SCHEPPACH MTP860H - Benzinmotorhacke

MTP860H - Benzinmotorhacke SCHEPPACH - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG MTP860H SCHEPPACH

Erklärung der Symbole

SCHEPPACH MTP860H - Erklärung der Symbole - 1Vor Inbetriebnahme Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten!
SCHEPPACH MTP860H - Erklärung der Symbole - 2Gehörschutz tragen!
SCHEPPACH MTP860H - Erklärung der Symbole - 3Schutzbrille tragen!
SCHEPPACH MTP860H - Erklärung der Symbole - 4Arbeitshandschuhe tragen!
SCHEPPACH MTP860H - Erklärung der Symbole - 5Festes Schuhwerk tragen!
SCHEPPACH MTP860H - Erklärung der Symbole - 6Offenes Feuer verboten!
SCHEPPACH MTP860H - Erklärung der Symbole - 7Achtung! Drehende Teile nicht berühren. Es besteht schwere Verletzungsgefahr!
SCHEPPACH MTP860H - Erklärung der Symbole - 8Es ist verboten, Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen zu entfernen oder zu verändern.
SCHEPPACH MTP860H - Erklärung der Symbole - 9Achtung! Heisse Teile - Nicht berühren
SCHEPPACH MTP860H - Erklärung der Symbole - 10Gefahr durch fortschleudernde Teile bei laufendem Motor. Unbedingt Sicherheitsabstand einhalten.
SCHEPPACH MTP860H - Erklärung der Symbole - 11Halten Sie nichtbeteiligte Personen vom Gerät fern.

1. Einleitung

Hersteller:

scheppach

Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH

Günzburger Strasse 69

D-89335 Ichenhausen

Verehrter Kunde,

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Arbeiten mit Ihrem neuen Gerät.

Hinweis:

Der Hersteller dieses Gerätes haftet nach dem geltenden Produkthaftungsgesetz nicht für Schäden, die an diesem Gerät oder durch dieses Gerät entstehen bei:

  • unsachgemäßer Behandlung,
  • Nichtbeachtung der Bedienungsanweisung,
  • Reparaturen durch Dritte, nicht autorisierte Fach kräfte,
  • Einbau und Austausch von nicht originalen Ersatzteilen,
  • nicht bestimmungsgemäßer Verwendung.

Beachten Sie:

Lesen Sie vor der Montage und vor Inbetriebnahme den ge samten Text der Bedienungsanleitung durch.

Diese Bedienungsanleitung soll es Ihnen erleichtern, Ihr Gerät kennenzulernen und dessen bestimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen.

Die Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise, wie Sie mit dem Gerät sicher, fachgerecht und wirtschaftlich arbeiten, und wie Sie Gefahren vermeiden, Reparaturkosten sparen, Ausfallzeiten verringern und die Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Gerätes erhöhen.

Zusätzlich zu den Sicherheitsbestimmungen dieser Bedienungsanleitung müssen Sie unbedingt die für den Betrieb des Gerätes geltenden Vorschriften Ihres Landes beachten.

Bewahren Sie die Bedienungsanleitung, in einer Plastikhülle geschützt vor Schmutz und Feuchtigkeit, bei dem Gerät auf. Sie muss von jeder Bedienungsperson vor Aufnahme der Arbeit gelesen und sorgfältig beachtet werden. An dem Gerät dürfen nur Personen arbeiten, die im Gebrauch des Gerätes unterwiesen und über die damit verbundenen Gefahren unterrichtet sind. Das geforderte Mindestalter ist einzuhalten.

Neben den in dieser Bedienungsanleitung enthaltenen Sicherheitshinweisen und den besonderen Vorschriften Ihres Landes sind die für den Betrieb von baugleichen Geräten allgemein anerkannten technischen Regeln zu beachten.

2. Gerätebeschreibung (Abb. 1)

  1. Handgriff
  2. Gashebel
  3. Kupplungshebel
  4. Sperre Kupplungshebel
  5. Ein-/ Aus Schalter
  6. Lenkholm
  7. Lenksäule
  8. Abdeckung Luftfilter
  9. Abdeckung Auspuff
  10. Tankdeckel
  11. Kraftstoffvorratsbehälter
  12. Stützrad
  13. Aufnahme Stützrad
  14. Fräser / Werkzeuge
  15. Fräsverbreiterung
  16. Fräsenschutzscheibe
  17. Fräsenschutzgehäuse
  18. Starthebel
  19. Hacksporn / Arbeitstiefeneinstellung
  20. Kraftstoffhahn
  21. Choke - Hebel
  22. Gangwahlhebel
  23. Höhenregulierung Lenkholm

3. Lieferumfang (Abb. 1+2)

A Gehäuse mit Motor / Getriebe und Lenkholm (1x)
B Beutel mit Montagematerial
B1 Sechskantmaulschlüssel 10/12 (1x)
B2 Sechskantmaulschlüssel 12/14 (1x)
B3 Sechskantmaulschlüssel 13/16 (1x)
B4 Schraubendreher (1x)
B5 Gummiring (6x)
B6 Sicherungsbolzen gross mit Splint (8x)
B7 Sicherungsbolzen klein mit Splint (1x)
B8 Flügelschraube mit Unterlegscheibe (2x)
B9 Sechskantrandschraube (1x)
B10 Kreuzschlitzschraube (2x)
B11 Sechskantrandschraube mit Unterlegscheibe und Sechskantrandmutter (4x)
B12 Sechskantrandschraube mit Unterlegscheibe und Sechskantrandmutter (6x)
C Riemenabdeckung (1x)
D Schutzabdeckung Lenkholmfixierung (1x)
E Lenksäule (7) mit Schalthebelabdeckung (1x)
F Querverbinder (1x)
G Aufnahme Hacksporn/Tiefeneinstellung (1x)
H Vorderer Handgriff (1x)
I Radaufnahme (2x)
J Pflug (1x)
K Rad (2x)
L Motorenhandbuch
M Bedienungsanleitung
2 Gashebel (1x)
12 Stützrad (1x)
14 Fräser / Werkzeuge (2x)
15 Fräsverbreiterung (2x)
16 Fräsenschutzscheibe (2x)

17 Fräsen-Schutzgehäuse (2x)
19 Hacksporn/Arbeitstiefeneinstellung (1x)
22 Gangwahlhebel (1x)

  • Öffnen Sie die Verpackung und nehmen Sie das Gerät vorsichtig aus der Verpackung.
  • Entfernen Sie das Verpackungsmaterial sowie Ver packungs-/ und Transportsicherungen (falls vorhanden).
  • Überprüfen Sie, ob der Lieferumfang vollständig ist.
  • Kontrollieren Sie das Gerät und die Zubehörteile auf Transportschäden. Bei Beanstandungen muss sofort der Zubringer verständigt werden. Spätere Reklamationen werden nicht anerkannt.
  • Bewahren Sie die Verpackung nach Möglichkeit bis zum Ablauf der Garantiezeit auf.
  • Machen Sie sich vor dem Einsatz anhand der Bedienungsanweisung mit dem Gerät vertraut.
  • Verwenden Sie bei Zubehör sowie Verschleiss- und Er satzteilen nur Originalteile. Ersatzteile erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler.
  • Geben Sie bei Bestellungen unsere Artikelnummern so wie Typ und Baujahr des Gerätes an.

⚠️ ACHTUNG!

Gerät und Verpackungsmaterial sind kein Kinderspielzeug! Kinder dürfen nicht mit Kunststoffbeuteln, Folien und Kleinteilen spielen! Es besteht Verschluckungs- und Erstickungsgefahr!

4. Bestimmungsgemässe Verwendung

Das Gerät ist geeignet zum Umgraben von Beeten und Ackern. Beachten Sie unbedingt die Einschränkungen in den zusätzlichen Sicherheitshinweisen.

Das Gerät darf nur nach seiner Bestimmung verwendet werden. Jede weitere darüber hinausgehende Verwendung ist nicht bestimmungsgemäss. Für daraus hervorgerufene Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Benutzer/Bediener und nicht der Hersteller.

Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte bestimmungsgemäss nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder industriellen Einsatz konstruiert wurden. Wir übernehmen keine Gewährleistung, wenn das Gerät in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben sowie bei gleichzusetzenden Tätigkeiten eingesetzt wird.

5. Sicherheitshinweise

Allgemeine Sicherheitsvorschriften

Lernen Sie Ihre Maschine kennen.

Das Benutzerhandbuch und die Kennzeichnungen an der Maschine müssen gelesen und verstanden werden. Lernen Sie, wie und für welche Zwecke die Maschine eingesetzt wird. Setzen Sie sich mit den potenziellen Gefahren der Maschine auseinander.

Lernen Sie, wie die Maschine gesteuert und ordnungsgemäss bedient wird. Lernen Sie, wie die Maschine und die Steuerungen schnell angehalten bzw. abgeschaltet werden können.

