OGB80SMC6 - Wassererhitzer GORENJE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Elektrischer Warmwasserbereiter |
| Modell | OGB80SMC6 |
| Marke | Gorenje |
| Fassungsvermögen | 80 Liter |
| Nenndruck | 0,6 MPa (6 bar) |
| Gewicht (leer) | 36 kg |
| Gewicht (befüllt) | 116 kg |
| Leistungsaufnahme | 2000 W (2 x 1000 W) |
| Spannung | 230 V~ |
| Schutzklasse | I |
| Schutzart | IP24 |
| Abmessungen (A x B x C) | 830 x 600 x 260 mm |
| Aufheizzeit auf 75°C | Ca. 3 Stunden 5 Minuten |
| Mischwassermenge bei 40°C | 148 Liter |
| Energieverbrauch (Standby) | 0,90 kWh/24h |
| Steuerungstyp | LCD-Touchscreen mit elektronischem Regler |
| Temperaturbereich | 10°C bis 85°C |
| Smart-Modus | Ja (zeichnet Nutzungsgewohnheiten für optimierte Heizung auf) |
| Timer-Funktion | Ja (bis zu 3 AUS-Zeiträume pro Tag) |
| Urlaubsmodus | Ja (hält 10°C, bis zu 100 Tage) |
| Anti-Legionellen-Funktion | Ja (erhitzt auf 65°C für 15 Min. alle 30 Tage) |
| Fehleranzeige | Ja (Codes E01–E42) |
| Sicherheitsventil | Rückflussverhinderer mit Tropfauslass |
| Korrosionsschutz | Emaillebehälter & Magnesiumanode |
| Installation | Senkrechte Wandmontage, geschlossenes/offenes System |
Häufig gestellte Fragen - OGB80SMC6 GORENJE
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BEDIENUNGSANLEITUNG OGB80SMC6 GORENJE
Sehr geehrter Kunde, wir danken Ihnen, dass Sie unser Produkt erworben haben. Bitte lesen Sie diese Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie den Warmwasserbereiter installieren und in Betrieb nehmen.
ERWACHSENE UND KINDER MIT BESCHRÄNKTEN PHYSISCHEN UND PSYCHISCHEN FÄHIGKEITEN ODER MIT WENIG ERFAHRUNG BZW. KENNTNIS DÜRFEN DAS GERÄT NICHT BEDIENEN, AUßER UNTER KONTROLLE ODER WENN SIE ÜBER DIE BEDIENUNG DES GERÄTES VON EINER FÜR IHRE SICHERHEIT ZUSTÄNDIGEN PERSON BELEHRT WURDEN. KINDER DÜRFEN MIT DEM GERÄT NICHT SPIELEN.
Wir haben den elektrischen Warmwasserbereiter mit LCD Bildschirm zur Steuerung durch Berührung entsprechend den neuesten Richtlinien entwickelt. Der im OGB Warmwasserbereiter eingebaute intelligente elektronische Regler ermöglicht außer Einstellung und Anzeige der Wassertemperatur auch viele neuen Steuerfunktionen, wie Zeiteinstellung, Anzeige der Wassermenge im Kessel, Betriebsart bei mehrtägiger Abwesenheit, manuelle Einschaltung der Erwärmung, Fehlerdiagnostik und anderes. Der neue intelligente Regler zeichnet sich aber besonders durch die neue "SMART" Energiespar-Betriebsart aus. Der Warmwasserspeicher rechnet selbst die optimale Betriebsart aus, und zwar kann die Wassertemperatur im Speicher in Abhängigkeit des Benutzerverhaltens abgesenkt werden, d.h. wenn keine Entnahme erfolgt. Das Wasser kann dann anschließend zeitgesteuert oder abhängig vom Benutzerverhalten in einem kurzen Zeitraum auf ein höheres Temperaturniveau aufgeheizt werden.
Der Warmwasserbereiter ist im Einklang mit den gültigen Standards hergestellt und amtlich getestet worden. Ebenso wurde auch das Sicherheitszertifikat und das Zertifikat EMV (elektromagnetische Verträglichkeit) ausgestellt. Die technischen Eigenschaften sind auf dem zwischen den Anschlussrohren angebrachten Typenschild angegeben. Reparaturen und Eingriffe in das Gerät dürfen nur von einer Fachkraft bzw. dem Kundendienst ausgeführt werden.
