PST 650 PE - Stichsäge BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Stichsäge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PST 650 PE - BOSCH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PST 650 PE von der Marke BOSCH.
BEDIENUNGSANLEITUNG PST 650 PE BOSCH
Gerätekennwerte Stichsäge Bestellnummer Nennaufnahmeleistung Abgabeleistung Leerlaufhubzahl Hub Hubzahlvorwahl Pendelung max. Schnitttiefe in Holz in Aluminium in Stahl, unlegiert Schrägschnitte (links/rechts) Gewicht ohne Netzkabel ca. Schutzklasse [W] [W] [min-1] [mm] [mm] [mm] [mm] [kg] PST 650 PE
0–45 2,4 / II Bitte die Bestellnummer Ihres Gerätes beachten, die Handelsbezeichnungen einzelner Geräte können variieren. Geräusch-/Vibrationsinformation Messwerte ermittelt entsprechend EN 50 144. Der A-bewertete Schalldruckpegel des Gerätes beträgt typischerweise: PST 650 PE 82 dB(A)
PST 750 PE/PST 850 PE
84 dB(A) Der Geräuschpegel beim Arbeiten kann 85 dB(A) überschreiten. Gehörschutz tragen! PST 650 PE: Die bewertete Beschleunigung beträgt typischerweise 5 m/s2. PST 750 PE/PST 850 PE: Die Hand-Arm-Vibration ist typischerweise niedriger als 2,5 m/s2. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das Gerät ist bestimmt, bei fester Auflage Trennschnitte und Ausschnitte in Holz, Kunststoff, Metall, Keramikplatten und Gummi auszuführen. Es ist geeignet für gerade und kurvige Schnitte mit Gehrungswinkel bis 45°. Die Sägeblattempfehlungen sind zu beachten. Geräteelemente 1 Stellrad Hubzahlvorwahl
Ein-Aus-Schalter Feststellknopf für Ein-Aus-Schalter Ausblasöffnung/Absaugschlauch* Spannhebel für Fußplatte (PST 850 PE) Fußplatte Hebel für Pendelhub-Einstellung Schalter für Späneblasvorrichtung (PST 750 PE/PST 850 PE) SDS-Hebel für Sägeblattentriegelung Führungsrolle Sägeblatt* Berührungsschutz Abdeckhaube für Absaugung Hubstange Spanreißschutz* Skala Schnittwinkel Schraube Winkelmesser** Gewindebohrung Vordere Aussparung Halterung Parallelanschlag/Kreisschneider*
- Zubehör ** handelsüblich (nicht im Lieferumfang enthalten) Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört teilweise nicht zum Lieferumfang. 2 609 932 299 • (03.03) T Deutsch–1 Zu Ihrer Sicherheit
Gefahrloses Arbeiten mit dem Gerät ist nur möglich, wenn Sie die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise vollständig lesen und die darin enthaltenen Anweisungen strikt befolgen. Zusätzlich müssen die allgemeinen Sicherheitshinweise im beigefügten Heft befolgt werden. Lassen Sie sich vor dem ersten Gebrauch praktisch einweisen. Wird bei der Arbeit das Netzkabel beschädigt oder durchtrennt, Kabel nicht berühren und sofort den Netzstecker ziehen. Gerät niemals mit beschädigtem Kabel benutzen. Geräte, die im Freien verwendet werden, über einen Fehlerstrom-(FI-)Schutzschalter mit maximal 30 mA Auslösestrom anschließen. Das Gerät nicht bei Regen oder Nässe verwenden. Schutzbrille tragen. Asbesthaltiges Material darf nicht bearbeitet werden. Kabel immer nach hinten vom Gerät wegführen. Sichern Sie das Werkstück. Ein mit Spannvorrichtungen oder Schraubstock festgehaltenes Werkstück ist sicherer gehalten als mit Ihrer Hand. Das Gerät nur eingeschaltet gegen das Werkstück führen. Beim Arbeiten nie Hand oder Finger vor dem Sägeblatt führen. Die Schnittbahn muss oben und unten frei sein von Hindernissen. Beim Sägen muss die Fußplatte 6 auf ganzer Fläche sicher aufliegen. Beim Bearbeiten kleiner oder dünner Werkstücke stabile Unterlage bzw. Sägetisch verwenden (Zubehör). Nur scharfe, einwandfreie