NMEA 2000 - Elektronisches Zubehör GARMIN - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Durchgangs-Rumpf-Tiefengeber (Intelliducer) |
| Marke | Garmin |
| Modell | NMEA 2000 (auch in NMEA 0183 erhältlich) |
| Abmessungen | 4 19/32 × 4 × 3 Zoll (116,3 × 101,4 × 76,2 mm) |
| Gewicht | 13 oz (364 g) |
| Stromversorgung (NMEA 2000) | 9–16 V Gleichstrom |
| Stromversorgung (NMEA 0183) | 9–33 V Gleichstrom |
| Leistungsaufnahme | 2 W max |
| Sonarleistung | 150 W RMS, 1200 W Spitze-Spitze |
| Frequenz | 160 kHz |
| Tiefenkapazität | 900 Fuß (275 m) |
| Kabellänge (NMEA 2000) | 19 Fuß 8 Zoll (6 m) Drop-Kabel |
| Kabellänge (NMEA 0183) | 29 Fuß 6 Zoll (9 m) Strom-/Datenkabel |
| Betriebstemperaturbereich | -15 °C bis 33 °C (5 °F bis 91 °F) |
| Gehäusematerial | PC/PBT- und ASA-Kunststoff |
| Montageart | Durchgangs-Rumpf (Modelle mit 0–12° oder 13–24° Spantwinkel) |
| Rumpfkompatibilität | Metall und Glasfaser (nicht Holz) |
| NMEA 2000 LEN | 4 |
| Mitgeliefertes Zubehör | Dichtung, Sicherungsring, NMEA 2000 T-Stecker, Drop-Kabel |
| Wartung | Mit mildem Reinigungsmittel reinigen; im Salzwasser wasserbasierte Antifouling-Farbe auftragen |
| Zertifizierungen | NMEA 2000 zertifiziert, CE |
Häufig gestellte Fragen - NMEA 2000 GARMIN
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BEDIENUNGSANLEITUNG NMEA 2000 GARMIN
Einbauanweisungen für den Thru-Hull-Intelliducer
Halten Sie sich beim Einbau des für einen Rumpfdurchbruch (Thru-Hull) vorgesehenen Intelliducers an die folgenden Anweisungen, um die bestmögliche Geräteleistung zu erzielen. Sollten beim Einbau Probleme auftreten, wenden Sie sich bitte an den Garmin-Produktsupport oder an eine entsprechende Montagefirma.
Der Intelliducer ist für Metall- und Glasfaserboote vorgesehen. Bauen Sie diesen Intelliducer nicht in ein Boot mit Holzrumpf ein.
Dieser Thru-Hull-Intelliducer liefert Tiefenmesswerte je nach Modell entweder an ein NMEA 0183-kompatibles Gerät oder an ein vorhandenes NMEA 2000®-Netzwerk. Weitere Informationen zu NMEA 2000 finden Sie auf www.garmin.com.
WARNUNG: Beachten Sie die wichtigen Sicherheits- und Produktinformationen, welche dem Gerät zusätzlich beiliegen.
Produktregistrierung
Helfen Sie uns, unseren Service weiter zu verbessern, und füllen Sie die Online-Registrierung noch heute aus. Rufen Sie hierfür unsere Website unter http://my.garmin.com auf. Bewahren Sie die Originalquittung oder eine Kopie an einem sicheren Ort auf.
Tragen Sie die Seriennummer des Intelliducers zur späteren Verwendung an dem dafür vorgesehenen Platz ein. Die Seriennummer befindet sich auf einem Aufkleber am Oberteil des Intelliducers.
Seriennummer
Kontaktaufnahme mit Garmin
Setzen Sie sich mit Garmin in Verbindung, wenn beim Einbau des Intelliducers oder beim Umgang damit Fragen auftreten. In den USA erreichen Sie den Garmin-Produktsupport telefonisch unter +1-913-397-8200 oder +1-800-800-1020 oder im Internet unter www.garmin.com/support/.
In Europa können Sie Garmin (Europe) Ltd. telefonisch unter +44 (0) 870-850-1241 (außerhalb Großbritanniens) oder unter 0808-238-0000 (nur innerhalb Großbritanniens) erreichen.
Packliste und benötigtes Werkzeug
Vergewissern Sie sich vor dem Einbau des Gerätes, dass Folgendes im Lieferumfang enthalten ist. Nehmen Sie beim Fehlen von Teilen unverzüglich Kontakt mit Ihrem Garmin-Händler auf.
Standardpaket
- Thru-Hull-Intelliducer – Ober- und Unterteil
• Dichtung und Befestigungsring
• Stromversorgungs-/Datenkabel oder NMEA 2000-Kabel
• NMEA 2000-T-Stück
Benötigtes Werkzeug (nicht im Lieferumfang enthalten):
• Winkelmesser ODER digitale Wasserwaage
• Schutzbrille und Staubmaske
• Bohrmaschine und Bohrer
- Lochsägen
- Sandpapier
- Mildes Reinigungsmittel ODER schwaches Lösungsmittel (z. B. Isopropylalkohol)
- Seewassertaugliches Dichtungsmittel (zur Anwendung unterhalb der Wasserlinie geeignet) (empfohlen werden 3M – Fast Cure 5200 oder Boat Life – Life Seal)
- Kabelbinder
- Antifouling-Farbe auf Wasserbasis (bei Einsatz des Gerätes in Salzwasser unbedingt erforderlich)
• Feile (bei Einbau in einen Metallrumpf) - Glasfasergewebe und Kunstharz ODER 51 mm-Rundmaterial (2 Zoll), Wachs, Klebeband und Epoxid-Gießharz (bei Einbau in einen Rumpf mit Kern)
Einbau des Intelliducers
So bauen Sie den NMEA 2000-Thru-Hull-Intelliducer ein:
-
Wahl des Einbauortes.
-
Durchbohren und Vorbereiten des Rumpfes.
-
Einbau des Intelliducers in den Rumpf.
-
Anschluss des Intelliducers an das vorhandene NMEA 2000-Netzwerk.
ODER:
Anschluss des Intelliducers an die Stromversorgung und an ein NMEA 0183-kompatibles Gerät.
- Aktualisierung des Garmin-Plotters (sofern vorhanden).
Schritt 1: Wahl des Einbauortes für den Intelliducer
Die sorgfältige Auswahl eines geeigneten Einbauortes ist für die Montage des Thru-Hull-Intelliducers sehr wichtig. Bei der Wahl des Einbauortes ist Folgendes zu beachten.
Allgemeines
- Der Intelliducer ist für Boote mit Metall- und Glasfaserrumpf vorgesehen.