INSTALLATION
Der Warmwasserbereiter ist möglichst nahe an Abnahmestellen zu installieren. Bei der Installation in einem Raum mit Badewanne oder Dusche sind unbedingt die Anforderungen des Standards IEC 60364-7-701 (VDE 0100, Teil 701) zu beachten. Er ist mittels Wandschrauben mit Nominaldurchmesser von mindestens 8 mm an der Wand zu befestigen. Er darf nur in senkrechter Position befestigt werden. Bei Befestigungswänden mit geringerer Tragfähigkeit, muss vom Installateur eine geeignete Befestigungsart gewählt werden.
TECHNISCHE CHARAKTERISTIKEN
| Typ | OGB 80 E4 | OGB 100 E4 | OGB 120 E4 | OGB 150 E4 | |
| Modell | OGB 80 SM | OGB 100 SM | OGB 120 SM | OGB 150 SM | |
| Volumen | [l] | 80 | 100 | 120 | 150 |
| Nenndruck | [MPa (bar)] | 0,6 (6) | |||
| Gewicht / voll | [kg] | 36/116 | 41/141 | 46/166 | 52/202 |
| Korrosionsschutz des Kessels | emailliert / Mg-Schutzanode | ||||
| Leistung des elektrischen Heizkörpers | [W] | 2000 | |||
| Zahl und Leistung der Heizkörper | [W] | 2 x 1000 | |||
| Anschlussspannung | [V~] | 230 | |||
| Schutzklasse | I | ||||
| Schutzart (Schutzstufe) | IP24 | ||||
| Aufwärmungszeit bis 75 °C1) | [h] | 3^05 | 3^55 | 4^35 | 5^45 |
| Mischwassermenge bei 40 °C | [l] | 148 | 194 | 226 | 282 |
| Energieverbrauch2) | [kWh/24h] | 0,90 1,11 | 1,31 1,60 | ||
1) Aufwärmungszeit des gesamten Volumens des Warmwasserbereiters durch den elektrischen Heizkörper bei einer Eingangstemperatur des Wassers von 15 °C.
2) Energieverbrauch bei einer Dauertemperatur des Wassers von 65 °C und bei der Umgebungstemperatur von 20 °C, gemessen nach EN 60379.
| A B C | |||
| OGB 80 E4 830 600 | 260 | ||
| OGB 100 E4 975 750 | 255 | ||
| OGB 120 E4 1130 | 900 | 260 | |
| OGB 150 E4 1345 | 1100 | 275 |
Anschluss- und Montagedimensionen des Warmwasserbereiters [mm]


WASSERANSCHLUSS
Die Anschlüsse des Warmwasserspeichers sind farblich gekennzeichnet, der Kaltwasserzulauf ist blau und der Warmwasserzulauf ist rot gekennzeichnet.
Der Anschluss des Warmwasserbereiters kann auf zweierlei Arten erfolgen. Das geschlossene System (druckfestes System) versorgt mehrere Zapfstellen, während beim offenen System (druckloses System) die Wasserentnahme nur an einer Stelle erfolgen kann. Je nach ausgewähltem System sind auch entsprechende Mischbatterien zu installieren.
Bei einem offenen (druckloses) System muss am Warmwasserbereiter ein Rückschlagventil eingebaut werden, welches das Auslaufen des Wassers aus dem Kessel verhindert. Wird das im Gerät befindliche Wasser erwärmt, so dehnt sich dessen Volumen aus. Dies hat zur Folge, dass das Auslaufrohr der Armatur zu tropfen beginnt. Starkes Festdrehen der Armatur kann bzw. darf dieses Ausdehnen und Tropfen nicht verhindern, sondern führt möglicherweise zu einer Beschädigung der Armatur.