Alle Anweisungen und Sicherheitshinweise im der Maschine getrennt beiliegenden Benutzerhandbuch müssen gelesen und verstanden werden. Nicht versuchen, die Maschine zu bedienen, wenn Sie nicht genau wissen, wie der Motor bedient und gewartet wird und wie Unfallverletzungen und/oder Sachschäden vermieden werden können.

Sicherheit am Arbeitsplatz

Den Motor nie in geschlossenen Räumen starten oder laufen lassen. Die Abgase sind gefährlich und enthalten Kohlenstoffmonoxid, ein geruchloses und giftiges Gas. Diese Einheit nur in einem gut belüfteten Aussenbereich bedienen.

Die Maschine niemals bedienen, wenn keine ausreichende Sichtbarkeit bzw. kein ausreichendes Licht gegeben ist.

Die Maschine niemals an Steilhängen bedienen.

Immer waagerecht zum Boden arbeiten, niemals von oben nach unten.

Sicherheit von Personen

1 Die Maschine niemals unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder sonstigen Arzneimitteln bedienen, die Ihre Fähigkeit, die Maschine ordnungsgemäss zu benutzen, beeinflussen könnten.
2 Angemessene Kleidung tragen. Lange Hose, Stiefel und Handschuhe tragen. Keine lose Bekleidung, kurzen Hosen oder Schmuck jeglicher Art tragen. Langes Haar auf Schulterlänge zusammenbinden. Haar, Bekleidung und Handschuhe immer von Teilen in Bewegung fernhalten. Lose Bekleidung, Schmuck oder langes Haar können sich in Teilen in Bewegung verfangen.
3 Schutzausrüstung tragen. Immer Augenschutz tragen.
4 Schutzausrüstung, wie Staubschutzmaske, Schutzhelm oder Gehörschutz, die bei einschlägigen Bedingungen benutzt werden, reduzieren Personenschäden.
5 Die Maschine vor dem Starten überprüfen. Trennende Schutzeinrichtungen nicht entfernen und in Stand halten. Sicherstellen, dass alle Muttern, Schrauben u. ä. fest angezogen sind.
6 Die Maschine auf keinen Fall bedienen, wenn sie repariert werden muss oder ihre Mechanik beschädigt ist.
7 Beschädigte, fehlende oder nicht funktionstüchtige Teile vor einem Einsatz der Maschine ersetzen. Auf Dichtigkeit prüfen. Sichere Arbeitsbedingungen für die Maschine aufrechterhalten.
8 Schutzvorrichtungen auf keinen Fall manipulieren. Ihre Funktionstüchtigkeit regelmässig prüfen.

9 Die Maschine darf nicht eingesetzt werden, wenn sie nicht mit dem Motorschalter ein- bzw. ausgeschaltet werden kann. Mit Benzin betriebene Maschinen, die nicht über den Motorschalter gesteuert werden können, sind gefährlich und müssen ausgetauscht werden.

10 Vor dem Starten regelmässig prüfen, ob Schlüssel bzw. Schraubenschlüssel von der Maschine entfernt wurden. Durch einen Schraubenschlüssel oder Schlüssel, der an einem drehenden Teil verbleibt, kann es zu Personenschäden kommen.

11 Aufmerksam bleiben und beim Betrieb der Maschine gesunden Menschenverstand benutzen.

12 Nicht zu weit vorgebeugt arbeiten. Die Maschine nicht barfuss bzw. mit Sandalen oder ähnlichem, leichten Schuhwerk bedienen. Sicherheitsschuhe tragen, die Ihre Füsse schützen und Ihren Halt auf rutschigen Oberflächen verbessern.

13 Stets auf einen festen Stand und Gleichgewicht achten. Dadurch kann die Maschine in unerwarteten Situationen besser kontrolliert werden.

14 Unbeabsichtigtes Starten vermeiden. Sicherstellen, dass der Motor vor dem Transport der Maschine oder Wartungs- bzw. Instandhaltungsarbeiten an der Einheit ausgeschaltet ist. Der Transport der Maschine oder Wartungs- bzw. Instandhaltungsarbeiten an der Maschine bei laufendem Motor kann zu Unfällen führen.

Sicherheit im Umgang mit Betriebsstoffen

1 Kraftstoff ist leicht entzündlich und seine Dämpfe können bei Entzündung explodieren. Bei Verwendung von Kraftstoff entsprechende Massnahmen treffen, um das Risiko schwerer Personenschäden zu reduzieren.

2 Beim Auffüllen oder Ablassen des Tanks in einem sauberen, gut belüfteten Aussenbereich aufhalten und einen zugelassenen Kraftstoff-Sammelbehälter verwenden. Nicht rauchen. Zündfunken, offene Flammen oder sonstige Zündquelle in der Nähe des Bereichs beim Auffüllen von Kraftstoff oder Betrieb der Einheit vermeiden. Den Tank auf keinen Fall im Gebäude auffüllen.

3 Geerdete, leitfähige Gegenstände, wie Werkzeuge, von ungeschützten, spannungsführenden Elektroteilen und Anschlüssen zur Vermeidung von Funkenbildung oder Funkenüberschlag fernhalten. Sie könnten Rauchgas oder Dämpfe entzünden.

4 Den Motor immer ausschalten und vor dem Auffüllen des Tanks abkühlen lassen. Den Deckel des Tanks auf keinen Fall entfernen oder Kraftstoff bei laufendem oder warmen Motor auffüllen. Die Maschine nicht bedienen, wenn die Kraftstoffanlage undicht ist.

5 Den Deckel des Tanks leicht öffnen, um Druck im Tank abzulassen.

6 Den Tank nicht überfüllen (bis ca. 1,5 cm unterhalb des Einfüllstutzens für Raum im Falle einer Ausdehnung des Kraftstoffes aufgrund der vom Motor erzeugten Wärme).

7 Die Deckel des Tanks und des Behälters wieder sicher aufsetzen und verschütteten Kraftstoff aufwischen. Die Einheit auf keinen Fall bedienen, wenn der Deckel des Tanks nicht angebracht ist.
8 Zündquellen bei verschüttetem Kraftstoff vermeiden. Nicht versuchen, den Motor zu starten, wenn Kraftstoff verschüttet wurde. Die Maschine stattdessen aus dem betreffenden Bereich entfernen und Zündquellen vermeiden, bis sich die Dämpfe des Kraftstoffs verflüchtigt haben.
9 Kraftstoff in eigens angefertigten und für diesen Zweck zugelassenen Behältern lagern.
10 Kraftstoff an einem kühlen, gut belüfteten Ort und gegen Zündfunken, offene Flammen oder sonstige Zündquellen geschützt lagern.
11 Kraftstoff oder die Maschine mit einem mit Kraftstoff befüllten Tank auf keinen Fall in einem Gebäude lagern, in dem Rauchgase mit Zündfunken, offenen Flammen oder sonstigen Zündquellen, wie Warmwasserbereitern, Öfen, Trocknern o. ä., in Berührung kommen könnten. Den Motor vor einem Lagern in einem Gehäuse abkühlen lassen.

Hinweise zum Einsatz und Pflege der Maschine

1 Die Maschine nicht bei laufendem Motor anheben oder tragen.
2 Die Maschine nicht mit Gewalt bedienen. Die richtige Maschine für Ihre Anwendung verwenden. Die richtige Maschine wird die Aufgabe auf bessere und sicherere Weise erledigen.
3 Die Einstellungen des Motor-Drehzahlreglers nicht ändern und den Motor nicht mit zu hoher Drehzahl laufen lassen. Der Drehzahlregler steuert die maximale Betriebsdrehzahl, die für den Motor sicher ist.
4 Den Motor nicht schnell laufen lassen, wenn der Boden nicht bearbeitet wird.
5 Die Hände oder Füsse nicht in der Nähe drehender Teile positionieren.
6 Kontakt mit heissem Kraftstoff, Öl, Rauchgasen und heissen Oberflächen vermeiden. Den Motor oder den Schalldämpfer nicht berühren. Diese Teile werden beim Betrieb extrem heiss. Sie sind auch für kurze Zeit heiss, nachdem die Einheit ausgeschaltet wurde. Den Motor vor Wartungsarbeiten oder Einstellungen abkühlen lassen.
7 Sollte die Maschine ungewöhnliche Geräusche machen oder ungewöhnlich vibrieren, den Motor sofort abschalten, das Zündkabel trennen und die Ursache finden. Ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen sind grundsätzlich ein Warnzeichen.
8 Nur vom Hersteller zugelassene Anschlüsse und zugelassenes Zubehör verwenden. Ein Nichtbefolgen dieser Vorschrift kann zu Personenschäden führen.
9 Die Maschine warten. Prüfen, ob Teile in Bewegung falsch ausgerichtet oder blockiert sind. Teile auf Bruch prüfen bzw. prüfen, ob ein anderer Zustand vorliegt, der den Betrieb der Maschine beeinflussen könnte. Die Maschine bei einem Schaden vor dem Einsatz reparieren lassen. Viele Unfälle werden durch unzureichend gewartete Ausrüstung verursacht.