ACHTUNG: Bauen Sie den Intelliducer nicht in ein Boot mit Holzrumpf, da aufquellendes Holz zur Beschädigung des Intelliducers führen kann und das Boot möglicherweise sinkt.
- Bauen Sie den Intelliducer so nahe wie möglich in Kielnähe ein.
- Bauen Sie den Intelliducer abseits jeglicher Hindernisse und Störquellen wie Propeller, Wellen, Maschinen, Schwingern anderer Echolote und Kabeln ein.
- Montieren Sie den Intelliducer nicht in der Nähe von Wassereinläufen und Wasseraustrittsöffnungen. Montieren Sie den Intelliducer nicht hinter Armaturen, Stabilisierungsflügeln oder anderen Unregelmäßigkeiten am Rumpf.
- Der Intelliducer muss bei der Verwendung stets eingetaucht sein.
- Der Intelliducer muss vom Bootsinneren aus zugänglich sein.
- Sorgen Sie für einen Abstand von 200 mm (8") an der Oberseite und von 150 mm (6") um den Intelliducer herum, so dass das Gehäuse des Innenteils Platz hat und gedreht werden kann und die Anschlüsse am Gehäuse des Innenteils hergestellt werden können.
Rumpfarten
Außerdem müssen bei der Wahl des Einbauortes bootsspezifische Einzelheiten beachtet werden.
Segelboote
- Flossenkiel: Einbau so nahe wie möglich an der Mittellinie und ca. 300 bis 600 mm (1 bis 2 Fuß) vor dem Flossenkiel.
• Vollkiel: Einbau mittschiffs am Punkt mit der geringsten Aufkimmung.
Boote mit Außenbordmotor und Einbau-/Außenbordmotor
- Einbau etwas vor dem Motor und vom Heckspiegel entfernt.
- Montage an der Seite, wenn die Propellerflügel nach unten zeigen, oder mittig zwischen zwei Motoren. Montage so weit hinten wie möglich, jedoch nicht direkt im Propellerweg.