Bei einem geschlossenen (druckfesten) System müssen an den Entnahmestellen die Druckmischbatterien verwendet werden. Am Zulaufstutzen ist wegen der Funktionssicherheit unbedingt ein Sicherheitsventil oder eine Sicherheitsgruppe einzubauen, die das Erhöhen des Drucks im Kessel um mehr als 0,1 MPa (1 bar) über den Nominalwert verhindert. Die Auslassdüse am Sicherheitsventil muss unbedingt über einen Auslass für den Luftdruck verfügen.
Bei der Aufheizung des Wassers wird der Druck im Kessel erhöht bis er den am Sicherheitsventil eingestellten Wert erreicht. Da die Rückleitung des Wassers zurück in die Wasserleitung verhindert ist, kann es zum Abtropfen des Wassers aus der Auslassöffnung des Sicherheitsventils kommen. Das abtropfende Wasser kann durch den Auffangansatz, den Sie unter dem Sicherheitsventil anbringen, in den Ablauf abgeleitet werden. Das Ablaufrohr unter dem Auslass des Sicherheitsventils muss in der Richtung gerade nach unten und in einer frostfreien Umgebung angebracht werden.
Falls die bereits ausgeführte Installation keine Möglichkeit bietet, das tropfende Wasser aus dem Rückschlagventil in den Abfluss zu leiten, kann das Tröpfeln auch durch das 3 l-Expansionsgefäß verhindert werden. Das Gefäß montieren Sie am Zulaufrohr des Warmwasserbereiters.
Das richtige Funktionieren des Rückschlagventils müssen Sie in regelmässigen Zeitabständen selber überprüfen und nach Bedarf den Kalk entfernen und die eventuelle Blockade des Ventils beseitigen. Bei einer Prüfung ist durch Verschiebung des Hebels oder durch Lösen der Ventilmutter (je nach Ventiltyp) der Auslauf aus dem Sicherheitsventil zu öffnen. Dabei muss aus der Auslaufdüse des Ventils das Wasser ausfließen, was die einwandfreie Funktion des Ventils bestätigt.


Geschlossenes System (druckfestes System) Offenes System (druckloses System)
Legende:
1 - Sicherheitsventil
2 - Ablaufrohr
3 - Rückflussstopp
4 - Druckminderer
5 - Absperrventil
6 - Prüfstutzen
7 - Ablaufsiphon
8 - Expansionsgefäß
H - Kaltwasser
T - Warmwasser
Es darf kein Absperrventil zwischen dem Warmwasserbereiter und Sicherheits-Rückschlagventil installiert sein, da sonst die Funktion des Rückschlagventils verhindert wird.
Der Warmwasserbereiter kann an die Haushaltswasserleitung ohne Reduzierventil angeschlossen werden, wenn der Druck in der Leitung niedriger als der Nenndruck ist. Sollte der Druck in der Leitung den Nenndruck überschreiten, so müssen Sie das Reduzierventil unbedingt einbauen.
Bevor Sie das Gerät an das Stromnetz anschließen, ist es unbedingt mit Wasser zu füllen. Bei erster Befüllung ist der Warmwasserhebel an der Mischbatterie zu öffnen. Der Warmwasserbereiter ist voll, wenn das Wasser durch das Ausflussrohr der Mischbatterie ausfliest.
ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
Vor dem Anschluss an das Stromnetz muss ein angemessenes Anschlusskabel von minimalem Durchschnitt von 1,5 mm ^2 (H05VV-F 3G 1,5 mm ^2 ) eingebaut werden. Dazu ist der Schutzdeckel abzuschrauben.

Der Anschluss des Warmwasserbereiters an das Stromnetz hat in Übereinstimmung mit den gültigen Normen zu erfolgen. Dem Gerät muss eine allpolige Trennvorrichtung vorgeschaltet werden, der sämtliche Speisepole laut nationalen Installationsvorschriften unterbricht.
