POF 1300 ACE - Oberfräse BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice BOSCH POF 1300 ACE - page 6
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Produktinformationen

Marke : BOSCH

Modell : POF 1300 ACE

Kategorie : Oberfräse

Laden Sie die Anleitung für Ihr Oberfräse kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch POF 1300 ACE - BOSCH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. POF 1300 ACE von der Marke BOSCH.

BEDIENUNGSANLEITUNG POF 1300 ACE BOSCH

1 609 929 F23 - U5 Seite 5 Montag, 19. April 2004 8:35 08

1 609 929 F23 - Buch Seite 1 Montag, 19. April 2004 8:27 08 Gerätekennwerte Oberfräse Bestellnummer Nennaufnahmeleistung* Abgabeleistung Leerlaufdrehzahl Konstantelektronik Drehzahlvorwahl Staubabsaugung Werkzeugaufnahme Fräskorbhub Gewicht ohne Netzkabel, ca. Schutzklasse [W] [W] [min-1] [mm] [mm] [kg] POF 1100 AE 0 603 26A 0..

6/8 1/4" 3,0 / II Bitte die Bestellnummer Ihrer Maschine beachten. Die Handelsbezeichnungen einzelner Maschinen können variieren.

  • Angaben gelten für Nennspannungen [U] 230/240 V. Bei niedrigeren Spannungen und in länderspezifischen Ausführungen können diese Angaben variieren. Geräteelemente Die Nummerierung der Geräteelemente bezieht sich auf die Darstellung des Gerätes auf der Grafikseite. 1 Drehknopf für Feineinstellung Frästiefe (POF 1300 ACE) 2 Skala Frästiefen-Feineinstellung (POF 1300 ACE) 3 Spannhebel 4 Handgriff links 5 Skala Frästiefen-Grobeinstellung 6 Tiefenanschlag 7 Schieber mit Indexmarke 8 Flügelschraube für Tiefenanschlag 9 Schutzmanschette 10 Entriegelungshebel für Kopierhülse 11 Stufenanschlag 12 Grundplatte 13 Gleitplatte 14 Fräser* 15 Spanschutz 16 Fixierschraube für Führungsstangen 17 Überwurfmutter mit Spannzange 18 Spindel-Arretiertaste 19 Handgriff rechts (mit Ein-/Ausschalter 23) 20 Einschaltsperre 21 Schrauben für Stufenanschlag (POF 1100 AE) 22 Stellrad Drehzahlvorwahl 23 Ein-/Ausschalter 24 Markierung für Nullpunktabgleich 25 Gabelschlüssel 6 • 1 609 929 F23 • 04.04

Rändelschraube (2 x) Absaugadapter* Absaugschlauch Ø 35 mm* Kopierhülse* Parallelanschlag Führungsstange (2 x) Zentrierdorn Flügelschraube für Zentrierdorn Kurvenanschlag* Fräszirkel/Führungsschienenadapter** Griff für Fräszirkel** Fixierschraube „Grobeinstellung Fräszirkel“ (2 x)* Fixierschraube „Feineinstellung Fräszirkel“ (1 x)* Feineinstellung für Fräszirkel* Zentrierschraube** Distanzplatte (im Set „Fräszirkel 2 609 200 143“ enthalten)** Führungsschiene** ** Zubehör, nur mit separatem Parallelanschlag 3 607 000 606 verwendbar.

  • Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört teilweise nicht zum Lieferumfang. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das Gerät ist bestimmt, bei fester Auflage in Holz, Kunststoff und Leichtbaustoffen Nuten, Kanten, Profile und Langlöcher zu fräsen sowie zum Kopierfräsen. Bei reduzierter Drehzahl und mit entsprechenden Fräsern können auch NE-Metalle bearbeitet werden. Deutsch - 1 1 609 929 F23 - Buch Seite 2 Montag, 19. April 2004 8:27 08 Zu Ihrer Sicherheit Gefahrloses Arbeiten mit dem Gerät ist nur möglich, wenn Sie die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise vollständig lesen und die darin enthaltenen Anweisungen strikt befolgen. Zusätzlich müssen die allgemeinen Sicherheitshinweise im beigefügten Heft befolgt werden. Lassen Sie sich vor dem ersten Gebrauch praktisch einweisen. ■ Schutzbrille und Gehörschutz tragen. ■ Festes Schuhwerk tragen. ■ Bei langen Haaren Haarschutz tragen. Nur mit eng anliegender Kleidung arbeiten. ■ Wird bei der Arbeit das Netzkabel beschädigt oder durchtrennt, Kabel nicht berühren, sondern sofort den Netzstecker ziehen. Gerät niemals mit beschädigtem Kabel benutzen. ■ Geräte, die im Freien verwendet werden, über einen Fehlerstrom-(FI-)Schutzschalter mit maximal 30 mA Auslösestrom anschließen. Das Gerät nicht bei Regen oder Nässe verwenden. ■ Kabel immer nach hinten vom Gerät wegführen. ■ Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzuspüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu. Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sachbeschädigung oder kann einen elektrischen Schlag verursachen. ■ Das Elektrowerkzeug nur an isolierten Handgriffen anfassen, wenn das Einsatzwerkzeug eine verborgene Leitung oder das eigene Netzkabel treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann Metallteile des Gerätes unter Spannung setzen und zu einem elektrischen Schlag führen. ■ Beim Arbeiten das Gerät immer fest mit beiden Händen halten und für einen sicheren Stand sorgen. ■ Sichern Sie das Werkstück. Ein mit Spannvorrichtungen oder Schraubstock festgehaltenes Werkstück ist sicherer gehalten als mit Ihrer Hand. ■ Das Gerät nur eingeschaltet gegen das Werkstück führen. 7 • 1 609 929 F23 • 04.04 ■ Vor Inbetriebnahme festen Sitz des Fräswerkzeugs überprüfen. ■ Nie über Metallgegenstände, Nägel und Schrauben fräsen. ■ Hände weg vom rotierenden Fräser. ■ Nach beendeter Arbeit das Gerät durch Betätigung des Spannhebels in die obere Ausgangsstellung zurückführen und ausschalten. ■ Das Gerät vor dem Ablegen immer ausschalten und warten bis das Gerät zum Stillstand gekommen ist. ■ Werkzeuge vor Stoß und Schlag schützen. ■ Niemals Kindern die Benutzung des Gerätes gestatten. ■ Bosch kann nur dann eine einwandfreie Funktion des Gerätes zusichern, wenn das für dieses Gerät vorgesehene Original-Zubehör verwendet wird. Fräswerkzeug einsetzen Fräserauswahl Je nach Bearbeitung und Einsatzzweck sind Fräswerkzeuge in den verschiedensten Ausführungen und Qualitäten verfügbar: Fräswerkzeuge aus Hochleistungsschnellschnittstahl (HSS) sind zur Bearbeitung weicher Werkstoffe wie z. B. Weichholz und Kunststoff geeignet. Fräswerkzeuge mit Hartmetallschneiden (HM) sind speziell für harte und abrasive Werkstoffe wie z. B. Hartholz und Aluminium geeignet. Nur Fräswerkzeuge verwenden, deren zulässige Drehzahl mindestens so hoch ist wie die höchste Leerlaufdrehzahl des Gerätes. Der Schaftdurchmesser des Fräsers muss mit dem angegebenen Durchmesser der Werkzeugaufnahme (Spannzange) übereinstimmen. Original-Fräswerkzeuge aus dem umfangreichen Bosch-Zubehörprogramm erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler. Fräser einsetzen (siehe Bild