Segelboot mit Flossenkiel

Rennboot mit
Stufenrumpf

Außenbordmotor und Einbau-/Außenbordmotor

Segelboot mit Vollkiel

Einbaumotor
Boote mit Einbaumotoren
- Montage vor Welle und Propeller. Es muss gewährleistet sein, dass der Einbauort auch bei hohen Geschwindigkeiten im Wasser liegt.
Boote mit Gleitrumpf
- Montage bei den ersten Hubflügeln in Kielnähe und so weit hinten wie möglich, um zu gewährleisten, dass der Einbauort auch bei hohen Geschwindigkeiten im Wasser liegt.
• Montage an Steuerbord (wenn die Propellerflügel nach unten zeigen).
Boote mit Stufenrumpf
- Montage vor der ersten Stufe. Es muss gewährleistet sein, dass der Einbauort auch bei hohen Geschwindigkeiten im Wasser liegt.
Boote, die mehr als 25 Knoten (ca. 46 km/h) erreichen
• Wenden Sie sich bitte an eine Montagefirma.
Überprüfung Ihrer Wahl des Intelliducers
Garmin bietet vier Modelle von Thru-Hull-Intelliducern an:
| NMEA 2000 NMEA 0183 | |
| 0 bis 12 Grad (010-00701-00) 0 bis 12 Grad (010-00702-00 | |
| 13 bis 24 Grad (010-00701-01) 13 bis 24 Grad (010-00702-01) |
Nachdem Sie auf dem Boot einen geeigneten Einbauort gewählt haben, müssen Sie überprüfen, ob Sie den richtigen Intelliducer gewählt haben, um den Rumpfwinkel auszugleichen, und ob der Intelliducer zur der Art der Datenschnittstelle auf dem Boot passt.
Messen Sie am gewählten Montageort mit einem Winkelmesser oder einer digitalen Wasserwaage den Aufkimmungswinkel am Rumpf. Der Aufkimmungswinkel ist der zwischen der Wasserlinie und der Neigung des Rumpfes gemessene Winkel.

ACHTUNG: Liegt der Aufkimmungswinkel des Bootes nicht innerhalb des für Ihr Thru-Hull-Intelliducer-Modell angegebenen Winkels, erhalten Sie keine exakten Tiefenmesswerte. Vergewissern Sie sich, dass Sie den für das Boot richtigen Intelliducer einbauen wollen.
Schritt 2: Bohren und Vorbereiten eines Loches für Intelliducer
Nachdem Sie im Rumpf den geeigneten Einbauort für den Thru-Hull-Intelliducer gewählt haben, bohren Sie ein Loch für den Einbau des Intelliducers.

WARNUNG: Tragen Sie beim Bohren, Span abhebenden Bearbeiten, Feilen und Arbeiten mit Sandpapier stets eine Staubmaske und eine Sicherheitsbrille.
So bohren Sie ein Loch für den Intelliducer:
- Bringen Sie vom Bootsinneren aus mit einem Bohrer eine Vorbohrung von 3 mm (1/8") an.
- Überprüfen Sie an der Außenseite des Bootes, ob sich das Loch an der richtigen Stelle befindet. Wenn nicht, schließen Sie die fehlerhafte Vorbohrung mit Epoxidharz und bringen die Vorbohrung an einer geeigneteren Stelle an.
- Schneiden Sie von der Außenseite des Bootes mit einer Lochsäge ein 51 mm breites Loch (2").

HINWEIS: Wenn Sie den Intelliducer in einen Glasfaserrumpf mit Kern einbauen, lesen Sie bitte die in diesem Abschnitt aufgeführten Anweisungen betreffs der zusätzlichen Vorbereitungen.
- Es muss gewährleistet sein, dass der Intelliducer in das Loch passt. Arbeiten Sie das Loch bei Bedarf mit einer Feile oder Sandpapier nach.
- Bearbeiten Sie das Loch und den Bereich um das Loch innen und außen am Boot mit Sandpapier. Verwenden Sie dazu ein feinkörniges Sandpapier, um zu gewährleisten, dass das Dichtungsmittel den Rumpf ordnungsgemäß abdichtet.
- Reinigen Sie das Loch mit einem milden Reinigungsmittel oder einem schwachen Lösungsmittel (z. B. Isopropylalkohol), um Staub und Schmutz zu entfernen.
Bohren und Vorbereiten eines Glasfaserrumpfes mit Kern
Beim Einbau des Intelliducers in einen Glasfaserrumpf mit Kern müssen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um den Kern sorgfältig abzudichten und zu verstärken. Dichten und verstärken Sie den Kern entweder mit Glasfaser oder mit Epoxid-Gießharz.