10 Den Motor und Schalldämpfer von Gras, Blättern, übermässigem Fett oder angesammeltem Kohlenstoff befreien, um das Brandgefahrrisiko zu reduzieren.
11 Schneidewerkzeuge scharf und sauber halten. Sachgerecht gewartete Schneidewerkzeuge mit scharfen Schnittkanten blockieren weniger und sind leichter zu steuern.
12 Die Einheit auf keinen Fall mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit begiessen oder bespritzen. Lenker trocken, sauber und frei von Ablagerungen halten. Nach jedem Einsatz reinigen.
13 Gesetze und Vorschriften über die ordnungsgemässe Entsorgung von Kraftstoff, Öl o. ä. zum Schutz der Umwelt einhalten.
14 Die nicht betriebene Maschine ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren und Personen, die nicht mit der Maschine oder diesen Anweisungen vertraut sind, nicht gestatten, die Maschine zu bedienen. Die Maschine ist in den Händen nicht geschulter Anwender gefährlich.

Anweisungen zur Instandhaltung

Den Motor vor einer Reinigung, Reparatur, Inspektion oder Anpassung der Maschine abschalten und sicherstellen, dass alle Teile in Bewegung angehalten wurden. Das Zündkabel trennen und das Kabel von der Zündkerze weg positionieren, um einen zufälligen Start zu verhindern.

Die Maschine durch qualifiziertes Personal warten lassen, das ausschliesslich Original-Ersatzteile verwendet. Dadurch wird sichergestellt, dass die Sicherheit der Maschine aufrechterhalten bleibt.

Spezielle Sicherheitsvorschriften für Benzin Bodenhacken

1 Den zu bearbeitenden Boden sorgfältig prüfen und Ablagerungen sowie harte oder scharfe Gegenstände, wie Steine, Stöcke, Glas, Draht, Knochen o. ä. entfernen.
2 Die Bodenhacke nicht auf Böden mit grossen Steinen und Fremdobjekten bedienen, durch die die Maschine beschädigt werden könnte.
3 Nicht über erdverlegten elektrischen Kabeln, Telefonleitungen, Wasser- und Gasleitungen, Rohren oder Schläuchen arbeiten. Im Zweifelsfall das Versorgungsunternehmen oder den Telefonanbieter vor Ort kontaktieren, um erdverlegte Serviceleitungen zu lokalisieren.
4 Zuschauer, Kinder und Tiere müssen einen Mindestabstand von 23 m einhalten. Die Einheit unverzüglich anhalten, wenn sich eine Person nähert.
5 Passen Sie Ihre Arbeitsweise den örtlichen Gegebenheiten und der Geräteleistung an.
6 Diese Einheit ist mit einer Kupplung ausgestattet. Den Kupplungshebel drücken und prüfen, ob er automatisch in die Ausgangsstellung zurückkehrt. Ist dies nicht der Fall, muss die Einheit durch qualifiziertes Personal neu eingestellt werden.
7 Auskuppeln, bevor der Motor gestartet wird.

8 Den Motor vorsichtig nach Vorgabe starten. Dabei die Füsse in einem angemessenen Abstand vom Hacksatz positionieren.
9 Der Hacksatz bewegt sich nicht, wenn die Kupplung ausgekuppelt ist. Ist dies nicht der Fall, muss die Einheit durch qualifiziertes Personal neu eingestellt werden.
10 Die Maschine immer von hinten bedienen. Auf keinen Fall vor der Maschine vorbeigehen oder stehen, wenn der Motor läuft.
11 Die Einheit während des Betriebs immer mit beiden Händen halten. Die Lenker gut festhalten.
12 Sich bewusst machen, dass die Maschine unerwartet nach oben oder nach vorne springen kann, wenn der Hacksatz auf vergrabene Hindernisse, wie grosse Steine, Wurzeln oder Baumstümpfe trifft.
13 Wenn die Einheit auf ein Fremdobjekt trifft, den Motor anhalten, die Zündkerze trennen, die Maschine auf eventuelle Beschädigungen prüfen und den Schaden reparieren, bevor die Maschine erneut gestartet und bedient wird.
14 Mit äusserster Vorsicht vorgehen, wenn rückwärts gearbeitet wird oder man die Maschine zu sich zieht.
15 Die Kapazität der Maschine nicht überlasten, indem in einem Zug zu tief oder zu schnell gearbeitet wird.
16 Die Bodenhacke auf keinen Fall mit zu hohen Transportgeschwindigkeiten auf harten oder rutschigen Oberflächen bedienen.
17 Beim Bearbeiten von harten Böden vorsichtig vorgehen. Der Hacksatz kann sich im Boden festklemmen und die Bodenhacke vorwärtstreiben. Ist dies der Fall, die Lenker loslassen und die Maschine nicht festhalten.
18 Bei Arbeiten in der Nähe von Zäunen, Gebäuden und erdverlegten Serviceleitungen vorsichtig vorgehen. Der sich drehende Hacksatz kann Sachschäden oder Personenschäden verursachen.
19 Mit äusserster Vorsicht vorgehen, wenn auf oder über Kiesauffahrten, -wegen oder -strassen gearbeitet wird. Auf nicht sichtbare Gefahren und den Verkehr achten. Keine Passagiere befördern.
20 Die Arbeitsstellung auf keinen Fall verlassen, wenn der Motor läuft.
21 Den Motor immer anhalten, wenn die Bearbeitung verzögert wird oder man von einer Bearbeitungsstelle zur nächsten geht.
22 Die Einheit von Pflanzen und anderen Materialien sauber halten. Sie können sich im Hacksatz verfangen. Den Motor anhalten und die Zündkerze trennen, bevor der Hacksatz gereinigt wird.

6. Technische Daten

Motor: Honda 4-Takt, 196 ccm
Motorleistung: 6,5 PS
Arbeitsdrehzahl Motor: 3600 min-1
Arbeitsbreite: 330/500/800mm
Hackmesser ∅: 350 mm
Startsystem: Reversierstarteinrichtung
Kraftstoff:Benzin bleifrei min. 91 Oktan max. 10% Bio-Ethanol
Motoröl: 0,6l (15W40)
Tankinhalt: 3,1 l
Gewicht: 81 kg
Zündkerze: NGK BPR6ES
Geschwindigkeit
Vorwärts:
1. Vorwärtsgang4,70 km/h
2. Vorwärtsgang6,50 km/h
Rückwärts:
Rückwärtsgang3,50 km/h

7. Montage

Prüfen Sie zuerst alle Teile des Gerätes und legen Sie diese vor sich auf den Boden.

Einbau des Stützrades (12) (Abb.3)

Bringen Sie das Stützrad (12) wie in Abbildung 3 dargestellt am Rahmen an. Die zwei Bohrungen (3a+3b) müssen hierzu in Übereinstimmung gebracht werden.

Um das Stützrad in Transportstellung (Abb.32) zu blockieren:

  1. die Bohrungen (3a+3b) in Übereinstimmung bringen,
  2. den Stift (3d) einstecken und mit dem Splint blockieren
  3. den Stift (3e) einstecken und mit der Sicherungsschraube (3f) sowie dem Splint blockieren (Abb.3).
    Nach erfolgtem Einbau muss das Rad aussehen wie auf Abb.3 dargestellt.

Um das Stützrad in Arbeitsstellung (Abb.33+34) zu blockieren:

  1. das Stützrad aus den Bohrungen (3a) lösen, und in den Bohrungen (3c) wieder blockieren.

Nach erfolgtem Einbau muss das Rad aussehen wie auf Abb.33+34 dargestellt.

Einbau der Fräsen (Abb.3-5)

Schnittbreite 800 mm:

Die Werkzeugwelle (3g) ist mit Sechskantprofil zum Schnelleinbau der Fräser (14) ausgestattet.

1) Fetten Sie die Werkzeugwelle (3g) und achten Sie beim Einbau der Fräser (14) auf die Fluchtung der Befestigungsbohrung (3h) (Abb.3).
2) Stecken Sie den Stift (B6, Abb.4) in die Öffnung und sichern Sie diesen mit dem Splint.
3) Bringen Sie die Fräsverbreiterung (15) an der Fräse an und überprüfen Sie die perfekte Fluchtung der Befestigungsbohrung (4a).
4) Stecken Sie den Stift (B6, Abb.4) in die Öffnung (4a) und sichern Sie diesen mit dem Splint.

