VDC / 500 mA→ 230 VAC / min. 0,1 A / max. 80W· potentialfrei schaltend, Wechsler | Einmal für Leistungs-schaltung genutzte Kontaktekönnen keine Kleinstrome mehr schalten | |
| → 230 VAC·potentialfrei schaltend, Schließerfestan Motoraufgehrt bzw. -zufahr gekoppelt | ||
| Antriebsausgangelektromechanische BremseTemperaturbereich Lagerung:LuftfeucheVibrationSchutzartGewicht | 3x 400VAC, max. 2,2 kW bei AC-3Anschluss erfolgt direkt am WendeschutzWendeschutz ist für den Betrieb von DreiphasenantriebenVBorebereitet230 VAC-Ansteuerung über Schützkontakte (geschaltete Motorphaseam Schütz, N+PE am Klemmenblock)potenzialfrei Ansteuerung über Hilfskontakte Auf-/Zufahr möglich(z.B. DC-Bremsung)-10...+50°C-20...+70°CBis 95% nicht kondensierendschwingungsarmae Montage, z.B. an einer gemauerten WandIP54 (IP65 durch Austausch von CEE-Anschluss und Abdichtung offenerLeitungsinführungen)ca. 2,8 kg | |
| Richtlinien | Normen: | |
| EMV-Richtlinie:geändert durch: | EN 50081-1 / 03.93:Störaussendung, WohnbereichEN 50081-2 / 03.94:Störaussendung, IndustriebereichEN 50082-2 / 02.96:Störfestigkeit, Industriebereich | |
| Niederspannungsrichtlinie: | EN 60335-1 / 10.95:Sicherheit elektrischer Geräte für denHausgebrauch und ähnliche Zwecke / Teil1: Allgemeine Anforderungen | |
| Spezialifizierungen | Richtlinie 98/37/EG:MaschinenrichtlinieEN12453 / 2000:Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore –AnforderungenEN12455 / 2000:Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore –Prüverfahren | |
| Angewendete nationale technischeSpezifikationen bzgl. obigen Richtlinien | prEN12978 / 11.99:Schutzeinrichtungen – Anforderungen undPrüverfahren | |
9 Anhang: Anschluss- und Klemmenpläne
ACHTUNG:
Die Testung der Einzugsicherung erfolgt nur in der oberen Endlage. Zur Realisierung einer Zwischenhaltposition befragen Sie ihren Lieferanten.
9.1 Anhang A: Einzugsicherung
Prinzip:
Ruhezustand: Eingang IN6 (IN7) erhält +24V
Auslösung: Eingang IN6 (IN7) liegt offen
Testung: Mit dem Erreichen der oberen Endlage erwartet die Steuerung eine Auslösung IN6 (IN7). Hierzu werden die +24V des Testausgangs "EO-Test" abgeschelt. Dies kann dazu genutzt werden, um z. B. einen Sender einer Einweglichtschranke abzuschalten oder den Testeingang einer Reflexionslichtschranke anzusteuern. (Ggf. externen "Pull-Down-Widerstand" von max. 2,2kΩ von Klemme 63 (67) nach 64 (68) schalten)

| Einzugsicherung unbeschaltet | Einzugsicherung beschaltet Reflexlichtscharken | Einzugsicherung beschaltet Einweg-Lichtschanke | |
| Kanal 1 (INEN) | +24V 61 IN7 62 EO-Test 63 GND 64 Drahtbrücke | Sender-Empfänger-Modul +24V 61 IN7 62 EO-Test 63 GND 64 Reflektor | +24V 61 IN7 62 EO-Test 63 GND 64 Sender Empfänger Signal |
| Kanal 2 (AUEN) | +24V 65 IN6 66 EO-Test 67 GND 68 Drahtbrücke | Sender-Empfänger-Modul +24V 65 IN6 66 EO-Test 67 GND 68 Reflektor | +24V 65 IN6 66 EO-Test 67 GND 68 Sender Empfänger Signal |
9.2 Anhang B: Motor- und Endschalterverdraught (Anschlussbeispel 18-adrig)

für Funktion Zwischenhalt:
1.) Brücke zwischen Klemmen 84 und 92 einlagen
2.) Schalter "Zwischenhalt Ein/Aus" an Klemmen 83 und 94 anschließen
3.) Zwischenhaltposition über Endschalter S6 "ZwH" einstellen
9.3 Anhang C: Motor- und Endschalterverdraught (Anschlussbeispel 12-adrig)

für Funktion Zwischenhalt:
1.) Schalter "Zwischenhalt Ein/Aus" an Klemmen 83 und 94 anschließen
2.) Zwischenhaltposition über Endschalter S6 "ZwH" einstellen

9.4 Anhang D: halten genütte Standardanschlüsse

9.5 Anhang E: Übersicht Torsteuerung TST WS-B
Funktionsbeschreibung
Funktionsbeschreibung
Funktionsbeschreibung
8 Technische gegevens 12
De staat positie wird nicht weergegeben.
8 Technische gegevens