OLYMPIA - Ofen EDILKAMIN - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG OLYMPIA EDILKAMIN
DE OLYMPIA Installations-, Betriebs- und Wartungsanleitung pag. 10
HINWEISE FÜR DEN INSTALLATEUR
WICHTIG:
- Die Installation des Holzofens ist fachgerecht im Einklang mit allen einschlägigen SICHERHEITSBESTIMMUNGEN auszuführen, und zwar nur durch hierzu befähigte Fachkräfte.
- Wir empfehlen, die vorliegenden Anweisungen und allgemeinen Hinweise gründlich zu lesen, damit Sie Ihren Holzofen optimal nutzen können.
- Außerdem wird in Anbetracht der einmaligen Besonderheiten jeder Installation jede Haftung bei Schäden, Brüchen oder Funktionsstörungen ausgeschlossen, die auf die mangelnde Beachtung der vorliegenden Anweisungen zurückzuführen sind.
ACHTUNG:
Der Heizofen ist nur zum Betrieb bei geschlossener Luke ausgelegt. Die Wärmeausgabe erfolgt sowohl durch Abstrahlung wie durch
Belüftung.
INSTALLATION
- Der Heizofen wird auf einer Palette und in einen Karton verpackt geliefert. Zunächst ist er vom Verpackungsmaterial zu befreien, wobei zu prüfen ist, dass er dem bestellten Modell entspricht und keine Transportschäden aufweist; etwaige Reklamationen sind dem Spediteur gleich bei der Zustellung zu melden (und auch auf dem Lieferschein zu vermerken).
- Vor der Aufstellung des Heizofens ist zu kontrollieren, dass das Rauchzugrohr für den Rauchabzug geeignet ist. Auch wenn ein etwaiger früherer Herd oder Heizofen, der mit dem selben Rauchzugrohr verbunden war, gut funktioniert hat, lässt sich daraus nicht schließen, dass es sich auch für den neuen Heizofen eignet.
- Bei der Installation des Holzofens muss die Position des Rauchzugrohrs berücksichtigt werden; die Abmessungen des Rauchzugrohrs müssen den Vorgaben entsprechen, die in der nachstehenden Tabelle aufgeführt sind.
Es empfiehlt sich die Verwendung wärmegedämmter Rauchzugrohre aus feuerfestem Material oder aus rostfreiem Stahl mit rundem Querschnitt und glatten Innenwänden.
Der Querschnitt des Rauchzugrohrs muss über seine gesamte Höhe konstant bleiben (es wird eine Mindesthöhe von 3,5 - 4 m empfohlen). Es ist zweckmäßig, an der Basis des Rauchzugrohrs eine Auffangkammer für Festpartikel und etwaiges Kondenswasser vorzusehen. Rauchzugrohre in schlechtem Zustand, aus ungeeignetem Material (Asbest, Zinkstahl, geriffeltem Stahl o. ä. mit rauen oder porösen Innenwänden) sind gesetzwidrig und stellen den sachgerechten Ofenbetrieb in Frage.
- Zum Ausgleichen des verbrannten Sauerstoffs und Gewährleistung eines angemessenen Verbrennungsluft-Stroms muss der Aufstellungsraum des Heizofens einen zweckmäßigen Lufteinlass zur Luftzufuhr von außen mit einem freien Querschnitt von mindestens 200 cm² aufweisen.
- Den Heizofen (Abb. 1) fernab von entflammbaren Materialien oder Gegenständen aufstellen; einen Mindestabstand von 80 cm zu allen Möbeln und von 10 cm zur Wand einhalten. Diese Mindestabstände gelten für nicht brennbare Möbel oder Wände, die einem Anstieg der Raumtemperatur bis 80° C standhalten können, ohne dass eine Überhitzungs- und daraus folgend eine Brandgefahr entsteht. Die Luftbewegung, die dank Einhaltung dieser Abstände um den Heizofen herum entsteht, gewährleistet eine wirkungsvolle Belüftung und verbessert den Heizwirkungsgrad.
- Wenn der Fußboden des betreffenden Raums aus einem brennbarem Material besteht, empfiehlt es sich, den Heizofen auf einer Stahlplatte aufzustellen, die als Sonderausstattung erhältlich ist.
- Ein guter Rauchabzug wird vor allem durch ein Rauchzugrohr gewährleistet, das frei von Hindernissen folgender Art ist: Drosselstellen, waagerechten Abschnitten, scharfen Kanten; bei etwaigen Achsverschiebungen darf die Neigung des Rohrs nicht mehr als 45° von der Senkrechten abweichen.
