Concentro - Lautsprecher ELAC - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Concentro ELAC als PDF.
| Produkttyp | 4-Wege-Standlautsprecher |
| Marke | ELAC |
| Modell | Concentro |
| Abmessungen (H x B x T) | 1450 x 320 x 480 mm |
| Gewicht | 68 kg |
| Betriebsart | Passiv, externer Verstärker empfohlen 250-500 W |
| Frequenzgang | 24 Hz - 50 kHz |
| Nennimpedanz | 4 Ω |
| Empfindlichkeit | 89 dB (2,83 V/1 m) |
| Belastbarkeit (RMS) | 300 W |
| Lautsprechertyp | JET 5 (Hochtöner), 1x 130 mm (Mitteltöner), 2x 180 mm (Tieftöner), 2x 220 mm (Subwoofer) |
| Membranmaterial | Aluminium-Sandwich AS-XR |
| Gehäusetyp | Bassreflex mit Frontöffnung |
| Hauptfunktionen | Hochtreue Klangwiedergabe, 4-Wege-Frequenzweiche, doppelte Lautsprecheranschlüsse für Bi-Wiring/Bi-Amping |
| Pflege und Reinigung | Entstaubung mit weichem, trockenem Tuch; keine Chemikalien verwenden |
| Sicherheit | Stabil auf ebenem Boden; nicht Feuchtigkeit oder direkter Sonneneinstrahlung aussetzen |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | ELAC Kundendienst; Reparatur durch autorisierte Servicezentren |
| Allgemeine Informationen | Entwickelt in Deutschland; Hochglanzlackierung. |
Häufig gestellte Fragen - Concentro ELAC
Benutzerfragen zu Concentro ELAC
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Lautsprecher kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Concentro - ELAC und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Concentro von der Marke ELAC.
BEDIENUNGSANLEITUNG Concentro ELAC
Bedienungsanleitung Operating Instructions

Wir beglückwünschen Sie zum Kauf Ihres ELAC Lautsprechers, der unter strengen Qualitäts- und Umweltauflagen hergestellt wurde. Um die Leistung des Gerätes voll auszunutzen, lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung gründlich durch. Wir raten Ihnen, diese Anleitung für späteres Nachschlagen gut aufzubewahren.
Bitte beachten Sie, die separaten Sicherheitshinweise, die der Verpackung Ihres neuen Lautsprechers beigepackt sind. Bitte lesen, beachten und befolgen Sie alle diese Sicherheitshinweise. Bewahren Sie diese Sicherheitshinweise auf. Beachten Sie bitte alle Warnungen, die auf dem Gerät und in der Bedienungsanleitung aufgeführt sind.
| Inhaltsverzeichnis / Contents | 3 | |
| Deutsch | GrundlagenEinleitungLautsprecheraufstellung, wohnraumakustische EinflüsseAufstellungshilfen für Regal- und Standlautsprecher | 445 |
| Allgemeine Hinweise zum Anschluss von LautsprechernImpedanz eines LautsprechersAnschluss Ihrer Lautsprecher | 66 | |
| Anschluss von HiFi-Lautsprechem an den VerstärkerInbetriebnahme, Anschluss Ihrer Lautsprecher an die HiFi-AnlageBi-Wiring/Bi-Amping-Betrieb | 810 | |
| Erläuterungen der technischen Daten (letzte Seite dieser Anleitung, S.51) | 12 | |
| Service/Pflege | 13 | |
| Fertigungskontrolle | 13 | |
| Lautsprecherentsorgung | 13 | |
| Gewährleistung / Werksgarantie | 14 | |
| Anhang | 48 | |
| Technische Daten | 51 | |
| English | ||
| Connecting the speakers to a stereo systemOperating, connecting the speakers to the hi-fi equipmentBi-Wiring/Bi-Amping operation | 1618 | |
| Explanatory Note and Specifications (last page of this manual, p.51) | 21 | |
| Warranty / Product control / Disposal | 22 | |
| Addendum | 48 | |
| Specifications | 51 | |
| International | NL Luidsprekers | 23 |
| I Cassa | 28 | |
| E Cajas de Altavoz | 33 | |
| F Haut-Parleurs | 38 | |
| CN 音箱 | 43 | |
Grundlagen
Einleitung
Diese Bedienungsanleitung enthält Hinweise und Erläuterungen zu Lautsprechern, die über das Thema „Anschluss der Lautsprecher“ hinausgehen und Ihnen einen größeren Überblick über das Thema Lautsprecher geben sollen.
Wenn Sie sich mit Lautsprechern schon intensiver beschäftigt haben und wenn Sie schon vor Ungeduld darauf brennen, endlich Ihre Lautsprecher zu Hause zu hören, dann beginnen Sie mit Kapitel „Inbetriebnahme“ auf Seite 8 ff bzw. für Heimkino/Surround-Lautsprecher auf Seite 13 ff.
Bei passender Gelegenheit können Sie sich dann in Ruhe mit den anderen Themen befassen (z.B. Wohnraumakustik).
Lautsprecheraufstellung, wohnraumakustische Einflüsse
Mit Hilfe von Computersimulationen war es möglich, eine Reihe von grundsätzlichen Gesetzmäßigkeiten zu den raumakustischen Einflüssen auf die Lautsprecherwiedergabe detaillierter zu untersuchen. Die für die Lautsprecher-aufstellung wesentlichen Ergebnisse sollen im Folgenden erläutert werden.
Der grundsätzliche Einfluss eines Raumes auf die Lautsprecherwiedergabe liegt in der Überlagerung des direkten Schallfeldes mit dem diffusen Schallfeld.