Legende:
1 - Anschlussklemme
2 - 2-polige Bimetall-Sicherheit
3 - Heizkörper (2 x 1000 W)
4 - Elektron. Regler
5 - Thermostatfühler
6 - Thermometerfühler
7 - Magnesium-Anode
L - Phasenleiter
N - Neutralleiter
± - Schutzleiter

flowchart
graph TD
A["230 V~"] --> B["± N L"]
B --> C["1"]
C --> D["2"]
D --> E["K7"]
D --> F["K3"]
D --> G["K10"]
D --> H["K4"]
D --> I["K11"]
D --> J["K2"]
D --> K["K1"]
D --> L["S0 Thermostat"]
D --> M["S1-S4 Ternometer"]
D --> N["K13"]
D --> O["K14"]
D --> P["K15"]
D --> Q["K12"]
D --> R["K5"]
D --> S["Mg anode"]
D --> T["3"]
T --> U["Ground"]
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style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#ffc,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#ffc,stroke:#333
style H fill:#ffc,stroke:#333
style I fill:#ffc,stroke:#333
style J fill:#ffc,stroke:#333
style K fill:#ffc,stroke:#333
style L fill:#ffc,stroke:#333
style M fill:#ffc,stroke:#333
style N fill:#ffc,stroke:#333
style O fill:#ffc,stroke:#333
style P fill:#ffc,stroke:#333
style Q fill:#ffc,stroke:#333
style R fill:#ffc,stroke:#333
style S fill:#ffc,stroke:#333
Elektroschaltbild
HINWEIS: Vor jedem Eingriff ist der Warmwasserspeicher spannungsfrei zu schalten!
GEBRAUCH UND WARTUNG
Nach dem Anschluss an die Wasserleitung und das Stromnetz ist der Warmwasserbereiter zum Gebrauch bereit.
Der elektronische Regler ermöglicht Einstellung und Anzeige der Wassertemperatur, Anpassung des Betriebes Ihrem Verhalten (Programm "SMART"), Zeitsteuerung des Betriebes, Anzeige der Warmwassermenge im Kessel, Betriebsart bei längerer (mehrere Tage) Abwesenheit (Programm URLAUB), manuelle Einschaltung der Erwärmung und Fehlerdiagnostik.
STEUERUNG
Die Steuerung des Warmwasserbereiters erfolgt über LCD Bildschirm durch Berührung.

1 - Aufnahme des "SMART"
Programms
2 - Anzeige Warmwassermenge
3 - Ein-/Ausschaltung des "SMART" Programms
4 - Anzeige und Einstellung der Zeit
5 - Einschaltung und Einstellung der Betriebsart URLAUB
6 - Reduzieren des Wertes
7 - Ein- / Ausschaltung des Warmwasserbereiters
8 - Erhöhung des Wertes
9 - Indikation und Übersicht der Betriebsstörungen
10 - manuelle Einschaltung der Erwärmung
11 - Anzeige und Einstellung der Temperatur in °C
12 - Anzeige des Heizkörperbetriebes
13 - Einschaltung und Einstellung der Zeitbetriebsarten
14 - Anzeige des Wochentages
(1 .. Montag, ..., 7 .. Sonntag)
Ein- / Ausschaltung des Warmwasserbereiters
- Einschalten: längere Betätigung des Feldes 7.
- Ausschalten: erneute längere Betätigung des Feldes 7 (wird der Warmwasserbereiter ausgeschaltet, ist bei Frostgefahr das Wasser abzulassen).
Zeit- und Wochentageinstellung
• Betätigen Sie das Feld 4.
- Im Feld 14 blinkt die eingestellte Nummer des Wochentages.
- Durch Betätigung des Feldes + oder – bestimmen Sie die Nummer des Wochentages (1 – Montag, ..., 7 – Sonntag).
• Betätigen Sie erneut das Feld 4.
• Die eingestellte Uhrzeit blinkt.
- Durch Betätigung des Feldes + oder – stellen Sie die Uhrzeit (längere Betätigung des Feldes + oder – beschleunigen Sie die Einstellung).
• Die Einstellung ist beendet, wenn das Feld 4 aufhört zu blinken.
Einstellung der Temperatur
• Betätigen Sie das Feld 11.
• Die eingestellte Temperatur blinkt.
- Durch Betätigung des Feldes + oder – ändern Sie die Einstellung der Temperatur von 10 bis 85 °C (Voreinstellung auf die sparsame Temperatur 55 °C).