5)Bringen Sie die Frässenschutzscheibe (16) an der Fräsverbreiterung (15) an und überprüfen Sie die perfekte Fluchtung der Befestigungsbohrungen (5a).
6) Fixieren Sie die Fräsenschutzscheibe (16) mit Sicherungsbolzen gross (B6). Sichern Sie dann den Bolzen mit dem Splint gegen Lockerung.

ACHTUNG! Wenn der Sicherungsbolzen nicht korrekt eingebaut wird, kann er sich lösen und den Betrieb der Maschine beeinträchtigen. Dadurch kann die Maschine beschädigt und die Sicherheit des Bedieners gefährdet werden!

ACHTUNG – Beim Einbau der Fräsen muss die Messerschneide in Fahrtrichtung ausgerichtet sein.

Der Einsatz dieses Gerätes ist auch mit geringerer Arbeitsbreite möglich (50 cm):

1) Entfernen Sie den Sicherungsbolzen (B6) und demontieren Sie die Fräsenschutzscheibe (16) von der Fräsverbreiterung (15).
2) Entfernen Sie den Sicherungsbolzen (B6) und demontieren Sie die Fräsverbreiterung (15) von den Fräsern (14).
3) Bringen Sie die Frässenschutzscheibe (16) an den Fräsern (14) an und überprüfen Sie die perfekte Fluchtung der beiden Befestigungsbohrungen.
4) Fixieren Sie die Frässenschutzscheibe (16) mit den Sicherungsbolzen gross (B6). Sichern Sie dann den Bolzen mit dem Splint gegen Lockerung.

Montage Vorderer Handgriff (H) (Abb.6)

Entfernen Sie die Sechskantschrauben (6a) durch Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn vom Rahmen.

Befestigen Sie den Vorderen Handgriff (H) mit den zuvor demontierten Sechskantschrauben (6a) wie in Abbildung 6 dargestellt.

Einbau der Lenksäule (E) (Abb. 7-12)

Für den Einbau der Lenksäule (E) wie folgt vorgehen:

  • Lösen Sie die 4 Schrauben (7a) (Abb. 7).
  • Lösen Sie die Schraube (8a) und nehmen Sie diese ab (Abb. 8).
    Achtung! Stecken Sie den Stift (9a) der Lenksäule (E) in den Gangwahlhebel (22) (siehe Abb.9).

- Bringen Sie die Bohrung des Gangwahlhebels (22) und die Bohrung des Lenksäulenstiftes (9a) in Übereinstimmung und blockieren Sie den Schalthebel mit dem Sicherungsbolzen (B7) und dem Splint (siehe Abb.9).

- Befestigen Sie die Schalthebelabdeckung (10a) mit der Schraube (10b) (Abb.10).

- Bauen Sie die Lenksäule (E) ein und fixieren Sie diese mit den 4 Schrauben (11a) (siehe Abb. 11).

- Lösen und entfernen Sie die Sechskantschraube (12a) indem Sie diese entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Halten Sie gleichzeitig das Antriebsrad (12b) fest (Abb. 12).

- Ziehen Sie das Antriebsrad (12b) von der Antriebswelle (12c) (Abb. 12).

  • Nachfolgend bringen Sie die untere Bohrung am Gangwahlhebel (22) in Übereinstimmung mit der Bohrung am Schaltzapfen (12d) und sichern diesen mit dem Sicherungsbolzen (12e) und Splint (12f) wie in Abb. 12 dargestellt.
  • Stecken Sie das Antriebsrad (12b) auf die Antriebswelle (12c) (Abb. 12). Achten Sie hierbei auf den korrekten Verlauf der Antriebsriemen!
  • Sichern Sie das Antriebsrad (12b) mit der Sechskantschraube (12a) indem Sie diese im Uhrzeigersinn drehen. Halten Sie gleichzeitig das Antriebsrad (12b) fest (Abb. 12).

Einbau des Lenkholms (6) (Abb. 13-15)

Bringen Sie den Lenkholm (6) in der Aufnahme der Lenksäule (7) wie in Abbildung 13 dargestellt an. Die Höhe des Lenkholms (6) kann in drei Positionen eingestellt werden.

13a - Hoch

13b - Mittig

13c - Tief

Der Lenkholm wird mit der Spezialschraube (13d) sowie dem Sicherungsbügel (13e) in der gewünschten Höhe blockiert.

ACHTUNG!

Die Krümmung des Sicherungsbügels (13e) muss in der Bohrung des Lenkholms (6) einrasten.

Befestigen Sie die Schutzabdeckung Lenkholmfixierung (D) mit den selbstschneidenden Schrauben (B10) und der Schraube (B9) (siehe Abb. 14+15).

Einbau des Gashebels (2) (Abb. 16-20)

Den Gashebel (2) mit der Schraube (16a) und der Mutter am Lenkholm (6) befestigen (Abb.16).

Entfernen Sie die Flügelschraube (20a) indem Sie diese entgegen dem Uhrzeigersinn lösen (Abb.20).

Entfernen Sie durch heben die Abdeckung Luftfilter (8).

Entfernen Sie die Flügelschraube (19a) indem Sie diese entgegen dem Uhrzeigersinn lösen (Abb.19).

Entfernen Sie durch heben den Luftfilter (19b).

Fixieren Sie alle Steuerungskabel wie in Abbildung 16 dargestellt.

Führen Sie das Ende des Gashebelzuges in die Öffnung am Hebel (17a) ein (Abb.17).

Fixieren Sie den Gashebelzug mit der Klemme (18a) wie in Abbildung 18 dargestellt.

Montieren Sie Luftfilter (19b) und Abdeckung Luftfilter (8) in umgedrehter Reihenfolge.

Montage Frässenschutzgehäuse (17) (Abb. 21-23)

  • Fixieren Sie die Gummiringe (B5) entsprechend Abb. 21
  • Bringen Sie das Fräsenschutzgehäuse (17) mit den entsprechenden Schrauben, Unterlegscheiben und Muttern (B12) an (siehe Abb. 22).
  • Bringen Sie den Querverbinder (F) mit den entsprechenden Schrauben, Unterlegscheiben und Muttern (B11) an (siehe Abb. 23).

Einbau der Riemenabdeckung (C) (Abb. 24)

- Fixieren Sie die Riemenabdeckung (C) mit den Flügelschrauben (B8) wie in Abb. 24 dargestellt.

⚠️ ACHTUNG! Der Einbau des Schutzgehäuses ist zwingend vorgeschrieben!

Hacksporn / Arbeitstiefeneinstellung (19)

  • Befestigen Sie die Aufnahme Hacksporn (G) mit Bolzen (25a) und Splint (25b) wie in Abb. 25 dargestellt.
  • Justieren Sie die gewünschte seitliche Stellung des Hacksporns mit den Einstellschrauben 26A und 26B.
  • Stecken Sie den Hacksporn (19) in die Öffnung (26c) an der Aufnahme Hacksporn (G) (Abb.26) und sichern Sie ihn mit dem Sicherungsbolzen und dem Splint (B6) (Abb. 27). Die Tiefe des Hacksporns kann in verschiedenen Stellungen eingestellt werden.

Pflugfunktion (Abb. 8/29/32)

Montieren Sie die Radaufnahmen (I) entsprechend Abb. 28.

- Fetten Sie die Werkzeugwelle (3g) und achten Sie beim Einbau der Räder (K) auf die Fluchtung der Befestigungsbohrung (3i) (Abb.3).

1) Stecken Sie die Sicherungsbolzen (B6) in die Öffnungen und sichern Sie diese mit den Splinten.

2) Befestigen Sie den Pflug (J) in gewünschter Höhe mit einem Sicherungsbolzen und Splint (B6) wie in Abb. 32 dargestellt

Motoröl auffüllen

Überprüfen Sie den Motorölstand.

Der Motor kann dauerhaft beschädigt werden und die Gewährleistung für den Motor erlischt, wenn die Motorölwanne vor dem Starten des Motors nicht mit Öl aufgefüllt wird (siehe Motorenhandbuch).

Getriebeöl auffüllen

Überprüfen Sie den Getriebeölstand.

Das Getriebe kann dauerhaft beschädigt werden und die Gewährleistung für das Getriebe erlischt, wenn das Getriebe vor dem Start nicht mit Öl aufgefüllt wird (siehe Kapitel „Wartung & Reinigung“).

Tanken

⚠ VORSICHT! Tragen Sie bei Wartungsarbeiten stets Schutzhandschuhe.

Dieses Produkt wird von einem Viertaktmotor angetrieben.

Lagern Sie bleifreies Benzin in einem sauberen, für Benzin zugelassenen Behälter.

Empfohlener Kraftstoff:

Dieser Motor ist für den Betrieb mit bleifreiem Benzin für Kraftfahrzeuge mit einer Oktanzahl von 91 oder höher zugelassen.