Sägeblätter verwenden. Rissige, verbogene oder unscharfe Sägeblätter sofort auswechseln. Nach Beendigung des Arbeitsvorganges Gerät ausschalten und Sägeblatt erst dann aus dem Schnitt ziehen und ablegen, wenn dieses zum Stillstand gekommen ist (Rückschlaggefahr). Das Gerät vor dem Ablegen immer ausschalten und warten, bis das Gerät zum Stillstand gekommen ist. Sägeblätter nach dem Ausschalten nicht durch seitliches Gegendrücken abbremsen. Niemals Kindern die Benutzung des Gerätes gestatten. Bosch kann nur dann eine einwandfreie Funktion des Gerätes zusichern, wenn das für dieses Gerät vorgesehene Original-Zubehör verwendet wird. 2 609 932 299 • (03.03) T
Sägeblatt einsetzen/wechseln Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen. Zum Einsetzen und Wechseln des Sägeblattes 11 wird das Tragen von Schutzhandschuhen empfohlen. Sägeblatt einsetzen Sägeblatt (Zähne in Schnittrichtung) bis zum Einrasten in die Hubstange 14 einschieben. Der SDS-Spannhebel 9 springt nach hinten, und das Sägeblatt wird verriegelt. Beim Einsetzen des Sägeblattes darauf achten, dass der Sägeblattrücken in der Rille der Führungsrolle 10 liegt. Sägeblatt auswerfen Zum Auswerfen des Sägeblattes den SDS-Hebel 9 nach vorn in die Aufnahmeposition drehen. Das Sägeblatt wird gelöst und ausgeworfen. Staub-/Späneabsaugung
Beim Arbeiten entstehende Stäube können gesundheitsschädlich, brennbar oder explosiv sein. Geeignete Schutzmaßnahmen sind erforderlich. Zum Beispiel: Manche Stäube gelten als Krebs erregend. Geeignete Staub-/Späneabsaugung verwenden und Staubschutzmaske tragen. Leichtmetallstaub kann brennen oder explodieren. Arbeitsplatz stets sauber halten, weil Materialmischungen besonders gefährlich sind. Abdeckhaube Bei Einsatz der Staubabsaugung die Abdeckhaube 13 immer montieren und ganz nach unten schieben. Aufsetzen: Abdeckhaube von oben in die Führung einsetzen und bis zum Einrasten nach unten schieben. Abnehmen: Abdeckhaube seitlich fassen und nach oben abziehen. Anschluss eines Staubsaugers (Zubehörseiten) Den Absaugschlauch (Ø 19 mm, Zubehör) direkt an der Ausblasöffnung 4 anschließen. Der Staubsauger muss für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignet sein. Beim Absaugen von besonders gesundheitsgefährdenden, Krebs erzeugenden, trockenen Stäuben ist ein Spezialsauger zu verwenden. In Deutschland werden für Holzstäube auf Grund TRGS 553 geprüfte Absaugeinrichtungen gefordert, die interne Absaugeinrichtung darf im gewerblichen Bereich nicht verwendet werden. Für andere Materialien muss der gewerbliche Betreiber die speziellen Anforderungen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft klären. Deutsch–2 Inbetriebnahme Netzspannung beachten! Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typenschild des Gerätes übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Geräte können auch an 220 V betrieben werden. Ein-Aus-Schalten Zur Inbetriebnahme des Gerätes den Ein-AusSchalter 2 drücken. Zum Feststellen den Ein-Aus-Schalter 2 in gedrücktem Zustand mit dem Feststellknopf 3 arretieren. Zum Ausschalten des Gerätes den Ein-Aus-Schalter 2 loslassen bzw. drücken und loslassen. Stufenlose Hubzahlregulierung Leichter Druck auf den Ein-Aus-Schalter 2 bewirkt eine kleine Hubzahl. Mit zunehmendem Druck wird die Hubzahl erhöht. Hubzahlvorwahl Mit dem Stellrad 1 lässt sich die erforderliche Hubzahl (auch während des Laufes) vorwählen. Die erforderliche Hubzahl ist vom Werkstoff und den Arbeitsbedingungen abhängig und kann durch praktischen Versuch ermittelt werden. Späneblasvorrichtung (PST 750 PE/PST 850 PE) Mit dem Luftstrom der Späneblasvorrichtung 8 kann die Schnittlinie von Spänen frei gehalten werden. Späneblasvorrichtung ein: Für Arbeiten in Holz, Kunststoff u.