■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen. ■ Zum Einsetzen und Wechseln von Fräswerkzeugen wird das Tragen von Schutzhandschuhen empfohlen. Den Spanschutz 15 herunterklappen. Deutsch - 2 1 609 929 F23 - Buch Seite 3 Montag, 19. April 2004 8:27 08 Die Spindel-Arretiertaste 18 drücken und festhalten. Die Spindel eventuell von Hand drehen, bis die Arretierung einrastet. ■ Die Spindelarretiertaste nur bei Stillstand betätigen. Den Fräser einsetzen. Der Fräserschaft muss mindestens 20 mm (Schaftlänge) eingeschoben werden. Die Überwurfmutter 17 mit dem Gabelschlüssel 25 (SW 19) festziehen. Die Spindel-Arretiertaste 18 loslassen. Den Spanschutz 15 hochklappen. Keinesfalls die Spannzange mit der Überwurfmutter festziehen, solange kein Fräser eingesetzt ist. Staub-/Späneabsaugung ■ Beim Arbeiten entstehende Stäube können gesundheitsschädlich, brennbar oder explosiv sein. Geeignete Schutzmaßnahmen sind erforderlich. Zum Beispiel: Manche Stäube gelten als krebserregend. Geeignete Staub-/ Späneabsaugung verwenden und Staubschutzmaske tragen. ■ Leichtmetallstaub kann brennen oder explodieren. Arbeitsplatz stets sauber halten, weil Materialmischungen besonders gefährlich sind. Absaugadapter montieren (siehe Bild B ) 8 • 1 609 929 F23 • 04.04 Inbetriebnahme Netzspannung beachten: Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typschild des Gerätes übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Geräte können auch an 220 V betrieben werden. Ein-/Ausschalten Zur Inbetriebnahme des Gerätes zuerst die Einschaltsperre 20 betätigen, und anschließend den Ein-/Ausschalter 23 drücken und gedrückt halten. POF 1300 ACE: Eine Lampe beleuchtet den Fräsbereich. Zum Ausschalten des Gerätes den Ein-/Ausschalter 23 loslassen. POF 1300 ACE: Die Lampe erlischt langsam. Drehzahlvorwahl Den Spanschutz 15 an der Halterung der Grundplatte zusammendrücken und abnehmen. Den Absaugadapter 27 mit beiden Rändelschrauben 26 auf der Grundplatte 12 befestigen und den Staubsauger mittels Absaugschlauch 28 (Zubehör) anschließen. Bei Montage des Absaugadapters auf richtige Einbaulage achten! Zum Absaugen kann der 35-mm-Ø-Absaugschlauch 28 direkt am Absaugadapter angeschlossen werden. Damit stets optimales Absaugen des Spanmaterials gewährleistet bleibt, ist der Absaugadapter 27 regelmäßig zu reinigen. Das Gerät kann direkt an die Steckdose eines Bosch-Allzwecksaugers mit Fernstarteinrichtung angeschlossen werden. Dieser wird beim Einschalten des Gerätes automatisch gestartet.