Das direkte Schallfeld ist der Teil des vom Hörer aufgenommenen Gesamtschallfeldes, der vom Lautsprecher ausgesandt wird und direkt ohne Reflexionen an Raumwänden oder Gegenständen im Raum zum Hörer gelangt. Der weitaus größere Teil der vom Lautsprecher abgestrahlten Schallwellen wird jedoch erst nach mehrfachen Reflexionen zum Hörer gelangen. Die Gesamtheit aller reflektierten Schallwellen bildet das diffuse Schallfeld. Bei den üblichen Entfernungen zwischen Lautsprecher und Hörer (3 – 5 m) überwiegt das diffuse Schallfeld. Das diffuse Schallfeld bestimmt also wesentlich den Höreindruck mit, dieses umso mehr, je größer der Abstand zum Lautsprecher ist.
Es ist wesentlich zu wissen, dass das diffuse Schallfeld höhenarm ist. Bei jeder Reflexion wird stets ein Teil der Schallenergie absorbiert. Diese Absorption nimmt mit steigender Frequenz zu. Zusätzlich wird mit zunehmender Frequenz (ab ca. 10 kHz) die vom Lautsprecher insgesamt ausgesandte Schallleistung geringer; da der Abstrahlwinkel sich ständig verkleinert; der Raum wird also bei hohen Frequenzen „schlechter ausgeleuchtet“.
Die aus allen Richtungen beim Hörer eintreffenden Schallwellen überlagern sich gegenseitig und führen so zu Auslöschungen oder Überhöhungen. Diese Auslöschungen oder Überhöhungen verfälschen das originale Schallfeld des Lautsprechers beträchtlich.
Jedoch zeigen die Computer- und Messergebnisse, dass diese Verfälschungen insbesondere im Tiefton- und unteren Mitteltonbereich (bis ca. 700 Hz) überaus stark auftreten. Die Art und Ausprägung der Veränderung des Schallfeldes durch den Raum hängen im Wesentlichen von der Raumbeschaffenheit (Größe und Absorptionsverhalten), der Position der Lautsprecher und des Hörers sowie der Abstrahlcharakteristik der Lautsprecher ab.
Aus diesen Ergebnissen zeigt sich klar, dass die Lautsprecherwiedergabe speziell im Tieftonbereich durch die Lautsprecher- und Hörposition so entscheidend beeinflusst wird, dass sich für Sie die Mühe lohnt, einige Zeit für die Optimierung der Aufstellung aufzubringen. Der beste Lautsprecher ungünstig aufgestellt, wird nie das maximale Potential, das in im steckt, darstellen können.
Aufstellungshilfen für Regal- und Standlautsprecher
ELAC Regallautsprecher sind an ihrer Größe erkennbar, ein Lautsprecher mit einer Höhe von z.B. 90 cm ist natürlich als ein Standlautsprecher konzipiert. Regallautsprecher müssen jedoch nicht notwendigerweise im Regal platziert werden, sie können auch auf einen kleinen Ständer gestellt werden.
Grundsätzlich sollten die Chassis immer in Richtung des Hörers zeigen. Regallautsprecher sollen nicht auf den Rücken und keinesfalls auf die Vorderseite gelegt werden. Der Abstand zur Rückwand bzw. Regalwand soll 2 cm nicht unterschreiten. Die Platzierung im Regal oder auf einem kleinen Ständer bewirkt eine Bassverstärkung, die bei der Entwicklung mitberücksichtigt wurde. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass keine anderen Raumwände (z.B. Seitenwände) in unmittelbarer Nähe die Bassverstärkung überbetonen und damit die Basswiedergabe unpräzise wird. Es sollten also Raumecken oder das unterste Regalfach gemieden werden. Ähnliches gilt für Standlautsprecher, hier ist die Bassverstärkung durch die Nähe des Fußbodens im Entwicklungsprozess mit einbezogen. Die Abstände der Standlautsprecher zur Stirn- und zu den Seitenwänden sollten möglichst 20 ... 30 cm nicht unterschreiten.
Für die Aufstellung von Standlautsprechern empfiehlt sich die Verwendung der im Lieferumfang enthaltenen Spikes oder Teppichgleiter, um die Übertragung des Körperschalls vom Lautsprechergehäuse zum Fußboden zu verhindern.
Um eine gute Ortbarkeit bei der Musikwiedergabe zu erhalten, sollte der Abstand Hörer/Lautsprecher mindestens 20 % kleiner als die Raumlänge sein. Bei einem zu geringen Abstand (kleiner als 2 m) mangelt es an Musikräumlichkeit.
Bei Ihren Versuchen, die Lautsprecherposition gehörmäßig zu optimieren, ist unbedingt zu beachten, dass der Einfluss der Hörposition auf die Musikwiedergabe genauso groß ist wie der Einfluss der Lautsprecherposition. Dies bedeutet, dass die Lautsprecherposition und die Hörposition akustisch gleichwertig – also austauschbar – ist.
Diese Regel ist kaum bekannt, obwohl ihre Auswirkung von größter Bedeutung ist. Man darf sich nämlich nicht wundern, wenn man z.B. einen Lautsprecher sehr schön frei im Raum aufgestellt hat, sich selbst beim Hörtest jedoch an die Rückwand oder in eine Ecke lehnt und von einem dröhnenden, wummernden Bass „erschlagen“ wird.
Für die Spezialisten: die Gleichwertigkeit von Lautsprecher- und Hörposition gilt nur in den Frequenzbereichen, in denen der Lautsprecher rundum abstrahlt. Solches Abstrahlverhalten zeigen praktisch alle Lautsprecher (Ausnahme: z.B. Dipolstrahler) im Bassbereich, wo der Einfluss des Raumes besonders stark und damit für die Optimierung der Aufstellung von größter Bedeutung ist. Die Gleichwertigkeit von Lautsprecher- und Hörposition bedeutet auch, dass man gewisse Symmetrien in der Lautsprecher- und Hörposition vermeiden sollte, z.B. Lautsprecher und Hörer jeweils mit 1 m Abstand zur Rückwand. Solche Symmetrien können nachteilige raumakustische Effekte verstärken.