Verwenden Sie niemals überlagertes oder verschmutztes Benzin oder ein Zweitaktgemisch. Lassen Sie keinen Schmutz und kein Wasser in den Tank gelangen.

⚠ VORSICHT! Beachten Sie die Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Kraftstoff. Stellen Sie vor dem Tanken stets den Motor ab. Füllen Sie niemals bei laufendem oder heissem Motor Kraftstoff nach. Entfernen Sie sich mindestens 3 m vom Tankplatz, bevor Sie den Motor wieder anwerfen. NICHT RAUCHEN!

  1. Reinigen Sie den Bereich um den Tankverschluss, um eine Verschmutzung zu vermeiden.
  2. Lösen Sie den Tankverschluss langsam.
  3. Füllen Sie vorsichtig Kraftstoff in den Tank. Vermeiden Sie ein Verschütten.
  4. Reinigen und säubern Sie vor dem Aufsetzen des Tankdeckels das Sieb.
  5. Setzen Sie den Tankverschluss sofort wieder auf und ziehen Sie ihn von Hand fest. Wischen Sie verschütteten Kraftstoff auf.

⚠ VORSICHT! Achten Sie vor der Verwendung auf eventuelle Kraftstofflecks und beseitigen Sie diese. Wenden Sie sich ggf. an einen Wartungsbetrieb.

8. Funktion

Kupplungshebel (3)

Die Vorwärtsbewegung des Hacksatzes erfolgt durch ziehen des Hebels nach oben. Durch Loslassen wird die Maschine angehalten.

Gashebel (2)

Er steuert die Motorgeschwindigkeit. Durch ziehen des Gashebels in die gezeigten Richtungen läuft der Motor entweder schneller oder langsamer.

Hacksporn / Arbeitstiefeneinstellung (19)

Mit ihr wird die Arbeitstiefe eingestellt. Sie unterstützt den Bediener bei der Richtungs- und Geschwindigkeitsregulierung der Bodenhacke.

Durch ein Absenken der Tiefeneinstellung wird die Bodenhacke abgebremst und die Arbeitstiefe vergrössert. Durch ein Anheben der Tiefeneinstellung wird die Geschwindigkeit erhöht und die Arbeitstiefe reduziert.

9. Betrieb

9.1 Auffüllen des Tanks

Den Tank auffüllen (siehe Motorenhandbuch).

9.2 Prüfung vor Beginn der Arbeit

Einstellung der Kupplung (Abb.1)

⚠ VORSICHT! DAS SCHNEIDWERKZEUG DARF SICH IM LEERLAUF NICHT DREHEN.

Es können schwere Verletzungen entstehen, wenn sich das Schneidwerkzeug im Leerlauf dreht.

⚠️ ACHTUNG! Einstellungen an der Kupplung nur von autorisierten Fachpersonal durchführen!

Lösen Sie die Konterschraube (1b).

Drehen Sie zur Einstellung der Kupplung die Justierschraube (1a) in die entsprechende Richtung:

  • gegen den Uhrzeigersinn, um die Spannung des Kupplungszuges zu erhöhen,
  • im Uhrzeigersinn, um die Spannung des Kupplungszuges zu verringern.

Die Spannung des Kupplungszuges ist ausreichend sobald der Kupplungshebel (3) bei loslassen in die Sperre Kupplungshebel (4) einrastet.

⚠️ ACHTUNG! Die Kupplung nicht zu stark vorspannen!

Ziehen Sie nach erfolgter Einstellung die Konterschraube (1b) an.

Schäden an der Kupplung können dazu führen, dass die Fräser im Leerlauf drehen. Dies erhöht das Risiko von Verletzungen aufgrund eines Verlustes der Beherrschbarkeit und eines Kontakts mit dem Schneidwerkzeug.

9.3 Starten des Motors

⚠️ ACHTUNG! Ziehen Sie beim Anlassen des Motors niemals den Kupplungshebel (3). Beim ziehen des Kupplungshebels (3) beschleunigen Sie den Motor und setzen dadurch die Fräswerkzeuge der Maschine mit der Gefahr von Unfällen oder Verletzungen in Drehung. Wickeln Sie niemals das Starterseil um die Hand.

⚠ VORSICHT! Zum Start der Maschine müssen Sie sich unbedingt im schraffierten Bereich aufstellen.

SCHEPPACH MTP860H - Starten des Motors - 1

  • Stellen Sie den Gashebel (2) auf Position „
  • Stellen Sie den Ein-/Aus Schalter (5) auf Position „ON“.
  • Stellen Sie den Kraftstoffhahn (20) auf Position“ON“.
  • Stellen Sie den Gangwahlhebel (22) auf Position „Neutral“

Bedienelemente

Zur Betätigung des Kupplungshebels (3) müssen Sie diesen durch Drücken der Sperre (4) ausrücken.

⚠ VORSICHT! Zum Schutz vor frühzeitigem Verschleiss der Keilriemen ziehen Sie den Kupplungshebel ganz durch.

Gangwechsel

⚠️ ACHTUNG! Lassen Sie vor dem Gangwechsel immer den Kupplungshebel (3) los und stellen Sie den Gashebel (2) auf Mindestdrehzahl 🍼

Kaltstart

  1. Den Choke-Hebel (21) entgegen der Position „|∇|“ stellen.

  2. Den Gashebel (2) mittig stellen.

  3. Den Starthebel (18) mehrmals langsam ziehen, damit Kraftstoff in den Vergaser des Motors fliessen kann. Anschliessend den Starthebel (18) gut festhalten und das Seil ein wenig herausziehen, bis man einen Widerstand spürt. Dann den Starthebel (18) ohne Unterbrechung schnell ziehen und wieder langsam zurückführen. Den Starthebel (18) nicht zurück schnellen lassen. Den Starthebel (18) gegebenenfalls mehrmals ziehen, bis der Motor startet.

  4. Den Motor mehrere Sekunden lang laufen lassen, damit er warm wird. Anschliessend den Choke-Hebel (21) langsam auf die Position „N“ stellen.
  5. Den benötigten Gang mit dem Gangwahlhebel (22) einstellen.
  6. Den Gashebel (2) auf die gewünschte Geschwindigkeit einstellen.
  7. Die beiden Handgriffe (1) gut mit beiden Händen greifen. Die Sperre Kupplungshebel (4) durch drücken entrasten und den Kupplungshebel (3) nach oben ziehen. Dadurch werden die Fräser (14) gestartet und die Bodenhacke bewegt sich vorwärts.

Warmstart

Normalerweise muss der Choke-Hebel (21) nicht betätigt werden, wenn ein Motor, der aufgrund eines früheren Einsatzes bereits warm ist, erneut gestartet wird.

  1. Den Gashebel (2) mittig stellen.
  2. Den Starthebel (18) gut festhalten und das Seil ein wenig herausziehen, bis man einen Widerstand spürt. Dann den Starthebel (18) ohne Unterbrechung schnell ziehen und wieder langsam zurückführen. Den Starthebel (18) nicht zurück schnellen lassen.
  3. Den benötigten Gang mit dem Gangwahlhebel (22) einstellen.
  4. Den Gashebel (2) auf die gewünschte Geschwindigkeit einstellen
  5. Die beiden Handgriffe (1) gut mit beiden Händen greifen. Die Sperre Kupplungshebel (4) durch drücken entrasten und den Kupplungshebel (3) nach oben ziehen. Dadurch werden die Fräser (14) gestartet und die Bodenhacke bewegt sich vorwärts.

Betrieb in grossen Höhen

In grossen Höhen ist das normale Kraftstoff-Luft-Gemisch zu fett. Dadurch sinkt die Leistung, während gleichzeitig der Kraftstoffverbrauch steigt.

Die Leistung in grossen Höhen kann durch entsprechende Einstellungen am Vergaser (1e) verbessert werden. Wenn Sie die Maschine regelmässig in Höhen über 1500 m einsetzen, lassen Sie diese Vergasereinstellungen von Ihrem Händler vornehmen.

Trotz entsprechender Einstellungen am Vergaser (1e) sinkt jedoch die Leistung des Motors je 300 m Höhenunterschied um etwa 3,5%. Ohne entsprechende Vergasereinstellungen ist jedoch die Auswirkung der Höhe auf die Leistung noch grösser.

⚠️ ACHTUNG! Betrieb des Motors in einer Höhe oberhalb der Voreinstellung des Vergasers, kann zu einer Reduzierung der Leistung, Überhitzung und schweren Schäden am Motor aufgrund eines zu mageren Kraftstoffgemischs führen.

Erstinbetriebnahme des Motors

Der Motor erreicht seine volle Leistungsstärke nach den ersten 5 bis 8 Arbeitsstunden.

Lassen Sie während dieser Zeit die Maschine nicht mit voller Drehzahl im Stand laufen, um sie nicht zu überlasten.