- Der Schornstein muss einen Wetterschutz aufweisen, und sein Innenquerschnitt muss dem des Rauchzugrohrs entsprechen, mit einer Rauchauslassöffnung, deren Querschnitt mindestens doppelt so groß wie der Innenquerschnitt des Rauchzugrohrs zu sein hat.
- Zur Verhütung von Rauchabzugstörungen muss jeder Heizofen ein eigenes, unabhängiges Rauchzugrohr aufweisen. Wenn sich mehrere Rauchzugrohre auf dem Dach befinden, empfiehlt es sich, einen Abstand von mindestens zwei Metern zu den anderen zu wahren und den Schornstein des Heizofens mindestens 50 cm über die anderen hinausragen zu lassen.

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80 cm 10 cm 80 cmIn den Abb. 2 und 3 (pag. 42) sind die Vorgaben laut UNI-Norm 10683/2005 für die Installationsabstände und Aufstellpositionen von Schornsteinen aufgeführt.
Auf jeden Fall die örtlichen und nationalen Anshluss-Bestimmungen beachten!
Abb. 1
UNI-Norm 10683/2005 für Schornsteine: Beispiele für Aufstellungsarten und -abstände (TAB. 1 pag. 18)
A = Dachneigung
B = Abstand zwischen der Achse des Dachfirstes und dem Schornstein *
C = Mindesthöhe ab Dachaustrittsöffnung
* bei Abständen, die gleich oder geringer als die genannten sind, muss der Schornstein mindestens 50 cm über den Dachfirst hinausragen
Anm.: Wenn das für die Installation vorgesehene Rauchzugrohr zuvor bereits für andere Heizöfen oder Kamine verwen-det wurde, muss es gründlich gereinigt werden, um Funktionsstörungen zu verhüten und Brandgefahr durch Entzündung von Verbrennungsrückständen an den Innenwänden des Rauchzugrohrs abzuwenden. Unter normalen Betriebsbedingun-gen muss das Rauchzugrohr mindestens einmal jährlich gereinigt werden.
Anm.: Der Zug des Rauchzugrohrs hat für eine optimale Funktion einem Unterdruck zwischen 0,12 und 0,2 mbar zu ent-sprechen. Geringere Druckwerte können zu störenden Rauchaustritten beim Beladen des Heizofens und zu übermäßigen Rußablagerungen führen; höhere Werte haben hingegen eine zu schnelle Verbrennung zur Folge, was den Heizwirkungs-grad verringert. Um diese Bedingungen einzuhalten, braucht man lediglich die Tabelle UNI 10683/2005 zu beachten.
Anm.: Der Hersteller schließt jede Haftung aus, wenn die Installation den einschlägigen gesetzlichen Bestim-mungen zuwiderläuft oder der Heizofen unsachgemäß verwendet wird.
TECHNISCHE DATEN DES HEIZOFENS (TAB. 2 pag. 18)
A = Wärmeleistung
B = Stündlicher Holzverbrauch *
C = ∅ des Rauchauslasses
D = Beheizbares Raumvolumen
E = Gewicht
F = Heizofen-Abmessungen: Breite
G= Heizofen-Abmessungen: Tiefe
H= Heizofen-Abmessungen: Höhe
L = Lufteinlass
* Größere als die genannten Holzverbrauchsmengen könnten Schäden am Feuerraum und an der Außenverkleidung aus Keramik verursachen. Die Benutzung von Kohle wird nicht empfohlen.
BAUMERKMALE
- Tür des Feuerraums aus Gusseisen mit Glaskeramik und Handgriff aus verchromtem Stahl mit Hitzeschutzeinsatz für die Hände.
- Brennkammerseitenteile aus Wermekolith, Aschetopf und Gitter aus Guss, Aussenhülle aus Stahl
Zur manuellen Einstellung des Primärluftstroms verwendet man den Schieber (DIS. 4 - A) unterhalb der Tür. Zum Senken der Verbrennungsluftzufuhr dreht man den entsprechenden Regler gegen den Uhrzeigersinn, zum Erhöhen dagegen im Uhrzeigersinn.
- Die Sekundärluft strömt in unveränderlicher Menge durch die Schlitze im oberen Glashalter der Feuerraumluke. Die Sekundärluft ermöglicht nicht nur die Selbstreinigung der Glaskeramikscheibe, sondern auch die Verbrennung von Gasen, die auf Grund einer unvollständigen Verbrennung des Holzes entstehen können, wodurch weniger schädliche Rauchabgase in die Umwelt gelangen.
- Der Drehgriff (DIS. 4 - B) befindet sich innen an der unteren Luke und dient zur Reinigung des Gitterrosts (Rostrüttler); beim Betrieb empfiehlt sich eine solche Reinigung immer dann, wenn die Flamme zu ersticken droht.