Ä. mit großem Spanabtrag. Späneblasvorrichtung aus: Für Arbeiten in Metall und Verwendung von Kühl- und Schmierflüssigkeit. Pendelung einstellen Die in vier Stufen einstellbare Pendelung ermöglicht eine optimale Anpassung von Schnittgeschwindigkeit, Schnittleistung und Schnittbild an das zu bearbeitende Material. Die Pendelung kann mit dem Einstellhebel 7 (auch bei laufender Maschine) eingestellt werden. Stufe 0: Stufe I: Stufe II: Stufe III: 2 609 932 299 • (03.03) T Es wird empfohlen: – die Pendelstufe umso kleiner zu wählen bzw. die Pendelung abzuschalten, je feiner und sauberer die Schnittkante werden soll, – bei der Bearbeitung von dünnen Werkstoffen wie z.B. Blechen die Pendelung auszuschalten, – in harten Werkstoffen wie z.B. Stahl mit kleiner Pendelung zu arbeiten, – in weichen Materialien und beim Schnitt in Faserrichtung mit maximaler Pendelung zu arbeiten. Die optimale Einstellung kann durch praktischen Versuch ermittelt werden.
/ D Schnittwinkel einstellen
PST 650 PE/PST 750 PE
Die Schraube 17 lösen, und die Fußplatte 6 leicht in Richtung Sägeblatt schieben. Die Fußplatte ist beidseitig um 45° schwenkbar. Beliebige Schnittwinkel lassen sich mit einem Winkelmesser 18 exakt einstellen. Für die Einstellung präziser Gehrungswinkel besitzt die Fußplatte eine Skala 16 mit Einrastpunkten in 15°Schritten. Die geschwenkte Fußplatte bis zum Einrasten in Richtung Ausblasöffnung schieben. Die Schraube 17 anschließend wieder festziehen. PST 850 PE Den Spannhebel 5 aus der Fußplatte 6 herausschwenken und die Fußplatte durch Linksdrehen des Spannhebels lösen. Danach die Fußplatte 6 leicht in Richtung Sägeblatt schieben. Die Fußplatte ist beidseitig um 45° schwenkbar. Beliebige Schnittwinkel lassen sich mit einem Winkelmesser 18 exakt einstellen. Für die Einstellung präziser Gehrungswinkel besitzt die Fußplatte eine Skala 16 mit Einrastpunkten in 15°Schritten. Die geschwenkte Fußplatte bis zum Einrasten in Richtung Ausblasöffnung schieben. Den Spannhebel 5 anschließend durch Rechtsdrehen wieder festziehen und zurück in die Fußplatte schwenken. Darauf achten, dass der Spannhebel vollständig in der Fußplatte 6 versenkt ist. keine Pendelung kleine Pendelung mittlere Pendelung große Pendelung Deutsch–3
/ E Fußplatte versetzen Tipps Für randnahes Sägen kann die Fußplatte nach hinten versetzt werden. – Mit versetzter Fußplatte kann der Schnittwinkel nicht verändert werden. – Der Kreisschneider/Parallelanschlag 22 sowie der Spanreißschutz 15 können nicht verwendet werden.
PST 650 PE/PST 750 PE
Die Schraube 17 vollständig herausdrehen. Die Fußplatte abheben und so versetzen, dass die Schraube 17 mit der Halterung 21 in die vordere Aussparung 20 der Fußplatte eingesetzt und wieder in die Gewindebohrung 19 eingedreht werden kann. Vor dem Festziehen der Schraube 17 die Fußplatte bis zum Einrasten nach hinten drücken. PST 850 PE Den Spannhebel 5 aus der Fußplatte 6 herausschwenken und die Fußplatte durch Linksdrehen des Spannhebels lösen. Die Fußplatte 6 bis zum Anschlag in Richtung Ausblasöffnung verschieben. Den Spannhebel 5 anschließend durch Rechtsdrehen wieder festziehen und zurück in die Fußplatte schwenken. Darauf achten, dass der Spannhebel vollständig in der Fußplatte 6 versenkt ist.