Startprobleme (zu viel Kraftstoff innerhalb der Verbrennungskammer)

Wenn der Motor nach 10 Startversuchen nicht angesprungen ist kann zu viel Kraftstoff in die Verbrennungskammer gelangt sein. Überschüssiger Kraftstoff kann mithilfe des oben aufgeführten Warmstartverfahrens entfernt werden. Stellen Sie sicher, dass sich der Ein-/Aus Schalter (5) in Stellung „ON“ befindet.

Je nachdem, wie viel Kraftstoff in der Verbrennungskammer ist, kann es notwendig sein, den Starthebel (18) mehrfach zu ziehen.

- Stellen Sie den Ein-/Aus Schalter (5) auf Position „OFF“ (STOPP).

- Hebeln Sie das Zündkabel (18a) ab (Abb.18).

- Setzen Sie ein geeignetes Werkzeug in die Fassung (18b) der Zündkerze (18c) ein.

- Schrauben Sie die Zündkerze (18c) heraus und trocknen Sie diese.

- Stellen Sie den Gashebel (2) auf Position „

- Ziehen Sie den Starthebel (18) mehrmals, um die Vergaserkammer zu lüften.

- Bauen Sie die Zündkerze (18c) und Zündkabel (18a) wieder ein

- Stellen Sie den Ein-/Ausschalter (5) auf Position „ON“ (Startposition).

- Stellen Sie den Choke-Hebel (21) auf Position „ und zwar auch bei kaltem Motor.

• Den Gashebel (2) mittig stellen.

- Den Starthebel (18) gut festhalten und das Seil ein wenig herausziehen, bis man einen Widerstand spürt. Dann den Starthebel (18) ohne Unterbrechung schnell ziehen und wieder langsam zurückführen. Den Starthebel (18) nicht zurück schnellen lassen.

9.4 Leerlauf

Den Gashebel (2) auf die Position „“ stellen, um die Motorgeschwindigkeit zu reduzieren, wenn der Boden nicht bearbeitet wird. Eine Reduzierung der Motorgeschwindigkeit auf den Leerlauf verlängert die Lebensdauer des Motors, spart Kraftstoff und reduziert den Lärmpegel der Maschine.

9.5 Gangwahl

Schalten zwischen Vorwärtsgang und Rückwärtsgang: Durch Drücken des Kupplungshebels (3) bewegt sich die Bodenhacke vorwärts. Den Kupplungshebel (3) loslassen.

Den Gashebel (2) auf die Position „“stellen. Den benötigten Gang mit dem Gangwahlhebel (22) einstellen. Den Gashebel (2) auf die gewünschte Geschwindigkeit einstellen. Die beiden Handgriffe (1) gut mit beiden Händen greifen. Die Sperre Kupplungshebel (4) durch drücken entrasten und den Kupplungshebel (3) nach oben ziehen.

9.6 Motor abstellen

Den Kupplungshebel (3) in die Ausgangsposition führen, um den Hacksatz anzuhalten.

Darauf achten das die Sperre Kupplungshebel (4) einrastet.

Zum Abstellen des Motors stellen Sie den Gashebel (2) auf Position „und den Ein-/Aus Schalter (5) auf Position „OFF“.

Nachfolgend den Gangwahlhebel (22) auf Position „Neutral“ stellen.

⚠ ACHTUNG! - Bei abgestelltem Motor stellen Sie zur Sicherheit (an Steigungen) als Feststellbremse, den Gangwahlschalter auf Position „High“.

Falls die Position „OFF“ (STOP) des Ein-/Aus Schalters (5) nicht funktioniert, stellen Sie den Choke-Hebel (21) auf Position „|„um den Motor abzustellen.

Stellen Sie den Kraftstoffhahn (20) entgegen der Position „ um den Motor anzuhalten.

⚠ ACHTUNG! Den Choke-Hebel (21) nicht entgegen der Position „ |✗| stellen, um den Motor anzuhalten. Dies kann den Motor beschädigen.

9.7 Betriebsgeschwindigkeit

Normale Betriebsgeschwindigkeit:

- Den Gashebel (2) auf „High“ stellen, um beste Ergebnisse zu erzielen.

Kultivierung:

- Der Gashebel (2) sollte auf Schrittgeschwindigkeit mit Vorwärtsbewegung eingestellt werden.

10. Arbeitsanweisungen

10.1 Tiefenregulierung

Neben der Tiefeneinstellung wird die Steuerung der Arbeitstiefe und Vorwärtsbewegung durch den Druck auf den Lenker unterstützt. Druck nach unten auf den Lenker reduziert die Arbeitstiefe und erhöht die Geschwindigkeit der Vorwärtsbewegung. Druck nach oben erhöht die Arbeitstiefe und reduziert die Geschwindigkeit der Vorwärtsbewegung.

10.2 Bestellung von Böden

Beim Bestellen wird Boden umgebrochen und umgegraben und auf das Saatbeet vorbereitet. Die optimale Arbeitstiefe liegt zwischen 100 mm und 150 mm. Eine Bodenhacke entfernt ausserdem unerwünschte Pflanzen aus dem Boden. Die Zersetzung dieser pflanzlichen Bestandteile reichert den Boden an.

Zu trockenen Boden, der zu Staub verfällt und somit kein Wasser aufnehmen kann, nicht bestellen.

- Aus diesem Grund einige Tage lang vor dem Bestellen wässern.

Zu nasser Boden produziert beim Bestellen nicht erwünschte Klumpen.

- Aus diesem Grund ein, zwei Tage nach schweren Regenfällen warten, damit der Boden antrocknen kann.

Eine ordnungsgemäß bearbeitete und unmittelbar nach dem Bestellen genutzte Fläche fördert das Wachstum von Pflanzen, weil die Feuchtigkeit im Boden gehalten wird. Die tatsächliche Arbeitstiefe wird durch die Bodenart und die Arbeitsbedingungen bestimmt. Bei bestimmten Böden reicht ein Arbeitsgang aus, um die gewünschte Tiefe zu erreichen. Bei anderen Böden wird die gewünschte Tiefe erst nach zwei oder drei Arbeitsgängen erreicht. In diesem Fall sollte die Tiefeneinstellung vor jedem Arbeitsgang erneut eingestellt werden. Die Arbeitsgänge sollten jeweils abwechselnd in der Länge und in der Breite durchgeführt werden. Nicht versuchen, den Boden beim ersten Arbeitsgang zu tief zu bearbeiten. Wenn die Maschine springt oder ruckelt, sollte die Einheit etwas schneller über den Boden gefahren werden.

Die Lenker hin und her bewegen, wenn die Bodenhacke anhält und sich an einer Stelle eingräbt, bis die Maschine sich wieder nach vorne bewegt.

Ausgegrabene Steine sollten entfernt werden.

10.3 Anbau

Anbau umfasst das Lockern oder Graben in Bereichen wachsender Pflanzen, um Unkraut zu entfernen und den Boden aufzulockern. Die optimale Arbeitstiefe liegt unter 50 mm.

11. Wartung & Reinigung

Reinigung des Gerätes

⚠ ACHTUNG! - Beim Einsatz von Druckluft zur Reinigung des Gerätes müssen Sie Schutzbrille und Staubschutzmaske benutzen.

Eine regelmässige Wartung sichert einen optimalen Zustand Ihrer Bodenhacke, verlängert ihre Lebensdauer und unterstützt eine optimale Leistung beim Bearbeiten Ihres Gartens.

Reinigung der Fräser / Werkzeuge (14)

Die Bodenhacke auf der Unterseite des Frässenschutzgehäuses (17) nach jedem Einsatz reinigen. Schmutz lässt sich leichter abwaschen, wenn er sofort mit Wasser abgespült wird und nicht eintrocknen kann.

  1. Den Motor ausschalten. Der Motor muss kalt sein.

  2. Den Ein-/Aus Schalter (5) auf die Position „OFF“ stellen und das Zündkabel (18a) von der Zündkerze (18c) trennen.

  3. Pflanzen, Schnüre, Drähte und andere Materialien entfernen, die sich möglicherweise an der Achse zwischen den Fräsern und der Dichtung des Getriebegehäuses angesammelt haben.

Überprüfung der Kupplung

Die Kupplung nutzt sich ab. Mit der Abnutzung kann sich die Öffnung des Hebels vergrössern und seine Betätigung erschwert werden. Das bedeutet, dass das Kabel justiert werden muss. Hierfür den Kupp-lungshebel auf seine ursprüngliche Position stellen und die Einstellungsvorrichtung und die Kontermutter entsprechend einstellen.

  1. Die Bodenhacke nach jedem Einsatz trocken reiben und eine leichten Fett- oder Silikonfilm auftragen, um Rostbildung und Wasserschäden vorzubeugen.
  2. Das Zündkabel wieder einsetzen.