ACHTUNG: Wenn der Kern eines Glasfaserrumpfes mit Kern nicht ordnungsgemäß abgedichtet und verstärkt wird, kann Wasser in den Kern einsickern und zu schweren Schäden am Boot führen. Außerdem kann das Boot dadurch sinken.

WARNUNG: Tragen Sie beim Bohren, Span abhebenden Bearbeiten, Feilen und Arbeiten mit Sandpapier stets eine Staubmaske und eine Sicherheitsbrille.
So bohren Sie ein Loch in einen Glasfaserrumpf mit Kern:
- Bringen Sie vom Bootsinneren aus mit einem Bohrer eine Vorbohrung von 3 mm (1/8") an.
- Überprüfen Sie an der Außenseite des Bootes, dass sich das Loch an der richtigen Stelle befindet. Wenn nicht, schließen Sie die fehlerhafte Vorbohrung mit Epoxidharz und bringen die Vorbohrung an einer geeigneteren Stelle an.
- Schneiden Sie von der Außenseite des Bootes mit einer Lochsäge ein 51 mm breites Loch (2") nur in die Außenhaut. Durchbohren Sie den Rumpf nicht vollständig.
- Schneiden Sie an der Innenseite des Bootes an der Stelle mit der Vorbohrung mit einer Lochsäge ein 9–12 mm ( 38-12 ) größeres Loch als an der Außenhaut. Schneiden Sie das Loch durch die Innenhaut und in den größten Teil des Kerns.

ACHTUNG: Schneiden Sie mit größter Vorsicht in Innenhaut und Kern und keinesfalls in die Außenhaut. Andernfalls lässt sich der Rumpf nicht mehr korrekt abdichten.
- Entfernen Sie den ausgesägten Stopfen mit der Innenhaut und dem Kern auf der Innenseite des Bootes. Sie müssen jetzt die Innenseite der Außenhaut sehen können.
- Bearbeiten Sie die Innenseite der Außenhaut um das Loch herum, den Kern und den Bereich um das Loch in der Innenhaut herum mit Sandpapier. Reinigen Sie den Bereich mit einem milden Reinigungsmittel oder einem schwachen Lösungsmittel (z. B. Isopropylalkohol), um Staub und Schmutz zu entfernen.
So dichten Sie den Kern mit Glasfaser ab:
- Bestreichen Sie eine Schicht Glasfasergewebe mit Glasfaserharz und legen das Gewebe von der Innenseite des Bootes aus in das Loch, um den Kern abzudichten.
- Fügen Sie weitere Schichten hinzu, bis das Loch den korrekten Durchmesser von 51 mm (2 Zoll) hat.
- Nach dem Aushärten des Materials bearbeiten Sie das Loch mit Sandpapier und reinigen das Loch und die Bereiche um das Loch herum an der Innen- und Außenseite.
So dichten Sie den Kern mit Epoxid-Gießharz ab:
- Bestreichen Sie ein Stück Rundmaterial mit 2 Zoll (51 mm) Durchmesser mit Wachs.
- Führen Sie das Rundmaterial durch die Außenhaut in das Loch ein und befestigen es mit Klebeband.

- Füllen Sie den Spalt zwischen dem Rundmaterial und dem Kern mit Epoxid-Gießharz.
- Entfernen Sie das Rundmaterial nach dem Aushärten des Harzes.
- Bearbeiten Sie das Loch mit Sandpapier und reinigen das Loch und die Bereiche um das Loch herum an der Innen- und Außenseite.
Schritt 3: Einbau des Intelliducers
Nach dem Bohren und der Vorbereitung des Loches bauen Sie das Unterteil des Intelliducers in das Boot ein.
So bauen Sie das Unterteil des Intelliducers ein:
-
Tragen Sie an der Innenseite der Außenlippe und am Gewinde des Intelliducers eine Schicht seewassertaugliches Dichtungsmittel mit einer Dicke von mindestens 4 mm ( ^1/8 Zoll) auf. Es muss gewährleistet sein, dass das Dichtungsmittel mindestens 12 mm ( ^1/2 Zoll) über die Dicke von Rumpf, Dichtung und Befestigungsring hinausreicht.
-
Drücken Sie den Intelliducer von der Außenseite des Bootes mit einer Drehbewegung in das Loch. Drücken Sie den Intelliducer fest in das Loch, um überschüssiges Dichtungsmittel herauszudrücken.
-
Drehen den Intelliducer von der Innenseite des Bootes so, dass die Markierungspunkte "Keel" (Kiel) zum Kiel des Bootes zeigen.
-
Streifen Sie die Dichtung über den Intelliducer und drücken diese gegen den Rumpf.
-
Schrauben Sie den Befestigungsring auf den Intelliducer und drehen den Ring gegen die Dichtung. Ziehen Sie den Befestigungsring handfest an – ohne Verwendung von Werkzeugen – und achten dabei darauf, dass die Markierungspunkte Keel zum Kiel de