Der Staubsauger muss für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignet sein. Beim Absaugen von besonders gesundheitsgefährdenden, krebserzeugenden, trockenen Stäuben ist ein Spezialsauger zu verwenden. In Deutschland werden für Holzstäube auf Grund TRGS 553 für gewerbliche Anwendungen geprüfte Absaugeinrichtungen gefordert, die die Einhaltung der Grenzwerte für die Staubemission gewährleisten. Für andere Materialien muss der gewerbliche Betreiber die speziellen Anforderungen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft klären. Mit dem Stellrad 22 lässt sich die benötigte Drehzahl (auch während des Laufes) vorwählen. 1 – 2 = niedrige Drehzahl 3 – 4 = mittlere Drehzahl 5 – 6 = hohe Drehzahl Die erforderliche Drehzahl ist vom Werkstoff abhängig und kann durch praktischen Versuch ermittelt werden. Nach längerem Arbeiten mit kleiner Drehzahl die Maschine zur Abkühlung zirka 3 Minuten lang mit maximaler Drehzahl im Leerlauf drehen lassen. Deutsch - 3 1 609 929 F23 - Buch Seite 4 Montag, 19. April 2004 8:27 08 Drehzahltabelle Konstantelektronik (POF 1300 ACE) POF 1100 AE/POF 1300 ACE: – Die Flügelschraube 8 lösen, so dass der Tiefenanschlag 6 frei beweglich ist. – Den Spannhebel 3 durch Drehen im Uhrzeigersinn lösen und das Gerät langsam nach unten drücken, bis der Fräser die Werkstückoberfläche berührt. Durch Drehen des Spannhebels 3 entgegen dem Uhrzeigersinn das Gerät arretieren. – Den Tiefenanschlag 6 nach unten drücken, bis er auf dem Stufenanschlag 11 aufsitzt. Den Schieber 7 nach unten drücken und auf „0“ stellen. – Den Tiefenanschlag 6 auf die gewünschte Frästiefe einstellen und die Flügelschraube 8 festziehen. Wichtig hierbei ist, dass der Schieber 7 anschließend nicht mehr verstellt wird. – Den Spannhebel 3 lösen und das Gerät nach oben zurückführen. Die vorgenommene Grobeinstellung der Frästiefe sollte durch einen praktischen Versuch überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Die Konstantelektronik hält die Drehzahl bei Leerlauf und Last nahezu konstant und gewährleistet eine gleichmäßige Arbeitsleistung. Feineinstellung der Frästiefe (POF 1300 ACE) Material Hartholz (Buche) Weichholz (Kiefer) Spanplatten Kunststoffe Aluminium Fräser-Ø 4 – 10 mm 12 – 20 mm 22 – 40 mm 4 – 10 mm 12 – 20 mm 22 – 40 mm 4 – 10 mm 12 – 20 mm 22 – 40 mm 4 – 15 mm 16 – 40 mm 4 – 15 mm 16 – 40 mm Drehzahlstufen 5–6 3–4 1–2 5–6 3–6 1–3 3–6 2–4 1–3 2–3 1–2 1–2