- Die Einstellung ist gespeichert, wenn das Feld 11 aufhört zu blinken und auf dem Bildschirm die Ist-Temperatur wieder angezeigt wird.
Anzeige der Warmwassermenge im Warmwasserbereiter
- Symbol auf dem Bildschirm: ☐ kein Warmwasser
- geringe Menge des Warmwassers
- größere Menge des Warmwassers
Einstellung der Betriebsart Urlaub
In dieser Betriebsart wird die Zahl der Tage (Maximum 100) mit minimaler Temperatur (ungefähr 10 °C) eingestellt.
• Betätigen Sie das Feld 5.
- Das Feld 5 fängt an zu blinken. Im Feld 11 blinkt aber der Wert 0.
- Durch Betätigung des Feldes + oder – stellen Sie die Zahl der Urlaubstage.
- Durch erneute Betätigung des Feldes 5 bestätigen Sie die eingestellte Zahl der Tage (Bestätigen Sie die Zahl der Urlaubstage mit erneuter Berührung des Feldes 5, sonst geht der Warmwasserbereiter in die normale Betriebsart zurück).
- Wenn Sie den Wert auf 0 stellen und diesen Wert bestätigen, schaltet der Warmwasserbereiter in die normale Betriebsart um, das Feld 5 leuchtet nicht mehr.
- Betätigen Sie während Betriebsart URLAUB das Feld 5, wird die Zahl der Tage bis zum Urlaubsende angezeigt.
- Wenn die eingestellte Zahl der Tage erfüllt ist, schaltet der Warmwasserbereiter in die voreingestellte Betriebsart um, das Feld 5 leuchtet nicht mehr.
Einstellung der Zeitbetriebsarten
In der Zeitbetriebsart wird die Zeit der Ein- und Ausschaltung der Wassererwärmung eingestellt. Für jede Kombination der Zeitperiode können maximal drei Zeitperioden eingestellt werden, in denen das Wasser nicht erwärmt wird.
• Längere Betätigung des Feldes 13. Das Feld 13 leuchtet.
- Betätigen Sie das Feld 4 (die Wochentage blinken).
- Durch Betätigung des Feldes + oder – können Sie zwischen drei Kombinationen der Zeitbetriebsarten wählen:
- Zeitbetriebsart für jeden einzelnen Tag (im Feld 14 blinken die einzelnen Nummern 1 bis 7),
- Zeitbetriebsart für die Zeitperiode von Montag bis Freitag und von Samstag bis Sonntag (Nummern 1 bis 5 und dann 6 und 7 blinken),
-
oder die Zeitbetriebsart für die ganze Woche (Nummern 1 bis 7 blinken).
-
Für die Einstellung der Zeit betätigen Sie wieder das Feld 4.
- Im Feld 11 wird 1OF angezeigt und das Feld 4 blinkt.
-
Durch Betätigung des Feldes + oder – stellen Sie die Uhrzeit für den Start der Periode OFF.
• Betätigen Sie wieder das Feld 4. -
Es wird 1ON angezeigt und das Feld 4 blinkt.
- Durch Betätigung des Feldes + oder – stellen Sie die Uhrzeit für den Stopp der Periode OFF.
- Bei erneuter Betätigung des Feldes 4 können Sie nach oben beschriebenem Verfahren auch die zweite und dritte Periode einstellen.
Funktion der Zeitschaltuhr
- Durch Betätigung des Feldes 13 wird die eingestellte Zeitbetriebsart gestartet.
- Der Warmwasserbereiter erwärmt das Wasser in Perioden On (laut eingestellter Temperatur), in Perioden Off wird das Wasser aber nicht erwärmt.

Manuelle Einschaltung der Erwärmung
- Durch Betätigung des Feldes 10 erfolgt die Erwärmung des Wassers bis zur eingestellten Temperatur, unabhängig von der aktuellen Betriebsart.
- Nach beendeter Erwärmung schaltet der Warmwasserbereiter in die voreingestellte Betriebsart um.