- Das Aschefach (DIS. 4 - C) befindet sich hinter der unteren Luke, ist regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf zu leeren. Zum Herausnehmen hebt man das Fach leicht am Griff an.
- Die Verkleidung des Heizofens besteht aus Naturstein. Die Verkleidung wird mittels äußerer Profilteile aus lackiertem Aluminium befestigt.
BETRIEBSANLEITUNG
Achtung: Beim Ofenbetrieb erreichen bestimmte Teile des Ofens sehr hohe Temperaturen. Daher sollte man Kindern nicht erlauben, sich unbeaufsichtigt in der Nähe des Heizofens aufzuhalten. Außerdem sollte man wärmeempfindliche Gegenstände (Kunststoffteile o. ä.) aus der Umgebung des Heizofens fernhalten.
Absaughauben in der Nähe des Heizofens können bei dessen Betrieb zum Austritt unverbrannter Gase führen. Heiße Asche darf nicht in Abfalleimer gefüllt werden, da sonst Brandgefahr besteht.
Achtung: Beim Ofenbetrieb erreicht die Feuerraum-Tür sehr hohe Temperaturen. Beim Holznachladen die Ofentür zunächst nur langsam und geringfügig öffnen (3 bis 4 cm weit) und erst ein paar Sekunden später vollständig: Dadurch verhütet man Rauchaustritte.
ERSTBENUTZUNG (DIS. 4 pag. 19)
Etwaige unangenehme Gerüche oder Dünste entstehen durch das Verdunsten bzw. die Trocknung bestimmter Materialien, die bei der Fertigung verwendet wurden. Diese Erscheinung kann mehrere Tage lang auftreten, vergeht dann aber von selbst.
- Gehen Sie vor wie folgt: Papierknäuel in den Feuerraum geben und etwas Reisig oder dünne, sehr trockene Holzstücke darüber legen, damit sich das Feuer schnell ausbreiten kann.
- Den Verbrennungsluft-Schieber A sowie die Rauchabzug-Klappe öffnen, die sich gegebenenfalls in der Verbindungsleitung zum Rauchzugrohr (Rauchkanal) befindet.
- Die Papierknäuel anzünden: Während sich die Flammen ausbreiten, geben Sie etwa die Hälfte der empfohlenen Holzmenge in den Ofen (siehe Brennholzverbrauch-Tabelle). Sobald das Feuer kleiner geworden ist und sich ein Bett aus Glut gebildet hat, befüllen Sie den Feuerraum mit der normalen Menge Holz.
- Wenn das Feuer zu groß ist, empfiehlt es sich, den Verbrennungsluft-Schieber geringfügig zu schließen, indem man den Regler A etwas zudreht, sowie auch die Rauchabzug-Klappe leicht zu schließen, die gegebenenfalls in der Verbindungsleitung zum Rauchzugrohr (Rauchkanal) installiert ist.
- Vergewissern Sie sich, dass die Feuerraum-Tür beim Betrieb immer fest geschlossen ist, da bei längerer Öffnung Rauch austritt.
WICHTIG: Zum Entzünden des Feuers niemals Alkohol, Benzin, Kerosin oder andere Flüssigbrennstoffe verwenden. Solche Flüssigkeiten sind vom Ofen fernzuhalten. Verwenden Sie keine Esbitwürfel oder andere chemische bzw. Erdöl-derivat-Feueranzünder: Diese können schwere Schäden an den Innenwänden des Feuerraums verursachen. Verwenden Sie ausschließlich umweltschonende Feueranzünder.
Eine übermäßige Brennholzladung (Überschreitung der in der obigen Tabelle genannten Menge) oder zu starke Flammen können dem Feuerraum und der Außenverkleidung schaden.
SEKUNDÄRLUFT
Die Sekundärluft ist die Luft, die im oberen Bereich der Flamme zugeführt wird. Gase, die bei der eigentlichen Holzverbrennung unverbrannt bleiben, entzünden sich auf diese Weise und werden im oberen Bereich der Flamme verbrannt, was einerseits den Heizwirkungsgrad verbessert und andererseits die Luftverschmutzung verringert.
BRENNSTOFFART
Der Heizofen sollte vorzugsweise mit Buchen- oder Birkenholz befeuert werden, das gut abgelagert ist, oder mit Holz-kohle-Briketts (höchstens drei Stück, um den Feuerraum und die Außenverkleidung aus Keramik nicht zu beschädigen, da Briketts besonders viel Hitze entwickeln). Jeder Holztyp besitzt andere Merkmale, die u. a. den Wirkungsgrad des Verbrennungsprozesses beeinflussen.