a = b Symmetrische (ungünstige) Aufstellung

a ≠ b Unsymmetrische (bessere) Aufstellung
Die obigen Abbildungen zeigen Beispiele für symmetrische (ungünstige) und unsymmetrische (bessere) Konfigurationen von Hör- und Lautsprecherpositionen. Das Dreieck zwischen Lautsprecher 1, dem Hörer und Lautsprecher 2 wird Stereodreieck genannt. Die Hörplätze sollten ungefähr auf der Mittellinie zwischen den beiden Boxen liegen.
Allgemeine Hinweise zum Anschluss von Lautsprechern 6
Impedanz eines Lautsprechers
Unter der Impedanz wird der elektrische Scheinwiderstand des Lautsprechers verstanden.
Der Scheinwiderstand eines Lautsprechers ist frequenzabhängig.
Für unsere Lautsprecher liegen die Minimalwerte in der Regel über 3 Ohm, die Maximalwerte unter 20 Ohm. Entsprechend den Festlegungen der betreffenden DIN-Norm ergibt sich damit für unsere Lautsprecher eine Nenn-Impedanz von 4 Ohm. Wenn man die Frequenzabhängigkeit des Scheinwiderstandes über den gesamten Frequenz-Bereich mittelt, erhält man einen mittleren Scheinwiderstand, der in der Regel für alle unsere Lautsprecher zwischen 4 und 8 Ohm liegt. Dabei wird von einer Frequenzverteilung ausgegangen, die verschiedenen Musikprogrammen angepasst ist.
Die Belastung eines Verstärkers durch den Anschluss einer unserer Lautsprecher z.B. mit einer Nennimpedanz von 4 Ohm liegt bei unterschiedlichen Musik-Programmen im Mittel über 4 Ohm.
Anschluss Ihrer Lautsprecher
Sowohl für den Verstärker, als auch für Ihre Lautsprecher sind in den jeweiligen technischen Daten die geeigneten Verstärkerleistungen, die Nennbelastbarkeit und die Nennimpedanz der Lautsprecher angegeben.
Leider ist für Sie als Anwender nicht direkt erkennbar, bei welcher Stellung des Lautstärkereglers am Verstärker welche Leistung vom Verstärker an die Lautsprecher abgegeben wird, denn die abgegebene Leistung hängt natürlich auch vom Pegel des Eingangssignals ab. Typischerweise liefern CD-Spieler etwa 10x soviel Pegel wie z.B. ein Plattenspieler. Dies bedeutet aber, dass dieser Verstärker schon deutlich unterhalb der Maximalstellung des Lautstärkestellers voll ausgelastet ist.
Wenn der Verstärker keine Leistungs- oder Überlastungsanzeige besitzt, so kann man eine Überlastung des Verstärkers nur an den Verzerrungen des Musiksignals, das vom Lautsprecher wiedergegeben wird, erkennen. In diesem Fall sollten Sie sofort die Lautstärke reduzieren, da sowohl der Verstärker, als auch die Lautsprecher gefährdet sind.
Ähnliche Verzerrungen treten auch auf, wenn zwar der Verstärker noch nicht überlastet ist, jedoch die Belastbarkeitsgrenze der Lautsprecher überschritten wurde. Bei diesem Test würden Sie jedoch feststellen, dass die Lautstärke unerträglich hoch ist.
Relativ häufig tritt der erstgenannte Fall ein, bei dem z.B. ein Lautsprecher mit 70 Watt Nennbelastbarkeit an einen Verstärker mit z.B. 30 Watt Nennleistung pro Kanal angeschlossen wird.
Irrtümlicherweise wird vielfach angenommen, dass hier eine Überlastung der Lautsprecher nicht auftreten kann. In der Praxis kann es jedoch geschehen, dass mit der im Beispiel genannten Konfiguration bei größeren aber noch erträglichen Lautstärken hohe Töne verzerrt klingen und nach gewisser Zeit der Hochtöner durchbrennt. Die Ursache ist das sog. Clipping des Verstärkers.
Wenn ein Verstärker seine Leistungsgrenze überschreitet, werden z.B. Sinussignale (elektrische Signalform für Einzeltöne) in ihrer Amplitude begrenzt, d. h. oben und unten abgeschnitten. Eine solche Signalform enthält nicht nur die ursprüngliche Sinusfrequenz, sondern zusätzlich einen nicht unerheblichen Anteil von hohen und sehr hohen Frequenzen.
Dies bedeutet, dass sich der ursprünglich im Musiksignal vorhandene Hochtonanteil durch Clipping im Verstärker wesentlich vergrößert, die Energiebalance verschiebt sich zwischen Tief-/Mittel- und Hochtonbereich zu Lasten des Hochtonbereiches. Dem Hochtöner wird also eine Leistung zugeführt, die den Hochtonanteil eines Musiksignals mit entsprechend unserem Beispiel 70 Watt weit übertrifft.
Da solche Fehlanpassungen (Verstärker Ihrer Lautsprecher) in der Praxis immer wieder vorkommen, verwenden wir in unseren Lautsprechern reversible Sicherungen.
Allgemeine Hinweise zum Anschluss von Lautsprechern 7
Sollte im Hoch- oder Überlastausfall Ihr Lautsprecher sich einmal ausschalten, so drehen Sie bitte den Lautstärke-Regler am Verstärker deutlich zurück, der Lautsprecher schaltet sich nach kurzer Zeit wieder ein.
Wenn Sie Ihre Lautsprecher auch mit größeren Lautstärken betreiben wollen, sollten Sie einen Verstärker einsetzen, dessen Nennbelastbarkeit mindestens der Nennbelastbarkeit der Lautsprecher entspricht.