-
Entfernen Sie überschüssiges seewassertaugliches Dichtungsmittel von der Außenseite des Bootes. Dadurch wird gewährleistet, dass das Wasser gleichmäßig am Intelliducer vorbeiströmt.
-
Halten Sie die vom Hersteller angegebene Trocknungszeit des seewassertauglichen Dichtungsmittels ein.
-
Prüfen Sie den Einbau auf Undichtigkeit.

ACHTUNG: Lassen Sie das Boot nicht mehrere Tage ohne Prüfung auf Undichtigkeit im Wasser. Es muss gewährleistet sein, dass keine Lecks vorhanden sind, bevor Sie das Boot länger als eine Stunde unbeaufsichtigt im Wasser lassen. Mikroskopisch kleine Lecks sind nicht sofort erkennbar und können dazu führen, dass das Boot sinkt, wenn Sie es unbeaufsichtigt im Wasser lassen.
- Lassen Sie das Boot zu Wasser und überprüfen den Einbau des Intelliducers danach sofort auf Lecks.
- Sind keine unmittelbar auftretenden Lecks erkennbar, überprüfen Sie den Einbau in den ersten 24 Stunden stündlich.
So bauen Sie das Oberteil des Intelliducers ein:
-
Es muss gewährleistet sein, dass das Dichtungsmittel vollständig getrocknet ist und am Einbau des Unterteils keine Lecks auftreten.
-
Schließen Sie das Kabel vom Unterteil des Intelliducers an der Unterseite des Oberteils an ①.
-
Setzen Sie das Oberteil des Intelliducers auf das Unterteil, und stellen Sie dabei sicher, dass das Oberteil eben auf dem Unterteil liegt ②. Drehen Sie es im Uhrzeigersinn – ohne Verwendung von Werkzeugen – bis es klickt und somit sicher sitzt ③.

Schritt 4 (NMEA 2000): Anschließen des Intelliducers an ein NMEA 2000-Netzwerk
Gehen Sie wie folgt vor, um einen NMEA 2000-Thru-Hull-Intelliducer anzuschließen. Bei einem NMEA 0183-Thru-Hull-Intelliducer fahren Sie mit Schritt 4 (NMEA 0183) fort.
Im Lieferumfang des Intelliducers sind ein NMEA 2000-T-Stück und eine NMEA 2000-Stichleitung enthalten. Diese beiden Komponenten dienen zum Anschließen des Intelliducers an das vorhandene NMEA 2000-Netzwerk. Wenn auf Ihrem Boot kein NMEA 2000-Netzwerk vorhanden ist, müssen Sie ein solches Netzwerk einrichten. Weitere Informationen über NMEA 2000 finden Sie auf der Website www.garmin.com.
So schließen Sie einen am Heckspiegel montierten Intelliducer an ein vorhandenes NMEA 2000-Netzwerk an:
- Ermitteln Sie eine geeignete Stelle zum Anschließen des Intelliducers an den Backbone (Zentralleitung) des vorhandenen NMEA 2000-Netzwerks.
- Trennen Sie in der Nähe der Stelle, an der Sie den Intelliducer anschließen möchten, eine Seite eines NMEA 2000-T-Stücks vom Backbone.
Wenn Sie den NMEA 2000-Backbone erweitern müssen, schließen Sie ein passendes Verlängerungskabel (nicht im Lieferumfang enthalten) für den NMEA 2000-Backbone an das T-Stück oder an den Abschlusswiderstand an, an dem Sie die Verbindung getrennt haben.
-
Schließen Sie das mitgelieferte T-Stück für den Intelliducer an den NMEA 2000-Backbone an.
-
Führen Sie die NMEA 2000-Stichleitung zum Intelliducer und zur Unterseite des in das NMEA 2000-Netzwerk eingesetzten T-Stücks.