Die in der Tabelle dargestellten Werte sind Richtwerte. Die erforderliche Drehzahl ist vom Werkstoff und von den Arbeitsbedingungen abhängig und lässt sich im praktischen Versuch ermitteln. Frästiefe einstellen Die Frästiefe kann je nach Bearbeitung in mehreren Stufen voreingestellt werden. Die Einstellung der Frästiefe darf nur im ausgeschalteten Zustand des Gerätes erfolgen. Frästiefe grob einstellen – Das Gerät auf das zu bearbeitende Werkstück stellen. POF 1300 ACE: Den Feineinstellweg mit der Feineinstellung 1 mittig stellen; hierzu den Drehknopf der Feineinstellung solange drehen, bis die Markierungen 24 an der Rückseite des Gerätes wie gezeigt übereinstimmen. Anschließend die Skala 2 auf „0“ drehen (siehe Bild C ). Den Stufenanschlag 11 auf die niedrigste Stufe stellen; der Anschlag rastet spürbar ein. POF 1100 AE: Die Schrauben für den Stufenanschlag 21 zur Hälfte hinein- bzw. herausdrehen. Den Stufenanschlag 11 auf die niedrigste Stufe stellen; der Anschlag rastet spürbar ein. Ist die Feineinstellung der Frästiefe gewünscht, eine der 3 Stufen wählen, die mit der Schraube 21 versehen ist. 9 • 1 609 929 F23 • 04.04 Nach einer Probefräsung kann durch entsprechendes Verdrehen der Feineinstellung 1 (1 Teilstrich = 0,1 mm/1 Umdrehung = 2,0 mm) nachgestellt werden. Der max. Verstellweg beträgt insgesamt ca. +/– 8 mm. Beispiel: Das Gerät nach oben zurückführen und gefräste Nuttiefe messen (Soll = 10,0 mm; Ist = 9,8 mm). – Das Gerät anheben und die Gleitplatte 13 so unterlegen, dass ein freies Absenken des Geräts möglich ist und der Fräser das Werkstück nicht berührt. Das Gerät wieder nach unten drücken bis der Tiefenanschlag 6 auf dem Stufenanschlag 11 aufsitzt. – Anschließend, sofern noch nicht erfolgt, die Skala 2 auf „0“ drehen. – Die Flügelschraube 8 lösen. – Mit der Feineinstellung 1 die Frästiefe um 0,2 mm/2 Teilstriche (=Differenz aus Sollund Istwert) im Uhrzeigersinn zustellen. – Die Flügelschraube 8 wieder festziehen. – Das Gerät nach oben zurückführen und die Frästiefe durch einen weiteren Versuch überprüfen. Deutsch - 4 1 609 929 F23 - Buch Seite 5 Montag, 19. April 2004 8:27 08 Nach Einstellung der Frästiefe sollte die Stellung der Indexmarke 7 auf dem Tiefenanschlag nicht mehr verändert werden, so dass immer die momentan eingestellte Frästiefe auf der Skala 5 abgelesen werden kann. Feineinstellung der Frästiefe (POF 1100 AE) Mit dem Stufenanschlag 11 können bis zu drei unterschiedliche Frästiefen voreingestellt werden. Die Einstellung erfolgt entsprechend der zuvor beschriebenen Vorgehensweise mit dem Unterschied, dass durch Verdrehen der Schrauben für den Stufenanschlag 21 die Höhendifferenz der Anschläge zueinander verändert werden kann. Verwendung des Stufenanschlages a) Aufteilung in mehrere Arbeitsschritte Bei größeren Frästiefen ist es empfehlenswert, mehrere Bearbeitungsgänge mit jeweils geringerer Spanabnahme vorzunehmen. Mit Hilfe des Stufenanschlags 11 kann der Fräsvorgang auf mehrere Stufen aufgeteilt werden. Die gewünschte Frästiefe mit der tiefsten Stufe des Stufenanschlags einstellen. Danach werden für die ersten Bearbeitungsgänge die höheren Stufen gewählt. b) Voreinstellung unterschiedlicher Frästiefen Werden mehrere unterschiedliche Frästiefen bei der Bearbeitung eines Werkstückes benötigt, können diese ebenfalls mit Hilfe des Stufenanschlages 11 voreingestellt werden. Arbeitshinweise Fräsrichtung Das Fräsen muss stets gegen die Umlaufrichtung des Fräsers (Gegenlauf) erfolgen. Beim Fräsen mit der Umlaufrichtung (Gleichlauf), kann die Oberfräse dem Bedienenden aus der Hand gerissen werden. 