Die Nennverbrennungsleistung des Heizofens in kW wird erzielt, wenn man eine sachgerechte Menge Holz verfeuert, ohne die Brennkammer (Feuerraum) zu überladen.
ASCHE ENTLEEREN
Das Asche-Schubfach befindet sich unter der Feuerraumtür und muss unbedingt geleert werden, sobald es ganz voll ist, da sich sonst das Feuerraum-Gitterrost aus Gusseisen überhitzen und die Luftzufuhr zum Feuerraum behindert werden könnte. Es wird in jedem Fall zu häufigen Entleerungen des Aschefachs geraten, damit die Verbrennungsluftzufuhr zum Feuerraum möglichst konstant und unbeeinträchtigt bleibt. Die Asche sollte zweckmäßigerweise bei kaltem Heizofen ent-leert werden, z. B. jeden Morgen vor dem Neuanzünden.
SÄUBERUNG DER GLASSCHEIBE
Verwenden Sie zum Säubern der Innenfläche der Glasscheibe das spezielle EDILKAMIN-Reinigungsmittel, das im Fachhandel erhältlich ist. Die Glasscheibe nicht während des Heizofenbetriebs und auch nicht bei heißem Ofen reini-gen!
WICHTIG: Die Glaskeramikscheibe hält hohen Temperaturen stand, ist aber zerbrechlich, vermeiden Sie daher Stöße!
REINIGUNG DER KERAMIKVERKLEIDUNG
Die Keramikverkleidung ist mit einem schonenden Reinigungsmittel und einem feuchten Tuch zu säubern. Nicht mit kal-tem Wasser benetzen, wenn der Heizofen heiß ist, da der Temperaturschock zum Bruch der Keramikverkleidung führen könnte.
Die Speckstein und Keramikplatten wurden nass geschnitten und dann getrocknet. Dadurch kann es zu Staubablagerungen kommen, welche man mit einem feuchten Tuch beseitigen kann.
SÄUBERUNG DES FEUERRAUMS
In regelmäßigen Zeitabständen sowie in jedem Fall bei übermäßiger Rußablagerung ist eine gründliche Reinigung des Feuerraums vorzunehmen. Dadurch verbessert sich die Verbrennungsleistung und der Wirkungsgrad des Heizofens.
REINIGUNG DES RAUCHZUGROHRS
Diese Reinigung ist vor der kalten Jahreszeit auszuführen sowie immer dann, wenn sich im Rohr eine Schicht aus Ruß und Teer gebildet hat, die leicht entflammbar ist.
Wenn die Ablagerungen eine Dicke von 5 - 6 mm erreichen, können sie sich bei hohen Temperaturen und Funkenflug entzünden, was eine offensichtliche Gefahr für das Rauchzugrohr wie auch für die Wohnung nach sich zieht. Es wird folglich empfohlen, diese Reinigung mindestens einmal jährlich oder in jedem Fall bei entsprechendem Bedarf vorzunehmen.
ANBRINGUNG DER VERKLEIDUNG AUS NATURSTEIN
Das Model Olympia besitz ein Traggestell aus Metall und Gusseisen und ist mit vier lackierten Aluminiumträgern mit Einsatzstücken versehen, die die Anbringung der Verkleidung aus Naturstein.
In der nachstehenden Tabelle sind die Mengen und Arten der Kacheln genannt, die für jedes Modell aus Naturstein notwendig sind:
BESCHREIBUNG
A = Seitliche Steinfliese
B = Obere Platte aus Naturstein
C = Oberes Profil aus Naturstein
D = Komplette Natursteinserie
Das Model Olympia wird mit der Naturstein-Verkleidung geliefertviene ausser dem oberen Profil (39) der an der oberen Türaufhängung (38) angeschraubt wird.
Aufbau der Naturstein (DIS. 5 pag. 19)
- die obere Platte aus Naturstein abnehmen (42)
- den oberen Deckel aus Naturstein abnehmen (41) indem man die Schrauben löst
- die Keramikfliesen in die entsprechenden Führungen einlassen (10), von oben nach unten
- die obere Platte wieder aufsetzen und mit den 4 Schrauben festmachen
- den oberen Deckel wieder anbringen
- das obere Profil (39) in die oberen Türaufhängung (38)
P.S: Kleinere Abplatzungen am Rand der Speckstein und der Keramik sind nach dem Einsetzen in den Kamin nicht mehr zu sehen und deshalb kein Reklamationsgrund.
ERSATZTEILE
Von Seite 20 bis 21 werden alle wichtigste Bestandteile den Ofens gezeigt mit der Explosionzeichnung mit Ersatzteile und Bestellnummern die Sie für Bestellungen benutzen.