△ ACHTUNG! Zur Reinigung Ihrer Bodenhacke auf keinen Fall einen „HD-Reiniger“ verwenden. Wasser kann in die engen Bereiche der Bodenhacke und in das Gehäuse des Getriebes eindringen und Spindeln, Zahnräder, Lager oder den Motor beschädigen. Durch einen Einsatz von HD-Reinigern wird die Lebensdauer und die Funktionstüchtigkeit reduziert.

⚠ VORSICHT! Der Auspuff und andere Teile des Motors (z. B. Kühlrippen oder Zündkerze) werden beim Betrieb heiss, und es dauert eine Weile, bis sie nach dem Abstellen des Motors abgekühlt sind. Berühren Sie zur Vermeidung von Verbrennungen den Auspuff und andere heisse Teile nicht.

Einstellung der Kupplung

⚠️ ACHTUNG! Die Fräse darf erst zu drehen beginnen, nachdem die Kupplung vollständig betätigt wurde.

Dies wird durch Einstellen der Stellschrauben der Kupplung erreicht. Ausserdem muss der Kupplungshebel die Fräse erst in Gang setzen, nachdem max. 8 mm zurückgelegt wurden. Wenn die Einstellungen nicht ausreichen, um diese Bedingungen zu erreichen (z.B. wenn die Stellschraube bis zum Gewindeende eingedreht wurde), wenden Sie sich bitte an eine autorisierte Kundendienststelle.

Fräswerk

⚠ VORSICHT! Reparieren Sie beschädigte Schneidwerkzeuge niemals durch Schweissen, Richten oder Veränderung der Form. Dies kann dazu führen, dass sich Teile des Schneidwerkzeugs ablösen und schwere oder tödliche Verletzungen verursachen.

Schmierung (Abb. 9)

Mindestens einmal pro Saison die Fräser (14) ausbauen und die Wellen der Zinken schmieren.

Ölwechsel

ANMERKUNG: Entsorgen Sie Altöl umweltfreundlich. Wir empfehlen Ihnen, es in einem dichten Behälter zum Entsorgungsbetrieb zur Wiederverwertung zu bringen. Werfen Sie es nicht in den Müll, schütten Sie es nicht auf den Boden und nicht in den Ausguss.

Motoröl

VORSICHT:

Das Betreiben des Motors mit zu wenig Öl kann zu einem schweren Motorschaden führen. (siehe Motorenhandbuch)

Getriebeöl

Das Getriebes ist werksseitig vorgeschmiert und abgedichtet. Zu Beginn jeder Saison sicherstellen, dass der Innenbereich des Getriebes ausreichend geschmiert ist.

  • Kontrollieren Sie den Getriebeölstand alle 50 Arbeitsstunden.
  • Das Getriebe zum Nachfüllen des Getriebeöls abkühlen lassen.
  • Wechseln Sie das Getriebeöl alle 100 Arbeitsstunden:

  • Das Gerät muss waagrecht stehen.

  • Drehen Sie den Verschluss (1g) und anschliessend den Verschluss (1f) (Abb.1) auf.
  • Lassen Sie die gesamte Ölfüllung aus dem Schaltgetriebe abfliessen.
  • Drehen Sie den Verschluss (1f) wieder zu.
  • Füllen Sie das Getriebe bis zur Markierung mit Öl SAE 15W-40 (Abb.1).
  • Drehen Sie den Verschluss (1g) wieder zu.

Nicht zu viel Getriebeöl einfüllen. Zu viel Getriebeöl kann Überdruck erzeugen, der die Dichtungen beschädigen kann.

Wartung des Motors

Beachten Sie die Anweisungen im Motorhandbuch!

Außerordentliche Wartung

Bei intensivem Gebrauch sollte am Ende der Saison bzw. bei normalem Gebrauch alle zwei Jahre eine Generalinspektion durch eine Fachkraft des Kundendienstes ausgeführt werden.

Nicht autorisierte Umrüstungen bzw. der Einsatz von nicht originalem Zubehör können schwere oder sogar tödliche Unfälle des Anwenders oder von Drittpersonen verursachen.

12. Lagerung

Wenn die Bodenhacke für einen Zeitraum von mehr als 30 Tagen nicht eingesetzt wird, müssen folgende Massnahmen ergriffen werden, um Ihre Bodenhacke auf die Lagerung vorzubereiten.

  1. Den Tank vollkommen entleeren. Gelagerter Kraftstoff enthält Ethanol oder MTBE, und kann innerhalb von 30 Tagen abstehen. Abgestandener Kraftstoff hat einen hohen Kunststoff-Gehalt und kann somit den Vergaser verstopfen und den Kraftstofffluss einschränken.

  2. Den Motor starten und solange laufen lassen, bis er anhält. Dadurch wird sichergestellt, dass sich im Vergaser kein Kraftstoff mehr befindet. Es wird somit verhindert, dass sich im Vergaser Kunststoff-Ablagerungen bilden und der Motor möglicherweise beschädigt wird.

  3. Das Öl aus dem Motor ablassen, solange der Motor noch warm ist. Mit neuem Öl der im Motorhandbuch empfohlenen Klasse auffüllen.
  4. Den Motor abkühlen lassen. Die Zündkerze (18c) ausbauen und 30 ml qualitativ hochwertiges Motoröl in den Zylinder einfüllen. Den Starthebel (18) langsam ziehen, um das Öl zu verteilen. Die Zündkerze (18c) ersetzen.

⚠ ACHTUNG! Die Zündkerze (18c) ausbauen und das gesamte Öl aus dem Zylinder ablassen, bevor die Maschine nach der Lagerung erneut gestartet wird.

  1. Mit einem sauberen Lappen die Aussenseite der Bodenhacke reinigen und Lüftungsschlitze von Verunreinigungen befreien.

⚠ ACHTUNG! Keine scharfen Reinigungsmittel oder Reinigungsmittel auf Mineralölbasis verwenden, um Kunststoffteile zu reinigen. Chemikalien können Kunststoff schädigen.

  1. Auf gelöste oder beschädigte Teile prüfen. Beschädigte Teile reparieren oder ersetzen und gelöste Schrauben und Muttern festziehen.

  2. Die Fräser ausbauen. Die Fräser und die Werkzeugwelle (3g) reinigen und gegen Rostbildung einfetten. Die Fräser auf die Werkzeugwelle (3g) montieren.

  3. Die Radachsen leicht einfetten. Den Gaszug und alle sichtbaren beweglichen Teile einfetten. Die Motorabdeckung nicht abbauen.

  4. Lagerung mit eingeklappten Lenkern: Die Spezialschraube (13d) lösen, die den oberen Lenkholm (6) mit der unteren Lenksäule (7) sichert. Den oberen Lenkholm (6) vorsichtig nach unten klappen. Darauf achten, dass die Steuerkabel nicht eingeklemmt oder geknickt werden. Die Spezialschraube (13d) wieder festziehen.

  5. Die Bodenhacke aufrecht an einem sauberen, trockenen Ort mit guter Belüftung lagern.

⚠️ ACHTUNG! Die Bodenhacke nicht mit Kraftstoff befüllt an einem nicht belüfteten Ort lagern, an dem Kraftstoffdämpfe mit Zündfunken, Signallampen oder sonstigen Zündquellen in Berührung kommen können. Nur zugelassene Kraftstoffbehälter verwenden.

13. Transport

Transport durch Schieben

Montieren Sie die Räder wie im Kapitel „Pflugfunktion“ beschrieben.

Starten Sie die Maschine und geben Sie etwas Gas. Somit fährt sie langsam vorwärts.

14. Entsorgung und Wiederverwertung

Das Gerät befindet sich in einer Verpackung um Transportschäden zu verhindern. Diese Verpackung ist Rohstoff und ist somit wieder verwendbar oder kann dem Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden.

Das Gerät und dessen Zubehör bestehen aus verschiedenen Materialien, wie z.B. Metall und Kunststoffe.

Führen Sie defekte Bauteile der Sondermüllentsorgung zu. Fragen Sie im Fachgeschäft oder in der Gemeindeverwaltung nach!

15. Störungsbehebung

⚠️ ACHTUNG! Vor Durchführung aller in der nachfolgenden Tabelle empfohlenen Prüfungen das Gerät immer abstellen und die Zündkerze trennen, es sei denn, der Betrieb des Gerätes wird ausdrücklich verlangt.

Wenn alle möglichen Ursachen überprüft wurden, die Störung jedoch nicht behoben werden konnte, wenden Sie sich bitte an eine autorisierte Kundendienststelle. Wenn ein Problem auftritt, dass nicht in dieser Tabelle aufgeführt ist, wenden Sie sich bitte an eine autorisierte Kundendienststelle.

SERVICE-INFORMATIONEN

Es ist zu beachten, dass bei diesem Produkt folgende Teile einem gebrauchsgemässen oder natürlichen Verschleiss unterliegen bzw. folgende Teile als Verbrauchsmaterialien benötigt werden.