Nach längerem Arbeiten mit kleiner Hubzahl die Maschine ohne Sägeblatt zur Abkühlung ca. 3 Minuten mit maximaler Hubzahl im Leerlauf drehen lassen. Für enge Kurven schmale Sägeblätter verwenden. Beim Sägen von Metall o.Ä. entlang der Schnittlinie Kühl- bzw. Schmiermittel auftragen. F /G Parallelanschlag/Kreisschneider (Zubehör) Maximale Materialstärke: 30 mm Tauchsägen Es dürfen nur weiche Werkstoffe wie Holz, Gasbeton, Gipskarton o.Ä. im Tauchsägeverfahren bearbeitet werden! Nur kurze Sägeblätter verwenden. Das Gerät mit der vorderen Kante der Fußplatte auf das Werkstück aufsetzen und einschalten. Das Gerät fest gegen das Werkstück drücken, und das Sägeblatt langsam in das Werkstück eintauchen. Sobald die Fußplatte ganzflächig aufliegt, entlang der Schnittlinie weitersägen. Spanreißschutz Um das Ausreißen der Oberfläche beim Sägen von Holz zu verhindern, den Spanreißschutz von unten in die Fußplatte 6 einsetzen. Der Spanreißschutz kann nur für bestimmte Sägeblatttypen verwendet werden. 2 609 932 299 • (03.03) T Deutsch–4 Wartung und Reinigung Konformitätserklärung Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen. Gerät und Lüftungsschlitze stets sauber halten, um gut und sicher zu arbeiten. Um Funktionsstörungen zu vermeiden, stark stauberzeugende Materialien nicht von unten bzw. über Kopf bearbeiten. Die Sägeblattaufnahme regelmäßig reinigen, z.B. durch leichtes Ausklopfen des Gerätes auf einer ebenen Fläche. Bei extremen Einsatzbedingungen kann sich bei der Bearbeitung von Metallen leitfähiger Staub im Innern des Gerätes absetzen. Die Schutzisolierung des Gerätes kann beeinträchtigt werden. Es empfiehlt sich in solchen Fällen die Verwendung einer stationären Absauganlage, häufiges Ausblasen der Lüftungsschlitze und das Vorschalten eines Fehlerstrom-Schutzschalters (FI). Die Führungsrolle 10 gelegentlich mit einem Tropfen Öl schmieren und auf Abnutzung überprüfen. Ist sie abgenutzt, muss sie erneuert werden. Sollte das Gerät trotz sorgfältiger Herstell- und Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Reparatur von einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge ausführen zu lassen. Bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Bestellnummer laut Typenschild des Gerätes angeben.
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmt: EN 50 144 gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 89/336/EWG, 98/37/EG. Dr. Egbert Schneider Senior Vice President Engineering Robert Bosch GmbH, Geschäftsbereich Elektrowerkzeuge Änderungen vorbehalten Umweltschutz Rohstoffrückgewinnung statt Müllentsorgung Gerät, Zubehör und Verpackung sollten einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Diese Anleitung ist aus chlorfrei gefertigtem RecyclingPapier hergestellt. Zum sortenreinen Recycling sind Kunststoffteile gekennzeichnet. In Deutschland können nicht mehr gebrauchsfähige Geräte zum Recycling beim Handel abgegeben oder (ausreichend frankiert) direkt eingeschickt werden an: Recyclingzentrum Elektrowerkzeuge Osteroder Landstr. 3 37589 Kalefeld 2 609 932 299 • (03.03) T Dr. Eckerhard Strötgen Head of Product Certification Deutsch–5 Product Specifications Jigsaw Order number Rated input power [W] Output power [W] Stroke rate at no load [per min] Stroke [mm] Stroke rate selection Pendelum action Maximum cutting depth in wood [mm] in aluminium [mm] in non-alloyed steel [mm] Bevel cuts (left/right) Weight without mains cable approx. [kg] Protection class PST 650 PE
Robert Bosch GmbH Geschäftsbereich Elektrowerkzeuge D-70745 Leinfelden-Echterdingen www.bosch-pt.com 2 609 932 299 (03.03) T/72 Printed in Switzerland – Imprimé en Suisse
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