Die Leistungsangabe für einen Verstärker wird stets für einen oder mehrere verschiedene Lastwiderstände angegeben (z.B. 4 oder 8 Ohm).
Es taucht immer wieder die Frage auf, ob man einen „4-Ohm-Lautsprecher“ an einen „8-Ohm-Verstärker“ anschließen kann. In den meisten Fällen ist dies ohne Einschränkungen mit sog. 8-Ohm-Verstärkern möglich. Man kann davon ausgehen, dass ein Verstärker an einem Lastwiderstand von 4 Ohm mindestens die gleiche Leistung wie an 8 Ohm bringt, oftmals sogar etwas mehr. Man kann sogar mit einem „4-Ohm-Lautsprecher“ noch etwas lauter als mit einem „8-Ohm-Lautsprecher“ spielen. Diese Lautstärke wird jedoch schon bei einer geringeren Lautstärkeeinstellung am Verstärker erreicht.
Damit steigt aber die Möglichkeit, den Lautsprecher zu überlasten, weil die Stellung des Lautstärkereglers noch Reserven im Verstärker vermuten lässt. Die Gefahr, den Verstärker ins Clipping zu fahren, ist also größer geworden.
Bei vielen Verstärkern lassen sich zwei Lautsprecherpaare anschließen. Beim Anschluss von zwei „4-Ohm-Lautsprecher“-Paaren an einen sog. „8-Ohm-Verstärker“ sollte vorsichtig verfahren werden, da der Verstärker bei gleichzeitigem Betrieb der vier Lautsprecher doppelt so viel Leistung liefern muss. Dies kann zur Überlastung des Verstärkers mit all den beschriebenen Folgen führen.
Als generelle Regel gilt also: achten Sie bitte beim Abhören mit großen Lautstärken auf eventuelle Verzerrungen in der Musikwiedergabe, sie zeigen eine Überlastung des Verstärkers und/oder der Lautsprecher an!
Anschluss von HiFi-Lautsprechern an den Verstärker
Inbetriebnahme, Anschluss Ihrer Lautsprecher an die HiFi-Anlage
Ihre Lautsprecher sollen nun an den Verstärker der HiFi-Anlage angeschlossen werden. Hierfür ist zunächst pro Lautsprecher ein Anschlusskabel erforderlich.

- Das Anschlusskabel muss zweipolig sein, der Plus- oder Minuspol sollte entlang der ganzen Länge eindeutig gekennzeichnet sein, was die Gefahr eines verpolten Anschlusses deutlich verringert.
- Die Länge des Kabels ergibt sich aus Ihren Aufstellungsvorstellungen. Planen Sie bitte eine Reserve von 20 – 30% ein. Der Querschnitt des Kabels lässt sich rückwirkend aus der Kabellänge abschätzen. Bei einer Kabellänge von 5 m pro Lautsprecher sollte der Kupferleitungsquerschnitt 2,5 mm² nicht unterschreiten, bei 10 m Länge erhöht sich der Mindestquerschnitt auf 4 mm² usw. Unter diesen Bedingungen weist der Ohm'sche Widerstand eines Kabels stets den gleichen praktisch zu vernachlässigenden Wert auf. Um das induktive Verhalten des Kabels (Abschwächung der Höhen) zu eliminieren, sollte man Litzen und keine massiven Kabel einsetzen.
- Wir setzen voraus, dass die elektronischen Komponenten der HiFi-Anlage komplett aufgebaut und verkabelt sind.
- Bitte schalten Sie an allen Komponenten den Stromschalter (Power) aus.

- Stellen Sie zunächst die beiden Lautsprecher z.B. auf den Fußboden dicht beieinander, wobei die beiden Schallwände einander zugekehrt sind.
- Mit den Lautsprecherkabeln verbinden Sie nun die Verstärker-Ausgangsklemmen. Dazu verdrillen Sie die Kabelenden so, dass sich eine möglichst breite Auflagefläche ergibt. Bitte nicht verzinnen! Dabei ist zu beachten, dass der linke Verstärkerkanal mit dem linken Lautsprecher verbunden wird, für den rechten Kanal gilt das Entsprechende.
- Auch muss auf die korrekte Polung beider Lautsprecher geachtet werden. Die Pluspole der Verstärkerausgänge müssen mit den Pluspolen der Lautsprechereingänge (rote Klemmen) verbunden sein.
- Nun ist die Anlage einschaltbereit. Drehen Sie den Lautstärkesteller am Verstärker weniger als 1/4 auf und schalten Sie danach alle Komponenten ein, zuletzt den Verstärker.
Anschluss von HiFi-Lautsprechern an den Verstärker
Als erstes sollten Sie ein Ihnen bekanntes Musikstück hören. Es klingt noch etwas seltsam, da die beiden Lautsprecher sich gegenseitig anspielen und nicht in den freien Raum spielen.
Der Klangeindruck muss sehr basslastig sein, dies ist ein Zeichen für die richtige Polung der gesamten HiFi-Anlage. Zur Probe sollten Sie einmal einen der beiden Lautsprecher absichtlich verpolen und den Versuch wiederholen. Bitte die Anlage vorher ausschalten! Nun muss das Klangbild bassarm sein. Sehr deutlich tritt dieser Effekt hervor, wenn Sie an Ihrem Verstärker eine Mono/-Stereotaste haben und bei dem genannten Versuch Ihr Musikprogramm mono abspielen. Vergessen Sie nicht, nachher wieder auf Stereo umzuschalten.
Tritt der beschriebene Effekt genau umgekehrt auf, so liegt irgendwo in Ihrer Anlage eine Verpolung vor. Die wahrscheinlichste Stelle liegt beim Lautsprecheranschlusskabel entweder am Verstärker oder an den Lautsprechern. Möchten Sie aber die Polung der Lautsprecher selbst prüfen, so lässt sich das z.B. mit einer Taschenlampen-Batterie (1,5 ...4,5 Volt) leicht durchführen.