Verschleissteile* Zündkerze, Fräsen, Starterseil, alle Betriebsstoffe

* nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!

⚠️ ACHTUNG!

Hinweis für den Fall, der Zusendung des Gerätes an eine Kundendienststelle:

Aus Sicherheitsgründen ist darauf zu achten, dass das Gerät frei von Öl und Benzin zurückgesandt wird!

Problem Ursache Lösung
Der Motor startet nicht. DasZündkabel ist getrennt.Der Kraftstoff ist leer oder abgestanden. Der Gashebel steht nicht in der richtigen Startposition.Choke-Hebel auf Position „Verstopfte Kraftstoffleitung.Verrusste Zündkerze.Zuviel Kraftstoff im VergaserDer Kupplungshebel ist nicht in der Ausgangsstellung.Ein-/Ausschalter auf Stellung „OFF“Das Zündkabel richtig an der Zündkerze anschliessen.Mit neuem Kraftstoff auffüllen.Gashebel in die Startposition stellen.Für einen Kaltstart muss der Choke-Hebel entgegen der Position „Stehen.Die Kraftstoffleitung reinigen.Reinigen, Abstand einstellen oder ersetzen.Bis zum Neustart ein paar Minuten warten.Keinen Anlasskraftstoff einspritzen.Der Kupplungshebel muss sich in der Ausgangsstellung befinden, um den Motor starten zu können.Ein-/Ausschalter auf Position „ON“
Der Motor stottert. Das Zündkabel ist locker.Die Einheit läuft mit Choke.Die Kraftstoffleitung ist blockiert oder der Kraftstoff ist abgestanden.Die Lüftungsschlitze sind verstopft.In der Kraftstoffanlage befindet sich Wasser oder Schmutz.Der Luftfilter ist verschmutzt.Der Vergaser ist nicht richtig eingestellt.Das Zündkabel anschliessen und festziehen.Den Choke-Hebel entgegen Position „Stellen.Die Kraftstoffleitung reinigen. Den Tank mit neuem Kraftstoff auffüllen.Die Lüftungsschlitze reinigen.Den Tank leeren. Mit neuem Kraftstoff auffüllen.Den Luftfilter reinigen oder ersetzen.Siehe Motorhandbuch.
Der Motor überhitzt.Der Ölstand im Motor ist niedrig.Der Luftfilter ist verschmutzt.Die Luftführung ist eingeschränkt.Der Vergaser ist nicht richtig eingestellt.Das Motorengehäuse mit dem richtigen Öl auffüllen.Den Luftfilter reinigen.Das Gebläsegehäuse ausbauen und reinigen.Siehe Motorhandbuch.
Der Motor wird nicht angehalten, wenn der Gashebel auf der Position „“ steht bzw. die Motorgeschwindigkeit erhöht sich nicht, wenn der Gashebel neu eingestellt wird.Schmutz blockiert das Gasgestänge.Das Gasgestänge ist nicht richtig eingestellt.Von Schmutz und Ablagerungen befreien.Informationen zum Prüfen und Einstellen des Gasgestänges sind im Motorhandbuch enthalten.
Die Bodenhacke fährt beim Starten nach vorne.Der Kupplungshebel ist nicht in der Ausgangsstellung.Der Kupplungshebel muss sich in der Ausgangsstellung befinden, um den Motor starten zu können.
Die Bodenhacke kann beim Arbeiten nur schwer kontrolliert werden (Maschine springt oder kriecht).Die Arbeitstiefe ist nicht richtig eingestellt.Die Motorgeschwindigkeit ist für den harten Boden zu hoch.Den Hacksatz mit der Tiefeneinstellung auf eine niedrigere Arbeitstiefe anheben.Den Gashebel auf eine niedrigere Geschwindigkeit einstellen.
Der Hacksatz greift nicht. EinFremdobjekt blockiert die Zinken.Zinkenbolzen fehlt/fehlen.Riemen abgenutzt und/oder überdehnt.Riemenscheibe und Spannrolle nicht richtig eingestellt.Die Bodenhacke ausschalten. Auf Fremdobjekte prüfen und ggf. entfernen.Zinkenbolzen ersetzen.Den Riemen ersetzen.Den Händler kontaktieren.

Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH

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Günzburger Strasse 69

D-89335 Ichenhausen

Szanowny kliencie,

15. Usuwanie usterek

scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH • Günzburger Str. 69 • D-89335 Ichenhausen

Konformitätserklärung
CE

DEerklärt folgende Konformität gemäßEU-Richtlinie und Normen für den Artikel
GBhereby declares the following conformity under the EUDirective and standards for the following article
FRdéclare la conformité suivante selon la directive UE et lesnormes pour l'article
ITdichiara la seguente conformità secondo le direttive e lenormative UE per l'articolo
CZprohlašuje následující shodu podle smernice EU a norempro výrobek
HUaz EU-irányelv és a vonatkozó szabványok szerintikövetkezo megfeleloségi nyilatkozatot teszi a termékre
HRovime izjavljuje da postoji sukladnost prema EU-smjernica i normama za sljedece article
ROdeclară următoarea conformitate corespunzătordirectivelor și normelor UE pentru articolul
TRNormlari geregince asagídaki uygunluk açıkla masınısunar.
FIvakuuttaa täten, että seuraava tuote täyttää ala esitetytEU-direktiivit ja standardit
PLdeklaruje, ze produkt jest zgodny z nastepujacymidyrektywami UE i normami
SIizjavlja sledeco skladnost z EU-direktivo in normami zaartikel
SKprehlasuje nasledujúcu zhodu podla smernice EU anoriem pre výrobok
EEkinnitab järgmist vastavus vastavalt ELi direktiivi jastandardite järgmist artiklinumbrit
LTpareiškia, taip atitiktis pagal ES direktyvos ir standartaiši straipsnji
LVapliecina šādu saskaņā ar ES direktīvu atbilstības un standarti šādu rakstu
NLverklaart hierbij dat het volgende artikel voldoet aan de daarop betrekking hebbende EG-richtlijnen en normen
RUзаявляет o соответствии товара следующим директивам и нормам EC
PTdeclara o seguinte conformidade com a Directiva da UE e as normas para o seguinte artigo
ESdeclara la conformidad siguiente según la directiva la UE y las normas para el artículo
SEförsäkrar härmed följande överensstämmelse enligt EU-direktiv och standarder för följande artikeln
NOerklærer herved fölgende samsvar under EU-direktiv og standarder for fölgende artikkel
BGдекларира съответното съответствие съгласно Дирек-тива на EC и норми за артикул
BE-VLGverklaart de volgende conformiteit volgens EUrichtlijn en normen voor het artikel
ISútskýrir eftirfarandi í samræmi við tilskipun Evrópusambandsins og staðla fyrir võruna
BApotvrđuje sljedeću usklađenost prema smjernicama EU i normama za artikl
GRδηλώνει την ακόλουθη συμμόρφωση σύμφωνα με την Οδηγία EK και τα πρότυτα για το προϊόν
RSpotvrđuje sledeću usklađenost prema smernicama EZ i normama za artikal
DKerklærer hermed, at følgende produkt er ioverensstemmelse med nedenstående EUdirektiver og standarder

Benzin-Bodenhacke MTP860H

2014/29/EU

2014/35/EU

2006/28/EC

2005/32/EC

X 2014/30/EU

2004/22/EC

1999/5/EC

2014/68/EU

90/396/EC

2011/65/EU

89/686/EC_96/58/EC

X 2006/42/EC

Annex IV Notified Body: Notified Body No.: Reg. No.:

2000/14/EC 2005/88/EC

Annex V

Annex VI

Ichenhausen, den 20.12.2016

SCHEPPACH MTP860H - Benzin-Bodenhacke MTP860H - 1

Art.-No. 5912305903

S./N.: 0190-01001 - 190-02500

Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 8 Tagen nach Erhalt der Ware anzuzeigen, andernfalls verliert der Käufer sämtliche Ansprüche wegen solcher Mängel. Wir leisten Garantie für unsere Maschinen bei richtiger Behandlung auf die Dauer der gesetzlichen Gewährleistungsfrist ab Übergabe in der Weise, dass wir jedes Maschinenteil, dass innerhalb dieser Zeit nachweisbar in Folge Material- oder Fertigungsfehler unbrauchbar werden sollte, kostenlos ersetzen. Für

Teile, die wir nicht selbst herstellen, leisten wir nur insoweit Gewähr, als uns Gewährleistungsansprüche gegen die Vorlieferanten zustehen. Die Kosten für das Einsetzen der neuen Teile trägt der Käufer. Wandlungs- und Minderungsansprüche und sonstige Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.

Warranty GB

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Produktinformationen

Marke : SCHEPPACH

Modell : MTP860H

Kategorie : Benzinmotorhacke