Anschließen des Intelliducers an ein NMEA 2000-Netzwerk
Schritt 4 (NMEA 0183): Anschließen des Intelliducers an die Stromversorgung und an ein NMEA 0183-kompatibles Gerät
Gehen Sie wie folgt vor, um einen NMEA 0183-Thru-Hull-Intelliducer anzuschließen. Bei einem NMEA 2000-Thru-Hull-Intelliducer fahren Sie mit Schritt 4 (NMEA 2000) fort.
Der NMEA 0183-Thru-Hull-Intelliducer muss an die Stromversorgung angeschlossen werden. Schließen Sie den Intelliducer anhand der Schaltpläne an. In den Plänen steht „Tx“ für Senden (Transmit) und „Rx“ für Empfangen (Receive). Sie können bis zu drei NMEA 0183-kompatible Geräte anschließen, um Daten von einem Intelliducer zu empfangen.

Stromversorgungs-/Datenkabel für NMEA 0183-Thru-Hull-Intelliducer

flowchart
graph LR
A["NMEA 0183-Intelliducer"] -->|Sicherung 2 A| B["Rot"]
B --> C["Schwarz"]
B --> D["Orange"]
B --> E["Grau"]
B --> F["Weiß/Rot"]
C --> G["+Batterie (12 V Gleichspannung)"]
D --> G
E --> G
F --> G
G --> H["Taste POWER"]
H --> I["Masse"]
H --> J["Zubehör"]
H --> K["Rx A(+)"]
H --> L["Rx B(-)"]
I --> M["NMEA 0183-kompatibles Gerät"]
J --> M
K --> M
L --> M
NMEA 0183-Thru-Hull-Intelliducer, angeschlossen an ein NMEA 0183-kompatibles Gerät
Ausnahmen:
- Wenn Ihr NMEA 0183-kompatibles Gerät nur ein Empfangskabel (Rx) hat, verbinden Sie dieses Kabel mit dem grauen Kabel (Tx/A) vom Intelliducer und schließen das weiß-rote Kabel (Tx/B) vom Intelliducer nicht an.

HINWEIS: Das orangefarbene Kabel (Zubehör) kommt zum Einsatz, wenn der Intelliducer an einen Garmin-Plotter oder an ein anderes NMEA 0183-Gerät mit festgelegtem Zubehör-Signalkabel angeschlossen wird. Wenn Sie den Intelliducer an ein Gerät ohne Zubehör-Signalkabel anschließen, muss das orangefarbene Kabel vom Intelliducer an Masse angeschlossen werden.