10 • 1 609 929 F23 • 04.04 Fräsvorgang Die Frästiefe wie zuvor beschrieben einstellen. Das Gerät auf das Werkstück stellen und einschalten. Den Spannhebel 3 durch Drehen im Uhrzeigersinn lösen und das Gerät bis zum Aufsitzen des Tiefenanschlags 6 langsam nach unten drücken. Durch Drehen des Spannhebels 3 entgegen dem Uhrzeigersinn das Gerät arretieren. Den Fräsvorgang mit gleichmäßigem Vorschub ausführen. Nach Beendigung des Fräsvorgangs das Gerät nach oben führen und ausschalten. Fräsen mit Kopierhülse Mit Hilfe der Kopierhülse 29 können Konturen von Vorlagen bzw. Schablonen auf Werkstücke übertragen werden. Kopierhülse 29 einsetzen (siehe Bild D ) Die Kopierhülse 29 in die Unterseite der Gleitplatte 13 durch Betätigen des Entriegelungshebels 10 einsetzen. Die Codiernocken müssen dabei spürbar in Aussparungen der Kopierhülse einrasten. Fräsvorgang (siehe Bild E ) Den Durchmesser des Fräsers kleiner als den Innendurchmesser der Kopierhülse wählen. Das Gerät mit der Kopierhülse 29 an die Schablone anlegen. Den Spannhebel 3 durch Drehen im Uhrzeigersinn lösen und das Gerät langsam zum Werkstück absenken, bis die eingestellte Frästiefe erreicht ist. Das Gerät mit überstehender Kopierhülse mit leichtem seitlichem Druck entlang der Schablone führen. Hinweis: Wegen der überstehenden Höhe der Kopierhülse muss die Schablone eine Mindeststärke von 8 mm besitzen. Fräsen mit Anschlagleiste (siehe Bild F ) Geeignete Anschlagleiste mit entsprechender Spannvorrichtung (Schraubzwinge) am Werkstück befestigen. Die abgeflachte Seite der Gleitplatte entlang der Anschlagleiste führen. Vorschubrichtung beachten: Um ein „Weglaufen“ des Gerätes von der Anschlagleiste zu vermeiden ist es wichtig, dass das Gerät wie gezeigt geführt wird. Deutsch - 5 1 609 929 F23 - Buch Seite 6 Montag, 19. April 2004 8:27 08 Kanten- oder Formfräsen Beim Kanten- oder Formfräsen ohne Parallelanschlag muss das Fräswerkzeug mit einem Führungszapfen oder einem Kugellager ausgestattet sein. Das Gerät von der Seite an das Werkstück heranführen und einfräsen, bis der Führungszapfen oder das Kugellager des Fräswerkzeugs an der zu bearbeitenden Werkstückkante anliegt. Das Gerät mit beiden Händen an der Werkstückkante entlangführen, dabei auf winkelgerechte Auflage achten. Zu starker Druck kann die Kante des Werkstückes beschädigen. Fräsen mit Parallelanschlag (Zubehör – siehe Bilder G + H ) Den Parallelanschlag 30 mit den Führungsstangen 31 in die Grundplatte 12 einschieben und mit den Flügelschrauben 16 entsprechend dem erforderlichen Maß festziehen. Das Gerät mit gleichmäßigem Vorschub und seitlichem Druck auf den Parallelanschlag 30 an der Werkstückkante entlangführen. Fräsen von Kreisbögen (siehe Bilder I + K ) Den Parallelanschlag 30 wenden (Anschlagflächen zeigen nach oben) und mit den Führungsstangen in die Grundplatte 12 einschieben. Den Zentrierstift 32 mit der Flügelschraube 33 durch die Bohrung an den Parallelanschlag schrauben. Den Zentrierstift in den aufgezeichnetem Mittelpunkt des Kreisbogens einstechen und das Gerät mit gleichmäßigem Vorschub über die Werkstückoberfläche führen. Den Parallelanschlag 30 mit den Führungsstangen 31 in die Grundplatte 12 einschieben. Den Kurvenanschlag mit montierter Führungsrolle 34 am Parallelanschlag 30 befestigen. Das Gerät mit leichtem seitlichen Druck entlang der Werkstückkante führen.