Verbinden Sie hierzu den Pluspol der Batterie mit der roten Lautsprecherklemme und den Minuspol mit der schwarzen, die Tieftonmembrane muss sich dabei nach vorne bewegen. Können Sie den eventuellen Verpolungsfehler nicht selbst beheben, so vertauschen Sie bewusst an einem (!) Lautsprecher den Plus- durch den Minuspol des Lautsprecherkabels; die gesamte Anlage ist nun wieder richtig gepolt.
Als nächstes wird der korrekte Anschluss der beiden Stereokanäle geprüft. Verstellen Sie bitte beim Abhören Ihres Testprogramms den Balance-Steller am Verstärker ganz nach rechts und danach nach links, es darf dabei nur jeweils der rechte Lautsprecher bzw. der linke Lautsprecher spielen. Ist dies nicht der Fall, so wurden die Lautsprecher an die falschen Verstärkerausgänge angeschlossen. Der Fehler lässt sich leicht beheben, indem Sie die Kabel mit den richtigen Verstärker-Ausgangsklemmen verbinden.
Der kanalrichtige Anschluss der am Verstärker eingangsseitig angeschlossenen Komponenten (CD-Player usw.) lässt sich nur mit entsprechenden Testschallplatten oder Test-CD's ermitteln. Sind alle Tests bisher positiv verlaufen, so sind die Lautsprecher korrekt angeschlossen.
Im nächsten Schritt können Sie Ihre Lautsprecher an die gewünschte Position stellen.
Hierzu bitte wieder alle Komponenten ausschalten, die Lautsprecher abklemmen und die am Verstärker noch angeschlossenen Lautsprecherkabel so verlegen, dass sie Ihnen später nicht hinderlich sind. Nach dem Wiederanschluss der Lautsprecher ist Ihre Anlage einschaltbereit.
Der letzte Schritt besteht im gehörmäßigen Optimieren der Lautsprecher- und Abhörposition in den Grenzen, die durch Ihre Räumlichkeiten vorgegeben sind (siehe hierzu Hinweise in den vorangegangenen Kapiteln).
Anschluss von HiFi-Lautsprechern an den Verstärker
Bi-Wiring/Bi-Amping-Betrieb

Viele unserer Lautsprecher bieten die Möglichkeit, den Hoch-/Mitteltonteil und den Bassteil getrennt über zwei Verstärker (Bi-Amping) oder zumindest über getrennte Anschlusskabel (Bi-Wiring) zu betreiben. Hierfür sind diese Lautsprecher mit Doppelterminals ausgerüstet. Die zwei Anschlussbuchsenpaare sind für den Normalbetrieb (mit einer einzigen Zuleitung) werkseitig mit Kurzschlussbrücken verbunden.
Für den Bi-Wiring/Bi-Amping-Betrieb sind diese Kurzschlussbrücken zu entfernen. Dabei bleiben die zu den jeweiligen Chassis gehörigen Passiv-Netzwerke in Funktion, so dass spezielle Filter-Netzwerke (Frequenzweichen) nicht notwendig sind.

Das eine Anschlussbuchsenpaar führt zum Hoch-/Mitteltonnetzwerk, das andere zum Tieftonnetzwerk. Durch getrennte Leitungsführung (Bi-Wiring) erreicht man eine Entkopplung der beiden Zweige, d.h., das Übersprechen zwischen dem Tiefton- und Hoch-/Mitteltonzweig wird verringert. Auch lassen sich für den jeweiligen Zweck optimierte Anschlusskabel verwenden, z.B. besonders induktivitätsarme Kabel für den Hochtonbereich und besonders große Kabelquerschnitte für den Bassbereich.
Anschluss von HiFi-Lautsprechern an den Verstärker

Werden die beiden Zweige über getrennte Endverstärker betrieben, so ist es möglich, die Verstärker angepasst an die Anforderungen für die Übertragung hoher und mittlerer bzw. tiefer Frequenzen auszuwählen. Mit getrennter Lautstärkenregelung für die beiden Zweige lässt sich die gesamte Klangbalance besser den örtlichen Gegebenheiten (Wohnraumakustik) anpassen.
Beachten Sie bitte, dass unterschiedliche Endverstärkermodelle eventuell nicht gleich laut spielen, wenn sie per Y-Adapter aus der gleichen Quelle gespeist werden. Die Ursache hierfür sind unterschiedliche Verstärkungsfaktoren zwischen Eingangs- und Ausgangspegel.
Damit die Klangbalance nicht vom Zufall bestimmt wird, sind Endstufenmodelle mit eingebauten Pegelstellern sinnvoll, so dass ein Ausgleich der Verstärkungsfaktoren oder gezielt die Einstellung der gewünschten Klangbalance möglich ist.
Noch universeller ist es, für eine der beiden Stereo-Endstufen einen hochwertigen Vollverstärker zu wählen, dessen Lautstärkensteller dann für die gewünschte Klangbalance benutzt wird. Die andere Endstufe kann dann ein puristisches Modell ohne jede Einstellmöglichkeit sein. Unabhängig hiervon muss natürlich eine gemeinsame Vorstufe zur Einstellung von Gesamtlautstärke und Programmquelle vorhanden sein. Falls die Vorstufe nur einen Ausgang besitzt, schafft ein einfaches Y-Adapterkabel Abhilfe. Beim Einsatz unterschiedlicher Verstärkermodelle sollte ähnlich wie auf Seite 8 beschrieben eine mögliche interne Verpolung eines Verstärkers überprüft werden.