ACHTUNG: Wenn Sie den Intelliducer an ein Gerät ohne Zubehör-Signalkabel anschließen, verbinden Sie das Stromkabel des Intelliducers mit der Zündung oder setzen in die Leitung einen Schalter ein. Wird der Intelliducer nicht geschaltet, so kann er die Batterie des Bootes entladen.
Schritt 5: Aktualisieren des Plotters (Firmwareupdate)
Wenn Sie den Intelliducer zusammen mit einem vorhandenen Kartenplotter von Garmin nutzen, aktualisieren Sie den Garmin-Plotter mit der neusten Software, um die Kompatibilität mit dem Intelliducer zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie unter www.garmin.com.
Wartung
Zur Erzielung bestmöglicher Messwerte muss der Intelliducer regelmäßig gewartet und gereinigt werden.
Antifouling-Farbe
Wenn Sie den Intelliducer in Salzwasser nutzen, müssen Sie die dem Wasser ausgesetzte Oberfläche des Intelliducers mit einer Antifouling-Farbe versehen. Verwenden Sie nur Antifouling-Farbe auf Wasserbasis, da andere Farben zu einer Beschädigung des Intelliducers führen können. Tragen Sie die Farbe zu Beginn jeder Saison auf.
Reinigung
Reinigen Sie dem Wasser ausgesetzte Oberfläche des Intelliducers regelmäßig, um die Oberfläche von Wasserpflanzenbewuchs zu befreien. Die Leistung des Intelliducers wird stark reduziert, wenn sich an der Oberfläche eine große Menge an Bewuchs ansammelt. Verwenden Sie zur Reinigung der Oberfläche ein leicht scheuerndes Kissen und ein mildes Reinigungsmittel. Vermeiden Sie so weit wie möglich Kratzer an der Oberfläche.
Technische Daten
Abmessungen und Gewicht
Geräteabmessungen: 116,3 mm (4 ^19/_32 Zoll) Länge × 101,4 mm (4 Zoll) Breite × 76,2 mm (3 Zoll) Tiefe
Gewicht: 364 g (13 oz.)
Kabel: NMEA 2000-Stichleitung – 6 m (19 Fuß 8 Zoll)
NMEA 0183-Stromversorgungs-/Datenkabel – 9 m (29 Fuß 6 Zoll)
Temperaturbereich: -15 °C bis 33 °C (5 °F bis 91 °F)
Gehäusewerkstoff: PC/PBT und ASA-Kunststoff
Taste POWER
Stromversorgungsquelle: NMEA 2000 – 9 bis 16 V Gleichspannung
NMEA 0183 – 9 bis 33 V Gleichspannung
Sicherung (NMEA 0183): 2 A
Leistungsaufnahme: max. 2 W
NMEA 2000 Load Equivalency Number (LEN): 4
Echolot
Sendeleistung: 150 W (eff.), 1.200 W (Spitze-Spitze)
Frequenz: 160 kHz
Tiefe: 275 m (900 Fuß) (Das Tiefenmessvermögen hängt vom Salzgehalt des Wassers, von der Beschaffenheit des Bodens und anderen Wasserbedingungen ab)
NMEA 2000-PGN-Informationen
Der NMEA 2000-Thru-Hull-Intelliducer überträgt die folgenden PGN-Informationen an das NMEA 2000-Netzwerk:
| 059392 | ISO-Zulassung |
| 060928 | ISO-Adressenanforderung |
| 126208 | Gruppenfunktion NMEA – Befehl/Anforderung/Bestätigung |
| 126464 | Gruppenfunktion PGN-Listen senden/empfangen |
| 126996 | Produktinformation |
| 128267 | Wassertiefe |
| 130312 | Temperatur |

Garmin-Intelliducer sind nach NMEA 2000 zertifiziert.
NMEA 0183-Informationen
Der NMEA 0183-Thru-Hull-Intelliducer kommuniziert mit NMEA 0183-Geräten und verwendet dazu die NMEA 0183-Sätze SDDPT, SDDBT und SDMTW.
Software-Lizenzvereinbarung
DURCH DIE VERWENDUNG DES INTELLIDUCER STIMMEN SIE ZU, AN DIE BEDINGUNGEN DER FOLGENDEN SOFTWARE-LIZENZVEREINBARUNG GEBUNDEN ZU SEIN. LESEN SIE DIE LIZENZVEREINBARUNG AUFMERKSAM DURCH.
Garmin gewährt Ihnen eine beschränkte Lizenz zur Verwendung der Software auf diesem Gerät (die „Software“) im Binärformat im Rahmen des normalen Betriebs dieses Geräts. Verfügungsrechte, Eigentumsrechte und geistige Eigentumsrechte an der Software verbleiben bei Garmin.
Sie erkennen an, dass die Software Eigentum von Garmin ist und durch die Urheberrechte der Vereinigten Staaten von Amerika und internationale Abkommen zum Urheberrecht geschützt ist. Weiterhin erkennen Sie an, dass Struktur, Organisation und Code der Software wertvolle Betriebsgeheimnisse von Garmin sind und dass der Quellcode der Software ein wertvolles Betriebsgeheimnis von Garmin bleibt. Sie erklären sich bereit, die Software oder Teile davon nicht zu dekompilieren, zu deassemblieren, zu verändern, zurückzuassemblieren, mittels Reverse Engineering zu bearbeiten, in eine allgemein lesbare Form umzuwandeln oder ein von der Software abgeleitetes Produkt zu erzeugen. Sie verpflichten sich, die Software nicht in ein Land zu exportieren oder zu re-exportieren, das nicht im Einklang mit den Exportkontrollgesetzen der Vereinigten Staaten von Amerika steht.
Konformitätserklärung
Garmin erklärt hiermit, dass dieser Intelliducer den wesentlichen Anforderungen und weiteren relevanten Vorschriften der Richtlinie 1999/5/EG entspricht.
Sie finden die vollständige Konformitätserklärung auf der Garmin-Website für Ihr Garmin-Produkt: www.garmin.com/products/intelliducer/. Klicken Sie auf Handbücher und dann auf den Link Konformitätserklärung.

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