Aufnahme des Benutzersverhaltens - "SMART" Betriebsart
Beim Aufnehmen speichert die Elektronik Ihr Verhalten und das wird bei Erwärmung des Wassers bei der "SMART" Betriebsart berücksichtigt. Die Aufnahme dauert 7 Tage.
- Durch Betätigung des Feldes 1 aktivieren Sie die Aufnahme Ihres Verhaltens. Das Feld 1 leuchtet.
- Falls Sie bei der "SMART" Betriebsart das Feld 1 betätigen, wird die Zahl der noch bis Aufnahmeschluss übrig gebliebenen Tage gezeigt.
- Während Aufnahmezeit können die speziellen Betriebsarten nicht eingeschaltet werden (Urlaub, manuelle Einschaltung der Erwärmung, Zeitbetriebsart).
- Kommt es bei der Aufnahme zum Stromausfall oder Ausschalten des Warmwasserbereiters, ist die Aufnahme nicht gültig (Feld 1 blinkt).
- Wenn die Aufnahme beendet, erlischt das Feld 1.
- Die Aufnahme des Verhaltens kann man verlassen, so dass man das Feld 1 länger gedrückt hält oder der Warmwasserbereiter ausgeschaltet und erneut eingeschaltet wird.
- Falls das übliche Verhalten beim Verbrauch des Warmwassers verändert wird, muss die Änderung neu aufgenommen werden. (Betätigung des Feldes 1: Aufnahme dauert die folgenden 7 Tage). Die Erwärmung des Wassers im Einklang mit dem aufgenommenen Verhalten erreichen Sie durch Betätigung des Feldes 3 (Einschaltung der Betriebsart "SMART").
Einschaltung der "SMART" Betriebsart
Ist die Aufnahme "SMART" beendet, kann die "SMART" Betriebsart gestartet werden.
- Durch Betätigung des Feldes 3 schalten Sie die "SMART" Betriebsart. Das Feld 3 leuchtet.
• Die "SMART" Betriebsart verlassen Sie mit erneuter Betätigung des Feldes 3.
Betrieb des Warmwasserbereiters in der "SMART" Betriebsart
-
Diese Betriebsart ist vor allem bei relativ unverändertem Benutzerverhalten bezüglich Warmwasserentnahme (z.B. Duschen jeden Tag in der selben Zeit) vorteilhaft.
• Die "SMART" Betriebsart reduziert den Energieverbrauch. -
Falls kleinere Wassermengeentnahme aufgenomme wird, liegt die Wassertemperatur im Warmwasserbereiter zwischen 40 °C und der eingestellten Temperatur, abhängig von der Menge des verbrauchten Wassers während der Aufnahme des Benutzerverhaltens.
- Bei aufgenommenen größerer Warmwasserentnahme, erwärmt sich der Warmwasserbereiter bis zur eingestellten Temperatur.
- Falls bei der Aufnahme des Benutzerverhaltens keine Entnahme erfasst wurde, kann die Wassertemperatur im Warmwasserbereiter unter 40 °C liegen.
- Wenn nicht in der Betriebsart "SMART", wird das Wasser im Warmwasserbereiter laut der manuell eingestellten Temperatur erwärmt.
Funktion Antilegionellen
- Wenn der Warmwasserbereiter in 30 Tagen nicht die Temperatur 65 °C erreicht, wird der Warmwasserbereiter eingschaltet und erwärmt das Wasser auf 65 °C für 15 Minuten.
Fehlerindikation
- Bei Betriebsstörung fängt das Feld 9 an zu blinken. Bei Betätigung des Feldes 9 wird der Kode des Fehlers angezeigt.