Erläuterungen der technischen Daten
Erläuterungen der technischen Daten
Auf der Rückseite Ihrer Bedienungsanleitung bzw. auf dem separaten Beilageblatt finden Sie die technischen Daten Ihres Lautsprechers. Die technischen Daten umfassen Angabe zu:
- Abmessungen Höhe x Breite x Tiefe (jeweils in mm)
- Bruttovolumen (in Liter)
- Gewicht (in kg)
- Bestückung: Anzahl von Lautsprecherchassis und Durchmesser
• Nennbelastbarkeit (in Watt) - Impulsbelastbarkeit (in Watt)
• Übertragungsbereich (in Hertz)
• Empfindlichkeit (in dB/W/m und in dB/2,83V/m)
• Nennimpedanz (in Ohm) - Minimalimpedanz (in Ohm bei Hertz)
• empfohlene Verstärkerleistung (in Watt/Kanal)
Die Abmessungen der Lautsprecher beziehen sich auf die Außenmaße.
Auch das Bruttovolumen bezieht sich auf diese Maße.
Die Bestückung beschreibt, wie viele Lautsprecherchassis welchen Typs in dem Lautsprecher enthalten sind.
Die Nennbelastbarkeit eines Lautsprechers gibt an, wie viel elektrische Leistung dem Lautsprecher über einen langen Zeitraum zugeführt werden kann, ohne dass eine Zerstörung des Lautsprechers auftritt, im Wesentlichen durch Überhitzung einzelner Lautsprecherchassis. Bei der Bestimmung der Nennbelastbarkeit wird als elektrisches Signal ein statistisches Gemisch verschiedener Frequenzen mit unterschiedlichen Lautstärken verwendet. Dieses "Frequenzgemisch" ist so ausgewählt, dass es im Mittel der Frequenzverteilung verschiedener Musikarten entspricht. Die gesamte Leistung, die dem Lautsprecher bei der Bestimmung der Nennbelastbarkeit zugeführt wird, verteilt sich daher auf alle Lautsprecherchassis in dem Lautsprecher in einem bestimmten Verhältnis. Würde man die der Nennbelastbarkeit entsprechende elektrische Leistung einem einzelnen Lautsprecherchassis zuführen, wird in der Regel dieses Lautsprecherchassis zerstört.
Die Impulsbelastbarkeit dagegen definiert die kurzzeitige Belastbarkeit eines Lautsprechers, z.B. durch Musikimpulse. Eine Zerstörung des Lautsprechers bei Überschreitung der Impulsbelastbarkeit geschieht meistens durch mechanische Beschädigung einzelner Chassis, wenn sie z.B. zu einer zu großen Membranauslenkung gezwungen werden.
Der Übertragungsbereich eines Lautsprechers ist bestimmt durch die obere und untere Grenzfrequenz im Schalldruck-Amplitudenfrequenzgang. Bei den Grenzfrequenzen ist der Schalldruckpegel gegenüber dem Mitteltonbereich um 8dB (Faktor 2,5) niedriger. Unter Wohnraumbedingungen kann u.U. durch Raumresonanzen die effektive untere Grenzfrequenz die Normangaben noch unterschreiten.
Die Empfindlichkeit eines Lautsprechers gibt den Schalldruck an, der sich in einem reflexionsarmen Raum in einem Meter Abstand von dem Lautsprecher ergibt, wenn 1 Watt elektrischer Leistung in dem Lautsprecher "zugeführt" wird. Zusätzlich wird auch ein weiterer Empfindlichkeitswert angegeben, der sich auf ein Eingangssignal von 2.83 Volt bezieht.
Die Nennimpedanz beträgt für Ihren Lautsprecher in der Regel 4, 6 oder 8 Ohm.
Bei der Angabe der Minimalimpedanz in Ohm wird auch die dazugehörige Frequenz angegeben.
Für die empfohlene Verstärkerleistung wird stets ein Bereich angegeben. Die untere Grenze kann nur empfohlen werden, wenn Sie nicht wesentlich über Zimmerlautstärke hinausgehen wollen.
Service/Pflege/Fertigungskontrolle/Lautsprecher-Entsorgung
Service/Pflege
Ihre Lautsprecher sind wartungsfrei. Änderungen im akustischen Verhalten sind über viele Jahre so minimal, dass man davon ausgehen kann, dass das menschliche Gehör sich im Laufe der Jahre stärker verändert als der Lautsprecher.
Reinigen Sie Ihre Lautsprecher nur mit einem weichen, trockenen und fusselfreien Tuch beziehungsweise mit

einem Pinsel. Verwenden Sie auf keinen Fall Scheuermittel, Alkohol, Waschbenzin, Möbelpolitur oder Ähnliches. Setzen Sie Ihre Lautsprecher auch keinesfalls höherer Feuchtigkeit aus. Starke Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit und längere Lichtbestrahlung können dem Lautsprecher Schaden zufügen und seine Optik verändern.
Im Falle einer Fehlfunktion Ihrer Lautsprecher sollten Sie den Rat eines Fachmannes einholen. Ihr
Fachhändler steht Ihnen gern zur Verfügung. Sollte z.B. durch eine Fehlbedienung einer fremden Person ein Lautsprecher zerstört werden, so sind zur Reparatur einige Fachkenntnisse erforderlich, um die einwandfreie Funktion der Lautsprecher wiederherzustellen.
Die heutigen Möbel sind mit einer Vielfalt von Lacken und Kunststoff beschichtet und werden mit den unterschiedlichsten Pflegemitteln behandelt. Es kann daher nicht völlig ausgeschlossen werden, dass manche dieser Stoffe Bestandteile enthalten, die Gummifüße von Lautsprechern angreifen und aufweichen. Legen Sie daher ggf. eine rutschfeste Unterlage unter den Lautsprecher.
Fertigungskontrolle
Jeder Produktionsschritt wird einzeln überprüft. So wird jedes Teil eines Lautsprechers (z.B. Chassis oder Frequenzweiche) mehrfach getestet, vom Wareneingang bis zur Endmontage. Bei der Endkontrolle wird jeder Lautsprecher akustisch geprüft, d.h. geschulte Ohren überzeugen sich von der verzerrungsfreien Wiedergabe jedes Frequenzbereiches.