Für kreisrunde Fräsarbeiten ist der Fräszirkel / Führungsschienen-Adapter 35 (Zubehör) zu verwenden. Den Fräszirkel gemäß Bild montieren. 11 • 1 609 929 F23 • 04.04 Fräsen mit Führungsschiene (Zubehör – siehe Bild O ) Für das Arbeiten mit der Führungsschiene 42 ist grundsätzlich der Führungsschienen-Adapter 35 (Zubehör) erforderlich. Mit Hilfe der Führungsschiene 42 (Zubehör) sind geradlinig verlaufende Fräsvorgänge durchzuführen. Dazu ist zum Ausgleich des Höhenunterschieds immer die Distanzplatte 41 (Zubehör) zu verwenden. Den Führungsschienen-Adapter 35 mit den Führungsstangen 31 montieren. Die Führungsschiene auf das Werkstück auflegen und mit geeigneter Spannvorrichtung (z. B. Schraubzwingen) montieren. Das Gerät mit dem Führungsschienen-Adapter 35 auf die Führungsschiene aufsetzen. Wartung und Reinigung Fräsen mit dem Kurvenanschlag (siehe Bilder L + M ) Fräsen mit Fräszirkel (Zubehör – siehe Bild Die Schraube 40 in das Gewinde einschrauben. Die Schraubenspitze in den Mittelpunkt des zu fräsenden Kreisbogens einsetzen und darauf achten dass diese in die Werkstückoberfläche eingreift. Den gewünschten Radius durch Verschieben des Fräszirkels grob einstellen und die Fixierschrauben 37 und 38 festziehen. Mit der Feineinstellung 39 kann nach Lösen der Flügelschraube 37 der Fräszirkel nachgestellt werden (1 Teilstrich = 0,1 mm/1 Umdrehung = 2,0 mm). Das Gerät mit dem rechten Handgriff 19 und dem Zusatzgriff 36 über das Werkstück führen. ■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen. ■ Gerät und Lüftungsschlitze stets sauber halten, um gut und sicher zu arbeiten. Sollte das Gerät trotz sorgfältiger Herstellungsund Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Reparatur von einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge ausführen zu lassen. Bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Bestellnummer laut Typenschild des Gerätes angeben. Deutsch - 6 1 609 929 F23 - Buch Seite 7 Montag, 19. April 2004 8:27 08 Umweltschutz Service und Kundenberater Rohstoffrückgewinnung statt Müllentsorgung Gerät, Zubehör und Verpackung sollten einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Diese Anleitung ist aus chlorfrei gefertigtem Recycling-Papier hergestellt. Zum sortenreinen Recycling sind Kunststoffteile gekennzeichnet. In Deutschland sind nicht mehr gebrauchsfähige Geräte zum Recycling beim Handel abzugeben oder (ausreichend frankiert) direkt einzuschicken an: Recyclingzentrum Elektrowerkzeuge Osteroder Landstraße 3 37589 Kalefeld Geräusch-/Vibrationsinformation Messwerte ermittelt entsprechend EN 60 745. Der A-bewertete Geräuschpegel des Gerätes beträgt typischerweise: Schalldruckpegel 95 dB (A); Schallleistungspegel 106 dB (A). Messunsicherheit K=3 dB. Gehörschutz tragen! Die Hand-Arm-Vibration ist typischerweise niedriger als 2,5 m/s2. Explosionszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie unter: www.bosch-pt.com www.powertool-portal.de, das Internetportal für Heimwerker und Gartenfreunde www.dha.de, das komplette Service-Angebot der Deutschen Heimwerker Akademie Deutschland Robert Bosch GmbH Servicezentrum Elektrowerkzeuge Zur Luhne 2 37589 Kalefeld ✆ Service: ....................................... 01 80 - 3 35 54 99 Fax: ........................................... +49 (0) 55 53 / 20 22 37 ✆ Kundenberater: ...................... 01 80 - 3 33 57 99 Österreich ABE Service GmbH Jochen-Rindt-Straße 1 1232 Wien ✆ Service: ..................................... +43 (0)1 / 61 03 80 Fax: ............................................... +43 (0)1 / 61 03 84 91 ✆ Kundenberater: ............ +43 (0)1 / 797 22 3066 E-Mail: abe@abe-service.co.at Schweiz Service: ................................. +41 (0)1 / 8 47 16 16 Fax: .................................................. +41 (0)1 / 8 47 16 57 ✆ Kundenberater ............................... 0 800 55 11 55

Konformitätserklärung Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmt: EN 60 745 gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 89/336/EWG, 98/37/EG. Dr. Egbert Schneider Senior Vice President Engineering Dr. Eckerhard Strötgen Head of Product Certification Robert Bosch GmbH, Geschäftsbereich Elektrowerkzeuge Änderungen vorbehalten 12 • 1 609 929 F23 • 04.04 Deutsch - 7 1 609 929 F23 - Buch Seite 1 Montag, 19. April 2004 8:27 08 Tool Specifications Plunge router Order number Rated input power* Output power No-load speed Constant electronic control Speed preselection Dust extraction Tool holder Plunge depth Weight without cable, approx. Protection class POF 1100 AE 0 603 26A 0..

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