| Fehler Beschreibung des Fehlers Lösung | ||
| E 01 | Fehlerhafter Sensor der elektronischen Reglers. | Kontaktieren Sie den Kundendienst (Warmwasserbereiter funktioniert nicht) |
| E 04 | Gefrieren. Der Fehler kommt vor, wenn die Temperatur im Warmwasserbereiter unter 0 °C liegt. | Wenn der Fehler dann immer noch da ist, kontaktieren Sie den Kundendienst. |
| E 05 | Überhitzung (Temperatur > 100 °C, elektronischer Regler funktioniert nicht). | Schalten Sie den Warmwasserbereiter aus dem Stromnetz aus, kontaktieren Sie den Kudendienst. |
| E 06 | Fehlerhafte Magnesium-Anode. | Kontaktieren Sie den Kundendienst (Warmwasserbereiter funktioniert normal). |
| E 07 | Fehlerhafte Sensoren des Volumens. | Kontaktieren Sie den Kundendienst (Warmwasserbereiter funktioniert in der normalen Betriebsart) |
| E 10 | Spannungsausfall bei der Aufnahme des "SMART" Programms. | Fehler Aufnahme "SMART". Schalten Sie erneut die Aufnahme ein. |
| E 11 | Keine Angaben für das Funktionieren des "SMART" Programms. | Schalten Sie die Aufnahme "SMART" ein. |
| E 12 | Keine Angaben für das Funktionieren der Zeitbetriebsart. | Stellen Sie die Zeitbetriebsart ein. |
| E 13 | Manuelle Einschaltung der Erwärmung ist nicht möglich. | Die eingestellte Temperatur im Warmwasserbereiter ist erreicht. |
| E 42 | Fehler der Funktion Antilegionellen. | Durch Betätigung des Feldes 9 wird der Fehler resetiert. |
| R0 Löschen des "SMART" Programms. | Falls Sie die Betriebsart "SMART" wünschen, schalten Sie die Aufnahme "SMART" ein. Nach beendeter Aufnahme kann die Betriebsart "SMART" eingeschaltet werden. | |
Sollte der Warmwasserbereiter längere Zeit nicht benutzt werden, müssen Sie den Thermostatknopf auf 10 °C stellen. Bei Stromausfall funktioniert dieser Schutz nicht! Diese Einstellung verhindert das Gefrieren des gespeicherten Wassers und schützt das Gerät somit gegen Beschädigungen. Bei ausgeschaltetem Warmwasserspeicher und vorherrschender Frostgefahr, muss das Gerät vollständig entleert werden. Vor der Entleerung ist unbedingt die Spannungsversorgung abzuschalten.
Danach kann an einer der angeschlossenen Armaturen das Warmwasserventil geöffnet werden. Das Wasser wird über den Kaltwassereinlauf oder über das Sicherheitsventil abgelassen, so dass der Hebel oder die Kappe des Sicherheitsventils wie bei der Kontrolle auf seine einwandfreie Funktion gedreht wird. Es ist sinnvoll bei der Montage einen speziellen Reduziernippel (T-Stück) oder ein Auslassventil zwischen dem Sicherheitsventil und dem Zuflussrohr zu installieren.
Das verbleibende Restwasser im Gerät kann durch Abdrehen des Heizflansches abgelassen werden.
Reinigung
Die Oberflächen des Warmwasserspeichers können durch Abwischen mit einem feuchten Lappen und mit einer milden Waschmittellösung gereinigt werden.
Verwenden Sie keine Lösungsmittel oder grobe Reinigungsmittel.
Wartung
Ein regelmäßiger Service gewährleistet eine einwandfreie Funktion und lange Lebensdauer des Warmwasserspeichers.
In regelmäßigen Abständen, nicht länger als 36 Monate, ist die korrekte Funktion der Schutzanode durch einen beauftragten Fachmann zu prüfen, um die Garantie gegen Durchrostung des Kessels geltend machen zu können. Kalkrückstände sind zu entfernen.
Die Schutzanode kann mit geringem Aufwand durch Messen des Anodenstromes geprüft werden.
Bei der Erwärmung des Wassers sind Kalkablagerungen im Speicher nicht ganz zu vermeiden. Diese können durch den Kundendienst entfernt werden. Die Kalkmenge im Inneren des Warmwasserspeichers hängt von der Wasserqualität und der eingestellten Warmwassertemperatur ab.
Der Kundendienst wird Ihnen nach der Überprüfung des Warmwasserspeichers auf Grund des festgestellten Zustands das Datum der nächsten Kontrolle empfehlen.
Bitte, versuchen Sie nicht, eventuelle Fehler am Gerät selbst zu beseitigen, wenden Sie sich lieber an den nächsten bevollmächtigten Kundendienst.