Unsere Lautsprecher werden bezüglich ihrer Polung (inkl. Polung der einzelnen Chassis), Verzerrungen (Kliirr) und ihres Amplitudenfrequenzganges kontrolliert. Dabei durchläuft der Lautsprecher einen Computer-Messplatz, der selbständig die Auswertung vornimmt und die Freigabe zur Verpackung veranlasst, wenn die betreffenden Messwerte innerhalb des vorgegebenen Toleranzbereiches liegen.
Um enge Toleranzgrenzen einhalten zu können, ist es erforderlich, die Schwankungen z.B. des Membrangewichts, der Magnetfeldstärke oder der Werte der elektrischen Bauelemente sehr stark einzuschränken, da sich Ungenauigkeiten der Einzelkomponenten im Gesamtsystem addieren können. Um eine maximale Fertigungsqualität zu realisieren, ist die Einhaltung der ELAC-Qualitätskriterien- und Vorgaben größte Pflicht.
Lautsprecherentsorgung
Der Karton und das Verpackungsmaterial sollten aufbewahrt werden. Sie stellen einen idealen Behälter für das Gerät dar und sollten im Hinblick auf spätere Transporte aufbewahrt werden.
Das Verpackungsmaterial stellt einen wichtigen Wertstoff dar. Es besteht aus EPS (Styropor-Teilen), PE (Tüte, Schaumstofffolie und Formteile) sowie Pappe, die zur Wiederverwertung dem Stoffkreislauf wieder zugeführt werden sollen. Wir haben mit Ihrem Fachhändler eine Rücknahme- und Entsorgungsvereinbarung getroffen, die uns garantiert, dass die Wertstoffe, sortenrein getrennt, entsorgt werden. Bitte bringen Sie daher Ihre Verpackung Ihrem Fachhändler zur Entsorgung zurück.

Recycling:
Tragen Sie bei zur umweltgerechten Entsorgung von Elektronikschrott. Elektronische Altgeräte dürfen nicht mit dem Hausmüll beseitigt werden! Umweltgerechtes Recycling muss nach den jeweiligen Landesregeln erfolgen.
Gewährleistung / Werksgarantie
I. Die folgenden Garantiebestimmungen gelten für innerhalb der Europäischen Union und der Schweiz von einem autorisierten Fachhändler erworbene Produkte von ELAC, die unter XI. dieser Bestimmungen aufgeführt werden.
II. Die folgenden Bestimmungen erweitern die Rechte des Erwerbers und beeinflussen in keiner Weise die nach der jeweiligen Rechtsordnung zusätzlich bestehenden Rechte wie beispielsweise die Gewährleistungsrechte.
III. Aus den Garantiebestimmungen entstehen Ansprüche nur für diejenigen Käufer, die das betreffende Produkt von einem autorisierten Fachhändler erworben haben. ELAC betreibt ein selektives Vertriebssystem. Wird das Produkt von einem nicht autorisierten Händler erworben, entstehen keine Garantieansprüche.
Etwaige Gewährleistungsansprüche gegen den Verkäufer bleiben davon unberührt.
IV. Voraussetzung für die Geltendmachung von Garantieansprüchen ist, dass sich der Käufer unter www.elac.com innerhalb von drei Monaten ab Kaufdatum des jeweiligen ELAC-Produktes registrieren lässt. Zur Registrierung sind die folgenden Daten anzugeben:
- Kaufdatum, Name des autorisierten Fachhändlers, Kaufpreis
- Produktbezeichnung mit Seriennummer
- Adresse des Käufers
- E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Käufers
Zur Registrierung ist die Einsendung einer Kopie des Kaufbeleges innerhalb der oben genannten Drei-Monats-Frist erforderlich. Dies kann auf elektronischem und postalischem Weg erfolgen. Die E-Mail-Adresse von ELAC lautet: info@elac.com. Weitere Kontaktmöglichkeiten unter www.elac.com. Zur Adresse siehe unten.
Die Registrierung kann auch insgesamt per Post erfolgen. Dazu muss der Erwerber die oben genannten Daten sowie eine Kopie des Kaufbeleges an die folgende Adresse versenden:
ELAC Electroacoustic GmbH
Fraunhoferstr. 16
24118 Kiel
Deutschland
Stichwort: Garantie
V. Wird das Produkt von einem Erstkäufer weiterveräußert, können die weiteren Käufer den Restgarantieanspruch nur dann geltend machen, wenn diese sich ebenfalls binnen drei Monaten entsprechend Ziffer IV. registriert haben.
VI. Die Garantie erstreckt sich nur auf Material-, Konstruktions- oder Verarbeitungsmängel.
VII. Die Garantie erstreckt sich nicht auf Schäden, die auf grobe Behandlung oder unsachgemäßen Gebrauch zurückzuführen sind oder auf natürliche oder übliche Abnutzungen. Die Garantie erstreckt sich nicht auf optisch uneinheitliche Furnierstruktur oder Verfärbungen des Furniers, da es sich hierbei um natürliches Material handelt. Die Garantie erstreckt sich auch nicht auf sonstige Ereignisse, die nicht im zumutbaren Bereich von ELAC liegen.
Die Garantie erstreckt sich nicht auf Mängel, die in Verbindung mit anderen Produkten auftreten, die nicht von ELAC hergestellt wurden oder in sonstiger Weise durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch auftreten. Auf die sachgerechte Bedienung gemäß der den Produkten beiliegenden Bedienungsanleitung wird ausdrücklich hingewiesen.
Die Garantie erstreckt sich nicht auf Mängel, die durch unsachgemäßes Aufstellen oder unsachgemäße Lagerung entstehen. Unsachgemäß ist beispielsweise das Aufstellen oder die Lagerung in feuchter Umgebung oder in einer Umgebung, in welcher das Produkt extremen Temperatu-
ren und/oder Temperaturschwankungen, Oxidation oder Korrosion ausgesetzt ist. Mängel, die durch Verschütten von Flüssigkeiten oder Nahrungsmitteln oder sonstige chemische Substanzen an die Produkte gelangen und auf sie einwirken, sind von der Garantie ebenfalls nicht umfasst.
VIII. Die Garantie erlischt, wenn das Produkt nicht durch ELAC oder einen autorisierten Fachhändler geöffnet, verändert oder repariert wird. Die Garantie erlischt, wenn die Seriennummer entfernt oder unleserlich gemacht wird.
IX. Material-, Konstruktions- oder Verarbeitungsmängel werden innerhalb der Garantiefrist von ELAC oder von einem autorisierten Fachhändler des Landes, in welchem das Produkt erworben wurde, kostenlos behoben. Dies geschieht innerhalb einer wirtschaftlich angemessenen Frist. Nach Ermessen von ELAC oder des autorisierten Fachhändlers kann die Garantieleistung auch in einem Austausch des betroffenen Produktes erfolgen. Soweit baugleiche Produkte nicht mehr verfügbar sind, kann ein Austausch in Form eines anderen Produktes erfolgen, welches der gleichen Preis- und Qualitäts-Klasse entspricht.
Das Eigentum der ausgetauschten Ersatzteile oder der ausgetauschten Produkte geht auf ELAC über.
X. Eine Bemängelung muss innerhalb der Garantiezeit gegenüber ELAC oder einem autorisierten Fachhändler innerhalb angemessener Frist nach Entdeckung des Mangels bekanntgegeben werden. Im Garantiefall muss ELAC oder dem autorisierten Fachhändler das bemängelte Produkt und eine Kopie des Original-Kaufbeleges übergeben werden. Aus diesen Belegen müssen sich folgende Informationen ergeben:
a) Name und Adresse des Fachhändlers
b) Datum und Ort des Kaufes
c) Artikelbezeichnung, Produkttyp und Seriennummer
Zur Bearbeitung des Garantiefalles und Rücksendung etwaig reparierter oder ausgetauschter Produkte ist ebenfalls die Angabe des Namens und der Adresse des Käufers erforderlich.
Die Adresse von ELAC lautet:
ELAC Electroacoustic GmbH
Fraunhoferstr. 16
24118 Kiel
Deutschland
Informationen über die autorisierten Fachhändler erfahren Sie auch über die Homepage elac.com.
Für den Fall einer Bearbeitung eines nicht unter diese Bedingungen fallenden Produktes, kann ELAC dem Anspruchsteller eine angemessene Bearbeitungsgebühr in Rechnung stellen.
XI. Die Garantiefrist beginnt mit Auslieferung des Produktes an den erstmaligen Endkunden.
Die Garantiefrist beträgt für
| ELAC-Passivlautsprecher 10 Jahre | |
| ELAC-Aktivlautsprecher sowie sonstige elektronische Geräte | 2 Jahre |
XII. Diese Herstellergarantie ist die einzige Garantie, welche ELAC für ihre Produkte gewährt. Sie geht allen sonstigen, mündlichen oder schriftlichen Garantiebedingungen vor. Eine Garantieleistung bewirkt keine Verlängerung der Garantiefrist und setzt auch keine neue Garantiefrist in Gang.
Die Haftung ist auf den Wert des Produktes beschränkt. ELAC haftet nicht für weitere eintretende Schäden oder Verluste direkter oder indirekter Art. Dies gilt nicht für Schäden, welche aufgrund Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit durch ELAC herbeigeführt wurden.
Ihr Lautsprecher ist mit ELAC's innovativer VX-JET Technologie ausgestattet. Diese ermöglicht es Ihnen erstmalig, Ihren Lautsprecher auf Ihre Hörgewohnheiten und an Ihre räumlichen Gegebenheiten anzupassen. Mit Hilfe des Einstellknopfes auf der Rückseite der Box können Sie das Verhältnis zwischen Direktschall (Schallwellen, die direkt vom Lautsprecher zu Ihren Ohren gelangen) und Diffusschall (Schallwellen, die durch Reflexionen an Decken und Wänden zu Ihren Ohren gelangen) einstellen. Sie verändern also nicht die Tonalität des Lautsprechers, sondern seine Abstrahlcharakteristik (Richtwirkung) im Mittel/Hochton-Bereich. Im Folgenden finden Sie eine Hilfestellung, wie Sie Ihren Lautsprecher optimal einstellen.
Für den Fall, dass sich Ihr Hörplatz weiter als 4 m von den Lautsprechern entfernt befindet und Sie einen zu räumlichen oder halligen Klangeindruck an Ihrem Hörplatz empfinden, sollten Sie den VX-JET nach innen verfahren (Einstellknopf herausdrehen).
Die Mittelstellung des Einstellknopfes stellt die Neutralstellung dar. Diese ist für Hörentfernungen von 3 – 4 m gut geeignet. Der VX-JET befindet sich in einer Ebene mit der Lautsprecher Front.
Für den Fall, dass die Hörentfernung geringer als 3 m ist und Ihnen der Klangeindruck auf Ihrem Hörplatz nicht räumlich genug ist, sollten Sie den VX-JET nach vorn verfahren (Einstellknopf hineindrehen).
Was passiert, wenn Direktschall und Diffusschall nicht im richtigen Verhältnis sind? What happens if direct sound and diffuse sound are not in balance?

Technische Daten / Specifications 51
Technische Daten lt. Aufkleber bzw. Beilageblatt /
Fraunhoferstraße 16 • 24118 Kiel
Tel. +49-431-64774-0 • www.elac.com